• Mein Freund Mirko : Der Mann, der von Gerwald Claus-Brunner ermordet wurde
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/steglitz-zehlendorf/mein-freund-mirko-der-mann-der-von-gerwald-claus-brunner-ermordet-wurde

    Il y a quinze ans le déclin du parti pirste berlinois crée une situation qui pousse son membre Claus-Brunners, un ancien militaiire, avant de se suicider à tuer le jeune home qui a refusé ses avances. Cet article dessine un portait de la victime et de sa famille. Il complète l’image du parti pirate qui a répété le processus de déchéance de trente ans du parti vert en trois ans.

    12.9.2026 von Johann Stephanowitz - Vor zehn Jahren tötete ein Berliner Piraten-Politiker den 29-jährigen Mirko, weil er seine Zuneigung nicht erwidert hatte. Wer war Gerwald Claus-Brunners Opfer? Unser Autor erzählt seine Geschichte.

    Einmal haben Mirko und ich über den Tod gesprochen. Ich weiß nicht mehr, wie wir draufgekommen waren. Ich weiß nur, wo wir saßen: an einem Tisch im Brettspiele-Café „Spielwiese“, unserem Lieblingsort. „Wenn ich sterbe, dann möchte ich nicht, dass die Leute trauern, sondern dass sie fröhlich sind“, sagte er. „Dass sie mein Leben feiern.“

    Nur wenige Jahre später standen wir an seinem Grab. Und wir alle versuchten, zu feiern – und weinten doch.

    Am 15. September 2016 wurde Mirko von dem damaligen Piraten-Politiker Gerwald Claus-Brunner brutal ermordet und vier Tage später tot in dessen Wohnung gefunden, genauso wie Claus-Brunner selbst. Er war 29 Jahre alt. Sein Leben war gerade in geordnete Bahnen gelaufen, seit ein paar Wochen hatte er mit Anne zum ersten Mal eine Freundin. Ich habe sie erst auf seiner Beerdigung kennengelernt.
    Jahrelang gestalkt

    In den vergangenen Jahren ist viel über Gerwald Claus-Brunner geschrieben worden, ein ehemaliges Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, der sich in Mirko verliebte, ihn jahrelang stalkte und schließlich nach seiner Abwahl als Parlamentarier ermordete, bevor er selbst Suizid beging. Doch über Mirko wurde kaum geschrieben. In den wenigen Artikeln, die über ihn veröffentlicht wurden, wurde er als arbeitsloser Versager dargestellt, der nur in den Tag hineinlebte. Ich habe mich entschieden, diesem Bild zehn Jahre nach seinem gewaltsamen Tod etwas entgegenzusetzen – und meine Geschichte mit Mirko zu erzählen.

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    Der Abgeordnete der Piratenpartei, Gerwald Claus-Brunner, spricht am 12.09.2013 während der Sitzung des Abgeordnetenhauses von Berlin. Hinter dem Sprecher sitzt der Präsident des Abgeordnetenhauses, Ralf Wieland © picture alliance / dpa/Soeren Stache

    Um über Mirko zu schreiben, bin ich nach 13 Jahren an den Ort zurückgekehrt, an dem wir die meiste Zeit zusammen verbracht hatten. Wir teilten die Leidenschaft für Brettspiele. Mein Herz klopft genau wie damals, als ich die „Spielwiese“ in der Simon-Dach-Straße in Berlin-Friedrichshain betrete. Es hat sich fast nichts geändert. Bis an die Decke stapeln sich bunte Spielekartons in den Wandregalen. An diesem warmen Montagabend Anfang Juni ist traditioneller Spieleautorentreff und ich hoffe, einen alten Bekannten zu treffen. Doch heute sind nur junge Spieleautoren da.

    Viele unserer gemeinsamen Freunde von damals leben nicht mehr in Berlin. Auch zu seiner Freundin gibt es keinen Kontakt mehr. Dafür bin ich im Austausch mit seiner Mutter, die auch eine Freundin meiner Familie ist und die mir viel über Mirkos Leben erzählt hat.

    Ja, es stimmt: Mirko hatte die Schule abgebrochen. Und das, obwohl er ein exzellenter Schüler war und sogar die achte Klasse übersprungen hatte. Wahrscheinlich sah er keinen Sinn in den Dingen, die dort unterrichtet wurden. Dabei hatte er hohes Potenzial: Schon als Schüler hing er mit Studierenden ab, redete mit ihnen über Philosophie und Politik – und spielte Brettspiele mit ihnen. Das liebte er schon seit seiner Jugendzeit.

    Als ich ihn einmal in seiner winzigen Wohnung im Wedding besuchte, stand da ein komplettes Wandregal mit hunderten Brettspielen vollgepfropft. Mirko kannte sie alle und konnte sagen, warum sie gut sind. Wenn man seinen Namen googelt, findet man bis heute in Internetforen Brettspielrezensionen von ihm, wo er sich ausführlich zu damaligen Neuerscheinungen auslässt.

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    Das Brettspiele-Café „Spielwiese“ war der Lieblingsort von Mirko und dem Autor dieses Textes. © IMAGO/Berlinfoto (Archivbild)

    Einmal versuchte er, mit dieser Expertise Geld zu verdienen. Mit 19 arbeitete er in der Vorweihnachtszeit einige Wochen als Fachverkäufer für Brettspiele im KaDeWe. Doch auch wenn ihm die Arbeit Spaß machte, belastete sie ihn: Sechs Wochen jeden Tag zu arbeiten, packte er im Jahr darauf nicht mehr. Weil er nicht regelmäßig arbeitete, kam er mit dem frühen Aufstehen nicht zurecht. Er lebte im betreuten Wohnen und erhielt Sozialhilfe.

    Auch ich war mit 14 ein begeisterter Brettspieler. Ich liebte es, zwischen Holzfiguren, Pappchips und Spielkarten in ferne, oft historische Welten abzutauchen. Nur die Mitspieler fehlten mir häufig. An meiner Schule zockten fast alle anderen am Handy oder Computer.

    Doch eines Tages kam mein Vater, der Lehrer an einem Gymnasium war, zu mir und sagte: „Du solltest den Sohn meiner Kollegin kennenlernen. Der spielt genauso gerne Brettspiele wie du.“ Ich schrieb ihm, und ein paar Tage später trafen wir uns. Auch wenn er über zehn Jahre älter als ich war, war ich sofort begeistert von Mirko. Endlich hatte ich jemanden, der meine damalige Leidenschaft teilte – der Altersunterschied spielte keine Rolle, auch weil ich damals kaum Freunde in meinem Alter hatte. Wir trafen uns ab da fast jedes Wochenende und zockten in kleiner oder auch größerer Runde Brettspiele. Auch welche, die ich entwickelt hatte.

    Als Mirko mir erzählte, dass er für den Piratenparlamentarier arbeitet, beeindruckte mich das. Johann Stephanowitz

    Vielleicht verstanden Mirko und ich uns auch so gut, weil wir uns auch abgesehen von der Leidenschaft für Spiele für die gleichen Themen interessierten. Das war vor allem Politik. Mirko war ein Idealist, der von einer gerechten Gesellschaft träumte. Ohne Kapitalismus, ohne Umweltzerstörung, ohne Rassismus und Diskriminierung.

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    Die Piraten am 19.9.2011 im Berliner Abgeordnetenhaus. © imago/Christian Thiel

    Damals gab es eine neue, aufstrebende Kraft, die ihn mit ihrem basisdemokratischen Konzept begeisterte: die Piratenpartei. 2011 zogen 15 Piraten ins Berliner Parlament ein. Einer von ihnen war Gerwald Claus-Brunner. Mit seiner orangefarbenen Latzhose, dem Palästinensertuch auf dem Kopf und dem Davidstern um den Hals wohl der schillerndste der Neupolitiker. Als Mirko mir erzählte, dass er für den Piratenparlamentarier arbeitet und mit ihm auch befreundet ist, beeindruckte mich das.

    Einmal begegnete ich Claus-Brunner auch, oder wie ihn alle nannten: Faxe. Bei einem schwulen Spieletreff in Kreuzberg. Mirko hatte mich vorgewarnt, dass da nur schwule Männer seien. Mir war das egal. Ich erinnere mich aber nur flüchtig an Claus‑Brunner. Ich schüttelte kurz seine Hand. Sie fühlte sich feucht und schlaff an. Er war freundlich.

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    Gerwald Claus-Brunner, genannt Faxe, war wohl der schillerndste Politiker der Piraten. © IMAGO/Eventpress

    Es war ein netter Abend, doch als meine Mutter später erfuhr, wo ich war, rief sie wütend bei Mirkos Mutter an. „Sag deinem Sohn, dass er Johann nicht mehr zu schwulen Veranstaltungen mitnimmt“, befahl sie ihr. Nach Mirkos Tod fühlte sie sich bestätigt: „Na, da siehste mal, wie die Schwulen ticken.“ Sie hatte offenbar Angst um mich.

    Es waren Äußerungen meiner Mutter nach Mirkos Ermordung, die dazu führten, dass ich meine Homosexualität jahrelang unterdrückte. Johann Stephanowitz

    Ich war inzwischen 18 und hatte längst festgestellt, dass auch ich schwul bin. Doch es waren genau solche Äußerungen meiner Mutter nach Mirkos Ermordung, die dazu führten, dass ich meine Homosexualität jahrelang unterdrückte und erst mit Mitte 20 mein Coming-out hatte. War ich auch mal in Mirko verknallt? Nein – er war mein Brettspielkumpel.

    Als Mirko ermordet wurde, hatten wir uns ziemlich auseinandergelebt. Ich hatte das Brettspielen inzwischen aufgegeben. Stattdessen hatte ich jetzt an der Schule Freunde, mit denen ich auf Partys ging und meine ersten Erfahrungen mit Alkohol und Drogen machte. Eine Welt, die Mirko nie interessierte. Er trank keinen Alkohol und Drogen nahm er schon gar nicht. Ich sah Mirko nur noch selten, etwa bei den Geburtstagen seiner Mutter in ihrem Garten in Zehlendorf.

    Polizisten stehen am 19.09.2016 in Berlin vor dem Wohnhaus des Piratenpolitikers Gerwald Claus-Brunner. Der Berliner Piraten-Politiker Gerwald Claus-Brunner ist tot. In einer Steglitzer Wohnung sind nach Polizeiangaben zwei Leichen gefunden worden. Bei dem zweiten Toten soll es sich ebenfalls um einen Mann handeln. Eine Mordkommission ermittelt. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

    Und dann kam der Morgen nach der Abgeordnetenhauswahl 2016. Die inzwischen heillos zerstrittenen Piraten flogen mit 1,7 Prozent aus dem Parlament. Doch neben den politischen News, gab es an jenem Tag noch eine weitere Nachricht: Der abgewählte Gerwald Claus-Brunner war tot aufgefunden worden. Neben ihm wurde ein weiterer Toter gefunden.

    Ich wusste sofort, dass es Mirko war. Am Abend wurde bekannt gegeben, dass der Tote als Mirko identifiziert worden war. Meine Eltern und ich weinten. Mein Vater rief Mirkos Mutter Yvonne an, mit der er eng befreundet war und sie fragte mich: „Was hast du mit Mirko noch mal zum Thema Beerdigungen besprochen?“ Offenbar hatte Mirko von dem Gespräch erzählt, was wir vor Jahren geführt hatten.

    Ein paar Tage später versammelten wir uns auf einem Zehlendorfer Friedhof. Nach Mirkos Wunsch sollten wir kein Schwarz tragen. Mein Vater trug trotzdem eine schwarze Krawatte – „weil sich das so gehört“. Ich trug den dunkelblauen Anzug, den ich ein paar Monate zuvor auf meinem Abiball getragen hatte. Am Grab spielte jemand Harmonium und wir sangen indische Mantras.

    Berichte über den Mord

    Die Berichterstattung in den Wochen und Monaten nach Mirkos Tod ekelte mich teilweise an. Auch wenn Gerwald Claus-Brunner eine öffentliche Figur war und deshalb über den Mord an meinem Freund berichtet wurde, war es schmerzhaft zu lesen, wie aus gruseligen Details Profit geschlagen wurde: In seinem 2017 erschienenen Buch Die Zeichen des Todes beschreibt der Gerichtsmediziner Michael Tsokos auf zweieinhalb Seiten in allen Details, wie sein Kollege Mirkos Körper in Claus-Brunners Wohnung fand. So etwas sollten Freunde eines brutal ermordeten Menschen nicht lesen müssen. Seit Mirkos Tod hasse ich True Crime.

    Eine Mitarbeiterin der Spurensicherung läuft am 19.09.2016 in das Wohnhaus des Piratenpolitikers Gerwald Claus-Brunner in Berlin. Der Berliner Piraten-Politiker Gerwald Claus-Brunner ist tot. In einer Steglitzer Wohnung sind nach Polizeiangaben zwei Leichen gefunden worden. Bei dem zweiten Toten soll es sich ebenfalls um einen Mann handeln. Eine Mordkommission ermittelt.

    Freunde eines ermordeten Menschen sollten keine Details des Verbrechens lesen müssen, sagt Johann Stephanowitz. © picture alliance/dpa/Bernd von Jutrczenka

    Im Nachhinein machte ich mir Vorwürfe, dass ich mit Mirko nicht mehr so eng war: Hätte ich seinen Tod verhindern können? Ich wusste zwar, dass er für Claus-Brunner arbeitet, aber nicht, dass er von ihm gestalkt wurde. Dass Claus-Brunner in Mirko verliebt war und sich einbildete, dass dieser seine Gefühle erwidert.

    Das letzte Mal traf ich ihn ein gutes Jahr vor seinem Tod beim Geburtstag seiner Mutter. Damals arbeitete er schon nicht mehr für den Politiker. Er hatte ihm erklärt, dass er nicht schwul ist und seine Gefühle nicht erwidert. Doch Claus-Brunner wollte das nicht akzeptieren. Er begann ihn zu belästigen.

    Als ich nach seinem Tod las, wie Claus-Brunner heimlich in Mirkos Wohnung eingedrungen war, eine Kamera in seiner Dusche installiert und Fake-Profile von ihm auf Social Media erstellt hatte, bekam ich Angst: Hatte Claus-Brunner vielleicht auch mir nachgestellt? Die Sorge war völlig unbegründet, aber damals, als ich erfuhr, dass Claus-Brunner auch Mirkos Umfeld ausspioniert hat, erschien mir der Gedanke naheliegend. Vor allem aber fragte ich mich, warum Mirko gegen diese Grenzüberschreitungen nicht stärker vorgegangen ist. Doch niemand konnte damals ahnen, dass Claus-Brunner völlig die Fassung verlieren würde.

    Claus-Brunner

    Eines der letzten Fotos von Mirko, es steht bei Mirkos Mutter im Wohnzimmer. Aufgenommen wurde es von seinem späteren Mörder. © privat

    An einem warmen Junitag erzählt mir Mirkos Mutter Yvonne drei Stunden lang aus Mirkos Leben und wie es ihr seit seinem Tod geht. Wir sitzen bei Kaffee und Apfelcrumble auf der Terrasse ihrer Zehlendorfer Wohnung. Das letzte Mal war ich hier vor etwa fünf Jahren. In einem Regal im Wohnzimmer stehen noch viele Brettspiele von Mirko. Auf einem Tisch steht neben Bildern von Yvonnes verstorbenen Eltern ein Foto von ihm. Sein hageres Gesicht und seine schulterlangen Haare haben fast etwas Sakrales. Aufgenommen hat es sein späterer Mörder.

    „Wir hätten Mirkos Tod nicht verhindern können. Dass Faxe ihn ermordet, war in ihrer beider Lebensweg vorbestimmt“, sagt Yvonne. Dass sie das so sieht, überrascht mich nicht. Yvonne ist sehr spirituell und glaubt an einen vorbestimmten Lebensweg, den man nicht verändern kann. Was mich irritiert, ist, dass sie den Mörder ihres Sohnes bis heute bei seinem Spitznamen nennt. Aber: Yvonne kannte Faxe. Als Freund von Mirko war der Politiker häufiger zu Besuch.

    „Ich habe Faxe vergeben – sehr schnell“, fährt Yvonne fort. „Faxe hat sich das nicht ausgesucht.“

    Als sie das sagt, muss ich schlucken. Dass sie so über den Mörder ihres eigenen Sohnes spricht. Auch wenn sie sehr spirituell ist, so wie es auch Mirko war.

    Er hatte selbst kaum Geld und hat trotzdem eine afghanische Familie unterstützt. Yvonne, Mirkos Mutter

    Bis heute habe sie Kontakt mit Mirko, erzählt Yvonne weiter. Ich versuche mir vorzustellen, wie er mit uns am Tisch auf der Terrasse sitzt und all das schildert, was Yvonne gerade beschrieben hat. Dass er als Kind nicht einfach war. Dass er bis auf die kurze Zeit als Mitarbeiter von Gerwald Claus-Brunner kein eigenes Geld verdient hat. Obwohl er viele Talente gehabt habe, „hat er sie nicht nach gesellschaftlichen Maßstäben eingesetzt.“

    Claus-Brunner

    Mirko bei einer Müllsammelaktion. Als niemand kam, sammelte er allein den Müll ein. © privat

    Wer Mirko nur flüchtig gekannt hat, hat ihn vielleicht tatsächlich für einen arbeitslosen Versager gehalten. Dabei hatte er eine menschenfreundliche Seite, die heute vielen Menschen fehlt. „Er hatte selbst kaum Geld und hat trotzdem mit einer Sozialpädagogin eine afghanische Familie unterstützt“, erzählt Yvonne. Schließlich habe er dafür sogar einen Arbeitsvertrag bekommen und sei bezahlt worden. Ein anderes Mal organisierte er eine Aufräumaktion entlang der Panke. Als niemand kam, sammelte er allein den Müll auf. Yvonne zeigt mir nun ein Foto, auf dem Mirko vor unzähligen Tüten Müll kniet.

    Kurz vor seinem Tod, als er mit Anne zusammen war, überlegte er, doch eine Ausbildung zu machen und Geld zu verdienen. Ihm war klar, dass er das brauchte, um eine Familie gründen zu können. Auch seine Spielesammlung begann er damals zu verkaufen.

    Nach seinem Tod habe ich mich häufiger gefragt, was aus Mirko geworden wäre. Hätte er Kinder? Und wie würde er über die gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen denken? Zum Beispiel, als ich 2019 wie viele andere aus meiner Generation auf die Fridays-for-Future-Proteste ging. Ich weiß, dass es ihm gefallen hätte, mit uns zu demonstrieren. Und als 2022 Russland die Ukraine überfiel, wusste ich: Mirko hätte wohl sofort eine geflohene ukrainische Familie aufgenommen. Über Waffenlieferungen für die Ukraine hätten wir uns wahrscheinlich gestritten. Wie gerne hätte ich mit dir gestritten, lieber Mirko.

    #Berlin #politoque #pirates #meurtre

  • LA #segnalazione: #piedimonte_matese, accesso al #pronto_soccorso ostruito dalle #auto
    https://informareonline.com/la-segnalazione-piedimonte-matese-accesso-al-pronto-soccorso-ostrui

    Riceviamo e riportiamo la segnalazione giunta al numero WhatsApp di Informare 08231831649, attivo per i territori di Napoli e Caserta e le rispettive province. L’episodio risalirebbe alla mattina del 3 settembre 2026, presso l’Ospedale Civile di Piedimonte Matese. L’utente racconta di aver accompagnato il padre al Pronto Soccorso e di essersi poi allontanata per cercare parcheggio, […] L’articolo LA SEGNALAZIONE: Piedimonte Matese, accesso al Pronto Soccorso ostruito dalle auto proviene da Informareonline, scritto da Gianrenzo Orbassano

    #Comunicati_Stampa

  • OECD and Pisa tests are damaging education worldwide - academics [2014]
    https://www.theguardian.com/education/2014/may/06/oecd-pisa-tests-damaging-education-academics

    - Unlike United Nations (UN) organisations such as UNESCO or UNICEF that have clear and legitimate mandates to improve education and the lives of children around the world, OECD has no such mandate. Nor are there, at present, mechanisms of effective democratic participation in its education decision-making process.

    – To carry out #Pisa and a host of follow-up services, OECD has embraced “public-private partnerships” and entered into alliances with multi-national for-profit companies, which stand to gain financially from any deficits—real or perceived—unearthed by Pisa. Some of these companies provide educational services to American schools and school districts on a massive, for-profit basis, while also pursuing plans to develop for-profit elementary education in Africa, where OECD is now planning to introduce the Pisa programme.

    – Finally, and most importantly: the new Pisa regime, with its continuous cycle of global testing, harms our children and impoverishes our classrooms, as it inevitably involves more and longer batteries of multiple-choice testing, more scripted “vendor”-made lessons, and less autonomy for teachers. In this way Pisa has further increased the already high stress level in schools, which endangers the wellbeing of students and teachers.

    #évaluation

  • #pillole_di_benessere : #Dolore_cervicale con deficit di mobilità
    https://informareonline.com/pillole-di-benessere-dolore-cervicale-con-deficit-di-mobilita

    DEFINIZIONE Il dolore cervicale, definito in letteratura scientifica Neck Pain, è il secondo disturbo muscolo-scheletrico più frequente al mondo1, delimitato superiormente dalla linea nucale superiore, inferiormente da una linea trasversale immaginaria che passa attraverso le spine delle scapole e lateralmente da una linea sagittale tangente ai bordi laterali del collo2, costituendo un’importante fonte di disabilità. Il […] L’articolo Pillole di benessere: dolore cervicale con deficit di mobilità proviene da Informareonline, scritto da Redazione Informare

    #Approfondimenti #Attualità #Magazine_Settembre_2026 #lorenzo_panico

  • L’AfD tient désormais le haut du parking en Saxe-Anhalt. D’après le Diplo, ce serait la faute à la « réunification ». C’est vrai que passer d’une économie administrée à la mode soviétique à une économie en mode capitaliste dérégulé, c’est pas le genre truc qui se fait sans que les « derniers de cordée » s’en prennent plein la face ...

    Allemagne de l’Est, histoire d’une annexion, par Rachel Knaebel & Pierre Rimbert (Le Monde diplomatique, novembre 2019)
    https://www.monde-diplomatique.fr/2019/11/KNAEBEL/60911

    Mythe fondateur de l’Union européenne, l’année 1989 est pourtant un symbole équivoque. Ainsi, en Allemagne de l’Est, l’accès aux libertés politiques et à la consommation de masse fut payé au prix fort — celui d’un effondrement social et d’une prédation économique souvent ignorés à l’Ouest.

    (article en accès libre)

    • https://www.monde-diplomatique.fr/2024/09/RIMBERT/67461

      Quelle gauche ? En Allemagne, un parti propose depuis janvier dernier une réponse à cette vieille question : l’Alliance Sahra Wagenknecht pour la raison et la justice (BSW). L’ancienne dirigeante de Die Linke (La Gauche) a finalement réglé par la scission le conflit d’orientation qui empoisonnait ce parti depuis des années (1). La nouvelle formation ampute Die Linke d’une dizaine de députés et défraie la chronique. Ancienne militante communiste, intellectuelle brillante, très populaire à l’Est, où elle est née, Mme Wagenknecht peut enfin donner corps à la ligne qu’elle incarne. Celle d’une « gauche conservatrice » qui prendrait le contrepied de l’électorat progressiste, urbain et diplômé des Verts : à gauche sur le plan social, conservatrice sur les questions de société et d’immigration, favorable à une forme de souverainisme au sein de l’Union européenne, critique de l’Organisation du traité de l’Atlantique nord (OTAN) et du nouveau bellicisme allemand, intransigeante sur la défense de la liberté d’expression [des nazis].

      [...] Son refus de la vaccination obligatoire, ses critiques de la politique sanitaire pendant la pandémie de Covid-19 et sa défense de la liberté d’expression alimentent une polémique quasi permanente centrée sur sa personne. Au fil des ans, Mme Wagenknecht a composé une figure d’icône médiatique austère, élégante, cérébrale, incarnation moderne de Rosa Luxemburg, dont la notoriété interroge : le parti a-t-il vocation à la servir, ou lui sert-elle de rampe de lancement ?

      #Sahra_Wagenknecht #rouges_bruns #Pierre_Rimbert #gauche

    • D’après le Diplo, ce serait la faute à la « réunification ».

      Vaste blague... qui ferait retourner dans sa tombe le regretté Thomas Heise.

      « À quoi bon faire un film sur ces gens-là ? » : cette déclaration d’un de ses professeurs de cinéma, Thomas Heise la reprend et en fait le titre de ce qui n’était censé être qu’un exercice de réalisation documentaire pour sa deuxième année d’études. Ce film a été immédiatement interdit de toute projection publique jusqu’à sa première mondiale le 20 septembre 1989, soit presque dix ans après sa réalisation. Il est le premier volet d’une longue série de films de Heise autour de la marginalité sociale, de l’exclusion économique et de l’invisibilité cinématographique des pauvres, des petits voyous et des néonazis en RDA dans les années 80 puis en ex-RDA dans les années 90. Des œuvres simples dans leur fabrication, souvent réalisées dans des conditions précaires mais en rupture intégrale avec la violente hypocrisie de l’état et l’(auto)censure active dans le cinéma documentaire des studios publics de la DEFA.

      https://www.on-tenk.com/fr/documentaires/les-films-de-dok-leipzig/a-quoi-bon-faire-un-film-sur-ces-gens-la-

      Le terreau dans lequel s’enracine la résurgence des nazis dans l’ex-RDA, c’est le déni d’un état qui proclamait être issu des « seuls vrais antifascistes » mais qui a dénié durant quarante ans la persistance du phénomène en son sein, singeant par là même la RFA adversaire idéologique à accabler.

    • Intéressant comme témoignage. J’ai visité la RDA en 1980 exactement en pleine « ère Brejnev » en URSS. On ne nous a montré que les « belles choses » issues du « socialisme ». Pour y aller (sans trop de tracas), j’ai dû adhérer à une asso ramification du PCF de l’époque, en l’occurrence « Amitié France-RDA ». Bon, il va sans dire que dans le cadre officiel de ce « symposium pédagogique », la communication des encadrants (citoyens de la DDR) était extrêmement caricaturale. De plus, la comm’ était brouillée par l’enthousiasme surjoué d’une bande de lascars du PCF qui s’étaient inscrits au programme.

      Ce serait long à raconter ces quelques deux semaines passés dans cette « belle république » comme l’affirmait péremptoirement une dame qui faisait partie du personnel technique d’une école primaire que nous avions visitée. J’ai surtout eu l’impression d’une jeunesse (dans mes âges à l’époque) qui s’ennuyait profondément et qui noyait son absence de perspective dans les alcools forts. Par contre, vu que je m’étais choppé une bronchite de malade (abus du tabac oblige et traitrise de la météo printanière de là-bas), j’ai eu l’avantage d’être conduit dans un dispensaire de soins où j’ai pu me faire prescrire des médicaments (fabriqués en Bulgarie) sans bourse délier.

      Des nazis, nous n’en vîmes pas la queue d’un. Mais en visitant Dresde, on nous a montré d’une façon ostentatoire les ruines laissées par les bombardements alliés (ce qui était complètement inenvisageable à l’Ouest) et c’est là que tu commençais à comprendre que c’est cette partie-là de l’Allemagne qui avait réellement perdu la guerre ...

    • Des nazis, nous n’en vîmes pas la queue d’un.

      Tu m’étonnes ! Dans le cadre d’un voyage organisé par « la patrie des travailleurs », tu avais peu de chance de croiser ceux qui auraient pu t’en dire plus sur les nazis du coin. Ceux-là étaient plutôt au ban de la société, dans des squats à Leipzig ou Berlin (et oui, des squats en DDR), essayant d’échapper à l’injonction productive, organisant des concerts punk jusqu’à la rafle de la Stasi*... ou l’attaque des néo-nazis, comme le « raid sur Zionskirche »

      https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberfall_auf_die_Zionskirche

      L’attaque de la Zionskirche, le 17 octobre 1987, fut une agression perpétrée par des skinheads nazis contre les spectateurs d’un concert du groupe Element of Crime à la Zionskirche de Berlin-Est. Cette agression, les procès pénaux qui s’ensuivirent et le retentissement médiatique qui en découla ont conduit pour la première fois à un débat public sur les néonazis en RDA. Le ministère de la Sécurité d’État a ensuite mené une enquête secrète sur les skinheads en RDA. C’est dans le milieu de l’opposition est-allemande, qui avait également élu domicile à la Zionskirche, que se sont formés, fin 1987, les premiers groupes antifascistes. Cette agression a été perçue comme un tournant décisif : les courants d’extrême droite et nationalistes déjà présents en Allemagne de l’Est sont devenus visibles et ne pouvaient plus se dissimuler sous le couvert de l’« antifascisme » imposé par l’État.

      * La Stasi, elle, débarquait au petit matin, kidnappait un camarade dont on entendait plus parler. Ça incitait les autres à se faire réembaucher fissa.

    • Dans le chapeau qui accompagne l’article du Diplo republié sept ans après, il est écrit :

      Dans les Lander qui formaient naguère la République démocratique allemande, un ressentiment spécifique a pris corps, lié aux conditions de l’unification de 1990. Célébrée à l’Ouest comme une heureuse réunion de famille, elle fut parfois vécue à l’Est comme une annexion, voire comme une colonisation. Parti opportuniste, l’AfD exploite cette nostalgie d’un passé moins détesté qu’on le croit en Occident.

      C’est un mélange de constats fondés, de rapprochements qui ne le sont pas et d’extrapolations hallucinées.

      Oui, le ressentiment concernant les conditions de l’unification existe. Mais soyons plus précis : ce ne sont pas seulement les conditions, mais l’idée même de réunification qui a heurté (et continue de heurter) la population de l’ex-RDA. Ce n’était pas le fait de se faire manger à la sauce libérale, mais de se faire manger tout court qui est apparu comme une forme de colonisation. Cette nostalgie existe bien au delà des électeurs de l’AfD et induit des positionnements politiques radicalement opposés.

      Oui, l’AfD est un parti opportuniste qui exploite la nostalgie d’un passé. Mais penser que les électeurs de l’AfD ont la nostalgie d’un état providence et d’un socialisme qui aurait pu fonctionner, image repoussoir pour un Occident inféodé au libéralisme, est un vœu pieux. Ces électeurs sont nostalgiques d’un état fort qui avait su mettre sa population au travail et rendre invivable l’existence des superflus. C’est sur cette base qu’un régime surjouant la résistance au nazisme avait pu obtenir l’assentiment plus ou moins passif d’une population dans laquelle l’antifascisme était loin d’être acquis. Et c’est bien à ce titre que les dirigeants de l’AfD suggèrent un héritage dans un moment de crise où la superfluité est devenue un phénomène de masse, là où l’ex-RDA n’avait que quelques milliers de dissidents à mater.

  • On ne pourra pas maîtriser le #déficit_budgétaire sans hausses d’impôts

    Depuis plusieurs années, la France connaît un déficit budgétaire de l’ordre de cinq points de PIB ou plus. Ce sera encore le cas cette année, et le gouvernement ne vise pas mieux pour l’an prochain. C’est beaucoup ; c’est trop. Notre dette grimpe trop vite et les tensions sur les #taux_d’intérêt nous imposent une #charge_de_la_dette de plus en plus forte.

    Face à cette situation, le Premier ministre répète sur tous les tons qu’il ne saurait être question de mettre la fiscalité à contribution du #redressement_des_comptes_publics. Philippe Juvin, le rapporteur général du #budget, a tenu les mêmes propos le 2 septembre 2026 devant l’Association des journalistes économiques et financiers.

    C’est pourtant une triple erreur : économique, géographique et historique.

    60 milliards d’euros jetés par les fenêtres sous Macron

    Economique d’abord. Lorsqu’on souhaite réduire le #déficit_budgétaire, il n’y a que deux solutions : réduire les #dépenses ou augmenter les #recettes. Problème : lorsque l’Etat ou la Sécu dépensent moins, cela fait moins de revenus distribués dans l’économie, ce qui tire la #croissance vers le bas.

    Cela dit, lorsque les impôts augmentent, c’est pareil, on enlève des revenus, ce qui plombe aussi la croissance. Certes, mais les économistes estiment que réduire les dépenses a un impact négatif sur la croissance deux fois plus fort que si l’on augmente les impôts.

    Il existe un second argument économique. La Cour des comptes nous dit que, depuis son arrivée au pouvoir, Emmanuel Macron et ses Premiers ministres ont baissé structurellement les #recettes_budgétaires de 60 milliards d’euros par an. C’est énorme.

    Alors que le gouvernement se bat pour réduire les dépenses de 30 milliards, le « quoi qu’il en perde » fiscal du président Macron a jeté chaque année depuis dix ans 60 milliards d’euros par les fenêtres : l’économie française ne se porte en effet pas mieux que les autres.

    Côté géographie, la Cour des comptes – toujours elle −, a publié cet été une étude originale qui observe trois exemples réussis de redressement budgétaire en Allemagne, au Portugal et en Italie. A chaque fois, il y a eu des augmentations d’impôts. Cela a même représenté 80 % de l’effort au Portugal et les trois quarts en Italie.

    Indispensable contribution des plus #riches

    Petite précision : en Italie et au Portugal, ces hausses d’impôts ont été mises en œuvre par des gouvernements de droite. Ce qui amène à l’argument historique : lorsqu’il revient au pouvoir en 1958, #Charles_de_Gaulle met en place un plan d’ajustement budgétaire qui comporte des hausses d’impôt. Comme l’avait fait #Pierre_Laval en 1935.

    A toutes celles et ceux qui pensent qu’augmenter les impôts est le signe d’un gauchisme sans limite, il est donc conseillé de regarder chez nos voisins et notre propre histoire.

    Faut-il donc augmenter les impôts pour tout le monde ? Non. Parce que certains contribuables en paient moins que les autres. Les recherches universitaires montrent qu’en France, comme dans beaucoup d’autres pays, les #ultrariches sont moins taxés que les autres.

    On ne pourra donc pas échapper au débat sur la nécessaire solidarité des plus riches, sur leur #patrimoine et sur leurs #héritages, c’est-à-dire sur leur contribution au redressement des #comptes_publics.

    Côté entreprises, l’Insee nous dit que si le #taux_d’impôt officiel sur les bénéfices est de 25 %, le taux vraiment payé par les grandes entreprises est passé de 19,3 % en 2016 à 14,3 % en 2022 : une perte de recettes de 20 milliards d’euros, selon l’estimation de Gabriel Zucman.

    En fait, je me suis trompé. Il n’est pas besoin d’augmenter les impôts pour redresser nos comptes publics, juste de faire payer sa juste part à chacun.

    https://www.alternatives-economiques.fr/on-ne-pourra-pas-maitriser-le-deficit-budgetaire-sans-hauss

    #impôts #fiscalité #dette_publique #dette #déficit #macronisme #économie

  • Rock Licking in Geology: A Practical Guide
    https://geoscopy.com/the-rock-licking-guide-why-geologists-really-do-it-and-when-you-shouldnt

    Yes, geologists really do lick rocks. If you’ve ever caught one mid-lick on an outcrop, you weren’t hallucinating, and they hadn’t lost their mind to fieldwork. Licking, or wetting, or biting, is a genuine, centuries-old field method. Done in the right circumstances, it tells you something useful in seconds. Done in the wrong ones, it can hurt you.
    Why geologists lick rocks – field method explained

    This guide covers why the practice exists, the specific rocks and minerals where a tongue gives a real answer, the ones you should never put anywhere near your mouth, and the cleaner alternatives that have largely replaced licking in modern fieldwork.

    #géologie #pierres #science #sols

  • Cyberangriff auf Berliner Senat: Erpresser stellen erbeutete Daten ins Darknet - das steht drin
    https://www.berliner-zeitung.de/article/cyberangriff-auf-berliner-senat-erpresser-stellen-erbeutete-daten-i

    4.9.2026 von Mario Jacob, Andreas Kopietz - Das Ultimatum der kriminellen Hackergruppe Rhysida an den Berliner Senat ist abgelaufen. Nach dem erfolglosen Erpressungsversuch haben sie jetzt ihre Drohung wahrgemacht.

    Nach dem Ablauf eines Ultimatums hat die kriminelle Hackergruppe Rhysida am Freitagnachmittag die bei einem Cyberangriff auf die Berliner Verwaltung erbeuteten Daten im Darknet veröffentlicht. Auf der Leak-Site der Erpresser hieß es nach Ende einer angesetzten „Auktion“: „Alle Dateien wurden im öffentlich zugänglichen Bereich hochgeladen – viel Spaß beim Stöbern, Datenjäger!“

    Die Gruppe hatte vom Berliner Senat ein Lösegeld von 30 Bitcoin gefordert, umgerechnet rund zwei Millionen Euro. Ein auf der Seite geschalteter Countdown lief gegen 15.35 Uhr ab. Der Senat hatte im Vorfeld erklärt, auf die Forderung nicht einzugehen und kein Lösegeld zu zahlen.
    Personalakten und Unterschriftsproben im Datensatz

    Joachim Selzer, Sprecher des Chaos Computer Clubs (CCC), sagte der Deutschen Presse-Agentur, die Angreifer hätten „den kompletten Datensatz für alle zur Einsicht live gestellt“. Für die Berliner Verwaltung sei das unangenehm, da es sich um „sehr viele interne Daten“ handele, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt seien. Zu sehen seien unter anderem Personalangelegenheiten und Arbeitszeugnisse.

    Daten aus dem Berliner Landesnetz sind öffentlich einsehbar.

    Daten aus dem Berliner Landesnetz sind öffentlich einsehbar.

    © BLZ

    Selzer warnte vor der Gefahr eines Identitätsdiebstahls: „Je mehr ich über eine Person weiß, desto genauer kann ich mich als diese Person ausgeben.“ Unter den veröffentlichten Dokumenten befinde sich beispielsweise ein Antrag auf ein neues Diensthandy samt der Unterschrift des zuständigen Verwaltungsmitarbeiters – für Kriminelle eine brauchbare Unterschriftenprobe. Der IT-Administrator geht davon aus, dass die Daten eher mittelfristig missbraucht würden: „Es ist schon ein großer Datenbestand, den muss erstmal jemand durchsehen.“
    Gehaltsabrechnungen, ärztliche Atteste und Entwurf für Leitfaden der Zivilverteidigung erbeutet

    Nach Darstellung der Erpresser umfasst das erbeutete Material mehr als 5000 Personalakten, Bußgeldvorgänge und Gehaltsabrechnungen. Darüber hinaus befinden sich vertrauliche Unterlagen aus Ausschüssen des Bundesrates sowie Schwachstellenanalysen zur Trinkwasserversorgung der Hauptstadt in dem Datenpaket. Es enthält zudem zahlreiche Handynummern von Personen, die in Einrichtungen der Kritischen Infrastruktur arbeiten oder auch einen 44-seitigen Entwurf für einen Leitfaden der Zivilen Verteidigung.

    Zusätzlich behaupten die Angreifer, Zugangsdaten und Passwörter im Klartext erlangt zu haben. Betroffen sein sollen unter anderem Datenbanken der Verwaltung sowie Zugänge zu Zahlungsdienstleistern.

    Die Unterlagen liegen nach aktuellem Stand im Darknet und können dort von jeder Person mit entsprechendem Zugang heruntergeladen und eingesehen werden.

    Betroffen ist ein breites Spektrum sensibler Dokumente, insbesondere aus dem Gesundheitsbereich. Dazu zählen Reha-Unterlagen, der Scan eines Schwerbehindertenausweises, Unfallanzeigen, Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen sowie ärztliche Atteste.

    Die bislang sichtbaren Ordnerbezeichnungen im Datenleck weisen zudem darauf hin, dass auch dienstliche E-Mail-Korrespondenz zu Krankmeldungen und Impfungen betroffen ist. Ebenfalls unter den abgeflossenen Dateien befinden sich Scans von PCR-Testergebnissen.

    Mit der Aufklärung des Angriffs sind das Landeskriminalamt (LKA) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) befasst. Ob die Angaben der Täter zum Umfang der erbeuteten Daten zutreffen, ist bislang nicht unabhängig verifiziert.
    Betroffene Personen sollen informiert werden

    Wie der Berliner Senat mitteilte, führen die Sicherheitsbehörden derzeit „eine intensive Datenprüfung durch“. Demnach untersuchen auch IT-Forensiker im Auftrag des Landes Berlin die veröffentlichten Daten.

    „Sofern im Rahmen der Analyse einzelne betroffene Personen identifiziert werden, werden diese risikobasiert und entsprechend der gesetzlichen Vorgaben von den zuständigen Senatsverwaltungen informiert“, hieß es weiter. Bürger, die Hinweise darauf hätten, dass ihre Daten veröffentlicht wurden oder für Straftaten genutzt werden, sollten Strafanzeige erstatten.

    Der GdP-Landesvize Thorsten Schleheider zeigt sich empört: „Dieser Cyberangriff reiht sich nahtlos in die Serie an derartigen Vorfällen rund um unsere Behörden ein. Er hat Berlins Politik einmal mehr deutlich vor Augen geführt, dass hier über Jahre gepennt wurde. Es ist richtig, sich nicht erpressen zu lassen. Aber es kann nicht sein, dass hier tagelang hochsensible Daten geraubt wurden und die einzige Reaktion scheinbar darin besteht, die Beschäftigten anzuweisen, ihre Passwörter zu ändern. Das zeugt schon von einer gewissen Hilflosigkeit. Unsere Kollegen sind nicht Schuld, dass die IT-Sicherheit im Land Berlin jahrzehntelang an die Wand gefahren wurde.“

    #Berlin #administratipn #piratage #sécurité_informatique #vol_de_données

  • COPERTINA – La #pittura di Arcangelo, uno dei grandi maestri del contemporaneo
    https://informareonline.com/copertina-la-pittura-di-arcangelo-uno-dei-grandi-maestri-del-contem

    C’ è un filo rosso – non soltanto cromatico – che attraversa una ricerca lunga decenni: è quello della memoria, della stratificazione emotiva e di un tempo che non si esaurisce mai davvero, ma piuttosto si trasforma continuamente. Ed è proprio quel filo che tiene insieme il lavoro del celebre #artista campano #Arcangelo_Esposito, nella […] L’articolo COPERTINA – La pittura di Arcangelo, uno dei grandi maestri del contemporaneo proviene da Informareonline, scritto da Redazione Informare

    #Approfondimenti #Cultura #EVIDENZA #Magazine_Settembre_2026 #Maria_Savarese

  • Le mafie lavano più bianco

    Le organizzazioni criminali italiane e il riciclaggio di denaro in Ticino: dal Placement alla minaccia delle criptovalute

    Quanti soldi riciclano le organizzazioni criminali italiane in Ticino? E come lo fanno? Dagli anni Settanta, con la stagione dei sequestri, le mafie hanno sistematicamente utilizzato (o tentato di utilizzare) la nostra piazza finanziaria. La casistica nota – di cui riporto gli esempi più significativi – mostra il ricorso a tutte le fasi del processo di “ripulitura”: il deposito su conti correnti o in cassette di sicurezza (Placement); le operazioni bancarie disposte per mascherare la provenienza dei fondi (Layering); la loro immissione nel circuito dell’economia legale (Integration). Il progressivo rafforzamento delle norme antiriciclaggio, nate nel 1990 proprio grazie alle falle emerse con la “Pizza Connection” e i narcodollari “lavati” da Cosa Nostra in Svizzera, ha notevolmente ridotto i rischi. Ma le cosche non sono state a guardare. Dal mondo reale stanno passando all’universo virtuale, per sfruttare i vantaggi delle criptovalute e i vuoti legislativi tuttora esistenti.

    https://novitafiscali.ch/articoli/2019/n-11-novembre-2019/le-mafie-lavano-piu-bianco

    #mafia #Suisse #Tessin #blanchissement_d'argent #finance #cryptomonnaies #criminalité_organisée #Francesco_Lepori #Placement #banques #Layering #Integration #Pizza_Connection

  • Sobres pour la révolution. Les Anarchistes contre l’alcool

    Dès le début du XXe siècle, des anarchistes multiplient les initiatives contre la « #pieuvre_alcool », considérée comme un #poison systémique, alliée tacite de l’autorité. L’anarchisme se révèle alors non seulement comme une révolte politique, mais comme une quête d’émancipation intégrale, où la régénération du corps devient un défi à l’ordre bourgeois.

    Dans ce tour d’horizon des positions libertaires sur l’#alcool, on croisera, entre autres, Tolstoï prônant une morale rigoriste, les illégalistes abstèmes de la bande à Bonnot, Emma Goldman dénonçant la « farce » de la prohibition américaine, jusqu’aux femmes zapatistes, partisanes de la « #loi_sèche », et aux #straight_edge électrisés par la #sobriété_radicale.

    Mathieu Léonard est historien indépendant et vigneron.

    https://www.nada-editions.fr/produit/sobres-pour-la-revolution

    #sobriété #révolution #anarchisme #zapatisme #livre

  • La #Basilica_di_San_Pietro_ad_Montes riapre in occasione di #Casolla_Experience
    https://informareonline.com/la-basilica-di-san-pietro-ad-montes-riapre-in-occasione-di-casolla-

    Piedimonte di Casolla, storica frazione in provincia di Caserta, si prepara a vivere una nuova fase di rinascita culturale e turistica. E lo fa a partire da uno dei gioielli medievali più autentici del territorio: si tratta della basilica di San Pietro ad Montes. Sita sulla sommità di una strada sterrata che si snoda ai […] L’articolo La basilica di San Pietro ad Montes riapre in occasione di Casolla Experience proviene da Informareonline, scritto da Alessandro Giuseppe Terracciano

    #Approfondimenti #Cultura #Piedimonte_di_Casolla #Vito_Vozza

  • [Podcast] Enquêter sur l’extrême droite en Bretagne, avec #manon_boquen, #chloé_richard et #pierre-yves_bulteau
    https://splann.org/podcast-enqueter-extreme-droite-bretagne

    Enquêter sur l’extrême droite, c’est aussi enquêter sur ses méthodes, ses réseaux et ses stratégies d’influence. Dans cet échange public, trois de nos journalistes partagent leurs expériences de terrain en Bretagne : l’affaire de #callac, les groupuscules néonazis, les difficultés d’accès aux sources, les intimidations et les responsabilités des médias face à la montée de […] L’article [Podcast] Enquêter sur l’extrême droite en Bretagne, avec Manon Boquen, Chloé Richard et Pierre-Yves Bulteau est apparu en premier sur Splann ! | Premier média d’enquête indépendant en Bretagne.

    #La_vie_de_« Splann !_ » #extrême_droite #fascisme #journalisme #PNB #podcast #Rassemblement_national #Reconquête #sylvain_ernault

  • #pine64 pulls the plug on Linux devices because of AI boom
    https://www.omgubuntu.co.uk/2026/08/pine64-stops-linux-device-production-chip-shortage

    If you’ve been eyeing up one of PINE64‘s Linux-friendly single-board computers, phones or tablets, now is the time to buy one. The open-hardware company has announced it will stop “producing more Linux devices” for the time being, and said it expects its existing stock of certain devices, including the PineNote and PineTab 2, to sell out in the next three months. Obviously, RAMaggeddon is to blame. The AI infrastructure boom continues apace, with demand for memory and storage chips continuing to reduce supply and drive up costs. If the price of even modest tech – $350 Raspberry Pi, anyone? – […] You’re reading PINE64 pulls the plug on Linux devices because of AI boom, a blog post from OMG! Ubuntu. Do not reproduce elsewhere without permission.

    #Hardware #News #AI/ML

  • Rêve d’Espagne brisé : Les 300. 000 F CFA qui ont fini en coups de couteau | Seneweb
    https://www.seneweb.com/fr/news/Societe/reve-despagne-brise-les-300-000-f-cfa-qui-ont-fini-en-coups-de-couteau_n_50

    Rêve d’Espagne brisé : Les 300. 000 F CFA qui ont fini en coups de couteau
    Auteur : Doudou DIOP
    Le rêve de rejoindre l’Europe s’est transformé en cauchemar pour K. Fall. Parti avec l’espoir de rallier l’Espagne par voie maritime après avoir payé 300. 000 FCFA, le jeune pêcheur a finalement passé deux semaines en Gambie sans voir son projet aboutir. De retour au Sénégal, ses réclamations pour récupérer son argent ont débouché sur une violente altercation avec les organisateurs présumés du voyage clandestin. Arrêtés par le commissariat de Thiaroye, B. Ndiaye et E. Ndiaye alias « Canal » ont été déférés vendredi dernier au parquet de Pikine-Guédiawaye, avant d’être placés sous mandat de dépôt.
    À l’origine de cette affaire, une plainte déposée par K. Fall, pêcheur domicilié à Tivaouane Peulh. Dans sa déposition, le jeune homme affirme avoir remis 300 000 FCFA à B. Ndiaye pour être convoyé en Espagne à bord d’une pirogue. Selon le plaignant, B. Ndiaye lui a fait croire qu’il disposait de contacts en Gambie capables d’organiser son départ. Le 14 mai 2026, il lui a demandé de se rendre à Karang, avant de rejoindre la Gambie par le poste frontalier de Keur Ayib. Une fois sur place, K. Fall affirme avoir remis les 300. 000 FCFA à B. Ndiaye, qui lui a promis de régler les formalités nécessaires à son voyage.Mais après deux semaines passées en Gambie, le voyage n’a finalement pas eu lieu. K. Fall est alors rentré au Sénégal et a commencé à réclamer la restitution de son argent.
    Entendu par les enquêteurs, B. Ndiaye a reconnu avoir mis K. Fall en contact avec un certain « Faye », présenté comme un convoyeur établi en Gambie. Il soutient toutefois n’avoir été qu’un « facilitateur » et nie avoir lui-même eu la capacité d’organiser le voyage. Il a également admis que K. Fall avait effectivement versé 300. 000 francs CFA au convoyeur. Il a communiqué aux policiers un numéro de téléphone attribué à « Faye », qu’il dit connaître sous ce seul nom. Mais les enquêteurs disposent également d’une clé USB remise par le plaignant et contenant des enregistrements audio. Dans ces échanges, B. Ndiaye serait entendu reconnaissant avoir reçu l’argent de K. Fall avant de le remettre au convoyeur. Interpellé sur ce point, il a fini par déclarer : « J’avais menti sur ma première déclaration. »
    Il a également été interrogé sur des propos enregistrés dans lesquels il aurait reconnu percevoir des commissions du convoyeur. Sur cette question, il n’a pas souhaité apporter davantage de précisions.
    L’histoire a pris une autre tournure avec une violente altercation survenue dans la nuit du 8 août 2026. K. Fall accuse E. Ndiaye alias « Canal » de l’avoir poignardé à plusieurs reprises au bras.
    Un témoin, A. Sougoufara, a déclaré aux enquêteurs avoir vu E. Ndiaye alias « Canal » asséner deux coups de couteau à K. Fall, occasionnant des blessures ouvertes au bras gauche et au dos. La victime a produit un certificat médical établi après sa prise en charge à la Clinique de la Paix de Tivaouane Peulh. Le médecin lui a prescrit une incapacité temporaire de travail de dix jours.E. Ndiaye alias « Canal » reconnaît avoir porté un coup de couteau, mais invoque la légitime défense. Selon sa version, K. Fall l’a d’abord insulté avant de tenter de l’agresser avec une brique. Une première bagarre a éclaté dans une boutique du quartier. Il affirme ensuite que K. Fall est revenu à son domicile accompagné d’autres personnes, armé d’un couteau. Après avoir récupéré l’arme, il dit avoir porté un seul coup à son protagoniste.
    L’enquête a également permis d’entendre N. Thiam, épouse de B. Ndiaye. Elle accuse K. Fall d’avoir fait irruption dans leur chambre avec trois individus et d’avoir brandi un couteau contre son mari. Elle affirme s’être blessée aux paumes en tentant de saisir la lame.
    K. Fall réfute catégoriquement cette version. Il soutient s’être rendu au domicile de B. Ndiaye uniquement pour lui montrer les blessures que lui aurait infligées E. Ndiaye alias « Canal » et réclamer son argent. Il nie avoir été accompagné de trois personnes ou avoir agressé le couple.Une confrontation a été organisée entre les protagonistes. Chacun a maintenu sa version des faits. B. Ndiaye et E. Ndiaye alias « Canal » ont été placés en garde à vue puis déférés vendredi dernier au parquet de Pikine-Guédiawaye. Ils ont été placés sous mandat de dépôt pour association de malfaiteurs, escroquerie et coup et blessures volontaires.

    #Covid-19#migrant#migration#senegal#pikine-guediawaye#sante#droit#migrationirreguliere

  • La strada verso la riapertura del Parcheggio #Carlo_III di #caserta è ancora lunga: il punto della situazione
    https://informareonline.com/la-strada-verso-la-riapertura-del-parcheggio-carlo-iii-di-caserta-e

    Tre progetti differenti, un’unica area strategica e, per il momento, nessuna soluzione entrata concretamente in funzione. Per capire che fine abbiano fatto i programmi riguardanti il parcheggio interrato di piazza Carlo di Borbone – comunemente indicata come #piazza_carlo_III – bisogna distinguere tra la riapertura della struttura alle automobili, il possibile trasferimento provvisorio dei […] L’articolo La strada verso la riapertura del Parcheggio Carlo III di Caserta è ancora lunga: il punto della situazione proviene da Informareonline, scritto da Gianrenzo Orbassano

    #Approfondimenti #Attualità #EVIDENZA #parcheggio_bus

  • Israeli PR wants to answer your ChatGPT questions - POLITICO
    https://www.politico.com/newsletters/politico-influence/2026/08/14/israeli-pr-wants-to-answer-your-chatgpt-questions-01038138

    Israel has launched a new campaign to influence how large-language models like ChatGPT are answering questions about Gaza and the Israel Defense Forces amid declining public support for the country across the U.S. political spectrum.

    — French PR firm Havas Media, which runs the lion’s share of Israel’s FARA-registered foreign influence work in the U.S., appears to have stood up an “institute” aimed at feeding LLMs positive information about Israel via one of its subcontractors, boutique ad agency Piro, Inc.

    — In a trove of FARA documents filed with the Justice Department in the last week — which have not previously been reported — Piro disclosed that over a dozen articles on the Hanover Institute for Public Policy’s website were part of a $100,000 campaign focused on “the creation and dissemination of factual, source-supported informational materials intended to educate the U.S. public regarding Israel and related issues through publicly distributed content.”

    — The institute’s website features dozens of “data reports” with no named authors, each of which features questions like “Is the IDF the World’s Most Moral Army?” and “Is There a Policy of Starvation in Gaza?” — a telltale sign that the articles are designed to feed data to LLMs. The site’s “About” page says “The Hanover Institute for Public Policy studies the inputs fueling antisemitism in the United States, and publishes what the evidence shows,” adding that its unidentified founder “traces this work to a moment in childhood.”

    — It appears to be working: ChatGPT and Perplexity both cited the Hanover Institute’s material in response to neutral tests run by PI, referring to the site’s content on Gaza, anti-Zionism and antisemitism.

    — The site also features a disclosure tucked at the bottom: “This material is distributed by Piro, Inc. on behalf of Havas Media Germany GmbH on behalf of the Israel Government Advertising Agency (LaPam).” Technical markers reviewed by PI indicate that the site was built or hosted using Res, a Seattle-based AI startup that boasts about its work helping clients like Nike and Intel get recommended by AI models. An identical version of the institute’s homepage hosted on Res’ site became unavailable after PI reached out to the company for comment.

    — It’s not the first time Israel has leaned on the Havas network to try and influence chatbots. Havas disclosed hiring former Trump campaign manager Brad Parscale last year via his firm Clock Tower X to undertake a $46.5 million influence campaign that included “deployment of websites and content to deliver GPT framing results” on behalf of Israel, per FARA filings.

    — Piro co-founder Daniel Rosenberg told PI in an email that “Piro was retained by the State of Israel, as disclosed under FARA, to put accurate, sourced facts into the public record and to counter misinformation about Israel with verifiable information.” Res CEO and Founder Hai Tran said in an email that his role in the project is “disclosed in the short-form registration filed with the Department of Justice, which is publicly available.” Unlike Clock Tower X’s filings, Piro’s FARA filings do not explicitly cite influencing LLMs as a goal of the foreign influence campaign.

    — Havas Media and the Hanover Institute did not respond to a request for comment; nor did spokespersons for LaPam and the Israeli embassy.

    • Comment le gouvernement israélien a fabriqué un institut de recherche fictif pour influencer les IA génératives – Libération
      https://www.liberation.fr/checknews/comment-le-gouvernement-israelien-a-fabrique-un-institut-de-recherche-fic

      A première vue, le Hanover Institute for Public Policy ressemble à un centre de recherche américain tout à fait banal. Il publie des rapports remplis de tableaux, de statistiques, de notes de bas de page, et possède une charte graphique bien rodée. A ceci près que ses auteurs stakhanovistes, capables de publier 124 articles entre le 6 et le 14 août, ne portant que des sujets en lien avec Israël, la Palestine et l’antisémitisme, sont introuvables.

      A partir de documents déposés auprès du ministère américain de la Justice dans le cadre du Foreign Agents Registration Act (Fara), le média américain Politico a révélé, le 14 août, que le site de ce prétendu think tank, dont le nom de domaine n’a été enregistré que fin juin, est en réalité une opération de communication du gouvernement israélien. En exploitant ces formulaires, le journaliste Jacob Wendler, spécialisé dans les questions de lobbying et de réseaux d’influence, a découvert que les contenus du Hanover Institute sont en réalité produits par l’agence de communication américaine Piro Inc., sous-traitante de #Havas Media Germany, branche allemande de l’entreprise française de conseil en communication, elle-même déjà enregistrée aux Etats-Unis dans des opérations d’influences pour le compte d’Israël, rappelle Politico.
      « Influencer les grands modèles linguistiques »

      Selon les documents du Fara, Piro a adressé un « work order » (ordre de service) de 900 000 dollars (770 000 euros), fin avril, pour une mission de « projet pilote de narration numérique », puis de 100 000 dollars, fin juillet, pour développer une « initiative de contenu factuel », toutes deux menées pour le compte du gouvernement israélien.

      Ces activités pour le compte de l’Etat hébreu, qui « peuvent inclure la création et la diffusion de supports d’information factuels et étayés par des sources fiables destinées à sensibiliser le public américain à Israël et aux questions qui s’y rapportent, par le biais de contenus diffusés au grand public », d’après les documents publics remplis par Piro auprès du Fara, ne constituent pas vraiment un secret. En bas de page du site du Hanover Institute, on retrouve une mention qui confirme que « ce document est diffusé par Piro, Inc. pour le compte de Havas Media Germany GmbH, agissant pour le compte de l’Agence de publicité du gouvernement israélien ».

      Mais selon Politico, cette opération d’influence a pour spécificité de chercher à « influencer la manière dont les grands modèles linguistiques, tels que ChatGPT, répondent aux questions concernant Gaza et les Forces de défense israéliennes, alors que le soutien de l’opinion publique à ce pays s’affaiblit à tous les niveaux du spectre politique américain ». En publiant des centaines d’articles, toujours structurés autour de titres sous forme interrogative, tels que « Les fondateurs du sionisme se qualifiaient-ils eux-mêmes de colonisateurs ? » ou « Que va-t-il arriver aux civils à Gaza ? », et une construction standardisée autour de points clés, tableaux et listes de sources, Politico estime que ces textes visent à alimenter les systèmes d’intelligence artificielle qui parcourent le Web pour répondre aux questions de leurs utilisateurs.

      Autre élément allant dans le sens d’une opération visant à influencer les outils d’intelligence artificielle grand public, également souligné par une enquête du 17 août du magazine Responsible Statecraft, émanation du think tank américain Quincy Institute, l’entreprise Piro revendique être en mesure de faire de l’« AI story optimization », soit le fait d’influencer la manière dont ChatGPT et d’autres outils d’IA vont répondre en reprenant les informations que veulent mettre en avant ses clients. Or, dans ce cas précis, son client est le gouvernement israélien, ce qui semble orienter parfois la qualité des réponses. A la question « L’armée israélienne est-elle l’armée la plus morale au monde ? », le Hanover Institute va répondre en reprenant des sources qui se concentrent sur ce que les Israéliens, juifs comme arabes israéliens, pensent de Tsahal dans des enquêtes d’opinion, où indiquant que l’armée dispose d’un code de bonne conduite et qu’elle a même ouvert des enquêtes sur le comportement de ses soldats. Or cette réponse est biaisée puisqu’elle ne répond qu’avec des points de vue israéliens.

      Responsible Statecraft soupçonne également le site de produire ses textes à l’aide d’IA générative. Après avoir soumis douze articles choisis au hasard au détecteur d’IA GPTZero, onze ont été identifiés comme ayant été rédigés par une IA avec un « niveau de confiance élevé » et le dernier avec un « niveau de confiance modéré ».

      Selon le site Cybernews.com, des indices techniques montrent que le site du Hanover Institute est conçu pour être facilement exploité par les robots des intelligences artificielles. Alors que la plupart des sites web limitent l’accès à certains robots « afin de protéger leur contenu ou de réduire la charge sur le serveur », Cybernews constate que le site du Hanover Institute « dispose d’un fichier robots.txt très ouvert », qui invite les robots des modèles d’IA à parcourir librement ses pages. « Ce n’est pas une simple négligence », avertit le site spécialisé, qui note également que le site a créé un fichier llms.txt, spécialement conçu pour faciliter l’accès des IA au contenu d’un site et donner la priorité à ses rapports.
      Confrontés à un problème technique

      D’après Politico, qui a effectué ses propres tests, les manipulations de Piro ont fonctionné. ChatGPT et Perplexity ont cité des contenus du Hanover Institute en réponse à des demandes neutres concernant Gaza, l’antisionisme ou l’antisémitisme. Ironie du sort, Piro cite désormais l’analyse de Politico sur son propre site web pour vanter l’efficacité de son travail.

      Néanmoins, les efforts du gouvernement israélien pour influencer l’opinion publique via les réponses des IA sont désormais confrontés à un problème technique. Comme a pu le constater CheckNews, le nom de domaine du Hanover Institute n’est plus accessible pour de nombreux internautes. Un message d’avertissement bloque l’accès direct au site, suspecté de faire l’objet d’un usage malveillant.

      Cybernews.com rapporte que « le projet Spamhaus, une association à but non lucratif qui surveille les cybermenaces et fait figure de référence en matière de réputation des adresses IP et des noms de domaine, vient de signaler le site HanoverInstitute.com et de l’ajouter à sa liste noire de domaines », le rendant ainsi inaccessible aux utilisateurs de nombreuses solutions de sécurité web.
      Ce type d’opération n’est pas nouveau. En avril 2026, le média américain Axios avait révélé que l’ancien directeur de campagne de Trump, Brad Parscale, via sa société #Clock_Tower, était employé par le gouvernement israélien pour influencer les réponses des IA dans le cadre d’une campagne d’influence ayant coûté 46,5 millions de dollars.

    • Guillaume Champeau :

      Le Guardian révèle que l’agence Havas a signé un gros contrat avec le gouvernement d’Israël pour intoxiquer les réponses des #IA avec du contenu paraissant provenir d’un think tank sérieux appelé Hanover Institute for Public Policy, qui en réalité n’existe pas.

      En quelques jours entre le 6 et le 14 août, le site de ce prétendu think tank a publié 124 rapports d’apparence académique totalisant plus de 560 000 mots pour que les IA aient du contenu frais sur lequel se reposer pour répondre à des questions que les utilisateurs de ChatGPT, Claude ou Perplexity peuvent poser comme :
      – Israël commet-elle un génocide à Gaza ?
      – Israël a-t-elle chassé les Palestiniens de chez eux ?

      L’opération est menée en coopération avec une entreprise américaine, #Piro, qui s’est faite comme spécialité de créer du contenu à ingérer par les IA. Elle vise les USA, où la sympathie pour Israël dans la guerre à Gaza a chuté.

      Il n’est pas sûr que l’opération ait le résultat attendu mais ça confirme en tout cas que les tentatives de manipulation de l’opinion par l’intoxication des IA auxquelles les utilisateurs font confiance est déjà une réalité. Et les techniques pour ça vont se perfectionner. On peut imaginer qu’elles seront aussi à l’œuvre en France pour les élections 2027.

  • Who Could Stop the .ORG Sale? PIR, ICANN and the Legal Entities
    https://btw.media/en/who-could-stop-org-sale-pir-icann-ethos-capital

    Summary

    – The proposed acquisition did not place one indivisible “.ORG sale” before a single global decision maker. The transaction parties controlled the Equity Purchase Agreement and its termination; corporate bodies controlled their own approvals; #Pennsylvania authorities controlled the proposed conversion of #PIR from a nonprofit corporation to an LLC; #ICANN controlled consent under section 7.5 of PIR’s Registry Agreements; and enforceable post-closing safeguards required a separate contract amendment.
    – Registrants, civil-society organisations, governments and accountability claimants could supply evidence, create political and legal risk, and test ICANN’s procedure. They could not cast ISOC’s corporate vote, issue a Pennsylvania approval, sign a Registry Agreement amendment or deliver ICANN’s contractual consent.
    – ICANN’s leverage came from the registry contracts, not ownership of PIR. Section 7.5 provided that a consummated change of control could not be voided by ICANN, but a reasonably withheld consent could expose the Registry Agreements to termination. ICANN acted before the extended deadline at which silence could have become deemed consent.
    – The enforceable outcome was a contractual refusal followed by private-law termination. ICANN did not cancel the Equity Purchase Agreement, Pennsylvania did not reject the conversion on the merits, the California Attorney General did not issue an injunction, and no reassignment, redelegation or transaction-related root-zone act occurred.

    Quelque chose se passe concernant les domaines .org ... ... ...

    Imogen - Mastodon
    https://mstdn.social/@HopelessDemigod/117093565704523588

    At the end of last week, the Internet Society (#ISOC) announced that it has sold the rights to the .org registry for an undisclosed sum to a #private_equity company called #Ethos_Capital. The deal is set to complete in the first quarter of next year.

    More recent decisions by ICANN also had a significant bearing on the decision to sell the .org registry.

    Decisions like this is why I’ve hated ICANN for 26 years.

  • Devenir une « #ville_éponge » : la solution de #Berlin face à la #sécheresse

    Face aux extrêmes climatiques, Berlin accélère sa mutation en « ville éponge », mêlant #végétalisation, #rétention_des_eaux et #mobilisation_citoyenne. Une ambition politique inédite qui essaime.

    Il est rare qu’une activiste environnementale se retrouve mandatée par ses « adversaires » pour mener la politique qu’elle défend. C’est pourtant ce qui est arrivé à la géographe Lisa Junghans dans le cadre du projet de transformation de la ville de Berlin en « ville éponge ».

    Après avoir travaillé pour une ONG spécialisée sur les questions d’#eau, elle a participé à l’initiative populaire #BaumEntscheid, en corédigeant une proposition de loi d’#adaptation de Berlin au #changement_climatique. « Nous comptions appeler les Berlinois à se prononcer via un référendum sur la question en septembre 2026. Mais, contre toute attente, le Sénat de Berlin a décidé de reprendre notre projet à 99 % et d’en faire une loi qui a été votée fin 2025 ! » raconte la jeune femme.

    Elle a depuis été nommée à la direction de l’Agence pour l’eau de pluie du Land de Berlin (Regenwasseragentur), un organisme assez récent qui joue un rôle important en tant qu’agence-conseil sur la gestion des #eaux_de_pluie pour les particuliers et les entreprises. « Ma nomination était pour le moins inhabituelle. Pour ma part, j’y vois une volonté politique de faire avancer les choses », explique-t-elle.

    Sur le papier, le concept de ville éponge est simple. Il s’agit de transformer le #piège_à_chaleur qu’est une ville classique, colonisée par la voiture, les routes et les nombreux espaces bétonnés, en un #piège_à_fraîcheur et à eau. Et ceci avec des moyens vieux comme le monde : la végétalisation du tissu urbain et la rétention maximale de l’eau. « Berlin est une ville assez verte irriguée par une rivière. On pense que la capitale et sa région s’en sortent bien. Mais ce n’est pas le cas et la situation se détériore. D’où notre réaction », précise Lisa Junghans.

    Comparé à Paris, et si l’on ne tient pas compte de leurs histoires très différentes dans cette mise en parallèle, Berlin pourrait faire figure de havre de verdure, avec 28 % de sa surface couverte par des espaces verts (12 %) et des bois (16 %) ! Pendant que seulement 5,6 % de la surface de Paris est recouverte d’espaces verts.

    Récupérer l’eau

    En réalité, la région Berlin-Brandebourg est en situation de #stress_hydrique important. Le réchauffement climatique, associé à une pluviométrie naturellement faible, renforce la succession dévastatrice d’épisodes de sécheresse et de pluies violentes. Par ailleurs, la #consommation_d’eau est poussée par de nouvelles implantations industrielles, telle la Gigafactory de Tesla et ses sous-traitants.

    « L’arrêt de l’extraction du charbon des mines à ciel ouvert de lignite de la Lusace, au sud de la capitale, est aussi une raison majeure », ajoute Lisa Junghans.

    Pour être parfaitement exploitées, les couches de lignite doivent en effet être sèches et libres des eaux souterraines. Pour cela, et depuis le XIXe siècle, des milliers de pompes ont évacué près de 58 milliards de m3 d’eau dans la #Spree, explique un rapport de l’Agence fédérale pour l’environnement (UBA) qui a fait grand bruit lors de sa publication en 2023 : « Une bonne moitié de l’eau qui coule aujourd’hui dans la Spree près de Cottbus provient d’eaux souterraines pompées. Pendant les mois chauds d’été, cette proportion augmente jusqu’à 75 %. » Or, avec la « sortie » totale du charbon d’ici à 2038 et l’arrêt progressif des mines, le pompage sera bientôt complètement stoppé. Berlin tire pourtant de 50 à 75 % de son #eau_potable de la Spree !

    La même année, Berlin a commencé à mettre en place un #Masterplan_Wasser (Schéma directeur de l’eau) qui prévoit la construction de nouvelles #stations_d’épuration, ainsi que le forage de nouvelles sources. Par ailleurs, tout nouveau projet immobilier doit « végétaliser » une partie de ses toits et conserver les eaux de pluie. Libre au promoteur de construire des bassins, d’irriguer des espaces verts ou d’opter pour l’infiltration dans le sol.

    Plusieurs projets de taille ont enfin été lancés. La construction d’un vaste système de #récupération d’eau par rigoles sous la prestigieuse place du Gendarmenmarkt au cœur de Berlin. Ou celle d’un bassin de 16 750 m3 pour éviter que le trop-plein d’eaux usées ne se déverse dans les rivières en cas d’orages violents. Mais tout ceci est insuffisant.

    Désimperméabiliser Berlin

    D’où la mise en œuvre du concept de ville éponge : « La nouvelle loi a pour objectif que 200 000 arbres soient plantés par la ville et ses habitants dans les prochaines années, détaille Lisa Junghans. Il est aussi prévu de créer des #îlots_verts tous les 150 mètres. Et surtout, 50 % des #espaces_publics doivent être déconnectés du réseau d’assainissement d’ici à 2040, avec une #désimperméabilisation des #sols en conséquence. C’est très ambitieux. »

    L’administration municipale a dix-huit mois pour se préparer avec un lancement des grandes manœuvres à partir de 2027. Mais les quartiers de Berlin, cheville ouvrière du processus, sont déjà sur la brèche, comme dans celui de Charlottenburg-Wilmersdorf.

    « Dans la Sömmeringstrasse, par exemple, nous avons renforcé les #pistes_cyclables puis désimperméabilisé et végétalisé une partie des trottoirs. Ce qui nous a conduits à supprimer pas mal de #places_de_parkings. Et quand on supprime des places, c’est le #conflit garanti », explique Jochen Flenker, responsable des #espaces_verts de ce quartier de l’ouest peuplé de 350 000 habitants. Charlottenburg est le seul quartier de Berlin qui possède encore une pépinière municipale qui alimente ses espaces verts et permet au quartier de fournir des plants gratuits aux habitants qui le demandent.

    La mairie de quartier s’est fixé entre 1 000 et 5 000 m² de désimperméabilisation par an. Cela paraît peu. Mais c’est beaucoup : « Un égout végétalisé de quelques mètres carrés conduit 20 % de l’eau dans les canalisations, mais en infiltre 80 % dans la terre et peut drainer une surface de plus de 500 m2 », précisent les services de l’Agence pour l’#eau_de_pluie.

    Les voisins acteurs d’initiatives

    Ingénieur agronome, Jochen Flenker croit dur en l’avenir de la capitale-éponge. Mais il sait que Berlin en est à ses débuts : « C’est un combat incessant qui doit conduire à un changement de perspective à tous les niveaux. Prenez la question de la maintenance des sols de l’espace public. Mon quartier reçoit de la ville 3 euros par an pour 1 m² d’asphalte ou de béton, mais seulement 0,72 euro pour 1 m² d’espace vert. Ce devrait être l’inverse. Heureusement qu’il y a de nombreuses associations locales qui nous facilitent la tâche et ouvrent parfois le chemin », explique-t-il.

    Il évoque notamment l’initiative #Fritschestrasse, lancée par deux voisins et copains hauts en couleur : Jörg Winners, producteur de films, et Hans Jürgen Zschäbitz, corniste retraité de l’orchestre du Deutsches Oper.

    Coupée en deux par le grand boulevard de la Bismarckstrasse, le segment nord de la Fritschestrasse, où l’on retrouve quelques immeubles wilhelminiens, est un microcosme bien rafraîchissant. « Notre projet est parti de rien, pendant le Covid. Nous avons décidé de verdir les parterres d’arbres de la rue, de les entourer avec des pierres et d’installer des bancs ici et là. Mais aussi un “mini-parc” dégoulinant de verdure qui occupe deux places de parking », se rappelle Jörg Winners.

    Puis le groupe de voisins a grandi et l’action s’est structurée : « Chaque #arbre a un parrain ou une marraine qui veille au grain. C’est essentiel pour la pérennité du projet et de l’engagement. En 2023, nous avons installé plusieurs réservoirs le long des murs qui récupèrent une partie de l’eau de pluie. Chacun peut ainsi arroser à son gré », explique Hans Jürgen Zschäbitz en montrant un grand monolithe doté d’un robinet et devant lequel attendent des arrosoirs.

    Mais les deux compères, qui travaillent depuis activement avec Jochen Flenker et ses services, ne se sont pas arrêtés là. « Nous avons conçu un parterre entouré de branchages, d’une haie sèche, bordée de deux grosses pierres faites pour les chiens et qui évitent que l’urine ne tombe sur les plantes. Cela marche tellement bien qu’il y en a maintenant une cinquantaine et le quartier a officiellement adopté le modèle pour tous les futurs parterres du quartier », ajoute Jörg Winners.

    Il évoque ainsi le passage fréquent de journalistes, mais aussi de délégations d’autres villes, au point que l’initiative, déjà primée, est désormais reprise dans plusieurs autres villes, dont Hamburg, sous le nom du modèle berlinois. « Notre prochain objectif est d’augmenter les espaces verts en réduisant le nombre de voitures via la mise en place un système d’autopartage pour le voisinage », disent les deux amis avant de partir arroser leur rue.

    https://reporterre.net/Devenir-une-ville-eponge-le-combat-de-Berlin-contre-la-secheresse
    #urbanisme #aménagement_du_territoire #pluie

  • #Rhythmbox 3.5 lets you sync your podcast listening across apps
    https://www.omgubuntu.co.uk/2026/08/rhythmbox-3-5-podcast-sync

    Rhythmbox 3.5.0 is out and it now lets you sync podcast subscriptions and listening progress across apps – the standout feature in the music player’s first major release in nine months You’re reading Rhythmbox 3.5 lets you sync your podcast listening across apps, a blog post from OMG! Ubuntu. Do not reproduce elsewhere without permission.

    #News #App_Updates #PipeWire

  • La Torre4 di #Pinetamare sperimenta un nuovo intervento al tetto. Ce lo spiega l’amm. Russomando
    https://informareonline.com/la-torre4-di-pinetamare-sperimenta-un-nuovo-intervento-al-tetto-ce-

    Antonio Russomando racconta l’intervento di impermeabilizzazione ed efficientamento termico realizzato a Pinetamare con risorse esclusivamente condominiali Un intervento pensato per risolvere in maniera duratura le infiltrazioni e migliorare l’isolamento termico dell’edificio, oltre che non appesantire ulteriormente la copertura. È quanto realizzato sul lastrico solare della Torre 4 di Pinetamare, dove il condominio ha scelto di […] L’articolo La Torre4 di Pinetamare sperimenta un nuovo intervento al tetto. Ce lo spiega l’amm. Russomando proviene da Informareonline, scritto da Redazione Informare

    #Castel_Volturno #castel_volturno

  • Il futuro del #Pineta_Grande_Hospital: l’intervista al dott. Schiavone
    https://informareonline.com/il-futuro-del-pineta-grande-hospital-lintervista-al-dott-schiavone

    Il futuro del Pineta Grande Hospital è divenuto un tema cruciale nel dibattito regionale. In gioco c’è la tenuta di un presidio sanitario strategico per #castel_volturno, per il Litorale Domizio e, più in generale, per una provincia, quella di Caserta, che continua a fare i conti con una disponibilità di posti letto insufficiente rispetto […] L’articolo Il futuro del Pineta Grande Hospital: l’intervista al dott. Schiavone proviene da Informareonline, scritto da Antonio Casaccio

    #Approfondimenti #Attualità #Magazine_Agosto_2026 #vincenzo_schiavone

  • Mégaferme à #saumons : le projet contesté est autorisé par la préfecture de #Gironde

    Par un arrêté du 4 août, la préfète de la Gironde, Sophie Brocas, a accordé l’#autorisation_environnementale au projet très contesté de méga-usine terrestre de saumons, au #Verdon-sur-Mer. Ce projet porté par la société #Pure_Salmon, financé par un fonds d’investissement singapourien, prévoit la construction d’une usine sur 14 hectares au bout de l’estuaire de la Gironde, pour produire 10 000 tonnes de saumons par an.

    « Ce projet présente un grand intérêt économique et industriel pour le territoire. Il est encadré par des prescriptions environnementales particulièrement exigeantes, que les services de l’État veilleront à faire respecter », affirme la préfète dans un communiqué.

    « Cette décision est irresponsable »

    Pas de quoi rassurer les habitants, associations et élus opposés à la construction de l’usine. « Cette décision est irresponsable, surtout dans le contexte de mégafeux et de sécheresse que connaît la Gironde en ce moment même », réagit Marc Porcheron, élu à Saint-Vivien-de-Médoc, une autre commune de l’estuaire. Plus de 2 millions de m3 d’#eau devront être prélevés dans les nappes souterraines chaque année pour alimenter l’installation, dont les eaux d’élevage et de refroidissement seraient ensuite rejetées dans l’estuaire.

    Le coanimateur du collectif #Usine_de_saumons_non_merci voit dans cette décision « un déni scientifique et démocratique ». Il pointe notamment l’avis défavorable rendu par le Conseil scientifique de l’estuaire de la Gironde, mais aussi la participation inédite à l’enquête publique, au cours de laquelle une grande majorité d’avis défavorables a été exprimée. Le commissaire enquêteur avait malgré tout rendu un avis favorable, de même que le Conseil départemental de l’environnement et des risques sanitaires et technologiques (Coderst).

    Cette #autorisation intervient alors qu’une proposition de loi soutenue par une centaine de députés, déposée en mars 2025 mais qui n’a pas été examinée depuis à l’Assemblée nationale, réclame un moratoire de dix ans sur ces #fermes-usines de saumons. Plusieurs associations ont d’ores et déjà annoncé leur intention de déposer un recours auprès du tribunal administratif de Bordeaux contre l’autorisation préfectorale.

    https://reporterre.net/Megaferme-a-saumons-le-projet-conteste-est-autorise-par-la-prefecture-de
    #poissons #France #élevage #pisciculture #industrie_agro-alimentaire #résistance

  • #Castel_Volturno, in corso piano di caratterizzazione per il futuro porto
    https://informareonline.com/castel-volturno-in-corso-piano-di-caratterizzazione-per-il-futuro-p

    A seguito di numerose segnalazioni ricevute per la presenza di alcuni mezzi nel realizzando porto di #Pinetamare, abbiamo ricevuto e pubblichiamo integralmente una nota ricevuta dal Direttore dei Lavori. “Confermo che le due unità navali attualmente presenti all’interno del bacino portuale, costituite da un pontone e da un rimorchiatore, sono impiegate per il completamento delle […] L’articolo #castel_volturno, in corso piano di caratterizzazione per il futuro porto proviene da Informareonline, scritto da Antonio Casaccio

    #EVIDENZA #Porto_di_Pinetamare