• Villa Kellermann – PotsdamWiki
    https://www.potsdam-wiki.de/index.php/Villa_Kellermann

    Die Villa Kellermann befindet sich in der Mangerstraße Nummer 34–36, in der Berliner Vorstadt von Potsdam. Hier wurde bis zum Jahr 2005 das „Ristorante Villa Kellermann“ betrieben. Und heute gehört die private Villa dem Ehepaar Sander, die zu den Erben des Wella-Konzerns gehören.

    Geschichte

    Die Villa wurde im Jahr 1914 durch den Architekten A. Günther für den königlich-preußischen Zeremonienmeister W. von Hardt geplant. Das Haus war bereits damals mit einem Speisenaufzug und einem Fahrstuhl mit vier Einstiegsebenen ausgestattet. Außerdem verfügte es im Vorgarten über eine eigene Tankstelle mit einem 750-Liter-Tank und einer Zapfsäule. Nach Hardt bezog der Bankier Emil Wittenberg das Gebäude.

    Ab dem Jahr 1945 wurde es durch den Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands übernommen. Als Kulturbundhaus erhielt die Villa den Namen Bernhard Kellermann (1879–1951), der durch seinen Roman „Der Tunnel“ (1913) bekannt wurde.

    Vor dem Jahr 2005 gehörte die Villa dem Investor Johannes Rey, der sie jedoch in einer Zwangsversteigerung verkaufen musste. Herr Rey wurde bekannt durch einen jahrelang anhaltenden Streit mit dem Gastwirt Maximilian Dreier, der bis 2009 das im Hause befindliche italienische „Ristorante Villa Kellermann“ betrieben hatte.

    Seit dem Jahr 2005 gehört die Villa dem Ehepaar Gisela und Hans-Joachim Sander, die zu den Erben des Kosmetikkonzerns „Wella“ gehören. Das 2.700 Quadratmeter große Grundstück ging für 1,9 Millionen Euro an die Familie, die vorerst eine private Nutzung plante. Im Januar 2010 wurde dann bekanntgegeben, daß die Villa – wenn möglich an eine Kultureinrichtung – verkauft werden soll. Seit 2017 ist die Villa im Besitz von Hasso Plattner. Das Obergeschoss soll für Wohnzwecke, das Ergeschoss wieder für gehobene Gastronomie genutzt werden.

    Quellen
    Aktualles – Seite bei Villa Kellermann, Stand: 7. Januar 2010
    „Villa Kellermann wird verkauft“ – Artikel bei der MAZ extra, vom 9. Januar 2009, Seite 7
    Spitzenkoch zieht in Potsdamer Villa Kellermann - PNN, 20.12.2018

    #Potsdam #Immobilien #Mangerstraße #Geschichte

  • Restaurant in Potsdam: Jauch eröffnet Villa Kellermann wieder - Potsdam - PNN
    https://www.pnn.de/potsdam/restaurant-in-potsdam-jauch-eroeffnet-villa-kellermann-wieder/24188066.html


    Die Villa Kellermann in der Mangerstraße steht seit Jahren leer.FOTO (ARCHIVBILD, 2016): JOHANNA BERGMANN

    EXKLUSIV05.04.2019 von Peer Straube - Lange war es nur ein Gerücht, nun hat sich der Eigentümer der Villa Kellermann offiziell zu erkennen gegeben: TV-Moderator Günther Jauch will das Haus in Teilen öffentlich machen - und holt dafür Sterne-Koch Tim Raue nach Potsdam.

    Potsdam - Manche haben es gewusst, viele haben es geahnt, doch er selbst hat ein Geheimnis daraus gemacht – bis jetzt: Günther Jauch hat die legendäre Villa Kellermann am Heiligen See gekauft und lässt sie derzeit denkmalgerecht sanieren. Das bestätigte Jauch am Freitag den PNN. „Im Herbst soll alles fertig sein“, sagte der Potsdamer TV-Moderator. Zugleich bestätigte Jauch erstmals öffentlich, dass der Berliner Sternekoch Tim Raue in dem Bauwerk ein Restaurant eröffnen will. 

    Unklar ist noch, was auf der Speisekarte stehen wird

    Welche Art von Küche die Besucher künftig erwartet, ließ der Moderator offen. „Die Speisekarte ist noch nicht fertig“, erklärte er lediglich. Raue wollte sich auf Anfrage am Freitag nicht zu seinen Plänen in Potsdam äußern. 

    Mit Jauchs Bekenntnis steht jetzt fest, dass die Villa, in der zu DDR-Zeiten der Kulturbund seinen Sitz hatte und die nach der Wende jahrelang gastronomisch genutzt wurde, zumindest teilweise wieder öffentlich zugänglich sein wird – als einzige Immobilie am Ostufer des Heiligen Sees, der wohl begehrtesten Potsdamer Lage. 

    Jauch war früher selbst Stammgast in dem Lokal

    Jauch ist bereits seit drei Jahren Eigentümer der Villa Kellermann, hatte diese Tatsache bislang jedoch öffentlich unter Verschluss gehalten. Der beliebte TV-Moderator erwarb das Gebäude nebst 2700 Quadratmeter großem Grundstück 2015 von den Erben des Kosmetikkonzerns Wella, Gisa und Hans-Joachim Sander, die das Haus vis-à-vis vom Marmorpalais bereits 2005 bei einer Zwangsversteigerung gekauft hatten. 

    Bis 2009 betrieb Gastronom Maximilian Dreier dort das „Ristorante Villa Kellermann“, zu dessen Stammgästen auch Jauch gehörte, seitdem stand das Gebäude leer. Kurz nach dem Kauf begann Jauch mit der Sanierung des denkmalgeschützten Baus, die in diesem Jahr abgeschlossen werden soll. Wie viel die Restaurierung kostet, ist nicht bekannt. Sie soll jedoch wegen des teils desolaten Zustands sehr aufwendig sein. Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung soll Jauch planen, die oberen Geschosse des Hauses zu Apartments auszubauen. 

    Raue ist für Potsdam der dritte Sternekoch

    Mit Raue bekommt Potsdam seinen dritten Sternekoch – neben Alexander Dressel vom Restaurant „Friedrich Wilhelm“ im Hotel Bayrisches Haus und David Schubert, der im „Kochzimmer“ am Neuen Markt den Löffel schwingt. Der Guide Michelin hatte Tim Raue für sein nach ihm benanntes Restaurant in der Nähe des Berliner Checkpoint Charlie bereits 2012 zwei Sterne verliehen, das britische Restaurant Magazine listet es auf Platz 37 der 50 besten Restaurants der Welt. Bis Ende 2018 hatte er auch das „Sra Bua“ im Adlon betrieben. Erst im November hatte Raue vom Gault Millau erneut 19,5 von 20 Punkten bekommen. Damit gilt er als bester Koch Berlins.

    Einen möglichen Ansatzpunkt für Raues Pläne in Potsdam liefert eine Äußerung des Kochs aus dem vergangenen Mai. Damals hatte er gegenüber dieser Zeitung erklärt, er plane, das ehemals im Berliner Kollwitzkiez liegende „La Soupe Populaire“ („Suppe für alle“) wiederzubeleben – unter anderem Namen und am neuen Standort. 

    Eines der spannendsten Gebäude Potsdams

    Die Geschichte der Villa Kellermann ist wohl eine der spannendsten, die ein Gebäude in Potsdam zu bieten hat. Errichtet wurde sie 1914 für den königlich-preußischen Zeremonienmeister W. von Hardt und mit den seinerzeit modernsten technischen Raffinessen ausgestattet. Dazu gehörten ein Speisenaufzug und ein Fahrstuhl und sogar eine Tankstelle samt 750-Liter-Tank im Garten.

    In der Weimarer Republik gehörte das Haus dem jüdischen Bankier Emil Wittenberg, der von den Nazis enteignet wurde. Danach zog die Heeresleitung der Wehrmacht dort ein. Nach 1945 gehörte die Villa dem DDR-Kulturbund und blieb bis zum Mauerfall öffentlicher Treff von Intellektuellen, Künstlern und Schriftstellern. Benannt wurde sie damals nach dem Schriftsteller Bernhard Kellermann, ebenfalls Mitglied des Kulturbundes und heute vor allem für seinen Roman „Der Tunnel“ berühmt. Den Namen trägt das Haus in Potsdam bis heute. Ab 1988 traf sich unter dessen Dach auch die Arbeitsgemeinschaft für Umweltschutz und Stadtgestaltung, kurz Argus, der unter anderem Carola Stabe, Wieland Eschenburg und Matthias Platzeck angehörten.

    #Potsdam #Immobilien #Mangerstraße #Klatsch #Gastronomie

  • Villa Kellermann am Heiligen See an Wella-Erben verkauft - Überregionales - PNN
    https://www.pnn.de/ueberregionales/villa-kellermann-am-heiligen-see-an-wella-erben-verkauft/22399484.html

    19.02.2005 - Letzte Grundstücke von Johannes Rey zwangsversteigert / Wolfgang Joop erwarb #Seestraße 45

    Letzte Grundstücke von Johannes Rey zwangsversteigert / Wolfgang Joop erwarb Seestraße 45 Potsdam – Die als italienisches Restaurant und Kulturtreff genutzte Villa Kellermann am Heiligen See in Potsdam ist gestern für 1,9 Millionen Euro vom Kunstsammler und Galeriebesitzer Hans-Joachim Sander ersteigert worden. Allerdings bleibt der Nassauischen Sparkasse als Hauptgläubiger von Ex-Besitzer Johannes Rey eine Woche Zeit, das Angebot aus der Zwangsversteigerung anzunehmen. Der Verkehrswert war auf 2,1 Millionen Euro festgesetzt worden. Sander kündigte an, die Villa privat nutzen zu wollen, möglicherweise als Sitz einer noch zu gründenden Stiftung. Sander und seiner Ehefrau – eine millionenschwere Erbin der Wella-Gruppe – gehören nach eigenen Angaben zwei weitere Gebäude am Heiligen See, die auch als Wohnsitz genutzt werden. Daher wolle er zunächst keinen sofortigen Anspruch auf eigene Nutzung der Villa Kellermann erheben, sagte Sander. Ob der Restaurantbetrieb von Pächter Maximilian Dreier fortgeführt werden kann, bleibt offen. Sander, der am gleichen Tag auch das Nachbargrundstück Mangerstraße 36 für 1,7 Millionen Euro ersteigerte, erklärte, dass er den bis 2010 gültigen Mietvertrag von Dreier respektieren wolle. Mit dem Grundstück Seestraße 45, für das Modeschöpfer Wolfgang Joop 2,1 Millionen Euro bot, sind seit gestern alle ehemaligen Rey-Grundstücke verkauft.

    #Potsdam #Immobilien #Mangerstraße #Klatsch

  • Etre au #Cambodge et lire cela... je ne sais pas si il faut en rire ou en pleurer...

    #Matteo_Salvini

    I nostri imprenditori, artigiani e agricoltori vanno DIFESI con le unghie e con i denti. Il riso cambogiano e la carne sudamericana li lascio agli altri, io voglio mangiare e bere ITALIANO!

    Citation reprise sur twitter, mais avec Salvini qui dit cela en mangeant un #hamburger chez #McDonald :
    https://twitter.com/giannigipi/status/1029071770756759552

    #Salvini

    https://twitter.com/matteosalvinimi/status/1028957434675646464

    #manger_local #nationalisme #riz #riz_cambodgien #Italie #made_in_Italy

    cc @albertocampiphoto

  • The Last Conversation You’ll Need to Have About Eating Right
    http://www.grubstreet.com/2018/03/ultimate-conversation-on-healthy-eating-and-nutrition.html

    Mark Bittman et David L. Katz

    It’s beyond strange that so many humans are clueless about how they should feed themselves. Every wild species on the planet knows how to do it; presumably ours did, too, before our oversized brains found new ways to complicate things. Now, we’re the only species that can be baffled about the “right” way to eat.

    Really, we know how we should eat, but that understanding is continually undermined by hyperbolic headlines, internet echo chambers, and predatory profiteers all too happy to peddle purposefully addictive junk food and nutrition-limiting fad diets. Eating well remains difficult not because it’s complicated but because the choices are hard even when they’re clear.

    With that in mind, we offered friends, readers, and anyone else we encountered one simple request: Ask us anything at all about diet and #nutrition and we will give you an answer that is grounded in real scientific consensus, with no “healthy-ish” chit-chat, nary a mention of “wellness,” and no goal other than to cut through all the noise and help everyone see how simple it is to eat well.

    #nourriture #manger #aliments

  • manger local. leurres et promesses

    Investir l’espace géographique local serait une solution pour permettre une #transition réelle vers des systèmes alimentaires plus écologiques et plus justes. Parce qu’il y a là une évidence partagée au-delà de clivages partisans, il convient d’y regarder de plus près afin de mieux voir les revers d’une telle focalisation sur cette échelle d’action. À cette condition seulement, il sera possible d’échapper à la réduction des problèmes écologiques et économiques aux seuls problèmes scalaires, et par là‑même de ne pas faire du #local une fin mais un moyen pour d’autres fins.


    http://www.vacarme.org/article3066.html
    #alimentation #systèmes_alimentaires #agriculture_urbaine #manger_local

  • Les pilotes quittent Ryanair en masse : 110 pilotes sont partis rien que cette semaine La Libre - Raphaël Meulders - 28 Octobre 2017
    http://www.lalibre.be/economie/libre-entreprise/les-pilotes-quittent-ryanair-en-masse-110-pilotes-sont-partis-rien-que-cette

    Certains affirment que le "chaos" est inévitable pour Noël. La compagnie dément et affirme qu’aucun nouveau vol ne sera annulé.
    L’hémorragie continue chez Ryanair. Et elle prend des proportions inquiétantes. D’après nos informations, 110 pilotes ont quitté la compagnie aérienne rien que cette semaine. C’est un record depuis le début de la "crise des pilotes" en septembre. Pour rappel, Ryanair a dû supprimer plus de 20 000 vols jusqu’à mars prochain faute de pilotes disponibles.

    Depuis ces premières annulations, Ryanair enregistre, selon nos chiffres recoupés à très bonnes sources, une moyenne de 23 départs de pilotes par semaine. Un premier pic a été atteint, il y a deux semaines, avec 49 démissions en sept jours. La cadence a plus que doublé depuis, puisqu’on en est désormais à une moyenne de plus de 15 départs quotidiens. En tout, la compagnie irlandaise affirme compter plus de 4 200 pilotes répartis sur 87 bases européennes et nord-africaines.


     « Même Michael O’Leary paie ses snacks à bord des avions »
    Où est parti ce personnel ? En grande partie chez des concurrents. Ces dernières semaines, différentes compagnies européennes (EasyJet, British Airways, Aer Lingus, Air France, Norwegian), du Golfe et les transporteurs aériens chinois mènent des campagnes très intenses pour recruter des pilotes. Contactée par "La Libre", Ryanair dément ces chiffres ("Ceci est complètement faux") et nous affirme avoir recruté 45 nouveaux pilotes cette semaine, pour un total de 950 engagements (de pilotes) cette année. D’après la compagnie, "moins de 100 commandants de bord et moins de 190 copilotes ont quitté Ryanair" depuis janvier dernier. Différentes sources internes affirment pourtant que la fin d’année s’annonce "très problématique" pour les opérations du transporteur irlandais, vu le peu de temps qu’il lui reste pour former ses nouveaux pilotes. D’après nos interlocuteurs, de nouvelles suppressions de vols devraient avoir lieu, notamment par manque de commandants de bord. Toujours en interne, certains prétendent même que le "chaos" sera inévitable aux alentours des vacances de Noël et Nouvel an. Là aussi, Ryanair dément. "Il n’y aura pas d’autres annulations de vols Ryanair en décembre, en dehors de celles déjà annoncées en septembre", nous affirme la compagnie.

    Mais la situation pourrait aussi empirer en cas d’éventuels mouvements de grève des pilotes. Rappelons que ces derniers réclament de meilleures conditions de travail et différentes bases ont déjà refusé, par vote majoritaire du personnel, les primes proposées par la direction. Dans une lettre de revendications, les pilotes, représentés par un comité européen, évoquent des possibilités d’actions diverses au cas où la direction resterait sourde à leurs demandes (fin des contrats irlandais, possibilité de créer une association de pilotes…). La compagnie a réagi en expliquant à "La Libre" que "tous les pilotes de Ryanair sont libres de se syndiquer s’ils le souhaitent". Elle rejette aussi la demande "symbolique" des pilotes de ne plus payer leurs boissons et autres repas à bord des avions. "Tous les employés de Ryanair, y compris Michael O’Leary ( NdlR : le CEO de Ryanair) paient pour leur café/collations à bord. Nous sommes une compagnie aérienne ‘low cost’, pas une compagnie aérienne de ‘nourriture gratuite’. Pourquoi les pilotes gagnant jusqu’à 180 000 euros par an devraient être traités différemment de nos clients ?", insiste la compagnie. "Je ne sais pas d’où la direction sort ces chiffres, explique un employé. Aucun pilote ne gagne ce montant chez Ryanair." 

    NDR Pendant ce temps là, les médias comme il faut ne parlent pas du Glyphoste, des lois travail XXL, du CETA . . . .

    #ryanair #aviation #low_cost #harcellement_en_entreprise #violence au travail #transports #jenaijamaisvoléenryanair #démission #management #manger_son_chapeau

  • Le patron de Ryanair s’excuse auprès de ses pilotes et fait des promesses

    Michael O’Leary, le directeur général de la compagnie aérienne irlandaise Ryanair, a formulé des excuses dans un courrier adressé à l’ensemble de son personnel, après la vague d’annulation de vols à bas coûts fin septembre, rapporte jeudi soir La Libre Belgique. Il promet une dizaine d’améliorations de conditions de travail à ses pilotes.

    « Je vous écris pour m’excuser personnellement auprès de chacun d’entre vous pour les perturbations que vous avez vécues dans vos calendriers de jours de congé ces dernières semaines », explique M. O’Leary dans une lettre de 3 pages dont La Libre Belgique a eu copie.
    20 000 vols annulés

    Ryanair a dû annuler plus de 20 000 vols par manque de pilotes disponibles, ce qui a perturbé les plans de voyages de près de 800 000 personnes à travers l’Europe. _ « Ceci est dû à une erreur de management », poursuit-il. _

    Alors qu’il avait formulé des critiques envers ses pilotes, le patron de Ryanair affirme désormais que les remarques étaient adressées « aux pilotes et aux syndicats des compagnies concurrentes qui prennent plaisir à dénigrer Ryanair et son succès », écrit-il. « Je vous respecte depuis trente ans et vous le méritez (...) Je reconnais vos qualités », assure-t-il aux pilotes Ryanair.
    Promesses

    Il promet d’améliorer leur statut, en annonçant une série de primes « qui pourraient être élargies » et un alignement des salaires sur ceux des pilotes des sociétés à bas coûts concurrentes.

    La Libre Belgique avait publié en début de semaine une enquête sur le quotidien des membres d’équipage Ryanair basés en Belgique, http://www.lalibre.be/economie/libre-entreprise/enquete-au-coeur-du-systeme-ryanair-chez-ryanair-on-vous-prend-on-vous-utili ceux-ci faisaient état d’harcèlement, salaire de misère et pression constante.

    https://www.rtbf.be/info/economie/detail_le-patron-de-ryanair-s-excuse-aupres-de-ses-pilotes-et-fait-des-promesse

    #gréve #démission #management #manger_son_chapeau #ryanair #harcèlement

  • À quel point vivez-vous au crochet de votre colocation ou la faites-vous vivre ?
    - focus rationnel sur un travail reproductif -

    La vie en colocation peut prendre bien des formes. Motivation financière, sociale, géographique, temporelle, amicale… il y a bien des raisons d’y atterrir et bien d’autres de vouloir en partir.
    Pour ma part, j’aime la colocation en général, ça m’aide à combler un vide social, la raison économique n’arrive qu’après. J’en ai une longue expérience, à tel point qu’à la dernière visite, ce n’était pas le premier argument qui m’est venu à l’esprit.
    Résultat des courses, je tolère beaucoup sur certains points (contrairement à avant) et je déclenche mes alertes plus vite sur d’autres. Je peux avoir classé dans la catégorie "mineur" un incident important, car je sais d’expérience qu’il se règle vite et sans heurt. La communication non violente aide pour beaucoup : exprimer ses ressentis, poser ses limites…
    (dans un environnement sans communication, il serait grave ; dans un environnement avec communication, il devient mineur)

    Pour vivre dans un cadre fonctionnel efficace, la rationalisation apporte des solutions. Trop cadrer en bride peut-être certain·e·s, mais en aide également d’autres. Le "tour de poubelles", le "pot commun"… toutes ces astuces de gestion pratiquées par nécessité ou refusées par gène sont le quotidien de bien des colocs.

    Marx à la rescousse

    Grâce à Irène Pereira, j’ai découvert une notion marxiste méconnue : le travail reproductif . C’est celui qu’on doit répéter tous les jours pour éviter la dégradation : préparer le repas pour manger, la vaisselle, la lessive, le rangement… (ça vous rappelle qqchose ?). Celui-là même qui sert d’argument au revenu de base.
    Et dans une coloc, on est en plein dedans.

    Concentré sur un souhait d’équité dans le travail reproductif, j’en suis arrivé à construire un système de comptage simple (pas plus de 3 neurones) pour juger de la répartition des tâches.
    Assez fiable, il me permet de comptabiliser l’effort sur les 3 ateliers cuisine/repas/vaisselle. Il peut être employé seul dans son coin ou devenir outil collectif.
    (dans mon cas, c’est juste mon tableau de bord, mes colocs ne s’en servent pas)

    Les 3 postes listés ci-dessus sont reliés :
    la préparation d’un plat, le fait de le manger, la vaisselle qui accompagne ce repas.
    C’est ça qu’on comptabilise ici.

    Comment ça marche ?

    Comme en maths, on va partir du cas simple pour aller vers le complexe.

    Lorsqu’on vit seul, c’est simple : soit on fait les 3 et il n’y a pas de dégradation, soit on achète de la bouffe toute prète (c’est donc plus cher mais moins chronophage), soit on délaisse l’un des 3 postes et l’environnement va se dégrader.
    Seul, pas de soucis, le principe de réalité viendra bien assez tôt se rappeler.

    À plusieurs arrive un second problème : le fait d’empiéter sur les autres, c’est à dire le déséquilibre.
    Dans certaines colocs, on aime à faire la cuisine en commun. Avantage social certes, mais contraignant. Alors peut-on combiner liberté et collectif sans rompre l’équité dans les tâches ?

    À présent comment se comporte ma règle des 3 postes dans un cas de cuisine pour plusieurs personnes, plusieurs personnes qui en mangent et vaisselle pour plusieurs couverts ?
    Et bien c’est là qu’arrive vraiment l’innovation.

    La règle est simple : Cuisiner et faire la vaisselle ça rapporte, manger ça coûte. L’ensemble doit s’équilibrer.

    Donc à retenir :
    cuisiner pour 1 personne donne 1 point ;
    faire la vaisselle pour 1 personne donne 1 point ;
    manger coûte 2 points.

    Dans le cas d’un habitat seul , ça fonctionne
    1+1-2 = 0 c’est équilibré
    On peut le reproduire tous les jours.
    Et rien n’oblige à le faire sur 1 journée. Ce qui n’est pas fait reste toujours à faire, on peut rattraper le travail.

    Dans le cas d’un habitat à plusieurs , ça fonctionne comme ça :
    Exemple de 2 personnes Bob et Alix

    JOUR 1
    Bob cuisine (pour 2), mange, vaisselle (pour 2)
    Alix mange

    Bob = 2(cuisine) - 2(repas) + 2(vaisselle) = +2
    Alix = -2 (repas) = -2

    C’est déséquilibré entre eux aujourd’hui, mais Alix se rattrapera.
    Bob + Alix = 0
    C’est équilibré dans le système total.

    JOUR 2
    Bob cuisine (pour 2), mange
    Alix vaisselle (pour 2), mange

    Bob = 2(cuisine) - 2(repas) = 0
    Alix = 2(vaisselle) - 2 (repas) = 0

    C’est équilibré entre eux aujourd’hui.
    C’est équilibré dans le système total.

    En gros, ça marche tout le temps.

    Arrivent ensuite les cas particuliers.
    Les "invités" en général ne cuisinent pas et ne font pas la vaisselle (même si chez mes parents, on arrivait toujours à les mettre à contribution).

    Les invités, c’est vraiment ce qui fout la merde dans les colocs. Et que je te salis des serviettes une seule fois, et que je mange ce qui devait durer la semaine, et que j’occupe la pièce qui sert de coin détente.

    Ça provoque une sortie de points vers l’extérieur, une fuite.
    Pour rééquilibrer, le principe est simple : les hôtes doivent assumer les points perdus. Moi + 1 invité = 2 repas pour moi. Et tout revient dans l’ordre.

    Conclusion

    L’avantage, c’est de détecter les déséquilibres de long terme, les tendances, les faux reproches aussi. Les faux reproches, c’est quand qqun dîne à l’extérieur et qu’on lui dit qu’il n’a pas fait la vaisselle. C’est illégitime et l’équation le prouve.

    En gros : « Tu Manges : Tu Ranges ! »
    (et non pas, tu cuisines donc tu as sali donc tu ranges)

    Les modifications de ce système ne sont que des variations. Décomposer vaisselle = laver + essuyer/ranger ; ça ne donne pas plus de points, ça divise. 0,5 point pour chaque.
    Cuisiner à plusieurs, pareil : un plat pour 4 fait à 2 personnes = 4 × 1 = 4 => 4 / 2 = 2 points par participant.

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Ir%C3%A8ne_Pereira
    #colocation (un l) #travail_reproductif

  • Souffrir de faire souffrir AL - La Brique 2 novembre 2016

    http://labrique.net/index.php/thematiques/lutte-des-classes/832-souffrir-de-faire-souffrir

    Chaque année, des affaires de maltraitance sont révélées concernant des personnes âgées « accompagnées » en maisons de retraite. De manière assez systématique, le personnel est pointé du doigt, sans toujours réincrire ces histoires de violence dans le contexte délétère qui les ont rendues possibles. Que savons-nous des conditions de vie et de travail en maisons de retraite ? Bien souvent prises dans la spirale du rendement, soignantes et soignées ont en commun d’être invisibles. Pour en savoir plus, La Brique donne la parole à Alice, ancienne aide-soignante (AS) en EHPAD (établissement d’hébergement pour personnes âgées dépendantes). Il s’agit tant d’un témoignage personnel que l’expression d’une parole collective destinée à rendre visible l’envers du décor. 

    « J’ai fait la toilette de Madame Oiseau avec Pauline, chouette fille. Elle bosse comme une dingue, vit seule avec ses filles à élever. Elle est crevée à cause du manque de sommeil. Elle travaille dans la maison depuis vingt ans. Encore une fille qui n’a pas le diplôme, qui avant faisait tout, mais s’est retrouvée faisant fonction aide-soignante. Aujourd’hui, elle est payée comme une femme de ménage en faisant le boulot d’une AS. C’est dur. Pauline parvient à peine à toucher Madame Oiseau. Pourtant, elle l’adore. Les escarres sont importantes et creusent le corps, elles sont infectées dans le bas du dos, aux talons. Elle souffre, se crispe de douleur. Faire ses soins est éprouvant. Le directeur hésite encore à faire appel à l’équipe mobile de soins palliatifs. La situation traîne et Madame Oiseau reste des journées entières sans soin ».
     
    Ancienne aide-soignante, j’ai travaillé pendant trois années dans un EHPAD. Cet extrait de mon journal raconte une scène aussi fréquente qu’éprouvante. Après un certain temps j’ai ressenti le besoin de transcrire la dureté de ce quotidien où, du côté des soignantes comme des soignées, se côtoient des souffrances de toutes sortes. Aujourd’hui, je suis tiraillée entre l’urgence de témoigner des conditions déplorables dans lesquelles notre société accompagne nos vieilles1 durant les derniers moments de leur vie, et l’inconfort de parler d’une maltraitance à laquelle j’ai moi-même participé, malgré moi. Car, si des aides-soignantes ont une pratique maltraitante, c’est bien souvent parce que l’institution les y contraint.
     
    Les vieilles, pompes à fric
    La France compte sept millions d’habitant.es de plus de 75 ans et 10 % d’entre eux.elles – soit environ 700 000 – vivent en maison de retraite où sont généralement hébergées les personnes les plus fragiles, âgées, malades et dépendantes. Les EHPAD sont des maisons de retraite médicalisées. Une formule technocratique pour euphémiser ce qu’on appelait autrefois hospices, asiles ou mouroirs. On y concentre, recluse, la vieillesse dépendante, celle qui va mal et qu’on refuse de voir2.
     
    Le budget des EHPAD est tripartite. L’agence régionale de santé (ARS) finance les soins et une grosse partie du salaire des soignantes. Le département, lui, finance la dépendance et la petite partie restante des salaires. C’est aux particuliers de payer le reste de la note, c’est-à-dire l’hébergement, qui finit dans les poches des promoteurs immobiliers et des actionnaires. Quant à l’État, il se désinvestit et délègue aux collectivités territoriales la gestion financière des EHPAD. Faute de budget, celles-ci freinent des deux pieds lorsqu’il s’agit d’ouvrir de nouveaux EHPAD publics, ou des EHPAD privés à but non lucratif.
     
    Résultat, il reste les EHPAD à but lucratif. Fédérés en grands groupes cotés en bourse, ces établissements sont les seuls capables de rafler les appels d’offre. C’est qu’ils ont su rendre la santé des vieux rentable en réalisant des économies d’échelle sur le matériel, en externalisant les services d’entretien des locaux et de restauration, en payant les plus petits salaires possibles, en programmant des taux de dépendance optimums (plus la dépendance est élevée, plus la rentabilité est forte). En bref, les groupes profitent de la faiblesse de l’offre et de la forte demande pour proposer des tarifs d’hébergement prohibitifs, aux frais des familles3.
     
    Parallèlement, la mesure du soin a été rendue possible par l’usage de nouveaux outils. La médicalisation et la standardisation des soins en cours depuis les années 1970 permet aux collectivités publiques de contrôler de près les coûts de la dépendance. Puisque les collectivités territoriales ont un oursin dans la poche et que l’État regarde ailleurs, le prix de l’hébergement ne cesse de s’élever en EHPAD : de 1500 euros par mois pour une chambre en province à 6000 euros à Paris ou en région Provence-Alpes-Côte-d’Azur. L’ARS fixe le budget du soin et en contrôle la qualité. Selon l’État et les collectivités territoriales, la privatisation permettrait de maintenir serrées les dotations en soin tout en garantissant le développement d’une offre de services apparemment conforme à des normes exigeantes. Pourtant, le secteur privé facture aux client.es des services chers (restauration, blanchiment, ménage, loisirs, kits d’hygiène, etc.) qui répondent mal aux besoins des résidentes et sont directement financés par les particuliers.
     
    Sans surprise, les EHPAD privés à but lucratif enregistrent les plus forts taux de remplissage et de dépendance pour une rentabilité maximale. Les ratios soignantes/soignées sont au plus bas, la charge de travail énorme pour des soignantes souvent privées du matériel et de la moindre marge de manœuvre.
     


     
    L’usine
    Ces entreprises du grand âge, toujours soucieuses de réduire leurs coûts, optimisent partout où elles le peuvent : protections hygiéniques comptées, toilettes minutées, temps de repas étriqués, pauses grignotées, budgets d’animation réduits, cadence soutenue… La liste est longue et témoigne de l’effet désastreux de la privatisation de la prise en charge des personnes âgées changées en matière première.

    Les soignantes ne sont pas en reste puisque dans la plupart des EHPAD, c’est l’usine... Les journées de onze heures s’enchaînent. On vient souvent travailler sur ses jours de congés ou de repos, les heures supplémentaires ne sont pas payées. Pendant ce temps, les pointeuses comptent tous les jours rigoureusement notre temps de présence. L’énorme turnover et le non remplacement des absentes mettent celles qui restent à rude épreuve.
     
    En plus de ces conditions de travail dégradées il faut encore supporter la soumission à un personnel d’encadrement malveillant. Le chef, qu’on ne voit jamais dans les étages, nous regarde de haut et nous parle comme à des gamines mal élevées. Il reste sourd à nos problèmes préférant nous parler « du budget », sa seule obsession. Il faut également supporter la pression exercée par la cadre, celle qu’on doit supplier pour un jour de repos, pour quelques toilettes en moins, pour le remplacement d’une fille en arrêt. Celle qui nous demande sans cesse s’il ne reste pas quelque chose à faire, des ongles à couper, qui ne supporte pas de nous voir prendre du temps avec une personne. Celle qui nous dit que si ça ne va pas c’est la faute de la génération Y, que les filles n’ont plus la vocation, qui nous répète que Pôle emploi leur envoie n’importe qui.
     
    Éthique et performance : des injonctions contradictoires
    En EHPAD, la norme, c’est l’injonction contradictoire. Une collègue m’a dit un jour : « On est obligé de maltraiter ». C’est que les soignantes sont en permanence rappelées à des contraintes médicales et éthiques qu’elles ne peuvent satisfaire prises sous les feux de l’impératif de rendement. D’un côté, on demande aux soignantes de bien prendre soin des résidentes. L’éthique des soins gériatriques responsabilise excessivement les agentes qui les prodiguent. Assignées à la sollicitude permanente, responsables du bonheur d’individus privés de la liberté d’aller et venir, sommées de mettre au travail leur propre vulnérabilité pour donner le meilleur d’elles-mêmes à des sujets fragiles et déracinés, « nous sommes dévouées ». De l’autre, pas le droit de s’asseoir pour faire un brin de causette. Pour les boss, le « prendre soin » possède une valeur principalement quantitative : un maximum de soins pour un minimum de coûts. Il faut faire vite, mais ne rien oublier, sous peine d’une observation orale ou écrite, voire d’un avertissement pour maltraitance.
     
    Politiser le soin
    Des luttes collectives voient le jour. Partout, des revendications se formulent : dans les couloirs, durant le repas, dans les chambres, les salles de repos, etc. La presse se fait parfois l’écho de formes plus politisées de mobilisations, de débrayages d’une heure et de journées de grève. En janvier 2016 le département du Nord a baissé de 3 % le budget des EHPAD. En réaction, l’Union Nationale des Syndicats Autonomes (UNSA) a lancé un appel à la grève d’une heure le 1er avril 2016. La forte mobilisation a forcé la rencontre de directeurs d’EHPAD du Nord avec des représentant.es du département. Fin septembre 2016, une dizaine de soignantes de l’EHPAD de Coudekerque-Branche pousse la porte de Force Ouvrière et menace de faire grève si la direction ne répond pas à leurs revendications. À suivre.
     
    Partout en France, les salariées des EHPAD se syndiquent pour renverser les rapports de force. Les journaux locaux relaient plus régulièrement les revendications des soignantes et les directions se voient obligées d’ouvrir le dialogue, au moins pour la forme. Mais rien n’est gagné. Après des mois de lutte, les salariées de la maison de retraite intercommunale de Semblançay-La Membrolle (composée de deux EHPAD) située près de Tours obtiennent une réunion réunissant des agents de l’ARS, du conseil départemental d’Indre-et-Loire, la directrice de l’EHPAD, le président du conseil d’administration des deux établissements et des représentants syndicaux CGT et SUD. Les salariées doivent s’estimer heureuses, elles ont obtenu un audit censé mesurer la gestion, les effectifs et l’organisation de l’établissement4. Mais cette démarche, une nouvelle fois comptable, peut-elle déboucher sur quelque chose ?
     


     
    Des alternatives au règne de l’actionnariat  
    Malgré son coût prohibitif, l’EPHAD apparaît comme la solution incontournable alors même qu’il est en voie de ne devenir accessible qu’aux familles aisées. Quand bien même on a les moyens, trouver une place en EHPAD n’est pas chose facile : il faut souvent attendre des mois, voire des années, pour que la liste d’attente se tarisse et que s’ouvrent les portes de l’institution. L’insuffisance des aides accordées par les régions et les départements est criante en comparaison de l’épuisement d’aidantes esseulées face à l’aggravation d’une démence, la survenue d’une maladie ou une perte d’autonomie. Leur isolement social les oblige à faire la navette entre l’hôpital et le domicile. La vieille meurt souvent sur le chemin5.
     
    Dans ce contexte, la place réservée à d’autres modèles d’accompagnement s’avère réduite. Et pourtant, il existe des alternatives : dans le Nord, l’association de développement gérontologique du valenciennois a ouvert une maison de retraite communautaire composée de petites unités de vie de 17 à 35 studios. À Montreuil, c’est la « maison des Babayagas », une « anti-maison de retraite » autogérée, citoyenne, solidaire, écologique et féministe qui a ouvert ses portes en 20136. Ici, pas de loyers exorbitants : « Les Babayagas sont locataires de l’Office des HLM de Montreuil, qui réalise la construction pour des loyers modulables de 250 à 700 euros en fonction de leurs ressources »7. Quand on sait que neuf vieux.vieilles sur dix ne vivent pas en EHPAD, voilà une initiative qui mérite de se développer.
     
    Nouvelles solidarités
    Pour conclure ce papier, je voudrais dire à quel point j’aime mon métier. Comme la plupart de mes collègues, j’ai choisi de travailler auprès des personnes âgées. Après avoir travaillé une année à domicile, j’ai pensé que travailler dans un environnement adapté, tout en étant mieux formée, me permettrait d’être une meilleure soignante. Je n’ai pas trouvé, en EHPAD, le cadre sécurisant que j’y attendais. Entre le maintien à domicile – où le soin est reclus dans la sphère privée et domestique des familles – et l’EHPAD – où le soin est privatisé pour rendre productive la vieillesse improductive – il faut créer de nouveaux lieux de vie. En attendant, je salue le courage et la détermination de celles et ceux qui ont la force de rester et de se battre au quotidien sur le terrain pour défendre leurs conditions de travail. Celles-ci font la qualité de vie des résidentes en EHPAD.
     
    AL

    Et comme plus d’info ne tue pas forcément l’info, vous pouvez continuez à vous documenter en allant voir l’article paru dans Bastamag le 7 octobre 2016 : Dans les maisons de retraite, manque de moyens et conditions de travail dégradées rendent la situation « explosive » http://www.bastamag.net/Dans-les-maisons-de-retraite-manque-de-moyens-et-conditions-de-travail
     
    1. Avec plus de trois quarts des résidents qui sont des résidentes et plus de 90 % des soignants qui sont des soignantes, je choisis de féminiser ces termes.
    2. Les prénoms ont été changés.
    3. Pour ne citer que les trois plus gros EHPAD français côtés en bourse, le groupe Korian occupe la tête du classement avec 23900 lits et 288 établissements. Suivent Orpéa (19275 lits, 222 établissements) et DomusVi (15043 lits, 187 établissements).
    4. « La Membrolle et Semblançay : pas de réponses concrètes pour les salariés des EPHAD », La Rotative, 02 septembre 2016.
    5. « La fin de vie des personnes âgées », Observatoire National de la Fin de Vie, 2013.
    6. « La maison des Babayagas, l’antimaison de retraite à Montreuil », Juliette Harau, Le Monde, 22 février 2016.
    7. « La maison des Babayagas, un projet pour vieilles qui décoiffe… », Danielle Michel-Chich, Mediapart, 27 novembre 2012.

    #Lille #presse #La_Brique #luttes_sociales #EPHAD #maltraitance #Babayagas #maison_de_retraite #ARS #vieux

  • L’appétit de #Quino
    http://bandedessinee.blog.lemonde.fr/2016/08/07/lappetit-de-quino/#xtor=RSS-32280322

    On n’a jamais vraiment classé Quino à sa vraie place dans l’humour. Le succès mondial de son hilarante série Mafalda a occulté tout le reste, et surtout ses dessins humoristiques, ce qui est bien dommage car il peut rivaliser avec … Continuer la lecture →

    #Bande_dessinée #Dessin_d'humour #Manger_quelle_aventure_ !

  • La nature nous a pourvus d’un mécanisme de reproduction formidablement efficace, la reproduction sexuée
    http://www.agrobiosciences.org/article.php3?id_article=4135

    La #Chine annonce la construction d’un centre visant à produire à la chaîne 1 million de vaches clonées par an afin de sécuriser ses approvisionnements alimentaires... Vraiment ?
    Après l’analyse de Jean-Paul Renard, père du clonage en France, et la réaction du philosophe Vincent Grégoire-Delory sur les aspects éthiques, la Mission Agrobiosciences a sollicité le point de vue de Dominique Desjeux, anthropologue, fin connaisseur de la Chine, et publie, aujourd’hui, celui de Philippe Baralon, conseiller en stratégie des filières agroalimentaires (Cabinet Phylum).
    Pour ce dernier, il est clair que le clonage n’est pas une technique innovante au service de la sécurité alimentaire, car insuffisamment efficiente, au contraire de la reproduction sexuée qui, elle, s’avère formidablement efficace. Sans oublier que les consommateurs n’en veulent pas...
    A visionner ci-dessous (ainsi que les vidéos de Jean-Paul Renard, Vincent Grégoire-Delory et Dominique Desjeux).

    #clonage #alimentation #folie

  • VIDEO. Peut-on encore #manger des #pommes ?
    http://www.francetvinfo.fr/replay-magazine/france-2/envoye-special/video-peut-on-encore-manger-des-pommes_841549.html

    Nos journalistes ont enquêté sur la star de nos marchés, et découvert que ce fruit est l’un des plus gourmands en pesticides : 30 pulvérisations de produits chimiques par récolte, en moyenne. Parmi ces substances, un conservateur, appliqué après la récolte, permet de garder les pommes intactes pendant douze mois. Dans le Limousin, berceau de la golden, des agriculteurs mais aussi des riverains s’inquiètent pour leur santé.

    http://www.youtube.com/watch?app=desktop&persist_app=1&v=PStbaVSOksA

  • Cuisiner avec le feu (Linda Louis, nouveauté 23 octobre 2014)

    #Linda_Louis #livre #cuisine_au_feu_de_bois #astuces #recettes

    Je suis heureuse de vous présenter (enfin !) mon dernier livre, Cuisiner avec le feu... Je l’ai imaginé comme l’Appel gourmand de la forêt, avec une multitude de conseils, de techniques et d’informations sur ce mode de cuisson ancestral. Et bien entendu des recettes simples ou créatives, faciles ou réservés aux aficionados du feu, que je propose de découvrir en partie dans cet article.

    – blog de Linda Louis

    Prenez le temps de consulter le blog de Linda Louis, vous ne serez vraiment pas déçu(e) !...

    http://www.cuisine-campagne.com

    – entretien avec Linda Louis - « Cuisiner avec le feu »

    http://www.laplage.fr/pages/index.php?page=53&id_page=1300&previsu=1

    – blogosphère

    http://polpettina.canalblog.com/archives/2014/11/17/30979056.html
    http://www.franceinter.fr/emission-on-va-deguster-on-va-degusteret-debattre-3

  • #Obésité : la #mafia de nos papilles 09.10.2014
    Véronique Zbinden
    http://www.tv5monde.com/cms/chaine-francophone/info/Les-dossiers-de-la-redaction/Sante-2014/p-29281-Obesite-la-mafia-de-nos-papilles.htm

    Minneapolis, avril 1999. Au 31e étage d’une tour de verre et d’acier du sud de la ville se tient une réunion singulière. Descendus de leurs limousines avec chauffeurs, une dizaine d’hommes se retrouvent dans le plus grand secret. Ils ont tout du clan mafieux, l’élégance et les dents longues, l’absence de scrupules et le propos sans détours.

    Le récit de Michael Moss* débute à la manière d’un polar. Le livre que signe le journaliste du New York Times , lauréat du prestigieux Prix Pulitzer en 2010, n’a pourtant rien d’une fiction. Il n’y est pas question de #crime_organisé, quoique…

    Les protagonistes de cette réunion ultra-secrète, patrons des géants de l’#industrie_alimentaire, ont été conviés par l’un d’entre eux à prendre acte de l’#épidémie d’obésité dévastatrice et à s’interroger sur leur responsabilité en vue de définir une éventuelle stratégie commune. Rien ou presque ne filtrera de leurs discussions ; surtout, aucune velléité de changement de cap ne sera esquissée. Après avoir mené une enquête de plusieurs mois dans les méandres et les laboratoires secrets de ces #multinationales, le #journaliste s’attaque en revanche à décortiquer, pièce à pièce, les pratiques écœurantes de leurs dirigeants.

    Plus de la moitié des adultes américains sont alors en surpoids et près d’un quart (40 millions de personnes) cliniquement obèses. Un taux qui a doublé depuis 1980 parmi les enfants, dont plus de 12 millions sont alors obèses. Pour corollaire, l’augmentation des #maladies cardio-vasculaires, #diabète, #hypertension, #arthrite et autres #cancers du sein, du côlon, de l’utérus. Et des coûts publics massifs.

    Les ingrédients qui ont mené à ce scandale pourraient se résumer à trois mots : appât du gain. Voire à trois additifs qui rendent accros, les trois piliers de la #nourriture industrielle à l’origine de l’épidémie d’obésité. Les #matières_grasses, qui apportent la plus grosse part des calories et poussent subrepticement à la suralimentation ; le #sel, transformé de multiples manières pour maximiser le choc des papilles dès la première bouchée ; enfin, le plus puissant des trois, le #sucre, de par sa capacité à exciter le cerveau.

    Ces composants ne sont qu’une facette du plan de l’industrie pour modifier les habitudes de #consommation. Le #marketing en est une autre, qui recourt à de fines études psychologiques, jouant volontiers sur la culpabilité des mères actives et le désir d’autonomie des enfants.

    Mais en réalité, l’histoire remonte bien plus loin et l’auteur nous entraîne à la fin des années 1940, date de la création du premier pudding instantané, pour relater ce tournant. Nous sommes à l’aube de la révolution des modes de production, qui voit l’#industrie recourir à de nombreux #additifs et #produits_de_synthèse jusque-là bannis.

    Au prétexte louable de « simplifier la vie du consommateur moderne », General Foods propose, entre autres, des produits « simples à acheter, stocker, ouvrir, préparer et manger ». Les nouveautés se succèdent à une cadence endiablée. Les céréales, censément plus saines que le traditionnel breakfast eggs and bacon des Etats-Uniens, se métamorphosent pour en arriver à contenir progressivement plus de sucre que de céréales. L’argument de la pub de cette époque ? « Offrir une vie plus riche, car nous avons mieux à faire que mélanger, oser, couper, mesurer, cuisiner, servir. » Une nouvelle manière d’envisager la nourriture est née.

    Une armada de chercheurs en #neurosciences et en #psychologie est mise à contribution. Elle travaille spécifiquement sur les #enfants et leur attirance pour le sucré – déterminant ce qu’il est convenu d’appeler « le point de félicité ». Un orgasme des papilles qui se mesure et se calcule aussi précisément que les propriétés physiques, chimiques et nutritives d’un aliment.

    Burger à l’ammoniac

    Plus généralement, l’industrie travaille sur les pouvoirs sensoriels cachés et l’attrait du gras, du sucré et du salé, connus pour produire d’importantes réactions de récompense dans le cerveau. Comment des processus très enfouis commandent des #comportements fondamentaux, ou comment rendre la nourriture industrielle encore plus attrayante…

    Dans les années 1970, une vague de #caries dentaires sans précédent amène les dentistes à tirer la sonnette d’alarme. Les premiers rapports sur les liens entre sucre et diabète paraissent à la même époque.

    Le sucre se voit diabolisé ? Qu’à cela ne tienne, on le remplace par pire. Le #sirop_glucose-fructose (#SGHTF) issu du maïs, au plus fort pouvoir sucrant. Particulièrement peu coûteux, il a pour autre avantage sa consistance liquide, qui permet une intégration instantanée dans la nourriture et les boissons.

    Les fabricants dépensent désormais davantage pour la #publicité que pour les ingrédients… Près de 15 000 produits apparaissent chaque année, dont les deux tiers sont abandonnés au bout de quelques mois. Leur inventivité fait notamment merveille avec des petits bijoux tels le Cheez Whiz de Kraft, le fromage aux 27 ingrédients parmi lesquels le fromage a disparu. Ou le fameux burger à l’ammoniac…

    Pour tenter de répondre à la surconsommation morbide de viande et de fromage – tout en ménageant les intérêts des filières de producteurs –, l’administration s’engage à promouvoir la consommation de « viande maigre ». Problème. Ces pièces sont plus difficiles à mâcher. Solution : prélever les parties les plus grasses, réservées jusque-là au suif et à la nourriture pour chien, et les passer en centrifugeuse afin de disperser la graisse. 10% de la masse subsistent, qui sont assemblés en bloc de 13 kilos, congelés et expédiés dans des usines où on les mélange à d’autres morceaux pour en faire des steaks hachés. En cours de production, la viande est traitée au gaz ammoniac pour tuer les éventuels agents pathogènes. De quoi produire la viande hachée la moins grasse, la moins chère et la plus consommée que l’Amérique ait connu, jusqu’à ce que les secrets de préparation de cette « glu rose » soient découverts…

    Quinze ans après la réunion évoquée au début du livre, la situation dépasse les prévisions les plus sombres. Un Américain sur trois – et un enfant sur cinq – est obèse. 24 millions d’Américains sont concernés par le diabète de type 2. Et 79 millions considérés comme prédiabétiques. En Chine, pour la première fois, le nombre de personnes en surpoids dépasse celui des personnes sous-alimentées. En France, l’obésité est passée de 8,5% à 14,5% depuis 1997. Au Mexique, le taux d’obésité a triplé au cours des trente dernières années et le pays a désormais les enfants les plus gros du monde.

    L’inspiration des industriels de l’alimentaire est à chercher du côté des grands cigarettiers, notamment si l’on considère le rachat de #Kraft et #General_Foods par #Philip_Morris, désormais la plus grande entreprise #agroalimentaire.

    Aux dires des protagonistes, le #tabac apparaît toutefois comme un univers nettement plus soft que l’alimentation. Témoins la #passivité des #administrations_publiques, noyautées par le puissant #lobby industriel, mais aussi l’#infiltration des associations de consommateurs et d’enseignants d’économie ménagère, selon des procédés dignes du FBI. Un vrai polar, on vous disait…

    * Sucre, sel et matières grasses, comment les industriels nous rendent accros , Michael Moss, Calmann-Lévy.

    Article paru sur le site du journal "Le Temps"

    #criminels #agrobusiness #complicité #santé

  • Quel constructeur automobile européen a enregistré une croissance de son CA de 14.5% en 2014 ?

    Un constructeur qui fait du transport en commun pour répondre à l’envolée des prix pétroliers, ou bien de la bagnole économique, écologique, électrique comme on pourrait s’y attendre si le marché était un temps soit peu rationnel en ce dur contexte (permanent) de crise économique et écologique ?

    Que Nenni, ce constructeur c’est ... Ferrari..

    https://fr.sports.yahoo.com/news/ferrari-succ%C3%A8s-financier-d%C3%A9route-sportive-103242432.html

    Voilà, juste une petite dépêche... déprimante, comme tant d’autres..

    #monde_de_merde
    #liberalisme
    #titanic
    #manger_le_monde

  • La #normalité est-elle la nouvelle #liberté ? | InternetActu
    http://internetactu.blog.lemonde.fr/2014/06/27/la-normalite-est-elle-la-nouvelle-liberte

    Comme le disait Virginia Eubanks (@PopTechWorks), chercheuse au département des études sur les femmes, le genre et la sexualité de l’université d’Albany si vous voulez voir l’avenir de la #surveillance, il faut vous tourner vers les communautés #pauvres. Son travail sur les rapports entre les Américains à faible revenu et les prestations d’aide sociale a montré que pour eux, la surveillance est déjà la norme. Les bénéficiaires des aides sociales sont souvent la cible de programmes de surveillance intrusifs, les travailleurs les plus pauvres sont les plus surveillés en entreprise, les immigrants sont les premières cibles de la collecte de données biométriques, notamment parce qu’ils ont moins le pouvoir politique d’y résister... « Les personnes marginalisées sont dans la position peu enviable d’être à la fois sur la pointe de la surveillance et coincées dans ses eaux dormantes ». La pratique de la surveillance est inégale, rappelle la chercheuse. Elle doit être considérée comme une question collective, une question de droit civil avant que d’être vue comme une question d’invasion de la vie privée. Les technologies de surveillance sont d’abord testées et conçues dans les « environnements faibles » : les pauvres, les régimes dictatoriaux, les pays éloignés...

    • Un temps j’ai essayé très prosaïquement de calculer combien coûtait la liberté. C’est à dire combien faut-il d’argent/d’énergie/de temps/de santé mentale, aussi/ pour échapper au maximum aux différents systèmes d’asservissement et de surveillance. Déjà bad point : avoir des enfants et être malade, tu perds 50% au moins de bonus si tu es fauché ! Autre bad point : oubli le militantisme, fichage immédiat.
      La liberté à assumer, c’est très très fatiguant quand tu n’es pas riche, tu peux choisir de t’exclure du monde mais même l’autonomie des pauvres est compromise aujourd’hui. En premier lieu par la privatisation des espaces, pour dormir ou pour manger. Il te reste bien la rue et les poubelles, mais bonjour la dévalorisation. En deuxième lieu par les esclaves du système, ceux là même qui participent à son élaboration et s’en font les défenseurs, et que l’idée de liberté va rendre agressifs et méchants : les étriqués et moralistes en tout genre.

    • A l’heure de la surveillance de masse, l’uniformité devient le camouflage ultime.

      Se fondre dans la masse vous donne un pouvoir particulier quand s’en détacher signifie être mis sur une liste d’interdiction de vol pour 10 ans, être pointé par un algorithme prédictif de la police à Chicago ou recevoir un SMS anonyme vous enjoignant à ne pas rejoindre une manifestation en Urkraine...

      Le coeur de norme qu’évoque Kate Crawford semble chercher à arrêter ce processus et décrit un moyen d’être au monde sans créer de la valeur pour la machine de surveillance. Mais ce n’est qu’une nostalgie, estime Horning. Une nostalgie d’un temps où le moindre de nos mouvements ne créait pas de la valeur... Pour profaner les appareils, comme nous y invite Agamben, ni la surveillance des algorithmes, ni l’obfuscation ne suffiront. Nous devons cesser d’être nous-mêmes, estime le penseur radical italien.

  • Au Brésil, l’incroyable richesse de la gastronomie amazonienne | Monde Académie Planète
    http://mondeacplanete.blog.lemonde.fr/2014/05/21/au-bresil-lincroyable-richesse-de-la-gastronomie-amazoni

    La base de la cuisine amazonienne est le manioc, dégusté de la feuille à la racine. Il est utilisé dans la grande majorité des plats de la région, comme la maniçoba, un ragoût de feuilles moulues et bouillies accompagné de viande de porc ou de bœuf. On extrait des feuilles de manioc le fameux tucupi, un condiment juteux jaune présent dans une bonne moitié des plats typiques de la région. Le jambu est l’autre ingrédient incontournable. Cette plante, à situer entre l’épinard et la roquette, surprend au premier abord. En quelques dizaines de secondes, elle picote puis anesthésie totalement la langue et les lèvres. Une sensation particulière appréciée des locaux qui la consomme à toutes les sauces.

  • @rastapopoulos attend avec impatience l’augmentation du réchauffement climatique, pour enfin pouvoir cultiver des avocats par ici. Et pourquoi pas en Normandie même, tiens. MIAM MIAM.

    Ceci dit, Wikipedia m’apprend qu’il existe des variétés rustiques qui résistent aux grands froids ! Il est donc peut-être possible de déjà le faire, mais peut-être aussi que ce n’est pas un marché porteur et donc que ça n’intéresse personne de développer ça (la France étant pourtant le premier consommateur européen). Peut-être aussi que les variétés rustiques ne sont pas « industrialisables » (comme beaucoup de trucs bios/anciens/rustiques).

    Avocat (fruit) — Wikipédia
    http://fr.wikipedia.org/wiki/Avocat_(fruit)

    Les variétés mexicaines suivantes sont les plus rustiques et peuvent résister à des températures de -7°C : Clifton, Duke, Ganter, Gottfried, Ignacio, Mayo, Mexicola, Mexicola grande, Northrop, Puebla, Stewart, Teague, Topa Topa, Walter Hole, Zutano.

    #manger #avocat #miam