• Un mois pour explorer les archives visionscarto.net août 2025— août 2026

    Je profite de l’été pendant lequel nous somme un peu moins actifs pour proposer un petit voyage quotidien au cœur de la « bibliothèque » de la plateforme collective de visionscarto.net

    Jour 1 :
    Le cri de Blessing Matthew : enquête sur les morts des frontières
    https://www.visionscarto.net/le-cri-de-blessing-matthew-enquete
    #frontières #mourir_aux_frontières #migration #asile

    par Cristina Del Biaggio

    Blessing Matthew venait de franchir la frontière italo-française. Le 7 mai 2018, en tombant dans la Durance, elle aurait hurlé trois fois « Help me ! » sans que les forces de l’ordre présentes sur place ne lui portent secours. Sa sœur nous a confié que Blessing « continuera de hurler » tant que justice ne sera pas faite. La frontière, ce matin-là, a crié.


    La tombe de Blessing Matthew

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    La petite équipe de visioncarto s’agrandit, et nous hébergeons, outre les publications indépendantes de textes et de cartes, de nouveaux projets scientifiques, artistiques et militants :

    Les actes du symposium de cartographie sensible et expérimentale qui s’est déroulé à l’université de Wageningen en septembre 2025
    https://www.visionscarto.net/experimental-mapping-symposium-and-workshop

    L’ensemble de contributions, fruit des recherches menées dans le cadre du projet ERC Embodied Ecologies par le département des sciences sociales de Wageningen aux Pays-Bas,
    Embodied Ecologies project, tablee of contents
    https://www.visionscarto.net/the-embodied-ecologies-project

    Le travail du collectif Reading in Gaza qui documentent les destructions par l’armée israélienne des lieux de lecture et d’écriture dans la bande de Gaza.
    Reading in Gaza : table des matières
    https://www.visionscarto.net/reading-in-gaza-accueil

    L’initiative carto artistique cARTo :
    Voyage en cartes sensibles
    https://www.visionscarto.net/voyage-en-cartes-sensibles

  • La #reggia_di_caserta alla ricerca di partner per il #merchandising ufficiale
    https://informareonline.com/la-reggia-di-caserta-alla-ricerca-di-partner-per-il-merchandising-u

    Il Museo della Reggia di Caserta punta su prodotti autorizzati e collaborazioni con le imprese per rafforzare la propria presenza internazionale e creare nuove entrate. Questa sarà una nuova fase della strategia di valorizzazione del monumento vanvitelliano, aprendo alla collaborazione con imprese interessate alla progettazione, produzione e commercializzazione di prodotti legati al suo marchio ufficiale. […] L’articolo La Reggia di Caserta alla ricerca di partner per il merchandising ufficiale proviene da Informareonline, scritto da Gianrenzo Orbassano

    #Approfondimenti #Cultura

  • Spahns Vaterglück durch Leihmutterschaft : Für konservative Werte – außer es betrifft ihn selbst
    https://taz.de/Spahns-Vaterglueck-durch-Leihmutterschaft/!6196573

    Achetons un enfant ! Nous voulons un héritier et il doit être de sexe mâle. C’est ce que ce sont dit un politicien chrétien-conservateur et son banquier de conjoint. Chrétien en public, libéral en privé, croisé contre les hordes de pauvres et fondateur de dynastie volontairement inapte à procrére, voilà les faits avérés concernant notre vendeur de masques hors prix préféré. Après on s’étonne des défaites du parti qui rassemble plein de génies comme lui.

    Sans rire, il faut être un parfait idiot, un libéral durci au front des licenciement de masse ou un pervers sadique pour trouver normal le business des mères porteuses. C’est simplement la forme idéale de la vie sous le techno-capitalisme et l’équivalent de la rampe d’Auschwitz. Là on extermina les vies de pitre qualité raciale et productive, ici on se fait fabriquer son parfait connard sain de faux rejeton.

    Quoi faire ? Ici tout est faux. Je suis stupéfait et horrifié.

    16.7.2026 von Eva Fischer - Der CDUler und sein Partner sind mithilfe einer Leihmutterschaft Eltern geworden. Hierzulande ist das verboten – auch wegen seiner Partei.

    Der Chef der konservativen Unionsfraktion im Bundestag findet die Politik seiner Partei nicht gut – zumindest wenn sie ihn persönlich einschränkt. Jens Spahn und sein Ehemann Daniel Funke haben sich ein Kind gewünscht. Und weil es in Deutschland nicht erlaubt ist, eine andere Person mit dem Austragen eines Kindes zu beauftragen, mussten sie eben auf ein Land mit liberalerer Gesetzgebung ausweichen. In dem Fall die USA. Dort ist eine Leihmutterschaft kommerziell zu haben: für rund 150.000 bis 250.000 Dollar. Die Leihmutter erhält davon nur einen Bruchteil.

    Spahns Partei hat unterdessen bei ihrem Parteitag vor ein paar Monaten erneut bekräftigt, dass Leihmutterschaft ausdrücklich verboten bleiben soll.

    Die Frage der Legalisierung von Leihmutterschaft ist ein schwieriges Thema. Konservative können es sich dabei leicht machen – indem sie alles, was nicht heteronormativer Fortpflanzung entspricht, einfach ablehnen.
    Das Logo der taz: Weißer Schriftzung t a z und weiße Tatze auf rotem Grund.

    Aus linker Sicht ist es komplexer. Natürlich sollen Queere und ungewollt Kinderlose die Möglichkeit haben, ein eigenes Kind zu bekommen. Natürlich sollen Frauen selbst entscheiden, was sie mit ihrem Körper tun.

    Man kann aber auch argumentieren, dass Leihmutterschaft eine kapitalistische Ausnutzung des weiblichen Körpers bedeutet. Dass Frauen, die gegen Geld eine Schwangerschaft für andere auf sich nehmen, dies in den meisten Fällen aus finanzieller Notwendigkeit tun.

    Dennoch hätte Spahn auch hierzulande seinen Kinderwunsch wahr werden lassen können, Stichwort Adoption oder Pflegeelternschaft. Geht es einem um ein biologisch eigenes Kind, ist Co-Parenting eine Möglichkeit. Es gibt einige Single-Frauen, die keine Lust oder Zeit mehr haben, nach einem passenden Partner zum Kinderkriegen Ausschau zu halten und sich stattdessen eine alternative Familiengründung vorstellen können. Aber dafür braucht es eben Kompromisse mit anderen. Etwas, was Spahn nicht so zu liegen scheint.

    #capitalisme #mères_porteuses

  • Jens Spahn
    https://de.wikipedia.org/wiki/Jens_Spahn

    L’ancien mimistre de la santé a opté pour la forme d’esclavage la plus moderne. Il a acheté un enfant aux États Unis. Pourquoi pas, son conjoint n’a pas d’uterus et c’est un couple de nantis. C’est bien d’être riche, on n’a pas besoin de solidarité et on peut faire chier le monde en toute impunité.

    Enfin je suis sûr que nos ami.es homosexuelles qui se sont mis à quatre pour avoir un enfant sans faire appel à un service commercial se sont beaucoup mieux éclaté.es que monsieur le ministre.

    P.S. Ceci est un texte où l’écriture dite inclusive est utile car elle rend explicite la pluralité sexuelle et la personnalité des personnes dans l’histoire.

    Kontroversen

    Umstrittene Immobilienkäufe

    Im Juli 2020 kauften Spahn und sein Ehemann eine denkmalgeschützte Villa in Berlin-Dahlem für 4,125 Millionen Euro.[168] Der Kauf wurde im Wesentlichen durch ein Darlehen der Sparkasse Westmünsterland finanziert, für die er zwischen 2009 und 2015 Mitglied des Verwaltungsrats war.[169][170] Das Amtsgericht Schöneberg bestätigte dem Berliner Tagesspiegel die Höhe des Kaufpreises. Laut Bericht von Business Insider lässt sich im Kaufvertrag ablesen, „dass Spahn zwei Drittel der Kaufsumme schultert und sein Ehemann ein Drittel“.[169] Gegen Berichte über die exakte Höhe des Kaufpreises und die Einzelheiten der Finanzierung ging Spahn gerichtlich vor.[171][172][173] Spahns Anwälte erklärten Mitte März 2021 einen „Rechteverzicht“, sodass seitdem die Kaufsumme ohne Einschränkung von den Medien genannt werden konnte.[168] Ende April 2021 entschied das OLG Hamburg sodann, dass Spahn die Kosten eines von ihm gegen Journalisten angestrengten Prozesses tragen müsse. Wegen seiner überragenden Bekanntheit als einer der profiliertesten deutschen Politiker müsse er es hinnehmen, wenn über seine privaten Vermögensverhältnisse berichtet werde (Az.: 7 U 16/21).[174]

    Am 22. Dezember 2020 berichtete Hans-Martin Tillack im Stern, die Immobiliengeschäfte Spahns in Berlin reichten „weiter als bisher gedacht“. In einem Fall habe er 2017 eine Wohnung von dem mit ihm auch privat bekannten Pharmamanager Markus Guilherme Leyck Dieken gekauft. 2019 wurde dieser Geschäftsführer der Gematik GmbH, einem Unternehmen, an welchem das Gesundheitsministerium in demselben Jahr die Mehrheit der Gesellschaftsanteile übernommen hatte.[172] Für Dieken ließ Spahn die Bezüge des Geschäftsführers im Vergleich zum Vorgänger annähernd verdoppeln.[175] Die nichtstaatliche Antikorruptions-Organisation Transparency International hatte die Berufung auf den Geschäftsführungsposten kritisiert.[176] Schon der Bundestagsabgeordnete Spahn habe als zeitweiliger Teilhaber einer Lobbyagentur „eine übermäßige Nähe zu Klienten aus dem Medizin- und Pharmasektor“ gezeigt, zitiert Tillack das damalige TI-Vorstandsmitglied Wolfgang Wodarg.[177] Am 24. Februar 2021 berichtete der Tagesspiegel, Spahn habe über seine Anwälte Auskünfte vom Grundbuchamt über die Identität der recherchierenden Journalisten und die Details ihrer Anfragen verlangt und erhalten.[172]

    Recherchen der Zeit ergaben, dass Spahn für den Kauf von Immobilien insgesamt über 6,35 Millionen Euro an Krediten aufgenommen habe.[178] Spahn behauptete, sein Ehemann Daniel Funke habe ein hohes Erbe erhalten. Die Wochenzeitung Die Zeit hatte darüber berichtet, dass Daniel Funke das Vermögen von seinem Vater geerbt haben soll.

    Laut Recherchen des Spiegel ist dies nicht wahrheitsgemäß: Dieses Erbe hat es nie gegeben. Der Kredit sollte durch Vermögen, das bei einer Bank in Nußdorf am Attersee in Oberösterreich liegt, abgesichert werden. Seine Herkunft ist unklar. Funkes verstorbener Vater, ein Realschullehrer in Baden-Württemberg, war aber weder vermögend noch lebte er in Österreich.[179] Fest steht, dass Spahn und Funke die Finanzierung der Berliner Villa durch die österreichische Bank im August 2020 zurückzogen, nachdem öffentlich nach der Herkunft des Geldes gefragt wurde. Spahn lieferte keine plausible Erklärung dafür, woher das Geld stammt, er erklärte dies zu seiner „Privatsache“.[180]

    Im Februar 2023 wurde bekannt, dass Spahn und sein Ehemann die Villa in Berlin für 5,3 Millionen Euro wieder verkauft und dabei nach Angaben der Berichterstattung wegen Renovierung und Kaufnebenkosten 200.000 Euro Verlust gemacht haben sollen.[181]
    Nebentätigkeiten
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    Neben seinem Mandat war Jens Spahn von Dezember 2009 bis Juni 2015 Mitglied des Verwaltungsrates der Sparkasse Westmünsterland.[182] In dieser Zeit war er Mitglied im Kreistag des Kreises Borken, der einer der Träger der Sparkasse Westmünsterland ist.

    Von 2006 bis 2010 war er über eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts an einer Lobbyagentur für Pharmaklienten namens „Politas“ als Gründer beteiligt. Gleichzeitig saß er 2005–2009 als Obmann der CDU im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages, dessen Mitglied er bereits ab 2002 war.[183] Spahn nahm in dieser Tätigkeit an gesundheitspolitischen Debatten, z. B. der Liberalisierung des Apothekenmarkts, teil.[184] Sein Geschäftspartner und Freund Max Müller arbeitete in dieser Zeit u. a. für die Versandapotheke DocMorris und den Pharmagroßhändler Celesio.[185] Ein Bericht des Focus bezeichnete die Abgeordnetentätigkeit und seine Arbeit als Gesundheitspolitiker in Verbindung mit bezahlten Nebentätigkeiten für die Pharmaindustrie als „interessantes Geschäftsmodell“ und warf ihm mögliche finanzielle Interessenkonflikte vor.[186]

    Von 2017 bis 2018 war Spahn neben seiner Tätigkeit als Bundesgesundheitsminister privat an der Pareton GmbH beteiligt, die eine Software für die Abgabe von Steuererklärungen entwickelt.[187] Für den möglichen Interessenkonflikt zwischen seiner Zuständigkeit für die Regulierung von Finanztechnologie-Firmen im Rahmen seiner Tätigkeit als Staatssekretär im Finanzministerium und seiner privaten finanziellen Beteiligung an einer ebensolchen Firma wurde er von Medien, Politikern und Transparency International kritisiert.[188][189] Im August 2017 berichtete die Süddeutsche Zeitung, Spahn beabsichtige, seine Anteile zu verkaufen sowie die als sogenannter Business Angel erhaltenen staatlichen Zuschüsse in Höhe von 3.000 Euro zurückzuzahlen. Zuvor hatte er eingeräumt, für seine Beteiligung diesen staatlichen Zuschuss kassiert zu haben, nachdem er als Beauftragter der Bundesregierung für Start-up-Unternehmen seine Investition von 15.000 Euro in das Start-up-Unternehmen mit lediglich beruflichem Interesse begründet hatte.[190][191] Das Finanzamt ermittelte gegen Pareton. Das Unternehmen geriet im Jahr 2015 ins Visier der Finanzverwaltung, nachdem die Steuerberaterkammer Stuttgart im Oktober 2014 bekanntgegeben hatte, dass die Agentur als Steuerberatungsgesellschaft nicht anerkannt sei. In Bietigheim-Bissingen untersagte das dortige Finanzamt der Firma Hilfeleistungen in Steuersachen.[192] Im Sommer 2018 gab Spahn seine Anteile am Unternehmen ab.[193] Die Pareton GmbH meldete am 15. Oktober 2018 Insolvenz an.[194]
    Spendenveranstaltung während der Pandemie
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    Ende Februar 2021 wurde öffentlich, dass Jens Spahn am 20. Oktober 2020, einen Tag bevor er positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, an einem Spendendinner mit ungefähr einem Dutzend Unternehmern zur Finanzierung seines Bundestagswahlkampfs teilnahm. Kritisiert wurden dabei vor allem, dass Jens Spahn noch am Vormittag desselben Tages im ZDF sagte, dass vor allem das Feiern und Geselligsein Hauptansteckungspunkte seien und zum zweiten, dass der Gastgeber (Peter Zimmermann) zu Spenden von 9.999 Euro für Spahns Bundestagswahlkampf aufgefordert hatte. Letzteres wurde kritisiert, da Parteien erst ab einem Spendenwert von 10.000 Euro zur Veröffentlichung der Identität der Spender verpflichtet sind.[195][196]
    Maskenaffäre
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    Siehe auch: Maskenaffäre (CDU/CSU)

    Während der Corona-Pandemie schaffte das von Spahn geführte Bundesministerium für Gesundheit kurzfristig Schutzausrüstung in Form Mund-Nasenschutz-Gesichtsmasken an. Der Bundesrechnungshof kritisierte später diese Beschaffung. Ausgehend von einem dringlich zu beschaffenden Drei-Monats-Bedarf von 75 Millionen FFP2-Masken und 200 Millionen OP-Masken wurden von Spahns Ministerium insgesamt 5,8 Milliarden Masken beschafft. Die „massive Überbeschaffung“ kostete ca. 7 Milliarden Euro.[197][198] Der Anteil des Bundesgesundheitsministeriums am Bundeshaushalt für das Jahr 2020 belief sich auf ca. 38 Milliarden Euro, in den Vorjahren konstant auf ca. 15 Milliarden Euro. Die im Bundeshaushalt 2020 aufgeführte Position Zuschüsse zur Bekämpfung des Ausbruchs des neuen Coronavirus belief sich auf ca. 9 Milliarden Euro.[199]

    Parallel dazu wurde im Frühjahr 2020 von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) die inländische Herstellung von FFP-2-Masken mit 100 Millionen Euro gefördert.[200][201][202]

    Ab dem 25. März 2020 bot das von Spahn geführte Bundesgesundheitsministerium online über die Generalzolldirektion über ein Open-House-Verfahren (ohne Ausschreibung, jeder Anbieter erhält einen Vertrag) an, 4,50 Euro für FFP-2-Masken und 60 Cent für OP-Masken zu bezahlen. Bereits zehn Tage nach Start des Verfahrens waren 733 Verträge mit einem Volumen von mehr als 6,4 Milliarden Euro zu Stande gekommen. Das Open-House-Verfahren wurde daraufhin vorzeitig bereits Ende März wieder geschlossen.[203] Insgesamt wurden über das Open-House-Verfahren 738 Zuschläge an 535 Lieferanten erteilt.[204] In einem Gastkommentar der Legal Tribune Online wurde dieses Verfahren mit einer Facebook-Party verglichen.[205]

    Zahlreiche Masken wurden vom Bundesgesundheitsministerium wegen Mängeln nicht abgenommen.[206] In der Folge wurden beim Landgericht Bonn 89 Klagen auf Zahlung des Kaufpreises eingereicht. Die im Mai 2021 noch rechtshängigen 70 Verfahren haben zusammen einen Streitwert von etwa 206 Millionen Euro, wodurch dem Bundesgesundheitsministerium weitere Verfahrenskosten in Höhe von voraussichtlich 20 Millionen Euro entstehen werden.[207]

    Ein Teil der abgenommenen, ebenfalls mangelhaften Masken, etwa 96 Millionen, wurde später an Pflegeheime und andere Einrichtungen verschickt, zusammen mit einem Schreiben, dass diese Masken nur im Notfall zu verwenden wären. Im Juni 2020 wurde bekannt, dass das von Spahn geführte Ministerium beabsichtigte, einen großen Teil der nutzlosen Masken an Menschen mit Behinderung, Obdachlose und Hartz-IV-Empfänger zu verschenken.[208]

    Auf Vermittlung der Tochter des früheren CSU-Generalsekretärs Gerold Tandler, Andrea Tandler, und Monika Hohlmeier, Tochter des CSU-Politikers Franz Josef Strauß, kaufte das Bundesgesundheitsministerium im Frühjahr 2020 von dem Handelsunternehmen EMIX Trading GmbH Schutzausrüstung für insgesamt 670 Millionen Euro, darunter 32 Millionen FFP2-Masken zum Preis von 5,95 Euro pro Stück, ca. 20 Prozent teurer als im Open-House-Verfahren.[209] Die Geschäfte mit Emix sollen zu einem vermuteten Gewinn der Emix-Eigentümer, zwei 23-Jährige aus Zürich, Luca Steffen und Jascha Rudolphi[210][211], in Höhe von 130 bis 200 Millionen Euro geführt haben. Andrea Tandler soll für diese Geschäfte Provisionen in Höhe von 34 bis 51 Millionen Euro erhalten haben.[212]

    Alle Verträge des Bundes und der Länder mit der Emix belaufen sich auf insgesamt 712,5 Millionen Euro. In dem letzten Kaufvertrag vom 24. April 2020 kaufte das Bundesgesundheitsministerium Masken für 5,40 Euro netto das Stück, nachdem bereits seit Ende März eine Überbeschaffung durch das Open-House-Verfahren zum Preis von 4,50 Euro pro Maske erfolgt war.[213] Ein großer Teil der später gelieferten Masken waren minderwertig, weswegen der Bund und Emix sich auf eine verringerte Liefermenge einigten. Über die Lieferung und Bezahlung von Masken zum Kaufpreis von 44 Millionen Euro besteht zwischen Bund und Emix Uneinigkeit.

    Ebenfalls im April 2020, nach Abschluss des Open-House-Verfahrens, kaufte das Bundesgesundheitsministerium 570.000 FFP2-Masken von der Burda GmbH, dem Arbeitgeber von Daniel Funke, dem Ehemann von Jens Spahn. Im Juni 2024 wurde bekannt, dass der Bund 2,3 Milliarden Euro nachträglich an Lieferanten von Corona-Masken zahlen muss, weil diese geklagt hatten und das Urteil zu ihren Gunsten ausgefallen war. Es wird geschätzt, dass diese Summe noch bis 3,5 Milliarden Euro steigen könnte. Der Bundesrechnungshof kritisierte die Beschaffung der Masken im Nachhinein ebenfalls als „ineffizient und unwirtschaftlich“.[214][215]

    Ein Gutachten der von Spahns Nachfolger im Amt des Bundesministers für Gesundheit Karl Lauterbach (SPD) eingesetzten[216] Sonderermittlerin Margaretha Sudhof (SPD) zur Maskenaffäre lag Anfang Juni 2025 dem Rechercheverbund von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung in Auszügen vor.[217] Aus den 170 Seiten gehe hervor, dass durch Spahns Maskenbeschaffung mutmaßlich ein Milliardenschaden entstanden ist. Unter anderem habe Spahn dem Logistikunternehmen Fiege ohne Ausschreibung einen Auftrag zur Maskenbeschaffung erteilt. Dieser sei ergangen, obwohl das eigentlich für die Logistik zuständige Beschaffungsamt des Innenministeriums Spahn vor Fiege gewarnt habe. Das Beschaffungsvorhaben habe nicht funktioniert; dadurch sei großer Schaden entstanden. Weshalb Spahn sich so stark für das Unternehmen aus seiner münsterländischen Heimat einsetzte, ist nicht geklärt. In einem Spiegel-Interview, das im Sudhof-Bericht erwähnt wird, sagte Spahn 2021 dazu, „dass es wesentlich besser funktioniert, wenn das Angebot von jemand kommt, den man kennt und einschätzen kann“. Das Sudhof-Gutachten wurde 2025 fertiggestellt, jedoch initial nicht veröffentlicht. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) weigerte sich zunächst, den Bericht dem Bundestag vorzulegen, was Opposition und Teile der Medien kritisierten.[218][216][219] Im Juni 2025 wurde der vollständige Bericht durch das Portal FragDenStaat veröffentlicht.[220] Nina Warken legte den Bericht dem Haushaltsausschuss des Bundestags in geschwärzter Form vor. Am 25. Juni 2025 stand Spahn dem Haushaltsausschuss Rede und Antwort. Warken warf dem Sudhof-Gutachten methodische Mängel vor. Politiker der Opposition forderten Spahns Rücktritt und erklärten, Spahn stehe im Verdacht des „Machtmissbrauchs im Amt“.[221][222]

    Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin hat ein Verfahren im Zusammenhang mit Maskenkäufen gegen Spahn im März 2026 eingestellt, da sich keine zureichenden tatsächlichen Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Straftat ergeben hätten.[223]
    Teilnahme an Treffen des „Dialog“-Netzwerks von Peter Thiel
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    Im Juni 2026 wurde durch ein Datenleck bekannt, dass Spahn mehrfach an geheimen Treffen des vom paläolibertären Unternehmer Peter Thiel gegründeten „Dialog“-Netzwerks teilgenommen hatte, der Demokratie und Freiheit für unvereinbar hält und demokratische Kontrolle möglichst umgehen sowie Kontakte zur extremen Rechten knüpft. Nach Angaben der CDU/CSU-Bundestagsfraktion nahm er 2018 in Irland, 2019 in Italien, 2022 in Portugal, 2023 in Spanien und 2024 in Deutschland an dem Format teil. Die Teilnahmen fielen teils in seine Amtszeit als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium und teils in seine Amtszeit als Bundesgesundheitsminister. Die Fraktion erklärte, Spahn sei Thiel bei diesen Treffen nicht begegnet; auch den Begriff „Dialog-Society“ kenne er nicht. Eine Einladung zu einem weiteren Treffen im August 2026 in Irland sagte Spahn ab. In der Berichterstattung wurde eine reguläre Teilnahmegebühr von 15.000 Euro genannt; ein Fraktionssprecher erklärte, Spahn habe anfallende Teilnahmegebühren in niedrig dreistelliger Höhe selbst getragen.[224][225] Die Teilnahmen führten zu starker Kritik an Spahn aus Opposition wie Regierungskoalition.[226] LobbyControl kritisierte Spahns frühere Teilnahme als gefährlich und naiv und warf ihm vor, sich „in antidemokratische Kreise“ zu begeben.[224] Gemäß Correctiv sei in der CDU kaum jemand derart eng mit dem rechtslibertären Lager in den USA vernetzt wie Spahn.[227]
    Umgang mit der AfD
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    Spahn wird immer wieder vorgeworfen, eine Annäherung der Union an die AfD vorzubereiten.[228] Im Frühjahr 2025 forderte Spahn, die AfD bei Verfahren und Abläufen im Parlament sowie in den Bundestagsausschüssen so zu behandeln wie jede andere Oppositionspartei. Zu diesem Zeitpunkt wurde die AfD vom Bundesamt für Verfassungsschutz bereits als rechtsextremistischer Verdachtsfall bewertet.[229][230][231] Spahns Vorstoß stieß auf heftige Kritik, teilweise auch aus der Unionsfraktion.[232][233][234]

    Im Mai 2026 wies Spahn den Vorwurf zurück, er wolle die Union hin zur AfD öffnen. Mit ihm werde „es keine Zusammenarbeit mit dieser AfD geben.“ Medial wurde auf die besondere Wortwahl Spahns hingewiesen, die die Möglichkeit offen lasse, mit einer AfD zusammenzuarbeiten, die sich von der gegenwärtigen unterscheide.[228]

    #nantis #mère_porteuse #esclavage_moderne #Allemagne #politique #CDU #covid-19

  • Le combat acharné d’une mère isolée privée du RSA pour 9 euros de dépassement de ressources | Mediapart
    https://www.mediapart.fr/journal/france/030726/le-combat-acharne-d-une-mere-isolee-privee-du-rsa-pour-9-euros-de-depassem

    [Sabrina Laubisse] a engagé, en mai, une bataille contre les institutions pour permettre aux #mères_isolées de ne pas être pénalisées par la perception d’#allocations et d’aides de soutien familial.

    Car, martèle-t-elle, ces prestations ne sont pas son salaire, et elles sont avant tout destinées à ses enfants. « Pourtant, dans le calcul du RSA, l’administration les requalifie en mon revenu personnel. Elle prend l’argent des enfants, l’inscrit sur la ligne de la mère et conclut que la mère est trop riche pour être aidée. » Pour elle, cela relèverait du détournement des règles de procédure.

    La mère de famille de 48 ans considère avoir mis le doigt sur un dysfonctionnement structurel. « Ce sont les mères isolées que l’on range du côté des riches. À moins que la loi n’ait organisé une discrimination systémique. » Car huit familles monoparentales sur dix ont des femmes à leur tête. À sa place, souligne-t-elle, un homme seul à revenu professionnel strictement nul, percevrait 635 euros de RSA.
    Contactée par Mediapart, la Caisse nationale d’allocations familiales (Cnaf) confirme que « la composition familiale détermine un montant forfaitaire de RSA fixé par décret. Ce montant peut être majoré, sous certaines conditions, pour une personne isolée ayant des enfants à charge, notamment lorsqu’un enfant est âgé de moins de 3 ans ou en cas de séparation datant de moins d’un an au moment de la demande. Le montant du RSA se calcule en fonction des #ressources du foyer, des prestations familiales ainsi que d’un forfait logement ».

    Sabrina Laubisse a saisi le tribunal administratif de Paris pour obtenir l’annulation du refus qui lui a été opposé. Après le rejet de son recours en septembre 2025, elle souhaite toujours que la justice reconnaisse son droit à percevoir cette aide. En parallèle, elle a soulevé une question prioritaire de constitutionnalité (#QPC), déposée le 5 mai 2026 également devant le tribunal administratif de Paris. Cette procédure permet à tout justiciable de contester la conformité d’une loi.

    La requérante conteste la constitutionnalité de deux articles du Code de l’action sociale et des familles qui encadrent le revenu de solidarité active (#RSA). Elle développe quatre griefs : l’incompétence négative du législateur, qui a délégué au pouvoir réglementaire le soin de définir ce qui compte comme « ressource » ; la violation du droit à des moyens convenables d’existence, garanti par le onzième alinéa du préambule de la #Constitution de 1946 ; la discrimination indirecte fondée sur le sexe, prohibée par l’article 6 de la Déclaration des droits de l’homme et du citoyen de 1789 ; et la rupture d’égalité devant les charges publiques.

    #calcul_des_ressources #revenu #allocataires #contentieux

    • Elle chiffre en tout son préjudice à 200 000 euros. Car, outre le RSA, à cause de ces 9,62 euros de dépassement, la mère perd simultanément l’accès à la complémentaire santé solidaire (#C2S), aux aides pour le logement (APL), à la [so called] prime de Noël, aux tarifs sociaux pour les transports, ou aux bourses scolaires. Elle a donc demandé au tribunal administratif que toutes ces aides soient prises en compte dans le calcul de sa #réparation_financière, en plus des sommes de RSA non versées.

      Au-delà de la QPC et de son recours administratif individuel, Sabrina Laubisse a saisi, fin mai, le Défenseur des droits pour qu’il rende des observations devant le tribunal sur la discrimination indirecte sexuée, la Fédération syndicale des familles monoparentales (FSFM), plusieurs parlementaires au Sénat et à l’Assemblée nationale, ainsi que le Conseil national des politiques de lutte contre la pauvreté et l’exclusion sociale (CNLE).
      Le 12 juin, elle a aussi interpellé le ministre de la justice, Gérald Darmanin, pour une demande de saisine de l’Inspection générale de la justice (IGJ), « pour un signalement de faits susceptibles de qualification pénale, et [un] appui à une inspection du traitement du RSA des familles monoparentales et des personnes malades », ainsi que pour une « demande de révision législative ». Elle demande au ministre de saisir l’IGJ afin que celle-ci examine le fonctionnement des juges aux affaires familiales et juges des enfants. Et ce, en vue de permettre l’accès des #familles_monoparentales aux #droits_sociaux.

      Sabrina Laubisse compte adresser au Conseil d’État une requête distincte, pour lui demander « de soutenir, au sein du gouvernement, une révision de ces dispositions afin que les prestations destinées aux enfants cessent d’être comptées comme un revenu personnel de leur parent pour l’appréciation du droit au minimum social ». De manière plus générale, la mère de famille ne peut s’empêcher de penser que les pouvoirs publics alimentent « un circuit de précarisation ».

      À l’issue de cette première étape de sa QPC, Sabrina Laubisse entrevoit une forme de satisfaction. « La route est longue et le combat doit se maintenir, réagit-elle. Le tribunal estime la question sérieuse, fondée, et les dispositions réglementaires non conformes à l’égalité. Il me donne raison sur le fait que le législateur ne peut laisser choisir le gouvernement sur ce qui doit être compté ou pas comme ressources, et ainsi créer des discriminations. » Mais surtout, elle s’autorise à rêver – « au-delà de [s]a situation de maman » – à la possibilité que sa QPC obtienne une réponse favorable. « Et là, ça signifierait que tant d’enfants vont voir leur vie un peu changer ! »

      #arbitraire

    • Bravo, mille bravos, c’est tellement épuisant comme situation. Bravo d’en faire une question politique.

      Pis, tu vois, c’est récurrent, juste le titre de l’article, pourtant là pour la défendre.

      Le combat acharné d’une mère isolée privée du RSA pour 9 euros de dépassement de ressources

      relis bien

      une mère isolée

      est-ce que jamais on te parle du père isolé ? mais c’est graave, elle est isolée par qui ? par la société, les médias, les journalistes, le monde des hommes et du patriarcat !
      Très bien, et c’est quoi une mère pas isolée ? une femme qui n’est pas seule ? en couple ? avec ? un homme ? Voila.
      Et donc merci madame monsieur la journaliste qui reprend de quoi recréer l’imaginaire d’une personne triste et vulnérable ISOLEE parce qu’elle ne reprend pas les codes de l’hétéronormalité. Alors qu’il existe un terme qui est cheffe de famille monoparentale pauvre , mais non, faut encore diminuer les rôles féminins possibles à deux termes : en couple ou isolée. Mère isolée, si vulnérable et avec personne pour la soutenir financièrement, si le terme existe, pas besoin d’aider cette femme, on va juste la désigner pour lui faire comprendre qu’il faut qu’elle se trouve un compagnon qui lui répare son frigo et sa télé et la pénètre au moins une fois par semaine, le samedi par exemple.

    • merci @mfmb je discutais ce matin avec une maman cheffe de famille monoparentale qui a 3 enfants, on se disait aussi que femme isolée est violent et incorrect (et pourquoi pas sorcière ?) et que c’est plutôt la société (patriarcale) qui est isolante et destructrice de liens d’entraide, d’amitié, de soutien etc

  • Israele spinge il vino del Negev. Negando l’acqua ai palestinesi

    Anche l’enoturismo alla scoperta delle cantine del deserto è uno strumento del governo per perpetrare e normalizzare l’#apartheid. In Italia arriva la proposta di legge per fermare l’import

    La normalizzazione della pratica di apartheid da parte del governo israeliano passa anche per comunicati all’apparenza banali, diffusi in Italia da professionisti che lavorano al servizio dell’Ufficio nazionale del turismo di Tel Aviv occupandosi di ufficio stampa e pubbliche relazioni in lingua italiana.

    L’ultima notizia è il riconoscimento di un’indicazione geografica per i vini prodotti nell’area del Negev, dove sono censite oltre una trentina di cantine costruite nel deserto: l’agricoltura dipende dall’irrigazione e -come evidenzia la mappa pubblicata sul sito di Negev desert wine– in alcuni casi le aziende sono proprio a ridosso della Striscia di Gaza sotto assedio, in un territorio in cui l’acqua negata alla popolazione palestinese è un’arma. Secondo un rapporto di Medici senza frontiere pubblicato a fine aprile sono 2,1 milioni le persone colpite da scarsità idrica.

    Ecco allora che il titolo del comunicato stampa, quello che le agenzie sperano sempre di veder copia-incollato sui media, è grottesco: “Il Negev sulla mappa mondiale del vino”.

    La notizia è stata rilanciata a fine maggio anche dall’account social del governo israeliano e da quello del ministero del Turismo: “Let’s raise a glass to a new chapter in Israeli wine tourism” è il messaggio del reel. “In alto i calici per un nuovo capitolo per l’enoturismo in Israele”. Il copy si chiude con l’espressione “L’Chaim”, il tradizionale brindisi ebraico che si traduce letteralmente con “alla vita”. A quasi tre anni dall’inizio di una guerra che ha fatto almeno 70mila vittime suona grottesco.

    Com’è grottesco il tentativo in corso di collocare Israele nella mappa globale del vino: “Questo riconoscimento è destinato a rafforzare in modo significativo il posizionamento internazionale dei vini israeliani, grazie alla combinazione di una storia affascinante, sapori distintivi e innovazione agricola all’avanguardia. Con questo traguardo il Negev diventa la seconda regione vinicola in Israele a ottenere uno status ufficiale di denominazione, affiancandosi alla Giudea che ha aperto la strada alcuni anni fa. Questa denominazione colloca il Negev accanto ad alcune delle regioni vinicole più prestigiose al mondo, come Champagne, Chianti, Bordeaux e Napa Valley”, spiega il comunicato stampa.

    L’iniziativa è stata guidata dalla Merage foundation Israel, che ha promosso gli sforzi per affermare il Negev come destinazione internazionale per l’enoturismo: si tratta di un processo che ha richiesto circa quattro anni e si è concluso con il riconoscimento ufficiale della regione che si estende da Kiryat Gat, a Nord, fino a Eilat, a Sud. È sempre la fondazione Merage ad aver lavorato per la creazione di un consorzio tra le aziende attive nella regione desertica.

    Il comunicato cita le parole di Nicole Hod Stroh, direttrice dell’organizzazione: “Come persona che ha fatto Aliyah dalla Colombia (il ritorno degli ebrei in Israele, ndr) e che da molti anni si occupa dello sviluppo regionale e della crescita economica del Negev, considero l’enoturismo un’espressione moderna e significativa del sionismo contemporaneo -dice-. Non ho dubbi che nei prossimi anni il Negev diventerà una meta enoturistica ambita, al pari delle principali regioni vinicole del mondo”.

    Amnesty international in un report pubblicato a metà giugno sottolinea come “all’interno di Israele, le autorità hanno demolito circa cinquemila abitazioni dei villaggi beduini nella Regione desertica del Negev/Naqab, nel Sud di Israele, secondo il Comitato di governo avanzato per gli arabi del Naqab, un gruppo rappresentativo locale. Le località ebraiche in espansione erano amministrate da autorità separate. Oltre sessanta case sono state demolite nel villaggio di al-Sir, nel Nord-Est del Negev/Naqab, durante i mesi più caldi, lasciando per strada circa 1.500 persone beduine palestinesi con cittadinanza israeliana o sfollandole con la forza in alloggi inadeguati in township per soli beduini prive dei servizi essenziali”. Quello che accade viene definito non a caso apartheid.

    A metà maggio anche in Italia è stata intanto depositata una proposta di legge “finalizzata, in linea con il diritto internazionale, all’adozione di misure volte ad impedire l’importazione di beni e la fornitura di servizi provenienti dagli insediamenti israeliani situati nel Territorio palestinese occupato (Tpo), allo scopo di non favorire il consolidamento della presenza illegale israeliana nel suddetto territorio”, spiega l’articolo 1.

    E il vino è uno dei prodotti più esportati, evidenzia il report della campagna Stop al commercio con gli insediamenti illegali, da cui discende l’iniziativa di legge grazie all’impegno di una coalizione di 20 organizzazioni della società civile.

    “Non è stupefacente il fatto che Israele abbia un sistema di denominazioni d’origine e che le usi per aumentare la colonizzazione dei Territori occupati -spiega Michele Antonio Fino, professore di Fondamenti del diritto europeo, food law ed ecologia giuridica all’Università di scienze gastronomiche di Pollenzo-. Le denominazioni di origine nascono sempre all’interno di uno Stato perché è lì che si forma il primo nucleo di una reputazione: ovviamente il loro riconoscimento internazionale dipende da altro ma la strategia dietro a questa operazione è abbastanza chiara. A me non risulta che ci sia alcuna forma di riconoscimento internazionale, però, per come è scritto il testo dell’accordo Trips (Trade-related aspects of intellectual property rights), il meccanismo è quello di un mutuo riconoscimento delle indicazioni di origine tra gli Stati che hanno aderito all’Organizzazione mondiale del commercio. Se ne deduce che Israele può procedere da sola e poi pretendere il riconoscimento di questa denominazione negli altri Paesi ma questo non è la stessa cosa di dire che Negev è riconosciuta a livello internazionale”. È, insomma, una fuffa sionista.

    https://altreconomia.it/israele-spinge-il-vino-del-negev-negando-lacqua-ai-palestinesi
    #vin #Israël #eau #Palestine #désert_du_Néguev #écotourisme #tourisme #Néguev #irrigation #agriculture #vitictulture #tourisme_viticole #Merage_foundation_Israel #Tourisme_gastronomique #Kiryat_Gat #Eilat #Nicole_Hod_Stroh #sionisme

  • Responsability and vulnerability to climate change

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    Commentaire de Damien Deville sur LinkedIn:

    Contrairement à une carte classique, les pays ne sont pas placés en fonction de leur localisation réelle, mais en fonction de deux variables : les #émissions_de_gaz_à_effet_de_serre par habitant (axe horizontal) et la vulnérabilité au changement climatique (axe vertical).

    Les couleurs représentent le #revenu par habitant.

    📈 Les pays les plus riches ont tendance à contribuer beaucoup plus au changement climatique que les pays les plus pauvres, tout en étant moins vulnérables à ses conséquences.

    La définition de l’#injustice.

    Elle permet aussi de réfléchir à la situation de la France : actuellement moins émetteuse que nombre de pays occidentaux, la France reste un pays globalement peu vulnérable au réchauffement climatique.

    https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7474347898009337857

    source:
    Times Comprehensive Atlas of the World


    https://collins.co.uk/products/9780008610111

    #changement_climatique #responsabilité #vulnérabilité #cartographie #visualisation

    ping @reka @fil

  • #Colonialité toxique : dans les paysages radioactifs du #Sahara

    De 1960 à 1966, avant et après l’indépendance de l’#Algérie, l’État français a expérimenté au Sahara dit algérien dix-sept bombes atomiques et autres essais chimiques. Ce sujet a longtemps été #tabou en France, dans la presse, dans les discours politiques aussi bien que dans le cadre académique où enquêtes, témoignages, littérature et recherches sur ce thème ont été invisibilisés. Seul le réseau associatif et militant a soutenu les travaux abordant ce domaine – comme par exemple le livre de Raphaël Granvaud, Areva en Afrique, Une face cachée du nucléaire français3. Brisant frontalement la confidentialité de ces faits – presque trois décennies après l’ouvrage de Gabriele Hecht sur l’histoire nucléaire de la France, Le rayonnement de la France4, plusieurs publications récentes issues du monde anglo-saxon abordent la violence coloniale française illustrée dans ses modalités extrêmes par les expérimentations atomiques.

    C’est le cas du nouveau livre de Samia Henni, Toxicité coloniale. Documenter le paysage radioactif dans le Sahara. Paru d’abord en anglais5, il est associé à une exposition6 qui réverbère d’une autre manière les éléments de preuve de l’usage violent d’un territoire colonisé. L’autrice, architecte, historienne et théoricienne de l’architecture, enseigne actuellement à l’Université McGill de Montréal. Elle donne à penser la colonisation et ses effets dévastateurs sur le très long terme. Son point de départ est l’espace et sa gestion en période de guerre, sa réorganisation ou ce que le langage colonial a souvent appelé sa « mise en valeur ». Sensible aux narrations « cosmétiques » qui masquent les réalités de la domination coloniale, Samia Henni évoque en ce sens les euphémismes utilisés pour dire les faits qui ne sont pas seulement des « essais » nucléaires ou de la « radioactivité », mais bien des bombes atomiques à part entière et une toxicité sans limite produite par la colonisation.

    « Saharanisme »

    Faisant écho à cette question, Brahim El Guabli, professeur de pensée et littérature comparées à l’Université Johns Hopkins (USA), explore dans son dernier ouvrage, Desert Imaginations, la représentation des « déserts » à travers une variété de sources littéraires et historiques plurilingues (amazigh, arabe, français, anglais)7. Il montre que dans les productions culturelles majoritaires, les déserts apparaissent comme terra nullius, inhabitée, improductive, inutile et menaçante. La fiction mondialisée d’un désert vide et sans vie a permis de légitimer des projets d’exploitation brutaux et destructifs8. Brahim El Guabli propose d’appeler « saharanisme » ou encore « désertisme » cet imaginaire dominant dont il retrace les origines lointaines et la construction, en particulier dans les écrits politiques et littéraires français du XIXe siècle à aujourd’hui. Il fait de ces notions un outil conceptuel permettant d’approcher à plusieurs niveaux les usages et mésusages du désert, quelles que soient les parties du monde concernées. L’auteur distingue divers secteurs – spirituel, extractif, instrumental, sexuel – où s’exerce le saharanisme. En contrepoint de cette idéologie inhérente aux intérêts coloniaux, Brahim El Guabli montre le rapport intime que des écrivains et artistes autochtones manifestent dans leurs œuvres envers leur environnement, tangible et intangible, humain et non humain, une posture écologique sensible qu’il appelle ecocare ou encore éthique autochtone de la conscience environnementale. Cette attitude m’évoque une maxime touarègue Amaḍal amadal, « la terre est ce qui protège », mise en relation au Sahara avec la nécessité d’être nomade pour ne pas « peser sur le dos de la terre ». Comment une terre confisquée pour être mutilée, blessée, amputée, pourrait-elle continuer à protéger ses enfants ? Telle est la question que se posaient les Touaregs après les interventions violentes menées sur leur sol telles que les explosions atomiques, le creusement des puits de pétrole et des mines d’uranium, ou le réaménagement étrange de l’Afrique saharo-sahélienne en petits territoires enclos sur eux-mêmes, bardés de fils de fer barbelés9.
    La notion de saharanisme parait très utile pour approcher au présent divers types de faits, des plus anodins aux plus dommageables, tous fondés sur une hiérarchisation implicite des savoirs. Par exemple, l’obsession – a priori bienveillante – des organismes de développement ou d’aide qui interviennent en pays nomade pour creuser des puits, comme si le problème en zone aride était l’eau et non la gestion de l’eau. Pourtant, le piétinement animal intense autour des points d’eau, comme le disent bien les intéressés, détruit tous les pâturages alentour. Avec la multiplication des puits, aucune des stratégies nomades pour régénérer la flore ou conserver les plantes fourragères résistant au vent et permettant d’étager la consommation des pâturages ne peut plus s’exercer. Mais rien n’arrête ces politiques sédentaires du territoire couplées à la restriction de la mobilité qui ont finalement conduit à l’incapacité croissante de faire face aux sécheresses – pire, elles les ont aggravées.

    Au sujet des essais nucléaires français au Sahara, les approches des deux ouvrages cités se croisent et se complètent. Comment sortir du secret ? Comment rendre compte de la nuisance impalpable et occultée de ces explosions ? Comment documenter ce programme secret et ses lourdes conséquences, alors que la majorité des archives les concernant sont jusqu’à présent classées « secret-défense » ? Comment rendre audibles les voix des habitants sur la violence mortifère infligée à leurs vies et à leur terre par les gouvernements français et algérien qui ne les ont ni consultés ni avertis ?

    Trouver des voies et des voix pour répondre à ces interrogations fait partie des objectifs clairement énoncés par Samia Henni. Contestant « l’obsession coloniale et néolibérale de la “nouveauté”, la volonté d’être “le premier” à dire ou faire quelque-chose » (p. 37), l’autrice met à la disposition de ses lecteurs et lectrices les informations et les sources dont elle dispose, c’est-à-dire une centaine de documents d’archives (photos, textes) et la reproduction des témoignages de victimes (travailleurs et population d’Algérie, vétérans français) pour servir de socle à de futures recherches.

    Ce livre généreux et militant est fondé sur le partage des documents assemblés en étroite collaboration avec l’Observatoire des armements à Lyon. Il est destiné à « donner corps au silence des archives institutionnelles » et appelle à continuer le travail de mémoire et d’investigation permettant une autre narration des faits et un examen des responsabilités pour, à terme, exiger la décontamination des sites, l’ouverture totale des archives et la perspective de réparations.

    Car ces déflagrations nucléaires, décidées depuis Paris et prolongées en 1962 par les Accords d’Evian avec le gouvernement provisoire d’Algérie, ont eu de multiples répercussions sur les corps, sur l’environnement, sur le bâti, sur les paysages, sur les sols. Le matériel contaminé a été enseveli dans l’urgence au départ du personnel français en 1967, puis déterré par les puissants vents sahariens.

    Temps et espace du désastre atomique

    À partir de documents visuels et d’archives arrachées au secret, Samia Henni retrace les caractéristiques techniques et humaines des deux sites où les explosions ont été menées : d’un côté, Reggane, où furent lancées quatre bombes atmosphériques et de l’autre, In Ekker, émetteur de treize bombes souterraines, certaines échappant au confinement, et cinq expériences supplémentaires de dispersion atmosphérique de plutonium. Elle propose ensuite un corpus visuel composé d’extraits de documentaires et de reportages télévisés, et la reproduction de témoignages des victimes françaises.

    Dans le procédé éditorial choisi, les images impactent efficacement le regard en anticipant le texte. Ainsi, au début de l’introduction, onze photos aux tons jaune-sépia nous plongent dans la matérialité du secret, avec en première page un panneau d’interdiction de prise de vue et de menaces de sanctions contre tout contrevenant, planté sur l’un des sites d’expérimentation. Les images suivantes élargissent la focale, de la localisation des sites à l’emplacement des zones de tirs, du croquis topographique des infrastructures à une manifestation à Accra au Ghana contre ces expériences. Jusqu’à la photo de la « gerboisite », un terme qui conceptualise la matière radioactive anthropogénique produite par les explosions atmosphériques baptisées Gerboises par le pouvoir colonial. Enfin, une image satellite captant les mouvements intercontinentaux de la poussière radioactive du Sahara met immédiatement en évidence la nécessité d’un changement d’échelle pour l’analyse de ces faits.

    L’ouvrage restitue la situation géographique précise des deux sites d’expérimentation : Reggane dans la plaine de la Tanezrouft et In Ekker sur le mont Taourirt tan Afalla (littéralement en langue locale « Colline du haut » ou du « nord ») et aussi Taourirt tan Ataram (« Colline de l’ouest ») dans le massif de l’Ahaggar (nom utilisé dans l’ouvrage sous sa forme arabisée, Hoggar). Remarquons que les toponymes mentionnés sont tous amazighs. Ce qui donne une résonance particulière au choix de ces lieux situés à plus de 1000 km d’Alger et révèle une autre invisibilité qui n’est pas manifeste dans l’ouvrage, celle des habitants ancestraux de ces terres, les Imuhagh10, appelés « Touaregs » par les étrangers. L’invention de l’Algérie comme État colonial puis postcolonial les fera dénommer ensuite « Algériens » (comme dans la légende du 3e cahier photo où ils sont appelés « habitants algériens ») ou encore, selon les recensements sur leurs terres d’ancrage à la saison sèche, les assignera à d’autres identités nationales et territoriales : « Libyens », « Maliens », « Nigériens », « Burkinabè ». Les pouvoirs coloniaux ont en effet redessiné la carte de l’Afrique selon leurs intérêts, divisant le pays touareg par cinq frontières et transformant en peuple sans terre les nomades dont les parcours réguliers ont rendu le désert nourricier en préservant ses ressources végétales et hydriques.

    Samia Henni situe son propos dans le cadre national de l’Algérie. Elle montre cependant que le temps et l’espace de la toxicité nucléaire ne sont pas à l’échelle de la géopolitique humaine. Des témoins évoquent la violence monstrueuse des explosions ressentie non seulement à proximité, à Tamanrasset, mais aussi à 600 km à l’est à Djanet et à plus de 1 000 kilomètres au sud-ouest à Gao (p. 42), ou encore au sud-est dans l’Aïr11, englobant l’espace de référence de la mobilité nomade des Touaregs. Et bien au-delà encore.

    La toxicité invisible, impérissable, inquantifiable, irréversible, circule et s’infiltre partout où la diffusent les vents du globe. Elle contamine non seulement les lieux décrétés vides et sans importance par les autorités coloniales puis postcoloniales – notamment les territoires nomades –, mais également les pays et les continents des décideurs de la mise à feu des bombes atomiques. Elle s’étend à la terre entière et restitue, au-delà de l’approche spatialement fragmentée des événements, la perception géographique nomade qui au Sahara relie directement l’Ahaggar (actuelle Algérie), l’Ajjer (entre l’Algérie et la Libye), l’Aïr (actuel Niger), la Tademekkat (entre le Mali et le Burkina Faso) et la Tagaraygarayt (actuel Niger).

    Je rajouterai une information donnée par les Touaregs qui circulent entre l’Ahaggar et l’Aïr. Selon eux, l’abandon en 1967 des sites nucléaires français du côté algérien aurait été suivi par le transfert entre l’Ahaggar et l’Aïr d’une partie des anciens engins de chantier ainsi que du personnel pour mener des opérations de prospection à Madawela dans la vallée de Tin Marsoy. Cette partie du territoire touareg se trouvait rattachée depuis 1960 à l’État du Niger. Les nomades se souviennent des déplacements incessants et extrêmement dérangeants de camions énormes équipés de sondes qui sillonnaient les terres pastorales et creusaient le sol, faisant parfois jaillir de l’eau sans reboucher leurs forages en quittant les lieux.

    Ces travaux de prospection terrestres mais aussi aériens ont abouti à la mise en œuvre de l’exploitation d’un immense gisement d’uranium à Arlit, à environ 15 kilomètres de Madawela, ce dernier site étant laissé inactif, mais gardé par l’armée nigérienne. Comme ce fut le cas du côté algérien dans les années 1950 en pleine période coloniale, deux décennies plus tard, dans un État indépendant, les autorités françaises s’accaparèrent brutalement des terres touarègues de l’Aïr pour créer les infrastructures géantes d’une première mine à ciel ouvert (Arlit), puis d’une mine souterraine (Akokan), et d’une ville qui compte à présent plus de 100 000 habitants, détruisant toutes les ressources pastorales locales et interdisant aux nomades de poursuivre leur vie sur leurs propres terres. C’est à cette période que les contrôles et les détentions arbitraires de civils touaregs s’intensifièrent au nord du Niger, au point de transformer le seul fait d’être enturbanné en délit menant automatiquement à l’arrestation et à la confiscation des marchandises pour les caravaniers.

    Des vies qui ne comptent pas ?

    Comme l’écrit Samia Henni, après les explosions nucléaires des années 1960, les nomades, les oasiens et les citadins de la région de Reggane et de la vallée du Touat ont été directement affectés. Entre 1960 et 2008, la démographie chuta de moitié, passant de 40 000 à quelque 20 000 habitants (p. 93). La description détaillée des chantiers menés pour les opérations nucléaires et l’accueil du personnel à Reggane, Hamoudia et au point zéro des expérimentations – 82 000 m2 de bâtiments, 7000 m2 d’ouvrages souterrains, 100 km de routes, 3 centrales électriques, etc. (p. 96) – donne une idée du gigantisme de ces infrastructures (laboratoires, appareils de mesures, base avancée, ville nouvelle), au prix d’un labeur humain démesuré, diurne autant que nocturne. La recension des constructions techniques du second site dégage la même impression de démesure et de captation sans merci des terres (170 570 hectares) et des ressources locales. Non seulement l’eau et l’air de l’oued Amguel, mais la main d’œuvre autochtone, à laquelle s’ajoutaient sur le site la main d’œuvre importée d’autres régions de l’Ouest africain, ainsi que les militaires, appelés, techniciens et ingénieurs français, soit environ 9000 personnes sur le site au moment des explosions.

    Dans les années 1960, les procédés de décontamination des corps humains et des engins au jet d’eau (p. 114) paraissent dérisoires, irresponsables et même cyniques dans la mesure où l’eau n’a vraisemblablement pas échappé à la pollution. Pas plus les multiples échecs du confinement des bombes dans les galeries souterraines que l’indépendance de l’Algérie en 1962 n’ont empêché la continuation des essais par la France qui a également poursuivi de 1964 à 1966 ses expériences de dispersion du plutonium (nom de code Pollen) en bafouant le Traité d’interdiction des essais nucléaires atmosphériques signé en 1963. Pire, les expériences biologiques conduites lors de la bombe Gerboise blanche auraient concerné non seulement des animaux (dont des cages et cadavres ont été retrouvés abandonnés sur le site), mais aussi des corps humains, morts ou vivants, ou des « cobayes humains » comme le formule Bruno Barillot dans son ouvrage, Essais nucléaires français : l’héritage empoisonné12, cité par Samia Henni (pp. 107-108).

    Un travailleur local, interrogé trois décennies plus tard, rapporte qu’après les déflagrations, « la plupart des gens qui sont tombés malades sont ceux des campements qui habitent la montagne » (p. 156), autrement dit les habitants invisibilisés d’un désert décrété « vide » par les autorités françaises et algériennes. Le photographe et sociologue Bruno Hadjih a documenté le ravage sanitaire et létal (17 décès survenus immédiatement) des habitants du village de Mertoutek et la destruction durable de leur environnement après la bombe non maîtrisée de Béryl en 1962.

    Le gouvernement français est resté inactif sans mener d’étude de suivi après l’explosion, pas plus qu’il n’a proposé de réparation. Par ailleurs, il n’a fourni aucun descriptif technique des décharges toxiques qu’il a laissées au Sahara et qui continuent d’affecter la santé des êtres vivants. Comme si finalement, tout cela n’avait jamais existé et n’avait eu aucune conséquence pour personne. Jusqu’à quand ?

    ’avance à travers les entrailles de la fournaise
    Je les entends
    sécheresse de leur cœur
    Et ils me roulent dans le nuage
    champignon nuée
    brouhaha atomique
    Et ils aboient
    Toi, tu n’existes pas,
    tu n’as jamais existé

    Hawad, Irradiés13

    L’investigation sans fin

    Au final, on comprend à quel point le projet nécessaire de « documenter le paysage radioactif dans le Sahara » comme le propose Samia Henni est un programme collaboratif à long terme. La constitution de « contre-archives » dans ce domaine est une tâche ardue et ouverte qui appelle à d’autres enquêtes pour sortir le désert de l’oubli. Par exemple, comment faire résonner la mémoire et le présent de ceux qui sont effacés de la carte ? Quelles constellations d’expériences et de géographies peuvent être retracées en dehors des cadres restrictifs de la cartographie coloniale ? Comment mettre en dialogue les expériences vécues par les habitants des différents territoires sacrifiés lors des mises à feu nucléaires réalisées par la France, mais aussi par les États-Unis, la Russie, la Grande-Bretagne et la Chine entre 1945 et 1980 ? Quels sont les formes de survie et de résistance qui ont émergé face à la catastrophe ? Comment faire entendre la voix des écrivains et des artistes qui mobilisent un imaginaire créatif capable de submerger le saharanisme, alors même qu’eux et leurs peuples subissent jusqu’à aujourd’hui la confiscation, la dévastation et la pollution nucléaire ou minière de leurs terres ? Le « Saharanisme expérimental » va en effet de pair avec le « Saharanisme extractif » pour reprendre les concepts de Brahim El Guabli. Quelles relations établir entre d’un côté la manne minérale concentrée au Sahara central sur les territoires nomades (pétrole et gaz en Algérie et Libye, uranium, charbon, or au Niger, or au Mali) et, de l’autre côté, la répression brutale qui touche leurs habitants, privés de leurs droits fonciers, jusqu’à nier et éradiquer leur nom, leur langue, leur mode de vie, leur société et leur histoire ? Le travail d’investigation à venir est immense, il réservera probablement des surprises, autant que l’étude des conséquences, impensées et impensables, de la radioactivité.

    https://www.terrestres.org/2026/06/08/colonialite-toxique-dans-les-paysages-radioactifs-du-sahara
    #radioactivité #colonialisme #pollution #violence_coloniale #territoire_colonialisé #colonisation #euphémismes #radioactivité #vocabulaire #mots #bombes_atomiques #désert #géographie_du_vide #vide #terra_nullius #saharanisme #désertisme #imaginaire #ecocare #conscience_environnementale #Touaregs #nomadisme #aide_au_développement #puits #développement #secret-défense #Accords_d’Evian #paysage #environnement #Reggane #In_Ekker #plutonium #images #secret #gerboisite #Gerboises #France_coloniale #mont_Taourirt_tan_Afalla #Taourirt_tan_Ataram #toponymie #invisibilisation #Imuhagh #violence #Tamanrasset #Ahaggar #Aïr #Madawela #Niger #vallée_de_Tin_Marsoy #Arlit #uranium #mines #Akokan #Arlit #pâturages #vallée_du_Touat #eau #sols #air #décontamination #montagne #destruction #Mertoutek #Béryl #réparation #santé #paysage_radioactif #mémoire #contre-archive #contre-récit #expérience_vécue #territoires_sacrifiés #Saharanisme_expérimental #Saharanisme_extractif #extractivisme

    ping @reka

    –—

    A mettre en lien avec le #film_documentaire #At(h)ome (#athome) :
    https://seenthis.net/messages/819398

    • #Areva en Afrique. Une face cachée du nucléaire français

      L’indépendance énergétique de la France grâce au nucléaire est un mythe : l’uranium qui alimente le nucléaire civil et militaire provient pour une large part du sous-sol africain. Raphaël Granvaud détaille les conditions dans lesquelles la France et Areva se le procurent au meilleur coût, au prix d’ingérences politiques et de conséquences environnementales, sanitaires et sociales catastrophiques pour les populations locales.
      Comme au Niger, fournisseur historique, pourtant en dernière position du classement des pays selon leur indice de développement humain. Dans un contexte international d’intensification de la concurrence sur le continent africain, mondialisation capitaliste oblige, Areva a toujours pu compter sur l’aide active des représentants officiels de l’État français et des réseaux les moins ragoûtants de la Françafrique pour sauvegarder son droit de pillage. L’auteur dévoile enfin les efforts considérables d’Areva pour que les différents éléments de cette réalité et de sa stratégie de dissémination nucléaire ne ternissent pas une image de marque qu’elle voudrait immaculée.

      https://agone.org/livre/arevaenafrique
      #livre

    • TOXICITÉ COLONIALE. DOCUMENTER LE PAYSAGE RADIOACTIF DANS LE SAHARA

      Toxicité coloniale revient sur les programmes nucléaires français menés entre 1960 et 1966 dans le Sahara algérien. Ce programme secret, qui s’est déroulé pendant et après la guerre d’indépendance algérienne (1954-1962), a permis au régime colonial français de mettre à feu quatre bombes atomiques atmosphériques, treize souterraines et de mener d’autres expériences nucléaires dans le désert. Alors que la grande majorité des documents d’archives sont toujours classés secret aujourd’hui, Toxicité coloniale rassemble une variété de sources permettant de documenter l’histoire violente des activités de la France en Algérie. Le livre constitue un corpus de choix à l’intersection de la justice spatiale, sociale et environnementale pour ceux et celles qui s’intéressent à l’architecture, au paysage et aux pratiques d’archivage dans une démarche décoloniale.
      Alors que ces bombes ont eu des conséquences durables pour les populations et les environnements locaux ainsi que pour les vétérans français, le manque de contrôle des explosions, les lacunes de sécurité et l’utilisation des Algériens comme main- d’œuvre sur des chantiers particulièrement dangereux apparaissent comme des faits coloniaux d’une importance majeure.

      https://editions-b42.com/produit/toxicite-coloniale

    • Deserts Are Not Empty

      Colonial and imperial powers have often portrayed arid lands as “empty” spaces ready to be occupied, exploited, extracted, and polluted. Despite the undeniable presence of human and nonhuman lives and forces in desert territories, the “regime of emptiness” has thus inhabited, and is still inhabiting, many imaginaries. Deserts Are Not Empty challenges this colonial tendency, questions its roots and ramifications, and remaps the representations, theories, histories, and stories of arid lands—which comprise approximately one-third of the Earth’s land surface. The volume brings together poems in original languages, conversations with collectives, and essays by scholars and professionals from the fields of architecture, architectural history and theory, curatorial studies, comparative literature, film studies, landscape architecture, and photography. These different approaches and diverse voices draw on a framework of decoloniality to unsettle and unlearn the desert, opening up possibilities to see, think, imagine it otherwise.

      https://www.arch.columbia.edu/books/catalog/998-deserts-are-not-empty

  • #Canicule : la #charge_écologique pèse lourdement sur les #femmes

    Alors que la France traverse une canicule historique, les appels à adapter nos modes de vie s’intensifient. Mais les #écogestes reposent de manière disproportionnée sur les épaules des femmes rappelle une étude de la Fondation Jean-Jaurès, jusqu’au #risque_de_décrochage.

    Avec la canicule, impossible d’accueillir les enfants dans près de 2000 #écoles en France… Et ce sont majoritairement les femmes qui vont les garder à la maison sous des températures éprouvantes. Un #poids de plus sur leurs épaules.

    Depuis que les températures record rappellent l’urgence climatique, les appels à « #faire_des_efforts » pour la planète se multiplient. Mais derrière ces #injonctions, une réalité invisibilisée : ces efforts reposent encore très majoritairement sur les femmes. C’est ce que met en lumière une étude de la Fondation Jean-Jaurès, menée avec L’ObSoCo et Citeo, publiée le 25 juin 2026.

    #Argent, #temps, #équipement : ce sont généralement les obstacles invoqués avant d’entreprendre des efforts d’#adaptation. Pourtant, l’analyse menée par Diane Blanchard, Marie Gariazzo (L’ObSoCo) et Rozenn Nardin (Citeo) lève le voile sur un angle mort majeur de cette transition : l’#éco-citoyenneté se traduit trop souvent par un surcroît de #travail_domestique invisible majoritairement pris en charge par les femmes.

    #Fatigue

    Faire ses produits ménagers, acheter en vrac, cuisiner davantage ou encore gérer le tri et le compost demandent une #organisation complexe et chronophage. Résultat : une #fatigue_écologique s’installe. Certaines femmes interrogées évoquent un sentiment d’#épuisement, voire de #décrochage.

    « C’est très bien le #do-it-yourself, mais qui prend l’initiative de cela ? […] La question environnementale, c’est une #charge supplémentaire dans la besace de la #charge_mentale et dans les #tâches_domestiques pour les femmes. » note Amandine Clavaud, directrice de l’Observatoire égalité femmes-hommes à la Fondation Jean-Jaurès.

    Injonctions et #culpabilité

    L’étude décortique les #conditions_psychologiques dans lesquelles s’implantent ces nouvelles pratiques : « les hommes et les femmes rencontrés évoluent dans un univers saturé d’attentes, d’exigences et de rôles à tenir ». Les femmes sont face à une accumulation d’#injonctions : être une bonne mère, une professionnelle investie, et désormais une consommatrice exemplaire sur le plan environnemental

    Beaucoup des participantes décrivent un sentiment de fatigue, voire d’épuisement. Elles disent avoir l’impression que leurs #efforts ne sont jamais suffisants. Cette culpabilité est renforcée par une #inquiétude réelle face au dérèglement climatique, particulièrement chez les #mères qui associent directement la dégradation de l’environnement à l’avenir de leurs enfants.

    Répartition inégale

    L’étude montre que les écogestes sont loin d’être répartis équitablement au sein des couples. Les femmes réalisent encore majoritairement les #courses alimentaires, choisissent les produits, surveillent les emballages, organisent les repas et gèrent le tri des déchets. Elles sont aussi les premières à initier de nouvelles pratiques plus durables : achats en vrac, fabrication de produits ménagers, réduction des déchets ou compostage.

    Selon les données citées, 72 % des femmes déclarent s’occuper principalement des courses alimentaires, contre seulement 42 % des hommes.

    Travail invisible des femmes

    Et cette implication reste largement invisible. Les familles disent volontiers « on » « on trie », « on mange bio ». Les autrices analysent que « ce « on » ne révèle rien du « qui fait quoi ? » et agit comme un facteur de minimisation du rôle de chacun ». Derrière cette illusion de partage, elles tranchent : « derrière le « on est écolo », c’est souvent le #travail_invisible des femmes qui en est à l’origine. Les entretiens montrent que beaucoup de femmes minimisent elles-mêmes cette différence avant de reconnaître qu’elles sont celles qui pensent au compost, surveillent le tri ou rappellent les consignes au reste de la famille.

    Politique des écogestes

    L’étude insiste sur un point clé : la #transition_écologique ne pourra pas reposer uniquement sur les efforts individuels, et encore moins sur ceux des femmes.

    Le développement du #réemploi, par exemple, suppose une réorganisation complète du quotidien -stocker, rapporter, laver les contenants. Cette #réorganisation nécessite une réflexion sur le partage des tâches au sein des familles mais aussi et surtout sur les infrastructures avec des points de collecte accessibles, des services adaptés. Faute de quoi, ces nouvelles pratiques risquent d’aggraver les déséquilibres existants et d’être impossibles à faire tenir sur la durée.

    https://www.lesnouvellesnews.fr/canicule-la-charge-ecologique-pese-lourdement-sur-les-femmes
    #genre

    • L’#écologie du #quotidien : les femmes en première ligne

      Alors que la France connaît une canicule historique, force est de constater que l’écologie du quotidien se heurte à un triptyque structurant : argent, temps, équipement. Mais à ces marqueurs sociaux et économiques s’ajoute un angle mort : celui du genre. À partir d’entretiens qualitatifs, Diane Blanchard, cheffe de projet à L’ObSoCo, Marie Gariazzo, directrice à L’ObSoCo, et Rozenn Nardin, directrice innovation et anticipation à Citeo, montrent que la charge écologique repose principalement sur les femmes dans les ménages, accentuant les inégalités femmes-hommes, la fatigue, voire le décrochage.

      https://www.jean-jaures.org/publication/lecologie-du-quotidien-les-femmes-en-premiere-ligne
      #rapport

  • VIA LIBERA AGLI #OGM DAL #PARLAMENTO_EUROPEO
    https://radioblackout.org/2026/06/via-libera-agli-ogm-dal-parlamento-europeo

    Il 17 giugno 2026 il Parlamento europeo ha approvato una nuova normativa sulle Nuove Tecniche Genomiche (NGT), denominate in Italia anche TEA, Tecniche di Evoluzione Assistita. La riforma introduce una distinzione tra diverse categorie di organismi ottenuti tramite editing genetico e segna una profonda #deregolamentazione del quadro normativo europeo costruito negli ultimi vent’anni sugli OGM. […]

    #altavisibilita #L'informazione_di_Blackout #associazione_rurale_italiana #mercato_delle_sementi
    https://radioblackout.org/wp-content/uploads/2026/06/AUDIO-2026-06-23-16-05-14.mp3

  • Est-il vrai que de véritables génies existent ? - Regarder le documentaire complet | ARTE
    https://www.arte.tv/fr/videos/127454-005-A/est-il-vrai-que-de-veritables-genies-existent

    "Alors cette notion de #génie, en fait, elle s’applique à trois catégories de réalité. La première, c’est la capacité d’une personne, son #talent. La deuxième, c’est la réalisation de son talent dans des œuvres. Et la troisième, c’est la #reconnaissance de ce talent par la gloire. Il convient donc de distinguer le culte de l’artiste de son œuvre et de son talent."

    "C’est au début de l’ère moderne que naît en Europe le concept de génie tel que nous le connaissons aujourd’hui. Un basculement s’opère au XVIIIe siècle. On donne l’idée selon laquelle le génie est un esprit divin. Avec le bannissement des esprits, le génie moderne entre en scène et prend la relève. Le concept moderne du génie apparaît à une époque où les philosophes des Lumières commencent à chasser les dieux et (…)

    #mérite #romantisme #spiritualité #admiration #idolatrie #eugénisme #sociologie

  • Newsroom – Cocaina: il più grande sequestro in mare di sempre. Il drop-off e la nuova geografia del #Narcotraffico
    https://irpimedia.irpi.eu/newsroom-nave-arconian-sequestro-cocaina-mafia-turca

    Dalla super alleanza turco-olandese che ha riscritto le rotte della cocaina, fino all’evoluzione dei metodi di trasporto L’articolo Newsroom – Cocaina: il più grande sequestro in mare di sempre. Il drop-off e la nuova geografia del narcotraffico proviene da IrpiMedia.

    #Mafie #Narcos #Paesi_Bassi #Turchia

  • Ghalibaf menace d’une « réponse cinglante » si les « lignes rouges » fixées par Téhéran ne sont pas respectées ; Smotrich appelle à « ouvrir les portes de l’enfer » au Liban | Direct - L’Orient-Le Jour
    https://www.lorientlejour.com/article/1538616/israel-bombarde-avec-force-le-liban-sud-au-moins-17-personnes-tuees-c

    09:12 heure de Beyrouth
    Les bombardements israéliens au Liban-Sud font 25 morts au moins durant la nuit et à l’aube

    Les bombardements israéliens au Liban-Sud ont fait au moins 25 morts et des blessés dans la nuit et ce matin, principalement des familles, ainsi que des enfants, rapporte notre correspondant, Mountasser Abdallah. À Harouf des frappes israéliennes ont touché des maisons habitées dont les résidents étaient revenus. Six membres d’une même famille ont été tués, le père, la mère et leurs quatre enfants. Des secouristes ont indiqué avoir entendu les appels des blessés sous les décombres, parmi lesquels des enfants. Dans le village de Charkiyé, quatre autres personnes ont été tuées : Mahmoud Choueib, son épouse Batoul, leur fille Zahra âgée de six ans, ainsi que Hanadi Jaradi, âgée de quarante ans.

    À Kfarsir, les attaques israéliennes ont tué une mère et de sa fille et blessé grièvement deux autres personnes. À Jibchit, deux personnes de 70 ans, un homme et son épouse ont été tuées. À Doueir, un deux-roues a été directement visé par un missile, faisant un mort et un blessé. Une seconde frappe dans la localité contre un bâtiment de l’éducation nationale a fait 8 morts et blessés. Enfin, une frappe de drone sur une moto à Deir Zahrani a fait un mort et un blessé.

    • « Tout le Liban doit brûler », lance Ben-Gvir après la mort de quatre soldats israéliens
       »Tout le Liban doit brûler », a déclaré le ministre de la Sécurité nationale israélien Itamar Ben Gvir, figure de l’extrême droite et allié politique clef du Premier ministre Benjamin Netanyahu, après l’annonce de la mort de quatre soldats israéliens. « Avec tout le respect dû aux Américains, Israël doit signifier clairement au monde entier que le sang de nos fils et la sécurité de nos citoyens ne sont pas à brader. Tout le Liban doit brûler », a-t-il dit dans un communiqué cité par l’AFP.

      « Pour chaque larme versée par une mère israélienne, mille mères libanaises doivent pleurer », a renchéri M. Ben Gvir. « Ça suffit le ping-pong. Au Proche-Orient, on ne gagne pas avec des réactions mesurées et de la retenue », a-t-il ajouté : « Il faut être fou, éradiquer. Et vaincre le terrorisme. »

    • Israël annonce la mort de quatre de ses soldats au Liban-Sud
      Quatre soldats israéliens, dont le commandant du 52e bataillon, le lieutenant-colonel Dor Gedalia Ben Simhon, ont été tués au Liban-Sud, a annoncé l’armée dans un communiqué. Ces militaires ont été tués dans une attaque ayant visé un char, selon le Haaretz, alors que les combats se poursuivent entre les forces israéliennes occupant le Liban-Sud, qui veulent avancer dans la région de Nabatiyé, et le Hezbollah.

      Depuis le début du cessez-le-feu normalement inclus dans le protocole d’accord conclu dimanche entre l’Iran et les Etats-Unis, cinq soldats israéliens ont été tués au Liban-Sud.

      L’armée a en outre indiqué qu’un autre officier avait été grièvement blessé et trois réservistes légèrement, dans une attaque de drone.

    • L’armée israélienne a affirmé avoir mené plus de 80 frappes sur le Liban au cours des dernières heures et éliminé « des dizaines de membres du Hezbollah », et notamment dans la région de Nabatiyé, en riposte à des « violations répétées » du cessez-le-feu [par le Hezbollah]

    • Ce qui se dit au Liban c’est que le nombre reconnu de victimes en son sein par l’armée terroriste génocidaire sioniste est en-dessous de la réalité ; quand la victime est #mercenaire elle n’est pas annoncée.

      Le fait que les victimes annoncées soient toujours israéliennes, essentiellement juives, accrédite cette thèse.

    • IDF Names Two Israeli Soldiers Killed in Separate Southern Lebanon Incidents - Israel Security
      https://www.haaretz.com/israel-news/israel-security/2026-06-20/ty-article-live/u-s-envoy-headed-to-switzerland-for-iran-nuclear-talks-axios-reports/0000019e-e2c5-d2b1-a5bf-faf7e92d0000?liveBlogItemId=1932210212#1932210212

      The Israeli military named two soldiers killed in southern Lebanon as Staff Sgt. Yoav Klein, 21, from Herzliya, and Sgt. First Class Nir Ben Ari, 21, from Kerem Maharal.

      Klein was among four soldiers killed when a tank was hit overnight into Friday in the Lebanese town of Tebnit. The military previously identified one of the other fatalities as Lt. Col. Dor Gedalia Ben Simhon, commander of the 52nd Battalion. The names of two additional soldiers killed in the incident have not yet been cleared for publication.

      The IDF said it has ruled out a technical malfunction and is investigating whether the tank was struck by an explosive drone or an anti-tank missile.

      Ben Ari was killed overnight in a Hezbollah attack involving an explosive drone and rocket fire, also in the Tebnit area. Two soldiers were seriously wounded, an officer was moderately wounded and 10 soldiers were lightly wounded in the incident.

  • Près de six milliards de poissons, de crustacés et de méduses sont victimes des #centrales_nucléaires françaises chaque année
    https://www.lemonde.fr/planete/article/2026/06/15/pres-de-six-milliards-de-poissons-de-crustaces-et-de-meduses-sont-victimes-d

    En se fondant sur des documents internes à EDF, le réseau Sortir du #nucléaire alerte sur les conséquences des systèmes de refroidissement des réacteurs pour les organismes aquatiques. L’électricien tricolore assure que cela n’a pas d’impact sur le maintien des espèces.

    Que se passe-t-il sous la surface de la #mer, des #rivières ou des #estuaires à proximité des centrales françaises ? Dans un rapport, publié lundi 15 juin, intitulé « L’#Hécatombe invisible », le réseau Sortir du nucléaire révèle qu’au moins 5,9 milliards de poissons, de crustacés et de méduses, aspirés dans les systèmes de refroidissement des réacteurs, sont victimes du parc nucléaire chaque année. La relance de l’atome ne devrait qu’alourdir ce bilan : la construction de quatre nouveaux réacteurs à Penly (Seine-Maritime) et à Gravelines (Nord) devrait porter le nombre d’individus concernés à 7,7 milliards par an – les estimations pour les futurs EPR2 de Bugey (Ain) ne sont pas encore connues.

    https://justpaste.it/7sz8m

  • La dégradation de l’océan se poursuit, mais toujours pas d’accord pour réduire la #pollution_plastique
    https://www.rfi.fr/fr/%C3%A9conomie/20260608-la-d%C3%A9gradation-de-l-oc%C3%A9an-se-poursuit-mais-toujours-pas-d-acc

    Les océans sont de plus en plus en mauvaise santé. C’est le constat du baromètre #Starfish dévoilé ce lundi 8 juin à l’occasion de la Journée mondiale de l’océan. Le #niveau de la #mer augmente toujours plus vite, la #biodiversité #marine est menacée et la #pollution s’accumule. Selon les estimations de la fondation Ellen MacArthur, les #océans pourraient contenir plus de #plastique que de #poissons d’ici à #2050.

  • Ciane e ghost mixing w/Ceci & Bubble wrap
    https://radioblackout.org/podcast/ciane-e-ghost-mixing-w-ceci-bubble-wrap

    io e cecilia in un bizzarro mondo di musiche a bpm tutti gli sbagliati, con io che mixo le tracce che ha scelto lei. processo caotico almeno quanto il finale di puntata Puoi ascoltarlo anche: https://soundcloud.com/bubble_wrap/ceci

    #elettronica #indie_rock #merda_elettronica
    https://radioblackout.org/wp-content/uploads/2026/06/Ceci.mp3

  • «  Les oligarques de la mer  », une enquête inédite sur un secteur sous emprise  : la pêche française - BLOOM Association
    https://bloomassociation.org/les-oligarques-de-la-mer-une-enquete-inedite-sur-un-secteur-sous-e

    «  Les oligarques de la mer  », une enquête inédite sur un secteur sous emprise  : la pêche française

    Le secteur de la pêche française est sous emprise. Ses instances de représentation, de pouvoir, et de décision, ont été colonisées par une minorité d’acteurs représentant les flottes de pêche industrielles ou œuvrant à leur profit. L’équipe de BLOOM a enquêté pendant plus d’un an, et analysé des centaines de documents, pour établir une cartographie de ceux qui contrôlent véritablement la pêche française. Par l’entremise personnelle de leurs dirigeants mais aussi d’un certain nombre de lobbyistes puissants, bien que méconnus du grand public, les industriels ont verrouillé à leur avantage tout le secteur de la pêche, notamment ses deux instances les plus stratégiques  : le “Comité national des pêches maritimes et des élevages marins” (CNPMEM), qui élabore la règlementation du secteur, et les Organisations de producteurs (OP), qui attribuent la richesse convoitée par tous  : les quotas de poissons.

    Le rapport complet de 50 pages :
    https://bloomassociation.org/wp-content/uploads/2026/05/Oligarques-de-la-mer.pdf

    #industrie #pêche #France #écologie #mer #poissons #alimentation

  • Wegen starker Strömung : Zwei Menschen sterben an Frankreichs Atlantikküste
    https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/wegen-starker-stromung-zwei-menschen-sterben-an-frankreichs-atlantikkus

    Contrairement aux victimes de ce weekend en 1862 le jeune Bismarck a été sauvé par le gardien de phare Pierre Lafleur.
    https://seenthis.net/messages/482634

    25.5.2026 - Wegen der derzeit besonders gefährlichen Strömungen hatten die Behörden eine Warnung herausgegeben. Eines der beiden Todesopfer ist eine Deutsche.

    Bei einem Badeunfall an der französischen Atlantikküste ist eine 56-jährige Deutsche ums Leben gekommen. Die Frau wurde am Sonntag von einer starken Meeresströmung bei der Stadt Lège-Cap-Ferret in den Tod gerissen, wie die Präfektur des Départements Gironde mitteilte.

    Ferner kam in derselben Region nach Angaben der Behörden ein Mann von etwa 60 Jahren bei der Stadt Lacanau in einer Meeresströmung ums Leben.

    An der französischen Atlantikküste gibt es derzeit besonders gefährliche Strömungen, weshalb die Behörden eine Warnung ausgaben. Seit Freitag wurden im Département Gironde 31 Menschen, die durch die Strömungen in Gefahr geraten waren, bei Noteinsätzen gerettet. Die Präfektur erneuerte am Sonntag ihren Aufruf, wegen der starken Strömungen „maximale Wachsamkeit“ walten zu lassen.

    Im Südwesten Frankreichs herrschten am Pfingstwochenende für die Jahreszeit ungewöhnlich hohe Temperaturen von über 30 Grad, was viele Menschen zu den Stränden strömen ließ. (AFP)

    Guides-Baigneurs-Sauveteurs
    http://www.biarritz1900.fr/viequot/Guide.html

    En 1857, le docteur Affre, médecin-inspecteur des Bains de Mer écrivait, entre autres, dans le Messager de Bayonne :

    « La Société de Sauvetage établie à Biarritz depuis plusieurs années est une institution qui produit les plus grands bienfaits. Par sa barque de sauvetage qui, du matin au soir, fait sentinelle sur une plage trop fameuse par de funestes catastrophes, elle offre un prompt secours, un asile sûr aux baigneurs imprudents ou fatigués. Par ses préposés, toujours vigilants et pleins de zèle, elle prévoit les dangers, elle indique aux baigneurs les courants trop rapides, et leur fait éviter des dégâts presques certains. Enfin, par tous les maîtres-baigneurs qui bien souvent exposent leur vie pour arracher aux flots irrités de tristes victimes, la Société de Sauvetage de Biarritz assure aux étrangers une parfaite sécurité et aux bains de Biarritz une brillante réputation ».

    C’est ainsi qu’en Juillet 1862, Monsieur de Bismarck, ambassadeur de Guillaume Ier, roi de Prusse, se baignant à la
    plage de l’Impératrice, fut pris d’un malaise, cria et coula. Immédiatement les guides-baigneurs se portèrent à son
    secours et ce fut Pierre Lafleur qui le ramena au rivage sain et sauf.

    #Biarritz #natation #mer #histoire #Bismarck

  • Lecture d’un extrait du livre « Rien que les heures » de Pierre Ménard, publié aux éditions JOU, en 2026.

    https://liminaire.fr/creation/radio-marelle/article/rien-que-les-heures-de-pierre-menard

    Ce livre se déploie, au fil des heures d’une journée, sur la ligne du méridien de Paris. À chaque étape géolocalisée le long de ce parcours, traversant la ville du nord au sud, une mosaïque de brefs récits et de scènes variées se succède dans différents lieux du monde, exactement au même moment. La juxtaposition de ces fragments d’histoires, de ces arrêts sur image, permet d’explorer simultanément différents points de vue. Le texte détourne la chronologie d’une journée pour la transformer en une topographie de l’omniprésence des expériences humaines. Un voyage immobile, une cartographie de l’intime et du collectif, pour observer le monde en l’espace d’un instant.

    (...)
    #Radio_Marelle, #Écriture, #Livre, #Lecture, #En_lisant_en_écrivant, #Podcast, #Littérature, #Photographie, #PierreMénard, #Monde, #Histoire, #Temps, #Espace, #MéridiendeParis (...)

    https://liminaire.fr/IMG/mp4/en_lisant_rien_que_les_heures_pierre_menard.mp4

    https://editionsjou.net/produit/rien-que-les-heures

  • Iran Seizes Chinese-Owned ‘Floating Armory’ Ship Near Hormuz
    https://gcaptain.com/iran-seizes-chinese-owned-floating-armory-ship-near-hormuz
    https://gcaptain.com/wp-content/uploads/2026/05/Ya-Ray-Yang.jpg
    Photo: Ya Ray Yang/MarineTraffic

    By Weilun Soon and Alex Longley (Bloomberg) — Iran seized a Chinese-owned ship that’s one of a handful of so-called floating armories that operate in the region, according to two maritime security consultants who asked not to be identified discussing sensitive information.

    Hong Kong-based Sinoguards, a maritime security firm, said in a statement that Tehran’s forces took one of its ships, the Hui Chuan, into Iranian waters on Thursday. That followed an alert from a UK naval group that a commercial ship was apprehended by unauthorized personnel at the entrance of the Strait of Hormuz.

    It’s unclear why Iran has taken the vessel after Tehran said in statements on Thursday that Chinese ships were allowed to cross Hormuz, suggesting cooperation between the two nations. China has long been the biggest buyer of Iranian oil.

    Sinoguards said the vessel is undergoing documentation and compliance inspection in Iranian waters. The company didn’t respond to a question from Bloomberg News on whether the ship was a floating armory, and in its statement referred to it as an offshore work platform vessel.

    The firm provides security services, including armed guards, for vessels transiting risky waters such as the Indian Ocean, according to its website. One of Sinoguards’ permanent bases is in Fujairah, a key United Arab Emirates port outside the strait in the Gulf of Oman.

    “We are cooperating fully with the appropriate authorities and have submitted the requested vessel and crew documentation,” the company said in the statement on Friday, adding that there’s no indication the vessel’s crew have been injured.

    Vessel-based armories, or VBAs as ships like the Hui Chuan are known, store firearms in international waters as part of the security services they offer. 

    Such vessels also act as a rest point for personnel employed by private military and security companies, where they can wait to embark and disembark ships. 

    There are no rules on what sort of vessels can function as VBAs. The Hui Chuan, is classified as a Honduras-flagged fishery research vessel that was built in 1984.

    Sinoguards was established in 2013, according to its website, which said the company focuses on recruiting ex-service personnel from Ukraine and Nepal. Sinoguards is a neutral company with no ties to governments or armed forces, it said.

  • E320CDI mit Standheizung nicht kurzstreckentauglich
    https://www.motor-talk.de/forum/e320cdi-mit-standheizung-nicht-kurzstreckentauglich-t218353.html?page=3

    Merceded 320 CDI

    Après 30 ans de Mercedes 200 puis 300 (type 123/124) j’ai constaté que les choses ont changé. Daimler-Benz ne construit et ne produit plus les meilleures voitures du monde. Depuis le début du nouveau millénaire les acheteurs ont des soucis qui sont la conséquence du règne du marketing sur les ingénieurs chez Mercedes. Voci une histoire typique pour l’arrogance qui a aidé les constructeurs asiatiques à dominer le monde automobile. Ne parlons même pas de l’introduction tardive de modèles électruques.

    5.1.2004 von fanta241 - Mercedes E-Klasse W211

    Ich habe mir extra den E320CDI mit Standheizung gekauft.

    Jetzt durfte ich feststellen, dass wenn man 1x die Standheizung laufen lässt und dann nur eine kurze Strecke (5 KM) fährt, die Batterie leer ist bzw. die Batterieschutzfunktion verhindert, dass elektrische Verbraucher im Stand aktiviert werden.

    Das hat zur Folge, dass man die Standheizung genau nur 1x benutzen kann. Wenn man dann nicht mindestens 20 KM fährt, wird die Batterie nicht mehr genug aufgeladen.

    Daraus resultiert bei mir folgendes Szenario:
    7:00 Uhr: Standheizung programmiert
    7:30 Uhr: Sohn zur Schule bringen, 5 KM fahren
    13:00 Uhr: Standheizung war programmiert, geht aber nicht an wegen Batterieschutz
    13:05 Uhr: Auto freikratzen, ganz toll, man hat ja eine Standheizung
    13:10 Uhr: Sohn von der Schule abholen, 5 KM fahren

    Wenn ich jetzt nicht mindestens 20 KM fahre, geht am nächsten Tag auch morgens um 7 Uhr keine Standheizung mehr. Ganz nebenbei, die Sitzheizung geht bei Batterieschutz auch nicht.

    Dieses Verhalten konnte ich die letzten 14 Tage absolut zuverlässig prüfen, 50 Minuten Lüftung (Heizung ist ja zum Glück über Diesel) und die Batterie ist zu am Ende.

    Ich halte dies alles für einen schlechten Witz, Standheizung sowie Sitzheizung braucht man nur vor bzw. beim Start, und genau da gehen Sie dann nicht, weil die Batterie geschützt werden muss.

    Wenn ich nicht sowieso schon wandeln würde, das wäre ein weiterer Grund. Deshalb mein Fazit: Mein E320 CDI von 08/03 ist nicht „winterkurzstreckentauglich“.

    Hätte DC ins Prospekt schreiben sollen...

    #Allemagne #industrie #voitures #technologie #marketing #Mercedes-Benz

    • Il y a une solution évidente pour monsieur qui fait marcher le chauffage auxiliaire sans rouler ensuite assez longtemps pour recharger la batterie de son bolide. Il lui faut une deuxième batterie comme dans les camping-cars. Il aurait fallu lui expliquer pourquoi et comment ca marche, mais la bande á Mercedes a fait preuve du manque de créativité habituel chez les gross, alors pas de solution après-vente.

      #service_après-vente

  • Une première en Bretagne : une famille expulsée de son logement social car le fils aîné est un trafiquant de drogue
    https://www.letelegramme.fr/ille-et-vilaine/rennes-35000/une-premiere-en-bretagne-une-famille-expulsee-de-son-logement-social-ca

    C’est une première en Bretagne. Ce mardi 5 mai, la justice a validé l’expulsion d’une mère de famille et de ses trois enfants de leur HLM de la place de Monténégro à Rennes. En cause : les activités de deal du fils aîné. Une application stricte de la « loi narcotrafic » de 2025.

    La famille, à coup sûr, va avoir une bonne raison de ne pas chercher de revenus supplémentaires pour se loger.