• « Ich habe sechs Menschen getötet » – für nichts
    https://www.infosperber.ch/politik/welt/ich-habe-sechs-menschen-getoetet-fuer-nichts

    Thomas Gibbons-Neff wollte als damals 22-Jähriger die Freiheit der USA verteidigen .

    Max Stirner a écrit beaucoup de choses qui me tiennent pas debout mais il a dit ume vérité éternelle. Chacun n’a qu’jne vie et il ne faut pas la sacrifier pour une idée ou pour les puissants et leurs idéologies.

    15.8.2026 von upg. - Ein ehemaliger US-Soldat besuchte in Kabul einen Taliban-Kommandanten, gegen den er im Jahr 2010 gekämpft hatte.

    In der afghanischen Provinz Helmand eroberte das US-Militär erfolgreich den Ort Marjah mit fast 80’000 Einwohnern. Die Stadt lag an einer Nachschub-Route und war damals einer der grössten Taliban-Stützpunkte. In einem wochenlangen Einsatz kämpften etwa 15’000 verbündete Soldaten und Sicherheitskräfte.

    Als 22-jähriger war Thomas Gibbons-Neff Anführer eines siebenköpfigen Scharfschützenteams. «Es ist ein komisches Gefühl, mindestens sechs Menschen getötet zu haben in einem Konflikt, der zwanzig Jahre lang dauern sollte und verloren ging.»

    Der Krieg kostete etwa 200’000 Menschen das Leben, darunter rund 70’000 Zivilisten.

    Im Krieg heisse es häufig, entweder sterben wir oder die anderen. «Wir starrten durch leistungsstarke Zielfernrohre, um Absichten und Verhaltensweisen unserer Feinde zu entschlüsseln. Das Töten hing von unseren Instinkten und Ängsten ab: Wenn wir zögerten, wären unsere Kameraden wegen unseres Zögerns gestorben?» Es sei zudem so gewesen, dass man sich mit dem Töten in der Truppe Respekt verschaffte: «Also töteten wir Menschen. Ich tötete Menschen. Das Betätigen des Abzugs war unser Beitrag an eine Strategie, die schon vor unserem Einsatz zum Scheitern verurteilt war.»

    Nach seiner Rückkehr arbeitete Gibbons-Neff für die «New York Times» und berichtete viele Jahre lang unter anderem über Afghanistan. Heute bilanziert er ernüchtert: «Die vielen Verluste an Menschenleben und alle diese Traumata haben Afghanistan im Zustand hinterlassen, wie er im Jahr 2001 bestand, bevor die US-Truppen dort Fuss fassten.»
    Thomas Gibbons-Neff wollte als 22-Jähriger die Freiheit der USA verteidigen.
    Thomas Gibbons-Neff wollte als damals 22-Jähriger die Freiheit der USA verteidigen.

    In diesem Frühjahr gab Gibbons-Neff seinen Beruf als Journalist auf, um als Lehrer zu arbeiten. Ein letztes Mal reiste er für die «New York Times» nach Afghanistan, um seine Vergangenheit aufzuarbeiten. Unter dem Titel «Warum ich einen Taliban-Kommandanten aufsuchte, gegen den ich gekämpft hatte» berichtete er Ende Juli ausführlich darüber.

    Gibbons-Neff sprach in Kabul mit Mullah Rahim Gulab, gegen den er vor sechzehn Jahren im Februar 2010 in Marjah gekämpft hatte. Bereits im Jahr 2021, nur wenige Monate nach dem Sieg der Taliban, hatte er ihn zufällig in Kabul getroffen und darüber berichtet: «Als wir uns zum ersten Mal in Marjah begegneten, waren wir beide etwa 22 Jahren alt. Er versuchte, mich zu töten und ich versuchte, ihn zu töten. Wir überlebten. Unterdessen ist Gulab ein hochrangiger Kommandant. Gibbons-Neff erinnerte sich: ‹Der Himmel über Marjah war voll von Helikoptern, die amerikanische Soldaten an verstreuten Orten absetzten. Dann wurde heftig geschossen.› Das zweistöckige Gebäude, in dem unsere Befehlszentrale untergebracht war, und in dem meine beiden Freunde Matt Tooker und Matt Bostrom getötet wurden, ist heute ein Zentrum für Schwangere.»

    Gulab hatte sich den Taliban angeschlossen, weil seine zwei Brüder im Kampf umgekommen waren. Gibbons-Neff war den US-Marines beigetreten, weil er sich gegenüber seinem Vater beweisen wollte, der ein Vietnam-Veteran war. In Afghanistan sollte er für die Freiheit der USA kämpfen, während Gulab seinen Glauben und die Unabhängigkeit seines Landes verteidigen wollte.

    «Warum begehen so viele amerikanische Soldaten Suizid?»

    Bei der jetzigen Begegnung in Kabul habe Gulab gefragt: «Warum begehen so viele amerikanische Soldaten, die in Afghanistan gekämpft haben und zurückgekehrt sind, Suizid?» Gibbons-Neff versuchte, es zu erklären: «Wir dachten, etwas zu tun, auf das wir stolz sein konnten. Aber unsere Vorgesetzten konnten nie klar darlegen, wie unsere Einsätze, unsere ausgeübte Gewalt und unsere erlittenen Verluste irgendjemanden in den Vereinigten Staaten sicherer machten.»

    Die Vorgesetzten hätten nach ihrer Rückkehr lukrative Posten bei Rüstungsunternehmen erhalten oder mit Vorträgen hohe Honorare kassiert. Manche zurückgekehrte Soldaten seien damit nicht fertig geworden.
    Spendenbalken gold

    Bei den kämpfenden Taliban sei dies anders gewesen, meinte Gulab. «Wir führten den Dschihad im Namen Allahs und hatten keine Angst, getötet oder verwundet zu werden. Wir sind auch nicht traurig über unsere Freunde, die getötet oder verwundet wurden, denn wir alle wünschten uns, auf dem Weg des Dschihad den Märtyrertod zu sterben oder verwundet zu werden.»

    Unter den Kriegsbedingungen seien oft Zivilisten getötet oder verwundet worden. Diese würden den ausländischen Streitkräften wahrscheinlich nicht vergeben. «Aber», fügte Gulab hinzu, «ich habe euch vergeben.»

    Gibbons-Neff schloss seinen letzten Bericht für die «New York Times»: «Herr Gulab und ich waren zu einem bestimmten Zeitpunkt in unserem Leben zwei Menschen – damals kaum schon Männer –, die aus völlig unterschiedlichen Gründen kämpften. Vielleicht reicht es für die Aufarbeitung der Vergangenheit schon aus, dass ich ihn nun auf eine etwas seltsame Art eher als Freund denn als meinen Feind sah.»

    Kurz nach seiner Rückkehr in die USA, als er in einer schwülen Nacht in New England mit seinem Hund spazieren ging, habe sein Handy vibriert. Herr Gulab schickte ihm eine SMS auf Paschtu: «Bist du zu Hause angekommen?», fragte er.

    Gibbons-Neff antwortete, dass er gut angekommen sei.

    «Es ist gut zu hören, dass du sicher angekommen bist», simste Gulab zurück.

    #USA #Afghanistsn #guerre #soldats #ptsd

  • Einzigartig: Platz in Berlin nach PDS-Politikerin benannt
    https://www.nd-aktuell.de/artikel/1198651.marion-seelig-einzigartig-platz-in-berlin-nach-pds-politikerin-be

    Der neu benannte Platz im Ortsteil Prenzlauer Berg Foto: Ralf Fischer

    29.3.2026 von Ralf Fischer - Die 2013 verstorbene Marion Seelig war in der DDR in der Opposition und nach der Wende ebenfalls

    Seit dem 8. März trägt der Platz an der Bötzoweiche im Berliner Bezirk Pankow den Namen der vor 13 Jahren verstorbenen Politikerin Marion Seelig. Diese Namensgebung ist in dieser Form sicher einzigartig. Denn geehrt wird auf diese Weise eine Politikerin, die 1990 für die PDS in das Berliner Abgeordnetenhaus einzog. Zu verdanken ist dies einem Freundeskreis, der seit zehn Jahren für die Benennung gekämpft hat. Rund 80 Anwohner, Politiker, Freunde und Weggefährten sowie die Familie von Marion Seelig wohnten der Einweihung am Internationalen Frauentag bei. Bezirksbürgermeisterin Cordelia Koch (Grüne) war ebenfalls vor Ort.

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    »Es gibt kaum einen besseren Tag dafür als den 8. März, den Internationalen Frauentag«, äußerte der einstige Weggefährte und ehemalige Bezirksbürgermeister von Berlin-Lichtenberg, Michael Grunst, einst Linke, inzwischen SPD. Seelig war laut Michael Grunst »eine DDR-Bürgerrechtlerin, die Haltung hatte und den Mund aufgemacht hat, als das noch richtig Mut brauchte«. Sie engagierte sich in der DDR in kirchlichen Initiativen und bei den »Frauen für den Frieden«. Als Mitbegründerin und Sprecherin der Bürgerbewegung »Vereinigte Linke« saß sie am Zentralen Runden Tisch der DDR.
    Die 2013 verstorbene Marion Seelig

    Die 2013 verstorbene Marion Seelig

    Foto: imago/Lars Reimann

    »Ich habe Marion 1990 bei den Verhandlungen zur Aufstellung der offenen Liste kennengelernt und habe dann viele Jahre eng mit ihr zusammengearbeitet«, erinnert sich Steffen Zillich, der mit Unterbrechungen seit 1991 immer wieder der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus angehörte und aktuell ihr Haushaltsexperte ist. Gemeinsam mit Marion Seelig kandidierte Zillich, damals Mitglied der marxistischen Jugendvereinigung »Junge Linke«, 1990 auf der offenen Liste der Partei des demokratischen Sozialismus (PDS). Seelig stand als Vertreterin der Vereinigten Linken (VL) auf der Liste.

    Zillich war damals beeindruckt davon, dass »eine Frau aus der DDR-Opposition, die Überwachung und Repression durch die SED und ihre Machtorgane selbst erfahren hat, sich auf dieses Projekt eingelassen hat«, auch »in dem Wissen, dass noch viel SED in der PDS steckte«. Ihn und Seelig einte die Auffassung, dass eine starke demokratische linke Kraft im vereinten Deutschland nötig sei und die PDS sich womöglich zu einem wichtigen Teil davon entwickeln könnte. Dafür war die Aufarbeitung der DDR-Geschichte eine Voraussetzung. Laut Zillich führte dies »zu vielen Konflikten, aber auch zu Klärungsprozessen in der Fraktion und in der PDS«. Nicht immer sei dabei klar gewesen, ob dieser Weg gemeinsam weitergeht.

    Marion Seelig war 1982 Mitunterzeichnerin einer Eingabe an den Staatsrat der DDR gegen ein neues Wehrdienstgesetz. Sie war aktiv in der oppositionellen Friedensbewegung. Darüber hinaus war sie im Umfeld der Berliner Zionskirche aktiv sowie in der Gruppe Gegenstimmen, in der linke Christen und oppositionelle Marxisten zusammenfanden. Nach der Wende war Seelig eine wichtige Ansprechpartnerin für die außerparlamentarische Bewegung. »Durch ihre Arbeit in der Kirche von Unten (KvU) und in der Vereinigten Linken kannte sie viele, die sich in der Hausbesetzerbewegung oder auch in Antifagruppen engagierten«, erklärt Zillich diese Rolle. Damit hatte Seelig vielen, die aus der SED kamen, etwas voraus. Sie musste nicht erst kulturelle Hürden zu widerständig-linken Milieus überwinden. Zillich freut sich deshalb, dass »eine kluge und mutige Frau einen Platz im Stadtbild« gefunden habe, »deren Leben für eine linke Geschichte steht«.

    Muckefuck: morgens, ungefiltert, links

    nd.Muckefuck ist unser Newsletter für Berlin am Morgen. Wir gehen wach durch die Stadt, sind vor Ort bei Entscheidungen zu Stadtpolitik – aber immer auch bei den Menschen, die diese betreffen. Muckefuck ist eine Kaffeelänge Berlin – ungefiltert und links. Jetzt anmelden und immer wissen, worum gestritten werden muss.

    Der ehemalige Bundestagsabgeordnete und vormalige PDS-Landesvorsitzende Stefan Liebich profitierte vom intellektuellen Austausch mit Marion Seelig. »Als ich 1995 für die PDS in das Abgeordnetenhaus von Berlin gewählt wurde, wusste ich sehr wenig über das Leben derer, die in der DDR in der Opposition waren«, erklärt Liebich dem »nd«. Erst durch sie habe er das Land, in dem er groß geworden ist, richtig kennengelernt. »Marion hat mir in unseren Gesprächen dafür die Augen geöffnet.« Marion Seelig war für den inzwischen in New York lebenden Liebich »sowohl in der DDR, aber auch im vereinigten Deutschland eine wirkliche Bürgerrechtlerin«. Die Benennung eines Platzes nach ihr habe ihn deshalb sehr berührt, sagt er.

    »Ich freue mich sehr, dass Marion auf diese Weise geehrt und ihr Andenken im Straßenbild dauerhaft wird«, stimmt der lediglich nach Rheinsberg in Brandenburg und damit nicht ganz so weit weggezogene Freke Over zu. Ab 1995 gehörte Over mit Seelig der PDS-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus und war wie sie für die Innenpolitik verantwortlich. »Mit Marion verband mich eine lange und spannende Zeit der Zusammenarbeit und Freundschaft«, erinnert sich Over. Ob es um die Aufklärung von Übergriffen und Skandalen der Polizei ging oder um die Begleitung von linken Demonstrationen, Seelig sei »eine verlässliche Partnerin« gewesen.

    »Mit Marion konnte man Pferde stehlen. Ich vermisse sie.«
    Freke Over Ex-Abgeordnetenkollege

    Gerne erinnert sich Over beispielsweise an die Störung des ersten öffentlichen Gelöbnisses der Bundeswehr in Berlin 1996 vor dem Schloss Charlottenburg. Mit der Abgeordnetenplastikkarte ging es durch alle Kontrollen, »um dann zu Dritt – gemeinsam mit dem Abgeordneten Benjamin-Imanuel Hoff – aus dem Gästebereich über die Absperrung zu springen und sich mit dem geschmuggelten Transparent vor die Soldaten zu stellen«. Trotz ein paar Stunden Aufenthalt im Knast, einer Anzeige und auch einiger Blessuren, habe man zusammen für die Botschaft des Tages gesorgt. »Mit Marion konnte man Pferde stehlen«, sagt Over. »Ich vermisse sie.«

    »Wir freuen uns sehr, dass mit Marion Seelig ein langjähriges Mitglied unserer Fraktion auf diese Weise geehrt wird«, erklärt Niklas Schrader, der jetzt der innenpolitische Sprecher der Linksfraktion ist. Für ihn war es »ungemein wertvoll, dass sie ihre Erfahrungen als linke DDR-Oppositionelle immer wieder in die politische Debatte eingebracht hat«. Schrader hat, bevor er 2016 selbst Abgeordneter wurde, als Referent für Innenpolitik für die Linksfraktion gearbeitet und seinerzeit Marion Seelig noch persönlich kennengelernt. Mit ihrer ruhigen, aber unbeirrbaren Art, für ihre Ziele zu kämpfen, wurde sie Schrader zufolge »weit über linke Kreise hinaus geschätzt«. Noch heute sei ihr Wirken sichtbar: Dass die Berliner Polizei eine individuelle Kennzeichnung trägt, sei zum großen Teil ihr zu verdanken.

    #Berlin #Ptenzlauet_Berg #Marion-Seelig-Platz #Straßenumbenennung

  • #peter_mertens : « Serons-nous capables de connecter la lutte contre la militarisation et pour le socialisme ? »
    https://lvsl.fr/peter-mertens-serons-nous-capables-de-connecter-la-lutte-contre-la-militarisati

    En 2025, les élites politiques européennes ont semblé de plus en plus désorientées. Sur le plan intérieur, les gouvernements font face à une colère sociale croissante contre le retour de l’austérité et l’accélération de la militarisation. À l’international, ils ont été régulièrement mis à l’écart et humiliés par l’administration #Trump. Pourtant, les dirigeants européens continuent de foncer dans le mur, engageant des milliards via un emprunt commun pour prolonger la #guerre en Ukraine, tout en soutenant les priorités impérialistes des États-Unis ailleurs, du soutien au génocide israélien à Gaza à l’approbation de menaces contre le Venezuela et d’autres pays d’Amérique latine. Ces tendances, qui se poursuivent en #2026, annoncent de sérieux risques pour la classe travailleuse européenne : à travers le risque de (...)

    #Entretiens #Belgique #gauche #pacifisme #paix #PtB #Stratégie #victoire

  • "The Ashes of Moria"
    https://www.youtube.com/watch?v=3ISMAJPcAUg

    A cinque anni dall’incendio che lo ha distrutto (8-9 settembre 2020) l’impatto del campo di Moria è ancora presente nelle vite delle persone che lo hanno vissuto, mentre l’approccio alla migrazione da parte dell’Europa continua a essere quello della deterrenza, del contenimento e della detenzione.

    Attraverso una serie di interviste con persone migranti che hanno vissuto nel campo greco, operatori sociali e attivisti che lo hanno conosciuto da vicino, questo documentario esplora l’eredità di Moria, raccontando la durissima realtà del campo, le ripercussioni che ha causato sulla vita delle persone e il suo ruolo nelle politiche di detenzione e deterrenza e nei processi di integrazione.

    #Moria #réfugiés #migrations #Grèce #camp_de_réfugiés #incendie #Lesbos #ce_qui_reste #silence #feu #camps_de_réfugiés #2020 #traces #hotspot #accord_UE-Turquie #asile #accampement #tente #froid #chaleur #tentes #sécurité #peur #nuit #viols #toilettes #survie #vols #criminalité #violence #faim #attente #santé_mentale #dépression #PTSD #queue #suicide #tentatives_de_suicide #enfer #dissuasion #politique_de_dissuasion #déshumanisation #propagande #nationalisme #racisme #instrumentalisation #instrumentalisation_politique #discriminations #bruits #sons #8_septembre_2020 #honte #contrôle_biopolitique #Kos #Samos #Kios #prisons #closed_controlled_accesse_centres (#CCACs) #éloignement #isolement #marginalisation #marges #camps_fermés #îles #Vastria

    –-

    ajouté à la métaliste sur l’#incendie de #septembre_2020 dans le #hotspot de #Moria, #Lesbos (#Grèce) :
    https://seenthis.net/messages/876123
    #film #documentaire #film_documentaire

    • “The Ashes of Moria”: che cosa rimane del campo profughi più grande d’Europa?

      Il film di Davide Marchesi e Majid Bakhshi, prodotto da ColoreFilm e distribuito in Italia da Altreconomia, ripercorre la storia di quello che è stato il simbolo del fallimento europeo in tema di “accoglienza” e “protezione”, sull’isola greca di Lesbo. A cinque dall’incendio che lo ha distrutto, il documentario porta nel cuore del campo, tra odori, rumori, paure e violenze. Allo stesso tempo offre le coordinate per capire i meccanismi attuali delle brutali politiche europee

      Mo Zaman cammina tra le macerie di un posto di cui riconosce gli odori, “gli stessi di albero di ulivo”, ma non i suoni. “Non avevamo questo silenzio prima qui”. Ricorda le sensazioni, il freddo e la paura, il terrore ma non gli spazi vuoti. Il suo è un ritorno in un luogo di cui conosce le strade a memoria nonostante di fatto non esista più. Mo Zaman è uno dei protagonisti di “The Ashes of Moria” (52′), il documentario di Davide Marchesi e Majid Bakhshi, prodotto da ColoreFilm e distribuito in Italia da Altreconomia, che a cinque anni dalla distruzione del campo di Moria sull’isola greca di Lesbo ripercorre la storia di quello che è stato l’emblema del fallimento europeo.

      È lui a raccontare che a Moria gli incendi erano frequenti e difficili da gestire, proprio come quelli che finirono per distruggerlo completamente. Il centro di identificazione e registrazione di richiedenti asilo e migranti più grande d’Europa, pensato come risposta a quella che erroneamente viene ancora definita la “crisi dei rifugiati” del 2015, nella notte tra l’8 e il 9 settembre 2020 bruciò irrimediabilmente.

      Eppure, come afferma Mo Zaman, “anche se possono cancellare Moria da questo posto, non potranno mai cancellare il nome di Moria”. Di certo non lo potranno mai cancellare dalla memoria delle migliaia di persone, al momento dell’incendio erano intorno alle 15mila, che vi sono passate e che vi hanno trascorso giorni, mesi, ma anche anni, in attesa. Le conseguenze, i residui, le ceneri di un’immensa crisi di salute mentale capace di fare più danni che quelli della guerra stessa da cui queste persone scappavano, come si racconta nel film, rimangono nella loro mente.

      “Mancava acqua potabile, cibo, elettricità, igiene -ricorda infatti Majid Bakhshi, uno dei due autori che ha vissuto nel campo-. È importante parlare della mia esperienza a Moria e, in generale, di persona che cerca di trovare la propria strada in condizioni difficili. Ciò che intendo dire è che, quando arrivi come migrante o rifugiato in Europa, o in qualsiasi altro paese del mondo, inizi un processo che sarà piuttosto difficile e per nulla, incerto e molto stressante. Può essere molto opprimente, soprattutto se non ricevi alcun supporto puntuale, e se devi affrontare tutti i problemi da solo. E trovo molto difficile anche staccarmi in qualche modo da alcuni di quei ricordi. Sono nella mia testa, come se dovessero restare con me per non so quanto tempo”.

      “Uno degli aspetti che spero che emerga è l’impatto psicologico a lungo termine della vita nel campo, non solo sulle singole persone che è sicuramente importantissimo, ma anche sulla società in generale -spiega il regista Davide Marchesi-. Avvicinarsi a queste persone e guardare le loro vite è struggente anche perché è doloroso pensare che noi abbiamo reso così difficile la loro vita”.

      Alternando immagini di archivio e fotografie, anche satellitari, alle interviste di chi ci ha vissuto, degli operatori sociali e degli attivisti, il documentario ci porta dentro il campo fino a farcene sentire la “puzza oscena” e le grida notturne, a farci provare il senso di insicurezza di ritrovarsi in un luogo pensato per accogliere fino tremila persone e arrivato a contenerne 25mila. Un posto dove i nervi a fior di pelle erano micce accese, dove si viveva giorno per giorno e contava solo sopravvivere.

      “Da una parte a Moria non ti veniva data possibilità di fare nient’altro se non preoccuparti di cose molto elementari, della sopravvivenza quotidiana -prosegue Marchesi-. Dall’altra ognuno si portava dentro questa gigantesca preoccupazione di che cosa gli sarebbe successo nel futuro, dell’attesa di una risposta alla richiesta di asilo”.

      La fame, le lunghe code, la mancanza di qualsiasi bene necessario trasformava le persone in poco tempo, cambiandone le mentalità e portandole a perdere qualsiasi tipo di fede. In una parola sola era l’inferno, usandone qualcuna in più Mo Zaman dice che “Moria eccelleva nell’essere orribile”.

      “Non credo che per noi sia possibile veramente capire che cosa significasse stare lì, perché è peggio che stare in prigione -aggiunge Marchesi-. Se non sai quando finirà l’attesa, psicologicamente è molto peggio. Per questo se da una parte le immagini di questo documentario testimoniano molto bene com’era Moria, dall’altra non gli rendono in nessun modo giustizia, perché manca il fattore temporale”.

      Dal cuore del campo “The Ashes of Moria” ci porta anche al di fuori, dandoci le giuste coordinate per ricostruire e comprendere quello che stava accadendo nel frattempo all’esterno. Non tanto una “crisi dei rifugiati” quanto del sistema di accoglienza di un’Europa lenta, impreparata, per certi versi anche sadica, che diventa una promessa tradita di una vita migliore e di diritti umani finalmente riconosciuti e protetti.

      “Abbiamo rischiato le nostre vite attraversando l’Egeo e non siamo venuti qui per essere abbandonati”, protestano le persone migranti. “Quando sono arrivata in Grecia ho subito discriminazione perfino per la mia esistenza. Come rifugiati non vogliono neppure che esistiamo”. E la domanda: “Dov’è finita l’umanità?” ricorre spesso nelle loro parole. Tutti sapevano che cosa succedeva ma nessuno faceva nulla per cambiare la situazione tanto che, come osserva nel film Carlotta Passerini, psicologa che lavorava con i residenti del campo “penso davvero che questo sia stato fatto per disumanizzare le persone. È più facile condannare qualcuno che non si considera umano o una persona che si comporta come te”.

      Moria sembra essere dunque il punto di partenza, l’origine di tutto quello che di peggio abbiamo ancora oggi: la propaganda che racconta le persone migranti come una minaccia pronta a invaderci, i nazionalismi e i razzismi. “In un certo senso è così -riflette Marchesi-. Ma allo stesso tempo nel momento in cui ho iniziato a fare ricerca, a cercare di capirne di più, mi sono accorto che alla fine l’approccio è sempre lo stesso. A Moria non è stato inventato nulla di nuovo. L’Europa da Schengen in poi ha reso evidente in tutti i modi che va bene la libera circolazione delle persone all’interno, ma chi viene da fuori deve essere ipercontrollato e se possibile tenuto fuori. Possiamo infatti chiamare le nuove costruzioni realizzate dopo Moria campi ad accesso controllato, possiamo chiamarli strutture ricettive, possiamo chiamarli Cpr, alla fine il modo di operare è uno: quello della detenzione e della deterrenza”.

      “Moria era usato per mettere paura alle persone -afferma infatti nel film Lefteris Papagiannakis, direttore del Greek council for refugees-. Ma non ha funzionato perché la deterrenza non funziona mai”. Così come non funzionerà per i cinque nuovi closed controlled access centre, vere e proprie prigioni in posti isolati, lontano da tutto e tutti. La loro costruzione nelle isole dell’Egeo settentrionale Chios, Kos, Leros, Lesbo e Samos è iniziata subito dopo la distruzione di Moria, già a partire dalla primavera del 2021, ricevendo più 250 milioni di finanziamenti dall’Ue (si veda su questo il progetto “Chiusi dentro. Dall’alto” pubblicato da Altreconomia in collaborazione con PlaceMarks nel settembre 2024).

      Da qui l’importanza di questo documentario: quella di “creare una testimonianza” affinché si mantenga alta l’attenzione su temi che nonostante il centro di Lesbo non esista più ancora ci riguardano. “Moria e in generale i campi sono dei laboratori di come si vogliono gestire le politiche migratorie e non solo -dice l’autore-. In questi luoghi, ad esempio, si testano nuove tecnologie di sorveglianza che poi verranno applicate non solo in ambito detentivo ma anche di controllo sociale. Per questo è importante creare documenti che possano rimanere nel tempo”.

      “The Ashes of Moria” è quindi un documentario sul campo di Moria e sulle persone migranti che ne sono stati prigioniere, ma si rivolge a noi, europei, occidentali e ci chiede di fare i conti con quello che siamo e abbiamo lasciato o contribuito a far accadere. “Non dobbiamo nasconderci o dimenticarci di quello che succede sui nostri confini -conclude Marchesi-. È importante riflettere su quello che come società, siamo capaci di fare a persone che in questo caso sono parte di una popolazione in movimento ma in un altri casi potrebbero essere le persone lgbtqi+ e in altri ancora i dissidenti politici o altro. Una società che è stata capace di fare quello che ha fatto a Moria nei confronti di persone che considerava una minoranza e che reputava in qualche modo ‘scomode’ sarà capace di farlo sempre e con chiunque”.

      https://altreconomia.it/the-ashes-of-moria-che-cosa-rimane-del-campo-profughi-piu-grande-deurop

  • Le Réseau, ou lorsque nous étions intraçables
    https://laviedesidees.fr/Le-Reseau-ou-lorsque-nous-etions-intracables

    Créé par des résistants des PTT, un #réseau téléphonique parallèle a survécu après la Libération. Espace de #communication et de rencontre dans les années 1970, il constitue le chaînon manquant entre les agences matrimoniales du XIX e siècle et nos applis contemporaines.

    #Société #téléphonie #numérique
    https://laviedesidees.fr/IMG/pdf/20251024_reseau.pdf

  • Et si l’immigration était un #projet_de_société positif et accueillant ?

    Le #Québec peut être cette nation qui sait conjuguer son désir d’affirmation tout en ouvrant les bras.

    Dans un contexte mondial où l’on assiste à la montée des mouvements antidroits et des pratiques autoritaires, dont le principal « #ennemi » est les personnes migrantes, la joute oratoire sur l’immigration à laquelle nous assistons à #Québec a de quoi nous inquiéter.

    Le gouvernement de la Coalition avenir Québec (CAQ) nous dit en substance que l’immigration est une #menace, et qu’il y en a trop. Une partie de l’opposition surenchérit. Ce faisant, on induit la population en erreur avec toutes sortes de #chiffres douteux, faisant monter un sentiment anti-immigrant empreint de #préjugés, discriminatoire. Cela nourrit un #climat_social polarisé et délétère.

    Plusieurs commentateurs ont critiqué l’escalade du #discours_anti-immigrants entre la CAQ et le Parti québécois (PQ). Il est important de comprendre qu’il s’agit là d’un #discours qui s’inscrit dans une logique portée par les #mouvements_antidroits, dont font aussi partie les mouvances identitaires. Alors à qui profite ce discours, et à quels desseins ? Cela ressemble à une #politisation opportuniste et électoraliste de l’immigration.

    Ces jours-ci se tiennent des consultations sur la planification de l’immigration au Québec. Le gouvernement a déjà annoncé son intention de réduire considérablement le nombre d’immigrants temporaires et permanents. De nombreux intervenants seront entendus jusqu’au 30 octobre. Plusieurs représentent des secteurs économiques qui emploient des travailleuses et des travailleurs étrangers. Il y a donc fort à parier que ces intervenants plaideront l’importance de maintenir un bon niveau d’immigration, notamment temporaire, pour assurer des besoins immédiats en main-d’œuvre.

    Amnistie ne se prononce pas sur le nombre de personnes immigrantes qu’un État souhaite accueillir. Toutefois, nous rappelons que pour tout programme d’immigration, les États, dans ce cas-ci le Québec, ont l’obligation de le déployer en tout respect et en toute protection des droits de ces personnes, et en respect du #droit_international.

    Ce qui inquiète Amnistie, c’est donc la #rhétorique_négative à l’égard de l’#immigration mise de l’avant pour justifier sa réduction, la façon dont c’est fait et les effets sur les personnes concernées. Nous sommes également inquiets de la tendance privilégiant une #immigration_temporaire au détriment de l’#immigration_permanente qui s’est accentuée ces dernières années.

    La CAQ promet depuis son élection en 2018 une réduction importante du nombre de personnes immigrantes au Québec. Cependant, pour répondre aux demandes des employeurs, le gouvernement n’aura eu de cesse de faire appel à un nombre accru de migrants temporaires, grossissant ainsi le bassin d’une population vulnérable.

    Les élus — de la CAQ et du PQ, principalement — déplorent souvent la forte augmentation du nombre de résidents non permanents, laissant entendre qu’il s’agirait d’un phénomène subi par le Québec et imposé par le fédéral. Or, c’est le #Programme_des_travailleurs_étrangers_temporaires (#PTET), sur lequel Québec a le plein contrôle, qui a connu l’augmentation la plus forte depuis 2018, soit 651 %.

    Cette augmentation record montre notre dépendance à l’égard de la main-d’œuvre temporaire pour des besoins permanents dans nombre de secteurs économiques. Les #employeurs comme le gouvernement doivent donc se demander si c’est vraiment d’une immigration temporaire dont ils ont besoin et qu’ont-ils à gagner à ce que ces personnes demeurent prisonnières d’un statut précaire ? Est-il plus pratique d’avoir recours à une immigration temporaire plus malléable, et en quelque sorte jetable ? Le projet est-il de bâtir une société basée sur un #marché_du_travail à deux vitesses, où certaines personnes ne peuvent se prévaloir de tous leurs droits en raison de leur statut migratoire précaire ?

    Les personnes migrantes travaillant au Québec dans le cadre du PTET sont précarisées en raison de leur #statut et des conditions inhérentes à leur #permis_de_travail fermé, qui les lie à un seul employeur. C’est ce qu’a confirmé l’enquête d’Amnistie internationale publiée en début d’année, qui conclut que la conception même du PTET exposait les travailleuses et travailleurs migrants à l’#exploitation et à une #discrimination systémique, ce qui place le #Canada et le Québec en situation de violation de leurs obligations internationales en matière de protection des droits de la personne.

    Lors de son passage au Canada en 2024, le rapporteur spécial des Nations unies sur les formes contemporaines d’esclavage, Tomoya Obokata, avait d’ailleurs dénoncé le PTET, qui, selon lui, alimente des « formes contemporaines d’esclavage ».

    À cela, ni le gouvernement ni aucun autre parti n’a réagi ni proposé de rectifier la situation. Comme si ces personnes ne comptaient pas ou n’étaient pas des êtres humains à part entière ?

    Tous les partis semblent préférer discourir sur la « #capacité_d’accueil », chacun y allant de son chiffre « magique ». Cela fait des années que la notion de « capacité d’accueil » est utilisée pour laisser entendre une limite objective dans la société et dans l’infrastructure sociale du Québec en matière d’immigration. Les personnes migrantes sont ainsi blâmées pour les manquements des politiques gouvernementales des dernières décennies dans nos services sociaux, la crise du logement et — pourquoi pas — le déclin du français. Ce discours favorise la #discrimination, présentant l’immigration comme un défi à craindre et à contenir plutôt que comme une #richesse dont la société québécoise tire de grands bénéfices.

    Lors des consultations sur la planification de l’immigration en 2023, plusieurs intervenants, dont Amnistie internationale, ont critiqué le discours négatif entourant la notion de « capacité d’accueil » et son absence d’assise scientifique. Le professeur sociologue-démographe Victor Piché, de l’Université Laval, proposait alors de parler de « #volonté_d’accueil » : si on augmente cette dernière, on augmente notre « capacité d’accueil », disait-il en résumé.

    Le Québec a la « #capacité_d’accueillir » une vision positive de l’immigration, où chaque personne peut jouir pleinement de ses droits et contribuer à enrichir sa société d’accueil. Le Québec peut être cette nation qui sait conjuguer son désir d’affirmation tout en ouvrant les bras pour accueillir des personnes venues de tous les horizons, avec toute l’humanité qu’on lui connaît.

    https://www.ledevoir.com/opinion/idees/926868/si-immigration-etait-projet-societe-positif-accueillant
    #discours #narration #migrations #temporaire #main-d’oeuvre #travail #économie #précarisation #vulnérabilité #vulnérabilisation

    ping @karine4

  • Trump says US cities should be military training grounds
    https://www.bbc.com/news/articles/cvgq044n72po

    30 September 2025

    US President Donald Trump has said he wants to use American cities as “training grounds” for the military.

    In an unusual address to hundreds of military leaders assembled from across the world, Trump described “civil disturbances” as the “enemy from within”. He added that the situation “won’t get out of control once you’re involved”.

    It comes after Trump deployed National Guard troops to Washington DC, Los Angeles and Portland, Oregon, in a crackdown on crime and to support immigration enforcement.

    Il s’exprime comme un clown, mais ses décisions engendrent le chaos, la mort et la désolation.

    https://seenthis.net/messages/1137853

    Ce type sort d’un bouquin de Stephen King.

  • Berliner Gericht zwingt Schule in Pankow zu Klassen mit 36 Kindern
    https://www.berliner-zeitung.de/news/berliner-gericht-zwingt-schule-in-pankow-zu-klassen-mit-36-kindern-

    Scandale, des classes de 40 élèves au lycée Horst Wessel, si seulement le _Führer était au courant ! Voici á ce que ressemblent les lamentations des parents d’élèves des petites classes du _Heinrich-Schliemann-Gymnasium l’ancien lycée d’élite nazi Horst Wessel Gymnasium à Berlin Prenzlauer Berg.

    Comment est qu’on est arrivé à ce scandale ?

    La ville de Berlin propose un grand nombre de lycées qui mènent au baccalauréat « Abitur » - pour les enfants de tout le monde. Alors tout le monde est servi, mais il y a des parents réactionnaires ou simplement conscients des mécanismes de la sélection sociale qui n’acceptent pas qu’on case leurs petits génies avec les rejetons de la racaille.

    Pour eux la droite berlinoise maintient le « Gymnasium », les écoles d’élite traditionnelles de préférence avec latin comme première langue étrangère, cours de grèc et enseignants exigeants. On n’y redouble qu’une fois, après c’est fini. Bien sûr les places pour enfants durs et travailleurs sont limitées.

    On vit dans un état de droit, alors les parents qui peuvent se le permettre paient des avocats pour forcer les Gymansien recherchés à accepter quand même leurs gamins quand ils échouent aux critères de sélection. C’est une histoire qui marche, les niars moins doués à l’école malgré des parents aisés sont acceptés et les petites classes se remplissent d’un surplus en matière grise enfantine alors qu’on n’y a pas prévu assez de chaises.

    Mais qu’ils arrêtent de pleurnicher, un gamin qu’on fait exprès d’exposer á la pire forme de pédagogie scolaire d’Allemagne afin qu’il se démarque et prouve son appartenance á la classe dirigeante, un tel enfant survivra bien à quelques camarades de classe supplémentaires.

    Le « Gymnasium » est une forme d’école ecxlusive qu’on aurait dû abolir après 1945. En #RDA c’était fait mais après la contre-révolution de 1990 on a rendu sa qualité de Gymnasium à l’école qui a donc retrouvé sa fonction d’exclusion sociale et de formation de l’élite pour le régime en place. On a fait un grand pas en arrière lorsqu’on a rendu au Heinrich- Schliemann-Schule la fonction de l’époque quand elle portait fièrement le nom de Horst Wessel.

    Nous vivons un moment difficile et les budgets doivent d’abord permettte de petites classes pour les enfants dont les parents n’ont que vaguement entendu parler du « Gymnasium ». Si on prenait au sérieux la mission des écoles on fermerait les « Gymnasium » et les écoles privées avec afin d’obliger les parents de classe aisée à contribuer à la vie d’école là où en profiteraient les enfants de tout le monde.

    6.9.2025 von Eva Maria Braungart - Kurz vor Schulstart trifft ein Gericht eine Entscheidung: Eine Schule in Pankow muss trotz gegenteiliger Empfehlungen Klassen mit 36 Schülern zulassen. Es hagelt Kritik.

    Das Berliner Verwaltungsgericht hat am Freitag das Pankower Schulamt mit einem Gerichtsurteil angewiesen, siebte Klassen mit bis zu 36 Kindern aufzumachen. Die Entscheidung wurde kurz vor dem Schulstart nach den Sommerferien am kommenden Mondtag getroffen. Dies sorgt für Empörung beim Bezirkselternausschuss. Auf Facebook teilten die Eltern mit: „Das gestrige Urteil des Verwaltungsgerichts mag juristisch korrekt sein – pädagogisch ist es ein Skandal“.

    Informationen des Tagesspiegels zufolge handelt es sich bei der betroffenen Schule um das Heinrich-Schliemann-Gymnasium in Prenzlauer Berg. Offenbar war diese in diesem Sommer besonders nachgefragt.

    Diese Entscheidung des Gerichtsurteils wird von den Eltern scharf kritisert. „Seit Jahren gilt in Berlin die Empfehlung, Klassengrößen auf einem Maß zu halten, das individuelles Lernen, Inklusion und eine gute Begleitung beim Übergang an die Oberschule überhaupt ermöglicht. 36 Kinder in einem Raum widersprechen diesem Anspruch fundamental“, heißt es in dem Facebook-Beitrag weiter.

    Die Eltern fordern vom Bezirksamt Pankow als Schulträger und von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, wie im Rahmen des Verfahrens mit eigentlich vorgesehenen Höchstgrenzen von 32 Schülern „eine solche Überbelegung möglich werden konnte“.

    Berlins Gerichte müssen laut Tagesspiegel in diesem Jahr deutlich mehr Schulplatzklagen als noch im Vorjahr bewältigen. Allein der Bezirk Pankow berichtet über einen 50-prozentigen Anstieg bei den Eil- und Klageverfahren. Pankow hat mit Abstand die meisten Schüler. Insgesamt fehlen rechnerisch 25.000 Schulplätze.

    #Allemagne #Berlin #Ptenslauer_Berg #école #sélection #exclusion #pédagogie #nazis

  • New Apps Arrive in #Ubuntu_25.10 Dev Builds
    https://www.omgubuntu.co.uk/2025/08/new-apps-arrive-in-ubuntu-25-10-daily-builds

    New terminal and image viewer apps are included in the latest development builds of Ubuntu 25.10, along with a much-hyped switch to Rust-based sudo and, less-hyped, the arrival of new Ubuntu Insights and hwctl packages. Not that most of this is #News to regular readers. At the start of the ‘questing’ cycle, developers working on Ubuntu announced plans to ship #Ptyxis and #loupe as default terminal emulator and image viewer respectively. Both are solid replacements to GNOME Terminal and Eye of GNOME, designed to advantage of new technologies and libraries, and do things the old ones couldn’t. Under the hood, […] You’re reading New Apps Arrive in Ubuntu 25.10 Dev Builds, a blog post from OMG! Ubuntu. Do not reproduce elsewhere without (...)

    #default_apps

  • Regisseurin Anja Panse im Gespräch : Hat der Westen den Osten kolonisiert ?
    https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/hat-der-westen-den-osten-kolonisiert-li.2335904

    23.6.2025 von Max Florian Kühlem - Das Stück „Im Osten – Geschichten aus der Sonderzone“ lässt zwei Ost- und zwei Westdeutsche über die Nachwendezeit diskutieren. Ein Interview mit Regisseurin Anja Panse.

    Die gute Stimmung unter vier grillenden Campern droht zu kippen, als einer der Ostdeutschen den Westdeutschen entgegenruft: „Ihr habt uns doch 1990 kolonisiert!“ Mit diesem Kipppunkt spielt das Stück „Im Osten – Geschichten aus der Sonderzone“ der Theatergruppe Triple A in Potsdam. Die Regisseurin und Autorin Anja Panse wollte damit einer aus ihrer Sicht unterrepräsentierten Perspektive auf die Nachwendezeit Raum geben – der der Ostdeutschen. Wir haben sie gefragt, was in ihrem Stück steckt und wie sie die Sache selbst sieht.

    Frau Panse, was hat Ihnen gefehlt im öffentlichen Diskurs über die Wende?

    Wir haben erlebt, dass die deutsche Teilung bei vielen Menschen nach wie vor eine Rolle spielt und dass die Nachwendezeit immer nur aus einem bestimmten Blickwinkel beleuchtet wurde. Als Dirk Oschmanns Buch „Der Osten: eine westdeutsche Erfindung“ herauskam, da hat sich in den Medien eine Art Shitstorm herausgebildet, den er ertragen musste wegen einer anderen Sicht, weil er auch Fragen wie diese stellt: Wer hat denn nach der Wende eigentlich die Leitung von Betrieben, Verwaltungen, in der Politik übernommen? Das waren zu 90 oder mehr Prozent Menschen aus dem Westen. Was hat das für Auswirkungen auf die Realität und Mentalität der Ostdeutschen gehabt?

    Mit Ihrer 2021 gegründeten Theatergruppe Triple A haben Sie ein Genre erfunden, das Histopical heißt. Was bedeutet das?

    Es bedeutet, dass wir historische Ereignisse erforschen, in dramatisch-fiktionalen Geschehen für die Bühne bearbeiten und dabei auch Handlungsalternativen oder Lösungen vorschlagen. Beim Stück „Peace Food“ arbeiten sich etwa zwei Clowns durch die Geschichte von gewalttätigen Auseinandersetzungen und Kriegen. Am Ende sitzen sie mit dem Publikum bei einer Suppe zusammen, die während der Aufführung zubereitet wird. In dieser Situation können alle sich über ihr Verhältnis zu Krieg und Frieden austauschen – und darüber, wie sie die Weltsituation sehen. Für „Im Osten“ haben wir uns gedacht: Machen wir Interviews und fragen, wie geht es Menschen in Ostdeutschland und Westdeutschland 36 Jahre nach der Wende. Wir haben etwa 50 Menschen aus allen Schichten interviewt, in teilweise sehr langen Gesprächen.

    Was haben Sie erfahren?

    Da gibt es zum Beispiel jemandem, der im Gefängnis saß, weil er Republikflucht versucht hat. Da gibt es aber auch Menschen, die gar keine negativen Erfahrungen in der DDR gemacht haben. Sie hatten ein Gefühl von Sicherheit, dass ihnen nichts passieren kann, dass sie sich nie Sorgen um einen Arbeitsplatz oder bezahlbaren Wohnraum machen müssen. Sie fühlten sich von einem gemeinschaftlichen Gefühl getragen. Das Einzige, was diese Menschen als negativ beschreiben, ist, dass sie nicht reisen durften. Das war natürlich ein großes Problem, dass die DDR ihre Bürger eingesperrt hat. Spätestens mit 18 hätte ich das auch nicht gewollt. Wir haben auch Westdeutsche gesprochen, die sehr früh nach Ostdeutschland kamen. So kam ein vielfältiges Bild zustande, das in die Bühnenfiguren eingeflossen ist.

    Wie ist Ihre eigene Geschichte mit der DDR?

    Ich wurde 1976 in Thüringen geboren, habe meine Kindheit in der DDR verbracht. Der Systemwechsel kam in meiner Pubertät, das habe ich als radikalen Einschnitt erfahren. Die Hälfte der Eltern meiner Klassenkameraden war plötzlich ohne Arbeit. Das hat natürlich etwas verändert. Die Menschen standen unter einem anderen Druck. Die einen konnten sich entfalten, die anderen waren zu Hause und spürten, dass sie nichts mehr wert waren, ihre Leistung nicht mehr anerkannt wurde. Außerdem wurde in der Schule plötzlich das Gegenteil gelehrt als drei Monate zuvor. Wir hatten plötzlich Wirtschaft und Recht – wo wir lernten, was uns vorher als nicht gut vermittelt wurde: dass jeder zusehen muss, wie er Wachstum generiert. Vorher ging es eher um gesellschaftlichen Zusammenhalt. Für uns waren das die gleichen Lehrer, die uns das System plötzlich neu vermittelt haben. Das habe ich als sehr bedeutende Seltsamkeit gespürt, wie man das einfach so übernehmen kann, ohne es zu reflektieren.

    Sie haben also durchaus positive Erinnerungen an die DDR-Zeit?

    Natürlich gab es sehr negative Aspekte: Überwachung, Stasi, Repressionen, wenn man andere Meinungen hatte. Das thematisieren wir auch im Stück. Aber wenn ich mich an mein Aufwachsen erinnere: Ich bin im elfstöckigen Plattenbau groß geworden und kannte jede Person im Haus, Ärzte, Lehrer, Wismut-Arbeiter. Das war ein Grundmotiv im Sozialismus, dass man seinen Nachbarn unterstützt, und wir haben uns gegenseitig unterstützt. Heute lebt man im Haus und kann froh sein, wenn man seine Nachbarn überhaupt erkennt.

    Würden Sie den Satz unterschreiben, der im Stück an die Westdeutschen gerichtet wird: „Ihr habt uns doch 1990 kolonisiert“?

    Das ist natürlich überspitzt. Aber es geht im Stück zum Beispiel um die Frage: Was ist mit den Menschen passiert durch die Treuhandanstalt, die dafür zuständig war, Volkseigene Betriebe nach kapitalistischen Grundsätzen zu privatisieren? 8500 Betriebe wurden einfach abgewickelt nach der Wende, vier Millionen Arbeitslose nur im Osten waren die Folge. Im Westen wurden gleichzeitig zwei Millionen Arbeitsplätze geschaffen, der Westen hat einfach die komplette Exportwirtschaft übernommen. Im Kaliwerk Bischofferode sind sie damals in den Hungerstreik getreten, bis nach Bonn und zum Papst gelaufen. Das ist ein gut dokumentierter Fall. Sie hatten Aufträge, das Werk schrieb gute Zahlen, aber es stand in Konkurrenz zur westdeutschen Kali-Industrie. Das wird im Stück genauso thematisiert wie dieser Punkt, dass im deutschen Recht verankert wurde, dass Grundstücke, auf denen Ostdeutsche Häuser gebaut hatten, an westdeutsche Vorbesitzer zurückgegeben wurden. Die Ostdeutschen sind heute die Bevölkerungsgruppe in Europa, die am wenigsten von dem Grund besitzen, auf dem sie leben. Das wird etwa in Büchern von Daniela Dahn erwähnt, die ich zur Recherche gelesen habe. Bei vielen Dokumentationen aus der Nachwendezeit sind mir Tränen in die Augen geschossen. Die Treuhandakten stehen bis heute unter Verschluss. Selbst Ostdeutsche wissen das oft nicht.

    In welche Geschichte betten Sie diese Recherchen ein?

    Zwei Ostdeutsche und zwei Westdeutsche treffen auf einem Campingplatz aufeinander. Alles beginnt ganz harmlos mit einem Grillabend mit Thüringer Bratwurst und Bautzner Senf. Aber in den Gesprächen äußern sich schleichend unterschiedliche Wahrnehmungen, etwa über die Betriebe, die abgewickelt wurden. Eine Figur ist kurz nach der Wende rübergekommen und konnte über die Treuhand für wenig Geld eine Fabrik kaufen. Da springen wir auch in diese Zeit zurück, zu den Arbeiterinnen und Arbeitern in einer Matratzenfabrik und wie sie sich gefühlt haben mit ihrem neuen Eigentümer. Im Stück wird knallhart diskutiert, aber ein wichtiges Element ist bei uns immer Humor, dass man auch über die Dinge lachen kann. Die Reaktionen sind teilweise überwältigend. Zusammen mit einem Medley von live gespielten Ost-Hits werden die Menschen sehr berührt von ihrer Vergangenheit, davon, dass Dinge einmal so ausgesprochen werden, wie sie sie empfunden haben.

    Was könnte die Gräben überwinden?

    Zuzuhören und die Sichtweisen der anderen Seite zu akzeptieren. Das sagt auch eine Figur, dass das aufgearbeitet, gesehen und gehört werden sollte, vielleicht in Form von Bürgerdialogen. Akten müssen veröffentlicht werden. Viele Ostdeutsche finden, dass ihre Wahrheit zu wenig repräsentiert wird, dass es viel zu sehr nur ein Narrativ gibt. Wir müssen Verständnis füreinander entwickeln, alte Gewissheiten hinterfragen.

    „Im Osten“ läuft vom 27.6. bis 6.7. in der Zimmerbühne Potsdam (Zimmerstraße 12b, 14471 Potsdam), danach gibt es weitere Termine in Brandenburg und im Herbst auch Gastspiele im Westen. triple-a-theater.de

    KARTENRESERVIERUNGEN (19–25 Euro) für Potsdam, Telefon: 0177-4305948, Mail: contact@triple-a-theater.de

    #Ptsdam #DDR #théâtre

  • #Ubuntu_25.10 Replacing Default Image Viewer and Terminal Apps
    https://www.omgubuntu.co.uk/2025/05/ubuntu-25-10-to-include-new-image-viewer-terminal-apps

    Ubuntu 25.10 ’Questing Quokka’ will ship #loupe and #Ptyxis as default image viewer and terminal apps in the upcoming October release. You’re reading Ubuntu 25.10 Replacing Default Image Viewer and Terminal Apps, a blog post from OMG! Ubuntu. Do not reproduce elsewhere without permission.

    #News #default_apps #development