• Geteiltes Wohnen: Die britische Kommunalka und was Berlin daraus lernen kann
    https://www.berliner-zeitung.de/article/geteiltes-wohnen-die-britische-kommunalka-und-was-berlin-daraus-ler

    Se loger sous le capitalisme libéral - Lkmdres donn l’exemple.

    24.5.2026 von Piotr Biegasiewicz - Berlin sollte genau hinsehen, wenn sich in Städten wie London immer mehr Menschen zum „shared living“ gezwungen sehen. Für die Wohnungskrise ist das keine Lösung.

    Dies ist ein Open-Source-Beitrag. Der Berliner Verlag gibt allen Interessierten die Möglichkeit, Texte mit inhaltlicher Relevanz und professionellen Qualitätsstandards anzubieten.

    Am Morgen zischt der Wasserkocher in einer Küche, die allen gehört und niemandem. Eine Etage, fünf Zimmer, sechs Paar Schuhe im Flur. Hinter jeder Tür beginnt ein anderes Leben. Aber kein Zuhause. Wer hier wohnt, besitzt kein Haus. Er besitzt einen Schlüssel.

    Das ist Großbritannien. Aber Berlin sollte genau hinschauen. Denn die Wohnungsfrage beginnt früher als die Obdachlosigkeit. Sie beginnt, wenn aus der Wohnung ein Zimmer wird, aus dem Zuhause eine bezahlbare Zwischenlösung.

    In Berlin beginnt diese Zukunft leise. Mit einem möblierten Zimmer in Neukölln. Mit einem befristeten Vertrag in Wedding. Mit einer Anzeige, in der zwölf Quadratmeter als gemütlich beschrieben werden. Mit dreißig Menschen im Treppenhaus.

    Großbritannien zeigt, wohin eine Gesellschaft gerät, wenn Eigentum zur Religion und Miete zur Disziplin wird. Wenn das Zuhause schrumpft, bis nur noch ein abschließbares Zimmer übrig bleibt.

    Margaret Thatchers Versprechen

    In Großbritannien heißt diese Wohnform HMO, House in Multiple Occupation: ein Haus, in dem mehrere Menschen aus mehr als einem Haushalt leben und Küche, Bad oder Toilette teilen. Praktisch ist es oft eine Ansammlung vermietbarer Zimmer.

    Für deutsche Ohren klingt geteiltes Wohnen zunächst harmlos. WG, Studium, Küchentisch, billiger Wein. Aber das britische HMO hat mit dieser Erinnerung oft wenig zu tun. Eine WG kann der Versuch sein, anders zu leben. Im HMO geht es darum, überhaupt noch irgendwo zu leben.

    Es gibt ein Bett. Einen Schrank. Eine Heizung, die nicht immer warm wird. Einen Schreibtisch, wenn Platz bleibt. Die Küche ist gemeinsam, aber nicht gemeinschaftlich. Das Bad ist geteilt, aber nicht solidarisch. Die Haustür öffnet nicht in ein Zuhause, sondern in einen Markt.

    Nach dem Zweiten Weltkrieg war das „council house“ ein Stück sozialer Staatsbürgerschaft. Dann kam „Right to Buy“. Margaret Thatcher versprach dem Mieter das Eigentum und der Arbeiterklasse die Aufnahme in die Religion des Privateigentums. Seit 1980 wurden in England mehr als zwei Millionen Sozialwohnungen verkauft. Der öffentliche Bestand schrumpfte, der private Markt wuchs. Thatcher versprach dem Arbeiter das eigene Haus. Der Markt gibt seinem Enkel ein Zimmer mit Schloss.

    Das HMO ist kein Betriebsunfall. Es ist eine rationale Form des britischen Mietkapitalismus. Ein Reihenhaus, in dem früher eine Familie lebte, kann in fünf oder sechs Mietverträge zerlegt werden. Wohnzimmer, Esszimmer, Dachraum, alles kann Schlafzimmer werden.

    Wo früher eine Familie wohnte, wohnen heute fünf Verträge. Das Haus hört auf, ein Ort des Lebens zu sein. Es wird zu einer Tabelle. Zimmer eins. Zimmer zwei. Zimmer drei. Kaution. Miete. Rendite.

    Wer zu wenig verdient, wird aussortiert

    Die Sprache dieses Marktes ist weich. Aus Wohnungsnot wird „shared living“. Aus Enge wird flexibility. Aus der Tatsache, dass ein arbeitender Mensch sich keine eigene Wohnung leisten kann, wird „affordable accommodation“. „Shared living“ klingt nach Freiheit. In Wahrheit ist es oft nur Armut mit Wlan.

    Auch Berlin kennt diese Sprache. Möbliertes Zimmer. Serviced Apartment. Flexible Wohnlösung. Kleine Fläche, hoher Preis, kurzer Vertrag. Wörter, die nach Zukunft klingen und oft nur bedeuten, dass Wohnen zur Übergangslösung wird.

    Wer heute in Berlin eine Wohnung sucht, lernt die Demut des Formulars. Schufa, Gehaltsnachweise, Selbstauskunft, Bewerbungsmappe, Warteschlange im Treppenhaus. Wer zu wenig verdient, wird aussortiert. Wer neu in der Stadt ist, nimmt, was bleibt.

    Und was bleibt, ist immer öfter nicht Wohnung, sondern Zimmer, Übergang, Kompromiss. Berlin ist nicht London. Aber die Richtung ist erkennbar: möbliert statt dauerhaft, Zimmer statt Wohnung, Bewerbungsmappe statt Ankommen in der Stadt. Die britische Kommunalka ist keine exotische Abweichung. Sie ist eine Warnung.

    Ein Leben hinter nummerierten Türen

    Wer im HMO wohnt, ist nicht nur Student. Diese Vorstellung ist bequem, aber falsch. Die britische Kommunalka ist längst auch Wohnform für Menschen, die arbeiten: Lagerarbeiter, Pflegerinnen, junge Angestellte mit Abschluss, Frauen nach einer Scheidung, Menschen mit Verträgen und Lebensläufen.

    Das HMO ist die Wohnform jener, die arbeiten, aber aus dem Wohnen herausgepreist wurden. Diese neue britische Arbeiterklasse lebt hinter nummerierten Türen. Sie sieht nicht immer so aus, wie man sich Arbeiter früher vorgestellt hat. Manchmal trägt sie Kopfhörer, Ausweis und Müdigkeit. Sie hat Jobs, Schichten, Bankkarten, Smartphones, manchmal Abschlüsse. Aber sie hat kein Zuhause, das diesen Namen verdient.

    Auch darin liegt eine Lektion für Berlin. Die Wohnungsfrage trifft nicht mehr nur die Armen im alten Sinn. Sie trifft jene, die morgens die Stadt öffnen: Pakete tragen, Kinder betreuen, Kranke pflegen, Büros reinigen, Cafés am Leben halten, Daten sortieren. Sie sind nicht außerhalb der Stadt. Sie sind ihre Infrastruktur. Aber die Stadt behandelt sie zunehmend wie Gäste auf Widerruf.

    Ein Markt, der die Krise organisiert

    Der britische Mietmarkt hat eine eigene Pädagogik. Er bringt Menschen bei, kleiner zu denken. Der Wohnort wird nicht nach Nähe, Bindung oder Zukunft gewählt, sondern nach dem Restbetrag auf dem Konto. Ein Kind, ein Tisch, Besuch, Krankheit, Ruhe, all das gehört zu einem Leben, das Wohnraum braucht. Der Mietmarkt übersetzt es in Kosten.

    Im März 2026 lag die durchschnittliche private Monatsmiete im Vereinigten Königreich bei 1377 Pfund. In London waren es 2280 Pfund. In England wurden für 2023/24 fast eine halbe Million Immobilien dieser Art geschätzt. Das sind Wohnformen eines Marktes, der die Krise nicht löst. Er organisiert sie.
    Eine besonders scharfe Ironie

    Hier liegt die historische Ironie. Großbritannien, das Mutterland des privaten Hauseigentums, produziert eine Wohnform, die an die alte Kommunalka erinnert, also an eine in Russland seit Mitte des 19. Jahrhunderts bestehende Wohnform: gemeinsame Küche, gemeinsames Bad, enge Flure, minimale Privatheit. Doch die Ursache ist eine andere.

    Die britische Kommunalka ist keine Rückkehr des Sozialismus. Sie ist eine bittere Pointe des Marktes. In der alten Kommunalka teilte man die Küche, weil der Staat Privatheit nicht garantieren konnte. Im heutigen HMO teilt man die Küche, weil der Markt sie unbezahlbar gemacht hat. Damals stand am Anfang Mangelverwaltung. Heute steht am Anfang Rendite. Nur der Name ändert sich. Der heutige Markt nennt das nicht Mangel. Er nennt es Angebot.

    Für Berlin ist diese Ironie besonders scharf. Kaum eine Stadt kennt gemeinschaftliche Enge, staatliche Wohnungsversprechen und private Spekulation so gut. Kaum eine Stadt weiß besser, dass Wohnen nie nur Architektur ist. Es ist Ordnung des Alltags. Es ist Macht über Zeit, Nähe, Körper, Schlaf, Zukunft.

    Wenn der Wohnungsmarkt versagt, merkt man das nicht zuerst in Diagrammen. Man merkt es morgens in der Küche. Daran, dass niemand mehr richtig zu Hause ist.

    Deutschland sollte sich nicht zu sicher fühlen. Auch hier wird Wohnraum zur Anlageklasse. Auch hier wird Wohnen befristet, möbliert, flexibilisiert, verteuert. Auch hier bedeutet ein Arbeitsvertrag noch lange keine Wohnung.

    Hinter der Tür beginnt eine andere Müdigkeit

    Am Abend geht das Licht in der Küche wieder aus. Die Teller stehen im Abtropfgestell. Im Flur knarren die Dielen. Hinter jeder Tür beginnt eine andere Müdigkeit. Niemand hat hier den Sozialismus gebaut. Niemand hat die Gemeinschaft gewählt. Niemand nennt es Niederlage. Und doch liegt sie in der Luft.

    Großbritannien hat jahrzehntelang vom eigenen Haus geträumt. Vom Garten. Von der Haustür. Vom kleinen Reich der privaten Sicherheit. Nun lernt ein Teil der arbeitenden Bevölkerung, diesen Traum auf zwölf Quadratmeter zu verkleinern.

    Berlin sollte das nicht als britische Kuriosität verstehen. Sondern als Warnung. Denn die Zukunft der Wohnungsfrage beginnt nicht erst, wenn Menschen auf der Straße schlafen. Sie beginnt früher. Wenn eine Stadt ihren Bewohnern nur noch Zimmer anbietet.

    Piotr Biegasiewicz ist Essayist, Lyriker und Übersetzer. Er studierte Philosophie sowie Rechts- und Wirtschaftswissenschaften an der Uniwersytet Adama Mickiewicza w Poznań und an der The Open University im Vereinigten Königreich. Seine Arbeit bewegt sich zwischen Postmodernismus, politischer Imagination Europas und Übersetzungstheorie.

    #Londres #logement #précarité

  • "Guns of Brixton" : une riposte musicale aux violences policières dans l’Angleterre thatchérienne.
    https://lhistgeobox.blogspot.com/2026/02/guns-of-brixton-une-riposte-musicale-au.html

    "Pour tenter de mieux comprendre et prévenir de nouvelles flambées de violences, une enquête menée par Lord Scarman donne lieu, en novembre 1981, à un rapport circonstancié. L’auteur y pointe du doigt les préjugés raciaux et les stéréotypes partagés par de nombreux policiers. Pour y remédier, l’auteur suggère un nouveau mode de recrutement des officiers avec notamment la nécessité d’en recruter un plus grand nombre parmi les « minorités ethniques ». Pour le juge britannique, il convient également de modifier de fond en comble la formation des jeunes recrues en les sensibilisant en particulier aux problèmes rencontrés par les Antillais en Angleterre. Pour Scarman, à l’opposé des affirmations péremptoires de Maggie Thatcher, la raison profonde des violences trouve son origine dans le chômage, qui frappe particulièrement les jeunes Noirs. Les émeutes sont autant d’explosions de désespoir, de protestations contre des conditions de vie déplorables : habitat délabré, absence de perspectives professionnelles, discriminations... A ces difficultés économiques viennent s’ajouter les persécutions et bavures policières qui constituent autant de détonateurs aux explosions de violences. Sans surprise, le rapport reste lettre morte. Loin de suivre les conseils de bon sens du juge, la cheffe du gouvernement privilégie au contraire le renforcement du domaine de la « loi et de l’ordre ». Au cours de son premier mandat (1979-1983), les forces de police bénéficient ainsi d’une modernisation de leur équipement et d’une augmentation substantielle (+33%) de leurs crédits de fonctionnement. Plutôt que d’encadrer de manière rigoureuse les actions des forces de l’ordre, le Police and Criminal Evidence Act de 1984 accorde un blanc seing aux policiers pour interpeller, fouiller ou encore perquisitionner.

    Cette stratégie répressive à courte vue sera poursuivie. Ainsi, la politique dite de l’"environnement hostile" mise en place en 2012 par Theresa May, alors ministre de l’intérieur, vise à rendre la vie des migrants aussi difficile que possible. En 2025, sous la pression de l’extrême droite de Nigel Farage, le gouvernement travailliste de Keir Starmer se lance dans une surenchère anti-immigrationniste. Problème : en allant sur ce terrain, on ne fait pas reculer les idées xénophobes, on contribue au contraire à valider les positions de l’extrême-droite dans l’opinion. "

  • La désindustrialisation (presque) silencieuse ...

    via https://diasp.eu/p/17859398

    https://histoireetsociete.com/la-desindustrialisation-presque-silencieuse-compte-rendu-du-rasse

    ..., compte rendu du rassemblement de la CGT devant la verrerie de Vayres (et le discours de Sophie Binet) par Franck Marsal

    L’usine verrière de Vayres (Gironde) a été construite après les 30 glorieuses, pour répondre aux besoins locaux de la région vinicole la plus importante de France. En 2023, un investissement a permis la rénovation d’un four permettant au site de baisser de 20% sa consommation énergétique.

    Près de 75 % de la production est livrée aux clients dans un rayon de 100 km aux alentours de l’usine, ce qui permet d’optimiser l’empreinte carbone en termes de transport et de se trouver au cœur des besoins.

    La verrerie a été créée dans les années 1970 par le groupe français BSN et rachetée au milieu des années 2000 par le groupe états-unien Owens (...)

    • [...]

      Les verriers de Gironde n’ont pas besoin de choses extraordinaires. Ils réclament 20 millions d’euros (en plus des 15 millions d’aide publique que perçoit déjà chaque année le groupe O-I) qui permettraient de moderniser et de rouvrir le four fermé au lieu de le démanteler et de produire du verre blanc, très demandé par le marché. Ils ont surtout besoin de se débarrasser des actionnaires prédateurs et des directions de groupe internationales qui leurs sont acquises, et pour lesquelles, une usine n’est qu’un pion dans un vaste mercato financier.Mais le combat est inégal. Les fonds d’investissements états-uniens sont organisés internationalement. Ils ont table ouverte à l’Elysée, à Matignon, à la Commission Européenne et disposent d’une force de frappe financière considérable. Ils savent mener leur action sur du long terme même s’ils priorisent le profit à court terme. Ils imposent les agendas législatifs dans de nombreux pays pour obtenir le cadre d’action qui leur est nécessaire. Le débat sur le budget de l’état et sur la question de la dette doit être pris à ce niveau. Il existe un grand nombre de mesures possibles qui permettraient de réduire le déficit et la dette en accroissant les moyens de l’état et de la sécurité sociale, pour préserver le potentiel productif et créatif de la France. Mais toutes ses mesures se heurteront à ce bloc de fer du capital international. C’était déjà le cas de la Grèce. Lorsque Tsipras et Varoufakis faisait face à la Troïka, ils remplissaient des pages et des pages de mesures alternatives capables de mieux réduire la dette que le plan d’ajustement qui a été finalement imposé. Ils ne comprenaient pas d’être traités comme des enfants alors qu’ils étaient persuadés de l’intelligence de ce qu’ils proposaient. Le capital international a brisé l’intelligence toute petite-bourgeoise de Tsipras en menaçant de retirer les euros des distributeurs de billets grecs.

      [...]

      oAnth / Isarathener :

      Les marchés financiers internationaux, principalement d’origine anglo-saxonne, se comportent comme des métastases cancéreuses néocoloniales vis-à-vis des industries européennes et de la main-d’œuvre hautement qualifiée : ils les dépouillent de leurs capacités, les détournent vers leur sphère d’intérêt (start-ups), et les détruisent ou les pillent non seulement pour réaliser des profits, mais aussi pour des objectifs fondamentalement coordonnés avec les intérêts géopolitiques entre les deux centres financiers mondiaux : #New_York et #Londres .

      #déindustrialisation #marchés_financiers #Europe #Start-ups #pillage


  • Allemagne : Veut-on sérieusement donner une base légale au rapport entre les personnes âgées et les générations qui suivent ?

    –---------------------

    Soll hier ernsthaft das Verhältnis älterer Bevölkerungsanteile zu den nachrückenden Generationen eine gesetzliche Grundlage erhalten ?

    via https://diasp.eu/p/17852773

    Anlass (Hörempfehlung!): Deutschlandfunk- Interview der Woche - Bildungssoziologe: Müssen Rentner ins Bildungssystem einbeziehen

    https://www.deutschlandfunk.de/interview-prof-el-mafaalani-aladin-bildungssoziologe-tu-dortmund-100

    Kommentar: oAnth - IsarAthener:

    Soll hier ernsthaft das Verhältnis älterer Bevölkerungsanteile zu den nachrückenden Generationen eine gesetzliche Grundlage erhalten ? Bildung, Generationen, Infrastruktur, Pädagogik, Kriegswirtschaft

    Gut zwei Generationen seit den 1970-er-Jahren sind bereits ins Land gegangen, ehe man in Deutschland und andernorts in der sog. zivilisierten Welt, zu Erkenntnissen gelangt, die vorgeben, das Verhältnis der älteren Bevölkerungsanteile zu den nachrückenden Generationen in Angriff nehmen zu wollen.

    Die Frage, der man sich für lange Zeit, wie gesagt, nicht nur in den DACH-Ländern, offensichtlich nicht zu stellen wagte, lautet dahingehend, wieso seit der 2. Hälfte der 1960-er-Jahre, als eine Ära anbrach, zu der fast ausschließlich beide Elternteile in Vollzeitbeschäftigungsverhältnissen eingebunden waren, niemand in Politik, Wirtschaft und Akademia - zumindest (...)

    _

    • (niemand in Politik, Wirtschaft und Akademia - zumindest) niemand laut vernehmbar - auf den Gedanken kommen wollte, dass dies (die Vollzeitbeschäftigung beider Elternteile) langfristig unabsehbare Nachteil im Verhältnis der Generationen untereinander, der Geburtenzahlen, der Weitergabe von Lebenserfahrung und in Bildungsfragen nach sich ziehen würde. Der Feminismus hat in dieser Hinsicht - enorm destruktiv - gewütet und ohne Rücksicht auf Verluste alles getan, damit dieser sich längst abzeichnende Missstand nicht auf den sozialen und pädagogischen Agenden zur Diskussion eingebracht werden konnte.

      Nunmehr die vorgeschlagene Lösung darin zu suchen, die Arbeitskraft der Rentner nachträglich rechtlch in Anspruch nehmen zu wollen, zeigt, dass man offensichtlch aufgrund der durch die amerikanischerseits (Zerstörung der günstigen Energiezufuhr aus Russland, IRA, Strafzölle) ausgelöste Deindustrialisierung Europas und die damit einhergehende Finanzknappheit der Haushalte, zzgl. einer wohlstandvernichtenden NATO-hegemonialen Kriegstreiberei, nicht davor zurückzuschrecken vorgibt zu Zwangsmitteln dort zu greifen, wo sich doch längst in Zeiten, in denen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weit reformfreundlicher gezeigt hätten, durch adäquat geplante arbeitszeitliche und infrastrukturelle Rahmenverhältnissen, auf familiärer, ehrenamtlicher, nachbarschaftlicher und kommunaler Basis für alle Betroffenen langfristig gewinnbringend eine Lösung hätte finden lassen.

      Wer vorgibt, er strebe hierdurch an, soziale Ungleichheiten im Bildungsfragen abzufangen und steigende Geburtenzahlen zu begünstigen, fürchtet unter Umständen eine öffentliche Diskussion darüber, dass a) Kinder Zeit, Aufmerksamkeit und Zuwendung benötigen, die nicht von oben herab ohne viel Federlesens an andere delegiert werden, b) bereits unzählige (qualifizierte) Rentner sich ohnehin in ehrenamtlichen Beschäftigungen engagieren, und c), dass man sich staatlicherseits beeile, einem öffentlich aufkeimendem Argwohn, hier werde eine kriegswirtschaftliche Maßnahme unter Einbezug älterer Bevölkerungsgruppen in die Wege geleitet, möglichst geräuschlos einen Riegel vorzuschieben.

    • oAnth :

      Pour illustrer clairement la pertinence actuelle : en #Allemagne, on discute entre autres d’une prolongation de la durée hebdomadaire du travail à 45 heures et d’un relèvement de l’âge de la #retraite à 70 ans. Cela devrait surprendre quand on sait que le marché du travail est en constante faiblesse depuis 2023. Quelle est la plausibilité économique et sociopolitique qui justifie ces mesures ? Une faible #natalité, c’est-à-dire des cotisations d’assurance #vieillesse exorbitantes, des dépenses colossales pour le réarmement afin d’être prêt pour le conflit inévitable, comme on nous le dit, avec la #Russie, des coûts énergétiques exorbitants dont nous savons trop bien à qui nous les devons ? En tant que victimes, nous avons l’embarras du choix quant à la justification à laquelle nous pouvons croire, un défi d’autant plus difficile à relever lorsque l’on apprend de la bouche même de membres du gouvernement à Berlin que le démantèlement définitif de l’État social est imminent et que la société est préparée à devoir vivre avec un nouvel ordre économique et social.

      Chacun devra se confronter à cette question taboue dans notre société de savoir si toutes les raisons évoquées ici ne sont que des manœuvres de diversion rhétoriques habilement présentées, destinées à être diffusées parmi des contemporains peu conscients afin qu’ils se laissent absorber sans résistance par un monstre capitaliste numérique contrôlé depuis #New_York et #Londres, ou si ces circonstances, certes extrêmement pesantes sur le plan économique pour la société, ne représenteraient rien qu’ un défi sérieux pour l’État social si des #réformes appropriées étaient mises en œuvre – pour lesquelles il existe de nombreuses propositions – si, oui si, on le voulait vraiment, ce qui, il faut l’admettre en toute honnêteté, équivaudrait à une provocation sociopolitique et économique au sein des sociétés occidentales hégémoniques uniformisées.

      De ce point de vue, la perspective présentée dans cette interview pour une participation sociale intégratrice des personnes âgées serait tout à fait positive s’il n’y avait pas le cadre géopolitique hégémonique actuel, tel qu’il est défendu de manière offensive par le gouvernement fédéral à #Berlin et ailleurs en #Europe, dans lequel ces déclarations tout à fait compréhensibles se transforment en une camisole de force qui, comme indiqué ci-dessus, présente des traits néo-féodaux propres à une économie de guerre.

  • 95 - The Urban Crisis at Night: Engaging the Polycrisis after Dark
    https://urbanpolitical.podigee.io/95-the-urban-crisis-at-night-engaging-the-polycrisis-after-da

    To what extent does the current polycrisis intensify in urban settings during nighttime hours? Night lives are already characterized by precarity, urban inequalities, deeply seeded health and wellbeing concerns and a life ’in the shadows’. In this Polycrisis series episode, Michele Acuto, Andreina Seijas and Alessio Kolioulis take us on a “walking roundtable”, recorded on the road after dark in London. The speakers discuss how nighttime perspectives shape how we encounter the urban polycrisis. They reflect on how night studies, and practice, prompt embedded thinking on the intersections of urban health, climate, economics and conflict with the experiences of dwelling, living and working in the city after dark. Crisis talk is being challenged through night talk, while the everyday (...)

    #polycrisis,dark,night,walking,workers
    https://audio.podigee-cdn.net/2062646-m-a06a19998541f007104c83dd26c6af38.m4a?source=feed

  • Droits de douane : les Etats-Unis et l’Union européenne ont « conclu un accord » commercial, annoncent Donald Trump et Ursula von der Leyen
    https://www.franceinfo.fr/monde/usa/droits-de-douane/droits-de-douane-les-etats-unis-et-l-union-europeenne-ont-conclu-un-accor

    Le président américain a par ailleurs affirmé que l’UE allait « accepter d’acheter aux Etats-Unis pour 750 milliards de dollars d’énergie. Ils vont accepter d’investir aux Etats-Unis 600 milliards de dollars de plus que ce qu’ils investissent déjà. »

  • Tout le monde déteste Elon
    https://carfree.fr/index.php/2025/04/24/tout-le-monde-deteste-elon

    Les militants de Everyone Hates Elon (« Tout le monde déteste Elon ») ont sauvé une #tesla de la casse et ont invité les Britanniques à venir la détruire. L’action a permis Lire la suite...

    #Destruction_de_la_planète #Fin_de_l'automobile #action_directe #activisme #angleterre #destruction #elon_musk #londres #vidéo

  • À #Londres, la promotion météorologique du métro
    https://metropolitiques.eu/A-Londres-la-promotion-meteorologique-du-metro.html

    Comment faire la promotion du #métro ? À partir d’affiches issues d’une exposition dédiée aux 150 ans du métro londonien (2013), les auteurs montrent que son rôle de « refuge » face aux aléas du ciel était mis en exergue, composant un imaginaire météorologique du métro. Transport public souterrain apparu au XIXe siècle, le métro est une réalité quotidienne pour des millions de voyageurs. À Londres, c’est à partir de 1863 que le premier métro du monde, « the Metropolitan Railway », permit de se déplacer sous #Commentaires

    / #transports_publics, métro, Londres, #pollution, #climat, #transports_collectifs, #représentation, publicité, #Royaume-Uni, #histoire, (...)

    #publicité #mobilité
    https://metropolitiques.eu/IMG/pdf/met_metzger-tabeaud.pdf

  • Banksy et la #civilisation automobile
    https://carfree.fr/index.php/2024/11/27/banksy-et-la-civilisation-automobile

    Banksy est un artiste d’art urbain qui travaille sous pseudonyme. Son véritable nom et son identité exacte sont inconnus et font toujours l’objet de spéculations. Apparemment britannique originaire de Bristol Lire la suite...

    #Fin_de_l'automobile #Fin_du_pétrole #Réchauffement_climatique #2000 #angleterre #art #climat #critique #humour #londres #pétrole #pollution

  • Expériences #trans à #Paris, #Rennes et #Londres : regards sur les espaces publics
    https://metropolitiques.eu/Experiences-trans-a-Paris-Rennes-et-Londres-regards-sur-les-espaces-

    En ville, les espaces publics enferment-ils ? Dans le cadre du partenariat entre Métropolitiques et le Prix de thèse sur la ville, Sylvanie Godillon et Michel Joubert présentent le travail de Milan Bonté, Prix Spécial 2023, qui analyse la façon dont les espaces publics alimentent la marginalisation des personnes trans en multipliant les accès et usages différenciés en fonction du genre. Dans l’espace public, les personnes ayant vécu ou vivant une transition de genre sont assignées à se comporter « #Commentaires

    / #espace_public, trans, Rennes, Paris, Londres, #géographie

    https://metropolitiques.eu/IMG/pdf/met_joubert-godillon.pdf

  • Le #Royaume-Uni plonge dans une #pauvreté historique

    Les écarts entre riches et pauvres retrouvent des niveaux proches de l’ère victorienne, avant l’État providence. Les #bas_salaires en sont la cause.

    Au cours des quinze dernières années, les inégalités se sont accrues de manière spectaculaire au sein de la société britannique. Au point que « le Royaume-Uni risque de retomber dans les « deux nations » de l’ère victorienne, marquée par un fossé grandissant entre la société dominante et une classe inférieure déprimée et frappée par la pauvreté, alerte un rapport sur la pauvreté, publié le 11 décembre.

    Le coefficient de Gini des #revenus, après impôts et prestations sociales, dans le pays – un indicateur qui permet de rendre compte de leur niveau d’inégalité – était le plus élevé d’Europe occidentale en 2022, avec 0,35 point. À titre de comparaison il ressort à 0,31 en Suisse, 0,29 en France et 0,28 en Allemagne.

    Le pays n’a jamais été aussi inégalitaire

    Le Royaume-Uni du premier ministre Rishi Sunak n’est néanmoins plus celui d’Oliver Twist, l’orphelin pauvre du livre de Charles Dickens, publié en 1838. « Évidemment, les conditions de vie sont meilleures pour l’individu moyen qu’au milieu du XIXe siècle », tempère David Gordon, professeur de justice sociale à l’Université de Bristol et directeur du Bristol Poverty Institute. La capitale anglaise, cadre de ce roman, n’en continue pas moins de concentrer ces maux. La City of London, centre de la finance nationale, était alors mitoyenne de plusieurs des arrondissements les plus pauvres d’Angleterre qui le demeurent aujourd’hui encore.

    « En termes d’écart de richesse entre les plus riches et les plus pauvres, nous avons reculé de vingt-cinq ans à la fin des dix-huit années de thatchérisme », indique le professeur. « L’écart se rapproche du niveau enregistré avant la mise en place de l’État providence au Royaume-Uni, tout au long de la première partie du XXe siècle, qui avait permis une réduction considérable de la pauvreté », poursuit ce dernier.

    Une constante apparaît dans les différents rapports publiés sur le sujet au cours des derniers mois : les deux plus forts mouvements d’accroissement des inégalités de l’époque contemporaine ont eu lieu lors de longues périodes de gouvernement conservateur. Ainsi à partir de l’arrivée au pouvoir de Margaret Thatcher, en 1979, qui « a cassé le consensus de l’après-guerre en mettant en place des politiques néolibérales qui ont augmenté les ressources de la moitié supérieure de la société aux dépens de celles des plus modestes », explique le spécialiste. Puis avec les mesures d’austérité budgétaire déployées en 2010 par David Cameron – qui ont notamment touché les personnes handicapées et les enfants – poursuivies par ses successeurs Theresa May de 2016 à 2019 puis Rishi Sunak depuis 2022.
    Insécurité professionnelle

    Cette évolution amène son lot de « problèmes déjà visibles pendant les époques victorienne et édouardienne (ndlr : 1837 à 1914), poursuit David Gordon – des niveaux de criminalité et de maladie élevés, une société moins cohésive. »

    Le Centre for Social Justice les traite dans le détail dans son rapport et place l’accent sur le monde du travail, central dans l’accroissement de la pauvreté. Depuis 2000, 20 à 25% des travailleurs disent ainsi ressentir une insécurité professionnelle à la suite du développement de l’auto-entrepreneuriat et des contrats « zéro heure » – qui n’assurent aucune heure de travail hebdomadaire et donc aucun revenu. Mais aussi en raison de la détérioration des conditions de travail ainsi que du remplacement de nombreux emplois industriels « qualifiés, sûrs et souvent bien rémunérés » par des postes dans les services, non qualifiés et moins bien payés.

    Des #salaires insuffisants

    En septembre 2023, « 38% des bénéficiaires d’aides sociales avaient un emploi, ce qui signifie que leurs #revenus ne sont pas suffisants [pour vivre] sans le soutien du système d’#aide_sociale », confirme le rapport.

    David Gordon rappelle que « c’était déjà le cas lors de la première véritable enquête sur la pauvreté réalisée dans les années 1880 par Charles Boothe : la pauvreté est largement due à des revenus bas ». Le directeur du Bristol Poverty Institute rappelle que, à l’époque déjà, les politiciens ne voulaient pas croire à ses découvertes, certains que le comportement des plus pauvres – en l’occurrence l’alcoolisme ou la dépendance à la drogue – était la cause principale de leurs difficultés.

    https://www.tdg.ch/explosion-des-inegalites-a-londres-le-royaume-uni-plonge-dans-une-pauvrete-histo
    #inégalités #Londres #UK #Angleterre #statistiques #chiffres

  • « #Rudolf_Rocker » - Années d’exil : Au service des tailleurs
    https://www.partage-noir.fr/rudolf-rocker-annees-d-exil-au-service-des-tailleurs

    On n’exagère pas quand on dit qu’avant la Première Guerre mon­diale, c’était #Londres le centre euro­péen du mouvement ouvrier interna­tional. Toutes les nationalités d’Europe se rencontraient : des réfu­giés venant d’Italie, d’Allemagne, de France, de Russie, de Pologne et d’Espagne, mais aussi des ouvriers scandinaves, hollandais, belges. Depuis les années 1830, il y avait une tradition de clubs politiques des émi­grés, dont un des premiers fut la Société démocratique française (aussi (...) #Itinéraire_-_Une_vie,_une_pensée n°4 : « Rudolf Rocker »

    / Rudolf Rocker, Itinéraire - Une vie, une pensée, Londres

    #Itinéraire_-_Une_vie,une_pensée_n°4:« _Rudolf_Rocker »
    https://www.partage-noir.fr/IMG/pdf/itineraire_rocker2-2.pdf

  • Au Royaume-Uni, plus de mille policiers londoniens ont été sanctionnés après une série de scandales
    https://www.lemonde.fr/international/article/2023/09/19/au-royaume-uni-plus-de-1-000-policiers-londoniens-sanctionnes-apres-une-seri

    Par ailleurs, 275 agents sont en attente d’une audience pour faute grave, dont une proportion importante concerne des accusations de violence contre des femmes.

    Un millier de policiers londoniens ont été suspendus ou réaffectés en un an, a annoncé mardi 19 septembre Scotland Yard, qui a lancé une vaste opération de nettoyage dans ses rangs après une série de scandales.
    « Il faudra un an, deux ans ou plus pour éliminer les [policiers] corrompus », a prévenu Stuart Cundy, un haut gradé de la Metropolitan Police (la #police de #Londres). Au total, 201 agents ont été suspendus depuis un an, et environ 860 ont été réaffectés, a précisé la « Met ».
    « Si l’on additionne ces deux chiffres, on obtient plus de 1 000 policiers, soit presque la taille d’une petite force de police dans d’autres endroits du pays. Il s’agit d’un nombre important », a reconnu Stuart Cundy.
    La « Met », qui compte 34 000 membres, fait face à une grave crise de confiance depuis la révélation de crimes commis par des #policiers.

  • Truman City
    http://carfree.fr/index.php/2023/08/31/truman-city

    Friedrich Engels écrivait en 1845 qu’une #ville comme #londres est une chose étrange. La centralisation colossale, « cet entassement de deux millions et demi d’êtres humains en un seul point », a Lire la suite...

    #Destruction_de_la_planète #Etalement_urbain #Fin_de_l'automobile #capitalisme #critique #densité #histoire #nature #politique #stockholm #urbanisme #ville_compacte

  • Une panne informatique géante oblige Toyota à mettre à l’arrêt la quasi-totalité de ses usines japonaises latribune.fr -

    Une panne informatique géante paralyse depuis ce mardi matin la production de 12 des 14 usines du groupe Toyota au Japon. A ce stage, le numéro un mondial de l’automobile ne soupçonne pas une cyberattaque. _


    Au Japon, Toyota est à l’arrêt, ou presque. « Douze usines automobiles (sur 14 NDLR), concernant 25 lignes de production, sont dans l’incapacité de commander des pièces à cause d’une défaillance système » a déclaré à l’AFP une porte-parole du constructeur. « Pour l’instant, nous ne pensons pas qu’il s’agisse d’une cyberattaque ». Cette panne concerne seulement les usines japonaises du groupe et non ses nombreux sites de production à l’étranger, a aussi précisé ultérieurement Toyota.

    Conséquence, l’action du groupe, qui avait démarré en hausse mardi à la Bourse de Tokyo, est tombée dans le rouge après ces informations. Le titre a clôturé la séance en baisse de 0,2% tandis que l’indice Nikkei a gagné 0,18%.

    Une production mondiale qui a fortement accéléré
    L’an dernier, Toyota avait déjà été obligé de suspendre toute sa production au Japon pendant une journée en raison d’une cyberattaque ayant touché l’un de ses fournisseurs, Kojima Industries.
    . . . . . . .

    #toyota #juste_à_temps #sécurité #internet #sécurité_informatique

    Source : https://www.latribune.fr/entreprises-finance/industrie/automobile/une-panne-informatique-geante-oblige-toyota-a-mettre-a-l-arret-la-quasi-to

    • Panne géante au Royaume-Uni : des vols annulés par milliers et une addition qui s’annonce salée afp - La Tribune

      La panne géante de contrôle aérien touche le Royaume-Uni, et perturbe le retour de milliers de voyageurs après un long week-end férié. Cet incident devrait coûter des dizaines de millions de livres aux compagnies aériennes. En cause, « une donnée inhabituelle » introduite dans le système qui l’aurait fait planter entraînant de multiples retards et annulations de vols.

      C’est la plus importante panne qu’a connue le ciel britannique depuis près d’une décennie, selon ministre des Transports. Ce lundi, une panne du système de contrôle aérien britannique a forcé les agents aériens à rentrer manuellement les plans de vols, entraînant de très nombreux retards et des annulations en chaîne.

      Plus de 1.500 vols au départ ou à l’arrivée du Royaume-Uni, soit plus du quart du total, ont dû être annulés lundi et encore 345 mardi, selon la compagnie spécialisée Cirium. Des dizaines de milliers, voire jusqu’à plusieurs centaines de milliers de personnes, pourraient avoir ainsi vu leur vol annulé. La compagnie britannique Easyjet a annoncé mercredi affréter d’ici la fin de la semaine cinq vols pour faire rentrer au Royaume-Uni des touristes encore bloqués en Espagne, au Portugal, en Tunisie ou en Grèce, précisant que ses opérations sont désormais revenues à la normale.

      La NATS, autorité britannique du contrôle aérien, admettait mardi auprès de l’AFP que plusieurs jours seraient nécessaires pour revenir à la normale et ramener tous les voyageurs chez eux.
      Une « donnée inhabituelle »
      La panne a été causée par « une donnée inhabituelle » introduite dans le système, a indiqué mercredi le directeur général de la NATS Martin Rolfe.
      . . . . .
      100 millions de livres
      Les conséquences vont aussi, et surtout, être financières pour les compagnies aériennes.

      « Nous aurons près de 100 millions de livres (116 millions d’euros) de coûts supplémentaires auxquels les compagnies aériennes auront été confrontées », a assuré ce mercredi à la BBC Willie Walsh.
      . . . . . .
      #aéroport #Londres #panne

      Source : https://www.latribune.fr/economie/international/panne-geante-au-royaume-uni-des-vols-annules-par-milliers-et-une-addition-

    • Île-de-France : les hôpitaux de l’AP-HP victimes d’une panne géante Le Figaro
      Cela devient une pandémie

      Une panne technique a touché le logiciel Orbis et le site internet des 38 établissements parisiens, ce mercredi.

      Si l’incident a été résolu en milieu d’après-midi, il a paralysé bon nombre de services des hôpitaux de Paris. Selon les informations de BFMTV, les 38 établissements de l’AP-HP ont subi une panne géante ce mercredi. Plus précisément, l’utilisation d’Orbis, le logiciel permettant l’identification des patients et la prescription des médicaments n’était plus possible. Idem pour le site de l’AP-HP.


      Le personnel n’avait également plus accès à internet et à la messagerie interne. Le logiciel utilisé par le Samu était, quant à lui, disponible. Après la résolution de la panne technique, le réseau est redevenu opérationnel en milieu d’après-midi et les différentes applications ont pu redémarrer.

      Source : https://www.lefigaro.fr/conjoncture/ile-de-france-les-hopitaux-de-l-ap-hp-victimes-d-une-panne-geante-20230830

  • L’évaporation du #trafic automobile
    http://carfree.fr/index.php/2023/06/28/levaporation-du-trafic-automobile

    C’est arrivé à certains d’entre nous. Vous vouliez créer une rue sans voiture, mais on vous a opposé des prévisions convaincantes d’augmentation du trafic dans les rues avoisinantes. Bien que Lire la suite...

    #Fin_de_l'automobile #Fin_des_autoroutes #allemagne #angleterre #autoroutes #congestion #Europe #histoire #italie #japon #londres #lyon #new-york #routes #Suisse #usa

  • La génération du #trafic automobile
    http://carfree.fr/index.php/2023/06/26/la-generation-du-trafic-automobile

    Réduire le trafic. C’est la raison la plus souvent invoquée pour justifier la construction d’une nouvelle route ou d’un contournement, ou l’ajout d’une voie. C’est un argument qu’il est souvent Lire la suite...

    #Etalement_urbain #Fin_de_l'automobile #Fin_des_autoroutes #angleterre #autoroutes #congestion #france #histoire #londres #lyon #routes #usa

  • Une étude révèle que les automobilistes enfreignent la #loi pour gagner du temps, tandis que les #cyclistes l’enfreignent pour sauver des vies
    http://carfree.fr/index.php/2023/03/13/une-etude-revele-que-les-automobilistes-enfreignent-la-loi-pour-gagner-du-te

    Les chercheurs ont constaté que presque tous les usagers de la route enfreignent la loi, mais que les raisons de ces infractions diffèrent d’un mode à l’autre. Les automobilistes enfreignent Lire la suite...

    #Alternatives_à_la_voiture #Insécurité_routière #Vélo #londres #recherche #relations_cyclistes-automobilistes #sécurité_routière #vitesse

  • La ville de Londres va offrir des repas gratuits à tous les élèves d’école primaire RTBF - Renaud Verstraete

    Le maire travailliste de Londres, Sadiq Khan, a annoncé lundi sur la BBC un plan d’urgence de 130 millions de livres sterling (146,31 millions d’euros, NDLR) afin d’offrir à tous les élèves du primaire des repas gratuits à l’école pendant un an durant l’année scolaire 2023-2024. Il espère ainsi soutenir les familles londoniennes qui souffrent de la crise financière.


    Dès septembre, quelque 270.000 élèves des écoles primaires de Londres bénéficieront d’un repas quotidien et gratuit. Cette mesure permettra aux familles londoniennes d’économiser environ 440 livres sterling par enfant et par an. Actuellement, les repas scolaires gratuits ne sont réservés qu’aux enfants dont les parents gagnent moins de 7400 livres sterling (8329,20 euros) par an après impôts. Cette limite supérieure laisse sur le carreau quelque 800.000 enfants anglais vivant dans la pauvreté, selon l’association caritative Food Foundation.

    « En raison de la crise économique, les familles et les enfants de notre ville ont désespérément besoin d’un soutien supplémentaire », a déclaré le maire de Londres. « J’ai régulièrement encouragé le gouvernement à proposer des repas scolaires gratuits, mais il n’a tout simplement rien fait ».

    « Une bouée de sauvetage »
    Ces repas gratuits sont comme « une bouée de sauvetage » , considère Sadiq Khan, qui a également pu en bénéficier lorsqu’il était enfant. « Mes frères et sœurs et moi dépendions de ces coups de pouce pour manger à l’école et mes parents comptaient sur cela pour donner un peu de répit à notre famille sur le plan financier » , a ajouté le maire de Londres. Anna Taylor, directrice de la Food Foundation, appelle le gouvernement britannique à suivre l’exemple de M.Khan. « C’est un pas en avant monumental pour garantir l’alimentation, le bien-être et l’apprentissage des enfants de toute la capitale » , a-t-elle commenté.

    Source : https://www.rtbf.be/article/la-ville-de-londres-va-offrir-des-repas-gratuits-a-tous-les-eleves-decole-prima
    #Londres #Pauvreté #repas #enfants #Sadiq_Khan #école #cantine

  • Delhi Outram Estate, Islington

    Just north of London Kings X lies the “#Delhi_Outram_Estate” in #Islington, a council estate built in the late 1970s which appears to commemorate the Indian Rebellion of 1857 (& its brutal suppression by the British) with streets named after those associated with its key events.

    Some of the streets predate the estate itself, presumably having been named soon after the suppression of the Mutiny and the establishment of the Raj proper. Delhi Street was named after the Mughal capital of India, whose fall to the British was a significant event, in 1871.

    Similarly Outram Place would seem to run along the erstwhile Outram St, recorded in the 1861 Census, and named after “General Sir James Outram, who along with Havelock, relieved Lucknow”

    Sir Henry Havelock, who died of dysentery a few days after the Siege of Lucknow ended, also got a street named after him pretty much contemporaneously. Havelock St seems to have been laid out between 1856-9.

    But some of the names of streets in the estate seem to date from the redevelopment of this area into the present council estate, in the late 1970s. Vibart Walk, named in 1980, May be named after Edward Vibart, who was an EIC army officer who chronicled the events of 1857…

    … or his father, Major Edward Vibart, who was executed on June 27, 1857 by the rebels after being captured in Kanpur. Who knows? But Islington Council did name this “walk” after this “hero” of 1857 as late as 1980.

    And then we have Brydon Walk, named after William Brydon, an EIC Army Surgeon who was one of the few of 4,500 men & 12,000 accompanying civilians to survive the “long retreat” from Kabul to Jalalabad in 1842 & survived the siege of the Lucknow Residency (a survivor, this one!)

    Then, we have Campbell Walk, named in 1980 after Sir Colin Campbell, Baron Clyde, who was commander of the British forces in India during the Rebellion. He “never married or fathered any children”…. Hmm.

    Finally, there’s Lawrence Place, named after Sir Henry Lawrence, who died during the siege of Lucknow. Also named in 1980. Incidentally, his son was created 1st Baronet Lawrence of Lucknow, in 1868. The Baronetcy survives; their apparent is one Christopher Cosmo Lawrence, a visual effects supervisor who won an Oscar for his work on Gravity in 2013 & has been nominated thrice since. Anyway, thought Islington Council naming streets after colonial celebrities as late as 1980 was … fascinating.

    All the information on street names and dates comes from the wonderful “Streets With a Story: The Book of Islington” by Eric A Willats, which I found online.

    https://twitter.com/sd268/status/1597333942361018368
    #Londres #UK #Angleterre #toponymie #toponymie_politique #colonialisme #colonisation #Inde

    ping @cede