• Urteil des Landgerichts: Berliner Jugendzentrum „Potse“ darf geräumt werden | rbb24
    https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2020/07/jugendzentrum-potse-berlin-raeumung-urteil-landgericht.html

    08.07.20 | 11:09 Uhr

    Die Proteste haben nicht zum Erfolg geführt: Das Landgericht Berlin hat nach rbb-Informationen der Räumung des Jugendzentrums „Potse“ in Schöneberg zugestimmt. Der Bezirk signalisierte aber Gesprächsbereitschaft.

    Das links-alternative Jugendzentrum „Potse“ in Berlin-Schöneberg kann geräumt werden. Das hat das Berliner Landgericht nach rbb-Informationen am Mittwoch entschieden. Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg als Mieter hatte gegen die Betreiber des Zentrums geklagt.
    Mehr zum Thema

    Bezirk will weiter nach Lösung suchen

    Der Mietvertrag ist seit Ende 2018 gekündigt, die Betreiber wollen aber die Schlüssel nicht herausgeben. Die Jugendlichen halten den Treffpunkt in der Potsdamer Straße besetzt und wollen ihn erst verlassen, wenn sie neue Räume haben. Ein geeignetes Ersatzobjekt fand sich jedoch nicht.

    Der Jugendstadtrat von Tempelhof-Schöneberg, Oliver Schworck (SPD), sagte vor dem Urteil im rbb-Inforadio, man werde im Falle eines Räumungsurteils nicht sofort räumen lassen, sondern weiter nach einer Lösung suchen.
    „Drugstore“ bereits draußen

    Der Treffpunkt in der Potsdamer Straße 180 ist eines der ältesten Jugendzentren in Berlin.
    Das ebenfalls in dem Gebäude beheimatete Jugendzentrum „Drugstore“, gegründet 1972, ist bereits ausgezogen, muss aber auf seine neuen Räumlichkeiten voraussichtlich bis 2021 warten.

    Der Prozess um die Räumungsklage fand von Beginn an unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt. Um ihrer Forderung nach einem Fortbestand der Jugendzentren Nachdruck zu verleihen, hatten mehrere Angehörige der Szene Ende Juni vorübergehend ein Haus auf dem Kreuzberger Dragoner-Areal besetzt.

    Sendung: Inforadio, 08.07.2020, 10.45 Uh

    #Berlin #Schöneberg #Potsdamer_Straße #Pallassstraße #Jugend #Politik

  • „Die Jugendlichen brauchen Raum für ihren Lebensentwurf“ | Inforadio
    https://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/int/202007/08/jugendzentrum-potse-urteil-schworck.html

    Mi 08.07.2020 | 07:05 | Interviews
    „Die Jugendlichen brauchen Raum für ihren Lebensentwurf“

    Das Landgericht Berlin hat das Jugendzentrum „Potse“ am Mittwoch zur Räumung verurteilt. Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg sucht bisher ohne Erfolg nach neuen Räumen für den Treffpunkt. Trotz des Urteils wolle man nicht sofort räumen lassen, sagt Schönebergs Jugendstadtrat Oliver Schworck (SPD).

    Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg als Mieter hat gegen die Betreiber des Zentrums geklagt. Der Mietvertrag ist seit Ende 2018 gekündigt, die Betreiber wollen aber die Schlüssel nicht herausgeben. Die Jugendlichen halten den Treffpunkt in der Potsdamer Straße besetzt und wollen ihn erst verlassen, wenn sie neue Räume haben.

    Der Jugendstadtrat von Tempelhof-Schöneberg, Schworck, sagte im Inforadio, man werde nicht sofort räumen lassen, sondern weiter nach einer Lösung suchen.

    Bezirk sucht neue Räumlichkeiten

    Der Treffpunkt in der Potsdamer Straße 180 ist eines der ältesten Jugendzentren in Berlin. Man sei schon seit über vier Jahren auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten für die „Potse“, sagte Schworck. Es sei aber sehr schwierig, einen Ort zu finden, an dem laute Aktivitäten wie Bandproben möglich seien.

    Dennoch sei das Jugendzentrum wichtig: „Diese jungen Menschen haben einen ganz eigenen Lebensentwurf, der nicht ganz zum Entwurf der Mehrheitsgesellschaft passt“, sagte Schworck. Es brauche deshalb eine Vielfalt von Angeboten, in der sich auch diese Jugendlichen wiederfinden.

    Inzwischen ist die Seite aus dem Netz verschwunden. Die privaten Medienunternehmen hindern den öffentlich-rechtlichen RUndfunk daran, ein Gedächtnis der Stadtgeschichte aufzubauen. Schande über sie.

    404 | Inforadio
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    #Berlin #Schöneberg #Potsdamer_Straße #Pallassstraße #Jugend #Politik #Geschichte

  • Corona-Radwege in Berlin: Aktivisten schwärmen von der „Neuaufteilung des Straßenlandes“ - Tagesspiegel
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/corona-radwege-in-berlin-aktivisten-schwaermen-von-der-neuaufteilung-des-strassenlandes/25750282.html

    18.4.2020 von JÖRN HASSELMANN - Die Corona-Krise treibt die Verkehrswende in Berlin voran: Friedrichshain-Kreuzberg baut immer mehr Pop-up-Radwege, andere planen sie. Wirklich nur „temporär“?

    Friedrichshain-Kreuzberg ist bei Radwegen jetzt schneller als alle anderen Bezirke zusammen. Der Bezirk hat in den vergangenen vier Wochen 8,2 Kilometer „temporäre Radverkehrsanlagen“ geschaffen, die mittlerweile überall Corona-Radwege heißen.

    Angefangen hatte die südamerikanische Stadt Bogota, dann New York. Europaweit ist Berlin jetzt Vorreiter bei dieser pandemiebedingten Verkehrswende. Fahrradaktivisten und ADFC bejubelten das Tempo – und forderten die anderen Bezirke auf, nachzuziehen. „Da werden gerade ordentlich Kilometer gemacht. Es geht also, wenn der Wille da ist!“, sagte Ragnhild Sørensen vom Verein „Changing Cities“, der aus dem Radentscheid hervorging.

    Der ADFC twitterte: „Die neuen Radwege haben den Beinamen ’temporär’. Tatsächlich vollziehen Senat und Bezirke während der Coronakrise in kürzester Zeit die Neuaufteilung des Straßenlandes.“ Bekanntlich sind die Corona-Radwege nur provisorisch angelegt, mit Klebefolien auf dem Asphalt und Warnbaken. Doch der ADFC ist optimistisch: „Ein Zustand, hinter den es kaum zurückgehen wird."

    Ab kommenden Montag geht es weiter, Das Bezirksamt teilte mit, dass an drei Straßenzügen weitere 4,5 Kilometer entstehen sollen. Und zwar in der ##Möckernstraße, dem Kottbusser Damm / #Kottbusser_Straße und am Tempelhofer Ufer. In diesen Straßen sei schon vor einiger Zeit gemäß Mobilitätsgesetz mit der Planung begonnen worden, sie werden jetzt zeitlich vorgezogen.

    Seit Jahren wird über sichere Radwege am #Kottbusser_Damm / Straße diskutiert, dort soll nun „ein geschützter Radstreifen in Kombination mit einem Streifen für Lieferverkehr“ realisiert werden. Da Parkplätze wegfallen, will der Bezirk den Anwohnern Plätze im Parkhaus am Herrmannplatz vergünstigt anbieten. Dieses Parkhaus steht dauerhaft zu zwei Dritteln leer, teilte der Bezirk mit.

    Radaktivist: Viele Parkhäuser schon lange leer

    Der Erfinder des Volksentscheid Fahrrad, Heinrich Strößenreuther, hatte immer wieder darauf hingewiesen, dass zahlreiche Parkhäuser leer stehen und gleichzeitig illegal auf Rad- und Gehwegen geparkt wird. Bislang scheiterten solche Radwege an Protesten von Anwohnern oder am fehlenden Mut in den Bezirksämtern.

    #Friedrichshain-Kreuzberg veröffentlichte jetzt auch eine Art juristischen Ratgeber für die anderen Bezirke. Darin wird so begründet: „Die Notwendigkeit für die schnelle Anordnung von Radfahrstreifen ergibt sich aus der Pandemiesituation als einer Gefahrenlage auch abseits des Verkehrsrechts: Da die existente Radverkehrsinfrastruktur nicht umfassend geeignet ist, die Abstands-Vorschriften zu befolgen, liegt eine Gefährdung des höheren Rechtsgutes der körperlichen Unversehrtheit vor.“ Zuvor hatte die Verkehrsverwaltung einen Leitfaden für provisorische Radwege veröffentlicht, der weite Beachtung fand.

    Immer mehr Bezirke präsentieren jetzt Vorschläge, umgesetzt wurde davon aber noch nichts. Schöneberg hatte drei Straßen genannt, nämlich Innsbrucker Platz, die Schöneberger Straße in Tempelhof und ein kurzer Abschnitt am Sachsendamm.

    Die SPD des Bezirks #Mitte schlug am Freitag neben der bereits geplanten Müllerstraße diese Straßen vor:

    #Alt-Moabit
    #Invalidenstraße
    #Stromstraße / #Fennstraße
    #Reinickendorfer_Straße und #Pankstraße bis #Pankow
    #Friedrichstraße,# Chausseestraße und #Müllerstraße
    #Schulstraße / #Badstraße / #Brunnenstraße
    #Leipziger_Straße und #Potsdamer_Straße
    #Lützowufer / #Schöneberger_Ufer / #Reichpietschufer (Fortsetzung des bestehenden temporären Radweges Hallesches Ufer)

    Durch die Einschränkungen des öffentlichen Lebens hat der Verkehr in Großstädten in Deutschland und weltweit drastisch abgenommen.

    Sehen Sie hier eine interaktive Analyse des Tagesspiegel Innovation Lab.
    https://interaktiv.tagesspiegel.de/lab/sars-cov-2-der-verkehr-in-den-grossstaedten-nimmt-drastisch-

    #Berlin #Verkehr #Radfahren

  • Urteil zur „Potse“ erst im Juni - Schöneberg
    https://www.berliner-woche.de/schoeneberg/c-politik/urteil-zur-potse-erst-im-juni_a255316

    5. März 2020 - Der Bezirk muss weiter rund 5000 Euro Miete monatlich für die seit Silvester 2018 vom Punker-Jugendclub „Potse“ widerrechtlich in Anspruch genommenen Räume in der Potsdamer Straße 180 zahlen. Das Urteil des Landgerichts im Prozess um die Räumungsklage gegen „Potse“, das der Bezirk angestrebt hatte, wird erst für den 10. Juni erwartet. In der nur wenige Minuten dauernden Verhandlung im Januar hatten die Potse-Anwälte Befangenheitsanträge gegen den Richter gestellt und gemeinsam mit Potse-Vorstandsmitgliedern aus Protest den Saal verlassen, als der Richter dennoch verhandeln wollte. Über die Befangenheitsanträge ist noch nicht entschieden. Laut Jugendstadtrat Oliver Schworck (SPD) seien die Mietzahlungen für „Potse“ zunächst wesentlich höher gewesen als jetzt. Der Bezirk habe nämlich erst im Herbst die Räume des zweiten Jugendzentrums „Drugstore“ an den Vermieter übergeben können. Drugstore hatte, anders als Potse, die Räume zwar freigegeben, aber der Bezirk konnte sie erst nach Monaten dem Vermieter wieder zur Verfügung stellen.

    #Berlin #Schöneberg #Potsdamer_Straße #Jugend #Kultur #Justiz

  • Berliner Drugstore und Potse: Frust macht sich breit - taz.de
    https://taz.de/Berliner-Drugstore-und-Potse/!5595658

    17. 5. 2019 Plutonia Plarre - Das Bezirksamt reicht Räumungsklage gegen das autonome Jugendzentrum Potse ein. Der Stadtrat hofft aber weiterhin auf eine Lösung.

    Es könnte so einfach sein: Das Drugstore-Kollektiv zieht in leerstehenden Räume der früheren Post in der Potsdamer Straße 134-136. Das Potse-Kollektiv kommt in der Potsdamer Straße 140 unter, in dem einst die Deutsche Bank war. Aber aus dem Plan wird nichts, obwohl das Gebäude von der landeseigenen Immobilienmanagement-Gesellschaft (BIM) verwaltet wird, die dem Finanzsenator untersteht. Dessen Sprecher erklärte am Freitag auf Nachfrage: Die Räume sind für die Unterbringung eines Jugendclubs nicht geeignet.“ Grund seien Sicherheitsanforderungen des Brandschutzes.

    Und so geht die Suche nach Probe- und Konzerträumen für die autonomen Jugendzen­tren Potse und Drugstore weiter. Den Projekten waren die Etage in der Potsdamer Straße 180 wie berichtet zum Ende des vorigen Jahres gekündigt worden. Der Drugstore kam provisorisch im Tommy-Weisbecker-Haus in Kreuzberg unter, das Potse-Kollektiv indes verweigert den Auszug nach wie vor. Erst wenn für beide Projekte eine Lösung gefunden sei, werde man die Räume freigeben.

    Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg – offizieller Mieter der Etage – hat nun beim Landgericht Räumungsklage eingereicht. Der Privateigentümer hatte den Mietvertrag nicht verlängern wollen. Dass er wegen der Räumungsklage nun in einem Flugblatt namentlich genannt wird, gefällt dem zuständigen Jugendstadtrat Oliver Schwork (SPD) gar nicht. Mehr als 10.000 Euro Mietkosten liefen jeden Monat an, so Schwork. „Was soll ich machen?“ Er hoffe aber, dass sich in nächster Zeit doch noch eine Lösung finde. Der Nutzungsvertrag für die frühere Post sei unterschriftsreif. Dass die Potsdamer Straße 140 an Sicherheitseinwänden scheitere, so Schork, „ist mir unverständlich“.

    „Das ist der totale Frust,“ schimpfte Domi, Sprecherin des Drugstore, bei einem Treffen mit der taz. Paul, Sprecher der Potse, nickte. „Man fordert und kämpft jahrelang, und dann kommen die mit Sachzwängen.“ Da wundere sich noch jemand über Politikverdrossenheit.

    #Berlin #Schöneberg #Potsdamer_Straße #Jugendzentrum #Politik

  • ASKANIA AG – Filmkunst und ASKANIA verbunden im ASKANIA-Award
    https://askania.berlin/askania-award


    Ce soir le producteur de montres de luxe berlinois est fier de décerner des prix à des acteurs connus. Le logo du prix représente la célèbre caméra AskaniaZ de 1931. Cette caméra était utilisés pour les grandes productions de cinémà allemandes. Pourtant on gagnait encore mieux avec des appareils destinés à des fin moins sympathiques.

    Ein Highlight unter den vielen herausragenden Veranstaltungen in Berlin ist seit nun schon 12 Jahren die Verleihung des ASKANIA AWARD. 2019 findet die Verleihung des AWARD zum ersten Mal im Wintergarten Varieté statt. Am 5. Februar, kurz vor der Berlinale, kommen wieder zahlreiche prominente Vertreter aus Film, Fernsehen, Wirtschaft und Politik zusammen, um die Preisträger 2019 zu küren.


    Ceci est la vue par un viseur de cinéthéodolite Askania.

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Cin%C3%A9th%C3%A9odolite

    Cet instrument a été mis au point peu avant la Seconde Guerre mondiale pour répondre aux besoins apparus avec la mise au point des premières fusées comme le V2.

    L’instrument qui servait à régler les fusées lancées contre Londres par les nazis a été introduit aux Etats-Unis par leur constructeur nazi Wernher von Braun .

    Dans la chanson Wernher von Braun Tom Lehrer se moque de l’ex nazi qui prétend avoir toujours été quelqu’un d’apolitique : where they come down is not my department, says Wernher von Braun .

    https://www.youtube.com/watch?v=QEJ9HrZq7Ro

    Voici l’appareil original ...

    Kinotheodolit auf Fußgestell Fa. Askania, um 1940, Peenmünde HTI

    ... et sa version suisse à Cape Kennedy .

    Bien entendu Askania fournissait toute sorte d’appareil optique et électronique à la Luftwaffe et aux autres armes allemandes.

    Askania Werke – Wikipedia
    https://de.wikipedia.org/wiki/Askania_Werke

    Flugzeuginstrumente

    Askania-Kompass
    Askania-Fernkompass Aero
    Askania-Flugzeug-Kompass Emil
    Askania-Flugzeug-Kompass Franz
    Askania-Wendezeiger
    Askania Fern- und Nahdrehzahlmesser
    Selbsttätiger Stichzähler
    Askania-Längsneigungsmesser
    Askania-Horizont Bauart Sperry
    Askania-Kurskreisel Bauart Sperry
    Askania-Höhenschreiber
    Askania-Fahrtschreiber
    Askania-Statoskop
    Askania-Variometer
    Askania-Statoskopvariometer
    Askania-Sondenkompass
    Askania-Wendehorizont
    Askania-Kurssteuerungen
    Tastschwingungsschreiber
    Beschleunigungsmesser
    Askania-Autopilot

    Ce passé ne risque guère d’intéresser l’assemblée de vaniteux qui se réunit de soir au variété Wintergarten à Potsdamer Straße / Berlin-Tiergarten. On ne leur montrera que les images des stars du régime capitaliste allemand qui a précédé celui en place.

    Paul Junius – Wikipedia
    https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Junius

    Nach der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten leitete er ab 1933 eine kommunistische Betriebszelle in den Askania Werken in Berlin, wo er als Dreher arbeitete, und hielt Kontakt zu weiteren Betriebsgruppen verschiedener Rüstungsbetriebe in Berlin. 1933 gewährte er dem gesuchten kommunistischen Funktionär Werner Prochnow Unterschlupf und hatte später auch Kontakte zur Neuköllner Widerstandsgruppe um John Sieg, Herbert Grasse und Otto Grabowski. Als Mitglied der Saefkow-Gruppe war Junius für die illegale Arbeit in den Betrieben in Berlin-Marienfelde und Berlin-Mariendorf verantwortlich. Am 13. Juli 1944 wurde Junius in Helmstedt verhaftet. Hierhin war die Produktion des kriegswichtigen Askania-Betriebes verlagert worden, die er zusammen mit seinen Genossen zu stören versuchte. Am 26. Oktober 1944 verurteilte ihn der Volksgerichtshof zum Tode. Das Urteil wurde am 4. Dezember 1944 in Zuchthaus Brandenburg-Görden vollstreckt.

    Voici le mode d’emploi de la caméra cinématographique Askania.

    Fernsehmuseum - Die 35mm Askania Universal
    http://www.fernsehmuseum.info/die-35mm-askania-universal.html

    Die Bedienung der Kamera war komplizierter als Autofahren
    Und weil man sich nach dem Jahr 2000 „soetwas“ nicht mehr vorstellen kann, - also wie aufwendig das professionelle Aufnehmen von Kino-Film damals war - habe ich hier diese Anleitung von 1926 komplett mit den uralten Bildern - mit einigen Text-Korrekturen abgebildet.

    #Allemagne #Berlin #Tiergarten #Potsdamer_Straße #Mariendorf #Großbeeren­straße #Friedenau #Bundesallee #aviation #luxe #histoire #cinéma #guerre #nazis #technologie #résistance

  • Egon Erwin Kisch - Elliptische Tretmühle

    Zum zehnten Male, Jubiläum also, wütet im Sportpalast in der Potsdamer Straße das Sechstagerennen. Dreizehn Radrennfahrer, jeder zu einem Paar gehörend, begannen am Freitag um neun Uhr abends die Pedale zu treten, siebentausend Menschen nahmen ihre teuer bezahlten Plätze ein, und seither tobt Tag und Nacht, Nacht und Tag das wahnwitzige Karussell. An die siebenhundert Kilometer legen die Fahrer binnen vierundzwanzig Stunden zurück, man hofft, sie werden den Weltrekord drücken, jenen historischen Weltrekord, als in sechs nächtelosen Tagen von 1914 zu Berlin die Kleinigkeit von 4260,960 Kilometern zurückgelegt wurde, worauf der Weltkrieg ausbrach.

    Sechs Tage und sechs Nächte lang schauen die dreizehn Fahrer nicht nach rechts und nicht nach links, sondern nur nach vorn, sie streben vorwärts, aber sie sind immer auf dem gleichen Fleck, immer in dem Oval der Rennbahn, auf den Längsseiten oder auf den fast senkrecht aufsteigenden Kurven, unheimlich übereinander, manchmal an der Spitze des Schwarmes, manchmal an der Queue und manchmal – und dann brüllt das Publikum: „Hipp, hipp!“ – um einige Meter weiter; wenn aber einer eine Runde oder zwei voraushat, ist er wieder dort, wo er war, er klebt wieder in dem Schwarm der dreizehn.

    So bleiben alle auf demselben Platz, während sie vorwärts hasten, während sie in rasanter Geschwindigkeit Strecken zurücklegen, die ebenso lang sind wie die Diagonalen Europas, wie von Konstantinopel nach London und von Madrid nach Moskau. Aber sie kriegen keinen Bosporus zu sehen und keinen Lloyd George, keinen Escorial und keinen Lenin, nichts von einem Harem und nichts von einer Lady, die auf der Rotten Row im Hyde Park reitet, und keine Carmen, die einen Don José verführt, und keine Sozialistin mit kurzem schwarzem Haar und Marxens „Lehre vom Mehrwert“ im Paletot.

    Sie bleiben auf derselben Stelle, im selben Rund, bei denselben Menschen – ein todernstes, mörderisches Ringelspiel. Und wenn es zu Ende, die hundertvierundvierzigste Stunde abgeläutet ist, dann hat der erste, der, dem Delirium tremens nahe, lallend vom Rade sinkt, den Sieg erfochten, ein Beispiel der Ertüchtigung.

    Sechs Tage und sechs Nächte drücken dreizehn Paar Beine auf die Pedale, das rechte Bein auf das rechte Pedal, das linke Bein auf das linke Pedal, sind dreizehn Rücken abwärts gebogen, während der Kopf ununterbrochen nickt, einmal nach rechts, einmal nach links, je nachdem, welcher Fuß gerade tritt, und dreizehn Paar Hände tun nichts als die Lenkstange halten.

    Ihre dreizehn Partner liegen inzwischen erschöpft in unterirdischen Boxen und werden massiert. Sechs Tage und sechs Nächte. Draußen schleppen Austrägerinnen die Morgenblätter aus der Expedition, fahren die ersten Waggons der Straßenbahnen aus der Remise, Arbeiter gehen in die Fabriken, ein Ehemann gibt der jungen Frau den Morgenkuss, ein Polizist löst den anderen an der Straßenecke ab, ins Café kommen Gäste, jemand überlegt, ob er heute die grau-schwarz gestreifte Krawatte umbinden soll oder die braun gestrickte, der Dollar steigt, ein Verbrecher entschließt sich endlich zum Geständnis, eine Mutter prügelt ihren Knaben, Schreibmaschinen klappern, Fabriksirenen tuten die Mittagspause, im Deutschen Theater wird ein Stück von Georg Kaiser gegeben, das beim Sechstagerennen spielt, der Kellner bringt das Beefsteak nicht, ein Chef entlässt einen Angestellten, der vier Kinder hat, vor der Kinokasse drängen sich hundert Menschen, ein Lebegreis verführt ein Mädchen, eine Dame lässt sich das Haar färben, ein Schuljunge macht seine Rechenaufgaben, im Reichstag gibt es Sturmszenen, in den Sälen der Philharmonie ein indisches Fest, in den Häusern sitzen Leute auf dem Klosett und lesen die Zeitung, jemand träumt, bloß mit Hemd und Unterhose bekleidet in einen Ballsaal geraten zu sein, ein Gymnasiast kann nicht schlafen, denn er wird morgen den pythagoräischen Lehrsatz nicht beweisen können, ein Arzt amputiert ein Bein, Menschen werden geboren und Menschen sterben, eine Knospe erblüht und eine Blüte verwelkt, ein Stern fällt und ein Fassadenkletterer steigt eine Häuserwand hinauf, die Sonne leuchtet und Rekruten lernen schießen, es donnert und Bankdirektoren amtieren, im Zoologischen Garten werden Raubtiere gefüttert und eine Hochzeit findet statt, der Mond strahlt und die Botschafterkonferenz fasst Beschlüsse, der Mensch ist gut und der Mensch ist schlecht – während die dreizehn, ihren Hintern auf ein sphärisches Dreieck aus Leder gepresst, unausgesetzt rundherum fahren, unaufhörlich rundherum, immerfort mit kahlgeschorenem Kopf und behaarten Beinen nicken, rechts, links, rechts, links.

    ... nur der Mensch dreht sich sinnlos um nichts
    Gleichmäßig dreht sich die Erde, um von der Sonne Licht zu empfangen, gleichmäßig dreht sich der Mond, um der Erde Nachtlicht zu sein, gleichmäßig drehen sich die Räder, um Werte zu schaffen – nur der Mensch dreht sich sinnlos und unregelmäßig beschleunigt in seiner willkürlichen, vollkommen willkürlichen Ekliptik um nichts, sechs Tage und sechs Nächte lang.

    Der Autor von Sonne, Erde, Mond und Mensch schaut aus seinem himmlischen Atelier herab auf das Glanzstück seines Œuvres, auf sein beabsichtigtes Selbstporträt, und stellt fest, dass der Mensch – so lange, wie die Herstellung des Weltalls dauerte – einhertritt auf der eignen Spur, rechts, links, rechts, links – Gott denkt, aber der Mensch lenkt, lenkt unaufhörlich im gleichen Rund, wurmwärts geneigt das Rückgrat und den Kopf, um so wütender angestrengt, je schwächer seine Kräfte werden, und am wütendsten am Geburtstage, dem sechsten der Schöpfung, da des Amokfahrers Organismus zu Ende ist und, hipp-hipp!, der Endspurt beginnt. Das hat Poe nicht auszudenken vermocht: dass am Rand seines fürchterlichen Mahlstroms eine angenehm erregte Zuschauermenge steht, die die vernichtende Rotation mit Rufen anfeuert, mit hipp-hipp! Hier geschieht es, und hier erzeugen sich zweimal dreizehn Opfer den Mahlstrom selbst, auf dem sie in den Orkus fahren.

    Ein Inquisitor, der solche Tortur, etwa „Elliptische Tretmühle“ benamst, ausgeheckt hätte, wäre im finstersten Mittelalter selbst aufs Rad geflochten worden – ach, auf welch ein altfränkisches, idyllisches Einrad! Aber im zwanzigsten Jahrhundert muss es Sechstagerennen geben. Muss! Das Volk verlangt es. Die Rennbahn mit den dreizehn strampelnden Trikots ist Manometerskala einer Menschheit, die mit Wünschen nach Sensationen geheizt ist, mit dem ekstatischen Willen zum Protest gegen Zweckhaftigkeit und Mechanisierung.

    Und dieser Protest erhebt sich mit der gleichen fanatischen Sinnlosigkeit wie der Erwerbsbetrieb, gegen den er gerichtet ist. Preise werden gestiftet, zum Beispiel zehn Dollar für die ersten in den nächsten zehn Runden. Ein heiserer Mann mit Megafon ruft es aus, sich mit unfreiwillig komischen, steifen Bewegungen nach allen Seiten drehend, und nennt den Namen des Mäzens, der fast immer ein Operettenkomponist, ein Likörstubenbesitzer oder ein Filmfabrikant ist oder jemand, auf dessen Ergreifung eine Prämie ausgesetzt werden sollte.

    Ein Pistolenschuss knallt, es beginnt der Kampf im Kampfe, hipp-hipp!, dreizehn sichtbar pochende Herzen pochen noch sichtbarer, Beine treten noch schneller, rechts, links, rechts, links, Gebrüll des Publikums wird hypertrophisch, hipp-hipp!, man glaubt in einem Pavillon für Tobsüchtige zu sein, beinahe in einem Parlament, der geschlossene Schwarm der Fahrer zerreißt.

    Ist es ein Unfall, wenn der Holländer Vermeer in der zweiten Nacht in steiler Parabel vom Rad saust, mitten ins Publikum? Nein: Out. Ändert es etwas, dass Tietz liegenbleibt? Nein, es ändert nichts, wenn die Roulettkugel aus dem Spiel schnellt. Man nimmt eine andere. Wenn einer den Rekord bricht, so wirst du Beifall brüllen, wenn einer den Hals bricht – was geht’s dich an? Hm, ein Zwischenfall. Oskar Tietz war Outsider vom Start an. Das Rennen dauert fort. Die lebenden Roulettbälle rollen. „Hipp, Huschke! Los, Adolf!“ – „Gib ihm Saures!“ – „Schiebung!!“

    Von morgens bis mitternachts ist das Haus voll, und von mitternachts bis morgens ist der Betrieb noch toller. Eine Brücke überwölbt hoch die Rennbahn und führt in den Innenraum; die Brückenmaut beträgt zweihundert Mark. Im Innenraum sind zwei Bars mit Jazzbands, ein Glas Champagner kostet dreitausend Papiermark, eine Flasche zwanzigtausend Papiermark.

    Nackte Damen in Abendtoilette sitzen da, Verbrecher im Berufsanzug (Frack und Ballschuhe), Chauffeure, Neger, Ausländer, Offiziere und Juden. Man stiftet Preise. Wenn der Spurt vorbei ist, verwendet man die Aufmerksamkeit nicht mehr auf die Kurve, sondern auf die Nachbarin, die auch eine bildet. Sie lehnt sich in schöner Pose an die Barriere, die Kavaliere schauen ins Dekolleté, rechts, links, rechts, links. Das Sechstagerennen des Nachtlebens ist es. Im Parkett und auf den Tribünen drängt sich das werktätige Volk von Berlin, Deutschvölkische, Sozialdemokraten, rechts, links, rechts, links, alle Plätze des Sportpalastes sind seit vierzehn Tagen ausverkauft, rechts, links, rechts, links, Bezirke im Norden und Süden müssen entvölkert sein, Häuser leer stehen, oben und unten, rechts und links.

    Und mehr als die Hälfte der Plätze sind von Besessenen besessen, die vom Start bis zum Finish der Fahrer in der hundertvierundvierzigsten Stunde ausharren. In Berliner Sportkreisen ist es bekannt, dass sogar die unglücklichen Ehen durch die Institution der Six Days gemildert sind. Der Pantoffelheld kann sechs Tage und sechs Nächte von daheim fortbleiben, unkontrolliert und ohne eine Gardinenpredigt fürchten zu müssen. Selbst der eifersüchtigste Gatte lässt seine Frau ein halbes Dutzend Tage und Nächte unbeargwöhnt und unbewacht; sie kann gehen, wohin sie will, rechts, links, rechts, links, ruhig bei ihrem Freunde essen, trinken und schlafen, denn der Gatte ist mit Leib und Seele beim Sechstagerennen.

    Von dort rühren sich die Zuschauer nicht weg, ob sie nun Urlaub vom Chef erhalten oder sich im Geschäft krank gemeldet, ob sie ihren Laden zugesperrt oder die Abwicklung der Geschäfte den Angestellten überlassen haben, ob sie es versäumen, die Kunden zu besuchen, ob sie streiken oder ohnedies arbeitslos sind. Es gehört zur Ausnahme, dass ihr Vergnügen vorzeitig unterbrochen wird, wie zum Beispiel das des sportfreudigen Herrn Wilhelm Hahnke, aus dem Hause Nr. 139 der Schönhauser Straße. Am dritten Renntage verkündete nämlich der Sprecher durch das Megaphon, rechts, links, rechts, links, den siebentausend Zuschauern: „Herr Wilhelm Hahnke, Schönhauser Straße 139, soll nach Hause kommen, seine Frau ist gestorben!“

    Elliptical Treadmill, by Egon Erwin Kisch - Podium Cafe
    https://www.podiumcafe.com/book-corner/2015/2/1/7960457/elliptical-treadmill-by-egon-erwin-kisch

    The Berlin Six Day Race - even when overshadowed by the more popular Sixes - is the doyenne: the oldest, if not the most prestigious Six still surviving. In 2009 the race celebrated its centenary, and two years later it was able to celebrate its one hundredth staging. Those are impressive numbers, when you think that the Tour has only just staged its one hundred and first edition and the Giro d’Italia is on ninety-eight not out.

    They’re also impressive when you consider the years in which the Berlin Six was absent: born in 1909 (the same year as the Giro) it ran through to 1914 and the outbreak of war. In 1919 it resurfaced, but only fleetingly, and it wasn’t until 1922 that it got back on track, and then ran through to 1934, when the rising tide of Nazism derailed it. It was 1949 before the Berlin Six returned, and ran right through to 1988 uninterrupted, only to find itself derailed again in 1989 as the Wall fell and a city came together. Fleetingly, it returned the following year and then disappeared again, not resurfacing until 1997, since when it has been able to run without interruption. All told then, that’s eighty years in which the race has been staged. How, then, can it have already passed one hundred editions? By being so popular that, in some years, it’s been possible to stage two - or, as happened in 1926, even three - editions of the race in the one year.

    Six Day racing started in the UK in the 1870s and became massively popular when it was picked up in America, where it became the norm to run the races continuously, typically starting just after midnight on a Sunday and running through to 10.00 pm the following Saturday. Madison Square Garden became the beating heart of the American Six Day circuit, and reports of those races were partly responsible for inspiring the first Tour, a Six Day race on the roads of France. But, despite their popularity in America, and despite the popularity of reports about them in Europe’s sporting press, Six Day racing took its time before taking off in cycling’s traditional heartlands. In the autumn of 1906, a Six was organised in Toulouse and then another in Zürich at the end of the year, but then it was another three years before anyone managed to make a real success of the format, and that race was the first Berlin Six.

    Why was Six Day cycling able to take off in Germany when it had failed in France? Partly it is down to the popularity of track cycling in Germany, something which is often over-looked because of Germany’s relative lack of success on the road. But it was also partly about the home fans having a hero to cheer for: Walter Rütt, who had won the Garden Six in 1907. He was forced to miss the inaugural Berlin Six because he’d skipped out of doing his military service. But such was Rütt’s popularity that even such a lack of patriotism could be forgiven, though doing so did require the intervention of Crown Prince Friedrich Wilhelm, who had attended the 1909 Six and was a fan.

    Die Pressereportage am Beispiel von Egon Erwin Kisch
    https://www.audimax.de/fileadmin/hausarbeiten/kommunikation/Hausarbeit_Kommunikationswissenschaft_Die_Pressereportage_am_Beispiel_von_Eg

    #Berlin #Sportpalast #Potsdamer_Straße #Sport #Fahrrad

  • Berliner Sechstagerennen – Berlin.de
    https://www.berlin.de/events/2097425-2229501-berliner-sechstagerennen.html


    Nix mehr Sportpalast, nix mehr mit roochen, fast keene Steha mehr, Gangsta erst recht nich, dafür Familientag, kann ja nix werden. Im Velodrom, #Paul-Heyse-Straße 26, 10407 Berlin.

    24. bis 29. Januar 2019

    Beim 108. Sechstagerennen können sich alle Radsport-Begeisterten auch in diesem Jahr wieder darauf freuen, Radsportler in den Sixdays-Wettbewerben sowie in den Sprint- und Steher-Turnieren zu erleben und spannende Rennen zu sehen.

    Die letzte große Steher-Bühne bröckelt - Sport - Berliner Morgenpost
    https://www.morgenpost.de/sport/article216315981/Die-letzte-grosse-Steher-Buehne-broeckelt.html

    Zwei Abende, zwei Auftritte nur noch, mehr ist nicht geblieben von dieser Sixdays-Tradition. „Das ist für den Stehersport in Deutschland schade“, sagt Franz Schiewer. Der Cottbuser ist einer der sechs Athleten im Feld, Europameister in dieser Disziplin. „Berlin war immer ein Highlight für jeden Steher, wenn wir da an einem Sonnabend vor 10.000 Leuten gefahren sind. Das haben wir sonst nicht“, erzählt Schiewer. Steher sind kleines Publikum gewohnt. Berlin war die große Ausnahme, hier wurden sie für gut eine Woche aus ihrer Nische geholt.

    Steherrennen – Wikipedia
    https://de.wikipedia.org/wiki/Steherrennen

    Steher (veraltet Dauerfahrer) werden Radrennfahrer genannt, die in einem dauerhaft hochgehaltenen Tempo über längere Distanzen (50 oder 100 Kilometer) auf einer Radrennbahn fahren.

    Heutzutage sind Steherrennen Bahnrennen, bei denen der Radrennfahrer (der Steher) hinter einem Motorrad im Windschatten fährt. Dazu werden speziell für diesen Zweck ausgerüstete Schrittmacher-Maschinen benutzt, die dem Radrennfahrer vorausfahren und ihm Windschatten geben. Der Fahrer des Motorrades, Schrittmacher genannt, steht auf Fußrasten der Maschine (davon leitet sich aber nicht der Name der Disziplin ab, siehe unten), damit dieser einen möglichst großen Windschatten erzeugt. Anstelle der Sitzbank sind die Motorräder mit einer höher gelegten Stütze und verlängerten Lenkerenden ausgestattet. Bei Steherrennen werden Geschwindigkeiten von teilweise über 100 km/h erzielt und auch über längere Abschnitte gehalten.

    #Berlin #Prenzlauer_Berg #Sport #Schöneberg #Sportpalast #Potsdamer_Straße

  • Protest gegen Aus: Jugendzentrum Drugstore gibt Standort in Berlin-Schöneberg auf | Berliner Zeitung
    https://www.berliner-zeitung.de/berlin/protest-gegen-schliessung-jugendzentrum-drugstore-gibt-standort-in-

    Begleitet von Protesten hat das Jugendzentrum Drugstore nach mehr als 45 Jahren seinen bisherigen Standort in Berlin-Schöneberg aufgegeben. Die Schlüssel für die Potsdamer Straße 180 seien freiwillig abgegeben worden, hieß es in einer Mitteilung vom Montag bei Facebook. Das Kollektiv des Zentrums Potse - seit rund 40 Jahren im selben Gebäude - habe sich jedoch entschieden, in seinen Räumen zu bleiben. „Die angebotenen Ersatzräumlichkeiten stellen im besten Falle eine Witz dar“, hieß es in der Mitteilung.

    Gegen Verdrängung und Ausgrenzung

    Rund 150 Menschen demonstrierten am Montag nach Veranstalterangaben vor dem Gebäude in der Potsdamer Straße. Nach Angaben der Polizei gab es zunächst keine Zwischenfälle. Im Internet wurde zu Solidarität und zur Besetzung des Hauses aufgerufen. Das Drugstore-Kollektiv habe sich mit Rücksicht auf andere Projekte seines Trägervereins Sozialpädagogische Maßnahmen Berlin (SSB) gegen eine Besetzung entschlossen, sagte eine Sprecherin. Die Jugendzentren würden jedoch weiterhin gemeinsam gegen Verdrängung und Ausgrenzung kämpfen.

    Die Potsdamer Straße im Berliner Westen wird zunehmend von Bürogebäuden, Galerien, Boutiquen und Eigentumswohnungen mit steigenden Immobilienpreisen geprägt. Das autonome Jugendzentrum kämpft seit Jahren um seinen Erhalt. Nachdem die Mietverträge mehrfach verlängert wurden, ist nun zum 3. Januar 2019 Schluss. Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg hat sich um Ausweichquartiere bemüht. Diese sind aus Sicht von Drugstore und Potse mit Blick auf das Veranstaltungskonzept wenig geeignet und existenzgefährdend.

    #Berlin #Schöneberg #Potsdamer_Straße #Pallasstraße #Jugend #Gentrifizierung

  • Stationäre Säulen : Hier kommen Berlins neue Blitzer hin - Berlin - Tagesspiegel
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/stationaere-saeulen-hier-kommen-berlins-neue-blitzer-hin/22582818.html

    19.05.2018 - Sie machen Fotos rund um die Uhr. Nun soll Berlin zehn neue Blitzersäulen gegen Raser bekommen – davon profitiert auch die Landeskasse
    ...
    Die neuen Blitzer-Standorte
    Bis auf den Blitzer an der Autobahn sind es kombinierte Geräte, also Tempo und Rotlicht:

    #Charlottenburg: #Kaiserdamm / #Messedamm
    #Tiergarten: #Kurfürstenstraße / #Schillstraße
    #Alt-Treptow: #Elsenstraße / #Puschkinallee
    #Reinickendorf: #Lindauer_Allee / #Roedernallee
    #Mitte: #Mollstraße / #Otto-Braun-Straße
    #Schöneberg: #Potsdamer_Straße / #Bülowstraße
    #Adlershof: #Adlergestell / #Otto-Franke-Straße
    #Oberschöneweide: #Rudolf-Rühl-Allee / #An_der_Wuhlheide
    #Britz: #Grenzallee / #Buschkrugallee
    #Heiligensee: #BAB_111, nördlich Schulzendorf

    #Berlin #Verkehr #Blitzer

  • Neuer Gewerbe-Block auf ehemaligem Commerzbank-Areal – B.Z. Berlin
    https://www.bz-berlin.de/berlin/tempelhof-schoeneberg/neuer-gewerbe-block-auf-ehemaligem-commerzbank-areal

    Die Bank ist weg, das Betongold bleibt. Im Schöneberger Kiez zwischen Potsdamer und Bülowstraße wird der frühere Stammsitz der Commerzbank völlig modernisiert und um einen schwungvollen Neubau ergänzt.

    Schon im April ist die Commerzbank mit 250 Beschäftigten weggezogen an den Lützowplatz (Tiergarten). Den aufgegebenen Standort kaufte ein Fonds (Preis top-secret), der in ganz Europa investiert und auch Geld ins Tacheles-Areal in Mitte steckte.

    #Berlin #Tiergarten #Potsdamer_Straße #Bülowstraße #Steinmetzstraße #Sadtentwicklung #Immobilien

  • Kreuzung entschärfen - Schöneberg - berliner-woche.de
    http://www.berliner-woche.de/schoeneberg/verkehr/kreuzung-entschaerfen-d158415.html

    Immer wieder kracht es an der Kreuzung Potsdamer Straße, Pallas- und Goebenstraße. Es häufen sich Unfälle, die nicht nur Blechschäden zur Folge haben, sondern bei denen auch Menschen verletzt werden. Daher will die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) per Beschluss erreichen, dass die Unfallkommission der Verkehrslenkung Berlin diese Kreuzung überhaupt erst als „Unfallhäufungsstelle“ erkennt und Mängel analysiert, um dann für Abhilfe zu sorgen. Im Mai soll das Bezirksamt über entsprechende Gespräche mit der Verkehrslenkung berichten. Den Antrag hatte die SPD in die BVV eingebracht.

    #Berlin #Schöneberg #Pallasstraße #Potsdamer_Straße #Verkehr #Unfall #Politik

  • Die Uhr tickt wieder für Potse und Drugstore
    http://www.berliner-woche.de/schoeneberg/soziales/die-uhr-tickt-wieder-fuer-potse-und-drugstore-d147534.html

    Knapp neun Monate sind es noch hin, bis das Jahr 2018 zu Ende geht. Für die Einrichtungen „Potse“ und „Drugstore“ ist dieses Datum ein rotes Tuch.

    Der Eigentümer will die Räume in der Potsdamer Straße 180 nun wirklich nicht länger das Bezirksamt vermieten. Die jugendlichen Autonomen aber sollen eine andere Bleibe bekommen.

    „Die Gewobag hatt eine Anmietung der #Bülowstraße 90 für Potse und Drugstore in Aussicht gestellt“, erinnert Baustadtrat Jörn Oltmann (Grüne). „Daran halte ich fest und nehme die Gewobag beim Wort.“ Bezirksamt und städtische Wohnungsbaugesellschaft seien noch dabei, Dinge wie Lärmschutz abzuklären, erläutert Jörn Oltmann. Er will mit den „Kollektiven“ von #Potse und #Drugstore bis Mitte April das Flächenangebot besprechen. Die Rede ist von 500 Quadratmetern. Die Punks haben indes ganz andere Vorstellungen von Raumgrößen als das Bezirksamt.

    Die Fraktionschefin der Linken in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV), Elisabeth Wissel, will von Begehrlichkeiten der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und des Bezirksamts erfahren haben. Der Senat will in der Bülowstraße laut Wissel Künstlerateliers einrichten, das Bezirksamt Wohnungen in den oberen Etagen. Wissel zweifelt, ob diese verschiedenen Nutzungen zu vereinbaren sind, und fürchtet zudem, dass durch einen offenen Torzugang zu Potse und Drugstore auch die Klientel des benachbarten Straßenstrichs und der Drogenszene angezogen würden.

    Stadtrat Oltmann hat unterdessen noch einen weiteren Standort ins Spiel gebracht. Wo das sein soll, verrät er (noch) nicht. Die SPD drängt ihn, die bauaufsichtlichen Querelen um die Bülowstraße 90 auszuräumen, die laut Fraktionsvize Christoph Götz auch nach Monaten des Planens und Verhandelns noch immer bestünden.

    Das Haus in der Bülowstraße betrachtet die SPD allerdings nur als Interimslösung. Ihr schwebt mittelfristig ein „Haus der Jugend“ vor: „vernünftige Räume“ für die Punker-Zentren, aber auch für weitere Jugendangebote, Proben- und Konzerträume für Bands, Künstlerateliers und anderes. „Ein entsprechendes Finanzierungsangebot einer kommunalen Gesellschaft liegt uns vor und wird der BVV noch im April vorgestellt“, verspricht Christoph Götz. Dem entgegnet Stadtrat Oltmann: Zu diesem Zweck brauche es ein bebaubares Grundstück. „Mir ist nicht bekannt, wo dem Bezirk ein solches Grundstück zur Verfügung stehen könnte.“

    Hingegen ist die Zukunft der ebenfalls im Gebäude an der Potsdamer Straße untergebrachten Kinder- und Nachbarschaftseinrichtung „PallasT“ gesichert. Der Investor des Neubauvorhabens in der Goebenstraße 1-2, die UTB Projektmanagement GmbH, hat sich bereiterklärt, entsprechende Räume einzuplanen. Das Jugendamt hat über die Mietkonditionen Einigkeit erzielt. Ab 2020 sollen in der Goebenstraße rund 300 Quadratmeter im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss zur Verfügung stehen.

    #Berlin #Schöneberg #Potsdamer_Straße #Jugend #Immobilien

  • Modellversuch: Tempo-30-Zonen auf Berliner Hauptstraßen ab 9. April | Berliner Zeitung
    https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/modellversuch-tempo-30-zonen-auf-berliner-hauptstrassen-starten-am-

    Geschichte wird rückgängig gemacht – zunächst versuchsweise: Vom 9. April gilt auf einem Teilabschnitt der Leipziger Straße Tempo 30. Zum ersten Mal betrifft die Tempodrosselung eine der Hauptverkehrsachsen Berlins. Sie war 1969 im Zuge des Umbaus von Berlin, Hauptstadt der #DDR, zur autogerechten Stadt, überbreit mit acht Fahrspuren und großzügigem Mittelstreifen ausgelegt worden. Zur hochfrequentierten Hauptverkehrsader wurde sie aber erst nach der Maueröffnung im Jahr 1989. Seither ist es vorbei mit der friedlichen Koexistenz zwischen Autos, Fußgängern und Anwohnern. Die Autos dominieren.

    Verkehrs- und Umweltsenatorin Regine Günther (parteilos/für die Grünen) nennt als Grund für die vom 9. April an geltende neue Regelung eine Verbesserung der Luftqualität. Die Geschwindigkeitsbegrenzung gilt zunächst auf einem knapp 1,2 Kilometer langen Abschnitt der #Leipziger_Straße zwischen #Markgrafenstraße und #Potsdamer_Platz (Mitte).

    Polizei soll kontrollieren

    Die Einhaltung des Tempolimits soll Günther zufolge durch die Polizei überwacht werden, um ein realistisches Bild zu bekommen. Das sei mit der Innenverwaltung so besprochen, sagte sie der dpa. Tempo 30 gelte rund um die Uhr, also nicht nur in Stoßzeiten, und im übrigen auch für die Busse der BVG. Veränderungen am Fahrplan seien zunächst nicht geplant, da die Busse ohnehin selten mit 50 Stundenkilometern unterwegs seien. Wenn sich indes in der Praxis Nachsteuerungsbedarf zeige, werde man reagieren. Die BVG sei von Anfang an mit in das Projekt einbezogen.

    Nach Untersuchungen der Versicherungswirtschaft ist die Bereitschaft der Kraftfahrer, Tempo 30 innerorts als Regel zu akzeptieren, sehr gering, weshalb mit hohen Kontrollaufwand zu rechnen ist. Historische Erfahrungen mit der Durchsetzung von Tempolimits gibt es aus den 1950er-Jahren, als Tempo 50 als Höchstgeschwindigkeit innerhalb von Ortschaften durchgesetzt wurde. Die Widerstände von Kraftfahrern und Autolobby waren enorm, doch inzwischen zweifelt niemand mehr am Sinn der Maßnahme – ebenso wenig wie an der Anschnallpflicht.

    Stand seinerzeit vor allem die Senkung von Zahl und Schwere von Unfällen im Vordergrund, ist es heute die Belastung mit #Stickoxid (NO2), die in Berlin ebenso wie in rund 70 anderen Städten den zulässigen EU-Grenzwert von 40 Mikrogramm je Kubikmeter im Jahresdurchschnitt überschreitet. „Die Verstetigung des Verkehrs kann ein Mittel sein, um die Stickoxid-Grenzwerte einzuhalten“, argumentiert Günther. Mit „Verstetigung“ meint die Senatorin eine Temporeduzierung bei gleichmäßiger fließendem Verkehr.

    Opposition ist dagegen

    Die Opposition ist gegen den Versuch und wirft Rot-Rot-Grün eine einseitig gegen Autofahrer gerichtete Politik vor. Günther geht davon aus, dass die NO2-Belastung mit Hilfe von Tempo 30 um bis zu zehn Prozent reduziert werden kann, wie frühere Messungen an wenig befahrenen Straßen gezeigt hätten. Das gelte es nun, an Straßen mit höherem Aufkommen zu überprüfen. „Wenn sich das bestätigt, werden wir auch in anderen Straßen den Verkehr mit einer angepassten Ampelschaltung und Tempo 30 verstetigen“, kündigte Günther an.

    So sank zum Beispiel in der #Silbersteinstraße in #Neukölln nach Einführung von Tempo 30 die Stickoxidbelastung um 26 Prozent. In der #Schildhornstraße in #Steglitz waren es neun, in der #Beusselstraße in #Moabit rund fünf Prozent. Der aktuelle Versuch, bei dem es nicht zuletzt um intelligente Ampelschaltungen geht, soll zunächst ein Jahr laufen.

    Die EU-Kommission droht Deutschland mit einer Klage, sollten die NO2-Grenzwerte nicht eingehalten werden. Die Deutsche Umwelthilfe hat bereits zahlreiche Kommunen verklagt, darunter Berlin. Etwa 60 Prozent der NO2-Belastung gehen auf den Verkehr zurück, vor allem auf die Emissionen von Diesel-Fahrzeugen. Die Verbrennungsprodukte schädigen die Atemorgane, Herz und Kreislauf. Beim Anfahren werden besonders große Mengen des Gases ausgestoßen. Ende Februar hatte das Bundesverwaltungsgericht entschieden, dass im Kampf gegen schmutzige Luft auch Diesel-Fahrverbote zulässig sind.

    Vier weitere Straßen bis Juli

    Bis Ende Juli sollen vier weitere große Straßen folgen: #Potsdamer_Straße (Tiergarten/Schöneberg), Hauptstraße (Schöneberg), #Tempelhofer_Damm (Tempelhof) und #Kantstraße (Charlottenburg) mit zusammen gut sechs Kilometern Länge.Auf den Straßen wird nach Information der Berliner Zeitung zunächst drei Monate lang gemessen, wie viel Stickoxid frei wird, so lange dort noch Tempo 50 erlaubt ist. Die Ergebnisse werden mit den Daten verglichen, die ein Jahr bei Tempo 30 gewonnen werden.

    Für die mögliche nächste testphase, die 2019 beginnen könnte, haben die Senatsexperten dem Vernehmen nach rund ein Dutzend Abschnitte ins Auge gefasst. Auf der Liste stehen Teile der #Martin-Luther-Straße und der #Kolonnenstraße in Schöneberg. Im Gespräch ist außerdem, Tempo 30 auf dem Westteil der Frankfurter Allee zu erproben – dort, wo ein Auto-Fahrstreifen stadtauswärts zu einer #Radlerspur werden könnte.

    #Berlin #Verkehr

  • Potsdamer Platz: US-Investor kauft Sony Center für eine Milliarde Euro | Berliner Zeitung
    https://www.berliner-zeitung.de/berlin/potsdamer-platz-us-investor-kauft-sony-center-fuer-eine-milliarde-e

    Das Berliner Sony Center wird ein weiteres Mal verkauft. Ein kanadischer Pensionsfonds und ein US-Investor übernehmen den Büro- und Unterhaltungskomplex am Potsdamer Platz nach eigenen Angaben für rund 1,1 Milliarden Euro.

    Das vom Unterhaltungskonzern Sony auf dem früheren Todesstreifen der Berliner Mauer errichtete Ensemble war erst 2010 an den koreanischen Pensionsfonds NPS verkauft worden; damals war von einem Kaufpreis von rund 600 Millionen Euro die Rede gewesen.

    #Berlin #Tiergarten #Potdamer_Platz #Potsdamer_Straße #Immobilien

  • Jugendfreizeiteinrichtungen müssen raus - Berlin - Aktuelle Nachrichten - Berliner Morgenpost
    http://www.morgenpost.de/berlin/article209753943/Jugendfreizeiteinrichtungen-muessen-raus.html
    https://www.flickr.com/photos/alwin_richter/9776647043

    Flickr

    Schöneberg. Der Mietvertrag für die Jugendfreizeiteinrichtungen Potse und Drugstore im Gebäude Potsdamer Straße 180 enden Ende 2017. Wie Stadtrat Oliver Schworck (SPD) auf eine Anfrage der SPD mitteilte, könnten die Verhandlungen für einen neuen Vertrag angesichts der geforderten Mietsteigerungen schwierig werden. Die Suche nach Alternativstandorten laufe deshalb auf Hochtouren. Insgesamt sei es aber sehr schwierig, Immobilien für den Bedarf an sozialer Infrastruktur im Bezirk zu finden.

    #Berlin #Schöneberg #Potsdamer_Straße #Pallasstraße #Jugendclub

  • Schwerer Unfall in Berlin-Schöneberg: Raser hatte 1,9 Promille Alkohol im Blut - Polizei & Justiz - Berlin - Tagesspiegel
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/schwerer-unfall-in-berlin-schoeneberg-raser-hatte-1-9-promille-alkohol-im-blut/14599176.html


    So sieht’s dann aus.

    UPDATE26.09.2016 18:10 Uhr
    Schwerer Unfall in Berlin-Schöneberg
    Raser hatte 1,9 Promille Alkohol im Blut

    Um 5 Uhr verursachte ein 26-jähriger Raser einen schweren Unfall. Es gab drei Schwerverletzte. Die Potsdamer Straße war acht Stunden gesperrt. VON ANDRÉ GÖRKE UND JÖRN HASSELMANN

    #Berlin #Schöneberg #Potsdamer_Straße #Verkehr

  • Interview mit Ben Gibson: Die Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin wird 50 | Berliner Zeitung
    http://www.berliner-zeitung.de/kultur/interview-mit-ben-gibson-die-deutsche-film--und-fernsehakademie-ber


    Fünfzig Jahre nach Holger Meins

    Im 9.Stock des Filmhauses liegt das Büro von Ben Gibson. Seit Februar 2016 ist der gebürtige Brite Direktor der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb), die im Sony Center ansässig ist. Anlässlich ihres 50-jährigen Gründungsjubiläums am 17. September sprachen wir mit dem international vorzüglich vernetzten Gibson über die Zukunft der dffb.

    Mr. Gibson, Sie sind Anfang des Jahres nach Berlin gezogen. Wie ist Ihr Eindruck von der Stadt?

    Obwohl ich Berlin kenne, ist das alles sehr aufregend – schließlich besuche ich seit 1979 regelmäßig die Berlinale; in jenem Jahr schloss ich das College ab. Danach kam ich als Filmautor, Verleiher, Kinobetreiber und als Filmproduzent zu den Filmfestspielen Berlin. Deren Direktor Dieter Kosslick kenne ich seit 25 Jahren. Bei Ulrich Gregor, der gemeinsam mit Erika Gregor das Forum der Berlinale begründet hat, erhielt ich meine filmische Bildung, im Kino Delphi. Vor dem Mauerfall ging ich via Grenzübergang Friedrichstraße nach Ostberlin, ins Berliner Ensemble. – Berlin spielte in meinem Leben also immer eine Rolle. Eigentlich sehe ich mich selbst als reisenden Europäer. Aber nach dem Brexit bin ich wohl eine Art Flüchtling. Wenn man aus London kommt, erlebt man Berlin als sehr durchlässig und tolerant – auch gegenüber Leuten, die kein Geld haben, und für kulturelle Experimente. Berlin hat ja nichts außer Museen und die Kulturszene. Für mich ist Berlin ein wundervoller Zufall!

    Und wie sind Ihre ersten Erfahrungen mit Ihren Studenten?

    Viele sind sehr begabt. Wir haben interessante Debatten und Streits. Grundsätzlich wollen sie alles in Frage stellen: Warum sie tun, was sie tun; wofür die Filmhochschule da ist … Ich finde das richtig! Filmhochschulen sollten keine „Corporate Training Places“ für die Industrie sein. Die bedeutendsten Filmhochschulen der Welt, etwa die WGIK in Moskau oder die FAMU in Prag, waren Geburtsstätten neuer filmischer Bewegungen, wo Fragen gestellt wurden zu dem, was gerade geschah. Meine Erfahrung – ambitionierte Low-Budget-Filme zu produzieren, die in den USA für den Kinoverleih verkauft werden konnten – kommt dem zugute, was sich nun an der dffb verändern muss. Ich mag es nicht, durch Begriffe wie „Kunstfilm“, „marginale“ oder „gewinnorientierte“ Filme zu polarisieren. Der Punkt ist doch, großartige Arbeit zum richtigen Preis zu machen.

    Worauf legen Sie besonderes Augenmerk in der Ausbildung?

    Auf das filmische Handwerk. Ich möchte hier Cutter als Dozenten haben und auch eine Abteilung für Produktionsdesign. Es gibt keinen Grund, warum sich die dffb nicht um das Vermitteln solcher Kenntnisse und Fähigkeiten kümmern sollte. Wir sind bereits mit den Studenten dahingehend übereingekommen, dass wir das Grundstudium ändern. In den ersten zwei Jahren der Ausbildung dürfen die Studenten durchaus zugeben, dass sie eigentlich nichts wissen und von der Pike auf zu lernen beginnen. So wird übrigens auch an Konservatorien und Schauspielschulen verfahren. An der dffb gibt es nun eine veränderte Studienstruktur – in Trimestern. Und es geht sehr transparent zu: Jeder arbeitet an einem Filmprojekt, und alle haben darin Einblick. Außerdem wird die dffb noch mehr zweisprachig. Und schließlich starten wir auch das vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung geförderte Filmnetzwerk Berlin für Filmemacher in Berlin, und wir werden noch mehr mit Filmhochschulen überall auf der Welt arbeiten.

    Bevor Sie Ihr Amt als dffb-Direktor antraten, gab es heftige Konflikte um die Besetzung des Postens, Streiks, öffentliche Erklärungen. Wie wurden Sie eigentlich von den Studenten und Dozenten aufgenommen?

    Nachdem mein Name in die Debatte geworfen war, musste ich erst mal eine Vorlesung halten. Einige Leute haben gegen mich gearbeitet, wohl weil ich Brite und Produzent bin. Vielleicht fürchteten sie, dass ich „Award Season“-Filme in der Art des US-Produzenten Harvey Weinstein fördern würde! Diese Leute waren nicht informiert darüber, dass ich an einem Konservatorium unterrichtet und Arbeiten von Arthouse-Regisseuren wie Terence Davies produziert hatte. Es gibt natürlich immer noch Auseinandersetzungen. Aber letztlich sehen alle die unbedingte Notwendigkeit von Veränderungen an der dffb. Nur konnte man die Art dieser Veränderungen nicht so recht formulieren. Jetzt arbeiten wir gemeinsam an diesen Veränderungen. Das bringt uns Respekt ein.

    Was ist, außer den bereits erwähnten Strukturveränderungen, noch neu an der dffb?

    Die meisten Lehrveranstaltungen in den vergangenen zwei Jahren wurden hier durch Gast-Dozenten realisiert, die Filmseminare gaben, und zwar sehr gute, über ihr jeweiliges Fach. Jetzt werden wir zu einem System übergehen, wo jeder Film, den wir drehen – ob Seminarfilm, Übungen oder Kurzfilme – einen Produzenten, Regisseur, Autor, Kameramann haben wird. Und dann werden wir die Filme gemeinsam anschauen und kritisieren. Dies ist eine alte Tradition, aber wir wollen sie stärken. Film ist ja ein Gesamtkunstwerk; also muss sich die gesamte Schule in allen Gewerken/Spezialisierungen zusammentun, ähnlich einer Jazz-Session. Die Leute können nicht schon zu Beginn ihres Studiums sagen: Okay, ich will Regisseur sein und befasse mich jetzt fünf Ausbildungsjahre lang mit Regieführen. Wenn das geschieht, hat die Schule versagt. Sie hat auch versagt, wenn sie politische und gesellschaftliche Gegebenheiten außer Acht lässt. Und die künstlerische Freiheit.

    Wie beginnt eine Ausbildungswoche an der dffb?

    Jeder Montag beginnt mit einer Filmvorführung im Kino, thematisch zur Filmgeschichte oder zu Filmstilen. Am Donnerstag gibt es weitere Vorführungen. Die Studenten sollen Cinephile sein, also wissen, dass es auch lange vor Francis Ford Coppolas „Der Pate“ eine Kinogeschichte gab. Sie sollen wissen, dass die Filme, die in den 1970ern von den Regisseuren des New Hollywood, Coppola, Scorsese et cetera, gemacht wurden, heute nicht mehr denkbar wären – „Taxi Driver“ etwa wäre zu gewagt für heutige Verhältnisse! Die Studenten sollen eine Menge über Filmformen wissen. Filmemacher stehlen, ob sie wollen oder nicht. Ich glaube nicht besonders an originäres Filmemachen oder Genialität, wohl aber an intelligenten Diebstahl.

    Was halten Sie darüber hinaus für die notwendigsten Eigenschaften eines Filmstudenten?

    Einsatz. Engagement. Bereitschaft zu sehr harter Arbeit, zur Zusammenarbeit; bereit sein, voneinander zu lernen – das sind Life Skills. Dann, dass man die eigenen Instinkte ernst nimmt. Den Unterschied kennt zwischen Spezialisierung und Professionalität. Die Zeiten für unabhängige Filme sind gerade gut, weil Hollywood sich nicht darum kümmert – dort setzt man auf Comic-Adaptionen und Sequels. Das ganze Feld der Independents liegt offen da!

    Wie wirkt die dffb künftig in die Stadt hinein?

    Ich glaube, dass die dffb in der Stadt von außen zu wenig wahrgenommen wird. Wenn Sie Leute in Neukölln oder Kreuzberg fragen, können die oft nichts mit dem Kürzel dffb anfangen. dffb ist ein politisches Initial. Wir sollten erst einmal ein paar Jahre lang nur die volle Bezeichnung benutzen: Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin.

    Das Gespräch führte

    Anke Westphal.

    #Berlin #Tiergarten #Potsdamer_Straße #Film

  • Leitbild Potsdamer Strasse, Berlin | urbos
    http://www.urbos.de/projekte/leitbild-potsdamer-strasse-berlin

    Auftraggeber: Quartiersmanagement Magdeburger Platz - Tiergarten Süd
    Auftrag: Entwicklung eines Leitbildes für die Potsdamer Straße zwischen Landwehrkanal und Kleistpark gemeinsam mit den lokalen Akteuren
    Aufgaben: Konzeptentwicklung, Durchführung von öffentlichen Veranstaltungen und Workshops, Moderation; Öffentlichkeitsarbeit
    Kooperationspartner: Alleinbeauftragung
    Jahr: Berlin 2014 - 2016

    Quartiersmanagement Schöneberger Norden: Leitbild Potsdamer Straße Auftakt
    http://schoeneberger-norden.de/Leitbild-Potsdamer-Strasse-Auftakt.4157.0.html

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    die Quartiersmanagements Tiergarten-Süd und Schöneberger Norden starteten 2014 einen Prozess zur partizipativen Erarbeitung eines Leitbildes für die gewerbliche Entwicklung der Potsdamer Straße. Vielfalt, Widersprüche und das tolerante Nebeneinander der Menschen, die hier leben und arbeiten, geben der Straße ihr besonderes Flair. Kann die Vielfalt und Mischung so bleiben? Wie soll sich die Potsdamer Straße weiter entwickeln? Welche Erwartungen haben alte und neue Anwohner?

    Das Leitbild soll darauf eine Antwort geben. Im Mittelpunkt des Prozesses stehen die Akteure des Umfeldes der Potsdamer Straße. Im Rahmen von Interviews, eines Online-Dialogs und verschiedener Workshops sind alle eingeladen, ihre Erwartungen und Vorstellungen zur Entwicklung von Einzelhandel, Gastronomie und Gewerbe einzubringen. Aus den Ergebnissen soll das Leitbild für die Potsdamer Straße entwickelt werden.

    Wir laden Sie hiermit herzlich ein zur

    Auftakt- und Informationsveranstaltung
    Dienstag, 17. Februar 2015, 18.00 Uhr
    Forum der Commerzbank, Eingang Bülowstraße 80
    10783 Berlin

    #Berlin #Tiergarten #Potsdamer_Straße #Quartiersmanagement #Urbanistik #Stadtentwicklung