• Wie ein andres gutes Land
    ▻https://www.nd-aktuell.de/artikel/1202994.brechts-kinderhymne-wie-ein-andres-gutes-land.html

    Wer hat denn da aus Johannes’ Hymnen-Becherchen getrunken ? Bertolt Brecht (l.), kein Staatsdichter, und Johannes R. Becher, Kulturminister der DDR Foto : dpa ; IMAGO/TT

    L’hymne nationale allemande est moche et réactionnaire. On a raté l’occasion d’adopter l’hymne des enfants de Brecht. On s’en rappellera après la fin de l’état des riches exploiteurs.

    7.10.2026 von Holger Teschke - Deutscher Sang? Eine Erinnerung zum 7. Oktober an Bertolt Brechts »Kinderhymne« und dem Widerstand dagegen aus Ost und West.

    »fertige in kleinen büscheln kinderlieder für eisler an. silberschmiedekunst«, trug Brecht lakonisch am 10. Juni 1950 in sein Journal ein. Zu diesen Kinderliedern gehörte, neben dem »Mailied« und der »Pappel vom Karlsplatz«, auch die »Kinderhymne«, die mit den Versen beginnt: »Anmut sparet nicht noch Mühe / Leidenschaft nicht noch Verstand / Daß ein gutes Deutschland blühe / Wie ein andres gutes Land.«

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    Im Brecht-Archiv der Akademie der Künste zu Berlin findet sich ein Typoskript, das noch den Titel »Hymne« trägt und eine bemerkenswerte Korrektur zeigt. Die erste Zeile lautete nämlich zunächst: »Arbeit sparet nicht noch Mühe«. Aber das Wort »Arbeit« hat Brecht durchgestrichen und mit roter Tinte durch »Anmut« ersetzt. So wurde aus einem Propaganda-Vers Poesie.

    Wie kam es dazu, dass Brecht in seine »Kinderlieder« eine Hymne aufnahm? Schon vor der Gründung der DDR beauftragte das Politbüro der SED im September 1949 seinen Kandidaten Anton Ackermann, mit Johannes R. Becher und Hanns Eisler über eine zukünftige Nationalhymne zu sprechen. Nach der Gründung der DDR am 7. Oktober schrieb Wilhelm Pieck als Staatspräsident einen Brief an Becher und machte ihm Vorschläge für den Inhalt des Textes.

    Ende Oktober fuhr Becher gemeinsam mit Eisler zu einer Goethe-Feier nach Warschau und zeigte dem Komponisten dort seinen ersten Entwurf. Bei einem Besuch in Chopins Geburtshaus in Żelazowa Wola setzte sich Eisler an dessen Flügel und spielte Becher seine gerade entstandene Komposition vor. Auf Bechers Verblüffung antwortete Eisler lapidar: »Solche Sachen kann man nur sehr rasch machen oder gar nicht.«

    Schon am 5. November 1949 entschied der Ministerrat nach einem Vorspiel vor Wilhelm Pieck und dem versammelten Politbüro, dieses Werk als »Deutsche Nationalhymne« anzunehmen. In der Bundesrepublik wollte man am »Lied der Deutschen« festhalten, das Reichspräsident Friedrich Ebert im August 1922 zur Hymne der Weimarer Republik erklärt hatte. Deren Text stammte von Hoffmann von Fallersleben, der ihn im Jahr 1841 auf Helgoland zur Melodie von Joseph Haydns Kaiserhymne »Gott erhalte Franz den Kaiser« geschrieben hatte.

    Während der Herrschaft der Nationalsozialisten wurde nur die erste Strophe, »Deutschland, Deutschland über alles«, gesungen und Fallerslebens Lob auf »deutsche Frauen, deutschen Wein und deutschen Sang« unterschlagen.

    Nach der Gründung der BRD hatte deren erster Präsident Theodor Heuss zwar auch eine neue Hymne gewünscht, was aber von Bundeskanzler Konrad Adenauer abgelehnt wurde. Der entschied 1952, dass zukünftig nur noch die dritte Strophe gesungen werden sollte: »Einigkeit und Recht und Freiheit«. Brecht fand diese Hymne, auf die im »Dritten Reich« stets das »Horst-Wessel-Lied« gefolgt war, unerträglich. Aber auch der neuen Hymne der DDR mit ihrem Pathos und der Sonne, die »schön wie nie über Deutschland« scheinen sollte, konnte er wenig abgewinnen.

    So kann seine »Hymne« als ein Gegenentwurf angesehen werden, den er listigerweise ebenfalls auf die Melodie von Haydn geschrieben hatte. Aber statt der damals noch von der SED-Führung propagierten »Deutschen Einheit«, die Becher mit »Deutschland, einig Vaterland« unterstrichen hatte, ging es Brecht vor allem um Versöhnung und Verständigung mit den Nachbarstaaten: »Daß die Völker nicht erbleichen / Wie vor einer Räuberin / Sondern ihre Hände reichen / Uns wie andern Völkern hin.«

    Während Adenauer sich nicht darum scherte, dass die alten NSDAP-Mitglieder in Staat, Justiz, Militär und Wirtschaft im Geist weiter »Deutschland, Deutschland über alles« singen konnten, setzte Brecht dieser verhängnisvollen Kontinuität eine andere Perspektive entgegen: »Und nicht über und nicht unter / Andern Völkern wolln wir sein / Von der See bis zu den Alpen / Von der Oder bis zum Rhein.« In der Ablehnung dieser Verse waren sich die Kalten Krieger auf beiden Seiten der Staatsgrenze bis zu deren Öffnung einig. Und als während der Verhandlungen zum Einigungsvertrag 1990 von mehreren Bürgerinitiativen der Vorschlag gemacht wurde, das »Lied der Deutschen« durch Brechts »Kinderhymne« zu ersetzen, wurde diese Idee ebenso ignoriert wie der Vorschlag, eine neue gesamtdeutsche Verfassung auszuarbeiten.

    Mit der bis heute üblichen Arroganz verwies die westdeutsche Politik darauf, dass sich Hymne und Verfassung der Bundesrepublik in den vergangenen vierzig Jahren glänzend bewährt hatten und keiner Neuerungen bedurften. Dagegen hatte der Politikwissenschaftler Iring Fetscher schon 1977 über Brechts »Kinderhymne« geschrieben: »Es gibt wohl keine Hymne, die die Liebe zum eigenen Land so schön, so rational, so kritisch begründet und keine, die mit so versöhnlichen Zeilen endet.« An rationaler Kritik waren die neuen Sieger der Geschichte schon damals nicht interessiert, von Anmut ganz zu schweigen.

    Das Deutschland, für das Brecht diese Hymne geschrieben hatte und für das er und viele seiner Freunde und Mitarbeiter aus dem Exil in die sowjetische Besatzungszone gekommen waren, ein demokratisches und sozialistisches Deutschland, in dem es weder Ausbeutung noch staatliche Willkür geben sollte, dieses Deutschland hat es nach 1945 nicht gegeben. Für eine kurze Zeit haben viele Menschen in der DDR noch 1989 darauf gehofft, doch die Chance dafür war in den vierzig Jahren davor vertan worden.

    Aber dass es einmal eine deutsche Hymne voller Poesie und Hoffnung gegeben hat, daran soll angesichts der neuen Sängerkriege und der Hasskampagnen gegen alles, was es bis heute an sozialistischen Ideen gibt, doch einmal erinnert werden.
    Holger Teschke wurde 1958 auf Rügen geboren und lebt als Autor in Berlin und Sassnitz. Er arbeitete von 1990 bis 1999 als Dramaturg am Berliner Ensemble.

    #Allemagne #hymne_nationale #Deutschlandlied #Kinderhymne

  • Appunti sul #carcere di Torino – Rivolta nel carcere di #Pisa – Tecnologie alle frontiere: tra #war_on_migrants e War with Russia@0
    ▻https://radioblackout.org/podcast/appunti-sul-carcere-di-torino-rivolta-nel-carcere-di-pisa-tecnologie-

    Estratti dalla puntata del 5 ottobre 2026 di #bello_come_una_prigione_che_brucia UNO SGUARDO DI GIORGIO SULLE VALLETTE Giorgio Rossetto, militante di lunga data dell’Autonomia torinese e della resistenza No Tav, è recentemente uscito dall’ennesimo periodo di detenzione, scattato il 22 agosto 2026 con la revoca degli arresti domiciliari. Grazie al suo contributo […]

    #carcere_delle_vallette #droni #guerra #intelligenza_artificiale #killer_robots #sorveglianza
    ▻https://radioblackout.org/wp-content/uploads/2026/10/BCUPCB_GiorgioRossetto_pt1.mp3

  • EU : #guerra E RIORGANIZZAZIONE #servizi_segreti – A.I. E #machine_psychology@0
    ▻https://radioblackout.org/podcast/eu-guerra-e-riorganizzione-servizi-segreti-a-i-e-machine-psychology

    Estratti dalla puntata del 21 settembre 2026 di #bello_come_una_prigione_che_brucia ORIZZONTE DI GUERRA E RIFORME DEI SERVIZI SEGRETI La guerra è il principale motore riorganizzativo degli stati europei in termini economici, industriali e repressivi; un riorientamento diffuso che riguarda anche un apparato profondo e per sua natura ambiguo e opaco, come […]

    #guerra_ibrida #intelligenza_artificiale #killer_robots #sorveglianza
    ▻https://radioblackout.org/wp-content/uploads/2026/09/BCUPCB_serviziEU_intro.mp3

  • 50 Jahre „Taxi Driver“: Der berühmteste Incel der Filmgeschichte
    ▻https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/50-jahre-taxi-driver-der-beruhmteste-incel-der-filmgeschichte-15499982.

    20.4.2026 - Jubiläum: Vor 50 Jahren schockierte das Scorsese-Werk „Taxi Driver“ mit Robert De Niro und Jodie Foster. Warum dieser Höhepunkt des New-Hollywood-Kinos heute noch sehenswert ist.

    Ein psychisch labiler Vietnam-Veteran arbeitet nachts als Taxifahrer in New York. Er nimmt die Stadt voller „Abschaum“ wahr und würde sie gern „säubern“. So ließe sich der Film „Taxi Driver“ knapp zusammenfassen, der im Mai 1976 in Cannes die Goldene Palme gewann.

    Das legendäre Psychodrama wird in diesem Jahr 50 Jahre alt. Regie führte Martin Scorsese (damals 33 Jahre alt), die Hauptrolle spielte Robert De Niro (damals 32).

    Nach heute teils geltenden Maßstäben müsste der Film wohl gecancelt werden. Er bildet Rassismus, Frauenfeindlichkeit, Schwulenfeindlichkeit ab. Das N-Wort wird benutzt, Kinderprostitution wird gezeigt, das ist alles recht gewagt.

    Doch der düstere Großstadtfilm kann trotz seiner Verankerung in den 1970er Jahren als zeitloses Meisterwerk gelten.
    Darum geht es in dem Film

    „Taxi Driver“ zeichnet das Porträt von Travis Bickle (De Niro). Aus heutiger Sicht ist das Werk Kulturkampf-Kino. Ein einsamer Wolf macht mobil gegen „die da oben“. Erzählt wird von destruktiver - heute würde man sagen: toxischer - Männlichkeit. Es ist eine Studie über Einsamkeit und die Suche nach Erlösung.
    Warum der Film noch heute aktuell erscheint

    Die im Film gezeigten gesellschaftlichen Gräben in den USA sind heute wohl noch größer und dürften für viele Länder gelten. Damals waren die Vereinigten Staaten durch den Vietnamkrieg und Richard Nixons Präsidentschaft polarisiert, heute scheinen sie es unter Donald Trump mehr denn je durch unterschiedliche Sichtweisen auf Themen wie Kriminalität und Sexualität. Menschen wie Bickle fühlen sich machtlos und entfremdet, verstehen die Welt nicht mehr.

    Ein passender Begriff für Bickle als Typus wäre heute „Incel“. Das Wort ist ein Mix aus „involuntary“ und „celibate“. Gemeint sind Männer, die unfreiwillig zölibatär, also sexuell enthaltsam, leben, sich nicht begehrt und ungeliebt fühlen. Sie sind frustriert und hadern damit, keine Frau abzubekommen. Bickle wäre heutzutage auch gut vorstellbar als hasserfüllter Troll in sozialen Medien.
    Spoiler-Alarm zur Handlung: optional vier Absätze überspringen

    Der Ex-Marine Travis Bickle in New York hat Schlafstörungen. Er sucht als Taxifahrer in Nachtfahrten Erleichterung. Er wird zum stillen Beobachter der aus seiner Sicht dekadenten Metropole. Er verguckt sich in die Wahlkampfhelferin Betsy. Deren anfängliche Faszination schlägt um in Verachtung, als Travis ungeschickt ein Date mit ihr ins Pornokino lenkt („Mir diesen Film anzubieten, ist genauso, als ob Sie mich fragen: „Wollen wir ficken?““).

    Nach der Abfuhr steigert sich Travis in die Rolle eines Kriegers hinein. Mit Irokesenschnitt und extrem bewaffnet unternimmt er einen Anschlagsversuch auf den von Betsy unterstützten Präsidentschaftskandidaten Charles Palantine.

    Schließlich entlädt sich sein Hass in einem Amoklauf gegen die Zuhälterbande um die minderjährige Prostituierte Iris, die ihm zuvor öfter über den Weg gelaufen ist. Das Blutbad im Stundenhotel überlebt Travis schwer verletzt. In Medien wird er danach als Held gefeiert, der ein Mädchen aus dem sexuellen Missbrauch gerettet hat.

    Die Anerkennung steht im krassen Gegensatz zum Leben vor dem Gewaltexzess. Travis fährt nach einiger Zeit wieder Taxi. Zuschauerinnen und Zuschauer bleiben mit dem mulmigen Gefühl zurück, nicht einschätzen zu können, inwiefern der undurchsichtige Travis noch eine tickende Zeitbombe ist.
    Regie und Drehbuch

    Regisseur Martin Scorsese, der in einer Szene einen (bärtigen) Fahrgast mimt, der am liebsten seine Frau abknallen würde, weil sie eine Affäre mit einem Schwarzen hat, gelingt es, eine intensive Atmosphäre zu schaffen. Gezeigt wird ein heruntergekommenes New York nahe am Bankrott: Manhattan vermaledeit.

    Die Bilder ziehen einen hinein in die isolierte und paranoide Welt von Travis. Berühmt ist die Szene zu Hause vor einem Spiegel mit Waffe, Travis im Selbstgespräch, De Niro improvisierend: „Redest du mit mir?“ (im Original: „You talking to me?“).

    Autor Paul Schrader ließ sich für sein Drehbuch von eigenen New-York-Erfahrungen und der Lektüre der Tagebücher von Arthur Bremer inspirieren, der 1972 den demokratischen Politiker George Wallace anschoss.
    Die Stars

    Neben Robert De Niro als Travis und Cybill Shepherd als Betsy ist Harvey Keitel als windiger Zuhälter zu sehen. Die bei den Dreharbeiten erst zwölf Jahre alte Jodie Foster spielt die Kinderprostituierte Iris. Das sorgte damals für Aufregung, auch wenn in expliziteren Szenen Fosters ältere Schwester als Double zum Einsatz kam. Heute würde das alles wahrscheinlich noch mehr empören.

    Foster („Angeklagt“, „Das Schweigen der Lämmer“) zeigte jedenfalls eine unglaublich reife Leistung. Sie wurde 1977 für einen Oscar als beste Nebendarstellerin nominiert. Ein psychisch gestörter Foster-Fan verübte 1981 ein Attentat auf US-Präsident Ronald Reagan. Er wollte - im „Taxi Driver“-Wahn - Fosters Aufmerksamkeit gewinnen und sie beeindrucken.
    Die Musik

    Die Sogwirkung von „Taxi Driver“ wird auch durch die Musik von Alfred Hitchcocks kongenialem Komponisten Bernard Herrmann verstärkt. Herrmann („Psycho“, „Vertigo“) starb kurz nach dem Ende der Aufnahmen (viel Saxofon-Sound) im Dezember 1975 mit 64 Jahren. Der Film ist ihm posthum gewidmet.

    #Taxi #Kino #Film

  • Destre eversive e forze dell’ordine – La nascita del prodotto #vannacci – Reti neurali on-board e droni dormienti nella #kill_zone@0
    ▻https://radioblackout.org/podcast/destre-eversive-e-forze-dellordine-la-nascita-del-prodotto-vannacci-r

    Estratti dalla puntata del 14 settembre 2026 di #bello_come_una_prigione_che_brucia ESTREMA DESTRA E FORZE DELL’ORDINE A #torino si terrà un incontro, organizzato dal sindacato di polizia FSP, tra membri delle forze dell’ordine, imprenditoria locale, un criminologo, un direttore di media post-verità, un Vannacci. Sarebbe dovuto essere un momento ufficiale di formazione […]

    #fascismi #futuro_nazionale #intelligenza_artificiale #killer_robots #repressione
    ▻https://radioblackout.org/wp-content/uploads/2026/09/BCUPCB_Vannacci-forze-ordine-torino.mp3

  • LA FINE DI #autistici/INVENTATI E GLI INTERESSI IN CAMPO – TECNOMILIARDARI REAZIONARI – AI E POLITICA – APP PER GENOCIDARI IN VACANZA@0
    ▻https://radioblackout.org/podcast/la-fine-di-autistici-inventati-e-gli-interessi-in-campo-tecnomiliarda

    Estratti della puntata del 7 settembre 2026 di #bello_come_una_prigione_che_brucia LA FINE DI AUTISTICI/INVENTATI Con un comunicato rilasciato il 6 settembre 2026 si annuncia la fine del progetto Autistici/Inventati. La chiusura di A/I non è “l’ennesima disgrazia”, ma un evento che incarna diverse traiettorie da analizzare e con le quali è […]

    #antifa #chatbot #GENOCIDIO_GAZA #guerra #intelligenza_artificiale #Israele #killer_robots #tecno_miliardari
    ▻https://radioblackout.org/wp-content/uploads/2026/09/BCUPCB_autistici-analisi_start.mp3

  • Brandenburgs letztes Autokino: Hier kann man nach dem Film vor der Leinwand übernachten
    ▻https://www.tagesspiegel.de/potsdam/brandenburg/brandenburgs-letztes-autokino-hier-kann-man-nach-dem-film-vor-der-leinw

    6.9.2026 von Silvia Passow - In Zempow flimmern seit 1977 Filme über eine große Open-Air-Leinwand. Wer will, schläft danach gleich auf dem Gelände. Ein Kinobesuch der besonderen Art.

    Jede große Geschichte beginnt mit einem Mythos. Dieser geht so: Der Erfinder der Autokinos in Zempow war der gelernte Filmvorführer Heinz Mögelin. Im Sommer fuhr er über Land und organisierte Filmvorführungen im Freien. Eines Abends soll ein Regenschauer die Zuschauer in ihre Autos getrieben haben. Im Schutze der Karosserie schauten sie den Film weiter. Das Autokino in Zempow war geboren.

    Eine Legende, sagen die einen, doch so war es, sagen die anderen. Zu Letzteren gehört auch Rhadika Siecheneder, Vorsitzende des Vereins Kulturelles Autokino Zempow e.V. Der Verein betreibt das idyllisch gelegene Sommerkino im Landkreis Ostprignitz-Ruppin.

    Eröffnet, und da sind sich alle einig, wurde das Kino 1977. Eine Lichtung im Wald, am Dorfrand, nicht ganz am Ende der Welt, wohl aber am Ende von Brandenburg. Bis nach Mecklenburg-Vorpommern ist es nur noch ein Katzensprung.

    Mögelin selbst betrieb das Kino viele Jahre, zeigte auch schon mal Filme, die in der DDR verboten waren. Das Kino am Ende der Welt erfreute sich großer Beliebtheit. Es überstand die Wende und auch den Wechsel der Betreiber. Vierzig Jahre, bis 2017, wurde hier Popcorn geknabbert, Filmkunst genossen, so manch erster Kuss ausgetauscht. Dann war Schluss mit Kino.
    Corona brachte das Autokino zurück

    Ausgerechnet die Corona-Zeit brachte das Autokino zurück. Denn hier ließ sich beim Filmschauen gut Abstand halten. Ehrenamtliche, viele aus dem Dorf selbst, halfen bei der Beräumung des Gübernachten

    Im brandenburgischen Zempow befindet sich das ältestes Autokino des Ostens. Fotos: Radhika Siecheneder Das Kino in Zempow ist das älteste Autokino des Ostens. Wer nicht im Fahrzeug bleiben möchte, findet auch Stühle oder bringt eine Picknickdecke mit. © PR/Radhika Siecheneder

    Mithilfe von Lottomitteln des Landes Brandenburg, des Landkreises und der Sparkasse OPR wurde die Elektrik ausgetauscht und eine 21 mal neun Meter große Leinwand installiert. Das Gelände gehört inzwischen dem Landwirt Wilhelm Schäkel, der am anderen Ende des Dorfes eine Bio-Ranch betreibt. Seit 2021 führt der Verein Kulturelles Autokino Zempow nun die Regie.

    Im März übernahm Siecheneder den Vereinsvorsitz. Ihre Vorgängerin, Denise Grduszak hatte das Arthouse-Kino nach Zempow gebracht. Siecheneder möchte Familienkino anbieten, und vor allem für Kinder soll der Ort zukünftig mehr hergeben.

    Bevor die Saison im Mai startete, hatten die Ehrenamtlichen das Mobiliar aufgestockt. Jetzt lässt sich gechillt aus der Hängematte das Programm verfolgen. Im Autokino schauen nicht alle aus dem Auto heraus den Film. „An den warmen Sommerabenden bringen viele Besucher ihre Picknickdecken mit“, sagt Siecheneder.
    Radios gibt es zur Ausleihe

    Den Ton zum Film gibt es über Autoradio über die Frequenz 92,6. Für alle, die zu Fuß oder mit dem Rad gekommen sind, gibt es Radios zur Ausleihe. Oder für die Besitzer neuer Wagenmodelle. Die sind nämlich nicht immer autokino-tauglich. Die Filme werden bei Dunkelheit gezeigt und da mag manch Auto im Betrieb nicht ohne seine Scheinwerfer sein. Wer das Problem nicht lösen kann, darf ebenfalls auf ein Radio zur Ausleihe zurückgreifen.

    Anders als üblicherweise gibt es in Zempow keinen Werbeblock vor dem Film. „Wir haben in diesem Jahr erstmals Livemusik vor dem Film gehabt. Das ist sehr gut angekommen“, sagt Siecheneder. Ebenfalls einzigartig: Wer nach der Vorführung müde ist, muss nicht zwingend nach Hause. „Bei uns darf man auf dem Gelände auch übernachten“, sagt die Vereinsvorsitzende.

    _Im brandenburgischen Zempow befindet sich das ältestes Autokino des Ostens. Fotos: Radhika Siecheneder Für bis zu 100 Autos ist Platz. © PR/Radhika SSiecheneder

    Rund 200 Besucher kommen zu jeder Vorstellung, Platz sei für 80 bis 100 Autos. Im Sommer werden von Donnerstag bis Samstag Filme gezeigt, ab September freitags und samstags. Voraussichtlich am 4. Oktober endet die Saison mit „Dirty Dancing“.

    Neben dem Familienkino haben sich auch Autofilme im Autokino bewährt. Am 11. September läuft „Manta Manta“, eine Zeitreise in die 90er Jahre. Im Autokino Zempow werden überwiegend ältere Filme gezeigt. Der für den Verein infrage kommende Filmverleih hat nur ein begrenztes Angebot. Der Vorteil: Es ist kein Problem, wenn zu einer Vorstellung weniger Besucher kommen.

    Das passiert zwar nur selten, die Vorstellungen seien meist gut besucht. Doch wie zu alten Zeiten, als sich die Autoschlangen durch das Dorf stauten, ist es heute nicht mehr. „Die Leute haben zu Hause Bezahlfernsehen“, sagt Siecheneder.

    Die Winterpause will die 37‑Jährige nutzen, um weitere Konzepte für den Platz umzusetzen. Derzeit findet auf dem Terrain einmal monatlich ein Kofferraumtrödel statt. Der erfreut sich in der Umgebung großer Beliebtheit, sagt sie. Gern würde sie auf dem Areal ein Kinderkino eröffnen. Doch dafür müssten die Gebäude erst einmal saniert werden, sagt sie.

    Und, an einem Ort mitten in der Natur könnte sie sich auch Natur-Workshops für Kinder vorstellen. Wer Lust hat, sich an Projekten vor Ort zu beteiligen, sei herzlich eingeladen, sagt Siecheneder. Übernachtet werden kann im Zelt, vor der Leinwand, im letzten Autokino Brandenburgs.

    #Kino #Autokino #Brandenburg #Zempow

  • Песня Свинорез (Версия махновцев)
    ▻https://www.youtube.com/watch?v=oGXXShnHqqo

    Voici un peu d’intelligence artificielle anarchiste.
    ▻https://t.me/neirokozmos

    C’est du parfait kitsch, mais c’est assez marrant .

    Intelligence artificielle russe ...

    1.
    Батька отдал нам приказ -
    Выступаем в тот же час.
    Погуляем, постреляем,
    Чай, оно не в первый раз!
    Где застрял бы броневик,
    Пролетит тачанка вмиг!
    Враг и крикнуть не успеет,
    А ему уже кирдык!

    2.
    Айн, цвай, драй,
    Ты со мною не играй!
    Фриц, ответь, какого чёрта
    Ты полез в наш вольный край?!
    Фир, фюнф, зекс,
    Что, дрожишь да побледнел?
    Зря ты, зря в Берлин не смылся,
    Может, там остался б цел...

    3.
    Эх, непрост повстанца век,
    Но зато как сладок он!
    Тварь ты или человек
    Ты поймёшь под пули звон.
    Волю пьёшь, как мёд, и веришь,
    Что все цели - по зубам...
    В небе флаг, на флаге череп -
    Смерть буржуям и панам!

    4.
    Раз, два, три,
    Ты в глаза мне посмотри!
    Пане офицер, паскуда,
    Что забыл тут?! Говори!
    Четыре, пять, шесть,
    Я с тебя собью всю спесь!
    На Дону твори, что хочешь,
    Ну а к нам изволь не лезть!

    5.
    Дело правда, правда в деле
    Правды путь я не покину,
    Бьюсь за то, чтоб наши дети
    На господ не гнули спину.
    Ну а если мы умрём,
    Бог, что в сговоре с царём,
    Непременно нам окажет
    Неприветливый приём.
    Скажет, в ад дорога нам,
    Да нехай! Ведь даже там
    Пулемёты мы зарядим
    И ударим по чертям!

    6.
    Раз, два, три,
    Нам свобода дорога!
    Раскомандовался, Троцкий,
    В край попутал берега!
    Четыре, пять, шесть,
    Шашки батькины востры!
    Ты в Москве большая шишка,
    А для нас ты - хрен с горы!

    7.
    Раз, два, три,
    Не увиливай, не ври!
    Революции предатель,
    Что посеял, то и жри!
    Четыре, пять, шесть,
    Не загонишь ты нас в гроб,
    Прежде, комиссар поганый,
    Сам получишь пулю в лоб!

    Et sa copine allemande (DeepL)

    Das Lied „Schweineschlächter“ (Version der Machnowisten)

    1.
    Der Chef hat uns den Befehl erteilt: „Wir rücken sofort aus. Wir machen einen Ausflug, schießen ein bisschen – na ja, das ist ja nichts Neues! Wo ein Panzerwagen steckenbleiben würde, da flitzt die Tschatschanka im Handumdrehen vorbei! Der Feind kommt nicht mal dazu, zu schreien, da ist es schon vorbei mit ihm!“

    2.
    Eins, zwei, drei, spiel nicht mit mir! Fritz, sag mal, was zum Teufel hast du dir dabei gedacht, in unser freies Land zu kommen?! Vier, fünf, sechs, was ist los, zitterst du und bist ganz blass geworden? Du hättest besser nach Berlin abhauen sollen, vielleicht wärst du dort unversehrt geblieben...

    3.
    Ach, das Leben eines Rebellen ist nicht einfach, doch wie süß ist es doch! Ob du ein Tier oder ein Mensch bist, wirst du unter dem Knallen der Kugeln erkennen. Du trinkst die Freiheit wie Honig und glaubst, dass alle Ziele in deiner Reichweite liegen... Am Himmel weht eine Fahne, auf der ein Totenkopf – Tod den Bourgeois und den Herren!

    4.
    Eins, zwei, drei, schau mir in die Augen! Herr Offizier, du Mistkerl, was hast du hier vergessen?! Sprich! Vier, fünf, sechs, ich werde dir deine ganze Überheblichkeit austreiben! Mach am Don, was du willst, aber wage es nicht, dich bei uns einzumischen!

    5.
    Eins, zwei, drei, schau mir in die Augen! Herr Offizier, du Mistkerl, was hast du hier vergessen?! Sprich! Vier, fünf, sechs, ich werde dir deine ganze Überheblichkeit austreiben! Mach am Don, was du willst, aber wage es nicht, dich bei uns einzumischen!

    6.
    Eins, zwei, drei, uns liegt die Freiheit am Herzen! Du hast dich zu sehr aufgespielt, Trotzki, und bist völlig vom Kurs abgekommen! Vier, fünf, sechs, die Schachfiguren meines Vaters sind scharf! Du bist in Moskau ein großer Fisch, aber für uns bist du ein Niemand!

    7.
    Eins, zwei, drei, weiche nicht aus, lüge nicht! Verräter der Revolution, was du gesät hast, das wirst du ernten! Vier, fünf, sechs, du wirst uns nicht ins Grab treiben, bevor du, du elender Kommissar, selbst eine Kugel in die Stirn bekommst!

    #IA #anarchisme #kitsch #musique

  • Einar Tangen: Russia, China, Iran & India Build a New World Order at the current Shanghai Cooperation Summit (SCO) in Kyrgyzstan

    via ▻https://diaspora.psyco.fr/p/12693757

    ▻https://www.youtube.com/watch?v=96MJ0ejUG8c


    2026-09-01 — 55 min.

    Einar Tangen is a Senior Fellow at Teihe Institute and a Senior Fellow at CIGI.

    Tangen discusses the current SCO Summit in Kyrgyzstan where Putin, Xi, Modi, Pezeshkian, and other world leaders are meeting to reduce reliance on the US.

    Einar Tangen’s Substack: substack.com/@asianarratives

    Follow Prof. Glenn Diesen:
    Substack: glenndiesen.substack.com/
    X/Twitter: ►https://x.com/Glenn_Diesen

  • LETALITÀ E SDOGANAMENTI – AI MILITARI : THE FOURTH LAW – CHATBOTS E BOKO HARAM@0
    ▻https://radioblackout.org/podcast/letalita-e-sdoganamenti-ai-militari-the-fourth-law-chatbots-e-boko-ha

    Estratti dalla puntata del 20 luglio 2026 di #bello_come_una_prigione_che_brucia #repressione, LETALITÀ, SDOGANAMENTI E COMPRESSIONI Un omicidio di Stato come quello di Abderrahim Fakir a Bologna, la possibilità di inneggiare a un assassino per vendetta privata fino a proporne la candidatura, venire denunciati per aver espresso vicinanza alla resistenza palestinese e […]

    #cartelli_narcos #guerra #intelligenza_artificiale #killer_robots #omicidi_di_stato #sintanatosi #terrorismo
    ▻https://radioblackout.org/wp-content/uploads/2026/07/BCUPCB_repressione-bolo-rogge-parola.mp3

  • Où je découvre que #Lindsey_Graham était à #Kiev le jour de sa mort, et qu’il visitait des usines ukrainiennes et donnait des interviews pour galvaniser les esprits afin d’exterminer les barbares russes.

    Vous l’aviez vu ou lu quelque part de votre côté ?

    L’information, c’est qu’il serait mort du fait des bombardements russes.

    Depuis, tous les officiels occidentaux auraient annulés leurs réunions programmées à Kiev.

  • Israele spinge il vino del Negev. Negando l’acqua ai palestinesi

    Anche l’enoturismo alla scoperta delle cantine del deserto è uno strumento del governo per perpetrare e normalizzare l’#apartheid. In Italia arriva la proposta di legge per fermare l’import

    La normalizzazione della pratica di apartheid da parte del governo israeliano passa anche per comunicati all’apparenza banali, diffusi in Italia da professionisti che lavorano al servizio dell’Ufficio nazionale del turismo di Tel Aviv occupandosi di ufficio stampa e pubbliche relazioni in lingua italiana.

    L’ultima notizia è il riconoscimento di un’indicazione geografica per i vini prodotti nell’area del Negev, dove sono censite oltre una trentina di cantine costruite nel deserto: l’agricoltura dipende dall’irrigazione e -come evidenzia la mappa pubblicata sul sito di Negev desert wine– in alcuni casi le aziende sono proprio a ridosso della Striscia di Gaza sotto assedio, in un territorio in cui l’acqua negata alla popolazione palestinese è un’arma. Secondo un rapporto di Medici senza frontiere pubblicato a fine aprile sono 2,1 milioni le persone colpite da scarsità idrica.

    Ecco allora che il titolo del comunicato stampa, quello che le agenzie sperano sempre di veder copia-incollato sui media, è grottesco: “Il Negev sulla mappa mondiale del vino”.

    La notizia è stata rilanciata a fine maggio anche dall’account social del governo israeliano e da quello del ministero del Turismo: “Let’s raise a glass to a new chapter in Israeli wine tourism” è il messaggio del reel. “In alto i calici per un nuovo capitolo per l’enoturismo in Israele”. Il copy si chiude con l’espressione “L’Chaim”, il tradizionale brindisi ebraico che si traduce letteralmente con “alla vita”. A quasi tre anni dall’inizio di una guerra che ha fatto almeno 70mila vittime suona grottesco.

    Com’è grottesco il tentativo in corso di collocare Israele nella mappa globale del vino: “Questo riconoscimento è destinato a rafforzare in modo significativo il posizionamento internazionale dei vini israeliani, grazie alla combinazione di una storia affascinante, sapori distintivi e innovazione agricola all’avanguardia. Con questo traguardo il Negev diventa la seconda regione vinicola in Israele a ottenere uno status ufficiale di denominazione, affiancandosi alla Giudea che ha aperto la strada alcuni anni fa. Questa denominazione colloca il Negev accanto ad alcune delle regioni vinicole più prestigiose al mondo, come Champagne, Chianti, Bordeaux e Napa Valley”, spiega il comunicato stampa.

    L’iniziativa è stata guidata dalla Merage foundation Israel, che ha promosso gli sforzi per affermare il Negev come destinazione internazionale per l’enoturismo: si tratta di un processo che ha richiesto circa quattro anni e si è concluso con il riconoscimento ufficiale della regione che si estende da Kiryat Gat, a Nord, fino a Eilat, a Sud. È sempre la fondazione Merage ad aver lavorato per la creazione di un consorzio tra le aziende attive nella regione desertica.

    Il comunicato cita le parole di Nicole Hod Stroh, direttrice dell’organizzazione: “Come persona che ha fatto Aliyah dalla Colombia (il ritorno degli ebrei in Israele, ndr) e che da molti anni si occupa dello sviluppo regionale e della crescita economica del Negev, considero l’enoturismo un’espressione moderna e significativa del sionismo contemporaneo -dice-. Non ho dubbi che nei prossimi anni il Negev diventerà una meta enoturistica ambita, al pari delle principali regioni vinicole del mondo”.

    Amnesty international in un report pubblicato a metà giugno sottolinea come “all’interno di Israele, le autorità hanno demolito circa cinquemila abitazioni dei villaggi beduini nella Regione desertica del Negev/Naqab, nel Sud di Israele, secondo il Comitato di governo avanzato per gli arabi del Naqab, un gruppo rappresentativo locale. Le località ebraiche in espansione erano amministrate da autorità separate. Oltre sessanta case sono state demolite nel villaggio di al-Sir, nel Nord-Est del Negev/Naqab, durante i mesi più caldi, lasciando per strada circa 1.500 persone beduine palestinesi con cittadinanza israeliana o sfollandole con la forza in alloggi inadeguati in township per soli beduini prive dei servizi essenziali”. Quello che accade viene definito non a caso apartheid.

    A metà maggio anche in Italia è stata intanto depositata una proposta di legge “finalizzata, in linea con il diritto internazionale, all’adozione di misure volte ad impedire l’importazione di beni e la fornitura di servizi provenienti dagli insediamenti israeliani situati nel Territorio palestinese occupato (Tpo), allo scopo di non favorire il consolidamento della presenza illegale israeliana nel suddetto territorio”, spiega l’articolo 1.

    E il vino è uno dei prodotti più esportati, evidenzia il report della campagna Stop al commercio con gli insediamenti illegali, da cui discende l’iniziativa di legge grazie all’impegno di una coalizione di 20 organizzazioni della società civile.

    “Non è stupefacente il fatto che Israele abbia un sistema di denominazioni d’origine e che le usi per aumentare la colonizzazione dei Territori occupati -spiega Michele Antonio Fino, professore di Fondamenti del diritto europeo, food law ed ecologia giuridica all’Università di scienze gastronomiche di Pollenzo-. Le denominazioni di origine nascono sempre all’interno di uno Stato perché è lì che si forma il primo nucleo di una reputazione: ovviamente il loro riconoscimento internazionale dipende da altro ma la strategia dietro a questa operazione è abbastanza chiara. A me non risulta che ci sia alcuna forma di riconoscimento internazionale, però, per come è scritto il testo dell’accordo Trips (Trade-related aspects of intellectual property rights), il meccanismo è quello di un mutuo riconoscimento delle indicazioni di origine tra gli Stati che hanno aderito all’Organizzazione mondiale del commercio. Se ne deduce che Israele può procedere da sola e poi pretendere il riconoscimento di questa denominazione negli altri Paesi ma questo non è la stessa cosa di dire che Negev è riconosciuta a livello internazionale”. È, insomma, una fuffa sionista.

    ▻https://altreconomia.it/israele-spinge-il-vino-del-negev-negando-lacqua-ai-palestinesi
    #vin #Israël #eau #Palestine #désert_du_Néguev #écotourisme #tourisme #Néguev #irrigation #agriculture #vitictulture #tourisme_viticole #Merage_foundation_Israel #Tourisme_gastronomique #Kiryat_Gat #Eilat #Nicole_Hod_Stroh #sionisme

  • KI-Blitzer in Athen: Anwalt beklagt „Fehlerquote von 95 Prozent“
    ▻https://www.telepolis.de/article/KI-Blitzer-in-Athen-Anwalt-beklagt-Fehlerquote-von-95-Prozent-11340029.htm

    25.6.2026 von Wassilis Aswestopoulos - Beim Feldversuch in Griechenland melden Anwälte massive KI-Fehler: Schatten wurden als Handys gewertet, Tausende Bußgelder sollen falsch sein.

    Der Einsatz von KI-gestützten Kameras zur Verkehrsüberwachung wurde als revolutionäre Maßnahme gefeiert. Die Ernüchterung ist, dass die „intelligenten“ Kameras in mehr als neun von zehn Fällen kläglich versagen sollen. Sie halluzinieren Verkehrssünden, wo keine sind. Statt Angst und Schrecken unter Verkehrssündern zu verbreiten, sorgen die KI-Kamerasysteme für eine andere Palette der Gefühle. Vom Frust bis zur Erheiterung ist alles dabei.

    Vor wenigen Monaten startete nach einer kurzen, vielversprechenden Testphase in Athen ein interessanter Feldversuch mit Kollege KI von der Straßenpolizei als Hauptdarsteller.

    Die ersten Probephasen waren vielversprechend. Allein schon die Ankündigung einer lückenlosen Verkehrsüberwachung sorgte für eine vorläufige, spürbare Disziplinierung der notorisch die Straßenverkehrsordnung missachtenden Hellenen. Die Freigabe für einen Feldversuch im Großraum Attika war nur noch Formsache.

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    Polizeibericht aus Athen: Widersprüche bei den ersten KI-Bußgeldern

    Nun liegen erste belastbare Ergebnisse vor. Sie sind – diplomatisch ausgedrückt – durchwachsen. Zudem sind die Statistiken in der präsentierten Form widersprüchlich.

    Sicher ist nur, dass ein interessantes Detail der Digitalisierung perfekt gelungen ist. Alle, die im nationalen Kommunikationsregister eine verifizierte Mobiltelefonnummer eingetragen haben, erhalten direkt nach polizeilicher Bestätigung ihres Verkehrsverstoßes rechtssicher per SMS die Information über ihren Bußgeldbescheid.

    Die Widerspruchsfrist beginnt ab dem Zeitpunkt der Zustellung der SMS. Für die Übrigen beginnt es traditionell mit der postulierten Zustellung des Bußgeldbriefes. Und Widersprüche soll es zuhauf geben.

    Das bestätigt auch die für die KI positivste statistische Auswertung. Am 30. Mai veröffentlichte die griechische Polizei eine Pressemeldung, die von nahezu allen Medien zunächst unkommentiert übernommen wurde. In der Pressemeldung wird betont, dass nur wenige Einsprüche gegen KI-Bußgeldbescheide erfolgreich gewesen seien. Die polizeiliche Stellungnahme bezieht sich auf die Zeitperiode ab Ende März und auf zwei Datenquellen mit KI-Kameras:

    „Bislang wurden 2.453 digitale Bußgeldbescheide verifiziert und zugestellt. 420 Einsprüche gingen ein. Das sind 17,12 Prozent aller Bescheide. Von diesen wurden 52 stattgegeben, was 2,11 Prozent aller Bescheide entspricht.

    Ein geringer Anteil betraf technische oder verfahrenstechnische Probleme, wie z. B. Zeitabweichungen (17 Fälle), unklare Merkmale (zwölf Fälle) oder Fahrzeuge, für die Ausnahmeregelungen zur Gurtpflicht gelten (drei Fälle). Die übrigen Einsprüche wurden nach Prüfung der Sachlage, beispielsweise bei Vorfällen im Zusammenhang mit gesundheitlichen Problemen, akzeptiert.“

    Die geringe Menge der Bußgeldbescheide verblüfft. Denn bei der ersten Testphase im Dezember 2025 gab es innerhalb weniger Tage allein von einer KI-Kamera die Erfassung von 2.000 Verkehrsverstößen. Zumindest wurde dies so von den verantwortlichen Politikern und der Polizei kommuniziert.

    Die theoretisch mögliche Erklärung, dass die Griechen allein wegen der Präsenz von KI-Kameras kollektiv zu mustergültigen Autofahrern geworden sein könnten, hält keiner empirischen praktischen Überprüfung stand. Selbst, wenn viele Autofahrer die genauen Standorte der statischen Kameras kennen sollten, ließe sich die kleine Zahl von Bußgeldbescheiden nicht erklären.

    Statische, vielen Bürgern bekannte Kameras gibt es auch anderswo. Und trotzdem sorgen diese Verkehrsüberwachungssysteme für regelmäßig hohe kommunale oder staatliche Einnahmen. Überdies wurden im Feldversuch auch Busse mit Kameras für die Verkehrsüberwachung ausgestattet.
    Bilder-Chaos und Datenstau: Warum die Verkehrs-KI verspätet liefert

    Einige Anhaltspunkte für mögliche Erklärungen bietet die Polizeimeldung selbst. Von Problemen mit den Zeitangaben ist die Rede. Demnach liefert die KI nicht immer konsistente Daten. „Unklare Merkmale“, die der Polizeibericht erwähnt, lassen sich in schlechte Auflösung der Fotos übersetzen.

    Schließlich erwähnt die Polizei, dass noch rund 20.000 von der KI erfasste Verkehrsverstöße bearbeitet würden. Sollten sie sich als korrekt dokumentiert erweisen, würde das den Autofahrern zeitnah zusammen mit einem Bußgeldbescheid übermittelt. Wenn jedoch von mehr als 20.000 Verkehrsverstößen seit März bislang nur 2.453, dann ist bereits eines der ursprünglichen Ziele des massiven KI-Einsatzes verpasst worden.

    Die Vision war, dass die Verkehrssünder ihre Bußgeldbescheide möglichst noch während der Fahrt erhalten sollten. Dass also die Überprüfung durch einen Beamten in wenigen Minuten erledigt sein könnte.
    „Schatten als Handy gewertet“: Anwalt beklagt absurde KI-Fehlurteile

    Sollte sich auch das bewahrheiten, was Mitte Juni von Verkehrsrechtsanwälten gegenüber den Medien präsentiert wurde, dann kann mit Fug und Recht von einem unausgereiften System gesprochen werden.

    Gegenüber dem Sender Mega TV plauderte der Anwalt Tryfon Tsoumanis aus dem Nähkästchen. Es gäbe eine Fehlerquote von 90 bis 95 Prozent, behauptete er. Wenn seine Angaben stimmen, dann steht im Polizeibericht, gelinde formuliert, nur ein Teil der Wahrheit.

    Tsoumanis präsentierte Beispiele: So sei einem Fahrer das Telefonieren am Steuer vorgeworfen worden. Auf dem Beweisfoto sieht man dagegen, dass der Mann die Hand am Schaltknüppel, mutmaßlich für einen Gangwechsel hatte.

    In anderen Fällen sei ein Schatten von der KI als Mobiltelefon eingestuft worden. Laut Tsoumanis waren von 5.500 erfassten Verkehrsverstößen nur 400 korrekt. Unter den Fehlinterpretationen der KI waren 1.300 halluzinierte Mobiltelefone und 3.800 erfundene Tempoverstöße.

    Tsoumanis beklagt zudem, dass die KI gnadenlos und ohne Menschlichkeit vorgehen würde. Er sei dann gezwungen, auf der Polizeiwache zu beweisen, dass seine Klienten „keine Elefanten sind“. So würden mildernde Umstände, die bei einem Menschen als Verkehrsüberwacher keinen Strafzettel einbringen würden, vom KI-System nicht einmal bemerkt.

    Der Anwalt führte als Beispiel einen medizinischen Notfall einer Mutter mit ihrem Kind an. Wegen dieses Notfalls habe sie die Busspur befahren und dort gehalten, erläuterte er. Unter den „falschen“ Strafzetteln seiner Statistik befinden sich auch solche Fälle.
    Ausschreibung gestoppt: Griechenland sucht neue Kamera-Systeme

    Es hat den Anschein, als ob die offensichtliche Pannenserie bereits zu Konsequenzen geführt hätte. Es gibt eine neue Ausschreibung für 1.000 Verkehrskameras – das ursprüngliche Verfahren wurde nach Einsprüchen von Unternehmen aufgehoben. Vom alten System weiß die Öffentlichkeit recht wenig. Bekannt ist, dass es einem Tech-Unternehmen aus Silicon Valley gehört. Ferner gibt es keinerlei Angaben zur Version, zur KI-Engine oder zu weiteren technischen Details.

    Für die griechischen Verkehrssünder gibt es freilich keinen Grund zur Entwarnung. Die mit menschlicher Intelligenz ausgestattete Polizei ist weiterhin hinter ihnen her.

    #Griechenland #Verkehr #Überwachung #KI

  • 13 millions de victimes et plus de 3 000 morts en 2025 : l’Afrique paie un lourd tribut aux événements climatiques extrêmes

    L’agence onusienne, qui fait autorité pour les questions relatives à l’atmosphère terrestre, au climat et à l’eau, recommande aux pays africains de renforcer leurs systèmes d’alerte précoce, et d’investir davantage dans l’adaptation au changement climatique et la préparation aux catastrophes.

    Les #phénomènes_extrêmes liés au #climat ont sinistré au moins 13 millions de personnes et entraîné plus de 3 000 décès recensés en #Afrique en 2025, avec des répercussions sur l’ensemble des secteurs de l’économie et les moyens de subsistance des populations, selon un rapport publié le jeudi 18 juin par l’Organisation météorologique mondiale (OMM). Intitulé « State of the Climate in Africa 2025 », le rapport révèle que les #inondations et #sécheresses ont constitué les #catastrophes_météorologiques les plus importantes sur le continent durant l’année écoulée, les inondations représentant plus de la moitié de tous les événements extrêmes signalés.

    L’#Afrique_de_l’Est a été particulièrement touchée, avec plus de 8,5 millions de personnes affectées par la sécheresse, alors que des conditions de sécheresse prolongées ont aggravé l’#insécurité_alimentaire et les pénuries d’#eau dans la #Corne_de_l’Afrique et les régions voisines. En #Afrique_de_l’Ouest, le #Nigeria a connu en mai des inondations dévastatrices qui ont fait plus de 200 #morts, tandis que les inondations en #République_démocratique_du_Congo (#RDC) ont coûté la vie à plus de 160 personnes en avril, soulignant l’intensité croissante des #précipitations saisonnières extrêmes.

    Le #Sahel a enregistré des précipitations supérieures à la moyenne, prolongeant une tendance observée ces dernières années, tandis qu’une grande partie de l’Afrique de l’Est et de la Corne de l’Afrique est restée plus sèche que d’habitude. En Afrique australe, les précipitations ont été marquées par une forte #variabilité, avec des épisodes intenses qui ont provoqué des inondations. En #Afrique_de_Nord, les #vagues_de_chaleur et les sécheresses prolongées ont causé des dégâts considérables à la #production_agricole, menaçant la #sécurité_alimentaire et les #moyens_de_subsistance.

    Le rapport précise également que l’Afrique se réchauffe plus rapidement que la moyenne mondiale. La #température moyenne annuelle de l’air en surface enregistrée à l’échelle continentale s’est classée entre le troisième et le septième rang des valeurs les plus élevées jamais enregistrées en fonction des données utilisées, avec une anomalie positive de 0,51 °C par rapport à la moyenne de la période 1991-2020.

    C’est l’Afrique du Nord qui a connu la plus forte anomalie de #températures en 2025 comparativement aux autres sous-régions africaines, soit +0,76 °C par rapport à la moyenne de la période 1991-2020. À l’inverse, l’Afrique australe a enregistré l’anomalie de températures la plus faible, soit +0,21 °C par rapport à la même période de référence.

    40 % des pays africains disposent de systèmes d’alerte précoce multi-dangers

    Au-delà des inondations et des sécheresses, le rapport met en évidence des changements climatiques à long terme qui sont déjà en train de remodeler le continent.

    Les #glaciers africains ont perdu plus de 90 % de leur superficie depuis la fin du XIXe siècle. La couverture glaciaire du #mont_Kilimandjaro est passée de 11,4 km2 en 1900 à 0,98 km2 ces dernières années. La superficie des glaces du #mont_Kenya et des #montagnes du #Ruwenzori (une chaîne de montagnes d’Afrique centrale, située à la frontière entre l’#Ouganda et la RDC) a aussi diminué, passant respectivement de 1,64 km² à 0,07 km², et de 6,51 km² à seulement 0,38 km².

    D’autre part, l’élévation du niveau de la mer le long des côtes africaines entre 1999 et 2025 dépasse la moyenne mondiale (estimée à environ 3,6 mm par an) dans plusieurs régions, atteignant environ 4,2 mm par an le long de la côte atlantique, 5,2 mm par an le long de la côte de l’océan Indien, et 5,6 mm par an en mer Rouge. Parallèlement, le réchauffement et l’#acidification croissante des océans endommagent les écosystèmes marins et menacent les moyens de subsistance des communautés qui dépendent de la #pêche. La température de la mer en surface (SST) a augmenté de 0,14 °C en moyenne en Afrique par décennie depuis la fin du 19e siècle, tandis que le PH de surface de l’océan a diminué de 0,017 unité par décennie.

    Malgré la fréquence et la gravité croissantes de ces changements qui favorisent des phénomènes météorologiques extrêmes plus destructeurs et exercent une pression croissante sur des communautés déjà vulnérables, seulement 40 % des pays africains disposent de systèmes d’alerte précoce multi-dangers, privant ainsi des millions de personnes d’#alertes en temps utile qui pourraient contribuer à sauver des vies et à réduire les dégâts, surtout dans les zones rurales particulièrement affectées.

    Alors que les coûts associés aux changements climatiques dans les pays africains peuvent atteindre jusqu’à 5 % de leur produit intérieur brut (PIB) et représenter ainsi un obstacle considérable à leur développement ainsi qu’à leur capacité à réduire la #pauvreté, l’OMM les appelle eux et leurs partenaires au développement, à renforcer les #mesures_d'adaptation au changement climatique, à améliorer la préparation aux catastrophes et à accroître les #investissements dans les infrastructures d’alerte précoce, afin de protéger les communautés contre des événements climatiques de plus en plus fréquents et intenses.

    ▻https://www.agenceecofin.com/actualites/2306-139549-13-millions-de-victimes-et-plus-de-3-000-morts-en-2025-laf
    #changement_climatique #Sud_global

    • State of the Climate in Africa 2025

      Key messages

      Extreme weather wreaks heavy economic and human cost
      – Floods are most common reported hazard
      - African glaciers – including iconic Mt #Kilimanjaro - are vanishing
      - Sea level rise along some African coasts outpaced the global average since 1999
      - Africa faces critical gap in early warning systems but is making progress

      –-

      he African continent is warming faster than the global average, and the rate of warming across the continent since 1991 is substantially higher than in any of the previous 30-year periods. The annual mean surface air temperature averaged over land areas in 2025 ranked between the third and seventh warmest on record, depending on the dataset used, according to the report.

      Extreme weather is hitting the continent hard. Floods accounted for more than half of reported events – for instance severe flooding in Nigeria in May led to over 200 deaths, and flooding in the Democratic Republic of the Congo in April led to over 160 deaths. The 2024/2025 tropical cyclone season was particularly active in the South Indian Ocean. Drought affected more than 8.5 million people in East Africa.

      ▻https://www.youtube.com/watch?v=MMwJ4-LQz5I

      ▻https://wmo.int/resources/publication-series/state-of-climate-africa/state-of-climate-africa-2025
      #climat #rapport

  • SINCRONIE REPRESSIVE – O.S.A.RE : SALUTE E #carcere – GRU LETALI SU #Gaza – #niantic E #vantor – AI : POTERI NUOVI E OBSOLESCENTI@0
    ▻https://radioblackout.org/podcast/sincronie-repressive-o-s-a-re-salute-e-carcere-gru-letali-su-gaza-nia

    Estratti dalla puntata del 22 giugno 2026 di #bello_come_una_prigione_che_brucia SINCRONIE REPRESSIVE All’alba del 16 giugno 2026, la Digos ha eseguito diverse misure cautelari e perquisizioni in giro per l’Italia, nonché lo sgombero dello spazio occupato Bencivenga a Roma: un’operazione repressiva coltivata da tempo e fatta scattare in concomitanza con il […]

    #41_bis #alfredo_cospito #anarchici #anthropic #intelligenza_artificiale #Israele #killer_robots #mistral #Palantir #repressione #salute_in_carcere
    ▻https://radioblackout.org/wp-content/uploads/2026/06/BCUPCB_operazione-roma-flavio-laura.mp3

  • Eva ist frei !
    ▻https://www.rf-news.de/2026/kw25/eva-ist-frei

    Jetzt muss auch Ahmed Polad freikommen

    L’Allemagne collabire avec le régime islamiste en Syrie. Les relations politiques et économiques on ssns doute facilité la libérstion d’une journaliste enlevée par de milices.

    20.6.2026 von gis - Gestern Abend konnte eine Delegation aus Famlienangehörigen, engen Freunden und ihrem Anwalt die seit dem 18. Januar 2026 in Syrien verschleppte und inhaftierte Kölner Journalistin Eva Maria Michelmann in Berlin begrüßen und in die Arme schließen.

    Gestern Abend konnte eine Delegation aus Famlienangehörigen, engen Freunden und ihrem Anwalt die seit dem 18. Januar 2026 in Syrien verschleppte und inhaftierte Kölner Journalistin Eva Maria Michelmann in Berlin begrüßen und in die Arme schließen.

    „Es war ein überwältigender Moment am Flughafengate, als wir Eva Maria begrüßen konnten, und einigen der Umstehenden standen die Tränen in den Augen. Monatelang wussten ja Familie, Freunde und Anwälte noch nicht einmal, ob sie noch lebt“, berichtet Rechtsanwalt Roland Meister im Gespräch mit Rote Fahne News. "Und jetzt war sie da, freigekämpft durch eine riesige Solidaritätsbewegung in Deutschland und anderen Ländern, endlich von der reaktionären syrischen Übergangsregierung freigelassen nach 150 Tagen Gefängnis, Folter, unmenschlichen Haftbedingungen. Es geht Eva Maria den Umständen entsprechend gut. Erst allmählich wird ihr klar, wie unermüdlich für ihre Freilassung gekämpft wurde.

    Monatelang engagierten sich Mutter und Bruder von Eva Maria, die Eltern von Ahmed Polad und ihre Anwälte unermüdlich für die Freilassung von Eva und Ahmed. „Der Mutter von Eva ist es sehr wichtig, dass jetzt der Kampf um die Freilassung von Evas kurdischem Journalistenkollegen Ahmed Polad und weiteren politischen Gefangenen in Syrien mit unvermindertem Einsatz fortgesetzt wird“, so Roland Meister.

    Aus allen gesellschaftlichen Bereichen kamen und kommen die Unterstützerinnen und Unterstützer des Kampfs für die Freilassung von Eva und Ahmed. "Bekannte Menschenrechtsorganisationen und internationale Journalistenverbände wurden als Mitstreiter gewonnen und schlossen sich an, darunter der Deutsche Journalisten-Verband (DJV), das Committee to Protect Journalists (CPJ), die International Federation of Journalists (IFJ) und viele andere. Die prominenten Unterstützer waren unentbehrlich.

    Unersetzlich waren aber auch hunderte von Mahnwachen, Kundgebungen, Veranstaltungen, Leserbriefe, Artikel und Posts. Besonders setzten sich hier die Initiative „Freiheit für Eva und Ahmed“ und People’s Bridge ein. Die kurdische Bewegung, insbesondere die Frauenbewegung, bezog die Forderung nach Evas Freilassung immer ein, wenn sie eine Kundgebung für die Freiheit politischer Gefangener durchführte. Auf dem 22. Internationalen Pfingstjugendtreffen war die Solidarität mit Eva und Ahmed ein großes Thema. Courage-Frauen organisierten eine lebendige Gesprächsrunde mit 70 Besucherinnen und Besuchern. So freuten sich die Courage-Frauen gestern auch besonders: „Wir freuen uns mit der Familie, mit der Solidaritätsbewegung über diesen Riesen-Erfolg und haben Rotraut (Evas Mutter) zum Empfang ihrer Tochter Willkommensgrüße vom ganzen Frauenverband gesendet.“ Auch MLPD und REBELL waren mit praktischer Solidarität voll beteiligt.

    So wurde systematisch ein richtig großer Druck aufgebaut: auf die syrische Al-Jolani-Regierung und auf die deutsche Bundesregierung und ihr Auswärtiges Amt. Zuerst musste überhaupt erstmal erzwungen werden, dass die syrische Regierung die Inhaftierung von Eva und Ahmed zugab. Nach einem ersten Besuch bei Eva im Gefängnis am 23. April durch eine Mitarbeiterin des Auswärtigen Amts war erstmal wochenlang wieder Funkstille. Es hieß, Eva werde konsularisch betreut. Aber die Bundesregierung hätte doch ganz andere Mittel in der Hand gehabt.

    Den Durchbruch brachte schließlich die Pressekonferenz am 29. Mai in Berlin. Dort hatte Rotraut Hake-Michelmann gesagt: "Ich will nicht, dass meine Eva und Ahmet enden wie Elisabeth Käsemann: Ermordet durch ein brutales Regime, preisgegeben für Wirtschaftsbeziehungen durch eine deutsche Regierung. Meine Tochter lebt und die Zeit zu handeln ist jetzt!“ Und Rechtsanwalt Roland Meister forderte: „Wir erwarten, dass die Bundesregierung, das Auswärtige Amt und die EU ihre Bemühungen für eine Freilassung deutlich und nachvollziehbar intensivieren.“

    Den Vergleich mit der Ermordung von Elisabeth Käsemann griffen etliche große Medien auf. Ab da kam Bewegung in die Sache. „Man merkte: Syrien wollte Eva Michelmann jetzt los werden“. Die letzte Woche war dann auch vonseiten von Auswärtigem Amt und Bundesregierung nicht mehr von „stiller Diplomatie“ geprägt, sondern von deutlich gesteigerter Aktivität.

    Die Bundesregierung hatte ja freundschaftliche Beziehungen zum Al-Jolani-Regime gepflegt - und pflegt sie heute noch - und hat mit dafür gesorgt, dass der ehemalige Al-Nusra-Führer von der internationalen Terrorliste gestrichen und zum G7-Gipfel eingeladen wurde. Siemens Energy empfing Al-Jolani bei seinem BRD-Besuch und man vereinbarte Millionen für Energie- und Wiederaufbaugeschäfte, unter anderem im Bereich Stromerzeugung und Gas-Kraftwerke.

    Eva und Ahmet wollten darüber berichten, wie die Al-Jolani-Regierung den erneuten Vormarsch des faschistischen IS gegen die demokratische Republik Rojava betreibt. Das könnte einer der Gründe für ihre Inhaftierung gewesen sein. Der Kampf für die Freilassung von Eva und Ahmed war bzw. ist Teil des Kampfes gegen Faschismus und Krieg. Der Vorgang bestätigt auch, dass Syrien kein Land ist, in das man Flüchtlinge abschiebt. Anerkannten Flüchtlingen wird Asyl und Schutz wieder entzogen. Das ist gerade am heutigen Weltflüchtlingstag bedeutsam.

    #Allemagne #Syrie #islamisme #journalisme #kidnapping


  • De tout temps, en tous lieux, la Parole du monde s’est incarnée dans celle, terrestre, du barde, du troubadour ou du griot. Ces artisans poètes, tout autant passeurs que pacificateurs, sont le trait d’union avec les forces de la nature, le divin indicible, la mémoire des anciens. Il leur revient d’entretenir le foyer quotidien de l’âme collective.

    Éternels oiseaux migrateurs, Kiya Tabassian, maître du sétar et défricheur de mémoires, et Ablaye Cissoko, griot de Saint-Louis du Sénégal et maître de la kora sillonnent les scènes du monde ensemble depuis dix ans. Ensemble, avec le virtuose de percussion Patrick Graham, ces libres penseurs et voyageurs font du monde leur jardin.

    ▻https://www.youtube.com/watch?v=E1kFxpNR6Jc&t=1s

  • Falsche Bewegung, 1975, Wim Wenders
    via ▻https://diaspora.psyco.fr/p/12511819

    ▻https://www.deutschlandfunk.de/wim-wenders-zieht-film-falsche-bewegung-vorerst-zurueck-104.html

    Das Drehbuch wurde von Peter Handke auf der Basis von Goethes „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ erstellt. - Wikipedia
    ▻https://de.wikipedia.org/wiki/Falsche_Bewegung

    oAnth:

    Wir können, wie das aktuelle Beispiel zu verstehen gibt, davon ausgehen, dass von nun an je nach politisch-ideologischer Großwetterlage oder individueller Befindlichkeit, Bücher, Filme und alle Arten von Kunst zensiert oder dem Publikum vorenthalten werden dürfen - was als ein Warnsignal verstanden werden sollte und es hoch an der Zeit ist, einen Online-Index über „der Öffentlichkeit nicht mehr zugängliche oder zensierte Kunstwerke“ einzurichten.

    Bei Filmen und Werken, die noch zugänglich gehalten werden, wäre es m.E. geboten auszuweisen, inwieweit sie der ursprünglich vom Autor, Regisseur, Künstler freigegebene Version entsprechen, und unter welchen Bedingungen Orginalversionen zugänglich gemacht werden können. Hierzu hieße es auch einen Kommentar mitzugeben, woraus sich die jeweiligen Beweggründe für dgl. Einschränkungen unmissverständlich entnehmen lassen.

    Der Gefahr, dass sich weiße Flecken in der Kulturlandschaft herausbilden, die sich so gut wie von niemandem mehr vermuten lassen, da man es nicht für nötig hielt, zu den zurückgenommenen und nachträglich veränderten Artefakten eine Dokumentation bereit zu stellen, gilt es rechtzeitig zuvor zu kommen, denn die Prozesse des kulturellen Vergessenwerdens und qualitativ mindernden Nivellierens nehmen mit zunehmender Medien- und PR-orientierter Wahrnehmungs- und Verhaltensprägung rasant zu, ein Prozess, der sich bereits jetzt in hohem Maße bei den Entscheidungsträgern der durch den Neoliberalismus geprägten westlichen Hemisphäre in deren medial zugänglichen Äußerungen ablesen lässt und der das gesamte öffentliche Leben qualitativ auszuhölen droht.

    #Kino #Film #Kunst #Literatur #Zensur #Deutschland #CancelCulture #Biografie #Index #Nivellierung

    • cf. l’article chez franceinfo.fr ici :
      ▻https://seenthis.net/messages/1175565

      [...]

      En 2024, dans le média RTL(Nouvelle fenêtre), Nastassja Kinski racontait des souvenirs douloureux de ce tournage « Pourquoi ne l’ont-ils pas filmée autrement ? », se demande-t-elle en racontant qu’elle pleurait après le tournage de cette scène. « Je veux confronter les responsables. Je veux des excuses pour ce qui s’est passé », exige l’actrice d’aujourd’hui 65 ans.

      Elle a tout d’abord tenté de négocier avec le réalisateur, sans l’intermédiaire d’un avocat. Sans succès. L’entourage du cinéaste fait valoir qu’il n’existe aucun droit légal à la suppression de la scène ou à la modification du film. L’avocat de Nastassja Kinski regrette que Wim Wenders soit « intouchable en Allemagne ».

      « Les sensibilités ont changé, nous vivons dans un monde complètement différent de celui d’il y a cinquante ans », a expliqué le 29 mai le réalisateur, alors qu’il recevait le Prix d’honneur de l’Académie allemande du cinéma lors du gala à Berlin.

      [...]

      #cinéma #Art #censure #Allemagne #Culture de l’annulation #biographie #index #nivellement

  • KI-Bubble : Kommt der große Crash ? | Mit Prof. Adam Tooze
    via ▻https://diaspora.psyco.fr/p/12507566

    ♲ Surplus Magazin - 2026-06-01 11:52:06 GMT

    Die Welt brennt – die Aktienkurse steigen. Adam Tooze erklärt, warum das kein Widerspruch ist, sondern das Wesen der KI-Blase.

    ▻https://www.youtube.com/watch?v=Xd0XVVZ2Rho


    29.05.2026 — 20 min.

    YT-Intro:

    Steigende #Staatsanleihen-Renditen, ein blockierter #Persischer_Golf, #Preisschocks in der #Realwirtschaft – und trotzdem steigen die #Aktienmärkte weiter. Wie passt das zusammen? Adam Tooze analysiert die KI-getriebene Aktienblase, die historische Besonderheit eines #Tech-Oligopols, dessen Firmen auch noch untereinander verflochten sind, und die Rolle von Donald Trump, der Krypto und Aktienkurse zur Erfolgskennzahl seiner Regierung erklärt hat. Dazu: Warum Starinvestor Michael Burry bereits gegen die #KI-Bubble wettet und was einen Crash auslösen könnte.

    Kapitel:
    00:00 – Intro: Krise und Börsenboom gleichzeitig?
    01:13 – Steigende Aktienmärkte trotz Realwirtschaftskrise
    05:03 – Michael Burry wettet gegen die KI-Bubble
    06:01 – Revolution oder Crash: Zwei Szenarien für KI
    10:41 – Das KI-Oligopol: Historisch beispiellose Verflechtung
    12:46 – Trumps Rolle: Börsenkurse als Regierungsbilanz
    17:06 – Preisschock und Jobunsicherheit: USA vs. Deutschland
    19:34 – Ausblick

  • #Ronny_Chieng Tells Harvard to ‘Destroy AI’ as Graduates Cheer

    Artificial intelligence has been an inescapable topic of commencement speeches this spring, including President Alan M. Garber’s Baccalaureate address on Tuesday. Ronny Chieng’s remarks on the subject, however, likely contained the most expletives.

    “Can I just say f**k AI, f**k AI, f**k AI?” the comedian, actor, and rotating host of The Daily Show asked in his keynote speech during the Class Day celebration on Wednesday. The crowd at Tercentenary Theatre, made up of the graduating Class of 2026 and their friends and families, answered him with a roar of approval.

    “I’m glad you agree,” Chieng said. “It’s so stupid. A lot of other respected graduation speakers at colleges around America are talking about you guys needing to master AI for the future. I’m here to tell you the mission of your generation is to destroy AI, #kill_it.”

    Chieng’s speech also took shots at Harvard’s ties to the Epstein files and its recently announced grade inflation reforms. “The more A’s you hand out, the better everyone looks. I can’t believe I have to explain this. Did you guys go to Harvard?” he said.

    Beyond calling for its demise, Chieng went on to articulate a more nuanced unpacking of his wariness toward AI. Sure, he acknowledged, the technology has potential “to pioneer breakthroughs in medicine and physics. If you’re using it for that purpose, you’re not part of the problem.”

    But he bemoaned its smoothing the way for cognitively basic tasks, like responding to emails, and the potential to rob people of the messy, satisfying work of creativity.

    “Untalented people love bragging about using AI to help them draft their speeches, and their scripts, and their podcasts, and their promo videos for UFC fights at the White House,” Chieng said. “What they’re missing is this: the creating is the fun part.”

    His favorite part of comedy writing, he said, “is figuring out the puzzle pieces of a joke and getting the self-regard from having accomplished a difficult thing. Why would I want AI to take that away from me?”

    The reason AI-generated content isn’t as good, Chieng argued, is that the journey of making and learning something matters —“it’s the point of all of this.”

    “Whatever your chosen profession is, please don’t let AI rob you of the fun part of it,” he told the senior class. “Our generation’s upcoming battle…is going to be people with substance versus people with shallow knowledge, it’s going to be mastery versus faking it, it’s going to be people with good taste versus tacky. I trust you will put in the work necessary to be on the right side of those battles.”

    The way to do that, he advised, is to follow your passions. “Chase the thing that you can’t stop talking about every day to the point where it ruins all your relationships,” he said. “When you have clarity of purpose and you’re doing something you love, every day can be a joy.”

    He closed by urging the graduates to think of the people in their lives who helped them get to this point— parents, mentors, loved ones— and try to be that transformative person for someone else. Maybe someone who can fight AI, even.

    “One day soon, some kids will be asking you for advice for after they graduate,” he said. “And you can say, ‘Be kind, be joyful, but for the love of God, help me destroy these machines first.’”

    The Class Day program also included student speakers and award winners from the graduating class; an address from David Deming, the Danoff dean of Harvard College; and David Battat ’91, the incoming president of the Harvard Alumni Association.

    In his remarks, Deming told the graduating class to embrace the virtues that can be brought on by hardships and to appreciate catching the lucky breaks life offers when they do arise.

    “Adversity doesn’t help you economically, but it can build moral character, and the world needs moral character now more than ever,” he said. “You don’t want to be the kind of person who thinks they deserve everything good that happened to them.”

    Giving the Harvard Oration, “Remember to Dream Big,” Ihechikarageme Munonye ’26 echoed Chieng in urging her fellow graduates to pursue what they truly love. Raised in a low-income neighborhood in Washington, D.C., she initially chose concentrations at Harvard that seemed more practical, like economics, before switching to sociology, art, and film.

    “I allowed myself to envision a life where success and passion need not exist on opposite sides of the spectrum,” she said, through tears. “Do not abandon the

    passions that made you who you are today.”

    In the more lighthearted Ivy Oration, Hamza Masoud ’26, a member of the Lampoon, fondly recounted the specific joys of campus life at Harvard and made light of the University’s biggest stories and controversies from the past year.

    “While we were here, we saw falls turn into winters, winters turn into springs, springs turn into summers, and Summers turn into a former university professor,” he said—in a shot at former Harvard President Lawrence H. Summers.

    “But we also changed,” he continued. “When I entered Harvard, I believed that grade inflation was a myth. Four years later, I have a GPA of 3.968 and am graduating at the bottom of my class.”

    During the program, Alexandra Fernand ’26 and Jamie Durant ’26 received the 2026 Ames Awards, given to two graduating seniors for outstanding community service. Fernand was recognized for her service work with the Brookview House in Boston; Durant for founding the Jews for Palestine group on Harvard’s campus and his work as the director of the Cambridge After-School Program.

    To close the afternoon, a group of seven 2026 graduates sang the 2026 Class Ode, with original lyrics by Alyssa Marie Gaines to the tune of “Fair Harvard.”

    ▻https://www.harvardmagazine.com/commencement/class-day-ronny-chieng-harvard
    #fuck_AI #intelligence_artificielle #critique #IA #kill_AI #apprentissage

  • Salento: luoghi, corpi, frontiere – O.S.A.RE – Polizia Basca e Israele – AI e colonialismo cognitivo@0
    ▻https://radioblackout.org/podcast/salento-luoghi-corpi-frontiere-o-s-a-re-polizia-basca-e-israele-ai-e-

    Estratti dalla puntata del 25 maggio 2026 di #bello_come_una_prigione_che_brucia LUOGHI, CORPI, FRONTIERE: 26-27-28 GIUGNO 2026 IN SALENTO Un’iniziativa che cerca di intaccare l’apparente monodimensionalità del concetto di “frontiera” osservandone le declinazioni sul territorio, all’interno di un contesto – come quello pugliese – dove si compenetrano e interlacciano “confini” e “guerre”: […]

    #frontiera #intelligenza_artificiale #israelificazione #killer_robots #osare #repressione
    ▻https://radioblackout.org/wp-content/uploads/2026/05/BCUPCB_corpi-luoghi-frontiere.mp3

  • La papesse rock Kim Gordon débarque au Trianon pour y libérer toute l’énergie de son album Play Me , publié en 2026. Une performance ardente, où s’entrechoquent musique racée, critique sociale et humour noir
    ▻https://www.arte.tv/fr/videos/132694-000-A/kim-gordon

    1981, New York : #Kim_Gordon cofonde #Sonic_Youth, groupe emblématique du #rock alternatif américain. Quelques décennies plus tard, cette véritable icône est une artiste complète et engagée aux multiples facettes : autrice, chanteuse, guitariste et bassiste, Kim Gordon a monté plusieurs groupes, à l’instar de Free Kitten et Body/Head. Ardente féministe, elle s’engage aux côtés des artistes Lydia Lunch, Chuck D de Public Enemy et Kathleen Hanna de Bikini Kill. On la connaît aussi commissaire d’art contemporain, plasticienne, performeuse…

    Au vu de cet impressionnant CV, une question s’impose : mais que n’a pas fait Kim Gordon ? Et bien pendant longtemps, sortir un projet musical solo ! Ce qu’elle réalise en 2019 avec No Home Record , un album très rock mâtiné d’arrangements sourds où la chanteuse pose son timbre austère et profond, parfois teinté d’électro et de hip-hop. Comme pour rattraper le temps perdu, Kim Gordon enchaîne ensuite les albums, jusqu’à sortir Play Me en 2026. Un album électrique et mordant à découvrir sur la scène mythique du Trianon.

    Play Me | Not Today
    ▻https://kimgordon.bandcamp.com/track/not-today
    Disponible à partir du 22/05/2026 sur Arte #Concert

  • Difendiamo #kike_mur@0
    ▻https://radioblackout.org/podcast/difendiamo-kike-mur

    Il CSO Kike Mur di Saragoza è sotto minaccia di sgombero ed ha lanciato una campagna internazionalista di solidarietà. Abbiamo voluto darle eco attraverso un collegamento proprio da Saragoza con un compagno che fa parte dell’assemblea del centro. Questi i contatti per sostenere il Kike Mur e per restare aggiornati: Mail: okupazaragoza@riseup.net IG: @cso_kike_mur Telegram: […]

    #antifascismo #metix_flow #remigrazione
    ▻https://radioblackout.org/wp-content/uploads/2026/05/diretta-con-luca-kike-mur.mp3