• Namensauflösung im #Internet: Fragmentierung schlimmer als Konzentration
    https://www.heise.de/news/Namensaufloesung-im-Internet-Fragmentierung-schlimmer-als-Konzentration-607000

    25.06.2021 von Monika Ermert - Mit #IPv6 und I#Pv4 hat das Internet schon keine einheitlichen Adressen. Jetzt steht auch die Einheitlichkeit der DNS-Auflösung auf dem Spiel, fürchten Experten.

    Dem Internet droht sein Charakter als universelle Kommunikationsplattform abhanden zu kommen. Die größte Gefahr sei laut Fachleuten wie Geoff Huston von der asiatisch-pazifischen Internet Registry #APNIC nicht etwa die Konzentration der DNS-Auflösung auf wenige Konzerne, sondern die Fragmentierung auf verschiedene Protokolle und Client-Anwendungen. Eine solche Zersplitterung entsteht durch das Verschieben der #DNS #Namensauflösung zu den Applikationen, warnte Huston kürzlich beim Treffen der IP-Adressverwalter.

    Die Konzentration von vielen DNS-Anfragen bei nur wenigen Resolveranbietern sei nach seiner Auffassung kein großer Risikofaktor, erklärte Huston gegenüber heise online. Der Australier misst seit vielen Jahren die Verbreitung einzelner Protokolle und die Marktmacht der großen Plattformen. Im überschaubaren Feld der offenen #DNS-Resolver thront laut Hustons jüngsten Messungen einer über allem: Google.

    DNS von #Google

    Rund 15 Prozent der erfassten Erstanfragen nach einer Domain lassen die Surfer bewusst oder unbewusst von Googles Resolverfarmen beantworten. Diese sind weltweit unter den IPv4-Adressen 8.8.8.8 und 8.8.4.4 sowie unter den IPv6-Adressen 2001:4860:4860::8888, 2001:4860:4860::8844 zu erreichen. Und wenn der erste Zugriffsversuch auf eine Domain scheitert, verlässt sich zusammengenommen sogar fast ein Drittel der beobachteten Clients auf Googles Dienst.

    Es gibt freilich große kontinentale und länderspezifische Unterschiede. Surfer in vielen asiatischen und afrikanischen Ländern stützen sich fast ausschließlich auf Googles DNS-Service. Seine größte Nutzergruppe verzeichnet der Konzern ausgerechnet im souveränitätsbesessenen Indien. Inderinnen und Inder machen allein ein Fünftel der gesamten DNS-Nutzerschaft von Google aus.

    Besonders beim mobilen Internet greifen Nutzer häufig auf die kostenlosen offenen Resolver zurück. Das Betriebssystem Android schaufelt Googles Resolvern massiv Verkehr zu, bilanziert Huston. Die zunehmende Zentralisierung bei der Beantwortung von DNS-Anfragen spiegelt aus seiner Sicht letztlich nur die Konzentration der darunter liegenden Internetinfrastruktur.

    Dass viele Leute direkt oder indirekt Google nutzen, dürfe man schon für problematisch halten, antwortet Huston auf Anfrage. „Google sieht eine Menge Geheimnisse von Nutzern. Wenn wir aber Gmail, Google Docs und die allgegenwärtige Suche mitbetrachten, ist DNS fast schon ein Randproblem“, notiert Huston.

    Namensauflösung wandert in die Apps

    Der viel größere Risikofaktor ist aus seiner Sicht der Umstieg auf #DNS-over-HTTPS (#DoH). Mit der DNS-Verschlüsselung erhalten die App-Entwickler die Wahl darüber, wem sie die DNS-Anfragen schicken. Ein Beispiel dafür ist Mozillas Firefox-Browser, der auf Installationen in den USA grundsätzlich DoH verwendet und die DNS-Anfragen von US-Amerikanern an Cloudflare sendet. Das ergibt sich teils aus der Entstehungsgeschichte des Protokolls, denn Mozilla und Cloudflare haben von Anfang an dabei zusammengearbeitet. Aber die Konzentration der Firefox-generierten DNS-Anfragen bei Cloudflare liegt auch daran, dass viele Provider, die bisher unverschlüsselte DNS-Anfragen im Rahmen ihrer Internet-Angebote für Kunden aufgelöst haben, noch gar keine verschlüsselnden Resolver betreiben.

    „Das ist ein grundsätzlicher Wandel des DNS“, urteilt Huston. „Künftig wird die DNS-Anfrage kein Bestandteil der allgemeinen Infrastruktur mehr sein, sondern zu einem Applikations-spezifischen Dienst“. Dabei ist nicht vorhersehbar, welche App welches Anfrageprotokoll verwendet (#DNS-over-HTTPS, #Oblivious DNS-over-HTTPS, ...) und man kann nicht mehr erwarten, dass die DNS-Antworten über verschiedene Applikationen hinweg konsistent sind. Deshalb könne man mit Fug und Recht von einem fragmentierten Namensraum sprechen.

    Diese Ansicht und Sorge teilt auch Lars Liman vom Rootbetreiber Netnod. Wenn der Webbrowser am Laptop einen bestimmten Resolver benutzt, das Mobiltelefon und die Kalender-App aber jeweils andere, dann leidet die Konsistenz, erklärte Liman gegenüber heise online.

    „Das könnte verschiedenen Organisationen ein Werkzeug an die Hand geben, Nutzer im Internet in die eine oder andere Richtung zu bugsieren“, so Liman, und nicht alles müsse in guter Absicht geschehen. „Ich glaube, wir sind auf dem Weg zu einem neuen Internet, bei dem das Ergebnis einer Domainabfrage davon abhängig sein wird, wo man sitzt im Internet.“

    Neugierige Augen

    Die gute Absicht, DNS-Anfragen vor neugierigen Augen zu verbergen, sei so nachvollziehbar wie die Ungeduld der App-Industrie, auf die Nachrüstung von DNS-Resolvern bei Providern zu warten, bewertet Huston.

    Auf die Frage warum das Vorpreschen der App-Betreiber mit der Aufgabe des einheitlichen Namensraums einhergehen muss, antwortet Huston mit der Gegenfrage: Warum sollten diejenigen, die eine App-basierte Namensinfrastruktur unterstützen, den alten DNS-Namensraum noch in die neue Welt hinüberretten? Lokale, nicht-DNS bezogene Namen, könnten eine natürliche Weiterentwicklung sein. Solche innerhalb der App vergebene Namen könnten schnell, sicher und für alle anderen unsichtbar sein, sagt Huston, nur universell wären sie nicht mehr.

    Doch wenn eine App eine Zieldomain nicht erreichen kann, wird die Fehlersuche zum Detektivspiel. Gute Fehlermeldungen oder ausreichend Intuition vorausgesetzt, kann der Nutzer das DNS-Problem an den App-Hersteller richten. Nutzer, die den DNS-Dienst in der Zuständigkeit des Providers sehen, können sich zwar auch an dessen Hotline wenden. Diese kann das Problem aber womöglich gar nicht reproduzieren, weil ihr die App gar nicht zur Verfügung steht. Oder sie kann versuchen nachzuvollziehen, welche App DNS-Probleme macht und welchen Resolver der App-Entwickler gewählt hat. Untersteht der befragte Resolver einer bestimmten Jurisdiktion, die bestimmte Domains sperrt? Oder ist der Resolver einfach nur mit einem Defekt ausgefallen? Die Suche nach der Ursache kann jedenfalls vertrackt sein und es ist fraglich, ob Provider den Aufwand überhaupt auf sich nehmen wollen.

  • #Ligue_du_LOL : un an après. C’était il y a un an. L’affaire dite de… | by Vincent Glad | Medium
    https://medium.com/@vincentglad_67276/ligue-du-lol-un-an-apr%C3%A8s-aeee7784cf4d

    Huit mois plus tard, à la faveur d’une rencontre entre Florence P. et un des membres de la Ligue du LOL, je découvrirai l’histoire derrière ces supposées menaces physiques. Le 16 décembre 2011, France 5 tourne dans le 11e arrondissement la 3e édition du Grand Webze, une émission consacrée à la culture web présentée par Vinvin et François Rollin. Florence P. y est chroniqueuse. Il se trouve que par le plus grand des hasards, un membre de la Ligue du LOL habite juste à côté du studio d’enregistrement et que plusieurs membres du groupe y sont réunis ce soir-là pour prendre un verre. Le Grand Webze fait alors l’événement sur Twitter, c’est la première émission de ce genre à la télé française. Quelqu’un propose alors de s’y rendre pour aller saluer leur idole à tous, le professeur Rollin. L’émission vient de se terminer, ils rentrent à trois ou quatre dans le studio en montrant une carte de presse. Ils tombent alors sur Florence P. et lui demandent où se trouve le professeur Rollin. Ils échangent quelques mots amicaux avec celui-ci et repartent. Fin de l’histoire.

    C’est donc cette simple demande de renseignements sur un plateau télé qui deviendra huit ans plus tard « une intimidation physique sur le lieu de travail d’une jeune femme », comme le dénoncera, l’air grave, Patrick Cohen sur France 5 . La question n’est pas de remettre en cause le ressenti de Florence P., qui a visiblement paniqué en voyant des twittos qu’elle connaissait, mais de questionner ses reprises médiatiques. Pourquoi aucun média n’a jamais cherché à éclaircir cette histoire d’agression physique qui a pourtant pesé très lourd dans notre dossier ?

    Il est évident que si je devais réécrire aujourd’hui mon texte d’excuses, je ne le ferais pas de cette manière. Il y a de nombreuses erreurs factuelles et d’analyse. Ce week-end-là, j’ai reçu les témoignages sur Twitter en pleine face. C’était le temps de la libération de la parole et elle était nécessaire. Même si je percevais certaines hypocrisies, je me disais que tous ces témoignages étaient véridiques, les victimes ne pouvaient pas mentir. Et de fait, elles ne mentaient pas, elles ont juste reconstruit leurs souvenirs à la lumière de la légende noire de la Ligue du LOL. Toutes les souffrances endurées sur Internet trouvaient une clé explicative simple et définitive : la Ligue du LOL.

    Dans une interview récente, Iris G. a très bien résumé le problème de cette affaire : « Se souvenir de ces quelques mois relève de l’exploit quand on vous donne quelques jours pour le faire ». Les victimes déclarées ne se souvenaient pas plus que moi des détails de cette époque. On a tous, et moi le premier, refait l’histoire dans nos têtes avec cette nouvelle grille de lecture présentée par Checknews : la Ligue du LOL était la base arrière d’un harcèlement sexiste. J’écris alors et j’y croyais sincèrement : « Je n’ai pas vu que nous avions fait taire, avec nos blagues, les premières paroles féministes quand elles sont apparues sur les réseaux vers 2011–2012. » Un an après, après avoir investigué en détail toute cette affaire, je pense que cette affirmation est fausse. Quelques uns d’entre nous ont eu des clashs personnels avec des féministes, mais il n’y a jamais eu d’effet de meute pour faire taire une parole militante sur ce sujet. Le harcèlement contre les féministes sur les réseaux sociaux est aujourd’hui sans commune mesure avec les quelques blagues qu’il pouvait alors y avoir. En 2010, les blagues les plus récurrentes portaient plutôt sur ceux qu’on appellerait aujourd’hui les boomers. Si je me suis moqué de personnes à l’époque sur Twitter, c’était surtout des “vieux” blogueurs — qui se trouvaient être très majoritairement des hommes.

    • "La publication successive de nos excuses dans la journée du dimanche a creusé notre tombe. Saisis par l’émotion des témoignages, nous nous sommes soumis à un exercice de repentance en prenant à notre compte, pour plusieurs d’entre nous, des erreurs commises par d’autres. Lynchés par la foule vengeresse, on en a tous rajouté avec le vain espoir que nous puissions sortir vivants du grand feu de joie qui se préparait. Funeste erreur. Après les excuses, le lynchage a redoublé de vigueur, les menaces de mort et de représailles physiques ont commencé à déferler. Nos repentirs ont été jugés insincères, non suffisants et tournés en ridicule. Surtout, même s’ils ne le disaient pas, ils sont apparus comme la preuve de notre responsabilité sur tous les faits qu’on a pu nous reprocher par la suite. Quand finalement j’ai pris une avocate, une semaine plus tard, afin de contester mon licenciement, elle semblait incrédule : « Mais pourquoi tu t’es excusé pour des choses commises par d’autres ? ». « Ben, je sais pas », lui répondais-je, penaud. « Les gens me menaçaient si je ne le faisais pas. Alors je l’ai fait »"

    • Une membre de la Ligue du LOL, mère de famille, a elle aussi supprimé des dizaines de tweets anodins, dans un surréaliste moment de parano :

      « Alors que nous étions traqués de toutes parts sur le web et que les journalistes prenaient part au lynchage, j’ai eu l’impression que le monde devenait fou. Au point d’imaginer la possibilité d’être vue comme une mère indigne et donc qu’on me retire mes enfants. Complètement paniquée, j’ai commencé à effacer frénétiquement des tweets, un peu au hasard, dès qu’ils contenaient un mot ou une expression vulgaire. Le seul qui me revient vraiment en tête, c’est celui dans lequel je moquais un service administratif pour sa lenteur. Je l’ai effacé en me disant que l’Etat pourrait se retourner contre moi, que je pourrais être accusée d’avoir, en quelque sorte, “harcelé” la mairie. »

    • Plutôt que par des faits, le « harcèlement » sera souvent étayé par… des théories. C’est une chercheuse québécoise, n’ayant jamais parlé avec aucun des protagonistes, qui offrira à la presse française la grille de lecture de l’affaire. Interviewée dans le Nouvel Obs, Têtu, Le Point, Terra Femina, le Monde, Slate et LCI, Martine Delvaux y développe sa théorie du « boy’s club » et des « schtroumpfettes ». Professeure de littérature, la Québécoise ne peut se prévaloir de travaux sociologiques sur la question. Elle est en revanche très bonne cliente pour les médias, qui ne s’en priveront pas.

    • La rédaction s’est lancée dans un traitement comparable à celui qui avait suivi les révélations sur Weinstein, mais sans l’enquête du New Yorker, et sur des faits qui n’avaient rien à voir. »

    • Le #cyber_harcèlement est un fait social très particulier en ce sens qu’il peut y avoir une vraie victime mais pas de vrais coupables. La meute constituée n’apparaît qu’aux yeux de sa cible. Chacun, pris isolément, a l’impression de ne rien faire de répréhensible. Le harcèlement apparaît rarement comme tel au moment où il a lieu. Sur le moment, la cause semble juste, les railleries ou les insultes sont justifiées par le contexte et peu de monde y trouve à redire.

    • 19 novembre 2019. Une jeune femme nommée Sabrina entre dans une épicerie de Villiers-sur-Marne. Elle a une vive altercation avec la commerçante pour une histoire de monnaie rendue. La vendeuse filme la scène et sa fille la publie sur les réseaux sociaux. La vidéo atteint très vite le million de vues. S’engage alors une véritable vendetta contre la jeune femme, entre Twitter et la vraie vie. Un mec la repère très rapidement et lui donne une première correction physique, publiée en vidéo sur Twitter. Le lendemain, trois jeunes femmes la retrouvent dans son quartier. Elles lui mettent plusieurs gifles et filment la scène, qui devient à nouveau virale

    • Son adresse, son numéro de téléphone, son numéro de sécurité sociale sont publiés sur Twitter. Une sextape circule aussi sur les réseaux. Quelques jours plus tard, elle est internée dans un hôpital psychiatrique. Nombre d’articles dans la presse française : deux (tous deux dans Le Parisien)

    • 26 novembre 2019. Le hashtag #Noisiel apparaît dans les trending topics Twitter, du nom d’une ville en Seine-et-Marne. Sur ce hashtag, on découvre la vidéo d’un habitant de la commune ayant un rapport sexuel avec un autre homme. Des milliers de commentaires homophobes sont postés, les internautes se mettent à la recherche du jeune homme. Il doit quitter la ville immédiatement et se réfugie à l’étranger. Nombre d’articles dans la presse française : une douzaine.

  • Inceste : le frère de Camille Kouchner a porté plainte pour la première fois contre son beau-père Olivier Duhamel
    https://www.francetvinfo.fr/societe/harcelement-sexuel/affaire-olivier-duhamel/inceste-le-frere-de-camille-kouchner-a-porte-plainte-pour-la-premiere-f

    Le frère de l’auteure de « La Familia grande » avait été entendu par les enquêteurs jeudi 21 janvier.

    « Victor », le frère jumeau de Camille Kouchner, qui selon elle a été agressé sexuellement à l’adolescence par leur beau-père, le politologue Olivier Duhamel, a pour la première fois porté plainte contre ce dernier. C’est ce qu’a annoncé mardi 26 janvier à l’AFP son avocate, Jacqueline Laffont, dans un communiqué. Une décision prise "suite à l’ouverture d’une enquête préliminaire diligentée par le parquet de Paris".

    Cet homme aujourd’hui âgé de 45 ans avait été entendu par le 21 janviers par les policiers de la Brigade de protection des mineurs (BPM) chargés de l’enquête ouverte pour « viols et agressions sexuelles par personne ayant autorité sur mineur de 15 ans ». Pendant cette audition, il est revenu longuement sur les faits révélés par sa sœur dans La Familia grande, paru le 7 janvier.

    #viol #violences_incestueuses #livre #name_and_shame

  • Academic Sexual Misconduct Database

    The Academic Sexual Misconduct Database was initiated in February 2016. The compilation of these data and the creation of the database is done entirely through volunteer effort. This database includes public cases of academic sexual misconduct, including violation of relationship policies. All cases are based on publicly available documents or media reports, and only cases documented publicly can be included. For now, the database is limited to cases within the United States and its territories.

    The database is intended to serve as an Open Access (OA) resource.


    https://academic-sexual-misconduct-database.org/incidents

    #base_de_données #name_and_shame #name&shame #harcèlement_sexuel #harcèlement #université #liste #mee_too #facs #USA #Etats-Unis

    ping @_kg_

  • Neuer Hashtag : Neue und und Nazistraßen in Berlin
    Dies ist eine editorische und archivarische Anmerkung

    Neue Straßen aus der Nachkriegszeit

    Das Schlagwort #neue_Straßen bezeichnet vor allem Artikel in denen Straßen vorkommen, die nach 1945 angelegt wurden und nicht dem historischen Layout folgen. „Alte“ Straßen sind die, welche aus den vormaligen Dorfstrukturen entstanden sind oder z.B. Teil des Hobrechtplans sind. Sie werden mit dem explizit gekennzeichnet, weil sie eine Änderung des geographischen Kontext und der damit zusammenhängenden Lebenswirklichkeit zur Folge hatten.

    Beispiel: #Penzberger_Straße
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Penzberger-Strasse-10779-Berlin
    https://www.openstreetmap.org/way/25042583

    Straßen als echte Nazierbschaft

    Die heute noch existierenden Straßen, die in der Nazizeit neu und vor allem als Teil der Vorarbeiten für die Errichtung der Welthauptstadt Germania angelegt wurden, werden als #Nazistraßen gekennzeichnet. Das gilt auch, wenn sie heute anders heißen. Dann erhalten sie außerden das Schlagwort #Straßenumbenennung

    Beispiel: #Olympischer_Platz
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Olympischer-Platz-14053-Berlin
    Beispiel: Hanns-Braun-Straße
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Hanns-Braun-Strasse-14053-Berlin

    Straßen als Naziopfer

    Durch die Kombination der Hashtags #Nazis und #Straßenumbenennung werden Straße gekennzeichnet, deren Name in der Nazizeit geändert wurden, und die vorher schon existierten und vielleicht nach 1945 einen anderen Namen trugen. Das Schlagwort #Nazistraßen ist für diese Straßen nicht gedacht.

    Beispiel: #Reichskanzlerplatz -> #Adolf-Hitler-Platz -> #namenloser_Platz -> #Reichskanzlerplatz -> #Theodor-Heuss-Platz
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Theodor-Heuss-Platz-14052-Berlin

    Nazis heute

    Die Kombination der Hashtags #Nazis und #Straßenumbenennung wird auch für Straßen verwendet, die heute noch ihren von den Nazis gewidmeten Namen tragen, es sei denn, es handelt sich um #Nazistraßen.

    Mit den Begriffen #immernoch oder #toujours wird die Nichterfüllung der Aufforderung #nie_wieder bezeichnet. Sie kennzeichnen von Nazis gewidmete Straßen und andere Überbleibsel der Nazizeit. Das können Begriff aus dem Wörterbuch des Unmenschen ebenso sein wie immer noch gültige Gesetze und Verwaltungsvorschriften und vieles mehr.

    Beispiel: #Zobeltitzstraße
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Zobeltitzstrasse-13403-Berlin
    https://www.openstreetmap.org/way/241859198
    #Wacholderstraße -> #Zobeltitzstraße
    Beispiel: #Rumeyplan
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Rumeyplan-12101-Berlin
    https://www.openstreetmap.org/way/711137875
    #Preußenring -> #Rumeyplan

    #Verschlagwortung #Berlingeschichte

  • Non #Gabriel_Matzneff, la pédophilie n’est pas un « style de vie » | Slate.fr

    Rappel : article et Renaudot de 2013 (c’était hier...) et bien peu s’en sont ému. Trois jours après l’Apostrophe de 1990 dans lequel il est dénoncé par Denis Bombardier, dans Le Monde, Philippe Sollers la traitait de "connasse", et 30 ans plus tard, Josianne Savigneau de "purge" [ La Presse écrit "merde" mais le twitt de Savigneau dit "purge"]...

    L’intervention de Denise Bombardier, faite sous les yeux d’un jeune Alexandre Jardin bouche bée, avait notamment valu à l’auteure québécoise de se faire traiter de « connasse » par Philippe Sollers. Josyane Savigneau, ancienne directrice du Monde des livres, en a rajouté le 23 décembre dernier, disant sur Twitter avoir toujours détesté ce qu’écrit et dit Denise Bombardier avant de conclure son message en la traitant ni plus ni moins de « merde ».

    Source : ci-dessous.

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    C’est qu’il y avait déjà du niveau, au Monde à cette époque.
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    http://www.slate.fr/culture/80167/matzneff

    «Les petits garçons de onze ou douze ans que je mets ici dans mon lit sont un piment rare.»

    #grand_homme

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    Affaire Matzneff : les droits des enfants avant la littérature

    https://www.lapresse.ca/arts/litterature/201912/26/01-5255046-affaire-matzneff-les-droits-des-enfants-avant-la-litterature.php

    « C’est incroyable. On prend position dans la vie et on peut changer le cours des choses », constate Denise Bombardier, « ravie » de voir que Vanessa Springora prend la parole à son tour. Même après tout ce temps. « Elle n’était pas prête », dit-elle. Denise Bombardier est aussi heureuse de constater que ses propos, qui ont été tellement critiqués à l’époque, ont fait œuvre utile.

    Son intervention n’avait rien du coup de gueule impulsif. Elle avait lu le livre de Gabriel Matzneff. Elle savait qu’elle avait une tribune. Qu’elle devait l’utiliser. Son éditeur l’avait d’ailleurs prévenue qu’elle risquait de se mettre à dos une frange importante – et puissante – de l’institution littéraire française. « Je lui ai dit : “Je ne peux pas laisser passer ça”, raconte-t-elle aujourd’hui. “Je ne peux pas ne pas intervenir.” »

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    Quand le prix Renaudot Essai est attribué à Gabriel Matzneff, défenseur de la pédophilie - le Plus
    http://leplus.nouvelobs.com/contribution/968288-quand-le-prix-renaudot-essai-est-attribue-a-gabriel-matznef

    Voici ce qu’il écrit dans « Les moins de seize ans » :

    « Ce qui me captive, c’est moins un sexe déterminé que l’extrême jeunesse, celle qui s’étend de la dixième à la seizième année et qui me semble être – bien plus que ce que l’on entend d’ordinaire par cette formule – le véritable troisième sexe. Seize ans n’est toutefois pas un chiffre fatidique pour les femmes qui restent souvent désirables au-delà de cet âge. (..) En revanche, je ne m’imagine pas ayant une relation sensuelle avec un garçon qui aurait franchi le cap de sa dix-septième année. (...) Appelez-moi bisexuel ou, comme disaient les Anciens, ambidextre, je n’y vois pas d’inconvénient. Mais franchement je ne crois pas l’être. À mes yeux l’extrême jeunesse forme à soi seule un sexe particulier, unique. »

    Gabriel Matzneff se qualifie lui-même d’amant des enfants, païen imprégné d’orthodoxie, végétarien qui aime la viande, pédéraste qui aime les femmes, et esprit libre qui n’irriterait que les sots.

    Sensible ? mon cul oui.

    • excellent cet article :

      Surtout, je voudrais comprendre cet argument selon lequel « l’art n’a rien à voir avec la morale ». Qui dit le contraire aujourd’hui ? Qui dit qu’une œuvre, pour être belle, devrait être conforme à une idéologie ? Personne ne dit : Polanski a été accusé d’abus sexuel sur mineur, donc Le Pianiste est un film horrible. Cantat a été condamné pour homicide involontaire, ses chansons sont devenues affreuses

      .

    • L’écrivain Gabriel Matzneff rattrapé par son passé
      https://www.la-croix.com/Culture/Lecrivain-Gabriel-Matzneff-rattrape-passe-2019-12-25-1201068455

      Denise Bombardier, sur le plateau d’« Apostrophes », dénonce, avec une rage froide et implacable, ses agissements qui tombent sous le coup de la loi. Dès le lendemain, l’auteure et journaliste québécoise est brocardée et ostracisée par le milieu intellectuel.

      Ami de Matzneff, Philippe Sollers la qualifie publiquement de « mal baisée ». Dans Le Monde, Josyane Savigneau pourfend sa « sottise » et défend avec ardeur « l’homme qui aime l’amour ». Sur Twitter, ces jours-ci, elle le glorifie encore.

      Dans VSD, Jacques Lanzmann s’étonne que Matzneff n’ait pas « aligné la Bombardier d’une grande baffe en pleine figure ». À son retour au Québec, elle reçoit des lettres anonymes, des appels menaçants, sa maison est taguée, ses vitres cassées, ainsi qu’elle le raconte dans son autobiographie parue en février dernier (2). « Rétrospectivement, écrit Vanessa Springora, je m’aperçois du courage qu’il a fallu à cette auteure canadienne pour s’insurger, seule, contre la complaisance de toute une époque. »

    • Je lis un peu ce qui s’écrit sur cette affaire et je vois passer des noms qui ont, à plusieurs reprise, et qui pour certaines continuent de le faire, encensé Matzneff, qui l’ont défendu en niant ses crimes pédophiles.

      Yann Moix
      Richard Millet
      Philippe Sollers
      Josianne Savigneau
      Bernard Henry Levy
      Jean d’Ormesson
      Alain Finkielkraut
      Bernard Pivot (qui rigole presque en écoutant Daniel Cohn Bendit expliquer qu’il aime se faire désahbiller par une petite fille de 5 ans, et qui plus récemment délire sur les petites suédoises - la vieillesse dans son cas est un naufrage)
      Jean-François Kahn (grand spécialsite du troussage de domestique apparement et défenseur de Dominique Strauss-Kahn)
      Simone de Beauvoir
      Jacques Lanzmann
      Michel Foucault
      André Glucksmann
      Bernard Kouchner

      Il y en a d’autres, mais juste ceux là, de penser qu’ils (et hélas un peu elles) « régissent » une grande partie la vie intellectuelle française me donne une sorte de grand vertige rétrospectif.

    • L’écrivain Gabriel Matzneff rattrapé par son passé

      Ce passé qui ne ressurgit que maintenant parce que le livre de Vanessa Springora sortira début 2020 ou parce qu’il y a une certaine omerta dans le milieu « intellectuel » parisien ?
      Je ne connaissais pas ce Matzneff mais Sollers est définitivement grillé à mes yeux. Je l’ai toujours trouvé plus que douteux.
      #le_bal_des_pourris

    • Alors pour ce qui concerne les prix littéraires, les membres du jury du Renaudot 2013 ont vraiment fait très fort : Yann Moix et Gabriel Matzneff dans la catégorie Essai.

      Un néonazi et un pédophile, Ce qu’il fallait pour renforcer la crédibilité des prix ...

      Parmi les membres du jury du prix :

      Franz-Olivier Giesbert
      Georges-Olivier Châteaureynaud
      Jean-Marie Le Clézio
      Patrick Besson
      Jérôme Garcin
      Frédéric Beigbeder

      La suite du grand vertige ...

    • Pour Finkielkraut je voudrais documenté son soutiens à Matzneff et ses interventions de l’époque sur sa fiche, puisqu’il se permet de faire des appels au viol ca me semble pas mal de réunir les infos là bas. J’arrive pas à trouvé une source explicite mais @reka tu semble l’avoir vu mentionné dans une de tes sources, est ce que tu pourrais me retrouvé d’ou ca viens stp ?
      https://seenthis.net/messages/811204

      Pour Simone de Beauvoir, je croyait avoir deja fait un poste pour elle mais en fait je l’ai juste mentionné dans mon premier poste sur les #grand_homme à partir du Dalaï Lama
      https://seenthis.net/messages/413241#message425819

      Je fait faire un poste sur elle et sa relation au sujet.
      Aussi, dans ces listes de pedophilophiles et violophiles d’enfants on trouve beaucoup des grands penseurs de « french théory » - En plus de Beauvoir, il y a Foucault, Derrida, Quaratti, Deleuze et le #féminicide #Althusser et peut être d’autres dans les ...
      Il me semble que Quaratti s’était illustré dans la misogynie crasse autour des questions de féminisation de la langue avec Levi_strauss mais je ne retrouve pas, possible que je confonde avec quelqu’un d’autre - je vais vérifié.

      Les femmes sont peu nombreuses mais je tag #grande_femme pour #Dolto et #Beauvoir

      Poste sur Dolto = https://seenthis.net/messages/688632
      Poste sur Beauvoir = https://seenthis.net/messages/817770

      Il me semble aussi que la discutions de 2015 sur #lolita et la manière dont les gens ont pris le point de vue d’Humbert Humbert contre Dolorès Haze
      https://seenthis.net/messages/399841

    • 2018, c’était hier @reka et les années 80 avant-hier, voire hier 3/4.
      Gabriel Matzneff est né en 1936, en juillet. Ma mère en décembre, ce monsieur a l’âge d’être mon père. A t-il des enfants ?
      J’ai regardé vite fait sa fiche wikipédia ou il y a des extraits de ses bouquins et son site matzneff.com à son image (vert de gris).
      et ceci en bas de page : Fous d’enfance : qui a peur des pédophiles ? (avec plusieurs cosignataires dont Luc Rosenzweig, Gilbert Villerot, Jean-Luc Hennig, René Schérer, Bernard Faucon et Guy Hocquenghem), Éditions Recherches, 1979
      https://seenthis.net/messages/505807
      Il a aussi écrit sur le suicide et ça ne m’étonnerais pas qu’il passe à l’acte comme Hamilton. Je trouve ça beau, un vieux qui se suicide mais ça dépend pourquoi. Dans son cas c’est irrecevable, sa cause est indéfendable, une ordure de 84 ans.

    • Pour Hamilton je suis tombé il y a 2 semaines sur un « débat » anti #metoo dans lequel il avait encore de farouches défenseuses. L’argument était que son suicide était la preuve que #metoo tue des innocents.
      https://seenthis.net/messages/814755

      Sinon dans les tactiques de l’agresseur je relève que Matzneff demande à étre appelé « philopéde » et non pédocriminel comme le violeur de Dolorès Haze se fait appelé « nympholepte » dans le roman de Nobokov.
      #vocabulaire #euphémisme

      Pour la pétition de 1977 wikipédia donne la liste complète

      Le Monde publie le 23 mai 1977 sous le titre « Un appel pour la révision du code pénal à propos des relations mineurs-adultes » des extraits d’une « Lettre ouverte à la Commission de révision du code pénal pour la révision de certains textes régissant les rapports entre adultes et mineurs »7 envoyée par 80 personnalités et intellectuels au Parlement français8,9. Cet appel réclame une réécriture des dispositions du code pénal concernant les relations sexuelles entre adultes et mineurs de quinze ans afin de les rendre moins strictes8,7.

      Le Monde reproduit les signatures de Louis Althusser, Jean-Paul Aron, Roland Barthes, André Baudry, Simone de Beauvoir, Jean-Claude Besret, Jean-Louis Bory, Bertrand Boulin, François Chatelet, Patrice Chéreau, Copi, Alain Cuny, Gilles Deleuze, Jacques Derrida, Françoise Dolto, Michel Foucault, Félix Guattari, Michel Leiris, Gabriel Matzneff, Bernard Muldworf, Christiane Rochefort, Alain Robbe-Grillet, Jean-Paul Sartre, le docteur Pierre Simon et Philippe Sollers8.

      La lettre a également été signée par Dennis Altman (en), Claude Bardos, le pasteur G. Berner, Christian Bourgeois, Christine Buci-Glucksmann, Jean-Pierre Colin, Dominique Desanti, Jean-Toussaint Desanti, Bernard Dort, Françoise d’Eaubonne, Philippe Gavi, André Glucksmann, Renaud Goyon, Daniel Guérin, Pierre Hahn, Jean-Luc Hennig, Christian Hennion, Guy Hocquenghem, Roland Jaccard, Pierre Klossowski, Anne Laborit, Madeleine Laïk, Georges Lapassade, Dominique Lecourt, Jacques Lefort, Michel Lobrot, Jean-François Lyotard, Michel Mardore, Dionys Mascolo, Gérard Molina, Vincent Monteil, Nicole Nicolas, Marc Pierret, Jacques Rancière, Claude et Olivier Revault d’Allonnes, Jean Ristat, Gilles Sandier, René Schérer, Victoria Thérame, Hélène Védrine et les Drs Frits Bernard, Boegner, Cabrol, Challou, Maurice Eme, Pierrette Garreau, R. Gentis, Michel Meignant, Jean Nicolas, Séguier, Torrubia7.

      https://fr.wikipedia.org/wiki/P%C3%A9titions_en_France_concernant_la_majorit%C3%A9_sexuelle
      –—
      Pour Christiane Rochefort est ce que c’est celle de « sortir les couteaux » ? ...
      http://1libertaire.free.fr/Rochefort01.html
      il semble que oui :(

      –—

      Entretiens avec Denis Bombardier

      Un copinage dont elle dit avoir fait les frais. « Mon éditeur, Claude Cherki, m’avait prévenue. “Écoute Denise, je ne pense pas que tu te rends compte du pouvoir qu’ont ces gens dans la vie littéraire parisienne. Ça va nuire à ton livre [Tremblement de coeur] et à tous les livres que tu publieras par la suite.” » Il avait raison. « J’ai été boycottée par tous ces milieux durant trente ans. »

      #historicisation #invisibilisation_des_femmes #fraternité #boys_club #pré-carré

  • Soixante ans après Malraux, vers la privatisation de la culture
    https://www.franceculture.fr/politique/soixante-ans-apres-malraux-vers-la-privatisation-de-la-culture


    Le ministère de la Culture, rue de Valois, à Paris.
    Crédits : Olivier Boitet - Maxppp

    La #loi_Aillagon de 2003 offre de tels avantages aux entreprises (60 % de déduction fiscale pour les dons, contreparties et allègements fiscaux pour les fondations) que le #mécénat s’est largement développé ; les fondations culturelles des grandes entreprises se sont multipliées. A tel point qu’un rapport de la Cour des comptes révélait en novembre 2018 que les dépenses publiques en la matière - dues à la défiscalisation du mécénat - coûte chaque année près d’un milliard d’euros à l’Etat. Mais sur 70 000 entreprises qui pratiquent le mécénat, une trentaine seulement (les plus grosses) bénéficie des trois quarts de ces allègements fiscaux. 

    Autre point gênant pour ce dispositif mécénat : le cas de la fondation LVMH qui appartient à Bernard Arnault, l’un des hommes les plus riches du monde, et dont la construction du musée a coûté 7 fois plus que prévu et a été supportée à 60% par de l’argent public. Pour lutter contre ce qu’il appelle un manque à gagner fiscal, le gouvernement prévoit donc de revoir les règles du mécénat et notamment la défiscalisation des dons qui passerait de 60 à 40%. La nouvelle loi est prévue à l’automne.

    Pourtant, de plus en plus d’affaires sortent qui mettent en doute le mécénat culturel et surtout ses contreparties. Dans le domaine de la culture, l’entreprise mécène fait un don d’intérêt général défiscalisé à 60% et peut prétendre à des contreparties à hauteur de 25% de son don. Ainsi, certains mécènes voient par exemple leur nom gravé en lettres d’or sur les murs de certains musées ou peuvent monter des expositions à la gloire de leur marque dans les locaux de ces musées. Surtout, avoir leur nom magnifié par une institution culturelle de renom est une manière très efficace de conquérir de nouveaux marchés ou de redorer son image.

    En 2010, la firme Perenco avait organisé au musée du Quai Branly une exposition sur le Guatemala alors qu’elle était mise en cause pour l’exploitation controversée du pétrole dans ce pays. Au Grand Palais en 2015, LVMH organisait une exposition publicitaire sur Vuitton juste à côté de celle sérieuse et scientifique sur Picasso. Le public n’y comprenait plus rien.

    En 2014, Bernard Hasquenoph avait révélé qu’un photographe amateur sud-coréen, nommé Ahaé, milliardaire poursuivi dans son pays pour corruption et notamment pour la mort de 300 adolescents dans un naufrage, aurait blanchi de l’argent via un mécénat de 2 millions et demi d’euros au Château de Versailles et de plus d’un million d’euros au Louvre. La contrepartie : des expositions de ses photos de piètre qualité dont les deux institutions, mondialement reconnues, faisaient largement la promotion. Le photographe a été retrouvé mort en 2014 et une instruction judiciaire est toujours en cours en France, la Corée du Sud demandant que les sommes versées aux institutions culturelles françaises soient récupérées.

    Le 1er juillet, le collectif PAIN a manifesté devant le Louvre où, comme à la Portrait Gallery de Londres ou au Musée Guggenheim de New York, il demande que le nom de Sackler soit retiré de l’institution culturelle. Sackler est le nom de la famille milliardaire responsable de la crise des opioïdes, qui chaque année tue 45 000 personnes par overdose aux Etats-Unis. Une crise sanitaire similaire arrive en France, or suite à une don de 10 millions de francs en 1996, le Louvre avait baptisé son aile d’antiquités orientale du nom de Sackler.

    Cela participe à un mouvement de la société civile qui n’accepte pas de voir la culture entachée par la #philanthropie_toxique. Récemment, aux États-Unis, huit artistes ont boycotté la Whitney Biennal d’art contemporain, retirant leurs œuvres pour protester contre un partenariat avec un vendeur d’armes. En France, le ministère de la Culture vient aussi de rembourser au groupe Lafarge, mis en examen dans le financement du terrorisme, le mécénat offert au musée de Cluny. De son côté, la mairie de Paris a refusé le partenariat de Total pour les JO de 2024. Chaque fois, c’est la peur de la mauvaise publicité (le fameux « #name_and_shame », nommer pour faire honte) qui a été la plus forte.

  • „Yeni Safak“ schoss mit ihrer Schlagzeile nicht bloß auf ausländisc...
    https://diasp.eu/p/9134139

    „Yeni Safak“ schoss mit ihrer Schlagzeile nicht bloß auf ausländische Medienhäuser. Die Zeitung nannte namentlich eine Reihe von Journalisten, die für ausländische Presse tätig sind, darunter auch mich, und machte sie zur Zielscheibe." …

    https://edition.faz.net/faz-edition/medien/2019-05-31/8f35314e49516f51f94a182bb8cbe837/?GEPC=s9

    #auf #ausländische #bloß #darunter #eine #ihrer #journalisten #machte #medienhäuser #mich #namentlich #nannte #nicht #presse #reihe #safak #schlagzeile #schoss #sie #sind #tätig #yeni #zeitung #zielscheibe #zur

  • RFC 8244 : Special-Use Domain Names Problem Statement

    Le #RFC 6761 créait un registre de « #noms_de_domaines d’usage spécial », où l’#IETF enregistrait des noms qui pouvaient nécessiter un traitement spécial par une des entités de la chaîne d’avitaillement et de résolution des noms de domaines. Un exemple est celui des noms de domaine qui n’utilisaient pas le #DNS, comme le .onion de #Tor ou le .bit de #Namecoin. Certaines personnes ont émis des réserves sur ce registre, par exemple parce qu’il marchait sur une pelouse que l’#ICANN considère comme sienne. Ce nouveau RFC, très controversé, fait la liste de tous les reproches qui ont été faits au RFC 6761 et à son registre des noms spéciaux.

    http://www.bortzmeyer.org/8244.html

    #gouvernance_Internet

  • CSP, ’unsafe-eval’ and jQuery
    https://statuscode.ch/2017/03/CSP-unsafe-eval-and-jquery

    <script src="https://code.jquery.com/jquery-3.2.0.min.js"></script>
    <script nonce="totally-insecure-nonce-for-demonstration">
    jQuery.globalEval = function(){};
    $(document).ready(function() {             $('#name').html(decodeURIComponent(window.location.search.substr(1)));        
    });    
    </script>

    Pas sûr que je comprenne tout mais ça m’a l’air pas con...

    • Blockstack n’est pas du tout un DNS alternatif, il n’a rien à voir avec le DNS. Certes, il permet d’associer des valeurs à des noms mais DNS désigne un protocole spécifique, pas un service générique. (Tiens, je vais désormais appeler le Parti Socialiste « LR alternatif ».)

      Blockstack est parti d’une critique de #Namecoin, qui avait été le premier système de résolution de noms via la #blockchain. L’un des problèmes de Namecoin est qu’il y a peu de nœuds qui font les vérifications, rendant l’« attaque 51 % » (la plaie des chaînes de blocs) trop facile. Les auteurs de Blockstack considèrent qu’il n’y a qu’une seule chaîne « sérieuse » (ayant tellement de nœuds qu’une attaque 51 % est très difficile) et c’est la chaîne de Bitcoin (la deuxième chaîne en terme de puissance de calcul, celle d’Ethereum, est loin derrière).

      Blockstack est donc un concurrent de Namecoin utilisant une chaîne existante (celle de Bitcoin) au lieu de la sienne propre. Grosse différence de stratégie avec Namecoin. Autrement, il a les mêmes avantages que Namecoin (à part la reconnaissance par les utilisateurs, très faible pour l’instant) et les mêmes inconvénients (aucun recours si on ne gère pas bien sa clé privée).

    • bien reçu ; à ma décharge le site indique

      Blockstack enables application building in a more secure and resilient way by utilizing a global database, with built-in identity services and DNS.

  • À l’heure des data center détenus par la NSA ou les GAFAM, bref de la (re)concentration informatique, de l’hyper-concentration, l’argument des #bitcoin et #blockchain comme « #pair_à_pair » ou outils de désintermédiation laisse rêveur. On peut déjà noter que le bitcoin est une régression puisqu’il cherche à contourner la gestion politique de la #monnaie (alors que cela a toujours été le cas et qu’on en est de plus en plus conscient) en revalorisant d’une manière (néo)classique, ou plutôt capitaliste, la « preuve de travail » jugée sur le temps-énergie (#Proof_of_work).

    Ne faudrait-il pas plutôt parler de ré-intermédiation ? Une transformation du système d’intermédiaires, très certainement au bénéfice des propriétaires (de machines, d’énergie, de compétences logicielles, des terrains nécessaires à la production de machines mais aussi des capitaux nécessaires à enrôler-salarialiser les travailleurs indispensables).

    #Bitcoin_Mining Farm Build Out in Iceland - Genesis #Mining
    https://www.youtube.com/watch?v=7A-mcSOGolM

    Je me mets de coté toute une série de critiques qui pointent la consommation énergétique (la production d’ #énergie, encore une industrie connu pour son caractère #décentralisé et #désintermédié) et autres problèmes générés par ces technologies :

    Consommation d’énergie (et de matière) :

    http://seenthis.net/messages/131228

    http://seenthis.net/messages/424376#message424451

    http://seenthis.net/messages/355322#message355337

    http://seenthis.net/messages/137297

    http://seenthis.net/messages/137297#message137543

    éventuelles « solutions » à ce problème (ce sont plus des contournements) :

    http://seenthis.net/messages/280500

    http://seenthis.net/messages/312332

    Des critiques plus globales :

    http://seenthis.net/messages/279395#message279408

    http://seenthis.net/messages/135202

    http://seenthis.net/messages/218268

    http://seenthis.net/messages/468936

    Pour se rendre compte de la désintermédiation et dé-concentration du Bitcoin ces vidéo sont sympas :

    A LOOK INSIDE AMERICA’S LARGEST #BITCOIN_MINING_FARM
    https://www.youtube.com/watch?v=-ihMqEDs4B8

    Life Inside a Secret Chinese #Bitcoin_Mine
    https://www.youtube.com/watch?v=K8kua5B5K3I

    Et ces articles écrits à un moment où moins d’un millième des internautes utilisent le bitcoin ou une technologie similaire

    http://www.e-ducat.fr/cop21-et-blockchain

    Les participants à la Cop21 sont peut être majoritairement persuadés par le discours du lobby bancaire que le minage des bitcoins est un gaspillage énergétique.

    Quand est il vraiment ?
    La puissance de calcul totale du réseau est de 500 milliards de Mhash/sec (à la date d’aujourd’hui, 28 novembre 2015).
    L’efficacité du matériel de minage peut être estimée autour de 2000 Mhash/J.
    La #consommation_électrique totale du réseau bitcoin, disponible dans le monde entier, se situe donc autour de 250 MJ/sec = 250 MWatt, c’est à dire l’équivalent de 100 000 maisons aux Etats-Unis.

    A titre de comparaison, il existe environ deux millions de distributeurs de billets de banque dans le monde, chacun consommant en moyenne 200 Watts, même si les modèles les plus récents affichent une consommation théorique de 70 Watts (source : diebold.com).
    Au final, les seuls ATMs (sans compter les réseaux et data centers auxquels ils sont connectés) consomment donc 400 Mwatts.
    Si l’ impression des billets de banque sur papier de haute qualité et leur transport en camions blindés sont pris en compte, l’adoption de masse de Bitcoin comme cash électronique permettrait de diviser l’empreinte carbone des systèmes de paiement par trois ou quatre.

    Avec un coût moyen de l’ #électricité aux US de 10 cents par Kilowattheure en 2015, on obtient un coût de 25 000 US dollars pour 150 bitcoins générés par heure, soit un coût de “production” de 167 dollars par bitcoin (environ 157 €), environ la moitié du prix de marché des bitcoins à la même date. La différence correspond à la prime d’utilité, présente et future, attribuée aux bitcoins.

    http://www.latribune.fr/technos-medias/20131203trib000799051/bitcoins-une-vraie-planche-a-bruler-de-l-electricite.html

    L’économiste nord-américain Alex Tabarrok signale sur le site Marginal Revolution qu’avec la flambée du cours du bitcoin, ces opérations coûtent en conséquence de plus en plus cher. Il rappelle ainsi :

    « En avril, quand les bitcoins s’échangeaient environ 100 dollars, la consommation d’électricité des ’mineurs’ de bitcoins atteignait le niveau stupéfiant de 1000 mégawatts/heure par jour, assez pour fournir de assez pour fournir de l’énergie à 31.000 foyers américains. »

    Cela représentait également 150.000 dollars par jour, en prenant en compte le tarif moyen de 15 cents par #kilowatt-heure et sur la base de 650 watts consommés par opération de minage.

    Huit mois plus tard, suivant ces estimations, ce coût a été multiplié par… 100 ! Au 3 décembre 2013, le coût en électricité estimé par la plateforme précédemment citée Blockchain pour le minage est en effet de 15,3 millions de dollars au cours des 24 heures précédentes. Un coût global supporté par chaque internaute qui participe aux opérations de minage. Entre temps, le cours du Bitcoin a lui aussi explosé, dépassant la barre des 1.000 dollars fin novembre.

    #capitalisme #travail #preuve_de_travail #PoW #cryptocurrency
    #namecoin #Ethereum #économie #p2p #Proof_of_stake

    • Un autre élément intéressant, la taille de la blockchaine (ce qui conditionne la possibilité de participer à sa surveillance et à sa conservation, puisque plus elle est grosse plus elle demande des capacités de calcul et de stockage importantes. Donc si on ne peut pas faire ces opérations on est obligé de passer par un #intermédiaire) :

      Cette page enregistre son évolution, on voit qu’en 2013 elle pesait environ 9Go et qu’aujourd’hui, en 2016, elle pèse environ 62Go, son évolution semble suivre une croissance exponentielle :

      https://blockchain.info/charts/blocks-size?showDataPoints=false&show_header=true&daysAverageString=1&t

      Discussions sur le sujet :

      http://linuxfr.org/users/gof/journaux/comment-fonctionne-bitcoin#comment-1469644

      https://bitcointalk.org/index.php?topic=146830.msg1558859#msg1558859

      Salut anemol,

      Pour l’instant, la blockchain augmente avec un maximum de 1Mo par block toutes les ~10min c.a.d. maximum 52Go par an (hors indexages, c.a.d uniquement les fichiers block{NNN}.dat. Avec l’index il faut au moins multiplier par 2).
      Des discussions sont en cours pour augmenter cette taille, car cela limite le nombre de transactions possible par block.

      Il y a dans le document initial de satoshi, une méthode pour effacer toutes les adresses déja dépensées mais elle n’est pas encore implementée (merkle pruning). Cette methode pourrait réduire de beaucoup la taille de la blockchain, mais dans tous les cas ne concernera pas non plus les utilisateurs normaux.

      A long terme les utilisateurs n’auront plus de client sauvegardant la blockchain.
      Les noeuds ayant une blockchain seront des super-noeuds gérés de manière décentralisés, un peu comme les exit-nodes sous Tor, ou les tracker bittorrent.
      Seules des personnes avec un bon serveur pourront faire tourner un noeud.

      Il y a quelques calculs sur cette page pour plus de détails : https://en.bitcoin.it/wiki/Scalability

    • Sur un autre point il y a aussi les critiques de Christian Grothoff

      http://seenthis.net/messages/358071
      https://gnunet.org/diss-wachs

      6.9 Related Work and Comparison
      6.9.2 Namecoin

      With #Namecoin it is possible to square #Zooko ’s triangle and achieve all three properties of #Zooko_s_triangle at the same time: memorable, global and secure names. Names are globally unique since with the blockchain a consensus in the network about the current state of the system and therefore all registered names exist. #Names are memorable since they are explicitly chosen that way when registering these names. But with initial cheap cost when bootstrapping the system, the problem of name squatting exists. Initially the registration cost of names are low and therefore early adopters register names with the expectation to sell these names when the system is popular. So with Namecoin, names are an #economic object possessed by an owner and are object of trade and economic behavior. The system is said to be #secure, since with a majority of benign nodes in the network, the consensus of the block chain cannot be attacked. This assumption is only valid with an adversary model weaker than the adversary model used for this work. Note that our adversary model is not a far-fetched assumption in this context: as we saw with recent revelations about a single mining pool in the #Bitcoin network possessing more than 51% of the computational power in the network [Far14a], it is conceivable that a nation-state can muster more resources than the small number of other entities that participate in the system, especially for systems used as an alternative in places where censorship is encountered or during the bootstrapping of the network, when only a small number of users participate.
      #Security can also be lowered by the concept of the Namecoin resolution process: a client resolving a name has to be in possession of the complete block chain to validate a name. The complete block chain can be large in size and therefore not be available on devices with restricted resources. These devices would then have to rely on third party resolvers and so creating a trusted third party, which may not be trustworthy or may be manipulated, just like in #DNS.

      #GNS #gnunet #GnuNameSystem #désintermédiation

    • Deux autres éléments concernant les Bitcoin et la blockchain.

      D’une part les plus gros et les plus puissants des intermédiaires, de l’informatique ou du #système_bancaire, s’y mettent :

      http://seenthis.net/messages/462720
      http://seenthis.net/messages/441752

      IBM, Intel, and Cisco as well as the London Stock Exchange Group and big-name banks JP Morgan, Wells Fargo, and State Street [...]
      Marley Gray, who oversees blockchain work at Microsoft. People like Gray and Overstock CEO Patrick Byrne believe the blockchain can also close loopholes in the market that allow #traders to game the current system on Wall Street

      ou encore

      http://www.itespresso.fr/blobkchain-banques-bitcoin-loin-107942.html

      La question se pose à propos de ces neuf banques d’investissement qui se sont associées à l’entreprise FinTech new-yorkaise R3CEV pour explorer les usages de la blockchain dans l’industrie des services financiers.

      Barclays, #Goldman_Sachs, BBVA, UBS, Credit Suisse, #JP_Morgan, Royal Bank of Scotland, Commonwealth Bank of Australia, State Street…

      et

      http://r3cev.com/about

      R3 is a financial innovation firm that leads the Distributed Ledger Group (DLG), a consortium partnership with 42 of the world’s leading banks, to design and deliver advanced distributed ledger technologies to global financial markets.

      L’autre aspect, c’est que, pour le moment, ce n’est pas très efficace (malgré toute l’électricité et la puissance de calcule consommés) :

      La blockchain tuera-t-elle vraiment les banques ? - 10 novembre 2015
      http://blockchainfrance.net/2015/11/10/la-blockchain-tuera-t-elle-vraiment-les-banques
      En réalité, la menace que représente la blockchain pour les #banques reste très limitée à court terme pour une raison simple : le bitcoin n’est pas capable de traiter plus 7 #transactions par seconde, là où un système comme #Visa peut en traiter jusqu’à 20 000 par seconde . Cette restriction inhérente au protocole actuel du bitcoin constitue un réel blocage.

      Ce n’est toutefois pas une fatalité : il existe des pistes pour augmenter cette limite des 7 transactions/seconde : par exemple, celle proposée par le développeur bitcoin Gavin Andresen qui propose de basculer sur une nouvelle version du bitcoin en augmentant la taille des blocs. https://actualite.housseniawriting.com/technologie/2015/08/29/le-probleme-qui-menace-le-bitcoin/7756 D’autres développeurs estiment plus judicieux de développer des side chains, c’est à dire des chaines fonctionnant en parallèle à la principale, afin d’augmenter le volume de transactions pouvant être traité.

  • #ZeroNet
    https://zeronet.io

    J’ai commencé à jouer avec ZeroNet, qui permet de partager assez simplement et élégamment des contenus en #P2P, éventuellement en cachant son IP derrière #Tor. Le système serait donc assez résistant à la #censure.

    Déjà un bon point : c’est assez facile à installer et à prendre en mains.

    https://www.youtube.com/watch?v=cjVMuLLoM00

    Les applications disponibles en standard sont fonctionnelles et assez jolies (un blog, un forum, du mail, etc) ; on se fait un site en 2 minutes en en clonant une.

    Mais rien ne limite l’usage à ces applications : tout fonctionne à partir de collections de fichiers, qui sont signées par l’émetteur.

    Lorsqu’on n’a pas installé l’application en local, il est possible d’utiliser un #proxy pour y accéder (si celui-ci n’a pas déjà bloqué l’application évidemment ; “Play”, le site de partage culturel (hum…) dont on parle en ce moment, et qui assure la promotion de zeronet, est bloqué, par exemple, par le proxy bit.no.com).

    Le jour où on arrivera à produire facilement un #site_statique à partir de #SPIP, on pourra envisager diffuser nos contenus directement dans ce système.

    Il y a une profusion de systèmes en ce moment qui vont dans une direction de ce type : #IPFS, bittorrent maelstrom (ou feu vole.cc http://seenthis.net/messages/151203)… à suivre !

    ZeroNet intègre aussi un système d’identification (zeroid), et un système de nommage basé sur #namecoin.

    Un point pas clair, ou peut-être négatif : les contenus sont téléchargés en enregistrés tels quels sur notre disque dur, ce qui m’interroge un peu en termes de sécurité. Par ailleurs dès lors qu’on a besoin d’un site, on télécharge TOUT le site. Ça n’a pas du tout l’air écologique… Il faut en tout cas bien réfléchir à faire des petits modules.

  • L’essor de la reconnaissance faciale : entre promesses et dangers
    http://www.sudinfo.be/1493344/article/2016-02-17/l-essor-de-la-reconnaissance-faciale-entre-promesses-et-dangers

    La reconnaissance faciale est en plein boom et s’immisce dans de nombreux secteurs d’activités, depuis les réseaux sociaux, aux objets connectés, en passant par les smartphones, les banques et autres organismes de sécurité. Mais la technologie n’est pas sans danger pour nos vies privées. Etat des lieux. Comment votre visage est de plus en plus décrypté Les systèmes de reconnaissance faciale sont de plus en plus présents au quotidien. Ils sont notamment utilisés sur les réseaux sociaux pour identifier (...) #Netatmo #CCTV #reconnaissance_faciale #Kinect #PlayStation #Xbox #smartphone #vidéo-surveillance #Internet_of_things #algorithme #DeepFace #Nametag #Apple #Welcome #Emotient (...)

    ##biométrie

  • De l’explosion des classes en PHP
    http://bohwaz.net/p/De-l-explosion-des-classes-en-PHP

    Autant j’aime beaucoup les namespaces, la séparation claire des fonctions et autres sucreries en PHP, autant j’ai l’impression qu’on est maintenant dans un excès inverse. Avant on avait des gros fichiers monolithiques remplis de fonctions sans rapport les unes avec les autres c’était crade. Mais maintenant on a un énorme bordel de fichiers et classes qui ne servent à rien et ne font que détruire les perfs du serveur.

    Évidemment ça ne se voit pas trop sur un serveur qui ne sert qu’une seule application car le code et les fichiers restent en RAM, mais quand on est en mutualisé avec des milliers d’applis sur le même dédié, ça se ressent bien. D’abord car charger un fichier depuis le disque à un coût, et ensuite parce qu’une classe en PHP occupe pas mal (...)

  • How Linux was born, as told by Linus Torvalds himself | Ars Technica UK
    http://arstechnica.co.uk/business/2015/08/how-linux-was-born-as-told-by-linus-torvalds-himself

    Even though Linus had rushed out to buy his PC as soon as he had scraped together the money to do so, he was unable to plunge into the world of Unix immediately, since it took several months for the Minix floppy disks to turn up. So he passed the time as any real coder would—by playing games like Prince of Persia under MS-DOS. He was also exploring the architecture of the Intel 80386 chip.

    #linux #Linus_Torvalds #computer_history

    • The same person who told me that the standards weren’t available also told me his area of interest was kernels, operating systems. He had this small area on [the FTP server] ftp.funet.fi, and he said: “hey, I’m putting a directory aside for you.” So he created the /pub/os/linux directory.

      Linux was my working name, so in that sense he didn’t really name it, but I never wanted to release it as Linux. Linux was a perfectly good working name, but if I actually used it as the official one people would think that I am egomaniac, and wouldn’t take it seriously. So I chose this very bad name “Freax,” for “Free Unix.” Luckily, Ari Lemmke used this working name instead. And after that he never changed it.

      #linux #name #origins

  • « Nous, femmes journalistes politiques et victimes de sexisme... » - Libération
    http://www.liberation.fr/politiques/2015/05/04/nous-femmes-journalistes-en-politique_1289357

    Tant que la politique sera très majoritairement aux mains d’hommes hétérosexuels plutôt sexagénaires, rien ne changera. Nous aurions adoré pouvoir toutes signer ce texte sans avoir à se retrancher derrière l’anonymat. Mais certaines d’entre nous sont dans des situations professionnelles compliquées et n’ont pas besoin qu’on rajoute de la discrimination à des conditions de travail délicates. Ne pas subir le machisme pour l’avoir dénoncé, en quelque sorte. En 2015, ce que nous aurions vraiment aimé, c’est de ne pas avoir à écrire cette tribune.

    • Et donc la suite en réponse @sabineblanc
      http://www.liberation.fr/societe/2015/05/05/sexisme-en-politique-faut-il-donner-les-noms_1292176

      Mais nous souhaitions dénoncer un climat ambiant, pas focaliser l’attention sur les dix ou quinze auteurs des comportements que nous décrivons dans le texte. Si nous avions donné dix noms, on n’aurait parlé que d’eux pas d’un phénomène général, fréquent à tous les échelons et dans tous les partis, auquel beaucoup plus d’élus participent par leurs habitudes, leurs manières de faire. »
      « Au bout de six signalements, on dénonce »

      Pour Julien Bayou, co-porte-parole d’EE-LV, la pertinence des actions collectives n’est plus à prouver. Il a déjà pratiqué le « name and shame », notamment au sein du collectif Génération Précaire. « Il est utile au débat d’"outer" les sexistes, mais de manière éthique. Imaginons, dans le cas des femmes journalistes, que vous vous signaliez les noms des députés qui vous harcèlent. Au bout de 5, 6 signalements, y’a pas photo : on dénonce. La dénonciation collective évite à la victime de se sentir seule, de culpabiliser. Cela permet aussi de ne pas être dans quelque chose qui ressemble à de la vengeance personnelle. Il faut cibler les caricaturaux. Si vous prenez les pires, je peux vous dire que les autres vont sentir le vent du boulet passer. »

      Les militantes du collectif féministe La Barbe, qui débarquent sans prévenir dans les colloques universitaires ou les assemblées générales d’entreprise trop uniformément masculins avec leurs postiches, diffusent régulièrement sur les réseaux sociaux les noms des entreprises et des participants à ces raouts d’hommes. Pour Sophie, une militante « barbue » qui ne tient pas à donner son nom de famille, « c’est comme un jeu de massacre : une quille tombe et en emmène d’autres avec elles. Il ne s’agit finalement jamais d’une simple affaire individuelle, mais de toute une organisation masculine qui est dévoilée. »

    • Je pense qu’il y a un principe moral de présomption d’innocence qui joue, et porter des accusations nominatives c’est aussi s’exposer à être attaqué en diffamation, et ça peut faire très mal quand on est isolée … car c’est de cela dont il s’agit quand une minorité de la minorité ose s’exprimer : ne pas se retrouver ostracisé= devoir se taire une seconde fois.

      Il est vrai que devoir attendre 5 ou 6 témoignages avant de nommer l’agresseur et agir, ça fait quand même beaucoup de temps durant lequel d’autres femmes auraient pu être épargnées.

  • #GnuNameSystem A Secure and Resilient Communication Infrastructure for Decentralized Networking Applications
    Matthias Wachs thesis
    https://gnunet.org/diss-wachs

    6.9 Related Work and Comparison
    6.9.2 Namecoin

    With #Namecoin it is possible to square #Zooko ’s triangle and achieve all three properties of #Zooko_s_triangle at the same time: memorable, global and secure names. Names are globally unique since with the blockchain a consensus in the network about the current state of the system and therefore all registered names exist. #Names are memorable since they are explicitly chosen that way when registering these names. But with initial cheap cost when bootstrapping the system, the problem of name squatting exists. Initially the registration cost of names are low and therefore early adopters register names with the expectation to sell these names when the system is popular. So with Namecoin, names are an #economic object possessed by an owner and are object of trade and economic behavior. The system is said to be #secure, since with a majority of benign nodes in the network, the consensus of the block chain cannot be attacked. This assumption is only valid with an adversary model weaker than the adversary model used for this work. Note that our adversary model is not a far-fetched assumption in this context: as we saw with recent revelations about a single mining pool in the #Bitcoin network possessing more than 51% of the computational power in the network [Far14a], it is conceivable that a nation-state can muster more resources than the small number of other entities that participate in the system, especially for systems used as an alternative in places where censorship is encountered or during the bootstrapping of the network, when only a small number of users participate.
    #Security can also be lowered by the concept of the Namecoin resolution process: a client resolving a name has to be in possession of the complete block chain to validate a name. The complete block chain can be large in size and therefore not be available on devices with restricted resources. These devices would then have to rely on third party resolvers and so creating a trusted third party, which may not be trustworthy or may be manipulated, just like in #DNS.

    #GNS #gnunet

  • Le 26 juin, j’ai eu le plaisir de livrer quelques réflexions sur l’utilisation de la transparence pour la sécurité des protocoles réseaux, à l’événement « Pas Sage en Seine » à Paris, l’évenement qui rassemble tous les regards critiques et novateurs sur le numérique, l’Internet et bien d’autres choses. Sous le titre de « Tous à poil » (titre choisi pour des raisons de SEO), je parlais de #bitcoin, de #Namecoin, d’#Usenet et même de #BGP.

    Voici les supports de cet exposé :

    http://www.bortzmeyer.org/tousapoil.html

    #PSES #sécurité #transparence