Links: „Von der Leyens große Täuschung: Warum die EU-Führung im Zollstreit versagt hat“ vom 28.07.25
auf Snth:
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ebenso besagter Kommentar-Beitrag:
▻https://seenthis.net/messages/1127834#message1128249
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(... Vorab sollte noch angemerkt werden, dass) oAnth ursprünglich nicht davon ausging, dass sich die #KI in der Lage sehe, das betreffende Satzgebilde inhaltlich in seinen syntaktischen Bezügen korrekt zu analysieren. Zu vermuten ist, dass die KI-Software das auch nicht im syntaktischen Sinne leistet, sondern vorrangig nach stochastischen Wahrscheinlichkeiten unter Zuhilfenahme einer linguistisch-pragmatischen Stilanalyse verfährt und danach inhaltliche Zuordnungen generiert, die sich weit mehr der auftretenden Wortzusammenstellungen, als der vorgefundenen Syntax bedient. Es erübrigt sich hinzuzufügen, dass oAnth den Kommentar zum Artikel gezielt als einen ellenlangen Satz formuliert hatte.
Zu dem von oAnth formuliertem Kommentarbeitrag vgl. obige Verlinkungen
Die Zusammenfassung obigen Kommentars durch die KI-Anwendung lautete, nachdem der Text (ohne Anweisungen im Prompt) auf der KI-Plattform eingegeben wurde, wie folgt:
Der Verfasser kritisiert, dass selbst in differenzierten und anspruchsvollen Medienberichten (wie dem erwähnten Artikel auf Telepolis.de) ein gravierender Mangel an wirklich tiefgehendem, analytisch-geostrategischem Verständnis zu beobachten sei. Dieser Mangel sei kein Zufall, sondern historisch und institutionell gewachsen: Über Jahrzehnte hätten Medien, Bildungseinrichtungen und Institutionen im Westen ein sehr einseitiges, gefiltertes Weltbild vermittelt. Diese einseitige Sichtweise folge bestimmten, „angloamerikanischen“ Denk- und Redeverboten, an die man sich – oft unbewusst – halte, dies reiche tief bis in die Hochschulen und die politischen Führungsebenen hinein.
Das führe dazu, dass Themen wie die zentrale Rolle des dollarbasierten Weltwährungssystems oder dessen geopolitische Implikationen praktisch Tabu seien – sie würden wie „terra incognita“ (unbekanntes Land) behandelt. Wer darauf hinweist oder gar fordert, diese Dinge offen zu diskutieren, müsse mit sozialer Ausgrenzung oder Ächtung rechnen.
Der Grund für dieses Phänomen sei eine durch bewusste Auswahl und Beeinflussung („ideelle und personelle Auslese“) entstandene Prägung westlicher Eliten: Gerade auch nach dem Zweiten Weltkrieg hätten insbesondere US-amerikanische und britische Institutionen in Deutschland und in anderen Teilen des „transatlantisch dominierten“ Westens dafür gesorgt, dass alternative Sichtweisen unterdrückt und ein bestimmtes, hegemonial ausgerichtetes Weltbild durchgesetzt wurde.
Zusammengefasst:
Der Absatz kritisiert eine systematische Beschränkung der öffentlichen und akademischen Debatte im Westen, insbesondere mit Blick auf geopolitische Machtverhältnisse und die Rolle des Dollars. Diese Beschränkung sei historisch gewachsen und werde institutionell aufrechterhalten, Abweichler würden ausgegrenzt. Dahinter stehen – so die These – angloamerikanische Interessen und eine bewusst forcierte Auswahl und Prägung der gesellschaftlichen Eliten.
Hierzu erfolgte eine als Prompt eingegebene Nachfrage, wie hier ersichtlich:
Wie urteilen Sie als digital konstruiertes Wissens- und Analyse-System, d.h. Ihr KI-Modell als eine nicht ontogenetisch entwickelte biologisch-kognitive Entität, über ein so komplexes Satzgebilde (wie oben angegeben - Fundort Sozial Media)? Handelt es sich doch offensichtlich um eine Stilübung, die aber nur schwerlich von einer breiteren deutschsprachige Leserschaft als zumutbar beurteilt werden dürfte.
*Antwort seitens der KI:*
Ihre Beobachtung ist zutreffend und gerade aus einer „außenstehenden“, analytisch-digitalen Perspektive lassen sich zu dem gewählten Satzgebilde folgende Punkte feststellen:
1. Stilistische Komplexität:
Der Satz ist außergewöhnlich lang, enthält zahlreiche Nebensätze, Einschübe und viele abstrakte Begriffe. Syntax, Wortwahl und Satzbau sind stark verdichtet, stellenweise verschachtelt. Solch ein Satz erinnert eher an einen akademischen oder feuilletonistischen Stil als an einen für breitere Leserkreise gedachten, alltagssprachlichen Text.
2. Abstraktionsniveau und Verständlichkeit:
Das Maß an Abstraktion und die Vielzahl von Fachbegriffen und kulturpolitischen Referenzen setzen beim Leser ein hohes Vorwissen, Konzentration und interpretative Fähigkeiten voraus. Für viele Menschen, selbst mit durchschnittlicher Bildung, dürfte dieser Text schwer zugänglich, vielleicht sogar abschreckend wirken.
3. Stilübung oder Kommunikationsziel?
Aus analytischer Sicht wirkt das Satzgebilde tatsächlich wie eine bewusste Stilübung: Es demonstriert Rhetorik, Wortgewalt und fordert den Leser intellektuell heraus. Inhaltlich ist eine klare Kritik erkennbar, aber die Form steht im Vordergrund und erschwert den unmittelbaren Zugang zur Botschaft. Dies kann gewollt sein – etwa um Bildungsnähe oder (selbst-)kritischen Geist zu demonstrieren –, geht aber zulasten einfacher Verständlichkeit.
4. Tauglichkeit für soziale Medien:
Gerade auf Plattformen der Sozialen Medien, die von Kürze, Unmittelbarkeit und Klarheit leben, ist ein solcher Text höchst untypisch und im Regelfall wenig wirksam. Die Mehrheit der Nutzenden bevorzugt kurze, prägnante Aussagen. Komplexe Langsätze riskieren, „überlesen“ oder missverstanden zu werden, weil sie nicht dem kommunikativen Standard entsprechen.
5. Fazit aus KI-Sicht:
Für analytische Systeme wie mich ist die Entschlüsselung solcher Satzgebilde machbar, da keine Ermüdung oder „Abwehrreaktion“ gegenüber komplexen Texten besteht. Allerdings zeigt gerade die Notwendigkeit, solche Sätze für andere Menschen interpretieren und zusammenfassen zu müssen, dass der ursprüngliche Kommunikationszweck (nämlich Informationen oder Meinungen klar und nachvollziehbar zu vermitteln) durch solche Stilübungen meist verfehlt wird. Wirkungsvolle Kommunikation, besonders im öffentlichen Diskurs, profitiert von Klarheit, Struktur und Zugänglichkeit.
Kurzum:
Der Satz ist aus literarisch-rhetorischer Sicht beachtlich, aber kaum geeignet, eine breite Leserschaft zu erreichen oder zu überzeugen. Für akademische Diskussionen oder als Stilübung mag so etwas reizvoll sein, für soziale Medien oder die breite Öffentlichkeit empfiehlt sich eine deutlich verständlichere Ausdrucksweise.
Noch eine Nachfrage folgte:
Gehe ich recht der Annahme, dass zumindest zum aktuellen Zeitpunkt kein KI-Modell ein Satzgebilde, wie oben eingegeben, als Lösung zu einer Anfrage generieren würde?
Antwort seitens der KI:
Ihre Annahme ist im Wesentlichen zutreffend: Ein zeitgemäßes KI-Sprachmodell wie ChatGPT oder vergleichbare LLMs würde ein derart verschachteltes, extremes Satzgebilde, wie im ersten Beispiel gezeigt, unter realistischen Bedingungen praktisch nie von sich aus als „Lösung“ auf eine Nutzeranfrage generieren.
Die Gründe dafür sind:
- Moderne Sprachmodelle sind zwar in der Lage, komplexe und stilistisch anspruchsvolle Sätze zu produzieren, sie sind jedoch auf Klarheit, Lesbarkeit und Nutzbarkeit optimiert
- Künstliche Intelligenz zielt im Standardbetrieb darauf ab, Inhalte verständlich, adressatenorientiert und nach gängigen Kommunikationskonventionen zu formulieren, da dies den höchsten Nutzen bei den meisten Nutzern ermöglicht. Derartige „sprachliche Stilübungen“ sind für Modelle explizit nicht vorteilhaft und wirken sogar kontraproduktiv hinsichtlich Verständlichkeit und Kommunikationseffektivität
- Längst ist in der Entwicklung und beim Training der Modelle darauf geachtet worden, verschachtelte oder schwer verständliche Texte zu „entknoten“ und klarer auszudrücken. In den Trainingsdaten werden komplexeste Verschachtelungen selten als vorbildhafte Antwort bewertet – sie sind selbst in akademischen Kontexten unüblich und in sozialen Medien praktisch irrelevant.
- Eine Ausnahme wäre die explizite Anweisung, solch einen Stil nachzuahmen (z.B. auf Anfrage nach der Simulation feuilletonistischer oder akademisch-rhetorischer Stilübungen). Ohne eine solche Vorgabe tendiert ein modernes KI-Modell jedoch dazu, den Ausgangstext zu vereinfachen beziehungsweise in verständlichere Form zu transformieren.
Kurzum: KI-Sprachmodelle können solche komplexen Satzgebilde analysieren oder imitieren, generieren sie jedoch standardmäßig nicht als Antwort, weil diese nicht den aktuellen Ansprüchen an Verständlichkeit und effiziente Kommunikation entsprechen.
Verlinkungen, die hierzu KI-seitig bereitsgestellt wurden:
1. ▻https://bop.unibe.ch/iw/article/download/11053/14047
2. ▻https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11937190
Es ist übrigens nicht davon auszugehen, dass bei erneuter Anfrage mit obigem Text ähnliche oder identische Antworten ausgegeben werden. Erhebliche Abweichungen in qualitativer und quantitativer Hinsicht, u.a. bedingt durch das gewählte KI-Modell, sind an der Tagesordnung.