• Ilse Middendorf „Atem - Stimme der Seele“ Eine Studie über den Erfahrbaren Atem von Gerd Conradt
    https://www.youtube.com/watch?v=i7Ys151xqhg

    1965 gründete Ilse Middendorf in Berlin das Institut für Atemtherapie und Atemunterricht, das heute den Namen Ilse Middendorf Institut für den Erfahrbaren Atem trägt. Sie bezog die hochherrschaftlichen ehemaligen Wohnräume der Prinzessin Viktoria-Luise am #Viktoria-Luise-Platz in #Berlin #Schöneberg, wo sich die Schule bis heute befindet. Den Kernsatz ihrer Atemlehre beschreibt Ilse Middendorf folgendermaßen: Jeder Mensch sei eine Individualität und der Atem genauso individuell wie ein Gesicht oder die Gliedmaßen. Einige Atemtherapien setzten den Atem gezielt ein, um bestimmte heilende Wirkungen auf den Körper zu erreichen, der erfahrbare Atem gehe einen anderen Weg. Das Atmen soll bewusst erfahren werden, aber ohne dass er vom Willen oder Denken gesteuert wird. „Ich lasse meinen Atem kommen, ich lasse ihn gehen und warte, bis er von selber wieder kommt.“

    1971 wurde Middendorf als Professorin an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Berlin berufen und lehrte dort Atem- und Körperbildung sowie Tonlehre für Schauspieler und Sänger.

    Middendorf gilt als Grande Dame der Atemtherapie. Sie ist auf dem Parkfriedhof Lichterfelde begraben.


  • Natur-Park Schöneberger Südgelände
    https://gruen-berlin.de/natur-park-suedgelaende

    De Sommer ist da. Und zwar sehr früh und schon sehr lange in diesem Jahr. Wie schön. Zeit rauszugehen. Das „Südgelände“ ist ein gutes Ausflugsziel.

    Veranstaltungen | Natur-Park Südgelände
    https://gruen-berlin.de/natur-park-sudgelande/veranstaltungen

    m Natur-Park Schöneberger Südgelände gibt es seit einigen Jahren wiedergekehrende Veranstaltungen, die bereits eine gewissen Tradition haben. Dazu zählt das Saison-Auftakt-Familienfest „Raus aus der Bude! - Rein in die Natur!“ oder das Spätsommerfest "SommerTagsTraum" mit Programmangeboten und KünstlerInnen vieler Genres.

    Der Natur-Park ist darüberhinaus fester Bestandteil der berlinweiten Veranstaltungen „Langer Tag der StadtNatur“ und der „Langen Nacht der Famile“.

    Wildnisspur | Grün Berlin
    https://gruen-berlin.de/natur-park-suedgelaende/angebote/spielen-lernen-im-natur-park-suedgelaende/wildnisspur

    - Eine Reise in die Steinzeit -
    mit Steinwerkstatt und Höhlenmalerei tauchen wir ein in die Welt von Wollnashorn, Mammut und Rentierjägern.

    Shakespeare Company
    http://www.shakespeare-company.de

    Spielplan | Fräulein Brehms Tierleben
    http://brehms-tierleben.com/spielplan

    Artgerechte Unterhaltung – nicht nur für Erwachsene
    Was für die einen Peanuts sind, ist für andere ein Vermögen. Darum gibt es bei uns relative Eintrittspreise. Jeder und jede zahlt prozentual gleich viel für eine Karte. Der Grundpreis beträgt 9 Euro. Das sind für Durchschnittsverdienende 0.63 Prozent ihres Nettoeinkommens.
    Daraus ergibt sich folgender Schlüssel: Nettoeinkommen x 0.63 Prozent = Eintrittskarte
    Gerechtere Preise für eine gerechtere Welt!

    Natur-Park Südgelände – Wikipedia
    https://de.wikipedia.org/wiki/Natur-Park_S%C3%BCdgel%C3%A4nde

    Der Natur-Park Schöneberger Südgelände ist ein 18 Hektar großer Park im Berliner Ortsteil Schöneberg, der sich über die frühere Trasse der Anhalter und Dresdener Bahn, den westlichen Teil des ehemaligen Rangierbahnhofs Tempelhof sowie das ehemalige Bahnbetriebswerk Tempelhof Rangierbahnhof erstreckt. Der Park liegt im Ostteil des Schöneberger Südgeländes und zeichnet sich durch die Kombination von verfallenden Eisenbahnanlagen, Naturschutz und neuen Kunstobjekten aus.

    #Berlin #Schöneberg #Prellerweg #Priesterweg #Natur #Event #Tourismus


  • Alle dreieinhalb Stunden eine Gewalttat – So gefährlich ist Ihr U-Bahnhof – B.Z. Berlin
    https://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/alle-dreieinhalb-stunden-eine-gewalttat-so-gefaehrlich-ist-ihr-u-bahnhof

    #Thielplatz, #Podbielskiallee, #Rüdesheimer_Platz, #Neu-Westend und #Rathaus_Schöneberg sind die fünf sichersten U-Bahnhöfe der Stadt mit 0 angezeigten Straftaten im ganzen Jahr 2017. Wenn Sie woanders hin wollen, nehmen Sie ein Taxi. Sie können sich das nicht leisten? Dann ist Berlin einfach nicht für Sie. Das Bürgertum hat die Stadt fest im Griff, und Sie gehören nicht dazu.

    Das dicke Problem der Berliner U-Bahn ist die Gewalt im Untergrund! 2454 Gewalttaten gab es 2017. Wie die Situation bei Ihnen ist – wir zeigen die Zahlen zu allen Stationen.

    Allein 1863 angezeigte Körperverletzungen gab es 2017. Im Schnitt also fünf pro Tag – und 202 mehr als im Jahr davor.

    U-Bf. Rathaus Schöneberg / Schöneberg
    https://www.openstreetmap.org/node/5134482957

    U-Bf. Neu-Westend / Westend
    https://www.openstreetmap.org/node/29123761

    U-Bf. Rüdesheimer Platz
    https://www.openstreetmap.org/node/5149137347

    U-Bf. Podbielskiallee
    https://www.openstreetmap.org/node/5160531362#map=19/52.46410/13.29575

    U-Bf. Thielplatz / Dahlem
    https://www.openstreetmap.org/node/3955368095

    #Berlin #Dahlem #Schöneberg #Westend #Wilmersdorf #Kriminalität #Verkehr #U-Bahn #Taxi


  • Priesterweg: Ein Bahnhof im Niemandsland « tzetze
    http://blog.hotze.net/?p=631

    In „Berlin und seine Bauten Teil IV Wohnungsbau, Band A Die Voraussetzungen. Die Entwicklung der Wohngebiete“ (1970) lesen wir, dass das damals tatsächlich so genannte Schöneberger Südgelände bereits 1910/11 Gegenstand eines großen Berliner Städtebauwettbewerbs war, den der bekannte Architekt Bruno Möhring gewann. Dabei ging es um das komplette, damals noch freie Gelände vom Bahnhof Schöneberg bis zum Bahnhof Priesterweg. Der Plan von Möhring scheiterte am 1. Weltkrieg und wurde danach nicht wieder aufgenommen. In den zwanziger Jahren galt das Südgelände, nur 3 km vom Potsdamer Platz entfernt, „als das wertvollste Baugelände, das Berlin überhaupt noch besitzt“ (BusB). Es gab einen Bebauungsplan von Otto Bartning von 1927, gegen den die dort inzwischen ansässigen 4.000 Kleingärtner opponierten. Auch er kam nicht zur Ausführung. 1931 lancierte schließlich eine Zeitschrift einen Plan eines gewissen Oberbaurat ten Hompel, um die Diskussion über das Südgelände im Gang zu halten. Doch auch daraus wurde wegen unklarer Finanzierung (es war inzwischen Weltwirtschaftskrise) nichts.

    Die Nazis wollten schließlich auf dem Südgelände zunächst eine Wohnstadt für 400.000 Einwohner entstehen lassen. Dann kamen Speer und die Planung für Germania; gebaut wurden die bereits genannten 2.000 Wohnungen am Grazer Damm am Westrand des Geländes, doch die gigantomanischen Bahnanlagen, die Speer auf dem weitaus größeren östlichen Teil geplant hatte, blieben unrealisiert. Auch nach dem 2. Weltkrieg blieb dieser Teil des Südgeländes unbebaut, weil der Berliner Senat jetzt die meisten Kleingartenflächen für einen geplanten West-Berliner Zentralgüterbahnhof planungsrechtlich freihielt. So weit die Darstellung aus BusB von 1970. Von dem Güterbahnhofs-Plan wurde übrigens erst 1989 endgültig Abstand genommen.

    Geblieben sind die Kleingärtner – und ein Bahnhof Priesterweg im Niemandsland. Wenn man dem Bahnhof Priesterweg also etwas Gutes tun möchte, müsste man Wohnungen zwischen Grazer Damm und Priesterweg bauen – so wie schon 1910/11 geplant. Dass dies heute politisch kaum mehr durchsetzbar sein dürfte, ist klar. Städtebaulich sinnvoll wäre es jedoch.

    Bahnhof Berlin Priesterweg – Wikipedia
    https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Berlin_Priesterweg

    Ingrid Hentschel – Prof. Axel Oestreich Architekten BDA » S-Bahnhof Priesterweg
    http://www.hentschel-oestreich.de/index.php/s-bahnhof-priesterweg

    S-Bahnhof Priesterweg - S-Bahn Berlin GmbH
    http://www.s-bahn-berlin.de/fahrplanundnetz/bahnhof/priesterweg/126

    [Süden Gartenwirtschaft | Eine weitere WordPress-Seite
    –>http://sueden-gartenwirtschaft.de/]

    [Natur-Park Schöneberger Südgelände / Land Berlin->http://www.berlin.de/senuvk/umwelt/stadtgruen/gruenanlagen/de/gruenanlagen_plaetze/schoeneberg/naturpark_suedgelaende/index.shtml]
    [Natur-Park Schöneberger Südgelände Info-Leporello von GrünBerlin->https://gruen-berlin.de/sites/default/files/downloads/parkplan_suedgelaende_2017.pdf]
    [Wildnisspur | Grün Berlin - Führung->https://gruen-berlin.de/natur-park-suedgelaende/angebote/spielen-lernen-im-natur-park-suedgelaende/wildnisspur]
    [Fräulein Brehms Tierleben->http://brehms-tierleben.com/]

    #Berlin #Schöneberg #Natur #S-Bahn #Röblingstraße #Prellerweg #Riemenschneiderweg #Vorarlberger_Damm #Priesterweg


  • Traditionskneipe öffnet wieder - Schöneberg - berliner-woche.de
    http://www.berliner-woche.de/schoeneberg/wirtschaft/traditionskneipe-oeffnet-wieder-d142164.html

    8. Februar 2018 - Eine Bierbank steht noch auf dem Gehweg vor dem Lokal, die Getränkekarte hängt im Kasten. Doch Marlies und Alfred Haarhaus schenken nach fast 40 Jahren am Zapfhahn kein Bier mehr aus.

    Die traditionsreiche Kneipe „Heckmeck“ in der Eisenacher Straße 111, der die Schultheiss-Brauerei 2013 den Status eines offiziellen Berliner Kiezkulturerbes verlieh, hat dichtgemacht – aus einem sehr traurigen Grund: Alfred Haarhaus ist im Oktober 2017 verstorben. Seine Witwe konnte den Betrieb nicht weiterführen.

    Allen Freunde echter Berliner Kiezkneipen sei aber gesagt: Es geht weiter. Seit dem 1. Februar gibt es einen neuen Betreiber. Das hat Ricarda Heubach vom Studentenwerk Berlin bestätigt; Eigentümer der Immobilie ist das Land Berlin. Das Studentenwerk betreibt in den oberen Stockwerken ein Wohnheim.

    Ein genauer Eröffnungstermin steht aber noch nicht fest.

    #Berlin #Kneipe #Schöneberg #Eisenacher_Straße


  • Kreuzung entschärfen - Schöneberg - berliner-woche.de
    http://www.berliner-woche.de/schoeneberg/verkehr/kreuzung-entschaerfen-d158415.html

    Immer wieder kracht es an der Kreuzung Potsdamer Straße, Pallas- und Goebenstraße. Es häufen sich Unfälle, die nicht nur Blechschäden zur Folge haben, sondern bei denen auch Menschen verletzt werden. Daher will die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) per Beschluss erreichen, dass die Unfallkommission der Verkehrslenkung Berlin diese Kreuzung überhaupt erst als „Unfallhäufungsstelle“ erkennt und Mängel analysiert, um dann für Abhilfe zu sorgen. Im Mai soll das Bezirksamt über entsprechende Gespräche mit der Verkehrslenkung berichten. Den Antrag hatte die SPD in die BVV eingebracht.

    #Berlin #Schöneberg #Pallasstraße #Potsdamer_Straße #Verkehr #Unfall #Politik


  • Wo es in Berlin nachts am gefährlichsten ist – B.Z. Berlin
    https://www.bz-berlin.de/berlin/wo-es-in-berlin-nachts-am-gefaehrlichsten-ist


    Hier isset dunkel, hier hat och de Polizei Angst. Liest man. Is aber Kwatsch.

    Aktuell stuft die Polizei neun Orte als kriminalitätsbelastet ein: Alexanderplatz, Leopoldplatz, Schöneberg-Nord (im Bereich Nollendorfplatz und Teile des Regenbogenkiezes), Görlitzer Park, Warschauer Brücke, Kottbusser Tor (siehe unten), Teile der Hermannstraße, Hermannplatz sowie ein kleiner Bereich der Rigaer Straße.

    Natürlich, die B.Z. muss mal wieda mit die Sicherheitströte tuten. Tut tut sie immer schon besonders schön. Warum ooch nich, klappern jehört zum Handwerk. Aber wennickma uff die valassen würde, wennick nachts arbeete, dann würdick vahungern. Allet so jefääährlich hier!

    Jetzt ma im Ernst, wat heisst den schon kriminalitätsbelastet ? Machen wa dit mal konkret.

    #Alexanderplatz
    Tagsüber Hütchenspieler und Taschendiebe, nachts Klopperei. Ja nun, Großstadtdisko eben. Kann man sich eijentlich janz normal bewejen, aussa man fängt falsche Diskussionen falsch an, so mit „Heij Du Arsch“ oder so. Dann jibbet schonmal uffe Fresse.

    #Leopoldplatz
    Äh, is doch eijentlich janz nett jeworden jetzt, mit der Bezirkssäufer-Bank jejenüba vonne Sparkasse. Drogen jips reichlich, aba juckt mich dit?

    #Schöneberg-Nord (im Bereich #Nollendorfplatz und Teile des Regenbogenkiezes)
    Is schon seit Jahren ’ne komische Nachbarschaft mit den Jastarbeetakindan, wo de Familien nach Jahrzehnten inne Stadt noch imma keen richtijet Deutsch quatschen und wo der Imam Sozialarbeit machen muss. Wenn die mies druff sind, und denen abands een schwuler Eijentumswohnungsbesitza mit Stuckornamente im Schritt bejejnet, dann jibs eben Klassenkampf uff islamisch. Nich schön abba wahr. Sollte uffhörn. Für alle andern jilt, wer zum Bezahlweibe oder zu sowat wie Heiko Maas in Jung jeht, wird schon mal abjezogen. Wer süße Araberjungs im Tierjarten vögelt weeß ooch watta tut. Dafür jibt’s die Notuffnahme.
    Also macht nich son Jewese, Nolli kriminalitätsbelastet, dassick nich lache.

    #Görlitzer_Park
    Ein Glück is der Tunnel dicht. Der war übel. Nachts im Park Drogen koofen? Dafür jibts nen schönen Ausdruck: Musste für mittem Klammabeutel jepudert sein. Och hier sind einfach ville Leute. Passt nich imma allet zusamm, und dann wird sich jekloppt. Ansonsten nette Jejend. Viel zu reich jeworden.

    #Warschauer_Brücke
    Touristen sind einfach Opfa. Kommen ausm Dorf und bilden sich ein, se können hier ihren Kram einfach rumliejen lassen, und ein paar Stunden späta issa nochh da. Ick sachs euch mal janz deutlich: Jeklaut wird allet, wat nich anjeschaubt is. Manchmal willet eena janz besonders dringend ham euern Kram, dann jebt ihm det Zeug einfach, wenna nich jrade selba ne Kreuzung aus Chuck Norris und Jackie Chan seid. Benehmt euch, dann passiert euch nix.

    #Kottbusser_Tor
    Wie #Warschauer_Brücke. Watt wollt ihr denn eijentlich alle da?

    Teile der #Hermannstraße
    Ja. Verkehrskriminelle. Jibts hier reichlich. Unter Nachbarn wird sich ehrlich beharkt. Manchmal jeht dit bis zum Ehrenmord. Alle andern läßt man eher in Ruhe. Ich kannte aba ooch nen armen reichen Jungen aus Lichterfelden, der den Besuch im Rollbergkino nicht überlebt hat. Der wusste einfach nich, wie et hier läuft. Deeskalation is anjesacht. Siehe auch #Warschauer_Brücke.

    #Hermannplatz
    Wie #Hermannstraße

    ein kleiner Bereich der #Rigaer_Straße
    Tja, dit is wohl’n Witz. In Friedrichshain ist einfach viel los, und wo viel los is wird viel getrunken, und da passiert dann auch was. Ansonsten leben hier alle friedlich zusammen. Die Ordnungsliebhaber in der Politik aus Zehlendorf und Köpenick, die sind sind der Meinung, dass die letzten Reste der Hausbesetzerbewegung aus den Neunzigerjahren endlich weg müssen. Dann stellt man dem kleinen bunten Völkchen provokativ ne Wanne vor die Nase, dit heisst Liebig Ecke Rigaer uffn Dorfplatz , damit man anschliessen schön laut über gewalttätige Chaoten jammern kann. Watnscheiss.

    So, dit war der aktuele Bericht zur Sicherheitslage, viel Spass am Wochenende, und fallt ma nich im Vollsuff vonne Warschauer Brücke. Letztet Jahr jab dit mehr Tote als die paar Messerstechereien inne jejend.

    Warum ich dit so sehe? Na janz einfach, bei Bolle war dit ooch schon so. Schönholzer Heite. Ewijet Berlin, sozusajen.

    https://www.youtube.com/watch?v=qvCGuuRPzSY

    #Berlin #Friedrichshain #Polizei #Kriminalität #Gewalt


  • WIRTSCHAFT / UMWELT: Energiewende zum Anfassen in Berlin Schöneberg
    http://www.business-on.de/berlin/wirtschaft-umwelt-energiewende-zum-anfassen-in-berlin-schoeneberg-_id275

    Das alles passiert auf dem Gelände des ehemaligen „Prälat Schöneberg“. Das hatte die Stadt an Lidl verramscht, nachdem sich jahrelang kein Käufer gefunden hatte. Jetzt macht hier Familie Schwarz Kasse und die Politik im Bilde freut sich über den Glanz der großen Projekte, die auch sie im Lichte stehen lassen. Schön für sie.

    Für uns steht der Kunde und damit der effiziente Filialbetrieb im Vordergrund. Daher brauchen wir beim Thema Ressourceneinsatez und Steuerung die Politik als Partner an unserer Seite. Denn nur mit klaren Rahmenbedingungen können wir unser Engagement langfristig erfolgreich umsetzen."

    Schwarz Gruppe informiert in Schaufensterfilialen über ihr Engagement

    „Lösungen, die wir hier in Berlin entwickeln, könnten später in rund 3.200 Lidl-Filialen deutschlandweit zum Einsatz kommen. Wir wollen Verantwortung gegenüber Gesellschaft und Umwelt übernehmen und heute für morgen handeln“, sagt Wolf Tiedemann, in der Geschäftsleitung von Lidl Deutschland zuständig für die Zentralbereiche. Einige Zukunftslösungen konnte die Senatorin bereits heute besichtigen, wie einen Batteriespeicher im Außenbereich der Filiale. Dieser dient der Stabilisierung der Energienetze. Mit einer Kapazität von ca. 250 kWh und einer Leistung von ca. 100 kW kann er die Filiale theoretisch bis zu fünf Stunden komplett mit Strom versorgen. In der Filiale erklärt ein interaktives 3D-Modell anschaulich und leicht, wie die Filialen zukünftig mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt werden könnten. Zwei Touchscreens informieren über die Forschungsschwerpunkte von Windnode sowie die zukünftige Funktionsweise der Filialtechnik. So erfahren Kunden u.a., wie die Energiewende für frische Luft in der Filiale sorgt oder das Gebäude zum Energiespeicher wird.

    Prälat Schöneberg
    https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4lat_Sch%C3%B6neberg

    Der Prälat Schöneberg wurde 1937 von William Dunkel als Veranstaltungsgebäude gebaut. An seiner Stelle stand vorher die Gaststätte „Dorfschenke“ mit großem Biergarten der bis 1920 eigenständigen Stadt Schöneberg, gegenüber der Dorfkirche Schöneberg und neben den luxuriösen Villen der – durch Grundstücksspekulationen infolge der Gründerjahre reich gewordenen – örtlichen „Millionenbauern“.

    Im Jahr 1938 wurde der 12.000 m² große Prälat als zentraler Veranstaltungsort überwiegend für Bälle eröffnet. Die Gäste hatten hier die Wahl zwischen diversen Sälen mit verschiedenen Kapellen und Musikrichtungen, dazu Bars und Esslokale. Im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört, wurde der Prälat wieder aufgebaut und blieb bis zum Bau des Palais am Funkturm das beliebteste Tanzlokal der West-Berliner Bevölkerung. Der Berliner Presseball, das gesellschaftliche Ereignis des Jahres, fand hier jährlich statt. Außerdem wurde das Gebäude als Ort für Kongresse und Konzertveranstaltungen genutzt. In den 1970er Jahren wurden der Wappensaal aus den 1930er Jahren sowie der Marmor-Kronen-Bankettsaal aus den 1950er Jahren unter Denkmalschutz gestellt.

    In Berlin entstanden bis in die 1970er Jahre mehrere ähnliche Gebäude für größere Veranstaltungen. Gleichzeitig änderten sich die Vorlieben der Berliner Bevölkerung und mit dem Bau des ICC fanden Tagungen und Kongresse nur noch dort statt. Das hatte zur Folge, dass der Pächter den Prälat Schöneberg aufgab. Seit 1987 steht das Gebäude leer und hat dadurch auch das umliegende Gewerbe negativ beeinflusst. Es gab verschiedene Vorschläge zur Neunutzung (zum Beispiel als Hotel, Kino, Markthalle oder als arabischen Basar). Seit 2004 ist die Schwarz-Gruppe Eigentümerin des Grundstücks. Die gesamte Vorderfront des Gebäudes sowie das zweigeschossige Parkhaus (111 Stellplätze) auf der linken Seite und der Parkplatz (ca. 50 Stellplätze) wurden im Jahr 2007 abgerissen. Die im hinteren Bereich des Grundstücks befindlichen und unter Denkmalschutz stehenden Säle wurden erhalten. Auf dem Gelände sind zwischenzeitlich ein Lidl-Supermarkt und ein Seniorenheim entstanden.

    #Berlin #Schöneberg #Privatisierung #Immobiien #Gentrifizierung #Startup


  • Deutsche Bahn testet autonomen Bus in Berlin - carIT
    http://www.car-it.com/deutsche-bahn-testet-autonomen-bus-in-berlin/id-0055918

    Die Deutsche Bahn testet gemeinsam mit den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) einen On-Demand-Service mit dem autonomen Kleinbus der DB-Marke Ioki. Per App kann der Peoplemover flexibel geordert werden. 

    Damit unterscheidet sich das Angebot vom Pilotprojekt der Deutschen Bahn in Bad Birnbach. Dort ist bereits der Ioki-Bus vom Hersteller EasyMile autonomen unterwegs. Allerdings verkehrt das Shuttle dort mit festem Fahrplan und auf virtuellen Schienen. Auf dem Berliner EUREF-Campus, einem Smart City-Quartier im Stadtteil Schöneberg, soll der Wagen zu Testzwecken nun völlig flexibel bestellbar sein und sich frei bewegen. 

    Zu einem späteren Zeitpunkt sollen die Tests auch auf öffentliche Straßen ausgeweitet werden, teilt die Deutsche Bahn mit. Dazu werden sich die Projektpartner eng mit den Behörden abstimmen, um eine geeignete Strecke zu finden. Ziel eines solch flexiblen On-Demand-Services mit autonomen Fahrzeugen sei es, Mobilität von Tür zu Tür in Kombination mit Bahnen und Bussen zu bieten.

    „Autonom fahrende Flotten, die nur einen Klick entfernt sind und Menschen mit unterschiedlichen Zielen mit individuell berechneten Routen an ihr Ziel bringen: Das ist die Mobilität der Zukunft, die wir heute schon auf die Straße bringen. Mit diesem Ridesharing-Angebot für die letzte Meile ergänzen wir Bahn und Bus optimal. So kann das Verkehrsaufkommen in Städten stark verringert werden, ohne die individuelle Mobilität einzuschränken“, sagt Berthold Huber, Vorstand Personenverkehr der DB.

    Das Projekt auf dem EUREF-Campus ist nicht der erste Test, den die BVG mit autonomen Shuttles durchführt: Nach umfangreicher Technikerprobung haben die Verkehrsbetriebe erst kürzlich gemeinsam mit der Charité an zwei Standorten des Krankenhauses elektrisch angetriebene People Mover zum Einsatz gebracht, die Fahrgäste autonom transportieren können. Für Mitarbeiter der Kliniken, Studierende, Patienten sowie Besucher, sowie „alle Neugierigen und Technikfans“ steht der Dienst kostenlos zur Verfügung.

    Mit einer App bringt dieser Robo-Bus Sie künftig zur Bahn – B.Z. Berlin
    https://www.bz-berlin.de/berlin/tempelhof-schoeneberg/mit-einer-app-bringt-dieser-robo-bus-sie-kuenftig-zur-bahn

    BVG und Deutsche Bahn starten einen autonomen Bus auf App-Ruf. Ab Sommer könnten alle Berliner Emily auf dem Campus des Gasometers Schöneberg bestellen.

    #Berlin #Schöneberg #Torgauer_Straße #autonomes_fahren #BVG #Verkehr #Mobilität


  • Darum hat die Polizei in Berlin Darkrooms geschlossen – Mannschaft Magazin
    http://www.mannschaft.com/2018/04/darum-hat-die-polizei-berliner-darkrooms-geschlossen


    Kein Schnellfick mehr im Darkroom? Det jeht vorbei und die Wirte sind findig und machen einfach neue Räume auf. Ich habe jedenfalls keinen Unterschied jemerkt.

    Wer im Berliner Regenbogenkiez derzeit Lust hat auf ein bisschen Crusing und schnellen anonymen Sex, der steht in manchen Bars vor verschlossenen Türen – genauer: vor versiegelten Türen, von der Polizei und dem Ordnungsamt höchstpersönlich. Betroffen sind neben der „Scheune“ auch die „Tom’s Bar“ (beide in der Motzstraße) und das „Mutschmann’s“ (Martin-Luther-Straße).

    „Die Schließung sollte schon im September passieren“, erklärt „Scheune“-Chef Sylvio Jaskulke gegenüber der Mannschaft. Aber das konnte er damals abwenden. Er hat sich gewehrt. „Ich habe dem Kiez all die Jahre soviel gegeben, habe bei Benefiz-Veranstaltungen im Roten Rathaus mitgemacht, und jetzt das!“

    Kurz vor Ostern wurde es dann aber Wirklichkeit. Mitten in der Nacht sei ein gutes Dutzend Polizisten und eine Frau vom Ordnungsamt gekommen, um den Darkroom zu versiegeln, erzählt Sylvio. Grund: der Brandschutz. Es habe eine private Anzeige gegeben – wer dahintersteckt, weiß er nicht.

    #Berlin #Schöneberg #Gaststätte #LGBT


  • Schrippenkönig von Schöneberg: der Maler Friedrich Schröder-Sonnenstern - Schöneberg - berliner-woche.de

    Ab 1942 ist er wieder in Berlin. Dann ist der Krieg aus. Friedrich Schröder-Sonnenstern greift zu Buntstiften, entwirft Pamphlete und erlebt 1950 seinen Durchbruch als gefeierter Künstler.

    14 Jahre geht das gut – bis zu besagter „Wende“. 1964 stirbt Schröder-Sonnensterns Lebensgefährtin Martha Möller. Er muss aus der Wohnung in der Crellestraße 14 raus. Er wird wohnungslos. Er wird zum Alkoholiker. Wieder wird er in eine Nervenklinik eingeliefert. Damit nicht genug: Kopisten und Fälscher bemächtigen sich seiner Arbeiten. Der Kunstmarkt verzeiht den Absturz nicht und lässt ihn fallen.

    Friedrich Schröder-Sonnenstern zieht sich zurück. Er verarmt völlig, stirbt 1982 fast 90-jährig und wird auf dem Zwölf-Apostel-Kirchhof beigesetzt.

    #Berlin #Schöneberg #Crellestraße #Kunst #Geschichte


  • Grundstück am Stadtbad nicht aufgeben - Schöneberg - berliner-woche.de
    http://www.berliner-woche.de/schoeneberg/bauen/grundstueck-am-stadtbad-nicht-aufgeben-d149172.html

    Überhaupt sieht der Bezirkssportbund durch Wohnungsbau an dieser Stelle den Weiterbetrieb des Stadtbads in Gefahr. So werde es keinen Rettungsweg mehr geben, was bei Chlorgasunfällen die Anwohner noch mehr gefährde. Das Bad könne sich künftig auch nicht mehr „behindertenfreundlich“ oder gar „behindertengerecht“ nennen, meint Elisabeth Korte-Hirschfeld. Denn es fehlten Parkplätze für Behinderte, die nahe genug am Bad liegen. Alternativen gebe es nicht. Der öffentliche Nahverkehr sei keine. Letztendlich könnten auch Klagen der neuen Anwohner über Lärm zu Betriebseinschränkungen der Schwimmhalle führen, heißt es beim Sportbund.

    #Berlin #Schöneberg #Sport #Stadtentwicklung #Verdichtung #Immobilien #Privatisierung


  • Von wegen Taxifahrer - Kirchheimer Umland - Teckbote
    https://www.teckbote.de/nachrichten/lokalnachrichten-kirchheimer-umland_artikel,-von-wegen-taxifahrer-_arid,214

    Juse Ju: Ach, Schöneberg hat tatsächlich eine große Rap-Vergangenheit. Es gibt viele Rapper, die hier her kommen. Es muss ja nicht immer Gangster-Rap sein, aber Hip-Hop funktioniert besser in Großstädten. Im Hip-Hop geht es um den Moloch Stadt: Wie eine große Stadt dich verschlucken kann, wie du in der großen Stadt überlebst. Außerdem: So gediegen ist Schöneberg doch gar nicht.

    Dein neues Album „Shibuya Crossing“ ist sehr biografisch. Der erste Track „Kirchheim Horizont“ handelt von deiner Jugend in Kirchheim, die gar nicht so nach Moloch klingt. Was bedeutet der Song für dich?

    Juse Ju: Kirchheim ist auf jeden Fall meine Teenie-Zeit. Ich bin mit elf Jahren nach Kirchheim gezogen, als ich mit meiner Familie zurückgekommen bin aus Japan. Mein Vater hat dort jahrelang als Ingenieur gearbeitet. Für mich bedeutet Kirchheim Pubertät. Und eine gewisse Sorglosigkeit.

    In dem Song gibt es die Zeile „Ich bin nicht dort aufgewachsen und gehöre nicht da hin“.

    Ja, es gibt natürlich negative Seiten. Kirchheim ist ein eigener Kulturraum. Ich bin mit elf dorthin gekommen und hab da nach fünf Jahren in einer der größten Städte der Welt nicht so reingepasst. Meine Eltern sind auch keine richtigen Kirchheimer, meine Mutter kommt aus Braunschweig. Die Zeit war schön, weil ich auch Freunde da hatte. Ich hege keinen Groll gegen Kirchheim. Ich finde die Stadt immer noch schön. Trotzdem gibt es so gewisse schwäbische Eigenschaften, die einem das Leben schwer machen. Ich sag mal: Schwaben sind nicht so die, die groß denken oder groß träumen. Sie sind so realistisch, dass sie schon wieder pessimistisch sind.

    Wie hat dich das damals getroffen?

    Ich würde mich eigentlich auch nicht als großen Träumer bezeichnen. Aber als ich gesagt hab, dass ich Theaterwissenschaft studieren werde, kam nur der Standardspruch: „Du wirsch Taxifahrer. Jung, du musch doch au irgendwann mal Geld verdiena.“ Den Leuten war es schwer klarzumachen, dass Fernsehen oder Musik genauso eine Industrie ist wie Maschinenbau

    #Berlin #Schöneberg #Akazienstraße #Musik #Rap #Gentrifizierung


  • Die Uhr tickt wieder für Potse und Drugstore
    http://www.berliner-woche.de/schoeneberg/soziales/die-uhr-tickt-wieder-fuer-potse-und-drugstore-d147534.html

    Knapp neun Monate sind es noch hin, bis das Jahr 2018 zu Ende geht. Für die Einrichtungen „Potse“ und „Drugstore“ ist dieses Datum ein rotes Tuch.

    Der Eigentümer will die Räume in der Potsdamer Straße 180 nun wirklich nicht länger das Bezirksamt vermieten. Die jugendlichen Autonomen aber sollen eine andere Bleibe bekommen.

    „Die Gewobag hatt eine Anmietung der #Bülowstraße 90 für Potse und Drugstore in Aussicht gestellt“, erinnert Baustadtrat Jörn Oltmann (Grüne). „Daran halte ich fest und nehme die Gewobag beim Wort.“ Bezirksamt und städtische Wohnungsbaugesellschaft seien noch dabei, Dinge wie Lärmschutz abzuklären, erläutert Jörn Oltmann. Er will mit den „Kollektiven“ von #Potse und #Drugstore bis Mitte April das Flächenangebot besprechen. Die Rede ist von 500 Quadratmetern. Die Punks haben indes ganz andere Vorstellungen von Raumgrößen als das Bezirksamt.

    Die Fraktionschefin der Linken in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV), Elisabeth Wissel, will von Begehrlichkeiten der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und des Bezirksamts erfahren haben. Der Senat will in der Bülowstraße laut Wissel Künstlerateliers einrichten, das Bezirksamt Wohnungen in den oberen Etagen. Wissel zweifelt, ob diese verschiedenen Nutzungen zu vereinbaren sind, und fürchtet zudem, dass durch einen offenen Torzugang zu Potse und Drugstore auch die Klientel des benachbarten Straßenstrichs und der Drogenszene angezogen würden.

    Stadtrat Oltmann hat unterdessen noch einen weiteren Standort ins Spiel gebracht. Wo das sein soll, verrät er (noch) nicht. Die SPD drängt ihn, die bauaufsichtlichen Querelen um die Bülowstraße 90 auszuräumen, die laut Fraktionsvize Christoph Götz auch nach Monaten des Planens und Verhandelns noch immer bestünden.

    Das Haus in der Bülowstraße betrachtet die SPD allerdings nur als Interimslösung. Ihr schwebt mittelfristig ein „Haus der Jugend“ vor: „vernünftige Räume“ für die Punker-Zentren, aber auch für weitere Jugendangebote, Proben- und Konzerträume für Bands, Künstlerateliers und anderes. „Ein entsprechendes Finanzierungsangebot einer kommunalen Gesellschaft liegt uns vor und wird der BVV noch im April vorgestellt“, verspricht Christoph Götz. Dem entgegnet Stadtrat Oltmann: Zu diesem Zweck brauche es ein bebaubares Grundstück. „Mir ist nicht bekannt, wo dem Bezirk ein solches Grundstück zur Verfügung stehen könnte.“

    Hingegen ist die Zukunft der ebenfalls im Gebäude an der Potsdamer Straße untergebrachten Kinder- und Nachbarschaftseinrichtung „PallasT“ gesichert. Der Investor des Neubauvorhabens in der Goebenstraße 1-2, die UTB Projektmanagement GmbH, hat sich bereiterklärt, entsprechende Räume einzuplanen. Das Jugendamt hat über die Mietkonditionen Einigkeit erzielt. Ab 2020 sollen in der Goebenstraße rund 300 Quadratmeter im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss zur Verfügung stehen.

    #Berlin #Schöneberg #Potsdamer_Straße #Jugend #Immobilien


  • Berliner Traditionseisdiele: Kühler Abschied bei Eis Hennig in Steglitz - Berlin - Tagesspiegel
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-traditionseisdiele-kuehler-abschied-bei-eis-hennig-in-steglitz/21130736.html

    Eis Hennig war eine West-Berliner Instanz. Jetzt hat die traditionsreichste ihrer Filialen geschlossen. Einst unterhielt das Unternehmen elf Läden in der Stadt.

    Es war das Eis West-Berlins. Elf Filialen hatte Eis Hennig zu seinen besten Zeiten im Westen der geteilten Stadt. Da war es den Berlinern kaum möglich, der süßen Speise zu widerstehen. Doch das ist lange her, nach und nach wurden Filialen dichtgemacht – und jetzt hat die traditionsreichste ihre Türen für immer geschlossen.

    „Zwei Eisläden alleine zu verwalten, war auf Dauer doch sehr anstrengend“, sagt Nadja Müller-Hennig, Inhaberin der Filialen Steglitz und Alt-Mariendorf. So entschied sie sich, ihre Kraft auf die größere Filiale in Alt- Mariendorf zu konzentrieren – und das Steglitzer Traditionsgeschäft ist Geschichte. Vor 69 Jahren feierte hier Franz Hennig am Steglitzer Damm, damals noch Mariendorfer Straße, Wiedereröffnung.

    Nach fünf Jahren Kriegsgefangenschaft in Russland sollte dies der Neubeginn einer erfolgreichen Gründerkarriere sein. Angefangen hatte alles 1930, als Franz Hennig, mit seinem Bruder Alois einen Eisladen in der Rubensstraße in Friedenau eröffnete. „Eis Hennig“ sollte er heißen und Generationen von Berlinern mit Speiseeis versorgen. Das Erfolgsrezept: frisch und vor den Augen der Kunden produzierte Eiscreme für kleines Geld.

    Erst Waffeln, dann Pappbecher

    In Berlin kannte man die kalte Süßspeise noch nicht all zu lang. „Florida-Eis“ in Spandau und das „Eiscafé Monheim“ in Wilmersdorf eröffneten nur wenige Jahre zuvor die ersten Berliner Eisdielen. Das Eis wurde auch damals schon in Kugeln, aber vorwiegend zwischen zwei Waffeln verkauft. Erst nach 1970 wurde das Eis, so wie man es heute noch von „Eis Hennig“ kennt, randvoll in Pappbechern portioniert. Franz und Alois expandierten weiter Richtung West- und Ostpreußen und eröffneten Eisläden in Allenstein, Marienburg, Elbing und Königsberg, wo „Eis Hennig“-Kreationen wie der „Ostpreußen-“ oder der „Lorbasbecher“ entstanden.

    Nach acht erfolgreichen Jahren gingen die beiden Brüder getrennte Wege und gaben noch vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs den Betrieb in Berlin auf. Franz, der eigentlich Getreide-Großhandelskaufmann war, zog schließlich nach Ostpreußen, in die Heimat seiner Eltern, um dort dem Eisgeschäft weiter nachzugehen. Alois lebte nach dem Krieg in Hamburg. Als gelernter Konditor stellte er dort neben Eis auch Marzipan her.

    Der „Steglitzer Rundgang“

    Franz wird 1944 sowjetischer Kriegsgefangener und 1949 als „Spätheimkehrer“ zurück nach Berlin kommen. Noch im selben Jahr gründet er die Filiale am Steglitzer Damm. Es folgen Filialen in Tempelhof, Alt-Mariendorf und Schmargendorf. Franz Hennigs Geschäft läuft gut.

    Gemeinsam mit seiner Ehefrau Lisbeth leitet er noch bis Anfang der 1980er die Filiale in Steglitz. Die anderen drei Läden hatten inzwischen seine Kinder Christine, Maria und Norbert übernommen. Weitere folgen unter anderem in Wilmersdorf, Neukölln und Schöneberg. Eis Hennig wird das Eis West-Berlins.

    „Baden im Insulaner, danach eine Curry bei Krasselt’s und anschließend gegenüber bei Hennig ein Eis essen. Das hatte sich hier nicht nur bei den jungen Leuten als ,Steglitzer Rundgang‘ etabliert“, erinnert sich Enkel Christian Hennig etwas wehmütig, der heute für das Eis in der Tempelhofer Filiale Verantwortung trägt. Nach der Schließung der Steglitzer Filiale verbleiben am Tempelhofer-Damm und am U-Bahnhof Alt-Mariendorf die letzten beiden Eisläden des Berliner Traditionsunternehmens.

    #Berlin #Steglitz #Steglitzer_Damm #Schöneberg #Rubensstraße


  • Bürgerproteste retten die Langenscheidtbrücke - Lichtenrade - berliner-woche.de
    http://www.berliner-woche.de/lichtenrade/verkehr/buergerproteste-retten-die-langenscheidtbruecke-d143703.html

    Durch Einwirkungen des Zweiten Weltkriegs und Korrosionsschäden war der Ursprungsbau in den 1980er Jahren stark in seiner Substanz beeinträchtigt. Ferner wurde die Belastbarkeit des Werkstoffs Thomas-Stahl in Frage gestellt. Die Brücke war ursprünglich für ein zulässiges Gesamtgewicht für Kraftfahrzeuge von 24 Tonnen bemessen; dies musste 1974 auf 9 Tonnen und schließlich im Jahr 1981 auf 2,8 Tonnen reduziert werden.

    Bürgerproteste verhindern den Weiterbau der Westtangente
    Zunächst war vorgesehen, im Rahmen der parallel zur Wannseebahn geplanten Verlängerung der Bundesautobahn 103 (Westtangente) eine schlichte Kastenbrücke als Ersatz für die alte Langenscheidtbrücke zu bauen. Durch Bürgerproteste wurde der Weiterbau der Westtangente verzögert und schließlich vollständig eingestellt. Gleichzeitig kam die Forderung auf, die denkmalschutzwürdige Langenscheidtbrücke wieder instand zu setzen. Die Schäden an der alten Brücke wurden aber als so schwerwiegend eingeschätzt, dass ein Neubau nicht zu umgehen war.

    Die alte Brücke wurde 1987 abgerissen und 1987/89 durch einen Neubau ersetzt, der als Stahlkonstruktion das Erscheinungsbild der alten Brücke beibehalten hat.

    #Berlin #Schöneberg #Geschichte #Stadtentwicklung #Westtangente #Monumentenstraße #Langenscheidtstraße


  • Die City West wird bis 2020 zur Großbaustelle - Tempelhof-Schöneberg - Berliner Morgenpost
    https://www.morgenpost.de/bezirke/tempelhof-schoeneberg/article213401071/Die-City-West-wird-bis-2020-zur-Grossbaustelle.html

    Zwischen Wittenbergplatz und Urania wird es eng – oder zumindest enger. Wegen der Sanierung der U-Bahntunnel unter diesem Abschnitt der Kleist­straße wird die Zahl der Fahrstreifen während der Zeit der Bauarbeiten bis 2020 auf je zwei reduziert.

    #Berlin #Schöneberg #Verkehr #Kleiststraße #Wittenbergplatz #An_der_Urania


  • Autonome Busse rollen ab 2018 durch Berlin-Mitte: Bitte gut festhalten! | Berliner Zeitung
    https://www.berliner-zeitung.de/berlin/mit-tempo-20-autonome-busse-rollen-ab-2018-durch-mitte-28096592


    Der beisst nicht, der will nur spielen.

    Noch ist es nicht soweit und das autonome Fahren findet nur auf Privatgelände statt, sieht man einmal vom TU-Versuch auf der Straße des 17. Juni ab. Ob und wann daraus ein sinnvolles Nahverkehrskonzept wird, steht in den Sternen. Bis dahin genügt die potentielle Möglichkeit, dass vielleicht, unter Umständen, wenn alles super läuft, nach Überwindung zahlreicher Hindernisse, so etwas Ähnliches kommen könnte, als Rammbock gegen den heutigen öffentlichen Nahverkehr.

    Das läuft immer gleich:

    Was vor dreißig Jahren dem unzufriedenen Schlangensteher im Postamt Bundespostminister Schwarz-Schillings Sirenengesänge von der freiene Kommunikation waren, sind heute dem genervten BVG-Benutzer die blumigen Zukunftsvisionen von blühenden Stadtverkehrslandschaften aus der Propagandaschmiede privater Investoren.

    Es geht in jedem Fall gegen die Kleinen, die als Melkkühe ausgesaugt und dann in den ökonomischen Schlachthof getrieben werden.

    Heute krepiert Oma weil es keine ordentliche Pflege gibt, und sie den Notruf-Schalter im Untermenü ihres neuen Smartphones nicht findet. Morgen wird Bubi vom amoklaufenden autononen Auto bis auf den Schulhof verfolgt, weil Papa das Monatsticket nicht bezahlt hat.

    So kanns kommen, wenn weiter Menschen dort durch Maschinen ersetzt werden, wo sich heute noch Menschen um Menschen kümmern.

    Bereits seit November 2016 dreht Olli auf dem Euref-Campus am Schöneberger Gasometer nach einem festen Fahrplan seine Runden. Das Fahrzeug des US-amerikanischen Herstellers Local Motors, das bis Ende August verkehrt, ist Berlins erster autonomer Linienbus.

    2018 breitet sich die Technik weiter aus. Auf dem Campus Charité Mitte ist eine 1,2 Kilometer lange Linie geplant, die beiden Routen auf dem Charité-Campus Virchow-Klinikum in Wedding sind 2,6 Kilometer lang. Je zwei autonome Busse mit mindestens elf Sitz- und vier Stehplätzen sollen dort im Linienbetrieb verkehren, um Personal, Studenten und Besucher zu befördern – mit Tempo 20.

    #Berlin #Schöneberg #Torgauer_Straße #Mitte #autonomes_fahren


  • Plattenladen Mr Dead & Mrs Free schließt nach 35 Jahren - Berlin - Tagesspiegel
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-schoeneberg-plattenladen-mr-dead-und-mrs-free-schliesst-nach-35-jahren/20673972.html

    Mr Dead & Mrs Free, eine echte Plattenladeninstitution in Berlin, direkt am Nollendorfplatz in Schöneberg gelegen, wird dann nach dreieinhalb Jahrzehnten die Pforten für immer schließen.

    35 Jahre ist für einen Plattenladen ein biblisches Alter. Als Katharina Winkels und Volker Quante ihren Laden eröffneten, sprach noch niemand von CDs, geschweige denn vom Internet. Grunge und Eurodance kamen und gingen, die MP3 wurde erfunden, David Bowie begraben und über all die Jahre hinweg wurden bei Mr Dead & Mrs Free Schallplatten verkauft – eine Zeit lang auch CDs, weil das in den Neunzigern nun mal gar nicht anders ging.

    Warum ausgerechnet jetzt?

    Warum aber macht ausgerechnet jetzt, da andauernd vom Vinyl-Revival die Rede ist, und in Berlin seit einer Weile ein Plattenladen nach dem anderen neu eröffnet, dieser Dinosaurier des Berliner Schallplattenfachhandels einfach dicht? Jedenfalls nicht, weil über Nacht die Miete für den Laden drastisch erhöht wurde und auch nicht, weil das Geschäft trotz Plattenladen-Booms nicht mehr läuft. Sondern einfach, weil es den Betreibern jetzt reicht. 35 Jahre Platten bestellen, sortieren und verkaufen, 35 Jahre lang über Musik fachsimpeln und Kunden wie Joe glücklich machen, ist einfach genug.

    #Berlin #Schöneberg #Bülowstraße #Nollendorfplatz


  • Mann fehlt Hand – Polizei findet sie in einer Mülltonne - Berlin - Aktuelle Nachrichten - Berliner Morgenpost
    https://www.morgenpost.de/berlin/article212714257/Mann-fehlt-Hand-Polizei-findet-sie-in-einer-Muelltonne.html
    Wat is hier kaum zu globn? Allet janz normal, oder?

    Es gibt Geschichten, die sind kaum zu glauben. So wie diese: Ein 64 Jahre alter Mann hat sich am Donnerstagabend am #Nollendorfplatz in #Schöneberg gegen 18 Uhr in ein #Taxi gesetzt und wollte in ein Krankenhaus gefahren werden. Der Fahrer verweigerte das. Der Grund: Dem Fahrgast fehlte eine Hand. Der Taxifahrer alarmierte stattdessen die Feuerwehr. Diese brachte den 64-Jährigen umgehend selbst in das Unfallkrankenhaus nach Marzahn und rief die Polizei, damit diese nach der Hand des Mannes sucht. Tatsächlich wurden die Beamten auch fündig: In einem öffentlichen Mülleimer fanden sie eine Tüte, in der sich die amputierte Hand des Verletzten befand. Wie sie dorthin gekommen ist, war zunächst unklar. Wie die Polizei auf Anfrage der Berliner Morgenpost mitteilte, lägen keine Hinweise auf ein Verbrechen vor. Wahrscheinlicher sei, dass es sich um ein Unfall handelt.

    Im Krankenhaus wurde die Hand in einer Notoperation wieder angenäht. „Ein heikles Verfahren“, erklärte Krankenhaus-Sprecherin Angela Kijewski, das offenbar nicht ohne Komplikationen verlaufen ist. Am Freitag musste der Mann erneut operiert und „intensivmedizinisch betreut“ werden. „Wir kämpfen um die Hand und den Mann“, so Kijewski, die auch erzählte, dass der Mann die Tüte mit seiner Gliedmaße offenbar bei sich getragen hatte, als er das Taxi bestieg. Im Eifer des Gefechts ist sie von den Helfern in dem Fahrzeug offenbar übersehen worden. Möglicherweise wurde die Hand mit einer Kreissäge oder Flex abgetrennt. Das Krankenhaus habe jedenfalls öfter mit Männern zu tun, die sich beim Arbeiten ihre Hand abgetrennt haben, so die Sprecherin.

    Und jetzt kommt, wat de Provinzpresse draus macht.

    #Berlin Schöneberg: Taxi-Fahrgast fehlt eine Hand - Polizei findet sie im Müll - Panorama - Stuttgarter Nachrichten
    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.berlin-schoeneberg-taxi-fahrgast-fehlt-eine-hand-poli

    Berlin - Ein stark blutender Mann steigt in ein Berliner Taxi, ihm fehlt eine Hand - sie wird später in einem Mülleimer entdeckt. Die Polizei steht bei einem mysteriösen Notfall im Stadtteil Schöneberg vor einem Rätsel.

    Denn weder im Taxi noch im Rettungswagen war die Hand am Donnerstag zunächst zu finden, wie die Polizei am Freitag auf Facebook schrieb. Streifenbeamte entdeckten sie dann aber schließlich in einem öffentlichen Abfalleimer. Wie sie dort hingekommen ist und was davor passiert ist, blieb zunächst unklar.

    Taxi-Fahrgast fehlt eine Hand - Polizei findet sie im Müll | Thüringer Allgemeine
    http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Taxi-Fahrgast-fehlt-eine-Hand-Polizei-findet-sie-im-Muell-1769

    Berlin (dpa) - Ein stark blutender Mann steigt in ein Berliner Taxi, ihm fehlt eine Hand - sie wird später in einem Mülleimer entdeckt. Die Polizei steht bei einem mysteriösen Notfall im Stadtteil Schöneberg vor einem Rätsel.
    01. Dezember 2017 / 18:20 Uhr
    In Berlin Schöneberg fuhr ein stark blutender Mann in einem Taxi mit. Seine fehlende Hand wurde später in einem Mülleimer entdeckt.

    Denn weder im Taxi noch im Rettungswagen war die Hand am Donnerstag zunächst zu finden, wie die Polizei am Freitag auf Facebook schrieb. Streifenbeamte entdeckten sie dann aber schließlich in einem öffentlichen Abfalleimer. Wie sie dort hingekommen ist und was davor passiert ist, blieb zunächst unklar.

    Der 64 Jahre alte Mann wurde auf die Intensivstation einer Klinik gebracht. Dort wollen die Ärzte versuchen, ihm die Hand wieder anzunähen. Eine Polizeisprecherin sagte, man gehe bislang von einem Unfall aus.


  • Felsenkeller | Vilmoskörtes Blog
    https://vilmoskoerte.wordpress.com/2007/04/29/felsenkeller-in-berlin

    Der Felsenkeller hat nicht nur diesen wunderbar holzgetäfelten Gastraum mit den maritimen Details wie der ausgestopften Möwe und den Reklameschildern der großen transatlantischen Schiffahrtslinien sondern auch einen Keller mit allerlei Raritäten aus der Vergangenheit des Lokals. Hier stehen noch die Tongefäße mit den diversen Schnäpsen und Bränden, Bierkästen mit alten Bügelflaschen, zum Teil noch mit Inhalt, wie einige Kästen mit Groterjan Weiße, die – so der Wirt – hervorragend schmecken, denn die Weiße ist mit feinster Perlage versehen und macht damit ihrem Beinamen »Champagne du Nord« alle Ehre.

    PUNCH | Möve im Felsenkeller
    https://punchdrink.com/venues/move-im-felsenkeller

    This narrow neighborhood kneipe on Schöneberg’s pleasant Akazienstraße is neither a dive bar nor a punk bar, but rather a time machine offering a glimpse of what it was like to drink in Berlin 40 years ago. Situated beneath a vintage neon sign, the clean, well-kept—and surprisingly smoke-free—bar caters mostly to locals in search of a quiet beer or a low-volume chat. But unlike some of Berlin’s unreconstructed local bars—where you might not want to venture if you’re under 50, don’t speak German or don’t support Berlin’s soccer team Hertha BSC—Felsenkeller is friendly and inviting, an ideal spot to unwind after work, or to stop on your way to dinner at one of the neighbourhood’s many restaurants.

    PUNCH | The Best Punk and Dive Bars in Berlin
    https://punchdrink.com/articles/the-best-punk-and-dive-bars-in-berlin

    #Berlin #Schöneberg #Akazienstraße #Kneipe


  • Tagesspiegel Leute Newsletter
    https://leute.tagesspiegel.de/tempschoe051217
    Noch ne Ampel

    im Zebrakostüm wurde hier im März noch dafür demonstriert, dass ein Fußgängerüberweg mit Ampel den Übergang auf der Hauptstraße zwischen Helmstraße und Vorbergstraße sicherer macht. Nun stehen schon die Masten, „es kann sich nur noch um Tage und Wochen handeln“, bis die Ampel tatsächlich fertiggestellt ist, sagt Catherina Pieroth-Manelli, für die Grünen im Abgeordnetenhaus. Nach eigenen Angaben setzt sie sich seit einem Dreivierteljahr dafür ein, dass die Ampel kommt. Zwei Verkehrsunfälle, bei denen Kinder verletzt wurden, sorgten in diesem Jahr schon für Schlagzeilen – und dafür, dass die Ampel verhältnismäßig schnell installiert wurde.

    Schon zur Abgeordnetenhauswahl im September 2016 kündigte die SPD Schöneberg an, dass an der Einmündung „eine Ampel errichtet“ wird. Dem ging ein Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Tempelhof-Schöneberg voran. Die Ampel wäre nicht nur für überquerende Fußgänger und Kinder wichtig, sondern auch für Radelnde, die die Route von Mitte nach Wannsee nutzen, die genau hier die Hauptstraße kreuzt. Doch damit an der Kreuzung etwas geschieht, muss der Prozess vom Bezirksamt über den Senat und die Verkehrslenkung Berlin (VLB) laufen, die wiederum über eine Ausschreibung eine Firma finden muss, die die Ampel aufstellt. Und das dauert.

    #Berlin #Schöneberg #Hauptstraße #Heimstraße #Vorbergstraße #Verkehr


  • Lasterhaft und gutbürgerlich zugleich: Die Fuggerstraße einst und jetzt - Schöneberg - berliner-woche.de
    http://www.berliner-woche.de/schoeneberg/kultur/lasterhaft-und-gutbuergerlich-zugleich-die-fuggerstrasse-einst-und-je

    Ein netter Artikel, der gut vor einem Kiezspaziergang zu lesen wäre. So richtig im Kiez gelebt hat die Autorin nicht, denn sie übergeht die Entwicklung des Viertels und der Straße in den neuzehnhundersiebziger und -achtziger Jahren.

    Der Knast, das Romy Haag, das Fugger Eck und viele andere Treffpunkte sind dem Kenner Anlass zu Vergleichen, zum Berichten von Anekdoten des Erlebten und Betrachtungen über die Absurditäten im Wandel der Zeit. Kaum eine Straße in Berlin bietet dazu mehr Stoff als die Ausgburger/Fugger mit ihren Seitenstraßen.

    Zahlreiche denkmalgeschützte Häuser säumen die Fuggerstraße. Dazu gehört das heutige Belegkrankenhaus Hygieia mit der Hausnummer 23. In dem 1908 errichteten Gebäude betrieb ein Prof. Dr. Eisenberg eine Privatklinik und ein Dr. A. Lewandowski das „Sanatorium Hygieia“. Mit dem israelischen Spezialitätenrestaurant „Feinberg’s“ gibt es auch heute so ausgesuchte Lokale wie einst das 1904 eröffnete „Horcher“ an der Kreuzung zur Lutherstraße. Gegessen wird am Ort zwar noch. Doch im „Fugger Imbiss“ serviert bestimmt niemand die berühmten „Medaillons Horcher“ oder den „Faisan de presse“. In den 20er-Jahren nahmen an den gerade mal neun Tischen mit acht Kellnern Berühmtheiten wie Fritzi Massary, Richard Tauber oder Franz Werfel Platz.

    Als Otto, der Sohn des Restaurantgründers und Weinhändlers Gustav Horcher (1873-1931) aus Baden, das Lokal übernahm, wurde das „Horcher“ bevorzugtes Speiselokal von Nazi-Größen und hohen Luftwaffenoffizieren. Hier verkehrten Albert Speer und Hermann Göring, Ernst Udet und Bruno Loerzer. 1944 verlagerte Otto Horcher sein Lokal nach Madrid. Es existiert noch heute.

    #Berlin #Schöneberg #Fuggerstraße #Augsburger_Straße #Geschichte #LBGT #Straßenumbenennung


  • Sightseeing tour in Berlin - Kinomap, Be on track !
    https://www.kinomap.com/watch/vk4dri


    Der Kollege hat nicht viel Substanzielles zu sagen, aber er fährt schön ruhig.

    Start am Kadewe, Kleiststraße, An der Urania, Lützowplatz, Herkulesbrücke, Klingelhöferstraße, Hofjägerallee, Großer Stern, Spreeweg, John Foster Dulles Allee, Scheidemannstraße, Yitzhak-Rabin-Straße, Paul-Löbe-Allee, Konrad-Adenauer-Straße, Moltkebrücke, Rahel-Hirsche-Straße, Hugo-Preuß-Brücke, Kapelle-Ufer, Reinhardstraße, Friedrichstraße mit Weidendammer Brücke, Oranienburger Straße, Monbijouplatz, Burgstraße, Anna-Louisa-Karsch-Straße, An der Spandauer Brücke, Hackescher Markt, Rosenthaler Straße, Neue Schönhauser Straße, Münzstraße, Memhardstraße, Karl-Liebknecht-Straße, Spandauer Straße, Molkenmarkt, Stralauer Straße, Holzmarktstraße, Stralauer Platz, Mühlenstraße, Oberbaumbrücke, Oberbaumstraße, Skalitzer Straße mit Lausitzer Platz, Oranienstraße mit Heinrichplatz, Oranienplatz und Moritzplatz, Rudi-Dutschke-Straße, Friedrichstraße, Leipziger Straße, Leipziger Platz, Potsdamer Platz, Potsdamer Straße, Reichpietschufer, Von-der-Heydt-Straße, Klingelhöfer Straße, Herkulesbrücke, Lützowplatz, Schillstraße, Kurfürstenstraße, Bayreuther Straße
    22.5km - 01:16:10

    Zu dieser Tourgestaltung könnte man einiges bemerken - zunächst nur soviel: Es gelingt dem Kollegen, das Brandenburger Tor, das Mahnmal für die verfolgten und ermordeten Juden Europas und die Tiergartenstraße mit T4-Gedenkort und Botschaften auszulassen, obwohl das weder Umwege noch zeitliche Verzögerungen mit sich gebracht hätte.

    Wie man sieht, lohnt es sich, einen kompetenten Stadtführer anzuheuern. Eine Rundfahrt mit irgendeinem Taxifahrer, der von sich behauptet, Englisch zu sprechen, kann leicht ein Flop werden. Es gibt wirklich geniale Kollegen, die ein riesiges Wissen und einen lebendigen Erfahrungsschatz mit komödiantischem Talent zu verbinden wissen. Wer diese rare Perle findet, bekommt mit etwas Glück ein einmaliges Erlebnis geboten. Man sollte nicht daruaf wetten und schon garnicht darauf zählen. Die Wahrscheinlichkeit, diesem einen Taxifahrer zu begegnen beträgt 1:15.000 oder weniger.

    Bei einer guten Stadtrundfahrt müssen die wesentlichen Sehenswürdigkeiten angefahren und erklärt werden. Individuelle Stadtführungen bieten zusätzlich viel Raum für Exkurse und Einblicke in Aspekte der Stadt, die speziell für die jeweiligen Gäste ausgewählt werden. Ein guter Stadtführer wird jedoch darauf bestehen, die wichtigsten „Standards“ zumindest zu streifen.

    Der Taxi-Kollege verspricht zu Beginn der Fahrt, sie in ca. 45 Minuten zu absolvieren, braucht dann aber ohne große Zwischenstops eine halbe Stunde mehr. Kleine Abweichungen von fünf Minuten gehen für die meisten Gäste in Ordnung, wer mit seinen Ansagen weiter daneben liegt, sollte den Job nicht machen, denn er riskiert, dass seine Gäste ihr Mittagessen, einen Museumsbesuch, die Opernvorstellung oder ihren Flieger verpassen.

    Fehlanzeige auch was fachkundige oder humorvollen Erläuterungen und Dialoge mit den Gästen angeht. Kein Wunder, denn dafür muß Zeit und Raum vorgesehen sein. Stops und Gelegenheit für Nachfragen setzen gute Tourenplanung voraus.

    Erfahrene Stadtführer wissen, dass die Mindestdauer für eine kurze Stadtrundfahrt in Berlin zwei Stunden beträgt, wer Kürzeres anbietet, muss wesentliche Aspekte aussen vor lassen. Eine Einführung zu „Westberlin“ ist prinzipiell in einer staufreien Stunde machbar, für „Ostberlin“ mit dem historischen Stadtzentrum sollten zwei Stunden angesetzt werden.

    #Berlin #Schöneberg #Tiergarten #Mitte #Friedrichshain #Kreuzberg #Sightseing #Rundfahrt #Stadtführung #Taxi


  • „Wirtschaftliche Erwägungen“: Conrad Electronic schließt drei Filialen - neuhandeln.de
    http://neuhandeln.de/wirtschaftliche-erwaegungen-conrad-electronic-schliesst-drei-filialen

    Conrad Electronic ★ das Schloss Berlin Steglitz
    http://www.dasschloss.de/shops/conrad_electronic

    Hier gibt es demnächst keine Elektronik mehr, nur noch 404 not found . Bereits jetzt wurde die Theke für elektronischen Bauteile abgeschafft, man schickt die Kunden zur Schöneberger Filiale. Der Onlinehandel zerstört sogar die Angebote in Großstädten. Schade, sogar in der Hauptstadt Deutschlands mit ihren bald vier Millinen Einwohner werden Elektronikhändler rar. Deshalb veröffentlichen wir hier eine Liste der letzten Mohikaner mit Beratung durch echte Menschen am Tresen. Die Wege zu ihnen werden imme länger, aber dafür sind wir ja da :-).

    Segor Electronics in Charlottenburg
    http://www.segor.de/#/wir-vor-ort

    Kaiserin-Augusta-Allee 94, 10589 Berlin-Charlottenburg

    Unsere Öffnungszeiten:
    Montag-Freitag10:00 - 13:30 und14:30 - 18:00 Uhr
    Samstag10:00-13:00 Uhr

    Bitte beachten Sie die Mittagspause von 13:30 bis 14:30 Uhr.

    Telefonisch erreichen Sie uns für Lagerauskünfte und Auftragsannahme:Montags-Freitags von8:00-16:00 Uhr unter der Rufnummer030/4399843.

    Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Datenauskünfte und Vergleichstypensuche nur per eMail (oder über dieProdukt-Anfrage) vornehmen können.

    SLY-electronic in Prenzlauder Berg
    http://shop.sly.de/shop_content.php?coID=7

    Wir freuen uns auf Ihren Besuch

    Erich-Weinert-Str. 139 - 141 10409 Berlin (Prenzlauer Berg)
    Unser Store hat MO - FR von 10 - 19 Uhr und SA von 10 -16 Uhr geöffnet.
    Tel: 030-4284920

    Marotronics in Mahlsdorf Süd
    https://www.marotronics.de/Impressum

    Hultschiner Damm 151
    12623 Berlin

    E-Mail: info@marotronics.de
    Website: www.marotronics.de
    Telefon: 0175 2047445
    Fax: 030/51636585

    Zwei Filialen von Conrad gibt es noch in Berlin.

    Schöneberg
    https://www.conrad.de/de/filialen/filiale-berlin-schoeneberg.html

    Kleiststraße 30-31 - An der Urania, 10787 Berlin
    Öffnungszeiten:
    Montag - Samstag 10.00-20.00 Uhr

    Kreuzberg
    https://www.conrad.de/de/filialen/filiale-berlin-kreuzberg.html

    Hasenheide 14-15, 10967 Berlin
    Öffnungszeiten:
    Montag-Freitag 10.00-19.00 Uhr
    Samstag 10.00-18.00 Uhr

    #Berlin #Charlottenburg #Kreuzberg #Mahlsdorf #Schöneberg #Steglitz #Elektronik #Handel #Infrastruktur #Hasenheide #Kleiststraße #Hultschiner_Damm #Erich-Weinert-Straße #Kaiserin-Augusta-Allee #Schloßstraße