• Springer-Verlag vor massivem Konzern-Umbau
    https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft-verantwortung/springer-verlag-vor-massivem-konzern-umbau-li.76197

    Les éditions Axel-Springer-Verlag sont un spécimen idéal d’une structure impérialiste transatlantique. La transformation de son modèle d’affaires étant terminée s’annonce une restructuration qui vise à conserver ses derniers journaux en les séparant des activités rentables qui seront incorporées dans le portfolio d’un groupe étatsunien

    16.2.2020 von Kai-Hinrich Renner -
    Der Springer-Verlag steht vor radikalen Veränderungen. Der Umbau könnte zu einer Aufteilung des Konzerns führen
    Der Axel-Springer in seiner heutigen Form könnte schon bald Geschichte sein. Erst kürzlich ist der US-Finanzinvestor KKR bei Springer eingestiegen. Nach Informationen der Berliner Zeitung könnte der Konzern in zwei Teile aufgespalten werden. Ein Bereich soll die Zeitungen „Bild“ und „Welt“ betreffen, der andere die Wachstumssparte mit den digitalen Rubrikenmärkten.

    „Am Ende wird es nur noch den Unternehmensbereich Publizistik und die hoch profitablen digitalen Rubrikenmärkte geben“, sagt eine mit dem Konzernumbau vertraute Person, die wegen der Sensibilität der Materie nicht namentlich genannt werden möchte, der Berliner Zeitung: „Die publizistischen Objekte kommen in eine Stiftung, die mit KKR nichts zu tun hat. Die Rubrikenmärkte wandern in eine von den Amerikanern geführte Aktiengesellschaft mit der neugegründeten Stiftung als Juniorpartner. Die Anwälte arbeiten bereits die Verträge aus.“ Eine zweite Quelle bestätigt die Pläne. Der Springer-Verlag ließ auf Anfrage einen Sprecher erklären: „Solche Pläne gibt es nicht.“

    Der Springer-Konzern fährt aktuell ein weitreichendes Personal-Abbau-Programm. Die Springer-Aktie wird von der Börse genommen. Für Beobachter ist auch der Wechsel des langjährigen Vorstands, Andreas Wiele, zu KKR ein Hinweis auf die weitere Entwicklung. Wiele gilt als Top-Experte für den digitalen Rubrikenmarkt und hat diesen zu einem hochprofitablen Bereich entwickelt.

    Als Stiftungsvorstand für die Zeitungen sei der jetzige Vorstand Mathias Döpfner „gesetzt“, sagte eine Quelle der Berliner Zeitung. Die „Welt“ kämpft gegen hohe Verluste. Die „Bild“ musste in den vergangenen Jahren starke Auflagenverluste hinnehmen und konnte das traditionelle Anzeigengeschäft nicht im Internet substituieren.

    #Allemagne #presse #médias #Axel-Springer-Verlag #monopoles

  • Le 15 janvier 2020 Microsoft arrête la publication d’un brouteur internet développé par l’entreprise même. Google est le gagnant de la guerre des brouteurs.

    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Alter-und-neuer-Edge-Browser-So-klappt-die-Side-by-Side-Installation-4634074.h

    Ab dem 15. Januar liefert Microsoft die neue Chromium-basierte Fassung des Edge-Browsers via Windows-10-Update-Funktion aus. Nachdem diese installiert wurde, verbleibt der „alte“ Edge zwar noch in Windows 10, lässt sich aber nicht mehr ohne weiteres aufrufen: Der Nutzer wird jeweils zur neuen Version umgeleitet.

    #internet #www #monopoles

  • Digitale Märkte - Neue Wettbewerbsregeln für die Plattformökonomie
    https://netzpolitik.org/2019/neue-wettbewerbsregeln-fuer-die-plattformoekonomie

    6.12.2019 von Dominik Piétron und Marita Wiggerthale

    Wie soll Politik auf die übermächtigen Digitalkonzerne Google, Amazon, Facebook, Apple, Microsoft (GAFAM) und Co. reagieren? Eines der schärferen Schwerter der deutschen Regulierungsbehörden ist das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), welches unsere marktwirtschaftliche Ordnung vor Monopolen und ökonomischer Machtkonzentration einzelner Unternehmen schützen soll. Bereits im Koalitionsvertrag hatte die Bundesregierung angekündigt, das Wettbewerbsrecht zu modernisieren. Nun liegt ein Referentenentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums für die 10. GWB-Novelle mit wichtigen Neuerungen vor, der sich aktuell in der Ressortabstimmung befindet. Aber stellen die vorgeschlagenen Maßnahmen einen ausreichenden Schutz gegen die Macht der Internetgiganten dar?

    Auf den ersten Blick scheint das zentrale Problem digitaler Märkte verstanden worden zu sein: GAFAM und andere Online-Plattformen wie Flixbus, Lieferando oder Booking schalten sich als sogenannte Intermediäre zwischen Angebot und Nachfrage und bilden aufgrund von positiven Netzwerkeffekten eine überragende Marktmacht heraus. Dabei sind viele Plattformunternehmen Marktanbieter und Marktteilnehmer zugleich, das heißt sie steuern die grundlegenden Marktfunktionen wie Preisfindung, Matching und Marktzugangsregelung via Algorithmen und bieten gleichzeitig eigene Produkte und Dienstleistungen auf dem Marktplatz an.

    Dadurch treten sie in direkter Konkurrenz zu Unternehmen, welche von der Plattform als Vertriebskanal abhängig sind. Dass in dieser Abhängigkeitsbeziehung zwischen Plattform und Drittanbieter:innen notwendigerweise Interessenskonflikte und strukturelle Missbrauchspotentiale entstehen, zeigt sich beispielsweise an Amazon, das die Eigenmarken Amazon Basics oder den Smart-Speaker Alexa bei den Sucheinträgen bevorzugt, oder an Google, das (bis auf Weiteres) rechtswidrig die eigenen Dienste auf seinem Smartphone-Betriebssystem Android vorinstallierte.

    Gut gemeinte Reformvorschläge

    Der neue GWB-Artikel §19a räumt dem Bundeskartellamt künftig das Recht ein, für digitale Plattformen mit „überragender marktübergreifender Bedeutung für den Wettbewerb“ eine Verfügung zu erlassen. In diesem Fall – und nur dann – könnte das Kartellamt eine Reihe neuer, zusätzlicher Missbrauchstatbestände ahnden: Sie kann den Firmen untersagen, eigene Dienste zu bevorzugen, andere Wettbewerber durch zu schnelle Marktexpansion zu behindern, Marktzutrittsschranken durch die Nutzung marktübergreifend gesammelter Daten zu errichten sowie die Interoperabilität und Portabilität von Daten zu erschweren. Das heißt im Umkehrschluss leider, dass diese wichtigen Missbrauchstatbestände nicht generell verboten sind. Wann die entsprechende Verfügung nach §19a erlassen werden muss, bleibt rechtlich unklar.

    Eine zweite Änderung stellt das neu eingeführte Konzept der „Intermediationsmacht“ (§18 Abs. 3b) dar, das den Nachweis einer marktbeherrschenden Stellung von Plattformunternehmen vereinfachen soll. Bisher wurden die Ermittlungen des Kartellamts dadurch erschwert, dass die ökonomischen Verfahren zur Feststellung von Marktmacht – eine notwendige Voraussetzung für die Aufnahme eines Kartellverfahrens – bei zweiseitigen Online-Plattformmärkten meist nicht mehr griffen. Mit dem Intermediationsmacht-Konzept hat das Kartellamt nun eine breitere rechtliche Grundlage, um auch plattformspezifische Machtpositionen zu erfassen, die sich aus ihrer Vermittlungsleistung ergeben, das heißt aus der Regulierung des Zugangs zu Absatz- und Beschaffungsmärkten.

    Drittens ist zu begrüßen, dass Kartellverfahren insgesamt beschleunigt werden sollen, um mit den kürzer werdenden Innovationszyklen der Digitalökonomie mitzuhalten. So kann das Kartellamt „einstweilige Maßnahmen“ (§32a Abs. 1) gegenüber Unternehmen anordnen, sobald ein Missbrauch von Marktmacht oder andere Zuwiderhandlungen „überwiegend wahrscheinlich“ erscheinen, beispielsweise wenn eine Plattform den Wechsel zu einer anderen Plattform erschwert. Dabei soll bereits die Gefährdung des Wettbewerbs durch Marktmachtmissbrauch auch ohne den Nachweis negativer Effekte ein schnelles Eingreifen begründen können (§20 Abs. 3a).
    Das Ende des „freien“ Marktes

    Trotz dieser vielversprechenden Reformen scheitert die GWB-Novelle am Versuch, die Wettbewerbsregeln fit fürs digitale Zeitalter zu machen. Denn der vermeintlich „freie“ Wettbewerb, den das GWB schützen soll, ist in weiten Teilen der Digitalökonomie gar nicht mehr vorhanden. Tatsächlich etabliert sich im digitalen Kapitalismus stattdessen eine komplexe Hierarchie privatisierter Marktstrukturen: Marktmächtige Digitalkonzerne, die über Online-Marktplätze, App-Stores oder Betriebssysteme verfügen, können externen Händler:innen, Web-Developern und Anbieter:innen von Komplementärdiensten ausbeuterische Bedingungen für den Marktzugang diktieren. Es liegt in ihrer Hand, den Zugang zu milliardenschweren Märkten zu gewähren oder zu verwehren, weil sie aufgrund ihrer Markt- beziehungsweise Intermediationsmacht eine „Torwächter“-Position innehaben.

    Das Ergebnis dieser Konstellation ist eine enorme Wettbewerbsverzerrung zu Gunsten der großen Plattformkonzerne, die sich auf Grundlage der gesammelten Kundendaten die profitabelsten Produkte herauspicken, ihr eigenes Angebot auf diese Märkte ausdehnen und direkt über die eigenen Kanäle vermarkten können.

    Wie können diese strukturellen Missbräuche durch Plattformen verhindert werden? Für benachteiligte Drittanbieter:innen auf der Plattform ist es praktisch kaum möglich, die unfairen Handelspraktiken aufzudecken und in einem Verfahren über mehrere Instanzen gegen Internetgiganten wie Amazon anzuklagen. Leider wurde auch das unter anderem von der Monopolkommission geforderte Antragsrecht von (Datenschutz-) und Verbraucherschutzorganisationen zur Aufnahme eines Kartellverfahrens bei offensichtlichen Rechtsverstößen nicht bei der neuen GWB-Novelle berücksichtigt. Bleibt also nur das Bundeskartellamt selbst, das auf Basis des neuen Artikels §19a zwar eigenständig in diesen Fällen aktiv werden könnte, jedoch mit 350 Mitarbeiter:innen bei Weitem nicht über eine ausreichende Personaldecke verfügt, um einen Marktplatz wie Amazon mit mehreren hundert Millionen Produkten permanent zu überwachen.

    Die wirksamste Lösung wäre demnach eine strukturelle Auftrennung der Geschäftsbereiche in Plattformsparte und Eigenmarken, wie sie in den USA von Demokrat:innen wie Elizabeth Warren gefordert wird und in Indien seit Februar Gesetz ist. Der entsprechende Passus im indischen Ansatz (5.2.15.2.4. v)) bezieht sich in protektionistischer Manier zwar nur auf ausländische Unternehmen, ist jedoch inhaltlich schlicht und effektiv: „Ein Unternehmen, das eine Kapitalbeteiligung von E-Commerce-Marktplatzunternehmen oder seinen Konzerngesellschaften besitzt (…), darf sein Produkt nicht auf der Plattform verkaufen, die von diesem Marktplatzunternehmen betrieben wird“. Doch von wirksamen Ansätzen dieser Art fehlt im neuen Wettbewerbsrecht leider jede Spur.
    Die Monopole bleiben unangetastet

    Das Bundeswirtschaftsministerium verpasst in der 10. GWB-Novelle die Chance, eine rechtliche Grundlage für die Entflechtung beziehungsweise Aufspaltung von Großkonzernen wie Google, Amazon oder Facebook zu schaffen, von denen eine nachhaltige und substantielle Verzerrung des Wettbewerbs ausgeht. Dabei scheint die Zeit reif: Der Ruf nach einer härteren Gangart gegenüber Großkonzernen ertönt in den letzten Jahren immer lauter und quer durch das politische Spektrum.

    Neben SPD, Linken und Grünen brachte zuletzt auch CSU-Politiker und ehemaliger EVP-Kommissionspräsidentschaftskandidat Manfred Weber eine Entflechtung der Internetgiganten ins Spiel; die FDP legte bereits 2010 einen entsprechenden Gesetzesentwurf vor. 2018 verabschiedete das EU-Parlament erneut einen Bericht, der die Aufspaltung von Google fordert. Und in den USA könnte sich „break up big tech“ zu einem der Hauptthemen im nahenden Präsidentschaftswahlkampf entwickeln. Auch die deutsche Monopolkommission und das Bundeskartellamt befürworten die Einführung eines missbrauchsunabhängigen Entflechtungsinstruments im Kartellrecht, um auf „dauerhaft vermachteten Märkten Wettbewerb in Gang zu setzen und aufrechtzuerhalten“. Und zu guter Letzt war es das Bundeswirtschaftsministerium selbst, das noch Mitte 2019 zusammen mit Frankreich und Polen die Einführung von Entflechtungsregeln auf europäischer Ebene gefordert hatte.

    Warum also fehlt das Entflechtungsinstrument in der GWB-Novelle? Neben einer starken deutschen Industrielobby, die befürchtet, dass sie selbst ins Fadenkreuz einer effektiven Marktmachtbekämpfung geraten könnten, lässt sich die Zurückhaltung vor allem auf die akademische Orthodoxie innerhalb der Wirtschaftswissenschaften zurückführen. Das dort vorherrschende neoklassische Dogma, dass sich Märkte prinzipiell selbst regulieren und zum Gleichgewicht tendieren, erscheint angesichts der milliardenschweren Innovations- und Akquisebudgets der Tech-Konzerne geradezu aberwitzig. Dennoch hält sich die folgenreiche Doktrin vehement in den kleinen, ausgewählten Zirkeln deutscher Wettbewerbsökonom:innen und Kartellrechtler:innen. Einzelne Expertengruppen wie der Kronberger Kreis von der neoliberalen Stiftung Marktwirtschaft verfügen zudem über beste Kontakte ins Bundeswirtschaftsministerium – ihre Mitglieder haben das zentrale wissenschaftliche Gutachten für die 10. GWB-Novelle verfasst.
    Zwei Strategien gegen die Zentralisierung von Daten und Kapital

    Es bleibt also vorerst alles beim Alten. Das Kartellamt bekämpft nicht Monopole, sondern lediglich bestimmte Formen von Missbräuchen – auch wenn sich die infrastrukturelle Macht der großen Plattformkonzerne, den Markt zu ihren Gunsten zu gestalten, längst nicht mehr in einzelne Tatbestände und ökonomische Schadenstheorien pressen lässt. Die Internetgiganten bauen währenddessen täglich ihre Machtpositionen aus, spannen immer neue Kund:innen mit Lock-In-Strategien in ihren digitalen Ökosystemen fest und gehen weiter auf Einkaufstour. Sogenannte „Killer-Akquisitionen“ – Übernahmen von Start-Ups, die sich zu potentiellen Konkurrenten entwickeln könnten – werden nebenbei aus der Portokasse finanziert.

    Gleichzeitig wächst aber auch eine weltweite Bewegung von Akteuren aus verschiedenen politischen Lagern, die der steigenden Konzentration von Kapital, Daten und Macht in der Hand weniger Großkonzerne ein Ende bereiten will. Sie sollte zwei Strategien gleichzeitig verfolgen:

    Einerseits braucht es eine radikale Weiterentwicklung des Wettbewerbsrecht, eine personelle Aufstockung der Kartellbehörden für intensivere Marktbeobachtungen, eine Ausweitung der Ermittlungs- und Abstellbefugnisse des Kartellamts auf Daten-, Arbeits- und Verbraucherschutzrechte, neue Entflechtungsinstrumente, eine kluge Interoperabilitätsverpflichtung sowie schärfere, strukturelle Abhilfemaßnahmen bei Missbrauchsfällen und höhere Bußgelder zur glaubhaften Abschreckung.
    Über das Wettbewerbsrecht hinausdenken

    Andererseits könnte am Ende selbst die perfekte Wettbewerbskontrolle zu schwach sein, um die starken Zentralisierungstendenzen in der Datenökonomie auszugleichen – beispielsweise wenn zu den Netzwerk- und Skaleneffekten der Plattformenkonzerne noch die Feedback-Effekte von Machine-Learning-Algorithmen hinzukommen. Folglich braucht es dringend eine Debatte über die Frage, ob „natürliche Monopole“ überhaupt marktförmig organisiert werden sollten. Denn bei vielen Plattformen handelt es sich – ähnlich wie beim Energie- oder Wasseranschluss – um öffentliche Güter, die zur digitalen Grundversorgung im 21. Jahrhundert gehören. Gerade das essentielle Bedürfnis nach sozialen Kontakten, Marktzugangs- und Konsumoptionen lassen sich für breite Bevölkerungsschichten nur noch über bestimmte Online-Marktplätze, Suchmaschinen und soziale Medien verwirklichen.

    Die Bundesregierung sollte dementsprechend einen uneingeschränkten Zugang zu den essentiellen Plattformmärkten sicherstellen, die Plattformmärkte regulieren und für den Aufbau einer gemeinnützigen, öffentlichen digitalen Infrastruktur sorgen. Zu den direkt umsetzbaren Handlungsmöglichkeiten der Politik zählen beispielsweise die Förderung eines europäischen Suchindex, mehr Unterstützung für Open-Source-Betriebssysteme und wirksame Datenportabilitäts- und Interoperabilitätsstandards sowie die Entwicklung von öffentlichen Plattformmärkten im Rahmen der zahlreichen Smart-City-Prozesse als Teil einer zukunftsorientierten, öffentlichen digitalen Daseinsversorge.

    Dominik Piétron ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrbereich „Soziologie der Zukunft der Arbeit“ der Humboldt-Universität zu Berlin und ist aktiv im Netzwerk Plurale Ökonomik.
    Marita Wiggerthale arbeitet bei Oxfam Deutschland zu Marktkonzentration und Wettbewerbsrecht mit einem Schwerpunkt auf den Agrar- und Ernährungssektor. Die Autor:innen sind Teil der Initiative „Konzernmacht beschränken“, einem Zusammenschluss verschiedener Verbände und Nichtregierungsorganisationen wie Oxfam, Digitalcourage oder Chaos Computer Club.

    #plateformes#droit #concurrence #marché_libre #monopoles #Allemagne #droit

  • A Regulatory Framework for the Internet – Stratechery by Ben Thompson
    https://stratechery.com/2019/a-regulatory-framework-for-the-internet

    The Three Frees
    There are, in Internet parlance, three types of “free”:

    “Free as in speech” means the freedom or right to do something
    “Free as in beer” means that you get something for free without any additional responsibility
    “Free as in puppy” means that you get something for free, but the longterm costs are substantial

    (…)This distinction might square some of the circles I presented at the beginning: how might society regulate content without infringing on rights or destroying competitive threats to the largest incumbents?

    Start with this precept: the Internet ought to be available to anyone without any restriction. This means banning content blocking or throttling at the ISP level with regulation designed for the Internet. It also means that platform providers generally speaking should continue to not be liable for content posted on their services (platform providers include everything from AWS to Azure to shared hosts, and everything in-between); these platform providers can, though, choose to not host content suppliers they do not want to, whether because of their own corporate values or because they fear boycott from other customers.

    I think, though, that platform providers that primarily monetize through advertising should be in their own category: as I noted above, because these platform providers separate monetization from content supply and consumption, there is no price or payment mechanism to incentivize them to be concerned with problematic content; in fact, the incentives of an advertising business drive them to focus on engagement, i.e. giving users what they want, no matter how noxious.

    This distinct categorization is critical to developing regulation that actually addresses problems without adverse side effects. Australia, for example, has no need to be concerned about shared hosting sites, but rather Facebook and YouTube; similarly, Europe wants to rein in tech giants without — and I will give the E.U. the benefit of the doubt here — burdening small online businesses with massive amounts of red tape. And, from a theoretical perspective, the appropriate place for regulation is where there is market failure; constraining the application to that failure is what is so difficult.

    Proposition selon laquelle les plateformes publicitaires telles que #facebook devraient être réglementées par le gouvernement, alors que les autres plateformes devraient être réglementées par le marché, le tout avec une infra neutre et libre pour tous. L’idée est que le contenu problématique ne soit pas intégré dans le modèle de tarification d’une plateforme publicitaire.

    #Régulation #Plateformes #Plateformes_publicitaires #publicité #Liberté_expression #Monopoles #domination #GAFAM #Super-Aggrégateurs #censure #youtube #Apple #Google #Amazon #Facebook

  • Beating #Wall_Street Won World War II
    https://foreignpolicy.com/2019/10/28/wall-street-world-war-ii-democracy-monopoly

    After the invasion of Poland, Americans didn’t necessarily want to intervene in Europe, but preparedness and support for military spending began to increase. U.S. President Franklin D. Roosevelt asked for larger Army and Navy budgets. But to build that larger Army and Navy, massive supplies of steel, aluminum, copper, and every other material would be necessary. The control of monopolists, who wanted to restrict supplies of these metals, would have to be broken.

    #etats-unis #monopoles

  • Public Monopolies Are a Good Thing
    https://jacobinmag.com/2019/10/monopoly-public-schools-warren-education-plan

    On peut trouver des arguments valables contre cet argument contre les monopoles privés et pour les monopoles publiques. C’est quand même un bon modèle pour construire des arguments du même type.

    Trust-busting liberalism starts from the premise that competitive markets generally serve the public good better than any alternative. If you’re the sort of person who calls yourself a capitalist to your bones and you see an area where markets are manifestly not serving the public good, your first instinct is not to endorse public ownership but to find a way to make that part of the market more competitive.

    This instinct is so powerful that it’s applied in all sorts of areas where it makes no sense. For example, we’re seeing more and more calls (from trust-busting liberals and even from social democrats who should know better) to break up Twitter and Facebook, even though the nature of the services severely limits how much they can be broken up without losing their functionality.

    Simply separating Facebook from Messenger and Instagram, for instance, still leaves Mark Zuckerberg with extraordinary control over the flow of information. Really breaking up Facebook would mean having to keep track of which of your friends were on which mini-Facebook. Nationalizing the social media giants would solve the same problems more efficiently and also have the advantage of extending the First Amendment to social media.

    #libéralisme #monopoles

  • Qui est RTE, le transporteur de l’électricité en France ⇒ LeLynx.fr
    https://www.lelynx.fr/energie/comparaison-fournisseurs/acteurs-energie/rte
    Après l’expulsion de la #ZAD #Massada je découvre qu’avec RTE la France s’est dotée d’une structure commerciale au niveau national qui remplit le rôle technique et politique occupé par des structures au niveau du Land en Allemagne.

    Les missions de RTE
    La mission de RTE est d’exploiter et de développer le réseau de transport d’électricité à haute et très haute tension de manière indépendante. Ainsi, son rôle est de :

    Veiller au bon fonctionnement du réseau ;
    ...
    Concevoir des mécanismes de marché, pour faire appel aux sources de production disponibles les moins chères.

    A travers ces définitions j’apprends que que RTE fait partie de cette structure capitaliste européennen qui prétend agir pour le bien de tous alors qu’elle ne sert qu’à garantir le contrôle de l’électricité par les acteurs privés dont le patrimoine appartenait à tous et chacun jusque il y a peu d’années.

    Penser et organiser aujourd’hui le marché de demain | RTE France
    https://www.rte-france.com/fr/article/penser-et-organiser-aujourd-hui-le-marche-de-demain

    Optimiser les règles de marché

    Pour garantir la fluidité et l’équité du marché, il est nécessaire que les acteurs soient soumis à des règles les plus transparentes et les moins contraignantes possibles. L’objectif est donc de disposer d’une architecture de marché qui combine de manière optimale la logique économique et les contraintes électrotechniques.

    Contrairement à l’idéologie divulguée ces structures ont un caractère monopoliste même si on ne les regarde pas du point de vue prolétaire face au grand monopole des propriétaires des moyens de productions.

    #monopoles #capitalisme #électricité énergé écologie

  • Microsoft mit Gewinnsprung - Aktie auf Rekordhoch | Berliner Zeitung
    https://www.berliner-zeitung.de/ratgeber/digital/microsoft-mit-gewinnsprung---aktie-auf-rekordhoch-32880710

    On l’avait un peu pedu de vue, mais Microsoft continue à dominer.

    Microsoft baut seine Führung als wertvollstes börsennotiertes US-Unternehmen vor den Erzrivalen Apple und Amazon aus. Der Geschäftsbericht vom Vorabend hievte den Börsenwert zeitweise auf enorme 1,08 Billionen Dollar..de/ratgeber/digital/microsoft-mit-gewinnsprung---aktie-auf-rekordhoch-32880

    Dank boomender Cloud-Dienste läuft es bei Microsoft derzeit prächtig. Im letzten Geschäftsquartal (bis Ende Juni) schoss der Gewinn im Jahresvergleich um 49 Prozent auf 13,2 Milliarden US-Dollar (11,7 Mrd Euro) in die Höhe, wie Microsoft am Donnerstag mitteilte. Das lag zwar auch maßgeblich an einer Steuergutschrift über 2,6 Milliarden Dollar, doch auch das operative Ergebnis legte um starke 20 Prozent zu.

    Microsoft verdient weiter glänzend am lukrativen Cloud-Geschäft mit IT-Diensten im Internet. Beim Flaggschiff - der Azure-Plattform für Unternehmen - kletterte der Umsatz um 64 Prozent. Das ist zwar ein beeindruckender Wert, allerdings lag das Wachstum im Vorjahreszeitraum noch bei 89 Prozent und im Vorquartal bei 73 Prozent. Die Cloud-Dienste sind ein großer Teil des Erfolgsrezepts, mit dem Konzernchef Satya Nadella Microsoft seit seinem Amtsantritt 2014 zu einem kaum für möglich gehaltenen Comeback verholfen hat.

    Doch auch in vielen anderen Sparten brummt das Geschäft. Das 2016 übernommene Online-Karriereportal Linkedin erhöhte den Umsatz um ein Viertel. Microsofts Web-Version des Büroprogramms „Office 365” legte um starke 31 Prozent zu.

    Selbst das angestaubte Windows-Geschäft lief dank überraschend starker PC-Verkäufe gut. Einziger Schwachpunkt war die Gaming-Sparte mit der Spielkonsole Xbox. Insgesamt stiegen die Erlöse um 12 Prozent auf 33,7 Milliarden Dollar. Sowohl Gewinn als auch Umsatz lagen über den Erwartungen der Analysten.

    #affaires #monopoles #logiciels #gafam

  • Opinion | I Shouldn’t Have to Publish This in The New York Times - The New York Times
    https://www.nytimes.com/2019/06/24/opinion/future-free-speech-social-media-platforms.html

    Une nouvelle de Cory Doctorow sur la régulation des plateformes : briser les monopoles, ou leur laisser le choix d’être eux-mêmes les régulateurs algorithmiques de l’expression de chacun.

    Editors’ note: This is part of a series, “Op-Eds From the Future,” in which science fiction authors, futurists, philosophers and scientists write Op-Eds that they imagine we might read 10, 20 or even 100 years from now. The challenges they predict are imaginary — for now — but their arguments illuminate the urgent questions of today and prepare us for tomorrow. The opinion piece below is a work of fiction.

    I shouldn’t have to publish this in The New York Times.

    Ten years ago, I could have published this on my personal website, or shared it on one of the big social media platforms. But that was before the United States government decided to regulate both the social media platforms and blogging sites as if they were newspapers, making them legally responsible for the content they published.

    The move was spurred on by an unholy and unlikely coalition of media companies crying copyright; national security experts wringing their hands about terrorism; and people who were dismayed that our digital public squares had become infested by fascists, harassers and cybercriminals. Bit by bit, the legal immunity of the platforms was eroded — from the judges who put Facebook on the line for the platform’s inaction during the Provo Uprising to the lawmakers who amended section 230 of the Communications Decency Act in a bid to get Twitter to clean up its Nazi problem.

    While the media in the United States remained protected by the First Amendment, members of the press in other countries were not so lucky. The rest of the world responded to the crisis by tightening rules on acceptable speech. But even the most prolific news service — a giant wire service like AP-AFP or Thomson-Reuters-TransCanada-Huawei — only publishes several thousand articles per day. And thanks to their armies of lawyers, editors and insurance underwriters, they are able to make the news available without falling afoul of new rules prohibiting certain kinds of speech — including everything from Saudi blasphemy rules to Austria’s ban on calling politicians “fascists” to Thailand’s stringent lese majeste rules. They can ensure that news in Singapore is not “out of bounds” and that op-eds in Britain don’t call for the abolition of the monarchy.

    But not the platforms — they couldn’t hope to make a dent in their users’ personal expressions. From YouTube’s 2,000 hours of video uploaded every minute to Facebook-Weibo’s three billion daily updates, there was no scalable way to carefully examine the contributions of every user and assess whether they violated any of these new laws. So the platforms fixed this the Silicon Valley way: They automated it. Badly.

    Which is why I have to publish this in The New York Times.

    The platforms and personal websites are fine if you want to talk about sports, relate your kids’ latest escapades or shop. But if you want to write something about how the platforms and government legislation can’t tell the difference between sex trafficking and sex, nudity and pornography, terrorism investigations and terrorism itself or copyright infringement and parody, you’re out of luck. Any one of those keywords will give the filters an incurable case of machine anxiety — but all of them together? Forget it.

    If you’re thinking, “Well, all that stuff belongs in the newspaper,” then you’ve fallen into a trap: Democracies aren’t strengthened when a professional class gets to tell us what our opinions are allowed to be.

    And the worst part is, the new regulations haven’t ended harassment, extremism or disinformation. Hardly a day goes by without some post full of outright Naziism, flat-eartherism and climate trutherism going viral. There are whole armies of Nazis and conspiracy theorists who do nothing but test the filters, day and night, using custom software to find the adversarial examples that slip past the filters’ machine-learning classifiers.

    It didn’t have to be this way. Once upon a time, the internet teemed with experimental, personal publications. The mergers and acquisitions and anticompetitive bullying that gave rise to the platforms and killed personal publishing made Big Tech both reviled and powerful, and they were targeted for breakups by ambitious lawmakers. Had we gone that route, we might have an internet that was robust, resilient, variegated and dynamic.

    Think back to the days when companies like Apple and Google — back when they were stand-alone companies — bought hundreds of start-ups every year. What if we’d put a halt to the practice, re-establishing the traditional antitrust rules against “mergers to monopoly” and acquiring your nascent competitors? What if we’d established an absolute legal defense for new market entrants seeking to compete with established monopolists?

    Most of these new companies would have failed — if only because most new ventures fail — but the survivors would have challenged the Big Tech giants, eroding their profits and giving them less lobbying capital. They would have competed to give the best possible deals to the industries that tech was devouring, like entertainment and news. And they would have competed with the news and entertainment monopolies to offer better deals to the pixel-stained wretches who produced the “content” that was the source of all their profits.

    But instead, we decided to vest the platforms with statelike duties to punish them for their domination. In doing so, we cemented that domination. Only the largest companies can afford the kinds of filters we’ve demanded of them, and that means that any would-be trustbuster who wants to break up the companies and bring them to heel first must unwind the mesh of obligations we’ve ensnared the platforms in and build new, state-based mechanisms to perform those duties.

    Our first mistake was giving the platforms the right to decide who could speak and what they could say. Our second mistake was giving them the duty to make that call, a billion times a day.

    Still, I am hopeful, if not optimistic. Google did not exist 30 years ago; perhaps in 30 years’ time, it will be a distant memory. It seems unlikely, but then again, so did the plan to rescue Miami and the possibility of an independent Tibet — two subjects that are effectively impossible to discuss on the platforms. In a world where so much else is up for grabs, finally, perhaps, we can once again reach for a wild, woolly, independent and free internet.

    It’s still within our reach: an internet that doesn’t force us to choose between following the algorithmically enforced rules or disappearing from the public discourse; an internet where we can host our own discussions and debate the issues of the day without worrying that our words will disappear. In the meantime, here I am, forced to publish in The New York Times. If only that were a “scalable solution,” you could do so as well.

    Cory Doctorow (@doctorow) is a science fiction writer whose latest book is “Radicalized,” a special consultant to the Electronic Frontier Foundation and an M.I.T. Media Lab research affiliate.

    #Cory_Doctorow #Régulation_internet #Plateformes #Liberté_expression #Monopoles

  • Germany just deleted Facebook / Boing Boing
    https://boingboing.net/2019/02/07/zuckerbackpfeifengesicht.html

    Germany’s Federal Cartel Office (Bundeskartellamt, the country’s antitrust regulator) has ruled that Facebook can’t combine user data aggregated from different sources (Facebook usage data, data from pages with Facebook Like buttons, data purchased from third parties, etc), because users can’t reasonably anticipate the way these different datastreams might be combined, nor the kinds of inferences that could be gleaned thereby.

    Facebook’s practice of using clickthrough agreements to perform a kind of parody of consent was ruled invalid by the FCO, which pointed to Facebook’s market dominance as the basis for subjecting it to stricter scrutiny and controls.

    Facebook has said it will appeal.

    The FCO singled out the lack of competitiveness in Facebook’s market as the factor that swayed its judgment, arguing that Facebook has inserted itself into the social lives of Germans in such a way that failing to use it amounts to opting out of large slices of civic life, and thus the take-it-or-leave-it privacy waiver Facebook imposes on its users can’t be characterized as an “agreement” of any kind — rather, it is a form of coerced consent, which is to say, not consent at all.

    The regulator invoked the GDPR, stating that Facebook had no credible purpose for blending data from multiple sources: users don’t benefit from this mixing, and Facebook could operate just as well (if not as profitably) without this mixing.

    #Allemagne #droit #facebook #monopoles

  • Palantir-Chef Alexander Karp - Das industrielle Kraftpaket Deutschland ist in Gefahr
    https://www.bz-berlin.de


    Cet interview d’Alexander Karp par Mathias Döpfner ne fait pas partie de l’édition en ligne de B.Z. Il montre comment les tzars de la presse allemande se sont liés au capital de la Silicon Valley pour organiser la passage de leur fortune et pouvoir dans l’ère digitale. Les éditions Axel Springer detenaient un quasi-monopole de la presse à Berlin-Ouest. Cette grand entreprise s’est séparée il y a déjà longtemps de la plupart de se journaux et gagne de l’argent avec des activités dans l’internet.

    Für einen Unternehmens-Podcast interviewte Axel—Springer—Chef Mathias Döpfner Palantir-Chef Alexander Karp.

    Berlin — Er istSonn deutscner Hippie“-Eltern und einer der Megastars im Silicon Valley:Allex Karp, Vorstandsvorsitzender und mit 10 Prozent Anteilseigner von Palantir.
    Einem Unternenmen, das Gerüchnten zufolge 40 Milliarden US-Dollar wert ist — und zu den geheimnisvollsten Firmen der Welt zählt. lm Grunde ist nur bekannt, dass Palantir einen Weg gefunden hat, verscniedene Daten sinnvoll aufzubereiten. Mit Mthias Döpfner sprach Karp unter anderem über ...

    ... Wohlstand als Freiheit

    Karp: Das Wichtigste an diesier Freiheit ist: Als ich ein armer Student in Deutschland war, musste ich mich entscneiden, was ich tagsüber essen würde, und jetzt muss ich mir daruber kene Gedanken machen. Wohlstand bedeutet: Genug Geld zu haben, sodass man sich nicht entscheiden muss — du kannst ausgehen und eine Pizza essen oder chinesisch.“

    ...was Palantir eigentlich genau macht
    Natürlich kann ich nur etwas zu Sachen sagen, die veröffentlicht wurden. Die Polizei nutzt unser Produkt und erhält Daten. Sie behaupten, wenn die Daten für sie unverständlich geblieben wären, hätte es in Deutschland einen großen Terrorangriff gegeben. Ich erfahre etwa ein mal die Woche, dass in Europa ein Anschlag verlhindert wurde. Icn glaube, wenn diese Anschläge stattgefunden hätten, sähe die politiscne Realität heute ganz anders aus, und das motiviert enorm.

    ... Datenschutz
    Ich verstehe, warum sicn Menschen vor dem Missbraucn von Sotware durch Unternehmen und Regierungen fürchten, und das ist eine legitime Furcht. Ich versuche ihnen zu sagen, dass ein Großteil unseres Erlolges darauf zurüzuführen ist, dass wir auf diese Details achten.“

    ... die digitale Zukunft Deutschlands
    Das in Deutchhland vorhandene Talent gehört zu den besten auf der Welt, aber aus irgendwelchen Gründen ist die Tecn-Community nicht
    Nummer zwei hinter Amerika. Das ist etwas, das Deutschland ändern muss. Das industrielle Kraftpaket Deutschland ist in Gefahr, wenn es keine Software-Komponente gibt, und das wird zu enormer politischer Instabilität führen. Deutschland und Europa müssen investieren. Und das ist nicht mal eine Frage von Euros. Es ist eine Frage des Verständnisses wie der Aufbau einer Tech-Community aussehen müsste.“

    –—

    Das US-Tech-Genie Alexander Karp (51, geschätztes Vermögen: 1.9 Millarden Euro) hat deutscbe Wurzeln und promovierte in Franklurt.

    Alexander Karp ist Aufsichtsrat bei Axel Springer SE, wo BILD erscheint. Mathias Döpfner ist Axel-Springer-Chef.

    article paru aussi dans #Bild

    #médias #monopoles #presse #impérialisme #idéologie #Palantir

  • Vorwurf an Google: Microsoft Edge mit unfairen Mitteln verdrängt | heise online
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Vorwurf-an-Google-Microsoft-Edge-mit-unfairen-Mitteln-verdraengt-4255990.html
    Browser war reloaded - Edge is dead leaving all it’s victims to be devoured by Chrome.

    Ständige Änderungen am Quelltext

    „Google macht ständig Änderungen an ihren Websites, die auf anderen Browsern nicht funktionieren, und wir konnten nicht hinterherkommen“, heißt es in dem Beitrag. Zum Beispiel habe YouTube durch Hinzufügen eines anscheinend sinnlosen <div>-Elements die stromsparende Hardware-Beschleunigung von Edge ausmanövriert, mit der dieser an Chrome vorbeigezogen sei.
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    Weitere Beispiele nennt Bakita allerdings nicht, und es ist umstritten, ob der Vorwurf stichhaltig ist. Chrome und YouTube gehören zwar beide zum Google-Mutterkonzern Alphabet, sind aber Produkte unterschiedlicher Unternehmen – da ist es fraglich, ob das Chrome-Team so etwas für einen kurzfristigen Vorteil gegen einen kleinen Konkurrenten durchsetzen könnte.
    Zu kleines Team

    Dass Edge bei den Änderungen nicht hinterherkam, hat auch mit der Kopplung der Browser-Updates an die monatlichen Windows-Patchdays zu tun. Nach Beobachtungen des bekannten Webentwicklers Peter-Paul Koch, der über viele Jahre mit den IE- und Edge-Entwicklern zusammengearbeitet hat, war das Edge-Team zu klein für den scharfen Wettbewerb.

    Andererseits kennt sich Microsoft mit unfairen Praktiken im Browser-Wettbewerb ziemlich gut aus. Nicht nur zu Zeiten seiner Dominanz mit dem Internet Explorer benutzte der Konzern seine Windows-Marktmacht für umstrittene und teilweise illegale Vorteilsnahmen. Erst vor drei Monaten zeigte Windows kurzzeitig Werbung für Edge, wenn der Nutzer einen anderen Browser installieren wollte.
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    Anders als Microsoft früher besitzt Google jedoch nicht nur den dominierenden Browser, sondern betreibt auch Webangebote, an denen kaum ein Nutzer vorbeikommt. Dadurch verschieben sich die Grenzen zwischen Google-Techniken und offenen Standards.

    #WWW #internet #monopoles #business

  • Wie Microsoft Europa kolonialisiert – netzpolitik.org
    https://netzpolitik.org/2018/wie-microsoft-europa-kolonialisiert

    Die Forderung nach Windows bricht Europarecht

    Während die großen Internetunternehmen wie Facebook, Amazon und Google verstärkt auf Open-Source-Software setzten, liefern sich die Staaten Europas immer wieder dem Microsoft-Monopol aus. Anfragen nach Informationsfreiheitsgesetz zu den Konditionen der Verträge zwischen Bund und Microsoft werden „wegen Konzerngeheimnissen“ nur geschwärzt herausgegeben. Microsoft ist also in der Lage, den Staat daran zu hindern, seine Bürger zu informieren, beispielsweise über die genauen Kosten der Software. Das US-Unternehmen diktiert den Ländern Europas die Vertragsbedingungen.

    Public Money? Public Code! - FSFE
    https://fsfe.org/campaigns/publiccode/publiccode.en.html

    Why is software created using taxpayers’ money not released as Free Software? We want legislation requiring that publicly financed software developed for the public sector be made publicly available under a Free and Open Source Software licence. If it is public money, it should be public code as well. Code paid by the people should be available to the people!

    The Public Money? Public Code! campaign aims to set Free Software as the standard for publicly financed software. Public administrations following this principle can benefit from collaboration with other public bodies, independence from single vendors, potential tax savings, increased innovation, and a better basis for IT security.

    The Free Software Foundation Europe together with over 100 civil society organisations and more than 15.000 individuals signed the Open Letter. We will use the signatures to contact decision makers and political representatives all over Europe and convince them to make public code the standard. You are invited to add your signature to make a bigger impact!

    Freie Software: Wenn der Staat finanziert, dann Open Source - ComputerBase
    https://www.computerbase.de/2017-09/freie-software-staat-open-source

    Wenn Behörden die Entwicklung von Software in Auftrag geben, soll der Quellcode immer unter einer Freie-Software- und Open-Source-Lizenz veröffentlicht werden. Das fordern 31 Verbände und Vereine in einem offenen Brief.

    Die Aktion läuft unter dem Motto „Public Money? Public Code!“. Politisch ist das mit der Forderung verbunden, künftig gesetzlich zu regeln, dass von öffentlichen Einrichtungen in Auftrag gegebene Software unter einer Freie-Software-oder Open-Source-Lizenz laufen muss. Denn bis dato würden Verwaltungen jedes Jahr Millionen Euro für steuerfinanzierte Software ausgeben, entwickelt wird die aber von privaten Firmen, die in der Regel eine proprietären Lizenz verwenden. Somit ist der Quellcode nicht einsehbar.

    Public Money Public Code: 31 Organisationen fordern freie Software in der Verwaltung - Golem.de
    https://www.golem.de/news/public-money-public-code-31-organisationen-fordern-freie-software-in-der-verwa

    Mehr freie Software in der Verwaltung: Das wollen 31 Organisationen und fordern Nutzer auf, bei den Kommunen, Städten oder Landkreisen anzufragen. Durch das Begehren sollen Sicherheitslücken vermieden, die Zusammenarbeit verbessert und Steuergelder gespart werden.

    Public Code: Aktivisten fordern Freie Software vom Staat - SPIEGEL ONLINE
    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/public-code-aktivisten-fordern-freie-software-vom-staat-a-1167416.html

    Kampagne Public Code: Software für die Verwaltung soll frei sein | heise online
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Kampagne-Public-Code-Software-fuer-die-Verwaltung-soll-frei-sein-3830705.html

    Der NSA-Whistleblower Edward Snowden hat sich als Präsident der Freedom of the Press Foundation bereits zusammen mit mehreren hundert Einzelpersonen hinter die Aktion gestellt. „Weil der Quellcode von unfreier Software oft ein Geschäftsgeheimnis ist, erschwert dies das Finden sowohl versehentlich als auch absichtlich eingebauter Sicherheitslücken enorm“, begründet er seinen Schritt. „Reverse Engineering“ sei in vielen Ländern illegal, was Angriffen wie per WannaCry zugute komme und kritische Infrastrukturen wie Kliniken oder Autofabriken gefährde. Sicherheitslücken lägen dabei oft in proprietärer Software verborgen.

    Snowden hält „nicht auditierbaren Code“ daher für ein Risiko, „das Staaten nicht länger durch spezielle Sonderrechte subventionieren können, ohne dass dadurch Kosten in Form von Menschenleben entstehen“.

    Das Microsoft-Dilemma - Reportage & Dokumentation - ARD | Das Erste
    http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/das-microsoft-dilemma-100.html

    „Wanna Cry“ war ein Weckruf: Die Cyber-Attacke mit dem Erpressungstrojaner traf im Mai 2017 hunderttausende Rechner in mehr als 100 Ländern. Aber wie kann nur ein Schadprogramm gleichzeitig Unternehmen, Krankenhäuser und sogar Geheimdienste in der ganzen Welt lahmlegen? Die Antwort hat einen Namen: Microsoft.

    Auch staatliche und öffentliche Verwaltungen von Helsinki bis Lissabon operieren mit der Software des US-Konzerns. Sie macht angreifbar für Hacker und Spione, verstößt gegen das europäische Vergaberecht, blockiert den technischen Fortschritt und kommt Europa teuer zu stehen. Darüber hat der Journalist Harald Schumann mit seinem Recherche-Team InvestigateEurope mit Insidern und Verantwortlichen in ganz Europa gesprochen.

    Eine gefährliche Abhängigkeit

    Martin Schallbruch, der frühere IT-Chef der Bundesregierung, berichtet, wie die Staaten immer tiefer in die Abhängigkeit von Microsoft geraten. Ein Top-Jurist aus den Niederlanden beschreibt, wie die EU-Kommission und die Regierungen dafür das europäische Ausschreibungsrecht brechen. In Frankreich hat das Verteidigungsministerium beim Abschluss von geheimen Verträgen mit Microsoft das Parlament umgangen, darum will die Senatorin Joelie Garriaud-Maylam nun einen Untersuchungsausschuss einsetzen. Der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar warnt, die Microsoft-Systeme setzen die privaten Daten der Bürger der Ausforschung durch die US-Geheimdienste aus. Interne Dokumente belegen, dass das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik dieses Misstrauen teilt.

    Gibt es Alternativen?

    Sowohl das Europaparlament als auch der Bundestag haben darum mehrfach gefordert, dass die staatlichen IT-Systeme auf quelloffene „Open Source“- Software umgestellt wird, die von Europas eigenen Sicherheitsbehörden geprüft werden können. Italiens Armee hat mit diesem Umstieg auch begonnen, erzählt der italienische General Camillo Sileo. Genauso halten es Polizeibehörden in Frankreich und Litauen oder die Städte Rom und Barcelona. Warum aber stemmen sich die meisten Regierungen gegen die Alternativen, oder kehren wie im Fall München sogar zurück in die Arme von Microsoft? Andrup Ansip, EU-Kommissar für den digitalen Binnenmarkt und weitere Akteure stellen sich den Fragen.

    Ein Film von Harald Schumann und Árpád Bondy

    http://tv-download.dw.com/dwtv_video/flv/imf/imf20180510_HDmicrosoft9897_sd_sor.mp4

    #sécruté #FLOSS #open_source #Microsoft #politique #lock-in #monopoles

  • All Your Data Are Belong to Us - Shelly Palmer
    https://www.shellypalmer.com/2018/04/data-belong-us
    Dans le contexte du capitalisme moderne la protection des données personnelles est un contresens. C’est un de ses défenseurs les plus intelligents qui le dit. Il y voit un problème et appelle ses lecteurs à proposer une solution. En principe cette solution se prononce dans un seul mot : socialisme !
    Malheureusement ce problème ne se resoud pas par des dicussions entre programmeurs solidaires, mais elle se débat entre les grandes puissances mondiales à coups de canons et de rockets.

    Apple is a hardware company. It sells the most expensive computers and consumer electronics hardware you can buy. Because of its extreme pricing, Apple enjoys extreme profit margins. This is how it has amassed over $235 billion of cash on its balance sheet. Apple uses data to its benefit, and it has absolutely no need to make its data available to anyone for any reason. Apple makes more than enough money selling hardware. Apple also sells software and content. Both are profitable businesses. Apple doesn’t need to share any of that data with anyone either.

    On the other hand, Facebook does not sell hardware or software or content. It sells you. In order to do this, it provides you with all kinds of services you find valuable. When you agree to use Facebook, you are exchanging data that describes how you use Facebook’s platform and the related services (sometimes provided by third parties) for the right to use the services. Facebook has privacy policies. You may or may not like them, but they are articulated in the privacy section of Facebook’s interface and you can set them as you see fit.
    ...
    What Would Change?

    Everything! If the government regulates Facebook, the regulations will apply to every data-collecting entity that does business in the United States. With over 2 billion registered users, Facebook would own the largest data set reflecting user aspiration. Aspiration is a valuable currency that can be transformed into cash. Advertisers want to know what you aspire to, and you give that information to Facebook with every item (bit of data) you post, what you click on, read and consume on the platform.

    Google would own the largest data set reflecting user intention. You don’t intend to go to Google; you go to Google and tell it what you intend to do. Google has transformed the currency of intention into over $100 billion of annual revenue.

    To round out FANG (Facebook, Amazon, Netflix, and Google), Netflix would own the largest data set reflecting user passions, and Amazon would own the largest data set reflecting user consumption.

    Tight regulation restricting the sharing of data outside these companies would create government-granted data monopolies on the four biggest data-driven currencies: aspiration, intention, passion, and consumption. Advertisers, sponsors, and content providers would have zero bargaining power against these data sets. Regulation would kick traditional media while it is down and would empower giant tech companies to rule the world.
    It Gets Worse

    Without the ability to leverage the data collected by large platforms, start-ups would need funding to purchase access. Maybe that’s a good thing. There’s lots of capital sitting on the sidelines, and perhaps the venture capitalists would enjoy a U-turn back to the days when start-ups actually needed money to start up.

    No matter how you look at this, the consequence of overzealous regulation will be the creation of a handful of de facto dataopolies.

    #vie_privée #monopoles #capitalisme #platform_capitalism #socialisme

  • Rapport #Oxfam : un monde toujours plus inégalitaire
    https://www.mediapart.fr/journal/international/220118/rapport-oxfam-un-monde-toujours-plus-inegalitaire

    © Oxfam Les #inégalités ont atteint un niveau sans équivalent, selon le dernier rapport d’Oxfam : 82 % des richesses créées l’an dernier dans le monde ont été captées par 1 % des plus riches. Loin d’être des créateurs, ces milliardaires sont d’abord des héritiers, ou des personnes en situation de captation des rentes monopolitisques à leur profit. Avec la complicité des États.

    #International #Economie #Etat #grandes_fortunes #héritage #monopoles #pauvreté #politiques_publiques #rente #services_publics

  • Amazon und Google: So will ein breites Bündnis die Übermacht der Konzerne stoppen | Berliner Zeitung
    https://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/amazon-und-google-so-will-ein-breites-buendnis-die-uebermacht-der-k

    In Deutschland tritt ein breites Bündnis von Umwelt-, Landwirtschafts- und Entwicklungsorganisationen gegen die zunehmende Macht von Megaunternehmen an. Die neu geformte Initiative „Konzernmacht beschränken“ ruft in einem am Dienstag vorgestellten Papier die nächste Bundesregierung auf, den Trend zu einer immer höheren Marktkonzentration zu stoppen.

    Die schwache Fusionskontrolle schütze kleine Firmen, Bauern, Arbeitnehmer und Verbraucher nicht ausreichend, heißt es in dem Gründungsdokument. Daher fordern die Verbände die Politik auf, den Wettbewerbsbehörden die Entflechtung von Konzernen mit übergroßer Dominanz zu erleichtern. „Je größer die Konzerne, desto mehr Macht und finanzielle Mittel haben sie, die Politik und Märkte in ihrem Sinne zu beeinflussen“, kritisiert Georg Janßen, Bundesgeschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft. Die ökonomische Kontrolle durch wenige Anbieter untergrabe am Ende auch die Demokratie.
    „Amerika hat ein Monopolproblem"

    Die Gefährdung der Marktwirtschaft durch Monopole oder durch Oligopole – also wenige Anbieter – ist seit langem ein Thema. Im 19. Jahrhundert etwa schalteten große Eisenbahnkonzerne und Ölmultis den Konkurrenzkampf in den USA weitgehend aus, bis die Politik nach einigem Zögern mit der Zerschlagung der bedrohlichsten Gesellschaften reagierte. Nach Ansicht vieler Experten stehen heutzutage durch die Digitalisierung ähnliche Herausforderungen an. „Amerika hat ein Monopolproblem – und zwar ein riesiges“, m eint etwa Nobelpreisträger Joe Stiglitz.

    Die neuen Technologien begünstigen die Branchenführer, die auf das Sammeln und die hochkomplexe Auswertung von Daten setzen. Jeder neue Kunde beschert Amazon, Google oder Facebook mehr Informationen über das Verbraucherverhalten, ohne dass größere Kosten durch die zusätzliche Nachfrage entstünden. Entsprechend bauen diese Giganten ihre Stellung gegenüber kleineren Rivalen immer weiter aus.
    An Google kommt kaum jemand vorbei

    So beherrscht Google nach Angaben der Initiative Konzernmacht 90 Prozent des Suchmaschinenmarktes und Facebook 75 Prozent der mobilen Kommunikationsdienste.

    Amazon kontrolliere nicht nur 65 Prozent des Online-Buchhandels, sondern führe auch ein digitales Tagelöhnertum mit elektronischer Komplettüberwachung ein. Mit ihren riesigen Profiten dringen die Stars der neuen Weltwirtschaft – zu denen auch Apple und Microsoft gehören – zudem in andere Branchen ein - vom Autogeschäft über den Gesundheitssektor bis hin zu Finanzdienstleistungen.

    Wirklich gehindert hat sie bislang niemand, jedenfalls nicht in ihrer Heimat in den Vereinigten Staaten. In einem harten langen Kampf zwang die US-Regierung Anfang des Jahrtausends den Softwareanbieter Microsoft, seine wettbewerbsschädlichen Praktiken beim Zugang ins Internet aufzugeben. Fachleute sehen darin eine entscheidende Voraussetzung, um neuen Anbietern wie eben Google oder Facebook den Aufstieg zu ermöglichen. Längst aber sind die US-Behörden auf einen ausgesprochen zurückhaltenden Kurs umgeschwenkt. Nach der heutigen Philosophie könnte nur nachweislich zu hohe Preise zu Lasten der Verbraucher ein Einschreiten rechtfertigen.

    Megakonzerne machen es Nutzern leicht

    Die Konsumenten zählen aber bislang überwiegend zu den Nutznießern der Digitalwirtschaft. Google verlangt bis heute von seinen Kunden keinen Cent für seine wesentliche Dienstleistung. Amazon macht mit Billigangeboten dem Einzelhandel das Leben schwer. Daher haben die Giganten von den US-Behörden wenig zu befürchten – und zwar auch schon vor der Amtsübernahme von Präsident Donald Trump.

    In Europa sind die Instrumente der Aufsicht weniger scharf. Dennoch verhängte die EU-Kommission im vergangenen Jahr gegen Google die höchste Kartellstrafe in der Geschichte der Europäischen Union. 2,4 Milliarden Euro soll der Multi zahlen, weil er seine Marktmacht bei der Online-Shopping-Suche missbraucht habe. Allerdings hat das US-Unternehmen Klage gegen die Entscheidung eingereicht.

    Das verlangt das neue deutsche Bündnis

    Das deutsche Bündnis gegen die Macht der Konzerne fordert eine neue Strategie für die Wettbewerbspolitik. So sollten die Hürden für die Kartellbehörden sinken, um als letztes Mittel bei übermächtigen Konzernen Teile oder ganze Geschäftsfelder abzukoppeln. Bisher muss die EU-Kommission dafür den Missbrauch der Marktmacht nachweisen. Das fällt schwer, wenn durch Amazon und Co. die Preise nicht steigen, sondern (erst einmal) sinken.

    Auch sollten Fusionen über Sektoren hinweg – etwa im Pestizid-und Saatgutgeschäft – einfacher untersagt werden können. Die Initiatoren beklagten, dass auch in vielen traditionellen Branchen wie dem Einzelhandel oder der Autoindustrie wenige Anbieter zu viel Macht erlangt hätten. Die Ministererlaubnis für die (teilweise) Übernahme von Kaisers durch Edeka sowie der Dieselskandal zeigten, welchen Einfluss die Konzerne auf die Politik ausübten.

    #monopoles #internet #économie

  • Can Washington Stop Big Tech Companies ? Don’t Bet on It - The New York Times
    https://www.nytimes.com/2017/10/25/technology/regulating-tech-companies.html

    The tech giants are too big. They’re getting bigger. We can stop them. But in all likelihood, we won’t.

    The history of American business is one of repeated cycles of unfettered, sometimes catastrophic growth followed by periods of reflection and regulation. In previous eras of suffocating corporate dominance over our lives — when industrialists gained an economic stranglehold through railroads and vast oil and steel concerns, or when rampant financial speculation sent the nation into economic paroxysms — Americans turned to their government for a fix.

    In the last half-century, lawmakers and regulators set up a regime to improve the safety of automobiles and other manufactured goods, to break up a telephone monopoly that controlled much of the nation’s communications and to loosen the fatal grip that tobacco companies held over American society.

    We are now at another great turning point in the global economy. A handful of technology companies, the Frightful Five — Apple, Google, Microsoft, Facebook and Amazon, the largest American corporations by stock-market value — control the technological platforms that will dominate life for the foreseeable future.

    Yet despite their growth and obvious impact on the economy and society, technology has long been given a special pass. For nearly two decades, under Republican and Democratic presidents, most tech giants have been spared from much legislation, regulation and indeed much government scrutiny of any kind.

    J’avais parlé de ce phénomène en 2007 sous le vocable de #Vectorialisme pour désigner la nouvelle forme de monopole qui émergeait du numérique. Devant le scepticisme de mes collègues, j’avais laissé cette approche de côté. J’ai eu tort (de l’abandonner) car j’avais une belle intuition.

    Part of what has hampered governmental action against the Five is the unusual nature of their power. Much of what they do now, and will soon have the power to do, exceeds what we’ve ever expected from corporations. In different ways, they each collect, analyze and mediate our most important public and personal information, including news, political data and our relationships. They’re being called upon to police free speech, terrorism and sex trafficking, and to defend nations and individuals against existential digital attack.

    But in other ways, the Five do not cleanly fit traditional notions of what constitutes dangerous corporate power. Only a couple of them enjoy monopolies or duopolies in their markets — Google and Facebook in digital ads, for example.

    Then there is our own complicated relationship with the tech giants. We do not think of them in the same way we think of, say, the faceless megacorps of Wall Street. The Five’s power comes cloaked in friendliness, utility and irresistible convenience at unbelievable prices. We hooked our lives into them willingly, and then we became addicted to them. For many Americans, life without all but one or two of them might feel just about unlivable.

    #Economie_numérique #Monopoles #Plateformes

  • Monopoly Men | Boston Review
    http://bostonreview.net/science-nature/k-sabeel-rahman-monopoly-men

    Amazon. Google. Facebook. Twitter. These are the most powerful and influential tech platforms of the modern economy, and the headlines over the last few weeks underscore the degree to which these firms have accumulated an outsized influence on our economic, political, and social life. To many, including acting FTC Chair Maureen Ohlhausen, the status quo is great: the benefits to consumers—from cheap prices to easy access to information to rapid delivery of goods and services—outweigh greater regulation, lest policymakers undermine Silicon Valley innovation.

    But the recent controversies suggest a very different perspective—that private power is increasingly concentrated among a handful of tech platforms, representing a major challenge to the survival of our democracy and the potential for a more dynamic and inclusive economic order. A growing clamor from both the left and right has created a sense of “blood in the water,” and suggests that Silicon Valley’s long honeymoon may finally be over.

    The danger of the “platform power” accumulated by Amazon, Google, Facebook, and Twitter arises from their ability to control the foundational infrastructure of our economic, informational, and political life. Even if they didn’t spend a dime on lobbying or influencing elected officials, this power would still pose a grave threat to democracy and economic opportunity. The fact that these companies provide enormously popular and useful goods and services is indisputable—but also beside the point. The central issue here is not simply the value for the consumer. Instead it is vast, unaccountable private power over the foundations of contemporary society and politics. In a word, the central issue is democracy.

    It was this deeper problem of power—not merely the impacts on prices or the consumer experience—that motivated reformers such as Brandeis to develop whole new institutions and legal regimes: antitrust laws to break up monopolies, public utility regulation to assure fair prices and nondiscrimination on “common carriers” such as railroads, the creation of the FTC itself, and much of President Franklin Roosevelt’s early New Deal push to establish governmental regulatory agencies charged with overseeing finance, market competition, and labor.

    But the late twentieth century saw a widespread shift away from the New Deal ethos. Starting in the 1970s, intellectual critiques of economic regulation highlighted the likelihood of corruption, capture, and inefficiency, while scholars in economics espoused the virtues of self-regulation, growth-optimization, and efficient markets. In these intellectual constructs big business and the conservative right found support for their attacks on the New Deal edifice, and in the 1980s and 1990s, we saw the bipartisan adoption of a deregulatory ethic—including in market competition policy.

    These cultural currents—the skepticism of government as corrupt at worst and inefficient at best, the belief in private enterprise and the virtues of “free markets,” and a commitment to delivering for consumers above the broader social and political repercussions—suffuses our current political economic discourse. The Brandeis-ian critique of private power has been wholly absent in recent decades and nowhere is this absence more pronounced than in the worldview of Silicon Valley.

    In our current moment, it is as if technological innovation has been divorced from the corporations that profit from it. Through these rose-colored glasses, technology is seen as a good in itself, promising efficiency, delivering new wonders to consumers, running laps around otherwise stale and plodding government institutions. Amazon, Google, Facebook, and Twitter have been able to resist corporate criticism (until recently, that is) by emphasizing their cultural and ideational commitment to the consumer and to innovation. They have casted themselves as the vanguards of social progress, the future’s cavalry who should not be constrained by government regulation because they offer a better mode of social order than the government itself.

    But as the anxieties of the last few months indicate, this image does not capture reality. Indeed, these technology platforms are not just “innovators,” nor are they ordinary corporations anymore. They are better seen and understood as privately controlled infrastructure, the underlying backbone for much of our economic, social, and political life. Such control and influence brings with it the ability to skew, rig, or otherwise manage these systems—all outside the kinds of checks and balances we would expect to accompany such power.

    This kind of infrastructural power also explains the myriad concerns about how platforms might taint, skew, or undermine our political system itself—concerns that extend well beyond the ability of these firms to lobby inside the Beltway. Even before the 2016 election, a number of studies and scholars raised the concern that Facebook and Google could swing elections if they wanted to by manipulating their search and feed algorithms. Through subtle and unnoticeable tweaks, these companies could place search results for some political candidates or viewpoints above others, impacting the flow of information enough to influence voters.

    Given our reality, it would be helpful to think of Amazon, Google, Facebook, and Twitter as the new “utilities” of the modern era. Today the idea of “public utility” conjures images of rate regulation and electric utility bureaucracies. But for Progressive Era reformers, public utility was a broad concept that, at its heart, was about creating regulations to ensure adequate checks and balances on private actors who had come to control the basic necessities of life, from telecommunications to transit to water. This historical tradition helps us identify what kinds of private power are especially troubling. The problem, ultimately, is not just raw “bigness,” or market capitalization. Rather, the central concern is about private control over infrastructure.

    At a minimum Equifax’s data breach suggests a need for regulatory oversight imposing public obligations of data security, safety, and consumer protection on these firms. Some commentators have suggested an antitrust-style breaking up of credit reporting agencies while others have called for replacing the oligopoly altogether with public databases.

    #Plateformes #Monopoles #Vectorialisme

  • Que faire ? (1/4)

    Chacun le sent avec plus ou moins de clairvoyance : l’heure est venue de sortir de la passivité, de rompre avec le vide de sens et le conformisme ambiants. Nous ouvrons en conséquence une série de quatre billets — conclusion de nos cinq ans d’existence et de réflexion — autour de cette unique question sur l’#Université et la #recherche [1]…

    Que faire ?

    Que faire qui n’ait été cent fois tenté ?

    Que faire qui n’ait cent fois échoué ?

    Et surtout : pour quoi faire ?

    http://www.groupejeanpierrevernant.info/#QueFaire1

    #néolibéralisme #idéologie #définition #marché #échange #Etat #Etat-nation #concurrence #rationalité_économique #coopération #efficience #profit #inégalités #communs #commun #monopoles

    via @SarahMekdjian

  • Why the Soda Industry Is the Big Tobacco of Our Times | Alternet
    https://www.alternet.org/books/why-soda-industry-big-tobacco-our-times

    Even this brief description demonstrates that the soda business involves many companies with a vested interest in its success. The stakeholders in the soda business include the soda companies themselves, of course, but also those that supply sugar and other raw ingredients, make syrup, produce carbon dioxide, fabricate the cans and bottles, can and bottle the products, make dispensers and vending machines, deliver ingredients, and supply and service the factories, dispensers, and vending machines. Sodas help support the restaurants, convenience stores, grocery stores, sports facilities, and movie theaters that sell drinks to customers, as well as the advertising agencies employed to market the products and the media venues in which advertisements appear. A seemingly infinite number of individuals, nonprofit organizations, educational institutions, health and environmental groups, and business associations benefit from soda company philanthropy, partnerships, and marketing. Because all of these entities depend on sodas for their livelihoods or function, they constitute an unusually wide-ranging support system for Big Soda. Indeed, one of Coca-Cola’s guiding rules is to ensure that everyone who touches its products along the way to the consumer should make money doing so. This is a business strategy guaranteed to ensure deep and lasting devotion.

    In the United States, many of the companies engaged in beverage manufacturing belong to the industry trade group, the American Beverage Association (ABA). This association’s role, among others, is to promote the value of its member companies to the U.S. economy. The soda industry, it says, “has a direct economic impact of $141.22 billion, provides more than 233,000 jobs, and helps to support hundreds of thousands more that depend, in part, on beverage sales for their livelihoods.” Moreover, says the ABA, the companies and their employees pay more than $14 billion in state taxes and nearly $23 billion in federal business and income taxes, and contribute hundreds of millions of dollars to charitable causes. Although the ABA does not say so directly, its point is that any public health campaign to reduce soda intake will cost jobs and harm the economy. You may recall that cigarette companies set the standard for use of such arguments. But in promoting the value of their industries to the economy, neither considers the economic or personal costs of the diseases their products may cause.

    #Soda #Tabac #Monopoles #Lobbyisme

  • Une histoire de « conquête » en #Turquie : De l’espoir de la #démocratie à la dérive autoritaire

    La venue au pouvoir de l’#AKP s’est appuyée sur la contestation des #monopoles économiques d’Etat et de la bureaucratie en charge de ces monopoles. L’AKP s’est ainsi fait la voix des populations marginalisées par cette organisation économico-sociale, initiant un bouleversement de la structure sociale turque.


    http://mouvements.info/une-histoire-de-conquete-en-turquie-de-lespoir-de-la-democratie-a-la-de
    #autoritarisme #histoire #dictature #économie
    via @isskein

  • Review: Move Fast and Break Things: How Facebook, Google, and Amazon Cornered Culture
    https://www.forbes.com/sites/bradauerbach/2017/04/18/move-fast-and-break-things-how-facebook-google-and-amazon-cornered-culture-book-review/#b855e4c422f0

    In essence, Taplin points out that Google and Facebook achieve their massive net profit margins because they dominate the means by which content is distributed on the net, while creating very little of it themselves. He points out that You Tube (owned by Google) has in excess of 55% of the streaming audio business but only contributes 11% of the revenue distributed to the creators. Whereas Spotify has been striking deals with record companies that drive more revenue back to the creators of content, the collapse of the fixed format (compact disc) sector of the music business has been catastrophic for many artists. Facebook refuses to negotiate agreements for the distribution of music and video on its platform.

    Taplin also touches on the psychological aspects of Facebook’s designs. He notes that studies by B.F. Skinner in the 1960s reveal a quirk fundamental to Facebook’s model. When Skiner’s mice hit a lever and were given the same reward, they soon hit the lever far less vigorously than the mice who were given variable rewards. Ponder your behavior when it comes to reacting to the ping of a new text or a Facebook update.

    #GAFA #Vectorialisme #monopoles

  • Move Fast and Break Things by Jonathan Taplin review – the damage done by Silicon Valley | Books | The Guardian
    https://www.theguardian.com/books/2017/apr/26/move-fast-and-break-things-jonathan-taplin-review-damage-silicon-valley

    Critique (négative) du livre de Jonathan Taplin sur les GAFA

    In the end, Taplin is reduced to hoping that the dominant players of the digital world will come to their senses and realise the damage they are doing. Of Zuckerberg, he writes: “I hope that the young CEO of Facebook will be willing to pause and think about where his company is taking the media business.” So that’s what we’ve been reduced to: wishing for a “good emperor” to hear his people’s distress. It’s a sign of how slavish the world built by Silicon Valley has become. Taplin’s own experience with Ohanian should show us just how dangerous it is to be dependent on the goodwill of spoiled brats.

    #GAFA #monopoles #vectorialisme

  • Is It Time to Break Up Google ? - The New York Times
    https://www.nytimes.com/2017/04/22/opinion/sunday/is-it-time-to-break-up-google.html

    In just 10 years, the world’s five largest companies by market capitalization have all changed, save for one: Microsoft. Exxon Mobil, General Electric, Citigroup and Shell Oil are out and Apple, Alphabet (the parent company of Google), Amazon and Facebook have taken their place.

    They’re all tech companies, and each dominates its corner of the industry: Google has an 88 percent market share in search advertising, Facebook (and its subsidiaries Instagram, WhatsApp and Messenger) owns 77 percent of mobile social traffic and Amazon has a 74 percent share in the e-book market. In classic economic terms, all three are monopolies.

    While Brandeis generally opposed regulation — which, he worried, inevitably led to the corruption of the regulator — and instead advocated breaking up “bigness,” he made an exception for “natural” monopolies, like telephone, water and power companies and railroads, where it made sense to have one or a few companies in control of an industry.

    Could it be that these companies — and Google in particular — have become natural monopolies by supplying an entire market’s demand for a service, at a price lower than what would be offered by two competing firms? And if so, is it time to regulate them like public utilities?

    We are going to have to decide fairly soon whether Google, Facebook and Amazon are the kinds of natural monopolies that need to be regulated, or whether we allow the status quo to continue, pretending that unfettered monoliths don’t inflict damage on our privacy and democracy.

    It’s not just newspapers that are hurting. In 2015 two Obama economic advisers, Peter Orszag and Jason Furman, published a paper arguing that the rise in “supernormal returns on capital” at firms with limited competition is leading to a rise in economic inequality. The M.I.T. economists Scott Stern and Jorge Guzman explained that in the presence of these giant firms, “it has become increasingly advantageous to be an incumbent, and less advantageous to be a new entrant.”

    There are a few obvious regulations to start with. Monopoly is made by acquisition — Google buying AdMob and DoubleClick, Facebook buying Instagram and WhatsApp, Amazon buying, to name just a few, Audible, Twitch, Zappos and Alexa. At a minimum, these companies should not be allowed to acquire other major firms, like Spotify or Snapchat.

    The second alternative is to regulate a company like Google as a public utility, requiring it to license out patents, for a nominal fee, for its search algorithms, advertising exchanges and other key innovations.

    The third alternative is to remove the “safe harbor” clause in the 1998 Digital Millennium Copyright Act, which allows companies like Facebook and Google’s YouTube to free ride on the content produced by others. The reason there are 40,000 Islamic State videos on YouTube, many with ads that yield revenue for those who posted them, is that YouTube does not have to take responsibility for the content on its network. Facebook, Google and Twitter claim that policing their networks would be too onerous. But that’s preposterous: They already police their networks for pornography, and quite well.

    #GAFA #Monopoles #vectorialisme #régulation