• The boy left behind in Nazi Vienna - BBC News

    https://www.bbc.co.uk/news/resources/idt-sh/left_behind_in_nazi_vienna

    In fear for her life, Kurt’s Jewish single mother fled Nazi Vienna for the UK in 1939, leaving him behind. This 14-year-old’s story of abandonment and adversity can be told for the first time, through recently discovered letters.

    It is mid-March 1939 and 14-year-old Kurt and his devoted Jewish single mother Hedwig are standing on the platform of a train station in Nazi Vienna saying their tearful goodbyes.

    The destination of the impending journey is the UK, and the purpose is to escape the intensifying persecution of Austria’s Jewish citizens.

    Since December 1938, trains have been carrying Jewish children from Germany and German-annexed Europe to safety in the UK, thanks to the Kindertransport operation, a charity-run scheme sanctioned by the British Government.

    Many children have already fled Austria, leaving selfless parents behind to face an uncertain fate - in most cases, a barbaric death.

    #shoah #nazisme #vienne


  • The Holocaust and the Bush family fortune - World Socialist Web Site

    https://www.wsws.org/en/articles/2018/12/05/intr-d05.html

    Ouh la la ...

    This article exposes the fact—well known to the corporate media and the politicians of both parties—that a substantial portion of the Bush family fortune was derived from the extensive business relations over many years between the Nazis and the family patriarch, Prescott Bush, George Bush Senior’s father and “Junior’s” grandfather.

    #bush #nazis #fortune quels autres hashtags ?


  • Vom Gartenhaus nach Buchenwald | Telepolis
    https://www.heise.de/tp/features/Vom-Gartenhaus-nach-Buchenwald-4223487.html?seite=all

    Der Heimatschutzstil ist ein Gegenentwurf zur Moderne, aus der er stammt

    „Ein wilder Volksstamm, Heidschnucken genannt, bewohnt die Lüneburger Heide.“ Selbst wenn Madame de Stael, die dies 1814 in ihrem Deutschlandbuch schrieb, eine Verwechslung mit Heiducken unterlaufen sein sollte, wird das Missverständnis nicht geringer. Die Heidelandschaft zog eine Fülle von Schriftstellern an, von Theodor Storm über Anette Droste-Hülshoff und Hermann Löns bis zu Arno Schmidt, und jeder sah in ihr etwas anderes, wenngleich in einer Art verwehter Innerlichkeit. Liegen die Missverständnisse am Heidekraut?

    Keine Pflanze ist in Deutschland stärker politisiert worden. Die Aufladung reicht vom heiteren Jugendstil in Worpswede bis zum Nazi-Lied „Auf der Heide blüht ein kleines Blümelein, und das heißt Erika“, das von der Bundeswehr übernommen worden ist. Man glaubt zu hören - rumsrumsrums - wie das garstige Kraut, das eigentlich ein Mägdelein symbolisiert, unter dem Marschtritt zermalmt wird.

    Der „Heidedichter“ Löns bediente die Wandervogel-Bewegung mit einem (Zeitschriften-)"Organ für Heideforschung". Die Landschaft zwischen Moor und Steppe ist ein Hort der Ende des 19. Jahrhunderts aufblühenden Heimatschutzbewegung. Und sie ist ein Tableau. Die Bauwerke sollen sich ins Gesicht der Landschaft einschreiben und das Gesicht des Bauern, das dann nicht sehr stark ausdifferenziert sein dürfte, in sein Haus. Heide verbürgt Heimat. Hegemonialansprüche Niederdeutschlands gegenüber den Alpenländlern sind unverkennbar, aber landschaftsgebundenes Bauen ist auch im Süden möglich, selbst wenn etwa die dunklere „dinarische“ Rasse - wie es dann bei den Nazis hieß - nicht ganz so treuherzig ist wie die... Heidschnucken.
    Vom Gartenhaus nach Buchenwald

    Goethes Gartenhaus in Weimar in einer Darstellung von 1868. Bild: Public Domain

    Aus heutiger Sicht klingt es paradox, dass sich Architekten und Planer verschiedenster Richtungen vor dem Ersten Weltkrieg einig darin waren, mit neuer Architektur zu einer Sozialreform beizutragen. Alle waren Lebensreformer und jugendbewegt. Man fand sich 1907 im „Werkbund“ zusammen. Das Wohnungselend durch Zustrom der Massen in die Städte war herkömmlich nicht mehr zu bewältigen. Eklektizismus und Historismus überdeckten das Elend, indem sie artifizielle Ornamente an die Fassaden klebten.

    Während aber die eine Gruppe zur (November-)Revolution und zur internationalistischen Neuen Sachlichkeit vorwärtsstürmte, machte die andere Gruppe die Rolle rückwärts über den Historismus hinweg und landete beim Baustil um 1800. Mehr Stadt war ihnen das falsche Rezept. Die giftgeschwängerte Atmosphäre des städtischen Sündenbabels hatte die Heimat verschandelt und vernichtet. Biedermeierliche Beschaulichkeit und bäuerliche Bescheidenheit, Sinnbilder der Epoche des Klassizismus, waren ihre Quelle, aus der sie die Wiederauferstehung der verlorenen Heimat schöpften. Sie verstanden darunter nicht eine getreue Reproduktion oder Konservierung des alten Stils, sondern eine vorsichtige Adaption.

    Bei Durchsicht der zahlreichen exemplarischen Lehrbücher mit meist fotografischer Dokumentation fragt sich allerdings, wie die abgebildeten, gar nicht so bescheidenen Palais oder Höfe - ganz zu schweigen vom niederdeutschen Hallenhaus - den sozialen und hygienischen Defiziten der Industriegesellschaft um 1900 gerecht werden sollten. Das hinderte Paul Mebes nicht daran, sein Beispielbuch „Um 1800“ zu betiteln.

    Die architektonischen Leitbilder, welche den Heimatschutzstil ausmachten, sind zusammengefasst: landschaftsgebundene Bauweise, Verwendung regionaltypischer Baustoffe, sparsam gesetzte Lisenen und betonte Giebel. Dächer in allen möglichen Formen, ob Sattel-, Schopfwalm- oder Mansarddach, Hauptsache geneigt. Die Fenster sind durch Sprossen gegliedert. Die einheimischen Steine und Hölzer sind durch das lokale Handwerk materialgerecht zu behandeln.
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    Handwerkliches wird großgeschrieben. Das Wohnen wird mit dem Begriff des Werks, des Aufbauens und Erhaltens verknüpft. Die ideale Werkstatt, in welcher die alte landschaftsgebundene Baukunst praktisch gelehrt wird, taucht in Adalbert Stifters Roman „Der Nachsommer“ von 1857 auf. In gedrechselter Manieriertheit beschreibt Stifter ein ideales, dabei bescheidenes bürgerliches Leben.

    Im Mittelpunkt steht das „Rosenhaus“. Es ist mit einer Restaurierungswerkstatt verbunden, in der architektonische Fragmente zusammengetragen und zusammengesetzt werden. Damit ist auch das Leben der Bewohner zu einer idealen Gutbürgerlichkeit zusammengesetzt. Allerdings müssen sie sich auf Filzschuhen im eigenen Haus bewegen. Da schrumpft Stifters Bescheidenheitsgestus zur Musealisierung. Das literarische Rosenhaus, das in seiner ganzen modellhaften Fiktionalität in die Ausbildung an der konservativen Stuttgarter Schule der Architektur integriert war, hat nichtsdestotrotz ein reales Vorbild: Goethes Gartenhaus in Weimar.

    Im unscheinbaren Rosenhaus paart sich schlichte Zweckmäßigkeit in der Anordnung mit edler Materialbehandlung im Detail und prägt das ästhetische Dasein der Bewohner. Die Bezüge zur englischen Arts-an-Crafts-Bewegung liegen auf der Hand. Das Rosenhaus ist andererseits die Urhütte des Heimatschutzstils. Zum Archetypischen gehört die Natur. Stifter: „Endlich waren alle Bauwerke aus Naturdingen entstanden, welche die Vorbilder gaben, etwa aus Felskuppen oder Felsenzacken oder selbst aus Tannen, Fichten oder anderen Bäumen.“

    Vegetabilische Ornamente, Zacken und asymmetrische Vorsprünge sprechen nicht gerade für einen geglätteten und regelmäßigen klassizistischen Stil. Passen auch Mittelalter-Zitate zum Heimatschutzstil? Passen verwinkelte Enge und Butzenscheibenromantik ins Heimatstil-Weltbild? Der Dichter Arno Holz malt es aus:

    Wirrfirstig, zickzackig, wunderlich / Verbaute, gleißend, schrägschief, rundrings hochkletternde / Städtchen.

    Die Phantasie, welche sich die Vergangenheit als Modell einer besseren Zukunft ausmalt, hat viele Kammern. Wo liegen die bevorzugten Orte des Heimatschutzstils - in der Stadt, auf dem Land, oder besser im Dazwischen, in der Unbestimmtheit der Kleinstadt oder des Landhauses? Im Grunde nirgends. Aus den vorhandenen und überlieferten Baubeständen wird ein Extrakt gezogen, der auf gröbste Typisierungen von Siedlungsformen bezogen und zur Norm erhoben wird. Eine Abstraktion wird zur Realität umgedeutet.

    In Wahrheit werden die Siedlungen zu Kulissen fiktionalisiert. So sahen die Musterdörfer auf den Industrie- und Gartenausstellungen vor dem Ersten Weltkrieg denn auch aus. Die Nazis, die Deutschland in drei oder vier Landschaften einteilten, sollten dann den Heimatschutz, der den Kern ihrer Ideologie bildete, ins Nichts der abgeräumten Landschaften des Ostens überführen.
    Krieg der Dächer

    Die Lebensreform mit ihren sozialen Ansprüchen hielt Architekten aller Schulen so lange zusammen, wie die frühen Gartenstädte errichtet wurden. Licht, Luft und Sonne sowie sanitäre Einrichtungen und Gärten sollten den Arbeitern zuteil werden. Das Programm der Moderne wurde erstmals erprobt, so 1909 in Hellerau bei Dresden. Haus und Garten, Innen und Außen waren ein engverschmolzenes Ganzes. Die Räume des Hauses waren nicht nur bei Klein-, sondern auch bei städtischen Landhäusern entsprechenden Kompartimenten des Gartens zugeordnet. Die Küche ging nach dem Kräutergarten hinaus. Die Gartenstadt-Häuser standen häufig in Reihe, doch wurde die Serie intermittiert durch gelegentlichen Wechsel von Trauf- und Giebelständigkeit.

    Die sozialen Siedlungen der Zwanziger Jahre waren im Kern vorbereitet. Aber so geometrisch, wie der Engländer Ebenezer Howard die ideale Gartenstadt 1898 entworfen hatte, sah es in Hellerau nicht aus. Die Straßen und Plätze waren der Topographie angepasst, und der Stadtplaner Camillo Sitte schrieb: „Vor allem durch Variationen in Straßenführung und -belag, Begrünung, Ruhezonen usw. sowie eine unregelmäßige Gruppierung der Baumassen versuchte man, individuell gestaltete Lebensbereiche zu schaffen.“ Was Friedrich Ostendorf als „geschickt aufgebaute Theaterkulisse“ brandmarkte, ist gemäß Sittes Beschreibung eine überzeugende Variante des Heimatschutzstils.
    Konfrontation der Dächer am Fischtalgrund in Zehlendorf, um 1928. Bild: Bildarchiv Foto Marburg

    Diesem Stil stand der Chefplaner Helleraus, der Münchener Richard Riemerschmid, nahe, während Hermann Muthesius, der mitwirkender Architekt war, die Grundsätze einer funktionalistischen Moderne vorformuliert hatte, weg vom „Fassadenstil“. Die verschiedenen Richtungen trafen sich friedlich in Hellerau. Der Heimatschutzstil sah sich jedoch im Zwiespalt, die Ziele der Moderne mit rückwärtsgewandtem Rüstzeug zu verfolgen. Ihm wurde das Etikett „antimoderne Moderne“ verpasst.

    Im Untergrund hatte sich bereits eine andere, mehr und mehr mitreißende Strömung entwickelt. Zwei Jahre vor dem englischen Gartenstadtpionier Howard hatte Theodor Fritsch weitgehend unbeachtet „Die Stadt der Zukunft“ veröffentlicht. Das enthaltene Gartenstadt-Konzept geht von der Organisation der Gemeinden in Nachbarschaften aus, hinter der sich jedoch eine hierarchisch-ständische Gliederung der Volksschichten durch deren räumliche Segregation verbirgt. Das erstaunt wenig in Anbetracht des „Antisemiten-Lexikons“, das Fritsch bereits 1887 herausgebracht hatte. Er wurde zu einem führenden theoretischen Wegbereiter des Nationalsozialismus.

    Die emanzipatorische Gartenstadtidee konnte nun durch eine Blut- und Boden-Ideologie untermauert werden. In der „Obstbaukolonie Eden“ ging es los. Schon vor dem Ersten Weltkrieg gab es dort Stimmen, die den Vegetarismus zur „Abwehr der Rassenverschlechterung“ einsetzen wollten.

    Spätestens 1928 war der Bruch zwischen dem gemäßigten Klassizismus des Heimatstils und der Neuen Sachlichkeit der um das Bauhaus gruppierten Architekten vollzogen. Bruno Taut, Hugo Häring und Otto Salvisberg hatten den Bau der modernen, aus kubischen Baukörpern bestehenden Siedlung „Onkel-Toms-Hütte“ in Berlin-Zehlendorf bis zu einer Straßenkante vorangetrieben, von der aus der Blick der Bewohner über eine liebliche Grün-Landschaft schweifen sollte. Ein führender Vertreter der anderen Fraktion, Paul Schultze-Naumburg, glaubte hingegen ein Nichts zu sehen, wenn er auf Häuserzeilen im Stile Tauts blickte. Ihm waren die Häuser „dachlos“. Flachdächer waren im gutbürgerlichen Zehlendorf eine Provokation. Der „Zehlendorfer Dächerkrieg“ entbrannte.

    Eine auf eine mittelständische Klientel ausgerichtete Wohnungsbaugesellschaft setzte den Bewohnern der Taut-Siedlung eine „Versuchssiedlung“ vor die Nase, deren Steildächer vollends die Sicht aufs Grün versperrten. Auf dieser konservativen Seite der Straße wurde alles an Heimatstil-affinen Architekten aufgeboten, was Rang und Namen hatte, darunter Heinrich Tessenow, Paul Mebes und Paul Schmitthenner. Letzterer brandmarkte die flach gedeckten Häuser als nomadische Araber- und Palästinenserdörfer.

    Schultze-Naumburg montierte in eine Postkarte der heute berühmten Weißenhof-Siedlung in Stuttgart, welche die Koryphäen des Neuen Bauens versammelt hatte, Beduinen, Kamele und Löwen hinein. Der Soziologe Werner Sombart steuerte eine originelle Erklärung fürs Flachdach bei: Weil die Juden ein baumloses Volk sind.

    Heinrich Tessenow, der die konservative Fraktion leitete, bekam Muffensausen. Er wollte keine „Kriegsstimmung“ aufkommen lassen. Dazu bestand - noch - kein Grund. Es scheint zu den Tugenden von Architekten zu gehören, die Position wechseln zu können. Taut konnte auch Satteldach, während Mebes sich auf kubische Baukörper und Stahlskelettbauweise verstand. Paradoxerweise steuerte Walter Gropius, der Bauhauschef, zur Versuchssiedlung einige begleitende Pavillons in flacher Bauweise bei. Die Fronten verliefen asymmetrisch, und der „moderne“ Bruno Ahrends wusste sogar eine Lösung: „Ich mache für ein schlechtes Haus nicht die Dachform, sondern die Planverfasser verantwortlich und trete dafür ein, dass man nicht von guten und schlechten Dachformen, sondern nur von guten und schlechten Architekten sprechen kann.“

    Aber es half nichts. Als die Nazis hochkamen, ging es um mehr als nur Satteldächer. Es ging um Blut und Boden. Der für den besetzten Osten zuständige Landschaftsarchitekt Heinrich Wiepking-Jürgensmann schrieb: „Die Morde und Grausamkeiten der ostischen Völker sind messerscharf eingefurcht in den Fratzen ihrer Herkommenslandschaften.“ Ganz anders die Physiognomie derjenigen Häuser, in die sich die germanischen Eigenschaften eingeschrieben haben. Sie sind verwurzelt in der Landschaft, in der die Blutlinien der germanischen Rasse verlaufen. Die SS schuf im Zuge ihres berüchtigten „Generalplan Ost“ einen „Raum ohne Volk“ und fand kaum deutsche Neusiedler.

    Wie aber sahen nun die heimatlichen Modellhäuser und -städte aus, die im besetzten Osten gleichsam aus der Retorte gezogen werden sollten? Sie bilden eine Wehrlandschaft. Orte und Siedlungen sind hierarchisch gegliedert. Zentral sind Versammlungsräume und Aufmarschplätze, aber entscheidend ist die „Tektonik“ der Landschaft: Viereckige Felder sind von Windschutzhecken umschlossen. Dieses Muster wiederholt sich stereotyp, bis die ganze Landschaft mit Hecken überzogen ist, einer alten Forderung des Natur- und Heimatschutzes entsprechend.

    In der Stereotypie der Siedlungen und Häuser ist das Verfahren der Abstraktion von historischen Formen auf die Spitze getrieben. Die Typisierung, die dabei herauskommt, ist geschichtslos und übertragbar auf andere Orte.1 Das ist der logische Grund der Wahnidee vom tausendjährigen Reich. Seine reale Wirkung ist die Zerstörung traditioneller und regionaler Verschiedenheit. Ein Schlaglicht auf die Verschmelzung verschiedener deutscher „Volksstämme“ zu einer gesichts- und geschichtslosen, gleichwohl kriegsbereiten Masse wirft Leni Rieffenstahls „Triumph des Willens“.

    Die Landschaft, die Wiepking im Rahmen des Generalplans Ost beplante, hatte den Wehrbedingungen zu genügen. Um feindliche Flugzeuge abzulenken, wurden Baumgruppen gepflanzt, unter denen die Straßen abknickten. Wallhecken dienten der Tarnung vor Infanterie. Himmler ordnete wieder die Abholzung an, weil er Partisanen befürchtete. Die Zunft der Landschaftsarchitekten hatte aber noch genug am Westwall zu tun, der aus den gleichen Motiven begrünt wurde.2
    Autogerechte Landschaftsverbundenheit

    Der Heimatschutz ging in der wehrstrategischen Zweckrationalität unter. Die Nazis ließen zunehmend wirtschaftlichen Pragmatismus walten und tasteten die Industrie und deren Eigengesetzlichkeiten nicht an. Wenn für den Brückenbau regionaltypische Natursteine zu knapp oder teuer waren, ging man zu standardisierten Stahlkonstruktionen über.

    Neue Brücken wurden im Reich für eine ganz andere Art von Straßen benötigt: die Autobahnen. Sie verschafften den Landschaftsarchitekten eine Sternstunde. Unter der Leitung von Alwin Seifert wurden sogenannte Landschaftsanwälte eingesetzt, die entlang der Autobahnen das Bild der Heimat - wieder? - herstellen sollten. Das Begleitgrün vermittelt ein Heimatgefühl im Vorüberfahren.

    Die Reichsautobahnen stellen nicht die kürzeste, sondern die „eldelste“ Verbindung zwischen zwei Punkten her, hieß es. Als Blickfang konnte „Deutsche Eiche“ gepflanzt werden, obwohl im Mythos doch die Eberesche den Vorrang hat. Auch ein altbekanntes Kraut taucht wieder auf:

    Herbstliche Süße / Polster von Erika / die Autobahn entlang (...) in sich gekehrtes Kraut / das bald hinbräunt (...) ins Nieerblühte.
    Gottfried Benn

    Einen Höhepunkt des Heimatschutzstils, den die Nazis meinten, stellten die Tankstellen mit ihren gelegentlich abgewalmten Satteldächern über den Zapfsäulen und die Raststätten dar, deren Gasträume wie Wohnzimmer eingerichtet waren. Technik und Natur verbanden sich im Autobahnbau zu einem „völkischen Gesamtkunstwerk“, sagte Fritz Todt. Hatte die Moderne Ende der Zwanziger Jahre die autogerechte Stadt eingeläutet, kamen die Nazis mit dem autogerechten Land hinterher.
    SS-Kameradschaftssiedlung (1938-1940). Bild: Bernhard Wiens

    Der Landschaftsanwalt Alwin Seifert, der auch Architekt war, kam wie so viele aus der Lebensreform. Seine Wende zum Antisemitismus und völkischen Denken suchte er mit seiner Sympathie für Anthroposophie und biologisch-dynamische Wirtschaftsweise zu verbinden. Im Konzentrationslager Dachau gelang ihm dies. Er nahm Anteil an Versuchen der SS mit einer 300 ha großen Heilkräuterplantage. Die Häftlinge verrichteten die Sklavenarbeit. Die Pointe von Karl Valentin ist nicht aus der Luft gegriffen: „Der Hitler hat Glück ghabt, dass er nicht Adolf Kräuter ghoaßn hat, sonst hätt ma immer ’Heil Kräuter’ schrein müassn.“

    Als die hochrangigen Heimatstilplaner nach 1945 vor Entnazifizierungsausschüsse kamen, fiel ihnen rückwirkend ein, sich immer nur für „Landesverschönerung“ eingesetzt zu haben. Meist hatten sie Erfolg, und sie konnten die Kontinuität ihres Stils wahren, etwa beim Bau von Jugendherbergen in Westdeutschland. Der „Wandervogel“ lässt grüßen. In Düsseldorf brach 1952 sogar ein Architektenstreit aus, als würden die Fraktionen des Dächerkrieges wiederaufleben.

    Das Pendant in der DDR waren Kinderheime sowie Freizeit- und Schulungsheime („Pionierrepublik“) für den Partei-Nachwuchs. Einem moderaten Klassizismus im Sinne Paul Mebes’ kommen die „Arbeiterwohnpaläste“ in der ehemaligen Stalinallee nahe, nun zum mehrgeschossigen Mietwohnungsbau aufgestockt. Das nannte sich „Bauen in nationaler Tradition“. In Westdeutschland ließ man es kleiner angehen. Aus Heimat wurde Heim, heckengeschützt.

    Ein letztes Mal tritt das Heidekräutlein auf, ebenfalls entpolitisiert. Da vom Konzentrationslager Bergen-Belsen nur noch vage Grundrisse übriggeblieben waren, empfahl der vormalige Landschaftsanwalt Wilhelm Hübotter statt Konservierung oder Restaurierung eine „landschaftliche Gestaltung“ des Areals des Massengrabs. Als Vorbild schwebte ihm eine germanische Begräbnisstätte nach Art des „Sachsenhains“ vor, den er selbst im Auftrag Himmlers entworfen hatte. Der Sachsenhain war eine Wallfahrtsstätte der Nazis. Zur Realisierung in Bergen-Belsen kam es nicht, aber wenigstens sorgte die bereits angepflanzte Heide für die Einbettung in eine Ideallandschaft im Heimatschutzstil. Es mutet wie eine nochmalige Schändung der Getöteten an.
    Heimat- und Naturschutz sind ambivalente Strömungen

    Einerseits wollten Heimat- und Naturschutz die Fesseln und Schnörkel des wilhelminischen Zeitalters durch eine Lebensreform abstreifen, andererseits fielen sie, weil die Industrialisierung ihnen in die Quere kam, in die Phantasmagorie eines biedermeierlich gemilderten Feudalismus zurück. Paul Schultze-Naumburg, Mitbegründer sowohl des „Deutschen Bundes Heimatschutz“ (1904) als auch des Werkbundes, von dessen zahlreichen Werken das Schloss Cecilienhof in Potsdam hervorgehoben sei, stieß am weitesten in die Extreme vor. 1902 veröffentlichte er „Die Kultur des weiblichen Körpers als Grundlage der Frauenkleidung“. Das große emanzipatorische Thema war die Befreiung der Frau vom Korsett. Die Reformkleider fielen weich und locker.

    26 Jahre später verglich er in Wort und Bild die Malerei der Moderne mit pathologischen Deformationen. Die schmierige Welt aus verbogenen Leibern sei die „rohe Andeutung vertierten Untermenschentums“. Das war die exakte Vorlage für die Ausstellung „Entartete Kunst“, die 1937 folgen sollte. Schultze-Naumburg synthetisiert Kunst und Leben zu einem Menschenideal, das unmittelbar zu realisieren sei. Wer nicht in diesen Begriff von Schönheit passt, ist auszumerzen. Dem entsprach Hitlers Selbstbild: Der Künstler als Politiker - und Feldherr. Aus der Person wird ein Gesamtkunstwerk ohne Widerspruch.1930 fuhr Schultze-Naumburg fort: Zur „artgemäßen“ Heimat gehört die „Ausmerzung des Lebensuntauglichen“. Sie sind Fremdkörper.

    Die SS reklamierte den Heimatschutzstil für ihre eigene Wohnumgebung. Unweit des Schauplatzes des Dächerkriegs wurde 1937-40 die SS-Kameradschaftssiedlung erbaut. Der Architekt hatte bereits bereits bei der konservativen Fraktion des Dächerkriegs mitgewirkt. Die Siedlung ist wie eine ideale Gartenstadt in die Waldlandschaft eingebettet. Ins Stadtzentrum ist es nur ein Katzensprung.

    Wer heute dort wohnt und nicht gerade puritanischer Bauhaus-Anhänger ist, hat es gut getroffen. An der hierarchischen, den Dienstgraden der SS entsprechenden Gliederung der Wohneinheiten braucht man sich nicht mehr zu stören. Die Dachgeschosse können ausgebaut werden. Nach kriegslüsterner Provokation sieht es nicht aus, eher nach Idylle.

    Gerade diese doppelte Eigenschaft ist die Provokation. Das Abschlachten und die massenhafte Tötung von Menschen verträgt sich mit der Suche nach dem kleinen Paradies, nach der „Schollenverwurzelung“. Brutalität und Sentimentalität haben in einer Menschenseele Platz, besonders in der deutschen, die zwischen „romantisch“ und „faustisch“ schwankt. Goethes Weimarer Arkadien, das Gartenhaus, liegt nicht weit vom KZ Buchenwald entfernt.

    Heimat ist als ministerielle Propaganda-Angelegenheit in schlechten Händen. Wer von Heimat säuselt und die dunkle Seite, das Potential an Gewalt verschweigt, begünstigt im Gegenteil, dass das eine - wieder - in das andere kippt. Heimat enthält Momente an Fremdheit, an nicht zu Verwirklichendem. Diese ambivalenten Momente sollten ihr belassen bleiben, statt sie zur Festung zu versteinern und bis zur territorialen Eroberung des Andersartigen auszubauen. Hölderlin wusste: Ohne Fremde gibt es keine Heimat.

    #architecture #nazis


  • Baraboo High Schoolers give Nazi salute at junior prom / Boing Boing
    https://boingboing.net/2018/11/13/white-supremacist-prom-photo-f.html


    Ah, la joyeuse bande de futurs (?) violeurs et pillards !

    Baraboo High School’s class of 2019 threw Nazi salutes for a staged photo at their junior prom this year.

    The photographer, named as Peter Gust, apparently removed it from his website and complained of the “malevolent behavior” of those spreading and criticizing it, but that did not stop it going viral.

    Though the Wisconsin school district claims to be taking action, it appears not to be merely a one-off stunt: since the photo was publicized, current and former students claim that the school has a culture of racism and bigotry openly enabled by indifferent teachers and administrators.

    Der Führer wäre stolz !

    #USA #nazis



    • Merci @unagi et @reka !
      Effectivement, pour celles et ceux qui se trouveraient à Berlin, on ne peut que recommander d’aller voir dans le quartier bavarois (Schöneberg) l’installation « Orte des Erinnerns im Bayerischen Viertel » de Renata Stih und Frieder Schnock : https://de.wikipedia.org/wiki/Orte_des_Erinnerns_(Bayerisches_Viertel). Elle montre à la perfection comment l’horreur s’insinue petit à petit dans les esprits et la vie quotidienne et finit par devenir la « normalité ».
      Par contre l’image (très connue) mise en tête du billet de The Intellectualist, sous le titre « In 1934, A NYT Editorial Asked Jews To Show More Civility Towards Nazis » date de 1943 (une arrestation dans le ghetto de Varsovie, voir https://www.histoire-image.org/de/etudes/enfant-juif-varsovie) et la juxtaposition prête, me semble-t-il, à confusion.
      Mais unagi pose ici une vraie question et il est intéressant d’essayer de comprendre pourquoi des déclarations d’apaisement face à la politique nazie ont couru en Allemagne même.
      1. Dans la République de Weimar : Depuis la révolution allemande de 1918/1919, à laquelle avaient participé beaucoup d’Allemandes et d’Allemands d’origine juive (voir Adolf Hitler, Mein Kampf (1925/27), à ce sujet), on retrouve souvent l’idée de devoir se faire le plus discrèt*e possible pour ne pas nuire à la cause juive ou sioniste. La ZVfD (Zionistische Vereinigung für Deutschland), par exemple, propose en 1918 de ne pas « se mettre en avant en tant que Juifs » (« als Juden zunächst nicht hervorzutreten ») tant que le Reich n’aura pas pris position sur le cas de la Palestine et le statut des Juifs en Allemagne (lettre de novembre 1918 de la ZVfD à ses délégations sur l’attitude à tenir après la révolution, citée dans Jehuda Reinharz, Dokumente zur Geschichte des deutschen Zionismus, 1882-1933 (1981), p. 237.
      2. Sous le régime nazi : Les « lois de Nuremberg » (« Nürnberger Gesetze ») désignent trois lois promulguées le 15.9.1935, dont le « Reichsbürgergesetz » et le « Gesetz zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre ». La première fait des Juifs des citoyens de seconde classe (de simples ressortissants allemands et non plus des « Reichsbürger », des citoyens du Reich de plein droit) et la deuxième instaure leur ségrégation « raciale » (pour protéger le « sang » et l’« honneur » allemands). Une troisième loi fixe l’apparence du drapeau national.
      Ces lois vagues, dont la rédaction a été bâclée, seront interprétées de plus en plus durement au fil de leurs décrets d’application. Mais, à leur promulgation, elles semblent offrir enfin une base légale à la situation des personnes d’origine juive en Allemagne, qui subissent déjà l’antisémitisme ambiant déjà exacerbé, et, surtout, ces lois sont présentées comme définitives. Ainsi, Hitler déclare qu’elles sont censées établir une « relation vivable » entre les peuples juif et allemand. (« Die deutsche Reichsregierung ist dabei beherrscht von dem Gedanken, durch einmalige säkulare Lösung veilleicht doch eine Ebene schaffen zu können, auf der es dem deutschen Volke möglich wird, ein erträgliches [vivable/supportable] Verhältnis zum jüdischen Volk finden zu können. » (Discours de Adolf Hitler du 15.9.1935 devant le Reichstag cité dans : David Jünger, Jahre der Ungewissheit : Emigrationspläne deutscher Juden 1933–1938 (2016), p. 211.)
      Il n’est donc pas étonnant que l’agence de presse de l’instance nationale représentative juive, relayant le discours ci-dessus, déclare : « Les lois décidées par le Reichstag à Nürnberg ont lourdement frappé les Juifs. Elles doivent cependant constituer une base sur laquelle une relation vivable est possible entre les peuples allemand et juif. La représentation nationale des Juifs d’Allemagne veut y contribuer de toutes ses forces. La condition pour une relation viable est l’espoir que les Juifs et les communautés juives conserveront en Allemagne leur base morale et économique d’existence par une fin mise à leur diffamation et leur boycott. » ( « Die vom Reichstag in Nürnberg beschlossenen Gesetze haben die Juden in Deutschland aufs Schwerste betroffen. Sie sollen aber eine Ebene schaffen, auf der ein erträgliches Verhältnis zwischen dem deutschen und dem jüdischen Volke möglich ist. Die Reichsvertretung der Juden in Deutschland ist willens, hierzu mit ihrer ganzen Kraft beizutragen. Voraussetzung für ein erträgliches Verhältnis ist die Hoffnung, daß den Juden und jüdischen Gemeinden in Deutschland durch Beendigung ihrer Diffarmierung und Boykottierung die moralische und wirtschaftliche Existenzmöglichkeit gelassen wird. » (Communiqué de la Pressestelle der Reichsvertretung des Juifs d’Allemagne du 22.9.1935, cité dans : Otto Dov Kulka, Deutsches Judentum unter dem Nationalsozialismus, vol. 1 (1998), p. 236).

      Désolée d’être si longue...

      #nazisme #normalité #mémoire #Berlin


  • Un sculpteur hitlérien débarque à Roubaix Ce 20 Octobre 2018 au musée La piscine
    http://labrique.net/index.php/thematiques/histoires-du-bocal/1024-un-sculpteur-hitlerien-debarque-a-roubaix
    https://seenthis.net/messages/729692

    Comment célébrer un artiste pro-nazi en toute discrétion ? Voilà le défi du Musée de La Piscine et de la ville de Roubaix qui s’apprêtent à inaugurer la reconstitution de l’atelier d’Henri Bouchard le 20 octobre 2018 dans sa toute nouvelle extension. Sculpteur Vichyste officiel, militant de la politique culturelle du Reich, il se proposait « d’assainir les Beaux-arts » contre le complot d’une « organisation occulte et internationale de marchands ».


    Le musée roubaisien La Piscine[1] _inaugure son extension à 8 millions d’euros afin d’y reconstituer l’atelier parisien d’Henri Bouchard. Vous n’y couperez pas. L’évènement sera couvert par le Journal des Arts, France Culture fête la réouverture avec une semaine spéciale à Roubaix, La Voix du Nord et France 3 _ se préparent à l’évènement. Mais personne pour évoquer le passé de l’artiste. Car il y a un hic : comment célébrer un artiste antisémite qui chantait les louanges de la politique culturelle hitlérienne sans passer soi-même pour un antisémite ?

    Le Hic
    Henri Bouchard (1875-1960) fut un artiste raciste, antisémite, membre du Groupe bien-nommé « Collaboration », une organisation d’intellectuels militant pour un européisme nationaliste et autoritaire. À la fin de l’année 1941, Bouchard part en goguette en compagnie d’autres artistes[2] français pour l’Allemagne nazie, à dix kilomètres du camp de Buchenwald, et quatre ans après l’exposition Art dégénéré à Munich ; terme inventé par le régime nazi pour interdire l’art moderne à la faveur d’un « art héroïque ». À son retour, Bouchard publie dans la revue {L’illustration} (7 fév. 1942) un éloge de « la vie presque féerique que le gouvernement du Reich sait faire à ses artistes ». Au moment même où le gouvernement de Vichy interne les premiers juifs (déc. 1941) et organise le premier convoi vers un camp de la mort (27 mars 1942).

    Henri Bouchard est membre de la Corporation des arts graphiques et plastiques chargée « d’encadrer les artistes » et leurs « bonnes mœurs » considérées comme « insuffisamment rigides ».[3] Ce comité ne se borne pas à définir l’artiste et l’œuvre d’art dans des discussions mondaines interminables, il impose aux marchand.e.s l’aryanisation des galeries tenues par des juif.ve.s[4]. Dans une note écrite de la main d’Henri Bouchard adressée au ministre de l’éducation Abel Bonnard[5], le sculpteur propose d’« assainir les #Beaux-Arts » en sapant l’influence d’une « organisation occulte et internationale de marchands »[6]. Entendez par là : les juif.ve.s et les Francs.Maçon.ne.s. Donc, Bouchard participe activement à la réalisation en France du modèle « féerique » qu’était selon lui la politique culturelle allemande. Il fut même membre du comité d’honneur de l’exposition du sculpteur officiel nazi #Arno_Brecker à Paris en 1942.

    Noyer le poison collaborationniste
    Il est une chose d’organiser une exposition temporaire avec des artistes collaborationnistes dans une perspective historique et critique. Il en est une autre de sanctifier et patrimonialiser un artiste par la reconstitution de son atelier. Après-guerre, il est reconnu #collabo par le Front national des arts présidé par Picasso. Comment alors la com’ officielle de La Piscine va-t-elle louvoyer ? Et ce, l’année de la mort de Claude Lanzmann et de la panthéonisation de Simone Veil ?

    La recette est simple : détourner le regard du visiteur et du journaliste. Garnissez d’ateliers à destination du jeune public. Montez en neige « le rôle fondamental » du Groupe de Roubaix, groupe informel d’artistes du Nord des années 1946 à 1970 miraculeusement entrés dans l’histoire de l’art local. Incorporez trois expositions temporaires. Pour la couleur : Di Rosa et son art modeste – « musée des Roubaisiens » oblige. Pour le piquant, L’Homme au mouton de Pablo Picasso, « réalisé dans l’émotion ressentie par Picasso après l’exposition Arno Breker organisée à Paris par le gouvernement de Vichy en 1942 ». Puis versez une larme de mémoire aux victimes avec Alberto Giacometti, « Portrait d’un héros  » de la Résistance, à savoir Henri Rol-Tanguy. Enfin, incorporez la purée obtenue d’un émincé d’Henri Bouchard préalablement paré. Il sera fondu dans le reste.

    De cette façon il ne reste plus qu’à insister sur la forme des œuvres bouchardiennes, plutôt que sur le fond[7]. Selon le directeur du musée Bruno Gaudichon, l’atelier de Bouchard est « un atelier intact et vivant où l’on trouve encore les outils. » Il serait « le seul atelier complet de cette génération »[8]. dont il faudrait conserver gestes et techniques. Mais rien de tout cela n’est vrai. Non seulement à la période d’Henri Bouchard, les techniques sont bien plus variées et ne se bornent pas à sa pratique académique. Surtout, ce savoir faire n’a pas disparu. L’atelier est tout au plus représentatif d’une conception classique de la sculpture, tout comme l’est déjà la collection du musée, réunie par la bourgeoisie locale à une autre époque.

    La fierté de la bourgeoisie roubaisienne
    L’arrivée de l’atelier de Bouchard n’a aucune justification patrimoniale en dehors de la conservation des reliques d’une certaine classe sociale : celle d’héritiers des grandes familles industrielles textiles à la foi chrétienne chevillée au porte-monnaie. Les #sculptures de Bouchard en traduisent esthétiquement l’apologie du travail dans la soumission, l’acceptation d’un ordre social de droit divin. La représentation de ses paysans au travail, ses vendangeurs, et autres semblent incarner la parole de Saint Paul : « J’ai appris à me contenter de l’état où je me trouve. Je sais vivre dans l’humiliation et je sais vivre dans l’abondance ». Les sculptures de Bouchard incarnent la théologie du grand patronat du Nord, celui-là même qui négocia avec le gouvernement de Vichy la sauvegarde de ses usines. Comme l’avoue Jacques-Yves #Mulliez, « resté fidèle au Maréchal ». Gâté par l’âge, le parent de la famille #Auchan ne cachait pas l’antisémitisme congénital de sa famille : « Quant à cette affaire d’antisémitisme, il s’agissait d’un #antisémitisme d’avant-guerre, social, de familles ».[9]

    L’Histoire a déjà rendu son verdict concernant Henri Bouchard. Comme le disait Simone Veil : « Au fond, en montrant que tous les Français avaient été des salauds, ceux qui l’ont été vraiment avaient très bonne conscience puisqu’ils l’étaient comme les autres. C’était précisément l’argument des #néo-vichystes dès le lendemain de la guerre ! » . Rejouer son procès n’a aucune pertinence aujourd’hui. Hormis, comme le fait le conservateur de La Piscine, pour faire diversion : éviter le débat sur la #politique_culturelle de la ville de Roubaix, sur les élu-es qui se sont succédé et l’ont menée depuis la décision de créer ce Musée, sur la sociologie du pouvoir local, et la servilité du milieu artistique roubaisien. C’est ce que nous appréhenderons dans un prochain épisode...

    M.R.

    [1]Pour une histoire du musée voir La Brique N°26 (mars-avril 2011) : Le musée de la Piscine : un certain goût pour Vichy.

    [2]P. Belmondo, H. Bouchard, A. Derain, C. Despiau, C. van Dongen, A. Dunoyer de Segonzac, O. Friesz, R. Legueult, R. Oudot, M. de Vlaminck, L. Lejeune.

    [3]Voir Michèle Lefrançois : Paul Landowski : l’œuvre sculptée, page 44.

    [4]« Les associations professionnelles de marchands d’art après 1945 : lobbying et modernisation à Paris et à New York », revue Le Mouvement social, Julie Verleine, 2013.

    [5]Abel Bonnard : ministre de l’Éducation nationale et de la Jeunesse sous Vichy, engagé dans la politique de #collaboration franco-allemende dès l’été 1940. Membre d’honneur du Groupe Collaboration, il prône « une vision musclée de la #Révolution_nationale. »

    [6]H. #Bouchard, Note à #Abel_Bonnard du 20 avril 1942, Archives nationales, F17 13 368.

    [7]Pour une critique esthétique voir La brique n°28 (juillet- août 2011) : L’art de réécrire l’histoire

    [8]« Un artiste qui a flirté avec les #nazis va être mis en valeur à #Roubaix », Le Monde, 14 juin 2008.

    [9]La Voix du Nord, 7 avril 2011.


  • La Première Extermination Nazie N’était Pas Contre Les Juifs : C’était Le Génocide Des Enfants Handicapés, Moins Connu Dans L’histoire. - Curioctopus.fr

    http://www.curioctopus.fr/read/18196/la-premiere-extermination-nazie-n-etait-pas-contre-les-juifs-:-c-etait-l

    L’Holocauste n’était pas la première extermination massive perpétrée par le nazisme : en effet, déjà deux ans avant le début des déportations, le régime hitlérien avait lancé un programme de génocide bien structuré, dont les méthodes ont inspiré les camps d’extermination des Juifs : le nom du programme était Aktion T4.

    Ce n’est pas la haine d’un peuple étranger qui a animé le projet, mais d’un groupe particulier de citoyens allemands, considérés génétiquement « inférieurs » et donc condamnés à une fin atroce :

    #T4 #nazis #nazisme #exterminations #meurtres_de_masse


  • Sortir de l’oubli les lesbiennes victimes du nazisme

    En Allemagne et en Autriche, un groupe de féministes se bat sans relâche pour la #reconnaissance des lesbiennes comme #victimes du nazisme. Elles demandent à ce qu’une #sculpture commémorative soit installée à #Ravensbrück.


    https://360.ch/tendances/45393-sortir-de-loubli-les-lesbiennes-victimes-du-nazisme

    #LGBT #homoseuxalité #nazisme #Nazis #femmes #lesbiennes #mémoire #monument

    cc @albertocampiphoto

    via @isskein


  • En 1933, le ministre allemand de la propagande, Josef Goebbels, a été invité à une conférence à Genève. Le photographe du Magazine Life , Alfred Eisenstadt , est également arrivé sur les lieux et a commencé à photographier goebbels.
    Le ministre a coopéré, a souri, et a même demandé à Eisenstadt s’il voulait qu’il soit dans une position spéciale.
    Puis les deux nazis sont venus à lui et ont murmuré que le photographe est juif.
    Eisenstadt, qui devint plus tard l’un des plus grands photographes du monde, a immortalisé le moment où Goebbels découvre qu’il est juif.
    Depuis lors, cette image a été appelée « les yeux de la haine. »

    • https://en.wikipedia.org/wiki/Alfred_Eisenstaedt

      à Londre, 1932

      [...]

      Early life

      Eisenstaedt was born in Dirschau (Tczew) in West Prussia, Imperial Germany in 1898.[3] His family was Jewish and moved to Berlin in 1906. Eisenstaedt was fascinated by photography from his youth and began taking pictures at age 14 when he was given his first camera, an Eastman Kodak Folding Camera with roll film. He later served in the German Army’s artillery during World War I and was wounded in 1918. While working as a belt and button salesman in the 1920s in Weimar Germany, Eisenstaedt began taking photographs as a freelancer for the Pacific and Atlantic Photos’ Berlin office in 1928. The office was taken over by the Associated Press in 1931.

      Professional photographer

      Eisenstaedt became a full-time photographer in 1929 when he was hired by the Associated Press office in Germany, and within a year he was described as a “photographer extraordinaire.”[4] He also worked for Illustrierte Zeitung, published by Ullstein Verlag, then the world’s largest publishing house.[4] Four years later he photographed the famous first meeting between Adolf Hitler and Benito Mussolini in Italy. Other notable early pictures by Eisenstaedt include his depiction of a waiter at the ice rink of the Grand Hotel in St. Moritz in 1932 and Joseph Goebbels at the League of Nations in Geneva in 1933. Although initially friendly, Goebbels scowled at Eisenstaedt when he took the photograph.[5]

      In 1935, Fascist Italy’s impending invasion of Ethiopia led to a burst of international interest in Ethiopia. While working for Berliner Illustrierte Zeitung, Alfred took over 3,500 photographs in Ethiopia, before emigrating to the United States, where he joined Life magazine, but returned in the following year to Ethiopia to continue his photography.[6]

      Eisenstaedt’s family was Jewish. Oppression in Hitler’s Nazi Germany caused them to emigrate to the U.S.[7] They arrived in 1935 and settled in New York, where he subsequently became a naturalized citizen,[8] and joined fellow Associated Press émigrés Leon Daniel and Celia Kutschuk in their PIX Publishing photo agency founded that year. The following year, 1936, Time founder Henry Luce bought Life magazine, and Eisenstaedt, already noted for his photography in Europe,[4] was asked to join the new magazine as one of its original staff of four photographers, including Margaret Bourke-White and Robert Capa.[7] He remained a staff photographer from 1936 to 1972, achieving notability for his photojournalism of news events and celebrities.[2]

      Along with entertainers and celebrities, he photographed politicians, philosophers, artists, industrialists, and authors during his career with Life. By 1972 he had photographed nearly 2,500 stories and had more than 90 of his photos on the cover.[9] With Life’s circulation of two million readers, Eisenstaedt’s reputation increased substantially.[4] According to one historian, “his photographs have a power and a symbolic resonance that made him one of the best Life photographers.”[10] In subsequent years, he also worked for Harper’s Bazaar, Vogue, Town & Country and others.[10]

      [...]


  • 11.09.2018 : »Wir sind keine Kommunisten« (Tageszeitung junge Welt)
    https://www.jungewelt.de/artikel/339591.afd-und-soziale-frage-wir-sind-keine-kommunisten.html

    L’extrême droite commence à aborder la politique sociale. On en retient : Il faudrait abolir ce qui rest de l’état de providence parce les immigrés en profitent. La photo montre notre nazi préféré Björn Höcke .

    Zu Gast bei einer AfD-Sozialkonferenz: »Schmarotzer« müssen raus, die Gewerkschaften weg, der Sozialstaat kann »zurückgefahren« werden

    Von Nico Popp

    Wem nicht so recht einleuchten mag, dass Wähler der »Alternative für Deutschland« (AfD) ein ihnen einfach zugefallenes »rechtsextremes Weltbild« oder eine nur mit dem Werkzeugkasten des Psychologen zu entschlüsselnde »Angst vor Fremden« antreibt, tut gut daran, sich einmal anzuschauen, wie die Partei konkret die »soziale Frage« behandelt. Ein einfacher materialistischer Ansatz, der davon ausgeht, dass viele Anhänger der AfD identifizierbare Probleme in der Klassengesellschaft haben, die sie falsch – eben reaktionär, rechts, irrational – zu lösen versuchen, ist ein bisschen aus der Mode gekommen; auch viele Linke übernehmen inzwischen bedenkenlos die Grundidee der liberalen Deutungen, wonach beim Anhang dieser Partei im Kopf – und nur dort – etwas nicht stimme.

    Ganz unabhängig vom Niveau der Kritik dürfte das Thema demnächst politisch wichtiger werden. Die Anzeichen, dass vor allem der Rechtsaußenflügel der AfD systematisch versucht, der ehedem von knallharten Neoliberalen gegründeten Partei ein »soziales« Profil zu verpassen, mehren sich. Für 2019 ist ein gesonderter Sozialpolitik-Parteitag geplant; der Thüringer Landeschef Björn Höcke hat ihn vor zwei Monaten auf dem AfD-Bundesparteitag in Augsburg durchgesetzt.

    Wie sehen diese Gehversuche an der Parteibasis aus? Eine Gelegenheit zur Prüfung bot sich am 1. September. Der Kreisverband Märkisch-Oderland der AfD hatte zu einer Konferenz mit dem Thema »Der soziale Frieden Deutschlands in Gefahr« nach Neuenhagen bei Berlin geladen. Geredet werden sollte unter anderem über den »überlasteten Sozialstaat«.

    Keine Umverteilung bitte
    Nicht ganz 200 Menschen sind in den großen Saal des Bürgerhauses Neuenhagen gekommen. Darunter ein paar, bei denen Erscheinungsbild und Gehabe andeuten, dass sie sowohl mit der örtlichen Muckibude als auch mit der Betätigung in randständigen »nationalen« Organisationen vertraut sind. Aber das sind höchstens zehn Mann. Die anderen jungen Leute im Publikum sind unauffällig, dem Anschein nach meist noch Schüler. Die Mehrheit der Anwesenden dürfte im oder kurz vor dem Rentenalter sein; der Typus ist der, den man in dieser Ecke Brandenburgs auch auf Veranstaltungen der Linkspartei antrifft. Um reinzukommen, mussten einige Hindernisse überwunden werden: Rund 150 Gegendemonstranten vor dem Gebäude, eine Polizeiabsperrung, eine persönliche Vorabanmeldung beim Verantwortlichen des Kreisverbands. Diese Dreifachverriegelung mag nicht wenige Vorsichtige davon abgehalten haben, sich vor Ort blicken zu lassen.

    Plakatparolen zum Thema des Tages hat die AfD offenbar noch nicht; im Hintergrund der Bühne hängt ein einzelnes Banner, auf dem »Danke Polizei!« steht. Sicher wäre es unfair, das als Vorwegnahme der AfD-Sozialstaatskonzeption zu deuten. Moderiert wird die Veranstaltung von Christina Schade. Sie ist die Kreisvorsitzende, sitzt seit 2014 im Landtag und war vorher als Unternehmensberaterin tätig. Sie bittet zuerst den Brandenburger AfD-Landeschef Andreas Kalbitz auf die Bühne. Der ledert gleich gegen den »dunkelroten Schmutzrand« und »rotlackierte Linksfaschisten« los. In Brandenburg lebe jedes fünfte Kind in Armut, die Rentenpolitik der Bundesregierung sei »Elendsverfestigung«. Das ist nicht falsch, für Kalbitz aber offenbar ein Ergebnis linker Politik. Die Sozialdemokratie sei ein »Arbeiterverräterverein«, die »Gewerkschaftsbonzokratie« ein »Anhang der Toskana-Fraktion«, die Linkspartei legt er unter »Mauermörderpartei« und »angebliche Linke« ab. Hört man genauer hin, dann will der Mann allerdings keineswegs dort in die Bresche springen, wo der sozialdemokratische Reformismus das Feld geräumt hat. Für ihn ist eine klassische Umverteilungspolitik nämlich schon die halbe Oktoberrevolution: »Es geht uns nicht um Umverteilung im pauschalen Sinne, sonst wären wir ja Kommunisten.« Etwas später verlangt er »Leistungsgerechtigkeit und sozialen Ausgleich mit Augenmaß statt linker Umverteilungsphantasien«. Das klingt nach FDP und Schröder-SPD, wird vom Publikum aber ohne Murren zur Kenntnis genommen, vielleicht ja, weil es in ein Bekenntnis zur »sozialen Marktwirtschaft« verpackt ist. Dann muss Kalbitz auch schon weg, am Abend wird in Chemnitz marschiert.

    Es übernimmt Birgit Bessin, die stellvertretende Vorsitzende der brandenburgischen AfD-Landtagsfraktion. Sie wiederholt noch einmal die Armutsstatistik von Kalbitz, schimpft auf »Sozialmigranten mit Dauerversorgung« – »Wie lange hält unser Sozialsystem das noch aus?« – und die »Sozialversager« von der SPD. Schade übermittelt ihr eine Frage aus dem Publikum: Warum machen sich eigentlich so viele Menschen auf den Weg nach Deutschland? Wegen der »vielen Sozialleistungen, die wir hier bekommen«, findet Bessin.

    »Linke« Gewerkschaften
    Oliver Hilburger, dessen »Zentrum Automobil« inzwischen ein paar Betriebsräte in der Automobilindustrie in Baden-Württemberg und Sachsen stellt, reitet anschließend einen halbstündigen Angriff auf die »linken, korrupten, verbonzten« DGB-Gewerkschaften, deren »Macht« er »brechen« möchte – um den »sozialen Frieden« wiederherzustellen. Man müsse den Gewerkschaften etwas entgegensetzen, »weil« die »soziale Frage« die alles entscheidende Frage sei. In den Gewerkschaften würden korrupte, linke oder »linksextreme« Funktionäre entscheidenden Einfluss ausüben. Die kungelten mit Zetsche und Käser und seien nicht bereit, etwa den »Skandal der Leiharbeit« durch einen Generalstreik zu beenden. Bei Hilburger ist, wie schon bei Kalbitz, ein einstudierter Kniff erkennbar: Ein Zustand, den die Menschen als Zumutung empfinden, wird zunächst klar benannt – dort Armut, hier Komanagement – und im nächsten Schritt als linke Veranstaltung ausgegeben. Hilburger hat im Grunde nichts gegen den Kapitalismus; er will das Kapital »kontrollieren«, sein Ziel, betont er unter Beifall, sei, dass der Staat mehr zu sagen habe als ein Großkonzern. Dazu müssen aber, scheint es, die Gewerkschaften zerschlagen werden.

    Dann redet die Bundestagsabgeordnete Corinna Miazga. Sie wird von Schade als »Caren Miosga« vorgestellt, muss also noch ihr Profil schärfen. Vielleicht schreit sie deshalb so oft in das Mikrofon. Sie verwirrt das Publikum mit Geschichten aus dem Bundestagsausschuss für Angelegenheiten der Europäischen Union, dem sie angehört; zum Thema der Veranstaltung hat sie wenig zu sagen. Die EU hält sie für eine Art Umverteilungsapparat. »Wer zahlt?« Natürlich Deutschland. Ihr Herz, das zumindest wird deutlich, schlägt für den deutschen Leistungsbilanzüberschuss. Dass die Bundesrepublik für den eine »Strafe« zahlen müsse, macht sie wütend: »Wo kennen Sie das her, Strafe zahlen müssen für Leistung? Ich kenne das vom Kommunismus!« Auch Brüssel ist also fest in linker Hand.

    Aus Sachsen-Anhalt ist André Poggenburg angereist. Er arbeitet sich ebenfalls an der Vermittlung der Vorstellung ab, in der BRD hätte die politische Linke das Sagen. Die AfD sei 2013 angetreten, um das Land vor »weiterer linker Degeneration« zu schützen. Hierzu, raunt er, brauche es eine »Reform« des »gesamten politischen Apparates«. In seinem Gezeter gegen »Linkschaoten«, »linke Bagage« und »wasser- und arbeitsscheue Lumpen« versteckt er eine einzige, noch dazu ziemlich defensive Aussage zur Sozialpolitik: Leiharbeit will er, anders als Hilburger, nicht abschaffen, sondern »regulieren«.

    Rente nicht so wichtig
    Zuletzt, als »Außenstehender«, spricht Jürgen Elsässer. Er will nicht, dass sich die Partei wegen »Rentenmodellen« zerstreitet. Das von Höcke gefalle ihm; gebe es dafür jedoch wegen des Widerstandes der »Altparteien« keine Mehrheit, dann mache es wenig Sinn, den »Sozialstaat in der bisherigen Form weiterzufahren, denn davon profitieren die Einwanderer, und damit wird dann die Umvolkung, der Volksaustausch finanziert«. Er fände es in dem Fall »immer noch besser, wenn man den Sozialstaat zurückfährt«. Voraussetzung für die »sichere Rente« sei letzten Endes die »Abschiebung aller ausländischen Sozialschmarotzer«.

    Ertrag des Tages: Die AfD bietet die Idee an, dem offenbar immer noch üppigen Sozialstaat würden nicht BDI und DIHK, sondern die Zuwanderung zu schaffen machen. Die gibt es, wie Armut und Hungerrenten auch, nur, weil Linke im Land das Kommando haben. Umverteilungspolitik ist eine schlechte Sache, »sozialer Frieden« eine gute. Die Gewerkschaften müssen zerstört werden. Ein Redner plädiert für das »Zurückfahren« des Sozialstaats, denn dann sei man die Einwanderer los. Und bei der Leiharbeit tut es auch eine bessere »Regulierung«.

    Draußen im Foyer sagt ein Mann um die 70, dass er sich »das alles« mal ansehen wollte. Beitreten werde er der Partei nicht. Das Thema Sozialpolitik halte er für wichtig. Die »Kraftausdrücke« allerdings hätten die auf der Bühne sich sparen können. Sein etwa gleichaltriger Begleiter nickt zustimmend. Beide treten auf die Straße. Die Gegendemons­tranten sind nicht mehr da.

    #Allemagne #extrême_droite #politique #AfD #nazis #auf_deutsch


  • Was hat Chemnitz mit « Teile und Herrsche » zu tun ? | Telepolis
    https://www.heise.de/tp/features/Was-hat-Chemnitz-mit-Teile-und-Herrsche-zu-tun-4157288.html

    Cet article explique comment une grande partie de la gauche allemande s’est fait duper par par les alliés des Etats Unis au pouvoir.

    L’article est intéressant car il décrit une politique qui a mené à une méconnaissance de la situation en Syrie avant la grande vague de de départ. J’ai l’impression qu’au contraire le gouvernement de Madame Merkel devait être parfaitement au courant de la grande migration à venir à cause de la présence de l’armée allemande sur place. Peu importe, cela ne change rien à la conclusion principale : Merkel et ses ministres ont tout fait pour que l’arrivée des réfugiés aux frontières allemandes se passe d’une manière chaotique dont les conséquences les plus graves ont été amorties par l’engagement humanitaire admirable de nombreux citoyens allemands.

    Quoi qu’on pense des détails présentés dans cet article on comprend pourquoi #Sarah_Wagenknecht critique la politique des frontières ouvertes du gouvernement Merkel et on comprend les réactions hystériques des gauchistes autant que celles des politiciens « du centre ».

    Traduction par DeepL corrigée https://www.deepl.com/translator

    Qu’est-ce que Chemnitz a à voir avec « Diviser pour mieux régner » ? Ou comment la gauche est devenue l’outil volontaire de l’establishment.

    A Chemnitz, il y a eu un homicide par des étrangers, puis une scène hideuse de radicaux de droite, puis l’AfD a voulu en profiter, d’autre part un contre-mouvement s’est formé, qui a augmenté en hystérie et finalement, mission accomplie, plus personne ne parlait de l’échec du gouvernement, l’échec était si flagrant qu’on ne peut plus le noter.

    Tout le monde aura suivi les rapports sur Chemnitz. En Allemagne, un jeune homme a été poignardé à mort, deux étrangers ont été arrêtés à pour l’homicide. Ce qui a suivi, ce sont les photos d’une manifestation de droite avec des cris « étrangers dehors » qui ont été assez effrayants. De toute évidence, le salut hitlérien a également été montré et Heil Hitler a été scandé , bien qu’on ne puisse qu’espérer que ces nazis seront retirés de la circulation par les autorités chargées de l’application de la loi. Malheureusement, à peu près à la même époque, on a appris que les agents des services secrets et de la police sont désormais autorisés à se comporter « en fonction des coutumes de leur environnement » sans devoir craindre d’être poursuivi en justice , ce qui a ouvert la porte à des théories de conspiration sauvages.

    Les photos étaient déjà assez horribles . Puis l’AfD a voulu profiter de l’occasion. Il y avait une autre manifestation montrant des photos de personnes assassinées par des étrangers. Et une contre-manifestation qui a empêché la grande manifestation de se dérouler comme prévu . Mais ce qui s’est passé ensuite a tourné en dérision tous les rapports. Des chasses à l’homme auraient eu lieu et des milliers de nazis auraient poursuivi des étrangers à Chemnitz. Ce qui n’était pas le cas, comme l’a expressément confirmé Wolfgang Klein, porte-parole du ministère public de Saxe : « Après tout le matériel à notre disposition, il n’y avait pas eu de chasse à l’homme à Chemnitz ». Néanmoins, un festival de musique a été organisé avec des groupes d’extrême gauche, « dans le cadre de la lutte contre la droite », la campagne médiatique, qui a transformé pratiquement toute la Saxe dans un état nazi, est devenue une avalanche. Le porte-parole du gouvernement et le chancelier ont répété des allégations non prouvées de chasses à l’homme .

    Dans les journaux suisses, on pouvait voir le hochement de tête dans les articles. Un blogueur germano-pakistanais, qui s’est révélé comme électeur de l’AfD, a dit qu’il avait plus peur des jeunes hommes arabes que de la « droite », qui le regardait parfois de travers, ce qu’il comprenait, mais qui le laissait seul autrement.

    Mais malgré les avertissements, un événement musical gratuit s’est déroulé à Chemnitz sous une musique de fond médiatique énorme, avec la recommandation du Président fédéral, en partie avec un service de navette gratuit. Tous ceux qui n’étaient pas venus étaient déjà déclarés sympathisants nazis. Et certains groupes ont chanté des paroles qui ont dépassé les frontières du « bon goût » pour beaucoup à cause de la haine, de la brutalité et de la « lutte contre les nazis ». Il est vrai qu’on n’a pas éclairé, médiatisé et réconcilié, mais les camps ont été sciemment divisé et montés les uns contre les autres . Nous voilà, les gentils, vous voilà, les nazis. Ça ne devrait pas nous faire réfléchir ?

    L’échec de la gauche

    Les forces d’extrême gauche et celles qui se disent « gauchistes » s’étaient mises au service de l’establishment, qui avait un grand intérêt dans un conflit entre « gauchistes » et « droitistes » qui dominaient l’image des médias. Car c’est ainsi que les multiples échecs de l’establishment politique allemand ont été dissumulés . J’expliquerai brièvement de quel échec il s’agit, car les causes des problèmes qui se manifestent aujourd’hui sont obscurcis par les rapports incendiaires des médias « contre la droite ».

    La politique de changement de régime

    Dès le début, la politique allemande avait soutenu la politique de changement de régime des Etats-Unis et de leurs alliés, en particulier les dictatures du Golfe. Nous rappelons des articles louant le rôle du BND dans le renversement d’Assad en Syrie.

    Les prétendus membres de l’opposition (en fait, l’opposition politique s’était réconciliée depuis longtemps avec le gouvernement et avait combattu avec lui contre le terrorisme dans le pays) ont été courtisés, des plans pour la période « après Assad » ont été élaborés lors de conférences à Berlin. Et probablement aussi les livraisons d’armes aux terroristes, dans les vols au-dessus de l’Allemagne, ont été au moins tolérées. Il n’y a pas d’autre moyen d’expliquer les conclusions d’un journaliste d’investigation. Il est évident qu’une telle politique crée des réfugiés , on DOIT le savoir, mais on l’a apparemment accepté.

    Résiliation / non-utilisation des relations diplomatiques

    Après un massacre par des terroristes, l’ambassadeur syrien a été expulsé sous prétexte que des groupes « assad-loyals » l’avaient commis. Bien entendu, l’Allemagne ne coopère plus avec les autorités de sécurité syriennes. D’autres pays, comme l’Irak, ont également été négligés parce que l’on estimait que les systèmes en place « ne répondraient à aucune revendication en matière d’état de droit ». Cela les privait de toute possibilité d’obtenir des informations de base sur l’arrivée de réfugiés/migrants. Ce qui était une erreur si cardinale qu’on ne peut la qualifier d’"échec", mais seulement d’"ignorance consciente" conditionnée par l’idéologie.

    Le nombre de jeunes hommes capables de combattre, ainsi que les résultats d’enquêtes, ont clairement montré qu’un grand nombre de personnes sont venues ici, dont certaines étaient manifestement en désaccord avec les systèmes étatiques des pays d’origine. Mais au lieu d’évaluer les enquêtes de cette manière et d’essayer d’obtenir des informations sur la population, pour des raisons idéologiques, l’enquête a été utilisée à mauvais escient pour justifier la politique contre le système syrien sous Assad.

    Ignorance des différences culturelles

    Dans l’ignorance totale des différences culturelles, des milliers et des milliers de jeunes hommes ont pu venir en Allemagne. (Je ne parle délibérément pas des familles, parce que la situation ici semble quelque peu différente.) Au lieu de les observer dans un premier temps dans des conditions contrôlées, de trier les pommes pourries, d’éviter les identités multiples et sans entraves et de voyager avec des prestations en nature, au lieu d’effectuer des tests médicaux d’âge et de maintenir les personnes dans des conditions contrôlées jusqu’à ce que leur âge et leur identité puissent être clairement établis, on les traite sans méfiance et à l’œil bleu et on les distribue dans l’Allemagne. Personne ne peut me dire que la politique n’a pas reconnu le risque.

    Il y a des jeunes hommes d’un pays déchiré par la guerre, d’une région que les troupes gouvernementales veulent débarrasser des « terroristes », ils n’ont pas de papiers, ils prétendent être mineurs, même si le bon sens suggère le contraire, et nous lançons ces bombes à retardement humaines sur la société allemande sans contrôle et surveillance suffisants.

    En raison de la politique arrogante du « ce ne sont pas des états constitutionnels », le gouvernement a également décidé de renoncer à l’information et à l’éducation des pays d’origine. En outre, l’absence de diplomatie et le manque de volonté ont empêché les criminels condamnés en Allemagne d’expier leurs crimes dans leur pays d’origine. Avec de nombreuses raisons verbeuses. Comme si nous n’étions pas en mesure, par exemple, d’aider à construire des prisons décentes dans le cadre de la culture locale ou de conclure des accords diplomatiques sur les conditions de détention, si nécessaire en liaison avec l’aide au développement. Ce qui, pris ensemble, est un échec d’un genre que vous ne voulez pas décrire.

    Sanctions

    Au lieu de tout faire pour faciliter le retour des migrants/réfugiés, l’Allemagne a insisté de la plus belle des manières vassales pour maintenir des sanctions qui non seulement rendent la vie difficile au peuple syrien, mais permettent aussi à la Chine et à la Russie de fournir un futur marché immense et croissant, tandis que la Syrie n’oubliera pas le rôle joué par l’Allemagne dans la guerre contre ce pays.

    Entre-temps, les Allemands ont essayé de donner l’impression que l’Allemagne serait enrichie par de nombreuses personnes bien éduquées. Ce qui aurait été un gâchis énorme, connu sous le nom de fuite des cerveaux, aurait en effet été le séjour avec nous de nombreuses personnes bien éduquées qui avaient bénéficié du système d’éducation gratuite en Syrie. Un pays en développement forme gratuitement des experts pour l’Allemagne ? Ce serait une aide au développement négative. Parce que ce sont les gens dont un pays a besoin, surtout après la guerre. Mais heureusement, cela n’a été le cas que dans des cas exceptionnels.

    Extension de la guerre grâce au soutien des Etats-Unis

    Bien que le service scientifique du Bundestag ait qualifié d’illégal le déploiement des Etats-Unis en Syrie, comme l’avait déjà déclaré le procureur général fédéral dans ses rapports au Bundestag en 2015 et 2016, également par moi-même (trahison de l’esprit de la Loi fondamentale), la Bundeswehr a été envoyée en Syrie dans un déploiement contraire au droit international et, à mon avis, en violation de la Loi fondamentale. Ce déploiement a conduit les États-Unis à occuper illégalement une partie de la Syrie, à mener des attaques contre les forces armées légitimes du pays et à menacer à plusieurs reprises ou à commettre des attentats à la bombe en violation du droit international. Pour lequel le porte-parole du gouvernement a ensuite exprimé sa « compréhension ».

    Conclusion : Résultats de cette politique

    Il y a des milliers de jeunes hommes dans le pays, dont nous ne connaissons pas l’âge exact, le nom et le passé, mais dont une partie non négligeable a probablement commis des actes de violence de la part de « rebelles » ou « terroristes ». Mais ce qui n’intéresse évidemment pas l’Allemagne, puisque les crimes n’émanent que du « régime Assad ». C’est pourquoi il n’y a pas de coopération officielle avec les autorités chargées des enquêtes ou des poursuites en Syrie et dans d’autres pays. Je ne veux même pas parler des casques blancs qui sont censés venir en Allemagne, alors qu’ils n’étaient pas seulement des aides terroristes, mais aussi des combattants armés en union personnelle. Mais comme l’Allemagne a donné 12 millions d’euros, ils ne veulent pas lâcher le récit des « aides civiles altruistes », quoi qu’en disent les preuves : les vrais réfugiés ont peur de ces « faux » et ne se sentent pas en sécurité. Une Yézidie , qui a rencontré son bourreau en Allemagne, a quitté notre pays à la hâte, parce que les autorités allemandes ne sont évidemment pas en mesure de reconnaître les délinquants entre les vrais réfugiés et de les traiter en conséquence. D’autres sont revenus, d’autres encore ont peur de descendre dans la rue. Non pas à cause des « nazis », mais à cause des « jeunes gens » de leur propre pays d’origine.

    Pour détourner l’attention de cette situation, les crimes de la scène nazie sont soulignés dans les médias, tandis que ceux des « réfugiés » sont réprimés. A mon avis, ce n’est pas pour protéger les réfugiés (voir l’exemple de la Yézidie), mais pour empêcher la discussion sur l’échec de ses propres politiques. En outre, la scène de gauche et celle des droits de l’homme ont été placées sur des « radicaux de droite » et on a vu qu’elles pouvaient être intégrées dans le projet « Diviser pour mieux régner » qui a ainsi été créé.

    Il est fatal que cette politique profite à l’AfD, qui vraisemblablement assumera le rôle du SPD dans quelques années. En conséquence, nous connaîtrons une politique néolibérale totalement désinhibée. Avec encore plus de privatisations, avec une préférence pour la classe moyenne supérieure au détriment des pauvres, qui n’auront plus la possibilité de s’élever dans la classe moyenne, et bien sûr en faveur des banques et des entreprises internationales. Causé aussi par l’échec complet de la gauche, qui a sauté comme les chiens de Pavlov sur l’os « nazi ». …

    Chassé par un establishment qui harmonise assez bien avec les nazis.

    Comme vous pouvez le voir dans la coopération avec l’Ukraine. Le président du parlement de Kiev, le Rada, Andrej Parubij, a non seulement publiquement loué Hitler comme le « meilleur démocrate », mais en 2014, il a annoncé le renversement violent dans l’ambassade allemande, tandis que le ministre des Affaires étrangères a toujours signé pour l’Allemagne comme un Etat garant pour une transition pacifique.

    Dans l’article sur le sujet du New York Times, il y a une erreur importante : Parubij n’a même pas pu empêcher les « armes de Lviv » d’entrer à Kiev le 21, car elles étaient à Kiev depuis le petit matin du 19. On pouvait regarder dans la nuit du 18 au 19 dans le livestream et entendre comment quelqu’un annonçait à l’aube sur la scène que les armes étaient arrivées. Ce sont des gens qui déterminent aujourd’hui la politique de l’Ukraine qui sont responsables des coups de feu sur le Maidan, comme cela a été établi entre-temps. Sans parler de la série de meurtres et du massacre à Odessa. Personne n’organise d’événement musical contre ces nazis, car ils sont utiles à l’establishment.

    Cette traduction a été corrigée où j’ai découvert des lacunes et fautes. Les modifications sont marqués en italique .

    Texte original

    07. September 2018 Jochen Mitschka
    Was hat Chemnitz mit „Teile und Herrsche“ zu tun?
    Oder wie die Linke sich zum willigen Werkzeug des Establishments machen ließ

    In Chemnitz gab es ein Tötungsdelikt durch Ausländer, daraufhin unschöne Szene von Rechtsradikalen, dann wollte die AfD daraus Nutzen ziehen, dagegen formierte sich eine Gegenbewegung, die sich in Hysterie steigerte und schließlich, Mission erfüllt, sprach niemand mehr über das Versagen der Regierung, dabei war das Versagen so eklatant, dass man es kaum niederschreiben mag.

    Jeder wird die Berichte über Chemnitz verfolgt haben. Daher nur eine Kurzversion: In Deutschland war ein junger Mann erstochen worden, zwei Ausländer wurden wegen des Tötungsdeliktes festgenommen. Was folgte, waren die Bilder einer rechten Demo mit „Ausländer raus“-Rufen, die gespenstisch genug waren. Offensichtlich wurde auch der Hitlergruß gezeigt und Heil Hitler gerufen, wobei man nur hoffen kann, dass diese Nazis durch die Strafverfolgungsbehörden aus dem Verkehr gezogen werden. Dummerweise wurde ungefähr zeitgleich bekannt, dass V-Leuten der Geheimdienste und der Polizei nun erlaubt sein soll, sich „szenetypisch“ zu verhalten, ohne Gefahr zu laufen, von einer Strafverfolgung behelligt zu werden, was wilden Verschwörungstheorien Tür und Tor öffnete.

    Die Bilder waren also schlimm genug. Dann wollte die AfD den Anlass nutzen. Es kam zu einer weiteren Demo, in der Bilder von durch Ausländer ermordeten Menschen gezeigt wurden. Und eine Gegendemonstration, die verhinderte, dass die größere Demonstration den angemeldeten Weg gehen konnte. Was dann aber passierte, sprach jeder Berichterstattung Hohn. Da wurde von Menschenjagden berichtet, man meinte es hätte Pogrome gegeben und Tausende von Nazis hätten Ausländer durch Chemnitz gejagt. Was nicht der Fall war, wie der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Sachsen, Wolfgang Klein ausdrücklich bestätigte: „Nach allem uns vorliegenden Material hat es in Chemnitz keine Hetzjagd gegeben.“ Trotzdem wurde ein Musikfestival mit linksextremen Bands organisiert, „im Kampf gegen Rechts“, wurde die Medienkampagne, die praktisch ganz Sachsen zum Nazi-Land abstempelte, zur Lawine. Der Regierungssprecher und die Kanzlerin wiederholten unbelegte Behauptungen von Hetzjagden.

    In Schweizer Zeitungen konnte man dann das Kopfschütteln in den Artikeln förmlich sehen. Ein deutsch-pakistanischer Blogger, der sich als AfD-Wähler outete, erzählte, er hätte mehr Angst vor jungen arabischen Männern als den „Rechten“, die ihn manchmal schief anschauten, wofür er Verständnis hatte, ihn aber ansonsten in Ruhe ließen.

    Aber ungeachtet der mahnenden Stimmen fand unter riesiger medialer Begleitmusik, mit Empfehlung des Bundespräsidenten, ein kostenloses Musikevent, teilweise mit kostenlosem Zubringerdienst, in Chemnitz statt. Jeder, der nicht kam, wurde pauschal schon mal zum Nazi-Sympathisanten erklärt. Und einige der Bands sangen Texte, die vor lauter Hass, Brutalität und „Kampf gegen Nazis“ die Grenzen des „guten Geschmacks“ für viele überstiegen. Richtig, es wurde nicht aufgeklärt, vermittelt und versöhnt, sondern es wurde bewusst gespalten. Hier wir, die Guten, da ihr, die Nazis. Sollte uns das nicht zu denken geben?

    Das Versagen der Linken

    Linksextreme Kräfte und solche, die sich „links“ nennen, hatten sich in den Dienst des Establishments gestellt, welches großes Interesse daran hatte, dass es zu einem Konflikt zwischen „Links“ und „Rechts“ kam, der medial das Bild beherrschte. Denn auf diese Weise wurde vom vielfältigen Versagen des deutschen Politik-Establishments abgelenkt. Welches Versagen das war, will ich kurz erläutern, weil die Ursachen für die nun offensichtlich werdenden Probleme, anscheinend im medialen Feuer „gegen Rechts“ untergehen.

    Die Regime-Change-Politik

    Die deutsche Politik hatte von Anfang an die Regime-Change-Politik der USA und deren Verbündeter, insbesondere die Golfdiktaturen, unterstützt. Wir erinnern uns an Artikel, in denen die Rolle des BND gelobt wurde, die zum Sturz von Assad in Syrien führen sollte.

    Angebliche Oppositionelle (tatsächlich hatte sich die politische Opposition längst mit der Regierung versöhnt und kämpfte mit ihr gegen den Terrorismus im Land) wurden hofiert, Pläne für die „Nach Assad“-Zeit wurden in Berliner Tagungen geschmiedet. Und vermutlich wurden auch die Waffenlieferungen an die Terroristen, in Flügen über Deutschland, mindestens geduldet. Anders kann man die Erkenntnisse einer investigativen Journalistin nicht erklären. Dass aus einer solchen Politik Flüchtlinge entstehen, MUSSTE man gewusst haben, aber man akzeptierte es anscheinend.

    Abbruch / Nichtnutzung diplomatischer Beziehungen

    Nach einem Massaker durch Terroristen, wurde unter dem Vorwand, „Assad-treue“ Gruppen hätten es begangen, der syrische Botschafter des Landes verwiesen. Natürlich arbeitete Deutschland dann auch nicht mehr mit den Sicherheitsbehörden Syriens zusammen. Andere Länder, wie der Irak, wurden ebenfalls vernachlässigt, weil man der Ansicht war, dass die dortigen Systeme „keinem rechtsstaatlichen Anspruch“ genügen würden. Damit entblößte man sich jeder Möglichkeit, beim Eintreffen der Flüchtlinge/Migranten Hintergrundinformationen einzuholen. Was ein so kardinaler Fehler war, dass man es nicht als „Versagen“, sondern nur als ideologisch bedingtes „bewusstes Ignorieren“ bezeichnen kann.

    Die schiere Menge an jungen, kampffähigen Männern, ebenso wie das Ergebnis von Umfragen, zeigten deutlich, dass hier eine große Gruppe von Menschen kam, von denen offensichtlich einige auch in Fehde mit den staatlichen Systemen der Herkunftsländer lagen. Aber statt die Umfragen so zu werten und zu versuchen, Informationen über die Menschen einzuholen, missbrauchte man aus ideologischen Gründen die Umfrage unter vollkommen falscher Interpretation, um die Politik gegen das syrische System unter Assad zu rechtfertigen.

    Ignoranz der kulturellen Unterschiede

    Unter völliger Ignoranz der kulturellen Unterschiede konnten abertausende junge Männer nach Deutschland kommen. (Ich spreche bewusst nicht von Familien, weil hier die Situation etwas anders aussieht.) Statt sie zunächst unter kontrollierten Bedingungen zu beobachten, die faulen Äpfel auszusortieren und durch Sachleistungen ungehinderte Mehrfachidentitäten und Reisen zu vermeiden, statt ärztliche Altersprüfungen durchzuführen und die Menschen so lange unter kontrollierten Bedingungen zu halten, bis Alter und Identität eindeutig festgestellt werden konnten, wurden sie blauäugig und ahnungslos behandelt und über Deutschland verteilt. Niemand kann mir erzählen, dass die Politik das Risiko nicht erkannte.

    Da kommen junge Männer aus einem Land, in dem Krieg herrscht, aus einem Gebiet, das Regierungstruppen von „Terroristen“ säubern wollen, sie haben keinerlei Papiere, behaupten, sie wären minderjährig, obwohl der gesunde Menschenverstand schon was anderes vermuten lässt, und wir lassen diese menschlichen Zeitbomben ohne ausreichende Kontrolle und Überwachung auf die deutsche Gesellschaft los.

    Bedingt durch die hochnäsige Politik „das sind keine Rechtsstaaten“ entschloss sich die Regierung auch, auf Aufklärung und Information aus den Herkunftsländern zu verzichten. Außerdem verhinderte man durch die Abwesenheit der Diplomatie und fehlendem Willen, dass in Deutschland verurteilte Straftäter ihre Straftaten im Herkunftsland abbüßen konnten. Mit vielen wortreichen Gründen. Als ob wir nicht in der Lage wären, zum Beispiel Hilfe beim Bau menschenwürdiger Gefängnisse im Rahmen der örtlichen Kultur zu leisten oder diplomatische Vereinbarungen über Bedingungen der Inhaftierung, notfalls in Verbindung mit Entwicklungshilfe, zu schließen. Was zusammen genommen eine Fehlleistung ist, wie man sie nicht beschreiben möchte.

    Sanktionen

    Statt alles zu tun, um die Rückkehr der Migranten/Flüchtlinge zu erleichtern, beharrte Deutschland in schönster Vasallenmanier auf dem Aufrechterhalten von Sanktionen, die den Menschen in Syrien nicht nur das Leben schwer machen, sondern China und Russland ermöglichen, einen zukünftigen wachsenden und riesigen Markt zu beliefern, während Syrien nicht vergessen wird, welche Rolle Deutschland im Krieg gegen das Land spielte.

    Zwischenzeitlich versuchte man in Deutschland den Eindruck zu erwecken, Deutschland würde von vielen gut gebildeten Menschen bereichert werden. Was eine ungeheure Schweinerei gewesen wäre, bekannt als Brain-Drain, würden tatsächlich viele gut gebildete Menschen, die das kostenlose Bildungssystem in Syrien genossen hatten, bei uns bleiben. Ein Entwicklungsland bildet kostenlos Fachkräfte für Deutschland aus? Es wäre eine negative Entwicklungshilfe. Denn ausgerechnet diese Menschen benötigt ein Land nach dem Krieg ganz besonders. Aber glücklicherweise war dies nur in Ausnahmefällen der Fall.

    Verlängerung des Krieges durch Unterstützung der USA

    Obwohl der Einsatz der USA in Syrien vom Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages als illegal bezeichnet wurde, wie schon 2015 und 2016 in Anzeigen beim Generalbundesanwalt, auch von mir (Verrat am Geist des Grundgesetzes), dargelegt worden war, schickte man die Bundeswehr nach Syrien in einen völkerrechtswidrigen und meines Erachtens auch gegen das Grundgesetz verstoßenden Einsatz. Der Einsatz führte dazu, dass die USA einen Teil Syriens widerrechtlich besetzten, Angriffe gegen die legitimen Streitkräfte des Landes ausführten und immer wieder mit völkerrechtswidrigen Bombardierungen drohen oder sie durchführen. Für die der Regierungssprecher dann „Verständnis“ aufbrachte.

    Fazit: Ergebnisse dieser Politik

    Es sind tausende junge Männer im Land, von denen wir weder das genaue Alter, noch Namen und Vergangenheit kennen, von denen aber vermutlich ein nicht unbeachtlicher Teil auf Seiten von „Rebellen“ oder „Terroristen“ Gewalttaten verübt hat. An denen Deutschland aber offensichtlich nicht interessiert ist, da ja Verbrechen nur vom „Assad-Regime“ ausgehen. Weshalb man nicht offiziell mit den Ermittlungs- bzw. Strafverfolgungsbehörden Syriens und anderer Länder zusammen arbeitet. Ich will gar nicht von den Weißhelmen reden, die nach Deutschland kommen sollen, obwohl sie nicht nur Terrorhelfer, sondern teilweise auch in Personalunion bewaffnete Kämpfer waren. Da Deutschland aber 12 Millionen Euro spendete, will man nicht vom Narrativ der „selbstlosen Zivilhelfer“ ablassen, egal was die Beweise aussagen.Echte Flüchtlinge haben Angst vor diesen „falschen“ und fühlen sich unsicher. Eine Jesidin, die ihren Peiniger in Deutschland wieder traf, verließ fluchtartig unser Land, weil deutsche Behörden offensichtlich nicht in der Lage sind, Straftäter zwischen den echten Flüchtlingen zu erkennen und entsprechend zu behandeln. Andere kehrten zurück, wieder andere haben Angst auf die Straße zu gehen. Nicht wegen „Nazis“, sondern wegen der „jungen Männer“ aus ihren eigenen Herkunftsländern.

    Um von dieser Situation abzulenken, werden medial Verbrechen der Naziszene hervorgehoben, während solche von „Flüchtlingen“ unterdrückt werden. Dies geschieht meiner Meinung nach nicht, um Flüchtlinge zu schützen (siehe das Beispiel der Jesidin), sondern um die Diskussion über das Versagen der eigenen Politik zu verhindern. Zusätzlich werden die Linke und die Menschenrechts-Szene auf „Rechtsradikale“ angesetzt, und wie man sah, ließ sich diese in das so entstehende „Teile und Herrsche“-Projekt einbinden.

    Fatal ist, dass durch diese Politik ausgerechnet die AfD profitieren wird, von der dann angenommen werden kann, dass sie in wenigen Jahren die Rolle der SPD einnimmt. Was dann zur Folge haben wird, dass wir eine vollkommen enthemmte neoliberale Politik erleben werden. Mit noch mehr Privatisierungen, mit Bevorzugung des gehobenen Mittelstandes auf Kosten der Armen, die keine Chance mehr haben werden, in den Mittelstand aufzusteigen, und natürlich zugunsten von Banken und internationalen Konzernen. Verursacht auch durch das eben gesehen vollständige Versagen der Linken, die sich wie Pawlowsche Hunde auf den Knochen „Nazi“ stürzten. …

    Gehetzt von einem Establishment, das selbst ganz gut mit Nazis harmonieren kann. Wie man an der Zusammenarbeit mit der Ukraine erkennt. Der Vorsitzende des Parlaments in Kiew, der Rada, Andrej Parubij, lobte gerade nicht nur Hitler öffentlich als „besten Demokraten“, sondern er hatte 2014 in der deutschen Botschaft den gewaltsamen Umsturz angekündigt, während der Außenminister noch für Deutschland als Garantiestaat für eine friedliche Transition unterschrieb.

    In dem diesbezüglichen Artikel der New York Times ist ein wichtiger Fehler: Die „Waffen aus Lwiw (Lviv)“ konnte Parubij am 21. gar nicht aus Kiew raushalten, denn sie waren seit den frühen Morgenstunden des 19. in Kiew. Man konnte in der Nacht vom 18. auf den 19. im Livestream beobachten und hören, wie jemand in der Morgendämmerung auf der Bühne verkündete, dass die Waffen eingetroffen waren. Es sind Teile der heute die Politik der Ukraine bestimmenden Personen, die für die Schüsse auf dem Maidan verantwortlich sind, wie inzwischen feststeht.1. Mal ganz abgesehen von Mordserien und dem Massaker in Odessa. Gegen diese Nazis veranstaltet niemand ein Musikevent, denn sie sind dem Establishment nützlich.

    #Syrie #guerre #Allemagne #Ukraine #nazis #politique #xénophobie #traduction_automatique



  • Ah ! Les #moutons_noirs... les revoilà, en #Allemagne :


    #criminels_étrangers
    –-> il y a un tag spécialement dédié sur seenthis, si jamais : https://seenthis.net/tag/criminels_%C3%A9trangers

    #modèle_suisse ?

    En lien avec mon billet publié sur @visionscarto :
    En Suisse, pieds nus contre rangers

    Septembre 2015 : au cœur de ce que l’Europe appelle sa « plus grande crise migratoire depuis la fin de la seconde guerre mondiale », les consciences se réveillent-elles enfin ? Après des années de monopolisation du débat public par les discours haineux de l’extrême droite, citoyens et migrants s’organisent pour exprimer leur indignation face au sort des réfugiés. Le point en Suisse, où l’image des pieds nus s’oppose à celle des rangers.


    https://visionscarto.net/en-suisse-pieds-nus-contre-rangers
    #suisse

    Source de l’image de Chemnitz :
    Saluts #nazis et slogans anti-immigrés : récit d’un “jour de honte” à #Chemnitz

    Des milliers de sympathisants d’extrême droite se sont réunis lundi soir dans cette ville de Saxe, aux cris de “L’Allemagne aux Allemands, les étrangers dehors”. La discipline a rapidement dégénéré.
    Ce devait être une marche funèbre, souligne le journal allemand Die Zeit. Mais la manifestation qui s’est déroulée lundi soir à Chemnitz, en Saxe, n’avait rien de solennelle. Deux jours après le meurtre d’un Allemand d’une trentaine d’années dans une rixe, pour lequel ont été arrêtés un Irakien et un Syrien, environ 2.000 sympathisants d’extrême droite ont réclamé que le gouvernement garantisse “la sécurité de ses citoyens”, au cours d’un rassemblement qui a rapidement dégénéré. “Jour de Honte à Chemnitz”, titre mardi le quotidien Bild, listant les violences et les slogans nazis recensés lors de la manifestation. Sur son situation web, Der Spiegel va plus loin, allant jusqu’à comparer les “foules excitées d’extrême droite” de Chemnitz et le caractère “dépassé” de l’État de droit à “la discipline de la République de Weimar”.”La custom plutôt que l’invasion”. À l’initiative de plusieurs organisations dont le mouvement anti-islam Pegida et le parti native Pro-Chemnitz, qui compte trois élus au conseil municipal de la ville, les participants se sont réunis lundi en fin d’après-midi sur la characteristic Karl Marx. Des reportages et vidéos amateurs réalisés sur les lieux montrent majoritairement de jeunes hommes au visage parfois masqué, portant des vêtements sombres. Mais aussi des femmes, comme une sexagénaire interrogée par Der Spiegel, venue manifester son désaccord “avec l’arrivée de tant d’étrangers”. “Je me demande pourquoi mes impôts sont dépensés pour eux. Ils veulent tous être footballeur professionnel ou chanteur, mais quand on leur demande de porter des planches pendant une journée, ils ont mal au dos.”A #Chemnitz, t-shirt « Rapefugees no longer welcome » – ou quand les réfugiés sont tout simplement assimilés à des violeurs… pic.twitter.com/nwjfjIeB6w— Thomas Wieder (@ThomasWieder) 27 août 2018Sur les drapeaux et les t-shirts, des slogans sans équivoque : “la custom plutôt que l’invasion” ou encore “nous sommes multicolores, jusqu’à ce que le sang coule”. Au mégaphone, un jeune homme crie “vous êtes Allemands” et donne le départ du cortège. Selon Die Zeit, une partie des sympathisants présents sont alcoolisés. Certains montrent leur postérieur aux caméras présentes. En passant devant les forces de l’ordre, beaucoup leur adressent des doigts d’honneur. D’autres ne cachent pas leur volonté d’en découdre avec un cortège de quelques centaines de militants d’extrême gauche, venus soutenir les migrants. À l’image de cette réflexion d’un manifestant à un policier, rapportée par Der Spiegel : “envoyez les femmes à la maison, et ensuite : homme contre homme.””L’Allemagne aux Allemands”. La manifestation s’envenime vers 20 heures. Débordée, la police ne peut interpeller les auteurs de saluts nazis, dont decided ne dissimulent pas leurs visages. Des pavés sont arrachés, des bouteilles jetées sur les forces de l’ordre et le camp d’en face. Les engins pyrotechniques et projectiles font plusieurs blessés, mais les slogans ne cessent pas : “L’Allemagne aux Allemands, les étrangers dehors”.Neonazis setzen sich ohne Absprache mit Polizei in Bewegung. Einer macht den Hitlergruß. #Chemnitz#c2708pic.twitter.com/tto1GroPe3— Felix Huesmann (@felixhuesmann) 27 août 2018″Il y a quelques mois j’étais à Kandel, où une adolescente allemande s’est fait trucider par un réfugié afghan”, témoigne auprès du Mondeun manifestant venu spécialement de Cologne pour le rassemblement. “Aujourd’hui je suis à Chemnitz, où un père de famille allemand s’est, fait, lui aussi, poignarder par des réfugiés. (…) Quand il s’agit de sauver son pays, il faut être prêt à tout.” Vers 22 heures, la police annonce le retour au calme sur Twitter. Mais jusqu’à quand ? Une nouvelle manifestation est annoncée mardi après-midi à Dresde, voisine de Chemnitz et capitale de la Saxe, où l’extrême droite est fortement implantée. Elle y est arrivée en tête des dernières législatives en septembre 2017, créant un séisme politique en Allemagne.Qui est à l’origine de ces rassemblements ?Dimanche soir déjà, quelques centaines de militants d’extrême droite avaient lancé dans les rues de Chemnitz des “chasses collectives” contre des étrangers, dont plusieurs ont été blessés. Au sein de la ville “une alliance assez incroyable mêlant des hooligans, des néonazis, l’AfD (le parti d’extrême droite Different für Deutschland, ndlr) et les militants de Pegida s’est constituée”, a estimé la directrice de la Fondation Amadeu Antonio contre le racisme sur la chaîne de télévision allemande n-tv, mardi. “Les violences montrent que des mouvements se réunissent qui au final sont tous issus du même moule, le tout dans une atmosphère extrêmement xénophobe et agressive.””Les premières émeutes contre les étrangers ont eu lieu en Saxe après la réunification, il y a plus de 25 ans. Depuis tout ce temps, le gouvernement fédéral les a négligées, relativisées et minimisées”, élargit le Berliner Morgenpost, mardi, évoquant d’autres manifestations de hooligans difficilement contenues par la police ces dernières années.

    https://newsline.com/2018/08/28/saluts-nazis-et-slogans-anti-immigres-recit-dun-jour-de-honte-a-chemnitz
    #néo-nazis #manifestation #extrême_droite #asile #migrations #réfugiés #anti-réfugiés


  • Data vandal changes name of New York City to “Jewtropolis” across multiple apps [Updated] | Ars Technica
    https://arstechnica.com/information-technology/2018/08/data-vandal-changes-name-of-new-york-city-to-jewtropolis-across-multipl

    Update, 12:20 pm: In a prepared statement sent to press, a Mapbox spokesperson said that Mapbox has “a zero tolerance policy against hate speech and any malicious edits to our maps.”  The label change was deleted within an hour.  “The malicious edit was made by a source that attempted several other hateful edits,” the spokesperson said. “Our security team has confirmed no additional attempts were successful.”

    Mapbox data comes from more than 130 sources, and the Mapbox spokesperson said that the company has  "a strong double validation monitoring system."  A machine learning system flagged the change for review; this change was one of more than 70,000 that are flagged on a daily basis, according to the company. “While our AI immediately flagged this,” the spokesperson said, “in the manual part of the review process a human error led to this incident. Security experts are working to determine the exact origin of this malicious hate speech. We apologize to customers and users who were exposed to this disgusting attack.”

    #trolls #nazis #cartographie #mapbox via @archiloque


  • Occupation board game found in Jersey attic pokes fun at Nazis | UK news | The Guardian
    https://www.theguardian.com/uk-news/2018/aug/29/occupation-boardgame-found-in-jersey-attic-pokes-fun-at-nazis#img-1

    A long-lost board game that gives a glimpse into life on Jersey under Nazi occupation has been found in a loft on the Channel island.

    The game, loosely based on Monopoly, is called Occupation and makes gentle but pointed jibes at the Nazis, who were on Jersey from 1940 to 1945.

    It is believed to have been produced, possibly secretly, to help families cope with living under occupation.

    The front of the game – on paper rather than board – invites competitors to “laugh your troubles away by playing Occupation”. It adds: “Tell your friends about it and cheer them up as well.”

    Players had to roll a dice to progress around the board, moving forward or backwards depending on where they land.

    Some squares are good – “receive two eggs, go forward three” or “receive 50 cigarettes, go forward eight”. Others are not so good. If you landed on “identity card lost” you had to go back four and if you exceeded your electricity ration, it was back five.

    Others were even worse. “Ration book lost” meant having to go to “food control”, and “blackout offence” meant you had to go to Gloucester Road, where the prison was located, and from where players had to throw specific numbers to re-enter the game.

    #jeux #Royaume_Uni #histoire #nazis #guerre


  • Die große Liebe (1942)
    https://de.wikipedia.org/wiki/Die_gro%C3%9Fe_Liebe_(1942)


    Le grand amour - voici quelques chansons et films parmi les plus populaires dans l’Allemagne nazie. Les écouter toutes c’est prèsque comme y avoir vécu. La chanteuse suédoise Zarah Leander profitait de l’émigration des stars comme Lilian Harvey et de l’assassinat de plein d’autres pour vivre une grande carrière jusqu’à ce que filmer sous les bombes devienne quasiment impossible.

    Die große Liebe ist ein deutscher NS-Propaganda-Spielfilm der UFA von Rolf Hansen aus dem Jahr 1942 mit Zarah Leander und Viktor Staal in den Hauptrollen. Die große Liebe wurde zum kommerziell erfolgreichsten Film im Dritten Reich.

    Zarah Leander - Das gibt’s nur einmal (1932)
    https://www.youtube.com/watch?v=qWuDlyJyCq4


    Interprétation suédoise de la chason interpétée en Allemand par Lilian Harvey

    Der Wind hat mir ein Lied erzählt
    https://www.youtube.com/watch?v=R7ulbiYWSBE

    Davon geht die Welt nicht unter
    https://www.youtube.com/watch?v=p8D126NPTrU

    Kann denn Liebe Sünde sein ?
    https://www.youtube.com/watch?v=0zDL4j9haQ0

    Nur nicht aus Liebe weinen
    https://www.youtube.com/watch?v=m20La_Sg4Dc

    Ich weiß es wird einmal ein Wunder geschehn
    https://www.youtube.com/watch?v=LFKM2VYDPjg

    Zarah Leander - Bei mir bist du schön (1938)
    https://www.youtube.com/watch?v=imvDoeY7vEg

    Marika Röck - Ich brauche keine Millionen (Musik, Musik, Musik)
    https://www.youtube.com/watch?v=G54J4Imb2ss

    P.S. Ècouter des chansons ne remplace pas les études historiques mais c’est unne bonne manière de se mettre à la place de l’Allemand moyen qui voulait échapper à la vie quotiidienne banale marquée par la guerre.

    L’original : Das gibt’s nur einmal, interprété en 1931 par Lilian Harvey
    https://www.youtube.com/watch?v=h5cWBv9gm6Q

    #cinéma #film #musique #nazis



  • Dix mots allemands à éviter
    https://www.wiwo.de/erfolg/trends/sprachgebrauch-welche-nazi-woerter-uns-im-alltag-begleiten/8352508.html

    Sonderbehandlung - assassinat de juifs par une Einsatzgruppe

    En Allemagne les traditions nazies sont vivantes. On y utilise sans réfléchier et sans avoir honte les expressions définies par ce régime de criminels. L’entreprise meurtrière active entre 1933 et 1945 confectionne des mots modernes et anodins afin de donner un semblant de normalité à ses activités monstrueuses. C’est en passant qu’on construit ainsi l’identité culturelle d’un peuple prêt à participer activement aux pires exactions. C’est une affaire qui marche toujours.

    Dans un article sur l’acceuil de réfugies africains en Espagne je tombe sur un mot particulièrement détestable. Ralf Streck est connu pour ses reportages approfondis qui rajoutent systématiquement un contrepoint aux opinions des pricipaux médias allemands. Pourtant cet éminent spécialiste du combat anti-franquiste tombe dans le piège liguistique et donne involontairement l’absolution à l’héritage culturel nazi. Il écrit :

    Als die Aquarius Mitte Juni von Spanien noch mit offenen Armen aufgenommen wurde, erhielten die 629 Flüchtlinge noch eine Sonderbehandlung .

    https://www.heise.de/tp/news/Merkel-bedankt-sich-bei-Sanchez-fuer-Schuetzenhilfe-4133724.html

    Un lecteur averti comprend que les réfugiés en question ne sont pas morts après une Sonderbehandlung . Les autres lecteurs suivront l’auteur dans son utilisation naïve du deuxième euphémisme le plus horrible après Endlösung . Le terme Sonderbehandlung est connu du grand public depuis 1963 quand sa signification est examinée au second procès d’Auschwitz.

    Erlass des Reichssicherheitshauptamtes (RSHA) von Heinrich Himmler bezüglich der Behandlung von „fremdländischen Zivilarbeitern“:
    „(4) In besonders schweren Fällen ist beim Reichssicherheitshauptamt Sonderbehandlung unter Angabe der Personalien und des genauen Tatbestandes zu beantragen.
    (5) Die Sonderbehandlung erfolgt durch den Strang.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Sonderbehandlung#Begriffsverwendung

    Ralf Streck veut exprimer le contraire en parlant de Sonderbehandlung . Ces réfugés ont eu droit à un traitement de préférence exceptionnellement humain au lieu d’un traitement spécial allemand.

    Sonderbehandlung — Wikipédia
    https://fr.wikipedia.org/wiki/Sonderbehandlung

    L’autre expression nazie dont la nouvelle carrière me choque est l’appellation fasciste pour les jeunes filles et jeunes femmes. Le mot « Mädel » est lié pour toujours à l’organisation nazie Bund Deutscher Mädel (BDM) .

    On le rencontre aujourd’hui surtout dans le mot-valise Mädelsabend qui signifie une soirée entre femmes expressément non-féministe à moins que les femmes en question fassent partie d’une tendance fasciste du féminisme.

    Ne soyez pas étonné/es, un féminisme fasciste ou nazi est possible. L’image de la femme moderne de l’époque est incarnée par la businesswoman Leni Riefenstahl, la belle actrice de cinéma connue comme amie personnelle et réalisatrice préférée d’Adolf Hitler.

    Il est vrai que l’image de la femme dans la propagande nazie montre généralement une paysanne qui aide son mari et lui donne au moins quatre enfants, mais il y a aussi la figure de proue pour les jeunes citadines modernes. L’histoire progresse dans ce sens à une cadence impressionnante. Aujourd’hui’hui le parti politique le plus nazi d’Allemagne se paie une cheffe homosexuelle ouvertement collaboratrice de banques suisses.

    Alors quand une allemande vous invite à une soirée Mädelsabend , profitez de l’occasion pour vérifier si votre interlocutrice est au courant des connotations incontournables de l’expression.

    Sonderbehandlung


    Eine Sonderbehandlung zu erfahren, hat einen positiven Klang, jemandem wird etwas „besonderes“ zuteil, man ist damit selbst etwas „Besonderes“. Mit zahlreichen „Sonder"-Begriffen wollte auch die SS ihren Taten einen verharmlosenden, beschönigenden Schleier geben: Wer bei der SS eine „Sonderbehandlung“ erfuhr, wurde umgebracht. ...

    Mädel


    „Mädels!“ Dieser saloppe Ausruf erlebt eine Renaissance: Ob unter jungen Frauencliquen, die feiern gehen, oder den Kandidatinnen von Heidi Klums „Germany’s Next Topmodel“. Der eigentlich antiquierte Begriff Mädel ist wieder üblich geworden – und damit die unter Nazis gängige Bezeichnung für jugendliche und junge Frauen. Der „Bund deutscher Mädel“ war 1944 zahlenmäßig die größte weibliche Jugendorganisation der Welt. Das Wort wurde von den Nazis derart überstrapaziert, dass es 1957 in das „Wörterbuch des Unmenschen“ von Dolf Sternberger, Gerhard Storz und Wilhelm Süskind aufgenommen wurde.

    Anschluss


    Der Nationalsozialismus wollte sich modern und fortschrittlich geben. Damals der letzte Schrei: Die sich immer weiter verbreitende Elektrotechnik. Aus diesem Bereich bedienten sich die Nazis gerne mit ihren Bezeichnungen – unter anderem „Anschluss“: Etwa für den Anschluss – oder besser gesagt die Übernahme – Österreichs, des Sudetenlands, sowie des restlichen Tschechiens.

    Gleichschaltung


    Auch bei mit dem Begriff „Gleichschaltung“ bedienten sich die Nationalsozialisten an der Elektrotechnik. Damit meinten sie die komplette Anpassung des Staates an die Strukturen der NSDAP, die ab 1933 fortschreitend das politische und gesellschaftliche Leben infiltrierte.

    Mischehe


    Wenn zwei Menschen aus unterschiedlichen Nationen oder Bevölkerungsgruppen heiraten, spricht man noch heute von einer „Mischehe“ – ein Begriff, den die Nationalsozialisten geprägt haben.

    Endlösung


    In scheinbar endlosen Diskussionen, wünscht sich manch einer endlich zur Endlösung zu kommen. In der Weimarer Republik war „Endlösung“ einer gängiger Begriff – auch unter Nationalsozialisten. Schon 1881 forderte der Antisemit Eugen Dühring die „endgültige Lösung der Judenfrage“. Die Endlösung wurde schließlich zu dem Begriff, den die Nationalsozialisten immer wieder für ihren Völkermord an den Juden beschönigend runterbeteten.

    Gestapo-Methoden


    Wenn von Spionage die Rede ist, von brutalem Vorgehen und vor allem von willkürlichem Vorgehen seitens der Staatsgewalt, dann spricht man auch heutzutage von Gestapo-Methoden. Damit bezieht man sich auf die Geheime Staatspolizei der Nazis, die sie nur kurz „Gestapo“ genannt haben. ...

    Ausmerzen


    Immer wieder bedienten sich Nationalsozialisten an negativ behafteten Begriffen aus der Biologie. Dabei ging es ihnen vor allem um jene, die sich um „Parasiten“ und „Schädlinge“ drehten, die es „auszumerzen“ und „auszurotten“ galt.

    Selektion


    In der Evolutionstheorie beschreibt Selektion das Überleben der am besten an ihre Umwelt angepassten Mitglieder einer Art. Die Nationalsozialisten interpretierten dieses Prinzip auf eine falsche, brutale und menschenverachtende Weise – und nahmen für sich in Anspruch diese Auslese der Natur selbst zu übernehmen: In den Konzentrationslagern „selektierten“ sie, welche Häftlinge noch arbeitstauglich waren und welche nicht – und damit dem Tode geweiht. Damit instrumentalisierten die Nazis einen wissenschaftlichen Begriff, um ihr Gedankengut scheinbar zu stützen.

    Drittes Reich


    Das Deutsche Reich zwischen 1933 und 1945 wird auch heute noch als „Drittes Reich“ bezeichnet – ein ideologischer begriff, den sich die Nationalsozialisten selbst gegeben haben. Damit legitimierten sie ihre Herrschaft und stellten sie in die Tradition des deutschen Kaisertums: Beim ersten deutschen Reich handelte es sich ihrer Zählung nach um das mittelalterliche „Heilige Römische Reich Deutscher Nation“, beim zweiten Reich um das Deutsche Kaiserreich von 1871 bis 1918 und das dritte Reich sollte als „logische“ Konsequenz der Geschichte das NS-Regime darstellen. Zwar hieß die Weimarer Republik auch offiziell „Deutsches Reich“, wurde von den Nationalsozialisten jedoch als „Zwischenreich“ angesehen.

    Führer


    Reiseführungen, Betriebsführungen, Museumsführungen – und überall gibt es einen Führer, dem die Gruppe folgt. Ab 1933 galt Adolf Hitler seinerzeit als Führer der Deutschen, womit der Begriff derart beansprucht wurde, dass es eines der zentralen Nazi-Wörter ist.

    À noter : Sur la couverture des lois de Nuremberg on aperçoit le nom de Dr. Hans Globke, le chef de la chancellerie sous Konrad Adenauer entre 1953 et 1963 et l’auteur de nombreuses lois justifiant entre autres la persécution et l’extermination des juifs.

    Globke-Prozess – Wikipedia
    https://de.wikipedia.org/wiki/Globke-Prozess

    Im Kommentar zu den Nürnberger Gesetzen und den dazu unter seiner Beteiligung erarbeiteten Durchführungsverordnungen hatte er gesetzlich definiert, wer als Jude anzusehen, als solcher zu kennzeichnen und damit der Verfolgung etwa durch das Eichmann-Referat ausgesetzt war. So dienten insbesondere das Reichsbürgergesetz und die dazu erlassene Erste Verordnung vom 14. November 1935 als formalrechtliche Grundlage für die systematische Ausgrenzung der jüdischen Bevölkerung aus dem sog. Volkskörper sowie die Elfte Verordnung zum Reichsbürgergesetz vom 25. November 1941 für die auf der Wannseekonferenz im Januar 1942 besprochene Ermordung aller europäischen Juden.

    #Allemagne #langue #nazis #fascisme


  • Trois historiens réagissent à l’article de Johann Chapoutot : « Les nazis n’ont rien inventé. Ils ont puisé dans la culture dominante de l’Occident libéral » | Christophe Tarricone | Ops & Blogs | The Times of Israël
    http://frblogs.timesofisrael.com/trois-historiens-reagissent-a-larticle-de-johann-chapoutot-le

    Nous sommes trois historiens, Tal Bruttmann, Frédéric Sallée et Christophe Tarricone, spécialistes du nazisme et de la Shoah. La tribune est une réaction à l’entrevue accordée le 11 décembre 2017 par un historien du nazisme, Johann Chapoutot, à un média en ligne de la France Insoumise, Le vent se lève.

    De fait, il est vrai que les milieux financiers et d’affaires se sont arrangés du nazisme et ont très largement su en tirer profit, mais à l’instar de pans entiers de la société allemande, depuis les milieux académiques qui s’y sont massivement ralliés parfois très tôt, en passant par les classes moyennes et jusqu’aux couches populaires.

    Ce n’est pas le « capitalisme » qui a mené Hitler au pouvoir, ni fourni les armes pour y accéder. Les travaux d’Henry Turner ont montré que l’essentiel du financement du NSDAP se fait par la base militante, sous forme de cotisations et dons. En outre, jusqu’en 1934, le pilier central du NSDAP est formé par les SA, qui comptent alors 3 millions d’hommes.

    Durant les années 1920, ils sont des centaines de milliers, constituant l’épine dorsale du parti et sa principale force. Surtout, ils incarnent une aile « anti-capitaliste » qui effraye les milieux conservateurs auxquels appartient l’essentiel du grand patronat, à plus forte raison que le programme en 25 points du parti, adopté en 1920, est profondément anticapitaliste, promettant aux grands industriels et banquiers qui incarnent ce libéralisme honni la destruction « par le fer et le feu », comme le dit l’historien David Schoenbaum. Des figures de premier plan du nazisme comme Ernst Röhm ou encore Gregor Strasser revendiquent que le NSDAP soit avant tout un mouvement prolétaire, luttant contre un « capital » qui serait l’incarnation de la « puissance juive ».

    Pour eux, les mesures prises à partir de l’accession au pouvoir sont insuffisantes, et ils réclament une « seconde révolution », radicale en matière économique, avec nationalisation des industries et des banques. D’autres personnalités nazies ne sont guère éloignées de ces positions, comme Goebbels, Gauleiter de la capitale, ou Gottfried Feder, figure tutélaire d’Hitler en matière économique, qui prône « la répudiation de la servitude de l’intérêt du capital ».

    Certes, des industriels et des hommes d’affaires ont soutenu le NSDAP dans les années 1920. Mais la « lettre ouverte » adressée par des grands patrons à Hindenburg en novembre 1932, qui montrerait la collusion entre les milieux d’affaires et Hitler, évoquée par Johann Chapoutot offre un exemple intéressant à bien des égards. Sur le brouillon initial de ce document, présenté lors de l’instruction menée contre Gustav Krupp au procès de Nuremberg, figurent certes les grands noms de l’industrie et de la finance allemande que sont Krupp, Siemens ou Bosch, mais, dans sa version finale, il ne s’en trouve plus qu’un seul, Fritz Thyssen.

    #nazisme #polémique #histoire #anticapitalisme #national-socialisme


  • Alex Jones
    https://en.wikipedia.org/wiki/Alex_Jones

    On July 27, 2018, Facebook suspended Jones’s profile for 30 days, and also removed four videos he posted, saying they violated Facebook’s standards against hate speech and bullying. YouTube also removed the same videos and issued a “strike” against the Infowars channel.[151][152] On August 5, 2018 removed five Infowars podcasts from their podcast app.[153] On August 6, 2018, Facebook removed four pages of social media accounts related to Alex Jones, stating “More content from the same pages has been reported to us – upon review, we have taken it down for glorifying violence, which violates our graphic violence policy, and using dehumanising language to describe people who are transgender, Muslims and immigrants, which violates our hate speech policies.”[154] YouTube later removed the InfoWars channel the same day.[155]

    #infowars (ou https://seenthis.net/recherche?recherche=infowars)
    #nazis #censurés sur #youtube et #facebook en même temps c’est louche :)


  • Ärger in Stasi-Gedenkstätte Hohenschönhausen : Förderverein wirft Bürgerrechtler Stephan Hilsberg raus | Berliner Zeitung
    https://www.berliner-zeitung.de/berlin/aerger-in-stasi-gedenkstaette-foerderverein-wirft-buergerrechtler-s


    L’extrême droite se débarasse des anti-communistes modérés. Le social-démocrate Stephan Hilsberg est exclu de l’association des amis du musée sur la Stasi à Berlin-Hohenschönhausen par une majorité proche du parti AfD. Ce n’est pas étonnant. Les forces de l’extrême droite s’organisent d’une manière de plus en plus professionnelle grâce à aux anciens membres chrétien-démocrates et leur maîtrise des institutions et du système de subventions politiques. L’armée des ombres nazies se matérialise.

    Um die Gedenkstätte Hohenschönhausen gibt es neuen Ärger. Es geht um den etwaigen Einfluss AfD-naher Kräfte in der Gedenkstätte des ehemaligen Stasi-Gefängnisses. Schauplatz der Auseinandersetzung ist abermals der Förderverein in Hohenschönhausen.

    Der Vorstand des Fördervereins hat nach Informationen der Berliner Zeitung in seiner Sitzung am Donnerstag beschlossen, den Schriftführer Stephan Hilsberg aus dem Verein auszuschließen. Hilsberg ist ehemaliger SPD-Bundestagsabgeordneter und hatte den Einfluss der AfD auf den Förderverein öffentlich thematisiert. Dabei hatte er auch den Fördervereinsvorsitzenden Jörg Kürschner kritisiert. Die Entscheidung für Hilsbergs Ausschluss fiel mit 4:3 Stimmen. Den Ausschlag gab, dass die Stimme des Vorsitzenden Kürschner doppelt zählte.

    Bereits 2017 hatte es in dem Verein Streit gegeben, weil Kürschner den Berliner AfD-Fraktionsvorsitzenden Georg Pazderski in den Förderverein aufnehmen wollte. In einer Beschlussvorlage für den Vorstandsbeschluss heißt es nun, das damalige Bemühen des Vorstandes, die Turbulenzen in den Hintergrund treten zu lassen, sei „bereits nach kurzer Zeit durch das Vorstandsmitglied Stephan Hilsberg in vereinsschädigender Weise hintertrieben“ worden, indem er Interna online veröffentlicht habe. Damit habe er gegen die Verschwiegenheitspflicht verstoßen. 

    Förderverein in der Schräglage
    Später habe Stephan Hilsberg die Differenzen im Förderverein erneut in der Berliner Zeitung und anderen Medien publik gemacht und die journalistischen Aktivitäten Kürschners in der rechtsgerichteten Zeitung Junge Freiheit zur Sprache gebracht. Dieser schrieb dort mehrmals AfD-nahe Artikel. Hilsberg wird zur Last gelegt, „in einer dem Förderverein abträglichen Absicht eine grundrechtlich geschützte, legitime Tätigkeit des Vorsitzenden zu skandalisieren“.

    Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen.

    Foto: imago/Jürgen Ritter
    In der Summe sei es damit Hilsberg, der Parteipolitik in den Förderverein hinein trage – während es „mit dem Zweck des Vereins nicht vereinbar“ sei, „die politische Ausgrenzung einer Partei zu betreiben, die im Deutschen Bundestag und in 14 Landtagen vertreten ist“. Gemeint ist die AfD.

    Schlussendlich wird dem ehemaligen SPD-Abgeordneten laut Beschlussvorlage die Verantwortung dafür zugewiesen, dass der Direktor der Gedenkstätte Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, die Zusammenarbeit mit dem Förderverein unter Hinweis auf die Querelen ausgesetzt und der frühere Außenminister Markus Meckel (SPD) seine Bereitschaft revidiert habe, bei der Verleihung des Hohenschönhausen-Preises durch den Verein als Laudator aufzutreten. Meckel sieht den Verein wegen der AfD in einer „Schräglage“.

    Sympathien für die AfD
    Hilsberg sagte der Berliner Zeitung zu den Vorwürfen: „Das Ausschlussverfahren schlägt auf die Urheber zurück. Es ist ein Beleg dafür, wie weit die AfD-Unterwanderung schon fortgeschritten ist. Der Vorwurf, ich würde Parteipolitik in den Verein tragen, ist absurd.“ Es sei genau umgekehrt.

    Ausdrückliche Unterstützung bekam Hilsberg von Jens Gieseke, der Mitglied des Beirates der Gedenkstätte Hohenschönhausen ist und als Historiker am Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam arbeitet. „Es ist höchst bedenklich, dass der Förderverein den aufrechten Bürgerrechtler Stephan Hilsberg ausschließen will“, erklärte er. „Offenbar halten die Kreise um den Vorsitzenden Jörg Kürschner die Gedenkstätte für eine Art privates Fürstentum.“

    Gieseke fuhr fort: „Hohenschönhausen ist der wichtigste deutsche Gedenkort für die Opfer des Kommunismus. Die Gedenkstätte tut deshalb gut daran, die Zusammenarbeit mit ihrem Förderverein weiterhin auszusetzen, sollte dieser an dem Ausschluss festhalten.“

    Rechtsgerichtete Tendenzen in der Aufarbeitungsszene
    Die Auseinandersetzung hatte begonnen, nachdem der Gedenkstättenführer Siegmar Faust während eines Interviews in der Gedenkstätte Sympathie für die AfD geäußert und überdies um Milde für den Holocaust-Leugner Horst Mahler gebeten hatte. Knabe trennte sich daraufhin von Faust. 

    Allerdings blieb die Debatte nicht auf den Fall beschränkt, weil Experten darauf hinwiesen, dass es rechtsgerichtete Tendenzen auch in anderen Teilen der Aufarbeitungsszene gebe. Der Förderverein Hohenschönhausen galt wegen der Personalien Pazderski und Kürschner als herausragendes Beispiel dafür.

    #Allemagne #Berlin #nazis #it_has_begun #Stasi



  • Nazi-Vorwürfe gegen Robert Rössle: Ist eine Ehrung des Pathologen noch legitim? | Berliner Zeitung
    https://www.berliner-zeitung.de/berlin/nazi-vorwuerfe-gegen-robert-roessle-ist-eine-ehrung-des-pathologen-

    https://m.kauperts.de/Strassen/Robert-Roessle-Strasse-13125-Berlin

    #Buch - Soll der Anatom und Pathologe Robert Rössle wie bisher geehrt werden, obwohl er in der Zeit des Nationalsozialismus Vererbungsforschung betrieb und an Menschenversuchen für die Luftwaffe beteiligt war?

    Eine Straße in Buch trägt seinen Namen. Sie führt zum Wissenschaftscampus. Dort steht auch eine Bronzebüste Rössles. Mehr noch: Unter der Adresse Robert-Rössle-Straße 10 firmieren Institutionen wie das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin oder das Leibniz-Forschungsinstitut für Molekulare Pharmakologie. Ihre Korrespondenz trägt den Namen Rössle in alle Welt.
    „Verfechter der NS-Ideologie“

    Er wirkte in einer Zeit, als Vorstellungen von Erbhygiene und Menschenzüchtung die Wissenschaftswelt faszinierten, die heute mit Abscheu und Ablehnung gesehen werden. So geht es auch der Ärztin Dr. Ute Linz. Sie bemüht sich seit 2015 um eine Umbenennung der Straße und die Entfernung der Skulptur. „Der Geehrte war ein Verfechter der nationalsozialistischen Ideologie, für den sich eine derartige öffentliche Ehrung verbieten sollte“, lautet in Kurzfassung ihre Begründung. Hinzu kommt ein persönliches Motiv: Ihre Großmutter war ein Opfer der Euthanasie.

    Sie richtete Schreiben ans Bezirksamt Pankow, die Bezirksverordneten, das Bezirksmuseum, sandte Mails an Bürgermeister Sören Benn (Linke) – und erhielt keine Antwort. Erst als sie im November 2017 dem Bezirksamt und der BVV eine Frist setzte, bekam sie – eine Eingangsbestätigung. Kein Wort zur Sache.

    Stadtrat Vollrad Kuhn (Grüne), für Straßennamen zuständig, sagte dieser Zeitung, ihm liege kein „richtiger Antrag“ mit Namensvorschlag vor. Er räumt ein, das das Anliegen vielleicht anderswo „in ein schwarzes Loch“ gefallen sei. Die Sache selber sieht er positiv: Wenn Rössle Dreck am Stecken habe, könne er das Anliegen nachvollziehen. Man müsse aber viele Seiten und Historiker befragen. „Wichtig ist, das im politischen Raum zu behandeln, Fraktionen und Kommissionen könnten sich befassen und Bewertungen abgeben.“

    Hirne als „Studienmaterial“

    Bekannt ist, dass die Hirnforschung von den Euthanasiemorden der späten 1930er-Jahre profitierte, man nahm die Hirne gern als „Studienmaterial“. Rössle war nicht NSDAP-Mitglied und wohl nicht an Euthanasiemorden beteiligt. Gleichwohl trug er bis 1945 als Kurator des Bucher Institutes Mitverantwortung. Der Euthanasieforscher Götz Aly schreibt, Rössle habe sich dem Staat gegenüber stets loyal verhalten: „Es blieb ihm gleichgültig, ob er in Hitlerdeutschland als ‚Volksgenosse‘ oder später als ‚Nationalpreisträger I. Klasse der DDR‘ apostropiert wurde“.

    Erbhygiene sah Rössle distanziert. Sein Buch „Die pathologische Anatomie der Familie“ (1940) birgt Belege dafür. Ein Absatz wurde geschwärzt, darin der Satz: „Die Anschauung, Krankheit sei Schicksal, weil alles Geschehen an Körper und Geist unter der Herrschaft der Vererbung stehe, ist in dieser Verallgemeinerung unrichtig und gefährlich.“

    Fest steht: Aus einer Umbenennungsdebatte kann die Öffentlichkeit viel lernen – zum Beispiel über Anpassungen an Zeitumstände.

    #Berlin #Robert-Rössle-Straße #euthanasie #eugénisme #nazis #santé #maladie