• #Iran : comment le fiasco des États-Unis contribue à remodeler l’équilibre des forces
    https://lvsl.fr/iran-comment-le-fiasco-des-etats-unis-contribue-a-remodeler-lequilibre-des-forc

    Les objectifs annoncés par l’administration américaine, au lancement de l’opération Epic Fury, semblent bien loin : démantèlement du programme nucléaire iranien, récupération de l’uranium enrichi, destruction des capacités balistiques du pays, voire renversement du « régime »... Au-delà du fiasco diplomatique et militaire pour les Etats-Unis, la séquence - toujours en cours - annonce une recomposition des rapports de force au Moyen-Orient. Et à l’échelle mondiale, l’Iran a rendu au #pétrole son statut d’arme de #guerre, avec une intensité jamais vue depuis les années 1970.

    #International #Les_États-Unis,une_puissance_menacée ? #République_islamique_d'Iran #Sanctions #Trump

  • #Cuba face à l’escalade sans fin des #Sanctions américaines
    https://lvsl.fr/cuba-face-a-lescalade-sans-fin-des-sanctions-americaines

    Tandis que point le risque d’une invasion américaine, l’administration #Trump renforce les sanctions contre Cuba. Dernier épisode en date : l’ultimatum lancé par Washington aux entreprises étrangères entretenant des relations avec le conglomérat militaire cubain GAESA. Plusieurs groupes hôteliers ont annoncé leur départ de l’île, tandis que les paiements par Visa et Mastercard sont désormais suspendus. Cette nouvelle escalade intervient alors que Cuba traverse l’une des crises les plus graves de son histoire récente. Vincent Ortiz, rédacteur en chef adjoint du Vent Se Lève, était l’invité de France Culture pour le podcast « les enjeux internationaux ».

    #International #L'Amérique_latine_en_question #impérialisme #Sanctions_à_Cuba

  • #Blocus' à Cuba : les paiements par Visa et Mastercard suspendus en raison des sanctions américaines
    https://www.rtbf.be/article/blocus-a-cuba-les-paiements-par-visa-et-mastercard-suspendus-en-raison-des-sanc

    Les paiements par cartes #Visa et #Mastercard seront suspendus à #Cuba à partir de samedi après qu’une banque étrangère a mis fin à ses relations avec une institution financière de l’île, en raison des #sanctions américaines, a annoncé mercredi la Banque centrale de Cuba.

  • Gefangen im Sanktionsdickicht : Wie Staaten den Rechtsstaat aushebeln
    https://www.berliner-zeitung.de/article/gefangen-im-sanktionsdickicht-wie-staaten-den-rechtsstaat-aushebeln

    Dans ce texte bitarre l’suteur cherche ume solution pour l’illégalité des sanctions contre les individus. Comment faire pour mieux sanctionner sersit un titre précis.

    31.5.2026 von Klaus Bachmann - Erst die Strafe, dann der Prozess: Ob UN-Berichterstatter oder Privatpersonen – unser globales Sanktionssystem ist außer Kontrolle geraten und bedroht den Rechtsstaat.
    ...
    Die meisten Sanktionen sind illegal – egal, wen sie treffen

    Sanktionen sind Strafen. Sie sollen Böse bestrafen, sie zu Verhaltensänderungen zwingen und denjenigen, die sanktionieren, Genugtuung verschaffen. Deshalb schaden Sanktionen denen, die sie verhängen, meist genauso (und manchmal sogar noch mehr) als den Sanktionierten. Die einzigen Sanktionen, für die es eine rechtliche Grundlage gibt, sind die, die vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen beschlossen werden. Das kommt bei Konflikten, in denen eine Vetomacht verwickelt ist, so gut wie nie vor. Und da der Sicherheitsrat heutzutage meist blockiert ist, greifen die Staaten zur Selbstjustiz und verhängen ihre eigenen Sanktionen.
    ...
    Wie Kadi vor den Kadi kam

    Dass es in der EU in puncto Sanktionen nicht so wild, unberechenbar und willkürlich zugeht wie in den USA, verdanken wir einem saudi-arabischen Terrorverdächtigen. Er heißt Yassin Abdullah Kadi, arbeitete als Architekt in den USA und geriet wegen seiner Nähe zum saudischen Herrscherhaus nach den Anschlägen vom 11. September 2001 auf eine Sanktionsliste des UN-Sicherheitsrats. Die USA froren sein Vermögen in den USA ein, die EU tat das Gleiche in Europa. Kadi klagte vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) und gewann nicht nur, sondern erwirkte auch zwei bahnbrechende Urteile, genannt Kadi I und Kadi II. Die EU dürfe solche Listen nicht einfach von der Uno übernehmen, fanden die Richter, sondern müsste sie in jedem Einzelfall überprüfen und begründen. Das tat die EU auch und fror sein Vermögen wieder ein, dieses Mal mit Begründung. Das kassierte der EuGH wieder und verlangte von der EU ein rechtsstaatliches Verfahren: Sanktionierte müssen klagen können, die Gerichte müssen solche Klagen aufgrund der Beweislage entscheiden. Nicht wie in den USA, wo sie nur entscheiden, ob die Regierung willkürlich gehandelt hat. Damit taten die Richter allen zu Unrecht Sanktionierten einen Gefallen, sich selbst aber nicht. Wegen der Russland-Sanktionen werden sie nun mit hunderten Klagen überflutet.

    Und einen Systemfehler haben auch die Luxemburger Richter nicht abgeschafft: Nach wie vor bestrafen unsere Regierungen (wenn sie EU-Sanktionen umsetzen) Bürger drastisch und zwingen sie dazu, den Rechtsweg auszuschöpfen, um ihre Unschuld zu beweisen. Der Fall Kadi, so gut er für Kadi selbst ausgegangen ist, zeigt noch etwas anderes. Kadi konnte sich wehren, weil er ein reicher Mann ist, sich teure Anwälte leisten und sich nicht nur in der EU, sondern auch in der Schweiz und Großbritannien durch alle Instanzen klagen konnte. Die israelischen Siedler werden von ihrer Regierung unterstützt. Albanese hatte genug Geld und öffentliche Unterstützung, um ein Jahr ohne Bankkonto und Zugang zu US-Software auszuhalten. Für Richter ist ein Posten beim IStGH oft die Krönung ihrer Karriere, danach wartet die Rente. Aber ein Ankläger beim IStGH verdient unter Umständen nur um die 80.000 Euro im Jahr. Das ist mehr als ein Staatsanwalt zuhause, aber bei weitem nicht genug, um jahrelang gegen die USA zu prozessieren. Von einfachen Leuten, die in die US- und EU-Sanktionsräder geraten sind, gar nicht zu reden. Aber wie gesagt: Das ist nicht des Pudels Kern.
    ...
    Eigentlich wäre es einfach, das ganze Sanktionssystem vom Kopf auf die Füße zu stellen. Auf die Parlamente sollte man nicht zählen. Gesetzesänderungen in den EU-Mitgliedsstaaten würden nur zu einem Flickenteppich führen, der den Binnenmarkt in Frage stellen und Sanktionsbrechern Tür und Tor öffnen würde. Auch das EU-Parlament rettet uns da nicht, es ist für Sanktionsfragen nicht zuständig.

    Entschieden werden die im Rat, durch die Vertreter der Regierungen. Reparieren können dieses System also nur die Richter in Luxemburg und Straßburg. Die in Straßburg müssten befinden, dass das bestehende Sanktionsregime gegen Artikel 6 (das Recht auf einen fairen Prozess) der Europäischen Menschenrechtskonvention verstößt. Die Richter in Luxemburg müssten konsequent sein und verlangen, dass Sanktionen gegen Einzelpersonen im Strafrecht der Mitgliedsstaaten geregelt werden statt über Ratsbeschlüsse und EU-Verordnungen. Die EU kann das selbst nicht regeln; fürs Strafrecht haben die Mitgliedsstaaten die alleinige Zuständigkeit, was nur durch eine langwierige EU-Vertragsreform geändert werden könnte. Gelingt es, individuelle Sanktionen ins Strafrecht zu verschieben, kommt jeder Betroffene da vor Gericht, wo er wohnt, und wird erst bestraft, wenn er verurteilt ist. Und wir Bürger haben dann nicht nur die Genugtuung, dass es „die Richtigen“ trifft, sondern auch die Garantie, dass es sich dabei um „die Richtigen“ handelt und sie korrekt und nicht „willkürlich und launenhaft“ bestraft werden.

    #sanctions #USA #Europe #droit

  • #Soudan : des victimes des massacres demandent une enquête sur le rôle des #Émirats_arabes_unis
    https://www.humanite.fr/monde/emirats-arabes-unis/soudan-des-victimes-des-massacres-demandent-une-enquete-sur-le-role-des-emi

    Sept victimes s’adressent à la Haute représentante de l’#Union_européenne pour les Affaires étrangères, #Kaja_Kallas. Elles demandent l’imposition immédiate de #sanctions ciblées. La requête est accompagnée de témoignages sur les exactions mais également de faits précis concernant les liens financiers de responsables #émiratis et #soudanais avec les Forces de soutien rapide de #Mohamed_Hamdan_Dogolo, auteures des pires exactions. Le point avec Pierre Barbancey, grand reporter au micro de Théo Bourrieau.

  • Situation électrique « tendue » à Cuba, qui met en cause les Etats-Unis
    https://www.connaissancedesenergies.org/afp/situation-electrique-tendue-cuba-qui-met-en-cause-les-etats

    Connaissance des Énergies avec AFP parue le 14 mai 2026

    #Cuba a accusé mercredi les #Etats-Unis d’être responsables de la situation très « tendue » du réseau électrique de l’île, au moment où #Washington a renouvelé, sous conditions, une offre d’aide de 100 millions de dollars.

    Dans un communiqué, le Département d’Etat a réitéré son offre d’aide financière à l’île #communiste, soumise à de dures #sanctions #américaines, à condition que cette aide soit distribuée par l’Eglise catholique.

  • Grüne wollen Russisches Haus in Berlin schließen
    https://www.nd-aktuell.de/artikel/1199657.kulturdiplomatie-gruene-wollen-russisches-haus-in-berlin-schliess

    Das Russische Haus zählt nach eigenen Angaben rund 200 000 Besucher im Jahr. Foto : Imago/Berlinfoto

    Les bellicistes du parti vert allemand font ce qu’ils peuvent pour fermer la dernière institiuion culturelle russe à Berlin.

    Pendant une discussion à propos de la question ils admettent la modification profonde du parti avec les mots que les défenseurs des droits de l’homme y ont gagné contre les pacifistes qui ont fondé le parti vert. Je ne comprends pas l’argument. Il n’y a pas de pire violation des droits de l’homme que les massacres de la guerre.

    12.5.2026 von Andreas Fritsche - Die Arbeitsgemeinschaften Ukraine und Europa der Ökopartei suchen nach Wegen, EU-Sank­tionen gegen das Kultur­zentrum in Berlin durchzusetzen.

    Die EU-Sanktionen gehen am Russischen Haus in Berlin nicht spurlos vorüber. Am 2. April wurde dort eine kleine Ausstellung über die sowjetischen Offiziere Boris Kapustin und Juri Janow eröffnet. Sie hatten, nachdem 1966 am Himmel über Westberlin beide Triebwerke ihres Jagdflugzeugs ausgefallen waren, die Maschine noch in den Stößensee gelenkt und waren dabei tödlich verunglückt. Sie hätten rechtzeitig mit dem Fallschirm abspringen können. Doch dann wäre das Flugzeug in ein Wohngebiet gekracht und Hunderte Menschen wären gestorben.

    Der damalige Regierende Bürgermeister Willy Brandt (SPD) würdigte mitten im Kalten Krieg diese Heldentat von Kapustin und Janow in einer Fernsehübertragung des Senders Freies Berlin (SFB). Ausstellungsmacher Christian Hufen wollte den Ausschnitt im Russischen Haus zeigen. Er erhielt jedoch vom Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) keine Lizenz dafür.

    Der Abgeordnete Alexander King (BSW) erkundigte sich nach den Gründen und bat, die Entscheidung zu überdenken. Von Vize-Chefredakteurin Stephanie Pieper hat er daraufhin schriftlich die Auskunft erhalten, man habe nicht außer Acht lassen können, wo die Ausstellung zuerst gezeigt werden sollte, bevor sie später noch im Luftfahrtmuseum Finowfurt zu sehen ist. Grundsätzlich sei der RBB zwar immer geneigt, Ausstellungen mit Archivmaterial zu unterstützen. Doch: »Das Russische Haus in Berlin wird, wie Sie mutmaßlich wissen, von der Organisation Rossotrudnitschestwo betrieben. Diese steht im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine seit 2022 auf der EU-Sanktionsliste.« So schreibt Pieper in einer E-Mail an Alexander King.

    Eigentlich verstoße bereits gegen die EU-Sanktionen, wer sich eine Eintrittskarte für ein Konzert im Russischen Haus kaufe, wird am Dienstagabend bei einer Podiumsdiskussion im Pilecki-Institut am Pariser Platz gesagt. Die Podiumsdiskussion wird von zwei Arbeitsgemeinschaften der Grünen veranstaltet – von der Arbeitsgemeinschaft Ukraine und der Landesarbeitsgemeinschaft Europa. Es sollen Wege aufgezeigt werden, die EU-Sanktionen durchzusetzen.

    »Man darf denen nichts geben«, argumentiert der per Videoübertragung zugeschaltete Rechtsanwalt Patrick Heinemann. Aber wer sich eine Eintrittskarte kauft, gibt sein Geld. Ähnlich formuliert es Stephan Bischoff, ein Mitarbeiter des Bundestagsabgeordneten Robin Wagener (Grüne). Bischoff zufolge dürfe das Russische Haus seit 2022 wirtschaftlich nicht aktiv sein, aber das sei es »fortwährend«.

    Die DDR hatte den Block an der Friedrichstraße 176-179 ab Herbst 1981 gebaut und der Sowjetunion geschenkt. Er wurde am 5. Juli 1984 eröffnet. Kulturabkommen von 1993 und 2013 sichern dem Kulturzentrum die Existenz. Der Bund zahlt für das Grundstück 70 000 Euro Grundsteuer im Jahr an den Berliner Senat. Es ist quasi ein Austauschgeschäft. Denn auf russischem Territorium arbeiten nach wie vor Goethe-Institute.

    Für Stephan Bischoff aber zählt das alles nicht. »Keiner dieser Verträge rechtfertigt das aktuelle Handeln«, sagt er am Montagabend. »Die EU-Sanktionen stehen über diesen Verträgen.« Dass Russland als Reaktion auf Maßnahmen gegen das Russische Haus in Berlin die Goethe-Institute in Moskau und St. Petersburg schließen könnte, ficht ihn nicht an. Denn die Goethe-Institute bieten Bischoff zufolge ja nur Deutschkurse an und »esoterische« Vorträge zu Mensch und Universum, die »keinen Mehrwert« für die russische Zivilgesellschaft haben. Das sei verzichtbar. Doch das Außenministerium sei »zu träge« und ihm fehle der politische Wille, die EU-Sanktionen durchzusetzen.

    »Am Ende kriegen wir auch noch das Russische Haus geschlossen.«
    Bettina Jarasch Grünen-Fraktionschefin

    Maßnahmen gegen das Russische Haus einzuklagen, ist allerdings schwierig bis unmöglich, wie Rechtsanwalt Heinemann eingesteht. Es kann auch nicht einfach der Strom abgeschaltet, sondern maximal die Energiezufuhr auf ein Minimum gedrosselt werden. Heinemanns Ansicht nach könnte man jedoch »kreativ« sein und kontrollieren, ob das Kulturzentrum modernen Anforderungen an den Brandschutz noch genüge, und falls nicht, deshalb dichtgemacht werden könnte. Außerdem denkt Heinemann laut nach, ob die alte Baugenehmigung überhaupt noch aufzutreiben ist. Falls nicht, könnte das Haus womöglich als »Schwarzbau« deklariert werden, glaubt er.

    Die Grünen versprechen ihren Wählern, etwas gegen das Russische Haus zu unternehmen, wenn sie nach der Berliner Abgeordnetenhauswahl im September in der Hauptstadt wieder mitregieren. Dem Regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) werfen sie Untätigkeit vor.

    Die Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Mitte, Stefanie Remlinger (Grüne), hat aber bisher auch nichts unternommen. Remlinger könne allerdings wenig tun, wird sie von Grünen-Fraktionschefin Bettina Jarasch in Schutz genommen. Jarasch selbst konnte früher als Berliner Verkehrssenatorin nicht viel mehr tun, als das Russische Haus nicht einzuladen, wenn mit Anliegern über eine verkehrsberuhigte Friedrichstraße gesprochen wurde. Außenpolitik ist nun einmal Sache des Bundes.

    Unverdrossen äußert Jarasch am Montagabend: »Am Ende kriegen wir auch noch das Russischen Haus geschlossen.« Die Politikerin erinnert an heftige Debatten innerhalb ihrer Partei, ob sie die Menschenrechte verteidigen wollen oder konsequente Pazifisten bleiben, als die sie sich einmal gegründet hatten. Die Menschenrechts-Richtung habe sich durchgesetzt. »Darüber bin ich froh«, sagt Jarasch. Der Krieg des russischen Präsidenten Wladimir Putin könne das nahe der polnischen Grenze liegende Berlin schnell treffen. Man müsse sich vorbereiten, sagt sie.

    US-amerikanische Institutionen will Jarasch nicht schließen, obwohl US-Präsident Donald Trump ebenfalls völkerrechtswidrige Angriffskriege führt. Dass die Grünen keine Sympathien für Trump hegen, betont Jarasch. Doch gegen die USA gebe es keine EU-Sanktionen.

    Dem Russischen Haus wird am Montagabend wieder einmal vorgeworfen, es mache Propaganda. Als Beleg dafür diente in der Vergangenheit immer wieder ein im Kino des Russischen Hauses gezeigter Dokumentarfilm, in dem Ukrainer angeblich als Faschisten dargestellt werden. Wenn aber von 300 Filmen, die von 2022 bis 2025 im Kino des Hauses liefen, nur ein Film Propaganda gewesen sein soll, dann ist das nach Ansicht von Direktor Pavel Izvolskiy ein Beleg dafür, dass das Russische Haus »eigentlich null Propaganda« mache. Denn wenn die Kritiker Beispiele derart suchen und finden müssten, dann gebe es offensichtlich keine, sagte Izvolskiy dem »nd« im vergangenen Jahr. Für Politik sei die Botschaft zuständig, winkte er ab. Das Russische Haus kümmere sich um Kultur.

    Der eine kritisierte Film war eine Dokumentation über die Ermordung der Juden in Belarus während des Zweiten Weltkriegs, der vor lediglich zwölf Zuschauern zum 80. Jahrestag der Vernichtung des Ghettos von Minsk vorgeführt wurde, wie Pavel Izvolskiy dem »nd« sagte. »Niemand hat diesen Film gesehen, aber alle behaupten, in diesem Film werden alle Ukrainer als Nazis dargestellt – und das ist eine Lüge.«

    Gezeigt hatte das Russische Haus übrigens auch »Leto« (Sommer) – einen von der Kritik sehr gelobten Spielfilm über den unangepassten sowjetischen Rockmusiker Viktor Zoi (1962–1990). Regisseur Kirill Serebrennikow war 2017 während der Dreharbeiten in St. Petersburg festgenommen worden, weil er angeblich 68 Millionen Rubel unterschlagen hatte. Weltweite Proteste und ein Brief des französischen Außenministers an Wladimir Putin änderten nichts daran: Der Regisseur blieb unter Hausarrest und konnte nicht bei den Filmfestspielen in Cannes auftreten.
    Für die meisten Veranstaltungen ist der Eintritt frei.

    Für die meisten Veranstaltungen ist der Eintritt frei.

    Foto: Imago/Itar-Tass

    Dennoch sagt die Ukrainerin Iryna Shulikina über das Kulturzentrum an der Friedrichstraße: »Es ist super gruselig.« Das riesige Haus repräsentiere von allen Seiten die russische Macht. Dass der Aggressor hier im Herzen Berlins ungehindert agieren könne, schmerze sie sehr. Shulikina ist Vorsitzende des proukrainischen Vereins Vitsche und bedauert, dass viele Ostdeutsche glauben, die Sowjetunion sei der Befreier vom Faschismus gewesen.

    Das klingt nach der Desinformation, die hier eigentlich der Gegenseite vorgeworfen wird. Grünen-Fraktionschefin Bettina Jarasch stellt dann aber klar, man könne russischen und sowjetischen Soldaten nur dankbar sein für die Befreiung vom Faschismus. Doch Wladimir Putin vereinnahme die Geschichte im Krieg gegen die Ukraine.

    Der BSW-Abgeordnete Alexander King hat die Veranstaltung am Montagabend besucht. Er hat sich geduldig alles angehört und einmal gefragt, ob die Anwesenden überhaupt jemals das Russische Haus besucht haben. King bleibt bei seiner Meinung, dass man dieses Kulturzentrum nicht schließen sollte. »Man kann nicht zum Frieden kommen, wenn man alle Kontakte abbricht«, erklärt er dem »nd« am Dienstag.

    #Berlin #Mitte #Friedrichstraße #Russie #culture #guerre #sanctions #politique #verts

  • La dévastation de l’Iran par les #Sanctions américaines
    https://lvsl.fr/la-devastation-de-liran-par-les-sanctions-americaines

    Depuis plus de vingt ans, les sanctions occidentales contre l’Iran sont présentées comme un moyen d’affaiblir la République islamique et de permettre à la population de la renverser. Leur impact fut tout autre : effondrement du pouvoir d’achat, inflation et dépréciation, paupérisation des classes moyennes et pénuries de certains biens essentiels. La dégradation des indicateurs macro-économiques et du niveau de vie des Iraniens est étroitement corrélé aux périodes de renforcement des sanctions, qui compromettent notamment les exportations pétrolières de Téhéran. Dans le même temps, les Gardiens de la révolution ont profité des circuits parallèles générés par l’embargo pour développer un vaste réseau affairiste. Et si la guerre déclenchée par les #Etats-Unis avait pour objectif de pallier (…)

    #International #embargo #impérialisme #Iran #République_islamique_d'Iran #Sanctions_économiques

  • Pourquoi les États-Unis sont en guerre contre l’Iran et pourquoi cette guerre pourrait marquer une pause, mais ne prendra pas fin

    via https://diaspora.psyco.fr/posts/12439060

    source : New Eastern Outlook April 28, 2026
    (pas très apprécié dans le monde occidental ->
    https://en.wikipedia.org/wiki/New_Eastern_Outlook)

    https://journal-neo.su/2026/04/28/why-the-us-is-at-war-with-iran-and-why-the-war-might-pause-but-wont-end

    by Brian Berletic

    While much discussion of the US war of aggression against Iran has focused on region-specific factors, including the myth that the US is fighting Iran on “behalf of Israel,” there are far more realistic and important global factors that have led to the war and will unfold because of it.
    [...]

    • https://reseauinternational.net/pourquoi-les-etats-unis-sont-en-guerre-contre-liran-et-pourquoi

      par Brian Berletic

      Si une grande partie du débat sur la guerre d’agression menée par les États-Unis contre l’Iran s’est concentrée sur des facteurs propres à la région, notamment le mythe selon lequel les États-Unis combattent l’Iran « au nom d’Israël », il existe des facteurs mondiaux bien plus réalistes et importants qui ont conduit à cette guerre et qui se manifesteront en raison de celle-ci.

      La guerre contre l’Iran s’inscrit dans un projet américain s’étendant sur plusieurs décennies visant à prendre le contrôle total du Moyen-Orient ainsi que du pétrole et du gaz produits et exportés depuis cette région. Il ne s’agit pas de s’approprier cette énergie pour la consommation des États-Unis, mais d’établir et de renforcer le monopole américain sur la production et les exportations d’énergie provenant des États-Unis eux-mêmes et des pays et régions sur lesquelles les États-Unis exercent leur contrôle.

      Cela concerne notamment le Venezuela en #Amérique_latine. La guerre d’agression menée par les États-Unis début 2026 contre l’État vénézuélien, l’enlèvement du président vénézuélien et la prise en otage du reste du gouvernement vénézuélien ont conduit à la suspension quasi immédiate des exportations de pétrole vénézuélien vers la Chine et à la redistribution des richesses pétrolières vénézuéliennes au profit des entreprises américaines.

      Ce que les États-Unis qualifient souvent de « garanties de sécurité » pour leurs « alliés » n’est qu’un euphémisme pour désigner l’occupation militaire américaine, la mainmise politique et le contrôle de ce qui sont en réalité des mandataires – et non des alliés.

      Une guerre d’agression similaire menée par les États-Unis contre la Russie via l’Ukraine s’étend également rapidement pour devenir une guerre visant directement les infrastructures russes de production, de stockage et d’exportation d’énergie, grâce à l’utilisation de drones qui – bien qu’attribués à l’Ukraine – sont en réalité supervisés par la CIA et l’armée américaine, comme l’a révélé le New York Times.

      De même, les États-Unis encouragent leurs mandataires européens, dans le cadre d’une « division du travail », à intensifier le suivi maritime, l’interception et la saisie des pétroliers transportant les exportations énergétiques russes, ainsi qu’une campagne américaine utilisant des drones maritimes pour attaquer ces pétroliers. Là encore, le NYT a identifié la #CIA et l’armée américaine comme ayant « suralimenté » ce qui est prétendument présenté comme des opérations « ukrainiennes ».

      Conjugué à la guerre contre l’Iran, un schéma mondial clair se dessine : il s’agit d’une perturbation, d’une destruction et même d’un arrêt délibérés par les États-Unis des exportations d’énergie vers l’Asie en général, mais vers la Chine en particulier.

      Alors que les États-Unis tentaient probablement aussi de renverser rapidement le gouvernement iranien pour renforcer leur contrôle sur la région et isoler davantage la Russie et la Chine, un objectif beaucoup plus large et plus global consistait à couper l’approvisionnement énergétique non seulement de l’Iran vers l’Asie et plus particulièrement la Chine, mais de l’ensemble du Moyen-Orient vers l’Asie et la Chine.

      La phase la plus récente de l’agression américaine contre l’Iran – qui a débuté fin février et s’inscrit dans la continuité des violences lancées contre l’Iran en 2025 sous l’administration #Trump et même en 2024 à la fin de l’administration #Biden – a consisté à cibler la production énergétique iranienne ainsi qu’à mener des frappes sur l’île de #Kharg, principale installation d’exportation d’énergie de l’Iran.

      Les frappes américaines contre la production énergétique iranienne ont conduit à des frappes de représailles de l’Iran contre les États arabes du golfe Persique alliés des États-Unis, notamment le Koweït, le Qatar, les Émirats arabes unis et l’Arabie saoudite.

      Collectivement, ces violences ont entraîné une baisse de la production dans toute la région, ce qui a par la suite conduit à une diminution des exportations d’énergie (gaz et pétrole) de l’ensemble du Moyen-Orient vers la Chine par rapport aux niveaux d’avant-guerre.

      Depuis le début des hostilités fin février jusqu’au récent accord de cessez-le-feu, les exportations d’énergie de l’ensemble de la région vers la Chine sont passées d’environ 52% des besoins totaux importés de la Chine à environ 30%, selon Reuters.

      Un article de Politico datant de mars 2026 montre clairement qu’au-delà de la simple dépendance de la Chine vis-à-vis de la région en matière d’énergie, l’Asie dans son ensemble dépend des importations d’énergie en provenance du Moyen-Orient pour 70% à plus de 90% de ses besoins totaux en importations d’énergie – en particulier les pays alliés des États-Unis comme le Japon, la Corée du Sud, les Philippines et la province insulaire de Taïwan.

      Isoler la Chine, contrôler l’Asie

      Tout comme les États-Unis l’avaient fait auparavant avec l’Europe en provoquant la guerre contre la Russie en Ukraine, la destruction des gazoducs Nord Stream et la mise en place de sanctions sur toutes les autres importations d’énergie en provenance de Russie – et maintenant notamment les frappes contre les installations russes de production, de stockage et d’exportation d’énergie, ainsi que contre les pétroliers transportant les exportations énergétiques russes – tout cela forçant l’Europe à dépendre des exportations américaines pour son approvisionnement énergétique – les États-Unis mènent désormais une politique similaire visant la Chine et le reste de l’Asie en perturbant délibérément l’accès aux exportations énergétiques du Moyen-Orient.

      La guerre contre l’Iran a conduit à une réglementation stricte du trafic maritime dans le détroit d’Ormuz par l’Iran, suivie d’un blocus imposé par les États-Unis visant principalement les navires exportant de l’énergie de l’Iran vers la Chine. Bien que les affirmations des États-Unis selon lesquelles ils contrôlent totalement le trafic maritime à destination et en provenance de l’Iran soient fausses, le blocus américain a refoulé ou saisi au moins la moitié de tout le trafic maritime tentant de quitter l’Iran, principalement à destination de la Chine, a rapporté le Financial Times.

      Cela signifie que les exportations totales d’énergie de la région vers la Chine ont encore chuté – les États-Unis disposant de nombreuses autres options en réserve pour réduire encore davantage les exportations régionales vers l’Asie, et plus particulièrement vers la Chine.

      L’une de ces options est la menace d’une reprise de l’agression militaire américaine contre l’Iran, qui pourrait se traduire à la fois par le ciblage délibéré et la destruction à grande échelle des infrastructures iraniennes de production et d’exportation d’énergie, et par de nouvelles frappes de représailles iraniennes contre la production énergétique des mandataires arabes des États-Unis dans le golfe Persique.

      Les conséquences émergentes de la guerre menée par les États-Unis contre l’Iran et son impact régional sont analogues à la destruction par les États-Unis des gazoducs #Nord_Stream et au ciblage, aux sanctions et aux restrictions progressives des flux énergétiques russes vers l’Europe, ne laissant comme seule option que les exportations énergétiques américaines – une option qui n’était pas viable économiquement jusqu’à ce que les États-Unis éliminent les alternatives existantes, moins chères et fiables.

      La guerre menée par les États-Unis étant sans limite de durée – elle se poursuit depuis fin 2024 jusqu’à aujourd’hui -, avec seulement quelques mois de calme relatif entre les campagnes d’agression militaire américaines, les perspectives d’accès à une énergie abordable et fiable en provenance du Moyen-Orient s’amenuisent progressivement pour la Chine et le reste de l’Asie.

      « Par un heureux hasard », les États-Unis ont déjà entamé l’expansion d’une industrie de production et d’exportation d’énergie déjà massive, ciblant spécifiquement l’Asie.

      En 2025, la société énergétique américaine Glenfarne et son PDG Brendan Duval ont maintes fois évoqué le fait que leur nouveau projet de GNL en cours de construction en Alaska pourrait exporter de l’énergie vers l’Asie « via des voies maritimes sûres et non contestées ».

      Il n’a pas été mentionné à l’époque que ce seraient les États-Unis eux-mêmes qui contesteraient ces voies maritimes et les rendraient dangereuses, renforçant ainsi la viabilité tant du projet de GNL de #Glenfarne en #Alaska que de l’expansion de la capacité d’exportation énergétique américaine en général.

      Il convient de noter que Glenfarne avait perfectionné son expertise en matière d’exportation/importation de GNL grâce à un projet en Colombie rendu possible uniquement par les sanctions américaines contre le #Venezuela voisin et la fermeture des #gazoducs qui auraient autrement approvisionné la Colombie en gaz. Ce n’est que grâce à la fermeture des gazoducs imposée par les États-Unis au Venezuela que l’importation de GNL du Texas vers la Colombie par Glenfarne a eu un sens économique.

      De même, ce n’est que grâce aux menaces de conflit des États-Unis et aux conflits réels mettant en danger des goulets d’étranglement maritimes vitaux à travers le monde que l’exportation de GNL vers l’Asie et au-delà a un sens économique – tout comme l’exportation de GNL américain vers l’Europe n’a eu de sens qu’après la destruction de #NordStream et l’imposition de #sanctions sur l’ #énergie russe, bien moins chère et plus facilement disponible.
      La charrue avant les bœufs, mais pour une bonne raison

      D’ici le début des années 2030, les États-Unis devraient doubler leur capacité d’exportation de #GNL, ce qui leur permettra de répondre à la demande de leurs principaux alliés asiatiques, notamment la Corée du Sud et le Japon, ainsi que la province insulaire de #Taïwan – mais là encore, uniquement si des alternatives moins chères et plus fiables restent absentes du marché.

      Cela signifie que si les États-Unis mettent en quelque sorte la charrue avant les bœufs, ils s’assurent que lorsque les bœufs arriveront enfin, les conditions seront idéales pour que les États-Unis, et eux seuls, en tirent profit.

      Tout comme pour l’Europe et la suppression de son accès aux importations d’énergie russe bon marché, la dépendance énergétique totale des alliés asiatiques des États-Unis les transformera davantage et pleinement en prolongements des ambitions géopolitiques américaines dans la région et à travers le monde.

      Tout comme pour l’Europe, servir les intérêts américains se fera au détriment de chaque mandataire américain en Asie, ainsi qu’au détriment de la paix et de la stabilité de toute la région, et plus particulièrement au détriment de l’ascension continue de la Chine, tout comme l’Europe a été utilisée pour cibler la Russie au détriment tant de la Russie que du reste de l’Europe.

      Outre la mainmise politique des États-Unis sur ces mandataires asiatiques, la présence de forces militaires américaines sur leur territoire et désormais l’imposition d’une dépendance énergétique à leur égard, une récente audition au Sénat américain a clairement montré que des pays comme le Japon, la Corée du Sud et les Philippines seront transformées en avant-postes militaro-industriels de la puissance américaine dans la région, contribuant ainsi à minimiser la « tyrannie de la distance » à laquelle les États-Unis sont confrontés lorsqu’ils cherchent à provoquer une guerre contre la Chine, située à l’autre bout du monde par rapport à leur emplacement.

      La création d’usines fabriquant des armes américaines en #Asie et d’installations portuaires dans la région pour effectuer des réparations sur les navires américains est déjà en cours, le #Japon ayant fabriqué et, dans certains cas, même renvoyé aux États-Unis des missiles intercepteurs Patriot, et la Corée du Sud ayant conclu des contrats pour l’entretien des navires de transport de la marine américaine.

      Toutes ces préparations ont lieu en prévision de ce que les États-Unis considèrent comme une confrontation inévitable avec la Chine elle-même – ce qui est en fin de compte la priorité qui motive le conflit américain contre la Russie, l’Iran, le Venezuela et de nombreux autres pays, tout cela dans le but d’isoler et de contenir la Chine avant de l’affronter directement.

      Compte tenu des coûts que l’Europe et les États arabes du golfe Persique paient pour leur subordination aux États-Unis et leur rôle dans l’accueil et la facilitation des guerres d’agression américaines dans leurs régions respectives du monde, le Japon, la #Corée_du_Sud et les #Philippines se désignent eux aussi comme des cibles avant toute confrontation avec la #Chine.

      Ce que les États-Unis appellent souvent des « garanties de sécurité » pour leurs « alliés » n’est qu’un euphémisme pour désigner l’occupation militaire, la mainmise politique et le contrôle par les États-Unis de ce qui sont en réalité des mandataires – et non des alliés. L’objectif du maintien d’un réseau mondial de mandataires, de l’ #Europe au #Moyen-Orient en passant par l’ #Asie-Pacifique, est précisément de faire payer à d’autres pays tous les coûts de la politique étrangère américaine, permettant ainsi aux États-Unis de s’approprier tous les bénéfices pour eux-mêmes.

      La perspective d’une escalade continue des guerres menées par les États-Unis à travers le monde dans un avenir proche à moyen terme est inévitable, car les guerres qui ont lieu actuellement sont menées spécifiquement pour préparer une future confrontation avec la Chine elle-même. Pour cette raison, les chances que les États-Unis parviennent à un quelconque accord de « paix » avec la #Russie ou l’ #Iran sont quasi nulles.

      Tant que les intérêts qui motivent la politique étrangère américaine – notamment l’industrie de l’armement, les géants du pétrole et du gaz, les géants de la technologie, l’industrie automobile et bien d’autres – ne soient supplantés à l’échelle mondiale par les alternatives offertes par le multipolarisme, et tant que le monde multipolaire ne sera pas en mesure de créer une dissuasion suffisante non seulement contre l’agression militaire américaine, mais aussi contre la coercition économique, l’ingérence politique et la mainmise qui mènent à cette agression, les #États-Unis continueront de prendre en otage la #paix, la prospérité et la stabilité mondiales au nom de leurs exigences d’une #hégémonie unipolaire continue sur la planète.

      #unipolarité #proxywar #guerre_par_procuration
      #géopolitique

  • Un amendement RN renforce les pénalités en cas de fraude aux prestations sociales
    https://www.lefigaro.fr/social/un-amendement-rn-renforce-les-penalites-en-cas-de-fraude-aux-prestations-so

    La gauche a voté contre l’amendement, tandis que les groupes LR, Horizons et Renaissance se sont partagés entre votes contre et pour. Un député MoDem a également voté pour, et un autre s’est abstenu. Le député Insoumis Louis Boyard s’est indigné d’un amendement « voté par les macronistes » dans des « alliances honteuses ». « Retirer une prestation sociale à quelqu’un, c’est le condamner à la mort sociale », a-t-il martelé. Parmi les fraudes concernées : l’exercice d’un travail dissimulé ou l’absence de déclaration d’un changement de situation donnant droit à une prestation.

    Jusqu’ici les pénalités sont fixées « en fonction de la gravité des faits », et limitées à quatre fois le plafond mensuel de la sécurité sociale (4.005 euros en 2026), qui sert de référence au calcul des cotisations sociales. Ce plafond est doublé en cas de récidive. L’amendement RN adopté instaure une amende plancher « égale au triple des montants indûment perçus », puis à « cinq fois le montant concerné » à la première récidive. À partir de la troisième infraction, « des suspensions des droits sociaux, pour les particuliers, et des peines de fermeture administrative renforcées, pour les entreprises, sont appliquées », prévoit l’amendement.

    Pour pénaliser l’absence de déclaration, faudrait supprimer la loi sur le droit à l’erreur. Comment vont faire les riches ?

    #droits_sociaux #fraude #sanction

  • Drones & missile attacks against Russian terminals by Ukraine - 40% losses in export capacities

    via https://diaspora.psyco.fr/p/12371474

    ♲ Tea time. - 2026-03-30 14:18:45 GMT

    To be fair, it also took hundreds of drones being shot down by Russian missiles, hundreds taking out Russian air defense radars, etc. to set the stage for statistically successful attacks that weren’t downed during the 1000 km journey to the target, but... point taken.Russia probably had the world’s 3rd best air defense at one point... Had, being the operative term.

    • oAnth:

      The Ukrainians would never have carried this out without the Pentagon’s explicit approval: Washington wants to deal a blow to the BRICS nations—primarily India and Russia—as well as their network, which includes Iran, a country supported by Russia and China with weapons and satellite data. It looks like a form of blackmail involving Ukraine, what also appears to be linked to the circumvention of #sanctions via India.

      a) About the attacks on Russian terminals in the baltic region - the article (2026-03-30) also highlights Zelenskyy’s involvement in the conflict between Israel, Iran, and the Gulf states:

      https://www.sofx.com/ukraines-drones-are-erasing-russias-iran-war-oil-windfall-one-baltic-terminal-

      b) From 2026-03-27 a Reuter article about ongoing attacks since March 22:

      … Alexander Drozdenko, ⁠the governor of north-western Leningrad region where the two ports are located, said in a ​post on the Telegram messaging app on ​Friday that ⁠the region had been facing “unprecedented” drone attacks since March 22.
      At least 40% of Russia’s oil export capacity is at a standstill ⁠due to ​Ukrainian drone attacks, a disputed attack ​on a major pipeline and the seizure of tankers, according to Reuters calculations ​based on market data. …

      https://www.reuters.com/business/energy/russian-oil-producers-could-declare-force-majeure-over-attacks-baltic-ports

  • RSA Finistère : la CGT traîne Maël de Calan devant la justice via @splann
    https://www.youtube.com/shorts/_SLW9hRv0OY

    Qu’est-ce qui explique la baisse d’un quart du nombre de bénéficiaires finistériens du Revenu de solidarité active depuis l’arrivée de la droite à la tête du conseil départemental ?

    Dans le Finistère, une paysanne renonce à son #RSA pour préserver sa santé mentale - Basta !
    https://basta.media/Sentiment-d-etre-mise-a-nue-dans-le-finistere-une-paysanne-renonce-RSA-pour

    Après la mise en place d’un « plan RSA » controversé, le président du conseil départemental du Finistère est cité à comparaître ce 30 mars pour « harcèlement moral institutionnel » devant le tribunal de Brest. Une allocataire témoigne.

    Le Finistère accusé de harceler des allocataires du RSA : une audience pénale en juin
    https://www.mediapart.fr/journal/fil-dactualites/300326/le-finistere-accuse-de-harceler-des-allocataires-du-rsa-une-audience-penal

    Environ 200 manifestants s’étaient réunis lundi midi devant le tribunal pour soutenir les plaignants.

    #évaporation #sanctions #radiations #contrôle #harcèlement_institutionnel

  • Des #syndicats et #associations demandent la #dissolution de l’#Ordre_des_médecins, jugé « inutile » et « nocif »
    https://www.franceinfo.fr/sante/cette-institution-protege-des-professionnels-de-sante-corrompus-et-maltra

    Les 26 organisations qui ont signé une tribune lui reprochent notamment de « protéger des professionnels de santé corrompus et maltraitants ».

    Dans une tribune publiée en ligne, mardi 9 mars, plusieurs syndicats de médecins et associations de patients demandent la dissolution du Conseil national de l’ordre des médecins (#CNOM) qui, selon eux, « protège des #professionnels de #santé #corrompus et #maltraitants ». Les 26 organisations signataires jugent l’instance déontologique des médecins français « inutile » et « nocive ».

    Pour le dire, ils s’appuient notamment sur le rapport « accablant » publié par la #Cour_des_comptes en décembre 2019 : ce dernier pointait des #sanctions trop tardives contre des faits d’#agressions_sexuelles et des comptes « souvent incomplets et insincères ».

  • Cuba : un pétrolier russe sous sanctions attendu mardi, défiant le blocus américain
    https://www.connaissancedesenergies.org/afp/cuba-un-petrolier-russe-sous-sanctions-attendu-mardi-defian

    Connaissance des Énergies avec AFP parue le 30 mars 2026

    Un #pétrolier #russe sous #sanctions doit arriver mardi à #Cuba, défiant ainsi un #blocus imposé par les #Etats-unis sur l’approvisionnement en #carburant de l’île #communiste, confrontée à de sévères #pénuries d’énergie.

    (...)

    Peuplée de près de 10 millions d’habitants, Cuba n’a plus importé de pétrole depuis le 9 janvier, date de la dernière livraison par le Mexique avant que ce pays ne cesse ses envois de carburants sous la pression de la Maison Blanche.

    (...)

    Une fois la cargaison de l’Anatoly Kolodkin arrivée à Cuba, il faudra entre 15 et 20 jours pour traiter le pétrole, puis encore 5 à 10 jours pour distribuer ses produits raffinés, a indiqué Jorge Piñón. « Le besoin urgent aujourd’hui à Cuba, c’est le #gazole », a déclaré cet ancien cadre du secteur pétrolier.

    La cargaison russe pourrait être transformée en 250.000 #barils de gazole, une quantité suffisante pour couvrir la demande du pays pendant environ 12 jours et demi, selon l’expert.

    (...)

    C’est bien la preuve que les Russes sont perfides, et qu’ils ne méritent pas leur place sur terre. Ils font croire qu’ils sont solidaires des cubains, mais c’est rien que pour donner le mauvais rôle aux gentils noccidentaux

    • Cuba : un pétrolier russe sous sanctions attendu ce lundi, défiant le blocus américain
      https://la1ere.franceinfo.fr/guadeloupe/cuba-un-petrolier-russe-sous-sanctions-attendu-ce-lundi-defiant-le

      Un pétrolier russe sous sanctions doit arriver ce lundi (30 mars) à Cuba, défiant ainsi un blocus imposé par les Etats-Unis sur l’approvisionnement en carburant de l’île communiste, confrontée à de sévères pénuries d’énergie.

      Comme d’habitude, ce n’est jamais le blocus américain qui défie la libre circulation du commerce mondial.

    • pas défi, semble-t-il, accord, au moins tacite, voire plus

      US Plans To Allow Russian Oil Tanker Into Cuba, Easing Crisis
      https://gcaptain.com/us-plans-to-allow-russian-oil-tanker-into-cuba-easing-crisis
      https://gcaptain.com/wp-content/uploads/2026/03/2026-03-28T202629Z_1281600157_RC2NDKA6736V_RTRMADP_3_TANKER-CUBA-VENEZUELA
      The Hong Kong-flagged vessel Sea Horse, carrying some 200,000 barrels of Russia-origin fuel originally bound for Cuba, is anchored near the coast after arriving in Venezuelan waters, in Puerto Cabello, Venezuela March 28, 2026.
      REUTERS/Juan Carlos Hernandez

      Mar 29, 2026 (Bloomberg) –The Trump administration is planning to let a Russian oil tanker dock in Cuba, alleviating an energy crisis triggered when the US prohibited deliveries to the Communist regime. 

      The shipment of crude is expected to be allowed to arrive in coming days, according to two people familiar with the matter, who asked not to be identified without permission to speak publicly. 

      The Anatoly Kolodkin is carrying around 730,000 barrels of crude. Cuban officials have taken some steps to work with the US in recent days, including allowing fuel for the US Embassy to arrive on the island after earlier saying publicly that they would prevent it because of the broader US near-total blockade, according to the people.

      As of Sunday afternoon, the ship was approaching the island from Haitian waters as it headed toward Cuba’s western port of Matanzas.

      The State Department didn’t respond to a request for comment about the US view of the ship, and the White House declined to comment. The Cuban Ministry of Foreign Affairs didn’t respond to a request for comment.

      President Donald Trump has repeatedly threatened action against the leftist Cuban government amid an intensifying US push to deprive the government of fuel and financing. The island has suffered widespread blackouts in recent weeks as shipments of crude and fuel have been cut off under the near-total blockade.

      The United Nations warned last month that the US campaign is having an “increasingly severe impact” on hospitals, public sanitation, water delivery and food distribution. It called on all countries to end economically coercive measures.

      The electricity shortage has caused tens of thousands of surgeries to be postponed, cut off pregnant women and other patients from basic health services and disrupted dialysis, Tanieris Diéguez La O, the deputy chief of mission at Cuba’s embassy in Washington, said in an interview earlier this month.

      While the island’s 10 million residents have been subject to chronic rolling outages for years, the crisis has intensified under Trump’s embargo. 

      The fuel shipment should be enough to power Cuba’s thermoelectric power plants for about a week, given they require about 100,000 barrels of oil a day to meet demand. Cuba’s domestic production accounts for only around two-fifths of that.

      The US is now regulating the flow of energy to the nation by letting companies sell fuel to its minuscule but fast-growing sector of small- and medium-sized businesses but not the government.

      The New York Times earlier reported the Trump administration’s plans for the oil tanker.

  • „Können unsere Kinder nicht mehr ernähren“ : Behörden sperren Konten von Journalisten-Ehefrau
    https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/koennen-unsere-kinder-nicht-mehr-ernaehren-behoerden-sperren-konten

    La.Zentralstelle für Sanktionsdurchsetzung (ZfS) de l’état allemand se comporte comme la section du Gestapo qui prépara l’exclusion des juifs de la vie économique avant leur déportation. Là elle vient de priver une mère de trois très jeunes enfants des moyens pour achter du quoi nourrir ses petits.

    Quand on additionne les modifications de l’état et de la société allemande depuis l’an 2020 on arrive á la conclusion qu’il faut prévenir des risques qu’elles prennent les personnes qui voudraient commencer une nouvelle vie entre le Rhin et l’Oder. Ils vivront à proximité des familles d’anciens et de nouveaux nazis. Bien entendu l’Allemagne d’aujourd hui n’est pas un état nationalsocialiste mais sa population compte une large majorité dont l’état d’esprit n’a pas beaucoup évolué depuis la mort du Führer .

    Elle s’appelle comment encore la fonctionnaire qui vient de signer l’arrêt de privation de nourriture contre les bébés de dissédent ?

    28.3.2026 von Raphael Schmeller - Nach der Kontensperre gegen Hüseyin Doğru trifft es nun seine Ehefrau. Dem Journalisten und seinen Familie droht eine humanitäre Krise.

    Was als Sanktionsverfahren gegen den Berliner Journalisten Hüseyin Doğru begann, ist inzwischen zu einer humanitären Krise für ihn und seine Familie geworden. Nachdem der seit Mai 2025 von der EU sanktionierte Journalist bereits selbst weitgehend vom Zahlungsverkehr abgeschnitten ist, hat die Zentralstelle für Sanktionsdurchsetzung (ZfS) nun auch die Konten seiner Ehefrau „sichergestellt“.

    Die Behörde, die zur Generalzolldirektion gehört, vertritt nach einer der Berliner Zeitung vorliegenden Anordnung die Auffassung, dass die Konten der Frau zur Umgehung der gegen Doğru verhängten Sanktionen genutzt worden seien.
    KfZ-Versicherung als Begründung für Kontoschließung

    In dem Schreiben ist von einer „Sicherstellung nach § 3 Abs. 1 Sanktionsdurchsetzungsgesetz (SanktDG)“ die Rede. Betroffen sind zwei Konten bei der Commerzbank. Verfügungen über bestehende Guthaben sowie künftige eingehende Gutschriften seien untersagt. Die Behörde begründet die Maßnahme damit, dass die Gelder auf den Konten der Ehefrau als unter der Kontrolle ihres Ehemannes stehende Gelder anzusehen seien.

    Zur Begründung verweist die Zentralstelle unter anderem auf eine Kfz-Versicherung: Nachdem eine bestehende Police aufgrund der Sanktionen gekündigt wurde, schloss Doğrus Ehefrau eine neue Versicherung für das gemeinsame Auto ab. Halter des Fahrzeugs sei weiterhin Doğru. Dass sie dabei seine Schadenfreiheitsklasse übernahm, wertet die Behörde als Indiz für eine Umgehung der Sanktionen.

    Hinzu kommen nach Auffassung der Behörde familiäre und wirtschaftliche Verflechtungen. In der Anordnung wird ausdrücklich auf die Ehe sowie die drei gemeinsamen Kinder verwiesen. Zudem argumentiert die ZfS, der Begriff der „Kontrolle“ sei weit auszulegen.

    Ein weiterer Punkt in der Begründung betrifft Geldbewegungen kurz nach Doğrus Listung. Laut Anordnung sollen Überweisungen von einem Konto Doğrus auf das Konto seiner Ehefrau bereits einen Tag nach der Sanktionierung erfolgt sein. Dies lasse, so die Behörde, den Schluss zu, dass die Überweisungen der Sanktionsumgehung dienten.

    „Jetzt kann niemand mehr für unsere Kinder sorgen“

    Die Zentralstelle hält die Sicherstellung der Konten von Doğrus Frau ausdrücklich für „verhältnismäßig“. Für die Familie ist die Maßnahme jedoch existenzbedrohend. Doğru sagt der Berliner Zeitung, durch die Entscheidung, seiner Frau den Zugang zu finanziellen Mitteln zu verwehren, werde seine Familie nicht nur in ein rechtliches Vakuum gedrängt, sondern bewusst in eine humanitäre Krise gestoßen. „Aktuell verfügen wir über lediglich 104 Euro für unsere drei Kinder und uns beide. Zuvor war ich selbst nicht in der Lage, für meine Kinder zu sorgen. Jetzt kann niemand mehr für sie sorgen.“

    Er wirft den deutschen Behörden vor, systematisch gegen seine Familie vorzugehen. „Die Bundesregierung und ihre Institutionen haben uns systematisch als Zielscheibe ausgewählt: zunächst mich, dann meine Frau, und nun sind unsere Kleinkinder und Säuglinge betroffen. Diese Entscheidung gefährdet bewusst das Wohl und die Gesundheit unserer Kinder“, sagt er. Sie widerspreche nicht nur internationalem Recht, sondern auch dem Grundgesetz, das den Schutz des Kindeswohls garantiere.

    Die Familie sei nicht mehr in der Lage, Miete zu bezahlen, die Kinder zu ernähren oder Stromkosten zu decken. Zwar könnten die Kinder theoretisch Hilfe erhalten. In der Praxis bestehe jedoch die reale Gefahr, dass humanitäre Unterstützung als Umgehung der Sanktionen gewertet werde.

    Doğru spricht von einer Eskalationsspirale. Jedes Mal, wenn sein Fall öffentliche Aufmerksamkeit erhalte, würden die Maßnahmen verschärft. Zunächst sei ihm vom Auswärtigen Amt faktisch der Status als Journalist abgesprochen worden, anschließend sei er öffentlich als „Desinformationsakteur“ diskreditiert worden. Es sei eine Kriminalisierung jeglicher Unterstützung für seine Familie gefolgt; mit der jüngsten Entscheidung werde nun gezielt das Wohl der Kinder bedroht.

    „Ziel dieser Maßnahmen ist es, mich und meine Familie zu brechen. Dabei gehen die Behörden so weit, die Gesundheit und das Wohlbefinden von Säuglingen bewusst in Gefahr zu bringen“, sagt Doğru. „Eine mögliche nächste Eskalationsstufe könnte darin bestehen, uns die Kinder wegzunehmen – aufgrund einer Situation, die durch die Behörden selbst geschaffen wurde.“

    Sein Anwalt Alexander Gorski bezeichnet die Sicherstellung der Konten der Ehefrau als neue Stufe der Repression. Gegenüber der Berliner Zeitung sagte er: „Die behördliche Sicherstellung der Konten der Ehefrau von Herrn Doğru ist eine beispiellose Eskalation der Repression gegen Herrn Doğrus Familie. Es ist wichtig, daran zu erinnern, dass Herr Doğru sanktioniert ist, nun aber auch seine Familie immer stärker in Mitleidenschaft gezogen wird. Diese Repression widerspricht der Menschenwürde der Familie und ist in einem Rechtsstaat nicht hinnehmbar.“
    EU wirft Doğru Russland-Propaganda vor

    Für Doğru und seine Familie ist es die jüngste Zuspitzung in einem Verfahren, das seit Monaten andauert. Der Journalist steht seit Mai 2025 auf einer EU-Sanktionsliste. Die Europäische Union begründet dies damit, dass Doğru mit seiner propalästinensischen journalistischen Arbeit „ethnische, politische und religiöse Zwietracht“ schüre und damit „destabilisierende Aktivitäten Russlands“ unterstütze. Öffentliche Belege für eine konkrete Verbindung nach Moskau wurden bislang nicht vorgelegt.

    Doğru weist die Vorwürfe zurück. Er bestätigt, früher für Redfish gearbeitet zu haben, ein Format, das vom russischen Sender Ruptly finanziert wurde. Im Zuge des russischen Angriffs auf die Ukraine habe er das Arbeitsverhältnis jedoch beendet. „Ich habe immer kritisiert, dass es sich um eine Invasion in der Ukraine handelt“, sagte er bereits im November 2025 im Gespräch mit der Berliner Zeitung.

    „Diese Repression widerspricht der Menschenwürde der Familie und ist in einem Rechtsstaat nicht hinnehmbar“, sagt Doğrus Anwalt Alexander Gorski.Markus Wächter/Berliner Zeitung

    Rechtlich und politisch ist der Fall hochbrisant. In einem Rechtsgutachten, das im Herbst vergangenen Jahres im Europäischen Parlament vorgestellt wurde, kommen die ehemalige Richterin am Europäischen Gerichtshof, Ninon Colneric, und die Völkerrechtlerin Alina Miron zu dem Schluss, dass die Maßnahmen tiefgreifende Grundrechtseingriffe darstellen.

    Die Autorinnen sprechen von einem faktischen „zivilrechtlichen Tod“: Vermögenswerte würden eingefroren, der Zugang zu Bankdienstleistungen blockiert und die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit nahezu vollständig lahmgelegt. Besonders problematisch sei, dass die Sanktionen ohne vorherige gerichtliche Kontrolle verhängt würden und Betroffene vor ihrer Listung kein rechtliches Gehör erhielten.

    Zudem warnen die Juristinnen vor einer abschreckenden Wirkung auf Journalisten insgesamt. Unklar bleibe, wo die Grenze zwischen zulässiger Berichterstattung und sanktionierbarer „Informationsmanipulation“ verlaufe. Die EU-Sanktionen bedrohten damit die Pressefreiheit.

    Wie drastisch die Auswirkungen im Alltag sind, zeigte sich bereits in den vergangenen Monaten. Doğru hatte vor dem Amtsgericht Frankfurt am Main kürzlich im Eilverfahren versucht zu erreichen, dass seine Bank, die Comdirect, Überweisungen wieder zulässt und die Nutzung seines Kontos weniger stark eingeschränkt wird. Das Gericht wies den Antrag jedoch zurück. Es sah keinen sogenannten Anordnungsanspruch und stellte sich auf die Seite des Kreditinstituts. Nach Auffassung des Gerichts habe Doğru keinen durchsetzbaren Anspruch darauf glaubhaft gemacht, dass die von ihm begehrten Überweisungen freigegeben werden müssten.

    Zwar hatte die Deutsche Bundesbank dem Journalisten erlaubt, monatlich 506 Euro für grundlegende Bedürfnisse zu verwenden. Doch nach Auffassung des Gerichts waren darüber hinausgehende Zahlungen nicht gedeckt. Doğru habe nicht ausreichend glaubhaft gemacht, dass die beabsichtigten Überweisungen – etwa an Dienstleister und Inkassounternehmen – der Befriedigung von Grundbedürfnissen dienten. Zugleich betonte das Amtsgericht, dass Banken an das unmittelbar geltende EU-Sanktionsrecht gebunden seien und eingefrorene Gelder nicht freigeben dürften.

    Schon da schilderte Doğru die Lage als existenzbedrohend. Er sagte, laufende Verträge aus der Zeit vor den Sanktionen – etwa Telekommunikation, Versicherungen und andere alltägliche Verpflichtungen – könnten nicht mehr bedient werden, weil seine Bank jede Überweisung verweigere. Mahnungen, Inkassoverfahren und steigende Kosten seien die Folge. Mit den genehmigten 506 Euro sei es unmöglich, eine fünfköpfige Familie zu versorgen. Es bestehe die reale Gefahr, die Miete nicht mehr zahlen zu können. Als sanktionierte Person habe er faktisch keine Chance, einen neuen Mietvertrag abzuschließen. Ihm und seiner Familie drohe die Obdachlosigkeit, wie er dieser Zeitung schilderte.

    Wie weitreichend die Folgen des Sanktionsregimes nach Darstellung der Verteidigung inzwischen reichen, machte Anwalt Gorski in einem Interview mit der Berliner Zeitung deutlich. Der Anwalt sagte, sein Mandant dürfe keine Geldspenden empfangen und auch keine Lebensmittelhilfe annehmen. Auf die Frage, ob sich bereits ein Nachbar strafbar machen könne, wenn er Doğru Brot bringe, antwortete Gorski: „Ja, der Nachbar würde sich damit theoretisch strafbar machen.“

    Die BSW-Politikerin Sevim Dagdelen fordert nun eine breite politische Mobilisierung. „Hüseyin Doğru und seine Familie brauchen dringend Hilfe“, sagt sie der Berliner Zeitung. Das EU-Sanktionsregime sei totalitär, die Bundesregierung dürfe diesen menschenverachtenden Wahnsinn nicht länger unterstützen. „Ich lade alle Demokraten dazu ein, hier gemeinsam aktiv zu werden: Wir brauchen eine Aktionsplattform gegen die rechtswidrigen Sanktionen, um Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Menschlichkeit zu verteidigen.“ Details dazu würden bald folgen, so Dagdelen.

    #Allemagne #sanctions #persécution

  • Derrière les chiffres de #maël_de_calan, des allocataires finistériens du #rsa racontent un #coaching contre-productif et décourageant
    https://splann.org/rsa-finistere-coaching

    Lundi 30 mars, Maël de Calan a rendez-vous au tribunal. Cité à comparaître pour « harcèlement moral institutionnel » par la CGT et six bénéficiaires du #revenu de solidarité active (RSA). Nouveau chapitre d’une expérimentation politique controversée, jugée « positive » par le président (apparenté LR) du Département du #finistère, mais « humiliante » et « inutile » par les premiers concernés. L’article Derrière les chiffres de Maël de Calan, des allocataires finistériens du RSA racontent un coaching contre-productif et décourageant est apparu en premier sur Splann ! | ONG d’enquêtes journalistiques en Bretagne.

    #Libertés_et_droits_humains #bimbamjob #chômage #conseil_départemental_du_finistère #emploi #précarité #social #solidarité #speed_dating #travail

  • Die peruanische ICC-Richterin Luz del Carmen Ibáñez - ausgelöscht aus dem digitalen Leben, weil sie ihren Job machte.

    via https://diaspora.psyco.fr/p/12338440

    #Judikative #Erpressung #IStGh #Hegemonie #Überwachung #Digitalisierung

    ♲ Adfichter - 2026-03-15 18:58:18 GMT

    https://infosec.exchange/@adfichter/116234721614536779

    Die peruanische ICC-Richterin Luz del Carmen Ibáñez...von ihrer Bank in der Niederlande gecancelt (weil diese sonst von den USA sanktioniert wird), ihre Apple/Google-Konten ebenfalls alle gesperrt (wie sie in einem anderen Interview sagte), und ausgelöscht aus dem digitalen Leben...

    weil sie ihren Job machte.

    „Darüber hinaus erstrecken sich die Sanktionen auch auf die Familien der Richter. Und genau da liegt das größte Problem. Meiner Tochter, einer internationalen Anwältin, wurden Visum und Kreditkarte entzogen . Sogar ihre Google-Konten, E-Mails usw. wurden gesperrt. Es ist unfassbar, denn sie lebt nicht bei mir, arbeitet nicht mit mir zusammen und hat keinerlei Verbindung zum IStGH. Dieselben Maßnahmen wurden auch gegen die Familien meiner Kollegen verhängt – gegen ihre Ehemänner, Partner, Mütter und sogar gegen ihre Ex-Frauen, die aufgrund ihrer Unterhaltszahlungen ebenfalls als potenzielle Sanktionskandidaten gelten.

    Welche Rechtfertigung gibt es also für die Misshandlung und willkürliche Angriffe auf Familien? Der einzige Zweck ist, die Macht der Stärksten auszuüben und diejenigen einzuschüchtern und anzugreifen, von denen man glaubt, dass sie diesen Gewalttaten erliegen werden . Das ist nicht nur ungerecht, sondern völlig unverdient und willkürlich.“

    [Source:] https://www.rfi.fr/es/programas/programa-especial/20260210-luz-del-carmen-ib%C3%A1%C3%B1ez-la-jueza-peruana-de-la-cpi-sancionada-p

    • oAnth:

      Wer gegen die hegemonialen Interessen der #USA,

      sprich denjenigen des US- #Dollars als #Weltwährung und seiner gesellschaftlich-wirtschaftlich weltumspannenden Absicherungsmechanismen, wie dem unantastbaren internationalen Digital- und Medienmonopol und seiner vorgeschriebenen Diskurse, einer direkten oder stellvertretenden militärischen Dominanz, der Beherrschung der Energie- und Rohstoffmärkte, (inkl. der organisierten Kriminalität und des Terrorismus),

      ernsthaft, d.h. mit spürbaren Konsequenzen für die angloamerikanischen Drahtzieher, sachkundig Einwände ins Feld führt, oder gar zu juristischen und exekutiven Mitteln greift, der muss auf vergleichbare schikanöse Methoden gefasst sein, wie hier im vorliegenden Falle angesichts einer erschreckend zur Schau gestellten Skrupellosigkeit unter Einbezug aller privaten und beruflichen Belange gegenüber der peruanischen IStGH-Richterin Luz del Carmen Ibáñez zu berichten ist. Der Fall lässt sich auch auf jemanden mit dem untrüglichen militärischen und geopolitischen Sachverstand eines Jacques Baud erweitern, dem auf Grund seiner analytischen Expertise, u.a. im #Ukraine -Krieg, ein vergleichbares Schicksal zuteil wurde.

  • La Havane, abandonnée face à l’embargo le plus dur de son histoire : reportage
    https://lvsl.fr/la-havane-abandonnee-face-a-lembargo-le-plus-dur-de-son-histoire-reportage

    Avec l’assèchement des exportations pétrolières vers #Cuba, l’embargo change de nature. La pénurie d’or noir paralyse désormais les transports, déstabilise le système électrique et grève la mince production de l’île. Tandis que l’horizon de La Havane s’assombrit, les États-Unis multiplient les menaces d’intervention militaire. Ils ont déjà remporté une victoire conséquente : le monde s’aligne désormais sur leurs sanctions, dirigées contre les entreprises qui échangent avec Cuba. Il n’en a pas toujours été ainsi : plusieurs décennies en amont, durant la « période spéciale » (qui fait suite à la chute de l’Union soviétique et à l’isolement de Cuba), investisseurs et gouvernements contournaient l’embargo américain. Pour imposer son respect, les États-Unis ont eu recours à un arsenal de mesures coercitives contre leurs (...)

    #International #L'Amérique_latine_en_question #communisme #embargo #impérialisme #Parti_communiste_cubain #Sanctions_financières

  • France Travail tente d’encadrer le régime décrié de #sanctions contre les bénéficiaires du #RSA
    https://www.lemonde.fr/politique/article/2026/03/07/france-travail-tente-d-encadrer-le-regime-decrie-de-sanctions-contre-les-ben

    Le mécanisme prévu par le décret est censé s’articuler autour d’une logique de progressivité. Lors d’un premier manquement, le demandeur d’emploi peut voir ses allocations suspendues « d’au moins 30 % » pour une durée d’un à deux mois. En cas de persistance ou de récidive, une nouvelle suspension du versement de 30 % à 100 % ou une suppression allant d’un à quatre mois peut-être décidée. Si l’allocataire du RSA se conforme à « tout ou partie » de ses obligations, les sommes suspendues lui sont reversées.

    « Faisceau de manquements »

    Le dispositif avait prévu quelques garde-fous. Quelle que soit la suspension, elle ne peut dépasser 50 % de l’allocation si elle concerne un foyer composé de plus d’une personne. Plus fondamentalement, ce nouveau régime était censé modifier la philosophie même de la sanction. Celle-ci ne devait plus être automatique, déclenchée par un critère isolé comme un rendez-vous manqué, mais définie sur un « faisceau de manquements ». L’intention affichée était d’installer une individualisation de la sanction.

    Dans la pratique, la réalité se révèle souvent éloignée de ces principes. Selon un document de #France_Travail, que Le Monde a obtenu, plusieurs #départements se sont emparés du décret de manière très répressive. Sur les 51 conseils départementaux pour lesquels l’opérateur public a eu l’information qu’un barème a été adopté, 48 ont fait le choix d’un taux fixe dès le premier manquement. Treize ont décidé d’une suspension à 50 %, 14 ont choisi un barème à 80 %, et 17 ont appliqué le taux maximal de 100 %. Seuls trois départements utilisent la sanction minimale de 30 % prévue par le décret.

    https://justpaste.it/n33oj

    • Sanctions des allocataires du RSA : des départements outrepassent le cadre légal
      https://www.liberation.fr/economie/social/sanctions-des-allocataires-du-rsa-des-departements-outrepassent-le-cadre-

      France Travail a recueilli des informations sur les pratiques de 51 conseils départementaux. Parmi eux, 48 ont opté pour un taux fixe de sanction, indépendamment de la situation personnelle du bénéficiaire. Et parmi ces 48, dix-sept ont choisi d’appliquer systématiquement une suspension de 100 % du RSA en cas de manquement. Quatorze ont opté pour une réduction de 80 % du revenu, treize pour 50 % et seulement trois pour 30 %. Cas extrême, un département a choisi d’opter systématiquement pour la sanction la plus dure : une privation de quatre mois du RSA, sans possibilité de retrouver ces sommes. Dans ce document, France Travail relève également que trois départements font fi de la composition du foyer, et appliquent un taux de 100 % y compris aux foyers de plus d’une personne. En contradiction totale, donc, avec le décret de juin dernier.

      [...]

      Sybillin, le ministère du #Travail se borne à dire qu’il « a soutenu l’initiative de France Travail pour trouver une solution pragmatique en la rédaction d’un guide de bonnes pratiques, qui invite l’ensemble des décideurs à converger vers une solution qui respecte à la fois le barème réglementaire et les conditions de vie des bénéficiaires du RSA ». Il ajoute que « les parties prenantes doivent évidemment agir dans le cadre légal qui les oblige ». Mais dans les faits, si des usagers sont pénalisés par des pratiques illégales, il leur faudra porter leur dossier devant la justice administrative.
      « Pour que France Travail en vienne à essayer d’encadrer tant bien que mal le dispositif, cela montre à quel point celui-ci est dysfonctionnel », réagit Delphine Rouilleault, qui dirige le collectif d’associations de lutte contre la pauvreté Alerte, en prenant connaissance de ces documents. Elle rappelle qu’en mai 2025, le Conseil national des politiques de lutte contre la pauvreté (CNLE), rattaché à Matignon, avait rendu un avis extrêmement sévère sur le décret sanctions, en appelant à un moratoire. Elle s’inquiète, aussi, d’un effet cumulatif des réformes passées, en cours et à venir. Car le Parlement examine actuellement un projet de loi contre la fraude qui prévoit, entre autres, la possibilité de suspendre l’allocation chômage d’un demandeur d’emploi sur la base d’« indices sérieux » [ndc : extension des sanctions pour #suspiscion_de_fraude, déjà en application à la CAF...]. Et la mise en place future de l’allocation sociale unique, censée simplifier le recours à la solidarité nationale, pose la question de savoir si les sanctions s’appliqueront à l’avenir sur d’autres prestations telles que les aides au logement.

      https://justpaste.it/n5qm8

  • « Wehret den Anfängen » - « Denunziationsparagraph » verlangt gegenseitige Kontrolle der Bürger
    https://zgif.ch/2026/02/25/wehret-den-anfaengen/#643b16d6-de3e-4333-b931-0e08e35682db-link

    Vous ne l’avez sans doute pas encore remarque : en Allemagne vous risquez la prison si vous avez connaissance d’infractions contre les sanctions européennes, par exemple quand votre voisin donne à manger à une personne sanctionnée, et vous ne le dénoncez pas aux autorités.

    Gesetz zur Anpassung von Straftatbeständen und Sanktionen bei Verstößen gegen restriktive Maßnahmen der Europäischen Union
    https://www.recht.bund.de/bgbl/1/2026/27/VO.html

    Les autorités compétentes ne s’appellent pas "GeStapo, mais c’est une loi digne du régime nazi suivant Sarah Wagenknecht. Je dois lui donner raison.

    En 2026 l’état de droit allemand est une matière malléable entre les mains de dangereux proto-fascistes et ouailles du clergé extrémiste états-unien qui prétendent représenter le "centre" politique.

    Dans le vote au Bundestag le parti Die Linke n’a pas voté contre cette loi liberticide.

    "Sauve qui peut" est la seule réaction légalement possible si on veut être sûr de ne pas devenir complice des auteurs de la loi Gesetz zur Anpassung von Straftatbeständen und Sanktionen bei Verstößen gegen restriktive Maßnahmen der Europäischen Union .

    25.2.2026 - Interview mit dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko

    Zeitgeschehen im Fokus Man hat den Eindruck, dass die EU immer unkontrollierter mit Sanktionen gegen alles und jeden vorgeht. Wie sehen Sie das?

    Andrej Hunko Wir können ganz allgemein eine Ausweitung von Sanktionsregimen beobachten, insbesondere durch die USA und die EU. Es gab vor einigen Monaten eine renommierte Studie in The Lancet, dem ältesten britischen Medizinjournal, die zu dem Schluss kommt, dass mittlerweile im Durchschnitt pro Jahr mehr als 500 000 Menschen weltweit an den Folgen von Sanktionen sterben.

    Man erinnert sich vielleicht noch an die US-amerikanische Aussenministerin, Madelaine Albright, und ihre Stellungnahme zu den Auswirkungen der harten Sanktionen gegen den Irak in den 1990er Jahren. Als sie gefragt wurde, ob die Sanktionen den Preis wert waren, den Tod von 500 000 Kindern in Kauf zu nehmen, antwortete sie, ja, das sei den Preis wert gewesen.»
    Diese Dimensionen der EU- und US Sanktionen sind kaum im Bewusstsein der Menschen.

    Die Studie kommt zum Schluss, dass ausschliesslich US-Sanktionen und EU-Sanktionen tödlich wirken, nicht etwa Uno-Sanktionen. Dabei ist wichtig zu wissen, dass nur die Uno-Sanktionen völkerrechtlich legitimiert sind, alle übrigen sind illegal. Die Uno-Sonderberichterstatterin über die Auswirkungen von einseitigen Zwangsmassnahmen, Alena Dohan, weist immer wieder auf die Illegalität der Massnahmen hin. Insbesondere ist die Zivilbevölkerung betroffen – ein klarer Bruch des humanitären Völkerrechts und des Internationalen Pakts über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte.

    Wenn man an die Sanktionen gegen Jacques Baud oder Hüseyin Dogru denkt, kann man sagen, dass das Sanktionsregime der EU eine neue Dimension bekommen hat.

    Was wir jetzt neu feststellen können, ist die innenpolitische Anwendung der Sanktionen, gegen kritische Publizisten wie Hüseyin Dogru in Deutschland, Jacques Baud in Belgien, Nathalie Yamb aus der Schweiz.

    Der deutsche Bundestag verabschiedete am 15. Januar zudem ein sogenanntes Sanktionsbegleitungsgesetz.1 Die EU hatte 2024 eine Direktive erlassen, damit es innerhalb der EU eine einheitliche Strafverfolgung bei Sanktionsverstössen gibt.2 Das betrifft zunächst Handelsunternehmen, die vielleicht weiterhin Handel mit Russland betreiben oder mit Firmen, die wiederum Handel mit Russland haben. Das steht im Vordergrund, aber im Grunde genommen gilt das für die gesamten Sanktionen.

    Das am 15. Januar beschlossene und mittlerweile in Kraft getretene Gesetz stellt eine drastische Verschärfung der Bestrafung bei Verstössen dagegen dar.

    Was hat sich dadurch in der Rechts­praxis geändert?

    Viele Verstösse, die vorher als eine Ordnungswidrigkeit behandelt wurden, die zwar auch mit Bussen bis zu 30 000 Euro bestraft werden können, gelten nun als Straftatbestand, der mit Gefängnis bestraft werden kann. Wenn eine Person oder ein Unternehmen sanktioniert wird, müssen die Sanktionen zum gleichen Zeitpunkt umgesetzt werden. Früher hatten Unternehmen 48 Stunden Zeit, sich auf die Sanktionen einzustellen oder um mögliche Anpassungen vorzunehmen.

    Dazu kommt noch ein «Denunziationsparagraph». Wenn der Einzelne über vermeintliche Verstösse Kenntnis hat, muss er das melden. Das nicht zu tun, ist nun ein Straftatbestand, für den man ins Gefängnis wandern kann. Das EU-Sanktionsbegleitungsgesetz ist in fast allen EU-Staaten umgesetzt worden. Das ist qualitativ eine massive Verschärfung.

    Fällt unter dieses Gesetz auch, wenn ich einem Sanktionierten etwas zu essen kaufe, damit er nicht buchstäblich verhungert?

    Ja, aber nicht nur das. Sollte jemand einem Sanktionierten Geld geben, damit er überleben oder sich juristisch wehren kann, und ich habe davon Kenntnis, dann muss ich das melden, sonst kann ich dafür bestraft werden.

    Das kann man fast nicht glauben…

    Ja, deshalb spricht Sahra Wagenknecht mittlerweile von «faschistoiden Massnahmen».
    Es gab eine Anhörung im Wirtschaftsausschuss des Bundestags – letztlich betrifft das ja das Aussenwirtschaftsgesetz in Deutschland – mit erstaunlich kritischen Stellungnahmen der Wirtschaftsverbände.

    Diese befürchten einen enormen administrativen Aufwand, denn sie müssen sicherstellen, dass sie in ihrem Tätigkeitsbereich mit niemandem in Berührung kommen, der sanktioniert ist. Diese Verschärfung verunsichert natürlich. Dem muss man dann mit dem Aufbau weiterer Bürokratie begegnen, um sich nicht strafbar zu machen. Mein Eindruck ist inzwischen, dass sich Anwaltskanzleien darauf spezialisieren, um für Firmen solche möglichen Verbindungen zu melden.

    Man hat den Eindruck, dass sich hier ein neues Geschäftsfeld auftut. Man läuft natürlich Gefahr, wenn man jemandem einen Verstoss gegen das Gesetz nachweisen kann, dass man schwere Strafen gewärtigen muss. Wenn man Kenntnis von irgendwelchen Sanktionsverstössen hat, muss man das sofort melden. Wenn man das nicht tut, macht man sich auch strafbar. Letztlich betrifft das auch den freien Handel und die wirtschaftliche Tätigkeit.

    Wie war die Debatte im Bundestag? Ging das glatt durch, oder gab es Widerstand?

    Der Bundestag hat das in einer halbstündigen Debatte am 15. Januar beschlossen. Gegenstimmen gab es nur von der AfD. Ich habe mir die Debatte angeschaut. Der Redner von der AfD hat die Auswirkungen auf die Wirtschaft dargestellt, die rechtsstaatliche Dimension des Gesetzes bei Individualsanktionen, wie gegen Jacques Baud oder Hüseyin Dogru jedoch nicht benannt.

    Aber immerhin haben sie dagegen gestimmt. Die Linke hat sich enthalten, mit der Begründung, das Ganze sei ein Papiertiger. Ihnen war das Gesetz nicht scharf genug in dem Sinne, dass es nicht richtig umgesetzt werden könne. Den Behörden fehle es an Ermittlungs- und Justizkapazitäten.

    Gab es kritische Stimmen ausserhalb der politischen «Eliten»?

    Interessant ist, dass es dazu keine gesellschaftliche Auseinandersetzung gibt. Die grossen Medien berichten kaum. Sahra Wagenknecht hat sich geäussert, dabei nimmt sie auf Jacques Baud und Hüseyin Dogru Bezug und spricht von einem «faschistoiden Gesetz». Es gibt Leute, die reden ständig von Faschismus, das macht Sahra Wagenknecht sonst nicht.

    Das ist der stärkste Grundrechtseinschnitt seit dem Zweiten Weltkrieg. Nicht quantitativ, es betrifft erst einzelne Personen, aber qualitativ ist es schlimmer als während der Corona-Zeit. Der Aspekt der Wirtschaft wird gar nicht erwähnt, und die Frage bleibt, was das für die Unternehmen heisst.

    Was bedeutet das für die Buchhändler und für andere Unternehmen, die am Ende der Kette stehen?

    Nach dem Gesetz laufen auch sie Gefahr, wegen Sanktionsumgehung strafrechtlich verfolgt zu werden. Wir hätten dann eine neue Variante des Bücherverbots.

    Ist die deutsche Umsetzung eine 1:1-Umsetzung der EU-Vorgaben oder hat das Parlament nochmal eins draufgelegt? Wie sieht das im europäischen Vergleich aus?

    Das deutsche Gesetz wählt den Weg der maximalen Härte. Die EU fordert etwa eine Höchststrafe von mindestens fünf Jahren Haft für schwere Verstösse. Das reichte der Bundesregierung nicht. Im neuen § 18 des Aussenwirtschaftsgesetzes drohen nun bis zu zehn Jahre Freiheitsstrafe.

    Damit stellt man einen Verstoss gegen bürokratische Handelsbeschränkungen auf eine Stufe mit schwerem Raub oder schwerster Geldwäsche. Während ein Unternehmer in Malta oder Ungarn bei einem Fehler vielleicht mit einem blauen Auge und einer Geldstrafe davonkommt, steht sein Konkurrent in Deutschland mit einem Bein im Gefängnis. Das ist keine Harmonisierung, das ist eine massive Wettbewerbsverzerrung zu Lasten der deutschen Wirtschaft.

    Inwieweit ist dieses Gesetz tatsächlich verfassungskonform?

    Ich hoffe, dass es dagegen Verfassungsklagen gibt. Auch die Vereinbarkeit mit der EMRK müsste überprüft werden.

    War der Fall Baud schon Thema im Bundestag?

    Die Bundesregierung hat offiziell gegenüber einer Anfrage dem Bundestag gesagt, dass Jacques Baud in «russischen Fernsehsendungen» aufgetreten sei. Die EU sagt das nicht. Im Sanktionsbeschluss wird lediglich behauptet, er sei regelmässig Gast in prorussischen Medien gewesen.

    Das können alle Medien sein, die kritisch zur westlichen Russ­landpolitik berichten. Die Bundesregierung ist so schlampig. Es heisst bei der EU in «prorussischen» Medien. Die Bundesregierung macht daraus: «in russischen Fernsehsendungen». Wenn man die Mahnung «Wehret den Anfängen» jetzt benutzt, dann trifft es auf diese Entwicklung zu.

    Solche Abläufe müssten doch international Beachtung finden. Sie waren am Europarat Sonderberichterstatter für die Meinungsäusserungsfreiheit. Haben Sie dort noch Kontakte?

    Vor zwei Wochen habe ich die Uno-Sonderberichterstatterin für das Recht auf freie Meinungsäusserung, Irene Khan, getroffen. Sie war einige Tage in Deutschland und hat sich verschiedene Dinge angeschaut und diverse Leute getroffen. Aus meiner Zeit im Europarat kannten wir uns.

    Wir haben uns in Köln getroffen. Ich war in Begleitung eines Rechtsanwaltes, der ein Buch über Meinungsfreiheit geschrieben hatte. Das wichtigste Thema war für mich die EU-Sanktionen gegen Jacques Baud, Hüseyin Dogru und Natalie Yamb. Die Schlampigkeit der Behörden, die sich auch bei Dogru zeigt, geht so weit, dass sie ihn als türkischen Staatsbürger bezeichnen, dabei ist er Deutscher, er hat keine türkische Staatsbürgerschaft. Ihm ergeht es wie Jacques Baud.

    Dogru hat eine humanitäre Ausnahmeregelung erwirkt und darf 500 Euro im Monat von seinem Konto abheben, um den täglichen Grundbedarf seiner Familie zu decken. Er hat neben seiner Frau, die ebenfalls keinen Zugriff auf ihr Konto hat, noch zwei kleine Kinder zu versorgen. Wie weit man mit 500 Euro kommt, kann sich jeder vorstellen. Nur schon die Miete wird den Betrag sicher weit übersteigen.

    Ich habe diese ganze Problematik angesprochen, und sie antwortete mir, dass das kein deutsches Gesetz sei. Sie habe nur das Mandat für Deutschland und deutsche Gesetze.
    Sie gab einige Tage danach eine Erklärung ab und hat das Problem der Meinungsfreiheit deutlich benannt, ist aber nicht auf diese EU-Sanktionen eingegangen, sondern hat etwa den «Digital Services Act» der EU (DSA) sogar positiv erwähnt. Den Umgang mit Kritikern an Israels Kriegsführung gegen die Palästinenser hingegen hat sie kritisiert, aber bei allem, was Richtung EU ging, blieb sie zurückhaltend.

    Herr Hunko, vielen Dank für das Gespräch.
    Interview Thomas Kaiser

    Gesetz zur Anpassung von Straftatbeständen und Sanktionen bei Verstössen gegen restriktive Massnahmen der Europäischen Union ↩︎
    EU-Richtlinie zur Definition von Straftatbeständen und Sanktionen bei Verstoss gegen restriktive Massnahmen der Europäischen Union (2024/1226)

    #Union_Européenne #UE #Allemagne #sanctions #droit

    • [...]

      Jacques Baud, expert en renseignement et géostratégie, analyse le processus de sanction opéré par l’Union européenne à son encontre et ce, sans une quelconque forme de procès.

      Pour acheter le livre : https://maxmilo.com/products/guerres-secretes-en-ukraine

      Quelles sont les forces qui agissent dans l’ombre de la guerre en Ukraine, à l’intérieur et à l’extérieur du théâtre des opérations ? Quelles sont les opérations clandestines qui sont menées depuis trois ans et qui sont inconnues du grand public ? Qui assassine les oligarques dans toute l’Europe ? Comment les services secrets occidentaux aident-ils les Ukrainiens ? Et, plus largement, en quoi diffèrent les conceptions de l’action clandestine en Russie et en Ukraine ?

  • Russland-Sanktionen umgangen : Fast fünf Jahre Haft wegen Verkauf von Luxuskarossen
    https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/russland-sanktionen-umgangen-fast-fuenf-jahre-haft-wegen-verkauf-vo

    Il n"y a pas que les victimes de l’UE comme Jacques Baud. Tu peux finir en prison pour cinq ans simplement parce que tu vends des voitures à des Russes, même par intermédiaires. Les détails n’intéressent personne et surtout pas le procureur en charge du dossier. Tout le monde est d’accord, c’est un crime. Les vrais criminels se trouvent en sécurité parce qu’ils ne sont que les propriétaires anonymes des « trust » qui collectionnent les bénéfices des affaires risquées.

    18.2.2026 von Katrin Bischoff - Autohändlerin in Berlin verurteilt: Sie verkaufte hochwertige Wagen im Wert von 15 Millionen Euro in die Russische Föderation.

    19 Sanktionspakete hat die Europäische Union mittlerweile gegen Russland verhängt. Im vierten und elften Paket wurden die Ausfuhrbestimmungen für Luxusgüter verschärft. Für Uhren, Schmuck – aber auch für Autos. Doch daran hat sich Evgeniya P., die in Süddeutschland als Autohändlerin gearbeitet hatte, nicht gehalten. Zwischen März 2022 und dem Frühjahr des vergangenen Jahres verkaufte sie 143 Nobelkarossen in die Russische Föderation – im Wert von rund 15 Millionen Euro.

    Am Mittwoch bekam die 47-jährige Belarussin dafür die Quittung. Das Landgericht Berlin verurteilte sie wegen gewerbs- und bandenmäßigen Verstoßes gegen das Außenwirtschaftsgesetz zu einer Haftstrafe von vier Jahren und neun Monaten.

    Zudem ordnete Simon Trost, der Vorsitzende Richter, die Einziehung des Taterlöses in Höhe von knapp 15 Millionen Euro an. Die Staatsanwaltschaft hatte fünf Jahre, die Verteidigung viereinhalb Jahre Haft gefordert. Evgeniya P. nahm die Entscheidung ruhig entgegen. Es ist der bisher größte Fall von illegal nach Russland verkauften hochwertigen Autos, den es seit dem Embargo gibt.

    Dem Urteil vorausgegangen war ein Deal am vorletzten Verhandlungstag. Danach wurde der Angeklagten zugesichert, bei einem umfassenden Geständnis keine Haftstrafe zu erhalten, die über fünf Jahren und zwei Monaten und nicht unter viereinhalb Jahren liegen würde. Evgeniya P. ging darauf ein.

    Danach hatte die Angeklagte eingeräumt, Kontakte zu einem Moskauer Autohändler gehabt zu haben. Das Geschäft sei laut ihrer Aussage kontinuierlich angewachsen. Die Angeklagte habe, so sagte es Trost in seiner Urteilsbegründung, die „konkrete Möglichkeit erkannt“, dass etwas falsch laufe, vor dem Risiko jedoch die Augen verschlossen.

    Der Moskauer Autohändler, der reichen Landsleuten Luxuswagen verkauft, hatte einen vertrauenswürdigen Kontaktmann oder eine Kontaktfrau in Deutschland gesucht und war dabei offenbar auf Evgeniya P. gestoßen.

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    Simon Trost, der Vorsitzende Richter der 26. Großen Strafkammer (M.), verkündete am Mittwoch das Urteil.Olaf Wagner

    Die Geschäftsfrau aus dem bayerischen Buch am Erlbach im Landkreis Landshut hatte zunächst keine Ahnung vom Autohandel. Sie habe sich aber mit großer Akribie eingearbeitet, erklärt Trost. In einer ersten Aussage hatte Evgeniya P. gesagt, sie sei sicher gewesen, nicht gegen Gesetze zu verstoßen.

    Laut Trost besorgte die Angeklagte die Autos, regelte die Zollabwicklung und organisierte die Lieferketten. Die Fahrzeuge gelangten dann an Scheinkäufer in Kirgisistan, Kasachstan oder der Türkei, von dort wurden die Wagen zu den Endabnehmern nach Russland gebracht und dort zugelassen. Verkauft wurden neuwertige Wagen unter anderem von Porsche, Mercedes, BMW, Audi und Tesla.

    Ursprünglich angeklagt waren 257 Fahrzeuge mit einem Gesamtwert von rund 28 Millionen Euro. Der teuerste Wagen war dabei ein Range Rover, der im März 2023 für 265.000 Euro den Besitzer gewechselt haben soll. Das preiswerteste Auto ging für 27.500 Euro in die Russische Föderation.
    Hinweise von verschiedenen Grenzübergängen

    Die Staatsanwaltschaft Berlin und das Zollfahndungsamt Berlin-Brandenburg waren auf die Unternehmerin aus Süddeutschland aufmerksam geworden. Von verschiedenen Grenzübergängen hatte es Hinweise auf den verbotenen Verkauf von Luxuswagen gegeben. Am 12. März vorigen Jahres wurde Evgeniya P. an ihrer Wohnanschrift festgenommen, seitdem saß sie in Untersuchungshaft.

    Laut Trost gehörten weitere gesondert verfolgte Personen zu der Bande, derer man derzeit aber nicht habhaft werden könne. So sollten mit Evgeniya P. ursprünglich auch der 47-jährige Wladimir K. und seine zehn Jahre jüngere Lebensgefährtin Ekaterina M. auf der Anklagebank sitzen. Auch sie sollen an dem Handel beteiligt gewesen sein.

    Doch die Vorladungen haben die beiden Angeklagten unter ihren Adressen in Berlin nicht erreicht. Die Ermittler schließen nicht aus, dass sich das Paar nach Russland abgesetzt haben könnte. Deswegen wurden ihre Verfahren abgetrennt und gegen Wladimir K. ein Haftbefehl beantragt.

    Nicht nur die Aussage der Angeklagten führte zu der Verurteilung, so konnten bei der Unternehmerin zahlreiche Dokumente und Chats sichergestellt werden, die den verbotenen Handel belegen. Auch Websites aus Russland, die im Verfahren angeschaut wurden, zeigen die aus Deutschland stammenden Fahrzeuge. Auch der Geldfluss aus Russland an die Angeklagte sei „gut dokumentiert“, erklärt Trost.

    Wieviel Evgeniya P. insgesamt mit dem illegalen Geschäft verdient hat, konnte die Kammer nicht sagen. Im Gespräch sei gewesen, dass die Angeklagte pro Fahrzeug 1500 Euro sowie eine Provision von ein bis zwei Prozent des Verkaufswerts erhalten habe. Evgeniya P. hatte erklärt, dass sie nur für fünf Fahrzeuge bezahlt worden sei.

    Das aber nimmt ihr sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Kammer nicht ab. „Fakt ist, dass sie mit anderen Tätigkeiten kein Geld verdient haben“, sagt Richter Trost. Der Autohandel müsse daher die Haupteinnahmequelle der Angeklagten gewesen sein.

    #Allemagne #UE #sanctions #Russie #justice

  • « Il n’y a pas de principe de séparation des pouvoirs dans l’UE »
    https://zgif.ch/2026/01/21/il-ny-a-pas-de-principe-de-separation-des-pouvoirs-dans-lue

    L’Union Européenne n’est pas un état de droit. Elle permet au pouvoir de punir, sanctionmer et tuer sans les limites imposées par la loi dans les états démocratiques occidentales. Elle impose ses décisions aux états et les transforme ainsi en structures de non- droit.

    L’histoire du Suisse vivant en Belgique Jacques Baud montre à ceux qui croyaient encore en l’état de droit qu’en Europe occidentale aussi tout acquis démocratique ou social dépend du rapport de force ente le peuple, c’est à dire les classes laborieuses, et et les élites au pouvoir.

    21.1.2026 Interview de Jacques Baud*

    Zeitgeschehen im Fokus Vous figurez sur la liste des sanctions de l’UE. Comment l’avez-vous appris ?

    Jacques Baud Le 12 décembre à 8h45, Sylvain Besson, journaliste chez Tamedia, m’a appelé pour me demander si j’étais au courant que je figurais sur une liste de sanctions de l’UE qui devait être officiellement publiée le 15 décembre. Il m’a informé que cette information provenait d’un article de Radio Free Europe / Radio liberty (RFE/RL).1

    J’ai alors immédiatement appelé notre ambassade à Bruxelles qui est responsable des relations entre la Suisse et l’UE, afin de savoir si l’information de RFE/RL était correcte. Je n’ai pas eu de réponse, et j’ai finalement appris le 15 décembre, jour de la publication des sanctions, que l’information était correcte. En fait, l’UE garde ces listes de sanctions confidentielles jusqu’au jour de leur publication afin d’éviter que les personnes sanctionnées puissent déplacer des fonds. Le fait que mon nom et celui d’un Français binational, vivant à Moscou soient apparus le 12 décembre était vraisemblablement une fuite.

    L’UE a-t-elle publié un communiqué officiel au sujet de cet événement scandaleux ?

    Non, je n’ai reçu aucune communication officielle de l’UE, de la Belgique (où je vis) ou de la Suisse. La publication de la liste des personnes sanctionnées sur le site du Conseil de l’Union Européenne le 15 décembre, fait office de notification. Après mes différentes interventions dans les médias suisses, le 22 et 23 décembre, le DFAE a pris contact avec moi dans le cadre de la protection consulaire. Mais mon cas est particulier et ne relève pas de la protection consulaire.

    Le 10 janvier, j’ai reçu le premier appel téléphonique du DFAE à Berne, qui m’informait de la situation et de l’action de la Suisse. Je sais maintenant que le 9 janvier, la Suisse a effectué une démarche auprès de l’UE afin de protester contre l’absence de « due process » dans l’application de ces sanctions, ainsi que la violation de ma liberté d’expression et de pensée, en rappelant que la Suisse n’avait pas interdit les médias russes comme RT ou Spoutnik.

    Évidemment que la publication des sanctions le 15 décembre, directement suivie des fêtes de fin d’année a contribué à rendre ma situation plus problématique.

    Comment faut-il juger les affirmations qui vous sont attribuées ?

    À ce stade, c’est-à-dire un mois après l’entrée en vigueur des sanctions, je ne connais toujours pas encore le détail de ce qui m’est reproché. Les « accusations » énoncées dans la liste des sanctions du 15 décembre sont extrêmement vagues et aucune de ces accusations ne relève d’une violation de lois ou règles nationales ou internationales.

    Il faut insister ici sur le fait que ces sanctions ne sont pas un acte judiciaire, mais un acte politique. Je n’ai violé aucune loi et aucun tribunal ne m’a jugé. Avec comme conséquence, qu’il n’y a eu aucun procès, aucun motif qui m’ait été indiqué avant l’application des sanctions, je n’ai pas eu la possibilité de me défendre, je n’ai pas eu la possibilité d’avoir un avocat et d’expliquer ma position avant que la sanction soit appliquée.

    Si la sanction avait été la peine de mort je n’aurais eu aucun moyen de la contester avant qu’elle soit appliquée. Cette analogie semble un peu extrême, mais elle est factuellement correcte puisque les exécutions extra-judiciaires fonctionnent exactement selon le même principe. Il suffit de dire qu’un individu est un danger pour la sécurité et de le condamner sans aucune décision de justice. Les États-Unis et la France pratiquent déjà ce type d’action, comme je l’ai déjà abondamment décrit dans mes livres. C’est exactement la même logique que le terrorisme d’État, qui a pour but de renforcer le pouvoir politique. Nous n’y sommes pas encore là en Europe, mais la logique et les mécanismes politiques qui y conduisent sont déjà en place.

    Il est intéressant de constater que l’histoire de la démocratie passe par la notion d’habeas corpus, autrement dit que l’on ne peut pas se voir appliquée une sanction sans jugement. On pense qu’au XXIe siècle cette notion est claire, mais pas en Belgique. Dans le journal Le Soir, Frédéric Dopagne, professeur belge en droit international, qui nous rappelle fortement les années 1930, n’y voit pas aucune entorse à l’État de droit, puisque maintenant, je peux contester la sanction ! En fait, il illustre parfaitement l’incompétence de pseudo-intellectuels, qui n’ont strictement rien compris au concept même de démocratie et font passer l’idéologie avant le droit.

    L’État de droit signifie que le fonctionnement de l’État est régi par le droit. Ce n’est pas la politique qui détermine l’application du droit, mais c’est le droit qui détermine l’application de la politique. Dans mon cas, la décision concernant les sanctions a été prise par le Conseil des ministres des Affaires Étrangères de l’Union Européenne (Conseil). Mais comme on le voit de plus en plus, nous n’avons plus de système international « basé sur le droit », mais « basé sur des règles ». C’est exactement ce que nous avons ici.

    Notre juriste belge n’a strictement compris. Dans un procès normal, il y a une accusation, on vous présente les motifs, vous pouvez présenter votre position, un avocat s’assure que tout se déroule dans le cadre du droit, puis il y a un juge qui évalue les positions des uns et des autres, puis qui émet un jugement, que vous pouvez contester par la suite. Dans mon cas, le processus commence par la fin : on commence avec une sanction fixée par des politiques, puis on peut avoir des recours.

    Mais ici aussi le processus ne suit pas le droit. Dans un jugement judiciaire, vous avec une instance judiciaire qui vous juge et vous condamne. Dans mon cas c’est une instance politique qui condamne et le recours est mené par une structure judiciaire n’a pas autorité sur l’instance politique. Par ailleurs, le Conseil fonctionnant au sein de l’exécutif de l’UE, il a à la fois une fonction législative et une fonction exécutive. Autrement dit, il n’y a pas de principe de séparation des pouvoirs comme en Suisse par exemple. Sans entrer dans les détails, cela signifie que l’accusation faite par le Conseil peut être modifiée dans le temps au cours du processus. En termes simples : le conseil peut changer à tout moment les termes de l’accusation.

    L’UE, sous Ursula von der Leyen et Kaja Kallas, est une structure qui fonctionne comme sous le régime de la France de Louis XIV. Le roi décide de votre culpabilité et vous pouvez vous débrouiller pour tenter d’expliquer que sa décision est mauvaise, mais il peut changer d’accusation si cela lui chante. Alternativement, ion peut dire que l’UE fonctionne comme l’URSS.

    Dans quels domaines de votre vie privée êtes-vous limité, où qu’est-ce qui vous est interdit ?

    J’ai été condamné en vertu mesures de politique étrangère. C’est pourquoi je n’ai pas le droit d’entrer dans l’UE. Le problème est que je vis dans l’UE. Dans cette situation, la jurisprudence dit que je ne peux pas me déplacer dans l’UE. Plus exactement, je n’ai pas le droit de traverser une frontière. Autrement dit, je n’ai pas le droit de rentrer en Suisse. Je peux demander l’autorisation de rentrer en Suisse, mais je ne pourrais alors plus rentrer chez moi.

    L’autre mesure est que tous mes comptes en banque dans l’UE sont bloqués. Autrement dit, depuis maintenant un mois, je n’ai accès à aucun moyen de paiement pour ma nourriture, payer mes factures d’électricité, etc.

    Une demande a été faite par mes avocats pour des « dérogations humanitaires », qui me permettraient de disposer de mon argent pour simplement vivre. Mais, depuis un mois, les autorités belges (responsables de ces autorisations), n’ont toujours pas répondu.

    On est dans un système hyper-bureaucratisé, où l’individu disparaît derrière une machine administrative, composée de fonctionnaires anonymes…

    Comment avez-vous « survécu » dans ces conditions depuis l’imposition des sanctions ?

    J’ai reçu énormément de soutien de personnes de mon voisinage, des gens qui sont venus m’apporter de la nourriture. Des gestes très touchants venus de tous les milieux. Des gens, des amis qui sont venus m’apporter de la nourriture pour Noël et depuis. Je ne peux vivre qu’avec l’aide de personnes de mon entourage. L’avantage est que cela permet de voir qui sont vos vrais amis…

    Des Suisses qui m’ont fait livrer de la nourriture à domicile en la commandant depuis la Suisse. Avec une difficulté, car dès qu’ils donnaient mon numéro de téléphone, la transaction était bloquée. En effet, les sanctions interdisent à quiconque de me fournir « des ressources », sous peine d’être sanctionnés à leur tour ou d’être punis pénalement ! Voici la société que M. Frédéric Dopagne voit comme la démocratie du futur.

    Simultanément, je dois me défendre. Cela signifie engager des avocats pour des procédures qui sont complexes et longues, et donc coûteuses. C’est un poids supplémentaire qui vient s’ajouter.

    Y a-t-il eu des réactions dans le public (médias, personnes individuelles, organisations) ?

    La grande majorité de ceux qui connaissent mon cas sont scandalisés par le procédé de l’UE et le déni des simples droits de l’Homme. Actuellement il y a plusieurs pétitions qui circulent en Suisse romande,2 en Suisse alémanique,3 en Allemagne,4 en Italie.5 Il y a en a peut-être d’autres. Actuellement plus de 30 000 personnes ont signé ces pétitions. Parmi eux, des journalistes, des juristes, des professeurs d’université, d’ancien agents des services secrets, d’anciens directeurs de services de renseignement, etc.

    Je me fais souvent arrêter dans la rue par des gens qui viennent me témoigner leur soutien. Je reçois beaucoup de témoignages de soutien de la communauté africaine à Bruxelles.

    C’est probablement ce qui explique que parmi ceux qui pensent que je mérite ces sanctions, on trouve les journalistes suisses comme Sylvain Besson ou Serge Michel, et des politiciens comme Cédric Wermuth.6

    Il est difficile de juger les réactions en France, par exemple, car les médias traditionnels n’ont pratiquement pas parlé de ce cas. Il est également intéressant de voir que malgré de très nombreuses demandes faites par des lecteurs, téléspectateurs ou auditeurs, personne n’est disposé à organiser des débats contradictoires sur ces questions. En réalité nos médias savent qu’ils véhiculent de la propagande d’État. Ce n’est pas pour rien que les mesures associées à la censure augmentent un peu partout en Europe : plus la gouvernance s’affaiblit, plus elle doit placer des mesures de protection.7

    Les conclusions que l’on peut tirer de cela sont multiples. Tout d’abord, il y a dans nos médias de nombreuses personnes qui pensent que la politique doit s’imposer au droit. Ce sont des dangers pour la démocratie, car dans l’État de droit, c’est le droit qui prime.

    Ensuite, cela montre que nous ne comprenons pas la guerre. Les militaires ukrainiens qui ont été entraînés en Europe se sont plaints de ne pas avoir été formés pour la bonne guerre.8 On a le cas du lieutenant-colonel Pascal Kohler, qui écrit dans l’ASMZ un article (sur moi) qui démontre qu’il n’a tout simplement rien compris à la guerre qu’il tente de décrire.

    Au début du conflit, les Ukrainiens avaient une supériorité numérique et l’assistance occidentale qui compensait leurs pertes au fur et à mesure du conflit, sans compter l’assistance en matière de renseignement. Pourtant ils perdent aujourd’hui. Ce n’est pas pour des raisons de potentiel, mais parce que nous les avons amenés à faire une guerre qui ne correspond pas à celle que font les Russes. C’est grâce à des Michel, des Wermuth ou des Kohler que les Ukrainiens sont aujourd’hui en difficulté.

    Est-ce qu’il y des moyens de s’y opposent pour que vous disparaissiez à nouveau de la liste ?

    Contrairement à ce qu’affirme notre juriste belge, nous ne sommes pas dans un processus judiciaire ou légal, mais dans un processus politique. Autrement dit, même si on utilise également la voie juridique pour obtenir justice, le processus sera essentiellement politique. Dans ce contexte, l’engagement de la Suisse est important, mais pas suffisant.

    L’UE est une organisation, dont le fonctionnement n’est pas déterminé par les principes de l’État de droit, comme la primauté du droit et la séparation des pouvoirs, et donc se comporte comme une dictature.

    La Suisse est un pays attaché au principe de la démocratie directe. Avec l’UE, ce principe disparaît et les Suisses seraient exposés à des mesures extra-judiciaires, comme c’est mon cas. Ce n’est pas la vie que nous voulons. Il est essentiel de montrer notre opposition à un système politique qui ne respecte pas les droits fondamentaux de l’individu et qui place la politique définie par quelques personnes corrompues au-dessus du droit.

    Je pense que dans ma situation, la pression de l’opinion publique est loin d’être négligeable. Les pétitions et manifestations de soutien sont très importantes, spécialement si l’UE attache de l’importance à ses liens avec la Suisse. Aujourd’hui, à part les adeptes des idéologies des années 1930 je j’ai cités, le peuple suisse comprend les dangers liés à des organisations qui ignorent le droit. Je ne suis d’ailleurs pas le seul à mettre en évidence ce problème puisque même la récente Stratégie Nationale de Sécurité américaine constate que l’Europe dérive vers la dictature.9

    Monsieur Baud, je vous remercie pour cet entretien.
    Interview réalisée par Thomas Kaiser

    Merci !
    Je saisis cette occasion pour remercier tous ceux qui ont pris mon cas à cœur et se sont engagés pour prendre ma défense, par leur engagement personnel, par leurs signatures ou par leurs messages de sympathie. Je remercie également tous ceux qui se sont efforcés de m’apporter une aide concrète ou qui me l’ont demandé. Beaucoup de Suisses, d’Allemands, de Français, de Hollandais et de Belges ont proposé de m’apporter de la nourriture en voiture. Je les remercie tous. En fait, ce que je reçois de mes voisins me suffit pour l’instant et je ne veux pas que l’on prenne des risques superflus sur des routes glissantes et de longs trajets. Je vous remercie tous pour votre générosité et votre amitié, car c’est grâce à cela que l’on est forts.
    Merci,
    Jacques

    Les pétitions en faveur de Jacques Baud peuvent toujours être signées en cliquant sur les liens suivants :

    Suisse romand : http://www.change.org/p/soutenons-jacques-baud

    Suisse alémanique : http://www.patriotpetition.org/2025/12/20/schweizer-buerger- muessen-vor-eu-sanktionen-geschuetzt-werden/

    Allemagne et al. : http://free-baud.org

    Italie et al. : http://rightoflaweu.org/index.php?lan=EN

    Interview parue en allemand dans « Zeitgeschehen im Fokus » No 1/2 du 15/01/2026

    *Jacques Baud est titulaire d’un master en économétrie et d’un diplôme post grade en sécurité internationale de l’Institut universitaire des relations internationales de Genève. Il était colonel de l’armée suisse. Il a travaillé pour le Service de renseignement stratégique suisse et a été conseiller pour la sécurité des camps de réfugiés dans l’est du Zaïre pendant la guerre du Rwanda (UNHCR – Zaïre/Congo) (1995-1996). Il a travaillé entre autres au sein de l’OTAN en Ukraine et est l’auteur de plusieurs ouvrages sur les services de renseignement, la guerre asymétrique, le terrorisme et la désinformation.

    https://www.rferl.org/a/eu-blacklist-russia-sanctions-shadow-fleet/33619173.html ↩︎
    https://www.change.org/p/soutenons-jacques-baud ↩︎
    https://www.patriotpetition.org/2025/12/20/schweizer-buerger-muessen-vor-eu-sanktionen-geschuetzt-werden ↩︎
    https://free-baud.org ↩︎
    https://rightoflaweu.org/index.php?lan=EN ↩︎
    https://weltwoche.ch/fr/daily/approprie-cedric-wermuth-et-dautres-soutiennent-les-sanctions-contre-jacqu ↩︎
    Il n’y avait pas besoin de censure en 2022, lorsque tout le monde était convaincu que la Russie allait perdre la guerre. Aujourd’hui que l’on constate que tout cela était des mensonges, alors on invente des guerres hybrides, avec les services secrets russes qui s’intéressent aux punaises de lits dans les hôtels parisiens !
    https://www.bfmtv.com/tech/cybersecurite/ils-vont-jusqu-a-raconter-des-histoires-sur-une-invasion-de-punaises-de-lit-e ↩︎
    https://www.politico.eu/article/ukraine-war-army-nato-trained-them-wrong-fight ↩︎
    https://www.whitehouse.gov/wp-content/uploads/2025/12/2025-National-Security-Strategy.pdf ↩︎

    #Euripe #droit #droits_de_l_homme #sanctions #guerre #habeas_corpus

  • Le tourisme à Cuba profondément affecté par la pression énergétique imposée par Washington
    https://www.connaissancedesenergies.org/afp/le-tourisme-cuba-profondement-affecte-par-la-pression-energ

    Connaissance des Énergies avec AFP parue le 13 février 2026

    Fermeture d’hôtels, vols suspendus, excursions annulées... L’étau énergétique imposé à #Cuba par #Washington menace de donner le coup de grâce au secteur du #tourisme, déjà à la peine ces dernières années en raison de la crise #économique et des #sanctions américaines.

    Dans mon fil RSS, j’ai comme titre : « A Cuba, le tourisme suffoque sous l’étau énergétique imposé par Washington »

    Bref, on te parle de la difficulté de pouvoir partir en vacances à Cuba, quand tu es un occidental pas trop au fait de l’horreur du système politique Cubain, qui justifie que l’Occident le sanctionne.

    On te parle moins des morts engendrées par ces sanctions. En Irak ou au Venezuela, ou à bien trop d’autres endroits dans le monde. Et si on en parle, on te me dit que c’est de la faute du pouvoir en place, diabolique, qui met des gens en prison, et qui contrôle les médias, et qui parle fort dans le micro, et regard’, il est moche sur la photo. Parce qu’en Occident, on n’enferme pas les gens sans procès, on ne contrôle pas les médias, et on a des valeurs communes dans un état de droit(e).

  • L’Amérique latine abandonne-t-elle #Cuba, étranglée par l’embargo ?
    https://lvsl.fr/lamerique-latine-abandonne-t-elle-cuba-etranglee-par-lembargo

    Déjà lourdement affectée par l’embargo américain, Cuba est à présent privée de #pétrole. Face à l’effondrement des services publics et la paralysie de la production, la présidente Claudia Sheinbaum a décrété l’envoi de 800 tonnes d’aide humanitaire. Tout en admettant qu’elle cédait aux pressions américaines sur l’envoi de pétrole, et renonçait à livrer des barils à l’île. Dans le même temps, le président Lula dénonçait le « massacre » causé par l’embargo, dans une réunion du Parti des Travailleurs. Sans prendre de mesures pour alimenter l’île en or noir. Derrière les formules diplomatiques, le sous-continent a-t-il finalement cédé aux menaces de rétorsion tarifaires des #Etats-Unis (...)

    #L'Amérique_latine_en_question #International #Amérique_latine #embargo #Sanctions