• Wohnen im Wahlcheck : So wenig Neubau wie seit zehn Jahren nicht – und trotzdem mehr Sozialwohnungen als versprochen | Tagesspiegel
    https://interaktiv.tagesspiegel.de/lab/berlin-wahl-2026-wahlcheck-in-daten-wohnen-mieten-bauen


    À Berlin les loyers pour appartements disponibles ont ptèsque doublé en dix ans et se rapprochent du niveau parisien.

    Berliner Angebotsmieten stagnierten 2025
    Mietpreisindex für die fünf größten deutschen Städte seit 2015 (nettokalt, 2015 = 100)

    Le prix mioen par mètre carré tourne actuellement autour des € 17,00 sans charges ni chauffage. On doit alors compter avec un loyer « chaud » de plus de € 1000,00 pour un appartement de 50 mètres carrés. À Berlin c’est un petit deux pièces non adapté à une vie de famille avec enfants. Il ext actuelkement coutume de louer des pièces de 15 mètre carrés dans des appartements pour un loyer entre 600 et 800 Euros.

    #Berlin #logement #loyers #crise

  • Miete in Berlin : Das kosten Wohnungen jetzt in allen 97 Ortsteilen
    https://www.berliner-zeitung.de/article/miete-berlin-kosten-wohnungen-97-ortsteilen-10157015

    Quand à Berlin on n’est pas membre d’une association de logement ( Wohnungsbaugenossenschaft ) donc propriétaire d’une part de l’organisme en possession de l’immeuble qu’on habite, on paye trois fois plus cher. Ceci signifie un prix moyen du mètre carré de presque quinze Euros par mois chauffage et charges en plus. La capitale allemande est en train de devenir inhabitable pour le peuple et de se transformer en aire de prédateurs et leurs serviteurs à l’image de Londres et Paris.

    Le sujet principal de la campagne électorale municipale est alors l’augmentation continue les loyers, mais ce n’est qu’on tohu-bohu des bandes de traîtres du peuple, les « partis politiques » connus pour leurs fausses promesses. L’extrême droite s’en réjouit car elle profite de l’abandon de l’état de providence et des mensonges des autres politiciens. Elle propose de suivre l’exemple nazi en se débarrassant des étrangers (des juifs à l’époque) et de mettre les appartements vidés à disposition des bons allemands. Problème : c’est un mensonge aussi. Ils ne feront rien sauf enfoncer davantage dans le misère leur électorat populaire.


    Suivant le graphique la solution pour les moins fortunés et un déménagement à Duisburg. C’est un endroit romantique mais seulement pour les vieux qui connaissent encore le commissaire Schimanski (Götz George).
    https://de.wikipedia.org/wiki/Tatort:_Duisburg-Ruhrort

    2.7.2026 von Oliver Weinlein - Neue Zahlen zeigen, was Wohnen in Berlins Ortsteilen kostet: Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Kiez liegen über 500 Euro im Monat.

    Wer in Berlin umzieht, zahlt drauf. 14,39 Euro pro Quadratmeter kostet eine Bestandswohnung bei Neuvermietung im Schnitt – nur in München, Frankfurt am Main und Stuttgart ist es teurer. Das geht aus dem aktuellen Mietkompass des Immobilienportals Immowelt hervor, der die Angebotsmieten in 97 Berliner Ortsteilen einzeln ausweist.

    https://www.immowelt.de/ueberuns/presse/pressemitteilungenkontakt/immoweltde/2026/mieten-steigen-seit-3-jahren-viermal-so-schnell-wie-realloehne-grossstaedte

    Die Auswertung basiert auf einer Beispielwohnung: 75 Quadratmeter, drei Zimmer, erster Stock, Baujahr in den Neunzigern. Und sie zeigt, wie brutal die Adresse über den Kontostand entscheidet.
    Märkisches Viertel günstig, Wilmersdorf an der Spitze

    Am unteren Ende der Liste steht das Märkische Viertel mit 10,51 Euro pro Quadratmeter. Es folgen Waidmannslust (10,84 Euro), Buchholz (11,02 Euro), Haselhorst (11,55 Euro), Hellersdorf (11,74 Euro) und Spandau (11,83 Euro). Nur diese sechs Ortsteile bleiben unter der Marke von zwölf Euro.

    Am anderen Ende thront Wilmersdorf mit 17,42 Euro. Dahinter liegen Grunewald und Wilhelmstadt (je 17,06 Euro), Tiergarten (16,71 Euro) und Halensee (16,68 Euro).

    Für die 75-Quadratmeter-Wohnung bedeutet das: Zwischen dem Märkischen Viertel und Wilmersdorf liegen rechnerisch 518 Euro Kaltmiete – jeden Monat.
    Gropiusstadt teurer als Kreuzberg und Prenzlauer Berg

    Die Liste räumt mit alten Gewissheiten auf. Die Faustregel „innen teuer, außen günstig“ gilt nur noch bedingt.

    Bestes Beispiel: die Gropiusstadt. Die Neuköllner Großsiedlung liegt mit 15,30 Euro über Kreuzberg (14,95 Euro) und Prenzlauer Berg (14,91 Euro). Auch die Spandauer Wilhelmstadt spielt mit 17,06 Euro plötzlich in der Grunewald-Liga.

    Umgekehrt kostet der Wedding mit 13,58 Euro weniger als das brandenburgnahe Kladow mit 15,24 Euro. Wer sparen will, muss also genau hinsehen – der Bezirk allein sagt wenig.
    Mieten steigen viermal so schnell wie die Reallöhne

    Seit 2023 sind die Berliner Angebotsmieten um 11,9 Prozent gestiegen. Im Städtevergleich ist das Platz 13 von 15 – klingt moderat, ist es aber nicht. Das langsame Tempo ist keine Entspannung, sondern Stillstand auf hohem Niveau.

    Denn die Reallöhne wuchsen im selben Zeitraum bundesweit nur um 5,1 Prozent. Gleichzeitig liegen die Berliner Durchschnittseinkommen rund acht Prozent unter dem Bundesniveau. „Die Mieten steigen von einem bereits hohen Niveau weiter“, sagt Immowelt-Geschäftsführer Theo Mseka. Für die rund 1,9 Millionen Berliner Mieterhaushalte wirkt jede Erhöhung deshalb doppelt.

    Konkret heißt das: Wer heute die 75-Quadratmeter-Beispielwohnung neu anmietet, zahlt im Mittel 115 Euro mehr als noch 2023.
    Elf Wochen vor der Wahl: Wohnen entscheidet den Wahlkampf

    Die Zahlen erscheinen zur Unzeit für den Senat. Am 20. September wählt Berlin ein neues Abgeordnetenhaus – und Wohnen ist das beherrschende Thema: Die Linke wirbt mit der Enteignung großer Wohnkonzerne, SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach verspricht einen Mietendeckel und 20.000 neue Wohnungen pro Jahr.

    Das Grundproblem lösen Versprechen allein nicht. 2025 wurden bundesweit nur 206.600 Wohnungen fertiggestellt, 18 Prozent weniger als im Vorjahr. Das politische Ziel von 400.000 Wohnungen wurde um fast 40 Prozent verfehlt. Solange zu wenig gebaut wird, dürfte die nächste Ortsteil-Liste noch teurer ausfallen.

    #Allemagne #Berlin #capitalisme #loyers #inflation #politique #vie_chère

    • Vous les aimez les fonds de pension américains qui investissent dans (ou possèdent déjà depuis des décennies) le logement allemand ?
      Qui parlent d’augmenter les loyers sans justification (à part la pression de leurs investisseurs).
      Et la classe politique qui leur donne toutes les garanties et leur assure la réussite.
      C’est la voie à suivre, hein ?

  • Nebenkosten in Berlin : Diese Posten muss kein Mieter mehr zahlen
    https://www.berliner-zeitung.de/article/nebenkosten-in-berlin-diese-posten-muss-kein-mieter-mehr-zahlen-100

    Les « charges » sont pour ton loyer ce que sont les frais de l’occupation.militaire de ton pays par une armée étrangère pour les impôts, tu es obligé par la loi de les payer, sauf ...

    15.6.2026 von Oliver Weinlein - Kabelgebühr, Rauchmelder-Miete, der volle CO₂-Preis: In jeder zweiten Abrechnung stehen Kosten, die längst verboten sind. Worauf Berliner Mieter jetzt achten sollten.

    In einer Stadt, in der rund vier von fünf Haushalten zur Miete wohnen, ist die Betriebskostenabrechnung der stillste Preistreiber überhaupt. Sie kommt einmal im Jahr, sie wirkt amtlich, und kaum jemand liest sie zu Ende. Genau das ist das Problem. Denn der Deutsche Mieterbund schätzt, dass jede zweite Abrechnung fehlerhaft ist – und in Berlin landet dieser Fehler bei Hunderttausenden im Briefkasten.

    Die gute Nachricht: Bei einigen Posten ist die Rechtslage inzwischen glasklar. Wer sie kennt, erkennt eine überhöhte Abrechnung in wenigen Minuten.
    Kabel-TV: Seit Juli 2024 hat dieser Posten nichts mehr in der Abrechnung zu suchen

    Die spürbarste Änderung betrifft das Kabelfernsehen. Über Jahrzehnte lief in vielen Berliner Mehrfamilienhäusern ein Sammelvertrag, dessen Gebühr automatisch auf alle Mieter umgelegt wurde – ob sie fernsahen oder nicht. Mit dem 1. Juli 2024 ist damit Schluss. Die TKG-Novelle hat das sogenannte Nebenkostenprivileg gekippt.

    Taucht in der Abrechnung für ein Jahr nach diesem Stichtag noch ein Posten wie „Breitbandkabelanschluss“ oder „TV-Kabel" auf, darf er gestrichen werden. Wer weiter Kabel schauen will, schließt seinen Vertrag jetzt selbst ab. Eine eng begrenzte Ausnahme gilt nur für frisch verlegte Glasfaser, deren Bereitstellungsentgelt befristet und gedeckelt umgelegt werden kann.
    CO₂-Preis: Der Vermieter muss mitzahlen – je schlechter das Haus, desto mehr

    Beim Heizen mit Gas oder Öl fällt ein CO₂-Preis an, 2026 bei 55 Euro pro Tonne. Seit 2023 darf dieser Preis nicht mehr komplett beim Mieter landen. Das Kohlendioxidkostenaufteilungsgesetz verteilt ihn über ein Zehn-Stufen-Modell: Je schlechter die Energiebilanz des Gebäudes, desto höher der Anteil des Vermieters – bis zu 95 Prozent bei den schlechtesten Altbauten

    Für Berlin ist das ein scharfes Schwert, denn der Bestand ist alt und oft ungedämmt. Eine Abrechnung, die den CO₂-Preis weiterhin vollständig als Heizkosten ausweist, rechnet schlicht zu viel ab. Der Vermieteranteil muss erkennbar abgezogen sein.
    Rauchmelder: Die Gerätemiete zahlt der Vermieter, nicht der Mieter

    Ein Klassiker aus dem Kleingedruckten ist die Position „Miete Rauchwarnmelder“. Der Bundesgerichtshof hat 2022 entschieden, dass die Anmietung der Geräte keine umlagefähige Betriebskostenposition ist. Sie zählt wie ein Kauf zur Anschaffung – und die ist Sache des Eigentümers.

    Wichtig ist die feine Linie: Die regelmäßige Wartung der Melder darf weiter umgelegt werden, die reine Gerätemiete nicht. Wer in seiner Abrechnung „Miete + Wartung“ als eine Summe findet, sollte die Aufschlüsselung verlangen.
    Die ewigen Wackelkandidaten: Verwaltung, Reparaturen, Sanierung

    Viele Streitfälle drehen sich nicht um neue Gesetze, sondern um uralte Grundsätze. Verwaltungskosten gehören nicht in die Abrechnung – also kein Porto, keine Buchhaltung, keine Hausverwaltungs-Pauschale. Auch Reparaturen, der Austausch defekter Teile, neue Fenster oder eine neue Heizung sind tabu. Sie erhalten oder verbessern das Gebäude und bleiben damit beim Eigentümer.

    In Berliner Abrechnungen verstecken sich solche Kosten gern in Sammelposten. Wenn unter „Hausmeister“ auch ein reparierter Türschließer abgerechnet wird oder die „Gartenpflege“ eine komplette Neuanlage enthält, ist der nicht laufende Anteil herauszurechnen. Entscheidend ist nie der Titel der Position, sondern was tatsächlich dahintersteckt.
    So prüfen Berliner Mieter ihre Abrechnung richtig

    Der erste Blick gehört nicht den Belegen, sondern dem Mietvertrag: Welche Betriebskosten wurden überhaupt wirksam vereinbart? Fehlt eine Position dort, ist sie meist auch nicht fällig. Als grobe Orientierung dient die amtliche Berliner Betriebskostenübersicht, die für den Mietspiegel 2026 erstmals seit Jahren wieder auf Basis echter Abrechnungen ausgewertet wurde – knapp 1.700 Gebäude bei den kalten, rund 1.300 bei den warmen Kosten. Weicht die eigene Abrechnung stark nach oben ab, lohnt die genaue Prüfung.

    Wer große Vermieter im Bestand hat, kennt das Risiko serieller Fehler aus den Abrechnungsprogrammen. Zuletzt musste etwa Heimstaden einräumen, in Schreiben falsche Fristangaben verschickt zu haben. Beratung gibt es beim Berliner Mieterverein oder der Berliner MieterGemeinschaft, oft günstiger als eine einzelne Anwaltsstunde.
    Die Frist entscheidet über Ihr Geld

    Eine fragwürdige Abrechnung erledigt sich nicht von selbst. Einwendungen müssen Mieter innerhalb von zwölf Monaten nach Zugang schriftlich geltend machen, sonst sind sie damit ausgeschlossen. Drängt eine Zahlungsfrist, hilft die Überweisung mit dem Zusatz „Zahlung unter Vorbehalt“.

    In einer Stadt, in der die Kaltmiete ohnehin Jahr für Jahr steigt, ist die Betriebskostenabrechnung längst zur Rechtsfrage des Alltags geworden. Wer die wenigen klaren Verbote kennt, zahlt nicht weniger Miete. Aber er zahlt nicht mehr, als er muss.

    #Allemagne #logement #loyer

  • "Pas de #Suisse à 10 millions" (d’habitant·es). Initiative ’#pour_la_durabilité'

    commentaire de Jérémie Savioz sur LinkedIn :

    Et si on s’arrêtait quelques minutes sur cette image, qui en dit long sur l’initiative « pour la durabilité » lancée par l’UDC ?

    On peut y voir à droite un « #écureuil terrestre à manteau doré », un rongeur d’Amérique du Nord. J’imagine que les auteurs du montage voulaient faire figurer une #marmotte « bien de chez nous ». Cette confusion peut faire sourire, mais elle est surtout révélatrice du manque d’intérêt sincère que porte l’UDC à la protection de la nature.

    Si l’UDC se souciait sincèrement de cette nature (et de la durabilité, puisqu’il s’agit du titre de son initiative), elle n’aurait sans doute pas torpillé l’initiative Biodiversité en 2024. Ni la Loi cantonale sur le climat. Ni celle pour des multinationales responsables. Ni, ni, ni… En clair, elle ne mettrait pas tant d’effort à saborder systématiquement, avec une rare ténacité, toute proposition allant dans le sens d’une meilleure protection de l’environnement.

    Fait amusant, l’UDC valaisanne s’est d’ailleurs battue il y a quelques mois pour supprimer le concept de « durabilité » de la nouvelle loi cantonale sur la culture. Concept qu’elle érige aujourd’hui en vertu cardinale pour porter son initiative.

    https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7460691454676393984

    #UDC #Suisse #démocratie_directe #nature #démographie #migrations #initiative #votation #propagande #image #affiche #durabilité #animaux

    –-

    ajouté à la métaliste sur comment l’#UDC instrumentalise la #nature et les #animaux pour ces campagnes, sa #propagande, ses initiatives #anti-immigrants racistes et xénophobes

  • Logement : le responsable d’une mission sur les loyers impayés jette l’éponge sitôt nommé
    https://www.lemonde.fr/societe/article/2026/03/28/logement-le-responsable-d-une-mission-sur-les-impayes-de-loyer-jette-l-epong


    Lors d’une manifestation pour héberger des mineurs à la rue dans des logements vides, à Lyon, le 13 janvier 2026. NICOLAS LIPONNE/MAXPPP

    Hugues Périnet-Marquet, professeur émérite de droit, explique au « Monde » avoir renoncé à la mission confiée par le ministre du #logement, du fait d’un cadrage jugé peu propice à un débat serein.

    La parution mercredi soir d’un article du Parisien, où le ministre associait à un « squat de fait » la situation de #locataires qui « arrêtent délibérément de payer leur loyer pendant des mois » n’a pas aidé. « Le terme de squat a une définition bien particulière. Il convient d’utiliser des termes mesurés si l’on veut mener un débat serein, qui embarque tout le monde derrière soi », expose l’universitaire.

    Le projet de plan de prévention des impayés et des expulsions locatifs, instigué par la ministre du logement précédente, Valérie Létard, et élaboré avec les acteurs du secteur entre mai et juillet, est, quant à lui, au point mort.
    Ce document de 24 pages, que Le Monde s’est procuré, comportait de nombreuses mesures pertinentes. « Nous avons notamment été entendus sur le fait que la loi du 29 juillet 2023 [surnommée loi Kasbarian-Bergé] a supprimé la possibilité pour le juge d’accorder d’office le maintien dans le logement, quand le locataire est de bonne foi et en capacité de rembourser sa dette locative », se souvient Loïc Choquet, ex-coprésident de l’Association nationale des juges des contentieux et de la protection.

    La mise en œuvre d’un tel plan n’aurait pourtant pas été de trop, lors d’une année 2025 marquée par un nouveau record d’expulsions par les forces de l’ordre – elles ont concerné 30 500 ménages (+ 27 % ), selon les chiffres publiés le 17 mars par la chambre nationale des commissaires de justice.

    De plus, l’Etat a réduit l’enveloppe qui permet aux préfets d’indemniser les bailleurs quand ils refusent d’accorder le concours de la force publique, afin de laisser plus de temps aux locataires pour trouver une solution : 27 millions d’euros ont été alloués en 2025 comme en 2026, soit les plus bas montants depuis 2017, loin des quelque 50 millions d’euros annuels budgétés durant la décennie 2010, et en-deça des 43 millions de 2023 et des 44 millions de 2024, destinés à compenser les nombreux refus d’octroi du concours de la force publique durant la crise sanitaire.

    https://justpaste.it/kf3dm

    #loyers #impayés_de_loyer #expulsions_locatives

  • Logement : des architectes s’inquiètent d’un plan de relance de la construction qui sacrifierait la qualité
    https://www.lemonde.fr/societe/article/2026/03/13/logement-des-architectes-s-inquietent-d-un-plan-de-relance-de-la-constructio


    Vincent Jeanbrun, ministre du logement, à l’Elysée (Paris), le 25 janvier 2026. LUDOVIC MARIN / AFP

    Le dispositif « Jeanbrun », pensé comme un mécanisme d’avantage fiscal destiné à doper la #construction, ne prend pas en compte la qualité des logements produits, estiment de nombreux architectes.

    Si le dispositif « Jeanbrun » de #défiscalisation prévu dans le cadre du plan Relance logement, directement dérivé des lois Pinel (2015), Duflot (2013) et Scellier (2008), a pour ambition, en facilitant le financement de la promotion privée, d’augmenter le rythme des constructions de logements, il n’est pas exempt d’effets pervers. A commencer par la charge qu’il fait peser sur les gouvernements futurs, et donc indirectement sur les contribuables. Mais également un effet tout aussi préoccupant : la piètre qualité des logements produits.

    A la différence d’un propriétaire qui achète pour habiter, ou d’un bailleur social dont l’emprunt court sur cinquante ou soixante ans, le bailleur privé n’a le plus souvent pas de lien direct avec le #logement qu’il finance par le biais de ce dispositif. Sa localisation lui est indifférente, tout comme la taille des pièces, leur ensoleillement, la nature des matériaux de construction utilisés, l’esthétique de la façade…

    Il n’a pas de raison non plus de venir à la livraison des travaux et laisse donc les coudées franches au promoteur pour lever les réserves aussitôt que possible. Pas non plus d’assister aux réunions de copropriétaires, de veiller à l’entretien de son bien : son investissement est un produit financier qui lui procure pendant neuf ans un avantage fiscal. (...)

    Que pensent les chercheurs du « Jeanbrun », nouveau dispositif de défiscalisation de l’investissement locatif ?
    https://www.lemonde.fr/societe/article/2026/03/13/que-pensent-les-chercheurs-du-jeanbrun-nouveau-dispositif-de-defiscalisation

    « De tels dispositifs sont extrêmement efficaces pour soutenir, sans coûter si cher, à la fois les banques proposant du crédit immobilier, les promoteurs et le secteur de la construction. Mais ils ne permettent qu’un accroissement limité de l’offre, et font monter les prix des logements neufs et du foncier, sans faire baisser les #loyers », analyse Renaud Le Goix, géographe à l’université Paris Cité.

    https://justpaste.it/hkx4y

    #financiarisation_du_logement #assistance_aux_rentiers #rente_immobilière

  • « A Paris, la carte des logements occupés de manière intermittente recoupe étonnamment celle de la cherté au mètre carré »
    https://www.lemonde.fr/idees/article/2026/03/21/a-paris-la-carte-des-logements-occupes-de-maniere-intermittente-recoupe-eton

    #Paris cristallise l’ensemble des problèmes de #logement en France : rareté de l’offre, difficulté à trouver une habitation, prix et #loyers élevés, délais d’attente pour l’obtention d’un #logement_social. Ce n’est pas pour rien que, dans le classement officiel des territoires selon la tension du marché du logement, la capitale et sa petite couronne sont classées au niveau le plus élevé : la zone A bis. Pour comprendre ce qui a mené à cette situation, l’examen de quelques données de base sur la longue durée, tirées des recensements de 1968 à 2022 et rapportées par l’Insee, est riche d’enseignements.

    A priori, l’évolution du nombre de logements depuis 1968 est rassurante, puisqu’il a augmenté de près de 15 % : 1,4 million de logements en 2022, contre 1,22 million en 1968. Mais, dans le détail, les résidences principales connaissent une dynamique inverse – une baisse d’un peu plus de 25 000 logements – tandis que, symétriquement, les #logements_vacants et les #résidences_secondaires voient leur nombre grimper en flèche.
    La frontière étant poreuse entre ces deux dernières catégories, il est commode de les regrouper sous le nom de « logements intermittents ». Ils représentent aujourd’hui 9 % du parc dans la Métropole du Grand Paris (hors Paris), un chiffre proche des 8 % constatés à Londres. Dans Paris intra-muros, ils représentent près d’un logement sur cinq en 2022, contre seulement un sur vingt en 1968. Quels facteurs expliquent cette explosion ?

    L’augmentation du nombre de logements a servi en partie à satisfaire les désirs de ceux qui n’habitent pas Paris à l’année, provinciaux et étrangers désireux d’avoir un pied-à-terre dans la capitale et de profiter de ses agréments pendant une courte période. L’occupation intermittente concerne surtout les petites surfaces : près des trois quarts des logements inoccupés ne disposent que d’une ou deux pièces.

    La location meublée touristique est souvent incriminée. Elle joue un rôle, mais moins important qu’on ne le croit. Le nombre d’annonces de logements entiers disponibles en novembre 2025 sur la plateforme Airbnb ne dépasse pas 48 000 à Paris intra-muros, soit 3,4 % du nombre de logements selon une enquête de l’Atelier d’urbanisme de Paris (APUR). Même si ce nombre est sous-estimé, la location touristique ne doit pas être responsable de plus d’un tiers de l’augmentation de l’intermittence.

    L’ancienneté du logement entre en ligne de compte. Plus le logement vieillit, plus il faut entreprendre des travaux de rénovation, sans compter l’obsolescence qui déclasse les logements anciens au fur et à mesure que les normes de confort progressent. L’évolution de la réglementation constitue aussi un facteur, l’interdiction de louer des passoires thermiques en étant un bon exemple. La structure par ancienneté des logements inoccupés confirme pleinement cette hypothèse. Plus un logement est ancien, plus l’intermittence est développée ; un quart des logements construits avant 1914 sont dans ce cas, selon une autre enquête de l’APUR.

    Incitation fiscale

    Toutefois, au-delà de tous ces facteurs, la carte de l’occupation intermittente recoupe étonnamment celle de la cherté du logement au mètre carré : elle touche majoritairement les arrondissements centraux bordant la Seine. L’élément essentiel semble donc être une rétention de nature économique. Une occupation occasionnelle semble la meilleure façon d’attendre une occasion de vendre au prix le plus élevé et de réaliser une belle plus-value.

    Ces logements disposent d’une douche ou d’une baignoire et sont donc habitables dans la très grande majorité des cas : ils pourraient convenir à des étudiants ou à des jeunes travailleurs, particulièrement pénalisés par le manque de logements disponibles. Deux pistes successives peuvent être explorées pour les remettre sur le marché locatif.

    Première piste, l’incitation fiscale. Elle consisterait à les exempter de l’imposition des revenus fonciers en cas d’occupation du logement à titre de résidence principale [sans même imposer aux proprios de réaliser les travaux dont la responsabilité leur incombe ?]. Pour que l’effet soit neutre sur les finances publiques, il conviendrait de relever la taxe sur les logements vacants, qui a une réelle efficacité, et de rehausser le seuil maximal de la majoration de la taxe d’habitation sur les résidences secondaires. Cette stratégie devrait être maintenue pendant plusieurs années, pour en mesurer les effets.

    Mais il n’est pas impossible que cette stratégie ne tienne pas ses promesses : les bailleurs peuvent ne pas se satisfaire du niveau des loyers que paieraient les locataires potentiels (les prix élevés de l’immobilier à Paris rendent le taux de rendement de l’investissement locatif peu rémunérateur). En dernier recours, on pourrait alors obliger les propriétaires à louer leur bien, à un loyer abordable.

    #rente_foncière #spéculation #tourisme #pénurie #fiscalité #immobilier

  • AAH : pourquoi les bénéficiaires peinent à obtenir la garantie Visale en 2026
    https://www.tuxboard.com/aah-pourquoi-les-beneficiaires-peinent-a-obtenir-la-garantie-visale-en-202

    Créée par Action #Logement, la garantie #Visale constitue une #caution locative gratuite. Elle rassure les propriétaires en garantissant le paiement des #loyers en cas d’impayés. Ce dispositif s’adresse notamment aux jeunes de moins de 30 ans et aux salariés précaires.

    Pourtant, dans les faits, certains profils restent à l’écart de ce mécanisme protecteur. Les personnes en situation de handicap, malgré des revenus réguliers, peinent à obtenir cette garantie. Cette situation crée une forme d’exclusion silencieuse sur le marché locatif.

    De plus, les critères d’éligibilité ne prennent pas toujours en compte la réalité des ressources perçues. Les revenus issus des prestations sociales sont parfois mal interprétés par le système. Ainsi, des milliers de personnes se retrouvent sans solution de cautionnement. [Près de 1,2 million de personnes perçoivent l’#AAH]

    #accès_au_logement #droit_au_logement

  • Bonne nouvelle [pour toi, oui toi, qui d’autre ?], les propriétaires percevront directement les APL de leur locataire, dès 450 € de loyer impayé
    https://leparticulier.lefigaro.fr/jcms/c_112149/location/bonne-nouvelle-les-proprietaires-percevront-directement-les-a

    Le dernier décret pris en application de la loi Kasbarian de 2023, visant à protéger les logements contre l’occupation illicite, vient d’être publié au Journal officiel.

    Avec lui, les #propriétaires qui subissent des #loyers impayés vont gagner du temps, grâce à la possibilité qui leur est désormais offerte de signaler à la #CAF (Caisse d’allocations familiales) la situation plus rapidement, afin de percevoir directement les aides au #logement.

    Dans le budget 2026, les aides personnelles au logement représentent une enveloppe de 16 milliards d’euros.

    Un tiers payant des APL généralisé

    Pour mettre fin aux situations dans lesquelles le locataire continue de percevoir les aides au logement, alors qu’il ne règle plus son loyer, la donne change.

    Dès que le bailleur signalera à la CAF l’impayé de loyer, il lui sera demandé s’il souhaite percevoir les #APL (Aides personnalisées au logement) qui étaient jusqu’alors versées sur le compte bancaire de son locataire.

    Une "bonne nouvelle" couleur sépia : les ceusses qui raquent pas, on les mettra pas au trou, comme rêvé. Nul doute, on colorisera ça dès que possible. Au moins pour les étrangers pour commencer, allez !

  • « Les politiques publiques qui se dessinent confortent le mouvement de financiarisation du logement amorcé il y a deux décennies »
    https://www.lemonde.fr/idees/article/2026/02/13/crise-du-logement-le-detricotage-de-la-loi-sru-permet-aux-maires-d-exclure-d

    Déjà affaibli par la baisse des aides publiques en 2017, le #logement_social est à nouveau menacé. Les attaques ne sont pas frontales, ce qui les rend plus dangereuses. La première est sémantique. Elle tente de généraliser la notion de logement « abordable », terme flou sans définition juridique qui s’adresse à un autre ensemble flou, les « classes moyennes ». Certains élus se servent du mot « abordable » pour confondre à dessein le logement social, très réglementé notamment dans ses attributions, avec le logement intermédiaire aux loyers plafonnés, mais dont le fonctionnement se rapproche de la location privée. L’idée en vogue dans la dernière série de gouvernements consiste à défendre la comptabilisation des logements intermédiaires dans les quotas de logements sociaux obligatoires, faisant mécaniquement baisser le taux de logements aux #loyers les plus bas.

    Cette idée, déjà présente dans un texte de juin 2024 effacé par la dissolution, a refait surface dans la proposition de loi dite « CHOC », adoptée au sénat le 20 janvier. Le texte est porté par la sénatrice (Les Républicains) des Alpes-Maritimes Dominique Estrosi Sassone, fine connaisseuse du logement, qui n’agit pas au hasard. Il contient un article offrant au maire un droit de veto sur le choix des candidats au logement social. S’il fallait un signe de plus que l’offensive est lancée : un décret en date du 29 janvier vient d’autoriser une liste de villes à viser 20 % au lieu de 25 % de logements sociaux, en fonction d’une tension du marché dont rien ne démontre qu’elle soit apaisée.
    Lecture plus politique
    Urbanistes et scientifiques, comme nombre d’associations, alertent sans relâche sur la profondeur de la crise et la menace que constitue le mal-logement pour la cohésion sociale. Tous et toutes recommandent de soutenir et d’accélérer la production de logements sociaux, en répartissant les efforts sur le parc ancien, à rénover ou à transformer, et sur la construction neuve qui demeure nécessaire. Comment comprendre alors ces attaques contre le logement social, qu’elles proviennent des élus ou des habitants et habitantes eux-mêmes ?

    [...]

    (...) au-delà, le mouvement de dilution du logement social dans le logement abordable se prête à une lecture plus politique. Il offre aux #maires une possibilité légale de maîtrise du peuplement, ou plutôt de dépeuplement, par l’exclusion ou l’interdiction d’accès à des ménages considérés comme non rentables ou indésirables, pour le dire clairement les plus #pauvres et les #immigrés.

    https://archive.ph/jtVtk

    #financiarisation_du_logement

  • Pays Basque : Plus de 4200 personnes à Bayonne lors d’Auzolan, la journée du droit au logement
    https://actu.fr/nouvelle-aquitaine/bayonne_64102/pays-basque-plus-de-4200-personnes-a-bayonne-lors-d-auzolan-la-journee-du-droit


    Trois conférences ont eu lieu sur le droit au logement au Pays Basque. (©Alda)

    L’association Alda a organisé la deuxième édition de « la Journée du droit au logement ». Elle s’est tenue à Bayonne les 10 et 11 octobre. Elle a réuni plus de 4200 personnes. Durant ces deux jours, un village associatif a été mis en place avec plus de 40 structures ainsi que 3 conférences.

    Tout au long de ces deux journées, la place Patxa à Bayonne était très animée. Le grand public a pu venir se renseigner dans le village associatif réparti en plusieurs espaces thématiques : chercher un logement en location, être accompagné pour défendre ses droits, accéder à la propriété sans spéculer, construire autrement, consommer autrement et se mobiliser ici comme ailleurs.

    #droit_au_logement #logement #loyer

  • Quand la rationalisation du social conduit à la disqualification du besoin, Brahim Metiba
    https://blogs.mediapart.fr/brahim-metiba/blog/201025/quand-la-rationalisation-du-social-conduit-la-disqualification-du-be

    Derrière la neutralité d’un courriel, on peut lire tout un système de valeurs : une manière de concevoir la #pauvreté, la responsabilité, l’aide. C’est précisément ce que j’ai ressenti en échangeant, ces dernières semaines, avec une conseillère sociale de Seqens, mon bailleur.

    Contexte : une demande d’aide et un refus

    Ma situation est simple : depuis la perte de mon activité, je perçois le #RSA (568,94 € selon l’attestation de la CAF) et une APL de 343 €, directement versée à Seqens.

    Confronté à la difficulté de régler mon #loyer dans son intégralité, j’ai sollicité la prolongation d’une aide sur quittance, dispositif temporaire censé soutenir les locataires en fragilité économique.

    La réponse fut claire : refus.

    Mais c’est surtout la justification qui m’a frappé :

    « Vous devez être en capacité de pouvoir régler une partie du loyer ainsi que vos autres charges fixes. Ce minima social le permet, en accord avec la révision de vos charges fixes (contrats internet/téléphone, assurance habitation, etc.) et de l’équilibre de votre budget quotidien. »

    Lire entre les lignes

    Cette phrase, écrite par une conseillère sociale, ne se contente pas de décrire une règle : elle énonce un jugement.
    Elle repose sur un présupposé implicite : le RSA permettrait, à condition de “bien gérer”, de subvenir à ses besoins essentiels.
    Autrement dit, la difficulté à payer son loyer ne relèverait pas d’un manque de ressources, mais d’un défaut d’organisation.

    Ce n’est donc pas seulement une décision administrative ; c’est une évaluation morale.

    Elle laisse entendre que la précarité n’est pas une situation subie, mais une conséquence d’arbitrages individuels.
    Derrière l’injonction à « réviser ses charges fixes » s’exprime un modèle implicite du “bon pauvre” : celui qui adapte son existence au minimum, sans jamais questionner le minimum lui-même.

    [...]

    En matière de social, la question n’est plus seulement : qui a besoin d’aide ?, mais : qui mérite encore d’être aidé ?

    #mérite #pauvreté

  • Seine-Maritime : Un homme se suicide alors qu’un huissier et des policiers sont en train de l’expulser de chez lui
    https://www.20minutes.fr/faits_divers/4180776-20251021-seine-maritime-homme-suicide-alors-huissier-policiers-tra

    Budget : et encore des cadeaux aux plus riches !
    https://blogs.mediapart.fr/touriste/blog/181025/budget-et-encore-des-cadeaux-aux-plus-riches

    Le ministre du #logement projette d’inclure dans le budget un « statut du bailleur privé » c’est à dire une nouvelle loi pour distribuer aux propriétaires fonciers toute une série de cadeaux fiscaux en échanges de contreparties plus que légères ou même sans contreparties.

    Sachant que les #multipropriétaires qui vont bénéficier de cette manne représente 5% de l’ensemble des ménages, on peut se douter que ce n’est pas la retraitée louant un studio « alimentaire » qui va toucher le gros lot de cette loi bailleurs.

    #fiscalité / #dette_locative #loyer #expulsion

  • Saisies sur salaire : les locataires menacés | Lutte Ouvrière
    https://lutte-ouvriere.org/r/186073

    Depuis le 1er juillet 2025, les propriétaires-bailleurs peuvent, en cas d’impayés de loyer, engager une procédure express de #saisie_sur_salaire.

    Jusque-là, une telle #saisie nécessitait la décision d’un juge, mais elle peut maintenant directement passer par un #commissaire_de_justice, le nouveau nom de l’#huissier. Il suffira à celui-ci d’un commandement de payer, sans règlement au bout d’un mois, pour demander à l’employeur la saisie sur salaire. Le juge, lui, ne sera saisi qu’en cas de contestation du locataire et donc a posteriori.

    Tous les salaires, pensions de retraite, allocations chômage sont ainsi susceptibles d’être prélevés au-delà du « solde bancaire insaisissable » qui est de 646,52 euros, soit le montant du RSA.

    #logement #loyers_impayés #locataires

  • En Seine-Saint-Denis, les expulsions pour dette locative explosent | Mediapart
    https://www.mediapart.fr/journal/economie-et-social/070725/en-seine-saint-denis-les-expulsions-pour-dette-locative-explosent

    Claude Lévêque dans son appartement de La Plaine Saint-Denis, en juin 2025. © Photo Livia Saavedra pour Mediapart

    Deux ans après l’adoption de la loi Kasbarian-Bergé, le nombre d’expulsions pour dette locative explose. Malades cardiaques, mères de nourrisson etc., plus aucun critère de vulnérabilité ne semble suffisant pour empêcher ces mises à la rue brutales.

    Une expulsion pour #dette_locative avec concours de la force publique comme il y en a de plus en plus depuis l’adoption en avril 2023 de la loi Kasbarian-Bergé, dite « loi anti-squat ».

    Retraite de 200 euros

    Au niveau national, les expulsions ont ainsi crû de 29 % par rapport à l’an dernier, avec un record de 24 556 ménages expulsés. En #Seine-Saint-Denis, département le plus pauvre de l’Hexagone, elles ont bondi de 112 % entre 2022 et 2023, avec encore une augmentation de 25 % en 2024.
    Les effets de la #loi_Kasbarian-Bergé, qui, au-delà de la question du squat mise en avant dans les médias, visait surtout à faciliter les expulsions pour impayés de loyer, sont bien là. En réduisant les délais des procédures, et donc les possibilités de recours des locataires, elle a fait exploser le nombre d’#expulsions_locatives.

    En apprenant la tournure dramatique de l’expulsion de Claude Lévêque, qui, ce jour-là, a frôlé la mort, la #préfecture de Seine-Saint-Denis lui a accordé un sursis pour retourner dans son #logement. La moindre des choses puisqu’elle avait tous les éléments sur son état de santé quand elle a décidé l’expulsion, et ce alors que la procédure doit être suspendue dès lors qu’il y a un risque d’« atteinte à la dignité humaine ».

    #locataires #loyers #impayés_de_loyer

  • Squats, bidonvilles, foyers : habiter les marges
    https://souriez.info/Squats-bidonvilles-foyers-habiter-les-marges

    A l’occasion de la sortie du numéro d’été du journal Le Chiffon, discussion autour du thème de son dossier principal : « Habiter les marges ». Avec nous Simon Dautheville et Noé Sotto, deux membres de la rédac, et un invité, Igor Babou, anthropologue qui a participé à la vie collective d’un squat de Noisy-le-Sec, puis de Pantin, le « LEØ » ("Laboratoire écologie Ødéchet"), qui avait fait l’objet d’un reportage dans Le Chiffon n°3 (2021). Ce lieu, après une belle bataille, a été expulsé en (…) #Les_Amis_d'Orwell

    https://www.lechiffon.fr/laboratoire-ecologique-zero-dechet-avec-nos-actions-de-recup-on-ramasse-la
    https://www.lechiffon.fr/avec-jean-baptiste-eyraud-dal-panorama-critique-de-la-lutte-pour-le-logeme
    https://www.lechiffon.fr/tous-les-numeros
    https://www.eterotopiafrance.com/catalogue/l-ecologie-aux-marges
    https://www.labozero.org

  • Combien d’épisodes de canicule votre département a-t-il connus en vingt ans ?
    https://www.lemonde.fr/les-decodeurs/article/2025/06/25/combien-d-episodes-de-canicule-votre-departement-a-t-il-connus-en-vingt-ans_

    La compilation de l’ensemble de ces bulletins de vigilance canicule montre une exposition intense d’une large moitié de la France, s’étendant au sud de la diagonale Agen-Strasbourg, avec pour épicentre le département du Rhône.

    https://archive.ph/PofPC

    #canicule #climat

    décidément La Manche en tête de mon tiercé perso

    edit en faisant l’hypothèse d’une corrélation entre montant des loyers et prix du mètre carré, il faut dire Cotentin...

  • Face à un marché locatif bouché, la détresse des jeunes actifs : « Mais qui arrive à trouver un appart sans frauder ? »
    https://www.lemonde.fr/campus/article/2025/06/18/face-a-un-marche-locatif-bouche-la-detresse-des-jeunes-actifs-mais-qui-arriv

    Explosion de la fraude sur les dossiers de candidatures pour des locations.

    Face à ces difficultés croissantes pour se loger, certains plaident pour des mesures structurelles. Pour Barbara Gomes, la solution est simple : il suffirait de relever significativement la taxe sur les logements vacants, à l’image de la ville de Vancouver, au Canada, où une taxe équivalente à 4 % de la valeur du bien a été mise en place.

    Je m’étonne que l’article ne parle pas de l’élargissement de la garantie de cautionnement par l’État, sans parler de mesures de contrôle des loyers

    • Avec des loyers d’autant plus élevés (avec ou sans « plafonnement ») qu’ils doivent pour partie compenser le fait que les logements concernés ne sont pas valorisés en « location touristique » et qu’ils concernent des biens raréfiés (quasi arrêt de la construction), des logements « sociaux » en nombre insuffisant (construction en berne), les proprios et leurs gestionnaires choisissent leurs locataires dans l’arbitraire le plus complet (à preuve, ces intermittents du spectacle à 3000 balles par mois dont on attend un CDI).

      Il n’y a par ailleurs aucun « contrôle des loyers » dès lors qu’il s’agit d’un nouveau bail. Le « plafonnement » ne fait qu’entériner un « prix de marché » dont on fait ... baisser la hausse.

      entre juillet 2019 et juin 2024, l’effet de modération de la hausse des loyers imputable au dispositif d’encadrement à Paris est de -5,2 % par rapport à la hausse qui serait intervenue à Paris en l’absence d’encadrement.

      https://www.apur.org/fr/nos-travaux/effets-encadrement-des-loyers-paris

      Le tourisme est le premier secteur économique de ce pays mais on ne se préoccupe guère des conditions de vie de qui, de la restauration au ménage, de la culture à la logistique, travaille directement ou pas pour ce secteur.

      le #tourisme donne le la, et pas seulement en matière de logement.

    • Dans un groupe FB local, j’ai vu passer une offre de job d’un peu plus de 600 balles pour 30h/sem.

      « oui, mais bon, un service civique, c’est pas un vrai boulot (30h/sem quand même), c’est pour tester si on veut le faire (genre, comme une période d’essai de droit commun, mais en moins long et sans possibilité de payer sous le SMIC ?) » et sachant que ces jobs tournent plus qu’en service civique et que jamais tu auras un SMIC pour ça ?

      J’ai répondu par un laconique : pas facile de se loger à ce prix-là.

      Parce que même dans mon bled pas cher et pas trop sous tension, c’est le prix d’un studio.

    • Deux gamines de 19 ans à Toulouse, serveuses 2 mois à plein rendement en soit disant CDI car les patrons exploitent le turnover des périodes d’essai. (STP évite la brasserie Black Lion à Toulouse). Pour le taf, elles se sont aussi retrouvées une nuit dans une boite de striptease dont l’annonce était sur France Travail où leur a été proposé un studio à 4 et où leur passeport a été confisqué jusqu’à la sortie à 4h du mat.
      Pour le logement, après des visites de souplex sentant le moisi et autres studios crades, elles ont finalement trouvé un 2 pièces de 38m2 pour 700€ dans un quartier éloigné du centre. Heureusement la mère de l’une d’elle veillait la nuit et a téléphoné pour insister auprès du proprio et faire valoir moult arguments en leur faveur dont tout ceux inconscients (jeunes/travailleuses/blanches/famille aisée et soudée). Lors de la visite, le proprio nous a montré son annonce le boncoin et en 2 jours il avait reçu 120 demandes …

    • @colporteur certes, on peut trouver insuffisant le dispositif de contrôle des loyers. Néanmoins, il semble que son efficacité s’accroit :

      Il en ressort qu’entre juillet 2019 et juin 2024, l’effet de modération de la hausse des loyers imputable au dispositif d’encadrement à Paris est de -5,2 % par rapport à la hausse qui serait intervenue à Paris en l’absence d’encadrement. L’effet s’accentue dans le temps (-2,5 % entre mi-2019 et mi-2020, -5,9 % entre mi-2022 et mi-2023 et -8,2 % entre mi-2023 et mi-2024) et bénéficie davantage aux petits logements qu’aux grands.
      L’analyse élargie à 5 autres villes régulées démontre par ailleurs l’efficacité du dispositif au-delà du seul cas parisien.

      https://www.apur.org/fr/nos-travaux/effets-encadrement-des-loyers-paris
      peut être cette amélioration ne reflète elle d’ailleurs que la baisse des prix (environ -10%) sur le marché immobilier ?

    • Ce pseudo encadrement n’est pas un contrôle. Il limite tout au plus certains abus, qui ne sont pas rares, sans toucher au prix. Comme le prix des petites surfaces (studios) est le prix le plus élevé au mètre carré, c’est principalement là que cela a des effets (ce n’est pas rien : les débrouillards prévoyants et suffisamment dotés peuvent même falsifier leur dossier pour obtenir le bail en prévoyant de faire baisser le loyer ensuite).

      À Paris, les colocations pouvaient être un moyen de vivre autrement qu’isolé, et surtout de ruser avec la cherté. Il y a quelques années, ça démarrait à 450€. Aujourd’hui, il n’est pas rare que ce soit 750€. Après tout c’est moins cher et mieux équipé qu’un studio. Il y a d’ailleurs des proprios qui organisent eux-mêmes des colocations (lit par lit, la rentabilité est supérieure à ce qu’elle serait pour l’entièreté de l’appart, pourtant déjà élevée).
      On s’est d’ailleurs mis à viser là-aussi le haut du panier avec un coliving qui permet d’obtenir à l’année des revenus au mètre qui tendent v ers ceux de RbnB
      https://seenthis.net/messages/1115517

      Les multipropriétaires possèdent une grande partie des logements privés des centres-villes. Point.
      https://archive.ph/z95R5#selection-2011.9-2011.105

      Et le premier propriétaire venu tâche d’adopter un comportement. Perso, y compris comme « propriétaire » d’un bail à Paris (ceux qui ne sont rien ont malgré tout souvent quelque chose, par exemple des vielleuse à vendre en ligne, jusqu’à ce que la CAF le leur fasse payer), tout incite à le rentabiliser par de la sous loc.
      Cette « violence économique » est fonctionnelle. Elle fabrique une subjectivité diffuse : tous propriétaires, partout mordus par les chiens de Guizot, tous commerçants jusqu’à être biffin de soi-même en auto entrepreneur.

      Municipaliser un logement touristique repensé (c’est sortir le fusil contre l’hôtellerie et les bailleurs), taxer le patrimoine (histoire connue), fixer le prix des loyers, construire des logements qui soient réellement sociaux (qui veut revaloriser les « cassos » et autres « victimes »), non, on fera rien de structurant, si ce n’est la loi Kasbarian.

      Y a pas de réformes sans qu’une menace sociale, révolutionnaire leur ouvre un espace, par crainte, par calcul. Donc pas de réformes, mais bien sûr cette fonctionnalité politique (déterminer les formes de vie) de la violence économique, faut quand même la réguler chouïa. Avec la VP on est dans la gestion d’une « attractivité » qui suppose de faire quelque chose comme une ville, malgré tout, donc éviter que le tourisme qu’on favorise et finance bouffe tout, donc garder des habitants, et pas que des jeunes célibataires ou des vieux, et maintenir la possibilité d’être Parisien, au moins quelque années.

      (rassurons-nous, les zoos humains ont été abolis)

    • A Paris, la pénurie de logements à louer s’aggrave
      https://www.lemonde.fr/societe/article/2025/06/20/a-paris-la-penurie-de-logements-a-louer-s-aggrave_6614736_3224.html

      « Immobilier, une crise européenne ». Chaque année, 8 000 appartements disparaissent du parc locatif privé parisien. Au grand dam des jeunes actifs, des étudiants et des ménages aux revenus modérés. Un assèchement qui contribue à la muséification de la capitale.

      prix moyen du mètre carré à la location 27 euros (plus cher en petite surface).
      de bons graphiques
      fun fact, l’Apur invente des logements sociaux pour présenter des quantités flatteuses pour la Ville.
      https://archive.ph/6yoou

    • partout mordus par les chiens de Guizot,

      @colporteur : ?

      Est-ce parce que :

      Pour certains, c’est en 1840, peu après que Guizot fut devenu le chef effectif du gouvernement, qu’il prononça ces mots : « Éclairez-vous, enrichissez-vous, améliorez la condition morale et matérielle de notre France. » La formule figure dans un discours prononcé par Guizot devant la Chambre des députés en 1843.

       ?

  • Immobilier : les revers du « coliving », nouvelle industrie de la colocation
    https://www.lemonde.fr/economie/article/2025/05/16/les-revers-du-coliving-nouvelle-industrie-de-la-colocation_6606311_3234.html

    Très rentable, la location de chambres au sein d’appartements rénovés prospère sur fond de crise du logement dans les métropoles.


    OLIVIER BONHOMME

    Le modèle économique de cette industrie est tout ce qu’il y a de plus simple. Il s’agit de doubler voire tripler les revenus d’un appartement en y logeant, après rénovation, un maximum de chambres, de salles de bains et une grande cuisine. Le #propriétaire sous-loue son bien à une société – plus d’une vingtaine déjà créées – qui s’occupe des locataires. La décoration est soignée. Les plateformes font leur marge sur les services intégrés au #loyer, lequel s’approche souvent du millier d’euros. « Le Wi-Fi, le gaz, l’électricité, tout ce qu’un locataire aurait de toute façon pris », détaille Axelle Baillet, responsable de Joivy France. « L’assurance, le ménage des parties communes et un fond de course par mois », complète Victor Augais, fondateur de La Casa, qui parvient à louer 12 à 15 chambres par pavillon de banlieue à moins de 1 kilomètre d’une station de métro, de tram ou de RER. Il en exploite déjà une cinquantaine en Ile-de-France et se développe aussi à Lille.

    [...]

    Une trentaine de couples ou de familles bien moins fortunés qu’eux vivaient là depuis toujours ou presque. Un matin, une lettre les a informés que l’immeuble était vendu. Deux mois plus tard, des affichettes les invitaient à prendre rendez-vous pour évoquer les travaux et l’avenir. « “Le ravalement, la réfection de toiture vont affecter votre qualité de vie”, nous a-t-on dit, “on peut vous accompagner dans un nouveau projet” », rapporte l’un des #locataires encore présents, qui, comme ses anciens voisins, a préféré rester anonyme.

    Bien sûr, officiellement, il n’a jamais été question de déloger qui que ce soit. En 2023, au moment où les premiers curages commencent, Lucas, 73 ans, locataire, depuis 1984, d’un 42 mètres carrés pour 516 euros par trimestre (loyer loi de 1948), faisait déjà le décompte. « La dame du bâtiment C est toujours dans le quartier, mais ils l’ont fait partir, détaille-t-il. La dame âgée du E et son mari ont été relogés au A pour vider le E. Moi, ils ont proposé de me trouver un logement ailleurs. J’ai refusé. Avec ma retraite d’ouvrier mécanicien de 1 200 euros, je ne peux pas me le permettre. »

    Elisabeth, 49 ans, régulatrice médicale, qui était née là et n’avait jamais quitté l’appartement – « deux studios réunis du E et du D » –, où ses parents, femme de ménage et manœuvre à la SNCF, s’étaient installés en 1974, a dû, elle aussi, quitter les lieux. Son nom n’était pas sur le bail. Ses parents retraités multipliant les allers-retours en Espagne, le propriétaire a considéré qu’elle était sans droit. « Je venais de faire un AVC [accident vasculaire cérébral], ils ne voulaient pas me croire. Ils m’ont relancée pendant des mois. Avec 1 500 euros [de revenus], comment voulez-vous ? J’ai fini par trouver un appartement avec la cuisine et la salle de bains dans la même pièce. » Ses parents ont reçu une compensation, explique Elisabeth. Deux agences d’architectes et celle des designers Bouroullec ont également quitté les lieux.

    « KV Paris X, un beau projet financé (…) par Anaxago, 4 000 mètres carrés au cœur du 10e arrondissement (…) pour faire une résidence mixte qui mêle coliving et coworking. Maximiser le rendement dans le but de le vendre, sur la base d’un taux de capitalisation en investisseur institutionnel. C’est une opération qui va cibler un taux de rentabilité qui est supérieur à 12 %. » Tout était dit dans cette conférence en ligne donnée par Anaxago, spécialiste de l’investissement immobilier, au printemps 2021.

    Mais de tout cela, Lucas, Elisabeth et la poignée de locataires qui résistent n’en ont rien su. (...)

    https://archive.ph/YyvAs

    edit précédemment
    https://seenthis.net/messages/1071804

    #coliving #logement #racket #rente_foncière

    • Paris, Lyon, Montreuil lancent la bataille contre le « coliving »
      https://www.lemonde.fr/economie/article/2025/10/24/paris-lyon-montreuil-lancent-la-bataille-contre-le-coliving_6649174_3234.htm

      Derrière coliving, cet anglicisme se cache un concept protéiforme, sans définition juridique claire qui renvoie à la fois à cette #industrialisation_de_la_colocation avec des appartements ou maisons réaménagés pour y loger autour d’une cuisine commune un maximum de chambres, réservables en un clic. Mais aussi à ces résidences gérées produites dans le neuf ou après la transformation de bureaux vacants. Une réponse « à un vrai besoin » des étudiants, jeunes actifs, cadres de passage en quête de « convivialité », « lien social », « flexibilité », jurent les professionnels. Un filon développé sur fond de crise du logement, pour contourner les règles, sauver des actifs tertiaires, rétorquent leurs détracteurs. Dans le dossier complet qu’il publie ce mois d’octobre sur le sujet, le cabinet d’études économiques Xerfi recense 24 000 unités en France en 2025 (contre 2 600 en 2020), et en annonce 33 000 en 2028.

      Dans la capitale, c’est la première version qui a commencé par faire parler d’elle. L’histoire d’un îlot d’immeubles, racheté rue du Buisson-Saint-Louis, dans le Xe arrondissement, où les habitants ont été priés de partir pour laisser place à du coliving et des meublés touristiques, est devenue l’une des plus emblématiques. Puis, durant l’été, la municipalité a tiqué lorsque, au détour d’une réunion sur l’aménagement du quartier Hébert, dans le XVIIIe arrondissement, elle a compris que le programme hôtelier annoncé devenait 30 000 mètres carrés de coliving avec des loyers supérieurs à la limite imposée dans le secteur. Le groupement a été prié de revoir sa copie. Dans le XIIIe arrondissement, la Ville a mis son veto sur d’anciens bureaux en bord de Seine promis au même avenir et pousse pour qu’y soit créé du logement social étudiant.

      Appel à une intervention de l’Etat et du législateur
      Lorsque le projet est conditionné à l’obtention d’une autorisation d’urbanisme, le rapport de force est encore possible. A Montreuil, Gaylord Le Chequer, le premier adjoint au maire (PCF), a lui aussi refusé net la proposition d’un promoteur qui proposait de remplir deux immeubles anciennement occupés par les services de la ville par 150 chambres en coliving. « On veut y maintenir de l’activité. Par ailleurs, un loyer à 1 000 ou 1 500 euros ne correspond pas aux besoins d’un Montreuillois qui voudrait décohabiter », justifie l’élu. En revanche, poursuit-il, le coliving développé dans du logement existant, à l’image de cette grande maison à cinq minutes du métro qu’un particulier a racheté plus d’1 million d’euros pour y loger une dizaine de chambres, est autrement plus complexe à freiner.

      https://justpaste.it/chxlr

      Le « coliving », nouvelle marotte des investisseurs sur laquelle l’encadrement des loyers ne s’applique pas
      https://www.lemonde.fr/campus/article/2025/04/23/le-coliving-nouvelle-marotte-des-investisseurs-sur-laquelle-l-encadrement-de

      Selon une étude du cabinet Xerfi, parue en 2024, en quelques années, le nombre d’exploitants de résidences atteint près de 60 opérateurs : « Le nombre de chambres exploitées a parallèlement augmenté de 70 % entre 2021 et 2023. L’intérêt des investisseurs institutionnels pour ce type d’actif est particulièrement important et ne s’essouffle pas. Ainsi, en 2023, les volumes investis sur ce segment ont dépassé 430 millions d’euros en France. »

      https://justpaste.it/c204a

      Une société de la séparation sait faire marché de la solitude.

      #crise_du_logement #loyers #racket #logement #résidences_gérées #rente_foncière #investisseurs #ville #Paris

  • NOTE de la Plate-forme logement pour touTEs : Cherté et crise du logement
    https://www.droitaulogement.org/2025/03/note-de-la-plate-forme-logement-pour-toutes-cherte-et-crise-du-loge

    [N]ote d’analyse économique, relative à la crise du logement, ses causes et ses effets, réalisée par Pierre Concialdi, économiste, avec la plate-forme logement pour touTEs.

    Sommaire
    1. Des logements de plus en plus chers
    2. Des prix tirés par la spéculation foncière
    3. L’immobilier de rapport : un patrimoine fortement concentré
    4. De plus en plus de logements vacants malgré une crise d’offre
    5. L’envolée des loyers et des profits associés
    6. Chute des aides au logement depuis 2017
    7. L’État, générateur et profiteur du logement cher
    8. Paupérisation des locataires et hausse des taux d’effort
    9. Un nombre record d’expulsions en 2022

    #logement #logement_social #propriété_privée #locataires #loyers #crise_du_logement #allocation_logement #expulsion #droit_au_logement #APL #fiscalité #sans_abris #mal_logés #DALO #prioritaires_DALO #cadeaux_fiscaux #gentrification #rente_foncière #spéculation

    • Crise du logement : les impayés de loyers augmentent, les expulsions explosent en 2024
      https://www.europe1.fr/societe/crise-du-logement-les-impayes-de-loyers-augmentent-les-expulsions-explosent-

      Signe de l’aggravation de la crise du logement en France, les commissaires de justice ont constaté en 2024 une explosion des expulsions de locataires, en hausse de 87% sur un an, et des procédures juridiques pour #impayés de loyers toujours plus nombreuses.

      L’année dernière, 24.000 procès-verbaux d’expulsion de ménages ont été délivrés, contre 12.825 en 2023, selon des chiffres présentés jeudi par la Chambre nationale des commissaires de justice.

      Régis Granier, vice-président de la Chambre nationale des commissaires de justice, explique cette hausse par "une purge des dossiers bloqués par le Covid". A laquelle s’ajoute une "problématique de pouvoir d’achat et de crise du logement", selon Benoît Santoire, président de la chambre.

      Expulsions en forte hausse, loyers et charges de copropriété impayés… la crise du logement s’est aggravée en 2024
      https://www.leparisien.fr/immobilier/expulsions-en-forte-hausse-loyers-et-charges-de-copropriete-impayes-la-cr

      19 023 expulsions en présence des forces de l’ordre en France en 2023, soit 17 % de plus que l’année précédente.

    • UN LOGEMENT DÉCENT, STABLE, ABORDABLE POUR TOUTES ET TOUS ! NON AUX EXPULSIONS ET AU LOGEMENT CHER !
      https://www.ldh-france.org/un-logement-decent-stable-abordable-pour-toutes-et-tous-non-aux-expulsio

      Jamais depuis 50 ans, il n’y a eu autant de locataires menacé-es d’expulsion à l’approche de la fin de la trêve hivernale, ni autant de demandes HLM (2,6 millions), de mal-logé-es (4,2 millions), ni autant de sans-abris (350 000 dont des femmes, des enfants, des retraité-es…). Beaucoup de résident·es de foyers de travailleurs ou résidences sociales sont expulsé-es pour hébergement d’un·e proche.

      Non seulement les APL ont baissé et les prix de l’énergie ont flambé, mais depuis fin 2023, les loyers augmentent plus vite que l’inflation et les revenus ! Ainsi les locataires HLM et beaucoup de locataires du privé subissent en 2025 plus de 3% de hausse de loyer, alors que l’inflation se rapproche des 1%… Comparé aux loyers de 2023, les locataires et les résident-es paieront en 2025 un 13e mois de loyer en plus !
      Les jugements d’expulsions et les expulsions forcées sont massifs. Depuis la #loi_Kasbarian-Bergé, les locataires refusant de « s’auto-expulser » peuvent même être condamné·es à une amende pénale et les occupant·es sans titre de logements vacants sont mis·es à la rue, sans jugement, même en hiver !

  • Un quart de logements sociaux : Paris est magique ?
    https://lesjours.fr/obsessions/logement-sociaux-villes-delinquantes-sru/ep2-paris

    À coups de réhabilitations et de surélévations, la ville a atteint le taux prévu par la loi SRU. Mais attention, les pauvres sont toujours introuvables chez les riches.

    Il était moins une. À quelques semaines de l’échéance de 2025, Paris a enfin réussi à atteindre les 25 % de #logements_sociaux obligatoires. Soyons beaux joueurs, la capitale n’a jamais été vraiment très loin des objectifs. Lorsque la loi SRU (solidarité et renouvellement urbain) a été adoptée, fin 2000, la ville comptait 13,44 % de logements sociaux parmi ses résidences principales. À partir de 2001 et de la passation de pouvoir entre le RPR de Jean Tiberi – qui a certes fait construire des HLM dans Paris mais les a aussi utilisés pour loger ses enfants – et le PS de Bertrand Delanoë, le taux n’a jamais cessé d’augmenter. En 2013, lorsque la loi Duflot a fait passer l’objectif de 20 % à 25 % pour la plupart des villes concernées (lire l’épisode 1, « Wanted : les hors-la-loi du logement social »), #Paris n’était plus très loin du premier palier avec 17,89 % des résidences principales considérées comme des logements sociaux.

    #paywall...

    277 000 ménages inscrits comme #demandeurs_de_logement à Paris
    https://www.apur.org/sites/default/files/4p253_chiffres_logement_social_paris_2023.pdf?token=mgA30FMt

    De 2001 à 2023, 123868 logements sociaux ont été financés :
    – 33663 logements #PLAI – prêt locatif aidé d’intégration – (27%) ;
    – 51992 logements #PLUS – prêt locatif à usage social – (42%) ;
    – 38213 logements #PLS – prêts locatifs sociaux – (31%).

    Mais les organismes publics chargés du logement social construisent davantage de PLI qui sont seulement 25% moins chers que les ceux loués au prix du marché parisien, des prix qu’un récent plafonnement des loyers de LVMH City ne réduit qu’à la marge.
    Exemple
    https://www.parishabitat.fr/nos-programmes/vincent-auriol

    A travers cette opération, Paris Habitat souhaite fournir une réponse aux difficultés de logements auxquelles font face les ménages parisiens à revenus moyens. Parmi les 135 logements livrés figurent 47 logements sociaux PLS et 88 logements dits #PLI à destination des ménages ayant des difficultés à se loger dans le privé, compte tenu de la cherté des logements, sans pour autant pouvoir prétendre aux locations HLM. Le financement public permet dès lors de proposer ces logements neufs à un tarif 25% moins cher que dans le privé, à condition de respecter les plafonds de ressources.

    #loyers #logement_social

  • Vous vous rendez compte ? Ces étudiant·es pauvres qui sont obligé·es de rentrer dans "l’illégalité" ! ...

    « Ce n’est pas bien, mais ça permet de mieux manger » : face à la précarité, des étudiants tentés par l’illégalité – Libération
    https://www.liberation.fr/societe/ce-nest-pas-bien-mais-ca-permet-de-mieux-manger-face-a-la-precarite-des-e

    « Ce n’est pas bien, mais ça permet de mieux manger » : face à la précarité, des étudiants tentés par l’illégalité

    Faudrait qu"on explique à Libé que certains vols procèdent d’une plus juste répartition des richesses produites par les gueux et que si ces mêmes gueux se regroupaient en organisations militantes on pourrait appeler tout ça "autoréduction".

    Dire qu’on est obligé de tout faire soi-même pour rééduquer la "presse de gôôche" ... Quel naufrage !
    http://www.anarchisme.wikibis.com/autoreduction.php

    • M’enfin, c’est pas un article de propagande en faveur de jeunes irresponsables malhonnêtes, c’est un cri d’alerte ! Et puis la FAGE s’en occupe (il semble que, entre les magouilles socialistes et gauchistes, les coordinations, l’Unef, syndicat étudiant historique ait disparue).

      Voler au supermarché, sous-louer sans l’accord du propriétaire, #frauder les #transports : alors que plus d’un étudiant sur deux vit avec moins de 2 euros par jour, nombre d’entre eux se tournent vers des actes illicites pour survivre, malgré les risques.

      Chaque fois que Claire (1) va faire les courses, elle « oublie » toujours de passer des produits à la caisse. « Je vole du pesto, du houmous, du pain, tout ce qui peut se mettre au fond du sac », reconnaît l’étudiante de 22 ans. Avec la peur de finir le mois avec un chiffre négatif sur leur compte en banque, des étudiants mettent en place des stratégies illégales pour subvenir à leurs besoins. Du #vol au supermarché en passant par la sous-location sans l’accord du propriétaire ou encore la fraude des transports, les pratiques illicites sont variées, mais largement utilisées par des jeunes aux profils hétérogènes, dans des situations de vulnérabilité financière. S’ils savent qu’ils encourent des amendes particulièrement salées (jusqu’à 45 000 euros) et même de la prison, certains préfèrent courir le risque.

      « Comme beaucoup d’#étudiants, mes parents sont eux-mêmes #précaires. Je dois donc m’assumer seule. Mes 520 euros de bourses vont chaque mois dans mon #loyer, et je reçois 300 euros d’aides au logement qui me permettent de vivre. Tout part dans les courses, dans mon compte Izly [cagnotte pour payer les restaurants du Crous, ndlr], et pour maintenir des activités, avoir une vie sociale », explique Claire, qui vit à Strasbourg. Alors la jeune femme a commencé à voler au supermarché. « Je sais que ce n’est pas bien, mais ça permet de mieux manger, de ne pas se nourrir de pâtes tous les jours. Sur un ticket de caisse à 30 euros, j’économise en moyenne 10 à 15 euros. Et honnêtement, je suis à 10 euros près. »

      « Du déodorant, des serviettes hygiéniques »

      Ariane, 28 ans, estime que le vol lui permet surtout d’avoir accès à des produits de meilleure qualité. Elle vise particulièrement les #caisses_automatiques. « Je vole de bonnes bouteilles d’huile d’olive, des steaks de soja, mais aussi des produits de première nécessité comme du déodorant ou des serviettes hygiéniques », assume la doctorante en sciences sociales, qui estime faire entre 40 et 60 euros d’économies par mois. Pour elle, la pratique n’est pas un tabou entre étudiants, au contraire, mais elle peut conduire à certains débats. « Certains trouvent que ça n’est pas #éthique, mais je sais que je ne le ferais jamais chez des petits commerçants », assure Sarah, 23 ans, étudiante à Brest (Finistère), qui reconnaît subtiliser parfois jusqu’à 50 euros de courses au supermarché. Elle n’est pas boursière et ses parents ne l’aident pas financièrement. « J’ai un job alimentaire en grande surface à côté de mes études. Ça me permet tout juste de payer mon loyer, de manger et d’avoir une vie sociale : aller au cinéma, faire des pique-niques avec mes copains… Mais je fais beaucoup l’impasse sur les bars, c’est trop cher », raconte l’étudiante en master de sciences sociales.

      Interview
      Précarité étudiante : « Les constats sont alarmants »
      A l’occasion d’un stage obligatoire qu’elle a dû réaliser à Rennes, la jeune femme a sous-loué un appartement illégalement, et fait de même avec le sien. « A la base, je voulais faire les choses correctement, mais Rennes, c’était trop cher. En sous-loc, je payais 230 euros par mois, bien moins cher qu’une location. De mon côté, je sous-louais aussi mon appartement à des étudiants dans une situation comme la mienne. Ça n’a jamais été dans un but lucratif. C’était surtout pour ne pas me retrouver dans le rouge », précise-t-elle. Pendant ses quatre années d’études à Brest, elle reconnaît également n’avoir jamais payé d’abonnement aux transports. « L’abonnement est à 200 euros l’année, ça me serait revenu à 800 euros en quatre ans. Alors finalement, je n’ai payé que deux amendes à 50 euros », calcule-t-elle. Mais à l’instar de Claire, elle reconnaît bénéficier d’un privilège : « En tant que jeune femme blanche, je ne me fais pas souvent contrôler. »

      « Un cri d’alerte »

      En stage à Paris pour un mois, où les prix des titres de transport ont augmenté en ce début d’année, Alice, 23 ans, a elle aussi commencé à frauder. « J’avais d’abord privilégié l’option Vélib’, mais avec 40 minutes de trajet, j’ai commencé à frauder le métro. Je passais avec les gens dans les portes battantes – les tourniquets, c’est la honte, il faut passer dessous… » raconte-t-elle. En ne payant pas l’abonnement au mois à 88,80 euros, et en privilégiant la fraude, elle estime avoir économisé une soixantaine d’euros. « Ça m’arrivait de payer parfois des tickets à l’unité quand j’avais de gros changements à faire » [à cause des risques accrus de #contrôle ], précise la jeune femme, qui étudie à Strasbourg à l’année. Alice n’est pas boursière mais ses parents ne lui envoient de l’argent que le 18 du mois. « Après les fêtes, je n’avais juste pas assez pour payer l’abonnement », s’excuse-t-elle.

      Pour Elisa Mangeolle, porte-parole de la Fédération des associations générales étudiantes (Fage), ces témoignages ne sont pas isolés : « On le voit vraiment comme un cri d’alerte. Il faut agir à la source. Ce ne sont pas des jeunes qui volent ou qui fraudent pour le plaisir. C’est une expression supplémentaire de la #pauvreté étudiante. » Selon une étude de l’association d’#aide_alimentaire Linkee, réalisée sur plus de 5 000 de ses bénéficiaires et parue en février 2024, « Trois étudiants sur quatre disposent de moins de 100 euros par mois, soit moins de 3,33 euros par jour, pour s’alimenter, se soigner […], s’habiller, se cultiver, se divertir, etc. Plus de la moitié des étudiants ont même moins de 50 euros de reste à vivre par mois, soit moins d’1,67 euros par jour. » Claire l’assure : « Je ne volerais pas si j’étais riche. Et pour moi être riche, c’est pouvoir ne pas se poser la question des prix. » Pour répondre à ces situations, la Fage demande une réforme « en profondeur des #bourses ». « Il faut que l’on s’adapte aux ressources des étudiants et non celles de leurs parents. Certains parents n’aident pas, peu ou n’ont pas les moyens d’aider leurs enfants dans leurs études », estime la représentante étudiante. Une réforme des bourses avait été prévue pour 2025 avant d’être reportée à 2026 par Patrick Hetzel, le précédent ministre de l’Enseignement supérieur.

  • CAF : la réforme des APL a permis d’économiser 1,1 milliard d’euros - MoneyVox avec AFP
    https://www.moneyvox.fr/immobilier/actualites/101849/caf-la-reforme-des-apl-a-permis-economiser-1,1-milliard-euros

    La réforme du calcul des aides au logement, qui prend en compte les revenus de l’année en cours dans une logique de « contemporanéisation » des versements, a permis d’économiser 1,1 milliard d’euros en 2021, mais n’a pas simplifié le parcours des usagers, relève la Cour des comptes mercredi.

    Les #aides_au_logement, dont la plus connue est l’aide personnalisée au logement (#APL), sont calculées depuis le 1er janvier 2021 sur les revenus des douze derniers mois, actualisés de manière trimestrielle, et non plus sur les déclarations fiscales établies en année N-2.

    Attribuées sous condition de ressources, ces aides sont destinées à financer la location d’une résidence principale et versées quasi exclusivement par la Caisse nationale d’allocations familiales (Cnaf). Elles ont atteint 17 milliards d’euros en 2020.

    La réforme dite de « contemporanéisation » des versements et des déclarations a coûté plus de 100 millions d’euros aux finances publiques, mais elle a permis d’économiser « 1,1 milliard d’euros en 2021, principalement en réduisant le nombre d’allocataires dont les revenus en N-2 les rendaient éligibles, alors qu’en année N ils dépassaient les plafonds », notent les magistrats.

    219 euros en moyenne

    Le montant moyen de l’aide versée mensuellement par allocataire est lui resté constant, passant « de 218 à 219 euros ». Facilitée par l’automatisation de la déclaration des #revenus, la réforme a bien permis « de mieux synchroniser le calcul du montant de l’aide et le niveau des ressources des allocataires » et « réduit certaines inégalités ».

    Mais comme elle s’est concentrée « sur la modernisation de la gestion des aides, et non sur une refonte complète du système », elle « n’a pas corrigé les failles structurelles du dispositif ni simplifié le mode de calcul complexe », soulignent encore les magistrats, évoquant la « complexité » et la « lourdeur » du dispositif.

    De plus, malgré les économies réalisées, la réforme a entraîné « de nouvelles vulnérabilités, telles que des problèmes avec la qualité des déclarations de revenus, des demandes d’information plus complexes et une insécurité accrue pour certains #allocataires ayant une activité irrégulière » [tu m’étonnes !].

    Le calcul en temps réel des aides a, en outre, « rendu difficile la prévision des budgets et les ajustements en fonction des variations économiques ». Enfin, la complexité croissante des dossiers a « augmenté le risque de non-recours ».

    La contemporanéisation du versement des aides personnelles au logement | #Cour_des_comptes
    https://www.ccomptes.fr/fr/publications/la-contemporaneisation-du-versement-des-aides-personnelles-au-logement

    #ALS #CAF #austérité #insécurité_sociale #logement #loyer

  • Pouvoir d’achat : le nombre de dossiers de #surendettement a bondi de plus de 10% en un an, selon la Banque de France
    https://www.francebleu.fr/infos/economie-social/pouvoir-d-achat-le-nombre-de-dossiers-de-surendettement-a-bondi-de-plus-d

    Avec la flambée inflationniste subie par les consommateurs depuis 2022, le surendettement progresse rapidement en France. Selon les chiffres publiés ce mardi par la Banque de France, le nombre de dossiers de surendettement enregistrés a bondi de 10,8% en 2024 par rapport à 2023. L’année précédente, l’augmentation était déjà de 8% par rapport à 2022.

    • Argent : pour les Français dans le rouge, le jour du découvert, c’est le 16 de chaque mois
      https://www.leparisien.fr/economie/votre-argent/argent-pour-les-francais-dans-le-rouge-le-jour-du-decouvert-cest-le-16-de.

      C’est une dure réalité et cela ne s’améliore pas. Selon la 7e vague de l’indice des #dépenses_contraintes — étude réalisée pour lesfurets.com par CSA Research en ligne du 5 au 7 novembre 2024 à partir d’un échantillon de 1 010 Français, représentatif de la population française âgée de 18 ans et plus administré en ligne du 5 au 7 novembre 2024 et que nous dévoilons —, quasiment un quart des Français (22 %) se déclarent à #découvert sur leur compte courant tous les mois ou presque. En moyenne, ils basculent dans le rouge dès le 16 de chaque mois. Au printemps dernier, ce « jour du découvert » était le 17, signe d’une tension de plus en plus forte sur le pouvoir d’achat des Français les plus modestes.

      Une moyenne qui cache des situations encore plus précaires. Puisque pour 44 % des personnes enregistrant chaque mois un découvert, il intervient dès la première quinzaine du mois.

      Le risque de se retrouver dans une situation de précarité par rapport à son budget varie évidemment en fonction des revenus puisque la part de ménages régulièrement à découvert est plus importante chez les catégories #pauvres (41 %), modestes (37 %) et la classe moyenne inférieure (31 %).

      Les enfants pèsent sur le budget

      Mais d’autres paramètres ont une importance, sinon déterminante, au moins significative dans le risque d’être à découvert. Ainsi, le poids d’un #loyer est prépondérant dans un budget puisque 33 % des locataires sont à découvert tous les mois ou presque contre 17 % pour les propriétaires. Les jeunes, étudiants ou au début de leur carrière, avec donc des salaires plus faibles, sont aussi plus souvent dans le rouge : 29 % des 18-24 ans et même 35 % des 25-34 ans.

      L’âge n’est pas pour autant une variable aussi discriminante que le nombre d’enfants dans le foyer. Selon la 7e édition de l’Indice des dépenses contraintes, 35 % des Français ayant au moins un enfant de moins de 15 ans à charge sont régulièrement à découvert contre seulement 15 % de ceux qui n’en ont pas. Pas vraiment de quoi inciter les Français à faire des enfants alors que seulement 663 000 bébés sont nés dans l’Hexagone en 2024 selon le dernier baromètre de l’Insee.

      (pour le réarmement démographique, les enfants faudrait pouvoir les louer ou les vendre plus tôt qu’actuellement)

  • Cities are pushing back on AI-powered software used to raise rents - Los Angeles Times
    https://www.latimes.com/california/newsletter/2024-12-16/ai-software-rental-market-essential-california

    Sur les algorithmes de maximisation des loyers (pour les propriétaires) qui sont dans le collimateur des pouvoirs publics US.
    Question : comment faire appliquer une interdiction de ces outils qui est pourtant votée par la ville de San Francisco.

    The rise of (and backlash to) AI rental software

    It’s no secret that California’s lack of affordable housing and the slow pace of solutions to the decades-in-the-making crisis continue to crank up the pressure on renters.

    According to some critics, there’s a more recent contributor to rising rents: algorithmic software that some landlords utilize to set prices.

    Popular software from Texas-based company RealPage offers AI revenue management that gives real estate owners suggestions on how much to charge for rent “to maximize their revenue potential.”

    The company also sells an AI tool to screen would-be tenants and “more accurately [select] the most appropriate residents for your property.”

    ProPublica previously reported that the company was using private data to recommend rents and discourage landlords from negotiating prices individually with renters.
    Several people hold up small signs with a frowning emoji and the words “The rent is too damn high.”
    Audience members hold up signs at an L.A. County Board of Supervisors meeting in April.
    (Al Seib / Los Angeles Times)

    Now the feds are looking into RealPage’s practices.

    The U.S. Department of Justice, along with California and seven other states, sued RealPage in August, alleging that the company took part in a pricing alignment scheme “that increased their rent revenue across the board, enabled by the illegal sharing of confidential pricing and supply information.”

    “RealPage replaces competition with coordination,” the lawsuit states. “It substitutes unity for rivalry. It subverts competition and the competitive process. It does so openly and directly — and American renters are left paying the price.”

    The alleged price fixing affected renters in markets throughout California, according to state Atty. Gen. Rob Bonta, who singled out multifamily buildings in many Southern California counties.

    “Anticompetitive agreements are illegal, whether done by a human or software program,” Bonta said in a news release at the time. “Every day, millions of Californians worry about keeping a roof over their head and RealPage has directly made it more difficult to do so.”

    Some L.A. tenant advocates say the company is partially to blame for the region’s homelessness crisis.

    “Large corporate landlords have used RealPage to collude and inflate rents, affecting not only their own tenants who pay sky-high rents, but also all tenants who have to look for a place to live in a rental market shaped by that collusion,” Rose Lenehan, an organizer with the Los Angeles Tenants Union, told me.

    RealPage has contended that the nation’s well-documented lack of affordable housing is the true source of high rents and accused the media of publishing “false and misleading claims” about the company.

    “RealPage is proud of the role our customers play in providing safe and affordable housing to millions of people,” RealPage Chief Executive and President Dana Jones said in a statement. “Despite the noise, we will continue to innovate with confidence and make sure our solutions continue to benefit residents and housing providers, alike.”
    A For Rent sign posted outside a home
    (Rich Pedroncelli / Associated Press)

    Some Golden State cities aren’t waiting on the feds to push back.

    San Francisco’s Board of Supervisors approved a nation-first ban on algorithm-based property management software, including RealPage’s.

    Bans are also being floated by leaders in San Jose and San Diego.

    In September, L.A. City Councilmember Heather Hutt introduced a motion that would require the city’s housing department to report on how many individual landlords and property management groups are using algorithm-based software to set rents, as well as the “feasibility of instituting a ban.” That motion was referred to the council’s housing committee but had not been placed on the agenda as of last week.

    It remains to be seen if federal case will proceed under a Trump presidency.

    Under President Biden, antitrust actions ramped up as the Justice Department and Federal Trade Commission took significant action against major industries including Big Tech, the financial services industry and pharmaceutical giants.

    But the incoming Trump administration could have a cooling effect on litigation and prosecutions for antitrust law violations, experts say, similar to what we saw during Trump’s first term.

    On a related note, RealPage said it received notice earlier this month that the Justice Department’s Antitrust Division had closed a criminal probe into the company, though that was separate from the civil lawsuits that were filed and still active.

    “We remain unwavering in our belief that RealPage’s revenue management software benefits both housing providers and residents and that the remaining lawsuits are based on misinformation and baseless allegations,” the company said in a statement.

    #Intelligence_artificielle #Loyers #Los_Angeles #San_Francisco