• Nach fehlgeschlagener Hinrichtung in Tennessee : Christa Pike war an Beatmungsgerät angeschlossen – Zustand weiter kritisch
    ▻https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/dpa-nach-fehlgeschlagener-hinrichtung-in-tennessee-christa-pike-war-an-

    C’est simplement horrible et rappele le sort des milliers de condamnés dans le monde. L’abolition de la peine de mort est le premier critère pour qualifier une société comme civilisée. Les autres sont des tentatives d’organisation sociale inaccomplies.

    2.10.2026 - Am Mittwoch sollte Christa Pike nach drei Jahrzehnten im Todestrakt hingerichtet werden – doch der Versuch schlug fehl. Nun kämpft das Krankenhauspersonal um ihr Leben.

    Die im US-Bundesstaat Tennessee zum Tode verurteilte Mörderin Christa Pike war nach ihrer gescheiterten Hinrichtung am Donnerstagabend (Ortszeit) bewusstlos und an ein Beatmungsgerät angeschlossen. Das berichten mehrere US-Medien unter Berufung auf lokale Gerichtsdokumente vom Freitag.

    Die „New York Times“ etwa zitierte aus den Dokumenten, dass Pike laut ihrer Anwälte mit Stand Donnerstagabend bewusstlos, intubiert und an ein Beatmungsgerät angeschlossen in einem Krankenhaus in Nashville gelegen habe. Die 50-Jährige hatte am Mittwoch (Ortszeit) zwei Hinrichtungsversuche per Giftspritze überlebt.

    Pikes Gesundheitszustand ist demnach weiter kritisch. Das Krankenhauspersonal arbeite daran, das Leben von Pike zu retten und das injizierte Pentobarbital aus ihrem Körper zu entfernen, zitierte die „New York Times“ die Anwälte.

    Trump: „Interessante Situation“

    Auch US-Präsident Donald Trump äußerte sich vor Journalisten zu der Hinrichtung. Von einem Reporter auf den Vorfall angesprochen, sagte der US-Republikaner: „Das war eine interessante Situation.“

    Er sagte weiter: „Das war eine Hinrichtung, bei der die Medikamente nicht ganz gewirkt haben.“ Für weitere Auskünfte darüber, ob die Vollstreckung der Todesstrafe für Pike künftig weiterhin umgesetzt werden soll oder nicht, verwies Trump den Reporter an die zuständigen Behörden in Tennessee.

    Danach richtete sich Trump an einen neben ihm stehenden Mann, der nach Angaben des US-Präsidenten „ein großartiger Arzt“ sei und die Vorgänge sicherlich „besser erklären kann, als jeder andere“. Trump ergänzte: „Wie kann so etwas passieren? So etwas sollte eigentlich nicht allzu schwierig sein, oder?“

    Pikes Verteidigung fordert Aufhebung der Todesstrafe

    Pikes Anwalt Randy Spivey zufolge gebe es bislang keine genaue Prognose für ihren Gesundheitszustand. Welche gesundheitlichen Folgen sie davontragen könnte, sei demnach bislang ebenfalls unklar.

    Die Verteidigung forderte Tennessees Gouverneur Bill Lee auf, die Todesstrafe der Verurteilten aufzuheben und sie stattdessen lebenslang in Haft zu lassen. Lee wiederum reagierte zunächst, indem er nach dem Vorfall alle weiteren Hinrichtungen für den Rest des Jahres aussetzen wollte und eine umfassende Untersuchung durch eine externe Stelle anordnete.

    So schildern Anwesende die fehlgeschlagene Hinrichtung

    Die Anwälte berichteten von zahlreichen Problemen während der versuchten Hinrichtung. Demnach dauerte es etwa eine Stunde, die intravenösen Zugänge zu legen. Allein an Pikes linkem Arm habe er sieben Einstiche gezählt, so Spivey. Eine der verwendeten Nadeln sei beim Herausziehen offenbar verbogen gewesen.

    Während der Verabreichung der Medikamente habe sich ihr rechter Arm zunehmend violett verfärbt. Inzwischen gebe es nach Angaben der Verteidigung Blasen und Verbrennungen rund um die Einstichstellen.

    Ir_gendwann fragte sie die Vollzugsbeamten noch, ob sie sich denn so fühlen solle. Kim Chandler, anwesende Journalistin_

    Spivey sagte zudem, er habe Pike nach der ersten Verabreichung noch sprechen und singen gehört. Die Anwälte kritisierten auch mangelnde Transparenz während des Ablaufs: Der Vorhang zum Zeugenraum sei über längere Zeit geschlossen gewesen, Informationen seien nur verzögert weitergegeben worden. Erst viel zu spät habe man erfahren, dass ein Krankenwagen unterwegs sei.

    Die Verteidigung prüft nach eigenen Angaben weitere rechtliche Schritte. Zunächst solle sich Pike jedoch erholen und selbst mitentscheiden können, wie weiter vorgegangen werde. „Was gestern Abend passiert ist, war nicht nur ineffizient, sondern grausam und qualvoll“, sagte Spivey.

    Pike soll nach zweiter Spritze geschnarcht haben

    Christa Pike wäre die erste Frau seit mehr als 200 Jahren gewesen, die in Tennessee hingerichtet worden wäre. „Um 20.26 Uhr berichteten Zeugen der Hinrichtung, dass die Vollstrecker beide Spritzen mit den tödlichen Chemikalien injiziert hätten und Pike noch am Leben sei und schnarche“, heißt es in Gerichtsunterlagen.

    Pikes Anwälte kritisierten den Ablauf der Hinrichtung scharf. Zu den Problemen hätten „geplatzte Venen und minderwertiges Pentobarbital“ gehört. Zudem sei nach dem Hinrichtungsversuch keine medizinische Notversorgung verfügbar gewesen.

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    Christa Pike bei einem Gerichtstermin am 4. Dezember 2007 in Knoxville, Tennessee. © REUTERS/J. Miles Cary

    „Es sieht so aus, als sei das nicht so abgelaufen, wie es hätte ablaufen sollen“, sagte der Journalist John North vom Sender WBIR, der bei der Exekution als Zeuge zugegen war.

    Die Journalistin Kim Chandler von der Nachrichtenagentur Associated Press sagte dem Sender CBS News, dass Pike zu Beginn der versuchten Hinrichtung bei Bewusstsein war. „Irgendwann fragte sie die Vollzugsbeamten noch, ob sie sich denn so fühlen solle.“ Nachdem sich die Vorhänge der Todeskammer schlossen, sei zu hören gewesen, wie Pike „laut schnarchte“.

    Die Reporterin Catherine Sweeney vom Fernsehsender WPLN berichtete, sie habe von Pike „fast eine Stunde lang sehr laute Atemgeräusche“ gehört. Die anwesenden Medienvertreter seien dann aufgefordert worden, den Bereich zu verlassen.

    Die Mutter des Mordopfers, die die Hinrichtung befürwortet hatte, war ebenfalls anwesend. „Es war Chaos“, sagte sie dem Sender NBC. Dem Gouverneur und der Generalstaatsanwaltschaft Tennessee warf die Mutter Versagen vor: „Sie haben es vergeigt“ („They fucked up“).

    Scharfe Kritik kam von der Non-Profit-Organisation Death Penalty Information Center (DPIC), die die Praxis kritisch begleitet: „Dieser Vorfall ist der schlimmste, den wir je erlebt haben, und mit keiner anderen verpfuschten Hinrichtung der Neuzeit zu vergleichen“, sagte der DPIC-Direktor Robin Maher der „New York Times“. „Es gibt keinen Präzedenzfall.“

    30.09.2026, USA, Nashville: Rettungsfahrzeuge treffen bei der Hochsicherheitsanstalt Riverbend ein, nachdem die Hinrichtung von Christa Pike angehalten wurde. Foto: George Walker IV

    Weshalb wurde Christa Pike verurteilt?

    Pike war 1996 für den Mord an einer damals 19-jährigen Mitschülerin zum Tode verurteilt worden. Sie selbst war zum Tatzeitpunkt 18 Jahre alt. 1995 hatten drei Teenager das Opfer in einem abgelegenen Gebiet nahe der University of Tennessee in Knoxville gefoltert und getötet.

    Die Anwälte der heute 50-Jährigen forderten eine Begnadigung, weil sie die Tat im Alter von nur 18 Jahren beging und als Opfer langjährigen sexuellen Missbrauchs unter psychischen Problemen litt.

    Ein US-Bundesgericht in Tennessee hatte am Mittwoch die Hinrichtung kurzfristig ausgesetzt. Das Berufungsgericht sprach von einem „kurzen Aufschub“, bis alle Argumente für und gegen die Exekution der 50-Jährigen geprüft seien.

    Kurze Zeit später hatte das Oberste Gericht der USA den Weg für die zuvor aufgeschobene Hinrichtung frei gemacht. Die Anordnung des US-Berufungsgerichts vom 30. September werde aufgehoben, verfügte der Supreme Court am Mittwoch.
    UN-Kommissar Türk fordert Gnade für Christa Pike

    Auch UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk forderte Gnade für die 50‑Jährige. „Die Todesstrafe hat in keiner Gesellschaft einen Platz“, schrieb er auf X.

    Er sei zudem grundsätzlich „besorgt über den Anstieg der Hinrichtungen“ in den USA. Ihre Zahl ist seit dem erneuten Amtsantritt von Präsident Donald Trump Anfang 2025 sprunghaft gestiegen. Dieser hatte dazu aufgerufen, die Kapitalstrafe häufiger zu verhängen. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben des DPIC 47 Menschen hingerichtet, der höchste Stand seit 2009. In diesem Jahr waren es bereits 28.

    D_ieser Vorfall ist der schlimmste, den wir je erlebt haben, und mit keiner anderen verpfuschten Hinrichtung der Neuzeit zu vergleichen. Robin Maher, Direktor der Non-Profit-Organisation Death Penalty Information Center (DPIC)_

    Das UN-Menschenrechtsbüro erklärte zudem: „Der Fall von Christa Pike macht eine Vielzahl von Gründen deutlich, warum die Todesstrafe abgeschafft werden sollte. Das anhaltende körperliche und seelische Leiden durch mehrere gescheiterte Hinrichtungsversuche ist verabscheuungswürdig und grausam.“

    Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International erklärte, Pikes Fall zeige abermals, „dass es keine humane Hinrichtungsmethode gibt“. Die Todesstrafe müsse überall abgeschafft werden, forderte die Generalsekretärin von Amnesty International in Deutschland, Julia Duchrow.
    Immer wieder Komplikationen bei Hinrichtungen

    Komplikationen wie im Falle Pikes sind bei Hinrichtungen in den USA traurige Realität. Laut einer Untersuchung des DPIC verlief 2022 mehr als ein Drittel aller Hinrichtungen „sichtbar problematisch“ oder nahm übermäßig viel Zeit in Anspruch. Bei einem Fall in Alabama brauchten die Henker drei Stunden, um den intravenösen Zugang zu legen – es war die längste Hinrichtung in der US‑Geschichte.

    Als Reaktion auf die gescheiterte Hinrichtung kündigte der republikanische Gouverneur Bill Lee an, die letzte für dieses Jahr geplante Vollstreckung einer Todesstrafe auszusetzen. Lee erklärte laut dem US-Radiosender NPR, er habe eine „umfassende Untersuchung durch eine unabhängige Stelle“ angeordnet, „um genau zu ermitteln, was vorgefallen ist“. Unklar ist noch, ob Pike zu einem späteren Zeitpunkt erneut hingerichtet werden soll. Das Todesurteil besteht formell weiter.

    Pike war nach Angaben der offiziellen Webseite der Regierung von Tennessee die einzige Frau, die derzeit im Todestrakt des US-Bundesstaates eine Strafe verbüßte. Sie ist laut der Forschungseinrichtung Cornell Center on the Death Penalty Worldwide die erste Frau seit 1819, die in Tennessee hingerichtet werden sollte.

    Seit der Wiederzulassung der Todesstrafe in den USA im Jahr 1976 wurden landesweit 1683 Menschen hingerichtet, darunter 18 Frauen. Zuletzt hatte Tennessee im Mai die geplante Hinrichtung eines Mannes abgebrochen, weil keine geeignete Vene für die Giftspritze gefunden werden konnte.

    Die EU erließ Exportverbote für Hinrichtungsmedikamente

    Die Europäische Union lehnt die Todesstrafe strikt ab und hat Exportverbote für Medikamente erlassen, die bei Hinrichtungen in den Vereinigten Staaten zum Einsatz kommen. Auch mehrere US-Pharmaunternehmen schränkten die Abgabe ihrer Produkte an Gefängnisbehörden ein. Dies führte mehrfach zur Verschiebung von Tötungen.

    Die Hinrichtung per Giftspritze ist in dem Land die mittlerweile verbreitetste Methode zur Vollstreckung der Todesstrafe. Dabei wird der Verurteilte in der Regel zunächst sediert, anschließend wird ein Muskelrelaxans injiziert, das die Atemmuskulatur lähmt. Zuletzt soll die Gabe von Kaliumchlorid schließlich zum Herzstillstand führen.

    Die Behörden in Tennessee verwendeten bei Christa Pike hingegen nur das Medikament Pentobarbital. Henker verabreichten Pike zwei Dosen des stark wirksamen Barbiturats, das sie töten sollte – und letztlich fehlschlug. (doe, mira mit Agenturen)

    #USA #peine_de_mort #torture #iatrocratie

  • Man executed for fatally poisoning billionaire who helped bring ‘3 Body Problem’ to Netflix
    ▻https://edition.cnn.com/2026/05/28/china/china-netflix-crime-execution-intl-hnk
    ▻https://media.cnn.com/api/v1/images/stellar/prod/640-20260528021740902.webp Xu Yao attends the sentencing hearing. Shanghai Intermediate People’s Court/weixin

    Une querelle entre deux riches chinois entraine la mort des deux hommes.

    28.5.2026 by Sylvie Zhuang - Hong Kong — A Chinese lawyer who fatally poisoned the billionaire gaming tycoon who helped produce the Netflix sci-fi hit “3 Body Problem” has been executed, according to Chinese state media.

    Xu Yao killed his boss Lin Qi in 2020 by gifting him what he said were probiotic pills, which in fact contained lethal toxins which he bought off the dark web and mixed in his own lab.

    Earlier that year, the high-flying lawyer had helped Lin secure the rights to adapt Liu Cixin’s celebrated trilogy of sci-fi books, which starts with “The Three-Body Problem.”

    He was executed last Thursday, two years after being sentenced to death for murder by a court in Shanghai.

    The news of execution was first reported on Tuesday by Chinese state media the Economic Observer, citing people familiar with the matter.

    Confirming the report, Three Body Universe, the company once owned by Lin to develop the trilogy’s intellectual property, issued a statement on Tuesday saying “all employees of our company are grateful for the justice served by the legal system.”

    The statement paid tribute to Lin, who was named as an executive producer in the opening credits of Netflix’s “3 Body Problem” when it was released in 2024. A huge fan of Liu’s trilogy, Lin had long dreamed of developing the franchise.

    Just months after Netflix announced its plans to produce the series, Lin was poisoned and killed at age 39.

    On a winter evening in 2020, he was driving home from the headquarters of his company Yoozoo Games in Shanghai when he suddenly felt unwell and checked himself in to a hospital.

    He died 10 days later, on Christmas Day. At least five toxins were detected in his body, including deadly poisons such as mercury and tetrodotoxin, according to reports from Chinese media.

    Xu was quickly identified as a suspect.

    According to the court ruling, Xu had a dispute with Lin over “company management matters” and plotted to poison him.

    The case has been widely reported by China’s heavily state censored media for the gruesome details of how Xu plotted the murder.

    Xu drew inspiration from “Breaking Bad,” the American series about a chemistry teacher who goes into the meth-making business. He set up a lab in a suburb of Shanghai and bought more than a hundred toxins on the dark web to experiment with, often testing mixed poisons on cats, dogs and other animals.

    He also poisoned beverages in the offices of two executives he had disputes with, causing four colleagues to fall sick. Those four survived.

    He set up a trading company in Japan to acquire the hazardous chemicals, and at one point had 160 cell phone numbers.

    Between September and December 2020, Xu replaced the contents of coffee capsules, whiskey bottles and water bottles in colleagues’ offices with methylmercury chloride, an acute toxin that can be fatal if swallowed, inhaled or touched.

    He later made the lethal substances into a pill, before gifting them to Lin.

    #Chine #peine_de_mort #science_fiction

  • Antwort der DDR auf ersten James-Bond-Film : DEFA-Klassiker „For Eyes Only“ wieder zu sehen
    ▻https://www.berliner-zeitung.de/article/antwort-der-ddr-auf-ersten-james-bond-film-defa-klassiker-for-eyes-


    À regarder et à télécharger à partir de ce soir : la réponse de la société de production DEFA au premier "James Bomd" raconte une histoire vraie.

    6.7.2026 von Susanne Lenz - Anlässlich des 100. Geburtstags seines Hauptdarstellers Alfred Müller kehrt der DDR-Agententhriller „For Eyes Only – Streng geheim“ zurück. Hier wird er gezeigt.

    Nachdem 1962 in Großbritannien mit „James Bond jagt Dr. No“ der erste Bond-Film mit Sean Connery in der Hauptrolle erschienen war, reagierte die DEFA erstaunlich schnell. Bereits ein Jahr später brachte das DDR-Filmstudio mit „For Eyes Only – Streng geheim“ seinen eigenen Spionagethriller in die Kinos. Nun kehrt der Film anlässlich des 100. Geburtstags seines Hauptdarstellers Alfred Müller zurück: Der MDR zeigt den Klassiker am 7. Juli im Fernsehen, anschließend ist er in der ARD-Mediathek verfügbar. Das teilte die DEFA-Stiftung am Montag mit.

    „For Eyes Only“ gilt bis heute als einer der erfolgreichsten Unterhaltungsfilme der DEFA. Premiere hatte er im Berliner Kino Kosmos. Mehr als eine Million Menschen sahen ihn bereits in den ersten drei Wochen nach dem Kinostart im Juli 1963, bis Anfang der 1980er-Jahre kamen rund 2,8 Millionen Kinobesucher hinzu. Damit erreichte der Film Zuschauerzahlen, die sonst vor allem den beliebten DEFA-Märchen vorbehalten waren.

    Die Geschichte spielt im Frühsommer 1961, kurz vor dem Bau der Berliner Mauer. Im Mittelpunkt steht der DDR-Agent Hansen, gespielt von Alfred Müller, der sich in den amerikanischen Militärgeheimdienst MID eingeschleust hat. Dort versucht er, geheime Angriffspläne gegen die DDR zu entwenden, während seine Tarnung zunehmend gefährdet wird. Der Kalte Krieg wird als spannungsgeladener Agententhriller erzählt – mit Chiffren, versteckten Kameras, Lügendetektoren und Verfolgungsjagden.

    Propaganda war dabei Teil des Konzepts. Der fiktive westliche Angriffsplan auf die DDR wirkt heute wie eine nachträgliche Rechtfertigung für den Mauerbau. So schreibt es die DEFA-Stiftung. Dennoch erschöpft sich der Film nicht in einer politischen Botschaft. Der Regisseur János Veiczi orientierte sich sichtbar an internationalen Genrestandards und setzte auf filmische Spannung statt auf den Ton vieler zeitgenössischer Agitationsfilme. Ein ungewöhnliches Stilmittel wählte das Produktionsteam bei der Darstellung der amerikanischen Agenten: Um die Authentizität zu erhöhen, wurden deren Dialoge zum Teil auf Englisch eingesprochen und anschließend von einem deutschen Sprecher übersprochen.
    Der Kulturminister bemängelte die Darstellung der Stasi

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    Der Schauspieler Alfred Müller im Jahr 2007 © imago stock&people

    Das Drehbuch basiert lose auf dem Fall Horst Hesse, der sich Mitte der 1950er-Jahre als Doppelagent in den amerikanischen Militärgeheimdienst einschleuste und Informationen an die Staatssicherheit weitergab. Hesse wurde in der Bundesrepublik in Abwesenheit zum Tode verurteilt, lebte jedoch unbehelligt in der DDR, wo er beim Ministerium für Staatssicherheit Karriere machte.

    Kurz vor der Premiere gab es Abnahmeprobleme. Auf Anordnung des Kulturministeriums musste nachgedreht werden: Die Darstellung der Staatssicherheit erschien den Verantwortlichen zu wenig heldenhaft, mehrere Szenen wurden mit neuen Schauspielern komplett neu inszeniert.

    Für Alfred Müller bedeutete der Film den Durchbruch. Der bis dahin vor allem als Theaterdarsteller am Berliner Maxim-Gorki-Theater bekannte Schauspieler wurde über Nacht zu einem der populärsten Filmgesichter der DDR. Seine zurückhaltende Darstellung des Kundschafters Hansen galt vielen Kritikern als ungewöhnlich modern. Gerade weil Müller nicht den heroischen Geheimagenten spielte, sondern einen scheinbar unauffälligen Durchschnittsmenschen, gewann seine Figur an Glaubwürdigkeit.

    „For Eyes Only“ ist ein Zeitdokument des Kalten Krieges, aber es ist auch ein souverän inszenierter Genrefilm – die ostdeutsche Antwort auf James Bond. In der DDR-Wochenzeitung Wochenpost dokumentierte eine Publikumsbefragung, wie überrascht das Publikum von dem Werk war. So wird ein 15-jähriger Schüler mit den Worten zitiert: „Ich habe mich eigentlich etwas über unsere DEFA gewundert. Wie hat sie es fertiggebracht, so einen ausgezeichneten Film zu drehen?“

    Horst Hesse
    ▻https://de.wikipedia.org/wiki/Horst_Hesse

    #DDR #cinéma #espionnage #histoire #peine_de_mort

    • La peine de mort n’a jamais été abolie
      ▻https://www.en-attendant-nadeau.fr/2022/02/09/prisonniers-paroles-lenvolee

      Perpétuité incompressible et allongement des peines
      M. Chiolo a été condamné à la perpétuité incompressible avec période de sûreté illimitée. C’est la première fois qu’une personne est condamnée à une telle peine sans avoir tué. Concrètement, ça veut dire qu’il restera en #prison à vie. Comme la Cour européenne des droits de l’homme estime qu’il faut tout de même leur laisser un « droit à l’espoir », les prisonnier.es peuvent demander que la période de sûreté soit levée au bout de trente ans. Même en cas d’acceptation, ça leur permet seulement de solliciter un aménagement – sans garantie… La #peine_de_mort a été abolie en 1981 : la peine la plus lourde était alors la réclusion criminelle à perpétuité assortie d’une période de sûreté de trente ans. En 1994, la période de sûreté illimitée est instaurée pour s’assurer que les gens restent vraiment en prison à vie. D’abord réservée aux meurtres d’enfants avec viol, torture ou actes de barbarie, elle a été étendue en 2011 aux meurtres sur personnes dépositaires de l’autorité publique, puis aux crimes terroristes après 2015. Depuis 1981, les peines n’ont fait que s’allonger : la part des peines criminelles de plus de 20 ans était de 8 % en 2000 ; 25 % aujourd’hui ! De plus en plus de personnes sont condamnées à des peines trop longues pour sortir autrement que les pieds devant. C’est ce qu’on rappelé des longues peines à l’occasion des quarante ans de l’abolition de la peine de mort dans le livre la peine de mort n’a jamais été abolie (les éditions du bout de la ville, 2021)

      ►https://seenthis.net/messages/930318

  • Permis de tuer : ce que changerait la loi sur la présomption de légitime défense de la police - AMNESTY FR
    ►https://www.amnesty.fr/reperes/loi-presomption-legitime-defense-de-la-police-ce-qu-il-faut-savoir

    En France, le gouvernement s’apprête à faire passer une nouvelle loi qui présumerait légal tout tir de policier ou gendarme. Le texte sur la « présomption de légitime défense pour les forces de l’ordre » sera débattu à l’Assemblée nationale le 7 juillet. S’il est voté, il s’agirait d’une bascule historique qui offrirait aux forces de l’ordre un «  permis de tuer  ». Nous nous opposons fermement à ce projet de loi, voici pourquoi.

    #peine_de_mort #permis_de_tuer

  • Présomption de légitime défense : comment une demande des policiers d’extrême droite est devenue mainstream - Basta !
    ►https://basta.media/Presomption-legitime-defense-comment-une-demande-policiers-extreme-droite-d

    Le 7 juillet prochain, l’Assemblée nationale devra se prononcer sur une proposition de loi, portée par les députés Les Républicains (LR), instaurant une « présomption de légitime défense » pour les policiers nationaux, municipaux et les gendarmes. Jusqu’à présent, un membre des forces de l’ordre est présumé innocent – comme n’importe quel citoyen – s’il est accusé d’avoir fait usage de son arme sans discernement, de manière illégitime ou disproportionnée. En cas de doute, un policier ou un gendarme peut ainsi être mis en examen pour expliquer son acte. À la justice, ensuite, de trancher, en fonction des éléments de l’enquête, sur la « nécessité absolue » ou non de l’ouverture du feu.

    #peine_de_mort

  • « Profonde inquiétude » : quatre pays européens dénoncent un projet de loi israélien sur la peine de mort
    Par Le Parisien avec AFP - Le 29 mars 2026 - Le Parisien
    ▻https://www.leparisien.fr/international/israel/profonde-inquietude-quatre-pays-europeens-denoncent-un-projet-de-loi-isra

    Un projet de loi à la Knesset qui préoccupe en dehors des frontières israéliennes. Berlin, Paris, Rome et Londres ont fait part dimanche dans un communiqué conjoint de leur « profonde inquiétude » concernant ce texte qui vise à étendre la peine de mort, à la veille de son vote au parlement.

    « Nous, ministres des Affaires étrangères de l’Allemagne, de la France, de l’Italie et du Royaume-Uni, exprimons notre profonde préoccupation au sujet d’un projet de loi qui élargirait de manière significative les possibilités d’imposer la peine de mort en Israël (…) », écrivent-ils dans ce communiqué.(...)

    #préoccupation_européenne
    #IsraelEurope

    • Le ministre de la Sécurité nationale, Itamar Ben-Gvir, a célébré l’adoption de la loi en brandissant une bouteille de champagne.
      ▻https://www.ouest-france.fr/monde/israel/video-un-ministre-israelien-trinque-au-champagne-apres-l-adoption-de-la

      Israël : le Parlement vote la loi instaurant la « peine de mort pour les terroristes »
      ▻https://www.la-croix.com/israel-adopte-une-loi-decriee-sur-la-peine-de-mort-pour-les-palestiniens-2

      Il a eu lieu alors qu’un cessez-le-feu fragile entre Israël et le Hamas est entré en vigueur le 10 octobre, plus de deux ans après le début de la guerre dans la bande de Gaza déclenchée par l’attaque sans précédent du mouvement islamiste palestinien le 7 octobre 2023. Le Hamas a estimé que le vote de la loi témoignait de « la nature sanguinaire de l’occupation (Israël, NDLR), et son approche fondée sur le meurtre et le terrorisme ».

      Pendant le débat ayant précédé le vote, Ram Ben Barak, député de l’opposition et ancien directeur adjoint du Mossad (les services secrets extérieurs israéliens), a exprimé son indignation face au texte, qui témoigne d’une forme de défaite face au Hamas, dans la mesure où Israël s’éloignerait de ses propres « valeurs » et adopterait, à ses yeux, des comportements similaires, marqués par « la haine » et « la vengeance ».

      La #peine_de_mort existe en Israël, mais n’a été appliquée qu’à deux reprises : en 1948, peu après la création de l’État, contre un capitaine de l’armée accusé de haute trahison et en 1962, lorsque le criminel de guerre nazi Adolf Eichmann a été pendu. Pour Miriam Azem, coordinatrice du plaidoyer international pour Adalah, ONG israélienne de défense des droits de la minorité arabe, cette loi « s’inscrit dans la continuité et l’escalade des mauvais traitements et des tortures infligés aux Palestiniens ».

      Sans vouloir spéculer sur une éventuelle décision de la Cour suprême, l’experte souligne toutefois que celle-ci « s’est montrée très réticente à intervenir » dans le passé « et a donné son feu vert à de graves abus contre les Palestiniens ».

  • Bangladesh : l’ex-Première ministre Sheikh Hasina condamnée à mort pour la répression d’émeutes
    ▻https://www.france24.com/fr/asie-pacifique/20251117-bangladesh-ex-premi%C3%A8re-ministre-sheikh-hasina-condamn%C3%A9e

    La justice du Bangladesh a condamné lundi à mort l’ancienne Première ministre Sheikh Hasina. Un verdict qui tombe au terme d’un procès de plusieurs mois, où cette dernière a été reconnue coupable d’avoir ordonné une répression meurtrière à la suite d’un soulèvement étudiant l’an dernier.

    L’ex-Première ministre en exil du Bangladesh Sheikh Hasina, 78 ans, a été condamnée à mort, lundi 17 novembre, par la justice de son pays. Le motif de ce verdict : avoir ordonné la répression meurtrière des manifestations qui ont causé sa chute pendant l’été 2024.

    « Tous les éléments (...) constitutifs du crime contre l’humanité sont réunis », a déclaré le juge du tribunal de la capitale Dacca Golam Mortuza Mozumder en rendant son verdict, « nous avons décidé de lui infliger une seule peine, la peine de mort ».

    En Inde depuis sa fuite en hélicoptère, la « bégum de fer » était jugée en son absence depuis le mois de juin par un tribunal de Dacca. Elle a toujours nié les accusations portées contre elle.

    Au terme du procès, les juges l’ont reconnu coupable de plusieurs chefs d’inculpation relevant du crime contre l’humanité, notamment d’avoir incité aux meurtres et d’avoir ordonné des meurtres, selon le verdict.

    En juillet et août 2024, les manifestations antigouvernementales qui l’ont contrainte à quitter le pays après 15 ans au pouvoir ont fait au moins 1 400 morts, selon l’ONU, pour la plupart des civils.

    Dans un pays sous fortes tensions politiques déjà tourné vers les élections législatives prévues dans trois mois, sa décision était très attendue.
    Des policiers déployés autour du tribunal

    La police de la capitale a été placée en alerte et déployée en nombre pour procéder à des contrôles stricts autour du tribunal et dans tous les points névralgiques de la ville, ont constaté des journalistes de l’AFP.

    « Nous espérons que le tribunal exercera prudence et sagesse, que justice sera faite et que cette décision marquera la fin des crimes contre l’humanité et servira d’exemple », avait souhaité la semaine dernière le procureur en charge du dossier, Tajul Islam.

    Au terme des débats, le représentant de l’accusation avait réclamé le mois dernier, sans surprise, la condamnation de Sheikh Hasina à la peine capitale."Pour un simple meurtre, la peine de mort est la règle. Pour 1 400 meurtres, elle la mérite 1 400 fois", avait-il déclaré devant les juges. « Elle est une criminelle endurcie et n’a fait preuve d’aucun remord pour sa brutalité ».

    Jusque-là silencieuse, Sheikh Hasina a pris la parole en octobre auprès de plusieurs médias étrangers, dont l’AFP, pour rejeter la « totalité » des charges à ses yeux « infondées » retenues contre elle.

    Les enregistrements produits par l’accusation suggérant qu’elle avait autorisé le recours aux « armes létales » contre la contestation ont été « sortis de leur contexte », a jugé l’ex-Première ministre. « Un verdict de culpabilité est préétabli, malheureusement », a-t-elle poursuivi, « il s’agit clairement d’une procédure à motivation politique ».
    Meurtres, enlèvements et séquestrations

    Victorieuse des élections législatives, largement considérées comme frauduleuses début 2024, son parti, la Ligue Awami, a été interdit par le gouvernement provisoire du prix Nobel de la paix Muhammad Yunus.

    Dans l’opposition sous le règne de Sheikh Hasina, le Parti nationaliste du Bangladesh (BNP) est considéré comme le grand favori du prochain scrutin.

    Interrogée par l’AFP sur un éventuel retour en politique, l’ex-Première ministre a botté en touche en assurant que sa « priorité est le bien-être et la stabilité » du pays.

    Le tribunal a également condamné à mort lundi l’ancien ministre de l’Intérieur, Asaduzzaman Khan Kamal, lui aussi en fuite. L’ex-chef de la police, Chowdhury Abdullah Al Mamun, en détention et qui a plaidé coupable, s’est vu lui infliger une peine de cinq ans d’emprisonnement.

    Le parcours judiciaire de Sheikh Hasina ne se limite pas à ce procès. Elle fait également l’objet de multiples plaintes pour les multiples meurtres, enlèvements et séquestrations dont l’ont accusé, tout au long de ses mandats, ses adversaires politiques et les ONG.

    Une commission d’enquête a récemment chiffré à plus de 250 le nombre de disparitions d’opposants ordonnées par son gouvernement.

  • S. Carolina Intros Bill to Execute Women Who Seek An Abortion
    ▻https://www.qasimrashid.com/p/s-carolina-intros-bill-to-execute

    For the second time since 2023, MAGA Republicans in South Carolina have introduced SC H3537, also known as The South Carolina Prenatal Equal Protection Act. South Carolina House Bill 3537 is one of the most extreme pieces of legislation we’ve seen. It proposes changing the legal definition of the word “person” to include an unborn fetus. This means that a woman who gets an abortion could be charged with homicide, a crime punishable by the death penalty in South Carolina. To be clear: this bill would make it possible for the state to execute women for seeking an abortion.

  • En Arabie saoudite, un record d’exécutions loin de l’image réformiste
    ▻https://www.rfi.fr/fr/moyen-orient/20250104-en-arabie-saoudite-un-record-d-ex%C3%A9cutions-loin-de-l-image-r%C3%A9f

    Une « frénésie d’exécutions ». Dans un communiqué publié jeudi 2 janvier, l’ONG Reprieve et l’Organisation saoudienne européenne pour les droits de l’homme (European Saudi Organization for Human Rights - ESOHR) dénoncent le nombre record de peines capitales exécutées en Arabie saoudite en 2024. Selon un décompte de l’AFP basé sur des données officielles, au moins 338 condamnés à mort ont été exécutés l’année dernière dans le pays. Les deux organisations de défense des droits humaines font quant à elles état « d’au moins 345 » exécutions.

    « Le couloir de la mort en Arabie saoudite, c’est une boîte noire. Il n’y a aucune transparence, on n’a pas idée de ce qu’il s’y passe. Des gens sont condamnés et exécutés sans avoir jamais parlé à un avocat. Depuis le Covid, les exécutions se font en prison, secrètement. Les corps ne sont pas renvoyés aux familles. On ne sait donc pas comment les gens ont été tués », relève Jeed Basyouni, représentante Moyen-Orient de Reprieve, au micro de RFI.

    • Après, je suis toujours dubitatif quand les médias utilisent des tournrures comme « loin de l’image réformiste » de l’Arabie saoudite. Parce que bon, qui colporte cette « image réformiste » ?

    • Après après, je te vois venir avec tes imputations de campisme, alors : Iran : au moins 901 personnes auraient été exécutées en 2024
      ▻https://news.un.org/fr/story/2025/01/1151906

      Selon le Haut-Commissaire des Nations Unies aux droits de l’homme, au moins 901 personnes auraient été exécutées en 2024, dont une quarantaine en une seule semaine en décembre. Au moins 853 personnes ont été exécutées en 2023.

      (Cela dit, personne ne parle de l’« image réformiste » de l’Iran.)

    • Le nombre de femmes exécutées en Iran et en Arabie saoudite a explosé durant l’année 2024
      ►https://www.humanite.fr/monde/arabie-saoudite/le-nombre-de-femmes-executees-en-iran-et-en-arabie-saoudite-a-explose-duran

      De premières alertes ont été réalisées en mai 2024, lorsque le rapport annuel sur le recours à la #peine_de_mort dans le monde, établi par Amnesty International, a été dévoilé. L’ONG spécialisée dans la défense des droits de l’homme y expliquait que l’écrasante majorité des exécutions connues ont eu lieu, sur l’année 2023, en Chine (plusieurs milliers, selon les estimations), suivie de l’Iran (au moins 853) et de l’Arabie saoudite (172). La Somalie (au moins 38) et les États-Unis (24) arrivaient juste derrière.

      La proportion de #femmes exécutées était alors de 24 en Iran, 6 en Arabie saoudite, de 1 à Singapour et d’un nombre inconnu en Chine, faute de données fiables. Le second et le troisième pays en termes d’exécutions ont poursuivi sur leur lancée en 2024. Les autorités iraniennes ont exécuté au moins 31 femmes sur la période, selon un rapport d’Iran Human Rights (IHR), publié lundi 6 janvier. Un bilan inédit depuis que cette organisation non gouvernementale a commencé à recenser l’application de la peine capitale dans la République islamique d’Iran, en 2008.

  • Bobigny : Un squatteur mortellement neutralisé par balles par un policier hors service
    ▻https://actu17.fr/faits-divers/bobigny-un-squatteur-mortellement-neutralise-par-balles-par-un-policier-hors-

    Un policier hors service a ouvert le feu à plusieurs reprises tôt samedi matin pour neutraliser [ils y tiennent] un homme qui s’est introduit dans le garage de sa grand-mère à Bobigny (Seine-Saint-Denis), et qui aurait squatté les lieux. Le suspect aurait agressé le fonctionnaire « avec un objet », provoquant sa riposte, indique une source proche de l’affaire. Le suspect a succombé à ses blessures. L’agent a été placé en garde à vue et a été déféré ce lundi en vue de sa mise en examen et de l’ouverture d’une information judiciaire du chef de « meurtre par personne dépositaire de l’autorité publique », indique le parquet de Bobigny.

    Les faits se sont déroulés vers 06h30. La grand-mère a fait appel à son petit-fils car elle venait d’entendre du bruit dans le garage de son pavillon, qui se situe dans l’est de la ville. Le fonctionnaire, affecté à la Direction de l’ordre public et de la circulation (DOPC), s’est rendu sur place et a composé le « 17 » pour alerter les policiers locaux, précisant qu’il maintenait le suspect sur place.

    #police

    • Badinter, un type qui sait se faire sa publicité.

      En 1966, il avait épousé en secondes noces Élisabeth Bleustein-Blanchet, fille de Marcel Bleustein-Blanchet, fondateur de Publicis.
      Des euros par centaines de millions.

      S’il n’avait pas supprimé la peine de mort, un ou une autre s’en serait chargé.

    • Rappelons que c’est François Mittérrand qui voulait l’abolition de la peine de mort.

      Homme politique Badinter, garde des Sceaux, président du Conseil constitutionnel, sénateur, passa son existence à défendre les intérêts de la grande bourgeoisie à laquelle il appartenait.
      Se plaçant systématiquement du côté de sa classe, il s’opposera toujours aux mesures sociales et politiques venues de la gauche.
      Dès 1981 il s’opposa en Conseil des ministres aux nationalisations pourtant prévues par le programme du nouveau président. Puis fut le comptable scrupuleux de l’indemnisation des actionnaires des sociétés concernées.

      On ajoutera sans allonger la liste son aveu d’avoir fait du Conseil constitutionnel, un bouclier contre l’expression souveraine du parlement. Sans oublier son aversion pour les couches populaires dont témoignèrent ses prises de position au moment de la crise des #gilets_jaunes.

  • 🔴 0 h 35 : l’OMS estime que l’évacuation des patients vers le sud de Gaza pourrait être « l’équivalent d’une peine de mort »
    ▻https://www.france24.com/fr/moyen-orient/20231014-%F0%9F%94%B4-en-direct-isra%C3%ABl-laisse-plus-de-temps-aux-pales

    L’armée israélienne a ordonné à tous les habitants du nord du territoire, y compris les malades et les blessés, de se rendre dans le sud en vue d’une intervention terrestre. Dans un communiqué, l’Organisation mondiale de la santé (OMS) « condamne fermement les ordres israéliens réitérés d’évacuer 22 hôpitaux traitant plus de 2 000 patients dans le nord de Gaza ». Elle souligne qu’en raison de l’état de saturation des structures du sud de Gaza ce « serait l’équivalent d’une peine de mort ».

    « L’évacuation forcée de patients et de travailleurs de santé aggravera davantage la catastrophe humanitaire et de santé publique actuelle », note l’OMS. Les patients gravement malades, en soins intensifs ou sous dialyse, les nouveau-nés en couveuses, les femmes enceintes souffrant de complications « risquent tous une détérioration immédiate de leur état ou la mort s’ils sont obligés de se déplacer et sont privés de soins vitaux pendant leur évacuation ».

    #Gaza

  • On sait mieux où va la France - Jean-François Bayart, Le Temps
    ►https://www.letemps.ch/opinions/on-sait-mieux-ou-va-la-france

    Reprenons les faits. La France brûle. Pour un homme qui se faisait fort de l’apaiser et clignait de l’œil à la #banlieue lors de sa première campagne électorale, le constat est amer. Il vient après le mouvement des Gilets jaunes et une succession de mouvements sociaux de grande intensité. Tout cela était prévisible et fut prévu, comme était attendu l’embrasement des #quartiers_populaires, tant était connue la colère sociale qui y couvait. Tellement redouté, même, qu’Emmanuel Macron, Elisabeth Borne et Gérald Darmanin ont immédiatement compris la gravité et le caractère inacceptable de l’#exécution_extra-judiciaire de Nahel – le mot est fort, j’en conviens, mais de quoi s’agit-il d’autre au vu de la vidéo ?
    Les paroles d’apaisement furent vaines. Car la mort de Nahel, loin d’être une simple bavure, était programmée. Elle est la conséquence mécanique de la démission du pouvoir politique, depuis trente ans, sous la pression corporatiste de la #police qui n’a cessé de s’affranchir des règles de l’Etat de droit bien que lui ait été concédée, de gouvernement en gouvernement, une kyrielle de lois liberticides, jamais suffisantes, sous couvert de lutte contre le terrorisme, l’immigration et la délinquance. Jusqu’à la réécriture de l’article 435-1 du Code de la sécurité intérieure, en 2017, qui assouplit les conditions d’emploi des armes à feu par les forces de l’ordre. Annoncé, le résultat ne se fit pas attendre. Le nombre des tués par la police a doublé depuis 2020 par rapport aux années 2010. Le plus souvent pour « refus d’obtempérer à un ordre d’arrêt » :5 fois plus de tirs mortels dans ces circonstances. Nahel est mort de cette modification du Code de la sécurité intérieure.
    Et l’avocat du policier meurtrier de justifier son client : Nahel n’obtempérait pas et il n’y avait pas d’autre moyen de l’arrêter que de tirer. A-t-on besoin d’un avocat pour entendre une insanité pareille alors qu’il suffit de tirer dans les roues ? On se croirait à Moscou ou Minsk, où des hommes politiques promettent à Prigojine une « balle dans la tête ». Aux yeux de certains, le refus d’obtempérer semble désormais passible de la peine de mort. Une grammaire s’installe, qui brutalise les rapports sociaux, et dont on voudrait faire porter la responsabilité à l’« ultragauche », aux « éco-terroristes », à La France insoumise, alors qu’elle émane d’abord de certains médias et des pouvoirs publics, sous influence de l’extrême droite.

    Nils Wilcke @paul_denton
    ▻https://twitter.com/paul_denton/status/1675117088661286915

    Macron n’a pas activé l’état d’urgence suite aux violences après la mort de Nahel : « En réalité, l’exécutif a à sa disposition un tel arsenal de lois répressif depuis 2015 qu’il n’est presque plus nécessaire d’y avoir recours », observe un conseiller. Vu comme ça... #Off

    #Nahel #racisme #révolte #émeutes #média #extrême_droite

    • Le texte complet:

      Où va la France ? demandai-je le 8 mai, dans Le Temps. Aujourd’hui, on le sait mieux. Vers l’#explosion_sociale, vers son inévitable #répression_policière puisque la fermeture des canaux démocratiques contraint la #protestation à la #violence_émeutière, et vers l’instauration d’un régime paresseusement qualifié d’« illibéral » (c’est le sociologue du politique qui écrit, peu convaincu par cette notion valise qui pourtant fait florès).

      Reprenons les faits. La France brûle. Pour un homme qui se faisait fort de l’apaiser et clignait de l’œil à la #banlieue lors de sa première campagne électorale, le constat est amer. Il vient après le mouvement des Gilets jaunes et une succession de mouvements sociaux de grande intensité. Tout cela était prévisible et fut prévu, comme était attendu l’#embrasement des #quartiers_populaires, tant était connue la #colère_sociale qui y couvait. Tellement redouté, même, qu’Emmanuel Macron, Elisabeth Borne et Gérald Darmanin ont immédiatement compris la gravité et le caractère inacceptable de l’#exécution_extra-judiciaire de #Nahel – le mot est fort, j’en conviens, mais de quoi s’agit-il d’autre au vu de la vidéo ?

      Les paroles d’#apaisement furent vaines. Car la mort de Nahel, loin d’être une simple #bavure, était programmée. Elle est la conséquence mécanique de la #démission du #pouvoir_politique, depuis trente ans, sous la pression corporatiste de la #police qui n’a cessé de s’affranchir des règles de l’#Etat_de_droit bien que lui ait été concédée, de gouvernement en gouvernement, une kyrielle de lois liberticides, jamais suffisantes, sous couvert de lutte contre le #terrorisme, l’#immigration et la #délinquance. Jusqu’à la réécriture de l’article #435-1 du #Code_de_la_sécurité_intérieure, en 2017, qui assouplit les conditions d’emploi des #armes_à_feu par les #forces_de_l’ordre. Annoncé, le résultat ne se fit pas attendre. Le nombre des tués par la police a doublé depuis 2020 par rapport aux années 2010. Le plus souvent pour « refus d’obtempérer à un ordre d’arrêt » :5 fois plus de tirs mortels dans ces circonstances. Nahel est mort de cette modification du Code de la sécurité intérieure.

      Et l’avocat du policier meurtrier de justifier son client : Nahel n’obtempérait pas et il n’y avait pas d’autre moyen de l’arrêter que de tirer. A-t-on besoin d’un avocat pour entendre une insanité pareille alors qu’il suffit de tirer dans les roues ? On se croirait à Moscou ou Minsk, où des hommes politiques promettent à Prigojine une « balle dans la tête ». Aux yeux de certains, le #refus_d’obtempérer semble désormais passible de la #peine_de_mort. Une grammaire s’installe, qui brutalise les #rapports_sociaux, et dont on voudrait faire porter la #responsabilité à l’« #ultragauche », aux « #éco-terroristes », à La France insoumise, alors qu’elle émane d’abord de certains médias et des pouvoirs publics, sous influence de l’extrême droite.

      Une #violence_policière qui est aussi le prix du retrait de l’Etat

      Comme l’ont démontré depuis des années nombre de chercheurs,la violence policière est devenue la règle dans les « quartiers », et le refus des autorités politiques de prononcer ce vilain mot aggrave le #sentiment_d’injustice. Mais la vérité oblige à dire que ladite violence policière est aussi le prix du retrait de l’Etat qui a asphyxié financièrement le tissu associatif de proximité et démantelé les #services_publics en confiant à ses flics une mission impossible : celle de maintenir la #paix_sociale dans un Etat d’#injustice_sociale, prompt à l’#injure_publique à l’encontre de la « #racaille ». Tout cela sur fond de dénonciation hystérique du « #wokisme » et de vociférations sur les chaînes d’information continue des syndicats de police, dont les membres sont de plus en plus nombreux à porter sur leur uniforme la #Thin_Blue_Line prisée de l’extrême droite suprémaciste américaine.

      Bien sûr, l’Etat ne peut laisser sans réagir la banlieue s’embraser. L’ « #ordre_républicain » est en marche, avec son lot d’#arrestations, de #blessés, peut-être au prix de l’#état_d’urgence ou d’un #couvre-feu national, « quoi qu’il en coûte », à un an des #Jeux_Olympiques. Le #piège s’est refermé. Quel « #Grand_débat_national » (ou banlieusard) le magicien Macron va-t-il sortir de son chapeau pendant que les chats de Marine Le Pen se pourlèchent les babines ?

      Certains lecteurs de ma tribune « Où va la France ? » se sont offusqués de la comparaison que j’établissais entre Macron et Orban, voire Poutine ou Erdogan. C’était mal me comprendre. Il ne s’agissait pas d’une question de personnes, bien que les qualités ou les faiblesses d’un homme puissent avoir leur importance. Il s’agit d’une logique de situation, qui me faisait écrire que la France « bascule ». Or, depuis la parution de cette tribune, les signes d’un tel basculement se sont accumulés. Que l’on en juge, en vrac.

      Pour reconquérir l’opinion le président de la République, fébrile, sans jamais se départir de sa condescendance à l’égard de « Jojo » – c’est ainsi qu’il nomme dans l’intimité le Français moyen – ce « Gaulois réfractaire » : « Mon peuple », disait-il en 2017, en monarque frustré – sillonne le pays, court-circuite le gouvernement et multiplie les effets d’annonce, au point que Le Monde titre : « Emmanuel Macron, ministre de tout ». On pourrait ajouter : « et maire de Marseille ».

      #Anticor mis à l’index, dissolution des #Soulèvements_de_la_Terre…

      La justice refuse à l’association Anticor (lire « anticorruption »), à l’origine de la plainte qui a conduit à la mise en examen du secrétaire général de l’Elysée, le renouvellement de son « agrément », lequel lui permet de se porter partie civile devant les tribunaux. Cela sent un peu les eaux troubles du Danube, non ?

      Le mouvement des Soulèvements de la Terre a été dissous sous la pression de la #FNSEA, le grand syndicat de l’agro-industrie dont les militants ou les responsables multiplient les menaces et les violences contre les écologistes, en toute impunité, quitte à faire oublier que dans l’histoire il a à son actif nombre d’assauts contre des préfectures. Le décret de dissolution justifie notamment la mesure par le fait que les militants des Soulèvements de la Terre lisent l’essai d’Andreas Malm Comment saboter un pipeline et mettent en mode avion leur téléphone portable quand ils vont manifester. Olivier Véran, le porte-parole du gouvernement, va jusqu’à les accuser d’intentions homicides à l’encontre des forces de l’ordre, contre toute évidence. Orwell n’est pas loin.

      #Vincent_Bolloré, le grand argentier de la révolution conservatrice en France, fait nommer un journaliste d’extrême droite, un ami d’#Eric_Zemmour, comme rédacteur en chef du Journal du Dimanche,l’un des principaux hebdomadaires du pays. Le piquant de la chose est que ledit journaliste s’était fait congédier par un autre hebdomadaire, d’extrême droite celui-ci, Valeurs actuelles, qui lui reprochait sa radicalité.

      #Laurent_Wauquiez, président de la méga région Auvergne-Rhône-Alpes, prive de subvention un théâtre dont le directeur avait osé critiquer sa politique.

      La Commission nationale de contrôle des techniques de renseignement s’alarme de la hausse des requêtes des services secrets en matière de surveillance du militantisme politique et social.

      #Richard_Ferrand, ancien président de l’Assemblée nationale, l’un des plus proches conseillers d’Emmanuel Macron, lâche un ballon d’essai sur la possibilité d’une révision constitutionnelle qui autoriserait à celui-ci un troisième mandat, pendant que d’autres préparent une candidature de Jean Castex-Medvedev. Sommes-nous à Dakar ou à Moscou ?

      Tout cela en deux petits mois. Oui, la France bascule. Nul doute que l’explosion sociale dans les banlieues accélérera le mouvement. Mais peut-être faut-il rappeler la définition du « #point_de_bascule » que donnent les experts du GIEC : le « degré de changement des propriétés d’un système au-delà duquel le système en question se réorganise, souvent de façon abrupte, et ne retrouve pas son état initial même si les facteurs du changement sont éliminés ».

      Le #climat_politique en France en est bien là, et Macron, qui dans son #immaturité se voulait « maître des horloges » et se piquait de séduire la banlieue par diaspora africaine interposée, n’est que le fondé de pouvoir d’une situation qui échappe à son entendement, mais qu’il a contribué à créer. Comme, par ailleurs, les droites de gouvernement, à l’échelle européenne, de l’Italie à la Suède et à la Finlande, se compromettent de plus en plus avec l’extrême droite, la comparaison que certains m’ont reprochée est hélas politiquement pertinente, et même nécessaire.

      #basculement

    • même à BFM, on s’interroge sur les racines du problème

      mais soyons en certains, "Il n’y a pas de racisme dans la police", Nunez, préfet de Paris.

      l’avocat du flic assassin de Nahel, n’est pas sur la même longues d’onde :_"J’ai un client qui a eu des idées suicidaires parce qu’on parle de son métier. Il est triste parce qu’on parle en mal de son métier. lui il est persuadé de faire le bien. Et son ministre lui a enfoncé la tête Je lui dis ’Changez-de travail’. Il me dit ’Mais je veux être policier ! Je veux interpeller des gens ! Je veux pouvoir les étrangler quand ils luttent !’. Évidemment qu’il y a du racisme dans la police. Et d’ailleurs être raciste c’est autorisé par la loi, ce qui est interdit c’est les manifestations d’opinions racistes", Laurent-Franck Lienard

  • L’UE met en garde Israël contre le projet d’introduire la peine capitale Lazar Berman - Time of Israel

    Peter Stano et Annalena Baerbock s’opposent au projet de loi en cours d’adoption à la Knesset dans un contexte de recrudescence des attentats terroristes palestiniens

    Alors qu’Israël étudie un projet de loi qui permettrait aux tribunaux d’imposer la peine de mort pour les terroristes reconnus coupables, un diplomate européen a averti que son adoption porterait atteinte aux relations entre Israël et l’Union européenne (UE).


    Le ministre de la Sécurité nationale, Itamar Ben Gvir, à la Knesset à Jérusalem, le 5 février 2023. (Crédit : Oren Ben Hakoon/Flash90)

    Le plénum de la Knesset a approuvé mercredi le projet de loi en première lecture, une proposition que le parti d’extrême-droite Otzma Yehudit du ministre de la Sécurité nationale, Itamar Ben Gvir, réclame depuis longtemps. Il doit encore être examiné par le cabinet de sécurité de haut niveau, qui est susceptible d’y apporter des modifications.

    « Ça va changer la donne et ça aura un impact négatif sur les relations », a déclaré le porte-parole de la Commission européenne lors d’une conversation avec le Times of Israel.
    . . . . . . . .
    La suite : ▻https://fr.timesofisrael.com/lue-met-en-garde-israel-contre-le-projet-dintroduire-la-peine-capi

     #peine_de_mort #israël #knesset #guerre #religieux #mort

  • Refus d’obtempérer à Rennes : une femme de 22 ans tuée lors d’une opération anti-drogue
    Pierre de Cossette - franceinfo - Radio France
    Publié le 07/09/2022
    ▻https://www.francetvinfo.fr/faits-divers/police/refus-d-obtemperer-une-femme-tuee-par-des-tirs-policiers-lors-d-une-ope
    ▻https://www.francetvinfo.fr/pictures/thO0C7d_pEK0TltwiDYpRVkUUoI/1500x843/2022/09/07/phpGQYx0D.jpg

    Les faits se sont produits au coeur de la nuit, vers une heure du matin, sur la bretelle d’accès à la route de Lorient à Rennes. Quatre équipes de la BRI, la Brigade de recherches et d’intervention, se positionnent pour arrêter une Peugeot 208 en plein trajet, mais le conducteur refuse d’obtempérer. Il ne s’arrête pas et percute trois des quatre véhicules des forces de l’ordre, blessant l’un des fonctionnaires au niveau de la jambe, selon les premiers éléments de l’enquête.

    L’agent blessé tire alors en direction de la voiture, blessant au bras le conducteur de 26 ans, déjà connu des services de police, et tuant la passagère de 22 ans. Le policier a fait « usage à une reprise de son arme de service », précise à franceinfo le procureur de la République de Rennes, Philippe Astruc. Après avoir blessé le conducteur, « le projectile » a ensuite atteint la passagère, « compagne du conducteur », « inconnue des services judiciaires » et « résidant dans la région de Rouen ». De la cocaïne a par ailleurs été retrouvée dans la voiture, selon une source proche du dossier.

    #refus_d'obtempérer #Peine_de_mort

  • #incident (▻https://seenthis.net/messages/970538). en 2021, ce serait trois fois par semaine qu’à un refus d’obtempérer ou une fuite la police aurait répondu par les armes

    Le policier soupçonné d’avoir tué un homme dans le Nord lors d’un contrôle mis en examen
    ▻https://www.lemonde.fr/societe/article/2022/08/31/le-policier-soupconne-d-avoir-tue-un-homme-dans-le-nord-lors-d-un-controle-m

    L’agent avait ouvert le feu, mardi, à Neuville-en-Ferrain, sur le conducteur d’un véhicule qui avait refusé d’obtempérer. Il est poursuivi pour « violences ayant entraîné la mort sans intention de la donner ». Il était en situation de légitime défense, selon son avocate.

    (...) Sur 14 240 refus d’obtempérer comptabilisés en 2021 par la police nationale, 157 cas concernent des « usages d’armes à feu sur des véhicules en mouvement », selon des chiffres de la police.

    #police #violences_policières

  • Un homme tué et un autre grièvement blessé par des tirs de policiers après un refus d’obtempérer à #Vénissieux
    ▻https://www.lemonde.fr/societe/article/2022/08/19/un-homme-tue-et-un-autre-grievement-blesse-par-des-tirs-de-policiers-apres-u

    Deux enquêtes ont été ouvertes après cet incident (...)

    En visite en Corse, le ministre de l’intérieur, Gérald Darmanin, a apporté son « soutien a priori » à « tous les policiers et gendarmes de France qui font face tous les jours à des refus d’obtempérer puisqu’il y en a un toutes les demi-heures dans notre pays ». Selon lui, il y a eu à Vénissieux « une agression claire manifestement contre ces policiers qui faisaient ce contrôle » et « ils ont donc ouvert le feu ».
    « Nous avons, depuis de nombreuses années (…), de plus en plus de refus d’obtempérer (…). La loi a été modifiée pour renforcer les pouvoirs des policiers et des gendarmes et condamner ces personnes. Je ne doute pas du travail de la police », a-t-il également déclaré.

    #police #violences_policières #tirs_policiers #permis_de_tuer

  • Les Juifs d’Arizona veulent empêcher l’État d’utiliser Zyklon B dans les exécutions Par Nicole Raz et Mala Blomquist - Time of Israel
    ▻https://fr.timesofisrael.com/les-juifs-darizona-veulent-empecher-letat-dutiliser-zyklon-b-dans-

    Interdit par l’État en 1992, le gaz employé par les nazis peut encore être utilisé sur ceux qui ont été condamnés avant cette date, une pratique jugée "cruelle et barbare"


    Jewish News of Greater Phoenix via JTA — Les dirigeants de la communauté juive d’Arizona ont intenté un procès contre l’État pour l’empêcher d’utiliser le cyanure d’hydrogène, ce gaz mortel utilisé à Auschwitz, pour exécuter la peine de mort.

    Pendant la Shoah, les nazis ont utilisé des pastilles de Zyklon B, une formulation de cyanure d’hydrogène, dans les chambres à gaz d’Auschwitz et d’autres camps de la mort. Au plus fort des opérations d’Auschwitz en 1943 et 1944, en moyenne 6 000 Juifs y étaient gazés à mort chaque jour.

    L’utilisation du gaz dans les exécutions aux États-Unis équivaut « à approuver ce que les nazis ont fait », a déclaré Janice Friebaum, ancienne vice-présidente et porte-parole de la Phoenix Holocaust Association.

    « C’est une façon très douloureuse de tuer une personne, et c’est fondamentalement inhumain », a dit Janice Friebaum. « Penser que cela a été infligé à des millions de personnes pendant la Shoah est déjà en soi une horreur sans nom, mais penser que 70 à 80 ans plus tard nous pensons l’utiliser comme méthode d’exécution de la peine capitale est ahurissant. »

    L’Arizona a mis fin à l’utilisation du gaz mortel en 1992, mais a autorisé l’utilisation du gaz pour les personnes qui avaient déjà été condamnées à l’époque. Dix sept personnes sont donc potentiellement soumises à cette forme d’exécution. L’État cherche actuellement à obtenir des mandats d’exécution pour deux condamnés à mort, Frank Atwood et Clarence Dixon, qui seraient tous deux admissibles à être exécutés par le gaz.


    Walter LaGrand s’adresse à l’Arizona Board of Executive Clemency à la prison d’État de Florence, Arizona, le 2 mars 1999. LaGrand a été exécuté dans la chambre à gaz le lendemain. (Crédit : AP Photo/Ken Levine, Archive)

    L’état d’Arizona n’a pas réalisé d’exécution capitale depuis 2014, et la dernière fois qu’elle l’a fait avec du cyanure d’hydrogène, c’était pour Walter LaGrand en 1999.

    LaGrand a éprouvé « suffocations et étouffements angoissants » et a mis 18 longues minutes à mourir, selon un témoignage publié par le Tucson Citizen à l’époque. (LaGrand, citoyen allemand, aurait choisi cette méthode d’exécution en raison du lien avec la Shoah.)

    Le journal The Guardian a annoncé l’an dernier que l’Arizona rénovait sa chambre à gaz en vue de procéder à des exécutions, dont la dernière a eu lieu en 2014. Le journal a également rapporté que l’État achetait des produits chimiques qui pourraient former du Zyklon B.

    Cette nouvelle a provoqué un tollé immédiat à l’échelle locale et au-delà. Le plainte déposée récemment par l’American Civil Liberties Union of Arizona au nom du Conseil des relations communautaires juives du Grand Phoenix et de deux membres de la communauté juive locale, représente une nouvelle étape pour annuler le plan de l’État.

    La poursuite allègue que la législation de l’État qui permet au gaz cyanure d’être utilisé pour une forme d’exécution viole l’interdiction de la constitution de l’État de l’Arizona sur les peines cruelles et inhabituelles. Les plaignants précisent que leur but n’est pas de s’opposer à l’application de la peine capitale, ni de défendre les condamnés à la peine capitale.

    « Nous ne discutons pas du bien-fondé de la peine de mort, ni de la culpabilité ou l’innocence des accusés, mais simplement en raison de notre histoire tragique, nous sommes aptes à déclarer que l’utilisation du Zyklon B est une pratique cruelle et barbare dont l’usage n’a pas sa place dans la société moderne. » a déclaré Paul Rockower, l’un des plaignants individuels, directeur exécutif du JCRC à Phoenix. L’autre plaignant individuel, Alan Zeichick, est membre du conseil d’administration du JCRC.

    « En aucun cas, la méthode d’exécution utilisée pour assassiner plus d’un million de personnes, y compris des Juifs, pendant la Shoah ne doit être utilisée pour l’exécution de personnes dans le couloir de la mort », a déclaré Jared Keenan, avocat principal à l’ACLU de l’Arizona.

    « L’Arizona a reconnu les horreurs du gaz cyanure comme méthode d’exécution et l’a éliminé dans tous les cas, sauf dans un ensemble restreint de cas. Il est temps que le tribunal élimine l’utilisation du gaz cyanure pour l’exécution à la peine capitale une fois pour toutes. Peu importe la position des gens sur la question de la peine capitale, il est clair que le recours à cette pratique barbare est cruel et doit être aboli. »

    La prochaine étape de la plainte qui vient d’être déposée, est une audience le 7 mars, où les accusés dans l’affaire,- l’État de l’Arizona, le Département des services correctionnels de la réadaptation et de la réinsertion de l’Arizona, le procureur général de l’Arizona Mark Brnovich et d’autres – pourront faire valoir leurs arguments en faveur du maintien de l’exécution par le gaz dans l’État.

    « Ce que nous demandons au tribunal, c’est essentiellement d’ordonner aux prévenus de nous dire, à nous et au tribunal, s’il y a des faits ou si quelque chose a changé depuis le protocole qui est en place depuis la fin des années 1990 », a déclaré l’avocat Jared Keenan.

    « Nous voulons simplement savoir s’il y a quoi que ce soit de nouveau qui pourrait permettre au gouvernement de soutenir que l’utilisation actuelle de gaz cyanure, ou les plans d’utilisation de gaz cyanure, ne contrevient pas à l’interdiction de peines cruelles et inusitées. »

    La tradition juive prescrit la peine de mort dans certaines situations, mais dans la pratique, les tribunaux juifs l’ont rarement, voire jamais, exécutée, et de nombreux dirigeants juifs aux États-Unis ont longtemps plaidé contre la peine capitale. (Israël a aboli la peine de mort en 1954.)

    Tim Eckstein, président du conseil du JCRC, a déclaré que la plainte trouve ces racines dans cette tradition.

    « Il y a des milliers d’années, les Juifs ont rejeté les pratiques barbares de mutilations, et bûchers ou étaient brulés vifs les condamnés, ces pratiques étaient courantes dans d’autres cultures », a-t-il dit.

    « Aujourd’hui, ces mêmes valeurs morales et éthiques nous obligent à prendre position contre une pratique que nous savons, d’après l’histoire très récente, être cruelle, inhumaine et qui causera très probablement de graves souffrances. »
    Une version de cet article a été initialement publiée dans le Jewish News of Greater Phoenix et est republiée avec autorisation.

    #zyklon_b #nazis #fachosphere #shoa #USA #histoire #génocide #nazisme #peine_de_mort #solution_finale #holocauste #rénovation #chambre_à_gaz #cruauté #gaz

  • Expositions / Peine de mort /La peine de mort en France (1789-1981) | #Criminocorpus
    ▻https://criminocorpus.org/fr/expositions/histoire-de-la-peine-de-mort-en-france-1789-1981

    L’abolition de la peine de mort dans la législation pénale française date de 1981, concluant un long combat qui a duré près de deux siècles, depuis le projet de Code pénal soumis en 1791 à l’Assemblée constituante jusqu’à la loi du 9 octobre 1981 portant abolition de la peine de mort.

    ▻https://criminocorpus.org/fr/expositions/histoire-de-la-peine-de-mort-en-france-1789-1981/la-guillotine-ou-la-mort-douce
    Le fantasme de la guillotine à vapeur

    La guillotine, par la rapidité de son mécanisme, fait entrer l’exécution capitale dans l’ère industrielle.
    Les contemporains de la période de la Terreur ont fait état de projets – réels ou supposés – d’augmenter son rendement. On notera que les deux journaux cités publient au lendemain de la défaite de 1870 et de la répression de la Commune de Paris, des entrefilets sur des projets de #guillotine_à_vapeur dont les auteurs sont justement des représentants de ceux qui ont fait peur, les mois précédents, à la société bourgeoise.
    Raoul Rigault (1846-1871), journaliste, a été le délégué à la Sûreté générale et le procureur de la Commune. Le chancelier Bismarck dirige l’Allemagne qui a infligé une sévère défaite à Napoléon III et occupe désormais une partie du territoire français. Que les deux hommes soient considérés comme des « monstres » capables d’enfanter des instruments de répression massive « rassure », en quelque sorte, la bonne société.

    ▻https://maitron.fr/spip.php?article69749, notice RIGAULT Raoul, Georges, Adolphe

  • Clairvaux 22 septembre 1971 et aujourd’hui
    ▻https://www.franceinter.fr/emissions/le-vif-de-l-histoire/13h54-le-vif-de-l-histoire-du-lundi-20-septembre-2021

    22 septembre 1971, deux détenus, Buffet et Bontems, tentent de s’échapper de la prison de Clairvaux. Durant l’assaut, meurent l’infirmière Nicole Comte et le gardien Guy Girardot. En janvier 1972, ils sont condamnés tous deux à la peine capitale par la cour d’assises de Troyes.

    ▻https://media.radiofrance-podcast.net/podcast09/20905-20.09.2021-ITEMA_22780145-2021F17009S0263-22.mp3
    #peine_de_mort #prison_de_Clairvaux #administration_pénitentiaire #jean_Lebrun #histoire

  • Mouvement abolitionniste des prisons et des peines
    ▻http://abolition.prisons.free.fr/index.php?option=com_content&task=view&id=17&Itemid=3

    Annotations :

    L’abolition est un vaste chantier entrepris concrètement il y a vingt ans. Mais il faut maintenant poursuivre car si la #peine_de_mort est rejetée selon les nombreux critères prétendus de sa justification et de sa légitimité, il n’y a aucune raison de ne pas mettre en doute les peines privatives de liberté, en un mot la #prison. Bien avant « Surveiller et punir », M. Foucault écrivait déjà : « Tout système pénal est au fond orienté vers la mort et régi par elle. […] La prison n’est pas l’alternative à la mort, elle porte la mort avec elle. […] C’est de vie ou de mort, non d’amendement qu’il est question dans les prisons 13. » La peine de mort est ostracisme immédiat et (...)

    #:Christian-Nils_Robert #abolitionnisme #Justice

  • USA : le peloton d’exécution instauré en Caroline du Sud, pour permettre d’appliquer la peine de mort

    Le peloton d’exécution a été instauré en Caroline du Sud pour appliquer la peine capitale aux condamnés à mort qui peuvent également choisir la chaise électrique, a annoncé lundi le gouverneur de cet Etat du sud des Etats-Unis.

    « Ce week-end, j’ai ratifié une loi qui va permettre à l’Etat d’appliquer la peine de mort. Les familles et les proches des victimes sont en droit de faire leur deuil et d’obtenir justice grâce à la loi. Maintenant, nous pouvons le faire » , a expliqué Henry McMaster sur Twitter.

    Ce républicain, favorable à la peine capitale, souhaite reprendre les exécutions après une pause de dix ans dans son Etat en raison d’une pénurie de substances utilisées dans les injections létales.

    La loi, signée vendredi, fait de la chaise électrique le premier choix d’un condamné à mort à la place de l’injection létale, et autorise la formation d’un peloton d’exécution, qui devient la seconde option. 

    L’exécution par injection redeviendra l’option prioritaire quand les substances nécessaires seront à nouveau disponibles, selon le texte.

    Jusqu’ici, un condamné à mort devait choisir entre la chaise et l’injection, cette dernière option étant automatique s’il refusait de choisir. 

    L’organisation d’aide aux prisonniers Incarcerated Outreach Network, basée en Caroline du Sud, a dénoncé sur Twitter une décision « effroyable, choquante et abominable ».

    Le quatrième état à l’autoriser
    Pour le représentant local de la grande organisation de défense des droits civiques ACLU, Frank Knaack, l’Etat a « trouvé un nouveau moyen de redémarrer les exécutions au sein d’un système raciste, arbitraire et sujet aux erreurs ».

    « La justice de Caroline du Sud fait des erreurs mais la peine capitale est irréversible » , a-t-il ajouté dans un communiqué, soulignant que les personnes de couleur représentaient plus de la moitié des condamnés à mort, mais seulement 27% de la population de l’Etat.

    La chaise électrique, baptisée « Old Sparky » , n’a plus été utilisée depuis 2008 et la dernière exécution par injection date de mai 2011, selon le Département des prisons de l’Etat et les médias locaux.

    La Caroline du Sud est le quatrième Etat américain à autoriser l’application de la peine capitale par un peloton d’exécution, avec le Mississippi, l’Oklahoma et l’Utah, selon le Centre d’information sur la peine de mort (DPIC).

    Seulement trois condamnés sont morts devant un peloton d’exécution, tous dans l’Utah, depuis le rétablissement de la peine capitale par la Cour suprême en 1976, selon le Centre.

    Source : ▻https://www.rtbf.be/info/societe/detail_usa-le-peloton-d-execution-instaure-en-caroline-du-sud-pour-permettre-d-

  • Andrea-DWORKIN-Heartbreak-The-Political-Memoir-of-a-Feminist-Militant.pdf
    ►http://www.feministes-radicales.org/wp-content/uploads/2010/11/Andrea-DWORKIN-Heartbreak-The-Political-Memoir-of-a-Feminist-M

    The fight

    I loved Allen Ginsberg with the passion that only a teenager knows, but that passion did not end when adolescence did.

    (...)

    On the day of the bar mitzvah newspapers reported in huge headlines that the Supreme Court had ruled child pornogra­phy illegal. I was thrilled. I knew that Allen would not be. I did think he was a civil libertarian. But in fact, he was a pedophile. He did not belong to the North American Man- Boy Love Association out of some mad, abstract conviction that its voice had to be heard. He meant it. I take this from what Allen said directly to me, not from some inference I made. He was exceptionally aggressive about his right to fuck children and his constant pursuit of underage boys.

    (...)

    Ginsberg would not leave me alone. He followed me every­where I went from the lobby of the hotel through the whole reception, then during the dinner. He photographed me con­stantly with a vicious little camera he wore around his neck. He sat next to me and wanted to know details of sexual abuse I had suffered. A lovely woman, not knowing that his interest was entirely pornographic, told a terrible story of being molested by a neighbor. He ignored her. She had thought, “This is Allen Ginsberg, the great beat poet and a prince of empathy. ” Wrong. Ginsberg told me that he had never met an intelligent person who had the ideas I did. I told him he didn’t get around enough. He pointed to the friends of my godson and said they were old enough to fuck. They were twelve and thirteen. He said that all sex was good, including forced sex.I am good at getting rid of men, strictly in the above-board sense. I couldn’t get rid of Allen. Finally I had had it. Referring back to the Supreme Court’s decision banning child pornog­raphy he said, “The right wants to put me in jail. ” I said, “Yes, they’re very sentimental; I’d kill you. ” The next day he’d point at me in crowded rooms and screech, “She wants to put me in jail. ” I’d say, “No, Allen, you still don’t get it. The right wants to put you in jail. I want you dead. ” He told everyone his fucked-up version of the story (“You want to put me in jail”) for years. When he died he stopped.

    #dead_men_don't_rape

    #ginsberg #pédocriminel #pedophile #68 #beat_generation #tanger #contre_culture #North_American_Man_Boy_Love_Association #peine_de_mort #libertarien #vengeance #haine #meurtre #assassinat #justice