• « L’#architecture_du_mépris a des effets sur nous tous »
    https://usbeketrica.com/article/l-architecture-du-mepris-a-des-effets-sur-nous-tous

    Souvent, on analyse la ville en des termes macroscopiques : les inégalités économiques, la répartition par CSP, ou encore l’injustice spatiale et juridique. Cela donne un type de vision qui n’est pas inexact, mais on passe à côté d’un mode d’action négatif des villes. Ces dernières sont obsédées par leur image, qui est leur outil de valorisation le plus important. Aussi, puisqu’elles ne peuvent ouvertement ségréger, elles signifient spatialement le mépris par une architecture excluante. Cela peut passer par du mobilier urbain, type banc à SDF, soit par de larges projets privatisés comme EuropaCity (dont l’abandon a été acté en novembre dernier par le gouvernement, ndlr) ou le réaménagement de la Gare du Nord, où on signifie aux individus que ce qui nous intéresse chez eux, c’est leur part de consommateur. Dès lors qu’ils ne peuvent l’être car ils sont insolvables, ils comprennent de facto qu’ils ne sont pas les bienvenus.

    #mobilier_urbain #infrastructures_urbaines #dfs #espace_public #aménagement_urbain #guerre_aux_pauvres #urban_matter

  • Une baleine dans les montagnes du Sud-Est mexicain
    (Créateurs et créatures)

    SCI Galeano

    https://lavoiedujaguar.net/Une-baleine-dans-les-montagnes-du-Sud-Est-mexicain-Createurs-et-crea

    Commission Sexta de l’EZLN. Mexique, décembre 2019.

    Vous ne savez pas comment vous êtes arrivé là. Oui, on dirait que ça devient une habitude… « Us et coutumes citoyennes », vous vous souvenez de ce que disait le feu SupMarcos, et vous vous souvenez aussi de l’irritation que vous causaient ces commentaires sarcastiques... enfin, pas seulement ça. La soirée laisse maintenant sa place à la nuit. Vous vous êtes arrêté parce que vous avez vu de loin une étoile rouge à cinq branches au sommet d’une colline, puis une sorte de pancarte monumentale avec tant de lettres que vous n’êtes pas arrivé à lire de quoi il s’agissait. Au-delà, une silhouette bleutée d’un cheval hennissant et quelques grosses lettres qui, dans la lumière, composent les mots : « TULAN KAW ZAPATISTA ». À l’entrée, la petite fille qui vous a guidé dans ce premier cinéma impossible et sa bande de filles et de garçons, s’approchent de vous. Vous hésitez à fuir, à faire semblant de ne pas les connaître ou à rester sur le qui-vive. Toute stratégie s’effondre parce que la petite fille vous prend par la main et vous fait un reproche : « Toujours en retard. »

    Vous traversez une esplanade, comme dans une sorte de foire de village. Dans une espèce de route sinueuse, il y a des « stations » avec différents bricolages de lumières et de sons, des déguisements de... monstres, des circassien·ne·s, des trapézistes, quelqu’un enseignant les arts, là, on écoute de la musique, on danse et on chante. Les gens tourbillonnent dans leur « station » préférée et il y a des rires, des cris d’admiration et de surprise. (...)

    #Mexique #Chiapas #EZLN #cinéma #festival #Moby_Dick #puzzle #mapuche #résistance #rébellion #Melville #Huston

  • Digitale Märkte - Neue Wettbewerbsregeln für die Plattformökonomie
    https://netzpolitik.org/2019/neue-wettbewerbsregeln-fuer-die-plattformoekonomie

    6.12.2019 von Dominik Piétron und Marita Wiggerthale

    Wie soll Politik auf die übermächtigen Digitalkonzerne Google, Amazon, Facebook, Apple, Microsoft (GAFAM) und Co. reagieren? Eines der schärferen Schwerter der deutschen Regulierungsbehörden ist das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), welches unsere marktwirtschaftliche Ordnung vor Monopolen und ökonomischer Machtkonzentration einzelner Unternehmen schützen soll. Bereits im Koalitionsvertrag hatte die Bundesregierung angekündigt, das Wettbewerbsrecht zu modernisieren. Nun liegt ein Referentenentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums für die 10. GWB-Novelle mit wichtigen Neuerungen vor, der sich aktuell in der Ressortabstimmung befindet. Aber stellen die vorgeschlagenen Maßnahmen einen ausreichenden Schutz gegen die Macht der Internetgiganten dar?

    Auf den ersten Blick scheint das zentrale Problem digitaler Märkte verstanden worden zu sein: GAFAM und andere Online-Plattformen wie Flixbus, Lieferando oder Booking schalten sich als sogenannte Intermediäre zwischen Angebot und Nachfrage und bilden aufgrund von positiven Netzwerkeffekten eine überragende Marktmacht heraus. Dabei sind viele Plattformunternehmen Marktanbieter und Marktteilnehmer zugleich, das heißt sie steuern die grundlegenden Marktfunktionen wie Preisfindung, Matching und Marktzugangsregelung via Algorithmen und bieten gleichzeitig eigene Produkte und Dienstleistungen auf dem Marktplatz an.

    Dadurch treten sie in direkter Konkurrenz zu Unternehmen, welche von der Plattform als Vertriebskanal abhängig sind. Dass in dieser Abhängigkeitsbeziehung zwischen Plattform und Drittanbieter:innen notwendigerweise Interessenskonflikte und strukturelle Missbrauchspotentiale entstehen, zeigt sich beispielsweise an Amazon, das die Eigenmarken Amazon Basics oder den Smart-Speaker Alexa bei den Sucheinträgen bevorzugt, oder an Google, das (bis auf Weiteres) rechtswidrig die eigenen Dienste auf seinem Smartphone-Betriebssystem Android vorinstallierte.

    Gut gemeinte Reformvorschläge

    Der neue GWB-Artikel §19a räumt dem Bundeskartellamt künftig das Recht ein, für digitale Plattformen mit „überragender marktübergreifender Bedeutung für den Wettbewerb“ eine Verfügung zu erlassen. In diesem Fall – und nur dann – könnte das Kartellamt eine Reihe neuer, zusätzlicher Missbrauchstatbestände ahnden: Sie kann den Firmen untersagen, eigene Dienste zu bevorzugen, andere Wettbewerber durch zu schnelle Marktexpansion zu behindern, Marktzutrittsschranken durch die Nutzung marktübergreifend gesammelter Daten zu errichten sowie die Interoperabilität und Portabilität von Daten zu erschweren. Das heißt im Umkehrschluss leider, dass diese wichtigen Missbrauchstatbestände nicht generell verboten sind. Wann die entsprechende Verfügung nach §19a erlassen werden muss, bleibt rechtlich unklar.

    Eine zweite Änderung stellt das neu eingeführte Konzept der „Intermediationsmacht“ (§18 Abs. 3b) dar, das den Nachweis einer marktbeherrschenden Stellung von Plattformunternehmen vereinfachen soll. Bisher wurden die Ermittlungen des Kartellamts dadurch erschwert, dass die ökonomischen Verfahren zur Feststellung von Marktmacht – eine notwendige Voraussetzung für die Aufnahme eines Kartellverfahrens – bei zweiseitigen Online-Plattformmärkten meist nicht mehr griffen. Mit dem Intermediationsmacht-Konzept hat das Kartellamt nun eine breitere rechtliche Grundlage, um auch plattformspezifische Machtpositionen zu erfassen, die sich aus ihrer Vermittlungsleistung ergeben, das heißt aus der Regulierung des Zugangs zu Absatz- und Beschaffungsmärkten.

    Drittens ist zu begrüßen, dass Kartellverfahren insgesamt beschleunigt werden sollen, um mit den kürzer werdenden Innovationszyklen der Digitalökonomie mitzuhalten. So kann das Kartellamt „einstweilige Maßnahmen“ (§32a Abs. 1) gegenüber Unternehmen anordnen, sobald ein Missbrauch von Marktmacht oder andere Zuwiderhandlungen „überwiegend wahrscheinlich“ erscheinen, beispielsweise wenn eine Plattform den Wechsel zu einer anderen Plattform erschwert. Dabei soll bereits die Gefährdung des Wettbewerbs durch Marktmachtmissbrauch auch ohne den Nachweis negativer Effekte ein schnelles Eingreifen begründen können (§20 Abs. 3a).
    Das Ende des „freien“ Marktes

    Trotz dieser vielversprechenden Reformen scheitert die GWB-Novelle am Versuch, die Wettbewerbsregeln fit fürs digitale Zeitalter zu machen. Denn der vermeintlich „freie“ Wettbewerb, den das GWB schützen soll, ist in weiten Teilen der Digitalökonomie gar nicht mehr vorhanden. Tatsächlich etabliert sich im digitalen Kapitalismus stattdessen eine komplexe Hierarchie privatisierter Marktstrukturen: Marktmächtige Digitalkonzerne, die über Online-Marktplätze, App-Stores oder Betriebssysteme verfügen, können externen Händler:innen, Web-Developern und Anbieter:innen von Komplementärdiensten ausbeuterische Bedingungen für den Marktzugang diktieren. Es liegt in ihrer Hand, den Zugang zu milliardenschweren Märkten zu gewähren oder zu verwehren, weil sie aufgrund ihrer Markt- beziehungsweise Intermediationsmacht eine „Torwächter“-Position innehaben.

    Das Ergebnis dieser Konstellation ist eine enorme Wettbewerbsverzerrung zu Gunsten der großen Plattformkonzerne, die sich auf Grundlage der gesammelten Kundendaten die profitabelsten Produkte herauspicken, ihr eigenes Angebot auf diese Märkte ausdehnen und direkt über die eigenen Kanäle vermarkten können.

    Wie können diese strukturellen Missbräuche durch Plattformen verhindert werden? Für benachteiligte Drittanbieter:innen auf der Plattform ist es praktisch kaum möglich, die unfairen Handelspraktiken aufzudecken und in einem Verfahren über mehrere Instanzen gegen Internetgiganten wie Amazon anzuklagen. Leider wurde auch das unter anderem von der Monopolkommission geforderte Antragsrecht von (Datenschutz-) und Verbraucherschutzorganisationen zur Aufnahme eines Kartellverfahrens bei offensichtlichen Rechtsverstößen nicht bei der neuen GWB-Novelle berücksichtigt. Bleibt also nur das Bundeskartellamt selbst, das auf Basis des neuen Artikels §19a zwar eigenständig in diesen Fällen aktiv werden könnte, jedoch mit 350 Mitarbeiter:innen bei Weitem nicht über eine ausreichende Personaldecke verfügt, um einen Marktplatz wie Amazon mit mehreren hundert Millionen Produkten permanent zu überwachen.

    Die wirksamste Lösung wäre demnach eine strukturelle Auftrennung der Geschäftsbereiche in Plattformsparte und Eigenmarken, wie sie in den USA von Demokrat:innen wie Elizabeth Warren gefordert wird und in Indien seit Februar Gesetz ist. Der entsprechende Passus im indischen Ansatz (5.2.15.2.4. v)) bezieht sich in protektionistischer Manier zwar nur auf ausländische Unternehmen, ist jedoch inhaltlich schlicht und effektiv: „Ein Unternehmen, das eine Kapitalbeteiligung von E-Commerce-Marktplatzunternehmen oder seinen Konzerngesellschaften besitzt (…), darf sein Produkt nicht auf der Plattform verkaufen, die von diesem Marktplatzunternehmen betrieben wird“. Doch von wirksamen Ansätzen dieser Art fehlt im neuen Wettbewerbsrecht leider jede Spur.
    Die Monopole bleiben unangetastet

    Das Bundeswirtschaftsministerium verpasst in der 10. GWB-Novelle die Chance, eine rechtliche Grundlage für die Entflechtung beziehungsweise Aufspaltung von Großkonzernen wie Google, Amazon oder Facebook zu schaffen, von denen eine nachhaltige und substantielle Verzerrung des Wettbewerbs ausgeht. Dabei scheint die Zeit reif: Der Ruf nach einer härteren Gangart gegenüber Großkonzernen ertönt in den letzten Jahren immer lauter und quer durch das politische Spektrum.

    Neben SPD, Linken und Grünen brachte zuletzt auch CSU-Politiker und ehemaliger EVP-Kommissionspräsidentschaftskandidat Manfred Weber eine Entflechtung der Internetgiganten ins Spiel; die FDP legte bereits 2010 einen entsprechenden Gesetzesentwurf vor. 2018 verabschiedete das EU-Parlament erneut einen Bericht, der die Aufspaltung von Google fordert. Und in den USA könnte sich „break up big tech“ zu einem der Hauptthemen im nahenden Präsidentschaftswahlkampf entwickeln. Auch die deutsche Monopolkommission und das Bundeskartellamt befürworten die Einführung eines missbrauchsunabhängigen Entflechtungsinstruments im Kartellrecht, um auf „dauerhaft vermachteten Märkten Wettbewerb in Gang zu setzen und aufrechtzuerhalten“. Und zu guter Letzt war es das Bundeswirtschaftsministerium selbst, das noch Mitte 2019 zusammen mit Frankreich und Polen die Einführung von Entflechtungsregeln auf europäischer Ebene gefordert hatte.

    Warum also fehlt das Entflechtungsinstrument in der GWB-Novelle? Neben einer starken deutschen Industrielobby, die befürchtet, dass sie selbst ins Fadenkreuz einer effektiven Marktmachtbekämpfung geraten könnten, lässt sich die Zurückhaltung vor allem auf die akademische Orthodoxie innerhalb der Wirtschaftswissenschaften zurückführen. Das dort vorherrschende neoklassische Dogma, dass sich Märkte prinzipiell selbst regulieren und zum Gleichgewicht tendieren, erscheint angesichts der milliardenschweren Innovations- und Akquisebudgets der Tech-Konzerne geradezu aberwitzig. Dennoch hält sich die folgenreiche Doktrin vehement in den kleinen, ausgewählten Zirkeln deutscher Wettbewerbsökonom:innen und Kartellrechtler:innen. Einzelne Expertengruppen wie der Kronberger Kreis von der neoliberalen Stiftung Marktwirtschaft verfügen zudem über beste Kontakte ins Bundeswirtschaftsministerium – ihre Mitglieder haben das zentrale wissenschaftliche Gutachten für die 10. GWB-Novelle verfasst.
    Zwei Strategien gegen die Zentralisierung von Daten und Kapital

    Es bleibt also vorerst alles beim Alten. Das Kartellamt bekämpft nicht Monopole, sondern lediglich bestimmte Formen von Missbräuchen – auch wenn sich die infrastrukturelle Macht der großen Plattformkonzerne, den Markt zu ihren Gunsten zu gestalten, längst nicht mehr in einzelne Tatbestände und ökonomische Schadenstheorien pressen lässt. Die Internetgiganten bauen währenddessen täglich ihre Machtpositionen aus, spannen immer neue Kund:innen mit Lock-In-Strategien in ihren digitalen Ökosystemen fest und gehen weiter auf Einkaufstour. Sogenannte „Killer-Akquisitionen“ – Übernahmen von Start-Ups, die sich zu potentiellen Konkurrenten entwickeln könnten – werden nebenbei aus der Portokasse finanziert.

    Gleichzeitig wächst aber auch eine weltweite Bewegung von Akteuren aus verschiedenen politischen Lagern, die der steigenden Konzentration von Kapital, Daten und Macht in der Hand weniger Großkonzerne ein Ende bereiten will. Sie sollte zwei Strategien gleichzeitig verfolgen:

    Einerseits braucht es eine radikale Weiterentwicklung des Wettbewerbsrecht, eine personelle Aufstockung der Kartellbehörden für intensivere Marktbeobachtungen, eine Ausweitung der Ermittlungs- und Abstellbefugnisse des Kartellamts auf Daten-, Arbeits- und Verbraucherschutzrechte, neue Entflechtungsinstrumente, eine kluge Interoperabilitätsverpflichtung sowie schärfere, strukturelle Abhilfemaßnahmen bei Missbrauchsfällen und höhere Bußgelder zur glaubhaften Abschreckung.
    Über das Wettbewerbsrecht hinausdenken

    Andererseits könnte am Ende selbst die perfekte Wettbewerbskontrolle zu schwach sein, um die starken Zentralisierungstendenzen in der Datenökonomie auszugleichen – beispielsweise wenn zu den Netzwerk- und Skaleneffekten der Plattformenkonzerne noch die Feedback-Effekte von Machine-Learning-Algorithmen hinzukommen. Folglich braucht es dringend eine Debatte über die Frage, ob „natürliche Monopole“ überhaupt marktförmig organisiert werden sollten. Denn bei vielen Plattformen handelt es sich – ähnlich wie beim Energie- oder Wasseranschluss – um öffentliche Güter, die zur digitalen Grundversorgung im 21. Jahrhundert gehören. Gerade das essentielle Bedürfnis nach sozialen Kontakten, Marktzugangs- und Konsumoptionen lassen sich für breite Bevölkerungsschichten nur noch über bestimmte Online-Marktplätze, Suchmaschinen und soziale Medien verwirklichen.

    Die Bundesregierung sollte dementsprechend einen uneingeschränkten Zugang zu den essentiellen Plattformmärkten sicherstellen, die Plattformmärkte regulieren und für den Aufbau einer gemeinnützigen, öffentlichen digitalen Infrastruktur sorgen. Zu den direkt umsetzbaren Handlungsmöglichkeiten der Politik zählen beispielsweise die Förderung eines europäischen Suchindex, mehr Unterstützung für Open-Source-Betriebssysteme und wirksame Datenportabilitäts- und Interoperabilitätsstandards sowie die Entwicklung von öffentlichen Plattformmärkten im Rahmen der zahlreichen Smart-City-Prozesse als Teil einer zukunftsorientierten, öffentlichen digitalen Daseinsversorge.

    Dominik Piétron ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrbereich „Soziologie der Zukunft der Arbeit“ der Humboldt-Universität zu Berlin und ist aktiv im Netzwerk Plurale Ökonomik.
    Marita Wiggerthale arbeitet bei Oxfam Deutschland zu Marktkonzentration und Wettbewerbsrecht mit einem Schwerpunkt auf den Agrar- und Ernährungssektor. Die Autor:innen sind Teil der Initiative „Konzernmacht beschränken“, einem Zusammenschluss verschiedener Verbände und Nichtregierungsorganisationen wie Oxfam, Digitalcourage oder Chaos Computer Club.

    #plateformes#droit #concurrence #marché_libre #monopoles #Allemagne #droit

  • #Spomenik. L’utopie de la #mémoire


    Livre de photo signé #Alberto_Campi (@albertocampiphoto)

    https://www.albertocampiphoto.com/presentazione-del-libro-spomenik-lutopie-de-la-memoire

    Pour voir quelques clichés sur le site web d’Alberto :
    https://www.albertocampiphoto.com/portfolio/items/38

    Le livre sera en vente bientôt online au prix de 20 EUR... il faut encore un peu de patience pour la mise en place de la vente (car auto-édition et auto-production)... Mais ça sera prêt pour vos cadeaux de Noël, si jamais ça vous tente...

    Le livre est en 4 langues :
    – français
    – italien
    – anglais
    – serbo-croate

    #spomenik #livre #monuments #photographie

    ping @philippe_de_jonckheere @visionscarto @isskein @reka @fil @nepthys @simplicissimus

  • Firefox’s fight for the future of the web
    https://www.theguardian.com/technology/2019/nov/17/firefox-mozilla-fights-back-against-google-chrome-dominance-privacy-fea

    Why do you choose the browser you use ? Maybe you think it loads pages more quickly. Maybe it’s made by the same firm as your device and you think it’s more compatible in some way. You prefer the graphics, perhaps, or it just happened to be pre-installed on your machine. Maybe you’re not even aware that there’s a choice. In reality, two-thirds of us have been funnelled into using Google’s Chrome, but browser choice also hides a contest about the openness of the web and how data is collected (...)

    #Mozilla #Firefox #domination #navigateur_web #web #Netscape #Alphabet #Apple #Google

    https://i.guim.co.uk/img/media/8393a12ba0fa753b63dd818c1da36c2f5080af0c/0_164_3500_2100/master/3500.jpg

  • Ex-Facebook worker claims disturbing content led to PTSD
    https://www.theguardian.com/technology/2019/dec/04/ex-facebook-worker-claims-disturbing-content-led-to-ptsd

    Former moderator suing social network in Ireland over health impact of scouring website A former Facebook moderator is suing the company, alleging that his work scouring the site of violent and obscene content caused his post-traumatic stress disorder. Chris Gray, who now works as a tour guide, is seeking damages from both Facebook Ireland and CPL, the contracting firm that directly employed him. The case, filed on Wednesday in the Irish high court in Dublin, is thought to be the first (...)

    #Facebook #modération #santé #SocialNetwork

    ##santé
    https://i.guim.co.uk/img/media/d4f489ef9d63de5a7be2f3157dd6767158c553a2/0_115_3500_2099/master/3500.jpg

  • Une personne grièvement blessée par la police à la #frontière entre la #Croatie et la #Slovénie, 27-28 novembre 2019

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    Croatie : un policier ouvre encore le feu contre des réfugiés

    28 novembre - 22h : Mercredi en fin d’après-midi, un policier a ouvert le feu contre un groupe de réfugiés, près du village de #Mrkopalj, dans le comté de #Primorje-Gorski_Kotar, à 50 km à l’est de Rijeka, blessant l’un d’entre eux. La police affirme que l’homme aurait opposé une vive résistance à son arrestation et tenté de s’enfuir. Il y a onze jour, la police avait déjà ouvert le feu contre un autre groupe de réfugiés dans la même région, située sur la route reliant la région de Bihać, en Bosnie-Herzégovine, à la Croatie.

    https://www.courrierdesbalkans.fr/courrierdesbalkans-fr-fil-info-refugies-2019-novembre

    #frontière_sud-alpine #montagne #mourir_aux_frontières #asile #migrations #réfugiés #décès #morts #frontières #Croatie #Route_des_Balkans #Slovénie

    Cet accident survient seulement quelques 10 jours après l’autre personne blessée par #arme_à_feu sur la même frontière, 16-17.11.2019 :
    Migrante in fin di vita all’ospedale di Fiume, sarebbe stato raggiunto da colpi di pistola esplosi dalla polizia
    https://seenthis.net/messages/811666

    #armes #armes_à_feu

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    v. la liste des push-back à la frontière avec #armes_à_feu (août 2017-octobre 2019)
    https://seenthis.net/messages/814569

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    Ajouté à cette liste des morts (même si la personne dont on parle ici n’est pas décédée) :
    https://seenthis.net/messages/811660

    Et, indirectement, à la métaliste des migrant·es morts à la #frontière_sud-alpine :
    https://seenthis.net/messages/758646

    • We begin another week’s report with news of Croatian police shooting a man. Just eleven days after the case of an officer’s “accidental firing” and shooting of a man who is still recovering from serious injuries at the hospital in Rijeka, on Thursday another Croatian police officer shot a man in the area of #Mrkopalj (https://www.index.hr/vijesti/clanak/policajac-upucao-migranta-kod-fuzina-iz-policije-kazu-da-je-kriv-migrant/2136049.aspx). The police version about the event is again unclear and blames the victim – it says that the person was “actively resisting and thereby caused the police officer’s firearm to fire". We wonder which version of the story the Croatian police will embrace this time - in the case of another “accidental firing”, the question is whether police officers are actually well trained in handling firearms, and in the case of a deliberate shooting, we expect a transparent and independent investigation into all of the circumstances of the event and the verification whether the police officer acted within his authority and in proportion to the use of necessary defence.

      Reçu via Inicijativa dobrodosli, mail du 04.11.2019.

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      Policajac upucao migranta kod Fužina. Iz policije kažu da je kriv - migrant

      POLICAJAC je jučer na području Mrkoplja upucao migranta. Iz policije su javili da je došlo do opaljenja jer je migrant pružao aktivan otpor. Migrant je lakše ranjen.

      Propucavanje se dogodilo jučer, a policija je o tome izvijestila danas navodeći da je migrant sam kriv za opaljenje pištolja.

      U riječkom KBC-u doznaje se da je ozlijeđeni muškarac zadobio prostrjelnu ranu desnog ramena te je sinoć operiran. Stanje mu je stabilno i izvan je životne opasnosti.

      Utvrđuju okolnosti ranjavanja migranta, a već su ih utvrdili?

      Njihovo priopćenje prenosimo u cijelosti.

      “Jučer, 27. studenog 2019. godine, u kasnim popodnevnim satima, na širem području Mrkoplja, policijski službenici PU primorsko-goranske, koji sukladno zaključcima sastanka predstavnika policije i lokalnih vlasti na navedenom području provode pojačane aktivnosti na suzbijanju nezakonitih migracija te prevenciji imovinskih delikata, zatekli su grupu nepoznatih osoba.

      Tijekom policijskog postupanja, jedna od zatečenih osoba, u namjeri da spriječi policijskog službenika u obavljanju službene radnje, pružala je aktivan otpor i na taj način svojim djelovanjem prouzrokovala opaljenje iz vatrenog oružja policijskog službenika, kojom prilikom je došlo do posljedičnog zadobivanja ozljeda.

      Osobi je odmah pružena hitna medicinska pomoć te je zbrinuta. Prema prvim neslužbenim informacijama radi se o lakšoj ozljedi”, stoji u priopćenju.

      Na kraju dodaju kako se utvrđuju sve okolnosti pod kojima se događaj odvio, a prema njihovom priopćenju se čini da su već utvrdili način na koji je migrant upucan.

      Zadnji ovakav slučaj dogodio se prije 11 dana na području Tuhobića, gdje je policajac iz puške propucao migranta i nanio mu ozljede opasne po život. Policija je i tada izvijestila da se radilo o slučajnom opaljenju oružja.

      https://www.index.hr/vijesti/clanak/policajac-upucao-migranta-kod-fuzina-iz-policije-kazu-da-je-kriv-migrant/2136049.aspx

  • A l’usage des vivants
    https://www.nova-cinema.org/prog/2019/175-decembre/rasons-les-centres-fermes/article/a-l-usage-des-vivants

    Pauline Fonsny, 2019, BE, DCP, FR ANG ST FR, 27’

    En 1998, Semira Adamu, jeune femme de 20 ans fuyant le Nigéria, mourait étouffée par les gendarmes qui tentaient de l’expulser, pour la sixième fois, du territoire belge. Vingt ans plus tard, dans un cri de guerre conjugué au féminin, trois femmes racontent, et mettent en lumière la réalité des centres fermés destinés à la détention des personnes migrantes, leur souffrance, les exactions des gardiens et des gendarmes, d’hier et d’aujourd’hui.

    jeudi 12 décembre 2019 à 20h

    #Film_+_débat

  • #Hart_Island l’ile où reposent un million de New Yorkais, pauvres et aux indigents était interdite au public _ AFP - 5 Décembre 2019 - AFP
    https://www.rtbf.be/info/monde/detail_new-york-prete-a-faire-revivre-son-ile-des-morts-longtemps-inaccessible?

    New York City’s Island of the Dead

    C’est une des îles les plus méconnues de New York : Hart Island, surnommée « l’île des morts » pour ses fosses communes où reposent près d’un million de New Yorkais, devrait bientôt ouvrir au public après avoir été quasi inaccessible pendant des années.

    Depuis 1869, cette île de 50 hectares à l’est du Bronx, sert de tombe aux pauvres et aux indigents, y compris des centaines de milliers d’enfants, mais aussi à de nombreux malades du sida morts au début de l’épidémie dans les années 80, à une époque où ils étaient souvent rejetés par leurs proches ou refusés par d’autres cimetières.

    Quelque 1200 personnes sont encore enterrées à Hart Island chaque année, la plupart du temps par des prisonniers amenés depuis la prison de Rikers Island toute proche, moyennant une rémunération limitée à un dollar de l’heure.

    Car l’île était jusqu’ici gérée par la direction des prisons new-yorkaises, qui n’autorisait les visites qu’au compte-gouttes, et seulement depuis 2007 : c’est à compter de cette date que les proches des personnes inhumées sur l’île ont pu s’y rendre, même si elles ne pouvaient observer les tombes que de loin.

    Après une plainte au civil, leurs droits à des visites plus régulières avaient été reconnus en 2015. Mais ils restaient dépendants d’un calendrier fixé arbitrairement par la direction des prisons, limité à deux jours de visites par mois.

    Le public, lui, était banni. Seuls les journalistes pouvaient participer à des visites organisées sous étroite surveillance, deux fois par an.

    Elaine Joseph, infirmière retraitée de 65 ans, fait partie de ceux qui se battaient pour se rendre librement sur cette île où est enterrée sa fille, morte en janvier 1978 à l’hôpital, quelques jours seulement après sa naissance prématurée.

    Son bébé est décédé en pleine tempête de neige : coincée chez elle faute de transports, Mme Joseph n’a su qu’une semaine après que l’hôpital l’avait fait enterrer sur Hart Island, dont elle ignorait alors l’existence.

    « Je ne veux pas qu’on me dise à quels moments j’ai le droit de me rendre sur la tombe de mon bébé, je veux pouvoir y aller quand je veux », explique cette infirmière retraitée.

    La décision entérinée mercredi par le maire de New York Bill de Blasio est pour elle, comme pour beaucoup d’autres, une grande victoire : elle transfère la gestion de Hart Island à la direction des parcs new-yorkais, et prévoit l’ouverture de l’île au public et des ferries réguliers pour la desservir, dans des conditions qui restent à préciser d’ici 2021.

    « C’est une étape majeure dans le combat pour faire de Hart Island un cimetière digne […] et alléger le fardeau de ceux qui veulent rendre hommage à leurs proches », s’est félicité le président du conseil municipal Corey Johnson.

    Le texte devrait permettre de « lever les stigmates liés aux enterrements municipaux », s’est aussi réjouie Melinda Hunt, qui se bat depuis 30 ans pour rendre le cimetière plus accessible.

     

    #Hart_Island #New_York #charnier #pauvreté #USA #prisons #mort des #pauvres

  • 20000 manifestants à #Montpellier (selon la préfecture, en plus), c’est pas commun…

    Montpellier : réforme des retraites, plus de 20 000 manifestants dans les rues - midilibre.fr
    https://www.midilibre.fr/2019/12/05/montpellier-reforme-des-retraites-des-milliers-de-manifestants-dans-les-ru

    A Montpellier comme partout ailleurs, c’est une journée de grève, ce jeudi 5 décembre, pour protester contre le projet de réforme des retraites. La manifestation s’élance à 10h30 du Peyrou et s’achève en début d’après-midi à Antigone. Selon la préfecture, plus de 20 000 personnes participent à cette manifestation d’ampleur sur Montpellier mais aussi 5 500 à Béziers et 1 500 à Sète.

  • Zeynep Tufekci, Twitter et les gaz lacrymogènes. Forces et fragilités de la contestation connectée
    https://journals.openedition.org/lectures/38417

    La revue Lectures/Liens Socio" est un outil collectif pour les sociologues, recensant la majeure partie des ouvrages de sociologie.

    Lecture par Matthieu Demory

    Depuis près d’une décennie, avec le déploiement massif des outils numériques, les mouvements sociaux contestataires prennent des formes diverses et inédites. Toutefois, les usages de Facebook, Twitter et bien d’autres réseaux sociaux n’en constituent pas uniquement des facilitateurs et ne résolvent pas tous les problèmes que les dissidents politiques rencontrent pendant leurs mobilisations. Une problématique sociale complexe que Zeynep Tufekci, activiste et professeure à l’Université de Caroline du Nord, met en lumière dans son ouvrage1. Cette ancienne programmeuse informatique qui se revendique comme techno-sociologue examine avec finesse les mutations que subissent les revendications collectives à l’ère des technologies numériques sans pour autant leur accorder un statut exclusivement bénéfique.

    Pour ce faire Zeynep Tufecki mobilise un spectre très large des sciences sociales. De la sociologie aux considérations historiques et politiques, en passant par une anthropologie fine des mobilisations contestataires, cet ouvrage présente une richesse de réflexions scientifiques, et ce, toujours à l’appui d’un fort empirisme. Le travail proposé repose sur de multiples méthodes : des expériences personnelles, des observations participantes, des entretiens avec des activistes, des analyses quantitatives de bases de données ainsi que des observations ethnographiques de comportements en ligne. Les enquêtes empiriques ont été menées en Égypte, aux États-Unis, au Liban, au Qatar, en Tunisie et en Turquie. A cela s’ajoutent des éléments de connaissance sur le mouvement des droits civiques aux États-Unis, le mouvement des parapluies à Hong Kong, les mouvements Podemos en Espagne et Syriza en Grèce. Et même si les réflexions reposent essentiellement sur des revendications antiautoritaires de gauche, Zeynep Tufekci s’attache à les comparer à d’autres formes de contestations, conservatrices notamment, tel que le mouvement du « Tea Party » aux États-Unis. Quand bien même, à la lecture, le parti pris de l’auteure semble évident, celui-ci n’entache à aucun moment l’objectivité des propos. L’enquête empirique est systématiquement mise en relation avec des théories et des données secondaires, assurant alors la justesse des analyses. En somme, cette production scientifique apporte des éléments de connaissance très riches. Il s’agit là d’un travail de qualité, original, qui plus est accessible aux candides des mouvements sociaux.

    La première partie de l’ouvrage intitulée « L’émergence d’un mouvement » se divise en quatre chapitres mettant en exergue les caractéristiques saillantes de la reconfiguration des contestations collectives au regard des réseaux sociaux et de leurs usages.

    L’auteure consacre la deuxième partie de son ouvrage, titrée « Les outils de l’activiste », à un examen des réseaux sociaux et de leurs fonctionnements.

    La troisième et dernière partie de cet ouvrage ; « Par-delà les manifestations », examine les rapports entre dissidents et gouvernements autoritaires, à l’aune des signaux mutuels que se transmettent les uns et les autres.

    « La technologie n’est ni bonne ni mauvaise ; et n’est pas neutre non plus »3 nous rappelle l’auteure dans l’épilogue. Il s’agit là d’une réflexion valable pour l’ensemble de l’ouvrage qui, en dialoguant systématiquement entre théorie et empirie, insiste sur la complexité des relations entre mouvements collectifs et réseaux sociaux. Ces contestations connectées profitent de nouvelles forces autant qu’elles souffrent de fragilités inédites. La diffusion d’information, le gain d’attention et la fédération d’individus éloignés géographiquement, culturellement ou même socialement, sont des éléments bénéfiques pour les mobilisations collectives. En revanche, parallèlement à une organisation fragile des mouvements, les médias sociaux, appropriés ou délégitimés par les gouvernements autoritaires, entrainent des formes nouvelles de censure et de contrôle des populations.

    #Zeynep_Tufekci #Liens_socio #Médias_sociaux #Mouvements_sociaux

  • #Immigrant_Movement_International

    Tania Bruguera’s Immigrant Movement International, presented by Creative Time and the Queens Museum of Art, is a Long-Term art project1 in the form of an artist initiated socio-political movement. Bruguera will spend a year operating a flexible community space in the multinational and transnational neighborhood of Corona, Queens, which will serve as the movement’s headquarters.

    Engaging both local and international communities, as well as working with social service organizations, elected officials, and artists focused on immigration reform, Bruguera will examine growing concerns about the political representation and conditions facing immigrants. As migration becomes a more central element of contemporary existence, the status and identity of those who live outside their place of origin increasingly become defined not by sharing a common language, class, culture, or race, but instead by their condition as immigrants. By engaging the local community through public workshops, events, actions, and partnerships with immigrant and social service organizations, Immigrant Movement International will explore who is defined as an immigrant and the values they share, focusing on the larger question of what it means to be a citizen of the world. Bruguera will also delve into the implementation of art in society, examining what it means to create Useful Art2, and addressing the disparity of engagement between informed audiences and the general public, as well as the historical gap between the language used in what is considered avant-garde and the language of urgent politics.


    http://www.taniabruguera.com/cms/486-0-Immigrant+Movement+International.htm
    #migrations #frontières #cartographie #visualisation #projection #monde #Tania_Bruguera #art #art_et_politique
    #faire_monde

    ping @karine4 @isskein @cede @reka

    voir aussi l’oeuvre « Dignity has no nationality » de la même artiste :
    https://seenthis.net/messages/814368#message814372

    • #Partido_del_pueblo_migrante

      With a platform geared towards the political presence of citizens expelled from their places of origin and access to rights, the Migrant People Party (MPP) is a party of ideas that will break into the 2012 Mexican Elections. Parting from the phenomenon of migration, the party’s political axis is centered in taking steps towards the disappearance of borders, where dignity has no nationality.

      Our platform demands the creation of structures in civil society that:

      . Include migrants in equal conditions as real citizens.
      . Eliminates the differentiation amongst people based on their migratory status.
      . Recognizes that the global system, through migration, generates the characteristics of a trans-

      border modern slavery.
      . Creates and promotes living conditions in which migration is an option, not an imposition.
      . Identifies the inadequate treatment of Mexican institutions towards the Central American

      migrants, which is similar to the one suffered by Mexican immigrants in the United States.
      . Demands a political arena for both citizens and migrants from the receiving places.
      . Claims dignity in migrant treatment.

      . Calls for a public space that is a common property to all.

      In the public sphere, the party points to one of Mexico’s contemporary phenomenons: migration -a political issue displaced from the electoral campaigns of the main political parties of the country. The geographic border between Mexico and the United States allows for a massive migration of Mexicans to the North, while Mexico also experiences the reception and transit of groups coming primarily from Central America. In the Mexican territory, this dynamic generates a time-space related to displacement and associated to the violation of human rights, which further rips out the country’s social fabric. In many cases, Mexican authorities repeat the same unjust conditions experienced by Mexican immigrants in the United States, with the people (permanent or in transit) that reach the country. At the same time, the migrant population in Mexico constitutes a ghost population that lacks political agency.

      The party is an area where all migrants can employ a political presence through education, the active and deliberate use of the media, and a series of creative actions focused on issues that affect the different types of migrants. Presented by the Sala de Arte Público Siqueiros (SAPS), the MPP will hold a series of informal forums for the general public centered on Mexico’s complex migratory issues. During the months preceding the elections, the MPP will align with other groups that work on migration issues, artists and citizens. The MPP will communicate with the social and political spheres through the media. In April, the party will move to a venue in the center of the city. For those who choose to join the party, it is neutral, safe and accessible. Finally in May and June, the MPP will creatively intervene in the public space through a series of actions that will highlight the lack of attention to issues of migration in the electoral campaigns. In August and September, a publication will be edited to commemorate the project. It will be launched at the end of 2012.

      In Mexico City, the MPP (in collaboration with SAPS) is a project that parts from Immigrant Movement International in Queens, New York, initiated by artist Tania Bruguera and sponsored by The Queens Museum of Art and Creative Time. Its purpose is to redefine the citizen-migrant position and access the concept of “useful art,” -a notion that promotes the integration of art in search of sustainable long-term solutions to urgent social and political issues.

      http://www.taniabruguera.com/cms/586-0-Migrant+People+Party+MPP.htm

  • Une #extension qui meta-press.es à ta disposition
    https://framablog.org/2019/12/05/une-extension-qui-meta-press-es-a-ta-disposition

    La veille sur la #Presse en ligne est laborieuse et exigeante, mais une extension pour Firefox peut la rendre plus légère, rapide et efficace… et plus éthique que Google News. Nous rencontrons aujourd’hui Simon Descarpentries pour lui poser des questions … Lire la suite­­

    #Contributopia #Dégooglisons_Internet #Libres_Logiciels #agrégateurs #flux #méta-moteur #Mozilla #recherche #RSS #wallabag

  • When Home Won’t Let You Stay

    When Home Won’t Let You Stay: Migration through Contemporary Art considers how contemporary artists are responding to the migration, immigration, and displacement of peoples today. We are currently witnessing the highest levels of movement on record—the United Nations estimates that one out of every seven people in the world is an international or internal migrant who moves by choice or by force, with great success or great struggle. When Home Won’t Let You Stay borrows its title from a poem by Warsan Shire, a Somali-British poet who gives voice to the experiences of refugees. Through artworks made since 2000 by twenty artists from more than a dozen countries — such as Colombia, Cuba, France, India, Iraq, Mexico, Morocco, Nigeria, Palestine, South Korea, the United Kingdom, and the United States — this exhibition highlights diverse artistic responses to migration ranging from personal accounts to poetic meditations, and features a range of mediums, including sculpture, installation, painting, and video. Artists in the exhibition include Kader Attia, Tania Bruguera, Isaac Julien, Hayv Kahraman, Reena Saini Kallat, Richard Mosse, Carlos Motta, Yinka Shonibare, Xaviera Simmons, and Do-Ho Suh, among others. A fully illustrated catalogue accompanies the exhibition, with an essay by Eva Respini and Ruth Erickson and texts by prominent scholars Aruna D’Souza, Okwui Enwezor, Thomas Keenan, Peggy Levitt, and Uday Singh Mehta, among others.

    https://www.icaboston.org/exhibitions/when-home-won%E2%80%99t-let-you-stay-migration-through-contemporary-art
    #asile #migrations #frontières #réfugiés #monde #art_et_politique #exposition

  • (15) Antisémitisme et antisionisme : une confusion délétère - Libération
    https://www.liberation.fr/debats/2019/12/03/antisemitisme-et-antisionisme-une-confusion-deletere_1766993

    Alors que les députés doivent se prononcer ce mardi sur une résolution visant à lutter contre l’antisémitisme du député LREM Sylvain Maillard, la sénatrice EE-LV Esther Benbassa rappelle que la critique politique du sionisme d’Etat doit pouvoir exister sans être taxée d’antisémitisme.

    Critiquer la politique du gouvernement israélien n’est pas une manifestation d’antisémitisme et n’implique nullement d’en rendre responsables les Juifs de France ou les Juifs en général. Si c’était le cas, nombre d’Israéliens seraient considérés comme antisémites. Et à lire la liste des signataires de l’appel paru dans le Monde daté du 3 décembre, il faudrait reconnaître qu’il y a beaucoup de Juifs antisémites…

    En tant qu’historienne des Juifs, je voudrais lui rappeler que les autonomistes socialistes juifs appartenant au mouvement du Bund, dès la fin XIXe siècle, n’étaient assurément pas sionistes. Que les masses juives ultraorthodoxes d’Europe orientale furent longtemps vigoureusement antisionistes (et leurs héritiers, en Israël ou ailleurs, le sont encore souvent). Or beaucoup des uns comme des autres périrent dans les camps nazis. Devra-t-on les tenir rétroactivement pour des antisémites qui s’ignoraient ?

    De même, le Crif, créé dans la clandestinité en 1944, a longtemps rassemblé les différentes composantes idéologiques de la judaïcité française. Et après la guerre, les dissensions furent également très vives sur la manière de formaliser les rapports du Crif avec le jeune Etat d’Israël.

    L’histoire de l’antisémitisme est ancienne et l’histoire du sionisme commence à l’être aussi. Ce dernier aussi évolua dans le temps. La tournure que prit le sionisme avec l’arrivée au pouvoir de la droite nationaliste du Likoud, en 1977, dont le dernier représentant est Benyamin Nétanyahou, n’a au fond que peu à voir avec le sionisme des fondateurs au XIXe siècle, ni avec celui de ses chevilles ouvrières travaillistes, tel Ben Gourion.

    Le sionisme étatique d’aujourd’hui, le sionisme des implantations juives dans les territoires occupés sont à mille lieues du sionisme de ceux qui rêvaient d’émancipation, qui voulaient un Etat pour les Juifs cibles des antisémites en Europe ou de ceux qui voulurent garantir un refuge sûr aux rescapés de la Shoah. La définition contemporaine d’Israël comme Etat juif, récemment votée par la Knesset, entérine clairement le refus de considérer ses citoyens arabes comme des citoyens égaux.

    #Israël #antisémitisme #antisionisme #sionisme #histoire_juive #Esther_Benbassa #Bund (pour l’illus)

  • Le concept de vulnérabilité

    Les termes désignant l’#exclusion, la #pauvreté ou la #précarité ne cessent d’évoluer. Parmi ceux qui connaissent aujourd’hui le plus de « succès », et qui s’étend à l’ensemble du champ médico-social, figure celui de vulnérabilité. L’historienne Axelle Brodiez-Dolino décrypte le sens de ce vocable dans notre société.

    ... avec cette conclusion :

    Bref, il convient de ne pas se tromper de combat : c’est d’abord la société qui vulnérabilise les individus, et non l’inverse.


    https://laviedesidees.fr/Le-concept-de-vulnerabilite.html

    #vulnérabilité #terminologie #mots #vocabulaire #vulnérabilisation

    ping @karine4 @cede

  • Trois morts en dix jours dans les rues de Toulouse, les travailleurs sociaux indignés
    https://www.ladepeche.fr/2019/12/03/trois-morts-en-dix-jours-dans-les-rues-de-toulouse-les-travailleurs-sociau

    Chaque année, ce sont entre 25 et 30 personnes vivant dans la rue (ou ayant vécu dans la rue) qui décèdent des suites de leurs conditions de vie à Toulouse. Les associations qui accompagnent les nombreux sans-abri interpellent régulièrement les pouvoirs publics.

    #sdf #mourir_dans_la_rue #toulouse

  • Près de Montpellier : soupçons d’emploi fictif visant un maire employé à Palavas-les-Flots
    https://actu.fr/occitanie/palavas-les-flots_34192/pres-montpellier-soupcons-demploi-fictif-visant-maire-employe-palavas-flots_298

    Le maire de Palavas-les-Flots, Christian Jeanjean a révélé, lors du conseil municipal de lundi soir, que les locaux de la mairie et son domicile ont été perquisitionnés jeudi, par les policiers de la division économique et financière du SRPJ de Montpellier.
    Ils sont repartis avec des documents concernant un présumé emploi fictif au sein de la Ville de la station balnéaire, visant un employé du service des sports, actuellement maire d’une commune proche de #Montpellier.

  • À #Montpellier, on n’a pas que des accidents de tramway. On a aussi le « dispositif » pour la venue de Macron : Montpellier : une centaine de manifestants attendaient Emmanuel Macron
    https://actu.fr/occitanie/montpellier_34172/montpellier-une-centaine-manifestants-attendaient-emmanuel-macron_29851654.html

    Comme ses camarades, elles ne comprend pas le dispositif qui entoure la venue du président de la République. Esplanade Charles de Gaulle bouclée, déploiement policier en nombre dans l’Écusson, lignes de tramway déviées… et manifestants surveillés et maintenus à distance. « Tout ça pour un seul homme, c’est aberrant » s’étonne Patricia, « Il a peur d’affronter le peuple. Pourquoi devrait-il avoir peur ? On était qu’une centaine de Gilets Jaunes pacifistes ».

  • Comment votre future mort dicte votre consommation
    https://theconversation.com/comment-votre-future-mort-dicte-votre-consommation-127874

    Les résultats montrent l’effet de l’intensité des pensées liées à la mort sur l’adoption d’une stratégie spécifique. Plus précisément, lorsque les rappels de la #mort sont forts, explicites, l’individu a tendance à adopter une stratégie d’évitement ; et lorsque les rappels de la mort sont faibles, implicites, l’individu a tendance à adopter une stratégie d’approche.

    Penser à sa propre mort pourrait ainsi avoir des conséquences sur notre façon de consommer. Car si l’intensité des rappels de l’idée de sa propre mort suscite l’adoption d’une stratégie régulatrice spécifique (approche ou évitement), elle peut expliquer certains comportements de #consommation associés à ces stratégies, et notamment nos préférences pour certains produits selon la façon dont ils sont présentés. Dans cette étude, nous avons fait le choix de ne choisir que des produits de consommation courante, purement utilitaires, sans aucun lien avec l’idée de mort (comme le dentifrice, le savon, l’eau aromatisée, la crème solaire), justement pour tester l’effet de cette idée sur une consommation a priori inattendue.

    Déjà, le dentifrice parle de la lutte pour conserver ses dents le plus longtemps possible et pour moi, l’idée de la perte de dents à l’âge adulte fait partie des rappels les plus cinglant de mon état de pré-cadavre ambulant. La crème solaire, c’est aussi pour faire fuir le méchant cancer de la peau. Bref, il y a pleins de petites choses quotidiennes apparemment anodine qui nous rappellent que nous allons mourir.

  • #Montpellier : au moins 40 blessés légers dans une collision entre 2 tramways devant le CHU
    https://france3-regions.francetvinfo.fr/occitanie/herault/montpellier/montpellier-40-blesses-legers-collision-entre-2-tramway

    Un accident de tram est survenu vers 15h30, ce lundi, à Montpellier. Une rame en mouvement de la ligne 1 a percuté par l’arrière un tramway à l’arrêt. La collision a eu lieu devant le CHU Lapeyronie de Montpellier, à proximité de la station Occitanie.

    Les pompiers annoncent 40 blessés légers suite à cette collision entre 2 rames. 10 personnes ont été évacuées et hospitalisées vers le CHU et la clinique du Parc.

    Après, ils pouvaient difficilement être plus prêt des urgences… (Bon, c’est notre ligne de tram, et c’est à un arrêt de la maison.)

  • Innovations sociales en montagne

    Vous êtes sur la plateforme de l’innovation sociale en montagne.

    Vivre en montagne, c’est bien souvent vivre différemment. C’est s’attacher à des enjeux de climat, de relief, de mobilités, d’enclavement, de saisonnalité.
    Vivre en montagne, c’est faire face à des conditions qui peuvent aussi devenir des ressources spécifiques.
    Les territoires de montagne sont confrontés, peut-être plus fortement qu’ailleurs, à l’urgence de la transition écologique et sociétale.

    Les territoires de montagne sont autant de sociétés locales avec leurs aspirations et leurs besoins particuliers.
    La recherche d’une meilleure adaptation aux contraintes, d’une meilleure qualité de vie et d’une harmonie entre les populations et leur environnement nous conduisent à une quête d’innovations sociales.

    Ces innovations sociales renforcent la capacité à agir de tous les participants à la société locale, dans un souci de partenariat et d’intérêt général.

    Pour donner de la visibilité à ces projets qui donnent de l’espoir aux territoires de montagne, nous souhaitons, à travers cette plateforme, aider chacun à les connaître, à les comprendre et à les répercuter.

    Et une liste des #initiatives :
    https://ferme.yeswiki.net/InnovationsMontagne/?ListeInnov
    https://ferme.yeswiki.net/InnovationsMontagne/?PagePrincipale
    #innovation_sociale #innovations_sociales #montagne #plateforme #base_de_données #database #cartographie #visualisation

  • Facebook’s only Dutch factchecker quits over political ad exemption
    https://www.theguardian.com/technology/2019/nov/27/facebook-only-dutch-factchecker-quits-over-political-ad-exemption

    ‘Final straw’ was refusal to allow partner to mark dubious claims by far-right parties Facebook’s only Dutch factchecker has quit over the social network’s refusal to allow them to highlight political lies as being false. The online newspaper Nu.nl had been Facebook’s only factchecking partner in the Netherlands since Leiden University dropped out of the programme last year. The website had sole responsibility for marking Facebook and Instagram news content for Dutch users as being false or (...)

    #Facebook #manipulation #censure #modération #élections

    https://i.guim.co.uk/img/media/822cd4324b75c358119bec18741167cad8684da2/0_0_5924_3554/master/5924.jpg

  • Nu.nl stopt met bestrijding nepnieuws voor Facebook na terugdraaien factchecks PVV en FvD
    https://www.npo3.nl/brandpuntplus/nu-nl-stopt-met-bestrijding-nepnieuws-voor-facebook-we-willen-ook-de-pvv-kunnen

    Nu.nl zet per direct een punt achter een jarenlange samenwerking met Facebook. De twee zijn het oneens over de aanpak van ‘nepnieuws’-berichten van PVV, FvD en CDA op het platform. Achter de schermen ligt Nu.nl al een half jaar met Facebook in de clinch over de bestrijding van onwaarachtige politieke berichtgeving. Nu.nl en Facebook kwamen kort voor de Europese Verkiezingen voor het eerst in botsing met elkaar maar de zaak escaleerde begin deze maand toen Nu.nl onder druk van Facebook (...)

    #manipulation #censure #élections #modération #Facebook

  • Un MOOC pour mieux appréhender les violences sexuelles dans le cadre professionnel

    La thématique des violences sexuelles prend actuellement une place considérable dans les débats sociétaux. Ce MOOC a pour ambition de montrer comment prévenir et réagir face à ce type de violence.

    En 1905, à Limoges, un groupe d’ouvrières de l’usine de porcelaine Haviland sont entrées en grève pour dénoncer les violences sexuelles faites par quelques-uns de leurs contremaîtres. Aujourd’hui, plus d’un siècle plus tard, malgré les avancés sociales, le phénomène persiste. Début 2019, une enquête sur les violences sexuelles menée par l’Ifop (Institut français d’opinion publique) pour la Fondation Jean-Jaurès démontrait que 60% des femmes européennes avaient déjà souffert au moins une fois au cours de leur existence de violences sexuelles ou d’atteintes sexistes dans le cadre de leur travail.

    Bien que les hommes soient aussi susceptibles de subir ces mêmes types de violence, ce sont les femmes qui en sont aujourd’hui les plus impactées. Dans une société Post #MeToo, les questions d’égalité entre hommes et femmes constituent un enjeu important aussi bien sur le point de vue politique que juridique.

    Les violences sexuelles et sexistes au travail sont des faits graves, caractérisés par plusieurs gestes effectués dans la finalité d’avoir un acte sexuel. Il peut s’agir d’agissements déplacés, de harcèlements physiques et moraux, de pressions psychologiques, de menaces verbales. Ces gestes représentent un abus de pouvoir pour les personnes qui en sont victimes, et peuvent causer d’importantes répercussions, par exemple une dépression, un isolement social, ou encore un suicide. Nul n’est protégé face à ce genre de violence, car il peut toucher tous les milieux socio-professionnels et peut parfois mener au licenciement de la victime. Aujourd’hui, le législateur prend de plus en plus la mesure de ce type de violence dans les textes de loi.

    L’université de Lille avec le soutien du Secrétariat d’État chargé de l’égalité entre les femmes et les hommes et de la lutte contre les discriminations, propose un MOOC consacré à ces questions s’intitulant : “ Violences sexuelles et sexistes au travail : prévenir et réagir ”. Le cours est segmenté en 5 semaines distinctes durant lesquelles les apprenants pourront suivre le quotidien d’une jeune femme fictive victime de violences sexuelles au travail. Ce MOOC de sensibilisation permet d’apprendre à réagir, psychologiquement, socialement et juridiquement face à ce type de situations.

    https://www.fun-mooc.fr/news/violences-sexuelles
    #MOOC #violences_sexuelles #formation