• #Pape François : « C’est un honneur pour moi que les Américains m’attaquent »
    https://www.lemonde.fr/societe/article/2019/09/04/pape-francois-c-est-un-honneur-pour-moi-que-les-americains-m-attaquent_55065

    En phase avec la montée du conservatisme aux #Etats-Unis, en désaccord total avec la critique virulente du libéralisme économique portée imperturbablement par le chef de l’Eglise catholique, ces acteurs, qui sont aussi des financiers importants pour le Saint-Siège, auraient trempé dans un « #putsch » pour renverser François, à l’été 2018. Ayant échoué, ils consacreraient aujourd’hui leurs efforts à peser sur le choix du successeur du pape argentin. Une autre façon, affirme l’auteur, de fomenter un « coup d’Etat ».

  • Beutezug Ost - Die Treuhand und die Abwicklung der DDR - Teil 1
    https://www.youtube.com/watch?v=1YmxTojrls0

    En 1990 Wolfgang Schäuble fut le maître de la privatisation totale des biens appartenant jusque là à la collectivité. Les maneouvres de la droite ouest-allemande menaient à un putsch contre le renouveau démocratique en RDA, afin de préparer le terrain pour l’alignement du droit, de l’économie et de la société au exigences du capital ouest-allemand. Après la prise de pouvoir politique par les forces capitalistes il fallait distribuer le butin.

    Le même docteur Schäuble prit en mains le rafle de la Grèce et la vente de ses biens collectifs sous prétexte de remboursement de sa dette nationale. Son principe de management : il fallait un corps dôté de pouvoirs absolus dont les membres étaient exemptés de toute responsabilité personnelle. Ce corps était composé de spécialistes de la gestion économique capitaliste afin de garantir une distribution efficace du butin.

    Pour l’ancienne RDA ce fut la Treuhandanstalt nationale alors qu’en Grèce pour des raisons juridiques il faillait un corps international appellé la troïka . Ce film sur la Treuhand explique une méthode de prise de pouvoir économique qui a fait ses preuve.

    Les auteurs : Herbert Klar, Ulrich Stoll

    Beutezug Ost - Die Treuhand und die Abwicklung der DDR - Teil 2
    https://www.youtube.com/watch?v=NDR6Y4h8Px4

    Beutezug Ost - Die Treuhand und die Abwicklung der DDR - Teil 3
    https://www.youtube.com/watch?v=BUrDE4XbUUo

    #DDR #BRD #socialisme #capitalisme #politique #économie #putsch

    • „Beutezug Ost – Die Treuhand und die Abwicklung der DDR“
      https://www.nachdenkseiten.de/?p=6735

      14. September 2010 um 16:44
      Ein Artikel von: Albrecht Müller
      Endlich kommen die Zweifel an der Arbeit der Treuhand und an der Weisheit der Währungsunion breiter zur Sprache. Heute Abend um 21:00 h setzt Frontal 21 seine Aufarbeitung der Vorgänge um die Treuhand und um die Währungsunion mit einer Dokumentation fort. Die Vorschau auf diese Sendung „Beutezug Ost – Die Treuhand und die Abwicklung der DDR“ finden Sie hier und als Anlage 1. In der Vorschau finden Sie auch weitere Links zu Teilen der Sendung. Albrecht Müller

      Wenn diese Versuche der Aufarbeitung einer düsteren Geschichte auch spät kommen, es ist besser als gar nicht. Nach meinem Eindruck liegt so viel im Dunkel, dass es dringend geboten wäre, die Vorgänge um die Abwicklung der fast 8000 Betriebe der DDR, um den Verkauf der ostdeutschen Banken an die westdeutschen Banken und um die Währungsunion vom 1.7.1990 neu aufzuarbeiten. Ein neuer Untersuchungsausschuss zur Abwicklung von Betrieben durch die Treuhand wäre dringend geboten. Den Historikern allein kann man diese Untersuchung des Raubs am Vermögen der Mehrheit der Menschen in Mittel- und Ostdeutschland nicht überlassen.

      Zur Abwicklung der Betriebe

      frontal 21 hatte am 31.8.2010 einen Bericht über die Abwicklung eines Berliner Betriebes gebracht. Hier der Link und der Titel: „Die Treuhand und die Abwicklung der DDR“ DDR-Betriebe: Abgewickelt und betrogen Den Einführungstext finden Sie in Anlage 2.
      Wie dort geschildert wird, sind in der ehemaligen DDR Betriebe reihenweise unter Wert verkauft worden – an westdeutsche Geschäftsleute wie im konkreten Fall der WBB in der Dokumentation vom 31. August, an westdeutsche „Anleger“ und an Bürger der ehemaligen DDR, so weit sie gut im Geschäft waren.
      Einem weiteren Kreis bekannt und dokumentiert sind nach meiner Kenntnis nur wenige Fälle. Frühere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Betriebe können sich aber noch (!) gut an die Abwicklung erinnern. Dieses Wissen müsste systematischer gesammelt und aufbereitet werden.
      Es sollte auch selbstverständlich sein, dass die Verantwortlichen, solange sie noch leben und rüstig sind, mit den Vorgängen im einzelnen konfrontiert werden. Das gilt zum Beispiel für Birgit Breuel, die der Treuhand vorstand, aber auch zum Beispiel für Hans Olaf Henkel und Klaus von Dohnanyi, die in Leipzig bei Abwicklungsvorgängen „beraten“ haben.
      In die Aufarbeitung gehören auch Untersuchungen darüber, ob die Betriebe mehrheitlich wirklich so marode waren, wie das öffentlich dargestellt wurde und immer noch wird.
      Welche Rolle spielten die Filialen westdeutscher Banken in Mittel- und Ostdeutschland? Ein Leser meines Buches „Machtwahn“ hatte mir nach Lektüre der Passagen über die politische Korruption den Hinweis gegeben, dass er als westdeutscher Angestellter einer Bank in Dresden sich ständig darüber wundern musste, dass in diesen Kreisen die Erhaltung von Betrieben der ehemaligen DDR keine Priorität hatte. Im Gegenteil.

      Wo sind die Vermögen geblieben? Wer und wie wurde „geschmiert“?
      Wenn wie im konkreten Fall der Abwicklung des Berliner Wärmebaus WBB der offizielle Substanzwert bei 160 Millionen D-Mark lag und die Treuhand den Betrieb klein rechnet und ihn für ganze zwei Millionen D-Mark an einen westdeutschen Geschäftsmann verkauft, dann kann dies nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Die Wahrscheinlichkeit, dass in vielen dieser Fälle Schmiergeld im Spiel war, ist groß. Dieses landete in der Regel in den Steueroasen. Dafür braucht man sie. Auch deshalb der Widerstand gegen ihren Abbau auch von deutscher Seite.

      Währungsunion und Umrechnungskurs
      Wer wie ich 1990 als Mitglied des Deutschen Bundestags der Währungsunion mit den damals beschlossenen Umtauschrelationen nicht zugestimmt hat, wurde scheel angesehen und – wie auch Oskar Lafontaine zum Beispiel – verdächtigt, gegen die Vereinigung der beiden deutschen Staaten zu sein. Ich war vor allem wegen der Belastung der ostdeutschen Betriebe durch den dann installierten Umrechnungskurs von 2:1 dagegen. Das beraubte sie ihrer Wettbewerbsfähigkeit und belastete sie mit überhöhten Schulden gerechnet in DM-West.
      Es wäre jedenfalls gut, wenn endlich auch dieses Kapitel aufgearbeitet würde.

      Verschleuderung der ostdeutschen Banken an die westdeutschen Banken
      Dieses Thema haben wir in den NachDenkSeiten wie auch in „Machtwahn“schon oft angesprochen. Wir verwiesen auf einen verdienstvollen Artikel im Berliner Tagesspiegel vom 1.7.2005. Frontal 21 greift diese Geschichte jetzt auf: Download (Frontal21 exklusiv: Banken verdienten Milliarden an der Wiedervereinigung) Es hat lange gedauert und exklusiv ist die Nachricht auch nicht. Aber immerhin: der Vorgang wird nicht weiter totgeschwiegen, wie es mit dem Tagesspiegel-Artikel und unseren Beiträgen bisher geschehen ist.

      Anlage 1:

      Vorschau: Frontal21 am 14.09.2010
      Frontal 21-Dokumentation
      Beutezug Ost
      Die Treuhand und die Abwicklung der DDR
      “Das gesamte Industriekapital der DDR wurde mit einem Schlag vernichtet. Im Grunde genommen ist es eigentlich das größte Betrugskapitel in der Wirtschaftsgeschichte Deutschlands”. Der grüne Europaabgeordnete Werner Schulz findet deutliche Worte für die Arbeit der Treuhand.

      20 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung geht die ZDF-Dokumentation “Beutezug Ost” der Frage nach: Wie konnte aus dem Wert der DDR-Betriebe, den der erste Treuhandpräsident Detlev Rohwedder auf 600 Milliarden D-Mark schätzte, ein Milliardendefizit werden? Die Treuhandanstalt, zuständig für die Privatisierung der DDR-Betriebe, hinterließ einen Schuldenberg von 250 Milliarden D-Mark (zirka 125 Milliarden Euro).

      Als am 1. Juli 1990 die DDR-Mark im Verhältnis 1:1 und 1:2 in D-Mark umgetauscht wurde, vervielfachten sich die Lohn- und Herstellungskosten für die DDR-Betriebe. Mit der Währungsunion brach der Absatz selbst lukrativer Betriebe schlagartig ein. Edgar Most, der ehemalige Vizepräsident der DDR-Staatsbank, sieht in der D-Mark-Umstellung die Hauptursache für den Untergang der DDR-Industrie. Most und Bundesbankpräsident Pöhl warnten Kanzler Kohl vergeblich vor den Folgen der Währungsunion. Most weist die Behauptung zurück, die DDR-Wirtschaft sei ohnehin am Ende gewesen: “Erst mit der D-Mark-Einführung mit diesem falschen Umrechnungskurs waren wir endgültig pleite”, so der ehemalige Staatsbankier.

      “Alternativlos” nennen die Treuhand-Verantwortlichen wie Ex-Bundesfinanzminister Theo Waigel das Vorgehen der Treuhandanstalt noch heute. Die Schwachstellen bei der Abwicklung der DDR-Wirtschaft zeigen Beispiele wie das Kühlschrankwerk DKK Scharfenstein. Obwohl DKK wettbewerbsfähige Produkte wie den ersten FCKW-freien Kühlschrank herstellte, gelang es der westdeutschen Konkurrenz, DKK zu zerschlagen.

      Als Birgit Breuel, Präsidentin der Treuhandanstalt, am 31. Dezember 1994 das Schild von der Fassade des Treuhandgebäudes in der Berliner Wilhelmstraße abschraubte, waren 8000 Staatsbetriebe an private Investoren oft unter Wert verkauft oder geschlossen. 2,5 Millionen DDR-Bürger hatten ihren Arbeitsplatz verloren.

      Film von Herbert Klar und Ulrich Stoll
      Quelle: Frontal21

      Anlage 2:

      Die Treuhand und die Abwicklung der DDR
      Frontal21 vom 31.08.2010
      DDR-Betriebe: Abgewickelt und betrogen
      von Herbert Klar und Ulrich Stoll
      Rückblick: Im Sommer 1990 bekommen 16 Millionen DDR-Bürger neues Geld: Der Freude über die harte D-Mark folgt schnell Ernüchterung. Denn die Volkseigenen Betriebe müssen nun ihre Belegschaft in D-Mark bezahlen und sich über Nacht dem Weltmarkt stellen. Privatisieren oder dichtmachen – das ist die Aufgabe der Treuhandanstalt, der größten Staatsholding der Welt. Der Ausverkauf der DDR-Wirtschaft beginnt. 8000 Betriebe sollen marktfähig gemacht werden oder untergehen.
      Quelle: Frontal21

  • The Real Reasons Saudi Crown Prince Mohammed bin Salman Wanted Khashoggi ‘Dead or Alive’
    https://www.thedailybeast.com/the-real-reasons-saudi-crown-prince-mohammed-bin-salman-wanted-khasho

    Christopher Dickey 10.21.18
    His death is key to understanding the political forces that helped turn the Middle East from a region of hope seven years ago to one of brutal repression and slaughter today.

    The mind plays strange tricks sometimes, especially after a tragedy. When I sat down to write this story about the Saudi regime’s homicidal obsession with the Muslim Brotherhood, the first person I thought I’d call was Jamal Khashoggi. For more than 20 years I phoned him or met with him, even smoked the occasional water pipe with him, as I looked for a better understanding of his country, its people, its leaders, and the Middle East. We often disagreed, but he almost always gave me fresh insights into the major figures of the region, starting with Osama bin Laden in the 1990s, and the political trends, especially the explosion of hope that was called the Arab Spring in 2011. He would be just the man to talk to about the Saudis and the Muslim Brotherhood, because he knew both sides of that bitter relationship so well.

    And then, of course, I realized that Jamal is dead, murdered precisely because he knew too much.

    Although the stories keep changing, there is now no doubt that 33-year-old Saudi Crown Prince Mohammed bin Salman, the power in front of his decrepit father’s throne, had put out word to his minions that he wanted Khashoggi silenced, and the hit-team allegedly understood that as “wanted dead or alive.” But the [petro]buck stops with MBS, as bin Salman’s called. He’s responsible for a gruesome murder just as Henry II was responsible for the murder of Thomas Becket when he said, “Who will rid me of that meddlesome priest?” In this case, a meddlesome journalist.

    We now know that a few minor players will pay. Some of them might even be executed by Saudi headsmen (one already was reported killed in a car crash). But experience also tells us the spotlight of world attention will shift. Arms sales will go ahead. And the death of Washington Post columnist Jamal Khashoggi risks becoming just one more entry in the annals of intensifying, murderous repression of journalists who are branded the “enemy of the people” by Donald Trump and various two-bit tyrants around the world.

    There is more to Khashoggi’s murder than the question of press freedom, however. His death holds the key to understanding the political forces that have helped turn the Middle East from a region of hope seven years ago to one of brutal repression and ongoing slaughter today. Which brings us back to the question of the Saudis’ fear and hatred of the Muslim Brotherhood, the regional rivalries of those who support it and those who oppose it, and the game of thrones in the House of Saud itself. Khashoggi was not central to any of those conflicts, but his career implicated him, fatally, in all of them.

    The Muslim Brotherhood is not a benign political organization, but neither is it Terror Incorporated. It was created in the 1920s and developed in the 1930s and ‘40s as an Islamic alternative to the secular fascist and communist ideologies that dominated revolutionary anti-colonial movements at the time. From those other political organizations the Brotherhood learned the values of a tight structure, party discipline, and secrecy, with a public face devoted to conventional political activity—when possible—and a clandestine branch that resorted to violence if that appeared useful.

    In the novel Sugar Street, Nobel Prize-winning author Naguib Mahfouz sketched a vivid portrait of a Brotherhood activist spouting the group’s political credo in Egypt during World War II. “Islam is a creed, a way of worship, a nation and a nationality, a religion, a state, a form of spirituality, a Holy Book, and a sword,” says the Brotherhood preacher. “Let us prepare for a prolonged struggle. Our mission is not to Egypt alone but to all Muslims worldwide. It will not be successful until Egypt and all other Islamic nations have accepted these Quranic principles in common. We shall not put our weapons away until the Quran has become a constitution for all Believers.”

    For several decades after World War II, the Brotherhood’s movement was eclipsed by Arab nationalism, which became the dominant political current in the region, and secular dictators moved to crush the organization. But the movement found support among the increasingly embattled monarchies of the Gulf, including and especially Saudi Arabia, where the rule of the king is based on his custodianship of Mecca and Medina, the two holiest sites in Islam. At the height of the Cold War, monarchies saw the Brotherhood as a helpful antidote to the threat of communist-led or Soviet-allied movements and ideologies.

    By the 1980s, several of the region’s rulers were using the Brotherhood as a tool to weaken or destroy secular opposition. Egypt’s Anwar Sadat courted them, then moved against them, and paid with his life in 1981, murdered by members of a group originally tied to the Brotherhood. Sadat’s successor, Hosni Mubarak, then spent three decades in power manipulating the Brotherhood as an opposition force, outlawing the party as such, but allowing its known members to run for office in the toothless legislature, where they formed a significant bloc and did a lot of talking.

    Jordan’s King Hussein played a similar game, but went further, giving clandestine support to members of the Brotherhood waging a covert war against Syrian tyrant Hafez al-Assad—a rebellion largely destroyed in 1982 when Assad’s brother killed tens of thousands of people in the Brotherhood stronghold of Hama.

    Even Israel got in on the action, initially giving Hamas, the Brotherhood branch among the Palestinians, tacit support as opposition to the left-leaning Palestine Liberation Organization (although PLO Chairman Yasser Arafat once identified with the Brotherhood himself).

    The Saudi royals, too, thought the Brotherhood could be bought off and manipulated for their own ends. “Over the years the relationship between the Saudis and the Brotherhood ebbed and flowed,” says Lorenzo Vidino, an expert on extremism at George Washington University and one of the foremost scholars in the U.S. studying the Brotherhood’s history and activities.

    Over the decades factions of the Brotherhood, like communists and fascists before them, “adapted to individual environments,” says Vidino. In different countries it took on different characteristics. Thus Hamas, or its military wing, is easily labeled as terrorist by most definitions, while Ennahda in Tunisia, which used to be called terrorist by the ousted Ben Ali regime, has behaved as a responsible political party in a complex democratic environment. To the extent that Jamal Khashoggi identified with the Brotherhood, that was the current he espoused. But democracy, precisely, is what Mohammed bin Salman fears.

    Vidino traces the Saudis’ intense hostility toward the Brotherhood to the uprisings that swept through much of the Arab world in 2011. “The Saudis together with the Emiratis saw it as a threat to their own power,” says Vidino.

    Other regimes in the region thought they could use the Brotherhood to extend their influence. First among these was the powerful government in Turkey of Recep Tayyip Erdogan, who has such longstanding ties to the Islamist movement that some scholars refer to his elected government as “Brotherhood 2.0.” Also hoping to ride the Brotherhood wave was tiny, ultra-rich Qatar, whose leaders had used their vast natural gas wealth and their popular satellite television channel, Al Jazeera, to project themselves on the world stage and, they hoped, buy some protection from their aggressive Saudi neighbors. As one senior Qatari official told me back in 2013, “The future of Qatar is soft power.” After 2011, Jazeera’s Arabic channel frequently appeared to propagandize in the Brotherhood’s favor as much as, say, Fox News does in Trump’s.

    Egypt, the most populous country in the Arab world, and the birthplace of the Brotherhood, became a test case. Although Jamal Khashoggi often identified the organization with the idealistic hopes of the peaceful popular uprising that brought down the Mubarak dynasty, in fact the Egyptian Brotherhood had not taken part. Its leaders had a modus vivendi they understood with Mubarak, and it was unclear what the idealists in Tahrir Square, or the military tolerating them, might do.

    After the dictator fell and elections were called, however, the Brotherhood made its move, using its party organization and discipline, as well as its perennial slogan, “Islam is the solution,” to put its man Mohamed Morsi in the presidential palace and its people in complete control of the government. Or so it thought.

    In Syria, meanwhile, the Brotherhood believed it could and should lead the popular uprising against the Assad dynasty. That had been its role 30 years earlier, and it had paid mightily.

    For more than a year, it looked like the Brotherhood’s various branches might sweep to power across the unsettled Arab world, and the Obama administration, for want of serious alternatives, was inclined to go with the flow.

    But then the Saudis struck back.

    In the summer of 2013, Gen. Abdel Fattah al-Sissi, the commander of the Egyptian armed forces, led a military coup with substantial popular support against the conspicuously inept Brotherhood government, which had proved quickly that Islam was not really the “solution” for much of anything.

    Al-Sissi had once been the Egyptian military attaché in Riyadh, where he had many connections, and the Saudis quickly poured money into Egypt to shore up his new regime. At the same time, he declared the Muslim Brotherhood a terrorist organization, and launched a campaign of ruthless repression. Within weeks of the coup, the Egyptian military attacked two camps of Brotherhood protesters and slaughtered hundreds.

    In Syria, the efforts to organize a credible political opposition to President Bashar al-Assad proved virtually impossible as the Qataris and Turks backed the Brotherhood while the Saudis continued their vehement opposition. But that does not mean that Riyadh supported moderate secular forces. Far from it. The Saudis still wanted to play a major role bringing down the Syrian regime allied to another arch enemy, the government of Iran. So the Saudis put their weight behind ultra-conservative Salafis, thinking they might be easier to control than the Muslim Brothers.

    Riyadh is “okay with quietist Salafism,” says Vidino. But the Salafis’ religious extremism quickly shaded over into the thinking of groups like the al Qaeda spinoff called the Nusra Front. Amid all the infighting, little progress was made against Assad, and there to exploit the chaos was the so-called Islamic State (which Assad partially supported in its early days).

    Then, in January 2015, at the height of all this regional turmoil, the aged and infirm Salman bin Abdelaziz ascended to the throne of Saudi Arabia. His son, Mohammed bin Salman, began taking into his own hands virtually all the reins of power, making bold decisions about reforming the Saudi economy, taking small measures to give the impression he might liberalize society—and moving to intimidate or otherwise neutralize anyone who might challenge his power.

    Saudi Arabia is a country named after one family, the al Saud, and while there is nothing remotely democratic about the government, within the family itself with its thousands of princes there traditionally has been an effort to find consensus. Every king up to now has been a son of the nation’s founder, Abdelaziz ibn Saud, and thus a brother or half brother of the other kings.

    When Salman took over, he finally named successors from the next generation. His nephew Mohammed bin Nayef, then 57 and well known for his role fighting terrorism, became crown prince. His son, Mohammed bin Salman, became deputy crown prince. But bin Nayef’s position between the king and his favorite son clearly was untenable. As one Saudi close to the royals put it: “Between the onion and the skin there is only the stink.”

    Bin Nayef was pushed out in 2017. The New York Times reported that during an end-of-Ramadan gathering at the palace he “was told he was going to meet the king and was led into another room, where royal court officials took away his phones and pressured him to give up his posts as crown prince and interior minister. … At first, he refused. But as the night wore on, the prince, a diabetic who suffers from the effects of a 2009 assassination attempt by a suicide bomber, grew tired.” Royal court officials meanwhile called around to other princes saying bin Nayef had a drug problem and was unfit to be king.

    Similar pressure was brought to bear on many of the richest and most powerful princes in the kingdom, locked up in the Ritz Carlton hotel in 2017, ostensibly as part of an extra-legal fight against corruption. They were forced to give allegiance to MBS at the same time they were giving up a lot of their money.

    That pattern of coerced allegiance is what the Saudis now admit they wanted from Jamal Khashoggi. He was no prince, but he had been closely associated in the past with the sons of the late King Faisal, particularly Turki al-Faisal, who was for many years the head of the Saudi intelligence apparatus and subsequently served as ambassador to the United Kingdom, then the United States.

    Although Turki always denied he had ambitions to be king, his name often was mentioned in the past as a contender. Thus far he seems to have weathered the rule of MBS, but given the record of the crown prince anyone close to the Al Faisal branch of the family, like Khashoggi, would be in a potentially perilous position.

    Barbara Bodine is a former U.S. ambassador to Yemen, which has suffered mightily since MBS launched a brutal proxy war there against Iran. Both MBS and Trump have declared the regime in Tehran enemy number one in the region. But MBS botched the Yemen operation from the start. It was dubbed “Decisive Storm” when it began in 2015, and was supposed to last only a few weeks, but the war continues to this day. Starvation and disease have spread through Yemen, creating one of the world’s greatest humanitarian disasters. And for the moment, in one of those developments that makes the Middle East so rich in ironies, in Yemen the Saudis are allied with a branch of the Muslim Brotherhood.

    “What drives MBS is a ruthless effort toward total control domestically and regionally; he is Putin of the Desert,” says Bodine. “He has basically broken the back of the princelings, the religious establishment and the business elite, brought all ministries and agencies of power under his sole control (’I alone can fix it’), and jailed, killed or put under house arrest activists and any and all potential as well as real opposition (including his mother).”

    In 2017, MBS and his backers in the Emirates accused Qatar of supporting “terrorism,” issuing a set of demands that included shutting down Al Jazeera. The Saudis closed off the border and looked for other ways, including military options, to put pressure on the poor little rich country that plays so many angles it has managed to be supportive of the Brotherhood and cozy with Iran while hosting an enormous U.S. military base.

    “It was Qatar’s independent streak—not just who they supported but that they had a foreign policy divorced from the dictates of Riyadh,” says Bodine. “The basic problem is that both the Brotherhood and Iran offer competing Islam-based governing structures that challenge the Saudi model.”

    “Jamal’s basic sin,” says Bodine,“was he was a credible insider, not a fire-breathing radical. He wrote and spoke in English for an American audience via credible mainstream media and was well regarded and highly visible within the Washington chattering classes. He was accessible, moderate and operated within the West. He challenged not the core structure of the Kingdom but the legitimacy of the current rulers, especially MBS.”

    “I do think the game plan was to make him disappear and I suspect the end game was always to make him dead,” said Bodine in a long and thoughtful email. “If he was simply jailed within Saudi there would have been a drumbeat of pressure for his release. Dead—there is certainly a short term cost, whether more than anticipated or longer than anticipated we don’t know yet, but the world will move on. Jamal will become a footnote, a talking point perhaps, but not a crusade. The dismembered body? No funeral. Taking out Jamal also sends a powerful signal to any dissident that there is no place safe.”

    #Arabie_Saoudite #Turquie #politique #terrorisme #putsch

  • Pourquoi Israël (et le lobby pro-Israël aux Etats-Unis) défend MBS

    Why we should go easy on the Saudi crown prince

    For 50 years we’ve prayed for a key Arab leader who agrees to sign a significant pact with Israel. Such a leader has finally arrived

    Tzvia Greenfield
    Oct 22, 2018 1:48 AM

    https://www.haaretz.com/opinion/.premium-why-we-should-go-easy-on-the-saudi-crown-prince-1.6576593

    Turkey, a human rights champion under Erdogan, is accusing Saudi Arabia, another human rights champion, of the abhorrent murder of a Saudi journalist who entered the lion’s den in Istanbul and, as befits horror stories typical of places like Syria China, Iran, Russia and North Korea, disappeared from sight. Now we have recordings and videotapes, allegedly from the Saudi consulate, suggesting that his body was chopped into pieces.
    The underlying reason for this gruesome act, that evokes something conjured up by the Coen brothers, is not completely clear. One shouldn’t treat any death lightly, particularly not a murder committed by an evil government. However, because of the political ramifications involved, it’s worth contemplating this episode a bit more.
    To really understand Israel and the Middle East - subscribe to Haaretz
    It’s possible that just like Putin, the Saudi royal house cannot tolerate any criticism, which is why it decided to eliminate the rogue journalist in an acid bath (a no less likely possibility that has not yet been suggested by the authorities in Ankara). It’s possible that Recep Tayyip Erdogan is gnashing his teeth over Saudi Arabia’s bolstered global status, particularly vis-à-vis U.S. President Donald Trump, and over the central role played by Mohammed bin Salman in a regional coalition meant to block Iranian influence in the Middle East — which is why Erdogan is bent on deflating the Crown Prince’s image.
    Erdogan may want to humiliate the Saudis, but his main goal is foiling the plan apparently devised by Trump and Mohammed to forge a regional alliance under the aegis of the United States, an alliance that includes Israel, the Gulf States, Saudi Arabia, Jordan, Egypt (and possibly Iraq). These countries will jointly try to block Iran, which endangers all of them. Turkey, which is struggling to find an as-yet-undetermined place within the Arab Muslim world, does not strive merely to lead the Sunni world. It also wants to depict Israel as a foreign colonialist implant in the Middle East. Any legitimization afforded Israel thanks to an alliance with Arab states has negative implications for Erdogan.
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    >> Why are some pro-Israel voices speaking out against Jamal Khashoggi? | Explained ■ Saudi Arabia, reeling from Khashoggi scandal, battles a new front: Arab media | Analysis
    But fate obviously has a sense of humor. It has embroiled the Turkish rivalry with Saudi Arabia in the U.S. midterm elections. Since Mohammed is currently Trump’s most important international ally, mainly for economic reasons, the campaign advocating a “liberal order,” espoused by international media assailing the Saudi leader, is buzzing with excitement. Its main objective is not the brushing aside of Saudi Arabia, but the delivery of a humiliating knockout blow to Trump and his economic plans.

    According to Time magazine, the level of public support for Trump remains stable at 43 percent, similar to that of Obama, Clinton and Reagan at comparative phases in their terms. It’s no wonder that after the failed attacks on Trump, who immerged unscathed from the intimidation of migrant children, the Stormy Daniels saga and the attempt to prevent the nomination of Brett Kavanaugh, the left is eager to pounce on the Saudi murder case as if it has found a treasure trove.
    However, this time it’s necessary to treat the suspect with kid gloves. Trump’s peace initiative, if it is ever put on the table, is apparently the direct result of pressure by Mohammed bin Salman, who wishes to legitimize Israel before embarking on open cooperation with it. For 50 years we’ve prayed for a key Arab leader who agrees to sign a significant pact with Israel. Such a leader has finally arrived, and calls to depose him, such as those by former U.S. Ambassador Dan Shapiro in an op-ed in Haaretz (October 21) are destructive and in keeping with the best Obama tradition. Anyone waiting for a world of the purely just will have to struggle all his life with the purely evil.

    Tzvia Greenfield

    • Israël est un état colonial par la décision qui l’a créé et par son racisme (dès l’origine les kibboutz, bien que laïques étaient « juifs only »). Les nationalistes sionistes étaient sans doute habités par l’idéologie raciste coloniale propre à la période.

      Cela n’aurait pas été un problème si Israël avait accepté plus tard de reconnaitre les souffrances infligées aux populations arabes autochtones et s’il avait cherché à les compenser.
      Au lieu de cela Israël n’a jamais envisagé de créer une société réellement multi-ethnique et n’a eu de cesse de s’étendre et de réprimer toujours plus massivement les arabes, crimes de guerre sur crimes de guerre ...

      Israël comme l’Arabie, bien que différents, sont deux créations de l’occident colonial, toutes deux structurées par le racisme.
      Leur rapprochement a une logique.

  • Kriegsschauplätze in Syrien – Was wir über die östliche Ghouta, Afrin und das Euphrat-Tal wissen sollten | NachDenkSeiten – Die kritische Website
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=42716

    Jeden Tag hören wir – meist schlechte – Nachrichten aus Syrien. Auch wenn wir von den NachDenkSeiten versuchen, ein wenig Licht in den Nebel zu bringen und Ihnen eine Alternative zur der meist sehr einseitigen Berichterstattung in den klassischen Medien anzubieten, so ist es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Daher haben wir die Journalistin und Nahostexpertin Karin Leukefeld, die zu den wenigen Quellen aus der Region gehört, auf deren Urteil wirklich Verlass ist, gebeten, die aktuelle Gemengelage in Syrien für die Leser der NachDenkSeiten in einer verständlichen Form aufzubereiten. Was dabei herauskam, ist ungemein lesenswert. Bitte reichen Sie diesen Artikel auch an Ihre Freunde, Bekannte, Verwandte und Kollegen weiter. Es lohnt sich.

    Die Ghouta

    Die Ghouta war einst ein Naherholungsgebiet für die Einwohner von Damaskus. Ghouta bedeutet „Oase“, hier sprudelten die Wasser des Barada-Flusses, Wälder und Wiesen luden zum Verweilen ein. Reisende, Schriftsteller, Dichter besangen das Gebiet als „Paradies auf Erden“. Der französische Philosoph Constantin Francois de Volney schrieb Ende des 18. Jahrhunderts voller Begeisterung:

    „Von den Bergen strömen viele Bäche, die aus dem Gebiet von Damaskus den bestbewässerten und lieblichsten Ort Syriens machen. Die Araber sprechen nur mit Begeisterung von ihm; und sie werden nicht müde, das Grün und die Frische der Obstgärten, die Fülle und Mannigfaltigkeit der Früchte, die Zahl der Quellen wie auch die Klarheit der Springbrunnen und Gewässer zu preisen.“

    Der so üppig beschriebene Grüngürtel von Damaskus teilte sich in die östliche Ghouta, die sich entlang der Verbindungsstraße nach Homs erstreckte, in die südliche und westliche Ghouta, die bis zu den Golan-Höhen reichte.1925 sammelte sich in der Ghouta der Widerstand gegen die französische Mandatsherrschaft, der blutig niedergeschlagen wurde.

    Die Ghouta besteht ursprünglich aus vielen Dörfern, Weilern, die ihre eigene Geschichte haben. In Jobar zum Beispiel, nur knapp 3 km von der Altstadt von Damaskus entfernt, steht bis heute eine der ältesten Synagogen des Mittleren Ostens. Das Gebäude blieb erhalten, während sich viele Juden von Jobar im 7. Jahrhundert und danach dem Islam ergaben und zu Muslimen wurden. Wie viele Konvertiten entwickelten sie eine Bindung an den Islam, der von Dogmatismus und Intoleranz geprägt war. Mit Beginn der syrischen „Revolution“ (2011) wurden in Jobar Andersgläubige wie Christen, Ismailiten und tolerante Muslime zu „unerwünschten Personen“ erklärt.

    Die Veränderung

    Seit den 1980-er Jahren – während der großen Entwicklungsphase Syriens – ließen sich besonders in der östlichen Ghouta Handwerks- und Industriebetriebe nieder. Es folgten Werkstätten, Labors, wissenschaftliche und medizinische Einrichtungen, die mit der Universität von Damaskus verbunden waren, Krankenhäuser. Der größte Busbahnhof von Damaskus lag hier, Autohäuser aus aller Welt bauten Glaspaläste entlang der Schnellstraße, die in die Autobahn in Richtung Homs, Hama und Aleppo übergeht. Das Al-Wafideen-Lager bot rund 25.000 Menschen Zuflucht, die selber oder deren Vorfahren 1967 von der israelischen Armee vom syrischen Golan vertrieben worden waren.

    Landflucht und Bevölkerungszuwachs ließen um die kleinen Dörfer der einstigen Idylle neue Satellitenstädte entstehen. Rund 3 Millionen Menschen lebten in der östlichen Ghouta offiziell vor Beginn des Krieges 2011, die wirkliche Zahl könnte höher gewesen sein. Die meisten der Menschen flohen Ende 2011/Anfang 2012, als bewaffnete Gruppen in der östlichen Ghouta die Kontrolle übernahmen. Die Zivilisten, die blieben, waren zumeist Angehörige der Kämpfer, Personen, die keine Angehörigen in Damaskus Stadt hatten oder die zu krank und zu alt waren, um zu fliehen. Es waren Leute, die ihr Eigentum nicht verlassen wollten oder sie gehörten einer nicht bewaffneten Oppositionsgruppe an, die mit Unterstützung aus dem Ausland auf einen Sturz der syrischen Regierung hofften.

    Die größte dieser Satellitenstädte ist Douma, etwa 10 km nordöstlich von Damaskus Stadt entfernt. Vor dem Krieg lebten dort offiziell 120.000 Einwohner. Viele männliche Bewohner von Douma verdienten ihr Geld in der Bau- und Ölindustrie in den Golfstaaten. Manche wurden Vermittler für Firmen aus dem Golf oder Subunternehmer. Neben dem Geld brachten sie auch ultrakonservatives Gedankengut aus den Golfstaaten mit nach Syrien, das in Moscheen und Koranschulen vermittelt wurde. In Douma bauten die Golfstaaten nicht nur ideell und religiös, sondern auch wirtschaftlich eine Basis auf, die erst im Frühjahr 2011 richtig sichtbar wurde, als die Proteste begannen.

    Die Metamorphose der „Freien Syrischen Armee“

    Im Sommer 2011 entstand in der Türkei die „Freie Syrische Armee“ (FSA). Etwa zeitgleich schossen in den Dörfern und Vorstädten von Damaskus (Ghouta) bewaffnete Gruppen wie Pilze aus dem Boden. Alle nannten sich „Freie Syrische Armee“, niemand hatte einen politisch-organisatorischen Plan, wie ihr Protest, den sie „Revolution“ nannten, umgesetzt werden sollte. In dieser Zeit entstand in Douma die „Armee des Islam“ (Jaish al Islam), die von Zahran Allousch gegründet wurde. Allousch war 2011 im Rahmen einer Generalamnestie aus dem Gefängnis freigelassen worden, wo er seit 2009 wegen salafistischer Propaganda und illegalem Waffenbesitz inhaftiert war. Im Gegensatz zu anderen bewaffneten Gruppen hatte die „Armee des Islam“ ein klares Ziel. Die säkulare syrische Regierung sollte gestürzt und durch eine Regierung ersetzt werden, die dem islamischen Recht, der Scharia nach salafistischer Auslegung folgen sollte. Finanziell wird die „Armee des Islam“ von der Türkei, Saudi Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) unterstützt, die bis heute für die Bewaffnung und weitere Logistik sorgen. Zahran Allousch wurde 2015 getötet. Kurz darauf wurde sein Bruder Mohamed Alloush zum Leiter der Verhandlungsdelegation der syrischen oppositionellen Nationalen Koalition nach Genf entsandt. Nachdem die militärischen Erfolge der syrischen Armee und ihrer Verbündeten die Kampfverbände landesweit immer mehr zurückdrängten, wurde Alloush bei einem von Saudi Arabien ausgerichteten Treffen gegen oppositionelle Zivilisten ausgetauscht. An den Gesprächen in Astana, bei denen bewaffnete Gruppen mit der syrischen Regierung zusammengebracht werden, um Waffenstillstände und Deeskalationsgebiete zu vereinbaren, nimmt Allousch teil.

    Im Kalifat der östlichen Ghouta

    Aus der „Freien Syrischen Armee“ (FSA) entstanden nach UN-Angaben landesweit mehr als 2000 Kampfverbände, die sich im Laufe der Jahre immer wieder zerstritten und aus Mangel an Geld und Waffen entweder auflösten oder den dschihadistischen Gruppen anschlossen. Lokale syrische Kampfgruppen, auf die die Bezeichnung „Rebellen“ zutreffen könnte, vereinbarten durch russische Vermittlung Waffenstillstände mit der syrischen Regierung, legten ihre Waffen nieder und wurden in ein staatliches Amnestieprogramm aufgenommen. Zurück blieben neben der „Armee des Islam“ weitere extremistische Kampfgruppen, in denen der Anteil ausländischer Kämpfer sehr hoch war und weiterhin ist.

    Die „Rahman-Legion“ (Faylaq al-Rahman) war ebenfalls 2011 gegründet worden und verbündete sich zunächst mit der „Freien Syrischen Armee“. Inzwischen ist die Legion Partner der „Front zur Befreiung der Levante“ (Hay’at Tahrir al-Sham, HTS) einem Bündnis um die Nusra Front, einer Al Khaida-Gruppe. Die Ideologie basiert auf dem Salafismus, die Rahman-Legion bezeichnet die östlichen Vororte von Damaskus als „Östliches Khalifat“. Unterstützt und bewaffnet wird die Gruppe von Katar und von der Türkei. Seit 2015 liefert sich die „Rahman-Legion“ immer wieder blutige Machtkämpfe mit der „Armee des Islam“. Militärbeobachter in der Region führen das auf den Konflikt zurück, der unter den jeweiligen Sponsoren Saudi Arabien/VAE einerseits gegen Katar andererseits besteht. Katar wird seit Sommer 2017 von Saudi Arabien und den VAE als Gegner eingestuft, weil das Emirat mit Iran kooperiert. Beobachter vermuteten bereits, dass die Rahman-Legion auf Druck von Katar zu einem Waffenstillstand bereit sein könnte. Doch ein am 18. Februar von EMN-News veröffentlichter Werbefilm der Gruppe spricht eine andere Sprache. Zu sehen sind Scharfschützen, die ihre modernen Gewehre im Einsatz präsentieren. Durch ihr Zielfernrohr nehmen sie Soldaten und einfache Leute ins Visier, die sich jenseits der Frontlinie in Damaskus befinden. Nach jedem Schuss ist zu sehen, wie das Opfer fällt, während die Schützen Allah preisen. Die Organisation verfügt auch über Anti-Panzer-Raketen TOW aus den USA. Diese führten sie ebenfalls in einem Videoclip vor. Einen Tag nachdem der UN-Sicherheitsrat die Resolution 2401 verabschiedet hatte, die einen 30-tägigen landesweiten Waffenstillstand fordert, zeigte die Rahman-Legion einen Kämpfer, der eine Panzerabwehrlenkwaffe (TOW) abfeuert. Der Blick folgt dem roten Feuerball der Rakete durch das Zielfernrohr, bis sie kurz darauf ihr Ziel in einer gewaltigen Explosion verschwinden lässt. Wieder wird Gott gepriesen, bevor das nächste Ziel ins Visier genommen wird.

    Die „Islamische Bewegung der Freien Männer der Levante“ (Ahrar al-Sham) wurde ebenfalls 2011 gegründet und hat sich kürzlich mit einer anderen islamistischen Gruppe, „Nour al Din al Zenki“ zusammengeschlossen. Der Name geht auf einen Herrscher der türkischen Zengiden im 12. Jahrhundert zurück. Die durch den Zusammenschluss entstandene „Syrische Befreiungsfront“ will die „syrische Revolution“ verteidigen, um ebenfalls einen „Islamischen Staat“ zu errichten. Beide Gruppen wurden und werden von den USA, den Golfstaaten und der Türkei unterstützt und haben Hinrichtungen nach Scharia-Urteilen vorgenommen. „Nour al Din al Zenki“ schnitt einem 15-jährigen palästinensischen Jungen vor laufender Kamera die Kehle durch. In der östlichen Ghouta kooperieren beide Organisationen mit dem Bündnis der Nusra Front „Hay’at al Tahrir al Sham“ (HTS). In Idlib, wo alle genannten Gruppen ebenfalls kämpfen, liefern sie sich mit HTS einen blutigen Machtkampf.

    Mit Beginn der neuerlichen Kämpfe in den östlichen Vororten von Damaskus (Douma, Harasta, Arbin, Jobar u.a.) haben diese Gruppen – Armee des Islam, Rahman-Legion, Ahrar al Sham, Nour al Din al Zenki und die Nusra Front – sich nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums zu einem gemeinsamen Hauptkommando zusammengeschlossen.

    Zivilgesellschaftliche Gruppen kaum noch präsent

    Zivile oppositionelle Gruppen sind in den östlichen Vororten von Damaskus kaum noch präsent. Die in Medien häufig zitierten „Weißhelme“, auch „Syrischer Zivilschutz“ genannt, sind ebenso wie die „Syrisch-Amerikanische Medizinische Gesellschaft“ (SAMS) aus syrischen Oppositionsgruppen entstanden und werden von den USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Türkei und den Golfstaaten finanziell unterstützt. Allein für die „Weißhelme“ hat die Bundesregierung seit deren Gründung 2014 sieben (7) Millionen Euro bezahlt.

    Das Schicksal anderer Oppositioneller zeigt, dass heute nur noch die in den Kampfzonen operieren können, die von den militärischen Akteuren – den Dschihadisten – geduldet werden. Die Anwältin und Menschenrechtsaktivistin Razan Zeitouneh, die 2011 mit Gleichgesinnten in Douma ein Dokumentationszentrum für Menschenrechtsverletzungen gründete, verschwand im Dezember 2013 und ist seitdem unauffindbar. Ihre Familie, die sich wenige Tage später an die Öffentlichkeit wandte, sprach von einer Entführung. Auch ihr Ehemann Wael Hamada und die Aktivisten Samira Al-Khalil und Nazim Al-Hamadi sind seitdem verschwunden. Im September 2013 berichtete die Anwältin, dass sie und ihr Zentrum von lokalen bewaffneten Gruppen in Douma bedroht worden seien. Drei Monate später verschwand sie. Im April 2014 machte die Familie von Razan Zeitouneh die „Armee des Islam“ und ihren Anführer Zahran Alloush für das Wohlergehen der vier Entführten verantwortlich. Eine Antwort gab es nicht, die vier Menschenrechtsaktivisten kehrten nie zurück.

    Während Nahrungsmittel und Medikamente knapp sind in den östlichen Vororten von Damaskus, gelangen modernste Waffen und Munition, Kommunikationsgeräte, Kameras und Drohnen weiter zu den Kämpfern. Ein Nachschubweg führt durch Tunnelsysteme, die die Vororte miteinander verbinden. Die meisten wurden inzwischen allerdings von der syrischen Armee und ihren Verbündeten gekappt. Die Tunnel gehörten ursprünglich zu einem weitverzweigten unterirdischen Wasserversorgungssystem des Barada-Flusses, der die östliche Ghouta bewässert. Basierend auf Berichten von Bewohnern, deren Ehemänner und/oder Söhne verschwanden oder von den Kampfverbänden entführt wurden, mussten Gefangene und Geiseln die unterirdischen Tunnelanlagen ausbauen und befestigten, so dass man heute von einer unterirdischen Stadt in Teilen der östlichen Ghouta spricht. Die Tunnelsysteme dienen als „Schutzräume“ vor Angriffen der syrischen Armee, gleichzeitig wurden durch die Tunnel einige der schwersten Anschläge auf die syrischen Streitkräfte verübt.

    Die Kämpfer der beschriebenen Gruppen bilden gemeinsam ein Heer von mehreren Tausend Gotteskriegern. Wiederholte Verhandlungen über deren Abzug blieben erfolglos. Ein im Sommer 2017 vereinbarter Waffenstillstand und die Einstufung der östlichen Vororte von Damaskus als „Deeskalationsgebiet“ scheiterten, nachdem von den o.g. Gruppen im September und im Dezember 2017 – durch die Tunnelsysteme – zwei schwere Anschläge auf die syrischen Streitkräfte mit weit über 100 Toten verübt worden waren. Der an den Verhandlungen um das „Deeskalationsgebiet“ und den Waffenstillstand beteiligte syrische Minister für nationale Versöhnung, Ali Haidar, erklärte nach den Anschlägen, die Kampfverbände hätten offensichtlich kein Interesse an einem Waffenstillstand. Man bleibe dafür offen, sehe allerdings wenig Chancen für ernsthafte Vereinbarungen. Hunderte syrische Soldaten, Regierungsbeamte und deren Angehörige werden von den o.g. Gruppen als Geiseln gehalten. In den vergangenen sieben Wochen wurden aus den Gebieten der östlichen Ghouta mehr als 1500 Granaten und Raketen auf Wohnviertel in Damaskus gefeuert. Dutzende Menschen starben, Hunderte wurden verletzt.

    Die Türkei, westliche und Golfstaaten haben seit 2011 den bewaffneten Aufstand in den östlichen Vororten von Damaskus unterstützt. Bei einem Putschversuch im Sommer 2012 drangen Kampfverbände weit ins Zentrum von Damaskus ein, wurden aber wieder zurückgeschlagen. Das Ziel war ursprünglich, die Aufständischen aus der östlichen Ghouta nach Damaskus einmarschieren zu lassen, um die Regierung zu stürzen. Heute kontrollieren die Kampfgruppen noch ein Gebiet von ca. 100km². Das gesamte Gebiet von Damaskus und Umland (Rif) umfasst 18.000 km².

    Der Kampf um Afrin und das Euphrat-Tal

    Die Lage im Norden Syriens wird aktuell von zwei Fronten bestimmt. Im Westen von Aleppo, in und um die Kleinstadt Afrin, haben die türkischen Streitkräfte mit dschihadistischen Verbündeten eine Offensive gegen die kurdische Selbstverwaltung der angestrebten „Demokratischen Föderation Nordsyrien“ gestartet. Die Türkei gibt an, sich gegen kurdische Terroristen verteidigen zu müssen. Der vom UN-Sicherheitsrat geforderte Waffenstillstand wird von Ankara ignoriert.

    Bereits im Sommer 2016 waren türkische Truppen mit dschihadistischen Verbündeten nördlich von Aleppo nach Syrien einmarschiert und hatten dort zwischen den Städten Azaz, Al Bab und Jarabulus eine „Sicherheitszone“ gegen das Vordrängen der kurdisch geführten „Syrischen Demokratischen Kräfte“ (SDK) markiert. Besonders irritiert zeigte sich Ankara über die Haltung des NATO-Verbündeten USA, dessen Streitkräfte seit 2014 (seit dem Kampf um Kobane/Ain al Arab) mit den kurdischen Volksverteidigungskräften YPG/YPJ im Nordosten Syriens kooperieren. Washington bewaffnet die kurdischen Einheiten und bildet sie aus und bezeichnet sie als „Partner der Anti-IS-Koalition“ im Kampf gegen den „Islamischen Staat“ (IS). Da der IS weitgehend zerschlagen ist, könnte die USA sich aus Syrien zurückziehen, doch US-Außenminister Rex Tillerson verkündete Mitte Januar 2018 die neue US-Strategie für Syrien. Danach werden die US-Streitkräfte in den Gebieten nordöstlich des Euphrat in Syrien bleiben, um a) ein Wiederauferstehen des IS zu verhindern, b) den Einfluss des Iran zurückzudrängen und c) die syrische Zivilgesellschaft zu unterstützen, um das Land, nach dem Sturz von Präsident Assad, neu aufzubauen. Um diesen Plan umzusetzen, soll eine 30.000 Mann (und Frau) starke Grenzschutztruppe aufgebaut werden, wofür das Weiße Haus bereits 4 Milliarden US-Dollar pro Jahr bewilligt hat. Programme für die Stärkung der syrischen Zivilgesellschaft sind darin ebenso enthalten wie weitere Bewaffnung und Ausbildung. Die USA und ihre Partner kontrollierten nordöstlich des Euphrats 30 Prozent des syrischen Territoriums, so Tillerson vor Journalisten in Kuwait. Man kontrolliere die darin lebende Bevölkerung ebenso wie einen Großteil der syrischen Öl- und Gasvorkommen. Das sei ausreichend, um auf die Genfer Gespräche über die Zukunft Syriens Einfluss zu nehmen. Um diesem Plan Nachdruck zu verleihen, wurden wiederholt syrische Truppen und verbündete paramilitärische Kräfte aus Russland und Iran von Kampfflugzeugen der US-geführten Anti-IS-Allianz angegriffen, sobald sie versuchten, den Euphrat zu überqueren und die staatliche syrische Kontrolle syrischer Gas- oder Ölförderanlagen zu sichern.

    Die USA und ihre Verbündeten – Großbritannien, Frankreich, Deutschland inklusive – wollen Syrien entlang des Euphrat-Tals zerteilen. 20 US-Militärbasen und –flughäfen wurden in den Gebieten östlich des Euphrats errichtet, um die auf lange Zeit angelegte Besatzung (Tillerson: Wir haben Zeit) durchzusetzen. Die kurdischen Volksverteidigungskräfte werden weiterhin militärisch und finanziell unterstützt. Die syrischen nationalen Gas- und Ölressourcen werden besetzt, die syrische Bevölkerung de facto als Geiseln genommen.

    Für Ankara ist das Vorgehen der USA unakzeptabel, daher die Invasion gegen Afrin und die Drohung, weitere Gebiete im Nordosten von Aleppo – allerdings nur westlich des Euphrat – zu besetzen Euphrat – zu besetzen. Die Unterstützung kurdischer Kräfte, die Ankara als Staatsfeind Nummer Eins ansieht, wird als massiver Affront des NATO-Partners USA angesehen. Ein militärischer Konflikt zwischen den beiden NATO-Staaten auf syrischem Territorium ist nicht ausgeschlossen.

    Die direkten Nachbarländer Syriens, der Libanon, Türkei und Irak wollen eine Aufteilung Syriens verhindern, ebenso Russland und der Iran, die mit der syrischen Regierung und Armee verbündet sind. Die Syrer haben mit mehr als 2500 lokalen Waffenstillständen ihren Wunsch nach Frieden und Wiederaufbau ihres verwüsteten Landes deutlich manifestiert. Die USA allerdings verfolgt andere Pläne und Washington hat seine Partner entsprechend informiert und instruiert.

    Syrien soll zerschlagen werden, um dessen Bündnispartner Russland und Iran ebenso wie die libanesische Hisbollah zu schwächen. Dem Protokoll eines Treffens der „Kleinen Syriengruppe“, zu der die USA Anfang Januar 2018 zunächst Großbritannien, Frankreich, Jordanien und Saudi Arabien nach Washington eingeladen hatte, ist zu entnehmen, dass der Druck auf Russland aufrechterhalten oder auch erhöht werden soll, um den US-Plan umzusetzen (libanesische Tageszeitung Al Akhbar, 22.2.2018). Dafür sollen UNO-Einrichtungen, auch der UN-Sonderbeauftragte für Syrien, Staffan De Mistura angewiesen werden. Sollte Moskau sich weigern, den US-Forderungen „an das syrische Regime“ nachzugeben, werde man weitermachen, wie man bereits begonnen habe (Druck auf Moskau auszuüben): „Die humanitäre Lage in Syrien und die russische Komplizenschaft bei den Luftangriffen“ sollen angeprangert werden. Bis zu den Präsidentschaftswahlen in Russland habe man noch viele Möglichkeiten, den Druck auf Russland und den Kreml zu erhöhen.

    #Al_Kaida #Arabellion #Bürgerkrieg #Erdöl #ErdgasIran #Katar #Kriegsopfer #Kurden #Militärstützpunkte #Putsch #Russland #Saudi-Arabien #Syrien #Türkei #USA# VAE

    #Syrie #guerre

  • #PCF : le #putsch contre Pierre Laurent a-t-il déjà réussi ? - regards.fr
    http://www.regards.fr/politique/article/pcf-le-putsch-contre-pierre-laurent-a-t-il-deja-reussi

    Le congrès du Parti communiste français commence de bien étrange façon. Avant même son dénouement, et pour la première fois de toute l’histoire du PCF, le secrétaire national Pierre Laurent, est mis en minorité au sein de la direction.

  • « Le Monde lâché par la BBC : la droite vénézuélienne révèle son objectif d’un coup d’Etat | « Venezuela infos
    https://venezuelainfos.wordpress.com/2017/05/25/le-monde-lache-par-la-bbc-la-droite-venezuelienne-revele-s

    Dès les premiers jours de l’#insurrection de la droite vénézuélienne, Paulo Paranagua (du journal français « Le Monde ») avait tenté de donner un visage humain aux « enfants de Pinochet ». Le 14 avril 2017, une interview complaisante nous campe Julio Borges, un des leaders de l’extrême droite, en sympathique combattant pour la #démocratie qui ne rêve que d’« élections libres » et, la main sur le cœur, jure ne pas vouloir de coup d’état.

    Un double mensonge pourtant facile à démonter. En ce qui concerne les #élections, le #Venezuela va vivre d’ici mars 2018 pas moins de trois scrutins majeurs : celui de l’Assemblée Constituante en juillet, celui des gouverneurs et parlements régionaux en décembre et last but not least, la présidentielle de mars 2018, sans assurance de victoire pour les chavistes. (1)

    Quant au serment de Julio Borges de ne pas vouloir de #putsch, rappelons qu’il fut un des acteurs publics du coup d’État sanglant mené en avril 2002 contre le président Chavez, avec la complicité du MEDEF local et de militaires formés à la School of Americas. Un coup d’État déjoué en 48 heures par un soulèvement conjoint de la population et de militaires loyalistes. Dans les années qui ont suivi, Wikileaks a révélé les liens de Borges avec le Département d’Etat et le versement de millions de dollars à son parti à travers des ONG financées par les États-Unis au Venezuela. (2)

    #fake_news

  • The Coup in Chile | Jacobin
    https://www.jacobinmag.com/2016/09/chile-coup-santiago-allende-social-democracy-september-11

    Here is probably the major reason for the military putsch. So long as the Chilean right believed that the experience of Popular Unity would come to an end by the will of the electors, it maintained a democratic attitude. It was worth respecting the Constitution while waiting for the storm to pass. When the Right came to fear that it would not pass and that the play of liberal institutions would result in the maintenance of Salvador Allende in power and in the development of socialism, it preferred violence to the law.

    La lutte des classe ordinaire et la guerre des classes

    ... class struggle also means, and often means first of all, the struggle waged by the dominant class, and the state acting on its behalf, against the workers and the subordinate classes. By definition, struggle is not a one way process; but it is just as well to emphasize that it is actively waged by the dominant class or classes, and in many ways much more effectively waged by them than the struggle waged by the subordinate classes.

    Secondly, but in the same context, there is a vast difference to be made — sufficiently vast as to require a difference of name — between on the one hand “ordinary” class struggle, of the kind which goes on day in day out in capitalist societies, at economic, political, ideological, micro- and macro-, levels, and which is known to constitute no threat to the capitalist framework within which it occurs; and, on the other hand, class struggle which either does, or which is thought likely to, affect the social order in really fundamental ways.

    The first form of class struggle constitutes the stuff, or much of the stuff, of the politics of capitalist society. It is not unimportant, or a mere sham; but neither does it stretch the political system unduly. The latter form of struggle requires to be described not simply as class struggle, but as class war.

    Where men of power and privilege (and it is not necessarily those with most power and privilege who are the most uncompromising) do believe that they confront a real threat from below, that the world they know and like and want to preserve seems undermined or in the grip of evil and subversive forces, then an altogether different form of struggle comes into operation, whose acuity, dimensions, and universality warrants the label “class war.”

    Chile had known class struggle within a bourgeois democratic framework for many decades: that was its tradition. With the coming to the presidency of Allende, the conservative forces progressively turned class struggle into class war — and here too, it is worth stressing that it was the conservative forces which turned the one into the other.

    Pourquoi des élections ne constituent pas de garantie contre un putsch de la droite

    This is that the higher the percentage of votes cast in any election for the Left, the more likely it is that the conservative forces will be intimidated, demoralized, divided, and uncertain as to their course.

    These forces are not homogeneous; and it is obvious that electoral demonstrations of popular support are very useful to the Left, in its confrontation with the Right, so long as the Left does not take them to be decisive. In other words, percentages may help to intimidate the Right — but not to disarm it.

    It may well be that the Right would not have dared strike when it did if Allende had obtained higher electoral percentages. But if, having obtained these percentages, Allende had continued to pursue the course on which he was bent, the Right would have struck whenever opportunity had offered. The problem was to deny it the opportunity; or, failing this, to make sure that the confrontation would occur on the most favorable possible terms.

    En 2016 au Brésil la droite n’avait pas besoin du militaire pour son coup d’état et un an auparavant le docteur Schäuble pouvait imposer un changement de politique radical au gouvernement grec sans même évoquer la possibilité d’un putsch. Maintenant on assiste à la décomposition du schema politique allemand traditionnel, à l’abolition des restes de l’état de providence et à la transformation des forces armées allemandes Bundeswehr dans une troupe pour le combat en milieu urbain. Considérant le contexte économique actuel, on peut envisager des développements assez inquiétants.

    Il est aujourd’hui plus urgent que jamais de défendre la démocratie contre ses ennemis.

    source alternative : https://www.marxists.org/archive/miliband/1973/10/chile.htm

    #Chili #histoire #putsch #capitalisme

  • En #turquie, le #mouvement_güleniste, démantelé, trouve bien peu de défenseurs
    https://www.mediapart.fr/journal/international/300716/en-turquie-le-mouvement-gueleniste-demantele-trouve-bien-peu-de-defenseurs

    Le gouvernement turc est engagé dans une « chasse aux sorcières » depuis la tentative de coup d’État. Des dizaines de milliers de gens ont été arrêtés, soupçonnés d’avoir un lien avec la mouvance güleniste présumée à l’origine du #putsch. Si l’ampleur de cette purge est contestable, personne en Turquie ne semble, aujourd’hui, prendre la défense du réseau Gülen. Explications.

    #International #AKP #Fethullah_Gülen #Istanbul #journalistes #médias #Moyen-Orient

  • Après le #putsch avorté, l’assise d’Erdogan largement consolidée
    https://www.mediapart.fr/journal/international/270716/apres-le-putsch-avorte-lassise-derdogan-largement-consolidee

    Sur la place principale d’Eyüp, quelques jours après la tentative de coup d’État. © Amélie Poinssot Depuis le coup d’État raté du 15 juillet dernier, l’AKP au pouvoir en #turquie mobilise ses troupes. Des rassemblements se tiennent chaque soir sur les places des grandes villes. Et le parti semble parler d’une seule voix derrière #Recep_Tayyip_Erdogan. Reportage dans un pays en voie de poutinisation.

    #International #AKP #CHP #HDP #Istanbul #MHP #Moyen-Orient

  • En #turquie, la société civile face au risque de la répression
    https://www.mediapart.fr/journal/international/210716/en-turquie-la-societe-civile-face-au-risque-de-la-repression

    Sur la place Taksim, des partisans du gouvernement se rassemblent tous les soirs © AP Le président turc Recep Tayyip #Erdogan a prononcé mercredi soir l’état d’urgence pour trois mois dans son pays. Une mesure de plus, après les purges sans précédent qui se succèdent dans la fonction publique depuis la tentative de #putsch, vendredi dernier. À #Istanbul, chez les militants et universitaires, l’inquiétude domine.

    #International #AKP #armée #HDP #Justice #militaires #Moyen-Orient #Purge #Université

  • Migranti, l’accordo che imbarazza l’Ue. La Turchia è un paese sicuro?

    Dopo il tentativo di golpe nel paese è in atto una dura repressione e si parla di reintrodurre la pena di morte. Può il governo Erdogan essere considerato un partner sostenibileper risolvere l’emergenza profughi? L’opinione del Cir e di Asgi

    http://www.redattoresociale.it/Notiziario/Articolo/512681/Migranti-l-accordo-che-imbarazza-l-Ue-La-Turchia-e-un-paese-sicuro
    #Turquie #réfugiés #pays_sûr #coup #putsch #coup_d'Etat #asile #migrations #accord_UE-Turquie

    • Turchia Paese sicuro? Primo anno dell’accordo con l’UE: dati, fatti, storie

      A un anno dalla firma e dall’entrata in vigore, l’UE considera l’”accordo” con la Turchia del 18 marzo 2016 un modello da replicare in altri Stati. Ma la Repubblica Turca si è confermata un Paese tutt’altro che sicuro per richiedenti asilo e rifugiati, anche se con le procedure volute dall’Unione Europea si è arrivati, tra l’altro, a respingere nel suo territorio vari richiedenti asilo in violazione degli obblighi di “non refoulement”.

      http://viedifuga.org/turchia-paese-sicuro

  • Nothing will be as before | Correspondent

    AFP Istanbul-based photographers Bulent Kilic and Ozan Kose are both fearful for their country’s future following the failed attempted coup. On Friday evening, they were both shooting separate commemorative events for the Nice attacks, not imagining that within an hour they would be covering the first bloody military coup attempt in their country in more than 30 years.

    Both had close calls during the long night they spent on the streets of Istanbul, capturing the unfolding drama — Bulent got set upon by an angry mob while Ozan found himself in the crossfire between soldiers and police. And both agree that Turkey will be forever changed by the night.

    “Nothing will be as before,” they say....

    https://correspondent.afp.com/nothing-will-be

    #reportage #AFP #turquie #coup_d_état

  • Hahn: l’Ue non si allontanerà dalla Turchia, ne ha bisogno

    Il commissario all’allargamento ribadisce la condanna per gli ultimi sviluppi, ma ricorda che è interesse dell’Europa continuare a lavorare per la stabilizzazione del Paese, anche perché “sarebbe fatale vedere nascere un nuovo considerevole flusso migratorio”


    http://www.eunews.it/2016/07/19/hahn-lue-non-si-allontanera-dalla-turchia-ne-ha-bisogno/64817
    #asile #migrations #réfugiés #accord_UE-Turquie #putsch #coup #coup_d'Etat #politique_migratoire #UE #Europe #Union_européenne #EU
    via @isskein

  • Giles Ji Ungpakorn - Wikipedia, the free encyclopedia
    https://en.wikipedia.org/wiki/Giles_Ji_Ungpakorn


    Des fois que vous ne le connaissiez pas encore ...

    Giles Ji Ungpakorn (Thai: ใจ อึ๊งภากรณ์; rtgs: Chai Uengphakon; IPA: [tɕāj ʔɯ́ŋ.pʰāː.kɔ̄ːn]; born 25 October 1953) is a Thai-British academic and political activist. He formerly worked as an associate professor at Faculty of Political Science, Chulalongkorn University, before he fled to the United Kingdom after facing a lèse majesté charge in Thailand.
    ...
    Giles Ungpakorn was formally charged with lese majeste in Bangkok on January 20, 2009. He had 20 days to respond to the charges, after which the Thai authorities would decide whether his case would be given to the Thai courts for prosecution. Ungpakorn said he was being charged because of the contents of his book A Coup for the Rich, which points out the main reasons the coup in Thailand two years prior took place. He fled Thailand in February 2009, returning to the United Kingdom. He stated, “I did not believe I would receive a fair trial.”

    ... voici le dernier article de son site excellent.

    Thai middle classes are violently opposed to democracy | Uglytruth-Thailand
    https://uglytruththailand.wordpress.com/2016/03/20/thai-middle-classes-are-violently-opposed-to-democracy


    J’y découvre sans être étonné que la base sociologique du fascisme est identique en Thailande avec celle qui a porté au pouvoir les nazis allemands en 1933 et qui continue à s’agiter sous des appellations comme #AfD, #Pegida, etc. L’article parle aussi du fascisme clérical que l’on sous-estime trop souvent. Si vous avez envie de faire connaissance avec les hommes et organisations qui font le bonheur des adeptes du sexe avec mineur(e)s et d’autres plaisirs peu humanistes voici une source de qualité.

    Lak Si is where the fascist monk Buddha Isara blocked the polling station, refusing to allow people to exercise their right to vote. Fascist Isara made a statement after the popcorn gunman was sentenced to jail, stating that he had helped pay for his defence and would always support him.

    This obnoxious monk and Sutep Teuksuban, who led the various anti-election mobs, should be put in jail on the basis of being the master-minders and funders of these violent actions. But do not hold your breath. Fascist Buddha Isara is generalissimo Prayut’s favourite monk and has been given a free hand to organise reactionary demonstrations and spread his filth. We should not forget either that the junta head and the two-faced Democrat Party leader Abhisit Vejjajiva are guilty of mass murder on the streets when they organised the shooting of pro-democracy demonstrators in 2010.

    The middle classes in Thailand hate and despise the majority of ordinary working people and the poor. They hate the fact that rich tycoon Taksin won the hearts and minds of most ordinary people with his universal health care and pro-poor policies. The middle classes loathe democracy because they are out-voted by the majority. They want to turn the clock back to a time when workers and small farmers knew their place and suffered their poverty in silence. They want to hang on to their ill-gotten privileges by maintaining social and economic inequalities. They are cowardly because they fawn on the rich and powerful and grovel to the monarchy. They also hide behind the men of the military. The violent disruption of the elections was designed to cause a crisis which could be used as an excuse to stage yet another military coup.


    Giles Ji Ungpakorn’s Red Siam manifesto
    https://socialistworker.co.uk/art/16755/Giles+Ji+Ungpakorn%E2%80%99s+Red+Siam+manifesto

    But as a staring point I offer the following ideas, the ideas of one red-shirted citizen.

    We must have freedom of expression and the freedom to choose our own government without repression and fear.
    We must have equality.
    We have to abolish the mentality of ’big people\\little people’.
    We must abolish the practice of crawling to the royal family.
    Politicians must be accountable to the electorate, not to shadowy conniving figures beyond popular control.
    We need to build a culture where citizens respect each other.
    We must have freedom and equality of the sexes and among different ethnicities.
    We must respect women, gays and lesbians.
    We must respect Burmese, Laotians, Cambodians and the Muslim Malay people in the south.
    Women must have the right to chose safe abortions.
    Refugees should be treated with friendship and dignity as any civilised society would do.
    Our country must be a Welfare State. Taxes must be levied on the rich. The poor are not a burden, but are partners in developing the country. People should have dignity. The present exploitative society stifles individuals and destroys personal creativity.
    In our country the king should honour his constitutional role and stop intervening in politics. But the ruling class in Thailand gain much from using the Monarchy and they will not easily stop doing this. Therefore the best way to solve this problem is to build a republic where all public positions are elected and accountable.
    For too long Thai society has been under the iron heels of the generals. We must cut the military budget and abolish the influence of the army in society ensuring that it can no long be an obstacle to democracy.
    We must have justice. The judges should not claim power from the Crown in order to stop people criticising their decisions. We must change the way that ’Contempt of Court’ laws are used to prevent accountability. We need to reform the justice system root and branch. We need a jury system. The police must serve the population, not extract bribes from the poor.
    Citizens in towns and communities must take part in the management of all public institutions such as state enterprises, the media, schools and hospitals.
    Our country must modernise. We need to develop the education system, transport and housing. We should create energy from wind and solar power to protect the environment.
    Our country must be peace-loving, not start disputes with neighbouring countries or support wars.

    The dinosaurs of Thai society, the Yellow Shirted royalists, will froth at the mouth in anger at this manifesto, but that is merely the symptoms of people who carry superstitious beliefs from the past, seeking to cling to their privileges at all costs. Their time is finished. We, the pro-democracy Redshirts will move forward to build a new society.

    #Thailande #fascisme #lutte_des_classes #petite_bourgeoisie #putsch #bouddhisme #religion

  • Venezuela : Stratégie putschiste de la droite

    Depuis 2002, et le coup d’Etat avorté contre Hugo Chávez, ce que la droite radicale et l’extrême-droite n’obtiennent pas par les urnes, elles tentent de l’obtenir par la violence.
    En France, des médias français métamorphosent les dirigeants de cette droite en victimes du pouvoir et en défenseurs inconditionnels de la démocratie, ce que contredisent aussi bien leur curriculum-vitae que les faits.
    Ainsi se prépare le futur renversement du gouvernement par la force - avec le soutien des Etats-Unis et l’assentiment de la « communauté internationale ».

    >>> Au Venezuela, les victimes du putschisme se battent contre l’impunité, par Alex Anfruns - Investig"action -2016
    http://www.michelcollon.info/Au-Venezuela-les-victimes-du.html

    >>> Comité des victimes des Guarimbas : les preuves de la violence de l’extrême droite vénézuélienne , Analyse communiste internationale - Blog d’information et d’analyse des mouvements politiques - 2015
    http://mouvementcommuniste.over-blog.com/2015/03/comite-des-victimes-des-guarimbas-les-preuves-de-la-v

    >>> Solidarité révolution bolivarienne - https://issuu.com/solidariterevolutionbolivarienne
    Comité des victimes des Guarimbas : Matériel de diffusion en français distribué par les représentants du Comité des Victimes des Guarimbas. https://issuu.com/solidariterevolutionbolivarienne/docs/folleto_comite_victimas__fr_

    >>> Bonnes et mauvaises victimes au Venezuela, par Maurice Lemoine - 2016 - Mémoires de luttes
    http://www.medelu.org/Bonnes-et-mauvaises-victimes-au

    >>> Venezuela : une révolution qui ne mourra pas (TeleSur), par Eric Draitser - Le Saker francophone -2015
    >>> Venezuela, la presse française lâchée par sa source, par Thierry Deronne - venezuela-nfos - 2015
    https://venezuelainfos.wordpress.com/2015/08/04/venezuela-la-presse-francaise-lachee-par-sa-source

    >>> Venezuela De l’Internationale socialiste à l’Internationale putschiste, par Alex Anfruns - 2014 - Blog Monde diplo
    http://blog.mondediplo.net/2014-12-16-De-l-internationale-socialiste-a-l-Internationale

    >>> La CIA mise sur Leopoldo Lopez pour détruire l’œuvre de Chavez, par Jean Guy Allard - Ahora-cu
    http://www.ahora.cu/fr/rubriques/monde/monde/12150-la-cia-mise-sur-leopoldo-lopez-pour-detruire-l-oeuvre-de-chavez

    #International
    #Amérique_latine #Venezuela #Révolution_bolivarienne

    #La_Sortie #La_Salida
    #Loi_d'Amnistie_et_de_Réconciliation_nationale
    #guarimbas #Comité_des_victimes_des_Guarimbas

    #Hugo_Chavez #Nicolas_Maduro #Leopoldo_Lopez #Antonio_Ledezma #Mitzy_Capriles

    #CIA #impérialisme #coup_d'état #putsch

    #médiamensonges #désinformation #propagande

  • Putschiste un jour…
    http://survie.org/billets-d-afrique/2015/252-decembre-2015/article/putschiste-un-jour-5083

    Des écoutes téléphoniques mettent en cause #Guillaume_Soro pour son soutien au putsch burkinabè de septembre dernier. Le 29 septembre, au lendemain du putsch manqué contre la transition (Billets n°250, octobre 2015), Djibrill Bassolé, ancien ministre des Affaires étrangères de l’ex-dictateur Blaise Compaoré et privé du droit de se présenter à la présidentielle, avait été arrêté pour « attentat à la sûreté de l’État » et « collusion avec des forces étrangères pour déstabiliser la sécurité intérieure ». A (...)

    #252_-_décembre_2015

    / #Côte_d'Ivoire, Blaise Compaoré, #Salves, Guillaume Soro, Putsch raté au Burkina Faso - octobre (...)

    #Blaise_Compaoré #Putsch_raté_au_Burkina_Faso_-_octobre_2015

  • Des exilés burundais racontent leur pays en proie à la violence
    https://www.mediapart.fr/journal/international/211215/des-exiles-burundais-racontent-leur-pays-en-proie-la-violence

    Depuis que le président du #Burundi #Pierre_Nkurunziza a décidé en avril 2015 de se faire réélire pour un troisième mandat théoriquement inconstitutionnel, il a réprimé toute l’opposition d’une main de fer, précipitant la fuite de 200.000 personnes et les craintes de massacres interethniques.

    #International #accords_d'Arusha #Afrique #Hutus #opposants #putsch #réfugiés #rwanda #Tutsis

  • Fin de partie
    http://survie.org/billets-d-afrique/2015/250-octobre-2015-716/article/fin-de-partie-5030

    Dans sa chute, Diendéré a sans doute laissé ses amis militaires français bien en peine pour le remplacer, eux qui continuaient à voir en lui, malgré la chute de son mentor Compaoré, un élément prometteur, comme le rappelle Le Monde (24/09) : « Il aurait été un candidat idéal pour diriger une force sahélienne de lutte contre le #Terrorisme djihadiste, sûrement appuyé par la France où il dispose de nombreux relais dans les services de renseignements ». Au lieu de quoi, c’est lui qui vient d’être qualifié de « (...)

    #250_-_octobre_2015

    / #Burkina_Faso, Terrorisme, #Armée_française, #Brèves_d'Afrique_et_d'ailleurs, #Putsch_raté_au_Burkina_Faso_-_octobre_2015, Gilbert (...)

    #Gilbert_Diendéré

  • Un ami qui vous veut du bien
    http://survie.org/billets-d-afrique/2015/250-octobre-2015-716/article/un-ami-qui-vous-veut-du-bien-5031

    Dans une interview publiée le 24/09 par La Voix du Faso, le général Emmanuel Beth, ancien ambassadeur de France au Burkina et proche de Diendéré, aujourd’hui reconverti dans le privé, s’est permis de donner du crédit aux revendications du RSP : « la situation actuelle au Burkina démontre une nouvelle fois qu’en politique on ne peut faire d’impasse sur l’essentiel : l’accès de tous (candidats et électeurs) aux élections », et de dénigrer l’exigence de justice de la société civile sur les crimes de l’ancien (...)

    #250_-_octobre_2015

    / #Burkina_Faso, #Brèves_d'Afrique_et_d'ailleurs, Putsch raté au Burkina Faso - octobre (...)

    #Putsch_raté_au_Burkina_Faso_-_octobre_2015

  • Drôle d’avocat
    http://survie.org/billets-d-afrique/2015/250-octobre-2015-716/article/drole-d-avocat-5029

    La #Justice burkinabè a déjà commencé à travailler sur l’établissement des responsabilités dans le putsch, en gelant les avoirs de 14 personnes et en menant plusieurs arrestations, notamment celle de l’ancien ministre des Affaires étrangères de Blaise Compaoré, Djibril Bassolé. Il est défendu par plusieurs avocats, notamment le français Alexandre Varaut. Issu de l’extrême-droite, au sein du MPF de Philippe de Villiers, proche des réseaux de Charles Pasqua, l’avocat est aujourd’hui dans les premiers cercles (...)

    #250_-_octobre_2015

    / #Burkina_Faso, Justice, #Brèves_d'Afrique_et_d'ailleurs, Putsch raté au Burkina Faso - octobre (...)

    #Putsch_raté_au_Burkina_Faso_-_octobre_2015