• 50 ans après la mort de Mao Zedong

    via https://diaspora.psyco.fr/p/12710913

    [(lien) pas trouvé. Quelqu’un poste ça sur reddit, j’ai demandé la source, pas de réponse pour le moment.
    https://diaspora.psyco.fr/posts/12709374#b86ca3808f80013f05137a163edde882 ]

    50 ans après la mort de Mao Zedong : ses mérites et ses fautes, son influence sur la Chine et le monde, les raisons pour lesquelles tant de personnes le vénèrent encore aujourd’hui, et une critique de ce phénomène

    #politique #géopolitique #histoire #communisme #maoïsme

    Le 9 septembre 2026 marque le 50e anniversaire de la mort de Mao Zedong (毛泽东). Je (Wang Qingmin (王庆民)) republie ici deux articles que j’ai écrits il y a quelques années : l’un, à l’occasion du 130e anniversaire de la naissance de Mao Zedong, consacré à la « ferveur pour Mao Zedong », et l’autre à l’essor des jeunes maoïstes chinois. En bref, si Mao Zedong est encensé par une partie des Chinois, c’est parce que, bien que la Chine se soit enrichie par rapport au passé depuis la réforme et l’ouverture (改革开放), les (…)

  • Warum manche Linke sich an der Seite von Diktatoren wiederfinden
    https://www.akweb.de/ausgaben/706/campismus-und-antiimperialismus-warum-manche-linke-sich-an-der-seite-von-dikta

    Illustration : Donata Kindesperk. Auf Instagram : @finsterperk

    Ce texte d’un auteur étatsunien a paru dans ce qui reste de l’ancien journal Neue Linke tendance d’abord maoïste Arbeiterkampf .
    https://de.wikipedia.org/wiki/Analyse_%26_kritik

    C’est le résumé d’une partie des développements dans le monde depuis 1917 qui servent aujourd’hui de prétexte pour désunir la gauche. Bref, les ex-membres de sectes politiques disparues essaient de comprendre pourquoi aucune d’elles n’a su guider le monde vers la révolution inévitable selon leur analyses si élaborées.

    K-Gruppe
    https://de.wikipedia.org/wiki/K-Gruppe

    C’est lamentable et révélateur en même temps parce que le texte et l’auteur font partie de ce petit monde farfelu de chercheurs d’identité révolutionnaire. A lire si on a envie de rencontrer une variation du western marxism .

    Pour aller plus loin on est tenté de se référer à l’article Neue Linke de Wikipedia, mais celui-ci est truffé d’erreurs et de fausses conclusions malintentionnées résultats de la domination de l’édition allemande par des cliques soutenues par les institutions d’état anticommunistes .

    Neue Linke
    https://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Linke
    L"article mentionne quelques sources intéressantes.

    20.8.2024 von Dan La Botz - Thema in ak 706: Campismus & Befreiungsnationalismus

    Internationalismus, Antiimperialismus und die Ursprünge des Campismus

    Der Internationalismus entstand in Europa im 19. Jahrhundert, als Demokrat*innen und Sozialist*innen begannen, sich gegenseitig in ihrem Kampf für diese Ideale zu unterstützen. Zunächst nahm dieser Internationalismus die Form der Unterstützung für das Selbstbestimmungsrecht der Völker an. Viele Demokrat*innen und Sozialist*innen, darunter Marx und Engels, unterstützten beispielsweise das Recht von Polen – das immer wieder von der Landkarte getilgt und Preußen, Österreich oder Russland einverleibt worden war – auf Selbstbestimmung und einen unabhängigen Staat. Marx unterstützte auch das Recht Irlands auf Unabhängigkeit vom britischen Empire und rief die britischen Arbeiter*innen auf, die irische Unabhängigkeit zu unterstützen. Ebenso unterstützten sich die unterdrückten Völker gegenseitig. In Lateinamerika unterstützte Haiti, das in einem Sklavenaufstand seine Unabhängigkeit von Frankreich errungen hatte, Simón Bolívar im Kampf gegen den europäischen Imperialismus. Der Internationalismus begann mit der Unterstützung von Völkern, die von einer anderen Nation oder einem Imperium unterdrückt wurden.

    Als 1848 eine europaweite demokratische Revolution ausbrach, die in Frankreich mit dem Kampf für den Sozialismus verbunden war, schlossen sich überall auf dem Kontinent Demokrat*innen gegen die Autokratie und den Autoritarismus der Monarchen und die Privilegien des Adels zusammen. Demokrat*innen und kleine sozialistische und proletarische Organisationen unterstützten alle den Sturz der Könige und den Kampf für die Republik. Im »Kommunistischen Manifest«, das sich an diese revolutionäre Bewegung richtete, verkündeten Marx und Engels: »Proletarier aller Länder, vereinigt euch!« Sie glaubten, dass Arbeiter*innen und Unterdrückte ihre nationalen Grenzen überwinden und sich im Kampf für nationale Selbstbestimmung, für Demokratie und Sozialismus die Hände reichen könnten.

    Eine zweite Erscheinungsform des Internationalismus entstand, als Arbeiter*innen eines Landes in ihrem Kampf gegen ihre Arbeitgeber*innen die Arbeiter*innen anderer Länder um Hilfe baten. Es begann in den 1850er und 1860er Jahren als Kampf gegen den Streikbruch, mit dem verhindert werden sollte, dass britische und westeuropäische Arbeiter*innen im jeweils anderen Land als Streikbrecher*innen arbeiteten. Diese Bewegung gegen den Streikbruch entwickelte sich zu einer Kampagne für internationale Arbeiter*innensolidarität und führte zur Gründung der Internationalen Arbeiterassoziation oder Ersten Internationale, deren Leitungsgremium Marx angehörte.
    Der Imperialismus und der Kampf dagegen

    In verschiedenen Epochen wurden unterschiedliche Imperien zur vorherrschenden Macht. Kritiker*innen verwendeten den Begriff Imperialismus seit dem Aufstieg der modernen kapitalistischen Imperien, um den Kampf zwischen verschiedenen kapitalistischen Mächten um die Weltherrschaft zu bezeichnen. Wenn Rosa Luxemburg, Nikolai Bucharin und Wladimir Lenin von Imperialismus sprachen, meinten sie damit nicht eine Großmacht, sondern den Kampf zwischen den Großmächten. Ausgehend von den Schriften Rudolf Hilferdings sah Lenin eine Konzentration des Kapitalismus in den Händen der Hochfinanz und eine Tendenz des Imperialismus, durch Kapitalexport den Kapitalismus am Leben zu halten. Der Kapitalexport sollte der langfristigen Tendenz einer »steigenden organischen Zusammensetzung des Kapitals« (der zunehmenden Ersetzung von Arbeit durch Kapital in der Produktion) und dem sich daraus ergebenden tendenziellen Fall der Profitrate entgegenwirken. Auf diese Weise verlängerten die Kolonien die Lebensdauer der Imperien.

    Die revolutionären Sozialist*innen des frühen 20. Jahrhunderts erkannten, dass England, Frankreich, Deutschland, Japan und die Vereinigten Staaten (sowie andere Nationen) imperiale Mächte waren, die alle um die Vorherrschaft kämpften. Während zunächst England die dominierende Nation gewesen war, begannen die Vereinigten Staaten nach dem Ersten Weltkrieg, sie an wirtschaftlicher und militärischer Macht zu übertreffen.

    Der Zweite Weltkrieg war eine Fortsetzung dieses imperialistischen Kampfes. Doch der Aufstieg des Faschismus in Italien, des Nationalsozialismus in Deutschland und des japanischen Militärstaates (der Achsenmächte) zwang revolutionäre Sozialist*innen, Sozialdemokrat*innen und Kommunist*innen, die Frage der internationalen Bündnisse neu zu überdenken. Um die kommunistische Führungsschicht und die von ihr beherrschte Sowjetunion zu verteidigen, schloss Stalin 1939 einen Pakt mit Hitler, doch als Deutschland im Juni 1941 die Sowjetunion überfiel, ging er ein Bündnis mit den alliierten Mächten ein: Großbritannien, Frankreich und den Vereinigten Staaten – allesamt imperialistische Mächte.

    Dieses Bündnis ermöglichte es Stalin, sich am Ende des Zweiten Weltkriegs mit Winston Churchill und Franklin Roosevelt zusammenzusetzen und die Nationen Europas buchstäblich aufzuteilen. Auf diese Aufteilung folgte fast unmittelbar der Kalte Krieg, die Schaffung zweier Lager (camps) – des kapitalistischen und des kommunistischen – und der Aufstieg eines alternativen dritten Lagers der Arbeiter*innen und unterdrückten Völker der Welt.
    Die Ursprünge des Campismus

    Was wir heute als »Campismus« (oder »Lagerdenken«) bezeichnen, hat seinen Ursprung in der Geschichte der Russischen Revolution. Die bolschewistische Partei führte im Oktober 1917 eine Revolution in Russland an, die die Macht den Sowjets übergab, den Räten der Arbeiter*innen, Soldat*innen und Bäuer*innen. Sowjetrussland (später die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken oder UdSSR) gewann die Unterstützung von Millionen Arbeiter*innen auf der ganzen Welt. Für viele war die Sowjetunion ein Ort, an dem die Arbeiter*innen die Macht übernommen hatten und dabei waren, den Sozialismus aufzubauen.

    Gleichzeitig erlebte Sowjetrussland eine Reihe von Bürgerkriegen, die Invasion von mehr als einem Dutzend ausländischer Mächte, eine enorme Zerstörung von Landwirtschaft und Industrie und schließlich die wirtschaftliche und politische Isolation aufgrund des Scheiterns der europäischen Revolutionen, insbesondere in Deutschland, einer Revolution, auf die die Bolschewiki gesetzt hatten. Unter diesen Bedingungen, die die Bolschewiki als »Kriegskommunismus« bezeichneten, schwand in den frühen 1920er Jahren die Macht der Arbeiter*innen, da die Sowjets verkümmerten und die Gewerkschaften geschwächt wurden. Gleichzeitig verboten die Bolschewiki, die sich nun Kommunistische Partei nannten, alle anderen Parteien oder schalteten sie auf andere Weise aus. Die Führung der KP schaffte auch die Fraktionen ab und beendete damit jegliche innere Demokratie im kommunistischen Staat. Sowjetrussland wurde zum Einparteienstaat.

    Ab Mitte der 1920er Jahre wurde der Begriff der internationalen Solidarität der Arbeiter*innenklasse nach und nach durch das Konzept der Loyalität gegenüber der Sowjetunion und dann gegenüber dem gesamten kommunistischen Lager ersetzt.

    Unter diesen Umständen führte Josef Stalin Mitte der 1920er Jahre eine Konterrevolution an und erlangte bis 1929 praktisch diktatorische Macht. Im Laufe des nächsten Jahrzehnts festigte er die Macht seines bürokratischen Regimes, ermordete Zehntausende alter Bolschewiki und verursachte durch die Kollektivierung der Landwirtschaft den Tod von fünf Millionen Bäuer*innen, während die Industrialisierung des Landes einer komprimierten Geschichte des Frühkapitalismus glich. Die Arbeiter*innenklasse wurde in extremer Weise ausgebeutet, um Wasserkraftwerke, Stahlwerke und Fabriken zu bauen.

    1919 hatte die Kommunistische Partei die Kommunistische oder Dritte Internationale gegründet, um die Versuche von Arbeiter*innenrevolutionen in aller Welt zu koordinieren. Die Kommunistische Internationale, angeführt von Lenin und der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, griff in viele Arbeiter*innenparteien und deren Kämpfe in der ganzen Welt ein und versuchte, die ehemaligen sozialistischen Parteien nach bolschewistischem Vorbild zu reorganisieren und sie zu ermutigen, Regierungen nach sowjetischem Vorbild zu errichten. Der Internationalismus war zwar die vorherrschende Tendenz, aber wenn es – wie im Fall der Türkei – um die Interessen Sowjetrusslands ging, zögerten Lenin und die russischen Kommunist*innen nicht, türkische Kommunist*innen zu opfern, um ein strategisches Bündnis mit der türkischen Regierung aufrechtzuerhalten. Nachdem Stalin nicht nur das Kommando in der Sowjetunion, sondern auch in der Kommunistischen Internationale übernommen hatte, wurde alles den Interessen der neuen kommunistischen Führungsschicht und der Verteidigung und Expansion der Sowjetunion untergeordnet. Dennoch genoss die Russische Revolution weiterhin große Wertschätzung, und die kommunistischen Parteien in aller Welt organisierten Arbeiter*innen für die Verteidigung des »Vaterlands aller Werktätigen«.

    Mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs expandierten das kommunistische System und das Sowjetimperium gewaltig. Für Kommunist*innen waren nun nicht nur die Sowjetunion, sondern auch die Staaten Osteuropas das »sozialistische Lager«. Zwischen 1949 und 1959 kamen noch China, Nordkorea, Nordvietnam und Kuba hinzu. Selbst wenn Kommunist*innen die »Verbrechen von Stalin« eingestanden, sahen sie in dieser Entwicklung eine Ausweitung des Sozialismus. Sie unterstützten dieses vergrößerte kommunistische Lager gegen das kapitalistische Lager.

    Wir sehen also, wie durch den Mitte der 1920er Jahre eingeleiteten Prozess der Begriff der internationalen Solidarität der Arbeiter*innenklasse durch das Konzept der Loyalität gegenüber der Sowjetunion und dann gegenüber dem gesamten kommunistischen Lager ersetzt wurde. Jegliche Kritik an den Verhältnissen innerhalb der UdSSR wurde in den Köpfen ihrer Anhänger*innen von der Loyalität zum kommunistischen Lager verdrängt. Dies war die Geburtsstunde des ersten Campismus.

    Diese Loyalität bedeutete, dass bei einer Arbeiter*innenrevolution gegen den Kommunismus in Ungarn 1956, einer demokratischen Revolution in der Tschechoslowakei 1968 oder einem gewaltigen Arbeiter*innenaufstand in Polen 1980 die kommunistischen Anhänger*innen des Campismus die Sowjetunion oder andere kommunistische Staaten unterstützten, auch wenn ihre Panzer (tanks) einsetzten, um diese Bewegungen zu zerschlagen (daher der Begriff »Tankie«).
    Maoismus und Drittweltismus

    Der heutige Campismus verdankt sich jedoch wahrscheinlich eher dem Maoismus und dem Drittweltismus. Nach dem Zweiten Weltkrieg begann die kommunistische Bewegung sich aufzuspalten: 1948 wurde Jugoslawien zu einem unabhängigen kommunistischen Staat; noch wichtiger war, dass sich ab Anfang der 1960er Jahre eine Rivalität zwischen Peking und Moskau entwickelte. Der Kommunismus war nicht länger eine einheitliche Weltbewegung. Er wurde polyzentrisch, und rivalisierende kommunistische Nationen versuchten, ihren Einfluss auszuweiten.

    Gleichzeitig begann unmittelbar nach dem Krieg eine Bewegung für das Ende der Imperien, für die Unabhängigkeit der Kolonien und für die Freiheit ihrer Völker, die anfangs sowohl von den Vereinigten Staaten (1) als auch von der Sowjetunion (2) unterstützt wurde. Beide Mächte bezeichneten sich als antiimperialistisch und waren aus jeweils eigenen Gründen an der Auflösung der riesigen britischen, französischen und anderen europäischen Imperien interessiert. (3) Als sich der Griff der Imperien lockerte, wurden Dutzende neuer Nationen gegründet, und Hunderte Millionen Menschen wurden Bürger*innen der neuen Länder.

    In Asien war der Wandel am dramatischsten: Die Philippinen wurden im Juli 1946 unabhängig, Indien im August 1947, Indonesien im August 1949 und China beendete 1949 seinen halbkolonialen Status – mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung. Zwischen 1957 und 1990 wurden praktisch alle afrikanischen Kolonialstaaten unabhängig (einige wenige hatten bereits zuvor die nominelle Unabhängigkeit erlangt). In ähnlicher Weise wurden in der Karibik zwischen den 1950er und 1980er Jahren die ehemaligen britischen kolonialen Inselstaaten unabhängig. Es kam zu einer Wende in der Weltgeschichte: Die Dritte Welt entstand.

    Die Ansicht, dass die Befreiungskämpfe der Völker der Dritten Welt die Vorhut der weltweiten revolutionären Bewegung darstellten, beeinflusste in den 1960er Jahren Maoist*innen, Trotzkist*innen und andere radikale Linke.

    Die Dritte Welt war eine Tatsache, aber sie wurde auch zu einer Ideologie. Der Begriff der »Dritten Welt«, der erstmals 1952 in Frankreich auftauchte, bezog sich auf die Nationen, die formal weder zur kapitalistischen noch zur kommunistischen Sphäre gehörten. Es handelte sich um jene zwei Drittel der Menschheit, die in Asien, Afrika oder Lateinamerika lebten, die Kolonialismus oder Halbkolonialismus erlebt hatten und die aus People of Colour bestanden, von denen die meisten Bäuer*innen waren. Ihren Ausdruck fand diese Entwicklung in der Konferenz von Bandung im Jahr 1955, auf der 29 asiatische und afrikanische Nationen, darunter auch China, zusammenkamen und den »Imperialismus in all seinen Erscheinungsformen« verurteilten, also den Imperialismus sowohl der westlichen kapitalistischen Länder als auch den der Sowjetunion. Diese ursprünglichen 29 Nationen, denen sich die Länder Lateinamerikas und später zahlreiche andere anschlossen, gründeten die Bewegung der Blockfreien.

    Doch sie war nicht wirklich blockfrei. Sie tendierte zum Kommunismus. Sowohl die kommunistische Regierung von Josip Broz Tito in Jugoslawien als auch die von Fidel Castro in Kuba spielten eine Rolle in der Bewegung der Blockfreien. 1966 veranstaltete Kuba in Havanna eine Trikontinentale Konferenz mit 80 Nationen, die erneut versuchte, der Dritten Welt eine politische Form zu geben. Sie brachte ihre Unterstützung für Antiimperialismus und Antikolonialismus zum Ausdruck und gründete die Organisation der Solidarität der Völker Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Die Trikontinentale kritisierte den US-Imperialismus, erwähnte aber nicht den sowjetischen Imperialismus, da Kuba sich gegen die US-Blockade wehrte und mit der Sowjetunion verbündet war.

    Während die Vereinigten Staaten sich zunächst für die Auflösung der alten Imperien eingesetzt hatten, unterstützten sie mit der Entfaltung des Kalten Krieges aus politischen und wirtschaftlichen Gründen häufig die europäischen Mächte bei ihren Versuchen, die Kontrolle über ihre Kolonien zu behalten (wie in Vietnam) oder später eine neokoloniale Kontrolle über die neuen, nominell unabhängigen Nationen auszuüben (wie in Ghana und dem Kongo). Die Sowjetunion und China hingegen, die kein wirtschaftliches Interesse an den Kolonien hatten und politisch gegen den kapitalistischen Westen eingestellt waren, unterstützten im Allgemeinen die kolonialen Unabhängigkeitsbewegungen, stimmten in den Vereinten Nationen mit ihnen und halfen ihnen militärisch. (Natürlich duldete die Sowjetunion keine Einwände gegen die Eingliederung Osteuropas in ihr Imperium zwischen 1945 und 1948; auch China wehrte sich gegen jede Kritik an seiner Übernahme Tibets 1951.) Auf jeden Fall hatte die neue Dritte Welt oft Verbindungen zur kommunistischen Welt und wurde mit dem Kampf für den Kommunismus in Verbindung gebracht.

    Der Drittweltismus wurde zu einer Ideologie. Sie bestand in der Vorstellung, dass die antiimperialistischen, antikolonialen Bewegungen den Prozess der sozialistischen Revolution fortsetzen würden, der in der Sowjetunion, China oder danach in Kuba begonnen hatte. Die drittweltistische Auffassung von einer in kapitalistische und proletarisch-bäuerliche Nationen geteilten Welt setzte sich in den Köpfen vieler Linker fest. Die Ansicht, dass die Befreiungskämpfe der Völker der Dritten Welt die Vorhut der weltweiten revolutionären Bewegung darstellten, beeinflusste in den 1960er Jahren die radikale Linke, Maoist*innen, Trotzkist*innen und andere. Die Popularität des Maoismus und des Guevarismus (nach Ernesto »Che« Guevara) ist zum Teil auf diese Sichtweise zurückzuführen. Als das Projekt der Dritten Welt Ende der 1970er Jahre eindeutig gescheitert war, verlagerten einige Drittweltist*innen ihre Loyalität von den revolutionären Bewegungen hin zu verschiedenen Regierungen des Globalen Südens, von denen keine sozialistisch war und die fast alle eine neue kapitalistische Klasse repräsentierten, autoritäre Regierungen, oft persönliche Diktaturen, hatten und in keiner Weise fortschrittlich waren.
    Lagerdenken heute

    Das wichtigste Ereignis, das den Aufstieg des heutigen Campismus auslöste, war der Zusammenbruch der Sowjetunion. Welche Kraft konnte im Kampf gegen den Kapitalismus unterstützt werden, nachdem es das sowjetisch-kommunistische Lager nicht mehr gab? Für einige bot die Theorie des Drittweltismus eine Antwort: Wir sollten die armen Nationen des Globalen Südens in ihrem Kampf gegen den Imperialismus der reichen, weißen Nationen des Globalen Nordens unterstützen.

    In dieser eindeutig gespaltenen Welt, so argumentierten die Campist*innen, sollten wir auf der Seite der Regierungen der proletarisch-bäuerlichen Welt stehen, einer Welt Schwarzer und Brauner arbeitender Menschen, die gegen die kapitalistischen Mächte der reicheren weißen Welt kämpfen. Die kapitalistischen und imperialistischen Nationen des Globalen Nordens, einschließlich Australien und Neuseeland, die mit Ausnahme von Japan, Südkorea, Singapur und Taiwan alle weiß sind, würden die bäuerlich-proletarischen Nationen des Globalen Südens ausbeuten und unterdrücken, die alle aus People of Color bestehen. Die weißen kapitalistischen Mächte waren per Definition imperialistisch, und die proletarisch-bäuerlichen Nationen, so die Campist*innen, von Natur aus antiimperialistisch. So konnte eine Nation wie der Iran, der nie eine sozialistische Regierung hatte, oder die Diktatur der Familie Assad in Syrien zu den antiimperialistischen Nationen gezählt werden. Natürlich tendierte diese Sichtweise dazu, die Klassenunterschiede sowohl innerhalb der kapitalistischen als auch in der sogenannten proletarisch-bäuerlichen Welt herunterzuspielen oder ganz zu ignorieren. Für die Campist*innen war das Lager wichtiger als die Klasse.

    Viele ehemalige Linke, die heute Campist*innen sind, haben diese Denkweise übernommen. Einige dieser politischen Analyst*innen und Aktivist*innen, die sich immer noch als Linke verstehen, neigen dazu, alle Fragen dem Imperialismus unterzuordnen. Wenn ein Staat sich gegen die Vereinigten Staaten stellt, sei er per Definition antiimperialistisch, sodass das politische, wirtschaftliche und soziale System seiner Regierung für den weltweiten Hauptkonflikt, den Imperialismus, irrelevant sei. Darüber hinaus sollten die Probleme der sogenannten antiimperialistischen Staaten nicht untersucht oder kritisiert werden, da dies die Unterstützung für das antiimperialistische Lager und seinen Kampf gegen die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten schwächen könnte.

    Daher wollen heutige Campist*innen nicht über die autoritären politischen Mächte oder die ausbeuterischen Wirtschaftssysteme der ihrer Meinung nach »antiimperialistischen Nationen« wie Russland, China oder Kuba, des Iran oder Syriens diskutieren. Noch ablehnender reagieren sie auf die Forderung, den Klassencharakter, das Regierungssystem und die ökonomischen Verhältnisse von bedrängten Nationen wie Venezuela oder Nicaragua zu untersuchen. Diese Regierungen infrage zu stellen, würde ihrer Ansicht nach bedeuten, den US-Imperialismus zu unterstützen.

    Campist*innen wollen nicht über die autoritären Systeme der ihrer Meinung nach antiimperialistischen Nationen wie Russland, China oder Syrien diskutieren. Sie infrage zu stellen, würde ihrer Ansicht nach bedeuten, den US-Imperialismus zu unterstützen.

    Wer zum Beispiel China dafür kritisiert, dass es 1,5 Millionen Uigur*innen in Konzentrationslager gesteckt oder die demokratische Bewegung in Hongkong niedergeschlagen hat, muss mit der US-Regierung verbündet und objektiv pro-imperialistisch sein. Das ist die Logik der Campist*innen. Der traditionelle Marxismus, der auf der Analyse der politischen Ökonomie, der sozialen Klassen, des Klassenkampfes und der Unterdrückung in einem Land sowie seiner internationalen Beziehungen basiert, wird damit verworfen.

    Campist*innen behaupten, dass sich diejenigen, die die sogenannten antiimperialistischen Nationen (Russland, China usw.) kritisieren, auf die Seite des US-Imperialismus stellen. Doch kapitalistische und imperialistische Parteien und Regierungen wechseln häufig die Seiten, worauf wir als Linke derzeit wenig oder gar keinen Einfluss haben. Trump beispielsweise schien ein Anhänger von Wladimir Putin, dem Diktator Russlands, zu werden und brachte seine Bewunderung für Xi Jinping zum Ausdruck, womit er die gleiche Position vertrat wie einige, die sich als Antiimperialist*innen bezeichnen. Doch dieselben Antiimperialist*innen lehnen es ab, wenn Internationalist*innen das uigurische Volk in der Provinz Xinjiang verteidigen, weil sowohl die Trump- als auch die Biden-Administration erklärt haben, dass sie die Uigur*innen unterstützen.

    Tatsächlich unterstützen sozialistische Internationalist*innen die Uigur*innen, obwohl sie angeblich von der US-Regierung unterstützt werden. Wir unterstützen sie aus unseren eigenen Gründen und halten trotzdem an unserer Kritik des US-Imperialismus fest. Wir unterstützen sie, weil sie wie die Pol*innen und Ir*innen zur Zeit von Marx ein Recht auf Selbstbestimmung haben und nicht dem autoritären Staat China und seinem Han-Nationalismus unterworfen werden sollten.

    Wie kam es zu der Vorstellung, dass die Vereinigten Staaten die einzige imperialistische Macht seien? Auch dies können wir auf den Maoismus zurückführen. Die Maoist*innen sagten, bei der Analyse eines jeden politischen Problems müsse der »Hauptwiderspruch« ausfindig gemacht werden, dem alle anderen Fragen untergeordnet sei. Die Campist*innen griffen diesen Gedanken auf und wandten ihn auf die Weltpolitik an, indem sie behaupteten, der Imperialismus sei das Hauptproblem und die Vereinigten Staaten die dominierende Macht. Der Kampf solle sich also gegen den US-Imperialismus richten und nicht gegen Probleme in anderen Ländern, die mit Demokratie, Wirtschaftsreformen, Frauenrechten oder gar dem Kampf für den Sozialismus zu tun haben. Diese Idee des Hauptwiderspruchs tendiert dazu, den Kampf für den Internationalismus der Arbeiter*innenklasse aufzugeben. Den Campist*innen zufolge sollten wir es nicht riskieren, Menschen zu unterstützen, die für Demokratie kämpfen, Arbeiter*innen, die für Gewerkschaften kämpfen, oder Frauen, die in Ländern wie Iran oder Syrien Gleichberechtigung anstreben. Denn das würde vom Hauptwiderspruch ablenken, der in der Rolle dieser Nationen als antiimperialistische Mächte im Kampf gegen die Vereinigten Staaten bestehe. Wer demokratische oder sozialistische Oppositionen in diesen Ländern unterstütze, würde automatisch die Vereinigten Staaten unterstützen.
    Imperialismus, unterstützt von Sozialist*innen?

    Nehmen wir den komplexen Fall Syrien: 2011, zur Zeit des Arabischen Frühlings, solidarisierten sich demokratische internationalistische Sozialist*innen mit der ursprünglichen Bewegung von Bäuer*innen und dann einem Teil der städtischen Bevölkerung gegen die Diktatur von Bashar al-Assad – ohne eine Intervention der USA, Europas oder von Staaten des Nahen Ostens zu fordern. Die demokratischen Kräfte in Syrien versuchten, den Kampf gegen das Assad-Regime gewaltfrei zu führen. Assad beschloss jedoch, die Opposition gewaltsam zu unterdrücken und sogar syrische Städte zu bombardieren und praktisch zu zerstören, was zehntausende Menschenleben kostete. Daraufhin wurde der Konflikt von Staaten mit regionalen Machtambitionen – Saudi-Arabien, die Türkei und Katar – weiter angeheizt und militarisiert, indem sie Waffen an ihre lokalen Verbündeten lieferten. Während Russland, der Iran und die libanesische Hisbollah Waffen und militärisches Personal zur Verteidigung des Assad-Regimes lieferten, bekräftigten internationale Sozialist*innen das Recht des syrischen Volkes, sich Waffen zu beschaffen, wo immer es konnte, so wie es andere Nationen während der antikolonialen Bewegungen des 20. Jahrhunderts getan hatten.

    Assad hatte faktisch seinem eigenen Volk den Krieg erklärt und deutlich gemacht, dass er bereit war, die Provinzstädte in Schutt und Asche zu legen, um an der Macht zu bleiben. Anfang 2015 lud Assad Russland zu Luftangriffen in Syrien ein. Schon bald bemühten sich syrische Oppositionelle um Unterstützung oder sogar um eine Intervention seitens der US-amerikanischen oder europäischen Regierungen – eine Entwicklung, die wir Internationalist*innen nicht unterstützten. Gleichzeitig begann der Islamische Staat, eine weitere reaktionäre Macht, ihre eigenen Kräfte dort zu sammeln. Die Vereinigten Staaten unterstützten die Syrian Democratic Forces. In der Zwischenzeit flohen 5,6 Millionen Syrer*innen aus dem Land, die Möglichkeit einer demokratischen Revolution stand nicht mehr auf der Tagesordnung. Im weiteren Verlauf verfolgten Russland und Iran, die mit Assad verbündet waren, ihre eigenen regionalen imperialen Interessen.

    Obwohl es den Anschein hatte, als würden sowohl die westlichen kapitalistischen Mächte als auch internationalistische Linke die demokratische Revolution in Syrien unterstützten, unterstützten wir in Wirklichkeit andere politische Gruppen, zu anderen Zeitpunkten und andere Kräfte aus anderen Gründen.
    Internationalismus ist der wahre Antiimperialismus

    Diejenigen, die im Namen des Antiimperialismus autoritäre Regime unterstützen, erweisen nicht nur all jenen Menschen einen Bärendienst, die in Ländern wie Russland, China, Iran, Syrien, Venezuela und Nicaragua für Demokratie und in einigen Fällen auch für Sozialismus kämpfen, sondern schwächen auch den eigentlichen Kampf gegen den US-Imperialismus.

    Nehmen wir den Fall China. Heute sind China und die Vereinigten Staaten zwar wirtschaftliche Konkurrenten, aber auch eng miteinander verbunden im kapitalistischen Weltsystem. China hält 1,1 Billionen Dollar der US-Schulden. Während China jährlich Waren im Wert von 443,45 Milliarden US-Dollar in die Vereinigten Staaten exportiert, können die USA lediglich Waren im Wert von 106,4 Milliarden US-Dollar an China verkaufen. Dieses ökonomische Ungleichgewicht gehört zu den größten und einflussreichsten Beziehungen in der Weltwirtschaft, einem System, in dem beide Nationen eine führende Rolle spielen.

    Die Grundlage für den Kampf gegen den Imperialismus sollten wir in den vielen sozialen Bewegungen in unzähligen Ländern sehen, egal, ob deren Regierungen sich selbst als kapitalistisch oder sozialistisch bezeichnen.

    Linke sollten sich klarmachen, dass ein Sturz des US-Imperialismus nicht vorstellbar ist, ohne zugleich das chinesische Wirtschaftssystem zu zerstören, da beide Länder Teil desselben weltwirtschaftlichen Arrangements sind. Abgesehen von den Beziehungen zu den USA hat China im Rahmen eines durchaus klassischen Imperialismus Billionen US-Dollar in die Erschließung von Kohle- und Mineralienminen, Öl- und Gasvorkommen und anderen Ressourcen in Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas investiert sowie in seine »Neue Seidenstraße« oder »Belt and Road Initiative« – Autobahnen, Eisenbahnen und Pipelines, die Europa mit China verbinden und dessen Kontakte zu Afrika und Asien verbessern sollen. Alle diese Maßnahmen zielen auf die Expansion der Industrie, des Finanzwesens und des Handels von China, also dessen wirtschaftlichen Grundlagen des chinesischen Imperialismus.

    Wie aus der Geschichte des Imperialismus bekannt ist, wird China diese wirtschaftlichen Grundlagen für den Aufbau einer militärischen Streitmacht zur Sicherung dieser Grundlagen nutzen – eine Entwicklung, die im Südchinesischen Meer bereits zu erkennen ist. In nicht allzu ferner Zukunft dürfte der chinesische Wirtschaftsimperialismus zu einem militärischen Konflikt mit den USA oder ihren asiatischen Verbündeten führen, der sich zu einem Atomkrieg ausweiten und die Menschheit auslöschen könnte.

    Widerstand gegen den Imperialismus erfordert die Stärkung der Bewegungen der Arbeiter*innen, der Bäuer*innen, der städtischen Armen sowie der ruinierten unteren Mittelschichten in der ganzen Welt. Die Grundlage für den Kampf gegen den Imperialismus sollten wir daher in den vielen demokratischen sozialen Bewegungen, Arbeiter*innenbewegungen und in einigen Fällen sozialistischen Bewegungen in unzähligen Ländern sehen, die von Regierungen beherrscht werden, die sich selbst als kapitalistisch oder sozialistisch bezeichnen. Als Sozialist*innen sollten wir diese Bewegungen unterstützen – ob in Argentinien oder Venezuela, im Iran oder in Algerien, in Japan oder China, in Frankreich oder der Ukraine, in Deutschland oder Russland –, und gleichzeitig zunächst in der Theorie und dann in der Praxis dazu beitragen, sie alle in einer internationalen Bewegung für die Befreiung zusammenzuführen.

    Dan La Botz ist Lehrer, Autor und Aktivist aus Brooklyn und Redakteur der Zeitschrift New Politics .

    Anmerkungen:

    1) Die Vereinigten Staaten unterstützten beispielsweise Indonesien in seinem Kampf gegen die zunächst japanische und dann niederländische Herrschaft über die Kolonie.

    2) Die Sowjetunion unterstützte die Unabhängigkeitsbewegung Vietnams.

    3) Sowohl die Vereinigten Staaten als auch die Sowjetunion unterstützten 1944 die Gründung der unabhängigen Staaten Syrien und Libanon, und die USA, die UdSSR und Frankreich unterstützten die Gründung Israels, das aus dem britischen Palästinamandat hervorging.

    #marxisme #gauche #maoïsme #western_marxism

    • https://www.hors-serie.net/emission.php?id=604&is#commentaires

      (extraits)

      https://youtu.be/cu1o2p1qJ3A

      Nous sommes en 1971. Six couples, portés par l’ébullition contestataire de l’époque et les idéaux du président Mao, décident de s’établir en usine, d’enquêter au sein de foyers de travailleurs immigrés. Plusieurs d’entre eux sont issus de la bourgeoisie et des professions intellectuelles. Faisant table rase de leur passé, ils s’installent ensemble dans un ancien couvent et mettent leurs existences au service de la Cause.

      Puis, progressivement, cette communauté bascule dans la soumission à un chef tout-puissant, Fernando. Ouvrier espagnol exilé en France, combattant antifranquiste, traducteur des œuvres de Mao, ce chef prend le contrôle des biens, des corps et des esprits de ses camarades. Sous son emprise, et sous le coup des incessantes (auto)critiques imposées aux membres du groupe, un couple se déchire, une militante est « rectifiée », un homme sombre dans la paranoïa et un autre, accusé de traitrise, est menacé d’assassinat par ses camarades.

      Cette histoire atypique, digne d’une fiction, est pourtant bien réelle. Julie Pagis, chercheuse au CNRS, y consacre une minutieuse enquête socio-historique dans le livre qu’elle vient de publier aux éditions de la Découverte : Le prophète rouge. Enquête sur la révolution, le charisme et la domination.

      Cette enquête nous concerne toutes et tous. Elle met en lumière, à partir d’un cas-limite, les rapports de domination qui innervent si souvent des organisations de lutte pourtant voués à l’émancipation. Domination #charisma|tique, culpabilité de classe, violences sexistes et sexuelles : autant de phénomènes dont il s’agit de saisir les ressorts, d’analyser la persistance, pour mieux s’en prémunir à l’avenir.

      Bon visionnage !

      Manuel Cervera-Marzal

      #Maoisme

  • radical online collections and archives

    I am very interested in the growing amount of radical literature from around the world that is being scanned and digitised. As there are so many and from many different places, I thought it would be useful to make a list. All of those that are included are free to access (there are others that require some form of subscription). If there are any that I have missed or if any links are broken, do let me know, either by commenting below or sending me an email.

    https://hatfulofhistory.wordpress.com/radical-online-collections-and-archives

    #base_de_données #archives #liste #anti-fascisme #anarchisme #anti-impérialisme #anti-colonialisme #anti-apartheid #black_radicalism #radicalisme #cominform #communisme #féminisme #première_internationale #internationale_socialiste #histoire #LGBT #maoïsme #new_left #deuxième_internationale #second_international #syndicalisme #trotskisme

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  • ★ Mao, Balladur, Jean-Paul II | Le blog de Floréal

    Séduit lui aussi par la folie maoïste qui s’empara de nombre d’intellectuels occidentaux dans les années 70, et qui alla jusqu’à transformer le « grand quotidien de référence » en feuille prochinoise des plus grotesques, Philippe Sollers apporta alors sa contribution au délire : « Notre thèse est qu’ils [les essais philosophiques de Mao] constituent par rapport à la ligne massive des textes de Marx, Engels, Lénine, un « bond en avant » considérable et complètement original de la théorie matérialiste dialectique. » Reconnaissons toutefois, même si sa défense de la veuve Mao ne fit rien pour atténuer ce délire, qu’il lui fallut un peu moins de temps pour reconnaître ses errements que n’en mit Badiou, autre spécimen de l’intellectuel français « engagé », pour exprimer de timides regrets quant à ses propos obscènes sur ses amis les Khmers rouges.
    Plus tard, on vit l’écrivain ex-maoïste s’engager dans la campagne présidentielle de 1995 au côté d’Edouard Balladur, cet autre meneur d’hommes qui toutefois échoua, malgré ce soutien de poids, dans sa tentative de petit bond en avant vers le palais de l’Elysée.

    En 2000, sans qu’on sache bien si la foi venait de lui tomber dessus ou s’il venait simplement demander un petit coup de pouce à Jean-Paul II pour l’aider à être mieux inspiré dans le choix des hommes politiques à soutenir, Philippe Sollers alla s’agenouiller au Vatican pour baiser l’anneau du pêcheur porté par le Saint-Père.
    Etre passé de Mao à Jean-Paul II, après tout, bon. D’autres avant lui ont connu de ces revirements extravagants qui n’empêchent nullement les girouettes d’occuper sans cesse le devant de la scène et font le délice des coteries littéraires parisiennes. Mais passer par Balladur, c’est là où Sollers était très fort et indispensable. Il nous manque déjà.

    #Philippe_Sollers #Mao #maoïsme #Khmers_rouges #Badiou #Balladur #Jean_Paul2...

    ⏩ Le Blog de Floréal Melgar

    ▶️ https://florealanar.wordpress.com/2023/05/07/mao-balladur-jean-paul-ii

  • L’explosion sociale de mai-juin 1968
    https://lutte-ouvriere.org/publications/brochures/lexplosion-sociale-de-mai-juin-1968-107027.html

    #archiveLO | 13 avril 2018

    Sommaire :

    Les prémices de Mai 1968  : la France des années soixante
    ➖ L’intensification de l’exploitation
    ➖ La montée du chômage et des attaques contre les travailleurs
    ➖ La politique des bureaucraties syndicales et de la gauche
    ➖ Des grèves emblématiques
    ➖ «  Les temps changent  »  : la politisation de la jeunesse

    De Nanterre au Quartier latin  : la jeunesse produit l’étincelle et ouvre la voie
    ➖ Le monde étudiant en 1968
    ➖ Les débuts du mouvement dans la jeunesse
    ➖ L’attitude du Parti communiste
    ➖ L’occupation de #la_Sorbonne et la «  nuit des barricades  »

    La grève ouvrière et les occupations d’usine
    ➖ La journée du 13 mai
    ➖ Les premières occupations
    ➖ Le virage de la CGT et du PC
    ➖ L’extension maximale de la grève
    ➖ L’encadrement des grévistes et les limites du mouvement
    ➖ Le pouvoir reprend la main
    ➖ Les #accords_de_Grenelle
    ➖ Les tentatives de Mendès France et de Mitterrand
    ➖ En avant vers les élections...
    ➖ La reprise imposée par les appareils syndicaux

    Paul Palacio (ouvrier à Renault Billancourt en 1968)

    Jean-Louis Gaillard (ouvrier chez Roussel-Uclaf à Romainville en 1968)

    Georges Kvartskhava (ouvrier à l’usine Peugeot Sochaux de Montbéliard en 1968)

    Que reste-t-il de Mai 1968  ?
    ➖ Des transformations sociétales...
    ➖ ... inachevées et déjà remises en cause
    ➖ Un renouveau politique  ?
    ➖ Le renforcement des bureaucraties syndicales...
    ➖ ... et des illusions dans la gauche
    ➖ Du côté de l’extrême gauche
    ➖ La faillite du #maoïsme et du gauchisme
    ➖ Reconstruire un parti communiste révolutionnaire

    #mai_68 #PCF #CGT #stalinisme #grève_générale #extrême_gauche #répression #de_Gaulle #classe_ouvrière #lutte_de_classe

  • #Chine #Mao_Zedong #maoïsme #tyrannie #barbarie #dictature #autoritarisme #campdeconcentration #goulag #Laogai...

    🛑 Ce mardi 28 mars, sur ARTE, à 20 h 55...

    🛑 Les camps, secret du pouvoir chinois (1/2) - Laogai, le goulag chinois - Regarder le documentaire complet | ARTE

    "En images d’archives et en dessins, une plongée, nourrie de glaçants témoignages de victimes, au cœur de l’effroyable système concentrationnaire chinois, pivot du pouvoir communiste depuis quatre-vingts ans.
    Instauré par Mao Zedong à la fin des années 1940, c’est un immense enfer invisible, filmé une seule fois clandestinement en 1991 par un ancien prisonnier. En quatre-vingts ans, 50 millions de « contre-révolutionnaires », ennemis de classe et autres « droitiers » – intellectuels, ouvriers, paysans, gardes rouges, étudiants… – sont passés par les camps du laogai ("réforme par le travail"), le système concentrationnaire chinois, et 20 millions y ont péri, exécutés ou morts d’épuisement, de faim ou de désespoir. Instrument de domination érigé en arme de répression massive par Mao, le laogai, constitué de centaines de camps répartis sur tout le territoire, a vocation à écraser toute velléité de contestation, en fournissant, par le travail forcé, une main-d’œuvre gratuite à l’économie du pays (...)"

    ▶️ https://www.arte.tv/fr/videos/106702-001-A/les-camps-secret-du-pouvoir-chinois-1-2

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  • La Chine depuis Mao : face aux pressions impérialistes et aux menaces de guerre

    Le texte : https://www.lutte-ouvriere.org/publications/brochures/la-chine-depuis-mao-face-aux-pressions-imperialistes-et-aux-menaces-

    Cercle Léon Trotsky du 10 mars 2023 #conférenceLO #archiveLO

    1949 – 1971, la Chine sous embargo
    – Un siècle d’humiliation
    – La guerre fait changer les maîtres

    La révolution de 1949
    – Taïwan, une créature de l’#impérialisme
    – L’impérialisme met la #Chine sous embargo
    – Une aide soviétique… limitée

    1971 – 2011, l’engagement américain
    – 1971, le tournant de la politique américaine
    – La grande amitié sino-américaine
    – Le marché du milliard
    #Tiananmen, mais les affaires continuent
    – L’État chinois contre la classe ouvrière…
    – L’atelier du monde impérialiste
    – Un engagement sous pression
    – L’État chinois cherche à garder la main

    2011 à nos jours, le retour de la canonnière
    – Le pivot impérialiste vers l’Asie
    – Les points de friction régionaux
    – Une pression américaine de plus en plus forte
    – La Chine, poussée par ses contradictions internes
    – Puissance militaire et impérialisme
    – La dynamique à l’œuvre

    https://videos.lutte-ouvriere.org/download/video/20230310-clt-chine-partie-1-sd.mp4

    https://videos.lutte-ouvriere.org/download/video/20230310-clt-chine-partie-2-sd.mp4

    #maoïsme #révolution_bourgeoise #Mao

  • Godard et la mort de l’auteur
    https://laviedesidees.fr/Godard-et-la-mort-de-l-auteur.html

    « Un auteur n’a pas de droits, il n’a que des devoirs ». Après avoir participé à la « Politique des auteurs », Godard fut à partir de 68 un #critique virulent de la propriété des films, ce qu’il mit en pratique dans son travail de cinéaste et de médiateur entre les #Arts et la politique.

    #cinéma #droit #maoïsme #propriété_intellectuelle
    https://laviedesidees.fr/IMG/pdf/20220923_godard-2.pdf
    https://laviedesidees.fr/IMG/docx/20220923_godard-2.docx

    • Après que nombre d’entre eux participèrent aux États généraux, les réalisateurs s’en désolidarisèrent en créant la Société des réalisateurs de films (SRF). Sa revendication fondatrice était la défense du statut d’auteur et de propriétaire reconnu aux réalisateurs par la loi du 11 mars 1957, auquel l’organisation reprochait toutefois de ne pas reconnaître la primauté du réalisateur sur ses coauteurs (les scénaristes, les compositeurs et les auteurs des œuvres adaptées). Les fondateurs de la SRF allaient même jusqu’à placer « avant toute autre chose, avant toute autre discussion, avant toute autre réflexion, l’affirmation de leur totale propriété artistique sur leur œuvre ». Ce droit de propriété, la SRF le fondait sur la « responsabilité du réalisateur » qui devait « comporter obligatoirement le contrôle de la fabrication de l’œuvre à tous les stades, et particulièrement, le contrôle du montage et de la finition ». Parmi ces défenseurs de la propriété du réalisateur en 1968, on trouvait nombre de collaborateurs des Cahiers du cinéma et cinéastes de la Nouvelle Vague (Jacques Doniol-Valcroze, Rozier, Rohmer, Resnais, etc.), mais aussi de grands noms de générations précédentes (Robert Bresson), d’anciens dirigeants de syndicats professionnels (Jean-Paul Le Chanois) et des réalisateurs « grand public » comme Henri Verneuil (dont La Vache et le prisonnier avait attiré en 1959 vingt fois plus de spectateurs que Les 400 coups).

      À ces fondateurs de la SRF, Godard reprocha de « faire leur révolution bourgeoise » avec deux cents ans de retard sur les événements. Tandis que les premiers fondaient le droit de propriété du réalisateur sur son autorité et son ascendant sur les autres professions, il dénonçait le statut d’auteur en tant que position « patronale », en appelant au renversement des rapports de pouvoir entre le réalisateur et ses collaborateurs (que ces derniers soient devant ou derrière la caméra). Pareil dépassement du statut d’auteur, Godard en faisait une condition d’un cinéma au service des luttes politiques des opprimés :

      « Pour filmer d’une manière politiquement juste, il faut se lier aux gens dont on pense qu’ils sont politiquement justes. C’est-à-dire ceux qui sont opprimés, qui subissent la répression et qui combattent cette répression. Et se mettre à leur service. Apprendre en même temps que leur apprendre. Abandonner l’idée de faire des films. Abandonner la notion d’auteur, telle qu’elle était. C’est là qu’on voit la trahison, le révisionnisme intégral. La notion d’auteur est une notion complètement réactionnaire. Elle ne l’était peut-être pas à des moments où il y avait un certain progressisme des auteurs par rapport à des patrons féodaux. Mais à partir du moment où l’écrivain ou le cinéaste dit : moi je veux être le patron parce que je suis le poète et que je sais, alors là c’est complètement réactionnaire. Dans le Paradis socialiste, celui qui voudra être cinéaste ne le sera pas forcément. Il le sera si c’est bon pour tous. Moi, ça ne me fait rien. »

      (...) Avant même que paraisse en 1967 le fameux article de Barthes sur « La mort de l’auteur », la propriété artistique et la notion d’artiste étaient en effet attaquées par des plasticiens comme Duchamp, Elaine Sturtevant et Andy Warhol, des collectifs d’artistes comme Fluxus ou USCO, des musiciens comme John Cage et la troupe du Living Theatre.

      #corporatismes #artistes #auteur #cinéma_d'auteur

  • Le livre de la jungle insurgée - Éditions de la dernière lettre
    https://ladernierelettre.fr/produit/le-livre-de-la-jungle-insurgee

    Le mouvement révolutionnaire naxalite, basé dans les forêts du centre et de l’est de l’Inde, est en guerre depuis 50 ans contre l’Etat indien. Ces hommes et ces femmes qui combattent dans les rangs des naxalites, que les médias présentent comme un groupe terroriste sanguinaire, sont des membres des basses castes et des communautés tribales, allié·es à des rebelles héritiers du marxisme-léninisme pour opposer aux grands projets d’infrastructure une vision du monde égalitaire et communautaire. En 2010, l’anthropologue Alpa Shah enfile un treillis et s’embarque pour une randonnée de sept nuits avec une escouade, parcourant 250 kilomètres à travers les forêts denses et accidentées de l’est de l’Inde.

    Dans ce récit intimiste et limpide paru en anglais en 2019, Shah nous plonge nuit après nuit dans un carnet de route époustouflant. Son récit à la première personne met en scène ses fatigues et ses attentes, décrit minutieusement les scènes de cuisine ou d’ablutions féminines, et nous rappelle la biographie déroutante de certains jeunes compagnons adivasi, habitants autochtones des forêts, qui rejoignent parfois la lutte pour de simples embrouilles familiales. En dialoguant avec des leaders révolutionnaires aux idées parfois rigides et en partageant le quotidien de villageois·es sur les zones libérées par la guérilla, Shah nous embarque au coeur de la dépossession, et raconte pourquoi une part de la population pauvre de ce qu’on appelle « la plus grande démocratie du monde » s’est tournée depuis des décennies vers la lutte armée.

    J’avais contribué un peu par hasard au helloasso de ce projet lancé par Naïké Desquesnes (revue Z), je ne suis pas déçu : le bouquin est vraiment exceptionnel (et super bien traduit par Célia Izoard).

    #inde #révolution #maoïsme #peuples_premiers #extractivisme #féminisme

  • L’#identité_hongkongaise d’aujourd’hui est née dans les années 1960

    Il est intéressant, pour les nouveaux venus à Hong Kong, de rappeler quelques faits historiques qui permettent de comprendre la société d’aujourd’hui et les sources de cette identité hongkongaise qui s’est créée dans les 1960, période pendant laquelle ont été posés les fondements de la société moderne hongkongaise.

    Une #rébellion contre le gouvernement colonial

    C’est durant le mois de mai 1967 que Hong Kong vit sa période la plus troublée. Une dispute éclate dans une usine de fleurs artificielles, des piquets de grève se forment, la police intervient, la dispute devient violente. L’émeute s’étend à la ville de Kowloon et dure trois jours. Le gouvernement colonial réagit en instaurant le couvre-feu : 800 personnes sont arrêtées. Un mouvement au départ peu politique : les émeutes étaient le résultat accumulé de nombreuses années d’injustice sociale, d’arrogance coloniale, de conditions de travail précaires, de pauvreté et d’un sentiment général de frustration.
    Une époque profondément marquée par la Révolution culturelle qui tenta de s’imposer à Hong Kong : la banque de Chine hérissée de haut-parleurs hurlant des slogans maoïstes

    Mais c’est aussi, aux portes de Hong Kong, la Révolution culturelle en Chine, et très vite l’extrême gauche s’empare du mouvement. La banque de Chine est hérissée de haut-parleurs qui hurlent dans la rue des slogans maoïstes, les gardes rouges se rassemblent devant le palais du gouverneur britannique, brandissant le Petit Livre rouge. Commence alors une série d’attentats à la bombe, qui explosent dans la rue et dans les cinémas, semant la terreur dans la population. Un commentateur radio antigauchiste est brûlé vif dans sa voiture. Un bilan assez lourd, encore contesté, fait état de 51 morts, 100 blessés et 5 000 arrestations…

    La Révolution culturelle, toutefois, n’enthousiasme pas la population, en partie terrorisée, qui verra aussi l’année suivante, en juin 1968, une série de cadavres venus de la Chine dériver au gré des marées et des courants. Des hommes et des femmes de 18 à 35 ans, mais aussi une fillette de 13 ans, les corps ligotés au moyen d’une corde, enserrant les pieds, les poings et le cou, indiquant qu’il s’agissait de suppliciés, victimes d’une même exécution massive.

    Hong Kong rentre alors dans le calme mais sa population chinoise commence à prendre conscience de sa particularité et vit une cassure avec son passé, à la fois britannique et chinois. C’est l’émergence du “Hongkongais”, une population autrefois sans visage qui se dessine soudainement, un style de vie qui s’affirme, différent de celui de la Chine continentale ou de celui de Taïwan.
    Apparition d’un nouvel homme et d’une nouvelle femme hongkongais

    On commence à parler de communauté hongkongaise et de citoyenneté, même si l’idée est instillée par la propagande gouvernementale, qui vise à se prémunir de l’influence du communisme. Hong Kong devient fière d’elle-même. La ville apparaît comme un exportateur majeur, les industries de l’horlogerie et du textile fleurissent. La mode s’occidentalise, le consumérisme s’empare de la population, les valeurs traditionnelles et modernes s’opposent. C’est la rencontre de l’Orient et de l’Occident, qui constituera une culture hybride, contradictoire mais dynamique, même si elle reste floue et désarticulée.

    Les années 1960 sont une période fabuleuse en ce qui concerne le design et la mode hongkongais, avec l’apparition de tout un environnement quotidien redessiné, d’un nouvel homme et d’une nouvelle femme hongkongais, du moins dans la jeunesse aisée, qui se libère, un peu provocatrice, portant minijupe et dansant en discothèque. Une musique se crée, les studios de cinéma se développent, une quantité de nouvelles revues de mode mais aussi de poésie, de cinéma, de bandes dessinées apparaissent. C’est un peu plus tard l’époque où la nouvelle vague française, avec Jean-Luc Godard et François Truffaut, créent un impact sur les intellectuels. C’est à cette époque qu’apparaît l’embryon des mouvements étudiants qui suivront et réclameront le chinois comme deuxième langue officielle.

    C’est là que naît le débat sur l’identité hongkongaise, qui sera exacerbé lors du retour à la Chine en 1997. Une époque encore très méconnue à l’extérieur de Hong Kong. Nombre d’intellectuels hongkongais sont amers lorsqu’ils évoquent ce passé car cette histoire – leur histoire –, personne ne l’a racontée en dehors du territoire, malgré l’hypermédiatisation lors de la rétrocession. La plupart des médias occidentaux ont véhiculé les mêmes clichés éculés sur la “perle de l’Orient”, le “désert culturel”, le “miracle économique”, “Suzie Wong” et les bars à filles de Wanchai, repos du guerrier américain lors de la guerre du Vietnam. Les livres d’histoire ne content qu’une histoire officielle entre Chine et Grande-Bretagne, entre colonialisme et communisme, laissant de côté les luttes, les espoirs, les rêves d’une société de 6 millions de personnes que l’Occident et la Chine continentale ont ignorée. L’espoir n’est cependant pas perdu, car depuis la rétrocession les nouvelles générations d’intellectuels ont entrepris de nombreuses recherches sur l’histoire politique, sociale, éducationnelle et culturelle de leur cité, recherches qui ont déjà donné de nombreux fruits et qui leur permet d’affirmer leur différence face à la Chine.

    Des recherches qui ont également nourri les jeunes générations de Hongkongais qui s’affirment aujourd’hui et qui se sont déjà par deux fois rebellées, cette fois contre leur propre gouvernement et celui de la Chine, pour les plus jeunes c’était en 2014 avec le mouvement des parapluies. Mais la plus grande révolte fut le 1er juillet 2003 jour anniversaire de la Rétrocession, des centaines de milliers de personnes – plus d’un demi-million, selon les organisateurs –, étaient descendus dans la rue, pour protester contre une loi antitrahison, subversion, sécession, contre le gouvernement central de Pékin.

    Les Hongkongais, après un siècle et demi de domination britannique, avaient enfin leur propre gouvernement, leur propre assemblée législative. Seulement, ils avaient aussi un chef de l’exécutif qu’ils n’avaient pas choisi, élu par un collège électoral restreint de notables choisis par la Chine et une assemblée législative dont une minorité seulement est élue au suffrage universel. Mais ils avaient cependant cru que le gouvernement travaillerait pour eux. Et c’était la grande désillusion. La mariée ruait dans les brancards.

    Hong Kong n’avait pas connu de telles manifestations depuis le 4 juin 1989, date de la manifestation de protestation contre le massacre de Tiananmen.

    Cette loi dénommée – article 23 – menaçait la liberté d’expression des Hongkongais. Tout groupe politique ou religieux banni en Chine pourrait l’être également sur le territoire hongkongais.

    Si les Hongkongais montraient leur colère, c’est que leur gouvernement avait décidé de faire voter la loi le 1er juillet, après une consultation express du public, consultation dont il n’a pas tenu compte. Car si la miniconstitution prévoyait cette loi, elle prévoit aussi la possibilité d’un Parlement et d’un chef de l’exécutif élu au suffrage universel, et sur ce point le gouvernement n’était point si pressé d’agir, il avait même politiquement jeté cette provision aux oubliettes.

    Depuis des mois, il se moquait des souhaits profonds des Hongkongais qui désiraient une société sûre, où la liberté d’expression demeure, allant jusqu’à prétendre que ces aspirations et ce mécontentement n’étaient le fait que d’une petite minorité.

    Le gouvernement reçut ce jour-là une véritable gifle, car ce n’étaient pas seulement les partis démocrates, les associations de journalistes, de juristes ou de défense des droits de l’homme qui étaient descendus dans la rue. C »étaient les gens modestes, les familles avec leurs enfants, les vieillards et les jeunes, dans une ambiance chaleureuse de solidarité et d’entraide. C’étaient aussi les protestants, les catholiques, les bouddhistes, toutes les églises qui savent que la liberté d’expression religieuse n’existe toujours pas en Chine, et qui ne tiennent pas à ce que la loi chinoise s’applique à Hong Kong.

    Une leçon que ni le gouvernement de Carrie Lam ni la Chine ne semblent pas avoir entendue. On comprend donc la colère qui habite les Hongkongais.

    https://blog.courrierinternational.com/entre-montagnes-et-mers/2019/11/21/lidentite-hongkongaise-daujourdhui-est-nee-dans-les-anne
    #identité #Hong-Kong #histoire #colonialisme #résistance #colonisation #révolution_culturelle #Chine #maoïsme #citoyenneté #fierté #consumérisme #occidentalisation #culture_hybride #hybridation #mode #design

    #géographie_culturelle

  • Parti du travail de #Belgique : du #maoïsme au #parlementarisme ? | e mensuel Lutte de classe (de Lutte Ouvrière)
    https://mensuel.lutte-ouvriere.org/2017/09/17/parti-du-travail-de-belgique-du-maoisme-au-parlementarisme_9

    Alors qu’il grimpe dans les sondages électoraux et qu’il recrute largement, le Parti du travail de Belgique (#PTB, #PVDA en Flandre) est confronté à la tendance d’évoluer vers un parti ouvertement réformiste. Depuis les élections communales de 2012 où il est passé de 15 à 52 élus, dont 31 conseillers communaux, 17 élus de district à Anvers et quatre conseillers provinciaux, le PTB ne fait que monter dans les sondages pour les prochaines élections communales, régionales et législatives de 2018-2019.

  • Cette gauche qui s’est toujours couchée devant les despotes.

    « Vous n’y couperez pas. Hélas ? Je vous livre ci-dessous un très long papier que j’ai écrit pour Charlie de la semaine passée. Il évoque une histoire à laquelle je reste profondément lié, et qui me donne la joie de parler de Victor Serge, l’un des héros de mon Panthéon personnel. (...) »

    « Vous les Pleureuses, vous les salauds qui avez craché sur Charlie tout en faisant les beaux esprits, voici votre histoire, et elle est sinistre. Elle ne commence pas avec la Russie stalinienne, mais c’est là qu’elle a déployé, pour la première fois avec tant de force, sa bassesse. Entre 1917, date de la révolution d’Octobre et 1991, année de la disparition de l’URSS, les intellectuels de gauche français se seront (presque) tous couchés. Et pourtant ! Un, une classe se forme là-bas dès les premières années, farcie de privilèges. Deux, les anciens bolcheviques de 17 sont arrêtés et assassinés après des procès truqués au cours desquels ils avouent ce que les tortionnaires leur ont dicté. Trois, la paysannerie part à la broyeuse, sur fond de collectivisation et de famine organisée, comme en Ukraine. Quatre, des milliers, puis des centaines de milliers, puis des millions d’innocents partent peupler les nombreuses îles de l’archipel du Goulag. »

    https://fabrice-nicolino.com/?p=2533

    • Vous dire merde, Ramonet, Badiou, Lordon, Plenel, Debray, si dérisoires esprits de poche ? Assurément. Merde à vous, qui jamais n’avez aidé la société à mieux comprendre sa destinée. Merde et honte sur vous, qui blablatez et serez les premiers à fuir quand tout cela tournera mal. Vous êtes dignes du Jorge de Burgos, dans Le Nom de la Rose : le rire vous fait peur, car il libère l’esprit comme aucune autre artillerie humaine. Or vous êtes du côté des pouvoirs et de l’arrogance, malgré vos proclamations. L’évidence est que nous ne sommes pas du même monde. Nous du côté de la liberté, avec ses faiblesses et ses ridicules. Vous toujours près des maîtres et des tribunaux de l’esprit, toujours proches du knout.

      Quelle tristesse ce coeur à la dérive, rempli de haine, de colère et d’incompréhension vis à vis de tous les intellectuels qui ont tentés de définir qui était Charlie.

      Ce qui est bas c’est de tous les qualifier de stalinistes.

    • Deux ans déjà. Deux ans qu’il nous faut supporter leurs leçons politiques et morales. Charlie serait allé trop loin. Charlie ne respecterait rien. Charlie l’aurait peut-être bien cherché. Mais derrière les dégoûtantes vomissures de nos grands penseurs de gauche, il y a une histoire. La soumission au totalitarisme.

      De toute évidence, il est passé à côté de qq chose... :-/ Le « totalitarisme » de Vall par exemple.

    • Juifs et musulmans ne seraient que les boucs émissaires de sociétés en crise. Où est l’analyse des gouffres séparant les deux ? Nulle part. Veut-il sous-entendre le sort qui attend les musulmans en France ? Mystère. La menace totalitaire de l’islamisme a disparu.

      Sans commentaire...

    • Je m’attendait a ce genre de commentaire. J’assume le fait que j’ai posté ça au 1er degré. Si on arrive pas à critiquer les soumissions d’hier, on ne sortira jamais du stalinisme.

      @sinehebdo Bah, j’ai 1 problème avec ton « sans commentaire ». Tu veux dire quoi en mettant en exergue cette phrase. En quoi est-elle absurde ? Pour toi :
      1) qu’il n’y pas de ’menace totalitaire’ de l’islamisme ?
      2) les musulmans de 2017 = juifs de 1933 ?

      @biggrizzly « totalitarisme » de Valls, un peu de nuance svp.

      @marielle C’est vrai pourquoi tant de haine. Rescapé de deux attentats, il n’a toujours pas compris que c’était lui le coupable. Ça doit rendre aigri.

      Quand au fait e dire que ce sont des staliniens ce n’est pas sournois de sa part, c’est pour moi assez objectif. Il y a des prise de position qui plombe (pro-Mao, pro-URSS). Surtout quand il n’y a jamais de méa culpa. J’ai toujours lu « Monde Diplo » en gardant en mémoire leurs passé stalinien. Et leurs prise positions à l’internationale en découle.

  • Les filles de la Gauche prolétarienne : « La révolution ne se fait pas comme un dessin ou une broderie »
    https://www.franceculture.fr/histoire/les-filles-de-la-gauche-proletarienne

    La citation de Mao est célèbre, elle a été reprise notamment par Jean-Luc Godard dans son film « La Chinoise » :

    La révolution n’est pas un dîner de gala. Elle ne se fait pas comme une oeuvre littéraire, un dessin ou une broderie. Elle ne peut s’accomplir avec autant d’élégance, de tranquillité et de délicatesse. Et avec autant de douceur, d’amabilité, de courtoisie et de générosité d’âme. La révolution, c’est un soulèvement, un acte de violence par lequel une classe en renverse une autre.

    Dans ce documentaire signé Kristel Le Pollotec et Renaud Dalmar, plongez dans l’histoire de la GP, la Gauche prolétarienne, et la question de la place des femmes dans le mouvement mao. Interdite par les lois Marcellin et Alain Geismar incarcéré en 1970 pour dix-huit mois, la Gauche prolétarienne a poursuivi son activité militante et activiste jusqu’en 1974, comptant de nombreuses femmes en ses rangs malgré « une image virile quasi militaire » que souligne la productrice de ce documentaire. Elle a rencontré cadres et militantes de base qui racontent comment le mouvement a été traversé par l’émergence de revendications féministes pas toujours conciliables avec la doxa officielle du mouvement, et l’omniprésence à la fois charismatique et dogmatique de ses leaders, masculins exclusivement. Ou comment un creuset de la contestation anti-réactionnaire peut se heurter à la difficulté d’inventer de nouvelles façon de faire de la politique en son sein.

    (pas encore écouté)
    #radio #femmes #maoïsme #chine #communisme #histoire #politique #révolution #historicisation

  • http://www.b-a-m.org/2016/10/o-s-islamismes-islamogauchisme-islamophobie

    [O-S] Islamismes, islamogauchisme, islamophobie

    L’émission « Offensive Sonore » est diffusée un vendredi sur deux sur Radio Libertaire de 21h à 22h30 (89,4 Mhz) en alternance avec « Les amis d’Orwel ».

    Émission du 14 octobre 2016, on reçoit Quentin qui est un membre du groupe politique internationaliste , révolutionnaire, et inspiré par « Socialisme ou Barbarie » : Lieux Commun . Nous allons parler de l’islamo-gauchisme ; une complaisance intellectualisée pour l’islam et même parfois l’islamisme. Nous parlerons aussi des liens tant stratégiques qu’idéologique avec ce qu’a été le gauchisme pro-URSS.

    #audio #radio #offensive_sonore #radio_libertaire #audio #islamismes #islamogauchisme #islamophobie #islam #gauchisme #religion #complaisance #paternalisme #lieux_commun #urss #stalinisme #maoisme #socialisme_ou_barbarie #castoriadis #postmodernisme

    http://www.b-a-m.org/wp-content/uploads/2016/10/islamogauchsime_2.mp3

  • Datenbankprojekt Materialien zur Analyse von Opposition (MAO)
    http://www.mao-projekt.de
    C’et une collection de textes pour les amateurs de la révolte ;-)
    C’est loin d’être complet, pourtant le site présente une collection qui permet de découvrir des sujets ignorés. Il y a une classification régionale qui permet d’éviter la concentration exclusive sur les métropoles.

    Die folgenden Texte beruhen auf der von Dietmar Kesten und Jürgen Schröder (unter Mitarbeit von Dieter Osterloh) erstellten EDV-Datenbank „Materialien zur Analyse von Opposition“ (MAO). Diese enthält vor allem Texte so genannter maoistischer Gruppen sowie anderer radikaler linker Organisationen in der Bundesrepublik Deutschland und in West-Berlin wie auch Informationen über diese. Die in den Beiträgen geschilderten Ereignisse werden also in der Regel aus der Sicht dieser Gruppen wiedergegeben. Der zeitliche Schwerpunkt ergibt sich aus der Hochkonjunktur der „maoistischen” oder „marxistisch-leninistischen Bewegung”: Anfang bis Mitte der 70er Jahre. Recherchen zu hier noch nicht behandelten Themen können über die Autoren angefordert werden. Ebenso die veröffentlichten Scans, die meist in einer weit höheren Auflösung existieren.

    Les sujets

    Antifaschismus
    Antimilitarismus, Friedensbewegung und Militär
    Betrieb und Gewerkschaft
    Frauen und Frauenbewegung
    Gruppen, Organisationen, Periodika, Verlage
    Internationalismus / Internationale Solidarität
    Jugend allgemein, Arbeiterjugend, Gewerkschaftsjugend
    Kirche, Religion, Atheismus
    Kunst und Kultur
    Personen
    Repression
    Schulen, Hochschulen, Wissenschaftskritik
    Soziale Kämpfe
    Umweltschutz und Atomkraftwerke
    Verschiedenes

    Hausbesetzungen in West-Berlin : Die „Berliner Linie“
    http://www.mao-projekt.de/BRD/BER/MIE/Berlin_Hausbesetzungen_Berliner_Linie.shtml

    Teil 1a: „‘Berliner Linie’ gegen Instandbesetzer: Die ‘Vernunft’ schlägt immer wieder zu! Dokumentation der Ereignisse vom 3.2.1979 bis zum 11.8.1981, 2. Auflage, ergänzt bis zum 28.8.1981“
    Teil 1b: „Dokumentation zu den Hausbesetzerprozessen, hrsg. von einer Doku-Gruppe vom Mehringhof“
    Teil 1c: „Dokumentation. Dezember. Berlin 1980, hrsg. vom Ermittlungsausschuss Mehringhof“
    Teil 2: „Was wird in den besetzen Häusern gemacht. Eine Dokumentation am Beispiel von 13 besetzen Häusern“
    Teil 3: „Dokumentation. Gegendarstellung zur Boulevard-Presse. Verhinderung der Instandbesetzung in Berlin und ihre Folgen“
    Teil 4: „Frauenbewegung und Häuserkampf - unversöhnlich?“
    Teil 5: „Dokumentation zur KIEZ-Demo: Reichenbergerstraße 63 A - Besetzung“
    Teil 6: „Abgeräumt? 8 Häuser geräumt … Klaus Jürgen Rattay tot. Eine Dokumentation“
    Teil 7: „Mainzer Straße 12-28. November (1990). Ausgewählte Dokumente“, „Dokumentation. Presse Flugblätter. Presseerklärungen. Auslandspresse. Soli-Aktionen. 12-14. November 1990 zur Mainzer Strasse“

    #Allemagne #histoire #révolte #maoisme #BRD

  • Black like Mao. Chine rouge et révolution noire
    http://revueperiode.net/black-like-mao-chine-rouge-et-revolution-noire
    Robin Kelley et Elizabeth Esch

    La révolution #noire a été une dimension incontournable de la #politique radicale aux États-Unis dans la période d’après-guerre. Dans cette histoire, on retient avant tout l’impact du #Black_Panther_Party, et l’on connaît bien son attrait pour la révolution chinoise et le maoïsme. Mais cette histoire ne s’arrête pas au BPP.

    L’intérêt pour le maoïsme plonge ses racines dans toute une politique noire radicale qui débute dès les années 1950. Dans cette grande étude datant de 1999, Robin Kelly et Betsy Esch mettent à jour toute une histoire méconnue du #nationalisme noir radical, des groupes d’autodéfense armée de #Robert_Williams à la poésie révolutionnaire marxiste-léniniste d’#Amiri_Baraka. Ce large spectre nous renseigne sur un héritage crucial de l’internationalisme noir pour la politique d’émancipation.

    #leroy_jones #histoire #maoïsme #mao_mao

  • Black like Mao. Chine rouge et révolution noire
    http://revueperiode.net/black-like-mao-chine-rouge-et-revolution-noire

    La révolution noire a été une dimension incontournable de la politique radicale aux États-Unis dans la période d’après-guerre. Dans cette histoire, on retient avant tout l’impact du Black Panther Party, et l’on connaît bien son attrait pour la révolution chinoise et le #maoïsme. Mais cette histoire ne s’arrête pas au BPP. L’intérêt pour le maoïsme plonge ses racines dans toute une politique noire radicale qui débute dès les années 1950. Dans cette grande étude, Robin Kelly et Betsy Esch mettent à jour toute une histoire méconnue du nationalisme noir radical, des groupes d’autodéfense armée de Robert Williams à la poésie révolutionnaire marxiste-léniniste d’Amiri Baraka. Ce large spectre nous renseigne sur un héritage crucial de l’internationalisme noir pour la politique (...)

    #Uncategorized #antiracisme #CLR_James #impérialisme

  • Lei Feng 雷锋


    L’idole de la jeunesse - version à imprimer

    (向雷锋同志学习 ( xiàng Léi Fēng tóngzhì xuéxí )
    apprendre la pensée du camarade Lei Feng
    https://startpage.com/do/search?cat=web&cmd=process_search&language=english&engine0=v1all&query=%E

    http://www.danwei.com/lei-feng-in-the-age-of-the-microblog

    He is said to have died on March 5, 1962

    Lei Feng : Changing Role Models In China
    http://www.chinadaily.com.cn/china/2011-03/10/content_12150057.htm

    Originally called Lei Zhengxing, the former People’s Liberation Army soldier was born on Dec 18, 1940, to a farming family in Wangcheng, Central China’s Hunan province.

    He was killed in 1962, while directing a truck as it backed up. A pole struck him on the head. Lei had a habit of keeping a diary to detail his deeds and experiences, which was published after his death and became one of the bestsellers of the time.

    Testez votre maîtrise de la pensée Lei Feng !
    http://english.cntv.cn/special/chinastrength

    Voilà le résultat :
    http://app1.vote.cntv.cn/viewResult.jsp?voteId=5168

    Le musée Lei Feng
    http://www.leifeng.org.cn/en.asp

    Fushun Lei Feng Memorial Hall has admitted 46,800,000 visitors.

    Fushun Lei Feng Memorial Hall
    Address:No.61,east Heping Road,Wanghua District,Fushun,Liaoning,P.R.C. 
    Tel:86-024-56658818 Fax:86-024-56658811
    Website:http://www.leifeng.org.cn

    Il ne faut pas douter de l’existence de Lei Feng.
    http://seenthis.net/messages/167047

    Les affiches Lei Feng
    http://chineseposters.net/themes/leifeng.php

    #maoisme #chine #revolution_culturelle #photographie

  • Nostalgie rentable
    http://www.bpb.de/node/180974

    Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD)
    Parteiprofil

    Die MLDP ist seit ihrer Gründung 1982 ideologisch nahezu unverändert ausgerichtet: Grundsätzliches Ziel der Partei ist und bleibt der „revolutionäre Sturz der Diktatur des Monopolkapitals und die Errichtung der Diktatur des Proletariats für den Aufbau des Sozialismus als Übergangsstadium zur klassenlosen kommunistischen Gesellschaft“. Dabei bekennt sich die Partei – auch in Abgrenzung zu anderen linksextremen Gruppierungen – vergleichsweise offen zu den Lehren von Marx, Engels, Lenin, Stalin und Mao Tse-tung. Trotz aller Probleme und Niederlagen habe der Sozialismus nach Ansicht der MLPD seine „wirtschaftliche, politische, moralische und kulturelle Überlegenheit über den Kapitalismus bewiesen“.

    Kontinuität herrscht in der Partei nicht nur programmatisch, sondern auch in Personalfragen. Seit der Gründung der MLPD bekleidet Stefan Engel durchgehend das Amt des Parteivorsitzenden.

    Ah, passée la grande époque quand les « Maos » attaquaient à coups de barre d’acier les réunions des autres groupuscules de gauche ...

    Maintenant ils se présentent aux élections européennes - seraient-ils en quête de la Wahlkampfkostenerstattung ?

    http://www.bpb.de/politik/wahlen/europawahl/71362/wahlfinanzierung

    Wahlkampfkostenerstattung in Deutschland

    Anspruch auf staatliche Teilfinanzierung haben die Parteien, die bei der jeweils letzten Europa- oder Bundestagswahl mindestens 0,5 Prozent oder bei einer der jeweils letzten Landtagswahlen mindestens 1 Prozent der abgegebenen gültigen Zweitstimmen erreicht haben.
    ...
    Die ersten vier Millionen Stimmen werden mit 0,85 Euro vergütet, weitere Stimmen mit 0,70 Euro. Mit der höheren Bezuschussung der ersten vier Millionen Stimmen sollen die kleineren Parteien gestärkt werden.

    Zuwendungen (Spenden, Mitgliedsbeiträge und Mandatsträgerbeiträge) von natürlichen Personen, also Bürgern, werden mit 0,38 Euro pro eingenommenem Euro aufgestockt. Dies geschieht allerdings nicht unbegrenzt, sondern nur bis zu einer Höhe von 3.300 Euro.

    http://www.mlpd.de

    #europe #maoisme

  • Un continent littéraire inépuisable que sont les" dits et écrits" de Michel Foucault. Une pensée en mouvement qui ne cesse d’interroger et penser l’histoire,l’actualité, les idées... Paru à l’époque en quatre volumes, ils existent aujourd’hui en deux volumes dans l’excellente collection #Quarto chez #Gallimard
    http://www.ina.fr/video/I07302844

    Après un extrait de « Lecture pour tous » du 15 juin 1966, François EWALD présente les « Dits et écrits » de Michel Foucault , textes écrits par le philosophe de 1954 à sa mort en 1984, en France et dans le monde entier et rassemblés dans quatre volumes. #Arlette_FARGE parle du bonheur qu’elle a eu en lisant ces textes. #François_EWALD évoque le reportage de #FOUCAULT en Iran, dont il a soutenu la révolution de 1978. Avant de mourir, Michel FOUCAULT travaillait sur la notion de l’amitié. #Jean-Pierre_FAYE se souvient de son amitié avec FOUCAULT, de son rire, de l’affaire iranienne, de sa maladie, de l’affaire Klauss Croissant, de sa défaite par rapport à l’histoire qui a été plus rapide que lui.

    #Philosphie #Histoire #littérature #Politique #Ethique

    • Il me semble utile de préciser que l’un des intervenants sur cette #vidéo, le renégat François Ewald (http://fr.wikipedia.org/wiki/François_Ewald) est aujourd’hui directeur de l’École nationale d’assurances. Il fut l’un des tenants de la « justice prolétarienne » à la G.P, c’est-à-dire d’une conception punitive de la politique à laquelle il est en quelque sorte resté fidèle tout en changeant de côté de la barricade. Si il a travaillé avec Foucault, il a fait son chemin depuis, ce qui l’a conduit à devenir un #intellectuel_organique du patronat, l’un des initiateurs de la « refondation sociale » patronale qui a présidé à la transformation du CNPF en Mouvement des entreprises de France (#MEDEF) en 1998.

      L’éthique du bouffon, Valérie Marange
      http://www.cip-idf.org/article.php3?id_article=3183

      Quand le philosophe François Ewald, colégataire de l’oeuvre de Foucault, et son compère Denis Kessler, numéro deux du Patronat, vilipendent en coeur la « démoralisation » contemporaine c’est pour faire l’éloge de l’« économie politique du #risque » et du contrat social qui « trouve sa vérité dans l’assurance » . Dans le détournement de la référence à Foucault, l’éthique de la « refondation sociale » patronale se révèle ainsi une véritable éthique du bouffon.

      "Refondation sociale" patronale : Le gouvernement par l’individualisation, #Maurizio_Lazzarato
      http://www.cip-idf.org/article.php3?id_article=3279

      Peut-on définir la « refondation sociale » du Medef comme un projet bio-politique dans le sens foucaldien du terme ? Y a-t-il un transfert de souveraineté de l’État à l’entreprise, de ses fonctions biopolitiques ? Sommes nous confrontés à une sorte de privatisation de la biopolitique ? La refondation sociale annonce une volonté de « gouverner la société » en partant de l’entreprise. Elle affiche la détermination patronale à « gérer la vie » des individus du point de vue de la logique du profit.

      Refondation sociale patronale : Le Pare, une entreprise travailliste à la française
      http://www.cip-idf.org/article.php3?id_article=3184

      Avec le Pare (Plan d’aide au retour à l’emploi) il s’agit de régler le marché du travail par le biais de restrictions dans l’accès au salaire socialisé, de prévenir et de circonvenir ainsi une mobilité qui est toujours un objet de conflit. Un dispositif qui s’inscrit parfaitement dans la volonté du Medef de définir pour toute la classe dirigeante une nouvelle discipline du travail

      Le projet du Pare (Plan d’aide au retour à l’emploi) découle directement du consensus politique autour de ce qui est communément appelé « l’activation des dépenses passives ». En ce sens, la réponse de Lionel Jospin au mouvement des chômeurs et précaires en 1997-1998 était très claire : quelques aides financières et un fonds d’urgence (« le milliard Jospin ») accompagnaient la réaffirmation d’une orientation de principe, à savoir, le choix d’ « une société fondée sur le travail et non sur l’assistance. »
      Cette réponse était une fin de non recevoir à la revendication d’un revenu garanti pour tous que portait le mouvement. Depuis, des changements au sein du patronat organisé ont permis à celui-ci de redevenir un acteur politique. Une fraction du patronat issue des « services » (assurance, banque) construit actuellement son hégémonie sur la faillite politique du patronat industriel fordien de la métallurgie. Le Medef succède ainsi au CNPF et propose un projet qui synthétise et approfondit la restructuration de l’organisation du travail et de ses marchés à l’oeuvre depuis 25 ans. Avec pour toile de fond la décomposition d’une droite en mal de projet, le Medef initie une « refondation sociale » qui a, logiquement, pour premier volet la réforme de l’assurance-chômage.

      #chômage #précarité #capitalisme #restructuration #individualisation #gouvernementalité #refondation_sociale

    • Oui ! Un échantillon (vous en trouverez davantage à l’url indiqué ci-dessus) :

      Jack Lang. (...) Protecteur des renégats
      Tu as la futilité des girouettes, et le je-m’en-foutisme élégant de l’apparatchik un peu marginal ; aussi tes « convictions » ne t’incluent-elles pas au nombre des véritables renégats, objets de ce livre. Mais tu fus, si trop futile même pour le reniement, le maquereau, le grand protecteur des nouveaux renégats. Grâce à toi, le plus fou-fou des ministres, « l’imagination au pouvoir » des murs de la Sorbonne a servi de devise et d’excuse pour le rachat, en vrac, des intellos et #artistes de toutes tendances ; pas si fou, au fond, tu as fait des écrivains, des peintres, des #journalistes, que tu as arrosés, décorés, traînés en avion de cocktails – plus du tout Molotov, sauf la vodka – en buffets-champagne, tes complices ou tes esclaves. D’accord, la « fête gauchiste » d’autrefois était un tantinet ridicule, mais le placage du verbalisme généreux sur le bal des #nantis, sur les mondanités du #Versailles #socialiste, ce fut odieux. Protecteur des Arts et Lettres, tu fus leur proxénète.

      #renégat