• Pertes et profits de l’économie coloniale - La Vie des idées
    http://www.laviedesidees.fr/Pertes-et-profits-de-l-economie-coloniale.html
    http://www.laviedesidees.fr/IMG/arton3661.jpg?1487167849

    À partir d’une histoire des entreprises dans les colonies françaises d’Afrique du Nord, Samir Saul prend le contrepied d’une interprétation encore dominante qui rapporte la décolonisation à la baisse des profits des activités françaises dans ces colonies.
    Recensé : Samir Saul, Intérêts économiques français et décolonisation de l’Afrique du Nord (1945-1962), Genève, Droz, 2016, 763 p., 69 €.

    Le capitalisme est-il décolonisateur ? Telle est la question principale à laquelle Samir Saul, professeur d’histoire des relations internationales à l’Université de Montréal, entend répondre en étudiant de près la rentabilité des activités économiques françaises en Afrique du Nord. Son approche est originale. Il ne propose pas de nouvelle explication du processus ayant mené aux décolonisations, mais conteste la validité d’une thèse répandue : celle qui s’inspire du cartiérisme [1] pour affirmer que, les colonies étant ruineuses, la décolonisation découlerait du développement du capitalisme.

    #colonialisme #impérialisme #colonies #décolonisation #livre #biblio


  • Why Singapore Changed the Name of Its New World War II Exhibition · Global Voices
    https://globalvoices.org/2017/02/26/why-singapore-changed-the-name-of-its-new-world-war-ii-exhibition
    https://globalvoices.org/wp-content/uploads/2017/02/syonan-e1488141017593-800x450.jpg

    To educate younger generations about the horrors of war, particularly the bitter experience of thousands of Singaporeans during the Japanese occupation from 1942 to 1945, Singapore’s government opened a new exhibition on Feb. 16, which it initially named “Syonan Gallery: War and Its Legacies.”

    A day after the opening, however, the government changed the gallery’s name to “Surviving the Japanese Occupation: War and Its Legacies.”

    Many people reminded the authorities that “Syonan-To,” which means “light of the south,” was the name used by the Imperial Japanese Army when it occupied Singapore during World War II. Many felt the decision to revive the name was an insult to thousands who suffered during the Japanese occupation.

    #mots #sémantique #les_mots_sont_importants #terminologie #vocabulaire #manipulation #asie_du_sud_est #singapour #japon #seconde_guerre_mondiale #occupation #impérialisme


  • Une brève histoire de l’impérialisme français
    http://revueperiode.net/une-breve-histoire-de-limperialisme-francais

    Aujourd’hui, le complexe militaro-industriel joue un rôle essentiel dans la morphologie du capitalisme français. La place de l’armée et de la sécurité dans la Ve République est par ailleurs connue pour être essentielle. On trace souvent une généalogie de cet état de fait dans la guerre d’Algérie et ses conséquences constitutionnelles. Il s’avère pourtant que cette position du militaire plonge ses racines dans tout le long XXe siècle, de la Commune de Paris à la guerre d’Algérie, en passant par les guerres de conquête coloniale. Appuyé sur une conceptualisation marxiste solide, Serfati trace, dans cet extrait Le Militaire, une généalogie saisissante des dispositifs impérialistes français, à travers le rôle de la finance dans l’entreprise coloniale, mais aussi de l’impact de l’armée dans les rapports (...)

    #Uncategorized #anti-impéralisme #impérialisme


  • Münchner Sicherheitskonferenz 2017: News, Teilnehmer und Ergebnisse
    http://www.faz.net/aktuell/politik/thema/muenchner-sicherheitskonferenz

    Allgemeine Infos über Münchner Sicherheitskonferenz

    Auf der Münchner Sicherheitskonferenz finden sich jährlich Sicherheitspolitiker aus aller Welt, Rüstungsindustrielle und Militärangehörige ein. Unter dem Motto „Frieden durch Dialog“ werden aktuelle Themen rund um die Sicherheits- und Verteidigungspolitik diskutiert. Herausragende Leistungen werden jeweils mit einer Auszeichnung honoriert.

    Ziele und Ergebnisse
    Die Münchner Sicherheitskonferenz ist das weltweit größte Treffen in diesem Kontext. Es geht ausschließlich um die Diskussion sicherheitsrelevanter Themen. Da die Veranstaltung privat organisiert ist, können keine verbindlichen Beschlüsse gefasst werden. Abweichend von ähnlichen Veranstaltungen werden die Ergebnisse nicht abschließend zusammengefasst. Die Finanzierung der Konferenz erfolgt aus dem Etat des Verteidigungsministeriums, weitere Partner und Sponsoren finden sich in der Wirtschaft.

    Demonstration und Proteste – die SiKo in der Kritik
    Friedensinitiativen und Rüstungsgegner begleiten die Konferenz jährlich mit Protesten, den Hauptkritikpunkt bildet die militärische Ausrichtung. Um die Konferenz zu schützen, wurden in den letzten Jahren Polizeikräfte und Soldaten der Bundeswehr aktiviert. Als Gegenveranstaltung wird seit Februar 2003 zeitgleich mit der Münchner Sicherheitskonferenz die Internationale Münchner Friedenskonferenz veranstaltet.

    https://www.securityconference.de/en

    #guerre #impérialisme #militarisme


  • Friedenskonferenz München
    http://friedenskonferenz.info/index.php?ID=4
    http://friedenskonferenz.info/bilder/2012-logo.png

    Die Münchner Friedenskonferenz ist die inhaltliche Alternativveranstaltung zur Münchner Sicherheitskonferenz.

    Einschätzung der Münchner Sicherheitskonferenz

    Die Münchner Sicherheitskonferenz wurde als „Wehrkundetagung“ gegründet, als die so genannte Sicherheitspolitik von einer klaren Frontstellung gegen die sozialistischen Staaten gekennzeichnet war. Abschreckung, militärische Stärke und Totrüsten des Gegners waren die zentralen Konzepte der militärischen Machtpolitik. Nach dem Ende des „Kalten Krieges“ geht es den westlichen Industriestaaten - also vorwiegend den Staaten der NATO – vorrangig um den weltweiten Zugriff auf Ressourcen und um die Absicherung der Handelswege und Absatzmärkte auch mit militärischen Mitteln. Für die Absprachen dafür spielt die Münchner Sicherheitskonferenz eine wichtige Rolle.

    Ihr Sicherheitsverständnis ist auf Dominanz und Machterhalt ausgerichtet. Aus der Drohgebärde der Hochrüstung im „Kalten Krieg“ sind tatsächliche militärische Interventionen in strategisch wichtigen Regionen geworden, z.B. im Irak und in Afghanistan. Diese wurden mit hohem propagandistischem Aufwand zu „Krisengebieten“ erklärt, die „unsere Sicherheit“ bedrohen und somit Militäreinsätze rechtfertigen sollen. Diese Militärpolitik ist durch die UN-Charta nicht gedeckt. Sie kostet in den Kriegsgebieten unzähligen Menschen das Leben, bewirkt Verarmung und Radikalisierung und verschlingt ungeheure Mittel. Diese Mittel fehlen für die zivile Konflikt- und Krisenbewältigung und für Strategien gegen die von Menschen gemachten Katastrophen.

    Ein Umsteuern ist notwendig - zivil handeln statt militärisch intervenieren

    Eine „Internationale Sicherheitskonferenz“, die diesen Namen verdient, muss nach unserer Ansicht militärisches Sicherheitsdenken überwinden und auf gemeinsame Sicherheit durch Interessensausgleich und Kooperation setzen. Für den Paradigmenwechsel ist eine grundlegende Umschichtung von den hohen Militärausgaben zur Finanzierung von ziviler Konflikt- und Krisenbewältigung nötig. An die Stelle des Strebens nach Überlegenheit und Gewinnmaximierung müsste eine neue Denkweise treten: Orientierung an globaler Gerechtigkeit, am Gemeinwohl für alle Menschen und an Nachhaltigkeit in der Wirtschaft und im Umgang mit den Ressourcen.

    Es gibt detaillierte Konzepte für zivile Konfliktbearbeitung im gesellschaftlichen Bereich, bei innerstaatlichen Konflikten und ermutigende Erfahrungen auf internationaler Ebene. Die UNO, zwischenstaatliche und regierungsunabhängige Organisationen haben auf diesem Gebiet durch Verhandlungen, Schlichtung und Beobachtermissionen bereits Beachtliches geleistet. Zu den wichtigsten Instrumenten zählt auch der Zivile Friedensdienst (ZFD), der mit den Konfliktparteien vor Ort an Lösungen arbeitet, die für alle tragbar sind. Die „Internationale Münchner Friedenskonferenz“ beschäftigt sich seit 2003 mit diesen neuen Ansätzen und zeigt internationale Beispiele für das Gelingen auf.

    Von der Bundesregierung erwarten wir:

    Beendigung der Auslandseinsätze der Bundeswehr

    Stopp der Waffenexporte und Unterbindung des illegalen Waffenhandels

    Senkung der Rüstungsausgaben und eine deutliche Erhöhung der Mittel für zivile Konfliktbearbeitung

    Einführung eines Zivilsteuergesetzes: Kein Steuer-Zwang zur Mitfinanzierung der Militärausgaben

    Schritte zur Abrüstung mit dem Ziel der allgemeinen und vollständigen Abrüstung

    Eine Stärkung der Institutionen der gemeinsamen Sicherheit wie UNO und OSZE

    Ziele und Aufgaben der Friedenskonferenz:

    Ein wesentliches Ziel der Friedenskonferenz ist es, Denkprozesse anzustoßen, die eine Kultur des Friedens beflügeln.

    Mit konkreten Beispielen aus verschiedenen Kulturen wollen wir Perspektiven aufzeigen für eine am Wohl der Menschen orientierte Sicherheit.

    Wir wollen die Menschen ermutigen, sich ins politische Geschehen einzumischen.

    Mit der Friedenskonferenz legen wir den Schwerpunkt auf die Beschäftigung mit friedenspolitischen Optionen. Wir sehen sie als Beitrag zur öffentlichen Meinungsbildung neben den Straßenaktionen, Dialogveranstaltungen und Friedensgebeten.

    Wir setzen uns mit unserem Handeln und der „Internationalen Münchner Friedenskonferenz“ dafür ein, dass die Menschen in Frieden und in sozialer Gerechtigkeit miteinander leben und verantwortlich mit der Natur umgehen.

    Trägerkreis der Friedenskonferenz:

    Deutsche Friedensgesellschaft- Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Landesverband Bayern;
    pax christi im Erzbistum München und Freising;
    Internationaler Versöhnungsbund Deutscher Zweig e.V.;
    NaturwissenschaftlerInneninitiative Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit;
    Netzwerk Friedenssteuer Region Bayern;
    Projektgruppe „Münchner Sicherheitskonferenz verändern“ e.V.;
    Kreisjugendring München Stadt;
    Netzwerk Gewaltfreie Kommunikation München e.V.

    #guerre #impérialisme #paix


  • La lutte sans trêve d’Angela Davis par Hanane Karimi
    http://www.contretemps.eu/angela-davis-feminisme-intersectionnel
    http://www.contretemps.eu/wp-content/uploads/angela.jpg

    Une lutte sans trêve s’inscrit dans la continuité des ouvrages publiés par Angela Davis. Se rapprochant du recueil de discours Les goulags de la démocratie il affine et articule avec plus de précisions les implications pratiques d’un capitalisme protéiforme.

    #Diaporama #Stratégie #Angela_Davis #anti-impérialisme #antiracisme #complexe_industrialo-carcéral #Etats-unis #féminisme #impérialisme #intersectionnalité #Palestine #prison #race #racisme

    http://zinc.mondediplo.net/messages/50283 via Contretemps

    • « Aujourd’hui, il y a davantage d’Africains américains dans le système pénitentiaire, en prison ou en liberté conditionnelle, qu’il y avait d’esclaves en 1850 ».

      « Nous ne savons que trop bien que notre liberté est incomplète sans celle des Palestiniens »

      « La répression n’a jamais été aussi violente que lorsque les mobilisations s’opposent au capital ou à l’impérialisme qui est l’une de ses facettes. »

      « Nous avons été nombreuses à considérer à cette époque le mouvement féministe comme un mouvement trop “blanc” et trop “classe moyenne”, comme un mouvement trop bourgeois”. Le combat pour les droits des femmes va d’ailleurs “exclure” les femmes non blanches de la catégorie “femmes” et c’est ainsi que leur féminisme sera étudié à travers ce qu’on appelle les “théories et pratiques féministes des femmes non blanches »

      http://www.contretemps.eu/wp-content/uploads/Une-lutte-sans-treve-256x256.jpg


  • Repenser l’internationalisme après Alep
    http://www.contretemps.eu/repenser-internationalisme-alep
    http://www.contretemps.eu/wp-content/uploads/Alep_raid_aerien.jpg

    « La #Syrie et les Syriens se sentent abandonnés pas seulement par les États du monde « libre » mais aussi et surtout par les sociétés civiles occidentales. Le seul élan de solidarité remarquable et reconnaissable s’est traduit par l’engagement citoyen de certains pays, comme l’Allemagne et le Canada, pour gérer d’une manière décente la question des réfugiés en général et celle des Syriens en particulier . » (Salam Kawakibi, intellectuel franco-syrien originaire d’Alep, politiste et directeur adjoint de l’Arab Reform Initiative...

    Il appartient donc à la critique anticapitaliste de rappeler la dialectique du développement historique sur la longue durée telle qu’esquissée par Marx en 1859 dans sa Préface à la Critique de l’économique politique : « À un certain stade de leur développement, les forces productives matérielles de la société entrent en contradiction avec les rapports de production existants, ou, ce qui n’en est que l’expression juridique, avec les rapports de propriété au sein desquels elles s’étaient mues jusqu’alors. De formes de développement des forces productives qu’elles étaient, ces rapports en deviennent des entraves. Alors s’ouvre une époque de révolution sociale. »14 Le martyre d’Alep en est aujourd’hui l’illustration. La guerre en Syrie n’a rien d’un complot capitaliste ou impérialiste. S’il existe des auteurs indéniables d’exactions, de massacres et de crimes de guerre et/ou d’humanité, il n’en demeure pas moins que les origines historiques/sociales/structurelles de ce conflit sont bien plus profondes et viennent de loin. Et dans ces origines de longue durée, le mode de production capitaliste est incontournable.

    Une enquête historique approfondie et détaillée serait nécessaire pour en saisir toutes les médiations historiques. Mais, dans l’immédiat, en voici ici un seul des multiples aspects. Jean Jaurès expliquait à la tribune de la Chambre des députés le 7 mars 1895 que la société bourgeoise « porte en elle la guerre comme la nuée dormante porte l’orage ». Car « [t]ant que, dans chaque nation, une classe restreinte d’hommes possédera les grands moyens de production et d’échange, tant qu’elle possédera ainsi et gouvernera les autres hommes, tant que cette classe pourra imposer aux sociétés qu’elle domine sa propre loi, qui est la concurrence illimitée, la lutte incessante pour la vie, le combat quotidien pour la fortune et pour le pouvoir ; tant que cette classe privilégiée, pour se préserver contre tous les sursauts possibles de la masse, s’appuiera ou sur les grandes dynasties militaires ou sur certaines armées de métier des républiques oligarchiques, tant que le césarisme pourra profiter de cette rivalité profonde des classes pour les duper et les dominer l’une par l’autre, écrasant au moyen du peuple aigri les libertés parlementaires de la bourgeoisie, écrasant au moyen de la bourgeoisie gorgée d’affaires le réveil républicain du peuple ; tant que cela sera, toujours cette guerre politique, économique et sociale des classes entre elles, des individus entre eux, dans chaque nation, suscitera les guerres armées entre les peuples. C’est de la division profonde des classes et des intérêts dans chaque pays que sortent les conflits entre les nations. »

    Dimitris Fasfalis

    #Diaporama #Stratégie #droit #gauche #gauche_radicale #géopolitique #guerre #impérialisme #internationalisme #Moyen-Orient

    http://zinc.mondediplo.net/messages/50177 via Contretemps


  • La polémique sur l’avenir alimentaire de l’Afrique - Infoguerre
    http://www.infoguerre.fr/matrices-strategiques/polemique-lavenir-alimentaire-de-lafrique-5906
    http://business-et-finances.com/wp-content/uploads/2015/08/content__0005_agriculture-en-RDC--660x400.jpg

    La #géostratégie de l’#agriculture est redevenue un enjeu pour les nouvelles puissances économiques, telles que le Brésil, l’Arabie Saoudite et la Chine, dans un souci de sécurisation des besoins alimentaires. Après avoir plus ou moins stagné pendant les années 1990, la superficie mondiale cultivée s’est rapidement accrue au cours des dernières années, s’étendant de 30,6 millions d’hectares entre 2004 et 2012. Avec un quart des terres mondiales arables, l’#Afrique continent le plus pauvre, est devenu la proie depuis les années 2000 d’une nouvelle forme d’#impérialisme économique. En 10 ans (de 2000 à 2010), le continent noir cumula 41% des plus grandes transactions foncières sur 1 600 transactions (transaction supérieure à 200 hectares) soit une estimation de plus de 60 millions d’hectares, l’équivalent de la superficie de l’Allemagne.
    Il est difficile d’évaluer avec certitude l’étendue d’acquisitions de terres, car les informations sont souvent exclues du domaine public et manquent de transparence. L’#exploitation de ces terres arables a été exclusivement utilisée pour l’exportation de productions céréalières ou fruitières à partir d’un continent dont la population souffre encore à 70% de #malnutrition chronique. De nombreuses ONG ont mené un long combat pour avertir les opinions publiques de ce nouveau pillage qui ne concernait pas les sous-sols de l’Afrique mais le fragile équilibre alimentaire et sociétal du continent. Les médias européens relevèrent l’investissement de pays asiatiques et du Moyen-Orient, omettant de pointer du doigt les Etats-Unis, premier acquéreur de terres arables, et de nombreux pays européens tels que la France, le Royaume-Uni ou l’Italie. C’est dans ce contexte de flou juridique, de scandales et de récession économique que fut pensée une nouvelle alliance pour la sécurité alimentaire et la nutrition. »

    #accaparement_des_terres


  • Trump’s Muslim Ban is Culmination of War on Terror Mentality but Still Uniquely Shameful | Glenn Greenwald
    https://theintercept.com/2017/01/28/trumps-muslim-ban-is-culmination-of-war-on-terror-mentality-but-still-

    It is not difficult for any decent human being to immediately apprehend why and how Donald Trump’s ban on immigrants from seven Muslim countries is inhumane, bigoted, and shameful. During the campaign, the evil of the policy was recognized even by Mike Pence (“offensive and unconstitutional”) and Paul Ryan (violative of America’s “fundamental values”), who are far too craven and cowardly to object now. Source: The Intercept

    • The sole ostensible rationale for this ban — it is necessary to keep out Muslim extremists — collapses upon the most minimal scrutiny. The countries that have produced and supported the greatest number of anti-U.S. terrorists — Saudi Arabia, Egypt, Qatar, UAE — are excluded from the ban list because the tyrannical regimes that run those countries are close U.S. allies. Conversely, the countries that are included — Syria, Iraq, Libya, Somalia, Iran, Sudan, and Yemen — have produced virtually no such terrorists; as the Cato Institute documented on Friday night: “Foreigners from those seven nations have killed zero Americans in terrorist attacks on U.S. soil between 1975 and the end of 2015.” Indeed, as of a 2015 study by the New America research center, deaths caused by terrorism from right-wing nationalists since 9/11 have significantly exceeded those from Muslim extremists.

      (...) Beyond U.S. support for the world’s worst regimes, what primarily shapes Trump’s list is U.S. aggression: Five of the seven predominantly Muslim countries on Trump’s list were ones bombed by Obama, while the other two (Iran and Sudan) were punished with heavy sanctions. Thus, Trump is banning immigrants from the very countries that the U.S. government — under both Republicans and Democrats — has played a key role in destabilizing and destroying, as Democratic Sen. Chris Murphy, with surprising candor, noted this week:

      https://twitter.com/ChrisMurphyCT/status/824292016976760832

      We bomb your country, creating a humanitarian nightmare, then lock you inside. That’s a horror movie, not a foreign policy.
      5:25 PM - 25 Jan 2017

      (...) It is difficult to envision anything that helps ISIS’s overarching objective, its central narrative, more than Trump’s immigration ban aimed at Muslims while privileging Christian refugees. But it’s not impossible to imagine policies that could be worse in this regard. The danger now is that this immigration ban is merely the first step on this heinous path, not the last. That’s why it’s urgent that everything be done to denounce it, battle it, and defeat it now.

      Excellent article, à compléter avec “Trump’s Muslim Ban Triggers Chaos, Heartbreak, and Resistance”
      https://theintercept.com/2017/01/29/trumps-muslim-ban-triggers-chaos-heartbreak-and-resistance

      #Muslim_Ban #impérialisme

    • La seule justification ostensible de cette interdiction - il faut empêcher les extrémistes musulmans - s’effondre sur le plus minime examen. Les pays qui ont produit et soutenu le plus grand nombre d’organisations anti-US. Terroristes - l’Arabie Saoudite, l’Égypte, le Qatar, les Émirats arabes unis - sont exclus de la liste d’interdiction parce que les régimes tyranniques qui dirigent ces pays sont des alliés proches des États-Unis. À l’inverse, les pays qui sont inclus - la Syrie, l’Irak, la Libye, la Somalie, l’Iran, le Soudan et le Yémen - n’ont pratiquement pas produit de tels terroristes ; "Les étrangers de ces sept pays ont tué zéro Américains dans des attaques terroristes sur le sol américain entre 1975 et la fin de 2015."En effet, à partir d’une étude réalisée en 2015 par le centre de recherche New America, les décès causés Par le terrorisme des nationalistes de droite depuis le 11 septembre ont largement dépassé ceux des extrémistes musulmans.

      (...) Au-delà du soutien des États-Unis aux pires régimes du monde, ce qui forme principalement la liste de Trump est l’agression américaine : Cinq des sept pays majoritairement musulmans sur la liste de Trump étaient ceux bombardés par Obama, tandis que les deux autres (Iran et Soudan) Avec de lourdes sanctions. Ainsi, Trump interdit les immigrants des mêmes pays que le gouvernement des États-Unis - à la fois républicains et démocrates - a joué un rôle clé dans la déstabilisation et la destruction, comme le sénateur démocrate Chris Murphy, avec une candeur surprenante, a noté cette semaine :

      "Nous bombardons votre pays, créant un cauchemar humanitaire, puis nous vous enfermons à l’intérieur. C’est un film d’horreur, pas une politique étrangère."

      (...) Il est difficile d’imaginer quoi que ce soit qui aide l’objectif global d’ISIS, son récit central, plus que l’interdiction d’immigration deTrump visant les musulmans tout en privilégiant les réfugiés chrétiens. Mais il n’est pas impossible d’imaginer des politiques qui pourraient être pires à cet égard. Le danger est maintenant que cette interdiction d’immigration ne soit que le premier pas sur ce chemin odieux, et non pas le dernier. C’est pourquoi il est urgent que tout soit fait pour le dénoncer, pour le combattre et pour le vaincre maintenant.


  • lalignedhorizon.net : Accueil
    http://www.lalignedhorizon.net/wikka.php?wakka=Accueil

    L’association des amis de François Partant tente depuis plus de vingt ans de poursuivre la réflexion qu’il a exprimée dans ses livres (Que la crise s’aggrave, La fin du développement, La ligne d’horizon, etc.) et dans ses articles. Depuis sa création, l’association a organisé plusieurs colloques (sur le travail, sur l’imposture économique, etc.). En 1999, elle décidait de préparer un colloque international sur « l’après-développement », et de donner à connaître les alternatives qui, en partie, expriment déjà sur le terrain le refus de la suprématie de l’économie et du développement. Vaste chantier qui s’est concrétisé, en une première étape, par le colloque "Défaire le développement, refaire le monde" de février 2002. Ont ensuite eu lieu un colloque sur l’agroécologie en 2008, puis le colloque "Sortir de l’industrialisme" en 2011.

    #Gordian_Troeller #économie #impérialisme


  • Gordian Troeller
    http://www.eslam.de/begriffe/t/troeller_gordian.htm

    Gordian Troeller war ein bekannter Journalist, Fotograf und Dokumentarfilmer in Deutschland, der unter Muslimen insbesondere für seine auch in muslimischen Ländern gedrehten Filmreihen „Frauen der Welt“ und „Kinder der Welt“ bekannt ist. Sein kritischer Film über Kinder von Zionisten führte dazu, dass er kaum mehr weiteren Aufträge erhalten hat.

    Gordian Troeller ist am 16.3.1917 in Pierrevillers (Lothringen) geboren und hatte die luxemburgische Staatsangehörigkeit. Nach einer kurzen Erfahrung im spanischen Bürgerkrieg floh er 1940 vor den Deutschen aus Luxemburg nach Portugal. Dort organisierte er mit Unterstützung der Alliierten eine Fluchtlinie, die von den Nazis verfolgten Personen die Flucht nach Portugal ermöglichte. Nach dem Krieg arbeitete er als Korrespondent verschiedener Zeitungen vor allem im Iran und Nahen Osten, wo er die Kontakte aufbaute, die er später für seine eigenen Dokumentarfilme nutzen sollte.

    Ab 1960 erstellte er zusammen mit seiner französischen Kollegin Marie-Claude Deffarge Text- und Fotoreportagen und wurde dafür in Fachzeitschriften berühmt. Ende der 60er Jahre begann er zu filmen, was ab 1974 zu regelmäßigen Sendungen in der ARD führte, darunter 70 Dokumentarfilme für Radio Bremen in den Reihen „Frauen der Welt“ und „Kinder der Welt“. Sein Engagement für Gerechtigkeit und gegen Unterdrückung führte zu zahlreichen Auszeichnungen, unter anderem zu zwei Adolf-Grimme-Preisen (1984 und 1985) und 1987 zum Deutschen Kritikerpreis für die Reihe „Kinder der Welt“. Für sein Lebenswerk erhielt er 1992 die „Besondere Ehrung“ des Adolf-Grimme-Preises und 2003 den Lëtzebuerger Filmpräis ’Prix d’honneur’ für das Gesamtwerk.

    In seinem 1989 gedrehten Film „Die Nachkommen Abrahams – Israel – Palästina“ stellte er die Erziehung der Kinder von Zionisten äußerst kritisch dar. Das brachte ihm den Vorwurf des Antisemitismus durch zionistische Kreise ein. Zwei jüdische Gemeinden haben bei deutschen Gerichten Klage gegen Gordian Troeller erhoben. In beiden Fällen ist er freigesprochen worden.

    Er starb am 22.3.2003 in Hamburg, wo er zuletzt lebte.

    Zu seinen Dokumentarfilmen zählen
    bullet Ein Kriegsbericht aus dem Mittelalter – Jemen 1963
    bullet Durchs blutige Kurdistan – Irak 1964
    bullet Ein vergessener Völkermord – Sudan 1967
    bullet Im belagerten Sanaa – Nordjemen 1967
    bullet Die Revolte der Sklaven – Oman 1969
    bullet Das Mittelalter will nicht sterben – Jemen 1970
    bullet Noch ein Biafra – Sudan 1970
    bullet Im Land der 1001 Bohrtürme – Persischer Golf 1971
    bullet Das Sultanat Oman – Oman 1971
    bullet Südjemen, das Kuba der arabischen Welt – Südjemen 1972
    bullet Algier, Hauptstadt der Revolutionäre – Algerien 1972
    bullet Kommunisten seit 1000 Jahren – Südjemen 1973
    bullet Der Fluch der Abhängigkeit – Algerien 1974
    bullet Die weiße Revolution – Iran 1975
    bullet Freiheit verboten – Somalia 1978
    bullet Fabriken für die Dritte Welt – Tunesien 1979
    bullet Der persische Traum – Iran 1979

    In der Reihe „Frauen der Welt“ drehte er unter anderem:
    bullet Vom Nutzen der Vielehe – Togo 1979
    bullet Freiheit unter dem Schleier – Iran 1980
    bullet Vom Fluch der Jungfräulichkeit – Ägypten, Italien 1980

    In der Reihe „Kinder der Welt“ drehte er unter anderem:
    bullet Erziehung zum heiligen Krieg – Iran 1985
    bullet Von Moslems und Christen – 1988
    bullet Die Deutschländer – Türkei 1989
    bullet Die Nachkommen Abrahams – Israel – Palästina 1989
    bullet Im Bann des Islam – Jordanien 1997

    #Gordian_Troeller #islam #impérialisme


  • Gordian Troeller | Antifaschist. Anarchist. Journalist.
    http://www.gordian-troeller.de
    http://www.gordian-troeller.de/images/gordian_portrait.jpg

    Frühe Filme

    „Während unserer Auslandstätigkeiten als Reporter für den ’Stern’ und andere Zeitungen hatte ich sehr oft eine Filmkamera mit, und so entstanden im Zusammenhang mit Fotoreportagen auch eine ganze Reihe von Filmen. Ich hatte sehr bald erkannt, daß die Dritte Welt mit Worten allein nicht darzustellen ist. Bilder sind notwendig.

    Und dann arbeiteten Marie-Claude und ich an jener Reportage - bei den Turkmenen an der russischen Grenze - die entscheidend war für unsere zukünftige Arbeit. Marie-Claude fotografierte, ich filmte. Die Fotos waren schön, aber sie unterschlugen die Realität. Der Film hingegen verheimlichte nichts. Von da an wußten wir: Wir müssen filmen.“

    Ein Schwerpunkt dieser frühen Dokumentatfilme ist das Schicksal von Minoritäten, ein Thema, das sich später in ihren Filmen immer wiederfindet.

    Die ersten Filme wurden in Schwarzweiß gedreht - die meisten von ihnen sind leider nicht verfügbar. Es wird nach ihnen gesucht. Sofern wir sie finden, werden sie hier eingestellt.

    Serie: Im Namen des Fortschritts

    „Über 20 Jahre lang waren wir Zeugen des zerstörerischen Einflusses geworden, den der kulturelle und wirtschaftliche Imperialismus der Industrienationen auf die Völker der Dritten Welt hat. Wir haben Länder vor der Unterentwicklung kennengelernt - z.B.den Jemen - und erlebt, wie diese erst einsetzt, wenn die Wirtschaft eines Landes auf die Bedürfnisse einer stärkeren Wirtschaft ausgerichtet, das heißt in den Welthandel eingegliedert wird. Wir hatten Kulturen studiert, deren eigenständige Entwicklung blockiert wurde, weil die westliche Zivilisation zum Maß aller Dinge erklärt worden war und die einheimischen Machthaber sich ihrer Völker schämten, solange sie nicht Karikaturen der Weißen aus ihnen gemacht hatten. Wir hatten erfahren, daß westlicher Ethnozentrismus und blinder Fortschrittsglaube das Verständnis fremder Kulturen unmöglich machen und verantwortlich sind für das politische, kulturelle und wirtschaftliche Chaos in der Dritten Welt.“

    Serie: Frauen der Welt

    „Nach Abschluß der Serie Im Namen des Fortschritts haben wir begonnen, jene Institution unter die Lupe zu nehmen, die letztlich für alle Unterdrückungs- und Ausbeutungsmechanismen verantwortlich ist: die patriarchalische Ordnung. Und da wir immer versuchen, aus der Sicht der Betroffenen zu berichten, war es nur logisch, die größste und unfreiste aller ’Kolonien’ ins Bild zu rücken: Die Frauen.

    Das Thema war nicht neu. Schon für den Stern waren wir vier Jahre um die Welt gereist, um die Mann - Frau - Beziehungen in verschiedenen Kulturen zu untersuchen. Dabei mußten wir feststellen, wie schwer es ist, sich von den eigenen kulturellen Vorstellungen und Vorurteilen frei zu machen.“

    Serie: Kinder der Welt

    „Der große Erfolg der Film Reihe Frauen der Welt veranlaßte uns dazu, noch einen Schritt weiterzugehen und nun auch jene ’Kolonie’ zu untersuchen, die von Erwachsenen beherrscht wird und - folgerichtig - auch deren Wertvorstellungen, Vorurteile, Leitbilder und Machtverhältnisse spiegelt: die Welt der Kinder

    Während Frauen sich wehren und um ihre Rechte kämpfen, haben Kinder keine Chance. Staat, Gesellschaft, Familie und Kirche sorgen dafür, daß Kinder solange dem Diktat der herrschenden Konventionen unterworfen werden, bis sie auch ihre eigenen Kinder ganz selbstverständlich in dieser Form erziehen.

    Was bedeutet ’Kindheit’ und was wird unter diesem Begriff bei uns und in anderen Kulturen verstanden? Es geht darum, Denkanstöße zu geben, zur Relativierung der herrschenden Meinung beizutragen und vor allem jenes Vorurteil abzubauen, das der Welt zum Verhängnis zu werden droht : daß der stärkere Mensch automatisch der bessere Mensch sei und das Recht auf seiner Seite habe!“

    #Gordian_Troeller #film #documentaire #enfants #femmes #impérialisme


  • «En 2016, la #pauvreté aura tué des dizaines de millions de personnes» : le constat terrifiant de Jean Ziegler - Le Vent Se Lève
    http://lvsl.fr/2016-pauvrete-aura-tue-dizaines-de-millions-de-personnes-constat-terrifiant-de-
    http://lvsl.fr/wp-content/uploads/2016/12/Ziegler-II.jpg

    Les conséquences sociales de cet ordre mondial dominé par ces grandes puissances économiques glacent le sang : selon un rapport de la FAO, ce sont 58 millions de personnes qui sont mortes en 2015 à cause de la #faim, de la #soif ou de #maladies que l’on pourrait facilement soigner… Et ce, alors que les ressources mondiales et la technologie contemporaine permettraient que plus une seule personne sur terre ne meure de faim, de soif ou de maladies guérissables. « Un enfant qui meurt de faim meurt assassiné », conclut Jean Ziegler.
    Comment ce #capitalisme impitoyable s’est-il imposé ? Comment le rêve des fondateurs de l’ONU, celui d’un monde basé sur le droit et l’égalité des nations, a-t-il pu être brisé avec autant de #violence ?

    L’#impérialisme, bras armé du capitalisme mondialisé

    Selon Jean Ziegler ce capitalisme s’appuie sur l’interventionnisme des nations les plus puissantes de la planète, en particulier celui des Etats-Unis d’Amérique. Il cite Thomas Friedman, conseiller de Madeleine Albright, ambassadrice aux Nations Unies sous Bill Clinton : « Pour que la mondialisation fonctionne, l’Amérique ne doit pas craindre d’agir comme la superpuissance invisible qu’elle est en réalité. La main invisible du marché ne fonctionnera jamais sans poing visible ». Derrière l’Empire, le Capital.

    • C’est bien, j’ai du respect pour Ziegler et ses positions, mais il devrait de temps en temps lire et travailler de manière un peu plus méthodique pour éviter d’enfoncer des ports ouvertes (j’ai fait le même constat pour Jean-Christophe Victor concernant son interview un peu creuse de Libération en Décembre).

      en 2014, il hurlait au scandale des morts en méditerranée pour lesquels aucune statistiques n’existait et que personne ne s’en occupait (et qu’en gros il était le premier à dénoncer le truc)... ALors que plusieurs ONG dont United à Amsterdam ne faisait que ça toute la journée depuis le début des années 2000, en s’appuyant sur un réseau de 150 assoss sur le pourtour méditerranéen qui envoyaient les infos. Par ailleurs, Olivier Clochard de Migreurop a été le premier à cartographier ces morts en mer Méditerranée, en 1999.

      Donc la pauvreté qui tue, peut-être faut-il remonter aux années 1970 pour lire dans la littérature de l’époque les même constats. Ce qui ne veut pas dire qu’il ne faut plus en parler, au contraire, mais il n’est pas interdit de citer et prendre en compte le travail des précurseurs (et éventuellement de leur rendre un hommage mérité) pour rebondir dessus, compléter leur travail etc...

      Juste une mise au point.


  • Citizenfour (2014) et #snowden (2016) : comment représenter les révélations Snowden au #Cinéma
    http://www.lecinemaestpolitique.fr/citizenfour-2014-et-snowden-2016-comment-representer-les-revela

    En juin 2013, la réalisatrice Laura Poitras et les journaliste Glenn Greenwald et Ewen MacAskill rencontrent Edward Snowden, un consultant pour l’Agence Nationale de la Sécurité états-unienne (NSA) en possession d’une bombe politique et médiatique : les preuves que le gouvernement états-unien a mis sur écoute l’ensemble des communications électroniques de la planète et collecte […]

    #impérialisme #surveillance


  • Pour la constitution d’un mouvement contre la guerrehttps://canonsrompus.wordpress.com/2016/11/24/pour-la-constitution-dun-mouvement-contre-la-guerre
    https://canonsrompus.files.wordpress.com/2016/11/singes.jpg?w=840

    La France est en guerre. On nous le répète depuis maintenant plus d’un an comme si c’était une nouveauté. Comme si la France n’était pas en guerre permanente — ou en « opérations » sur le sol africain et ailleurs — depuis la fin des guerres de décolonisation (voir notre « panorama » des opérations militaires de la France). La France est un des premiers États guerriers au monde, elle est présente militairement dans plus d’une vingtaine de pays, et se trouve depuis 2015 parmi les trois premiers exportateurs d’armement avec les États-Unis et la Russie. Airbus et les avions Rafale sont des spécialités françaises aussi fameuses que le Bordeaux ou le Champagne. On se les arrache chez les semeurs de mort. D’ailleurs, la guerre est la meilleure publicité pour les vendeurs d’armes : le Rafale se vend depuis le début des bombardements en Syrie alors qu’il restait dans les cartons depuis son lancement en 2000.

    https://mars-infos.org/pour-la-constitution-d-un-1898

    #guerre #luttes_sociales #impérialisme @rezo


  • Cuba avant la révolution
    http://www.contretemps.eu/farber-cuba-avant-revolution
    http://www.contretemps.eu/wp-content/uploads/Batista25355u.jpg

    Dans cet article, publié dans le Havana Times le 26 septembre 2015, Samuel Farber déconstruit le récit colonial états-unien réduisant le Cuba pré-révolutionnaire aux casinos, à la prostitution et au gangstérisme, en somme à une forme de décadence et d’immoralité.

    #Diaporama #Histoire #Amérique_Latine #Batista #dictature #Etats-unis #Fidel_Castro #impérialisme #révolution_cubaine

    http://zinc.mondediplo.net/people/contretemps via Contretemps @rezo


  • Retour vers le futur : les origines du capitalisme – Période

    http://revueperiode.net/retour-vers-le-futur-les-origines-du-capitalisme

    Depuis une quarantaine d’années, le débat marxiste sur les origines du #capitalisme semble osciller entre deux positions antagoniques. D’un côté, les élaborations des théories du système-monde (Wallerstein, Arrighi, Gunder Frank), de l’autre, celles du #marxisme politique (Brenner, Meiksins Wood, Teschke). Face à cette polarisation excessive des débats sur l’émergence du capitalisme, Benjamin Bürbaumer souligne les apports de la théorie du développement inégal et combiné (DIC). Loin de n’être qu’une alternative théorique aux deux premiers courants, l’approche par le DIC ouvre un vaste chantier théorique et politique, qui met en jeu la pluralité des axes d’oppression (genre, race, #impérialisme, écologie) dans la genèse de la modernité. À rebours de tout eurocentrisme et de tout tiers-mondisme, le développement inégal se révèle être un concept central pour penser la dialectique spatiale à travers l’histoire, et pour réorienter la réflexion stratégique anticapitaliste.


  • Agent orange au Vietnam : à quand le tribunal international pour les dirigeants des USA ? Mais au fait, c’est quoi l’AGENT ORANGE ? - Ça n’empêche pas Nicolas
    http://canempechepasnicolas.over-blog.com/2016/11/agent-orange-au-vietnam-a-quand-le-tribunal-internat
    https://img.over-blog-kiwi.com/1/44/55/52/20161101/ob_101355_ob-eeecb1-agent-orange-2-1.jpg

    Agent orange au Vietnam : à quand le tribunal international pour les dirigeants des USA ? Mais au fait, c’est quoi l’AGENT ORANGE ?
    3 Novembre 2016

    Les effets monstrueux de l’utilisation du produit chimique utilisé par les USA et produit par Monsanto, durant la guerre du Vietnam, continuent à se manifester 40 ans après, sans que les Etats-unis reconnaissent leur responsabilité.

    Donc avec de timides réparations pour leurs innombrables victimes.

    A l’heure où dans les guerres à nouveau provoquées par les mêmes puissances, l’accusation de crimes contre l’humanité et d’agression contre les populations civiles est manipulée par les médias dominants, il est nécessaire de rappeler quelle est la véritable nature des ingérences occidentales !

    Ca M’INTERESSE

    Guerre du Vietnam : à quoi servait l’agent orange ?

    Ce vendredi 10 août, les Vietnamiens commémorent un triste anniversaire : le premier épandage d’agent orange par les forces américaines dans la province de Kontum, au centre du Vietnam.

    Quarante et un an après, les Etats-Unis lancent enfin une opération de dépollution de ce puissant désherbant sur la base militaire de Danang.
     
    1. Qu’est-ce que l’agent orange ?
    L’agent orange est un puissant herbicide utilisé dans l’agriculture américaine et en URSS dans les années 1960. Il contient de la dioxine, un polluant chimique dangereux qui peut notamment entraîner des cancers, des maladies de la peau, du cerveau et des systèmes nerveux et des maladies congénitales (malformations à la naissance).
    On l’appelle agent orange, non pas en raison de sa couleur qui tend davantage vers le rose, mais parce qu’il était transporté dans des barils aux bandes de couleur orange.
    Il a été créé par la multinationale Monsanto qui a conçu une formule spéciale pour l’armée américaine. D’autres entreprises comme Dow Chemical ou Diamond en ont aussi commercialisé.
     
    2. À quoi a-t-il servi ?
    Durant la guerre du Vietnam (1961-1975), les Etats-Unis ont usé d’une guerre chimique dès 1962 pour combattre les Vietnamiens du Nord.
    L’opération, baptisée Opération Ranch Hand, consistait à pulvériser sur les forêts de l’agent orange 20 à 55 fois plus concentré que pour un usage agricole normal, détruisant plantes et animaux. L’objectif militaire des Américains était d’une part d’empêcher les Vietnamiens de se cacher en forêt. Il s’agissait aussi de détruire les récoltes, pour affaiblir la résistance en affamant la population. Cela permettait également aux Américains de dégager les abords de leurs installations militaires et de prévenir les éventuelles attaques.
    Environ 80 millions de litres d’agent orange ont été pulvérisés jusqu’à la fin de l’opération en 1971. Plus de 5 millions d’hectares de forêts et de terres cultivables ont été détruits, soit 10% de la superficie du Vietnam du Sud.
     
    3. Avec quels effets ? 
    La dioxine présente dans l’agent orange est un produit chimique stable qui ne se dégrade que très lentement. Elle s’est intégrée dans la chaîne alimentaire, provoquant une catastrophe sanitaire et environnementale.
    Entre 3 et 4 millions de personnes ont été exposées au défoliant et un million d’entre elles souffrent toujours de ses conséquences, selon Hanoï.
    Mis en cause par les victimes de l’agent orange, les Etats-Unis n’ont pas été reconnus coupables, en vertu de l’immunité pour tout acte commis en temps de guerre.
     
    4. Où en est-on ?
     
     Les Etats-Unis ne reconnaissent pas leur responsabilité
    À ce jour, ni le gouvernement américain, ni Dow Chemical ne reconnaissent la responsabilité de l’agent orange dans les nombreuses maladies contractées par les habitants des régions exposées. Lors de la cérémonie ouvrant l’opération de dépollution, le porte-parole de l’ambassade américaine, Christopher Hodges, a rappelé que le rapprochement est « incertain ».
    Pourtant, depuis 1989, les Etats-Unis ont versé au total 54 millions de dollars afin d’aider les Vietnamiens handicapés et ce, « quelle que soit la cause ».
    En quoi va consister l’opération ?
    La dépollution, qui va durer quatre ans, est prise en charge par l’USAID en collaboration avec le gouvernement vietnamien et d’autres donneurs. Le budget total est de 43 millions de dollars (34,8 millions d’euros).
    Concrètement, 73 000 mètres cubes de terre vont être extraits de l’aéroport et chauffés à une température élevée afin de faire disparaître la dioxine.
    Très tardif pour de nombreuses associations de défense des victimes, ce soudain engagement des Etats-Unis dans la dépollution coïncide avec les mouvements militaires de la Chine en mer méridionale. Vietnam et Etats-Unis chercheraient à resserrer leurs liens pour faire obstacle aux ambitions chinoises.
    Tag(s) : #impérialisme


  • Let’s Atomize ! | Telepolis
    https://www.heise.de/tp/artikel/49/49719/3.html
    Oups, les commentat/aire/eur/s internation/ales/aux sont unanimes : on est au bord de la troisième guerre mondiale y compris l’ « échange » de tir de missiles atomiques entre Moscou, Washington, Londres et Paris. Ceci est d’autant plus énervant qu’ils le disent sans égard de leur préférences politiques de droite ou de gauche. Il reste pourtant simple d’identifier un journalistes de droite et de gauche. Pour ceux de droite c’est l’agressivité des méchants Assad et Poutine qui crée le danger d’escalation, pour la gauche c’est le capitalisme. Je trouve plus vraisemblable la deuxième explication, mais elle n’dit pas tout.

    Zhomas Konicz traite la crise dans un articles en trois chapitres chez Telepolis

    Let’s Atomize !
    Ozeanien gegen Eurasien
    Krise und Krieg

    Conclusion : C’est la faute au capitalisme impérialiste et sa crise sans issue paisible.

    Das „neue“ Fordistische Akkumulationsregime (Massenmotorisierung), das dem Kapitalismus in den 1950ern und 1960ern sein „Goldenes Zeitalter“ (Hobsbawn) verschaffte, erfuhr gerade in der totalen Mobilisierung während des Zweiten Weltkrieges seinen Durchbruch. Die kapitalistische „Nachkriegsprosperität“ fußte auf den Leichenbergen des Zweiten Weltkriegs, nach dessen Ende es de facto keine Demobilisierung gab: Die massenhafte Kriegsproduktion von Panzern ging in die Massenproduktion von Autos über.

    Dieser massenmörderische Krisenausweg ist dem Kapitalismus diesmal durch das akkumulierte Vernichtungspotenzial (Atomwaffen) und das allgemein hohe Produktivitätsniveau versperrt. Dennoch steigt die Kriegsgefahr. Konfrontiert mit kriegsbedingt zunehmenden inneren Widersprüchen und Verwerfungen, gehen die spätkapitalistischen Staatsapparate dazu über, in der zunehmenden geopolitischen Konkurrenz die Krisenfolgen auf andere abzuwälzen.

    Die inneren Widersprüche sollen durch äußere Expansion kompensiert werden. Die geopolitische Lage ist somit gefährlicher als auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, da die Crisis allen neoimperialen Akteuren im Nacken sitzt und sie in eine letztendlich irrationale imperialistische Aggression treibt.

    Are We on the Brink of the First Cyber World War ?
    by Shelly Palmer | October 16, 2016
    http://www.shellypalmer.com/2016/10/are-we-on-the-brink-of-the-first-cyber-world-war
    L’américain Shelly Palmer nous conseille de nous préparer à tout sauf à ce qu’on connaît déjà. C’est très rassurant.

    Deutschlands Rüstungsetat verdoppeln ? | Telepolis
    http://www.heise.de/tp/artikel/49/49727/1.html
    Si Merkel gagne les élections en 2017 on peut s’attendre à des dépenses militaires dédoublées.

    Wir werden mehr für die Sicherung unserer äußeren Sicherheit ausgeben müssen. Der Präsident Barack Obama sagt immer zu mir: ’Angela, es wird auf Dauer nicht gut gehen, dass die Vereinigten Staaten von Amerika 3,4 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung ausgeben, und ihr knapp 1,2.’ Die Menschen in Amerika, die dortigen Bürger, werden die Frage stellen: ’Warum können die europäischen Länder das nicht auch?’ Wir sind weit entfernt von dem, was die Nato mal beschlossen hat, 2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigung auszugeben. Und wir müssen dann an dieser Stelle besser werden. (…) Und da wird uns im 21. Jahrhundert nicht mehr so viel geholfen werden, wie im 20. Jahrhundert. Und die Konflikte dieser Welt sind im Augenblick vor der europäischen Haustür, ganz massiv.

    Cet article est particulièrement chiant parce qu’il nous rappelle dans sa partie analytique à quel point Merkel, Schäuble et les autres acteurs politiques d’Allemagne se comportent en humbles serviteurs de notre grand ami d’outre-mer.

    Allein schon ihre - fast kindlich wirkende - Formulierung „der Präsident Barack Obama sagt immer zu mir“ irritiert. Die Kanzlerin äußert sich nicht etwa über „den US-Präsidenten“, also das Oberhaupt eines fremden Staates, sondern schlicht über „den Präsidenten“, was fast klingt, als sehe sie ihn, zumindest in diesen Fragen, als ihren persönlichen Chef an.

    Der nächste auffällige Aspekt der Rede ist Merkels völliges Ausblenden der Gründe für die unterschiedlich hohen Militärausgaben der USA und Deutschlands. Dass das extrem aufgeblähte amerikanische Budget etwas mit den zahlreichen Kriegen, Besatzungstruppen bzw. Stützpunkten der USA in Übersee zu tun hat, ist Merkel keine weitere Erwähnung wert, ganz so, als sei dieser Umstand die banalste und womöglich nachahmenswerteste Selbstverständlichkeit.

    Des Weiteren wirkt ihre Unterstellung, die USA würden mit ihrem Militärbudget „Verteidigungsleistungen für uns tragen“, geradezu bizarr. Im Irak oder in Syrien wird Deutschland so wenig verteidigt wie seinerzeit am Hindukusch. Im Gegenteil stellt die Bundeswehr, ähnlich wie die nationalen Armeen der anderen Nato-Partner, in wechselndem Umfang Hilfstruppen für die Durchsetzung der Interessen des amerikanischen Imperiums zur Verfügung.

    On peut se demander si tous ces développements arrivent par hasard. Rappellons que le président allemand, le pasteur Gauck, a annoncé un changement de paradigme dans la politique militaire allemande dans un discours du 31. janvier 2014. Quand on sait que ce discours est le résultat de la collaboration entre les partenaires de l’association Atlantikbrücke et qu’il a été préalablement tenu par un autre politicien, on comprend que l’hasard joue un rôle généralement surestimé pour le cour des choses.

    Je vous copie le discours dans son intégralité parce que je trouve qu’il ne faut surtout pas ignorer son riche contenu qui n’est ni plus ni moins que la définition d’une Allemagne qui reprend son rôle impérialiste, qui reprend son combat pour une place au soleil , et qui dit adieu à son existence paisible entre l’Est et l’Ouest.

    www.bundespraesident.de : Der Bundespräsident / Reden / Eröffnung der 50. Münchner Sicherheitskonferenz
    http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Joachim-Gauck/Reden/2014/01/140131-Muenchner-Sicherheitskonferenz.html

    „Deutschlands Rolle in der Welt: Anmerkungen zu Verantwortung, Normen und Bündnissen“

    Fünf Jahrzehnte Münchner Sicherheitskonferenz spiegeln ein gutes Stück Geschichte der Bundesrepublik Deutschland: von der Verteidigung des Westens hin zur globalen Ordnungspolitik und von der Wehrkunde zu einem umfassenden Sicherheitsbegriff. Was für ein Bogen! Als die Tagung erstmals hier in München stattfand, waren Deutschland und seine Hauptstadt geteilt und sie standen unter atomarer Bedrohung. Heute treiben uns neue Spannungen und neue Kriege um: zwischen Staaten und innerhalb von Staaten, in der Nähe und in der Ferne.

    Deshalb ändert sich das Grundmotiv der Münchner Tagung nicht. Sicherheit bleibt eine Existenzfrage, für Menschen und für Nationen. Es gehört zu den Stärken offener Gesellschaften, schwierige und komplexe Themen auch öffentlich zu debattieren – so wie es traditionell auf der Münchner Sicherheitskonferenz geschieht. Denn mit allen ihren Kontroversen trägt sie dazu bei, Sicherheit und Frieden durch Dialog zu festigen.

    Sehr geehrter Herr Ischinger,

    Sie haben – gemeinsam mit Ihrem Vorgänger Horst Teltschik und dem Gründer Ewald von Kleist – die Sicherheitskonferenz zu einem herausragenden Forum gemacht, das wir nicht mehr wegdenken mögen aus dem Jahresplan der Außen- und Sicherheitspolitiker. Deshalb bin ich gern gekommen, um diese 50. Konferenz zu eröffnen.

    Der runde Geburtstag gibt Anlass zur Rückschau, aber natürlich vor allem zum Blick nach vorn. Deshalb möchte ich heute über den Weg der Bundesrepublik sprechen – und darüber, wo er in Zukunft hinführen kann. Denn wir Deutschen sind auf dem Weg zu einer Form von Verantwortung, die wir noch wenig eingeübt haben.

    Kurzum: Ich möchte sprechen über die Rolle Deutschlands in der Welt.

    Eines gleich vorweg: Dies ist ein gutes Deutschland, das beste, das wir jemals hatten. Das auszusprechen, ist keine Schönfärberei. Als ich geboren wurde, herrschten die Nationalsozialisten, die die Welt mit Leid und Krieg überzogen haben. Als der Zweite Weltkrieg endete, war ich fünf Jahre alt. Unser Land war zerstört, materiell und moralisch. Schauen wir uns an, wo Deutschland heute steht: Es ist eine stabile Demokratie, frei und friedliebend, wohlhabend und offen. Es tritt ein für Menschenrechte. Es ist ein verlässlicher Partner in Europa und in der Welt, gleich berechtigt und gleich verpflichtet. Das alles erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit und Freude.

    Aber gerade weil dies gute Zeiten für Deutschland sind, müssen wir überlegen, was wir heute zu verändern haben, damit morgen bleibt, was uns wesentlich ist. Manche in Deutschland fragen, was es denn da eigentlich zu ändern gebe. Unser Land sei von Freunden umgeben, und weit und breit schicke sich kein Staat an, sich mit uns zu verfeinden. Sie glauben, dass die deutsche Außenpolitik ihre bekömmliche Rezeptur längst gefunden habe. Da gebe es wenig zu justieren, schon gar nichts zu ändern. Warum reparieren, was nicht kaputt ist?

    Ohne Zweifel stimmt an diesem Argument, dass die deutsche Außenpolitik solide verwurzelt ist. Ihre wichtigste Errungenschaft ist, dass Deutschland mit Hilfe seiner Partner auf eine Vergangenheit aus Krieg und Dominanz eine Gegenwart von Frieden und Kooperation gebaut hat. Dazu zählen die Aussöhnung mit unseren Nachbarn, das Staatsziel der europäischen Einigung sowie das Bündnis mit den Vereinigten Staaten als Grundpfeiler der Nordatlantischen Verteidigungsallianz. Deutschland tritt ein für einen Sicherheitsbegriff, der wertebasiert ist und die Achtung der Menschenrechte umfasst. Im außenpolitischen Vokabular reimt sich Freihandel auf Frieden und Warenaustausch auf Wohlstand.

    Deutschland ist überdurchschnittlich globalisiert und es profitiert deshalb überdurchschnittlich von einer offenen Weltordnung – einer Weltordnung, die Deutschland erlaubt, Interessen mit grundlegenden Werten zu verbinden. Aus all dem leitet sich Deutschlands wichtigstes außenpolitisches Interesse im 21. Jahrhundert ab: dieses Ordnungsgefüge, dieses System zu erhalten und zukunftsfähig zu machen.

    Deutschlands so definiertes Kerninteresse zu verfolgen, während sich die Welt rundherum tiefgreifend verändert, das ist die große Herausforderung unserer Zeit. Wenn es in den vergangenen Jahren eine Konstante gab, so ist es die Beobachtung, dass die Geschwindigkeit des Wandels permanent unterschätzt wurde. Regelmäßig wundern sich Zukunftsforscher, dass Veränderungen in der Welt deutlich schneller Wirklichkeit werden als von ihnen prognostiziert. Dies hat auch Konsequenzen für unsere Sicherheit: Unvermutet schnell geraten wir hinein in eine Welt, in der sich Einzelne so viel Vernichtungskraft kaufen können wie früher nur Staaten. Eine Welt, in der ökonomische und politische Macht wandert oder ganze Regionen aufrüstet. Im Nahen Osten drohen sich einzelne Feuer zu einem Flächenbrand zu verbinden. Just in dem Moment überdenkt die einzige Supermacht Ausmaß und Form ihres globalen Engagements. Ihr Partner Europa ist mit sich selbst beschäftigt. Im Zuge dieser Entwicklung zu glauben, man könne in Deutschland einfach so weitermachen wie bisher – das überzeugt mich nicht.

    Wie der Wandel allmählich an bundesdeutschen Gewissheiten nagt, ist seit einiger Zeit nicht mehr zu übersehen. An der europäischen Idee halten wir fest. Aber Europas Krise verunsichert uns. Auch an der NATO halten wir fest. Aber über die Ausrichtung der Allianz debattieren wir seit Jahren, und ihrer finanziellen Auszehrung werfen wir uns nicht entgegen. Das Bündnis mit den Vereinigten Staaten stellen wir nicht in Frage. Aber Stresssymptome und Zukunftsungewissheit beobachten wir durchaus. Die regelbasierte Welt der Vereinten Nationen halten wir in hohen Ehren. Aber die Krise des Multilateralismus können wir nicht ignorieren. Die neuen Weltmächte, wir sähen sie gerne als Teilhaber einer Weltordnung. Aber einige suchen ihren Platz nicht in der Mitte des Systems, sondern eher am Rande. Wir fühlen uns von Freunden umgeben, wissen aber kaum, wie wir umgehen sollen mit diffusen Sicherheitsrisiken wie der Privatisierung von Macht durch Terroristen oder Cyberkriminelle. Wir beschweren uns, zu Recht, wenn Verbündete bei der elektronischen Gefahrenabwehr über das Ziel hinausschießen. Und doch ziehen wir es vor, auf sie angewiesen zu bleiben, und zögern, eigene Fähigkeiten zur Gefahrenabwehr zu verbessern.

    Aus all dem folgt: Die Beschwörung des Altbekannten wird künftig nicht ausreichen! Die Kernfrage lautet doch: Hat Deutschland die neuen Gefahren und die Veränderung im Gefüge der internationalen Ordnung schon angemessen wahrgenommen? Reagiert es seinem Gewicht entsprechend? Ergreift die Bundesrepublik genügend Initiative, um jenes Geflecht aus Normen, Freunden und Allianzen zukunftsfähig zu machen, das uns doch Frieden in Freiheit und Wohlstand in Demokratie gebracht hat?

    Manche im Inland und Ausland haben eine schnelle und etwas grobschlächtige Antwort parat: Sie sehen Deutschland schlicht als Drückeberger in der Weltgemeinschaft. Bei schwierigen Fragen ducke sich Deutschland allzu oft weg. Dieser Kritik sind zunächst Fakten und dann ein wenig historische Perspektive entgegenzustellen.

    Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte zunächst niemand, nicht im Ausland und nicht im Inland, Interesse an einer starken internationalen Rolle Deutschlands. Es gab zudem zwei deutsche Staaten, beide in unterschiedlichem Maße teilsouverän. Seit der Wiedervereinigung hat sich Deutschland auf den Weg gemacht. Schritt um Schritt wird die Bundesrepublik von einem Nutznießer zu einem Garanten internationaler Ordnung und Sicherheit: Ich nenne erstens die Entwicklungszusammenarbeit. Deutschland investiert hier auch deshalb große Summen, weil es helfen möchte, stabile und eben sichere Gesellschaften aufzubauen. Deutschland tut zweitens viel dafür, die Welt in eine ressourcenschonende Zukunft zu bringen. Und drittens fördert kaum ein Land die internationalen Institutionen engagierter. Viertens hat sich Deutschland auch an Militäreinsätzen so manches Mal beteiligt. Was die Bundesrepublik fünftens für das Zusammenwachsen Europas und die Überwindung der jüngsten Krise getan hat, das kann sich durchaus sehen lassen.

    Soweit die Fakten. Und doch sind nicht alle Kritiker der deutschen Politik einfach nur ungerecht. Einige differenzieren und nuancieren, und in solcher Kritik steckt wohl oft ein wahrer Kern. Auf dem Weg zu einem Garanten internationaler Ordnung und Sicherheit bewegt sich Deutschland nun schon im 24. Jahr. Es ist eine mühsame Wanderung auf gewundenem Pfad. Wer aber die kleinsten Schritte für die besten hält, wird kaum mithalten können mit dem rasanten Wandel der Bedrohungen und wird auch den Umwälzungen im strategischen Umfeld nicht gerecht werden können.

    Lassen Sie mich ein paar Beispiele in Fragen kleiden: Tun wir, was wir tun könnten, um unsere Nachbarschaft zu stabilisieren, im Osten wie in Afrika? Tun wir, was wir tun müssten, um den Gefahren des Terrorismus zu begegnen? Und wenn wir überzeugende Gründe dafür gefunden haben, uns zusammen mit unseren Verbündeten auch militärisch zu engagieren, sind wir dann bereit, die Risiken fair mit ihnen zu teilen? Tun wir, was wir sollten, um neue oder wiedererstarkte Großmächte für die gerechte Fortentwicklung der internationalen Ordnung zu gewinnen? Ja, interessieren wir uns überhaupt für manche Weltgegenden so, wie es die Bedeutung dieser Länder verlangt? Welche Rolle wollen wir in den Krisen ferner Weltregionen spielen? Engagieren wir uns schon ausreichend dort, wo die Bundesrepublik eigene und eigens Kompetenz entwickelt hat – nämlich bei der Prävention von Konflikten? Ich meine: Die Bundesrepublik sollte sich als guter Partner früher, entschiedener und substantieller einbringen.

    Deutschland zeigt zwar seit langem, dass es international verantwortlich handelt. Aber es könnte – gestützt auf seine Erfahrungen bei der Sicherung von Menschenrechten und Rechtsstaatlichkeit – entschlossener weitergehen, um den Ordnungsrahmen aus Europäischer Union, NATO und den Vereinten Nationen aufrechtzuerhalten und zu formen. Die Bundesrepublik muss dabei auch bereit sein, mehr zu tun für jene Sicherheit, die ihr von anderen seit Jahrzehnten gewährt wurde.

    Nun vermuten manche in meinem Land im Begriff der ""internationalen Verantwortung"" ein Codewort. Es verschleiere, worum es in Wahrheit gehe. Deutschland solle mehr zahlen, so meinen die einen, Deutschland solle mehr schießen, so sagen die anderen. Und die einen wie die anderen sind davon überzeugt, dass ""mehr Verantwortung"" vor allem mehr Ärger bedeute. Es wird Sie nicht überraschen: Ich sehe das anders.

    Politiker müssen immer verantworten, was sie tun. Sie müssen aber auch die Folgen dessen tragen, was sie unterlassen. Auch wer nicht handelt, übernimmt doch Verantwortung. Es ist trügerisch sich vorzustellen, Deutschland sei geschützt vor den Verwerfungen unserer Zeit – wie eine Insel. Denn Deutschland ist so tief verwoben mit der Welt wie wenige andere Staaten. Somit profitiert Deutschland von der offenen Ordnung der Welt. Und es ist anfällig für Störungen im System. Eben deshalb können die Folgen des Unterlassens ebenso gravierend wie die Folgen des Eingreifens sein – manchmal sogar gravierender.

    So möchte ich erinnern an das, was ich an unserem Nationalfeiertag am 3. Oktober gesagt habe: Wir können nicht hoffen, verschont zu bleiben von den Konflikten der Welt. Aber wenn wir uns an deren Lösung beteiligen, können wir die Zukunft zumindest mitgestalten. Deshalb lohnt es sich für die Bundesrepublik, in die europäische Zusammenarbeit und in die internationale Ordnung angemessen zu investieren.

    Es ist schon richtig: Probleme zu lösen, kann Geld kosten, manchmal viel Geld. Aber nicht nur in der europäischen Krise haben wir bewiesen, dass wir bereit sind, weit zu gehen, Bündnisverpflichtungen einzuhalten und Unterstützung zu leisten, weil dies letztlich auch in unserem eigenen Interesse liegt.

    Manchmal kann auch der Einsatz von Soldaten erforderlich sein. Eines haben wir gerade in Afghanistan gelernt: Der Einsatz der Bundeswehr war notwendig, konnte aber nur ein Element einer Gesamtstrategie sein. Deutschland wird nie rein militärische Lösungen unterstützen, es wird politisch besonnen vorgehen und alle diplomatischen Möglichkeiten ausschöpfen. Aber wenn schließlich der äußerste Fall diskutiert wird – der Einsatz der Bundeswehr –, dann gilt: Deutschland darf weder aus Prinzip ""nein"" noch reflexhaft ""ja"" sagen.

    Ich muss wohl sehen, dass es bei uns – neben aufrichtigen Pazifisten – jene gibt, die Deutschlands historische Schuld benutzen, um dahinter Weltabgewandtheit oder Bequemlichkeit zu verstecken. In den Worten des deutschen Historikers Heinrich August Winkler ist das eine Haltung, die Deutschland ein fragwürdiges ""Recht auf Wegsehen"" bescheinigt, ""das andere westliche Demokratien nicht für sich in Anspruch nehmen"" können. So kann dann aus Zurückhaltung so etwas wie Selbstprivilegierung entstehen, und wenn das so ist, werde ich es immer kritisieren. Denn für mich ist ganz klar: Wir brauchen das NATO-Bündnis. Und gerade wenn die Vereinigten Staaten nicht ständig mehr leisten können, müssen Deutschland und seine europäischen Partner für ihre Sicherheit zunehmend selbst verantwortlich sein.

    Zudem sollte es heute für Deutschland und seine Verbündeten selbstverständlich sein, Hilfe anderen nicht einfach zu versagen, wenn Menschenrechtsverletzungen in Völkermord, Kriegsverbrechen, ethnischen Säuberungen oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit münden. Die Achtung der Menschenrechte ist nicht nur der Kern des Selbstverständnisses westlicher Demokratien. Sie ist eine ganz grundsätzliche Bedingung für die Garantie von Sicherheit, ja, für eine friedliche und kooperative Weltordnung.

    Das Prinzip der staatlichen Souveränität und der Grundsatz der Nichteinmischung dürfen gewalttätige Regime nicht unantastbar machen. Hier setzt das ""Konzept der Schutzverantwortung"" an: Es überträgt der internationalen Gemeinschaft den Schutz der Bevölkerung vor Massenverbrechen, wenn der eigene Staat diese Verantwortung nicht übernimmt. Als äußerstes Mittel ist dann der Einsatz von Militär möglich, und zwar nach sorgfältiger Prüfung und nach Folgenabwägung sowie Ermächtigung durch den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen.

    Ich weiß, und ich leide wie viele Menschenrechtsverteidiger in der ganzen Welt daran, dass nicht überall dort eingegriffen wird, wo es ethisch, zum Schutz von Leib und Leben bedrohter Menschen, geboten wäre. Im Fall Syrien hat sich dieses Dilemma jüngst wieder gezeigt. Und ich weiß auch um das Spannungsverhältnis zwischen Legalität und Legitimität, das fortbestehen wird, solange der Sicherheitsrat in diesen Fragen so oft gespalten ist.

    Es wird viele Gründe geben, warum das Konzept der Schutzverantwortung selten in eine Intervention münden wird. Oft sind die Folgen schwer zu kalkulieren, vielleicht auch gar nicht. Vielleicht ist nicht exakt genug zu klären, ob nach dem Militäreinsatz die Verhältnisse in einem Krisengebiet besser sein werden. Manchmal mögen auch innenpolitische Erwägungen dem Handeln entgegenstehen. In jedem Fall aber stellt die Entscheidung zwischen Eingriff und dem Verzicht darauf eine große moralische Herausforderung dar.

    Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat das Konzept der Schutzverantwortung im Grundsatz anerkannt. Trotzdem bleibt es umstritten und, wir wissen es alle, die internationale Diskussion darüber geht weiter. Das ist gut so, denn es gilt, den potentiellen Missbrauch des Schutzkonzepts zu expansionistischen oder gar imperialen Zwecken auszuschließen. Ich begrüße deshalb, dass die Bundesregierung an der Fortentwicklung des Konzepts beteiligt ist und dabei besonders auf Prävention, auf internationale Zusammenarbeit sowie auf die Entwicklung von Frühwarnsystemen gegen Massenverbrechen setzt.

    Wird Deutschland also ""mehr Ärger bekommen"", wenn es sich einmischt? Es gibt ja durchaus manche, die meinen, deutsche Initiativkraft erzeuge notwendigerweise Friktionen mit Freunden und Nachbarn. Aber ich glaube: Hier liegt ein Missverständnis vor. ""Mehr Verantwortung"" bedeutet eben nicht: ""mehr Kraftmeierei""! Und auch nicht: ""mehr Alleingänge""! Ganz im Gegenteil: Durch die Zusammenarbeit mit anderen Staaten, besonders in der Europäischen Union, gewinnt die Bundesrepublik Deutschland Gestaltungskraft hinzu. Deutschland tut sogar noch mehr Zusammenarbeit gut. In Zukunft kann daraus sogar eine gemeinsame europäische Verteidigung wachsen. In unserer vernetzten Welt gibt es Probleme, die kein Staat alleine lösen kann, und sei er noch so mächtig. Die Fähigkeit also und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit werden zum entscheidenden Signum internationaler Politik. In diesem Sinne ist Verantwortung stets Mitverantwortung.

    Als global vernetzte Volkswirtschaft kann Deutschland gar nicht anders, als Partner zu finden, Rücksicht zu nehmen und Kompromisse zu schließen. Vor Sonderpfaden – das weiß Deutschland seit langem – sollte es sich hüten. Ein demokratisches Gemeinwesen muss zwar sehr wohl das Recht haben, einmal abseits zu stehen. Aber dieser Schritt sollte gut überlegt sein und nicht zur Regel werden. Alleingänge haben ihren Preis.

    Natürlich gilt: Wer handelt, erntet Kritik. Wir haben das während der europäischen Krise erlebt. Da hat Deutschland die Initiative ergriffen. Und schnell wurden hie und da alte Ressentiments wach, außerhalb wie innerhalb Deutschlands. Aber ich mag mir andererseits den Sturm der Entrüstung gar nicht vorstellen, wäre Deutschland im Augenblick der europäischen Not nicht aktiv geworden.

    Ich bin zutiefst davon überzeugt: Deutschland, der Welt stärker zugewandt, wird ein noch besserer Freund und ein noch besserer Alliierter sein – und übrigens ganz besonders in Europa.

    Um seinen Weg in schwierigen Zeiten zu finden, braucht Deutschland Ressourcen, vor allem geistige Ressourcen – Köpfe, Institutionen, Foren. Jedes Jahr eine Sicherheitskonferenz in München – das ist gut, aber nicht genug. Ich frage mich: Ist es nicht an der Zeit, dass die Universitäten mehr anbieten als nur eine Handvoll Lehrstühle für die Analyse deutscher Außenpolitik? Muss nicht auch die Sicherheitsforschung gestärkt werden, einschließlich der Abwehr von Cyberangriffen durch Kriminelle oder durch Nachrichtendienste?

    Es ist auch kein gutes Zeichen, wenn jüngere Mitglieder des Bundestages das Gefühl haben, die Beschäftigung mit Außen- und Sicherheitspolitik sei für ihre Karriere nicht förderlich. Übrigens hat der Deutsche Bundestag seit 1994 ungefähr 240 Mal über Mandate für Auslandseinsätze der Bundeswehr beraten, und zwar in einer Weise, die durchaus Respekt gebietet. Allerdings hat das Parlament im selben Zeitraum weniger als zehn Mal grundsätzlich über deutsche Außen- und Sicherheitspolitik debattiert. Dabei brauchen wir solche Debatten – im Bundestag wie übrigens überall: in Kirchen und Gewerkschaften, bei der Bundeswehr, in den Parteien, in den Verbänden.

    Denn Außenpolitik soll doch nicht eine Sache von Experten oder Eliten sein – und Sicherheitspolitik schon gar nicht. Das Nachdenken über Existenzfragen gehört in die Mitte der Gesellschaft. Was alle angeht, das soll von allen beraten werden. Dazu drängt uns immer wieder die Weltlage – in diesen Tagen die Ereignisse in Mali und in der Zentralafrikanischen Republik. Zum Anspruch, die Debatte zu öffnen, passt gut, wie Deutschlands neuer Außenminister die Politik seines Ministeriums auf den Prüfstand – und zur Diskussion – stellen möchte. Frank-Walter Steinmeier will den Dialog mit Wissenschaft und Zivilgesellschaft suchen. Das wäre ein Schritt auf dem Weg zu einer neuen gesellschaftlichen Selbstverständigung. Das Gespräch darüber, wo, wie und wann wir unsere Werte und unsere Sicherheit verteidigen wollen, führt uns zu mehr Klarheit über Maß und Ziel von Deutschlands internationalem Engagement.

    An dieser Stelle möchte ich den ausländischen Gästen der Münchner Sicherheitskonferenz dafür danken, dass ihre Staaten dem westlichen Deutschland schon Vertrauen entgegengebracht haben, als das vielen Zeitgenossen noch als Wagnis galt.

    Ganz zum Schluss aber, da möchte ich eine Bitte an uns Deutsche richten: dass auch wir diesem grundsätzlich gebesserten Land zuallererst in der Erhaltung des Vertrauens begegnen. Es gab für die Nachkriegsgenerationen gute Gründe, misstrauisch zu sein – gegenüber der deutschen Staatlichkeit wie gegenüber der deutschen Gesellschaft. Aber die Zeit dieses ganz grundsätzlichen Misstrauens, sie ist vorüber. Lassen Sie mich zurückkommen auf den Anfang, auf meinen Ausgangspunkt: Seit mehr als sechs Jahrzehnten lebt die Bundesrepublik mit allen Nachbarn im Frieden. Seit sechs Jahrzehnten gelten Bürger- und Menschenrechte. Seit sechs Jahrzehnten existiert die Herrschaft des Rechts. Auch Wohlstand und Sicherheit prägen dieses Land. Es ist eine lebendige Zivilgesellschaft, die Fehler erkennt und helfen kann, sie zu korrigieren.

    Niemals in der Geschichte unserer Nation gab es eine solche Zeit, niemals. Das ist auch der Grund, warum wir Zutrauen und Vertrauen zu uns selber haben dürfen. Denn wir wissen doch: Nur wer sich selbst vertraut, gewinnt die Kraft, sich der Welt zuzuwenden. Wer sich selbst vertraut, ist verlässlich für die Partner.

    Als Deutsche einst ihr Land „“über alles"" stellten, da entwickelte sich ein Nationalismus, der von forciertem Selbstbewusstsein über Selbstblendung bis zur Hybris alle Stadien eines unaufgeklärten Nationalbewusstseins durchlief. Unser heutiges ""ja"" zur eigenen Nation gründet in dem, was dieses Land glaubwürdig und vertrauenswürdig macht – einschließlich des Bekenntnisses zur Zusammenarbeit mit unseren europäischen und nordatlantischen Freunden. Nicht weil wir die deutsche Nation sind, dürfen wir vertrauen, sondern weil wir diese deutsche Nation sind.

    Lassen Sie uns also nicht die Augen verschließen, vor Bedrohungen nicht fliehen, sondern standhalten, universelle Werte weder vergessen noch verlassen oder gar verraten, sondern gemeinsam mit Freunden und Partnern zu ihnen stehen, sie glaubwürdig vorleben und sie verteidigen.

    #impérialisme #capitalisme #allemagne #guerre #syrie #russie


  • Ken Burns explique que Donald Trump est l’héritier de Joseph McCarthy
    https://www.youtube.com/watch?v=z13FoWqtQy0

    Joseph McCarthy’s lawyer was Donald Trump mentor.

    Il suffit de regarder les entrées de Wikipedia pour identifier le rôle que joue l’interview dans la lutte entre les impérialistes démocrates et le réactionnaires républicains. La lignée de Trump est quand même intéressante.

    Joseph Mcarthy
    https://en.wikipedia.org/wiki/Joseph_McCarthy

    Roy Cohn
    https://en.wikipedia.org/wiki/Roy_Cohn

    Cohn’s direct examination of Ethel’s brother, David Greenglass, produced testimony that was central to the Rosenbergs’ conviction and subsequent execution. Greenglass testified that he had given the Rosenbergs classified documents from the Manhattan Project that had been stolen by Klaus Fuchs. Greenglass would later claim that he lied at the trial in order “to protect himself and his wife, Ruth, and that he was encouraged by the prosecution to do so.” Cohn always took great pride in the Rosenberg verdict and claimed to have played an even greater part than his public role. He said in his autobiography that his own influence had led to both Chief Prosecutor Saypol and Judge Irving Kaufman being appointed to the case. He further said that Kaufman imposed the death penalty, based on his personal recommendation.

    J. Edgar Hoover, who recommended him to Joseph McCarthy.

    Cohn invited his friend G. David Schine, an anti-Communist propagandist, to join McCarthy’s staff as a consultant. When Schine was drafted into the US Army in 1953, Cohn made repeated and extensive efforts to procure special treatment for Schine. He contacted military officials from the Secretary of the Army down to Schine’s company commander and demanded for Schine to be given light duties, extra leave, and exemption from overseas assignment. At one point, Cohn is reported to have threatened to “wreck the Army” if his demands were not met. That conflict, along with McCarthy’s accusations of Communists in the defense department, led to the Army–McCarthy hearings of 1954, in which among other developments the Army charged Cohn and McCarthy with using improper pressure on Schine’s behalf, and McCarthy and Cohn countercharged that the Army was holding Schine “hostage” in an attempt to squelch McCarthy’s investigations into Communists in the Army.

    In 1971, businessman Donald Trump moved to Manhattan, where he became involved in large construction projects. Trump came to public attention in 1973 when he was accused by the Justice Department of violations of the Fair Housing Act in the operation of 39 buildings. The government alleged that Trump’s corporation quoted different rental terms and conditions to blacks and made false “no vacancy” statements to blacks for apartments they managed in Brooklyn, Queens, and Staten Island.

    Representing Trump, Cohn filed a countersuit against the government for $100 million, asserting that the charges were irresponsible and baseless. The countersuit was unsuccessful. Trump settled the charges out of court in 1975 without admitting guilt, saying he was satisfied that the agreement did not "compel the Trump organization to accept persons on welfare as tenants unless as qualified as any other tenant.

    Ken Burns
    https://en.wikipedia.org/wiki/Ken_Burns

    Burns is a longtime supporter of the Democratic Party, with almost $40,000 in political donations.

    Christiane Amanpour
    https://en.wikipedia.org/wiki/Christiane_Amanpour

    Amanpour is the niece-in-law of General Nader Jahanbani, who commanded the Imperial Iranian Air Force for nearly 20 years until he was executed by Islamic Revolutionaries in 1979, and of his younger brother Khosrow, who was married to Princess Shahnaz Pahlavi. Amanpour’s uncle, Captain Nasrollah Amanpour, was married to the younger sister of Khosrow and Nader.
    ...
    During the height of the Syrian crisis, in mid to late 2013, Amanpour started a push for the case of war with Syria. She traveled to the UK and appeared on several news programs, not as a journalist, but as an “expert” on the Middle East, and pushed the Obama administration line for war in Syria.

    #USA #politique #racisme #anticommunisme #impérialisme élections


  • La critique de la #Démocratie bourgeoise chez #Rosa_Luxemburg
    http://terrainsdeluttes.ouvaton.org/?p=6021

    L’approche éminemment dialectique de l’État bourgeois et de ses formes démocratiques chez Rosa Luxemburg lui permet d’échapper aussi bien aux approches sociales-libérales (Bernstein !) qui nient son caractère bourgeois, qu’à celles […]

    #Analyses #Impérialismes #Bourgeoisie #Capitalisme #Classe-ouvrière #droits_démocratiques #Révolution


  • „Dear Hillary“ - Politik und Philanthropie in den Soros-Leaks | Telepolis
    https://www.heise.de/tp/artikel/49/49563/1.html

    Der Milliardär hat’s schwer. Erst bringt Wikileaks eine E-Mail, die zeigt wie „Dear Hillary“ Clinton Rat von Soros in Sachen Unruhen in Albanien bekommt, dann kommt die neue Plattform DCLeaks mit weiteren Sensationen, etwa einem Botschafter-Brunch in Kiew 2014, der Soros’ Förderung der „Maidan-Revolution“ (Kritiker sprechen von einem Putsch) belegt.
    Aufmacher der DCLeak-Webseite

    Das könnte Soros mühsam aufgebautes liberales Image kosten, wie er es z.B. durch Unterzeichnung einer Pro-Snowden-Petition an Obama aufgebaut hat. Soros’ mächtige Open Society Foundation (OSF) ist global aktiv, fördert NGOs, Netzmedien und politische Gruppen, wie die Leaks belegen, auch in der europäischen Hackerbewegung. Könnte mehr dahinter stecken als rein karitatives Engagement eines superreichen Philanthropen für liberale, „offene“ Gesellschaften?
    ...
    Ein Intranet namens „Karl“

    Bloomberg geht auf die geleakten Inhalte kaum ein, doch seine anonymen „Sicherheitsexperten“ wussten noch einiges zum Hintergrund zu erläutern: Das Intranet der OSF heiße „Karl“ (Soros sieht sich als Adepten des Philosophen Karl Popper), neben den 800 Festangestellten OSF-Mitarbeitern hätten ca. 7.000 weitere Personen Zugang, die dort Projektvorschläge, Budget-Pläne und andere interne Dokumente ausgetauscht hätten.

    Dabei wären „Taktiken verdächtiger russischer Hacker“ eingesetzt worden, wie das Ausspähen von E-Mail-Accounts - was allerdings als Beschuldigung besonders aus NSA-Kreisen etwas seltsam klänge, nachdem Snowden diese Behörde als die vermutlich E-Mail-schnüffel-freudigste Vereinigung unseres Planeten enttarnt hat:

    In the case of Soros’s Open Society, hackers stole a trove of documents after accessing the foundation’s internal intranet, a system called Karl, according to a person familiar with its internal investigation. (…) The hackers may have had access the foundations’ network for nearly a year, according to another person familiar with the investigation. Although Open Society has about 800 full-time staff, as many as 7,000 people have access to Karl, which is used to circulate draft program proposals, budgets and other internal documents. DCLeaks.com provides a possible outline of the successful tactics used by the suspected Russian hackers, like targeting personal e-mail accounts to scoop up sensitive information.
    Bloomberg

    Bei den 7000 externen Karl-Nutzern dürfte es sich um die „Partner“ der OSF handeln, d.h. die Mitglieder diverser NGO, Oppositionsgruppen, Medienarbeitern, Polit- und Netzaktivisten, die Soros über seine OSF mit dreistelligen Millionenbeträgen fördert. Wie jetzt detailliert enthüllt wurde, arbeiten diese Leute in aller Welt inklusive den USA, besonders oft aber in der weichen Südflanke Russlands, in osteuropäischen und zentralasiatischen Ländern wie der Ukraine, Kasachstan oder Usbekistan für die Ziele einer „Offenen Gesellschaft“.

    Das ist eine Gesellschaft nach westlich-neoliberalem Vorbild, wie sie etwa auch die Strukturprogramme des IWF zum Ziel haben. Die neoliberale Deregulierung der globalen Finanzmärkte, der Soros sein Vermögen verdankt, geht auch auf den IWF zurück, der entsprechende Forderungen in seinen berüchtigten „Strukturanpassungsprogrammen“ durchsetzte.

    Soros befürwortet in seinem zuweilen von Börsenjournalisten als „Globalisierungskritik“ bezeichneten Buch Der Globalisierungsreport (2002) die Arbeit des IWF, wenn er auch gelegentlich linksliberale Kritik an Details übte. Im „Globalisierungsreport“ will er sogar den IWF und andere Finanzinstitutionen (WTO, Weltbank) gegen „Marktfundamentalisten der extremen Rechten und Globalisierungsgegner der extremen Linken“ verteidigen und reformieren1 - teilweise nach dem Vorbild seiner OSF.

    Die „extremen Rechten“ dürften in dieser Beschreibung wohl US-Rechtslibertäre wie Breitbart und Ludwig von Mises sein, die eher Fördergelder bei den Ölbaronen von Koch Industries bekommen.

    Mit linker Globalisierungskritik wie von Attac kann Soros aber scheinbar auch wenig anfangen. Die Tobin-Tax auf Währungsspekulation will der Währungsspekulant, wenn sie denn schon eingeführt wird, lieber auf alle Finanztransaktionen ausweiten. Er gibt aber zu bedenken, dass dies wohl in der Praxis nie gelingen würde und setzt einen raffinierten Vorschlag dagegen, der wohl letztlich die Verantwortung auf die Zentralbanken und Regierungen abschiebt und mit Sonderziehungsrechten des IWF arbeitet2. Damit wären er und sein Hedgefonds aus dem Schneider.
    ...
    Leitmedien beschweigen Soros-Leaks

    Wellen schlug die Soros-Enthüllung vor allem in rechtslibertären bis rassistisch-rechtsextremen Randmedien der USA, wo man Soros ebenso wie die von ihm protegierte und politisch beratene Hillary Clinton hasst. In Deutschland brachte RTdeutsch die Soros-Leaks, vielleicht weil Soros als erklärter Gegner Putins gilt, und das Magazin von Elsässer.

    Links der Mitte scheinen bislang nur die Nachdenkseiten mit Paul Schreyers Artikel Die Demokratie des George Soros etwas dazu gebracht zu haben. Schreyer konzentriert sich auf Soros’ Drahtzieherrolle im jüngsten Regimewechsel in der Ukraine, seine Förderung des prowestlichen Ministerpräsidenten Jazenjuk und seine enge Beziehung zu dessen Regierung und zu US-Botschafter Geoffrey Pyatt. Der Artikel hebt, wie schon vor den Soros-Leaks die Autorin der Nachdenkseiten, Isabelle Lascar, Bezüge zum CIA-Programm „Congress on Cultural Freedom“ (CCF) hervor.

    Wie heute die OSF galt der CCF in seiner Blütezeit, den 1950ern und - 1960ern, als politisch linksliberal, war aber Teil eines Geflechts von CIA-Tarnorganisationen mit dem Ziel, westeuropäische Linksintellektuelle gegen Moskau in Stellung zu bringen. Bereits 1966 erstmals enthüllt, geriet der CCF-Komplex aufgrund mangelnder Resonanz in den Medien immer wieder in Vergessenheit, unterbrochen nur von einzelnen Stimmen, wie 2006 der Arte-Doku Benutzt und gesteuert - Künstler im Netz der CIA.

    #politique #impérialisme #propagande #USA


  • Weder Trump, noch Clinton | Telepolis
    https://www.heise.de/tp/artikel/49/49525/1.html
    Le journaliste Ernst Wolff pense que les mesures de guerre seront appliquées à des régions supplémentaires du Proche-Orient dès la nomination du nouveau président étatsunien. Sa conclusion est le résultat de sa vision de l’histoire, des agissements du marché financier et de sa connaissance des protagonistes américains..

    Wall Street befindet sich also in einer Lage, in der ihr schieres Überleben von einer Anhebung des Ölpreises abhängt, er aber weder durch eine Ankurbelung der Nachfrage, noch durch Produktionsdrosselung, noch durch weitere Manipulation in die Höhe getrieben werden kann. Die einzige Möglichkeit, die in diesem Fall verbleibt, heißt: Eskalation des Krieges im Nahen Osten und Zerstörung einer großen Zahl von Ölquellen.

    Wie es scheint, ist hinter den Kulissen bereits eine Entscheidung für diese Option gefallen. Betrachtet man nämlich die Entwicklung der Ramschanleihen im Ölgeschäft der USA, so stellt man seit Juni dieses Jahres nicht nur einen Anstieg, sondern fast schon einen Run auf diese Papiere fest. So wurden zum Beispiel für das Unternehmen PDC Energy, dessen Kreditwürdigkeit vier Stufen unter „kreditwürdig“ liegt, $ 1,5 Mrd. für Anleihen im Wert von $ 400 Millionen geboten. Dazu sind die Prämien für Kreditausfallversicherungen auf Ramschanleihen seit Februar um 30 % gefallen. Für die Strategen der Bank of America Meryll Lynch war der Sommer 2016 „einer der besten.... was hochertragreiche fremdfinanzierte Kredite angeht“.

    Dass Teile der Finanzindustrie also auf einen Anstieg des Ölpreises und damit auf Krieg setzen, wird sowohl von Hillary Clinton, als auch Donald Trump als klare Handlungsanweisung verstanden. Beide sind sich deshalb in ihrem vermeintlichen „Wahlkampf“ in einem Punkt zu einhundert Prozent einig: Der „Kampf gegen den Terror“, die „Ausrottung des radikalen Islamismus“ und die „Vernichtung von Isis“ dienen ihnen gleichermaßen als Vorwand, um sich die Option der Ausweitung eines Krieges im Nahen Osten offen zu halten.
    ...
    Keiner wird erwähnen, dass es niemals zu einer internationalen Radikalisierung vieler Muslime gekommen wäre, wenn die USA und ihre Verbündeten nicht ganze Länder wie Afghanistan, Irak, Libyen und Syrien durch ihre Bomben zerstört und deren Bevölkerung aufs Schlimmste terrorisiert hätten. Und nicht einer von beiden wird jemals auch nur in einem Nebensatz erwähnen, dass es bei der zukünftigen Vernichtung von Zehntausenden von Menschenleben in Wirklichkeit um nichts anderes als die Befriedigung der unersättlichen Profitgier der Wall Street geht.

    #USA #Proche-Orient #guerre #impérialisme


  • Resources » With Swallows Wings
    http://www.withswallowswings.com/resources
    https://c1.staticflickr.com/3/2253/2096237403_fddf28978f_b.jpg
    Au sein de nos sociétés civiles on ne s’intéresse guère aux veuves des soldats tués pendant les guerres impérialistes de notre époque, pourtant c’est un sujet assez important. Ces femmes ont le droit de ne pas se sentir abandonnées par les antimilitaristes. Elle représentent une image de la femme qui figure parmi les plus traditionnelles qu’il faut systématiquement mettre en question. Ceci est davantage plus important quand on se rappelle que c’est le slogan Get our boys back home qui a largement contribué à mettre une fin à la guerre au Vietnam.

    Recommençons alors à nous intéresser à une réalité réservée pour le moment au monde clos des militaires professionnels et de leur conjoint/e/s.

    From the initial shock of preparing funeral arrangements to the never-ending checklist that follows, it seems there is always something for a widow to take care of. And once the whirlwind of tasks begins to calm, we find that there are many ‘normal’ things in our new lives that aren’t so normal anymore. I’ve often said during these hard months that I wish I had a guide-book, a manual of sorts that would tell me what to do, give me advice on how to do it, and tell me what to expect. You may be thinking the same thing.

    Below I have compiled a list of websites, articles, books, organizations, and other resources that may help you along this journey, from day one to beyond. Some of these resources I am personally familiar with, some I am not. This list is not exhaustive by any means and is continually a work in progress, so if you know of a great resource out there please contact me and I will gladly share it.

    [Disclaimer: I cannot personally endorse any of these websites, books, or organizations. I am not a mental health, legal, or financial professional. Please use these sources for information only and consult professionals as necessary. If necessary, resources are labeled by topic.]

    Updated July 8, 2012

    .

    In the Beginning — Checklists and Helpful Guides

    A Survival Guide for Widows: a Blueprint for New Widows and their Friends
    Losing Your Spouse
    Losing Your Spouse (A Different Article)
    Newly Widowed Checklist: Some Things to Consider
    Widowed: What to Do When

    Your Grief Journey: Don’t Do It Alone — Widow Communities and Support

    Bereaved Spouses — Grief Support at LegacyConnect
    Camp Widow (a unique annual conference of widowed persons providing hope and community, highly encouraged!)
    FINE Young Widows
    Grief Net
    Grief Share
    Liz Logelin Foundation
    My Spouse is Dead
    Soaring Spirits Loss Foundation
    WidowSource.com
    Widows Speak Up!
    Widowed Village
    Widows Wear Stilettos
    Widows and Widowers Support Group
    Widows and Widowers Meetup Groups
    Young Widow
    Young Widow Bulletin Board

    Finding Your New Normal — Help for Your New Roles

    American Widow Project — Do-It-Yourself
    FINE Young Widows — FAQ’s
    For the New Widow: Ten Tips to Help Her Survive…After the Funeral
    Grief Journey — Do-It-Yourself
    Stop the Loneliness — Life After Being Widowed Begins Now

    How to Help Friends/Family Help YOU — Links to Share with Loved Ones

    10 Things NOT to Say to the Widowed
    7 Tips to Help a Widow
    A Christian Woman’s Guide to Grieving the Death of a Spouse (christian)
    A Survival Guide for Widows: a Blueprint for New Widows and their Friends
    How to Help a New Widow
    How You Can Be a Good Friend to a New Widow
    Supporting a Grieving Person
    Widows and Widowers—What Do They Need, How Can You Help?

    Financial Matters — Things to Consider and Where to Look for Help

    Death of a Spouse: Financial Steps You Should Take
    Financial Planning Considerations for a Surviving Spouse
    Financial Tips for Widows: How to Face Economic Challenges
    Living On Your Own: Picking Up the Financial Pieces after Widowhood
    Money Matters
    Money Tips for Widows and Widowers
    Social Security Online: Widows, Widowers, and Other Survivors
    SSA: The Economic Consequences of a Husband’s Death
    Who’s Responsible for a Deceased Spouse’s Card Debt?

    What About the Kids? — Parenting a Grieving Child

    Fathers/Guardians: Parenting Maternally Grieving Children
    Grieving Children: Helping Your Child Deal With Loss
    Grieving Parents Accompanying Grieving Children
    Helping a Grieving Child or Teen
    Helping Your Child Deal With Death
    Helping Your Grieving Child
    How Grieving Children Behave
    How to Help a Grieving Child
    How to Help Your Child Grieve
    Information for Parents Helping a Grieving Child
    Raising Grieving Children

    Carrying on Their Legacy — Honoring Your Loved One in Your New Life

    How to Honor Someone Who Has Died
    How to Love a Dead Husband: Five Years Gone (blog)
    Tips for Memorializing Your Loved Ones with Honor
    Valentine’s Day Tips for Honoring the Memory of a Loved One

    Spiritual Matters

    Helpful Books — Literature to Help You Along Your Path

    Being a Widow
    Creative Interventions for Bereaved Children (child)
    Experiencing Grief (christian)
    Finding Your Way After Your Spouse Dies
    From One Widow to Another: Conversations on the New You (christian)
    From Sorrow to Dancing: The Recent Widow’s Handbook (christian)
    Getting to the Other Side of Grief: Overcoming the Loss of a Spouse
    Grace for the Widow: A Journey Through the Fog of Loss (christian)
    Healing After Loss: Daily Meditations for Working Through Grief
    Help Me Say Goodbye: Activities for Helping Kids Cope When a Special Person Dies (child)
    How to Go On Living When Someone You Love Dies
    I Miss You: A First Look at Death (child)
    I Wasn’t Ready to Say Goodbye: Surviving, Coping, and Healing After the Sudden Death of a Loved One
    I’m Grieving as Fast as I Can: How Young Widows and Widowers Can Cope and Heal
    Living with Loss: Meditations for Grieving Widows
    On Grief and Grieving: Finding the Meaning of Grief Through the Five Stages of Loss
    Parenting a Grieving Child: Helping Children Find Faith, Hope, and Healing After the Loss of a Loved One
    Reflections of a Grieving Spouse: The Unexpected Journey from Loss to Renewed Hope (christian)
    Sad Isn’t Bad: A Good-Grief Guidebook for Kids Dealing with Loss (child)
    The Death of a Husband: Reflections for a Grieving Wife
    Waterbugs and Dragonflies: Explaining Death to Children (child)
    When Bad Things Happen to Good People
    When Someone Very Special Dies: Children Can Learn to Cope with Grief (child)
    When You Lose Someone You Love: Comfort for Those Who Grieve (christian)
    When Your Spouse Dies: A Widow & Widowers Handbook
    When Your Soul Aches: Hope and Help for Women Who Have Lost Their Husbands
    When Your World Falls Apart (christian)
    Where Are You? A Child’s Book About Loss (child)
    Widowed Too Soon: A Young Widow’s Journey Through Grief, Healing, and Spiritual Transformation
    Widows Wear Stilettos: A Practical and Emotional Guide for the Young Widow
    Widow to Widow: Thoughtful, Practical Ideas for Rebuilding Your Life

    Specific Resources for Military Widows

    Making Arrangements

    Department of Defense Casualty Assistance Website
    Air Force Casualty Services
    Air Force Mortuary Affairs Operation Center
    Army Casualty and Mortuary Affairs Operation Center
    Burial Benefits: We Honor Veterans
    Marine Corps Casualty Assistance
    Navy Casualty Assistance
    Military Funeral Honors (Department of Defense)
    Patriot Guard Riders

    Benefits

    A Survivor’s Guide to Benefits (Department of Defense) (PDF file)
    Armed Forces Services Corporation (AFSC)
    Department of Veterans Affairs Office of Survivors Assistance
    Military OneSource
    National Resource Directory
    Social Security Survivor Benefits
    Survivors and Dependants Benefits — Death After Active Service
    TriCare Transitional Survivor Benefits
    Understanding Survivor Benefits
    With Honor and Respect: Veteran Death Benefits

    Financial Assistance/Scholarships

    Children of Fallen Soldier’s Relief Fund
    Fallen Patriot Fund
    Freedom Alliance Scholarship Fund
    Freedom is Not Free
    Folds of Honor
    Hope for the Warriors
    Killed in Action Fund
    Operation Family Fund
    Scholarships for Military Children
    The American Soldier Foundation

    Organizations

    American Widow Project
    Gold Star Wives of America
    Gold Star Families
    Gold Star Family Support Group
    Society of Military Widows
    Tragedy Assistance Program for Survivors (TAPS)

    Honoring Their Sacrifice

    Honor and Remember
    Iraq/Afghanistan War Heroes
    Fallen Heroes Foundation
    Fallen Heroes Memorial
    US Fallen.Org

    Giving Back

    Soldiers Angels

    Helpful Books

    Military Widow: A Survival Guide

    Illustration de https://www.flickr.com/photos/jamiedfw

    #USA #Europe #guerre #impérialisme