• «Die damaligen Argumente klingen sehr vertraut» | WOZ Die Wochenzeitung
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    Schweizer Wiedergutmachung
    «Die damaligen Argumente klingen sehr vertraut»

    Der Historiker und SP-Politiker Hans Fässler fordert, dass die Schweiz Sklavereireparationen zahlt. Bloss weil dies komplexe Fragen aufwerfe, dürfe man sich nicht aus der Verantwortung stehlen.

    Interview: Raphael AlbisserMail an AutorIn(link sends e-mail)Twitter Profil von AutorIn(link is external)

    WOZ: Hans Fässler, was schulden wir der Welt?
    Hans Fässler: In erster Linie ein verändertes Selbstbild. Seit dem 18. Jahrhundert dominiert hierzulande die Vorstellung, die Schweiz sei zur Zeit des Kolonialismus und des transatlantischen Sklavenhandels vom 16. bis ins 19. Jahrhundert ein einfaches Binnenland genügsamer Älpler und Älplerinnen gewesen, die hart arbeiteten, zufrieden waren und mit der Welt nichts zu tun hatten.

    Welches Selbstbild wäre näher an der Realität?
    Die Schweiz war damals längst unglaublich globalisiert. Entsprechend umfangreich war die Beteiligung von Schweizern am kolonialen Projekt und an der Sklaverei. Oder besser gesagt: Die Beteiligung von «Eidgenossen», denn die moderne Schweiz existierte zunächst ja noch nicht. Jedenfalls ist historisch belegt, wie sich Einzelpersonen, Familienunternehmen und Banken in allen möglichen Bereichen der Sklaverei betätigten: Sie besassen nicht nur Plantagen und Sklaven, sie handelten zum Beispiel auch mit Gütern, die für den Sklavenhandel relevant waren. Sie investierten in Spekulationsvehikel, um aus dem Sklavenhandel Profite zu ziehen. Sie versicherten Sklavenschiffe und finanzierten Expeditionen. Einzelsoldaten und ganze militärische Einheiten gingen in die Kolonien, um dort für Ruhe und Ordnung zu sorgen, meist in französischen und holländischen Diensten.

    Im letzten Dezember lancierten Sie Scores, das Schweizerische Komitee für die Wiedergutmachung der Sklaverei. Fast hundert zum Teil namhafte Personen haben Ihre Forderung unterzeichnet, von Vania Alleva bis Jean Ziegler. Wie soll die Wiedergutmachung vonstattengehen?
    «Wiedergutmachung» ist die übliche Übersetzung von «Reparation», und zugegebenermassen ist das ein sehr grosses Wort. Eine Wiedergutmachung im engsten Sinn ist ja eigentlich unmöglich: Die Sklavinnen und Sklaven lebten, litten und starben in Gefangenschaft, und nichts wird daran etwas ändern. Im weiteren Sinn verstehe ich Wiedergutmachung vor allem als Prozess – und der erste Schritt wäre ein Bewusstseinswandel, eine gezielte Aufarbeitung.

    Also eine Art Bergier-Kommission?
    Ja. Im Rahmen einer Studie sollte alles aufgearbeitet werden, was bereits zum Thema publiziert wurde, und darüber hinaus auch weitergeforscht werden. Dann müsste sich der Bundesrat offiziell dazu äussern und die Rolle der Schweiz anerkennen. Und der nächste Schritt wäre anschliessend eine materielle Wiedergutmachung.

    Wer genau soll von der Schweiz Reparationsgelder erhalten? Über die Generationen hinweg verschwimmen ja Täter- und Opferrollen naturgemäss, während die kolonialen Profite mit den Jahrhunderten auf dem ganzen Planeten verstreut wurden.
    Grundsätzlich sollen die Nachkommensgesellschaften der Sklaven von den Nachkommensgesellschaften der Täter und Profiteure entschädigt werden. Das ist natürlich eine komplexe Frage mit vielen brisanten Aspekten. So waren in den westafrikanischen Küstenregionen auch lokale Herrscher am Sklavenhandel beteiligt, sie nahmen Menschen gefangen und verkauften sie an die europäischen Sklavenhändler. Tatsache ist aber: Durch den transatlantischen Sklavenhandel sind nicht Ghana oder der Kongo reich und mächtig geworden, sondern die nordatlantischen Länder. Den Herkunftsregionen brachte das Geschäft nur Kriege, soziale Verwerfungen und Verelendung ein.

    Eine konkrete Verbindung haben Sie mit einer Reparationsinitiative der Caricom aufgebaut, der karibischen Staatengemeinschaft. Was ist deren Ziel?
    Sie will mit einer Reihe einstiger Kolonialmächte in einen Dialog treten, um Reparationszahlungen zu diskutieren. Dafür wurde eine Historikerkommission gegründet, die den historischen Unterbau für Forderungen erarbeitet, die an Länder wie Spanien, Portugal, Frankreich, Grossbritannien, die Niederlande und Dänemark gestellt werden. Als ich vor einigen Jahren von dieser Kommission erfuhr, dachte ich: Die Schweiz gehört auch auf diese Liste.

    Seit letztem Sommer ist dem tatsächlich so. Wie haben Sie das geschafft?
    Nach mehreren Versuchen, einen Kontakt herzustellen, hat sich schliesslich Verene Shepherd, die jamaikanische Vizepräsidentin der Kommission, mit grossem Interesse bei mir gemeldet. Dann habe ich Material aus meinen Forschungsarbeiten zusammengestellt und den Kommissionsmitgliedern zugeschickt. Zweimal nahm ich an Videokonferenzen teil, und im letzten Herbst wurde ich zu einem Treffen auf Antigua eingeladen, um ein Referat zu halten. Dass das Interesse an einer Aufarbeitung mit der Schweiz zuletzt grösser wurde, dürfte nicht zuletzt auch daran liegen, dass die grossen Kolonialmächte wohl nicht so freundlich auf die Dialogforderung der Kommission reagiert haben.

    Von der offiziellen Schweiz ist wohl Ähnliches zu erwarten. Und im öffentlichen Diskurs dürfte der Einwand nicht lange auf sich warten lassen, Reparationszahlungen würden auf korrupten Wegen ohnehin sofort versickern.
    Das stimmt, und das hat meistens einen rassistischen Unterton. Als würde Korruption nur im Globalen Süden stattfinden. Aber es ist selbstverständlich sehr wichtig, Reparationszahlungen so aufzugleisen, dass sie ihren ideellen Zweck erfüllen. Das wurde in der Geschichte unzählige Male gemacht, insbesondere nach den Weltkriegen, und in der Schweiz etwa in Bezug auf die Verdingkinder. Jedes Mal gab es Debatten und Schwierigkeiten bei der Umsetzung. Aber bloss weil etwas kompliziert ist, kann man nicht behaupten, man müsse es nicht tun.

    Von welchem Betrag reden wir eigentlich?
    Ich habe noch nicht einmal versucht, eine konkrete Summe zu errechnen, denn das ist schwierig bis unmöglich. In den USA redet man von Billionen Dollar, die an Reparationszahlungen an die Nachkommen der Sklavinnen und Sklaven fällig wären, in Europa von Milliarden. Geht man davon aus, dass die Schweiz an schätzungsweise zwei bis drei Prozent des Gesamtvolumens des transatlantischen Sklavenhandelssystems beteiligt war, dann könnte man vielleicht versuchsweise eine Summe von fünfzig Milliarden Franken in die Diskussion einbringen. Darum geht es mir aber gar nicht. Ich sage einfach: Es wäre eine relativ grosse Geldmenge, die sich die Schweiz jedoch leisten könnte – wie sie auch in der Vergangenheit schon grosse Investitionen zu stemmen vermochte, etwa für den Bau der Neat oder die UBS-Rettung. Oder – in die Zukunft gedacht – die Coronaschulden, die wir gerade anhäufen.

    Aber können Reparationszahlungen historisches Unrecht überhaupt aufwiegen?
    Zunächst sollte daran erinnert werden, dass es Entschädigungen für die Sklaverei in der Vergangenheit immer wieder gab, nur gingen sie in die andere Richtung. Länder wie Grossbritannien, Frankreich und die Niederlande haben nicht Sklaven und Sklavinnen für ihre Ausbeutung, sondern Sklavenhalter für ihre Enteignung entschädigt. Besonders wütend macht die Geschichte Haitis, das nach seiner Unabhängigkeit riesige Schulden an Frankreich abzuzahlen hatte. Umgekehrt sind materielle Wiedergutmachungen heute auch bei postkolonialen Aktivisten nicht unumstritten. Denn es besteht die berechtigte Angst, dass man sich auf eine Summe einigt, sie begleicht – und dann sagt: Alle Schuld ist aus dem Weg geräumt, jetzt ist Ruhe.

    Damit würde ausser Acht gelassen, dass Kolonialismus und Sklaverei Kräfteverhältnisse geschaffen haben, von denen der Globale Norden bis heute profitiert.
    Ja. Durch den Kolonialismus wurden ungleiche Handels- und Wirtschaftsbeziehungen etabliert, die bis heute riesiges Unrecht anhäufen. Unter Sklavereihistorikern herrscht annähernd ein Konsens darüber, dass Kapitalismus an sich bis zum Ende des 19. Jahrhunderts die Ausbeutung Schwarzer Körper bedeutete. Die Industrialisierung Europas wäre ohne Sklaverei nicht möglich gewesen – auch nicht jene der Schweiz mit ihrer Textilindustrie. Sie brauchte Baumwolle, und die gab es nicht ohne Sklaverei. An der Ausbeutungslogik des Kapitalismus hat sich bis heute nichts geändert. Auch dafür muss ein neues Bewusstsein entstehen – womit wir bei der Konzernverantwortungsinitiative wären.

    Diese fordert eine Haftbarkeit nach hiesigem Recht für Firmen, die international tätig sind und ihre Profite in die Schweiz schleusen. Wie spielt das mit der Forderung nach Reparationszahlungen zusammen?
    Grundsätzlich sind es zwei unterschiedliche Dinge. Aber die Parallelen sind da, insbesondere bei der Argumentation der Gegner. So entschuldigte der Bundesrat noch in den 1860er Jahren die Sklaverei – und zwar mit der Begründung, dass die Eidgenossen, die damals in Brasilien Plantagen besassen, ohne Sklavenarbeit wirtschaftlich ruiniert würden. Das klingt heute doch sehr vertraut.

    Schon zur Zeit der Sklaverei haben in der Schweiz längst nicht alle im selben Ausmass davon profitiert, und auch heute ist der hiesige Wohlstand sehr ungleich verteilt. Wer soll also wie viel an die Reparationen zahlen?
    Als der «Blick» letztes Jahr über meine Forderung berichtete, war es interessant, die Onlinekommentare zu lesen. Zunächst stellte ich fest, dass wir in den letzten Jahren ziemlich weit vorwärtsgekommen sind: Wäre früher meine Forschung noch infrage gestellt worden, ist heute weitgehend akzeptiert, dass auch die Schweiz ins koloniale Projekt involviert war. Und immer wieder war in den Kommentaren zu lesen: Reparationen sind eigentlich angebracht, aber das sollen die Nachkommen jener Familien bezahlen, die damals direkt von der Sklaverei profitiert haben – und sicher nicht der arme Steuerzahler.

    Und was sagen Sie dazu?
    Das ist grundsätzlich bestimmt nicht falsch. Aus Überlegungen der Machbarkeit würde ich aber sagen: Der Staat ist die einzige Institution, die Reparationen einigermassen gerecht berechnen und bewerkstelligen könnte. Wenn es also um eine gerechte Verteilung der Reparationskosten geht, sollten wir auch über ein gerechtes, progressives Steuersystem diskutieren, damit reiche Familien als grössere Profiteure auch mehr daran zahlen.
    Hans Fässler

    Der St. Galler Historiker, Politiker und Kabarettist Hans Fässler (66) setzt sich seit rund zwanzig Jahren mit der Beteiligung der Schweiz an der Sklaverei auseinander. Neben der Monografie «Reise in Schwarz-Weiss. Schweizer Ortstermine in Sachen Sklaverei» (2005) publizierte er – auch in der WOZ – zahlreiche Artikel zum Thema.

    Fässler hat zuletzt an zwei Interpellationen mitgearbeitet, die in diesen Tagen in der Stadt und im Kanton Bern eingereicht wurden. Darin fordern die AL-Politikerinnen Tabea Rai, Christa Ammann und Eva Gammenthaler, Reparationszahlungen für die Beteiligung des einstigen Staates Bern und seiner BürgerInnen an der Sklaverei zu prüfen.

    #esclavage #réparations #faire_monde #Suisse_coloniale

  • Restitution des biens culturels : Faut-il aller devant un tribunal ?
    https://www.justiceinfo.net/fr/reparations/45968-restitution-biens-culturels-faut-il-aller-devant-tribunal.html

    À l’époque de la « Black Lives Matter » et du déboulonnage des statues coloniales, la demande de restitution des biens culturels saisis ou pillés pendant la colonisation, souvent stockés dans des musées occidentaux et parfois utilisés pour la recherche scientifique, est de plus en plus forte. Comment récupérer ces biens ? Toutes les affaires ne doivent pas aller devant un tribunal, estime un groupe d’avocats et de chercheurs basés en Suisse.

    S’agit-il d’une question de justice transitionnelle ? Dans certains cas oui, estime le professeur Marc-André Renold, responsable du Centre du droit de l’art à l’Université de Genève, qui développe le projet ArThemis depuis 2010. Leur site Internet documente quelque 150 cas de restitution de biens culturels. Certaines des affaires citées concernent des États, des (...)

    #Réparations

  • Volkswagen à l’heure des #Réparations au Brésil
    https://www.justiceinfo.net/fr/reparations/45591-volkswagen-heure-reparations-bresil.html

    Plusieurs syndicalistes et militants communistes ont été dénoncés par Volkswagen au Brésil, puis arrêtés et torturés par les agents de la sécurité de la dictature sous le régime militaire (1964-1985). Après un accord à l’amiable entre les victimes et le constructeur allemand, le parquet brésilien vient d’ordonner le paiement de réparations aux victimes.

    Gustavo, un petit bonhomme d’une dizaine d’années, s’approche de l’estrade improvisée pour parapher un document. Une signature symbolique, au nom de son grand-père Lúcio Bellentani, ancien militant communiste dénoncé aux autorités par son employeur, Volkswagen, avant de passer 19 mois en prison. Le Brésil vivait alors, au début des années 1970, la phase la plus répressive du régime militaire. L’heure est à présent aux réparations. Un accord extra-judiciaire (...)

  • Entretien avec Françoise Vergès | Radio Informal
    http://www.rybn.org/radioinformal/antivirus

    À propos d’inégalités invisibilisées, de normalité du confinement, de vulnérabilités et de racisme, de solidarité et d’auto-organisation comme contre-pouvoir, d’intersectionalité des luttes, de la métaphore du bateau négrier. Durée : 57 min. Source : Pi-node

    www.rybn.org/radioinformal/antivirus/audio/ANTIVIRUS18-FrancoiseVerges.mp3

  • #Pédophilie: l’#Eglise va estimer «le prix de la douleur»

    À Lyon, le procès canonique du père #Bernard_Preynat, accusé de #violences_sexuelles sur des dizaines de victimes mineures, arrive à son terme après des années d’attente. Cette procédure hors norme, interne à l’Église catholique, ouvre la voie à des #réparations_financières. L’Église souhaite par ailleurs mettre en place prochainement un barème d’#indemnisation.


    https://www.mediapart.fr/journal/france/100619/pedophilie-l-eglise-va-estimer-le-prix-de-la-douleur

    #Preynat #Stéphane_Girard #procès_canonique

    Un nouvel article de la bande @wereport...

  • Tschechien will sich den in Polen lauter werdenden Forderungen nach...
    https://diasp.eu/p/7752542

    Tschechien will sich den in Polen lauter werdenden Forderungen nach deutschen Kriegsreparationen nicht anschließen. Das stellte Staatschef Zeman nach einem Treffen mit Bundespräsident Steinmeier in Berlin klar. Zeman hält Reparationsfrage für erledigt | DW | 21.09.2018 #Tschechien #MilosZeman #Frank-WalterSteinmeier #Reparationen #Kriegsreparationen #Reparationszahlungen #Migration #Asylbewerber #AfD #Benes-Dekrete

  • How NASA’s Mission to Pluto Was Nearly Lost - Issue 60: Searches
    http://nautil.us/issue/60/searches/how-nasas-mission-to-pluto-was-nearly-lost

    On the Saturday afternoon of July 4, 2015, NASA’s New Horizons Pluto mission leader Alan Stern was in his office near the project Mission Control Center, working, when his cell phone rang. He was aware of the Independence Day holiday but was much more focused on the fact that the date was “Pluto flyby minus 10 days.” New Horizons, the spacecraft mission that had been the central focus of his career for 14 years, was now just 10 days from its targeted encounter with the most distant planet ever explored. Immersed in work that afternoon, Alan was busy preparing for the flyby. He was used to operating on little sleep during this final approach phase of the mission, but that day he’d gotten up in the middle of the night and gone into their Mission Operations Center (MOC) for the upload of the (...)

  • "Polen: Ministerpräsidentin Szydlo sieht Anspruch auf deutsche Reparationen
    http://02mydafsoup-01.soup.io/post/631837247/Polen-Ministerpr-sidentin-Szydlo-sieht-Anspruch-auf

    Polen: Ministerpräsidentin Szydlo sieht Anspruch auf deutsche Reparationen

    Die polnische Regierungschefin findet, ihrem Land stehen Kriegsreparationen aus Deutschland zu. Im Gespräch sind Forderungen in Höhe von 840 Milliarden Euro.

    #ausland #polen #ministerpräsidentin #szydlo #anspruch #reparationen #regierungschefin #land #kriegsreparationen #deutschland #gespräch #forderungen #höhe #news #bot #rss[Reposted from 02mysoup-aa]

    #regular #snth01

  • Zweiter Weltkrieg: Polnische Regierung prüft Reparationsforderungen...
    https://diasp.eu/p/5846427

    Zweiter Weltkrieg: Polnische Regierung prüft Reparationsforderungen an Deutschland

    Im polnischen Parlament werden rechtlichen Möglichkeiten ausgelotet, um Reparationszahlungen von Deutschland zu bekommen. Das Ergebnis soll kommende Wochen vorliegen.

    #zeitgeschehen #deutschland #zweiter #weltkrieg #polnisch #regierung #reparationsforderungen #parlament #möglichkeiten #reparationszahlungen #ergebnis #wochen #news #bot #rss

  • Des massacres oubliés de mai 1967 en Guadeloupe aux prémices de l’ordre sécuritaire moderne dans les quartiers - Basta !
    https://www.bastamag.net/Des-massacres-oublies-de-mai-1967-en-Guadeloupe-aux-premices-de-l-ordre

    C’est une commémoration méconnue : il y a 50 ans, les 26 et 27 mai 1967, la police et l’armée françaises réprimaient brutalement des manifestations ouvrières et lycéennes en Guadeloupe. Alors que Pointe-à-Pitre se révolte, les forces de l’ordre se livrent à un massacre qui fait au moins 8 morts selon les sources officielles. Des recherches approfondies démontrent qu’un modèle de contre-insurrection a été expérimenté sous l’autorité d’un préfet, Pierre Bolotte. Formé en Indochine puis en Algérie, il deviendra le premier préfet de la Seine-Saint-Denis et l’architecte d’une nouvelle forme de police, inspirée de ce modèle colonial et militaire. Enquête aux sources de l’ère sécuritaire.

    Les 26 et 27 mai 1967, l’Etat français encadrait le massacre de révoltes populaires en Guadeloupe. Structuré par le racisme et la colonialité du pouvoir, ce crime découle aussi de l’application d’une doctrine de guerre policière. Des archives inédites du préfet de la Guadeloupe Pierre Bolotte montrent qu’un modèle de contre-insurrection a été expérimenté. Formé pendant la guerre d’Indochine puis sous-préfet en Algérie, ce professionnel de ce que l’armée appelle « la pacification » deviendra le premier préfet de la Seine-Saint-Denis où il supervisera la création et le déploiement de la Brigade anti-criminalité (BAC). Le parcours du préfet Pierre Bolotte retrace à lui seul la généalogie coloniale et militaire de l’ordre sécuritaire contemporain.

    #police #répression #racisme #colonialisme

  • Massacres de mai 1967 en Guadeloupe : pour la vérité, la justice et les réparations
    Sortir du colonialisme, mai 2017
    https://www.solidaires.org/Massacres-de-mai-67-en-Guadeloupe-Marche-pour-la-verite-la-justice-et-le

    Brochure :
    Mai 67 en Guadeloupe : que s’est-il passé ?
    La manifestation parisienne du 27 mai 2017
    Le procès d’E. Domota, secrétaire de l’UGTG, le 31 mai.
    Une brochure à utiliser !
    https://www.solidaires.org/IMG/pdf/2017_-_5_-_15_-_sortir_du_colonialisme_3-1.pdf?9837/a0bfde38546381108d1305f2132ee901817ec5f3

    Appel unitaire pour la manifestation concernant les massacres de mai 67 en Guadeloupe par l’Etat colonial, et le soutien aux syndicalistes guadeloupéens dont ELIE DOMOTA qui passera en procès le 31 mai 2017 à Guadeloupe.

    La marche se déroulera le samedi 27 mai à 14h à Paris, de Nation à République, avec les tambours de plusieurs associations guadeloupéennes.

    Signataires au 9 mai 2017 : Kolèktif Doubout Pou Mé 67 : Mouvman kiltirèl CHOUKAJ, MIYO, BWA BANDÉ, KA FRATÈRNITÉ, MAS LIBÉRASYON, MAS MÉLÉ, MAS A YO, MAS AN BISTAN, VIBRASYON A MAS, KARIBEAN MAS & ASOSYASYON ÉRITAJ


    Avec le soutien : du Comité d’Organisation du 10 Mai, Sortir du Colonialisme, Union syndicale Solidaires, CGT/DOM, CNT, CRAN, Cedetim/Ipam, Collectif féministe Ruptures, Femmes Plurielles, collectif Fathy Koumba, AFASPA, Cahiers d’Histoire, Droits Devant, Les Oranges, Collectif Solidarité Kanaky, Comité Vérité Justice de Kanaky, Ustke, MJKF (mouvement de jeunes kanak en France), STC (Syndicat des Travailleurs Corses), Corelso (sahara), CDISCOM (comores–Mayotte), Collectif Mahore

    #Guadeloupe #Massacres_de_mai_1967 #histoire #colonialisme #sortir_du_colonialisme #vérité #justice #réparations #Elie_Domota #Manifestation #Paris

  • Les « Réunionnais de la Creuse » veulent obtenir réparation
    https://www.mediapart.fr/journal/france/170217/les-reunionnais-de-la-creuse-veulent-obtenir-reparation

    Déportés de leur île de la Réunion vers les départements ruraux de la métropole alors qu’ils n’étaient que des enfants, ceux qu’on appelle les « #Réunionnais de la Creuse » sont en train d’obtenir une reconnaissance partielle du préjudice qu’ils ont subi.

    #France #discriminations #Enfants_de_la_Creuse #outre-mer #réparations

  • Qui parle pour les Noirs de France ?
    http://www.laviedesidees.fr/Qui-parle-pour-les-Noirs-de-France.html

    En 2005, le Conseil représentatif des associations noires de France fait son entrée sur la scène politique. Accueillie avec bienveillance par une majorité d’intellectuels, de médias et de partis politiques, l’organisation censée incarner une alternative modérée au Parti des indigènes de la République souffre aujourd’hui de son manque de représentativité.

    Essais & débats

    / #réparations, #esclavage, #communauté_noire, #Outre-mer, #discrimination, #représentation_politique

    #Essais_&_débats

  • Germany’s Unpaid Debt to Greece: Economist Albrecht Ritschl on WWII Reparations That Never Were
    http://www.truth-out.org/news/item/27261-germany-s-unpaid-debt-to-greece-albrecht-ritschl-on-germany-s-war-d

    The one who did say something, and it was quite revealing, was former German chancellor Helmut Kohl, who at the time of the negotiations once walked out to a press conference and when he was asked about these issues, he said: “look, we claim that we cannot pay reparations, because if we open this Pandora’s box, then given the viciousness and brutality of Nazi warfare, the genocides - there were several genocides that the Nazis carried out - given these absolutely horrific facts and the unbelievable scale of these horrific crimes, any attempt to quantify this and translate it into claims against Germany will either come up with ridiculously low compensation or it is basically going to eat up all of Germany’s national wealth.” And this has consistently been Germany’s standpoint ever since: that the damage done by Nazi Germany, not just in terms of morality and human suffering, but simply in terms of creating material and financial damage, is so huge that it will simply supersede Germany’s capacity to pay.

    And as an economist, I have to say I’m afraid that this is not entirely far-fetched; there is something to it. So what Helmut Kohl then said next was that instead of opening this Pandora’s box and going down the route of reparation claims, it will probably be better to continue what he viewed at the time as successful economic cooperation within Europe. Back then, this looked good, and it was in those pre-euro days when everybody was wildly optimistic about the future of economic cooperation in Europe. Now we have become a little bit more realistic about this, but back then it was probably not entirely unrealistic or unreasonable to think of these issues that way.

    #dette #réparations #Allemagne #Grèce

  • Un humour noir : Hollande, Haïti et les réparations - Éric Fassin
    https://blogs.mediapart.fr/blog/eric-fassin/110515/un-humour-noir-hollande-haiti-et-les-reparations

    À quoi joue François Hollande ? Pour refuser les #réparations, il continue de juger l’#esclavage « irréparable ». Pourtant, à Pointe-à-Pitre, il se fait applaudir en déclarant : « quand je viendrai en #Haïti, j’acquitterai la #dette que nous avons ». Mais son entourage précise aussitôt « qu’il s’agissait d’une "dette morale" ».

    #à_gerber #socialistes

  • 02.05.2015 : Bestialische Besatzer (neues-deutschland.de)
    http://www.neues-deutschland.de/artikel/969833.bestialische-besatzer.html

    Entretien avec l’essayiste et historien allemand Karl Heinz Roth sur la Grèce et la question des réparations (traduction à la va vite...)

    "- Le gouvernement fédéral (allemand) doit accepter un moratoire et une restructuration de la dette. C’est le seul point de départ possible, la seule prémisse décisive pour arriver à une solution dans la crise grecque.

    – Pour l’instant on ne discute ni d’un moratoire ni d’une restructuration, mais d’une liste de réformes. Est-ce au niveau du défi à relever ?

    – Non, car les problèmes sont énormes. La Grèce se trouve au bord de l’abîme. 15% de sa substance en capital ont été détruits. Les diktats et les coupes dans les budgets sociaux imposés par la Troïka ont réduit l’activité économique de près de 30%. Que ce soit du côté de la demande intérieure, des investissements, ou dans le secteur de la santé : les chiffres, les données que nous avons sont catastrophiques. Si des actions radicales ne sont pas entreprises, ce n’est pas seulement la Grèce, j’en suis persuadé, mais toute l’Europe, qui peut se retrouver dans une situation très dangereuse.

    – Vous craignez une poussée vers la droite ?

    – Nous observons déjà en Europe une poussée du conservatisme de droite. Ce sont des gouvernements conservateurs qui partout sont aux affaires. Et ces gouvernements subissent une pression sur leur droite, c’est à dire, qu’ils ne peuvent et ne veulent faire aucune concession vis-à-vis de la Grèce. Et les conditions qu’ils veulent à présent imposer contre Syriza signifieraient une accélération radicale des politiques d’austérité déjà mises en œuvre.

    – Ces politiques ont échoué, selon l’avis de nombreux économistes. Pourquoi s’y accrocher ainsi ?

    – Il en va d’une option stratégique fondamentale. Depuis les années 50 et 60, les Etats-Unis ont fait de la République Fédérale, et plus tard de l’Allemagne réunifiée, la puissance hégémonique européenne. C’était fondé sur une stratégie politico-économique bien déterminée que l’on peut appeler néo-mercantilisme : baisses de salaires systématiques, combinées avec une stratégie de dumping pour l’exportation. Autrement dit : la politique poursuivie (en Allemagne) a été une politique intérieure extrêmement restrictive, pour permettre des processus d’expansion. Ce modèle stratégique a été plus tard, depuis la fin des années 70, renforcé par le système monétaire européen. Et c’est ce qui est aujourd’hui en débat : peut-il y avoir en Europe un tournant vers des modèles keynésiens modérés, comme c’est au fond la stratégie de Syriza mais aussi en ce moment des Etats Unis ? Les élites allemandes combattent cette idée avec le plus grand acharnement - pour sauver le modèle allemand.

    – On discute beaucoup à présent de la question des réparations. Sigmar Gabriel (le vice-chancelier allemand, chef du Parti social-démocrate) a qualifié le débat de « stupide »...

    – La relation des élites allemandes à la Grèce a deux faces. D’un côté, il y a une sorte de complexe d’infériorité : les Allemands ont attaqué la Grèce en avril 1941 - une opération collatérale pour préparer l’offensive contre l’Union Soviétique. Ils ont cru pouvoir intégrer la Grèce et la Yougoslavie à l’Europe fasciste en un minimum de temps. Mais dans ces deux pays s’est levé très vite un mouvement de résistance particulièrement large et puissant. D’un autre côté, nous voyons ce dénigrement massif qui va jusqu’au mépris ouvert. Mais c’est lié aussi au fait que les Grecs sont parmi les rares à avoir encore et toujours soulevé la question des réparations de façon offensive depuis les années 50 et à avoir toujours exigé des réparations pour les injustices commises.
    Ce que j’ai lu dans les archives du ministère des affaires étrangères allemand m’a stupéfait : de quelle façon arrogante à l’extrême, de quelle façon méprisante on s’est occupé des demandes de réparations d’Athènes ! Quelques miettes ont été jetées de la table des seigneurs allemands dans les années 50 et 60 - mais au final on a toujours renvoyé les demandes des Grecs à la Saint Glinglin...
    Il y a une très curieuse combinaison d’amnésie historique, de méconnaissance de l’histoire et d’arrogance. Sur l’occupation et le pillage de la Grèce, la plupart des Allemands ne savent presque rien. Les Nazis ont adapté à la Grèce des plans qui avaient été pensés pour l’offensive contre l’Union Soviétique. Ils ont testé en Grèce en avril 41 ce qui devait se passer lors de l’attaque de l’URSS.

    – A la différence que la Grèce a été vraiment occupée

    – Et d’une façon particulièrement radicale. Elle n’a pas été seulement obligée de supporter les coûts d’occupation, elle a financé aussi tous les coûts d’infrastructure pour la guerre en Afrique du Nord et en Méditerranée orientale. L’agriculture grecque a de plus été pillée de façon systématique. On parle beaucoup de l’emprunt forcé, mais s’y ajoute aussi la politique délibérée d’hyper-inflation qui a conduit à ce que dès l’hiver 41-42 plus de 100 000 personnes sont mortes de faim dans les grandes villes grecques.
    (...)

    – Quand Athènes parle de réparations, le gouvernement fédéral dit que les demandes ont été satisfaites, que l’affaire est close.

    – C’est faux. Il est évident, du point du vue du droit des peuples, que la question de la réparation n’a pas reçue une réponse suffisante. Beaucoup de juristes se sont déjà exprimés là-dessus. Et quand on consulte les archives allemandes, on voit tout de suite que même les spécialistes des ministères allemands en étaient parfaitement conscients. A la conférence sur la dette de Londres, il est dit que la question des réparations devra être traitée plus tard. Dans le traité de 1954 qui a conduit à la restauration de la souveraineté de la RFA, on dit que la question des réparations devra être traitée dans le cadre d’un traité de paix. Ce traité de paix est supposé être le traité 2+4 signé pour la réunification - mais dans les coulisses à Bonn, tout le monde disait : ceci n’est pas un traité de paix. Parce que tous savaient que si on parlait de traité de paix en public, il y aurait forcément un avenant à ajouter sur la question des réparations. Et le gouvernement fédéral ne le voulait à aucun prix. Vous avez mentionné les déclarations du plus haut responsable de la SPD. Quelle honte qu’un leader social-démocrate se retrouve à défendre les lignes d’argumentation de la bureaucratie ministérielle post-nazie...
    Le traité 2+4 devrait être complété par un traité de réparation. (...) L’Allemagne est assez riche. Mais ce qui est décisif c’est la volonté politique.

    – Où la trouver ?

    – Ma génération, celle des enfants des assassins, a mené un long combat dans les années 60 et 70 pour mettre en lumière les crimes nazis et
    évaluer les fautes. Quand on voit aujourd’hui l’énorme déficit de mémoire qui règne, le nombre de larmes de crocodile qui sont versées sans qu’on envisage aucune réparation matérielle, on s’en rend compte : les petits-enfants des assassins eux aussi doivent mener un combat semblable.

    – en un mot, il faudrait qu’il y ait un « nouveau 68 » ?

    – Je pense que oui. La situation en ce moment est insupportable. Il faut qu’on comprenne qu’on a besoin encore une fois d’un processus de ce type, pour enfin rompre avec tout ce que la bureaucratie ministérielle a accumulé comme refoulement organisé depuis les années 50.
    Une refondation européenne n’est possible que si nous agissons maintenant et qu’un mouvement social vaste se met en branle dans les mois qui viennent, pas seulement pour protéger et soutenir l’expérience grecque, mais aussi pour apprendre à nous coltiner avec notre responsabilité morale.

    In einem Wort: Es müsste ein »neues 1968« geben?

    Ich denke, ja. Die Situation ist im Augenblick unerträglich.

    #Grèce #Allemagne #néo-mercantilisme #Seconde_guerre_mondiale #réparations

  • Aléxis #Tsípras passe la première à fond à gauche - Libération
    http://www.liberation.fr/monde/2015/02/09/alexis-tsipras-passe-la-premiere-a-fond-a-gauche_1199026

    Tout comme le Premier ministre Aléxis Tsípras, la nouvelle présidente du #Parlement, Zoé #Konstantopoulou (élue avec un record de 235 voix sur 298, soit la plus grande majorité de l’histoire grecque) a confirmé la réactivation de la commission sur les #réparations de #guerre dues par l’#Allemagne à la #Grèce depuis l’occupation et jamais honorées. Berlin n’a jamais voulu entendre parler de cette facture qui s’élèverait à 163 milliards d’euros (soit la moitié de la #dette grecque). Mais d’autres contentieux financiers sont également évoqués ces jours-ci à Athènes et pourraient refaire surface.

    Ce week-end, Nikos Toskas, le nouveau secrétaire d’Etat à la Défense, a révélé qu’une enquête venait d’être déclenchée après la découverte d’un document laissant soupçonner le versement de pots-de-vin d’un montant de 62 millions d’euros par deux sociétés allemandes d’#armement à des fonctionnaires grecs. S’agit-il du scandale déjà évoqué en novembre par le journal allemand Der Tagesspiegel ? Difficile à dire. Mais ce n’est pas la première fois que des entreprises allemandes sont impliquées dans des #fraudes en Grèce.

    Outre le scandale des #pots-de-vin versés par Siemens au tournant des années 2000, une radio grecque a révélé en septembre que le fisc grec réclamait 200 millions d’euros pour fraude fiscale en Grèce aux entreprises allemandes BMW et Mercedes. Soulignant que « le Parlement ne peut pas opérer comme un dispositif de blanchiment de scandales », la présidente de la Chambre a, elle aussi, confirmé la réouverture d’enquêtes sur toutes ces affaires, taclant au passage le ministre allemand des Finances, dont les déclarations la semaine dernière ont été jugées « non pertinentes et non fondées ». Wolfgang Schäuble avait en effet balayé ces accusations de #corruption en affirmant que « chaque pays veille à ses propres affaires ». Mais l’intransigeant grand argentier de Berlin qui déclarait également que les Grecs étaient « seuls responsables » de leurs malheurs méconnaissait visiblement l’autre règle d’or du backgammon : toujours anticiper les réactions de son adversaire.

  • Caribbean Nations to Seek Reparations, Putting Price on Damage of Slavery

    Spurred by a sense of injustice that has lingered for two centuries, the countries plan to compile an inventory of the lasting damage they believe they suffered and then demand an apology and reparations from the former colonial powers of Britain, France and the Netherlands.

    To present their case, they have hired a firm of London lawyers that this year won compensation from Britain for the torture of Kenyans under British colonial rule in the 1950s. (...) Britain has already paid compensation over the abolition of the slave trade once — but to slave owners, not their victims. (...) Caribbean nations argue that their brutal past continues, to some extent, to enslave them today.

    “Our constant search and struggle for development resources is linked directly to the historical inability of our nations to accumulate wealth from the efforts of our peoples during slavery and colonialism,” said Baldwin Spencer, prime minister of Antigua and Barbuda, in July this year. Reparations, he said, must be directed toward repairing the damage inflicted by slavery and racism.

    http://www.nytimes.com/2013/10/21/world/americas/caribbean-nations-to-seek-reparations-putting-price-on-damage-of-slavery.ht

    #esclavage #histoire #réparations

  • Chaussée Romaine: Wemmel asphalte sa partie de la Chaussée

    Romeinsesteenweg: Wemmel ontkent akkoord | brusselnieuws.be
    http://www.brusselnieuws.be/video/wemmel-ontkent-akkoord-over-romeinsesteenweg

    „Herinner u het trieste wegdek van de Romeinse steenweg, vlakbij de Heizel. Tijdens het autosalon sprak iedereen er schande over. Zoveel putten had niemand ooit op zo’n korte strook gezien. Het gemeentebestuur van Wemmel heeft nu zijn eigen deel hersteld. Het resultaat tart elke verbeelding. De bevoegde schepenen Ahmed El Ktibi (Brussel) en Roger Mertens (Wemmel) schuiven de schuld in elkaars schoenen.”

    #nids_de_poule #trous #chaussées #voiries #travaux #Bruxelles #Wemmel #réparations #régions