• Achtsam geht die Welt zugrunde

    (Le monde court à sa perte en pleine conscience)

    La pleine #conscience principe permettant de gérer un quotidien éprouvant avec sérénité et bien-être semble, à première vue, une excellente idée. De nos jours, beaucoup de gens pratiquent par exemple la méditation, le yoga et les techniques de respiration. Pour Kathrin Fischer, cela est compréhensible en tant que pratique personnelle, mais la pleine conscience serait devenue une #idéologie. Celle-ci nous ferait croire que pratiquement tous les problèmes peuvent être résolus individuellement. C’est pourquoi de nombreuses personnes essaient désormais de ne plus changer que leur propre personne et non plus les situations, met en garde l’auteure, podcasteuse et journaliste dans son nouveau livre Achtsam geht die Welt zugrunde (Le monde court à sa perte en pleine conscience).

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    #Révue #entretiens #livre #méditation

    L’ #interview intégrale en DE ici :
    ▻https://seenthis.net/messages/1172883

  • "Dass Achtsamkeit alle Probleme lösen kann, ist eine Fiktion" - Zukunft - derStandard.de › Wissen und Gesellschaft

    via ▻https://diaspora.psyco.fr/p/12475203

    Kathrin Fischer warnt vor Achtsamkeit als Ideologie. Warum Selbstoptimierung allein in die Irre führe und was wir von einem Dorf in Kambodscha lernen könnten

    Sehr guter Artikel!

    #achtsamkeit

    ▻https://www.derstandard.de/story/3000000320436/autorin-kathrin-fischer-dass-achtsamkeit-alle-probleme-loesen-kann-ist-e

    • Autorin Kathrin Fischer: *Nicht alles, was schlecht läuft, lässt sich wegatmen." Abkehr von der Welt? „Achtsamkeitspraktiken tragen dazu bei, uns zu vereinzeln“

      Kathrin Fischer warnt vor Achtsamkeit als Ideologie. Warum Selbstoptimierung allein in die Irre führe und was wir von einem Dorf in Kambodscha lernen könnten

      Interview

      Der Rückzug auf uns selbst geht laut Podcasterin und Journalistin Kathrin Fischer auch mit Strukturblindheit und Weltvergessenheit einher.

      Achtsamkeit als Prinzip, um gelassen und gesund einen anstrengenden Alltag zu meistern, klingt zunächst einmal toll. Viele Menschen üben sich heute zum Beispiel in Meditation, Yoga und Atemtechniken. Für Kathrin Fischer ist dies als private Praxis nachvollziehbar, allerdings sei die Achtsamkeit zu einer Ideologie geworden. Diese mache uns weis, so gut wie alle Probleme seien individuell lösbar. Daher versuchen viele Menschen, nur noch ihr Selbst zu verändern und nicht mehr die Zustände, warnt die Autorin, Podcasterin und Journalistin in ihrem neuen Buch Achtsam geht die Welt zugrunde.

      STANDARD: Frau Fischer, wenn man sich einen Menschen vorstellt, der achtsam durch einen Garten geht, statt über Blumen zu trampeln, oder eine Mutter, die meditiert und dadurch später besonders liebevoll mit ihren Kindern spricht, klingt Achtsamkeit doch nach einer guten Sache. Warum soll die Welt daran zugrunde gehen?

      Fischer: In der Alltagssprache bedeutet Achtsamkeit schlicht: Ich passe auf mich und andere auf. In dem Sinne ist es natürlich besser, rücksichtsvoll zu sein. Achtsamkeit ist aber ein weiter Begriff. Das geht von der strengen Meditation bis zur Buddha-Statue im Baumarkt. Ich glaube, dass die Welt an einer bestimmten Art der Achtsamkeit zugrunde geht, nämlich wenn aus Achtsamkeit eine Ideologie wird. Sie ist zu einem Weltbild geworden, das behauptet, die Antwort auf alle Fragen zu kennen.

      STANDARD: Und wie lautet die Antwort?
      Fischer: Alle Probleme im Leben entstehen angeblich in unserem Inneren und müssen entsprechend auch dort gelöst werden.

      STANDARD: Aber ist Achtsamkeit wirklich ein Problem? Man könnte sie mit anderen Hobbys vergleichen und sagen: In Österreich oder Deutschland geht die eine halt zweimal in der Woche Tennis spielen, der nächste züchtet Kaninchen, und wieder eine andere widmet sich in ihrer Freizeit dem Yoga oder der Meditation. Wo ist der Unterschied?

      Fischer: Den Unterschied kann man zum Beispiel daran erkennen, dass keine Krankenkasse das Kaninchenzüchten bezuschusst. Achtsamkeits-Apps dagegen werden zumindest von den deutschen Krankenkassen bezahlt. In Unternehmen gibt es auch keine Weiterbildungsangebote für Mitarbeitende, in denen Tennisspielen zum Stressabbau gelehrt wird. Aber Organisationen bieten viele achtsamkeitsbezogene Formate für Mitarbeitende an: MBSR-Kurse (Mindfulness-Based Stress Reduction, Anm.), Seminare für Resilienz und Schlafhygiene und vieles mehr. Ich finde das nicht so harmlos wie Kaninchenzüchten, denn diese Kurse zeigen, dass nicht an den Belastungen im Arbeitsleben gearbeitet wird, sondern an der Belastbarkeit des einzelnen Mitarbeitenden.

      STANDARD: Achtsamkeit ist Ihrer Meinung nach also nicht nur ein Symptom einer erschöpften Gesellschaft, sondern ein Teil des Problems?

      Fischer: Genau, aber das ist aus zwei Gründen schwierig zu erkennen. Zum einen, weil wir so daran gewöhnt sind, Achtsamkeit und Resilienz als positive Angebote wahrzunehmen. Zum zweiten, weil wir in einer so individualistischen Gesellschaft leben, dass wir dieses Denken überhaupt nicht mehr wahrnehmen.
      Waldbaden, Atemtraining, Dankbarkeitsübungen: Sehen wir die Welt vor lauter Bäumen nicht mehr?
      Auch unzählige Motivationstrainer und Influencer propagieren große Erfolge durch individuelle Kraftanstrengungen. Sind diese Motivationsgurus ideologische Geschwister der Achtsamkeitsratgeber?
      Fischer: Davon bin ich absolut überzeugt. Mir werden als Frau im Netz vielleicht weniger Motivationstrainer angezeigt als Ihnen, aber mein Sohn schaut so etwas auch. Sowohl bei den Motivationstrainern als auch bei den Versprechen der Achtsamkeit geht es darum, man könne als Individuum alles schaffen. Aus meiner Sicht ist das eine lächerliche Anmaßung, eine Fiktion. Niemand von uns kann alle Grenzen der Lebensbedingungen überschreiten. Wir brauchen sauberes Wasser, wir brauchen Frieden, wir brauchen einen auskömmlichen Lohn, und wir brauchen auch einigermaßen faire Gerichte. Unsere Gesellschaft ist auf kollektiven Anstrengungen gebaut. „Du kannst alles schaffen“, wie es manche behaupten, verleugnet dies völlig. „Statt die Belastungen im Arbeitsleben zu reduzieren, sollen Achtsamkeitskurse die Mitarbeitenden belastbarer machen.“

      STANDARD: In Ihrem Buch versuchen Sie auch zu ergründen, wie sich unser Blick immer mehr auf das Selbst verengt hat. Ihre Erklärung?

      Fischer: Das Problem beginnt aus meiner Sicht mit der neoliberalen Wende der 1980er-Jahre. Sozialstaatliche Leistungen wurden zurückgebaut, die Finanzmärkte dereguliert. Die Arbeitsmärkte wurden flexibilisiert, das heißt natürlich oft: prekärer gemacht. In Deutschland zum Beispiel wurde ein großer Niedriglohnsektor geschaffen. Das Leben ist für viele Menschen sehr anstrengend geworden, weil Bildung, Wohnen und Gesundheit allesamt teurer geworden sind. Diese Entwicklung betrifft alle, die nicht sehr wohlhabend sind.

      STANDARD: Aber welche Rolle spielt dabei die Ideologie der Achtsamkeit?

      Fischer: Achtsamkeit ist so etwas wie die mentale Grammatik dazu. Man blickt nicht mehr nach außen und fragt: Wieso zahlt meine Krankenkasse jetzt keinen Zahnersatz mehr? Stattdessen haben wir zu glauben begonnen, man müsse mit all dem zurechtkommen und ein resilienter Mensch sein.

      STANDARD: Kann es nicht auch eine Parallelität von Achtsamkeitsritualen und politischem Engagement geben? Man kann ja zum Beispiel am Vormittag meditieren und am Nachmittag demonstrieren.

      Fischer: Da haben Sie vollkommen recht. Man kann meditieren und auf eine Demo gehen, und das tun ja auch viele Menschen. Ich behaupte nicht, wer Achtsamkeit betreibt, würde sich niemals politisch engagieren. Das wäre Quatsch. Meine Beobachtung ist allerdings: Die Ideologie, die gesellschaftlichen Lebensbedingungen geringzuschätzen und alles auf eine spirituell-existenzielle Ebene zu heben, führt zu einer bestimmten Entpolitisierung. Denn wir sagen dann ja, die Probleme sind eigentlich in unserem Inneren und nicht im Äußeren. Das führt tendenziell schon zu einer unpolitischen Weltvergessenheit, die Engagement oft unwahrscheinlich macht. Das liegt aber nicht an der Achtsamkeit selbst, sondern daran, wie sie in unserer Gesellschaft funktional gemacht wird.

      STANDARD: Sie schreiben auch, Achtsamkeit könne sogar zu einer weiteren Spaltung der Gesellschaft beitragen. Inwiefern?

      Fischer: Ich beobachte, dass in unserer Gesellschaft die Ohnmachtsgefühle zunehmen. Menschen fühlen sich zunehmend der Politik und den Kräften, die hinter der Politik wirken, ausgeliefert. Die Kräfte dahinter sind aus meiner Sicht jene des Finanzmarktkapitalismus. Achtsamkeit wird da für die Mittelklasse zu einem Werkzeug der Abgrenzung gegenüber den unteren Klassen. Ein bisschen überspitzt könnte man sagen: „Mein Coach, mein Yoga-Studio, meine Morgenroutine.“ Diese Empfindsamkeit ist aber nur eines von zwei Gefühlen, mit denen Menschen auf die Veränderungen in der Welt reagieren.

      STANDARD: Und das zweite?

      Fischer: Die zweite Art der Reaktion ist das Ressentiment. Das sind überwiegend die unteren Klassen, wobei man mit den Zuschreibungen sehr vorsichtig sein muss. Dieses Gefühl geht ja auch bis in die Mittel- und Oberklasse hinein. Aber die unteren Klassen sind oft wirklich wütend auf vermeintliche Sündenböcke und reagieren mit diesem Ressentiment gegen Migranten und sogenannte Sozialschmarotzer. Die strukturellen Kräfte hinter der Krise bleiben hingegen unsichtbar.

      STANDARD: Sie erzählen im Schlusskapitel Ihres Buchs die Geschichte eines Bauern in Kambodscha, um zu zeigen, wohin wir als Gesellschaft uns wieder verändern sollten.
      Fischer: Die Geschichte stammt vom britischen Autor Johann Hari aus dessen Buch über Depressionen: Ein westlicher Psychiater besucht Reisbauern in #Kambodscha. Landminen aus früheren Kriegen haben die Arbeit auf den Feldern für sie gefährlich gemacht. Die Dorfbewohner berichten dem Psychiater von einem depressiven Bauern, der durch eine Mine ein Bein verloren hat. Trotz Prothese konnte er vor Schmerzen und Angst nicht mehr auf dem Feld arbeiten. Die Dorfgemeinschaft hat dem Mann geholfen, ganz ohne Medikamente – sie hat ihm eine Kuh gekauft. Diese half ihm aus der Depression. Denn als Milchbauer musste er nicht mehr auf die Felder und konnte seine Familie anders ernähren. In der Geschichte muss sich also nicht der Mensch an die Welt anpassen, etwa mithilfe von Antidepressiva. Nein, die Welt wird an den Menschen angepasst.

      STANDARD: Sie schreiben auch über neue Perspektiven, die Sie durch den Besuch einer Sauna in Ihrem Dorf gewonnen haben. Welche waren das?

      Fischer: Das ist einfach die Sauna in einem kleinen Fitnesscenter, wo ganz unterschiedliche Leute zusammenkommen. Diese niedrigschwellige Begegnung mit Menschen mit unterschiedlichen politischen Ansichten empfinde ich als total bereichernd. Man kann sich in der Sauna über das Thema Gendern streiten und sich danach trotzdem zum Geburtstag gratulieren oder danach fragen, wie es den Kindern so geht. Das ist ein Beispiel dafür, was der Soziologe Harald Welzer „Wohnzimmer der Gesellschaft“ nennt. Die Achtsamkeitspraktiken hingegen tragen dazu bei, uns zu vereinzeln. Wenn man mit anderen Leuten in der Sauna sitzt oder Fußball spielt, sind das Wege zurück in eine Gemeinschaft. Da entsteht eine andere Energie.

      STANDARD: Das klingt nach einem ersten Schritt, was könnten weitere sein?

      Fischer: Ich finde, ein guter Weg ist, NGOs, also Nichtregierungsorganisationen, zu unterstützen, die für eine gerechtere Welt kämpfen. Aber der erste Weg ist immer jener hinaus aus der reinen Selbstveränderung, hin zu der Einsicht, dass wir die Welt verändern müssen. Wir müssen wieder verstehen, dass die Welt, in der wir heute leben, nicht alternativlos ist. (Lukas Kapeller, 15.5.2026)

      #Buch #Meditation #Achtsamkeit #Kommunikation #Neoliberalismus #Vereinzelung #Depression #Ohnmacht #Belastbarkeit

    • La méditation comme principe permettant de gérer un quotidien éprouvant avec sérénité et bien-être semble, à première vue, une excellente idée. De nos jours, beaucoup de gens pratiquent par exemple la méditation, le yoga et les techniques de respiration. Pour Kathrin Fischer, cela est compréhensible en tant que pratique personnelle, mais la pleine conscience serait devenue une idéologie. Celle-ci nous ferait croire que pratiquement tous les problèmes peuvent être résolus individuellement. C’est pourquoi de nombreuses personnes essaient désormais de ne plus changer que leur propre personne et non plus les situations, met en garde l’auteure, podcasteuse et journaliste dans son nouveau livre Achtsam geht die Welt zugrunde (Le monde court à sa perte en pleine conscience).

      DeepL.com

  • Tout le monde n’a pas une petite voix dans la tête – Réalités Biomédicales
    ▻https://www.lemonde.fr/blog/realitesbiomedicales/2024/06/12/tout-le-monde-na-pas-une-petite-voix-dans-la-tete

    La pratique du langage intérieur, en nous permettant d’être au centre de nous-même, fait en sorte de pouvoir évoquer un événement passé et nous projeter dans l’avenir. Elle contribue à la connaissance de soi et renforce l’estime de soi. Surtout, elle participe à la conscience de soi dans le temps, ce que les psychologues appellent l’autonoèse.

    L’endophasie nous permet donc de forger notre propre histoire, de reconnaître notre propre existence, de construire et développer notre identité intérieure. Ce phénomène joue donc un rôle essentiel dans la mémoire autobiographique, en même temps qu’il participe à ce que l’on appelle l’ « agentivité », ce mécanisme qui nous donne le sentiment d’être les auteurs de nos actions et qui nous permet de réaliser que notre voix intérieure, que personne d’autre n’entend, est bien la nôtre et non celle d’une autre personne.

    La parole intérieure est également une aide précieuse quand il s’agit de s’encourager avant de passer un examen ou une compétition sportive (où l’on se parle en se disant à soi-même « tu vas réussir », « tu es prêt, courage »), se motiver, s’encourager, se réconforter, s’auto-évaluer, faire son auto-critique, se consoler, se censurer.

  • #Bien-être : « Tant qu’on utilisera le #yoga pour être en forme au #travail, on aura un problème »

    Loin de nous apporter le bonheur promis, la sphère bien-être perpétue un système nuisible qui ne peut que nous rendre malheureux. Interview de #Camille_Teste.

    Huiles essentielles, massages et salutations au soleil promettent de nous changer de l’intérieur, et le monde avec. À tort ? C’est le sujet de l’essai Politiser le bien-être (►https://boutique.binge.audio/products/politiser-le-bien-etre-camille-teste) publié en avril dernier chez Binge Audio Editions. Selon l’ex-journaliste Camille Teste, non seulement nos petits gestes bien-être ne guériront pas les maux de nos sociétés occidentales, mais ils pourraient même les empirer. Rassurez-vous, Camille Teste, aujourd’hui professeur de yoga, ne propose pas de bannir les sophrologues et de brûler nos matelas. Elle nous invite en revanche à prendre conscience du rôle que jouent les pratiques de bien-être, celui de lubrifiant d’un système capitaliste. Interview.

    Le bien-être est la quête individuelle du moment. C’est aussi un #business : pouvez-vous préciser les contours de ce #marché ?

    Camille Treste : La sphère bien-être recouvre un marché très vaste qualifiant toutes les pratiques dont l’objectif est d’atteindre un équilibre dit « intégral », c’est-à-dire psychologique, physique, émotionnel, spirituel et social, au sens relationnel du terme. Cela inclut des pratiques esthétiques, psychocorporelles (yoga, muscu...), paramédicales (sophrologie, hypnose...) et spirituelles. En plein boom depuis les années 90, la sphère bien-être s’est démultipliée en ligne dans les années 2010. Cela débute sur YouTube avec des praticiens et coachs sportifs avant de s’orienter vers le développement personnel, notamment sur Instagram. Rappelons que le milieu est riche en complications, entre dérives sectaires et arnaques financières : par exemple, sous couvert d’élévation spirituelle, certains coachs autoproclamés vendent très cher leurs services pour se former... au #coaching. Un phénomène qui s’accélère depuis la pandémie et s’inscrit dans une dynamique de vente pyramidale ou système de Ponzi.

    Pourquoi la sphère bien-être se tourne-t-elle autant vers les cultures ancestrales ?

    C. T : Effectivement, les thérapies alternatives et les #néospiritualités ont volontiers tendance à picorer dans des pratiques culturelles asiatiques ou latines, comme l’Ayurveda née en Inde ou la cérémonie du cacao, originaire d’Amérique centrale. Ce phénomène relève aussi bien d’un intérêt authentique que d’une #stratégie_marketing. Le problème, c’est que pour notre usage, nous commercialisons et transformons des pratiques empruntées à des pays dominés, colonisés ou anciennement colonisés avant de le leur rendre, souvent diluées, galvaudées et abîmées, ce qu’on peut qualifier d’#appropriation_culturelle. C’est le cas par exemple des cérémonies ayahuasca pratiquées en Amazonie, durant lesquelles la concoction hallucinogène est originellement consommée par les chamanes, et non par les participants. Pourquoi cette propension à se servir chez les autres ? Notre culture occidentale qui a érigé la #rationalité en valeur suprême voit d’un mauvais œil le pas de côté spirituel. Se dissimuler derrière les pratiques de peuples extérieurs à l’Occident procure un #alibi, une sorte de laissez-passer un peu raciste qui autorise à profiter des bienfaits de coutumes que l’on ne s’explique pas et de traditions que l’on ne comprend pas vraiment. Il ne s’agit pas de dire que les #pratiques_spirituelles ne sont pas désirables, au contraire. Mais plutôt que de nous tourner vers celles d’autres peuples, peut-être pourrions-nous inventer les nôtres ou renouer avec celles auxquelles nous avons renoncé avec la modernité, comme le #néodruidisme. Le tout évidemment, sans renoncer à la #médecine_moderne, à la #science, à la rationalité, et sans tomber dans un #traditionalisme_réactionnaire.

    Vous affirmez que la sphère bien-être est « la meilleure amie du #néolibéralisme. » Où est la connivence ?

    C. T : La #culture_néolibérale précède bien sûr l’essor de la sphère bien-être. Théorisée au début du 20ème siècle, elle s’insère réellement dans nos vies dans les années 80 avec l’élection de Reagan-Thatcher. Avant cette décennie, le capitalisme laissait de côté nos relations personnelles, l’amour, le corps : cela change avec le néolibéralisme, qui appréhende tout ce qui relève de l’#intime comme un marché potentiel. Le capitalisme pénètre alors chaque pore de notre peau et tous les volets de notre existence. En parallèle, et à partir des années 90, le marché du bien-être explose, et l’économiste américain Paul Zane Pilzer prédit à raison qu’au 21ème siècle le marché brassera des milliards. Cela a été rendu possible par la mécanique du néolibéralisme qui pose les individus en tant que petites entreprises, responsables de leur croissance et de leur développement, et non plus en tant que personnes qui s’organisent ensemble pour faire société et répondre collectivement à leurs problèmes. Peu à peu, le néolibéralisme impose à grande échelle cette culture qui nous rend intégralement responsable de notre #bonheur et de notre #malheur, et à laquelle la sphère bien-être répond en nous gavant de yoga et de cristaux. Le problème, c’est que cela nous détourne de la véritable cause de nos problèmes, pourtant clairement identifiés : changement climatique, paupérisation, système productiviste, réformes tournées vers la santé du marché et non vers la nôtre. Finalement, la quête du bien-être, c’est le petit #mensonge que l’on se raconte tous les jours, mensonge qui consiste à se dire que cristaux et autres cérémonies du cacao permettent de colmater les brèches. En plus d’être complètement faux, cela démantèle toujours plus les #structures_collectives tout en continuant d’enrichir l’une des vaches à lait les plus grasses du capitalisme.

    Il semble que le #collectif attire moins que tout ce qui relève l’intime. Est-ce un problème d’esthétique ?

    C. T : La #culture_individualise née avec les Lumières promeut l’égalité et la liberté, suivie au 19ème et 20ème siècles par un effet pervers. L’#hyper-individualisme nous fait alors regarder le collectif avec de plus en plus d’ironie et rend les engagements – notamment ceux au sein des syndicats – un peu ringards. En parallèle, notre culture valorise énormément l’#esthétique, ce qui a rendu les salles de yoga au design soignées et les néospiritualités très attirantes. Récemment, avec le mouvement retraite et l’émergence de militants telle #Mathilde_Caillard, dite « #MC_danse_pour_le_climat » – qui utilise la danse en manif comme un outil de communication politique –, on a réussi à présenter l’#engagement et l’#organisation_collective comme quelque chose de cool. La poétesse et réalisatrice afro-américaine #Toni_Cade_Bambara dit qu’il faut rendre la résistance irrésistible, l’auteur #Alain_Damasio parle de battre le capitalisme sur le terrain du #désir. On peut le déplorer, mais la bataille culturelle se jouera aussi sur le terrain de l’esthétique.

    Vous écrivez : « La logique néolibérale n’a pas seulement détourné une dynamique contestataire et antisystème, elle en a fait un argument de vente. » La quête spirituelle finit donc comme le rock : rattrapée par le capitalisme ?

    C. T : La quête de « la meilleure version de soi-même » branchée sport et smoothie en 2010 est revue aujourd’hui à la sauce New Age. La promesse est de « nous faire sortir de la caverne » pour nous transformer en sur-personne libérée de la superficialité, de l’ego et du marasme ambiant. Il s’agit aussi d’un argument marketing extrêmement bien rodé pour vendre des séminaires à 3 333 euros ou vendre des fringues censées « favoriser l’#éveil_spirituel » comme le fait #Jaden_Smith avec sa marque #MSFTSrep. Mais ne nous trompons pas, cette rhétorique antisystème est très individualiste et laisse totalement de côté la #critique_sociale : le #New_Age ne propose jamais de solutions concrètes au fait que les plus faibles sont oppressés au bénéfice de quelques dominants, il ne parle pas de #lutte_des_classes. Les cristaux ne changent pas le fait qu’il y a d’un côté des possédants, de l’autre des personnes qui vendent leur force de travail pour pas grand-chose. Au contraire, il tend à faire du contournement spirituel, à savoir expliquer des problèmes très politiques – la pauvreté, le sexisme ou le racisme par exemple – par des causes vagues. Vous êtes victime de racisme ? Vibrez à des fréquences plus hautes. Votre patron vous exploite ? Avez-vous essayé le reiki ?

    Le bien-être est-il aussi l’apanage d’une classe sociale ?

    C. T : Prendre soin de soi est un #luxe : il faut avoir le temps et l’argent, c’est aussi un moyen de se démarquer. Le monde du bien-être est d’ailleurs formaté pour convenir à un certain type de personne : blanche, mince, aisée et non handicapée. Cela est particulièrement visible dans le milieu du yoga : au-delà de la barrière financière, la majorité des professeurs sont blancs et proposent des pratiques surtout pensées pour des corps minces, valides, sans besoins particuliers.

    Pensez notre bien-être personnel sans oublier les intérêts du grand collectif, c’est possible ?

    C. T : Les espaces de bien-être sont à sortir des logiques capitalistes, pas à jeter à la poubelle car ils ont des atouts majeurs : ils font partie des rares espaces dédiés à la #douceur, au #soin, à la prise en compte de nos #émotions, de notre corps, de notre vulnérabilité. Il s’agit tout d’abord de les transformer pour ne plus en faire un bien de consommation réservé à quelques-uns, mais un #bien_commun. C’est ce que fait le masseur #Yann_Croizé qui dans son centre masse prioritairement des corps LGBTQI+, mais aussi âgés, poilus, handicapés, souvent exclus de ces espaces, ou la professeure de yoga #Anaïs_Varnier qui adapte systématiquement ses cours aux différences corporelles : s’il manque une main à quelqu’un, aucune posture ne demandera d’en avoir deux durant son cours. Je recommande également de penser à l’impact de nos discours : a-t-on vraiment besoin, par exemple, de parler de féminin et de masculin sacré, comme le font de nombreux praticiens, ce qui, en plus d’essentialiser les qualités masculines et féminines, est très excluant pour les personnes queers, notamment trans, non-binaires ou intersexes. Il faut ensuite s’interroger sur les raisons qui nous poussent à adopter ces pratiques. Tant que l’on utilisera le yoga pour être en forme au travail et enrichir des actionnaires, ou le fitness pour renflouer son capital beauté dans un système qui donne plus de privilèges aux gens « beaux », on aura un problème. On peut en revanche utiliser le #yoga ou la #méditation pour réapprendre à ralentir et nous désintoxiquer d’un système qui nous veut toujours plus rapides, efficaces et productifs. On peut utiliser des #pratiques_corporelles comme la danse ou le mouvement pour tirer #plaisir de notre corps dans un système qui nous coupe de ce plaisir en nous laissant croire que l’exercice physique n’est qu’un moyen d’être plus beau ou plus dominant (une idée particulièrement répandue à l’extrême-droite où le muscle et la santé du corps servent à affirmer sa domination sur les autres). Cultiver le plaisir dans nos corps, dans ce contexte, est hautement subversif et politique... De même, nous pourrions utiliser les pratiques de bien-être comme des façons d’accueillir et de célébrer nos vulnérabilités, nos peines, nos hontes et nos « imperfections » dans une culture qui aspire à gommer nos failles et nos défauts pour nous transformer en robots invulnérables.

    ▻https://www.ladn.eu/nouveaux-usages/bien-etre-tant-quon-utilisera-le-yoga-pour-etre-en-forme-au-travail-on-aura-un-
    #responsabilité

    voir aussi :
    ►https://seenthis.net/messages/817228

  • Au programme ce soir : Old Joy, de Kelly Reichardt avec Will Oldham, #Daniel_London (1 h 16). Vu sur Arte boutique : ▻https://boutique.arte.tv/detail/old_joy De l’art de la #réconciliation. Apaisant.

    Critique de Télérama :

    [...] Le temps a fané les utopies, a peut-être aussi creusé des différences entre les deux. Mais après plusieurs kilomètres et un petit joint, les deux compagnons ont déjà l’esprit ailleurs. La caméra est le troisième ami – elle rend familiers ces deux types qui aiment autant le silence que la conversation. Bon feeling, nulle fausse note.

    Le plus, c’est la présence de #Will_Oldham dans le rôle de Kurt – un cadeau du ciel pour les admirateurs de ce songwriter au chant poitrinaire. Barbe d’homme des bois et short limé, il est parfait en marginal un peu loser, capable d’échafauder des théories fumeuses, mais aussi de toucher droit au cœur lorsqu’il murmure : « La tristesse n’est qu’une joie passée. » Mark est là pour écouter. Et entendre la fragilité de son copain. C’est tout, c’est simple comme une histoire d’amitié pudique, masculine, mais pas du tout virile. [...]

    Le Monde :

    [...] Sur ce canevas, #Kelly_Reichardt trace les lignes d’un conflit latent qui oppose un homme qui a accepté de grandir à un perpétuel enfant. Ce n’est pas que Mark soit tombé du mauvais côté de la barricade. Dans sa Volvo, il écoute une station de radio libérale, au sens américain du terme. Il donne un jour de sa semaine à un jardin communautaire et on se doute qu’il ne travaille pas pour la CIA. N’empêche qu’il s’est éloigné de Kurt, qui dissimule ses traits enfantins sous une barbe patriarcale. [...] Mais au centre du film, il y a la #forêt, filmée avec une douceur caressante. C’est là que le film s’épanouit, que le portrait de cette relation abîmée par le temps prend tout son sens. Il n’y a pourtant ni révélation ni crise, juste une succession de séquences à peine dialoguées, mais si intelligemment mises en scène que chaque mot et chaque #silence résonne longuement. Old Joy est une #méditation filmée, déchirante et consolatrice.

    #cinéma #film #Old_Joy

  • Discussion ouverte après la présentation d’Élisabeth Martens, le 20 novembre à Bruxelles, de son essai « La méditation de pleine conscience, l’envers du décor »

    ▻http://tibetdoc.org/index.php/religion/bouddhisme-tibetain-dans-le-monde/649-discussion-ouverte-apres-la-presentation-d-elisabeth-martens-le-20-nov

    Il y a une énorme offensive des « nouvelles spiritualités » au service du capitalisme, et le bouddhisme en fait partie.

    #méditation

  • Au pays des ados shifteurs

    Recluses dans leurs chambres, deux adolescentes, Emma et Clara, racontent comment elles s’envolent dans des mondes parallèles, par le biais d’une pratique proche de l’#auto-hypnose : le shifting. De #TikTok à Poudlard, l’imaginaire fait voyager.

    ▻https://www.franceculture.fr/emissions/les-pieds-sur-terre/les-pieds-sur-terre-emission-du-mercredi-22-septembre-2021

    #shifting #hypnose #meditation #adolescence #covid-19 #reseaux_sociaux #podcast #radio #france_culture

    • le billet sur la méditation dont il est question dans la 4eme video -

      Tout le monde vous le dira : la méditation peut aider à calmer l’esprit. Et le corps. Ou pas. Du tout.

      ​

      Ce que la méditation permet surtout c’est de nous confronter à nos pensées, à notre bavardage intérieur, à nos obsessions, à nos compulsifs camouflages mentaux, à nos réponses automatiques. Rapidement, elle nous fait réaliser notre très grande tendance à fuir la réalité ; les faits comme les pensées.

      ​

      Oui, la méditation est un outil formidable pour aborder en conscience ce que nous avons dans la tête et aussi ce que notre corps exprime au travers de douleurs cycliques ou permanentes. En cultivant une attention soutenue à ce qui se présente, de manière systématique et chirurgicale, nous pouvons discerner et disséquer chaque mouvement mental, chaque répétition, chaque réflexe de fuite.

      ​

      Mais mais mais, la méditation ne nous permet pas, et je dirais même ne nous autorise pas à réfléchir notre petit (grand) manège mental. Car la technique, toutes écoles confondues, nous demande très expressément de mettre de côté chacune de nos pensées ou sensations, dès qu’elle est identifiée... jusqu’à ce que la suivante prenne le relais.

      ​

      En conséquence, une fois que nous avons aiguisé notre capacité d’attention - et si tant est que nous soyons intéressés par notre santé psychologique et par l’intelligence qui peut en émerger - il est important que l’analyse prenne le relais de la méditation/observation.

      ​

      Sinon, comment comprendre ce qui se passe dans notre esprit ? Comment ne pas perpétuer sans fin et à notre corps défendant toutes ces pensées parasites et majoritairement insensées ? Précisons ici que certaines peuvent être très très (très) étranges, dérangeantes, voire même effrayantes...

      ​

      De nombreux méditants, en réalisant la qualité de leurs pensées choisissent de méditer de manière soutenue, jusqu’à plusieurs heures par jour, afin d’évacuer ces circonvolutions problématiques (mais se rendent bien vite compte qu’elles reviennent toujours). Ou bien, ils sautent à pieds joints dans la pensée magique, l’adhésion à des croyances spirituelles pleines de vérités éthérées, voire se raccrochent à l’autorité rassurante d’un leader charismatique.

      ​

      Voilà l’histoire. Voilà comment la méditation peut mener à des souffrances plus importantes que celles qu’elle était supposée « soigner » ; à un profond manque de compréhension, à de lourds malentendus, à des échappatoires farfelues... et même à des désordres mentaux.

      ​

      La méditation est un outil puissant qui peut réellement affiner notre capacité d’attention et ainsi constituer un terreau favorable à une pensée de qualité.

      Ce n’est pas une voie magique vers la transcendance de notre corps ou de notre esprit, dans une dimension rêvée.

      ​

      Dans le plus grand intérêt de notre santé mentale, gardons bien ça en tête.

      ​

      ​

      – Élisabeth Feytit

      #méditation

      ▻https://www.metadechoc.fr/aaah-la-meditation

      Interessant moi qui commence à pratiquer l’hypnose sur le figaro live ! et que j’ai réussi pour la première fois ce matin malgré les efforts soutenu de mon greffier pour me faire les abdos en même temps. Et quand même je suis vachement moins relou qu’hier enfin je pense ou j’espère. Mais c’est vrai que mon hypnotiseur du figaro m’apprend à laisser glisser mes ruminations et à etre aussi intelligente qu’une vache. Il dit quand même qu’il pense que ces ruminations sont un message de l’inconscient pour prévenir d’un danger mais un peu trop dosé pour pouvoir y reflechir utilement. En fait c’est pas contradictoire avec ce que dit Elisabeth Feytit !

      ps l’hypnotiseur en question est ici
      ►https://www.youtube.com/watch?v=c5vFsFbVDq4

      Peut etre que l’hypnose et la méditation c’est différent sinon il y aurais un même mot.

    • Sur la méditation dans un commentaire à son texte Elisabeth Feytit ajoute ;

      Effectivement, la méditation est contre-indiquée pour certains malades psychiatriques, notamment parce qu’elle les met brutalement face aux méandres de leurs propres pensées, ce qui peut faire empirer leur état. Elle est cependant utilisée de manière clinique contre les troubles de l’anxiété ou de syndromes post-traumatique.

      Ok nickel pour bibi merci madame Feytit

    • oui mais j’entend tellement de personnes me venter les médiations comme remède à tout faire et le jus d’herbe à blé contre le cancer que ca fait du bien cette parole ultra minoritaire. Tout comme le discours sur le HP ca fait du bien aussi et même ici j’ai plutot lu des croyant·es que l’inverse (y compris moi)

  • How Mindfulness Morphed from Ancient Spiritual Practice to Big Business
    ▻https://jacobinmag.com/2019/12/corporate-mindfulness-ron-purser-interview

    The roots of mindfulness as a spiritual practice go back thousands of years. But today, corporations like Facebook and Google are using it as a technique to extract more productivity and more profits from workers.

    #méditation #happiness_management

    • Excellent, merci @tinabrown !

      But anything that offers success in our unjust society without trying to change it is not revolutionary – it just helps people cope. In fact, it could also be making things worse. Instead of encouraging radical action, mindfulness says the causes of suffering are disproportionately inside us, not in the political and economic frameworks that shape how we live. And yet mindfulness zealots believe that paying closer attention to the present moment without passing judgment has the revolutionary power to transform the whole world. It’s magical thinking on steroids.

      There are certainly worthy dimensions to mindfulness practice. Tuning out mental rumination does help reduce stress, as well as chronic anxiety and many other maladies. Becoming more aware of automatic reactions can make people calmer and potentially kinder. Most of the promoters of mindfulness are nice, and having personally met many of them, including the leaders of the movement, I have no doubt that their hearts are in the right place. But that isn’t the issue here. The problem is the product they’re selling, and how it’s been packaged.

      What remains is a tool of self-discipline, disguised as self-help. Instead of setting practitioners free, it helps them adjust to the very conditions that caused their problems. A truly revolutionary movement would seek to overturn this dysfunctional system, but mindfulness only serves to reinforce its destructive logic.

      #méditation

  • Quand la #méditation fait « flipper »
    ▻http://www.internetactu.net/a-lire-ailleurs/quand-la-meditation-fait-flipper

    Encore une étude, repérée par Science Daily, qui montre le caractère extrêmement complexe de la méditation. Ce travail initié à l’University College de Londres s’est penché sur les expériences déplaisantes qui peuvent surgir lors de cette pratique. Elle a porté sur 1232 personnes ayant toutes pratiquées la méditation pendant au (...)

    #A_lire_ailleurs #Usages

  • How To Overcome #fear & Make Better Business Decisions
    ▻https://hackernoon.com/how-to-overcome-fear-make-better-business-decisions-f7a2848d9809?source=

    Fear has often been the cause of my worst business decisions and eventually lead me to lose control of one of my companies. I’ve paid a high price to understand this lesson.In the Power of Habit, Charles Duhigg talks about the human brain being made up of a number of layers, and that we just have a less evolved “dinosaur brain”, much of which we share with other animals, and a higher order brain, a more evolved brain, which gives humans higher level thinking and abstract thought. Unfortunately, our pesky dino brain is our survivalist brain, and whenever we are under stress, our dino brain takes over.Paul Ekman identified six basic emotions (anger, disgust, fear, happiness, sadness, and surprise), and these are the ones that our dino brain lives by. Don’t feel bad though, when we were (...)

    #self-improvement #technology #entrepreneurship #meditation

  • Vers des algorithmes exemplaires ?
    ▻http://www.internetactu.net/2018/12/05/vers-des-algorithmes-exemplaires

    Comprendre ce qu’il se passe à l’intérieur des boîtes noires algorithmiques n’est pas si simple. Notamment, parce que les agencements de codes, de traitements, de classements, d’appariements se construisent souvent d’eux-mêmes, à partir de données que nous ne sommes pas conviés à regarder et de code que nous ne sommes (...)

    #Articles #Usages #algorithme #méditation #nossystemes

  • Médiation numérique, le point aveugle de la conception ?
    ▻http://www.internetactu.net/2018/11/23/mediation-numerique-le-point-aveugle-de-la-conception

    Nous sommes nombreux à être en difficulté avec le numérique. Ce serait le cas de 13 millions de personnes selon une enquête de la mission société numérique. En 2016, une tribune publiée sur le Monde par Emmaüs Connect et nombre d’organisations et de personnalités de l’internet français, estimait que les (...)

    #Articles #Débats #Opinions #Usages #design #e-inclusion #interface #méditation

  • Why this software developer teaches #meditation
    ▻https://hackernoon.com/why-this-software-developer-teaches-meditation-2c54238621cb?source=rss--

    I was a confused teenager.Now this is a fairly common state of affairs, especially amongst the technically minded. It’s a turbulent time, what with all the hormones and the forming of our nascent identity and the new ideas and the school and the sports and the zits and the hormones and the parents and the friends and the hormones… there’s a lot going on.There was plenty to be confused about. The transition between the mind of a child, where the rules appear simple and your expected behavior is reasonably well defined, while you retain a sense of freedom in your actions, to fully fledged, independent adult (or doing an impression of one), with all sorts of new information and responsibilities — well, there’s a lot to take in, so very much to make sense of.What confused me most, however, was (...)

    #productivity #software-development #programming #tech

  • Lille : une militante anti-secte relaxée après avoir été attaquée en diffamation M.D. - 17 Juillet 2018 - france3-regions
    ▻https://france3-regions.francetvinfo.fr/hauts-de-france/nord-0/lille/lille-militante-anti-secte-relaxee-apres-avoir-ete-atta

    Présidente d’une association de lutte contre les dérives sectaires (la #CAFES), Charline Delporte a été relaxée ce lundi après avoir été attaquée en diffamation par une association de méditation.

    "Ca va même plus loin qu’une relaxe puisque notre demande de dommage et intérêts a été acceptée", précise Jean-Yves Moyart, l’avocat de la prévenue.

    Charline Delporte va toucher 1 000 euros de la part de l’association, l’Institut #Heartfulness, après qu’elle ait réussi à prouver que la plainte était de mauvaise foi et qu’elle s’appuyait sur des éléments insuffisants.

    Jean-Yves Moyart se dit satisfait de cette condamnation "dissuasive" qui pourrait décourager d’autres sectes de poursuivre sa cliente en justice pour des motifs similaires.

     

    En relation avec une secte
    Le début de l’affaire remonte à septembre dernier, quand la responsable associative reçoit une lettre d’assignation, poursuivie pour "diffamation publique" par un l’Institut Heartfulness, qui organise des ateliers de « #méditation du coeur" à Lille.

    Quelques semaines plus tôt, Charline Delporte avait commencé à se renseigner sur cette association, après que l’une de ses connaissances lui a signalé des agissements étranges. Elle découvre alors que l’Institut Heartfulness est en relation étroite avec la secte "Shri Ram Chandra Mission".

    Cette secte figure sur le rapport parlementaire de la commission d’enquête sur les sectes de 1995 comme l’un des mouvements pouvant "être qualifiés de sectaires", ainsi que sur le dernier rapport de la Mission interministérielle de vigilance et de lutte contre les dérives sectaires (#Miviludes).

    Ce dernier rapport indique ainsi : "Grandes promotrices du #développement_personnel inspiré des techniques orientales, des organisations multinationales comme la "méditation transcendantale", Shri Ram Chandra Mission, ou la "Libre université du Samadeva", côtoient des structures créées par des Occidentaux "initiés", mais aussi des individus isolés dont certains bricolent des formations à partir de quelques stages qu’ils ont eux-mêmes suivis."

    La présidente de la CAFFES décide alors d’avertir le propriétaire de la salle où l’Institut Heartfulness organise ses séances et ce dernier suspend immédiatement la location. L’association porte plainte quelques semaines plus tard pour diffamation publique.

    Selon Me Laurent Klein, avocat de l’association, le rapport parlementaire de 1995 n’est plus idoine. "Toutes les personnes qui font du #yoga ne font pas partie d’une secte. A l’époque, c’était nouveau, les gens étaient méfiants. Aujourd’hui, la pratique du yoga s’est étendue, ça n’a plus rien à voir avec ce qu’on pensait que c’était il y a 20 ans", ajoute-t-il.

    L’audience s’était ouverte le 5 juin et le jugement a été rendu ce lundi soir, donnant raison à la militante anti-secte.

    #Lille #religion #femme

  • Where does the Internet go to ‘Change its mind’?
    ▻https://hackernoon.com/where-does-the-internet-go-to-change-its-mind-6e1379f0caf7?source=rss---

    maybe it’s the reddit thread treasure trove Change my View (CMV)…It is human to hold beliefs. Superhuman to be able to change them. Photo credit — Raj EiamworakulOn February 16th, 2018 when comedian Steven crowder tweeted a picture of himself with the sign ‘Male Privilege is a myth. Change My Mind’ , chances are little that he knew what was coming. Internet took to photo-shopping various versions of this photo and in a matter of hours the ever so mysterious deity of all things viral took over and birthed tens of thousands of children of the image; also called memes.But, it got me #thinking about the lost art of changing our minds. In today’s age, it is only to human to have opinions, but superhuman to be able to change them . I asked myself, when was the last time I said ‘This changed my mind’.Do (...)

    #change-your-life #life-lessons #creativity #meditation