#reinickendorf

  • Archiv | Die Rote Armee aufbauen ! - Infos zur Rote Armee Fraktion (RAF)
    http://www.rafinfo.de/archiv/raf/rafgrund.php


    Aujourd’hui il y a 49 ans un groupe de militants issus de la nouvelle gauche publie sa décision de ne plus limiter son action à la production de paroles. Les membres de de la Rote Armee Fraktion allemande entreprennent de provoquer un soulèvement populaire par des actes exemplaires contre l’impérialisme. Cette politique sera un échec. Les événements sur la route vers sa disparition seront beaucoup moins sanglants que ceux causés par la lutte acharnée entre son homologue japonais et l’état de l’empereur Hirohito. On peut supposer que les services secrèts de l’Allemagne de l’Est y étaient pour quelque chose. Quand le groupe a compris que son programme de politique par les armes était un échec, la RDA proposait d’acceuillir les ex-terroristes pour prévenir des actes désespérés. Au Japon la fin de l’Armée Rouge du Japon s’est soldée par des massacres et des affrontements sans merci entre les jeunes desperados et les forces de l’ordre.

    5. Juni 1970 in „883“

    Die Rote Armee aufbauen!

    Genossen von 883 - es hat keinen Zweck, den falschen Leuten das Richtige erklären zu wollen. Das haben wir lange genug gemacht. Die Baader-Befreiungs-Aktion haben wir nicht den intellektuellen Schwätzern, den Hosenscheißern, den Allesbesser-Wissern zu erklären, sondern den potentiell revolutionären Teilen des Volkes.

    Das heißt denen, die die Tat sofort begreifen können, weil sie selbst Gefangene sind. Die auf das Geschwätz der »Linken« nichts geben können, weil es ohne Folgen und Taten geblieben ist. Die es satt haben! Den Jugendlichen im Märkischen Viertel habt ihr die Baader-Befreiungs-Aktion zu erklären, den Mädchen im Eichenhof, in der Ollenhauer, in Heiligensee, den Jungs im Jugendhof, in der Jugendhilfsstelle, im Grünen Haus, im Kieferngrund. Den kinderreichen Familien, den Jungarbeitern und Lehrlingen, den Hauptschülern, den Familien in den Sanierungsgebieten, den Arbeiterinnen von Siemens und AEG-Telefunken, von SEL und Osram, den verheirateten Arbeiterinnen, die zu Haushalt und Kindern auch noch den Akkord schaffen müssen - verdammt!

    Denen habt ihr die Aktion zu vermitteln, die für die Ausbeutung, die sie erleiden, keine Entschädigung bekommen durch Lebensstandard, Konsum, Bausparvertrag, Kleinkredite, Mittelklassewagen. Die sich den ganzen Kram nicht leisten können, die da nicht dran hängen. Die alle Zukunftsversprechen ihrer Erzieher und Lehrer und Hausverwalter und Fürsorger und Vorarbeiter und Meister und Gewerkschaftsfunktionäre und Bezirksbürgermeister als Lügen entlarvt haben und nur noch Angst vor der Polizei haben. Denen - und nicht den kleinbürgerlichen Intellektuellen - habt ihr zu sagen, daß jetzt Schluß ist, daß es jetzt los geht, daß die Befreiung Baaders nur der Anfang ist!

    Daß ein Ende der Bullenherrschaft abzusehen ist! Denen habt ihr zu sagen daß wir die Rote Armee aufbauen, das ist ihre Armee. Denen habt ihr zu sagen, daß es jetzt losgeht. -Die werden nicht blöde fragen, warum gerade jetzt? Die haben die tausend Wege zu Behörden und Ämtern schon hinter sich - den Tanz mit Prozessen -, die Wartezeiten und -zimmer, das Datum, wo es bestimmt klappt und nichts geklappt hat. Und das Gespräch mit der netten Lehrerin, die die Überweisung an die Hilfsschule dann doch nicht verhindert hat und der hilflosen Kindergärtnerin, wo auch kein Platz frei wurde. Die fragen euch nicht, warum gerade jetzt - verdammt.

    Die glauben euch natürlich kein Wort, wenn ihr selbst nicht mal in der Lage seid, die Zeitung zu verteilen, bevor sie beschlagnahmt wird. Weil ihr nicht die linken Schleimscheißer zu agitieren habt, sondern die objektiv Linken, habt ihr ein Vertriebsnetz aufzubauen, an das die Schweine nicht rankommen. Quatscht nicht, das sei zu schwer. Die Baader-Befreiungs-Aktion war auch kein Deckchensticken. [...]

    Was heißt: Die Konflikte auf die Spitze treiben? Das heißt: Sich nicht abschlachten lassen. Deshalb bauen wir die Rote Armee auf. Hinter den Eltern stehen die Lehrer, das Jugendamt, die Polizei. Hinter dem Vorarbeiter steht der Meister, das Personalbüro, der Werkschutz, die Fürsorge, die Polizei. Hinter dem Hauswart steht der Verwalter, der Hausbesitzer, der Gerichtsvollzieher, die Räumungsklage, die Polizei. Was die Schweine mit Zensuren, Entlassungen, Kündigungen, mit Kuckuck und Schlagstock schaffen, schaffen sie damit. Klar, daß sie zur Dienstpistole greifen, zu Tränengas, Handgranaten und MPs, klar, daß sie die Mittel eskalieren, wenn sie anders nicht weiterkommen. Klar, daß die GIs in Vietnam auf Guerilla-Taktik umgeschult wurden, die Green-Berretts auf Folterkurs gebracht. Na und? Klar, daß der Strafvollzug für Politische verschärft wird.

    Ihr habt klarzumachen, daß das sozialdemokratischer Dreck ist, zu behaupten, der Imperialismus samt allen Neubauers und Westmorelands, Bonn, Senat, Landesjugendamt und Bezirksämtern, der ganze Schweinkram ließe sich unterwandern, nasführen, überrumpeln, einschüchtern, kampflos abschaffen. Macht das klar, daß die Revolution kein Osterspaziergang sein wird. Daß die Schweine die Mittel natürlich so weit eskalieren werden, wie sie können, aber auch nicht weiter. Um die Konflikte auf die Spitze treiben zu können, bauen wir die Rote Armee auf.

    Ohne gleichzeitig die Rote Armee aufzubauen, verkommt jeder Konflikt, jede politische Arbeit im Betrieb und im Wedding und im Märkischen Viertel und in der Plötze und im Gerichtssaal zu Reformismus, d. h.: Ihr setzt nur bessere Disziplinierungsmittel durch, bessere Einschüchterungsmethoden, bessere Ausbeutungsmethoden. Das macht das Volk nur kaputt, das macht nicht kaputt, was das Volk kaputt macht!

    Ohne die Rote Armee aufzubauen, können die Schweine alles machen, können die Schweine weitermachen: Einsperren, Entlassen, Pfänden, Kinder stehlen, Einschüchtern, Schießen, Herrschen. Die Konflikte auf die Spitze treiben heißt: Daß die nicht mehr können, was die wollen, sondern machen müssen, was wir wollen.

    Denen habt ihrs klar zu machen, die von der Ausbeutung der Dritten Welt, vom persischen Öl, Boliviens Bananen, Südafrikas Gold - nichts abkriegen, die keinen Grund haben, sich mit den Ausbeutern zu identifizieren. Die können das kapieren, daß das, was hier jetzt losgeht, in Vietnam, Palästina, Guatemala, in Oakland und Watts, in Kuba und China, in Angola und New York schon losgegangen ist. Die kapieren das, wenn ihr es ihnen erklärt, daß die Baader-Befreiungs-Aktion keine vereinzelte Aktion ist, nie war, nur die erste dieser Art in der BRD ist. Verdammt.

    Sitzt nicht auf dem hausdurchsuchten Sofa herum und zählt eure Lieben, wie kleinkarierte Krämerseelen. Baut den richtigen Verteilerapparat auf, laßt die Hosenscheißer liegen, die Rotkohlfresser, die Sozialarbeiter, die sich doch nur anbiedern, dies Lumpenpack.

    Kriegt raus, wo die Heime sind und die kinderreichen Familien und das Subproletariat und die proletarischen Frauen, die nur darauf warten, den Richtigen in die Fresse zu schlagen. Die werden die Führung übernehmen. Und laßt euch nicht schnappen und lernt von denen, wie man sich nicht schnappen läßt - die verstehen mehr davon als ihr.

    Gudrun Ensslin

    Die Klassenkämpfe entfalten. Das Proletariat organisieren.
    Mit dem bewaffneten Widerstand beginnen!

    DIE ROTE ARMEE AUFBAUEN!

    #Allemagne #Berlin #Märkisches_Viertel #Reinickendorf #Lichtenrade #Heiligensee #Prison
    #histoire #gauche #terrorisme


  • Stationäre Säulen : Hier kommen Berlins neue Blitzer hin - Berlin - Tagesspiegel
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/stationaere-saeulen-hier-kommen-berlins-neue-blitzer-hin/22582818.html

    19.05.2018 - Sie machen Fotos rund um die Uhr. Nun soll Berlin zehn neue Blitzersäulen gegen Raser bekommen – davon profitiert auch die Landeskasse
    ...
    Die neuen Blitzer-Standorte
    Bis auf den Blitzer an der Autobahn sind es kombinierte Geräte, also Tempo und Rotlicht:

    #Charlottenburg: #Kaiserdamm / #Messedamm
    #Tiergarten: #Kurfürstenstraße / #Schillstraße
    #Alt-Treptow: #Elsenstraße / #Puschkinallee
    #Reinickendorf: #Lindauer_Allee / #Roedernallee
    #Mitte: #Mollstraße / #Otto-Braun-Straße
    #Schöneberg: #Potsdamer_Straße / #Bülowstraße
    #Adlershof: #Adlergestell / #Otto-Franke-Straße
    #Oberschöneweide: #Rudolf-Rühl-Allee / #An_der_Wuhlheide
    #Britz: #Grenzallee / #Buschkrugallee
    #Heiligensee: #BAB_111, nördlich Schulzendorf

    #Berlin #Verkehr #Blitzer


  • Berlin-Reinickendorf: 80-jähriger Fleischer erschlägt Wildschwein und zerlegt es - Polizei - Berlin - Tagesspiegel Mobil
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/berlin-reinickendorf-80-jaehriger-fleischer-erschlaegt-wildschwein-und-zerlegt-es/23391048.html

    Nach den Rumänen kommen die Berliner. Selbstversorgung mit Fleisch oder leckeren Krebsen aus dem Tiergarten ist in Berlin verboten. Früher galt das Jagdprivileg für Adelige, heute muss man Grund und Boden, Jagdschein und registrierte Waffen besitzen, um sich selbst mit Fleisch versorgen zu dürfen.

    Dumm gelaufen für den pensionierten Berliner Schlachter, der sich endlich mal wieder die Tiefkühltruhe füllen wollte. Hätte auch klappen können ohne Denunzianten.

    06.11.2018, 10:08 Uhr Alexander Fröhlich

    Enthauptet, gehäutet, ausgenommen: Ein 80-jähriger Fleischer wollte Wildschwein essen, kann es sich aber nicht leisten. In Berlin-Tegel griff er selbst zur Axt.

    Die Berliner Polizei warnte ihre Twitter-Fans gleich vorab: „Wenn Sie nicht wissen möchten, was ein 80-jähriger Fleischer letzte Nacht auf einem Parkplatz in Reinickendorf mit einem Beil angestellt hat, klicken Sie bitte nicht hier.“ Auf zwei Fotos sind der abgetrennte Kopf eines Wildschweins, eine Axt und ein Wetzstahl zu sehen.

    Wer dann doch weiterklickt, bekommt eine ungewöhnliche Geschichte zu lesen. Sie handelt von einem Rentner, der sich gutes Fleisch vom Wildschwein nicht leisten kann und der sich im Tegeler Forst kurzerhand selbst bedient hat.

    Ein Zeuge hatte am Sonntagabend die Szenerie auf einem Discounter-Parkplatz an der Ecke Waidmannsluster Damm, Ecke Karolinenstraße beobachtet: Eine Frau und ein Pkw, dessen Scheinwerfer in den Wald am Tegeler Fließ leuchteten. Dem Zeugen kam das nicht ganz geheuer vor und er alarmierte die Polizei.

    Gegen 22.40 Uhr kam ein Funkstreifenwagen vorbei, die Beamten trafen eine 75 Jahre alte Frau. Sie sagte den Polizisten: „Ich warte auf meinen Mann, der gleich von der Arbeit kommt." Tatsächlich hatte ihr Mann zu tun: Die Beamten schauten sich weiter in dem angrenzenden Waldstück um und fanden eine Bache – enthauptet, gehäutet, teilweise ausgenommen.

    Verwertbare Eingeweide und einige größere Stücken Fleisch lagen schon in einer Kiste, die Schlachtutensilien gleich daneben. Der 80-Jährige versteckte sich derweil im Gebüsch, dann wurde er von den Polizisten entdeckt.

    Am Ende räumte der Mann seine Tat ein. Das Tier soll zutraulich gewesen sein, er habe es mit einem Beil erschlagen – um es fachmännisch zu schlachten und zu zerlegen. Leisten könne er sich das gute Wildschweinfleisch sonst nicht. Den Beamten zeigte er auch den abgetrennten Kopf der Bache. Die Polizei übergab die Kadaverteile an den herbeigerufenen Förster, die Schlachtwerkzeuge wurde beschlagnahmt.

    Nun wird gegen den pensionierten Fleischer wegen Jagdwilderei ermittelt. Noch nicht klar ist, ob der Mann sich zum ersten Mal selbst im Wald am Schwarzwild bedient hat. Das müsste nun im Zuge der weiteren Ermittlungen geklärt werden, sagte ein Sprecher der Polizei.

    Es ist nicht der erste Fall in Berlin, in dem Tiere einfach geschlachtet werden. In Mariendorf wurden Schafe des Kindergartens Global Village gestohlen. Auch der Neuköllner Streichelzoo war mehrfach betroffen. Dort hatten im Februar zwei wohnungslose Rumänen versucht, eine Angoraziege zu schlachten. Im Strafprozess wegen Diebstahls mit Waffen sowie der „Tötung eines Wirbeltiers ohne vernünftigen Grund“ erklärten die beiden Männer: „Wir töteten das Tier, weil wir Hunger hatten." Bereits im Januar war ein Schaf des Streichelzoos gestohlen und ausgeweidet worden.

    #Berlin #Reinickendorf #Waidmannsluster_Damm #Karolinenstraße #Armut #Hunger


  • Chinesischer Konzern veralbert Berlin als Häufchen-Stadt – B.Z. Berlin
    https://www.bz-berlin.de/berlin/reinickendorf/chinesischer-konzern-veralbert-berlin-als-haeufchen-stadt


    Neben der TaxihalteIn in Tegel hängt ’ne neue Reklame, die et in sich hat.

    Vonne Chinesen verarschen lassen wa uns nich , tönt die B.Z. , den’ hamwat schon im Boxakriech jezeicht wo der Hammer hängt. Und uff unsre Wauwis lassen wa schon jarnüscht komm’ . Schöne Vorlage habta den Trump-Freunden und Transatlantikern jeliefat, um Stimmung jejen de Konkurrenz aus Fernost zu machen, könnte man der HUAWEI TECHNOLOGIES Deutschland GmbH sagen, imma schön rin inne Fettnäpfchen, wennse schonmal da sind, kamma ooch rinlatschen, spritzt so scheen.

    Ein Chinesen-Witz eines Telekommunikations-Riesen auf Plakaten empfängt die Passagiere am Flughafen Tegel.

    „Was wird in Berlin flächendeckender sein: 5G oder Hundehaufen?“ Diese Frage stellt sich eine Omi mit Hund im Ankunftsbereich und auf den Fluggastbrücken. 5G, das ist die nächste Generation des Mobilfunks und hier längst nicht flächendeckend in Sicht – anders, als Tretminen auf den Gehwegen.

    Der Absender der Werbung, Huawei aus Shenzhen (bringt 2019 das erste 5G-Smartphone heraus), rüstet auch Netzwerke aus. „Die Huawei-Werbung blickt mit einem Augenzwinkern auf die Hauptstadt“, sagt Flughafensprecher Daniel Tolksdorf. Nach B.Z.-Informationen zahlen die Chinesen für ihr Hauptstadt-Bashing mehr als 70.000 Euro.

    So jeht Denunziation. Knete hamse massich. Jeldjierich sinnse. Jeheime Technik hamse. Schade ditte Chinesen keene Juden sind, hätte man am 9. Novemba noch bessa an olle Tradition’ andocken könn’, oda?

    Jetzt mal im Ernst, wer die Internetadresse auf dem Werbeplakat öffnet, erfährt, worum es geht: Die größte deutsche Firma mit chinesischem Hintergrund möchte sich einen Ruf als fortschrittlicher Modernisierer aufbauen und von künftigen Großaufträgen profitieren. Diese Kampagne kann eine Zeitung aus dem konservativen, NATO-verbundenen Springer Verlag natürlich nicht einfach hinnehmen.

    Chinalobbying auf dem deutschen Hauptstadtflughafen, da geht der empörten Redaktöse der Hut hoch. Vielleicht hat Huawei auch keine Werbung in den Springermedien geschaltet. Prompt appelliert die Postille an die niedrigsten nationalistischen Gefühle, um die gelbe Gefahr auszubremsen.

    Das war schon in der Vergangenheit mit Nebenwirkungen verbunden. Wie dumm.

    Kriegsstimmung kann man mit dem nationalistischem und ausländerfeindlichem Gedöns schüren. Das hat immer schon gut funktioniert, das ist keine Nebenwirkung. Heute sollen Deutschlands Rüstungsausgaben massiv angehoben werden. Haupsache die Chinesen kriegen vom Geldsegen nichts ab , heißt die deutsche Devise.

    Mir doch egal, wer die Rüstungsprofite macht. Das einzige, was man gegen die Chinesen sagen kann, die kennen kein Trinkgeld. Reisende aus den USA haben da mehr Stil. Auch egal. Wir fahren sie alle. Zum amtlichen Preis. Das ist der Job. Willkommen in Berlin.

    Mission Statement - Huawei Digitales Hauptstadtbüro - Deutschland besser verbinden.
    http://huawei-dialog.de/mission-statement

    Huawei ist bereits seit 2001 in Deutschland aktiv und beschäftigt mehr als 2.200 Mitarbeiter an 18 Standorten. Damit ist Huawei das größte chinesische Unternehmen in Deutschland. In München befindet sich der Hauptsitz von Huaweis Europäischem Forschungszentrum (ERC), das insgesamt 18 Forschungseinrichtungen in ganz Europa umfasst:

    Das Unternehmen hat in Deutschland eine breite Kundenbasis, zu der u.a. die Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica zählen.
    Huawei ist Partner von Telekommunikationsunternehmen und Netzbetreibern beim LTE-Rollout und der Erschließung ländlicher Gebiete mit Internet. Mit seiner Technologie ist es ein wichtiger Partner bei der Umsetzung der Breitbandstrategie der Bundesregierung.
    Wir setzen auch in Deutschland einen Schwerpunkt auf die Forschungs- und Entwicklungsarbeit und sind mit zahlreichen Universitäten und Forschungsinstitutionen Kooperationen eingegangen – darunter die RWTH Aachen und Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft. Seit 2006 ist Huawei in Deutschland mehr als 30 Kooperationen bei Forschungsprojekten mit insgesamt 19 unterschiedlichen Institutionen eingegangen.
    Huawei ist engagierter Partner der deutschen Politik und Wirtschaft, u.a. durch aktive Teilnahme bei BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.), VATM (Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten e.V.), BREKO (Bundesverband Breitbandkommunikation e.V.), BUGLAS (Bundesverband Glasfaseranschluss e.V.), eco (Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V.), der Deutsche Breitbandinitiative, der Allianz für Cyber-Sicherheit, dem Wirtschaftsrat Deutschland, dem IT-Gipfel, der Initiative D21, dem Münchener Kreis und der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech).

    #Berlin #Reinickendorf #Tegel #Flughafen_Tegel #Werbung #Humor #Rüstung #NATO #China #Wirtschaft



  • Berlin Wall: German man says he found lost 90 yards

    https://www.usatoday.com/story/news/world/2018/01/24/german-man-says-he-found-90-more-yards-berlin-wall/1060819001

    A 37-year-old man said Monday he had found an 80-meter (87 yard) long section of the Berlin wall that local authorities were unaware of.

    “According to my research, it is the last piece of the original wall,” Christian Bormann told the Berliner Zeitung daily.

    The local government office responsible for monuments apparently did not know about the existence of the section. Records showed the section had been registered as dismantled.

    #berlin #mur #ddr

    • Quelle c....rie - on le connaissait tous ce bout du mur le long de la ligne de S-Bahn qui menait vers le beau quartier Frohnau dans le secteur français de Berlin. C’est un chercheur amateur du nom de Bormann (!) qui l’a soi-disant retrouvé sous les ronces, mais c’est un lieu loin de tout que l’arrondissement de Reinickendorf va exploiter pour améliorer sa visibilité dans le cadre de la campagne touristique des banlieues de la ville.

      Berlin est la seule ville dans le monde où la découverte de quelques caillous oubliés depuis quelques années seulement peut servir de sensation pour vendre des journaux et nourrir des historiens. C’est génial, c’est comme si on était Rome avec ses vestiges de Néron mais à moindres frais.

      Sensationsfund in Pankow : Heimatforscher entdeckt 80 Meter langes Stück der Berliner Mauer | Berliner Zeitung
      https://www.berliner-zeitung.de/berlin/pankow-heimatforscher-entdeckt-80-meter-langes-stueck-der-berliner-

      „Zumeist wurden die älteren Maueranlagen abgerissen, sobald ein moderner Ersatz entstand“, sagt Bormann. Doch im Fall der Schönholzer Schützenstraße versäumte man den Abriss gleich zweimal – beim Bau der neuen Grenzanlage und Jahrzehnte später nach der Wende bei der Beseitigung des Todesstreifens. „Der Grund dafür, dass die Ur-Mauer stehenblieb ist vermutlich, dass sie hier wie die Spitze eines Dreiecks tief in den Wald hineinreicht“, sagt Bormann. Das mache sie schwer einsehbar und insbesondere für heutige Augen kaum noch als Teilstück der Mauer erkennbar.

      Si vous voulez découvrir l’emplacement exact des vestiges historiques voici l’adresse Openstreetmap. Vous descendez à la gare Schönholz et vous prenez le sortie est (bien sûr). N’oubliez pas de mettre de chaussures solides pour la ballade dans la boue.

      http://www.openstreetmap.org/way/24235822#map=18/52.57185/13.38255

      C’est vraiement loin de tout. Si vous ne voulez pas trop vous éloigner des bars et restaurants de Prenzlauer Berg , voici une autre « sensation » récente à visiter.

      Mauerpark-Sensationsfund : Archäologen entdecken DDR-Fluchttunnel | Berliner Zeitung
      https://www.berliner-zeitung.de/berlin/mauerpark-sensationsfund-archaeologen-entdecken-ddr-fluchttunnel--2

      Mit seinem Grabungsteam hat Dressler am Eingang zum Mauerpark einen bedeutenden archäologischen Fund freigelegt, der bisher einmalig in der Geschichte Berlins ist: Einen #Fluchttunnel, der einst 80 Meter vom Westen in den Osten führte, Teile eines unterirdischen Meldesystem der DDR-Grenztruppen und Gebäudereste des früheren Nordbahnhofs, an den Berliner Mauer einst reichte. Freigelegt wurde zudem eine etwa 20 Tonnen schwere Betonplatte mit massiven Stahlträgern, die früher aus der Erde ragten und nach dem Mauerbau einen Grenzdurchbruch in den Westteil verhindern sollten.

      Die Archäologen sind fündig geworden, weil der Eingang zum #Mauerpark derzeit eine Baustelle ist.

      L’article du Berliner Zeitung nous informe sur le caractère construit de l’info.

      Bormann ... kennt die fragliche Stelle schon seit 1999. „Ich mache die Entdeckung aber erst jetzt öffentlich, weil das Mauerstück nun erkennbar Schutz vor der Witterung braucht“, sagt er. Ein weiterer Grund sei, dass jüngst bei archäologischen Ausgrabungen im Mauerpark ein Fluchttunnel entdeckt wurde. Womöglich könne der von ihm entdeckte Mauerstreifen diese Forschungsarbeit noch bereichern. Das Bezirksamt Pankow ist bereits informiert.

      C’est l’occasion pour un politicien provincial de droite de rajouter son grain de sel au cours de l’histoire.

      Am Donnerstag bekommt Bormann ... Besuch vom Europa-Abgeordneten Arne Gericke (Freie Wähler). Der Politiker aus Rostock hält Bormanns Fund in Schönholz für eine „Entdeckung von europäischer Tragweite“.

      Génial, c’est un événement d’importance européenne nous fait savoir cet ami des Junker est-allemands qui espère gagner en notoriété grâce à son intervention.
      C’est une affaire qui marche. Il vient d’être mentionné dans le Berliner Zeitung qui autrement n’aurait rien à faire de ce lèche-botte des nobles les plus réactionnaires.

      Junker
      https://fr.wikipedia.org/wiki/Junker

      Le junker (Jkr.) était un noble, propriétaire terrien en Prusse et en Allemagne orientale1 et un grade de la table des Rangs en Russie impériale.

      En tant que groupe, les junkers ont constitué la noblesse foncière de Prusse et d’Allemagne orientale — plus précisément de l’Ostelbien (en)c’est-à-dire les terres situées à l’est de l’Elbe. La plupart de ces familles, issues de l’Uradel, noblesse immémoriale allemande féodale, a colonisé et christianisé le nord-est de l’Europe aux XIe, XIIe et XIIIe siècles.

      Ostelbien
      https://de.wikipedia.org/wiki/Ostelbien

      Als Ostelbien wurden in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg die Gebiete östlich der Elbe bezeichnet, bis hin nach Ostpreußen. Es handelte sich um flaches Land, das großflächige Gutswirtschaft ermöglichte und auf dem auch nach dem Beginn der Industrialisierung in Deutschland die Landwirtschaft ein stark dominierender Wirtschaftszweig war. Meist waren die Gutsbesitzer Adlige, protestantisch und politisch konservativ.

      #wtf #tourisme #Berlin #Pankow #Schönholz #Schützenstraße #Reinickendorf #S-Bahn #Mauer #Prenzlauser_Berg #Wedding

    • Je découvre pour ma part l’asphalte du parking d’ALDI juste à côté. Vivement que le capitalisme s’effondre, je pourrai vendre la nouvelle :)

      #merci @klaus pour la rigolade


  • Es kann wieder gebowlt werden: Anlage im Centre Talma wiedereröffnet - Reinickendorf - berliner-woche.de
    http://www.berliner-woche.de/reinickendorf/sport/es-kann-wieder-gebowlt-werden-anlage-im-centre-talma-wiedereroeffnet-

    Das Centre Talma ist eine Kinder- und Jugendfreizeitstätte, in der ein vielfältiges Freizeit- und Sportprogramm an fünf Tagen in der Woche angeboten wird. Das Haus verfügt neben der Bowlinganlage über Sport- und Gymnastikräume, einen Kinosaal und zwei Squash-Plätze. Darüber hinaus ist das Kinder- und Jugendrestaurant „Talmarant“ der Kiezküchen GmbH im Centre Talma integriert.

    Weiterhin besteht auch für einzelne Schulklassen die Möglichkeit, die Bowling-Anlage, die aus vier Bahnen besteht und separate Aufenthaltsmöglichkeiten hat, für Wandertage zu buchen. Gleiches gilt für andere öffentliche Institutionen und gemeinnützige Vereine. Buchungen erfolgen unter bowling@fuechse-berlin-reinickendorf.de.

    Cité Foch
    https://de.wikipedia.org/wiki/Cit%C3%A9_Foch

    Jugendzentrum Centre Talma an der Hermsdorfer Straße 18a (13469 Berlin) wurde eine Sport- und Freizeitstätte.

    https://www.flickr.com/search/?text=Cit%C3%A9%20Foch

    #Berlin #Reinickendorf #Hermsdorfer_Straße #Frankreich #Besatzung #Geschichte #Sport #Jugend


  • Seebad Heiligensee
    http://www.ytti.de/strandbad-seebad-heiligensee-berlin-reinickendorf-familie-1071

    Fast hätte ich es vergessen, denn wir gehen lieber um die Ecke bei der DLRG in der Havel schwimmen. Wenn’s etwas komfortabler sein soll, und man kein Boot dabei hat, kann man auch Eintritt ausgeben. Dafür darf man dann Bier trinken und sich bekochen lassen. Aber vorsicht, das Taxi zum U-Bahnhof Tegel kostet um die 20 Euro.

    http://www.openstreetmap.org/way/51832083

    Im gleichnamigen Ortsteil „Heiligensee“ im Nord-Westen Berlins liegt der schöne Privatsee Heiligensee, quasi zwischen dem Tegeler See und den nord-westlichen Havelgewässern. Er ist komplett eingezäunt. Nur über das Seebad Heiligensee und eine kleine Aussichtsplattform, an der Sandsershauser Straße, kann man das seebad-heiligensee-3 Panorama des Sees erblicken. Auf dem See gibt es keinen Bootsverkehr.
    ...
    Seebad Heiligensee
    Sandhauser Str. 132
    13503 Berlin
    030 43746970  
    Öffnungszeiten
    täglich  9:00 bis 19:00 Uhr
    ganzjährig geöffnet
    Preise
    Erwachsene: 3,50 Euro
    Kinder bis 18 J: 2 Euro

    #Berlin #Reinickendorf #Heiligensee #Sandhauser_Straße #jwd #Schwimmbad


  • Der Bezirk Reinickendorf hat eine Veranstaltungsreihe zum 250. Geburtstag von Wilhelm von Humboldt organisiert
    http://www.tagesspiegel.de/kultur/reinickendorf-feiert-wilhelm-von-humboldt-bilde-dich-selbst-dann-wirke-auf-andere/19410658.html

    Programm: https://www.berlin.de/ba-reinickendorf/politik-und-verwaltung/bezirksamt/bauen-bildung-und-kultur/artikel.559208.php

    Donnerstag, 2. März 2017, 19.30 Uhr

    FEIERLICHE ERÖFFNUNG DER VERANSTALTUNGSREIHE

    Wilhelm von Humboldt als Aufklärer

    Festvortrag: Dr. Manfred Geier

    Musikalisches Rahmenprogramm:

    Musikschule Reinickendorf

    Ort: Humboldt-Bibliothek

    Veranstalter: Bezirksamt Reinickendorf,

    Abteilung Bauen, Bildung und Kultur

    Wilhelm von Humboldt war als politischer Bürger und Staatsmann am aktuellen Zeitgeschehen beteiligt und begeisterte sich für die antike Kultur und ihre klassische Erneuerung. Er war Bildungstheoretiker und Lehrer, Philologe und Philosoph, Sprachwissenschaftler und Ethnologe. Doch hinter der Vielfalt seiner Interessen und Arbeiten stand eine grundlegende Idee, die bereits der 18-jährige Wilhelm von Humboldt zur Maxime seines Lebens und Werks wählte, als er 1785 in den Kreis der „Berliner Aufklärer“ eintrat und sich für die Philosophie Immanuel Kants begeisterte. Nicht nur aus Anlass seines 250. Geburtstags soll daran erinnert werden, sondern auch angesichts gegenwärtiger Entwicklungstendenzen in Kultur und Politik.

    Dienstag, 7. März 2017, 13.00 Uhr

    LUNCHTIME MIT WILHELM VON HUMBOLDT

    „The O’Reinick’s“. Jigs, Reels & Polka

    mit kurzen Texten von Wilhelm von Humboldt

    Leitung: Klaus Kühn

    Ort: Hallen am Borsigturm – 2. OG

    Veranstalter: Musikschule Reinickendorf

    Weitere Veranstaltungen in der Reihe „Lunchtime mit Wilhelm von Humboldt“ am 4. April, 2. Mai und 6. Juni.

    Donnerstag, 16. März 2017, 19.00 Uhr

    GRIECHISCH FÜR DEN TISCHLER

    Das Bildungskonzept Wilhelm von Humboldts

    Vortrag: Dr. Rainer Werner

    Ort: Humboldt-Gymnasium

    Veranstalter: Geschichtswerkstatt Tegel, Humboldt-Gymnasium

    Ausgehend von der Philosophie der Aufklärung postulierte Wilhelm von Humboldt eine Bildung, die den ganzen Menschen in den Blick nimmt. Bildung sollte nicht primär auf die Ausbildung für einen Beruf abzielen, sondern die Persönlichkeit bereichern. Die heute zu beobachtende Entwicklung an Schule und Hochschule geht in die umgekehrte Richtung. Es geht verstärkt um Fertigkeiten („Kompetenzen“) und nicht um Wissen, um individuelle Lernprogramme und nicht um das Lernen im Gespräch, um Digitalisierung und nicht um geistige Reifung. An der Hochschule hat die Bologna-Reform die Verschulung des Studiums vorangetrieben und das Ideal der Verbindung von Forschung und Lehre untergraben.

    Donnerstag, 23. März 2017, 19.30 Uhr

    „CONTRE LA FUREUR DE GOUVERNER"

    250 Jahre Wilhelm von Humboldt

    Vortrag: Dr. Rainer Hank

    Veranstalter: Kulturhaus Centre Bagatelle und Kunstverein Centre Bagatelle

    Ort: Kulturhaus Centre Bagatelle

    Was ist die Aufgabe des Staates? Soll er Glück und Wohlstand seiner Bürger fördern? Oder sich darin bescheiden, Sicherheit zu garantieren, damit die Menschen nach ihrer eigenen Façon selig werden können? Ist also der umverteilende Wohlfahrtsstaat oder der Sicherheit bietende Rechtsstaat wichtiger? Es lohnt sich, einen Helden der deutschen Ideengeschichte zu befragen. Wilhelm von Humboldt war ein Universalgenie. Er fragt nicht nach dem Ursprung des Staates, sondern – radikaler – nach seinem Zweck und kommt zu radikalen Antworten, die, lange verschüttet, im Wahljahr 2017 neue Aktualität erhalten könnten. Der Vortrag des Wirtschaftsjournalisten Rainer Hank widmet sich der Geburt des Liberalismus aus dem Geist der preußischen Aufklärung und der Berliner Bohème um 1800.

    Donnerstag, 30. März 2017, 19.30 Uhr

    WILHELM UND CAROLINE – EINE MODERNE BEZIEHUNG?

    Lesung aus ihrem Briefwechsel mit

    Einführung

    Es lesen: Claudia Johanna Bauer und

    Meinhard Schröder

    Ort: Humboldt-Bibliothek

    Veranstalter: Geschichtswerkstatt Tegel

    Verliebt, verlobt, verheiratet. Caroline und Wilhelm von Humboldt galten als Traumpaar ihrer Zeit – mit erstaunlich modernen Ansichten. Ihr gegenseitiges Versprechen: Aus unserer Ehe darf kein Zwang werden, keine Einschränkung der persönlichen Freiheiten! Das brachte vor allem Caroline immer wieder in „Liebeszwickmühlen“ und beeinflusste auch ihre Gesundheit. Gerade weil sie sich nicht scheiden ließen, lebten Caroline und Wilhelm von Humboldt eine hochdramatische Beziehung, gelegentlich am Rande des Abgrunds. Die szenische Lesung aus ihren Briefen gibt Einblick in ein spannendes Lebensexperiment.

    Montag, 3. April bis Freitag, 7. April 2015, jeweils 9.00 bis 12.30 Uhr

    DIE „WILHELM VON HUMBOLDT-WOCHE“

    Schulklassen sind dazu eingeladen, sich auf verschiedenen künstlerischen Wegen mit dem Leben und Werk Wilhelm von Humboldts auseinanderzusetzen: Die vier Workshops, darunter ein Poetry-Slam- und ein Theaterworkshop, sind geeignet für die Klassenstufen 2–10.

    Ort: Jugendkunstschule ATRIUM

    Freitag, 7. April 2017, 19.30 Uhr

    WELTANSICHTEN

    Wilhelm von Humboldt und die Sprachen

    der Welt

    Vortrag: Prof. Jürgen Trabant

    Ort: Humboldt-Bibliothek

    Veranstalter: Bezirksamt Reinickendorf,

    Abteilung Bauen, Bildung und Kultur

    Wilhelm von Humboldt war nicht nur der Gründer der Berliner Universität und ein großer preußischer Staatsmann, sein hauptsächliches Interesse galt den Sprachen der Welt. Ihnen widmete er seine ganze wissenschaftliche Energie, als er sich aus der Politik nach Tegel zurückzog. Sprachen waren für ihn die Art und Weise, wie Menschen sich die Welt geistig aneignen. Er nannte sie daher „Weltansichten“. Er beschäftigte sich mit so verschiedenen Sprachen wie dem Baskischen, den amerikanischen Sprachen, Sanskrit, Chinesisch und den austronesischen Sprachen, denen er sein Hauptwerk widmete.

    Donnerstag, 20. April 2017, 19 Uhr

    DAS REINICKENDORFER HUMBOLDT-JUBILÄUM UNTER DEM HAKENKREUZ

    Vortrag: Martin Reimann

    Ort: Humboldt-Gymnasium

    Veranstalter: Geschichtswerkstatt Tegel, Humboldt-Gymnasium

    In den Reinickendorfer Gedenkfeiern zum 100. Todestag Wilhelm von Humboldts im Jahre 1935 begegnen sich zwei Interessen. Das nationalsozialistisch geführte Bezirksamt will den berühmten Toten so gefeiert wissen, dass der nationalsozialistische Staat als legitimer Erbe des Humboldt’schen Vermächtnisses erscheint. Und der als Festredner ausgewählte Wilhelm Blume, Reformpädagoge und Direktor der Humboldtschule, erfindet eine Lösung des heiklen Problems, die es allen rechtmachen soll, seiner Schule, den Humboldt-Erben und den neuen Machthabern: Er macht Humboldt zum Mittler zwischen Schiller, Goethe und – Hitler.

    Donnerstag, 27. April 2016, 10 Uhr

    WILHELM VON HUMBOLDT UND FRANKREICH

    Vortrag: Dr. Denis Thouard

    Für Schülerinnen und Schüler und das

    interessierte Publikum.

    Veranstalter: Gabriele-von-Bülow-Gymnasium

    Denis Thouard, Forschungsdirektor am Centre Marc Bloch, spricht über die Beziehung Wilhelm von Humboldts zu Frankreich. Humboldt, der jahrelang in Paris gelebt hat, erhielt hier wichtige Anregungen für seine Sprachforschungen. Thouard zeigt die Einflüsse, die die französische Kultur und die damalige Gelehrsamkeit der französischen Intellektuellen auf Humboldts Leben und Denken hatten.

    Donnerstag, 27. April 2017, 19.30 Uhr

    WILHELM VON HUMBOLDT ALS PHILOSOPH

    Vortrag: Prof. Volker Gerhardt

    Ort: Humboldt-Bibliothek

    Veranstalter: Bezirksamt Reinickendorf, Abteilung Bauen, Bildung und Kultur

    Wilhelm von Humboldt gilt zu Recht als bedeutender Sprachforscher und Bildungsreformer. Auch seine Leistungen als Diplomat und Förderer der Kultur verdienen Beachtung. Doch es wird bis heute übersehen, dass Wilhelm von Humboldt schon als junger Mann zu einer unvergleichlichen philosophischen Vollendung gefunden hat. Seine frühen Schriften zur Staasphilosophie, zur Theorie der Menschheit oder zur Grundlegung der Individualität sind keineswegs bloß die Bedingung für seine spätere Lebensleistung; sie haben vielmehr zu Einsichten geführt, die selbst in der Philosophie in ihrer epochalen Bedeutung bis heute nicht angemessen geschätzt werden.

    Mittwoch, 3. Mai, 11.00 Uhr

    KICK-OFF „HUMBOLDT-PARCOURS“

    Ort: Humboldt-Bibliothek

    Veranstalter: Humboldt-Gymnasium

    Schülerinnen und Schüler des Humboldt-Gymnasiums stellen ihre Ideen für einen webbasierten interaktiven Parcours „Auf den Spuren der Humboldts in Berlin-Tegel“ vor. Das Projekt entwickeln sie über einen Zeitraum von zwei Jahren. Abschluss wird der 250. Geburtstag Alexander von Humboldts im Jahr 2019 sein.

    Donnerstag, 4. Mai 2017, 19.30 Uhr

    WILHELM VON HUMBOLDT UND DAS MENSCHENRECHT AUF INDIVIDUALITÄT

    Vortrag: Prof. Conrad Wiedemann

    Ort: Humboldt-Bibliothek

    Veranstalter: Bezirksamt Reinickendorf, Abteilung Bauen, Bildung und Kultur

    Zum Ideal des mündigen Menschen, wie es sich Ende des 18. Jahrhunderts herausbildete, gehört nicht nur die „Maxime, jederzeit selbst zu denken“ (Kant), sondern auch die Wunschvorstellung, sich nach seiner individuellen Veranlagung ausbilden zu können. Die Väter dieser Idee („Werde, der du bist“) waren fraglos Rousseau und Goethe, doch bildete sich wenig später in Berlin so etwas wie das experimentelle Zentrum für das Problem. Die herausragenden Akteure dort waren Karl Philipp Moritz, Rahel Levin-Varnhagen – vor allem aber Wilhelm von Humboldt.

    Samstag, 6. Mai 2017,

    Start zwischen 11–14 Uhr

    DEN HUMBOLDTS AUF DER SPUR

    Rätselrallye für Kinder von 8–13 Jahren

    Mit Kirschendieb- & Perlensucher—Projekten

    Start: Dorfkirche Alt-Tegel, Ende:

    Humboldt-Bibliothek

    Veranstalter: Museum Reinickendorf

    Wo und wie lebten die Brüder Alexander und Wilhelm von Humboldt? Wie sind sie so bekannt geworden? Welche Spuren haben sie in Tegel hinterlassen? Hat es in Tegel gespukt? Und woher hat die Dicke Marie ihren Namen? Wenn du zwischen 8 und 13 Jahre alt bist, gerne kniffelige Rätsel löst und Detektiv spielst, dann kannst du dich an diesem Samstag bei einer Schnitzeljagd auf die Spuren der berühmten Brüder Wilhelm und Alexander von Humboldt in Tegel machen.

    Donnerstag, 11. Mai 2017, 18.30 Uhr

    AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

    Ratio und Emotio: Einblicke in das Leben und Wirken Wilhelm von Humboldts

    Öffnungszeiten: Mo–Fr und Sa 9–17 Uhr

    Veranstalter: Museum Reinickendorf, Alt-Hermsdorf 35, 13467 Berlin,

    bis 3. September 2017

    Die Kabinetts-Ausstellung im Museum Reinickendorf zeigt prägende Stationen und Erlebnisse im Leben Wilhelm von Humboldts.

    Donnerstag, 18. Mai 2017, 19.30 Uhr

    MALERISCHE ARCHITEKTUR

    Schinkels klassizistischer Umbau von Schloss Tegel

    Vortrag: Dr. Annette Dorgerloh

    Ort: Humboldt-Bibliothek

    Veranstalter: Geschichtswerkstatt Tegel

    Karl Friedrich Schinkel und sein Auftraggeber Wilhelm von Humboldt kannten und schätzten die landschaftliche Gartenkunst, die sich – im Rückblick auf die Antike – seit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in vielen europäischen Ländern durchgesetzt hatte. Ausgehend von der Umgestaltung des Tegeler Schlosses und der Errichtung der Familiengrabstätte im Schlosspark geht der Vortrag der Frage nach Vorbildern und Wirkungen dieser Gestaltungsleistungen nach.

    Sonntag, 21. Mai 2017, 13.30 Uhr

    FOTOMARATHON

    Dozent: Dominik Dittberner

    Treffpunkt: Tegel-Center, Buddestraße 21

    Veranstalter: Volkshochschule

    Nimm Humboldt in den Fokus: Egal ob erfahrener Hobbyfotograf, Schüler oder Großvater mit seinem Enkel – jeder kann mitmachen.

    Montag,12. Juni 2017, 19.30 Uhr

    SCHÖNHEIT, GRAZIE UND GEIST

    Die Frauen der Familie von Humboldt

    Lesung und Vortrag: Beate Neubauer

    Ort: Humboldt-Bibliothek

    Veranstalter: Gleichstellungsbeauftragte und Humboldt-Bibliothek

    Wer waren die Frauen hinter den Brüdern Alexander und Wilhelm? Während Marie Elisabeth, die Mutter der Brüder, als hugenottischer Flüchtling aus Frankreich einwanderte, gehörte ihre Enkeltochter Gabriele bereits zur Elite der preußisch-kaiserlichen Hofgesellschaft. Eine Assimilationsfamiliengeschichte, die ohne den Anteil der Frauen nicht denkbar gewesen wäre.

    Freitag, 16. Juni 2016, 15 bis 18 Uhr

    DIE LITERARISCHE KREUZFAHRT

    Dozentin: Claudia Johanna Bauer

    Treffpunkt: Anlegestelle Tegel Greenwichpromenade

    Veranstalter: Volkshochschule

    Wilhelm von Humboldt „stimmte seinen Geist“, indem er jeden Morgen ein Sonett verfasste. Unser Mini-Workshop bietet Gelegenheit zur literarischen Inspiration während einer Schiffsrundfahrt auf der Oberhavel.

    Samstag, 17. Juni 2017, 11 Uhr

    DER HUMBOLDT-VATER UND DIE MAULBEERPLANTAGEN VON TEGEL

    Führung von Meinhard Schröder im Schlosspark

    Veranstalter: Geschichtswerkstatt Tegel

    Die Maulbeer-Plantagen von Tegel sind Teil der Bemühungen preußischer Könige, eine eigene Textil-, insbesondere Seidenindustrie aufzubauen. Gleichzeitig ermöglichten sie die schrittweise Privatisierung des königlichen Gutes Tegel. 1752 gelang es dem Pächter gegen das Versprechen, 100 000 Maulbeerbäume zu pflanzen, das Gut in Erbpacht zu erwerben. Erst Alexander Georg von Humboldt, Vater der Humboldt-Brüder, kümmerte sich entschieden und mit finanziellem Einsatz um die Maulbeerbäume. Auch das gesamte Gut führte er zu wirtschaftlicher Blüte. Anhand einer alten Karte besichtigen wir im Schlosspark die ehemaligen Standorte der Maulbeer-Plantagen.

    Samstag, 17. Juni 2017, 14.30 Uhr

    DIE WEISSE MAULBEERE

    Die weiße Maulbeere, Seidenraupe und die Technik des Seidenbaus

    Vortrag: Dr. Ines Rönnefahrt

    Ort: Restaurant Wiesenstein - Alte Waldschänke, Karolinenstraße 9, 13507 Berlin

    Veranstalter: Geschichtswerkstatt Tegel

    Nur unter optimalen Lebensbedingungen produzieren Seidenraupen den begehrten Seidenfaden, der die Grundlage für wundervolle Seidenstoffe bildet. Rohseide gewinnt man, indem man die Kokons abhaspelt. Der Vortrag veranschaulicht die aufwendige Haltung der empfindlichen Seidenraupen, die Zucht des Maulbeer-Seidenspinners, die Gewinnung von Rohseide und die weitere Verarbeitung zu Seidenstoffen. Die Besucher dürfen selbst versuchen, den filigranen Seidenfaden von einem Kokon abzuhaspeln.

    #Berlin #Reinickendorf #Tegel #Geschichte #Tourismus


  • Bezirk-O-Mat für Berlin: Zehn Kreuzchen für eine gute Entscheidung - Berlin - Tagesspiegel
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirk-o-mat-fuer-berlin-zehn-kreuzchen-fuer-eine-gute-entscheidung/13980092.html


    Berlinspezialist werden. Wer etwas Zeit investiert und alle Punkte durchliest, kennt dananch die wichtigsten Fragen und Lösungen, mit denen die Parteien in den Bezirken Wähler gewinnen wollen.

    Testen Sie den Bezirk-O-Mat: Das Angebot des Tagesspiegels informiert prägnant über Bezirkspolitik. Bewerten Sie zehn Thesen und erfahren Sie, wie groß Ihre Übereinstimmung mit welcher Partei ist.

    Die Fragen

    #Charlottenburg-Wilmersdorf

    Der Bezirk soll nach dem viel kritisierten Umbau der #Tauentzienstraße den Mittelstreifen noch einmal neu gestalten lassen.

    Das ICC soll als Kongresszentrum saniert werden.

    Grünflächen und Kleingärten im Bezirk müssen besser geschützt werden.

    Der #Olivaer_Platz soll nach den Plänen des Bezirksamts umgestaltet werden, so dass die Häfte der Parkplätze entfällt.

    Der Bezirk soll die Investorenpläne ablehnen, beim geplanten Umbaus des Ku’damm-Karrees die Ku’damm-Bühnen abzureißen und dafür ein neues #Theater im Kellergeschoss zu errichten.

    Das Bezirksamt soll sich dafür einsetzen, dass die Eintrittspreise im wiedereröffneten Strandbad Halensee gesenkt werden.

    Die Zahl der Feste und Veranstaltungen auf dem #Breitscheidplatz soll reduziert werden.

    Im Bezirk soll es mehr Zonen mit #Parkraumbewirtschaftung geben.

    Es sollen #Milieuschutzgebiete ausgewiesen werden, in denen die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen erschwert ist.

    Die U1 soll von der #Uhlandstraße bis mindestens #Adenauerplatz verlängert werden.
    –---

    #Friedrichshain-Kreuzberg

    Spätis soll es erlaubt werden, an Sonntagen regulär zu öffnen.

    Der Bezirk soll weniger Parkplätze im öffentlichen Straßenland zur Verfügung stellen, um mehr Flächen für andere Zwecke nutzen zu können.

    Die #Bergmannstraße soll zur Begegnungszone umgebaut werden.

    In einigen Straßen, in denen besonders viele Touristen und Partygänger unterwegs sind, soll ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum gelten.

    Der Bezirk soll darauf hinwirken, dass die Berliner Polizei ihre Null-Toleranz-Strategie im #Görlitzer_Park fortsetzt.

    Die Bezirkspolitik soll darauf hinwirken, dass die Polizei mit einer Strategie der ausgestreckten Hand versucht, den Konflikt rund um die Rigaer94 zu befrieden.

    Friedrichshain-Kreuzberg ist einer von nur zwei Bezirken, die nicht beim Online-Meldesystem der Berliner Ordnungsämter mitmachen. Das soll sich ändern.

    Im Bezirk soll es mehr Zonen mit Parkraumbewirtschaftung geben.

    Es sollen mehr Milieuschutzgebiete ausgewiesen werden, in denen die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen erschwert ist.

    Die M10 soll von der #Warschauer Straße aus nach Kreuzberg verlängert werden.
    –---

    #Lichtenberg

    In #Karlshorst und #Rummelsburg sollen neue #Grundschulen gebaut werden.

    Der stark frequentierte S-Bahnhof #Nöldnerplatz soll innerhalb der nächsten fünf Jahre Fahrstühle erhalten.

    Bei Neubauten von Wohnhäusern soll es einen Zwang zum Bau von Tiefgaragen geben.

    An der #Rummelsburger_Bucht und im #Landschaftspark_Herzberge sollen öffentliche Toiletten gebaut werden.

    An großen Kreuzungen sollen mehr Blitzer aufgestellt werden.

    Es sollen Maßnahmen getroffen werden, um die Wasserqualität der Rummelsburger Bucht in den nächsten fünf Jahren so zu verbessern, dass wieder gebadet werden kann.

    Der Bezirk soll im Verhältnis zum Senat mehr Kompetenzen erhalten, um seine eigenen Angelegenheiten zu regeln.

    Im Bezirk soll es Zonen mit Parkraumbewirtschaftung geben.

    Es sollen Milieuschutzgebiete ausgewiesen werden, in denen die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen erschwert ist.

    In den nächsten fünf Jahren sollen an allen Hauptverkehrsstraßen Lichtenbergs breite #Radstreifen gebaut werden.
    –---

    #Marzahn-Hellersdorf

    Marzahn-Hellersdorf braucht mehr Radwege.

    Mit der Verlängerung der Märkischen Allee nach Köpenick (Tangentiale Verbindung Ost, TVO) soll gleichzeitig eine Bahnstrecke für den Nahverkehr gebaut werden („Schienen-TVO“).

    Der Bezirk muss mehr Ressourcen in den Kampf gegen politischen Extremismus investieren.

    Mehr Schulen im Bezirk sollen in #Gemeinschaftsschulen umgewandelt werden.

    Der Bezirk soll im Verhältnis zum Senat mehr Kompetenzen erhalten, um seine eigenen Angelegenheiten zu regeln.

    Zur Finanzierung von wichtigen Investitionen soll der Bezirk grundsätzlich bereit sein, Schulden zu machen.

    Bisher werden die Stadtratsposten nach Fraktionsstärke aufgeteilt, so dass es im Bezirk keine regierende Koalition gibt. Das soll sich ändern, damit es auch im Bezirk Regierung und Opposition gibt („#politisches_Bezirksamt“).

    Marzahn-Hellersdorf braucht mehr sozialen Wohnungsbau.

    Im Bezirk soll es Zonen mit Parkraumbewirtschaftung geben.

    Es sollen Milieuschutzgebiete ausgewiesen werden, in denen die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen erschwert ist.
    –---

    #Mitte

    Die Straßen rund ums #Brandenburger_Tor sollen weniger oft als bisher für Veranstaltungen und Großpartys gesperrt werden.

    Es sollen mehr Milieuschutzgebiete ausgewiesen werden, in denen die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen erschwert ist.

    Die Mitarbeiter des Ordnungsamts sollen schärfer gegen organisierte Bettlerbanden vorgehen.

    Am #Alexanderplatz soll es eine Videoüberwachung geben.

    Die Pferdekutschen, mit denen Touristen die Stadt besichtigen, sollen verboten werden.

    Die #Straßenbahn soll vom #Hauptbahnhof nach #Moabit verlängert werden.

    Die #Spree soll in der Innenstadt wieder zur Badestelle werden.

    Die Alte Mitte zwischen Fernsehtum, Rotem Rathaus und Spree soll neu bebaut werden.

    Der Bezirk soll gezielt dagegen vorgehen, dass im Internet eigentlich verbotene Ferienwohnungen angeboten werden, auch wenn es sich um „Kleinanbieter“ handelt.

    Im Bezirk soll es mehr Zonen mit Parkraumbewirtschaftung geben.
    –---

    #Neukölln

    Die illegale Entsorgung von Sperrmüll auf der Straße soll mit empfindlichem Bußgeld, beispielsweise 500 Euro, belegt werden.

    Auf großen Verkehrsachsen wie #Sonnenallee und #Karl-Marx-Straße sollen durchgehend Radwege angelegt werden.

    Die U7 soll verlängert werden, um bei der Eröffnung des #BER ein Verkehrschaos zu vermeiden.

    Spätis soll es erlaubt werden, an Sonntagen regulär zu öffnen.

    Der Bezirk soll sich dafür einsetzen, dass die Polizei die #Hasenheide zu einem Einsatzschwerpunkt macht, um den #Drogenhandel zu bekämpfen.

    Das Ordnungsamt soll gegen die permanente Verletzung des Rauchverbots in Kneipen und Bars vorgehen.

    Der Bezirk soll in #Nordneukölln einen Jugendtreff einrichten.

    Die #Weserstraße soll ausschließlich von Anwohnern mit Autos befahren werden dürfen.

    Der Bezirk soll gezielt dagegen vorgehen, dass im Internet eigentlich verbotene Ferienwohnungen angeboten werden, auch wenn es sich um „Kleinanbieter“ handelt.

    Es sollen mehr Milieuschutzgebiete ausgewiesen werden, in denen die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen erschwert ist.
    –---

    #Pankow

    Die U2 soll über den #Bahnhof_Pankow hinaus verlängert werden.

    Es sollen in mehr Straßen Tempo-30-Zonen eingerichtet werden.

    Es ist vertretbar, wenn Schulkinder wegen des Mangels an Schulplätzen in einen angrenzenden Bezirk fahren müssen.

    Der #Flughafen_Tegel soll auch nach der Eröffnung des BER offen bleiben.

    Die #Elisabeth-Aue soll wie geplant mit bis zu 5000 Wohnungen bebaut werden.

    Spätis soll es erlaubt werden, an Sonntagen regulär zu öffnen.

    Es sollen mehr Parkplätze für Car-Sharing-Anbieter zur Verfügung gestellt werden.

    Das Grillen im Mauerpark soll verboten werden.

    Wer den Kot seines Hundes nicht entsorgt, soll ein empfindliches Bußgeld zahlen (z.B. 500 Euro).

    Es sollen mehr Milieuschutzgebiete ausgewiesen werden, in denen die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen erschwert ist.
    –---

    #Reinickendorf

    Der Flughafen Tegel soll auch nach der Eröffnung des BER offen bleiben.

    Das #Strandbad_Tegel soll wieder geöffnet werden.

    Auf dem #Hermsdorfer_Damm soll nachts Tempo 30 eingeführt werden.

    Die Öffnungszeiten der Bürgerämter sollen am Abend deutlich ausgedehnt werden.

    Die Polizeipräsenz vor allem auf den U-Bahnhöfen #Kurt-Schumacher-Platz und #Alt-Tegel soll verstärkt werden.

    Im Bezirk soll für mehr Kieze ein Quartiersmanagement eingerichtet werden.

    Der Bezirk soll auf den Hauptstraßen mehr Radstreifen einrichten.

    Im Bezirk soll es Zonen mit Parkraumbewirtschaftung geben.

    Es sollen Milieuschutzgebiete ausgewiesen werden, in denen die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen erschwert ist.

    Die U8 soll ins Märkische Viertel verlängert werden.
    –---

    #Spandau

    Die S-Bahn soll nach #Falkensee verlängert werden.

    Neue Radwege an der #Heerstraße (Ost-West) und #Klosterstraße (Nord-Süd) müssen bei der Verkehrsplanung des Bezirks Priorität haben.

    An allen Spandauer Schulen soll es kostenloses W-LAN geben.

    Der Flughafen Tegel soll auch nach der Eröffnung des BER offen bleiben.

    Ab 22 Uhr soll Tempo 30 auf der #Heerstraße gelten, um Anwohner vor Lärm zu schützen.

    Die U-Bahn soll nach #Staaken verlängert werden.

    Die Zahl der Feste und Veranstaltungen in der Altstadt soll reduziert werden.

    Am Rathaus und an der Heerstraße sollen feste Blitzer installiert werden.

    Der #Landschaftspark_Gatow soll gebaut werden.

    Wichtige Hauptverkehrsstraßen zwischen Spandau und Brandenburg müssen dringend ausgebaut werden.
    –---

    #Steglitz-Zehlendorf

    Ein neues Amt soll landesweit für die Sanierung von Schulen zuständig sein, um die Probleme auch in Steglitz-Zehlendorf zu lösen.

    Es soll eine Straßenbahnlinie vom #Alexanderplatz zum #Rathaus_Steglitz gebaut werden.

    Am #Schlachtensee und an der #Krumme_Lanke soll es rund ums Jahr erlaubt sein, mit seinem Hund am Wasser spazieren zu gehen.

    Auf der #Stammbahn zwischen Zehlendorf und Potsdamer Platz soll ein Radschnellweg gebaut werden.

    An der #Sachtlebenstraße soll ein Stadion für den Berliner Rugbyclub gebaut werden.

    Der Bezirk soll an mehr Wohnstraßen Tempo 30 einführen, um die Anwohner vor Lärm zu schützen.

    Der #Forschungsreaktor in Wannsee soll abgeschaltet werden.

    Im Bezirk soll es mehr Zonen mit Parkraumbewirtschaftung geben.

    Es sollen Milieuschutzgebiete ausgewiesen werden, in denen die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen erschwert ist.

    Der Bezirk soll mehr Spielplätze bauen.
    –---

    #Tempelhof-Schöneberg

    Es soll rund um den #Straßenstrich in der #Kurfürstenstraße einen #Sperrbezirk geben.

    Die #Begegnungszone in der #Maaßenstraße soll zurückgebaut werden.

    Auf typischen Raserstrecken sollen zur Abschreckung Bodenschwellen und Blitzer installiert werden.

    Der Flughafen Tempelhof soll vorerst weiter als Flüchtlingsunterkunft genutzt werden.

    Der Bezirk soll sich auch jetzt noch dafür einsetzen, dass für die Dresdner Bahn in #Lichtenrade ein Tunnel gebaut wird.

    Mehr Parks sollen von der BSR gereinigt werden.

    Es soll ein neuer Versuch unternommen werden, das #Tempelhofer_Feld zu bebauen.

    Es sollen weitere #Parkraumbewirtschaftungszonen eingerichtet werden.

    Es sollen mehr Milieuschutzgebiete ausgewiesen werden, in denen die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen erschwert ist.

    Eine Radwegalternative soll parallel zur B96 gebaut werden.
    –---

    #Treptow-Köpenick

    Der Bezirk soll einen Radverkehrsbeauftragten einstellen, damit Sanierung und Neubau von Radwegen endlich vorankommen.

    Der Bezirk soll in der Altstadt von Köpenick ein Parkhaus bauen lassen, um das wilde Parken auf Brachen und an den Straßen einzudämmen.

    Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche sollen kostenlos werden, damit sie von bedürftigen Familien stärker genutzt werden (FEZ, Schwimmbäder, Sternwarte usw.).

    Das #Strandbad_Müggelsee soll zu einem „Wannsee des Ostens“ ausgebaut werden, mit Restaurantbetrieb, Geschäften und kostenpflichtigem Eintritt.

    Der #Müggelsee soll teilweise für Wassersportler gesperrt werden, wie von der Senatsumweltverwaltung geplant.

    Öffentliche Parkflächen sollen für Festivals und private Feiern für einen begrenzten Zeitraum vermietet werden (Beispiel: Lollapalooza im Treptower Park).

    Es sollen mehr Milieuschutzgebiete ausgewiesen werden, in denen die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen erschwert ist.

    Die #Leinenpflicht für Hunde in großen Wäldern und Parkanlagen soll abgeschafft werden.

    Der Bezirk soll Räume für Künstler und Kulturanbieter (etwa die leerstehende Bärenquell-Brauerei) günstig zur Verfügung stellen oder subventionieren, um das kulturelle Angebot im Bezirk zu stärken.

    Im Bezirk soll es Zonen mit Parkraumbewirtschaftung geben.

    #Berlin #Politik #Wahlen


  • Hundert Jahre Preußen, hundert Jahre Sieg
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Friedrich-Karl-Strasse-12103-Berlin

    Der Friederich, der Friederich, der war ein arger Wüterich

    heißt es im Struwelpeter des Frankfurter Arztes und Psychiaters Heinrich Hoffmann aus dem Jahr 1845.

    „Da biss der Hund ihn in das Bein, Recht tief, bis in das Blut hinein.“

    Pardauz, den Struwelpeterfriedrich beißen am Ende die Hunde , er ist sozusagen ins Bein gekniffen . Den preußische Massenmörder Friedrich Karl Nikolaus Prinz von Preußen hingegen kratzt nicht mal ein schlechtes Gewissen. Der stirbt 1885 verehrt als Heerführer mit Hang zur Ägyptologie.
    (Die Ägyptologen im Berliner Stadtplan verdienen ein eigenes Kapitel in diesen Betrachtungen.)
    https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Karl_von_Preu%C3%9Fen_(1828%E2%80%931885)


    Bildquelle: Friedrich-Karl von Preußen, Library of Congress, Public Domain, http://hdl.loc.gov/loc.pnp/cwpbh.03498

    Noch heute hören wir das Echo aus Großer Zeit wenn wir nur Straßennamen lesen in der alten neuen Hauptstadt. Hundert Jahre Sieg und mittendrin befehligt Prinz Friedrich Karl , zu Unrecht fast vergessen. Man kann ihn kaum überbewerten, wie wir sehen werden.

    Nach dreißg Jahren Erholung, Reform, Repression nach innen und dabei weitgehend friedlicher Entwicklung setzt Preußen ab 1848 an zur Eroberung Deutschlands und der Welt. Hier beginnt auch Friedrich Karls Karriere als Soldat, die ihn, den Enkel der Königin Luise, durch alle preußischen Kriege seines Jahrhunderts führt.

    Der Generalmajor Carl Philipp Gottlieb von Clausewitz gibt das Motto vor, nach dem Preußen als neuer Staat entsteht.

    „Der Krieg ist eine bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.“
    Vom Kriege. Hinterlassenes Werk des Generals Carl von Clausewitz, Bd. 1–3, bei Ferdinand Dümmler, Berlin 1832–1834 (hrsg. von Marie von Clausewitz) http://www.clausewitz.com/readings/VomKriege1832/TOC.htm#TOC

    Und so wird Krieg geführt.

    Intellektuelle vom Schlage eines Clausewitz konzipieren, Industrielle produzieren und Generäle kommandieren, immer vereint zum eigenen Vorteil.

    1813 - Einführung der allgemeinen Wehrpflicht https://de.wikipedia.org/wiki/Wehrpflicht_in_Deutschland#Geschichte

    16. bis 19. Oktober 1813 Völkerschlacht bei Leipzig, Beginn einer hundert Jahre andauernden Epoche preußischer Siege. https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkerschlacht_bei_Leipzig

    1815 - Schlacht bei Waterloo, Napoleon, Blücher und Wellington führen 42.000 Männer in ihr Verderben, Napoleon verliert. https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_bei_Waterloo

    1848-1849 - Niederschlagung der deutschen Revolution https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Revolution_1848/1849

    1848–1851 Schleswig-Holsteinischer Krieg https://de.wikipedia.org/wiki/Schleswig-Holsteinischer_Krieg_(1848%E2%80%931851)

    1863 - Alvenslebensche Konvention und Niederschlagung des polnischen Aufstands https://de.wikipedia.org/wiki/Januaraufstand

    1864 - Deutsch-Dänischer Krieg https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-D%C3%A4nischer_Krieg

    1866 - Preußisch-Deutscher Krieg https://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Krieg

    1870-1871 Deutsch-Französische Krieg https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-Franz%C3%B6sischer_Krieg

    ab 1888 - mehrere Kolonialkriege https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Aufst%C3%A4nde_in_den_deutschen_Kolonien

    1885 stirbt Prinz Friedrich Karl. Preußen dominiert jetzt das neu gegründete Deutsche Reich, und er selbst, Zeit seines Lebens bei jedem Gemetzel vorne mit dabei, ist Teil des Mythos, der seine Landsleute noch dreißg Jahre trägt. Ab jetzt werden Straßen nach ihm benannt.

    Nach hundert Jahren erfolgreicher Schlachten ist es im Jahr 1914 unvorstellbar, daß Deutschland einen Kampf verliert. Die Kriegbegeisterung kennt keine Grenzen. Die Massenmörder im deutschen Generalstab und ihre Industriellen setzen auf Land- und Kapitalgewinne größten Ausmaßes, die jungen Männer wittern Karriere- und Verdienstgarantien in einer deutsch dominierten Welt.

    Wie wir wissen, kommt es nicht mehr dazu, das deutsche Jahrhundert ist passé.

    Friedrich Karl Nikolaus von Preußen , meist Prinz Friedrich-Karl genannt, ist Teil dieser Erfolgsgeschichte, beliebtester königlicher Heerführer im expandierenden Preußen des neunzehnten Jahrhundert und Teil der Legende. Sieg und Tod haben es seinen Landsleuten angetan und so ziert seine Pelzmütze das Totenkopf-Emblem der schwartzen Husaren , Vorfahren der schwarzen Totenkopf-SS in Adolf Hitlers Reich.

    Die Totenkopftradition wird durch August von Mackensen (1849-1945) vom Kaiserreich ins Nazireich getragen.

    Die heutige Else-Lasker-Schüler-Straße wurden ihm von den Nazis gewidmet.
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Else-Lasker-Schueler-Strasse-10783-Berlin
    Die Informationen über Gschichte von Zugehörigkeit, Verlauf und Namen der Straßenabschnitte findet sich jedoch im Eintrag über die Motzstraße.
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Motzstrasse-10777-10779-Berlin

    Der in Schöneberg liegende Abschnitt erhielt seinen Namen durch eine am 6.7.1870 bekanntgegebene Kabinettsorder vom 11. Juni. Sie gehörte zu den Schöneberger Straßen, die der Hobrechtsche Bebauungsplan festsetzte, und trug die Nummer 8. Der 1870 benannte östliche Teil der Motzstraße zwischen Nollendorfplatz und Kurfürstenstraße wurde am 24.2.1934 in Mackensenstraße umbenannt. Die Straße 20 der Abteilung IV des Berliner Bebauungsplanes vom Nollendorfplatz bis zur Lutherstraße wurde am 19.3.1889 und der westlich des Viktoria-Luise-Platzes liegende Straßenabschnitt, die Königshofer Straße (Wilmersdorf), am 21.10.1901 in die Motzstraße einbezogen. Damit gilt der Name für Wilmersdorf erst seit dem 21.10.1901. Ein Abschnitt der Straße gehörte bis 1938 auch zu Charlottenburg.

    August von Mackensen
    https://de.wikipedia.org/wiki/August_von_Mackensen


    Mackensen in Regiments-Uniform, Bildquelle: August von Mackensen. German field marshall. Photo from the cover of booklet in the Swedish series Männen för dagen (Stockholm 1915).

    Ohne jemals die Kriegsakademie besucht zu haben, wurde 1903 Generaladjutant von Kaiser Wilhelm II. Es wurde ihm auf Lebenszeit erlaubt, weiterhin die Uniform des 1. Leib-Husaren-Regiments Nr. 1 zu tragen. Dies war eine besondere Auszeichnung. Diese Uniform sollte später zu seinem Markenzeichen werden.


    Heldengedenktag in Berlin 1935. v.lks. Mackensen, Hitler, Blomberg beim Verlassen d[er] Staatsoper nach der Gedenkfeier durch Reichskriegsminister v. Blomberg, Bildquelle: Bundesarchiv, B 145 Bild-F051618-0053 / CC-BY-SA 3.0

    Was bleibt

    Der Preußenprinz und die Verehrer seiner Blutspur finden sich heute noch in vielen Straßennamen. Allein drei kleine Straßen und Wege tragen noch seinen Namen, zu viele wenn es nach mir geht. Dutzende ehren die ganze Mischpoke und ihre glorreichen Schlachten. Wer die eigenen Landeskinder auf andere Deutsche und ihre Nachbarn hetzt, darf auch heute seine Nachfahren stolz auf seine Stadt schauen lassen. „Guck mal, das ist der Ur-Ur-Opa, der hat die Schlacht gewonnen und das Schloß gebaut.“

    Prinz Friedrich Karl (Straßen heute)

    Friedrich-Karl-Straße (Tempelhof)
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Friedrich-Karl-Strasse-12103-Berlin
    Lage/Verlauf: von Manteuffelstraße und Attilaplatz bis Tempelhofer Damm und Ordensmeisterstr, rechts gerade, links ungerade
    Benannt seit: nach 1895

    Die bedeutendste Friedrich-Karl-Gedenkstraße eignet sich zum Taxifahrertesten. Sie verbindet den Attilaplatz mit der Ordensmeisterstraße und muß von jedem Kutscherkandidaten für die mündliche Prüfung als Teil der Zielfahrten gelernt werden. Besonderheiten: Eine gefährliche Kreuzung mit Blitzampel am Anfang, ein US-Spezialitätenladen mittendrin und ein Mini-Stau vor dem T-Damm zum Schluß.

    Friedrich-Karl-Straße (Reinickendorf)
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Friedrich-Karl-Strasse-13403-Berlin
    Lage/Verlauf: von Ollenhauerstraße bis Blankestraße und Reuterstraße
    Benann seit: um 1898
    Eine kleine unwichtige Seitenstraße der Ollenhauerstraße nahe Kurt-Schumacher-Platz. Nur Anwohner, die hier beim Discounter einkaufen, kennen sie.

    Prinz-Friedrich-Karl-Weg (Charlottenburg)
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Prinz-Friedrich-Karl-Weg-14053-Berlin
    Lage/Verlauf: an Friedrich-Friesen-Allee
    Benannt seit: 1936
    Hier beginnt endgültig das Reich des Skurrilen. Der PFK-Weg befindet sich auf dem Olympiagelände von 1936 und ist fast fünzig Jahre Teil des geheimen Berlins. Als Hauptquartier der britschen Besatzungstruppen sind die Olympiabauten Off-Limit für Normalberliner. Soldaten und Spione gelangen über die Hanns-Braun-Straße auf das Gelände.

    Prinz Friedrich Karl (ehemalige Straßennamen)

    Am Sandwerder (Wannsee) -> Friedrich-Karl-Straße
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Am-Sandwerder-14109-Berlin
    Frühere Namen: Friedrich-Karl-Straße (um 1896-1933)
    Benannt seit: 8.4.1933

    Colbestraße (Friedrichshain) -> Friedrich-Karl-Straße
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Colbestrasse-10247-Berlin
    Lage/Verlauf: von Frankfurter Allee bis Boxhagener Straße, rechts gerade, links ungerade
    Frühere Namen Friedrich-Karl-Straße (vor 1874-1951)
    Benannt seit: 31.5.1951

    Sven-Hedin-Straße -> Prinz-Friedrich-Karl-Straße
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Sven-Hedin-Strasse-14163-Berlin
    Lage/Verlauf: von Argentinische Allee bis Onkel-Tom-Straße und Schützallee, rechts gerade, links ungerade
    Frühere Namen: Prinz-Friedrich-Karl-Straße (um 1892-1927)
    Benannt seit: 14.9.1927

    Hedin war der erste, der die Bergkette des Transhimalaja in Tibet erforschte und eine detaillierte Karte des Landes zeichnete. Aufgrund seiner prodeutschen Haltung während des Ersten Weltkriegs büßte er das Vertrauen der indischen, russischen und chinesischen Regierungen ein. Seine Sympathie für Deutschland übertrug er auch auf das Dritte Reich, das er vorbehaltlos verteidigte. Noch im Februar 1945, als die Welt schon die Verbrechen von Auschwitz kannte, wünschte er öffentlich, daß Deutschland den Zweiten Weltkrieg siegreich beenden möge.

    Na super, der Preußenprinz ist jetzt ein Schwedennazi. Macht das endlich weg.

    Klausenerplatz (Charlottenburg) -> Friedrich-Karl-Platz
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Klausenerplatz-14059-Berlin
    Frühere Namen: Reitplatz (nach 1857-1887), Friedrich-Karl-Platz (1887-1950)
    Benannt seit: 30.3.1950

    Heute wird am Spandauer Damm der 1934 ermordete katholische Chef der preußischen Polizei geehrt. Es hilft ihm nichts, als Deutschnationaler den Nazis um den Mund zu gehen, wer als Führungskraft nicht zur richtigen Nazifraktion gehört wird in der „Nacht der langen Messer“ beseitigt. Röhmputsch nennen die Nazis das nach dem Homosexuellen SA-Führer. Gülem-Putsch heißt so etwas heute am Bosperus.

    Aber der Park mit Spielplatz ist schön.

    Geschwister-Scholl-Straße (Mitte) -> Prinz-Friedrich-Karl-Straße
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Geschwister-Scholl-Strasse-10117-Berlin
    Frühere Namen: Prinz-Friedrich-Karl-Straße (1899-1949)
    Benannt seit: 13.10.1949
    Lage/Verlauf: von Universitätsstraße bis Ebersbrücke/Tucholskystraße

    Washingtonplatz (Moabit/Tiergarten) -> Friedrich-Karl-Ufer
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Washingtonplatz-10557-Berlin
    Frühere Namen: Friedrich-Karl-Ufer (1871-1932)
    Benannt seit: 12.2.1932

    Schlachtengedenken (Straßen heute)

    London hat seine Waterloo Station , Paris seine Gare d’Austerlitz und Berlin hat unendlich viele Straßen nacht Schlachten benannt.

    Bei den Metzeleien in diesem Abschnitt hat unser Friedrich Karl mitgemacht. Zu lang für diesen Artikel wäre die ganze Liste aller Straßen, die heute noch im an das preußische Massenmorden erinnern. Allein die Orte, an denen die Revolutionäre von 1848 umgebracht wurden, prägen noch immer einen Teil von Wilmersdorf und mehrere über die Stadt verteilte Straßen.

    Alsenstraße (Steglitz)
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Alsenstrasse-12163-Berlin

    Alsenstraße (Wannsee)
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Alsenstrasse-14109-Berlin

    Alsenbrücke (Wannsee)
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Alsenbruecke-14109-Berlin

    Gitschiner Straße (Kreuzberg)
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Gitschiner-Strasse-10969-Berlin
    Frühere Namen: Hellweg (1852-1868), Hallische Kommunikation (1845-1852)
    Benannt seit: 24.10.1868

    Hier siegten am 29.6.1866 die Preußen über die Österreicher und Sachsen. Es standen sich unmittelbar gegenüber: die zur preußischen 1. Armee unter Prinz Friedrich Karl von Preußen gehörenden Divisionen Tümpling und Werder mit etwa 26 000 Mann und das rund 42 000 Mann starke österreichisch-sächsische Korps unter Clam-Gallas und dem sächsischen Kronprinzen. In einem Nachtgefecht wurde die Stadt genommen und der Vormarsch der Preußen auf Königgrätz ermöglicht.
    Nach der Beseitigung der Stadtmauer wollten die Anwohner für den Hellweg den Namen Sadowa-Straße, der Magistrat jedoch den Namen Münchengrätzer Straße. Durch Kabinettsorder erhielt die Straße aber den Namen, den sie heute trägt.

    Metzer Straße (Prenzlauer Berg)
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Metzer-Strasse-10405-Berlin

    Vorher Straße Nr.3, Abt. XII des Bebauungsplanes. Die Benennung der Straße wurde ohne ein konkretes Datum im April 1874 publiziert. Sie erhielt aufgrund der Annexion von Metz 1871 ihren Namen.

    Metzer Straße (Spandau / Wilhemstadt)
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Metzer-Strasse-13595-Berlin

    Ursprünglich war Metz eine römische Niederlassung, die Medionmatrikum hieß. Im Jahre 511 wurde sie fränkisch. Durch den Vertrag von Meersen 870 kam sie an das Ostfränkische Reich. Im 13. Jahrhundert wurde Metz Freie Reichsstadt. Der Westfälische Frieden von 1648 bestätigte Frankreich den Besitz von Metz, das von diesem seit 1552 besetzt war. Im Deutsch-Französischen Krieg mußte Metz am 27.10.1870 vor den von Prinz Friedrich Karl geführten Truppen kapitulieren. Die Deutschen machten in dieser Schlacht 173 000 Gefangene. Von 1871 bis 1918 gehörte Metz als Hauptstadt Lothringens zum Deutschen Reich. Durch den Vertrag von Versailles kam es dann wieder an Frankreich. Im Zweiten Weltkrieg wurde es durch deutsche Truppen besetzt.
    Die Straße im Gebiet Wilhelmstadt wurde 1900 angelegt und im selben Jahr benannt.

    Metzer Platz (Spandau / Wilhemstadt)
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Metzer-Platz-13595-Berlin
    Lage/Verlauf: an Pichelsdorfer, Metzer und Jägerstraße
    Benannt seit: 15.12.2001

    Sedanstraße (Steglitz)
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Sedanstrasse-12167-Berlin
    Lage/Verlauf: von Albrechtstr, Lauenburger Straße und Steglitzer Damm bis Birkbuschstraße Nr 1-25, zurück 26-45
    Benannt seit: um 1895

    Am 1.9.1870 errangen die deutschen Truppen in der Schlacht bei Sedan den entscheidenden Sieg im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71, wobei auch der französische Kaiser Napoleon III. gefangengenommen wurde. Dieses Ereignis führte zum Sturz Napoleons und am 4.9.1870 zur Proklamation der Dritten Französischen Republik. Der „Sedantag“ galt im deutschen Kaiserreich als Nationalfeiertag.

    Sedanstraße (Spandau)
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Sedanstrasse-13581-Berlin
    Verlauf: von Klosterstraße über Straßburger Straße
    Benannt seit: 1906

    Vionvillstraße
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Vionvillestrasse-12167-Berlin
    Lage/Verlauf: von Birkbuschstraße bis Johanna-Stegen-Straße
    Benannt seit: 8.11.1912
    Frühere Namen: Vorher Straße 85 a des Bebauungsplanes

    Vionville, Schlachtenort von 1870, Gemeinde westlich von Metz, Département Moselle, Frankreich. In der mit einem deutschen Sieg endenden äußerst verlustreichen Schlacht bei Vionville und Mars la Tour, am 16.8.1870 während des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71, war eine Kavallerieattacke letztmalig schlachtentscheidend in der Kriegsgeschichte.

    Waterloo-Ufer
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Waterloo-Ufer-10961-Berlin
    Benannt seit: 13.4.1866

    Schlachtengedenken (ehemalige Straßennamen)

    Stresemannstraße -> Königgrätzer Straße
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Stresemannstrasse-10117-10963-Berlin
    Frühere Namen: Potsdamer Kommunikation (1845-1867)), Anhaltische Kommunikation (1845-1867), Königgrätzer Straße (1867-1930), Saarlandstraße (1935-1947), Hirschelstraße (1831-1867)

    Hallesches Ufer -> Königgrätzer Straße
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Hallesches-Ufer-10963-Berlin

    Die Uferstraße entstand 1849 an dem neu angelegten Landwehrkanal. 1849 erhielt es seinen Namen nach der Stadt Halle mit Bezug auf den an dieser Straße gelegenen Anhalter Bahnhof. Am 19. Dezember 1936 wurde der letzte Teil der Königgrätzer Straße in Hallesches Ufer umbenannt. Am 5. Oktober 1970 wurde ein Teil des Halleschen Ufers entwidmet.

    Ebertstraße -> Königgrätzer Straße
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Ebertstrasse-10117-Berlin
    Frühere Namen: Königgrätzer Straße (1867-1915), Hermann-Göring-Straße (1933-1945), Budapester Straße (1915-1925), Brandenburgische Kommunikation (1845-1867), Schulgartenstraße (1831-1867), Sommerstraße (1859-1925), Kasernenstraße (um 1767-1859), Friedrich-Ebert-Straße (1925-1933)

    Personen um Prinz Friedrich Karl (Straßen heute)
    Annenstraße (Mitte)
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Annenstrasse-10179-Berlin
    Lage/Verlauf von Neue Jakobstraße und Neue Roßstraße bis Heinrich-Heine-Platz
    Frühere Namen: Neue Trift (16. Jh.-1849), Schäfergasse (16. Jh.)
    Benannt seit: 24.3.1849

    Anna Marie Friederike, Landgräfin von Hessen-Kassel, geb. Prinzessin von Preußen, * 17.5.1836 Berlin, + 12.6.1918 Frankfurt am Main.
    Anna Marie Friederike war die Tochter des preußischen Prinzen Friedrich Karl und seiner Gemahlin Marie Luise Alexandra, Prinzessin von Sachsen-Weimar-Eisenach. Sie heiratete am 26. Mai 1853 den Prinzen Wilhelm von Hessen-Kassel.
    1849 erhielt nur der östlich der heutigen Heinrich-Heine-Straße gelegene Abschnitt den Namen Annenstraße. Am 6.5.1861 kam der westlicher Teil bis Dresdener Straße hinzu. Beim Neuaufbau des Wohngebietes 1958–1960 wurde die Annenstraße bis Neue Jakobstraße verlängert.

    Alvenslebenstraße (Schöneberg)
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Alvenslebenstrasse-10783-Berlin
    Benannt seit: 24.11.1874

    Alvensleben, Konstantin Reimar von, * 26.8.1809 Eichenbarleben b. Wolmirstedt, + 28.3.1892 Berlin, Militär. Seit 1870 Kommandierender General, Teilnehmer an Schlachten und Kämpfen des Deutsch-Französischen Krieges 1870/71 im III. Armeekorps des Prinzen Friedrich Karl.

    Erkstraße (Neukölln)
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Erkstrasse-12043-Berlin
    Benannt seit: vor 1877

    Erk, Ludwig Christian, * 6.1.1807 Wetzlar, + 25.11.1883 Berlin, Volksliedersammler, Komponist und Musikpädagoge.
    Bis 1838 war Erk Musiklehrer des Prinzen Friedrich Karl Nikolaus von Preußen.

    Graf-Haeseler-Straße (Reinickendorf)
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Graf-Haeseler-Strasse-13403-Berlin
    Lage/Verlauf: von Scharnweberstraße bis Auguste-Viktoria-Allee
    Benannt seit: um 1910
    Frühere Namen: Vorher Straße Nr. 7. 1945/46 trug die Straße kurzzeitig den Namen Rudolf-Grieb-Straße, der wieder rückgängig gemacht wurde.

    Haeseler, Gottlieb Ferdinand Albert Alexis Graf von, * 19.1.1836 Potsdam, + 25.10.1919 Harnekop b. Wriezen, Militär.
    1853 trat er als Leutnant in das Zietensche Husarenregiment ein, wo er 1860 Adjutant des Prinzen Friedrich Karl wurde. Aktiv nahm Haeseler an den Kriegen 1864, 1866 und 1870/71 teil.

    Die Rudolf-Grieb-Straße hätten wir heute gerne gehabt. Für junge Menschen von heute wär er ein besseres Vorbild als der relativ unbedeutende preußische Militarist. Immerhin gibt es seit dem 23.7.2012 einen Stolperstein für Rudolf Grieb am Eichborndamm 24.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Berlin-Reinickendorf

    Rudolf Eugen Grieb wurde am 7. November 1904 in Vaihingen geboren. Nach seiner Lehre als Mechaniker war er in diesem beruf und als Maschinenschlosser tätig. Seine Frau Frieda Grieb, geborene Bielefeld, brachte einen Sohn mit in die Ehe, der am 14. August 1944 las Soldat fiel. Rudolf Grieb arbeitete zuletzt bei den Deutschen Waffen- und Munitionsfabriken im Borsigwalder am Eichborndamm. Obwohl er selbst keiner Partei angehörte, war er Gründungsmitglied einer illegalen Betriebsgruppe der KPD. Die Gruppe, die auch zu anderen Widerstandsgruppen Kontakt hielt, sammelte Geld und Informationen und veröffentlichte Flugblätter gegen den Krieg und den Nationalsozialismus. Nach einer Unterwanderung durch die Gestapo wurden die Mitglieder der Gruppe am 4. Februar 1943 verhaftet. Grieb wurde zunächst in der Strafanstalt Landsberg inhaftiert, von wo aus er ins Strafgefängnis Berlin-Plötzensee gebracht wurde, bevor er im KZ Sachsenhausen interniert wurde. Die Anklage gegen ihn und 13 weitere Personen wurde am 15. Februar 1944 erhoben. Rudolf Grieb wurde vorgeworfen, „staatsfeindlich“ eingestellt zu sein und entsprechende Gespräche in der Kantine seines Arbeitsplatzes geführt zu haben. Weiter soll er im Januar 1942 bei einem Treffen mit Walter Budeus die „Bildung einer örtlichen und Reichs-Organisationsleitung“ und die „Schaffung einer neuen deutschen Regierung unter Beteiligung deutscher Emigranten“ vorbereitet haben. Bis auf eine Person wurden alle Angeklagten dieses Prozesses vom Volksgerichtshof zum Tod verurteilt, Rudolf Grieb wurde am 21. August 1944 im Zuchthaus Brandenburg hingerichtet.

    Quelle lt. Wikipedia: (toter link am 7.8.2016 http://www.nord-berliner.de/index.php/nachrichten-frohnau/items/id-127-zeichen-gegen-das-vergessen-861.html)
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/gedenken-an-ns-opfer-sieben-neue-stolpersteine-in-reinickendorf/6911752.html

    Haeselerstraße (Lichtenrade)
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Haeselerstrasse-12307-Berlin
    Lage/Verlauf: von Goltzstraße und Kirchbachstraße bis Briesingstraße
    Benannt seit: vor 1923

    Moltkestraße (Lichterfelde-West)
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Moltkestrasse-12203-Berlin
    Lage/Verlauf: von Enzianstraße und Neuchateller Straße bis Hindenburgdamm Nr 1-30, zurück 31-53
    Frühere Namen Dorotheenstraße (vor 1893-1899)
    Benannt seit: 27.4.1899

    Moltke, Helmuth Carl Bernhard 1. Graf von, * 26.10.1800 Parchim, + 24.4.1891 Berlin, Militär.
    Obgleich Moltke in Vorbereitung des dänischen Krieges 1864 den Operationsplan für die preußische Armee aufgestellt hatte, war der alte Wrangel Chef des Stabes. Erst nach dessen Rücktritt leitete von Moltke zum ersten Mal und gleich erfolgreich die kriegerischen Operationen, allerdings noch unter dem Kommando des Prinzen Friedrich Karl Nikolaus.

    Moltkebrücke (Moabit / Tiergarten)
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Moltkebruecke-10557-Berlin
    Lage/Verlauf: von Alt-Moabit über Spree bis Willy-Brandt-Straße
    https://de.wikipedia.org/wiki/Moltkebr%C3%BCcke

    Die Arbeiten an ihr begannen bereits 1886, also noch vor dem Abriss des Vorgängerbauwerks, und dauerten bis 1891.


    Bau der Moltkebrücke, Berlin, Bildquelle: 1889, scan from book: Antonia Meiners (Ed.), Berlin. Photographien 1880-1930, Berlin 2002, p. 99

    Die neue Brücke schloss im Spreebogen an die 1867 gewidmete Moltkestraße an. Im Generalstabsgebäude im Baublock Königsplatz / Moltkestraße / Herwarthstraße residierte Helmuth von Moltke, der von 1857 bis 1888 Chef des Großen Generalstabs war. Die Moltkestraße bildete den westlichen Abschluss des vornehmen Alsenviertels, das sich (auf dem Gelände des heutigen Spreebogenparks) bis zum Reichstag erstreckte.

    Roonstraße (Lichterfelde-West)
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Roonstrasse-12203-Berlin
    Lage/Verlauf: von Hindenburgdamm und Flotowstraße bis Moltkestraße
    Benannt seit: vor 1878

    Roon, Albrecht Theodor Emil Graf von, * 30.4.1803 Pleushagen b. Kolberg, + 23.2.1879 Berlin, Militär, Politiker.
    1846–1848 war er Erzieher und Begleiter des preußischen Prinzen Friedrich Karl bei dessen Studium in Bonn. 1849 beteiligte sich Roon an der Niederwerfung der Revolution am Oberrhein.

    Roonstraße (Zehlendorf)
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Roonstrasse-14163-Berlin
    Lage/Verlauf von Fürstenstraße bis Bülowstraße
    Benannt seit: vor 1906

    Roonstraße (Spandau)
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Roonstrasse-13585-Berlin
    Lage/Verlauf: von Galenstraße bis Flankenschanze
    Benannt seit: um 1899

    Wrangelstraße (Kreuzberg)
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Wrangelstrasse-10997-Berlin
    Lage/Verlauf: von Mariannenplatz bis Taborstraße Nr 2-66, zurück 67-136
    Benannt seit: 7.4.1849

    Wrangel, Friedrich Heinrich Ernst, Graf von, * 13.4.1784 Stettin, + 1.11.1877 Berlin, Militär.
    1856 wurde er zum Generalfeldmarschall befördert. 1864 operierte er als Oberbefehlshaber des preußisch-österreichischen Heeres im Krieg gegen Dänemark so schlecht, daß er durch den Prinzen Friedrich Karl ersetzt wurde.

    Wrangelstraße (Steglitz)
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Wrangelstrasse-12165-Berlin
    Lage/Verlauf: von Schloßstraße bis Rothenburgstraße
    Benannt seit: etwa 1880

    Personen um Prinz Friedrich Karl (ehemalige Straßennamen)

    Konrad-Adenauer-Straße (Tiergarten) Roonstraße
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Konrad-Adenauer-Strasse-10557-Berlin
    Frühere Namen: Roonstraße
    Lage/Verauf: von Reichstgsplatz bis Kronprinzenbrücke, Kronprinzenufer, Reichstagsufer
    Im II. Weltkrieg zerstört

    Willy-Brandt-Straße (Tiergarten) -> Moltkestraße
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Willy-Brandt-Strasse-10557-Berlin
    Lage/Verlauf: von Paul-Löbe-Allee bis Moltkebrücke, teilweise auch auf im westlichen Breich des Verlaufs der Alsenstraße
    Benannt seit: 16.1.1998
    Frühere Namen: Moltkestraße (Alsenviertel / Tiergarten)
    Lage/Verlauf: von Königsplatz bis Moltkebrücke/Kronprinzenufer, parallel zu Alsenstraße, Bismarckstraße abgehend
    Benannt ab: 1867

    Orte und Diverses zu Prinz Friedrich Karl

    Benschallee
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Benschallee-14163-Berlin
    Lage/Verlauf: von Lloyd-G.-Wells-Straße bis Karl-Marx-Straße (Kleinmachnow)
    Frühere Namen: Spandauer Weg (um 1900-1932)
    Benannt seit: 20.10.1932

    Bensch, Friedrich Wilhelm Heinrich, * 26.3.1781 Berlin, + 18.6.1858 Berlin, Unternehmer, Grundbesitzer.
    Der Holzschiffahrts- und Salzdirektor Bensch hatte große Besitzungen im heutigen Düppel. 1826 kaufte er von den Geschwistern Pasewaldt für 6 000 Taler das Bauerngut Nr. 14 und beantragte die Separation. Von 1828 bis 1830 errichtete er außerhalb des Ortes, westlich des Königsweges, einen Gutshof mit einem Herrenhaus, Wirtschaftsgebäuden und Arbeiterhäusern. 1839 entstand eine Spiritusbrennerei. Er nannte den Besitz „Vorwerk Neu-Zehlendorf“ und verkaufte es 1855 für 70 000 Taler an den Berliner Destillateur Josef Aloys Gilka. Nach vier Jahren verkaufte dieser es für 95 000 Taler an den Neffen des Königs, Prinz Friedrich Karl von Preußen. Die Grabstätte von Bensch befindet sich noch immer in der Nähe des abgerissenen Jagdhauses Dreilinden.

    Dreilindenstraße (Nikolasseee)
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Dreilindenstrasse-14109-Berlin
    Benannt seit: nach 1920

    Dreilinden, ehemaliges Jagdschloß. Es wurde 1867 für Prinz Friedrich Karl im Düppeler Forst erbaut und 1955 abgerissen. Nach dem Schloß ist die Landhaussiedlung südlich von Berlin Dreilinden benannt.
    Am 30.1.1933 wurde der Abschnitt der Potsdamer Chaussee zwischen Lohengrinstraße und Katteweg ebenfalls in Dreilindenstraße umbenannt. Er fiel beim Bau des Autobahnkreuzes Zehlendorf wieder weg.

    Siemenswerderweg (Wilhelmstadt/Spandau)
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Siemenswerderweg-13595-Berlin
    Benannt sei: 29.1.1958

    Siemenswerder, Name eines Grundstücks am südlichen Ende der Straße, welches die Firma Siemens als Erholungsstätte für ihre Mitarbeiter ausgebaut hat. Vorher war es das Ausflugslokal „Königgrätzer Garten“.

    Verwechslungsgefahr

    Der Adlige pflanzt sich fleißig fort und gibt seinem Nachwuchs die Namen von Verwandten und Vorfahren. Das bringt Verwechslungsgefahr mit sich, und ist für nicht mit dem Verwandschaftsgeflecht Vertraute oft verwirrend. Der zweite Friedrich-Karl im Berliner Stadtplan, aus dem Geschlecht der Hohenzollern, fällt zum Glück kaum auf, verwechseln kann man ihn dennoch.

    Am Karlsbad (Tiergarten)
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Am-Karlsbad-10785-Berlin
    Lage/Verlauf: von Bissingzeile bis Flottwellstraße
    Benannt seit: 21.2.1828
    Frühere Namen: Karlsbad (1859 bis nach 1861), Auf dem Karlsbad (um 1878 bis um 1880), Karlsbad (nach 1880 bis nach 1910), Am Karlsbad (ab 1920)

    Friedrich Karl Alexander, Prinz von Preußen, * 29.6.1801 Charlottenburg, + 21.1.1883 Berlin.
    Prinz Karl war der dritte Sohn von Friedrich Wilhelm III. und Königin Luise. Der Prinz erhielt das von Schinkel umgebaute Schloß Glienicke (Klein-Glienicke). Er sammelte Kunst und erwarb sich bei der Verschönerung des Geländes der Hasenheide Verdienste. Seine Grabstätte befindet sich im Marmorgewölbe der Peter-Pauls-Kirche zu Nikolskoe.

    Der aus Karlsbad in Böhmen stammende Kaufmann Chmelik erwarb vor 1800 am Ufer des Schafgrabens (heute Landwehrkanal) Land und eröffnete darauf eine Badeanstalt. 1828 erhielt er die Genehmigung, die daran vorbeiführende Privatstraße nach dem von ihm verehrten Prinz Karl von Preußen „Auf dem Carlsbade“ nennen zu dürfen. Der Straßenabschnitt zwischen Am Karlsbad und Bissingzeile erhielt am 3.10.1968 ebenfalls diesen Namen. Ein Teil der Straße wurde am 2.10.1969 eingezogen.

    Lang ist sie, die Friedrich-Karl-Liste und dennoch unvollständig. Wer gräbt wird immer weiter fündig, es bleibt noch vielzu tun.

    Die Berlinkarte von 1905
    http://www.landkartenarchiv.de/historischestadtplaene.php?q=landkartenarchiv_berlin_u1905

    #Geschichte #Deutschland #Berlin #Reinickendorf #Tempelhof #Friedrich-Karl-Straße #Hohenzollern


  • Wohnungsmarkt: Mehr als 17.000 Mietwohnungen wurden zu Eigentumswohnungen, angespannter Berliner Wohnungsmarkt | Berliner Zeitung
    http://mobil.berliner-zeitung.de/berlin/wohnungsmarkt-mehr-als-17-000-mietwohnungen-wurden-zu-eigentu


    Nous assistons á la transformation de Berlin d’une ville de locataires dans une ville de propriétaires.

    Besonders betroffen ist demnach der Bezirk Pankow mit rund 3750 umgewandelten Wohnungen. Es folgen Friedrichshain-Kreuzberg und Charlottenburg-Wilmersdorf. Auf dem angespannten Berliner Wohnungsmarkt fehlen bereits seit Jahren günstige Mietwohnungen. Die Eigentumsquote schätzte der Senat inzwischen auf 23 Prozent. Amtliche Zahlen für 2015 lagen noch nicht vor.
    Ein lukratives Geschäft

    Die Umwandlung eines Mietshauses in Eigentumswohnungen ist für den Besitzer meist ein lukratives Geschäft. Er kann sein Haus dann wohnungsweise verkaufen und damit deutlich höhere Renditen erzielen. Da eine nicht vermietete Wohnung teurer verkauft werden kann als eine vermietete, werden Mieter nach Einschätzung des Berliner Mietervereins oft gekündigt oder „rausgekauft“.

    Gerhart Hauptmann Schule Anwohner sammeln Unterschriften gegen Campus Ohlauer
    http://mobil.berliner-zeitung.de/berlin/gerhart-hauptmann-schule-anwohner-sammeln-unterschriften-gege
    https://www.flickr.com/photos/mw238/14342841107

    Flickr

    Bobo ou pas bobo, les protestation des voisins traditionnellement à gauche et verts se font entendre.

    Da hat sich die Bezirkspolitik in Friedrichshain-Kreuzberg offenbar so richtig verzockt. Anstatt für ihr Wohnprojekt Campus Ohlauer gelobt zu werden, weil dort arme Flüchtlinge, obdachlose Frauen und andere sozial Schwache sowie Studenten ein preisgünstiges Obdach finden sollen, sieht man sich heftiger Kritik ausgesetzt.
    Bürgerbeteiligung eingefordert

    Vor allem aber empört die basisdemokratisch gestählten Kreuzberger, dass sie bei der Entwicklung des Projekts nicht mitreden durften. Denn die Planung ist längst fertig, die Howoge hat dafür sogar einen Preis in einem städtebaulichen Wettbewerb des Senats gewonnen. Und eigentlich ist Howoge-Manager Stefan Schautes stolz darauf, alles von der Wunschliste des Bezirksamtes im Neubau untergebracht zu haben, sogar die Familienbibliothek im Erdgeschoss.

    Doch Selbstlob beeindruckt in Kreuzberg gar nicht, zumal der Howoge-Mann einräumt, dass mit dem Neubau tatsächlich Grenzwerte etwa beim Lärmschutz überschritten werden. „Das Projekt erfordert profunde Verkehrs- und Umweltgutachten sowie eine ergebnisoffene Bürgerbeteiligung“, verlangt Anwohner Achim Appel. Man fühle sich vom Bezirk nicht beteiligt und schlecht informiert.

    Reinickendorf Auf der Humboldtinsel wird ein Luxus-Viertel gebaut
    http://mobil.berliner-zeitung.de/berlin/reinickendorf-auf-der-humboldtinsel-wird-ein-luxus-viertel-ge
    Au terminus du U-Bahn à Tegel un îlot industriel est transformé en réserve de riches.


    Die Lage ist kaum zu übertreffen – direkt am Wasser und doch städtisch. Vor den Rohbauten, die jetzt auf der Humboldtinsel in Reinickendorf entstehen, glitzert das Wasser des Tegeler Hafens in der Sonne, Schwäne schwimmen vorbei. Von den Terrassen direkt an der Uferkante aus sieht man die nahe Humboldt-Bibliothek und die Sechserbrücke, eines der Wahrzeichen des Bezirks. Und wenn wie geplant im Frühjahr 2017 die ersten Bewohner in die Luxus-Residenzen einziehen, können sie bequem die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Sie müssen nur über eine Brücke gehen und laufen zu Fuß zur U-Bahnstation Alt-Tegel.
    Floating Houses am Wasser

    Derzeit wird die Idylle noch vom Baulärm und den vielen Lastwagen gestört, die auf die langgestreckte, schmale Insel zwischen Hafen und Tegeler Fließ rollen. Denn die Arbeiten laufen auf Hochdruck. In sechs bis acht Wochen, sagt Hermann Hahn, Generalbevollmächtigter der Martrade Immobilien GmbH, soll für die insgesamt 78 Wohneinheiten Richtfest gefeiert werden.

    Zu dem Bauvorhaben gehören aber nicht nur hochpreisige Stadtvillen und Doppelhäuser mit eigenem Bootssteg. Auch vier sogenannte Floating Houses – schwimmende Häuser – sollen hier entstehen. „Bisher gibt es in Berlin nichts Vergleichbares“, sagt Marius Helmuth-Paland vom Reinickendorfer Stadtplanungsamt. Floating Houses seien nicht etwa Hausboote. Vielmehr würden die Häuser auf schwimmenden Stahlbeton-Pontons errichtet. Sie sind mit der Insel verbunden, und bewegen sich ganz sacht mit dem Wasser auf und ab. Jedes Floating House hat 220 Quadratmeter Wohnfläche und etwa 100 Quadratmeter Terrassenfläche. Der Preis liegt zwischen 1 und 1,2 Millionen Euro pro Haus, sagt Hahn.

    #Berlin #Reinickendorf #Tegel #Sechserbrücke #Humboldtinsel #Gentrification


  • Müllberge in Berlin: Diese Parks werden gereinigt - Berlin - Tagesspiegel
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/muellberge-in-berlin-diese-parks-werden-gereinigt/13594740-2.html

    Diese Parks werden von der BSR ab dem 1. Juni gereinigt:

    #Spreebogenpark
    – Bereich um den #Fernsehturm #Mitte
    #Görlitzer_Park #Kreuzberg
    Park am #Weißensee
    #Münsingerpark in #Spandau
    #Paul-Ernst-Park (Südufer Schlachtensee) #Zehlendorf
    #Nelly-Sachs-Park #Schöneberg
    #Grünzug_Britz #Britz
    #Park_am_Buschkrug #Neukölln
    #Luisenhain in #Köpenick
    #Stadtpark_Lichtenberg #Lichtenberg
    #Greenwichpromenade in #Reinickendorf

    Mit den 7,3 Millionen Euro soll die BSR auch touristische Hotspots, das Straßengrün in Charlottenburg-Wilmersdorf, einige Flächen der Berliner Forsten (Revier #Teufelssee in Köpenick, die Bewirtschaftung zusätzlicher Abfallbehälter und die Beseitigung illegaler Ablagerungen) und demnächst die IGA in #Marzahn sauber halten.

    http://www.gartenkulturpfad-neukoelln.de/gkp/britz

    #Berlin #Abfallbeseitigung


  • Cafe Hangar Tegel | Airport TXL
    http://www.hangar-tegel.de


    Direkt in der Einflugschneise. Noch isset laut, sehr laut.

    Direkt am Flughafen Berlin-Tegel (TXL) in Reinickendorf, erwartet Euch eine Location, der ganz besonderen Art.

    Mit einer supertollen 30 m² großen Sonnenterrasse zur Sommerzeit, klimatisierten Räumlichkeiten, einem Kaminofen zur Winterzeit und
    mit der damit eng verbundenen Ausstellung des Alliierte in Berlin e.V.’s, wird dem Café und dem Barbetrieb ein ganz besonderer Charme verliehen.

    Cafe „Zum Hangar“

    Inhaber: Alexander Raatz
    Kurt-Schumacher-Damm 42-44
    13405 Berlin

    Cafe Tel: 030 - 411 998 46
    Mobil: 0157 - 74 110 435

    #Berlin #Kneipe #Flughafen #grenzwertig #Reinickendorf #TXL


  • Auf den Spuren der Fans von Friedrich Karl
    https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Karl_von_Preu%C3%9Fen_%281828%E2%80%931885%29

    Preußen hat viele Helden, die meisten sind namenlose Opfer, die auf Schlachtfeldern aus neun Jahrhunderten verrotten. Es gibt natürlich auch A-Helden mit Promistatus, manche sogar schon zu Lebzeiten, und werden von echten Preußen-Fans verehrt. Prinz Friedrich Karl Nikolaus von Preußen (* 20. März 1828 † 15. Juni 1885) ist so einer, echter A-Promi, überlebender Held mehrerer Kriege und massiv im Straßengedächtnis der Hauptstadt präsent.

    In den Gründerjahren und in den folgenden Großen Zeiten widmen ihm seine Fans zahlreiche Straße, Plätze und Denkmäler, und seine Helfershelfer gehen auch nicht leer aus. Allein mit Gedenkorten für dieser Mischpoke kann man mehrere Tage Stadrundfahrt bestreiten. Hier gebe ich einen kleinen Eindruck davon als kommentierte Materialsammlung.

    St. Peter und Paul (Berlin-Wannsee), Nikolskoer Weg 17, 14109 Berlin
    https://www.google.de/maps/place/St.+Peter+und+Paul/@52.4246333,13.115326,17z/data=!3m1!4b1!4m2!3m1!1s0x47a8589f70e949a1:0xf470b8b3e9c07fcb


    https://de.wikipedia.org/wiki/St._Peter_und_Paul_%28Berlin-Wannsee%29
    Die Kirche hat eine wunderbare Lage und beherbergt das Grab von Friedrich Karl.

    http://www.kirche-nikolskoe.de/hauptFrameset.htm

    Trotz aller politischen Umschwünge und der vergangegen Zeit sind dem Berliner Herrn Karl (https://seenthis.net/messages/730635) immer noch mehrere Straßen der Hauptstadt gewidmet:

    Ab 1895 gönnen sich die Tempelhofer ihre Friedrich-Karl-Straße .
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Friedrich-Karl-Strasse-12103-Berlin
    Verlauf: von Manteuffelstraße und Attilaplatz bis Tempelhofer Damm und Ordensmeisterstr, Hausnummern ab Manteuffelstraße rechts gerade, links ungerade.


    Die Bürger von #Reinickendorf können 1898 nicht dahinter zurückstehen und widmen ebenfalls eine Friedrich-Karl-Straße ...
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Friedrich-Karl-Strasse-13403-Berlin
    ... östlich der heutigen Ollenhauerstraße bis zu Blankestraße und Reuterstraße. Über Hausnummern braucht man hier nichts zu wissen, denn es gibt nur eine kltzekleine Friedrich-Karl-Straße, kaum 100 Meter lang.

    In Mitte ist es seit dem 13.10.1949 vorbei mit der Prinz-Friedrich-Karl-Straße. Am 30.4.1899 wird sie verhältnismäßig spät dem Prinzen gewidmet und nach dem Ende des letzten preußisch-österreichischen Gemetzels zur Geschwister-Scholl-Straße umbenannt.
    http://berlingeschichte.de/strassen/bez01h/p508.htm

    Wer Friedrich-Karl sagt, muß auch Düppel sagen.

    Friedrich Karl kaufte 1859 das Bauerngut Neu-Zehlendorf. Es erhielt 1865 wegen seiner Siege gegen Dänemark die Benennung Rittergut Düppel. Schloss Glienicke (Klein Glienicke) war die Sommerresidenz des Prinzen.

    Damit wären wir bei der Düppelstraße in #Steglitz, die bereits vor 1878 den großen Sieg des Preußenprinzen feiern. Am 18.4.1864 läßt der im Deutsch-Dänischen Krieg von seinen Truppen die Düppeler Schanzen stürmen. Etwa 1000 Tote, 1500 Verwundete und 3500 Gefangene bezahlen dort für dänischen Größenwahn und für die Konsolidierung des preußischen Reiches.
    https://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BCppeler_Schanzen


    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Dueppelstrasse-12163-Berlin
    Verlauf: von Albrechtstraße am Hermann-Ehlers-Platz bis Alsenstraße und Florastraß. Alle Hausnummern ab Albrechtstraße liegen meines Wissens auf der nordwestlichen Seite, denn südöstlich verläuft direkt daneben zur Freude der Anwohner die Westtangente , über die eine eigene Geschichte zu schreiben wäre.

    ... und der Düppelstraße in #Zehlendorf „Mitte“, die ebenso früh benannt wurde - was wundert’s, liegt doch das Gut Düppel um die Ecke.
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Dueppelstrasse-14163-Berlin
    Verlauf: von Potsdamer Straße bis Anhaltinerstraße und Beuckestraße an der Wannseebahn, Hausnummern ab Potsdamer Straße rechts ungerade, links gerade

    Prinz Friedrich Karls Propagandaabteilung macht sich nach der Schlacht dann richtig an die Arbeit und produzierte Denkmäler und Mythen dass es nur so kracht.

    Souvenir, Souvenir
    https://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BCppeler_Schanzen#Erinnerung

    Von den erbeuteten 119 dänischen Geschützen hängen 20 seit 1873 an der untersten Trommel der Berliner Siegessäule.

    Die kann man sich am Großen Stern in #Tiergarten ansehen.
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Grosser-Stern-10557-Berlin?query=Gro%C3%9Fer+Stern+

    Der Große Stern wurde unter Kurfürst Friedrich III. (ab 1701 Friedrich I., König in Preußen) um 1698 durch den Hofjäger Hemmrich angelegt. Sechs Alleen bilden mit der Landstraße nach Charlottenburg einen achtstrahligen Stern. Vormals als achtstrahlige Waldlichtung zum Auftrieb des Wildes entworfen, diente er später als Ruhe- und Rastpunkt für Postkutschen. Im Zusammenhang mit dem Ausbau der Charlottenburger Chaussee wurden der Platz und die Umgebung nach 1740 umgestaltet. Schließlich gestalteten Knobelsdorff und Lenné den „Stern“ zu einem repräsentativen Platz aus, der dann aber fast 200 Jahre lang ein bescheidenes Dasein fristete. Im Zuge der Speerschen Planung für die Reichshauptstadt „Germania“ avancierte er dann zum „Dreh- und Angelpunkt“ der Ost-West-Achse.


    Übrigens - kennen Sie Margarete Drake? Na klar, ganz einfach, links oben im Bild steht sie.

    Weil Pummelinchen auf der Steinsäule allein noch keine Heldengeschichte hergibt, beauftragt man den Bildhauer Alexander Calandrelli mit einem Stück Heldenverherrlichung.
    Der macht seine Sache supergut und bekommt noch zu Lebzeiten eine Straße in #Lankwitz, wo er wohnt.
    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Calandrellistrasse-12247-Berlin


    Sie verläuft von der von Gärtnerstraße, wo man die pompöse Siemens-Villa besichtigen kann, bis zur Leonorenstraße. Die ungeraden Hausnummern liegen ganz einfach ab Gärtnerstraße auf der rechten Seite und die geraden immer links gegenüber.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Siegess%C3%A4ule#Reliefs_des_Sockels

    Das Relief Auszug der Truppen und Erstürmung der Düppeler Schanzen von Calandrelli an der Westseite des Sockels bezieht sich auf den Deutsch-Dänischen Krieg von 1864 (laut Meyers Lexikon „das beste der vier Reliefs“). Einige Figuren des Reliefs lassen sich als historische Personen identifizieren: Teilansicht 1, Gruppe links oben: Ferdinand Heinrich August Knerk (Staatsbeamter), Johann Heinrich Strack (Architekt), Heinrich Ludwig Alexander Herrmann (Technische Oberleitung) – sie waren für den Bau der Siegessäule verantwortlich. Rechts daneben der Prediger Wilhelm Hoffmann. Teilansicht 3, Bildmitte: Generalmajor Eduard von Raven, er starb nach einer Verwundung beim Sturm auf die Düppelner Schanzen. Teilansicht 4, links unten: Pionier-Leutnant Lommatzsch fiel als Fahnenträger beim Angriff.

    Den Sieg über Dänemark schreibt die Preußenpropaganda noch einem anderen Carl zu. Carl Klinke könnte auch Kamikaze-Carl heißen, wenn man den falschen Heldenlegenden glaubt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Klinke

    Während der Schlacht an den Düppeler Schanzen im Deutsch-Dänischen Krieg soll #Carl_Klinke, mit einem 30 Pfund schweren Pulversack beladen, gegen das dänische Bollwerk der Schanze II gelaufen sein, ein Loch in die Palisadenwand und damit sich selbst in die Luft gesprengt haben. Es wird überliefert, er habe dabei gerufen: „Ick bin Klinke. Ick öffne dit Tor.“
    ...
    Auf jeden Fall hat #Theodor_Fontane mit seinem Gedicht „ Der Tag von Düppel“, geschrieben am 5. Mai 1864, publiziert 1866, einen sehr großen Anteil an dem Bild, das die nächsten 80 Jahre in der Öffentlichkeit und in den Schulbüchern von der Schlacht um die Düppeler Schanzen gezeichnet wurde.

    Noch 1937 profitieren die Spandauer Nazis vom ollen Klinke, der das Tor aufmacht, und widmen ihm den Klinkeplatz . Ein paar Jahre später geben dann junge Flieger und Schulkinder den Kamikaze-Klinke in der Schlacht um Berlin.


    https://berlin.kauperts.de/Strassen/Klinkeplatz-13585-Berlin
    Er liegt an an Schönwalder Allee, Hohenzollernring und Fehrbelliner Tor und man braucht ihn wirklich nicht zu kennen, denn er hat weder Hausnummern noch Postadressen. Vielleicht heißt er deshalb noch immer so.

    Die Prominez von Friedrich Karl hat seit 1945 gelitten, und vielleicht ist es ganz gut so, daß heute nicht mehr Schlachtenlenker und opfermütige Fähnriche Vorbild fürs Jungvolk sind.

    So wird ganz unpreußisch im Jahr 1954 Friedrich Karls „Jagdschloß“ abgerissen und die Revierförstere Dreilingen an seine Stelle gebaut. An der Adresse Stahnsdorfer Damm 3, nahe des S-Bahnhof Wannsee befindet sich heute die Waldschule Zehlendorf.
    https://www.google.de/maps/place/Waldschule+Zehlendorf/@52.4178896,13.177434,18z/data=!4m5!1m2!2m1!1sRevierf%C3%B6rsterei+Dreilinden+Stahnsdorfer+Damm+3!3m1!1


    Hier kann man die Rundfahrt zu Preußens und Co. mit einem Spaziergang im Grünen oder einer Einführung in die Forstwirtschaft abschließen, vielleicht hat man vorher noch das Grab Heinrich von Kleists besucht, bevor man im Loretta am Wannsee Keffee und Kuchen oder ein deftiges Abendessen genießt.

    #Berlin #Wannsee #Tempelhof #Spandau #Hakenfelde #Dreilinden #Calandrellistraße #Klinkeplatz #Straßenumbenennung #Geschichte #Kamikaze #Militarismus #Berliner_Adressen


  • J’y crois pas, je ne peux pas y croire, je ne veux pas y croire...

    Flüchtlingskinder müssen draußen bleiben
    –-> les #enfants de #requérants_d'asile doivent rester #dehors !
    Pas de place pour eux dans un... parc avec des jeux pour enfants !!!

    MAIS ON VA OÙ ????????????

    Eingezäunte Schaukeln: In Reinickendorf verbieten Anwohner den Kindern von Asylbewerbern das Betreten eines Spielplatzes. Und die Anwohner planen noch mehr, um die Flüchtlinge aus der Nachbarschaft zu vertreiben.

    #migration #Reinickendorf #Allemagne #zone_interdite #confinement #zone_réservée #périmètre_d'interdiction

    http://www.berliner-zeitung.de/berlin/spielplatz-eingezaeunt-fluechtlingskinder-muessen-draussen-bleiben,

    Je rappelle ici, en passant, l’article 31 de La Convention Internationale relative aux Droits de l’Enfant (1989) : http://www.humanium.org/fr/convention/texte-integral-convention-internationale-relative-droits-enfant-1989

    Article 31

    1. Les Etats parties reconnaissent à l’enfant le droit au repos et aux loisirs, de se livrer au #jeu et à des #activités_récréatives propres à son âge et de participer librement à la vie culturelle et artistique.

    v. aussi ce poste (sur la Suisse) : http://seenthis.net/messages/162473