#komintern

  • L"histoire tragique de la fondatrice du parti communiste austro-allemand qui a dénoncé ses frères au comité des activités antiaméricaines
    https://de.wikipedia.org/wiki/Ruth_Fischer

    Après la mort de son conjoint en exile à Cuba l’ancienne militante ultra-gauche se mue en ardente anticommuniste.Sa défection et son ancienne collaboration provisoire avec Trotzky permettent au stalinistes de dénoncer le fondateur de l’armée rouge comme traitre anticommuniste.

    Ruth Fischer ging von einer Ermordung Maslows durch den sowjetischen Geheimdienst aus und begann nun ihren Feldzug gegen die Stalinisten. Ab 1944 gab sie das Nachrichtenbulletin The Network heraus, in dem sie über stalinistische Aktivitäten verschiedener Art berichtete. 1945 erhielt sie an der Universität Cambridge einen Forschungsauftrag zur Geschichte des Kommunismus. 1948 erschien ihr Buch Stalin and German Communism. Unter dem Decknamen Alice Miller war sie eine der Schlüsselfiguren der Geheimdienstorganisation „The Pond“.

    Dem Komitee für unamerikanische Aktivitäten (HUAC), einem Ausschuss des Repräsentantenhauses, gegenüber bestätigte Ruth Fischer die Tätigkeit ihres Bruders Gerhart für KPD, Komintern und GPU und bezeichnete ihn als mitschuldig am Tode von Hugo Eberlein und Nikolai Bucharin. Ihren Bruder Hanns bezeichnete sie als „Kommunisten im philosophischen Sinn“. Bei der Verhandlung gegen Gerhart war sie Hauptzeugin der Anklage. In der Folge kam Gerhart Eisler in Haft, Hanns Eisler wurde ausgewiesen.

    Sous le nom Elfriede Gohlke elle figure sur la première liste de personnes déchues de la nationalité allemande par les nazis.

    .

    SISTER ELFRIEDE EISLER, now known as Ruth Fischer, testifies against her brother at Un-American hearings, calls him the “perfect terrorist type.” Formerly a Communist, she makes career of exposing Stalinist activities in U.S.

    The Lessons of the German Events, Pamphlet published by the Communist International in 1924

    Télécharger https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6a/The_Lessons_of_the_German_Events_%281924%29.djvu


    Stolperstein Andreasberger Straße 9, Berlin-Britz
    https://www.openstreetmap.org/node/12957128974


    en 1924

    Arkadi Maslow
    https://de.wikipedia.org/wiki/Arkadi_Maslow

    #communisme #antifascisme #histoire #nazis #USA #anticommunise #Berlin #Britz #Andreasberger_Staße #parti_communiste #komintern

  • Antifaschismus und Teewasser
    https://www.unsere-zeit.de/antifaschismus-und-teewasser-4805928

    Das Haus der Gewerkschaften während des VII. Weltkongresses der Komintern (Foto : UZ-Archiv)

    À propos de la lutte contre le fscisme historique et comtre lenace paer les FI, RN et AfD

    1.8.2025 von Erik Höhne - Vom 25. Juli bis zum 20. August 1935 tagte in Moskau der VII. Weltkongress der Komintern (KI). Im Rahmen des Kongresses wurde die veränderte Lage nach der Übergabe der Macht an die Faschisten in Italien und Deutschland analysiert. Verschiedene in der kommunistischen Weltbewegung aufgetretene Fehler wurden korrigiert. Mit der Volksfront entwickelte die KI eine der Situation des Klassenkampfs angemessene Taktik auf der Grundlage der Einheitsfrontstrategie. Von „links“ und rechts werden die Ergebnisse des Kongresses immer wieder verkürzt und fehlinterpretiert und dadurch zu Quellen von Dogmatismus und Opportunismus. Für die DKP ordnete der Vorsitzende Patrik Köbele auf dem 26. Parteitag im Juni ein: „Wir halten am VII. Weltkongress fest, wir sehen ihn als wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der marxistisch-leninistischen Theorie und Praxis. Wir sehen in den Dokumenten des VII. Weltkongresses eine große Anwendung des Marxismus auf die Analyse der damaligen Situation und einen wesentlichen Bestandteil der Weiterentwicklung unserer weltanschaulichen Instrumente. Wir verwenden sie nicht als Dogma, aber als schöpferische Quelle für unsere Strategie und Taktik.“ In der nächsten UZ-Ausgabe folgt ein Artikel zum Referat Wilhelm Piecks.

    „Der Faschismus an der Macht, Genossen, ist, wie ihn das XIII. Plenum des EKKI richtig charakterisiert hat, die offene terroristische Diktatur der reaktionärsten, am meisten chauvinistischen, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals.“

    Dies ist der Kernsatz aus dem Referat des berühmten bulgarischen Revolutionärs und Antifaschisten Georgi Dimitroff beim VII. Weltkongress der ­Komintern (KI) vom 2. August 1935 – fast auf den Tag genau heute vor 90 Jahren. Bekannt wurde er als die „Dimitroff-These“ und als solche Gegenstand von manchen Missverständnissen und Anfeindungen. Dazu muss gesagt werden, dass weder Dimitroff noch die KI den Anspruch hatten, mit dieser Definition das Wesen des Faschismus erschöpfend behandelt zu haben. Auch stellt der Begriff „Dimitroff-These“ eine Personalisierung dar, die nur bedingt zutreffend ist. Denn das bekannte Zitat weist ja selber darauf hin, dass es hier um eine in der KI kollektiv erarbeitete Feststellung geht. Zudem haben auch schon Kritiker mit mehr Spitzfindigkeit als Sachkenntnis Dimitroff den Begriff „Finanzkapital“ als Anknüpfung an die Nazi-Propaganda vom „raffenden“ (jüdischen) Bankkapital angekreidet. Deshalb eine Erinnerung: Lenin, auf dessen theoretischen Grundlagen sich der Kommunist Dimitroff bewegt, hat das Finanzkapital eben nicht als Synonym für das Geldvermögen der Banken definiert, sondern als die Verschmelzung der Kapitale von Fabrik und Bank. Es geht hier also um einen neuen Typ von Kapital in der Phase des Imperialismus, welcher der antisemitischen These vom getrennten „schaffenden“ und „raffenden“ Kapital konträr entgegensteht. Die hier von rechts vorgenommene Fraktionierung des Kapitals ist gerade nach Lenin im Zuge der von ihm festgestellten Verschmelzung unmöglich.

    Dimitroff stellt fest, dass der Sieg des Faschismus in bestimmten europäischen Ländern eine doppelte Schwäche ausdrückt. Das Proletariat, gespalten durch das Paktieren der Sozialdemokratie mit der Bourgeoisie, kann nicht den Schritt vollziehen zur revolutionären Umwälzung, während die herrschende Klasse keine Chance mehr sieht, ihre Hegemonie mit den vergleichsweise moderaten Mitteln des demokratischen Parlamentarismus aufrechtzuerhalten. Das relative Erstarken der Arbeiterklasse lässt sie Zuflucht nehmen zu den Methoden der Gewalt und des Terrors. Der Faschismus in seiner konkreten Gestalt variiert je nach Nation und durchläuft Phasen der Vorbereitung, bevor er zur Macht gelangt. Seine vornehmliche Aufgabe sieht er in der Vernichtung der organisierten Arbeiterbewegung und in der Ausschaltung jeder ernsthaften Opposition, um so dem Monopolkapital Maximalprofit und expansive Kriegführung zu ermöglichen. Zu diesem Zweck verbreitet er exzessiven Nationalismus und Hass gegen als konkurrierend angesehene Staaten beziehungsweise Völker. Im Fokus stand dabei seinerzeit in erster Linie die So­wjet­union, die durch ihre Existenz als sozialistische Macht in den Augen der Monopolkapitalisten die größte Bedrohung auf internationaler Ebene darstellte. Die Tatsache, dass es den Faschisten gelingt, große Teile des Kleinbürgertums, des Lumpenproletariats und auch rückständige, rassistisch verhetzte Arbeiter für sich zu gewinnen, darf nicht zu dem Fehlschluss verführen, dass man es etwa bei der Nazi-Diktatur mit einer Herrschaft des „entfesselten Kleinbürgertums“ zu tun habe. Mag Adolf Hitler dort auch seine Massenbasis gefunden haben, so diente seine Regierungspraxis doch in erster Linie den Monopolen. Erscheinung und Wesen des Faschismus sind auf dieser Ebene durchaus nicht dasselbe. Ausgangspunkt der Nazi-Herrschaft ist das machtpolitische Bedürfnis des Großkapitals. In diesem Sinn kann man sagen: Faschismus kommt nicht von den Faschisten. Der ruinierte Kleingewerbetreibende oder Arbeitslose, der sich der SA anschließt, handelt letztlich gegen seine eigenen Inte­ressen. Um solche Menschen für sich zu gewinnen, setzen die Faschisten vielfach auf pseudosozialistische Propaganda. Demzufolge ist höchst fragwürdig, wenn sich heutige antifaschistische Politik in erster Linie auf die AfD konzentriert und nicht auf das Inte­resse der Herrschenden an einem gesellschaftlichen Rechtsruck, der sich unterschiedlicher Instrumente bedient. Die AfD ist sicher unter diese einzuordnen, stellt aber nicht das einzige und vielleicht noch nicht einmal das wichtigste dar. Für Sozialabbau, Flüchtlingshetze, wachsende Armut und Kriegspolitik war die AfD in Regierungsverantwortung bislang durchaus entbehrlich.

    Dimitroff legt dar, dass der Sieg des Faschismus in Deutschland keineswegs unvermeidlich war. Er stellt Fehler sowohl auf kommunistischer als auch sozialdemokratischer Seite fest. Die Reformisten haben, soweit sie an der Regierung beteiligt waren, es versäumt, eine Politik im Sinn proletarischer Lebensinteressen zu betreiben und damit für große Verbitterung unter den Werktätigen gesorgt. Sie haben es zugelassen, dass die Krisenlasten einseitig auf das Proletariat abgewälzt wurden, und die Mittel staatlicher Repression eher gegen die Kommunisten als die Faschisten gerichtet. Vor allem unternahmen sie alles, um ihre Parteibasis von gemeinsamer antifaschistischer Aktion mit den Kommunisten abzuhalten. Die KPD hingegen unterschätzte die faschistische Gefahr und die Tatsache, dass die parlamentarische Demokratie eine verteidigenswerte Position ist, wenn die Wahl steht zwischen ihr und der Nazi-Diktatur. Auch vermochte es die KPD nicht, in erforderlichem Maß Zugang zu finden zum Kleinbürgertum, zu städtischen Mittelschichten und der Bauernschaft. Des Weiteren kritisiert Dimitroff, dass die KPD sich zu spät der Bedeutung der nationalen Frage bewusst geworden sei. Mit allem Nachdruck warnt er vor der Position des nationalen Nihilismus, der sich in den Reihen der heutigen antifaschistischen Bewegung zur hartnäckigen Konstante entwickelt hat. Jeder Bezug auf die eigene Nation und die nationale Geschichte wird in diesem Denkmuster als reaktionär verdammt („No Border! No Na­tion!“). Abgesehen davon, dass wir es hier mit einer geradezu infantilen Realitätsverweigerung zu tun haben, welche die Frage unbeantwortet lässt, wie denn die „Abschaffung der Nation“ in Deutschland konkret aussehen könnte, wird ignoriert, welche Bedeutung der positive Bezug auf fortschrittliche Elemente der eigenen Geschichte und Kultur für antifaschistische Politik hat. Dimitroff macht in diesem Zusammenhang Anmerkungen, welche für die heutige Debatte sehr nützlich sein können. Er regt dazu an, über ein Nationalbewusstsein nachzudenken, welches sich von einem abstrakten, bürgerlichen Kosmopolitismus ebenso unterscheidet wie von chauvinistischem Überlegenheitswahn und in einem positiven Wechselverhältnis mit einer internationalistischen Haltung steht. Dimitroff behandelt das Thema dialektisch und nicht mit der Einäugigkeit des „Entweder-oder“.

    Dimitroff betrachtet die proletarische Einheitsfront aus kommunistischen, sozialdemokratischen, christlichen und parteilosen Arbeitern als Kern einer antifaschistischen Volksfront, die ebenso das Kleinbürgertum, die Bauernschaft und andere Mittelschichten umfasst. Denn auch diese leiden unter der Dominanz der Monopole. Dimitroff hält es für möglich, dass auf dieser Basis Regierungen gebildet werden können, deren Aufgabe noch nicht darin besteht, unmittelbar zum Sozialismus überzugehen, sondern darin, antifaschistisch-demokratische Massenforderungen zu erfüllen. Er erinnert daran, dass Lenin gefordert habe, „Formen des Übergangs oder Herankommens an die proletarische Revolution ausfindig zu machen“ und stellt die Möglichkeit in den Raum, dass es sich bei dem Modell der Einheitsfrontregierung um eine solche Form handelt. Gleichwohl warnt er die Kommunisten davor, sich im Fall einer solchen Regierungsbeteiligung parlamentarisch „einrahmen“ zu lassen, wie es bei den sächsisch-thüringischen „Arbeiterregierungen“ 1923 geschah.

    Für die Einheitsfront nennt Dimi­troff folgende Kernpunkte: Schutz der Lebensinteressen der Werktätigen, Kampf gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf das Proletariat, Verteidigung bürgerlich-demokratischer Grundrechte und Kampf gegen den imperialistischen Krieg in Solidarität mit den kolonial unterdrückten Nationen. Er betont, dass auch Werktätige in diesen Kampf einbezogen werden müssen, die zuvor Opfer der faschistischen Demagogie wurden. Anders als heute oft üblich, stellt er nicht die moralisierende Frage, ob man mit diesen Menschen „reden dürfe“. Er stellt die Notwendigkeit fest, sie zu gewinnen. Und selbstverständlich erledigt die Schwierigkeit einer Aufgabe nicht die Notwendigkeit ihrer Bewältigung.

    Brennend aktuell erscheint seine Betonung der Bedeutung des Friedenskampfs und des Antikolonialismus als wesentliche Elemente des antifaschistischen Kampfs – ein Zusammenhang, den zu negieren sich gegenwärtig verschiedene Kräfte bemühen.

    Besonders wichtig ist Dimitroffs Hinweis, dass für antifaschistische Politik die materiellen Lebensinteressen der Werktätigen beziehungsweise der großen Bevölkerungsmehrheit im Mittelpunkt stehen müssen. Dies ist eine gänzlich andere Orientierung, als sie sich heute im Zeichen der Identitätspolitik entwickelt. Hier setzt man auf „Minderheiten“ als antifaschistischen Gegenpol, was den Faschisten die demagogische Behauptung erleichtert, sie seien die Repräsentanten der Mehrheit. Der Kampf um „Anerkennung“, (sub-) kulturelle Events und das Feiern eines letztlich systemkonformen Individualismus haben hier mehr Gewicht als der Kampf um Löhne und Wohnraum sowie andere Kampffelder, auf denen es um die schlichte materielle Existenz der Menschen geht – Lenins Kampf ums Teewasser. Auch sind dies die Gebiete, auf denen die Herrschenden nicht ohne Erfolg versuchen, die Ausgebeuteten durch gewollte Ressourcenverknappung in Gegensatz zueinander zu bringen – meist entlang nationaler oder religiöser Unterschiede. Hier also entscheidet sich, ob diese Menschen miteinander oder gegeneinander kämpfen. Dimitroffs Analyse stellt hier zu Recht den strategisch zentralen Punkt fest.

    #antifscisme #fascisme #Komintern

  • Le #Maitron : #Dictionnaire_biographique du mouvement ouvrier et mouvement social

    Le site maitron-en-ligne reprend, parfois dans une version enrichie et avec de l’iconographie, la totalité des 225 709 notices publiées dans l’ensemble du Maitron, y compris les volumes spécialisés et les cédéroms.

    L’ensemble des notices correspondant aux cinq premières périodes du Maitron, de 1789 à 1968, y compris les notices inédites ou enrichies qui viendront s’y ajouter à l’avenir, sont en libre accès depuis le 5 décembre 2018.

    • La rubrique Dictionnaires reprend l’ensemble des dictionnaires spécialisés du Maitron récemment réalisés ou en cours de réalisation/réactualisation.

    Le Dictionnaire des #anarchistes - Le Dictionnaire biographique des #cheminots (#DBC) - Le Dictionnaire biographique des #enseignants et personnels de l’éducation (#DBE) - Le Dictionnaire biographique des #fusillés et #exécutés (#DBFE) - Le Dictionnaire biographique des #Gaziers-électriciens (#DBGE) - Le Dictionnaire biographique des militants du #Val-de-Marne (#DBMVM)

    Parmi les dictionnaires internationaux, on retrouvera notamment Le Dictionnaire du mouvement ouvrier en Grande-Bretagne et Irlande - Le Dictionnaire biographique du #Komintern (DBK) - Le Dictionnaire biographique du mouvement social francophone aux États-Unis (La sociale en Amérique) - Les dictionnaires biographiques du mouvement ouvrier au Maghreb, en cours de chargement, et en particulier le Dictionnaire Algérie - Le Dictionnaire Chine - Le Dictionnaire Autriche - Le Dictionnaire biographique des mobilisations et contestations africaines, et le Dictionnaire biographique du mouvement ouvrier en Belgique, en cours de constitution.

    S’ajoutent certaines entrées thématiques, telles que la navigation parmi les notices de femmes, ou pour des corpus importants, comme les Volontaires en Espagne républicaine.

    • La rubrique Périodes correspond au découpage chronologique traditionnel du Maitron, avec ses quatre premières périodes déjà publiées et la cinquième période (1940-1968). Toutes les notices de ce site sont donc reliées à une ou plusieurs périodes.

    • Pour chaque biographie, trois « Rebonds » vous sont proposés. Ils sont choisis aléatoirement parmi les notices présentant des similitudes chronologiques, géographiques et socioprofessionnelles. Ces rebonds varient à chaque visite ou à chaque affichage de la biographie.

    • Pour certains corpus, figure aussi une invitation à « Aller plus loin », vers des articles de présentation ou de synthèse. Ces contenus sont bien sûr amenés à s’enrichir et à se développer. Ils correspondent aussi à la rubrique « Explorer le Maitron » de la page d’accueil.

    • Un moteur de « recherche avancée » permet des recherches avec croisement des informations. Depuis le mois d’octobre 2019 le tri par département, et même par groupe de départements dans la limite de 5, est possible.

    https://maitron.fr

    #dictionnaire #fiches #figures #fiches #notices

    @dlatr a émis ici quelques difficultés techniques et d’organisation :
    https://seenthis.net/messages/1029782

    • #CAUSIMMI : #cause_immigrée

      La cause immigrée : mobilisations, organisations et militant.e.s dans la France des années 68 à nos jours (CAUSIMMI).

      Le projet CAUSIMMI vise à étudier la cause immigrée, des « années 68 » jusqu’à aujourd’hui, cause englobant l’ensemble des #mobilisations aspirant à l’égalité de droits et de traitement en France, entre nationaux et étrangers ou perçus comme tels, dans différents domaines : entrée et droit au séjour ; droit de vote, droit d’association et droits syndicaux ; travail ; logement ; santé ; police et justice ; administration et action publique ; ou encore culture.

      CAUSIMMI prend en considération l’ensemble des organisations ayant pris part à ces mobilisations : organisations constituées par des travailleurs et des étudiants étrangers dès les années 1960, que ce soit des comités de lutte centrés sur des thématiques précises ou bien des associations autonomes aux préoccupations plus larges et souvent structurées sur une base nationale, communautaire et politique ; associations de jeunes immigrés créées dans les années 1980 ; groupes de femmes immigrées nés à partir des années 1970 ; associations de solidarité avec les immigrés, qu’elles soient anciennes ou plus récentes ; associations de défense des droits de l’homme ou antiracistes engagées dans la cause immigrée ; collectifs de militant.e.s apparus à partir du début des années 1990 et se définissant à la fois comme des héritiers de l’immigration et des habitants de quartiers populaires ; groupes apparus après 2004 et se reconnaissant dans de nouvelles formes d’identifications collectives et ayant concouru à faire exister des concepts émergents autour des questions de racisation, de décolonialisme, d’intersectionnalité ou d’afroféminisme.

      De façon équivalente, CAUSIMMI prend en compte des organisations ne se concentrant pas sur la seule cause immigrée, mais qui ont pu en être actrices à divers degrés. À ce titre, sont donc inclus des militant.e.s appartenant à des partis politiques de gauche, et notamment PS, PC, PSU et Verts ; à des organisations d’extrême gauche, en particulier maoïstes, trotskyste, anarchiste, communistes libertaires, autonomes, ou encore antifascistes ; à des organisations s’inscrivant dans le champ du christianisme social ; ou encore à des syndicats dont l’action en faveur de la cause immigrée a souvent dépassé le domaine du travail.

      En recensant ces mobilisations et ces organisations, le projet CAUSIMMI constituera une base de données concernant les militant.e.s de la cause immigrée et produira environ 400 notices biographiques reprenant le modèle du MAITRON (le dictionnaire biographique du mouvement ouvrier et du mouvement social).

      Ce projet collectif s’appuie sur les sources laissées par des générations de chercheuses, chercheurs et militant.e.s spécialistes de la cause immigrée. Il ne pourra prendre en compte toute la diversité de cette cause qu’avec l’aide de contributrices et contributeurs s’engageant de façon ponctuelle ou régulière.

      L’équipe CAUSIMMI lance donc un appel à collaborations. Celles-ci pourront consister à écrire des notices biographiques ; proposer des listes d’organisations et de militant.e.s de la cause immigrée ; indiquer l’existence d’informations biographiques concernant ces militant.e.s dans tels ou tels travaux ou documents ; ou simplement faire des suggestions.

      https://maitron.fr/spip.php?article252819

  • "Le coup d’État fasciste en Allemagne" (24 mars 1933)

    Thèses du courant trotskyste majoritaire dans la prison de Verkhnéouralsk (publiées dans Le Bolchevik-léniniste n° 2, 1933)

    Un texte fondamental paru dans Les Cahiers de Verkhnéouralsk (Les bons caractères, pp. 163-206, 2021).

    https://les-passages.ghost.io/le-coup-detat1-fasciste-en-allemagne-le-bolchevik-leniniste-ndeg-

    1 – Le coup d’État contre-révolutionnaire qui a lieu en Allemagne, la contre-révolution de mars, est un événement de la plus haute importance historique… […]
    2 – La #crise_économique_mondiale a profondément ébranlé les fondements de la société capitaliste. Même un Léviathan impérialiste comme les États-Unis tressaille sous ses coups… […]
    3 – Les impérialismes français, britannique, américain n’avaient qu’un seul moyen de préserver l’équilibre interne de Weimar et de Versailles en Allemagne et en Europe : annuler ou reporter la dette de l’Allemagne et lui consentir de nouveaux crédits… […]
    4 – Ce qui créait les conditions d’une montée impétueuse du fascisme dans les esprits, c’était donc l’impasse économique dans laquelle la situation du capitalisme d’après-guerre avait conduit l’Allemagne, la crise économique profonde et le système de #Versailles, dans un contexte de faiblesse de l’avant-garde prolétarienne… […]
    5 – En fin de compte, la contre-révolution de mars signifie la liquidation des vestiges de la révolution du 9 novembre [1918] et du système de Weimar. Mais cela signifie-t-il aussi en même temps le retour au pouvoir des forces sociales et politiques qui gouvernaient l’Allemagne avant la révolution de Novembre, autrement dit une restauration au sens propre et concret ? […]
    6 – La victoire du fascisme allemand marque la fin de l’ère du pacifisme démocratique d’après-guerre et porte un coup dur, peut-être fatal, à la démocratie bourgeoise en tant que forme de domination bourgeoise la plus répandue dans les pays clés du capitalisme… […]
    7 – La contre-révolution de mars se fonde sur le croisement et l’imbrication des facteurs objectifs suivants… […]
    8 – Le fascisme allemand ne « s’implante » pas dans la #république_de_Weimar, il ne se dissout pas en elle, ne s’adapte pas « au cadre et aux formes de la #démocratie_bourgeoise », il les démolit et les envoie au rebut par un coup d’État réalisé en alliance avec les junkers du parti « national », que dirige le président de la République… […]
    9 – Les forces motrices de la contre-révolution de mars sont les cercles les plus réactionnaires et les plus chauvins du capitalisme monopoliste en Allemagne, de l’#impérialisme_allemand qui, à travers son parti fasciste, a transformé en un soutien social la petite bourgeoisie et les travailleurs déclassés… […]
    10 – Il est difficile de déterminer avec précision l’équilibre actuel des forces de classe en Allemagne. Le #coup_d’État est toujours en cours et le rapport des forces change donc d’heure en heure. Une chose est certaine : c’est une classe ouvrière désorientée et divisée qui, avant le coup d’État et depuis, s’est trouvée confrontée et continue de l’être au front uni et consolidé de la réaction… […]
    11 – La fin de l’Allemagne de #Weimar et l’effondrement de l’équilibre européen signifient la mort de la #social-démocratie allemande et le début de la fin pour le réformisme… […]
    12 – Au fil des ans, l’#opposition léniniste a observé avec inquiétude comment se développaient les événements en Allemagne, expliquant constamment l’ampleur qu’ils prenaient et leur très grande importance historique. Elle a constamment et sans relâche signalé quel danger, pour l’ensemble du #mouvement_ouvrier mondial, mûrissait en Allemagne sous la forme du fascisme… […]
    13 – La facilité avec laquelle la #contre-révolution a accompli son coup d’État, la bureaucratie de l’IC l’expliquera, demain bien sûr, par la « passivité » du prolétariat « qui n’a pas voulu accepter » le combat, et non par le fait que ni le Komintern ni la direction du #KPD (sans même parler de la IIe Internationale et du #SPD) n’ont aucunement préparé le prolétariat à résister, n’ont pas opposé de résistance au coup d’État et n’ont pas appelé la classe ouvrière à le faire…
    14 – Même nous, #bolcheviks-léninistes de Russie, avons sous-estimé toute la profondeur de la #dégénérescence de la direction du #Komintern et des partis communistes des principaux pays capitalistes… […]
    15 – La #bureaucratie_stalinienne a fait des avances à Hitler pendant trois ans, le considérant comme le futur maître de l’Allemagne. Par toutes ses actions et celles du Komintern, elle l’a aidé à aller au pouvoir. Elle a mis le pied de #Hitler à l’étrier, comme elle l’avait fait autrefois pour #Tchang_Kaï-chek… […]
    16 – La victoire du fascisme donne-t-elle un répit supplémentaire au capitalisme ? Bien que notre époque soit et reste celle des révolutions prolétariennes, bien que la victoire du fascisme exacerbe à l’extrême les contradictions de classes et interétatiques, la victoire de Hitler n’en renforce pas moins temporairement la domination politique de la bourgeoisie, repoussant quelque peu les dates de la révolution prolétarienne… […]
    17 – Comment, hors d’#Allemagne, y a-t-il le plus de chances que se réorganisent les forces résultant du coup d’État fasciste ?.. […]
    18 – Par ses trahisons en chaîne, le stalinisme a affaibli et désorganisé le prolétariat mondial, dont le soutien a préservé jusqu’à maintenant les vestiges du système d’Octobre… […]
    19 – La victoire du fascisme allemand non seulement ne signifie pas une stabilisation du capitalisme, mais elle porte au contraire toutes ses contradictions à un nouveau niveau, plus élevé… […]
    21 – Le #réformisme s’est épanoui sur la base de la démocratie bourgeoise. La crise de cette dernière a été une crise de la social-démocratie… […]
    22 – Le fascisme se renforce au pouvoir et devient de plus en plus fort d’heure en heure. La #terreur des gardes blancs a déjà commencé… […]
    23 – Le #fascisme est un méandre de l’histoire, une anicroche historique dans la progression générale de la #lutte_de_classe et de la #révolution_prolétarienne mondiale. Mais notre tâche n’est pas de rassurer les masses… […]

    #nazisme #stalinisme #trotskysme #trotskisme #trotsky #militants_trotskystes #isolateur #prison #Sibérie #Verkhnéouralsk #traité_de_versailles

  • Коллекции ЦСПИ | Коммунистический интернационал

    http://test7.dlibrary.org/ru/nodes/346-kommunisticheskiy-internatsional

    Le magazine « Internationale communiste » (1919–1926) désormais disponible online.

    Журнал «Коммунистический Интернационал» - Орган Исполнительного Комитета Коммунистического Интернационала, издавался в 1919 - 1943 годах, первые годы в Петрограде и Москве, а затем в Москве. Первый номер журнала вышел 1 мая 1919 года. Последний номер, точнее совместные 5-6 номера 1943 года, были подписаны к печати 23 июня 1943 года. Коммунистический Интернационал как организация появился в марте 1919 года и формально прекратил существование в июне 1943 года.
    В небольшой по историческим меркам «эпохе Коминтерна» так или иначе отражались, отражаются и будут отражаться судьбы мира. Это символ, до сих пор раскрывающийся во многих своих проявлениях, ибо вопросы, которые III Интернационал поставил, проблемы, которые обнажил и пытался решить, актуальны до сих пор. Жизнь, идеи, борьба одной из самых амбициозных организаций – Коммунистического Интернационала – это урок человечеству, который необходимо проходить так или иначе.
    С помощью журнала «Коммунистический Интернационал» сторонники и противники Коминтерна имеют уникальную возможность исследовать четверть века всемирной истории, изучить образы и смыслы человеческого развития. В серьезных всемирно-исторических, общественно-политических, социально-экономических исследованиях сложно обойтись без анализа деятельности III Интернационала, его теории и практики. Ключевой этап - знакомство с проблематикой, с библиографией.

    Выходили также американское, английское, испанское, китайское, латиноамериканское, немецкое, французское издания.

    #soviétisme #communisme

  • Les communistes arabes et la lutte contre le fascisme et le nazisme | Aggiornamento hist-geo
    https://aggiornamento.hypotheses.org/3497

    Dès l’entrée en scène du fascisme, puis du nazisme, en Europe, les partis communistes des pays arabes prirent une position nette vis-à-vis d’eux, mettant en garde contre leurs ambitions et leurs politiques agressives. Cette prise de position plaça les communistes arabes à contre-courant de certains secteurs de l’opinion publique arabe, influencés par la propagande du fascisme et du nazisme et qui voyaient dans l’Italie et l’Allemagne des alliés potentiels dans leur lutte contre la Grande-Bretagne et la France, puissances coloniales dans la majorité des pays arabes.

    C’est peu dire que cette Historie est mal connue. Quant à imaginer qu’il y avait encore, il y a moins d’un demi-siècle, pléthore de puissants mouvements communistes dans le monde arabe, on a du mal à le faire...

    • C’est loin, mais il en reste des traces. Je connais certaine librairie d’Amman où on trouve les œuvres complètes de Lénine, édition des années 60. Dans la Jordanie d’aujourd’hui, ces livres sont des objets si incongrus. Et tout est devenu si compliqué qu’on se demande par quel bout on reprendrait les choses, si on en avait la possibilité.

      Et dire aussi que la dernière guérilla communiste dans le « tiers monde » (on disait comme ça à l’époque), ça se passe... dans le Golfe, en Oman, avec le front de libération des pays du Golfe, jusqu’en 1975 - le sujet du roman de Sonallah Ibrahim, Warda, et d’un livre récent « Monsoon revolution » de Abdelrazzaq Taqriti. Espérons que cela reviendra, dès qu’on en aura fini avec ce que vous nommez si justement cette catastrophe arabe.

    • Solidarité avec l’URSS et lutte universelle contre le nazisme

      A la suite de la signature, par les démocraties occidentales, du traité de Munich avec l’Allemagne, fin septembre 1938, le pouvoir soviétique, redoutant de voir les troupes germaniques envahir son territoire, donna son accord, le 23 août 1939, pour signer un traité de non agression avec l’Allemagne nazie. En dépit de l’embarras que cette décision soudaine de l’URSS provoqua dans les rangs des communistes arabes, ils n’en ont pas moins soutenu cette dernière, dans la conviction qu’il fallait à tout prix soutenir l’« État socialiste unique ».

      L’agression allemande contre l’URSS, en juin 1941, a conduit toutefois les communistes du monde, dont les communistes arabes, à considérer le soutien de l’URSS comme une tâche primordiale. C’est alors que les communistes arabes se sont mis à organiser des campagnes de solidarité avec les peuples soviétiques et à créer des comités, ad hoc, pour les assister.

      à propos de la note : [2] Ercoli [Palmiro Togliatti], « Les tâches de l’Internationale Communiste en liaison avec les préparatifs d’une nouvelle guerre mondiale par les impérialistes », in Résolutions et décisions du VIIème congrès de l’Internationale Communiste, Paris, Bureau d’éditions, s.d., p. 24-32.
      Palmiro TOGLIATTI écrit des textes de propagande sous le nom de plume d’Ercole Ercoli jusqu’en 1926, époque où le régime fasciste l’expulse du pays. En exil à Moscou, il participe aux activités du #Komintern et coordonne l’action clandestine du #Parti_communiste_italien. En août 1936, il signe avec tout le comité central du PCI émigré en France,
      l’« #Appel_aux_fascistes »
      Titre original : Per la salvezza dell’Italia riconciliazone del popolo italiano (publié par Lo Stato Operaio, Aout 1936, n°8, Paris revue du PCI) , qui proclame entre autres :

      « Les communistes adoptent le programme fasciste de 1919, qui est un programme de paix, de liberté, de défense des intérêts des travailleurs. (...) Nous proclamons que nous sommes prêts à combattre avec vous et tout le peuple italien pour la réalisation du programme fasciste. (...)
      Nous devons unir la classe ouvrière et faire autour d’elle l’unité du peuple et marcher unis, comme des frères. Donnons-nous la main, fascistes et communistes, catholiques et socialistes, hommes de toutes les opinions. Donnons-nous la main et marchons l’un à côté de l’autre pour arracher le droit à être des citoyens d’un peuple civilisé comme le nôtre. »

      Ce texte, daté d’août 1936,a été écrit par Palmiro TOGLIATTI, secrétaire général du parti communiste italien, et signé par le comité central au complet ainsi que par des dizaines de dirigeants du parti.
      Ce document qui est à la fois étonnant et significatif a été soustrait furtivement au jugement des communistes et des révolutionnaires : il n’a jamais été republier intégralement et il n’est que très rarement mentionné par les historiens.
      On ne peut s’empêcher d’éprouver un profond malaise à la lecture de cet appel qui suscite toujours une vive inquiétude quatre-vingts ans après sa rédaction, non seulement par ce qui est dit littéralement, mais surtout par la « tactique » utilisée par le parti communiste.
      Celle-ci, qui consiste en une alliance conjoncturelle avec les forces les plus réactionnaires du moment, s’intègre en fait dans un système plus complexe de compromission, de manipulation et de collaboration de classe contribuant à l’élaboration du #totalitarisme.
      http://fr.wikipedia.org/wiki/Palmiro_Togliatti
      http://cgecaf.com/mot173.html
      http://archive.wikiwix.com/cache/?url=http%3A%2F%2Fcgecaf.com%2Farticle1846.html

      #Palmiro_TOGLIATTI naît à Gènes, le 26 mai 1893. Rédacteur aux côté de #Gramsci du journal « L’ORDINE NUOVO », dans les années vingt, il est l’un des fondateurs du parti communiste italien ; il en sera même l’un de ses plus haut dirigeants jusqu’à sa mort. Pendant la #période_fasciste, il a de très nombreuses responsabilités au sein de l’internationale communiste ou il sera l’interprète fidèle et zélé des directives de Moscou. En 1937, il est envoyé en Espagne par le Komintern pour « renforcer » l’activité du #parti_communiste_espagnol dont il deviendra ¬ en coulisse ¬ le secrétaire. Après la seconde guerre mondiale, durant laquelle il séjourne en URSS, il revient en Italie pour reprendre aussitôt la direction du parti communiste italien (PCI).
      En 1946, il est ministre de la justice ; il marquera cette période par un décret d’amnistie « d’une très grande générosité » envers tous les fascistes. Il accueille très tièdement le « revirement » du XXͤ congrès du PCUS ; Il meurt à Yalta, le 21 aout 1964.