• #Iran : comment le fiasco des États-Unis contribue à remodeler l’équilibre des forces
    https://lvsl.fr/iran-comment-le-fiasco-des-etats-unis-contribue-a-remodeler-lequilibre-des-forc

    Les objectifs annoncés par l’administration américaine, au lancement de l’opération Epic Fury, semblent bien loin : démantèlement du programme nucléaire iranien, récupération de l’uranium enrichi, destruction des capacités balistiques du pays, voire renversement du « régime »... Au-delà du fiasco diplomatique et militaire pour les Etats-Unis, la séquence - toujours en cours - annonce une recomposition des rapports de force au Moyen-Orient. Et à l’échelle mondiale, l’Iran a rendu au #pétrole son statut d’arme de #guerre, avec une intensité jamais vue depuis les années 1970.

    #International #Les_États-Unis,une_puissance_menacée ? #République_islamique_d'Iran #Sanctions #Trump

  • Der Schiedsspruch zum Südchinesischen Meer – eine USA-Philippinen-Mogelpackung
    https://overton-magazin.de/hintergrund/politik/der-schiedsspruch-zum-suedchinesischen-meer-eine-usa-philippinen-mog

    A qui appartier la mer à l’intérieur de la ligne en neuf traits (九段线 pinyin : nánhǎi jiǔduàn xiàn) ? En quoi cela me concerne-t-il ?


    https://fr.wikipedia.org/wiki/Ligne_en_neuf_traits

    Imaginons que je sois le roi d’Allemagne et que je souhaite récupérer la moitié de la Pologne, l’Alsace-Lorraine et tout ce qui appartenait autrefois à la monarchie danubienne, parce que je voudrais fonder une nouvelle Grande Allemagne qui prendrait au moins la forme d’une confédération d’États sous mon contrôle.

    Sympa, non ?

    https://www.youtube.com/watch?v=BzGHhaMUqSQ

    Rio Reiser - König von Deutschland

    Pour que tout cela paraisse légal et normal, je ferais mettre en place un tribunal d’arbitrage que je dominerais, qui inviterait tous les propriétaires actuels des territoires que je convoite ; ceux-ci refuseraient bien sûr de participer à cette mise en scène, et ce par le biais d’une note diplomatique officielle.

    Et voilà, ils auraient ainsi déposé leur mémoire en défense sous la forme de cette note, et mon beau tribunal arbitral pourrait statuer en toute régularité, dans le sens que je souhaite. Une victoire sur toute la ligne, du moins devant le tribunal arbitral.

    C’est à peu près ainsi que s’est déroulée, il y a 10 ans, la procédure devant la Cour permanente d’arbitrage de La Haye concernant la mer de Chine méridionale. Je n’y étais bien sûr pas présent, mais les parties en intéressées étaient : les Philippines et d’autres vassaux des États-Unis, ainsi que la République populaire de Chine, bénéficiant en partie du soutien argumentatif de l’État insulaire qui prétend parler au nom de tout l’immense Empire du Milieu.

    Qui a raison ? La Chine ou la coalition composée notamment des États-Unis, du Japon et des Philippines ? Je n’en ai aucune idée, suis-je juriste ? L’essentiel, c’est qu’ils ne vident pas la mer de Chine méridionale de ses poissons, qu’ils laissent les combustibles fossiles dans le sol et qu’ils ne s’entretuent pas. En cas de doute, je me range du côté des petits pêcheurs qui gagnent leur vie sans chaînes du froid industrielles ni filets remorqués gigantesques.

    20.7.2026 von Robert Fitzthum - Der Schiedsspruch des Ständigen Schiedshofs in Den Haag bezüglich des Südchinesischen Meeres, der am 12. Juli 2016 auf Antrag der Philippinen gefällt wurde, war 10 Jahre später nun Anlass für die Philippinen und die USA eine politische Show abzuziehen und einige europäische Staaten und die EU nahmen gerne daran teil. So erklärten u.a. Deutschland, Italien, Rumänien, Slowenien und die drei baltischen Zwergstaaten, dass sie „…bekräftigen, dass der vor 10 Jahren vom Schiedsgericht ergangene Schiedsspruch ein bedeutender Meilenstein ist und zwischen China und den Philippinen endgültig, rechtsverbindlich und definitiv ist“.

    Diese geopolitisch motivierte Stellungnahme wurde von China, genauso wie vor 10 Jahren der Schiedsspruch selbst, zurückgewiesen und die Botschafter der unterzeichnenden Staaten zum Rapport ins Außenministerium bestellt. Seit vielen Jahrzehnten gibt es Diskussionen und Auseinandersetzungen zwischen den Südchinesisches Meer – Anrainerstaaten über die Frage der Souveränität über das Gebiet. Das Thema geht jedenfalls Staaten, die außerhalb der Region ihren Sitz haben, nichts an.
    Wie kam es überhaupt zum Schlichtungsverfahren?

    Der damalige philippinische Außenminister Alberto del Rosario, der die Schlichtung von philippinischer Seite vorantrieb, eröffnete inzwischen (2017) ein Beratungs- und Lobbyunternehmen, das Stratbase ADR Institute.

    Als ‚Kurator‘ von Stratbase ADR fungierte der steinreiche philippinische Geschäftsmann Manuel V. Pangilinan, seit den 1980er Jahren ein enger Bekannter von del Rosario, der für ihn vor seiner Berufung zum Außenminister in der Firma Philex Mining Corporation und der First Pacific Corporation gearbeitet hatte. Del Rosario war bis März 2011 Direktor von Philex Mining Corporation, als dessen Enkelfirma Forum Energy (Mutter Forum Energy PLC in Großbritannien gelistet!) vom philippinischen Außenministerium im Februar 2010 die Schürfrechte für Öl und Gas auf der Reed Bank im Südchinesischen Meer verliehen wurden. Es gab nur ein Problem: die Reed Bank liegt innerhalb der chinesischen ‚Neun-Punkt-Linie‘ und diese überlappt sich mit der philippinischen 200 Meilen Wirtschaftszone. Ohne offizielle Bestätigung der philippinischen 200 Meilen-Zone keine Öl- oder Gasförderung.

    Im Februar 2011 wurde del Rosario als Außenminister bestellt, 2012 ermutigte er Pangilinan nach China zu Verhandlungen mit dem chinesischen Ölkonzern China National Offshore Oil Corp. (CNOOC) zu fliegen um eine Kooperation zu vereinbaren. Als das scheiterte wurde 2013 wurde von den Philippinen unter Federführung del Rosario’s der Ständige Schiedshof angerufen. Zufall?

    Die Optik ist verheerend, es sieht so aus, als ob del Rosario in eine Position gehievt wurde, um seinem alten Unternehmen die Bohrrechte zu verschaffen. Auf die Frage einer Journalistin, ob er nicht einen Interessenskonflikt hatte, als er als Außenminister die Schlichtung aktiv betrieb, antwortete del Rosario: “Ich finde, das ist unfair. Ich habe für das Land gearbeitet.“ Man sieht also, es gibt eine enge persönliche Verbindung zwischen Experten und Geschäftsleuten der USA, Japans und der Philippinen. Es fällt schwer, hier keine gute, zielgerichtete Planung dahinter zu sehen……Das sind die Hintergründe, wie es zur Schlichtung kam.
    ‚Lawfare’ (Juristischer Feldzug) und der ‚Ständige Schiedshof‘ – der US-Trick um China an den Pranger zu stellen

    Der damalige philippinische Präsident Aquino und sein Außenminister Alberto del Rosario, gedrängt von den USA und geführt vom mit – nach philippinischen Quellen – ca. 30 Millionen US Dollar gut bezahlten Washington-Büro der amerikanischen Anwaltskanzlei FoleyHoag LLP, ließ 2013 einen Antrag auf ein Schiedsverfahren vor dem ‚Ständigen Schiedshof’ (englisch ‚Permanent Court of Arbitration‘, abgekürzt PCA) in Den Haag einbringen, konstituiert unter Annex VII des Seerechtsübereinkommens.

    Was ist der Ständige Schiedshof? Dazu Wiikipedia: „Die Schiedsinstanz, seit 1900 mit Sitz in Den Haag (Niederlande), ist eine administrative Einrichtung ohne unmittelbare Entscheidungsbefugnis. Der PCA ist kein internationales Gericht im eigentlichen Sinne. Er bietet den Streitparteien nur die Strukturen, um eine Streitigkeit durch ein Schiedsgericht beizulegen.“ Der PCA hat nichts zu tun mit dem ‚Internationalen Gerichtshof‘ (IGH), der ebenfalls seinen Sitz in Den Haag hat. Und er hat auch nichts mit den Vereinten Nationen zu tun.
    Was wollten die Philippinen vom Schiedshof?

    Die Philippinen wollten 2 Punkte zu ihren Gunsten entschieden haben: die von der damaligen Republik China schon vor dem 2. Weltkrieg als Grenzen ihrer territorialen Rechte verlautbarte Neun-Punkt-Linie als ungültig zu erklären und zu befinden, dass einige im Südchinesischen Meer befindlichen Meereserhebungen keine ‚Inseln‘ im Sinne von UNCLOS sind. Daraus abgeleitet, dass diese Meereserhebungen deshalb keine eigenen ‚Ausschließlichen Wirtschaftszonen‘ haben und deshalb die philippinische ‚Ausschließliche Wirtschaftszone’ von 200 Seemeilen unbestritten gültig ist. Das betrifft vor allem die Fischereirechte an der Scarborough Shoal und Öl- und Gasvorkommen an der Reed Bank.

    China lehnte in einer Note die Teilnahme am Schiedsverfahren ab. Erstens, weil es der Meinung war, dass vor der Frage der Zuteilung von Wirtschaftszonen die Frage der Souveränität der Inseln und maritimen Features in der Südchinesisches Meer gelöst werden muss. Der PCA wird deshalb von China als nicht zuständig erachtet, da eine Schiedssprechung über Souveränitätsfragen auf Basis UNCLOS rechtlich nicht abgedeckt ist.

    Und zweitens hat China schon 2006, basierend auf Artikel 298 UNCLOS, öffentlich erklärt, dass es Schiedsverfahren über ‚Maritime Abgrenzung‘ und ‚Historische Rechtstitel’ als Grund für Schiedsverfahren ausschließt, ein Recht unter Artikel 298 UNCLOS, das auch von ca. 30 anderen Staaten, darunter Großbritannien, in Anspruch genommen wird. Drittens hat China mit den Philippinen eine Vereinbarung geschlossen, dass die gemeinsamen Probleme in bilateralen Gesprächen behandelt werden.
    Geschobenes Schiedsverfahren mit nur einem (!) Teilnehmerstaat

    Das Schiedsgericht hat den Fall trotz der chinesischen Einwände angenommen, d.h. es gab ein Schiedsverfahren mit nur einem Teilnehmerstaat. Diese absurde Tatsache wäre für ein ehrenhaftes Schiedsgericht ein weiterer Grund gewesen, sich für nicht zuständig zu erklären. Das temporäre Schiedsgericht hat noch dazu die chinesische Note, dass China nicht teilnimmt, als ‚plea‘, als Verteidigungsschrift, als Teilnahme, uminterpretiert, eine äußerst unfaire Vorgangsweise.

    Wer wählte die Schlichter (4 europäische Juristen und einen afrikanischen, der die meiste Zeit seines Berufslebens in Europa und den USA verbracht hat) aus? Die Auswahl von Schlichtern hat natürlich großen Einfluss auf den Ausgang von Schiedsentscheidungen. Einen Schlichter wählten die Philippinen und gemäß Article 3(e) of Annex VII UNCLOS wurden die restlichen 4 Schlichter des temporären Schiedshof vom ‚President of the International Tribunal for the Law of the Sea‘ ausgewählt. Der Präsident war 2013 der rechte japanische Jurist Shunji Yanai. Yanai ist kein Unbekannter, da er in Japan Vorsitzender des vom damaligen Präsident Abe gegründeten ‚Advisory Panel on Reconstruction of the Legal Basis for Security‘ war, das die Aufgabe hatte, als Expertenpanel Abe’s Uminterpretation der japanischen Verfassung abzusegnen. Also das, was die jetzige Ministerpräsidentin Takaichi zusammen mit einer Aufrüstung Japans durchführen will. Yanai war also voll positiv involviert in die japanische Politik, die sich u.a. auch gegen die chinesischen Positionen im Ost- und Südchinesischen Meer richtet.

    Und Shunji Yanai kennt die europäische Juristenszene und weiß, wen man wofür auswählen kann, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Yanai kannte auch die philippinische Seite des Verfahrens gut. Er hatte früher schon mehrmals mit dem amerikanischen Anwalt Bernard Oxman zusammengearbeitet, der die Philippinen in der Schlichtung präsentierte. Oxman hat enge Beziehungen zur US-Regierung, er war von 1968 bis 1977 im US- Aussenministerium Assistent für Rechtsberatung betreffend Meeresangelegenheiten, Umwelt und Wissenschaft.
    USA und Philippinen bekamen das gewünschte Ergebnis

    Als Ergebnis der guten ‚Vorarbeit‘ ergab sich für die USA, die Interesse an einer Zuspitzung der Situation gegen China hatten und haben, und für die Philippinen in wesentlichen Punkten das gewünschte Ergebnis aus der Schlichtung. Die ‚neun-Punkt-Linie‘ wurde als ungültig erklärt, den Meereserhebungen im umstrittenen Gebiet der Spratly-Inseln wurde durch eine nicht nachvollziehbare enge Auslegung der Merkmale einer Insel der rechtliche Status von Inseln abgesprochen (unverständlicherweise auch der von Taiwan administrierten Taiping – Insel) und China wurde wegen Verletzung der philippinischen 200 Seemeilen breiten Ausschließlichen Wirtschaftszone, Bildung von künstlichen ‚Inseln‘ in dieser und Behinderung philippinischer Fischer beim Scarborough Shoal gemahnt.

    China hat den Spruch nicht anerkannt und wird ihn auch weiterhin nicht umsetzen. Die dazu schweigsame Administration auf Taiwan hat den Spruch ebenfalls nicht anerkannt, vor allem die Aberkennung eines Inselstatus für Taiping ist auf schwere Kritik gestoßen.

    10 Jahre nach Veröffentlichung des Spruchs wurden von den USA und EU-Staaten eine antichinesische Pressekampagne entfacht, mit dem Inhalt, dass der Spruch umzusetzen wäre, China müsse sich an internationales Recht halten. Das verlangt gerade die USA, die Völkerrecht bei allen Themen verletzt die sie außenpolitisch angreift und die angeblich so wertefesten EU-Staaten, denen es beim Völkermord in Palästina die Rede verschlägt. Man muss hier darauf hinweisen, dass die USA UNCLOS nicht einmal ratifiziert haben, es offiziell also gar nicht anerkennen, aber die lautesten Schreier sind, weil es gegen China geht. Sie haben sich nicht so laut geäußert als Großbritannien 2013 wegen einer Verletzung des Seerechts bei den Chagos-Inseln (Mauritius) verurteilt wurde. Großbritannien hat den Spruch ignoriert. Die USA haben auch 2017/2018 nicht aufgeschrieen, als Kroatien den Spruch über die Bereinigung der Seegrenzen zu Slowenien ignorierte.
    Wie kann eigentlich Souveränität erworben werden?

    Das internationale Recht zur Frage des Erwerbs und des Verlusts von Souveränität ist von Grundsätzen und Regeln nach dem Internationalen Gewohnheitsrecht, wie es von Gerichten in Urteilssprüchen festgehalten wurde (‚case law’ ) bestimmt.

    Die Frage nach der Souveränität über ein Gebiet hat nichts mit Entfernung vom ‚Mutterland‘ (vgl. Großbritannien – Falkland, US – Guam), gewisse wirtschaftliche Nutzung (Fischerei!) u.ä. zu tun, sondern die Frage ist, ob ein Gebiet nach jetzt allgemein akzeptierten Methoden (bzw. in früheren Zeiten auch gewaltsame Eroberung) erworben wurde und regelmäßig dauerhaft kontrolliert und administrativ verwaltet wurde.

    China argumentiert seine Territorialansprüche auf Inseln und Gewässer des Südchinesisches Meeres mit bis 2000 Jahre rückreichenden historischen Argumenten in Anlehnung an die üblichen Bestimmungen im Souveränitätsrecht.

    Die Frage der Souveränität ist zu klären, bevor man über Meeres-Wirtschaftszonen, die davon ausgehen, reden kann. Der philippinische, von den USA unterstützte Weg zum Ständigen Schiedshof in Den Haag, der auf Basis UNCLOS entscheiden sollte, war ein Irrweg, da in UNCLOS keine rechtliche Basis für Souveränitätsbestimmungen enthalten ist. Abgesehen vom rechtlichen Fehler sollte hier China eine Falle gestellt und ein bösartiges abgekartetes Spiel abgezogen werden.
    Robert Fitzthum

    Robert Fitzthum, Jahrgang 1951, studierte Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Universität Wien und arbeitete als IT-Manager in österreichischen Banken sowie als selbstständiger Unternehmensberater. Er lebt seit 2013 als Schriftsteller in China. Er schrieb „China verstehen” (Promedia-Verlag, 2018) und „Erfolgreiches China” (Goldegg- Verlag, 2021). „Chinas ‚Neue Reise‘: Sozialistische Modernisierung und die Bedeutung der Volksdemokratie” erscheint 2026.

    Mehr Beiträge von Robert Fitzthum →
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    Kommentare

    Vende
    20. Juli 2026 um 12:43 Uhr

    Ein Schelm wer denkt das absichtlich kein Bild der 9 Dash Linie in dem Artikel ist.
    Hier das Bild dazu: https://en.wikipedia.org/wiki/Nine-dash_line

    Möge sich der geneigte Leser ein eigenes Bild von den Ansprüchen Chinas machen.

    .

    Patient 0
    20. Juli 2026 um 15:23 Uhr

    Die Ansprüche werden genauso von Taiwan (Freund des Westens) erhoben und in Teilen von anderen Staaten. Da kann man genauso urteilen. Im Artikel gehts um die Winkelzüge des Westens die Gebiete zu bekommen, nicht um die historische Ursache.

    Die 9 Punkt Linie ist im übrigen nicht irgendeine Linie im Wasser sondern umfasst Inseln. Die Frage wäre wem die gehören, dem gehören auch die Wasserflächen. Der Ursprung stammt aus dem Jahr 1935, da wirds etwas schwerer das zu bestreiten.

    Aus meiner Sicht wäre ein Kompromiss gut. Alle Länder geben ihre exteritorialen Kolonien zurück. Falklandinseln von GB (deren gepunktete Linie scheint mir auch recht groß), Guyana + Südsee von Frankreich, Südsee von den USA usw Grönland von Dänemark.

    .

    Theo Noestonto
    20. Juli 2026 um 15:30 Uhr

    @Vende: Dieses „Bild“ hat sich der geneigte Leser längst gemacht und selbst der dem ÖR bzw. dem Mainstream fröhnende Konsument hat sich „dein“ bereits hunderte Male präsentiertes „Bild“, auch Karte genannt, verinnerlicht.

    .

    Qana
    20. Juli 2026 um 15:31 Uhr

    Das chinesische Außenministerium hat 2020 über seine Botschaften eine messerscharfe und sonnenklare Rationale zu den Ansprüchen verbreiten lassen, welche die PRC mit der „9-dash-line“ verknüpft. Ich finde es merkwürdig, daß Fitzthum den Text anscheinend nicht kennt.
    https://kw.china-embassy.gov.cn/eng/zgxw/202009/t20200911_1572845.htm
    Hauptinhalt:
    Anders, als unser Freund von der NATO behauptet, beansprucht China die von der Linie umfaßten Areale nicht, ich wiederhole, nicht als Territorialgewässer

    Allerdings sehr wohl als „Gegenstand von Interesse“, nämlich so:

    As early as in 2002, China signed the DOC with ASEAN countries, committing to resolve disputes by peaceful means, through dialogue and consultation by parties directly concerned … China has actively advanced consultations on the COC. We wish to develop a set of substantive and effective rules, to provide a stronger underpinning for peace in the South China Sea…
    We have persistently called for „pursuing joint development while setting aside disputes“. Under this framework, we recognize the energy needs of other littoral states, and are ready to seek win-win and all-win …
    China’s construction activities on some islands and reefs in the past few years are both to improve the living conditions there, as public goods for the South China Sea, and to meet the need of safeguarding China’s own security.
    Faced with the rising military pressure from non-regional countries, we certainly have the right of self-preservation as a sovereign state.
    Third, China is committed to observing international law, UNCLOS included. … After the Convention entered into force, there appeared overlapping claims to maritime rights and interests. We maintain that parties, without prejudice to their positions, seek acceptable solutions through diplomatic dialogue and consultation in accordance with law.

    As for disputes over maritime delimitation, the Chinese government has issued a policy statement in 2006, excluding the disputes from the compulsory dispute settlement procedures under relevant UNCLOS provisions.

    Das ist ein geradezu erschöpfendes Beispiel für „Imperialismus der chinesischen Art“:
    Die PRC will gutnachbarliche Beziehungen zu den Anrainerstaaten erpressen, indem sie so lange auf einem informellen, rein militärisch aufrecht erhaltenen Territorialanspruch auf die umstrittenen Gewässer beharrt, wie die Anrainer sich nicht zu den Grundbedingungen bekennt, die es für bilaterale Ausverhandlungen von Nutzungs-, Zugangs- und Hoheitsrechten stellt, nämlich:
    a) Keinerlei Instrumentalisierung durch, oder im militärpolitischen Sinne von, „Drittstaaten“.
    b) (Das ist implizit) Keine Militarisierung außer durch die PRC

    Das ist Imperialismus, keine Frage, aber es ist der Imperialismus einer Regionalmacht und darin weitgehend identisch mit den Ansprüchen der RF an seine Anrainer.
    Was umgekehrt heißt: Wer sich mit Ansprüchen und Argumenten dagegen stellt, die nicht auf regionalpolitischen nebst der Regionalpolitik angehörigen ökonomischen Interessen basieren und sich ausschließlich auf solche berufen, tut dies weltmachtpolitisch.
    Ca y est.

    .

    Qana
    20. Juli 2026 um 15:33 Uhr

    Das chinesische Außenministerium hat 2020 über seine Botschaften eine messerscharfe und sonnenklare Rationale zu den Ansprüchen verbreiten lassen, welche die PRC mit der „9-dash-line“ verknüpft. Ich finde es merkwürdig, daß Fitzthum den Text anscheinend nicht kennt.
    https://kw.china-embassy.gov.cn/eng/zgxw/202009/t20200911_1572845.htm
    Hauptinhalt:
    Anders, als unser Freund von der NATO behauptet, beansprucht China die von der Linie umfaßten Areale nicht, ich wiederhole, nicht als Territorialgewässer

    Allerdings sehr wohl als „Gegenstand von Interesse“, nämlich so:

    As early as in 2002, China signed the DOC with ASEAN countries, committing to resolve disputes by peaceful means, through dialogue and consultation by parties directly concerned … China has actively advanced consultations on the COC. We wish to develop a set of substantive and effective rules, to provide a stronger underpinning for peace in the South China Sea…
    We have persistently called for „pursuing joint development while setting aside disputes“. Under this framework, we recognize the energy needs of other littoral states, and are ready to seek win-win and all-win …
    China’s construction activities on some islands and reefs in the past few years are both to improve the living conditions there, as public goods for the South China Sea, and to meet the need of safeguarding China’s own security.
    Faced with the rising military pressure from non-regional countries, we certainly have the right of self-preservation as a sovereign state.
    Third, China is committed to observing international law, UNCLOS included. … After the Convention entered into force, there appeared overlapping claims to maritime rights and interests. We maintain that parties, without prejudice to their positions, seek acceptable solutions through diplomatic dialogue and consultation in accordance with law.

    As for disputes over maritime delimitation, the Chinese government has issued a policy statement in 2006, excluding the disputes from the compulsory dispute settlement procedures under relevant UNCLOS provisions.

    Das ist ein geradezu erschöpfendes Beispiel für „Imperialismus der chinesischen Art“:
    Die PRC will gutnachbarliche Beziehungen zu den Anrainerstaaten erpressen, indem sie so lange auf einem informellen, rein militärisch aufrecht erhaltenen Territorialanspruch auf die umstrittenen Gewässer beharrt, wie die Anrainer sich nicht zu den Grundbedingungen bekennt, die es für bilaterale Ausverhandlungen von Nutzungs-, Zugangs- und Hoheitsrechten stellt, nämlich:
    a) Keinerlei Instrumentalisierung durch, oder im militärpolitischen Sinne von, „Drittstaaten“.
    b) (Das ist implizit) Keine Militarisierung außer durch die PRC

    Das ist Imperialismus, keine Frage, aber es ist der Imperialismus einer Regionalmacht und darin weitgehend identisch mit den Ansprüchen der RF an seine Anrainer.
    Was umgekehrt heißt: Wer sich mit Ansprüchen und Argumenten dagegen stellt, die nicht auf regionalpolitischen nebst der Regionalpolitik angehörigen ökonomischen Interessen basieren und sich ausschließlich auf solche berufen, tut dies weltmachtpolitisch.

    .

    marschpapst
    21. Juli 2026 um 15:20 Uhr

    Seit ich denken kann, werden die Philippinen von korrupten, westlich orientierten Regierungen verarscht. Alles Andere zum Thema ist Augenwischerei, und es wird zum Angriff auf chinesische Politik benutzt.
    Wem nützt das, bleibt die übliche Frage…

    Sans rire, tout ce qui m’intéresse c’est d’avoir accès libre au Kiautschou (膠州, Jiāozhōu), la porte vers la ville de la famille Kong (孔姓) à Qufu (曲阜市, Qūfù Shì)au Shandong (山东, Shāndōng), parce que c’est la région où Richard Wilhelm et ses amis chinois ont élaboré l’influente traduction allemande du Daodejing ( 道德經 / 道德经 / Dàodéjīng) .
    https://de.wikipedia.org/wiki/Daodejing

    Karin Betz. „Die rückständigen Europäer“ – Mit Richard Wilhelms Nachlass auf Gedankenreise in die Kolonialgeschichte
    https://babelwerk.de/nachgelassenes/die-rueckstaendigen-europaeer

    Er schrieb seinem Verleger, dass „das Taoteking schon so oft übersetzt ist, daß sich eine Neuübersetzung kaum lohnen dürfte“. Aber Diederichs, der erkannte, wie sehr die pazifistische, antimaterialistische intellektuelle Elite Deutschlands nach solchem Stoff lechzte, machte Druck und Wilhelm zog die Arbeit vor: „Mit Laotse eile ich so sehr ich kann. Doch muß immer alles sehr reiflich stilisiert werden, was bei ihm noch weit mehr Mühe macht als bei den ‚Gesprächen‘. Ich schreibe oft einen Paragraphen 5-6 mal, ehe er mir die richtige Form zu haben scheint. […] Er wird übrigens in Europa mehr ziehen als die Gespräche Kungs.“

    https://www.mdpi.com/religions/religions-14-01546/article_deploy/html/images/religions-14-01546-g002.png

    Daodejing : Die 2.500 Jahre alte Kunst des Nicht-Handelns, neu übersetzt und umfassend kommentiert
    https://www.l-iz.de/bildung/buecher/2022/08/daodejing-die-2-500-jahre-alte-kunst-des-nicht-handelns-neu-uebersetzt-und-umfa

    Tsingtau / Kiautschu



    #droit_international #pêche #frontières #pétrole

  • #Devoir_de_vigilance : #TotalEnergies condamnée à prévenir les #risques_climatiques liés à l’utilisation de ses #carburants

    Dans un #jugement qui fera date, la justice a estimé que la multinationale pétrogazière manque à son devoir de vigilance tant qu’elle n’intègre pas mieux les conséquences climatiques de ses activités. Les juges lui donnent six mois pour décrire et prévenir les #risques liés à la combustion des énergies fossiles qu’elle extrait, ce qu’elle a toujours refusé de faire.

    En pleine canicule, TotalEnergies se prend une douche froide ! Ce jeudi, le géant français des énergies fossiles a été condamné par le tribunal judiciaire de Paris pour manquement à son devoir de vigilance climatique, dans un contentieux qui l’opposait depuis 2020 à plusieurs ONG (Notre Affaire à tous, Sherpa, France nature environnement) et à la Ville de Paris.

    Après y avoir consacré deux jours d’audience en février – un délai hors normes pour ce genre d’affaire –, le tribunal vient de donner raison aux quatre requérantes dans leur interprétation du devoir de vigilance, tel qu’instauré en mars 2017 par la loi du même nom.

    Pour la première fois, le juge reconnaît notamment que la prévention des « atteintes graves » aux humains et à l’environnement qui incombe à la multinationale doit également prendre en compte les risques climatiques liés à ses activités.

    Plus important encore, il ajoute que cette #responsabilité_climatique s’étend non seulement à ses émissions directes – liées au fonctionnement de ses propres installations – mais aussi indirectes (scope 3), c’est-à-dire à la combustion des produits pétroliers et gaziers qu’elle extrait et met sur le marché.

    90% des émissions « oubliées » par TotalEnergies

    Jusqu’ici, TotalEnergies a toujours vivement refusé d’intégrer les #émissions de #scope_3 à son plan de vigilance, arguant qu’elles étaient de la seule responsabilité de ses client·es. Elles ont pourtant représenté 90% de ses émissions en 2024, sur un total (scopes 1, 2 et 3) de 376 millions de tonnes de CO2 équivalent, selon l’entreprise.

    Pour le tribunal, TotalEnergies est au contraire bien « en mesure d’exercer une #influence » sur ces émissions qui font « partie des incidences négatives résultant de la propre activité du groupe ». « Il n’est pas contesté que l’extraction du pétrole ou du gaz est destiné à être mis sur le marché et à être consommé [sic] », cingle-t-il dans sa décision, insistant sur le « #lien_de_causalité très fort qui existe entre l’extraction du #pétrole et sa combustion, et partant, des émissions de gaz à effet de serre ».

    En conséquence, le tribunal donne six mois à la société pour compléter son plan de vigilance « en ajoutant les émissions de gaz à effet de serre de scope 3 dans la cartographie des risques et les mesures les concernant ». « C’est fondamental », insiste Sébastien Mabile, avocat des requérant·es. « Si TotalEnergies doit prendre en compte le scope 3, toutes les entreprises soumises au devoir de vigilance vont être tenues de le faire aussi », se félicite-t-il.

    Le juge donne rendez-vous à l’entreprise le 21 janvier 2027 pour vérifier la teneur des mesures mises en œuvre. Si elles sont jugées insuffisantes, le tribunal pourra prononcer une nouvelle condamnation.

    https://vert.eco/energie/devoir-de-vigilance-totalenergies-condamnee-a-prevenir-les-risques-climatiques
    #justice #condamnation #industrie_du_pétrole #énergies_fossiles #énergie

  • À la conquête des carburants non fossiles
    https://actu.epfl.ch/news/a-la-conquete-des-carburants-non-fossiles

    Le secteur du #transport doit se réinventer face à ses impératifs de #décarbonation. Mais faute de parvenir à créer des véhicules véritablement révolutionnaires, c’est sur la #substitution des #carburants issus du #pétrole qu’il faudra compter.

    Pour répondre aux besoins futurs de #mobilité de l’#humanité, de nombreuses approches devront entrer en jeu. D’évidence, parvenir à imposer une certaine sobriété dans la quantité de kilomètres parcourus annuellement par chacun — surtout en avion — serait le moyen le plus efficace pour limiter l’impact climatique du secteur. Mais l’évolution des habitudes et l’émergence d’une classe moyenne de plus en plus fortunée dans les pays les plus peuplés du monde (l’#Inde et la #Chine) rendent illusoire toute diminution globale des #déplacements.

    Il me semble qu’on te l’a déjà dit ici, mais à l’avenir on préférera produire des #agrocarburants pour les avions et les bagnoles plutôt que d’assurer une alimentation décente à l’ensemble de l’humanité.

    #kérosène

  • More Oil Escapes Hormuz, Keeping Traders Guessing
    https://gcaptain.com/more-oil-escapes-hormuz-keeping-traders-guessing

    LONDON, June 4 (Reuters) – The trickle of tankers exiting the Strait of Hormuz has gathered pace in recent weeks, as traders adopt stealth measures to make the crossing. While this is freeing some of the vast oil inventories trapped in the Gulf, it does not signal a slow return to normalcy. Instead, it previews the opaque, fragmented energy market the Iran war is set to leave in its wake.

    More than four months into the conflict, the U.S. and Iran are still struggling to hammer out an agreement to formally end the war and fully reopen the narrow waterway.

    The near-total closure of Hormuz stranded more than 13 million barrels of oil per day within the Gulf, forcing producers to shut down oilfields and refineries, triggering supply shortfalls and economic strain across major importing nations.

    Traffic through the strait remains a fraction of pre-war levels. On the face of it, an average of just three tankers a day has crossed in and out of Hormuz since the conflict began – roughly one-tenth of normal volumes – according to shipping monitors including LSEG and Kpler.

    But a closer look at oil stocks tells a more nuanced story.

    IN THE DARK
    An analysis of the huge volumes stored on tankers inside the Gulf suggests transit activity has quietly accelerated. It points to a growing number of ships leaving the region “under the radar” of satellite tracking systems.

    More vessels appear to be switching off their Automatic Identification System (AIS) before and after transiting the strait, adopting tactics long used by Iran to evade Western sanctions.

    In practice, tankers can “go dark” for days around the crossing, only to reappear weeks later near their destination.

    Shipping analytics firm Vortexa estimates that around 65% of outbound laden tankers transited in “dark” mode in May, showing how widespread the practice has become.

    That opacity is distorting the market’s line of sight. Reduced visibility into cargo movements and destinations makes it harder to gauge the flows underpinning benchmark pricing.

    That makes alternative indicators increasingly important.

    One key gauge of the pace of outflows is “oil on water” in the Gulf, or the volume of oil stored on tankers trapped behind the strait.

    Levels have dropped from a peak of 184 million barrels on March 22 to around 148 million barrels this week, according to Kpler data, implying an average drawdown rate of roughly 500,000 bpd.

    Crucially, that pace has accelerated over the past month. Since the start of May, depletion has increased to around 710,000 bpd, according to ROI analysis. That offers further evidence that flows out of the Gulf, while still constrained, are inching higher.

    Exactly which routes these dark tankers are taking remains unclear – as the term “dark” suggests. Many are likely using corridors designated by Iran, which has allowed limited volumes through the strait under bilateral arrangements with Asian governments including Pakistan, India, China and Japan. This underscores the region’s heavy dependence on Gulf supply. Some vessels may be paying Iran a fee for safe passage.

    Other vessels may be taking routes closer to Oman’s coastline, potentially with the tacit or active support of the U.S. Navy, which continues to play a stabilizing role in regional maritime security.

    The situation remains fluid and could shift quickly. Iran could tighten its grip on shipping at any moment, particularly if negotiations with the U.S. continue to stall.

    WHAT RECOVERY LOOKS LIKE
    After more than three months of severe economic disruption, every barrel exported offers a lifeline to revenue-starved Gulf producers such as Iraq and Kuwait, and desperate buyers in Asia.

    But a sustained recovery will require far greater clarity and stability around Hormuz.

    Producers are unlikely to restart the roughly 11 million bpd of oilfields shut in during the conflict without confidence that exports can flow reliably.

    One key constraint is logistical: the return of empty tankers to the Gulf. Without a steady inflow of vessels to load cargoes, onshore storage tanks will remain near capacity, preventing the restart of shut-in production.

    That crucial rebalancing – laden ships leaving and empty ships returning – has yet to materialize at scale.

    Shipowners and charterers remain wary of sending vessels into a region where the risk of becoming stranded remains high. Insurance premiums continue to reflect that elevated risk, reinforcing a cautious approach to redeploying fleets.

    Ultimately, the market may never return to normal, even if a political breakthrough officially “reopens” the strait.

    Tehran is seeking to retain control over traffic in the waterway and introduce a tolling system, potentially reshaping how one of the world’s most critical oil chokepoints operates. That would represent an untenable situation for Gulf producers, forcing them to find alternate routes. And if they can’t erode Iran’s position strategically, they may seek to do so militarily.

    The shift toward a more opaque trading environment in the Middle East may be providing some marginal relief. But the fragmented, dangerous reality it reflects means any respite may be short-lived.

    (The opinions expressed here are those of Ron Bousso, a columnist for Reuters.)

    • Je pense qu’il serait raisonnable d’attendre encore un peu avant de remplir ma cuve de mazout pour la prochaine « saison fraîche » :

      https://www.boursorama.com/bourse/actualites/faut-il-croire-les-marches-a-terme-du-petrole-9f396e8c7b049076b4f1ddedd7

      De l’optimisme pour qui et pour quoi ? Le déport évoqué signifie que le marché du pétrole, par les comportements induits sur les opérateurs et les ajustements de l’offre et de la demande, corrigerait la surréaction en ce moment constatée sur les prix spot.

      A priori, il y aurait là une mauvaise nouvelle pour les pays producteurs de pétrole, une bonne nouvelle pour les pays européens et nombre de pays en développement structurellement importateurs. La finance, qui sous l’effet de la spéculation et des effets de levier a tendance à certains moments à « s’autonomiser », reviendrait alors en phase avec le marché du physique : c’est l’hypothèse centrale des opérateurs sur les marchés à terme pétroliers.

      Le marché physique du pétrole va lui-même connaître de sérieux ajustements. Par-delà la question cardinale du détroit d’Ormuz et des conditions de sa réouverture, surgissent par exemple des interrogations sur l’avenir et l’effectivité de l’OPEP après la défection des Emirats Arabes Unis. En fait, l’optimisme pour les prix du pétrole avec ce scénario de retour vers des valeurs de 70 à 80 dollars le baril contrastant avec certains scénarios à 150/200 dollars, ne correspond pas à de l’optimisme pour l’économie mondiale.

      Les marchés à terme du pétrole, tout comme le FMI, sont convaincants s’ils postulent que leur scénario de chute des prix du pétrole pour la seconde partie de 2026 découle de l’effet à la fois récessionniste et inflationniste du choc pétrolier en cours. Ce choc, en pesant lourdement sur l’activité, va fortement et pour quelques trimestres contraindre la demande d’or noir et cet effet deviendra dominant dès que le détroit d’Ormuz sera rouvert, et que l’offre sera libérée, accentuée par le déstockage des volumes actuellement accumulés faute de pouvoir être acheminés.

      #pétrole_brut #spéculations (en tous genres) #récession

  • Donald #Trump et le crony capitalism : un enrichissement personnel sans bornes
    https://lvsl.fr/donald-trump-et-le-crony-capitalism-un-enrichissement-personnel-sans-bornes

    Du marché des cryptos à la spéculation sur la #guerre en Iran, les dernières années auront été extrêmement profitables pour les occupants de la Maison Blanche. Nul n’ignore le goût du président-milliardaire Donald Trump pour l’or. Après tout, c’est sa personnalité d’affairiste impitoyable qui lui a valu d’être élu dans un pays où son Art of the Deal est un best-seller. Un motif obsessionnel de son discours est l’idée selon laquelle les États-Unis auraient été traités de manière injuste par leurs partenaires commerciaux, et qu’il était temps de rétablir l’équilibre via la mise en place de droits de douane exorbitants. Cette approche victimaire se décline cependant sur le plan strictement personnel. Ainsi, Donald Trump déclare régulièrement qu’il trouve injuste d’avoir été empêché de (…)

    #International #Capitalisme #corruption #délits_d'initiés #Elon_Musk #Larry_Ellison #Nancy_Pelosi #Pentagone #pétrole

    • youtube / 2026-04-18

      Dans ce nouvel épisode d’Économie souveraine, Jacques Sapir est de retour sur Fréquence Populaire pour une analyse essentielle des grands bouleversements géopolitiques et économiques en cours. Dans cette nouvelle vidéo, il poursuit son décryptage des conséquences de la guerre en Iran, un conflit dont les répercussions dépassent largement le cadre régional et redessinent déjà les équilibres mondiaux.

      Au cœur de l’échange : une fracture de plus en plus spectaculaire entre les marchés financiers et l’économie réelle. Tandis que le “pétrole papier” oscille entre 91 et 100 dollars le baril sur les places de marché, le pétrole physique s’échange autour de 150 dollars en moyenne, avec des pointes atteignant 286 dollars. Un signal puissant d’un système devenu largement déconnecté des réalités matérielles, où la spéculation masque de moins en moins les tensions profondes sur l’approvisionnement mondial.

      Dans une seconde partie particulièrement stratégique, Jacques Sapir revient sur le grand basculement asiatique de la Russie : montée en puissance des échanges avec les BRICS, développement de la route maritime du Nord par l’Arctique, rapprochement accéléré avec la Chine, et rupture progressive avec l’Europe. À terme, les flux d’hydrocarbures entre la Russie et l’Union européenne pourraient tendre vers zéro. Une recomposition historique, dont le coût politique, industriel et énergétique risque d’être considérable pour l’Europe.

  • Crise du #pétrole : les banlieues américaines contre le reste du monde
    https://www.nouvelobs.com/opinions/20260409.OBS114036/crise-du-petrole-les-banlieues-americaines-contre-le-reste-du-monde.html

    Les tensions actuelles autour du pétrole du Moyen-Orient ne sont pas seulement géopolitiques. En menaçant de s’emparer des réserves pétrolières de l’Iran, quelques semaines après avoir fomenté un « coup d’Etat fossile » au Venezuela et menacé de saisir le Groenland et son riche sous-sol, le président des Etats-Unis dévoile la violence sur laquelle repose ce qu’Ulrich Brand et Markus Wissen qualifient de « mode de vie impérial » de l’Occident, et plus particulièrement des Etats-Unis. Rappelons qu’avec 17 tonnes équivalent CO₂ par habitant en 2024 (contre 7 pour l’Union européenne), les Etats-Unis figurent parmi les plus gros émetteurs de gaz à effet de serre par habitant du monde.

    Les transports sont leur premier poste d’émissions directes. Parmi ces derniers, les SUV, camions et voitures particulières en totalisent 80 %. Derrière ces chiffres se cache une organisation spatiale spécifique autour d’un des piliers majeurs de l’ordre social américain : les banlieues tentaculaires des grandes métropoles. Or le métabolisme suburbain sur lequel repose l’American way of life, avec son triptyque maison individuelle, centre commercial et voiture obligatoire, dépend d’une source absolument vitale : une énergie abondante et bon marché.

  • Greenpeace-Studie : Öl-Konzerne kassieren täglich 21 Millionen Euro an Übergewinnen an der Zapfsäule

    Hamburg, 16. 3. 2026 - Mineralölkonzerne in Deutschland verdienen an den deutlich gestiegenen Spritpreisen seit Beginn des Irankriegs täglich 21 Millionen Euro. Das zeigt eine neue Studie des Energieexperten Steffen Bukold im Auftrag von Greenpeace. (https://act.gp/40zbeAf) Die Studie zeigt, dass die Preise an den Zapfsäulen weit stärker gestiegen sind als die zugrundeliegenden Rohölpreise. Die massiv ausgeweiteten Gewinnmargen bescheren der Branche hohe Übergewinne auf Kosten der Autofahrenden: Allein in Deutschland verdienen die Konzerne bei Diesel zusätzliche 17,9 Millionen Euro und bei Benzin 3,2 Millionen Euro - pro Tag.

    „Im Iran sterben Menschen, in Europa ächzen Millionen unter massiv gestiegenen Preisen und die Ölkonzerne stopfen sich an der Tankstelle die Taschen voll - das ist widerlich und muss sofort gestoppt werden. Die Bundesregierung muss diese Übergewinne abschöpfen und das Geld so investieren, dass wir künftig unabhängiger werden von fossilen Abzockern und Kriegsprofiteuren. Mit den 21 Millionen Euro an täglichen Extragewinnen der Konzerne könnte der Bund pro Tag 1300 kleine E-Autos verschenken.“ (Lena Donat, Greenpeace Verkehrsexpertin)

    Mit dem Betrag könnte die Bundesregierung alternativ jeden Tag 840 Haushalten eine Wärmepumpe inklusive Einbau, 35.000 Haushalten ein Balkonkraftwerk oder 27.700 Menschen ein kostenloses ÖPNV-Jahresticket schenken.

    Keinen plausiblen Grund für deutlicher gestiegene Dieselpreise

    Die Studie widerlegt das Argument der Branche, sie reiche lediglich Weltmarktpreise weiter. Da fast alle Raffinerien in Deutschland im Besitz derselben Konzerne sind, die auch die Tankstellennetze kontrollieren, besteht eine enorme Marktmacht. Besonders brisant: Heimische Raffinerien produzieren seit Jahren mehr Benzin, als Deutschland verbraucht – eine Abhängigkeit von verteuerten Importen, die den Preisanstieg rechtfertigen könnte, existiert hier faktisch nicht. Auch der in Deutschland verkaufte Diesel wird fast ausschließlich im Inland produziert.

    „Die schamlose Willkür der Konzerne zeigt sich bei den viel stärker gestiegenen Dieselpreisen besonders deutlich. Wenn im Grunde jeder Liter Diesel hier raffiniert wird, dann gibt es nur einen plausiblen Grund für die hohen Tankstellenpreise: Gier.“ (Lena Donat, Greenpeace Verkehrsexpertin)

    https://presseportal.greenpeace.de/263401-greenpeace-studie-ol-konzerne-kassieren-taglich-21-mi
    #compagnies_pétrolières #profits #guerre #business #pétrole #rapport #Greenpeace

    • Oil giants pocket extra €81m a day in EU. Here’s how much a windfall tax could cut your energy bill

      Oil companies in the EU are raking in an additional €81.4 million in profits everyday from soaring fuel prices, as experts call for an urgent windfall tax.

      EU governments are under mounting pressure to “urgently tax fossil fuel profits” to slash energy bills and speed-up investment in home-grown renewables.

      A new study from NGO Greenpeace found that oil giants in the EU are raking in an extra €81.4 million in profits every single day, as the war on Iran sends prices soaring. This works out at around €2.5 billion in additional profit for March alone.

      The EU has already warned that oil and gas prices will not go down anytime soon, even if the conflict in the Middle East comes to an end. Member states have since been told to outline measures to reduce oil and gas use, particularly in the transport sector.

      At the current rate of extra profits, the study found that governments could provide 60 million free monthly public transport passes every month, or give all 40 million people struggling to pay their energy bills in the EU €60 every month to bring down expenses.
      Which country would benefit the most from a windfall tax?

      According to Greenpeace, the highest total windfall profits in the EU, since the start of the Iran war, were in Germany, France, Spain and Italy.

      As the largest fuel market in the EU, Germany tops the list and shows an above-average expansion of profit margins in March for both diesel and petrol.

      The highest profit margin increase per litre of diesel was in the Netherlands, Sweden, Denmark and Austria, and for petrol it was in Germany, Austria, Spain and Denmark.

      “While people are dying in the Middle East and millions in Europe struggle with skyrocketing fuel prices, governments are letting oil companies line their pockets,” says Ariadna Rodrigo, Greenpeace EU’s political campaigner.

      “They need to urgently introduce higher taxes on all fossil fuel profits and use the money to cut people’s energy bills, deploy cheap, safe and home-grown renewables, and support communities impacted by climate breakdown.”
      Could the EU cut tax on renewables?

      The long term solution to cutting energy bills, which is already being demonstrated in Spain, is investing in homegrown renewables, leading to less reliance on imported fossil fuels. Inflated prices meant these cost the EU an extra €2.5 billion in the first 10 days of the Iran war.

      The short term solution, which governments could implement overnight, is to cut the tax that ordinary people pay.

      Last year, 28 per cent of the average European consumer’s electricity bill went on taxes and levies, according to the IEA.

      Many see this as particularly unfair because taxes on electricity are much higher than on fossil fuels - despite these being the leading cause of the climate and biodiversity crisis. In Spain, taxes on electricity were 4.2 times higher than those on fossil gas in 2025 while Germany’s were 3.2 times higher.

      With the five oil majors earning more than €88 billion in 2024, higher taxation would still leave them in the green.

      European governments are finding clever ways to cut tax on electricity

      Your electricity bill is made up of three parts: energy costs, network or grid fees and taxes. As Climate Action Network (CAN) Europe points out, every component of your bill “depends on policy choices made by governments”.

      Energy costs are what you pay for the electricity you actually use and are determined by many variable factors, such as wholesale electricity costs, time of day and weather conditions. Network or grid fees go towards maintaining the poles, wires and infrastructure that bring electricity into your home or business. While the taxes added to your bill are decided by governments.

      If the average home or business owner is paying less tax, governments will likely need to make up the shortfall. The solution, argues CAN Europe, is “rebalancing taxation away from electricity and toward fossil fuels”.

      Some governments have already successfully reduced electricity prices through tax changes. Germany, which has the highest electricity bills in Europe, managed to reduce annual bills by 16 per cent by taking a levy for renewables off electricity bills and onto general tax bills.

      Denmark came up with the clever solution of making electricity for heating cheaper, thereby rewarding home and business owners who installed heat pumps.

      “The Danish government considers that the tax exemption was in part responsible for the large increase in heat pump installations from 2019-2021 and in 2023,” according to a report from the NGO Regulatory Assistance Project.
      ’Start taxing companies that fuel the climate crisis’

      In response to the current energy crisis, caused by the effective closure of the Hormuz Strait and reduced Middle East energy exports, dozens of countries - including most of Europe - agreed to release a record amount of oil from their emergency reserves.

      Fanny Petitbon of environmental organisation 350.org argues that this is like putting a “band-aid on a gaping wound”.

      “If G7 countries are serious about stabilising the market, they need to stop protecting profits and start taxing companies that fuel the climate crisis,” she says.

      “Working people shouldn’t be paying the price while oil majors treat the war in the Middle East like a winning lottery ticket.”
      Do fossil fuel giants pass taxes onto consumers?

      It’s logical to worry that if fossil fuel giants, like Aramco and Gazprom, had reduced profits due to higher tax they would charge their customers more to make up for the shortfall - resulting in higher bills for consumers.

      But analysis from CAN Europe found this is unlikely to happen: “Economic evidence shows that profit taxes, unlike consumption taxes, are generally not passed on to consumers or other companies, as prices are driven primarily by fuel costs, market design and infrastructure constraints rather than corporate taxation. And there is no significant correlation between higher corporate taxes and higher electricity prices across EU countries.”

      Permanent windfall taxes are the answer

      During Europe’s last big energy shock, after the outbreak of the Ukraine war in 2022, the bloc introduced a ‘solidarity contribution’ - a temporary windfall tax on fossil fuel profits to help shield households and companies from inflationary energy prices. It raised €28bn, mostly used by EU member states to financially support energy consumers, particularly vulnerable households.

      Many climate-aligned organisations have called for this windfall tax to be brought back and made permanent, creating funds to drive the clean energy transition.

      “In the short term, cutting electricity taxes and introducing targeted support measures funded by taxing the excess profits being made by the fossil fuel industry can give people breathing space for now. But in the long run, fossil fuel profits should be taxed permanently which can be used for future proofing Europe’s energy system through investing in renewables, efficiency, grids and electrification,” says Seda Orhan, Head of Energy at CAN Europe.

      https://www.euronews.com/2026/03/18/give-people-breathing-space-how-european-governments-could-cut-energy-bill

  • La guerre en Iran, meilleur allié des voitures électriques

    https://vert.eco/articles/crise-de-lenergie-pourquoi-il-ne-faut-surtout-pas-baisser-les-prix-a-la-pompe

    Faire baisser le prix de l’énergie pour tous les consommateurs est extrêmement coûteux et, en plus, c’est socialement injuste car on subventionne aussi les ménages aisés, dont on sait qu’ils consomment jusqu’à deux fois plus d’énergie que les ménages les plus modestes. Concrètement, on leur donne deux fois plus de subventions alors qu’ils n’en ont pas besoin. » « Baisser de seulement un centime les prix à la pompe – en réduisant les taxes, par exemple – coûterait un peu moins de 500 millions d’euros par an », estime Pierre Jérémie, expert associé de l’Institut Montaigne. « À ce prix-là, on peut doubler les aides à l’achat pour 100 000 véhicules électriques par an », illustre-t-il.

    C’est le dernier reproche – et pas des moindres – adressé aux aides à la pompe : elles maintiennent notre dépendance aux énergies fossiles au lieu de nous en sevrer. « En subventionnant les énergies fossiles, on supprime le signal-prix [l’information transmise par le prix d’un produit, NDLR] et, en plus, c’est de l’argent qu’on ne met pas dans la transition énergétique », s’agace Andreas Rüdinger. Pierre Jérémie abonde : « Il est absolument crucial qu’on ne donne jamais aux consommateurs le signal qu’on va protéger ou stabiliser les prix des énergies fossiles ! Par contre, à l’inverse, il faut tout faire pour faire baisser le prix des solutions décarbonées.

    Dans l’immédiat, il recommande de quadrupler le budget du leasing social. Ce dispositif mis en place par l’État en 2024 permet à des ménages modestes (moins de 16 300 euros de revenus annuels) de louer un véhicule électrique pour moins de 200 euros, voire moins de 140 euros par mois. « Grâce à ce dispositif, 100 000 ménages modestes sont aujourd’hui à l’abri de la crise des prix à la pompe », se félicite Hadrien Hainaut. Selon ses calculs, multiplier par quatre le nombre de bénéficiaires, pour atteindre 200 000 ménages par an, nécessiterait un budget supplémentaire de 1,2 milliard d’euros chaque année. En comparaison, la baisse de la TVA sur l’énergie, proposée par le RN, coûterait quelque 17 milliards d’euros, dont 10 sur les seuls carburants, selon le ministère de la transition écologique.

    Pour celles et ceux qui ne pourront accéder dès cette année au leasing social – 15 millions de Français·es sont en situation de précarité mobilité –, amplifier le dispositif du chèque énergie est une solution facilement activable. Généralisé en France depuis 2018, ce chèque est adressé chaque année à environ 5,8 millions de foyers modestes (dont les revenus annuels par personne sont inférieurs à 11 000 euros) afin qu’ils puissent régler leurs factures d’énergie ou d’essence. Or cela fait deux années de suite que le budget du chèque énergie est raboté pour participer à l’effort budgétaire du gouvernement. Il a atteint 650 millions d’euros en 2026 (contre 900 millions en 2024), faisant craindre un recul du nombre de bénéficiaires d’au moins 30%, alerte l’association de collectivités FNCCR.

    ...

    Pour les ménages qui se chauffent au gaz naturel, « la flambée qui est en train de se former sur les marchés ne verra ses effets importants sur les factures des ménages qu’en octobre prochain, quand la saison de chauffe reprendra », analyse Pierre Jérémie. « On a donc six mois devant nous pour donner toutes les chances aux ménages de réduire leur consommation de gaz avant l’hiver prochain », encourage-t-il. Le meilleur moyen, selon lui, est de remplacer un maximum de chaudières au gaz par des modes de chauffage décarbonés tels que des pompes à chaleur (pour les logements individuels) ou des réseaux de chaleur urbains (pour le collectif).

    Là encore, les dispositifs d’aide existent déjà, mais nécessitent d’être amplifiés et/ou démocratisés. Ma prime renov’, qui subventionne les gestes de rénovation thermique et/ou le changement de chauffage des particulier·es, a subi de multiples ajustements en 2024 et 2025, avant de voir son budget une nouvelle fois raboté en 2026. Mais « l’outil a le mérite d’exister », estime Pierre Jérémie.

    #guerre #iran #pétrole #gaz #énergie #crise #décarbonation #électrique #subvention #fiscalité #incitation #consommation

    • J’ai entendu le contraire. Comme quoi la hausse du prix de l’essence pouvait pousser à passer en électrique. Mais comme la grille est déjà en concurrence avec l’IT (datacenter) et que les acteurs se chevauchent, ils ne vont pas ouvrir les vannes des concessionnaires à la vente. Donc double saturation.

      Peut être les ventes chinoisent, qui produisent plein.

  • #guerre contre l’Iran : vers la fin de l’hégémonie américaine dans le Golfe Persique
    https://lvsl.fr/guerre-contre-liran-vers-la-fin-de-lhegemonie-americaine-dans-le-golfe-persique

    La guerre lancée par les États-Unis et #Israël contre l’Iran n’en finit pas de dégénérer. Alors que les frappes iraniennes contre les pays du Golfe se multiplient et que le détroit d’Ormuz reste bloqué, les pays arabes alliés à Washington se retrouvent pris au piège. Exportations de #pétrole et de gaz impossibles, tourisme en chute libre, risque sur le dessalement d’eau de mer... Tout leur modèle de développement se retrouve remis en cause. Par le journaliste allemand Fabian Scheidler .

    #International #Arabie_Saoudite #Bahrein #dollar #Emirats_arabes_unis #Etats-Unis #Iran #Qatar

  • Pour comprendre les guerres au Moyen-Orient, aller au-delà du #pétrole
    https://lvsl.fr/pour-comprendre-les-guerres-au-moyen-orient-aller-au-dela-du-petrole

    La pénurie croissante de pétrole explique-t-elle les guerres au Moyen-Orient, en Irak hier, en #Iran aujourd’hui ? Une telle grille de lecture néo-malthusienne ignore que les abondantes réserves d’or noir encore disponibles dans les sous-sols. Elle ignore également la hausse spectaculaire des prix provoquée par les conflits en zones pétrolifère : l’interventionnisme des États-Unis au Moyen-Orient est systématiquement corrélé à un renchérissement du pétrole. Cette réactualisation de la théorie du « pic pétrolier » voile les véritables causes des guerres américaines.

    #International #Donald_Trump #Guerre_en_Irak #Guerre_en_Iran

  • Guerre au Moyen-Orient : l’Espagne résiste à la hausse des prix de l’énergie

    https://www.rfi.fr/fr/environnement/20260314-guerre-au-moyen-orient-l-espagne-r%C3%A9siste-%C3%A0-la-hausse-des-prix

    Alors que la #guerre en Iran et dans les pays du Golfe et la fermeture du détroit d’Ormuz où transitent 20 % du #pétrole et du #gaz liquéfié du monde font flamber le prix des #hydrocarbures, la facture explose en Europe, largement dépendante des #énergies #fossiles. Pourtant certains pays résistent mieux que d’autres, comme l’Espagne, où les prix devraient rester plus stables et abordables. Depuis le dernier choc sur l’énergie au début de la guerre en Ukraine, le pays a développé massivement sa production d’énergies #renouvelables.

  • De la #vulgarisation des fonctionnements des marchés de l’énergie destinée une #clientèle_captive

    Pétrole à 100 $ : un choc pour l’économie française ?
    https://bonpote.com/petrole-a-100-un-choc-pour-leconomie-francaise

    Que se passe-t-il en France quand le baril de pétrole dépasse les 100 dollars ? Fluctuant au gré de la situation géopolitique, le cours du pétrole flambe régulièrement. Depuis la crise économique de 2008, le baril de Brent de la mer du Nord, qui sert de référence pour le marché européen (et donc la France) a déjà franchi plusieurs fois le seuil des 100 dollars : printemps arabes, embargo sur le pétrole iranien, invasion de l’Ukraine par la Russie, et récemment dans le cadre de la guerre déclenchée par les États-Unis et Israël en Iran fin février. Et ce ne sera vraisemblablement pas la dernière fois.

    chapitrage :


    1) Pourquoi le prix du pétrole augmente-t-il ?

    2) Comment est fixé le prix du carburant en France ?

    3) Quel est l’impact du cours du Brent sur le prix à la pompe ?

    4) Comment est fixé le prix du carburant en France ?

    5) Comment le monde du pétrole a changé en 20 ans

    6) Peut-on agir sur la fiscalité des carburants ?

    7) À quoi servent les réserves stratégiques ?

    8) De nouveaux superprofits pour les majors pétrolières ?

    9) La France est encore très dépendante du pétrole

    10) Une vision court-termiste qui nous coûte cher

    #capitalisme_fossile #pétrole #incurie

  • Iran : une guerre pour sauver le #dollar ?
    https://lvsl.fr/iran-une-guerre-pour-sauver-le-dollar

    La guerre en Iran ne fait pas que des perdants. Les commentaires médiatiques (du moins ceux qui ne cèdent pas à la psychose concernant le « risque nucléaire iranien ») mettent en avant la versatilité de Donald #Trump, ou parfois les intérêts géostratégiques américains dans le Golfe persique. Ils suggèrent en revanche que le conflit est irrationnel d’un point de vue économique, occasionnant une chute des indices boursiers. Il s’agit d’une lecture trop rapide des événements : le chaos généré par la guerre a généré une ruée vers le dollar, qui s’est sensiblement apprécié. La hausse des prix de l’énergie n’affectera que modérément les Etats-Unis, qui ont atteint l’autosuffisance en 2019 - mais permettra en revanche à leurs acteurs pétroliers de profiter d’une rentabilité nouvelle. Et pour le secteur de l’armement, il s’agit (...)

    #International #Les_États-Unis,une_puissance_menacée ? #armement #impérialisme #pétrole

  • L’Amérique latine abandonne-t-elle #Cuba, étranglée par l’embargo ?
    https://lvsl.fr/lamerique-latine-abandonne-t-elle-cuba-etranglee-par-lembargo

    Déjà lourdement affectée par l’embargo américain, Cuba est à présent privée de #pétrole. Face à l’effondrement des services publics et la paralysie de la production, la présidente Claudia Sheinbaum a décrété l’envoi de 800 tonnes d’aide humanitaire. Tout en admettant qu’elle cédait aux pressions américaines sur l’envoi de pétrole, et renonçait à livrer des barils à l’île. Dans le même temps, le président Lula dénonçait le « massacre » causé par l’embargo, dans une réunion du Parti des Travailleurs. Sans prendre de mesures pour alimenter l’île en or noir. Derrière les formules diplomatiques, le sous-continent a-t-il finalement cédé aux menaces de rétorsion tarifaires des #Etats-Unis (...)

    #L'Amérique_latine_en_question #International #Amérique_latine #embargo #Sanctions

  • A #Cuba, étranglé par le manque de #carburant, la vie au ralenti
    https://www.connaissancedesenergies.org/afp/cuba-etrangle-par-le-manque-de-carburant-la-vie-au-ralenti-

    (...) L’île communiste de 9,6 millions d’habitants se retrouve dans une situation de grande vulnérabilité depuis la fin de l’approvisionnement en #pétrole par le #Venezuela, sous pression #américaine, et les menaces de #Washington de frapper de #droits_de_douane les pays lui vendant du pétrole.

    (...)

    L’objectif de Washington, qui impose un #embargo économique à l’île depuis 1962, est « comme toujours, de briser la volonté politique des Cubains ». « La situation est difficile et exigera de grands sacrifices », a reconnu sur X le ministre cubain des Affaires étrangères, Bruno Rodriguez.

    (...)

  • Le pétrole de l’Erika refait surface en #Bretagne, 26 ans après son #naufrage - ICI
    https://www.francebleu.fr/infos/environnement/le-petrole-de-l-erika-refait-surface-en-bretagne-26-ans-apres-son-naufrag

    Une quinzaine d’#oiseaux #mazoutés ont été retrouvés ces dernières semaines sur des #plages du sud-#Finistère. D’après les analyses réalisées par le #Cedre, le #pétrole proviendrait du #pétrolier #Erika, qui a fait naufrage en décembre 1999.

  • Trump ou les habits neufs de l’impérialisme
    https://lundi.am/Trump-ou-les-habits-neufs-de-l-imperialisme

    Michel Feher connaît très bien les #États-Unis où il vit en partie, il travaille par ailleurs actuellement sur la nouvelle configuration #géopolitique mondiale (...) il nous éclaire sur sa compréhension de ce second mandat #Trump, des enjeux derrière la capture de Maduro et de ses retentissements sur la politique intérieure américaine.

    #entretien #Michel_Feher #vidéo #spectacle #fascisme (en voie d’installation) #dictature-spectacle #cynisme_affiché (tout est dit) #spectacle_de_cruauté #pétrole
    #Amérique_centrale #monde_multipolaire #partage_du_monde #grand_espace #our_emisphere #potentats_régionaux_du_monde #sortir_du_libre_échange #expulser_les_étrangers #étrangers #prendre_les_universités #gauche #empires et ici pas #impérialisme pour ne pas/plus encourager l’#immigration #ICE #paradigme_de_la_guerre_civile #ennemi_intérieur et #guerre (extérieure : que comme des mouches, on les écrase, mais pas plus ?)

  • Après l’agression américaine, les tribunaux d’arbitrage vont-ils étrangler le #Venezuela ?
    https://lvsl.fr/apres-lagression-americaine-les-tribunaux-darbitrage-vont-ils-etrangler-le-vene

    Bien avant l’opération militaire américaine, le Venezuela était déjà menacé par des #Tribunaux_d'arbitrage qui lui réclament plusiuers milliards de dollars. Plusieurs investisseurs ont en effet porté plainte contre le gouvernement, réclamant réparation pour le préjudice causé par les expropriations survenues sous Hugo Chavez. Si le Venezuela a jusqu’alors refusé de se plier au verdict des cours d’arbitrage, l’enlèvement de Nicolás Maduro avive bien des espoirs. Le paiement de ces amendes constitue-t-il la rançon promise par Trump aux entreprises, au-delà de l’horizon peu réaliste de faire main basse sur le #pétrole vénézuélien (...)

    #International #L'Amérique_latine_en_question #CIRDI #Conoco_Philips #Halliburton #impérialisme #Nicolas_Maduro #Pétroliers

  • Why Venezuela’s Oil Won’t Matter and Why Heavy Crude Is First Off the Market
    https://cleantechnica.com/2026/01/06/why-venezuelas-oil-wont-matter-and-why-heavy-crude-is-first-off-the-m

    Venezuela is often described as having the world’s largest proven oil reserves at around 300 billion barrels, which would represent roughly 17% of the global total and easily exceed the reserves of the United States and Russia, but the simple fact of large reserves masks critical nuances about extraction and market value. Most of this oil is extra-heavy crude concentrated in the Orinoco Belt, buried deep underground and much more viscous and sulfur-rich than the light crude that dominates global trade, so producing it requires blending with lighter hydrocarbons, significant diluent imports, and more complex processing. All of this makes extraction costlier and slower compared with conventional light oil.

    [...] As a result, despite enormous reported reserves Venezuela doesn’t have nearly as much economically recoverable oil except in a world with massive oil demand growth and sustained high prices. That world has already departed, and it’s not coming back.

    [...]

    The reasons Venezuelan crude does not flow at scale today are straightforward. Much of the resource base consists of extra heavy crude that does not move without blending with lighter diluents, which Venezuela must import. Extraction is energy intensive, maintenance heavy, and sensitive to interruptions. Restarting shut in fields is not like turning a valve. It requires continuous investment and stable operations over years. Even stabilizing production would require tens of billions in spending. Raising output materially would require something closer to $100 billion over a decade. That scale of capital must be patient, politically insulated, and confident in long term demand. Even if someone was willing to pay for it, significant increases are a decade away in a world clearly pivoting away from oil and toward renewables and electrification.

    Capital markets are not willing to provide that. This is not about environmental signaling. It is about risk adjusted returns. [...]

    No private company will invest in Venezuela’s oil infrastructure with their own money. Wall St. will charge up to 25%, so no companies will go forward because they can’t make money. That’s why Trump is now saying that Americans are supposed to pay to get Venezuela’s oil flowing less sluggishly.

    [...]

    The United States does not need Venezuelan oil to meet its energy needs. The US is the world’s largest oil producer and exports large volumes of crude. The constraint it faces is not volume but mismatch. Shale production delivers light, sweet crude in abundance. Venezuelan crude is heavy and sour. Adding Venezuelan supply would not solve domestic bottlenecks or lower prices in a durable way. At best it would displace other heavy crudes at a limited number of refineries already configured to handle them.

    [...]

    From the 1980s through the early 2000s, US refiners made large investments to handle heavy, sour crude from #Venezuela, Mexico, and Canada. They installed cokers, hydrocrackers, and desulfurization units to turn discounted heavy barrels into high value products. These refineries are complex, capital intensive, and rigid. They consume large amounts of hydrogen—the largest demand sector on earth—and energy, and they are optimized for diesel and residual products. Light crude refineries are simpler and more flexible. They yield more naphtha, which feeds petrochemicals, and they align better with a world where fuel demand is no longer growing but petrochemical and plastic demand is stable or growing. That segment is also a small segment of total oil demand, with fuel dominating massively.

    Heavy crude refineries are now on the wrong side of demand. [...]

    In a flat or declining oil market, the highest cost and least flexible barrels, like Venezuela’s are the first to be cut. Heavy crude fits that description. Canada’s oil sands production shares these characteristics. Western Canadian Select is heavy and sour, competing for the same shrinking pool of complex refineries as Venezuelan crude. Differences in governance do not change market outcomes. Canada exports most of its heavy crude, 95% to 97%, to the United States because it lacks sufficient domestic refining capacity. Those exports depend on stable trade relations and long pipeline networks feeding Midwest and Gulf Coast refineries.

    Even if Venezuelan crude were to return to the market in greater volumes, it would not meaningfully displace Canadian oil outside a narrow slice of the US Gulf Coast. The largest and most structurally important destination for Canadian crude is the US Midwest, where refineries are directly connected to Alberta by large, dedicated pipeline systems and depend on steady flows of heavy and medium crude that cannot be backfilled from coastal imports. Venezuelan oil arrives by tanker and can only be processed at a limited number of Gulf Coast refineries equipped with deep water ports and deep conversion capacity, with no practical pipeline routes to move that crude north into the Midwest at scale. As a result, any increase in Venezuelan supply would primarily reshuffle which heavy barrels compete for existing Gulf Coast refinery slots, potentially displacing some Canadian volumes there at the margin, but it would not undermine Canada’s dominant position in the Midwest or materially alter continental crude flows. That doesn’t remotely mean Canada’s production has a secure market position, of course.

    Trade fragmentation and rising geopolitical tension increase the fragility of this system. Heavy crude depends on long, politically exposed supply chains. Disruptions do not need to be permanent to matter. Uncertainty alone raises costs and lowers utilization. Light crude adapts more easily. Heavy crude does not. Even if Venezuelan exports were fully unlocked, the crude would be geographically trapped. It would land almost exclusively at Gulf Coast refineries with coking capacity. There is no meaningful pathway to move it inland to the Midwest. It would displace other heavy barrels, not expand overall throughput.

    In hindsight, the failure of US refiners to pivot toward greater light crude flexibility and petrochemical integration looks like a strategic misstep. At the time, the investments they made were rational responses to the world they saw. Shale persisted longer than expected, demand growth slowed sooner, and trade became more fragmented. Converting refineries is expensive and risky. Closing them is cheaper. The system is shrinking rather than adapting.

    [...] Venezuela’s oil does not matter at scale because it cannot be brought to market quickly, cheaply, or in the quantities imagined. The United States does not need it. Trump doesn’t understand any of that, and neither do most of the people around him. Likely [secretary of energy] Chris Wright knows it as an oil and gas professional, but he also knows how to ensure the companies he’s close to will get fiscal advantage from the situation.

    Canada’s heavy crude faces the same structural decline. In a world of falling fuel demand, light crudes and petrochemical feedstocks retain value. Heavy crudes are first off the market, not because of politics, but because of how the system actually works.

    #pétrole

    • L’économicisme obtus de l’anti-impérialisme standard est à nouveau pulvérisé. La politique est au poste de commande et celle-ci exige des démonstrations de puissance fournies d’autant plus aisément qu’elles permettent des profits qui n’ont rien à voir avec la loi de la valeur, des profits mafieux, conspiratifs, l’hégémonie (et celle-ci n’est pas « culturelle » !) et la rente, rien d’autre.

      #Vénézuela #gauche

    • @colporteur

      C’est pas ce que dit l’article je trouve.
      Dans la conclusion :

      Le pétrole vénézuélien n’a pas d’importance à grande échelle car il ne peut être commercialisé rapidement, à bas coût ni dans les quantités envisagées. Les États-Unis n’en ont pas besoin. Trump n’y comprend rien, et la plupart de ses proches non plus. Chris Wright, professionnel du secteur pétrolier et gazier, le sait probablement, mais il sait aussi comment s’assurer que les entreprises qui lui sont proches tirent un avantage financier de la situation.

      et

      Pour en revenir à notre thèse, l’enlèvement illégal par les États-Unis du dirigeant élu et de son épouse sur le sol étranger n’aura aucun impact sur la décarbonation, la reprise de la production pétrolière vénézuélienne ou le maintien du marché pour le pétrole canadien. C’est du théâtre, du théâtre avec son lot de morts et de changements de régime. Cela va se transformer en un nouveau bourbier américain, car cette action a été menée de manière irréfléchie, précipitée et sans aucune considération pour les conséquences. Aujourd’hui, comme en Irak et en Afghanistan, l’Amérique va devoir improviser sa gestion du Venezuela après Maduro, chaque jour apportant son lot de leçons humiliantes pour l’histoire.

      On dirait plutôt une bouffonnerie agrémentée de gains monétaires à court terme pour la clique autour de Trump.

  • Enlèvement de #Nicolas_Maduro : derrière l’agression américaine, les intérêts impériaux
    https://lvsl.fr/enlevement-de-nicolas-maduro-derriere-lagression-americaine-les-interets-imperi

    Bombardement d’un pays par les États-Unis et enlèvement de son chef d’État : pour trouver un tel précédent en Amérique latine, il faut remonter à l’année 1989. Le président panaméen Manuel Noriega avait alors fait les frais d’une intervention armée, condamnée en bloc par l’Amérique latine au nom du principe de non-ingérence. Cette unanimité a été fracturée : l’enlèvement de Nicolas Maduro a été acclamée par Javier Milei (Argentine), Rodrigo Paz (Bolivie), Daniel Noboa (Équateur) ou Jose Antonio Kast (Chili, bientôt en exercice). Pourtant, malgré le soutien de cette coalition des droites vassalisées aux Etats-Unis et le succès militaire de l’opération, les objectifs américains ne semblent pas prêts d’être atteints. La résilience du pouvoir vénézuélien pourrait justifier un interventionnisme (...)

    #International #L'Amérique_latine_en_question #chine #Delcy_Rodriguez #Donald_Trump #MAGA #néoconservateurs #pétrole #Regime_change #Venezuela

    • Une dérive illibérale fustigée par le New York Times et le Washington Post… qui n’ont pas jugé opportun de la prévenir en amont. Leurs journalistes avaient en effet connaissance de l’opération mais se sont abstenus d’en informer le public, selon BNO News. À en croire l’agence de presse hollandaise, les quotidiens qui ont pour devise Democracy Dies in Darkness (« la démocratie meurt dans l’ombre ») et All the News That’s Fit to Print (« toutes les informations qui méritent d’être publiées ») n’ont pas voulu révéler l’information, afin de ne pas mettre en danger la vie des soldats américains.

    • Caracas : une « transition » avec un gouvernement chaviste, un pistolet américain braqué sur la tempe ?
      https://www.revolutionpermanente.fr/Caracas-une-transition-avec-un-gouvernement-chaviste-un-pistole

      Dans ce billet, Ángel Arias, militant de la Ligue des travailleurs socialistes (LTS), l’organisation sœur de RP au Venezuela, décrypte la situation après l’agression impérialiste et la position des dirigeants chavistes à l’égard de l’administration Trump et des États-Unis.

  • Venezuela : y a quand même un, ou plutôt, des trucs bizarres…

    • le déroulement de l’opération laisse à penser – c’est suggéré relativement fréquemment dans les médias – qu’il y a eu des complicités internes

    • dans le même sens, j’ai beaucoup de mal à penser que les raids d’hélicoptères venant de la mer aient pu à ce point passer inaperçus : Caracas est située dans une vallée à 930 mètres d’altitude, à une vingtaine de kilomètres de la côte dont elle est séparée par une chaîne côtière qui culmine à plus de 2500 mètres (l’Ávila et le Naiguatá sont situés sur la route la plus directe entre la mer et le palais de Miraflores. L’autoroute La Guaira-Caracas part de l’aéroport international Simón Bolívar à Maiquetia. Même en approche rasante, il y a un moment où il a fallu que les hélicos grimpent,… à moins de 5 km des radars de l’aéroport ? L’alternative éventuelle contournant la chaîne côtière suppose plusieurs dizaines de kilomètres dans la vallée. Apparemment, pas de détection, pas d’alerte…

    • on ne peut pas dire que ça se bouscule pour remplir le vide du pouvoir. Pour l’opposition, on comprend bien que personne, sauf à se suicider politiquement, n’ait envie de débarquer dans les fourgons des états-uniens (d’ailleurs Trump n’aime pas MCM – mais, c’est vrai, c’est par pure jalousie…)

    • côté pouvoir, normalement, l’empêchement du président ne souffrant guère de doute, on devrait voir monter au créneau la vice-présidente Delcy Rodríguez alors qu’elle brille par sa discrétion et rappelle à tout bout de champ que le président, c’est toujours Nicolás Maduro. Tout aussi effacé, celui qu’on a longtemps présenté comme l’homme fort du régime, éventuel successeur de Chávez, Diosdado Cabello. Il a beaucoup de cartes en main, vice-président du PSUV, ancien président de l’Assemblée nationale et surtout actuel ministre de l’Intérieur, de la Justice et de la Paix. Le pays est tout entier mobilisé mais on ne perçoit pas les déploiements ; que fait la milice bolivarienne, p. ex. qu’on a vu très active lors d’événements antérieurs ?

    bref, un peu moins de 24 heures après, on a l’impression qu’il ne se passe pas grand chose, en tous cas, pas dans la lumière. Dans l’ombre ?… sur place, l’incertitude - et l’angoisse – doit être à son plus haut.

    • Bref, on change la tête de gondole, mais on ne touche à rien dans les rayonnages. Et tout le monde est content : le big boss a son succès télégénique et a terrassé – pour combien de temps – la mafia des trafiquants de drogue, et, sur place, on remet tout en place en évitant de se faire remarquer.

      Et pourquoi pas, si Maduro se montre coopératif, quand la poussière sera retombée, on l’exfiltre une deuxième fois à la Juan Orlando Hernández…

    • Au passage, j’ai pas beaucoup regardé les émissions sur les chaines d’info, mais j’ai pas été déçu du voyage. Sur LCI, j’apprends que la Guyane (française, évidemment) est frontalière du Venezuela), et de même que le Honduras, justement, c’est la porte à côté et que c’est bien commode pour les échanges entre trafiquants de drogue.

    • L’enlèvement de Nicolas Maduro au Venezuela, une démonstration de force de Donald Trump et un message envoyé au monde entier
      https://www.lemonde.fr/international/article/2026/01/03/l-enlevement-de-nicolas-maduro-au-venezuela-une-demonstration-de-force-de-do

      Donald Trump a annoncé que les Etats-Unis comptaient « diriger » le Venezuela jusqu’à une « transition sûre » et exploiter ses réserves de pétrole.

      [...]

      Les explications du général Dan Caine, pour impressionnantes qu’elles soient sur les compétences militaires américaines, ne dissipent cependant pas toutes les interrogations. La facilité avec laquelle les troupes américaines ont pénétré dans l’enceinte présidentielle, la précision des renseignements et l’absence de blessés ou de dégâts matériels sérieux semblent indiquer que la résistance n’a pas été acharnée côté vénézuélien, ou que les capacités militaires de Caracas avaient été surévaluées. Selon le New York Times, la CIA avait installé une équipe d’agents sur place depuis le mois d’août, qui a permis de collecter des informations précieuses sur les habitudes de Nicolas Maduro. Les #Etats-Unis ont-ils bénéficié de complicité dans l’entourage du dirigeant ? Et dans quel état se trouve réellement l’appareil chaviste au pouvoir depuis 1999 ? Les jours qui viennent permettront de le mesurer.

      Les responsables de l’administration américaine ont en revanche insisté à plusieurs reprises sur un élément majeur : parmi les hommes déployés sur le terrain, figuraient des officiers judiciaires. La Maison Blanche assure qu’il s’agit de l’arrestation d’un criminel à l’étranger et non de l’invasion d’un pays souverain. Nicolas Maduro et sa femme ont été inculpés devant un tribunal fédéral de New York, pour conspiration narcoterroriste, visant à faire déferler de vastes quantités de drogues aux Etats-Unis, selon le document d’accusation de 25 pages rendu public. Il s’agit là de justifier la légalité de l’intervention, non pas du point de vue du #droit_international, dont Donald Trump semble faire peu de cas, mais davantage au regard de la Constitution américaine.

      Aux Etats-Unis, c’est le Congrès qui a le pouvoir de déclarer une guerre, tandis que l’autorité du président se borne normalement à décider d’opérations militaires ciblées, rapides et revêtant un caractère d’urgence, notamment pour la sécurité des Américains. En cas de décision prise à la Maison Blanche, le Congrès doit être informé dans les 48 heures, et si l’opération se poursuit au-delà de 60 jours, elle doit être approuvée par un vote. « Le Congrès a tendance à faire fuiter les informations », a lâché Donald Trump pour justifier le fait que les élus n’avaient pas été prévenus. Le chef de l’exécutif n’a de cesse de rogner sur le pouvoir législatif depuis le début de son deuxième mandat.

      [...]
      Donald Trump [...] a lancé une menace à peine voilée au régime castriste à Cuba, qui pourrait être le prochain pays sur la liste. « Je pense que nous allons finir par parler de Cuba, car Cuba est actuellement une nation en déclin, une nation en très grave difficulté », a-t-il expliqué, avant de passer la parole à son secrétaire d’Etat, Marco Rubio, né en Floride dans une famille d’exilés cubains opposés au communisme. « Si je vivais à la Havane et que j’étais au gouvernement, je serais au moins un peu inquiet », a glissé celui-ci. Le type d’avertissement que l’administration Trump a lancé des mois durant à Nicolas Maduro.

      https://justpaste.it/mayen

      #pétrole #tourisme

  • Mapping Fossil Ties Interactive Report

    https://www.mappingfossilties.org/report

    Intéressant ces liens entre les pétroliers et l’université aux pays-Bas

    Fossil Fuel Industry Involvement in Dutch Academia

    The Mapping Fossil Ties Coalition began mapping ties between Dutch academia and the fossil fuel industry in 2023. This interactive report is not exhaustive, but shows the most striking cases of fossil fuel industry involvement in Dutch academia since the Paris Agreement (2015). You can browse the cases with the search function or by filtering by institution, company, or type of tie.

    we present five risks of fossil industry involvement: fossil fuel research, research direction bias, academic freedom, conflicts of interest and universities as industry PR machines. A visualisation of personnel overlap is here.

    You can read about the
    of this research, the we used, and for policymakers at knowledge institutions and funding agencies based on our findings. Our website has a larger database of ties as well as overviews of transparency and policy at universities, and news coverage.

    #pétrole #académie #corrupttion #conflits_d_intérêts #cartoexperiement_2025