• En Allemagne, des sanctions contre les chômeurs sont censurées par la justice - Le Temps
    https://www.letemps.ch/monde/allemagne-sanctions-contre-chomeurs-censurees-justice

    La Cour constitutionnelle allemande a censuré mardi un volet majeur des réformes nationales du marché du travail de 2005, jugeant les sanctions infligées aux chômeurs de longue durée en partie incompatibles avec le respect de leur dignité.
    Ces coupes dans leur allocation mensuelle dite « Hartz IV » de 424 euros, décidées s’ils refusent par exemple une offre d’emploi, ne doivent pas excéder 30% de cette somme, a décidé à la Cour, alors que la loi permet pour l’heure de supprimer l’intégralité de l’allocation pendant 3 mois.

    le modèle qui a inspiré Emmanuel Macron L’enfer du miracle allemand un papier d’ Olivier Cyran, toujours disponible sur le site du diplo et sans paywall. et plusieurs fois sur seenthis : https://seenthis.net/sites/1299712
    https://www.monde-diplomatique.fr/2017/09/CYRAN/57833
    https://seenthis.net/tag/hartz_iv


    https://www.chappatte.com
    #Hartz_IV #Chapatte #chômage #libéralisme #allemagne

    • Hartz IV est la dernière des quatre lois de mise au pas des chômeurs adoptées entre 2003 et 2005 sous la coalition des sociaux-démocrates et des écolos dirigée par le chancelier Gerhard Schröder. Leur concepteur, Peter Hartz, ancien DRH de Volkswagen, a été condamné à deux ans de prison avec sursis et à 500 000 € d’amende en 2007 pour avoir « acheté la paix sociale » chez le constructeur en distribuant pots-de-vin, voyages exotiques et prestations de prostituées aux membres du comité d’entreprise.

      http://cqfd-journal.org/Un-axe-Berlin-Marseille-contre-la

  • Onlineumfrage zur Anhörung beim BVerfG wegen Sanktionen im SGB II
    https://www.umfrageonline.com/s/Sanktionsumfrage
    Le 15 janvier le tribunal constitutionnel d’Allemagne Bundesvervfssungsgericht (BVG) décidera sur la légalité de sanctions contre les bénéficiaires d’allocations Hartz IV. Un questionnaire en ligne anonyme permet aux personnes touchées par les sanctions de décrirer leurs expérience. L’expert Harald Thomé et son association Tacheles e.V. seront témoin devant la cour et exprimeront les points de vue des personnes concernées.

    Am 15. Januar 2019 findet vor dem Bundesverfassungsgericht eine Anhörung statt. Es geht um die Frage, ob Sanktionen nach dem SGB II mit der Verfassung vereinbar sind. Tacheles e.V. ist als sogenannter sachverständiger Dritter geladen. Für das Bundesverfassungsgericht wird die Frage, welche Wirkungen Sanktionen nach dem SGB II erzielen, voraussichtlich eine große Rolle spielen. Das ist keine rechtliche Frage, sondern eine Frage nach Erfahrungen.

    Wir haben uns daher entschlossen, diese Umfrage durchzuführen, um möglichst viele Erfahrungen aus der Praxis zusammenzutragen.

    Zielgruppen der Umfrage sollen sein:

    Berater und Beraterinnen, Anwält*innen, Betreuer*innen, Verbandsvertreter*innen, Sozialarbeiter*innen die Betroffene in allen möglichen Lebenslagen unterstützen,
    Die Empfänger*innen von Leistungen nach dem SGB II und SGB III, ungesichert Beschäftigte und ehemaliger Empfänger*innen von Leistungen nach dem SGB II
    Mitarbeiter*innen eines Jobcenters, eines kommunalen Trägers oder eines anderen Sozialleistungsträgers

    Die Ergebnisse der Umfrage wollen wir in der mündlichen Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht am 15.1.2019 einbringen.

    Die Umfrage ist anonym, sie dauert ungefähr 5 Minuten.

    Die Umfrage ist ab sofort (31.12.) bis zum 10. Januar 2019 freigeschaltet.

    Ich möchte daher alle Newsletterleser und –leserinnen bitten, an der Umfrage rege teilzunehmen, die Umfrage in euren Netzwerken bekannt zu machen und zur Teilnahme aufzufordern.

    Auf diese Weise könnt ihr konkret eure Meinung zur Sinnhaftigkeit und Wirkung von Sanktionen dem Bundesverfassungsgericht mitteilen.

    #Allemagne #politique #droit #social #Hartz_IV

  • 17.09.2018: »Das muss mal ein Gesicht bekommen« (Tageszeitung junge Welt)
    https://www.jungewelt.de/artikel/339990.hartz-iv-das-muss-mal-ein-gesicht-bekommen.html

    Über die Diffamierung von Armen und das Unrechtssystem Hartz IV aus der Sicht einer zeitweilig Betroffenen. Ein Gespräch mit Bettina Kenter-Götte

    Sie haben im Frühjahr ein flott geschriebenes Buch über Ihren Alltag als Hartz-IV-Bezieherin veröffentlicht, über das Angewiesensein auf die »Tafel«, absurde »Maßnahmen« und so weiter. Warum heißt es »Heart’s Fear« (Herzensangst)?

    Das spielt auf das Furchterregende dieses Systems an. Ich habe mich bemüht, nicht nur eine Homestory einer Betroffenen zu schreiben, sondern es geht mir auch um den politischen Hintergrund, die Zusammenhänge, um die ganze Entwicklung von der früheren Arbeitslosen- und Sozialhilfe zum heutigen System. Diesen Bogen wollte ich schlagen.

    Wie hat sich das Buch verkauft?

    In den ersten drei Monaten tausendmal. Das ist ziemlich viel, finde ich. Wie es jetzt ist, weiß ich nicht.

    Gab es mediales Interesse?

    Das war und ist riesig. Von Journalistinnen und Journalisten habe ich oft gehört: Wir würden gerne genauer darüber berichten, aber kommen nicht an die Erfahrungsberichte ran. Betroffene sagen nichts.

    Warum nicht?

    Sie schweigen aus Angst vor weiteren Schikanen, und wer aus dieser Martermühle lebend und bei Verstand wieder rauskommt, will damit meistens nicht mehr in Verbindung gebracht werden. Aber solange das nur Zahlen bleiben … Erst wenn sich Menschen mit ihren Geschichten zu Wort melden, wird klar, wie viele wie stark betroffen sind. Es braucht einen Gegenpol zur Medienkampagne von der schmarotzenden, bildungsfernen Unterschicht.

    Wenn es in Talkshows überhaupt mal um Hartz IV geht, dann mit dieser Stoßrichtung.

    Ja, darüber wird ganz falsch geredet. Das fängt an mit der Gleichsetzung von Hartz IV und Langzeitarbeitslosigkeit. 40 Prozent der Alleinerziehenden sind von Hartz-IV-Leistungen abhängig, das ist eine Riesengruppe. Dazu kommen pflegende Angehörige, auch meist Frauen, chronisch Kranke, Behinderte, freie Künstler, angestellte Lehrer, junge Hochschulabsolventen. Und dann noch ein kleiner Teil, etwa zehn Prozent, die tatsächlich lange arbeitslos sind. Als langzeitarbeitslos gilt ja heute jemand, der nach Jahrzehnten im Beruf ein Jahr und einen Tag ohne Arbeit ist.

    Sie gehören zur Gruppe der freien Künstler. Da ist die Scham der Betroffenen nicht kleiner?

    In meinem Kollegenkreis will jedenfalls niemand zugeben, dass er prekär lebt oder arm ist. Die Angst vor Imageverlust und – damit verbunden – Auftragsverlust ist groß, und sie ist völlig berechtigt.

    Als Sie dann sagten: »Seht her, ich bin betroffen!« – wie hat dieses Umfeld reagiert?

    Dank dieser die Armen diffamierenden Kampagne, die ja von der Bundesregierung angestoßen und immer wieder befeuert wurde, war sofort Verachtung da, wenn ich mich geoutet habe. Es war immer wieder eine schwierige Entscheidung: Wo oute ich mich, wo besser nicht? Dabei war immer klar, dass so ein Outing alles andere als auftragsfördernd sein würde.

    Hat Ihr engerer Bekanntenkreis Sie denn unterstützt?

    Es gab entscheidende Hilfe, aber auch im engeren Kreis, wo alle Bescheid wussten, immer mal wieder so ein Befremden. Ein Beispiel: Ich habe Leute eingeladen, gefüllten Kürbis gemacht. Alle waren begeistert: »Oh, das schmeckt ja gut. Wo hast du denn diesen Riesenkürbis her?« – »Von der ›Tafel‹.« Und plötzlich waren alle satt. An solchen Sachen hatte ich jedes mal schwer zu schlucken. Aber es wurde mir dadurch auch immer wichtiger, dieses Tabu zu brechen.

    Sie sind dann als Hartz-IV-Betroffene im ZDF aufgetreten.

    Da war gerade mein Theaterstück »Hartz Grusical« prämiert worden, und ich habe mir gesagt: Das muss mal ein Gesicht bekommen. Es gab sonderbare Reaktionen. Jemand aus meinem Bekanntenkreis, ein sehr wohlhabender Mensch, meinte: »Du hast super ausgesehen. Und du bist ja auch noch so jung. Das wird schon noch!« Damals war ich 61. Das ist dieses Wegblenden. In dem Moment ist mir klargeworden: Wenn ich unter der Brücke gesessen hätte, und dieser Mensch wäre vorbeigekommen, hätte er auch gesagt: »Oh, du siehst aber gut aus!«

    Kennen Sie denn noch andere Bücher über den Hartz-IV-Alltag?

    Der wird zum Beispiel in Christoph Butterwegges »Hartz IV und die Folgen« beschrieben. Oder in Inge Hannemanns »Hartz-IV-Diktatur«. Ein sehr gutes Buch ist Gabriele Gillens »Hartz IV – eine Abrechnung«. Darüber hinaus kenne ich einige Erfahrungsberichte, die den politischen Hintergrund ausblenden, und viele, die nicht als Buch veröffentlicht wurden.

    Ein zentraler Punkt in Ihrem Buch sind die »Hartz-IV-Sanktionen«, Kürzungen des Regelsatzes um bis zu 100 Prozent. 953.000mal gab es das 2017.

    Es wird immer so dargestellt, als wäre das ein Knöllchen für pflichtvergessene Menschen. In Wahrheit ist es der Entzug von Essen, Heizung, Strom – würde man diese Strafe einem Mörder angedeihen lassen, wäre das ein klarer Verstoß gegen die Menschenrechte. 34.000 Vollsanktionen gab es im vergangenen Jahr, das bedeutet: keine Miete, Verlust der Krankenversicherung, gar nichts mehr. Alle leben in der Angst davor, weil es jederzeit passieren kann. Ich sollte einmal einen Antrag zu spät abgegeben haben, was nicht stimmte. Beim zweiten Mal haben sie mir eine Sanktionsandrohung geschickt, weil ich einen Antrag angeblich zu früh abgeschickt hatte, was genauso ein völliger Humbug war. Beides war widerrechtlich und musste zurückgenommen werden. Aber wenn die Sanktion einmal läuft, läuft sie bis zum finalen Gerichtsurteil, das kann drei Jahre dauern. Es gab schon Todesfälle. Deswegen darf man nicht von Sanktionen sprechen, sondern muss sagen: Es sind mittelalterliche Leib- und Hungerstrafen.

    Was für Todesfälle?

    Mehrere, zum Beispiel wurde ein junger, behinderter Mann aus irgendeinem Vorwand sanktioniert, konnte sich nicht wehren und ist verhungert. Seine Mutter, die sehr betagt war, haben sie gerade noch gerettet. Wenn junge Mütter vollsanktioniert werden, darf man nicht fragen: Aus welchem Grund? Einer jungen Mutter alles zu streichen, ist eine Menschenrechtsverletzung. Genauso bei Schwangeren. Das sind Körperverletzungen. Das ist ein Unrechtssystem, eine Schreckenskammer. Man darf gar nicht fragen: Was kann man da verbessern? Sondern das Grundgesetz muss wieder für alle gelten. Da muss man es ansiedeln.

    Nun werden die Armen ja ständig gegeneinander ausgespielt, in letzter Zeit geht es da viel um Flüchtlinge, die angeblich massenhaft in unser Sozialsystem einwandern. Sind Sie mit denen solidarisch?

    Ich bin mit allen Armen solidarisch. Hartz-IV-Beziehende werden zu Fremden im eigenen Land. Es ist wirklich eine Parallelwelt, in der man da lebt. Das fördert auch das Mitgefühl für Menschen, die auf andere Weise vertrieben wurden. Es ist genug Geld da. Es wird in Banken reingesteckt, »Paradise Papers«, »Panama Papers«, da sitzen die Schmarotzer. VW-Betrug geht als Schummelei durch die Presse, aber wenn ein Hartz-IV-Bezieher hundert Euro schwarz verdient, weil er sonst gar nicht überleben kann, schreien sie: Betrug! Da wird der Blick auf die falsche Ebene gelenkt. Oben sitzen die Sozialschmarotzer.

    #Allemagne #Hartz_IV

  • Faire la manche : un nouveau #travail pour le pole emploi allemand
    http://www.revolutionpermanente.fr/Faire-la-manche-un-nouveau-travail-pour-le-pole-emploi-allemand

    faire la manche ou plutôt une collecte de dons privés ne rapporte en moyenne que 6 euros par jour, et seulement vingt jours par mois. Ce qui fait 120 euros, moins 30 euros au titre de l’exonération pour les dons, soit 90 euros.
    Mais le jobcenter, ne compte pas se contenter de moyenne et a envoyé une lettre à Michael afin qu’il tienne un journal de son activité, avec le décompte exact de ses revenus ainsi qu’une projection pour les douze prochains mois. Il a également été invité à se rendre au bureau du commerce afin de déterminer si son activité relevait du « travail indépendant ».

  • La lutte contre le chômage devient-elle une lutte contre les chômeurs ?
    https://www.franceculture.fr/emissions/du-grain-a-moudre/la-lutte-contre-le-chomage-devient-elle-une-lutte-contre-les-chomeurs

    La nouvelle convention de l’assurance chômage est entrée en vigueur le 1er novembre. Si les conditions d’affiliation sont assouplies, cette réforme pourrait toutefois aboutir à une baisse des droits des chômeurs. Les chômeurs vont-ils être remplacés par des travailleurs précaires plus nombreux ?

    C’est un corpus de lettres manuscrites qui se perdent dans les justifications. Il y a des dépressions, des déplacements imprévus, des deuils, des accouchements, des maladies. 

    Des lettres recueillies par la documentariste Nora Philippe qui a réalisé en 2013 le film "Pôle Emploi ne quittez pas", en immersion pendant 6 mois dans l’agence Pôle Emploi de Livry-Gargan, en Seine Saint Denis. La réalisatrice a accompagné ce film d’un livre où des lettres retranscrites expliquent les causes d’un empêchement aux rendez-vous de suivis. Ceux pour lesquels une absence ou une demande de report peut valoir une radiation des listes de demandeurs d’emploi. Et avec ces lettres, il y a « l’idée, écrit l’auteure, selon laquelle le chômage un risque de l’existence, dont l’assurance appelle des réponses collectives a laissé la place à la culpabilisation du chômeur qui ferait presque du chômage un choix".

    Dans ce contexte où le discours politique s’est largement emparé de ce préjugé, autour de la fraude, de l’oisiveté, la nouvelle convention chômage signé par l’Unédic et les partenaires sociaux est entrée en vigueur il y a une semaine, avec deux objectifs affichés, je cite encore "inciter les chômeurs à la reprise rapide d’un emploi durable" et "engager le désendettement de l’assurance chômage pour en assurer la pérénnité". Déficit estimé à 4 milliard 200 millions d’euros en 2016.

    #chômeurs #Unedic #activation #guerre_aux_pauvres

  • #Wolfgang_Streeck : Merkel est une « politicienne Téflon »
    https://www.mediapart.fr/journal/international/070817/wolfgang-streeck-merkel-est-une-politicienne-teflon

    Le sociologue et économiste Wolfgang Streeck, à Cologne. © AP Contrairement à ce que l’on entend souvent, le succès de l’économie allemande ne doit rien aux réformes mises en place dans les années 2000. Dans un entretien à Mediapart, l’économiste iconoclaste Wolfgang Streeck décortique le « modèle » allemand… et analyse la longévité #politique d’Angela Merkel.

    #International #Allemagne #Angela_Merkel #chômage #economie #élections_législatives #Hartz_IV #politique_monétaire_européenne #réfugiés

  • Derrière le « modèle » économique allemand, des milliers de précaires
    https://www.mediapart.fr/journal/international/040817/derriere-le-modele-economique-allemand-des-milliers-de-precaires

    À #Bochum, le #chômage de longue durée touche la moitié des chômeurs. © AP Douze ans après la mise en place des réformes « Hartz », l’économie allemande affiche certes le plus bas taux de chômage de la zone euro. Mais elle compte aussi une proportion croissante d’emplois à temps partiel et sous-payés. Reportage à Bochum, dans la #Ruhr, où la désindustrialisation se conjugue à la dérégulation.

    #International #Allemagne #economie #Hartz_IV #mini-jobs #précarité

  • Wolfgang Wendland (Kassierer/APPD) bei Arabella 1998
    https://www.youtube.com/watch?v=2uhOlJ2ermw


    Arabella Kiesbauer faisait partie du batalloin des médias qui sondait le terrain pour les troupes social-démocrates et vertes avant leur assaut contre l’aide sociale et les allocations chômage.

    On connaît la suite : réduction de la durée des allocation chômage à 12 mois, modification radicale du code du travail en faveur des patrons, contrôle des masses au chômage par l’infâme Hartz IV et l’introduction d’un régime de terreur pour les employés sans diplôme d’élite .

    Les malheureux punks et chômeurs présents dans l’émission ne comprennent pas les règles du jeu et croient pouvoir défendre leur point de vue contre la jeune journaliste qui crée un contexte les défavorisant dès le début.

    Malgré ses moments drôles on grince des dents plutôt que de rire du talk-show le plus violent des annés 1990.

    #social #médias #télévision #Hartz_IV #Allemagne #histoire #politique #Arabella

  • Datenschutz in Jobcentern und Arbeitsagenturen – Datenschutz-Wiki
    https://www.datenschutz-wiki.de/Datenschutz_in_Jobcentern_und_Arbeitsagenturen

    Hinweise und Hilfestellungen aus dem 24. Tätigkeitsbericht der Bundesdatenschutzbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI).

    Sozialgesetzbuch Teil II (SGB II) – Offene datenschutzrechtliche Fragen – 2014
    https://www.datenschutzzentrum.de/sozialdatenschutz/sgb2_fragen.htm

    Hinweise zur datenschutzgerechten Ausgestaltung der Anforderung von Kontoauszügen bei der Beantragung von Sozialleistungen - ULD
    https://www.datenschutzzentrum.de/artikel/824-Hinweise-zur-datenschutzgerechten-Ausgestaltung-der-Anforderu

    Hinweise des ULD zur datenschutzgerechten Ausgestaltung von Hausbesuchen durch die Sozialleistungsträger im Bereich der Leistungsgewährung nach den Vorschriften des SGB II und SGB XII - ULD
    https://www.datenschutzzentrum.de/artikel/822-Hinweise-des-ULD-zur-datenschutzgerechten-Ausgestaltung-von-H

    Nicht entsorgen!: Diese Dokumente müssen Sie ein Leben lang aufbewahren | MOPO.de
    http://mobil.mopo.de/news/politik-wirtschaft/geld/nicht-entsorgen--diese-dokumente-muessen-sie-ein-leben-lang-aufbewahren-9

    #Allemagne #Hartz_IV

  • Hartz IV, la clef controversée du miracle allemand, Enquête
    http://www.lesechos.fr/journal20150202/lec1_enquete/0204118521410-hartz-iv-la-clef-controversee-du-miracle-allemand-1089129.php

    « Au fond, on a détricoté le filet de sécurité tout en introduisant Hartz IV, reconnaît Kay Senius. Cela a créé une pression d’autant plus forte sur les #chômeurs, mais aussi des angoisses existentielles. » « Hartz IV rend malade », affirme Tanja Wiebusch, qui a souffert de dépression, comme un tiers des bénéficiaires. Autre critique récurrente : un tiers des #allocataires aptes à travailler ont effectivement un #emploi. Depuis que le dispositif existe, l’Etat a ainsi accordé 75 milliards d’euros de subventions à des entreprises qui paient leurs employés des salaires de misère,

    En complément sur ce qui tient lieu de « modèle » ici
    http://seenthis.net/sites/110400

    #précarisation #travail #Hartz_IV #Allemagne #angoisse #culpabilisation #gouvernement

  • Le grand tribunal d’affaires sociales d’Allemagne coupe le chauffage aux pauvres

    Bundessozialgericht auf Sarrazin-Kurs - Telepolis
    http://m.heise.de/tp/news/Bundessozialgericht-auf-Sarrazin-Kurs-2220198.html

    Die Empörung blieb weitgehend aus, als vor wenigen Tagen eine Entscheidung des Bundessozialgerichts bekannt wurde. Es belässt es nicht bei warmen Empfehlungen, sondern sorgt dafür, dass sich künftig im Winter ca. 400.000 Hartz IV-Empfänger in Berlin tatsächlich auch
    in ihrer Wohnung warm anziehen müssen. Das Gericht erklärte die Verordnung des Berliner Senats über die Heizkosten für unwirksam. Die erlaubten Beträge wären „Ausdruck für zu hohe Heizkosten“ undwürden „die Leistungsberechtigten grundsätzlich begünstigen“.

    Begünstigung von Hartz-IV-Empfängern scheint aber den Richtern ebenso ein Gräuel zu sein wie einem Thilo Sarrazin. Schließlich besteht für sie nie die Gefahr, in diese Kategorie zu fallen. Das rechtskräftige Urteil, gegen das keine juristischen Mittel mehr möglich sind, gilt für rund 400.000 Empfänger von Hartz IV, Sozialhilfe und Grundsicherung im Alter.

    #justice #pauvreté #energie

  • Moi, Leo, chômeur européen, au pays de Kafka..., Points de vue
    http://www.lesechos.fr/opinions/points_vue/0202867726912-moi-leo-chomeur-europeen-au-pays-de-kafka-582025.php

    Allons, allons. Il y a sûrement quelque chose comme "Hartz IV" pour vous en France ! » Voilà le bon conseil que me donne un agent de l’équivalent de Pôle emploi en Allemagne : demander un « Hartz IV » français, un minimum social à moins de 400 euros par mois. Après dix ans de cotisations aux caisses sociales allemandes, je devrais être traité comme quelqu’un qui n’a jamais contribué. Car l’Allemagne, pays de mon employeur qui vient de mettre la clef sous la porte, ne payera pas. Parce que je suis résident français. Mais, du côté français, on me refuse également toute indemnité. « Vous n’avez pas cotisé ici, donc vous ne pouvez certainement pas prétendre au chômage », me dit une conseillère de Pôle emploi, d’un ton tout aussi laconique que son homologue d’outre-Rhin.

    #chômage #Hartz_IV #Pôle_emploi #Salariés_détachés #Union_Européenne

  • Allemagne : un salarié sur 4 en bas salaire - - leJDD.fr
    http://www.lejdd.fr/Economie/Depeches/Allemagne-un-salarie-sur-4-en-bas-salaire-612469

    Selon une étude publiée par la confédération des syndicats allemands et reprise aujourd’hui dans le Spiegel, les écarts de revenus en Allemagne sont restés inchangés de 2005 à 2010, alors que l’Allemagne est passée dans le même temps de 4,9 millions à 2 millions de chômeurs.
    En cause, la multiplication des très bas salaires, en particulier pour les employés de magasins, centres commerciaux, supermarchés, où les conventions collectives ont pour ainsi dire volé en éclats.
    On estime qu’il y a aujourd’hui environ 8 millions de « travailleurs pauvres » en Allemagne - payés moins de 9,15 euros/l’heure.

    Chiffres 2010 des pays qui atteignent des records de « travailleurs pauvres » en Europe et article en allemand ici : http://www.boeckler.de/43185_43193.htm - l’Allemagne était alors en septième position après les pays baltes, la Roumanie, la Pologne et Chypre - depuis, la Grèce ou le Portugal ont dû monter dans le classement...

    Les chiffres du chômage ont beau avoir fortement baissé ces dernières années en Allemagne, presque un quart des salariés sont maintenant employés avec des bas salaires, selon une étude sur le nouveau marché du travail publiée dimanche par l’hebdomadaire Spiegel.

    L’étude montre que 22,2% des salariés — ou entre 6 et 8 millions de personnes — étaient employés avec des bas salaires en 2010, avec une paie inférieure aux deux tiers de la moyenne nationale. Ils étaient payés environ 11 euros l’heure dans les Etats de l’ouest du pays et 8,3 euros dans ceux qui constituaient auparavant l’Allemagne de l’Est communiste, une zone qui continue à être économiquement à la traîne par rapport au reste du pays. Menée par la fondation Hans-Boeckler, proche des syndicats, elle indique que le nombre des sans-emploi a diminué de 2 millions par rapport à 4,9 millions en 2005 mais que ceci n’a pas entraîné une plus grande égalité

    #précarité #minijobs #interim #Gerhard_Schröder #pauvreté #Hartz_IV