• Des migrants latino-américains sans abri aux portes de la mairie de Saint-Ouen
    https://www.mediapart.fr/journal/france/230819/clone-seine-saint-denis-des-migrants-latino-americains-se-retrouvent-sans-

    Ils ont quitté leur pays, la Colombie, Cuba, la Bolivie, la République dominicaine, le Pérou. Certains sont partis pour des raisons économiques, d’autres pour des motifs politiques, pourtant tous se trouvent maintenant contraints de vivre dans la rue depuis leur expulsion, mardi 30 juillet, d’un ancien entrepôt devenu un squat au début de l’année.

    #IMMIGRATION #sans-abris,_France,_migrants,_asile,_Cuba,_perou,_Saint-Ouen,_Colombie

  • #Strasbourg, #Hôtel_de_la_Rue

    Fin juillet 2019, dans une banlieue de Strasbourg, des personnes sans abri s’installaient dans un bâtiment vide appartenant à la ville. Il s’agit de l’un des 65 000 #logements_vacants qui se trouvent sur le territoire de l’Eurométropole [1]. C’est un « squat » de plus, donc, dans un pays où 3 millions de logements sont vacants, soit 8,4% du parc immobilier national, alors que 143 000 personnes sont sans domicile [2]. En France, en 2018, 566 personnes sans abri sont mortes du fait qu’elles (sur-)vivaient dans la rue.

    https://visionscarto.net/strasbourg-hotel-de-la-rue
    #occupation #squat #logement #hébergement #sans-abrisme #sans-abri #asile #migrations #réfugiés #France #campement

    Un billet de @nepthys à lire sur @visionscarto

    ping @karine4 @reka

  • BVV-Notizen Mai 2019 - DIE LINKE. Steglitz-Zehlendorf : Linksfraktion
    http://www.dielinke-steglitz-zehlendorf.de/index.php?id=43739

    22.05.2019 - Die BVV am 15.5.2019 war ein erneutes Lehrstück (oder Leerstück?) in Sachen demokratisches Umgehen, Transparenz und Bürger*innenbeteiligung.

    Wie verunstalte ich eine Tagesordnung so, dass die Opposition (wiedermal) das Nachsehen hat?

    Man (in diesem Falle: Bernd Steinhoff, der Fraktionsvorsitzende der Grünen) beantragt, dass drei Beschlussempfehlungen aus Ausschüssen, die eigentlich am Ende der Tagesordnung gestanden hätten, nach vorne gezogen werden, damit sie behandelt werden und sorgt dann dafür, dass die Sitzung (obwohl mit Zeitverzögerung von 15 Minuten erst um 17:15 begonnen) vorfristig um 22:00 Uhr beendet wird (was Thorsten Hippe, der Fraktionsvorsitzende der CDU beantragt hat). Das Ergebnis: die Sitzung endet exakt vor Aufruf der Großen Anfrage der Linksfraktion zu den Rodungen auf dem Gelände der Parks Range in Lichterfelde-Süd. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

    Boris Buchholz schrieb darauf hin in seinem tagesspiegel newsletter (leute steglitz-zehlendorf): „Erst verschieben, dann vertagen: Mit Tagesordnungstricks macht Schwarz-Grün Politik.“

    Wie gebe ich den Bürger*innen Antworten ohne etwas zu sagen?

    Die Einwohner*innenanfrage zum Stand der Vorbereitung der Prüfung von Milieuschutzgebieten wurde von der Bezirksbürgermeisterin zwar der Form halber beantwortet, aber Substanz hatte das Ganze nicht – sollte es auch nicht haben, denn: es geschieht ja auch nichts, weil nichts geschehen soll.

    Die Bewohner*innen der Waltraudstraße 45 sind auch nicht viel schlauer geworden, wissen nun aber wenigstens, dass die Mechanismen des Kapitalismus auch im Falle des ehemaligen Schwesternwohnheim greifen werden: Egal, ob neugebaut oder kernsaniert werden wird – so die Auskunft von Frau Richter-Kotowski – werden die Mieten derart steigen, dass sie für die noch verbliebenen Bewohner*innen nicht erschwinglich sein werden. Schuld daran sei der Markt. Reicht das als Entschuldigung dafür, dass Bezirksbürgermeisterin und Bezirksamt tatenlos zusehen, wie Menschen aus ihren Wohnungen gedrängt werden?

    Und die Bewohner*innen der Eisenbahnersiedlung in Lankwitz dürfte es auch nicht beruhigt haben zu hören, dass die Gespräche der Bürgermeisterin mit der Deutschen Wohnen zur Frage, wie die Modernisierungen sozialverträglich gestaltet werden können, bisher keinerlei Ergebnis erbracht hätten. Denn: Frau Richter-Kotowski möchte nach eigener Aussage für den gesamten Bezirk eine Vereinbarung mit der DW hinbekommen, was ja ein weitaus größeres und schwierigeres Unterfangen sei als in anderen Bezirken, wo es nur um einzelne abgeschlossene Wohnobjekte der DW ginge… Das dürfte den akut von Modernisierung und Verdrängung betroffenen Mieter*innen der Eisenbahnersiedlung Lankwitz so ziemlich wumpe sein, die nun seit Herbst 2018 darauf warten, dass ihre Bezirksbürgermeisterin sie in ihren ganz konkreten Anliegen jetzt unterstützt. Das nächste Gespräch sei für Ende Mai avisiert – dann können wir ja getrost und in aller Ruhe im Juni wieder nachfragen.

    Da kann man nur hoffen, dass Frau Richter-Kotowski das Gespräch mit dem Investor Huth, der aktuell den Gewerbetreibenden am Kranoldplatz das Leben schwer macht, zeitnah führt – und zwar bevor die Abwanderung dort weiter zunimmt. Bisher jedenfalls nimmt sie auch hier die Sorgen der dort ansässigen nicht ernst: das seien die üblichen Ängste der Menschen vor Neuem; man solle doch einfach mal abwarten. So ihre Antwort auf die Kleine Anfrage der FDP 1479/V.

    Sei es Milieuschutz, Mieter*innenschutz in Waltraudtsraße und Eisenbahnersiedlung, Schutz der Gewerbetreibenden am Kranoldplatz oder sozial- und umweltverträgliches Bauen in Lichterfelde Süd: für all das fühlt sich Schwarz-Grün im Bezirk nicht so wirklich zuständig. Gleichzeitig werden Großinvestoren wie Groth, Gröner und Huth (und deren Interessen) bestens bedient. Daran wird sich erst etwas ändern, wenn es andere politische Mehrheiten in Steglitz-Zehlendorf gibt!

    Wie mache ich mir das Leben als Volksvertreter*in in der BVV leichter???

    Ein Antrag (0975/V) von SPD, FDP und Linksfraktion, der Senior*innenvertretung im Bezirk mehr Möglichkeiten der Mitsprache zu geben, ist nun endgültig gescheitert. Und dies wieder mit den Stimmen der Grünen, die damit ihre Idee von basisdemokratischen Mitbestimmungsformen erneut mit Füßen tritt. Wir haben das Wortprotokoll der Debatte angefordert, weil die Argumentationen von T. Hippe (CDU) und B. Steinhoff (Grüne) erkennen lassen, wie wenig Respekt sie vor den berechtigten Anliegen und Sorgen älterer Menschen haben. Die im Publikum anwesenden Mitglieder der Senior*innenvertretung haben nur den Kopf geschüttelt über so viel Arroganz und Ignoranz. Dazu sagt Gerald Bader, der Vorsitzende der Linksfraktion:„Seniorenvertreter*innen sind gewählte Bürger*innen über 60 Jahre, die sich dankenswerterweise insbesondere für die Belange älterer Menschen stark machen. CDU und Grüne sind im Verbund mit der AfD nicht bereit, den Seniorenvertreter*innen ihre Rechte im Sinne des Seniorenmitwirkungsgesetzes zu gewähren. In den Ausschüssen der BVV müssen wir immer wieder beobachten, wie die Senior*innen sogar abfällig behandelt werden. Besonders ausgeprägt sind solche Respektlosigkeiten beim Fraktionsvorsitzenden der CDU, Torsten Hippe.“

    … und die Kältehilfe hat mal wieder das Nachsehen?

    Eigentlich ist es unfassbar: nun hatte Stadtrat Mückisch sich festgelegt, dass es in der Bergstraße 4 in der kommenden Saison eine Kältehilfe-Einrichtung geben solle, wo es doch (leider, leider!) im vergangenen Winter trotz aller Bemühungen (!!!!) nicht geklappt habe (wir erinnern uns: S-Z als einziger Bezirk OHNE!) und nun wird das schon wieder in Frage gestellt: Ein Antrag (Drucksache 1378/V) von FDP und CDU besagt, dass geprüft werden solle, ob für die Bergstraße andere soziale Verwendungszwecke machbar seien – und dann trotz anderer Nutzung evtl. auch noch Kältehilfe möglich wäre. Die Antwort kann man sich schon denken.

    #Berlin #Steglitz-Zehlendorf #politique #sans-abris #vie_chère #démocratie

  • BVV-Notizen März 2019 - DIE LINKE. Steglitz-Zehlendorf : Linksfraktion
    http://www.dielinke-steglitz-zehlendorf.de/index.php?id=43739

    25.03.2019 - Opposition ist für Schwarz-Grün lästig, AfD sitzt bei Zählgemeinschaft mit im Boot

    Die BVV-Sitzung vom 20. März begann wie die vom 20. Februar: Torsten Hippe, Fraktionsvorsitzender der CDU, hatte sich im Vorfeld gemeinsam mit den Grünen überlegt, welche Anträge auf der Tagesordnung „wichtig“ und „unwichtig“ sind.

    Wie bereits im letzten Monat waren unter „unwichtig“ nur Anträge der Opposition zu finden. Torsten Hippe führte aus, dass es Aufgabe der schwarz-grünen Zählgemeinschaft sei, den Bezirk voranzubringen. Die Anträge von SPD, FDP und LINKEN, die sich mit Beteiligungsstrukturen junger Menschen (Drs. 0856/V), der Umsetzung des Mobilitätsgesetzes (Drs. 0952/V) und der Transparenz der Bezirksverordnetenversammlung (Drs. 1075/V) beschäftigten, erfüllten aus Sicht von CDU und Grünen dieses Kriterium nicht und müssten deswegen ganz ans Ende der Tagesordnung. Herr Hippe ließ wissen, er plane mit den auf diese undemokratische Weise gesammelten „unwichtigen“ Anträgen in naher Zukunft eine Sondersitzung der BVV. Die am Mittwochabend anwesenden Pressevertreter*innen ließ Herr Hippe wissen, Sie könnten sich am Tag der Sondersitzung gerne einen freien Abend nehmen.

    Die Tagesordnung am Mittwoch wurde nach einer Gegenrede der Oppositionsparteien mit den Stimmen von CDU, AfD und Grünen bei Gegenstimmen von SPD, FDP und LINKEN beschlossen. Das Vorgehen und die Argumentation von CDU, Grünen und AfD ist eine Beleidigung von 64.000 Wähler*innen, die bei der BVV-Wahl ihr Kreuz bei SPD, FDP oder LINKEN gemacht haben.

    Flüchtlingsunterbringung Heckeshorn: Zählgemeinschaft weigert sich B-Plan aufzustellen, Senatsverwaltung übernimmt

    Nun ist die Katze aus dem Sack: Das schwarz-grüne Bezirksamt weigert sich auch am Standort Heckeshorn, Maßnahmen zur Unterbringung Geflüchteter zu ergreifen. Die Senatsverwaltung hat das Verfahren an sich gezogen und wird nun alles Notwendige veranlassen, damit am Standort die dringend benötigten Plätze für traumatisierte Geflüchtete eingerichtet werden. Auch an diesem Beispiel ist klar ersichtlich, dass das Bezirksamt alles unternimmt, um die Unterbringung Geflüchteter in Steglitz-Zehlendorf zu verhindern. Der CDU-Bürgermeisterin war bei ihrer Rede dann neben dem Applaus der eigenen Fraktion auch die deutliche Zustimmung der AfD sicher. Die Grünen hielten sich zurück und hatten auch keinen Redebeitrag. Sie haben sich auch in diesem Fall wieder für den Frieden in der Zählgemeinschaft entschieden.

    März 2019: Immer noch keine Kältehilfeplätze im Bezirk

    Die Kältehilfesaison 2018/2019 endet. Steglitz-Zehlendorf hat es trotz frühzeitiger Hinweise und Anträge von SPD, FDP und LINKEN als einziger Berliner Bezirk nicht vermocht, auch nur einen Kältehilfeplatz einzurichten.

    In der Diskussion am letzten Mittwoch machte unser Verordneter Hans-Walter Krause deutlich, dass das Unvermögen des zuständigen CDU-Stadtrates Mückisch ein Skandal ist. Aus der CDU-Fraktion wurde während der Debatte in den Saal gerufen, es habe nicht nur keine Kältehilfeplätze, sondern auch keine Kälte in diesem Winter gegeben. Angesichts solcher Zwischenrufe fragen wir uns, wofür das „C“ in CDU heute noch steht.

    Die Zählgemeinschaft hat in diesem wichtigen Punkt versagt. Ihr fehlte es am politischen Willen. Wenn dieser vorhanden gewesen wäre, hätte ein verantwortungsvoller Stadtrat nötigenfalls eine Turnhalle als Notunterkunft eingerichtet. Herr Mückisch begnügte sich den gesamten Winter damit, dass in anderen Bezirken Kältehilfeplätze zur Verfügung stehen. Die Grünen führten als Argument ins Feld, dass die Ausnutzung der Schlafplätze in anderen Teilen der Stadt nur bei 80% gelegen habe. Sie wissen genau, dass es sich dabei um die durchschnittliche Auslastung handelt: In sehr kalten Nächten reichen die Plätze in der Regel nicht aus. Außerdem spricht es Bände, wenn CDU und Grüne von hilfsbedürftigen Menschen ohne Obdach eine hohe Flexibilität und Mobilität voraussetzen und damit ihr eigenes Unvermögen zu rechtfertigen versuchen.

    Bürger*innenantrag angenommen

    Volle Zustimmung der BVV fand am Mittwochabend der Bürger*innenantrag „Historischer Gedenk- und Lernort in Lichterfelde Süd“. Hochinteressant war die begleitende Debatte, die Boris Buchholz vom Tagesspiegel in seinem Intro zum Bezirksnewsletter gut zusammengefasst hat. Sein Text ist hier nachzulesen: tinyurl.com/y5396eqz

    LINKEN-Antrag „Schutz von Mieter*innen statt Schutz von Investor*innen – in der Waltraudstraße 45 in Zehlendorf“ angenommen

    Mit den Stimmen von Grünen, SPD und LINKEN wurde bei Enthaltung der FDP ein wichtiger Antrag für die Bewohner*innen des ehemaligen Schwesternwohnheims des Oskar-Helene-Heims in der Waltraudstraße 45 angenommen. Torsten Hippe von der CDU gab zu Protokoll, dass er den Antragstext für gesetzwidrig erachtet. Es ist also damit zu rechnen, dass der Antrag vom Bezirksamt nicht oder nur teilweise umgesetzt wird: Zumeist macht die Bürgermeisterin, was ihr Herr Hippe sagt. Wir dürfen gespannt sein. Der Antragstext im Wortlaut: tinyurl.com/y46cge7m

    #Berlin #Steglitz-Zehlendorf #antifascisme #loyers #cie_chère #sans-abris #réfugiés #démocratie

  • Du 10 au 11 mai, 24h00 d’actions citoyennes dans Bruxelles pour revendiquer le droit à un toit

    Le collectif Droit à un Toit – Recht op een Dak, soutenu par une centaine associations du secteur sans-abri, de l’éducation permanente, du droit au logement et des syndicats, appelle à une vraie politique de lutte contre le sans-abrisme. Pour sensibiliser les citoyens et confronter les politiques à la nécessité d’intégrer le sans-abrisme dans les programmes politiques et économiques, 24h d’actions sont menées dans la ville de Bruxelles. Durant la journée du vendredi 10 mai des actions symboliques auront lieu. Un grand rassemblement se tiendra à la place de la Monnaie à 18h. Des centaines de personnes y passeront la nuit pour symboliser les 4187 personnes sans-abri et mal-logées de Bruxelles. (programme et détails ci-dessous)

    Le dernier dénombrement fait état de 4187 sans-abris et mal logés à Bruxelles, une augmentation de 146% en 10 ans. La Belgique se classe 5ième en Europe en terme de mal-logement. 48 800 ménages sont sur liste d’attente pour accéder à un logement social et l’attente dure plus de 10 ans. En même temps, 15 à 20 000 logements sont vides à Bruxelles

    Le droit au logement est inscrit à l’article 23 de notre constitution. L’exclusion liée au logement est un déni des droits humains fondamentaux ; un crime contre l’humanité.

    Droit à un Toit – Recht op een Dak dénonce une politique de gestion des conséquences et réclame une politique intégrée, cohérente et ambitieuse de lutte contre le sans-abrisme qui s’attaque également aux causes du phénomène. La solution dépendra de la volonté politique et d’un investissement sur le long terme privilégiant la prévention et le (re)logement. Seule une approche volontariste et intégrée d’éradication du sans-abrisme portera ses fruits. Selon le collectif Droit à un Toit – Recht op een Dak c’est possible ! La liste des revendications est consultable sur le site.

    Alors, où veut-on aller ? Vers le droit à un toit ou droit dans le mur ?

    Émanation du secteur bruxellois de lutte contre la pauvreté, le mouvement Droit à un toit ou droit dans le mur mobilise, depuis juillet 2017, autour d’actions concrètes les personnes déterminées à avancer vers une fin du sans-abrisme en Région bruxelloise.

    La page de l’action : https://droitauntoit-rechtopeendak.brussels/fr/action-en-cours
    L’événement Facebook : https://www.facebook.com/events/230934044432989

    #bruxelles #SDF #pauvreté #sans-abris #sans-abri #hébergement

  • Treize maires interpellent le gouvernement : « La rue n’est pas un lieu pour vivre »

    Face à la situation des réfugiés et demandeurs d’asile en France, qui se retrouvent souvent à la rue faute de places d’hébergement disponibles, treize maires, de bords politiques variés, en appellent aux ministres de l’Intérieur et du Logement.
    Un sur deux. C’est, d’après le directeur de la Fédération des acteurs de la solidarité, Florent Gueguen, le nombre de demandeurs d’asile hébergés dans le dispositif national d’accueil. Les autres ? S’ils ne trouvent personne pour les loger, ils se retrouvent à la rue, qui dans une tente d’un campement de fortune, qui sous une bretelle de périphérique, qui dans un squat…

    Pour les municipalités, la situation est complexe : elles sont au quotidien en première ligne, or l’hébergement d’urgence comme la politique de l’asile ne relèvent pas des compétences communales, mais de celles de l’Etat. Donc de financements sur lesquels les édiles locaux n’ont pas la main. « On est mobilisés tous les jours. Les villes sont volontaires mais on manque de moyens », résume Emmanuel Carroz, adjoint au maire de Grenoble.

    La maire de Paris, Anne Hidalgo, qui accuse le gouvernement de « déni de réalité » depuis plusieurs semaines déjà, juge que « le dispositif mis en place par l’Etat ne marche pas. Il est trop rigide parce qu’il ne considère pas que l’accueil doit être inconditionnel ». Avec douze autres maires, de droite comme de gauche, la socialiste a donc écrit aux ministres de l’Intérieur et du Logement, estimant ne pas pouvoir « accepter plus longtemps cette situation indigne de nos valeurs et de la tradition humaniste de notre pays ».

    « Malgré les dispositifs mis en place par l’Etat et les efforts réalisés en matière de création de places d’hébergement, les besoins restent largement supérieurs à l’offre », écrivent encore Nathalie Appéré (Rennes), Martine Aubry (Lille), François Baroin (Troyes), Damien Carême (Grande-Synthe), Nicolas Florian (Bordeaux), Eric Piolle (Grenoble), Johanna Rolland (Nantes), Laurent Russier (Saint-Denis), Jean-Luc Moudenc (Toulouse), Roland Ries (Strasbourg), Dominique Gros (Metz), Meriem Derkaoui (Aubervilliers) et Anne Hidalgo.


    https://twitter.com/Anne_Hidalgo/status/1120969177735618561?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E11

    « La rue n’est pas un lieu pour vivre, c’est un lieu pour se promener », estime la première magistrate de Paris, qui peste contre la théorie de « l’appel d’air », qui voudrait qu’offrir des conditions décentes de subsistance aux demandeurs d’asile débouche sur des arrivées massives. « Quand on a ouvert la Bulle [le centre d’hébergement de la porte de la Chapelle, ndlr], explique-t-elle, les flux sont restés constants ».

    Selon Florent Guegen, il faudrait « ouvrir 40 000 places d’ici la fin du quinquennat » pour parvenir à loger tout le monde correctement. Mais aussi en finir avec le règlement de Dublin, qui veut qu’une demande d’asile soit traitée dans le premier pays européen d’arrivée, par exemple l’Italie, ou l’Espagne. Or, toutes les personnes qui débarquent dans le sud de l’Europe n’entendent pas forcément y rester, ayant parfois de la famille dans un autre pays, et se retrouvent en errance. « Seulement 13% des personnes sous statut "Dublin" sont transférées vers le pays européen instructeur de leur demande », rappelle le responsable associatif, qui appelle également à « une politique pragmatique de régularisation des personnes qui ne seront pas expulsées vers leur pays d’origine » et qui peuplent les campements indignes des grandes villes.

    Pierre Henry, directeur général de France Terre d’asile, rappelle de son côté qu’évacuer régulièrement les campements, qui se reforment tout aussi régulièrement, coûte cher. Il faut mobiliser des hébergements, des travailleurs sociaux, des policiers, des agents de nettoyage… Les « politiques d’urgence sont plus dispendieuses » que les investissements de long terme dans l’hébergement digne.

    https://www.liberation.fr/france/2019/04/24/treize-maires-interpellent-le-gouvernement-la-rue-n-est-pas-un-lieu-pour-
    #villes-refuge #asile #migrations #réfugiés #maires #municipalité #France #hébergement #SDF #sans-abrisme #sans-abris #logement

    J’imagine que les treize maires sont les maires qui ont initié le réseau #ANVITA (https://seenthis.net/messages/759638), même si il n’est pas mentionné dans l’article.

    Ajouté à ici :
    https://seenthis.net/messages/759638

    ping @karine4

  • Lille Comment une femme a-t-elle pu accoucher dans la rue ? Angélique Da Silva Dubuis Avec Chantal David - 12 Avril 2019
    http://www.lavoixdunord.fr/567170/article/2019-04-12/comment-une-femme-t-elle-pu-accoucher-dans-la-rue

    L’histoire de cette femme sans-abri retrouvée auprès du corps sans vie de son bébé suscite beaucoup d’émotion. On ignore tout du parcours de cette sans domicile fixe et de ses intentions envers son nouveau-né. L’enquête devra déterminer les circonstances de ce drame. Les associations sont consternées.

    Le 23 mars, ce sont des passants qui ont donné l’alerte après avoir remarqué cette femme et son nourrisson aux abords de la gare Lille-Flandres. Les secours n’ont rien pu faire pour réanimer le nouveau-né. La mère, âgée d’une quarantaine d’années, a été placée en détention. Son interpellation a beaucoup choqué (lire plus loin). Dans la logique judiciaire, il s’agit de prendre toutes les précautions face à la mort d’un nouveau-né. L’enquête devra déterminer les circonstances exactes du drame et le parcours de cette femme sans domicile fixe.

    Trente ans de réclusion criminelle
    Dans quelle solitude et quelle détresse était cette mère de famille pour en arriver là ? Pour accoucher derrière une barrière de chantier dans le quartier le plus fréquenté de la ville, à quelques battements de cœur d’une maternité ? Était-elle connue des services sociaux et des associations humanitaires ? Était-elle suivie sur le plan médical ? Et le père de l’enfant dans tout ça ?

    Mise en examen pour « délaissement de mineur de moins de 15 ans suivi de mort », cette mère de famille encourt trente ans de réclusion criminelle. Elle est assistée par une avocate lilloise.

    Inconnue du monde associatif
    « Il nous arrive de rencontrer des femmes enceintes dans nos maraudes. Quand les grossesses sont avancées, ces femmes sont souvent prises en charge dans des foyers ou par des proches, explique Ben, de L’Île de solidarité. Quelle que soit son histoire, on espère qu’elle est suivie sur le plan psychologique car elle doit être dévastée. »

    Nous avons sollicité plusieurs associations lilloises d’aide aux sans-abri. Personne n’avait connaissance de la situation de cette femme sans domicile fixe. Mais le sujet est sensible et les associations observent une certaine réserve. « Le moment venu, il faudra avoir le courage de se demander qui est responsable de la mort de ce bébé », lâche cette employée d’un accueil de jour.

    « Nous sommes très affectés »
    À Lille, l’association Solfa dispose depuis 1994 d’un centre maternel de quatorze places rue Brûle-Maison. Il accueille des femmes sans-abri et leur enfant (de 0 à 3 ans) pour un accompagnement de neuf mois. Depuis 2003, l’association propose également un service d’accueil immédiat de six places, boulevard Montebello. Ces structures sont financées par le Conseil départemental et ne peuvent pas répondre à toutes les demandes. « Nos vingt places mère-enfant sont très sollicitées. Le Département fait vraiment le maximum mais les besoins sont immenses », explique Reza Hatami, directeur du pôle enfance-famille de Solfa.

    Déficience intellectuelle
    « Nous sommes très affectés par ce drame. Mais on ne peut pas ignorer que certaines femmes ne se font pas connaître ou refusent d’être accompagnées. » L’association est aux côtés de ces femmes dans toutes leurs démarches, qu’elles soient désireuses de garder leur enfant, d’avorter ou d’accoucher sous X. Sans jugement.

    La majorité des femmes accueillies ici ont entre 20 et 25 ans. Des profils abandonniques souffrant de déficience intellectuelle. Des jeunes femmes en quête affective souvent maltraitées dans leur enfance et coupées de leur milieu familial.

    #guerre_aux_pauvres #guerre_aux_femmes #décès #mort #Lille #SDF #sans-abris #sans-abritisme #justice #injustice #France #discrimination_sociale

    @monolecte , la suite de https://seenthis.net/messages/772841

  • Associations d’aide aux migrants à #Paris en #grève : « Si on s’arrête, la situation peut exploser »

    À Paris, une quinzaine de structures d’aides aux migrants se sont mises en grève mardi. Elles souhaitent par cette action inédite dénoncer la dégradation de la situation des réfugiés dans le nord-est de la capitale, et réclament davantage d’engagement des pouvoirs publics.

    C’est une première pour les nombreuses associations qui viennent en aide aux réfugiés à Paris. Mardi 9 avril, elles ont décidé de se mettre en grève. “Face à la situation dramatique des personnes à la rue dans le nord-est parisien, les collectifs citoyens et les associations venant en aide aux exilé.e.s suspendent leurs activités le mardi 9 avril pour dénoncer l’action des pouvoirs publics”, explique un communiqué, signé par 17 structures, publié le 3 avril dernier.

    Pour marquer son mécontentement, Médecins du Monde a décidé de fermer les portes du centre d’accueil du 12e arrondissement. La permanence mise en place porte de la Chapelle (18e) n’a pas non plus été assurée.

    "Nous avons décidé d’arrêter pour la journée les maraudes de mises à l’abris des migrants qui dorment dans la rue et en même temps de ne pas assurer la distribution des couvertures pour ceux qui en ont besoin. Seule la distribution des repas est assurée par certaines associations", explique de son côté Yann Manzi, d’Utopia 56 Paris, également mobilisée.

    Dénoncer la situation dans le nord de Paris

    "On souhaite par cette grève dénoncer un cycle infernal dans le nord-est de Paris, fait de campements, de démantèlements, de dispersions et de harcèlements policiers avec des camps repoussés de Jaurès à la périphérie de la capitale. Cela constitue une stratégie lugubre d’invisibilisation des réfugiés de la part de l’État", estime Louis Barda, coordinateur de l’association Médecins du monde (MDM) à Paris.

    Sur le terrain, le militant observe la dégradation de la situation pour les réfugiés à Paris. Nombre d‘entre eux souffrent de pathologies médicales qui sont celles de la rue : maladies respiratoires, maux de têtes à cause de la pollution et du bruit mais aussi problèmes dentaires et dermatologiques…

    Mais ce sont les tourments psychiques liés à leur situation qui le frappent le plus : "Après les souffrances endurées dans leur pays, puis celles du périple, au bout du parcours, en France, ces personnes se retrouvent à dormir sous le périphérique et sont dans une impasse administrative. Les récits que font les gens au sein notre permanence de la porte de La Chapelle sont glaçants, ils n’ont plus d’espoir".

    Cette grève en forme de "coup de gueule" est le point culminant de l’exaspération grandissante des acteurs de terrain : "Depuis trois ans il n’y a aucune volonté politique d’aider ces gens. On veut des actes forts de mises à l’abri. Que l’on sécurise au moins les campements. Sur ces lieux il n y a que les collectifs citoyens qui agissent, en substitution complète des pouvoirs publics", insiste-t-il.

    "On met des pansements là où l’Etat ne va plus"

    C’est également ce qu’affirme le communiqué commun des associations : "En distribuant chaque semaine à Paris et dans sa proche périphérie près de 15 000 repas ; 1 600 vêtements, tentes et duvets ; en assurant 290 consultations médicales ; en proposant à 700 personnes une information sur leurs droits ; et en offrant à des familles et des mineurs 600 nuitées solidaires, les collectifs citoyens et associations présents sur le terrain sont de véritables acteurs de la paix sociale ». « On met des pansements là où l’État ne va plus et si on s’arrête, la situation peut exploser", renchérit Louis Barda.

    "Nous savons que les migrants vont être pénalisés par la grève, c’est pourquoi elle ne durera qu’une seule journée, mais nous étudions la possibilité de la renouveler prochainement", explique Yann Manzi

    Les démantèlements à répétition sans solution de prise en charge pour nombre de personnes préoccupent particulièrement les associations.

    Jeudi 4 avril, une nouvelle évacuation a eu lieu porte de la Chapelle à Paris. Si 321 personnes ont été emmenées dans des centres d’hébergement, environ 200 n’ont pu être prises en charge.

    Entre 900 et 1 800 migrants ont été recensés mercredi dernier sur l’ensemble des campements parisiens, et la ville redoute une dégradation avec la fin de la trêve hivernale et l’arrivée de migrants plus nombreux au printemps.

    https://www.infomigrants.net/fr/post/16202/associations-d-aide-aux-migrants-a-paris-en-greve-si-on-s-arrete-la-si
    #France #solidarité #aide_aux_migrants #SDF #sans-abrisme #sans-abri

  • Bébé retrouvé mort dans la rue à Lille : sa mère sans-abri mise en examen - L’Aisne Nouvelle
    http://www.aisnenouvelle.fr/87342/article/2019-04-06/bebe-retrouve-mort-dans-la-rue-lille-sa-mere-sans-abri-mise-en-examen

    Une femme a accouché dans la rue, près de la gare Lille-Flandres à Lille (Nord), la semaine dernière. La SDF d’une quarantaine d’années a été écrouée pour délaissement d’enfant ayant entraîné la mort.

    #guerre_aux_pauvres #guerre_aux_femmes

  • #L’Ouvre-Porte se lance à Grenoble pour aider les SDF

    L’association lyonnaise ouvre sa première antenne dans la commune.

    L’association l’Ouvre-Porte œuvre contre la précarité à Grenoble en mettant en relation des personnes sans domicile fixe avec des bénévoles prêts à les accueillir pour un temps. L’antenne grenobloise de l’Ouvre-Porte est née d’un ras-le-bol. Celui de Charlotte Doubovetzky, Grenobloise sensible aux problèmes de #logement et de ses colocataires, déçus du fonctionnement de certaines associations d’#hébergement d’urgence locales.

    Le leitmotiv de l’association est l’hébergement citoyen. Des #volontaires se proposent pour accueillir gratuitement des personnes en situation de grande précarité. Pour une douche, un repas, une nuit, ou plusieurs, ils leur offrent l’hospitalité sans contrepartie.

    Aujourd’hui, deux jeunes demandeurs d’asile sont pris en charge. Sidi et Chériff, deux Maliens de 19 ans arrivés en France il y a plus de deux ans. Ils sont sortis de la rue grâce à l’Ouvre-Porte.


    https://www.ledauphine.com/isere-sud/2019/03/31/l-ouvre-porte-se-lance-a-grenoble-pour-aider-les-sdf-ltoq
    #accueil #hospitalité #Grenoble #France #SDF #sans-abritisme #sans-abris

  • #Angoulême : deux ados dans la #cage #anti-SDF (#vidéo)

    Grillages anti marginaux à Angoulême, suite et certainement pas fin. Deux adolescents, Jeanne et Saco, 14 ans, ont poussé la logique de la cage jusqu’au bout... en s’installant à l’intérieur, avec la complicité d’adultes munis de pinces coupantes, qui ont déboité une des fameuses cages.

    http://www.charentelibre.fr/2014/12/25/angouleme-deux-ados-dans-la-cage-anti-sdf-video,1932175.php
    #sans-abris #SDF #pics #intolérance #espace_urbain #bancs_publiques

    Article qui date de 2014, que je mets ici pour archivage, et car je viens de mieux organiser la métaliste sur le sujet :
    https://seenthis.net/messages/732278

  • Samu social j’écoute
    https://www.franceinter.fr/emissions/la-drole-d-humeur-de-frederick-sigrist/la-drole-d-humeur-de-frederick-sigrist-27-fevrier-2019

    Très vite, je me suis rendu compte que le SAMU #social était finalement moins là pour héberger les #sans-abris que pour donner l’impression qu’on hébergeait les sans-abris !

    Parce qu’il n’y a pas de place !

    Cherchez pas, il n’y a pas de place à Paris !

    Niveau #logement, il y a des couples, ils débarquent avec 5000 euros d’apport, 12 garants, des échantillons d’urine et une lettre du Pape, ils ne trouvent pas ! Donc t’as de la barbe, des poux et tu sens le pipi… clairement t’es pas en tête des priorités de la ville de Paris !

    https://media.radiofrance-podcast.net/podcast09/15275-27.02.2019-ITEMA_21994505-4.mp3

  • Faute de logement, les sans-abris de Californie investissent les parkings AFP - 14 Mars 2019 - RTBF
    https://www.rtbf.be/info/monde/detail_faute-de-logement-les-sans-abris-de-californie-investissent-les-parkings

    Comme toutes les nuits depuis dix jours, Cameron Jones, 26 ans, vient garer sa berline allemande sur un parking à ciel ouvert de Los Angeles, incline son siège et s’apprête à y dormir jusqu’au lendemain matin.


    Cameron Jones, 26 ans, un ancien Marine, s’apprête à passer la nuit dans sa voiture sur un parking sécurisé de Los Angeles, le 11 février 2019 - © Kyle Grillot

    Il fait froid, le bourdonnement de l’autoroute voisine est envahissant mais l’ancien militaire ne se plaint pas. « J’ai perdu mon appartement parce que je ne pouvais plus payer le loyer de 2.200 dollars, et on m’a dit que c’était un endroit sûr où passer la nuit jusqu’à ce que je retombe sur mes pieds », explique le jeune homme, qui travaille désormais pour une société vendant des panneaux solaires.

    Son costume est soigneusement suspendu à l’arrière de sa voiture et, en attendant mieux, il s’est inscrit à un club de sport pour pouvoir y prendre sa douche tous les matins. Dans un coin du parking, Cameron a accès à des toilettes portatives et à des lavabos.

    En moins d’une heure, une quinzaine de voitures, certaines avec des enfants à bord, le rejoignent sur l’un des nombreux « parkings sécurisés » mis gratuitement à la disposition des milliers de sans-abris californiens réduits à vivre dans leur véhicule.

    Rien qu’à Los Angeles, leur nombre est estimé à au moins 15.000. Une demi-douzaine de ces parkings surveillés par des vigiles ont vu le jour en ville depuis l’année dernière, l’un devant une église, l’autre près d’une synagogue et un troisième dépendant du bureau des anciens combattants.

    C’est là que Carlos Gonzalez, un ancien militaire âgé de 60 ans, a choisi d’installer le camping-car où il vit depuis deux ans. « Il y a des gens mauvais dehors, et ici je me sens en sécurité », déclare-t-il à l’AFP. « Ici, je peux dormir tranquille, sans craindre que quelqu’un ne s’introduise dans mon véhicule. »

    Loyers inabordables
    Des programmes similaires sont mis en oeuvre à travers toute la Californie – en particulier dans la région de San Francisco –, où le coût du logement explose depuis plusieurs années (plus de 5% par an en moyenne pour les loyers dans certaines villes), poussant les plus vulnérables vers la rue.

    « Nous avons une institutrice qui vient sur l’un de nos parkings. Elle dit que son loyer a tellement augmenté qu’elle ne peut plus y arriver et qu’elle a fini dans sa voiture », raconte Ira Cohen, co-fondateur du programme « Safe Parking LA » avec son épouse Pat.

    En 2017, près de 554.000 personnes étaient recensées par le département américain du Logement et du développement urbain comme n’ayant pas d’adresse fixe. Elles ne sont pour autant pas toutes à la rue car elles peuvent être hébergées chez des proches, des amis, dans un refuge et même dans une caravane, si celle-ci est installée à un emplacement décent doté de l’accès à l’eau et à l’électricité. Environ 25% d’entre elles, soit 134.000, vivaient en Californie, un record dans le pays.

    Cet Etat de l’ouest américain, qui est pourtant l’équivalent de la cinquième puissance économique mondiale devant le Royaume-Uni ou la France, compte aussi le plus grand nombre de #sans-abris, c’est-à-dire de personnes n’ayant pas de toit sous lequel dormir, et vivant dans des véhicules, des bâtiments abandonnés, des parcs publics, dans la rue.

    Pour le seul comté de Los Angeles (10 millions d’habitants), le nombre de personnes sans domicile fixe est passé de 38.700 en 2010 à 53.000 en 2017, d’après les statistiques officielles.

    « Point de rupture »
    Selon les experts, la pénurie de logements abordables et l’explosion des prix de l’immobilier sont les principaux facteurs de cette progression en flèche. Et la faute en reviendrait aux responsables fédéraux, californiens et locaux qui n’ont pas su enrayer cette crise en gestation depuis des années.

    « Ça n’est pas arrivé du jour au lendemain », assure Gary Painter, qui dirige l’Institut de recherche sur les sans-abris de l’Université de Californie du Sud (USC).

    « Cela fait déjà quelques décennies que les loyers à Los Angeles progressent plus vite que les revenus des gens... On peut dire que le point de rupture a été atteint au cours des trois dernières années quand on voit le nombre de gens qui ont fini dans la rue », déplore-t-il.

    D’après M. Painter, malgré les centaines de millions de dollars de subventions débloquées ces dernières années pour la construction de nouveaux logements, refuges et programmes d’aide aux SDF, l’ampleur de la crise est telle qu’il faudra des années pour y remédier.

    « Si vous m’aviez dit voici deux ans que je me retrouverais dans cette situation, je vous aurais probablement ri au nez », reconnaît Cameron Jones. « Je pensais vivre le rêve américain ».

     

    #gafa #réalité du rêve_américain #déglingue #logement #immobilier #spéculation #SDF

  • Assemblée ouverte Mouvement « DROIT À UN TOIT » (DAT) pour une fin du sans-abrisme à Bruxelles _ Ce Samedi 23 Février 11h30 au Kaaitheater - Square sainctelette 20, 1000 Bruxelles. _
    https://bxl.demosphere.net/rv/14064

    Le mouvement DROIT À UN TOIT mobilise, depuis juillet 2017, autour d’actions concrètes les personnes déterminées à avancer vers une fin du sans-abrisme.

    Les prochaines élections régionales, fédérales et européennes offrent l’occasion idéale pour envoyer un message clair aux instances décisionnelles : les Bruxellois sont résolus de mettre fin au sans-abrisme.

    La première « Assemblée ouverte » de DROIT À UN TOIT, le samedi 23 février 2019 de 11h30 à 14h30 au Kaaitheater, veut réunir un maximum de personnes, associations et citoyens et jeter les bases d’actions concrètes et d’engagements fermes.

    La page du site de DAT https://droitauntoit-rechtopeendak.brussels/fr/action-en-cours présentant l’Assemblée ouverte et les « slogans mobilisateurs » téléchargeables et imprimables est quasi finalisée.

    Le but principal de l’Assemblée ouverte est la mise sur pied de groupes de travail, réunissant chaque fois des citoyens et un(e) professionnel(le) d’une association du secteur bruxellois de lutte contre le sans-abrisme autour d’une action très concrète, à renforcer ou à lancer.

    Ce(tte) coordinateur(trice) professionnel(le) du groupe de travail est la garantie 1) de la pertinence de l’action pour avancer vers une fin du sans-abrisme et 2) du suivi de l’action, après le 23/2. Il est possible que, une fois le groupe sur les rails, la coordination passe des mains du (de la) professionnel(le) à un(e) citoyen(ne) engagé(e) dans le groupe.


    Assurer cette coordination ne signifie donc pas une surcharge de travail pour l’association, au contraire, puisqu’il s’agit de profiter du temps, de l’énergie, des compétences et/ou des contacts de citoyens pour renforcer une action déjà lancée par l’association ou pour permettre à celle-ci de lancer une action restée au stade de projet, faute de moyens humains.


    Bref, votre association est-elle désireuse de coordonner un (ou plusieurs) groupe(s) de travail ? Merci d’écrire àdroitauntoitrechtopeendak@gmail.com.

    https://droitauntoit-rechtopeendak.brussels/fr/action-en-cours

    Le mouvement DROIT À UN TOIT mobilise, depuis juillet 2017, autour d’actions concrètes les personnes déterminées à avancer vers une fin du sans-abrisme en Région Bruxelles-Capitale.

    La pertinence de DROIT À UN TOIT repose sur l’expertise professionnelle des 80 associations du secteur, signataires de l’appel à l’origine du mouvement.

    La stratégie d’action de DROIT À UN TOIT repose sur un constat clair : les professionnels, bénévoles ou bénéficiaires du secteur de la lutte contre la pauvreté doivent pouvoir compter sur :
    1) la collaboration étroite avec les secteurs limitrophes (prévention du sans-abrisme et promotion de logements abordables) et
    2) la mobilisation de la société civile , qu’il s’agisse d’investisseurs sociaux, de multipropriétaires engagés, de politiciens conscientisés ou de citoyens révoltés contre le manque de moyens mis en place pour venir à bout du sans-abrisme.

    Mettre fin au sans-abrisme est possible. Les villes qui y sont arrivées ont, un jour, décidé de s’en donner les moyens. C’est un choix de société et, en plus, un investissement rentable à long terme.

    Les prochaines élections régionales, fédérales et européennes offrent l’occasion idéale pour envoyer un message clair aux instances décisionnelles : les Bruxellois sont résolus de mettre fin au sans-abrisme, que celui-ci touche les avec-papiers ou les sans-papiers.

    La première « Assemblée ouverte » de DROIT À UN TOIT, le samedi 23 février 2019 de 11h30 à 14h30 au Kaaitheater, veut réunir un maximum de personnes et jeter les bases d’actions concrètes et d’engagements fermes.

    Venez nombreux, mobilisez vos contacts, likez la page FB de DAT https://www.facebook.com/Droit-%C3%A0-un-toit-ou-dans-le-mur-Recht-op-een-dak-of-het-dak-op-kunnen- , partagez l’événement Facebook du 23/2 ! https://www.facebook.com/events/611196272668936

     #sdf #logement #pauvreté #sans-abris #sans-abri  #sans-abrisme #hébergement #Bruxelles #Belgique #doucheflux

  • La casa prima di tutto: nascita e sviluppo dell’approccio ’’#Housing_First''

    Supportare le persone senza dimora, avendo nella casa il punto di partenza e non di arrivo: tre pionieri di questa modalità di intervento hanno raccolto la loro esperienza in un libro, tradotto in italiano da FrancoAngeli

    http://secondowelfare.it/povert-e-inclusione/la-casa-prima-di-tutto-un-nuovo-volume-descrive-la-nascita-e-lo-svilu
    #SDF #sans-abrisme #sans-abri

    #Livre:
    Housing First. Una storia che cambia le storie

    Il volume ripercorre per la prima volta l’intero percorso dell’Housing First (HF), approccio nato negli Stati Uniti nel 1992 volto a combattere la homelessness e utilizzato oggi in numerosissimi altri paesi. Il libro riporta inoltre i risultati di numerosi percorsi di ricerca volti a valutare l’efficacia dell’approccio, nonché diverse testimonianze e storie di persone accolte nei servizi HF.


    https://www.francoangeli.it/Ricerca/Scheda_Libro.aspx?CodiceLibro=1175.1.3

    Traduit de l’anglais:

    Housing First: Ending Homelessness, Transforming Systems, and Changing Lives

    Little more than two decades ago, the “Housing First” (HF) approach pioneered by Pathways to Housing, Inc. was a small but determined challenge to the burgeoning yet ineffective service system for homeless persons. Today, the success of HF has brought about paradigm-shifting systems change not only in the homeless “industry” but in related service systems. Drawing on rigorous research and the hard work of “institutional entrepreneurs,” HF has been adopted both nationally and internationally, presenting an unusual blend of evidence-based practice and consumer choice. As a result, it has changed the conversation away from “housing readiness” and “managing homelessness” to the “right to housing” and “ending homelessness.” This book employs conceptual frameworks drawn from theories of institutional change and innovation, as well as from implementation science, to explore the rise in homelessness in the United States, the “lineages” of responses to the problem, and the subsequent rise of HF. Research on HF has produced consistent findings including rates of housing stability of 75% to 95% when compared with non-HF programs. In addition, qualitative studies describe the profound benefits of having a home as well as the challenges of recovering from a life of adversity. Findings from studies of HF in the United States, Canada, Europe, and Australia have converged on a bottom line: Providing immediate access to an apartment and support services to someone with mental illness and addiction is not only humane but effective. This book traces the origins of HF as a paradigm shift that has transformed homeless services in the United States and abroad.


    http://www.oxfordscholarship.com/view/10.1093/acprof:oso/9780199989805.001.0001/acprof-9780199989805

  • #Trump et le coup d’État des #multinationales

    Comment Donald Trump a-t-il conquis la Maison-Blanche ? Au travers d’analyses d’observateurs et de paroles d’électeurs, Fred Peabody dessine le saisissant portrait d’une démocratie confisquée.

    Et si le 45e président des États-Unis n’était pas le symbole d’une ère nouvelle, mais au contraire l’aboutissement d’un processus entamé depuis de longues années ? Alors que la journaliste canadienne Naomi Klein a récemment comparé l’administration Trump à un « coup d’État des grandes entreprises », son compatriote philosophe John Saul (Mort de la globalisation, éd. Payot) estime, lui, que la confiscation de la démocratie et des biens publics par les intérêts privés a débuté dès la fin des années 1970, la première élection de Ronald Reagan en 1981 la rendant effective. Sa théorie du « coup d’État au ralenti » a notamment inspiré le journaliste Chris Hedges dans son analyse de l’état de l’Amérique. Pour lui, et certains de ses pairs, également interviewés ici, l’élection de Donald Trump ne constitue que le dernier rebondissement, le plus visible sans doute, d’une dérive à laquelle ses prédécesseurs démocrates, Bill Clinton et Barack Obama, ont activement prêté la main. Des pans entiers de la population américaine, notamment dans les anciennes régions ouvrières, ont ainsi été délibérément sacrifiés par les élites au nom de la libéralisation du marché, et la crise de 2008 a contribué à accélérer cet abandon.

    Outsiders
    En écho à ces réquisitoires très argumentés, le réalisateur Fred Peabody (Tous les gouvernements mentent) explore ainsi les villes dévastées de Camden (New Jersey) et de Youngstown (Ohio), anciens bastions industriels livrés au chômage et à la misère, où des sans-abri, citoyens jadis prospères, campent à deux pas de rangées de maisons murées. Et c’est l’aspect le plus passionnant, et le plus novateur, de son film, que de donner la parole à des électeurs de Trump qui, ni haineux, ni racistes, ni religieux fanatiques, expliquent pourquoi ils n’ont pu se résoudre, une fois de plus, à voter pour un parti qui les a rayés de la carte sans sourciller. Sans illusion sur Trump, ils lui reconnaissent une seule vertu : celle de l’outsider, méprisé comme eux par les politiciens professionnels et les médias. De Washington à la Rust Belt, la « ceinture de rouille », cette balade dans une Amérique oubliée fait puissamment écho à l’actualité française.


    https://www.arte.tv/fr/videos/084760-000-A/trump-et-le-coup-d-etat-des-multinationales
    #coup_d'Etat #USA #Etats-Unis #corporation #coup_d'Etat_permanent #impôts #fiscalité #élite #pouvoir_économique #démocratie #groupes_d'intérêt #intérêt_personnel #Mussolini #fascisme #corporatisme #propagande #médias #presse #lobby #Camden (New Jersey) #pauvreté #SDF #sans-abris #sans-abrisme #villes-fantôme #capitalisme #ghost-city #pillage #Youngstown (Ohio) #sidérurgie #industrie_sidérurgique #acierie #désindustrialisation #Rusting_belt #délocalisation #chômage #drogue #Manifeste_Powell #inégalités #richesse #pauvreté #ALENA #traité_de_libre-échange #accords_de_libre-échange #syndicats #prisons #privatisation_des_prisons #emprisonnement #divisions #diviser_pour_régner #racisme #sexisme #patriarcat #film #documentaire #film_documentaire

  • https://www.lemonde.fr/societe/article/2019/02/14/quand-la-fondation-abbe-pierre-distingue-les-dispositifs-anti-sdf_5423163_32

    « L’objectif de ces dispositifs – mis en place par les municipalités, les architectes, les urbanistes, etc. – est d’éloigner les SDF des centres-villes, de les rendre invisibles ou de les criminaliser, de manière plus ou moins insidieuse », a expliqué Christophe Robert, le délégué général de la Fondation.

  • Montpellier, ville du dispositif anti-SDF le plus agressif de France ? CB avec Daniel de Barros - 13 Février 2019 - France 3 Régions
    https://france3-regions.francetvinfo.fr/occitanie/herault/montpellier/montpellier-ville-du-dispositif-anti-sdf-plus-agressif-

    Ce mercredi 13 février, la fondation abbé Pierre organisait la cérémonie des Pics d’Or. Un événement unique pour dénoncer les pires dispositifs anti-sdf. Dans la liste des nominés, l’Oursin, un équipement situé au pied d’un immeuble, boulevard Sarrail sur l’Esplanade de Montpellier.

    https://www.youtube.com/watch?v=9gPppkt_WYA

    Ce sont des pics de métal de plusieurs centimètres de haut. Installés à l’entrée d’un immeuble du boulevard Sarrail à Montpellier, ce dispositif est censé être un repoussoir pour sans domicile fixe.

    Mais pour Roberto, un SDF qui dort ici depuis quatre mois, ce n’est pas gênant, il s’adapte : « J’installe un couverture, des cartons et mon chien me protège avec mon sac »

    Une installation de « renommée nationale » 

    Cette installation, baptisée l’Oursin, concourt aux Pics d’Or à Paris organisés par la Fondation Abbé Pierre.

    Sa catégorie : l’installation la plus agressive.

    Le ton est satirique mais pour beaucoup de passants de l’Esplanade, l’Oursin ne fait pas rire : « je ne trouve pas ça normal, c’est cruel » explique un passant.

    Une jeune fille ne comprend pas comment on peut imaginer ce genre d’installations : « déjà qu’ils n’ont pas d’endroits où vivre, s’ils ne peuvent pas s’installer ici la nuit ce n’est pas normal ».

    Ironie de l’histoire, à quelques mètres de là est installé un « banc de la liberté » en pierre, il illustre une approche différente de l’aménagement urbain.

    Son objectif : favoriser l’échange entre les peuples...

    https://www.fondation-abbe-pierre.fr/nos-publications/communiques-de-presse/ceremonie-des-pics-dor-la-fondation-abbe-pierre-recompense-les

    #Montpelier #guerre_aux_pauvres #pauvreté #espace_public #anti-sdf #sans-abris #sans-abri

  • Toujours plus de jeunes mères SDF au sortir de la maternité Lucas Latil avec AFP - 18 Janvier 2018 - Le figaro madame
    http://madame.lefigaro.fr/societe/a-la-sortie-des-maternites-le-nombre-de-femmes-sans-abris-continue-d

    De nombreuses maternités sont confrontées à des cas de mères qui accouchent sans avoir de lieu d’hébergement à la sortie. Un phénomène qui touche surtout les établissements d’Ile-de-France.

    Des mères et leurs bébés sans lieu d’hébergement sitôt sortis de la maternité. C’est une réalité pour un nombre croissant de femmes esseulées et en situation de précarité. Déjà, en septembre dernier, l’association Interlogement 93, responsable des appels au 115 et de la gestion de l’hébergement d’urgence dans le département de Seine-Saint-Denis, alertait sur la hausse préoccupante du nombre de « bébés sans-abri ».

    Selon de nouveaux chiffres dévoilés ce vendredi par le ministère du Logement à l’AFP, fin novembre, en Ile-de-France, ce sont 15 femmes sortant de la maternité qui étaient en attente d’hébergement et 62 femmes enceintes sans-abri avec un terme proche qui étaient identifiées pour une demande d’hébergement.

    "Les Invisibles", la bande annonce
    https://www.youtube.com/watch?v=NbAd9Rwu5vg

    Sans nulle part où aller à la sortie de la maternité, elles sont nombreuses a être accueillies dans l’un des premiers centres d’hébergement d’urgence à Paris dédiés aux jeunes mères sans-abri. « On a vu un afflux important, le centre s’est rempli en à peine une semaine », explique Alice Monchambert de la Croix-Rouge, qui gère ce centre situé près des Invalides. Ouvert le 17 décembre et pour trois mois dans les anciens locaux de la région Ile-de-France, le lieu accueille 22 mères et leurs bébés âgés de quelques jours à un mois.

    Les établissements sont confrontés « de plus en plus régulièrement à des cas de mères en situation de précarité qui accouchent et n’ont aucun lieu d’hébergement à la sortie de la maternité », alertent les Hôpitaux publics de Paris (AP-HP). Selon l’Agence régionale de santé (ARS), le phénomène touche en particulier douze établissements en France, qui signalent au moins un cas par semaine. Parmi ces maternités, onze sont en Ile-de-France. Dans la région, au moins 2400 femmes se sont retrouvées dans cette situation en 2017. Un chiffre en hausse par rapport aux années précédentes (2000 en 2016) et encore, ce ne sont que des estimations partielles, souligne l’ARS.

    Dormir à l’hôpital pour ne pas dormir dehors
    Face au besoin, l’hébergement d’urgence s’organise. Avant le nouveau centre de la Croix-Rouge, une expérimentation avait été lancée par l’AP-HP à l’Hôtel-Dieu. Également dédié aux femmes sortant de maternité, cet accueil, géré par l’association Aurore et qui va être pérennisé, a reçu 181 femmes et 188 bébés depuis mars 2017. À Paris, l’État assure 196 places d’hébergement dédiées aux femmes enceintes ou sortant de maternité, selon le ministère du Logement. Mais les places manquent encore et souvent après la naissance, c’est le système D. « Il peut arriver que des mères prises en charge dans les maternités de l’AP-HP restent quelques jours supplémentaires, le temps de trouver une solution d’hébergement », expliquent les Hôpitaux de Paris.

    La durée moyenne d’hospitalisation pour ces femmes dans les maternités publiques parisiennes est de quatorze jours, contre deux ou trois jours normalement. « Déjà quand j’étais enceinte, je venais dormir aux urgences pour ne pas rester dehors, raconte Bintou, 28 ans. Ils nous laissent dormir sur les brancards quand il n’y a pas trop de malades ».

    Comme elle, certaines se sont retrouvées à la rue après avoir dévoilé une grossesse hors mariage ou avec un homme d’une autre confession religieuse. D’autres ont fui des violences, un mariage forcé ou ont été victimes d’un viol. Beaucoup sont sans-papiers : selon l’AP-HP, la majorité de ces femmes sont des migrantes originaires d’Afrique subsaharienne ou du Maghreb.

    Des "bébés-papiers"
    Pour certaines, une fois sur le territoire français, avoir un enfant d’un père français est un pass pour obtenir un droit de séjour. « Il y a des cas de "bébés-papiers". C’est une question de survie pour ces femmes, elles n’ont pas le choix », explique Béatrice Bilde, directrice de la résidence maternelle Les Lilas à Paris, un centre d’accueil mère-enfant ouvert toute l’année et géré par l’Armée du Salut.

    Il existe dix centres maternels comme celui-ci à Paris. Ils n’agissent pas dans l’urgence pour mettre à l’abri des personnes à la rue mais proposent un accompagnement long, possible jusqu’aux trois ans de l’enfant, dans le cadre de l’Aide sociale à l’enfance. Un des objectifs est notamment de trouver une alternative à un placement de l’enfant. « Les bébés arrivent dans un état de santé plutôt bon, mais certains sont hypertendus et ont besoin d’être rassurés : il y a du travail à faire sur la parentalité et le lien mère-enfant », explique la directrice adjointe de la résidence maternelle Les Lilas, Françoise Beaudeaux.

    En cas de doute concernant un « bébé-papier », les mères risquent un placement en centre de rétention et un renvoi vers leur pays d’origine. Dans les faits, « il est rarissime qu’on sépare la mère de l’enfant. De manière générale, il n’y a pas de placement parce que la mère n’est pas en capacité financière de s’en occuper, mais plutôt parce qu’il y a de la maltraitance psychologique et parfois physique », explique Mme Bilde.

    #bébés #France #précarité #survie #migrantes #Femmes #sans-papiers #hôpital #pauvreté #AP-HP

  • Bruxelles: le collectif “Design for everyone” adapte le mobilier urbain “anti-SDF” Guillaume Guilbert - 13 Novembre 2018 - RTBF
    https://www.rtbf.be/info/societe/detail_bruxelles-le-collectif-design-for-everyone-adapte-le-mobilier-urbain-ant

    Des bancs publics équipés d’arceaux métalliques, des bancs avec des assises individuelles, des picots sur les appuis de fenêtre ou encore des places où il n’y a plus aucun banc public. Les membres du collectif « Design for everyone » dénoncent l’aspect excluant de certains éléments de mobilier urbain. D’après eux, certains choix en la matière traduisent une certaine vision de la société. Ils traquent donc ce type d’aménagements. Une équipe de Vews les a suivis lors d’une de leurs interventions.

    « On ne sait pas si c’est uniquement les politiques ou si c’est un choix des designers qui n’ont pas réfléchi plus loin, mais cela a clairement un impact sur le vivre-ensemble, sur la manière dont les gens peuvent se rencontrer, et sur la vision de la société qui doit être propre, nette et sécure, et surtout pas trop déranger », explique Charlotte.

    Avec Laurent, son compagnon, elle a fondé le collectif « Design for everyone ». « Tout est né il y a un an et demi, raconte-t-elle. A la fin du dispositif d’hiver pour les sans-abris, avec un autre collectif, on a décidé d’enlever des grilles à la gare du Midi. En-dessous du pont de la gare, une série de grilles ont été installées car de nombreux sans-abris dormaient à cet endroit. Lors de la visite d’Angela Merkel, les sans-abris ont été priés de partir et des grilles ont été placées. On s’est donc dit qu’il fallait les enlever car selon nous, elles ne sont pas une solution ».

    Pour la petite histoire, les grilles ont finalement été réinstallées, ce qui a donné lieu à un petit « jeu » entre le collectif et la Stib. Depuis, le collectif repère des aménagements urbains qui selon eux posent problème et intervient ensuite. Charlotte et Laurent nous ont reçus dans leur atelier le jour d’une intervention. C’est sur un banc à la station de métro Gare de l’ouest qu’ils ont décidé d’intervenir. 

    « On a repéré il y a quelques semaines un banc qui nous posait question de par son design, explique Laurent. Son design fait en sorte qu’il n’y a pas d’assise plane. Ils ont ajouté des arceaux en métal, c’est très design mais ça ne sert à rien, à part empêcher sans doute que quelqu’un puisse se coucher dessus. Nous, on veut que les gens se saisissent de la question donc on a construit une structure qui va s’adapter. On va la glisser sans abîmer le banc pour lui redonner cette assise plane ». 

    C’est donc parti pour l’intervention du jour. Nous les suivons discrètement à la station de métro Gare de l’ouest, à Molenbeek. L’action n’étant pas du tout officielle, il ne faut pas perdre de temps, au risque d’alerter la sécurité. Très rapidement, Charlotte et Laurent posent leur structure en bois sur le banc en question. Ils la fixent avec des colsons, afin de ne pas endommager le banc. 

    Provoquer le questionnement 
    Intrigués, certains passants observent la scène. Comme une signature, Charlotte et Laurent laissent un petit mot expliquant leur démarche, avant d’immortaliser leur action réussie pour partager l’info sur les réseaux sociaux. Car l’objectif, c’est bien de faire se questionner les gens sur l’aménagement du mobilier urbain et son impact sur la vie de quartier. « On a posé la structure, le reste ne nous appartient plus, explique Charlotte après l’intervention. Après, c’est aux gens à regarder, à s’imprégner du questionnement et se demander pourquoi cette structure est là ». 

    « Avec cette action, on ne veut pas fustiger les bancs de la Stib, enchaîne Laurent. Il y a aussi la multiplication des assises individuelles, des absences d’aménagement, l’absence de bancs est parfois tout aussi révélatrice que la présence d’arceaux sur les bancs. C’est un peu tout ça qu’on interroge : ces aménagements qui empêchent différents usages de l’espace public. On a l’impression que c’est fait à l’insu de la population et pourtant cela a un impact sur la cohésion sociale dans les quartiers, sur le fait que certaines personnes fréquentent tel ou tel endroit. Nous pensons que l’on doit se saisir de cette question ».

    Du mobilier urbain pour éloigner certaines populations comme les SDF ? La Strada, observatoire du secteur bruxellois de l’aide aux sans-abris, dit recevoir de plus en plus de plaintes concernant ce type de mobilier. Des plaintes émanant des professionnels de l’aide aux sans-abris plutôt que de ceux qui vivent vraiment dans la rue.

    Même constat du côté de Murat Karacaoglu, directeur de l’ASBL Pierre d’angle, centre d’accueil de jour et de nuit pour les sans-abris. « Cela peut être inquiétant si on généralise ce genre de système par rapport uniquement aux personnes sans-abris, admet-il. Je pense que l’action de ces citoyens qui s’engagent à remeubler l’espace public, c’est d’une importance capitale. Cela doit nous interroger sur la place des personnes en situation de précarité. En tant qu’acteurs du secteur, cela doit aussi nous interroger sur la réponse à apporter par rapport à ces éléments ». 

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  • Inside #Lehman_Brothers. Une enquête inédite sur la chute d’une banque au-dessus de tout soupçon

    Dix ans après la faillite de la banque Lehman Brothers, #Jennifer_Deschamps met en lumière les mécanismes de sa chute. Une enquête rigoureuse, étayée par le témoignage de lanceurs d’alerte.

    Le 15 septembre 2008, Lehman Brothers est officiellement déclarée en faillite. Lâchée par le gouvernement et sans repreneur, la vénérable banque d’investissement, fondée à New York en 1850, disparaît en laissant à ses créanciers une dette de plusieurs centaines de milliards de dollars. Lancée depuis plusieurs années dans une course folle au profit, cette grande institution financière, dirigée par Richard Fuld, a développé des prêts hypothécaires à risques, rapidement devenus emprunts toxiques. Accordés à des ménages modestes voire sans revenus, ces subprimes ont permis à des centaines de milliers d’Américains de devenir propriétaires de leur logement. Mais en 2007, lorsque la bulle immobilière éclate, la remontée de taux d’intérêts gonfle les traites que les emprunteurs ne peuvent plus rembourser. Une vague de saisies s’abat sur les États-Unis, et notamment sur la Californie…

    Autopsie méthodique
    Spécialisée dans les produits financiers, Lehman Brothers a voulu « faire de l’argent par tous les moyens ». Naviguant en « zone grise » – là où, au minimum, tout ce qui n’est pas illégal peut être considéré comme légal –, la banque et ses filiales ont maquillé les bilans, poussé les équipes commerciales à truquer leurs dossiers pour atteindre des objectifs de plus en plus exigeants, et engranger des dollars par milliards. Le tout grâce à la complicité, l’incompétence ou l’aveuglement des organismes de contrôle et des agences de notation. Pour raconter, dix ans plus tard, un cataclysme dont les répercussions ont ébranlé les places boursières et les économies du monde entier, Jennifer Deschamps se place à hauteur d’hommes. Enrichie d’archives, son enquête, documentée et rigoureuse, réunit les témoignages inédits d’anciens collaborateurs de Lehman, qui ont tous eu un accès privilégié aux mécanismes délirants ayant mené au désastre : trois ex-employées de la BNC, une filiale spécialisée dans les prêts immobiliers, et « lanceuses d’alerte » (Linda Weekes, Sylvia Vega-Sutfin et Cheryl McNeil), et leur avocat (Gary Gwilliam) ; un ancien vice-président de Lehman (Matthew Lee), licencié après avoir refusé de cautionner une manœuvre comptable frauduleuse ; un ancien juriste de la banque (Oliver Budde) ainsi que l’ancien procureur de l’Illinois (Anton Valukas), mandaté en 2008 par le gouvernement américain pour enquêter sur les causes de la faillite. Autopsie méthodique d’un système malade, Inside Lehman Brothers se fait aussi mise en garde contre une déflagration qui pourrait bien, dans un futur proche, se rééditer.


    https://www.arte.tv/fr/videos/080155-000-A/inside-lehman-brothers
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