• 350000 sdf : 2 fois plus qu’en 2016 !
    https://bellaciao.org/350000-sdf-2-fois-plus-qu-en-2016

    La grève en action ! Les grévistes du Samusocial de Paris avec la CGT, les camarades d’Utopia56, de la commob travail #Social, etc ont déployé une banderole géante ce lundi 27 juillet sur le toit de l’immeuble du siège du Samusocial de Paris : « 350000 sdf : 2 fois plus qu’en 2016 : Macron coupable. Samusocial en grève reconductible. » Seule la lutte paye, ensemble jusqu’à la victoire ! Rejoignons et Soutenons la grève et l’occupation au Samusocial de Paris. Les prochains rdv : 🔴 jeudi (…) #Contributions

    / #Manifestations, #Grèves, Social, #Solidarités, #Syndicats, #Paris_-_IDF

  • Beben bei Volkswagen : Warum der Sparkurs ganze Regionen bedroht
    https://www.telepolis.de/article/Beben-bei-Volkswagen-Warum-der-Sparkurs-ganze-Regionen-bedroht-11360943.ht

    Le modèle économique capitaliste allemand touche à sa fin. Le gouvernement et les industriels essaient d’arrêter le déclin et l’accélèrent ce-faisant. Les manifestations et protestations se multiplient au rythme des communes approchant la banqueroute.

    10.7.2026 von Luca Schäfer - Die IG Metall mobilisiert gegen den Stellenabbau bei Volkswagen. In Wolfsburg und Neckarsulm formiert sich massiver Widerstand. Ein Überblick.

    Etwas scheint sich zu bewegen auf den Plätzen und in den Werkshallen der Republik. In Mainz etwa demonstrierten heute Studenten gegen den Abbau des Gesundheitssystems, insbesondere der kostenlosen Psychotherapie. In Hamburg zogen vergangenes Wochenende Tausende gegen Sozialabbau durch die Innenstadt. Und in und um die Werke der Autoindustrie formiert sich Widerstand.

    Ein Zusammentreffen mehrerer Protestwellen – Rentenreform, Teuerung, Jobangst. Wird der Sommer politisch, industriell und sozial so heiß wie die avisierten Rekordtemperaturen?

    In wenigen Tagen verabschiedet sich das Parlament in die fast zweimonatige Sommerpause. Sollte das Timing unbeliebter Reformen und Kündigungswellen bewusst gewählt worden sein, um Aufmerksamkeit zu vermeiden, droht dieses Kalkül nicht aufzugehen. Ein kritisches Quorum scheint langsam erreicht.
    Regionen vor dem Aus

    Vor dem Audi-Werk in Neckarsulm ist die Wut auf dem Siedepunkt. Der Standort mit über 15.000 Beschäftigten steht in Gänze zur Disposition – zusammen mit den VW-Werken in Hannover, Emden und Zwickau. Ohne Audi, zitiert die Stuttgarter Zeitung einen Betroffenen, gehe in der Region „alles kaputt“.

    Im Werk und in den benachbarten Böllinger Höfen arbeiten fast so viele Menschen wie die 27.000-Einwohner-Stadt Neckarsulm selbst zählt; Zulieferer, Logistik und Handwerk hängen ebenso wie die kommunale Gewerbesteuer, aus der sich Schulen und soziale Projekte finanzieren, vom Werk ab. Geht bei Audi 2034 das Licht aus – könnte es auch in der Region düster werden.

    Weltweit könnten bis zu 100.000 VW-Stellen wegfallen. Gestern wollte der Aufsichtsrat konkreter werden; der Blick richtet sich gen Wolfsburg, noch ist offiziell dennoch nichts kommuniziert worden. Unsicherheit, Wut, Verzweiflung, Existenzangst dürften somit mindestens das Wochenende für Tausende Familien bestimmen.

    Dagegen regt sich Widerstand: An mehr als einem Dutzend Standorten kam es zu Kundgebungen, in Wolfsburg direkt vor dem Vorstandshochhaus. Die IG Metall sprach nicht von einem Auftakt, von einem Marathon anstelle eines Sprints.
    Und Porsche sprach: Es werde Loch

    Seit 2012 gehört auch Porsche zur VW-Familie, auch die Leipziger Porsche-Beschäftigten blickten somit nach Wolfsburg – Leipzig, dort, wo bis Ende August trotz eigentlicher Standortsicherung bis 2030, rund 200 Stellen im Stammpersonal wegfallen sollen, ein Novum.

    Und der Adressat der Wut trägt bei Porsche noch einen weiteren Namen: Wolfgang Porsche, aktuelles Oberhaupt des milliardenschweren Porsche-Piech-Clans.

    Der Aufsichtsratschef der Porsche Automobil Holding ließ sich für seine Salzburger Millionen-Villa – einst Wohnsitz von Stefan Zweig sowie zuvor einer Schwester Mozarts – einen 500 Meter langen Privattunnel bauen, weil ihm die vorhandene Zufahrt zu schmal war.

    Für das Recht jenen zahlte er der österreichischen Stadt rund 40.000 Euro; Aktivisten kritisieren ein Sonderrecht für Super-Reiche, monierten Umweltschutz und hissten in unmittelbarer Nähe ein Transparent mit der Aufschrift „Und Porsche sprach: es werde Loch“.

    Was als Provinzposse des Salzkammergutes und Porsche-Privatsache abgetan werden könnte, wird im Rahmen der Verzichtsforderungen des Konzerns an seine Beschäftigten politisiert. Ohnehin gelten derlei Appelle wohl nur für das Band, die Konzernspitze genehmigte sich Millionenboni: 7,4 Millionen Euro für CEO Blume, 9 Millionen für Ex-Chef Diess. Dass diese Zahlen trotz eingebrochener Gewinne kaum sinken, stößt auf Unverständnis – die Konsequenzen der Krise werden nach unten durchgereicht. Das Glück ist bei VW nicht mit den Tüchtigen.
    Strukturwandel und Sozialprotest

    Die Krise der Autoindustrie ist dennoch viel eher Ausdruck eines tiefen Strukturwandels: Der Umstieg auf Elektromobilität entwertet alte Stärken im Verbrennerbau. Werden betriebswirtschaftlich entscheidende Parameter, wie der massive Zwang zur Dividenausschüttung, politisch an die Kandare genommen (so in etwa, solange dies noch möglich ist, durch die Sperrminorität des Landes Niedersachsen), dürften die deutschen Stellen kaum zu retten sein.

    Die Zeichen der Zeit scheinen so langsam auch im Hans-Böckler-Haus angekommen: DGB ruft vermehrt, unter dem Motto „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“, zu Protesten gegen die Deindustrialisierungstendenz auf. Noch sind die Aufrufe zaghaft – doch als Kanzler Merz auf dem DGB-Bundeskongress im Mai forderte, man müsse sich „zusammenreißen“, schlugen ihm wütende Buhrufe entgegen. Die Basis scheint ein anderes Empfinden für die aktuelle Situation zu haben, als die weitgehend sozialpartnerschaftlich-korporatistische DGB-Führung um Yasmin Fahimi (SPD).

    Interessant ist, dass hier mehrere, bislang autonome Protestbewegungen zusammenlaufen: linke Sozialproteste gegen Kürzungen, gewerkschaftliche Mobilisierung in den Betrieben und die AfD, die im Osten zu einer Wahlstimmung gegen „Altparteien“ mobilisiert. Der gemeinsame Nenner ist eine Verdichtung sozialer Konflikte in einer Phase aus Industriekrise, Sparpolitik und politischer Polarisierung.
    Von der Werkshalle in die Mietwohnung?

    Hinter den Aufrufen zu bundesweiten Sozialprotesten steckt vor allem die Linke. Unter dem Titel „Es reicht“ rahmt die Partei, die nach einem deutlichen Mitgliederzuwachs und kleineren Wahlerfolgen Oberwasser verspürt, ihre Kampagne als Abwehrkampf gegen die „massivsten Angriffe auf unseren Sozialstaat seit der Agenda 2010“ und adressiert dabei bewusst Mieten, Pflege und Renten. Der Name AfD taucht in den Aufrufen kaum auf, doch der Versuch, sich als Antwort und wie eine soziale Kümmererpartei a la Grazer KPÖ zu profilieren, ist unübersehbar.

    Ob die Strategie aufgeht, bleibt fraglich. Bislang fehlt die Verbindung zwischen Straßenprotest und der erwarteten Massenmobilisierung in der Industrie. Die Mietskaserne und die Werkshalle sind oftmalig bewohnt von den selben Adressaten, die jedoch durch die urban-woke Akademikerpartei kaum ausreichend repräsentiert werden.
    Ausgeklammerte Gretchenfrage

    Zweitens spart die Kampagne den Zusammenhang zur Aufrüstung weitgehend aus. Wer nur beklagt, dass Milliarden fehlen, aber verschweigt, wohin sie fließen, führt Protestierende an der Nase herum.

    Die Korrelation ist eindeutig: Bis 2030 soll fast jeder dritte Haushalts-Euro in Rüstung fließen, während im Sozialbereich gekürzt wird – selbst der monatliche 25-Euro-Zuschlag für arme Kinder soll entfallen. Dass die massive Aufrüstung zugleich eine intergenerationelle Schuldenfalle darstellen könnte, wird in der öffentlichen Debatte ohnehin weitgehend ausgeblendet.
    Dreifache Krise

    Ein dritter, oft vernachlässigter Proteststrang kommt hinzu: Deutschlands Kommunen könnten bald den Notstand ausrufen. Die kommunale Steuerlast der Bewohner steigt, während die Einnahmen für die Daseinsvorsorge dennoch kaum ausreichen, selbst der Bundestag reagierte heute, will finanzielle Abhilfe schaffen.

    Kommen dann in Städten wie Neckarsulm Werksschließungen und Gewerbesteuerausfälle hinzu, dürfte kaum jemand um das Amt des Kämmerers beneidet werden.

    Noch laufen die drei Krisenstränge – Industrieproteste, Sozialproteste und kommunale Nöte – weitgehend getrennt voneinander. Doch angesichts festgefahrener politischer Prioritäten, einer Ausrichtung auf Kriegstüchtigkeit, hat dieser dreifache Krisenmoment das Potenzial, eine ähnliche Wucht zu entfalten wie die Hartz-Proteste des Sommers 2004 oder die Anti-Irak-Krieg-Proteste – es könnte ein heißer Tanz werden.

    #Allemagne #industrie_automobile #licenciements #manifestations #vie_chère #polycrise

  • Le drame du #Drac

    Aujourd’hui dans Affaires sensibles, retour sur le drame du Drac. Ou comment en décembre #1995, alors que la France manifeste contre le #plan_Juppé et sa réforme des retraites, six enfants trouvent la mort lors d’une #sortie_scolaire, en Isère.

    Un #accident terrible, dû à un enchainement de circonstances qui désigne de nombreux responsables de la région grenobloise. Mis en cause : l’Éducation Nationale, bien sûr, mais aussi la ville de Grenoble et la direction d’#EDF, qui a ordonné l’ouverture des vannes du #barrage, en amont de la #rivière... précisément là où des enfants effectuaient leur classe de découverte.

    Une véritable onde de choc traverse alors la région... Une région où, immédiatement, chaque corporation se protège et renvoie la #responsabilité sur les autres. Alors, qui a failli dans sa mission ? Et qui ment ? Comment expliquer que cette sortie, qualifiée de « classique », ait pu dégénérer en un tel drame ? Un drame symptomatique de certaines dérives, bien sûr, mais symptomatique aussi de l’évolution de la #justice : avec ses jurisprudences, ses lobbys, ses nouvelles lois, et son système aux vues politiciennes – du moins dans ce cas-là !

    https://www.radiofrance.fr/franceinter/podcasts/affaires-sensibles/affaires-sensibles-du-mardi-15-novembre-2022-5270851
    #décès #manifestations #grève #France #Alain_Juppé #montée_des_eaux #podcast #audio

    • Il y a vingt ans, sept morts lors de la #tragédie du Drac

      Le 4 décembre 1995, une classe de CE1 de l’Externat Notre-Dame, une école privée de Grenoble, effectue une sortie verte dans le lit du Drac, à #Saint-Georges-de-Commiers, à une quinzaine de kilomètres de Grenoble. Un #lâcher_d’eau pratiqué par EDF sur un barrage en amont surprend le groupe : six enfants de sept ans et une accompagnatrice trouvent la mort.

      Ils étaient venus observer les castors dans le lit du Drac, mais un terrible concours de circonstances a transformé cette sortie de classe verte en tragédie : il y a vingt ans jour pour jour, six enfants âgés de sept ans et une accompagnatrice ont péri lorsqu’une subite montée des eaux du Drac a emporté le groupe, sur la commune de Saint-Georges-de-Commiers. Vécu comme un véritable #traumatisme national, ce drame a entraîné d’importantes répercussions dans l’organisation des #sorties_scolaires en France, de nombreux manquements liés à la préparation de la sortie et à son encadrement ayant été pointés au cours de l’enquête et, plus tard, devant la justice. In fine, seuls des responsables d’EDF ont été condamnés.
      Une scène de pure terreur

      Le 4 décembre vers 16 h 15, les 22 enfants de cette classe encadrés par leur institutrice et une accompagnatrice de la Ville de Grenoble, exploraient les rives du Drac lorsque des techniciens d’EDF ont ouvert les vannes du barrage situé cinq kilomètres en amont, à Notre-Dame-de-Commiers.

      Une dizaine d’enfants sont parvenus à s’enfuir sur le chemin qui longe la rive droite de la rivière. L’institutrice et six autres élèves ont quant à eux pu se réfugier sur un monticule situé sur un ilôt. Les autres, au cours d’une scène de pure terreur, ont été emportés par la vague. Alors que la nuit était déjà tombée et que d’importants secours terrestres convergeaient vers les lieux de la catastrophe, un hélicoptère de la Sécurité civile est parvenu à treuiller les enfants et l’institutrice depuis l’ilôt et à les déposer en lieu sûr. Peu après, les corps de deux enfants et de l’accompagnatrice étaient localisés, les sapeurs-pompiers et le Samu tentant, en vain, de les ranimer.

      « Je l’ai serré très fort et j’ai pleuré »

      Le lendemain, dans le lourd silence de l’aube, les plongeurs se sont immergés dans les eaux grises de la rivière pour tenter de localiser les quatre enfants disparus. Gilles Rondelli, sapeur-pompier à Grenoble, était parmi eux. Interrogé par le Dauphiné Libéré en 2007 (1 ), il évoquait la pire expérience de sa carrière : « Nous savions bien que l’espoir était infime de retrouver vivant ne serait-ce que l’un des petits. Après le passage de la vague, il restait une vaste mare. La logique voulait que les enfants soient là. Nous ne les avons pas trouvés le matin et nous avons continué jusqu’au Pont-Rouge à Pont-de-Claix. En fin de matinée, nous sommes remontés à Saint-Georges-de-Commiers à pied. Vers 13 heures, nous avons décidé de reprendre tout depuis le début. Et c’est bien dans la vaste mare que nous avons trouvé les quatre enfants. Le soir, je suis entré dans la chambre de mon bébé, âgé de quatre mois. Je l’ai serré très fort et j’ai pleuré ».

      Vingt ans plus tard, les opérations de secours restent gravées dans l’esprit de tous ceux qui y ont participé. Mais que dire de la détresse absolue des parents des victimes accourus le soir du drame à la salle polyvalente de Saint-Georges-de-Commiers, et attendant que les autorités communiquent la liste des enfants décédés…

      Par la suite, la longue litanie des #procès en première instance, en appel et en cassation, s’est prolongée jusqu’en 2002. Deux responsables d’EDF ont été condamnés à des peines d’emprisonnement avec sursis, l’institutrice et la directrice de l’école étant relaxées en dernier ressort. L’affaire a même introduit la notion de délits non intentionnels commis par des personnes morales, la Ville de Grenoble étant d’ailleurs condamnée, puis relaxée, dans cette affaire.

      Vingt ans après la catastrophe, le temps a effacé les traces de cette longue bataille judiciaire. Reste le souvenir des enfants du Drac, morts un soir de décembre en allant voir les castors.

      (1 ) Soixante ans de faits divers. Editions du Dauphiné Libéré, novembre 2007

      https://www.ledauphine.com/isere-sud/2015/12/04/il-y-a-vingt-ans-sept-morts-lors-de-la-tragedie-du-drac

    • Effets pervers

      Souvenez-vous : le 4 décembre 1995, 6 enfants et leur accompagnatrice, en sortie pédagogique, furent noyés suite à un violent lâché d’eau d’EDF au barrage de Notre-Dame-de-Commiers.

      Le procès de juin dernier avait été accablant pour EDF, et le procureur avait requis deux ans de prison avec sursis et 50 F d’amende pour trois cadres de cette entreprise. Il avait également réclamé des peines de prison avec sursis pour l’institutrice et deux responsables de l’Education nationale, ainsi qu’une amende de 100.000 F pour la Ville.

      Le tribunal correctionnel, dans son jugement du 15 septembre, condamne l’institutrice à 18 mois de prison avec sursis, et les trois cadres d’EDF à un an de prison avec sursis et à des peines d’amende. L’amende de la Ville a été confirmée. Les responsables de l’Education nationale sont relaxés, ainsi que la directrice de l’externat Notre Dame.

      Quelles ont été les réactions depuis juin dernier ?

      Les parents des enfants ont trouvé les sanctions requises insuffisantes.

      EDF a multiplié les opérations de séduction auprès des journalistes, en nommant un attaché de presse au moment du procès, puis en prodiguant dans les journaux des conseils de prudence aux promeneurs (cf. Le Dauphiné Libéré des 3 et 4 septembre), en s’offrant les services d’une agence de relations publiques lyonnaise (cf. Marianne du 23 juin).

      Et le préfet de l’Isère ? Il a décidé le 4 juillet de fermer le site du Drac aux activités de loisir. Le site a en outre été défiguré, la végétation rasée sur 140 ha à coups de tronçonneuse (coût : 15 M.F.). D’affreuses souches lui donnent un aspect de vestige de cataclysme. 142 km le long de 7 rivières ont été interdits au public. A la suite de protestations locales, les 142 km interdits ont été ramenés à 118 pour permettre certaines activités de loisir estivales bénéfiques à l’économie de la région : kayak, pêche...

      Il s’agit bel et bien là d’une confiscation du domaine public au profit d’EDF. Car n’oublions pas que l’on ne peut imputer ce tragique accident aux caprices du Drac : il n’est pas dû à une catastrophe naturelle et il aurait suffi qu’EDF suive les procédures d’alarme normales pour l’éviter. Le site du Drac, classé pour sa richesse en faune et flore, constituait une promenade superbe et toute proche pour les grenoblois. Cet aspect aurait dû être pris en compte par le préfet.

      Alors, pourquoi pénaliser les enfants des écoles en sortie pédagogique, les promeneurs du samedi, du dimanche et des autres jours, ainsi que les pêcheurs de rivière ?

      Ils ne sont en rien responsables, et devraient avoir le droit de profiter de ce site qui leur appartient, et non à EDF, ni au Préfet.

      Geneviève Jonot

      https://www.ades-grenoble.org/ades/presse/rv/RV61/rv61-drac.html

  • Que veulent les « sans-facs » ?
    https://laviedesidees.fr/Que-veulent-les-sans-facs

    Les réformes récentes de l’Enseignement supérieur et de la recherche, et en particulier les effets des plateformes numériques Parcoursup et MonMaster, ont été à l’origine de mobilisations étudiantes. Parmi elles, le “mouvement des sans-facs”, pour qui "étudier est un droit et non un privilège".

    #Société #discrimination #université #évaluation #étudiants #manifestations
    https://laviedesidees.fr/IMG/pdf/20260428_sansfacs.pdf

  • How to Protest Safely in the Age of Surveillance

    Law enforcement has more tools than ever to track your movements and access your communications. Here’s how to protect your privacy if you plan to protest.

    Just days into 2026, fresh anger against the Trump administration has already taken hold.

    On Wednesday, January 7, a federal immigration officer shot and killed 37-year-old Renee Nicole Good as she attempted to drive away from the scene of an immigration enforcement action in a Minneapolis, Minnesota, neighborhood. Despite Department of Homeland Security secretary Kristi Noem’s claims that the officer “acted quickly and defensively, shot, to protect himself and the people around him” from being run over, video of the incident clearly appears to show that neither the officer nor his colleagues were in danger of being hit by Good’s vehicle.

    Protests condemning the shooting—and the Trump administration’s brutish immigration agenda more broadly—sparked almost immediately after news of Good’s killing surfaced. By Thursday, the unrest had only intensified and spread to towns and cities around the United States.

    If you’re going to join any protests, as is your right under the First Amendment, you need to think beyond your physical well-being to your digital security, too. The same surveillance apparatus that’s enabling the Trump administration’s raids of undocumented people and targeting of left-leaning activists will no doubt be out in full force on the streets.

    Two key elements of digital surveillance should be top of mind for protestors. One is the data that authorities could potentially obtain from your phone if you are detained, arrested, or they confiscate your device. The other is surveillance of all the identifying and revealing information that you produce when you attend a protest, which can include wireless interception of text messages and more, and tracking tools like license plate scanners and face recognition. You should be mindful of both.

    After all, even before Good’s killing, police had already demonstrated their willingness to arrest and attack entirely peaceful protesters as well as journalists observing demonstrations. In that light, you should assume that any digital evidence that you were at or near a protest could be used against you.

    “The Trump administration is weaponizing essentially every lever of government to shut down, suppress, and curtail criticism of the administration and of the US government generally, and there have never been more surveillance toys available to law enforcement and to US government agencies,” says Evan Greer, the deputy director of the activist organization Fight for the Future, who also wrote a helpful X (then-Twitter) thread laying out digital security advice during the Black Lives Matter protests in the summer of 2020. “That said, there are a number of very simple, concrete things that you can do that make it exponentially more difficult for someone to intercept your communications, for a bad actor to ascertain your real-time location, or for the government to gain access to your private information.”

    Your Phone

    The most important decision to make before leaving home for a protest is whether to bring your phone—or what phone to bring. A smartphone broadcasts all sorts of identifying information; law enforcement can force your mobile carrier to cough up data about what cell towers your phone connects to and when. Police in the US have also been documented using so-called stingray devices, or IMSI catchers, that impersonate cell towers and trick all the phones in a certain area into connecting to them. This can give cops the individual mobile subscriber identity number of everyone at a protest at a given time, undermining the anonymity of entire crowds en masse.

    “The device in your pocket is definitely going to give off information that could be used to identify you,” says Harlo Holmes, director of digital security at the Freedom of the Press Foundation, a nonprofit press advocacy group. (Disclosure: WIRED’s global editorial director, Katie Drummond, serves on Freedom of the Press Foundation’s board.)
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    For that reason, Holmes suggests that protesters who want anonymity leave their primary phone at home altogether. If you do need a phone for coordination or as a way to call friends or a lawyer in case of an emergency, keep it off as much as possible to reduce the chances that it connects to a rogue cell tower or Wi-Fi hot spot being used by law enforcement for surveillance. Sort out logistics with friends in advance so you only need to turn your phone on if something goes awry. Or to be even more certain that your phone won’t be tracked, keep it in a Faraday bag that blocks all of its radio communications. Open the bag only when necessary. Holmes herself uses and recommends the Mission Darkness Faraday bag.

    If you do need a mobile device, consider bringing only a secondary phone you don’t use often, or a burner. Your main smartphone likely has the majority of your digital accounts and data on it, all of which law enforcement could conceivably access if they confiscate your phone. But don’t assume that any backup phone you buy will grant you anonymity. If you give a prepaid carrier your identifying details, after all, your “burner” phone could be no more anonymous than your primary device. “Don’t expect because you got it from Duane Reade that you’re automatically a character from The Wire,” Holmes cautions.

    Since properly using a burner phone can be impractical at best, Holmes says you may be better off using a secondary phone that excludes things like social media, email, and messaging apps. These apps and accounts can contain highly private information that could be exposed to anyone who seizes it. “Choosing a secondary device that limits the amount of personal data that you have on you at all times is probably your best protection,” Holmes says.

    Regardless of what phone you’re using, consider that traditional calls and text messages are vulnerable to surveillance. That means you need to use end-to-end encryption. Ideally, you and those you communicate with should use disappearing messages set to self-delete after a few hours or days. The encrypted messaging and calling app Signal has perhaps the best and longest track record. Just make sure you and the people you’re communicating with are using the same app, since they’re not interoperable.

    Aside from protecting your phone’s communications from surveillance, be prepared in the event police seize your device and try to unlock it in search of incriminating evidence. The first order of business is to make sure your smartphone’s contents are encrypted. iOS devices have full disk encryption on by default if you enable an access lock. For Android phones, go to Settings, then Security to make sure the Encrypt Disk option is turned on. (These steps may differ depending on your specific device.)

    Regardless of your operating system, always protect devices with a long, strong passcode rather than a fingerprint or face unlock. As convenient as biometric unlocking methods are, it may be more difficult to resist an officer forcing your thumb onto your phone’s sensor, for instance, than to refuse to tell them a passcode. So if you use biometrics day-to-day for convenience, disable them before heading into a protest.
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    If you insist on using biometric unlocking methods to have faster access to your devices, keep in mind that some phones have an emergency function to disable these types of locks. Hold the wake button and one of the volume buttons simultaneously on an iPhone, for instance, and it will lock itself and require a passcode to unlock rather than FaceID or TouchID, even if they’re enabled. Most devices also let you take photos or record video without unlocking them first, a good way to keep your phone locked as much as possible.
    Your Face

    Face recognition has become one of the most powerful tools to identify your presence at a protest. Consider wearing a face mask and sunglasses to make it far more difficult for you to be identified by face recognition in surveillance footage or social media photos or videos of the protest. Fight for the Future’s Greer cautions, however, that the accuracy of the most effective face recognition tools available to law enforcement remains something of an unknown, and a simple surgical mask or KN95 may no longer be enough to defeat well-honed face-tracking tech.

    If you’re serious about not being identified, she says, a full-face mask may be far safer—or even a Halloween-style one. “I’ve seen people wear funny cosplay-style cartoon masks or mascot suits or silly costumes,” says Greer, offering as an example Donald Trump and Elon Musk masks that she’s seen protesters wear at Tesla Takedown protests against Musk and the so-called Department of Government Efficiency (DOGE). “That’s a great way to defy facial recognition and also make the protest more fun.”

    You should also consider the clothes you’re wearing before you head out. Colorful clothing or prominent logos makes you more recognizable to law enforcement and easier to track. If you have tattoos that make you identifiable, consider covering them.

    Greer cautions, though, that preventing determined surveillance-empowered agencies from learning the mere fact that you attended a protest at all is increasingly difficult. For those of you in the most sensitive positions—such as undocumented immigrants at risk of deportation—she suggests that you consider staying home rather than depend on any obfuscation technique to mask their presence at an event.

    Another factor to weigh is your mode of transportation. Driving a car to a protest—whether it’s yours or someone else’s—can expose you to surveillance from automatic license plate readers, or ALPRs, which can be used to pinpoint a vehicle’s movements. You should also be aware that, in addition to license plates, these ALPRs can detect other words and phrases, including those on bumper stickers, signs, and even T-shirts.

    More broadly, everyone who attends a protest needs to consider—perhaps more than ever before—what their tolerance for risk might be, from mere identification to the possibility of arrest or detention. “I think it’s important to say that protesting in the US now comes with higher risks than it used to—it comes with a real possibility of physical violence and mass arrest,” says Danacea Vo, the founder of Cyberlixir, a cybersecurity provider for nonprofits and vulnerable communities. “Even just compared to protests that happened last month, people were able to just show up barefaced and march. Now things have changed.”
    Your Online Footprint

    Though most privacy and security considerations for attending an in-person protest naturally relate to your body, any devices you bring with you, and your physical surroundings, there are a set of other factors to think about online. It’s important to understand how posts on social media and other platforms before, during, or after a protest could be collected and used by authorities to identify and track you or others. Simply saying on an online platform that you are attending or attended a protest puts the information out there. And if you take photos or videos during a protest, that content could be used to expand law enforcement’s view of who attended a protest and what they did while there, including any strangers who appear in your images or footage.

    Authorities can come to your online presence by looking for information about you in particular, but can also arrive there using bulk data analysis tools like Dataminr that offer law enforcement and other customers real-time monitoring connecting people to their online activity. Such tools can also surface past posts, and if you’ve ever made violent comments online or alluded to committing crimes—even as a joke—law enforcement could discover the activity and use it against you if you are questioned or arrested during a protest. This is a particular concern for people living in the US on visas or those whose immigration status is tenuous. The US State Department has said explicitly that it is monitoring immigrants’ and travelers’ social media activity.
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    By Caroline Haskins

    In addition to written posts, keep in mind that files you upload to social media might contain metadata like time stamps and location information that could help authorities track protest crowds and movement. Make sure you have permission to photograph or videotape any fellow protesters who would be potentially identifiable in your content. Also think carefully before livestreaming. It’s important to document what’s going on but difficult to be sure that everyone who could show up in your stream is comfortable being included.

    Even if you take photos and videos that you don’t plan to post on social media or otherwise share, remember that this media could fall into law enforcement’s hands if they demand access to your device.

    With the Trump administration ramping up its attempts to target and punish left-leaning people and organizations, Cyberlixir’s Vo argues that people must assess the risks of every demonstration or other situation and judge for themselves the benefits of maintaining their personal privacy against the need to document the actions of government agents.

    “Social media monitoring and online profiling is the factor that lots of people forget. Those who publish footage on social media should avoid sharing photos or videos that reveal people’s faces,” she says. “But I also believe that documenting what’s going on is essential, especially in high-risk conditions, because when the state escalates we need proof for legal defense, for public record, for future organizing, and also to keep ourselves physically safe in real time.”

    As protests continue—with the real possibility of even further escalated response from the Trump administration—be prepared for the emergence of forms of digital surveillance that have never been used in the US before to counter civil disobedience or to retaliate against protesters after the fact. Protesters will need to stay vigilant, and Fight for the Future’s Greer emphasizes that everyone has different potential vulnerabilities and tolerance for risk. For people of every category of risk, however, a few thoughtful privacy protections can go a long way towards empowering them to hit the streets.

    “Part of the goal of governments extending and implementing mass surveillance programs is to scare people and make people think twice before they speak up,” Greer says. “I think that we should be very careful in this moment not to fall into that trap.”

    https://www.wired.com/story/how-to-protest-safely-surveillance-digital-privacy
    #résistance #surveillance #manifestations #conseils #téléphone #visage #empreintes_digitales
    via @freakonometrics

  • Au #Maroc, deux personnes abattues près d’Agadir au cours des #manifestations de la Gen Z
    https://www.lemonde.fr/afrique/article/2025/10/02/maroc-manifestations-autorisees-pour-la-premiere-fois-dans-plusieurs-villes-

    Le royaume fait face à une vague inédite de mobilisation d’une partie de la jeunesse, depuis le 27 septembre, à l’appel du collectif Gen Z 212. D’après les autorités, les deux personnes tuées tentaient de « prendre d’assaut » une brigade de gendarmerie.

    Il s’agit de l’incident le plus grave depuis le début des protestations impulsées, samedi 27 septembre, par un collectif de jeunes baptisé Gen Z 212, pour réclamer de meilleurs systèmes éducatif et de santé. Pour la première fois, les manifestations avaient été autorisées . Elles ont rassemblé des centaines de personnes à Casablanca, Tanger ou Tétouan, avec les slogans : « Le peuple veut la chute de la corruption » et « Liberté, dignité et justice sociale ». Les protestataires à Casablanca ont également demandé le « départ » du chef du gouvernement Aziz Akhannouch.

    Mardi soir, des manifestations non autorisées avaient déjà donné lieu à des heurts avec les forces de l’ordre dans des villes comme Oujda et Inezgane, en banlieue d’Agadir. A la suite de ces violences, qui ont fait près de 300 blessés, en majorité dans les rangs des forces de l’ordre, plus de 400 personnes ont été interpellées, a indiqué Rachid El Khalfi, porte-parole du ministère de l’intérieur.
    Il a précisé que plus de 140 véhicules de la police et 20 voitures de particuliers avaient été incendiés et que les manifestants ont également pris d’assaut des administrations, des agences bancaires et des commerces, notamment à Inezgane et Oujda.

    (interdire systématiquement les manifs ne permet pas de s’entrainer au MDO, le résultat est cuisant)
    https://seenthis.net/messages/1137921#message1137940

    • Au Maroc, les manifestants appellent à la démission du premier ministre
      https://www.lemonde.fr/afrique/article/2025/10/02/au-maroc-les-manifestants-appellent-a-la-demission-du-premier-ministre_66440

      Cette version [selon laquelle ces deux morts résulteraient de tirs policiers en état de légitime défense] est en partie démentie par un représentant local du collectif Gen Z 212, à l’origine de la mobilisation. Il affirme que des manifestants, échaudés par la répression des forces de l’ordre, se seraient effectivement rendus devant la brigade, cible de nombreux jets de projectiles, mais sans chercher à y pénétrer par la force.

      Jeudi, peu après minuit, le collectif #Gen_Z_212 s’est exprimé, sur le réseau social Discord, parlant d’une « génération entière, épuisée par des années d’attente et rongée par la frustration ». « Nous avons presque [wtf] totalement perdu confiance dans les gouvernements successifs. Cette perte n’est pas passagère, mais plutôt le résultat d’une longue accumulation de promesses non tenues, qui ont affaibli dangereusement la confiance dans les institutions officielles », ajoutait le mouvement, qui dit maintenir ses revendications : « Le droit à la liberté d’expression et une réforme radicale des secteurs de la santé et de l’éducation. »

      La pression s’accentue sur le gouvernement, qui se dit ouvert au dialogue avec les manifestants, mais qui n’a pas apporté de réponses urgentes à leurs doléances. A Casablanca, principale ville du Maroc, des centaines de protestataires marchaient, mercredi, dans le quartier de Sidi Bernoussi, aux cris de « Akhannouch dégage ! . Aziz Akhannouch, le chef de l’exécutif [un milliardaire qui a fait fortune dans les hydrocarbures], concentre toutes les critiques en raison de son bilan jugé « insuffisant » par les protestataires et les partis d’opposition, au terme de quatre ans de mandature.

      Le ras-le-bol culmine face au #chômage, en baisse mais qui frôle toujours les 13 %, et à la corruption persistante, alors que le gouvernement, composé de nombreux hommes d’affaires, dont Aziz Akhannouch lui-même, est associé par une large part de la population à la rente et à la prédation. Une source sécuritaire, citée par Jeune Afrique, affirmait mercredi que « ce gouvernement ne prend pas ses responsabilités et nous laisse seuls en première ligne face à la rue. Le strict minimum serait que les ministres de la santé et de l’éducation soient limogés »_
      .
      Un limogeage, « le seul levier »

      Parmi les ministres en poste, une seule voix a fait acte de contrition, un exercice avec lequel le gouvernement n’est pas familier. « Nous n’avons pas réussi. Si nous avions réussi, nous n’entendrions pas ces voix aujourd’hui dans la rue et sur les réseaux sociaux, et cette colère ne perdurerait pas », a déclaré la ministre de l’habitat, Fatima Zahra Mansouri, également maire de Marrakech, lors d’une réunion de sa formation, le Parti authenticité et modernité, mardi.

      L’hypothèse d’une démission du patron de l’exécutif est à présent sur toutes les lèvres. « Réformer la santé et l’éducation prendra des années, un limogeage d’[Aziz] Akhannouch est le seul levier dont dispose le Palais pour répondre dans l’immédiat aux demandes des manifestants », assure, sous couvert d’anonymat, un homme d’affaires de Casablanca. Le collectif Gen Z 212 se voulant apolitique, partis et syndicats n’ont guère de prise sur lui, ce qui rend plus étroite la marge de manœuvre pour parvenir à apaiser un mouvement dont la mobilisation ne faiblit pas.
      Un signe du plus haut sommet de l’Etat se fait donc attendre, alors que les activités officielles de la famille royale se poursuivaient ces derniers jours. (...)

      Au Maroc, la pression s’accentue sur le gouvernement alors que les manifestations ont connu leurs premières violences
      https://www.jeuneafrique.com/1726525/politique/au-maroc-la-pression-saccentue-sur-le-gouvernement-alors-que-les-manif

      La police marocaine indique que beaucoup des jeunes interpelés ont entre 15 et 20 ans et n’appartiennent pas à la fameuse « Génération Z » qui donne son nom au mouvement mais à la suivante, baptisée Génération Alpha.

      [...]
      Le mouvement gagne aussi en popularité auprès des Marocains de la diaspora, qui s’expriment de plus en plus massivement sur le sujet. Plusieurs footballeurs évoluant ou ayant évolué en équipe nationale – Sofyan Amrabat, Bilal El Khannouss, Nayef Aguerd, Yassine Bounou, Mohamed Chib, Azeddine Ounahi, Abdelhamid Sabir, Hakim Ziyech – ont affiché publiquement, ces dernières heures, leur solidarité avec le mouvement.

      https://justpaste.it/c52pg

      Un gouvernement d’hommes d’affaires, c’est rétro, ils ont pas appris les allers-et-retours du pantouflage et les renvois d’ascenseur. Une authentique modernisation se répare (un gouvernement de technocrates ?).

      [Publié le 23 septembre] Au Maroc, des morts suspectes à l’hôpital public d’Agadir symbolisent un pays à deux vitesses
      https://www.lemonde.fr/afrique/article/2025/09/23/au-maroc-des-morts-suspectes-a-l-hopital-public-d-agadir-symbolisent-un-pays

      Des #manifestations ont secoué la ville d’un demi-million d’habitants pour dénoncer la situation catastrophique du système de santé public, tandis que des milliards sont dépensés pour le développement économique.


      Une capture d’écran d’une vidéo sur le réseau social TikTok montre des manifestants devant l’hôpital Hassan-II, à Agadir (Maroc), en septembre 2025. ABDE.RA7M/TIKTOK

      Jeudi 18 septembre, le roi Mohammed VI inaugurait de nouvelles installations dans le port de Casablanca. Les images télévisées ce jour-là montrent le souverain traversant la ville en Mercedes sous escorte policière, puis foulant un tapis rouge au son d’une fanfare militaire. Réunis pour l’occasion, des employés du complexe portuaire l’applaudissent, tandis que des ministres et de hauts responsables se courbent l’un après l’autre à son passage pour lui embrasser la main, l’épaule ou le bras, avant que le monarque n’entame l’objet de sa visite : inspecter pour 5 milliards de dirhams (environ 470 millions d’euros) de chantiers « visant à conforter le rayonnement économique et touristique de la métropole », selon la première chaîne, Al-Aoula.

      Le contraste est saisissant entre cette séquence, officiellement un symbole de « la dynamique de développement du Maroc », et l’ambiance qui dominait la veille à Agadir [dont maire n’est autre, depuis 2021, que le chef du gouvernement, Aziz Akhannouch], à cinq heures de route au sud. Dépêché à l’#hôpital public Hassan-II après la mort suspecte de huit femmes, le ministre de la santé, Amine Tahraoui, y annonçait le limogeage de son directeur et de plusieurs cadres régionaux. Ce qui s’apparente à un scandale sanitaire – les patientes sont mortes en l’espace d’une semaine après avoir accouché par césarienne – a provoqué un tollé au niveau local, où des manifestations se sont tenues devant l’hôpital, l’onde de choc s’étant propagée dans tout le royaume.

      [...]

      Cette réalité – un pays émergent engagé dans une course à la modernité, mais dont le système hospitalier est digne d’une nation « sous-développée », aux dires d’une médecin de Casablanca – est connue de tous les Marocains. C’est la principale raison avancée par nombre de ceux résidant à l’étranger pour justifier leur refus de (re)venir s’installer au Maroc. L’hôpital en question, pourtant la principale structure de soins d’Agadir, est décrit de longue date comme une « morgue » et les témoignages à son sujet font froid dans le dos. Des patients se plaignent d’avoir été traités « comme du bétail », d’autres affirment avoir été contraints de fournir draps et oreillers, parfois même les flacons destinés aux prises de sang. Le sous-effectif et le sous-équipement y sont patents, l’insalubrité chronique. Durant les six premiers mois de l’année, son seul service des urgences a reçu 63 000 personnes, à peine deux fois moins que le CHU Ibn Sina de Rabat, le plus grand du Maroc, qui dispose de quatre fois plus de lits. Pour l’établissement d’Agadir, à la capacité d’accueil presque inchangée depuis son ouverture dans les années 1960, la pression est insoutenable.

      L’inquiétude des Marocains n’est pas nouvelle – l’accès aux soins était une revendication des manifestants du Rif lors du mouvement de protestation qui traversa la région entre 2016 et 2017 (...)

      https://justpaste.it/8xodk

  • L’intersyndicale propose une nouvelle grève le 2 octobre
    https://bellaciao.org/L-intersyndicale-propose-une-nouvelle-greve-le-2-octobre

    Les huit confédérations syndicales (CFDT, CGT, FO, CFE-CGC, CFTC, Unsa, FSU, Solidaires) étaient reçues ce mercredi à Matignon. Malgré les journées de mobilisations du 10 et 18 septembre et la censure de François Bayrou, son successeur, Sébastien Lecornu, s’accroche aux mesures austéritaires. Les #Syndicats mettent sur la table une nouvelle grève pour le 2 octobre. « On attendait des réponses claires mais aucune n’a été apportée, pour l’intersyndicale le compte n’y est pas. Aucune piste du (…) #Contributions

    / #Manifestations, #Grèves, Syndicats

  • 18 SEPTEMBRE : LA GREVE ET LA MOBILISATION DOIVENT ETRE MASSIVES !
    https://bellaciao.org/18-SEPTEMBRE-LA-GREVE-ET-LA-MOBILISATION-DOIVENT-ETRE-MASSIVES

    Le succès des mobilisations du 10 septembre est une première étape importante contre la politique d’austérité et la casse de nos droits sociaux orchestrés par les gouvernements successifs. Nos combats ne sont pas pour autant gagnés ! La nomination de S. Lecornu à Matignon n’est pas le signe d’une rupture mais la continuité de la même politique qui a conduit à cette crise démocratique et cette situation sociale catastrophique. Enseignant·es artistiques, artistes, animateur·rices, (…) #Contributions

    / #Syndicats, #Manifestations, #Grèves, #Paris_-_IDF

  • « #Violences_urbaines » : en douce, le ministère de l’Intérieur interdit les journalistes en manifestation

    Le ministère de l’Intérieur vient de sortir son « #Schéma_national_des_violences_urbaines », véritable mode d’emploi d’action-réaction des forces de l’ordre durant #émeutes. Au passage, le document valide l’interdiction de la presse lors de ces évènements.

    Juin 2023, la France entière est en proie à des émeutes urbaines, en réaction à l’assassinat de Nahel Merzouk, abattu à bout portant par un policier lors d’un contrôle routier à Nanterre. Le ministère de l’intérieur a observé et pensé, depuis deux ans, un futur #plan_d’action pour guider les policiers sur le terrain lors d’émeutes ou de manifestations un peu trop vivaces.

    L’aspect imprévisible de ces émeutes « a mis les services de la police nationale sous tension et mis en lumière la nécessaire adaptation des moyens urbains, matériels et des doctrines d’emploi. » explique en préambule, ce document de 52 pages, constitués de tableaux, de graphiques, de modes d’opérations détaillés. On y trouve un modèle de procès-verbal, de la cartographie des opérations, des tableaux de suivi des effectifs, un modèle des transmissions, des fiches techniques en veux-tu en voilà.

    Une zone d’ombre pour empêcher les journalistes d’informer

    Ce Schéma national des violences urbaines, tel est son titre, semble avoir été conçu comme « un guide pratique pour la gestion des violences urbaines. » Ni plus ni moins. Les phases de préparations au terrain, du rétablissement de l’#ordre_public et les démarches à effectuer une fois l’ordre rétabli, y sont méticuleusement détaillées.

    Au passage, il y est indiqué noir sur blanc qu’il est inutile de faire des #sommations au préalable, partant du principe que la police intervient dans le cadre de la #légitime_défense, l’#état_de_nécessité, la #dissipation_de_l’attroupement et le code de la #sécurité_intérieure relatif à l’usage des armes par les policiers et les gendarmes. La mission de protection des citoyens et des territoires exclut pourtant la presse.

    Le syndical SNJ-CGT attire l’attention sur un paragraphe dédié à la connaissance du cadre juridique des violences urbaines, où il est rappelé que l’intervention de la police durant les violences urbaines « s’inscrit dans un cadre juridique particulier, qui doit être connu et maîtrisé par l’ensemble des effectifs intervenants ». Une partie affligeante concerne donc la presse « … la prise en compte du statut des journalistes telle que consacrée par le schéma national du maintien de l’ordre, ne trouve pas à s’appliquer dans un contexte de violences urbaines, » dit notamment le texte.

    Contactée par L’Humanité, Soraya Morvan-Smith, secrétaire générale adjointe du SNJ-CGT, alerte sur l’importance de ce document publié à la veille des contestations sociales du 10 septembre. « Le ministère de l’Intérieur dit que le document a vocation à répondre à toutes les situations de violences urbaines, jusqu’aux émeutes insurrectionnelles, caractérisées par une très haute intensité. Cela ouvre la porte à un usage dérogatoire à peu près dans toutes les manifestations. Et pose la question : Un journaliste est-il interdit d’avoir accès à certaines zones en France ? Certaines zones qui sont sur la voie publique, quand même. Pour nous c’est une grave attente à la #liberté_d’informer. »

    D’autant, reprend-elle, « n’oublions pas que les journalistes sont devenus une cible lors de manifestations, y compris des casseurs, mais aussi des personnes qui critiquent les médias et qui vont vouloir en découdre avec les symboles de ce que représente la presse. Rappelons que le travail des journalistes est d’informer de façon factuelle ce qui se passe dans les moments difficiles. Là, une zone d’ombre est créée, qui permet éventuellement à la police de se lâcher, de faire leur métier sans aucun contre-pouvoir. C’est extrêmement dangereux et c’est aussi grave pour la sécurité des journalistes parce que ça peut les mettre en danger. En fait, ils peuvent être tabassés par la police, par des gens présents lors des manifestations. Il peut y avoir des arrestations de journalistes présents alors qu’ils exercent leur métier. C’est hyper inquiétant en réalité. »

    Les syndicats de journalistes se saisissent du document du ministère de l’Intérieur. Plusieurs organisations de défenses des libertés et des droits, RSF et la Fédération européenne internationale du journalisme ont été alertées.

    « Nous devons vraiment peser de tout notre poids sur ce qui nous paraît vital, c’est un recul pour notre société démocratique, » conclut la syndicaliste.

    https://www.humanite.fr/medias/emeutes-urbaines/violences-urbaines-en-douce-le-ministere-de-linterieur-interdit-les-journal
    #journalisme #presse #interdiction #manifestations

  • 🏴 LA RENTRÉE DE LA RAGE 🏴 : LE 10 SEPTEMBRE, PRÉPAREZ-VOUS AU CHAOS ! 🔥
    https://nantes.indymedia.org/posts/150442/%f0%9f%8f%b4-la-rentree-de-la-rage-%f0%9f%8f%b4-le-10-septembre-pr

    💥Actu/Critique : La France au point de rupture💥 Ça y est. Ce pays a pété. Les citrons sont pressés jusqu’à l’écorce 🍋. Les bêtes de somme crèvent 🐴. Les mères n’ont plus de sommeil sleepless, les jeunes plus de futur 🚫, les quartiers plus de toit 🏠. Depuis des semaines, une…

    #Manifestations_populaires #A_Nantes_et_ailleurs #Global

  • Faire sa fête au Capital
    https://laviedesidees.fr/Sacha-Todorov-De-la-City-a-la-ZAD

    À la croisée de la #fête et de la contestation, le carnaval militant s’est imposé comme une forme mêlant tradition festive et intentions subversives. Outil de #mobilisation et de transgression, le carnaval brouille la frontière entre #révolte et mise en scène.

    #capitalisme #Histoire #militantisme #manifestations
    https://laviedesidees.fr/IMG/pdf/20250522_carnaval.pdf

  • A Paris, derrière la promesse de 170 000 plantations d’arbres, une réalité plus contrastée
    https://www.lemonde.fr/politique/article/2025/03/23/a-paris-derriere-la-promesse-de-170-000-plantations-d-arbres-une-realite-plu

    Au 20 mars, selon les données publiques de la Ville, la mairie aurait planté 122 118 arbres, soit 72 % de l’objectif à un an de la fin du mandat, mais il faut regarder de près comment ce nombre se ventile. Près de la moitié (53 784) l’a été sur les talus du périphérique et une large partie dans les bois de Vincennes et de Boulogne (25 580), ce qui en laisse 42 754 dans Paris intra-muros. Surtout, et c’est l’un des points les plus discutés, la somme des plantations n’est pas un bénéfice net car les arbres abattus ne sont pas déduits : dans le jeu de données de la Ville, environ 29 % du total des arbres mis en terre (35 251) correspondent en réalité à des « replantations ».

    [...]

    Les collets des arbres, zone sensible située à la base du tronc, ont également pu être rudoyés, conduisant à classer des sujets « en déclin physiologique irréversible ». Les #manifestations émaillées de violence contre la loi travail, en 2016, et le mouvement des gilets jaunes, en 2018, ont amené la Préfecture de police à demander le retrait de grilles d’arbres, qui pouvaient être utilisées comme projectiles. A force de demandes répétées, la Ville a fini par ne plus les remettre du tout à certains endroits. Or ces grilles protègent la base de l’arbre et préservent la perméabilité du sol en évitant que celui-ci ne soit compacté par le piétinement des passants. Pire, elles ont parfois été remplacées par des revêtements en résine voire en ciment, qui finissent par asphyxier les racines.

    A d’autres endroits, un couvert de terre a été ajouté autour des collets et circonscrit par un cercle de métal, une fausse bonne idée qui peut faire pourrir la base de l’arbre. « On peut toujours faire mieux sur la gestion des pieds d’arbre », admet M. Najdovski, qui avance toutefois que « la doctrine a été redéfinie » sur cette question. Autant que possible, les arbres sont désormais installés à plusieurs dans des « grandes fosses plantées », qui permettent de débitumer entre les troncs et de les laisser mieux respirer.

    #Paris #arbres

  • Vent de liberté en #Serbie, silence à Bruxelles
    https://lvsl.fr/vent-de-liberte-en-serbie-silence-a-bruxelles

    Ce 15 mars a eu lieu en Serbie la manifestation la plus massive de l’histoire du pays, réunissant de 300 000 à 800 000 personnes selon les estimations. Si les images, impressionnantes, ont été mondialement relayées, le mouvement social qui l’a fait advenir a bénéficié d’une couverture médiatique relativement faible. La situation internationale du pays, au carrefour […]

    #International #Etudiants #manifestations #Union_Européenne

  • La #Serbie à contre-courant
    https://laviedesidees.fr/La-Serbie-a-contre-courant

    Alors que tant de pays du monde se tournent vers des extrêmes droites populistes, ce sont des exigences d’intégrité morale, de #justice_sociale et de démocratie directe qui se font entendre dans ce pays des Balkans, embrasé depuis l’automne par une #révolte qui n’en finit pas de s’étendre.

    #International #populisme #jeunesse #extrême_droite #manifestations
    https://laviedesidees.fr/IMG/pdf/20250304_serbie.pdf

  • https://thepressproject.gr/deux-ans-apres-tempe-des-manifestations-gigantesques-a-travers-la-gr

    Ce 28 février, des manifestations partout en Grèce, souvent les plus massives jamais enregistrées dans le pays. Le ’crime ferroviaire’ de Tempé en février 2023 est devenu un symbole de l’indifférence du capitalisme aux souffrances humaines ("nos vies valent plus que vos profits"), du délabrement ou de la privatisation des services publics, des complicités mafieuses entre milieux d’affaires et gouvernement, de la corruption - aussi parce que l’enquête a été largement sabotée par le pouvoir grec pour faire croire à une erreur humaine : preuves truquées, détruites, etc. La mobilisation lancée par les familles des victimes réunit toutes les générations. Ceux qui sont morts ce jour-là étaient pour la plupart de très jeunes gens qui rentraient de week-end et rejoignaient l’université de Thessalonique.

    De nombreux articles à lire en français sur ce site indépendant en ligne.

    Des rassemblements ont été organisés dans 365 villes à travers la Grèce et à l’étranger pour marquer le deuxième anniversaire de la tragédie ferroviaire de Tempé, qui a coûté la vie à 57 personnes. Les principales fédérations syndicales en Grèce ont lancé une grève à l’échelle nationale, avec la participation des enseignant.e.s, des gens de mer, des travailleur.euse.s de la santé, des transports publics et de la culture.

    #grece #tempe

  • Manifestation contre l’extrême droite à Paris 20e
    https://bellaciao.org/Manifestation-contre-l-extreme-droite-a-Paris-20e

    Comme tous les ans, début février, plusieurs dizaines de militants du GUD (Groupe Union Défense) et autres groupes fascistes vont défiler dans notre quartier pour commémorer la mort de Robert Brasillach, collaborationniste antisémite fusillé à la Libération et enterré au cimetière de Charonne. #Contributions

    / #Manifestations, #Paris_-_IDF, #Extrême_droite, #Mouvements

  • Dans l’Indre, un maire enterre « la mort dans l’âme » un projet de centre d’accueil de demandeurs d’asile

    Après deux ans de vives tensions alimentées par l’extrême droite politique et groupusculaire, le projet d’ouvrir un #Cada à #Bélâbre, dans l’Indre, a été abandonné. Menacé de mort, le maire de la commune, #Laurent_Laroche, revient sur cette décision, qu’il regrette.

    Le 18 décembre, Laurent Laroche, maire de la petite commune de Bélâbre (#Indre) a annoncé, aux côtés du préfet, l’#abandon du #projet de création d’un #centre_d’accueil de demandeurs d’asile (Cada). Depuis deux ans, la transformation d’une ancienne usine de chemises abandonnée en structure d’accueil a provoqué de vives tensions, dans le sillage de l’extrême droite partisane et groupusculaire.

    Le médiatique avocat #Pierre_Gentillet, candidat du Rassemblement national (RN) aux élections législatives de 2024 dans une circonscription voisine, a utilisé ses réseaux pour attirer la lumière sur ce projet, tandis que des militants d’extrême droite promettaient de faire de Bélâbre « un nouveau #Callac ». En 2023, un projet d’accueil de familles réfugiées a été abandonné dans cette commune bretonne, après une campagne de protestation et de harcèlement des élu·es par l’extrême droite.

    Après deux ans à porter l’initiative avec son conseil municipal, le maire divers gauche de Bélâbre, Laurent Laroche, revient sur l’épilogue de ce projet. Amer, il regrette que la mobilisation de l’extrême droite et les difficultés financières de l’association en charge du futur Cada aient mis un terme à ce projet d’accueil, qui aurait permis de redynamiser la petite commune.

    Mediapart : Pourquoi le projet de Cada a-t-il finalement été abandonné fin décembre ?

    Laurent Laroche : L’association #Viltaïs, qui était en charge du projet, rencontrait d’importantes difficultés financières, malgré sa reprise par le groupe SOS. Les travaux de rénovation de l’ancienne chemiserie étaient trop coûteux. À l’été, nous avions fait une proposition alternative à Viltaïs : transformer un ancien hôtel de Bélâbre en Cada, un projet moins coûteux, à plus petite échelle.

    J’en avais parlé au préfet de l’Indre, qui l’a très mal pris. J’ai été vraiment blessé par ses propos, il disait qu’il n’était pas favorable à ce projet, que ça allait raviver les tensions et réveiller les opposants alors qu’il avait ramené la paix à Bélâbre. On a fini par se voir le 18 décembre, et on a enterré le projet en actant l’incapacité de Viltaïs à le mener à bien. La mort dans l’âme.

    Les opposants au projet revendiquent un succès, à l’image de Pierre Gentillet, qui savoure la victoire d’« une communauté enracinée » qui fait « plier la volonté de gouvernants déconnectés ». Comment réagissez-vous ?

    On était inquiets depuis longtemps, quand on est élu on sait que ce qui compte, c’est quand on pose la dernière pierre d’un projet. Toute cette histoire nous avait un peu préparés à cette issue. Mais l’amertume que j’ai aujourd’hui, c’est de voir les opposants qui disent qu’ils ont gagné. Ils n’ont pas gagné, on cède face à la situation économique que rencontre l’association Viltaïs. Même si dans mon for intérieur, je me dis que l’État a quand même un peu cédé à la pression de l’extrême droite. Ce qui me rend amer, c’est que je n’aurais pas l’occasion de prouver aux Bélabrais que l’installation des demandeurs d’asile aurait pu très bien se passer.

    Aujourd’hui, le préfet, lui, est enchanté, il peut maintenant se glorifier en disant qu’il a ramené le calme à Bélâbre. Mais dans l’Indre, il nous a annoncé qu’on risquait 200 fermetures de classes d’ici 2030. Ce projet de Cada, il servait aussi à ça, à redynamiser le territoire. On ne s’est pas levés un matin avec le conseil municipal en se disant « tiens, si on ouvrait un centre pour accueillir des demandeurs d’asile », on y a réfléchi.

    Quel bilan tirez-vous de ces deux années de tension autour de ce projet de centre d’accueil ?

    Personnellement, je pense que l’erreur qu’on a commise, c’est que ce projet a été bien préparé mais qu’on aurait pu mieux communiquer dessus. On a sous-estimé qu’au lendemain d’une élection présidentielle où le RN fait des très gros scores sur la commune, forcément, il y a un habitant sur trois qui vote RN. Et la campagne présidentielle s’est beaucoup faite sur l’immigration, sur le rejet de l’autre. Moi, je me disais que ce vote s’expliquait beaucoup par la désertification médicale, le retrait des services publics, et j’ai sous-estimé cet aspect.

    Il y a eu un noyau d’opposants, pas très nombreux mais très bons en #communication, qui a réussi à entraîner des gens, de l’#attention_médiatique et qui a profondément divisé la commune. On s’est retrouvés avec les caméras de #Valeurs_actuelles, des militants du #RN et de #Reconquête, c’était beaucoup.

    Comment avez-vous vécu personnellement cette période ?

    Je suis peut-être naïf, mais j’ai été très surpris par l’ampleur que cette histoire a prise. Tout ça pour ça… L’extrême droite nous a inscrits, dès le début, comme une commune avec des élus « à abattre », le but était de faire « un nouveau Callac », c’était très inquiétant. On a reçu des centaines de #menaces, de courriers, de mails, d’appels téléphoniques injurieux ou menaçants, évidemment je ne peux pas dire que je l’ai bien vécu. On n’avait jamais vu ça, on s’est retrouvés sur notre petite commune avec des manifestations encadrées par 80 gendarmes.

    Le moindre fait divers impliquant un demandeur d’asile ou un étranger était instrumentalisé, des militants de l’#Action_française de Poitiers sont même venus s’introduire dans la chemiserie, faire des tags et poser avec une banderole « Stop immigration ».

    J’ai reçu des #menaces_de_mort et j’ai été placé sous #protection_policière. Une personne avait appelé à mon domicile pour me menacer, elle a été condamnée, tout comme une autre qui avait menacé de venir brûler ma maison. J’ai également eu un suivi psychologique, que j’ai toujours un peu, grâce à l’Association des maires de France.

    Mon erreur, c’est qu’au plus fort de la crise, quand on avait des #manifestations tous les mois et qu’on m’insultait en permanence, j’ai refusé de porter #plainte. J’étais encore dans une sorte de #déni, et je ne voulais pas porter plainte contre des habitants de la commune. C’était un tort, les gendarmes m’ont conseillé de le faire mais j’ai refusé. Ça aurait peut-être permis de dissuader les gens, de calmer un peu le jeu. L’imbécile qui a appelé chez moi au mois d’octobre ne l’aurait peut-être pas fait si j’avais déposé plainte plus tôt.

    Ces événements vous ont-ils fait vous poser la question de la démission ?

    La question de la démission m’a effleuré l’esprit évidemment, j’étais parfois au trente-sixième dessous. C’est grâce à l’équipe du conseil municipal que j’ai pu tenir aussi, j’ai des amitiés qui sont nées de ce combat, ça a été important. Et démissionner aurait fait trop de plaisir aux opposants au Cada.

    Pour la suite, les élections municipales de 2026, ma décision n’est pas encore prise. La cheffe de file des anti-Cada a déjà annoncé sa candidature, soutenue par le RN. Mais même si je ne fais pas de troisième mandat, j’essaierai de m’investir pour qu’une liste émerge de l’équipe municipale actuelle.

    Si je n’ai pas encore pris ma décision, c’est aussi qu’il reste encore beaucoup de projets à mener. L’objectif de l’extrême droite, ils le disaient, c’était de nous « pourrir la vie ». Des gens me l’ont dit en face. Leur but c’était de me faire #peur, de me pousser à la démission ou à ne pas me représenter, et de paralyser la vie de la commune.

    Certes, on n’a pas mené le projet de Cada jusqu’au bout et ça nous rend tristes. Mais on a ouvert une maison médicale avec trois médecins en plein désert médical, on a un projet de médiathèque... La vie communale ne s’est pas arrêtée pour autant. On a réussi ça, on a continué à mener des projets.

    https://www.mediapart.fr/journal/france/020125/dans-l-indre-un-maire-enterre-la-mort-dans-l-ame-un-projet-de-centre-d-acc
    #accueil #réfugiés #migrations #France #extrême_droite

    via @karine4

  • Manifestation nationale pour exiger la libération de Georges Abdallah ! 21/12/2024 à 14h, Place de la République - Paris
    https://bellaciao.org/Manifestation-nationale-pour-exiger-la-liberation-de-Georges-Abdallah-21-

    Appel du parquet et après ? Tous unis à Paris pour une nouvelle manifestation nationale ! Georges Abdallah doit être libre maintenant ou maintenant ! « Par décision en date du jour, le tribunal d’application des peines a admis Georges Ibrahim Abdallah au bénéfice de la libération conditionnelle à compter du 6 décembre prochain, subordonnée à la condition de quitter le territoire national et de ne plus y paraître » (Décision du tribunal d’application des peines) Le 15 novembre dernier, (…) #Contributions

    / #Manifestations, #Justice_-_Droit, #Paris_-_IDF