• De l’histoire ancienne ? Comment aborder le Kulturkampf de la droite dans les lieux de mémoire et les musées

    En Allemagne, une brochure explique comment réagir aux attaques de l’AfD notamment lors de visites guidées dans les musées…
    n.b. : la notion de Kulturkampf (combat culturel) qualifiait le conflit entre Bismarck et l’Eglise catholique.

    GESCHICHTSPOLITIK ALS TEIL DES KULTURKAMPFES VON RECHTS
    Mit dem rasanten Erstarken der Alternative für Deutschland (AfD) und dem allgemeinen Rechtsruck in der Gesellschaft geraten auch Gedenkstätten und Museen gegenwärtig verstärkt unter politischen Druck von rechts. Regelmäßig melden sich in NS- und DDR-Ge-denkstätten sowie in historischen Museen über das Bundespresseamt Gruppen der AfD für Führungen an. Immer wieder sind Mit-arbeiter_innen in Gedenkstätten mit rechts-extremen und rechtspopulistischen Besucher_in-nen konfrontiert, die nationalsozialistische Verbrechen verharmlosen oder sogar leugnen oder die heutige BRD mit der DDR gleichsetzen. Wiederholt störten oder instrumentalisierten Rechtsextreme und Rechtspopulist_innen zu-dem Gedenkveranstaltungen und inszenierten dies anschließend öffentlichkeitswirksam im Internet. Insbesondere die AfD bemüht sich gegenwärtig darum, ihren politischen Ein-fluss auf die Kulturpolitik und auf Kulturein-richtungen – und damit auch explizit auf die Gedenkstätten und Museen – zu erhöhen. In diesem Zusammenhang mehren sich parlamen-tarische Anfragen und Anträge der Partei, in denen sie beispielsweise die Restitution von ge-raubten Kulturgütern, die sich im Besitz deut-scher Museen befinden, in Zweifel zieht oder die Streichung von Subventionen für NS-Ge-denkstätten fordert.

    https://www.mbr-berlin.de/wp-content/uploads/2020/02/200113_MBR_Brosch%C3%BCre_Gedenkst%C3%A4tten_online.pdf

    trouvé ici : https://www.heise.de/tp/features/Kulturkampf-von-rechts-4657804.html

    #Allemagne #mémoire #musée #nazisme #extrême-droite #Afd

  • jungle.world - Tschüss, Drecksblatt - Das Naziblatt »National-Zeitung« tritt die Reise nach Walhalla an
    https://jungle.world/index.php/artikel/2020/03/tschuess-drecksblatt


    On regrette souvent la disparition de journaux imprimés. Là c’est de la pure joie. 69 ans après sa première parution le National-Zeitung fait savoir à ses lecteurs qu’il n’y en aura plus dans l’avenir.

    16.01.2020, von Kevin Culina- Die rechtsextreme »National-Zeitung« wurde nach 69 Jahren eingestellt. Zwar liegen Rassismus, Antisemitismus und Geschichtsfälschung weiterhin im rechten Trend – doch den bedienen heutzutage andere schneller.

    Wer die Titelseite der aktuellen Ausgabe der National-Zeitung betrachtet, dürfte sich freuen – nicht etwa wegen der äußerst unappetitlichen Aufmachung, dem dicken Eisernen Kreuz im Titel etwa, sondern wegen der fast schon versteckten, kleinen Bekanntmachung des Verlags am unteren Seitenrand. Es handele sich um die letzte Ausgabe, wird dort verkündet. Seinen 70. Geburtstag wird das Hetzblatt nicht mehr erleben, stattdessen tritt es die Reise nach Walhalla an.

    Das Ende des Naziblatts gehört zur schönen Seite des Zeitungssterbens. Der »Medienwandel der letzten 15 Jahre« sowie ein »geändertes Nutzerverhalten« seien für die Einstellung verantwortlich, heißt es in der am 20. Dezember erschienenen letzten Ausgabe: Digitalisierung, Produktionskosten – all das eben. Doch dürfte der flächendeckende Ausbau von Internetzugängen im imaginierten Deutschen Reich nicht der einzige Grund für das Ende sein. Denn thematisch liegt die National-Zeitung mit ihrem Antisemitismus, ihrem Rassismus und ihrer Geschichtsverfälschung eigentlich voll im rechtsextremen Trend. Vielmehr wandelt sich der Markt für extrem rechte Publikationen.

    Das Blatt erschien seit 1951 wöchentlich. Unter anderem drei ehemals ranghohe Nazis aus der NSDAP, Waffen-SS und Wehrmacht gründeten es in einem US-amerikanischen Gefangenenlager in Garmisch-Partenkirchen, damals zunächst unter dem Titel Deutsche Soldaten-Zeitung. Ende der fünfziger Jahre, in einer von finanziellen Schwierigkeiten geprägten Situation, übernahm Gerhard Frey die Zeitung und vertrieb sie fortan über seinen Druckschriften- und Zeitungsverlag (DSZ-Verlag) in München. Dem bayerischen Verfassungsschutz zufolge war dieser »über einen langen Zeitraum das bedeutendste rechtsextremistische Propagandain­strument in Deutschland«. Die Zeitung durchlief einige Umbenennungen, zuletzt erschien sie wöchentlich als ­»National-Zeitung« bundesweit in einer Auflage von etwa 7 000 Exemplaren, von denen nur rund 2 500 verkauft wurden. Das schätzt der Fachdienst Pressenews in Deutschland.

    Bis zu seinem Ableben 2013 prägte Gerhard Frey die Zeitung. Er war Gründer und langjähriger autoritärer ­Vorsitzender der rechtsextremen Partei »Deutsche Volksunion« (DVU), die 2011 mit der NPD fusionierte. Weil er zahlreiche Immobilien besaß, wie etwa einige Mietshäuser in Berlin, konnte Frey die Zeitung auch in finanziell schwierigeren Zeiten tragen. Mit Geld lässt sich allerdings nicht nur Zeitung machen, sondern auch das militante Milieu unterstützen. So soll Frey dem Neonazi Karl-Heinz Hoffmann, dem Anführer der rechtsterroristischen »Wehrsportgruppe Hoffmann«, einen Strafbefehl bezahlt haben, zu dem Hoffmann verurteilt worden war.

    Politisch war Frey gut vernetzt. Nach dem Tod des ehemaligen bayerischen Kultusminister Theodor Maunz (CSU) wurde bekannt, dass dieser bis zu ­seinem Tod anonym Texte in der National-Zeitung veröffentlicht hatte. Zum Vermächtnis des Altnazis Maunz gehört vor allem ein Kommentar zum Grundgesetz, der bis heute als Standardwerk gilt. Der Verlag C. H. Beck legte in diesem Jahr die 88. Auflage dieser nach Verlagsangaben »höchsten Instanz zum Grundgesetz« auf. Auch zum ehemaligen bayerischen Innenminister und Verteidiger des Naziverbrechers Rudolf Heß, Alfred Seidl (CSU), soll Frey ein enges Verhältnis gehabt haben. Maunz und Seidl hätten 1988 für Frey sogar die Satzung der DVU auf ihre Verfassungsmäßigkeit geprüft, berichtete die National-Zeitung.

    Neo- wie Altnazis sprach das Blatt lange Zeit aus dem Herzen. So wurden die deutsche Schuld an der Shoah und die nationalsozialistischen Verbrechen kleingeredet, geleugnet und relativiert. Stattdessen konzentrierte man sich auf den vermeintlichen »Massenmord an Deutschen« durch die Alliierten. Antisemitische ­Hetze gegen israelische oder deutsch-jüdische Persönlichkeiten gehörte ebenso zum Standardprogramm wie die Agitation gegen die Sozialdemokratie, etwa wenn die Zeitung über den »würdelosen Kniefall« des damaligen Bundeskanzlers Willy Brandt am ehemaligen Warschauer Ghetto 1970 schrieb.

    Thematisch schwamm das Blatt im verschwörungsideologischen Mainstream der extremen Rechten. Hinter den jihadistischen Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA witterte das Blatt einen sinistren Plan US-ame­rikanischer Geheimdienste. Die Flüchtlingsbewegungen der vergangenen Jahre dienten einem Plan zum Austausch des deutschen Volks, behauptete die Zeitung.

    Doch in jüngster Zeit fand die National-Zeitung auch Gefallen am Rechtspopulismus. So wird in der letzten Ausgabe der Wahlerfolg der britischen Tories bejubelt und Boris Johnson für sein Vorhaben gelobt, einen schnellen EU-­Austritt des Vereinigten Königreichs durchzusetzen. Sympathien äußerte das Blatt im vergangenen Jahr nicht nur für Rainer Wendt, den Vorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), und die Proteste deutscher Bauern, sondern sogar für Sahra Wagenknecht, die ehemalige Fraktionsvorsitzende der Linkspartei im Bundestag – was freilich nur gegen Wagenknechts linksnationalistische Inhalte spricht. Insbesondere den Aufstieg der »Alternative für Deutschland« (AfD) verfolgte die National-Zeitung zuletzt voller Begeisterung und berichtete wohlwollend über den völkischen Parteiflügel.

    Am Puls der rechten Zeit war das Blatt dennoch schon lange nicht mehr. ­Während rechtsextreme Internetblogs und -kampagnen deutlich schneller agieren und mit krawalligem Auftreten Wirkung erzeugen können, betreiben Neonaziparteien ihre eigenen Haus- und Hofpublikationen. Zudem bedient etwa die Junge Freiheit die gemäßigter daherkommende Strömung. Und das rechtsextreme Magazin Compact liefert Märchen über die jüdische Weltverschwörung im modernen Hochglanzformat an die Kioske der Republik.

    Der Chefredakteur von Compact, Jürgen Elsässer, beschäftigte sich im Jahr 1998, damals noch in kritischer Absicht, mit der Nazipartei Freys und der ­»Entfesselung des völkischen Ressentiments« in seinem »Braunbuch DVU«. Dabei schaute Elsässer sich offensichtlich einiges ab. Bei aller Freude also über das Ende eines Naziblattes – mögen ihm noch viele weitere folgen – bleibt angesichts der ideologischen Erben und des Erfolgs ihrer Propagandamagazine ein fader Beigeschmack.

    #extrême_droite #Allemagne #presse #histoire #nazis #nationalisme #exénophobie

  • Des Suisses dans les camps de la mort hitlériens

    Au moins 391 Suisses ont été incarcérés dans les camps de concentration nazis, dont bon nombre de Suisses de l’étranger. Trois journalistes ont enquêté à ce sujet et publié un livre qui raconte pour la première fois les destins des détenus suisses des camps.
    Le 10 février 1944, #Marcelle_Giudici-Foks, alors jeune maman, est déportée au camp de concentration d’#Auschwitz. En France occupée, la Gestapo l’entasse dans des wagons à bestiaux avec plus de mille autres juifs. Professeure de danse à Royan, sur la côte atlantique, Marcelle est mariée à Jean Giudici, un Suisse de l’étranger. En l’épousant, elle est devenue suisse à son tour. Les parents de Jean avaient fui la misère au Tessin pour tenter leur chance comme marchands de gaufres en France.

    À partir de 1942, début des déportations massives, la situation devient critique pour les juifs de France. Marcelle et Jean tentent de gagner la Suisse pour s’y mettre en sécurité. Mais la jeune femme étant sur le point d’accoucher, ils renoncent au dernier moment à se joindre au convoi ferroviaire de sauvetage des autorités suisses. Fin janvier 1943, la Confédération rapatrie enfin les juifs suisses vivant en France. Auparavant, elle a longtemps tergiversé, malgré les avertissements réitérés du directeur du consulat suisse à Paris, René Naville, sur le danger menaçant ses citoyens. Le rapatriement intervient trop tard pour Marcelle Giudici, qui mourra à Auschwitz.

    « Digne de notre intérêt »

    Le Suisse #René_Pilloud est lui aussi envoyé dans un camp de concentration. Né à Fribourg, il s’est installé avec ses parents à Bellegarde, en France. Le père travaille à l’usine, René suit un apprentissage d’outilleur. En février 1944, alors qu’il se rend à un tournoi sportif, le jeune homme de 17 ans se retrouve pris malgré lui dans une opération de la Wehrmacht contre la résistance française. Il est violenté et déporté à #Mauthausen. Les autorités suisses tentent de le faire libérer. Dans les dossiers de l’époque, elles notent que le jeune homme est « digne de [leur] intérêt particulier ».

    À un moment, un échange de prisonniers est envisagé, mais la Suisse y renonce. Elle ne veut pas troquer des Suisses innocents contre des criminels allemands légalement condamnés. Ces nobles principes de l’état de droit prolongent le martyre de René Pilloud. Début 1945, il est détaché au crématorium du camp, où il doit incinérer chaque jour des centaines de corps. Ce n’est que peu avant la fin de la guerre que la Croix-Rouge parvient à le ramener en Suisse. Il est amaigri, traumatisé, tuberculeux. La Suisse lui verse un dédommagement de 35 000 francs au titre de victime des nazis. Il mourra en 1985 à Genève.
    Des numéros qui reprennent visage humain

    René Pilloud et #Marcelle_Giudici : deux noms, deux destins terribles reconstitués en détail parmi d’autres dans le livre des journalistes Balz Spörri, René Staubli et Benno Tuchschmid. Pendant quatre ans, les auteurs ont passé au peigne fin les archives et les bases de données et se sont entretenus avec des descendants. Ils ont réussi à établir pour la première fois une liste de victimes avérées : 391 citoyens suisses ont été incarcérés dans les camps de concentration. 201 d’entre eux y ont péri. À ce nombre, s’ajoutent 328 détenus nés en Suisse, mais n’en ayant jamais possédé la citoyenneté. 255 n’ont pas survécu aux camps. Toutes les personnes concernées ont été arrêtées en Allemagne ou dans une zone occupée – essentiellement en France où vivait alors le plus grand nombre de Suisses de l’étranger – avant d’être déportées.

    Une partie des victimes suisses des camps nazis était juive, d’autres étaient des résistants ou des marginaux. Les auteurs du livre dressent la liste de leurs noms sous la forme d’un « mémorial », de Abegg, Frieda à Zumbach, Maurice. Des photos accompagnent parfois ces noms. « Dans les camps, ces personnes n’étaient que des numéros, et dans les archives fédérales, des cas d’indemnisation, écrivent les auteurs. Dans ce livre, nous voulons leur redonner un visage humain. »
    Lâcheté des autorités

    Il a fallu que 75 ans s’écoulent pour que le pays se préoccupe réellement de l’histoire des détenus suisses des camps nazis. Bien que des survivants comme René Pilloud aient raconté leur expérience après la guerre et que le Parlement ait approuvé des indemnisations, la Suisse ne s’y était guère intéressée jusqu’ici. On ne trouve aucune trace de ces biographies dans les ouvrages scientifiques de référence. En racontant ces destins, les journalistes font cependant plus qu’un travail de deuil. Ils posent aussi des questions délicates sur le rôle officiel du pays. Leur conclusion : « La Suisse aurait pu sauver des dizaines de vies si elle avait fait preuve de plus de courage et avait davantage insisté auprès des autorités allemandes. »

    Naturellement, il est « toujours plus aisé » d’émettre un tel jugement après coup, concède Balz Spörri dans un entretien accordé à la « Revue Suisse ». Pour juger des faits, il faut tenir compte de l’état des connaissances et de la marge de manœuvre des protagonistes de cette époque. L’ouvrage décrit en détail comment la politique et les médias suisses ont réagi à la mise en place des camps par le régime national-socialiste. En dépit des indices, pendant longtemps, les camps de concentration n’ont pas été perçus en Suisse comme des camps d’extermination.
    Des citoyens de seconde zone

    En 1942 encore, Heinrich Rothmund, chef de la Police fédérale des étrangers, dresse un rapport totalement inoffensif sur sa visite au camp de Sachsenhausen. Le Conseil fédéral s’empresse de le croire. Les trois journalistes n’ont trouvé aucune indication permettant de penser « que le Conseil fédéral se soit penché sur le sujet des camps ou des détenus suisses de ces camps avant 1944 ». Ce furent des diplomates courageux comme l’envoyé suisse à Berlin, Paul Dinichert, qui parvinrent à faire libérer des Suisses arrêtés. Après l’occupation de la France par l’Allemagne, Berne avait toutefois appelé à la prudence. Le successeur de Dinichert, Hans Frölicher, respecta scrupuleusement la consigne. Il craignait qu’en provoquant Hitler, celui-ci ne décide d’envahir son pays neutre. Mais il faut souligner qu’en Suisse, Frölicher était vu comme un opportuniste et un ami des nazis.

    Si les autorités suisses n’ont pas tout mis en œuvre pour protéger leurs citoyens à l’étranger, c’est aussi parce qu’elles ne tenaient pas au retour de certains, dont l’accueil aurait coûté trop cher aux caisses de l’État : criminels, « asociaux », handicapés. D’autres étaient aussi pourchassés en Suisse, comme les communistes, les Roms, les homosexuels et les marginaux. « On trouve des preuves de cela dans les dossiers de l’époque », indique Balz Spörri. Ainsi Pierre Bonna, chef de la Division des affaires étrangères à Berne, écrivit aux diplomates à Berlin : « La légation ne doit pas mettre en danger sa crédibilité, au détriment de tous les autres citoyens suisses dignes de protection, pour des éléments qui, par leur faute ou leur comportement anti-suisse et provocateur, sont eux-mêmes à l’origine des difficultés qu’ils connaissent. »
    « Une telle image de la femme »

    Ce credo scella le destin d’Anna Böhringer-Bürgi, de Bâle. Très tôt, les autorités avaient taxé sa vie de « licencieuse », et elle avait eu des démêlés avec la justice. En épousant un Allemand, cette mère de sept enfants avait perdu sa nationalité suisse. Peu après le début de la guerre, à 54 ans, elle cherche asile en Suisse et dépose une demande de réintégration. Demande rejetée. Un fonctionnaire écrit qu’Anna est « une prostituée et une délinquante notoire » et qu’il faut bien se garder « de redonner le droit de cité cantonal à une telle image de la femme ». Anna Böhringer doit quitter le territoire suisse. Elle meurt en 1945 à Ravensbrück. Plus tard, la Suisse rejettera également la demande d’indemnisation de sa fille, arguant du fait que sa mère n’était pas suisse lors de son arrestation.

    Les 391 victimes des camps de concentration mentionnées dans le livre sont toutes décédées aujourd’hui. L’expérience des camps a cependant poursuivi les survivants jusqu’à la fin de leur vie. Albert Mülli, installateur sanitaire et social-démocrate zurichois, fut arrêté en 1938 à Vienne par la Gestapo, puis déporté au camp de Dachau comme prisonnier politique. On l’accusa de fréquenter les communistes. Albert Mülli survécut à six ans de détention. Il rentra en Suisse, refit sa vie, siégea au Parlement du canton. Avant sa mort, en 1997, son passé le rattrapa. Dans l’EMS où il vivait, atteint de démence, il était assailli par les cauchemars : jour et nuit, il revivait l’horreur du camp. Sa fille a confié aux auteurs du livre qu’assister à cela avait été extrêmement douloureux.
    Perpétuer le souvenir

    Ce livre n’est qu’un début, souligne Balz Spörri, en affirmant qu’une recherche systématique sur les victimes suisses de la terreur nazie est nécessaire. Tout comme une réparation morale passant par la reconnaissance de l’existence de ces victimes et du tort qui leur a été fait. Bon nombre d’entre elles ont lutté contre le régime nazi et l’ont payé de leur vie : « Nous pensons qu’il est temps qu’un jour, un conseiller fédéral aborde ce sujet. » Balz Spörri salue l’engagement de l’Organisation des Suisses de l’étranger en vue de l’érection d’un mémorial (voir page 9). Le Conseil fédéral est jusqu’ici resté vague à ce sujet.

    Pour parler aussi aux plus jeunes, ce mémorial pourrait être associé à des formes numériques de souvenir, lance Balz Spörri. Par exemple un site Internet relatant la vie des victimes, sorte de monument virtuel. Car une chose est sûre : les témoins de l’holocauste auront bientôt tous disparu. Il est par conséquent d’autant plus essentiel que leurs récits soient conservés dans la mémoire collective.
    Retour

    https://www.revue.ch/fr/editions/2020/01/detail/news/detail/News/des-suisses-dans-les-camps-de-la-mort-hitleriens-1

    #Suisse #camps_de_concentration #WWII #deuxième_guerre_mondiale #seconde_guerre_mondiale #nazisme #histoire #livre

    • Die Schweizer KZ-Häftlinge. Vergessene Opfer des Dritten Reichs

      Selbst unter Historikern ist kaum bekannt, dass während des Dritten Reichs Hunderte von Schweizerinnen und Schweizern in Konzentrationslagern inhaftiert waren. Viele von ihnen wurden umgebracht. Unter den Opfern waren Männer, Frauen und Kinder, Juden, Sozialisten, Homosexuelle, Sinti und Roma, Zeugen Jehovas, Widerstandskämpfer. Die Schweizer Behörden hätten viele vor dem Tod bewahren können. Warum taten sie es nicht?
      75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs arbeiten die Autoren erstmals die Geschichte der Schweizer KZ-Häftlinge auf. Basierend auf Akten, Briefen, historischen Dokumenten und Gesprächen mit Angehörigen sind zudem zehn Porträts von Schweizer KZ-Häftlingen entstanden. Sie stehen stellvertretend für die vielen Schweizer Opfer nationalsozialistischer Verfolgung, die in diesem Buch erstmals in einer Liste namentlich aufgeführt werden.

      https://www.nzz-libro.ch/schweizer-kz-haeftlinge-opfer-des-dritten-reichs-namensliste

  • #Nazis murdered a quarter of Europe’s Roma, but history still overlooks this genocide
    https://theconversation.com/nazis-murdered-a-quarter-of-europes-roma-but-history-still-overlook

    As curator of The Wiener Holocaust Library’s current exhibition, Forgotten Victims: The Nazi #Genocide of the Roma and Sinti, I aimed to explore this often over-looked history.

    #Roms #tziganes

  • Alexander Binder (Fotograf)
    https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Binder_(Fotograf)


    Le photographe des stars dans le Berlin des années 1920

    https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Photographs_by_Alexander_Binder

    Alexander Binder (* 1888 in Alexandria[1]; † 25. Februar 1929 in Berlin) war ein Fotograf vermutlich Schweizer Herkunft, der in Berlin tätig war.
    ...
    Das Atelier Binder

    Nach Binders Tod – ab 1929 befand sich sein Atelier auf dem Kurfürstendamm 205 – wechselte die Geschäftsbezeichnung in Atelier Binder. Unter dem veränderten Namen wurden auch neue Fotografien herausgegeben. Möglicherweise war der ausführende Fotograf nach Binders Tod Hubs Flöter, der bis 1938 als erster Operateur im Atelier angestellt war. Die Signatur Binders blieb jedoch auch nach seinem Tod in den Fotografien enthalten.

    Später wurde aus dem Atelier Binder eine GmbH. Die Besitzer des Ateliers waren nach Binders Tod seine Ehefrau Binder-Allemann und seine beiden Töchter. Die Geschäftsführung hatte Elisabeth Freifrau von Stengel inne, die 1943 wegen ihrer jüdischen Herkunft in das KZ Theresienstadt deportiert wurde. Andere Quellen geben an, dass Stengel, die 1978 in Ascona verstarb, bereits 1938 deportiert wurde und das Atelier im selben Jahr von der Gewerbeaufsicht geschlossen wurde. Fotograf Karl Ludwig Haenchen soll daraufhin 1938 die Räume übernommen haben.

    Nach Ende des Zweiten Weltkriegs übernahm die Firma Hasse und Wiese 1948 bzw. 1949 das Atelier Binder.

    Kurfürstendamm 205 - Openstreetmap
    https://www.openstreetmap.org/node/6283331216

    Dita Parlo

    Ernst Lubitsch

    Lya de Putty

    Hans Albers

    Greta Garbo

    Anita Berber

    Vor seiner Kamera standen nahezu alle grossen Filmstars der damaligen Zeit, u.a. Emil Jannings, Ernst Lubitsch, Hans Albers, Greta Garbo, Willy Fritsch, Anita Berber, Werner Krauss, Curt Goetz, Harry Liedtke, Paul Morgan, Lilian Harvey, Louise Brooks, Eugen Burg, Leni Riefenstahl, Gustav von Wangenheim, Eduard von Winterstein, Käthe Dorsch, Ernst Deutsch, Julius Falkenstein, Richard Oswald, Lupu Pick, Harry Piel, Joseph Schildkraut, Rosa Valetti, Conrad Veidt, Mary Pickford, Douglas Fairbanks und Lil Dagover.
    Auch ausserhalb des Filmes standen namhafte Persönlichkeiten vor seiner Kamera wie Wilhelm Furtwängler, Gustav Stresemann, Richard, Strauss, Albert Speer und Felix von Weingartner.

    #Berlin #Kurfürstendamm #photgraphie #nazis #juifs #histoire

  • 36C3 - Let’s play Infokrieg
    https://www.youtube.com/watch?v=8A9ZoC7hyoY

    Wie die radikale Rechte (ihre) Politik gamifiziert

    Manche Spiele will man gewinnen, andere will man einfach nur spielen. Bei vielen Spielen will man beides. Spielen macht Spaß. Gewinnen auch. Warum also nicht immer und überall spielen? Warum nicht Politik spielen wie einen Multiplayer-Shooter? Mit motivierten Kameraden und ahnungslosen Gegnern? Mit zerstörbarer Umgebung, erfolgreichen Missionen und zu erobernden Flaggen? Teile der radikalen Rechten tun das mit Erfolg. Der Vortrag schaut sich einige Beispiele aus Deutschland und den USA näher an.

    Wir sprechen von “Spielifizierung”, weYouTubenn typische Elemente von Spielmechaniken genutzt werden, um in spielfremden Kontexten motivationssteigernd zu wirken. Während diese Strategie vor allem wirtschaftlich genutzt wird, um Kundenbindung und Mitarbeiterproduktivität zu erhöhen, ist sie auch zu einem zunehmend wichtigen Teil politischer Kultur geworden. Insbesondere Online-Communities verwenden Spielelemente, Memes/Lore und spielnahe Unterhaltungsformate, um ihre sozialen Beziehungen und jene zur Realität zu gestalten und zu strukturieren.

    Innerhalb solcher Beziehungen war es nur eine Frage der Zeit, bis archetypische NPCs wie der gewöhnliche Troll sich zu Lone-Wolf-Spielercharakteren entwickeln, Rudel bilden und sich in einem stetig wachsenden und ausdifferenzierenden System von Gilden und meritokratischen Jagdverbänden organisieren würden. Die Politisierung solcher neuer Stammesgesellschaften ist eine logische Konsequenz dieser Evolution.

    Der Vortrag beleuchtet einerseits den US-kulturellen Hintergrund des Feldes: von der Spielmetapher als legitimierenden Rahmen in der “Manosphere”, “#Gamergate” und Operationen der chan-übergreifenden /pol/-Community. Andererseits sucht er Strategien, die darauf abzielen, Teile des politischen Diskurses zu “gamen”, zu kapern und zu verstärken, auch in deutscher Trollkultur auf, vom genreprägenden “Drachengame” bis zu explizit politischen Initiativen wie “Reconquista Germanica”... und dem live gestreamten Terror einer neuen faschistischen Subkultur.

    Arne Vogelgesang

    #nazis #propagande #jeux

  • James Mason | Southern Poverty Law Center
    https://www.splcenter.org/fighting-hate/extremist-files/individual/james-mason

    Une chose est sûre - les idéologues nazis sont incapables de poduire une seule phrase raisonnable. Après la lecture du mythe du vingtième siècle d’Allfred Rosenberg j’ai parcouru Siege et The Theocrat dont le degré d’idiotie et de confusion dépasse largement ce que l’idéologue principal du nazisme allemand produisait dans ses moment les plus désorientés. Bref, dans les textes de James Nolan Mason il n’y a pas une phrase logiquement construite ou basée sur des faits ou l’observation conséquente de la réalité. Les lire signifie participer aux errances d’une pauvre âme remplie de haine et d’ignorance qui se prend pour l’esprit suprême matérialisé avec la mission sauver un monde imaginaire.

    Conclusion : il est impossible et inutile de mener des débats et discussions avec des nazis. Il faut systématiquement les empêcher de prendre la parole, de publier leurs appels haineux et de se montrer dans la rue. Ils sont trop dangereux dans leur obsession pour les laisser faire.

    James Mason’s involvement with this country’s organized neo-Nazi movement dates back to the late 1960s. He joined George Lincoln Rockwell’s American Nazi Party as a teenager, where he first met Dr. William Pierce, author of The Turner Diaries. Years after Rockwell was assassinated by one of his supporters, Mason grew dismayed by efforts within neo-Nazism to build large political parties and organizations, and he began to advocate for an underground, terroristic approach to catalyzing white revolution.

    From 1980 to 1986 he published his newsletter SIEGE, where began to extrapolate his increasingly radical ideas. Violent, dystopian and in full support of racial terrorism, SIEGE lionizes the most virulently racist minds of its day. In the newsletter, Mason insists that only the full collapse of American democracy and society will bring conditions sufficient to bring order through Nazism. Mason’s praise for serial killer Charles Manson earned SIEGE much scorn in racist circles, and Mason was pushed to the movement’s margins by the late 1980s. Since 2015, members of the Iron March forum, hate groups connected to it such as Atomwaffen Division, and their fellow travelers have advocated that Mason’s dark, terroristic visions in SIEGE present the only way forward. Mason’s SIEGE is now more popular than ever within the racist right internationally.

    Ces nazis affichent une misogynie incroyable.


    Source : https://www.belltower.news/siege-james-masons-anleitung-zum-rassenkrieg-fuer-die-atomwaffen-divisio

    #nazis #USA

  • The gates of hell: #Auschwitz 75 years on | World news | The Guardian
    https://www.theguardian.com/world/2020/jan/12/auschwitz-gates-hell-75-years-on

    The Nazi death camp where more than one million people perished was liberated on 27 January 1945. As one survivor, now aged 90, prepares to commemorate the date, she explains why the Holocaust must never be forgotten … especially in an age of rising antisemitism and nationalism

    by Harriet Sherwood

    #nazisme #shoah #seconde_guerre_mondiale #sgm

  • Abondance et liberté de Pierre Charbonnier / Libres d’obéir de Johann Chapoutot
    https://www.franceculture.fr/emissions/avis-critique/abondance-et-liberte-de-pierre-charbonnier-libres-dobeir-de-johann-cha

    Comme chaque semaine deux essais sous les feux de la critique : « Abondance et liberté : Une histoire environnementale des idées politiques », de Pierre Charbonnier (La Découverte) et « Libres d’obéir : le management du nazisme à aujourd’hui » de Johann Chapoutot (Gallimard).

    #audio

    • La révolution culturelle nazie - Johann Chapoutot
      https://www.youtube.com/watch?v=Lfe5shsp4Hw

      Pour les nazis, la « culture » était à l’origine la simple transcription de la nature : on révérait les arbres et les cours d’eau, on s’accouplait, se nourrissait et se battait comme tous les autres animaux, on défendait sa horde et elle seule. La dénaturation est intervenue quand les Sémites se sont installés en Grèce, quand l’évangélisation a introduit le judéo-christianisme, puis quand la Révolution française a parachevé ces constructions idéologiques absurdes (égalité, compassion, abstraction du droit...).

      Pour sauver la race nordique-germanique, il fallait opérer une « révolution culturelle », retrouver le mode d’être des Anciens et faire à nouveau coïncider culture et nature. C’est en refondant ainsi le droit et la morale que l’homme germanique a cru pouvoir agir conformément à ce que commandait sa survie. Grâce à la réécriture du droit et de la morale, il devenait légal et moral de frapper et de tuer.

      En approfondissant des points particuliers, comme la lecture du stoïcisme et de Platon sous le IIIe Reich, l’usage de Kant et de son impératif catégorique ou la réception en Allemagne du droit romain, Johann Chapoutot montrera comment s’est opérée
      la réécriture de l’histoire de l’Occident et par quels canaux de telles idées sont parvenues aux acteurs des crimes nazis.

      Cette conférence accompagne les expositions « Un dictateur en images. Photographies de Heinrich Hoffmann » et « Regards sur les ghettos. Photographies de propagande allemande et des photographes juifs des ghettos d’Europe orientale (octobre 1939 –
      août 1944) » qui se tiendront au Pavillon Populaire du 27 juin au 16 septembre 2018.
      Commissariat : Alain Sayag et Sophie Nagiscarde.

      Johann Chapoutot est professeur d’histoire contemporaine à l’université Paris III Sorbonne-Nouvelle et membre de l’Institut universitaire de France. Spécialiste d’histoire politique et culturelle, il explore depuis sa thèse de doctorat la question de l’usage de l’histoire, de la philosophie et du droit par l’idéologie nazie.

      #naturalisme #darwinisme_sociale

    • Johann Chapoutot : Peut-on faire l’histoire du nazisme ? - Conférence PSL
      https://www.youtube.com/watch?v=O98BFcvFoAw

      Conférence PSL CPES, le 1er octobre 2015.

      Johann Chapoutot est un historien et professeur à l’Université de Paris-Sorbonne (Paris IV), spécialiste du nazisme et de l’histoire de l’Allemagne contemporaine.

      Il est l’auteur de plusieurs ouvrages, dont « Le national-socialisme et l’Antiquité » (2008), « Le meurtre de Weimar » (2010), « La Loi du sang. Penser et agir en nazi » (2014) et « La Révolution culturelle nazie » (2017).

  • Die Einführung der Masernimpfung in der BRD 1960-1980 im Spiegel medizinischer Fachjournale und der Laienpresse
    https://repository.publisso.de/resource/frl:6401861/data

    Le titre de cette thèse définit un sujet concernant l’Allemagne de l’Ouest de l’après-guerre. Pourtant elle contient des informations pertinentes sur l’époque nazie. Cet extrait décrit comment la relation innocente des allemands à leurs médecins a fait place à une attitude plus moderne et méfiante.

    Les gens savaient que les médecins sélectionnaient et tuaient les handicpés et malades mentaux . On peut en déduire que la majorité des Allemands étaient au courant des crimes nazies dont l’assassinat des juifs. C’est également l’époque quand le capitalisme a poussé à l’extrême sa quête d’efficacité en supprimant chaque être qui au lieu de contribuer à la production nationale consommait de rares ressources.

    Depuis les allemands ont compris que les médecins institutionnels travaillent pour l’intérêt des institutions au lieu de défendre les intérêts de leurs patients. Ainsi on appelle les médecins du service médical des assurances maladie Gesundschreiber pour exprimer clairement que leur rôle est de réduire la durée de l’arrêt que ton médecin de famille t’a accordé. En tant que patient tu n’es qu’un gâchis de ressources précieuses qu’il faut terminer au plus vite.

    C’est aussi un phénomène social car les gens qui font au moins partie de la même couche sociale que les médecins sont générallement en meilleure santé que les classes laborieuses qui sacrifient leur santé au processus de production qui ne peut se passer de leur travail.

    5.3.1 Präventive Medizin und Impfungen im Nationalsozialismus

    Hatten 1938/1939 noch rund 70% aller Befragten angegeben, Vertrauen in ihren Hausarzt zu haben, so änderte sich dies im Laufe des Kriegsgeschehens aus verschiedenen Gründen. Im Nationalsozialismus kam es durch das NS-Regime zu einer „Verlagerung der medizinischen Primärversorgung von den niedergelassenen Ärzten zu Betriebsärzten und Ärzten des öffentlichen Gesundheitsdienstes“. Der Anteil „jüngerer, nationalistisch engagierter und im Sinne des Regimes praktizierender Ärzte“ war jedoch in den Gesundheitsämtern und besonders bei den Betriebsärzten besonders groß. Das „Risiko, von einem nicht mehr zum Wohle des Patienten praktizierenden Arzt behandelt zu werden“, erhöhte sich dadurch in den Augen der Kranken erheblich, und es „deuten zahlreiche Indizien darauf, daß das Vertrauen der Bevölkerung zu ihren Ärzten rapide schwand“.

    Der „allgemeine[…] Ansehensverlust gesundheitspolitischer Einrichtungen“ stand in direktem Zusammenhang mit dem Bekanntwerden der „Euthanasie“-Morde in Heil- und Pflegeanstalten und teilweise auch mit den Zwangssterilisationen.507 Die Menschen hatten Angst, dass von diesen Maßnahmen nicht nur „Geisteskranke, sondern prinzipiell jeder Arbeitsunfähige“ betroffen sein könnte, und so weigerten sich z.B. in Baden und Westfalen weite Teile der Bevölkerung, an Röntgen-Reihenuntersuchungen zur Tuberkulosefrüherkennung teilzunehmen, „da sie befürchteten, im Falle eines positiven Befundes ebenfalls ermordet zu werden“.

    „Asoziale Offentuberkulöse“ konnten in extra für diesen Zweck geschaffenen „Zwangsanstalten“ „zwangsasyliert“ werden.509 1944 dann wurde ein zunehmendes Misstrauen auch gegenüber den niedergelassenen Ärzten registriert; vor allem ältere Menschen verweigerten Arztbesuche oder die Einnahme verordneter Medikamente aus Angst. Auch wenn Winfried Süß im Abschnitt seines Buches über Normen und Praxis ärztlichen Handelns nicht auf die Einstellung zu Impfungen in der Bevölkerung zurzeit des Zweiten Weltkrieges eingeht, so wird deutlich, dass es zu einem herben Verlust an Vertrauen in die Ärzte und in die mit Gesundheitsvorsorge beauftragten Institutionen im totalitären System des Nationalsozialismus zu jener Zeit kam. Dieses Misstrauen war vermutlich auch nach dem Ende des Krieges und der Herrschaft des NS-Regimes in den Köpfen der Bevölkerung weiter vorhanden.

    #santé #médecine #histoire #Allemagne #nazis

  • Les influences nazies du management moderne
    https://www.franceculture.fr/emissions/la-grande-table-idees/du-crime-nazi-au-management-moderne-une-histoire-commune

    Le management, du nazisme à la mondialisation, ou l’art de produire le consentement et l’illusion d’autonomie chez des sujets aliénés. S’il ne dresse pas un réquisitoire contre le management et s’il ne dit pas non plus qu’il s’agit d’une invention du IIIe Reich, Johann Chapoutot, notre invité, souligne une continuité entre les techniques d’organisation du régime nazi et celles que l’on retrouve aujourd’hui au sein de l’entreprise, en atteste la condamnation récente de l’entreprise France Télécom et de ses trois ex-dirigeants pour « harcèlement moral institutionnel ».

    Professeur d’histoire contemporaine à l’Université Paris-Sorbonne, et après s’être intéressé au régime nazi dans des ouvrages comme Histoire de l’Allemagne (de 1806 à nos jours), paru aux PUF (Que sais-je) en 2014 ou La Révolution culturelle nazie (Gallimard, 2016), il revient avec Libres d’obéir : le management, du nazisme à la RFA (Gallimard, 2020), où il s’intéresse en particulier aux méthodes de la Menschenführung, qui traduit et germanise le terme américain de management. Car, montre-t-il, l’Allemagne du IIIème Reich est le lieu d’une économie complexe où des ingénieurs, juristes, intellectuels formés par les universités de la république de Weimar et courtisés par les nazis réfléchissent à l’organisation optimale de la force du travail. Le IIIe Reich devient ainsi un moment « matrice » (p.16) de la théorie et de la pratique du management pour l’après-guerre.

    #management #nazisme #harcelement-moral #flexibilité #asservissement

  • 22 février 1943 - Décapitation de la « #Rose_blanche » - Herodote.net
    https://www.herodote.net/22_fevrier_1943-evenement-19430222.php

    Le 22 février 1943, trois étudiants allemands d’une vingtaine d’années sont guillotinés dans la prison de Stadelheim, près de Munich. Leur crime est d’avoir dénoncé le nazisme dans le cadre d’un mouvement clandestin, « La Rose blanche » (Die #Weiße_Rose en allemand).

    Animés par une foi religieuse intense, Hans et #Sophie_Scholl (protestants) ont constitué leur mouvement de résistance avec trois étudiants en médecine que liait une solide amitié : Alexander Schmorell (25 ans, orthodoxe et fils d’un médecin de Munich) ; Christoph Probst (23 ans, marié et père de trois jeunes enfants), et Willi Graf (24 ans, catholique). Il fut aussi rejoint par Traute Lafrenz, une amie de Hans.

    La rose s’épanouit

    En juin 1942, alors que #Hitler était au sommet de sa puissance, le petit groupe décida d’appeler les étudiants de Munich à la résistance contre le régime nazi, qualifié de « dictature du mal ».

    En moins de quinze jours, les jeunes gens rédigèrent et diffusèrent quatre tracts, signés « La Rose blanche » (Die Weiße Rose). Les tracts faisaient référence à d’éminents penseurs (Schiller, Goethe, Novalis, Lao Tseu, Aristote) et citaient parfois la Bible. Leurs lecteurs étaient invités à participer à une « chaîne de résistance de la pensée » en les reproduisant et en les envoyant à leur tour au plus grand nombre possible de gens.

    #nazisme

  • Manifest Observable Behavior : How to « draw the line » in content moderation — Nandini Jammi
    https://nandinijammi.com/manifest-observable-behavior

    https://www.youtube.com/watch?v=YmcK6GvgVPs

    The user in question was a young woman named Lauren Southern, a Canadian YouTube personality, self-described journalist and active member of white nationalist group, Defend Europe.

    Lauren had just returned from a trip to Italy where she had blocked rescue ships from saving refugees adrift in the Mediterranean waters.
    Yeah, you read that right. More on that in a second.

    Being banned was a massive financial blow to Lauren, who took to YouTube to complain that Patreon had taken away her livelihood for no good reason and with zero evidence. She and her followers began pelting Patreon and its CEO on social media. HOW. DARE. HE.

    This is the stuff of nightmares for tech CEOs, who would rather evaporate on the spot than step into the landmine that is internet politics today.

    That is what makes Jack’s video so compelling. A tech CEO talking through his decision-making process, thoughtfully and in plain-spoken English? It isn’t something you see everyday.

    In his video explainer, Jack describes a concept called Manifest Observable Behavior, a clear-eyed, rational method for evaluating user violations. I had never heard of it before and I haven’t seen it mentioned anywhere since.

    #censure de #nazis sur #patreon : comment ça fonctionne ; il leur explique aussi comment faire pour ne pas se faire bloquer…

    À noter, ils ont bloqué le site anarchiste IGD (https://itsgoingdown.org) sur la base de la même « policy ».

  • Was war. Was wird. Unser Auschwitz. | heise online
    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Was-war-Was-wird-Unser-Auschwitz-4608060.html


    DEHOMAG-Tabelliermaschine D11, 1936–1945

    Auschwitz führte nicht nur das Alphabet der Vernichtung an. Es war mit der Codenummer 001 der größte Lagerkomplex, gefolgt von Buchenwald (002), Dachau (003), Flossenburg (004), Groß-Rosen (005), Herzogenbusch (006), Mauthausen (007), Natzweiler (008), Neuengamme (009), Ravensbrück (010), Sachsenhausen (011) und Stutthof (012). Die Codenummern wurden von Amt DII im Wirtschafts- und Verwaltungshauptamt der SS (WVHA) unter Leitung des ehemaligen Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß vergeben. Im Sommer 1944 begann man damit, in allen Lagern „Hollerithabteilungen“ einzurichten, die letzte wurde kurz vor Kriegsende in Bergen-Belsen in Betrieb genommen. Ziel war der Aufbau einer zentralen Häftlingskartei, um einen schnellen Überblick über die tatsächliche Arbeitskraft aller Häftlinge in den Lagern zu erhalten. Die WVHA entwickelte ein Codenummern-System, mit dem 6000 verschiedene Berufe erfasst werden konnten und ein weiteres, mit dem 400 verschiedene Formen von Zwangsarbeit vermerkt wurden. Erfasst wurde auch die Zahl der Goldzähne von Häftlingen.

    – In den Hollerithabteilungen übertrugen KZ-Häftlinge die Lagerinformationen auf Karteikarten, die dann an das „Maschinelle Zentralinstitut für optimale Menschenerfassung und Auswertung“ in der Berliner Friedrichstrasse geschickt wurden, das direkt dem SS-Reichsführer unterstand. Dort sollten die Informationen aus der Hollerith-Vorkartei auf Hollerith-Lochkarten übertragen und von Hollerith-Maschinen bearbeitet werden. Das WVHA der SS wollte so einen schnellen Überblick über das Lagersystem bekommen. „Wurden spezielle Facharbeiter in einem bestimmten Lager benötigt, konnte an zentraler Stelle nach den jeweiligen Kapazitäten in anderen Lagern gesucht werden. /../ Neben Angaben zur Einlieferung, Staatsangehörigkeit und Haftkategorie wurden vor allem die erlernten Berufe festgehalten. Die Identifikation des einzelnen Häftlings erfolgte durch die Häftlingsnummer und das Geburtsdatum, für die Namen der Häftlinge war kein Feld vorhergesehen.“

    – Die Namen waren uninteressant, es ging um die Arbeitskraft, so der Bericht des Historikers Christian Römmer, der vor 10 Jahren in den Dachauer Heften erschien. Sein Titel: „Ein gescheitertes SS-Projekt: Die zentrale Häftlingskartei des WVHA“. Im Bericht werden Karteikarten aus der Hollerith-Vorkartei und die aus ihnen produzierten Lochkarten analysiert, von denen ca. 150.000 Stück in deutschen und polnischen Archiven erhalten geblieben sind. Das Projekt scheiterte unter anderem daran, weil die Häftlinge, um weiterhin Arbeit in der Hollerithabteilung haben und weitere Häftlinge in die Abteilung einschleusen zu können, viel mehr Informationen in die Vorkartei füllten, als für die Lochkarten nötig waren.

    – Ausgerechnet vom Lager Auschwitz und seinen zusätzlichen Lagern wie dem Vernichtungslager Birkenau und dem von der I.G.Farben AG gebauten Arbeitslager Monowitz sind keine Karteikarten vorhanden, weil in Monowitz tatsächlich Hollerith-Maschinen für das Stanzen und Auswerten der Lochkarten installiert waren, die hauptsächlich für die Verwaltung der Chemieunternehmen genutzt wurden. Sie wurden vor der Befreiung des Lagers am 27. Januar 1945 vernichtet. Steht also IBM als Kürzel in der unheilvollen Geschichte des Holocaust für Ich Bin Mitschuldig? Als diese Frage 2001 nach der Veröffentlichung des Buches „IBM und der Holocaust“ auftauchte, erklärte Hildegard Hamm-Brücher über den IBM-Chef Thomas J. Watson: „Meiner Ansicht nach hat Watson wie einer der größten Verbrecher des 20. Jahrhunderts agiert. Watson hätte nach dem zweiten Weltkrieg wie andere Kriegsverbrecher auch verurteilt werden sollen mitsamt seinem System.“ Hamm-Brüchers Argumentation fußte damals nicht auf der Nutzung der Lochkarten in der Häftlingsverwaltung der Konzentrationslager, sondern der Nutzung der Lochkarten bei Volkszählungen. In Frankreich, wo man die Juden mit Hilfe von Bleistift und Papier katalogisierte, wurden 24 Prozent erfasst und ermordet, in den Niederlanden, wo man Hollerith-Maschinen benutzte, wurden 73 Prozent der vorab erfassten Juden ermordet.

    – Mit den Hollerith-Maschinen der Deutschen Hollerith Maschinen AG (Dehomag) eng verbunden war der Generaldirektor Willy Heidinger, der im Jahre 1934 bei der Neueröffnung des Dehomag-Werkes in Berlin-Lichterfelde über die Karteikarten schwärmte: „Der Arzt untersucht den Körper des Menschen, stellt fest, ob seine Organe in einer harmonischen Schwingung, d. h. gesund miteinander arbeiten im Interesse des Ganzen. Wir hier sezieren den deutschen Volkskörper weitergehend wie der Arzt bis auf die einzelnen Körperzellen zurück. Wir legen die individuellen Eigenschaften jedes einzelnen Volksgenossen auf einem Kärtchen fest. Wir sind stolz, an einer derartigen Arbeit mitwirken zu dürfen, einer Arbeit, die dem Arzte unseres deutschen Volkskörpers das Material für seine Untersuchung bietet, damit unser Arzt feststellen kann, ob die auf diese Weise errechneten Werte vom Standpunkt der Volksgesundheit aus gesehen in einem harmonischen, d. h. gesunden Verhältnis zueinander stehen, oder ob durch Eingriffe krankhafte Verhältnisse heilend korrigiert werden müssen.“ Auch so kann man die Datenerfassung beschreiben. Die Dehomag besaß in Oberlenningen eine eigene Papierfabrik und konnte bis zum Ende des Krieges und gleich danach zum beginnenden Wiederaufbau Lochkarten für die Erfassung produzieren.

    REICHSBAHN DEHOMAG HOLLERITH Büromaschinen Lochkarten Berlin Lichterfelde 1935 - EUR 100,00 | PicClick DE
    https://picclick.de/Reichsbahn-DEHOMAG-Hollerith-B%C3%BCromaschinen-Lochkarten-Berlin-Lichterfe


    Deutsche Hollerith Maschinen G.m.b.H, Berlin-Lichterflde-Ost, Lankwitzer Straße 13-17
    DEHOMAG – Wikipedia
    https://de.wikipedia.org/wiki/DEHOMAG

    Häftlings-Personal-Karte aus dem KZ Buchenwald mit dem Vermerk „Hollerith erfaßt“

    Gründung 1910

    Die Deutsche Hollerith-Maschinen Gesellschaft mbH wurde am 30. November 1910 von Willy Heidinger in Berlin gegründet. Die Gesellschaft war Lizenznehmerin der Tabulating Machine Company. Sie verkaufte in Deutschland die von Herman Hollerith erfundene Lochkarte und vermietete die erforderlichen Lochkartenlocher, Lochkartensortierer und Tabelliermaschinen. Erste Aufträge in der Datenverarbeitung waren Volkszählungen verschiedener deutscher Länder, danach kamen Firmen und öffentliche Ämter als Kunden hinzu.

    Übernahme durch IBM

    1922 hatte die Firma infolge der Deutschen Inflation Lizenzschulden von 450 Milliarden Mark, was 104.000 Dollar entsprach. Es folgte eine 90-prozentige Übernahme durch die Computing Tabulating Recording Corporation, deren Vorstandsvorsitzender Thomas J. Watson war. Die Computing Tabulating Recording Corporation ging im Sommer 1911 als Nachfolgegesellschaft aus der Tabulating Machine Company hervor und firmiert seit Februar 1924 als Tochter der International Business Machines Corporation (IBM). Bis 1949 war damit IBM in Deutschland durch die ertragreiche Tochtergesellschaft DEHOMAG vertreten. Willy Heidinger wurde 1930 Vorsitzender des Aufsichtsrats und Herman Rottke Vorsitzender der Geschäftsleitung. Beide zeigten sich später als überzeugte Nationalsozialisten.

    Zeit des Nationalsozialismus

    1934 folgte die Fusion der IBM-Tochtergesellschaften Optima Maschinenfabrik AG (Sindelfingen), die Waagen, Locher, Prüfer und Ersatzteile für Lochkartenmaschinen produzierte und der Degemag (Deutsche Geschäfts-Maschinen GmbH), die Kontrollapparate, Uhren und Waagen herstellte, mit der DEHOMAG. Um bei dem nationalsozialistischen Regime den Eindruck eines Unternehmens in deutschem Besitz und nicht unter ausländischer Kontrolle zu machen, wurden neben Heidinger auch die Direktoren Herman Rottke und Hans Hummel an der Gesellschaft beteiligt. Die drei besaßen zusammen 15 Prozent DEHOMAG-Anteile, allerdings durften sie diese nicht an Dritte verkaufen oder übertragen.

    1939 hatte die Gesellschaft über 2500 Mitarbeiter und zwei Werke in Berlin-Lichterfelde und Sindelfingen. Durch das Quasi-Monopol waren die Geschäfte der DEHOMAG im Dritten Reich sehr profitabel. Es wurde z. B. im Lohnauftrag die „Großdeutsche Volkszählung“ ausgewertet, bei der auch die „rassische“ Abstammung erhoben wurde. Kunden waren neben den statistischen Ämtern und der Industrie unter anderem die Abteilung für Maschinelles Berichtswesen der Wehrmacht und die SS. Auch die Organisation des Holocausts durch die Nationalsozialisten erfolgte mit Hilfe der durch die IBM-Tochter vermieteten weiterentwickelten Lochkartensortiermaschinen, welche auch in den Konzentrationslagern selbst von Technikern der DEHOMAG gewartet wurden.[5] Bis zur Kriegserklärung des Deutschen Reiches an die Vereinigten Staaten im Dezember 1941 konnten die so erwirtschafteten Gewinne der DEHOMAG als Lizenzabgaben verschleiert an IBM in die Vereinigten Staaten überwiesen oder in Deutschland in Immobilien investiert werden.

    #nazis #IBM #histoire #holocauste #Berlin #Lichterfelde #Lankwitzer_Straße

  • How to get away with murder

    Werner Heyde – Wikipedia
    https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Heyde

    Der Eintritt in die NSDAP dürfte – bei grundlegender Übereinstimmung mit den Zielen und Methoden der Partei – auch von Opportunismus und Sorge um die eigene Karriere bestimmt gewesen sein. Die Bekanntschaft mit Eicke verschaffte Heyde einen hochkarätigen Einstieg in die SS. Seine Tätigkeit in den Konzentrationslagern ab 1936 fiel zusammen mit einem Funktionswandel der Lager:[29] Als Gegner wurden nunmehr diejenigen definiert, die von den Nationalsozialisten als abweichend von einem „gesunden“ Zustand des Volkes betrachtet wurden: sogenannte Asoziale, Berufs- und Gewohnheitsverbrecher.

    Die Aktion T4 stellte die Anwendung dieser „rassistischen Generalprävention“ auf psychisch Kranke und eine Radikalisierung der Methoden dar: Methode war jetzt auch die vorsätzliche Tötung der „Abweichenden“. Über das hierfür aufgebaute Begutachtungssystem kam das Oberlandesgericht Frankfurt am Main in einem Beschluss vom 4. Januar 1963 zu folgender Bewertung: „Vielmehr spricht alles dafür, dass die ‚Begutachtungen‘ überhaupt nur bloße tarnende Formalitäten zur Verschleierung der wahren Art und des wahren Zwecks der Aktionen gewesen sind. Das ergibt sich schon mit aller Deutlichkeit aus den dürftigen Unterlagen, die den Gutachtern für die Beurteilung des Einzelfalls zur Verfügung standen, und der Flüchtigkeit, mit der über Leben und Tod der einzelnen Kranken in Massenbegutachtungen entschieden worden ist.“[30] Dass den Verantwortlichen der NS-Euthanasie die rechtliche Fragwürdigkeit ihres Handelns sehr wohl bewusst war, zeigen ihre letztlich gescheiterten Bemühungen um eine gesetzliche Grundlage für die Aktion T4. Heyde, so heißt es in dem schon zitierten Beschluss des Frankfurter Oberlandesgerichtes vom 4. Januar 1963, war dabei an maßgeblichster Stelle an der Planung und Durchführung der Aktionen beteiligt: „Er konnte also, wie kaum ein anderer, die wirkliche Zielsetzung, die notwendige Tarnung und die Art der tatsächlichen Durchführung der Massentötungen lückenlos überblicken; er wusste auch, dass Hitler es abgelehnt hatte, die Massentötungsaktionen durch ein förmliches Gesetz äußerlich zu legalisieren.“ Heyde war dabei keineswegs ein Befehlsempfänger, er trug seine Meinung engagiert vor und geriet dabei auch in Konflikt mit seinem Vorgesetzten Viktor Brack, der später seine Zusammenarbeit mit Heyde als „keine besonders erspriessliche“[31] charakterisierte.

    Heydes Nachkriegstätigkeit unter dem Namen Dr. Fritz Sawade wirft Licht auf den Umgang mit den nationalsozialistischen Gewaltverbrechen in den 1950er Jahren und die weit verbreitete Bereitschaft, einen „Schlussstrich“ unter die Vergangenheit zu ziehen: In Flensburg war es „praktisch allgemein bekannt, insbesondere in ärztlichen Kreisen, daß der Name Dr. Sawade ein Pseudonym war. Wenn der Name Sawade genannt wurde, zwinkerte man mit den Augen und schwieg“,[32] so später einer der Mitwisser Heydes, Professor Glatzel. Einem anderen Mitwisser wäre es wie „Vertrauensbruch“, wie „glatte Denunziation“ vorgekommen, das eigene Wissen über den untergetauchten Kollegen den Behörden zu offenbaren.[33] Nach Heydes Verhaftung wurde dieses Verhalten thematisiert, aber auch beklagt, dass eine Auseinandersetzung mit diesem Verhalten in der Ärzteschaft ausblieb.[34]

    Ende der 1950er Jahre wandelte sich der Blick der bundesdeutschen Öffentlichkeit auf die eigene Vergangenheit: Insbesondere der Ulmer Einsatzgruppen-Prozess machte deutlich, dass ein Großteil der nationalsozialistischen Gewaltverbrechen nicht untersucht und geahndet worden war.

    Klaus Endruweit – Wikipedia
    https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Endruweit

    Im sogenannten ersten Ärzteprozess fiel am 23. Mai 1967 das Urteil:

    „Die im Rahmen der Aktion ‚T4‘ durchgeführten Massentötungen … erfüllen den Tatbestand des Mordes im Sinne des § 211 StGB in der zur Tatzeit geltenden und in der heute gültigen Fassung. Jedes menschliche Leben, auch das der Geisteskranken, genießt bis zu seinem Erlöschen den Schutz des § 211 StGB […] kein Kulturvolk [hat] jemals eine derartige Aktion durchgeführt.“[6]

    Für Endruweit wurde die Beihilfe zur Ermordung von mindestens 2.250 Geisteskranken festgestellt. Er wurde jedoch wie alle anderen Mitangeklagten wegen des fehlenden „Bewusstseins der Rechtswidrigkeit“ (unvermeidbarer Verbotsirrtum) für sein Tun freigesprochen.

    „Die Angeklagten sind davon ausgegangen, dass sie nur bei der Tötung von Geisteskranken‚ ohne natürlichen Lebenswillen‘ mitwirkten und dass deren Tötung erlaubt war. Da hiermit die Schuld entfällt, waren die Angeklagten freizusprechen.“

    #nazis #médecins #droit #justice

  • Victor klemperer : LTI (Langue du 3e Reich) la langue ne ment pas - YouTube
    https://www.youtube.com/watch?v=M-4d7r6-pxY

    Victor Klemperer (universitaire romaniste obligé de quitter son poste à l’université après l’arrivée d’Hitler en Allemagne) a tenu un journal tout au long de sa vie. La partie qui couvre la période nazie a été publiée en Allemagne en 1995 avant d’être traduite en 2000 en français. Dans son Journal, il mêle les détails de la vie quotidienne, les observations politiques et sociales, les réflexions sur la nature humaine et sur la nature de la langue, toutes deux perverties par le IIIe Reich. Klemperer décrit les privations, les humiliations, l’asphyxie progressive de celui qui mène une existence de paria, les disparitions successives des amis et surtout de la très grande majorité des Juifs de Dresde. Marié à une « aryenne », il lui devra la vie, les juifs allemands mariés avec des « aryens » ne devant pas être déportés. Ce documentaire raconte sa vie, son combat pour écrire son livre « LTI », une résistance intime pour survivre à cette période

    #documentaire #langue #politique #vidéo #hitlérisme #nazisme

  • Am grünen Strand der Spree (Deutschland 1960) Teil 1 und 2
    https://www.youtube.com/watch?v=G5mG8SdFJN4


    Une découverte intéressante : La première partie de cette série télévisée de 1960 contient une longue séquence sur les massacres des Einsatzgruppen . L’existence de ce film contredit le mythe de l’introduction du sujet et de la première confrontation du grand public allemand avec le sujet de l’#holocauste en 1979 à travers la série étatsunienne portant le même nom .

    La deuxième partie montre l’occupation de la #Norvège et traite le sujet de la résistance des officiers allemands.

    0:00:00 Teil 1 und 1:36:40 Teil 2 : Laufzeit : 277 Minuten

    Am grünen Strand der Spree (Deutschland 1960) Teil 3 bis 5
    https://www.youtube.com/watch?v=hPSxEu3zduE

    Teile 3 bis 5: 0:00:00 Teil 3: „Preußisches Märchen“ 1:36:54 Teil 4: „Bastien und Bastienne 1953“ 3:26:10 Teil 5: „Capriccio Italien“ Teile 3, 4 und 5: Laufzeit: 417 Minuten

    #Allemagne #histoire #nazis #guerre #Pologne #Lettonie #Pologne #résistance #auf_deutsch

  • 23. November 1923
    https://www.berliner-zeitung.de

    Cette date est importante pour le mythe fondateur de l’Allemagne capitaliste après 1945. On veut nous faire croire que les militaires et conservateurs modérés de la république de Weimar suivaient les ordres d’un président socialdémocrate qui défendait cette république contres les extrémistes de droite et de gauche.

    Von Arno Widmann - Militärdemokratie: Der Chef der Heeresleitung der Reichswehr, General Hans von Seeckt (1866–1936), verbietet nach Aufstandsversuchen von rechts und links die KPD, die NSDAP und die Deutschvölkische Freiheitspartei. Auf die Frage von Reichspräsident Ebert (1871–1925), wo denn die Reichswehr stehe, antwortet von Seeckt: „Die Reichswehr steht hinter mir.“ Am 8. November 1923 hatte der sozialdemokratische Reichspräsdent Ebert Seeckt die oberste Exekutivgewalt zur Sicherung des Reiches gegen innere Unruhen übertragen. Die damit verbundenen Vollmachten enden mit dem 1. März 1924. Der deutsche Bürgerkrieg ist somit beendet.

    En lisant attentivement cet article sur wikipedia Allemagne qui ne cache pas la sympathie de son auteur pour le militarisme prusse on comprend que les socialdémocrates avaient signé déjà longtemps avant leur propre arrêt de mort et celui de la république allemande. En faisant front commun avec les militaires et les industriels réactionnaires ils confiaient les rênes à des militaires prêts à suivre chacun qui leur promettait l’exercice sans contrainte de leur métier.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_von_Seeckt#Reichswehr

    Der britische Historiker John Wheeler-Bennett charakterisierte Seeckts Wirken an der Spitze der Reichswehr folgendermaßen:

    „Der Name Hans v. Seeckt ist in den Annalen deutscher militärischer Größe neben denen Moltkes, Roons und Schlieffens verzeichnet. Wie Moltke gestaltete er aus sehr geringen Anfängen die Militärmaschine nach Form und Guß neu. Wie Schlieffen blickte er in die Zukunft und sann über Entwürfen für den Tag, von dem er nicht genau voraussehen konnte, wann er kommen würde. Wie Moltke und Schlieffen hinterließ er das Heer stärker und schlagkräftiger als er es vorgefunden hatte. Während jedoch Moltke und Schlieffen bei ihren Berechnungen auf der ruhigen Sicherheit fußen konnten, wie Siege und allgemeiner Wohlstand sie verliehen, war Seeckt wie Gneisenau und Scharnhorst gezwungen, aus der Asche der Niederlage aufzubauen. ... Sein Genie äußerte sich nicht in der Aufstellung großer Armeen, sondern in der Erschaffung eines militärischen Mikrokosmos, der bis in die letzte Einzelheit in sich vollkommen war, im gegebenen Augenblick aber unbegrenzt vergrößert werden konnte.“

    Hans von Seeckt disait à propos d’Adolf Hitler qu’il était d’accord avec les buts politiques nazis mais qu’il préférait un itinéraire différent pour y arriver .

    Adolf Hitler begegnete er erstmals am 11. März 1923 in München. Später sagte er hierzu: „Im Ziel waren wir uns einig; nur in den Wegen dorthin unterschieden wir uns.“

    Am 22. April [1936] konnte der Schöpfer der deutschen Reichswehr, Generaloberst von Seeckt, bei bester Gesundheit seinen 70. Geburtstag in der Reichshauptstadt begehen. Der Führer hat aus diesem Anlass Seeckt zum Chef des Infanterie-Regiments 67 ernannt. Reichskriegsminister Generalfeldmarschall von Blomberg überbrachte dem Generaloberst, vor dessen Haus Doppelposten als Ehrenwache aufgezogen waren, die Glückwünsche der Wehrmacht. Eine Ehrenkompanie des Infanterie-Regiments 67 erwies militärische Ehren.
    ...
    Scherl Bilderdienst Berlin

    A la fin de sa carrière Hans von Seeckt devient conseiller militaire pour le gouvernement chinois sous Chiang Kai-chek .

    A Pocket Guide To China, For use of Military Personnel only . ... Prepared by SPECIAL SERVICE DIVISION, ARMY SERVICE FORCES
    UNITED STATES ARM Y1943, page 38.
    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/19/A_Pocket_Guide_to_China_%281943%29.pdf

    Chiang received most of his military training in Japan where German ideas prevailed, but there have been a number of other foreign influences on the organization and training of the Chinese armies. Whampoa Academy, China’s West Point, was organized with the help of Russian advisers, notably Marshal Bluecher. Incidentally, many Chinese officers received their training in our own West Point or other American military schools. In the 1930’s German influence was predominant with a per­manent German military mission in China, successively headed by Col. Max Bauer, Gen. Hans von Seeckt, father of the Reichswehr, and General von Falkenhausen. The mission was withdrawn in 1938.

    L’entrerrement du général von Seeckt fut une événement majeur pour l’élite nazie.

    Sa tombe se trouve sur un cimetière berlinois qui faisait partie du no man’s land entre l’Est et l’Ouest. Le contexte politique et géographique faisait qu’entre 1961 et 1989 on commençait à oublier la tombe et du général et le rôle qu’il avait joué pour les nazis.

    Depuis 1989 nous sommes témoins du renouveau de l’alliance des militaristes sans complexe avec le monde culturel et politique modéré. Depuis le discours du président fédéral Gauck en 2014 on sait que l’Allemagne dévéloppe activement ses interventions et agressions militaires dans le monde.


    https://seenthis.net/messages/239860

    Ces personnes renouent aussi avec le culte du militarisme et de la mort.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Invalidenfriedhof#Grabmal_Hans_von_Seeckt

    Das Grabdenkmal wurde 1997 aufwendig rekonstruiert. Der Granitsarkophag war nur noch teilweise erhalten, die Deckplatte fehlte. Die Wiederherstellung erfolgte auf der Basis von Fragmenten des Sarkophagkörpers und von Fotografien der Deckplatte. Die Arbeiten wurden zum Teil von überlebenden Angehörigen des 67. Infanterie-Regiments finanziert, das Seeckt einst kommandiert hatte.

    #Allemagne #Chine #histoire #nazis #militarisme

  • Continental Films : Cinéma français sous contrôle allemand
    http://obsarm.org/spip.php?article327

    Cet ouvrage est une mine d’informations et de révélations qui retrace l’histoire de la Continental à travers, entre autre, celle de son administrateur, l’Allemand Alfred Greven chargé par Goebbels de diriger ces fameux studios de cinéma à Paris dès l’été 1940. Grâce aux témoignages retrouvés, en particulier, dans les procès-verbaux des dossiers d’épuration des protagonistes de cette époque tragique, la Continental apparait alors sous un jour quelques peu différents de ce que la mémoire collective avait gardé. (...) #Fiches_de_lecture

  • Onkel Arturo und der Mossad | Telepolis
    https://www.heise.de/tp/features/Onkel-Arturo-und-der-Mossad-4590962.html
    Il y du nouveau chez les héros d’hier - ce n’est pas le Mossad qui a retrouvé et arrêté Adolph Eichmann en Argentine.

    Es war nicht der Mossad, es waren hohe Mitglieder der Regierung von Präsident Arturo Frondizi, die am 11. Mai 1960 den Kriegsverbrecher Adolf Eichmann in Buenos Aires verhaftet hatten. Im Dienstwagen. „Chapa oficial“, mit amtlichem Nummernschild, so ein Bericht des Geheimdienstes.

    #nazis #Argentine #espionnage #wtf

  • Du Joker à Daesh - Représentations de la violence - Juan Branco face à Jean-Louis Comolli

    Conférence à la Colonie, le 29 avril 2019, avec introduction de Juan Branco, pour comprendre une question fondamentale, qui trouble notre pays, à partir d’un « film de vacances » d’Abaaoud : quid de la représentation de la violence politique, nos mythes fondateurs, et en particulier pourquoi la Shoah en est-il devenu un ? Le débat commence à 5:02

    https://www.youtube.com/watch?v=P2cMiBJ0Stk

    #cinéma #société_du_spectacle #mort #violence #mise_en_scène #propagande #daesh #nazisme #histoire #nazisme #image #camps_de_concentration #vérité #mensonge #film

  • Juristische Instrumente für die BRD zur Abwehr der Hohenzollern
    http://hohenzollern.lol

    Les héritiers du dernier empereur allemand veulent récupérer la partie de lerus fortune que le monarque destitué á laissé derrière en 1918. Il s’agit de nombreux châteaux et d’objets d’art. Le gouvernement allemand est entré en négotiations avec le petit fils du prince nationalsocialiste Wilhelm Kronprinz von Preußen . Celui-ci doit prouver que son papi n’a pas contribué à la montée du fascisme allemand car une clause dans une loi de l’après guerre interdit toute restitution de biens au nazis notoires. #LOL

    Die Nachfahren des Kaisers Wilhelm II. fordern Kunst- und Wertgegenstände aus Allgemeinbesitz zurück. Eine zentrale Rolle in den Verhandlungen zwischen der Bundesregierung und dem Haus Hohenzollern spielt die Frage, ob Kronprinz Wilhelm dem nationalsozialistischen System “erheblichen Vorschub” leistete. Dazu wurden bisher vier Gutachten verschiedener Historiker erstellt. Die Gutachten sind bedeutsame Dokumente in den Verhandlungen der Bundesregierung mit dem Haus Hohenzollern und bisher nicht der Öffentlichkeit bekannt. Da es sich bei den Forderungen der Hohenzollern u.a. jedoch um historische Wertgegenstände handelt, die der Öffentlichkeit in verschiedenen Museen zugänglich sind und der Umgang auch eine erhebliche politische Dimension hat, sollte auch die Öffentlichkeit Einsicht in Gutachten und Stand der Verhandlung haben.

    Eier aus Stahl : Prinz Georg Friedrich von Preußen | NEO MAGAZIN ROYALE mit Jan Böhmermann - ZDFneo - YouTube
    https://www.youtube.com/watch?v=kFZKaXi7HyM

    #nazis #histoire #Allemagne #nantis

  • Nazi-Wörter: Darf man „Mädel“, "Aktion" und „Eintopf“ sagen? - SPIEGEL ONLINE
    https://www.spiegel.de/kultur/literatur/nazi-woerter-darf-man-maedel-aktion-und-eintopf-sagen-a-1255364.html

    Es gab in Deutschland immer ein besonderes Interesse an Sprache. Das hat mit einer langen Tradition von philosophischer und politischer Sprachkritik zu tun. Deshalb gibt es auch eine besonders ausgeprägte Angst, durch Sprache manipuliert zu werden. Weil sich die politische Mitte gegenüber der AfD hilflos fühlt, versucht sie, sich den Aufschwung der Rechtspopulisten auch mit sprachlichen Manipulationen zu erklären. Zum Beispiel mit der Theorie, dass die Medien sich Begriffe wie „Flüchtlingswelle“ von der AfD aufschwatzen ließen, sie nach und nach übernahmen und dadurch die rechten Parteien gestärkt hätten.

    Aus dem Wörterbuch des Unmenschen - Dolf Sternberger, Gerhard Storz, Wilhelm Emanuel Süskind - Google Books
    https://books.google.de/books/about/Aus_dem_W%C3%B6rterbuch_des_Unmenschen.html?id=KP8dAAAAIAAJ

    Anliegen 13
    Ausrichtung 16
    Betreuung 19
    Charakterlich 23
    Durchführen 29
    Echt einmalig 32
    Mädel 69
    Menschenbehandlung 74
    Organisieren 82
    Problem 87
    Propaganda 90
    Querschießen 96
    Raum 99
    Schulung 104
    Einsatz 37
    Frauenarbeit 42
    Gestaltung 45
    Herausstellen 50
    Intellektuell 54
    Kulturschaffende 58
    Lager 63
    Leistungsmäßig 67
    Sektor 110
    Tragbar 113
    Untragbar 115
    Vertreter 118
    Wissen um 123
    Zeitgeschehen 128

    Sternbergers Begriff des Politischen Sternberger
    https://de.wikipedia.org/wiki/Dolf_Sternberger#Sternbergers_Begriff_des_Politischen

    „Der Gegenstand und das Ziel der Politik ist der Friede. Das Politische müssen und wollen wir zu begreifen versuchen als den Bereich der Bestrebungen, Frieden herzustellen, Frieden zu bewahren, zu gewährleisten, zu schützen und freilich auch zu verteidigen. Oder, anders ausgedrückt: Der Friede ist die politische Kategorie schlechthin. Oder, noch einmal anders ausgedrückt: Der Friede ist der Grund und das Merkmal und die Norm des Politischen, dies alles zugleich.“

    Dolf-Sternberger-Preis – Wikipedia
    https://de.wikipedia.org/wiki/Dolf_Sternberger#Dolf-Sternberger-Preis

    Die 1990 gegründete Dolf Sternberger-Gesellschaft e. V. verleiht seit 1992 in unregelmäßigen Abständen einen „Dolf Sternberger-Preis“ für Verdienste um den „Zusammenhang von Politik und Sprache“.[5] Die bisherigen Preisträger sind Willy Brandt (1992), Martin Walser (1994), Wolfgang Schäuble (1996), Manfred Rommel (1998), Joachim Gauck (2000), Helmut Schmidt (2002), Friedrich Merz (2006), Václav Havel (2007), Norbert Lammert (2010), Avi Primor (2014) und Hans Maier (2017).

    #langue #Allemagne #nazis