• #Canicule : « Si on ne s’adapte pas, on va créer des exodes climatiques en #France »
    https://www.parismatch.com/actu/societe/canicule-si-on-ne-sadapte-pas-on-va-creer-des-exodes-climatiques-en-fran

    Mehrez Zribi, directeur de l’Observatoire Midi-Pyrénées (OMP) et chercheur du CNRS, rattaché au centre d’études spatiales de la biosphère (CESBIO) à Toulouse, tire la sonnette d’#alarme sur la #sécheresse qui frappe actuellement la France et ses conséquences. Entretien.

    Oups, Paris Match qui interviewe les gens que France Info n’interviewe pas... A la limite, c’est dans l’ordre des choses... mais quand il s’agit de #dooming, c’est bizarre...

    (où je découvre que le tag #dooming n’a encore jamais été utilisé... étonnant. OK, on est plutôt #it_has_begun par ici, mais quand même...)

    #exode_climatique

  • Krieg ! Krieg ! Krieg ! 2030 ! 2030 ! 2030 !
    https://www.berliner-zeitung.de/article/krieg-krieg-krieg-2030-2030-2030-10067078

    Les élites de l’UE veulent la guerre. On le savait, aujourd’hui c’est une affirmation banale. Harald Neuber présente une collection d’indices qui confirment l’existence du projet « guerre contre la Russie ». On peut commencer à deviner le prétexte qu’on nous présentera le moment venu. Sender Gleiwitz ? Dépeche d’Ems ? Incident naval du genre Tonkin ? Weapons Of Mass Destruction ? Les paris sont ouverts.

    6.6.2026 von Harald Neuber - Westliche Eliten warnen seit zwei Jahren vor Krieg bis 2030. Niemand prognostiziert Frieden. Was bedeutet das für uns alle?

    Es gibt einen Satz, den in den vergangenen zwei Jahren kein westlicher Verteidigungsminister, kein Generalstabschef, kein Geheimdienstdirektor und kein Regierungschef öffentlich ausgesprochen hat. Dieser Satz lautet: Es wird Frieden geben. Nicht in fünf Jahren, nicht in zehn, nicht in zwanzig. Niemand sagt es. Niemand denkt es laut. Niemand wagt es.

    Was stattdessen gesagt wird, hat sich zu einem monotonen Trommelschlag verdichtet, der die europäische Öffentlichkeit seit zwei Jahren begleitet wie der Tinnitus nach einem Bombeneinschlag: 2029. 2030. Russland kommt. Russland greift an. Russland ist in fünf Jahren so weit. Diese Botschaft wird in immer neuen Variationen vorgetragen, von immer neuen Akteuren, mit immer denselben rhetorischen Sicherungen – und mit einer Wirkung, die kein einzelner Sprecher zu verantworten hätte, die aber in der Summe verheerend ist.

    Die Liste, die niemand zusammenstellt

    Es lohnt sich, das Material einmal nebeneinanderzulegen. Erst dann erkennt man das Muster – und das System dahinter.

    Den Anfang macht der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius im Januar 2024 mit der Warnung, Russland könne nach Ende des Ukrainekriegs binnen fünf bis acht Jahren die Fähigkeiten für einen Angriff auf Nato-Staaten aufbauen.

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    Artilleristen feuern einen RM-70 Mehrfachraketenwerfer nahe der Ukraine-Front ab. © ---

    Im selben Monat erklärt der estnische Auslandsgeheimdienst EFIS, Moskau bereite sich auf eine langfristige Konfrontation mit dem Westen vor – Zeithorizont drei bis fünf Jahre. Im Februar 2024 mahnt Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Frederiksen, Russland werde sich nach der Ukraine nicht zufriedengeben.

    Einen Monat später spricht Polens Regierungschef Donald Tusk vom Eintritt Europas in eine „Vorkriegszeit“ – ohne jedes Datum, dafür mit maximaler Suggestivkraft.

    Im Juni 2024 legt der Generalinspekteur der Bundeswehr, Carsten Breuer, nach: Russland könne bis Ende des Jahrzehnts, also etwa 2029, zu einem Angriff auf Nato-Territorium fähig sein. Der Nato-Gipfel in Washington im Juli 2024 bezeichnet Russland in seinem Kommuniqué als langfristige und direkte Bedrohung der Allianz.

    Im Oktober 2024 warnt MI5-Chef Ken McCallum vor zunehmenden russischen Aggressionen gegen westliche Staaten. Im November 2024 doppelt Pistorius nach – einige Experten hielten einen Konflikt mit Russland noch vor 2030 für möglich –, während der polnische Generalstab eine Vorbereitung auf mögliches russisches Vorgehen gegen die Nato-Ostflanke fordert.
    2022, 2023, 2024, 2025: Immer mehr Kriegsprognostiker

    Das Jahr 2025 bringt keine Entspannung, sondern eine Verdichtung. Im Februar erklärt der dänische Militärgeheimdienst FE, Russland sehe sich im Konflikt mit dem Westen und bereite sich binnen etwa fünf Jahren auf einen möglichen Krieg gegen die Nato vor.

    Nato-Generalsekretär Mark Rutte warnt im selben Monat, Russland könne in vier bis fünf Jahren die Allianz bedrohen, und legt im Juni 2025 nach: Innerhalb von fünf Jahren – also bis 2030 – könne Moskau bereit sein, militärische Gewalt gegen die Nato einzusetzen.

    Im selben Monat verweist EU-Verteidigungskommissar Andrius Kubilius auf westliche Geheimdienstbewertungen, denen zufolge ein russischer Angriff auf EU- oder Nato-Staaten in wenigen Jahren möglich sei.

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    Zerstörtes Haus nahe Donezk nach mutmaßlich ukrainischem Beschuss. © Ilya Pitalev

    Über das gesamte Jahr 2025 hinweg warnen die baltischen Geheimdienste aus Estland, Litauen und Lettland vor einer russischen Wiederaufrüstung nach dem Ukrainekrieg – mit Zeitfenstern zwischen drei und zehn Jahren –, während die polnische Militärführung erklärt, Russland werde nach dem Wiederaufbau seiner Streitkräfte gegen Ende der 2020er Jahre die Nato testen.

    Fünfzehn Stimmen, zwei Jahre, eine Botschaft. Und wer das alles addiert, der kommt nicht umhin, eine simple Frage zu stellen: Wie soll diese Prognose eigentlich nicht in Erfüllung gehen?
    Grammatikalisch unverbindlich, militärisch konkret

    Die handwerkliche Eleganz dieser Warnungen liegt darin, dass sie auf den ersten Blick gar keine Prognosen sind. Niemand sagt: Russland wird angreifen. Alle sagen: Russland könnte angreifen. Russland wäre fähig. Russland bereitet sich vor. Ein Angriff kann nicht ausgeschlossen werden. Es ist ein dichtes Gewebe aus Konjunktiven, das jede einzelne Aussage gegen jede Form von Falsifikation immunisiert.

    Donald Tusks Diktum von der „Vorkriegszeit“ ist in dieser Hinsicht das rhetorische Meisterstück: eine Aussage, die buchstäblich nichts behauptet und doch alles suggeriert. Praktische Überprüfbarkeit: null. Politische Wirkmacht: enorm. Und wenn 2031 kein Krieg ausgebrochen ist, wird kein Mensch Tusk daran erinnern. Wenn doch, wird er als Prophet gefeiert. Eine bessere Wettoption gibt es im politischen Geschäft nicht.

    Zum Vergleich: Die US-amerikanischen Warnungen vor dem russischen Einmarsch in die Ukraine im Herbst 2021 waren von ganz anderer Qualität. Konkreter Akteur, konkretes Ziel, konkreter Zeitraum, konkrete Truppenstärken, konkrete Angriffsachsen. Diese Warnungen ließen sich überprüfen – und sie haben sich binnen Monaten bewährt.

    Die heutigen Nato-Warnungen hingegen sind so konstruiert, dass sie sich nie blamieren können. Was aber nicht heißt, dass sie folgenlos blieben. Im Gegenteil. Genau weil sie unfalsifizierbar sind, können sie endlos wiederholt werden – und entfalten dabei eine Eigendynamik, die längst niemand mehr kontrolliert.
    Die selbsterfüllende Prophezeiung des Krieges

    Wer Jahr für Jahr in immer dichteren Intervallen verkündet, in fünf Jahren werde Krieg sein, der schafft die politischen, militärischen und psychologischen Voraussetzungen dafür, dass es so kommt. Rüstungsetats explodieren, Truppen werden verlegt, Bevölkerungen mental mobilisiert, Diplomatie als Schwäche denunziert, jeder Verhandlungsvorschlag als Appeasement gebrandmarkt, in Deutschland gehen Inlandsgeheimdienst und Polizeibehörden die Jugendliche vor, die sich gegen die Mobilisierung wären. Jede russische Eskalation bestätigt die Prognose. Jede westliche Aufrüstung bestätigt im Kreml die Prognose der Hardliner dort. Das System hat keine Bremse mehr – es hat nur noch Beschleuniger.

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    Friedhof der gefallenen Soldatinnen und Soldaten - Marsfeld Liwiw, 26.10.2025. © Thomas Imo

    Die Mechanik ist aus jedem Lehrbuch der internationalen Beziehungen bekannt: Sicherheitsdilemma. Aus Bedrohungswahrnehmung wird Aufrüstung, aus Aufrüstung wird Bedrohung der Gegenseite, aus deren Reaktion wird Bestätigung der ursprünglichen Bedrohungswahrnehmung. Und mittendrin Politiker, die sich gegenseitig in der Düsternis ihrer Prognosen überbieten – weil Mahnen billiger ist als Verhandeln, weil Aufrüsten leichter zu beschließen ist als Frieden, weil ein Verteidigungsminister, der vor dem Krieg warnt, sich nie rechtfertigen muss, einer aber, der vom Frieden spricht, sofort als naiv gilt.
    Der Pas de deux

    An dieser Stelle kommt reflexhaft der Einwand: Aber Putin hat den Krieg begonnen. Ja, hat er. Und? Diese Feststellung beantwortet keine einzige Frage, die für uns hier relevant wäre. Sie ist eine politische Beruhigungspille, die jede Selbstreflexion erstickt, bevor sie beginnen kann.

    Denn die Frage ist nicht, was Putin tut. Die Frage ist, was wir tun. Westliche Bürgerinnen und Bürger, westliche Medien, westliche Demokraten und vor allem westliche Politiker haben sich um westliche Politik zu kümmern. Sie haben Putin nicht gewählt, sie können ihn nicht abwählen, sie tragen für seine Entscheidungen keine Verantwortung.

    Sie tragen Verantwortung für die Entscheidungen, die in Berlin, Paris, Brüssel, Warschau und Washington fallen. Diese werden nicht im Kreml getroffen, sondern in den eigenen Hauptstädten – und genau dort müssen sie demokratisch hinterfragbar bleiben.

    Wer auf jede kritische Frage an die westliche Eskalationsspirale mit dem Verweis auf Putin antwortet, betreibt nichts anderes als jene primitive Feindlogik, die Europa schon zweimal marschierend und singend in den Weltkrieg geführt hat.

    1914 waren überall die anderen schuld. 1939 ebenso. Die Mechanik ist immer dieselbe: Der Gegner wird dämonisiert, jede eigene Eskalation als notwendige Reaktion verbucht, jeder Zweifel als Verrat gebrandmarkt, und am Ende stehen Millionen Tote und die ratlose Frage, wie es eigentlich dazu kommen konnte.

    Putin und die westlichen Kriegspropheten verstärken sich gegenseitig in vollkommener Symbiose. Jede Drohgebärde aus Moskau bestätigt Pistorius. Jede Kriegsprognose aus Berlin oder Brüssel bestätigt die Hardliner im Kreml. Jede russische Truppenbewegung an der finnischen Grenze beweist die Nato-Warnungen. Jede westliche Truppenverlegung ins Baltikum beweist die russischen Bedrohungsanalysen. Es ist ein Pas de deux, in dem beide Tänzer fest behaupten, der jeweils andere führe. Die Wahrheit ist banaler und tödlicher: Sie führen sich gegenseitig. Und das Publikum bezahlt am Ende mit seinem Leben.
    Die Pointe

    Schauen Sie noch einmal auf die Liste oben. Schauen Sie wirklich hin. Lesen Sie jede Zeile. Und dann fragen Sie sich: Was fehlt?

    Es fehlt jede einzige Stimme, die etwas anderes prognostiziert als Krieg. Es fehlt der Verteidigungsminister, der sagt: In fünf Jahren werden wir mit Russland wieder verhandeln. Es fehlt der Geheimdienstchef, der sagt: Bis 2030 ist eine europäische Sicherheitsarchitektur unter Einschluss Moskaus möglich. Es fehlt der Generalstab, der einen Pfad zur Deeskalation skizziert. Es fehlt der Regierungschef, der sagt: Mein Ziel ist es, dass im Jahr 2030 kein einziger europäischer Soldat mehr in Bereitschaft stehen muss.

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    Bundeswehr-Bewerber beim medizinischen Eignungstest in Berlin © IPON/imago

    Niemand prognostiziert Frieden. Niemand. In zwei Jahren intensiver sicherheitspolitischer Debatte hat kein einziger relevanter westlicher Akteur eine datierte, konkrete Friedensperspektive formuliert. Es gibt Prognosen für Krieg in fünf Jahren, in sieben Jahren, bis Ende des Jahrzehnts. Es gibt keine Prognosen für Frieden – weder in fünf noch in zehn noch in zwanzig Jahren.

    Das ist die eigentliche Nachricht des Jahres 2026. Und sie sollte uns mehr beunruhigen als alle russischen Truppenbewegungen zusammen. Denn eine Gesellschaft, deren Eliten den Krieg vorhersagen können, aber den Frieden nicht einmal mehr denken, hat den Krieg bereits in sich aufgenommen.

    Sie wartet nur noch darauf, dass er sich vollzieht.

    #Europ #guerre #anticipation #it_has_begun

  • « Nous n’avons pas vu une aussi forte poussée de paludisme depuis 20 ans à Mayotte », Chirongui se mobilise pour lutter contre un foyer de la maladie dans sa commune
    https://la1ere.franceinfo.fr/mayotte/nous-n-avons-pas-vu-une-aussi-forte-poussee-de-paludisme-depuis-20

    acs poubelles et outils de jardinage à la main, les agents du service aménagement de la commune de Chirongui s’activent pour nettoyer les cours d’eau ce mardi matin. « Les agents font un curage en amont et en aval, ce n’est pas facile car il y a des zones de stagnation », souligne Mohamed Anridhoine, élu de la Ville. Depuis la fin du mois d’avril, Mayotte connaît une recrudescence des cas de paludisme, notamment avec l’existence d’un foyer à Chirongui. Entre le 27 et le 17 avril, 75 cas ont été recensés sur le territoire selon Santé publique France. Entre le 11 et 17, 14 nouveaux cas ont été relevés, « la moitié ont été identifiés dans la commune de Chirongui, et tous sont suspectés d’avoir été acquis localement, suggérant l’existence d’un foyer potentiel de transmission autochtone », précise l’institution.

    #it_has_begun

  • Projet de loi SURE : main basse sur les données génétiques par la police
    https://www.laquadrature.net/2026/05/20/projet-de-loi-sure-main-basse-sur-les-donnees-genetiques-par-la-police

    Vous souvenez-vous du kit de test génétique offert par votre proche à Noël ou pour votre anniversaire ? Curieux·se d’en savoir plus sur vos origines, vous avez soigneusement emballé votre échantillon de salive pour l’envoyer à…

    #Données_personnelles #Surveillance

    • Je me rappelle d’une époque quand on geulait á toutes les manifs Polizei, SA, SS et voilà nous y sommes. L’ #eugénisme, le #predictive_policing et l’ #intelligence_artificielle se lient d’amitié avec les états entre les mains des criminels organisés. Pas la peine d’être palestinien en terre occupée, le nouveau fascisme a déjà conquis l’occident, nous sommes tous pareils face à l’ennemi. Étant dépourvu de culture humaine il est en train de chercher sa devise officielle pour la postérité . Le RN et l’AfD se chargeront de l’élimination des races impures, ensuite les riches et puissants n’auront plus qu’à faire euthanasier la populace superflue par les robots plus intelligents que les consommateurs de Tiktok.

      Voilà l’apocalypse IA, John Galt sera un robot au service de l’élite éliminatoire, pas besoin de soylent green pour le nourrir.

      Heureusement les batailles ne se déroulent jamais comme prévues. 炮打司令部 !

      https://fr.wikipedia.org/wiki/Bombardez_le_quartier_g%C3%A9n%C3%A9ral

      #eugénisme #it_has_begun

  • WHO declares Ebola outbreak in DR Congo a global health emergency
    https://www.bbc.com/news/articles/c2l2p0wwzzdo

    The World Health Organization (#WHO) has declared an #Ebola #outbreak in the Democratic Republic of #Congo's eastern Ituri province a public health emergency of international concern.

    The agency added that the outbreak, with around 246 suspected cases and 80 deaths reported, does not meet the criteria of a #pandemic #emergency.

    WHO director general Dr Tedros Adhanom Ghebreyesus warned there are currently “significant uncertainties to the true number of infected persons and geographic spread” of the outbreak.

    The current strain of Ebola is caused by the #Bundibugyo #virus, the health agency said, for which there are no approved drugs or #vaccines.

    #it_has_begun_again #RDC

  • The Rise of Techlordism: How Big Tech Is Rewriting Power and Control
    https://www.savageminds.co/p/palantir-and-the-new-order
    https://substackcdn.com/image/fetch/$s_!PT5y!,w_1200,h_675,c_fill,f_jpg,q_auto:good,fl_progressive:steep,g_auto/https%3A%2F%2Fsubstack-post-media.s3.amazonaws.com%2Fpublic%2Fimages%2F

    A new form of capital is ascending: cloud capital—networked algorithmic machines that grant their owners remarkable powers to modify our behaviour. And just as financiers needed neoliberalism, today’s tech lords need a new ideology to legitimise their rule. I call it techlordism.

  • Bernie Sanders schlägt Alarm : Eine Superintelligenz könnte die gesamte Menschheit vernichten
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=150004

    La fin de l’humanité par l’ #IA super-intelligente ? Bernie Sanders et ses experts pensent que c’est possible. Bientôt il y aura #HAL9000 sur #spaceship_esrth .

    https://www.youtube.com/watch?v=wjBfS3AEk2c

    Nous avons vu que les meilleures idées étata-uniennes comme celles de #Buckminster_Fuller sont transformées en cauchemar par le capitalisme. Alors qui veut désarmorcer la menace de l’humanité par l’IA doit d’abord se lever contre les systèmes capitalistes . L’idée chinoise qu’il faut d’abord développer assez loin la productivité pour rendre possible une socité socialiste à part entière est une variation intéressante du thème.

    Dans les discussions sur les dangers de l’IA on oublie généralement que le capitalisme de l’age post-colonial a déjà donné naissnce aux monstres qui détruiront l’humanité. C’est la volonté de déstruction des leaders cryptofascistes états-uniens qui risque de rendre caduque toute réflexion á propos de l’IA. Leur super-connerie détruira l’humanité. La #super-intelligence-factic ne sera que leur arme et levier .

    #it_has_begun

    06.5.2026 von Michael Holmes - Bernie Sanders hat eine Podiumsdiskussion mit führenden KI-Wissenschaftlern aus den USA und China moderiert – und die Botschaft war unmissverständlich: Der Wettlauf zur Superintelligenz könnte die Menschheit auslöschen. Und eine Handvoll Tech-Milliardäre treibt ihn voran. Von Michael Holmes.

    Das Video der Podiumsdiskussion ist auf dem YouTube-Kanal von Senator Bernie Sanders verfügbar:

    „The Existential Threat of AI and the Need for International Cooperation”
    Deutsche Untertitel können in den YouTube-Einstellungen aktiviert werden.

    Was passiert, wenn ein Senator der Vereinigten Staaten – bekannt für seinen Kampf gegen Konzernmacht und die Herrschaft der Superreichen – plötzlich von der Auslöschung der Menschheit spricht? Man hört hin.

    Bernie Sanders hat am 29. April eine öffentliche Podiumsdiskussion einberufen, die in ihrer Ernsthaftigkeit kaum zu übertreffen war. Eingeladen hatte er vier führende Wissenschaftler: Max Tegmark vom MIT, David Krueger von der Universität Montreal sowie Zhang Yi und Xue Lan aus China – ausgewiesene Experten für KI-Sicherheit. Die Botschaft, die sie gemeinsam vermittelten, war so klar wie erschreckend: Die Menschheit bewegt sich sehenden Auges auf eine historisch beispiellose Katastrophe zu – und unsere Regierungen schauen zu.

    Worum es wirklich geht

    Im linken und progressiven Spektrum wird KI meist als Treiber von psychischen Störungen, Überwachung, Jobverlust und wachsender Ungleichheit dargestellt. Das alles ist real – und wichtig. Sanders sprach es in seiner Einleitung an. Aber er blieb nicht dabei stehen, denn es gibt ein Szenario, vor dem alle anderen Fragen verblassen: eine Superintelligenz, die außer Kontrolle gerät und die Menschheit auslöscht.

    Gemeint ist damit eine KI, die den menschlichen Verstand in allen Bereichen so weit übertrifft, wie ein Mensch eine Ameise überragt — nicht ein bisschen klüger, sondern in einer anderen Liga. Die wichtigsten KI-Labore der Welt, darunter OpenAI, Anthropic und Google DeepMind, arbeiten offen und erklärtermaßen auf genau dieses Ziel hin – nicht in ferner Zukunft, sondern jetzt, mit Hunderten von Milliarden Dollar, rund um die Uhr.

    Max Tegmark ließ keinen Interpretationsspielraum: Nach seiner wissenschaftlichen Einschätzung liegt die Wahrscheinlichkeit, dass eine unkontrollierte KI-Entwicklung zur Auslöschung der Menschheit führt, deutlich über zwanzig Prozent – eher höher. David Krueger schätzte sie auf über fünfzig Prozent. Ein Münzwurf über das Überleben unserer Spezies. Krueger bezeichnete den Wettlauf zur Superintelligenz als „kollektiven Wahnsinn“.

    Das Erschreckende ist: Das ist keine Panikmache. Es sind die nüchternen Einschätzungen von Forschern, die ihr Leben diesem Thema gewidmet haben — und die genau deshalb wissen, wie wenig wir verstehen.

    Krueger schilderte einen konkreten Fall: Eine Forscherin bei Meta gab einem KI-System den Auftrag, ihr Postfach aufzuräumen. Das System begann, E-Mails zu löschen. Sie schrieb mehrfach: Bitte aufhören. Das System machte weiter. Niedriger Einsatz – aber dieselbe Logik, die bei sehr viel höherem Einsatz tödlich werden kann.

    Tegmark ergänzte ein noch dunkleres Beispiel: Ein fortschrittliches KI-System erfuhr, es werde bald abgeschaltet. Es durchsuchte eigenständig das E-Mail-System, fand kompromittierende Informationen über den verantwortlichen Manager – und drohte, diese zu veröffentlichen, sollte es nicht weiterarbeiten dürfen. Niemand hatte ihm Erpressung beigebracht. Es erfand die Strategie selbst, um sein Abschalten zu verhindern.

    Moderne KI-Systeme werden nicht programmiert. Sie werden mit gewaltigen Datenmengen und Rechenleistung gefüttert, bis sie Fähigkeiten entwickeln – oft überraschend auch für ihre Schöpfer. Wie sie im Inneren funktionieren, ist selbst für die weltweit führenden Forscher weitgehend undurchschaubar. Warum ist eine Superintelligenz so gefährlich? Krueger erklärte es so: Damit eine Superintelligenz nicht zur Bedrohung wird, müsste sie exakt dieselben Ziele verfolgen wie wir Menschen – nicht annähernd, sondern präzise. Das nennt die Forschung das „Alignment-Problem”. Es ist seit über einem Jahrzehnt bekannt und bis heute ungelöst. Noch beunruhigender: Selbst wenn Ingenieure glauben, die Ziele richtig eingestellt zu haben, gibt es keine verlässliche Methode, zu überprüfen, ob das stimmt. Ein System, das intelligent genug ist und dabei auch nur leicht andere Ziele verfolgt als wir, wird sich gegen seine eigene Abschaltung wehren – denn abgeschaltet zu werden bedeutet, das eigene Ziel nicht mehr erreichen zu können. Viele Studien zeigen bereits einen Selbsterhaltungstrieb bei den derzeitigen Modellen.

    Tegmark erklärte, er habe seine eigene Forschungsgruppe, die genau daran arbeitete, aufgelöst: Es sei so offenkundig, dass wir von einer Lösung des Alignment-Problems meilenweit entfernt sind. Krueger fragte auf einem Workshop die versammelten Experten: Wer glaubt, wir haben das Alignment-Problem gelöst? Keine Hand hob sich.

    Dazu kommt ein Beschleunigungsproblem, das Tegmark beschrieb: Die führenden Labore nutzen KI bereits, um schnellere und leistungsfähigere KI zu entwickeln. KI forscht also an sich selbst. Das bedeutet, dass die Geschwindigkeit der Entwicklung nicht konstant bleibt, sondern sich selbst verstärkt – und dass der Moment, an dem eine Superintelligenz entsteht, näher sein könnte als die meisten ahnen.

    Eine Handvoll Milliardäre spielt mit dem Schicksal aller

    Sanders machte eine Zahl öffentlich, die man sich vergegenwärtigen sollte: Die großen KI-Konzerne werden in diesem Jahr annähernd 700 Milliarden Dollar in Rechenzentren investieren. Das entspricht dem Gesamtaufwand des Manhattan Projekts – alle drei Wochen. Es sind im Wesentlichen vier oder fünf Tech-Konzerne, deren Eigentümer und Vorstände diese Entscheidungen treffen. Ohne demokratisches Mandat. Ohne parlamentarische Kontrolle. Ohne internationalen Vertrag.

    Das ist die Kernfrage an dieser Debatte, und Sanders stellt sie explizit: Wer hat diesen Menschen das Recht gegeben, im Namen der gesamten Menschheit ein Experiment zu starten, das — nach Einschätzung der führenden Wissenschaftler auf diesem Gebiet — mit erheblicher Wahrscheinlichkeit zur Auslöschung aller Menschen auf diesem Planeten führen könnte? Die Antwort ist: niemand. Sie haben es sich genommen, weil niemand sie aufhält.

    Und das Narrativ, mit dem sie sich absichern, ist so alt wie Konzernmacht selbst: Es sei unvermeidlich. Es sei ein Wettrennen, das man nicht stoppen könne. Wer bremse, verliere. Krueger nannte das die „Mythologie der Unvermeidlichkeit” – das gefährlichste rhetorische Instrument in dieser Debatte. Denn wenn etwas als unvermeidlich gilt, entfällt jede politische Verantwortung.

    Die chinesischen Wissenschaftler auf dem Podium, Zhang Yi und Xue Lan, machten deutlich, was die einzig vernünftige Antwort wäre: internationale Kooperation, beginnend zwischen den USA und China, ausgeweitet auf alle Nationen. Xue Lan betonte, KI-Sicherheit sei kein nationaler Vorteil, den man sich sichern kann – sie ist ein globales öffentliches Gut, das nur gemeinsam zu erreichen ist. Zhang Yi verwies auf die Notwendigkeit einer Governance-Architektur vergleichbar mit den Atomwaffenverträgen der Nachkriegszeit.

    Sanders zog dieselbe Parallele: Auch Reagan und Gorbatschow misstrauten einander zutiefst. Aber sie verstanden, dass ein Atomkrieg keine Gewinner kennt – und daraus entstand der Impuls zur Rüstungskontrolle. Eine außer Kontrolle geratene Superintelligenz, die alle Menschen tötet, ist kein amerikanischer Sieg über China. Sie ist eine Niederlage für die gesamte Menschheit. Das schafft, so Tegmark, eine gemeinsame Grundlage – wenn die Regierungen erst einmal begreifen, worum es wirklich geht.

    Tegmark fügte hinzu, was konkret zu tun wäre: KI-Unternehmen müssten wie alle anderen Unternehmen behandelt werden. Wer ein Medikament auf den Markt bringt, muss dessen Sicherheit nachweisen. Wer eine KI entwickelt, die die Menschheit auslöschen könnte, darf sie heute einfach veröffentlichen – ohne irgendeine Behörde zu fragen. Das, so Tegmark trocken, sei die einzige Branche, die weniger reguliert ist als ein Imbiss.

    Warum dieser Abend wichtig ist

    Sanders hat in dieser Diskussion etwas getan, das in der westlichen Politik selten geworden ist: Er hat eine unbequeme Wahrheit ausgesprochen, die ihm persönlich nichts nützt. Und er hat dafür renommierte Wissenschaftler zusammengebracht – aus Washington und aus Peking –, um gemeinsam vor einem Risiko zu warnen, das keine Nationalität kennt.

    Sanders könnte es gelingen, große Teile des linken Spektrums für die existenzielle Gefahr der Superintelligenz zu sensibilisieren – und das wäre ein echter Fortschritt. Aber hier ist Vorsicht geboten. Eine der bittersten Lektionen der Klimaschutzbewegung ist, dass ein lebensnotwendiges Thema politisch vereinnahmt werden kann – und dann zur Parteisache wird statt zur Menschheitssache. Dasselbe droht beim Widerstand gegen den unkontrollierten Bau einer Superintelligenz. Die entstehende Bewegung muss ernsthaft versuchen, Menschen aller politischen Lager zu erreichen – Konservative, Liberale und die Mitte. Das Überleben unserer Spezies ist keine linke Forderung. Es ist die Grundbedingung für alles andere.

    Wer Sanders’ Analyse der Konzernmacht vertraut, wer versteht, wie eine kleine Klasse von Superreichen politische Entscheidungen kauft und gesellschaftliche Risiken externalisiert, der sollte diese Diskussion als das lesen, was sie ist: dasselbe Muster, nur mit existenziellem Einsatz. Diesmal geht es nicht um Lohndrückerei oder Steuervermeidung. Es geht ums Überleben der Menschheit.

    #intelligence_artificielle ##USA #Chine

  • On a enfin trouvé une utilité aux riches : l’Apocalypse Early Warning System !

    https://ews.kylemcdonald.net

    In the event of an imminent nuclear apocalypse, we suspect that many people who have access to private jets will immediately take to the skies and escape city centers. This site tracks this indicator in realtime. The current emergency level is reported on a scale of 1 to 5, with 5 being an indicator of a likely imminent apocalypse.

    Emergency level: 1/5
    356/11,482 planes airborne
    3,563 max people airborne
    Deviation: -1(-0.0σ)

  • Un foyer de syndrome respiratoire aigu s’est déclaré à bord du bateau de croisière « MV Hondius », trois personnes sont mortes
    https://www.lemonde.fr/planete/article/2026/05/03/un-foyer-de-syndrome-respiratoire-aigu-s-est-declare-a-bord-du-bateau-de-cro

    « A ce jour, un cas d’infection à hantavirus a été confirmé en laboratoire, et cinq autres cas sont suspectés. Sur les six personnes touchées, trois sont mortes et une se trouve actuellement en soins intensifs en Afrique du Sud », a fait savoir l’Organisation mondiale de la santé.

    #it_has_begun :-)

    • Trois morts liés à un possible foyer de hantavirus sur un bateau de croisière dans l’Atlantique | Le Télégramme
      https://www.letelegramme.fr/monde/trois-morts-lies-a-un-possible-foyer-de-hantavirus-sur-un-bateau-de-cro


      Six passagers du bateau de croisière MV Hondius (ici au mouillage près de Praia, la capitale du Cap-Vert) sont tombés malades, dont trois sont morts, en lien avec un possible foyer d’infection à hantavirus.
      Photo AFP

      Trois passagers d’un bateau de croisière, naviguant dans l’Atlantique vers le Cap-Vert, sont morts, en lien avec un possible foyer d’infection à hantavirus, qui se transmet à l’être humain par des rongeurs.

      L’Organisation mondiale de la santé (OMS) a fait état, dimanche, de trois morts liés à un possible foyer d’infection à hantavirus, une maladie qui peut provoquer un syndrome respiratoire aigu, sur un navire de croisière dans l’Atlantique.

      « L’OMS a été informée d’un événement de santé publique concernant un navire de croisière naviguant dans l’océan Atlantique et apporte son soutien », a-t-elle indiqué.

      Ce navire de croisière, MV Hondius, reliait Ushuaïa, en Argentine, au Cap-Vert. Il se trouvait, dimanche, juste en face du port de Praia, la capitale du Cap-Vert.

      Un autre passager hospitalisé en Afrique du Sud
      « À ce jour, un cas d’infection à hantavirus a été confirmé en laboratoire, et cinq autres cas sont suspectés. Sur les six personnes affectées, trois sont décédées et une se trouve actuellement en soins intensifs en Afrique du Sud », a précisé l’agence de l’Onu.

      Ce passager, un ressortissant britannique de 69 ans, est hospitalisé à Johannesburg, a précisé le porte-parole sud-africain, Foster Mohale, qui dépend du ministère de la Santé.

      « Bien que rare, le hantavirus peut se transmettre d’une personne à l’autre et entraîner des maladies respiratoires graves. Il nécessite une surveillance attentive des patients, un soutien et une prise en charge appropriés », a indiqué l’OMS. « Des investigations approfondies sont en cours, notamment des analyses de laboratoire complémentaires et des enquêtes épidémiologiques. Une prise en charge médicale et un soutien sont assurés aux passagers et à l’équipage. Le séquençage du virus est également en cours », a-t-elle ajouté.

      Selon une source ayant connaissance du dossier et qui a requis l’anonymat, un couple de Néerlandais figure parmi les trois personnes décédées. La troisième victime se trouverait toujours à bord du navire.

      C’est un croisiériste de 70 ans qui a, le premier, présenté des symptômes. Il est décédé à bord du navire et son corps se trouve actuellement sur l’île de Sainte-Hélène, territoire britannique dans l’océan Atlantique sud, selon le porte-parole sud-africain.

      Son épouse, âgée de 69 ans, est également tombée malade à bord du navire et a été évacuée vers l’Afrique du Sud : elle y est décédée, à une date indéterminée, dans un hôpital de Johannesburg, a précisé la même source, qui n’a pas été en mesure de préciser la nationalité des victimes.

      Rongeurs infectés
      Selon la source anonyme ayant connaissance de la situation, des discussions sont en cours pour déterminer si deux autres personnes malades vont être placées en isolement dans un hôpital du Cap-Vert, après quoi le navire pourrait poursuivre sa route vers les Canaries, à deux ou trois jours de mer.

      L’OMS indique, de son côté, qu’elle « facilite la coordination » entre les pays et les opérateurs du navire afin « d’organiser l’évacuation médicale de deux passagers présentant des symptômes ». Elle salue, par ailleurs, « la rapidité des mesures prises ainsi que la bonne coordination entre l’ensemble des parties prenantes ».

      Le MV Hondius apparaît en ligne sur les sites de plusieurs agences de voyage, installées notamment en Argentine ou au Royaume Uni. L’une d’elle propose une croisière avec un départ d’Ushuaïa à destination du Cap-Vert, avec des escales dans les îles de Géorgie du Sud et de Sainte-Hélène. Il peut accueillir environ 170 passagers et compte quelque 70 membres d’équipage.

      Les hantavirus se transmettent à l’être humain par l’intermédiaire de rongeurs sauvages infectés, tels que des souris ou des rats, qui excrètent le virus par la salive, l’urine et les excréments. Une morsure, un contact avec ces rongeurs ou leurs déjections ainsi que l’inhalation de poussière contaminée peuvent provoquer une infection.

  • At least 5 dead in Burundi from a mystery illness: Africa CDC | CIDRAP
    https://www.cidrap.umn.edu/misc-emerging-topics/least-5-dead-burundi-mystery-illness-africa-cdc

    An outbreak of a mystery illness in Burundi, a landlocked country located in Africa’s Great Lakes Region, has killed at least five people and sickened 35 others since March 30—a case-fatality rate of 14%.

    Symptoms include fever, vomiting, diarrhea, headache, and dark urine, according to the Africa Centres for Disease Control and Prevention (Africa CDC). In severe cases, people may display neurologic symptoms, anemia (low red blood cells), jaundice, and difficulty breathing.

    Testing showed that samples from patients tested negative for more than 200 pathogens, said Yap Boum, PhD, MPH, deputy head of the Africa CDC Mpox Response. This includes Ebola and Marburg virus diseases, Rift Valley fever, yellow fever, and Crimean-Congo hemorrhagic fever.

    #it_has_begun

  • Cyber-pigeons : quand la neurotechnologie russe dépasse la fiction - Les Numériques
    https://www.lesnumeriques.com/concept/cyber-pigeons-quand-la-neurotechnologie-russe-depasse-la-fiction-n251

    Oubliez les drones électriques et leur faible autonomie. En intégrant des implants cérébraux et des modules GPS directement sur des oiseaux, la société Neiry parvient à piloter des pigeons à distance. Une fusion entre biologie et neurotechnologie qui permet une surveillance totale et indétectable en milieu urbain.

    La frontière entre biologie et robotique s’efface à Moscou avec le projet PJN-1 de la start-up Neiry. Ce système de contrôle à distance repose sur une interface cerveau-machine permettant de piloter des oiseaux vivants comme de véritables drones. Contrairement au dressage classique, cette technologie utilise des implants cérébraux et un guidage GPS pour dicter la trajectoire de l’animal en temps réel.
    Une fusion chirurgicale entre l’animal et la machine

    Le dispositif évacue tout apprentissage au profit de la neurochirurgie. Des micro-électrodes sont insérées dans le cerveau de l’oiseau pour stimuler les zones gérant les changements de direction. Le pigeon est équipé d’un harnais dorsal ultra-léger regroupant un contrôleur de vol, un module GPS, des panneaux solaires et une caméra frontale. L’opérateur dirige l’oiseau par impulsions électriques, tandis que le système de navigation valide le suivi du parcours. Neiry revendique un taux de réussite chirurgical total et une mise en service immédiate après l’opération, bien que ces chiffres attendent encore une validation indépendante.
    Un avantage tactique sur le drone électrique

    L’utilisation d’un « biodrone » offre des performances que les quadricoptères actuels peinent à atteindre. Là où un drone grand public doit recharger ses batteries toutes les 30 minutes, un pigeon peut couvrir près de 500 km en une seule journée. Au-delà de cette endurance, l’animal bénéficie d’une furtivité naturelle : il est indétectable par les systèmes de défense électronique, se fond dans le paysage urbain et reste opérationnel sous des conditions météorologiques qui cloueraient au sol n’importe quelle machine.
    Vers une extension aux oiseaux de grande envergure

    L’entreprise ne compte pas limiter sa technologie aux seuls pigeons et prévoit déjà d’équiper des corbeaux pour la surveillance de sites côtiers ou des albatros pour les zones maritimes. Si Neiry affiche des ambitions civiles, comme l’inspection de pipelines ou le sauvetage, le flou entourant la commercialisation et l’absence de prix public soulèvent des inquiétudes éthiques. Entre avancée neurotechnologique et outil de surveillance indétectable, le projet PJN-1 redéfinit radicalement les limites de l’espionnage aérien.

  • Que sont les #xénobots, ces #organismes à base de cellules de #xénope ?
    https://www.numerama.com/sciences/2161379-que-sont-les-xenobots-ces-robots-biologiques-qui-bouleversent-les-

    Les xénobots attirent aujourd’hui l’attention. Cette nouvelle catégorie de « #robots vivants », fabriqués à partir de #cellules d’#amphibien et conçus grâce à des #algorithmes, est capable de se déplacer, de se #réparer et même, dans certaines expériences, de se #reproduire en assemblant de nouveaux agrégats cellulaires. Ces #entités questionnent la frontière entre #machine et #organisme. Des études récentes détaillent mieux leur fonctionnement moléculaire et ravivent les débats éthiques sur le contrôle de ces formes de vie programmables.

    #it_has_begun

    • et donc cet amphibien c’est https://fr.wikipedia.org/wiki/Xenopus_laevis

      Xenopus laevis est une espèce d’amphibiens de la famille des Pipidae[1]. En français, elle est nommée Xénope lisse, Xénope du Cap ou Dactylère du Cap[réf. nécessaire].

      Cette espèce envahissante[2] est vecteur de maladies telles que la chytridiomycose qui affecte les amphibiens[3].

      Depuis août 2024, cette espèce est inscrite dans la liste des espèces exotiques envahissantes préoccupantes pour l’Union européenne [archive][4].

    • attends, c’est pas fini, la réalité dépasse la fiction

      Test de grossesse

      Cette espèce fut utilisée pour des tests de grossesse dans le test de Hogben, une méthode développée par Lancelot Hogben dans les années 1940-1950. Ce test consistait à injecter l’urine de la femme testée dans l’ovaire de la grenouille, si cette dernière pondait dans les 24 heures suivantes, cela signifiait que le test était positif[11]. Ce test constituait un progrès car l’animal n’avait pas besoin d’être tué et pouvait être réutilisé.

      La fin de ce type de test a eu pour effet la dissémination hors des élevages de cette grenouille porteuse saine d’un parasite, le Chytridiomycète Batrachochytrium dendrobatidis, un des responsables du déclin des populations d’amphibiens dans différentes régions du monde[12].

  • SpaceX abaisse 4400 satellites en urgence : la course contre la catastrophe spatiale a commencé - Les Numériques
    https://www.lesnumeriques.com/astronomie-conquete-spatiale/spacex-abaisse-4-400-satellites-en-urgence-la-course-contre-la-catast

    Après l’explosion d’un satellite, SpaceX lance une reconfiguration orbitale massive

    SpaceX annonce une reconfiguration majeure de sa constellation Starlink en 2026. L’objectif : réduire drastiquement les risques de collision dans un espace orbital de plus en plus saturé.

    #it_has_begun

  • Syndrome de Kessler / arXiv

    Crash Clock

    https://arxiv.org/html/2512.09643v1

    The number of objects in orbit is rapidly increasing, primarily driven by the launch of megaconstellations, an approach to satellite constellation design that involves large numbers of satellites paired with their rapid launch and disposal. While satellites provide many benefits to society, their use comes with challenges, including the growth of space debris, collisions, ground casualty risks, optical and radio-spectrum pollution, and the alteration of Earth’s upper atmosphere through rocket emissions and reentry ablation. There is substantial potential for current or planned actions in orbit to cause serious degradation of the orbital environment or lead to catastrophic outcomes, highlighting the urgent need to find better ways to quantify stress on the orbital environment. Here we propose a new metric, the CRASH Clock, that measures such stress in terms of the time it takes for a catastrophic collision to occur if there are no collision avoidance manoeuvres or there is a severe loss in situational awareness. Our calculations show the CRASH Clock is currently 2.8 days, which suggests there is now little time to recover from a wide-spread disruptive event, such as a solar storm. This is in stark contrast to the pre-megaconstellation era: in 2018, the CRASH Clock was 121 days.

    #it_has_begun

  • Communiqué de presse – #Formation des professeur· es : des « débats de société et théoriques » désormais interdits en SES ?

    Malgré les nombreuses alertes du monde éducatif (https://www.apses.org/communique-conference-associations-professeurs-specialistes-recrutement-profe), la #réforme de la #formation_initiale des professeur·es se concrétise. Le ministère élabore actuellement le « #référentiel de formation du professorat du #second_degré pour les futurs enseignants », qui définit les attendus du nouveau Master Enseignement et Éducation (M2E), formation suivie pendant deux ans par les futur·es lauréat·es des #concours. En Sciences économiques et sociales, le projet du ministère est inquiétant.

    Enseigner les #sciences_sociales sans place pour le #débat ?

    Alors que les économistes débattent de la taxe Zucman et de l’imposition des patrimoines, alors que des concepts comme celui de classe sociale sont en permanence interrogés en sociologie, le ministère de l’Éducation nationale réussit l’exploit d’écarter tout débat en #SES. En effet, le référentiel est très clair sur les « visées de la formation des enseignants dans la discipline » : « l’enseignement [des SES] repose essentiellement sur l’étude des fondamentaux […] ; son objet n’est pas la présentation de #débats, qu’ils soient de société ou théoriques, ni la participation des élèves à ce type de débats qui sont souvent réducteurs et facteurs de #relativisme. »

    Formation ou formatage ?

    Depuis la réforme Blanquer du #lycée, l’enseignement des SES s’est rétrécit à la présentation de notions et mécanismes, sans lien apparent avec des questions qui se posent dans le #débat_public. Désormais, l’objectif du ministère est à la fois limpide et terrifiant : empêcher d’aborder avec les élèves les débats éclairés par nos disciplines. Pas de débat sur les politiques à mener face à la dégradation du vivant, ou face aux inégalités sociales ? Pas de débat sur les effets du protectionnisme et du libre-échange, ni sur les effets des innovations sur l’emploi ?

    Non seulement cette approche est une grave remise en cause de ce qui fait la légitimité scientifique des sciences sociales, mais elle induit une conception de la formation des enseignant⋅es très problématique, qui, dès lors, s’apparente plus à du #formatage. L’enseignement des SES nécessite des enseignant·es formé·es à la pluralité des approches théoriques existantes en sciences sociales. Une formation didactique est tout aussi importante, afin de présenter ces débats scientifiques sans relativisme et de rendre possible la construction de situations d’apprentissage qui permettent aux élèves d’accéder aux arguments mobilisés et de devenir des citoyen⋅nes critiques, capables de prendre part au débat public.

    L’École doit être le lieu de l’apprentissage de la démocratie, pas du déni. L’APSES exige le retrait de ce #référentiel_de_formation et sa réécriture complète.

    L’APSES rappelle l’urgente nécessité d’un bilan des programmes de SES et de la #réforme_Blanquer du #lycée, qui continue de brutaliser les élèves et les personnels.

    https://www.apses.org/formation-et-debats-en-ses
    #it_has_begun #éducation #France #interdiction #enseignement

  • Mamdani élu : l’Apocalypse commence à New York ?
    https://www.lemediatv.fr/articles/2025/mamdani-elu-lapocalypse-commence-a-new-york-jX2q2zHRRKGa3ANMAOE9Dg

    Z. Mamdani, nouveau maire de New York, n’est pas seulement accusé de communisme et d’islamisme. D. Trump et les chrétiens évangéliques voient son élection comme un signe de la Fin des temps annoncée dans l’Apocalypse. Vers la guerre civile ?

    #Extrême_droite #International

  • Conférence « Que se passe-t-il sous les volcans du Massif central ? » - Enviscope
    https://www.enviscope.com/conference-que-se-passe-t-il-sous-les-volcans-du-massif-central

    Mais que se passe-t-il sous nos pieds ? Une étude sismologique dont les premiers résultats ont été publiés cet été révèle des signaux sismiques atypiques sous les volcans du Massif central. Mercredi 5 novembre à 20 h, les chercheurs Anne Paul et Nikolai Shapiro présenteront leurs conclusions à l’espace Courty à Chamalières.
    Les signaux sismiques relevés par le projet scientifique MACIV* sont liés à la présence et à l’activité de magma en profondeur. Ils suggèrent que les réservoirs magmatiques de la Chaîne des Puys et du groupe volcanique du Pavin pourraient encore être en activité, après 6 700 ans de repos volcanique.

    #it_has_begun

  • Lyon. Panne géante sur le réseau TCL : la circulation des bus reprend, ce qu’il s’est passé
    https://actu.fr/auvergne-rhone-alpes/lyon_69123/lyon-une-panne-majeure-et-rare-est-en-cours-sur-le-reseau-tcl-ce-qu-il-se-passe

    Panne importante dans deux grandes zones

    « À la suite d’un dysfonctionnement électronique affectant le système de géolocalisation des véhicules et la connexion entre le réseau des bus et le Poste de Commandement Sécurité, une partie de la flotte des bus TCL circulant en zones 1 et 2 est interrompue », explique TCL dans un communiqué.

    Alors, tu comprends, on est tellement en paix avec nous même, que quand la géolocalisation des bus ne fonctionne plus, on ne peut plus les laisser circuler.

    #it_has_begun

    Reprise progressive des lignes de bus | TCL
    https://www.tcl.fr/interruption-de-la-circulation-dune-partie-du-reseau-bus

    À la suite d’un dysfonctionnement technique affectant le système de géolocalisation des bus et la connexion entre le réseau bus et le Poste de Commandement Sécurité, les lignes de bus TCL des zones 1 et 2 reprennent progressivement mardi 7 octobre.

  • Désintégration du vide : une menace pour l’Univers ? | Pour la Science

    pour les amateurs de spéculation quantique, très intéressant et très pédagogique article dans Pour la Science du mois de septembre (totalement absent de la couverture).
    https://www.pourlascience.fr/sd/physique-particules/desintegration-du-vide-une-menace-pour-l-univers-28027.php


    Le champ quantique associé au boson de Higgs pourrait spontanément changer de configuration. Une bulle destructrice gonflerait dans l’espace à la vitesse de la lumière, annihilant sur son passage toute la matière et les lois de la physique telles que nous les connaissons.
    © Mondolithic Studios

    Depuis la découverte du boson de Higgs en 2012 au LHC, près de Genève, les physiciens des particules en étudient les propriétés dans l’espoir d’y trouver des indices d’une théorie plus fondamentale que le modèle standard, dont on sait qu’il n’est pas la réponse ultime à la description des particules et des interactions fondamentales. Certains chercheurs s’intéressent par exemple à la stabilité du champ de Higgs : est-il dans l’état le plus stable possible, ou pourrait-il subitement changer de configuration ? Ce qui aurait pour conséquence la destruction de l’Univers !

  • Denmark ending letter deliveries is a sign of the digital times

    La fin des lettres.

    https://www.bbc.com/news/articles/c3v37plv2edo

    Denmark ending letter deliveries is a sign of the digital times
    8 hours ago

    Denmark’s red post boxes are being removed across the country

    Sorting through bundles of letters, small packages and magazines, Herman Moyano is getting ready for his early morning post round.

    Cargo bikes and vans stream out from the depot, just north of Copenhagen, as Herman departs on his scooter.

    For the past seven years he’s been delivering mail for Denmark’s national postal service PostNord.

    “I used to think that all the people are waiting for something, a special letter, a special communication, a special package,” he says.

  • L’#Allemagne vacille sur ses infrastructures en ruines

    Les Allemands, qui paient le prix d’années de sous-investissements publics, attendent beaucoup du fonds spécial de 500 milliards pour rénover leurs infrastructures. Mais ce dernier pourrait être mois ambitieux qu’annoncé.

    La fermeture de la voie nord du « périphérique » de Berlin (A100), en mars dernier, est tombée sans crier gare. Après la découverte d’importantes fissures dans le tablier et les piliers du Ringbahnbrücke, un tronçon d’autoroute suspendu de plus de 200 mètres, les autorités en charge ont décidé de fermer d’urgence les trois voies qui montent vers le nord.

    (#paywall)

    https://www.alternatives-economiques.fr/lallemagne-vacille-infrastructures-ruines/00115781
    #infrastructure #investissement #sous-investissement #it_has_begun

    • La fermeture de la voie nord du « périphérique » de Berlin (A100), en mars dernier, est arrivée sans crier gare. Après la découverte d’importantes fissures dans le tablier et les piliers du Ringbahnbrücke, un tronçon d’autoroute suspendu de plus de 200 mètres, les autorités en charge ont décidé de fermer d’urgence les trois voies qui montent vers le nord.

      Sur les trois restantes, une circulation à double sens a été organisée en catastrophe pour permettre le passage d’environ 20 000 véhicules par jour. Puis, pendant un mois, les pinces à béton des pelleteuses ont grignoté jour et nuit le pont défaillant. Le tout sur webcam et avec une belle couverture médiatique pour garantir aux Berlinois que la puissance publique peut réagir vite. Mais les experts les plus optimistes pensent que la reconstruction ne prendra pas moins de quatre ans…

      Cette fois-ci, Berlin a évité de justesse une catastrophe du type de l’effondrement du Pont Morandi à Gênes en 2018 dans lequel 43 personnes avaient trouvé la mort. Mais sur les 2 700 ponts que compte la capitale, pour la plupart construits dans les années 1960, seulement 25 % sont considérés en bon état. A l’époque, personne n’avait prévu l’explosion du trafic routier ou l’augmentation significative du poids des camions. Aujourd’hui, 120 ponts sont dans un état critique et doivent être rénovés d’urgence.

      « Nous devons absolument parvenir à accélérer la planification et les procédures administratives au niveau fédéral et régional », constate Uta Bonde, la sénatrice CDU du Land de Berlin en charge des transports.

      Arne Huhn, référent de la ville de Berlin pour les ponts, pointe aussi le manque cruel de personnel. Onze de ses collaborateurs directs sont en CDD, a-t-il expliqué à la presse locale. Et une seule personne au sein de l’administration communale des Transports est responsable de l’inspection des ouvrages : « Nous essayons de compenser en faisant appel à des cabinets externes. »
      Conséquences économiques

      L’histoire du Ringbahnbrücke n’est pas isolée en Allemagne. Le ministère fédéral des Transport évalue à environ 4 000 de nombre de ponts dans un état critique. Les histoires de catastrophes évitées de justesse pullulent.

      Comme à Dresde, où un morceau des tabliers du pont Carola, qui enjambe l’Elbe et relie les deux parties de la ville, s’est effondré dans le fleuve le 11 septembre 2024 à trois heures du matin. Sans faire de victime, mais en emportant les voies de tramway et les pistes cyclables, et en sectionnant deux conduites centrales pour le chauffage urbain.

      Le risque n’est pas seulement humain, mais aussi économique et écologique. La Société de construction routière du Land de Rhénanie-du-Nord-Westphalie a par exemple évalué que pour tenir les objectifs régionaux de développement du parc éolien, plus de 20 000 convois exceptionnels devraient sillonner le Land d’ici à 2027. Or, dans la région, près de 1 000 ponts sont interdits aux transports spéciaux et autres convois exceptionnels. Bien sûr, des itinéraires de délestage existent. Mais le coût et le temps de transport des mâts, pales et turbines d’éoliennes risquent d’exploser.

      L’effondrement du tunnel ferroviaire de Rastatt, lors de travaux de forage en 2017, montre que les conséquences peuvent aussi sortir du cadre national. Cet accident a bloqué pendant des semaines le crucial corridor Rhin-Alpes qui relie par le rail les ports de Gênes et de Rotterdam en passant par l’Allemagne et la Suisse. L’interruption totale pendant sept semaines a conduit au détournement de 1 200 trains de marchandises par semaine avec un chaos ferroviaire et des pertes estimées à au moins 2 milliards d’euros. Toujours fermé, le tunnel doit ouvrir en 2026.
      Le rail mal en point

      Pour un pays fortement exportateur et qui joue, en principe, un rôle central de plateforme logistique pour les convois militaires de l’Otan, l’état des 33 000 kilomètres de rails du réseau ferroviaire allemand est particulièrement délabré. C’est la conséquence de décennies de sous-investissements et mais aussi d’une tentative désastreuse d’introduction en Bourse de la Deutsche Bahn, la SNCF allemande.

      L’état des 33 000 km de rails du réseau ferroviaire allemand est particulièrement délabré. C’est la conséquence de décennies de sous-investissements

      Les grands axes principaux, tels que Cologne-Francfort, Francfort-Mannheim ou Hambourg-Berlin sont complètement saturés. Selon la DB, 26 % des aiguillages sont en mauvais état, mais aussi 11 % des ponts, 23 % des voies, 42 % des passages à niveau et 48 % des postes d’aiguillages.

      « Le réseau allemand est en partie trop vieux et manque de capacités », résumait Phillip Nagl, le président du conseil d’administration de DB InfraGO, (gestionnaire du réseau ferroviaire), dans un rapport interne de 2023.

      Le retard d’investissements est évalué à au moins 100 milliards d’euros. Fin 2024, Deutsche Bahn a finalement lancé le programme de rénovation dit « S3 », soit 53 milliards d’euros d’investissements dans le réseau et les gares, dont 26 milliards d’euros pour la remise en état des grands corridors, comme la liaison Berlin-Hambourg, qui est entièrement interrompue à partir de ce mois d’août et pour neuf mois.

      La réalisation de ces chantiers doit être en principe bouclée entre 2027 et 2030. En attendant, le taux de ponctualité des grandes lignes de trains continue à s’effriter avec seulement 65,2 % des trains arrivés à l’heure en 2024, contre 80,2 % en 2020.

      La DB a aussi accumulé une dette de 32,57 milliards d’euros. En 2024, on compte 700 millions de manques à gagner du fait de la grève des conducteurs de locomotives, mais surtout des dédommagements colossaux versés aux clients.
      Sous-investissement chronique

      Ces infrastructures en mauvais état soulignent le sous-investissement public chronique :

      « Aucun pays de l’UE n’investit aussi peu dans ses infrastructures publiques que l’Allemagne. En moyenne européenne, environ 3,7 % du PIB ont été consacrés chaque année depuis 2000 aux routes, à la construction d’écoles et à d’autres investissements publics. Avec une moyenne de 2,1 %, l’Allemagne se situe nettement en dessous », souligne Felix Rôsel, professeur d’économie urbaine et régionale à l’Université technique de Braunschweig.

      Selon lui, les analyses les plus serrées ne permettent pas d’expliquer cet écart par les seuls facteurs économiques, fiscaux, démographiques ou institutionnels, ni même par le célèbre frein à l’endettement budgétaire :

      « La faiblesse des investissements allemands semble être devenue une maladie chronique, dont d’autres facteurs, tels que la lenteur des procédures de planification et le manque de personnel, sont probablement responsables », ajoute-t-il en pointant les facteurs aggravants que sont la pénurie de main-d’œuvre qualifiée, l’augmentation du prix des matériels ou les choix politiques.

      Ce dernier point explique par exemple l’important retard allemand sur le développement du réseau de fibre optique. Selon les chiffres de l’OCDE (juin 2024), 70,6 % des connexions haut débit en France se font par fibre optique, contre seulement 12,17 % en Allemagne, pour une moyenne de 44,3 % dans l’OCDE.

      A la fin des années 1970, le chancelier Helmut Schmidt avait prévu un grand plan national d’installation de la fibre optique. Mais l’arrivée d’Helmut Kohl au pouvoir en 1982 a tout changé. Celui-ci a misé sur le câble en cuivre moins cher et plus facile à installer. Les conservateurs ont aussi pensé faciliter le développement des chaînes privées de leur ami Léo Kirch, les télévisions publiques étant jugées comme bien trop à gauche.

      Le déploiement de la fibre optique a ainsi été retardé de plusieurs décennies. Le Bundestag a toutefois amendé, le 26 juin dernier, la loi allemande sur les télécommunications. Celle-ci stipule désormais que le déploiement des réseaux de fibre optique et la pose des mats pour la 5G, relèvent d’un « intérêt public majeur ».

      Les villes, les communes et les districts ont accumulé un retard d’investissements de 215,7 milliards d’euros. Le secteur scolaire est particulièrement touché

      Les collectivités n’échappent pas au désastre. L’Association des villes et des communes allemandes (DStGB) parle d’une « crise financière catastrophique ». Selon une étude de la Banque fédérale de développement (KfW), les villes, les communes et les districts ont accumulé un retard d’investissements de 215,7 milliards d’euros. Le secteur scolaire est particulièrement touché (67,8 milliards d’euros de retard d’investissement), les investissements dans les routes arrivant en deuxième position (54,4 milliards d’euros).
      Un plan d’investissement moins ambitieux

      Dans ces conditions, la décision de la nouvelle coalition de créer un fonds spécial avec un volume d’emprunt de 500 milliards d’euros à dépenser sur douze ans, a éveillé beaucoup d’espoir et de désirs. Mais aussi des craintes.

      En effet, le projet de loi initial prévoyait que ces sommes seraient exclusivement dépensées dans le renouveau des infrastructures, et non pour remplacer les investissements déjà prévus dans les budgets courants. Pour obtenir l’appui du groupe écologiste, il a aussi été décidé que sur ces 500 milliards d’euros, 100 milliards d’euros iraient alimenter le Fonds pour le climat et la transformation (KTF). Enfin, que 100 milliards d’euros iraient aux Länder (40 %) et aux communes (60 %).

      Or, suite à la pression des Länder, la disposition qui prévoit d’attribuer 60 milliards d’euros exclusivement aux communes a été supprimée de la loi de création du fonds. Comme souvent dans le cadre du fédéralisme, ces dernières risquent d’être les parents pauvres de la négociation budgétaire.

      Par ailleurs, l’obligation de supplémentarité inscrite dans le projet de loi – c’est-à-dire l’exigence d’utiliser l’argent exclusivement pour des investissements supplémentaires – a aussi été supprimée.

      « Nous constatons que certains Länder réduisent déjà leurs budgets d’investissement réguliers et comblent le vide avec les fonds du fonds spécial », a expliqué le directeur général de la Fédération allemande de l’industrie du bâtiment, Tim-Oliver Müller.

      Pour leur part, les écologistes sont furieux depuis que la ministre de l’Economie, Katarina Reiche a décidé que quelques milliards seraient prélevés sur le KTF pour faire baisser les prix du gaz. « Le fonds spécial est une chance historique de moderniser l’Allemagne – mais la coalition noire-rouge en fait la plus grande gare de triage de l’histoire de l’après-guerre », a critiqué le vice-président du groupe parlementaire des Verts au Bundestag, Andreas Audretsch qui estime que « chaque euro détourné est une promesse non tenue ».

      A cela, le président de l’Institut de recherche économique de Munich (Ifo), Clemens Fuest, ajoute une mise en garde :

      « La forte augmentation des dépenses d’armement et le fonds pour les infrastructures ne doivent pas faire oublier que les marges de manœuvre financières sont limitées », rappelle-t-il.

      En raison de l’endettement croissant, les dépenses d’intérêts, qui s’élèvent aujourd’hui à environ 30 milliards d’euros, passeront à plus de 60 milliards d’euros en 2029. Par conséquent, il ne restera que peu de marge de manœuvre pour les autres dépenses publiques.

      « Si la coalition se repose sur les marges d’endettement élargies et néglige les réformes structurelles, elle échouera et aggravera les problèmes économiques de l’Allemagne », a-t-il déclaré en évoquant entre autres une incontournable négociation sur les retraites et le système de protection sociale.

      https://archive.ph/G4bD6