• Opinion | A New Viral Outbreak. The Same Mistakes All Over Again. - The New York Times
    https://www.nytimes.com/2026/05/12/opinion/hantavirus-complacency.html

    Par Zeynep Tufekci

    There’s no question that another pandemic will strike, but no one knows when or which virus will be the cause. What we can determine with pretty good clarity is how ready we’ll be, how well we’re constructing obstacles to slow the path of emerging threats and how fast we’re learning lessons from painful experience.

    As the final remaining passengers disembarked from the MV Hondius cruise ship, on which at least seven people were confirmed to have been infected with hantavirus traveled, the answers are becoming increasingly clear: We’re still leaving a lot to chance, crossing our fingers and hoping for the best.

    #Zeynep_Tufekci #Pandémie #Hantavirus

  • La leçon de la pandémie
    https://laviedesidees.fr/La-lecon-de-la-pandemie

    Catastrophe démographique sans équivalent, la Peste noire a bouleversé les équilibres économiques, sociaux et culturels de l’Europe au XIVe siècle. Longtemps pensée comme une césure majeure, elle apparaît désormais comme révélateur des structures, limites et résistances des sociétés médiévales.

    #Histoire #Moyen_Âge #pandémie
    https://laviedesidees.fr/IMG/pdf/20260511_pandemiefr.pdf

  • Corona-Aufarbeitung statt Schweigen
    https://corona-schwarzbuch.de

    Dieses Online-Schwarzbuch dokumentiert die politischen Versäumnisse der Pandemiezeit – sachlich, kritisch, faktenbasiert. Während andere Parteien die Aufarbeitung verweigern, setzen wir uns für Aufklärung ein: wegen der vielen Betroffenen mit Impfschäden, wirtschaftlichen Verlusten oder sozialer Ausgrenzung. Wir wollen unser Gesundheitssystem stärken, Freiheitsrechte sichern – und die demokratische Diskussionskultur in unserem Land wiederbeleben.

    Dieses Schwarzbuch dokumentiert die Aufklärungsarbeit des Berliner BSW-Abgeordneten Dr. Alexander King zur Berliner Corona-Politik, unterstützt durch eine Corona-Arbeitsgruppe beim BSW Berlin und medizinische Fachleute.

    Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Natürlich ist eine Infektionskrankheit, die durch ein bisher weitgehend unbekanntes, neu auftretendes Virus verursacht wird, eine ernstzunehmende Erkrankung. Es gilt im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion nichts zu verharmlosen, aber es gilt auch nichts zu dämonisieren. Das Wesen dieser neuen Erkrankung ist Gegenstand umfassender wissenschaftlicher Untersuchungen. Man ist dabei, ihren spezifischen Charakter, ihre pathophysiologischen Abläufe, ihre besonderen individuellen Risiken und natürlich auch die möglichen Therapieansätze zu erforschen. Dabei geht es um die Auswertung konkreter klinischer Erfahrungen. Nicht mehr die Virologen und Epidemiologen führen jetzt das Wort, sondern die Kliniker, die, die sich nicht mit virtuellen Szenarien und biomathematischen Modellrechnungen, sondern mit den real erkrankten Menschen zu beschäftigen haben.

    Die alleinige Aufarbeitung der medizinisch-klinischen Aspekte dieser Pandemie durch die Wissenschaft reicht aber nicht aus. Der Umgang mit dieser Pandemie wird auch politisch aufzuarbeiten sein, denn dieses Virus hat gezeigt, dass es nicht nur über ein erhebliches klinisches Infektionspotential verfügt, sondern offenbar auch in der Lage ist, die Grundlagen unserer Zivilgesellschaft zu erodieren. Weniger durch seine faktische Pathogenität, als vielmehr durch die politischen und gesellschaftlichen Reaktionen, die es ausgelöst hat. Es muss geklärt werden, auf welcher Grundlage die politischen Entscheidungen gefällt wurden, die nahezu das gesamte gesellschaftliche Leben in diesem Land zum Stillstand brachten, Existenzen vernichteten und massive Eingriffe in die Grundrechte eines jeden zur Folge hatten. Der bloße Verweis auf »italienische Verhältnisse«, die es zu verhindern galt, reicht da ebenso wenig aus, wie der Verweis auf vermeintlichen »Expertenrat«. Natürlich braucht Politik den Rat von »Experten«, aber wer entscheidet über deren Auswahl? Und wer hinterfragt deren Expertise? Wissenschaftler sind Suchende. Ihr Weg ist der Weg über Versuch und Irrtum, »trial and error«, These und Antithese.

    Wissenschaftliche Erkenntnis ist immer ein dialektischer Prozess. Wissenschaft kann irren, darf auch irren. In der Politik gilt das Prinzip »trial and error« nicht. Die Politik ist gut beraten, in enger Abstimmung mit ihren »Experten« zu handeln, aber die Auswahl der Experten muss der Komplexität der Problemstellung entsprechen und die letzte Entscheidung muss immer eine politische Entscheidung sein.

    Wissenschaftlicher Rat kann die politische Entscheidung nicht ersetzen. Nicht alles, was auf den ersten Blick wissenschaftlich sinnvoll erscheinen mag, ist politisch auch verantwortbar. Vor jedweder Entscheidung sind deren mögliche sozialen, ökonomischen, aber auch kulturellen, psychologischen und auch bürgerrechtlichen Folgen für die Zivilgesellschaft vorauszudenken, ihre Angemessenheit ist dabei objektiv abzuwägen und stets kritisch zu hinterfragen und vor allem sind bei schwierigen Entscheidungen stets auch mögliche Alternativen zu prüfen. Es wird in diesem Sinne aufzuarbeiten sein, ob manche Entscheidung einer regelwütigen Exekutive, mit der »entschlossenes Krisenmanagement« demonstriert werden sollte, tatsächlich einer objektiven Notwendigkeit geschuldet war oder ob sie nicht eher in politischer Profilierungssucht die hektische Reaktion auf eine Medien- und Presselage war, die durch ihre panisch hysterische Berichterstattung selber weitaus mehr zur allgemeinen Verunsicherung beigetragen hat, als es der reale Verlauf der Erkrankung in diesem Land gerechtfertigt hätte.

    Nicht die Bilder aus Italien und China und auch nicht die Berichte über die Verhältnisse in Spanien, England oder in Nordamerika können Grundlage für die politische Entscheidungsfindung in diesem Land sein. Wer keine Verhältnisse wie in Norditalien will, der muss sich die Verhältnisse hier und die Verhältnisse dort auch genau anschauen. Wir haben keine »norditalienischen Verhältnisse«, weil die Voraussetzungen hier und dort ganz andere sind. Ohne diese elementaren Unterschiede aufzuzeigen, wird aus seriöser Berichterstattung schlichtweg mediale Panikmache.

    Dieses Schwarzbuch versucht, den Verlauf der Pandemie in Berlin zu objektivieren. Es dokumentiert eine Serie von schriftlichen Anfragen an den Berliner Senat, mit denen wir die politischen Entscheidungen zur vermeintlichen Eindämmung der Pandemie in der Stadt hinterfragen wollen. Die ehemals Regierenden zeigen wenig Bereitschaft, ihr politisches Handeln kritisch aufzuarbeiten. Ein lapidares »Wir werden einander viel zu verzeihen haben« ersetzt die Aufarbeitung ebenso wenig wie das trotzige »Wir haben alles richtig gemacht, sonst wäre alles noch schlimmer gekommen». Verantwortlichkeiten müssen aufgezeigt und Verantwortliche genannt werden.

    Letztlich gilt es, die richtigen Konsequenzen aus dem Geschehen zu ziehen, um nicht nur unsere medizinischen Versorgungsstrukturen, sondern auch unsere »aufgeklärte« Zivilgesellschaft dauerhaft »pandemiefest« zu machen.

    Anmerkungen zur »Zeitenwende«:
    Von Corona zur »Kriegstüchtigkeit« – Wie eine Gesellschaft formiert wird.

    Es wird letztlich auch zu klären sein, inwieweit die offizielle Pandemie-Politik im Grunde schon die Blaupause lieferte für die Vorbereitung einer vermeintlich aufgeklärten Zivilgesellschaft auf existentielle Konfrontationen anderer Art. Die vom ehemaligen Bundeskanzler Olaf Scholz propagierte sogenannte »Zeitenwende« beinhaltet ja nicht nur eine massive »Whatever it takes« – Aufrüstung der Bundeswehr, sie hat auch eine massive Militarisierung unserer Gesellschaft auf allen Ebenen zur Folge, um die von einem amtierenden sozialdemokratischen Verteidigungsminister propagierte Forderung, dieses Land müsse bis 2029 »kriegstüchtig« werden, auf Teufel komm raus voranzutreiben.

    Die Instrumente, die dabei genutzt werden, gleichen denen in der Corona-Zeit. Die öffentliche Debatte verläuft zunehmend irrational. Ängste werden geschürt, indem ein Szenarium der allgegenwärtigen Bedrohung aufgebaut und auf allen Ebenen der sozialen Interaktion ein vermeintliches Feinbild fixiert wird. Die Medien blasen unisono ins gleiche Horn und die allabendlichen TV Talkshows verwandeln sich aus apokalyptischen Hexenküchen der Corona-Zeit in Truppenübungsplätze für den Ostfeldzug.

    Kritiker der offiziellen Narrative werden im öffentlichen Diskurs ausgegrenzt und erneut diskreditiert. Jene Debatten-(Un)Kultur, die während der Pandemie etabliert wurde, ist gegenwärtiger denn je. Damals waren es die »Coronaleugner«, »Schwurbler« und »Querdenker«, die »Covidioten« und »Impfgegner«, heute sind es die »Putinfreunde« und »Putinversteher« oder die »Israelhasser«.

    Wer öffentlich den Sinn von Waffenlieferungen an die Ukraine anzweifelt, sie für eskalierend hält und stattdessen für diplomatische Initiativen zu Friedensverhandlungen und einem Waffenstillstand plädiert, wird heute ebenso vom Diskussion ausgeschlossen wie diejenigen, die seinerzeit, zurecht, wie man heute weiß, die Sinnhaftigkeit so mancher Corona-Maßnahme kritisierten oder sich gegen den staatlich verordneten Impfzwang wehrten.

    In diesem Sinne wollen wir mit unserer Arbeit einen Beitrag leisten – nicht nur zur Aufarbeitung der Corona-Politik, sondern auch zur Stärkung der Demokratie und eines freien, offenen Diskurses – auch in Zeiten großer gesellschaftlicher Herausforderungen.

    Corona Schwarzbuch

    Politische Corona-Maßnahmen müssen kritisch hinterfragt, Grundrechtseingriffe aufgearbeitet und Entscheidungen transparent gemacht werden. Das Corona-Schwarzbuch dokumentiert parlamentarische Anfragen und beleuchtet gesellschaftliche Folgen – für eine pandemiefeste Demokratie, offenen Diskurs und verantwortungsvolle Politik auch in Zeiten der »Zeitenwende«.
    Links

    Narrative vs. Fakten
    Pandemie in Berlin
    Phantomklinik
    Links

    Schriftliche Anfragen
    Nachwort
    Debatte

    Ein Corona-Krankenhaus ohne Patienten
    https://www.nd-aktuell.de/artikel/1197681.schwarzbuch-zur-pandemie-in-berlin-ein-corona-krankenhaus-ohne-pa

    17.2.2026 von Andreas Fritsche - Schwarzbuch zur Pandemie von dem BSW-Abgeordneten Alexander King und dem Ex-Abgeordneten Wolfgang Albers

    Langsam geraten die Begriffe in Vergessenheit, die während der Corona-Pandemie geläufig waren. Die 2G-Regel etwa bedeutete, dass Zutritt hatte, wer geimpft oder genesen war. Bei der 3G-Regel erhielt auch Einlass, wer getestet war. Wer sich nicht impfen ließ und deshalb Probleme bekam, wird sicher länger an diese Zeit zurückdenken.

    »Nicht alles, was auf den ersten Blick wissenschaftlich sinnvoll erscheinen mag, ist politisch auch verantwortbar.« So steht es im Vorwort des Schwarzbuchs »Corona in Berlin«. Zunächst nur im Internet veröffentlicht, hat es nun einen Verlag gefunden, der es drucken wollte. Die Autoren Alexander King und Wolfgang Albers haben das Buch am Montagabend im Sprechsaal in Mitte vorgestellt.

    King ist aktuell einziger BSW-Politiker im Berliner Abgeordnetenhaus. Albers gehörte von 2006 bis 2021 der Linksfraktion an. Dem BSW hat er sich nicht angeschlossen. Aber er hilft King bei dessen Bemühungen, die während der Pandemie gemachten Fehler aufzuarbeiten. »Ich profitiere sehr von seinem Rat«, lobt King. Ihm selbst fehlt als Geograf das medizinische Fachwissen, mit dem Albers als Chirurg im Ruhestand aufwarten kann.

    Im Sprechsaal waren alle Plätze besetzt und es wurden alle mitgebrachten Bücher verkauft, wie King berichtet. »Der Diskussionsbedarf ist nach wie vor groß.« Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, steht im Vorwort: Eine durch ein neues Virus verursachte Infektion sei eine ernstzunehmende Erkrankung. Es gelte da »nichts zu verharmlosen, aber auch nichts zu dämonisieren«.

    Auf 50 Seiten entwickeln die Autoren ihre Thesen: dass es zwar phasenweise stark steigende Infektionszahlen gegeben habe, aber nicht das exponentielle Wachstum, dessen Verhinderung als Rechtfertigung scharfer Maßnahmen wie der Schließung von Schulen diente. Zwar waren Intensivstationen mit der Beatmung von Patienten zweifellos stark belastet. Doch konnten in den Krankenhäusern insgesamt Überstunden abgebaut werden, weil viele Menschen aus Angst vor Ansteckung vermieden, wegen anderer Beschwerden eine Klinik aufzusuchen. 54 parlamentarische Anfragen stellte King selbst und wertete weitere Anfragen zusammen mit Albers aus. Lesenswert ist im Schwarzbuch der Abschnitt zum provisorischen Krankenhaus auf dem Messegelände. Seine Einrichtung kostete Millionen, aber es wurde nie benutzt. Es hätte dafür auch an Personal gefehlt.

    Auf den folgenden Seiten ist dokumentiert, wie sich der Senat bei der Beantwortung von Kings Fragen zuweilen windet. Das Behördendeutsch nervt allerdings und lohnt höchstens, mal durchgeblättert zu werden – bis zu den Nachbetrachtungen zur 2022 eingeläuteten Aufrüstung der Bundeswehr. Es werde zu klären sein, so heißt es, inwiefern die Corona-Politik die Blaupause lieferte für die Vorbereitung auf Krieg. Ängste werden geschürt und im Fernsehen verwandelten sich die »apokalyptischen Hexenküchen der Corona-Zeit in Truppenübungsplätze für den Ostfeldzug«.

    Alexander King, Wolfgang Albers: Corona in Berlin. Ein Schwarzbuch, Verlag Thomas Kubo, 194 S., 10 €.

    #Allemagne #pandémie #covid-19 #iatrocratie

  • A Virus Takes Flight - UGA Today
    https://news.uga.edu/georgia-magazine-articles/a-virus-takes-flight

    Avian influenza isn’t new. But the most recent outbreak’s rapid and prolific spread is setting off alarm bells.

    Arguably, we are in the age of pandemics.
    It’s a bold statement. And perhaps hyperbolic.

    But when someone like Justin Bahl says it, you should probably listen.

    We’ve challenged the environment to an extreme extent. We have increased the number of animals we’re producing domestically for food in an industrial way that requires us to maximize profits and speed. If a disease gets in there…

    The professor of infectious diseases and epidemiology at the University of Georgia trails off, leaving a palpable tension in the air. “We—as a species—are going to let our guard down and sleepwalk into our next pandemic.

    Like thousands of his fellow scientists across the world, Bahl dropped everything when the COVID-19 pandemic hit, temporarily hitting pause on his own work to study the coronavirus, its transmission, and how it evolved from its animal host to infect humans.
    Bahl doesn’t have a crystal ball. And like most researchers, you’d be hard-pressed to get him to predict which virus, bacteria, or fungi will cause the world to shut down next. 
    But there’s a reason he’s been working on avian influenza for two decades.

    #grippe_aviaire #pandémie

  • Des extraits de l’article d’A. Monnin dans Ecorev : "Ni conversion, ni purification, ni sacrifice, La redirection écologique à la lumière de la pandémie", via Winslow Santé Publique sur bsky.
    https://shs.cairn.info/revue-ecorev-2025-2-page-97

    La Covid aura été, de ce point de vue, un immense révélateur. L’éloge de la « Vie », l’injonction à ne plus avoir peur de la mort (la vraie maladie étant cette peur, qui elle-même rendrait malade et pousserait à se détourner du vivant – vivant qui, lui, intègre la mort comme une donnée centrale), témoigne du peu de cas fait pour les personnes les plus vulnérabilisées – en situation de handicaps, notamment – alors susceptibles de faire l’objet d’un tri entre les malades, de ne pas de se voir garantir le même accès aux soins, de ne pas bénéficier autant des traitements que les personnes

    Renouer avec le #vivant revenait à renouer avec la mort, mais plutôt, du moins en creux, celles des autres – qui, étrangement, protestent contre cet état de fait depuis les marges !

    👉 À rebours d’une écologie du « réveil » par la décroissance ou le dépouillement, je plaide pour une #écologie du #soin en contexte de déprise.
    Une écologie qui ne se réjouit jamais de la raréfaction, mais qui travaille les moyens d’y faire face sans sacrifier les plus vulnérables.
    Là où certains discours « collapso-affinitaires » naturalisent le manque, je cherche à le politiser, le négocier, l’organiser.

    La #pandémie a opéré un effet de contraste brutal. Elle a mis à nu la fiction d’autosuffisance qui traversait certains récits collapsologiques.
    Elle a rappelé que nos existences tiennent à des dépendances techniques, sociales, institutionnelles (et pas seulement à de micro-échelles), que l’exposition différenciée à la maladie, au soin comme à l’exclusion, produit une cartographie politique du vivant bien plus dure que les rêveries de résilience enchantée.

    #covid #politique #Alexandre_Monnin

  • Cinq ans de #Covid : toujours les mêmes guignols, toujours les mêmes #erreurs

    Christian Lehmann est médecin et écrivain. Pour « Libération », il tient la chronique d’une société touchée par les #crises_sanitaires. Aujourd’hui, il fait le point sur le « retour » du Covid, qui a pourtant toujours été là…

    J’avais autant envie d’écrire un point d’étape sur la situation Covid actuellement qu’un collègue du service politique aurait envie de dérouler le curriculum vitæ d’un ministre éphémère sous Lecornu 1, 2, 3, ou trouzemille vingt-douze. Parce que depuis cinq ans et demi, j’ai utilisé toutes les métaphores, toutes les analogies, les rappels du Jour sans fin avec Bill Murray, qui collent aussi bien à la situation pandémique que politique aujourd’hui : c’est chiant, répétitif, déprimant, et ça ne va jamais dans le bon sens.

    Et puis ce matin en entrant dans un petit supermarché, j’ai vu l’homme âgé devant moi appuyer sur le distributeur de soluté hydroalcoolique avant de s’engouffrer entre les rayons, et je me suis dit qu’hélas, puisque rien n’a changé, il n’est peut-être pas inutile, au vu de l’accumulation de conseils ridicules et d’affirmations fausses, d’écrire ce point de situation.
    Le Covid ne revient pas. Il a toujours été là, simplement tout est fait pour qu’on n’y pense plus, qu’on n’en parle pas, qu’on ne le voie pas. On n’en parle pas dans la majorité des médias parce qu’une catastrophe à la fois, ça suffit, et gérer « en même temps » la propagation de Sars-CoV 2 et l’hubris macroniste hors-sol, ça fait un peu beaucoup. Le Covid est toujours là, donc, la #vague actuelle a démarré avant l’été, s’est poursuivie tranquillement, les gens se sont réinfectés régulièrement à la rentrée en se retrouvant sans protection contre la transmission aéroportée dans les #transports, les #lieux_publics, au #travail, à l’#école.

    Nous avons tous autour de nous des gens malades, des gens qui toussent, des collègues en arrêt court (ce que Marguerite Cazeneuve, directrice déléguée de l’assurance maladie, appelle de l’absentéisme). Malgré l’absence de politique cohérente de #tests, qui permettrait de suivre la remontée des #contaminations, on dispose de quelques éléments objectifs, les déclarations de clusters en milieu hospitalier ou en Ehpad, où pour des raisons évidentes de sécurité on continue quand même à tester en cas de vague de contamination, ainsi que la surveillance de la présence virale dans les eaux usées, en montée dans de très nombreuses régions depuis des semaines.

    Les mêmes guignols de plateau, plus rarement invités, viennent répéter le mantra qu’ils assènent depuis cinq ans, qu’il y a bon espoir que le Covid devienne maintenant une pathologie respiratoire hivernale, alors que les vagues se sont succédé chaque année sans s’en tenir à cette injonction. Quelques pédiatres influenceurs aussi nuls que leurs aînés innovent en expliquant qu’il est normal que les contaminations remontent, puisque le Covid est une maladie respiratoire hivernale, et que… l’hiver commence à la rentrée, apparemment.

    Des #autotests pas très fiables

    En attendant, les études s’accumulent sur les conséquences du #Covid_long (heureusement statistiquement assez rare) chez les enfants, et le risque grandissant au fil des #réinfections, que rien n’est fait pour éviter, les promesses de Macron sur l’amélioration de la #qualité_de_l’air étant là comme ailleurs restées lettre morte.

    Les pharmacies voient affluer les patients à la recherche d’#autotests_antigéniques. Et c’est effectivement pour les personnes tombant malades avec de la fièvre, des symptômes ORL pseudo-grippaux, l’un des seuls moyens d’essayer de savoir si elles ont été contaminées par le Covid. Avec deux chances sur trois, si c’est le cas… d’obtenir cependant un résultat faussement négatif. Rappelons donc que les autotests, ainsi que les #tests_antigéniques de pharmacie, qui donnent un résultat rapide en quelques minutes, et furent très utiles en 2021 et 2022, ont depuis 2023 nettement diminué d’intérêt, puisque les variations du génome viral ont sérieusement entamé leur fiabilité, et qu’aujourd’hui ils passent à côté de deux infections Covid sur trois… ce qui a pour conséquence de faire croire à des patients infectés qu’ils n’ont pas le Covid, de ne pas s’arrêter, et de risquer donc de déclencher un Covid long (beaucoup plus fréquent en cas de persistance de l’activité physique et intellectuelle pendant la phase aiguë), et de contaminer leurs collègues.

    Seule la #PCR donne un résultat fiable. Le recul grandissant de l’accès aux soins rend difficile de voir un généraliste rapidement, alors que le seul moyen d’obtenir le remboursement d’une PCR en laboratoire d’analyses (qui sur le plan pratique nécessite le même écouvillonnage nasal que le test antigénique) est de disposer d’une #ordonnance. Ce recul dans le dépistage du Covid est dû entre autres à la nouvelle ministre de la Santé, #Stéphanie_Rist, qui en novembre 2024 avait fait voter l’Assemblée afin que ne soient plus remboursés les tests PCR sans ordonnance, comme quoi les gouvernements macronistes savent rendre hommage aux plus méritants.

    Faites-vous arrêter si vous êtes malade

    Reste la « #campagne_vaccinale », qui va démarrer ce 14 octobre, et qui permet d’accéder au #vaccin antigrippal et à un rappel de vaccin Covid. L’un et l’autre sont accessibles à toute personne qui le demande, quel que soit son âge, son état de santé, mais le vaccin antigrippal n’est remboursé à 100 % qu’après 65 ans, ou en cas de grossesse, ou en cas d’affection longue durée, et à 65 % pour les enfants entre 2 et 17 ans. Le rappel Covid est pris en charge à 100 %.

    La #pandémie est toujours là. La #transmission ne se fait pas par les mains, mais par #voie_aérienne, par #aérosolisation. Si vous désirez vous protéger, portez un #masque_FFP2 dans les transports, les lieux confinés. Aérez fréquemment les pièces où vous vous trouvez. En cas de symptômes ORL ou digestifs, tâchez d’obtenir une ordonnance de PCR, soit en consultation avec un généraliste, soit en téléconsultation. Faites-vous arrêter si vous êtes malade, c’est à ça que servait, entre autres, la Sécurité sociale, avant d’être mise entre les mains de cost killers hors sol. Bonne chance, winter is coming, et on est toujours gouvernés par les mêmes pointures.

    https://www.liberation.fr/societe/sante/cinq-ans-de-covid-toujours-les-memes-guignols-toujours-les-memes-erreurs-
    #arrêt_maladie

    • Ma réponse à Christian Lehmann, sur FB  :

      Je te l’ai dit que pendant mon hospi cet été dans un service très bien en dehors du syndrome généralisé du « pifalair », je n’ai pas réussi à obtenir un PCR avant de rentrer chez moi (et possiblement contaminer ma famille) ? Ils ont commencé par dire oui… et se sont pointés avec un TAG pris dans les vieux stocks. Je leur signale que c’est à peu près aussi efficace que de pisser dans un violon (j’avais la stat de 60% de faux négatifs, ce qui est quand même un énorme trou dans la raquette) et que c’est pour cela que j’avais spécifié un PCR. Mais bon, je suis une « petite bonne femme », donc on peut me berner facilement.
      Le chir (qui a fait un boulot génial par ailleurs… en dehors de ce moment précis) vient me sermonner en me précisant qu’il ne voit pas pourquoi je fais chier tout le monde alors que VISIBLEMENT, personne n’est malade dans son service (en dehors de la suspicion de covid avec laquelle j’avais passé la nuit aux urgences et qui avait été rassurée par… un TAG sorti du vieux stock !). Le fait qu’on avait établi le taux d’asymptos à 70% n’a pas eu l’air de l’émouvoir : « s’il y a pas de symptômes, il n’y a pas transmission ».
      C’est fou comme ce gus totalement compétent par ailleurs s’est crétinisé autour de l’unique question du covid, agacé que je ne lâche pas l’affaire.
      Je demande une ordonnance pour aller passer le test en ville en sortant : nouveau refus, parce qu’il est de sa « responsabilité de ne pas creuser le trou de Sécu ».
      J’ai arrêté le festival de mauvaise foi là et j’ai donc payé un PCR de ma poche en sortant.
      Pourquoi tous ces gens consciencieux, bienveillants, compétents et intelligents se sont mis à débiter de la merde en barre quand j’ai parlé covid ?

  • France : des sans-papiers assignent aux prud’hommes des multinationales du traitement des déchets - InfoMigrants
    https://www.infomigrants.net/fr/post/67203/france--des-sanspapiers-assignent-aux-prudhommes-des-multinationales-d

    France : des sans-papiers assignent aux prud’hommes des multinationales du traitement des déchets
    Par RFI Publié le : 29/09/2025
    Onze Marocains et Marocaines ont saisi la justice en France pour faire valoir leurs droits après avoir travaillé sans papiers et dans des conditions précaires pour un sous-traitant de grands groupes, notamment pendant la période du Covid-19. Une audience se tenait à Paris vendredi 26 septembre au conseil des prud’hommes, instance judiciaire dédiée au droit du travail.
    En France, des travailleurs essentiels estiment avoir été exploités pendant des années par l’entreprise NTI et ont décidé de l’attaquer aux prud’hommes, l’instance judiciaire dédiée au droit du travail. C’est le cas d’Amine, 25 ans, employé par ce sous-traitant dans des usines de traitement des déchets de Veolia, de Suez ou encore de Paprec partout en région parisienne et même jusqu’à Nice. « Moi, je suis un salarié qui a perdu l’odorat. Depuis que je travaille dans ce domaine, penché sur le tapis, en train de trier pendant des heures et des heures, on est payé 60 euros la journée, 80 euros la nuit. Notre équipe avons rapporté beaucoup d’argent pour les donneurs d’ordre, parce que nous, on fait le travail deux fois, trois fois plus que leurs salariés », explique Amine. Il est depuis parvenu à être embauché chez Veolia.
    L’audience de vendredi 26 septembre aux prud’hommes a duré plus de cinq heures. NTI, le sous-traitant, n’existe plus et devant le conseil des prud’hommes, les avocats des grands groupes assurent qu’ils ne savaient pas que les travailleurs étaient sans-papiers. L’un assure avoir mis fin au contrat avec le sous-traitant quand il l’a appris. Ils plaident par ailleurs avoir veillé à la sécurité sur les lieux de travail. Ali Chaligui, du syndicat CGT, accompagne les salariés depuis plusieurs années : « Cette sous-traitance a vocation à niveler les conditions de travail et les salaires vers le bas », soutient le syndicaliste. Pour lui, il faut donc aussi interroger la responsabilité des collectivités locales, qui délèguent le traitement des déchets à ces entreprises. La décision des prud’hommes est attendue le 12 décembre prochain.

    #Covid-19#migration#migrant#france#droit#travail#economie#travailleuressentiel#pandemie#sante

  • Radio Canada : Les taux d’obésité montent en flèche depuis la pandémie
    Désormais, plus du tiers des adultes canadiens sont atteints d’obésité.

    Si, au début de la pandémie, plusieurs personnes se sont ruées pour acheter de l’équipement sportif pour bouger à la maison, une nouvelle étude montre que les taux d’obésité au Canada ont augmenté plus rapidement pendant cette période qu’au cours des 11 années précédentes.

    C’est ce que constate une nouvelle étude publiée aujourd’hui dans le Canadian Medical Journal , analysant les données de plus de 746 000 Canadiens âgés de 18 ans et plus.

    Le taux d’obésité chez les adultes basé sur l’indice de masse corporelle (IMC) est passé de 24,95 % en 2009 à 32,69 % en 2023, une augmentation de près de 8 % en quinze ans.
    Avant la pandémie, le taux d’obésité augmentait d’environ 0,5 % par an. Entre 2020 et 2023, ce rythme a doublé à 1 % annuellement.

    “Il y a eu beaucoup de changements pendant la pandémie qui ont pu contribuer à cette hausse : le télétravail, les gens étaient plus sédentaires, les centres sportifs étaient fermés, les gens mangeaient différemment. Sans compter le stress et la hausse des problèmes de santé mentale, des éléments qui peuvent mener à une prise de poids”, dit cette professeure adjointe au Département des méthodes de recherche en santé, des preuves et des impacts de l’Université McMaster, en Ontario.

    “Il ne faut pas oublier la solitude, c’est un autre facteur qui peut exacerber des problèmes de santé”, ajoute le Dr Sanjeev Sockalingam, directeur scientifique de l’organisme Obésité Canada.

    L’étude montre par ailleurs que les femmes, qui avaient historiquement un taux d’obésité plus bas que les hommes, ont rattrapé cet écart.

    Avant la pandémie, il y avait une différence d’environ 4 % entre la prévalence d’obésité chez les hommes et les femmes. Désormais, il n’y a que 1,9 % de différence entre les deux sexes.

    Le taux d’obésité chez les femmes a augmenté de 8,6 % depuis 2009, comparativement à 6,93 % chez les hommes.

    Pour le Dr Sockalingam, ces données montrent à quel point la pandémie a exacerbé les iniquités en matière de santé. “La pandémie a mis cette iniquité en lumière”, dit-il en ajoutant qu’on a aussi observé des hausses importantes chez les Noirs canadiens.

    Mais la hausse la plus importante s’observe chez les jeunes adultes de 18 à 29 ans. Depuis 2003, le taux d’obésité a presque doublé chez les jeunes femmes, passant de 13 à 22 %. Chez les hommes dans cette tranche d’âge, le taux est passé de 18 à 24 %.

    Les auteurs de l’étude notent que les agonistes du GLP-1 (ex. : Ozempic, Wegovy) utilisés pour traiter le diabète et pour la perte de poids ont été introduits au Canada pendant la période à l’étude. Selon eux, il ne faut “pas exclure la possibilité que l’utilisation de ces médicaments ait pu atténuer les tendances postpandémiques.”

    Même si peu de personnes ont accès aux GLP-1, ces médicaments ont peut-être tempéré la hausse. Ça pourrait être encore plus haut.
    Une citation de Dr Sanjeev Sockalingam, Obésité Canada

    Des études montrent que, dans certains pays, la forte augmentation associée à la période pandémique commence à s’estomper. “On ne voit pas encore cette tendance au Canada, mais on espère que ça ira dans cette direction”, précise la Dre Anderson.

    Évolution vers une obésité plus sévère
    Non seulement les Canadiens prennent de plus en plus de poids, mais la proportion d’adultes qui vivent avec l’obésité de type 3 (morbide / IMC >40) a doublé dans les 15 dernières années.

    Environ 13 % des adultes canadiens vivent désormais avec une obésité considérée comme sévère ou morbide (IMC >35).

    “La pandémie de COVID-19 a eu un impact profond sur la prise en charge de l’obésité. Il y a eu un effet d’entraînement. Certaines personnes qui avaient un excès de poids ont progressé vers un niveau d’obésité plus sévère”, explique le Dr Sockalingam.

    Cette situation inquiète la Dre Anderson, qui rappelle que l’obésité sévère est associée à de nombreux risques pour la santé.

    D’ailleurs, selon l’étude, plus de 40 % des personnes souffrant d’obésité sont également atteintes d’un ou de deux problèmes de santé chroniques ; entre 5 et 10 % avaient de 3 à 6 maladies chroniques.

    “Ceci a non seulement un impact sur la santé de la population, mais aussi sur l’utilisation des soins de santé”, souligne la Dre Anderson.

    Des données difficiles à ignorer
    Les Canadiens ont longtemps ignoré le problème de l’obésité au pays, estime le Dr Sockalingam, qui espère que ces nouvelles données convaincront les gouvernements à agir rapidement pour atténuer cette crise de santé.

    Pour y arriver, les deux experts disent qu’il faut s’attaquer au problème sur plusieurs fronts et qu’il faut améliorer l’accès à différents soins, qui peuvent comprendre des interventions psychologiques et comportementales, de la médication, de l’éducation en nutrition et même de la chirurgie bariatrique.

    Il y a des facteurs génétiques, sociaux, environnementaux. Il n’y a pas de baguette magique.
    Une citation de Dr Sanjeev Sockalingam, Obésité Canada

    Il est de plus en plus reconnu que l’obésité est une maladie complexe et que les actions individuelles ne sont pas suffisantes, mais la stigmatisation entourant l’excès de poids et l’obésité demeure un problème, ajoute le Dr Sockalingam. “Plusieurs travailleurs de la santé ont contribué à cette stigmatisation. Il faut trouver un moyen de réengager dans le système de santé les personnes qui ont vécu cette stigmatisation et qui ont abandonné.”

    #obésité #maladie #pandémie #covid #santé #femmes #hommes #IMC #solitude #Ozempic #Wegovy #diabète #stigmatisation
    Source : https://ici.radio-canada.ca/nouvelle/2178821/taux-obesite-poids-imc-canada-pandemie

  • Jeffrey #Sachs est un économiste américain de renommée mondiale, professeur à l’université Columbia et ancien président de la Commission #Covid-19 du #Lancet, connu pour ses recherches approfondies sur les origines de la #pandémie. Il milite pour une gouvernance mondiale renforcée afin de contrôler les manipulations dangereuses de pathogènes, pointant du doigt les dissimulations autour des recherches menées à l’université de Caroline du Nord.

    via https://diasp.eu/p/17613857

    "- Je vais vous révéler une triste vérité, quelque peu surprenante. Je dois admettre que ce que je m’apprête à vous dire n’est sûr qu’à 99 %. Mais mon avis, basé sur des recherches très approfondies menées ces derniers 4 ans 1/2, c’est que le Covid provient de l’université de Caroline du Nord, qui est le principal centre de recherche sur les bêta-coronavirus, qui collabore avec le gouvernement américain sur une série de propositions de subventions qui ont identifié l’introduction du changement viral à l’origine du #SARS-Cov-2. C’est une vérité sinistre. C’est moche. On l’a dissimulé. Si j’évoque cela dans ce contexte, c’est parce qu’il n’existe actuellement aucune gouvernance mondiale efficace pour contrôler la manipulation d’agents pathogènes dangereux, comme celle qui a créé la pandémie et déclenché sa propagation. Officiellement, le bilan s’élève à 7 millions de morts, mais si l’on compte tous les décès liés au Covid, on est probablement plus proche de 20 millions. Et même dans ce cas, il n’y a jamais d’enquête sérieuse, tout est dissimulé, caché.

  • Certains cantons ont conservé les données de traçage du Covid malgré les recommandations de l’OFSP

    C’est le quotidien 24 heures https://www.24heures.ch/covid-19-qua-t-on-fait-des-donnees-de-la-population-vaudoise-168311245407 qui le révélait jeudi : les données personnelles de milliers de Vaudois récoltées pendant la pandémie ont été conservées.

    Données médicales, mais aussi informations récoltées dans le cadre des enquêtes d’entourage sont toujours détenues par le service du médecin cantonal, de manière non anonyme. Selon une recommandation de l’OFSP, ces données de traçage auraient pourtant dû être supprimées au bout de deux ans.

    Contacté, le médecin cantonal Karim Boubaker justifie leur conservation. « La loi demande que les informations constitutives du dossier médical soient conservées plus de 10 ans », explique-t-il.

    « Mon analyse, c’est que ces fichiers contiennent des informations médicales et qu’il faut donc les conserver. Les anonymiser ou séparer les données médicales précitées des données propres au traçage serait un énorme travail ».

    Il précise que ces données sont conservées, mais pas utilisées pour le moment.
    . . . . .

    #pandémie #données_personnelles #données #surveillance #santé #bigdata #algorithme #covid-19 #data #fichage_et_surveillance #vie_privée
    Source : https://www.rts.ch/info/suisse/2025/article/covid-19-conservation-des-donnees-personnelles-pratiques-divergentes-des-cantons

  • Pas d’épidémie, mais de nombreuses victimes des injections ! Décoder l’éco - Pierre Chaillot

    Pierre Chaillot explique que les décisions prises par les gouvernements ont aggravé la situation, notamment en abandonnant les soins classiques et en prenant des mesures délétères. Il souligne que les tests PCR, souvent utilisés pour diagnostiquer le Covid-19, étaient en réalité inefficaces et produisaient de nombreux faux positifs. Ces tests n’avaient aucun lien avec la maladie elle-même, ce qui a conduit à une surévaluation des cas et à une panique généralisée.

    Le statisticien insiste sur le fait que les vaccins, loin de protéger la population, ont en réalité causé des dommages significatifs, y compris des décès et des effets secondaires graves. Il met en avant des études et des données statistiques qui montrent une corrélation entre les campagnes de vaccination et les pics de décès, suggérant que les vaccins ont contribué à une augmentation de la mortalité.

    Pierre Chaillot, statisticien de formation, affirme que les chiffres officiels ne soutiennent pas l’idée d’une pandémie. Il critique les tests PCR, qu’il juge non fiables, et pointe du doigt les effets néfastes des vaccins.

    https://www.youtube.com/watch?v=G9aAarO3rVI

    #covid-19 #sante #coronavirus #santé #france #confinement #pandémie #covid #vaccination #statistiques #Insee #enfumage #manipulation #argent #santé #gros_sous #capitalisme #big_pharma #laboratoires_pharmaceutiques #Pierre_Chaillot #victimes

  • Enseignements des confins : L’atelier éclaté (3/3) - imago mundi
    https://www.imagomundi.fr/article100.html

    Printemps 2020, la pandémie de Covid-19 entraine la fermeture brutale de l’École Nationale Supérieure des Beaux-Arts de Lyon. Une partie des étudiant·es de l’atelier de Design d’espace ont choisit de retourner dans leur famille pour y vivre le confinement. À travers des enseignements qui mettent en lien l’espace, le corps, et, ici, la cartographie, comment recréer un espace de travail commun ?
    par Sonja Dicquemare
    #cartographie #enseignement #pandémie #Beaux-Arts

  • Enseignements des confins : Petite danse des points de vue multiples (2/3) - imago mundi
    https://www.imagomundi.fr/article99.html


    Pendant la pandémie de Covid-19, avec mes étudiant·es de l’atelier de Design d’espace de l’École Nationale Supérieure des Beaux-Arts de Lyon, nous avons pratiqué de nouvelles façons de faire cours, par la notation, la danse et la cartographie. Petite leçon de danse à distance.
    par Sonja Dicquemare
    #chorégraphie #cartographie #enseignement #pandémie #Beaux-Arts

  • imago mundi
    https://www.imagomundi.fr/article98.html


    En 2020, pendant le confinement imposé par la pandémie de Covid-19, avec mes étudiant·es de l’atelier de Design d’espace de l’École Nationale Supérieure des Beaux-Arts de Lyon, j’ai cherché à refonder un espace commun de travail, à travers notation, danse et cartographie plutôt que mails et visioconférences. Cette situation qui s’éternisait a ainsi été l’occasion d’explorer nos confins quotidiens. Voici, repris tels quels, des extraits de mes cours, auxquels j’ai donné la forme de carnets de bord partagés.
    par Sonja Dicquemare
    #chorégraphie #cartographie #enseignement #pandémie #Beaux-Arts

  • Origine du Covid : entretien avec La Décroissance et Moins !
    https://www.piecesetmaindoeuvre.com/necrotechnologies/origine-du-covid-entretien-avec-la-decroissance-et-moins

    Toujours en librairie : Le Règne machinal (la crise sanitaire et au-delà). La Décroissance et Moins !, journaux d’écologie politiques français et suisse publient à l’automne 2024 un entretien avec Pièces et main d’œuvre sur les origines du Covid et l’hypothèse de la fuite de laboratoire. Où l’on fait le point sur l’enquête en cours. Pour lire l’entretien, ouvrir le PDF ci-dessus. Lire aussi : Fuite du Covid : des aveux scientifiques #Nécrotechnologies

    https://www.piecesetmaindoeuvre.com/IMG/pdf/entretien_avec_la_de_croissance_et_moins_.pdf

    • Rappelons que nul parmi les enquêteurs de bonne foi n’affirme qu’une hypothèse l’emporte à 100 %. Les éléments collectés jusqu’ici penchent en faveur de la fuite de laboratoire, mais nous restons prudents et attentifs aux éventuelles trouvailles.

      Pour l’heure, très peu de données accréditent la piste de la zoonose. Quatre ans après le début de l’épidémie, il n’y a nulle trace d’un animal infecté, qui aurait servi d’intermédiaire entre les chauve-souris porteuses de coronavirus et les humains – hormis les souris de laboratoire. En particulier sur le marché aux animaux de Wuhan, présenté comme l’origine probable de l’épidémie, aucun échantillon animal n’a révélé la présence du SARS-CoV2 (le virus qui cause le Covid-19) ou d’anticorps signalant une contamination. Il n’existe pas de commerce d’animaux entre Wuhan et les zones où vivent les chauve-souris infectées, dans le Yunnan et au Laos, à plus de 1000 km.
      Tous ces indices manquants avaient été trouvés dans les zoonoses du SRAS en 2002 ou du virus MERS en 2012.

      En outre, l’histoire génétique du SARS-CoV2 est troublante. Le virus aurait dû connaître une adaptation progressive, par des mutations dont on aurait trouvé des traces, jusqu’à devenir contagieux pour les humains (en passant par des animaux intermédiaires). Or, non seulement on ne trouve pas d’animaux infectés par des variants antérieurs du virus, mais on trouve dans tous les échantillons, depuis le début, des caractéristiques inédites qui le rendent immédiatement adapté à l’homme. Contrairement à tous les virus respiratoires, le SARS-CoV2 n’a eu besoin d’aucune adaptation pour se diffuser rapidement.

      #enquête #zoonose #laboratoire #covid-19 #coronavirus #virus #pandémie

  • La pandémie, un fait politique total
    https://laviedesidees.fr/La-pandemie-un-fait-politique-total

    Dans les années 1830, une épidémie de choléra sévit dans les villes et les campagnes, incapables de « se cuirasser contre les miasmes ». Aujourd’hui comme hier, l’impuissance face à la maladie met à nu le fonctionnement de la société tout entière.

    #Histoire #État #médecine #santé #pandémie
    https://laviedesidees.fr/IMG/pdf/20241209_cholera.pdf

    • En Afrique, les urgences des hôpitaux sont en bien meilleur état que les urgences en France.
      Le reste de l’hôpital aussi.

      On ne peut donc que se féliciter l’action des gouvernements d’emmanuel macron afin d’appliquer les ordres de l’union européenne.

  • Contagion sociale
    https://ecologiesocialeetcommunalisme.org/2024/10/23/contagion-sociale

    Ce livre est très important. Pas seulement par ses contenus mais tout spécialement de par ses origines et ses auteurs. En effet, les membres du collectif #Chuang, tout en étant chinois d’origine – nombre d’entre eux résidant bien en Chine en différentes provinces – déploient leurs activités à un niveau international. Ils se réclament d’ailleurs, […]

    #Recensions_d'ouvrages_divers #[VF]


    https://0.gravatar.com/avatar/f4ffc1b00ed412e4578ae06b96dcc9e8b2a1ac722f797958cac984106850a6a2?s=96&d=

  • La Covid-19 exposée comme pandémie et comme zoonose - Frédéric Keck
    https://lestempsquirestent.org/fr/numeros/numero-2/la-covid-19-exposee-comme-pandemie-et-comme-zoonose

    L’épisode de la Covid fut un événement politique majeur. Mais sa signification reste énigmatique : annonce-t-elle un nouveau totalitarisme ? faut-il l’interpréter comme la revanche de la nature contre une civilisation qui la maltraite ? est-elle un simple épiphénomène dans la gestion « biopolitique » des populations ? L’anthropologue et philosophe Frédéric Keck aborde ces questions dans un #livre majeur, Politique des zoonoses, qui sort ces jours-ci à La Découverte. Nous publions ici, en bonnes feuilles, « l’ouverture » de son ouvrage. Il y imagine une exposition à venir résumant pour une société future cet événement énigmatique. Huit vitrines venues du futur pour nous rappeler à ce passé encore brûlant, et un présent fait de liens avec des objets techniques et des animaux.
    Ce texte est extrait de Frédéric Keck, Politique des zoonoses, Vivre avec les animaux au temps des virus pandémiques, coll. « L’horizon des possibles », Paris, La Découverte, 2024.

    Si une anthropologue du futur devait résumer, dans une exposition dont elle serait curatrice, comment l’humanité a vécu la #Covid-19, à la façon dont les anthropologues du passé ont présenté les sociétés lointaines aux publics européens dans des musées, elle pourrait choisir quatre objets et quatre espèces animales, qui représenteraient « la culture matérielle » et « l’ethno-zoologie » de l’humanité aujourd’hui. Ces objets et ces animaux ont en effet peuplé l’imaginaire des sociétés contemporaines au cours de cette pandémie, selon des modalités qui restent à analyser et à comprendre. La #pandémie de Covid-19 a conduit les humains à diffuser de façon globale des objets apparus en des lieux différents au cours des deux siècles passés, en les standardisant selon des normes internationales et en les mêlant à des techniques plus traditionnelles de contrôle des épidémies. Mais la Covid-19 est aussi une #zoonose, c’est-à-dire une maladie qui se transmet entre différentes espèces animales, ce qui explique que le virus qui la causait était si imprévisible. Voici donc quatre objets et quatre animaux accompagnés d’informations qui pourraient guider pour le visiteur de cette exposition.

  • Quelque chose de grave se passe dans le ciel, Wu Ming 1
    https://lundi.am/Quelque-chose-de-grave-se-passe-dans-le-ciel

    Dans les premiers jours de mai 2023, et de nouveau deux semaines plus tard, de violents orages se sont abattus sur l’est de l’Émilie Romagne. Précédées d’une longue période de sécheresse, les fortes pluies prennent la population de court. (...)

    Un hectare de terre libre peut absorber jusqu’à 3 750 tonnes d’eau. Une eau qui en s’infiltrant s’en va rejoindre les nappes souterraines. Sur une dalle en béton ou une route en asphalte, l’eau rebondit et accélère sa course. Mais le problème ne se limite pas à ça. Dans le sprawl
    émilien-romagnol, l’eau a fait sauter les canalisations d’eaux usées, débordé les égouts, renversé les bennes à ordures, traversé des décharges, détruit des maisons, des usines, des magasins, des distributeurs, des garages et des entrepôts, emportant avec elle des substances nocives telles que des détergents, des cosmétiques, des engrais, des pesticides, des tonnes de plastique et, en traversant des élevages intensifs, charrié des animaux noyés...

    L’amas de ces bombes chimiques et bactériologiques stagna pendant plusieurs jours. Conselice, dans la province de Ravenne, devint la ville symbole de la catastrophe : elle resta envahie par ces effluents pendant deux semaines et l’odeur nauséeuse qui en émanait était perceptible à des kilomètres à la ronde.

    Le soleil rayonnait sur cette pourriture, Comme afin de la cuire à point, Et de rendre au centuple à la grande NatureTout ce qu’ensemble elle avait joint.
    Une charogne, Baudelaire

    Une fois que la boue a pu être évacuée – dans l’Adriatique, pouvait-il en être autrement ?! – et que les rues furent à nouveau sèches, les éventuels effets sur l’environnement et la #santé ne furent plus discutés. Le sujet disparut du discours public.

    Les causes de ce genre de catastrophes sont connues. Le réchauffement climatique provoque une alternance de périodes de #sécheresse et de fortes pluies, le fameux climate whiplash – le coup de fouet climatique. Dans le même temps, les inondations et les destructions sont le résultat de politiques qui défigurent le territoire depuis plus d’un demi-siècle, à commencer par les cours d’eau, déviés, artificialisés, amputés de leurs courbes, privés de leurs possibilités d’expansion au profit du béton. Les images de la Ravone – cette rivière canalisée et enterrée et qui, gonflée par les fortes pluies, repris possession de la via Saffi, une des artères principales de Bologne – en sont une bonne illustration.

    [...]

    Le maire de Ravenne, Michele De Pascale, reporta la faute des inondations sur les ragondins, coupables de creuser leurs terriers dans les digues, et sur de prétendus écologistes qui auraient empêché qu’on les abatte et lui auraient envoyé des menaces de morts. (...)

    #climat #artificialisation_des_sols #étalement_urbain #inondations #écologie #politique #sciences #complot #complotisme #géo-ingénierie #asymbolie #technosolutionnisme #Naomi_Klein #pandémie

  • Face à la hausse du #coût des #arrêts_de_travail, la #Caisse_nationale_d’assurance_maladie préconise de revoir le « système »

    Avec un #déficit annoncé plus élevé que les 11,4 milliards d’euros prévu et avant le vote du budget, la #Cnam affiche sa combativité. D’ici décembre, la Caisse va notamment contacter 30 000 à 40 000 salariés en arrêt depuis plus de dix-huit mois pour vérifier si leur absence se justifie toujours.

    La Caisse nationale d’#assurance_maladie devance l’appel. A quelques semaines de l’ouverture des débats parlementaires sur le financement de la Sécurité sociale pour 2025, son directeur général, Thomas Fatôme, remet sur le tapis la question du coût des arrêts de travail, trop « dynamique » à ses yeux. Lundi, lors d’un point presse au siège de la Cnam, il s’est spontanément « mis à la disposition du gouvernement et des parlementaires pour discuter de cette problématique », estimant que le système actuel est « questionnable en termes de #soutenabilité_financière et d’#équité ».

    Une façon d’orienter le prévisible tir à vue de Bercy et des parlementaires. Pour cause, le déficit de la branche maladie de la #Sécu devrait en fin d’année être encore plus élevé que les 11,4 milliards annoncés en juin. Alors que Bercy recherche activement près d’une quinzaine de milliards d’économies, l’#assurance_maladie est clairement en ligne de mire.

    « Des échanges, pas de contrôles »

    Or pour la Cnam, le coût des arrêts de travail a des allures de puits sans fond. En 2023, les #indemnités_journalières (IJ) versées aux assurés (hors Covid) ont atteint 15,8 milliards d’euros, moitié plus qu’en 2015. Un emballement que la Cnam peine à contenir. Et ce n’est pas faute d’y mettre du sien. En 2023, la campagne de vérification des prescriptions des médecins généralistes, la vérification de 1,2 million d’arrêts en cours, et les demandes d’explications réclamées à 900 entreprises de plus de 200 salariés présentant un taux d’absentéisme « atypique » ont certes permis de modérer la hausse du nombre d’arrêts (+ 1,8 % par rapport à 2022) mais pas leur coût (+ 6,1 %). Surtout, en l’absence de nouvelles mesures, le dérapage menace de se poursuivre pour la Cnam, avec un renchérissement des dépenses pour IJ de l’ordre de 8 % sur le premier semestre…

    Malgré cet échec relatif, la Cnam affiche sa combativité. Pour preuve, elle lance une série d’« actions » d’ici à décembre pour limiter la facture. Sa première cible : les assurés sociaux. D’ici la fin de l’année, 30 000 à 40 000 salariés en arrêt depuis plus de dix-huit mois devraient être contactés par ses services pour « #faire_le_point », et donc vérifier si l’#absence se justifie toujours. La situation de ceux en arrêt depuis plus de quatre ans sera aussi réexaminée. De même, les salariés qui ont cumulé plus de deux arrêts de travail en six mois (hors affections de longue durée et maternité) devraient recevoir un courrier de la Cnam leur proposant un « #accompagnement » mais aussi leur rappelant les règles entourant la délivrance des arrêts. A toutes fins utiles.

    Les médecins ne sont pas oubliés : quelque 7 000 généralistes, parmi les plus prescripteurs d’arrêt, vont être conviés à un « #entretien_confraternel ». « Il s’agit d’#échanges, pas de #contrôles », insiste Fatôme, peu soucieux de rallumer la guerre avec les syndicats de praticiens. L’occasion tout de même d’un petit coup de pression : la liste de leurs patients en arrêt depuis plus de dix-huit mois leur sera communiquée, tout comme les référentiels d’arrêts admis par pathologie : « Une gastro c’est trois jours, une grippe cinq jours… » glisse le DG de la Cnam.

    Equipe cyber en chasse

    Les entreprises sont aussi dans le collimateur : un nouveau millier d’entre elles vont devoir fournir des explications sur l’#absentéisme de leurs troupes, et le cas échéant seront invitée à intégrer un #programme_national_de_prévention. En parallèle, la lutte contre la #fraude s’intensifie. Les arrêts de travail sur papier, qui représentent encore 30 % du total, étant susceptibles d’être contrefaits, la Cnam enjoint aux médecins d’utiliser désormais un formulaire Cerfa sécurisé, donc non falsifiable ni photocopiable. Lequel deviendra obligatoire à compter de juin 2025. En outre, une équipe cyber va engager la chasse en ligne aux faux sites de délivrance d’arrêt de travail.

    Cet activisme de la Cnam la dédouane. Sans forcément apporter de solution pérenne à ses problèmes de gros sous. Car le coût des arrêts de travail dépend largement de facteurs qui lui échappent. Ainsi de la hausse des #salaires (et donc des indemnités journalières) à commencer par le smic qui a suivi l’inflation, de la baisse du #chômage et du vieillissement de la population active suite aux reports successifs de l’âge légal de la #retraite. Tout au plus, la Cnam peut espérer contrer l’augmentation tendancielle de la durée moyenne des IJ pour une même classe d’âge, et le recours plus systématique qu’autrefois aux arrêts de travail. d’où sa volonté de réviser les règles. Et d’abord pour les durcir, même si au passage ce pourrait être l’occasion de revenir sur certaines iniquités comme la moindre indemnisation des salariés en contrat depuis moins de six mois. Mais encore faudrait-il que cette dérive du coût des arrêts de travail ne soit pas le signe financièrement tangible d’une dégradation continue de l’#accès_aux_soins et de la santé physique et psychique de la population.

    https://www.liberation.fr/societe/face-a-la-hausse-du-cout-des-arrets-de-travail-la-caisse-nationale-dassur
    #vérification #maladie #France

    • @franceinfo
      https://x.com/franceinfo/status/1833382683705028634

      🔴 Indemnisation des arrêts de travail ➡️ "Nous avons convoqué 270 000 assurés en 2023. Dans à peu près 30% des cas, l’arrêt de travail n’est pas justifié", affirme Thomas Fatôme, directeur général de la caisse nationale de l’Assurance maladie.

      Nicolas Da Silva @dasilva_p13
      https://threadreaderapp.com/thread/1833410497363824999.html

      Pour rappel, la cour des comptes à évoqué le dossier des arrêts maladie dans son rapport du moi de mai. Il faut dire (au moins) deux choses à ce sujet :
      Premièrement, l’augmentation du coût des arrêts maladie n’est pas liée à un changement de comportement des assurés (prétendument plus opportunistes) mais à des causes structurelles :

      [(la Cour des comptes évoque une) hausse des arrêts pour « motif psychologique ». Il y aurait une dégradation de l’état de santé de la population. https://x.com/dasilva_p13/status/1796091981950546365?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E17960919 (en raison dune dégradation des conditions de travail et d’existence, ndc)]

      En particulier les indemnités augmentent du fait de la hausse (relative) des salaire, de l’augmentation de la population, de l’intégration de certains régimes au régime général de sécu, du #vieillissement de la population, des effets probables de la #pandémie, etc.

      Le rapport de la cour est bien en peine de montrer l’existence d’un effet d’opportunisme. A défaut de preuve, toute mesure sur les arrêts maladie est une pure mesure d’économie budgétaire (pas de moralisation/responsabilisation) des assurés.

      Deuxièmement, une fois n’est pas coutume le rapport explore l’hypothèse d’une augmentation des #recettes_de_la_sécurité_sociale en identifiant certaines formes d’évitement des cotisations sociales non justifiées (ou discutables).

      Les critiques de la cour pleuvent :
      « Des dispositifs dérogatoires nombreux aux objectifs imprécis » (p. 158)
      « un manque de transparence de certains intermédiaires » (p. 160)
      « Des montants importants distribués pour des objectifs macroéconomiques peu visibles » (p. 163)

      « Un financement de la sécurité sociale fragilisé, une équité du prélèvement social mise à mal » (p. 167)
      « Un principe de compensation des pertes de recettes de la sécurité sociale non mis en œuvre » (p. 169)

      « Une augmentation de la #perte_de_recettes équivalente à la hausse du déficit de la sécurité sociale entre 2018 et 2022 »
      On pourrait continuer encore et encore.

      Conclusion : il est faux de laisser penser que le déficit de l’assurance maladie est lié à une faute morale des assurés. Même la cour des comptes dit qu’il faut réfléchir aux recettes de la Sécu.
      Pour[quoi] ne pas parler de cela ?

    • Nicolas Da Silva sur X :

      Pour rappel, la cour des comptes à évoqué le dossier des arrêts maladie dans son rapport du moi de mai. Il faut dire (au moins) deux choses à ce sujet :

      Premièrement, l’augmentation du coût des arrêts maladie n’est pas liée à un changement de comportement des assurés (prétendument plus opportunistes) mais à des causes structurelles :

      En particulier les indemnités augmentent du fait de la hausse (relative) des salaire, de l’augmentation de la population, de l’intégration de certains régimes au régime général de sécu, du vieillissement de la population, des effets probables de la pandémie, etc.

      Le rapport de la cour est bien en peine de montrer l’existence d’un effet d’opportunisme. A défaut de preuve, toute mesure sur les arrêts maladie est une pure mesure d’économie budgétaire (pas de moralisation/responsabilisation) des assurés.

      Deuxièmement, une fois n’est pas coutume le rapport explore l’hypothèse d’une augmentation des recettes de la sécurité sociale en identifiant certaines formes d’évitement des cotisations sociales non justifiées (ou discutables).

      Les critiques de la cour pleuvent :
      « Des dispositifs dérogatoires nombreux aux objectifs imprécis » (p. 158)
      « un manque de transparence de certains intermédiaires » (p. 160)
      « Des montants importants distribués pour des objectifs macroéconomiques peu visibles » (p. 163)

      « Un financement de la sécurité sociale fragilisé, une équité du prélèvement social mise à mal » (p. 167)
      « Un principe de compensation des pertes de recettes de la sécurité sociale non mis en œuvre » (p. 169)

      « Une augmentation de la perte de recettes équivalente à la hausse du déficit de la sécurité sociale entre 2018 et 2022 »
      On pourrait continuer encore et encore.

      Conclusion : il est faux de laisser penser que le déficit de l’assurance maladie est lié à une faute morale des assurés. Même la cour des comptes dit qu’il faut réfléchir aux recettes de la Sécu.
      Pour ne pas parler de cela ?

      https://x.com/dasilva_p13/status/1833410497363824999?t=R0Toi85X0EyVvkwi1W6u5w

    • Hausse des arrêts de travail : le bluff des pouvoirs publics qui culpabilisent les salariés

      Dans la chasse aux économies, les indemnités journalières des arrêts maladie sont visées. Pourtant, leur hausse ces dernières années s’explique surtout par l’augmentation des salaires et le vieillissement de la population en activité.

      LeLe ministre de l’économie démissionnaire, Bruno Le Maire, a peut-être donné un avant-goût du prochain projet de loi de financement de la Sécurité sociale, durant son audition par la commission des finances de l’Assemblée nationale, lundi 9 septembre. Interrogé sur les perspectives d’économies pour remettre dans les clous le déficit public, il a clairement visé « notre modèle social », parce que « la Sécurité sociale, c’est 50 % [de la dépense publique] », et que « le pays vieillit ».

      En creux, il défendait ainsi la réforme des retraites. Mais en prime, il a ciblé les indemnités journalières (IJ) en cas d’arrêt maladie, qui ont, selon lui, « dérapé ». La veille, dans le journal Les Échos, le directeur général de l’assurance-maladie, Thomas Fatome, annonçait un autre dérapage, celui de la Sécurité sociale, dont le déficit devrait dépasser les 11,4 milliards d’euros annoncés en 2024, si la tendance du premier semestre se poursuit.

      Les recettes de la Sécurité sociale sont en baisse, les dépenses sont en hausse, et en particulier les indemnités journalières versées aux assuré·es en arrêt, à + 8 % depuis le début de l’année 2024. En 2023, elles augmentaient de 6,1 %, portant à 16 milliards ce poste de dépenses… sur les 470 milliards d’euros versés par les cinq branches de la Sécurité sociale. Les IJ étaient pourtant déjà ciblées en 2023, ainsi qu’en 2022. Sans effet, donc.

      L’assurance-maladie n’a pas ménagé ses efforts. Dans son rapport sur l’évolution des charges et produits pour 2025, elle rappelle avoir contrôlé 6 000 médecins aux prescriptions d’arrêts de travail jugées « atypiques », par rapport à la moyenne. Elle estime le « rendement » de ces contrôles à 150 millions d’euros.
      270 000 salariés contrôlés

      Les assuré·es ont également été controlé·es en nombre : 270 000 ont été ciblé·es, par exemple en raison d’arrêts de travail répétitifs, et « convoqué·es », explique à France Info le directeur général de l’assurance-maladie. Il ne veut pas jeter d’« anathème », mais tout de même : « Dans 30 % des cas, l’arrêt n’est pas justifié », assure-t-il. Ce qu’il ne précise pas, c’est que la somme récupérée sur ces contrôles des assuré·es est faible : 38 millions d’euros, selon le rapport de l’assurance-maladie.

      Les entreprises au fort taux d’absentéisme ont au contraire été ménagées : seules 336 entreprises de plus de 150 salarié·es ont été rencontrées. Elles ont bénéficié « d’actions de prévention et d’accompagnement attentionné ». Le « rendement » de ces 336 contrôles est cependant exceptionnel : 35 millions d’euros, presque autant que les contrôles des 270 000 assuré·es. Thomas Fatome a sans doute fait le calcul et s’engage, dans Les Échos, à renforcer les contrôles de ces entreprises aux « profils d’absentéisme atypiques ».

      Il prévoit aussi d’augmenter le contrôle des médecins généralistes qui prescrivent beaucoup d’arrêts de travail : 7 000 devraient recevoir cette année la visite d’un médecin-conseil. Et tou·tes les assuré·es en arrêt depuis 18 mois seront contacté·es pour vérifier « si leur arrêt est justifié ». Car « les abus, cela existe aussi ».
      Une hausse largement mécanique

      Les « abus » expliqueraient donc cette hausse des arrêts maladie, et les assuré·es seraient les premiers suspects et suspectes. Cette augmentation est pourtant largement mécanique, pour trois raisons au moins.

      Elle est d’une part portée par la hausse des salaires, et notamment du Smic (+ 5 % en 2022 et 2023), puisque les indemnités journalières sont égales à 50 % du salaire, avec un plafond d’indemnités calculé à 1,8 Smic. Dans son rapport sur la Sécurité sociale de mai dernier, la Cour des comptes prévenait que cette hausse des salaires continuerait « à avoir des effets en 2024 et au-delà ».

      Les IJ sont également liées à l’augmentation de la population active, + 2,5 % depuis 2017, mais aussi à son vieillissement. La part des plus de 55 ans en activité ne cesse de progresser avec les réformes des retraites successives. Et sans surprise, ces derniers sont plus souvent arrêtés : ils représentent « 18,3 % de la population active en 2022, et 27 % des journées indemnisées », rappelle la Cour des comptes.

      En prime, rappelle la Cour, l’assurance-maladie indemnise les arrêts de travail des indépendant·es depuis 2020 et des professionnelles et professionnels libéraux depuis 2021.

      Comment, dans ces conditions, parler d’une hausse des arrêts maladie abusive, donc rectifiable ? Au premier trimestre, l’assurance-maladie « ne sait pas expliquer » 40 % de la hausse des indemnités journalières, assure Thomas Fatome.
      Tirs croisés contre les arrêts maladie

      Dans son rapport, la Cour des comptes propose plusieurs scénarios de révision de la durée d’indemnisation à considérer : porter le délai de carence avant le versement des IJ par l’assurance-maladie, aujourd’hui de trois jours, à sept jours ; ou encore ne plus indemniser les arrêts courts, de moins de huit jours.

      Seulement, une telle mesure serait très inégalitaire : 70 % des salarié·es ne subissent aucune perte de salaire pendant leurs arrêts, car ils sont protégés par des conventions collectives et de généreuses complémentaires santé. Mais 30 % des salarié·es du privé, mal protégé·es, verraient leurs revenus lourdement chuter en cas de maladie.

      Thomas Fatome défend lui aussi la baisse de l’indemnisation des IJ, qu’il souhaite « plus soutenable », mais il aimerait en même temps que le système soit « plus juste » pour les salarié·es du privé les moins bien couvert·es. Est-ce seulement possible ?

      Autre piste de réflexion : l’indemnisation des fonctionnaires. Un rapport de l’Inspection générale des finances et de l’Inspection générale des affaires sociales, commandé au printemps par l’ex-premier ministre Gabriel Attal et remis aux parlementaires cet automne, vise spécifiquement leurs arrêts maladie. Le rapport propose la baisse du taux de remplacement de leurs salaires, de 100 % aujourd’hui à 90 %. Autre piste : l’instauration d’un deuxième, voire d’un troisième jour de carence avant le versement des indemnités.

      Instauré par Nicolas Sarkozy, supprimé par François Hollande, puis rétabli par Emmanuel Macron, les effets du jour de carence des fonctionnaires ont été évalués par l’Insee dans la fonction publique d’État. La proportion d’agent·es absent·es pour raison de santé une semaine donnée n’a pas bougé. Mais c’est le type d’arrêt qui a évolué : les absences de deux jours ont fortement diminué, tandis que celles d’une semaine à trois mois ont augmenté. Dans ce cas-là, le jour de carence n’a donc permis aucune économie.

      https://www.mediapart.fr/journal/economie-et-social/100924/hausse-des-arrets-de-travail-le-bluff-des-pouvoirs-publics-qui-culpabilise

  • Être à l’aise avec l’élimination | Naomi Klein
    https://cabrioles.substack.com/p/etre-a-laise-avec-lelimination-naomi

    Au début de la pandémie, des appels à sacrifier les malades et les personnes âgées au nom des impératifs économiques ont fusé. Mais ils émanaient alors principalement de Républicain·es suffisant·es, cruel·les, mais fidèles à elleux-mêmes. Ce qui m’a surprise, c’est de voir des électeur·ices de longue date du Nouveau Parti Démocratique, parti qui a joué un rôle essentiel dans la mise en place du système de santé public universel au Canada, se laver les mains de la mort de masse. Je ne m’attendais pas non plus à ce qu’une personne avec qui j’aurais pu prendre un cours de Vinyasa se fasse la défenseuse de la mort des personnes physiquement faibles ("Je pense que ces gens devraient mourir"). Je ne m’attendais pas non plus à ce qu’une affiche du Parti populaire du Canada, parti d’extrême droite, soit accolée à celle proposant de la méditation profonde et des massages Deep Tissues. Ou d’entendre des écologistes de longue date dire, dans des conversations privées, que le droit de ne pas se faire vacciner était pour elleux le seul enjeu dans cette campagne, une position de principe contre ce qu’iels considèrent comme Big Pharma.

    Quelle que soit l’idée que je me faisais de la frontière entre « eux » et « nous », elle ne tenait plus. De toute évidence, un poison avait été libéré dans la culture, et il ne se répandait pas seulement parmi les partisan·nes de la droite avec l’aide de quelques personnalités médiatiques libérales passées de l’autre côté. Il s’agissait de quelque chose d’autre : un produit toxique enchevêtré dans les puissantes notions de vie naturelle, de force musculaire, de condition physique, de pureté et de divinité, ainsi que dans leurs contraires : le contre-nature, la faiblesse, la paresse, la contamination et la damnation.

    #pandémie #vaccin #nature #santé #eugénisme #assainissement_du_troupeau #ésotérisme #écofascisme

  • Le monde Diplomatique  : Soignants suspendus, autopsie d’une erreur

    « Antivax », « complotistes »… Les soignants qui ont refusé la vaccination ont subi l’opprobre, en plus des suspensions. Leurs décisions n’étaient pourtant pas étrangères à la rationalité mais l’exécutif ne les a pas écoutés. Trop occupé à faire entendre sa raison. . . . . . .

    Source et suite : https://www.monde-diplomatique.fr/2024/02/FAUQUETTE/66566

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