#iatrocratie

  • Mörder von Fritz von Weizsäcker zu zwölf Jahren Haft verurteilt | rbb24
    https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2020/07/plaedoyers-urteil-prozess-fritz-weizsaecker-messerattacke.html

    A Berlin un assassin vient d’être condamné à un séjour en hôpital psychiatrique. L’auteur de l’expertise qui justifie l’incarcération psychiatrique n’a pas vu le condamné. L’homme vient d’être déclaré comme fou suivant une procédure de « bon sens ».

    Le cas est exceptionnel car l’assassin revendique une cause politique et humaine pour justifier l’attentat contre un médecin peu connu. Il a poignardé en public un fils de l’ancien président de la RFA Richard von Weizsäcker à qui on reproche d’avoir tiré profit de la production de l’herbicide agent orange utilisé comme arme par les ètats Unis pendant la guerre du Vietnam. Les von Weizsäcker sont connus pour leur grande fidèlité à chaque régime historique allemand sauf pendant l’intermède socialiste à Berlin Est.

    08.07.20- Vor knapp acht Monaten tötete ein 57-Jähriger den Berliner Arzt Fritz von Weizsäcker. Nun ist er vom Berliner Landgericht zu einer Haftstrafe sowie der Unterbringung in einer Psychiatrie verurteilt worden. Dabei wurde eine verminderte Schuldfähigkeit berücksichtigt.

    Der Mann, der den Berliner Chefarzt Fritz von Weizsäcker erstochen hat, ist wegen Mordes verurteilt worden. Das Berliner Landgericht verhängte am Mittwoch eine Freiheitsstrafe von zwölf Jahren und ordnete eine Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an. Bei dem Urteil berücksichtigte die Schwurgerichtskammer eine verminderte Schuldfähigkeit des 57 Jahre alten Angeklagten, sonst wäre bei Mord eine lebenslange Freiheitsstrafe zwingend.

    Der Mann hatte Mitte November den Sohn des früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker in der Schloßparkklinik in Berlin-Charlottenburg erstochen. Heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen habe der Angeklagte gegen Ende eines Vortrags dem Arzt ein Messer in den Hals gerammt, begründeten die Richter ihre Entscheidung.

    Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Innerhalb einer Woche kann Revision beantragt werden.

    „Sinnlose Tat eines psychisch nicht unerheblich gestörten Mannes“

    Der 57-jährige Angeklagte aus Andernach in Rheinland-Pfalz wurde außerdem wegen versuchten Mordes an einem Polizisten verurteilt. Der Polizist, der privat bei dem Vortrag war, bei dem Weizsäcker erstochen wurde, wollte den Angreifer stoppen und war von diesem mit mehreren Stichen schwer verletzt worden. In dem Prozess trat der Polizist als Nebenkläger auf.

    Mit dem Urteil entsprach das Gericht weitgehend der Forderung der Anklage. Die Staatsanwältin hatte 14 Jahre Haft und die Unterbringung in der Psychiatrie gefordert. Sie sprach von einer sinnlosen Tat „eines psychisch nicht unerheblich gestörten Mannes“. Tatsächlich sei es ihm darum gegangen, sich selbst durch die Tat „aus dem Sumpf seines Alltags zu ziehen“.

    Als Mordmotiv sah die Staatsanwaltschaft Hass auf die Familie des Getöteten, insbesondere auf den früheren Bundespräsidenten. Er habe als „Kollektivschuld“ Tote im Vietnam-Krieg rächen wollen. Dabei habe er sich auf eine frühere Tätigkeit von Richard von Weizsäcker in den 1960er Jahren für ein Pharmaunternehmen bezogen.

    Gutachter stellt Zwangsstörung fest

    Ein Sachverständiger hatte vergangene Woche im Prozess ausgesagt, dass der Angeklagte unter einer Zwangsstörung und einer kombinierten Persönlichkeitsstörung leide. Diese Störung existiere sehr lange und sei bei dem Angeklagten „sehr eingefressen“. Die Prognose sei „nicht sehr günstig“. Von ihm könnte demnach weiterhin Gefahr ausgehen, so der Gutachter; zudem sträube sich der Angeklagte gegen eine erforderliche Therapie.

    Auch wenn in die Gefühlswelt des Angeklagten nach der Tat Ruhe eingekehrt sei, bleibe die Struktur seiner Erkrankung erhalten, erklärte der Experte. Er gehe davon aus, dass seine Steuerungsfähigkeit bei der Tat erheblich vermindert gewesen sei. Die Schuldfähigkeit hatte in dem Prozess eine zentrale Rolle gespielt.

    „Tat nicht aus Wahn begangen“: Geständnis ohne Reue

    Der Angeklagte hat die Attacke gestanden, dabei aber keine Reue gezeigt. In einer von mehreren Erklärungen zu den Vorwürfen hieß es: „Ich habe meine Tat nie bereut.“ Er habe sich im Recht gefühlt. Zugleich beklagte er sich, er werde „vergleichsweise für Pillepalle an den Pranger gestellt“. Nachdem der forensische Psychiater sein Gutachten vorgetragen hatte, erklärte der Angeklagte: „Ich habe die Tat aus politischer Überzeugung und nicht aus Wahn heraus begangen.“ Weil er nicht an den früheren Bundespräsidenten kam, habe er die Familie ins Visier genommen. Ein Anschlag auf die Familie sei seit 30 Jahren sein „Lebensziel“ gewesen.

    Immer wieder störte der Angeklagte durch Zwischenrufe die Plädoyers - wie er zuvor häufig die Befragung von Zeugen gestört hatte. Er selbst hatte sich in seinem Geständnis als Zwangsneurotiker, Ex-Nazi und verkrachte Existenz beschrieben. Von dem psychiatrischen Gutachter fühlte er sich „falsch interpretiert“. Er sei nicht krank, so der Angeklagte.

    Mehrere Zeugen hatten im Prozess das Bild eines Mannes mit vielen Widersprüchen gezeichnet. Eine Ex-Nachbarin beschrieb den Angeklagten als Einzelgänger und Neurotiker mit Händewasch-Zwang. Er sei entweder laut und aggressiv oder in sich gekehrt gewesen. Frühere Kollegen berichteten, der Angeklagte habe Klinken nur mit einem Taschentuch angefasst oder in seiner Wohnung Lichtschalter mit einem Fuß betätigt. Als Packer in einem Logistikzentrum sei er aber auch hilfsbereit und freundlich gewesen.

    Abendschau, 08.07.2020, 19:30 Uhr

    #Allemagne #Berlin #justice #Vietnam #imprérialisme #crime #folie #iatrocratie #politique #opportunisme #attentat

  • « Unsere heutige Gesellschaftsform produziert sehr viele Störungen » | Telepolis
    https://www.heise.de/tp/features/Unsere-heutige-Gesellschaftsform-produziert-sehr-viele-Stoerungen-4667052.html

    Der Psychologieprofessor und Bestsellerautor Paul Verhaeghe erklärt, dass Umwelt, psychische und körperliche Gesundheit stärker zusammenhängen, als wir das bisher dachten

    Paul Verhaeghe ist Professor für Psychodiagnostik an der Universität Gent in Belgien. Im ersten Teil des Gespräches ging es darum, wie Psychologie und Psychiatrie auf soziale Anpassung abzielen. Jetzt fahren wir mit dem Nutzen pharmakologischer Behandlungen fort.
    ...
    Gegen Ende würde ich gerne noch darauf hinaus, wie wir Ihrer Meinung nach den bisher besprochenen Herausforderungen der psychischen Gesundheit begegnen sollten. Welche Lösungsansätze schlagen Sie vor?

    Paul Verhaeghe: Wir dürfen sicher nicht die Fehler der Anti-Psychiatrie aus den 1960er Jahren wiederholen. Damals wurden alle Menschen mit Problemen als Opfer einer schlechten Gesellschaft dargestellt. Die Vertreter dieser kritischen Strömungen stellten sich sozusagen zusammen mit den Patienten vor die Klagemauer. So hilft man aber niemandem.

    Ich denke, dass wir zwei Dinge tun müssen: Einerseits dem individuellen Patienten helfen - dann aber bitte anders, als es heute so oft geschieht. Heute wird zu viel auf die Symptome geschaut und zu wenig nach den Ursachen gesucht. Und diese gehen immer über das Individuum hinaus und haben auch mit der Umgebung zu tun. Dann stellt sich die Frage, wie man dem oder der Betroffenen dabei helfen kann, etwas an dieser Umgebung zu verändern. In der Praxis funktioniert das auch. Ich arbeite schon lange nicht mehr nur individuell, sondern kontextuell, aber immer noch aus meiner psychoanalytischen Perspektive heraus.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Antipsychiatrie
    https://fr.wikipedia.org/wiki/Antipsychiatrie
    https://en.wikipedia.org/wiki/Anti-psychiatry

    #psychiatrie #Belgique #iatrocratie #antipsychiatrie #histoire

  • Corona-Epidemie: Tagebuch der Inneren Sicherheit | CILIP Institut und Zeitschrift
    https://www.cilip.de/institut/corona-tagebuch

    Die Bekämpfung des neuen Coronavirus geht mit bis vor Kurzem unvorstellbaren Grundrechtseinschränkungen einher. Als Bürgerrechtsorganisation wollen wir dazu beitragen, dass diese später zu hundertzehn Prozent zurückgefahren werden.
    Einen migrationsbezogenen Coronaticker gibt es bei Pro Asyl. Die GFF führt ein „lebendes“ Dokument zu Covid-19 und Grundrechten, LexCorona sammelt Rechtsakte und Gerichtsentscheidungen, beim Verfassungsblog gibt es dazu ein Dossier. Arbeitskämpfe dokumentiert die Express-Redaktion auf der Seite corona@work, das Gen-ethische Netzwerk schreibt ein gesundheits- und medizinpolitisches Tagebuch. Verschiedene Themen beobachtet das Pad zur „politischen Transformation in Zeiten von Corona“.

    10. April
    ...
    Sachsen will „Quarantäne-Verweigerer“ künftig mit einem richterlichen Beschluss in vier psychiatrischen Krankenhäusern unterbringen. Dort wurden bereits 22 Zimmer freigeräumt. Das erfuhr MDR Aktuell vom Sozialministerium. In den Kliniken Altscherbitz, Arnsdorf, Großschweidnitz und Rodewisch werden die Betroffenen dann von der Polizei bewacht. Die Einweisung erfolgt laut der Sozialministerin Petra Köpping (SPD) auf Basis des Paragraf 30 Infektionsschutzgesetz des Bundes, wo die „Absonderung“ von kranken oder ansteckungsverdächtigen Menschen bestimmt ist. In den letzten Wochen haben mehrere Tausend Menschen in Sachsen eine Quarantäneanordnung erhalten, darunter allein 3.300 in Dresden.

    #Allemagne #covid-19 #répression #iatrocratie

  • Why France is hiding a cheap and tested virus cure - Asia Times
    https://asiatimes.com/2020/03/why-france-is-hiding-a-cheap-and-tested-virus-cure
    Vu de la perspective de cet article la France ressemble à une savane où les vautours se disputent la proie avec les hyènes.

    Let’s start with Yves Levy, who was the head of INSERM – the French National Institute of Health and Medical Research – from 2014 to 2018, when he was appointed as extraordinary state councilor for the Macron administration. Only 12 people in France have reached this status.

    Levy is married to Agnes Buzy, who until recently was minister of health under Macron. Buzy was essentially presented with an “offer you can’t refuse” by Macron’s party to leave the ministry – in the middle of the coronavirus crisis – and run for Mayor of Paris, where she was mercilessly trounced in the first round on March 16.

    Levy has a vicious running feud with Professor Didier Raoult – prolific and often-cited Marseille-based specialist in communicable diseases. Levy withheld the INSERM label from the world-renowned IHU (Hospital-University Institute) research center directed by Raoult.

    In practice, in October 2019, Levy revoked the status of “foundation” of the different IHUs so he could take over their research.
    French professor Didier Raoult, biologist and professor of microbiology, specializes in infectious diseases and director of IHU Mediterranee Infection Institute, poses in his office in Marseille, France. Photo: AFP/Gerard Julien

    Raoult was part of a clinical trial that in which hydroxychloroquine and azithromycin healed 90% of Covid-19 cases if they were tested very early. (Early, massive testing is at the heart of the successful South Korean strategy.)

    Raoult is opposed to the total lockdown of sane individuals and possible carriers – which he considers “medieval,” in an anachronistic sense. He’s in favor of massive testing (which, besides South Korea, was successful in Singapore, Taiwan and Vietnam) and a fast treatment with hydroxychloroquine. Only contaminated individuals should be confined.

    Chloroquine costs one euro for ten pills. And there’s the rub: Big Pharma – which, crucially, finances INSERM, and includes “national champion” Sanofi – would rather go for a way more profitable solution. Sanofi for the moment says it is “actively preparing” to produce chloroquine, but that may take “weeks,” and there’s no mention about pricing.
    ...
    Professor vs president

    In an explosive development on Tuesday, Raoult said he’s not participating in Macron’s scientific council anymore, even though he’s not quitting it altogether. Raoult once again insists on massive testing on a national scale to detect suspected cases, and then isolate and treat patients who tested positive. In a nutshell: the South Korean model.

    That’s exactly what is expected from the IHU in Marseille, where hundreds of residents continue to queue up for testing. And that ties in with the conclusions by a top Chinese expert on Covid-19, Zhang Nanshan, who says that treatment with chloroquine phospate had a “positive impact,” with patients testing negative after around four days.

    The key point has been stressed by Raoult: Use chloroquine in very special circumstances, for people tested very early, when the disease is not advanced yet, and only in these cases. He’s not advocating chloroquine for everyone. It’s exactly what the Chinese did, along with their use of Interferon.
    ...
    On Tuesday, the French Health Ministry officially prohibited the utilization of treatment based on chloroquine recommended by Raoult. In fact the treatment is only allowed for terminal Covid-19 patients, with no other possibility of healing. This cannot but expose the Macron government to more accusations of at least inefficiency – added to the absence of masks, tests, contact tracing and ventilators.

    On Wednesday, commenting on the new government guidelines, Raoult said, “When damage to the lungs is too important, and patients arrive for reanimation, they practically do not harbor viruses in their bodies any more. It’s too late to treat them with chloroquine. Are these the only cases – the very serious cases – that will be treated with chloroquine under the new directive by [French Health Minister] Veran?” If so, he added ironically, “then they will be able to say with scientific certainty that chloroquine does not work.”
    ...
    There hasn’t yet appeared the smoking gun that proves the Macron system not only is incompetent to deal with Covid-19 but also is dragging the process so Big Pharma can come up with a miracle vaccine, fast. But the pattern to discourage chloroquine is more than laid out above – in parallel to the demonization of Raoult.

    #cov-19 #France #santé #politique #iatrocratie

    • C’est moi où c’est bourré de raccourcis ? Sous couvert de factualité brute il balance des trucs éminemment sujets à caution, on le sait bien à la lecture de tout ce qui circule sur les études de Raoult depuis ces derniers jours. Exemple :

      Raoult was part of a clinical trial that in which hydroxychloroquine and azithromycin healed 90% of Covid-19 cases if they were tested very early.

      Je trouve la phrase un tantinet manipulatrice, car elle laisse supposer que la fiabilité statistique du test de Raoult n’est pas questionnable, alors qu’on sait ce qu’il en est par ailleurs, suffisamment de liens ont été postés ici sur la question.

      Par ailleurs l’article est intéressant sur les liens du pouvoir avec l’industrie pharmaceutique, mais il me semble qu’en ce moment tous ceux qui opposent la collusion de ce gouvernement avec l’industrie pharma à la supposée géniale indépendance de Raoult se plantent complètement.

      Après ça il y a des réflexions intéressantes, sur la destruction méthodique du système de santé en particulier.

      Un dernier truc qui me paraît gros, émanant de sa source française et balancé brut de fonderie :

      « They did not make life easy for Professor Raoult – he received death threats and was intimidated by ‘journalists.’ »

      Euuhh ? Quelqu’un à des infos là dessus ? Ça m’étonne quand même qu’on en ait pas entendu parler plus que ça ?

      Alors par contre après avoir googli Valérie Bugault, on peut se rendre compte qu’elle a des lieux de publication pas franchement recommandables :
      https://chouard.org/blog/2020/02/17/important-derriere-le-liberalisme-la-dictature-des-institutions-britannique
      http://www.comite-valmy.org/spip.php?article11655

    • C’était signalé dans Le Canard Enchaîné de cette semaine.

      Le parquet ne retient - pour le moment ? - que «  actes d’intimidation  ».

      Coronavirus : enquête ouverte après des menaces visant le Pr Raoult
      https://www.lefigaro.fr/flash-actu/coronavirus-enquete-ouverte-apres-des-menaces-visant-le-pr-raoult-20200326

      Une enquête a été ouverte à la suite d’« actes d’intimidation » visant le médecin de Marseille Didier Raoult, dont les préconisations pour un traitement à base de chloroquine des malades du Covid-19 font polémique, a indiqué ce jeudi le parquet de Nantes. « Une enquête est en cours pour actes d’intimidation mais pas menaces de mort », a précisé à l’AFP Pierre Sennès, procureur de la République de Nantes. Il a indiqué que le parquet de Nantes avait été saisi car l’origine de l’appel téléphonique visant le directeur de l’institut hospitalo-universitaire (IHU) Méditerranée se trouve à Nantes.

      Initialement ouverte par le parquet de Marseille, l’enquête « a été transmise au procureur de la République de Nantes, en raison du domicile de l’auteur des faits présumé », avait indiqué un peu plus tôt à l’AFP la procureure de Marseille Dominique Laurens, confirmant une information du journal La Provence.

      Selon La Provence, cette enquête a été ouverte suite à des menaces reçues par le professeur Raoult les 1er et 2 mars. Le téléphone utilisé pourrait être celui d’un médecin du CHU de Nantes, selon Le Canard Enchaîné dans son édition hebdomadaire.

      L’infectiologue marseillais n’a pu être joint directement jeudi. Interrogé par l’AFP, l’IHU Méditerranée infection a indiqué « ne pas faire de commentaire sur une procédure en cours ».

    • La Provence, mais c’est 6 heures plus tôt que Le Figaro mentionne les mentions du dépôt de plainte, y compris «  menaces de mort  » mais se contente d’évoquer, très discrètement, des doutes, «  de source judiciaire  » sur la qualification de l’infraction…

      Faits divers - Justice | Menaces de mort sur le professeur Raoult : l’enquête confiée au parquet de Nantes | La Provence
      https://www.laprovence.com/actu/en-direct/5944665/push-plainte-raoult.html

      Le professeur Didier Raoult a déposé plainte à la suite de menaces de mort qu’il aurait reçues les 1er et 2 mars. L’enquête a d’abord été ouverte par le parquet de Marseille. « Elle vient d’être confiée au parquet de Nantes en raison de l’origine des appels présumés », précise-t-on ce matin de source proche de l’enquête. Le téléphone utilisé pourrait en effet être celui d’un médecin du CHU de Nantes, ainsi que l’indique Le Canard Enchaîné dans son édition hebdomadaire. L’infectiologue marseillais n’a pu être joint.

      Sa plainte a été déposée pour « menaces de mort » et « acte d’intimidation envers une personne chargée d’une mission de service public ». Les propos invoqués seraient les suivants : "Tu vas arrêter de dire des conneries d’ici demain 14 h, sinon tu verras", puis « Moins de quatre heures pour te rétracter sur la chloroquine ». « Cela mérite une enquête mais aussi un examen de l’infraction sur le plan pénal », a précisé une source judiciaire.

  • Guérisseurs et sorciers bretons au banc des accusés – Annick Le Douget (édité par Annick Le Douget)
    http://annick.ledouget.fr/index.php/2018/02/24/nouveaute-le-livre-guerisseurs-et-sorciers-bretons-au-banc-des-accus

    Guérisseurs et sorciers bretons au banc des accusés Finistère, 1800-1950

    À partir de 1803, la médecine, la pharmacie ou l’art des accouchements ne peuvent plus être exercés sans diplôme. La médecine populaire passe alors dans la clandestinité. Guérisseurs, rebouteux, sorciers de campagne et autres empiriques se retrouvent au banc des accusés, rejoints par les matrones, ces accoucheuses de campagne, et, un peu plus tard, par les sœurs de charité.

    Mais le banc des accusés n’est pas celui de l’infamie, tant s’en faut. La population reste attachée à la médecine populaire, conforme à ses traditions, et elle soutient sans faillir les « praticiens de l’ombre ». D’ailleurs, elle n’a guère le choix, car la campagne du Finistère est à peu près un désert médical au 19e siècle !

    Les témoignages sur les divers modes traditionnels de soin, extraits des archives judiciaires, défient souvent l’imagination. Mais qu’ils fassent frémir ou qu’ils prêtent à sourire, ils sont tous émouvants, car ils expriment les angoisses de la mort et sont forts des croyances et des espoirs partagés. La maladie n’est jamais éloignée du mauvais sort, et les procès de sorciers au petit pied dévoilent aussi un champ inattendu de pratiques superstitieuses.

    Ce cheminement dans le passé sanitaire de notre région donne à voir la difficile médicalisation des campagnes. Et en laissant la parole aux gens du peuple, l’étude permet, par le biais de la santé et de l’intime, de pénétrer l’univers mental des Bretons et d’affiner nos connaissances sur la vie et la culture de nos aïeux.

    • XIXe. Médecines clandestines en Bretagne - Histoire - LeTelegramme.fr (25/02/2018)
      https://www.letelegramme.fr/histoire/xixe-medecines-clandestines-en-bretagne-20-02-2018-11859947.php


      En Bretagne, il existait une fontaine pour chaque problème ou chaque maladie.
      Photo Archives départementales du Finistère/2FI31/178

      Depuis le début du XIXe siècle, la justice s’est employée à poursuivre les guérisseurs traditionnels, particulièrement en Basse-Bretagne. En étudiant plusieurs procès finistériens, l’écrivain Annick Le Douget éclaire sous un jour nouveau la société rurale bretonne de l’époque.

      C’est en 1803 que la loi organise l’exercice de la médecine et le conditionne désormais à l’obtention de diplômes. Il s’agit alors de lutter contre les désordres de la Révolution et les charlatans. Cependant, très vite, ces mesures se retournent contre les médecines traditionnelles et populaires, les seules auxquelles a alors accès une partie de la population bas-bretonne. Comme le souligne Annick Le Douget dans son livre (*), jusqu’au milieu du XXe siècle, les départements des Côtes-du-Nord, du Finistère et du Morbihan restent très sous-médicalisés, à l’exception de Brest et Lorient, grâce à la Marine et à l’administration pénitentiaire.
       
      Croyances populaires
      Depuis des lustres, les Bretons, en cas de maladie, s’en remettent à leurs saints, qu’ils ont particulièrement nombreux, la plupart n’étant d’ailleurs pas reconnus par l’Église. La maladie est d’abord perçue comme un châtiment divin. À l’occasion de l’épidémie de choléra de 1832, Émile Souvestre écrit que les gens s’écriaient : « Dieu nous a touchés de son doigt ! Dieu nous a livrés au démon ! » Les saints ont chacun une spécialité médicinale. On peut également leur faire bénir les chevaux, comme à Goudelin, ou le beurre, comme à Spézet. Quelques-uns ont une vocation généraliste, à l’instar de saint Diboan qui préserve de la douleur. Des pratiques religieuses mais pas toujours catholiques. Ainsi, on croit au pouvoir des pierres, comme les anciennes stèles gauloises, aux formes oblongues qui sont censées favoriser la fertilité des jeunes femmes. On utilise des grimoires et des livres magiques ou l’on fait appel à « Saint-Yves-de-Vérité » pour souhaiter la mort de quelqu’un.
       
      Rebouteux, bandagistes, uromantes
      Au XIXe siècle, la justice commence à lutter contre les pratiques traditionnelles, saisie notamment par les officiers de santé et les médecins qui y voient une concurrence déloyale. Les différents procès, analysés par Annick Le Douget, permettent de dresser un étonnant florilège de guérisseurs plus ou moins sérieux.
      Ainsi, les rebouteux se distinguent par une certaine force physique et la capacité à remettre les membres en place. D’autres, comme Yves Tourmen, dénoncé à La Feuillée en 1854, sont bandagistes. Il prétend guérir les hernies grâce à des bandages. Les guérisseurs d’Urlou soignent certains rhumatismes, les problèmes de jambes ou la goutte. 
      C’est particulièrement le cas de la « sorcière de Carhaix ». En 1907, la veuve Merle, âgée de 75 ans, est condamnée pour avoir provoqué une sévère hémorragie sur l’un de ses patients. On trouve aussi des spécialistes de la rage ou, plus étonnant, des jugeurs d’urine. Ces « uromantes » peuvent déceler des traces de diabète, de grossesse ou de problèmes rénaux dans les liquides. Les coupeurs de feu sont spécialisés dans les brûlures. À côté des guérisseurs traditionnels, Annick Le Douget relève la présence de nombreux affabulateurs, particulièrement actifs dans les foires et les marchés. Vers 1850, à Saint-Ségal, un certain « Louis-Philippe » vend du « louzoù San Sebastian », « le médicament de saint Sébastien », un mélange d’absinthe et d’anis censé guérir plusieurs maux. En fait, un charlatan. Dans les marchés, on trouve également de nombreux opticiens, plus ou moins sérieux.
       
      Mages et sorcières
      Plus inquiétants, on recense également des cas de mages et de sorcières auxquels on prête des pouvoirs magiques, dont celui d’intercéder auprès des puissances surnaturelles. Énigmatique, tantôt bienfaisant ou malfaisant, le sorcier est alors une figure familière dans les campagnes bretonnes. « Mais en tout cas, note Annick Le Douget, pour la justice, dégagée de tout discours sorcellaire la cause est entendue : c’est simplement un délinquant coupable d’escroquerie, délit puni d’un emprisonnement de un à cinq ans, jusqu’à dix ans en cas de récidive. » Comme l’historienne le remarque fort justement, les procès révèlent surtout l’état d’angoisse et de superstition de la société rurale.
      L’ouvrage d’Annick Le Douget révèle les dangers de ces médecines traditionnelles. Nombre de patients succombent aux traitements, d’où les procès. Mais elle relève également le fort soutien dont les guérisseurs disposent dans la population. À plusieurs reprises, les notables prennent parti pour eux et les témoignages en leur faveur sont légion. Quant aux accusés, ils ont beau jeu de proclamer que ce sont les patients qui viennent vers eux et qu’ils refusent d’être payés pour leurs « dons ». Sans être laxiste, la justice se montre d’ailleurs généralement clémente.
      Au-delà du seul aspect juridique ou médicinal, le travail d’Annick Le Douget se révèle une passionnante étude sociologique sur la Bretagne rurale des XIXe et XXe siècles.

  • New York hospitals illegally billed rape survivors for their rape kits, then sent debt-collectors after them / Boing Boing
    https://boingboing.net/2018/11/30/insult-to-injury.html

    New York State Attorney General Barbara Underwood has concluded that seven New York hospitals illegally billed rape survivors for their rape kits, at least 200 times, for sums ranging from $46 to $3,000, and then sent collections agents after survivors who could not pay.

    New York law requires hospitals to bill the state’s Office of Victim Services for rape kits; in addition to ensuring that rape kits are available regardless of ability to pay, the rule clears an impediment to reporting rape: women who bill their insurance for rape kits may fear stigma from their employers or families.

    The seven hospitals did not comply with the law, nor did they inform the survivors of their rights — another legal obligation.

    #USA #femmes #viol #santé #médecine #iatrocratie

  • L’école des soignants : Pourquoi des listes de soignant.e.s dressées par les patient.e.s ?
    http://ecoledessoignants.blogspot.fr/2015/01/pourquoi-des-listes-de-soignantes.html

    Qui dit #hiérarchie sociale, dit hiérarchie de #valeurs

    Ici encore, pas besoin de démonstration : les #classes sociales du sommet de la pyramide n’ont pas les mêmes critères de valeur (financiers, culturels, comportementaux) que les classes les moins favorisées. Les #médecins faisant eux-même l’objet d’une sélection liée au milieu d’origine, il n’est pas surprenant que la « culture », autrement dit les valeurs d’une majorité de médecins reflètent le mode de pensée des milieux les plus favorisés.

    Parmi les « valeurs » du monde médical français figurent :

    – l’idée qu’un patient est moins apte à décider pour lui-même que le médecin à qui il fait appel ; ce préjugé découle de l’illusion que devenir médecin confère des qualités ou une clairvoyance particulières ; pour beaucoup de médecins issus de milieux favorisés, il n’est en réalité que le prolongement d’un #préjugé de classe, selon lequel un riche éduqué est toujours plus apte à faire pour les autres des choix appropriés qu’un pauvre sans éducation ne peut faire des choix pour lui-même (je caricature à peine).

    Ce premier préjugé se double d’un autre préjugé, non moins sérieux :
    – l’idée que toute critique émise par un patient à l’égard des soins ou des soignants est nulle et non avenue – au prétexte qu’un patient (malade ou non) ne serait pas en mesure d’avoir une opinion objective. Cette disqualification de la parole et de l’opinion (tenues pour « douteuses », « suspectes » ou au moins « sujettes à caution ») est un pur critère de classe. En effet, aux yeux du médecin qui n’a pas conscience de ses préjugés, un patient risque toujours d’apparaître comme un « pauvre ».

    Ces deux préjugés s’aggravent d’un troisième, fortement ébranlé depuis dix ans mais encore fermement ancré, à savoir que les patients n’ont pas à s’informer ni à communiquer entre eux, et que leurs initiatives de communication sont toujours des obstacles à la bonne pratique de la #médecine. Il était encore de bon ton, en 2000 ou 2001, de dire qu’on lisait « tout et n’importe quoi » sur le web en matière de santé. C’est difficilement défendable aujourd’hui, quand on voit l’effort d’#information aussi bien professionnel qu’institutionnel qui s’est déployé dans tous les pays industrialisés disposant de l’internet. Aujourd’hui, on ne peut pas simultanément s’offusquer que certaines femmes, « à l’heure de l’Internet » ne connaissent rien à la contraception ET reprocher à d’autres femmes de préférer un DIU à une pilule. Ce type de reproche n’est pas seulement idiot et illogique, il est contre-productif. Il est éminemment souhaitable que les patient.e.s s’informent, et leur donner des sources d’information fiable fait intégralement partie des obligations des professionnels de santé !

    – l’idée que la loyauté d’un médecin va d’abord à ses confrères ; ensuite au(x) patients ; le simple fait que les médecins aient autant de mal à critiquer leurs confrères, à dénoncer leurs actes illégaux ou malfaisants, ou à entendre la moindre critique de leur profession est, à lui seul, très significatif de ce conflit d’intérêts, énoncé clairement dans des documents officiels propres à l’Angleterre, aux Pays-Bas, au Canada, à la Suède... mais que je n’ai jamais vu énoncé en France.

    – une fâcheuse tendance à favoriser l’argument d’#autorité face à l’argument scientifique ; j’en ai souligné, au fil des vingt années écoulées, quelques exemples frappants en matière de #santé des #femmes, du refus de DIU aux femmes sans enfant à la prise de pilule en continu, en passant par la prescription sous influence pharmaceutique de Diane, Jasmine et autres « pilules contre l’acné », au mépris des risques encourus par les utilisatrices ; toutes ces attitudes n’ont rien de scientifique, elles sont seulement idéologiques et autoritaires - et, par conséquent, anti-professionnelles.

    – la #misogynie et le #sexisme ; ils sont attestés par un très grand nombre de femmes, et un nombre non négligeable d’hommes ; ils sont visibles sur les fresques des salles de garde et audibles dans les chansons paillardes ; ils sont lisibles dans l’énoncé de nombreux cours, dans les attitudes des enseignant.e.s, dans le comportement des hommes (et parfois de certaines femmes ) médecins avec les patientes, les infirmières, les sages-femmes, les aide-soignantes ; ils sont patents dans l’attitude de nombreux gynécologues ; #homophobie, #transphobie et peur de toute personne ou comportement « non conforme » font partie intégrante du sexisme médical – et les personnes concernées en font douloureusement les frais.

    – le #racisme ; il est, malheureusement, inhérent à la structure pyramidale de la société française, et n’épargne pas la profession médicale ; associé à la misogynie et aux critères de classe, il permet de comprendre qu’une femme blanche, riche, qui accouche dans une clinique privée, a beaucoup moins de souci à se faire qu’une femme pauvre, non blanche, ne parlant pas le français, qui accouche dans une maternité publique – et ce n’est pas insulter les personnels de maternités publiques que de dire ça, mais leur rappeler que personne n’est maître de ses propres préjugés… et encore moins des préjugés de ses supérieur.e.s hiérarchiques.

    (Je m’arrête là, mais la liste n’est pas exhaustive.)

    • Moi aussi je bénis internet qui m’a évité une lourde opération chirurgicale dont j’ai heureusement appris l’inutilité grâce aux témoignages d’autres femmes.

    • Voici le résultat d’un petite recherche pour #iatrocratie

      Du danger, de la dangerosité et de l’usage médical de termes affectivement chargés http://www.persee.fr/web/revues/home/prescript/article/ds_0378-7931_1980_num_4_4_1057

      La corporation médicale en vient peu à peu à définir les normes d’existence de tout un chacun. Avoir des enfants, manger, faire l’amour et exercer un certain nombre d’autres fonctions de l’organisme font désormais l’objet d’une prescription, souvent cristal lisée par une mise en garde. On a parfois l’impression que les seules protections que nous ayons contre la « iatrocratie » * soient les soupçons réciproques et la discorde qui régnent au sein de la profession médicale.

      Toute la merde médicale aux ordures parce que personne n’en veut plus
      http://www.spkpfh.de/Toute_la_merde_medicale_aux_ordures.htm

      La confiance en les médecins est foutue et c’est par conséquence et comme résultat de la confrontation. Confrontation contre les médecins et rester ensemble en solidarité, c’est ce qui importe. Le monopole de pouvoir des médecins dépend de la confiance du patient dans le médecin. C’est le talon d’Achille de la classe de médecins : la confiance des gens. D’être acceptée de l’ensemble de la société en tout cas et de tous, c’est le nerf vital de la iatrocratie.

      Les maladies iatrogènes
      http://www.votre-sante.net/publications/maladiatro.html

      Propos inédits de Knock, rapportés par Jules Romain, un quart de siècle après la pièce
      “Pour moi, l’équilibre vital implique au moins une maladie. La santé parfaite est une dangereuse utopie, une dictature étouffante et absurde. L’équilibre du vivant comporte deux pôles, un pôle santé et un pôle adverse, qui regroupe les antiforces des individus. Les patients sont des gens qu’il ne faut à aucun prix guérir. Le rôle du médecin est au contraire de choisir le trouble, la maladie qui leur convient le mieux, et qui, si possible, les accompagnera fidèlement jusqu’à la mort.” […]
      […] “Naturellement, un tel contrôle des patients par la médecine implique une prise de pouvoir, une médicalisation générale de toute la société, une iatrocratie. Si nous laissons les choses aller, les éléments les plus agités de l’humanité ne tarderont pas à se précipiter, et nous avec eux, vers de nouvelles catastrophes mondiales. Seul le médecin peut les mater.”

  • Glamorizing the Hospital: Why the Red Band Society Does Harm - Inglourious Fiction
    http://www.inglouriousfiction.com/2014/09/glamorizing-hospital-red-band-society-harm

    The Red Band Society is the same kind of fodder. Not only does it play into all of the tropes about disability and illness that many of us in the disability activism community have been attempting to eradicate, or at least educate others about, so they can help us eradicate it, but it also plays into the ” black hero(ine)” trope. This trope explores the idea that a nonwhite person, typically someone who is black, basically serves as a person who sees to the needs of the primarily white, (rest of the) cast of characters. In this case, Octavia Spencer, as the nurse to this wily group of kids, plays the hero role. We often see Denzel Washington playing these kinds of roles, where the character is desexualized, and has little else going on for them beyond serving the needs of the white folk, in the film or television show. Why do we relegate black people to take care of or do the bidding of primarily white people? It’s just not cool. I digress.

    For many people with chronic illnesses, this kind of exploitation is disturbing. For me, it is a reminder of the fish bowl syndrome, many of us who spend a significant amount time at the hospital experience. With each new doctor that comes in, we are poked and prodded. We are made to perform, so the new doctor can see the most visible of our symptoms. We are in a fish bowl, on display,for the able-bodied world to see, to gawk, to stare, and to marvel in wonderment. We are not yours, to put on display. Our stories are not yours to exploit. Often, what happens, is that allows able-bodied people to ultimately feel better about themselves and their own situations, because at least they don’t have it as bad as we do, or at least that is what they think.

    We need to stop our fascination with lives we think we understand. Instead of able-bodied or non-sick individuals writing what they think our experiences are, maybe they should consult with us or let us write our experiences, in our own words.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Red_Band_Society

    #handicap #iatrocratie

  • Un dossier sur la psychiatrie dans le contexte de la fraude fiscale

    Affäre Mollath | Telepolis
    http://www.heise.de/tp/artikel/39/39181/1.html
    http://www.heise.de/tp/artikel/39/39181/39181_11.jpg

    Justizversagen oder Verschwörung?

    Cette série d’articles traite trois sujets
    – de l’histoire d’un mariage qui a mené à la catastrophe
    – de la collusion entre une banque, ses employés et des médicins pour se débarasser d’une histoire de fraude fiscale
    – des structures institutionnelles de la justice et de la médecine usant des violations des droits humains pour préserver pouvoir et richesse de ses membres

    #auf_deutsch #iatrocratie #maladie #justice #mollath

  • Enfermé depuis six ans dans le goulag psychiatrique bavarois pour avoir dénoncé la participation d’employés de la Hypo-Vereinsbank dans la manipulation systématique d’argent noir.

    http://www.youtube.com/watch?v=U-YtI0OcWo4

    Geschlossenes Diagnosesystem | Telepolis
    http://www.heise.de/tp/artikel/38/38028/1.html

    L’histoire fait penser aux abus du passé dans l’URSS. Gustle Mollath, un mari en conflit avec sa femme employée de banque, dénonce des actes criminels commis par sa femme et de ses collègues. Il fournit des dates et chiffres précis - et se retrouve en asyle psychiatrique à la suite de fausses expertises médicales.

    Entretemps tout le monde apart les accusés et leurs complices est d’accord sur la véracité des accusations conntre les banquiers, mais encore l’année derniere un juge prolonge l’incarcération de Gustle Mollath et la ministre de justice Beate Merk nie une relation entre les faits dénoncés et l’incarcération. Les amis de Gustle Mollath viennent d’obtenir le soutien de la représentante pour les droits humains de la chambre des médecins de Bavière qui vient d’adresser une lettre ouverte à la ministre.

    http://www.gustl-for-help.de/download/2012-10-29-Brief-Dr.-Fick-an-Dr.-Merk.pdf

    #fraude #sante #allemagne #baviere #iatrocratie