• Straßen nach im Dienst getöteten Polizisten benannt: Unbekannte überkleben Straßenschilder mit Namen von Anschlagsopfern - Berlin - Tagesspiegel Mobil
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/strassen-nach-im-dienst-getoeteten-polizisten-benannt-unbekannte-ueberkleben-strassenschilder-mit-namen-von-anschlagsopfern-/26743274.html

    Da waren ein paar Anwohner nicht mit dem Heldengedenken für Polizisten einverstanden. Manche im Kiez kennen die Polizei nicht als „Freund und Helfer“ sondern als Feind und Unterdrücker. Die Heldensträßchen wurden ihnen genau vor die Nase gesetzt und erinnern sie jeden Tag daran, wo der Feind steht. Straßenschnipsel laden ein, auf die zu speien, die keine Gnade verdienten. Deeskalation sieht anders aus.

    Wäre es den Straßenumbenennern ausschließlich um eine angemessene Würdigung der im Dienst verstorbenen Beamten gegangen, hätten ihre Namen einen Platz auf einer Gedenktafel in einem Polizeigebäude gefunden. Hier wurde statt dessen einem Kiez der Krieg erklärt.

    22.12.2020 von Madlen Haarbach - Erst im Februar wurden zwei Straßen in Neukölln nach im Dienst getöteten Polizisten umbenannt. Nun haben Unbekannte die Namen überklebt – mit jenen der Anschlagsopfer aus Halle.

    Am Montagmittag überklebten Unbekannte Straßenschilder in Berlin-Neukölln, die die Namen von zwei im Bezirk im Dienst getöteten Polizisten tragen. 

    Sowohl die Schilder der Roland-Krüger-Straße als auch der Uwe-Lieschied-Straße wurden beidseitig mit einem neuen Namen überdeckt. Alarmierte Einsatzkräfte entfernten die Überklebungen.

    Die Schilder seien mit den Namen der beiden bei dem Anschlag in Halle getöteten Menschen verdeckt worden, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Auf zwei Schildern wurde außerdem eine Seite mit dem Schriftzug „say their names“ (Deutsch: Sagt ihre Namen) versehen.

    Bei dem Anschlag in Halle am 9. Oktober 2019 wurden Jana L. und Kevin S. getötet, nachdem ein Terrorist versucht hatte, in die Synagoge in Halle einzudringen und dort die Gläubigen umzubringen.

    Das Oberlandesgericht Naumburg verurteilte den rechtsextremen Attentäter am Montag zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung.

    Die überklebten Straßenschilder stehen vermutlich in Zusammenhang mit dem Prozess. Zu den genauen Hintergründen machte die Polizei zunächst keine Angaben.

    Die Straßen wurden erst im Februar nach den beiden Polizisten benannt, die 2003 und 2006 im Dienst getötet wurden. In der Vergangenheit waren ihre Gräber und auch Gedenktafeln wiederholt Ziel von Farbanschlägen und Vandalismus.

    Im April wurden die beiden Gräber verwüstet, Grabsteine umgeschmissen und mit Hakenkreuzen beschmiert.

    Lasst die Toten ruhen, heisst es. Das funktioniert nicht nicht mit Helden, auch nicht mit verbeamteten.

    OSM Roland-Krüger-Straße: https://www.openstreetmap.org/way/32133489

    OSM Uwe-Lieschied-Straße / Uwe-Liedschied-Straße: https://www.openstreetmap.org/way/32118083

    Roland-Krüger-Straße in Berlin - KAUPERTS
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Roland-Krueger-Strasse-Berlin

    Ehemaliger Bezirk Neukölln
    Vorheriger Name Kopfstraße (zwischen Morusstraße und Lessinghöhe)
    Name seit 27.02.2020
    Der Kommissar Roland Krüger stürmte 2003 an der Spitze eines Spezialeinsatzkommandos eine Wohnung in Neukölln, um einen gesuchten Täter festzunehmen. Der gesuchte Mann schoss mehrfach auf die Polizisten. Roland Krüger wurde am Kopf getroffen und starb wenige Tage später.

    Uwe-Liedschied-Straße in Berlin - KAUPERTS
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Uwe-Liedschied-Strasse-12053-Berlin

    Ehemaliger Bezirk Neukölln
    Vorheriger Name Morusstraße (zwischen Rollbergstraße und Werbellinstraße)
    Name seit 27.02.2020
    Uwe Lieschied wurde im März 2006 erschossen, als er auf Zivilstreife am Volkspark Hasenheide unterwegs war. Als er zwei Handtaschenräuber festnehmen wollte, schoss einer der beiden Männer um sich und traf die linke Schläfe des Polizisten. Er verstarb vier Tage später.

    Der Autor dieser Zeilen fühlt sich nicht so getroffen von den Polizeistraßenumbenennungen wie manche in Neukölln. Ihn stört die Zerstückelung über Jahrhunderte gewachsener städtischer Zusammenhänge, die sich als Straßennamen äußern und täglich in das Unterbewusstsein der Städter einbrennen.

    Die Morusstraße teilweise umzubenennen zerstört, was vom städtischen Kontext nach Krieg, brutaler Kiez-Modernisierung und scheibchenweiser Umnutzung der ehemaligen Schultheiss-Brauerei noch übrig ist. Eine alte Lessingstraße 1950 in Morusstraße umzubenennen wäre besser in Tiergarten erfolgt, wo bereits zuvor viele andere christliche Rebellen mit Straßennamen geeehrt wurden. Immerhin blieb die Neuköllner Lessing- und nunmehr Morusstraße ein Ganzes mit einheitlichem Namen. Das 2020 umbenannte Zipfelchen zwischen Rollber- und Werbellinstraße überschreibt den historischen Straßenverlauf und bedeutet einen weiteren Identitätsverlust für Berlin und seine Bewohner.

    Das gilt auch für die ebenso halbherzig teilweise umbenannte Kopfstraße.

    Im Zeitalter der Mini-Bildschirme von Navigationsgeräten ist dieser Umgang mit Straßen und ihren Namen zugleich Folge und Verstärker der grassierenden Unfähigkeit, Zusammenhänge wahrzunehmen. Sogar der patentgefaltete Falk-Plan vermittelte immer einen größeren Zusammenhang. Im Digitalzeitalter gibt es für Menschen nur noch winzige Kartenausschnitte, zusammengesetzt aus unendlich kleinen Punkten im Raum, symbolisiert und lokalisiert von ausschließlich durch EDV-Systeme verarbeitbare Koordinaten.

    Dank der Nachlässigkeit des Kaupert-Verlags erstreckt sich die Morusstraße zumindest in ihrem Datenbankeintrag weiter bis zur Rollbergstraße.

    Morusstraße 1-32 in Berlin - KAUPERTS
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Morusstrasse-12053-Berlin

    Straßenverlauf von Rollbergstraße bis Mittelweg
    Falk‑Stadtplan Planquadrat P 19
    Geschichte von Morusstraße
    Ehemaliger Bezirk Neukölln
    Alte Namen Lessingstraße (vor 1882-1950)
    Name seit 14.2.1950
    More (Morus, Moore), Thomas, * 7.2.1478? London, + 6.7.1535 London, englischer Politiker, Philosoph.

    Auch die Kopfstraße ist und bleibt wahrscheinlich unangetastet im nach und nach verlotternden Kaupert.

    Kopfstraße 14-65 in Berlin - KAUPERTS
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Kopfstrasse-12053-Berlin

    Straßenverlauf von Hermannstraße über Morusstraße rechts Nr 14-26, links 38-65
    Falk‑Stadtplan Planquadrat P 18-19
    Geschichte von Kopfstraße
    Ehemaliger Bezirk Neukölln
    Name seit vor 1877
    Sie soll nach den Kopfschmerzen, die die Suche nach einem Straßennamen verursacht haben, benannt sein.

    Wie schön, wenn es ein wenig menschelt. Das läßt auf Zusammenhänge hoffen.

    #Berlin #Neukölln #Straßenumbenennung #Roland-Krüger-Straße #Uwe-Lieschied-Straße #Uwe-Liedschied-Straße #Morusstraße #Kopfstraße #Lessingstraße #Polizei #Widerstand #Vandalismus #Revierkämpfe #Heldenverehrung #ACAB

  • Sur l’excellent fil Twitter de l’assyriologiste Moudhy Al-Rashid, je découvre cet article sur le lavage du linge à Babylone :

    https://www.cairn.info/revue-d-assyriologie-2006-1-page-83.htm

    En cunéiforme, sur une tablette d’argile, un contrat « (1) For the agreed period, Ina-tTesî-Ttir, the washerman, son of Iddinå of the Hulamosu family, will clean and whiten the ‘whites’ of the house of Nabû-sumu-ukon, son of Nådin of the Ibnåja family. »

    https://pbs.twimg.com/media/EoDyFMGWMAIiWV1?format=jpg

    #assyriologie #lessive

  • Riots force Indonesia unions to call off strike over labour laws
    https://www.theaustralian.com.au/world/riots-force-indonesia-unions-to-call-off-strike-over-labour-laws/news-story/84eb90490b6160a81e87cfe59b70c149

    Indonesian trade unions have called off their three-day strike against new labour laws after thousands of protesters against new labour laws set fire to police posts and barricades in Jakarta [et dans d’autres villes, ndc] .

    As Jakarta Governor Anies Baswedan toured the damage on Friday, the union leadership said they would consider their next steps to convince President Joko Widodo, or Jokowi as he is known, to block the implementation of the omnibus law or ­remove provisions that slash protections for workers.

    “Further actions that we can take include going through legal channels to withdraw the ­approval of the law, continuing mass movement calling for the law’s cancellation, and conducting national and international campaigns to reject the law,” Said Iqbal, the confederation’s chairman, said.

    Jokowi was scheduled to meet Vice-President Maruf Amin on Friday after he was criticised for being away from the capital as tensions increased.

    Mr Baswedan promised that all razed and damaged public facilities — including 20 bus stations — would be fixed in a day.

    “We respect the people’s right to express their opinion. The Jakarta city administration will ensure that our systems and services will be usable today,” he said.

    Tens of thousands of people have protested in cities across the archipelago since Monday’s passing of the bill, which seeks to ­attract foreign investment by cutting red tape around taxation, ­labour and environment regulations. Trade unions have distanced themselves from the violent protests as police employed teargas and water cannons to disperse crowds of workers and university and high school students.

    #travail #réforme #émeutes #grève (ou pas) #lessyndicatssontnosamisjamaisjamaisilsnenousonttrahis

  • Roland Barthes lave plus blanc

    « (…) Quel meilleur terrain que celui de la publicité, espace de la
    prolifération de signes supposés insignifiants, pour accomplir ce
    programme ? Comme après lui Daniel Boorstin, Guy Debord ou Jean
    Baudrillard, Barthes voit la culture de masse comme une production de simulacres destinés à tromper un public crédule. Le territoire de la
    propreté lui permet d’opposer la lessive Persil, qui revendique un
    blanc superlatif, vérifié par des comparaisons qui ont tout l’air de
    faux-semblants, au mousseux aérien d’Omo : « L’important, c’est d’avoir su masquer la fonction abrasive du détergent sous l’image délicieuse d’une substance à la fois profonde et aérienne qui peut régir l’ordre moléculaire du tissu sans l’attaquer. » Pourtant, « Persil et Omo, c’est tout comme », conclut le sémiologue, qui note que ces deux marques appartiennent au même trust : Unilever.

    (…)

    Avant l’arrivée de nouveaux concurrents, à partir de 1956, le paysage
    décrit par Roland Barthes est celui de l’affrontement de deux marques et de deux produits à la composition et aux qualités différenciées, que la publicité met en récit. Dans le contexte d’une revue littéraire, il est certes tout à fait remarquable qu’un chercheur en sciences sociales se préoccupe des représentations publicitaires de produits ménagers. Mais Barthes ne fait pas lui-même sa lessive, et en l’absence d’une expérience pratique de ces détergents, il est
    difficile de s’apercevoir que les slogans caractérisent bel et bien
    des propriétés effectives.

    Le blanchiment de Persil ou la mousse d’Omo ne sont pas que des
    métaphores destinées à abuser un public naïf. De façon générale, c’est l’ensemble du rapport à la consommation et aux industries culturelles – et donc bien souvent à un univers assigné aux femmes ou aux classes inférieures, qui subira pendant longtemps la même approche condescendante et réductrice de la part des observateurs spécialisés.

    Pourtant, proposer la sémiologie d’une pratique dont on n’a pas
    l’expérience, c’est un peu comme tenter de décrypter une langue dont on n’a pas l’usage. On risque de ne voir que le jeu gratuit des
    signes, là où il y a aussi des faits sociaux. »

    http://imagesociale.fr/8096

  • Watching the clothes dry: How life in Greece’s refugee camps is changing family roles and expectations

    On the Greek Islands where refugees face long waiting times and a lack of adequate facilities, women are being pushed to the margins of camp society as children are deprived of education and safe places to play. While governments and the EU fail to provide satisfactory support, and NGOs fight to fill the gaps, how can we stop a generation of women and girls with high hopes of independence and careers from being forced back into domestic roles?

    “The days here are as long as a year.

    “In the camp I have to wash my clothes and dishes with cold water in the cold winter, and I have to watch my clothes dry because I lost almost all of my dresses and clothes after hanging them up.

    “As a woman I have to do these jobs – I mean because I am supposed to do them.”

    The boredom and hopelessness that Mariam* describes are, by now, common threads running through the messy, tragic tapestry of stories from the so called “migrant crisis” in Greece.

    Mariam is from Afghanistan, and had been studying business at university in Kabul, before increasing violence and threats from the Taliban meant that she was forced to flee the country with her husband. Soon after I met her, I began to notice that life in camp was throwing two distinct concepts of herself into conflict: one, as a young woman, ambitious to study and start a career, and the other, as a female asylum seeker in a camp with appallingly few facilities, and little freedom.

    While Mariam felt driven to continue her studies and love of reading, she could not escape the daily domestic chores in camp, a burden placed particularly on her because of her gender. I was familiar with Mariam the student: while managing the Alpha Centre, an activity centre run by Samos Volunteers, I would often come across Mariam sitting in a quiet spot, her head bent over a book for hours, or sitting diligently in language classes.

    The other side of her was one I rarely saw, but it was a life which dominated Mariam’s camp existence: hours and hours of her days spent cooking, cleaning, mending clothes, queuing for food, washing dishes, washing clothes, watching them dry.
    Women as caregivers

    Mariam’s experience of boredom and hardship in the camp on Samos is, unfortunately, not uncommon for any person living in the overcrowded and squalid facilities on the Greek islands.

    Many, many reports have been made, by newspapers, by Human Rights organisations such as Amnesty International, and NGOs such as Medécins Sans Frontières (MSF). All of them speak, to varying degrees, of the crushing boredom and despair faced by asylum-seekers in Greece, the dreadful conditions and lack of resources, and the mental health implications of living in such a situation. MSF describes the suffering on the Aegean islands as being on an “overwhelming scale.”

    While these issues apply indiscriminately to anyone enduring life in the island camps – and this undoubtedly includes men – there have been reports highlighting the particular hardships that women such as Mariam have to face while seeking asylum in Greece. In a 2018 report, “Uprooted women in Greece speak out,” Amnesty International comments on the additional pressures many women face in camp:

    The lack of facilities and the poor conditions in camps place a particularly heavy burden on women who often shoulder the majority of care responsibilities for children and other relatives. The psychological impact of prolonged stays in camps is profound. Women spoke of their anxiety, nightmares, lack of sleep and depression.

    The article recognises how much more likely women are than men to take on a caregiving role, an issue that is not unique to asylum-seeking populations. According to a report titled ‘Women’s Work’ released in 2016 by the Overseas Development Institute, women globally do on average over three times more unpaid work than men – work including childcare and domestic chores. This is across both ‘developed’ and ‘developing’ countries, and demonstrates inequality on a scale far beyond refugee and migrant populations.

    However, as Amnesty points out, it is not the perceived roles themselves which are the issue, but rather the glaring lack of facilities in camps – such as lack of food, ‘horrific’ sanitary conditions, and poor or non-existent washing facilities, as well as significant lack of access to education for children, and waiting times of up to two years. All of these factors exacerbate the gender divides which may or may not have been prevalent in the first place.

    The expectation for women to be primary caregivers was something I particularly noticed when running women’s activities on Samos. There was a stark difference between the daily classes – which would fill up with men attending alone, as agents distinct from their families in camp – and the women-only sessions, where accompanying children were almost always expected, and had to be considered in every session plan.

    The particular burden that I noticed so starkly in Mariam and many other women, was a constant battle to not be pushed to the margins of a society, which she desperately wanted to participate in, but had no opportunity to do so.

    Beyond lack of opportunities, many women speak of their great fear for themselves and their children in camp. Not only does a lack of facilities make life harder for people on the move, it also makes it incredibly dangerous in many ways, putting the most vulnerable at a severe disadvantage. This issue is particularly grave on Samos, where the camp only has one official doctor, one toilet per 70 people, and a gross lack of women-only bathrooms. This, alongside a volatile and violent environment – which is particularly dangerous at night – culminates in a widespread, and well-founded fear of violence.

    In an interview with Humans of Samos, Sawsan, a young woman from Syria, tells of the agonising kidney stones she experienced but was unable to treat, for fear of going to the toilet at night. “The doctor told me you need to drink a lot of water, but I can’t drink a lot of water, I am afraid to go outside in the night, is very dangerous,” she explained to my colleague.

    As Amnesty International reported last year, “women’s rights are being violated on a daily basis” in the Greek island hotspots. Their report features a list of ten demands from refugee women in Greece, including “full access to services,” “safe female only spaces,” and “livelihood opportunities.” All of these demands not only demonstrate a clear lack of such services currently, but also a real need and desire for the means to change their lives, as expressed by the women themselves.

    I remember the effect of this environment on Mariam, and the intense frustration she expressed at being forced to live an existence that she had not chosen. I have a vivid memory of sitting with her on a quiet afternoon in the centre: she was showing me photos on her phone of her and her friends at university in in Kabul. The photos were relatively recent but seemed another world away. I remember her looking up from the phone and telling me wearily, “life is so unexpected.”

    I remember her showing me the calluses on her hands, earned by washing her and her husband’s clothes in cold water; her gesturing in exasperation towards the camp beyond the walls of the centre. She never thought she’d be in this position, she told me, performing never ending domestic chores, while waiting out her days for an unknown life.

    Stolen childhoods

    Beyond speaking of their own difficulties, many people I approached told me of their intense concern for the children living in camps across Greece. As Mariam put it, “this situation snatches their childhoods by taking away their actual right to be children” – in many inhumane and degrading ways. And, as highlighted above, when children are affected, women are then far more likely to be impacted as a result, creating a calamitous domino effect among the most vulnerable.

    I also spoke to Abdul* from Iraq who said:

    The camp is a terrible place for children because they are used to going out playing, visiting their friends and relatives in the neighbourhood, and going to school but in the camp there is nothing. They can’t even play, and the environment is horrible.”

    Many asylum-seeking children do not have access to education in Greece. This is despite the government recognising the right of all children to access education, regardless of their status in a country, and even if they lack paperwork.

    UNHCR recently described educational opportunities for the 3,050 5-17 year olds living on Greece’s islands, as “slim.” They estimate that “most have missed between one and four years of school as a result of war and forced displacement” – and they continue to miss out as a result of life on the islands.

    There are several reasons why so many children are out of school, but Greek and EU policies are largely to blame. Based mistakenly on the grounds that people will only reside on the islands for brief periods before either being returned to Turkey or transferred to the mainland, the policies do not prioritise education. The reality of the situation is that many children end up waiting for months in the island camps before being moved, and during this time, have no access to formal education, subsequently losing their rights to play, learn, develop and integrate in a new society.

    In place of formal schooling, many children in camps rely on informal education and psychosocial activities provided by NGOs and grassroots organisations. While generally doing a commendable job in filling the numerous gaps, these provisions can sometimes be sporadic, and can depend on funding as well as groups being given access to camps and shelters.

    And while small organisations try their best to plug gaps in a faulty system, there will always, unfortunately, be children left behind. The ultimate result of Greek and EU policy is that the majority of children are spending months in limbo without education, waiting out their days in an unsafe and unstable environment.

    This not only deprives children of formative months, and sometimes years, of education and development, it can also put them at risk of exploitation and abuse. Reports by the RSA and Save the Children state that refugee children are at much higher risk of exploitation when they are out of school. Save the Children highlight that, particularly for Syrian refugee girls, “a lack of access to education is contributing to sexual exploitation, harassment, domestic violence and a significant rise in forced marriages”.

    There have also been numerous cases of children – often unaccompanied teenage boys – being forced into “survival sex,” selling sex to older, predatory men, for as little as €15 or even less, just in order to get by. The issue has been particularly prevalent in Greece’s major cities, Athens and Thessaloniki.

    While all children suffer in this situation, unaccompanied minors are especially at risk. The state has particular responsibilities to provide for unaccompanied and separated children under international guidelines, yet children in Greece, especially on Samos, are being failed. The failings are across the board, through lack of education, lack of psychological support, lack of appropriate guardians, and lack of adequate housing – many children are often placed in camps rather than in external shelters.

    This is a particular issue on Samos, as the designated area for unaccompanied minors in the reception centre, was not guarded at all until recently, and is regularly subject to chaos and violence from other camp residents, visitors or even police.

    Many refugee children in Greece are also at risk of violence not only as a result of state inactions, but at the hands of the state itself. Children are often subject to violent – and illegal – pushbacks at Greece’s border with Turkey.

    There have been multiple accounts of police beating migrants and confiscating belongings at the Evros river border, with one woman reporting that Greek authorities “took away her two young children’s shoes” in order to deter them from continuing their journey.

    The Council of Europe’s Committee for the Prevention of Torture and Inhuman or Degrading Treatment or Punishment (CPT) spoke out earlier this year, criticising treatment in Greek camps and detention facilities, stating that conditions were “inhuman and degrading.” They have called for an end to the detention of children with adults in police facilities, as well as the housing of unaccompanied minors in reception and identification centres, such as the hotspot on Samos.

    Smaller organisations are also making their voices heard: Still I Rise, a young NGO on Samos providing education for refugee children, has just filed a lawsuit against the camp management at the refugee hotspot, for their ill treatment of unaccompanied minors. The organisation states:

    We are in a unique position to witness the inhumane living conditions and experiences of our students in the refugee hotspot. With the support of Help Refugees, we gathered evidence, wrote affidavits, and build a class action on behalf of all the unaccompanied minors past and present who suffered abuse in the camp.

    After witnessing the many failings of the camp management to protect the unaccompanied minors, the NGO decided to take matters into their own hands, raising up the voices of their students, students whose childhoods have been stolen from them as they flee war and persecution.
    “Without love I would give up”

    Every day on Samos, I worked with people who were battling the ever-consuming crush of hardship and boredom. People came to the activity centre to overcome it, through learning languages, reading, socialising, exercising, teaching and volunteering. They demonstrated amazing commitment and perseverance, and this should not be forgotten in the face of everything discussed so far.

    Nadine*, a young woman from Cameroon whose help at the centre became invaluable, told me that she ‘always’ feels bored, and that “the worst is a closed camp,” but that she has managed to survive by teaching:

    I teach the alphabet and sounds, letters for them to be able to read. I teach adult beginners, it’s not easy because some of them didn’t go to school and they are not able to write in their own language. So it’s hard work, patience and love because without love I would give up.”

    The perseverance demonstrated by Nadine, Mariam, and other women like them, is extraordinary. This is not only considering the challenges they had to confront before even reaching Greece, but in the face of such adversity once reaching the EU.

    Those refugees who are most vulnerable – particularly women and children, but also the silent voices of this article, those who are disabled, LGBTQ+ or otherwise a minority – are being pushed to the margins of society by the despicable policies and practices being inflicted on migrants in Greece. Refugees and migrants are being forced to endure immense suffering simply for asking for a place of safety.

    Yet despite everything, even those at the most disadvantage are continuing to fight for their right to a future. And while I know that, especially in this climate, we need more than love alone, I hang onto Nadine’s words all the same: “without love I would give up.”

    https://lacuna.org.uk/migration/watching-the-clothes-dry-how-life-in-greeces-refugee-camps-is-changing-fa
    #femmes #asile #migrations #réfugiés #rôles #Samos #Grèce #attente #tâches_domestique #lessive #marges #marginalisation #ennui #désespoir #détressse #déqualification #camps #camps_de_réfugiés #liberté #genre #cuisine #soins #caregiver #santé_mentale #fardeau

    #cpa_camps

  • For Syrians in #Istanbul, fears rise as deportations begin

    Turkey is deporting Syrians from Istanbul to Syria, including to the volatile northwest province of #Idlib, according to people who have been the target of a campaign launched last week against migrants who lack residency papers.

    The crackdown comes at a time of rising rhetoric and political pressure on the country’s 3.6 million registered Syrian refugees to return home. Estimates place hundreds of thousands of unregistered Syrians in Turkey, many living in urban areas such as Istanbul.

    Refugee rights advocates say deportations to Syria violate customary international law, which prohibits forcing people to return to a country where they are still likely to face persecution or risk to their lives.

    Arrests reportedly began as early as 13 July, with police officers conducting spot-checks in public spaces, factories, and metro stations around Istanbul and raiding apartments by 16 July. As word spread quickly in Istanbul’s Syrian community, many people shut themselves up at home rather than risk being caught outside.

    It is not clear how many people have been deported so far, with reported numbers ranging from hundreds to a thousand.

    “Deportation of Syrians to their country, which is still in the midst of armed conflict, is a clear violation of both Turkish and international law.”

    Turkey’s Ministry of Interior has said the arrests are aimed at people living without legal status in the country’s most populous city. Istanbul authorities said in a Monday statement that only “irregular migrants entering our country illegally [will be] arrested and deported.” It added that Syrians registered outside Istanbul would be obliged to return to the provinces where they were first issued residency.

    Mayser Hadid, a Syrian lawyer who runs a law practice catering to Syrians in Istanbul, said that the “deportation of Syrians to their country, which is still in the midst of armed conflict, is a clear violation of both Turkish and international law,” including the “return of Syrians without temporary protection cards.”

    Istanbul authorities maintain that the recent detentions and deportations are within the law.

    Starting in 2014, Syrian refugees in Turkey have been registered under “temporary protection” status, which grants the equivalency of legal residency and lets holders apply for a work permit. Those with temporary protection need special permission to work or travel outside of the area where they first applied for protection.

    But last year, several cities across the country – including Istanbul – stopped registering newly-arrived Syrians.

    In the Monday statement, Istanbul authorities said that Syrians registered outside of the city must return to their original city of registration by 20 August. They did not specify the penalty for those who do not.

    Barely 24 hours after the beginning of raids last week, Muhammad, a 21-year-old from Eastern Ghouta in Syria, was arrested at home along with his Syrian flatmates in the Istanbul suburb of Esenler.

    Muhammad, who spoke by phone on the condition of anonymity for security reasons – as did all Syrian deportees and their relatives interviewed for this article – said that Turkish police officers had forced their way into the building. “They beat me,” he said. “I wasn’t even allowed to take anything with me.”

    Muhammad said that as a relatively recent arrival, he couldn’t register for temporary protection and had opted to live and work in Istanbul without papers.

    After his arrest, Muhammad said, he was handcuffed and bundled into a police van, and transferred to a detention facility on the eastern outskirts of the city.

    There, he said, he was forced to sign a document written in Turkish that he couldn’t understand and on Friday was deported to Syria’s Idlib province, via the Bab al-Hawa border crossing.
    Deportation to Idlib

    Government supporters say that Syrians have been deported only to the rebel-held areas of northern Aleppo, where the Turkish army maintains a presence alongside groups that it backs.

    A representative from Istanbul’s provincial government office did not respond to a request for comment, but Youssef Kataboglu, a pro-government commentator who is regarded as close to the government, said that “Turkey only deports Syrians to safe areas according to the law.”

    He denied that Syrians had been returned to Idlib, where a Syrian government offensive that began in late April kicked off an upsurge in fighting, killing more than 400 civilians and forcing more than 330,000 people to flee their homes. The UN said on Monday alone, 59 civilians were killed, including 39 when a market was hit by airstrikes.

    Kataboglu said that deportation to Idlib would “be impossible.”

    Mazen Alloush, a representative of the border authorities on the Syrian side of the Bab al-Hawa crossing that links Turkey with Idlib, said that more than 3,800 Syrians had entered the country via Bab al-Hawa in the past fortnight, a number he said was not a significant change from how many people usually cross the border each month.

    The crossing is controlled by rebel authorities affiliated to Tahrir a-Sham, the hardline Islamist faction that controls most of Idlib.

    “A large number of them were Syrians trying to enter Turkish territory illegally,” who were caught and forced back across, Alloush said, but also “those who committed offences in Turkey or requested to return voluntarily.”

    “We later found out that he’d been deported to Idlib.”

    He added that “if the Turkish authorities are deporting [Syrians] through informal crossings or crossings other than Bab al-Hawa, I don’t have information about it.”

    Other Syrians caught up in the crackdown, including those who did have the proper papers to live and work in Istanbul, confirmed that they had been sent to Idlib or elsewhere.

    On July 19, Umm Khaled’s son left the family’s home without taking the documents that confirm his temporary protection status, she said. He was stopped in the street by police officers.

    “They [the police] took him,” Umm Khaled, a refugee in her 50s originally from the southern Damascus suburbs, said by phone. “We later found out that he’d been deported to Idlib.”

    Rami, a 23-year-old originally from eastern Syria’s Deir Ezzor province, said he was deported from Istanbul last week. He was carrying his temporary protection status card at the time of his arrest, he added.

    "I was in the street in Esenler when the police stopped me and asked for my identity card,” he recalled in a phone conversation from inside Syria. “They checked it, and then asked me to get on a bus.”

    Several young Syrian men already on board the bus were also carrying protection documents with them, Rami said.

    “The police tied our hands together with plastic cords,” he added, describing how the men were then driven to a nearby police station and forced to give fingerprints and sign return documents.

    Rami said he was later sent to northern Aleppo province.
    Rising anti-Syrian sentiment

    The country has deported Syrians before, and Human Rights Watch and other organisations have reported that Turkish security forces regularly intercept and return Syrian refugees attempting to enter the country. As conflict rages in and around Idlib, an increasing number of people are still trying to get into Turkey.

    Turkey said late last year that more than 300,000 Syrians have returned to their home country voluntarily.

    A failed coup attempt against President Recep Tayyip Erdoğan in July 2016 led to an emergency decree that human rights groups say was used to arrest individuals whom the government perceived as opponents. Parts of that decree were later passed into law, making it easier for authorities to deport foreigners on the grounds that they are either linked to terrorist groups or pose a threat to public order.

    The newest wave of deportations after months of growing anti-Syrian sentiment in political debate and on the streets has raised more questions about how this law might be used, as well as the future of Syrian refugees in Turkey.

    In two rounds of mayoral elections that ended last month with a defeat for Erdoğan’s ruling Justice and Development Party (AKP), the winning candidate, Ekrem İmamoğlu of the Republican People’s Party (CHP), repeatedly used anti-Syrian rhetoric in his campaign, capitalising on discontent towards the faltering economy and the increasingly contentious presence of millions of Syrian refugees.

    Shortly after the elections, several incidents of mob violence against Syrian-owned businesses took place. Widespread anti-Syrian sentiment has also been evident across social media; after the mayoral election trending hashtags on Twitter reportedly included “Syrians get out”.

    As the deportations continue, the families of those sent back are wondering what they can do.

    “By God, what did he do [wrong]?” asked Umm Khaled, speaking of her son, now in war-torn Idlib.

    “His mother, father, and all his sisters are living here legally in Turkey,” she said. “What are we supposed to do now?”

    https://www.thenewhumanitarian.org/news/2019/07/23/syrians-istanbul-fears-rise-deportations-begin
    #Turquie #asile #migrations #réfugiés_syriens #réfugiés #Syrie #renvois #expulsions #peur

    • Des milliers de migrants arrêtés à Istanbul en deux semaines

      Mardi, le ministre de l’intérieur a indiqué que l’objectif de son gouvernement était d’expulser 80 000 migrants en situation irrégulière en Turquie, contre 56 000 l’an dernier.

      C’est un vaste #coup_de_filet mené sur fond de fort sentiment antimigrants. Les autorités turques ont annoncé, mercredi 24 juillet, avoir arrêté plus de 6 000 migrants en deux semaines, dont des Syriens, vivant de manière « irrégulière » à Istanbul.

      « Nous menons une opération depuis le 12 juillet (…). Nous avons attrapé 6 122 personnes à Istanbul, dont 2 600 Afghans. Une partie de ces personnes sont des Syriens », a déclaré le ministre de l’intérieur, Suleyman Soylu, dans une interview donnée à la chaîne turque NTV. Mardi, ce dernier a indiqué que l’objectif de son gouvernement était d’expulser 80 000 migrants en situation irrégulière en Turquie, contre 56 000 l’an dernier.

      M. Soylu a démenti que des Syriens étaient expulsés vers leur pays, déchiré par une guerre civile meurtrière depuis 2011, après que des ONG ont affirmé avoir recensé des cas de personnes renvoyées en Syrie. « Ces personnes, nous ne pouvons pas les expulser. (…) Lorsque nous attrapons des Syriens qui ne sont pas enregistrés, nous les envoyons dans des camps de réfugiés », a-t-il affirmé, mentionnant un camp dans la province turque de Hatay, frontalière de la Syrie. Il a toutefois assuré que certains Syriens choisissaient de rentrer de leur propre gré en Syrie.

      La Turquie accueille sur son sol plus de 3,5 millions de Syriens ayant fui la guerre, dont 547 000 sont enregistrés à Istanbul. Les autorités affirment n’avoir aucun problème avec les personnes dûment enregistrées auprès des autorités à Istanbul, mais disent lutter contre les migrants vivant dans cette ville alors qu’ils sont enregistrés dans d’autres provinces, voire dans aucune province.

      Le gouvernorat d’Istanbul a lancé lundi un ultimatum, qui expire le 20 août, enjoignant les Syriens y vivant illégalement à quitter la ville. Un groupement d’ONG syriennes a toutefois indiqué, lundi, que « plus de 600 Syriens », pour la plupart titulaires de « cartes de protection temporaires » délivrées par d’autres provinces turques, avaient été arrêtés la semaine dernière à Istanbul et renvoyés en Syrie.

      La Coalition nationale de l’opposition syrienne, basée à Istanbul, a déclaré mardi qu’elle était entrée en contact avec les autorités turques pour discuter des dernières mesures prises contre les Syriens, appelant à stopper les « expulsions ». Son président, Anas al-Abda, a appelé le gouvernement turc à accorder un délai de trois mois aux Syriens concernés pour régulariser leur situation auprès des autorités.

      Ce tour de vis contre les migrants survient après la défaite du parti du président Recep Tayyip Erdogan lors des élections municipales à Istanbul, en juin, lors desquelles l’accueil des Syriens s’était imposé comme un sujet majeur de préoccupation les électeurs.

      Pendant la campagne, le discours hostile aux Syriens s’était déchaîné sur les réseaux sociaux, avec le mot-dièse #LesSyriensDehors. D’après une étude publiée début juillet par l’université Kadir Has, située à Istanbul, la part des Turcs mécontents de la présence des Syriens est passée de 54,5 % en 2017 à 67,7 % en 2019.

      https://www.lemonde.fr/international/article/2019/07/24/des-milliers-de-migrants-arretes-a-istanbul-en-deux-semaines_5492944_3210.ht
      #arrestation #arrestations

    • Turkey Forcibly Returning Syrians to Danger. Authorities Detain, Coerce Syrians to Sign “Voluntary Return” Forms

      Turkish authorities are detaining and coercing Syrians into signing forms saying they want to return to Syria and then forcibly returning them there, Human Rights Watch said today. On July 24, 2019, Interior Minister Süleyman Soylu denied that Turkey had “deported” Syrians but said that Syrians “who voluntarily want to go back to Syria” can benefit from procedures allowing them to return to “safe areas.”

      Almost 10 days after the first reports of increased police spot-checks of Syrians’ registration documents in Istanbul and forced returns of Syrians from the city, the office of the provincial governor released a July 22 statement saying that Syrians registered in one of the country’s other provinces must return there by August 20, and that the Interior Ministry would send unregistered Syrians to provinces other than Istanbul for registration. The statement comes amid rising xenophobic sentiment across the political spectrum against Syrian and other refugees in Turkey.

      “Turkey claims it helps Syrians voluntarily return to their country, but threatening to lock them up until they agree to return, forcing them to sign forms, and dumping them in a war zone is neither voluntary nor legal,” said Gerry Simpson, associate Emergencies director. “Turkey should be commended for hosting record numbers of Syrian refugees, but unlawful deportations are not the way forward.”

      Turkey shelters a little over 3.6 million Syrian Refugees countrywide who have been given temporary protection, half a million of them in Istanbul. This is more refugees than any other country in the world and almost four times as many as the whole European Union (EU).

      The United Nations High Commissioner for Refugees (UNHCR) says that “the vast majority of Syrian asylum-seekers continue to … need international refugee protection” and that it “calls on states not to forcibly return Syrian nationals and former habitual residents of Syria.”

      Human Rights Watch spoke by phone with four Syrians who are in Syria after being detained and forcibly returned there.

      One of the men, who was from Ghouta, in the Damascus countryside, was detained on July 17 in Istanbul, where he had been living unregistered for over three years. He said police coerced him and other Syrian detainees into signing a form, transferred them to another detention center, and then put them on one of about 20 buses headed to Syria. They are now in northern Syria.

      Another man, from Aleppo, who had been living in Gaziantep in southeast Turkey since 2013, said he was detained there after he and his brother went to the police to complain about an attack on a shop that they ran in the city. He said the police transferred them from the Gaziantep Karşıyaka police station to the foreigners’ deportation center at Oğuzeli, holding them there for six days and forcing them to sign a deportation form without telling them what it was. On July 9, the authorities forcibly returned the men to Azaz in Syria via the Öncüpınar/Bab al Salama border gate near the Turkish town of Kilis, Human Rights Watch also spoke by phone with two men who said the Turkish coast guard and police intercepted them at checkpoints near the coast as they tried to reach Greece, detained them, and coerced them into signing and fingerprinting voluntary repatriation forms. The authorities then deported them to Idlib and northern Aleppo governorate.

      One of the men, a Syrian from Atmeh in Idlib governorate who registered in the Turkish city of Gaziantep in 2017, said the Turkish coast guard intercepted him on July 9. He said [“Guvenlik”] “security” held him with other Syrians for six days in a detention facility in the town of Aydın, in western Turkey. He said the guards verbally abused him and other detainees, punched him in the chest, and coerced him into signing voluntary repatriation papers. Verbally abusive members of Turkey’s rural gendarmerie police forces [jandarma] deported him on July 15 to Syria with about 35 other Syrians through the Öncüpınar/Bab al-Salameh border crossing.

      He said that there were others in the Aydin detention center who had been there for up to four months because they had refused to sign these forms.

      The second man said he fled Maarat al-Numan in 2014 and registered in the Turkish city of Iskenderun. On July 4, police stopped him at a checkpoint as he tried to reach the coast to take a boat to Greece and took him to the Aydin detention facility, where he said the guards beat some of the other detainees and shouted and cursed at them.

      He said the detention authorities confiscated his belongings, including his Turkish registration card, and told him to sign forms. When he refused, the official said they were not deportation forms but just “routine procedure.” When he refused again, he was told he would be detained indefinitely until he agreed to sign and provided his fingerprints. He said that the guards beat another man who had also refused, so he felt he had no choice but to sign. He was then put on a bus for 27 hours with dozens of other Syrians and deported through the Öncüpınar/Bab al-Salameh border crossing.

      In addition, journalists have spoken with a number of registered and unregistered Syrians who told them by phone from Syria that Turkish authorities detained them in the third week of July, coerced them into signing and providing a fingerprint on return documents. The authorities then deported them with dozens, and in some cases as many as 100, other Syrians to Idlib and northern Aleppo governorate through the Cilvegözü/Bab al-Hawa border crossing.

      More than 400,000 people have died because of the Syrian conflict since 2011, according to the World Bank. While the nature of the fighting in Syria has changed, with the Syrian government retaking areas previously held by anti-government groups and the battle against the Islamic State (ISIS) winding down, profound civilian suffering and loss of life persists.

      In Idlib governorate, the Syrian-Russian military alliance continues to indiscriminately bomb civilians and to use prohibited weapons, resulting in the death of at least 400 people since April, including 90 children, according to Save the Children. In other areas under the control of the Syrian government and anti-government groups, arbitrary arrests, mistreatment, and harassment are still the status quo.

      The forcible returns from Turkey indicate that the government is ready to double down on other policies that deny many Syrian asylum seekers protection. Over the past four years, Turkey has sealed off its border with Syria, while Turkish border guards have carried out mass summary pushbacks and killed and injured Syrians as they try to cross. In late 2017 and early 2018, Istanbul and nine provinces on the border with Syria suspended registration of newly arriving asylum seekers. Turkey’s travel permit system for registered Syrians prohibits unregistered Syrians from traveling from border provinces they enter to register elsewhere in the country.

      Turkey is bound by the international customary law of nonrefoulement, which prohibits the return of anyone to a place where they would face a real risk of persecution, torture or other ill-treatment, or a threat to life. This includes asylum seekers, who are entitled to have their claims fairly adjudicated and not be summarily returned to places where they fear harm. Turkey may not coerce people into returning to places where they face harm by threatening to detain them.

      Turkey should protect the basic rights of all Syrians, regardless of registration status, and register those denied registration since late 2017, in line with the Istanbul governor’s July 22 statement.

      On July 19, the European Commission announced the adoption of 1.41 billion euros in additional assistance to support refugees and local communities in Turkey, including for their protection. The European Commission, EU member states with embassies in Turkey, and the UNHCR should support Turkey in any way needed to register and protect Syrians, and should publicly call on Turkey to end its mass deportations of Syrians at the border and from cities further inland.

      “As Turkey continues to shelter more than half of registered Syrian refugees globally, the EU should be resettling Syrians from Turkey to the EU but also ensuring that its financial support protects all Syrians seeking refuge in Turkey,” Simpson said.

      https://www.hrw.org/news/2019/07/26/turkey-forcibly-returning-syrians-danger
      #retour_volontaire

    • Turquie : à Istanbul, les réfugiés vivent dans la peur du racisme et de la police

      Depuis quelques semaines, le hashtag #StopDeportationsToSyria (#SuriyeyeSınırdışınaSon) circule sur les réseaux sociaux. Il s’accompagne de témoignages de Syriens qui racontent s’être fait arrêter par la police turque à Istanbul et renvoyer en Syrie. Les autorités turques ont décidé de faire la chasse aux réfugiés alors que les agressions se multiplient.

      Le 21 juillet, alors qu’il fait ses courses, le jeune Amjad Tablieh se fait arrêter par la police turque à Istanbul. Il n’a pas sa carte de protection temporaire – kimlik – sur lui et la police turque refuse d’attendre que sa famille la lui apporte : « J’ai été mis dans un bus avec d’autres syriens. On nous a emmenés au poste de police de Tuzla et les policiers on dit que nous serions envoyés à Hatay [province turque à la frontière syrienne] ». La destination finale sera finalement la Syrie.

      Étudiant et disposant d’un kimlik à Istanbul, Amjad ajoute que comme les autres syriens arrêtés ce jour-là, il a été obligé de signer un document reconnaissant qu’il rentrait volontairement en Syrie. Il tient à ajouter qu’il a « vu des personnes se faire frapper pour avoir refusé de signer ce document ». Étudiant en architecture, Hama est arrivé à Istanbul il y a quatre mois pour s’inscrire à l’université. Il a été arrêté et déporté car son kimlik a été délivré à Gaziantep, près de la frontière avec la Syrie. Amr Dabool, également enregistré dans la ville de Gaziantep, a quant à lui été expulsé en Syrie alors qu’il tentait de se rendre en Grèce.
      Pas de statut de réfugié pour les Syriens en Turquie

      Alors que des récits similaires se multiplient sur les réseaux sociaux, le 22 juillet, les autorités d’Istanbul ont annoncé que les Syriens disposant de la protection temporaire mais n’étant pas enregistrés à Istanbul avaient jusqu’au 20 août pour retourner dans les provinces où ils sont enregistrés, faute de quoi ils seront renvoyés de force dans des villes choisies par le ministère de l’Intérieur. Invité quelques jours plus tard à la télévision turque, le ministre de l’intérieur Süleyman Soylu a nié toute expulsion, précisant que certains Syriens choisissaient « de rentrer de leur propre gré en Syrie ».

      Sur les 3,5 millions de Syriens réfugiés en Turquie, ils sont plus de 500 000 à vivre à Istanbul. La grande majorité d’entre eux ont été enregistrés dans les provinces limitrophes avec la Syrie (Gaziantep ou Urfa) où ils sont d’abord passés avant d’arriver à Istanbul pour travailler, étudier ou rejoindre leur famille. Depuis quelques jours, les contrôles se renforcent pour les renvoyer là où ils sont enregistrés.

      Pour Diane al Mehdi, anthropologue et membre du Syrian Refugees Protection Network, ces refoulements existent depuis longtemps, mais ils sont aujourd’hui plus massifs. Le 24 juillet, le ministre de l’intérieur a ainsi affirmé qu’une opération visant les réfugiés et des migrants non enregistrés à Istanbul avait menée à l’arrestation, depuis le 12 juillet, de 1000 Syriens. Chaque jour, environ 200 personnes ont été expulsées vers le nord de la Syrie via le poste frontière de Bab al-Hawa, précise la chercheuse. « Ces chiffres concernent principalement des Syriens vivant à Istanbul », explique-t-elle.

      Le statut d’« invité » dont disposent les Syriens en Turquie est peu clair et extrêmement précarisant, poursuit Diane al Mehdi. « Il n’y a pas d’antécédents légaux pour un tel statut, cela participe à ce flou et permet au gouvernement de faire un peu ce qu’il veut. » Créé en 2013, ce statut s’inscrivait à l’époque dans une logique de faveur et de charité envers les Syriens, le gouvernement ne pensant alors pas que la guerre en Syrie durerait. « À l’époque, les frontières étaient complètement ouvertes, les Syriens avaient le droit d’être enregistrés en Turquie et surtout ce statut comprenait le principe de non-refoulement. Ces trois principes ont depuis longtemps été bafouées par le gouvernement turc. »

      Aujourd’hui, les 3,5 millions de Syriens réfugiés en Turquie ne disposent pas du statut de réfugié en tant que tel. Bien que signataire de la Convention de Genève, Ankara n’octroie le statut de réfugié qu’aux ressortissants des 47 pays membres du Conseil de l’Europe. La Syrie n’en faisant pas partie, les Syriens ont en Turquie un statut moins protecteur encore que la protection subsidiaire : il est temporaire et révocable.
      #LesSyriensDehors : « Ici, c’est la Turquie, c’est Istanbul »

      Si le Président Erdoğan a longtemps prôné une politique d’accueil des Syriens, le vent semble aujourd’hui avoir tourné. En février 2018, il déclarait déjà : « Nous ne sommes pas en mesure de continuer d’accueillir 3,5 millions de réfugiés pour toujours ». Et alors qu’à Istanbul la possibilité d’obtenir le kimlik a toujours été compliquée, depuis le 6 juillet 2019, Istanbul n’en délivre officiellement plus aucun selon Diane al Mehdi.

      Même si le kimlik n’offre pas aux Syriens la possibilité de travailler, depuis quelques années, les commerces aux devantures en arabe sont de plus en plus nombreux dans rues d’Istanbul et beaucoup de Syriens ont trouvé du travail dans l’économie informelle, fournissant une main-d’œuvre bon marché. Or, dans un contexte économique difficile, avec une inflation et un chômage en hausse, les travailleurs syriens entrent en concurrence avec les ressortissants turcs et cela accroît les tensions sociales.

      Au printemps dernier, alors que la campagne pour les élections municipales battait son plein, des propos hostiles accompagnés des hashtags #SuriyelilerDefoluyor (« Les Syriens dehors ») ou #UlkemdeSuriyeliIstemiyorum (« Je ne veux pas de Syriens dans mon pays ») se sont multipliés sur les réseaux sociaux. Le candidat d’opposition et aujourd’hui maire d’Istanbul Ekrem Imamoglu, étonné du nombre d’enseignes en arabe dans certains quartiers, avait lancé : « Ici, c’est la Turquie, c’est Istanbul ».

      Après la banalisation des propos anti-syriens, ce sont les actes de violence qui se sont multipliés dans les rues d’Istanbul. Fin juin, dans le quartier de Küçükçekmece, une foule d’hommes a attaqué des magasins tenus par des Syriens. Quelques jours plus tard, les autorités d’Istanbul sommaient plus de 700 commerçants syriens de turciser leurs enseignes en arabe. Publié dans la foulée, un sondage de l’université Kadir Has à Istanbul a confirmé que la part des Turcs mécontents de la présence des Syriens est passée de 54,5 % en 2017 à 67,7 % en 2019.
      Climat de peur

      Même s’ils ont un kimlik, ceux qui ne disposent pas d’un permis de travail - difficile à obtenir - risquent une amende d’environs 550 euros et leur expulsion vers la Syrie s’ils sont pris en flagrant délit. Or, la police a renforcé les contrôles d’identités dans les stations de métro, les gares routières, les quartiers à forte concentration de Syriens mais aussi sur les lieux de travail. Cette nouvelle vague d’arrestations et d’expulsions suscite un climat de peur permanente chez les Syriens d’Istanbul. Aucune des personne contactée n’a souhaité témoigner, même sous couvert d’anonymat.

      « Pas protégés par les lois internationales, les Syriens titulaires du kimlik deviennent otages de la politique turque », dénonce Syrian Refugees Protection Network. Et l’[accord signé entre l’Union européenne et Ankara au printemps 2016 pour fermer la route des Balkans n’a fait que détériorer leur situation en Turquie. Pour Diane al-Mehdi, il aurait fallu accorder un statut qui permette aux Syriens d’avoir un avenir. « Tant qu’ils n’auront pas un statut fixe qui leur permettra de travailler, d’aller à l’école, à l’université, ils partiront en Europe. » Selon elle, donner de l’argent - dont on ne sait pas clairement comment il bénéficie aux Syriens - à la Turquie pour que le pays garde les Syriens n’était pas la solution. « Évidemment, l’Europe aurait aussi dû accepter d’accueillir plus de Syriens. »

      https://www.courrierdesbalkans.fr/Turquie-a-Istanbul-les-refugies-vivent-dans-la-peur-du-racisme-et

    • En Turquie, les réfugiés syriens sont devenus #indésirables

      Après avoir accueilli les réfugiés syriens à bras ouverts, la Turquie change de ton. Une façon pour le gouvernement Erdogan de réagir aux crispations qu’engendrent leur présence dans un contexte économique morose.

      Les autorités avaient donné jusqu’à mardi soir aux migrants sans statut légal pour régulariser leur situation, sous peine d’être expulsés. Mais selon plusieurs ONG, ces expulsions ont déjà commencé et plus d’un millier de réfugiés ont déjà été arrêtés. Quelque 600 personnes auraient même déjà été reconduites en Syrie.

      « Les policiers font des descentes dans les quartiers, dans les commerces, dans les maisons. Ils font des contrôles d’identité dans les transports en commun et quand ils attrapent des Syriens, ils les emmènent au bureau de l’immigration puis les expulsent », décrit Eyup Ozer, membre du collectif « We want to live together initiative ».

      Le gouvernement turc dément pour sa part ces renvois forcés. Mais cette vague d’arrestations intervient dans un climat hostile envers les 3,6 millions de réfugiés syriens installés en Turquie.

      Solidarité islamique

      Bien accueillis au début de la guerre, au nom de la solidarité islamique défendue par le président turc Recep Tayyip Erdogan dans l’idée de combattre Bachar al-Assad, ces réfugiés syriens sont aujourd’hui devenus un enjeu politique.

      Retenus à leur arrivée dans des camps, parfois dans des conditions difficiles, nombre d’entre eux ont quitté leur point de chute pour tenter leur chance dans le reste du pays et en particulier dans les villes. A Istanbul, le poumon économique de la Turquie, la présence de ces nouveaux-venus est bien visible. La plupart ont ouvert des commerces et des restaurants, et leurs devantures, en arabe, agacent, voire suscitent des jalousies.

      « L’économie turque va mal, c’est pour cette raison qu’on ressent davantage les effets de la crise syrienne », explique Lami Bertan Tokuzlu, professeur de droit à l’Université Bilgi d’Istanbul. « Les Turcs n’approuvent plus les dépenses du gouvernement en faveur des Syriens », relève ce spécialiste des migrations.
      Ressentiment croissant

      Après l’euphorie économique des années 2010, la Turquie est confrontée depuis plus d’un an à la dévaluation de sa monnaie et à un taux de chômage en hausse, à 10,9% en 2018.

      Dans ce contexte peu favorable et alors que les inégalités se creusent, la contestation s’est cristallisée autour de la question des migrants. Celle-ci expliquerait, selon certains experts, la déroute du candidat de Recep Tayyip Erdogan à la mairie d’Istanbul.

      Conscient de ce ressentiment dans la population et des conséquences potentielles pour sa popularité, le président a commencé à adapter son discours dès 2018. L’ultimatum lancé à ceux qui ont quitté une province turque où ils étaient enregistrés pour s’installer à Istanbul illustre une tension croissante.

      https://www.rts.ch/info/monde/10649380-en-turquie-les-refugies-syriens-sont-devenus-indesirables.html

    • Europe’s Complicity in Turkey’s Syrian-Refugee Crackdown

      Ankara is moving against Syrians in the country—and the European Union bears responsibility.

      Under the cover of night, Turkish police officers pushed Ahmed onto a large bus parked in central Istanbul. In the darkness, the Syrian man from Damascus could discern dozens of other handcuffed refugees being crammed into the vehicle. Many of them would not see the Turkish city again.

      Ahmed, who asked that his last name not be used to protect his safety, was arrested after police discovered that he was registered with the authorities not in Istanbul, but in a different district. Turkish law obliges Syrian refugees with a temporary protection status to remain in their locale of initial registration or obtain separate permission to travel, and the officers reassured him he would simply be transferred back to the right district.

      Instead, as dawn broke, the bus arrived at a detention facility in the Istanbul suburb of Pendik, where Ahmed said he was jostled into a crowded cell with 10 others and no beds, and received only one meal a day, which was always rotten. “The guards told us we Syrians are just as rotten inside,” he told me. “They kept shouting that Turkey will no longer accept us, and that we will all go back to Syria.”

      Ahmed would spend more than six weeks in the hidden world of Turkey’s so-called removal centers. His account, as well as those of more than half a dozen other Syrians I spoke to, point to the systemic abuse, the forced deportations, and, in some cases, the death of refugees caught in a recent crackdown here.
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      Yet Turkey is not the only actor implicated. In a deeper sense, the backlash also exposes the long-term consequences of the European Union’s outsourcing of its refugee problem. In March 2016, the EU entered into a controversial deal with Turkey that halted much of the refugee influx to Europe in return for an aid package worth €6 billion ($6.7 billion) and various political sweeteners for Ankara. Preoccupied with its own border security, EU decision makers at the time were quick to reassure their critics that Turkey constituted a “safe third country” that respected refugee rights and was committed to the principle of non-refoulement.

      As Europe closed its doors, Turkey was left with a staggering 3.6 million registered Syrian refugees—the largest number hosted by any country in the world and nearly four times as many as all EU-member states combined. While Turkish society initially responded with impressive resilience, its long-lauded hospitality is rapidly wearing thin, prompting President Recep Tayyip Erdoğan’s government to take measures that violate the very premise of the EU-Turkey deal.

      Last month, Turkish police launched operations targeting undocumented migrants and refugees in Istanbul. Syrian refugees holding temporary protection status registered in other Turkish districts now have until October 30 to leave Istanbul, whereas those without any papers are to be transferred to temporary refugee camps in order to be registered.

      Both international and Turkish advocates of refugee rights say, however, that the operation sparked a wave of random arrests and even forced deportations. The Istanbul Bar Association, too, reported its Legal Aid Bureau dealt with 3.5 times as many deportation cases as in June, just before the operation was launched. UNHCR, the UN’s refugee agency, and the European Commission have not said whether they believe Turkey is deporting Syrians. But one senior EU official, who asked for anonymity to discuss the issue, estimated that about 2,200 people were sent to the Syrian province of Idlib, though he said it was unclear whether they were forcibly deported or chose to return. The official added that, were Turkey forcibly deporting Syrians, this would be in explicit violation of the principle of non-refoulement, on which the EU-Turkey deal is conditioned.

      The Turkish interior ministry’s migration department did not respond to questions about the allegations. In a recent interview on Turkish television, Interior Minister Süleyman Soylu said that “it is not possible for us to deport any unregistered Syrian” and insisted that returns to Syria were entirely voluntary.

      Ahmed and several other Syrian refugees I spoke to, however, experienced firsthand what voluntary can look like in practice.

      After being transferred from the facility in Pendik to a removal center in Binkılıç, northwest of Istanbul, Ahmed said he was pressured into signing a set of forms upon arrival. The female official in charge refused to explain the papers’ contents, he said. As Ahmed was about to sign and fingerprint the last document, he noticed she was deliberately using her fingers to cover the Arabic translation of the words voluntary return. When he retracted his finger, she called in the guards, who took Ahmed to a nearby bathroom with another Syrian who had refused to sign. There, he said, the two were intimidated for several hours, and he was shown images of a man who had been badly beaten and tied to a chair with plastic tape. According to Ahmed, an official told him, “If you don’t sign, you’ll end up like that.”

      The other Syrian present at the time, Hussein, offered a similar account. In a phone interview from Dubai, where he escaped to after negotiating deportation to Malaysia instead of Syria, Hussein, who asked to be identified by only his first name to protect relatives still in Turkey, detailed the abuse in the same terms as Ahmed, and added that he was personally beaten by one of the guards. When the ordeal was over, both men said, the other Syrians who had arrived with them were being taken to a bus, apparently to be deported.

      Ahmed was detained in Binkılıç for a month before being taken to another removal center in nearby Kırklareli, where he said he was made to sleep outside in a courtyard together with more than 100 other detainees. The guards kept the toilets locked throughout the day, he said, so inmates had to either wait for a single 30-minute toilet break at night or relieve themselves where they were sleeping. When Ahmed fell seriously ill, he told me, he was repeatedly denied access to a doctor.

      After nine days in Kırklareli, the nightmare suddenly ended. Ahmed was called in by the facility’s management, asked who he was, and released when it became clear he did in fact hold temporary protection status, albeit for a district other than Istanbul. The Atlantic has seen a photo of Ahmed’s identity card, as well as his release note from the removal center.

      The EU has funded many of the removal centers in which refugees like Ahmed are held. As stated in budgets from 2010 and 2015, the EU financed at least 12 such facilities as part of its pre-accession funding to Turkey. And according to a 2016 report by an EU parliamentary delegation, the removal center in Kırklareli in which Ahmed was held received 85 percent of its funding from the EU. The Binkılıç facility, where Syrians were forced to sign return papers, also received furniture and other equipment funded by Britain and, according to Ahmed, featured signs displaying the EU and Turkish flags.

      It is hard to determine the extent to which the $6.7 billion allocated to Ankara under the 2016 EU-Turkey deal has funded similar projects. While the bulk of it went to education, health care, and direct cash support for refugees, a 2018 annual report also refers to funding for “a removal center for 750 people”—language conspicuously replaced with the more neutral “facility for 750 people” in this year’s report.

      According to Kati Piri, the European Parliament’s former Turkey rapporteur, even lawmakers like her struggle to scrutinize the precise implementation of EU-brokered deals on migration, which include agreements not just with Turkey, but also with Libya, Niger, and Sudan.

      “In this way, the EU becomes co-responsible for human-rights violations,” Piri said in a telephone interview. “Violations against refugees may have decreased on European soil, but that’s because we outsourced them. It’s a sign of Europe’s moral deficit, which deprives us from our credibility in holding Turkey to account.” According to the original agreement, the EU pledged to resettle 72,000 Syrian refugees from Turkey. Three years later, it has taken in less than a third of that number.

      Many within Turkish society feel their country has simply done enough. With an economy only recently out of recession and many Turks struggling to make a living, hostility toward Syrians is on the rise. A recent poll found that those who expressed unhappiness with Syrian refugees rose to 67.7 percent this year, from 54.5 percent in 2017.

      Just as in Europe, opposition parties in Turkey are now cashing in on anti-refugee sentiment. In municipal elections this year, politicians belonging to the secularist CHP ran an explicitly anti-Syrian campaign, and have cut municipal aid for refugees or even banned Syrians’ access to beaches since being elected. In Istanbul, on the very evening the CHP candidate Ekrem İmamoğlu was elected mayor, a jubilantly racist hashtag began trending on Twitter: “Syrians are fucking off” (#SuriyelilerDefoluyor).

      In a statement to The Atlantic, a Turkish foreign-ministry spokesperson said, “Turkey has done its part” when it came to the deal with the EU. “The funds received amount to a fraction of what has been spent by Turkey,” the text noted, adding that Ankara expects “more robust support from the EU” both financially and in the form of increased resettlements of Syrian refugees from Turkey to Europe.

      Though international organizations say that more evidence of Turkey’s actions is needed, Nour al-Deen al-Showaishi argues the proof is all around him. “The bombs are falling not far from here,” he told me in a telephone interview from a village on the outskirts of Idlib, the Syrian region where he said he was sent. Showaishi said he was deported from Turkey in mid-July after being arrested in the Istanbul neighborhood of Esenyurt while having coffee with friends. Fida al-Deen, who was with him at the time, confirmed to me that Showaishi was arrested and called him from Syria two days later.

      Having arrived in Turkey in early 2018, when the governorate of Istanbul had stopped giving out identity cards to Syrians, Showaishi did not have any papers to show the police. Taken to a nearby police station, officers assured him that he would receive an identity card if he signed a couple of forms. When he asked for more detail about the forms, however, they changed tactics and forced him to comply.

      Showaishi was then sent to a removal center in Tuzla and, he said, deported to Syria the same day. He sent me videos to show he was in Idlib, the last major enclave of armed resistance against Syrian President Bashar al-Assad. According to the United Nations, the region contains 3 million people, half of them internally displaced, and faces a humanitarian disaster now that Russia and the Assad regime are stepping up an offensive to retake the territory.

      The only way out leads back into Turkey, and, determined to prevent yet another influx of refugees, Ankara has buttressed its border.

      Still, Hisham al-Steyf al-Mohammed saw no other option. The 21-year-old was deported from Turkey in mid-July despite possessing valid papers from the governorate of Istanbul, a photo of which I have seen. Desperate to return to his wife and two young children, he paid a smuggler to guide him back to Turkey, according to Mohammed Khedr Hammoud, another refugee who joined the perilous journey.

      Shortly before sunset on August 4, Hammoud said, a group of 13 refugees set off from the village of Dirriyah, a mile from the border, pausing in the mountains for the opportune moment to cross into Turkey. While they waited, Mohammed knelt down to pray, but moments later, a cloud of sand jumped up next to him. Realizing it was a bullet, the smuggler called for the group to get moving, but Mohammed lay still. “I crawled up to him and put my ear on his heart,” Hammoud told me, “but it wasn’t beating.” For more than an hour, he said, the group was targeted by bullets from Turkish territory, and only at midnight was it able to carry Mohammed’s body away.

      I obtained a photo of Mohammed’s death certificate issued by the Al-Rahma hospital in the Darkoush village in Idlib. The document, dated August 5, notes, “A bullet went through the patient’s right ear, and came out at the level of the left neck.”

      The Turkish interior ministry sent me a statement that largely reiterated an article published in Foreign Policy last week, in which an Erdoğan spokesman said Mohammed was a terror suspect who voluntarily requested his return to Syria. He offered no details on the case, though.

      Mohammed’s father, Mustafa, dismissed the spokesman’s argument, telling me in an interview in Istanbul, “If he really did something wrong, then why didn’t they send him to court?” Since Mohammed had been the household’s main breadwinner, Mustafa said he now struggled to feed his family, including Mohammed’s 3-month-old baby.

      Yet he is not the only one struck by Mohammed’s death. In an interview in his friend’s apartment in Istanbul, where he has returned but is in hiding from the authorities, Ahmed had just finished detailing his week’s long detention in Turkey’s removal centers when his phone started to buzz—photos of Mohammed’s corpse were being shared on Facebook.

      “I know him!” Ahmed screamed, clasping his friend’s arm. Mohammed, he said, had been with him in the removal center in Binkılıç. “He was so hopeful to be released, because he had a valid ID for Istanbul. But when he told me that he had been made to sign some forms, I knew it was already too late.”

      “If I signed that piece of paper,” Ahmed said, “I could have been dead next to him.”

      It is this thought that pushes Ahmed, and many young Syrians like him, to continue on to Europe. He and his friend showed me videos a smuggler had sent them of successful boat journeys, and told me they planned to leave soon.

      “As long as we are in Turkey, the Europeans can pretend that they don’t see us,” Ahmed concluded. “But once I go there, once I stand in front of them, I am sure that they will care about me.”

      https://www.theatlantic.com/international/archive/2019/08/europe-turkey-syria-refugee-crackdown/597013
      #responsabilité

  • En Grèce, dans une usine autogérée, le travail devient un « lieu de solidarité et de liberté »
    PAR ANDREA FUORI, RAPHAËL GOUMENT // 8 JUILLET 2019 // Bastamag

    Au mur du petit bureau, Dimitris pointe une photo jaunie d’Alexis Tsipras, premier ministre depuis 2015, et qui vient d’être battu aux élections législatives du 7 juillet. Le patron de Syriza avait visité l’usine lors de sa campagne électorale en 2014. « Il nous a promis de légaliser notre statut. Il nous a assuré qu’on était des travailleurs modèles, sur qui ils s’appuieraient pour leur projet économique. Cinq ans plus tard, rien n’a changé. »

    Après huit ans de lutte, les ouvriers de Vio Me sont toujours dans l’illégalité. En 2014, ils ont créé une société coopérative qui s’est dotée d’un compte en banque. Mais elle n’est ni propriétaire ni locataire des actifs. « Sur le papier, on est toujours considérés comme les employés d’une entreprise en faillite. Depuis six ans, notre travail n’est pas reconnu », peste Makis.

    « On voudrait exporter vers l’Amérique Latine, mais c’est impossible sans cadre légal. L’absence de statut freine notre développement. »

    #Zanon #savons #lessives #écologie#BTP #crise #huile_d_olive #organisation_collective #espace_social #distribution_militante #réseau #solidarité #assemblées #centres_sociaux #coopératives #faillite #illégalité #société_coopérative #statut #projet_économique #Syriza #Tsipras #production #autogestion #coopératives_ouvrières #structures_autogérées #Grèce #mouvement_des_places #réappropriation_industrielle #Vio Me #usine #lutte

    https://www.bastamag.net/Grece-Vio-Me-cooperative-usine-autogeree-savons-ecologiques-legislatives-T

  • Simplicity and Longevity: Life #lessons Sine Wave Taught Me
    https://hackernoon.com/life-lessons-from-electronics-sine-wave-7b8a16407d13?source=rss----3a814

    I am an #electronics and Communications engineer by qualification. What I have learnt technically by completing a degree in electronics is highly debatable. But the fact that I have learnt a lot in life from Electronics is not debatable :)Today I would like to share what Sine wave taught me.https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/0c/Vale_sinusoidale.gif1. Keep it simple.Sine wave is the simplest waveform that can be generated naturally.It says keep simple things simple. Do not get into the habit of Making Simple things Complex, which I generally call MSc degree.Whatever is natural is simple and long lasting.2. Develop a long term viewWhen delta t is very small we can assume the wave to be smooth. If we take a look at short ranges it appears to be increasing monotonically (Eg 0 to (...)

    #programming

  • You Don’t Need to Quit Your Job to Make
    https://hackernoon.com/you-dont-need-to-quit-your-job-to-make-844b7c65f5ea?source=rss----3a8144

    “I want to debunk the myth that originality requires extreme risk taking and persuade you that originals are actually far more ordinary than we realize.” — Adam Grant, OriginalsHi readers. Allow me to introduce myself: I’m Steph. I’m an indie maker. I also lead a remote team of a couple dozen as the Head of Publications at Toptal. On top of that, I’m a self-taught developer, a woman, and identify with many more things.As I continue to tackle all of these in tandem, I often have people asking how I manage it all. Although it’s not a walk in the park, I believe that most people limit the dimension of what they think is possible and ultimately, limiting beliefs become more of a blocker than actual bandwidth.Moreover, I’ve always found it strange how people like to put things neatly into boxes or (...)

    #entrepreneurship #personal-development #learning #startup #lessons-learned

  • « Les salariés à temps partiel ne tireront que peu, voire pas, d’avantage de la réforme de la prime d’activité », François Bourguignon, Paul Champsaur, ex-présidents du groupe d’experts sur le smic, et Gilbert Cette, le président actuel,
    https://www.lemonde.fr/idees/article/2019/01/16/les-salaries-a-temps-partiel-ne-tireront-que-peu-voire-pas-d-avantage-de-la-

    Tribune. Le gouvernement a souhaité répondre à la demande de hausse du pouvoir d’achat exprimée ces dernières semaines par le mouvement des « gilets jaunes » en préférant la défiscalisation des heures supplémentaires et le relèvement de la #prime_d’activité à une hausse du smic.

    Le groupe d’experts sur le smic a souligné à plusieurs reprises que le salaire minimum n’était pas, en effet, un instrument efficace pour soutenir le pouvoir d’achat des personnes à bas revenus salariaux.
    D’une part, ses effets sur l’emploi risquent d’être contre-productifs.
    D’autre part, c’est un instrument mal ciblé pour lutter contre la pauvreté des travailleurs et, a fortiori, des personnes sans emploi. Une rémunération au smic ou à un taux proche ne signifie pas nécessairement que la famille concernée soit au-dessous du seuil de pauvreté. Il n’est pas rare en effet qu’un autre membre bénéficie d’un revenu supérieur, qui permet à la famille de dépasser ce seuil.

    Par ailleurs, divers transferts sociaux (prime d’activité, aides au logement, certaines aides locales) sont sous conditions de ressources ou diminuent avec la hausse du revenu d’activité : les effets d’une hausse du smic sur le revenu des ménages éligibles à ces transferts sont donc considérablement réduits.
    Ainsi, les simulations publiées dans les rapports du groupe d’experts ont montré qu’une hausse de 1 % du smic augmentait le revenu disponible moyen des 30 % des ménages les moins aisés de moins de 0,15 %, tandis qu’une hausse de la prime d’activité conduisant au même revenu agrégé de l’ensemble des ménages l’augmentait d’environ 0,4 %, la différence reposant essentiellement sur un meilleur ciblage de la prime d’activité vers le bas de la distribution.

    Bonus variable
    En revanche, ces mesures négligent les personnes et familles dont les revenus d’activité viennent d’un emploi salarié à #temps_partiel, souvent contraint, qui, par définition, ne font pas d’heures supplémentaires et qui sont peu, voire pas concernées par le relèvement de la prime d’activité.
    En effet, le relèvement annoncé de la prime d’activité, pour parvenir à une hausse de 100 euros du pouvoir d’achat au niveau du smic (une fois prise en compte la hausse réglementaire du smic au 1er janvier), ne concerne que la partie « bonification » de cette prime. Car la prime d’activité est constituée de deux parties distinctes.

    D’une part un montant forfaitaire : le montant de base est égal au RSA socle, soit 550 euros par mois pour un célibataire et plus selon la composition familiale, mais il est diminué de 38 % des revenus d’activité du ménage. Il s’amenuise donc au fur et à mesure de la hausse de ces revenus, jusqu’à disparaître lorsque le revenu atteint, pour une personne seule à temps plein, 1,2 smic.
    D’autre part, la prime d’activité comprend un bonus mensuel variable, destiné à inciter les salariés à travailler à plein-temps. Dans le barème de 2018, il est en effet versé à partir de 0,5 smic, atteint un maximum de 70 euros à 0,8 smic, puis diminue progressivement à partir de 1,2 smic pour disparaître à 1,3 smic.
    La nouvelle bonification est toujours nulle au-dessous de 0,5 smic, mais elle augmente fortement à partir de 0,8 smic. Le bonus atteint 90 euros au niveau du smic, puis reste constant avant de s’annuler progressivement entre 1,3 et 1,5 smic – il est encore de 45 euros à 1,4 smic. Les autres paramètres de calcul de la prime d’activité restent inchangés.

    Temps partiel contraint
    En conséquence, la hausse de pouvoir d’achat sera nulle pour les personnes qui ne travaillent qu’à mi-temps ou moins, et minime juste au-dessus. Les salariés à temps partiel réduit ne tireront donc que peu, voire pas, d’avantage de la réforme de la prime d’activité. Or, cette population est loin d’être négligeable : la proportion de l’emploi salarié travaillant à mi-temps ou moins pour qui la réforme n’apportera rien est de 11 % pour les femmes et de 4 % pour les hommes. Rappelons en outre que près de 45 % du temps partiel est contraint, et que ce chiffre est beaucoup plus élevé dans certains métiers – les caissières de supermarché par exemple.

    Il aurait été possible de jouer sur les autres paramètres de la prime d’activité pour atteindre l’objectif d’une hausse du pouvoir d’achat de 100 euros au niveau du smic, tout en améliorant celui des travailleurs à temps partiel. On aurait pu aussi simplifier l’ensemble du dispositif de la prime d’activité, dont la complexité et l’opacité contribuent sans doute à un taux encore élevé – environ 30 % – de non-recours.
    Souhaitons que ces limitations de la prime d’activité et plus généralement la complexité du système redistributif français figurent en bonne place parmi les questions à aborder dans le grand débat qui s’engage. Souhaitons aussi que, dans ce grand débat, ne soit pas oublié le fait que la France est l’un des rares pays développés à souffrir encore de chômage massif et que la priorité y reste la création d’emplois, la baisse du #chômage et celle de la #précarité.

    • Une lecture de la revalorisation du « bonus individuel » de la prime d’activité proposée par Ankhôlie @reventoline sur l’oiseau bleu
      https://twitter.com/reventoline/status/1090073920852684800

      C’est aujourd’hui que les bénéficiaires à temps partiel de la prime d’activité découvrent avec amertume - surtout ceux entre 0,5 et 0,6 smic - le montant pathétique de leur "gain"... bien loin des 90€ réservés à celles et ceux gagnant au moins 1203,60€ soit 1 smic net (ou +).

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      @loic_jeune En réponse à @le_pape_alain @stephaneeti @MalikAcher_RTFr : Et pourquoi j’ai 2,40€ de prime d’activité en plus maintenant ? C’est vrai, avec 695€ net de salaire je fais partie des privilégiés
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      Oui c’est normal (enfin façon de parler, c’est injuste mais normal en regard du mode de calcul :) La "hausse" de la prime passant par la revalorisation du #bonus_individuel qui en est une composante, et celui-ci croissant proportionnellement aux revenus plus on se rapproche du niveau de revenu plancher = 591,77€ ou le bonus=0, plus le gain est faible et inversement plus on va vers 1 #smic net, plus le Graal des 90 euros est proche. A 615 euros de revenus, le gain est de moins d’un euro. ?

      Je dois retourner travailler là mais fav si tu veux que je te prédise ce soir la hausse pour chaque tranche de revenu entre 0,5 et 1 smic. Je suis un simulateur de gain vivant :) (et je te révèle mon secret aussi :)

      Le montant du gain pour les temps partiel, donc. Eh bien c’est assez simple, la "hausse de prime" se résumant en fait comme je vous le disais à un gain de bonus individuel, le gain est égal à la différence entre le montant (variable en fonction des revenus) du nouveau bonus « augmenté » de 2019 et celui de l’ancien bonus en 2018 (pour une personne hein, s’il s’agit d’un couple les montants s’additionnent, le bonus étant individuel, et le gain peut aller jusqu’à 180 euros par foyer).

      180 euros si les deux gagnent au moins un smic et jusqu’à 2,4 smic pour un couple avec 2 enfants. A côté de ça le gain d’une mère isolée à mi-temps payée au smic est de : nada.

      J’avais fait un thread expliquant la raison pr laquelle AUCUN temps partiel ne toucherait la hausse de 90€ : à cause du choix du Gouvernement de passer par une revalorisation du montant max. de la bonification individuelle et d’élever le niveau de revenu à partir duquel on l’atteint de 0,8 smic à 1 smic dc (ce qui permet à la fois de réduire la hausse entre 0,5 et 0,8 smic et d’exclure au passage les tps partiels entre 0,8 et 1 smic du gain maximal qu’ils atteignaient en 2018 et dc de limiter les frais, mon 1er tir était le bon)

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      https://twitter.com/reventoline/status/1083840877527748608

      Je viens de comparer les décrets du Gouvernement sur la revalorisation de 20 euros de la prime d’activité en octobre (Décret n° 2018-836 du 3 octobre 2018) et celui de la revalorisation exceptionnelle de 90 euros pour le 1er février (Décret n° 2018-1197 du 21 décembre 2018)...

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      Ça a pu paraître technique à certains mais au-delà du fait que tout (s’)est (et était) vérifié, les choix techniques c’est politique vous savez :)

      Mais qu’est-ce au juste que cette "bonification individuelle" ? (Petite présentation avant l’estimation des gains :) Créée au départ avec un objectif unique d’incitation à l’emploi, mais fonctionnant davantage jusqu’à présent comme compensation de la décrue de la prime d’activité avec les revenus (le bonus individuel commence et croît en effet au moment où la prime décroît), la bonification est établie individuellement pour chaque travailleur(se) membre du foyer en fonction de ses revenus professionnels (plus ils sont hauts, plus elle est élevée) et est calculée selon des règles énoncées à l’article D. 843-2 du code de la sécurité sociale, modifié par le décret n°2018-1197 du 21 décembre 2018 dit de « revalorisation exceptionnelle de la prime d’activité » (en fait du bonus individuel) https://www.legifrance.gouv.fr/affichCodeArticle.do;jsessionid=E5DDAD269F25C078B37CFA0E4FD390A0.tpl

      Depuis le Décret du 21 décembre (prise d’effet en janvier 2019), le montant maximal de la bonification s’élève donc à 29,101 % du montant forfaitaire applicable à un foyer composé d’une seule personne (contre 12,782% du montant de ce forfait de base auparavant), soit à désormais 160,49€ contre 70,49€ avant la réforme, ce qui correspond bien une hausse de 90 euros… mais du montant maximal du bonus par rapport à 2018 et non du montant forfaitaire de la prime, montant maximum que seules les personnes d’un niveau de rémunération désormais égal ou supérieur à un smic (au lieu de 0,8 smic avant la réforme) peuvent percevoir, les autres percevant un bonus proportionnel à leur revenu dans le rapport de ce nouveau montant maximum : leur bonus augmente donc aussi p/r à celui de 2018, mais pas de 90 euros.

      Composante du calcul de la prime (rappel de sa formule de calcul : montant forfaitaire éventuellement majoré selon la composition du foyer + 61% des revenus pro + BONUS INDIVIDUEL – total des ressources du foyer dont revenus pro), cette bonification modulable est donc octroyée à chaque membre du foyer bénéficiaire dont les revenus professionnels sont supérieurs à 59 fois le smic horaire soit 591,77€ (et donc nulle pour les niveaux de revenu inférieurs ou égaux à ce seuil), et croît à partir de ce seuil de façon proportionnelle avec les revenus jusqu’à un certain plafond (désormais élevé au niveau d’un smic, donc) où elle atteint alors son maximum sans plus augmenter pr les revenus situés au-dessus.
      Comme son nom l’indique, la bonification individuelle majore la prime à titre INDIVIDUEL et non pas familial comme c’est le cas du montant forfaitaire (majoré de son côté en fonction de la composition du foyer), et la part des foyers comportant au moins une personne éligible à une bonification individuelle est de 87,4% selon la Cnaf.

      La bonification concerne donc 2,4 millions de foyers sur les 2,8 millions actuellement bénéficiaires de la prime d’activité, et dc au minimum 2,4 millions de personnes sur les 2,66 millions d’adultes au total responsables du dossier (sans compter les conjoints éligibles au bonus) à quoi il faut ajouter 100% des 1,2 millions des nouveaux foyers éligibles à la prime d’activité (chiffres du Gouvernement), puisque précisément (c’est le but) ils entrent ds le dispositif grâce à leur bonification maximale dont l’augmentation les rend mécaniquement éligibles.

      Ce qui nous fait 2,4 + 1,2 = 3,6 millions de foyers au total comportant AU MOINS une personne percevant un bonus individuel, dont 1/3 dc de foyers du haut ++ du panier, privilégiés par le Gouvernement ds l’arbitrage entre incitation et soutien aux plus modestes des "bonifiés".

      C’est - je le répète - un choix politique très clair du côté du renforcement du versant incitatif de la prime et un "soutien" (quasi symbolique pr certains) du pouvoir d’achat des classes moyennes au lieu des petits temps partiels au smic, considérés sûrement comme déjà bien assez aidés par la prime (dégressive avec les revenus, contrairement au bonus individuel), et pourtant de l’avis de certains rapports qui mettent en garde contre le risque de délaisser la lutte contre la pauvreté pas assez redistributive relativement au RSA activité qu’elle remplace.

      L’idée, c’est de calmer les classes moyennes qui n’ont pas droit aux aides sociales et se considèrent lésées par rapport aux plus pauvres alors qu’elles bossent (bien plus) dur. Bien au delà des stricts smicards, on privilégie ceux qui ont le moins besoin et exclut ceux qui ont le plus besoin de la revalorisation de la prestation et à qui elle aurait été vraiment salutaire, dans un but d’incitation au travail et dans le cas des couples, à la « biactivité ». C’était d’ailleurs dans le programme En Marche, si on s’en souvient : « Nous augmenterons encore plus le pouvoir d’achat de tous ceux qui travaillent davantage » par une « revalorisation des dispositifs d’incitation au travail tels que la prime d’activité ».

      Bon, les chiffres (j’ai creusé le sujet et vous ai même concocté des graphiques et tableaux, s’il vous plaît :). La bonification individuelle étant une fonction croissante sur l’intervalle de 591,77 à 1203,60 euros nets avec un bonus augmentant proportionnellement aux revenus de 0 à désormais 160,49 euros (nouveau montant maximum du bonus), le gain de toutes celles et ceux en-dessous de 591,77 euros est donc de 0 (on ne le répètera jamais assez, y’a pas je ne m’y fais pas).

      En dessous ou au niveau de 591,77 euros donc (c’est le seuil) : pas de bonification.
      Pour 602 euros net de revenus soit 0,5 smic en 2019, c’est moins d’1 euro de « gain ». Si vous êtes à 0,6 smic (720 euros environ), comptez la miette de 8 à 9 euros de hausse de bonus.

      A 0,7 smic (840€ net environ), vous devriez percevoir autour de 17 euros, et 26 euros si vous êtes à 0,8 smic. Pour celles et ceux qui gagnent dans les 1080 euros nets (0,9 smic), la miette tombée de la Macron-croquette de 90€ devrait être un peu plus grosse : autour de 58€.

      Et à partir de 1203,60 euros de revenus (très précisément, oui, car c’est le niveau de revenu où est attribué le bonus maximum fixé par décret) et jusqu’aux anciens plafonds (au-delà, c’est plus compliqué), le gain est maximal, soit de 90 euros,
      Cela pour une personne.

    • La prime d’activité va être versée à plus d’un million de nouveaux bénéficiaires
      https://www.francetvinfo.fr/economie/transports/gilets-jaunes/prime-dactivite-plus-dun-million-de-nouveaux-beneficiaires_3219119.html

      Les conditions d’accès à la prime d’activité ont été élargies en décembre pour répondre à la colère de « gilets jaunes ».

      La prime d’activité a vu son montant augmenté et ses conditions de ressources élargies pour bénéficier jusqu’à 5 millions d’allocataires.
      La prime d’activité, dont les conditions d’accès ont été élargies pour répondre à la colère des « gilets jaunes », est versée à 1,1 million d’allocataires supplémentaires par rapport à l’an dernier, a indiqué mardi 5 mars le gouvernement. "C’est un succès remarquable. On se rapproche de la barre des 5 millions de bénéficiaires" , a indiqué Christelle Dubos, secrétaire d’Etat auprès de la ministre de la Santé.

      Le montant de la prime d’activité, allouée aux salariés autour du smic, a aussi été augmenté au 1er janvier de 90 euros maximum – avec effet réel sur le versement du 5 février. Pour une personne célibataire sans enfant rémunérée au smic (1 204 euros), la prime d’activité s’élève maintenant à 241 euros par mois.

      Les oppositions nous accusent de ne distribuer que des miettes. Mais 241 euros [soit 90 euros de plus qu’avant], pour un smicard, ce ne sont pas des miettes, c’est un joli coup de pouce. Christelle Dubos à l’AFP

      Avec cette prime bonifiée, le gouvernement entend honorer la promesse d’Emmanuel Macron d’augmenter de 100 euros les personnes ayant des revenus au niveau du smic.

      Des bénéficiaires qui ne demandaient pas la prime

      Les allocataires déjà enregistrés dans les fichiers des caisses d’allocations familiales ont bénéficié automatiquement de cette hausse. Sur les 1,1 million de nouveaux inscrits dans le dispositif, quelque 55% étaient des ménages qui remplissaient déjà les conditions pour en bénéficier l’an dernier – avant l’élargissement des critères – mais qui ne la demandaient pas , a précisé la secrétaire d’Etat. La ministre des Solidarités Agnès Buzyn et sa secrétaire d’Etat se sont félicitées dans un communiqué « que les Français se soient largement saisis » de cette prestation.

      On se souviendra que sous Jospin en 1998, la création d’un « fonds d’urgence sociale » en réponse aux mobilisations de chômeurs et précaires avait fait apparaître 30% de #demandeurs_de_revenu totalement inconnus de l’ensemble des services sociaux.

    • Quand a été créée la « prime pour l’emploi », ancêtre de la « prime d’activité » ? J’avais souvenir que c’était une réponse à la « prime de Noël » des chômeurs marseillais en 97-98...

    • La prime pour l’emploi a été crée en 2001 sous ce même Jospin qui disait « préférer une société de travail à l’assistance » (à rebours de la tradition révolutionnaire, cf. les traces laissées dans l’actuel préambule de la Constitution française ou l’assistance est une dette sacrée de la société vis-à-vis de ses membres).
      https://fr.wikipedia.org/wiki/Prime_pour_l%27emploi
      C’était effectivement après que un peu partout des chômeurs s’essaient à vider en fin d’année des reliquats de caisse Assedic en fin d’année (prime de fin d’année ou prime de Noël, selon les obédience), et après la mobilisation massive qui avait eu pour point de départ la suppression du « fonds social des assedic ».
      Théoriquement elle s’appuie sur un principe avec lequel on en a pas finit (cf. RSA, PA) la Less eligibility , voir
      Less eligibility et activation
      http://www.cip-idf.org/article.php3?id_article=3738

      Le less eligibility (L.E.) est la logique qui régule l’attractivité de l’assistance par rapport au travail. Cette logique s’exprime sous forme d’un principe qui peut s’écrire ainsi : « que l’homme secouru par la nation, et qui est à sa charge, doit cependant se trouver dans une situation moins bonne que s’il n’avoit pas besoin de secours, et qu’il put exister par ses propres ressources (…) le besoin qui naît du manque de travail dans un homme qui n’en a pas cherché, dans celui qui n’a pas pensé à s’en procurer, pénible sans doute pour un cœur humain et compatissant, est, dans un Etat où il y a une grande masse de travail en activité, une punition utile et d’un exemple salutaire. ». Ce principe d’action répond au risque d’une trop grande attractivité de l’assistance par rapport au travail.

      #assitance #less_eligibility #travail #travaillisme (au sens actuel...) #activation_des_dépenses_passives

    • Donc, le post fb de la cip-idf n’était pas complètement délirant (je l’ai retrouvé)

      Cip- Idf
      10 décembre 2018 ·

      Rectifier les « fake news » présidentielles : il n’y aura pas d’augmentation du SMIC, il y aura accélération sur l’augmentation de la prime d’activité qui était déjà prévue ("Contacté par franceinfo, l’Elysée a confirmé que ces 100 euros d’augmentation comprenaient les hausses déjà prévues de la prime d’activité : 30 euros en avril 2019, 20 euros en octobre 2020 et 20 euros en octobre 2021.")
      La prime d’activité est financée non par les patrons, mais par l’impôt (donc, par les contribuables eux-mêmes), elle est sous condition de ressources (avec un conjoint au salaire correct, vous n’y avez pas droit - si, jeune, vous dépendez des impôts de vos parents, vous n’y avez pas droit), il faut la demander (tous les 3 mois à la CAF : 30% des gens qui y auraient droit ne la demandent pas), les étrangers doivent prouver 5 ans de résidence pour y accéder, et bien sûr elle n’est pas comptabilisée ni pour la retraite ni pour l’assurance chômage. Le bonus qu’elle constitue est ciblé sur le temps plein : le bonus individuel est nul à 0,5 smic, progressif entre 0,5 et 1 smic puis fortement régressif entre 1 et 1,2 smic. En l’état un.e salarié.e à mi-temps au Smic n’y gagnera rien...

      La « prime d’activité » est l’héritière de la « prime pour l’emploi », réponse au mouvement de chômeurs de la fin des années 90, qui exigeait la revalorisation des minima sociaux. Son principe est de diviser pour mieux régner et de monter les pauvres les uns contre les autres : petit bonus pour les pauvres « méritants » (qui acceptent n’importe quel boulot sous-payé, pourvu qu’ils travaillent) pour faire honte aux « mauvais » pauvres (les chômeurs qui réclament de quoi vivre dignement). Le but de la manœuvre est de créer une part la plus importante possible de « travailleurs pauvres », pour faire baisser les salaires de toutes et tous.

      L’autre aspect de l’allocution présidentielle était de dresser les pauvres français contre les pauvres immigrés en réouvrant le débat sur « l’identité nationale » - faire monter l’extrême-droite et diviser les pauvres entre eux est la meilleure chance de survie pour un président des riches. Quand le pays entier débat des questions sociales, rien de tel que de relancer la rengaine sarkozyste de « l’identité nationale » pour détourner le regard de la suppression de l’ISF, du CICE, de la casse des services publics, etc.

      Bref, une parfaite cohérence et une belle continuité.

      #BLOCAGESPARTOUT

  • #kotlin-Spring Boot : Gotchas
    https://hackernoon.com/kotlin-spring-boot-gotchas-e267be7ec022?source=rss----3a8144eabfe3---4

    It’s been around 6 months since we adopted Kotlin for our backend services at the company I currently work at. We’ve been migrating an existing java #spring boot service to Kotlin.Our experience with Kotlin has been mostly great. But sometimes it does feel like Spring was retrofitted to support Kotlin.There’s the basic issues like :Spring requires classes with annotations to be open, all classes in Kotlin are closed by default. This can be resolved by adding the kotlin-spring plugin to the gradle config.Hibernate entities require a no-arg constructor, Kotlin has provided a compiler plugin kotlin-jpa to generate an additional zero-argument constructor for classes.It is important to note that these issues have been identified and the project is generated using start.spring.io have these plugins (...)

    #lessons-learned #software-development #spring-boot

  • Why We Don’t Gather Feedback at #sprint Reviews Anymore
    https://hackernoon.com/why-we-dont-gather-feedback-at-sprint-reviews-anymore-1a88ea81b54d?sourc

    Recently we decided not to gather feedback at our biweekly sprint reviews anymore and concentrate instead on making the development process transparent for the stakeholders.We’ve always thought that feedback is the main goal of a sprint review. So why have we discontinued this practice?At the recent sprint reviews, we were gathering feedback diligently. We invited guests, managers, and partners. Our teams reported on feedback they’d received. But I wouldn’t say it was a success.20 minutes is not enoughAt a sprint review, teams show what work has been done in brief sessions 20 minutes each. When demonstrating a client app (a website, mobile site, or mobile app), we don’t have time to question more than two or three clients. And that’s not enough. And when we demonstrate a back-office (...)

    #less #scrum #agile #sprint-review

  • Less Boring #sat
    https://hackernoon.com/less-boring-sat-51b64481dd4d?source=rss----3a8144eabfe3---4

    Top 3 “fun” facts about the SATContrary to popular belief, it does test some really useful skills, just in a non-obvious way.Test prep = Campbell’s lawNo offense to Daniel Chamovitz, but your typical high schooler does not give a shit about “What a Plant Knows.” See 1.It’s been a while since I’ve blogged — mostly because I was job hunting (which was dreadful, but a story for another day). I actually wanted to really focus on some personal projects, but I’ve learned so much from my teaching experiences over the last 6 months that I wanted to share some thoughts.I got super into teaching SAT prep in underserved communities — mostly because paid test prep is capitalism at its worst, but also because the #students who sign up are really motivated. Teaching motivated students means that I no longer spend (...)

    #less-boring-sat #testing #education

  • When Negotiating, Capitalize On Aggression
    https://hackernoon.com/when-negotiating-capitalize-on-aggression-87923cb61a90?source=rss----3a8

    By Praveen Tipirneni, CEO of Morphic Therapeutic Inc. Originally published on Quora.Everyone wants to be liked.We all feel a need to instinctively get along with other people. In most aspects of life, this is a positive thing.But your instinctual need to be liked can be a real problem when negotiating. There’s always a subtle temptation to ensure the other side likes you. The temptation becomes even stronger when you’re dealing with an especially aggressive negotiator. The harder someone pushes, the more you may feel inclined to make concessions.I’ve been in plenty of high-stakes negotiations throughout my career, and I’ve learned something crucial. You don’t want to be liked in a #negotiation. You want to be respected.Here’s how to gain respect when pitted against an aggressive negotiator.Be (...)

    #success #capitalize-on-aggression #lessons-learned #quora-partnership

  • The Line Between #mentorship And Partnership
    https://hackernoon.com/the-line-between-mentorship-and-partnership-e73e0289ad86?source=rss----3

    One of the first pieces of advice most people will give you when you set out to become an entrepreneur is to “get yourself a few good mentors”. While I wholeheartedly agree with this advice and it can create a ton of good, very few people talk about the bad that can come from it if the proper lines are not drawn. While it has been several months since my experience which I will share some lessons from, I admit that I still harbor some negative emotions as I write about it. I will try my best to remain objective and unbiased, as one of the greatest lessons this particular mentor taught me is that “there are two sides to every story”.I’ll skip to the end of the story since the journey itself (while probably somewhat entertaining) is less important than the lessons that can be taken from it. (...)

    #lessons-learned #alignment #diversity #partnerships

  • « Pôle emploi, c’est vraiment devenu une machine de guerre » - Basta !
    https://www.bastamag.net/Pole-emploi-c-est-vraiment-devenu-une-machine-de-guerre

    la dématérialisation, qui contraint les demandeurs d’emploi à s’inscrire par internet depuis début 2016, résume la politique globale de l’établissement : une mise à distance sans cesse renforcée des usagers, et plus particulièrement des plus vulnérables.

    « Comment font les gens qui n’ont pas d’Iphone ou de tablette ? Ou qui ne sont tout simplement pas à l’aise avec les nouvelles technologies ? C’est vite vu, ils ne s’inscrivent pas. » « On taille l’offre sur mesure pour les plus employables, et les autres, on les laisse sur le bord du chemin, voire on les pousse dans le fossé, enfonce Claude [1]. Pôle emploi, c’est vraiment devenu une machine de guerre. »

    #chômage #tri_sélectif

  • « La publicité Dove n’est en rien raciste »
    http://www.lemonde.fr/afrique/article/2017/10/13/la-publicite-dove-n-est-en-rien-raciste_5200785_3212.html

    La marque, consciente du bouche-à-oreille négatif que sa campagne de promotion a provoqué, s’est excusée et l’a retirée. Un peu vite pour notre chroniqueur Hamidou Anne.

    Sur les réseaux sociaux, véritable foire aux curiosités, le travail d’amplification de l’humiliation dont se serait rendu coupable Dove se fait à un rythme effréné. Des internautes – dont certains qui se blanchissent de façon ostentatoire la peau – s’indignent, insultent, menacent et appellent à la riposte, oubliant qu’il serait peut-être normal de savoir – parfois avant – de quoi on parle.

    Lire aussi : « La nouvelle génération d’opposants africains doit assumer son rôle d’alternative aux pouvoirs »

    Au contraire, des gazouilleurs compulsifs cherchent par n’importe quel moyen à prouver que tous les Blancs sont racistes – convoquant successivement le franc CFA, le complot issu du Quai d’Orsay, la destruction de la Libye ou l’assassinat de je ne sais quel grand leader tiers-mondiste. Ces entrepreneurs identitaires sont souvent rejoints dans leur complainte par des Occidentaux « amoureux de l’Afrique », avec tout le côté paternaliste et touchant de ridicule de leur posture.

    Tout ceci nous donne une leçon sur la destruction que peut engendrer une manipulation. C’est terrifiant. Et ça l’est davantage quand on sait que l’avenir du débat public sera partagé entre fausses nouvelles, photomontages grossiers et post-vérités. Bienvenue au XXIe siècle !

    En savoir plus sur http://www.lemonde.fr/afrique/article/2017/10/13/la-publicite-dove-n-est-en-rien-raciste_5200785_3212.html#gSDkHkHG0uWLzgTu.9

    –----

    Dove est une marque du groupe Unilever, gros client du e-monde.fr qui met en avant cette image :


    et oublie de mentionné celle ci :
    https://www.forumfr.com/applications/core/interface/imageproxy/imageproxy.php?img=http://static1.7sur7.be/static/FOTO/pe/13/15/5/media_xl_4207430.jpg?20110526174039&key=e1ce69bda02fdd76e5caa7f589ef7c1f56a

    #colorisme #racisme #blancheur #aphroditisme #beauté #cosmétique #blanchiment #publicité

  • Lawrence Lessig : "La segmentation du monde que provoque Internet est dévastatrice pour la démocratie"
    https://www.franceculture.fr/numerique/lawrence-lessig-la-segmentation-du-monde-que-provoque-internet-est-dev

    C’est avec une certaine inquiétude que Lawrence Lessig observe comment Internet est à la fois un outil fantastique et ce qui a renforcé la crise démocratique. Professeur de droit à Harvard, constitutionnaliste réputé, Lawrence Lessig est l’un des premiers penseurs du web. Dès les années 1990, il a réfléchi aux liens entre Internet et la démocratie. C’est à lui que l’on doit les licences "creative commons" (pour la mise à disposition d’oeuvres en ligne). Et la publication, en 2000, d’un texte devenu classique de la littérature numérique "Code is law" [“le code, c’est la loi"]. Il y expliquait qu’avec la numérisation de nos sociétés, le programme informatique était amené à faire loi. 16 ans, plus tard les algorithmes sont partout dans nos vies.

    Lawrence Lessig, qui fut un temps candidat à l’investiture démocrate pour la présidentielle américaine, regarde avec inquiétude la victoire de Trump et ce qui l’a rendue possible. Début décembre, nous l’avons rencontré, avec Libération, alors qu’il était invité par le Sénat à l’occasion du Sommet du partenariat pour un gouvernement ouvert.

    #internet #démocratie #lessig

  • #Kpop is back – Madjid Ben Chikh, Tokyo | Le Blog de Suppaiku
    http://madjidbenchikh.fr/kpop-is-back
    https://www.youtube.com/watch?list=PL3uJINgzkx5ZQtbSjXKvxdKxOgYrBmC0_&v=lpwG8f9nt4s

    La « #musique sérieuse » est une musique d’#élite, une musique élaborée pour ceux qui ont de l’argent, du temps et ce prestige particulier des « gens qui savent », « le monde », comme on disait autrefois. Le spectre des « musiques sérieuses » s’est étonnamment élargie dans la seconde moitié du 20ème siècle, chaque génération apportant à un courant musical du moment sa touche élaborée. Le jazz, par exemple, musique éminemment populaire dans les années 20-30, tout droit sortie des quartiers de relégation raciale des USA, est ainsi devenue la crème de la musique blanche intellectuelle, de celle qu’on écoute après avoir été raconter sa vie à son psy. Aujourd’hui, il y a du rock sérieux, de la house sérieuse qu’on peut écouter après 40 ans en fond sonore à la maison en plaignant les jeunes qui n’ont vraiment pas de chance c’était tellement mieux avant…

    (…)

    On vit une époque morne à crever, je ne vois pas pourquoi je me priverai de ça. C’est de la #culture de maintenant, je suis parfaitement conscient que c’est de la #lessive de maison de disque, mais je ne vois pas pourquoi je m’en priverais, c’est notre époque, et cela vient de la neuvième puissance économique mondiale, de là où on fabrique vos téléphones, vos télévisions, votre machine à laver et peut-être même aussi votre voiture. Je ne comprends pas bien, de toute façon, ce dédain pour la musique populaire.

    Et quand je vois le niveau des daubes que la bande FM française vous inflige, j’avoue, je ne vois pas d’autre explication qu’une bonne dose d’ignorance crasse pour ne pas vous mettre à la KPop, ni même à la "pop libanaise (le Liban, c’est un peu le UK du monde arabe, en musique). Et peut être même une bonne petite dose d’eurocentrisme, ben oui, les niaqwés y peuv’ pas faire des trucs bien, fokikopi, c’est pas original, hein…