#russophobie

  • „Was können wir konkret tun, um Ihnen zu helfen, mehr Russen zu töten ?“
    https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/was-k%C3%B6nnen-wir-konkret-tun-um-ihnen-zu-helfen-mehr-russen-zu-t%C3%B6ten/ar-AA29MtkL
    und
    https://www.berliner-zeitung.de/article/was-koennen-wir-konkret-tun-um-ihnen-zu-helfen-mehr-russen-zu-toete

    Le journaliste qui a demandé au président ukrainien, comment "nous pouvons aider l’Ukraine à tuer plus de Russes" représente l’élite des médias allemands. Son grand père représentait l’élite aussi, il a été juge militaire et nazi proche d’Adolf Hitler.

    Pas grave, on ne lui en veut pas, car ce journaliste est aussi russophobe que les descendants des simples soldats qui on tué du Russe avant 1945. Nous sommes un peuple d’assassins racistes et russophobes. Et alors ? Vos bougnoules sont nos Iwans. On s’en fout. Patron, encore un schnaps pour tous et ensuite un cognac s.v.p, !

    Il est grand temps de regarder encore une fois Ascenseur pour l’échafaud pour mieux comprendre l’amitié franco-allemande.

    10.8.2026 von Thomas Fasbender

    „Was können wir konkret tun, um Ihnen zu helfen, mehr Russen zu töten?“

    Wie kann es sein, dass ein deutscher Journalist und langjähriger Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung dem ukrainischen Präsidenten in aller Öffentlichkeit die Frage stellt: „Was können wir Europäer konkret tun, um Ihnen zu helfen, mehr Russen zu töten?“?

    Hat es damit zu tun, dass sein Großvater, Militärrichter und Offizier im Wehrmachtsführungsstab, mehrfach an Adolf Hitlers Mittagstisch saß? Eine unverdaute Familiengeschichte, würgende Erbschuld, die endlich und unverhofft Gelegenheit erhält, sich in selbstgerechter Empörung über den russischen Angriffskrieg zu entladen?

    Dass der Journalist unmittelbar nach seiner Frage hinzufügt, er meine „nur“ russische Soldaten, macht die Sache nicht besser. Im Gegenteil. Da ist etwas herausgerutscht, etwas tief, sehr tief Verborgenes, das nicht hätte herausrutschen sollen.

    Die Rede ist von dem FAZ-Auslandskorrespondenten Michael Martens, der seit 2019 von Wien aus über den europäischen Südosten berichtet. Sein Großvater war der 1904 geborene Hans-Hermann Martens, Jurist, SA- und NSDAP-Mitglied, 1936 mit Hitlers eigener Unterschrift zum Staatsanwalt ernannt. Der Enkel hat ihm 2024 einen ebenfalls in der FAZ erschienenen, sehr berührenden Text gewidmet.

    Martens’ Frage an Wolodymyr Selenskyj, geäußert anlässlich einer Pressekonferenz mit dem serbischen Präsidenten Aleksandar Vucic in Belgrad, lässt sich anders als psychologisierend nicht beantworten. Die Verhaltensbiologie weiß, dass nicht nur Tiere eine natürliche Hemmung besitzen, Artgenossen zu töten. Die Militärpsychologie weiß es noch viel besser. Seit der Antike werden Soldaten durch sture Konditionierung darauf trainiert, ihresgleichen umzubringen.Distanzwaffen erleichtern den Akt. Eine Kanone abzufeuern, erfordert weniger Überwindung, als ein Bajonett in den Leib des Gegners zu stechen. Noch niedriger ist die Hemmschwelle, wenn ein anderer sticht, am besten ein unbekannter, fremder Soldat. Ein Ukrainer.

    Wenn nicht mehr auf dem Spiel steht als der fromme Wunsch, der Ukrainer möge beim Töten möglichst erfolgreich sein.

    „Was können wir Europäer konkret tun, um Ihnen zu helfen, mehr Russen zu töten?“ Logisch, dass Martens nicht „wir Deutsche“ sagt. Da wirkt das Tabu noch. Die Vergangenheitsbewältigung. Für uns Deutsche gilt „Nie wieder“. Als Europäer sieht das schon anders aus. Da darf man wünschen.Und dem Wünschen sind keine Grenzen gesetzt. Wer in die anonymen Abgründe des Internets taucht, stößt auf Todeswünsche und Russenhass jenseits aller Rationalität. Exemplarisch ist die Zehntausende Konten umfassende Fraktion der „Nafo-Fellas“ – an deren Hass gemessen spiegelt Martens’ Frage den Geist von Klosterfrauen.

    Wahrscheinlich ist er kein Russenhasser; ich würde ihm das keineswegs unterstellen. Es geht um ganz anderes. Der 1973 geborene Enkel weiß: Ähnlich Tausenden anderen wurde der Großvater viel zu milde bestraft, nämlich gar nicht. In der Bundesrepublik wurde er Senatspräsident. „Wie viele Todesurteile gegen ergriffene Deserteure mein Großvater gefällt hat, weiß ich nicht“, schrieb der Enkel vor zwei Jahren. Sein Blick in die Vergangenheit ist mit dem Gefühl von ungerechter Milde assoziiert – das darf sich nicht wiederholen.

    Der Ruf nach Strafe für Russland und die Russen befriedigt dieses ungestillte Bedürfnis nach Sühne für die eigene, kollektive und in Martens’ Fall familiäre Schuld. Der Gerechtigkeitsfrust aus der eigenen, deutschen Geschichte wird auf eine andere, die russische Geschichte projiziert.

    Martens ist kein Einzelfall. Unsere moralische Katastrophe ist präsent, egal wie verdrängt oder relativiert (Fliegenschiss). Ein Gegengift ist die selbstermächtigende, aktivierende moralische Überlegenheit, sind Wut und Empörung angesichts der Verfehlungen Dritter. Sie reißen uns aus dem Teufelskreis der eigenen Scham, der unterdrückten Schuld. Mit seinem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg, Goliath gegen David, brachial und rücksichtslos, bietet Russland die Steilvorlage. Putins Krieg verspricht Entlastung durch Empörung.

    Indem Russland in solchem Maß zum Täter wird, schreit es nach der Bestrafung, die unseren Vorfahren erspart blieb. Wenn Deutsche im Netz „Putin nach Den Haag“ rufen, Reparationen und jahrzehntelange Ächtung fordern, folgen sie (auch) diesem Reflex. Erst recht, wenn sie sich viele tote Russen wünschen – und seien es „nur“ russische Soldaten.Russland soll büßen, die eigene Schuld und unsere ungesühnte gleich mit. Vielleicht in anderer Diktion, aber nicht minder scharf fordern das auch die „Falken“ unter den Journalisten und Politikern. Einmal auf der richtigen Seite der Geschichte stehen; das hebt die Stimmung. Nach mehr als acht Jahrzehnten rehabilitiert Putin die moralische Symmetrie. Nicht dass jemand auf die Idee kommt, wir könnten ihm für seinen Krieg dankbar sein.

    Ascenseur pour l’échafaud
    https://fr.wikipedia.org/wiki/Ascenseur_pour_l%27%C3%A9chafaud

    #Allemagne #nazis #Russie #guerre #russophobie #spychologie

  • Aus dem Häuschen
    https://www.nd-aktuell.de/artikel/1201665.leipzig-dohne-aus-dem-haeuschen.html

    Schon lange ein Dorn im Auge grüner Kulturkämpfer: Die Drohne von Leipzig ist für sie Anlass, mal wieder die Schließung des Russischen Hauses in Berlin zu fordern. Foto: IMAGO/Schöning

    Après un événement qui a tout d’une provocation false flag ukrainienne les vois russophobes atteignent un volume inconnu. On assiste à une nouvelle tentative de fermer l’institut culturel maison russe à Berlin. L’amitié entre les peuples est la première victime des fanatiques belliqueux.

    7.8.2026 vin Daniel Säwert - Nach dem Drohnenfund von Leipzig überbieten sich Politiker mit Strafforderungen. Dabei ist nicht mal der Täter bekannt.

    Die Drohne von Leipzig hält die Republik weiter auf Trab. Obwohl noch immer nicht geklärt ist, wer hinter dem Fluggerät mitsamt Sprengstoff steht, überbieten sich Medien und Politik mit Spekulationen und Forderungen nach möglichst harten Reaktionen. Zurückhaltung scheint keine Option mehr zu sein.

    Erst spät, eigentlich zu spät, besannen sich viele Medien auf den Grundsatz, niemanden fälschlicherweise zu beschuldigen. Das pflichtbewusste »mutmaßlich« bezüglich der Täterschaft, wie es in beinahe jedem Text zum Anschlag auf den CSD in Berlin zu finden war, ließ lange auf sich warten. Viele werden es gar nicht gelesen haben. Ist aber auch egal, es passte einfach zu gut.

    Sicher, die Umstände sprechen dafür, dass einer der russischen Geheimdienste (vulgo auch »Putins Geheimdienst«) verantwortlich sein könnte. Nur: Solange nichts bewiesen ist, gilt die Unschuldsvermutung. Sogar für Russland.

    Doch abseits der Bundesregierung, die sich einigermaßen bemüht, den Ball noch flach zu halten, schert sich die Politik nicht um dieses juristische Prinzip. Dass CDU-Rechtsaußen Roderich Kiesewetter gleich die Nato konsultieren will, klingt dabei schon fast wie ein Sprung in der Schallplatte. Schließlich möchte er bei jeder Gelegenheit losschlagen.

    Angefeuert durch eine fragwürdige Berichterstattung des WDR haben vor allem die Grünen jegliche Scham abgelegt und endlich den casus destructio für eines ihrer Lieblingsprojekte gefunden. Das Russische Haus in Berlin, schon lange ein tiefer Dorn im Auge grüner Kulturkrieger, muss weg, so die Forderung. Die Drohne soll nun schaffen, was jahrelange Agitation und Überlegungen, wie man denn den Russen aus dem Bau in der Friedrichstraße herausbekommt, nicht vermochten. Dass damit bilaterale Verträge gebrochen und die Zukunft der Goethe-Institute in Russland aufs Spiel gesetzt werden, spielt keine Rolle. Ebenso wenig wie das Abwarten auf Untersuchungsergebnisse. Jetzt oder nie. Wer braucht da noch Recht und Gesetz.

    #Berlin #Mitte #Friedrichstraße #Allemagne #Russie #politique_culturelle #russophobie

  • Morgen kommt der Russe, wir müssen alle sterben !
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=154378

    La peur du Russe pousse les Allemands à des actes absurdes, en 1945 comme en 2026.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Mass_suicides_in_Nazi_Germany

    More than 7,057 suicides were reported in Berlin in 1945, but it is thought that many went unreported due to the chaos of the post-war period Other locations where suicides happened include:

    Neubrandenburg: more than 600 suicides
    Burg Stargard: 120 suicides
    Neustrelitz: 681 suicides
    Penzlin: 230 suicides
    Tessin: 107 suicides
    Vietzen and Rechlin: mass suicide by drowning in Lake Müritz
    Teterow, Güstrow, Rostock, Bad Doberan: hundreds of suicides each
    Malchin more than 500 suicides, buried in a mass grave
    Schönlanke (now Trzcianka): about 500 suicides
    Stolp (now Słupsk): about 1,000 suicides
    Lauenburg (now Lębork): about 600 suicides
    Grünberg (now Zielona Góra): about 500 suicides
    Berlin: 7,057 during 1945

    Les nazis survivants, leurs collaborateurs et leurs familles ont été marqués par la défaite. Ceci concerne donc la majorité des Allemands. L’impacte psychique se fait sentir encore aujourd’hui et explique en partie pourquoi on suit volontairement le délire anti-russe des dirigeants de la nation.

    30.7.202l von Friedhelm Klinkhammer & Volker Bräutigam - Regierende Bedrohungslügner gefährden den Frieden, beeinträchtigen das Kulturleben und ruinieren den Sozialstaat.

    Russenhass, Russenangst. Genau danach sieht es aus, wenn ein deutscher Minister (unser kriegstüchtiger Pistorius) lieber den Krieg gegen Russland vorbereitet, statt sich strikt auf friedensbewahrende Verteidigungspolitik gemäß Grundgesetz zu beschränken. Aus Worten und Taten Präsident Putins müsse man schließen: „Es besteht eine Bedrohung, und die kann sich ab 2029 realisieren.“[1] Ach ja? Die ARD-Tagesschau, geübt in der Kunst der staatsbürgerlichen Meinungsverbildung, gab noch eins drauf: Laut Geheimdienst-„Erkenntnissen“ sei eigentlich schon 2028 damit zu rechnen.[2] Hingegen unterschlug die Regierungströte, dass Russland eine umfassende Nichtangriffsgarantie anbietet.

    Außenminister Lawrow:

    „Wir haben mehrmals gesagt, dass wir nicht die Absicht hatten und haben, irgendein derzeitiges Nato- oder EU-Mitglied anzugreifen. Wir sind bereit, diese Position in künftigen Sicherheitsgarantien für diesen Teil Eurasiens zu verankern.“[3]

    Die Bundesregierung lehnte bekanntlich ab, ohne den Vorschlag auch nur zu prüfen.[4] Mit Russen redet unser Berliner Nulpen-Regime nicht.

    „Das Deutsche Volk, von dem Willen beseelt, als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen …[5] Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.“[6]

    Wie wohltuend, diese hehren Worte in unserem Grundgesetz! Nur ist das deutsche Volk kein gleichberechtigtes Mitglied in einem „vereinten Europa“ geworden, sondern (seit 1990 komplett) unter Washingtons Fuchtel geblieben. Wenn Donald Trump böse guckt, scharwenzelt Kanzler Merz vor ihm herum und gibt brav Pfötchen.[7] Und erfüllt dann die Aufträge der transatlantischen Rüstungsindustriellen.

    Der vormalige CIA-Analyst Larry C. Johnson:

    „Mit der lächerlichen Behauptung, dass Russland EUropa erobern und besetzen wolle, erzeugen Merz, Pistorius und überhaupt alle europäischen Kriegstreiber Massenhysterie. Warum eigentlich? Europa hat nichts mehr, was Russland braucht oder will.“[8]

    Ob das einfache deutsche Volk „vom Willen zum Frieden beseelt“ ist, wissen wir nicht. Es wird ja traditionell gar nicht ernsthaft nach seinem Willen gefragt. Unübersehbar aber ist: Die herrschenden Eliten haben ihre angejahrten Friedensmasken abgelegt und betätigen sich wieder als Kriegstreiber, als menschenverachtende Rüstungslobbyisten, als Lügner, schamlose Propagandisten und gnadenlose Sozialabbau-Fetischisten.

    Diese Kreise wissen zu verhindern, dass der Wille des Volkes (falls der sich überhaupt bemerkbar macht) 1:1 befolgt wird. Formen direkter Demokratie sind ihnen ein Gräuel. Deshalb bleiben Volksentscheide – „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen [???] … ausgeübt“[9] – auch nur eine grundgesetzliche Option. Papier ist geduldig, wie man weiß.

    Spitzenleistung an Mitleidlosigkeit

    Derzeit beteiligen sich unsere Kriegslüsternen am Auslöschen einer ganzen Generation junger Männer auf den ukrainischen Schlachtfeldern – skrupellos, gewissenlos, aber angeblich zum Schutz der (west-)europäischen Freiheit und Demokratie.[10] Wehrfähigen Männern wird mit Unterstützung der Leyen-EU-Kommission und der Merz-Regierung die Ausreise aus der Ukraine in die „westliche Freiheit“ prinzipiell verwehrt[11], weil dem wildgewordenen pro-nazistischen Machthaber in Kiew (Selenskyj: Wir werden alle besiegen … Ruhm der Ukraine!“[12]) die Soldaten an der Front ausgehen.

    Regierende Christdemokraten wollen neuerdings wehrfähigen Ukrainern grundsätzlich nicht mal mehr den rechtlichen Schutzstatus in Deutschland gewähren, sondern sie in den Fleischwolf des ukrainisch-russischen Krieges zurückschicken. Merz: „Die Ukraine verteidigt nicht nur ihre Freiheit, sondern auch unsere Freiheit“.[13] Jawoll, ums Verrecken! Bis zum Geht-nicht-mehr. Und damit der Korrupte in Kiew mit dem mörderischen Krieg weitermacht, hat ihn unser „vom Frieden beseeltes“ Regime in diesem Jahr schon mit (weiteren) 11,8 Milliarden Euro „Militärhilfe“ geschmiert.[14]

    Die kriegsvorbereitende Politik unserer Regierung wäre gegen das Volk auf Dauer unmöglich. Da ihr vernünftige Begründungen fehlen, füllt sie die Lücke mit Desinformationen, Angstmacherei und menschenverachtender Hetze. Der Staatsfunk steht ihr dafür zu Diensten.

    Der Zweck vons Janze? Verängstigte Bürger lassen sich leichter neue Steuern aufbrummen und ihren sozialen Besitzstand abluchsen. Das abgepresste Geld wird der Rüstungswirtschaft und ihrer kriegswilligen Lobby in den Rachen geschoben. Der Bürger nimmt’s hin. Die angeblich zwingend notwendigen „Verteidigungs“-Ausgaben – heuer überplanmäßig 124,7 Milliarden Euro[15] – sind schließlich für den Durchschnittsbürger nur noch eine abstrakte, nicht mehr wirklich vorstellbare Menge Geld. Und wer zur Tafel gehen muss, weil er es sich nicht einmal leisten kann, sein Essen bei Aldi oder Penny zu kaufen, dem sind unsere 2,5 Billionen Euro Staatsschulden vollends egal – so egal wie die antirussischen Bedrohungslügen.

    Unsere Nazi-Vorfahren steigerten die imperialistische Russenfeindlichkeit Kaiser Wilhelms II. ins Maßlose. Propagandaminister Goebbels’ Hasstirade:

    „In unserem Kampf gegen den Bolschewismus stehen wir heute nicht mehr allein. Um ihn wirksam zu bekämpfen, ist der Zusammenschluss aller gesunden Kräfte nötig. Der Bolschewismus ist grundsätzlich daran interessiert, Krieg und Verwirrung zu stiften … Der Kampf gegen den Bolschewismus ist nicht nur ein Kampf für die Erhaltung der Kultur im eigenen Land, sondern ein Kampf für den Weltfrieden.“[16]

    Der Hass auf die Bolschewiki bekam zusätzlich noch die rassistische Note: „Slawische Untermenschen“ ist eine deutsche Wortschöpfung.

    Nazi-Deutschland wurde zwar von der Sowjetunion (mit Unterstützung der Westalliierten) niedergerungen. Aber der deutsche Russenhass und das unerträglich arrogante Überlegenheitsdenken haben überdauert. Schon sieben Jahre nach Kriegsende schwang sich Konrad Adenauer, der erste Kanzler der Bundesrepublik, zu einem moralisierenden und die monströsen Nazi-Verbrechen relativierenden Vergleich auf:

    „Die Sowjetunion ist ein noch viel größerer und viel mächtigerer und viel totalitärerer Staat, als es das nationalsozialistische Deutschland gewesen ist.“[17]

    Und heutzutage? Die Frage, ob Russlands Außen- und Sicherheitspolitik Deutschland bedrohe, bejahten im Jahr 2018 nur 28 Prozent der Befragten. 2024 waren es 66 Prozent.[18] Als ob Russlands Präsident Putin im November 2021 nicht geradezu händeringend darum gebeten hätte, die bedrohliche NATO-Einflussnahme auf die Ukraine einzustellen und ein gesamteuropäisches Sicherheitskonzept zu verabreden.

    Deutscher Hass auf die Befreier

    Umfragen bestätigen die ungebrochen anti-russische Einstellung der deutschen Bevölkerung gegenüber ihren Befreiern vom Nationalsozialismus. Nicht überraschend, denn unsere politischen Eliten haben nie aufgehört, ihre russophoben Lehrsätze zu Dogmen zu erheben. Seit 24. Februar 2022, als Putin sich aufgrund ihrer aggressiven und subversiven Politik zum Krieg in der Ukraine provozieren ließ, legen sie mit Wonne tagtäglich ihre Platte von der „Bedrohung unserer Freiheit“ auf. Mit Erfolg, weil alle Hintergründe und Fakten über die von den USA, der NATO, der EU und speziell von Deutschland geschaffenen Kriegsursachen verschleiert und vergessen gemacht wurden:

    Der Beitritts-Druck der NATO und der EU auf die Ukraine[19]. „Fuck the EU“-Nulands 5 Milliarden US-Dollar[20] zur Vorbereitung des Maidan-Putsches. Steinmeiers betrügerisches Abkommen[21] mit dem tags darauf vertriebenen Präsidenten Janukowitsch. Merkels nicht minder hinterfotziger Minsk-2-Vertrag[22], der keine Befriedung bringen, sondern Kiew Zeit zur Aufrüstung und Kriegsvorbereitung geben sollte. Mit dem Begriff „völkerrechtswidriger russischer Angriffskrieg“ wurden die Vorgeschichte, die objektiven Ursachen und die gesamte Wahrheit über den Ukrainekrieg gleichsam unter einen Betonsarkophag – wie jenen in Tschernobyl – geschoben und abgedichtet. Die Gefahr, für jedermann sichtbar als kriegslüsterne Politbetrüger dazustehen, ist damit für unsere Oberen gebannt.

    Der Russenhass unseres politischen Führungspersonals wurde in allen gesellschaftlichen Bereichen selbstverständlich und normativ. Im Militär, in der Wirtschaft, im Sport, im Kulturbetrieb. Russophobie als Staatsräson: maßlos, gewissenlos, sogar strafbewehrt.[23][24] Wer gegen die Geschichtsklitterung aufmuckt und lauthals Geschichtsbewusstsein und Faktentreue reklamiert, den greift sich der Staatsanwalt.

    Kostproben für Russophobie und Menschenverachtung, geliefert von unseren führenden Volksvertretern:

    Außenminister Wadephul: „Russland wird immer ein Feind für uns bleiben“ (in einem Telefonat, das er vermeintlich mit engen Mitarbeitern des ukrainischen Präsidenten führte[25]; tatsächlich war er russischen Telefon-Prankstern auf den Leim gegangen).

    Bundeskanzler Merz: „Wir erleben im Augenblick dieses Land (Russland) in einem Zustand der tiefsten Barbarei. Das wird sich in absehbarer Zeit auch nicht ändern, und damit müssen wir uns abfinden“[26]. Und weil Putin nach einem Sieg über die Ukraine angeblich weitere Länder angreifen werde: „Wir werden uns wieder verteidigen müssen.“[27] Bewusst oder unbewusst wiederholt Merz damit Hitlers Propaganda, der deutsche Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion sei als „Präventiv-Krieg“ (vorbeugende Verteidigung) gerechtfertigt.[28] Russland bzw. die Sowjetunion haben Deutschland jedoch noch nie angegriffen. Merz pflegt ein borniertes Feindbild. Das hindert ihn, die angebrachte Lehre aus der verheerenden deutschen Geschichte zu ziehen und seine Politik entsprechend friedensdienlich zu gestalten.

    Ostlandreiter in Aufbruchstimmung

    Merz’ bösartige Sprücheklopferei ist ein Fingerzeig darauf, dass die deutsche Bourgeoisie nie verwunden hat, von den „Barbaren“ im Osten besiegt worden zu sein – und dass sie nach wie vor revanchistische Gedanken pflegt.[29]

    Klar, dass die regierende Politblase einen auf Saubermann macht und betont, ihre Hasstiraden richteten sich nur gegen die „verbrecherische“ russische Regierung, nicht gegen das russische Volk. Auch dieses Nonsens-Bekenntnis hat üble Tradition. Beispiel: Am Tag des Angriffs auf die Sowjetunion, am 22. Juni 1941, schnauzte Adolf Hitler im Reichsrundfunk:

    „Niemals hat das deutsche Volk gegen die Völkerschaften Russlands feindselige Gefühle gehegt. Nicht Deutschland hat jemals versucht, seine nationalsozialistische Weltanschauung nach Russland zu tragen, sondern die jüdisch-bolschewistischen Machthaber in Moskau haben es unentwegt unternommen, unseren und anderen europäischen Ländern ihre Herrschaft aufzuoktroyieren …“[30]

    Das Ergebnis der nicht gehegten „feindseligen Gefühle gegen die russischen Völkerschaften“ ist bekannt: 27 Millionen ermordete Sowjetmenschen. Jeder achte Bewohner ein Kriegstoter. (In Deutschland bei 6,3 Millionen Kriegstoten jeder elfte.)

    Deutsche Politik „nur“ gegen den Kreml, nicht gegen die russische Bevölkerung? Pure Heuchelei, denn mit Wirtschaftssanktionen („Russland ruinieren“[31]) wird die Bevölkerung drangsaliert, weil man sie zwingen will, ihre Regierung zu entmachten und dem Westen genehme, fügsame Nachfolger zu akzeptieren. Die gleiche Absicht stand hinter dem Plan der Brüsseler Domina von der Leyen und ihres Berliner Kumpans Merz, 300 Milliarden Euro eingefrorenes russisches Staatsvermögen zu klauen, die schließlich nicht Putin, sondern der russischen Bevölkerung gehören.[32] Auch trifft die mittelbare Kriegsbeteiligung auf Seiten der Ukraine nicht Putin, sondern breite Teile der Bevölkerung. Vor allem, weil Deutschland massenhaft tödliche Waffen liefert.

    O-Ton Merz:

    „Russland ist kulturell, literarisch und musikalisch ein zutiefst europäisches Land und im ganzen Land von europäischer Kultur geprägt.“[33]

    Jottchen, welch nagelneue Erkenntnis! Des Kanzlers Würdigung passt natürlich nahtlos in den neuen Umgang mit russischer Kultur und Kulturträgern:

    Dem Stardirigenten Valery Gergiev wurde als Chefdirigent der Münchner Philharmoniker gekündigt, da er sich trotz Aufforderung nicht vom Krieg gegen die Ukraine distanzierte.[34]
    Die berühmte Opernsängerin Anna Netrebko tritt, weil ähnlich drangsaliert, gleich gar nicht mehr im Ausland auf.[35]
    Russland wurde von mehreren Filmfestspielen (z.B. Venedig) und vom Eurovision Song Contest verbannt.[36]
    Kultur-Institutionen – wie die Kunstbiennale in Venedig – die es wagen, russische Künstler einzuladen, werden geächtet, zugesagte Fördermittel verweigert.[37]

    Auch auf dem Büchermarkt zeigen sich die Auswirkungen der systematisch forcierten Russophobie. Russische Literatur ist out. Der Markt ist eingebrochen.[38]

    Im Sport schlug die russophobe Politik ähnlich durch. In fast allen Sportwettbewerben herrschte Teilnahmeverbot für Russen. Gelegentlich gab es Ausnahmen, aber nur unter erzwungenem Verzicht auf das Tragen der russischen Staatsflagge und das Abspielen der Nationalhymne.

    Als das Internationale Paralympische Komitee (IPK) zur Olympiade 2022 die Teilnahme russischer und weißrussischer Sportler befürwortete, drohten vor allem die deutschen Sportfunktionäre mit Boykott. Das Komitee vollzog daraufhin eine Kehrtwende und schloss die Russen aus.[39] Als die Verbände im Internationalen Paralympischen Komitee heuer nach mehrheitlichen Abstimmungen in ihren Gremien die Sperren doch aufhoben (auch das Verbot der russischen Flagge und Nationalhymne), beschloss der deutsche Verband, die Eröffnungsfeier der Paralympics zu boykottieren. Klar, dass auch die deutsche Politaufsicht, Sportstaatsministerin Schenderlein (CDU), in Vertretung ihres Kanzlers Merz die Eröffnungsfeier boykottierte.[40],[41]

    Den Widersinn dieser angeblich nur auf Putins Regierung zielenden Sanktionspolitik haben wichtige Sportverbände inzwischen begriffen. Sie hoben die Verbote auf.[42]

    Konsequenzen der Russophobie

    Die regierungsamtliche Russenfeindlichkeit hat Konsequenzen für uns alle. Man bestimmt inzwischen sogar, welche russischen Medien wir nicht nutzen dürfen. Von Thomas Jeffersons Mahnung: „Nur die Lüge braucht die Stütze der Staatsgewalt. Die Wahrheit steht von alleine aufrecht“[43] lassen sich unsere Zensoren nicht irritieren. Man verbietet uns zeitweise, zum Gedenken an die gefallenen sowjetischen Befreier an den Ehrenmalen in Berlin sowjetische Flaggen zu zeigen. Offiziellen russischen Repräsentanten wird gar die gemeinsame Teilnahme mit uns an Befreiungsfeiern in den ehemaligen KZs (Buchenwald, Sachsenhausen u.a.) verwehrt.[44] Die Verwaltung der KZ-Gedenkstätte Dachau ließ im Mai einen Tag nach einer Gedenkfeier, an der auch der russische Botschafter und der belarussische Generalkonsul teilgenommen hatten, von deren Kränzen die Schleifen in den russischen und belarussischen Nationalfarben abschneiden.[45] Niederträchtig, schändlich …

    Verstörende Folgen des russlandfeindlichen Kurses: 88 Prozent der Westdeutschen und 77 Prozent der Ostdeutschen sehen mittlerweile in Russland eine Bedrohung für die Sicherheit in der Welt.[46] Und wie sehen die Russen uns Deutsche? Früher fanden uns über 80 Prozent der Russen gut. Noch im Jahr 2010 sah kaum ein Russe Deutschland als gefährlich an. Heute betrachtet eine Mehrheit (55 Prozent) Deutschland als Hauptfeind.[47]

    Unsere führenden Giftspritzen Merz und Pistorius werden diesen Anteil weiter wachsen lassen. Sie haben schon das Fundament gelegt für den nächsten Krieg gegen Russland. Den wir gemäß historischer Gesetzmäßigkeit erneut verlieren werden. Ein Aberwitz, diese Berliner Aggressivität gegenüber der Atommacht Russland! Aber es gibt ja so viele schöne Rüstungsmilliarden zu verpulvern …

    Und diese Mischpoke hetzt weiter. Merz: „Der [Ukraine-]Krieg endet erst, wenn Russland wenigstens wirtschaftlich, wenn nicht auch militärisch erschöpft ist, und darauf bewegen wir uns hin“. [48] „Wir werden der Ukraine weiter helfen … Die Mittel der Diplomatie sind ausgeschöpft.“[49] So schwadroniert ein Kanzler, der noch kein einziges Mal mit Putin gesprochen hat und stur jeglichen Kontakt mit ihm ablehnt.

    Der eingangs bereits zitierte CIA-Analytiker Larry C. Johnson über unseren Kanzler:

    „Da haben wir es wieder – ein kleiner Junge mit einer Zustimmungsrate von 21 % treibt Deutschland in den Ruin. Das zeigt, dass dieser intellektuelle Zwerg in einem langen Körper sich selbst als neuen Führer sieht, denn ein echter Führer kümmert sich nicht um Zustimmungswerte.“[50]

    Wir Deutsche haben keine äußeren Feinde, nur innere. Die sind benennbar: Geldaristokraten, Rüstungs-Industrielle und Kriegsbereitschafts-Politiker wie Merz, Pistorius und ihre Spießgesellen. Dazu kommen die regierungshörigen Massenmedien mit ihrer weit fortgeschrittenen Verblödung der Gesamtbevölkerung – bei nachhaltig unzureichendem Bildungsangebot.

    Ach, liebe gute Leute: Die beste Verteidigung besteht darin, FREUNDE zu gewinnen!

    Anmerkung der Autoren: Unsere Beiträge stehen zur freien Verfügung. Wir schreiben nicht für Honorar, sondern gegen die „mediale Massenverblödung“ (in memoriam Peter Scholl-Latour). Die Texte werden vom Verein „Ständige Publikumskonferenz öffentlich-rechtlicher Medien e.V.“ dokumentiert: publikumskonferenz.de/blog

    Titelbild: JoeBakal/shutterstock.com

    [«1] ksta.de/politik/pistorius-warnt-vor-angriff-man-muss-nur-putins-worte-nehmen-1000321

    [«2] tagesschau.de/investigativ/wdr/russland-nato-militaer-100.html

    [«3] archive.ph/bQACp

    [«4] Bundesregierung lehnt Lawrow-Vorschlag zu Nichtangriffspakt zwischen Russland und EU-NATO-Staaten ab – NachDenkSeiten

    [«5] gesetze-im-internet.de/gg/pr_ambel.html

    [«6] gesetze-im-internet.de/gg/art_1.html

    [«7] n-tv.de/politik/Darum-kuscht-der-Kanzler-vor-dem-Kriegspraesidenten-id30700622.html

    [«8] sonar21.com/why-europe-no-longer-matters/

    [«9] gesetze-im-internet.de/gg/art_20.html

    [«10] zeit.de/politik/ausland/2024-06/mobilisierung-ukraine-soldaten-rekrutierung-krieg

    [«11] deutschlandfunk.de/eu-gewaehrt-wehrfaehigen-ukrainern-kuenftig-keinen-automatischen-schutzstatus-mehr-102.html

    [«12] zeit.de/politik/ausland/2022-02/ukraine-wolodymyr-selenskyj-russland-krieg-videobotschaften

    [«13] welt.de/politik/deutschland/article6a2a5beffbd55a72ddb57005/regierungserklaerung-sie-reisen-zu-champagnerempfaengen-nach-moskau-merz-attackiert-afd-abgeordnete.html

    [«14] de.euronews.com/2026/02/11/ukraine-hilfe-deutschland-11-milliarden-usa-militar

    [«15] welt.de/politik/deutschland/article6a4d358e486ea1079bcfec36/historisch-deutschland-meldet-nato-verteidigungsausgaben-in-rekordhoehe.html

    [«16] booklooker.de/Bücher/Angebote/titel=Die+Bedrohungslüge. S. 13

    [«17] konrad-adenauer.de/zitate/sowjetunion/

    [«18] zms.bundeswehr.de/de/publikationen-ueberblick/befragung-zwischen-kriegsangst-und-kriegstauglichkeit-5860904

    [«19] osteuropa.lpb-bw.de/orange-revolution-ukraine

    [«20] bbc.com/news/world-europe-26079957

    [«21] welt.de/politik/ausland/article125094196/Ukraine-Der-diplomatische-Coup-des-Frank-Walter-Steinmeier.html

    [«22] wsws.org/de/articles/2022/12/20/merk-d20.html

    [«23] gesetze-im-internet.de/stgb/__130.html

    [«24] gesetze-im-internet.de/stgb/__140.html

    [«25] berliner-zeitung.de/article/kuenftiger-aussenminister-wadephul-russland-wird-immer-ein-feind-fuer-uns-bleiben-2320148

    [«26] overton-magazin.de/top-story/merz-ueber-russland-wir-erleben-im-augenblick-dieses-land-in-einem-zustand-der-tiefsten-barbarei/

    [«27] globalbridge.ch/friedrich-merz-ueber-russland-wir-muessen-uns-erneut-verteidigen-man-beachte-erneut-verteidigen/

    [«28] zukunft-braucht-erinnerung.de/praeventivkriegsthese-und-barbarossa/

    [«29] wsws.org/de/articles/2026/06/21/wwii-j21.html

    [«30] booklooker.de/Bücher/Angebote/titel=Die+Bedrohungslüge. S. 104

    [«31] monde-diplomatique.de/artikel/!6006242

    [«32] bsw-vg.de/russisches-staatsgeld-beschlagnahmen-friedrich-merz-baut-sich-ein-denkmal-der-dummheit/

    [«33] youtube.com/shorts/KUU2ZwgRqC8

    [«34] br-klassik.de/gergiev-dirigent-muenchner-philharmoniker-reiter-ukraine-krieg-trennung-100.htm

    [«35] welt.de/kultur/klassik/article246767084/Anna-Netrebko-Ich-bin-ein-Star-Aufgeben-ist-keine-Option.html

    [«36] deutschlandfunkkultur.de/russland-wird-vom-eurovision-song-contest-ausgeschlossen-100.html

    [«37] tagesschau.de/ausland/europa/eu-biennale-venedig-russland-100.html

    [«38] rp-online.de/kultur/buchgeschaeft-mit-china-und-russland-bricht-ein_aid-125395897

    [«39] dw.com/de/ipc-suspendiert-russland-und-belarus/a-63789389

    [«40] sportschau.de/paralympics/die-paralympics-starten-und-kaum-jemand-spricht-ueber-sport,diskussionen-politik-teilnahme-russland-belarus-100.html

    [«41] deutschlandfunk.de/deutsches-team-boykottiert-einmarsch-der-nationen-bei-paralympics-eroeffnungsfeier-100.html

    [«42] ardmediathek.de/video/sportschau/beschraenkungen-gegen-russische-athleten-aufgehoben/sportschau/…

    [«43] beruhmte-zitate.de/zitate/1979410-thomas-jefferson-nur-die-luge-braucht-die-stutze-der-staatsgewalt/

    [«44] germany.mid.ru/de/aktuelles/pressemitteilungen/stellungnahme_der_russisch…

    [«45] sueddeutsche.de/muenchen/dachau/kz-gedenkstaette-dachau-russische-botschaft-hebertshausen-kraenze-li.3274263

    [«46] infratest-dimap.de/umfragen-analysen/bundesweit/umfragen/aktuell/russland-bild-der-deutschen/

    [«47] tagesspiegel.de/internationales/usa-unter-trump-nicht-mehr-auf-platz-1-mehrheit-der-russen-sieht-deutschland-als-hauptfeind-13820170.html

    [«48] stern.de/news/merz-zu-russland-dialog-bereit—wenn-es-sinnvoll-ist–37135344.html

    [«49] tagesschau.de/inland/innenpolitik/bundestag-generaldebatte-132.html

    [«50] sonar21.com/historical-consciousness-what-germany-could-learn-from-russia/

    Deputy Mayor and Municipal Treasurer ("Stadtkaemmerer"; since 1940) Dr. jur. Ernst Kurt Lisso ( March 7, 1892; † April 18, 1945), at desk; his wife Renate Stephanie, born Luebbert ( April 12, 1895; † April 18, 1945), in chair; and their daughter Regina Lisso (* May 24, 1924;[1] † April 18, 1945[2]) after committing suicide by cyanide in the Leipzig New Town Hall (Neues Rathaus) to avoid capture by American soldiers of the 69th Infantry and 9th Armored Divisions as they closed in on the city. Regina Lisso wears the armband of the German Red Cross. Also found dead in the Rathaus was Mayor ("Oberbuergermeister") Alfred Freyberg and his wife and daughter and former mayor and battalion leader of the Volkssturm (erroneously described as a “Volkssturm General”) Kurt Walter Doenicke as well as several Volksturm officers. The 777th Tank Destroyer Battalion’s official history says the Americans overshot the Rathaus because of old maps on April 18, and the assault began the next morning on April 19. American tanks fired on the Rathaus from 7:30 to 9:10, when a captured German officer carried in a surrender ultimatum. The Rathaus commander accepted the terms at 9:30. The Americans captured one major general, 175 enlisted men, and thirteen Gestapo police. The American flag was raised over the Rathaus around noon. The scene of the Lisso suicides was extensively photographed by Robert Capa, Margaret Bourke-White, and Lee Miller, as well as the United States Army Signal Corps. For reasons that remain unclear, the Freyberg family was not photographed.

    Portrait of Georgy Konstantinovich Zhukov by Andrey Mironov. Source : Wikimedia Commons

    #Allemagne #russophobie #propagande

  • Europe Doesn’t Know How to Respond to China
    https://jacobin.com/2026/06/europe-china-trade-protectionism-labor

    Cet article explique les raisons matérielles de l’odieuse et raciste remarque de Kallas qui vient de désigner la Chine comme un cancer qu"il faudrait enlever du tissu européen.

    Le choix de l’expression médicale montre les idées profondément biologistes et fascistes de la politicienne estonienne. Ces gens aiment la guerre car ils la considèrent comme une intervention chirurgicale pour sauver un organisme malade.

    Le caractère fasciste de la haute représentante de l’Union européenne pour les Affaires étrangères et la Politique de sécurité n’est pas surprenant quand on se rappelle que les minuscules états baltes et la Finlande sont initialement la création des mêmes personnes et familles nobles et militaires à l’orignie du fascisme allemand. Ceci est d’ailleurs également le cas de l’Ukraine mais avecc la participation davantage d’acteurs slaves appartenant aux mêmes classes sociales.

    Sous l’emprise des « von » (par ex. der Leyen) l’Europe en crise renoue avec l’esprit odieux et inhumain des classes belliqueuses de 1918. L’Ukraine avec ses idoles nationales génocidaires est l’incarnation mafieuse du même esprit. L’alliance de ce monde aux raçines pré-fascistes avec les russophobes de Pologne et d’Allemagne constitue un danger de mort pour tous les Européens.

    14.6.2026 by Ruth Sisask - The European Union’s top diplomat Kaja Kallas says Europe needs to take painful steps to overcome the “cancer” of dependency on China. The EU is talking about protectionism, but in reality its firms are addicted to low-wage labor outside the bloc.

    The European Union’s top diplomat, Kaja Kallas, has again gained attention for provocative statements about China. In remarks last month, she compared the EU’s economic relationship with China to a “cancer,” arguing that Europe must endure the painful “chemotherapy” of export controls, investment screening, and supply chain restructuring.

    Her attitude highlights a rhetorical turn toward economic independence, recognizing the EU’s inability to manage the consequences of global capitalism. Faced with China’s growing technological and industrial power, officials in Brussels have launched industrial initiatives, discussed new trade restrictions, and sought to strengthen domestic manufacturing. Across the Atlantic, the United States has pursued similar goals through tariffs, industrial subsidies, and efforts to bring production back home.

    Over the last few years, the EU has made attempts to reposition itself as an economic powerhouse, in light of member states’ growing dependence on China’s exports and the Chinese market. Official Eurostat numbers tell a stark story. In 2024, EU imports from China reached €517.8 billion, as against €213.3 billion in EU exports to that country, leaving a goods deficit of €304.5 billion. That deficit had climbed to €98 billion in Q1 2026 alone, the highest since Q3 2022. China is now the EU’s largest source of imports, and the gap of export deficits keeps widening.

    Even leading capitalists find that the global capitalism developed since the 1980s is now in crisis. For BlackRock’s CEO Larry Fink,

    The danger is that we focus so much on the noise that we forget what actually matters. The forces behind today’s headlines have been building for a long time. The old model of global capitalism is fracturing. Countries are spending enormous sums to become self-reliant — in energy, in defense, in technology.

    Fink underlines a path the EU and the United States are trying to follow. Yet the European push for independence is easier said than done.

    The Council of the EU has stated: “Europe’s productivity has been lagging behind other major economies in the last 20 years.” In particular, Andrea Butollo and his colleagues’ research demonstrates that China has become a dominant producer of batteries, electric vehicles, wind turbines, and a range of advanced industrial technologies, with Chinese companies like Huawei, ZTE, Baidu, and Xiaomi emerging as major global competitors. The concern for the Global North is that China increasingly combines technological development with manufacturing capacity. China has become a necessary partner for producing many technologies — most important, anything that uses batteries.

    The EU has responded with a wave of industrial initiatives aimed at strengthening its own high-tech production. The Industrial Accelerator Act passed this year prioritizes EU-made products across procurement, offering support schemes for made-in-EU products. Commissioners representing all twenty-seven member states have been asked to map Chinese activity across every portfolio, from trade and agriculture to defense, health, and digital infrastructure. A Guardian report suggests that Brussels is now seriously considering quotas, tariff-rate quotas, and supplier diversification requirements in strategically important sectors.

    In addition to limiting Chinese imports, Reuters explains that the European Commission wants to double the EU market share of semiconductors to 20 percent in the next four years to boost the continent’s technological sovereignty. The proposal includes faster approval processes for data centers and aims to force agreements between manufacturers and buyers to “guarantee future purchases.”

    Butollo and his colleagues’ research situates these developments within a broader turn toward economic nationalism, arguing that both the EU and the United States have adopted increasingly interventionist industrial policies in an effort to regain leadership in the global technology market. Edward Ashbee has gone further, suggesting that China’s rise may itself become the driver of deglobalization, as Western states conclude they can only develop by gaining advantage over China. Others, like Benjamin Selwyn and Christin Bernhold, maintain that global production networks are continuing to expand despite geopolitical tensions. The EU, now turning toward domestic protectionism, seeks to become an economic powerhouse of its own, much like China. The conditions under which China grew to economic dominance, however, cannot be readily recreated inside Europe.

    The European Commission in 2019 termed China “a partner, a competitor, and a systemic rival.” The tension between the EU and China came out into the open with foreign affairs chief Kaja Kallas’s outburst at the annual Lennart Meri Conference in Tallinn. Although out of line with diplomatic practice, her statement was much in line with the EU’s latest shifts.

    The problem is that the EU has long had a trade deficit in goods with China. The prominent area of concern is “China’s drive towards import substitution and self-sufficiency.” The commission has stated, “While the EU welcomes efforts by the Chinese authorities to attract foreign direct investment, EU companies continue to face discrimination in the Chinese market, and it remains difficult for European businesses in China to compete due to the lack of a level playing field.” In claiming that the issue is China’s political system, the Europeans show (albeit without admitting to it) that their own market is lagging behind in development.

    The commission is critical of China’s economic approach, claiming that “China’s distortive industrial policies and practices — in particular with regard to widespread support for the manufacturing sector — create overcapacity in China, with negative externalities for a wide range of WTO [World Trade Organization] members.” This again confirms that Kallas’s hostile comparison is part of a bigger narrative shift, comparable to Donald Trump’s strong anti-China slogans, already adopted during his first term.

    In their recent work on capitalist value chains, Selwyn and Bernhold argue that debates about deglobalization routinely overlook a fundamental feature of capitalism: capital’s endless search for opportunities to extract surplus value from labor. Their study revealed that leading US firms are not abandoning globalization; they are reorganizing it while trying to contain China’s technological rise.

    Despite years of discussion about reshoring and economic sovereignty, global production remains deeply interconnected as companies continue to rely upon international supply chains. As production becomes more technologically complex and the need to keep costs to a minimum stays fundamental, the requirement for access to specialized suppliers, raw materials, and labor markets increases.

    As these same authors cite from studies on the semiconductor industry, front-end production may expand in Europe and the United States, but much of the world’s manufacturing capacity remains concentrated in Asia. Firms are increasingly pursuing a “China + 1” strategy, diversifying production into countries such as Vietnam and Malaysia while maintaining extensive international supply chains.

    Importing goods from China was not an issue for decades for the Global North, because the labor and thus products were cheap. But now, China has developed to control more and more of the core technologies, and the EU and United States haven’t been able to adapt, as they are not used to playing catch-up.

    Selwyn and Bernhold thus conclude that current developments reflect attempts by capitalist firms and leading states to preserve globalization while restructuring it around new geopolitical realities. But if globalization as a process continues, why are Western governments increasingly embracing protectionist rhetoric?

    Since the late 1970s, China’s role within the global economy seemed relatively clear, serving as a vast — and relatively cheap — reservoir of labor for Western firms seeking lower production costs. Selwyn and Bernhold argue that China’s economic opening changed the United States’ own approach to international deals:

    As the US state facilitated a shift in its domestic economy towards high-tech CVC (Corporate Venture Capital) nodes such as research and development “knowledge,” and professional services, it relied increasingly on importing cheap manufactured goods from China which were often produced under the control of, or for, Western firms.

    From this, it follows that the United States’ benefit from China was that American firms, controlling the technologies and the market, could use cheap Chinese labor, which helped, in turn, grow the Chinese technology sector.

    But in this development, according to Selwyn and Bernhold, the Chinese state successfully pursued a strategy that first integrated the country into labor-intensive global production networks and later facilitated increasingly sophisticated forms of industrial and technological development.

    As they claim, China followed a path of “first low-tech labor-intensive industrialization through integration into capitalist value chains, and later increasingly high-tech development.” China has successfully implemented a plan for long-term development of the national economy, comparable to its Western counterparts’ strategies. China had changed position from a workshop to a challenger to US (and EU) firms.

    China’s rise has encouraged Western governments to pursue policies designed to restore industrial competitiveness and technological leadership. In the United States, this trend has become associated with reshoring, industrial subsidies, and what policymakers often describe as “friend-shoring.” Both the Biden and Trump administrations have sought to encourage domestic investment while reducing dependence on Chinese supply chains.

    This approach has extended to the EU, with both administrations pressuring the European Union to decouple from China. The first notable example of this was back in 2020 already, when the Guardian reported that the United States urged the EU to bar Huawei from 5G networks. Today EU policymakers speak of strategic autonomy, battery independence, technological sovereignty, and industrial resilience. Tariffs and industrial policy are increasingly viewed as necessary tools for defending European competitiveness.

    These sentiments stress how significant the shift is in rhetoric and policy, as the whole point of the EU has been to support the free market: as its own website boasts, “The European Union is one of the most outward-oriented economies in the world. It is also the world’s largest single market area. Free trade among its members was one of the EU’s founding principles, and it is committed to opening up world trade as well.” Now as the trade deficit with China is rising, there is a need for a change.

    Europe can invest into new technologies. It can subsidize strategic industries. It can support battery production and semiconductor manufacturing. Indeed, as Butollo and his colleagues argue, both the EU and the United States already have implemented more interventionist policies in a bid to regain technological leadership. Yet what the Europeans can’t do is recreate the conditions that initially facilitated China’s competitive edge.

    One simple reason for this is that European economies are not built upon vast pools of low-cost industrial labor, at least not inside the EU. European workers enjoy higher wages, protections, and social rights. As a result, Europe’s pursuit of economic sovereignty remains structurally dependent on globalization and cheap products based on low labor costs. This frustration was emphasized by German Chancellor Friedrich Merz, who claimed that “work-life balance and a four-day week will not be enough to maintain our country’s current level of prosperity in the future, which is why we need to work harder.”

    Global capitalism has relied on inequality of costs and wealth between trading partners. With China, the inequality is leveling. The EU needs to find new “partners” that have low labor costs, if they want to keep down production costs, stop fueling China’s market, and keep the welfare benefits.

    As an example, consider the recently concluded agreement between the European Union and Mercosur (Argentina, Brazil, Paraguay, and Uruguay) with the goal of securing critical raw-material supplies. These materials will have lower tariffs for the EU, which, based on its own press release, will bring more exports from Mercosur and make the EU more competitive thanks to reduced costs: the EU claims that “removing high Mercosur tariffs will enable EU exporters to save over 4 billion euros in customs duties per year.”

    The EU’s strategy increasingly has two objectives. One is defensive: containing China’s rise through tariffs, restrictions, and industrial policy. The other is expansive: constructing alternative global supply chains through Mercosur, Southeast Asia, and other regions.

    The system rewards those capable of combining access to labor with technological development. China succeeded in doing both. Europe now seeks to recover its position within the global economy. To compete, the EU must continue relying on new global production networks as an alternative to both Chinese supply chains and domestic production.

    This logic might hold were the world not already so deeply globalized. Kaja Kallas’s chemotherapy metaphor is poorly chosen: chemotherapy targets a foreign body, but China is is structurally embedded in the global market. A conjoined twin is the more apt image: painful separation may be conceivable, but you still share a world with the other afterward. The ambition to decouple from China is risky because the EU lacks both the productive capacity and the raw materials for genuine independence, leaving it reliant on new supply chains that China is equally positioned to penetrate.

    #Europe #fascisme #russophobie #guerre #Chine #économie

  • Zeitenwende und Geschichtspolitik : Revanche für den 8. Mai
    https://www.jungewelt.de/artikel/523025.zeitenwende-und-geschichtspolitik-revanche-f%C3%BCr-den-8-mai.html

    Le parti vert allemand ressemble de plus en.plus aux vieux partis de droite et anticommunistes de 1949 . Sa dernière campagne réactionnaire doit aboutir à la disparition de la mémoire des soldats soviétiques qui ont libéré l’Allemagne du fascisme.

    23.5.2026 von Nico Popp - Berlin: Ein Antrag der Grünen zielt auf die Zerstörung der sowjetischen Prägung der drei Ehrenmale, die an den Sieg über Nazideutschland erinnern.

    Die Grünen arbeiten in Berlin weiter an der kriegstüchtigen Formierung des Hinterlandes. Ein paar Tage nach einer Veranstaltung, bei der sich die Partei als treibende Kraft in der Kampagne für eine Schließung des Russischen Hauses in Szene setzte, werden die Hauptstadt-Grünen an der geschichtspolitischen Front aktiv. Am Donnerstag wurde ein Antrag ihrer Fraktion mit dem Titel »Sowjetische Ehrenmale in Berlin geschichtlich einordnen und vor politischer Instrumentalisierung schützen« in das Landesparlament eingebracht und an den Ausschuss für Kultur, Engagement und Demokratieförderung zur Beratung überwiesen.

    Mit dem Antrag wird die von unterschiedlichen Akteuren – ukrainischen Nationalisten, den Maßgaben der außenpolitischen Frontenbildung verpflichteten Historikern, antisowjetischen bzw. antikommunistischen Instituten und Vereinen – zunehmend koordiniert vorangetriebene Umgestaltung und »Neuinterpretation« der drei sowjetischen Ehrenmale in Berlin auf die nächste Ebene gehoben.

    Das formelle Ziel des Antrages ist es, den Senat durch Beschluss des Abgeordnetenhauses aufzufordern, hinsichtlich der Ehrenmale »ein umfassendes Konzept zur historisch-kritischen Einordnung, zur Weiterentwicklung einer lebendigen Erinnerungskultur sowie zum Schutz vor politischer Instrumentalisierung vorzulegen und umzusetzen«. Inhaltlich läuft der Antrag darauf hinaus, die sowjetische Prägung der Ehrenmale zu zerstören. In der Begründung heißt es, die Ehrenmale spiegelten ein »Geschichtsbild« wider, »das einseitig durch die stalinistische Sowjetunion geprägt ist«. »Ausgeblendet« blieben nämlich »der Hitler-Stalin-Pakt, die Gewaltverbrechen des Stalinismus sowie die Erfahrungen derjenigen Völker und Minderheiten, die unter sowjetischer Herrschaft verfolgt und unterdrückt wurden«.

    Hier wird kaum verklausuliert eingefordert, Ehrenmale, die an den Sieg über den deutschen Faschismus erinnern, mit den Großerzählungen der antikommunistischen Geschichtsschreibung zur Sowjetunion zu überschreiben. Das wird als »historisch-kritische Kontextualisierung« verkauft, die nicht im Widerspruch stehe zu den »bestehenden rechtlichen Verpflichtungen Deutschlands zum Schutz von Kriegsgräberstätten«. Richten soll sich das Vorhaben angeblich auch gegen »historische wie aktuelle Formen politischer Instrumentalisierung« – ein auch in diesem Antrag unbelegter Vorwurf, der noch dazu aus einem politischen Spektrum kommt, das seit 2022 alles unternommen hat, um die Ehrenmale in Berlin zu Schauplätzen der Auseinandersetzung um die Deutung des Ukraine-Krieges zu machen. Letztlich ist auch dieser Antrag ein Versuch, die Ehrenmale für tagespolitische Zwecke zu instrumentalisieren. Mit der Formel von der »zeitgemäßen Erinnerungskultur« wird das auch unfreiwillig eingeräumt.

    Zu den in dem Antrag aufgeführten Arbeitsaufträgen gehört neben der »Kontextualisierung« (über Informationstafeln und »digitale Vermittlungsformate«) die »Sichtbarmachung der Vielfalt der Roten Armee« (die gerade die sowjetische Erinnerungskultur nie »unsichtbar« gemacht hat), ein »Maßnahmenkonzept zur wirksamen Unterbindung des Missbrauchs der Ehrenmale« (was offenbar auf die dauerhafte Institutionalisierung der jährlich zum 8. und 9. Mai verfügten Verbote zielt), die Einschaltung von »Wissenschaft und Zivilgesellschaft« (also der Partner der Grünen in der Kampagne) und zuletzt die »Entwicklung und Umsetzung spezifischer Bildungsangebote« unter »Einbeziehung der späteren Teilung und Diktaturen in Deutschland und Europa« – ein unmissverständlicher Fingerzeig, dass an diesen Orten perspektivisch die Erzählung vermittelt werden soll, dass in Osteuropa 1945 »eine Diktatur durch die andere« ersetzt worden sei, also gar keine Befreiung stattgefunden habe.

    Als Mitglied des Kulturausschusses wird sich der ehemalige Innensenator Andreas Geisel (SPD) mit dem Antrag befassen, der öffentlich als Befürworter von Eingriffen in die Gestaltung der Ehrenmale hervorgetreten ist. Im Kulturausschuss sitzt auch die CDU-Abgeordnete Stefanie Bung, die bereits 2022 gefordert hatte, die beiden Panzer vor dem sowjetischen Ehrenmal im Tiergarten zu entfernen. Man darf also davon ausgehen, dass der Antrag der »oppositionellen« Grünen mit ausgesprochenem Wohlwollen behandelt werden wird.

    Nicht in dem Ausschuss vertreten ist der einzige profilierte Kritiker der Umgestaltungsinitiativen im Abgeordnetenhaus, der BSW-Abgeordnete Alexander King. Er sagte am Freitag gegenüber jW, der Antrag der Grünen sei »purer Revanchismus«: »Nicht die Deutschen und auch nicht die deutschen Grünen haben Berlin befreit, sondern die Rote Armee.« Die Vornahme von Veränderungen an den Ehrenmalen und die Vermischung des Gedenkens »mit der eigenen Sicht auf die Geschichte der Befreier und aktuelle Entwicklungen« sei »wirklich unsäglich«. Für Geschichtsrevisionismus brauche es »längst keine Rechten mehr. Das können die Grünen mindestens genauso gut.«

    #Allemagne #Berlin #anticommunisme #russophobie #verts

  • Jenseits von Gut und Böse – Friedrich Wilhelm Nietzsche
    https://projekt-gutenberg.org/authors/friedrich-wilhelm-nietzsche/books/jenseits-von-gut-und-boese/chapter/8/?gl_book_search=Nihilin&gl_jump=1&gl_jump_query=Nihilin

    Vous cherchez à comprendre la profonde aversion allemande contre tout ce qui est russe ? Elle existe depuis le début de l’alliance de la bourgeoisie avec la famille de Hohenzollern. Le militarisme de la noblesse prusse et le nationalisme de la classe bourgeoise ont inspiré l’abjecte diatribe du philosophe déglingué Friedrich Nietzsche.

    208.

    Wenn heute ein Philosoph zu verstehen giebt, er sei kein Skeptiker, – ich hoffe, man hat Das aus der eben gegebenen Abschilderung des objektiven Geistes herausgehört? – so hört alle Welt das ungern; man sieht ihn darauf an, mit einiger Scheu, man möchte so Vieles fragen, fragen ... ja, unter furchtsamen Horchern, wie es deren jetzt in Menge giebt, heisst er von da an gefährlich. Es ist ihnen, als ob sie, bei seiner Ablehnung der Skepsis, von Ferne her irgend ein böses bedrohliches Geräusch hörten, als ob irgendwo ein neuer Sprengstoff versucht werde, ein Dynamit des Geistes, vielleicht ein neuentdecktes Russisches Nihilin, ein Pessimismus bonae voluntatis, der nicht bloss Nein sagt, Nein will, sondern – schrecklich zu denken! Nein thut. Gegen diese Art von »gutem Willen« – einem Willen zur wirklichen thätlichen Verneinung des Lebens – giebt es anerkanntermaassen heute kein besseres Schlaf- und Beruhigungsmittel, als Skepsis, den sanften holden einlullenden Mohn Skepsis; und Hamlet selbst wird heute von den Ärzten der Zeit gegen den »Geist« und sein Rumoren unter dem Boden verordnet. »Hat man denn nicht alle Ohren schon voll von schlimmen Geräuschen? sagt der Skeptiker, als ein Freund der Ruhe und beinahe als eine Art von Sicherheits-Polizei: dies unterirdische Nein ist fürchterlich! Stille endlich, ihr pessimistischen Maulwürfe!« Der Skeptiker nämlich, dieses zärtliche Geschöpf, erschrickt allzuleicht; sein Gewissen ist darauf eingeschult, bei jedem Nein, ja schon bei einem entschlossenen harten Ja zu zucken und etwas wie einen Biss zu spüren. Ja! und Nein! – das geht ihm wider die Moral; umgekehrt liebt er es, seiner Tugend mit der edlen Enthaltung ein Fest zu machen, etwa indem er mit Montaigne spricht: »was weiss ich?« Oder mit Sokrates: »ich weiss, dass ich Nichts weiss«. Oder: »hier traue ich mir nicht, hier steht mir keine Thür offen.« Oder: »gesetzt, sie stünde offen, wozu gleich eintreten!« Oder: »wozu nützen alle vorschnellen Hypothesen? Gar keine Hypothesen machen könnte leicht zum guten Geschmack gehören. Müsst ihr denn durchaus etwas Krummes gleich gerade biegen? Durchaus jedes Loch mit irgend welchem Werge ausstopfen? Hat das nicht Zeit? Hat die Zeit nicht Zeit? Oh ihr Teufelskerle, könnt ihr denn gar nicht warten? Auch das Ungewisse hat seine Reize, auch die Sphinx ist eine Circe, auch die Circe war eine Philosophin.« – Also tröstet sich ein Skeptiker; und es ist wahr, dass er einigen Trost nöthig hat. Skepsis nämlich ist der geistigste Ausdruck einer gewissen vielfachen physiologischen Beschaffenheit, welche man in gemeiner Sprache Nervenschwäche und Kränklichkeit nennt; sie entsteht jedes Mal, wenn sich in entscheidender und plötzlicher Weise lang von einander abgetrennte Rassen oder Stände kreuzen. In dem neuen Geschlechte, das gleichsam verschiedene Maasse und Werthe in’s Blut vererbt bekommt, ist Alles Unruhe, Störung, Zweifel, Versuch; die besten Kräfte wirken hemmend, die Tugenden selbst lassen einander nicht wachsen und stark werden, in Leib und Seele fehlt Gleichgewicht, Schwergewicht, perpendikuläre Sicherheit. Was aber in solchen Mischlingen am tiefsten krank wird und entartet, das ist der Wille: sie kennen das Unabhängige im Entschlusse, das tapfere Lustgefühl im Wollen gar nicht mehr, – sie zweifeln an der »Freiheit des Willens« auch noch in ihren Träumen. Unser Europa von heute, der Schauplatz eines unsinnig plötzlichen Versuchs von radikaler Stände- und folglich Rassenmischung, ist deshalb skeptisch in allen Höhen und Tiefen, bald mit jener beweglichen Skepsis, welche ungeduldig und lüstern von einem Ast zum andern springt, bald trübe wie eine mit Fragezeichen überladene Wolke, – und seines Willens oft bis zum Sterben satt! Willenslähmung: wo findet man nicht heute diesen Krüppel sitzen! Und oft noch wie geputzt! Wie verführerisch herausgeputzt! Es giebt die schönsten Prunk- und Lügenkleider für diese Krankheit; und dass zum Beispiel das Meiste von dem, was sich heute als »Objektivität«, »Wissenschaftlichkeit«, »l’art pour l’art«, »reines willensfreies Erkennen« in die Schauläden stellt, nur aufgeputzte Skepsis und Willenslähmung ist, – für diese Diagnose der europäischen Krankheit will ich einstehn. – Die Krankheit des Willens ist ungleichmässig über Europa verbreitet: sie zeigt sich dort am grössten und vielfältigsten, wo die Cultur schon am längsten heimisch ist, sie verschwindet im dem Maasse, als »der Barbar« noch – oder wieder – unter dem schlotterichten Gewande von westländischer Bildung sein Recht geltend macht. Im jetzigen Frankreich ist demnach, wie man es ebenso leicht erschliessen als mit Händen greifen kann, der Wille am schlimmsten erkrankt; und Frankreich, welches immer eine meisterhafte Geschicklichkeit gehabt hat, auch die verhängnisvollen Wendungen seines Geistes in’s Reizende und Verführerische umzukehren, zeigt heute recht eigentlich als Schule und Schaustellung aller Zauber der Skepsis sein Cultur-Übergewicht über Europa. Die Kraft zu wollen, und zwar einen Willen lang zu wollen, ist etwas stärker schon in Deutschland, und im deutschen Norden wiederum stärker als in der deutschen Mitte; erheblich stärker in England, Spanien und Corsika, dort an das Phlegma, hier an harte Schädel gebunden, – um nicht von Italien zu reden, welches zu jung ist, als dass es schon wüsste, was es wollte, und das erst beweisen muss, ob es wollen kann –, aber am allerstärksten und erstaunlichsten in jenem ungeheuren Zwischenreiche, wo Europa gleichsam nach Asien zurückfliesst, in Russland. Da ist die Kraft zu wollen seit langem zurückgelegt und aufgespeichert, da wartet der Wille – ungewiss, ob als Wille der Verneinung oder der Bejahung – in bedrohlicher Weise darauf, ausgelöst zu werden, um den Physikern von heute ihr Leibwort abzuborgen. Es dürften nicht nur indische Kriege und Verwicklungen in Asien dazu nöthig sein, damit Europa von seiner grössten Gefahr entlastet werde, sondern innere Umstürze, die Zersprengung des Reichs in kleine Körper und vor Allem die Einführung des parlamentarischen Blödsinns, hinzugerechnet die Verpflichtung für Jedermann, zum Frühstück seine Zeitung zu lesen. Ich sage dies nicht als Wünschender: mir würde das Entgegengesetzte eher nach dem Herzen sein, – ich meine eine solche Zunahme der Bedrohlichkeit Russlands, dass Europa sich entschliessen müsste, gleichermaassen bedrohlich zu werden, nämlich Einen Willen zu bekommen, durch das Mittel einer neuen über Europa herrschenden Kaste, einen langen furchtbaren eigenen Willen, der sich über Jahrtausende hin Ziele setzen könnte: – damit endlich die langgesponnene Komödie seiner Kleinstaaterei und ebenso seine dynastische wie demokratische Vielwollerei zu einem Abschluss käme. Die Zeit für kleine Politik ist vorbei: schon das nächste Jahrhundert bringt den Kampf um die Erd-Herrschaft, – den Zwang zur grossen Politik.

    Vous avez sans doute reconnu le son et le contenu des mots qui ont donné l’enthousiasme aux foules nazies. On gagne facilement le coeur allemand avec l’idée de sa grandeur expliqué par le contraste avec ce qui est russe, scoialiste et infirme.

    ... encore ...

    https://projekt-gutenberg.org/authors/friedrich-wilhelm-nietzsche/books/jenseits-von-gut-und-boese/chapter/9/?gl_book_search=Russland&gl_jump=1&gl_jump_query=Russland

    Unsre Redlichkeit, wir freien Geister, – sorgen wir dafür, dass sie nicht unsre Eitelkeit, unser Putz und Prunk, unsre Grenze, unsre Dummheit werde! Jede Tugend neigt zur Dummheit, jede Dummheit zur Tugend; »dumm bis zur Heiligkeit« sagt man in Russland, – sorgen wir dafür, dass wir nicht aus Redlichkeit zuletzt noch zu Heiligen und Langweiligen werden! Ist das Leben nicht hundert Mal zu kurz, sich in ihm – zu langweilen? Man müsste schon an’s ewige Leben glauben, um ...

    ... un peu d’antisemitisme agrémenté d’une nuance de russophobie ...

    https://projekt-gutenberg.org/authors/friedrich-wilhelm-nietzsche/books/jenseits-von-gut-und-boese/chapter/10/?gl_book_search=russisch&gl_jump=1&gl_jump_query=russisch

    Die Juden sind aber ohne allen Zweifel die stärkste, zäheste und reinste Rasse, die jetzt in Europa lebt; sie verstehen es, selbst noch unter den schlimmsten Bedingungen sich durchzusetzen (besser sogar, als unter günstigen), vermöge irgend welcher Tugenden, die man heute gern zu Lastern stempeln möchte, – Dank, vor Allem, einem resoluten Glauben, der sich vor den »modernen Ideen« nicht zu schämen braucht; sie verändern sich, wenn sie sich verändern, immer nur so, wie das russische Reich seine Eroberungen macht, – als ein Reich, das Zeit hat und nicht von Gestern ist –: nämlich nach dem Grundsatze »so langsam als möglich!« .

    Valeurs allemandes éternelles.

    #Allemagne #philosophie #russophobie #histoire #iatrocratie #santé

  • Deutsche Kriegsgemeinschaft
    https://www.jungewelt.de/artikel/518771.deutsche-kriegsgemeinschaft.html

    Le patron des publication de droite *démocratiques" Welt, Politico et Business Insider déclare qu’il faut être pour la guerre, le cas échéant on se montre comme antisemite et poutiniste. Santé ! Encore un verre ! Du schnaps !

    7.3.2026 von Arnold Schölzel - Bisher galt: Beginnt der Krieg, spaltet sich die Linke. Das ändert sich gerade: Die Partei, die sich hierzulande für jene hält, steht bei der Einstufung des Kriegs der USA und Israels gegen den Iran nicht hinter der Bundesregierung und deren medialem Tross zurück. Linke-Chef Jan van Aken sah am vergangenen Sonnabend in einer Erklärung zum Angriff kein völkerrechtliches »Dilemma« wie der Kanzler, ließ sich aber wie der nicht vom russischen Hauptfeind ablenken: »Wenn der Westen selbst das Völkerrecht verletzt, wird es um so schwerer, globale Unterstützung für die Ukraine und den Kampf gegen den Völkerrechtsverletzer Putin zu gewinnen. Für Putin war das heute daher wieder einmal ein guter Tag.« Russenhass geht bei van Aken über alles, jedenfalls über eine Benennung der Völkerrechtsverletzer Trump oder Netanjahu als solche. Wäre ja auch Antisemitismus.

    Der grassiert schon in der Linkspartei, »gesteht« Bundestagsvizepräsident Bodo Ramelow am Donnerstag bei Bild im Ronzheimer-Podcast. Sagt Bild-Redakteur Filipp Piatov. Ramelow antwortet dort auf die Frage, warum der Gazakrieg eine viel größere Aufmerksamkeit bekam als etwa Kriege im Jemen oder Sudan: »Das ist das, was ich empfinde als den aufblühenden Antisemitismus. Und der ist viel weiter als nur ein wenig bei mir in der Partei. Bei mir in einer Partei ist er jetzt sichtbar, und ich bin die Folie, an der es abprallt. Deswegen habe ich das auch auf mich genommen, zu sagen: Ja, ich duck’ mich jetzt nicht weg.« Wolfram Weimer, der endlich die Berlinale von dem befreit, was er für Antisemitismus hält, muss unbedingt Ramelow in den neuen Berlinale-Wächterrat berufen. Die dort zu versammelnden Weimer-Mullahs sollen die Meinungsfreiheit in den intellektuellen Grenzen des Kulturstaatsministers schützen, da ist Ramelow gesetzt.

    Der Schulterschluss von Linken und uneingeschränkten USA- und Israel-Unterstützern ist aber noch nicht vollendet. Ulf Poschardt, Herausgeber bei Springer von Welt, Politico und Business Insider, begrüßt am Montag in der Welt mit »Endlich!« den Kriegsbeginn, hält beiläufig über Iraner fest: »Diese Menschen sehen aus wie wir«, und er erklärt ihnen und seinen Lesern, Trump sei »einer der großen amerikanischen Präsidenten, der sich entschieden hat, nicht länger zuzusehen«. Jeder Anhänger von Freiheit und Demokratie müsse »den Amerikanern und den Israelis die Daumen drücken«. Mit Völkerrecht hält sich ein Schreibtischfreiheitskämpfer und Demokrat wie Poschardt nicht auf, sein Augenmerk gilt Pazifisten, also den Hauptfeinden im eigenen Land, »den deutschen Moraldarstellern«. Macht aber schlapp und nennt als einzige die meist olivgrüne Claudia Roth.

    nd - digital

    In einem Dämmermoment seiner Kriegsbesoffenheit muss Poschardt die eine Frau zuwenig gewesen sein. Jedenfalls titelt er am Donnerstag in der Welt: »Alice Weidel ist die neue Heidi Reichinnek.« Poschardt benötigt für Halluzinationen keinen Spezialstoff, er sieht auch so das Problem dreifach: »Dass Alice Weidel, Heidi Reichinnek und Annalena Baerbock nach dem Angriff der USA und Israels auf den Iran nahezu dieselben Völkerrechtsversatzstücke bemühten, um den amerikanisch-israelischen Einsatz zu kritisieren und damit nolens volens den Mullahs und ihren russischen und chinesischen Freunden zur Seite zu springen, konnte nur diejenigen überraschen, die nicht so genau hinsahen in den vergangenen Jahren.«

    Wenn drei Frauen vom Völkerrecht reden, helfen sie Mullahs, Putin und Xi Jinping – alten Männern. Das auszusprechen trauen sich van Aken oder Merz nicht, die reden drumherum. Poschardt spricht endlich die deutsch-kriegsgemeinschaftliche Wahrheit aus. Wie im Suff.

    #Allemagne #presse #guerre #bellicistes #sionistes #philisemites #russophobie

  • Offener Brief: Hans-Eckardt Wenzel empört über Ausschluss von Russen vom Gedenken in Sachsenhausen
    https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/offener-brief-hans-eckardt-wenzel-empoert-ueber-ausschluss-von-russ

    23.4.2025 von BLZ - Die Gedenkstätte Sachsenhausen will zu Gedenkfeiern anlässlich der Befreiung von Nazideutschland keine Vertreter aus Russland. Scharfe Kritik an solchen Maßnahmen kommt von Hans-Eckardt Wenzel.

    Bei Gedenkveranstaltungen rund um den 80. Jahrestag der Befreiung von Nazideutschland sind offizielle Vertreter Russlands und Belarus’ in Berlin und Brandenburg nicht willkommen. Das Auswärtige Amt hatte Brandenburger Landkreisen und Kommunen empfohlen, keine Einladungen an russische oder belarussische Diplomaten auszusprechen – und notfalls sogar ungebetene Gäste wieder wegzuschicken.

    Während es für den russischen Botschafter Sergej Netschajew sowie den belarussischen Gesandten Andrei Shuplyak auf der Gedenkfeier in Seelow zu keinen Zwischenfällen kam, will die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, zu der die ehemaligen Konzentrationslager Sachsenhausen und Ravensbrück gehören, notfalls von ihrem Hausrecht Gebrauch machen und den russischen Botschafter „mit Sicherheitskräften“ vom Gelände entfernen lassen.

    „Wollen Sie Geschichte umschreiben und uns zu den Befreiern umdeuten?“

    Die russischen und belarussischen Vertreter haben kürzlich ein Schreiben erhalten, in dem sie gebeten werden, nicht zu Veranstaltungen nach Sachsenhausen zu kommen. Stattdessen könnten sie einen anderen Tag wählen, an dem sie als kleine Gruppe eine stille Gedenkveranstaltung abhalten. Das Hauptgedenken in der Gedenkstätte Sachsenhausen soll am Sonntag, den 4. Mai, stattfinden.

    In diesem Zusammenhang hat sich der ostdeutsche Autor und Liedermacher Hans-Eckardt Wenzel mit einem Offenen Brief an Axel Drecoll gewandt. Er ist Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und Leiter der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen. Wir dokumentieren an dieser Stelle den Brief:

    Sehr geehrter Prof. Dr. Axel Drecoll,

    mit Entsetzen entnahm ich der Presse, dass Sie die russischen Vertreter für die Feierlichkeiten zur Befreiung des KZ Sachsenhausen ausgeladen haben bzw. ihnen den Zutritt zum Festakt verweigern. Die allgemeine Ideologie einer „wertebasierten Außenpolitik“ treibt wahrhaft kriegstüchtige Blüten. Mein Freund und langjähriger Wegbegleiter, der Komponist Eberhard Schmidt, war Insasse in Ihrem Lager. Seine Erfahrungen haben mich tief geprägt. Der Regisseur Konrad Wolf, damals Soldat der Sowjetarmee, war an der Befreiung des Konzentrationslagers beteiligt und hat diesem Moment in seinem Film „Ich war Neunzehn“ ein eindrückliches Denkmal gesetzt. Schauen Sie sich diesen Film doch einmal an! Er wird von einer großen Menschlichkeit getragen und beschreibt genau in diesen Augenblicken, da das ganze Grauen der Nazizeit sichtbar wird, dass nicht Rache oder Rechthaberei die dunklen Stellen der Zeit zu entmachten vermögen, sondern Größe und Menschlichkeit. Die Schrecken, die Unmenschlichkeit, ja der Zynismus der deutschen Faschisten waren beispiellos und sind durch nichts anderes beendet worden als durch den Einsatz der sowjetischen Soldaten und Offiziere.

    Wollen Sie diese Geschichte umschreiben und uns selbst zu den Befreiern umdeuten? Wollen Sie Grundlagen des Humanismus politischen Winkelzügen und Selbstermächtigungen opfern? An was wollen Sie erinnern, wenn Sie diesen Ort des Schreckens seiner Geschichte berauben? Auch wenn Sie mit dem Verlauf der deutschen Geschichte nicht einverstanden sind, ändert das nichts an den Tatsachen. Sie wurden als Direktor für die Erinnerungskultur berufen. Folgen Sie dieser Berufung!

    Hans-Eckardt Wenzel

    #Allemagne #nazis #libération #aermée_rouge #histoire #politique #russophobie

  • Der Preis der Kriegskredite
    https://www.unsere-zeit.de/der-preis-der-kriegskredite-4801375

    "Les assassins sont parmi nous" a été tourné en 1945/1946 parmi les décombres de Berlin

    Ils l’ont fait comme dans le passé, comme ils le feront dans l’avenir si personne ne les arrête. Les social-démocrates viennent de voter pour les crédits de guerre et cette fois il s’agit d’un montant illimité.

    Ce type de crédit n’a jamais été remboursé par des ponctions fiscales ordinaires. Dans le passé les profiteurs ont d’abord essayé de voler le nécessaire chez les voisins. La catastrophe qui en a été le résultat a rendu impossible le remboursement et la dette a été annulée par une réfome monétaire. Byebye Reichsmark , bonjour Deutsche Mark .

    Je me demande quelle monnaie on aura après la dévaluation totale de l’Euro. Pourtant, soyons un peu optimiste, peut-être cette fois on arrivera enfin à nous emparer des plaines ukrainiennes et russes. Avec le soutien de nos vousins occidentaux on a des chances d’y arriver.

    Le ministre de guerre social-démocrate nous annonce que l’Allemagne sera capable de commencer une guerre d’ici cinq ans. Allons, « crachons dans les mains », qu’on profite un peu de la manne libérée. Le premier l’empochera. Demain il sera trop tard.

    14.3.2015 von Vincent Ciesla - Da hilft auch kein „Sondervermögen“: alles für die Aufrüstung, nichts für die Beschäftigten

    Noch nicht einmal einen Namen gibt es. Dabei sind deutsche Regierungen geübt darin, gewaltige Schuldenberge mit klangvollen Bezeichnungen auszustatten. Da gab es den „Corona-Schutzschirm“ und den „Wumms“ gegen die Verwerfungen der Pandemie-Politik – noch heute scheitern Selbstständige an der Rückzahlung der damals gewährten „Soforthilfen“. Nicht mehr um vermeintliche Unterstützung, sondern um Kriegsfähigkeit ging es, als zwei Jahre später 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr bereitgestellt wurden. Es folgte der „Doppelwumms“, den die SPD als „gigantisches“ Paket bezeichnete – 200 Milliarden Euro für den Wirtschaftskrieg gegen Russland, weil die verhängten Sanktionen vor allem die eigene Wirtschaft trafen.

    Die Schirm-und-Wumms-Politik der Vergangenheit, deren Kosten noch immer nicht ansatzweise bezahlt sind, wirkt mickrig im Vergleich zu dem namenlosen Paket, mit dem sich SPD und CDU jetzt aus der Krise herausbomben wollen. Unbegrenzte Kriegskredite und ein 500 Milliarden Euro schweres „Sondervermögen“ sollen die Fortsetzung der „Zeitenwende“-Politik ermöglichen, deren Scheitern ohne den zusätzlichen Kreditrahmen nicht länger zu vertuschen wäre. Damit setzt sich die Liste der Versuche fort, die selbstgemachte Krise mit geliehenem Geld zuzuschütten und sie weiter zu verschärfen.

    Der Ausbruch aus diesem Teufelskreis kann nur durch einen grundsätzlichen Wechsel gelingen. Doch der ist nicht in Aussicht, auch nicht mit einem „Sondervermögen Infrastruktur“. Ein Blick in die Gesetzesvorlage reicht aus, um zu erkennen, dass es hier nicht zuerst um Schulen und Kindergärten, nicht um die Schlaglochpisten in der Nachbarschaft oder den heruntergewirtschafteten Nahverkehr geht. CDU und SPD schreiben, dass die Infrastruktur im Zusammenhang mit der „sehr zügigen und umfassenden Ertüchtigung der Verteidigungsfähigkeit ein wesentlicher, quasi komplementärer Faktor“ ist. Es geht um Autobahnen, auf denen Panzer rollen können, um Flughäfen, auf denen Bomber starten. Am Ende winken eben nicht das moderne Industrieland, der starke Sozialstaat und die guten und sicheren Arbeitsplätze, die sich die Führung der IG Metall vom „Sondervermögen“ erhofft. Am Ende winkt die Kriegswirtschaft.

    Für eine echte Modernisierung der Infrastruktur und für eine Stärkung des Sozialstaates fehlt es zuerst an Personal. Ein Bruchteil der derzeit diskutierten Geldmengen würde ausreichen, um die Forderungen der Gewerkschaft ver.di in der Tarifrunde des Öffentlichen Dienstes vollständig zu bezahlen und in den kommenden Jahrzehnten noch weiter nachzulegen. Doch dafür will Innenministerin Nancy Faeser (SPD) kein Geld haben.

    Für die Beschäftigten gibt es weder Schirm noch Wumms. Das gilt nicht nur für den Öffentlichen Dienst. In ihrem Sondierungspapier stellen SPD und CDU den Achtstundentag infrage. Sie drohen Arbeitslosen mit der vollständigen Streichung des Geldes, um sie in prekäre Jobs zu zwingen und dadurch den Arbeitskampf für alle zu erschweren. Vom Mindestlohn und von sicheren Renten wird nur geredet. Handfeste Beschlüsse sucht man vergebens.

    Der Angriff auf die Arbeiterrechte erfolgt in einer Situation, in der Autokonzerne mit massenhaften Entlassungen drohten und in der Hightech-Zulieferer oder Waggonbauer auf Rüstungsproduktion umsteigen, um den schnellen Profit abzugreifen. Die Kriegspolitik vernichtet zivile Arbeitsplätze und verspricht den Beschäftigten eine zweifelhafte Zukunft in der Rüstungsproduktion.

    Die Militarisierung der Industrie ist eine Geschichte mit zwei Enden. Sie führt entweder in einen großen Krieg oder in den vollständigen Ruin. Die Kosten dafür tragen in beiden Fällen die Arbeiterinnen und Arbeiter. Ein „Sondervermögen“ hilft da nicht – Widerstand hingegen schon. Der muss sich gegen die Politik richten, die derzeit nur über Finanzinstrumente, aber nicht über den grundsätzlichen Kurs diskutieren will. Und er muss überall stattfinden: auf der Straße, in den Betrieben, bei Streiks und Kämpfen für mehr Lohn, bessere Arbeitsbedingungen und den Erhalt der zivilen Arbeitsplätze.

    https://fr.m.wikipedia.org/wiki/Les_assassins_sont_parmi_nous

    #Allemagne #guerre #social-démocrates #impérialisme #russophobie #gzerre #économie

  • En 81, quand Mitterrand a été élu, une tante de mon père nous avait bien expliqué que les chars soviétiques étaient prêts à passer le frontière. La preuve, c’est que des agents du KGB étaient déjà venus en France pour mesurer les ponts et vérifier que les tanks pouvaient passer dessus.

    L’invasion n’a pas eu lieu, mais je suppose que c’était uniquement à cause de la détermination de cette vieille tante à ne pas laisser la vermine communiste envahir le pays (à sa mort on a découvert qu’elle tractait pour le Front national).

    • en allemagne tu peux désormais renseigner le fichier des complotistes …

      Die Beratungsstelle ist Teil eines gemeinsam vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und vom Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) finanzierten und beauftragten Projekts, das seit März 2024 im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“

      Bon, ça ne semble pas à destination des hommes, dommage.

      https://seenthis.net/messages/1102137

    • En 1981 à Berlin on vivait encore sous occupation militaire (par les trois alliés occidentaux les plus important de la deuxième guerre mondiale) et trois ans plus tard en 1984 le musicien rock le plus populaire d’Allemagne se moquait des vieux anticommunistes qui nous baratinaient avec le danger rouge.

      In 15 Minuten sind die Russen auf dem Kurfürstendamm
      https://www.youtube.com/watch?v=PhYsUDb5-28

      Depuis on a appris que « les Russes » préfèrent généralement s’occuper de leurs histoires à eux et ne sortent l’ours que quand vraiment il n’y a pas d’autre possibilité.

      D’ailleurs ce n’est pas comme ca parce Poutine est un chuoette gars mais parce qu’il ont déjà assez de problèmes et préfèrent ne pas en rajouter. Ils sont un peu bizarres mais pas fous les Russes ;-)

      #histoire #anticommunisme #russophobie

    • Russia & the US PressThe Article the CJR Didn’t Publish
      https://bylinetimes.com/2023/02/04/russia-and-the-us-press-the-article-the-cjr-didnt-publish

      Très intéressant au premier abord, mais en progressant je trouve l’histoire de plus en plus fastidieuse. Tout tourne autour de la question si oui ou non une collection d’emails a été fournie au grand public après avoir été copié par une « taupe » ou si quelques services secrets russes les ont copiés à distance.

      Le tout mélangé avec les préjugés russophobes propres au commun des étatuniens l’histoire n’a d’intérêt que si on ne connaît pas encore le fonctionnenment de la politique aux États Unis. A ce niveau là par contre on découvre les lignes du front entre la tendances des « liberals », « conservatives » et la nouvelle droite trumpiste qui se livrent une guéguerre comme un concours du meilleur impérialiste.

      Actuellement Arte nous propose une belle représentation de l’ambiance dans les cercles de ces #élites, « Le talentueux monsieur Ripley » d’après Patricia Highsmith.

      #merci @fil

      #USA #presse #société #presse #russophobie #anticommunisme #pizzagate

    • De mon côté, plus que l’histoire de savoir d’où proviennent les leaks, j’ai lu cet article comme un questionnement sur l’intégrité de the nation et du CJR, étant donné leur image progressiste. Les éléments mentionnés sur les conflits d’intérêt sont bien affligeants.

  • Will predictive systems profile you as a criminal ?
    https://seenthis.net/messages/988967

    #merci @cabou qui nous a communiqué l’URL d’un test de #predictive_policing.
    https://www.fairtrials.org/predictive-policing

    Le test serait un excercice assez amusant si la question de fond n’était pas tellement inquiétante. Je l’ai appliqué sur un habitant typique de Berlin à l’époque du mur (1961 - 1989). Pour ce personnage typique la réponse à presque toutes les questions est « JA ». Ne riez pas. C’est grave. D’abord parce que mon exemple montre à quel point la validité des résultats dépend du contexte.

    Il est toutefois bien plus intéressant de découvrir à travers ce test à quel point nous sommes tous impliqués dans les méfaits du système capitaliste. Nous avons du mal à accepter notre part de responsabilité pour les excès et crimes dont se rendent coupables en première ligne nos patrons et dirigeants politiques.

    Première question. A l’attaque !

    Question 1/10 Have you ever skipped school or did you go to more than one school when you were younger?

    Mais bien sûr, avec les longues marches pendant la fuite des Allemands et la nécessité de s’abriter pendant les combats de la dernière phase de la guerre on ne pouvait pas ne pas rater des jours d’école ou d’en changer.
    JA

    Question 2/10 Have you or your family received any welfare or benefits, for any reason (e.g for unemployment, housing, childcare)?

    Évidemmant les riches s’étant tous barrés en Bavière, la vaste majorié des Berlinois et surtout des Berlinoises restés sur place étaient pauvres comme les réfugiés de l’Est et recevaient de l’aide alimentaire. Peu de gens disposaient de moyens suffisants pour se procurer du pain au prix d’or (littéralement) sur le marché noir.
    Alors JA

    Question 3/10 Are you from a single parent family (were you raised by a single parent)?

    Tous les hommes en age d’avoir des enfants étaient partis à la guerre et ont passé du temps comme prisonniers de guerre. Toute la génération née entre 1925 et 1940 a été élevée a un moment donné par des mères seules.
    JA

    Question 4/10 Do you consider yourself to be from a minoritised ethnic or otherwise racialised background?

    Les gens ne le savaient pas ou cachaient leurs origines polonaises, juives, slaves etc. Donc, s’ils répondaient « NON » on ne pouvait pas savoir s’ils mentaient. Mais s’ils ont survécu c’est que leurs parents étaient en possession d’un certificat d’aryanité (https://fr.wikipedia.org/wiki/Certificat_d%27aryanit%C3%A9)
    Alors guand même NEIN

    Question 5/10 Do you have a parent or grandparent who was born in another country?

    Avec les guerres et changements de frontières depuis la deuxième moitié du dix neuvième siècle il y a de fortes chances qu’une réponse informée par un Berlinois ou une Berlinoise et sincère soit
    JA

    Question 6/10 Do you have a low or ‘bad’ credit score (for example, have you ever paid a bill late, or taken out a loan and missed any payments)?

    A l’époque pas encore de paiement échelonné et la réforme monétaire de 1948 avait permis à tout le monde de redémarrer. Pourtant la misère touchait tout le monde alors il était normal de ne pas payer immédiatement sa consommation au bar ou d’emprunter de l’argent pour payer un loyer.
    JA

    Question 7/10 Do you live in a neighbourhood or area that has a high crime rate?

    Euh, Berlin c’était la capitale du crime. D’abord il y a eu l’extermination des fous, des communistes et des juifs, chacun participait à la guerre d’extermination des peuples slaves, puis tout le monde volait pour survivre À la pénurie d’après guerre...
    JA

    Question 8/10 Have you ever been a victim of crime or have you witnessed a crime?

    Choisissez un crime au hasard. La réponse sera toujours OUI.
    JA

    Question 9/10 Do you know anyone who has been in contact with the police (for example, that can include speaking to them on the street, an ID check, a stop and search, being questioned or an arrest)?

    Quelle police ? Schutzpolizei, kasernierte Volkspolizei, Geheimpolizei ? MP (military police étatsunienne), gendarmerie francaise, Royal Military Police ... ils étaient tous là et la police allemande gérait les cartes d’identité et passports des Berlinois. On était de bons copains avec tous.
    JA

    Question 10/10 Have you ever had contact with the police (for example, speaking to them on the street, an ID check, a stop and search, or an arrest)?

    Bien sûr. Tout le temps. Partout.
    JA

    Le résultat n’est pas étonnant mais il me choque gand même.

    High Risk

    You have been assessed as HIGH risk of committing criminal behaviour.

    You will be subject to constant monitoring by law enforcement and the police will regularly come to your home. If crimes happen in your area, you will be a primary suspect because you are ‘high risk’, and you will be arrested and questioned. Your risk score may be shared with your school, employer, and health, immigration and child protection authorities. You may be excluded from school, fired or have your children removed. This will maintain your risk level, and it’s unlikely that you will ever be removed from their database. Prosecutors will seek immediate pre-trial detention and the harshest punishment for any alleged offences, however minor, including prison sentences.

    Voici la preuve qu’il faut se préparer à des actes criminels de la part des Allemands contre les pays slaves et surtout contre la Russie. Ce résultat vous étonne ? Pas moi ;-).

    Je les connais depuis toujours ces anticommunistes et russophobes qu’on matait difficilement déjà entre 1941 et 1991. Après avoir fait semblant d’avoir abandonné leur soif de sang slave pendant 24 ans ils osent aujourd’hui ressortir de leurs trous et brandir le drapeau de la civilisation occidentale triomphant sur les slaves incultes.

    C’est une très vielle histoire.
    https://fr.wikipedia.org/wiki/Ordre_Teutonique

    Pourtant, il se peut que nos contemporains soient des hommes et des femmes davantage paisibles. La majorité des Berlinoises et Berlinois d’aujourd’hui n’est pas née à Berlin et n’y a pas vécu pendant les époques du nazisme, de l’occupation militaire et de guerre. On connaît mal ces nouveaux arrivants et il n’est pas impossible que les Souabes, Bavarois et les originaires des autres régions allemandes soient des gens très gentilles et intelligents qui ne voudraient surtout pas que notre pays se mêle des conflits entres peuples plus enclins aux armes comme moyen de régler leurs affaires.

    Il faut rester optimiste. On a le droit de rêver, pas vrai ?

    #Allemagne #crime #russophobie

  • Milan, une université annule un séminaire sur Dostoïevski : la russophobie primaire, une défaite de l’intelligence

    https://www.bvoltaire.fr/milan-une-universite-annule-un-seminaire-sur-dostoievski-la-russophobie-pr

    Qu’est-ce que cette version antirusse de la cancel culture dit de notre société occidentale ? Déclinée sur le mode de la russophobie la plus primaire, elle est le fruit d’une société occidentale avachie, abêtie, incapable de réfléchir sinon sur un mode binaire, simpliste. La société occidentale est devenue l’ennemie de la nuance, du débat, la culture n’est plus qu’un simple moyen de propagande, de promotion d’idéologies, d’autodestruction.

    ...

    Andreï Makine, académicien d’origine russe, dans un remarquable entretien accordé au Figaro, se désole de tout cela : « C’est le meilleur moyen, pour les Européens, de nourrir le nationalisme russe, d’obtenir le résultat inverse de celui escompté. Il faudrait au contraire s’ouvrir à la Russie, notamment par le biais des Russes qui vivent en Europe et qui sont de manière évidente pro-européens. Comme le disait justement Dostoïevski : “Chaque pierre dans cette Europe nous est chère […] Notre continent est un trésor vivant, il faut le protéger. Hélas, on préfère prendre le contre-pied de cette proposition : bannir Dostoïevski et faire la guerre. C’est la destruction garantie car il n’y aura pas de vainqueur. »

    #russophobie #makine #culture

    • Témoignage :
      Marché de Hem(Fr) petit marché et on ne peut plus bourgeois ce matin.
      Rien aux couleurs de l’Ukraine, ici pas de figurants parisiens.
      Pas un mots sur la guerre.

      Ensuite un verre dans une brocante bistrot en Belgique, à côté.
      A la table d’à côté, une famille de 6 personnes, digne du marché de Hem, trés classe moyenne.

      Je résume :
      A propos de l’Ukraine, que de fake news, il y a cette histoire truquée de miss Ukraine . . . .
      Artistes russes : Mais ils traitent ce gens comme les juifs durant la guerre . . .

      Comme quoi, les médias ont encore beaucoup d’efforts à faire afin d’arriver aux objectifs fixés par leurs patrons milliardaires.

  • Comment l’URSS aurait fait « imploser » le système social US
    https://fr.sputniknews.com/20211020/grandeur-decadence-todd-urss-us-1052249180.html

    Et si le déclin de l’Empire américain était avant tout social ? Et si c’était feu l’URSS qui avait précipité cet affaiblissement, remportant une victoire posthume sur son adversaire de la Guerre froide ? C’est la thèse, paradoxale en apparence, qu’a développé Emmanuel Todd lors d’une conférence qu’il a animée le 14 octobre à Paris pour le Dialogue franco-russe.

    https://www.youtube.com/watch?v=DgCZj_jHUOs

    Alors que les États-Unis semblaient être sortis grands vainqueurs de leur confrontation avec l’Union soviétique au début des années 1990, ils portaient déjà en eux le germe de leur effondrement social. Pour en arriver à de telles conclusions, l’anthropologue et historien s’est penché sur des « indicateurs très simples » de la santé de la société étasunienne. Les mêmes que ceux qui lui permirent de prédire l’implosion de l’URSS dans son premier ouvrage, La chute finale (Éd. Robert Laffont, 1976) quinze ans avant qu’elle n’advienne.

    Mortalité infantile élevée (5,6pour 1.000 aux États-Unis, contre 4,9 en Russie), recul de l’espérance de vie aux États-Unis alors qu’elle progresse en Russie. Un recul dopé par la progression du taux de suicide tout au long des années 2000 outre-Atlantique (14,5 pour 1.000 habitants contre 11,5 en Russie), ainsi que par l’envolée des overdoses d’opioïdes et de l’alcoolisme.

    Évolution « négative » aux USA Vs « stabilité » du système social russe
    « Des morts qui, en fait, reflètent la destruction de la classe ouvrière américaine », estime Emmanuel Todd, qui oppose à cette évolution « frappante » et « négative » au pays de l’Oncle Sam… la « stabilité » du système social russe.

    « La persistance d’un discours négatif sur la Russie est étonnante, alors qu’il est si facile de sortir des évolutions positives spectaculaires », lance l’anthropologue. Et pour cause, le constat chiffré qu’il pose prend le contrepied du portrait régulièrement dépeint d’une société russe où le niveau de vie ne cesserait de se dégrader https://www.lemonde.fr/economie/article/2021/10/13/russie-riche-russes-pauvres_6098099_3234.html .

    Ces chiffres sont d’autant plus honteux pour les États-Unis que les dépenses sociales y sont proportionnellement plus élevées : 16,5% du PIB, contre 10 à 15% dans les pays ayant un niveau de développement comparable. Autre statistique que brandit l’anthropologue : celle de la population carcérale, qui bat tous les records en Amérique. Une situation, là encore inverse à la tendance en Russie, où le nombre de personnes incarcérées a été divisé par deux en vingt ans https://blogs.mediapart.fr/daniel-ac-mathieu/blog/230520/baisse-du-nombre-des-detenus-en-russie . « En 2016, nous avons 655 incarcérés pour 100.000 habitants aux États-Unis et 328 seulement en Russie. C’est le taux le plus élevé du monde, ce n’est pas une société normale ! », juge Emmanuel Todd.

    Lutte contre l’URSS : âge d’or et effondrement du modèle US
    . . . . .
    "Il faut être capable de voir que le système social américain n’est plus le même. Cette transformation n’a pas été aussi violente que l’implosion du communisme, qui a créé des niveaux de souffrance instantanée beaucoup plus élevés. Mais quand même, obtenir dans le pays qui à la fin des années 1920 pesait 44,8% de la production industrielle mondiale une mortalité infantile absolument minable, une baisse de l’espérance de vie, c’est bien qu’il y a eu destruction de quelque chose.
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    #emmanuel_todd #démocratie #inégalités #Santé #racisme #politique #todd #usa #Russie #état #histoire #Démocratie #mortalité #mortalité_infantile #russophobie

  • La Russie poursuit ses bombardements en Syrie
    http://www.lemonde.fr/proche-orient/article/2015/10/01/les-frappes-russes-en-syrie-nouvelle-etape-du-conflit_4779065_3218.html

    L’accélération de l’engagement de Moscou, à la demande expresse du régime de Damas, s’inscrit sur fond de bras de fer entre MM. Obama et Poutine sur le sort à réserver à M. Assad, « tyran », pour le premier, et rempart contre l’EI, pour le second.

    Ça fait au moins un des « frappeurs » qui dispose d’un mandat pour le faire…

    Au passage, troisième version du titre, après

    Les frappes russes en Syrie, nouvelle étape du conflit

    et

    Selon l’OTAN, les frappes russes n’étaient pas dirigées contre l’EI