• Bundesarchiv - Militärische Unterlagen
    https://www.bundesarchiv.de/DE/Navigation/Benutzen/Hinweise-zur-Benutzung/Militaerische-Unterlagen/militaerische-unterlagen.html

    An unserem Dienstort in Freiburg archivieren wir mehr als 50 km Akten deutscher Streitkräfte seit der Zeit der Reichsgründung. Konkret handelt es sich dabei um Archivalien der preußischen Armee, der kaiserlichen Marine, der Schutztruppen und Freikorps, der Reichswehr und Wehrmacht, der Nationalen Volksarmee und der Bundeswehr. Zahlreiche Nachlässe deutscher Militärangehöriger ergänzen das amtliche Schriftgut. Umfangreiche Unterlagen militärischer und militärähnlicher Verbände befinden sich auch am Dienstort Berlin-Reinickendorf.

    In Freiburg befindet sich auch das Zwischenarchiv für das Bundesministerium der Verteidigung.

    Die Überlieferungen aus der Zeit bis 1945 haben durch Kriegseinwirkungen erhebliche Verluste erlitten. Die Unterlagen der zentralen Dienststellen der Wehrmacht und der Heeresführung, der Dienststellen und der Truppen des Heeres unterhalb der Divisionsebene sowie der Luftwaffe und der Waffen-SS sind weitgehend verlorengegangen. Dagegen haben die Masse der Kriegstagebücher der Kommandobehörden des Heeres und der Divisionsstäbe bis 1943 sowie das Archivgut der Marine den Krieg überdauert. Ebenso blieb das Archivgut der wehrtechnischen Einrichtungen und Dienststellen der Wehrmacht nahezu vollständig erhalten. Der größte Teil der Akten der Preußischen Armee wurde 1945 mit dem Brand des Heeresarchivs Potsdam vernichtet.

    Wenn Sie nach personenbezogenen Informationen über deutsche Militärangehörige suchen, füllen Sie am besten gemeinsam mit dem Benutzungsantrag den ebenfalls auf dieser Seite zum Download angebotenen „Auftrag für eine Recherche über Militärangehörige“ aus und senden ihn unterschrieben und gescannt oder auf dem Postweg an die Abteilung Personenbezogene Auskünfte (PA) des Bundesarchivs.

    Auf die folgenden speziellen Bereiche militärischer Unterlagen möchten wir Sie gesondert hinweisen:

    Private Tagebücher, Feldpost

    Personenbezogene Unterlagen militärischer Herkunft bis 1945

    Dienstvorschriften, Ranglisten

    Militärische Karten

    Pläne und technische Zeichnungen militärischer Herkunft

    Bibliotheksbestand zum Militär

    Unterlagen zur Verleihung von Orden und Ehrenzeichen 1867-1945
    Benutzung

    Bevor Sie in unseren Lesesaal kommen, empfehlen wir Ihnen, sich mit Ihrem Anliegen schriftlich an uns zu wenden – dann können wir Ihren Aufenthalt entsprechend vorbereiten und die verfügbaren Akten bereitstellen.

    Vor Ort stehen Ihnen in unserem Benutzungszentrum 25 Arbeitsplätze zur Verfügung.
    Adressen von Archiven mit Ersatzüberlieferungen

    Sollten Sie Ihre Recherchen wegen Überlieferungsverlusten bei uns nicht zu einem befriedigenden Abschluss bringen können, finden Sie unter folgendem Link Adressen von Archiven mit Ersatzüberlieferungen.

    #projekt_stolperstein


  • Bundesarchiv - Berlin-Lichterfelde / Reinickendorf
    http://www.bundesarchiv.de/DE/Content/Artikel-Textsammlungen/Textsammlung-Oeffnung-Kontakt/oeffnungszeiten-und-kontakt-lichterfelde.html

    Berlin-Lichterfelde

    Öffnungszeiten

    Archiv:
    Mo. - Do.: 08:00 Uhr - 19:00 Uhr
    Fr.: 08:00 Uhr - 16:00 Uhr

    Bibliothek:
    Mo. - Do.: 09:00 Uhr - 19:00 Uhr
    Fr.: 09:00 Uhr - 16:00 Uhr

    Kontakt

    Bundesarchiv
    Finckensteinallee 63
    12205 Berlin

    Telefon: 03018 7770 0
    Fax: 03018 7770 111
    E-Mail: berlin@bundesarchiv.de
    E-Mail Filmarchiv: filmarchiv@bundesarchiv.de

    Archivfachlicher Dienst (Schriftgut, Bilder, Karten, Töne):
    Telefon: 03018 7770 420

    Archivfachlicher Dienst (Film):
    Telefon: 03018 7770 988

    Benutzersaalauskunft:
    Telefon: 03018 7770 415

    Bibliotheksauskunft:
    Telefon: 03018 7770 791

    Bundesarchiv Internet - Öffnungszeiten und Kontakt
    https://www.bundesarchiv.de/DE/Content/Artikel-Textsammlungen/Textsammlung-Oeffnung-Kontakt/oeffnungszeiten-und-kontakt.html?chapterId=52906

    Berlin-Reinickendorf

    Öffnungszeiten (ab 1.3.2019)

    Mo. - Do.: 09:00 Uhr - 16:00 Uhr
    Fr.: 08:00 Uhr - 13:30 Uhr

    Kontakt

    Bundesarchiv
    Abteilung PA
    Eichborndamm 179
    13403 Berlin

    Telefon: 030 41904 440
    Fax: 030 41904 100
    E-Mail: poststelle-pa@bundesarchiv.de

    Für Ihre personenbezogene Recherche können Sie das Formular auf der Seite Personenbezogene Unterlagen militärischer Herkunft nutzen.

    #projekt_stolperstein


  • „Wir haben Satisfaktion gegeben“ — Humboldt-Universität zu Berlin
    https://www.hu-berlin.de/de/ueberblick/geschichte/juedische-studierende/biographien/max-kleinmann


    Il est fort probable que Max Kleinmann fut l’époux de Felicitas, la fille de Hugo Ruschin.

    Max Kleinmann (1909-2008) studierte in Berlin Medizin und war Mitglied der Verbindung „Dahlemia“. 1933 wanderte er nach Italien aus, schloss dort sein Studium ab und überlebte den Krieg im Internierungslager. Später eröffnete er in New York eine eigene Arztpraxis.

    1909 in Berlin geboren
    1929-1933 Medizinstudium in Berlin
    1933 Auswanderung nach Italien
    1935 Promotion in Pisa
    1935-1938 italienischer Militärdienst
    ab 1940 Internierung in Italien
    1948 Auswanderung in die USA
    2008 gestorben in Flushing, NY

    Medizinstudium an der Berliner Universität
    Max Kleinmann wurde 1909 in Berlin als Sohn galizischer Juden geboren. Er besuchte zunächst drei Jahre lang die Jüdische Knabenschule in der Großen Hamburger Straße und wechselte dann auf das Königstädtische Gymnasium. 1929 nahm er das Medizinstudium an der Berliner Universität auf. Studiengebühren musste er nicht zahlen, da er die für einen Erlass notwendigen Prüfungen erfolgreich absolviert hatte.

    Er war Mitglied einer Couleur tragenden Studentenverbindung, der „Dahlemia“, die auch Duelle austrug. Mit seinen nicht-jüdischen Kommilitonen und Kommilitoninnen hatte er, so Max Kleinmann in seiner Rückschau, keine Probleme, Antisemitismus spielte in den persönlichen Beziehungen keine Rolle. Auch zu den Professoren hatte er ein gutes Verhältnis.

    Gewalt gegen jüdische Studierende

    Das Jahr 1932 beschreibt Max Kleinmann als Ende der Normalität an der Universität. Die nationalsozialistische Bewegung erstarkte spürbar und führte zu einer Spaltung der Studentenschaft für oder gegen den Nationalsozialistischen Deutschen Studentenbund.

    Nachdem die NS-Führung am 1. April 1933 zu Boykottaktionen gegen „jüdische Geschäfte“ aufgerufen hatte, fanden an diesem Tag auch an der Berliner Universität gewalttätige Aktionen gegen jüdische Studierende statt. Freunde warnten Max Kleinmann, den Campus zu betreten, da er aufgrund seiner, dem antisemitischen Klischee einer jüdischen Physiognomie entsprechenden, Nase besonders gefährdet sei. Diese rieten ihm danach auch zur zügigen Auswanderung, während sich andere 1933 unvermittelt von ihm distanzierten.

    Fortsetzung des Studiums in Italien

    Bei der jüdischen Gemeinde hatte Max Kleinmann ehrenamtlich als Auswanderungshelfer gearbeitet. Im Mai 1933 emigrierte er nun selbst nach Italien, um sein Studium dort fortzusetzen. Einen Tag nach seiner Ankunft erfuhr er aus der Presse von der Bücherverbrennung an der Berliner Universität.

    In Mailand unterstützte ihn zunächst die jüdische Gemeinde, er hatte dennoch Geldprobleme.Außerdem wollte die Universität seine Studiendokumente nicht anerkennen. Kurz darauf zog er nach Pisa, wo die Bedingungen an der Universität günstiger waren.

    Schnell musste Max Kleinmann Italienisch lernen, da man, anders als in Deutschland, alle sechs Monate Prüfungen ablegen musste. Er fand sogar eine lukrative Arbeit beim Adjutanten des italienischen Königs, der einen deutschen Muttersprachler suchte. Im Juli 1935 schloss er – mit nur einem Jahr Verzögerung – sein Studium mit der Promotion ab.

    Militärdienst und Gelegenheitsjobs

    1934 waren Max Kleinmann die deutsche Staatsbürgerschaft aberkannt und sein Pass eingezogen worden. Als Staatenloser reiste er im folgenden Jahr noch einmal nach Deutschland, um seine kranke Mutter zu besuchen. Als er sich bei der Gestapo melden sollte, verließ er das Land rasch wieder.

    Obwohl er kein italienischer Staatsbürger war, wurde er im Sommer 1935 zum italienischen Militärdienst eingezogen und arbeitete im Militärkrankenhaus in Genua als Pathologe. Ein wohlwollender Vorgesetzter setzte sich für einen Gehaltszuschuss für Max Kleinmann ein, damit er mittags koscher essen gehen konnte, und an jüdischen Feiertagen hatte er frei.

    Als Max Kleinmann 1938 aus dem Militär ausschied, erhielt er wegen der nun auch in Italien geltenden antisemitischen Gesetzgebung keine Stelle als Arzt mehr. Durch Zufall fand er Arbeit als Schlachter auf einem italienischen Dampfer, der die Strecke von Genua nach New York fuhr. Er nutzte diese Gelegenheit nicht, um in die USA auszuwandern, da er bereits verheiratet und seine Frau in Italien geblieben war.

    Krieg und Nachkriegszeit in Italien

    Nach dem italienischen Kriegseintritt im Juni 1940 wurde Max Kleinmann verhaftet und – so seine Erinnerung – in ein italienisches Lager in Salerno bei Neapel gebracht. Ab Sommer 1940 wurden in Italien mehrere Lager für „feindliche Ausländer“, angeblich „gefährliche“ italienische Staatsbürger, aber auch ausländische Zivilisten errichtet. Max Kleinmann überlebte eine Typhus-Epidemie, die im Lager ausgebrochen war, und konnte mithilfe seiner guten Kontakte zur italienischen Armee erreichen, dass er zu seiner Frau kam, die als Zivilinternierte in Süditalien untergebracht war.

    Nach dem Sturz Mussolinis im September 1943 wurde Norditalien durch deutsche Truppen besetzt und unter der neuen radikalen faschistischen Regierung begannen nun Deportationen von Juden und Jüdinnen. Max Kleinmann und seine Frau wurden davon glücklicherweise verschont, weil Süditalien kurz vorher von den Alliierten befreit worden war.

    Nach dem Fall des italienischen Faschismus 1943 arbeitete Max Kleinmann zuerst für den Völkerbund, dann als Arzt für die amerikanische Besatzungsverwaltung und erhielt 1945 endlich die italienische Staatsbürgerschaft. In Bari, Mailand und Genua organisierte er als Verbindungsmann der jüdischen Hilfsorganisation „Joint“ die Auswanderung von Juden und Jüdinnen aus Italien. In der Schweiz besorgte er Blanko-Affidavits für die USA, die er in Absprache mit dem amerikanischen Konsulat verteilte. Schließlich reisten auch er und seine Frau im Sommer 1948 auf diesem Wege von Italien in die USA aus.

    Als Arzt in den USA

    In New York bezog die Familie Kleinmann zunächst eine Wohnung in einer ärmlichen Gegend an der East Side. Max Kleinmann fand Arbeit in einem Krankenhaus und legte nach vier Jahren Aufenthalt die staatliche Prüfung ab. Er eröffnete eine eigene Praxis in einem New Yorker Viertel, in dem Deutsch und Italienisch gesprochen wurde, und übernahm zusätzlich im Krankenhaus Nachtschichten. Seine Frau arbeitete im Büro der Praxis. Nach zehn Jahren konnten sie es sich leisten, ein Haus zu kaufen.

    Max Kleinmann starb 2008 in Flushing, New York.

    #projekt_stolperstein


  • Central DB of Shoah Victims’ Names
    https://yvng.yadvashem.org/index.html?language=en&s_lastName=Ruschin&s_firstName=Hugo&s_place=B


    Illustration : https://www.flickr.com/photos/edomingo

    L’enquête continue. La base de données de Yad Vashem contient des informations supplémentaires sur Hugo Ruschin. On aurait pu s’en douter. La nouvelle la plus importante est que sa fille a survécue. Le 12 mai 1982 Felicitas Kleinmann, 138-14 Flushing Drive, 11367 Flushing, New York, a contribué à compléter les informations sur son père assassiné.

    Central DB of Shoah Victims’ Names - Record Details
    https://yvng.yadvashem.org/nameDetails.html?language=en&itemId=626391&ind=2

    HUGO RUSCHIN
    Hugo Ruschin was born in Rogasen, Poland in 1878 to Casper. He was married to Ernestine nee Neumann. Prior to WWII he lived in Berlin, Germany. During the war he was in Berlin, Germany.

    Hugo was murdered in the Shoah.

    This information is based on a Page of Testimony (displayed here) submitted by his daughter, Felicitas Kleinmann
    ...
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    Last Name Ruschin
    First Name Hugo
    Gender Male
    Date of Birth 28/04/1878
    Place of Birth Rogasen,Oborniki,Poznan,Poland
    Father’s First Name Casper
    Marital Status Married
    Spouse’s First Name Ernestine
    Spouse’s Maiden Name Neumann
    Permanent Place of Residence Berlin,Berlin (Berlin),City of Berlin,Germany
    Place during the War Berlin,Berlin (Berlin),City of Berlin,Germany
    Place of Death Auschwitz,Camp,Poland
    Date of Death 03/1943
    Status according to Source murdered
    Submitter’s Last Name Kleinmann
    Submitter’s First Name Felicitas
    Relationship to Victim Daughter
    Source Yad Vashem - Pages of Testimony Names Memorial Collection
    Type of material Page of Testimony
    Item ID 626391

    Central DB of Shoah Victims’ Names - Record Details
    https://yvng.yadvashem.org/nameDetails.html?language=en&itemId=11620616&ind=0

    Last Name Ruschin
    First Name Hugo
    Gender Male
    Date of Birth 28/04/1878
    Place of Birth Rogasen,Oborniki,Poznan,Poland
    Permanent Place of Residence Berlin,Berlin (Berlin),City of Berlin,Germany
    Citizenship Germany
    Place during the War Auschwitz,Camp,Poland
    Origin of Deportation Berlin,Berlin (Berlin),City of Berlin,Germany
    Destination of Deportation Auschwitz,Camp,Poland
    Date of Deportation 06/03/1943
    Status according to Source murdered
    Source List of Jewish victims from the Memorial book “Victims of the Persecution of Jews under the National Socialist Tyranny in Germany 1933 - 1945” prepared by the German Federal Archives
    Type of material List of murdered Jews from Germany
    Item ID 11620616

    #shoa #projekt_stolperstein


  • Hugo Ruschin - Blumenstraße
    https://www.mappingthelives.org/bio/adf32700-c851-4751-a800-25f0c15cd926


    Wir erfahren durch diesen Eintrag, dass Hugo Ruschin nach 1931 von der Blankenfeldestraße 14 in die Blumenstraße 94 umgezogen ist.

    Geburtsdatum: 28.04.1878
    Geburtsort: Rogozno (Rogasen) / Obornik / Polen
    Geschlecht: männlich
    „Rasse“: JJJJ
    Verfolgungsgrund: rassisch
    Opfer des Holocausts: Ja

    Aufenthalt 1
    Aufenthaltsdatum: 17.05.1939
    Historische Straßenanschrift: Blumenstr. 94
    Historische Stadt: Mitte
    Historischer Kreis: Mitte
    Historisches Land: Berlin
    Historischer Staat: Deutsches Reich
    Heutige Straßenanschrift: Neue Blumenstr.
    Heutiges Stadtviertel: Mitte
    Heutige Stadt: (Mitte)
    Heutiges Land: Berlin
    Heutiger Staat: Bundesrepublik Deutschland

    Deportation 1
    Datum der Deportation: 06.03.1943
    Deportiert ab: Berlin
    Zielort der Deportation: Auschwitz
    Bezeichnung des Ortes: Vernichtungslager
    Todesdatum: vor 08.05.1945

    Alternative Personalien
    ID-Nr. aus der 1939 Volkszählung: VZ121986
    Quelle(n): Angaben aus der Volkszählung: (1.1) Bundesarchiv, R 1509 (Reichssippenamt). Volks-, Berufs- und Betriebszählung am 17. Mai 1939. Formular der Ergänzungskarte für Angaben über Abstammung und Vorbildung, Erläuterungen zu umstehendem Fragebogen.
    Alle Emigrations-, Inhaftierungs-, Deportations-, und Todesdaten; weitere Angaben nur wenn vermerkt: (1.2) Bundesarchiv, Abteilung R (Deutsches Reich), „Liste der jüdischen Einwohner im Deutschen Reich 1933–1945“ (kurz: „Residentenliste“).

    Berliner Adreßbruch, Ausgabe 1938 - Digitale Landesbibliothek Berlin - Zentral- und Landesbibliothek Berlin
    https://digital.zlb.de/viewer/readingmode/34115495_1938/2386


    Die Quelle für weitere Informationen


    Blumenstraße 1929 - Grieben Plan Berlin
    https://landkartenarchiv.de/griebenplan.php?q=grieben_berlin_1929


    Die Lage der Hausnummern der Blumenstraße auf dem Pharus-Plan Ausgabe 1928 entspricht nicht der historischen Entwicklung. Laut WIkipedia sollte das Haus Ecke Alexanderstraße die Nummer 102 tragen.


    Der Plan ist wahrscheinlich nach dem Jahr 1930 erschienen, da er die in diesem Jahr gewidmete #Stresemannstraße zeigt. (vorher #Königgrätzer_Straße , im Nationalsozialismus #Saarlandstraße)

    Neue Blumenstraße 1-24 in Berlin - KAUPERTS
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Neue-Blumenstrasse-10179-Berlin

    Straßenverlauf: von Blumenstraße und Krautstraße bis Singerstraße
    Falk‑Stadtplan: Planquadrat L 18-19
    Geschichte von Neue Blumenstraße
    Ehemaliger Bezirk: Mitte
    Name seit: 9.8.1963

    Nach Veränderung der Straßenführung mit Bezug auf ihren alten Namen benannt.

    Durch den Neuaufbau dieses Gebiets zwischen 1958 und 1963 wurde die Blumenstraße in ihrer einstigen Straßenführung verändert. In Anlehnung an ihren Namen wurde dieser Abschnitt nun Neue Blumenstraße genannt. Die Blumenstraße erhielt ihren Namen nach den dort einst befindlichen Gärten von David Karl Bouché (1747–1819). Bouché übernahm von seinem Vater Pierre Bouché den Gärtnereibetrieb. Nicolai rühmte die „vorzüglich schönen Früchte“ aus dem „Bocherschen Obstgarten“. Bouché war Besitzer des Terrains Blumenstraße 11, auf dem er einen Garten angelegt hatte.

    Die Blumenstraße, an die der Name anknüpft, existiert heute nur noch in Friedrichshain. Der Name ist mit revolutionären Traditionen der Arbeiterbewegung verbunden und sollte deshalb, wenn auch in ihrer Straßenführung etwas verändert, erhalten bleiben.
    © Edition Luisenstadt, kaupert media gmbh


    Blumenstraße 1948 - Falk Plan Berlin
    https://www.landkartenarchiv.de/falkplan.php?q=falk_berlin_1_1948

    Blumenstraße (Berlin-Friedrichshain) – Wikipedia
    https://de.wikipedia.org/wiki/Blumenstra%C3%9Fe_(Berlin-Friedrichshain)#Neue_Blumenstra%C3%9Fe

    Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde für die Stadtmitte im Osten – für Friedrichshain (Stalinallee) – bei völliger Neugestaltung der Straßenzüge neue Berliner Mitte projektiert. Die 1015 Meter lange Blumenstraße verlor 800 m und wurde bis Ende der 1960er Jahre schrittweise[9] aufgehoben. Der neue Straßenzug war eine gerade Fortsetzung in den Bezirk Mitte als Neue Blumenstraße benannt.[10]

    Der alte Verlauf

    Die (historische) Blumenstraße gehörte zum Stralauer Viertel. Die Grundstücke wurden fortlaufend gezählt, ab Alexanderstraße an der südlichen Straßenseite mit Grundstück 1 beginnend. Sie lag im Polizeirevier 22, organisatorisch gehörten die Grundstücke 1, 2, 4–26 und 59–84 zum Stadtbezirk 103 (Alexanderstraßen-Bezirk), das Haus 3 zu 102 (Holzmarkt-Bezirk), im mittleren Abschnitt lagen 27–34 und 51a–58 im Stadtbezirk 104 (Blumenstraßen-Bezirk) und 34a bis 51 gehörten zu 119 (Nicolaus-Hospital-Bezirk).[11] Den Kirchengemeinden waren die südlichen Häuser 1–14a Kirchspiel Ⅰ (St. Andreas-Kirche, Stralauer Platz) zugeordnet, die östlichen Wohnhäuser dem Kirchspiel ⅩⅥ (St. Marcus-Kirche, Weberstraße 54/55) und die nördlichen Häuser 76–84 Kirchspiel Ⅷ (St. Jacobi-Kirche, Oranienstraße 133).[12] 1850 ist die Blumenstraße mit den 109 Grundstücken (große waren geteilt, einige zusammengefasst) weitestgehend bebaut: es sind 23 Mietshäuser mit mehr als 10 Mietern, 23 vom Eigentümer bewohnte Häuser verzeichnet und als Baustelle[13] sind Nummer 1, 7/8, 25, 33, 41, 43–45, 49, 51, 52, 55/56 verzeichnet.[14] 20 Jahre später kommt die Wallnertheaterstraße zwischen 1 und 3 hinzu, Grundstück 2 für den Durchbruch, die Rosengasse hieß Markusstraße. Grundstück 40/41 wurde zu Andreasstraße 48 und Straßenland. Grundstücke sind neu bebaut: 9 und 9a sind 1870 im Umbau, 49 ist noch und 11 und 79 wurden Baustelle. In 42 Häusern wohnen nun mehr als 10 Mieter (Dienstboten, Gehülfen und Hausdiener sind im Adressbuch nicht erfasst).[15] Anmerkung: die östlichsten Grundstücke 40 und 41 (schon an der Lehmgasse) befanden sich am Durchgang zur Großen Frankfurter Straße. Sie wurden um 1860 aufgehoben, um beim Ausbau der Andreasstraße vom Andreasplatz zur Großen Frankfurter Straße eine Nord-Süd-Verbindung durchzuführen.

    Im Jahr 1913 (Beschlussfassung 1912[16]) wurden die Grundstücke der Blumenstraße neu geordnet, das Haus 1 lag weiterhin an der Alexanderstraße, aber die Zählung endete gegenüber mit Grundstück 102 (vorher 84), das zu Alexanderstraße 24 gehört. Geteilte Grundstücke (wie 51, 51a, 51b, 51c) wurden nun durchgezählt. Auffällig ist zu diesem Zeitpunkt eine hohe Zahl Mietshäuser im Eigentum der Erben oder von Rentnern.[17] Das Adressbuch 1912 (mit dem Stand des Jahres 1911) zeigt noch das nördliche Eckgrundstück Alexanderstraße als 84 an, an der Andreasstraße wechselte die Zählung von 39 auf 42 zur Nordseite rücklaufend.

    Anmerkungen
    9 - Auf histomapberlin.de (http://histomapberlin.de/histomap/de/index.html) zeigt die Karte 423D/1966 noch zwei Abschnitte der Blumenstraße, die auf 423D/1970 entfallen sind. 1) Für Friedrichshain 90 Meter westlich der Krautstraße 2) für Mitte 120 Meter westlich der Markusstraße mit den Häusern 77–79 und 22, 25, 26.

    10 - Karte von Berlin 1:5000: Lage aktuell: Hausnummern 38–41, 47, 47a, 49 https://fbinter.stadt-berlin.de/fb/index.jsp?loginkey=zoomStart&mapId=k5_farbe@senstadt&bbox=39310

    11 - Nachweis der Stadtbezirke. In: Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger nebst Adreß- und Geschäftshandbuch für Berlin, 1870, Ⅴ., S. 83 ff. http://digital.zlb.de/viewer/image/10666966_1870/1410

    12 - Blumenstraße. In: Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger nebst Adreß- und Geschäftshandbuch für Berlin, 1870, Ⅵ., S. 96. „Nachweis der Straßen […] mit Angabe der Polizei=Reviere, Stadt=Bezirke, Armen=Commissionen und Kirchspiele“. http://digital.zlb.de/viewer/image/10666966_1870/1423

    13 - Im Adressbuch sind als Baustelle im Kataster eingetragene Parzellen /Grundstücke mit Eigentümer gemeint. Es muss kein Bau oder Bauwille bestehen.

    14 - Blumenstraße 1–84. In: Allgemeiner Wohnungsanzeiger für Berlin, Charlottenburg und Umgebungen, 1850, Ⅱ., S. 13, 14 (Querstraßen: 1 an der Andreasstraße, zw. 11 und 15 am grünen Weg, zw. 27 und 28 Rosengasse, zw. 35b und 35 Krautsgasse // zwischen 39 und 40 Seitenwechsel // zw. 52 und 53 an der Krautsgasse, zw. 57 und 58 Rosengasse, 68/69 Garten Bouché mit Wohnsitz und 70 Besitz, zw. 75 und 76 an der Schillingsgasse, 84 an der Alexanderstraße, Haus 84 s. Alexanderstraße 21). http://digital.zlb.de/viewer/image/11940441_1850/587

    15 - Blumenstraße. In: Berliner Adreßbuch, 1970, Ⅱ., S. 29 ff. http://digital.zlb.de/viewer/image/10089470_1970/919

    16 - Mit der Anerkennung von Lichtenberg als Stadtgemeinde kam es zu Gebiets- und Grundstücksänderungen im Osten von (Alt-)Berlin insbesondere Friedrichshains.

    17 - Blumenstraße 1 bis 102. In: Berliner Adreßbuch, 1914, Ⅲ., S. 85 ff. „1, ←Wallnertheaterstraße→, 2 (auch Wallnertheaterstraße 22), 3–7, 8 (auch Wallnertheaterstraße 16/17, Ida-Claus-Stiftung), 9 (Ida-Claus-Stiftung), 10 (Prachtsäle „Alt-Berlin“, E: Gastwirt P. Baatz, Residenz-Lichtspiele von W. Bromme), 11–13, ←Ifflandstraße→, ←Grüner Weg→, 14/15 (auch Grüner Weg 124 u. 125), 16 (auch Grüner Weg 123), 17–26, ←Markusstraße→, 27–32, ←Markusstraße→, 33/34 („Markushof“, auch Krautstraße 4, 5 und Markusstraße 18, 35–37), ←Krautstraße→, 38 (auch Krautstraße 53), 39–49 // ←Andreasstraße→ // 50, 51 (zu Große Frankfurter Straße 113), 52 (auch Große Frankfurter Straße 111), 53–56, 57 (auch Große Frankfurter Straße 106), 58–60, ←Krautstraße→, 61–70, 71 (auch Markusstraße 22), ←Markusstraße→, 72–79 (77 im Besitz der Stadt Berlin), 80/81 (E: Ingenieur Lachmann, Arbeiterinnenheim der Vereinigung zur Förderung der Arbeiterinnenbewegung, Postamt 99), 82, 83, 84/85 (auch Marsiliusstraße 12), 86 (E: Stadt Berlin), ←Marsiliusstraße→, 87, 88 (E: Stadt Berlin: Vorderhaus und 9 Aufgänge), 89–94, ←Schillingstraße→, 95 (E: Stadt Berlin), 96–101, 102 (zu Alexanderstraße 24), ←Alexanderstraße→“ (Die überwiegende Anzahl der Häuser hat mehr als 10, viele mehr als 30 Mieter.). http://digital.zlb.de/viewer/image/10089470_1914/4170


    Blumenstraße / Neue Blumenstraße - Openstreetmap 2019
    https://www.openstreetmap.org/way/4083446#map=16/52.5172/13.4238

    Blumenstraße (Berlin-Friedrichshain) – Wikipedia
    https://de.wikipedia.org/wiki/Blumenstra%C3%9Fe_(Berlin-Friedrichshain)#Bewohner_und_Grundst%C3%BCck


    Stolperstein Blumenstraße 49
    Keine Erwähnung von Hugo Ruschin am 22.1.2019

    Im Buch der Erinnerungen[49] sind folgende Deportationen 1943–1945 aus der Blumenstraße aufgeführt. Haus 13: Herta Dobrin (geb. Rosenthal, 26. Juli 1903), Fritz Julius Dobrin (26. Juni 1907). Haus 25: Walter Michelsohn (23. Dezember 1910 * LL: 17. Juli 1943 in Riga), Hildegard Michelsohn (geb. Schirn, 27. Juni 1909). Haus 41: Johanna Boetzel (geb. Peritz, 4. Dezember 1884) Martin Boetzel (14. Mai 1880). Haus 80: Regina Bass (geb. Prager, 1. Mai 1878). Haus 74: Selma Bock (geb. Rosenthal, 28. September 1891), James-Hugo Bock (9. Mai 1926). Haus 94: Eva Jaeckel (geb. Lippmann, 28. Juli 1885), Alfred Jaeckel (23. September 1880). Haus 98: Jachet-Chaja Heller (geb. Steiner, 28. Dezember 1888), Erna Heller (16. März 1906), Josef-Gerhard Heymann (25. Dezember 1897, am 16. August 1944 von Stuttenhof nach Buchenwald).

    cf. list of murdered jews https://seenthis.net/messages/363328

    #Allemagne #Berlin #Mitte #Blumenstraße #Neue_Blumenstraße #Alexanderstraße #histoire #juifs #shoa #shoah #cartographie #projekt_stolperstein


  • list of murdered jews
    http://www.kristallnacht1938.org/list/r.html

    Ruschin, Hugo (* 28.04.1878)

    Jüdisches Adressbuch für Gross-Berlin 1931
    http://digital.zlb.de/viewer/image/1931001_1931/464/LOG_0030

    Ruschin, Hugo, O 27, Blankenfeldestr. 14

    Plan historique

    La Blankenfeldestraße n’existe plus. Elle était le prolongement de la Magazinstraße au-delà de la Schillingstraße près du Café Moskau. Aujourd’hui elle se situerait perpendiculairement entre la Schillingstraße et la Neue Blumenstraße á l’hauteur de la Flamingo Apotheke.

    Berlin Magazinstraße
    http://www.openstreetmap.org/way/168943642#map=18/52.51847/13.41962
    https://www.google.de/maps/place/Magazinstra%C3%9Fe,+10179+Berlin/@52.5178735,13.4201217,499m/data=!3m1!1e3!4m2!3m1!1s0x47a84e22b92bd4a3:0x8cbb7ddd723516bb

    Liste der Kulturdenkmale in Berlin-Mitte/Stralauer Vorstadt
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Kulturdenkmale_in_Berlin-Mitte/Stralauer_Vorstadt

    09080431 - Magazinstraße 8, Postamt O 27, 1908–12

    Blankenfelde Straße 9
    http://digital.zlb.de/viewer/image/10089470_1927/4683/LOG_0297

    Le destin de Hugo Ruschin est inconnu. Il est vraisemblablement mort pendant sa déportation.

    Find a grave
    http://www.findagrave.com/cgi-bin/fg.cgi?page=gr&GSln=Ruschin&GSbyrel=in&GSdyrel=in&GSob=n&GRid=109419958&

    Hugo Ruschin
    Birth: Apr. 28, 1878
    Death: unknown
    Burial:
    Body lost or destroyed
    Maintained by: IWPP Custodial Account
    Originally Created by: International Wargraves ...
    Record added: Apr 25, 2013
    Find A Grave Memorial# 109419958

    #shoa #Berlin #Stralauer_Vorstadt #projekt_stolperstein