• »Die Faschos fühlen sich beflügelt«
    ▻https://www.nd-aktuell.de/artikel/1202725.mecklenburg-vorpommern-die-faschos-fuehlen-sich-befluegelt.html

    Der Wahlerfolg der AfD im Nordosten hat der extremen Rechten Selbstvertrauen verschafft. Foto: IMAGO/Karsten Thielker

    Le succès du parti d’extrême droite AfD change le comportement des gens. Les cas de discrimination des personnes en situation de faiblesse se multiplient et sont de plus en plus graves. Les défavorisés en province souffrent.

    24.9.2026 von Lotte Laloire, Gnoien und Rostock - Auch ohne Regierungsmacht verändert die AfD das Leben. Wie Menschen aus Mecklenburg-Vorpommern auf das Wahlergebnis blicken.

    Die Frau beendet das Gespräch und dreht sich um. Dann senkt sie den Kopf, hält die Hände vor ihre Augen. Darunter kullert eine Träne ihre Wange hinab. Als Reporterin bin ich überfordert. Normalerweise gehe ich, wenn jemand nicht mit der Presse sprechen will, so wie diese Frau es deutlich klargemacht hat. Aber einen Menschen, der weint, lässt man nicht einfach stehen.

    Nach kurzem Schluchzen spricht die Frau doch. »Mein Sohn ist mehrfach behindert«, sagt sie. Dann verstummt sie sofort wieder – ganz so, als ob mehr Erklärung nicht nötig sei. Ich hatte sie gefragt, wie sie das Ergebnis der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern findet.

    Dort ist am Sonntag die AfD mit 38,2 Prozent stärkste Kraft geworden. Die Partei spricht sich klar gegen die Inklusion behinderter Menschen aus, will Unterstützung verringern und wertet Menschen mit Behinderungen in ihrer politischen Rhetorik ab. Das erinnert in Teilen an die entmenschlichende Politik der Nationalsozialisten, die behinderte Menschen systematisch vernichteten und tausendfach ermordeten.

    Die Frau putzt sich die Nase, wischt die Tränen aus dem Gesicht und richtet sich auf. Sie arbeitet als Angestellte in einer Apotheke, die an der Hauptstraße eines winzigen Orts im Wahlkreis Mecklenburgische Seenplatte I liegt. Es ist die braunste Gegend des gesamten Bundeslandes. Hier hat die AfD ganze 51,68 Prozent der Zweitstimmen geholt.

    Weder ihr genauer Wohnort noch ihr Name werden in der Zeitung genannt, das verspreche ich der Frau. »Es ist eh schon so schwer in meinem Umfeld«, sagt die 37-Jährige. Eine Kundin betritt den Laden; sie senkt ihre Stimme. Der Vater ihres Partners sei glühender Anhänger »von denen«, sagt sie und meint die AfD. »Ich verstehe es einfach nicht«, seufzt die Frau. »Die Anhänger sehnen sich wohl nach Gemeinschaft, aber die haben wir doch.«
    Wie die AfD Familien spaltet

    Streit gab es in ihrer Familie zum Beispiel über die Briefwahl. In rechten Kreisen war vor der Wahl die Behauptung verbreitet worden, dass die Wahl manipuliert werden würde. In einem 17-sekündigen Clip sollen beispielsweise angebliche Briefwahlunterlagen zu sehen sein, bei denen jedoch die AfD auf dem Stimmzettel fehlte. Dazu ist eine Stimme zu hören, die sagt: »Na Lars, ich habe dir doch gesagt, dass bei mir auf dem Stimmzettel die AfD fehlt.« Doch diese Videos waren fake.

    Auch der Schwiegervater der Apothekerin ist offenbar darauf hereingefallen. »Er hat uns dann angemacht, dass wir blöd wären, weil wir Briefwahl machen«, erzählt sie. »Da hat mein Mann ihm aber Paroli geboten, das fand ich gut.« Sie und ihr Mann wählten immer per Briefwahl, denn man wisse ja nie, ob sie mal an einem Sonntag mit ihrem Sohn ins Krankenhaus müsse. »Er hat auch noch Epilepsie«, erklärt sie.

    Im Wahlkreis der Apothekenmitarbeiterin hat Enrico Schult das Direktmandat für die AfD gewonnen. Schult kommt aus Demmin, ist 47 Jahre alt und von Beruf Vermessungstechniker. Er holte mehr als 54 Prozent der Stimmen und damit das zweitbeste Ergebnis nach SPD-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig in Schwerin.

    Schult stand auf Listenplatz 1 der AfD und galt als der heimliche Spitzenkandidat. Der offiziell als »Ministerpräsidentenkandidat« bezeichnete und als gemäßigt dargestellte Leif-Erik Holm blieb im Wahlkampf blass. Im Nachhinein hagelt es Kritik an ihm.

    Schult schwor seine Anhänger indes noch am Wahlabend ein: »Wenn wir hier einmarschieren mit unserer Truppe. Sie werden zittern vor uns. Und sie zittern zu Recht.« Wen genau er damit meint, sagte er nicht. Aber die Liste derjenigen, denen die AfD gefährlich werden könnte, ist lang.

    Nicht dazu gehört der Besitzer eines Döner-Imbisslokals im kleinen Ort Gnoien. Ihn schüchtert die AfD damit nicht ein. »Natürlich ist das nicht unsere Wahl«, sagt der gebürtige Grieche. »Ich war zufrieden mit Frau Manuela«, erklärt er und meint die bisherige Ministerpräsidentin Schwesig.

    Zwar besitzt der Grieche auch nach vielen Jahren in Deutschland, in denen er stets gearbeitet hat, keinen deutschen Pass. Angst vor den Remigrationsplänen der AfD hat er dennoch keine. Das betont auch sein Kollege, der aus Bulgarien kommt. »Unsere Koffer sind bereit. Wenn jemand uns nach Hause schickt, können wir gehen, kein Problem.«

    »Ich möchte nicht noch einmal umziehen müssen.« Jonas-Imam Dogesch

    Das sieht der Antifaschist Jonas-Imam Dogesch anders. »Ich möchte nicht noch einmal umziehen müssen«, sagt der 61-jährige Rostocker mit der Bomberjacke und der Schiebermütze. Er kommt aus Elbistan in der Türkei, musste 1999 flüchten und betreut heutzutage selbst Geflüchtete, die in Deutschland ankommen. Mit einigen Kolleginnen verfolgt er am Sonntagabend den Ausgang der Landtagswahl im Garten des Peter-Weiß-Hauses, eines Kulturzentrums in Rostock. »Einerseits bin ich erleichtert, dass die Stimmen der AfD nicht zum Regieren reichen.« Andererseits sei er sicher, »dass die Faschos sich durch dieses Ergebnis beflügelt fühlen«. Wie sich das zeigt? »In meiner Sportgruppe sagen die Leute plötzlich offen, dass sie die AfD gut finden«, erzählt Dogesch. »Das ist gruselig.«

    »Bittere Freude« bei Rostocker Antifas

    Etwas bessere Stimmung herrscht – zumindest am Wahlabend – bei Antifaschist*innen im Rostocker Jugend- und Kulturzentrum »JAZ«. In der Hansestadt und zwei angrenzenden Landkreisen hat die SPD gewonnen. »Wenn das so weitergeht, habe ich bald mehr Promille als die CDU Prozente«, lacht eine Frau mit blonden Locken. Hier werde jedes Mal ein Schnaps getrunken, wenn neue Wahlkreise ausgezählt seien und das Ergebnis der CDU dadurch weiter sinke, erklärt eine andere. »Das ist natürlich eine bittere Freude«, schiebt eine Frau mit fünf Millimeter kurzen Haaren sofort hinterher. Tatsächlich sei man zutiefst bedrückt über das AfD-Ergebnis, wenngleich es niemanden überrascht habe. »Wir haben auch gleich für morgen eine Kundgebung in der Innenstadt angemeldet«, sagt die Mittzwanzigerin.

    Ein anderer AfD-Direktkandidat würde das Versammlungsrecht aus dem Grundgesetz am liebsten abschaffen: Tommy Thormann aus Rügen kündigte bereits vor einigen Monaten an, er wolle Gegendemonstrationen »in Grund und Boden verbieten«, sollte seine Partei an die Macht kommen. Doch obwohl 44,26 Prozent der Stimmen auf Rügen an Thormann gingen, gibt es auch in diesem Wahlkreis Menschen, die anders drauf sind. Einer von ihnen ist Jürgen Kaufmann, 38 Jahre alt, der seit vielen Jahren in einem kleinen Dorf auf Ummanz lebt. »Ich habe ein flaues Gefühl im Magen«, sagt er angesichts des Wahlergebnisses. Die Unsicherheit erinnere ihn an die Weimarer Republik. Kaufmann, alleinerziehender Vater von zwei Kindern, engagiert sich in der freiwilligen Feuerwehr und ist Teil der Genossenschaft »Uns Eigen«. Diese hatte sich Ende vergangenen Jahres gegründet, um zu verhindern, dass Investoren ein Hostel aufkaufen, das vor Ort als wichtiger Kulturort dient.

    »Bei uns sitzen Surfer neben Gemeinderatsvertretern aller Couleur, während direkt daneben die Hochzeit eines gleichgeschlechtlichen Paars stattfindet«, betont er. Kaufmann sorgt sich »vor der Aufweichung der Brandmauer« durch die anderen Parteien. »Die AfD wird früher oder später mitregieren«, ist er sich sicher. Angesichts der aufgeheizten politischen Stimmung bezeichnet er Initiativen wie die Genossenschaft als besonders wichtig. »Wir sind offen für alle, die die Menschen und diesen besonderen Ort am Ende der Welt wertschätzen«, verspricht er.

    Vorerst wird die AfD in Mecklenburg-Vorpommern zwar nicht regieren können, schließlich hat sie die absolute Mehrheit verpasst. Die Parteien, die nach dem Scheitern von CDU und BSW an der Fünf-Prozent-Hürde im Landtag vertreten sind, dürften sich aller Voraussicht nach an ihr Versprechen halten, nicht mit den Rechtsextremen zu koalieren.

    »Würde die AfD regieren, ich wüsste nicht, was ich tun sollte«, sagt die Frau in der Apotheke. Schon jetzt spüre sie den Rechtsruck im Alltag mehr als deutlich. Wie das? »In der Kita meines Sohnes gab es zum Abschluss eine Vorführung. Alle Kinder waren auf der Bühne. Nur mein Sohn nicht. Der saß bei mir im Publikum«, erzählt sie. Eine weitere Träne läuft ihre Wange hinab, doch jetzt steht sie aufrecht hinter ihrem Tresen, ihre Stimme ist fest. »Die haben uns nicht einmal gefragt, ob und wie mein Sohn mitmachen könnte«, sagt sie. Solche Erlebnisse habe sie andauernd. Manchmal habe sie das Gefühl, die Bereitschaft der Menschen zur Inklusion nehme ab. Die AfD bezeichnet Inklusion in ihrem Wahlprogramm als potenzielle »Last« für Schüler.

    Geht es nach Enrico Schult, dem Direktkandidaten in ihrem Wahlkreis, wird das AfD-Programm bloß eine Legislaturperiode später umgesetzt. Am Wahlabend sagte er selbstbewusst: »Die nächste Wahl werden wir für uns entscheiden und dann brauchen wir keinen Koalitionspartner mehr.«

    Diese Prognose teilen auch einige Feinde der AfD. »Das wäre der absolute Horror, für die allermeisten Menschen in diesem Land«, sagt eine Rostocker Antifaschistin – und kippt noch einen Schnaps runter.

    #Mecklembourg-Poméranie-Occidentale #fascisme #iatrocratie #malades #handicapés

  • CNH : la désinstitutionnalisation réaffirmée, le modèle reste à construire
    ▻https://www.lemediasocial.fr/f8be13455_5866_4173_93ea_9b92c3888dc8

    Lors de la Conférence nationale du #handicap 2023, la transformation dans le secteur du handicap de toutes les structures « enfants » en offre de services coordonnés, d’ici 2027, avait été annoncée (on parle aussi parfois de plateforme de services coordonnés). L’instruction qui doit décrire ce qu’est un fonctionnement en offre de services coordonnés est en cours d’élaboration via quatre groupes de travail animés par la DGCS. Il est question d’une publication pour l’automne 2026.

    La CNH 2026, qui a eu lieu vendredi 4 septembre, réaffirme la volonté de généraliser cette nouvelle façon d’organiser l’offre et de poursuivre le mouvement de #désinstitutionnalisation. Mais tant que l’instruction n’est pas publiée, on ne sait pas précisément quel fonctionnement officiel les pouvoirs publics envisagent avec le mode « offre de services coordonnés », ni en quoi ce dernier sera différent du mode « dispositif » déjà adopté par nombre d’opérateurs, et ni s’il sera conforme aux exigences de l’ONU en matière de désinstitutionnalisation.

    ▻https://fr.wikipedia.org/wiki/%C3%89tablissement_ou_service_social_ou_m%C3%A9dico-social

    #paywall #établissements_médico-sociaux #enfants #adultes #ségrégation

  • Lieu emblématique de #formation à l’agro-écologie dans le #finistère, le CFA de #kerliver vit une rentrée crépusculaire
    ▻https://splann.org/cfa-kerliver-rentree-crepusculaire

    Après 142 ans d’enseignement agricole, le centre de Kerliver, à #hanvec (29), vit peut-être sa dernière rentrée. Sur fond de réduction des dépenses, le #conseil_régional_de_bretagne a décidé le transfert de ses formations à #Châteaulin et #morlaix. Un collectif de salariés dénonce la brutalité de la manœuvre et croit en l’avenir de ce site tourné vers l’agro-écologie. L’article Lieu emblématique de formation à l’agro-écologie dans le Finistère, le CFA de Kerliver vit une rentrée crépusculaire est apparu en premier sur Splann ! | Premier média d’enquête indépendant en Bretagne.

    #Démocratie_locale #Agro-écologie #agroécologie #Avenir_Kerliver #centre_de_formation_agricole #christophe_matrat #Dominique_Blivet #draaf #enseignant #enseignement #établissement #loïc_hénaff #lycée_agricole #lycée_suscinio #mélanie_thomin #professeur #risques_psycho-sociaux #service_public #Yves_Cyrille

  • #Hanover: finto #think_tank utile a diffondere #propaganda israeliana
    ▻https://radioblackout.org/2026/09/hanover-finto-think-tank-utile-a-diffondere-propaganda-israeliana

    Un’inchiesta originariamente svolta dal Guardian ha svelato il meccanismo utilizzato da un finto Think tank - inesistente in quanto senza sede, senza indirizzi né referenze - «Hanover»..

    #L'informazione_di_Blackout #sionismo
    ▻https://radioblackout.org/wp-content/uploads/2026/09/Hanover2026_09_03_2026.09.03-10.00.00-escopost.mp3

  • #Anarcocrip

    Manifeste anarcocrip.

    L’#antivalidisme_libertaire, (ou #anarco-antivalidisme, ou anarcocrip), professe que l’#antivalidisme est une évidence pour l’anarchie, et inversement, l’anarchisme est une évidence pour l’antivalidisme.
    L’un étant la condition de l’autre.

    L’antivalidisme est une condition structurelle de la pensée anarchiste elle-même, qui doit abolir toutes les #oppressions, toutes les #dominations, toutes les #hiérarchies.
    Inversement, toute critique du validisme qui n’est pas anarchiste reste prisonnière des logiques de #normalisation et d’#adaptation au système capitaliste et au #validarcat.

    L’anarchisme est la seule idéologie qui peut accepter l’antivalidisme sans se contredire.
    Les #handies, exclues de partout, y sont accueillies avec amitié, par l’abolition de toutes les dominations. Même celles auquelles on ne pense pas. Même quand l’anarchisme n’a jamais conceptualisé l’antivalidisme, il était là, quelque part.

    L’antivalidisme force les anarchistes à revoir la définition même de la #force, de la #faiblesse, du #militantisme, de l’#engagement, de la #dépendance, de l’#autonomie, de la #liberté et de l’#égalité.
    En refusant toute #autorité, l’anarchisme pose les bases d’une #émancipation qui ne peut s’arrêter aux portes de la chair.

    L’anarcocrip refuse l’aumône de l’#inclusion. L’inclusion est un piège libéral : elle suppose qu’il y a un centre sain, normal et légitime, d’où inclure la marge. Accepter l’inclusion, c’est valider la légitimité de ceux qui fixent la #norme. C’est mendier une place dans une architecture bâtie sur notre #exclusion.
    Nous ne voulons pas une place à la table, nous voulons la renverser.

    Et si nous sommes pour une transformation de la société et du cadre de vie, nous sommes nécessairement révolutionnaires.
    Ce n’est que dans l’abolition de l’argent et du travail salarié que nous trouverons notre bonheur, notre émancipation et la #liberté_collective.

    La #révolution sera #crip ou ne sera pas. Mais la révolution n’est pas pour après-demain. La rupture avec le validarcat et la #norme_sociale ne commence pas après la chute des institutions, elle se pratique aujourd’hui. Avec une portée radicale, dans l’#entraide et la #solidarité, dans la lutte contre toutes les discriminations, dans le refus de l’#évaluation et de la #compétition, dans l’indépendance de nos existences non conformes, ici et maintenant.

    Anonyme, septembre 2026.

    “Je suis anarchiste individualiste parce que toutes les aspirations de mon moi, tendent vers ce but : le bonheur !
    Je suis anarchiste altruiste parce que j’aime mon prochain comme moi-même, parce que le spectacle de sa souffrance, de sa détresse, de sa misère m’émeut et m’afflige douloureusement !
    Je suis anarchiste révolté parce que, ayant au cœur l’amour profond et sincère de l’amitié, toute iniquité me révolte.”

    #Emile_Rinaldain. Pourquoi je suis anarchiste, 1897.

    ▻https://noblogo.org/anarcocrip
    #anarchie #anarchisme

  • Lecture d’un extrait du roman « La vie brute » de Joy Sorman, publié aux éditions Flammarion, en 2026.

    ▻https://liminaire.fr/creation/radio-marelle/article/la-vie-brute-de-joy-sorman

    Irène Gérard naît avec un handicap, une déficience mentale, modérée. Jusqu’à son entrée, en 2007, aux ateliers de la S, centre d’art brut et contemporain qui rassemble en Belgique des artistes porteurs de déficience mentale, « cette anomalie, cette dérogation à la norme psychique vont en effet être un handicap, une malédiction, avant de dévenir le moyen d’une révélation. » Joy Sorman évoque sa rencontre avec cette artiste qui « a inventé un style, à rebours des pratiques figuratives communes, pour représenter autrement les visages. » Pendant un an, elle tente de percer le mystère de cette femme dont l’art, à la fois brut et poétique, fascine et intrigue. Un livre qui interroge la marginalité, la création artistique, et la quête de sens à travers la rencontre avec l’autre.

    (...)
    #Radio_Marelle, #Écriture, #Livre, #Lecture, #En_lisant_en_écrivant, #Podcast, #Littérature, #Portrait, #Artbrut, #Art, #Peinture, #Handicap, #Visage (...)

    ▻https://liminaire.fr/IMG/mp4/la_vie_brute_joy_sorman.mp4

    ▻https://editions.flammarion.com/index.php/Actualites/La-vie-brute-Joy-Sorman

  • [Les patrons socialistes de la Haute-Garonne écrêtent le #revenu des personnes en situation de handicap] Odile Maurin
    ▻https://bsky.app/profile/odile31.bsky.social/post/3mtnw6wkz3k2i

    Le @partisocialiste.bsky.social empêche-t-il l’accès aux #droits des personnes handicapées en Haute-Garonne ? Depuis septembre 2025, le Département utilise un article du code de l’action sociale pour s’octroyer la majorité automatique sur les décisions de #PCH.
    www.youtube.com/shorts/u4ahY...
    Le Parti Socialiste empêche-t-il les handicapéEs d’accéder à leurs droits en Haute Garonne ?
    ▻https://www.youtube.com/shorts/u4ahYMiiThE

    L’article R.241-27 CASF donne, via un coefficient multiplicateur des voix, la majorité automatique au département en #CDAPH sur les décisions de PCH. Le président du Conseil départemental, Sébastien Vincini, et le premier secrétaire du Parti socialiste, Olivier Faure, sont directement en cause.

    Autre problème : contrairement à l’AAH, payée par l’État/SS via la CAF, la PCH est financée par le département. L’organisme payeur est donc aussi le décideur. 24 membres associatifs sur 28 de la CDAPH 31 s’y étaient opposés.

    #MDPH #HauteGaronne

    La PCH (prestation compensatoire du #handicap) vue du ministère
    ▻https://www.service-public.gouv.fr/particuliers/vosdroits/F14202

  • Accessibility and Archives: Lost and Found: The Hans Würtz Collection — Archives & Records Association
    ▻https://www.archives.org.uk/diversity-allies-blog/accessibility-and-archivesnbsp-lost-and-found-the-hans-wrtz-collection

    The Würtz Collection stands as a singular repository of new knowledge, revealing that representations of disability in art long predate modern figures like Frida Kahlo. Within the Collection, distinct groupings—particularly of figurative sculpture—suggest the presence of artists or studios deliberately creating images of disabled people for public viewing, collection, and purchase. Some of these works appear to draw directly from Jacques Callot’s (1592–1635) Grotesque Dwarves series, which likely inspired both porcelain and bone-carved pieces in the archive. We also believe that original prints by Callot are housed within the Collection itself.


    ▻https://www.imagesofdisability.org

    • Accessibility and Archives: Lost and Found: The Hans Würtz Collection

      Professor Simon Mckeown undertakes research and teaches at the School of Arts and Creative Industries at Teesside University, Middlesbrough, UK in the fields of fine art, digital creativity and disability. He is a disabled practicing artist as well as a disability heritage specialist. In the first of a two-part blog, he explores a historic collection of images and representations of disability first assembled by Hans Würtz (1875–1958) against the backdrop of rising National Socialism in Germany.

      In 2013, the exhibition Disabled by Normality was presented at Prague’s DOX Centre for Contemporary Art. Curated by Jaroslav Anděl and Kateřina Kolářová, with curatorial support from Leoš Válka and Michaela Šilpochová (DOX), it was organised in collaboration with the Jedlička Institute and Schools and the National Medical Library both in Prague. Critically, it marked the first public unveiling since 1932 of a long-lost collection of artworks representing disabled people—resurrecting not just art, but forgotten history.

      At the turn of the twentieth century, German pedagogue Hans Würtz (1875–1958) assembled a vast collection of disability-related artworks. Active between 1910 and 1932, his work unfolded against the backdrop of rising National Socialism. In 1932, as director of the Oskar Helene Heim disability institute, he curated an exhibition featuring figurative depictions of disabled people. This bold move led to his arrest and the eventual loss of most of his Collection to the Czech Republic, where it has since remained largely unknown.
      A Black and white photo of an elderly couple, both have heavy winter overcoats, Rosa wears a cloche hat, Wurtz has glasses.

      Hans and Rosa Wurtz

      More than a cabinet of curiosities, Würtz’s “Collection” offers a rare cultural perspective on disability. He was a pioneer who challenged the dominant medical view of impairment, shifting the lens toward cultural expression. His work remains both socially and artistically significant—particularly in spaces where representations of disabled people are scarce or fraught, such as museums and the media.

      Originally comprising over 7,000 items, the Würtz Collection today includes 3,142 pictures, 14 oil paintings, 175 sculptures, and 1,221 glass plate negatives. Loss, theft, and redistribution have significantly reduced its size. It remains unclear how much of the core material is now dispersed across European institutions—and whether restitution claims might be warranted.

      Remarkably, the Collection survived WWII, bombing, flooding, and sweeping political upheavals including Nazism, Communism, and the 1989 Velvet Revolution. In the 1970s, it was divided in Prague: the largest portion resides in the Historical Archive of the Jedlička Institute; a smaller part, including all sculptures, was transferred during the Communist era to the National Medical Library in Prague. A third, much smaller portion is held at the Special Education Archive at Humboldt University in Berlin. After WWII, boxes containing thousands of glass negatives were discovered in the basement of the Oskar Helene Heim in Berlin—capturing visual records of the institute and elements of the Collection. Alongside manuscripts, letters, and a few additional images gathered by Würtz’s widow Rosa, this material formed the “Hans Würtz Archive” held at Humboldt University in Berlin.

      The Würtz Collection stands as a singular repository of new knowledge, revealing that representations of disability in art long predate modern figures like Frida Kahlo. Within the Collection, distinct groupings—particularly of figurative sculpture—suggest the presence of artists or studios deliberately creating images of disabled people for public viewing, collection, and purchase. Some of these works appear to draw directly from Jacques Callot’s (1592–1635) Grotesque Dwarves series, which likely inspired both porcelain and bone-carved pieces in the archive. We also believe that original prints by Callot are housed within the Collection itself.
      Small statuette of a man who has both legs amputated below the knee and is using sticks to walk. He has a beard and is smiling

      Statuette of an amputee

      Spanning centuries and encompassing diverse materials and media, the Würtz Collection powerfully illustrates the ubiquity of portraits and visualisations of disabled people throughout art history. To our knowledge, no museum has matched the depth of insight it offers. As scholarship like Beyond the Footnotes[1] and initiatives such as Curating for Change[2], increasingly call for greater disabled representation, the Würtz archive emerges as a vital exemplar—one that deserves a central place in museological discourse and practice.
      Small monochrome statuette of a blind organ grinder

      Statuette of blind organ grinder

      Würtz envisioned this Collection as a foundation for an interdisciplinary cultural approach to disability. As a pedagogue, he also sought to demonstrate that disabled people need not be cast solely as recipients of charity but as individuals capable of work and success. Nearly a century later, disability remains underrepresented and often misrepresented in museums—frequently filtered through outdated or voyeuristic perspectives.

      What stands out in our analysis is the rare opportunity for disabled people to see and enjoy ourselves represented in art history through the Collection. It reflects the lived experience of disability—whether fanciful, faithful, or cruel—in both two and three dimensions. I know of no other location that does this. Here, disability is explored with depth and complexity, not relegated to a passing mention or a footnote in a broader narrative.

      What remains unclear—due to the Collection’s lack of provenance—is how and why many of these objects were created. Were disabled people the makers, the artists, the designers? Or were they simply the subjects? And how does this shape the way we interpret the Collection? I hope, and suspect, that in some cases disabled artisans and craftspeople carefully depicted both disabled and non-disabled figures for an appreciative (buying and collecting) audience.

      In conclusion, the Collection holds immense cultural value and offers rich, largely unexplored material for analysing historical images and cultural conceptions of impairment and disability. At the time, progressive sections of the Berlin press described the Collection as ’unique’ and called for its inclusion in a museum. Würtz himself recognised this, stating that his collection should serve as an inspiration for historians, artists, philosophers, psychologists, educators, and writers (Würtz 1932, 73)[3].

      I feel immensely proud to have helped Würtz’s aims and to have jointly led the Collection back to Berlin.

      Musenbury, Mckeown and Krysl with objects from the collection

      Credits:

      Images of Disability is a collaborative project made possible through funding from the UK Arts and Humanities Research Council (AHRC) and the German Research Foundation (DFG) with the support of Teesside University, Middlesbrough, UK, Humboldt-Universität zu Berlin, Germany and in partnership with the National Medical Library, Prague, Czech Republic and the Jedlička Institute and Schools, Prague, Czech Republic with thanks to DOX Centre for Contemporary Art without whom this project would not have been possible.

      Text © Simon Mckeown 2025 / Images © respective owners as detailed above

      [1] Dodd, Jocelyn et al (2004): Buried in the Footnotes: The Representation of Disabled People in Museum and Gallery Collections

      [2] ▻https://curatingforchange.org

      [3] Würtz “Smash the Crutches”, Berlin 1932

      #handicap #Behinderte #archives #collection

  • VitaNova — Hantise du temps
    ▻https://vitanova.ledibbouk.net/spip.php?article13#Entrer-en-clandestinite

    Il y a des jours où ça me saoule de lire les autres. J’ai envie d’écrire mes propres textes, mais lire les autres me sert d’aune. En lisant les premières pages de Pour en finir avec Eddy Bellegueule, qui est je crois le premier roman d’Édouard Louis, j’avais tellement envie de revenir aux Petits traités de Quignard, et je peux dire franchement l’inverse, quand je lis Quignard j’ai envie de retourner dans Céline. Une aune donc, comme pour essayer de trouver ma place dans tout ce fatras littéraire, je me demande bien pourquoi cette préoccupation me tombe dessus à période régulière.

    #chroniques
    #Hantisedutemps

  • Hantavirus : un touriste ayant transité en France en juillet a été déclaré positif et isolé en Espagne, annonce le ministère de la santé
    ▻https://www.lemonde.fr/planete/article/2026/08/06/hantavirus-un-touriste-ayant-transite-en-france-en-juillet-a-ete-declare-pos

    Hantavirus : un touriste ayant transité en France en juillet a été déclaré positif et isolé en Espagne, annonce le ministère de la santé
    Ce patient, qui avait peu de symptômes, n’en « présente plus » aujourd’hui et « toutes les mesures » sont mises en place pour « retracer les étapes » de son parcours, a assuré le ministère.
    Le Monde avec AFP
    Un nouveau cas de hantavirus de la souche des Andes a été détecté chez une personne franco-argentine ayant transité par la France durant la deuxième quinzaine de juillet, à l’occasion d’un « voyage touristique », avant d’être isolée « avec sa famille en Espagne », a annoncé, jeudi 6 août, le ministère de la santé français.Ce patient, qui avait peu de symptômes, n’en « présente plus » aujourd’hui et « toutes les mesures » sont mises en place pour « retracer les étapes » de son parcours, a précisé le ministère. L’infection par cette souche, la seule transmissible entre humains, a été confirmée jeudi par le Centre national de référence des hantavirus (CNR, Institut Pasteur).
    Ce nouveau cas est a priori sans lien avec l’épisode du MV Hondius, qui avait suscité de vives inquiétudes au printemps. La seule patiente française contaminée sur le bateau est, par ailleurs, sortie ce jeudi du service de réanimation à l’hôpital Bichat à Paris où elle avait été admise il y a près de trois mois, a précisé le ministère. Cette retraitée, rapatriée en mai dans un état grave avec quatre autres Français – qui n’ont jamais développé la maladie –, a été « transférée dans un centre de convalescence », a-t-il précisé à l’Agence France-Presse (AFP).
    Quant au nouveau patient, il est habituellement « domicilié en Argentine » et est isolé « avec sa famille » en Espagne, a souligné le ministère de la santé au cours d’un point presse en soirée. Ce cas a été détecté lors d’un dépistage « systématique », grâce à la « sensibilisation » des médecins depuis l’épisode de hantavirus du MV Hondius. Le résultat confirmant qu’il s’agissait de la souche des Andes n’a été connu que ce jeudi, après le départ du patient pour l’Espagne.Le ministère de la santé espagnol a confirmé dans un communiqué que le touriste franco-argentin allait bien et était en isolement en Galice (Nord-Est). En France, le patient s’était présenté aux services médicaux en raison de symptômes « très légers », selon cette source. Les autorités espagnoles mettent en œuvre les protocoles et tracent les éventuels cas contact.
    En France, à ce stade, « nous ne sommes pas face à un virus présentant une circulation diffuse dans la population », a assuré le ministère français dans son propre communiqué. « Toutes les mesures de gestion sont mises en place pour prendre en charge le patient et retracer les étapes de son voyage », a-t-il précisé, rapportant qu’une réunion d’experts avait eu lieu jeudi après-midi, réunissant notamment la direction générale de la santé (DGS) et l’agence Santé publique France. « Les autorités sanitaires sont pleinement mobilisées et communiqueront régulièrement sur l’ampleur de la situation », a-t-il conclu, ajoutant qu’une coopération était mise en place à l’échelle européenne.
    De quoi, en tout état de cause, ramener l’attention sur le hantavirus alors que l’épisode du MV Hondius a été clos début juillet par l’Organisation mondiale de la Santé (OMS), aucune contamination ne pouvant plus être envisagée après une longue période d’isolement des cas contacts. Au total, 13 cas ont été associés à cet épisode, dont trois mortels. Aucun cas n’a été recensé depuis le 25 mai.
    Les 13 cas identifiés dans l’épisode du Hondius ne sont qu’une poignée par rapport aux dizaines de milliers de cas d’infections à hantavirus – un virus rare pour lequel il n’existe ni vaccin ni traitement spécifique – recensés chaque année dans le monde.
    Plusieurs dizaines de cas, voire centaines, sont recensés chaque année en France. Mais il s’agit de souches différentes de celle des Andes, en cause sur le MV Hondius, et circulant, comme son nom l’indique, en Amérique du Sud. Ces cas tendent à être moins graves que les souches américaines et surtout sont systématiquement issus d’une infection directe par un animal. L’inquiétude, dans le cas de la souche des Andes, porte sur le risque d’une transmission d’un humain à l’autre. Concernant le nouveau cas, « on est face à un patient isolé dont les symptômes ont été extrêmement limités et qui actuellement va bien. C’est extrêmement rassurant sur le point de la transmission, c’est une situation tout à fait différente de la croisière », selon Nathan Peiffer-Smadja, professeur infectiologue à l’hôpital Bichat (AP-HP).

    #Covid-19#migrant#migration#france#argentine#hantavirus#andes#espagne#sante#epidemie#circulation

  • Xavier #Niel et Cyril #Hanouna s’associent dans l’audiovisuel

    ▻https://www.mediapart.fr/journal/france/240726/xavier-niel-et-cyril-hanouna-s-associent-dans-l-audiovisuel

    Ce nouveau partenariat doit se concrétiser par une prise de participations croisées entre les deux entreprises, H2O Productions de l’animateur et producteur et le groupe Mediawan fondé par l’entrepreneur, dans une logique de donnant-donnant.

    • Pour sa part, Cyril Hanouna, qui a été en couple avec la belle-fille du chef de l’État, tente aujourd’hui d’effacer l’étiquette d’agent d’extrême droite qui lui colle à la peau depuis ses années de service pour Vincent #Bolloré. À l’été 2024, l’animateur était au cœur du dispositif du milliardaire d’extrême droite en faveur du Rassemblement national lors des législatives anticipées, tandis qu’il recevait secrètement à dîner Jordan #Bardella dans sa villa à Saint-Tropez (Var).

      Censé ne plus aborder de sujets politiques en rejoignant le groupe M6, Cyril #Hanouna a progressivement dérogé à la règle au cours de la saison, jusqu’à faire venir en plateau le député d’extrême droite Charles Alloncle, en avril puis en mai, pendant la finalisation de son rapport d’enquête sur l’audiovisuel public. Ironie de l’histoire : l’élu d’extrême droite s’en était alors vigoureusement pris à la place prépondérante du nouveau partenaire de Cyril Hanouna, #Mediawan, chez France Télévisions. Furieux des travaux du député, Xavier #Niel avait ensuite fait circuler des photographies volées de l’élu avec une de ses collaboratrices.

    • Sollicités par Mediapart, Pierre-Antoine Capton, Xavier Niel et Cyril Hanouna n’ont pas souhaité commenter cette opération, qui revêt aussi un sous-texte politique, à moins d’un an du départ d’Emmanuel #Macron de l’Élysée. Soutien de l’actuel chef de l’État depuis son accession au pouvoir en 2017, Xavier Niel est resté proche du président de la République, avec lequel il échange régulièrement à l’Élysée ou par messages et qu’il accompagne souvent à l’étranger.

      Dans le même temps, la fortune estimée du fondateur du groupe télécom #Iliad et actionnaire individuel du journal #LeMonde a bondi de 9,7 milliards d’euros en 2017 à 30,1 #milliards d’euros en 2026, selon le classement annuel du magazine économique Challenges. Xavier Niel y occupe la sixième place cette année.

    • L’ancien présentateur star de l’émission « Touche pas à mon poste ! » sur la chaîne #C8, dont l’autorisation de diffusion sur la TNT n’avait pas été renouvelée par l’Autorité de régulation de la communication audiovisuelle et numérique (#Arcom) en raison de nombreux manquements constatés à l’antenne, avait rejoint le groupe #M6, majoritairement détenu par le groupe allemand #Bertelsmann, en septembre 2025, à la suite de son départ du groupe #Canal+ du milliardaire d’extrême droite Vincent Bolloré.

      À la tête de l’émission « Tout beau, tout n9uf » sur la chaîne #W9 depuis un an, il doit aussi animer, à compter de septembre prochain et pendant toute l’année marquée par la campagne présidentielle, des soirées de divertissement directement sur M6, a annoncé le groupe, jeudi 23 juillet.

  • Le Journal Corrosif est un média alternatif d’actualité, d’opinion et de prise de position ferme et engagée, à 200 % indépendant, qui revendique une totale autonomie face à quelque autorité que ce soit. Il prône une liberté d’expression sans filtre pour les oubliés du système — celles et ceux qui sont injustement invisibilisés par les médias de masse. Nos sujets s’orientent vers des thématiques très mal représentées par la classe politique : santé mentale, précarité, pauvreté, écologie, handicap, polyhandicap et toutes les réalités délaissées par la presse traditionnelle et numérique.

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  • Raketen an der Fassade: Was aus dieser DDR-Schule in Berlin jetzt wird
    ▻https://www.berliner-zeitung.de/article/raketen-an-der-fassade-was-aus-dieser-ddr-schule-in-berlin-jetzt-wi

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    Physikunterricht an einer Polytechnischen Oberschule in der DDR (Archivbild). In der Sewanstraße 43 lernten Schüler bis 1996 an der POS „Artur Paczinsky“.

    3.7.2026 von Oliver Weinlein - Wo einst DDR-Schüler paukten, entsteht ein Treffpunkt für den Kiez: Die Kultschule in Lichtenberg wird für 15,6 Millionen Euro saniert.

    An der Fassade fliegen noch die Raketen. Sonne, Kosmos, Zukunftsoptimismus – das Wandbild an der Sewanstraße 43 stammt aus einer Zeit, in der Ost-Berlin den Weltraum eroberte, zumindest an Schulwänden. Jetzt wird das Haus dahinter für 15,6 Millionen Euro fit gemacht. Nicht für Kosmonauten, sondern für den Kiez.

    Die Kultschule in Lichtenberg geht in die nächste Bauphase. Ab Juli 2026 sind die Bauteile B und C dran: rund 1550 Quadratmeter, dazu ein Anbau und eine Aufstockung. Kostenpunkt laut Bezirksamt: etwa 6,4 Millionen Euro.

    Hans Loch, Sewansee und eine Schule namens Paczinsky

    Der Bau selbst ist ein Stück DDR-Geschichte in Serie. Zwischen 1962 und 1964 entstand die Anlage im damaligen Hans-Loch-Viertel – nach dem Schulbautyp SVB, wie ihn die Republik dutzendfach hochzog. Das Viertel war Ost-Berlins erste große Neubausiedlung nach dem Krieg, benannt nach dem ersten DDR-Finanzminister. Ein Finanzminister als Namenspatron für 15.000 Bewohner – so etwas leistete sich nur die DDR.

    1992 verschwand Hans Loch aus dem Stadtplan, die Straße heißt seither nach dem Sewansee in Armenien. Geblieben ist die Schule. Zu DDR-Zeiten lernten hier die Kinder des Viertels in der Polytechnischen Oberschule „Artur Paczinsky“. 1996 war Schluss, die Schülerzahlen waren eingebrochen.

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    Das Hans-Loch-Viertel auf einer DDR-Postkarte: Zwischen 1961 und 1966 entstand hier Ost-Berlins erste große Neubausiedlung – mittendrin der Schulbau in der heutigen Sewanstraße. © Imago

    Kita blieb offen – mitten auf der Baustelle

    Statt Leerstand kam Leben: Seit den 2000er-Jahren teilen sich Kita, Kinderchor, Jugendklub, Beratungsangebote und eine ehrenamtliche Fahrradwerkstatt das Haus. Genau diese Mischung wird jetzt neu sortiert.

    Bauteil A ist bereits fertig – rund 4200 Quadratmeter für 6,9 Millionen Euro, saniert in zwei Abschnitten. Bemerkenswert dabei: Die Kita blieb während der gesamten Bauzeit geöffnet. Wer je mit Kleinkind und Bohrhammer unter einem Dach gelebt hat, ahnt, was das bedeutet.
    Café, Bühne, Barrierefreiheit: So soll es 2029 aussehen

    Auch draußen tut sich was. Der erste Abschnitt der Freianlagen soll bis zum 7. Juli 2026 fertig sein, insgesamt fließen rund 2,3 Millionen Euro in die Außenflächen. Geplant sind ein Vorplatz mit Café und Terrasse, ein offener Durchgang zum Hof und eine Bühne für Veranstaltungen.

    Dazu kommen energetische Sanierung, Barrierefreiheit und komplett neue Gebäudetechnik. Ende 2028 oder Anfang 2029 soll alles fertig sein. 2,5 Millionen Euro steuert der Bund bei.

    Dann steht in Friedrichsfelde ein Haus, das drei Leben hinter sich hat: DDR-Oberschule, Übergangsort, Kieztreffpunkt. Die Raketen an der Fassade dürfen bleiben. Sie zeigen ohnehin längst nicht mehr in den Kosmos, sondern auf das, was aus solchen Orten werden kann.

    #Berlin #Lichtenberg #Sewanstraße #Hans-Loch-Straße #Straßenumbenennung #Stadtentwicklung #Schule

  • Aujourd’hui, l’Assemblée nationale a encore voté en majorité pour l’aide active à mourir. - Raphi loutre fatiguée - Mastodon
    ▻https://eldritch.cafe/@raphitherockett/116840695411596576

    Aujourd’hui, l’#Assemblée_nationale a encore voté en majorité pour l’#aide_active_à_mourir.

    Sachez que nous aurons l’aide active à mourir avant les soins palliatifs pour toustes.

    Nous aurons l’aide active à mourir avant des délais décents dans les #MDPH.

    Nous aurons l’aide active à mourir avant les soins psychologiques remboursés par la #Sécurité_sociale.

    Nous aurons l’aide active à mourir avant l’#AAH au SMIC, ou mieux, le revenu universel et la fin de la pauvreté.

    Nous aurons l’aide active à mourir avant la Sécurité Sociale universelle, peut importe la nationalité et le statut légal sur le territoire.

    Nous aurons l’aide active à mourir avant l’abolition des institutions qui ségrèguent les personnes handies.

    Nous aurons l’aide active à mourir avant la fin des #handicides.

    Nous aurons l’aide active à mourir avant la climatisation dans tous les hôpitaux.

    La gauche qui se targue d’être progressiste en votant pour l’#AAM est criminelle et trahit tout ses idéaux. Quant à la macronie et l’extrême centre... est-ce que j’ai vraiment besoin de commenter ?

  • JO d’hiver 2030 : les atteintes à l’environnement planifiées par le comité d’organisation

    Défrichements de zones forestières, #terrassements, artificialisations, et des #remontées_mécaniques hors du temps, le comité d’organisation des JO d’hiver 2030 envisage de dégrader durement la #montagne pour le business du #ski.

    « Je ne comprends pas comment on peut sacrifier un site pareil », se désole Anna*, habitante pendant vingt-cinq ans des #Confins, le plateau censé accueillir le « #pôle_nordique » des JO 2030, sur les hauteurs de #La_Clusaz (Haute-Savoie). Ça me dépasse, ça m’atteint profondément. Je suis heurtée par ce qu’ils projettent d’y faire. »

    Sur un plan de masse du futur site, on mesure l’étendue des #travaux projetés. Les #pistes_de_ski courent le long de la zone #Natura_2000 des combes des #Aravis, puis descendent vers le futur #stade, sa tribune de 1 500 places, les différentes « #surfaces_JO » – sport, fédération internationale, famille olympique, médias, organisation, parking. Des triangles et des ronds signalent aussi un peu partout sur ce plan la présence d’oiseaux, de crapauds, d’écureuils roux, de vipères aspics, et l’Azuré du serpolet, un papillon présent dans la zone, comme dans plusieurs #zones_humides.

    Sur ce site, des terrassements colossaux sont prévus notamment pour la « sécurisation du réseau de #neige » – l’approvisionnement en #eau de plusieurs dizaines de #canons_à_neige – par un circuit souterrain possiblement relié à l’une des #retenues_d’eau du #domaine_skiable. La facture des travaux, estimée en décembre 2025 à 13,5 millions d’euros, pourrait encore grimper avec l’ajout récent sur ce site des épreuves paralympiques de ski de fond et de biathlon, le centre nordique existant ne disposant ni de pas de tir ni d’équipements adaptés au #handicap.

    Vendredi 19 juin, le bureau exécutif du Comité d’organisation des Jeux olympiques et paralympiques (#Cojop) des #Alpes_françaises 2030 a validé sa carte des sites, et la localisation de ses quatre grands pôles : la glace à #Lyon, le freestyle à #Briançon (Hautes-Alpes), l’alpin à Val-d’Isère et à #Courchevel (Savoie), et le nordique au #Grand-Bornand et à La Clusaz (Haute-Savoie) en vue de sa présentation à la 146e session extraordinaire du Comité international olympique (CIO) à Lausanne (Suisse), mercredi 24 et jeudi 25 juin. Mais c’est lors de l’assemblée générale du Cojop que ces décisions doivent être adoptées, le 29 juin.

    Des terrassements considérables

    La première version de la #feuille_de_route_environnementale élaborée par le Cojop et le secrétariat général à la planification écologique (SGPE), le 13 avril 2026, promet de « limiter l’#empreinte_environnementale des jeux » et de « minimiser l’impact des aménagements des pistes sur les espaces naturels ». Mais elle intègre déjà une possible « #compensation_volontaire » de ces dégâts, « via des projets locaux de conservation et restauration d’écosystèmes » à hauteur de 100 hectares.

    Dans un avis récent, le groupe régional d’expertise sur le climat (Grec) Alpes-Auvergne alerte sur les effets des JOP 2030 dans le contexte « d’un environnement montagnard déjà fragilisé par le réchauffement climatique auquel les émissions de gaz à effet de serre liées aux JOP contribuent ». Et sur la faune et flore « déjà sous pression » notamment du fait de la fréquentation humaine accrue.

    Dans sa feuille de route, le Cojop annonce vouloir réutiliser à hauteur de 90 % des #infrastructures existantes « pour les sites de compétition », et aussi limiter à 30 hectares l’artificialisation « sur l’ensemble des projets pérennes ».

    Mais certains « points d’attention » révèlent sa parfaite connaissance des atteintes à l’environnement les plus sévères : « potentiel terrassement à La Clusaz », « parkings éventuels à #Montgenèvre », « nouvelle piste impliquant défrichement à Montgenèvre », « impact pour les prairies permanentes et les #forêts et la #biodiversité de l’aménagement des fronts de neige ».

    À Montgenèvre (Hautes-Alpes), station du Briançonnais, 3,2 hectares de mélèzes de la #forêt du Prairial doivent en effet être défrichés pour y créer des pistes de snowboardcross et de skicross nécessitant un parcours de bosses et de virages relevés. « Il n’y a rien, il faut créer ces pistes de toutes pièces, ça implique des terrassements considérables, après ce déboisement », commente un membre du Collectif citoyen JOP 2030.

    Absence d’enquête environnementale

    L’ajout d’épreuves de ski-alpinisme, plus en altitude, sur le massif du #Chenaillet, à partir du site du rocher de l’Aigle, inquiète aussi les associations qui portent un projet de protection de la zone depuis quarante ans, et poussent à son classement en réserve naturelle régionale (RNR).

    « C’est un site géologique mondialement connu, ce n’est pas une bonne idée de faire du ski-alpinisme sur ce site », déplore Bernadette, habitante de la commune voisine de Cervières.

    « Il y a des laves en coussins dans un état extraordinaire, comparables à ce que l’on peut observer à 2 400 mètres sous l’océan Atlantique, et tout le cortège de roches qui l’accompagne, explique Claude Rémy, de l’association Arnica Montana. Mais vous y trouvez aussi des plantes protégées, endémiques comme l’Aethionema de Thomas, une petite plante extrêmement rare, et des lichens. »

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    Des maires des JO sous l’œil de la justice

    #Xavier_Mattis, le maire de Val-d’Isère, dont la commune accueillera les épreuves techniques de ski alpin, a vu son élection invalidée par le tribunal administratif le 22 mai. Son entreprise, la SARL #L’Avalain, étant chargée du déneigement de Val-d’Isère, par contrat renouvelé depuis 2020, il n’avait pas le droit de se présenter – en vertu de l’article L231 du Code électoral. Il a fait appel, le 23 juin, en annonçant crânement avoir « posé un genou à terre mais pas deux ».

    #Jean-Luc_Boch, le maire de La Plagne-Tarentaise, et président de l’association nationale des maires des stations de montagne (ANMSM), lui aussi concerné par d’importants travaux liés aux JO (ascenseur valléen, et piste de bobsleigh), fait l’objet d’une enquête judiciaire pour « #prise_illégale_d’intérêts » entre les mains d’une juge lyonnaise après une plainte d’Anticor. Son entreprise, #Boch_et_Frères, a aussi déneigé La Plagne jusqu’en 2016, mais le maire a surtout introduit un promoteur, #Pelletier, acheteur de terrains à la mairie, en 2017, pour une opération immobilière, #Lodges_des_Alpages, dont Boch et Frères a effectué le terrassement. Il est présumé innocent.

    #Jean-Yves_Pachod, le maire de Courchevel, haut lieu de la future compétition, s’est vu reprocher par la chambre régionale des comptes la mise à disposition irrégulière d’un véhicule par l’office du tourisme. Plus récemment, des investigations sont en cours à la suite du déclassement du rez-de-chaussée du bâtiment de l’office du tourisme, en cœur de la station, afin de le louer à un bijoutier, représentant exclusif de la marque Rolex. Dans ce dossier, la brigade de recherches de Chambéry a perquisitionné la mairie et l’office du tourisme en décembre.

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    880 espèces de #plantes dites supérieures y ont été inventoriées. Sans être « opposé par principe aux JO », le scientifique demande « la protection urgente » du #Chenaillet. Il s’étonne aussi de l’absence d’enquête environnementale s’agissant du défrichement de la #forêt_du_Prairial qui héberge « une chouette forestière protégée », la #chouette_de_Tengmalm.

    Au nord de Briançon, sur le domaine skiable de #Serre-Chevalier, la future piste de ski à bosses est aussi « à construire entièrement », sur des zones boisées.

    Un « Monopoly » géant

    Le « Monopoly » géant auquel se livre le Cojop sur la montagne ne fait que commencer. Trois maires des stations emblématiques de La Plagne, Courchevel et Briançon poussent des projets d’#ascenseurs_valléens, respectivement chiffrés à 101, 74,8 et 26 millions d’euros.

    À Briançon, le maire a convaincu le Cojop d’installer un #village_olympique au #fort_des_Trois_Têtes, une fortification militaire du XVIIIe siècle à l’abandon – sans eau, ni éclairage ni aucun réseau. Ce fort a été inscrit parmi les réalisations de Vauban sur la liste du patrimoine mondial de l’Unesco en 2008.

    Initialement évaluée à 295 millions, désormais « réduite » à 133 millions d’euros, cette opération immobilière hors norme vise à réhabiliter puis à commercialiser, en logements, commerces et hôtel, 17 000 mètres carrés de plancher sur un périmètre de 41 hectares entourés par 4,5 kilomètres de remparts à entretenir, en y incluant une usine abandonnée située en contrebas.

    Estimé à 51,84 millions d’euros, le village des athlètes promet de peser lourd aussi en Haute-Savoie, à #Saint-Jean-de-Sixt, à 3 kilomètres de La Clusaz. Mais un bâtiment de 41,67 millions d’euros sera aussi construit au #Grand-Bornand, à 3 kilomètres de là, pour y être mis à disposition du Cojop. Si l’on ajoute un « #pôle_indoor » prévu au village de La Clusaz, pour 21,7 millions, l’addition qui s’élève à 115 millions construits en dur place le département au niveau de ses voisines.

    En Savoie, 78,5 millions d’euros doivent être investis pour le futur village olympique de #Bozel, qui n’accueillera finalement que les athlètes du site de Courchevel, situé à 18 kilomètres – les épreuves techniques de ski alpin ayant échappé à Méribel au profit de #Val-d’Isère. Mais en Savoie, des fonds importants sont aussi prévus pour la remise à niveau de la piste de bobsleigh de La Plagne, soit 43 millions d’euros, et une prolongation du tremplin de saut à ski de Courchevel, pour 43,6 millions d’euros.

    Le fait accompli

    Ce ruissellement de #fonds_publics au prétexte des JO est ouvertement attendu par certains maires pour soutenir la #promotion_immobilière dans leurs stations. Pour la population, c’est encore l’incertitude, notamment sur la réelle contribution des communes. L’information n’a été donnée qu’au compte-goutte, et des consultations débutent, selon des modalités diverses et variées, au moment où les appels d’offres sont déjà passés.

    Constatant les « démarches lancées en parallèle, voire en amont », le Grec Alpes-Auvergne pointe aussi le « risque évident » de voir la feuille de route environnementale « établie pour tenir compte du fait accompli plutôt que pour permettre aux décideurs en charge d’en intégrer les préconisations dans leurs prises de décisions et initiatives ».

    Après avoir été assignée par plusieurs ONG devant les juridictions administratives pour lui enjoindre « d’organiser une mesure de participation du public », la #Société_de_livraison_des_ouvrages_olympiques (#Solideo) a saisi d’elle-même, le 22 avril, la Commission nationale du débat public (CNDP) pour qu’elle désigne des garants de plusieurs « concertations préalables » : pour l’aménagement du site de ski de fond de La Clusaz, le projet d’ascenseur valléen de La Grande Plagne et l’aménagement du site de compétition de Montgenèvre.

    Réunions publiques prévues

    Mais l’établissement public a entrepris d’organiser ses propres réunions de concertation, hors CNDP, sur les autres sites à Briançon, à Saint-Jean-de-Sixt (Haute-Savoie), au Grand-Bornand et ailleurs.

    Le 9 juin, les deux garants désignés par la CNDP ont demandé au Cojop et à la Solideo d’expliquer cette différence de traitement.

    À La Clusaz, le maire, #Didier_Thévenet, un proche du président du Cojop, #Edgar_Grospiron, a formalisé l’engagement de sa commune en faisant voter, en décembre 2025, le transfert de la maîtrise d’ouvrage des aménagements du site des Confins à la Solideo. « Tout a été décidé en cinq minutes, relève Anna*. On n’a jamais été consultés pour ces JO. » Questionné durant l’automne, le maire prétendait n’avoir « aucune information ». En décembre, il a salué « les nombreuses relations de travail déjà établies » avec la Solideo.

    Sans trop attendre, l’établissement a lancé ses premiers appels d’offres en mars pour l’assistance à maître d’ouvrage de l’aménagement du « pôle nordique » des Confins.

    Dans leur note du 9 juin, les garants de la CNDP ont rappelé que la concertation devait « débattre d’abord de l’opportunité du projet », « des alternatives » et intégrer « l’option zéro », à charge pour la Solideo et le Cojop de préciser « ce que le projet apporte au public et aux territoires ». À ce stade de « la concertation préalable », la décision de faire le projet « n’est pas encore prise » et il importe de laisser « les champs ouverts aux débats ».

    La réunion publique prévue par la commune de La Clusaz, fin septembre, devrait intégrer ces préconisations, et non pas seulement annoncer les gagnants des appels d’offres.

    À Briançon, le même scénario s’est mis en place pour les rénovations du fort des Trois Têtes et de l’usine de la Schappe. L’appel à candidatures ayant été lancé dès juillet 2025, l’annonce du choix des « lauréats » pour le fort – #Linkcity (#Bouygues_Construction), les promoteurs #Edifim et #Elegia ainsi que l’architecte #Philippe_Prost – et l’usine – #Icade_Promotion et les architectes #Jean-Michel_Wilmotte et #Nathalie_d’Artigues – a précédé les réunions de « concertation » de la Solideo et du maire, #Arnaud_Murgia, un ancien secrétaire national de l’UMP élu pour la première fois à Briançon en 2020.

    Ironie de l’histoire, le projet actuel reprend les grandes lignes d’un #aménagement soutenu par l’ancien maire socialiste et vendu par un promoteur depuis mis en examen pour #escroquerie.

    ▻https://www.mediapart.fr/journal/ecologie/250626/jo-d-hiver-2030-les-atteintes-l-environnement-planifiees-par-le-comite-d-o
    #jeux_olympiques #Alpes #JO2030 #environnement #forêt #déforestation #artificialisation_des_sols #coût

  • CONTRO IL 41bis – OPEN.AI : ROSALIND BIODEFENS E LA MINACCIA DELLA #biologia_di_sintesi – TARGETING PUBBLICITARIO LETALE@0
    ▻https://radioblackout.org/podcast/contro-il-41bis-open-ai-rosalind-biodefens-e-la-minaccia-della-biolog

    Estratti dalla puntata dell’8 giugno 2026 di #bello_come_una_prigione_che_brucia NO AL 41BIS Rilanciamo le iniziative di lotta in solidarietà con il prigioniero anarchico Alfredo Cospito e con compagne/i imputate/i per le mobilitazioni del 2022/2023 contro 41bis ed ergastolo ostativo. Ricordiamo che oltre alle presenze solidali a Roma e Spoleto, anche a […]

    #41_bis #capitalismo_della_sorveglianza #carcere #google #guerra #Handala #intelligenza_artificiale #Iran #Israele #Mossad #repressione #sintanatosi #solidarietà #sorveglianza
    ▻https://radioblackout.org/wp-content/uploads/2026/06/BCUPCB_no41bis-roma-spoleto.mp3

  • #HandBrake fixes 2-pass encode crashes, WebM on Linux
    ▻https://www.omgubuntu.co.uk/2026/06/handbrake-update-open-webm-linux

    A new version of HandBrake, the open-source and cross-platform media conversion tool, is available to download. HandBrake 1.11.2 is a maintenance update in the current 1.11.x stable release, which was released in March 2026 and added DNxHR and ProRes encoder support, and an AMD VCN AV1 10-bit encoder compatible with the company’s 9000 series GPUs and newer. This update is focused on fixes and finesse. A pair of bugs affecting 2-pass operations are resolved: a crash during 2-pass lossless x265 encodes, and a memory leak that occurred during 2-pass MPEG-4, MPEG-2, VP9 and FFV1 encodes. On Linux, HandBrake adds WebM […] You’re reading HandBrake fixes 2-pass encode crashes, WebM on Linux, a blog post from OMG! Ubuntu. Do not reproduce elsewhere without permission.

    #News #App_Updates

  • Die fünf angesagtesten Secondhand-Shops in Berlin: Hier finden Modefans echte Schätze
    ▻https://www.berliner-zeitung.de/article/beste-secondhand-shops-berlin-10061047

    Nett wsrs noch in 2020 : HAHAYOUREUGLY Secondhand & Vintage Warschauer Strasse 76, Friedrichshain, Mon-Sat 1pm-8pm, Tel: 01512 637 88 97, www.hahayoureugly.de

    Ergänzung zu Oxfam und Humana ?

    2020 berichtete der Tip
    ▻https://www.tip-berlin.de/english/12-of-the-best-vintage-shops-in-berlin

    4.6.2026 von Isabell Gielisch - Von hippen Neuzugängen bis zu echten Institutionen: Wir verraten, wo Berlins modische Avantgarde abseits des Massenkonsums die besten Vintage-Schätze findet.

    Berlin gilt weltweit als Hotspot für hochwertige Secondhand- und Vintage-Mode. Die deutsche Hauptstadt zieht seit jeher Kreative und Stilbewusste an, die abseits des Massenkonsums nach Individualität und Charakter suchen. Doch angesichts der enormen Dichte an Läden zwischen Kreuzberg, Prenzlauer Berg und Neukölln kann es schwerfallen, den Überblick zu behalten.

    Wo finden Modebegeisterte die besten Preise, wo die exklusivsten Designer-Raritäten und wo die geschmackvoll kuratiertesten Teile? Eine Entdeckungstour durch die Berliner Vintage-Szene zeigt, in welchen Geschäften die Modewelt der Hauptstadt tatsächlich einkauft. Dies sind fünf der angesagtesten Secondhand-Shops in Berlin, die mit echten modischen Schätzen überzeugen.

    Der Neuling: Find Yours

    Der neueste Zugang der Berliner Vintage-Szene bereichert seit dem 11. April die Berliner Secondhand-Szene. Find Yours setzt auf ein sorgfältig kuratiertes Konzept und überzeugt mit einer präzisen Auswahl an einzigartigen Fundstücken. Stilistisch bewegt sich das Sortiment hauptsächlich in den Modewelten der 2000er- und 2010er-Jahre.

    Ein Fest für die Augen ist die farbliche Sortierung: Während das für Berlin typische Schwarz eine zentrale Rolle einnimmt, bietet der Store ebenso eine ansprechende Auswahl an farbenfrohen Akzenten. Der Fokus liegt hier absichtlich nicht auf teuren Designermarken, sondern auf bezahlbarer Individualität – die Preise sind durchweg fair kalkuliert, was den Laden zu einem echten Geheimtipp für Modebegeisterte macht.

    Find Yours. Pannierstraße 28, 12047 Berlin-Neukölln . Öffnungszeiten: Mo geschlossen, Di–Fr 13–19 Uhr, Sa 12–19 Uhr.

    Die It-Girl-Adresse: Archangels

    Archangels in Prenzlauer Berg, eröffnet im Juni 2024, konzentriert sich farblich hauptsächlich auf die Nichtfarben Schwarz und Weiß. Diese minimalistische Palette tut der Vielseitigkeit des Sortiments jedoch keinen Abbruch. Angeboten wird ein anspruchsvoller Mix aus High-Fashion-Designern wie Prada, Miu Miu oder Gucci und Vintage-Teilen, dessen Bandbreite vom minimalistischen Chic der 1990er-Jahre bis hin zu expressiveren Stücken aus den 2000ern reicht.

    Das stilistische Gespür des Ladens hat sich längst über die Grenzen Berlins hinaus herumgesprochen: Model (und Stilvorbild der Gen Z) Gabbriette wurde hier schon öfter beim Einkaufen gesichtet. Ein besonderes Highlight für Schnäppchenjäger ist der begehrte Sale, der rund zweimal im Jahr stattfindet und zuverlässig für eine Schlange sorgt. Ein absoluter Anlaufpunkt für modebegeisterte Kenner, die eine monochrome, aber dennoch ausdrucksstarke Garderobe schätzen.

    Archangels Berlin. Schliemannstraße 3, 10437 Berlin-Prenzlauer Berg . Öffnungszeiten: Mo–Mi Geschlossen, Do–Fr 14–19 Uhr, Sa 12–19 Uhr.

    Paris Hilton würde Everything Garms empfehlen

    Umso farbenfroher geht es bei Everything Garms in Kreuzberg zu. Mit einem ausgesprochen bunten und vergleichsweise preisgünstigen Segment jenseits von großen Designernamen richtet sich das Geschäft gezielt an eine jüngere, trendaffine Zielgruppe. Spezialisiert auf Camisole-Tops und Flared Jeans liegt der Fokus hier klar auf den Modetrends der 2000er-Jahre.

    Der Nullerjahre-Look spiegelt sich auch im Interieur wider, das mit alten Designer-Werbeanzeigen und Magazinen aus dieser Ära dekoriert ist. Wer den unbeschwerten Popkultur-Look der Jahrtausendwende à la Paris Hilton sucht, wird in diesem Store definitiv fündig. Ein weiteres Plus für das Einkaufserlebnis: Nach getaner Shoppingarbeit lässt sich an der Kasse ein preiswerter Eiskaffee erwerben, der den Besuch entspannt abrundet.

    Everythinggarms Vintage. Dieffenbachstraße 15, 10967 Berlin-Kreuzberg . Öffnungszeiten: Mo–Sa 12–18 Uhr.

    Der Pionier: Sing Blackbird

    Als eine Art Blaupause für die moderne Berliner Vintage-Szene gilt der fein kuratierte Store Sing Blackbird. Bereits seit 2010 in der Neuköllner Sanderstraße ansässig, gehört das Geschäft zu den Pionieren seiner Art in der Hauptstadt. Drei großzügige Räume sind hier dicht bestückt mit einer anspruchsvollen Auswahl an Damenmode, sortiert nach Kleidungsart und Farben.

    Stilistisch liegt der Fokus auch hier auf den 2000er-Jahren, ergänzt durch ausgewählte Designerstücke und eine deutliche Vorliebe für die Farbe Schwarz. Ein kleinerer, separater Raum bietet zudem ein exklusives Sortiment für Herren. Die Preise bewegen sich im gehobenen Segment, was der hohen Qualität der Stücke entspricht. Wer gut erhaltene Kleidung besitzt, die zur Ästhetik des Ladens passt, kann diese vor Ort abgeben und erhält im Gegenzug einen Warengutschein für das Sortiment.

    Sing Blackbird. Sanderstraße 11, 12047 Berlin-Neukölln . Öffnungszeiten: Mo–Fr 13–19 Uhr, Sa 13–19.30 Uhr, So geschlossen.

    Laufsteg-Lieblinge: Amiata Archive

    In puncto rarer Laufsteg- und Designerstücke nimmt Amiata Archive in Kreuzberg eine absolute Spitzenposition ein. Das Konzept des Stores zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Liebe zum Detail aus: Jedes der handverlesenen Kleidungsstücke ist mit einem laminierten Foto des ursprünglichen Laufsteg-Auftritts versehen, was die modische Historie der Raritäten direkt erlebbar macht.

    Der Fokus liegt hierbei ganz klar auf italienischen Designern: MiuMiu, Prada, Dolce & Gabbana, Gucci. Passend dazu leitet sich der Name vom Monte Amiata ab, einem erloschenen Vulkan im Süden der Toskana. Ein Besuch im Store gleicht somit einer explosiven Entdeckungsreise durch die italienische High-Fashion-Geschichte, die in Berlin ihresgleichen sucht.

    Amiata Archive. Böckhstraße 13, 10967 Berlin-Kreuzberg . Öffnungszeiten: Mo–Mi geschlossen, Do–Fr 14–19 Uhr, Sa 12–19 Uhr.

    #Berlin #Neukölln #Prenzlauer_Berg #Kreuzberg
    #Mode #Handel #gebraucht

  • Opinion | A New Viral Outbreak. The Same Mistakes All Over Again. - The New York Times
    ▻https://www.nytimes.com/2026/05/12/opinion/hantavirus-complacency.html

    Par Zeynep Tufekci

    There’s no question that another pandemic will strike, but no one knows when or which virus will be the cause. What we can determine with pretty good clarity is how ready we’ll be, how well we’re constructing obstacles to slow the path of emerging threats and how fast we’re learning lessons from painful experience.

    As the final remaining passengers disembarked from the MV Hondius cruise ship, on which at least seven people were confirmed to have been infected with hantavirus traveled, the answers are becoming increasingly clear: We’re still leaving a lot to chance, crossing our fingers and hoping for the best.

    #Zeynep_Tufekci #Pandémie #Hantavirus

  • Où l’on t’explique, par rapport aux dernières constations du « cluster » du MV Hondius que « France Cocorico » a le protocole le plus strict et que le #hantavirus « ne passera pas » ...

    Hantavirus : quel est le risque de propagation, alors que chaque pays choisit ses règles de confinement ?
    ▻https://www.lemonde.fr/planete/article/2026/05/12/hantavirus-quel-est-le-risque-de-propagation-alors-que-chaque-pays-choisit-s

    Après des semaines en vase clos, les passagers restant à bord du Hondius ont tous fini par être évacués vers leur pays d’origine, lundi 11 mai, ouvrant un nouveau chapitre dans la gestion de ce foyer d’infections à hantavirus inédit. Trois personnes sont mortes, sept patients sont classés en cas confirmés et un autre en cas probable. Mais à quel point cet éparpillement de cas suspects à travers le monde représente-t-il un risque d’expansion de la maladie ? Dans le sillage de l’Organisation mondiale de la santé (OMS), les experts soulignent que le risque épidémique est faible à l’échelle mondiale, mais invitent à la prudence pour casser toute chaîne de transmission.

    ▻https://justpaste.it/iny7y

  • Alaska Mega-Tsunami Raises Alarm for Cruise Ships in Glacier Fjords
    ▻https://gcaptain.com/alaska-mega-tsunami-raises-alarm-for-cruise-ships-in-glacier-fjords
    ▻https://gcaptain.com/wp-content/uploads/2026/05/Alaska-mega-tsunami.jpeg
    Aerial photo of the August 10, 2025 landslide captured during a field reconnaissance overflight on August 13, 2025. Look direction is to the west.
    USGS Photo

    A massive landslide in Alaska’s Tracy Arm fjord triggered one of the tallest tsunamis ever recorded, sending water 481 meters—about 1,578 feet—up the opposite wall of the fjord in what scientists are calling a climate-linked near miss for cruise tourism.

    The Aug. 10, 2025 event, detailed in a new study published Wednesday in Science, began when more than 64 million cubic meters of rock collapsed into the fjord near South Sawyer Glacier, about 80 miles south-southeast of Juneau. The landslide generated an initial 100-meter breaking wave traveling more than 70 meters per second, followed by a megatsunami that stripped vegetation from the steep fjord walls.

    No one was killed or injured. Scientists say that was largely a matter of timing, with the landslide striking in the early morning hours when no cruise ships or large numbers of visitors were in the immediate area.

    “The fact that the landslide occurred this early in the morning was unbelievably lucky. Next time — and there will be a next time — we may not be so lucky,” said Dan Shugar, a University of Calgary geomorphologist and lead author of the study.

    Tracy Arm is a popular destination for cruise ships, tour boats and kayakers drawn by tidewater glaciers, steep cliffs and floating ice. The study warns that those same features can amplify landslide-generated tsunamis, creating extreme local hazards with little warning.

    The U.S. Geological Survey said the landslide occurred at about 5:26 a.m. local time and was detected by seismic instruments. Kayakers camped at Harbor Island near the mouth of Tracy Arm later reported that their gear had been swept away by waves. A NOAA tide gauge in Juneau, roughly 80 miles away, recorded tsunami waves up to 36 centimeters above tide level that continued for hours.

    Researchers found the landslide was preceded by several days of increasing microseismic activity, raising the possibility that future collapses in glacier fjords could be detected before failure. The event also produced seismic waves equivalent to a magnitude 5.4 earthquake and generated a long-period seiche—a sloshing motion trapped inside the fjord—that persisted for up to 36 hours.

    The study links the failure to glacial retreat driven by climate change. As glaciers pull back, they can remove support from steep mountain slopes, leaving unstable rock faces exposed above narrow fjords and coastal waters.

    Alaska has a long history of extreme landslide tsunamis, including the 1958 Lituya Bay event, which produced a record runup of about 530 meters. But the Tracy Arm event is notable because it occurred in a heavily visited cruise region, turning a remote geologic hazard into a direct maritime safety concern.

    For the cruise industry, the warning is blunt: glacier fjords are becoming more unstable just as more vessels and passengers are entering them.

    The Tracy Arm tsunami was not a mass-casualty disaster. But scientists say it easily could have been.

  • Hantavirus, de nombreuses inconnues, pas de quoi « rassurer », (pour résumer ) David Simard
    ▻https://bsky.app/profile/simarddavid.bsky.social/post/3mlbamjhsqc2y

    #Hantavirus Entre nov. 2018 et fév. 2019, une transmission interhumaine du syndrome pulmonaire à hantavirus du virus des Andes (ANDV) s’est produite dans la province de Chubut, en Argentine, et a entraîné 34 infections confirmées et 11 décès (taux de létalité 32,4%).

    “Super-Spreaders” and Person-to-Person Transmission of Andes Virus in Argentina | NEJM
    From November 2018 through February 2019, person-to-person transmission of Andes virus (ANDV) hantavirus pulmonary syndrome occurred in Chubut Province, Argentina, and resulted in 34 confirmed infe...

    ▻https://www.nejm.org/doi/10.1056/NEJMoa2009040

    Il s’agit de la variété d’hantavirus en cause sur le bateau de croisière "MV Hondius". Lors de l’épisode de 2018-2019, le taux de reproduction médian était supérieur à 2 (1 personne infectée en a contaminé plus de 2 autres). Voir la publication scientifique ci-dessus.

    Actuellement, les discours qui cherchent à rassurer se multiplient (médecins, OMS, journalistes...) en soulignant que ce virus ne serait pas facilement transmissible (ce que contredit l’étude en référence). Or rassurer ou inquiéter n’est pas informer, et il me paraît important d’être informatif.

    Pour cela, il convient de partager les connaissances mais aussi les incertitudes à propos de cette variété de virus à transmission interhumaine, et à propos des cas identifiés, non seulement parmi les passagers, mais aussi en dehors, puisque des cas secondaires ne faisant pas partie des passagers mais ayant été en contact avec des passagers sont suspectés (hôtesse de l’air actuellement hospitalisée à Amsterdam ayant été en contact avec la 2e passagère du bateau décédée après avoir pris l’avion pour l’Afrique du Sud).

    De plus, la croisière a effectué des escales, avec des passagers et membres d’équipage qui ont embarqué et débarqué lors de celles-ci. Rappelons en outre que le temps d’incubation est long (1 à 2 semaines environ), ce qui complique la tâche pour retracer les chaînes de transmission.

    Enfin, si les infections inter-humaines se multiplient, des mutations risquent de se produire, avec une meilleure adaptation à l’espèce humaine.

    Il ne s’agit pas d’alarmer, mais de ne pas, encore une fois, aller trop vite en besogne à vouloir à tout prix rassurer avant tout, alors que l’ ECDC indique que de nombreuses incertitudes subsistent, ce qui devrait nous conduire à l’application du principe de précaution.

    Vouloir rassurer d’abord et avant tout a déjà eu des conséquences dramatiques lors de l’émergence de la COVID-19.

    A. Flahault dans @lemonde.fr
     : "Nous sommes face à un événement inédit et inquiétant avec beaucoup d’inconnues [...]. On ne sait pas si les malades sont contagieux pendant leur temps d’incubation, s’il existe des formes asymptomatiques, ou si ce virus à ARN a muté."
    ▻https://www.lemonde.fr/planete/article/2026/05/06/hantavirus-de-nombreuses-inconnues-autour-d-un-evenement-sanitaire-inedit-et

    • #hantavirus

      ▻https://justpaste.it/gxlm3

      La principale voie de transmission est respiratoire, par les gouttelettes de salive. C’est la raison pour laquelle des mesures d’isolement des malades sont nécessaires sur le bateau et dans les lieux où sont pris en charge les malades. Des mesures comparables à celles qui doivent être prises face aux virus respiratoires hivernaux comme la grippe (isolement, port de masques, blouses).

    • Hantavirus : la gestion de la crise nécessite une coordination internationale
      ▻https://www.liberation.fr/societe/sante/hantavirus-la-gestion-de-la-crise-necessite-une-coordination-internationa

      La première contamination interhumaine documentée a eu lieu en Argentine en 2018 : 34 contaminations dont 11 morts lors d’une fête d’anniversaire. Le nombre de cas est globalement faible mais certains éléments ressortent de ces études : le risque de contamination dépend de la proximité entre les humains. Les contacts rapprochés et prolongés, comme les contacts sexuels ou dormir dans le même lit, augmentent le risque, mais il est possible d’être contaminé en voyageant dans le même transport en commun, ce qui plaide, comme pour le Covid, pour une transmission aérienne, soit par gouttelettes (une personne qui tousse ou éternue sur une autre), soit par aérosolisation (une personne qui respire dans une pièce mal aérée, et, peu à peu, crée un « nuage » de particules infectantes). C’était le cas pour le Covid, mais de très nombreux infectiologues et hygiénistes, jusqu’à l’OMS, le nièrent très longtemps.

      De ce que l’on sait, le R0, c’est-à-dire le nombre de personnes qu’infecte chaque personne contaminée, est de 2, mais lorsque l’infection est connue, si on prend de vraies mesures de précaution, dont l’aération et le port de masques, le R0 tombe en dessous de 1 (ce qui signifie que l’épidémie s’arrête puisque chaque personne infectée n’infecte pas une autre personne).

      ▻https://justpaste.it/g3xqo