• Kriegsende 1945: Erinnerung an die Penzberger Mordnacht - Bezirke - Berlin - Tagesspiegel
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/bayerisches-viertel/kriegsende-1945-erinnerung-an-die-penzberger-mordnacht/11699040.html

    Kein Ortsteil Berlins scheint von so großem historischen Interesse zu sein wie Schöneberg, das heißt vor allem sein #Bayerisches_Viertel, zumindest was die historischen Hinweise im Straßenbild und die Aufmerksamkeit aktueller Stadthistoriker angeht. Wie das kommt und was es bewirkt wäre ein schönes Thema für einen weiteren Artikel zur Stadtgeschichte.

    Die Penzberger Straße ist anders als die anderen Straßen im Bayerischen Viertel. Sie ist vergleichsweise neu und erhielt ihren bayerischen Namen erst nach dem Krieg. Ein Großteil des Viertels lag in Trümmern, besonders das Gebiet östlich des Bayerischen Platzes. Man habe dort von der Grunewaldstraße bis rüber zum KaDeWe gucken können, hört man heute noch oft im Gespräch mit älteren Kiezbewohnern.

    Wegen der flächendeckenden Zerstörung entschieden sich die Planer, das Areal grundlegend neu zu gestalten. Die diagonal vom Bayerischen Platz zur Hohenstaufenstraße verlaufende Speyerer Straße wurde in ihrem südlichen Teil aufgegeben und bebaut. Dringend benötigter Wohnraum entstand. Zwischen Münchener und Berchtesgadener Straße wurde eine kurze, neue Verbindung angelegt und nach Penzberg, dem Bergbauort in Oberbayern, benannt.

    Auf dem kurzen Stück steht heute kein Altbau mehr, die Straße ist durch Nachkriegsbauten geprägt, während des Wiederaufbaus hochgezogene Häuser, die in Schöneberg heute teils aufwändig saniert werden, zum Beispiel an der Ecke Penzberger/Münchener Straße. Die Namensgebung wurde laut dem in Zweifelsfällen maßgeblichen „Kauperts“-Straßenverzeichnis 1958 schlicht damit begründet, dass sie den bayerischen Straßennamen in der Umgebung entspricht.

    Doch Penzberg passt auch von seiner Geschichte her zum Bayerischen Viertel als Ort des Gedenkens an die Verbrechen der Nationalsozialisten. Am 28. April 1945 wollten Penzberger Bürger die Stadt kampflos den anrückenden Amerikanern übergeben. Der frühere SPD-Bürgermeister Hans Rummer verhinderte die Sprengung des Bergwerks und informierte Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter bereits über das Ende des Krieges. Doch Nazi-Freischärler der so genannten Werwolf-Bewegung rückten in die Stadt ein und töteten Hans Rummer sowie weitere 15 Bürger. Am 30. April, zwei Tage nach der „Penzberger Mordnacht“, nahmen die Amerikaner den Bergbauort ein.

    Endphasenverbrechen des Zweiten Weltkriegs

    Mit solchen „Endphasenverbrechen“, Nazi-Terror gegen „Landesverräter“, „Fahnenflüchtige“ und „Wehrkraftzersetzer“ in den letzten Monaten und Wochen des Krieges, befassen sich derzeit die Historiker des Frankfurter Fritz-Bauer-Instituts. Laut einem Fazit in einem „Bulletin“ des Instituts „gruben sich die Taten wegen der sinnlosen Gewalt tief ins kollektive Gedächtnis ein“. Anders als andere Nazi-Verbrechen wurden diese schon bald nach Kriegsende in Deutschland öffentlich thematisiert. „Die Ahndung der Verbrechen der Endphase erfuhr bereits zeitgenössisch durch die Presse große Aufmerksamkeit“, schreibt die Historikerin Edith Raim. „Ebenso sah sich die Justiz von Seiten der Bevölkerung mit vehementen Forderungen nach Bestrafung der Schuldigen konfrontiert.“

    Solche Straftaten seien oft deutlich strenger geahndet worden als Verbrechen an anderen Opfern. Von den Haupttätern von Penzberg wurden 1948 zwei zum Tode und zwei zu lebenslänglichen Freiheitsstrafen verurteilt. Die Todesstrafen wurden mit dem Übergang zur Bundesrepublik Deutschland dann in lebenslängliche Strafen umgewandelt.

    Die besondere Aufmerksamkeit für solche Taten habe laut Edith Raim noch einen anderen Zweck erfüllt: „Sie bot für die frühe Nachkriegszeit ein willkommenes Narrativ zur NS-Vergangenheit und ein Identifikationsmuster mit deutschen Opfern, die sich heldenhaft gegen die übermächtigen Nazis wehrten und dafür mit dem Leben bezahlten.“ Dies habe vielen Deutschen als Argumentationshilfe dafür gedient, warum man sich selbst systemkonform verhalten hatte, „war denn nicht zu Kriegsende überdeutlich geworden, wie die Nationalsozialisten rücksichtslos jeden Widerstand brachen, der sich ihnen in den Weg stellte?“.

    Auch das gehört zu dieser Geschichte. Es ist wichtig, sich dies zu vergegenwärtigen, es schmälert das mutige Vorgehen der Penzberger Bürger nicht. Immer am 28. April gibt es zum Jahrestag im Bayerischen Viertel Gelegenheit, sich an die Opfer der Mordnacht zu erinnern. Unter anderen legt Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler am Gedenkstein an der Ecke Münchener/Penzberger Straße dann einen Kranz nieder.

    1964 wurde Penzberg übrigens Partnerstadt Schönebergs. Die Oberbayern begründeten diese Verbindung nach Berlin mit ihrem Wunsch, „ein Zeichen gegen den Mauerbau zu setzen“. Auf der ortseigenen Website bezeichnet sich Penzberg sympathischerweise als Stadt, die „durch Zuzug entstanden“ ist. Auch das passt zu Berlin.

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    #Berlin #Schöneberg #Penzberger_Straße #Geschichte #Stadtentwicklung #neue_Straßen

  • Corona-Radwege in Berlin: Aktivisten schwärmen von der „Neuaufteilung des Straßenlandes“ - Tagesspiegel
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/corona-radwege-in-berlin-aktivisten-schwaermen-von-der-neuaufteilung-des-strassenlandes/25750282.html

    18.4.2020 von JÖRN HASSELMANN - Die Corona-Krise treibt die Verkehrswende in Berlin voran: Friedrichshain-Kreuzberg baut immer mehr Pop-up-Radwege, andere planen sie. Wirklich nur „temporär“?

    Friedrichshain-Kreuzberg ist bei Radwegen jetzt schneller als alle anderen Bezirke zusammen. Der Bezirk hat in den vergangenen vier Wochen 8,2 Kilometer „temporäre Radverkehrsanlagen“ geschaffen, die mittlerweile überall Corona-Radwege heißen.

    Angefangen hatte die südamerikanische Stadt Bogota, dann New York. Europaweit ist Berlin jetzt Vorreiter bei dieser pandemiebedingten Verkehrswende. Fahrradaktivisten und ADFC bejubelten das Tempo – und forderten die anderen Bezirke auf, nachzuziehen. „Da werden gerade ordentlich Kilometer gemacht. Es geht also, wenn der Wille da ist!“, sagte Ragnhild Sørensen vom Verein „Changing Cities“, der aus dem Radentscheid hervorging.

    Der ADFC twitterte: „Die neuen Radwege haben den Beinamen ’temporär’. Tatsächlich vollziehen Senat und Bezirke während der Coronakrise in kürzester Zeit die Neuaufteilung des Straßenlandes.“ Bekanntlich sind die Corona-Radwege nur provisorisch angelegt, mit Klebefolien auf dem Asphalt und Warnbaken. Doch der ADFC ist optimistisch: „Ein Zustand, hinter den es kaum zurückgehen wird."

    Ab kommenden Montag geht es weiter, Das Bezirksamt teilte mit, dass an drei Straßenzügen weitere 4,5 Kilometer entstehen sollen. Und zwar in der ##Möckernstraße, dem Kottbusser Damm / #Kottbusser_Straße und am Tempelhofer Ufer. In diesen Straßen sei schon vor einiger Zeit gemäß Mobilitätsgesetz mit der Planung begonnen worden, sie werden jetzt zeitlich vorgezogen.

    Seit Jahren wird über sichere Radwege am #Kottbusser_Damm / Straße diskutiert, dort soll nun „ein geschützter Radstreifen in Kombination mit einem Streifen für Lieferverkehr“ realisiert werden. Da Parkplätze wegfallen, will der Bezirk den Anwohnern Plätze im Parkhaus am Herrmannplatz vergünstigt anbieten. Dieses Parkhaus steht dauerhaft zu zwei Dritteln leer, teilte der Bezirk mit.

    Radaktivist: Viele Parkhäuser schon lange leer

    Der Erfinder des Volksentscheid Fahrrad, Heinrich Strößenreuther, hatte immer wieder darauf hingewiesen, dass zahlreiche Parkhäuser leer stehen und gleichzeitig illegal auf Rad- und Gehwegen geparkt wird. Bislang scheiterten solche Radwege an Protesten von Anwohnern oder am fehlenden Mut in den Bezirksämtern.

    #Friedrichshain-Kreuzberg veröffentlichte jetzt auch eine Art juristischen Ratgeber für die anderen Bezirke. Darin wird so begründet: „Die Notwendigkeit für die schnelle Anordnung von Radfahrstreifen ergibt sich aus der Pandemiesituation als einer Gefahrenlage auch abseits des Verkehrsrechts: Da die existente Radverkehrsinfrastruktur nicht umfassend geeignet ist, die Abstands-Vorschriften zu befolgen, liegt eine Gefährdung des höheren Rechtsgutes der körperlichen Unversehrtheit vor.“ Zuvor hatte die Verkehrsverwaltung einen Leitfaden für provisorische Radwege veröffentlicht, der weite Beachtung fand.

    Immer mehr Bezirke präsentieren jetzt Vorschläge, umgesetzt wurde davon aber noch nichts. Schöneberg hatte drei Straßen genannt, nämlich Innsbrucker Platz, die Schöneberger Straße in Tempelhof und ein kurzer Abschnitt am Sachsendamm.

    Die SPD des Bezirks #Mitte schlug am Freitag neben der bereits geplanten Müllerstraße diese Straßen vor:

    #Alt-Moabit
    #Invalidenstraße
    #Stromstraße / #Fennstraße
    #Reinickendorfer_Straße und #Pankstraße bis #Pankow
    #Friedrichstraße,# Chausseestraße und #Müllerstraße
    #Schulstraße / #Badstraße / #Brunnenstraße
    #Leipziger_Straße und #Potsdamer_Straße
    #Lützowufer / #Schöneberger_Ufer / #Reichpietschufer (Fortsetzung des bestehenden temporären Radweges Hallesches Ufer)

    Durch die Einschränkungen des öffentlichen Lebens hat der Verkehr in Großstädten in Deutschland und weltweit drastisch abgenommen.

    Sehen Sie hier eine interaktive Analyse des Tagesspiegel Innovation Lab.
    https://interaktiv.tagesspiegel.de/lab/sars-cov-2-der-verkehr-in-den-grossstaedten-nimmt-drastisch-

    #Berlin #Verkehr #Radfahren

  • Erinnerung an den Kapp-Putsch : Gedenktafel für Opfer soll wieder angebracht werden - Schöneberg
    https://www.berliner-woche.de/schoeneberg/c-politik/gedenktafel-fuer-opfer-soll-wieder-angebracht-werden_a255085

    Il y a cent ans la grève générale dans l’Allemagne entière fait échouer le putsch des militaires de droite, le Putsch de Kapp . Une plaque commémorative pour huit victimes des militaires sera installée à l’endroit de l’ancienne mairie de la ville de Schöneberg qui fait partie du Grand Berlin depuis la même année.

    Die Radikalisierung in der AfD, die politischen Ereignisse in Thüringen und die Morde von Hanau geben der rot-grünen Zählgemeinschaft und der Linksfraktion in der BVV Anlass, Parallelen zu Geschehnissen in der Weimarer Republik zu ziehen. Beispiel: der Kapp-Putsch vom März 1920.

    „Die Erinnerung daran lebendig zu halten, ist für uns eine aktuelle Aufgabe“, sagen Linke, Grüne und SPD und haben das Aufstellen einer Gedenktafel am Kaiser-Wilhelm-Platz gefordert – was später in der Bezirksverordnetenversammlung auch Zustimmung fand.

    Am 13. März 1920 putschten rechte Reichswehr- und Freikorpsverbände gegen die von SPD, Zentrum und Deutscher Demokratischer Partei (DDP) getragene Regierung der Weimarer Republik unter Gustav Bauer (SPD). Hintergrund war der Versailler Vertrag, der unter anderem die Entwaffnung und Verkleinerung des deutschen Heeres auf ein Berufsheer vorsah. In den Folgetagen kam es auch auf dem Schöneberger Kaiser-Wilhelm-Platz zu Auseinandersetzungen zwischen Militärs und Bürgern, die sich dort zum Generalstreik versammelt hatten.

    Zwar war der versuchte Staatsstreich nach vier Tagen gescheitert, weil sich die Ministerialbürokratie weigerte, Kapps Anweisungen zu folgen, und der von den Gewerkschaften ausgerufene Generalstreik der Arbeiterschaft wirkte. Aber auf dem Kaiser-Wilhelm-Platz blieben mindestens sieben tote Schöneberger zurück. „Drei der Schöneberger Opfer des Kapp-Putsches sind auf dem Friedhof Lindenhof bestattet“, so die Verordnete Elisabeth Kiderlen (Grüne).

    1987 wurde eine Gedenktafel für die Putschopfer am Standort des ehemaligen Schöneberger Rathauses am Kaiser-Wilhelm-Platz 3a angebracht. Das heutig dort stehende Gebäude gehört der landeseigenen Wohnungsgesellschaft Degewo. Seit am Haus Bauarbeiten stattgefunden haben, ist die Tafel verschwunden.

    Die Messing-Tafel soll nun bis zum 13. März, dem 100. Jahrestag des Putschversuchs, wieder angebracht werden. Außerdem fordert der Beschluss die Verwaltung auf, zu prüfen, ob die Gedenktafel nicht „durch Fotos und weitere Informationen über den erfolgreichen Generalstreik zur Verteidigung der Demokratie gegen die in Berlin einmarschierten Freikorps ergänzt werden kann“.

    Putsch de Kapp
    https://fr.wikipedia.org/wiki/Putsch_de_Kapp

    #Berlin #Schöneberg #Kaiser-Wilhelm-Platz #Hauptstarße #histoire #antifascisme #syndicalisme #grève

  • Urteil zur „Potse“ erst im Juni - Schöneberg
    https://www.berliner-woche.de/schoeneberg/c-politik/urteil-zur-potse-erst-im-juni_a255316

    5. März 2020 - Der Bezirk muss weiter rund 5000 Euro Miete monatlich für die seit Silvester 2018 vom Punker-Jugendclub „Potse“ widerrechtlich in Anspruch genommenen Räume in der Potsdamer Straße 180 zahlen. Das Urteil des Landgerichts im Prozess um die Räumungsklage gegen „Potse“, das der Bezirk angestrebt hatte, wird erst für den 10. Juni erwartet. In der nur wenige Minuten dauernden Verhandlung im Januar hatten die Potse-Anwälte Befangenheitsanträge gegen den Richter gestellt und gemeinsam mit Potse-Vorstandsmitgliedern aus Protest den Saal verlassen, als der Richter dennoch verhandeln wollte. Über die Befangenheitsanträge ist noch nicht entschieden. Laut Jugendstadtrat Oliver Schworck (SPD) seien die Mietzahlungen für „Potse“ zunächst wesentlich höher gewesen als jetzt. Der Bezirk habe nämlich erst im Herbst die Räume des zweiten Jugendzentrums „Drugstore“ an den Vermieter übergeben können. Drugstore hatte, anders als Potse, die Räume zwar freigegeben, aber der Bezirk konnte sie erst nach Monaten dem Vermieter wieder zur Verfügung stellen.

    #Berlin #Schöneberg #Potsdamer_Straße #Jugend #Kultur #Justiz

  • Modern und urban: Am Südkreuz entsteht ein neues Viertel - Berliner Morgenpost
    https://www.morgenpost.de/bezirke/tempelhof-schoeneberg/article228580811/Modern-und-urban-Am-Suedkreuz-entsteht-ein-neues-Viertel.html

    Am Südkreuz wird das Stadtquartier „Schöneberger Linse“ gebaut – mit Wohnungen, Büros und Läden.

    01.03.2020 von Julia Lehmann - Zwischen den S-Bahnhöfen Schöneberg und Südkreuz sowie dem Sachsendamm und den Bahngleisen entsteht seit Monaten ein völlig neues Stadtquartier. Derzeit noch ein eher zweckmäßiger, unscheinbarer Ort, wird sich dieser in den nächsten Jahren stark verändern. Zu schon existierenden Häusern gesellen sich etliche Neubau-Projekte, die derzeit in der Entstehung sind. Gewachsen ist die Idee zu „Schöneberg-Südkreuz“, wie der Senat das Gebiet zunächst bezeichnete, bereits vor vielen Jahren. Im Rahmen eines Werkstattverfahrens in den Jahren 2009/10 wurde definiert, wie das neue Viertel baulich umgestaltet werden soll. Wohnen, Gewerbe, Büros, Dienstleister und Grünstreifen waren damals Teil der Vision. Bis heute ist das Areal ständig im Wandel.

    Weitaus bekannter ist bereits der Name „Schöneberger Linse“, der sich von der durch Straßen und Bahngleisen gebildeten Form ableitet. Besondere Bedeutung bekommt das Viertel mit Blick auf die Eröffnung des Hauptstadtflughafens. Denn Berlin Südkreuz soll das „Tor zum neuen Flughafen BER“ werden. Zahlreiche Wohnungen entstehen derzeit. Seit Monaten drehen sich über dem Gebiet die Kräne. Interessant ist es aber nicht nur für den Wohnungsbau, auch Unternehmen wollen den durch den Fernbahnhof Südkreuz und den Zugang zur Stadtautobahn bestens angebundenen Ort für sich nutzen. Eine exponierte Lage, meint Martin Rodeck, Vorsitzender der Geschäftsführung von Edge Technologies Deutschland, die in Berlin einmalig sei. Nur hier fahren S-Bahnen des Rings sowie der Nord-Süd-Achse und Fernzüge.

    Seine Firma baut die neue Deutschland-Zentrale von Vattenfall. Der Energiekonzern wird in ein riesiges Holz-Hybrid-Gebäude einziehen. Es bietet Platz für 2000 Mitarbeiter von Vattenfall und Stromnetz Berlin. Sowohl im Inneren als auch an der Fassade wird an vielen Stellen auf den nachwachsenden Rohstoff zurückgegriffen. Die ersten Elemente sollen im März angeliefert werden: „Die Bauteile werden in einem Werk vorproduziert und dann direkt zur Baustelle geliefert“, erklärt Rodeck. Die Edge Technologies GmbH, ein Unternehmen der OVG Real Estate, hat ein vergleichbares Haus bereits in Amsterdam gebaut.

    Mit der besonders nachhaltigen Holzbauweise sollen bis zu 80 Prozent CO2-Emissionen eingespart werden können, verspricht das Unternehmen. In der Jahresmitte 2021 soll der Umzug beginnen. Die Pläne geben einen Vorgeschmack auf ein eindrucksvolles Inneres der Zentrale: ein Atrium mit baumartigen Gebilden. Sie sollen Mitarbeiter dazu animieren, Wege zu Fuß zurückzulegen, und Aufenthaltsorte bieten. Rodeck ist sich sicher, dass das Projekt „Initialzündung“ für andere Unternehmen gewesen ist, sich ebenfalls dort anzusiedeln.

    Berlin Südkreuz: Tempelhofer Weg soll für Verkehr gesperrt und Aufenthaltsort werden

    Verändern soll sich auch der Tempelhofer Weg, der einmal längs entlang der Schöneberger Linse verläuft. Er soll für den Durchgangsverkehr geschlossen und die zentrale Achse durch das Quartier werden. Die dreizügige Teske-Grundschule weiter westlich des Gebiets, ehemals eine Realschule, bekommt ein völlig neues Gesicht. Zentral ist dabei die umgebaute Sportanlage, die bis zum Ende des Jahres fertiggestellt werden soll. Die Teske-Schule soll zu einem neuen Schulcampus umgestaltet werden. Der Schulhof wird komplett umgestaltet. Dafür musste allerdings der Hundeauslaufplatz des Vereins „Inselhunde“ weichen. Als Ersatzfläche ist derzeit der Hans-Baluschek-Park südlich des Sachsendamms im Gespräch, berichtet Christoph Götz-Geene, SPD-Bezirksverordneter in Tempelhof-Schöneberg. Und er hat weitere Vorschläge, wie sich das Gebiet verändern könnte.

    Da die Pläne des Berliner Senats zur Verlängerung der A103, die die Schöneberger Linse auf Höhe des Euref-Campus durchschneiden würde, nicht weiterverfolgt werden, möchte die SPD-Fraktion in Tempelhof-Schöneberg die nun ungenutzten Flächen am Sachsendamm auf Höhe der Friedrich-Gerlach-Brücke weiterentwickelt sehen. Die Freiflächen unter sowie nördlich und südlich der Brücke könnten beispielsweise zu Sportflächen werden, lautet Götz-Geenes Vorschlag. Ein kürzlich in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) eingereichter Antrag wird im nächsten Stadtentwicklungsausschuss der BVV zur Diskussion gestellt. „Auf dem Gelände des ehemaligen Hundeauslaufs könnte zudem das beschlossene ,Haus der Jugend’ entstehen“, schlägt Götz-Geene vor.
    In der Schöneberger Linse entstehen auch etliche neue Wohnungen

    Zentral an Sachsendamm und Hedwig-Dohm-Straße gelegen, wachsen derzeit zwei Bürogebäude, die durch die Firma LIP Ludger Inholte Projektentwicklung realisiert werden, in die Höhe. In dem Sieben- beziehungsweise Acht-Geschosser soll Platz für Unternehmen aller Art bereitgestellt werden. Fertigstellung ist für diesen Sommer geplant. Direkt dahinter, am Sachsendamm 67 bis 70, baut die Gewobag derzeit insgesamt 71 Wohnungen, die planmäßig im ersten Quartal des Jahres schon fertiggestellt sein sollten.

    Ebenfalls unter den Wohnungsbauunternehmen ist Bonava. Insgesamt schafft die schwedische Firma zwischen Sachsendamm und Tempelhofer Weg vier Häuser mit 162 Eigentumswohnungen und 70 bereits fertige Wohnungen unter dem Projektnamen „Schöneberger Höfe“. Die Rohbauten der Eigentumswohnungen sind schon gut erkennbar. Bis Ende 2021 soll alles fertig sein, heißt von Bonava. Im Tempelhofer Weg wird es auch einen neuen Kindergarten geben. Der im Gebiet größte Investor in Sachen Wohnungsbau Hines baut nördlich des Tempelhofer Wegs insgesamt 655 Wohneinheiten. Das Gebäude ist in zehn eigenständige Häuser untergliedert. 116 Wohnungen davon sind durch gefördert und deshalb mit einer Mietpreis- und Belegungsbindung versehen. An der Gotenstraße entsteht zudem eine Kita.

    Ob es zu dem Hotelturm am Hildegard-Knef-Platz, direkt am Vorplatz zum Südkreuz kommt, könne man heute noch nicht sicher sagen, sagt Sabine Thümler, Pressesprecherin der Berliner Stadtreinigung (BSR), der das Grundstück gehört. Der jetzige Recyclinghof werde zum Jahresende aufgelöst. Auch ob die BSR ihre Unternehmenszentrale dorthin verlegt, werde abschließend erst zum Jahresende entschieden, so Thümler.

    #Stadtentwicklung #Berlin #Schöneberg #Tempelhofer_Weg #Südkreuz #Schöneberger_Linse #Sachsendamm #Hans-Baluschek-Park

  • 22 Stolpersteine werden in Friedenau verlegt - Berliner Morgenpost
    https://www.morgenpost.de/bezirke/tempelhof-schoeneberg/article228495645/22-Stolpersteine-werden-in-Friedenau-verlegt.html

    21.02.2020 - In Friedenau werden an diesem Freitag und Sonnabend insgesamt 22 Stolpersteine verlegt. Der Kölner Künstler Gunter Demnig, auf dessen Initiative die Verlegung vor vielen Jahren entstanden ist, ist wieder in Berlin, um die Steine zum Gedenken an Opfer des Nationalsozialismus dort zu in das Straßenpflaster einzulassen, wo diese zuletzt gelebt haben. Neben der Verlegung finden auch Gedenkfeiern statt. Am Sonnabend, 13 Uhr, gibt es ein Chor-Konzert unter der Leitung von Jossif Gofenberg in der Evangelischen Philippuskirche in der Friedenauer Stierstraße 17-19.

    Man versuche immer, Menschen aus der Nachbarschaft zu finden, die einst im Bezirk gelebt haben, berichtet Sigrun Marks von der Stolperstein-Initiative Stierstraße Berlin-Friedenau. Die Initiative recherchiert dazu die Biographien und Wohnorte der Opfer – und ihrer Angehörigen. Wenn möglich, werden sie zur Verlegung eingeladen. Zum Teil müsse man bis zu vier Jahre warten, bis ein Stein verlegt werden kann. Das hänge auch mit dem engen Zeitplan des Künstlers zusammen, der nur viermal im Jahr in Berlin ist.
    Stolpersteine: Den Opfern der Nazi-Zeit jeden Tag begegnen können

    „Ihm ist wichtig, dass Menschen immer wieder daran vorbeigehen“, sagt Sigrun Marks über die Motivation des Künstlers. Die Gesellschaft werde am besten miteinbezogen, wenn sie den Opfern der Nazi-Zeit jeden Tag begegnen können.

    Am Sonntag wird auch Max Abraham in der Bennigsenstraße 8 mit einem Stolperstein gedacht. Über seinen jüdischen Vater konnte die Initiative nicht viel in Erfahrung bringen, die Mutter sei nicht jüdisch gewesen. Abraham habe in einem möblierten Zimmer zur Miete gelebt. Er war Einkäufer und ledig. 1942 wurde Max Abraham durch die Gestapo von Berlin nach Theresienstadt deportiert und dort durch die sowjetische Armee 1945 befreit. Er emigrierte später in die USA. Dort habe sich seine Spur verloren.
    Zeitplan für die Verlegungen am Freitag und Sonnabend:

    Freitag, 21.2.:

    14 bis 14.15 Uhr, #Luitpoldstraße 42: 1 Stein für Manfred Sommerfeld

    14.20 bis 14.40 Uhr, #Traunsteiner_Straße 10: 3 Steine für Dr. Franz Selten, Erna Selten, Eva Maria Selten

    Sonnabend, 22.2:

    09 bis 09.30 Uhr, #Motzstraße 82: 5 Steine für Emma Fabian, Michael Tennenbaum, Ilse Johanna Tennenbaum, Steffa Emilia Tennenbaum, Fritz Fabian

    09.35 bis 09.45 Uhr, #Eisenacher_Straße 29: 1 Stein für Siegfried Engel

    09.50 bis 10.10 Uhr, #Hauptstraße 63: 2 Steine für Luise Cohn, Ludwig Cohn

    10.15 bis 10.35 Uhr, Bennigsenstraße 16: 2 Steine für Clara Lichtenstein, Dora Lichtenstein

    10.35 bis 10.55 Uhr, Bennigsenstraße 17: 2 Steine für Paul Bendix, Max Tausk

    10.55 bis 11.10 Uhr, Bennigsenstraße 6: 1 Stein für Louis Ludwig Broh

    11.10 bis 11.25 Uhr, #Bennigsenstraße 8: 1 Stein für Max Abraham

    11.35 bis 11.55 Uhr, #Varziner_Straße 12: 3 Steine für Karl Silberstein, Erna Silberstein, Heinz Silberstein

    #Berlin #Schöneberg #Friedenau #Geschichte #Shoa

  • Bietergemeinschaft erhält Zuschlag: Letztes Linse-Grundstück verkauft - Schöneberg
    https://www.berliner-woche.de/schoeneberg/c-bauen/letztes-linse-grundstueck-verkauft_a248404

    16. Januar 2020 - Auf dem Areal „Schöneberger Linse“ ist im Rahmen eines Konzeptverfahrens das vierte und letzte Grundstück des Landes Berlin verkauft worden.

    Wie die federführende Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) mitgeteilt hat, wurde der Kaufvertrag kurz vor Jahresende geschlossen.

    Das letzte Baugrundstück nahe Bahnhof Südkreuz ging an eine Bietergemeinschaft. Ihr gehören unter anderem eine Stiftung und eine Genossenschaft an. Die neuen Eigentümer wollen auf dem Gelände mietpreisgebundene Wohnungen mit sozialen Angeboten bauen.

    Die drei anderen Grundstück gehören der Schwulenberatung Berlin sowie zwei Baugruppen. Die Schwulenberatung plant altersgerechte Wohnungen, eine Kita sowie Beratungs- und Betreuungsangebote für Lesben, Schwule, trans- und intersexuelle Menschen. Die Baugruppen wollen Wohnungen für die Eigennutzung und „förderfähige“ Wohnungen errichten. Das Land Berlin gibt heute Baugrundstücke nur noch im Konzeptverfahren und ausschließlich im Erbbaurecht ab, damit das Land Grundstückseigentümer bleibt. „Mit dem Verkauf der vier Grundstücke an der Schöneberger Linse haben wir das Ziel, dass sich das Gebiet zwischen dem Bahnhof Südkreuz und Schöneberg zu einem stabilen Quartier mit sozialer Mischung und Angebotsvielfalt entwickeln kann, erreicht. Wir haben im Laufe des Verfahrens auch viel Kritik erfahren, aber können für uns festhalten, dass das Konzeptverfahren das richtige Instrument war und der Verkauf dem Gelände in seiner zukünftigen Entwicklung nicht schaden wird“, äußert sich Birgit Möhring, Geschäftsführerin der BIM, zum Abschluss der Veräußerungen.

    Städtebauliches Konzept
    https://www.berlin.de/ba-tempelhof-schoeneberg/politik-und-verwaltung/aemter/stadtentwicklungsamt/zukunft-planen/gebietsentwicklung/schoeneberger-linse-443609.php

    Das städtebauliche Konzept sieht eine Umnutzung der heterogenen Strukturen zu einem lebendigen städtischen Quartier mit einer klassischen Berliner Blockrandbebauung und einer Mischnutzung aus Dienstleistungs- und Wohnfunktionen vor. Kernstück des Konzeptes ist der Ausbau des Tempelhofer Weges zu einer fußgängerfreundlichen Stadtstraße mit Baumallee und angelagerten Stadtplätzen, die zur Adressbildung in dem neuen Stadtquartier beitragen sollen. Das öffentliche Wegenetz wird durch blockinterne öffentlich nutzbare Räume ergänzt. Städtebauliche Hochpunkte markieren die Eingänge an den Bahnhöfen Südkreuz und Schöneberg.

    Für das Baufeld 1, das Baufeld 4 und den östlichen Bereich des Baufeldes 2/3 im unmittelbaren Umfeld des Bahnhofs Südkreuz sind Büro-, Hotel- und Dienstleistungsnutzungen mit ergänzendem Einzelhandel um den Hildegard-Knef-Platz vorgesehen. Der westliche Bereich des Baufeldes 2/3, das Baufeld 5, das Baufeld 6 und das Baufeld 8 sollen einer Mischnutzung mit hohem Wohnanteil, ergänzenden Kindertagesstätten sowie gewerblichen, kulturellen und gastronomischen Angeboten im Erdgeschoss vor allem entlang des Tempelhofer Weges dienen. Dem Baufeld 2/3 kommt dabei als noch landeseigene Fläche eine besondere Rolle zu, da hier über Direkt- und Konzeptvergaben der Grundstücke ein breites Wohnungsangebot für das gesamte Quartier abgesichert wird. Die existierende Schulnutzung auf dem Baufeld 7 wird u.a. für den entstehenden Bedarf in der Schöneberger Linse gesichert und die gewerbliche Nutzung auf dem Baufeld 10 durch eine straßenbegleitende Bebauung ergänzt. Für den Abschluss ist auf dem Baufeld 9 wiederum ein städtebaulicher Hochpunkt mit Büro- und Dienstleistungsnutzungen vorgesehen.

    #Berlin #Schöneberg #Immobilien #Stadtentwicklung #Tempelhofer_Weg

  • Neu Schöneberg | Ein Bezirk, wie man ihn kennt. Lebendig und beliebt. Und zum Wohnen doch ganz neu.
    https://www.neuschoeneberg.de

    Hallo liebe Nachbarn, guten Tag schönes Leben. Ich bin Ihr neues Zuhause.
    So neu, so nah, so gut. Im entspannten Osten Schönebergs entsteht eine Adresse zum Verlieben: Neu Schöneberg. Mitten in Berlin, mitten im Herzen, mit dem Besten, was die Hauptstadt zu bieten hat. So nah, dass der Alltag ein Spaziergang ist. Und dabei perfekt angebunden mit der S- und U-Bahnstation direkt vor der Tür. So entsteht Neu Schöneberg fast genau dort, wo um 1750 schon einmal ein Neu Schöneberg auf neue Siedler wartete. Und es bringt alles mit, was das Kiezleben damals wie heute so beliebt macht – nette Nachbarn, kurze Wege, einen eigenen Einkaufsmarkt und beliebte Treffpunkte für alle Mieter und ihre Besucher.

    #Berlin #Schöneberg #Bautzener_Straße #Yorckstraße #Stadtentwicklung

  • Berlin-Schöneberg: Zu Besuch beim König der Falter - Berlin - Tagesspiegel Mobil
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-schoeneberg-zu-besuch-beim-koenig-der-falter/25156676.html

    Fiebig Lehrmittel, Langenscheidtstraße 10. Mo–Fr von 10–18 Uhr. Tel. 784 12 23
    ...
    In den 1980er Jahren arbeitete der heute 75-Jährige im Museum für Naturkunde als Fotograf und Restaurator. Damals verfügte der Schmargendorfer über eine Sondererlaubnis, in dem Museum im Osten der Stadt zu arbeiten. Mit Freunden wollte er im Westen Berlins ebenfalls ein Naturkundemuseum eröffnen, und so kaufte Fiebig alle Insektensammlungen auf, die er auf Flohmärkten oder Dachböden nur finden konnte.

    Ein geeignetes Haus am Schloss Charlottenburg stand sogar schon bereit, doch dann kam die Wende, und dem Senat wäre eine zweite Einrichtung dieser Art in der Stadt zu teuer geworden. Die großen Träume vom eigenen Museum verflogen, die Schmetterlinge nicht.

    Seit 1972 sind die rund 100 Schaukästen nun im Schöneberger Geschäft ausgestellt. Im Laden selbst gibt es nicht nur Mikroskope, Laborbedarf oder Chemiekästen zu kaufen, sondern auch weitere präparierte Tiere wie Vögel aus Zoo und Tierpark, Kröten oder einen jungen Fuchs.

    #Berlin #Schöneberg #Langenscheidtstraße #Natur #Insekten #Sammler

  • Blutige Tragödie in Schöneberg: Frauenrechtlerin sticht Schwiegersohn nieder | Berliner-Kurier.de
    https://www.berliner-kurier.de/berlin/polizei-und-justiz/blutige-tragoedie-in-schoeneberg-frauenrechtlerin-sticht-schwiegerso

    Der Hausflur in der Elßholzstraße in Schöneberg sieht aus wie ein Schlachthaus, das gesamte Treppenhaus ist über mehrere Stockwerke mit dicken Blutspuren verschmiert. Am Montagabend kam es hier zu einer blutigen Messer-Tragödie, als eine afghanische Buchautorin ihren Schwiegersohn niederstach. Die 73-Jährige wurde festgenommen und soll nun einem Haftrichter vorgeführt werden. Ihr Motiv ist noch nicht bekannt.

    „Nach derzeitigen Erkenntnissen hatte die Frau am Montag gegen 18.20 Uhr in ihrer Wohnung in der Elßholzstraße einen 44-Jährigen mit einem Messer angegriffen und mit mehreren Stichen lebensgefährlich verletzt“, so eine Polizeisprecherin. Der Schwerverletzte konnte noch aus der Wohnung flüchten „und sich in den Hausflur schleppen, woraufhin Nachbarn die Polizei verständigten“, so die Sprecherin weiter.
    Buchautorin aus Afghanistan

    Ebenfalls alarmierte Rettungskräfte der Feuerwehr brachten den 44-Jährigen in ein Krankenhaus, hier wurde er notoperiert. Er soll sich außer Lebensgefahr befinden. Nach KURIER-Informationen handelt es sich bei der festgenommenen Frau um Mariam N., eine Frauenrechtlerin und Buchautorin, die ursprünglich aus Afghanistan stammt.

    Im Jahr 2008 gewann sie den „taz Panter Preis“. Die Preisträger zeichneten sich laut der Tageszeitung taz dadurch aus, dass sie sich „auf besondere Weise sozial oder politisch, einfallsreich, mutig und widerborstig“ engagiert hätten. Die damals 61-jährige Afghanin Mariam N., hieß es bei der Preisverleihung weiter, baue „Schulen in ihrer Heimat und unterstützt demokratisch gesinnte Menschen, die vor Kriegsverbrechern fliehen müssen“.

    Beklemmende Familiengeschichte

    Bekannt wurde die Schriftstellerin zudem durch die von ihr aufgeschriebene Chronik ihrer Familie. In dem Buch erzählt die Frau laut Klappentext „von der blutigen Ermordung der Urgroßmutter um 1900, die in den Verdacht der Untreue gerät und von der Großmutter, die sich in ähnlicher Situation durch einen Mord rettet“.

    Zudem handele das Buch „vom Schicksal der Mutter, die ihr Kind verliert und deshalb von der Familie ihres Mannes geächtet wird, bis hin zur Nichte, die in Berlin als moderne junge Frau heranwächst“. Es sei eine „spannende und bewegende Geschichte von Frauen, die ihr Schicksal trotz widrigster Umstände selbst in die Hand nehmen“.
    Richter soll über U-Haft entscheiden

    Welche Vorgeschichte zu dem Drama führte, bei dem die 73-Jährige jetzt zum Messer griff, mit dem sie ihren Schwiegersohn beinahe tötete, ist noch unklar. Wie die Polizei mitteilte, sollte die Frau noch am Dienstag wegen des „Verdachts eines Tötungsdeliktes“ einem Richter vorgeführt werden: Dieser müsse dann bis zum späten Dienstagabend entscheiden, ob Mariam N. in Untersuchungshaft genommen wird.

    #Berlin #Schöneberg #Elßholzstraße

  • KaDeWe in Berlin bekommt eigene TV-Serie - Tempelhof-Schöneberg - Berliner Morgenpost
    https://www.morgenpost.de/bezirke/tempelhof-schoeneberg/article226997635/KaDeWe-in-Berlin-bekommt-eigene-TV-Serie.html

    Muss das sein?

    „Charité“, „Deutschland 86“ und „Kudamm 56“: historische Stoffe sind bei deutschen Serienmachern und -zuschauern weiterhin schwer gefragt. Das Produzententeam Oliver Berben und Benjamin Benedict nimmt sich jetzt der Geschichte des KaDeWe an.

    Für ARD Degeto und den RBB wollen sie im kommenden Jahr eine sechsteilige Miniserie über das Luxuskaufhaus am Tauentzien in Schöneberg realisieren. „Die großen Kaufhäuser waren seit jeher Orte der Utopie, der Weltoffenheit und zugleich Orte der Begegnung durch alle Schichten hindurch. Daraus ergeben sich vielfältige erzählerische Möglichkeiten“, teilten sie am Donnerstag mit.
    Produzent Oliver Berben dreht für ARD Degeto und den rbb eine sechsteilige Miniserie über das KaDeWe.
    Produzent Oliver Berben dreht für ARD Degeto und den rbb eine sechsteilige Miniserie über das KaDeWe.
    Foto: Annette Riedl / picture alliance/dpa

    Als Schauplatz und Chronist seiner Zeit spiegele das KaDeWe die Sehnsüchte, Träume und Begierden von Generationen von Menschen und sei damit idealer Filmstoff. Als Regisseurin konnte die Berlinerin Julia von Heinz gewonnen werden. „Julia von Heinz hat einen besonderen, zeitgemäßen Ansatz gefunden, der die Historie auf eine ganz neue Weise in Bezug zu unser aller Gegenwart setzt. Das hat uns überzeugt und begeistert und wir freuen uns sehr darauf, bei diesem Projekt mit dieser Regisseurin und in einer so einmaligen Konstellation zusammenzuarbeiten“, so Berben und Benedict.
    KaDeWe als Serie: Julia von Heinz wird Regisseurin

    Julia von Heinz machte sich als Regisseurin von Filmen wie „Ich bin dann mal weg“ und „Hanni & Nanni 2“ einen Namen und wurde vielfach für ihre Arbeit ausgezeichnet. „Fast ein Jahrhundert ist es her, dass die erste deutsche Demokratie von rechts ausgehöhlt und schließlich zerstört wurde. Lion Feuchtwanger – die für mich bedeutsamste literarische Stimme dieser Zeit – warnt in seinem Roman ‚Erfolg‘ davor ‚Sanatoriums- und Winterkurortpoesie‘ zu schreiben, während der Planet zerrissen werde. Dasselbe gilt für mich, wenn ich heute die Geschichte von vier jungen Leuten rund um das KaDeWe zur Zeit der Weimarer Republik erzähle“, sagt sie über ihre Herangehensweise an das Projekt.

    „Eine Zeit – ähnlich fragil und chaotisch wie die unsere – und dabei voller Freiheiten, Verheißungen und Möglichkeiten. ‚KaDeWe‘ wird eine große Freundschafts- und Familiensaga, eine lesbische Liebesgeschichte gegen alle Widerstände und ein Statement zu unserer Gegenwart.“

    Auch im KaDeWe freut man sich über das Filmprojekt. „Der Status des KaDeWe als Spiegel Berlins ist legendär. So sind wir voller Vorfreude, dass unsere Geschichte – die auch heute noch das Fundament unseres Erfolgs ist – jetzt verfilmt wird“, heißt es dort. „Wir sind sehr gespannt auf die filmische Umsetzung unserer Historie.“

    #Berlin #Schöneberg #Tauentzienstraße #KaDeWe #Fernsehen #Serien

  • Die Autobahn muss bleiben: Ärger über Beschluss aus dem Nachbarbezirk zum Rückbau der A 103 - Steglitz
    https://www.berliner-woche.de/steglitz/c-verkehr/aerger-ueber-beschluss-aus-dem-nachbarbezirk-zum-rueckbau-der-a-103_a

    Vor Kurzem sorgte ein Beschluss aus Tempelhof-Schöneberg für Aufsehen: Die BVV des Nachbarbezirks hat den Abriss der A 103 beschlossen. Anstelle der sechsspurigen Trasse zwischen Steglitzer Kreisel und Sachsendamm sollen Wohnungen und Gewerbe entstehen.

    Begründet wird der Beschluss mit der geringen Auslastung der sechsspurigen A 103. Deshalb soll die Trasse der A 103 zurückgestuft und zu einer ebenerdig verlaufenden vierspurigen Stadtstraße mit Fahrradstreifen umgebaut werden. Die Parteien in Steglitz-Zehlendorf halten von dem Vorhaben nichts. Im Gegenteil: Nach Ansicht der FDP-Fraktion sei ein Abriss unvertretbar.

    Andreas Thimm, verkehrspolitischer Sprecher der FDP, mahnt: „Ein Rückbau hätte für den Bezirk unabsehbare Folgen. Nicht zuletzt auch durch die Verlagerung von weiträumigem Abkürzungsverkehr in die umliegenden Kieze. Daher lehnt die FDP-Fraktion eine Zerstörung dieser funktionierenden Verkehrsinfrastruktur ab.“ Fraktionsvorsitzender Kay Ehrhardt empfindet es als „starkes Stück“, dass die Tempelhof-Schöneberger Bezirksverordneten den Rückbau der A 103 zu einer Stadtstraße mit Radverkehrsanlagen beschließen, obwohl die Autobahn auf dem Gebiet von Steglitz-Zehlendorf liegt.

    Das findet auch Bürgermeisterin Cerstin Richter-Kotowski „ungewöhnlich“, wie sie dem RBB sagt. Normalerweise sei es üblich, dass Nachbarn über ihre Idee vorher sprechen. Das sei nicht geschehen. Sie hätte vom Beschluss des Nachbarn aus der Presse erfahren.

    Selbst die SPD-Fraktion Steglitz-Zehlendorf sieht den Beschluss, der in einem Antrag der SPD und Grünen Tempelhof-Schöneberg seinen Ursprung hat, kritisch. „Wir halten nicht viel davon“, erklärt Norbert Buchta von der Steglitz-Zehlendorfer SPD-Fraktion. Viel wichtiger sei es, den Verkehr aus der Schloßstraße herauszuholen. Das gehe nur über die Autobahn, sagt er. Seine Partei setze sich dafür ein, dass die Anbindungen an die A 103 Saarstraße und Innsbrucker Platz besser ausgebaut werden, um die Autobahn als Umfahrung zur Schloßstraße attraktiver zu machen.

    Nach der parlamentarischen Sommerpause wird der Rückbau der Autobahn für Diskussionsstoff in der BVV sorgen. Die FDP-Fraktion hat das Bezirksamt in einem Antrag aufgefordert, sich für einen vollen Erhalt der Westtangente auszusprechen.

    #Berlin #Steglitz #Schöneberg #Verkehr #Westtangente

  • Berliner Drugstore und Potse: Frust macht sich breit - taz.de
    https://taz.de/Berliner-Drugstore-und-Potse/!5595658

    17. 5. 2019 Plutonia Plarre - Das Bezirksamt reicht Räumungsklage gegen das autonome Jugendzentrum Potse ein. Der Stadtrat hofft aber weiterhin auf eine Lösung.

    Es könnte so einfach sein: Das Drugstore-Kollektiv zieht in leerstehenden Räume der früheren Post in der Potsdamer Straße 134-136. Das Potse-Kollektiv kommt in der Potsdamer Straße 140 unter, in dem einst die Deutsche Bank war. Aber aus dem Plan wird nichts, obwohl das Gebäude von der landeseigenen Immobilienmanagement-Gesellschaft (BIM) verwaltet wird, die dem Finanzsenator untersteht. Dessen Sprecher erklärte am Freitag auf Nachfrage: Die Räume sind für die Unterbringung eines Jugendclubs nicht geeignet.“ Grund seien Sicherheitsanforderungen des Brandschutzes.

    Und so geht die Suche nach Probe- und Konzerträumen für die autonomen Jugendzen­tren Potse und Drugstore weiter. Den Projekten waren die Etage in der Potsdamer Straße 180 wie berichtet zum Ende des vorigen Jahres gekündigt worden. Der Drugstore kam provisorisch im Tommy-Weisbecker-Haus in Kreuzberg unter, das Potse-Kollektiv indes verweigert den Auszug nach wie vor. Erst wenn für beide Projekte eine Lösung gefunden sei, werde man die Räume freigeben.

    Das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg – offizieller Mieter der Etage – hat nun beim Landgericht Räumungsklage eingereicht. Der Privateigentümer hatte den Mietvertrag nicht verlängern wollen. Dass er wegen der Räumungsklage nun in einem Flugblatt namentlich genannt wird, gefällt dem zuständigen Jugendstadtrat Oliver Schwork (SPD) gar nicht. Mehr als 10.000 Euro Mietkosten liefen jeden Monat an, so Schwork. „Was soll ich machen?“ Er hoffe aber, dass sich in nächster Zeit doch noch eine Lösung finde. Der Nutzungsvertrag für die frühere Post sei unterschriftsreif. Dass die Potsdamer Straße 140 an Sicherheitseinwänden scheitere, so Schork, „ist mir unverständlich“.

    „Das ist der totale Frust,“ schimpfte Domi, Sprecherin des Drugstore, bei einem Treffen mit der taz. Paul, Sprecher der Potse, nickte. „Man fordert und kämpft jahrelang, und dann kommen die mit Sachzwängen.“ Da wundere sich noch jemand über Politikverdrossenheit.

    #Berlin #Schöneberg #Potsdamer_Straße #Jugendzentrum #Politik

  • Planungsstopp gefordert - Schöneberg
    https://www.berliner-woche.de/schoeneberg/c-bauen/planungsstopp-gefordert_a221269

    Karen Noetzel aus Schöneberg, 27. Juni 2019

    Schöneberg. Nach dem Willen von Senat, Bezirken und Investoren sollen die vier Seiten der Kreuzung Kurfürstenstraße und An der Urania neu bebaut werden. Es sollen Flächen für Büros und Kultur sowie ein Hotel und Wohnungen entstehen. Seit Frühjahr 2017 wird an den Plänen gearbeitet. Nun haben die Bezirksverordneten einen vor acht Monaten von der SPD-Fraktion eingebrachten Antrag beschlossen, der einen Planungsstopp für den Bereich Kurfürstenstraße 123-126/An der Urania 1 fordert. Dort, wo Kultur Platz finden soll, wollen die Sozialdemokraten die Straße An der Urania so verschmälern, dass Gelände für den Wohnungsbau zur Verfügung steht. Verengte Straßen und Blockrandbebauung mit Wohnungen hatte sich vorher auch schon Mittes Stadtentwicklungsstadrat Ephraim Gothe (SPD) gewünscht. Die Senatsverwaltung hatte damals abgewinkt.

    #Schöneberg #Kurfürstenstraße #An_der_Urania #Stadtentwicklung #Wohnen #Immobilien

  • Gedenken an die Urgroßmutter - Tempelhof-Schöneberg - Berliner Morgenpost
    https://www.morgenpost.de/bezirke/tempelhof-schoeneberg/article216525779/Gedenken-an-die-Urgrossmutter.html

    Nur wenige Juden in Berlin konnten sich vor den Nazis retten. Emma Königsberger gehörte nicht dazu. Verwandte erzählen von ihrem Schicksal.

    25.02.2019 - von Sabine Flatau

    An der Martin-Luther-Straße 120 erinnert seit Sonnabend ein Stolperstein an Emma Königsberger. Ihre Nachkommen reisten aus USA, England, Israel und Deutschland an, um bei der Verlegung des Steins dabei zu sein.

    Eine Vase mit Tulpen und alte Schwarz-Weiß-Fotos sind zum Gedenken an Emma Königsberger aufgestellt. Um sie zu ehren, sind Enkel, Urenkel und Ururenkel aus USA, aus Großbritannien, aus Israel und aus anderen deutschen Städten nach Berlin gereist.

    Sie haben sich vor ihrem einstigen Wohnhaus in Schöneberg, an der Martin-Luther-Straße 120, versammelt. Seit Sonnabendvormittag liegt dort ein Stolperstein für Emma Königsberger. Sie kam 1942 im Vernichtungslager Treblinka ums Leben, im Alter von 77 Jahren.

    Der Künstler und Initiator der Stolpersteine, Gunter Demnig, hat den Stein verlegt, in Gegenwart von 17 ihrer Nachkommen. Peter King, 89 Jahre alt und aus dem schottischen St. Andrews angereist, sprach über seine Großmutter. Über ihre hohe Bildung und Musikalität, über ihre unglückliche Ehe und über die beiden Söhne.

    Die Söhne konnten sich nach London retten

    Die Söhne waren Rechtsanwälte und verloren ihre Kanzlei nach dem Machtantritt der Nazis. Peter King verließ Deutschland als Vierjähriger, zusammen mit seinen Eltern. Die Familie emigrierte nach London. Dort traf er seine Großmutter, als sie 1937 zu Besuch kam.

    Sie sei traurig gewesen und habe oft geweint, erzählte er. Das Bemühen, auch ihr die Emigration nach England zu ermöglichen, scheiterte. Es fand sich kein finanzieller Bürge für das Einreisevisum. So musste sie nach Deutschland zurückkehren.

    Mit ihrem Schicksal haben sich auch die Mitglieder der Stolpersteininitiative Stierstraße beschäftigt, unter ihnen Ernst Karbe. Er trug am Sonnabend einen Text über Emma Königsberger vor, in dem von der erzwungenen Auflösung ihrer Wohnung 1939 und ihrem Umzug in das jüdische Altersheim an der Großen Hamburger Straße die Rede war.

    Emma Königsberg

    Ein ehemaliges Kindermädchen der Familie besuchte sie dort 1942 und half ihr, ihre Habseligkeiten für die Deportation zu packen. Emma Königsberger sei ruhig und gefasst gewesen, so berichtete das Kindermädchen später den Verwandten in London. Sie habe gewusst, dass sie umgebracht werden sollte.

    Am Sonnabend richtete Urenkelin Joanna Reis-Gressel aus Tel Aviv bewegende Worte an Emma Königsberger. „Wir stehen zusammen und erinnern uns an dich und an viele andere Verwandte, die umgekommen sind“, sagte sie im Namen der Nachkommen aus vier Generationen.

    Die Erinnerung galt auch Ernst und Ilse Licht, Verwandten der Schwiegertochter von Emma Königsberger. Sie wurden 1940 deportiert. Ihr Sohn Klaus gelangte 1938 mit einem Kindertransport nach England.

    Die Familie Licht lebte an der Martin-Luther-Straße 37. Vor diesem Haus setzte Gunter Demnig am Sonnabend drei Stolpersteine für Ernst, Ilse und Klaus Licht.

    #Berlin #Schöneberg #Martin-Luther-Straße #Stolperstein

  • Berliner Sechstagerennen – Berlin.de
    https://www.berlin.de/events/2097425-2229501-berliner-sechstagerennen.html


    Nix mehr Sportpalast, nix mehr mit roochen, fast keene Steha mehr, Gangsta erst recht nich, dafür Familientag, kann ja nix werden. Im Velodrom, #Paul-Heyse-Straße 26, 10407 Berlin.

    24. bis 29. Januar 2019

    Beim 108. Sechstagerennen können sich alle Radsport-Begeisterten auch in diesem Jahr wieder darauf freuen, Radsportler in den Sixdays-Wettbewerben sowie in den Sprint- und Steher-Turnieren zu erleben und spannende Rennen zu sehen.

    Die letzte große Steher-Bühne bröckelt - Sport - Berliner Morgenpost
    https://www.morgenpost.de/sport/article216315981/Die-letzte-grosse-Steher-Buehne-broeckelt.html

    Zwei Abende, zwei Auftritte nur noch, mehr ist nicht geblieben von dieser Sixdays-Tradition. „Das ist für den Stehersport in Deutschland schade“, sagt Franz Schiewer. Der Cottbuser ist einer der sechs Athleten im Feld, Europameister in dieser Disziplin. „Berlin war immer ein Highlight für jeden Steher, wenn wir da an einem Sonnabend vor 10.000 Leuten gefahren sind. Das haben wir sonst nicht“, erzählt Schiewer. Steher sind kleines Publikum gewohnt. Berlin war die große Ausnahme, hier wurden sie für gut eine Woche aus ihrer Nische geholt.

    Steherrennen – Wikipedia
    https://de.wikipedia.org/wiki/Steherrennen

    Steher (veraltet Dauerfahrer) werden Radrennfahrer genannt, die in einem dauerhaft hochgehaltenen Tempo über längere Distanzen (50 oder 100 Kilometer) auf einer Radrennbahn fahren.

    Heutzutage sind Steherrennen Bahnrennen, bei denen der Radrennfahrer (der Steher) hinter einem Motorrad im Windschatten fährt. Dazu werden speziell für diesen Zweck ausgerüstete Schrittmacher-Maschinen benutzt, die dem Radrennfahrer vorausfahren und ihm Windschatten geben. Der Fahrer des Motorrades, Schrittmacher genannt, steht auf Fußrasten der Maschine (davon leitet sich aber nicht der Name der Disziplin ab, siehe unten), damit dieser einen möglichst großen Windschatten erzeugt. Anstelle der Sitzbank sind die Motorräder mit einer höher gelegten Stütze und verlängerten Lenkerenden ausgestattet. Bei Steherrennen werden Geschwindigkeiten von teilweise über 100 km/h erzielt und auch über längere Abschnitte gehalten.

    #Berlin #Prenzlauer_Berg #Sport #Schöneberg #Sportpalast #Potsdamer_Straße

  • Protest gegen Aus: Jugendzentrum Drugstore gibt Standort in Berlin-Schöneberg auf | Berliner Zeitung
    https://www.berliner-zeitung.de/berlin/protest-gegen-schliessung-jugendzentrum-drugstore-gibt-standort-in-

    Begleitet von Protesten hat das Jugendzentrum Drugstore nach mehr als 45 Jahren seinen bisherigen Standort in Berlin-Schöneberg aufgegeben. Die Schlüssel für die Potsdamer Straße 180 seien freiwillig abgegeben worden, hieß es in einer Mitteilung vom Montag bei Facebook. Das Kollektiv des Zentrums Potse - seit rund 40 Jahren im selben Gebäude - habe sich jedoch entschieden, in seinen Räumen zu bleiben. „Die angebotenen Ersatzräumlichkeiten stellen im besten Falle eine Witz dar“, hieß es in der Mitteilung.

    Gegen Verdrängung und Ausgrenzung

    Rund 150 Menschen demonstrierten am Montag nach Veranstalterangaben vor dem Gebäude in der Potsdamer Straße. Nach Angaben der Polizei gab es zunächst keine Zwischenfälle. Im Internet wurde zu Solidarität und zur Besetzung des Hauses aufgerufen. Das Drugstore-Kollektiv habe sich mit Rücksicht auf andere Projekte seines Trägervereins Sozialpädagogische Maßnahmen Berlin (SSB) gegen eine Besetzung entschlossen, sagte eine Sprecherin. Die Jugendzentren würden jedoch weiterhin gemeinsam gegen Verdrängung und Ausgrenzung kämpfen.

    Die Potsdamer Straße im Berliner Westen wird zunehmend von Bürogebäuden, Galerien, Boutiquen und Eigentumswohnungen mit steigenden Immobilienpreisen geprägt. Das autonome Jugendzentrum kämpft seit Jahren um seinen Erhalt. Nachdem die Mietverträge mehrfach verlängert wurden, ist nun zum 3. Januar 2019 Schluss. Der Bezirk Tempelhof-Schöneberg hat sich um Ausweichquartiere bemüht. Diese sind aus Sicht von Drugstore und Potse mit Blick auf das Veranstaltungskonzept wenig geeignet und existenzgefährdend.

    #Berlin #Schöneberg #Potsdamer_Straße #Pallasstraße #Jugend #Gentrifizierung

  • Stationäre Säulen : Hier kommen Berlins neue Blitzer hin - Berlin - Tagesspiegel
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/stationaere-saeulen-hier-kommen-berlins-neue-blitzer-hin/22582818.html

    19.05.2018 - Sie machen Fotos rund um die Uhr. Nun soll Berlin zehn neue Blitzersäulen gegen Raser bekommen – davon profitiert auch die Landeskasse
    ...
    Die neuen Blitzer-Standorte
    Bis auf den Blitzer an der Autobahn sind es kombinierte Geräte, also Tempo und Rotlicht:

    #Charlottenburg: #Kaiserdamm / #Messedamm
    #Tiergarten: #Kurfürstenstraße / #Schillstraße
    #Alt-Treptow: #Elsenstraße / #Puschkinallee
    #Reinickendorf: #Lindauer_Allee / #Roedernallee
    #Mitte: #Mollstraße / #Otto-Braun-Straße
    #Schöneberg: #Potsdamer_Straße / #Bülowstraße
    #Adlershof: #Adlergestell / #Otto-Franke-Straße
    #Oberschöneweide: #Rudolf-Rühl-Allee / #An_der_Wuhlheide
    #Britz: #Grenzallee / #Buschkrugallee
    #Heiligensee: #BAB_111, nördlich Schulzendorf

    #Berlin #Verkehr #Blitzer

  • Die Bahn dreht dem InnoZ in Schöneberg den Geldhahn zu - Tempelhof-Schöneberg - Berliner Morgenpost
    https://www.morgenpost.de/bezirke/tempelhof-schoeneberg/article215880755/Die-Bahn-dreht-dem-InnoZ-in-Schoeneberg-den-Geldhahn-zu.html

    Nachgedacht wurde dort über Elektromobilität, das autonome, also fahrerlose Fahren und über die digitale Vernetzung von Verkehrsangeboten. Beteiligt daran sind Verkehrsforscher, Ingenieure und Informatiker ebenso wie Sozialwissenschaftler, Designer und Geografen.

    Auf der Referenzliste stehen rund 50 Projekte zu ganz unterschiedlichen Themen. Gearbeitet wurde etwa an einer Vision für den Nahverkehr im Jahr 2030 im Saarland oder an einem Mobilitätskonzept für die HafenCity in Hamburg. Auch die Nationale Plattform Elektromobilität, mit der die Bundesregierung Alternativen zum Verbrennungsmotor fördern will, wurde von den Berliner Wissenschaftlern mitbetreut.

    Test von autonom fahrenden Bus-Shuttles im Alltagsbetrieb
    Bei vielen Vorhaben geht es durchaus praxisorientiert zu: So werden auf dem Euref-Gelände in Schöneberg seit zwei Jahren autonom fahrende Bus-Shuttles im Alltagsbetrieb getestet. Beim Projektstart im Dezember 2016 fanden nicht nur der frühere Bahnchef Rüdiger Grube, sondern auch der damalige Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) viele anerkennende Worte für die Arbeit des InnoZ.

    Inzwischen scheint die Begeisterung der Bahnverantwortlichen für die Arbeit der Berliner Zukunftsforscher jedoch erkaltet zu sein, zumal sich das InnoZ nicht vornehmlich um Bahnthemen kümmerte. Offiziell heißt es, die Gesellschafter Bahn, Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) und Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) seien zu der Auffassung gelangt, dass das InnoZ „nicht über die erforderliche Innovationskraft und die notwendigen Alleinstellungsmerkmale“ verfügt.

    Am Ende dürfte für die Entscheidung vor allem finanzielle Gründe ausschlaggebend gewesen sein. Die Gesellschafter mussten 2017 3,9 Millionen Euro nachschießen. Spätestens im Sommer, als Bahnchef Richard Lutz in einem Brandbrief die schwierige Lage im Konzern öffentlich gemacht hatte, war klar, dass Unternehmungen die nicht profitabel sind, auf den Prüfstand kommen. Im Ergebnis kam die Bahn zu dem Schluss, dass es für das InnoZ keine wirtschaftliche Perspektive gibt.

    #Berlin #Schöneberg #Torgauer_Straße #Transport #Forschung #Disruption

  • Verlust trotz guter Ausleihzahlen: Kann die Thomas-Dehler-Bibliothek bestehen? - Schöneberg
    https://www.berliner-woche.de/schoeneberg/c-bildung/kann-die-thomas-dehler-bibliothek-bestehen_a187186
    https://www.berlin.de/stadtbibliothek-tempelhof-schoeneberg/bibliotheken/thomas-dehler-bibliothek

    Steht die Thomas-Dehler-Bibliothek auf der Kippe? „Zurzeit gibt es wieder Pläne seitens der Bezirksverordnetenversammlung, die Bibliothek zu schließen, berichtet Bärbel Tirl. Sie organisiert seit einigen Jahren die ehrenamtliche Arbeit in der Bibliothek.

    Die Einrichtung ist ein Unikum. Sie ist die einzige von Ehrenamtlichen betriebene Bibliothek in einem Berliner Bezirk. 18 Mitglieder des Freundeskreises der Thomas-Dehler-Bibliothek (TDB) sind in der Nebenstelle der Theodor-Heuss-Bibliothek tätig. Die Schließungspläne seien für die Ehrenamtlichen „völlig unverständlich“, so Tirl. Die Bibliothek ist an fünf Tagen in der Woche geöffnet. Ihr „Geschäft“ ist nicht allein die Ausleihe. Die Freunde der TDB verstehen ihre Arbeit als Kultur- und Jugendarbeit mit Leseförderangeboten und vielem mehr. Sie ist ein kultureller Treffpunkt. Erst vor kurzem wurden die TDB-Ehrenamtlichen vom Bezirk ausgezeichnet.

    28.000 Euro fehlen: Thomas-Dehler-Bibliothek in Schöneberg vor dem Aus - Berlin - Tagesspiegel
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/28-000-euro-fehlen-thomas-dehler-bibliothek-in-schoeneberg-vor-dem-aus/23253854.html

    Sie ist die einzige vollkommen ehrenamtlich betriebene Bibliothek Berlins. Da viele Leistungen nicht abgerechnet werden dürfen, hat sie finanzielle Probleme

    Mittelpunktbibliothek Schöneberg – Nebenstelle - Berlin.de

    Mittelpunktbibliothek Schöneberg – Nebenstelle
    Thomas-Dehler-Bibliothek
    Martin-Luther-Str. 77
    10825 Berlin

    Tel. (030) 90277-6496
    Fax: (030) 90277-6496

    die Thomas Dehler Bibliothek - Berlin - der Akazienkiez
    https://berlin.derakazienkiez.de/die-thomas-dehler-bibliothek

    DIE BIBLIOTHEK WURDE 1957 GEGRÜNDET
    UND FEIERTE AM 5. OKTOBER 2017 JUBILÄUM
    Sie sollte 2002 geschlossen werden.

    Einem damals schon existierenden Freundeskreis gelang es, dies zu verhindern.
    Heute ist die Bibliothek eine Nebenstelle der Mittelpunktbücherei
    und wird sehr liebevoll ehrenamtlich betrieben.

    #Berlin #Schöneberg #Kultur

  • Zurück auf den menschlichen Maßstab: Studenten aus Hamburg und Potsdam machen sich Gedanken zur Urania-Kreuzung - Schöneberg
    https://www.berliner-woche.de/schoeneberg/c-bauen/studenten-aus-hamburg-und-potsdam-machen-sich-gedanken-zur-urania-kre


    Ob dit man klappt ... ?

    Die von der neunköpfigen Jury aus Sach- und Fachpreisrichtern unter dem Vorsitz von Hilde Barz-Malfatti, Architektin und Professorin an der Bauhaus-Universität Weimar, prämierten drei Arbeiten verfolgen ganz unterschiedliche städtebauliche Ansätze. Eines ist ihnen aber gemein: die Verkleinerung der Straße An der Urania.

    Behnecke, Schneider und Volkmann wollen sie zusätzlich nach Westen verlegen. Auf der neu entstandenen Fläche entstehen „Türme“, die die bestehenden Hochhäuser ergänzen. Das Dorland-Haus, der Altbau der Urania und der ehemalige Landesrechnungshof werden an neu angelegten Plätzen zu „Solitären“. Im neuen Quartier entstehen Hotels, Büros, Wohnungen, Geschäfte, Restaurants und Cafés. „So entsteht ein lebendiges und durchmischtes Quartier zwischen City West, Nollendorf Kiez und Tiergarten“, meinen die Nachwuchsarchitekten und Stadtplaner aus Hamburg.

    So sieht dit aus, wenn Studenten denken.


    Schön is anders.

    #Berlin #Schöneberg #An_der_Urania #Verkehr #Stadtentwicklung #Architektur

  • They never come back. Oder inner Kiste. So isses eben.
    https://www.berliner-kurier.de/berlin/kiez---stadt/tausende-bei-beisetzung-in-schoeneberg-rockys-letzte-runde-31435756

    Beisetzung in Schöneberg: Familie und Fans nehmen Abschied von Graciano Rocchigiani | Berliner-Kurier.de

    Auch noch Viertel nach zwölf, als die Trauerfeier in der Kapelle des Alten St. Matthäus Kirchhofs längst angefangen hatte, strömten noch Menschen durch das Friedhofstor in Schöneberg.
    ...
    Knapp 1000 Menschen waren am Sonnabend zur Mittagszeit von überallher gekommen, um den früheren Box-Weltmeister auf seiner letzten Runde zu begleiten.

    Im Alter von 54 Jahren war Graciano Rocchigiani am 1. Oktober bei einem Unfall auf Sizilien gestorben. Dort, wo er noch mal eine neue Liebe gefunden und eine neue Familie gegründet hatte. Ein Smart erfasste ihn auf einer Schnellstraße bei Belpasso, einem Vorort von Catania. Rocky, der zu Fuß unterwegs gewesen war, starb noch an der Unfallstelle. In Schöneberg war der Boxer aufgewachsen, seine Mutter Renate lebt hier. Sie wollte, dass ihr Sohn auf dem Friedhof beerdigt wird, auf dem auch Rio Reiser und die Gebrüder Grimm begraben sind.

    #Berlin #Schöneberg #Rote_Insel #Großgörschenstraße #Boxen #Beerdigung #Friedhof

  • Mieter für 20 Jahre geschützt - Schöneberg
    https://www.berliner-woche.de/schoeneberg/c-bauen/mieter-fuer-20-jahre-geschuetzt_a174482

    Der Milieuschutz und das Vorkaufsrecht werden konsequent zur Anwendung gebracht“, sagt Dezernent Jörn Oltmann (Grüne) und weiß die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen sowie die Senatsverwaltung für Finanzen hinter sich. Aktuell konnte für 42 Wohnungen in der Gotenstraße 23 und Cheruskerstraße 21A eine Abwendungserklärung unterzeichnet werden. Durch diese sind die Mieter der Häuser für bis zu 20 Jahre vor Umwandlungen ihrer Wohnungen in Eigentumswohnungen und vor preistreibenden energetischen Sanierungen geschützt.

    #Berlin #Schöneberg #Rote_Insel #Gotenstraße #Immobilien #Gentrifizierung #Wohnen

  • Belebung für den Akazienkiez: Richtfest für Wohn- und Gewerbeprojekt „Bricks“ - Schöneberg
    https://www.berliner-woche.de/schoeneberg/c-bauen/richtfest-fuer-wohn-und-gewerbeprojekt-bricks_a173996
    Un schon isser weg, der Kubastern an der Brandmauer des Havanna.

    Die Sanierung der Bestandsbauten auf dem ehemaligen Postareal zwischen Hauptstraße und Belziger Straße ist abgeschlossen. Gleichzeitig wurden zwei Rohbauten an diesen Straßen fertiggestellt. Vor kurzem konnte Richtfest gefeiert werden. In den Neubauten entstehen bis Sommer kommenden Jahres 127 unterschiedlich große Mietwohnungen und Flächen für ein Café, einen Biosupermarkt und Büros. Die Wohnungen werden ab diesem Herbst unter dem Namen „Bricks“ (Backsteine) vermietet.

    Die vom Büro Graft entworfene Architektur lehnt sich an die Backsteinbauten des denkmalgeschützten Bestandes an. Moderne Akzente werden durch auffällig geformte Fassaden gesetzt. Ein Blickfang ist der Neubau an der Belziger Straße. Er thront auf Säulen über dem historischen Pförtnerhäuschen, in das ein Café einziehen wird. Erstmals wird man von der Belziger Straße über das Gelände direkt zur Hauptstraße laufen können.

    In den bereits sanierten alten Bauten auf dem rund 12 000 Quadratmeter großen Grundstück, das aus mehreren Höfen besteht, befinden sich eine Grundschule, eine Hochschule, Architektur- und Designbüros, das Kabbalah Centre Berlin, Post- und Telekommunikationseinrichtungen, Sportstätten und die Geschäftsräume des Investors, die 2010 gegründete Trockland Management GmbH mit ihrem Vorstandsvorsitzenden und Geschäftsführer, dem Israeli Heskel Nathaniel. Trockland hat Immobilien im Wert von 1,5 Milliarden Euro im Bestand. Dazu gehören Projekte am Checkpoint Charlie, PIER 61|63 an der East Side Gallery und das Bricks in Schöneberg.

    Tempelhof-Schönebergs Bürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) begrüßt das Projekt. Hier würden weitere Mietwohnungen im Bezirk entstehen. Stadtentwicklungsstadtrat Jörn Oltmann (Grüne) ist sich sicher: Das Höfeensemble wird den Kiez dank seiner „Durchmischung“ weiter beleben und „Magnetwirkung“ haben.

    #Berlin #Schöneberg #Immobilien #Gentrifizierung #Wohnen

  • Gestiegener Güterverkehr: Lärmschutz am Innsbrucker Platz - Schöneberg
    https://www.berliner-woche.de/schoeneberg/c-verkehr/laermschutz-am-innsbrucker-platz_a173999

    „Friedenauer Höhe“ ist der neue Name für das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Wilmersdorf. Hier entstehen in den kommenden Jahren bis zu 1300 neue Wohnungen. Wie Stadtentwicklungsstadtrat Jörn Oltmann (Grüne) in seiner Antwort auf eine mündliche Anfrage der Linken-Fraktionsvorsitzenden in der BVV Tempelhof-Schöneberg ausführte, sind umfangreiche Lärmschutzmaßnahmen entlang der Gleise am Innsbrucker Platz geplant.

    Die Lärmschutzwände würden aber erst im Zuge des Neubaus auf der „Friedenauer Höhe“ errichtet, so Oltmann. Nicht weiter ausgebaut werden hingegen Schallschutzeinrichtungen, die bereits am Innsbrucker Platz vorhanden sind.

    Die Schienentransporte von Gütern auf dem Berliner Ring nehmen zu. Stadtentwicklungsstadtrat Jörn Oltmann (Grüne) hält die für das Neubaugebiet vorgesehenen Lärmschutzmaßnahmen dennoch für ausreichend.

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