• Die Pornografisierung als globale Waffe | Telepolis
    https://www.heise.de/tp/features/Die-Pornografisierung-als-globale-Waffe-4239828.html
    Pendant la lecture de cet article on a la l’impression qu’un nouvel American Holocaust nous submerge sous des hectolitres de sang et de sperme. L’union des courants chrétiens orthodoxes et hérétiques à l’origine des massacres des authochtones d’Amérique avec le capitalisme dans son stade final donne naissance à une forme d’impérialisme culturel bigot qui broie et avale nos corps et sentiments, nourriture du Léviathan incarné dans la catastrophe humaine.

    Das sich vor allen Augen ereignende globale 24/7-Gemetzel der X-Rated-Industrie liegt außerhalb des moralischen Radars

    Gruppenvergewaltigungen, serielle Lustmorde, Missbrauchsskandale in Kirchen, olympischen Sportverbänden und UNO-Camps, Genderirrsinn und eine global-moralische Implosion werden illustriert von den zuckenden Hardcore-Bilderfluten der US-Pornoindustrie. Ziel dieser ist von Milliardenprofiten abgesehen auch die systematische Zerstörung von Menschen und ihren Beziehungen.

    Im schmerzverzerrten Gesicht der jungen Frau der Versuch eines Lächelns. Die eingeschnürten Siliconbrüste ihres tätowierten Körpers sind violett verfärbt. Jemand tritt gegen das rotierende mit Latex überzogene Rundbett. Nun sieht man drei stattliche Penisse in ihrem Anus. Dazu Grunzen, Stöhnen und ein rabiater Metallica-Sound. Grob wird nun der von Schminkspuren versudelte Kopf in ein randvolles Urinal getaucht. Während sie sich erbricht, spritzt das gesichtslose Darsteller-Trio eine Menge Ejakulat über den ermatteten Frauenleib. Während das Display den nächsten Clip ankündigt - noch härter, noch gnadenloser - leckt sich Busty Foxx die aufgespritzten Lippen und schaut geheimnislos wie ein hypnotisiertes Schlachtvieh ihrem weltweiten Kundenstamm in die Augen.

    Max Hardcore, ein hochdekorierter US-Pornostar liefert den sozio-ästhetischen Unterbau: „Ich denke mal, Frauen verstehen ihr Leben heute viel besser und sind sich auch ihres wahren Zwecks bewusster denn je. Dieser Zweck ist es, das Auffangbecken der Liebe zu sein und damit meine ich konkret Fickpuppen.“

    Mehr oder weniger so ähnlich sehen die Zig-Millionen Videos aus, die heute unter dem Schlagwort Pornografie im Netz kursieren und jederzeit von jedermann kostenlos und in Sekundenschnelle abgerufen werden können. Das geschmacklose Material macht etwa 25% aller Suchanfragen, 35% der Downloads und 10% aller Mail-Attachments aus und gehört für mehr als 20 Millionen Bundesbürger zum täglichen Stimulations-Entertainment - was der Quote eines Championsleage-Finales nahekommt.

    Hardcore-Pornografie ist komplett unberührt von Debatten oder Sanktionen

    Während sich die Grenzen des sexuell Darstellten in kühnste Höhen erweitern, hat sich das Einstiegsalter für jene schwer verdaulichen Bilderfluten bei mittlerweile neun Jahren eingependelt. Ob man das nun irgendwie noch halbwegs okay findet oder alarmierend - Hardcore-Pornografie ist mitten in unserer schrecklich freien Gesellschaft angekommen. Sie ereignet sich dort so offenkundig wie gleichzeitig unsichtbar und führt - obwohl sie nahezu alle ethisch-moralischen Säulen unseres empfindlichen Werteregimes verletzt und verhöhnt - eine wirtschaftlich höchst erfolgreiche Existenz und dies komplett unberührt von Debatten oder Sanktionen. Jene Art von Pornografie als gegeben zu tolerieren kommt vielmehr dem Tragen einer Art Ehrennadel gleich - im Dienst des souveränen Surfens inmitten des cool-urbanen Gendermorasts.

    Nun kann man ja beim besten Willen nicht behaupten, dass genau dieses souveräne „Darüberstehen“ ein herausragendes Charakteristikum unseres derzeit herrschenden Juste Milieus wäre. Mit vor Empörung aufgeblasenen Backen stürzen sich unsere pikierten Laienrichter normalerweise auf jedes noch so abwegige Detail im allgemeinen Seelenheil: Rauchverbot, Lactosemilch, Veggieburger, pentale Mülltrennung, Energielampenhysterie, CO-2-Tagebücher, laborbetäubte Dieselaffen oder aktivistisch übermalte Liebespoesie.

    Alleine das monatelange Aufgeheule wegen Brüderles Dirndlposse erscheint im Nachhinein wie eine Art moralische Vorlauferhitzung für den neo-viktorianischen Metoo-Amoklauf. Dieser erlaubt es jedem Besitzer eines Geschlechtsteils ungefragt seine Expertensicht zwecks Sitte und Anstand in den Diskurs zu bringen und mithilfe von empört-betroffener Denunziation das ohnehin recht komplizierte Feld zwischen Mann und Frau von den letzten Funken eines spielerischen Eros zu bereinigen.
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    Während sich in jeder Kleinstadt diesbezüglich Task-Force-Blockwartinnengremien gründen, bleibt das sich vor allen Augen ereignende globale 24/7-Gemetzel der X-Rated-Industrie außerhalb des moralischen Radars. Nicht eine Stimme aus den Reihen der selbsternannten Tugendrichter lässt sich vernehmen. Brüssel oder Berlin, die Kulturministerien, Kinderschutz, Stiftungen für Sozialhygiene oder wenigstens eine unserer sonst so emsigen TV-Talktanten? Fehlanzeige.

    Es scheint, dass man die Verantwortung für die desaströsen Folgen des epidemischen Pornokonsums dem selbstregulierenden Markt und den Off-Shore-Netzbetreibern überlässt oder den Schulen und Eltern - also jenen didaktischen Kräften, die bereits mit der Deutung eines Nokia-Gadget restlos überfordert sind.

    Das i-Phone ist ohnehin deren einiges funktionierendes Verbindungsgadget zur fremden und kalten Außenwelt und zum Genuss des X-Rated-Wahnsinns ist kein Sprachunterricht von Nöten. Das Frauenbild islamistisch geprägter Männer ergänzt sich auf unselige Weise mit demjenigen der kalifornischen Offenbarungen. Wenn schon halbwegs gut erzogene Kinder der bildungsnahen weißen Schichten die Konfusion ihrer erotischen Verankerung erleben, dann lässt sich von archaisch programmierten Jungmännerhorden nicht erwarten, dass ausgerechnet diese gegenüber der pornographischen Frauenverachtung stabile psychische Dämme errichten.

    Rebecca Sommer, die ehrenamtliche Vorsitzende der AG Flucht&Menschenrechte, sprach Mitte November 2018, bezugnehmend auf das tagelange Martyrium eines 15-jährigen Mädchens durch ein afghanisches Sextett von einer „neuen Form von sexueller Kriegsführung mit religiös-kultureller Konnotation“. Sie fuhr fort:

    Wir müssen begreifen, dass es sich hier meist nicht „nur“ um eine sexuelle Straftat handelt, sondern dahinter das Motiv der psychologischen Vernichtung der Opfers steht. Für solche Täter ist das Opfer eine Stellvertreterin für unsere westliche demokratische freie Gesellschaftsordnung.
    Rebecca Sommer

    Wie üblich ist von unseren grünen Wertehysterikerinnen zu diesen Vernichtungsevents nichts zu vernehmen. Ein jämmerliches Schweigen umflort die sonst so schwatzsüchtigen Moralverkünder der Sorte Roth, Göring, Baerbock, Kühnast. Wer es allerdings wagt, die Einzelfälle durch traumatisierte Spitzbuben als mörderische Handlungen zu bezeichnen, lernt rasch die gnadenlose Gehässigkeit des Juste Milieus kennen: Nazi, Rassist, Hetzer. Warum die sexuellen Gewaltauswüchse des Migrantenmilieus speziell und nur in Deutschland unter dem Schutzschirm eines generellen Tabus gehalten werden, würde ein ganz anderes Fass öffnen, bzw. einen ganzen Weinkeller.

    Im befreiten Westeuropa kam es zu einer schleichenden Umpolung hin zu den sonderlichen angelsächsischen Kultur- und Moralvorstellungen

    Auch den milliardenschweren Entertainmentkonzernen ist es ziemlich egal, welche Rasse, Religion oder Mentalität besonders impulsiv auf ihre Produkte anspricht. Ihr Business heißt „Death and Destruction“ und eine Heckler schießt ja auch nicht automatisch von alleine. Widmen wir uns lieber den Fragen, was die Pornopower bewegt, woher sie kommt und warum eine allumfassende Feigheit dafür sorgt, dass sich trotz irreversibler und massenhafter Defekte keinerlei Debatte ereignet und stattdessen lähmende Denk und Sprechtabus abverlangt werden.

    Wenn ein Eisen zu heiß ist, wartet man lieber, bis sich andere daran die Finger verbrennen und flüchtet sich fürs erste in jenes lauwarme Seichtsprech, das die paralysierte Republik 2018 auf allen Ebenen auszeichnet. Exakt in diesem Sinne führen sowohl die ergrauten wie auch die naiv-hipsterbärtigen Vertreter des „Halb-so-schlimm“ gerne die phallischen Kultamphoren der Griechen an, die in Asche gefrorenen Bordelle von Pompeji oder die säuischen Zeichnungen des Rokoko.

    Sie wollen mit altkluger Verve damit sagen, meine Güte, Hurenbilder, die gab es doch schon immer, so sind die Menschen halt, geile Böcke, irgendwie, selbst die Bildungsbürger, siehe Courbets „Ursprung der Welt“ oder der Hype um Schiele und Konsorten. Andere verweisen auf die Zwanzigerjahre-Pinups der Pariser Fotografen, die verwackelten SW-Super-8-Filme oder die schon deutlich schärferen Dänenpornos, die von den nomadischen Zigeunerstämmen in der deutschen Nachkriegsprovinz verteilt wurden.

    Parallel fand im befreiten Westeuropa der allumfassende Triumph der Siegermächte statt und damit verbunden war eine schleichende Umpolung hin zu den sonderlichen angelsächsischen Kultur- und Moralvorstellungen. Kurz vor dem sog. Quantensprung durch die 68er-Rebellion gaben knapp 80% der Studenten an, dass sie die Definition ihrer männlichen Identität aus dem Content von Männermagazinen wie dem Playboy beziehen.

    Das kann ich für mich und fast alle der cooleren Jungs meiner Klasse bestätigen. Auch erinnere ich mich, dass wir auf der Suche nach verruchten Adultheften und Blue Movies mit hochgeschlagenen Kragen in das Zwielicht aus Sex-Shops und Bahnhofskinos streunten und ordentlich löhnten für diese abenteuerlichen Abstecher.

    Es lag ein langer Weg zwischen dem frigiden Spießerleben der Eltern und dem vulkanischen Abgrund des Obszönen. Aber eine mächtige Lust war durch diese durchfeuchteten Bilder geweckt und folgerichtig ging es heiß her in diesen Siebzigern, zwischen Avantgarde und Justiz, Kunst und Politik, Libertinisten und Tugendwächtern. Endlos wurden in Sachen der befreiten Leiber Pro und Contra bemüht, Tabus und Grenzen ausgelotet und wie die Kesselflicker stritten die jeweiligen Wortführer darüber, wie viel an Nacktheit der Adenauer-Nation zuzumuten war, die bis dahin einen Großteil ihrer Kraft der geistfernen Wiederaufbau-Libido zuführte.

    Dann blies als nächster US-Import mit einiger Verspätung in Westeuropa ein befreiungstheologischer „Wind of Change“ heran, inklusive Summer of Love, Hippietum, Flowerpower, LSD-Pazifismus, Aquarius-New-Age und einem kaum noch entwirrbaren Sturm aus Marx, Kinsey, Freud und Wilhelm Reichs Orgasmuskunde.

    Am 7. Juni 1973 knickte unser Establishment angesichts der Let’s spend the night together-Querfront ein und der deutsche Bundestag strich alle Strafbestimmungen, mit der bis dato die Hersteller und Verbreiter von pornografischem Material belangt wurden. Und genau jene Passagen bilden bis in unsere Tage die gesetzliche Grundlage zur Bewertung dessen, was als Pornografie anzusehen ist und was nicht. Doch in diesen 45 Jahren hat sich der ganze Komplex radikal verändert.

    Wie wurde aus dem Summer of Love der Winter der Perversion?

    In den USA mit ihrer triebgestörten und paranoiden WASP-Mittelschicht lagen und liegen die Dinge noch komplizierter. Ein neurasthenischer Evangelismus überlagert dort eine brodelnde Seelenmasse aus hufescharrender Ungeduld, Gewalt, Hass und alttestamentarischen Rachegelüsten. In immer wiederkehrenden Schüben verschafft sich der gärende Abschaum Luft und Raum. Und das kollektive Oszillieren zwischen Sadismus und Masochismus drückt sich besonders fabelhaft aus im stumpfen Brutalismus der jüngsten Pornoprodukte.

    Wie aber und ab wann etwa wurde aus dem Summer of Love der Winter der Perversion? Fliegen wir adlergleich über jene Zeitwüste und schauen auf diese hinan: Auf den surrealen Zauber von Haight Ashbury, Monterrey und Woodstock folgten die Mini-Apokalypse von Altamont und das sang- und klanglose Verblühen von Joplin, Hendrix, Morrison und so vielen anderen Vertretern der Schönheit, Freiheit und freudiger Götterfunken.

    Kaum war dieses Amerika endlich einmal im sinnlichen Swing angelangt, zog auch schon das nächste Stahlgewitter auf. Da die Protagonisten der neuen Sinnlichkeit fast allesamt das Pech hatten, parallel Teil der Anti-Vietnam-Bewegung zu sein, waren sie im Visier der Johnson&Nixon-CIA. Deren erklärte Mission bestand darin, alles auszuradieren, was mit Frieden, Unschuld und Nächstenliebe korrespondierte. Eine große schwarze Hand mähte serienweise Bürgerrechtler, Proteststudenten, Luther King und die beiden Kennedys nieder und die andere überflutete die Gegenkultur mit Dope und Acid und agenturseigenen Tavistock-Containern voller Kokain und Heroin.

    Quasi im Vorbeilaufen wurden die Panther, die Beatniks und Folkies unterwandert und neben den idyllisch-hedonistischen Country-Folk-Kommunen - „with two cats in the yard“ - erschienen satanische Sekten im Charles Manson-Format. Gegen 1970 schon waren aus den strawberryfields killingsfields geworden.

    Als Schussakt der Flurbereinigung sammelte man noch die verstreuten sexuellen Messdiener und Apostel der „Make Love-Not War“-Dekade auf und die Clique um Hugh Hefner und Larry Flint ermöglichte ihnen eine Anschlussverwertung in den Basement-Studios der X-Rated-Adult-Industrie.

    Gehörten Eros und Pornografie bis dahin zu zwei konträren Lagern, ging es ab jetzt Hand in Hand und Arm in Arm in Richtung Totalverfickung. Die Pornoingenieure ließen die hübschen Fassaden der unschuldigen Liebesnester stehen, übernahmen noch ein paar naive Rainbow-Slogans und Sponti-Sprüche und begannen dann das Innenleben des Freudenhauses umzustrukturieren.

    Ornamentiert vom pseudoprovokativen Label der Leck-Mich Zunge aus dem Hause Warhol&Jagger öffnete sich die Büchse der Pandora sperrangelweit und wir erinnern uns in Schlaglichtblitzen an das Midnight-Rambling in den Darkrooms des Studio 54, an Deep Throat und Ann Sprinkle, an Brandos Butter-Tango, an Calvin Kleins Pädo-Kampagnen, an feministisch verklärte SM-Unterwerfungsakte im Dienste des emanzipatorischen Orgasmus, an unglaublich viel verquasten Gender-Muff und klebrige Coming-Outs, an den zynischen Heroin-Chic der Laufstege und den nuttig-billigen Porno-Chic bei den Grammies und auf den roten Teppichen von Hollywood.

    Es war nur eine Frage der Zeit, bis die zwanghafte Libertinisierung am letzten und heiligsten Tabu angelangt war, der Verbindung von Pornographie und Holocaust, Hakenkreuz und Analbonage bei Filmen etwa wie „Nachtportier“. Und stets fand sich in jenen Jahren für die erläuternde Rechtfertigung der hohldrehenden Sex-Maschine ein Intellektueller, der wie Rainer Werner Fassbinder im letzten Interview seines Lebens am 9. Juni 1982 mäanderte:

    Jemand muss sich in die tiefsten Tiefen dieser Gesellschaft begeben, um sich für eine neue zu befreien oder sich befreien zu können. Jeder, der sich an Grenzen begibt oder sie übertritt, muss zwangsläufig in dieser Gesellschaft pornographisch sein, und jede denkbare Utopie birgt natürlich in sich die Gefahr faschistoider Momente. Das ist ganz klar.
    Rainer Werner Fassbinder

    Ebenso ganz klar ist es, wie unglaublich einfach es sich gestaltet, mit sexuell aufgeladenen Triggern zu agieren; speziell bei einem auf Titten, Arsch und roten Lippen hin dressierten männlichen Neuronalsystem. Das hängt natürlich damit zusammen, dass sich hinter dem vordergründigen Flirt mit all den nackten Verlockungen der ganze grandiose und uferlose Bereich unseres menschlichen Fühlens befindet. Da geht es um Liebe und Sehnsucht, Berühren, Begehren, Lust, Befriedigung, ozeanische Erfüllung und allerlei Ekstase.

    Weiterhin zappelt ein wehrloses Unterbewusstsein im Netz - nebst Sünde, Scham, Schuld und dem gesamten Sublimationschaos - was eine Welt ist, die jedem von uns bereits im Ruhezustand zur Genüge zusetzt. Wer am Haken des Sex-Sells-Marketings zappelt, wird für alles auf der Welt verführbar sein, für den Kauf von Schnaps, Fernreisen, Autos, Kunstobjekten, für die Wahl von Präsidenten, für eine Regierung Merkel&Maas und vor allem für den Bereich Sex selbst.

    Erinnern wir uns: Es waren Pornofilme, die in den Achtzigern dem Videomarkt die entscheidenden Impulse gaben. Pornos lösten eine Dekade später den Boom bei den hochprofitablen TV-Sex-Kanälen der amerikanischen Hotelketten aus und ebenso den der Hotlines der globalen Telefon-gesellschaften. Die Dynamik aus Angebot und Nachfrage und das immer härtere Material trugen danach wesentlich zur Entwicklungsrasanz des WWW-Internets bei.

    Hinter den reinen Zahlen geschah es, dass sich eine hochkriminelle Rotlicht-Subkultur in die höchsten Logenplätze des Etablissements hieven konnte. Und dort sitzen sie als Premiumzuhälter heute fest eingebettet im politischen wie medialen System und führen seit J.F. Kennedy jeden Präsidenten und halbwegs bedeutenden Politiker im Nasenring durch eine Arena, die sich von der Playboy Manion über den Bohemian Grove bis zu den kokainverseuchten Villen des Laurel Canyon und den hermetisch abgeschirmten Orgieninseln eines Jeffrey Epstein erstreckt.

    Die hypersexualisierte Moderne hinterlässt nichts als nackte Leere

    Mehr als 70% des weltweiten Hardcore-Materials entstehen hinter den Fassaden endlos-monotoner Mittelklassevillen im San Fernando Valley westlich von L.A. Hier geht es zwischen Hollywoodschaukeln und Infinity-Pools rund um die Uhr zur Sache und unerschöpflich ist der Fundus des Frischfleisches meist farbiger und osteuropäischer Modelle sowie blutjunger und gebrochener Kids aus den weißen Waisenhäusern, Drogenheilanstalten und Obdachlosenheimen.

    Angetrieben wird die große Sexmaschine von einem Mix aus Hormonspritzen, Crack und Opiaten. Im Einvernehmen mit ihrer derangierten Klientel erfinden die Producer und Regisseure ständig neue Kitzel und Grenzwerte, gegen deren Brutalität und Folterlust sich de Sade ausnimmt wie ein bukolischer Nonnengeburtstage.

    All jenen liberalen Laissez-faire-Experten, die im fidelen Lustmilieu noch Spuren von rebellischem Eros, Sinnesfreuden und kultureller Aufklärung zu sehen glauben, seien die Memoiren mancher Ex-Stars wie Jenna Jameson oder Linda Lovelace zum Studium empfohlen, die uns aus dem Innenleben dieser Körper- und Seelenvernichtungsbranche und von Tausenden von Suiziden, Überdosen und sonstigen Kollateralschäden berichten. Es dürfte kaum eine andere Branche geben, bei der ein kalkulierter Tod am Ende der Nutzung zum ganz normalen Produktionsablauf zählt.

    Es stellt sich dem distanzierten Betrachter von kontaminierten HD-Filmen der Güteklasse „Anal Destruction“ die Frage, wer genau warum dieses faschistoide und militante Anschauungsmaterial auf den Weg schickt und was der eigentliche Zweck dieses apokalyptischen Rachefeldzugs an Frauen, Kindern, Minderheiten und natürlich auch den Abermillionen Männern in ihren verschämten Heim-Masturbatorien ist. Die amerikanische Wissenschaftlerin Gail Dines meint dazu in ihrem 2010 erschienenen Langessay Pornland:

    Wir wissen derzeit noch nicht genau, was die Konsequenzen des exzessiven Pornokonsums für unsere Kultur, Sexualität, Identitäten und Beziehungen bedeuten. Klar ist nur: es handelt sich um ein massives soziales Experiment, dessen Labor die reale Welt ist, ich, Sie, wir alle. Auch ohne empirische Beweisführung, Neurotabellen und Kriminalitätsstatistiken behaupte ich, dass alle Betroffenen systematisch entmenschlicht und dominiert werden und man sie am Ende ihrer gesamten Sexualität beraubt.
    Gail Dines

    Mögen die konsumierenden Männer irgendwie am längeren Hebel sitzen und als Gewinner des Starfucker-Gemetzels erscheinen, so zählen sie doch zu den ersten Verlierern - etwa beim Vergleich mit den hochgetunten Helden der Leinwand und dem unermüdlichen Stampfen ihrer Zentralorgane. Man sieht sie förmlich mit den nassen Tüchern neben dem Monitor vor Neid erblassen angesichts der solariengelben Muskelpakete, die sich widerstandlos Zugang zu den schönsten Bräuten des Universums verschaffen, sie würgen, schlagen und zu absurdesten Penetrationen verleiten, auf dass sie von den Bitches um ein Bittenochmehr an Erniedrigung angefleht werden.

    So sind die Weiber, verraten die Pornomacher ihrer Klientel. Lasst euch bloß nicht verrückt machen mit diesem heuchlerischen Metoo und dem politisch korrekten Rumgezicke. Ob Frau oder Mann - die Pornopower hinterlässt ihnen einen gigantischen seelischen Scherbenhaufen und die hypersexualisierte Moderne nichts als nackte Leere.

    Aus genau dieser Leere erwächst indessen satter Profit auf vielerlei Nebenbereichen. Denn die Hardcore-Dealer agieren unter einem Dach mit der Tattoo- und Piercingbranche, den bionischen Selbstoptimierern der plastischen Chirurgie, den Viagra- und Hormonpushern, riesigen Immobilienfirmen und den bereits erwähnten Highend-Luden mit ihrem saftig-prallen Busty Foxx- und Stormy Daniels-Portfolio.

    Es fällt auf, dass sich die Signale und Botschaften dieser Pornografie wie ein fehlendes Mosaikstück in den stetig anwachsenden Prozess der Militarisierung und Atomisierung unserer westlichen Lebenskultur fügen. Ihre hasserfüllten Bilder ergänzen das längst salonfähige Vokabular von atomarer Vernichtung, dem Zurückbomben in die Steinzeit und innenministeriellem Dahergerede vom Neutralisieren lästiger Individuen.

    Über allem zeigt sich die zelebrierte Verachtung der Frau, in der sich das Klima eines strukturellen Selbsthasses ausdrückt, der Plünderung und Ausbeutung, des entarteten Narzissmus schizophrener Identitäten und der sich daraus so logisch ergebenden Amokläufe, im kleinen Privaten wie inzwischen fast täglich im spektakulären Breaking News-Format.

    Aber das Große wie das Kleine entzieht sich den Blicken des Juste Milieu. Alles sind Einzelfälle, verstörend zwar, aber irgendwie normal auch und sich jenseits des sonst so hochgejazzten Ganzheitlichen ereignend - als Fußnotenfluch der offenen Wertegesellschaft eben. Derweil beugen sich die ABC-Schützen- und Schützinnen im Pausenhof über monströse Gang-Bang-Videos, die sich - wie die Realität erweist - ideal als Coachingmaterial für neue Formen des Wochenend-Picknicks eignen.

    Es gehört zum Drama unseres derzeitigen Tugendregimes, sich in nahezu allen essentiellen Fragen der Gegenwart ohne Standpunkt, ohne Autorität und ohne Wesenskraft durch die Realität zu mogeln. Kann es denn wirklich sein, dass wir sehenden Auges zulassen, wie das Massen-Experiment dieser rundum degenerierten Pornoindustrie einer ganzen Generation die Pubertät zerstört, ihnen den Schmerz wie die Schönheit der Liebe und des Begehrens stiehlt und den Prozess der analogen Menschwerdung aushebelt?

    Die verdrängte und massiv tabuisierte Verwahrlosung des menschlichen Geschlechtslebens

    Ich registriere da eine Art Unterströmung: Je mehr die selbstherrlichen und lactosefreien Aktivisten für „Dies und Jenes&Nichts und Alles“ ihre Substanzlosigkeit erahnen, desto wütender gerät ihr Kläffen. Wer sich entschieden gegen die Pornowaffen-industrie positioniert, kann sich der wutschnaubender Tiraden sicher sein: prüde, verklemmt, ein altmodischer Kleinbürger, ein reaktionärer Lustfeind, der dieser hippcool-toleranten, urbanen und mächtig aufgeschlossenen Werte-Mitte nicht gewachsen ist.

    Dieser Reflex hat etwas typisch Deutsches, nämlich nach einem gewaltigen Erdbeben als erstes die Seismografen zu erschießen. Anstatt sich mit Argumenten und Analysen zu beschäftigen, blenden die zeitgeistigen Genderprofis und Kulturschaffende die unbequeme Realität aus und werfen sich mit entlehntem Bürgerschreckgestus in die ganz große Sexfrontpose. Jeder Theaterbesucher mit Neugier, Freude und langjähriger Erfahrung mit Experiment und Tabugeknacke kennt diese Ratlosigkeit, wenn jungwilde Dilettanten aus dem weisen Nathan einen Sado-Maso-Kotzkübel-Event inszenieren mit viel Masturbation, Schweineblut und Stöhnzucken.

    Dabei ist das normale Leben bereits krank genug. „Alle haben davon gewusst. Aber wir waren Freiwild und es war unmöglich darüber mit jemand zu reden,“ sagte die heute 60-jährige österreichische Top-Abfahrtsläuferin Nicola Werdenigg gegenüber dem „Standard“ und schilderte die Vergewaltigungen vor laufenden Kameras als Teil des üblichen Hüttengeschehens im nationalen Skiteam der Siebziger Jahre.

    Tagtäglich erreichen uns die obligaten kirchlichen Missbrauchsorgien, die pädophilen Serienvergewaltigungen im Falle BBC&Jimmy Savile, Zig-Tausende Fälle des Grauens hinter den Mauern der kinderliebenden Hilfsorganisationen in allen Ländern der Welt. Dazu kommen die Vorfälle im britischen Jugendfußball wie die sich über viele Jahre hinziehenden Vergewaltigungen der amerikanischen Olympiaturnermädchen und. Derselbe trostlose Blues bei Harvey Weinstein oder James Levine und der Met.

    Frau, Mann, Kinder, arm, reich, egal - ungehemmt ereignet sich die Expansion einer seltsam verdrängten und massiv tabuisierten Verwahrlosung des menschlichen Geschlechtslebens. Und niemand sollte bestreiten, dass dies Alles mit der pornografischen Kriegsführung nichts zu tun haben soll. Doch wie bei einem wuchernden Krebsgeschwür ist es schwierig, den genauen Auslöser zu beweisen.

    Unter unseren Augen streunt aber eine Armee aus tickenden Zeitbomben über Flora und Fauna, für die das „Liebemachen“ an Gewalt und Sadismus gekoppelt ist und für die der eigene wie der andere Körper als Ekelpaket stigmatisiert ist und bestenfalls den Stellenwert von Max Hardcores Fickpuppen einnimmt. Millionen noch gesunder Mädchen und Jungs müssen sich heute mit toxinierten Partnern herumschlagen, deren Festplatten von den eindimensionalen Dramaturgien der X-Rated-Clips geprägt sind.

    Die Pornografie als Waffe untergräbt die Prinzipien all dessen, was ein menschenwürdiges und lebenswertes Dasein ausmacht. Die Generation, die sich noch an so etwas wie Liebe erinnern kann, ist gerade dabei abzutreten. Ihr folgen Eltern nach, deren moralische Kompassnadel bereits vom Neo-Liberalismus verbogen ist. Sie schauen mit müden Augen auf ein paralysiertes Land voller verschämter Tabus, abgenutzter Parolen und gebrochener Versprechen.

    Verwirrte Politikdarsteller und verstrahlte Lobbyisten der nervösen Märkte sind mit dem Vermitteln eines ethischen Eros überfordert. Mit dem Wertegeschwätz alleine können sie ihre Kids nicht vor dem digitalen Monster beschützen.

    Aber sie sollten sich mal zusammen das legendäre CNBC-TV-Interview vom November 2017 mit dem früheren Facebook-Manager Chamath Palihapitiya anschauen, in dem er meint:

    Die kurzlebigen, dopamin-gesteuerten Feedbackschleifen zerstören die Funktionsweise der Gesellschaft. Die Folge: kein gesellschaftlicher Austausch, keine Zusammenarbeit, dafür Falschinformation und das große Misstrauen. Wenn man das Ungeheuer füttert, wird es einen zerstören. Es ist an der Zeit, eine lange Auszeit von einigen der Tools zu nehmen.
    Chamath Palihapitiya

    (Wolf Reiser)

    CNBC’s full interview with former Facebook exec Chamath Palihapitiya
    https://www.cnbc.com/video/2017/12/12/watch-cnbcs-full-interview-with-former-facebook-exec-chamath-palihapitiya.html
    La partie sur la psychologie de Facebookcommence à 03:00. Après c’est intéressant si on veut comprendre le raisonnement d’un entrepreneur intelligent.

    American Holocaust : The Destruction of America’s Native Peoples
    https://www.youtube.com/watch?v=Qra6pcn4AOE

    American Holocaust: The Destruction of America’s Native Peoples, a lecture by David Stannard, professor and chair of the American Studies Department at the University of Hawaii. Stannard, author of American Holocaust, asserts that the European and white American destruction of the native peoples of the Americas was the most substantial act of genocide in world history. A combination of atrocities and imported plagues resulted in the death of roughly 95 percent of the native population in the Americas. Stannard argues that the perpetrators of the American Holocaust operated from the same ideological source as the architects of the Nazi Holocaust. That ideology remains alive today in American foreign policy, Stannard avers.

    #American_Holocaust #pornographie #femmes #pouvoir #impérialisme #médias



  • Netflix a songé à censurer une scène du film « Girl » pour cause de nudité
    https://www.numerama.com/pop-culture/441419-netflix-a-songe-a-censurer-une-scene-du-film-girl-pour-cause-de-nud

    Le film Girl contient des scènes de nudité. Alors que Netflix négociait pour l’inclure sur sa plateforme, l’une de ces scènes a posé question. Girl, c’est l’histoire d’une adolescente trans de 15 ans, qui cherche à devenir une ballerine. Réalisé par le belge Lukas Dhont, le film a été diffusé pour la première fois en mai lors du festival de Cannes. Dans la foulée, Netflix a entamé les négociations pour le diffuser sur sa plateforme. Mais une scène a posé problème. Comme le rapporte le site Hollywood Reporter (...)

    #Netflix #censure #pornographie #LGBT

    //c0.lestechnophiles.com/www.numerama.com/content/uploads/2018/11/film-girl-une.jpg


  • Netflix Battles Film Director Over Underage Frontal Nudity
    https://www.hollywoodreporter.com/rambling-reporter/girl-director-sparks-controversy-portrayal-underage-nudity-116239

    Lukas Dhont’s feature directorial debut, ’Girl’ — about a transgender girl training to become a ballerina — wowed Cannes when it premiered in May, but has been the subject of controversy after he said the streamer would edit out a nude scene featuring its star, then 15. Lukas Dhont’s feature directorial debut, Girl — about a transgender girl (played by breakout Victor Polster) training to become a ballerina — wowed Cannes when it premiered in May, picking up a distribution deal with Netflix and (...)

    #Netflix #censure #pornographie #LGBT


  • #MeToo : peu de moyens de lutte contre le harcèlement sexuel à l’#université

    http://www.madmoizelle.com/harcelement-sexuel-universite-cellule-ecoute-965195

    Le #harcèlement_sexuel n’est pas l’apanage du milieu feutré d’Hollywood. Dans les salles de cours aussi, il sévit parfois – mais les moyens pour lutter demeurent souvent insuffisants.

    #viol #machisme #culture_du_viol #sexisme

    • Et parfois ça commence malheureusement bien plus tôt, sans que personne n’ose le dire ni ne fasse rien pour que ça change.

      La petite fille de cinq ans d’une amie a été agressée par 3 garçons un peu plus âgés qu’elle en cour de maternelle à Clichy (92). Après l’avoir entrainé derrière un cabanon l’un a tenté de lui retirer sa culotte tandis que les autres la tenaient. Elle a réussi à se dégager avec l’aide d’un ami venu à la rescousse, elle a expliqué qu’heureusement elle avait un collant sous sa jupe. Oui, 5 ans, avec des agresseurs de 7 ans tout au plus.
      Mais les services de cette maternelle ont tout fait pour étouffer l’affaire, en ne prévenant pas les parents de la victime alors que ceux des agresseurs ont été convoqués puis en renommant cette agression sexuelle en « #touche-pipi ». Ils ont ensuite accusé la mère d’avoir manipulé sa fillette et l’ont prévenu qu’ils feraient suivre le dossier toute la scolarité de la gamine. Sans soutien de la #FCPE, qui s’est rangé du côté des agresseurs, arguant de leur milieu modeste, la copine et sa fille ont décidé de déménager.

      #france_machiste #patriarcat

    • Et quand l’enfant sexuellement agressé est handicapé mental (âgé de 7 ans, les assaillants, eux, âges de dix ans), la directrice de l’établissement tente d’expliquer aux parents qu’elle les avait bien prévenu(e)s que l’école aurait du mal à accueillir l’enfant handicapé. Cet entretien ne s’est pas très bien passé (de mémoire).

      Un jour, peut-être, j’arriverais à écrire ce livre auquel je pense depuis des années, les Salauds. L’épisode que je mentionne en commentaire ici n’étant pas, tant s’en faut, le pire.

    • Oui @aude_v, d’autant que je viens de faire une recherche sur duckduck, et le peu de résultats semblent montrer que soit c’est un sujet sans intérêt soit c’est un sujet de dérision. Parler de harcèlement sexuel en Maternelle semble faire ricaner tout le monde, et pire, la plupart des articles que je vois défendent les agresseurs.
      Le figaro titre par exemple

      Par crainte des procès intentés par les parents, les autorités scolaires appellent la police au moindre attouchement dans la cour de récréation.

      La violence des enfants est sous estimée, (un enfant c’est si innocent, si mignon) comme celle des femmes (une femmes c’est si beau, si frêle), mais c’est pourtant toujours la même violence sexuelle qui est véhiculée par la société patriarcale et la #culture_du_viol et du #porno. Je ne vois pas comment elle ne s’infiltrerait pas aussi à l’école.

      –--- et comme dans les universités les cellules d’écoute sont au compte-gouttes, alors, tu peux imaginer que pour les maternelles ou l’école primaire, on peut attendre longtemps avant qu’un programme soit mis en place ne serait-ce que pour réfléchir à comment éviter ces rapports de merde à l’autre …

      Harcèlement sexuel : 
dans l’enseignement supérieur, des cellules d’écoute au compte-gouttes
      https://www.liberation.fr/france/2018/11/04/harcelement-sexuel-dans-l-enseignement-superieur-des-cellules-d-ecoute-au

      @philippe_de_jonckheere je compatis et te souhaites de trouver la force de dénoncer ces #Salauds.

    • Ça me fait penser à mes parents rigolant d’un type du village qui était allé montrer sa bite à une dame âgée isolée. Comment passer l’agression au prisme de son regard sur la sexualité des autres, dont tu ne sais rien du tout (« ah ah, la vieille en a vu d’autres, au pire elle s’en fout et au mieux elle en profite », « ah ah, c’est gentil, c’est entre gosses »), et ne pas voir qu’il y a avant tout agression, un déni du droit de l’autre à son intégrité, qu’il s’agisse de sa jupe ou de son champ visuel. Et s’habituer à cette violence. J’ai dû vous raconter que quand l’exhibi a par la suite manqué de violer une petite fille parce qu’il en a serré deux d’un coup et que l’une a réussi à s’enfuir, mes parents trouvaient ça moins drôle et moi je me disais peu surprise qu’un type identifié comme un agresseur, devant l’impunité dont il bénéficiait, continue... ben, d’agresser. Avec tout le village en complices. Après, y’en a qui disent ne pas comprendre qu’il s’agit d’une culture, de représentations communes qui organisent l’impunité et légitiment les passages à l’acte. Soutien aux personnes qui vivent ça et à leurs proches...


  • 1,2 million d’e-mails et mots de passe en fuite après le piratage de huit sites pornographiques
    https://www.nextinpact.com/brief/1-2-million-d-e-mails-et-mots-de-passe-en-fuite-apres-le-piratage-de-hui

    Robert Angelini, propriétaire de huit sites pornographiques a eu une drôle de surprise ce week-end. Nos confrères d’Ars Technica l’ont contacté après avoir mis la main sur une base de données comprenant les adresses IP, les mots de passe, les noms et les adresses e-mail d’environ 1,2 million d’utilisateurs de ces sites. Si les mots de passe étaient chiffrés et salés, réduisant théoriquement le risque de découvrir les véritables clés, ils l’étaient à l’aide de Descrypt, une méthode créée en 1979, dont (...)

    #données #pornographie #hacking

    • http://www.slate.fr/story/168884/porno-amateur-consentement-actrices-bafoue-viol-youporn

      Vomir, c’est le mot qui vient en tête, au fur et à mesure que j’annote le livre dans la marge avec le mot « viol ». D’abord en petites lettres avec un point d’interrogation, puis sans point d’interrogation, puis carrément en lettres capitales, comme pour signifier une envie de crier. Et tous les arguments qui d’habitude viennent en tête pour ranger la réalité dans des cases bien claires s’effondrent face à ce questionnement béant : peut-on parler de consentement dans cet univers où les actrices ont subi dans leur enfance des violence familiales et/ou sexuelles, où elles cumulent des troubles du comportement voire de graves maladies psy avec une grande précarité économique ? Peut-on se laver la conscience avec le mot « contrat » face à des hommes en face qui puent le sexisme, le racisme, la domination masculine et qui jouissent d’humilier et de faire mal, qui sont nombreux à vouloir repousser les limites de ce que les filles acceptent de faire, en leur faisant comprendre que sinon, c’en est fini du gagne-pain ?

      Si le mot « consentement » ressort si affaibli de ce livre, et c’est un euphémisme, c’est d’abord parce qu’on ne s’embarrasse guère de leur demander leur avis, et que beaucoup de choses leur sont imposées, à moins qu’elles ne protestent. « Elle devait avoir deux mecs, finalement, elle en a quatre ! », balance un producteur à propos de Cindy, en forme de blague, comme si c’était un cadeau. Le consentement est ici la plupart du temps tacite, et jamais « positif », c’est-à-dire clairement exprimé, comme le conceptualise la philosophe Manon Garcia. Pire, il est même souvent carrément extorqué. « Non ça me brûle », se récrie Judy, qui refuse une nouvelle sodomie, pratique qui semble déplaire à l’ensemble des actrices interviewées dans le livre, qui se voient pourtant contraintes d’y « passer ». « Mais on a besoin de ces photos ! », insiste son boss, jusqu’à finalement la faire en partie céder. « J’avais dit pas d’anal et ils l’ont fait quand même », lâche Mandy.

      À cela s’ajoute une bonne dose d’inhumanité, qui n’est pas sanctionnable juridiquement à proprement parler, mais laisse comme un goût amer à ce faux consentement. Judy le dit à sa manière, en affirmant que pour elle, un consentement, « c’est vérifier que la fille va bien. Eux, ils ne vont pas aller creuser. Ils le font exprès, ils ne sont pas fous. Il faut qu’ils rentabilisent. Plus ils font de scènes, mieux c’est. Et plus c’est glauque, plus la fille a l’air de se demander ce qu’elle fait là, plus ça marche ». Le témoignage de Dimitri Largo, rédacteur à La Voix du X, distributeur indépendant, est un bon exemple de ce manque total d’empathie : « Les actrices, c’est de la chair à canon. Elles sont complément englouties dans une détresse affective. Et c’est des victimes. Mais t’es victime dans le porn comme t’es victime de faire caissière au Franprix. Moi j’ai pas de pitié pour les victimes. Si t’es perdue, t’es perdue ».

      #victimes #viol #porno


  • Le FBI force un suspect à déverrouiller un iPhone X avec la reconnaissance faciale
    https://www.lemonde.fr/pixels/article/2018/10/01/le-fbi-force-un-suspect-a-deverrouiller-un-iphone-x-avec-la-reconnaissance-f

    Aux Etats-Unis, les forces de l’ordre ne peuvent pas forcer un suspect à fournir un mot de passe. Mais la fonction FaceID de l’iPhone X permet de déverrouiller un iPhone juste en le regardant. C’est le premier cas connu du genre. En août, le FBI a forcé un suspect à déverrouiller son iPhone avec la reconnaissance faciale, rapporte Forbes. Une fonctionnalité rendue possible avec l’iPhone X, sorti fin 2017. Aux Etats-Unis, on ne peut pas forcer un suspect à fournir un mot de passe. Les forces de (...)

    #Apple #FBI #FaceID #smartphone #iPhone #écoutes #biométrie #iris #empreintes #facial #surveillance #pédophilie (...)

    ##pornographie


  • Facebook supprime par erreur une photo montrant des victimes de la Shoah
    https://www.lemonde.fr/pixels/article/2018/08/30/facebook-supprime-par-erreur-une-photo-montrant-des-victimes-de-la-shoah_534

    L’image avait été publiée par le Anne Frank Center for Mutual Respect, une organisation américaine consacrée à la lutte contre le racisme et l’antisémitisme. « Bonjour Facebook, vous avez supprimé notre post sur la nécessité d’enseigner la Shoah, parce qu’apparemment, cela enfreint votre règlement. » Mercredi 29 août, le Anne Frank Center for Mutual Respect, une organisation américaine consacrée à la lutte contre le racisme et l’antisémitisme, a publié sur Twitter ce message contrarié. En cause : le retrait (...)

    #Facebook #algorithme #censure #pornographie #discrimination


  • Le #développement_personnel est-il vraiment l’#arnaque du siècle ? (Jean-Laurent Cassely, Slate)
    http://www.slate.fr/story/166196/societe-happycratie-bonheur-developpement-personnel-pensee-positive

    Dans la période post-crise 2008, durant laquelle les #inégalités se creusent, les chances de #mobilité_sociale s’aménuisent, le fonctionnement du #marché_du_travail se durcit, l’appel à faire preuve d’#enthousiasme, de #positivité et d’#autonomie contribue à faire porter sur les individus la #responsabilité de tout ce qui dysfonctionne.

    Des phénomènes structurels lourds comme les variations du taux de #chômage ou la #dette des États peuvent passer au second plan ou même être occultés au profit de l’encouragement à devenir l’#entrepreneur de #soi-même, à rebondir et à faire de ses #échecs des #opportunités – autant de maximes qui forment un néo-bouddhisme absurde, une « #pornographie_émotionnelle » que les adeptes des fils d’actualité du réseau Linkedin ne connaissent malheureusement que trop bien.

    […]

    Le véritable débat concerne peut-être moins l’efficacité des techniques du mieux-être que la vision du monde qu’elles véhiculent. Sur le plan individuel, toutes celles et ceux qui ne parviennent pas à être riches, heureux, en bonne santé, épanouis et débordants d’énergie sont soupçonnés de ne pas avoir fait suffisamment d’#efforts –et donc quelque part de vouloir et de mériter leur sort. Ils cumulent leur #souffrance avec un sentiment de #culpabilité.


  • #Julia_Long : La pornographie est plus que de simples fantasmes sexuels. C’est de la violence culturelle.
    http://tradfem.wordpress.com/2018/08/23/la-pornographie-est-plus-que-de-simples-fantasmes-sexuels-cest-de

    On n’a pas besoin d’être très au fait de la théorie culturelle pour saisir la signification sociale d’images de femmes pénétrées de manière répétée par tous les orifices pendant qu’on les traite de «  salopes  », de «  chiennes  » et de «  putes  ». On doit toutefois réfléchir au-delà de la rhétorique du «  libre choix  », de «  l’autonomisation  » et de la «  liberté d’expression  », invariablement utilisée par les porte-parole de cette industrie pour justifier de tels contenus. Cette rhétorique tente de détourner l’attention de la nature de la pornographie généralisée et de dépeindre celles et ceux qui s’opposent à ses méfaits comme étant des censeures, des conservatrices et, bien sûr – insulte traditionnelle – des «  frustrées  ». Toutefois l’examen des contenus de la pornographie généralisée révèle que ces arguments ne sont rien de plus qu’une défense d’intérêts lucratifs.

    En premier lieu, la pornographie habituelle consiste en actes de violence directe contre les femmes, sanctionnés par la société. Ce qui serait considéré comme des violences sexuelles et de la brutalité dans d’autres contextes devient la norme dans la pornographie, comme en témoignent des survivantes. Cependant, la pornographie ne fonctionne pas simplement comme un domaine où des violences directes sont autorisées et routinières. Elle constitue également une forme de ce que le sociologue norvégien Johan Galtung appelle la «  violence culturelle  ». Exercée dans les récits qu’une culture se raconte – dans ses textes, ses images – c’est «  un aspect de la sphère symbolique qui peut servir à justifier ou légitimer la violence directe ou structurelle  ». Une des choses que la pornographie fait extrêmement efficacement est de fournir un flot ininterrompu de récits de femmes traitées comme des objets, violées ou sur lesquelles on «  agit  ».

    Traduction : #Tradfem
    Version originale : http://www.washingtonpost.com/news/in-theory/wp/2016/05/27/pornography-is-more-than-just-sexual-fantasy-its-cultural-violence/?noredirect=on

    Julia Long, Ph. D., enseigne la sociologie à l’Université Anglia Ruskin, à Cambridge. Elle est militante, féministe et autrice du livre Anti-Porn : The Resurgence of Anti-Pornography Feminism [Anti-Porno : La résurgence du féminisme anti-pornographie].


    #Pornographie #violences_sexuelles #viol #meurtre #misogynie #violence_culturelle


  • La pornographie féministe
    http://www.zones-subversives.com/2018/06/la-pornographie-feministe.html

    Le féminisme pro-sexe s’empare du porno pour remettre en cause les normes et les contraintes sociales. La lutte contre le patriarcat passe par la libération sexuelle.

    Le féminisme pro-sexe reste méconnu et minoritaire. Il s’oppose à la fois à l’hyper-sexualité marchande et au retour à l’ordre moral. La réflexion sur la culture porno anime ce courant intellectuel et artistique. Le porno féministe prend en compte les plaisirs, les désirs et les fantasmes des femmes.

    La pornographie reste pourtant dominée par les hommes. C’est leur regard qui est privilégié. Néanmoins, les femmes s’emparent du porno avec le mouvement de libération sexuelle des années 1968. Les féministes luttent pour l’extension du rôle et du droit des femmes dans la société. Mais elles se divisent au sujet du porno. Pour certaines, cette culture incarne la violence de la domination masculine. Pour d’autres féministes, le porno exprime une forme de libération sexuelle contre l’ordre moral et les valeurs patriarcales.

    L’industrie du porno devient gratuite et en libre accès. Elle devient toujours plus normalisée, avec un marché segmenté. Des réalisatrices féministes développent alors un porno alternatif et de qualité, en marge de cette industrie. Contre la pornographie mainstream, ces films s’attaquent aux normes sexuelles qui dominent l’industrie du X. Le journaliste David Courbet présente ces réflexions dans le livre Féminismes et pornographie.

    #féminisme #pornographie #pornographie_féministe #ordre_moral #David_Courbet


  • Papua New Guinea bans Facebook for a month to root out ’fake users’
    https://www.theguardian.com/world/2018/may/29/papua-new-guinea-facebook-ban-study-fake-users

    Analysts will explore how fake news and pornography spreads, and assess whether country needs its own version of the platform The Papua New Guinean government will ban Facebook for a month in a bid to crack down on “fake users” and study the effects the website is having on the population. The communication minister, Sam Basil, said the shutdown would allow his department’s analysts to carry out research and analysis on who was using the platform, and how they were using it, admits rising (...)

    #Facebook #manipulation #domination #censure #pornographie


    • En dehors de cette manie détéstable de faire disparaitre les femmes de l’humanité et d’appelé « plaisirs sexuels » la prostitution, de dissimulé l’ethique sous le gros mot de moral, je tiens à dire que les illustrations sont d’une laideur impressionnante. Si c’est pour mettre des horreur pareilles ne mettez pas d’images. Sinon cet article qui amalgame tout n’importe comment et qui insulte la rétine autant que l’intelligence est un partenariat publique-privé entre la sorbonne et Orange
      https://fr.wikipedia.org/wiki/Orange_Labs

      D’ailleurs je comprend pas pourquoi ce e-mondes sociaux s’affiche sur mon seenthis car je suis pas abonné à cette mocheté du service R&D de france télécome.

      #invisibilité #femmes #télécom #ethique #laideur #vacuité #pornographie

    • Bonjour, je ne comprends pas trop votre demande ? Je ne comprends pas trop non plus vos commentaires. Mondes Sociaux est un magazine gratuit fait par des chercheurs en SHS (leur affiliation ne nous regarde pas), financé par le LaBeX SMS qui relève de l’Université de Toulouse. Son but est d’ouvrir les thèmes de recherche à un public le plus large possible. Les illustrations sont toutes libres de droit et la politique éditoriale du magazine, que vous pouvez lire sur notre site, est d’illustrer les articles de manière « décalée ». Je ne sais pas pourquoi cela apparaît dans votre fil, mais c’est sûrement un problème de configuration de votre part. Bonne fin de journée.


  • A cause de son fournisseur d’accès internet, il est accusé à tort de télécharger des fichiers pédopornographiques
    http://www.nicematin.com/faits-divers/a-cause-de-son-fournisseur-dacces-internet-il-est-accuse-a-tort-de-telech

    La cellule de lutte contre la cybercriminalité de la section financière de la PJ de Nice avait repéré un internaute du quartier Saint-Sylvestre, à Nice, qui téléchargeait des centaines de films pédopornographiques. Les enquêteurs se sont rapprochés du fournisseur d’accès qui leur a fourni le nom du titulaire de l’adresse IP. Le suspect, un informaticien, a été interpellé et placé en garde à vue. Ce père de famille niait farouchement tout comportement déviant. Et il avait raison. Les policiers se sont (...)

    #domination #pédophilie #pornographie


  • Les contenus sexuels dans la #publicité existent depuis longtemps. A juste titre, on les étudie souvent sous l’angle du #sexisme. Et si on les analysait aussi sous celui de la #sexualité ? Mais chut, lisez plutôt !

    https://sms.hypotheses.org/4063

    #publicité, #sexe, #sexualité, #sexisme, #vendre, #vente, #pub, #marketing, #publicitaire, #porno_chic, #porn_studies, #acceptabilité, #communication


  • Au Royaume-Uni, des pass pour consulter anonymement les sites pornographiques
    https://www.nextinpact.com/brief/-au-royaume-uni--des-pass-pour-consulter-anonymement-les-sites-pornograp

    Outre-Manche, un projet de loi prévoit de vérifier l’âge des internautes de manière beaucoup plus radicale sur les sites classés X. La méthode retenue est pour le moins simple : prouver qui l’on est via une pièce d’identité. Le projet crée évidemment de nombreux remous, beaucoup estimant qu’il serait trop simple de lister les habitudes de navigation. Nos voisins envisagent donc de permettre aux vendeurs de journaux de délivrer des « pass » à condition que la pièce d’identité leur soit présentée. Sur la (...)

    #anonymat #pornographie #Identité #VPN

    ##Identité


  • « Libération sexuelle » : Quand la domination masculine s’est réinventée | Entre les lignes entre les mots
    https://entreleslignesentrelesmots.wordpress.com/2018/05/10/liberation-sexuelle-quand-la-domination-mascul

    Dans mes recherches sur la pornographie dans les années 80, avant Internet, j’ai interrogé un des hommes qui publiaient le magazine porno canadien Rustler. Il disait que ce qui faisait le mieux vendre leur magazine, c’était les photos de femmes à genoux devant un homme en train de lui faire une fellation. Pour lui, c’était le symbole même du fait que les femmes étaient soumises aux hommes, et que si les hommes aimaient ces photos, c’était une sorte de revanche contre le mouvement féministe. C’était son explication, et je pense qu’elle comporte un fond de vérité. La pornographie est devenue pour les hommes un moyen symbolique pour ravaler les femmes à un statut inférieur à eux. Le mouvement féministe a affirmé l’autonomie et l’égalité des femmes, mais la pornographie dit que cette égalité est impossible. Cette infériorisation pornographique pose la question des rapports hommes-femmes, mais elle pose aussi la question du racisme. Le statut des NoirEs, dans la pornographie, c’est un statut d’animal : un homme noir, c’est un étalon. Cette animalisation, qui est une forme d’infériorisation, s’applique aussi aux femmes dans la vie quotidienne. En France, un sexe de femme, ça s’appelle une chatte. Ces comparaisons animales sont légion lorsqu’il est question des femmes et des NoirEs, parce qu’un animal ne saurait être égal à un homme. Un homme blanc a le pouvoir et le droit de dresser un animal, de même qu’il a le pouvoir de dresser une femme ou unE NoirE. Il y a tout un imaginaire masculin d’infériorisation et de subjugation des femmes, des NoirEs et des Asiatiques etc. Et seuls les hommes blancs échappent à cette animalisation.

    Interessant interview, ce passage me fait pensé très fort aux cris d’indignation de nombreux hommes ( y compris ici) au sujet du tag #balancetonporc des hommes qui ont certainement déja utilisé au moins une fois "chatte, chienne, moule, morue, poule.... ou chicks, srew, drake, scorpie, lou pour les non francophones" mais ces hommes sont indignés qu’on ose dire porc au sujet d’agresseurs sexuels. Ces hommes préfereraient qu’on dise "séducteur" puisque la réponse de la plus part des hommes y compris ceux qui se prétendent alliés (Usule, le mecspliceur) à #balancetonporc a été de se donner des conseil de séduction comme si les violences sexuelles était un problème de séduction !

    #animalisation #sexualité #domination_masculine #pornographie #prostitution #viol #culture_du_viol #backlash #féminisme


  • Sexisme à l’école, silence dans les rangs - L’Express
    https://www.lexpress.fr/education/sexisme-a-l-ecole-le-grand-tabou_2005156.html

    Partout, dans les établissements scolaires, les filles sont victimes de violences sexistes. Dans un mutisme assourdissant.

    Une ado de 15 ans plaquée contre le mur des toilettes du lycée professionnel Gallieni de Toulouse et victime d’attouchements de la part de trois agresseurs. Des élèves de terminale du lycée Camille Pissarro de Pontoise (Val d’Oise) qui, parce qu’elles seraient trop court-vêtues, doivent affronter des camarades masculins hilares, mimant des actes pornos et les injuriant sans retenue - « sale pute », « gros cul », « t’es bonne »...

    La vidéo d’une toute jeune fille ayant des rapports sexuels avec deux garçons qui circule de téléphone en téléphone, sans le consentement bien sûr de l’intéressée, auprès de ses pairs du lycée d’Alembert, dans le XIXe arrondissement parisien. Ce « tu suces ? » jeté au visage d’une élève du lycée Jacques-Prévert, à Savenay, près de Nantes, pour avoir eu l’"audace", encore une fois, de porter une jupe avec des chaussettes hautes et des souliers à talons. Mais aussi, parce que désormais le sexisme prend de nouvelles formes, des garçons qui refusent de s’asseoir à côté de leurs homologues féminines au collège Versailles de Marseille...

    LIRE AUSSI >> N’abandonnons pas les filles

    Ces anecdotes, glanées à travers toute la France, sont très loin d’être des cas isolés. Et les établissements cités ci-dessus ne sont pas forcément les plus « difficiles » ou les plus laxistes en matière de lutte contre les violences faites aux femmes.
    « Si les parents savaient... »

    Parmi eux, beaucoup, comme le lycée d’Alembert par exemple, ont même le mérite de dénoncer haut et fort ce qui se cache ailleurs. Mais voilà, entre l’accès à la pornographie - facilité par Internet, les smartphones et les tablettes -, la violence et le harcèlement pratiqués à grande échelle sur les réseaux sociaux, les stéréotypes de genre intégrés dès le plus jeune âge et, enfin, le développement de la radicalité religieuse dans certains établissements, c’est bien toute l’Education nationale qui doit faire face à une très inquiétante situation.

    #discrimination #misogynie #sexisme #viol #culture_du_viol #violence_masculine #sexisme_d'etat #violences_sexuelles #mixité #harcelement_sexuel #école #éducation #deni #backlash #pornographie #prostitution #enfance #harcelement #facebook #snapchat #slut_shaming #grossophobie

    • Article nauséabond qui sous couvert de dénoncer la violence sexuelle désigne l’adversaire à abattre ...

      Les « grands frères »

      A la lecture de ce récit d’une très grande force, il est possible de discerner trois « types de filles » : les « ultraféminines » au maquillage et aux tenues très sexuées ; celles qui, au contraire, reprennent les codes vestimentaires et verbaux des garçons, qui parlent dru et cru et s’habillent en jeans ou en joggings ; et celles qui portent le voile... Bon nombre de ces dernières mettent en avant leur libre choix.

      Mais Bernard Ravet, cet ancien proviseur de Marseille, qui a dénoncé dans un récent livre l’influence de l’extrémisme (Principal de collège ou imam de la République ?, éd. Kero), n’est pas si certain de cette liberté revendiquée et évoque même une forme de pression exercée par les grands frères qui se battent pour que les jeunes filles n’enlèvent leur voile qu’une fois à l’intérieur de l’école et pas devant la grille. Il y a aussi ces certificats médicaux qui fleurissent quand, en sport, vient le temps de la natation. Pour lui, il ne fait aucun doute qu’il s’agit là de certificats de complaisance pour échapper à la piscine et aux maillots de bain. « Il m’est arrivé de contacter plusieurs fois les médecins en question pour obtenir des explications, mais je me suis heurté à chaque fois au secret médical », explique Bernard Ravet.

      En 2005, alors qu’il était à la tête du collège Versailles de la cité phocéenne, il demande aux enseignants de remplir un questionnaire destiné à préparer la venue d’inspecteurs généraux, envoyés par le ministère de l’Intérieur. Thème de leur visite : « l’incidence de la montée des communautarismes sur les relations garçons-filles et les problèmes de mixité ». Les réponses que L’Express a pu se procurer sont édifiantes : « insultes particulièrement crues », « jugements péremptoires de la part des garçons sur les habitudes vestimentaires des filles », « propos injurieux dès qu’une fille se met en jupe », « très rares relations amoureuses voire même amicales », « certains estiment que le traitement cruel des femmes dans certains pays est normal si c’est leur religion », « certains élèves peuvent avoir du mal à accepter les remarques d’un professeur femme »...

      C’était il y a treize ans, mais Bernard Ravet doute que la situation ait évolué favorablement. « Récemment, une maman d’élève évoquait le cas de ce gamin de maternelle qui refusait de prendre la main d’une maîtresse parce que c’était une femme... », soupire l’ancien proviseur. Des faits difficiles à évoquer par les enseignants qui craignent d’être taxés de « racistes » par les uns ou de faire, malgré eux, le jeu des extrêmes. Faut-il pour autant s’interdire de parler et abandonner certaines de ces élèves à leur sort ?


  • En #Corée_du_Sud, les #femmes à l’avant garde de #MeToo - Le Topo | ARTE
    https://www.arte.tv/fr/videos/075837-018-A/en-coree-du-sud-les-femmes-a-l-avant-garde-de-metoo-le-topo

    #Harcèlement_sexuel au travail, voyeurisme obsessionnel, #pornographie en ligne : pas facile tous les jours d’être une femme en Corée du Sud. Et c’est ce qui confirme le Gender Gap Report 2017 : la Corée du Sud occupe la 118e place en terme d’#égalité hommes-femmes ! L’onde de choc #MeToo est venue percuter de plein fouet le combat des Sud-Coréennes contre la #misogynie. Et les choses commencent à bouger.


  • Violée par la loi

    Le 7 juillet 2016, une jeune femme était violée par cinq hommes à #Pampelune. Le 26 avril, ils ont été condamnés pour simple abus sexuel. Tollé dans le pays. Une violation de plus.

    Depuis qu’a été rendue publique, le 26 avril, la décision de justice d’exempter les cinq membres de la « #Manada » (ils se faisaient appeler « la meute ») du viol collectif d’une jeune femme pendant les fêtes de #San_Fermín à Pampelune, des manifestations de protestation, d’indignation contre cette décision judiciaire se sont organisées dans de nombreuses villes espagnoles. En dépit du fait d’avoir reconnu que la jeune fille a été dénudée contre sa volonté dans un espace étroit, sans issue et entourée de José Ángel Prensa, Jesús Escudero, Ángel Boza, du militaire Alfonso Jesús Cabezuelo et du gendarme Antonio Manuel Guerrero, tous « plus âgés qu’elle et de forte constitution », le jugement nie qu’il y ait eu intimidation et violence et a reclassé le crime en « abus sexuel », abaissant la peine de 24 à 9 ans de prison.

    Tandis que le mouvement féministe gère et rend visible sa colère, le Parlement européen débat, à la demande de Podemos et contre le recours du parti Populaire, sur l’obligation ou pas de l’Espagne d’appliquer les conventions internationales relatives à la violence sexuelle. Le citoyen se demande alors avec stupéfaction : comment est-il possible que de tels accords n’aient pas déjà été appliqués en Espagne ? Quel est donc le protocole selon lequel sont jugés les crimes de violence sexuelle dans ce pays européen ?

    Le conflit actuel qui oppose les corps violés ou potentiellement violables à leurs juges nous force à reconnaître que l’Etat espagnol continue d’être un exemple de la juxtaposition d’au moins trois régimes judiciaires, trois modèles de vérité et de production de justice discordants : sur une structure juridique franquiste et patriarcale, on a greffé quelques protocoles démocratiques, et parsemé le tout de méthodes de vérification postmodernes rendues possibles via les techniques numériques.

    Au cours des six heures qui viennent de s’écouler, je n’ai rien pu faire d’autre que lire les 371 pages inouïes qui constituent la décision de justice complète, et qui - il ne pouvait en être autrement dans un régime juridique post-franquiste numérique - sont disponibles en PDF sur la page internet d’un grand journal (1). La décision de justice dont je ne recommande la lecture qu’aux individus dotés d’un estomac résistant et d’un solide réseau de soutien psychologique, pourrait être lue comme une histoire de Stephen King dans l’attente d’une postface de Virginie Despentes.

    On peut lire, dans cet étrange document légal, que tandis que la plaignante était dans un #état_de_choc, elle « a été pénétrée oralement par tous les accusés, vaginalement par Alfonso Jesús Cabezuelo et José Ángel Prenda, ce dernier à deux reprises, et par Jésus Escudero Dominguez qui l’a pénétrée la troisième fois par voie anale, les deux derniers ont éjaculé sans utiliser de préservatifs. » Pendant le déroulement des faits, deux des hommes concernés ont enregistré des vidéos avec leurs téléphones et pris des photos, qui seront distribuées sur les #réseaux_sociaux. La nuit même des événements, l’un des accusés a envoyé plusieurs messages de WhatsApp à « la Meute » et à « #Jouisseurs_San_Fermin » avec son téléphone portable, dans lesquels il a écrit : « les cinq en train de baiser une meuf », « difficile à raconter tellement c’était énorme », « une salope défoncée », « nous avons la vidéo » et « les cinq en train de baiser une pute, un pur délire. »

    Face à ces faits, le juge Ricardo González a décidé d’acquitter les cinq hommes du crime d’#agression_sexuelle et de viol en alléguant que dans les vidéos enregistrées par l’accusé, il observe seulement cinq hommes et une femme pratiquant « des actes sexuels dans une atmosphère de fête et de réjouissance. » Le lecteur se demande si, lorsqu’il caractérise un viol en tant que #fête, le magistrat se réfère à la façon dont historiquement les hommes ont été autorisés à se réjouir de la #pratique_collective de la violence sexuelle. La décision de justice comprend une théorie du #genre, une esthétique de la #pornographie et un traité sur le #plaisir_sexuel du point de vue patriarcal. Les images, assure le magistrat, sont « certainement d’un contenu dérangeant », mais il estime qu’il s’agit d’« une #relation_sexuelle brute et désinhibée, pratiquée entre cinq hommes et une femme, dans un environnement sordide, miteux et inhospitalier et dans laquelle aucun d’entre eux (ni la femme) ne montre le moindre signe de modestie, ni dans l’exposition de son corps ou de ses organes génitaux, ni dans les mouvements, les postures et attitudes qu’ils adoptent ». Le magistrat s’attendait-il à ce que les personnes impliquées dans le viol, les agresseurs et la victime, préparent le décor et bougent avec modestie et élégance ? « Je ne discerne, dit le juge, dans aucune des vidéos et des photographies aucun signe de #violence, de force ou de brusquerie exercées par les hommes sur la femme, je ne peux pas interpréter dans leurs gestes, ou dans leurs mots, de ce qu’ils ont été audibles pour moi ni #raillerie, ni #mépris, ni #humiliation ni #fanfaronnade de quelque nature que ce soit. » Mais quelle est la relation entre la raillerie, le mépris, l’humiliation ou la fanfaronnade avec l’imposition violente d’un acte sexuel ?

    La crise que cette affaire a engendrée est le résultat du conflit ouvert entre les #conventions_sociales qui régissent les institutions judiciaires et l’actuel processus d’#émancipation_féministe. Le cri de « Vous ne nous représentez pas » qui s’adressait auparavant aux politiciens s’étend désormais aux différents niveaux des institutions judiciaires. Dans le régime juridique numérique post-franquiste, les techniques de visibilité et d’accès public aux preuves fournies par les moyens d’enregistrement et de diffusion de l’image, des réseaux sociaux et d’Internet ne conduisent pas à une plus grande démocratisation des processus judiciaires, mais opèrent comme suppléments de #jouissance_patriarcale. L’inconscient juridique patriarcal se nourrit d’un tourbillon de messages, de tweets, de chaînes de hashtags et de réseaux Facebook… Les magistrats regardent les preuves comme s’ils regardaient un #porno et ne se préoccupent que de mieux jouir. Les images enregistrées lors de l’agression et les messages explicites diffusés sur les réseaux sociaux ne servent pas de #preuve incriminante, mais sont des supports narratifs qui confirment la #misogynie du #système_judiciaire. La décision de justice devient ainsi un nouveau rituel public dans lequel le système judiciaire répète et jouit (encore une fois) de la violation.

    Il y a donc eu deux violations rituelles. L’une a eu lieu devant un portail d’une rue de Pampelune le 7 juillet 2016. La seconde dans une salle d’audience de l’Etat espagnol, à laquelle ont participé avocats et juges. Le premier rituel cherchait à obtenir un supplément de plaisir et de #souveraineté_masculine et il était exercé avec violence par cinq hommes sur une personne seule et désarmée. Le deuxième rituel vise à protéger les droits des hommes à utiliser légitimement la violence pour obtenir des services sexuels. Si la première violation est d’ordre privé, la seconde est encore plus grave puisqu’elle est légitimée par l’institution judiciaire. La décision de la cour est une #pénétration_sans_consentement. Les juges mettent ainsi une bite dans chacune de nos bouches contre notre volonté. Les déclarations du magistrat opèrent comme une éjaculation médiatico-judiciaire sur nos droits. Encore une fois, la réponse ne peut pas être réformiste mais révolutionnaire : il ne s’agit pas seulement de modifier cette décision de justice, mais de dépatriarcaliser les institutions judiciaires en modifiant leur politique des genres et leurs techniques de production de la vérité.

    http://www.liberation.fr/debats/2018/05/04/violee-par-la-loi_1647912
    #viol #femmes #Espagne #loi #abus_sexuel #justice #injustice #dépatriarcalisation #condamnation #franquisme #patriarcat

    • La france doit être aussi un pays au passé franquiste car les institutions judiciaires françaises protège férocement l’impunité des violeurs.
      https://www.20minutes.fr/paris/2038631-20170328-viol-prouver-non-consentement-plus-grande-difficulte-vict
      L’article de 20 minutes date deja pas mal car il est mentionné que le droit français comporte une présomption de non consentement pour les mineurs de moins de 15 ans, or on sais maintenant que c’est faux. De plus Macron prépare une correctionnalisation automatique des viols et violences sexuelles y compris sur mineur·es.

      https://www.huffingtonpost.fr/julie-denes/juriste-et-victime-voila-ce-que-je-trouve-dangereux-dans-le-projet-de

      Parce que oui, les citoyens lisent les textes et ne se laissent pas tous berner par des points presse qui parfois maquillent, tronquent, embellissent malicieusement la réalité.

      Je l’ai trouvée à l’article 2 II (et III) du projet de loi, cette phrase, quelques mots, et la création du délit d’atteinte sexuelle avec pénétration sexuelle sur mineur de 15 ans. « Pénétration sexuelle », ces mots résonnent, éclaboussent, salissent, ces mots sont ceux du viol. Les voici attachés à un « simple » délit, écrit noir sur blanc. Nul besoin d’interprétation, nul besoin de faire appel à un spécialiste, nul besoin de tergiverser : c’est une inscription dans le marbre du droit de la « correctionnalisation du viol sur mineur », pratique décriée par le monde associatif, les familles et certains professionnels.

      En clair, le crime de viol sur mineur devient un « simple » délit jugé devant un tribunal correctionnel dont les peines sont moindres, et non plus un crime passible de la Cour d’Assises permettant des peines plus élevées, un débat, et la reconnaissance par la société du viol qu’a subi la victime. Ce statut de victime étant un des éléments permettant la reconstruction.

      On parle bien ici de délit d’atteinte sexuelle avec pénétration sexuelle sur mineur ! Que dire aux victimes ? Qu’elles n’ont pas été violées mais qu’elles ont subi une atteinte sexuelle avec pénétration ? Pourquoi ? Parce que la justice a eu un doute sur l’existence de la menace, de la violence, de la contrainte ou la surprise exercée par leur agresseur. Parce qu’elles n’ont pas crié, ne se sont pas débattues, et que de ce fait, elles semblaient consentant(e)s. Sommes-nous sérieux ? Texte inique et dangereux, et l’ajout d’un abus de confiance pour caractériser la contrainte morale du majeur sur le mineur n’y changera rien !

      Par conséquent : pas de viol, pas de victime de viol, pas d’antécédent judiciaire de viol en cas de récidive, des statistiques faussées. Circulez, y a rien à voir.

    • Bah si le viol est un phénomène culturel. C’est une expression féministe qui date des années 1970 qui sert à désigné les éléments culturels qui favorisent, excusent, invisibilisent les viols. Par exemple les scenarios de films qui rendent érotique les viols sont de la culture du viol. Les remarques sur les vetements portés par les victimes qui sois disent provoqueraient les violeurs c’est de la culture du viol. Le verdict de ce procès en espagne est une collection d’éléments de la culture du viol.
      Tu as jamais entendu cette expression avant @lydie ? Ca fait depuis 2013 que je la tag sur seenthis il y a énormément de ressources sous ce tag.
      voici une explication plus détaillé : https://www.huffingtonpost.fr/2017/11/27/la-culture-du-viol-expliquee-par-la-dessinatrice-emma_a_23288926

    • Si, j’ai déjà entendu cette expression. Mais le mot culture, pour le viol, je n’arrive pas à comprendre. Merci pour le lien, j’avais déjà vu cette BD (bien réalisée).

    • tu ne pourrais pas dire « instinct du viol » ou « nature du viol ». Il y a les psycho-éolutionnistes ou darwininstes sociales tel Peggy Sastre qui disent que le viol est un fait naturel, liée à l’évolution de l’espece. Peggy Sastre et ses ami·es disent que c’est un moyen naturel pour les hommes de dispersé leurs gènes. Plus d’explications ici : http://uneheuredepeine.blogspot.fr/2011/06/le-darwinisme-et-linquietante-normalite.html

      Pour les féministes radicales dont je suis, le viol est un fait culturel et il est normalisé par des éléments de culture. Pour le cas de ce viol collectif, le juge trouve que c’est juste des jeunes qui s’amuse un peu brutaliement avec une femme qui n’avait finallement pas à venir sans être chaperonné d’un homme à Pampelune et encore moins à boire. Je comprend que l’expression n’est pas évidente à comprendre au premier abord mais je la trouve assez claire quant même. Par exemple en France seul 1 à 2% des viols sont l’objet d’une condamnation, c’est un choix culturel. Si tu compare avec la répression de la fausse monnaie tu voie bien quels sont les prioritées de nos institutions. Il existe pas exemple des cultures dites « sans viols » c’est à dire des cultures ou les viols sont fortement réprimés et donc rares. Voire ici : https://antisexisme.net/2013/01/09/cultures-du-viol-1
      et des cultures comme la notre ou la culture espâgnole, qui favorisent les viols en ne les réprimant pas, en culpabilisant les victimes et en excusant les agresseurs.


  • Usul, mon violeur avait le même discours que toi | Le Club de Mediapart
    https://blogs.mediapart.fr/ellesaimentca/blog/210418/usul-mon-violeur-avait-le-meme-discours-que-toi-0

    En participant récemment à une vidéo porno tournée par sa compagne camgirl OllyPlum, le youtubeur Usul s’est prononcé en faveur de l’industrie du sexe. L’idée est de nous présenter la “libération sexuelle” comme vecteur d’émancipation des femmes. Le sentiment de trahison est intense pour nous, féministes de gauche, survivantes de la prostitution, du porno et du BDSM.

    As-tu déjà entendu parler de “la stratégie de l’agresseur”, cette méthode mise au jour par le Collectif Féministe Contre le Viol8 ?
    Grâce à 40 ans d’écoute et d’expertise sur la question des violences sexuelles, les militantes du CFCV ont pu déterminer 5 éléments stratégiques permettant aux agresseurs d’enfermer leurs victimes dans une emprise, afin de les empêcher de se défendre : isoler, dévaloriser, inverser la culpabilité, instaurer la peur, et garantir son impunité.
    Si tu veux bien, examinons cette stratégie de l’agresseur à la lumière du féminisme néolibéral :

    Isoler : le féminisme néolibéral laisse à chacune la responsabilité de déterminer ce qui est une violence sexuelle et individualise la problématique de la domination
    Dévaloriser : il permet aux prédateurs de frapper, humilier, forcer les femmes + les monnayer de manière précaire
    Inverser la culpabilité : il dit que ce sont les femmes qui “aiment ça” (les coups, l’humiliation, le travail du sexe), en se gardant de parler de l’excitation traumatique9, ceci donnant aux femmes un profond sentiment de complicité aux violences qui leur sont infligées
    Instaurer la peur : outre la peur instaurée par les violences sexuelles, les personnes posant des limites ou des critiques sont par ailleurs mises dans la position d’oppresseurs puritains. Le jugement, dont on pourrait se servir pour se protéger, est présenté comme une pratique dangereuse et réactionnaire.
    Garantir son impunité : quoi de mieux pour un prédateur que de pouvoir se dire “féministe” ? Il peut même se positionner en progressiste libertaire (“ je suis si féministe que je pense qu’une femme peut être dégradée sans que cela l’atteigne ! ”)

    En fin de compte, le marketing du féminisme néolibéral fournit sans doute le meilleur mode d’emploi jamais créé pour permettre aux prédateurs sexuels d’abuser des femmes sans aller en prison.

    Nous ne condamnons pas les stratégies de survie des femmes, ni leurs désirs : nous dénonçons ceux des hommes. Quelle que soit la forme qu’elle prend (mariage ou prostitution ; enjolivée par un discours “sexe-positif” ou non), toute forme de sexualité basée sur la dissociation traumatique nous révolte. Des hommes vraiment intéressés par la défense de nos droits ne se baseraient pas sur notre vulnérabilité, créée par des traumas, pour obtenir des actes sexuels. Des hommes respectueux de leurs partenaires ne banderaient pas à l’idée de les frapper, de les insulter, ou à l’idée d’une interaction sexuelle consentie contre de l’argent. Nous voulons mettre les hommes face à la violence qu’ils continuent d’exercer, sous le bouclier du marketing “sexe-positif”.

    De notre côté, nous rêvons d’une véritable “libération sexuelle” des femmes. Une libération sexuelle qui nous délivrerait du trauma et de la violence. Où le sexe ne serait plus pour les femmes une monnaie d’échange, que ce soit contre de l’argent, de la sécurité, de la visibilité, de l’affection ou même de la gentillesse.

    #domination_masculine #hétérosexualité #violences_sexuelles #porno #liberation_sexuelle #féminisme #femmes


  • Porno sur le Net : comment protéger les enfants ? - Enfants - Télérama.fr
    http://www.telerama.fr/enfants/porno-sur-le-net-comment-proteger-les-enfants,n5467807.php

    YouPorn, PornHub… Jamais la pornographie n’a été aussi accessible sur le Net, y compris pour les plus jeunes, de plus en plus exposés. Quelle conséquence cette profusion d’images peut-elle avoir sur des enfants en pleine construction de leur identité et de leur sexualité ?

    C’est une classe de quatrième, quelque part en France. Ce jour-là une intervenante de l’association Sésame, agréée par l’Education nationale pour dispenser dans les collèges et lycées des séances d’éducation affective et sexuelle, invite à l’échange. Les questions fusent : « Comment sait-on que l’on aime vraiment ? », « A quel âge est-il normal d’avoir sa première relation ? »… Quand tout à coup un gamin lance : « Il paraît que la sodomie, ça fait mal ? » L’assistance se bidonne.

    Diane Marcadet n’est pas déstabilisée du tout, elle a l’habitude. Tout l’art de sa prestation consiste à répondre aux questionnements bravaches des uns sans infliger aux autres des sujets qu’ils ne souhaitent pas aborder. « Aujourd’hui, une question sur dix renvoie à la pornographie. Mais c’est une moyenne. Il arrive que l’on me demande tout de go ce qu’est une femme fontaine ou si le sperme est comestible. » Diane Marcadet décrit des mômes vivement tiraillés entre leurs pulsions et la quête du grand amour (« ils demeurent très fleur bleue ! »). Prompts entre eux à dire « bites » et « chattes » mais gênés d’employer les mots « clitoris » et « pénis ». Elle est bien placée pour savoir que, à l’âge de 13 ans, dans des proportions qu’il est certes difficile de mesurer précisément, bien des filles et garçons ont vu des contenus X.

    #Enfants_numérique #Pornographie #Images_VSH


    • Escuse moi @bce_106_6 je t’ai pas cité comme source. C’est assez interessant, surtout la partie sur le type de contrat qu’a signé Stormy Daniels et dont il faut se méfié.
      Je trouve regrettable qu’a la fin il n’appel que les mâles pas dominants à s’occuper du cas de Trump. Il prend la peine de parler des femmes dominantes mais quant il s’agit de lutter il n’en fait plus qu’une affaire de mâles alphas VS mâles pas alphas alors que c’est quant même les femmes (et en particulier ici Stormy Daniels ), qui depuis le début de son mandat, luttent le plus contre Trump - et se font confisquer leurs actions ( cf par exemple ; https://seenthis.net/messages/562751 ).

    • Retranscription de Les temps qui sont les nôtres : Trump ou la star du porno ? Merci à Catherine Cappuyns et Pascale Duclaud !
      https://www.pauljorion.com/blog/2018/03/29/les-temps-qui-sont-les-notres-trump-ou-la-star-du-porno-le-26-mars-2018-retranscription/#more-103442
      . . . . . . . je vais vous parler cette fois-ci de ce qui s’est passé hier soir aux États-Unis : l’émission ‘60 Minutes’ où était interviewée la star du porno, Stormy Daniels (de son nom de naissance : Stéphanie Gregory, et au point de vue, je dirais, des autorités : Stéphanie Clifford, du nom de son premier époux).

      Pourquoi était-elle interviewée ? En raison des différends entre elle et le Président Trump depuis un certain temps. Elle a été payée 130.000 dollars, pas par #Trump directement mais par l’avocat de Trump, pour ne pas parler de la relation sexuelle qu’ils ont eue (si j’ai bon souvenir c’est en 2006), et du procès qui lui est intenté pour ce qui apparaît un non-respect de son #NDA – « Non Disclosure Agreement » (je ne sais pas comment on appelle ça en français, un « accord de ne pas en parler »). Ça devient de plus en plus courant dans les entreprises : vous devez jurer sur la tête de votre grand-mère et de vos enfants de ne jamais parler de ce qui s’est passé là où vous étiez. Je ne sais pas si c’est un statut véritablement légal mais comme vous le savez sans doute, ce qui se passe maintenant dans le milieu des affaires, le plus souvent, n’a pas de statut légal véritable et c’est pour ça qu’il vous reste toujours la possibilité de vous tourner vers les #tribunaux, comme le fait Madame Clifford en ce moment : on lui a imposé un #arbitrage_privé sur l’accord qu’elle a passé en échange des 130.000 dollars et son avocat lui a dit qu’il fallait dire que tout ça n’était pas légal.

      Vous vous souvenez des aventures de l’État français avec Monsieur #Tapie ? Où l’État français était passé avec Monsieur Tapie, dans un accord, par un arbitrage, ce qui est quand même assez sinistre de voir qu’alors que l’État dispose quand même de l’exercice de la justice – ça fait partie d’un des trois piliers du fonctionnement de l’État : l’exécutif, le législatif et le judiciaire – que l’État accepte aussi de se tourner vers des individus privés qui pourraient décider de la justesse, de la justice, dans une affaire. Et l’illustration dans le cas de Monsieur Tapie, bien entendu a été remarquable : non, l’État, s’il vous plaît, abstenez-vous – au moins vous ! – de faire ce genre de choses. Bien entendu, un des arbitres était de mèche avec Monsieur X et toute l’affaire s’est écroulée.

      D’où est-ce que ça nous vient ça ? Ça nous vient de la #lex_mercatoria. C’est le droit marchand, qui avait souvent lieu entre les marchands qui n’appartenaient pas à de mêmes pays et on se mettait d’accord de se tourner vers des arbitres, des arbitres privés. Alors, avertissement à vous tous : n’acceptez jamais un contrat où on vous dit que le règlement éventuel du conflit passera par un arbitrage privé : ce sont des gens qui sont de mèche avec ceux qui vous font signer le contrat. N’acceptez jamais ça ! Ce sont des gens qui… (il y a des statistiques qui ont été faites par des sociologues et autres) qui donnent raison dans 95% des cas à celui qui vous a fait signer le contrat et donc c’est de l’escroquerie pure et simple. Non, non : il existe des #lois dans nos pays et elles continuent de fonctionner et donc il faut se tourner vers elles – tant que ce système-là n’est toujours pas entièrement vendu d’ailleurs aux marchands, qui disposent déjà du système d’arbitrage !

      Alors, qu’est-ce qui s’était passé ? Donc, effectivement Monsieur Trump a eu un « one night stand » : ils ont dormi une fois ensemble, Madame Clifford et lui. Ça n’a eu lieu qu’une fois apparemment, en 2006, et les circonstances méritent d’être racontées parce qu’elles sont importantes pour la conclusion de ce que je vais dire : Monsieur Trump et Madame Clifford se sont trouvés dans une chambre dans un des golfs qui lui appartient et une fois la porte fermée, il lui a montré la couverture d’un magazine où il y avait une photo de lui et il a dit : « Est-ce que ce n’est pas formidable ? » et elle lui a dit : « Pour avoir dit ça, vous méritez une bonne fessée. Baissez votre pantalon ». Et prenant le magazine pour le fesser, elle l’a fessé avec le magazine ; lui, ayant aimablement accepté de baisser son pantalon.

      Alors, pourquoi est-ce que tout se tourne maintenant vers la télévision, vers l’opinion publique, comme étant un moyen de trancher ? Parce qu’elle explique que tous les accords dans lesquels elle a accepté de signer, ça a été sous la menace. Ça a été dans un climat d’intimidation, et elle a raconté pour la première fois hier – c’est un élément dont le public ne disposait pas – qu’en 2011, en se rendant à un club de fitness avec sa toute petite gamine, au moment où elle sort de sa voiture sur le parking, il y a un gars qui l’attend et qui lui dit comme dans la tradition des #gangsters, qui lui dit en regardant la gamine : « Cette petite fille n’aimerait pas qu’il arrive quelque chose de pas sympathique à sa maman ! ». Et l’avocat actuel de Madame Clifford dit que l’accord – elle a reçu 130.000 dollars pour ne rien dire – et qui la menace par arbitrage privé un million de dollars chaque fois qu’elle ouvre la bouche, il a affirmé hier : « Tout cela n’est pas très différent finalement de la menace sur le parking. Si on vous dit : « Chaque fois que vous ouvrez la bouche pour dire quelque chose à mon sujet, vous devrez payer un million de dollars », dit-il « ce sont des méthodes de gangsters et c’est de l’intimidation du même ordre. »

      J’en sais quelque chose : je me suis retrouvé dans une affaire – vous avez peut-être entendu parler de ça – où on m’a traité de la pire des manières et en me disant : « Si vous bronchez, ça va vous coûter très très cher. » Et dans ce cas-là, chers amis, faites comme Madame Clifford, faites comme moi : expliquez à ces gens-là que oui ! souvent le vrai monde c’est effectivement le monde des gangsters, que les gangsters l’emportent souvent mais rappelez à la personne qui vous dit ça, dites-lui la chose suivante : « Même Al Capone a fini en prison ». Parce que nous avons heureusement encore – et ça c’est la #solidarité – la solidarité entre les êtres humains qui fait que nous avons encore des systèmes qui permettent à celui qui apparaît en position de faiblesse de se défendre.

      Alors, ce qu’on apprend là de Monsieur Trump, ce n’est pas nouveau si vous regardez un petit peu ce que des biographes ont déjà écrit à son sujet. C’est un monsieur qui est… je dirais, il est né #voyou et il a été voyou toutes les années qui se sont écoulées depuis sa naissance jusque maintenant. Comment est-ce qu’on devient voyou comme ça ? Eh bien, avec un père comme le sien : membre du #Ku_Klux_Klan et qui répète à son gosse d’ être un #tueur  : on s’en sort dans la vie en étant un tueur. Manque de pot pour ce Monsieur #Fred_Trump (il s’est trouvé dans pas mal d’ennuis du point de vue légal), un jour son fils devient vraiment un voyou et il est obligé de l’envoyer dans une espèce de maison de correction de type militaire. L’affaire officielle, c’est qu’il serait allé acheter avec un copain des couteaux à cran d’arrêt en ville. En ville, où il disparaissait souvent. Mais le biographe en question écrit : « La maison de correction, c’était peut-être un peu fort pour un couteau à cran d’arrêt. Il y a peut-être encore des choses qu’on ne sait pas ». Alors, voilà : il y a peut-être encore des choses qu’on ne sait pas.

      Et à partir de là, ce Monsieur s’est toujours conduit de la même manière, si vous regardez un petit peu ses affaires. Si vous regardez #Trump_University , « l’université Trump », c’est une escroquerie en grand, où simplement des bonimenteurs poussaient les gens à s’endetter pour suivre des pseudo-cours qui en fait étaient des trucs recopiés de bouquins écrits par d’autres que Trump, et des choses assez expédiées. Plusieurs milliers de dollars pour trois jours de cours, un montant – si j’ai bon souvenir – de trente neuf mille dollars pour un cours approfondi et des choses de cet ordre-là, et qui s’adressent bien entendu aux gens qui n’ont que les billets de loterie pour sortir de leur condition. « C’est peut-être ma dernière chance », « Ça vaut peut-être la mise », et ainsi de suite. Et cet argent est entièrement pompé. Trump avait dit qu’il allait donner cet argent-là à des bonnes œuvres et ça s’est retrouvé, vous allez voir, c’est dans les « records », dans les attendus : « Les sommes sont difficiles à tracer » (rires). Pas les bonus bien sûr qui lui ont été donnés ! Et quand on regarde ses affaires, ses affaires immobilières, eh bien en général ce sont des catastrophes. Il commence par… en fait ce sont des pyramides. Il s’attribue à lui des bonus énormes sur le premier argent qui rentre et puis après si ça marche ou si ça ne marche pas, ça c’est une question liée au hasard.

      Alors, pourquoi ça a marché pour lui ? Pourquoi est-ce qu’il se retrouve quand même président des États Unis ? Eh bien c’est parce que voilà : j’ai mis l’autre jour, sans commentaire, un petit truc que j’ai trouvé sur Wikipedia : sur le mâle dominant chez les chimpanzés. Si vous avez lu ça, eh bien vous avez vu cette description du comportement de Monsieur Trump. Je n’ai pas mis la dernière phrase parce que je me suis dit que ça pourrait apparaître comme une incitation au meurtre (rires). J’ai mis simplement une des phrases qui disait : « Quand le mâle dominant exagère, les autres se liguent contre lui et lui font passer un mauvais quart d’heure ». Et la phrase que je n’ai pas mise est : « Parfois il se fait même tuer ».

      C’est comme ça que ça marche. C’est comme ça que ça marche dans certains cas : c’est que ce comportement de mâle dominant – qui, chez nous, est plus ou moins caché par les #institutions, plus ou moins caché par le fait que les gens [aillent] à l’ #école, par le fait que les gens raisonnent et ne réagissent pas purement « à l’instinct » comme on dit (ce que le corps nous dicte dans l’instant immédiat), font des plans à long terme, essayent de s’en tenir à des principes, à prendre de bonnes résolutions et à essayer de – voilà – de s’en tenir à leurs bonnes résolutions, etc. mais il y a aussi l’aspect purement voyou, c’est-à-dire King Kong (rires) : le mâle dominant de la bande de chimpanzés ou de gorilles : ça aussi ça existe.

      Et malheureusement… malheureusement si nous avons permis dans nos institutions – qu’est l’ #État en particulier – que ce comportement soit plus ou moins mis entre parenthèses dans les entreprises – moi j’ai travaillé dans des #entreprises qui étaient des bonnes entreprises, et dans de mauvaises, mais même dans les bonnes, c’est toujours le modèle King Kong qui décide ! C’est toujours un #mâle_dominant qui se trouve au sommet ! Ou alors une #femelle_dominante, ça arrive aussi, mais qui est du même style alors que le mâle dominant : c’est-à-dire un « Moi, Je ! », « Fermez votre gueule ! », « C’est moi qui gagnerai de toute manière : je peux vous foutre à la porte demain si vous répétez ce que vous venez de dire ! », etc. Pourquoi est-ce que j’ai perdu treize de mes emplois : parce que je leur ai à chaque fois dit « Allez vous faire foutre ! », hé hé hé ! (rires) Mais euh… tout le monde n’est pas comme ça ! Alors ça continue.

      De #La_Boétie a parlé de « #servitude_volontaire »… Ce n’est pas de la servitude volontaire. Il faut survivre aussi, hein ! Il faut survivre ! Les mâles non dominants doivent aussi survivre et les femelles doivent survivre quand même, etc. Il faut leur trouver des excuses. Comme les généticiens… il y a un bel article, je ne sais plus si c’est dans le Washington Post ou dans le New York Times que j’ai lu ça hier, un article d’un #généticien disant : « Ecoutez, on trouve quand même des choses ! Il est quand même vrai qu’il y a dix-sept gènes qui sont liés au fait d’être intelligent et si on ne les a pas ou s’ils sont en mauvais état, c’est pour ça qu’on ne réussit pas à l’école », etc. etc.

      Bon, alors : les gens qui ne réussissent pas à l’école, eh bien on le sait, Todd en parle dans son dernier bouquin (il y a d’autres analyses qui sont faites) : qu’est-ce qu’ils ont fait, les gens qui n’ont pas réussi à l’école ? Ils ont voté pour Trump massivement ! C’est surtout eux ! C’est surtout les blancs qui n’ont pas réussi à l’école qui ont voté pour Trump. Ils ont reconnu : « Voilà, après tout ce n’est pas si mal ! Après tout ce n’est pas si mal de réussir comme ça ! ». Et il dit… il dit en fait, ce gars-là qui est mu essentiellement par le ressentiment (alors que lui, il ne devrait pas hein ! avec tous les millions qu’il a), mais il sait que les millions qu’il a, il ne les mérite pas. C’est ça le problème, c’est ça qui le taraude.

      Enfin voilà : ces gens-là ont voté pour ça et ils ont le résultat de leurs actions, d’avoir voté de cette manière-là. Alors qu’est-ce que cela nous donne ? Cela nous donne un Trump qui, vendredi dernier, nomme comme conseiller pour les affaires de sécurité nationale – c’est-à-dire à la défense – il nomme un certain Bolton qui est partisan de frappes préventives sur l’Iran et sur la Corée du Nord.

      On est véritablement bien embarqués… ! Quand même, le moment est venu… le moment est venu pour les mâles non dominants de se mettre d’accord et d’éliminer le gars-là ! Alors, qui est-ce qui va réussir à le faire ? Est-ce que c’est M. Robert Mueller qui est un héros, un type irréprochable qui s’est conduit comme un héros incroyable dans des situations de batailles… sur un champ de bataille, un monsieur d’une intégrité extraordinaire : est-ce que c’est lui qui va parvenir à faire tomber King Kong ? Ou bien est-ce que c’est Mme #Stormy_Daniels ? Parce que les gens ordinaires et peut-être en particulier ceux qui n’ont pas réussi à l’école parce qu’ils n’ont pas les dix-sept gènes qui permettent d’être intelligents et qui se reconnaissent en Trump ? Avec qui est-ce que maintenant les gens ordinaires vont s’identifier ? Avec King Kong ? Ou avec la jolie blonde kidnappée par King Kong et qui lui dit de baisser son pantalon parce qu’elle va lui donner la fessée ?

      Alors je ne suis pas sûr (sourire) que ce soit avec King Kong dans cette situation-là. Alors bonne chance Madame Daniels ! Madame Daniels nous explique qu’à dix-sept ans, elle a participé volontairement à un #strip-tease, à un concours de strip-tease, et que de fil en aiguille, bon, elle est devenue une star du #porno. Elle dit aussi, quand on lui parle de sa vie, de sa vie à cette époque-là, elle disait : « Je vivais dans un quartier de merde. Ce n’est pas donné de travailler dans des… de vivre dans des conditions comme celles-là ». Alors voilà ! Voilà comment on devient une star du porno, sans être une mauvaise personne, parce qu’on est à des endroits où comme elle le disait : « J’ai gagné à cette soirée-là, la première soirée du strip-tease, j’ai gagné tout ce que je gagnais d’autre part comme serveuse en une seule semaine ». Et voilà comment les choses se décident.