• Brazil Indigenous group celebrates 6 months without COVID-19
    https://apnews.com/0d03018fbfbc9a0e4acfb354b2a9c699

    The Tembé are the western branch of the Tenetehara ethnicity, located in the Alto Rio Guama Indigenous territory on the western edge of Para state. The virus has infiltrated the lands of dozens of Indigenous groups after they came to nearby cities to trade, buy staples and collect emergency welfare payments from the government.The hundreds of Tembé people of the Cajueiro, Tekohaw and Canindé villages locked their gate and allowed people out only in case of emergency, while restricting entry to agents from the federal Indigenous health care provider, SESAI. Now, after the number of daily COVID-19 cases and deaths in Para has finally plunged, the Tembé have begun believing they will emerge from the pandemic unscathed.
    “We didn’t go to the city, we didn’t go to other villages. We remained in quarantine. We got through, we are still getting through,” said Sérgio Muxi Tembé, the leader of the Tekohow village. “We are doing a small commemoration because of that, and it’s because of that we are happy that today we do not have any cases.”

    #Covid-19#migrant#migration#bresil#sante#indigene#minorite#isolement#migrationinterne

  • Coronavirus : l’Afrique du Sud annonce la réouverture partielle de ses frontières
    https://www.lemonde.fr/afrique/article/2020/09/17/coronavirus-l-afrique-du-sud-annonce-la-reouverture-partielle-de-ses-frontie

    Les frontières de l’Afrique du Sud vont rouvrir le 1er octobre, avec des restrictions pour « certains pays » dont les taux d’infection au coronavirus demeurent « élevés », a annoncé, mercredi 16 septembre au soir, le président Cyril Ramaphosa. Une liste précise de ces pays sera publiée plus tard, a-t-il ajouté lors de cette déclaration télévisée, et sera établie « en fonction des dernières informations scientifiques » disponibles.« Nous allons alléger, progressivement et avec précaution, les restrictions pour les voyages internationaux », a annoncé M. Ramaphosa depuis Pretoria, après avoir rappelé que les chiffres de nouvelles contaminations avaient sérieusement baissé ces dernières semaines dans le pays le plus touché du continent par la pandémie. « Il y a deux mois, au plus fort de la tempête, nous enregistrions quelque 12 000 nouvelles infections par jour. Aujourd’hui nous sommes en moyenne à moins de 2 000 », a-t-il précisé, alors que le pays s’est lancé tôt dans une campagne de tests très étendue, qui va se poursuivre. Les voyageurs, qui ne pourront arriver que dans trois aéroports (Johannesburg, Durban et Le Cap), devront présenter un test au Covid-19 négatif datant de moins de soixante-douze heures. S’ils ne l’ont pas fait, ils devront se mettre en isolement « à leurs frais », a détaillé le président, sans préciser de durée exacte. Tout comme ceux qui seraient repérés à leur arrivée comme présentant des symptômes suspects, en attendant la conclusion d’un deuxième test. « Nous sommes prêts à rouvrir nos portes au monde […] pour qu’il goûte à nos montagnes, nos plages, nos villes animées et nos réserves animalières », a déclaré le chef de l’Etat, insistant sur l’importance du tourisme dans l’économie sud-africaine.

    #Covid-19#migrant#migration#afriquedusud#sante#frontiere#isolement#test#economie#tourisme

  • Biosphere 2: Das Menschenexperiment unter Glas
    https://diasp.eu/p/11642797

    Biosphere 2: Das Menschenexperiment unter Glas

    https://1e9.community/t/biosphere-2-das-menschenexperiment-unter-glas/5186

    Vor fast 30 Jahren startete in der Wüste von #Arizona ein unvergleichliches Experiment. Acht Menschen ließen sich in einer überdachten Nachbildung verschiedener Biotope einsperren. Der Versuch sollte beweisen, dass es möglich ist, auf anderen Planeten eine neue Erde zu schaffen. Doch schon bald wurde die Luft knapp und das #Experiment zum Skandal. Denn hinter der Biosphere 2 standen nicht #Wissenschaftler, sondern eine #Theatergruppe. Und dann kam auch noch Trump-Berater #Steve_Bannon.

    Von Michael Förtsch

    Es sind Szenen wie aus einem #Science-Fiction-Film. Acht Menschen in futuristischen Overalls stehen aufgereiht vor einem riesigen Gebäude, das an ein (...)

    • ... einem riesigen Gebäude, das an ein überdimensioniertes Gewächshaus erinnert. Hinter den Glasscheiben lassen sich Schlingpflanzen, Palmen und andere exotische Gewächse erspähen. Während Medienvertreter mit Filmkameras und Fotoapparaten um die Leute in den Overalls herumschwirren, gehen diese durch eine enge Stahlluke ins Innere des Gebäudes. Sie winken noch einmal, um sich zu verabschieden, als ob sie eine lange Reise antreten würden. Dann schwingt hinter ihnen eine dicke Stahltür zu, die mit einem Ruck an einem Hebel verschlossen wird. Sie durchquere eine Luftschleuse. „Es ist ein unglaublicher Moment“, sagt ein Mann aus der Gruppe. „Die Zukunft beginnt hier.“

      Obwohl diese Bilder, die nur noch in VHS-Qualität zu finden sind, sehr an eine Hollywood-Filmproduktion erinnern, sind sie echt. Tatsächlich ließen sich Anfang der 1990er-Jahre acht Menschen auf ein wahnwitziges Experiment ein. In der Wüste von Arizona ließen sie sich in die Biosphere 2 einschließen, eine unter Glas und Stahl eingeschlossene Kunstwelt, die eine zweite Erde simulieren sollte – in Vorbereitung und der Hoffnung, irgendwann auf Raumschiffen und anderen Planeten Mini-Versionen unsere Heimatwelt aufbauen zu können. Jedoch verlief das Experiment alles andere als problemlos – und brachte die Probanden, ihre körperliche und ihre geistige Gesundheit an den Rand des Zusammenbruchs.

      Es ist ein unglaublicher Moment. Die Zukunft beginnt hier.

      Heute scheint das kuriose und einst weltweit mit Interesse verfolgte Projekt vergessen – oder höchstens als spektakulärer Fehlschlag in der kollektiven Erinnerung. „Ich hatte jedenfalls nichts davon gewusst – bis ich mit meiner Recherche anfing“, sagt Matt Wolf gegenüber 1E9, der mit Spaceship Earth eine umfangreiche Dokumentation über die Geschichte von Biosphere 2 gedreht hat. Tatsächlich wird erst in Rückschau klar, wie gewagt, sonderbar und zugleich auch wegweisend der Versuch war. Entsprungen ist die Idee nämlich keiner wissenschaftlichen Fachgruppe oder einer Universität, sondern etwas, das manche durchaus als Theatertruppe oder Sekte bezeichnen könnte.

      Es begann mit John

      Zwei Jahre reiste der Ingenieur, Metallurg und Harvard-Absolvent John Polk Allen Anfang der 1960er-Jahre durch die Welt. Er hatte eine durchaus erfolgreiche Karriere bei Forschungs- und Industrieunternehmen wie dem Battelle Institute, der Allegheny Ludlum Steel Corporation und der Development and Resources Corporation begonnen. Aber er gab sie auf, um stattdessen die Ursprünge und Lehren von Stammeskulturen in Nepal, Thailand, Singapur, Vietnam, den Philippinen und anderen Ecken der Welt zu studieren. Als er wieder in die USA zurückkehrte, wollte er nicht in sein altes Leben zurück, sondern sich Kunst, Kultur, dem Leben und der Erde verschreiben.

      Daher kaufte Allen 25 Kilometer südlich von Santa Fe in New Mexico ein billiges Stück Land, wo er fortan mit Gleichgesinnten alternative Kultur-, Gesellschafts- und Lebensformen erforschen wollte. Tatsächlich entstand auf dem trockenen Boden binnen weniger Jahre die sogenannte Synergia Ranch , ein wilder Mix aus Ökodorf und Gegenkultur -Kommune, der insbesondere durch die von Allen gegründete Gruppe namens Theatre of All Possibilities einiges Aufsehen erregte. Das Theatre of All Possibilities war, wie der Dokumentarfilmer Matt Wolf beschreibt, „zu Anfang wirklich eine Theater- und #Aktionskunst -Gruppe“.

      Die Truppe wurde von John Allen selbst geleitet, und zwar, je nachdem, wer über die Jahre befragt wurde, entweder mit sanfter Hand oder unbarmherziger Härte . Allen schrieb Stücke und erdachte Performances, die die Mitglieder aufführten und organisierte Vorträge von Wissenschaftlern, Philosophen und Denkern, denen alle beiwohnten. Aber nach und nach habe sich die Gruppe „in immer praktischere Unternehmungen verstrickt“, wie Wolf erzählt. Oder, wie Mark Nelson, einer von Allens Weggefährten in der Dokumentation sagt: „#Kunst? #Geschäft? #Ökologie? #Technologie? Wir wollten das alles tun!“

      In der Zeit zwischen den Vorstellungen machte die Truppe daher das öde Land der Synergia Ranch fruchtbar, konstruierte eine Halle nach Vorbild der Buckminster-Fuller-Kuppeln und ging dann nach Oakland, Kalifornien um ein Schiff zu konstruieren: die rund 25 Meter lange RV Heraclitus . Die wurde unter Leitung der zu dieser Zeit gerade einmal 19-jährigen Margret Augustine aus einem Holzrahmen, Ferrozement, Metallschrott und einem alten Dieselmotor gebaut. Keiner der Beteiligten hatte Erfahrung. Dennoch stach das Schiff 1975 in See. Mit ihr segelte das Theatre of All Possibilities, das zwischenzeitlich für seine Forschungsprojekte die seriöser klingende Stiftung Institute for Ecotechnics gegründet hatte, um die Welt – und startete allerorten allerlei Projekte.

      Die Mitglieder riefen eine Kunstgalerie in London ins Leben, errichteten ein Hotel in Kathmandu, betrieben eine Viehfarm in Australien, arbeiteten mit der Universität von Mumbai, pflanzten Bäumen und beackerten erfolgreich eine Farm in Puerto Rico. Sie beobachteten Wale in der Antarktis, sammelten Forschungsdaten über die Tiere im Amazonas und dokumentierten Korallenriffe in den Tropen. „Wir tourten um die Welt“, sagt Allen in der Dokumententation Spaceship Earth. „Wir waren überall.“

      […]

      #arts #théâtre #expérience #futurisme #hollywood #médias
      #confinement #isolement #science
      #biosphère #oxygène
      #autarcie #autosuffisance #utopie #dystopie

      #auf_deutsch

  • En Grèce, un énorme incendie dévaste le camp de migrants de l’île de Lesbos
    https://www.lemonde.fr/international/article/2020/09/09/un-incendie-se-declare-dans-le-camp-de-migrants-de-moria-a-lesbos_6051482_32

    D’après l’agence de presse grecque ANA, les feux auraient été déclenchés à la suite de la révolte de certains demandeurs d’asile qui devaient être placés en isolement, ayant été testés positifs au coronavirus ou proches d’une personne détectée positive.« Il y a 35 cas positifs et ils doivent être isolés (…) pour empêcher la propagation » du virus, a déclaré Selios Petsas à la chaîne publique ERT. Tous les réfugiés du camp ont l’interdiction de quitter l’île, a-t-il ajouté. Selon le site d’information locale Lesvospost, plus de 3 000 tentes, des milliers de conteneurs, des bureaux de l’administration et une clinique au sein du camp ont été brûlés.
    Les pompiers affirment dans leur communiqué avoir « été empêchés d’entrer dans le camp pour intervenir » par certains groupes de réfugiés à leur arrivée, et avoir fait appel aux forces de l’ordre pour pouvoir poursuivre l’opération de sauvetage. Stand by Me Lesvos, une association regroupant locaux et réfugiés, rapporte de son côté certains témoignages selon lesquels « des locaux bloquent le passage [des réfugiés] dans le village voisin ». « Depuis plusieurs heures, des grands feux entourent le centre de réception. Les foyers se multiplient (…) et, avec la force du vent, le feu s’étend rapidement », commente sur sa page Facebook l’association des habitants de Moria et des autres villages environnants.
    « La zone paie le prix de l’indifférence et de l’abandon », poursuit Stand by Lesvos, qui appelle les autorités à agir rapidement pour trouver une solution pour les demandeurs d’asile qui se retrouvent sans abri. La semaine dernière, les autorités ont détecté un premier cas de coronavirus à Moria et ont mis le camp en quarantaine pour quinze jours. Après la réalisation de 2 000 tests de dépistage, 35 personnes ont été détectées positives au Covid-19 à Moria et placées à l’isolement.

    #Covid-19#migrant#migration#grece#lesbos#moria#isolement#refugie#demandeurdasile#sante#politiquemigratoire#UE

  • #Coronavirus. Le Conseil scientifique favorable à une réduction de la période d’#isolement à 7 jours
    https://www.ouest-france.fr/sante/virus/coronavirus/coronavirus-le-conseil-scientifique-favorable-a-une-reduction-de-la-per

    Dangereux ? Le ministre de la Santé estime que non : “Au-delà de cinq jours, les experts estiment qu’on est à moins de 5 % de personnes contagieuses. D’autres experts estiment que même au bout de quatorze jours, il y a encore 2 à 4 % de gens encore contagieux. Il n’y a pratiquement pas de différence. ”

    #contagiosité

  • Early Release - Clinical Course of Asymptomatic and Mildly Symptomatic Patients with Coronavirus Disease Admitted to Community Treatment Centers, South Korea - Volume 26, Number 10—October 2020 - Emerging Infectious Diseases journal - CDC
    https://wwwnc.cdc.gov/eid/article/26/10/20-1620_article

    Les critères ne sont pas seulement cliniques mais dépendent aussi de l’âge et des facteurs de risque :

    We used KCDC guidelines to classify patients. Asymptomatic patients were defined as persons <50 years of age with no underlying conditions who were nonsmokers and had a body temperature of <37.5°C without taking antipyretic drugs. Mildly symptomatic patients were defined as persons <50 years of age with >1 underlying condition and a temperature of <38°C with antipyretic drugs.

    Les personnes ainsi concernées sont placés dans des centres d’#isolement médicalisés.

    Abstract

    We evaluated the clinical course of asymptomatic and mildly symptomatic patients with laboratory-confirmed coronavirus disease (#COVID-19) admitted to community treatment centers (CTCs) for isolation in South Korea.

    Of 632 patients, 75 (11.9%) had symptoms at admission, 186 (29.4%) were asymptomatic at admission but developed symptoms during their stay, and 371 (58.7%) remained asymptomatic during their entire clinical course.

    Nineteen (3.0%) patients were transferred to hospitals , but 94.3% (573/613) of the remaining patients were discharged from CTCs upon virologic remission.

    The mean virologic remission period was 20.1 days (SD + 7.7 days). Nearly 20% of patients remained in the CTCs for 4 weeks after diagnosis.

    The virologic remission period was longer in symptomatic patients than in asymptomatic patients. In mildly symptomatic patients, the mean duration from symptom onset to virologic remission was 11.7 days (SD + 8.2 days). These data could help in planning for isolation centers and formulating self-isolation guidelines.

    #asymptomatiques

  • Contact Settings and Risk for Transmission in 3410 Close Contacts of Patients With COVID-19 in Guangzhou, China : A Prospective Cohort Study : Annals of Internal Medicine : Vol 0, No 0
    https://www.acpjournals.org/doi/abs/10.7326/M20-2671

    #COVID 19 : la probabilité de #contamination serait plus forte à domicile qu’à l’extérieur
    http://www.francesoir.fr/societe-sante/covid-19-la-probabilite-de-contamination-serait-plus-forte-domicile-qua-l

    La méthodologie choisie a porté sur l’étude des 3410 contacts de 391 patients atteints de COVID-19. Sur ces 3410 contacts, 127 ont été contaminés, et sur ces 127 cas secondaires, 105 ont été contaminés à domicile, alors qu’une seule contamination s’est produite dans les transports en commun. 11 ont eu lieu dans des lieux de divertissement ou sur le lieu de travail, 7 dans un établissement de soins de santé.

    Les chercheurs ont utilisé ces données pour élaborer un taux de risque de contamination en fonction des différents contextes : dans les établissements de santé, le risque est de 1% seulement ; il est encore inférieur dans les transports en commun, à 0,1% ; en revanche le risque de contracter le coronavirus chez soi si quelqu’un d’autre est infecté est le plus élevé, à 10,3% .

    Ces résultats sont conformes à toutes les analyses et recommandations de l’Organisation mondiale de la santé et des centres de contrôle et de prévention des maladies concernant le coronavirus : le risque le plus important de contamination est celui d’une exposition prolongée dans un espace clos. La seule surprise, qui n’en est pas vraiment une, réside dans le fait que cette exposition prolongée dans un espace clos et beaucoup plus susceptible d’arriver dans le lieu que nous fréquentons le plus, la maison, et non dans le métro, au bureau, au cinéma, ou dans un bar.

    La conclusion est donc logique, mais elle remet en cause la plupart des mesures de #confinement et #isolement à domicile en cas de test positif, car les probabilités de propager le virus au sein du foyer sont ensuite très élevées.

  • The Human Impact of a Sport-less Society - Engaging Sports
    https://thesocietypages.org/engagingsports/2020/07/30/the-human-impact-of-a-sport-less-society

    So what happens when sport is abruptly halted, when socialization through the physical medium of sport (that is, when the act of playing and watching) is no longer a thing to be enjoyed or entertained by? The answer, perhaps, lies in the evident importance and impact of sport through its absence. The United Nations, for example, identified the disruptions to sport as a concern, while urging sport organizations to find new ways to engage with fans and mitigate the negative effects of COVID-19 on well-being and social development. People are certainly still interested in sport, as conversations about sport on social media increased during the initial lockdown period. If anything, the absence of sport has galvanized its sociocultural significance in terms of social relations, particularly in the age of social media and online engagement.

    In a recent study conducted by the Global Sport Institute at Arizona State University, 46% of participants said that the stoppage of sport had made them depressed, 52% said they feel lonely and isolated, and 30% said they wanted to seek a mental health professional.

    #sport #isolement #coronavirus #socialisation #distanciation

  • Michèle Delaunay, ex-ministre et médecin : « L’isolement individuel en Ehpad a été une erreur »
    https://www.lemonde.fr/planete/article/2020/07/30/michele-delaunay-l-isolement-individuel-en-ehpad-a-ete-une-erreur_6047654_32


    La médecin et ex-ministre Michèle Delaunay à Hossegor (Landes), le 28 juillet.
    MARKEL REDONDO POUR « LE MONDE »

    La crise du Covid-19 est l’occasion de mettre en évidence les insuffisances des établissements d’hébergement pour personnes âgées dépendantes dans des situations d’urgence et de fin de vie, selon l’ancienne ministre.

    Médecin spécialisée en cancérologie cutanée, Michèle Delaunay, 73 ans, a été députée (PS) de la Gironde de 2007 à 2012, puis ministre déléguée de François Hollande, chargée des personnes âgées et de l’autonomie, de 2012 à 2014.
    Depuis 2016, elle préside le conseil d’administration de l’Institut de santé publique, d’épidémiologie et de développement (Isped) de l’université de Bordeaux. Son dernier ouvrage, Le Fabuleux Destin des baby-boomers (Plon), évoque les questions vertigineuses posées par le vieillissement et la perspective de la mort en série des 20 millions de personnes de la génération née entre 1946 et 1973.

    Dès le début du confinement, vous avez alerté sur les dangers du virus dans les établissements d’hébergement pour personnes âgées dépendantes (Ehpad), appelant à équiper en urgence le personnel, suggérant même aux familles qui le pouvaient de reprendre leurs proches avec eux. Pourquoi ?
    D’abord pour soustraire autant que possible des résidents au chaudron de contamination que pouvait devenir un Ehpad et à l’isolement qui leur était imposé.

    Mais plus structurellement parce que ces établissements ne sont pas suffisamment armés pour faire face à des morts en série. Les Ehpad, où résident 600 000 personnes en France, sont en théorie un lieu de vie et de soins. Mais ils sont de fait un lieu de fin de vie pour la très grande majorité des résidents, ce qui pose clairement la question de leurs moyens humains et matériels pour y faire face.
    Dès le début de l’épidémie, il a été évident que l’âge était un des principaux facteurs de risque de décès. J’ai été frappée par la première annonce, fin mars, d’une vague de décès par Covid-19 dans un Ehpad à Mougins [Alpes-Maritimes]. C’est la presse locale qui a révélé que douze résidents de cet établissement avaient succombé en quinze jours.

    #paywall

  • La Corée du Nord reconnaît un premier cas de coronavirus
    https://www.lemonde.fr/international/article/2020/07/26/la-coree-du-nord-reconnait-un-premier-cas-de-coronavirus_6047316_3210.html

    La personne qui, officiellement, n’est encore que « suspectée » d’avoir été infectée est, selon les autorités, un fugitif qui serait passé en Corée du Sud il y a trois ans et serait revenu clandestinement au Nord le 19 juillet en franchissant la zone démilitarisée qui sépare les deux pays. Il a été découvert à Kaesong, ville frontalière avec la Corée du sud, qui a été immédiatement confinée. Lui-même a été placé en « quarantaine ». Malgré la fermeture du pays depuis début janvier, « il semblerait que le virus soit entré dans le pays » a déclaré le dirigeant.Vu de l’étranger, c’était plutôt l’absence de tout cas de contamination en RPDC par un virus qui sévit à travers le monde qui était étonnante. Selon l’Organisation mondiale de la santé (OMS), depuis le début de l’épidémie, il a été procédé en RPDC à un millier de tests de dépistage avec du matériel fourni par la Russie. Tous étaient négatifs. Il n’a pas été précisé si l’homme « suspecté » d’être porteur du virus a fait l’objet d’un test.

    #Covid-19#migrant#migration#coreedunord#coreedusud#chine#sante#frontiere#isolement#confinement

  • COVID-19 Creates New Challenges for Migrants in Afghanistan and Abroad | The Storyteller
    https://storyteller.iom.int/stories/covid-19-creates-new-challenges-migrants-afghanistan-and-abroad

    COVID-19 is having a wide-ranging impact on mobility between Afghanistan and the Islamic Republic of Iran - a global coronavirus hotspot and destination for hundreds of thousands of Afghan migrant workers - which reopened its economy in late April. Since that time, the number of new infections has spiked from roughly 2,000 per day to nearly 3,600 new daily infections on 5 June. In the month of March alone, over 160,000 undocumented migrants returned home to Afghanistan from cities across Iran; a dangerous narrative that the returnees brought COVID-19 home with them is unsupported by evidence, yet the resulting anti-migrant stigma has been widespread, influencing government policy and driving local communities to isolate and in some cases prevent the return home of Afghans from Iran.

    #Covid-19#migrant#migration#afghanistan#iran#retour#travailleurmigrant#stigmatisation#sante#isolement

  • Covid-19 : le ministre de la santé malgache appelle à l’aide la communauté internationale
    https://www.lemonde.fr/afrique/article/2020/07/22/covid-19-le-ministre-de-la-sante-malgache-appelle-a-l-aide-la-communaute-int

    Il y a urgence à opérer une « réorientation stratégique en renforçant la lutte sur la base des données épidémiologiques d’autres régions », estime Ahmad Ahmad. Pour parer au plus pressé, 35 350 kits de prélèvement pour le diagnostic par PCR ou GeneXpert, 1 201 concentrateurs d’oxygène 12 litres, 968 000 masques type FFP2 et 328 644 boîtes de comprimés de 200 mg d’hydroxychloroquine sont nécessaires. « La situation épidémiologique implique une mobilisation de tous les acteurs santé autour d’une réponse coordonnée du gouvernement, a commenté Charlotte Faty Ndiaye, la représentante de l’Organisation mondiale de la santé (OMS) et des Nations unies à Madagascar. Nous sommes là pour accompagner. » Sous couvert d’anonymat, le représentant d’un autre partenaire technique et financier de la Grande Ile salue la pertinence de la liste, tout en s’interrogeant sur la possibilité concrète d’un ravitaillement : avec la demande mondiale croissante et l’isolement logistique de Madagascar, faire arriver ces équipements ne sera pas chose aisée. La situation s’annonce d’autant plus compliquée à contenir que le gouvernement malgache a tardé à réagir, persuadé de détenir, avec le Covid-Organics, un moyen efficace de lutter contre la propagation du coronavirus. Sur les ondes de RFI et de France 24, le 11 mai, dans un discours aux accents panafricanistes, le président Andry Rajoelina s’était même montré très critique envers l’OMS, son partenaire de référence en matière de politique de santé contre la peste ou plus récemment la rougeole, parce que l’agence onusienne avait mis en garde à plusieurs reprises contre les vertus supposées de tisane à base d’Artemisia annua. Malgré l’augmentation croissante des cas de Covid-19 sur l’île, le chef de l’Etat vantait encore, dans son allocution télévisée du 12 juillet, les effets thérapeutiques de la boisson.

    #Covid-19#migrant#migration#madagascar#sante#cooperationinternationale#therapie#materielmedical#isolement#epidemie

  • À propos de l’artisanat et de la perte de compétences (ça concerne surtout la programmation informatique mais je crois que ça peut se généraliser facilement à d’autres domaines).

    « Cela fait longtemps que je n’avais pas écrit. Si je reprends aujourd’hui le chemin de l’écriture, cela ne sera pas pour vous parler de « geekeries » ou autres « nerderies » en tout genre. Dans ce très long billet de blog, je vais aborder le difficile sujet d’une espèce en voie d’extinction : les vieux software crafters autodidactes dont je fais partie. Je vais donc vous parler des vieux techos à travers moi, de l’évolution du marché ces 25 dernières années, du burn-out qui m’est arrivé et de la remise en question qui s’ensuit. »

    https://www.emaxilde.net/posts/2020/07/18/je-fais-partie-d-une-espece-menacee-d-extinction.html

    • Je vais lire ça plus tard, avec gourmandise. Je suis en cours d’embauche. J’ai deux flux de candidats. Ceux depuis une plateforme 2.0. Ceux depuis un recruteur 1.0. Des deux côtés, je reçois de jeunes diplômés de tous horizons, avec une première expérience. Ils ont presque tous en commun de ne pas savoir écrire une fonction récursive, la même en itérative est médiocre, leur connaissance du SQL est parfois correcte, mais jamais avancée.
      Le plus drôle, parmi ceux qui passent le barrage du test d’algo/sql, c’est que je trouve un gars qui a fait son contrat de professionnalisation dans une entreprise qui ne bosse que sur AS400. Ou l’autre qui est bloqué sur de la maintenance d’un soft en PHP4... Les pauvres. Je comprends leur besoin de changer. Mais... pourquoi ils ne se mettent pas au courant de ce qu’est REST, la sérialisation, ce genre de choses ?...

    • Moi ce qui me saute aux yeux en plus de la mode, c’est : les chef⋅fes de projet ne servent à rien, si ce sont des chef⋅fes justement, des gens au dessus des technicien⋅nes, payés plus, et avec un pouvoir en plus.

      Si on parle de gens qui font de la gestion de projet, qui font circuler l’information, qui planifient, qui rappellent, etc, oui il en faut souvent, d’autant plus que les projets sont gros. Mais dans ce cas, ces personnes ne sont pas cheffes, ni plus ni moins nécessaires que les techos (devs, admins sys…). Tout le monde devrait toujours être payé à peu près pareil (voire vraiment pareil), et les choix techniques décidés en commun. Ah oui mais c’est dans les coopératives ça…

      Il faut supprimer ce poste et le renommer pour un intitulé non hiérarchique, au même niveau que les devs, pour les projets où on a besoin de gens qui font ça.

      #démocratie #coopérative

    • Tout ce que je réalise ne me semble plus avoir beaucoup de sens. Dorénavant, la qualité technique importe peu aux clients. Ce qu’ils souhaitent c’est un truc qui marche vite, qui soit surtout pas cher et livré a une date déjà définie. On s’en fiche que ce soit bien fait, évolutif et durable. Nous sommes de plus en plus loin de l’artisanat et de l’amour du travail bien fait.

    • Vite. Pas cher. Lean management. Flux tendu. On retrouve ça à tous les étages de nos sociétés productivistes et marchandisées. Le domaine de l’informatique y est spécialement exposé vu que tous les six mois (d’après la légende) le hardware et le software deviennent obsolètes. Et fatalement, l’auteur du billet, Olivier Poncet, a été victime d’un épuisement professionnel causé par le surmenage (boosté par le #télétravail en période confinée) et la perte de sens de son activité. Faudrait-il s’en étonner ?

      #burn_out #obsolescence #isolement #précariat #high_tech #low_income

    • Ce texte fait absolument écho à une longue conversation que j’ai eu hier avec une amie codeuse et c’est un peu un baume de ne pas se sentir trop seules à souffrir de cette maltraitance moderne.

      Perso mon sentiment de codeuse est amer, quand je vois qu’ont été gâchées nos possibilités de développer nos capacités et que c’est finalement la misère financière qui nous/m’accompagne depuis 20 ans pour avoir refusé de faire de la merde à gafa et des codes à clic. (En plus d’être une femme dans un monde d’hommes)
      Pourtant là où je me suis éclatée, c’est à concevoir et coder des applications solides et abouties et qui permettent d’anticiper des évolutions. En face, souvent le client pige que dalle, il veut du beau pas cher rapidement et a tellement d’ignorances et préjugés que le petit requin nouveau venu qui manage sa carrière sur FB s’est imposé en m’insultant et a commencé par effacer mes codes pour sabrer mon travail.
      Je n’ai jamais voulu être dans ce jeu là, sans éthique, sans enthousiasme, sans enjeu intellectuel.

      #artisanat_web

    • Je commence à comprendre pourquoi j’ai tellement de mal à trouver des logiciels en ligne qui ne se résument pas à « appuie sur le bouton Docker pour installer », ce qui me fait divinement chier.

      À mon petit niveau, j’aime paramétrer moi-même et franchement, dépoter une BDD, ce n’est pas la mer à boire et tu vois ce que tu fais.

      Déjà, je supporte de moins en moins les logiciels « encapsulés », genre les Snap et consors qui pèsent des âmes morts alors que toute l’élégance de Linux, c’est le système de dépendances qui permet de partager les librairies au lieu de charger 50 fois la même pour 50 logiciels différents.

      Et ne parlons pas des trucs sous Electron…

    • @biggrizzly oui oui, c’est pas hyper grave, c’est une situation que j’ai appris à repérer et j’en avais prévenu le client qui a fait sourde oreille. Mais voila, du fait de cette reprise en quelques mois un travail de 10 ans s’effondre avec un client qui commence seulement à s’en affoler sauf qu’il est trop tard, il va devoir cracher au bassinet pour tout refaire avec les nouveaux venus. C’est porteur pour personne en fait, plusieurs anciens ont déjà quitté le navire totalement démotivé·es et d’ici quelques mois je vais devoir annoncer que dans de telles conditions je ne peux plus assurer de suivi.
      Tous perdants, sauf les presses boutons qui ont le champ libre pour remplir leurs poches.

    • C’est l’opportunité de pouvoir revenir, peut-être, un jour, en changeant les conditions financières. Mais oui, 10 ans de boulot perdu, c’est rageant. J’ai eu un aller-retour sympa récemment. 15 ans de développement sur un logiciel sur-mesure. Puis décision stratégique, le client passe sur un progiciel standard. On se fait un peu d’argent au passage, en assistance au démantèlement (j’ai pour principe de toujours collaborer pleinement au départ de mes clients, limite en en faisant trop). Puis deux ans après, le patron qui me rappelle... Il revend mais garde une partie de son groupe et souhaite repartir comme en 40, parce que le truc standard, il n’y comprend que pouic, et qu’il préfère ce qu’on avait fait ensemble. L’autre bouzin était orienté compta ana, et pas production. Bref. Ceci dit, deux ans de plus, et il a vendu à nouveau, et le repreneur veut à nouveau utiliser un standard. Et bon... J’ai eu un appel pour les assister il y a quelques mois, puis plus rien. Et autant que je sache ils n’ont pas encore commencé à passer sur le nouveau logiciel. Mon avis, c’est qu’ils seront mieux. Ils ne savent pas ce que c’est qu’avoir un spécifique, ils ne savent pas qu’il faut réfléchir en collaboration pour décider d’une façon de travailler, etc. Ils préfèrent un logiciel et un éditeur qui leurs imposent tout, car du moment que leurs concurrents ont le même logiciel, ça leur va (informatique poste de coût vs informatique avantage concurrentiel/outil de productivité).

      J’ai un autre cas où la patronne s’associe avec une ex-collab’. La nouvelle associée a un surnom : le char d’assaut. Quand il y a un problème, elle prend tout le monde de haut et décide sans tenter de comprendre. Un jour, on a reçu un mail dont le message était « je ne comprends pas votre métier, mais vous êtes incompétents ». Ils décident de partir en infogérance avec l’éditeur de leur logiciel. Je leur avais expliqué un an avant qu’en terme de réactivité et de pertinence, ça ne serait pas pareil, et que je leur déconseillais compte tenu de leurs attentes. Cela me coûtait, je n’aime pas cette personne. Mais la patronne, je l’apprécie bien. Et donc, cette année, ils devaient partir. Et ils ne sont pas encore partis. Le confinement est passé par là. Mais ils doivent partir. Et le repreneur ne m’a pas vraiment encore contacté. Et quand ils vont partir pour de bon, les utilisateurs n’auront plus leur bureau à distance. Et personne n’a encore réellement, chez eux, considéré ce que serait la vie sans bureau à distance. Ça va leur faire mal. J’ai fait mon deuil de ce client, mais mon collab’ qui est en contact avec le client au quotidien en avait gros sur la patate, car il se sentait responsable de ce départ. Sauf que maintenant, il constate que les autres collaborateurs du client se barrent. Et ils parlent. Du char d’assaut qui fait des dégâts. Décision stupide, pas de remords à avoir. Faut juste ne pas oublier de facturer le temps que les crétins nous réclament du fait de leurs décisions.

    • Très intéressant ton témoignage @biggrizzly

      Faut juste ne pas oublier de facturer le temps que les crétins nous réclament du fait de leurs décisions.

      Oui, mais non, parce que les crétins refusent de voir leur défaillance et ton char d’assaut résume parfaitement l’affaire « je ne comprends pas votre métier, mais vous êtes incompétents ». Ce que j’apprécie c’est échanger, comprendre les demandes, cogiter, proposer et réaliser pour que tout le monde soit satisfait et je passe aussi du temps à vulgariser mon métier. J’ai pris l’habitude de travailler avec plaisir et pas sous contrainte débile, donc vraiment sous le sceau de la confiance. En dehors, je perds réellement toute capacité à avancer. Si l’argent devait être mon seul moteur, le coût serait prohibitif. Je sais bien les économies qui motivent mes divers diffuseurs parce que je suis indépendante agessa/urssaf et qu’ils peuvent me jeter comme un chinois (paix aux chinois surexploités) sans se préoccuper si j’ai des indemnités en cas de maladie, voire des congés ou du chômage, droits sociaux que le statut d’autrice me refuse en plus d’être souvent dans la case sousousoustraitante avec une ribambelle de sursursurtraitants qui mangent sur mon dos.

      Et pour finir, j’adore cette phrase "Si vous payez des cacahuètes attendez vous à un travail de singe." parce que oui, tout travail mérite rémunération correcte.

  • « N’oublions jamais que l’Amazonie est une source inépuisable de savoirs médicaux »
    https://www.lemonde.fr/idees/article/2020/07/06/n-oublions-jamais-que-l-amazonie-est-une-source-inepuisable-de-savoirs-medic

    Une fois de plus, les peuples autochtones de l’Amazonie brésilienne payent les frais d’épidémies venant de l’extérieur de leur monde. Dans le passé, les grippes, rougeoles, tuberculoses ou malarias importées ont exterminé des ethnies entières. Aujourd’hui des villages indigènes à plus de 1 000 km de Manaus sont victimes du coronavirus. Pour l’instant, seulement dans l’Alto Solimões chez les Kokama et Tikuna, ethnies avec qui j’ai travaillé, les morts se comptent par dizaines et ailleurs la situation est parfois pire. Les données concernant les contaminations et les décès dans ces peuples si dispersés étant très difficiles à évaluer, nous attendons souvent d’être informés par ceux qui arrivent dans les villes avec des malades et parfois des morts à bord de leur pirogue, après quatre ou cinq jours de voyage. Il est impossible de nier la situation sanitaire alarmante au Brésil.(...) les pandémies toujours désastreuses pour eux, les indigènes d’Amazonie ont aussi à se confronter à un problème existentiel, à savoir : comment préserver leur vie traditionnelle face à une pression permanente de la civilisation dominante ? On aime souvent décrire ces peuples premiers comme les « gardiens de la biodiversité » et les « docteurs de la Nature ».
    (...) les peuples amazoniens ont besoin de l’aide d’urgence pour éviter que la Covid-19 ne provoque pas un vrai génocide. Mais au regard des autres menaces qu’ils affrontent, il est urgent qu’ils trouvent une voie pouvant assurer leur survie à long terme. L’isolement éternel n’est pas une option car l’envahissement par le monde extérieur ne s’arrêtera pas.

    #Covid-19#migrant#migration#bresil#amazonie#sante#peupleautochtone#isolement#circulation

  • The Walkman, Forty Years On | The New Yorker
    https://www.newyorker.com/culture/cultural-comment/the-walkman-forty-years-on

    Even prior to extended quarantines, lockdowns, and self-isolation, it was hard to imagine life without the electronic escapes of noise-cancelling earbuds, smartphones, and tablets. Today, it seems impossible. Of course, there was most certainly a before and after, a point around which the cultural gravity of our plugged-in-yet-tuned-out modern lives shifted. Its name is Walkman, and it was invented, in Japan, in 1979. After the Walkman arrived on American shores, in June of 1980, under the temporary name of Soundabout, our days would never be the same.

    Up to this point, music was primarily a shared experience: families huddling around furniture-sized Philcos; teens blasting tunes from automobiles or sock-hopping to transistor radios; the bar-room juke; break-dancers popping and locking to the sonic backdrop of a boom box. After the Walkman, music could be silence to all but the listener, cocooned within a personal soundscape, which spooled on analog cassette tape. The effect was shocking even to its creators. “Everyone knows what headphones sound like today,” the late Sony designer Yasuo Kuroki wrote in a Japanese-language memoir, from 1990. “But at the time, you couldn’t even imagine it, and then suddenly Beethoven’s Fifth is hammering between your ears.”

    Sony’s chairman at the time, the genial Akio Morita, was so unsure of the device’s prospects that he ordered a manufacturing run of only thirty thousand, a drop in the bucket compared to such established lines as Trinitron televisions. Initially, he seemed right to be cautious. The Walkman débuted in Japan to near silence. But word quickly spread among the youth of Tokyo about a strange new device that let you carry a soundtrack out of your bedroom, onto commuter trains, and into city streets. Within a year and a half of the appearance of the Walkman, Sony would produce and sell two million of them.

    for the Walkman’s growing numbers of users, isolation was the whole point. “With the advent of the Sony Walkman came the end of meeting people,” Susan Blond, a vice-president at CBS Records, told the Washington Post in 1981. “It’s like a drug: You put the Walkman on and you blot out the rest of the world.” It didn’t take long for academics to coin a term for the phenomenon. The musicologist Shuhei Hosokawa called it “the Walkman effect.”

    There had been popular electronic gadgets before, such as the pocket-sized transistor radios of the fifties, sixties, and seventies. But the Walkman was in another league. Until this point, earphones had been associated with hearing impairment, geeky technicians manning sonar stations, or basement-dwelling hi-fi fanatics. Somehow, a Japanese company had made the high-tech headgear cool.

    “Steve’s point of reference was Sony at the time,” his successor at Apple, John Sculley, recalled. “He really wanted to be Sony. He didn’t want to be IBM. He didn’t want to be Microsoft. He wanted to be Sony.”

    Jobs would get his wish with the début of the iPod, in 2001. It wasn’t the first digital-music player—a South Korean firm had introduced one back in 1998. (That Sony failed to exploit the niche, in spite of having created listening-on-the-go and even owning its own record label, was a testament to how Morita’s unexpected retirement after a stroke, in 1993, hobbled the corporation.) But Apple’s was the most stylish to date, bereft of the complicated and button-festooned interfaces of its competitors, finished in sleek pearlescent plastic and with a satisfying heft that hinted at powerful technologies churning inside. Apple also introduced a tantalizing new method of serving up music: the shuffle, which let listeners remix entire musical libraries into never-ending audio backdrops for their lives. Once again, city streets were the proving ground for this evolution of portable listening technology. “I was on Madison [Ave],” Jobs told Newsweek, in 2004, “and it was, like, on every block, there was someone with white headphones, and I thought, ‘Oh, my God, it’s starting to happen.’ ”

    #Walkman #Sony #Steve_Jobs #Musique #Isolement

  • Maintien à l’isolement d’une personne hospitalisée sans son consentement : le Conseil constitutionnel exige l’intervention d’un juge
    https://www.lemonde.fr/societe/article/2020/06/19/maintien-a-l-isolement-d-une-personne-hospitalisee-sans-son-consentement-le-

    La haute juridiction laisse au législateur jusqu’au 31 décembre pour modifier le texte en organisant ce contrôle du juge afin d’encadrer le maintien à l’isolement ou en contention « au-delà d’une certaine durée ».

    [...] La haute juridiction était saisie d’une question prioritaire de constitutionnalité (QPC) contre la loi du 26 janvier 2016 qui établit un cadre pour le recours à l’isolement ou la mise sous contention d’une personne hospitalisée en psychiatrie sans consentement.
    Le requérant, lui-même hospitalisé à plusieurs reprises, reprochait au texte de ne pas respecter l’article 66 de la Constitution qui exige que toute privation de liberté soit placée sous le contrôle de l’autorité judiciaire.
    Lors de l’audience, son avocat, Raphaël Mayet, avait qualifié ces placements à l’isolement et sous contention de « degré ultime de l’atteinte aux libertés » , et déploré que cela se fasse sans la protection d’un juge et sans recours possible. « C’est le seul îlot d’atteintes aux libertés exonéré de contrôle juridictionnel effectif », avait-il ajouté.

    Le Conseil constitutionnel relève que « le placement à l’isolement ou sous contention (…) ne peut être décidé que par un psychiatre pour une durée limitée lorsque de telles mesures constituent l’unique moyen de prévenir un dommage immédiat ou imminent pour la personne ou autrui » . La mise en œuvre de ces mesures doit faire l’objet « d’une surveillance stricte » des professionnels de santé. Un registre doit être tenu pour veiller à la traçabilité des mesures d’isolement et de contention, et l’établissement doit établir un rapport annuel pour en limiter le recours.

    Pour le Conseil constitutionnel, la loi fixe ainsi des garanties pour que ces mesures soient « adaptées, nécessaires et proportionnées à l’état de la personne qui en fait l’objet » .[...]

    « Si le législateur a prévu que le recours à isolement et à la contention ne peut être décidé par un psychiatre que pour une durée limitée, il n’a pas fixé cette limite ni prévu les conditions dans lesquelles au-delà d’une certaine durée, le maintien de ces mesures est soumis au contrôle du juge judiciaire » , écrit le Conseil constitutionnel. La haute juridiction a laissé au législateur jusqu’au 31 décembre pour modifier le texte en organisant ce contrôle du juge.

    #hospitalisation_sans_consentement #psychiatrie #isolement #contention #contrôle_du_juge_judiciaire

  • Hôpitaux psychiatriques : l’indignation d’Adeline Hazan sur les conditions de confinement des patients
    https://www.franceinter.fr/hopitaux-psychiatriques-l-indignation-d-adeline-hazan-sur-les-conditions

    Alertée sur des « violations graves des droits des personnes » dans un établissement public de santé mentale du Val-d’Oise, la Contrôleure générale des lieux de privation de liberté a organisé une visite « surprise » le 18 mai dernier. Elle a permis de constater des traitements indignes, décrits dans un rapport cinglant.

    En venant visiter l’établissement Roger Prévot de Moisselles (dans le Val-d’Oise) avec trois de ses collaborateurs, la Contrôleure générale des lieux de privation de liberté ne s’attendait sans doute pas à un si triste spectacle. Des patients privés de leurs effets personnels, habillés d’un pyjama en tissu déchirable, parfois sans sous-vêtements. Des chambres sans douche, sans télé ni radio, sans horloge, voire sans chaise (sauf pour les repas). Et surtout, des patients parfois « enfermés à clé 24 heures sur 24 », sans aucune décision liée à leur état psychiatrique et « dans des espaces dangereux car non aménagés à cet effet ».

    L’une d’elle a même fini aux urgences après avoir tenté vraisemblablement de s’enfuir par la fenêtre de sa chambre, au deuxième étage.

    Dans son rapport publié ce vendredi, Adeline Hazan dénonce "une confusion entre le régime de l’isolement psychiatrique [...] et le confinement sanitaire". Autrement dit, l’établissement a restreint de manière excessive les libertés de ses patients, sans aucune autre justification que le risque de contamination par le Covid-19 . Une situation en partie corrigée depuis, constate-t-elle, mais qui justifie d’émettre en urgence plusieurs recommandations à suivre et de montrer l’exemple à ne pas suivre à d’autres établissements du même type. Une procédure très rare.

    Officiellement, cette décision d’enfermer à clé les patients a été prise sur la base d’une circulaire détaillant des mesures de confinement lié à l’épidémie de coronavirus, mais la Contrôleure générale note que "le confinement strict en chambre fermée à clé n’est pas mentionné dans cette circulaire". "Les praticiens l’ont décidé en lui donnant un caractère systématique, prétendant que les patients de psychiatrie ne seraient pas à même de comprendre et de respecter les gestes barrière." Une « mauvaise compréhension prétendue », selon le rapport, qui n’est "pas démontrée, et en tout cas, loin d’être générale".

    "Ces privations de liberté injustifiées et illégales ont été mises en œuvre dans des conditions indignes", assène encore le texte.
    Adeline Hazan adresse donc plusieurs recommandations de principe : un patient en soins libres qui refuserait d’être hospitalisé en unité « Covid » doit pouvoir quitter l’hôpital ; l’enfermement dans une chambre ne peut reposer que "sur une décision d’isolement motivée par la mise en danger immédiate ou imminente du patient ou d’autrui" ; enfin "une telle contrainte ne peut être imposée ni à un patient en soins libres ni pour une durée excédant quelques heures" .

    Elle prohibe également "les mesures d’enfermement, de sédation ou de contention" justifiées uniquement par "les moyens dont dispose l’établissement", comme le manque de personnel ou d’infrastructures. _" Aucune mesure de privation de liberté ne peut être prise ni aggravée pour des raisons d’organisation, principe qui ne peut souffrir aucune exception."_

    Ces recommandations ont été adressées au ministre des Solidarités et de la Santé, qui n’y a pour l’instant pas répondu. La direction générale de l’offre de soins (qui dépend du ministère) a de son côté rappelé l’existence d’une fiche relative à la liberté d’aller et venir des patients dans les services de psychiatrie en période de déconfinement.

    (graisses d’origine)

    #psychiatrie #psychiatrisés #psychiatres #hôpital #enfermement #isolement #contention #privation_de_liberté

  • Coronavirus: first Rohingya refugee dies in Bangladesh camps described as ‘ticking time bomb’ | South China Morning Post
    https://www.scmp.com/news/asia/southeast-asia/article/3087369/coronavirus-first-rohingya-refugee-dies-bangladesh-camp

    “We are all working round the clock to ensure that testing is available to refugees,” said Louise Donovan, spokesperson for UN refugee agency UNHCR in Cox’s Bazar.“Those who are identified as Covid-19 positive have adequate facilities in place to care for them, and to ensure contact tracing and isolation of those who may have been exposed.”

    #covid-19#migrant#migration#réfugiés#rohingyas#Bangladesh#camp#test#isolement#contamination#santé

  • Coronavirus : plus de 400 personnes placées en quarantaine se font la belle au Malawi
    https://www.lemonde.fr/afrique/article/2020/05/28/coronavirus-plus-de-400-personnes-placees-en-quarantaine-se-font-la-belle-au

    Plus de 400 citoyens du Malawi de retour d’Afrique du Sud, dont une quinzaine porteurs du nouveau coronavirus, se sont échappés de deux centres où ils avaient été placés à l’isolement ou en quarantaine, a-t-on appris mercredi 27 mai de source sanitaire. Un scénario qui s’est déjà produit à plusieurs reprises dans d’autres pays du continent et montre la difficulté de ce type de mise à l’écart pour prévenir l’expansion du Covid-19. Ces 441 ressortissants sont arrivés lundi soir à bord de bus à la frontière de leur pays, où 16 d’entre eux ont été rapidement testés positifs au Covid-19, a expliqué à l’AFP un responsable des services de santé pour le district de Blantyre, la capitale économique du pays. Les porteurs du virus ont été isolés, pendant que le reste des rapatriés était placé en quarantaine dans un stade de Blantyre, dans l’attente des résultats de leurs tests de dépistage, a ajouté Gift Kawaladzira. Mais « ils sont tous rentrés chez eux par leurs propres moyens », a-t-il regretté. « Les services sanitaires ont leurs coordonnées et vont commencer à les rechercher, a-t-il ajouté. Le danger, c’est qu’ils vont désormais se cacher des autorités. Si la plupart d’entre eux ont le Covid-19, alors nous avons un grave problème. »

    #Covid-19#migrant#migration#Malawi#AfriqueduSud#rapatriement#quarantaine#isolement#dépistage#porteurs-virus#santé#frontières

  • Deux cas de corona-virus parmi les réfugiés en "quarantaine" à Lesbos

    Deux des neuf réfugiés et migrants contrôlés par un total de 70 vivants dans la structure de Thermi à Lesbos sont de patients asymptomatiques

    Posté 12/5/2020

    Deux cas de patients asymptomatiques atteints de maladie covid 19 ont été détectés par l’équipe de l’Organisme National Grec de Santé Publique (EODY) parmi neuf réfugiés et migrants dans une structure "quarantaine" pour nouveaux arrivants à Thermae et qui ont été contrôlés au hasard par une équipe de l’EODY. Il s’agit d’une structure qui a été créée et exploitée par le ministère de l’Immigration et de l’Asile dans un espace loué par le ministère.

    Les 70 réfugiés et immigrants qui sont arrivés à terre mercredi dernier au port de Skalochori et dimanche à Lapsarna, Antissa, y sont garder en isolation de peur de contamination par des éventuels porteurs du virus.

    Des échantillons devraient être prélevés de tous les résidents de la structure demain. Alors que tous ceux qui sont entrés en contact avec eux, la Garde côtière, la police et les individus ou autres employés du service de soins seront également contrôlés.

    Les deux patients testés positifs, dans la mesure où ils sont asymptomatiques, sont maintenus dans une quarantaine distincte dans la structure des Grands Thermes.

    19 h 30

    Des sources du ministère de l’Immigration et de l’Asile ont confirmé les informations ci-dessus, déclarant :

    « Deux immigrants qui sont entrés illégalement à Lesbos le 6 mai sont testés positifs. Les cas ont été identifiés dans le cadre d’un contrôle d’échantillons randomisé.

    Il convient de noter que les deux restent en quarantaine, dans la structure située à Lesvos Ouest et qui a été louée par le ministère de l’Immigration en consultation avec la municipalité de Lesvos Ouest, près de la plage d’Eftalou. »

    Le ministère de l’Immigration précise qu’il n’y a aucun lien entre cette structure et la Moria.

    https://www.stonisi.gr/post/8951/dyo-kroysmata-koronoioy-sthn-karantina-updated

    #Covid-19 #Migration #Migrant #Balkans #Grèce #Lesbos #Thermes #Isolement #Contamination

  • Universal and Serial Laboratory Testing for #SARS-CoV-2 at a Long-Term Care Skilled Nursing Facility for Veterans — Los Angeles, California, 2020 | MMWR
    https://www.cdc.gov/mmwr/volumes/69/wr/mm6921e1.htm

    What is already known about this topic?

    Long-term care skilled nursing facilities (SNFs) are at high risk for COVID-19 outbreaks. Many SNF residents and staff members identified with COVID-19 are asymptomatic and presymptomatic.

    What is added by this report?

    After identification of two cases of COVID-19 in an SNF in Los Angeles, universal, serial reverse transcription–polymerase chain reaction (RT-PCR) testing of residents and staff members aided in rapid identification of additional cases and isolation and cohorting of these residents and interruption of transmission in the facility.

    What are the implications for public health practice?

    Universal and serial RT-PCR testing in SNFs can identify cases during an outbreak, and rapid isolation and cohorting can help interrupt #transmission.

    #tests #isolement

  • Geopolítica de la pandemia de #COVID-19

    American “Populism” and the Spatial Contradictions of US Govern-ment in the Time of COVID-19
    John Agnew
    15-23

    La Europa indolente. Una hipótesis sobre los efectos geopolíticos de la pandemia
    Juan Romero
    25-37

    Las fronteras de la COVID-19: ¿escenario de guerra o camino de
    Jorge Aponte Motta, Olivier Thomas Kramsch
    39-51

    Centroamérica: neoliberalismo y COVID-19
    David Díaz Arias, Ronny Viales Hurtado
    53-59

    COVID-19: ¿(in)seguridad sin (in)movilidad? Acercando la política de la movilidad a los Estudios Críticos de Seguridad
    Ángela Iranzo
    61-68

    Espacialidad y pandemia: la crisis del coronavirus vista desde la geopolítica negativa
    Francisco José Saracho López
    69-79

    COVID-19 Pandemic in Japan: Containment Failed or Successful?
    Takashi Yamazaki
    81-91

    Pandemia: anexiones territoriales en Israel y comorbilidad en Palestina
    Isaias Barreñada Bajo
    93-104

    Flujos turísticos, geopolítica y COVID-19: cuando los turistas internacionales son vectores de transmisión
    Miriam Menchero Sánchez
    105-114

    ¿Qué mundo geopolítico después de 2020?
    Barbara Loyer, Béatrice Giblin
    115-126

    Geografía política de los cuidados (O por qué la pandemia del coronavirus confinó a buena parte del Norte global)
    Manuel Espinel Vallejo
    127-140

    COVID-19 between Global Human Security and Ramping Authoritar-ian Nationalisms
    Carlos R. S. Milani
    141-151

    La pandemia del 2020 en el debate teórico de las Relaciones Internacionales
    Fabián Bosoer, Mariano Turzi
    153-163

    El (im)posible retorno del Estado al primer plano ante una catástrofe global
    Jaime Pastor
    165-172

    Geopolítica de la pandemia, escalas de la crisis y escenarios en disputa
    Breno Bringel
    173-187

    La ciudad bajo el signo de ’Afrodita Pandemos’
    Carlos Tapia
    189-208

    La inexistente respuesta regional a la COVID-19 en América Latina
    Jerónimo Ríos Sierra
    209-222

    Aesthetic Separation / Separation Aesthetics: The Pandemic and the Event Spaces of Precarity
    Sam Okoth Opondo, Michael J. Shapiro
    223-238

    Brazil in the Time of Coronavirus
    Maite Conde
    239-249

    El virus cosmopolita: lecciones de la COVID-19 para la reconfiguración del Estado-Nación y la gobernanza global
    Natalia Millán, Guillermo Santander
    251-263

    Los mapas y calendarios de la pandemia
    Carlo Emilio Piazzini Suárez
    265-274

    Greta’s Wrath; or ’quédate en casa’, Agamben: COVID-19 and the (Non-)State of Exception
    Ulrich Oslender
    275-283

    Confinamiento/aislamiento: del lenguaje preventivo de la COVID-19 a la pragmática de la guerra en Colombia
    Vladimir Montoya Arango
    285-291

    Los Estados cierran sus territorios por seguridad… pero los virus están emancipados de las fronteras
    María Lois
    293-302

    Geopolítica popular del coronavirus: el poder de las viñetas editoriales de la prensa diaria
    Heriberto Cairo
    303-317

    Revisitando ’Refuxios’ en tiempos de COVID-19
    Carme Nogueira
    319-321

    https://revistas.ucm.es/index.php/GEOP/issue/view/3602
    #revue #articles_scientifiques #coronavirus #géographie #géopolitique #géographie_politique #USA #Etats-Unis #Europe #frontières #Amérique_centrale #néolibéralisme #mobilité #immobilité #Japon #Palestine #Israël #tourisme #touristes_internationaux #nationalisme #autoritarisme #Etats #Etats-nations #Amérique_latine #Brésil #Agamben #Colombie #confinement #isolement #frontières #frontières_nationales #dessin_de_presse #caricature #popular_geography #popular_geopolitics

  • Considérations sur les temps qui courent (II)

    Georges Lapierre

    https://lavoiedujaguar.net/Considerations-sur-les-temps-qui-courent-II

    À la mort de mes grands-parents, à la mort de mes parents et ainsi de génération à génération, c’est bien tout un pan de la vie sociale qui s’écroule soudainement, comme une falaise s’engloutissant dans la mer. Sur la fin, nous avons fait une partie du chemin ensemble, j’ai pu me faire une très vague idée de ce qu’ils avaient connu ; à leur mort, tout ce passé, tout ce vécu qui faisait partie d’eux, s’est à jamais effacé. Nous pourrions ainsi remonter loin dans le temps et nous nous rendrions compte que ce qui a disparu peu à peu ce fut le goût des autres, la vie sociale dans ce qu’elle a de sensible et pour tout dire dans ce qu’elle a d’humain ; cela en dépit de toutes les bourrasques qui l’ont traversée. Nous sommes accrochés à cet aspect sensible du vécu et il disparaît peu à peu. Au fil des ans, la vie sociale se dégrade progressivement. Nous allons vers un isolement de plus en plus grand, vers une absence de vie sociale dans le sens d’une vie avec les autres. Cette vie avec les autres implique un savoir-vivre, que nous avons perdu à la longue, elle implique une manière d’être liée à la conscience d’entrer comme sujet dans une relation avec d’autres sujets. Nous avons tenu bon et puis tout s’est effiloché peu à peu sans que nous en prenions conscience, nous nous sommes retirés en nous-mêmes comme la mer se retire ne laissant plus qu’une plage désertée. (...)

    #sociabilité #absence #isolement #Moyen_Âge #millénarisme #argent #État #pensée #échange #richesse #division #violence #domination

    • L’argent est la continuité de l’État religieux, il en est en quelque sorte l’achèvement, comme la pensée scientifique est l’achèvement de la pensée religieuse ; il n’en est pas la critique, comme la pensée scientifique n’est pas la critique de la pensée religieuse. L’argent parachève la notion d’État comme la pensée scientifique parachève la pensée religieuse.

      À part des allusions seulement de ci de là au fil des textes, est-ce qu’il y a une quelconque preuve (scientifique haha) ou tout du moins démonstration/argumentaire réelle de ça ?

      Parce que juste dit comme ça, ça fait opinion à la va-vite…

      Qu’il y ait tout un progressisme qui voue un culte démesuré à la Science (le scientisme donc), cela est assez clair et il y a plein d’études là dessus. Mais de la à démontrer que la méthode scientifique (notamment la pensée sceptique et rationnelle pour aller vite) elle-même est une religion, c’est une autre paire de manches…

    • C’est vrai que l’affirmation peut paraître abrupte. Par contre, la lecture des « Notes anthropologiques » éclaire vraiment le long cheminement qui a amené cet auteur à cette conclusion. Il y décrit ce que sont devenues nos sociétés dites développées dans lesquelles s’est instauré le seul mode d’échange reconnu comme « objectif » en l’occurrence l’échange marchand qui a permis de prendre cette orientation technologique. La science, la pensée positive, assujetties aux développements technologiques (et non l’inverse) sont devenues en elles mêmes une sorte de « cosmovision » qui est bien aussi biaisée que n’importe quelle autre vision du monde d’origine religieuse. C’est passionnant à lire.

    • Ah mais j’en ai lu une bonne partie, mais à chaque fois cette affirmation revient régulièrement comme un pré-requis, comme un axiome, et qui n’est pas à démontrer.

      Que la pensée rationnelle ait été liée historiquement au progressisme et en est une condition nécessaire, ça parait assez évident. Mais que le progressisme/scientisme est la seule conséquence possible de la rationalité, et que sans animisme, croyance en tels ou tels dieux, etc, on court forcément à la merde qu’on voit maintenant, qu’il ne serait donc pas possible d’avoir une pensée rationnelle/sceptique ET non progressiste ET non économique, je n’en trouve aucune preuve nulle part.

      Je maintiens au contraire que la vraie pensée rationnelle est celle qui ne s’est pas transformé en progressisme puisque celui ci est une croyance, donc irrationnelle, et qu’on peut tendre à cela tout en étant contre l’économie et l’argent, en visant des relations libres fédérés, en prenant en compte les émotions, et même le merveilleux, en ne cherchant pas la grandeur, la croissance, etc, etc.