• L’#OIM, une organisation au service des #frontières… fermées.

    Le 4 avril 2019, l’Organisation internationale pour les migrations (OIM) faisait connaître sa préoccupation au sujet des migrant·e·s détenu·e·s en Libye. Ce communiqué faisait office de « clarification », rendue nécessaire par la prise de position d’António Guterres, secrétaire général de l’ONU. En visite en Libye, celui-ci s’était en effet déclaré « choqué » du sort des personnes migrantes et avait lancé « un appel à la communauté internationale pour le respect du droit international des réfugiés et la nécessité de traiter le problème de la migration d’une manière compatible […] avec les droits de l’Homme ».

    Dans sa mise au point, l’OIM prend pourtant soin de n’incriminer aucun État, pas même cette « communauté internationale » qui avait clairement été pointée par António Guterres. Pour l’OIM, la détention des personnes que ses agents accueillent dans des « points de désembarquement » est certes « arbitraire », mais elle se borne à plaider pour des « solutions alternatives » à l’internement pratiqué par le gouvernement libyen. Le soutien donné à ce dernier par des États européens avides de trouver des partenaires prêts à mettre en oeuvre leurs politiques d’externalisation n’est pas même évoqué. L’OIM est en effet un maillon important des dispositifs de #dissuasion et d’entrave de l’émigration prônés par ses principaux financeurs. Y oeuvrer sans états d’âme lui a permis d’occuper une place de plus en plus grande dans un système onusien où d’autres agences et instances sont un peu plus regardantes en matière de droits humains.

    Le 5 avril, le secrétaire général de l’OIM se déclarait particulièrement préoccupé par « la sécurité des migrants en détention en cas d’escalade des actions militaires ». La reprise des affrontements militaires dans la région de Tripoli rendait la fiction d’une Libye « pays sûr » de moins en moins tenable. Hors de question cependant de renoncer à « défendre » les frontières des pays du nord de la Méditerranée : c’est au #Niger et au #Nigeria qu’ont été déplacées ou reconduites quelques centaines de personnes placées sous la « protection » de l’OIM.

    http://www.migreurop.org/article2918.html
    #contrôles_frontaliers #asile #migrations #réfugiés #fermeture_des_frontières #IOM #renvois #retours_volontaires #externalisation #ONU
    ping @karine4 @reka @_kg_


  • Wer soll hier ausgetauscht werden?

    Keine zehn Minuten bevor der Rechtsextremist Brenton Tarrant am frühen Nachmittag des 15. März 2019 Dutzende friedlich betende Muslim*innen im neuseeländischen Christchurch brutal ermordet, drückt er noch einmal rasch auf den Absende-Button seines Mailkontos. Was kurze Zeit später mehr als dreissig Empfänger*innen erreicht, darunter Premierministerin Jacinda Ardern, ist ein inzwischen berühmt gewordenes 74-Seiten-Pamphlet. Der markige Titel: The Great Replacement.

    In dem aus einer Art Frage-und-Antwortspiel sowie verschiedenen lose zusammenhängenden Einlassungen bestehenden Text skizziert der Täter kurz seine Beweggründe, bevor er sich in einer kruden Mischung aus nationalistischen Reinheitsfantasien und überschäumender Migrationsparanoia ergeht: „This is ethnic replacement. This is cultural replacement. This is racial replacement“ (p. 4) schreibt er etwa in einer Passage, die er um einen Wikipedia-Link zu den unterschiedlichen Geburtenraten verschiedener Staaten herum aufbaut. „Expecting immigrants to assimilate to a dying, decadent culture is laughable“ heisst es an anderer Stelle. Und während er auf der einen Seite Diversität als Gegnerin des Gleichheitsgrundsatzes verfemt („Diversity is anathema to equality“, p. 40), stellt er kurz darauf mahnend fest: „Your ancestors did not sweat, bleed and die in the name of an (…) egalitarian society“.

    Aus wissenschaftlicher Perspektive staunt man nicht schlecht über die Ungelenkheit dieser rassistisch unterlegten Generalabrechnung mit der Weltlage. Tarrants Argumentation hat nur wenig von der einnehmenden Geschmeidigkeit anderer rechter Volksverführer und sein dünnes Schriftlein lässt sich auch kaum mit den 1500-Seiten-Phantasmagorien eines Fjotolf Hansen vergleichen. Viele seiner Ausführungen sind widersprüchlich, der Stil assoziativ und die Holzhammersemantik kaum geeignet, der versuchten Rationalisierung seiner Tat Vorschub zu leisten. Statt mit Hansen drängt sich vielmehr der Vergleich mit Dylann Roof auf, jenem weissen Suprematisten, der 2015 ein blutiges Massaker in einer vorwiegend von Afroamerikaner*innen besuchten Kirche in Charleston verübte. Denn wie der Südstaatler Roof, der in Tarrants Manifest wohlwollend erwähnt wird, in der irrwitzigen Annahme tötete, damit eine Art Rassenkrieg auszulösen, mordete der Australier Tarrant, um auf den titelgebenden Great Replacement (Grossen Austausch) aufmerksam zu machen.

    Variationen einer Manie

    Gemeint ist damit eines der derzeit populärsten Reizthemen im fremdenfeindlichen Politikspektrum, das auf die Idee einer kontinuierlichen Zurückdrängung des eigenen Bevölkerungsanteils abstellt. Der Begriff selbst wurde massgeblich vom Franzosen Renaud Camus geprägt, einem Säulenheiligen der rechtsextremen Identitären Bewegung, der dabei wiederum auf zahlreiche Vorarbeiten (etwa die Eurabia-Theorie (https://www.letemps.ch/suisse/lintellectuelle-vaudoise-inspire-breivik) der Britin Gisèle Littmann) zurückgreifen konnte. Die Austausch-These selbst ist für sich genommen so einfach wie unbedarft: Durch Zuwanderung und abnehmende Fertilität komme es angeblich zu einem allmählichen Verschwinden der ethnischen und kulturellen Substanz westlicher Gesellschaften; Deutsche würden somit nach und nach durch Türk*innen ersetzt, Norweger*innen durch Iraker*innen, Belgier*innen durch Kongoles*innen und Camus’ sterbendes Frankreich gar mit Heerscharen junger, vitaler und gebärfreudiger Maghrebiner*innen neu bevölkert.

    Im Zeitalter der Globalisierung haben diese national angelegten Angstfantasien eine Verselbstständigung erfahren und sich in eine Art Formschablone für nativistisches und islamophobes Gedankengut weltweit verwandelt. Die Theorie vom Great Replacement steht dadurch immer mehr für ein ganzes Bündel an Weltdeutungen, die sich um einen festen konspirationistischen Kern (den beschrieben Austausch von uns mit denen) gruppieren und diesen verschiedentlich ausschmücken. So gilt das Ganze je nach Interpretation als natürliche Folge westlicher Dekadenz und politischer Ignoranz, als strategisches Machtmittel nationaler Regierungen (die Migrant*innen werden hier als besser kontrollierbar als die Mehrheitsbevölkerung dargestellt) oder als Plan einer gesichtslosen, globalen Elite zur endgültigen Vernichtung der europäischabendländischen Zivilisation und der weissen Rasse.

    Die Sprache des Terrors

    Brenton Tarrant hatte wohl einen eher globalen Blick auf das Weltgeschehen; zumindest schreibt er, dass für ihn vor allem die letzten französischen Präsidentschaftswahlen den Ausschlag zum Blutbad gegeben hatten. Der allzu deutliche Sieg von Emmanuel Macron über die Rechtspopulistin Marine Le Pen führte ihn wohl zu der Einsicht, dass es nun endgültig keine Hoffnung mehr auf eine „democratic solution“ (lies: rassistisch motivierte Kollektivvertreibungen) gebe – weder im alten Europa noch sonst irgendwo auf der Welt. Die einzige Alternative bestünde daher im Schaffen einer „atmosphere of fear and change in which drastic, powerful and revolutionary action can occur“. Was wie eine wahnwitzige Parodie auf dschihadistische Aufwiegelungsrhetorik klingt, zeigt in Wahrheit, wie tief sich die Idee eines weltpolitischen Kontinuums und eine dementsprechende Handlungslogik in die verschwörungstheoretische Selbstwahrnehmung des Rechtsextremismus gefressen hat: Ein durch Ereignisse in Frankreich und Schweden radikalisierter Australier richtet in der sympathischen Auswanderernation Neuseeland die wohl schlimmste Bluttat der Landesgeschichte an, nicht ohne zuvor zum Mord an der deutschen Bundeskanzlerin, dem türkischen Staatspräsidenten und den pakistanischstämmigen Bürgermeister Londons (die „high profile enemies“) aufzurufen. Einen perverseren Ausweis für die Globalisierung des Paranoiden hat man selten gesehen.

    Sowohl die Wissenschaft als auch die Politik sind in dieser Situation umso mehr dazu angehalten, Form und Umstände dieser Geisteshaltung angemessen zu adressieren und auch zu analysieren. Dazu gehört insbesondere der Schritt, konspirationistische Metanarrative wie das vom Great Replacement nicht nur als exzentrische Fantastereien, sondern als wirkungsmächtige gegen- und subkulturelle Diskursstrukturen anzuerkennen, die immer mehr in den neurechten Mainstream ausgreifen. In der Schweiz hat die mit verschiedenen SVP-Politikern verbandelte Schweizerzeit den Begriff etwa recht unverblümt verwendet: «Der grosse Austausch ist Realität» titelte sie im Dezember 2017 (https://www.schweizerzeit.ch/cms/index.php?page=/news/der_grosse_austausch_ist_realitaet-3252). Damit fasste sie zusammen, was zuvor in einer ganzen Reihe (https://www.schweizerzeit.ch/cms/index.php?page=/news/die_afrikanisierung_europas-3099) ähnlicher Artikel (https://www.schweizerzeit.ch/cms/index.php?page=/news/die_schweiz_wird_wegmigrationalisiert-3116) bereits recht deutlich angeklungen war: Dass es nämlich keine Frage mehr sei, „ob die Schweizer zur Minderheit im eigenen Land werden. Die Frage ist nur, wann es so weit sein wird? “ Diese Sprache lediglich als polemisches Grummeln einer konservativen Bürgerlichkeit zu betrachten, kann angesichts der Explosivität ihrer Folgerungen und der Radikalität des dahinterstehenden Weltbildes nicht länger eine legitime Option sein. Denn was hier anklingt, ist spätestens seit dem 15. März nichts anderes als die Sprache eines potentiell gewalttätigen und zunehmend globalisierten Extremismus von rechts. Mit dieser Sprache zu spielen, das Hassnarrativ vom Great Replacement oder verwandten Theorien politisch ausbeuten zu wollen, bedeutet letztlich nichts anderes, als fremdenfeindlichen Terrorismus ideologisch zu befeuern.

    https://blog.nccr-onthemove.ch/wer-soll-hier-ausgetauscht-werden
    #Grand_remplacement #paranoïa #remplacement_culturel #remplacement_ethnique

    • Les articles cités dans par Marco Bitschnau dans l’article ci-dessus (publiés dans Die Schweizerzeit, que je connaissais pas, mais qui a bien l’air d’être un truc conservateur-xénophobe proche de l’UDC) :

      Die Schweiz wird « weg-migrationalisiert »

      Das Bundesamt für Statistik veröffentlichte diese Woche einen neuen Bericht über die Bevölkerungsstruktur der Schweiz. Immer mehr Menschen verfügten demnach über einen «Migrationshintergrund» – ganze 36 Prozent seien es insgesamt. Bei den unter sechs-Jährigen beträgt dieser Anteil gar über 50 Prozent! Doch das ist nur die halbe Wahrheit. De facto leben hierzulande noch viel mehr Menschen mit direkten, ausländischen Wurzeln.

      Der grosse Bevölkerungs-Austausch ist Realität. Während die Zahl der «Bio-Schweizer» kontinuierlich abnimmt, nimmt die Zahl der Personen mit ausländischem Hintergrund stark zu: In der Schweiz leben heute über 2,5 Millionen Menschen, die über 15 Jahre alt sind einen Migrationshintergrund haben – was einer Zunahme von über 50 Prozent zwischen 2003 und 2015 entspricht. Der Bevölkerungsanteil über 15 Jahre ohne Migrationshintergrund ist im gleichen Zeitraum von 70 auf 63 Prozent gesunken.

      Keine Trend-Umkehr in Sicht

      Alle Prognosen kommen zum selben Schluss: Es wird in Zukunft keine Trend-Umkehr geben, sind doch in den letzten 20 Jahren stets mehr Personen in die Schweiz eingewandert als ausgewandert. Das zeigt sich insbesondere bei Kindern: Je jünger die Kinder sind, desto eher gehören sie einem Haushalt mit Migrationshintergrund an. 54 Prozent der Kinder unter sechs Jahren lebten im Jahr 2015 in einem Haushalt mit Migrationshintergrund.

      Aber auch bei anderen Altersgruppen ist dieser Anteil überdurchschnittlich hoch: Bei den 31- bis 40-Jährigen hat fast jeder Zweite einen Migrationshintergrund (49 Prozent). Bei den 32-, 37- und 38-Jährigen hat sogar die Mehrheit einen Migrationshintergrund. Zum Vergleich: Bei den 61- bis 70-Jährigen sind es gerade mal 23 Prozent.

      Was heisst «Migrationshintergrund»?

      Bei diesen Erhebungen interessiert einen natürlich umgehend die Frage: Was bedeutet eigentlich «mit Migrationshintergrund»? Im ersten Moment mag man schätzen, diese Bezeichnung umfasse alle Personen mit mindestens einem ausländischen Elternteil. Doch weit gefehlt! Würde dieses Kriterium gelten, müsste das Bundesamt für Statistik von weit mehr als 2,5 Millionen Menschen berichten.

      Als Personen mit Migrationshintergrund werden nämlich eingestuft:

      Personen ausländischer Staatsangehörigkeit
      eingebürgerte Schweizer (ausser: die Person und deren Eltern wurden in der Schweiz geboren)
      gebürtige Schweizer mit Eltern, die beide im Ausland geboren wurden.

      Keinen Migrationshintergrund hat man laut Bundesamt für Statistik, wenn man:

      als Schweizer zur Welt gekommen ist und mindestens ein Elternteil in der Schweiz geboren wurde

      Was die Statistik verschweigt

      Sie merken es sofort, oder? Diese Kriterien verschleiern das ganze Ausmass der «Ver-Ausländisierung» oder «Weg-Migrationalisierung» der Schweiz – ohne dies zu werten. Ein in der Schweiz geborener und eingebürgerter Kosovo-Albaner, dessen ebenfalls eingebürgerter, kosovarischstämmiger Vater in der Schweiz geboren ist, hat laut Bundesamt für Statistik beispielsweise keinen Migrationshintergrund!

      Heiratet der eingebürgerte Neu-Schweizer nun wiederum eine in ihrem Heimatland aufgewachsene Kosovo-Albanerin (die zu ihm in die Schweiz zieht) und kriegt mit ihr ein Kind, das sie in der Schweiz grossziehen – dann wird dieses Kind in keiner Bundes-Statistik als «mit Migrationshintergrund» ausgewiesen, obwohl offensichtlich ist, dass es einen ausländischen Hintergrund hat.

      Als «ohne Migrationshintergrund» gelten zum Beispiel auch die Kinder, die ein Schweizer mit seiner ausländischen Partnerin – sei sie aus Thailand, Senegal, der Dominikanischen Republik oder der Ukraine stammend – gezeugt hat. Obwohl man es den Kindern nur schon optisch ansieht, dass sie einen fremden (Teil-)Hintergrund haben, werden sie vom Bund als «Bio-Schweizer» ohne Migrationshintergrund ausgewiesen, schliesslich ist mindestens ein Elternteil Schweizer oder hier geboren. Wie absurd ist das denn?

      Es liegt auf der Hand: Der Bund weist einen viel zu niedrigen Migrations-Anteil aus. Ob das wohl Absicht ist?

      Schweizer bald die Minderheit?

      Der grösste Anteil der in der Schweiz lebenden Ausländer kommt im Übrigen – noch! – aus Europa, nämlich zu 85 Prozent, wobei die italienischen Staatsbürger mit über 300‘000 die grösste Gruppe sind. Bereits sieben Prozent haben eine Staatsbürgerschaft eines asiatischen Landes – fünf Prozent haben einen Pass eines afrikanischen Staats, bei denen all die «Sans-Papiers» oder jene tausende Asylbewerber, die nicht wissen wollen, woher sie kommen, allerdings nicht eingerechnet sind.

      Die Statistik zählt übrigens über 60‘000 Personen «mit nicht bestimmbarem Migrationsstatus». In den vergangenen 25 Jahren ist logischerweise auch die Zahl der Einbürgerungen sprunghaft angestiegen – nicht weniger als 775‘000 Ausländer sind eingebürgert worden. Das ist mehr als die Einwohnerzahl des drittbevölkerungsreichsten Schweizer Kantons, des Kantons Waadt.

      Werden keine politischen Massnahmen getroffen, um die unkontrollierte Masseneinwanderung umgehend zu stoppen, kann es als unumkehrbare mathematische Realität betrachtet werden, dass die ethnischen Schweizer in wenigen Jahrzehnten zur Minderheit im eigenen Land geworden sind – mit allen damit verbundenen Konsequenzen.

      https://www.schweizerzeit.ch/cms/index.php?page=/news/die_schweiz_wird_wegmigrationalisiert-3116
      #Suisse #racisme #racines #racines_étrangères #démographie
      Théories qui se fondent sur une analyse des #statistiques sur le nombre de résident en suisse ayant des racines étrangères... et la question qu’ils se posent... les suisses seront bientôt une #minorité sur leur propre sol ?

    • Et ce titre... l’#africanisation de l’#Europe...
      Accompagné de cette image :


      Die Afrikanisierung Europas

      Die ehernen Gesetze der Demographie

      Die Demographie, die Wissenschaft über die Entwicklung der Bevölkerung, befasst sich mit ehernen, unumstösslichen, auf Jahrzehnte hinaus berechenbaren Entwicklungen. Sie zeigt: Die Afrikanisierung Europas ist in vollem Gang.

      Die «Schweizerzeit» im Gespräch mit dem Bevölkerungswissenschafter Dudo Erny

      Dudo Erny wurde 1953 in Kroatien geboren – damals zum «Vielvölkergefängnis Jugoslawien» gehörend. Als er zwölf war, übersiedelte seine Familie in die Schweiz, nachdem der Vater bei Sulzer in Winterthur im Jahr zuvor eine Stelle hatte antreten können. Ende der Siebzigerjahre erhielt er das Schweizer Bürgerrecht, worauf er als Fünfundzwanzigjähriger ohne Verzug für die Artillerie-RS in Monte Ceneri ausgehoben wurde. Später wurde er in die Kompanie der Sprachspezialisten umgeteilt.

      Dudo Erny studierte an der Universität Zürich Geographie. Einige Jahre unterrichtete er an der Kantonsschule Zug. Danach trat er eine Stelle bei einer Bank an. Heute betätigt er sich – keiner Partei verbunden – 
als freier Publizist. Sein 2015 im Eigenverlag erschienenes Buch «Das Verschwinden der Europäer» fand erhebliche Aufmerksamkeit – insbesondere auch bei «Schweizerzeit»-Lesern.

      Tragische Fehldiagnose

      Es gibt – eröffnet Dudo Erny das Gespräch – Politiker und Wirtschaftsführer, welche den angeblichen Mangel an Fachkräften in Europa als Desaster bezeichnen. Sie hüten sich allerdings, die Wurzel des Desasters zu zeigen: Europa hat viel zu wenig Kinder, viel zu wenig Nachwuchs. Den Glauben, dies könne mittels «Bevölkerungs-Austausch», mittels Masseneinwanderung von Afrikanern nach Europa wettgemacht werden, bezeichnet Dudo Erny als tragische Fehldiagnose.

      Eine Bevölkerung könne als stabil bezeichnet werden, wenn jede Frau statistisch gesehen 2,1 Kindern das Leben schenkt. Afrikanische Frauen haben – je nach Land – zwischen 5,5 und 6,5 Kinder. Daraus resultiert die Bevölkerungsexplosion.

      Europa entwickelt sich in Richtung Null. Durchschnittlich gebärt die europäische Frau 1,4 Kinder. Damit, so Dudo Erny, sei die Afrikanisierung Europas vorgezeichnet. Sie werde sich von Jahr zu Jahr beschleunigen. Wer glaube, dieser Entwicklung mit dem Bau von Windrädern begegnen zu können, beweise nur seine Blindheit für die Realität. Der massive Schwund der Völker Europas bei gleichzeitiger Masseneinwanderung aus Afrika werde den Untergang Europas bewirken. Und den Zeitpunkt des Untergangs könne man heute bereits berechnen. Die Schweiz werde zu Eritrea, Deutschland zur Türkei, die Niederlande zu Marokko, Frankreich zu Algerien.

      Kolonisierung und Gegenkolonisierung

      «Es gibt Zeitgenossen, welche Europa noch immer die kolonialistische Vergangenheit gegenüber Afrika vorwerfen. Sie sehen nicht, dass die Gegenkolonisation, die Afrikanisierung Europas, längst stattfindet und sich von Jahr zu Jahr beschleunigt», stellt Erny fest.

      Natürlich: Die nach Europa drängenden Afrikaner bedienen sich nicht an den Rohstoffen Europas, wie das Europa gegenüber den Afrikanern als Schuld angerechnet wird. Die Gegenkolonisierung habe die Ausbeutung der Sozialwerke in allen europäischen Ländern zur Folge.
      Wer ohne Scheuklappen rechne, stelle sofort fest: Die Sozialwerke der europäischen Staaten, auch jene der Schweiz, werden die Masseneinwanderung von Afrikanern nicht überleben. «Der Kollaps kommt weit früher, als man sich das heute vorstellt.» Die Europäer stünden – 
so wandelt Dudo Erny US-Präsident Trumps Slogan ab – vor der Frage: Europa first oder Afrika first?

      Im Moment sei die zweite Variante voll im Gang. Sie werde das Verschwinden der Europäer bewirken. Dazu werde versucht, Publizisten und Politiker, die solche Tatsachen präsentieren, des Rassismus oder zumindest des Populismus, zu bezichtigen.

      Mathematisch berechenbar

      Doch das, was abläuft, ist gemäss Dudo Erny eine mathematisch einwandfrei berechenbare Entwicklung: «Mathematische Zahlen sind demographische Fakten. Wenn die Frauen wie erwähnt in europäischen Ländern heute im Durchschnitt 1,4 Kinder zur Welt bringen, während afrikanische Frauen zwischen 5,5 und 6,5 Kinder gebären, dann ist klar zu berechnen, wie lange die Ressourcen Afrikas die Bevölkerungsexplosion in Afrika noch tragen können und wie sich das Ausweichen der Afrikaner in das sich entleerende Europa auswirken wird.»

      Im Jahr 2009 zählte die Welt 6,8 Milliarden Einwohner. Heute, nur acht Jahre später, sind es 7,5 Milliarden. Die Menschheit verschliesst die Augen ob der Tatsache, wie stürmisch die Bevölkerungsentwicklung die Welt verändert.

      Beispiel China

      China hat bekanntlich eine Familienplanung in Form der Ein-Kind-Familie durchgesetzt. Diese Tatsache ist bekannt. Nicht bekannt ist, dass nach der von oben befohlenen Einführung dieser Politik fünfzig Jahre verstrichen sind, bis das Bevölkerungswachstum zum Stillstand kam.

      Es gibt Zeitgenossen, die China heute eine Überalterung aufgrund dieser (bekanntlich vor kurzem gelockerten) Ein-Kind-Politik voraussagen. Die Voraussage ist richtig. Übersehen wird aber: China wird genau die Überalterung erleben, die in Westeuropa längst Tatsache ist. Überalterung kommt automatisch – wenn der Nachwuchs ausbleibt. Wer China heute Überalterung voraussagt, klammert aus, dass die Alternative zur Ein-Kind-Politik wohl schwere Hungersnöte gewesen wären.

      Ohne Bevölkerungsplanung, ohne deutliche Korrektur der Vielkind-Politik in Afrika, wird auch Europa nicht überleben können: In Europa müssen mehr, in Afrika deutlich weniger Kinder geboren werden.

      Hungersnöte

      Die Welt sieht sich gegenwärtig mit einer Hungersnot in Somalia konfrontiert. Die Medien verschweigen dabei allerdings, welcher Geburtenentwicklung Somalia ausgesetzt ist: Die somalischen Frauen gebären derzeit durchschnittlich 5,9 Kinder. Das bedeutet: Die Bevölkerung Somalias verdoppelt sich innert rund zwanzig Jahren. In Niger gebären die Frauen im Durchschnitt 6,6 Kinder. Damit verdoppelt sich dort die Bevölkerung innert achtzehn Jahren. Berechnet für den ganzen Kontinent, verdoppelt sich die afrikanische Bevölkerung innert 33 Jahren. Das bringt viele Länder an den Rand des Abgrunds.

      Wer glaubt, unausweichliche ökologische Katastrophen verhindern zu können, indem er für den Bau von Windanlagen eintritt, betreibt Schaumschlägerei. Die wahre Gefahr geht von der Bevölkerungsexplosion aus. Europa begünstigt sie, indem viel zu viele europäische Frauen auf Kinder verzichten, was dazu führt, dass politische Entscheidungsträger fälschlicherweise auf Masseneinwanderung setzen. Sowohl die Bevölkerungsexplosion in Afrika als auch die Masseneinwanderung nach Europa können die betroffenen Länder nicht verkraften.

      Noch 83 Jahre

      Noch trennen uns 83 Jahre von der nächsten Jahrhundertwende. Afrika wird dann drei Milliarden Menschen mehr zählen als heute, insgesamt 4,2 Milliarden. Glaubt jemand, man könne Afrikaner im Ausmass von Milliarden «exportieren»? Für 4,2 Milliarden Menschen werden die Ressourcen Afrikas nie und nimmer reichen. Ob diese heute oder erst in zehn Jahren erschöpft sind, ist unwesentlich.

      Entwicklungshilfe als Ausweg?

      Die Industrieländer versuchen, mittels Entwicklungshilfe die Bevölkerungsexplosion zu korrigieren. Die Entwicklungshilfe hat freilich nichts bewirkt. Ihre Befürworter haben sich höchstens den Vorwurf eingetragen, Neo-Kolonialisten zu sein.

      Schon heute leiden eine Milliarde Menschen auf der Welt Hunger. Vor allem Afrikaner. Ihre Zahl wird täglich grösser. Den Wettlauf zu gewinnen, ist unmöglich. Die Uhr steht nicht auf fünf vor zwölf. Sie rückt – wie der deutsche Bevölkerungswissenschafter Herwig Birg gesagt hat – bereits gegen vier.

      Wohlgemerkt – dies ist eine zentrale Feststellung Dudo Ernys: Würden heute einschneidende Korrekturmassnahmen getroffen, so träte eine spürbare Wirkung in etwa fünfzig Jahren ein. Aber niemand nimmt heute Korrekturen vor. Wer für sich glaubt, gewisse Seuchen würden die Bevölkerungsentwicklung irgendwann schon korrigieren, täuscht sich. Es ist zwar mit Seuchen zu rechnen. Ihr Einfluss auf die Bevölkerungsentwicklung dürfte aber marginal sein.

      Der Bevölkerungsüberschuss pro Tag beträgt derzeit 220 000 Menschen. Betroffen sind vor allem Afrika und Asien. Fordert eine Seuche 20 000 Tote – was durchaus beklagenswert wäre –, dann würde damit ein Tages-Bevölkerungsüberschuss um einen Zehntel verkleinert. Gäbe es heute keine lokalen Seuchen und Epidemien, würde der tägliche Bevölkerungsüberschuss auf rund 250 000 Menschen steigen.

      Diese Zahlen illustrieren, dass Katastrophen zwar unausweichlich eintreffen werden, dass sie die Bevölkerungsentwicklung aber kaum beeinflussen.

      Die Zahl 220 000 pro Tag berechnet sich aus den derzeit registrierten 130 Millionen Geburten und 50 Millionen Todesfällen pro Jahr. Das ergibt einen Jahresüberschuss von 80 Millionen – pro Tag also von 
220 000. Was uns die Hilfsindustrie dazu vorspiegelt, ist Utopie. Wer Willkommenskultur zelebriert, ist ein Illu-sionist.

      Nigeria als «Spitzenreiter»

      Allein in Nigeria beträgt der monatliche Bevölkerungsüberschuss 400 000 Personen. Welches Land ist – so fragt Dudo Erny – weltweit in der Lage, einen derartigen Überschuss aufzunehmen? Aber der Überschuss ist Tatsache. Was hat ein Land zu erwarten, das einer solchen Bevölkerungsexplosion ausgesetzt ist?

      Verhängnisvoll ist, dass selbst Politiker keine Ahnung haben, was auf sie zukommt. Wer jemanden fragt, wieviele Einwohner Afrika heute zählt und wieviel es in fünfzig oder hundert Jahren sein werden, trifft meist auf Kopfschütteln. Niemand glaubt, sich mit den tatsächlichen Entwicklungen auseinandersetzen zu müssen.

      Zudem ist in Afrika klar: Jene Familie, die eines ihrer fünf Kinder nach Europa bringen kann, ist saniert. Die den Ankömmlingen hier gewährte Sozialhilfe ist das Verhängnis für Europa. Solange der Sozialhilfe-Mechanismus so läuft wie heute, wird die Masseneinwanderung nicht gestoppt werden können. Der Anreiz, der von Europa ausgeht, ist weit stärker als die Angst vor Schleppern, vor der Mittelmeer-Überquerung und andern Gefahren. Solange Europa die Illusion aufrecht erhält, die Ankömmlinge seien Schutzsuchende, solange wird Europa ausgebeutet.

      https://www.schweizerzeit.ch/cms/index.php?page=/news/die_afrikanisierung_europas-3099
      #colonisation #contre-colonisation

      Et la #peur de quelques pays en particulier : la #Chine, le #Nigeria... le Nigeria le plus peuplé des pays africains...
      L’#Afrique, qui selon les calculs qui sont présentés dans l’article comptera, dans 83 ans, 3 milliards d’habitants
      #explosion_démographique #démographie

      Et la question qui est posée... pourra l’#aide_au_développement nous venir en aide ?

    • Et ce magnifique #graphique que j’avais déjà vu dans ma boîte-aux-lettres pour les campagnes de l’#UDC quand j’étais en Suisse...


      #manipulation (des statistiques)
      Et le texte qui l’accompagne...

      « Der grosse Austausch » ist Realität

      Voranschreitende Islamisierung und Zuwanderung

      Während die Politiker in Bundesbern intensiv darüber streiten, ob auch nur die geringste Begrenzung der Zuwanderung möglich ist, ohne geradezu irrational überhöhtes «Völkerrecht» oder die «heiligen Bilateralen» zu verletzen, verändert sich die Bevölkerungsstruktur der Schweiz rasant – und unumkehrbar. Es ist keine Frage mehr, ob die Schweizer zur Minderheit im eigenen Land werden. Die Frage ist nur, wann es so weit sein wird?

      Zu Beginn dieses Kommentars sei angemerkt, dass sämtliche fortfolgend aufgeführten Zahlen mit statistischen Quellen untermauert sind – die zuweilen einen beträchtlichen Recherchier-Aufwand erforderten. Gerade das Bundesamt für Statistik macht es Interessierten – mittels offensichtlich festzustellenden Verschleierungstaktiken – nicht immer einfach, aussagekräftigen Zahlen zu finden.

      Während die Zahl der «Bio-Schweizer» seit Jahren kontinuierlich abnimmt, steigt die Zahl der Personen mit ausländischem Hintergrund stark an – auch im Jahr 2016, für das der Bund eigentlich einen Rückgang der Nettozuwanderung vermeldet hat. 2016 erreichte die Zahl der Einwohner «mit Migrationshintergrund» ab 15 Jahren mit 2,6 Millionen einen neuen Höchststand. Heute haben 37 Prozent der gut sieben Millionen Erwachsenen in der Schweiz ausländische Wurzeln. Der Bevölkerungsanteil der über 14-Jährigen ohne Migrationshintergrund ist zwischen 2003 und 2015 von 70 auf 63 Prozent gesunken.

      Effektiv dürften es noch weit mehr Personen mit ausländischen Wurzeln sein. Um «Personen mit Migrationshintergrund» zu definieren, werden nämlich nur folgende Kategorien berücksichtigt: Personen ausländischer Staatsangehörigkeit, eingebürgerte Schweizer (ausser: die Person und deren Eltern wurden in der Schweiz geboren) und gebürtige Schweizer mit Eltern, die beide im Ausland geboren wurden. Dazu stellt sich die Frage, ob dem Bund, Kantonen und Gemeinden auch wirklich bei allen Personen die vollständigen Informationen vorliegen – was bezweifelt werden kann.

      Je jünger, desto ausländischer

      Keinen Migrationshintergrund hat laut Bundesamt für Statistik, wer als Schweizer zur Welt gekommen ist und von dem mindestens ein Elternteil in der Schweiz geboren wurde. Ein in der Schweiz geborener und eingebürgerter Kosovo-Albaner, dessen ebenfalls eingebürgerter, kosovarischstämmiger Vater in der Schweiz geboren ist, hat laut Bundesamt für Statistik beispielsweise keinen Migrationshintergrund. Es liegt auf der Hand, dass der Bund hier einen viel zu niedrigen Migrations-Anteil ausweist.

      Augenfällig ist: Je jünger die Kinder sind, desto höher der Anteil mit Migrationshintergrund. So lebten 54 Prozent der Kinder unter sechs Jahren im Jahr 2015 in einem Haushalt mit Migrationshintergrund. Für das Jahr 2016 schlüsselte das Bundesamt für Statistik bei Personen unter 15 Jahren gar nicht mehr auf, ob ein Migrationshintergrund vorhanden ist. Es ist lediglich noch festzustellen, dass der Anteil an unter 15-Jährigen, die über keinen Schweizer Pass verfügen, fast 27 Prozent umfasst – ein wesentlich höherer Wert als bei den über 15-Jährigen.

      Versucht das Bundesamt für Statistik zu vertuschen, dass der Migrationsanteil bei jüngeren Menschen überdurchschnittlich hoch ist? Die «Schweizerzeit» geht der Sache auf den Grund – die Anfrage beim Bundesamt für Statistik ist hängig.

      Im Übrigen sind auch bei Jahrgängen mittleren Alters die Personen mit Migrationshintergrund in der Mehrheit: So bei den 33-, 36-, und 39-Jährigen.

      Massenhafte Einwanderung

      Da in den letzten 20 Jahren stets mehr Personen in die Schweiz eingewandert als ausgewandert sind, leben immer mehr Migranten in der Schweiz. Von 1996 bis 2016 betrug die Nettozuwanderung (Zuwanderung minus Auswanderung) 1,15 Millionen Personen – würde man die Ausgewanderten nicht abziehen, wären es über 2,5 Millionen. Die ständige ausländische Wohnbevölkerung (Personen ohne Schweizer Pass) hat in der gleichen Zeitperiode um über 33 Prozent zugenommen (von 1,36 auf 2,05 Millionen).

      Nicht zu vergessen sind die Einbürgerungen, deren Zahl in den vergangenen 25 Jahren sprunghaft angestiegen ist. Nicht weniger als 775‘000 Ausländer sind in dieser Zeit eingebürgert worden. Das ist mehr als die Einwohnerzahl des drittbevölkerungsreichsten Schweizer Kantons, des Kantons Waadt.

      Keine Trend-Umkehr in Sicht

      Die Demographie – die Wissenschaft über die Bevölkerungsentwicklung – beruht auf unumstösslichen, auf Jahrzehnte hinaus mathematisch berechenbaren Entwicklungen. Wer sich mit der wirtschaftlichen, politischen und demographischen Entwicklung der Welt befasst, kommt unweigerlich zum Schluss: Der Einwanderungs-Druck auf die wohlhabenden Industriestaaten Europas wird anhalten. Eine Trend-Umkehr ist nicht in Sicht.

      Bevölkerungswissenschaftler, zum Beispiel der «Schweizerzeit»-Lesern bekannte Publizist Dudo Erny, rechnen vor, dass afrikanische Frauen – je nach Land – zwischen 5,5 und 6,6 Kinder gebären. Eine Bevölkerung entwickelt sich stabil, wenn jede Frau statistisch gesehen 2,1 Kindern das Leben schenkt. Die daraus resultierende Bevölkerungsexplosion ist für die meisten afrikanischen Staaten nicht zu stemmen, was einer der Hauptgründe ist, dass laut einer repräsentativen Umfrage jeder dritte Afrikaner südlich der Sahara auswandern will.

      Afrikanisierung…

      Der renommierte Soziologe Gunnar Heinsohn prognostiziert: Im Jahr 2050 werden 950 Millionen Menschen aus Afrika und den arabischen Staaten auswandern wollen. Kein Wunder! Denn laut Dudo Erny gebären die Frauen in Niger im Durchschnitt 6,6 Kinder. Damit verdoppelt sich dort die Bevölkerung innert achtzehn Jahren. Berechnet für den ganzen Kontinent, verdoppelt sich die afrikanische Bevölkerung innert 33 Jahren. Europa dagegen entwickelt sich in Richtung Null. Durchschnittlich gebärt die europäische Frau 1,4 Kinder.

      Abgesehen von der demographischen Entwicklung wird die Masseneinwanderung von allerlei Think-Tanks, NGO’s, Schleppern aber auch von EU-Politikern begrüsst und aktiv forciert. Das Ansinnen, die sinkende einheimische Bevölkerung durch Migranten zu ersetzen – ja auszutauschen –, ist bei Eliten weit verbreitet. Dass die Zuwanderung aus afrikanischen und arabischen Ländern für die Schweiz und Europa bisher ein massives Verlustgeschäft war und ein Grossteil der Migranten direkt in der Sozialhilfe landete, weil diese offensichtlich nicht zu den von der Wirtschaft angeblich so verzweifelt gesuchten «Fachkräften» gehören, scheint man zu ignorieren. Oder steckt Absicht dahinter?

      …und Islamisierung Europas

      Die neuste Studie des renommierten Pew Research Centers – veröffentlicht Ende November 2017 – offenbarte, dass die Islamisierung Europas gar noch schneller voranschreitet als die sich abzeichnende Afrikanisierung. Erstmals werden fundierte Projektionen veröffentlicht, welche die massiven Zuwanderungs-Ströme seit der Flüchtlingskrise 2014 / 2015 berücksichtigen, im Rahmen derer alleine Deutschland gegen zwei Millionen Menschen – die meisten davon Muslime – aufgenommen hat.

      Heute leben 25,8 Millionen Muslime in den 28 EU-Staaten sowie in der Schweiz und in Norwegen (4,9 Prozent der Gesamtbevölkerung). Alleine seit 2010 hat die Zahl der Muslime in Europa um 6,3 Millionen zugenommen (plus 32 Prozent). Einwanderer, die aus wirtschaftlichen oder familiären Gründen ganz legal nach Europa gekommen sind (Stichwort: Familiennachzug), trugen am stärksten zu diesem Wachstum bei.

      Drei Szenarien

      Das Pew Research Center zieht drei verschiedene Szenarien in Betracht, wie sich die muslimische Bevölkerung in Europa bis ins Jahr 2050 prozentual zur Gesamtbevölkerung entwickeln könnte. Im ersten und wohl unrealistischsten Szenario gehen die Forscher davon aus, dass die Migration in den nächsten 33 Jahren komplett versiegen wird. Selbst dann aber stiege die Zahl der Muslime europaweit von 4,9 auf 7,4 Prozent der Bevölkerung an. Für die Schweiz wird beim Szenario «keine Migration» eine Zunahme von 6,1 auf 8,2 Prozent (660‘000 Muslime) prognostiziert – was einem Plus von 34 Prozent entspricht.

      Die Gründe (ausgeführt von «NZZ Online»): Mit 2,6 Kindern pro Frau bringen Musliminnen in Europa im Durchschnitt etwa ein Kind mehr zur Welt als Nichtmusliminnen. Zudem sind die Muslime in Europa vergleichsweise jung und haben darum noch viele Lebensjahre vor sich. Die Gesamtbevölkerung Europas ist überaltert und im Begriff zu schrumpfen.

      Schweiz: Doppelt so viele Muslime bis 2050?

      Das zweite Szenario geht von einer anhaltenden legalen Migration, aber von einem Ende der hohen Flüchtlingsströme der letzten Jahre aus. Dieses berechnet einen Anstieg der muslimischen Bevölkerung in der Schweiz auf 10,3 Prozent bis 2050 (1,14 Millionen Muslime). Das dritte Szenario rechnet einen konstant hohen Flüchtlingsstrom auf dem Niveau von 2014 bis 2016 hinzu – was im Vergleich zu heute europaweit eine Verdreifachung des muslimischen Bevölkerungsanteils zur Folge hätte. Auf die Schweiz bezogen bedeutet das eine Zunahme auf 12,9 Prozent – ein Plus von 111 Prozent auf 1,52 Millionen Muslime.

      Welches dieser Szenarien am ehesten zutrifft, ist ungewiss. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kann allerdings ausgeschlossen werden, dass die Migration komplett nachlassen wird – und auch dann wird die muslimische Bevölkerung in der Schweiz und Europa massiv ansteigen. Es sei denn, die politischen Mehrheiten ändern sich… Im Übrigen wird für Deutschland – der Merkel’schen Willkommenskultur sei Dank – mitunter der grösste Zuwachs an Muslimen prognostiziert: Auf bis zu 20 Prozent der Gesamtbevölkerung.

      Islamisierung schon heute Realität

      Unabhängig davon ist die Ausbreitung des Islam – und mit ihm verbunden des mit unserem Rechtsstaat in vielerlei Hinsicht nicht kompatiblen politischen Islam – in der Schweiz schon heute Realität. Das äussert sich dann in Schweizer Primarschulen mit überproportionalem Ausländer- und Muslim-Anteil darin, dass die Schulweihnachten in «Jahresendfeiern» umgewandelt werden und auf Weihnachtskrippen und Weihnachtsbäume verzichtet wird.

      Die Ausbreitung des Islam zeigt sich aber auch in anderer Form. Wussten Sie zum Beispiel, geschätzte Leserinnen und Leser, dass der Name Mohammed in seinen verschiedenen Formen im Jahr 2016 schon auf Platz 51 der beliebtesten Knaben-Vornamen der Schweiz rangierte? In einigen englischen und französischen Städten belegt dieser Vorname, nebenbei bemerkt, bereits seit Jahren den ersten Platz.

      Und was macht Bundesbern? Von Massnahmen, welche einheimische Familien entlasten würden – auch um die Geburtenrate der einheimischen Bevölkerung zu steigern –, keine Spur. Von Massnahmen gegen die Ausbreitung des radikalen Islam in der Schweiz – der sich unter anderem in der erzwungenen Gesichtsverhüllung bei Frauen äussert – ebenfalls keine Spur. Vor wenigen Tagen präsentierte der Bundesrat seine Haltung zur Volksinitiative «Ja zum Verhüllungsverbot» – er lehnt die Initiative mit fadenscheinigen Begründungen ab.

      Schläft Bundesbern weiter?

      Zwar kündigte Bundesrätin Sommaruga Anfang Dezember einen Aktionsplan mit 26 Massnahmen «gegen Extremismus und Radikalisierung» an. Die zentralsten Fragen – wie die Einwanderung von radikalen Islamisten zu stoppen und deren sofortige Ausweisung einzuleiten ist – werden in diesem vor schönen Phrasen und hehren Absichten strotzenden Papier nicht einmal gestreift.

      Eines ist sicher: Leitet die Politik nicht sofort Massnahmen zur Begrenzung der Zuwanderung ein, verschärft sie die Einbürgerungs-Kriterien nicht und verschläft sie es weiterhin, klare Kante gegen den Islamismus zu zeigen, wird sich die Bevölkerung der Schweiz in zwanzig bis dreissig Jahren in Werten und Charakter grundlegend verändern. Ist das dann noch ein Land, das wir Eidgenossen unsere Heimat nennen können?

      #projections #islam #religion #projections_démographiques

      Donc, double tendance : africanisation et #islamisation du pays...


  • Des hôpitaux nigérians emprisonnent les femmes incapables de payer leurs frais de maternité | Slate.fr
    http://www.slate.fr/story/175338/hopitaux-nigerians-emprisonnent-femmes-frais-maternite

    Car il ne s’agit pas d’un cas isolé. Au #Nigeria, ces #détentions_illégales sont difficiles à chiffrer sans données officielles, mais Onyema Afulukwe, représentante du Centre des droits reproductifs (CRR), les estime à plusieurs milliers de cas par an. La #détention_hospitalière est d’ailleurs un phénomène global qui touche particulièrement les pays en voie de développement comme certains pays asiatiques ou subsahariens.

    Comme l’expliquent Emma Bryce et Wana Udobang, détenir les malades précaires est un moyen pour des hôpitaux sans budget de récupérer les frais avancés en forçant les proches de la personne détenue à venir payer la note en échange de sa libération. Une pratique qui concerne particulièrement les femmes enceintes puisque l’accouchement peut engendrer plusieurs complications graves comme une césarienne ou une hémorragie post-partum.


  • Traite sous néons rouges
    http://www.radiopanik.org/emissions/panik-sur-la-ville/traite-sous-neons-rouges

    La rédaction de Radio Panik reçoit Éric Walravens, journaliste de #médor, pour son enquête-récit autour de l’exploitation sexuelle des Nigérianes à Bruxelles.

    Sommaire du nouveau numéro de Médor, le #14.

    Sélection musicale, tirée de cette page :

    Irewolede Denge : « Orin Asape Eko » Fatai Rolling Dollar : « To Ba Fa Mo Dollar »

    Photo : Marche silencieuse en mémoire d’Eunice le 14 juin 2018, Christophe Licoppe, Photo News

    #prostitution #exploitation_sexuelle #nigéria #réseau #prostitution,médor,exploitation_sexuelle,nigéria,réseau
    http://www.radiopanik.org/media/sounds/panik-sur-la-ville/traite-sous-neons-rouges_06357__1.mp3


  • #métaliste de #campagnes de #dissuasion à l’#émigration

    Une analyse de ces campagnes par #Antoine_Pécoud
    https://seenthis.net/messages/763546

    Un entretien avec des représentants de l’ODM (Suisse, maintenant SEM) et de l’OIM sur le lien entre cinéma et campagnes de dissuasion à la migration :
    https://seenthis.net/messages/763642

    –---------------------
    En #Guinée, l’Organisation internationale pour les migrations contrôle des frontières et les âmes :
    https://seenthis.net/messages/757474
    #OIM #IOM #organisation_internationale_contre_les_migrations

    Toujours l’OIM, mais en #Tunisie :
    https://seenthis.net/messages/732291

    Et au #Cameroun, OIM, as usual :
    https://seenthis.net/messages/763640

    Au #Sénégal, avec le soutien de l’#Espagne (2007) :
    https://seenthis.net/messages/763670

    Campagne #aware_migrants, financée par l’#Italie :
    https://seenthis.net/messages/520420

    Une campagne de l’#Australie
    https://seenthis.net/messages/474986
    #Etats-Unis #film
    Il y a aussi la campagne #No_way :
    https://seenthis.net/tag/no_way

    Financée par l’#Allemagne, une campagne en #Afghanistan :
    https://seenthis.net/messages/464281#message588432
    https://seenthis.net/messages/464281#message592615
    https://seenthis.net/messages/432534

    Les campagnes de la #Suisse :
    https://seenthis.net/messages/385940
    notamment dans les #Balkans mais aussi en #Afrique_de_l'Ouest (#Cameroun, #Nigeria)

    Campagne des #Etats-Unis :
    https://seenthis.net/messages/269673#message274426
    https://seenthis.net/messages/269673#message274440
    #USA

    Une campagne du #Danemark :
    https://seenthis.net/messages/385940#message397757

    #campagne #migrations #vidéos

    ping @isskein @_kg_ @reka


  • Deportation of 723 Nigerians from #Ghana disturbing —Presidency

    The Presidency has expressed concerns about the deportation of 723 Nigerians by the authorities in Ghana since 2018.

    The reaction came through the Senior Special Assistant to the President on Diaspora, Mrs. Abike Dabiri-Erewa, on Thursday.

    She said, “The story that hundreds of Nigerians are being deported from Ghana is disturbing and worrisome.

    “The good thing is that the Nigerian Ambassador to Ghana is on top of the situation.

    “Now, he met with the Comptroller-General of the Immigration in Ghana and they both had a very productive discussion.

    “But here is the situation: if, indeed, you commit a crime, you have to face the penalties. But, what we are saying is that a bad apple should not spoil the bunch.

    “Let every case be treated on its merit. That’s what our ambassador is demanding and that’s what Nigeria is asking for.”


    https://punchng.com/deportation-of-723-nigerians-from-ghana-disturbing-presidency
    #renvois #expulsions #migrants_nigérians #Nigeria #réfugiés_nigérians


  • #bitcoin Oburoni
    https://hackernoon.com/bitcoin-oburoni-d63a9b1873f6?source=rss----3a8144eabfe3---4

    Design for HOPE City, a planned technology park to be built at Prampram, Greater Accra RegionHere are transcripts of two interviews that were done with #ghana based Bitcoin pioneer Kofi Akosah @CryptoTraveler1 . Data from Local Bitcoins shows that Bitcoin use is growing exponentially in the places where it is needed, and Azteco will be supplying Bitcoin to these people.Could we discuss your thoughts on the EU parliament’s move?Of course. Whatever questions you have.What’s your reaction to the EU parliament’s ban on Crypto anonymous?There will be no effective ban on anonymous crypto, and its easy to explain why. Lets take a hypothetical example of Angelique and Joost. Angelique is living in Texas, Joost is in France. Angelique pays Joost to to do some creative work for her, and is paid one (...)

    #bitcoin-oburoni #lagos #nigeria


  • Software spia, le nuove armi africane

    Ufficialmente introdotti contro il terrorismo, sono usati anche per controllare dissidenti politici.

    Almeno dal 2009 l’Egitto è tra i principali acquirenti di strumentazioni per la sorveglianza di massa. #Software intrusivi che si possono agganciare ai telefonini oppure alle mail e tracciare così i comportamenti di chiunque. Specialmente se considerato un nemico politico dal regime. Al Cairo, dopo la primavera araba, si è abbattuto un rigido inverno dei diritti: oppositori politici, sindacalisti, persino ricercatori universitari come Giulio Regeni sono stati fatti sparire, ammazzati o torturati. Per fare tutto questo, le agenzia di sicurezza hanno spiato i loro bersagli attraverso sistemi informatici. Tra le aziende, chi ha fatturato vendendo gli strumenti per spiare i nemici politici, c’è l’italiana #Hacking_Team, le cui mail sono state rese pubbliche da una maxi fuga di notizie nel luglio 2015.

    L’Egitto non è l’unico paese africano a fare uso di questo tipo di tecnologie. In particolare in Africa, questo genere di strumenti per tenere sotto controllo la popolazione stanno diventando una costante. Sono l’ultima frontiera del mercato delle armi. Nemico ufficiale contro cui utilizzarle: il terrorismo, che si chiami Al Shabaab, Boko Haram, Isis. In pratica, da semplici persone “sospette” a dissidenti politici.

    Una stima di Markets and Markets del 2014 prevede che per il 2019 il mercato delle “intercettazioni” varrà 1,3 miliardi di dollari. E accanto a questo corre un mercato nero dalle dimensioni inimmaginabili, dove ogni transazione avviene nel deep web, il doppio fondo del contenitore di internet. Senza bisogno di autorizzazioni, né di sistemi di licenze, come invece previsto dalle normative di tutto il mondo. I paesi africani sono tra i nuovi agguerriti compratori di queste armi 2.0, di fabbricazione per lo più israeliana ed europea.

    La mappa degli spioni

    L’utilizzo e la vendita di questi sistemi – proprio come per le armi – in diversi paesi è schermato dal segreto militare, nonostante il “duplice uso” (civile e militare) che possono avere questi strumenti. Detti, appunto, dual-use. L’inchiesta Security for Sale (https://irpi.eu/sicurezza-vendesi), condotta in febbraio da 22 giornalisti europei, ha individuato i principali importatori di tecnologie intrusive in Africa. La lista è lunga: oltre il Kenya, di cui Osservatorio Diritti ha già parlato, e l’Egitto, l’esempio più famoso, ci sono Libia (ancora sotto Gheddafi, ndr), Etiopia, Nigeria, Sudan, Sudafrica, Mauritania e Uganda.
    #Kenya #Libye #Ethiopie #Nigeria #Soudan

    In Mauritania è in carcere da due anni il cittadino italiano #Cristian_Provvisionato per una vendita di sistemi di intercettazione finita male. Provvisionato, una guardia giurata che non sarebbe mai stata in grado di vendere sistemi di questo genere, avrebbe dovuto presentare ai mauritani un sistema di intercettazione per Whatsapp, che la sua azienda – Vigilar – avrebbe a sua volta acquistato attraverso la società indiano-tedesca Wolf Intelligence. Bersaglio del sistema sarebbero dovuti essere terroristi attivi al confine mauritano, per quanto diverse organizzazioni internazionali abbiano sollevato riserve rispetto al possibile utilizzo di sistemi del genere in un paese che viola i diritti umani.
    #Mauritanie

    L’accusa nei confronti di Cristian Provvisionato, cioè truffa, non regge perché il cittadino italiano era all’oscuro, come è stato comprovato da più ricostruzioni giornalistiche, di ciò che stava presentando in Mauritania. Aveva accettato il lavoro perché gli era stato promesso che sarebbe stato veloce, pulito e con un buon guadagno. Invece si trova ancora dietro le sbarre. Per il caso Provvisionato la magistratura milanese ha aperto un’inchiesta che coinvolge anche #Vigilar e #Wolf_Intelligence. Il partner israeliano dei due è una delle aziende da sempre competitor di Hacking Team.

    La stessa Hacking Team ha venduto ad altri regimi autoritari africani (scarica la ricerca del centro studi CitizenLab – università di Toronto). Il caso più clamoroso è quello dei servizi segreti del Sudan, che nel 2012, prima che entrasse in vigore qualunque embargo, hanno acquistato merce per 960 mila euro. Anche le Nazioni Unite, nel 2014, quando è entrato in vigore l’embargo con il Sudan, hanno fatto domande ad Hacking Team in merito alle relazioni commerciali con le forze d’intelligence militare del Paese.
    #Soudan #services_secrets

    Nello stesso 2012 una compagnia britannica aveva iniziato a vendere software intrusivi alle forze militari dell’Uganda. Era l’inizio di un’operazione di spionaggio di alcuni leader politici dell’opposizione che arrivava, denunciavano media locali nel 2015, fino al ricatto di alcuni di loro. Paese di fabbricazione del software spia, come spesso accade, Israele.
    #Ouganda

    Il Sudafrica è un caso a sé: da un lato importatore, dall’altro esportatore di tecnologie-spia. Il primo fornitore di questo genere di software per il Sudafrica è la Gran Bretagna, mentre il mercato di riferimento a cui vendere è quello africano. Il Paese ha anche una propria azienda leader nel settore. Si chiama #VASTech e il suo prodotto di punta è #Zebra, un dispositivo in grado di intercettare chiamate vocali, sms e mms.
    #Afrique_du_sud

    Nel 2013 Privacy International, un’organizzazione internazionale con base in Gran Bretagna che si occupa di privacy e sorveglianza di massa, ha scoperto una fornitura di questo software alla Libia di Gheddafi, nel 2011, nel periodo in cui è stato registrato il picco di attività di spionaggio (dato confermato da Wikileaks). Eppure, dal 2009 al 2013 solo 48 potenziale contravvenzioni sono finite sotto indagine del Ncac, l’ente governativo preposto a questo genere di controlli.

    Il settore, però, nello stesso lasso di tempo ha avuto un boom incredibile, arrivando nel solo 2012 a 4.407 licenze di esportazione per 94 paesi in totale. Il mercato vale circa 8 miliardi di euro. In Sudafrica sono in corso proteste per chiedere le dimissioni del presidente Jacob Zuma, coinvolto in diversi casi di corruzione e ormai considerato impresentabile. È lecito pensare che anche questa volta chi manifesta sia tenuto sotto osservazione da sistemi di sorveglianza.


    https://www.osservatoriodiritti.it/2017/05/08/software-spia-le-nuove-armi-africane
    #Afrique #surveillance #interception #surveillance_de_masse #Egypte #business

    ping @fil

    • Security for sale

      The European Union has deep pockets when it comes to security. Major defense contractors and tech giants compete for generous subsidies, to better protect us from crime and terrorism. At least that’s the idea. But who really benefits? The public or the security industry itself?

      Over the past year, we’ve worked with more than twenty journalists in eleven European countries to investigate this burgeoning sector. We quickly discovered that the European security industry is primarily taking good care of itself – often at the expense of the public.

      In this crash course Security for Sale, we bring you up to speed on EU policy makers and industry big shots who’ve asserted themselves as “managers of unease,” on the lobbies representing major defense companies, on the billions spent on security research, and on the many ethical issues surrounding the European security industry.

      “Security for sale” is a journalistic project coordinated by Dutch newspaper De Correspondent and IRPI collaborated for the Italian context. The webportal of “Security for Sale” collects all articles produced within the project in several languages.

      https://irpi.eu/en/security-for-sale

    • Lawful Interception Market worth $1,342.4 Million by 2019

      The report “Lawful Interception Market by Network Technologies and Devices ( VOIP, LTE, WLAN, WIMAX, DSL, PSTN, ISDN, CDMA, GSM, GPRS, Mediation Devices, Routers, Management Servers); Communication Content; End Users - Global Advancement, Worldwide Forecast & Analysis (2014-2019)” defines and segments the LI market on the basis of devices, network technologies, communication content, and services with in-depth analysis and forecasting of revenues. It also identifies drivers and restraints for this market with insights on trends, opportunities, and challenges.

      Browse 80 market tables and 23 figures spread through 177 pages and in-depth TOC on “Lawful Interception Market by Network Technologies and Devices ( VOIP, LTE, WLAN, WIMAX, DSL, PSTN, ISDN, CDMA, GSM, GPRS, Mediation Devices, Routers, Management Servers); Communication Content; End Users - Global Advancement, Worldwide Forecast & Analysis (2014-2019)”
      https://www.marketsandmarkets.com/Market-Reports/lawful-interception-market-1264.html
      Early buyers will receive 10% customization on reports.

      Lawful Interception (LI) has been proven to be very helpful for the security agencies or Law Enforcement Agencies (LEAs) for combating terrorism and criminal activities. Across the world, countries have adopted such legislative regulations and made it compulsory for the operators to make LI-enabled communication network. Since the advancement of communication channels and network technologies over the period of time, the interception techniques have also enhanced for variety of communications such as Voice over Internet Protocol (VoIP), web-traffic, Electronic Mail (Email), and more. Now, the interception is possible for all networks that deliver voice, data, and Internet services.

      Sophisticated communication channels and advanced network technologies are the major driving factors for the LI market. Nowadays, communication can be done in various forms such as voice, text, video, and many more. To transfer these types of data, network technologies need to constantly upgrade. The different types of network technologies that can be intercepted are VoIP, LTE, WLAN, WiMax, DSL, PSTN, ISDN, CDMA, GSM, and GPRS, are discussed in this report.

      MarketsandMarkets has broadly segmented the LI market by devices such as management servers, mediation devices, Intercept Access Points (IAP), switches, routers, gateways, and Handover Interfaces (HIs). The LI market is also segmented on the basis of communication contents and networking technology. By regions: North America (NA), Europe (EU), Asia Pacific (APAC), Middle East and Africa (MEA), and Latin America (LA).

      The LI market is expected to grow at a rapid pace in the regional markets of APAC and MEA. The investments in security in APAC and MEA are attracting the players operating in the LI market. These regions would also be the highest revenue generating markets in the years to come. Considerable growth is expected in the NA and European LI markets. New wireless network and network technologies like LTE, WiMax, NGN, and many more are expected to be the emerging technological trends in the LI market.

      MarketsandMarkets forecasts the Lawful Interception market to grow from $251.5 million in 2014 to $1,342.4 million by 2019. In terms of regions, North America and Europe are expected to be the biggest markets in terms of revenue contribution, while Asia-Pacific, Middle East and Africa, and Latin America are expected to experience increased market traction, during the forecast period.

      About MarketsandMarkets

      MarketsandMarkets is a global market research and consulting company based in the U.S. We publish strategically analyzed market research reports and serve as a business intelligence partner to Fortune 500 companies across the world.

      MarketsandMarkets also provides multi-client reports, company profiles, databases, and custom research services. M&M covers thirteen industry verticals, including advanced materials, automotives and transportation, banking and financial services, biotechnology, chemicals, consumer goods, energy and power, food and beverages, industrial automation, medical devices, pharmaceuticals, semiconductor and electronics, and telecommunications and IT.

      We at MarketsandMarkets are inspired to help our clients grow by providing apt business insight with our huge market intelligence repository.

      https://www.marketsandmarkets.com/PressReleases/lawful-interception.asp

    • Antiterrorismo con licenza d’uccidere

      Kenya osservato speciale: le ong parlano di vittime, sparizioni e intercettazioni diffuse.

      Da gennaio a ottobre 2016 in Kenya sono state uccise dalle forze dell’ordine 177 persone. Lo scrive nel suo rapporto annuale 2016/2017 la ong Amnesty international. Uccisioni stragiudiziali per mano delle cosiddette Kenyan Death Squads, gli squadroni della morte in azione contro presunti terroristi. A risalire la catena di comando, si arriva fino ai piani alti del governo, come aveva raccontato Al Jazeera in un’inchiesta del 2015.

      Il Kenya ha conosciuto il terrorismo di matrice jihadista alla fine del 1998, all’epoca della prima bomba all’ambasciata americana di Nairobi: un attentato che ha lanciato nel mondo il marchio Al Qaeda. Il Paese è passato attraverso centinaia di attentati e oggi il terrorismo si chiama Al-Shabaab (leggi “Al-Shabaab avanza in Somalia”). Ma i presunti terroristi sono solo una parte delle vittime degli squadroni della morte: anche avvocati, attivisti e oppositori politici sono finiti sulla lista dei torturati e uccisi. Fare leva sulla paura dei cittadini, in Kenya, è facile.

      Dal 2010 al 2015 si ha notizia di almeno 500 persone fatte sparire da questi nuclei interni di alcuni corpi speciali delle forze dell’ordine del Kenya. Operazioni supervisionate dal Nis, i servizi segreti, svolte poi da agenti della Criminal investigation division (Cid), oppure dall’unità Recce o ancora dalle Kenyan Defence Forces. «Si potrebbero chiamare “morti accettabili”», dice un ufficiale dei servizi segreti kenyoti intervistato sulla vicenda da un ricercatore della ong Privacy International.

      INTERCETTAZIONI DIFFUSE

      E l’argomento “terrorismo” è sufficiente a giustificare un sistema d’intercettazioni persistente, dove non esiste comunicazione che non sia tracciata, né supporti informatici che le forze dell’ordine non possano acquisire. Tutto il meccanismo per rintracciare “i nemici” passerebbe dalle comunicazioni telefoniche, ignorando qualunque norma costituzionale kenyota. «Gli ufficiali che abbiamo intervistato hanno ammesso che spesso si finisce sotto intercettazione per motivi politici e non solo per presunte attività di terrorismo», continua il ricercatore di Privacy International che ha curato il report “Traccia, cattura, uccidi” (per motivi di sicurezza, non è possibile rivelare il suo nome).

      Le forze speciali del Kenya avrebbero una presenza stabile all’interno delle compagnie telefoniche del paese. «Agenti Nis sono informalmente presenti nelle strutture per le telecomunicazioni, apparentemente sotto copertura», si legge nel rapporto. Elementi che sarebbero stati confermati da dipendenti di compagnie telefoniche e agenti. «I dipendenti hanno paura che negare l’accesso possa avere delle ripercussioni», aggiunge il ricercatore.

      Safaricom è la più importante compagnia telefonica del paese: controlla oltre il 60% del mercato della telefonia kenyota. Azionista di maggioranza è Vodafone e secondo il rapporto al suo interno ci sarebbero dieci agenti della Cid. Attraverso un’interfaccia, avrebbero libero accesso al database interno in cui sono registrate telefonate, proprietari, transazioni monetarie attraverso la rete mobile. Un universo.

      Questo è quello che raccontano le fonti interne scovate da Privacy International. Mentre Safaricom, ufficialmente, nega questo flusso di informazioni. L’amministratore delegato di Safaricom, Bob Collymore, tra gli uomini più ricchi del Kenya, ha risposto alla ong sostenendo che la sua azienda «non ha relazioni con Nis riferite alla sorveglianza delle comunicazioni in Kenya e non ci sono ufficiali Nis impiegati nell’azienda, ufficialmente o sotto copertura».

      Il Kenya acquista all’estero le strumentazioni di cui è dotato il sistema di intercettazioni in funzione nel paese. «Le fonti a cui abbiamo avuto accesso nominavano aziende inglesi ed israeliane, ma non sanno come funziona l’acquisto degli strumenti per intercettazioni», aggiunge il ricercatore di Privacy International. Gli strumenti più diffusi sono i famosi IMSI Catcher. All’apparenza, delle semplice valigette con un involucro nero all’estero, rinforzato. In realtà sono delle antenne attraverso cui è possibile intercettare telefonate effettuate nel raggio di circa 300 metri.

      Ci sono poi anche software intrusivi, che agganciano il telefono una volta che l’utente apre uno specifico messaggio via Sms o WhatsApp. Nel 2015 le rivelazioni su Hacking Team, l’azienda milanese che vendeva in mezzo mondo dei software spia, avevano permesso di scoprire anche trattative in corso con forze speciali del Kenya. Gli obiettivi dello spionaggio sarebbero stati uomini legati all’opposizione.

      https://www.osservatoriodiritti.it/2017/04/12/antiterrorismo-con-licenza-di-uccidere
      #anti-terrorisme #opposition #opposants_au_régime #persécution


  • Eni Nigeria, la licenza #Opl_245 «priva il Paese di 6 miliardi di dollari»

    Shell ed Eni, secondo un report del centro di ricerche Rdc, hanno siglato un contratto per la licenza estrattiva di petrolio Opl 245 ingiusto sul piano del regime fiscale. Un danno enorme per la Nigeria, che corrisponderebbe a un biennio di spesa pubblica per istruzione e sanità. Le due compagnie criticano la metodologia usata dal report

    https://www.osservatoriodiritti.it/2018/12/03/eni-nigeria-6-miliardi

    #extractivisme #Eni #néo-colonialisme #Shell #Nigeria #pauvreté #licence #fiscalité #fisc #entrées_fiscales #pétrole

    Pour télécharger le #rapport:
    Government Revenues from OPL245 Assessing the Impact of Different Fiscal Terms
    https://www.osservatoriodiritti.it/wp-content/uploads/2018/11/Eni-Nigeria-Rdc-Opl245.pdf



  • #métaliste (qui va être un grand chantier, car il y a plein d’information sur seenthis, qu’il faudrait réorganiser) sur :
    #externalisation #contrôles_frontaliers #frontières #migrations #réfugiés

    Des liens vers des articles généraux sur l’externalisation des frontières de la part de l’ #UE (#EU) :
    https://seenthis.net/messages/569305
    https://seenthis.net/messages/390549
    https://seenthis.net/messages/320101

    Ici une tentative (très mal réussie, car évidement, la divergence entre pratiques et les discours à un moment donné, ça se voit !) de l’UE de faire une brochure pour déconstruire les mythes autour de la migration...
    La question de l’externalisation y est abordée dans différentes parties de la brochure :
    https://seenthis.net/messages/765967

    Petit chapitre/encadré sur l’externalisation des frontières dans l’ouvrage (Dé)passer la frontière :
    https://seenthis.net/messages/769367

    Les origines de l’externalisation des contrôles frontaliers (maritimes) : accord #USA-#Haïti de #1981 :
    https://seenthis.net/messages/768694


  • Nigeria : mystère autour du parcours du leader indépendantiste Nnamdi Kanu
    RFI - Publié le 24-10-2018
    http://www.rfi.fr/afrique/20181024-nigeria-nnamdi-kanu-biafra-ipob-biafra-polemique

    Au Nigeria, la réapparition du leader du mouvement indépendantiste biafrais soulève quelques interrogations. En fin de semaine dernière, une vidéo devenue virale montrait un homme lui ressemblant fortement, priant au pied du mur des Lamentations. Beaucoup se demandent comment Nnamdi Kanu a pu échapper aux autorités nigérianes.

    La dernière fois que Nnamdi Kanu a été vu en public au Nigeria, c’était le 14 septembre 2017. Jour où les forces de l’ordre ont mené un raid contre sa maison dans le sud-est. Depuis, plus de trace du leader indépendantiste biafrais. Etait-il mort où bien en vie ? En mars dernier, la presse nigériane annonçait l’avoir vu en compagnie de sa femme à Accra, la capitale ghanéenne. Démenti des militants qui affirmaient alors que Nnamdi Kanu était détenu au secret voire qu’il avait été tué par les forces de sécurité, ce qu’elles ont toujours réfuté.

    Nnamdi Kanu a finalement levé le doute ce dimanche. Dans une intervention radiophonique, il a déclaré être en Israël, en chair et en os. Il a également appelé à boycotter des prochaines élections sans référendum d’autodétermination sur la région. Mais au-delà du message politique, il n’a pas précisé comment il avait pu se rendre à Jérusalem. De plus, il était sous le coup d’un procès et donc interdit de sortie du territoire. A-t-il bénéficié de complicités ? Certains sites d’information pointent du doigt les services secrets nigérians. Des sources anonymes internes affirment que cinq agents ont aidé le chef de file du mouvement à fuir vers le Ghana - via la Guinée équatoriale - et qu’il aurait ensuite disparu de la circulation. « Intox » ont aussitôt répondu les services nigérians. (...)

    #IsraelNigéria


  • Urbanités africaines

    Articles

    Le projet de reconversion du #port de #Tanger : entre #urbanisme standardisé et jeux d’alliances locales ? par Brendan Blayac
    #Maroc

    Le programme d’appui à la reconstruction de la #Fédération_Sénégalaise_des_Habitants – vers un #urbanisme_participatif et solidaire, par Lionel Chabot, Pape Ameth Keita et Bea Varnai
    #Sénégal

    #Lagos, immensité et urbanité d’une ville d’Afrique subsaharienne fantasme dans les #séries_télévisées, par Pierre Denmat
    #Nigeria

    Les #programmes_de_logement public à #Yaoundé : entre laboratoire libéral et manifestations urbaines du clientélisme dans un #Cameroun post-austérité, par Mathilde Jourdam-Boutin

    Déplacer et relocaliser les citadins à #Lomé (#Togo) : l’urbanité négociée, par Amandine Spire et Natacha Gourland

    Vivre avec l’#insécurité_hydrique dans une ville sahélienne : les stratégies d’adaptation à #Niamey (#Niger), par Sandrine Vaucelle et Hassane Younsa Harouna
    #eau


    Portfolios

    Les #chantiers à Yaoundé et Douala, poétique des villes camerounaises en construction, par Mathilde Jourdam-Boutin

    Rien ne se perd, tout se récupère ! Pour une reconnaissance des #récupérateurs_informels de #Casablanca, par Pascal Garret et Bénédicte Florin
    #recyclage

    Les #toits du Caire, des espaces ressource ? par Marie Piessat
    #Le_Caire #Egypte

    http://www.revue-urbanites.fr/urbanites-africaines

    #villes #villes_africaines #revue #urban_matter #géographie_urbaine
    ping @reka


  • Child trafficking: who are the victims and the criminal networks trafficking them in and into the EU

    One of the most serious aspects of this phenomenon is the role of the family, with #Europol receiving regular notifications of children being sold to criminal networks by their families. In some cases they engage directly in the trafficking and #exploitation of their own children.
    Female suspects play a key role in the trafficking and exploitation of minors, much more than in criminal networks which are trafficking adult victims.
    Most of the cases reported to Europol involve networks escorting non-EU minor victims across the entire route from their country of origin to the place of exploitation, frequently with the involvement of #smuggling networks. Smuggling of minor victims through the external borders and across member states usually entails the use of forged travel documents.
    Criminal profits are mainly redirected to the country of origin of the key suspect, in small amounts via money transfer services and in larger sums using criminal money couriers and mules.
    Children are trafficked from around the world into the EU. The majority of non-EU networks reported to Europol involved Nigerian organised crime groups which are trafficking young girls to be sexually exploited.
    Children in migration and unaccompanied minors are at higher risk of trafficking and exploitation. Although the scale of trafficking of unaccompanied minors remains unknown, a future increase is expected.

    https://www.europol.europa.eu/newsroom/news/child-trafficking-who-are-victims-and-criminal-networks-trafficking-t
    #trafic_d'êtres_humains #enfants #enfance #UE #EU #Europe #smugglers #Nigeria #prostitution #exploitation_sexuelle #MNA #mineurs_non_accompagnés

    Lien pour télécharger le #rapport:
    https://www.europol.europa.eu/publications-documents/criminal-networks-involved-in-trafficking-and-exploitation-of-underag


    • Dans les cahiers, n°2, on peut lire :

      “Si le fait d’être renvoyé vers ses #racines est une forme d’#assignation_à_la_différence, le déni de sa #particularité est tout autant une forme de #négation de la #personne”.

      in Cahiers de l’Université Populaire de la Villeneuve, 2016-2017, n°2, p.2.

      “La #colonisation a alors beaucoup contribué à ce que certains ont appelé une ‘#dictature_de_la_pensée’ qui a eu comme effet un manque d’écoute des peuples colonisés ainsi qu’une absence de reconnaissance de leurs savoirs. L’exemple de la découverte au #Nigeria en 1910 de sculptures africaines comparables dans leur précision aux #sculptures italiennes de la Renaissance est probant. Ces dernières étaient considérées comme tellement ‘non-africaines’ que les premiers archéologues cherchaient l’origine des sculptures en dehors de l’Afrique. Cette #négation des #cultures_africaines a encore son impact aujourd’hui”.

      in Cahiers de l’Université Populaire de la Villeneuve, 2016-2017, n°2, p.3.
      #art #archéologie

      “Entre ces positions tranchées, il y a une différence fondamentale dans la façon de penser l’autre et en l’occurrence un habitant de quartier : en termes de #manques (de capital social, économique etc.) ou en termes de #potentiel mais dont l’expression est bloquée par des dynamiques de #pouvoir

      in Cahiers de l’Université Populaire de la Villeneuve, 2016-2017, n°2, p.4.
      #quartiers_populaires #villes #urban_matter

      Dans le numéro on cite aussi #Anibal_Quijano et le concept de #colonialité_du_pouvoir
      #colonialité

      « Tout comme les sculptures trouvées à Ife, au Nigeria, ne pouvaient pas être africaines en 1910 car elles ne correspondaient à l’idée européenne d’un art africain primitif, #Bienvenu_Bazié, un choréographe burkinabé de danse contemporaine racontait récemment dans un entretien qu’en France on s’attend à ce qu’il fasse de la #danse_africaine burkinabée. Son choix pour la #danse_contemporaine semble déranger et il se pose donc la question ’Pourquoi, parce que je suis burkinabé, je ne pourrais pas moi aussi être influencé par toute la culture mondiale ? La France, l’Europe est influencée par cette culture mondiale, et pourquoi, moi, parce que je suis Burkinabé, il faudrait que j’aie une pureté burkinabé, africaine, je ne sais pas, quelque chose de complètement fantasmé ici en France ?’ Cette expérience fait écho au vécu de M., artiste et éducateur d’origine algérienne qui observe une réaction fréquente à son égard : ’Vous faites des #contes_orientaux ?’ Cela donne l’impression qu’on ne peut faire autre chose que ce qui est associé à son pays d’origine, comme si tous les artistes algériens faisaient des contes orientaux. Ce processus consistant à renvoyer la personne habitant en France à sa présumée culture d’origine s’appelle l’#assignation_culturelle »

      in Cahiers de l’Université Populaire de la Villeneuve, 2016-2017, n°2, p.8.

      ping @reka


  • Anatomy of a Killing - BBC News

    Voici une recherche (Forensic research) très impressionnante sur cette histoire horrible : La démarche devrait beaucoup intéresser @simplicissimus et peut-être pourrions nous reparler et débattre de ce que le BBC a réussi à faire ici. Je reste sans voix.

    https://www.youtube.com/watch?v=4G9S-eoLgX4

    In July 2018 a horrifying video began to circulate on social media. It shows two women and two young children being led away at gunpoint by a group of Cameroonian soldiers. The captives are blindfolded, forced to the ground, and shot 22 times.

    #cameroun #nigéria #meurtres #boko_haram

    • These women and children while being led to their deaths the soldiers accused them of belonging to the jihadist group Boko Haram graphic tissue here they’re blindfolded posted the ground and shot a close-range 22 * one of the women still has the baby strapped to her back the video began to circulate on my 10th 2018 some claimed that this atrocity took place in Molly where government soldiers have been fighting Boko Haram since 2014 the government of Cameroon initially dismissed the video as fake news a month later they announce the seven members of the military wear under investigation but there has still been no official admission that these killings were carried out in cameroonian song by government soldiers and there is still no guarantee that anyone will be held to account so how can we tell what really happened here over the next few minutes we’re going to follow these women and children on the short walk to the end of their lives and to glean from this video the clues that tell us where this happened when it happened and who was responsible for this atrocity this looks like the kind of Dusty anonymously track that could be anywhere in the Sahel what the first 40 seconds of the film capture a mountain range with the distinctive profile we spent hours trying to match this rage to the Topography of Northern Cameroon and then in Late July we received a tip-off from a cameroonian sourced have you looked at the area near Santa Fe close to the town of side of it we found a match for the Ridgeline it this is the scene on a dirt road just outside of Village called crime Alpha a few hundred meters away is the border with Nigeria the video also reveals other details that can be matched precisely to what we see on the satellite imagery this track these buildings and these trees putting all this evidence together we can say with certainty but the killings took place here less than a kilometer away instead of it we found this compound and identify this the combat Outpost used by the cameroonian military and their fight against Boko Haram will come back to this base later exactly when the killings took place at First Sight harder to say but again the video contains Clues this building is visible and satellite imagery but only until February 2016 the murders must have happened before that date satellite images also captured this structure the Wolves surrounding it I’ll present an imagery dated March 2015 but it not yet been built in November 2014 giving earliest possible date for the atrocity the video also reveals this footpath a part that only appears in the hot dry season between January and April less obvious clues in the video as they leave these women away the soldiers like moving sundials cost Shadows on the track a simple mathematical formula tells us the end the sun in comparison to the Horizon we can also see what direction the light is coming from when we add this data to our location we can get a precise time frame for this event The Killing between March 20th and April 5th 2015 we now know where this happened and we know when it happened but who are the men who murdered these women and children in July is Serta Roma Bakery cameroon’s minister of communication insisted that the killers are not cameroonian soldiers and presented what he claimed was irrefutable evidence from the video itself the weapons he said I’m not those used by the cameroonian Army in this area of operation but your analysis shows that one of these is a Serbian made the stopper M21 it’s rare in sub-Saharan Africa but it is used by some divisions of the cameroonian military also claimed that a close examination of the shoes the soldiers wearing colorful Forrestal camouflage in the phone knows he said cameroonian soldiers wear pale desert style fatigues a closer look at the evidence reveals this cancel just seen here in a 2015 report by Channel 4 News filmed inside of it wearing darker forestal fatigues similar to those seen in the video on Facebook we also found these pictures cameroonian soldiers wearing the same type of camouflage the images attack to CertiFit but carry also question why the soldiers are not wearing the standard combat gear of troops stationed in that area be helmets bulletproof vest and ranges boots Beyonce is that the soldiers when those house on patrol they would just a few hundred metres away from the combat Outpost we saw earlier we know that this is a military base because we match the features visible in satellite imagery to the details in the channel 4 news report that was short hair in 2015 new movies this year and I Misty International investigators spoke with residents who have been displaced by the fighting to a nearby Town among them was the man who said that sold these women and children being brought into the base by cameroonian soldiers a short while after they will either way he said he heard gunfire in August there was a sudden change in the government Fishing Off 2 weeks of denying that these killings took place in Cameroon vicari announced that seven members of the cameroonian military had been arrested and we’re under investigation or analysis has and avoid three men who actually pulled the trigger one of them is this man introduced at the start of the film as chocho that links the nickname chocho to a soldier called Syriac patiala is among the detainees named by the government the BBC has also spoken with a former cameroonian Soldier to confirm but this is chocho cyriak patiala at the end of the film we see him again blindfolding the little girl he’s about to kill a few seconds later he draw his weapon and opens fire analysis Identify two other guns that were used in The Killing one of them was in the hands of this man we see him here blindfolding the woman with the baby seconds before the shooting starts resource identified him as Barnabas go no so we would not able to confirm this identification a very similar name Barnabas Donna Sue appeared 11 days later on the government’s List of soldiers under investigation the 3rd weapon used in The Killing is the Zastava M21 we saw earlier it is in the hands of a man introduced in the video as second-class cobra so who is Cobra of the women and children are killed Cobra is the lost man still firing into the body’s one of his colleagues calls out tangle leave it there dead when he still does not stop shooting the cold out again that’s enough tanker that’s enough the name Sanger also appears list of men under investigation suggesting but Cobra is a nickname for Lance corporal Tanga another man named among those arrested is Etienne Sebastian he’s the platoon commander who was interviewed by channel 4 news in 2015 as far as week until he does not appear in the video we put these findings to the government of Cameroon who responded Honda investigation right now until the investigation has been concluded and that hold of them will be given a fair trial new due process was extended to the two women killed outside set of it and no presumption of innocence was a foot to the children who died with them
      In July 2018 a horrifying video began to circulate on social media. It shows two women and two young children being led away at gunpoint by a group of Cameroonian soldiers. The captives are blindfolded, forced to the ground, and shot 22 times.

      The government of Cameroon initially dismissed the video as “fake news.” But BBC Africa Eye, through forensic analysis of the footage, can prove exactly where this happened, when it happened, and who is responsible for the killings.

      Warning: this video contains disturbing content

      Investigation by Aliaume Leroy and Ben Strick.
      Produced by Daniel Adamson and Aliaume Leroy.
      Motion Graphics: Tom Flannery

      Please subscribe HERE http://bit.ly/1rbfUog

    • (je commente ici…)

      Intéressant (et horrible !) La localisation par la ligne de crête me laisse très dubitatif. Elle me semble habiller une localisation obtenue par des moyens plus … classiques ; peut-être pour protéger une source.

      En particulier, la suite de la vidéo montre que les enquêteurs ont eu accès directement sur place, par exemple lors du reportage sur le poste militaire, à diverses informations, notamment l’identité des participants.

      Le recoupement entre images et vues par satellite interviennent plus comme confirmation ou pour préciser la localisation des séquences : les constructions sont vraiment sommaires et elles manquent totalement d’éléments remarquables. Sans localisation globale, rien de tout cela n’est utilisable.


  • L’EPFZ accusée de mener des recherches risquées au Nigeria Jean-Marc Heuberger/jgal - 31 Aout 2018 - RTS
    http://www.rts.ch/info/suisse/9812239-l-epfz-accusee-de-mener-des-recherches-risquees-au-nigeria.html

    L’Ecole polytechnique fédérale de Zurich (EPFZ) profiterait d’une législation plus laxiste en Afrique pour mener une expérience de dissémination d’OGM jugée dangereuse par plusieurs ONG suisses et nigérianes, révèle vendredi SRF.
    Cible des critiques, le projet de la biologiste Livia Stavolone qui étudie en conditions réelles du manioc génétiquement modifié à Ibadan, au Nigeria.


    « Cet essai est purement scientifique. Nous voulons savoir si les résultats obtenus en laboratoire à Zurich se confirment dans les conditions réelles », explique-t-elle à l’émission alémanique 10 vor 10. L’objectif est de rallonger la durée de conservation du manioc, l’un des aliments de base en Afrique, via génie génétique.

    Normes internationales « respectées »
    Malgré les mesures prises pour surveiller le terrain jour et nuit, le projet est vivement critiqué par Swissaid. L’ONG suisse juge le projet risqué et accuse l’EPFZ de profiter de la législation moins stricte au Nigeria pour s’épargner des contrôles de sécurité qui seraient exigés en Suisse.

    « Il faut s’assurer que les mêmes normes soient appliquées en Suisse comme à l’étranger », estime Céline Kohlprath, responsable de la politique de développement et médias pour Swissaid.

    Du côté de la haute école, on assure que « les risques sont très limités ». « Nous respectons les normes internationales. Toutes les plantes ont un code et à la fin nous brûlerons tout ce que nous avons amené », indique Livia Stavolone.

    #EPFZ #Suisse #OGM #livia_stavolone #manioc #Nigeria #Plantes    #agriculture    #environnement #nature_/_ecologie #Afrique #cobayes #génie_génétique



  • Die schwarze Axt - News Ausland: Europa - bazonline.ch
    https://bazonline.ch/ausland/europa/die-schwarze-axt/story/15199232

    Im Schutze der unkontrollierten Massenmigration konnten sich neben islamischen Gotteskriegern auch kriminelle Kartelle in Europa festsetzen.

    Dass die allermeisten der afrikanischen und asiatischen Neuankömmlinge in Europa keine Kriegsflüchtlinge sind, sondern Wirtschaftsmigranten im weitesten Sinne, hat sich schon länger herumgesprochen. Und dass sich unter diesen nicht nur dankbare, anpassungswillige und arbeitsfreudige Fachkräfte befinden, weiss man, wenn man den notorisch überproportional hohen Anteil sozialhilfebeziehender Migranten zur Kenntnis nimmt. Oder spätestens seit arabische Jungmänner in der Kölner Silvesternacht hordenmässig Frauen sexuell überfallen haben.

    Auch sind es nicht die wirklich Armen, die nach Europa kommen, sondern Angehörige des in den letzten Jahren auch in Afrika gewachsenen Mittelstands. Nur diese können sich die paar Tausend Dollar leisten, um die Schlepper und Transporteure zu bezahlen. Und im Schutze der unkontrollierten Massenmigration konnten sich neben islamischen Gotteskriegern auch kriminelle Kartelle in Europa festsetzen.

    Fest in nigerianischer Hand ist der heruntergekommene Badeort Castel Volturno bei Neapel. 30’000 Einwohner, davon 20’000 Migranten.

    Vor kurzem berichtete der italienische «Giornale» von einem blutigen Kampf rivalisierender nigerianischer Gangs in Ferrara. Während dreier Tage seien mit Äxten, Macheten und Pistolen bewaffnete Nigerianer immer wieder aufeinander losgegangen und hätten die Stadt mit den weltberühmten Renaissancebauten in eine Kriegszone verwandelt. Fest in nigerianischer Hand sei auch der heruntergekommene Badeort Castel Volturno bei Neapel, berichtete im Februar der französische «L’Obs». 30’000 Einwohner, davon 20’000 Migranten.

    Viele junge, teils minderjährige Nigerianerinnen arbeiten als Billigprostituierte ihre Schlepperschulden ab; die nigerianischen Banden kontrollieren den Kokainhandel und haben sich neben den eingeborenen Syndikaten als «fünfte Mafia» etabliert. Die nigerianische Mafia, auch «Schwarze Axt» genannt, gegründet von Ex-Militärs, sei die «mitleidloseste Mafia weltweit», urteilt der Kriminologe Alessandro Meluzzo.

    In ganz Europa haben sich rechtsfreie, feindlich okkupierte No-Go-Zonen gebildet. Die Brüsseler Bürokraten haben die nationalen Grenzen geschleift, ohne eine funktionierende Alternative zu entwickeln. Europa kann sich aus diesem Desaster nur retten, wenn die einzelnen Länder wieder die Souveränität über ihre Grenzen und ihre Migrationspolitik erobern. (Basler Zeitung)

    Erstellt: 07.08.2018

    #Italie #Black_Axe #Nigeria #Prostitution


  • Von Boko Haram in die Fänge der Mafia | Telepolis
    https://www.heise.de/tp/features/Von-Boko-Haram-in-die-Faenge-der-Mafia-3664425.html

    Der Wiener Zeitung erklärt Expertin Reiterer,, wie die Schlepperei in Nigeria funktioniert: „Den Familien wird erzählt, dass ihre Töchter als Babysitter oder im Computerladen arbeiten können. Selbst wenn die jungen Frauen ahnen, dass sie als Prostituierte arbeiten werden, haben sie noch keine Vorstellungen, wie schlecht die Bedingungen hier wirklich sind.“ Für den Transport würden in Nigeria 45.000 € veranschlagt.

    Im Endeffekt seien es 60.000 bis 80.000 €, die die Frauen hier abarbeiten müssen, da sie auch Essen, Kleidung und die Miete zahlen müssen. „Das erfahren sie aber erst in Europa“, sagt Reiterer. In Europa werde ihnen dann der Pass abgenommen, sie würden eingeschüchtert und isoliert .

    Die nigerianischen Frauen sind dabei ein Beispiel von vielen. Allerdings ist besonders bitter, dass viele von ihnen schon als junges Mädchen sexualisierter Gewalt durch die Terror-Gruppe Boko Haram ausgesetzt waren, deren Herrschaft sie entkommen konnten, um dann, statt mit der erhofften Unterstützung internationaler Hilfsorganisationen ein sorgenfreies Leben aufbauen zu können, irgendwo in Europa auf dem Straßenstrich, in Laufhäusern und Wohnungsbordellen zu landen.

    Gewaltexzesse in Nigeria und die Black Axe in Europa
    Besonders bitter ist das auch deswegen, weil die Weltöffentlichkeit weder von den Gewaltexzessen, denen Menschen in Nigeria ausgesetzt sind, Notiz nimmt noch von der Ausbreitung der islamischen Terrorgruppe Boko Haram in weite Teile des Landes und über dessen Grenzen hinaus noch von den Folgen, die durch die gnadenlose Ausbeutung der Ressourcen wie z.B. die Ölförderung entstehen.

    Auch die gewalttätigen Banden, die aus dem verzweifelten Kampf der Bevölkerung gegen diese Zerstörung aus dem Boden sprießen, nimmt man außerhalb des Landes kaum zur Kenntnis und vom Schicksal der Frauen, die in Europa in der Sex-Industrie brutal ausgebeutet werden, wissen auch nur wenige.

    Die Peiniger sind Mafia-Strukturen wie z.B. die Bruderschaft „Black Axe“ (Schwarze Axt), die sich in Europa insbesondere in Italien etablieren konnten und neben Menschenhandel mit Drogenhandel, Produktpiraterie und Internetbetrug (Nigeria-Connection) Unsummen verdienen. In der Report-Sendung schildert Geri Ferrara, ein Anti-Mafia-Staatsanwalt aus Palermo, dass die Frauen in Italien zur Prostitution gezwungen, aber auch ins Ausland verbracht werden, etwa nach Holland oder auch nach Deutschland.

    Im November 2016 gelang es, 26 Mitglieder der Schwarzen Axt zu verhaften. Das konnte gelingen, weil betroffene Frauen, die „entzaubert“ werden konnten, gegen sie aussagten. In dem Beitrag ist eine nigerianische Frau zu sehen, die mit christlichen Ritualen versucht, die Frauen von ihrem Fluch zu befreien.

    Eine solche Behandlung könne Wochen dauern, sagt sie. Trotzdem sei sie nicht immer wirksam. Nicht selten träfe sie Frauen, von denen sie gedacht habe, sie seien befreit, dann doch wieder an den einschlägigen Orten an. Der Druck, der auf die Frauen ausgeübt wird, und die schier ausweglose Lage in dem von Armut und Gewalt geprägten Italien, lässt ihnen häufig keine andere Wahl.

    #Nigeria #prostitution #Black_Axe


  • Migranten gegen die sizilianische Mafia | Europa | DW | 13.06.2018
    https://www.dw.com/de/migranten-gegen-die-sizilianische-mafia/a-44202955

    In einem Bericht des Forschungszentrums Transcrime über grenzüberschreitende Kriminalität von 2013 wird geschätzt, dass die sizilianische Mafia durch ihre illegalen Aktivitäten etwa halb so viel einnimmt wie die Camorra, die neapolitanische Mafia. Neue, mächtige Organisationen wie die nigerianische Schwarze Axt sind in den letzten Jahren auf den Plan getreten. Im vergangenen Monat wurden 14 Mitglieder der Schwarzen Axt unter anderem wegen Verbindungen zur Mafia verurteilt. Es war das erste Mal, dass ein italienisches Gericht ein solches Delikt einer ausländischen Organisation zuschrieb.

    #Italie #crime #mafia #Black_Axe #Nigeria


  • Organized crime in Nigeria - Wikipedia
    https://en.wikipedia.org/wiki/Organized_crime_in_Nigeria

    An example of this are the highly organized confraternities/campus gangs that operate worldwide, for example the Neo Black Movement of Africa. In its own words, the Neo Black Movement of Africa is a “registered non-partisan, non-religious and non-tribal organisation that sincerely seek to revive, retain and modify where necessary those aspects of African culture that would provide vehicles of progress for Africa and her peoples”.

    The current worldwide head of the Neo Black Movement is Augustus Bemigho-Oyeoyibo. A representative of the Neo Black Movement of Africa has claimed to be separate from the Black Axe groups and has engaged in charitable giving.

    Behind the welfare facade of the Neo Black Movement hides indeed the most dreaded Nigerian campus cult, the Black Axe confraternity. NBM usually state that they are not identical with Black Axe for propaganda purposes. While the atrocities committed by campus cult members are well-known, very little is known about other activities of the Neo Black Movement. Offiong claims that the group’s initial goal of promoting black consciousness and fighting for the dignity of Africans and their freedom from neo-colonialism has deteriorated into self-serving behaviour that is “notoriously and brutally violent”. He maintains that violence has in fact become the cult’s official policy.

    Apart from the atrocities in the orbit of NBM, most members of the confraternity are involved in fraud and cyber crime. The main reason to join the confraternity is (besides the pressure and intimidation that is applied to students to join) the fact that the confraternity has infiltrated all spheres of Nigerian society and serves the main purpose of helping its members climb the career ladder and going unpunished for their crimes by means of their nepotistic structure.

    Investigations and a number of arrests of members of NBM by the Italian police brought to light various crimes committed by members of NBM. NBM and other cults were found guilty of smuggling of drugs, extortion, 419 fraud, prostitution, passport falsification, and cloning of credit cards.

    In 2011, eight more members of NBM were arrested in Italy for the same offenses mentioned above. They are referred to as an international criminal organisation and Nigerian Mafia. According to internal documents, the confraternity helps members to immigrate illegally to Europe. Nigerian fraud rings have been exported to Europe, America, and Asia (see external links section). In 2015 a sophisticated car theft ring run by the Black Axe organized crime ring was busted in Toronto, Canada. The ring had stolen more than 500 luxury cars in one year, valued at 30 million US dollars.

    #Nigeria #Black_Axe #crime


  • The Notorious Black Axe Has Put Down Roots in Canada | VICE News
    https://news.vice.com/article/the-notorious-black-axe-has-put-down-roots-in-canada

    December 17, 2015
    The thing that caught the police’s attention was the matching outfits.

    High yellow socks and black berets that featured an emblem of manacled hands, and an axe breaking through the chain.

    The two men were each being investigated separately, one in British Columbia and the other in Toronto, for fraud. But it was their presence together, in identical outfits, that sent investigators on a new trail in the summer of 2013, deep into the heart of a Nigerian subculture, the history of student movements, and the African nation’s political hierarchy.

    Eventually, it led them to a man who said he was threatened with a knife and had watched his car being destroyed in front of him.

    The man was frightened.

    “He knew who all four men were who threatened him with a knife, but only gave two nicknames and misidentified the organization,” Toronto police Detective Constable Tim Trotter said.

    “It’s a phenomenon we get when people in any community are intimidated. They’ll tell you what they think is enough to put you in the right direction, but they haven’t exposed themselves too much by telling you the whole truth.”

    The whole truth has been hard to come by for investigators, but after two years of quietly observing and gathering evidence, they introduced Canadians to an organization most had never heard of: a Nigerian confraternity called The Black Axe, otherwise known as the Neo Black Movement of Africa (NBM).

    At the end of October, they laid charges against three men who allegedly defrauded a Toronto woman of $609,000, including one who was linked to the Black Axe.

    The elusive group, feared in Nigeria for its brutality, has been exerting “undue influence over the Nigerian diaspora” in Canada, as well as engaging in organized crime and violence, police said.

    Aside from fraud and money laundering, police allege the outfit is involved in street-level crime — everything from intimidation to kidnapping to the large-scale movement of stolen goods on a transnational scale.

    Last week, Toronto police laid an additional 640 charges and arrested another 18 people allegedly involved in the theft of over 500 SUVs, all worth about $30 million. Six more had outstanding warrants.

    These weren’t “just thieves,” investigators said, but a highly sophisticated crime ring linked to the Black Axe that placed its people in shipping companies and at a government agency. An investigator used a PowerPoint presentation to explain the elaborate scam that involved a locksmith, a “fully operational chop shop,” and people receiving the cars in Ghana and Nigeria. In the course of making the arrests, the officers also found drugs and illegal guns.

    Meanwhile, in June, York Region Police laid over 40 charges against 9 people, who defrauded victims of about $1.5 million. They’re now also looking for links to the Black Axe.

    But conversations with Nigerians in Toronto — leaders in churches, community organizations, and businesses — generally don’t reflect the picture painted by police. Most deny any knowledge of the Black Axe’s presence in Toronto. Those who know of it say they don’t believe it exists outside of Nigeria.

    One man who claimed to be a member and intimately aware of its inner workings suggested the arrests were the result of “a bad egg or two” in an otherwise altruistic organization.

    Whatever the case, police concede that the lack of reliable sources from inside the community has made it especially difficult for them to understand the internal workings of the NBM, its symbols, and the cultural lens through which it’s seen. Fear of the Black Axe runs so deep among the Nigerian diaspora that for years, their criminal activities have gone undetected.

    Police have also been unable to find a single Nigerian academic willing to speak openly about the Black Axe.

    “You try to be objective, and you think, am I wrong? Am I chasing a ghost?” said Trotter.

    It was the spring of 2014, when a 63-year-old Toronto widow met a man online who claimed to be a high-ranking military officer in Afghanistan. They talked often on the phone and over Skype over several months, quickly becoming close and planning a future together. Eventually, they decided that “the general” would come to Canada to live with her.

    So, when he told her he’d been given $2 million for saving a man’s life and needed to bribe officials in Afghanistan to let him take his reward out of the country, she believed him and sent the money. Then his story changed: the money had gotten him arrested, and now he needed to bail himself out. She came through again, after a friend of his who claimed to work for the United Nations and had an ID to prove it, vouched for him in person.

    That friend was actually Akohomen Ighedoise, one of three Toronto men now charged with fraud and one of six indicted by the FBI for his involvement in a scam to defraud victims of $5 billion.

    For the woman, the ordeal has been economically devastating, police told reporters. When they visited her in the winter, her heat was barely on, and she was wearing a jacket, mittens, and a hat inside, they said.

    Ighedoise faces a third charge for laundering money for a criminal organization. Police allege he is the bookkeeper for the Black Axe’s Canada zone.

    Born in 1977 at the University of Benin, the Black Axe started out as a benign group with “high-minded,” progressive ideals, like blackism and pan-African unity. They’ve since transformed into violent, criminal enterprises with significant clout in the Nigerian political system and “zones” around the world, experts say.

    The Black Axe has been linked to powerful politicians in Nigeria, some of whom enlist members, known as Axemen, as foot soldiers and enforcers. They’re known to forcibly recruit new members and violently clash with each other on a regular basis, according to a 2007 Human Rights Watch report. Newspapers in Nigeria are filled with stories of Axemen allegedly kidnapping, raping, and killing rival cult members — and innocent people who get in their way.

    While there isn’t a reliable total of how many people have been killed through cult violence (Black Axe or otherwise), about 200 students and teachers lost their lives between 1996 and 2005, HRW reported. News reports, as well as Facebook and Twitter posts by alleged Axemen show that violence is ongoing.

    “They’re involved in drug trafficking, arms trafficking, racketeering, and killing in second nature,” said Jonathan Matusitz, a University of Central Florida professor who has studied Nigerian gangs, calling this one a “death cult.”

    While Matusitz doesn’t believe people in the West should be concerned about the Black Axe, he says the whole network of confraternities is dangerous because it influences high-profile figures like politicians, bribes them, and places them in power. In turns, politicians turn a blind eye to the cultists’ criminal activities.

    “It’s a network of evil,” he said.

    While police believe the Black Axe has been active in Canada since 2005, the group didn’t land on their radar until that photo surfaced in 2013. Police estimate there are 200 members across the country, with a “substantive presence” in Toronto and Vancouver.

    Other suspected members in Toronto have been linked to up to 20 incidents of violence, according to police. These include someone being hit by a car, a man being kidnapped and assaulted with a bottle in an empty building, and an Axeman being knocked to the ground as an internal disciplinary measure.

    Trotter also described an incident in which a man was attacked by four others.

    “He went into the bathroom to clean himself up, they followed him in there and beat him up again,” he said. “It was only at the insistence of the girlfriend that someone from that location called.”

    Trotter said despite a bar full of witnesses, the investigation couldn’t continue because no one would cooperate.

    “You try to be objective, and you think, am I wrong? Am I chasing a ghost?”
    Investigators in Toronto have been working on compiling a list of suspected members in the city. Through social media, detectives have found other members in uniform and monitored their activities. After tailing a suspected member to a funeral one day, Trotter said police saw “multiple people wearing regalia at the time the body was placed into the hearse.”

    Police are using six criteria to determine whether or not someone is a member — if they meet three, they most likely are, said Trotter.

    Requests from VICE News to various Nigerian community organizations in Toronto went unanswered or were rejected on the basis that no one had any knowledge of the organization. A priest from the Presbyterian Church of Nigeria, for example, said he knew one person who might be willing to talk, but that person refused the request.

    Public perception of the group is made all the more confusing by the image the NBM itself puts forth.

    A member of the group’s Canada zone, reached through its Facebook page, squarely rejected how police have described the organization.

    For one, the man, who would only identify himself as Obie, said NBM isn’t the same as the Black Axe, although the two names are used interchangeably in academic research and in the media. He said the NBM is a non-profit charitable community organization that started in the university system.

    “They were pure nationalists, pan Africans,” he said of the founders. “They also had a worldview that someday this organization, it will go from being just a campus organization to something that deals with contemporary world issues.”

    Gun seized by Toronto police in investigation linked to the Black Axe/photo via Toronto police

    Vehicles seized by Toronto police in investigation linked to the Black Axe/image via Toronto police

    In Canada, he said the NBM is involved in community organizing and volunteer work, adding that the group worked with Doctors Without Borders during the Ebola crisis and donated cash and toys to Toronto’s Hospital for Sick Children two or three times.

    A Sick Kids spokesperson said, however, that the organization donated toys just once, while a Doctors Without Borders Canada representative said she’s never heard of the group.

    Police have also noted a chronic habit of “over-reporting their charitable donations, and underreporting their other stuff”, according to Trotter.

    The Sick Kids donation, for example, “looks like it was a big thing” with members photographed in full regalia, but in reality, they “donated a couple of toys,” he said.

    Obie said it’s not a matter of how much was given, but “the willingness to give and to give freely without expecting anything in return.” 

    Obie also said Ighedoise was suspended as an NBM member “many months” ago, immediately after the group found out about his alleged involvement in criminal activities.

    “It is unfortunate that sometimes, some people in authority give a dog a bad name to hang it,” he wrote in an email, adding that there is “zero tolerance” for violence in the organization.

    “Any organisation that have [sic] been in existence for a remarkable length of time with diverse members are prone to have a bad egg or two, people that have a different philosophy from the organisation,” he wrote.

    A YouTube comment left under the video of the Toronto police’s press conference reflects his comments, and urges police to treat Ighedoise as a “criminal in his own personal entity.”

    “He’s not even a member because according to our records, he’s been excommunicated from the organization for over one year due to some bad conducts [...] NBM is an African organisation, and it’s none of your business as a Canadian.”

    *

    But Canada’s Immigration and Refugee Board has had to make it its business on various occasions. At least five people sought refugee status in Canada, claiming they were running from the group.

    In 2007, a Nigerian man seeking refugee status in Canada, who claimed his father forced him to join the NBM at 18, said his initiation involved being beaten and saying an oath with his eyes closed while incantations were recited around him. In 2008, another man said he had to take an oath and take part in a blood ritual that involved him cutting his own finger and sucking his own blood.

    The extremely graphic yet gleeful posts of people gruesomely murdered, hacked to death, are common in the group’s social media presence, which Toronto police say disappeared almost immediately after their October press conference.

    “One thing we talk about is the disconnect between the persona they want to have and what people perceive them as, especially in the Nigerian diaspora,” said Trotter. “You can see Axemen’s Facebook accounts back home, where they’re much less culturally sensitive, and they’ll put up pictures of guys hacked apart, and it’ll have like, 43 likes and refer to the victim as a fool.”

    He, too, has wrestled with the possibility that the Black Axe was an organization with a few bad people. On the one hand, the group has noble stated aims, he said, but there is no proof they have done anything to further those goals. 

    Meanwhile, newspapers in Nigeria are rife with claims the “Black Axe is everywhere, that they run government, that they’re used by the government as thugs and enforcers,” he said. “It’s clear there’s a presence in the government too. How do you reconcile their stated objectives with that? I can’t. What is their final goal? I can’t say.” 

    Follow Tamara Khandaker on Twitter: @anima_tk

    TOPICS: americas, crime & drugs, canada, black axe, neo black movement, toronto police, fraud, nigeria, africa

    #Canada #Nigeria #Black_Axe


  • Italy: After Cosa Nostra, Nigerian Black Axe New Foe for Police
    https://www.occrp.org/en/27-ccwatch/cc-watch-briefs/8095-aly-after-cosa-nostra-nigerian-black-axe-new-foe-for-police

    Published: Thursday, 17 May 2018 13:37
    WRITTEN BY JELTER MEERS

    Sicilian authorities that have been fighting the Cosa Nostra for decades are facing a new type of organized crime: a Nigerian sex and drug trafficking gang called Black Axe, NPR reported Wednesday.

    Black Axe members are arrested (Polizia di Stato)
    After the Cosa Nostra in Palermo had been weakened by police, the Black Axe swooped in. A bloody war between authorities and mafia in the 1990s followed by a crackdown on its leading figures created an opening for new criminal groups to take over.

    “The Nigerian organizations have settled in places where mafia groups don’t have complete control,” said Cesare Sirignano, a magistrate at the National Anti-Mafia Directorate.

    As long as they give the original gangsters a cut or “pizzo” of their drug and prostitution profits and don’t encroach on the mafia’s businesses, “the presence of the Nigerian gangs isn’t a problem for the Italian mafia groups," Sirignano said.

    In Palermo, Black Axe operate from the Ballaro neighborhood, home to the city’s oldest market where the air is filled with vendors screaming in thick Sicilian accents and the smells of fresh produce, meat, fish, olives and cheese.

    But that is not the only place where you can get a taste, or “un assaggio.”

    The Nigerian gang uses the neighborhood’s historic but rundown houses to hold the women, and sometimes underage girls, whom they force to prostitute themselves on the city streets.

    “We have shut down several houses ... most of them rundown, some of them entire old buildings in bad shape in Ballaro ... where these girls would be forced into prostitution,” said former Palermo police officer Carmine Mosca.

    On promises of good jobs, Nigerian women have been trafficked to Italy since the 1980s but there has been a spike in recent years.

    The International Organization for Migration said that in 2016 and 2017, the main nationality of people arriving by sea was Nigeria.

    They estimate that 80 percent of Nigerian women arriving in Italy are potential trafficking victims and said the number of minors is increasing.

    While authorities have the tools, such as anti-mafia laws, to combat new crime groups from their fights against local mafia, the same long struggle has made some cities more susceptible to organized crime newcomers, Sirignano said.

    #Nigeria #Black_Axe #Italie #Mafia #Prostitution


  • Refworld | Nigeria: The Black Axe confraternity, also known as the Neo-Black Movement of Africa, including their rituals, oaths of secrecy, and use of symbols or particular signs; whether they use force to recruit individuals (2009-November 2012)
    http://www.refworld.org/docid/50ebf7a82.html

    Publisher Canada: Immigration and Refugee Board of Canada
    Publication Date 3 December 2012
    Citation / Document Symbol NGA104208.E
    Related Document(s) Nigéria : information sur la Confrérie de la hache noire (Black Axe confraternity), aussi connue sous le nom de Nouveau mouvement noir d’Afrique (Neo-Black Movement of Africa), y compris ses rituels, ses serments du secret et son utilisation de symboles ou de signes distinctifs; information indiquant si elle a recours au recrutement forcé; information sur le traitement réservé par ses membres aux personnes qui s’opposent aux sectes (2009-novembre 2012)
    Cite as Canada: Immigration and Refugee Board of Canada, Nigeria: The Black Axe confraternity, also known as the Neo-Black Movement of Africa, including their rituals, oaths of secrecy, and use of symbols or particular signs; whether they use force to recruit individuals (2009-November 2012), 3 December 2012, NGA104208.E, available at: http://www.refworld.org/docid/50ebf7a82.html [accessed 30 August 2018]

    Disclaimer This is not a UNHCR publication. UNHCR is not responsible for, nor does it necessarily endorse, its content. Any views expressed are solely those of the author or publisher and do not necessarily reflect those of UNHCR, the United Nations or its Member States.

    1. Background
    Sources indicate that the Black Axe confraternity is a cult (Leadership 27 July 2012; Vanguard 27 July 2012; Coventry Cathedral Feb. 2009, 10). According to Coventry Cathedral, a Church of England’s place of worship that has existed for over 1,000 years (ibid. n.d.) and that has been “extensively involved” in Nigeria since 2002, the Black Axe confraternity and some other cult groups “were formed in the 1980s as tools of the Nigerian military and they in turn formed street cult groups” (ibid. Feb. 2009, 6, 10). Corroborating information could not be found among the sources consulted by the Research Directorate within the time constraints of this Response.

    2. The Neo-Black Movement of Africa (NBM)
    Sources state that the Black Axe confraternity is also known as the Neo-Black Movement of Africa (NBM) (Daily Trust 3 May 2012; This Day 6 Jan. 2012). However, sources indicate that, according to the NBM, they are not the Black Axe confraternity nor are they a secret cult (Vanguard 11 Jan. 2012; The Guardian 30 Dec. 2009). The Coventry Cathedral states that the Black Axe confraternity is a “splinter group” of the NBM, and indicates that, since 1985, the NBM “sought to dissociate itself from the Black Axe Confraternity’s activities” (Feb. 2009, 97-98).

    According to the NBM’s website, the group was created during the 1977-1978 academic year by nine University of Benin undergraduates who were concerned about the “plight of the Black Man” (NBM n.d.). The NBM website further states that within “a decade of its existence the Movement was operational in most major tertiary institutions in Nigeria,” but later withdrew its operations from university campuses in 1994 due to the “wave of violence” at Nigerian universities that started in the late 1980s (ibid.). Coventry Cathedral indicates that NBM is not a confraternity and excludes students and fraternity members from its organization (Feb. 2009, 97). According to the NBM, they have “Zones” in most large cities across the world, and their headquarters is located in Benin City, Edo State (NBM n.d.).

    Sources indicate that the NBM is legally registered as an organization (Vanguard 11 Jan. 2012) with the Corporate Affairs Commission (Daily Trust 3 May 2012; Nigeria Daily News 30 Dec. 2009). However, sources point out that Rivers State enacted the Secret Cult and Similar Activities (Prohibition) Law in 2004 (Vanguard 19 Aug. 2007; NDPEHRD Aug. 2004, 3). The Black Axe confraternity and the NBM have been banned under this law (ibid.; CODESRIA 2011, 22).

    According to the NBM website, their objectives include: “the redirection of all minds towards Black Realism and Determinism” and teaching people discipline of the body and mind, preventing negative images of Black people, conducting research on traditional African religions, and publishing a regular magazine called Uhuru (NBM n.d.). The NBM ’s magazine Uhuru used to be called the Black Axe Magazine (ibid.). According to the website: “the Axeman (a member of the Neo Black Movement) is always expected to talk with Reason, act with Courage and behave with Grace; this has served as our code of conduct” (ibid.).

    Media sources report that the NBM:

    donated medication to health centres in Uhunmwode local government area of Edo state in March 2010 (Plus News Pakistan 31 Mar. 2010);
    organized free medical treatment, including for malaria and blood checks, to 200 people at Kwale West local government area of Delta State in January 2010 (Vanguard 4 Jan. 2010); and
    provided money for a sick abandoned baby in Ughelli, Delta state in 2009 (ibid. 24 Sept. 2009).
    3. Black Axe Confraternity Recruitment
    A 2007 Human Rights Watch report indicated that the Black Axe confraternity forcibly recruits new members (Oct. 2007, 24). Corroborating information could not be found among the sources consulted by the Research Directorate within the time constraints of this Response.

    According to Vanguard, a Lagos-based newspaper, the Edo state Police Public Relations Officer indicated that generally, cult activities are secretive (24 Jan. 2011). Information on rituals, oaths of secrecy, and use of symbols or particular signs of the Black Axe confraternity could not be found among the sources consulted by the Research Directorate within the time constraints of this Response.

    4. Black Axe Confraternity Cult Violence by State
    On 22 September 2008, the Nigerian Ministry of Education indicated that there has been an upsurge of cult-related violence in tertiary institutions across Nigeria (Nigeria 22 Sept. 2008).

    4.1 Abuja
    The Daily Trust, an Abuja-based newspaper, reports that a clash between the Black Axe confraternity and the Vikings confraternity left a student cult member of the University of Abuja injured in 2009 (7 May 2009). Vanguard also indicates that in 2009 a University of Abuja Black Axe member was arrested for attempted kidnapping of two ministers for ransom (18 Sept. 2009).

    4.2 Delta
    Leadership, an Abuja-based newspaper, states that cult activities, including Black Axe confraternity’s activities, have reached an “alarming” level in Delta state, and are “surprisingly uninterrupted in the various higher institutions in the state” (27 Oct. 2011). Leadership also indicates that rival cults clashed almost daily in January and February 2011, and reports on the death of six people (21 Feb. 2011).

    On 11 August 2011, Vanguard reported that a clash between the Black Axe confraternity and the Mafite cult resulted in the death of two Delta State University students, with unconfirmed sources indicating that five people were killed.

    4.3 Edo State
    In Benin City, Edo State, media sources reported on cult wars between the Black Axe confraternity and the Eiye [also called Eye and Aiye] confraternity which include the following accounts of violence:

    in July 2012, Leadership reported that 4 people were killed in 2 days (27 July 2012), while the Lagos-based newspaper the Guardian reported that 6 suspected cult members were killed (27 July 2012);
    in January 2012, media sources reported on the death of 8 people (This Day 6 Jan 2012; Vanguard 11 Jan. 2012);
    in May 2011, Vanguard reported that 18 people were killed (26 May 2011);
    in January 2011, Vanguard indicated that 10 people were killed (24 Jan. 2011);
    in February 2009, 7 suspected cultists were killed according to Vanguard (23 Feb. 2009);
    Plus News Pakistan indicated that in February 2009, more than 16 people were reportedly killed, including 2 university students and a prominent businessman (11 Mar. 2010).
    Media sources have also reported on cult wars involving the Black Axe confraternity and other cults, including:

    in August 2012, during a clash with the Vikings confraternity at Ambrose Alli University, two students were killed, reportedly after an altercation between a Black Axe member and an anti-cultist student (PM News 7 Aug. 2012; PTI 8 Aug. 2012);
    on 22 October 2010, Vanguard stated that during a clash with Maphite confraternity in Ambrose Alli University, Ekpoma, 7 people were killed, while police confirmed 3 deaths;
    in March 2010, according to Plus News Pakistan, there was a “renewed bloody clash” with Manfile confraternity (11 Mar. 2010);
    in March 2010, This Day reported that, in a war with the Markvites, 9 cult members were killed (15 Mar. 2010).
    In March 2009, the son of the Chairman of Ovia South West local government council was abducted by people suspected of being cult members (The Nation 16 Mar. 2009; Vanguard 12 Mar. 2009), including members of Black Axe (ibid.). The child was released in exchange for ransom (The Nation 16 Mar. 2009).

    4.4 Ekiti
    Media sources indicate that in July 2011, 13 students at the Ekiti State University were wounded during a clash between the Black Axe confraternity and the Aiye confraternity (Leadership 7 July 2011; Daily Trust 7 July 2011).

    4.5 Imo
    Media sources report that the principal of Holy Ghost College, Owerri survived an attempted assassination in August 2012 by suspected Black Axe members (Vanguard 27 Aug. 2012; Daily Independent 27 Aug. 2012).

    4.6 Lagos
    Vanguard reports on cult wars between the Black Axe and the Eiye confraternities in which “many people” have been killed and “several” have been wounded in March 2012 in Ijanikin, including the death of a 26 year-old who was not a member of any cult group (Vanguard 19 Mar. 2012). The newspaper adds that there are “daily killings and maiming of rival members” of Black Axe and Eiye confraternities in this area (ibid.). On 27 July 2011, 3 people were killed during a clash between the Black Axe confraternity and the Eiye confraternity in Ikorodu (Daily Independent 1 Aug. 2011; The Nation 29 July 2011).

    4.7 Nasarawa
    The Daily Trust reports that a Black Axe confraternity member killed a member of the Vikings cult in September 2011 in Lafia (20 Sept. 2011).

    4.8 Ogun
    The Daily Independent, a Lagos-based newspaper, reports that, in March 2010, in Sagamu, Ogun State, six people were killed in clashes between the Black Axe and Eiye confraternities in a less than a week, including the son of a former council chairman who was reportedly also a cult member (18 Mar. 2010).

    5. Treatment of Anti-cultists
    In correspondence with the Research Directorate, a representative of the National Human Rights Commission (NHRC) of Nigeria, a commission established by the Nigerian government (Nigeria n.d.a) that, among other activities, investigates complaints and provides conflict resolution services (ibid. n.d.b), indicated that the NHRC, which has not conducted “detailed” research on the Black Axe confraternity, has “limited” knowledge of this organization (5 Dec. 2012). However, according to the NHRC, the “observation of facts” indicates that

    [a]s a general rule, Black Axe and other cults do not engage in violent activities against those not involved in cult activities. They are however known to attack anti-cult campaigners through clandestine intimidation and physical attacks. (5 Dec. 2012)

    Corroborating information could not be found among the sources consulted by the Research Directorate within the time constraints of this Response.

    6. Black Axe Confraternity’s Connection to Officials
    Sources indicate that clashes between the Black Axe and Aiye confraternities in Benin City are related to the sharing of money that has been given to these cults by politicians (Leadership 27 July 2012; Vanguard 27 July 2012).

    According to a January 2011 article by Vanguard, cultists have been recruited “as thugs” by politicians during primaries (24 Jan. 2011). Leadership newspaper indicates that cults are reportedly supported by people in “high places” such as security agencies (27 Oct. 2011).

    7. State Protection
    According to the National Universities Commission, the federal government has asked the heads of tertiary institutions to take measures to curb cult violence on campuses, including: sanctioning apprehended student cultists, conducting media sensitization campaigns, creating aggressive public campaigns and increasing advocacy efforts (Nigeria 22 Sept. 2008). Further information on whether this was implemented could not be found among the sources consulted by the Research Directorate within the time constraints of this Response.

    Media sources indicate that police arrested suspects in about ten of the incidents of violence listed in Section 4 (Daily Trust 7 May 2009; Vanguard 18 Sept. 2009; Leadership 21 Feb. 2011; This Day 6 Jan. 2012; Vanguard 26 May 2011; ibid. 24 Jan. 2011; ibid. 12 Mar. 2009; Leadership 7 July 2011; Daily Trust 7 July 2011; Vanguard 19 Mar. 2012; Daily Trust 20 Sept. 2011). Information on whether some Black Axe members were charged or sentenced for acts of violence could not be found among the sources consulted by the Research Directorate.

    Leadership indicates that, according to Nigerians living in Delta state, the federal government, the police, and traditional and religious institutions show a “lack of commitment in addressing the underlying causes of cult-related violence” (21 Feb. 2011).

    According to the Vanguard, the Edo state Police Commissioner said that the federal government is “’doing its best’” to tackle the problem of cult violence in Edo state, “’but there are areas that still need improvement’” (Vanguard 24 Jan. 2011). The Edo state Police Commissioner reportedly also said that police are facing a shortage of patrol vehicles, adding that no divisional operational department has more than one police vehicle (ibid.).

    This Response was prepared after researching publicly accessible information currently available to the Research Directorate within time constraints. This Response is not, and does not purport to be, conclusive as to the merit of any particular claim for refugee protection. Please find below the list of sources consulted in researching this Information Request.

    References
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    Additional Sources Consulted
    Oral sources: Attempts to contact the following representatives and organizations were unsuccessful within the time constraints of this Response: author of Secret Cults in Nigeria’s Tertiary Institutions; Human Rights and Justice Group International; lecturer, School of Law, University of Leicester; National Association of Nigerian Students; National Universities Commission; Nigeria — Federal Ministry of Education; professor, Department of Sociology and Anthropology, University of Nigeria, Nsukka.

    Internet sites, including: Amnesty International; ecoi.net; The Jamestown Foundation; Minority Rights Group International; Nigeria — Federal Ministry of Education; United Nations — Integrated Regional Information Network, Refworld; United States Department of State.

    Copyright notice: This document is published with the permission of the copyright holder and producer Immigration and Refugee Board of Canada (IRB). The original version of this document may be found on the offical website of the IRB at http://www.irb-cisr.gc.ca/en. Documents earlier than 2003 may be found only on Refworld.

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