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  • Obdachlosenhilfe: Der Gabenzaun von Schöneweide | Berliner-Kurier.de
    https://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez---stadt/obdachlosenhilfe-der-gabenzaun--von-schoeneweide-31539412


    Ein paar Tage später war dann schon wieder Schluß mit der Guten Sache. Irgenwer hatte die Sachen abgerisssen, den Gabenzaun zerstört.

    05.11.18 - Florian Thalmann
    Schöneweide - Manchmal passiert es, dass Ideen zuerst etwas banal erscheinen – doch schon nach kurzer Zeit stellt sich plötzlich heraus, dass sie absolut wichtig und notwendig sind. Ines Achtert aus Köpenick erlebte einen solchen Moment erst Ende der Woche. Sie kam am Bahnhof Schöneweide an und ging zu dem Bauzaun, an dem sie Tage zuvor Schals und Handschuhe mit Klammern befestigt hatte – und staunte. „Von den Schals waren nur noch wenige da, die Handschuhe waren weg“, sagt sie, und in ihrer Stimme hört man Zufriedenheit. „Da merkte ich: Mein Projekt wird angenommen.“
    „Sie sind nicht die Obdachlosen, zu denen Passanten den Kontakt suchen“

    Ihr Projekt heißt „Gabenzaun“ und die Idee stammt ursprünglich aus Hamburg. Dort steht am Hauptbahnhof ein Zaun, an dem Menschen Dinge befestigen, die sie selbst nicht mehr brauchen, die anderen aber helfen können. Obdachlose können sich dort kostenlose Kleidung abholen, die andere am Zaun angebracht haben.

    Ines Achtert hat diese Idee nach Berlin geholt – der Anreiz kam durch den Brandanschlag, der sich am S-Bahnhof Schöneweide Ende Juli ereignete. Ein Täter hatte dort Obdachlose mit einer Flüssigkeit übergossen und angezündet, die Tat hatte für Entsetzen gesorgt. „In der Stadt wird zwar viel für Obdachlose getan, aber im Osten gibt es weniger solche Initiativen“, sagt Achtert. „Es gibt eine Gruppe, die schon lange nach einem Platz für einen solchen Zaun sucht – ich habe es aber nun einfach gemacht.“
    Strümpfe, die an einem Zaun hängen.

    Ihr „Gabenzaun“ ist ein Bauzaun, an dem sie ein selbst gemaltes Schild befestigte. Achtert kennt die Obdachlosen, die ringsherum leben. „Ich komme oft hier vorbei, unterhalte mich mit ihnen“, sagt sie. „Viele haben Suchtprobleme, trinken, sind aggressiv und am Boden. Sie sind nicht die Obdachlosen, zu denen Passanten den Kontakt suchen. Deshalb wollte ich denen, die helfen wollen, sich aber nicht trauen, die Jungs anzusprechen, eine Möglichkeit bieten.“ Das Feuer-Attentat habe den Platz düsterer gemacht. Achtert will dafür sorgen, dass hier wieder Menschlichkeit zu spüren ist.

    Mit dem „Hackenporsche“ zur Kleiderkammer

    Dabei hat die Köpenickerin selbst harte Zeiten hinter sich. Die gelernte Kauffrau in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft bekommt seit ein paar Jahren aus gesundheitlichen Gründen eine EU-Rente, die sehr knapp ist. „Ich weiß, wie es ist, wenn man unverschuldet in Not gerät und am Existenzminimum lebt“, sagt sie. „Vielleicht habe ich deshalb mehr Verständnis für Menschen in Notsituationen.“

    Ein Plakat, auf dem „Schöneweider Gabenzaun“ steht.

    Der „Gabenzaun“ ist ein Bauzaun, an dem Ines Achert ein selbst gemaltes Schild befestigte. Sie kennt die Obdachlosen, die ringsherum leben. Sie seien nicht die Obdachlosen, zu denen Passanten den Kontakt suchen, sagt Achert. „Deshalb wollte ich denen, die helfen wollen, sich aber nicht trauen, die Jungs anzusprechen, eine Möglichkeit bieten.“

    Täglich schnappt sich Achtert ihren Rollkoffer, „Hackenporsche“ nennt sie ihn liebevoll. Sie fährt zu einer Kleiderkammer, wo sie für 50 Cent gebrauchte Kleidung bekommt, oder holt Spenden bei Privatpersonen ab. „Ich sortiere die Dinge aus und bringe sie dann zum Zaun.“ Sie verkaufte sogar ein Kleid für fünf Euro im Internet, um dafür zehn andere Kleidungsstücke zu kaufen. „Allein kann ich es aber nicht stemmen. Ich hoffe, dass sich noch andere bereit erklären, etwas zum Gabenzaun beizutragen und das Projekt zu unterstützen“, sagt sie.
    Auf jeden Kritiker kommen zehn begeisterte Berliner

    In den sozialen Netzwerken fallen die Reaktionen auf die Idee gemischt aus. Es sei nur ein Bauzaun, der verschwindet. Ob sie eine Genehmigung habe, fragte ein Nutzer. Eine kritisierte, der Zaun sehe „müllig“ aus. Unterkriegen lassen will sich die 50-Jährige nicht – außerdem kommen auf jeden Kritiker zehn begeisterte Berliner.

    „Ich finde es wichtig, die Dinge in die Hand zu nehmen. Und Bedenkenträger gibt es immer.“ Sie könne sich nicht damit abfinden, dass vor unser aller Augen Menschen erfrieren. „Jeder Obdachlose war auch mal ein Junge mit einer Zuckertüte, jede ,Pennerin‘ mal ein Mädchen, das mit Puppen spielte – und sie alle haben sich ihr Leben sicher anders vorgestellt und gewünscht.“

    Infos gibt es auf der Seite „Schöneweider Gabenzaun“ auf Facebook.

    #Berlin #Schöneweide #Michael-Brückner-Straße #S-Bahnhof_Oberschöneweide #Obdachlosigkeit


  • 19.11.2018: Angriff auf Taxiunternehmen (Tageszeitung junge Welt)
    https://www.jungewelt.de/artikel/343795.deregulierung-angriff-auf-taxiunternehmen.html

    Bundesverkehrsminister An­dreas Scheuer (CSU) will bis spätestens 2021 die Voraussetzungen dafür schaffen, dass unregulierte Fahrdienste wie Uber auch in Deutschland tätig werden dürfen. »Gerade auf dem Land können wir mit Fahrdiensten und Pooling-Systemen ganz neue Möglichkeiten, gerade für ältere Bewohner, schaffen«, sagte Scheuer dem aktuellen Focus.

    Uber vermittelt Fahrangebote per Smartphone-App. Das Unternehmen ist damit in mehr als 60 Ländern aktiv und zu einer Konkurrenz für etablierte Taxiunternehmen geworden. In Deutschland verbietet jedoch das Personenbeförderungsgesetz, dass Fahrer sogenannter Mietwagen Aufträge direkt vom Fahrgast entgegennehmen. Das dürfen nur Taxifahrer, die eine Lizenz der jeweiligen Kommune vorweisen können und deren Gewerbe speziellen Regeln unterliegt. »Ich bin gegen Verbote und Einschränkungen, ich bin für Anreize. Wir können beim Megathema Mobilität ja nicht einen Anbieter ausschließen«, sagte Scheuer. Der Verkehrsminister räumte ein, die Öffnung des Marktes hin zu Fahrdiensten habe »natürlich auch Auswirkungen auf das Taxigewerbe. Und deren Interessen müssen wir auch berücksichtigen.« (AFP/jW)

    #Taxi #ÖPNV #Privatisierung



  • Encore une #mesure-sparadrap, cette fois-ci en lien avec l’ #OMS (#WHO) :
    he #Italian Fund for #Africa supports #healthcare for #migrants in #Libya : a 1.118.700 euro new #project in partnership with World #Health Organization - “Enhancing Diagnosis and Treatment for Migrants in detention centers in Libya”


    https://twitter.com/LuigiVignali/status/1062253367903313920
    #migrations #réfugiés #Libye #Italie #externalisation #asile #détention #centres_de_détention


  • Des graines, des mots, des fiches métiers en libre partage au CDI avec la grainothèque – LudoDOC
    https://ludodoc.wordpress.com/2018/11/19/des-graines-des-mots-des-fiches-metiers-en-libre-partage-au-cdi-a

    Les grainothèques de mots

    Les élèves peuvent au CDI emprunter des mots (choisis pour appartenir au registre soutenu) et les semer librement. Nous avons fait le pari que les élèves allaient employer le mot selon les conseils de culture fournit sur la pochette et enrichir leur vocabulaire …
    Les grainothèques de métiers

    Concernant les métiers, nous avons choisi de faire créer aux élèves sur ce modèle des enveloppes-métiers

    #grainothèque #communs #orientation #séance


  • ver.di – Personenbeförderungsgesetz: Der Vorrang eigenwirtschaftlicher Anträge
    https://verkehr.verdi.de/branchen/busse-und-bahnen/personenbefoerderungsgesetz-der-vorrang-eigenwirtschaftlicher-antraege
    Chronologie des Kampfes gegen die Vollprivatisierung des öffentlichen Nahverkehrs - Stand 20.11.2018 - Seite wird aktiualisiert

    19.11.2018
    Herr Minister, handeln Sie jetzt! Schließen Sie Sozialdumping im ÖPNV endlich aus.
    Vorlage für die E-Mailaktion für den Ausschlussvon Sozialdumping im PBefG

    09.02.2018
    Koalitionsverhandlungen abgeschlossen: Erster Etappensieg erreicht!
    Soziale Standards sollen auch bei eigenwirtschaftlichen Anträgen gelten

    23.02.2017
    PBefG: ver.di begrüßt Änderungsantrag im Bundesrat
    Am 16.12.2016 wurde ein Änderungsantrag zum Personenbeförderungsgesetz (PBefG) im Bundesrat vorgestellt. Er wurde zur weiteren Beratung in die Ausschüsse überwiesen.

    23.02.2017
    Nach Änderungsantrag gegen Sozialdumping im ÖPNV im Bundesrat: Betriebsräte aus ÖPNV-Unternehmen und ver.di laden bundesweit CDU- und CSU-Bundestagsabgeordnete ein

    10.02.2017
    Nur Sozialstandards bieten fairen Wettbewerb im öffentlichen Personennahverkehr
    ver.di) begrüßt die heutige Entscheidung des Bunderats, den Änderungsantrag zum Personenbeförderungsgesetz (PBefG) in den Deutschen Bundestag zu überweisen und damit eine Änderung des PBefG zu Gunsten von Tariftreue und Sozialstandards im öffentlichen Personennahverkehr herbeizuführen.

    03.12.2016
    Betriebs- und Personalräte aus Nahverkehrsunternehmen fordern die Änderung des Personenbeförderungsgesetzes
    Auf der ÖPNV Betriebs- und Personalrätekonferenz am 1./2. Dezember forderten die Teilnehmer die Änderung des Personenbeforderungsgesetzes.

    16.11.2016
    Betriebs- und Personalratsvorsitzende aus 203 privaten und öffentlichen ÖPNV-Unternehmen wenden sich an Bundestagsabgeordnete – Umgehung von Arbeitnehmerschutz bedroht bundesweit tarifgebundene Verkehrsunternehmen - Gesetzesänderung gefordert
    Sie haben sich in einem offenen Brief an ihre Bundestagsabgeordneten im Ausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur des deutschen Bundestages gewandt. Sie fordern gemeinsam mit ver.di eine Änderung des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG).

    28.07.2016
    Privatisierungen im Nahverkehr – Esslingen darf nicht zum zweiten Pforzheim werden
    Nachdem auch in Esslingen ein eigenwirtschaftliches Angebot für die Übernahme des kommunalen Nahverkehrs abgegeben wurde, droht dort eine Entwicklung wie in Pforzheim.

    10.05.2016
    Stellungnahme von ver.di zum PBefG
    Evaluierung der Personenbeförderungsgesetzes (PBefG)

    28.04.2016
    Video: Demo in Hildesheim
    Busfahrer-Demo auf dem Marktplatz: “Worte zählen nicht. Es zählen Taten.”

    28.04.2016
    Video: Demo in Hildesheim
    Busfahrer-Demo auf dem Marktplatz: “Worte zählen nicht. Es zählen Taten.”

    27.04.2016
    ver.di-NEWS: Pest oder Cholera
    Städtischen Gesellschaften droht der Verlust ihrer Aufgaben

    25.04.2016
    ver.di-NEWS: Wenn die Bahn kommt
    Bei Eigenwirtschaftlichkeit droht kommunalen Nahverkehrsunternehmen das AUS

    25.04.2016
    Frank Bsirske: „Ein Stück aus dem Tollhaus: die Deutsche Bahn drückt über Billigangebote öffentliche Nahverkehrsunternehmen aus dem Markt.“
    Editorial im Verkehrsreport 1/2016 vom ver.di-Bundesvorsitzenden Frank Bsirske

    21.04.2016
    Gemeinsam für den Stadtverkehr Hildesheim!
    Aktion am 26. April 2016 gegen Dumpingwettbewerb und Arbeitsplatzverlust

    05.03.2016
    Gemeinsam für den Erhalt des Stadtverkehrs in Hildesheim
    Aktionstag mit Warnstreik am 08.03.2016 in Hildesheim Kundgebung ab ca. 11:30 Uhr vor dem Rathaus

    04.02.2016
    ver.di kritisiert Übernahme von ÖPNV-Verkehrsnetzen durch die Deutsche Bahn – Beschäftigte bangen um ihren Arbeitsplatz
    Die Deutsche Bahn will die Pforzheimer Verkehrsbetriebe übernehmen und hat auch Interesse an anderen kommunalen Stadtverkehrsnetzen.

    #ÖPNV #Ver.di #Verkehr #Privatisierung


  • Opioid Nation | by #Marcia_Angell | The New York Review of Books
    https://www.nybooks.com/articles/2018/12/06/opioid-nation

    As long as this country tolerates the chasm between the rich and the poor, and fails even to pretend to provide for the most basic needs of our citizens, such as health care, education, and child care, some people will want to use drugs to escape. This increasingly seems to me not a legal or medical problem, nor even a public health problem. It’s a political problem. We need a government dedicated to policies that will narrow the gap between the rich and the poor and ensure basic services for everyone. To end the epidemic of deaths of despair, we need to target the sources of the despair.

    #politique #opiacés #opioides #etats-unis


  • Rwandan refugees in Uganda may be thrown out – Minister Onek

    The government of Uganda is considering cancelling the refugee status of thousands of Rwandans living in Uganda.

    The announcement was made by the Minister for Relief, Disaster Preparedness and Refugees Hillary Onek while meeting lawmakers of the East African Legislative Assembly (EALA) in Kampala.

    He explained that government is considering cancelling their refugee status and instead issuing them with temporary permits.
    “We are going to turn them over to the immigration department so that their long stay in Uganda will be subjected to immigration laws because immigration laws in Uganda say that you are given a #visa to stay for three months. Thereafter you have to justify your further stay in a country,” Mr Onek said.

    The minister said that the process of convincing Rwandans to return home has not been easy as many are not willing to do so.

    Hundreds of thousands of Rwandans fled to Uganda following the 1994 genocide.

    Rwanda has generally been peaceful for over 20 years and many Rwandese who had fled have since returned to their home country.
    But government says there are still over 14000 Rwandans still living in Uganda as refugees.

    https://www.monitor.co.ug/News/National/Rwandan-refugees-Uganda-may-be-thrown-out-Minister-Onek/688334-4853062-ra0ok9/index.html
    #réfugiés_rwandais #ouganda #asile #migrations #réfugiés #modèle_ougandais (?) #statut_de_réfugié #renvois #expulsions

    • Abuses against Rwandan refugees in Uganda: Has Time Come for Accountability?

      For many years, Rwandan refugees in Uganda have faced abuses, including arbitrary detention, forced return to Rwanda and attacks on their physical security, without any form of accountability. However, last Friday, 24 August, former Inspector-General of the Ugandan police, General Kale Kayihura, has been charged with aiding and abetting the kidnapping and repatriation of Rwandan refugees, amongst other charges. In October last year, other security officers had already been arrested and indicted under similar charges. Is it finally time for justice?

      The case of Joel Mutabazi

      Kayihura is accused of aiding and abetting the kidnapping of Rwandan refugees Joel Mutabazi, Jackson Karemera and Innocent Kalisa by Ugandan police officers. Six Ugandan police officers, one Rwandan security officer and one Congolese individual are on trial for their involvement in the abduction and forced return of Mutabazi. A senior police who had been arrested earlier in connection to this case has since been released.

      Joel Mutabazi, a former bodyguard of Rwandan President, Paul Kagame, had been arrested in April 2010 in Rwanda and detained and tortured in military custody for his suspected links with opposition groups. After he was released in October 2011, Mutabazi fled to Uganda, where he was granted refugee status. In 2013, he was abducted from a UNHCR safe house near Uganda’s capital Kampala, and taken back to Rwanda. Mutabazi’s whereabouts were unknown for several days, until the Rwandan police stated that he was in their custody. UNHCR, which failed to protect Mutabazi, expressed its concern over the breach of the principle of non-refoulement and called for accountability.

      In 2014, a Rwandan military court sentenced Mutabazi to life in prison, including for forming an armed group and for terrorism. His younger brother, Jackson Karemera, and another co-accused, Innocent Kalisa, also lived in Uganda before the trial and were themselves abducted back to Rwanda. They were sentenced respectively to four months and 25 years in prison. Karemera was rearrested after his release, his family hasn’t heard from him since. All three said during the trial they had been tortured in detention in Rwanda, but the court did not order an investigation into those allegations.

      Abuses against Rwandan refugees

      The illegal transfer of Mutabazi and his co-accused to Rwanda was not an isolated case. Over the years, including more recently, International Refugee Rights Initiative (IRRI) has received several reports about threats, illegal arrests, attacks and forced returns of Rwandan refugees in Uganda. Many of such cases remain unreported, given the secrecy surrounding such abuses and the fear of reprisals, and are difficult to confirm. A few examples include:

      In July 2010, Rwandan refugees were forcibly removed en masse from refugee settlements in south-western Uganda to Rwanda. Ugandan police officers used live rounds, wounding several in the process, to force refugees onto buses which dropped them in Rwanda.
      In November 2011, Charles Ingabire, a Rwandan journalist, was murdered when he left a bar in Kampala. He was a fierce government critic who had obtained refugee status in Uganda. An investigation was opened, but to date, nobody has been charged for involvement in this crime.
      In 2017, according to judicial documents, a Rwandan refugee was illegally detained for almost two months in Kireka police station in Kampala, and threatened with return to Rwanda, on the basis of his alleged involvement in the Rwandan genocide in 1994. Rwanda and Uganda do not have an extradition treaty. He was never charged and was eventually released.
      Multiple sources confirmed to IRRI that on 20 December 2017, five Rwandan nationals were arrested in Mbarara, and one in Kampala. They were detained incommunicado for several days and allegedly tortured. Five of them were driven to the border with Rwanda nine days later and deported. According to Uganda’s army spokesperson, one was not deported because of her refugee status, and remained in incommunicado detention.

      In addition to abuses against refugees, there have been several allegations, in the past year, of abuses against Rwandan nationals residing in Uganda. According to several sources, two Rwandan citizens were arrested in Uganda, respectively on 9 November 2017 and 3 January 2018, and detained incommunicado before being sent back to Rwanda. The first says he was tortured, which was confirmed to IRRI by a source knowledgeable about the case on 24 January 2018: “He was beaten up and tortured… and dumped at the border with Rwanda. He couldn’t walk and barely could talk.” The other man also reported to the media that he was tortured before being taken to the border with Rwanda.

      For none of these cases has there been any apparent effort to provide meaningful accountability. Other reports have been difficult to verify, but as a consequence of such events, Rwandan refugees in Uganda continue to fear for their safety. Rwanda and Uganda have had close but turbulent bilateral relations in recent years, and many connections remain between individuals within the countries security services. There have, however, been reports that relations between the two countries have deteriorated.

      Many interpreted the decision by Uganda, in early 2018, not to invoke a cessation clause against the more than 15,000 Rwandan refugees still currently living in Uganda as an illustration of this dynamic. This cessation clause, if invoked, would have forced refugees who fled Rwanda before 31 December 1998 to return to Rwanda, reapply for refugee protection or acquire citizenship in their country of exile. Seven countries have already begun implementing the cessation clause.

      Concerns about right to a fair trial

      While the arrested officers have themselves been accused of involvement in human rights violations, their own right to a fair trial and lawful detention seemed to have also been in jeopardy since their arrest. The arrest of General Kale Kayihura seems to have violated legal provisions on judicial review and detention terms. According to judicial documents and interviews with several people knowledgeable of the case, at least one of the accused in the trial against senior police officials has been detained incommunicado and tortured, in an attempt to extract testimony against other senior figures. Court documents show that the court told a bail applicant to edit out details of torture, but on 31 January 2018 a judge ordered an investigation into torture allegations. There have also been concerns about the prosecution of civilian suspects in a military court, a common practice in Uganda, and about settling scores within the security apparatus.

      These trials against former senior Ugandan security officials could send a welcome signal to Rwandan refugees that abuses against them will be no longer tolerated. But justice can only be done if arrests and trials are conducted in accordance with standards in Ugandan and international law. More efforts must be done to end ongoing abuses against Rwandan refugees, and bring all perpetrators to account.

      http://refugee-rights.org/abuses-against-rwandan-refugees-in-uganda-has-time-come-for-accounta
      #abus


  • How to Develop a Grocery Delivery App like Big Basket?
    https://hackernoon.com/how-to-develop-a-grocery-delivery-app-like-big-basket-8bbcb749791c?sourc

    Grocery delivery applications are becoming widely popular at present. The customer has switched themselves from the traditional system opining “No more trolley picking, I want it to be delivered at my home”. For a matter of fact, almost 48% of people are buying grocery through online or application medium in which almost one-fifth people are aged 25 to 34. Surely, it is picking an up-trend and the main and simple reason for its growth is the convenience of buying and accessibility to over a wide range of products which might otherwise not be available at your nearest store. We will have a look at a few of the consumer behavior trend that has infused a positive growth into it.Online grocery shopping sales in the United States from 2012 to 2021=> Major sales of the delivery companies (...)

    #grocery-delivery #guides-and-tutorials #mobile-app-development #online-grocery-shopping #app-development


  • Projet de mon prochain patriarche sur l’or.
    à partir de cette image

    “Bernard Otto Holtermann and the world’s largest ‘nugget’ of gold, North Sydney, ca. 1874-1876 / montage photograph by American and Australasian Photographic Company” The ‘nugget’ was found in Hill End, New South Wales by German prospector, Bernhard Otto Holtermannon 19th October 1872. More than half of the 630 lbs weight was pure gold, at that time having the value of 12,000 pounds ($24,000). Today, with gold worth say $1400 per ounce, the value today would be over $10 million. Three photographs were used to create this image of Holtermann, (supposedly holding the worlds’ largest accumulation of rock and gold ever brought to the surface in one piece). He was posed in the studio with his hand on a headclamp, the nugget was inserted and both placed on a photograph of the verandah of his mansion, built from the proceeds of his goldmine.[1]

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    Fiche wikipédia sur la montagne d’or
    https://fr.wikipedia.org/wiki/Montagne_d%27or_(mine)


    Résultats de la coulée de boues (de cyanure) issue de la rupture de barrages de Bento Rodrigues en 2015
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    Projet Montagne d’or en Guyane : après la mine de Lefa en Guinée, Nordgold peut-il faire mieux ? - Outre-mer la 1ère
    https://la1ere.francetvinfo.fr/pojet-montagne-guyane-apres-mine-lefa-guinee-nordgold-peut-il-fa

    L’Etat doit se prononcer sur la réalisation de ce projet avant la fin de l’année. François de Rugy, le ministre de la Transition écologique a été interrogé à plusieurs reprises par la presse à ce sujet. Il a déclaré sur France Inter que « le projet ne pouvait pas être mené tel qu’il avait été envisagé ». A l’Assemblée nationale, le ministre a été plus loin en ajoutant « qu’il fallait le revoir de fond en comble ».

    Nordgold en Guinée
    En attendant la décision de l’Etat, deux journalistes du Monde et de France Inter se sont intéressés aux activités en Guinée du groupe russe Nordgold censé se charger de l’exploitation de la Montagne d’or en Guyane.

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    Le projet de Montagne d’or en Guyane va être revu pour obtenir le feu vert de l’Etat

    Cette mine d’or, qui serait la plus grande jamais construite sur le territoire français, provoque l’hostilité d’une partie de la population.

    https://www.lemonde.fr/economie/article/2018/09/07/montagne-d-or-nordgold-pret-a-revoir-son-projet-pour-obtenir-le-feu-vert-de-

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    Guyane française : la traque des orpailleurs clandestins
    https://www.youtube.com/watch?v=kRtFvKlC43w

    Cayenne : le nouveau far west français
    https://www.youtube.com/watch?v=SebdJ9FN-mc

    Chasseur de chercheur, l’or de Guyane
    https://www.youtube.com/watch?v=5geIRZZPWSc

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    Controverses géopolitiques 1A - Projet de la montagne d’or en Guyane
    https://www.youtube.com/watch?v=9qEeddqdPNA

    Mines en Guyane : le projet Montagne d’or "inacceptable" pour les autochtones
    https://www.youtube.com/watch?v=j5XaI65Hn-Y

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    mine d’or en Australie

    The ‘Super Pit’ is Australia’s largest open cut gold mine. It is 3.5 km long, 1.5 km wide and 350 m deep, and is large enough to be seen from space. It produces around 28 tonnes of gold per year, and they estimate it won’t reach the end of its life until 2021.

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    Mine de Yanacocha (Pérou)
    La plus grande mine d’or à ciel ouvert d’Amérique du sud


    https://fr.wikipedia.org/wiki/Mine_de_Yanacocha

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    Cartographie

    Schéma structural de la Guyane française( C. Delor , 2004 )


    http://www.jump-voyage.com/carte-guyane-francaise/vacances-guyane

    http://sphaera.cartographie.ird.fr/images/telechargement/00756.pdf

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    Vers la structuration d’une filière aurifère « durable » ? Etude du cas de la Guyane française
    Jessica Oder

    L’objectif de cet article est de se demander si la filière aurifère légale en Guyane française peut servir les objectifs du développement durable. En effet, cette filière est en proie à des difficultés : alors que les cours de l’or sont en constante augmentation, le nombre d’opérateurs miniers diminue constamment, depuis près de sept ans. Ce paradoxe aurifère guyanais trouve ses origines dans la volonté étatique française d’organiser la filière et d’en faire un exemple en matière de « durabilité », volonté clairement exprimée à la suite du Grenelle de l’Environnement. Principalement élaboré à partir d’entretiens semi-directifs et d’archives, l’article a notamment cherché à analyser les principaux éléments de cette structuration, le schéma départemental d’orientation minière (SDOM), en cours d’adoption, et plusieurs initiatives destinées à améliorer les pratiques des opérateurs miniers qui sont majoritairement des artisans. Toutefois, cette évolution révèle des antagonismes entre les parties prenantes (collectivités territoriales, services de l’État, opérateurs miniers et environnementalistes). Ces derniers ont fait surface lors de l’affaire du Camp Caïman, impliquant la multinationale Iamgold, et pendant le processus d’élaboration du SDOM lui-même. Des problématiques connexes telles que les revendications locales de gestion de la ressource aurifère, mais aussi et surtout l’orpaillage illégal, dressent des perspectives d’avenir plutôt incertaines pour la filière aurifère.

    https://journals.openedition.org/echogeo/12587

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    #mad_meg #or


  • Alcohol Is Killing More People Per Year Than The Opioid Crisis, And Most Deaths Are Young Women
    https://www.newsweek.com/alcohol-killing-more-people-year-opioid-crisis-and-most-deaths-are-young-1

    lcohol is killing more adults in the U.S. than the opioid epidemic according to the Institute for Health Metrics and Evaluation at the University of Washington. The opioid epidemic kills an average of 72,000 people per year, while alcohol kills 88,000. In those 88,000 deaths are 2.5 million years of potential life lost, according to the Center for Disease Control and Prevention.

    The surge of alcohol related deaths is new. In ten years, the number of deaths by alcohol have increased 35 percent according the new report shared by USA Today on Friday. The statistics are based on findings from 2007 to 2017.

    Most affected by the rising alcohol epidemic are young women. Among women, deaths rose 67 percent, while for men, the percentage rose only 27 percent.

    Women are more susceptible to alcohol-related risks because they typically weigh less than men, and can feel the effects of alcohol faster, according to the National Institute on Alcohol and Abuse and Alcoholism. The complications that most affect women who drink excessively are Liver Damage, Heart Disease, Breast Cancer and complications with pregnancy.

    #Addiction #Opioides #Alcool


  • #Operazione_Libero

    Nous étions exaspérés. Et nous savions qu’à présent le temps était venu de procéder à des changements. Ainsi, après le « oui » à l’initiative d’immigration de masse, nous nous sommes rassemblés entre amis et amis d’amis. Nous avons discuté, débattu et sommes arrivés à la conclusion que nous avons besoin d’un changement sur le long terme en politique, d’un nouveau #mouvement_politique.

    Le résultat du 9 février 2014 n’a été que la dernière impulsion. Depuis un moment déjà, nous nous sentons sous-représentés au sein du paysage politique de la Suisse, et nous observons les récents événements avec préoccupation. Des initiatives rétrogrades et une atmosphère d’hostilité envers le futur ont mis la Suisse sur de mauvais rails. Elles sont les étincelles qui ont mis le feu aux poudres pour Opération Libero.

    https://www.operation-libero.ch/fr/mouvement
    #Suisse #résistance #extrême_droite #politique #démocratie_directe #hostilité

    • Switzerland has been a lab for toxic rightwing politics. We took that on

      The Swiss People’s party used referendums to deploy its anti-migrant, anti-EU rhetoric. That’s where our movement started.

      Four years ago, along with some friends, I started a grassroots liberal democratic movement in Switzerland called Operation Libero. Since then, we’ve won four referendums (which under Swiss electoral law are frequent) against the rightwing populists. How did we do that? We fought tooth and nail to defend the institutions that protect our freedom and the rule of law. We believed in our goals. And we decided to never sing the populist’s song – only our own song.

      For more than two decades Switzerland has been something of a laboratory for rightwing populism. Ahead of others in Europe, the rightwing Swiss People’s party deployed a relentless anti-immigrant, anti-EU rhetoric. It has successfully used referendums as a marketing tool for its political agenda and has become the largest political force in Switzerland.

      I am 27, and a history student. This was the political environment I grew up in. But in February 2014, my friends and I experienced a kind of Brexit shock before Brexit happened: a “mass immigration initiative” – a referendum – spearheaded by the populists put our country’s relations with the EU at risk. It was a wake-up call. A small group of us in our 20s decided we’d had enough, and it was time to do something.

      We were fed up with the passivity of Switzerland’s established parties. We were angry that traditional political forces were on the defensive in front of the populists, and that no one was speaking up for the very institutions that have made our country so successful in the last two centuries. We felt the need to get involved, to stand up proudly for Switzerland as a land of opportunity, not as an open-air museum – a country of diversity, with a positive narrative for liberal ideas.

      Our crowdfunded, volunteer-based campaigning has achieved a lot in the last four years. We defeated the Swiss People’s party in four major referendum battles: on the question of expelling foreigners who have broken the law (February 2016), on providing legal support for asylum seekers (June 2016), on naturalisation (February 2017) and on the abolition of the country’s public broadcasting (March 2018).

      Right now we’re busy campaigning in the run-up to another referendum, on 25 November, in which the populists aim to place Swiss legislation above international law – in essence a “Switzerland first” agenda. The vote could result in Switzerland’s withdrawal from the European Convention on Human Rights. I’d like to share what we’ve learned along the way.

      To tackle rightwing populism, you have to dispense with peevishness and be very much on the offensive – you must lead the narrative. Take, for example, the 2016 referendum asking Swiss citizens whether they’d agree to have foreigners expelled on the grounds of even minor offenses, such as driving too fast twice in a 10-year period. The vote aimed at modifying the constitution to allow a system of automatic expulsions from the country, with judges given no room to consider personal hardship – an essential element of the law. These changes could have potentially targeted people born in Switzerland who had never lived in the country their parents came from.

      At the time, mainstream parties seemed exhausted, having just come out of a general election in which the Swiss People’s party had dominated the campaign. They seemed to wallow in defeatism. Survey showed the populist referendum plan might garner up to 66% of voters’ support. To be sure, this was a low start for us. But we also knew that we didn’t want to live in a country with a two-tier legal system and a judiciary hindered in its work.

      So what we did is this: we entirely avoided speaking about foreigners and criminality. Instead, we set the tone of the debate by speaking out about the rule of law and how important it is that everyone be equal before it. We moved the political battlefield and forced our adversaries to meet us there. We deliberately argued in a patriotic way, repeatedly referring to the constitution as a pillar of our liberal democracy. In this way, we removed the rightwing populist’s ability to dictate what “their” referendum was about and demonstrated that the changes being considered would affect everyone, not just “criminal foreigners” – as the populists put it.

      And it worked. As the vote drew close, the Swiss People’s party shifted away from the topic of “criminal foreigners”. They found themselves having to explain why they wanted Swiss values to be upended. This was a reversal. People took notice. After the results came out, the leader of the populist’s party conceded: “I don’t know what happened but at some point, everyone was just talking about the rule of law.”

      As the 2019 European parliamentary elections approach, the task for liberal-minded pro-Europeans is to capture the initiative and be the first to define what that election is really about. As a Swiss citizen and a stout liberal democrat, I care immensely about the EU’s fate. Next year’s vote will be about the shape and values of the continent we want to live in. It is very much about freedom and opportunities – not about migration or identity.

      Let’s not be intimidated by rightwing populists. Let them explain why they want to attack institutions and values that brought decades of peace, freedom and prosperity to Europe. Let them explain why we should dismantle that model.

      Europeans need to show pride in institutions that exist because of what we’ve learned from the past. It’s true that many citizens don’t relate to these institutions and often don’t understand what they stand for – which brings me to another crucial point: politics needs to speak directly to people’s hearts and minds. Populists don’t have a monopoly on emotions. Liberalism is based on emotions too. It is based on the profound belief that freedom and equal rights are necessary for any society to prosper as a whole.

      That’s where the battle lies. Serious democrats across Europe have a responsibility to ensure that a vast majority of citizens understand and connect emotionally to what truly protects them – liberal institutions. Now is the time to sing that song – and proudly so.

      https://www.theguardian.com/commentisfree/2018/nov/15/switzerland-laboratory-far-right-politics


  • Allongez la durée de vie de vos appareils grâce au Logiciel Libre

    Ce soir dans la face B de l’Écho des Gnous (@echodesgnous), l’émission de radio qui vous explique l’informatique libre, on cause durabilité des téléphones et ordinateurs.

    En effet, le Logiciel Libre est un outil écologique, car avec des distributions Linux adaptées il est possible de donner une seconde vie à un PC vieillissant, et les ROM libres pour smartphone vous permettent de bénéficier de mises à jour quand votre fabricant n’en propose plus.

    Écoutez l’émission :

    • en direct de 19h à 20h sur Radio Campus, 106,6 FM dans la région lilloise, ou via https://campuslille.com sur Internet
    • en différé via le podcast sur https://podcast.grossard.fr

    Pendant le direct, vous pouvez poser vos questions à l’équipe :

    • au téléphone : 03 20 91 24 00 pendant les pauses musicales
    • via IRC sur le salon #chtinux du réseau Freenode (https://webchat.freenode.net/?channels=chtinux)

    Envie de consulter nos sources et les titres des morceaux diffusés ? Retrouvez les notes de l’émission sur notre wiki : http://wiki.chtinux.org/doku.php?id=echo_des_gnous:emission_181b

    #durabilité #obsolescence #distributions #smartphone
    #Écho-Des-Gnous #Echo-Des-Gnous #Radio-Campus #Radio-Campus-Lille #Logiciel-Libre #LogicielLibre #podcast #Lille


  • Les Grecs manifestent à Athènes pour l’anniversaire du soulèvement de 1973 afp/puga - 17 Novembre 2018 - RTS
    https://www.rts.ch/info/monde/10002507-les-grecs-manifestent-a-athenes-pour-l-anniversaire-du-soulevement-de-1

    Au moins 12’000 Grecs ont manifesté samedi à Athènes à l’occasion du 45e anniversaire de l’insurrection estudiantine de 1973, réprimée dans le sang par le régime des colonels soutenu par les Etats-Unis, selon les chiffres de la police.

    On pouvait voir des pancartes dénonçant l’impérialisme, l’Otan, les guerres menées par les Etats-Unis ainsi que l’austérité.

    La manifestation s’est déroulée sous haute surveillance policière, plus de 5000 agents ayant été déployés dans le centre d’Athènes.

    Incidents mineurs
    Après le défilé, des incidents mineurs ont éclaté lorsqu’un petit groupe d’anarchistes a lancé des bombes incendiaires sur le quartier général de la police.

    Celle-ci a riposté avec des grenades assourdissantes pour les disperser tandis que des dizaines de jeunes ont érigé des barricades dans le quartier d’Exarchia et lancé des bombes incendiaires depuis le bâtiment de l’Université polytechnique, d’où était parti en 1973 le soulèvement contre le régime des colonels.

    Le Premier ministre Alexis Tsipras a salué la commémoration et appelé à « de nouveaux combats » contre le fascisme, l’extrême droite et « l’absolutisme néo-libéral ».

    Répression violente
    Au moins 24 personnes avaient été tuées en 1973 lors de la répression par l’armée du soulèvement des étudiants, un évènement considéré comme un épisode ayant contribué à la fin du régime des colonels un an plus tard en 1974.

    #Grèce #USA #dictature #OTAN


  • L’#ONU accuse les autorités britanniques d’être dans « le #déni » de la #pauvreté, que le Brexit va aggraver
    https://www.rtbf.be/info/monde/detail_l-onu-accuse-les-autorites-britanniques-d-etre-dans-le-deni-de-la-pauvre

    Après une mission de 12 jours sur le terrain, le responsable en charge de la #pauvreté et des droits de l’homme à l’ONU, Philip Alston, a conclu à un « très forte détérioration de la situation des plus démunis ». Son rapport remis vendredi fait état d’un taux de pauvreté chez les #enfants britanniques qui pourrait atteindre les 40%.

    Il ajoute qu’un Britannique sur cinq vit sous le seuil de pauvreté selon les critères nationaux. « C’est triste et c’est clairement injustifié », a commenté Philip Alston. « L’#argent est là. Le gouvernement a récemment décidé de dépenser des sommes exorbitantes dans des baisses d’#impôts pour les plus #riches ». « Cet argent aurait pu avoir un vrai impact sur la situation des personnes vivant dans la pauvreté » a-t-il ajouté.

    #royaume_uni


  • Quand même #the_economist le dit,

    Regulators across the West are in need of a shake-up - The regulators
    https://www.economist.com/special-report/2018/11/15/regulators-across-the-west-are-in-need-of-a-shake-up

    In America things have slipped so badly that a material conflict of interest is not considered a disqualifying condition, or even a relevant consideration, for someone to pronounce on antitrust policy and be taken seriously.

    #conflit_d'intérêt #porte_tournante #concentration #états-unis #occident #démocraties#élites#corruption

    • « Jamais auparavant un groupe de personnes aussi réduit n’était devenu aussi riche en infligeant autant de dégâts »
      https://fr.express.live/2018/11/19/jamais-auparavant-un-groupe-de-personnes-aussi-reduit-netait-devenu-aus

      Le magazine énumère une série d’exemples qui pour nous convaincre que le #capitalisme est devenu un modèle oligopolistique. Un terme compliqué qui signifie que certains produits et/ou services ne sont proposés que par quelques grands fournisseurs :

      Depuis 1997, la concentration du marché a augmenté pour atteindre les deux tiers dans l’industrie américaine.

      Un dixième de l’économie est caractérisé par des secteurs dans lesquels quatre entreprises occupent plus des deux tiers du marché.

      Dans une économie en bonne santé, la concurrence réduit les bénéfices, mais le cash-flow libre (bénéfice net après déduction des coûts et des investissements) des entreprises est aujourd’hui supérieur de 76 % à la moyenne des 50 dernières années.

      En Europe, la même tendance est observée, bien que de manière moins extrême. La part de marché des quatre plus grandes entreprises de chaque secteur a augmenté de 3 % depuis 2000.

      Aux États-Unis et en Europe, il est de plus en plus difficile de détrôner le leader du marché. Cela est particulièrement vrai dans les secteurs où il n’ya pratiquement pas de concurrence (songez à Facebook et Google). Le magazine estime à 660 milliards de dollars le montant mondial des « profits anormaux », dont les deux tiers sont réalisés aux États-Unis, et un tiers dans des entreprises de technologie.


  • Des singes en hiver, partie 2
    http://www.radiopanik.org/emissions/emissions-speciales/des-singes-en-hiver

    Vers le XIXème siècle le colonialisme s’approprie massivement les terres du monde entier. Une étrange image accompagne cette démarche : l’idée que ces terres sont un #désert, et que seules les techniques et l’économie occidentale peuvent faire fleurir le désert. En Argentine le massacre des indiens et le vol de leur terres s’appelle officiellement la conquête du désert. Mais on retrouve cette image aux Etats-Unis, en Algérie, en Palestine…

    Ce n’est pas un manque d’information, les colons savent très bien qu’il y a des gens, des animaux, des plantes, des minéraux précieux, de l’eau… dans ces déserts. Mais « désert » est une manière d’envisager le rapport à la terre.

    Parallèlement, lors de ces conquêtes, et c’est aussi une nouveauté de l’humanisme du XIXème siècle (les Espagnols ou les Portugais ne s’étaient pas (...)

    #racisme #décolonisation #racisme,décolonisation,désert
    http://www.radiopanik.org/media/sounds/emissions-speciales/des-singes-en-hiver_05714__1.mp3


  • Bloc-notes de liens lus ou survolés ou que j’ai envie de lire / écouter parce qu’ils semblent analyser ou déconstruire le mouvement "Gilets Jaunes" du 17 novembre sans tomber pour autant dans un dédain anti-beaufs ou une lutte classes-pauvres vs classes-moyennes, etc. [màj : 18nov, 11h]


    Si vous en repérez aussi, ou si une autre compile (sur cette base filtrante) existe, je suis preneuse ;) Je mettrai à jour au fur et à mesure

    Selection du portail #mediaslibres de @Bastamag : https://portail.bastamag.net/Mouvement-des-gilets-jaunes

    "Chantage vert, colère noire, gilets jaunes" : https://dijoncter.info/?chantage-vert-colere-noire-gilets-jaunes-671

    Entretien avec deux gilets jaunes bretons : « pas de politique ni de syndicats » : https://radioparleur.net/2018/11/16/entretien-gilets-jaunes-bretons

    Un k-way noir chez les gilets jaune, l’histoire d’un vilain petit canard. : https://paris-luttes.info/un-k-way-noir-chez-les-gilets-11047

    Gilets jaunes et écolos, pas le même maillot, mais la même récupération : https://rebellyon.info/L-ecologie-est-t-elle-un-concept-ethere-19782

    Sur le 17 novembre – Les révolutionnaires ne font pas la révolution : https://nantes.indymedia.org/articles/43595

    À propos de la manif du 17 novembre  : https://diacritik.com/2018/11/15/a-propos-de-la-manif-du-17-novembre

    C’est jaune, c’est moche et ça peut vous pourrir la vie… : https://defensecollective.noblogs.org/post/2018/11/14/cest-jaune-cest-moche-et-ca-peut-vous-pourrir-la-vie

    17 novembre – Les 8 gilets incontournables Lequel porteras-tu ? : https://rouendanslarue.net/17-novembre-les-8-gilets-incontournables

    Gilets jaunes : en voiture ! Notes sur le 17 novembre : https://rouendanslarue.net/gilets-jaunes-en-voiture-notes-sur-le-17-novembre

    Mouvement du 17 novembre - Que faire ?  : https://nantes.indymedia.org/articles/43450

    Pourquoi il faut parler d’écologie le 17 novembre. : https://nantes.indymedia.org/articles/43520

    Éléments de la Commission Nationale Ecologie du NPA sur la mobilisation du 17 novembre : http://npa29.unblog.fr/2018/11/14/carburant-et-taxtes-npa

    Prix des carburants : des contradictions sociales surmontables : https://www.alternatives-economiques.fr/prix-carburants-contradictions-sociales-surmontables/00086912

    Les petits-commerçants « étouffés par les taxes » : le mouvement Poujade : https://paris-luttes.info/le-mouvement-poujade-11039

    L’idéologie sociale de la bagnole : https://infokiosques.net/lire.php?id_article=346

    ++ Livres :
    Nathalie Quintane "Que faire des classes moyennes ?"
    Alain Accardo "Le Petit Bourgeois-Gentilhomme".

    #mouvement_social #recuperation #poujadisme #colere_populaire #giletsjaunes #gilets_jaunes #gilets #jaunes #17novembre #17novembre2018 #la_revolution_mais_pas_trop mais aussi la force des #medias_Libres #mediaslibres et #automedias

    • Des gouts découlent heurts !

      Des goûts et des couleurs avec Michel Pastoureau (5/5) Le jaune France Culture
      https://www.franceculture.fr/emissions/hors-champs/des-gouts-et-des-couleurs-avec-michel-pastoureau-le-jaune-et-lor-55

      Le #jaune serait donc la couleur la moins appréciée ? Alors que l’ensemble des aux autres couleurs de base ont toutes un double symbolisme, le jaune est la seule à n’avoir gardé que l’aspect négatif.

      Des goûts et des couleurs …, on peut discuter à l’infini, et tout le monde reconnaît la force de la subjectivité dans ces domaines. Mais saviez-vous que les couleurs ont une histoire culturelle, politique et psychique ? Imaginiez-vous qu’il existe des couleurs qui nous font chaud au cœur et d autres qui nous font peur et ce, par delà les latitudes et les origines religieuses ? Toute cette semaine « Hors-champs » tente de faire la cartographie amoureuse des couleurs grâce à un historien amoureux des ours, des emblèmes héraldiques et de … certaines couleurs.

      Comme toujours avec des archives et des chansons, balade dans l’histoire de la peinture, des mentalités et de nous mêmes...

    • https://www.facebook.com/photo.php?fbid=10155665502096960&set=a.49908841959&type=3&theater

      J’avais un oncle il s’appelait Gaby. Je l’aimais bien. Il était gazier. J’étais gauchiste. Il avait un grand poster de JM Lepen dans son garage. On buvait des bières en réparant des bagnoles. Passons. Des années plus tard, j’avais fait un grand papier dans Libé pour expliquer comment le FN et Lepen arrivait à monter la tête de types bien comme Gaby. Deux pages. July (Serge) le patron m’avait félicité genre : « Enfin un journaliste qui ne les prend pas avec des pincettes ». Pourquoi je parle de Gaby et pourquoi je pense à lui en ce moment ? A cause des gilets jaunes. Gaby bossait à Gaz de France (son cousin, mon pater, bossait à EDF). Ils bossaient 7 jours sur 7 sans trop compter. Il y avait les lignes à réparer, les tuyaux à aligner. La chaleur des pauvres à assurer. Ils étaient fonctionnaires. On partait en vacances dans les tentes bleues de la CCAS. Passons. Pourquoi j’en viens à évoquer ce passé vermoulu ? Le gilet jaune… L’injustice fiscale. La plupart des éditorialistes et des politiques n’y comprennent que dalle à cette colère. Emmanuel Macron et son armée de républicains en marche ont compris eux. Et ils commencent à flipper. A passer des consignes. A jouer de la carotte et du bâton. Vu d’ici, c’est pitoyable. Je ne sais pas ce qu’il adviendra de ce mouvement basique et populaire, si la stratégie du pouvoir va fonctionner, mais cette colère n’a rien à voir avec le réchauffement climatique et très peu avec le diesel. Les gens à l’origine du gilet jaune le disent depuis le début. Ils en ont assez d’être pris pour des pigeons, des vaches à traire, des décérébrés du bulbe, des sans honneur. Ils veulent se révolter. Il se révoltent. Gaby bossait à Gaz de France donc. Il y a usé sa santé. Il est parti en retraite sans se douter qu’on allait vendre Gaz de France à Suez en 2007. Quand je dis vendre, je déconne. Offrir serait plus adéquat. Une histoire de prédateurs et d’hommes politiques très compromis. Sarkozy, Hollande Villepin, Royale, Coppé, Longuet… Tous vont oeuvrer avec des responsabilités diverses à cette prédation consentie. Je ne vais pas développer ici (lisez notre livre, « les prédateurs » en vente partout). Tonton Gaby casse sa pipe. GDF devient Engie. Méthode Suez, extrême capitalisme. On pressure et on défiscalise à mort. Non seulement, se chauffer devient un luxe mais Engie, avec la bénédiction des politiques, Macron de chez Rothschild en tête, envoie ses bénéfices au Luxembourg (27 milliards en 2015, passez l’info à Google). L’État français se prive de 2 milliards d’impôts. Alors que nous, cochons de payeurs, on raque. On raque. Et on regarde passer les trains et les prédateurs qui se goinfrent. Et on ne doit rien dire. Et on doit – sous prétexte de réchauffement climatique, sous prétexte de récupération politique- fermer sa gueule. Ben non. Ce qui se prépare ici, c’est une Jacquerie. Le message est clair et éminemment politique. Les pauvres en ont marre d’avoir froid, de jouer du crédit le 15 du mois, de faire des demi pleins. Alors qu’à la télé, ils entendent chaque jour se raconter une histoire qui n’est plus la leur. Alors que leur président déroule le tapis rouge à ceux qui ne paient pas d’impôts, Frère, Desmarais, Bolloré, Arnault… Ceux qui font croire qu’ils nous sont indispensables, qu’ils sont des premiers de cordées. Foutaise. Demain, avec le fantôme de Gaby je serai gilet jaune à donf.
      Les beaufs et les cols blancs de Saint Germain n’ont rien compris, ce n’est pas un mouvement marqué à droite. Ni vraiment à gauche. C’est punk. No future dans ce monde-là

      #Denis_Robert
      https://seenthis.net/messages/736344

    • Les « gilets jaunes », ou la révolte de la France des ronds-points

      Jean-Laurent Cassely

      http://www.slate.fr/story/169626/blocage-17-novembre-gilets-jaunes-revolte-ronds-points-france-peripherique-die

      « Nous allons nous rejoindre sur un parking de centre commercial à Sens », témoigne encore le créateur d’un groupe Facebook local appelant au blocage. Dans le territoire marqué par l’étalement urbain, le rond-point devient l’équivalent logistique et symbolique du rôle joué par la place dans les mouvements de protestation de centre-ville, dont l’expression française fut la tenue, place de la République à Paris, du rassemblement Nuit Debout. La place conserve, à gauche, une connotation politique forte, comme en témoignent encore récemment le cas de l’aménagement du quartier de La Plaine à Marseille, ou le mouvement politique lancé par Raphaël Glucksmann, baptisé « Place publique ».

      À l’opposé de cette culture politique, en tout cas assez loin de ses habitudes, l’automobile devient le langage de la protestation des mouvements périphériques. Si les unes et les uns se réunissent en grappes humaines, forment des assemblées et des cortèges, nourrissant une culture politique marquée par les grands mouvements sociaux, les luttes passées qui peuplent l’imaginaire collectif du « peuple de gauche » et un idéal de démocratie directe et participative, les autres, dans un rapport au corps et à l’espace différent, forment des « opérations escargot » et autres figures chorégraphiques d’un grand ballet motorisé qui se danse depuis l’intérieur de son habitacle. C’est par le « périph » que les manifestants ont prévu de rouler (et non de marcher) sur Paris. C’est aussi sur le périphérique des grandes villes que se sont réunis plusieurs groupes locaux pour préparer la journée du 17 novembre.

    • De la France périphérique à la France des marges : comment rendre leur juste place aux territoires urbains marginalisés ?

      https://urbs.hypotheses.org/411

      Samuel Depraz, enseignant-chercheur, géographie, Université Jean Moulin Lyon 3, UMR Environnement, Villes et Sociétés

      La France périphérique, ou la paresse intellectuelle de la dichotomie

      C’est, d’abord, une lecture simpliste qui nie ce qui fait l’essence même de la géographie, c’est-à-dire l’attention à la nuance et à la diversité des territoires. « Décrire la terre », c’est être sensible aux différences et à la pluralité des mondes sociaux. Ainsi, dans les périphéries, les situations de pauvreté ne sont jamais identiques d’un espace à l’autre, et on trouvera tantôt de la pauvreté monétaire, tantôt de la précarité matérielle, parfois aussi un déclassement social et un isolement des personnes. La pauvreté, c’est aussi un rapport social défavorable, souvent entretenu par des politiques publiques défaillantes. Le tout se recoupe souvent, mais pas toujours : on rappelle ainsi les dimensions – complexes – de la pauvreté, au sens de Serge Paugam (2005) ; ceci nécessite une lecture plus détaillée des territoires, comme le propose par exemple Catherine Sélimanovski dans son analyse de « la frontière de la pauvreté » (2008) ou encore l’analyse de Raymonde Séchet sur la relation entre espaces et pauvreté (1996). Et l’idée de périphérie, souvent réduite à sa dimension économique, s’appréhende également par de multiples autres outils : mobilités et transports, flux migratoires, modes de vie alternatifs et contestation sociale ou électorale – sans que l’on puisse raisonnablement combiner tous ces indicateurs thématiques, au risque de produire des corrélations hasardeuses et des indices agrégés absurdes.

    • Le thread d’un journaliste-photographe avec des portraits de vraies tronches de vies jaunes :

      [THREAD] Quelques réflexions à propos des #giletsjaunes. Hier, je ne me suis pas mêlé à mes confrères journalistes pour « couvrir » cette journée du #17novembre2018. Faire des images de cette journée était tout à fait respectable. Mais je m’interroge sur le sens de ces images. Je m’explique. L’action de ces #giletsjaunes échappe aux politiques et marque une défiance à l’égard des médias. Le gilet jaune est devenu un symbole mais un symbole réducteur sur le sens de ce mouvement. Il symbolise la voiture et les carburants. Or, la colère va bien au-delà...

      https://twitter.com/VinceJarousseau/status/1064157135150465026

    • À qui appartient la mort d’une femme, qui a le droit de l’arracher à l’anecdote d’un accident ? | Slate.fr
      http://www.slate.fr/story/170049/chantal-mazet-gilets-jaunes-morte-savoie-17-novembre

      Elle n’a pas trouvé la force, explique-t-elle, de prendre la route, ni d’annoncer à sa fille que sa grand-mère était morte ; elle a trouvé un « soutien moral » chez les gilets jaunes et ses « amis de l’instant ». Et sa maman, « décédée SUR LE MOUVEMENT », « APPROUVE DONC NOTRE ACTION !!!! ». Ces capitales et ces points d’exclamation sont le cri de l’heure. Ils ne disent pas seulement une souffrance, mais ce que cette souffrance construit politiquement.

      Vers une heure du matin, Alexandrine Mazet, ajoutait ceci, dans le désordre de la nuit : « Qu’ils aillent tous se faire tater les castaner de rugy macreux & co !!echec du rassemblement ??? échec de votre tentative de manipulation !!!VOUS NOUS AVEZ POUSSÉS DANS NOS RETRANCHEMENTS ! VOUS SEMEZ LA DISCORDE AU SEIN MÊME DU PEUPLE FRANÇAIS !VOUS ÊTES LA CAUSE DE CE RASSEMBLEMENT ! DONC DE CAUSE À EFFET VOUS ÊTES RESPONSABLES !!! ».

    • https://soundcloud.com/user-898678423/entretien-avec-deux-gilets-jaunes-bretons-pas-de-politique-ni-de-syndica

      Qui sont les anonymes qui appellent aux blocages samedi 17 novembre et se réclament du peuple ? Loin d’être limitée à la hausse du diesel, leur colère est celle d’une France moyenne, éloignée des métropoles et de la participation politique, et qui croit aux vertus révolutionnaires de Facebook. Rencontre avec deux porte-paroles bretons d’un groupe de gilets jaunes en colère.

      source : radioparleur.net 2nd lien cité par @val_k

    • https://twitter.com/LaMulatresse_/status/1064195118813650945

      Je viens de la case en dessous du prolétaire moyen,

      Le prix de l’essence nous concerne pas vu qu’on a pas de voiture, nous on se tape le bus et les trains dont tout le monde se fout totalement

      Les gilets jaunes = les gens qui nous méprisent le plus. On est des profiteurs et on vole leurs travail de merde sous payé selon eux. Donc si j’ai envie de dire que ce sont de gros beaufs racistes et sexiste personne ne m’en empêchera.

    • À la cour du président des riches, on s’interroge. Qui sont ces gueux sous nos fenêtres ? Pourquoi ces brailleries et ce grabuge alors que nous faisons tout pour leur bien ? Du côté des experts médiatiques et des voyantes ultra-lucides, on se demande quelles sont ces gens-là, des beaufs racistes et violents ou juste des ploucs avec leurs bagnoles qui puent ? Des fachos ou des fachés ? Faut-il les lécher ou les lyncher ?

      Selon les sondages, ils ont la faveur de l’opinion, donc ils ont nos faveurs [1]. Il sera toujours temps de les lâcher ; une bavure, une violence et on les repeint en rouge brun. Mais avant tout, la question est : qui est derrière ça ? Qui ? Le FBI, la Russie ? L’extrême droite ? Le lobby du pétrole ? De la bagnole ? Les Chinois qui fabriquent les gilets jaunes ?

      Et non, les amis, celui qui est derrière ça, c’est Macron lui-même, le Robin des Bois à l’envers, celui qui prend aux pauvres pour donner aux riches. C’est lui qui est à l’origine de tout ça, au départ, la violence, c’est lui. Lui et son monde. La violence de l’injustice et de l’arrogance, c’est eux. Sauf que les gueux ont fini par se lasser. Abusés, humiliés, invisibles et tondus jusqu’à l’os, la goutte d’eau a allumé l’étincelle. Alors que règnent la résignation et le repli, voilà qu’ils se lancent de partout, en jaune, depuis le plus profond du pays. Surprise générale devant ce grand cahier de doléances. Près de 300 000 ce samedi à travers l’hexagone.

      Bon mais, c’est bien joli, spontané, auto-organisé, mais sans structure organisée, vous croyez que ça peut marcher ? On sait en tout cas qu’avec les partis et les syndicats organisés, pour la loi Travail et pour les cheminots, la victoire n’a pas vraiment été au rendez-vous. Alors ? C’est vrai, pas de drapeaux rouges avec les gilets jaunes. Pas de République, ni de Bastille, on fonce tout droit sur l’Élysée en repassant par où la foule était massée lors des funérailles de Johnny. Un hasard, sans doute. Et partout, dans le pays, les ronds-points, les péages, les parkings de supermarchés. D’autres espaces, d’autres lieux de lien.

      La suite ? Un coup d’épée dans l’eau ou la prise de la Bastille ? Un défoulement sans suite ou un mouvement de fond ? Bien sûr, la droite racole à fond et l’extrême droite est à la manœuvre, normal, bien sûr la gauche doit soutenir et porter cet étonnant élan. Oui, un élan aussi étonnant, c’est pas si souvent. Samedi, vers l’Élysée, entre grenades et lacrymos, notre reporter Dillah Teibi a rencontré quelques-unes et quelques-uns de ces gueux.

      Daniel Mermet

      https://seenthis.net/messages/736858

    • Les gilets jaunes à l’épreuve des agressions racistes et homophobes

      https://rouendanslarue.net/les-gilets-jaunes-a-l-epreuve-des-agressions-racistes-et-homophobes

      L’expression terrifiante du sexisme, du racisme et de l’homophobie. Des humiliations, des agressions et parfois des lynchages d’une violence à vomir comme à Saint-Quentin où une femme a été forcée de retirer son voile, ou encore à Bourg-en-Bresse où un couple homosexuel a été attaqué. Précisons que dans le premier cas d’autres gilets jaunes ont tenté d’aider et de protéger cette femme avant d’être pris à partie à leur tour.

      Les organisateurs-administrateurs de page facebook condamnent et se désolidarisent de tels actes, à Saint-Quentin mais aussi à Cognac où c’est une femme noire qui s’est fait agresser. On peut supposer qu’ils sont réellement choqués par de tels gestes. Ils sentent bien aussi, comme beaucoup, que même si ces faits sont minoritaires et qu’ils ne sont pas publiquement assumés (au contraire, les administrateurs suppriment régulièrement les propos racistes sur les pages Facebook), ils fragilisent cette mobilisation en la montrant sous son pire aspect – dont se repaissent évidemment les médias.

      En effet, ce ne sont pas les prétendus casseurs ou les éléments extérieurs qui sont une menace pour ce mouvement. Mais tous ceux qui sont prêts à agresser d’autres personnes pour des motifs racistes, sexistes et/ou homophobes. Nous continuons de penser, avec d’autres (Nantes Révoltée, LaMeute et Dijoncter notamment) que ce mouvement mérite notre attention et que cette lutte est légitime. Les affects racistes et homophobes, s’ils sont bien présents, ne sont ni hégémoniques ni le moteur de cette colère – comme c’était le cas par exemple dans la manif pour tous. Sinon il faudrait effectivement la déserter sur le champ.

    • affordance.info : Les gilets jaunes et la plateforme bleue.
      https://www.affordance.info/mon_weblog/2018/11/gilets-jaunes-facebook-bleu.html
      https://www.affordance.info/.a/6a00d8341c622e53ef022ad3a15778200d-pi

      Gilets Jaunes et plateforme bleue.

      Du point de vue qui est le mien sur ce blog, à savoir l’observation des phénomènes culturels et sociétaux liés au numérique, l’opération gilets jaunes est un exemple de plus de la manière dont Facebook en particulier, « les réseaux sociaux » et internet en général, ont « facilité l’organisation des révolutions sociales mais en ont compromis la victoire » comme l’expliquait Zeynep Tufekci il y a déjà 4 ans.

      Le journaliste Jules Darmanin a publié sur Twitter ce qui me semble être, avec celle de Zeynep ci-dessus, l’autre analyse la plus pertinente de ce mouvement de mobilisation en ligne :

      « Les gilets jaunes se sont constitués grâce aux groupes facebook, il est donc logique qu’ils finissent comme des groupes facebook : mal modérés, pourris par des éléments toxiques et remplis de gens qui ont des visions différentes pour le même groupe. »

      Gilets Jaunes et Nuit Debout.

      Cette mobilisation sans réelle revendication claire, semblant ne reposer sur aucune base syndicale ou politique, sans leader ou porte-parolat identifiable (à part Jacline Mouraud ...) est un peu à la France des déclassés ce que le mouvement Nuit Debout avait été à la France des jeunes sur-diplômés. En tout cas du point de vue de la réception médiatique et sociologique du phénomène.

      Personne n’a encore bien sûr conduit d’analyse sur la composante sociologique des gilets jaunes à l’image de ce qui avait pu être fait pour le mouvement Nuit Debout mais il apparaît clair, tant dans le traitement médiatique que dans les ressentis exprimés sur les réseaux sociaux, qu’il y a autant de « beaufs, connards, racistes » dans les gilets jaunes pour les uns qu’il pouvait y avoir de « bobos, gauchos, droitdelhommistes » dans Nuit Debout pour les autres.

    • Merci pour les liens vers l’analyse de #Olivier_Ertzscheid, @unagi, c’est une des personnes qui me fait le plus réfléchir actuellement. Un autre est #André_Gunthert, avec cette excellente analyse de l’image sociale, comme souvent, autour des dessins assez minables de #Xavier_Gorce :

      A l’instar de nombreux éditorialistes, le mouvement des gilets jaunes a inspiré à Gorce une incompréhension et une raillerie mordante. L’épithète d’« abrutis » franchit un seuil de virulence rarement observé dans la presse des classes favorisées

      Il aura suffi du soutien empressé de Marine Le Pen pour effacer la substance du symptôme manifesté par la jacquerie : celui de la paupérisation qui atteint les classes moyennes françaises comme elle a envahi celles des Etats-Unis, portée par les politiques de transfert des ressources vers les plus riches.

      Faut-il aider des pauvres de droite (selon la lecture opportunément politique de leur apolitisme) ? Allons donc ! Il suffit de les insulter.

      « On n’a pas fini de se moquer des pauvres » : http://imagesociale.fr/6717

    • J’étais en train de le lire, @unagi (càd de faire un enregistrement pour @karacole ) mais ce passage m’a vraiment fait bloquer (je mets en gras la partie) :

      L’effondrement de leur foyer, celui de leurs fins de mois, celui de leur niveau de vie, de leurs sorties au restaurant, de leurs cadeaux à leurs enfants, celui de leur quotidien à chaque fois amputé de ces quelques euros qui te maintiennent dans une forme de dignité et d’attention à l’autre et à des causes qui te dépassent, mais qui, lorsqu’ils viennent à manquer, t’enferment dans les plus grégaires de tes instincts, dans les plus vaines de tes colères .

      Je suis très mal à l’aise avec cette partie parce que je la trouve glissante : ce n’est pas perdre des euros qui te fait basculer, c’est paniquer, c’est perdre espoir, c’est se sentir menacé, mais surement pas quelques euros ou même la pauvreté, et c’est la que le glissement est dangereux, même si je ne crois pas que l’auteur pense que les pauvres ne sont pas dignes, je crois qu’il aurait été judicieux de le formuler autrement... Du coup, comme je n’ai pas pu m’empêcher de commenter, j’hésite à mettre en ligne l’enregistrement ... :/ P’t’être que je vais faire une sélection et en mettre en ligne plusieurs en même temps.

    • Gilets jaunes : Le soulèvement de la France d’en-bas
      https://lvsl.fr/gilets-jaunes-le-soulevement-de-la-france-den-bas

      Le mouvement des gilets jaunes se résumerait-il à une « grogne » des Français moyens, qui regardent Auto-Moto et Téléfoot le week-end en attendant le retour de la saison des barbecues ? C’est l’image qu’en donne la majorité des médias et des commentateurs politiques. Cette « grogne » n’est en réalité que la partie émergée d’un iceberg : celui d’une crise profonde qui fracture la société et le territoire français.

    • « Depuis samedi, nous nous sentons un peu moins seuls et un peu plus heureux »

      Avant même que nous agissions, la plupart des médias et de nombreux politiciens nous on décrit comme des gros balourds anti-écologiques qui voulaient préserver le droit à polluer tranquille. Sur quelle planète pensent-ils que nous vivons ? Contrairement à eux, nous avons les pieds sur terre. Non, nous ne réclamons pas le droit à polluer chaque jour un peu plus une planète déjà bien mal en point. Ce que nous refusons c’est ce chantage dégueulasse qui consiste à faire peser sur nos épaules la responsabilité du carnage écologique et son coût. Si la planète est dans cet état, si on n’est même pas certains que nos petits enfants y survivront, c’est pas parce que nous utilisons notre voiture pour aller au boulot mais parce que des entreprises, des dirigeants et des hommes politiques ont jugé pendant des années qu’il fallait mieux faire tourner l’économie à toute blinde plutôt que de se préoccuper des animaux qui disparaissent, de notre santé, de notre avenir.

      https://lundi.am/Depuis-samedi-nous-nous-sentons-un-peu-moins-seuls-et-un-peu-plus-heureux


  • Olympe de Gouges, une femme dérangeante - entretien avec l’éditrice de ses oeuvres complètes - Féministes en tous genres
    http://feministesentousgenres.blogs.nouvelobs.com/archive/2018/11/11/olympe-de-gouges-une-femme-derangeante-entretien-avec-l-edit-608197.html

    Beaumarchais n’a pas apprécié qu’Olympe prétende donner une suite au Mariage de Figaro et écrive Le Mariage inattendu de Chérubin. Il a prétendu qu’elle faisait écrire ses textes par ses amants.

    #olympe_de_gouges #femmes #historicisation #misogynie #histoire #invisibilisation #grand_homme


  • Facebook accusé dans une enquête du « New York Times » d’avoir participé au dénigrement de George Soros
    https://www.lemonde.fr/pixels/article/2018/11/15/facebook-accuse-d-avoir-participe-au-denigrement-de-george-soros_5384127_440

    Une longue enquête du quotidien américain révèle les méthodes de communication et de lobbying pour répondre aux différents scandales qui ont récemment touché l’entreprise. Facebook s’est défendu, jeudi 15 novembre, d’avoir orchestré une campagne de dénigrement visant le financier George Soros, afin de détourner l’attention d’affaires potentiellement dommageables pour le réseau social. Des soupçons qui émanent d’une longue enquête publiée par le New York Times, sous le titre « Delay, Deny and Deflect », se (...)

    #discrimination #manipulation #Facebook


  • OHNE TITEL reçoit #Obêtre
    http://www.radiopanik.org/emissions/ohne-titel/ohne-titel-recoit-obetre

    L’équipe de Ohne Titel passe en rue et se penche sur l’art que l’on peut trouver dans l’espace public créé - spontanément ou sur commande - par des artistes d’aujourd’hui. Généralement appelé « Street #art », cela ne nous semble pas toujours correct puisque se retrouve sous ce label des travaux inspirés du mouvement mais qui sont présentés - et vendus - en galeries ou autres lieux hors espace public.

    Pour débuter notre petit tour, nous discutons avec l’artiste Obêtre qui partage avec nous sa vision des interventions dans l’espace public.

    Avec beaucoup d’humour, il nous parlera de son travail et de quelques projets passés ou à venir.

    Artiste multidisciplinaire, Obêtre lève le voile pour nous sur ce que peut être le parcours d’un artiste qui commence dans la (...)

    #exposition #street_art #art,exposition,street_art,Obêtre
    http://www.radiopanik.org/media/sounds/ohne-titel/ohne-titel-recoit-obetre_05710__1.mp3


  • #unten – Wenn Armut sichtbar und zum Aufschrei wird
    https://diasp.eu/p/8020866

    #unten – Wenn Armut sichtbar und zum Aufschrei wird

    Unter dem Hashtag #unten erzählen Userinnen und User auf Twitter, wie es ist, in #Armut oder #Familien mit wenig #Geld aufzuwachsen. Und wie es sich anfühlt, ausgegrenzt bis verspottet zu werden. Armut ist ein gesellschaftliches Problem – doch es wird den einzelnen Betroffenen übergewälzt. Veronika Bohrn-Mena hat Geschichten gesammelt und beschreibt, was Armut in #Österreich mit Menschen anrichtet.

    Im November 2018 wurde auf Twitter ein neuer Hashtag geboren: #unten. Darunter sammeln sich abertausende Tweets, in denen #Menschen von ihren Erfahrungen und ihrem #Leben in Armut berichten. Sie schildern unzählige kleine Momente und Erinnerungen. Sie machen spürbar, wie prägend Armut und unser gesellschaftlicher Umgang damit sind. Armut macht etwas (...)


  • Les accidents du travail à un niveau historiquement bas
    https://www.lemonde.fr/emploi/article/2018/11/16/les-accidents-du-travail-a-un-niveau-historiquement-bas_5384333_1698637.html

    Les accidents du travail n’ont jamais été aussi peu fréquents depuis soixante-dix ans. En 2017, il y en a eu 33,4 pour 1 000 salariés, soit une diminution de 0,5 % par rapport à l’année précédente, selon les statistiques dévoilées, jeudi 15 novembre, par la direction des risques professionnels de l’Assurance-maladie.
    Ce recul de la « sinistralité » est général, à l’exception de deux secteurs. Celui de « l’aide et des soins à la personne » continue d’enregistrer une progression, avec un ratio de 52,8 ‰ – les activités les plus touchées se situant dans l’aide à domicile et les établissements d’hébergement pour personnes âgées dépendantes (EHPAD), avec un score de 97,2 ‰. L’autre branche concernée par une poursuite de la hausse est l’intérim, où « l’indice de fréquence » atteint 53,6 ‰ : une tendance liée, en partie, à la bonne santé des entreprises de travail temporaire depuis quelques années.
    Le bâtiment et les travaux publics (BTP) demeure à des niveaux élevés (56,8 ‰, soit 23 points de plus que la moyenne nationale) mais l’indicateur reste orienté à la baisse, de façon « quasi continue depuis vingt ans ». [...]
    26 % des travailleurs déclarent avoir été blessés au moins une fois dans le cadre de leur activité professionnelle.

    #travail #accidents_du_travail #CPAM #Insee

    • Si c’est Le Monde, celui du Décodex qui le dit, c’est donc que c’est la vérSi c’est Le monde qui l’écrit, celui du Décodex, c’est que c’est la vérité officielle !

      Combien de morts hors des le lieux de travail ?
      Infirmières ? Policières ? Caissières ? . . . . .
      le monde, le journal des diners parisiens.

    • Oui, l’article est abstrait (pas même foutu de citer le nombre de morts au travail) et plus que partiel, oui, chercher à dénombrer les accidents du travail (et pas seulement au travail) non reconnus comme tels, en entreprise (sans papiers), pour des clients (travail non déclaré), en lien avec l’emploi, dans les transports/trajets, et au chômage ! serait un exercice intéressant. En revanche moraliser sur l’ImMonde (lorsqu’on aime Les crises ?), c’est pas intéressant. Surtout pas avec une cuillère de « pauvres policiers » dans la soupe.

    • 26% des travailleurs déclarent avoir été victime d’un accident du travail pendant leur carrière
      https://www.latribune.fr/economie/france/26-des-travailleurs-declarent-avoir-ete-victime-dun-accident-de-travail-pe

      Selon une étude de l’Insee publiée jeudi 15 novembre, un travailleur sur quatre est victime d’un accident du travail pendant sa carrière. Les #ouvriers sont les plus exposés avec 40% d’entre eux déclarant au moins un accident avec blessure au cours de leur vie professionnelle.

      Les dommages physiques causés par le travail ne sont pas rares. Selon une étude de l’Insee publiée ce jeudi, 26% des personnes qui travaillent ou ont travaillé déclarent avoir été victime d’au moins un accident du travail* au cour de leur vie professionnelle (35% pour les hommes, 18% pour les femmes). Bien entendu, la proportion de blessés varie selon la catégorie socioprofessionnelle des salariés. Ainsi, et sans surprise, les accidents sont plus fréquents chez les ouvriers. Ils sont deux fois plus nombreux à en déclarer que les cadres (40% contre 16%). En effet, les personnes exposées à une accumulation de conditions de travail pénibles (bruit, vibrations, tensions au travail, froid, solicitations physiques intenses...), à l’instar des ouvriers, subissent plus souvent des accidents.