• Entschädigung für NS-Opfer : In Groß Gaglow sollen Rentner Häuser und Land verlieren | Berliner Zeitung
    https://www.berliner-zeitung.de/berlin/brandenburg/entschaedigung-fuer-ns-opfer-rentner-in-cottbus-sollen-land-und-hae

    L’histoire allemande rattrappe des propriétaires agés de maisons individuelles à Cottbus près de la frontière polonaise. La Jewish Claims Conference réclame les maisons que leurs parents ont acheté sous les nazis après la déportation des propriétaires précendents. C’est dur parce que les propriétaires actuels ne sont pas responsables pour les crimes nazies. L’organsation juive propose des solutions individuelles qui permettent au personnes agées d’habiter leurs maisons jusqu’à la fin de leurs vie. Les vieux ne sont pas prêt à accepter ce compromis car leurs parents et eux mêmes ont remboursés les crédit jusque dans les années 1970. Pour eux il est évident que les maisons leurs appartiennent.

    21.01.2019 - Groß Gaglow - Der Bescheid ist ein erstaunlich dicker Stapel Papier. 38 Seiten DIN A4, eng bedruckt. Renate Homer schiebt den Haufen in die Mitte des Tisches. „Da, bitte. Jetzt ist es amtlich. Wenn wir nicht Klage eingereicht hätten, würde ich nicht mehr hier sitzen. Dann hätten sie mich zwangsgeräumt“, sagt sie.

    Renate Homer ist 75 Jahre alt. Sie spricht schleppend, aber man sollte sie deswegen nicht unterschätzen. Sie überblickt ihre Situation sehr genau. Schlank und aufrecht sitzt sie an diesem Januartag an einem großen runden Tisch in ihrem Wohnzimmer. Rings um den Tisch haben ihre Nachbarn Platz genommen. Erika und Siegfried Wehlan, 78 und 82 Jahre alt, sind gekommen, Günther und Monika Freier, 88 und 75 Jahre alt, der Ortsbürgermeister Dieter Schulz und Gemma Graf. Sie ist Töpferin mit einer Werkstatt auf dem Grundstück der Homers.

    Auf einer Anrichte an der Wand steht ein großes Foto. Ein schwarzes Band umschließt eine Ecke. Es zeigt Karl Homer, den Ehemann der Hausherrin. Er ist im Dezember gestorben. Der bürokratischen Wust, der es auf diese 38 Seiten Papier schaffte, hat ihn jeden Tag beschäftigt. Karl Homer hat Bemerkungen an den Rand des Textes geschrieben. Mit Bleistift. Die akkuraten Buchstaben lassen auf einen ordnungsliebenden Mann schließen.
    Ein ungleicher Gegner

    In Groß Gaglow, einem Ortsteil von Cottbus, sind in den vergangenen Jahren viele Menschen zu Experten für Vermögensrecht geworden. Nicht nur diejenigen, die sich an diesem Tag im Wohnzimmer von Renate Homer treffen. Aber sie besonders. Diese Runde von Nachbarn könnte ein nettes Beisammensein von Menschen sein, die seit Jahrzehnten Tür an Tür leben. Aber so ist es nicht. Die Alten am Tisch werden vielleicht ihre Häuser verlieren. So will es das Bundesvermögensgesetz.

    Familie Wehlan und die Homers haben das schriftlich vom Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen. Die Freiers warten noch auf den endgültigen Bescheid. Aber sie wissen, dass der genauso wie bei den Homers und den Wehlans lauten wird. Sie sollen ausziehen oder sich mit dem neuen Eigentümer, der Jewish Claims Conference, einigen, mit der Organisation, die die Entschädigungsansprüche jüdischer Opfer des Nationalsozialismus zugunsten sozialer jüdischer Projekte durchsetzt, wenn es keine Erben gibt, und die in Groß Gaglow seit Jahren versucht, für begangenes Unrecht an jüdischen Siedlern eine Entschädigung zu erwirken. Für die Rentner ist das eine anonyme Institution. Ein ungleicher Gegner.

    Das Unrecht, das hier wieder gut gemacht werden soll, liegt mehr als 80 Jahre zurück. Und doch ist dieser Prozess noch immer nicht abgeschlossen. Weil zu DDR-Zeiten jüdische NS-Opfer nicht entschädigt wurden und die Regelungen zur Rückübertragung erst 1990 auf das ostdeutsche Gebiet übertragen wurden. Weil sich die deutsche Bürokratie dann endlos verhakte und die Betroffenen erst im Jahr 2000 informierte, dass die Claims Conference bereits 1992 Ansprüche auf ihre Grundstücke erhob. Und weil es dann 18 Jahre dauerte, eine Vielzahl von Rückübertragungsansprüchen in Ostdeutschland zu bearbeiten. Noch immer gibt es Tausende nicht abschließend beschiedene Fälle.
    Pauschale Schuld

    Die Rentner am Tisch von Renate Homer haben den Eindruck, der Staat warte nur auf ihren Tod, damit sich die Probleme endlich von selbst auflösen.

    Sie persönlich trifft keine Schuld. Sie waren Kinder zur NS-Zeit. Sie bezweifeln aber auch, dass ihre Mütter und Väter sich unrecht verhalten haben. Das Unrecht bleibt für sie vage, die Gesetzeslage ist pauschal. Die Konsequenzen dagegen sind real. Es geht um die Häuser, in denen sie aufgewachsen sind und seitdem leben. „Ich habe lange geglaubt, dass wir es schaffen können, aber jetzt verliere ich langsam den Mut“, sagt Monika Freier. Sie ist dabei den Tränen nah.

    Wenn 74 Jahre nach Kriegsende in Groß Gaglow Unrecht an jüdischen Siedlern wieder gutgemacht wird, ist neues Unrecht die Folge. Nicht im juristischen Sinne allerdings. Renate Homer und die anderen werden dafür bezahlen, dass sich deutsche Behörden zur Nazizeit unredlich verhalten haben. Sie zahlen dafür, dass ihre Vorfahren Grundstücke kauften, die nur aufgrund der Vertreibung der jüdischen Vorbesitzer überhaupt zu verkaufen waren. Und sie erleben, dass erst die deutsche Einheit die Rückführung ihrer Grundstücke möglich gemacht hat.

    Gleichzeitig müssen sie zur Kenntnis nehmen, dass die meisten Nachbarn geschützt sind. Durch die Besonderheiten der deutschen Vermögensgesetzgebung bleiben nur sie, diese Wenigen, übrig. Sie kämpfen mit den Wirren der Bürokratie, mit wechselnden Zuständigkeiten im Verlauf der Jahrzehnte. Nach der Wende geschah viele Jahre lang nichts, Bundesbehörden übernahmen, die dann wieder jahrelang mit Aktenbergen kämpften. Gleichzeitig sind Renate Homer und die anderen nicht bereit, die Gesetzeslage zu akzeptieren und gemeinsam mit der Jewish Claims Conference eine Lösung zu suchen.

    An Groß Gaglow kann man deutsche Geschichte studieren. Die Rentner sind irgendwie in den Strudel der Geschichte geraten.
    Die Anfeindungen begannen direkt nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten

    Groß Gaglow entstand auf den Flächen eines Ritterguts. 1928 gründete sich in Berlin die Jüdische Landarbeiter GmbH, eine Gesellschaft, an der auch die Jüdische Gemeinde zu Berlin finanziell beteiligt war und die sich zum Ziel gesetzt hatte, Juden, die ihren Berufen infolge von Unterdrückung nicht nachgehen konnten, als Landwirte und Gärtner zu qualifizieren.

    Die Gesellschaft erwarb 1930 das Rittergut Groß Gaglow, begann, dort kleine Höfe zu entwickeln und sie an jüdische Siedler zu verkaufen. Die Historie ist im Bescheid der Familie Homer nachzulesen. Sachbearbeiter des Bundesamts haben sie recherchiert. Demnach begannen die Anfeindungen gegen die Gesellschaft direkt nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933.

    Parzellen mussten an arische Siedler vergeben werden. 1935 verfügte der Reichsminister für Landwirtschaft und Ernährung, dass die jüdische Gärtnersiedlung Groß Gaglow aufzugeben sei. Die Siedler lehnten die Übergabe der Flächen ab. Ohne Erfolg. Im Landratsamt Cottbus wurde festgelegt, dass die Höfe und Flächen an eine Gemeinnützige Siedlungs-Treuhandgesellschaft übergeben werden. Die jüdischen Siedler verließen Groß Gaglow. Der Ausbildungsleiter Martin Gerson wurde später im KZ Auschwitz ermordet.
    Entscheidend ist allein der Zeitpunkt des Kaufs

    Der Vater von Karl Homer kam 1935 aus Bayern nach Groß Gaglow. Laut Bescheid hat er sein Land 1937 übernommen und bis in die Siebzigerjahre abgezahlt. „Meine Schwiegereltern haben das Land zu den gleichen Preisen erworben, die auch die jüdischen Siedler bezahlt haben“, sagt Renate Homer. Renates Ehemann Karl ist in Groß Gaglow aufgewachsen. 1975 baute er auf dem Grundstück seiner Eltern ein neues Haus. Nach dem Tod des Vaters erbte er das Grundstück.

    Die Homers haben versucht, den Bescheid auf vielen Ebenen anzugreifen. Aber das Bundesamt ist der Ansicht, dass es nicht darauf ankommt, ob Karls Vater wusste, dass er jüdisches Land kaufte oder ob vielleicht bei der Vertreibung eine finanzielle Entschädigung bezahlt wurde. Entscheidend ist allein der Zeitpunkt des Kaufs. Alles, was zwischen Januar 1933 und Mai 1945 aus jüdischem in anderes Eigentum wechselte, gilt heute als unredlich erworben. So ist es im alliierten Rückerstattungsrecht geregelt und später in die deutsche Vermögensgesetzgebung überführt worden.

    Karl Homer hat diese Stichtagsregelung angegriffen und dem Amt Willkür vorgeworfen. Im Bescheid wird das mit Hinweis auf geltendes Recht entkräftet.
    Zwischen den alten eigenwilligen Siedlerhäusern stehen heute moderne Fertighäuser

    Die Rentner am Tisch von Renate Homer haben ihre Grundstücke geerbt. Damit gibt es laut Bundesamt keinen Grund, ihre Flächen von einer Restitution auszunehmen. So wie es in der Nachbarschaft vielfach geschah. Weil Verjährung drohte, hatte das Bundesamt in alle Grundbücher von Groß Gaglow Vormerkungen eintragen lassen. Über 50 Familien waren betroffen. Es kam zu Demonstrationen. Aber die meisten Grundstücke waren zu DDR-Zeiten weiterverkauft worden oder erst in den letzten Jahren durch Parzellierung der riesigen Flächen entstanden.

    Man sieht es der Siedlung an. Zwischen den alten eigenwilligen Siedlerhäusern mit ihrem typischen Holzaufsatz im Obergeschoss stehen heute moderne Fertighäuser. Sie sind von der Restitution ausgeschlossen wie auch öffentliche Flächen. Am anderen Ende von Homers Land steht ein altes Siedlerhaus. Karl Homer ist dort geboren. Es sieht hübsch aus mit seinem dunklen Holzaufsatz und den weißen Wänden. Auch dieses Haus ist von der Rückübertragung ausgenommen, denn Karl Homer hat Haus und Garten zu DDR-Zeiten verkauft. Für etwaige Ansprüche tritt in solchen Fällen über einen Entschädigungsfonds der Staat ein.
    Suche nach Hilfe

    Die Homers dagegen sind mit Zumutungen in den Details des Bescheides konfrontiert. Die kleine Töpferei von Gemma Graf auf Homers Grundstück soll nach dem Willen der Behörde einfach weiterarbeiten. Der Mietvertrag bleibt vom Eigentumswechsel unberührt. Miet- und Pachteinnahmen seit 1997 müssen aber an die Claims Conference überwiesen werden. Im Gegenzug haben die Homers einen Entschädigungsanspruch für das Haus, das sie auf dem Grundstück gebaut haben. Der ursprüngliche Kaufpreis, den die Eltern für ihren Grund über Jahre abstotterten, spielt keine Rolle, weil er nicht der Jüdischen Siedlungsgesellschaft zugeflossen ist. Die Homers sollen einen Antrag auf Erstattung ans Bundesamt stellen.

    Renate Homer soll sich jetzt mit der Jewish Claims Conference einigen, aber so weit ist sie noch nicht. „Uns hat man angeboten, dass wir hier lebenslang wohnen bleiben können, und dann kassieren sie das alles. Aber das ist ja die Aufgabe von allem. Das kommt nicht in Frage“, sagt Renate Homer.

    Fragt man bei der Jewish Claims Conference nach, kann man folgendes hören: „Die Sach- und Rechtslage der betroffenen Grundstücke in Groß-Gaglow ist klar und transparent. Die Grundstücke wurden den jüdischen Siedlern während der NS-Zeit weggenommen und an Dritte verkauft. Es handelt sich damit um NS-verfolgungsbedingt entzogenes jüdisches Vermögen, das an den Rechtsnachfolger zurückzugeben ist.“

    Man kann bei Mitarbeitern der Organisation verständnisvolle Worte für die Situation der Rentner hören, aber auch, dass aus Groß Gaglow neben persönlicher Betroffenheit leider Stimmungsmache und antisemitische Töne zu hören seien. Tatsächlich wird in Groß Gaglow darauf hingewiesen, dass durch die Vorgänge eine antisemitische Stimmung quasi zwangsläufig entstünde.
    „Ich verstehe nicht, dass mich mein Staat so im Stich lässt.“

    Die Jewish Claims Conference schickt auch versöhnliche Töne. In Härtefällen werde gemeinsam mit den Betroffenen nach einer Lösung gesucht, heißt es.

    Aber die Homers wollen etwas anderes. Sie haben im Landeshauptarchiv Akten stapelweise studiert. Aber sie sind Laien. Sie wussten nicht genau, wonach sie eigentlich suchten. Ortsbürgermeister Dieter Schulz hat an Bundesminister, Abgeordnete und den Bundespräsidenten geschrieben und um Hilfe gebeten. „Wenn nichts passiert, dann bin ich pleite“, sagt Renate Homer. Ihr Sohn führt nun Klage vor dem Verwaltungsgericht gegen die Bundesrepublik und später vielleicht gegen die Claims Conference vor dem Amtsgericht, wenn es bei dem Bescheid bleibt.

    Auch die anderen Betroffenen haben Anwälte engagiert. Monika Freier hat die Quittungen der vergangenen 50 Jahre herausgesucht, um eine Gegenrechnung aufzumachen. Der Stapel Papier mit dem Bescheid liegt in der Mitte des Tisches wie ein giftiges Objekt. „Ich weiß gar nicht, was die Leute denken, wie wir das verkraften sollen“, sagt Monika Freier. „Ich verstehe auch nicht, dass mich mein Staat so im Stich lässt.“ Das sei das Schlimmste. Darüber komme sie in diesem Leben nicht mehr hinweg.

    #Allemagne #shoa #restitution


  • de la #restitution des biens mal acquis
    http://www.radiopanik.org/emissions/apc/de-la-restitution-des-biens-mal-acquis

    Depuis trois scéances, L’atelier à invité Véronique Clette-Gakuba et Martin Vander Elst à déployer un travail collectif autour des enjeux de la restitution. L’objectif est de tenter de mutualiser les connaissances sur ces questions afin de participer à la constitution d’un espace public décolonial en Belgique. Après la présentation de Christophe Marchand (avocat spécialisé en droit pénal et en droit international), un long moment d’échanges et de réflexions, de partage d’expériences et l’élaboration de propositions signifiantes.

    Le débat sur la restitution des biens mal acquis durant la colonisation et détenus dans les musées occidentaux a une longue généalogie.

    Pour cette session, nous voulions sortir d’une approche uniquement comptable et technique de la restitution, en tentant d’introduire un (...)

    #décolonisation #Musée_de_Tervuren #Afrique #décolonisation,restitution,Musée_de_Tervuren,Afrique
    http://www.radiopanik.org/media/sounds/apc/de-la-restitution-des-biens-mal-acquis_06075__1.mp3


  • Île de Pâques : le combat du peuple Rapa Nui pour la restitution de son patrimoine culturel
    https://www.franceculture.fr/sculpture/ile-de-paques-le-combat-du-peuple-rapa-nui-pour-la-restitution-de-son-

    C’est le symbole de l’Île de Pâques. Le moaï est devenu indissociable de cette île, rattachée au Chili depuis 1888, comme la Tour Eiffel l’est pour Paris. Près de mille statues aux airs de géant de pierre se dressent encore aujourd’hui sur cette île de 166 km2, située entre Tahiti et les côtes chiliennes. Mais certaines oeuvres manquent à l’appel et sont exposées dans des musées à l’étranger, comme à Paris, quai Branly. 150 ans après la disparition du moaï Hoa Hakananai’a, une délégation de l’Île de Pâques s’est rendue mardi 20 novembre au British Museum de Londres pour réclamer la restitution de la statue. La statue a été emportée sans autorisation en 1868 par un navire britannique. La reine Victoria l’avait ensuite offerte au musée londonien, mal à l’aise devant cette représentation dénudée.

    Cette revendication date en fait d’une trentaine d’années et s’inscrit dans un combat pluriel du peuple Rapa Nui. Sa terre est d’ailleurs sur le point de changer officiellement de nom pour s’appeler « Rapa Nui - Isla de Pascua ». « Nous voulons faire un acte de reconnaissance historique, de revendication : reconnaître l’origine et l’histoire millénaire de l’île », a ainsi déclaré le président du Chili, Sebastián Piñera. Le musée norvégien Kon-Tiki pourrait d’ores et déjà avoir créé un précédent : il vient lui de s’engager à restituer toute sa collection de pièces archéologiques et photographies de Rapa Nui.

    #restitution #art #musée #colonialisme #Ile_de_Pâques #Rapa_Nui



  • Politique de non-restitution au musée de Tervuren
    http://www.radiopanik.org/emissions/apc/politique-de-non-restitution-au-musee-de-tervuren

    Cinquième numéro de notre formule de retransmission. les participantes et les participants de l’atelier pensent ensemble autour de questions qui les inquiètent et les animent. Et depuis quelques scéances la question est de réfléchir ensemble autour de la #restitution des objets volés à l’Afrique, en lien avec la politique du nouveau musée de l’Afrique de Tervuren.

    Dans ce numéro, on évoquera les politiques à l’oeuvre dans les institutions muséales quand elles s’engagent dans des processus de #décolonisation, ou du moins affirmées comme telles.

    les participant.es : Véronique Clette-Gakuba, Guillermo Koslowski, Monique Mpenga, Michel Bouffioux, Martin Vander Elst, Isabelle Stengers...

    Réalisation et mise en ondes : Vincent (...)

    #atelier_de_pensée_collective #musée_de_l'Afrique #restitution,atelier_de_pensée_collective,décolonisation,musée_de_l’Afrique
    http://www.radiopanik.org/media/sounds/apc/politique-de-non-restitution-au-musee-de-tervuren_05665__1.mp3


  • Sri Lanka: Government Slow to Return Land. Create Consultative Process to End Military Occupation

    The Sri Lankan government has yet to fully restore civilian ownership of land and property nearly a decade since the end of the civil war in 2009, Human Rights Watch said in a report released today. Progress, particularly since the election of a new government in 2015, has been hindered by broad military claims of national security and the lack of a transparent process.

    The 80-page report, “‘Why Can’t We Go Home?’: Military Occupation of Land in Sri Lanka,” details security force occupation of land both during and after the armed conflict. It identifies the lack of transparency and due process, failure to map occupied land, inadequate support to affected people and communities, and prolonged delays in providing appropriate reparations for decades of loss and suffering. The military has also used some confiscated lands for commercial profit rather than national security and returned damaged or destroyed property to owners without compensation.

    “All those displaced during Sri Lanka’s brutal civil war are entitled to return to their homes,” said Meenakshi Ganguly, South Asia director. “Despite repeated pledges by the authorities, the military has been frustratingly slow to restore land to its rightful owners.”

    The report is based on over 100 interviews between August 2017 to May 2018 with members of affected communities, activists, local officials, and lawyers. It looks into cases of military occupation and land release in 20 areas in six districts, primarily in Sri Lanka’s north and east.

    The three-decade civil war in Sri Lanka ended with the decisive defeat of the separatist Liberation Tigers of Tamil Eelam (LTTE) in May 2009. Large areas, including those previously held by the LTTE in the north and east, came under military control. At the end of the war, some 300,000 people ended up in a military detention camp.

    While the administration of then-President Mahinda Rajapaksa released some land to its original owners, the military retained control over large areas for military but also non-military purposes, such as agriculture, tourism, and other commercial ventures.

    The new government, led by President Maithripala Sirisena, took some steps to release civilian land held by the security forces. At the United Nations Human Rights Council in October 2015, the government promised to address conflict-related issues, including returning land to its original owners. However, the government’s response has fallen far short of its promises. On October 4, 2018, the president ordered the state to release all civilian land by December 31, 2018.

    The military has also retained control of land it previously announced it would return. For instance, in April 2017, the navy responded to protests by displaced communities from the Mullikulam area in Mannar by announcing it would release 100 acres of the land that security forces had been occupying. More than a year later, people are still waiting.

    “Now there is no war,” said Francis Crooss, a village elder. “It’s now peacetime. So why can’t we go back home?”

    State agencies have exchanged properties without releasing the land to civilians. In Pallimunai in Mannar, land belonging to residents displaced since 1990 was occupied first by the army and then the police. At war’s end, the police promised to release their land and homes, but instead, the navy took control.

    “We’ve been made refugees in our own village,” said Helena Perera, one of the residents.

    All three major ethnic communities in the country – the Sinhalese, Tamils, and Muslims – are affected by military occupation of land in the north and east. However, the vast majority of cases impact the Tamil community.

    Human Rights Watch documented a number of cases in which properties were destroyed while held by the military after the war, including Hindu temples, churches, mosques, and Buddhist shrines.

    Government authorities have also carried out land grabs since the end of the war. In July 2010, the military forcibly evicted residents of Ragamwela, Panama, in southeastern Ampara district. In November 2011, 200 soldiers arrived in Ashraf Nagar village in Ampara district and demanded that all its occupants leave. In such cases, the security forces set up military camps or used the land for other purposes, including commercial use.

    The government’s failure to establish a uniform policy on resettlement remains a critical problem, Human Rights Watch said. Some displaced families did not receive proper resettlement assistance when they returned to formerly occupied lands. The government transferred others from displacement camps, but they then entered into other forms of displacement, such as living with friends and relatives, or moving to other camps closer to their original properties, which the military still occupied. Those resettled more than once were denied full resettlement assistance when their land was eventually released.

    A 70-year-old fisherman from Myliddy said his family had moved 24 times in 27 years until the military released his property in July 2017. But without resettlement assistance, he is severely in debt. “We hope the government will at least help us restart our lives this one last time,” he said.

    Partial releases pose particular problems for returnee communities. Military control of neighboring areas hinders access to services and jobs, and heightens fears of surveillance and harassment by soldiers.

    Establishing ownership of land where multiple displacements have occurred over decades is difficult, Human Rights Watch said. But instead of leaving it exclusively to the military, the government should urgently set up a transparent and consultative process, including displaced communities, to establish land claims and restore civilian ownership.

    “The government has adopted an arbitrary, piecemeal approach to land returns, which is fomenting deep distrust among communities wary that the military is still in charge,” Ganguly said. “It should address rights violations and provide remedies to end the distress of those who have long suffered because of the military’s occupation of land.”


    https://www.hrw.org/news/2018/10/09/sri-lanka-government-slow-return-land
    #terre #Sri-Lanka #guerre #conflit #occupation #occupation_militaire #retour #rapport #IDPs #déplacés_internes #réfugiés #restitution_des_terres

    Lien vers le rapport:
    https://www.hrw.org/report/2018/10/09/why-cant-we-go-home/military-occupation-land-sri-lanka


  • Au musée du quai Branly | Maïtée Labrecque-Saganash
    http://journalmetro.com/opinions/maitee-labrecque-saganash/1776612/au-musee-du-quai-branly

    Durant mon séjour à Paris, je me suis informée s’il y avait la possibilité d’avoir une visite décoloniale de la ville. Au musée du Quai Branly, j’ai vite été prise d’un malaise : les trônes, couronnes, statues royales et – littéralement – les portes du royaume de Dahomey y sont exposés avec la mention « don du général Dodds ». Le musée aurait pu ajouter que le général Dodds et ses troupes ont pillé ces objets durant la campagne au Dahomey… Source : Métro, Montréal


  • La question de la restitution des terres aux autochtones empoisonne la Nouvelle-Calédonie - Page 1 | Mediapart
    https://www.mediapart.fr/journal/france/060618/la-question-de-la-restitution-des-terres-aux-autochtones-empoisonne-la-nou

    Pour les uns, le sujet est « réglé » depuis longtemps. Pour les autres, en 2018, revendiquer des terres au nom du peuple kanak est légitime et indispensable pour l’avenir de la #Nouvelle-Calédonie. Quarante ans après les premières #restitutions de #terres coutumières, et à cinq mois du référendum sur l’#indépendance, le #foncier accapare toujours la vie publique du Caillou.

    #paywall


  • Land restitution in Colombia: why so few applications?

    The Victims and Land Restitution Law (Law 1448 of 2011[1]) offers Colombia’s displaced population a new route for reclaiming their land. It has received praise and criticism in almost equal measure, but there is one overarching concern: the low number of applicants. In 2012 Colombia’s Ministry of Agriculture and Rural Development estimated that 360,000 cases of either land abandonment or land usurpation would be considered for restitution under the new Law.[2] But more than half way through the process (the Law expires in 2021), the number of land claimants is less than a third of what was projected in 2012: as of August 2017, the Land Restitution Unit had received 106,833 applications. It seems that the majority of people who may be eligible for restitution have not even applied. Why?

    http://www.fmreview.org/latinamerica-caribbean/thomson.html
    #terres #restitution #Colombie #IDPs #déplacés_internes


  • « Les crânes de résistants algériens » n’ont rien à faire au Musée de l’homme
    http://www.lemonde.fr/idees/article/2016/07/09/les-cranes-de-resistants-algeriens-n-ont-rien-a-faire-au-musee-de-l-homme_49

    Le 17 juillet 1849, les troupes françaises envoyées en hâte entament un siège, qui durera quatre mois. Après un premier assaut infructueux, l’état-major prend la mesure de la résistance et envoie une colonne de renfort de plus de 5 000 hommes, commandée par le général Émile Herbillon (1794-1866), commandant de la province de Constantine, suivie d’une autre, des zouaves dirigés par le colonel François Canrobert (1809-1895). Deux officiers supérieurs, plusieurs milliers d’hommes contre une localité du grand sud algérien, deux décennies après la prise d’Alger : la résistance algérienne était d’une ampleur et d’une efficacité exceptionnelles.

    Le 26 novembre, les assiégeants, exaspérés par la longueur du siège, voyant beaucoup de leurs camarades mourir (des combats et du choléra), informés du sort que les quelques Français prisonniers avaient subi (tortures, décapitations, émasculations…), s’élancent à l’assaut de la ville. Chaque maison devient un fortin, chaque terrasse un lieu d’embuscade contre les assaillants. Après d’âpres combats, au cours desquels les Français subissent de lourdes pertes, le drapeau tricolore flotte sur le point culminant de l’oasis.

    Deux ans plus tard, Charles Bourseul, un « ancien officier de l’armée d’Afrique » ayant participé à l’assaut, publiera son témoignage : « Les maisons, les terrasses sont partout envahies. Des feux de peloton couchent sur le sol tous les groupes d’Arabes que l’on rencontre. Tout ce qui reste debout dans ces groupes tombe immédiatement sous la baïonnette. Ce qui n’est pas atteint par le feu périt par le fer. Pas un seul des défenseurs de Zaâtcha ne cherche son salut dans la fuite, pas un seul n’implore la pitié du vainqueur, tous succombent les armes à la main, en vendant chèrement leur vie, et leurs bras ne cessent de combattre que lorsque la mort les a rendus immobiles. ». Il s’agissait là des combattants.
    Destruction méthodique

    Or, l’oasis abritait aussi des femmes, des vieillards, des enfants, des adolescents. La destruction de la ville fut totale, méthodique. Les maisons encore debout furent minées, toute la végétation arrachée. Les « indigènes » qui n’étaient pas ensevelis furent passés au fil de la baïonnette.

    Dans son livre La Guerre et le gouvernement de l’Algérie, le journaliste Louis de Baudicour racontera en 1853 avoir vu les zouaves « se précipiter avec fureur sur les malheureuses créatures qui n’avaient pu fuir », puis s’acharner : « Ici un soldat amputait, en plaisantant, le sein d’une pauvre femme qui demandait comme une grâce d’être achevée, et expirait quelques instants après dans les souffrances ; là, un autre soldat prenait par les jambes un petit enfant et lui brisait la cervelle contre une muraille ; ailleurs, c’étaient d’autres scènes qu’un être dégradé peut seul comprendre et qu’une bouche honnête ne peut raconter. Des procédés aussi barbares n’étaient pas nécessaires, et il est très fâcheux que nos officiers ne soient pas plus maîtres en expédition de leurs troupes d’élite, qu’un chasseur ne l’est d’une meute de chiens courants quand elle arrive avant lui sur sa proie. »

    D’après les estimations les plus basses, il y eut ce jour-là huit cents Algériens massacrés. Tous les habitants tués ? Non. Le général Herbillon se crut obligé de fournir cette précision : « Un aveugle et quelques femmes furent seuls épargnés ». Le pire est que la presse française d’alors reprit ce rapport cynique.

    Il y eut trois autres « épargnés »… provisoirement. Les Français voulurent capturer vivant – dans le but de faire un exemple – le chef de la résistance, le cheikh Bouziane. Au terme des combats, il fut fait prisonnier. Son fils, âgé de quinze ans, l’accompagna, ainsi que Si-Moussa, présenté comme un marabout. Que faire d’eux ? Ces « sauvages » n’eurent pas droit aux honneurs dus aux combattants.

    Le général Herbillon ordonna qu’ils soient fusillés sur place, puis décapités. Leurs têtes, au bout de piques, furent emmenées jusqu’à Biskra et exposées sur la place du marché, afin d’augmenter l’effroi de la population. Un observateur, le docteur Ferdinand Quesnoy, qui accompagnait la colonne, dessina cette macabre mise en scène qu’il publia en 1888 dans un livre, témoignage promis à un certain avenir…

    Que devinrent les têtes détachées des corps des combattants algériens ? Qui a eu l’idée de les conserver, pratique alors courante ? Où le furent-elles et dans quelles conditions ? Quand a eu lieu leur sordide transfert en « métropole » ? Cela reste à établir, même si certaines sources indiquent la date de 1874, d’autres la décennie 1880. Il semble certaines d’elles aient été d’abord exposées à la Société d’anthropologie de Paris, puis transférées au Musée de l’homme. Elles y sont encore aujourd’hui.

    Soutenir les appels de citoyens algériens à rapatrier ces dépouilles dans leur pays, pour leur donner une sépulture digne comme cela fut fait pour les rebelles maori ou les résistants kanak Ataï et ses compagnons (en 2014), ne revient aucunement pour nous à céder à un quelconque tropisme de « repentance » ou d’une supposée « guerre des mémoires », ce qui n’aurait strictement aucun sens. Il s’agit seulement de contribuer à sortir de l’oubli l’une des pages sombres de l’histoire de France, celles dont l’effacement participe aujourd’hui aux dérives xénophobes qui gangrènent la société française.

    #colonialisme #racisme #massacre #histoire #crane #trophée #restitution #déshumanisation

    • Sur les têtes maoris « toï moko » :
      La France restitue vingt têtes maoris à la Nouvelle-Zélande
      http://www.20minutes.fr/planete/865136-20120123-france-restitue-vingt-tetes-maoris-nouvelle-zelande

      500 autres têtes restent en Europe

      Les « toï moko » arriveront au musée Te Papa (« notre lieu » en maori) de Wellington le 26 janvier, où une grande cérémonie sera organisée en présence du roi Tuheitia Paki pour célébrer leur retour au pays. Grâce aux archives historiques, l’abondante tradition orale maorie et les experts en tatouages, qui ont chacun leur signification et retracent l’histoire personnelle unique de leur porteur, Te Papa tentera de retrouver la communauté d’origine des ancêtres rapatriés. Les têtes étant sacrées, aucun test ADN n’est prévu dans l’immédiat pour identifier leur famille. Selon Te Papa, quelque 200 « toï moko » ont été restituées par quatorze pays mais on estime que plus de 500 autres attendent encore leur retour dans diverses institutions européennes.

      #maoris

    • Quelques explications sur la pratique des têtes trophées
      http://www.archeo-gallay.ch/7a_Lectures9.html
      Le texte donne de nombreux exemples mais je colle seulement la partie sur les Maoris

      2.2. Polynésie (Maoris, Samoa, Mariannes, Marquises, Nouvelle Géorgie)

      Type d’engagement guerrier. Raids, sièges de courte durée, batailles rangées (Maoris).

      Partis engagés. Tribus dirigées par des chefs indépendants au sein de la même ère linguistique (Maoris).

      Idéologie. Décapiter les adversaires permettait d’empêcher les ennemis de devenir des ancêtres bienveillants et de générer des esprits malfaisants (Salomons). Le but avoué est l’acquisition d’une fertilité supérieure, pour celui qui s’est rendu maître d’une tête, et pour son clan (Mariannes, Marquises, Nouvelle Géorgie).

      Traitement. Traitement important (ennemis avec bouche close, amis avec dents apparentes) (Maoris).

      Valorisation. Valorisation importante des têtes ennemies et des têtes de ses propres guerriers morts au combat (Maoris). Les guerriers rivalisaient pour apporter le plus de têtes au roi (Samoa). Les crânes ornaient les poteaux d’accostage et recouvraient les toits des hangars à canoës (Salomons).

      Appropriation. Pas d’information.

    • Infos supplémentaires sur le Siège de Zaatcha - qu’on devrais plutot appeler « Le massacre de Zaatacha » vu que les français n’ont laisser aucun·e survivant·e.
      https://fr.wikipedia.org/wiki/Si%C3%A8ge_de_Zaatcha

      Les Cheikh Bouziane, Moussa et Lahcène, capturés par les zouaves du commandant Lavarande, sont exécutés sur ordre du général Herbillon et leurs têtes exposées sur la place du marché à Biskra3, afin de faire taire la rumeur de leur invulnérabilité et faire cesser la rébellion dans la région.

      Ici un article qui donne plus d’information sur les révoltes en Algérie et Bû Ziyân :
      La Révolte de Bû Ziyân en Algérie, 1849
      Julia Clancy-Smith
      https://remmm.revues.org/255

      Dès le 26 novembre, la fin était imminente ; chaque camp savait à quoi s’attendre. Les tirs d’artillerie ininterrompus ouvraient des brèches béantes dans les murs de Za’atsha et des soldats envahirent bientôt les allées étroites, jonchées de débris, et les sentiers des jardins. Bû Ziyân rassembla ses partisans dans la mosquée de la ville. Après avoir mené la prière, il ordonna aux quelques survivants de se battre jusqu’à la mort. Plus tard dans la journée, les troupes françaises cernèrent la résidence abandonnée du qa’id à la solde des Européens, où le mahdi et sa famille - deux jeunes fils, une fille, sa femme et sa mère - se trouvaient piégés. Le mahdi sortit de la maison en brandissant une carabine. « Je suis Bû Ziyân », déclara-t-il calmement aux officiers tandis qu’il s’agenouillait pour prier. Après avoir forcé le prophète rebelle à assister au massacre de sa famille, on le plaça contre un mur et on le mit en joue. « Vous avez été les plus forts ; seul Dieu est grand, puisse sa volonté s’accomplir » dit-il encore23. Des coups de feu retentirent et le héros de Za’atsha s’effondra. La tête de Bû Ziyân fut offerte comme trophée au général Herbillon, qui l’exposa à la porte du village afin que tous puissent la voir. Pendant le reste de la journée, seul pouvait être entendu le bruit des détonations tandis que les soldats faisaient sauter les caches de poudre sous les maisons encore debout (Bocher, 1851 ; Julien, 1979).

      On en parle ici aussi : Cheikh Bouziane , Cherif Boubaghla Zaatcha et les Oubliés du 5 juillet
      http://dzactiviste.info/cheikh-bouziane-cherif-boubaghla-zaatcha-les-oublies-du-5-juillet


  • Civil Society Groups Demand National Land Restitution Policy for Displaced Communities
    http://www.irrawaddy.com/burma/civil-society-groups-demand-national-land-restitution-policy-for-displace

    Several of Burma’s civil society organizations (CSOs) and ethnic community leaders have called for the government to develop a national land restitution policy for communities displaced by conflict.

    Their concerns were expressed at a public forum on Wednesday following a two-day workshop organized by The Border Consortium (TBC) and the Transnational Institute (TNI). CSOs and community leaders aimed to establish a national platform for displaced communities to be able to claim land and property rights, review international standards and increase joint advocacy.

    Representatives came up with nine key principles and recommendations, emphasizing that all land-related policies, regulations and procedures must be in line with customary land use practices and tenure systems in ethnic areas. They also stressed that displaced communities and local people should be informed and involved in all levels of the decision-making process in relation to return and resettlement.

    “Displaced communities are entitled to restore their housing, land and property rights in their place of origin,” their statement said.

    #Birmanie #droit_foncier #conflit #restitution_des_terres


  • Land rights in Burma – in pictures | Global development | The Guardian
    http://www.theguardian.com/global-development/gallery/2015/jan/16/land-rights-in-burma-in-pictures

    Since the passing of the Farmland Law in 2012, farmers have been seeking restitution of land seized under the military junta. The government has drafted a land-use policy, to be finalised this year, but many fear the registration process will create legal disputes, dispossess women and leave thousands of farmers with insecure rights

    #birmanie #réforme_agraire #restitutions_des_terres #agriculture #photographie