• Neuer Partner im Asylbereich: Stadtrat Müller äussert sich zur Absage an die Firma #ORS

    Tschüss ORS: Die Stadt Dietikon engagiert neu die Asylorganisation Zürich (AOZ) für die Betreuung von Asylsuchenden. Obwohl sie mit dem bisherigen Partner zufrieden war. Sozialvorstand #Philipp_Müller (FDP) nimmt Stellung.

    Nach zehn Jahren ist Schluss. 2009 hatte die Stadt #Dietikon ihr Asylwesen an die private Firma ORS Service AG ausgelagert. Der aktuelle Vertrag läuft nun Ende 2019 aus. Die Stadt erneuert ihn nicht. Stattdessen arbeitet sie neu mit der #Asylorganisation_Zürich zusammen, kurz #AOZ genannt. Diese ist schon für die Gemeinden #Schlieren, #Geroldswil, #Weiningen und #Unterengstringen tätig, derweil neben Dietikon bisher auch #Bergdietikon, #Birmensdorf und #Aesch auf die ORS setzen. Die ORS betreut auch die kantonale Notunterkunft in #Urdorf.

    Wieso die Stadt von der ORS zur AOZ wechselt, erklärte am Dienstag auf Anfrage der Dietiker Sozialvorstand Philipp Müller (FDP). Zu den Kosten nennt er keine Zahlen. Diese würden sich je nach aktuellem Bedarf laufend ändern, so wie die Anzahl Asylsuchenden. Die Beträge sind also dynamisch.

    Klar ist: Die Stadt hat von ORS und AOZ Offerten eingeholt. Müller: «Das Angebot der AOZ ist für die gleiche Leistung wirtschaftlich besser.»

    Die ORS hatte aufgrund neuer gesetzlicher Grundlagen eine neue Berechnungsgrundlage vorgeschlagen. Ein Beispiel: Wenn die Anzahl Asylsuchender und vorläufig Aufgenommener die Anzahl Plätze unterschreitet, können Wohnungen leer stehen. Während die Kosten für den Platz dann bestehen bleiben, fallen die Entschädigungen durch den Kanton weg. Dieses Leerstandsrisiko trug die ORS bisher selbst, nun hätte es die Stadt tragen sollen. Die AOZ handhabt das zwar schon länger so. Aber es ist einer der Faktoren, die die Vertragsofferte der ORS teurer als bisher gemacht hat. Und zudem ist sie jetzt auch teurer als jene der AOZ.
    «Wir hatten eine gute Zusammenarbeit»

    Mit der Leistung der ORS sei die Stadt Dietikon bisher zufrieden gewesen, so Müller. «Wir hatten eine gute Zusammenarbeit. Aber bei so einem grossen Auftrag muss man eine Auslegeordnung machen, wenn der Vertrag ausläuft.» Die Auslegeordnung nahm die Sozialabteilung vor den Sommerferien an die Hand. Neben den nackten Offerten gab es auch Gespräche mit beiden Firmen. Danach legte Müller seinen Antrag seinen Kollegen im Stadtratssaal vor. Der Gesamtstadtrat genehmigte den Antrag zum Wechsel zur AOZ Anfang September, wie er nun mitteilte.

    Die Möglichkeit, das Asylwesen wieder selber zu betreuen – so wie es Dietikon bis 2009 machte und so wie es Oberengstringen und Uitikon noch heute handhaben – habe man im Rahmen der Auslegeordnung auch angeschaut, sagt Müller. «Dazu müsste man Strukturen aufbauen und Leute einstellen. Zudem bieten Organisationen wie die ORS und die AOZ auch einen Pikettdienst an. Das wäre als Stadt schwieriger zu bewerkstelligen.»
    Welche Rolle das neue Gesetz spielte

    Ebenfalls eine Rolle spielten die Veränderungen im Asylwesen. Das neue Schweizer Asylgesetz beschleunigt die Verfahren. Grundsätzlich soll jeder Asylsuchende nach etwa sechs Monaten Bescheid erhalten, ob er bleiben kann oder nicht. Bei positivem Bescheid wechselt er von einem Bundesasylzentrum hinaus in eine Gemeinde.

    Das hat konkret zur Folge, dass in den Gemeinden praktisch keine Asylsuchenden mehr leben, sondern hauptsächlich vorläufig Aufgenommene und anerkannte Flüchtlinge. «Somit haben wir in unserem Kontingent primär Personen, die hier bleiben. Mit ihnen muss man anders arbeiten, als mit jenen, bei denen man weiss, dass sie sowieso bald wieder gehen», sagt Müller.
    «Sonst bleiben die Leute in der Sozialhilfe hängen»

    Darum gibt es mit dem neuen Asylgesetz auch eine neue Integrationsagenda des Bundes. Diese hält zum Beispiel fest, dass die Hälfte der erwachsenenen Flüchtlinge nach sieben Jahren im Arbeitsmarkt integriert sein soll. Und dass alle anerkannten Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommenen nach drei Jahren Grundkenntnisse einer Landessprache haben sollen. «Als Stadt haben wir ein grosses Interesse, Vorgaben wie diese zu erfüllen», sagt Müller, «sonst bleiben die Leute in der Sozialhilfe hängen.»

    «Bei der Auswahl haben wir verstärkt darauf geachtet, welche Konzepte der Dienstleister hat, um den Integrationsauftrag zu erfüllen», sagt Müller. Die AOZ habe diesbezüglich das bessere Angebot, so Müller. «Wir hoffen, dass wir den neuen Integrationsauftrag zusammen mit der AOZ umsetzen können. Das ist die grösste Herausforderung», sagt Müller.
    Asyl-Arbeit für ein sauberes Dietikon wird fortgeführt

    Das sichtbarste Projekt zur Integration von Personen aus dem Asylbereich im Bezirkshauptort heisst «Sauberes Dietikon». In gelben Westen befreien sie Strassen, Plätze und Grünstreifen von Littering. Dieses Projekt wird auch unter der AOZ weitergeführt. «Die Einwohner schätzen es, dass die Menschen, die bei uns sind, auch eine Gegenleistung erbringen. Auch ich finde es ein wichtiges Zeichen, dass die Leute bereit sind, etwas zu leisten», sagt Müller.

    Die Asylsuchenden und vorläufig Aufgenommenen können sich freiwillig dafür einschreiben. Pro Quartal machen etwa 25 Personen mit, einzelne davon leisten bis zu 50 Einsätze pro Quartal.

    Insgesamt leben in Dietikon jeweils rund 100 Asylsuchende und vorläufig Aufgenommene. Zurzeit sind es 33 Personen aus Afghanistan, 18 aus Syrien, 13 aus Eritrea, 11 aus der Türkei, 9 aus Sri Lanka und 8 aus dem Iran.
    Ab Ende Oktober wird die neue Asylunterkunft gebaut

    Die Personen leben insbesondere in Wohnungen der Siedlungsgenossenschaft Eigengrund. Zudem beginnen bald die Arbeiten für die neue Asylunterkunft Luberzen auf einem Spickel Land zwischen Bernstrasse und Autobahn. Ab Ende Oktober wird das Areal mit Werkleitungen erschlossen. Ende Januar startet die Bebauung, wie die kantonale Baudirektion am Dienstag auf Anfrage sagte. Sie baut die Asylunterkunft für die Stadt und will sie bis etwa Anfang August 2020 der Stadt schlüsselfertig übergeben. Es handelt sich um einen Holzmodulbau mit rund 40 Plätzen, gegen den bis vor Bundesgericht gekämpft wurde. Er ersetzt die alte Liegenschaft, die der neuen Schönenwerdkreuzung weichen musste.

    https://www.limmattalerzeitung.ch/limmattal/region-limmattal/neuer-partner-im-asylbereich-stadtrat-mueller-aeussert-sich-zur-a
    #résistance #opposition #asile #migrations #réfugiés #privatisation #ORS #Suisse #fin

  • UN Human Rights Council Should Address Human Rights Crisis in Cambodia at its 42nd Session

    Dear Excellency,

    The undersigned civil society organizations, representing groups working within and outside Cambodia to advance human rights, rule of law, and democracy, are writing to alert your government to an ongoing human rights crisis in Cambodia and to request your support for a resolution ensuring strengthened scrutiny of the human rights situation in the country at the upcoming 42nd session of the UN Human Rights Council (the “Council”).

    National elections in July 2018 were conducted after the Supreme Court, which lacks independence, dissolved the major opposition party, the Cambodia National Rescue Party (CNRP). Many believe that this allowed the ruling Cambodian People’s Party (CPP) under Prime Minister Hun Sen to secure all 125 seats in the National Assembly and effectively establish one-party rule. Since the election, respect for human rights in Cambodia has further declined. Key opposition figures remain either in detention – such as CNRP leader Kem Sokha, who is under de facto house arrest – or in self-imposed exile out of fear of being arrested. The CNRP is considered illegal and 111 senior CNRP politicians remain banned from engaging in politics. Many others have continued to flee the country to avoid arbitrary arrest and persecution.

    Government authorities have increasingly harassed opposition party members still in the country, with more than 147 former CNRP members summoned to court or police stations. Local authorities have continued to arrest opposition members and activists on spurious charges. The number of prisoners facing politically motivated charges in the country has remained steady since the election. The government has shuttered almost all independent media outlets, and totally controls national TV and radio stations. Repressive laws – including the amendments to the Law on Political Parties, the Law on Non-Governmental Organizations, and the Law on Trade Unions – have resulted in severe restrictions on the rights to freedom of expression, peaceful assembly and association.

    It is expected that a resolution will be presented at the 42nd session of the Human Rights Council in September to renew the mandate of the UN Special Rapporteur on the situation of human rights in Cambodia for another two years. We strongly urge your delegation to ensure that the resolution reflects the gravity of the situation in the country and requests additional monitoring and reporting by the Office of the High Commissioner for Human Rights (OHCHR). Mandated OHCHR monitoring of the situation and reporting to the Council, in consultation with the Special Rapporteur, would enable a comprehensive assessment of the human rights situation in Cambodia, identification of concrete actions that the government needs to take to comply with Cambodia’s international human rights obligations, and would allow the Council further opportunities to address the situation.

    Since the last Council resolution was adopted in September 2017, the situation of human rights in Cambodia, including for the political opposition, human rights defenders, and the media, has drastically worsened. Developments since the 2018 election include:

    Crackdown on Political Opposition

    On March 12, 2019, the Phnom Penh Municipal Court issued arrest warrants for eight leading members of the opposition Cambodia National Rescue Party who had left Cambodia ahead of the July 2018 election – Sam Rainsy, Mu Sochua, Ou Chanrith, Eng Chhai Eang, Men Sothavarin, Long Ry, Tob Van Chan, and Ho Vann. The charges were based on baseless allegations of conspiring to commit treason and incitement to commit felony. In September 2018, authorities transferred CNRP head Kem Sokha after more than a year of pre-trial detention in a remote prison to his Phnom Penh residence under highly restrictive “judicial supervision” that amounts to house arrest. Cambodian law has no provision for house arrest and there is no evidence that Sokha has committed any internationally recognizable offense.

    During 2019, at least 147 arbitrary summonses were issued by the courts and police against CNRP members or supporters. Summonses seen by human rights groups lack legal specifics, containing only vague references to allegations that the person summoned may have violated the Supreme Court ruling that dissolved the CNRP in November 2017.

    Human Rights Defenders and Peaceful Protesters

    In November 2018, Prime Minister Hun Sen stated that criminal charges would be dropped against all trade union leaders related to the government’s January 2014 crackdown on trade unions and garment workers in which security forces killed five people. However, the following month, a court convicted six union leaders – Ath Thorn, Chea Mony, Yang Sophorn, Pav Sina, Rong Chhun, and Mam Nhim – on baseless charges and fined them. An appeals court overturned the convictions in May 2019, but in July 2019 the court announced its verdict in absentia convicting Kong Atith, newly elected president of the Coalition of Cambodian Apparel Workers Democratic Union (CCAWDU), of intentional acts of violence in relation to a 2016 protest between drivers and the Capitol Bus Company. The court imposed a three-year suspended sentence, which will create legal implications under Article 20 of the Law on Trade Unions, which sets out among others that a leader of a worker union cannot have a felony or misdemeanor conviction.

    In December 2018, Thai authorities forcibly returned Cambodian dissident Rath Rott Mony to Cambodia. Cambodian authorities then prosecuted him for his role in a Russia Times documentary “My Mother Sold Me,” which describes the failure of Cambodian police to protect girls sold into sex work. He was convicted of “incitement to discriminate” and in July 2019 sentenced to two years in prison.

    In March 2018, the government enacted a lese majeste (insulting the king) clause into the Penal Code, and within a year four people had been jailed under the law and three convicted. All the lese majeste cases involved people expressing critical opinions on Facebook or sharing other people’s Facebook posts. The government has used the new law, along with a judiciary that lacks independence, as a political tool to silence independent and critical voices in the country.

    In July 2019, authorities detained two youth activists, Kong Raya and Soung Neakpoan, who participated in a commemoration ceremony on the third anniversary of the murder of prominent political commentator Kem Ley in Phnom Penh. The authorities charged both with incitement to commit a felony, a provision commonly used to silence activists and human rights defenders. Authorities arrested seven people in total for commemorating the anniversary; monitored, disrupted, or canceled commemorations around the country; and blocked approximately 20 members of the Grassroots Democracy Party on their way to Takeo province – Kem Ley’s home province.

    Attacks on Journalists and Control of the Media

    Prior to the July 2018 election, the Cambodian government significantly curtailed media freedom, online and offline. In 2017, authorities ordered the closure of 32 FM radio frequencies that aired independent news programs by Radio Free Asia (RFA) and Voice of America. RFA closed its offices in September 2017, citing government harassment as the reason for its closure. The local Voice of Democracy radio was also forced to go off the air.

    Since 2017, two major independent newspapers, the Phnom Penh Post and The Cambodia Daily, were subjected to dubious multi-million-dollar tax bills, leading the Phnom Penh Post to be sold to a businessman with ties to Hun Sen and The Cambodia Daily to close.

    Social media networks have come under attack from increased government surveillance and interventions. In May 2018, the government adopted a decree on Publication Controls of Website and Social Media Processing via Internet and the Law on Telecommunications, which allow for arbitrary interference and surveillance of online media and unfettered government censorship. Just two days before the July 2018 elections, authorities blocked the websites of independent media outlets – including RFA and VOA – which human rights groups considered an immediate enforcement of the new decree.

    Since then, Cambodian authorities have proceeded with the politically motivated prosecution of two RFA journalists, Yeang Sothearin and Uon Chhin. They were arrested in November 2017 on fabricated espionage charges connected to allegations that the two men continued to report for RFA after RFA’s forced closure of its Cambodia office. They were held in pre-trial detention until August 2018. Their trial began in July 2019 and a verdict on the espionage charges is expected late August. They face up to 16 years in prison.

    *

    The Cambodian government’s actions before and since the July 2018 election demonstrate a comprehensive campaign by the ruling CPP government to use violence, intimidation and courts that lack judicial independence to silence or eliminate the political opposition, independent media, and civil society groups critical of the government.

    We strongly urge your government to acknowledge the severity of the human rights situation and the risks it poses to Cambodia’s fulfillment of its commitments to respect human rights and rule of law as set out in the Paris Peace Accords 1991. It is crucial that concerned states explicitly condemn the Cambodian government’s attacks on human rights norms and take steps to address them.

    For these reasons, we call on the Human Rights Council to adopt a resolution requesting the UN High Commissioner for Human Rights to monitor and report on the situation of human rights in Cambodia and outline actions the government should take to comply with its international human rights obligations. The High Commissioner should report to the Council at its 45th session followed by an Enhanced Interactive Dialogue with participation of the Special Rapporteur on Cambodia, other relevant UN Special Procedures, and members of local and international civil society.

    We further recommend that your government, during the Council’s September session, speaks out clearly and jointly with other governments against ongoing violations in Cambodia.

    We remain at your disposal for any further information.

    With assurances of our highest consideration,

    Amnesty International
    ARTICLE 19
    ASEAN Parliamentarians for Human Rights (APHR)
    Asian Forum for Human Rights and Development (FORUM-ASIA)
    Asian Legal Resource Centre (ALRC)
    Cambodian Alliance of Trade Unions (CATU)
    Cambodian Center for Human Rights (CCHR)
    Cambodian Food and Service Workers’ Federation (CFSWF)
    Cambodian Human Rights and Development Association (ADHOC)
    Cambodian League for the Promotion & Defense of Human Rights (LICADHO)
    Cambodian Youth Network (CYN)
    Cambodia’s Independent Civil Servants Association (CICA)
    Center for Alliance of Labor and Human Rights (CENTRAL)
    CIVICUS: World Alliance for Citizen Participation
    Civil Rights Defenders (CRD)
    Committee to Protect Journalists (CPJ)
    Commonwealth Human Rights Initiative (CHRI)
    FIDH – International Federation for Human Rights
    Fortify Rights
    Human Rights Now
    Human Rights Watch (HRW)
    International Commission of Jurists (ICJ)
    Independent Democracy of Informal Economy Association (IDEA)
    International Service for Human Rights (ISHR)
    Lawyers’ Rights Watch Canada (LRWC)
    National Democratic Institute (NDI)
    Reporters Without Borders (Reporters Sans Frontières - RSF)
    World Organisation Against Torture (OMCT)

    https://www.hrw.org/news/2019/08/30/un-human-rights-council-should-address-human-rights-crisis-cambodia-its-42nd-se
    #Cambodge #droits_humains #arrestations #opposition #liberté_d'expression #censure #presse #médias #lese_majeste #Kem_Ley #Rath_Rott_Mony #Kong_Raya #Soung_Neakpoan #réseaux_sociaux

  • La #guerre_sociale en #France. Aux sources économiques de la #démocratie_autoritaire

    La tentation d’un #pouvoir_autoritaire dans la France de 2019 trouve ses racines dans le projet économique du candidat #Macron.
    Depuis des décennies, la #pensée_néolibérale mène une guerre larvée contre le #modèle_social français de l’après-guerre. La #résistance d’une population refusant des politiques en faveur du capital a abouti à un modèle mixte, intégrant des éléments néolibéraux plus modérés qu’ailleurs, et au maintien de plus en plus précaire d’un compromis social. À partir de la crise de 2008, l’offensive néolibérale s’est radicalisée, dans un rejet complet de tout équilibre.
    Emmanuel Macron apparaît alors comme l’homme de la revanche d’un #capitalisme français qui jadis a combattu et vaincu le #travail, avec l’appui de l’#État, mais qui a dû accepter la médiation publique pour « civiliser » la #lutte_de_classes. Arrivé au pouvoir sans disposer d’une adhésion majoritaire à un programme qui renverse cet équilibre historique, le Président fait face à des #oppositions hétéroclites mais qui toutes rejettent son projet néolibéral, largement à contretemps des enjeux de l’époque. Le pouvoir n’a ainsi d’autre solution que de durcir la démocratie par un excès d’#autorité. Selon une méthode classique du néolibéralisme : de l’#épuisement de la société doit provenir son #obéissance.


    https://editionsladecouverte.fr/catalogue/index-La_guerre_sociale_en_France-9782348045790.html
    #économie #néolibéralisme #livre #Romaric_GODIN

  • Le numéro 0 de la revue #Nunatak , Revue d’histoires, cultures et #luttes des #montagnes...


    Sommaire :

    La revue est disponible en ligne :
    https://revuenunatak.noblogs.org/files/2016/09/nunatakzero.pdf

    Je mettrai ci-dessous des mots-clés et citations des articles...

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    des info plus détaillées sur le numéro 1 déjà sur seenthis :
    https://seenthis.net/messages/784730

    #revue #montagne #Alpes #montagnes

  • Indignation au Sénégal après l’incarcération d’un célèbre activiste
    https://www.mediapart.fr/journal/international/010819/indignation-au-senegal-apres-l-incarceration-d-un-celebre-activiste

    Au Sénégal, l’incarcération de l’activiste Guy Marius Sagna choque les organisations de défense des droits de l’homme, qui dénoncent une atteinte aux libertés fondamentales. Cette affaire intervient dans un contexte de contestation de la gestion des hydrocarbures du pays.

    #Afrique #opposition,_Sénégal

  • Sur la couleur dans la représentation de données

    Voici une belle référence et très complète signalée Laurent Jégou (aka @ljegou) sur Twitter.

    Cette série de billets discute l’utilisation de la teinte, du choix par rapport aux types de données, leur thématique, leur format dans le contexte de la dataviz. Les billets partant de l’hypothèse que les choses ne sont pas si simples. Il ne s’agit de choisir un ton au hasard et de presser un bouton pour réaliser une figure utile.

    L’obtention d’une image efficace par une connaissance du rôle et des propriétés et fonctions des couleurs.

    Le résultat produit bien souvent une figure inutile erronée quand elle n’est pas erronée, parce qu’elle ne parvient pas à communiquer précisément sur les valeurs (qualitatives, quantitatives ou mixtes) des données sous-jacentes.

    Le but de la visualisation des données est bien de représenter par une image souvent une information qui n’est pas toujours directement visible, accessible pour résulter de calculs sophistiqués, comme ci-dessous pour modéliser les températures maximales.


    Six chapitres sont proposés pour y voir plus clair :

    Subtleties of Color
    Part 2 : The “Perfect” Palette
    Part 3 : Different Data, Different Colors
    Part 4 : Connecting Color to Meaning
    Part 5 : Tools & Techniques
    Part 6 : References & Resources for Visualization Professionals

    En savoir plus : https://earthobservatory.nasa.gov/blogs/elegantfigures/2013/08/05/subtleties-of-color-part-1-of-6

    Aussi ici visual.ly

    #cartographie #modelisation #climat #temperatures #surface #teinte #intensité #opposition_colorée #opacite #valeur #gamme #nuancier #espace #segmentation #echantillonnage

  • Nouvelle violente attaque de Trump contre des élues démocrates | Vidéos LaPresse.ca
    https://www.lapresse.ca/videos/201907/15/46-1-nouvelle-violente-attaque-de-trump-contre-des-elues-democrates.php/https%3A%2F%2Fwww.lapresse.ca%2Fvideos%2F201907%2F15%2F46-1-nouvelle-violen

    Tout ça pour faire peur ? | RICHARD HÉTU | #États-Unis
    https://www.lapresse.ca/international/etats-unis/201907/14/01-5233918-tout-ca-pour-faire-peur.php

    Donald Trump aimerait qu’Alexandria Ocasio-Cortez et ses trois collègues deviennent le visage du Parti démocrate. Dans une certaine mesure, la présidente de la Chambre des représentants, Nancy Pelosi, craint que son souhait ne devienne réalité. D’où ses critiques récentes à l’endroit de ce groupe. Sur un ton qui a déplu à de nombreux #progressistes, elle leur a reproché d’avoir beaucoup d’abonnés sur Twitter, mais peu ou pas d’appuis au sein du groupe démocrate de la Chambre.

    Hier, Nancy Pelosi a quand même senti le besoin de se porter à la défense du quatuor. Dans un message publié sur Twitter, elle a dit voir dans l’attaque « #xénophobe » du président la preuve que son objectif n’est pas de « rendre sa grandeur à l’Amérique », mais bien de lui « rendre sa blancheur ».

    Dans Queens, arrondissement multiethnique par excellence, cet objectif serait risible s’il n’était pas entretenu par un président ayant le pouvoir de déployer une police de l’immigration et de séparer des familles.

    #air_du_temps

  • Opinion | Shedding Any Last Illusions About the Saudis - The New York Times
    https://www.nytimes.com/2019/03/18/opinion/saudi-arabia-crown-prince-jamal-khashoggi.html

    Saudi Arabia, an absolute monarchy with a particularly stern form of Islam, has always been high on the list of human-rights violators. But with the ascent of Prince Mohammed’s father, King Salman, to the throne in January 2015, and with Prince Mohammed’s subsequent emergence as the heir and the power behind the throne, the pace of arrests, repression and executions rose to levels unseen in two decades.

    According to a Saudi group that tracks political prisoners, Prisoners of Conscience, more than 2,600 Saudi dissidents — including scientists, writers, lawyers and women’s rights campaigners — were locked up in the kingdom while the crown prince was building his image abroad as a reformer. His celebrated decision to let women drive, in the best known example, was accompanied by the imprisonment of the women who had campaigned for the right.

    Promis, juré : quand Trump sera parti, les USA ne soutiendront plus cette terrible dictature en #arabie_saoudite !

  • Software spia, le nuove armi africane

    Ufficialmente introdotti contro il terrorismo, sono usati anche per controllare dissidenti politici.

    Almeno dal 2009 l’Egitto è tra i principali acquirenti di strumentazioni per la sorveglianza di massa. #Software intrusivi che si possono agganciare ai telefonini oppure alle mail e tracciare così i comportamenti di chiunque. Specialmente se considerato un nemico politico dal regime. Al Cairo, dopo la primavera araba, si è abbattuto un rigido inverno dei diritti: oppositori politici, sindacalisti, persino ricercatori universitari come Giulio Regeni sono stati fatti sparire, ammazzati o torturati. Per fare tutto questo, le agenzia di sicurezza hanno spiato i loro bersagli attraverso sistemi informatici. Tra le aziende, chi ha fatturato vendendo gli strumenti per spiare i nemici politici, c’è l’italiana #Hacking_Team, le cui mail sono state rese pubbliche da una maxi fuga di notizie nel luglio 2015.

    L’Egitto non è l’unico paese africano a fare uso di questo tipo di tecnologie. In particolare in Africa, questo genere di strumenti per tenere sotto controllo la popolazione stanno diventando una costante. Sono l’ultima frontiera del mercato delle armi. Nemico ufficiale contro cui utilizzarle: il terrorismo, che si chiami Al Shabaab, Boko Haram, Isis. In pratica, da semplici persone “sospette” a dissidenti politici.

    Una stima di Markets and Markets del 2014 prevede che per il 2019 il mercato delle “intercettazioni” varrà 1,3 miliardi di dollari. E accanto a questo corre un mercato nero dalle dimensioni inimmaginabili, dove ogni transazione avviene nel deep web, il doppio fondo del contenitore di internet. Senza bisogno di autorizzazioni, né di sistemi di licenze, come invece previsto dalle normative di tutto il mondo. I paesi africani sono tra i nuovi agguerriti compratori di queste armi 2.0, di fabbricazione per lo più israeliana ed europea.

    La mappa degli spioni

    L’utilizzo e la vendita di questi sistemi – proprio come per le armi – in diversi paesi è schermato dal segreto militare, nonostante il “duplice uso” (civile e militare) che possono avere questi strumenti. Detti, appunto, dual-use. L’inchiesta Security for Sale (https://irpi.eu/sicurezza-vendesi), condotta in febbraio da 22 giornalisti europei, ha individuato i principali importatori di tecnologie intrusive in Africa. La lista è lunga: oltre il Kenya, di cui Osservatorio Diritti ha già parlato, e l’Egitto, l’esempio più famoso, ci sono Libia (ancora sotto Gheddafi, ndr), Etiopia, Nigeria, Sudan, Sudafrica, Mauritania e Uganda.
    #Kenya #Libye #Ethiopie #Nigeria #Soudan

    In Mauritania è in carcere da due anni il cittadino italiano #Cristian_Provvisionato per una vendita di sistemi di intercettazione finita male. Provvisionato, una guardia giurata che non sarebbe mai stata in grado di vendere sistemi di questo genere, avrebbe dovuto presentare ai mauritani un sistema di intercettazione per Whatsapp, che la sua azienda – Vigilar – avrebbe a sua volta acquistato attraverso la società indiano-tedesca Wolf Intelligence. Bersaglio del sistema sarebbero dovuti essere terroristi attivi al confine mauritano, per quanto diverse organizzazioni internazionali abbiano sollevato riserve rispetto al possibile utilizzo di sistemi del genere in un paese che viola i diritti umani.
    #Mauritanie

    L’accusa nei confronti di Cristian Provvisionato, cioè truffa, non regge perché il cittadino italiano era all’oscuro, come è stato comprovato da più ricostruzioni giornalistiche, di ciò che stava presentando in Mauritania. Aveva accettato il lavoro perché gli era stato promesso che sarebbe stato veloce, pulito e con un buon guadagno. Invece si trova ancora dietro le sbarre. Per il caso Provvisionato la magistratura milanese ha aperto un’inchiesta che coinvolge anche #Vigilar e #Wolf_Intelligence. Il partner israeliano dei due è una delle aziende da sempre competitor di Hacking Team.

    La stessa Hacking Team ha venduto ad altri regimi autoritari africani (scarica la ricerca del centro studi CitizenLab – università di Toronto). Il caso più clamoroso è quello dei servizi segreti del Sudan, che nel 2012, prima che entrasse in vigore qualunque embargo, hanno acquistato merce per 960 mila euro. Anche le Nazioni Unite, nel 2014, quando è entrato in vigore l’embargo con il Sudan, hanno fatto domande ad Hacking Team in merito alle relazioni commerciali con le forze d’intelligence militare del Paese.
    #Soudan #services_secrets

    Nello stesso 2012 una compagnia britannica aveva iniziato a vendere software intrusivi alle forze militari dell’Uganda. Era l’inizio di un’operazione di spionaggio di alcuni leader politici dell’opposizione che arrivava, denunciavano media locali nel 2015, fino al ricatto di alcuni di loro. Paese di fabbricazione del software spia, come spesso accade, Israele.
    #Ouganda

    Il Sudafrica è un caso a sé: da un lato importatore, dall’altro esportatore di tecnologie-spia. Il primo fornitore di questo genere di software per il Sudafrica è la Gran Bretagna, mentre il mercato di riferimento a cui vendere è quello africano. Il Paese ha anche una propria azienda leader nel settore. Si chiama #VASTech e il suo prodotto di punta è #Zebra, un dispositivo in grado di intercettare chiamate vocali, sms e mms.
    #Afrique_du_sud

    Nel 2013 Privacy International, un’organizzazione internazionale con base in Gran Bretagna che si occupa di privacy e sorveglianza di massa, ha scoperto una fornitura di questo software alla Libia di Gheddafi, nel 2011, nel periodo in cui è stato registrato il picco di attività di spionaggio (dato confermato da Wikileaks). Eppure, dal 2009 al 2013 solo 48 potenziale contravvenzioni sono finite sotto indagine del Ncac, l’ente governativo preposto a questo genere di controlli.

    Il settore, però, nello stesso lasso di tempo ha avuto un boom incredibile, arrivando nel solo 2012 a 4.407 licenze di esportazione per 94 paesi in totale. Il mercato vale circa 8 miliardi di euro. In Sudafrica sono in corso proteste per chiedere le dimissioni del presidente Jacob Zuma, coinvolto in diversi casi di corruzione e ormai considerato impresentabile. È lecito pensare che anche questa volta chi manifesta sia tenuto sotto osservazione da sistemi di sorveglianza.


    https://www.osservatoriodiritti.it/2017/05/08/software-spia-le-nuove-armi-africane
    #Afrique #surveillance #interception #surveillance_de_masse #Egypte #business

    ping @fil

    • Security for sale

      The European Union has deep pockets when it comes to security. Major defense contractors and tech giants compete for generous subsidies, to better protect us from crime and terrorism. At least that’s the idea. But who really benefits? The public or the security industry itself?

      Over the past year, we’ve worked with more than twenty journalists in eleven European countries to investigate this burgeoning sector. We quickly discovered that the European security industry is primarily taking good care of itself – often at the expense of the public.

      In this crash course Security for Sale, we bring you up to speed on EU policy makers and industry big shots who’ve asserted themselves as “managers of unease,” on the lobbies representing major defense companies, on the billions spent on security research, and on the many ethical issues surrounding the European security industry.

      “Security for sale” is a journalistic project coordinated by Dutch newspaper De Correspondent and IRPI collaborated for the Italian context. The webportal of “Security for Sale” collects all articles produced within the project in several languages.

      https://irpi.eu/en/security-for-sale

    • Lawful Interception Market worth $1,342.4 Million by 2019

      The report “Lawful Interception Market by Network Technologies and Devices ( VOIP, LTE, WLAN, WIMAX, DSL, PSTN, ISDN, CDMA, GSM, GPRS, Mediation Devices, Routers, Management Servers); Communication Content; End Users - Global Advancement, Worldwide Forecast & Analysis (2014-2019)” defines and segments the LI market on the basis of devices, network technologies, communication content, and services with in-depth analysis and forecasting of revenues. It also identifies drivers and restraints for this market with insights on trends, opportunities, and challenges.

      Browse 80 market tables and 23 figures spread through 177 pages and in-depth TOC on “Lawful Interception Market by Network Technologies and Devices ( VOIP, LTE, WLAN, WIMAX, DSL, PSTN, ISDN, CDMA, GSM, GPRS, Mediation Devices, Routers, Management Servers); Communication Content; End Users - Global Advancement, Worldwide Forecast & Analysis (2014-2019)”
      https://www.marketsandmarkets.com/Market-Reports/lawful-interception-market-1264.html
      Early buyers will receive 10% customization on reports.

      Lawful Interception (LI) has been proven to be very helpful for the security agencies or Law Enforcement Agencies (LEAs) for combating terrorism and criminal activities. Across the world, countries have adopted such legislative regulations and made it compulsory for the operators to make LI-enabled communication network. Since the advancement of communication channels and network technologies over the period of time, the interception techniques have also enhanced for variety of communications such as Voice over Internet Protocol (VoIP), web-traffic, Electronic Mail (Email), and more. Now, the interception is possible for all networks that deliver voice, data, and Internet services.

      Sophisticated communication channels and advanced network technologies are the major driving factors for the LI market. Nowadays, communication can be done in various forms such as voice, text, video, and many more. To transfer these types of data, network technologies need to constantly upgrade. The different types of network technologies that can be intercepted are VoIP, LTE, WLAN, WiMax, DSL, PSTN, ISDN, CDMA, GSM, and GPRS, are discussed in this report.

      MarketsandMarkets has broadly segmented the LI market by devices such as management servers, mediation devices, Intercept Access Points (IAP), switches, routers, gateways, and Handover Interfaces (HIs). The LI market is also segmented on the basis of communication contents and networking technology. By regions: North America (NA), Europe (EU), Asia Pacific (APAC), Middle East and Africa (MEA), and Latin America (LA).

      The LI market is expected to grow at a rapid pace in the regional markets of APAC and MEA. The investments in security in APAC and MEA are attracting the players operating in the LI market. These regions would also be the highest revenue generating markets in the years to come. Considerable growth is expected in the NA and European LI markets. New wireless network and network technologies like LTE, WiMax, NGN, and many more are expected to be the emerging technological trends in the LI market.

      MarketsandMarkets forecasts the Lawful Interception market to grow from $251.5 million in 2014 to $1,342.4 million by 2019. In terms of regions, North America and Europe are expected to be the biggest markets in terms of revenue contribution, while Asia-Pacific, Middle East and Africa, and Latin America are expected to experience increased market traction, during the forecast period.

      About MarketsandMarkets

      MarketsandMarkets is a global market research and consulting company based in the U.S. We publish strategically analyzed market research reports and serve as a business intelligence partner to Fortune 500 companies across the world.

      MarketsandMarkets also provides multi-client reports, company profiles, databases, and custom research services. M&M covers thirteen industry verticals, including advanced materials, automotives and transportation, banking and financial services, biotechnology, chemicals, consumer goods, energy and power, food and beverages, industrial automation, medical devices, pharmaceuticals, semiconductor and electronics, and telecommunications and IT.

      We at MarketsandMarkets are inspired to help our clients grow by providing apt business insight with our huge market intelligence repository.

      https://www.marketsandmarkets.com/PressReleases/lawful-interception.asp

    • Antiterrorismo con licenza d’uccidere

      Kenya osservato speciale: le ong parlano di vittime, sparizioni e intercettazioni diffuse.

      Da gennaio a ottobre 2016 in Kenya sono state uccise dalle forze dell’ordine 177 persone. Lo scrive nel suo rapporto annuale 2016/2017 la ong Amnesty international. Uccisioni stragiudiziali per mano delle cosiddette Kenyan Death Squads, gli squadroni della morte in azione contro presunti terroristi. A risalire la catena di comando, si arriva fino ai piani alti del governo, come aveva raccontato Al Jazeera in un’inchiesta del 2015.

      Il Kenya ha conosciuto il terrorismo di matrice jihadista alla fine del 1998, all’epoca della prima bomba all’ambasciata americana di Nairobi: un attentato che ha lanciato nel mondo il marchio Al Qaeda. Il Paese è passato attraverso centinaia di attentati e oggi il terrorismo si chiama Al-Shabaab (leggi “Al-Shabaab avanza in Somalia”). Ma i presunti terroristi sono solo una parte delle vittime degli squadroni della morte: anche avvocati, attivisti e oppositori politici sono finiti sulla lista dei torturati e uccisi. Fare leva sulla paura dei cittadini, in Kenya, è facile.

      Dal 2010 al 2015 si ha notizia di almeno 500 persone fatte sparire da questi nuclei interni di alcuni corpi speciali delle forze dell’ordine del Kenya. Operazioni supervisionate dal Nis, i servizi segreti, svolte poi da agenti della Criminal investigation division (Cid), oppure dall’unità Recce o ancora dalle Kenyan Defence Forces. «Si potrebbero chiamare “morti accettabili”», dice un ufficiale dei servizi segreti kenyoti intervistato sulla vicenda da un ricercatore della ong Privacy International.

      INTERCETTAZIONI DIFFUSE

      E l’argomento “terrorismo” è sufficiente a giustificare un sistema d’intercettazioni persistente, dove non esiste comunicazione che non sia tracciata, né supporti informatici che le forze dell’ordine non possano acquisire. Tutto il meccanismo per rintracciare “i nemici” passerebbe dalle comunicazioni telefoniche, ignorando qualunque norma costituzionale kenyota. «Gli ufficiali che abbiamo intervistato hanno ammesso che spesso si finisce sotto intercettazione per motivi politici e non solo per presunte attività di terrorismo», continua il ricercatore di Privacy International che ha curato il report “Traccia, cattura, uccidi” (per motivi di sicurezza, non è possibile rivelare il suo nome).

      Le forze speciali del Kenya avrebbero una presenza stabile all’interno delle compagnie telefoniche del paese. «Agenti Nis sono informalmente presenti nelle strutture per le telecomunicazioni, apparentemente sotto copertura», si legge nel rapporto. Elementi che sarebbero stati confermati da dipendenti di compagnie telefoniche e agenti. «I dipendenti hanno paura che negare l’accesso possa avere delle ripercussioni», aggiunge il ricercatore.

      Safaricom è la più importante compagnia telefonica del paese: controlla oltre il 60% del mercato della telefonia kenyota. Azionista di maggioranza è Vodafone e secondo il rapporto al suo interno ci sarebbero dieci agenti della Cid. Attraverso un’interfaccia, avrebbero libero accesso al database interno in cui sono registrate telefonate, proprietari, transazioni monetarie attraverso la rete mobile. Un universo.

      Questo è quello che raccontano le fonti interne scovate da Privacy International. Mentre Safaricom, ufficialmente, nega questo flusso di informazioni. L’amministratore delegato di Safaricom, Bob Collymore, tra gli uomini più ricchi del Kenya, ha risposto alla ong sostenendo che la sua azienda «non ha relazioni con Nis riferite alla sorveglianza delle comunicazioni in Kenya e non ci sono ufficiali Nis impiegati nell’azienda, ufficialmente o sotto copertura».

      Il Kenya acquista all’estero le strumentazioni di cui è dotato il sistema di intercettazioni in funzione nel paese. «Le fonti a cui abbiamo avuto accesso nominavano aziende inglesi ed israeliane, ma non sanno come funziona l’acquisto degli strumenti per intercettazioni», aggiunge il ricercatore di Privacy International. Gli strumenti più diffusi sono i famosi IMSI Catcher. All’apparenza, delle semplice valigette con un involucro nero all’estero, rinforzato. In realtà sono delle antenne attraverso cui è possibile intercettare telefonate effettuate nel raggio di circa 300 metri.

      Ci sono poi anche software intrusivi, che agganciano il telefono una volta che l’utente apre uno specifico messaggio via Sms o WhatsApp. Nel 2015 le rivelazioni su Hacking Team, l’azienda milanese che vendeva in mezzo mondo dei software spia, avevano permesso di scoprire anche trattative in corso con forze speciali del Kenya. Gli obiettivi dello spionaggio sarebbero stati uomini legati all’opposizione.

      https://www.osservatoriodiritti.it/2017/04/12/antiterrorismo-con-licenza-di-uccidere
      #anti-terrorisme #opposition #opposants_au_régime #persécution

  • #UDC : ceux qui toujours disent non

    Au moment où l’UDC perd sur une initiative identitaire, la retraite de la politique de #Toni_Brunner signe symboliquement la fin d’une période, écrit notre chroniqueur Yves Petignat.

    Toni Brunner aura été un vrai bonheur pour l’UDC. Carré de propos, jovial et nature, porte-parole fidèle de la pensée de Christoph Blocher, le paysan aubergiste d’Ebnat-Kappel aura présidé, durant huit ans, de 2008 à 2016, une #droite nationale-conservatrice à laquelle tout réussissait : élections, votations, initiatives populaires. Au moment où l’UDC perd sur une #initiative identitaire pour elle, la souveraineté et l’autodétermination, sa retraite de la politique à 44 ans signe symboliquement la fin d’une période. Celle où son parti dictait l’agenda politique grâce à l’immigration, à la crise de l’asile, à la peur de l’islam. Celle aussi où l’agressivité hargneuse, étrangère aux mœurs helvétiques, divisait le pays jusqu’au sein du gouvernement.

    Réadaptation du contenu

    Reconquête du deuxième siège au Conseil fédéral, renvoi des étrangers criminels, interdiction des minarets, frein à l’immigration, l’UDC n’a pas seulement atteint un sommet aux élections de 2015 avec 29,5% des voix, elle a surtout imposé sa vision isolationniste au reste du pays. Il lui suffisait alors d’être le parti qui toujours dit non. Toni Brunner jette l’éponge tandis que l’échec programmé des négociations européennes va contraindre tous les dirigeants politiques, y compris ceux de la droite isolationniste, à repenser leur stratégie. Alors que l’UDC, avec l’appui libéral-radical, ne peut plus échapper aux responsabilités du pouvoir. Au moment encore où, dans les cantons et plus particulièrement en Suisse romande et dans les zones périurbaines de Zurich ou d’Argovie, l’UDC enregistre ses premiers revers. Certes, il ne faut pas s’attendre à un brusque affaissement électoral en 2019. Mais cela nécessitera une réadaptation du contenu et du style politiques. La tentative de sobriété de la campagne du 25 novembre en était un avant-goût. Raté.

    Le discours monomaniaque sur l’#immigration a servi. Il fait de moins en moins effet. Les Suisses ont d’autres soucis, comme l’indiquent les sondages et le baromètre CS des préoccupations des Suisses. La hausse continue des coûts de la #santé et des #primes_maladie ainsi que la #prévoyance_vieillesse viennent largement en tête, y compris chez les jeunes. Seuls les électeurs de l’UDC continuent à placer la migration avant, même si les chiffres de l’#asile et ceux de l’immigration ont chuté. Or, bien que parti de gouvernement, l’UDC n’a pas de proposition sur l’#assurance_maladie ou la stabilisation de l’#AVS. Contrairement aux partis populistes européens, comme le Rassemblement national en France, l’UDC n’a pas de #discours_social. Ni environnemental ou économique d’ailleurs. Sinon celui, ultralibéral, de la #responsabilité_individuelle et du #moins-d’Etat.

    Cesser d’être à l’image de son maître

    Ce parti va devoir aussi réviser sa rhétorique anti-européenne. Certes, dans un premier temps, il baignera dans l’euphorie de l’échec inévitable des négociations avec l’#UE sur l’accord institutionnel. Mais, selon les effets politiques et économiques, face au risque de marginalisation des universités et chercheurs suisses, devant les difficultés d’#exportation des entreprises sur le marché européen, il lui faudra offrir aux Suisses d’autres solutions créatives. Abandonner le jeu de l’#opposition_systématique pour redéfinir nos relations avec l’UE. A défaut, même majoritaire, il continuera à se plaindre d’ostracisme. Mais un parti protestataire peut-il, sans se renier, cesser d’être à l’image de son maître à penser, « der Geist, der stets verneint », l’esprit qui toujours dit non ?

    https://www.letemps.ch/opinions/udc-toujours-disent-non
    #Suisse #populisme #extrême_droite #migrations #réfugiés #anti-Europe #université

  • Sur la psychologie sociale de l’#hostilité | Georg Simmel (1908), Cairn.info
    https://www.cairn.info/revue-l-annee-sociologique-2006-1-page-169.htm

    Il ne résulterait pas toujours une vie sociale plus riche et plus complète de la disparition des énergies répulsives, ou pour mieux dire, des énergies destructives. On ne peut parler de cela comme d’une fortune qui devient plus considérable quand son passif disparaît. Tout au plus pourrait-on s’attendre à une transformation analogue, et tout d’abord par l’irréalisable, à celle que causerait la disparition des forces de coopération et d’inclination, d’aide mutuelle et d’accords d’intérêt.

    Ces explications ne s’appliquent pas seulement à la concurrence qui, abstraction faite de ses résultats réels, détermine, comme un rapport de tension formel, la forme du groupe, quant à la position mutuelle et à la distance de ses éléments. Elles s’appliquent encore partout où l’union repose sur un état d’âme individuel. Ainsi, l’opposition d’un élément à un autre qui lui est associé, loin d’être seulement un facteur social négatif, devient souvent le seul moyen par lequel sont rendues possibles des relations avec des personnalités qui sont, à proprement parler, insupportables. Si nous n’avions pas la force et le droit de résister au moins à la tyrannie et à l’arbitraire, aux humeurs fantasques et au manque de tact, nous ne pourrions pas en général conserver nos relations avec des gens dont le caractère nous fait souffrir de cette sorte. Nous serions contraints à des actes de désespoir qui feraient disparaître les rapports en question mais qui ne seraient pas précisément un combat.

    L’#opposition est utile contre l’#oppression qui a coutume de grandir lorsqu’on la laisse faire tranquillement et sans protester. De plus, elle nous donne une satisfaction intérieure, une diversion et un allégement, comme le font dans d’autres circonstances psychologiques l’humilité et la patience. L’opposition nous donne le sentiment de n’être pas complètement opprimés dans nos relations ; elle fait que notre force se manifeste d’une façon consciente, et prête ainsi une sorte de vie et d’action réciproque à des rapports que, sans ce correctif, nous aurions, coûte que coûte, abandonnés. Elle nous donne tout cela non seulement quand elle ne nous mène pas à des résultats notables mais encore quand, ne se manifestant même pas, elle reste purement intérieure. Même là où elle s’exprime à peine d’une façon pratique, elle peut parfois des deux côtés, vis-à-vis de l’une et de l’autre des personnes en rapport, rétablir l’équilibre intérieur, et par un apaisement et un sentiment de force illusoire sauvegarder des rapports dont la continuation est souvent incompréhensible pour ceux qui les observent du dehors. L’inimitié est justement alors un élément du rapport lui-même ; elle se confond, à droits égaux, avec les autres causes de son existence ; elle n’est pas seulement un moyen de conserver le rapport dans son ensemble mais encore une des fonctions concrètes dont celui-ci se compose en réalité.

    La forme latente de la lutte nous rend en effet service là où les rapports sont purement extérieurs et n’interviennent pas pratiquement. L’aversion, le sentiment d’indifférence et de répugnance pourrait se transformer aussitôt en une haine positive et en lutte au moindre contact causé par n’importe quoi. Si cette aversion n’existait pas, la vie d’une grande ville qui met chaque jour en foule les hommes en contact les uns avec les autres, n’aurait pas de forme imaginable. Toute l’organisation intérieure de cette vie repose sur une gradation extrêmement variée de sympathies, d’indifférences et d’aversions de l’espèce la plus brève et de l’espèce la plus durable. La sphère de l’indifférence y est relativement étroite ; l’activité de notre âme répond naturellement presque toujours à l’impression que nous fait un autre homme par une sensation déterminée. La mobilité qui règne dans la subsconscience, semble niveler cette impression en une indifférence, mais en réalité l’indifférence nous serait aussi peu naturelle que nous serait supportable une suggestion réciproque sans libre choix.

    De ces deux dangers typiques de la grande #ville nous sommes préservés par l’#antipathie, ce précurseur de l’#antagonisme pratique, qui produit des distances et les répulsions sans lesquelles cette sorte de vie ne pourrait en général pas être menée. La masse de combinaisons de l’antipathie, le rythme de son apparition et de sa disparition, les formes dans lesquelles on y satisfait, tout cela constitue avec les motifs unifiants, un tout inséparable de la forme de la vie des grandes villes ; ce qui, dans celles-ci, apparaît au premier abord comme une dissociation, n’est ainsi en réalité qu’une des formes élémentaires de socialisation.

  • Le trotskysme, seul programme pour l’émancipation des exploités |
    Conférence de #Lutte_Ouvrière du 20 octobre 2018
    https://www.lutte-ouvriere.org/publications/brochures/le-trotskysme-seul-programme-pour-lemancipation-des-exploites-114339

    Intervention d’#Arlette_Laguiller – Lutte ouvrière

    Intervention de Pierre Royan – Lutte ouvrière
    I - Le trotskysme, l’héritage de la #révolution_russe et du #bolchévisme
    – Le combat de l’#Opposition_de_gauche en Union soviétique
    – Hors d’URSS, la stalinisation de l’Internationale communiste #stalinisme
    – La situation mondiale au moment de la fondation de la #IVe_Internationale
    – Le mouvement trotskyste après la mort de #Trotsky

    II – La #crise actuelle et le Programme de Transition
    – L’agonie du système capitaliste
    – L’actualité du #Programme_de_Transition

  • Un siècle après la révolution d’Octobre, la Russie à l’heure du capitalisme décadent |
    Conférence de #Lutte_Ouvrière du 15 juin 2018
    https://www.lutte-ouvriere.org/publications/brochures/un-siecle-apres-la-revolution-doctobre-la-russie-lheure-du-capitalis

    [...] Alors, on doit se demander dans quelle mesure et pourquoi une partie de la population soutient la personne et la politique de Poutine, mais aussi et surtout en quoi ce régime et celui qui l’incarne sont nécessaires aux nantis et privilégiés qui dirigent la Russie aujourd’hui. Et d’abord, qui sont-ils  ?

    On ne peut le comprendre sans avoir à l’esprit qu’une société originale s’était construite pendant soixante-dix ans en Union soviétique, dont la Russie a hérité. Dans ce pays, qui fut le premier et le seul à ce jour où les travailleurs prirent le pouvoir et commencèrent à édifier une société sur de nouvelles bases, il y a un siècle, quelles traces le passé a-t-il laissées  ? Et comment la Russie évolue-t-elle, depuis des décennies que ses dirigeants lui ont officiellement tourné le dos  ? [...]

    SOMMAIRE :
    De la naissance de l’État ouvrier à sa dégénérescence
    – L’étatisation et la planification, acquis de la révolution d’Octobre

    1991 : la fin de l’#URSS, provoquée par l’irresponsabilité de la bureaucratie au pouvoir #stalinisme
    – L’éclatement de l’URSS, un recul économique, social et politique
    – Les années 1990, eldorado pour quelques-uns...
    – ... catastrophe et traumatisme pour tous les autres
    – L’élection de #Poutine, sorti du chapeau des forces de sécurité et adoubé par #Eltsine
    – La #deuxième_guerre de #Tchétchénie
    – Le rétablissement de la «  verticale du pouvoir  »
    – La mise au pas des oligarques et l’affaire Khodorkovski
    – Les grands possédants sous contrôle de l’État
    – Les héritiers de la #bureaucratie soviétique
    – Bureaucratisme et corruption du haut en bas de l’appareil d’État

    Le #capitalisme en crise incapable de développer la société russe
    – La pénétration toute relative des capitaux étrangers en #Russie
    – Une économie toujours largement «  administrée  » par l’État
    – Une intégration difficile dans le marché mondial  : de la volonté de coopérer au repli nationaliste
    – L’annexion de la #Crimée et la guerre en #Ukraine
    – L’intervention en #Syrie et les relents de guerre froide #guerre
    – Le #nationalisme de Poutine

    Une société conservatrice et réactionnaire
    – L’#opposition de sa majesté
    – Une liberté d’expression de plus en plus entravée
    – La dégradation des conditions de vie de la population laborieuse
    – La #crise_démographique
    – De l’absence de combativité au risque d’explosion sociale  ?

    Renouer avec le #trotskysme
    – Une société encore marquée par la #révolution prolétarienne et le passé soviétique
    – L’avenir appartient au #prolétariat

  • Ungarn: Rechte und Linke sollen sich gegen Orbán vereinen (http://w...
    https://diasp.eu/p/7020191

    Ungarn: Rechte und Linke sollen sich gegen Orbán vereinen

    Regierungskritische Aktivisten fordern, dass die Opposition einen Gegenkandidaten zu Orbán findet. Jeden Samstag soll nun gegen den Regierungschef demonstriert werden.

    #orbán #ausland #ungarn #rechte #linke #regierungskritisch #aktivisten #opposition #gegenkandidaten #jeden #samstag #regierungschef #news #bot #rss

  • Activists are being charged under terrorism laws for the first time in Britain – this sets a dangerous precedent

    Are the authorities threatening disproportionate sentences to scare off future protests – and to allow the Government’s deportation regime to continue unhindered?
    On Monday a group of fifteen people will appear in court in Chelmsford, charged with terrorism offences. Their crime? Blocking the take-off of a plane deporting people from Britain against their will. The maximum sentence? Life in prison.


    http://www.independent.co.uk/voices/uk-mass-deportation-protesters-charged-terrorism-offences-chelmsford-
    #terrorisme #solidarité #délit_de_solidarité #asile #migrations #réfugiés #UK #Angleterre #it_has_begun (it has REALLY begun) #expulsions #renvois #opposition_aux_renvois #aéroport #déportation #justice #aéroport #compagnies_aériennes

  • #Hong_Kong : l’opposition démocratique perd les élections législatives
    https://www.mediapart.fr/journal/international/120318/hong-kong-l-opposition-democratique-perd-les-elections-legislatives

    Les chefs de file étudiants Joshua Wong et Nathan Law, ici en septembre 2016, ont par la suite été condamnés à des peines de prison, finalement cassées par la Haute Cour. © Tyrone Siu/Reuters Alors que le « parlement » chinois adoubait Xi Jinping, des élections législatives se tenaient à Hong Kong ce dimanche. L’opposition « pan-démocrate », à l’origine d’un vaste mouvement de protestation fin 2016, n’a pas réussi son pari et n’emporte que deux sièges sur quatre. Pas à pas, Pékin renforce son emprise sur cette région à statut spécial.

    #International #Chine #opposition_démocratique

  • Comme un poison dans l’eau

    En #Guyane, le #mercure utilisé par les chercheurs d’#or détraque la #santé des Amérindiens. Tandis que Michel et les siens poursuivent leurs pêches toxiques, l’État français regarde le problème de loin. De barrages de fortune en recours administratifs, sur les berges du fleuve #Maroni, les peuples s’organisent pour obtenir justice.



    https://lequatreheures.com/episodes/comme-un-poison-dans-leau
    #pollution #eau #matières_premières #mines #peuples_autochtones
    cc @albertocampiphoto @daphne @marty

    • « Les #multinationales n’ont jamais affranchi aucun peuple de la #domination coloniale »

      Il arrive que les bons mots sortent le bon jour au bon endroit. C’est ce qui s’est passé dans la commune d’#Awala-Yalimapo pendant la réunion sur le projet de mine d’or organisée par la Commission nationale du débat public, en présence d’agents de la #Compagnie_Montagne_d’or.

      À l’une des extrémités de la salle municipale, les quatre représentant·es de l’entreprise, aligné·es, présentent des sourires figés et – blague à part – des mines un peu grises. En face, quelque 200 personnes ont pris place sur les rangées de sièges en plastique rouge et bleu, puis par terre ou debout le long des murs. Il aura fallu que France Nature Environnement fasse pression pour que la Commission nationale du débat public (CNDP)se déplace en Guyane afin d’organiser cette série de débats publics du 7 mars au 7 juillet 2018, comme le prévoit le Code de l’environnement1. En fait, l’exercice démocratique est purement formel : à l’issue des séances, c’est à l’entreprise de décider si elle maintient le projet, puis à l’État de valider ou non cette décision après une enquête publique. Mais opposant·es et habitant·es guyanais·es ont saisi au vol cette rare occasion de s’exprimer dans un espace politique, et le 3 avril, une première réunion houleuse s’est tenue à Saint-Laurent-du-Maroni. Le 5 avril, celle de Cayenne est interrompue par les forces de l’ordre après une altercation entre un opposant au projet et le patron d’une entreprise d’orpaillage. C’est dire si la troisième réunion le 25 avril à Awala-Yalimapo2 est attendue avec impatience.

      Solennels, le chef coutumier d’Awala et celui de Yalimapo ouvrent la séance, rappelant l’#opposition unanime au projet des chef·fes coutumiers·ères de Guyane. S’ensuivent deux longues heures de langue de bois professionnelle des miniers·ères que les interventions des opposant·es et des habitant·es peinent à désamorcer. Le dispositif est bien verrouillé, et il fait chaud…

      Alors que la torpeur gagne peu à peu la salle, le président de séance, ancien polytechnicien, annonce les dernières prises de parole. Le micro circule de main en main jusqu’à Christophe Pierre – Yanuwana Tapoka de son nom amérindien –, représentant de la Jeunesse autochtone de Guyane, qui, tout en parlant, se lève et esquisse quelques pas. Petit à petit, une cinquantaine d’Amérindien·nes habillé·es de rouge éparpillé·es aux quatre coins de la salle viennent se placer derrière lui, formant une colonne qui avance pacifiquement mais inexorablement vers les miniers·ères dont les visages se décomposent à vue d’œil. Les mots sont percutants, la force collective des Amérindien·nes est palpable. Mue par le sentiment d’assister à un grand moment politique, la salle entière se lève.

      « Vous avez parlé d’une notion très importante : la #préservation. Je pense que la définition même de ce mot, nous la comprenons différemment. Quand les Blancs parlent de préservation, on sait très bien ce que ça donne. Ça veut dire que nos dépouilles, les traces qu’on a laissées finissent dans un musée, entre quatre verres, dans une salle climatisée. C’est ça que vous appelez « préservation ».

      Tout à l’heure, j’ai entendu parler de peuple guyanais, de population guyanaise. On nous a arrachés à nos racines, l’histoire même de ce pays a effacé notre #identité. Aujourd’hui, nous sommes en train de la retrouver, et en faisant ce chemin, en retrouvant la philosophie ancestrale de nos peuples qui a permis la préservation de ce territoire, on comprend très bien ce qui se joue.

      La #technicité de vos propos empêche de vous comprendre de manière simple. Vous faites un débat entre vous, entre experts, entre spécialistes, entre miniers et écologistes. Nous, on ne comprend pas tout ce que vous avez raconté. Il y a beaucoup de choses que je n’ai pas saisies et pourtant je suis allé à l’école, enfin un petit peu [rires dans la salle, ndlr]. Mais en vérité, pour comprendre ce dossier, il faut se poser des questions de fond. Et ce sont des questions politiques : aucun peuple au monde ne s’est affranchi de la domination coloniale en acceptant sur son territoire la présence de multinationales. Ce n’est jamais arrivé. Si on veut gagner de l’autonomie, ce n’est certainement pas comme cela.

      Pour continuer sur des choses simples, on parle d’emploi, on parle de #développement… mais il faut comprendre à quoi sert l’or aujourd’hui. Vous savez qu’il y a des chercheurs, des scientifiques qui viennent dans nos villages pour piller nos savoirs. On leur demande souvent : « C’est pour faire quoi ? » Aujourd’hui, vous venez ici, vous êtes face à nous, et je vous demande : qu’est-ce que vous allez faire de cet or ? Sur votre page Facebook, on a vu quelque chose qui nous a bien fait rire, c’est que l’or sert à la médecine. Mais à quel pourcentage, en vérité ? Sur ces 80 tonnes qui vont sortir de nos terres à nous, combien vont aller à la médecine ? Et combien iront dans les coffres-forts pour que continue la #spéculation qui crée des #inégalités ?

      En venant à ce débat, dans le bus, j’ai discuté avec les chefs coutumiers. Ils m’ont appris plein de choses, des choses auxquelles je n’avais jamais réfléchi. Tout à l’heure, quelqu’un a évoqué Dubaï et d’autres pays riches. La remarque des chefs coutumiers était simple : dans tous ces pays riches, il y a des pauvres, il y a des inégalités, il y a des gens qui souffrent, et l’#argent n’est certainement pas la solution. Voilà ce qu’ils m’ont dit, voilà ce que je retiens. J’ai appris à l’école, mais j’ai aussi appris dans mon village. J’ai appris auprès de toutes ces personnes qu’on traite de crackées, de cocaïnées, d’alcooliques. Vous voyez, finalement, cet Amérindien, ce cliché complètement bourré devant le chinois [épicerie], il a quelque chose à vous apprendre.

      C’est la transmission de tous ces savoirs et de toute cette connaissance qui a permis aujourd’hui que vous soyez là à respirer de l’air pur. On a longtemps été oubliés, et heureusement pour nous, car cela nous a laissé le temps de nous préparer. Aujourd’hui, on est prêts à vous faire face. Alors je vous repose la question qui vous a déjà été posée tout à l’heure : on est face à vous, on ira jusqu’au bout. Est-ce que cet argument-là vous empêchera de faire votre projet ? Car vos 32 camions, nous, on va les arrêter, c’est simple.

      Ce débat public, il est caduc, mais c’est un espace où on vous exprime encore une fois notre positionnement. Car vous n’avez toujours pas répondu à la demande du chef Pierre : on a demandé un débat public dans un village amérindien avec les autorités coutumières et les organisations autochtones le 22 mai prochain. Les rumeurs courent que vous fuyez. On ne va pas vous faire du mal, on ne vous en veut pas à vous personnellement. Moi, je ne vous ai jamais allumé personnellement. Par contre, on va bien allumer votre Montagne d’or. On va la calciner, on va la détruire. Parce que si on ne le fait pas, c’est vous qui la détruirez, notre #montagne. »


      http://www.zite.fr/les-multinationales-nont-jamais-affranchi-aucun-peuple-de-la-domination-colonia
      #résistance
      ping @albertocampiphoto @daphne

  • Poll finds U.S.-Mexico border residents overwhelmingly value mobility, oppose wall

    Residents who live along the U.S.-Mexico border overwhelmingly prefer bridges over fences and are dead set against building a new wall, according to a Cronkite News-Univision-Dallas Morning News poll.


    http://interactives.dallasnews.com/2016/border-poll

    #sondage #murs #opposition #résistance #USA #Mexique #frontières #barrières_frontalières

    • Vigilantes Not Welcome : A Border Town Pushes Back on Anti-Immigrant Extremists

      In late August last year, 39-year-old Michael Lewis Arthur Meyer exited La Gitana bar in Arivaca, Arizona, took out his phone, and started recording a video for his Facebook page: “So down here in Arivaca, if you like to traffic in children, if you like to make sure women and children have contraceptives before handing them off to the coyotes to be dragged through the desert, knowing they’re going to get raped along the way, if you’re involved in human trafficking or dope smuggling, these individuals have your back.”

      Meyer, who had a trim red beard, dark sunglasses, and a camouflage American flag hat, aimed his cellphone camera at a wooden awning on a small white bungalow across the street from La Gitana, panning between two signs with the words “Arivaca Humanitarian Aid Office” and “Oficina De Ayuda Humanitaria” in turquoise letters.

      The video went on for nine and a half minutes, as Meyer, the leader of a group called Veterans on Patrol, which had more than 70,000 followers on Facebook, talked about stopping border crossers and searching abandoned mineshafts for evidence of trafficked women and children. Every couple of minutes he would return to the aid office.

      “If you’re ever down here in Arivaca,” he told his audience, “if you want to know who helps child traffickers, if you want to know who helps dope smugglers, if you want to know who helps ISIS, if you want to know who helps La Raza, MS-13, any of ’em, any of the bad guys, these people help ’em.”

      The claims were false and outrageous. But Meyer had an audience, and people in town were well aware of how media-fueled anti-­immigrant vitriol and conspiracies could spill over into real-world violence. It had happened there before.

      Arivaca sits just 11 miles north of the Mexico border in a remote area of the Sonoran Desert. For about two decades, anti-immigrant vigilante groups have patrolled the region to try to remedy what they perceive as the federal government’s failure to secure the border. In 2009, the leader of one of these groups and two accomplices murdered two residents—a little girl and her father—during a home invasion and robbery planned to fund their activities. Meyer’s video brought that trauma back and was quickly followed by a series of incidents revolving around various vigilante groups, La Gitana, and the humanitarian aid office. When I visited in mid-September, the town was clearly on edge. “If we don’t do something about [the situation], we’re going to have bodies here again,” Arivaca’s unofficial mayor, Ken Buchanan, told me.

      Shortly before making his video, Meyer had been sitting in La Gitana with several volunteers from Veterans on Patrol. Megan Davern, a 30-year-old meat cutter with work-worn hands and long brown hair, was tending bar. She had heard that a rancher living along the border was having issues with a vigilante group trespassing and flying drones over his property.

      “I walked into the bar at four o’clock one day to start a shift, and I saw this big group of people in fatigues with empty gun holsters and a drone on the table, and I felt it was probably them,” Davern recalled.

      Davern had heard the group’s name before and quickly did some internet research, reading highlights as the men drank. The group was founded to provide support to homeless veterans. Then, in May 2018, Meyer—who is not a veteran and has a criminal history—claimed he had discovered a child sex trafficking camp at an abandoned cement factory in Tucson. The camp, he said, was part of a pedophilia ring, and on his Facebook page he shared posts linking it to the Clintons, George Soros, and Mexican drug cartels.

      Meyer, who showed up for rancher Cliven Bundy’s 2014 armed standoff with authorities in Nevada and was present during Bundy’s sons’ occupation of an Oregon wildlife refuge in 2016, declined an interview request. But the story he was spreading mimicked right-wing conspiracies like Pizzagate and QAnon, and though Tucson police investigated and debunked his claims, Meyer gained tens of thousands of social-media followers. With donations of supplies and gift cards pouring in from supporters, he vowed to gather evidence and save the women and children he claimed were being victimized.

      Davern watched as Meyer and the other Veterans on Patrol volunteers left La Gitana and started filming the first video. Toward the end of the video, she stepped out of the bar to confront them. “We’ve been hearing about you for a long time,” she said, as Meyer turned the camera on her. “I’d appreciate if you don’t come in anymore.”

      Banning Veterans on Patrol, Davern told me, was an easy decision: “We have a strict no-militia policy at the bar because of the history of militia violence in this town.”

      Arivaca is a quirky place. To start with, it’s unincorporated, which means there’s no official mayor, no town council, no police force. The 700 or so residents are an unlikely mix of miners, ranchers, aging hippies, artists, and other folks who stumbled across the odd little community, became enchanted, and decided to make it home. A single road runs through it, linking an interstate highway to the east and a state highway to the west. The next town is 30 minutes away; Tucson is 60 miles north.

      There’s no official mayor, no town council, no police force…The next town is 30 minutes away.

      Jagged hills covered in scraggly mesquite spread in every direction until they meet towering mountains at the distant southern horizon. The vast landscape swallows up the dividing line with Mexico, but the presence of the border looms large.

      By the early 2000s, a federal policy called Prevention Through Deterrence had pushed border crossers from urban areas to more hostile terrain like the desert around Arivaca. Migrant deaths skyrocketed, and Arivaca eventually became a staging ground for volunteers caching water and food in the desert. Some settled down, and residents opened the humanitarian aid office in 2012.

      The border crossers also caught the attention of vigilante groups, many of which had formed in the late ’90s in Texas and California, and which ranged from heavily armed paramilitary-type organizations to gangs of middle-aged men sitting on lawn chairs with binoculars. “They realized that ground zero was really on the Arizona border,” said Mark Pitcavage, who researches right-wing extremism at the Anti-Defamation League.

      One group known as the Minutemen started organizing Arizona border watches in 2005. “It was a big deal in the press,” said Heidi Beirich, a hate group expert at the Southern Poverty Law Center. Beirich credits the Minutemen with helping mainstream the demonization of undocumented migrants, calling the media-savvy group “probably the thing that started off what ultimately becomes Donald Trump’s anti-­immigrant politics.”

      But by 2007, the organization was splintering. One spinoff, Minutemen American Defense (MAD), was led by a woman named Shawna Forde, a name that no one in Arivaca would soon forget.
      “The whole town has those emotional scars.”

      Just before 1 a.m. on May 30, 2009, Forde and two accomplices murdered nine-year-old Brisenia Flores and her 29-year-old father, Raul, in their home. They also injured Brisenia’s mother, Gina Gonzales, before she drove them away by grabbing her husband’s gun and returning fire.

      Raul Flores was rumored to be involved in the drug trade, and Forde, a woman with a long criminal history, had devised a plan to rob his home and use the money to finance MAD.

      The murders shook Arivaca. “The whole town has those emotional scars,” Alan Wallen, whose daughter was friends with Brisenia, told me.

      The day that Meyer filmed that first Facebook video in Arivaca, Terry Sayles, 69, a retired schoolteacher with a long-standing research interest in far-right groups, was at his home in Green Valley, some 45 minutes away. Sayles had been following Veterans on Patrol since the cement plant conspiracy theory first surfaced. When he saw Meyer’s video outside La Gitana, he called the bar with a warning. “You guys know that you’re on Facebook?” he asked.

      “Oh, great,” Davern remembered thinking. Until then, she hadn’t realized Meyer’s video was online. “I didn’t know what the ramifications would be. Were people going to come into my work and harass me? Threaten me with violence? Were they going to find out where I live?”

      Around the time of Davern’s confrontation outside the bar, La Gitana put up a sign saying that members of border vigilante groups were not welcome inside. It didn’t mention Veterans on Patrol but instead singled out another group: Arizona Border Recon (AZBR).

      Tim Foley, the leader of AZBR, had moved to Arivaca in the summer of 2017. Before starting the group in 2011, Foley, who has piercing blue eyes and leathery skin from long hours in the sun, worked construction jobs in Phoenix until 2008, when the financial crisis hit. “Everything fell apart,” he told me over the phone.

      Foley said that after years of seeing immigration violations on work sites go unpunished, he went down to the border and decided to dedicate himself to stopping undocumented crossers. The Southern Poverty Law Center considers AZBR a nativist extremist group, but Foley now says his main mission is gathering intelligence on Mexican drug cartels.

      Just before I visited Arivaca, Foley was in Washington, DC, speaking at “The Negative Impact of Illegal Alien Crime in America,” a rally hosted by families of people killed by undocumented immigrants. Other speakers included former Maricopa County Sheriff Joe Arpaio, who is also a Trump pardon recipient; presidential adviser Kellyanne Conway; and Rep. Steve King, a Republican from Iowa with a history of racist and anti-immigrant rhetoric.

      A few days after Meyer filmed his video, a BearCat armored vehicle—the kind used by SWAT teams—came rolling into Arivaca. It had a mock .50-caliber machine gun affixed to a turret on its roof and belonged to the Utah Gun Exchange, a marketplace and media company based near Salt Lake City with a mission to build what one of its co-owners, 46-year-old Bryan Melchior, described as “web platforms that allow free speech and that promote and protect the Second Amendment.”

      Before coming to Arivaca, the group had followed survivors of the Parkland high school shooting around the country during the teens’ “March for Our Lives” tour. But after President Trump threatened to shut down the government over funding for his border wall, Melchior shifted his attention. “Ultimately, we came here to tell stories from the border, and that’s what brought us to Arivaca, because there are some outspoken public figures here. Tim Foley is one of them,” Melchior told me.

      Melchior, stocky with a scruffy salt-and-pepper beard and an ever-present sidearm, and his crew decided to get dinner at La Gitana. Davern was tending bar and asked the group what they were up to. When Melchior said they were a media company in town to tell border stories and that they were in touch with Foley, “the whole thing went to hell in a handbag,” he recalled.

      Davern said she left their initial conversation feeling optimistic that the Utah Gun Exchange’s platform could be a good avenue to reach a different audience with information about what life was actually like at the border. But when she found out it had a channel called BuildTheWallTV, she changed her mind.

      Melchior was down by the border when somebody sent him a picture of a new sign in La Gitana’s window listing the Utah Gun Exchange and Veterans on Patrol as groups that were not welcome. He later went into La Gitana with an open container of alcohol from a store across the street to ask about the sign. The interaction did not go well.

      The next day, Meyer came back to town ready to film again. Playing to an audience watching in real time on Facebook Live, he walked up to La Gitana, showed the signs hanging in the window, and knocked. “Do you stand by your convictions to tell tens of thousands of supporters [that they’re not welcome]?” he asked the bartender working that day.

      “Sure. Absolutely,” she replied.

      Meyer went on to say that Veterans on Patrol was going to build a wall around Arivaca to make it part of Mexico. He then walked across the street to again film the humanitarian office: “This town’s made it apparent they don’t want us. They’d rather have the illegals crossing over. They’d rather help traffic the children and the women.”

      To many Arivaca residents, it felt like things were building toward cataclysm. “People are terrified,” Davern told me. “These people come to town and they’re threatening. Extremely threatening.”
      To many Arivaca residents, it felt like things were building toward cataclysm.

      So they called a town meeting. It was held on September 9, and about 60 people came. Terry Sayles, the retired teacher from Green Valley, was there. He suggested that the town report Veterans on Patrol’s page to Facebook. The residents set up a phone tree in case they needed to quickly rally aid—local law enforcement is at least an hour away. Kelly and a couple of others formed a neighborhood watch of sorts. “We had a strategy that we had rehearsed so that if in fact there was some attempt by somebody to do harm, we could de-escalate it in a hurry and quietly defuse it,” he said.Arivacans weren’t so much concerned about Foley, Meyer, or Melchior, but about their followers, who might see their inflammatory videos and posts about Arivaca and take matters into their own hands. “Our greatest fear was some person incensed at the thought of this community engaged in sex traffic would come out here and have a shootout at our local tavern,” Dan Kelly, a Vietnam War veteran who lives in Arivaca, told me.

      One of the most important things, though, was channeling the spiraling fear into a productive reaction. “We worked hard to separate the emotional response to it and try to look at it logically and coldly,” Kelly said. “The visceral side, the emotional side, was the impetus to get organized and take a rational response.”

      Their containment approach worked. A couple of days after the meeting, Veterans on Patrol’s main Facebook account was taken down, stripping Meyer of his audience. The Utah Gun Exchange eventually packed up and left. Many people had refused to talk to the outlet. “Arivaca is the most unwelcoming town I’ve ever been to in my life,” Melchior complained to me.

      In January, Melchior was charged in Utah with felony drug and weapons possession. Meyer also faces legal trouble, some of it stemming from videos he took of himself trespassing on private property around Tucson. He currently has several cases pending in the Pima County court system.

      “There’s been significantly less obvious militia activity in Arivaca, which I contribute to a victory on our part,” Davern told me during a recent phone call. “There’s a lot less fear going around, which is great.” Town meetings continued for a while but have stopped for now. But to Davern, as long as Tim Foley is still in town, the issue isn’t resolved. “That person needs to leave,” she said, describing him as a magnet for conflict. High Country News detailed an incident in early March when locals eager to keep the peace dissuaded a group of reportedly self-described anarchists who had come to town to confront him.

      Foley knows what Davern and others in Arivaca think about him but insists there’s a silent majority in town that supports his presence. “They can keep calling me the bad guy. I already know I’m not, or else I still wouldn’t be walking the streets,” he told me. “I’m not moving. I’m staying in Arivaca. They can keep crying for the rest of their lives. I really don’t care.”

      Even at the height of their fear, a question hovered over the town’s residents: Were they overreacting?

      It’s a question more people across the country confront as they wake up to the reality of right-wing extremism and violence. When I was in Arivaca, the answer was clear to Clara Godfrey, whose nephew Albert Gaxiola was Shawna Forde’s accomplice in the Flores murders. He and Forde had met at La Gitana. “We can never say, ‘We didn’t know,’ again,” Godfrey told me. “If anything happens, we have to say, ‘We knew, and it was okay with us.’”

      https://www.motherjones.com/politics/2019/04/immigrant-vigilantes-arizona-border-arivaca

      Commentaire de Reece_Jones sur twitter :

      A truism of borders: the people who live there hate the way people in the interior politicize and militarize their homes.

      https://twitter.com/reecejhawaii/status/1116404990711492608
      ... ce qui me fait penser au fameux effet Tur_Tur !

  • Bassma Kodmani: «En #Syrie, la phase de “désescalade” est loin d’être achevée»
    https://www.mediapart.fr/journal/international/090917/bassma-kodmani-en-syrie-la-phase-de-desescalade-est-loin-detre-achevee

    Bassma Kodmani. © Reuters Alors que l’ancien ambassadeur américain à Damas estime la victoire de #Bachar_al-Assad acquise et une reconquête totale du pays probable d’ici « deux à quatre ans », la chercheuse et opposante syrienne Bassma Kodmani, qui participe aux négociations d’Astana, fait le point sur l’état du conflit et la situation géopolitique en cours de bouleversement.

    #International #opposition_syrienne

  • Les habits neuf du #colonialisme : les accords de partenariat économique entre l’UE et l’Afrique
    https://www.grain.org/article/entries/5778-les-habits-neuf-du-colonialisme-les-accords-de-partenariat-economique-en

    Depuis 2002, les pays d’#Afrique, des #Caraïbes et du #Pacifique (ACP) négocient un accord réciproque de #libre-échange connu sous le nom d’accord de #partenariat_économique (#APE) avec l’#Union_européenne (UE). Vendu comme la solution miracle qui devait entraîner l’#industrialisation et le #développement des pays ACP, l’APE est en réalité d’une grande injustice et relève d’un procédé colonial.

    Même si on en parle peu, l’APE suscite une #opposition constante de la part des pays #ACP, en raison notamment de ses effets dévastateurs sur les petits producteurs. Les cas des pays africains présentés ici illustrent la manière dont les communautés se battent pour reprendre le contrôle de leurs #ressources et empêcher leurs marchés d’être noyés sous les denrées industrielles bon marché en provenance de l’#Europe, en les protégeant en même temps de l’afflux des #pesticides et des organismes génétiquement modifiés.

    #agriculture #agro-industrie

  • C’est un monde par Josefort Lundi, 31 Juillet, 2017 - 19:17 "Venezu...
    https://diasp.eu/p/5836600

    C’est un monde par Josefort

    Lundi, 31 Juillet, 2017 - 19:17 "Venezuela : la grande #manip

    Un peu plus de 8 millions de #Vénézuéliens ont voté dimanche en faveur d’une #AssembléeConstituante malgré la violence déclenchée par une #opposition puissante disposant de moyens considérables financiers et médiatiques soutenue par le gouvernement des #EtatsUnis et la #CIA. Un succès pour le mouvement #populaire ( #citoyen) et #progressiste vénézuélien.

    En #France et plus généralement en #Europe, la tendance médiatique est à l’acharnement contre le pouvoir en place à #Caracas en procédant à une #manipulation de l’information. Les images des manifestations de la dite « opposition » qui se traduisent généralement par des scènes de guerre sont largement diffusées alors que les rassemblements #chavistes sont passés (...)

  • Cela ne s’invente pas ! Par Jean-Luc Mélenchon
    https://www.les-crises.fr/cela-ne-sinvente-pas-par-jean-luc-melenchon

    « Un intéressant papier de Mélenchon, que je reprends pour l’analyse des débats actuels sur la réforme du code du travail, mais aussi sur les propos de Macron sur le Vel d’Hiv – n’y voyez pas du prosélytisme… ? »

    Olivier Berruyer

    Extraits :

    Puisque décidément le temps du repos n’est pas venu pour moi, je m’installe devant ce clavier pour retrouver la cadence hebdomadaire de mes dictées. Ici je reviens en deux chapitres sur cette étrange semaine. Celle qui a vu le vote des ordonnances sur le code du travail, la reconduction de l’état d’urgence, l’admonestation publique du chef d’état-major des armées, la réception de Donald Trump puis de Nétanyahou et a dessiné une semaine d’abus de pouvoir de toutes sortes.

    Un débat finalement philosophique

    Le débat à l’Assemblée nationale sur les ordonnances qui permettent de réécrire la totalité du code du travail a été un moment fondateur de l’ère nouvelle ouverte par l’élection de monsieur Macron. En premier lieu, comme il est frappant de voir que le premier texte de loi venu en débat devant la nouvelle majorité aura concerné pour l’essentiel la nature du contrat de travail, un document central dans l’économie capitaliste. En effet, celui-ci contient tous les paramètres qui organisent la relation de subordination du salarié à l’égard de son employeur et donc, pour finir, la façon avec laquelle la richesse que produit son travail sera répartie entre lui-même et le capital. Que la nouvelle majorité ait voulu commencer par cela fonctionne comme un véritable manifeste politique de très haut contenu philosophique et moral autant que social. Nous avons fait beaucoup d’efforts dans la discussion pour tâcher d’élever les échanges au niveau de ce qui était réellement en cause.

    En effet, comme on le sait, l’intitulé et le contenu de chacun des sept articles directement impliqués dans la réécriture du code du travail sont extrêmement vagues. Du coup, la discussion ne pouvait porter que sur des contre-propositions précises ou bien des principes généraux. Nous fîmes les deux. Les trois quarts des contre-propositions furent écartées au motif du « hors sujet », quoique parfois le rapporteur ou la ministre soient entrés davantage dans les détails. Mais sur les principes ? Sur ce terrain, des députés de la majorité « La République En Marche » se sont totalement dérobés ...

    #analyse_débats #opposition_à_Macron #La_France_insoumise

    • Pourquoi inviter Trump ? Comment oublier le crime contre l’humanité qu’il est en train de commettre avec son refus de l’accord de Paris sur le climat ? Pourquoi l’inviter à passer en revue nos forces armées à l’heure où il organise des provocations guerrières dans tout l’est de l’Europe, en Pologne, en Ukraine, et sur toutes les façades extérieures de la Russie ? Je mets en garde ! Les Français n’ont jamais aimé servir ou honorer des maîtres qu’ils ne se sont pas choisis. Des millions d’entre eux ont ricané amèrement, certains ont manifesté, la plupart ont tourné le dos en grondant. Que voulait prouver Monsieur Macron de cette façon ? Rien n’est clair. Du coup, le seul sens qui vaille est celui que l’image propose : Trump et Macron partagent la même vision à propos des alliances et des guerres en Europe.

      L’invitation du chef du gouvernement d’extrême droite en Israël a suscité des haut-le-cœur de tous côtés pour les raisons politiques que l’on comprend sans difficulté quand on n’est pas d’extrême droite. Mais c’est surtout les prises de position du président français dans cette circonstance qui posent problème. Lier l’antisionisme et l’antisémitisme est une thèse très ancienne des milieux communautaristes. Mais c’est la première fois que cette thèse est rendue officielle par le président de notre République. Ce n’est pas un petit sujet que de lier une opinion politique à un délit puni par la loi en France. Qui pourrait admettre qu’une telle option soit prise au nom du pays tout entier sans une seconde de discussion par qui que ce soit, du seul fait que le Prince l’a décidé ?

      Après cela, déclarer que la France est responsable de la rafle du Vel’ d’Hiv’ est là encore un franchissement de seuil d’une intensité maximale. En effet, nul ne peut contester que des Français ont été personnellement responsables du crime comme ce fut le cas, notamment, dans la police qui opéra la rafle sans exprimer la moindre protestation ni acte de résistance, mais aussi de la part de toutes les autorités de tous ordres qui se rendirent complices, soit activement, soit par leur silence, soit parce qu’elles avaient renoncé à s’y opposer de quelque façon que ce soit. Mais dire que la France, en tant que peuple, en tant que nation est responsable de ce crime c’est admettre une définition essentialiste de notre pays totalement inacceptable.

      La France n’est rien d’autre que sa République. À cette époque, la République avait été abolie par la révolution nationale du maréchal Pétain. Dans cette vision de l’Histoire, la France, à cette époque, était à Londres avec le général De Gaulle et partout des Français combattaient l’occupant nazi. Sur le territoire national, il n’y avait rien d’autre qu’une nation dirigée par un régime de fait dans un pays dont la moitié était occupée par les armées nazies et l’autre moitié dirigée par des gens qui avaient imposé de force une idéologie jumelle. Jamais, à aucun moment, les Français n’ont fait le choix du meurtre et du crime antisémite ! Ceux qui ne sont pas juifs ne sont pas tous, globalement et en tant que Français, coupables du crime qui a été commis à ce moment-là ! Tout au contraire, par sa résistance, ses combats contre l’envahisseur et par le rétablissement de la République dès que celui-ci a été chassé du territoire, le peuple français a prouvé de quel côté il était réellement. Il n’est pas au pouvoir de Monsieur Macron d’assigner tous les Français à une identité de bourreau qui n’est pas la leur ! Non, non, Vichy ce n’est pas la France !

      Ces débats ne sont pas nouveaux. Ils ont leur dignité aussi longtemps qu’on accepte d’en parler avec le souci de l’amour que nous devons à notre pays avant tout autre. Ce qui n’est pas admissible c’est que du chef d’état-major des armées au peuple tout entier, nous soient intimés sur le ton du commandement le plus autoritaire l’identité du pays, ses références, son histoire. Cela par un seul homme sans qu’aucune réplique ni discussion ne puissent avoir lieu. Je mets en garde : méconnaître les fondamentaux de l’identité républicaine du pays expose ceux qui la molestent ou la violentent à de puissants et irréversibles retours de bâton venant du plus profond du sentiment commun des Français.

      http://melenchon.fr/2017/07/17/cela-ne-sinvente-pas

  • Après les manifestations à Hambourg : le parti allemand Die Linke appuie la campagne #sécuritaire
    http://www.wsws.org/fr/articles/2017/jul2017/hbou-j15.shtml

    Toute critique du #capitalisme, de l’#austérité, du renforcement de l’armée et de l’intensification des préparatifs de guerre est criminalisée. L’objectif est la construction d’un État policier dirigé non pas contre quelques vandales, mais contre toute la classe ouvrière et toute forme d’#opposition sociale.

    Tous les partis ont désormais comme enjeu électoral le renforcement de l’appareil d’État à l’encontre des manifestations de gauche et de la résistance sociale. Le président du Parti libéral démocrate (FDP) Christian Lindner s’est exprimé en leur nom à tous lorsqu’il a exigé dans le journal Bild « plus de respect pour la police » en qualifiant la critique du capitalisme d’incendie intellectuel.

    #criminalisation

  • #Turquie : réunion de l’#opposition au bord d’une route

    Le chef du principal parti d’opposition turc a dirigé mardi une réunion de groupe parlementaire inhabituelle, au bord d’une route, au sixième jour d’une « marche pour la justice » en défi au président Recep Tayyip Erdogan.


    http://www.courrierinternational.com/depeche/turquie-reunion-de-lopposition-au-bord-dune-route.afp.com.201
    #manifestation #résistance

  • Lettre à mes amis

    http://blog.nkb.fr/lettre-a-mes-amis-2

    Si vous avez grandi dans les années 1990 en France, comme moi, vous avez été acheter du riz en 1992 pour les enfants de Somalie (c’était le gouvernement qui organisait un truc pareil, à l’époque).12 Vous avez éprouvé de la compassion pour les enfants de Sarajevo trois ans plus tard et vous avez été très en colère en 2002 quand Le Pen est arrivé au deuxième tour.

    L’enfant somalien qui a sans doute mangé du riz que vous avez amené à l’école en 1992, il a la trentaine aujourd’hui et, si il n’est pas mort, il essaye de venir en Europe ou au moins il y pense. Et pourtant, nos gouvernements - parfois les mêmes personnes que celles qui nous ont demandé d’aller acheter du riz en 92 ! - sont prêts à laisser ce Somalien crever en Méditerranée. Ou plutôt, en Libye, car là on est sûr que son cadavre ne va pas venir s’échouer sur une plage italienne et pourrir nos vacances.13 A Calais, on a même interdit de lui donner à manger !14

    Les valeurs défendues par nos gouvernements sont passées, en une vingtaine d’années, de l’humanisme le plus naïf à un cynisme meurtrier.15 Pour moi et pour chacun d’entre nous, il faut faire un choix. Est-ce que vous restez aux côtés du gouvernement ? Ou est-ce que vous restez fidèle aux principes avec lesquels vous avez grandi ?
    ...
    Essayez de vous dissocier activement de ceux qui propagent des valeurs de haine. C’était peut-être marrant d’utiliser des insultes basées sur la couleur de peau ou l’orientation sexuelle quand on était au collège, où on évoluait dans un environnement culturellement divers à une époque ou l’antiracisme était la politique officielle. En se traitant de “pédé” ou de “négro”, on sortait de ce qui était permis, on transgressait. Maintenant que nous sommes entre blancs (l’école républicaine a bien fait son travail de ségrégation) et que la politique officielle est de stigmatiser les Musulmans, les Noirs et les Roms, on ne peut plus rire de ces stéréotypes de la même manière. Trouvez des alternatives.20
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    Pensez à long terme. Rien de ce que vous pouvez faire ne va endiguer la peste brune. Elle a déjà atteint les organes vitaux aux États-Unis et en France. Elle ne s’arrêtera que lorsqu’elle aura bouffé tout ce qu’elle pouvait. Comme à ce moment là, il y a des chances pour que les sociétés basées sur l’agriculture ne fonctionnent plus, vu que le climat ne le permettra plus,22 il y aura tout à réinventer. C’est bien pour ça qu’il faut conserver les valeurs auxquelles on tient à l’abri des assauts du gouvernement actuel et futur. Si ce plan vous botte, espérez pas y arriver seuls. Rejoignez des associations ou des mouvements qui s’y attèlent. Pas des “marcheurs” qui vous mettent le même vomi dans de nouvelles boîtes et vendent ça comme si c’était du caviar,23 non, mais plutôt des initiatives qui savent ce qu’elles défendent même si elles ne savent pas où elles vont. Allez aux manifs de Pulse Of Europe (tous les dimanches après-midi) et à la Marche pour les Sciences. Et, mais alors vous n’imaginez pas à quel point ça me fait mal au cul de l’écrire, pensez à une institution qui a souvent été en porte-à-faux avec le gouvernement : l’église.24 Si vous êtes cathos, regardez du côté des Jésuites (ne vous trompez pas de porte, l’église catholique ne manque pas de courants puants). Le pape Francis est le plus humaniste des chefs d’état en exercice en Europe. Ça en dit long sur l’état de déchéance morale où l’on se trouve, et c’est une chance à ne pas rater.

    Si vous m’aviez dit un jour que je terminerais une lettre en conseillant de se rapprocher des Jésuites,25 je ne vous aurais pas cru. J’aurais eu tort.

    #gouvernance #opposition #lettre #opposant