• Marelle | #Police #cursive #libre pour l’enseignement de l’écriture à l’école élémentaire
    https://marelle.forge.apps.education.fr

    Marelle est une police cursive libre pour l’enseignement de l’écriture à l’école élémentaire.La police Marelle est conçue spécifiquement pour l’enseignement de l’écriture cursive à l’école élémentaire, elle a été développée par une équipe d’enseignants et designers spécialisés dans les systèmes d’écriture.

    La police Marelle propose 3 types de variantes  :

    – majuscules bâtons ou cursives
    – avec ou sans lignage Seyes
    – hauteur des ascendantes et descendantes

    Ces variantes peuvent être combinées, pour répondre au mieux aux besoins des enseignants et des élèves.
    Marelle est disponible au téléchargement sous licence libre OFL. Vous pouvez l’utiliser et la diffuser gratuitement.

    #font #typographie

  • Prosegue l’offensiva israeliana in #libano: un aggiornamento da #Beirut
    https://radioblackout.org/2026/04/prosegue-loffensiva-israeliana-in-libano-un-aggiornamento-da-beirut

    Inizialmente il Libano pareva essere incluso nella fragile tregua tra Iran, USA e #Israele mediata dal Pakistan, ma l’esercito ed il governo israeliani hanno fatto capire che intendono proseguire le operazioni militari con un pesantissimo attacco aereo. Da mercoledì, bombardamenti violentissimi colpiscono soprattutto i quartieri popolari del sud di Beirut. Il governo libanese, attraversato da […]

    #altavisibilita #L'informazione_di_Blackout #guerra
    https://radioblackout.org/wp-content/uploads/2026/04/camillareb.mp3

  • Berliner Erklärung zur Meinungsfreiheit
    https://www.buendnisredefreiheit.ch/berliner-erklaerung-dokument

    Le régime de censure et de sanctions allemand atteint un stade où de nombreuses personnes tout à fait loyales envers l’état capitaliste comprennent que leurs libertés constitutionnelles sont exposées à un processus d’érosion accéléré. Ils viennent de publier un manifeste pour la défense de la liberté d’expression. Voici le texte intégral.

    Signer le manifeste
    https://www.buendnisredefreiheit.ch/berliner-erklaerung-unterzeichnen

    Meinungsfreiheit schützen – Meinungsvielfalt fördern

    Das Menschenbild des Grundgesetzes geht im Anschluss an Humanismus, Aufklärung und Liberalismus von mündigen, eigenverantwortlich handelnden Staatsbürgern aus. Diese begegnen einander in analogen und digitalen Foren in einem argumentativ, mitunter auch polemisch ausgetragenen, pluralen Meinungswettstreit. Meinungsfreiheit bedeutet die Freiheit, gerade auch im öffentlichen Gespräch Themen zu erkunden, Sachverhalte zu erkennen oder sich bei alledem zu irren, und zwar ohne Angst vor Sozialstrafen aller Art. Für die freiheitliche demokratische Grundordnung ist – so das Bundesverfassungsgericht im Jahr 1958 – die Meinungsfreiheit „schlechthin konstituierend“. Bis heute hebt das Gericht den zentralen Stellenwert der Meinungsfreiheit für die pluralistische Demokratie hervor. Dieser Grundpfeiler der Demokratie steht massiv unter Druck, und mit ihm die pluralistische Demokratie in Gänze. Das macht sich auf zwei Ebenen bemerkbar:

    Ebene der Diskurspraxis

    Vielfach dokumentiert sind Ausladungen von Vorträgen oder Diskussionsforen sowie soziale Ächtung und berufliche Vernichtung bei unerwünschten Meinungsäußerungen. Es häufen sich empfindliche Sanktionen wie die Kündigung des Bankkontos bei unliebsamen politischen Haltungen.

    Die um sich greifende Verwendung von ausgrenzenden Kampfbegriffen – vom allfälligen „Nazi“ und „Rassisten“ über den „Verschwörungstheoretiker“ bis hin zum „Putin-Versteher“ – engt Diskurse ein, und zwar ausgerechnet zu Krisenzeiten, in denen eine Pluralität von Sichtweisen besonders notwendig wäre. Außerdem dominieren in öffentlichen Diskursen sachlich unscharfe, doch scharf angreifende Begriffe wie „Hass und Hetze“ oder „Menschenfeindlichkeit“. Sogar Positionen, die vor wenigen Jahren noch als konservativ oder liberal galten, werden inzwischen als „rechtsextrem“ gebrandmarkt.

    Auch greift die Zuweisung von Kontaktschuld um sich. Freie Rede kann sich nicht entfalten, wenn man auch für solche Positionen in Haftung genommen wird, die nicht die eigenen, sondern die eines Gesprächspartners sind.

    Der gebührenfinanzierte öffentlich-rechtliche Rundfunk verstößt anhaltend gegen die Ausgewogenheit der Berichterstattung. Auch deshalb weicht die veröffentlichte Meinung immer wieder klar von der öffentlichen Meinung ab.

    Durch aktivistisch auftretende Wissenschaftler oder ideologisch geprägte Forschung wird die Trennlinie zwischen Politik und Wissenschaft verwischt. Das führt zu dem irreführenden Eindruck, politische Ziele seien aus wissenschaftlichen Erkenntnissen ableitbar und nicht nach dem Willen demokratischer Bevölkerungsmehrheiten auszugestalten. Umgekehrt besteht die Tendenz, politische Entscheidungen gleichsam zu verwissenschaftlichen, wodurch politische Verantwortung an Wissenschaftler ausgelagert wird.

    Durch diese Entwicklungen werden die Rechtfertigungslasten für Meinungsäußerungen asymmetrisch verteilt und die kommunikative Chancengleichheit untergraben. Es kommt zu einer Einengung des Meinungsspektrums, die auch ihrerseits zum Gegenstand politischer Debatten gemacht werden sollte. Nur dann werden sich auch die nachstehenden Missstände beheben lassen.

    Rechtlich-institutionelle Ebene

    Die Ausweitung des Tatbestands der Beleidigung von Personen des politischen Lebens im Jahr 2021 hat zu Fällen unverhältnismäßiger Rechtsanwendung geführt („Schwachkopf“, „Dürre im Kopf“).

    Verschärfungen des Tatbestands der Volksverhetzung sind geeignet, den Diskurs zu zentralen politischen Fragen weiter zu verengen. Gleichwohl plant die Regierung Merz eine Regelung, wonach Gerichte bei Verurteilungen wegen Volksverhetzung das passive Wahlrecht entziehen können.

    Polizeiliche Aktionstage gegen „Hass im Netz“ sollen erklärtermaßen der Abschreckung dienen.

    Der Staat finanziert zahlreiche Meldestellen, die den Auftrag haben, Meinungsäußerungen auch „unterhalb der Strafbarkeitsgrenze“ zu dokumentieren.

    Der Verfassungsschutz stützt seine Gutachten zur Einstufung von Parteien als „gesichert rechtsextrem“ auch auf Meinungsäußerungen, die gar keine verfassungsfeindlichen Ziele zum Ausdruck bringen. Die im Zusammenhang mit den Protesten gegen die Corona-Maßnahmen 2021 eingeführte, für die Außendarstellung der Behörde nach wie vor bedeutsame Kategorie der „verfassungsschutzrechtlich relevanten Delegitimierung des Staates“ ist schon weit im Vorfeld wirklicher Verfassungsfeindlichkeit geeignet, die Meinungsvielfalt weiter einzuschränken.

    Das 2014 ins Leben gerufene Programm „Demokratie leben!“ betreibt mit einem Budget von mittlerweile ca. 200 Millionen Euro jährlich unter anderem „Demokratieförderung“ und „Vielfaltsgestaltung“ durch die Förderung entsprechender zivilgesellschaftlicher Organisationen. Dadurch wird die Bandbreite der als „sagbar“ wahrgenommenen Meinungsäußerungen in eine als „politisch korrekt“ empfundene Richtung verzerrt.

    Die staatliche Förderung von Faktencheck-Organisationen hebt die notwendige Unterscheidung zwischen Staat und privaten Medienakteuren auf und unterminiert die Meinungsvielfalt, indem die Neutralität des Staates in Frage gestellt wird. Indirekte „Wahrheitsbehörden“ schädigen die pluralistische Anlage unseres Gemeinwesens.

    Seit April 2024 fällt mit der Neuerung der Disziplinarverfügung der langwierige Disziplinarklageweg weg, wenn ein Beamter unter Verdacht steht, ein Extremist zu sein. Damit gilt faktisch eine Beweislastumkehr. Dies vermag Abschreckungseffekte auch im Fall beamtenrechtlich erlaubter Meinungsäußerungen zu entfalten.

    Der im Februar 2024 vollumfänglich in Kraft getretene Digital Services Act ermöglicht Einschränkungen der Meinungsfreiheit, indem nicht nur illegale, sondern explizit auch nicht rechtswidrige Inhalte in die Risikobewertung der Plattformen einfließen sollen (Erwägungsgrund 84). Auf der Webseite der Bundesnetzagentur, die für die Umsetzung des DSA in Deutschland zuständig ist, heißt es, dass mit Hilfe des DSA „illegale oder schädliche Online-Aktivitäten sowie die Verbreitung von Desinformation (…) leichter verhindert werden“ können. Das Instrument der „Trusted Flagger“ – d.h. staatlich ausgewählte Nicht-Regierungsorganisationen, die als sogenannte „vertrauenswürdige Hinweisgeber“ Meldungen von Nutzern entgegennehmen – führt dazu, dass die Grenze zwischen staatlichen Institutionen und dem Zusammenwirken frei assoziierter Bürger verschwimmt. Leicht entsteht so eine Atmosphäre des gegenseitigen Denunzierens, die den pluralen Meinungsstreit gefährdet.

    Erosion der freiheitlichen demokratischen Ordnung

    Die Gefahren, welche von diesen Entwicklungen ausgehen, sind grundstürzend. In einer freiheitlich-pluralen Ordnung muss die Legitimation zeitlich begrenzter Herrschaft stets von „unten“ nach „oben“ erfolgen. Präformieren hingegen staatliche Akteure jenen diskursiven Raum, aus dessen möglichst pluralen Debatten sich ihre Legitimität speist, so wird die demokratische Legitimationskette brüchig.

    Das zeigen auch demoskopische Daten. Auf die Frage, ob man seine Meinung frei äußern könne oder es besser wäre, vorsichtig zu sein, antworten immer weniger Menschen mit „Man kann frei reden“. 2025 bekundeten dies in einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach nur noch 46 Prozent der Befragten. Im Jahr 1991 lag dieser Wert bei 78 Prozent.

    Insgesamt laufen die gegenwärtigen Einschränkungen von Meinungsvielfalt und Meinungsfreiheit auf eine große Gefährdung der freiheitlichen demokratischen Grundordnung hinaus.

    Unsere Forderungen

    Als Verfechter der freiheitlichen demokratischen Grundordnung erfüllt uns diese Entwicklung mit größter Sorge. Wir fordern deshalb:

    Der öffentliche Diskurs sollte möglichst frei von unbestimmten, pauschal exkludierenden Begriffen wie „Hass und Hetze“ oder „Desinformation“ sein, um das Meinungsspektrum möglichst weit offen zu halten.

    Der Tatbestand der Beleidigung von Personen des öffentlichen Lebens ist abzuschaffen. Einen weiteren Tatbestand der Journalistenbeleidigung, wie diskutiert wurde, darf es gar nicht erst geben. Vielmehr ist zum Grundsatz des gleichen Ehrschutzes für jedermann zurückzukehren.

    In einer freien Gesellschaft muss jeder mit jedem reden können. Allein schon das Konzept der Kontaktschuld ist einer liberalen Gesellschaft unwürdig.

    Die faktische Beweislastumkehr im Beamtenrecht ist zurückzunehmen.

    Es sollten in Verfassungsschutzberichten keine Meinungsäußerungen aufgenommen werden, die nicht wirklich verfassungsfeindliche Ziele zum Ausdruck bringen.

    Die Verschärfung des Volksverhetzungsparagraphen ist zurückzunehmen. Auf Verschärfungen in Bereichen des Strafrechts, die für Meinungsäußerungen relevant sind, ist konsequent zu verzichten.

    Das Programm „Demokratie leben!“ und die staatliche Finanzierung von Meldestellen sind zu beenden.

    Im zwangsbeitragsfinanzierten Medienbereich ist zu einer pluralen, ausgewogenen Berichterstattung zurückzukehren. Tritt keine Besserung ein, ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk so umzugestalten oder abzulösen, dass durch ihn die freiheitliche demokratische Grundordnung nicht länger gefährdet wird.

    Die staatliche Finanzierung für Faktenchecker-Organisationen ist einzustellen.

    Eine Chatkontrolle darf es nicht geben.

    Dem WHO-Pandemievertrag in der Beschlussfassung vom 14. Mai 2025 ist die Ratifizierung zu verweigern. In den Erwägungsgründen sieht er nämlich vor, sogenannte „Desinformation“ zu bekämpfen. Weil aber die vermeintlich „schädliche Desinformation“ von heute sich morgen als nützliche Information herausstellen kann, widerspricht jenes Ziel dem Prinzip der Revisionsoffenheit wissenschaftlicher Erkenntnis.

    Der Digital Services Act ist grundlegend zu novellieren und seine „Trusted Flagger“ sind abzuschaffen. Auf Begriffe wie „schädlich“ oder „Desinformation“, die politisch instrumentalisiert werden können, ist bei der Regulierung der Internetkommunikation zu verzichten. Diese Begriffe können willkürlich eingesetzt werden, um bestimmte Meinungen aus dem Diskurs auszuschließen, in ihrer Reichweite zu drosseln („Shadow-Banning“) oder rechtlicher Sanktionierung zu unterstellen.

    Wissenschaft darf im öffentlichen Diskurs nicht den Status einer vermeintlich letztinstanzlichen Autorität erhalten. Wissenschaft fußt auf der Revisionsoffenheit ihrer Befunde. So müssen sich auch die Richtlinien der WHO oder des RKI dem kritischen Diskurs stellen. Politik muss die Verantwortung für ihre (Wert-)Entscheidungen selbst tragen und darf sie nicht auf Wissenschaft als autoritative Instanz auslagern („Follow the science“). Es ist für eine institutionelle Trennung von Wissenschaft und Politik zu sorgen. Unbeschadet dessen haben natürlich auch Wissenschaftler das Recht, als Staatsbürger mit eigener Meinung aufzutreten.

    Die Revisionsfähigkeit des wissenschaftlichen Prozesses ist ebenso anzuerkennen wie die immer wieder sich zeigende Revisionsbedürftigkeit politischer Entscheidungen. Wer aber das Bestehen von Demokratie mit dem Vorherrschen einer einzigen politischen Richtung gleichsetzt, zerstört die freiheitliche demokratische Grundordnung ausgerechnet im Namen ihres Schutzes.

    Unsere Forderungen verstehen sich als ein Appell, die Grundlagen der freiheitlichen Ordnung neu zu festigen: durch den Schutz des freien Wortes, durch den entschiedenen Rückzug des Staates aus der Sphäre der Meinungsbildung, durch eine Medienlandschaft mit strukturell garantierter Pluralität, und gerade auch durch die Anerkennung, dass Demokratie aus der Vielstimmigkeit von Meinungenund der Möglichkeit von Dissens lebt. Dazu muss Meinungsfreiheit als Abwehrrecht gegenüber dem Staat institutionell zuverlässig gesichert und praktizierte Meinungsvielfalt als zentrales gesellschaftliches Gut anerkannt werden. Wer liberale Demokratie will, muss die freie Rede auf allen Ebenen des politischen Prozesses schützen und kultivieren.

    Liste des premier signataires

    Initiatoren der Berliner Erklärung

    Dr. phil. Michael Andrick, Philosoph und Publizist

    Prof. Dr. Norbert Bolz, emeritierter Professor für Medienwissenschaft, Kommentator, Publizist

    Dr. Carsten Brennecke, Rechtsanwalt für Presse-, Wettbewerbs- und Äußerungsrecht

    Prof. Dr. Heike Egner, Humangeographin und Publizistin

    Prof. Dr. Michael Esfeld, Ordentlicher Professor für Wissenschaftsphilosophie

    Prof. Dr. Ulrike Guérot, Politikwissenschaftlerin und Publizistin

    Prof. Dr. Ralf Höcker, Rechtsanwalt und Autor

    Alexander Horn, Unternehmensberater und Publizist

    Dr. med. Gunter Frank, Arzt und Autor

    Kay Ray, Kabarettist

    Fabian Nicolay, Kommunikations-Designer und Publizist

    Prof. Dr. Marcel Niggli, Ordentlicher Professor für Strafrecht und Rechtsphilosophie

    Prof. Dr. Werner J. Patzelt, emeritierter Professor für Politikwissenschaft

    Jan Ristau, Fachanwalt für Steuerrecht, Steuerberater und Publizist

    Prof. Dr. Günter Roth, Professor für Sozialmanagement im Ruhestand

    Andrea Seaman, Geschäftsführer Bündnis Redefreiheit

    Prof. Dr. Henrieke Stahl, Professorin für Slawistik und Publizistin

    Prof. Dr. Anke Uhlenwinkel, Professorin für Didaktik der Geographie und Wirtschaftskunde

    Dr. iur. habil. Ulrich Vosgerau, Rechtsanwalt und Publizist

    Achim Winter, Moderator und Satiriker

    Dr. phil. Christian J. Zeller, Soziologe und Publizist

    Erstunterzeichner der Berliner Erklärung

    Stephanie Adam, Physiotherapeutin und Frauenrechtlerin

    Karin Adrian, Rechtsanwältin

    Patrik Baab, Journalist und Politikwissenschaftler

    Michael Baitinger, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Strafrecht

    Marcel Barz, Wirtschaftsinformatiker und Datenanalyst

    Prof. Dr. Rainer Baule, Professor für Betriebswirtschaftslehre

    Sabine Beppler-Spahl, Diplom-Volkswirtin, Publizistin, Vorsitzende Freiblickinstitut e. V.

    Prof. Dr. Ralf B. Bergmann, Physiker

    Jörg Bernig, Schriftsteller

    Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, Professor für Medizinische Mikrobiologie im Ruhestand

    Peter Bickel, freier Journalist, Grafikdesigner, Webentwickler

    Martina Binnig, Journalistin und Autorin

    Dr. med. Svetlana Bischofs, Fachärztin für Allgemeinmedizin i. R.

    Dr. Felix Böllmann, Rechtsanwalt, Director of European Advocacy bei Alliance Defending Freedom International

    Dr. med. Jürgen Borchert, Internist, Homöopath, Psychotherapeut

    Prof. Dr. Eva Borst, Erziehungswissenschaftlerin

    Prof. Dr. Hardy Bouillon, außerplanmäßiger Professor für Philosophie

    Prof. Dr. Andreas Brenner, Professor für Philosophie

    Mathias Bröckers, Journalist und Autor

    Prof. Dr. Aris Christidis, Professor für Informatik i. R.

    Prof. Dr. med. Paul Cullen, Arzt und Publizist

    Dr. Thomas Darsow, Jurist und Autor

    Roberto De Lapuente, Publizist und Redakteur

    Dr. Jan Dochhorn, dr. theol., Associate Professor

    Sorin Dragoi, Bildgestalter, Filmemacher, Kunsthandwerker

    Martina Eberhart, Staatsanwältin i. R., Mitglied im Netzwerk KRiStA

    Alfred Emmert, Verleger und Herausgeber

    Eva Engelken, Juristin, Gründerin und 1. Vorsitzende Frauenheldinnen e. V.

    Christa Ehrhardt-Foitzik, Rechtsanwältin

    Georg Etscheit, Autor und Journalist

    Dr. Bernd Fischer, Physiker, Publizist und Vorsitzender der Stiftung Meinung & Freiheit

    Michael Fischer, im Vorstand der Initiative „1bis19 – Für Grundrechte und Rechtsstaat“

    Lisa Fitz, Kabarettistin, Schauspielerin, Autorin

    Prof. Dr. Egon Flaig, emeritierter Professor für Alte Geschichte

    Prof. Dr. Lothar Fritze, Philosoph und Politikwissenschaftler

    Jürgen Fliege, Pfarrer emeritus

    Dr. med. Johann Frahm, Internist

    Dr. Kai Funkschmidt, wissenschaftlicher Referent

    Holger Garbrecht, ehemaliger Geschäftsführer multinationaler Technologieunternehmen

    Carlos A. Gebauer, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Medizinrecht und Publizist

    Prof. Dr. phil. Frank Göttmann, Universitätsprofessor i. R., Geschichte der Frühen Neuzeit

    Matthias Guericke, Richter und Vorstandsmitglied des Netzwerks Kritische Richter und Staatsanwälte

    Dr. Michael Günther, Biomechaniker

    Prof. Dr. Gerd Habermann, Wirtschaftsphilosoph und Publizist

    Prof. Dr. med. Dr. phil. Dipl.-Psych. Georg Hörmann, emeritierter Professor für Pädagogik/Gesundheitspädagogik

    Karin Hark, Vorstandsmitglied des Netzwerks Kritische Richter und Staatsanwälte

    Dr. Norbert Häring, Journalist, Blogger und Buchautor

    Waldemar Hartmann, Journalist und Fernsehmoderator

    Prof. Dr. med. Steffen Hauptmann, Arzt und Pathologe

    Axel Heinz, kaufmännischer Angestellter

    Prof. Dr. Detlef Hiller, Professor für Internationale Soziale Arbeit

    Prof. Dr. Peter Hoeres, Professor für Neueste Geschichte

    Prof. Dr. Stefan Homburg, Professor für Öffentliche Finanzen i. R.

    Carsten Jakob, Rechtsanwalt

    Ocke Thomas Jürs, Rechtsanwalt und Vorstandsmitglied der Anwälte für Aufklärung e. V.

    Dr. Klaus-Peter Kißler, Rechtsanwalt

    Dr. Christian Knoche, Rechtsanwalt und Vorstandsmitglied der Anwälte für Aufklärung e. V.

    Dr. Manfred Kölsch, Richter a. D.

    Prof. Dr. Stefan Kooths, Ökonom, Vorsitzender der Friedrich A. von Hayek-Gesellschaft

    Dr. Sandra Kostner, Historikerin, Vorsitzende des Netzwerks Wissenschaftsfreiheit e. V.

    Dipl.-Ing. Dieter Korbely, Bürgerjournalist

    Prof. Dr. Boris Kotchoubey, Professor für Psychologie im Ruhestand

    Prof. Dr. Walter Krämer, Ökonom und Statistiker

    Uwe Kranz, Ltd. Ministerialrat a. D., ehemaliger Präsident des LKA Thüringen

    Josef Kraus, ehemaliger Gymnasialdirektor und Lehrerverbandspräsident, Psychologe, Autor

    Dr. Hans-Joachim Kremer, Pharmazeut und Medical Writer

    Prof. Dr. Klaus Kroy, Professor für Theoretische Physik

    Dr. med. Thomas Külken, Facharzt für Allgemeinmedizin

    PD Dr. Axel Bernd Kunze, Erziehungswissenschaftler und Publizist

    Prof. Dr. Ulrich Kutschera, Evolutionsbiologe, Autor und Komponist

    Dr. Jobst Landgrebe, Unternehmensberater und Wissenschaftstheoretiker

    Dr. med. Simone Lauer, Fachärztin für Allgemeinmedizin

    Dr. Christian Lehmann, Musikwissenschaftler und Autor

    Vera Lengsfeld, Autorin und DDR-Bürgerrechtlerin

    Cornelia Letsche, Rechtsanwältin, Mediatorin, Coach

    Dr. Katja Leyhausen-Seibert, Sprachwissenschaftlerin und Autorin

    Christoph Lövenich, Politologe und Publizist

    Prof. Dr. Stephan Luckhaus, Mathematiker

    Sebastian Lucenti, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht

    PD Dr. Stefan Luft, Politikwissenschaftler

    Prof. Dr. Christoph Lütge, Professor für Wirtschaftsethik

    Dr. Hans-Georg Maaßen, Rechtsanwalt, Präsident des BfV a. D.

    Uli Masuth, Komponist, Kabarettist, Klavierist

    Prof. Dr. Michael Meyen, Kommunikationswissenschaftler

    Prof. Dr. Axel Meyer, Evolutionsbiologe

    Prof. Dr. Klaus Morawetz, theoretischer Physiker

    Prof. Dr. Gerd Morgenthaler, emeritierter Professor des Öffentlichen Rechts

    Alexander Morhart, Journalist und Dozent

    Thomas Mayer, Autor, Bürgerrechtler, Mediationslehrer

    Annekatrin Mücke, Journalistin

    Jürgen Müller, Rechtsanwalt

    Jörg Michael Neubert, Verhaltensökonom und Publizist

    Wolfgang Neumann, Verleger

    PD Dr. phil. Sebastian Ostritsch, Philosoph und Publizist

    Dr. med. vet. Peter Patzak, Sachverständiger für Impfverfahren und Impfschäden, zertifiziert nach DIN EN ISO/IEC 17024

    Richard Petersen, Ingenieur, ehemals NDR

    Harring Petersen, Produktions-Ingenieur, ehemals NDR

    Dr. jur. Beate Sibylle Pfeil, Juristin, ehemalige Europarat-Sachverständige

    Tom-Oliver Regenauer, Manager, Produzent, Autor, Journalist

    Prof. Dr. jur. Günter Reiner, Professor für Bürgerliches Recht und Wirtschaftsrecht

    Kai Rogusch, Redakteur bei Novo und stellv. Vorstand des Freiblickinstituts

    Prof. Dr. Markus Riedenauer, Philosoph

    Walter Ruffler, Papiermechanik-Künstler

    Martin Ruthenberg, ehemaliger Nachrichtensprecher u. Kulturmoderator beim SWR, Mitglied meinungsvielfalt.jetzt

    Michael Sailer, Schriftsteller, Journalist und Künstler

    Dr. Thilo Sarrazin, Volkswirt und Autor

    Prof. Jochen Schaaf, Dirigent

    Helmut Schleich, Kabarettist

    Kathrin Schmidt, Schriftstellerin

    Enno Schmidt, Künstler, Filmemacher, Autor

    Prof. Dr. Andreas Schnepf, Professor für Anorganische Chemie

    Univ.-Prof. Dr. Dr. M. Sc. Christian Schubert, Arzt, Psychologe, Ärztlicher Psychotherapeut

    Prof. em. Dr. med. Wolfram Schüffel, Facharzt für Innere Medizin, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

    Prof. Dr. med. Klaus-Martin Schulte, akademischer Chirurg

    Prof. Dr. Michael Schwartz, Professor für Neuere und Neueste Geschichte

    Prof. Dr. Thomas-Michael Seibert, Honorarprofessor für Strafrecht und Rechtstheorie

    Prof. Dr. Bernd Simeon, Mathematiker

    Tom Sora, Komponist und Publizist

    Ole Skambraks, Redakteur, Herausgeber meinungsvielfalt.jetzt

    Thilo Spahl, Diplom-Psychologe und Publizist

    Prof. Dr. Wolf Stelzner, Psychoanalytiker und Wirtschaftsanalytiker

    Roland Stöbe, Richter und Mitglied im Netzwerk Kritische Richter und Staatsanwälte

    Dr. Wolfgang Stölzle, ehemals ordentlicher Professor für Logistikmanagement

    Dr.-Ing. Beate Strehlitz, Bürgerjournalistin

    Uwe Tellkamp, Schriftsteller

    Alina Teodorescu, Regisseurin und Produzentin

    Alexander Teske, Journalist und Autor

    Prof. Dr. Ulrich Teusch, Politikwissenschaftler und Publizist

    Dr. Paul Tiefenbach, Soziologe und Psychologe

    Diana Timpe, Rechtsanwältin für Arbeits-, Familien- und Versicherungsrecht

    Prof. Dr. med. Henrik Ullrich, Facharzt für Radiologie

    Raymond Unger, Schriftsteller und bildender Künstler

    Prof. Dr. Tobias Unruh, Experimentalphysiker

    Thomas Wagner, Staatsanwalt, Vorstandsmitglied des Netzwerks Kritische Richter und Staatsanwälte

    Prof. Dr. Dr. Harald Walach, klinischer Psychologe und Wissenschaftshistoriker

    Britta Werthmann, Fachanwältin für Familienrecht und Steuerrecht

    Holger Willanzheimer, Rechtsanwalt, Oberstaatsanwalt a. D.

    Prof. Dr. Martin Winkler, Professor für Chemie

    Flavio von Witzleben, Moderator, Journalist, Youtuber

    Manfred Zwick, Jurist

    Kolja Zydatiss, Autor und Journalist

    Les arguments

    Warum Initiatoren ihre Stimme erheben

    „Ich bin Initiator(in) der Berliner Erklärung, weil …

    … jeder, der jetzt noch schweigt oder sich dumm stellt, mitverantwortlich ist für den Übergang in offen autoritäre Verhältnisse in der EU.“

    Dr. phil. Michael Andrick, Philosoph und Publizist

    … ich es unerträglich finde, wenn im Rahmen des EU-Sanktionssystems Kritiker drakonisch bestraft werden, um eine ‚Verhaltensänderung‘ (Pressesprecher Bundesaußenministerium, 13.02.2026) herbeizuführen.“

    Prof. Dr. Heike Egner, Humangeographin

    … ich nicht mit ansehen möchte, wie in den USA und in Südamerika die Meinungsfreiheit wiederbelebt wird, in Europa hingegen der repressive Staat die Daumenschrauben weiter anzieht mit Einschüchterung, Zensur und Verfolgung kritischer Stimmen.“

    Prof. Dr. Michael Esfeld, Philosophieprofessor

    … ‚nie wieder‘ genau jetzt ist. Denn die Unterdrückung der Meinungsfreiheit ebnet den Weg in den nächsten Totalitarismus.“

    Dr. med. Gunter Frank, Arzt und Autor

    … Meinungsfreiheit die Grundlage jeder Demokratie ist.“

    Prof. Dr. Ulrike Guérot, Politikwissenschaftlerin und Publizistin

    … die von der politischen Mitte ausgehende Aushöhlung der Meinungsfreiheit zu einer ernsten Bedrohung der Demokratie geworden ist.“

    Alexander Horn, Unternehmensberater und Publizist

    … ich es für die erste und vornehmste Aufgabe von Medien halte, Herrschaftskritik zu äußern und allem skeptisch gegenüberzutreten, was ‚das Gute und Richtige‘ vor einer Drohkulisse zelebriert.“

    Fabian Nicolay, Kommunikations-Designer und Publizist

    … wir unbedingt zurückkommen müssen zu einem freien, unreglementierten Prozess der Meinungs- und Willensbildung vom Volk zu den Staatsorganen hin – so wie es das Bundesverfassungsgericht sagt.“

    Jan Ristau, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Steuerberater und Publizist

    … mich die zunehmende autoritäre Volkserziehung zum vermeintlich einzig ‚Wahren und Guten‘ aufregt.“

    Prof. Dr. Günter Roth, Professor für Sozialmanagement im Ruhestand

    … niemand uns die eigene Urteilskraft streitig machen und den Zugang zu Informationen versperren, diese filtern oder flaggen dürfen sollte.“

    Prof. Dr. Henrieke Stahl, Slawistin

    … sich die Regierung tatsächlich daran macht, die Meinungsfreiheit zu schleifen.“

    Achim Winter, Moderator und Satiriker

    … ich nicht einfach dabei zusehen will, wie die Demokratie des Grundgesetzes mehr und mehr in eine gelenkte Demokratie, eine Kooptionsdemokratie, eben eine Postdemokratie überführt wird.“

    Dr. iur. habil. Ulrich Vosgerau, Rechtsanwalt und Publizist

    … ein breites Spektrum an Meinungen unseren gesellschaftlichen Horizont erweitert.“

    Prof. Dr. Anke Uhlenwinkel, Professorin für Didaktik der Geographie und Wirtschaftskunde

    … es mich empört, wenn Wissenschaftsaktivisten – ‚DeZIM‘, ‚Progressives Zentrum‘ und dergleichen – Steuermittel einsetzen, um Bürger in ihrem politischen Sinne zu erziehen und dadurch Wissenschaft und Demokratie zugleich beschädigen.“

    Dr. phil. Christian J. Zeller, Soziologe und Publizist

    Warum Erstunterzeichner ihre Stimme erheben

    „Ich bin Erstunterzeichner(in) der Berliner Erklärung, weil …

    … ich meine Kinder in einem Land aufwachsen sehen möchte, in dem sie frei ihre Meinung sagen können und wo ihnen nicht bereits in der Schule von einem zunehmend autoritär agierenden Staat gesagt wird, welche Meinung die vermeintlich richtige, gute bzw. politisch korrekte ist.“

    Stephanie Adam, Physiotherapeutin und Frauenrechtlerin

    … die Zerstörung von Meinungsfreiheit und Demokratie dazu dient, die Menschen in Deutschland in einen dritten Krieg gegen Russland hinein zu hetzen.“

    Patrik Baab, Journalist und Politikwissenschaftler

    … eine Gesellschaft nur dann aus Fehlern der Corona-Zeit lernen kann, wenn auch unbequeme Fragen offen gestellt und diskutiert werden können.

    Marcel Barz, Wirtschaftsinformatiker und Datenanalyst

    … ich mehr Vertrauen in die Urteilskraft der Bürger habe als in Institutionen, die im Namen der ‚wehrhaften Demokratie‘ meinen, die Demokratie vor eben diesen Bürgern schützen zu müssen.“

    Sabine Beppler-Spahl, Diplom-Volkswirtin, Publizistin, Vorsitzende Freiblickinstitut e. V.

    … sich in Deutschland ein politisch-medialer, ideologischer und religiöser Fundamentalismus breitgemacht hat und ich mich dem nicht ergeben will.“

    Jörg Bernig, Schriftsteller

    … ohne die Freiheit des Denkens eine der größten Gottesgaben an die Menschheit stirbt: die Wissenschaft, die um unser aller willen gerettet werden muss.“

    Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, medizinischer Mikrobiologe

    … ich es satthabe, dass unbequeme Recherche schneller als ‚Desinformation‘ etikettiert wird, als sie gelesen werden kann; eine Demokratie, die Journalisten moralisch sortiert, sich selbst zensiert; das Netz einmal als Raum der Freiheit begann – und ich nicht zusehen will, wie es zum Raum der Zensur wird.“

    Peter Bickel, Journalist und Grafikdesigner

    … Meinungsfreiheit das Fundament der freiheitlich-demokratischen Grundordnung ist.“

    Martina Binnig, Journalistin und Autorin

    … die Würde des Menschen auch das Recht umfasst, nach Wahrheit zu suchen und das, was man für wahr erkennt, auszusprechen.“

    Dr. Felix Böllmann, Rechtsanwalt, Director of European Advocacy bei Alliance Defending Freedom International

    … ich nicht Öl, sondern Sand im Getriebe der Herrschenden sein möchte.“

    Dr. med. Jürgen Borchert, Internist, Psychotherapeut, Homöopath

    … die Freiheit, die eigene Meinung ohne Angst vor Sanktionen äußern zu dürfen, das Merkmal einer freien Gesellschaft ist und der Mensch nur in Freiheit gedeihen kann.“

    Prof. Dr. med. Paul Cullen, Arzt und Publizist

    … Denk-, Sprech- und Forschungshemmnisse wie Mehltau sind und dem Freiheitsverständnis unserer Verfassung widersprechen.“

    Dr. Thomas Darsow, Jurist und Autor

    … mir die Meinungsfreiheit wichtig ist und ich meine beiden Enkel in einem Land aufwachsen sehen möchte, in dem sie frei ihre Meinung sagen können.“

    Martina Eberhart, Staatsanwältin i. R., Mitglied im Netzwerk KRiStA

    … Meinungsfreiheit eine Grundvoraussetzung für Demokratie ist und wir uns deshalb ihrer politischen Einengung in Deutschland und Europa entgegenstellen müssen.“

    Dr. Bernd Fischer, Physiker, Publizist und Vorsitzender der Stiftung Meinung & Freiheit

    … die Meinungsfreiheit das Fundament unserer demokratischen Ordnung ist.“

    Prof. Dr. Egon Flaig, Historiker

    … wir ohne Meinungsfreiheit morgen nicht mehr in einer Demokratie, wie ich sie seit Jahrzehnten kenne, leben würden.“

    Dr. med. Johann Frahm, Internist

    … die Meinungsfreiheit lebt, wenn man von ihr Gebrauch macht.“

    Holger Garbrecht, Manager

    … unfreiwilliges Schweigen jede menschliche Gemeinschaft zerstört.“

    Carlos A. Gebauer, Rechtsanwalt

    … ohne freie Rede die Menschen sich versklaven, selbst die selbsternannten Halter.“

    Dr. Michael Günther, Biomechaniker

    … wir nur eine Chance auf Frieden haben, solange es möglich ist, der Kriegshetze zu widersprechen.“

    Dr. Norbert Häring, Journalist, Blogger und Buchautor

    … ich mir sicher bin, dass Denk- und Sprechverbote, selbst wenn sie gut gemeint wären, das Ende einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung einleiten.“

    Prof. Dr. Detlef Hiller, Professor für Internationale Soziale Arbeit

    … die Meinungsfreiheit erforderlich ist, um sich gegen die kognitive Kriegsführung der Eliten zu wehren.“

    Dipl.-Ing. Dieter Korbely, Bürgerjournalist

    … ich mich in meinem Denken und Urteilen nicht von einem politmedialen, obendrein sündteuren zwangsfinanzierten Staatsfunk entmündigen lasse.“

    Josef Kraus, ehemaliger Gymnasialdirektor und Lehrerverbandspräsident, Psychologe, Autor

    … die Redefreiheit der Lackmustest einer freien Gesellschaft ist.“

    Prof. Dr. Klaus Kroy, theoretischer Physiker

    … ich niemandem wünsche, in einer Gesellschaft zu leben, wo immer mehr Propagandaopfer nicht mehr fragen können und die anderen vor lauter Zensur nicht mehr fragen dürfen.“

    Dr. med. Thomas Külken, Facharzt für Allgemeinmedizin

    … es ohne Meinungsfreiheit nur noch eine öffentlich vorgegebene Einheitsmeinung gibt.“

    PD Dr. Axel Bernd Kunze, Erziehungswissenschaftler

    … ich als international tätiger Professor für Evolutionsbiologie auch in Deutschland biowissenschaftliche Tatsachen frei aussprechen und diskutieren möchte.“

    Prof. Dr. Ulrich Kutschera, Evolutionsbiologe

    … ich mit meinem Namen für die Meinungsfreiheit in Deutschland einstehe. Denn ohne Meinungsfreiheit keine Meinungspluralität, keine echte Diskussion, keine Intervention bei einer falsch eingeschlagenen Richtung und somit auch weniger Innovation und Fortschritt.“

    Dr. med. Simone Lauer, Fachärztin für Allgemeinmedizin

    … ich es heute noch kann und morgen vielleicht schon nicht mehr.“

    Roberto De Lapuente, Publizist

    … ich mir die in der Friedlichen Revolution hart erkämpfte Meinungsfreiheit nicht wieder nehmen lassen will.“

    Vera Lengsfeld, Autorin und DDR-Bürgerrechtlerin

    … ich weder frei von Meinung bin noch zu ihrer Äußerung der Anleitung bedarf.“

    Christoph Lövenich, Politologe und Publizist

    … die Meinungsfreiheit eine tragende Säule der freiheitlichen Demokratie ist und weil Zensur und andere Formen der Einschränkung der Meinungsfreiheit die freiheitliche Demokratie zerstören.“

    Dr. Hans-Georg Maaßen, Rechtsanwalt, Präsident des BfV a. D.

    … gerade die tonangebenden Narrative hinterfragt werden müssen und es nicht so laufen darf, wie von Angela Merkel im März 2020 gefordert, nämlich: ‚Glauben Sie nur den offiziellen Mitteilungen!‘“

    Uli Masuth, Komponist, Kabarettist, Klavierist

    … Meinungs- und Forschungsfreiheit die tragenden Säulen jeder Demokratie sind und sich jeder Demokrat für deren uneingeschränkte Erhaltung einsetzen sollte.“

    Prof. Dr. Axel Meyer, Evolutionsbiologe

    … der öffentliche Debattenraum das Lebenselixier der Demokratie ist und Demokratie in sich plural ist und keine Kontaktschuld kennt.“

    Jürgen Müller, Rechtsanwalt

    … ich in Zukunft nicht in einer Gesellschaft leben will, die erst gemerkt hat, wie wichtig Meinungsfreiheit ist, nachdem sie verschwunden war.“

    Jörg Michael Neubert, Verhaltensökonom und Publizist

    … ich weder betreutes Denken noch ein steuerfinanziertes Wahrheitsministerium brauche.“

    Alexander Morhart, Journalist und Dozent

    … die Meinungsfreiheit in atemberaubender Weise attackiert wird und dadurch die Gefahr wächst, dass mittelfristig unser gesamtes freiheitlich-demokratisches Gemeinwesen den Bach runtergeht.“

    Wolfgang Neumann, Verleger

    … ich mich für die Einhaltung von Geist und Wortlaut des Grundgesetzes einsetze.“

    Peter Patzak, Sachverständiger für Impfverfahren und Impfschäden, zertifiziert nach DIN EN ISO/IEC 17024

    … ich nicht möchte, dass der Kanzler Klarnamen im Internet fordert, er aber Menschen mit ihm unangenehmer Meinung wegen Majestätsbeleidigung (§188 StGB) vor Gericht zerrt.“

    Richard Petersen, Ingenieur, ehemals NDR

    … nur mit dem Kerngrundrecht der Meinungsfreiheit Totalitarismus verhindert, Selbstverantwortung ermöglicht und die unantastbare Würde des Menschen gewahrt werden kann.“

    Dr. jur. Beate Sibylle Pfeil, Juristin, ehemalige Europarat-Sachverständige

    … ich mit großer Sorge feststelle, dass die freie politische Debatte an den Universitäten sowohl im Kollegenkreis wie auch beim wissenschaftlichen Nachwuchs am Versiegen ist.“

    Prof. Dr. Bernd Simeon, Mathematiker

    … ich möchte, dass unser großartiges Grundgesetz wieder konsequent umgesetzt wird.“

    Prof. Dr. Markus Riedenauer, Philosoph

    … meine Großeltern erleben mussten, was passiert, wenn man sich gegen die Abschaffung der Rede- und Meinungsfreiheit und der Reste von Demokratie und Rechtsstaat nicht rechtzeitig zur Wehr setzt.“

    Michael Sailer, Schriftsteller, Journalist und Künstler

    … die Demokratie ohne wirkliche Meinungsfreiheit auf die Dauer nicht funktionieren kann.“

    Dr. Thilo Sarrazin, Volkswirt und Autor

    … Demokratie ohne Meinungsfreiheit nicht stattfindet und nicht ohne Informationen, die frei von staatlicher Einflussnahme in individueller Verantwortung der Wahrheit verpflichtet sind.“

    Enno Schmidt, Künstler und Autor

    … ich als Naturwissenschaftler weiß, wie wichtig der freie und offene Austausch von Ideen für Wissenschaft und Gesellschaft ist, denn der Dissens ist die zentrale Essenz der Wissenschaft.“

    Prof. Dr. Andreas Schnepf, Chemiker

    … durch die Unterdrückung kritischer Meinungen während der Corona-Pandemie vermutlich mehr Menschen durch medizinisch fragwürdige Corona-Maßnahmen gestorben sind als nötig.“

    Univ.-Prof. Dr. Dr. M. Sc. Christian Schubert, Arzt, Psychologe, Ärztlicher Psychotherapeut

    … mir die Berliner Erklärung am nachdrücklichsten sagt, wie in mir selbst die Gesellschaft lebt und ich wiederum selbst in der Gesellschaft: verborgen und enthüllend gleichermaßen mein Leben führe.“

    Prof. em. Dr. med. Wolfram Schüffel, Facharzt für Innere Medizin, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

    … echte Meinungsfreiheit immer genau da anfängt, wo auch das Gegenteil meiner eigenen Meinung sagbar ist – in der Demokratie wie in den Wissenschaften.“

    Prof. Dr. Michael Schwartz, Historiker

    … noch zu wenig Menschen wahrnehmen, was momentan passiert und ‚mehr Zensur wagen‘ als Rettung der Demokratie verkauft wird.“

    Ole Skambraks, Herausgeber meinungsvielfalt.jetzt

    … die freie Meinungsäußerung Voraussetzung der freien Meinungsbildung ist. Und die freie Meinungsbildung Voraussetzung einer funktionierenden Demokratie.“

    Thilo Spahl, Diplom-Psychologe und Publizist

    … Meinungsfreiheit niemals nur für ‚richtige Meinungen‘ gelten darf.“

    Roland Stöbe, Richter und Mitglied im Netzwerk KRiStA

    … ich am eigenen Leib gespürt habe, wie Mut zum Widerspruch gegen eine vorherrschende Ideologie zur totalen beruflichen Vernichtung führen kann.“

    Dr. Wolfgang Stölzle, ehemals Professor für Logistikmanagement

    … ich mich seit meiner Jugend in der DDR für die Meinungsfreiheit einsetze und 1989 in Leipzig sowie 2020 in Berlin nicht umsonst, sondern auch für die Zukunft meiner Enkel auf der Straße gewesen sein möchte.“

    Dr.-Ing. Beate Strehlitz, Bürgerjournalistin

    … ich für Freiheit bin. Dazu gehört Meinungsfreiheit – ohne Bademantel.“

    Uwe Tellkamp, Schriftsteller

    … ich die ersten 17 Jahre meines Lebens in einer Diktatur verbringen musste.“

    Alexander Teske, Journalist

    … ich mir Sorgen um den demokratischen Rechtsstaat mache; die Freiheit ein Preis ist, der jeden Tag neu gewonnen werden muss; ich nie wieder hinter eine Maske gezwungen werden möchte.“

    Prof. Dr. Ulrich Teusch, Politikwissenschaftler und Publizist

    … mir Diversität und Toleranz wichtig sind, auch bei politischen Meinungen!“

    Dr. Paul Tiefenbach, Soziologe und Psychologe

    … bis jetzt noch jedes faschistische und diktatorische System in der Geschichte mit der Aushöhlung der Meinungs- und Redefreiheit seinen Anfang nahm und wir den Anfängen wehren sollten.“

    Prof. Dr. Dr. Harald Walach, klinischer Psychologe und Wissenschaftshistoriker

    … ohne sachlich geführte, ergebnisoffene Diskussionen keine neuen Ideen entstehen. Das gilt für die Wissenschaft wie die Gesellschaft.“

    Prof. Dr. Martin Winkler, Chemiker

    … die Meinungsfreiheit in Deutschland durch totalitäre Maßnahmen akut bedroht ist: Wir müssen jetzt unsere Stimme erheben!“

    Flavio von Witzleben, Journalist und Youtuber

    … in den letzten Jahren die Ausgrenzung und Sanktionierung von Andersdenkenden allzu oft an die Stelle einer offenen Debatte getreten ist.“

    Kolja Zydatiss, Journalist

    #Allemagne #liberté_d_expression

  • Quale #tregua tra #Stati_Uniti e #Iran ?
    https://radioblackout.org/2026/04/quale-tregua-tra-stati-uniti-e-iran

    In queste ore è iniziato il cessate il fuoco tra Stati Uniti e Iran. Se di tregua si può parlare. Hormuz rimane bloccato. Ma sopratutto #Israele fa sentire il suo disappunto colpendo più forte. Gli attacchi durante la giornata di ieri in #libano sono senza precedenti: più di 250 morti e 1165 feriti. Insieme al […]

    #altavisibilita #L'informazione_di_Blackout #crisi #guerra #stretto_di_hormuz
    https://radioblackout.org/wp-content/uploads/2026/04/2026_04_09_2026.04.09-09.00.00-Santopadre.mp3

  • Entre bombardements et accouchements : les souffrances des femmes enceintes déplacées au Liban

    Dans le contexte de la guerre israélienne en cours au Liban, les femmes enceintes font face à un manque de sécurité et d’accès aux soins de santé de base, ce qui aboutit à la perspective de devoir accoucher dans des camps de déplacé.es non conçus à cet effet.

    Cette publication est également disponible en : English (Anglais) العربية (Arabe)

    https://medfeminiswiya.net/2026/04/08/entre-bombardements-et-accouchements-les-souffrances-des-femmes-ence

    #liban

  • Fatima, madre in fuga dal #Sudan alla #Libia: «Ho perso metà della famiglia»
    https://irpimedia.irpi.eu/sudan-guerra-profughi-libia

    La sua storia mostra le politiche migratorie che Ue e autorità libiche adottano, sulla pelle dei sudanesi. E racconta, a tre anni dall’inizio della #Guerra in Sudan, come vivono i profughi della peggiore crisi umanitaria attualmente in corso L’articolo Fatima, madre in fuga dal Sudan alla Libia: «Ho perso metà della famiglia» proviene da IrpiMedia.

    #Mondo #Migranti

  • Migreurop : Notre histoire

    Le réseau Migreurop trouve son origine au début des années 2000 dans un contexte marqué par le durcissement des politiques migratoires européennes. La frontière franco-britannique en constitue l’un des points de départ emblématiques avec le camp de Sangatte, symbole d’une Europe qui organise l’exclusion des personnes étrangères à grande échelle. C’est dans ce contexte que, lors du Forum social européen de Florence 2002, un séminaire consacré à « l’Europe des camps » réunit militant·e·s et chercheur·se·s désireux de partager analyses et expériences. De cette rencontre naît informellement le réseau Migreurop, officiellement constitué en association en 2005.


    Aujourd’hui, il rassemble une centaine d’associations, des militant·e·s et des chercheur·se·s issus de 18 pays d’Europe, d’Afrique subsaharienne, du Maghreb et du Proche-Orient, avec pour objectif de décrypter, documenter et dénoncer les conséquences des politiques migratoires européennes sur les droits des personnes exilées. Depuis 20 ans, le réseau a permis de tisser des liens entre les sociétés civiles des différents pays situés le long des routes migratoires, luttant ensemble contre les politiques européennes mortifères, pour le respect des droits et la #liberté_de_circulation pour tous et toutes.

    20 ans de lutte contre les politiques migratoires assassines

    En 2025, le réseau Migreurop a fêté ses 20 ans d’existence. A cette occasion, un film documentaire*, réalisé par Romain Kosellek, a été produit retraçant l’histoire de Migreurop.

    https://player.vimeo.com/video/1162221765?h=34e157e0f7
    https://migreurop.org/article3547.html
    #Migreurop #vidéo #histoire #Sangatte #enfermement #camp #encampement #Gisti #ARCI #MRAX #migrations #réfugiés #frontières #recherche #enfermement #politiques_migratoires #rétention #détention_administrative #carte_des_camps #cartographie #externalisation #morts_aux_frontières #mourir_aux_frontières #no_camps #AMDH #Maroc #association_malienne_des_expulsés (#AME) #altermondialisme #2005 #société_civile #antiracisme #droits_des_étrangers #européisation_des_politiques_migratoires #Europe_du_rejet #directive_retour #atlas #Frontex #droit_d'asile #frontexit #boats_for_people #watch_the_med #Alarmphone #libre_circulation_des_personnes #boat_4_people #open_access_now #hotspots #moving_beyond_borders #racisme #genre

  • Widad Tamimi: “Sto con i palestinesi e con gli israeliani che cercano una pace vera e giusta”
    https://www.assopacepalestina.org/2026/04/02/widad-tamimi-sto-con-i-palestinesi-e-con-gli-israeliani-che-cerca

    di Claudia Cangemi, Pressenza, 2 aprile 2026. “Forse può sembrare ingenuo, ma resto convinta che non ci siano alternative alla pace. La guerra consuma sempre: svuota, corrode, indebolisce anche chi crede di vincere. E i muri, prima o poi, mostrano la loro natura: sono sottrazione di possibilità, amputazione di futuro, un limite imposto tanto a ... Leggi tutto

    #Notizie #libro_Dal_Fiume_al_Mare_

    • Dal fiume al mare – Storia della mia famiglia divisa tra due popoli

      Cosa vuol dire appartenere a una terra contesa? Come si racconta una storia di famiglia che attraversa confini, guerre, fughe, ritorni e desideri di pace?

      Con una scrittura limpida e partecipe, mai ideologica, Widad Tamimi intreccia memoria personale e riflessione civile, accompagnando il lettore nel cuore vivo del conflitto israelo-palestinese, senza semplificazioni né proclami. Tutto prende avvio da un’immagine semplice e disarmante: due bambini, uno palestinese e uno israeliano, seduti a disegnare la loro casa. Da lì si dipana un racconto fatto di frammenti d’infanzia, storie famigliari, testimonianze, sogni infranti e speranze tenaci.

      Ne emerge un memoir profondo e toccante, che parla di esilio, maternità, giustizia e riconciliazione, ma soprattutto dell’inesauribile desiderio umano di comprendere l’altro, anche quando sembra impossibile riuscire a farlo. Dal fiume al mare è un libro che prende posizione con dolcezza e determinazione: la voce di una donna, di una figlia e di una madre che cerca, attraverso le parole, di restituire dignità a una terra segnata da contraddizioni, ferite e bellezza.

      Una testimonianza letteraria necessaria per chi ama le storie vere che parlano alla coscienza e al cuore; per chi non si accontenta degli slogan; per chi crede che la letteratura possa ancora essere uno spazio di ascolto, verità e umanità.

      Dal cuore del conflitto israelo-palestinese, una storia di dolore, radici e speranza.

      Un memoir potente e profondamente umano, che dà voce a chi vive tra identità spezzate e confini mai pacificati.

      https://www.feltrinellieditore.it/opera/dal-fiume-al-mare
      #livre #biographie #famille #Widad_Tamimi

  • Tunisie : 19 corps de migrants récupérés en mer Méditerranée, une vingtaine de disparus - InfoMigrants
    https://www.infomigrants.net/fr/post/70695/tunisie--19-corps-de-migrants-recuperes-en-mer-mediterranee-une-vingta

    Tunisie : 19 corps de migrants récupérés en mer Méditerranée, une vingtaine de disparus
    Par Leslie Carretero Publié le : 01/04/2026
    Un naufrage au large de la Tunisie a causé la mort d’au moins 19 migrants le week-end dernier. Seize personnes ont pu être secourues par les gardes-côtes tunisiens, mais une vingtaine d’exilés sont portés disparus. Cette année, le nombre de décès en Méditerranée, sur la route vers l’Europe, a explosé.Samedi 28 mars, une embarcation chargée d’environ 60 migrants a coulé seulement quelques minutes après son départ de Sfax, une ville portuaire du centre-est de la Tunisie, a appris InfoMigrants. Ce jour-là, les conditions météorologiques en mer s’avéraient très mauvaises en raison d’une tempête.
    Les autorités tunisiennes, alertées par Alarm Phone, la plateforme d’aide aux migrants en mer, « sont parvenues à secourir 16 migrants irréguliers et à repêcher 19 corps, tous de nationalités d’Afrique subsaharienne, à 11 milles du port de Sfax [environ 17 km, ndlr] », indique à InfoMigrants Houcem Jebabli, porte-parole de la Garde nationale.Une vingtaine de personnes à bord de ce même canot sont portées disparues, selon Alarm Phone.À l’été 2023, l’Union européenne (UE) a signé un accord avec la Tunisie, qui prévoit que Tunis empêche les migrants de prendre la mer pour rejoindre Lampedusa, distante de 130 km. En échange, l’UE s’est engagée à verser 260 millions d’euros d’aides à la Tunisie, destinés à équiper et former les gardes-côtes à l’interception des embarcations de migrants mais aussi à soutenir le développement économique et l’emploi dans le pays. À la suite de cet accord conclu entre la Tunisie et l’UE, les arrivées de migrants ont chuté d’environ 60 % en un an.
    En 2024, sous l’impulsion de l’Italie, la Tunisie a aussi créé sa SAR zone (zone de recherche et de sauvetage). Jusqu’à présent, la Tunisie ne disposait pas de sa propre zone de recherche et de sauvetage en mer. Lorsque des canots d’exilés quittaient les côtes de Sfax et s’éloignaient des eaux territoriales de la Tunisie, ils se retrouvaient dans des eaux internationales, sous responsabilité libyenne ou maltaise le plus souvent. La création de cette nouvelle SAR zone a pour but de « sauver davantage de vies », selon Tunis, et aussi d’intercepter davantage de migrants qui tentent la traversée depuis Sfax pour rejoindre Lampedusa. Mais depuis deux ans, les ONG accusent régulièrement les Tunisiens de ne jamais prendre les appels de détresse.
    Et cette année, le nombre de morts en Méditerranée explose. Entre le 1er janvier et le 31 mars 2026, 831 migrants ont péri en tentant de rejoindre l’Europe, contre 415 à la même période de 2025. Un record pour cette période de l’année depuis les premiers relevés de l’Organisation internationale des migrations (OIM) en 2014.Mais ce chiffre pourrait être bien plus élevé. Lors de la tempête Harry qui a balayé le bassin méditerranéen et les côtes italiennes du 19 au 21 janvier dernier, plusieurs embarcations ont disparu en mer. Les ONG Mediterranea Saving Humans (MSH) et Refugees in Libya ont dénombré près de 30 canots partis de Tunisie durant cette période. Au total selon les humanitaires, un millier d’exilés ont péri pendant cette tempête - l’OIM avait quant à elle estimé que huit bateaux avec 380 personnes à bord, avaient fait naufrage à cette période en Méditerranée centrale.
    « Plus on met la pression pour empêcher les départs, plus on crée des conditions idéales pour les passeurs. Ils peuvent imposer des départs hasardeux, voire désastreux aux migrants », qui n’hésitent plus à partir y compris par mauvais temps en hiver, avait expliqué début mars à l’AFP Arnaud Banos, chercheur au CNRS, spécialiste des migrations maritimes.Les accords, notamment de l’Italie avec la Tunisie et la Libye afin qu’ils retiennent les migrants en transit vers l’Europe, ont également conduit les filières de passeurs à s’éloigner des villes de départ habituelles, de Tripoli vers Misrata en Libye, ou remonter vers le nord de la Tunisie à Bizerte pour rejoindre la Sardaigne, selon le chercheur. « Les traversées s’allongent, sont très exposées au vent avec des courants très forts. Les passages sont certes moins contrôlés, mais les embarcations aussi moins visibles des secours », avait ajouté Arnaud Banos

    #Covid-19#migrant#migration#tunisie#mediterranee#routemigratoire#sante#mortalite#migrationirreguliere#libye



  • Non à la loi Yadan

    Le projet de loi porté par Caroline Yadan prétend lutter contre de nouvelles formes d’antisémitisme. Cependant, lorsque l’on lit l’exposé des motifs, on constate un amalgame entre antisémitisme et critique d’Israël (antisionisme).

    [...] Cet amalgame opéré par Caroline Yadan n’est pas innocent.

    [...] Cet amalgame est scandaleux [et délétère] pour trois raisons :

    ★ réel danger pour la liberté d’expression
    ★ appuie indirectement la colonisation de la Palestine par Israël (illégale en droit international)
    ★ dessert la lutte contre l’antisémitisme


    Député.e.s, lors de son examen, prévu mi-avril dans l’hémicycle, nous vous appelons à voter contre ce projet de loi liberticide, qui appuie une politique colonialiste et génocidaire à l’encontre des Palestinien.ne.s.


    Publication : 18/02/2026 ✅️
    Admissibilité : 10k en 6 mois ✅️
    Visibilité média : 200k ✅️
    Débat hémicycle : 500k
    2% du corps électoral : 1 million
    4% du corps électoral : 2 millions
    5% du corps électoral : 2.5 millions
    10% du corps électoral : 5 millions

    Proposition amie : https://politipet.fr/3279 « Gaza a faim. Accès immédiat et sans conditions à l’aide humanitaire ! »


    https://politipet.fr/5158
    https://petitions.assemblee-nationale.fr/initiatives/5158

    #Yadan #Liberté_expression #fascisme

  • Grèce : 22 migrants meurent après 6 jours d’errance en mer en tentant d’atteindre la Crète - InfoMigrants
    https://www.infomigrants.net/fr/post/70620/grece--22-migrants-meurent-apres-6-jours-derrance-en-mer-en-tentant-da

    Grèce : 22 migrants meurent après 6 jours d’errance en mer en tentant d’atteindre la Crète
    Par La rédaction Publié le : 30/03/2026
    Vingt-deux migrants sont morts au cours de six jours d’errance de leur embarcation pneumatique en mer Méditerranée et leurs corps ont été jetés à l’eau, ont annoncé vendredi soir les gardes-côtes grecs. Le canot dans lequel ils se trouvaient étaient partis de l’est de la Libye avec l’espoir de rejoindre la Crète. Seules 26 personnes ont pu être secourues.Les gardes-côtes grecs ont annoncé, dans un communiqué publiée dans la soirée de vendredi 27 mars, qu’un navire de Frontex, l’agence européenne de surveillance des frontières, avait secouru la veille 26 migrants, dont une femme et un mineur, au large d’Iérapetra, ville du sud de la Crète. Selon l’AFP, parmi ces naufragés on compte 21 Bangladais, un Tchadien et quatre Sud-Soudanais.Deux personnes ont été transportées à l’hôpital d’Héraklion, chef-lieu de la Crète, a précisé la garde-côtière qui n’a pas révélé la nature de leurs blessures.D’après les rescapés, 22 exilés sont morts durant la traversée de la
    Le canot, chargé de 48 exilés, était parti de Tobrouk, à l’est de la Libye, le soir du 21 mars avec destination la Crète, ont indiqué les rescapés. Mais pendant le voyage, « les passagers ont perdu leur orientation et sont restés en mer pendant six jours sans eau ni nourriture », ajoute la même source. Ces 48 personnes ont en outre subi « des conditions météorologiques défavorables » qui, ajoutées au manque de vivres et d’eau douce, « a entraîné la mort par épuisement de 22 personnes », a expliqué un porte-parole des gardes-côtes contacté par l’AFP. Deux personnes, considérées comme des passeurs, ont été arrêtées par les policiers grecs. Il s’agit de deux hommes de 19 et 22 ans, de nationalité sud-soudanaise. Ils sont poursuivis notamment « pour entrée illégale dans le pays » et « homicides par négligence ».
    Ce genre de drames est de plus en plus fréquent sur la route dite de Tobrouk, qui relie cette ville de l’est libyen à la Crète et la petite île de Gavdos. Début mars, quatre migrants sont morts et 26 autres sont portés disparus après un « accident de bateau » en Méditerranée, au sud de la Crète, avait annoncé le Haut-commissariat des Nations unies aux réfugiés (HCR). Une semaine plus tôt, quatre autres exilés avaient déjà péri entre la Libye et la Crète. Les gardes-côtes grecs avaient repêché le 21 février les dépouilles de trois hommes égyptiens et celle d’une femme soudanaise après le naufrage de leur embarcation. Par ailleurs, au moins 30 personnes sont portées disparues. Le canot transportait 50 migrants, dont 21 Égyptiens, d’après le ministère égyptien des Affaires étrangères. En décembre, 17 migrants avaient été découverts morts à l’intérieur de leur embarcation qui prenait l’eau et était en partie dégonflée au sud-ouest de la Crète. Seuls deux survivants avaient été retrouvés par les autorités grecques qui avaient affirmé que 15 personnes étaient en outre mortes noyées et dont les corps n’ont jamais été retrouvés.
    La route de Tobrouk s’est largement développée l’an dernier, au dépend de celles arrivant aux îles de la mer Égée. Près de 20 000 personnes sont arrivées en 2025 de manière irrégulière en Crète et sur la petite île voisine de Gavdos, contre un peu plus de 5 000 en 2024, d’après les chiffres des autorités grecques. Soit une augmentation de plus de 200 %. C’était six fois plus que les arrivées à Lesbos (3 777) et quatre fois plus qu’à Samos (4 747), selon les données du Haut-commissariat des Nations unies aux réfugiés (HCR). Et depuis le 1er janvier 2026, on compte déjà 2 024 arrivées en Crète, toujours d’après les les chiffres du HCR.
    La majorité des migrants débarqués en Crète sont originaires du Soudan et d’Égypte. Sans perspective d’avenir dans leur pays plongé dans une crise économique, plus de 17 000 Égyptiens ont atteint les côtes européennes par la Méditerranée l’an dernier, ce nombre les plaçant en tête de la migration irrégulière du continent africain vers l’Europe, notamment vers la Grèce et l’Italie

    #Covid-19#migrant#migration#grece#crete#libye#tobrouk#samon#gadvos#routemigratoire#migrationirreguliere#mortalite#sante

  • #Ethnographie de terrain et relation d’enquête. Observer les « communautés » de #logiciels #libres
    http://journals.openedition.org/sociologie/967

    Pour archive, l’étude d’AucunPseudo et ses copaings à l’époque ou l’IRC de SPIP était bien actif.

    Une enquête approfondie et longitudinale (sur cinq années) a été conduite sur le groupe de développeurs d’un logiciel de publication dynamique sur Internet (appelé #Spip), sélectionné précisément parce qu’il combine une dynamique collective soutenue et une faible institutionnalisation des règles.

    Et la vidéo de leur prés à la party d’Avignon en 2009 :

    https://medias.spip.net/medias/evenements/spip-party-avignon-2009/article/ils-nous-suivent-et-nous-observent

  • Drame en Méditerranée : vingt-deux personnes sont mortes après six jours d’errance de leur embarcation pneumatique
    https://www.lemonde.fr/international/article/2026/03/28/drame-en-mediterranee-vingt-deux-personnes-sont-mortes-apres-six-jours-d-err

    Drame en Méditerranée : vingt-deux personnes sont mortes après six jours d’errance de leur embarcation pneumatique
    Le Monde avec AFP
    Les survivants d’une meurtrière traversée illégale de la mer Méditerranée ont témoigné aux garde-côtes grecs, jeudi 26 mars, de la mort de 22 personnes sur la même embarcation. Si 26 personnes, dont une femme et un mineur, ont pu être secourues, les corps des autres passagers ont été jetés à l’eau sur ordre d’un passeur.
    C’est un bateau de l’agence européenne des frontières Frontex qui est intervenue, jeudi, au large de l’île grecque de Crète, selon un bref communiqué des garde-côtes grecs, diffusé vendredi soir. L’embarcation se trouvait alors à 53 milles nautiques au sud de Ierapetra, ville du sud de la Crète.
    Deux des survivants ont été transportés à l’hôpital d’Héraklion, chef-lieu de la Crète, selon la même source. Les garde-côtes ont ultérieurement précisé à l’Agence France-Presse (AFP) qu’il s’agissait de 21 Bangladais, d’un Tchadien et de quatre Sud-Soudanais, parmi lesquels la femme et le mineur.S’appuyant sur les déclarations des survivants, les garde-côtes grecs ont précisé que l’embarcation avait quitté le 21 mars la région de Tobrouk, ville portuaire de l’est de la Libye, à destination de la Grèce, porte d’entrée de nombreux migrants en quête d’asile dans l’Union européenne. « Au cours du trajet, les passagers ont perdu leur orientation et sont restés en mer pendant six jours sans eau ni nourriture », poursuit le communiqué. Ces 48 personnes ont en outre subi « des conditions météorologiques défavorables » qui, ajoutées au manque de vivres et d’eau douce, ont « entraîné la mort par épuisement » des passagers, a expliqué un porte-parole des garde-côtes contacté par l’Agence France-Presse. « Les corps de ces personnes mortes ont été jetés à la mer sur ordre de l’un des deux passeurs qui ont été arrêtés, selon les témoignages des rescapés », a-t-il ajouté. Il s’agit de deux hommes de 19 et 22 ans, de nationalité sud-soudanaise. Ils sont poursuivis notamment « pour entrée illégale dans le pays » et « homicides par négligence ». Le nombre de migrants morts en tentant de rejoindre l’Union européenne a plus que doublé au cours des deux premiers mois de 2026 comparé à l’année dernière, a affirmé à la mi-mars Frontex. « Le coût humain » n’a « cessé d’augmenter », selon l’agence européenne.

    #Covid-19#migrant#migration#mediterranee#grece#libye#routemigratoire#mortalite#sante#migrationirreguliere

  • [Info « Splann ! »] À #Rennes, des chanteurs en plein conflit de valeurs en marge du #spectacle « #luminiscence »
    https://splann.org/luminiscence-rennes-chanteurs

    L’ombre du milliardaire réactionnaire Pierre-Edouard Stérin ainsi que des conditions d’embauche jugées « peu satisfaisantes » ont poussé un collectif de choristes professionnels à refuser de chanter pour le spectacle « Luminiscence », qui illumine actuellement la #basilique_saint-aubin de Rennes. L’article [Info « Splann ! »] À Rennes, des chanteurs en plein conflit de valeurs en marge du spectacle « Luminiscence » est apparu en premier sur Splann ! | ONG d’enquêtes journalistiques en Bretagne.

    #Libertés_et_droits_humains #catholicisme #culture #évenementiel #ille-et-vilaine #lotchi #pierre-édouard_stérin #religion

  • Enfin quelqu’un qui ne fait pas de l’analyse gruyère.

    Sovereignty Without Defense : The Army, the State, and Hezbollah’s Weapons | The Public Source
    https://thepublicsource.org/lebanese-army-hezbollah-sovereignty

    As Israel broadens its aerial bombardment of Lebanon and attempts a ground invasion of the South, the Lebanese Armed Forces (LAF) have yet to meaningfully respond. Echoing the dominant U.S.-Israeli framing, some commentators continue to blame Hezbollah’s military operations against Israel as the root issue undermining Lebanon’s sovereignty.

    Fundamentally, however, the issue of sovereignty has much more to do with the history of the Lebanese state and the question of who protects Lebanon from external threats — most notably Israeli hegemony and expansionism.

    #Liban

    • Oui, c’est à lire absolument.

      Given this history of patronage, the presidency and cabinet’s decision to withdraw the army from southern Lebanon and other border regions following Hezbollah’s March 2, 2026, projectile attack does not come as a surprise. This background also helps explain reports that the cabinet rejected Commander Haykal’s request for permission to position the army against an anticipated Israeli invasion. The LAF was neither designed nor equipped for such a confrontation.

      In 2000, Hezbollah’s nearly two decades of military operations against the Israeli occupation of south Lebanon resulted in its withdrawal from territories it had seized during the 1978 and 1982 invasions. Despite establishing a remarkable level of deterrence, especially after 2006, the resistance group did not fully prevent Israeli violations of Lebanese sovereignty. Between 2007 and 2022 alone, Israel violated Lebanese airspace more than 22,000 times, including over 8,200 fighter jet incursions and more than 13,000 unmanned aerial vehicle incursions. Yet the LAF and the Lebanese government did not meaningfully respond.

      Whatever one’s assessment of Hezbollah’s roles in Lebanese domestic politics or in neighboring Syria, roles that are hardly above reproach, the raison d’etre of the organization’s military apparatus since its founding in the 1980s has been the expulsion, deterrence, and repulsion of Israeli military forces from Lebanese territory. That the LAF leadership recognizes itself as neither structurally prepared nor having a popular mandate to confront Hezbollah is expected. The former was built to manage internal order, the latter to confront one of the world’s most powerful military forces, regardless of any nationalist or anti-colonial sentiments LAF members may or may not hold.

      In principle, a state monopoly on the use of force — including exclusive authority over decisions of war and peace — is worthy of support. In practice, however, such demands are currently void of any consistent and comprehensive application of that principle, particularly in defending Lebanon’s territory from external attack. Calls for the LAF to confront Hezbollah are therefore neither strategically coherent nor grounded in a substantive vision of Lebanese sovereignty. As Israel expands its occupation and depopulation of the South, it is time the Lebanese cabinet, parliament, and presidency take the active defense of the South and Lebanon seriously, more broadly.

  • Derrière les chiffres de #maël_de_calan, des allocataires finistériens du #rsa racontent un #coaching contre-productif et décourageant
    https://splann.org/rsa-finistere-coaching

    Lundi 30 mars, Maël de Calan a rendez-vous au tribunal. Cité à comparaître pour « harcèlement moral institutionnel » par la CGT et six bénéficiaires du #revenu de solidarité active (RSA). Nouveau chapitre d’une expérimentation politique controversée, jugée « positive » par le président (apparenté LR) du Département du #finistère, mais « humiliante » et « inutile » par les premiers concernés. L’article Derrière les chiffres de Maël de Calan, des allocataires finistériens du RSA racontent un coaching contre-productif et décourageant est apparu en premier sur Splann ! | ONG d’enquêtes journalistiques en Bretagne.

    #Libertés_et_droits_humains #bimbamjob #chômage #conseil_départemental_du_finistère #emploi #précarité #social #solidarité #speed_dating #travail

    • « Ils redessinent la carte » : le Sud-Liban se vide de sa population sous les bombardement israéliens
      https://www.humanite.fr/monde/beyrouth/ils-redessinent-la-carte-le-sud-liban-se-vide-de-sa-population-sous-les-bom

      Du Litani au Zahrani, les bombes israéliennes, l’élargissement des ordres d’évacuation et la destruction des infrastructures accélèrent le déplacement des populations. Sur place, secouristes et habitants décrivent une guerre d’usure qui redessine progressivement la carte.

      Sud du #Liban, Beyrouth (Liban), correspondance particulière.

      Sur le parvis de l’hôpital gouvernemental Nabih Berri de Nabatiyé, les secouristes parlent avec courage. Comme si témoigner, accepter d’être photographiés relevait d’un acte de résistance, au même titre que de rester dans leur village et de se porter volontaires, en temps de guerre, pour venir en aide aux habitants. « Quand on part en mission pour évacuer des blessés ou récupérer des corps, l’armée israélienne bombarde juste à côté de nous », témoigne Hassan. Boucher de métier et secouriste de l’association Al-Rissala pour les secours sanitaires, il ne cherche pas à dramatiser. Il décrit une routine : « Parfois, on ramène 4 corps dans un sac en plastique. »

      Ce mardi, à 13 heures, deux secouristes de Nabatiyé ont été tués dans une frappe directe. Ici, même les ambulances ne protègent plus. Les interventions se font sous les bombes, parfois suivies de ces « doubles frappes » visant ceux qui viennent porter assistance aux premières victimes. Sur le terrain, la guerre ne dessine plus de ligne claire. Elle s’étend, diffuse, imprévisible. Soudain, des détonations assourdissantes interrompent les témoignages. « Six roquettes… parties de chez nous », confie Abbas. Notre tournée sur le terrain s’arrête là.

  • EN DIRECT - Guerre au Moyen-Orient : Israël dit vouloir s’emparer d’une zone de « sécurité » dans le sud du Liban - RFI
    https://www.rfi.fr/fr/moyen-orient/20260324-en-direct-conflit-au-moyen-orient-des-raids-a%C3%A9riens-isra%C3%A9lien

    L’armée israélienne va s’emparer d’une zone dans le sud de Liban courant de la frontière jusqu’au fleuve Litani, à une trentaine de kilomètres plus au nord, pour assurer sa sécurité, a annoncé mardi le ministre de la Défense, Israël Katz. Les forces israéliennes « manœuvrent à l’intérieur du territoire libanais pour s’emparer d’une ligne de défense avancée », a déclaré Israël Katz dans une vidéo diffusée par son bureau. « Les cinq ponts sur le Litani qui servaient au (mouvement islamiste) Hezbollah pour faire passer des terroristes et des armes ont été détruits et (l’armée) contrôlera les autres ponts et l’espace de sécurité jusqu’au Litani », a-t-il ajouté. « Les centaines de milliers de résidents du sud du Liban qui ont été évacués vers le nord ne retourneront pas au sud du Litani tant que la sécurité des habitants du nord (d’Israël) ne sera pas assurée », a encore dit Israël Katz.

  • Invasione del #libano,Israele punta alle risorse idriche del fiume #Litani
    https://radioblackout.org/2026/03/invasione-del-libanoisraele-punta-alle-risorse-idriche-del-fiume-lita

    l ministro della Difesa israeliano, Israel Katz, ha dichiarato che l’esercito ha ricevuto l’ordine di accelerare la demolizione delle abitazioni libanesi nei villaggi di prima linea vicino al confine, “in linea con il modello applicato a Rafah e Beit Hanoun nella Striscia di Gaza”, città in gran parte rase al suolo durante l’aggressione genocidaria israeliana […]

    #L'informazione_di_Blackout #Beirut #guerra_invasione_israeliana
    https://radioblackout.org/wp-content/uploads/2026/03/INFO-23032026-ELIANA-RIVA.mp3

  • Bréviaire de la haine confessionnelle au #Liban (#archives #extrême_droite)
    https://www.facebook.com/LeCourrierDuCedre/posts/pfbid0yKtGxhN4jo4ziJkdKbrZwdfJ6ziU4CgLPVouvxadkK5YjccBGjMm9hfZhGWs2vGRl?__

    Beyrouth ne sera pas prise en otage…
    Beyrouth n’est pas une terre abandonnée à des projets miliciens ou à des agendas de substitution.
    Beyrouth est une ville libre. Ses habitants sont libres. Sa décision est souveraine.
    Que ceux qui l’ignorent revoient leurs calculs.
    La sécurité de Beyrouth - sécuritaire, démographique, sociale et sanitaire - est une ligne rouge, infranchissable
    Comme nous étions présents sur le terrain durant la guerre des soixante jours (2024) entre la milice du Hezb.ollah et Israël, comme nous avons été un véritable rempart, protégeant nos quartiers, empêchant le chaos et l’effondrement, nous le sommes encore aujourd’hui.
    Toute tentative d’infiltration, d’encerclement ou d’imposition d’un fait accompli — par la force ou sous couvert d’un faux humanitaire — constitue une déclaration de confrontation directe avec les habitants de Beyrouth.
    Toute tentative d’infiltration sécuritaire ? Refusée et brisée.
    Toute tentative d’imposer un fait accompli ? Vouée à l’échec.
    Toute menace contre nos familles ? Elle sera affrontée sans détour.
    Nous ne permettrons à aucune partie — et en particulier à la milice du Hezb.ollah — de porter atteinte à Beyrouth ou de la replonger dans le chaos, après avoir échoué à la détruire lors de l’explosion du port le 4 août 2020.
    Nous ne permettrons pas un retour aux temps où les accès de la capitale étaient encerclés par des poches armées.
    Toute tentative d’imposer un camp à la Quarantaine ou ailleurs… sera affrontée, échouera et ne passera pas.
    Tout changement démographique : refusé.
    Le chaos : refusé.
    La loi du plus fort et des armes : refusée.
    Le message est clair : aucun camp à la Quarantaine ne passera.
    Nous ne cherchons pas l’affrontement, mais nous l’affrontons s’il nous est imposé.
    Beyrouth est une ligne rouge.
    Achrafieh, Rmeil, Medawar, Saifi : première ligne de défense.
    Nous sommes là. Et nous resterons.
    Me Elie Charbachi
    #liban #quarantaine #achrafieh

    • https://thepointmag.com/forms-of-life/breaking-point-beirut
      (19 mars 2026)

      Lebanon’s sectarian communities, largely hostile toward Hezbollah and fearful of Israel’s targeted strikes, have been swept up in a widespread panic that has only further marginalized the displaced. Many of the refugees, the majority of whom belong to Lebanon’s Shiite community, have faced difficulties in finding apartments to rent in non-majority Shiite areas, as local officials and community members refuse to offer spots to them lest their properties and neighbors also get targeted by the Israeli air force. Building associations across the country, including mine, have banned residents from using delivery services for fear the apps will be abused by desperate refugees seeking shelter from the strikes. When I confronted my building reps about the silliness of this decree—this entire country runs on delivery drivers, who comprise most of the traffic on the road, most of the labor force and most of the economy—they fired back with some deranged story about apartments being broken into across Mount Lebanon and the need for precautions. Our doorman chimed in that his cousin next door had seen three strangers on the rooftop of another building on our street and called the police to investigate. Just two weeks into this war, a paranoid collective logic had set in: any form of Shiite presence means danger and so is best to be avoided. When Israel struck a building full of displaced people in majority-Sunni Dohat Aramoun, local residents responded by burning and trashing vehicles belonging to the displaced and forcing them out of town.

      Since the early years of the country’s long civil war (1975-90), which effectively created homogeneous enclaves across the country, sectarianism has shaped virtually all of Lebanon’s existing political, spatial and economic structures. Only in recent years has sectarian fervor cooled down and allowed pockets of multi-confessional life to reappear, particularly here in Beirut.

      Yet the latest war has driven this sectarian logic to an intensity not seen since the civil war, fueled by sensationalist news stories about the displaced and social media rumors about secret Hezbollah operatives. One video on X of a man complaining about the lack of furnishings and low-quality food provided for those sleeping at the Camille Chamoun Sports City Stadium incited vitriol about the supposed ungratefulness and arrogance of the displaced. Commenters mocked the old man and the people sheltering alongside him, telling them to go home or to ask Hezbollah for aid if they didn’t like what they’d received.

      On X and Instagram, the IDF’s longtime Arabic spokesperson, Colonel Avichay Adraee, posts daily warnings of impending Israeli strikes, while constantly reminding the Lebanese that Hezbollah is taking advantage of their acquiescence and dragging the entire country into an unwanted war. Adraee’s online theatrics are but one feature of Israel’s psychological warfare in this latest round of fighting. On March 13th, the Israeli air force dumped leaflets over Beirut with two messages: on one, asking Lebanese citizens to take the initiative to disarm Hezbollah, and on the other, a more ominous reference to “the resounding success in Gaza.” When I saw videos of those leaflets dropping from the sky, gray flapping heralds, my stomach sank. I’ve seen too many versions of this scene before, and I dread what it portends for those of us still here in Lebanon.

      At the same time, hyper-sectarianism is nothing new; it has been the norm for quite some time now. A devastating series of political and economic crises overseen by the country’s political elites have frayed our social bonds. Indeed, Israel’s tactics here aren’t all that dissimilar to how our own political elites usually operate: whenever people rise up in the streets demanding justice and accountability for the mismanagement of the country’s affairs, they resort to threats, warning that the country will collapse into civil war. True to form, Hezbollah opponents in the political establishment have inflamed sectarian anxieties during this war. Some have gone so far as to call for invoking chapter 7 of the UN Charter and placing Lebanon under international stewardship, while others have proposed reestablishing the fabled (and unsuccessful) Mount Lebanon Emirate from four centuries ago. Hezbollah officials have likewise lashed out against their internal opponents, promising violent retribution once the fighting stops.

      [...]
      Amid all this madness, many are still choosing to resist this sectarian thinking. Mutual-aid networks and NGOs, artist collectives and libraries, a small army of activists, independent farmers, regular folks, working with barely any means and reeling from the latest wars, have still managed to house, feed and medicate thousands of displaced across the country. I am reminded of a quote by James Baldwin: “The world is held together, really it is held together, by the love and the passion of a very few people.” So far this sentiment has kept me from surrendering to despair, but this disaster more than any other has forced the question: How long can Lebanon be held together by this small army? How long will we be able to keep from turning against each other once and for all?

  • « En Ukraine, à Gaza, au Liban ou en Iran, la destruction de l’#environnement est devenue une arme de #guerre comme une autre »
    https://www.lemonde.fr/idees/article/2026/03/22/en-ukraine-a-gaza-au-liban-ou-en-iran-la-destruction-de-l-environnement-est-

    L’un des ouvrages les plus influents des quinze dernières années est sans doute La Part d’ange en nous (2011, Les Arènes, 2017, pour l’édition française), du psychologue Steven Pinker, de l’université américaine Harvard, dans le Massachusetts. C’est une somme sur un supposé déclin tendanciel de la violence et de la brutalité des conflits armés : nous serions dans la période la plus pacifique de l’histoire de l’humanité, notamment grâce à la diffusion de la démocratie libérale et des valeurs de l’Occident. La guerre serait de moins en moins meurtrière, de plus en plus « civilisée ».

    #nos_valeurs #civilisé #lumière

    • Comme le note le juriste Nicolas Ligneul (université Paris-Est), dans une récente analyse publiée par The Conversation, le droit international est relativement peu outillé pour réprimer ou contraindre à indemniser les dommages environnementaux causés par la guerre. « La Cour pénale internationale vise, à titre principal, les crimes contre l’humanité, précise l’avocat Christian Huglo, dans un article de 2024 publié par la Revue défense nationale. Elle ne reconnaît les atteintes graves et durables à l’environnement que dans la mesure où la destruction de l’environnement n’est pas liée à la nécessité d’opérer une action armée adéquate. »

      En Ukraine, de nombreux dommages à l’environnement ont été délibérément commis par les forces russes, du bombardement de la centrale de Tchernobyl à la destruction du barrage de Kakhovka, en passant par le défrichage à grande échelle et les pollutions durables de la terre et de l’eau par la dissémination d’explosifs et la destruction d’installations industrielles. Seules certaines de ces destructions (barrages, digues, centrales nucléaires), relève M. Ligneul, peuvent être proscrites par le protocole additionnel de 1977 aux conventions de Genève, parce qu’elles sont susceptibles de libérer des « forces dangereuses ».

      En Iran, les frappes israéliennes sur les dépôts pétroliers de Téhéran, dans la nuit du 7 au 8 mars, ont exposé des millions de personnes à une atmosphère empoisonnée et à des pluies chargées d’une multitude de toxiques. « Une partie de ces polluants se déposent ensuite dans les sols et peuvent contaminer les cours d’eau, alors que l’Iran connaît déjà de graves problèmes en matière de sécurité et de disponibilité de la ressource », explique Doug Weir, directeur de l’Observatoire des conflits et de l’environnement, dans un entretien au Monde. Les impacts de la destruction de ces réserves d’hydrocarbures, au cœur d’une ville aussi densément peuplée, ne pouvaient pas être ignorés.

      La dévastation de l’environnement étire sur des décennies le coût humain de la guerre. Usage massif de munitions à l’uranium appauvri par les forces américaines en Irak dès les années 1990, ou déversement de dizaines de milliers de tonnes d’herbicides sur les forêts du Vietnam vingt ans plus tôt : la contamination de l’eau, des sols, et in fine des humains, perdure aujourd’hui encore, et alimente la hausse de certains cancers, de malformations congénitales et d’autres maladies. Les populations et les sociétés locales portent silencieusement ces fardeaux, longtemps après la fin des hostilités, lorsque le conflit et ses malheurs semblent ne plus appartenir qu’au passé.

      Oblitérer l’avenir
      Ces jours-ci, c’est l’armée israélienne qui pulvérise du #glyphosate à haute concentration sur les champs du sud du #Liban et de #Syrie, dans une logique de stérilisation délibérée de la nature. A #Gaza, cette logique a culminé à des sommets jamais atteints dans le passé récent. A l’anéantissement du tissu urbain, des infrastructures et du patrimoine historique, et à un bilan humain, dont les études disponibles dans la littérature scientifique (ici, ici et là) s’accordent pour dire qu’il est en réalité sans doute déjà supérieur à 100 000 morts, s’ajoute une dévastation du capital agricole et naturel sans précédent.

      L’agriculture locale couvrait un tiers de la superficie de l’enclave avant le conflit, et subvenait à environ 44 % de ses besoins alimentaires. Il n’en reste rien ou presque. Au dernier pointage des Nations unies, rendu public en septembre 2025, 97 % des vergers, 82 % des champs, 95 % des zones naturelles arbustives et 89 % des prairies ont été détruits ou endommagés. La plus grande part du bétail a été tuée. La destruction du bâti et des systèmes d’assainissement entraîne la contamination des sols et des écosystèmes côtiers ; la terre est si compactée et abîmée que les experts craignent que la recharge de la nappe phréatique ne soit entravée, accentuant le ruissellement et l’érosion.

      On sait depuis longtemps que tuer la nature, c’est oblitérer l’avenir. Au VIIe siècle avant notre ère, dans la même région, les rois assyriens se vantaient de l’arrachage des arbres fruitiers, de l’incendie des champs et de la stérilisation de la terre des peuples vaincus. Vingt-huit siècles plus tard, pas grand-chose n’a changé.

      #civilisé

  • Algérie. Des frontières qui tuent l’#économie des peuples du désert

    Avec plus de 6 700 kilomètres de frontières terrestres, l’Algérie fait face dans son grand Sud à un dilemme qu’aucune décision militaire ne peut trancher seule : comment sécuriser un territoire sans briser les sociétés qui le font vivre ?

    Mohammed a 28 ans et conduit des camions à #Tin_Zaouatine, l’une des bourgades algériennes les plus reculées, perchée à l’extrémité sud du pays, à quelques kilomètres du #Mali. Durant sa carrière de camionneur, il traversait souvent la frontière algéro-malienne pour acheminer des marchandises au nord du Mali. Depuis la prise du pouvoir des militaires à Bamako en 2021 et l’intensification des bombardements de l’armée malienne contre les groupes djihadistes, notamment dans la région de #Gao, et contre le #Front_de_libération_de_l’Azawad (#FLA) plus au nord, son activité s’est effondrée.

    « Nous vivons une abondance relative ici, dit-il, mais l’autre moitié de la famille et des proches au Mali ont été durement touchés. »

    Ce témoignage résume, mieux que n’importe quelle statistique, la fracture que vivent les populations frontalières du grand Sud algérien. D’un côté, un État qui sécurise ses #marges pour faire face à l’#instabilité chronique du #Sahel. De l’autre, des sociétés tribales dont les liens de sang, de #commerce et de culture enjambent les frontières depuis des siècles — et qui subissent de plein fouet chaque tour de vis sécuritaire.

    Des frontières qui n’ont jamais existé dans les esprits

    L’Algérie possède la plus longue frontière terrestre d’Afrique. Ses 6 734 kilomètres la connectent à sept pays voisins, dont le Mali (1 376 kilomètres), la #Libye (989 kilomètres) et le #Niger (956 kilomètres) — trois frontières particulièrement sensibles depuis l’effondrement de la Libye en 2011 et la déstabilisation progressive du Sahel.

    Mais sur le terrain, ces #lignes tracées par les États modernes se superposent à un tissu social et économique bien plus ancien, qui n’a jamais reconnu de séparations rigides. Les #Touaregs#Imuhagh dans leur propre langue — sont présents aussi bien dans le #Hoggar et le #Tassili algériens qu’en #Azawad malien ou dans l’#Aïr nigérien (voir carte ci-dessous). Les tribus arabes #Zaouïa, comme les #Kounta, jouent depuis des générations un rôle de médiation sociale et religieuse qui dépasse les frontières, et certains de leurs notables siègent encore aujourd’hui au Parlement algérien.

    Les #mariages_intercommunautaires entre l’Algérie, le Mali, le Niger et même jusqu’en Mauritanie au sud-ouest restent fréquents. Chaque crise diplomatique devient ainsi un fardeau social direct pour des #familles_éclatées de part et d’autre d’une #ligne_administrative. Le Sud algérien est aussi une #mosaïque_linguistique rare : on y parle l’#arabe et le #tamasheq, mais aussi des langues menacées comme le #korandje — mélange d’arabe, de berbère et de songhaï — ainsi que des dialectes #haoussa et #peul portés par les communautés frontalières et les flux migratoires.

    Le « #tahrib », une #économie_de_survie

    Dans ce contexte, la #mobilité_transfrontalière n’est pas un luxe mais une condition de survie. Pour les jeunes des zones reculées comme Tin Zaouatine, il n’existe souvent aucune autre perspective que d’intégrer les circuits du tahrib — terme qui désigne à la fois l’acte de « faire passer » et, plus largement, la #contrebande organisée. C’est ce que souligne Raouf Farrah, chercheur en géopolitique :

    "Concrètement, le tahrib consiste à exporter vers le Mali des produits algériens de première nécessité, souvent subventionnés : semoule, pâtes, carburant, électronique. Le différentiel de prix entre les deux pays rend ces flux extrêmement rentables pour les opérateurs locaux. Mais ils sont aussi vitaux pour les villes maliennes voisines comme #Tessalit ou #Kida."

    « le Nord-Mali, déconnecté des corridors logistiques de Bamako, dépend davantage de l’Algérie pour sa subsistance que de sa propre capitale. »

    Un chiffre suffit à mesurer l’ampleur du phénomène : selon les données de l’Office National des Statistiques (2018-2023), les exportations algériennes vers le Mali et le Niger sont inférieures à 2 millions de dollars par an (1,7 million d’euros). Ce chiffre dérisoire masque une économie parallèle structurée, animée par des réseaux touareg historiques — dont le chiffre d’affaires réel a cependant été divisé par trois depuis 2011.

    Trafic de documents d’identité

    « Les Nigériens, Tchadiens et Soudanais paient pour devenir algériens avec l’aide des habitants de la région », rapportent des témoins contactés par Maghreb Émergent. « Le processus consiste à se faire inscrire par des Algériens comme l’un des leurs, né dans le désert. Je suis au courant de ce trafic depuis 2006, mais on m’a récemment expliqué que ce ne sont pas seulement les Nigériens et les Maliens ayant des proches algériens qui utilisent cette démarche pour obtenir la #nationalité, les Tchadiens aussi y ont recours », raconte un témoin. « J’ai des proches là-bas, ils ont ces documents payés. »

    La #nationalité_algérienne coûte 600 000 FCFA (environ 1 000 euros) pour les Nigériens ou Maliens ayant des proches algériens, mais les Tchadiens paient 1 million de FCFA (1 500 euros), faute de réseau local.

    La problématique de l’accès à la nationalité dans les zones frontalières du Sud algérien repose, en premier lieu, sur l’héritage complexe du #tracé_colonial. Ce #découpage_territorial a fragmenté des communautés nomades, à l’instar des #tribus_touarègues, dont les structures sociales et les modes de vie s’affranchissent des frontières étatiques. Cette situation entrave la régularisation administrative de nombreuses familles et complexifie l’établissement des preuves d’allégeance nationale, certains individus refusant par ailleurs l’adhésion aux États malien ou nigérien.

    Parallèlement, le processus de #naturalisation fait l’objet de dérives systémiques impliquant des réseaux de coordination transfrontaliers entre le Mali, le Niger et la Mauritanie. Selon une source administrative, l’acquisition de la citoyenneté est désormais dénaturée par des pratiques corruptives où intermédiaires administratifs et magistrats facilitent des enregistrements frauduleux, souvent sous couvert de liens familiaux supposés avec des ressortissants subsahariens. Cette opacité structurelle occulte désormais la distinction entre les ayants droit légitimes et les bénéficiaires de manœuvres illicites.

    Quand la sécurité provoque des #crises_humanitaires

    La #militarisation progressive des frontières depuis 2011, puis les récentes tensions diplomatiques entre Alger et Bamako, ont asphyxié ces #échanges, avec des conséquences immédiates et sévères. Des blocus autour de villes comme #Gao et #Tombouctou ont conduit l’Algérie à suspendre momentanément ses #exportations. Le résultat a été sans appel.

    « L’absence de marchandises a provoqué une véritable #catastrophe_humanitaire et alimentaire », rappelle Akram Kharief — une situation si grave qu’elle a contraint Alger à reprendre les flux pour éviter le pire. C’est la démonstration par l’absurde de l’interdépendance de ces deux espaces : on ne peut pas fermer le robinet sans que des populations en meurent de soif.

    Pour les familles frontalières, la rupture prend une dimension encore plus personnelle. Elle brise les réseaux de solidarité traditionnels, met en péril des équilibres économiques construits sur des générations et transforme chaque décision politique prise à Alger ou à Bamako en tragédie familiale.

    Face à l’instabilité sahélienne, la traditionnelle #hospitalité du #désert résiste, mais se fissure. Les tribus frontalières continuent de traiter les exilés subsahariens avec humanité — eau, orientation, protection. Mais l’infiltration d’éléments djihadistes cherchant à se fondre dans le tissu tribal a profondément modifié l’équation sociale.

    « Cela place tout le monde sous suspicion », avertit Moussa, un exilé installé actuellement à Oran, dans l’ouest du pays, qui a travaillé pendant dix ans sur les routes transfrontalières entre le Mali et l’Algérie. Cette réalité a justifié, aux yeux des autorités algériennes, un renforcement du dispositif militaire qui limite drastiquement la #liberté_de_mouvement — y compris celle des populations locales qui n’ont rien à voir avec les réseaux armés.

    Une question existentielle sans réponse facile.

    Ces sociétés frontalières se trouvent aujourd’hui dans un étau. Coincées entre un État central qui, pour garantir sa sécurité, essaie de s’immuniser des réseaux djihadistes qui sévissent encore dans la région et une instabilité régionale qui ne montre aucun signe d’apaisement, elles font face à une question que ni Alger ni les capitales sahéliennes ne semblent vouloir poser ouvertement : peut-on sécuriser une frontière sans insécuriser la société qui la fait vivre ?

    Comme le formule sobrement une source locale : « La frontière administrative ne peut pas annuler l’unité sociale et économique. » La vraie question est de savoir si les États de la région en ont pris la mesure — avant qu’il ne soit trop tard.

    https://orientxxi.info/Algerie-Des-frontieres-qui-tuent-l-economie-des-peuples-du-desert

    #frontières #Algérie

  • En réponse à un post du charlatan sectaire Jean Riachi

    Nicolas Sawaya sur X :
    https://x.com/sawaya_nicolas/status/2035330926452842722

    Je ne veux pas mettre Jean sur le grill, mais je tiens à aborder un commentaire spécifique qu’il a fait sur les colonies israéliennes au Liban, car il reflète une opinion partagée par une partie de la population libanaise : « Il n’y a jamais eu de tentative d’établir des colonies dans le Sud auparavant ». La vérité est plus compliquée.

    Oui, Israël n’a jamais construit de colonies au Liban lorsqu’il occupait des parties du pays avant 2000, mais ce n’est pas parce qu’il n’avait aucune ambition à cet égard ; il en avait dès le début, après l’invasion de juin 1982, mais l’une des raisons clés pour lesquelles Israël n’a jamais réussi à établir formellement des colonies dans le Sud-Liban (similaires à celles de la Cisjordanie et du Golan), malgré sa longue occupation, c’est en raison de la farouche résistance armée libanaise à sa présence (de la part de Jammoul et de plusieurs groupes armés chiites, y compris ce qui est devenu plus tard le Hezbollah), qui les a d’abord forcés à se replier vers la « Bande de sécurité du Sud » en 1985, puis à se retirer du Liban en 2000, compte tenu des pertes qu’ils ont subies et du coût à long terme du maintien de l’occupation.

    Il n’est pas très connu (ou bien remémoré) que le parti d’extrême droite Tehiya (fortement lié au mouvement messianique des colons Gush Emunim) a rejoint le gouvernement Begin le 22 juillet 1982 (juste après l’invasion du Liban), Yuval Ne’eman de Tehiya devenant membre du cabinet de Begin.

    Un mois plus tôt, Ne’eman avait exposé ses vues sur le Sud-Liban dans un article du Jerusalem Post. Sa conclusion était que « Israël aura l’opportunité d’atteindre un stade de développement socio-économique dans la région voisine qui, géographiquement et historiquement, fait partie intégrante d’Eretz Israel. Israël pourrait même parvenir à un accord sur une rectification des frontières » [voir section des commentaires pour la source].

    Pendant ce temps, Gush Emunim diffusait littéralement des publicités payantes dans Maariv (largement lu à l’époque), sur la colonisation du Sud [voir section des commentaires pour la source].

    Des rapports secrets contemporains du Département d’État américain et du National Intelligence Council soulignent également les soupçons de Washington selon lesquels Israël prévoyait de construire des colonies au Liban.

    Par exemple, dans un article du Washington Post du 27 novembre 1982, Jack Anderson [voir section des commentaires pour la source] révèle que :

    « Des rapports secrets montrés à mes collègues Dale Van Atta et Ron McCrae indiquent pourquoi la Maison Blanche est troublée.

    Un rapport secret du département d’État, par exemple, disait ceci le 15 septembre, alors que l’invasion israélienne de Beyrouth-Ouest se poursuivait à vive allure : "il y a un danger que les opérations logistiques d’Israël évoluent en agences administratives permanentes".

    En d’autres termes, le soupçon est qu’Israël est en train de mettre en place un gouvernement militaire civil pour le Liban occupé par Israël. Le même schéma d’infiltration israélienne que l’on a vu dans les territoires de la Cisjordanie semble se développer au Liban. Le groupe ultra-nationaliste extrémiste Gush Emunim prévoit d’installer des colonies israéliennes dans le Sud-Liban, selon les rapports américains ».

    Un autre rapport secret du 7 juillet 1983 [voir section des commentaires pour la source], déclassifié en 2007, de Charles Waterman, vice-président du National Intelligence Council américain, à Stephen Bosworth, directeur de la planification politique au Département d’État, révèle que :

    « Certains ultra-sionistes pousseront pour l’annexion du Sud. Déjà, certains membres du parti Tehiya ont argué que la ligne d’armistice de 1949 est artificielle et ne représente pas la frontière historique nord de la Palestine. D’autres ultra-nationalistes ont parlé des liens hébreux anciens avec le Sud-Liban. Bien que ces groupes soient clairement maintenant aux franges extrêmes de la politique israélienne, l’expérience passée des changements d’attitudes israéliennes envers la Cisjordanie, Gaza, le Golan et même le Sinaï indique qu’une longue occupation développe des justifications idéologiques  ».

    Donc la vérité est bien plus nuancée que « il n’y a jamais eu de tentative d’établir des colonies dans le Sud auparavant ». Il y avait certainement des ambitions pour faire exactement cela, mais elles ne se sont jamais concrétisées, en grande partie en raison de la résistance armée libanaise.

  • Bilan de la loi italienne permettant l’#usage_social des #biens_confisqués aux mafieux

    La #loi italienne n°109 du 7 mars 1996 fête ses 25 ans : l’occasion pour l’association Crim’HALT, en partenariat avec CrimOrg.com, de faire un #bilan à partir des études, rapports et autres articles publiés en Italie sur le sujet.

    Bilan : En 1982, la #loi_Rognoni-La Torre (article 416-bis du Code Pénal italien) a permis à l’autorité judiciaire de s’attaquer au #patrimoine_économique des mafias grâce à une procédure de confiscation préventive #antimafia, aussi appelée hors d’Italie “sans condamnation pénale du propriétaire”. Les experts s’accordent sur la #confiscation d’au moins 100.000 biens confisqués définitivement par la #justice depuis 1982. Il s’agit de #biens_meubles (voitures, bateaux,…), de #biens_immeubles et d’#entreprises.

    Depuis 1982, 39.295 biens immeubles (maisons, terrains et parcelles cadastrales) ont été définitivement confisqués.

    Depuis une quinzaine d’années, la #saisie des #biens_mafieux a connu une forte augmentation. On estime que la justice italienne procède à la saisie des biens pour une valeur d’environ 11 milliards d’euros tous les deux ans. Il faut noter que 36,4% des procédures des saisies sont annulées par les tribunaux administratifs. Néanmoins, le ministère de la justice récupère chaque année 500 millions d’euros en cash !

    En 1996, suite à une pétition d’un million de signatures, l’association antimafia « #Libera » obtient la #loi_109 qui permet la #réutilisation_publique_et_sociale des biens saisis ou confisqués aux mafias. En Italie, les biens immeubles ne peuvent pas être revendus et doivent être redistribués aux institutions ou aux citoyens (associations, coopératives). La plupart du temps, les biens sont versés au #patrimoine_inaliénable des collectivités territoriales qui s’occupent de mettre à disposition le bien à une organisation d’intérêt général.

    Longtemps, les biens confisqués n’étaient pas mis à disposition de la société civile : seulement 34 mis à disposition pour 1.263 confiscations au cours de la période 1982-1996 (Il n’y avait pas loi nationale mais il existant des initiatives au sein des Cour d’Appel qui gérait les biens. A contrario, pour la seule année 2019, 1.512 biens confisqués ont été distribués aux collectivités territoriales…

    Depuis 2008, une Agence vient rationaliser le dispositif. L’ANBSC (« Agenzia Nazionale per l’amministrazione e la destinazione dei Beni Sequestrati e Confiscati ») centralise la gestion des biens.

    Le bilan en 2022 est le suivant : le pourcentage de biens mis à disposition de l’intérêt général est de 48 %. Près de la moitié des biens confisqués fait donc toujours partie du portefeuille de l’Agence italienne des biens confisqués (19.309 biens immeubles et entreprises dans son stock au 5 mars 2021, dont 11.000 confisqués définitivement au 31 décembre 2019).

    Mais 17.300 biens immeubles ont été mis à disposition des institutions (ministères, collectivités territoriales, forces de l’ordre, préfectures, protection civile, pompiers, Croix Rouge,…).

    Environ 1.000 biens immeubles sont gérés directement par les citoyens.

    947 biens sont au service de l’économie sociale et solidaire ;
    - 505 associations ;
    - 198 coopératives + 40 entreprises provisoires + 16 consortiums de coopératives
    - 59 structures ecclésiastiques
    - 33 établissements publics en co-gestion avec le secteur privé « Welfare »
    - 26 fondations ;
    - 27 écoles ;
    - 16 associations sportives ;
    - 16 organisations scoutes ;
    - 5 organismes de formation et ordres professionnels

    L’usage social des biens confisqués est un dispositif unique au monde qui comporte son lot de freins.

    Les problèmes bureaucratiques
    Un problème important a surgi dès lors de la toute première opération de saisie. La police judiciaire souhaitant intervenir dans le secret, elle ne prévient pas l’administrateur judiciaire à l’avance de la procédure de saisie. Une fois les scellés posés sur 20 à 100 biens saisies en une seule journée, ce dernier est déjà surchargé de dossiers et n’a pas le temps de faire le tour des biens. Il ne peut donc pas s’en occuper avant un long délai qui peut prendre plusieurs mois. Les propriétaires mafieux ont donc tout loisir de détruire le bien, de vider les lieux, de transférer les actifs, ou de récupérer la clientèle d’une entreprise.

    La mise à disposition d’un bien à une association n’est que la dernière étape du très long processus judiciaire. Par exemple, une moyenne de 7 ans s’écoule entre la première saisie provisoire du terrain et la confiscation en seconde instance par un tribunal administratif. Le bien n’est alors plus sous la responsabilité d’un administrateur judiciaire mais il est confié par le tribunal administratif d’appel à l’ANBSC. A ce stade de la procédure de distribution des biens, un problème est détecté : 470 jours s’écoulent entre la confiscation en deuxième instance et la communication à l’Agence, avant que celle-ci ne commence réellement à disposer des biens.

    Une fois responsable du bien, l’ANBSC doit encore attendre un éventuel recours en Cassation pour qu’il soit directement confisqué. Néanmoins, elle peut chercher un gestionnaire temporaire des biens en attendant l’ordonnance de confiscation de troisième instance. Ce point soulève également certains aspects critiques. Bien que de nombreuses coopératives sociales proposent de gérer les biens, elles sont souvent découragées par la proposition locative au lieu du prêt à l’usage ou du commodat (prévu par le Code Antimafia) qui prévaut après une confiscation définitive. Ce contrat locatif, en attendant la décision de la Cour de Cassation, est souvent proposé pour un an sans renouvellement tacite. Il empêche toute perspective à long terme. Il en résulte un délai moyen d’environ 10 ans entre la saisie d’un bien et sa réutilisation réelle.

    Le problème des entreprises
    Un des autres points noirs de la confiscation concerne les entreprises.

    Le tableau devient encore plus problématique si l’on ne considère que ces dernières : « sur un total de 4.384 entreprises confisquées depuis 1982, la quasi-totalité des entreprises gérées par un administrateur judiciaire a été liquidée. 2.919 autres sont toujours sous la direction de l’Agence. Toutefois, selon des données datant d’il y a un an, 1.931 entreprises étaient confisquées définitivement et seulement 481 étaient actives ».

    D’une part, la marge de manœuvre est réduite parce que les entreprises mafieuses « sont souvent des boites vides, des société-écran avec lesquelles la continuité de la production est impossible » ; d’autre part, les faillites et liquidations continues d’entreprises auparavant mafieuses peuvent représenter un signal dévastateur pour les citoyens qui sont amenés à croire en la supériorité entrepreneuriale de la mafia sur l’État.

    Le manque d’informations sur les biens confisqués
    Le 5 mars 2021, l’association « Libera » a publié le dossier Fattiperbene, une évaluation des données permettant de juger l’efficacité des procédures de confiscation des biens mafieux, de 1982 à nos jours.

    Pour les 25 ans de la loi, « Libera » met en lumière les succès et les enjeux critiques des pratiques d’application de cette loi.

    L’association « Libera » a récemment obtenu ces données grâce à une intense et prolongée activité de recherche, mais a jugé important de partager dans le dossier les difficultés rencontrées dans la collecte de ces informations. Pour ce faire, elle a publié un rapport (RimanDATI) sur la transparence des biens confisqués dans les administrations locales.

    L’article 48 du Code Antimafia prévoit que les collectivités territoriales fassent « une liste des biens confisqués qui leur sont transférés ». Toutefois, 62% des communes font défaut. Seules 38% des communes étudiées appliquent la loi. Dans trois régions (Frioul, Molise et Val d’Aoste), aucune municipalité n’a fourni la liste des biens qu’elles gèrent.

    Parfois, la qualité des informations fournies est insuffisante. Sur les 406 communes étudiées qui ont fourni la liste, 86 % ont soumis un format fermé et seulement 14 % un format ouvert.

    Face à ces conclusions, « Libera » demande donc la pleine accessibilité des informations sur les biens confisqués. Cette mesure pourrait peut-être favoriser l’adoption d’un document à envoyer à toutes les autorités territoriales, avec des instructions détaillées sur les méthodes et les contenus à publier.

    En outre, l’association appelle à « l’allocation d’outils et de ressources adéquats aux bureaux judiciaires compétents et à l’ANBSC tout au long du processus d’administration des biens, en prévoyant le lien entre la phase de saisie et de confiscation jusqu’à la destination finale du bien et en assurant le soutien nécessaire aux autorités locales ». Cela permettrait de réduire le période d’entre-deux et d’accroitre l’efficacité de la destination des biens. Enfin, « Libera » propose « l’extension effective aux “corrompus” des règles sur les saisies et confiscations prévues pour les membres des mafias”. Cependant, cette mesure au caractère courageux sera probablement impopulaire, du moins dans la classe politique.

    En résumé, le cadre législatif italien sur la confiscation et la réutilisation sociale des biens mafieux reste un excellent modèle à suivre pour les pays européens, et ce principalement la France. Toutefois, l’application pratique des dispositions légales peut et doit être considérablement améliorée en suivant, entre autres, les idées proposées par l’organisation « Libera ».

    https://archivescrimhalt.org/2021/04/12/bilan-de-la-loi-italienne-permettant-la-saisie-de-biens-mafieux-a-
    #chiffres