• Sprengen, Aufbrechen, Löschen
    https://www.unsere-zeit.de/sprengen-aufbrechen-loeschen-4816953

    Kaum beachtet : Treffen des neuen BND-Chefs Martin Jäger (rechts) mit Wladimir Selenski (links) in Kiew am 14. Mai 2026 (Foto : x / @MJaegerT)

    Nous assistons à la transformation de l’état en machine de guerre. Une nouvelle loi donne des compétences étendues au service secret principal allemand. Désormais chaque journaliste et les militants de l’opposition aux guerres allemandes devront apprendre les méthodes d’autoprotection clandestine.

    L’état de guerre même non déclaré signifie la fin de l’état de droit pour les citoyens.

    7.8.2026 vin Ralf Hohmann - Reform von BND und „Verfassungsschutz“ macht Grenze zwischen Krieg und Frieden unkenntlich

    Es ist die Geschichte von Tino, Lothar und Katja. Erzählt wird sie an prominenter Stelle auf der Internetseite des Bundesnachrichtendienstes (BND). Auch wenn die Diktion von Anklängen an die „Tagesschau in einfacher Sprache“ nicht frei ist und Ältere sich an die Spionagegeschichten mit Tim und Struppi erinnert fühlen, geht es um ganz ernste Dinge. Der Satellitenbildauswerter Tino klickt sich kurz vor dem Feierabend schnell noch einmal durch eine „Flut neuer Bilder“. Seine „militärische Vorerfahrung“ bei der Bundeswehr zeigt ihm: Da baut doch tatsächlich der Feind Raketenabschussanlagen. Lothar, sein Bildbetrachterkollege mit bloß „zivilem Hintergrund“, pflichtet ihm bei. Ihre „enorm wichtigen Erkenntnisse“ müssen schnellstmöglich an Abteilungschefin Katja weitergegeben werden. Lothar, Tino und Katja haben sich den Feierabend nun redlich verdient, denn „dank Tinos wachem Auge und der schnellen Informationsweitergabe an Katja ist die Bundesregierung nun schnellstmöglich über die neuen, noch im Bau befindlichen Raketensilos informiert“. Über den Rest der Geschichte, die von Zerstörung und Tod handelt, schweigt das Internetportal der Schlapphüte.

    Seit Frühsommer 2022 liefert der BND unter der Ägide des US-Auslandsgeheimdienstes CIA Satellitenbilder aus dem „SAR-Lupe“-System der Bundeswehr, abgehörte Kommunikation russischer Einheiten und Analysen zu russischen Truppenbewegungen, Stellungen, Munitionslagern und Flugplätzen an Kiew. Viele hundert Berichte sind es inzwischen. Damit die Ukraine weiß, dass der deutsche Dienst auch in Zeiten transatlantischer Turbulenzen treu zur übernommenen Aufgabe steht, stattete der frischgebackene BND-Chef Martin Jäger, im früheren Leben Cheflobbyist von Daimler und Botschafter in Kiew, dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenski am 14. Mai seinen Antrittsbesuch ab. Das Ganze sollte wohl nicht an die große Glocke gehängt werden, blieb von bürgerlichen Medien unbeachtet. Lediglich ein Instagram-Post der deutschen Botschaft in Kiew lässt wissen, dass es um die „Stärkung der Luftabwehr“ und „den Ausbau der Sicherheitszusammenarbeit“ ging. Um zu erahnen, worüber da im Detail gesprochen wurde, braucht es keine große Fantasie.

    Unter dem regierungsoffiziellen Deckmantel, zwar nicht unmittelbare Kriegspartei zu sein, aber die deutschen Werte doch irgendwie am Dnepr zu verteidigen, hatte der BND vier Jahre Gelegenheit, sein Agieren im kriegerischen Umfeld zu üben. Die am 13. August im Bundeskabinett anstehende Verabschiedung des neuen Geheimdienstgesetzentwurfs (siehe UZ vom 24. Juli) wird den BND nicht nur mit einer bis dato ungeahnten Fülle neuer Kompetenzen ausstatten, sie wird die Grenze zwischen Krieg und Frieden für Geheimdienstaktivitäten strukturell unkenntlich machen. Ganz getreu dem Wort des Bundeskanzlers Friedrich Merz auf der diesjährigen Sommerpressekonferenz: „Wir leben nicht im Krieg, aber wir leben auch nicht mehr im Frieden.“ Im „Zeitalter der hybriden Bedrohung“ sind die Übergänge fließend.

    Das neue Geheimdienstgesetz weicht die angestammten Kategorien des Grundgesetzes auf: Trotz aller Kriegsrhetorik konnte man bisher jedenfalls davon ausgehen, es müsse wenigstens der Spannungsfall ausgerufen werden, bevor das öffentliche Leben vollends militärischen Belangen untergeordnet wird. Schon der konturenlose Spannungsfall kommt im Gewand des puren politischen Zufalls daher. Wie sonst sollte man den Erklärungsversuch des Wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags vom 4. November 2024 werten, wenn es dort heißt: „Da die mit der Feststellung des Spannungsfalles verbundene Krisenprognose von zahlreichen außenpolitischen Faktoren sowie von der gesamteuropäischen Sicherheitslage zum entsprechenden Zeitpunkt abhängt, genießt der Deutsche Bundestag bei der Feststellung des Spannungsfalls einen erheblichen politischen Einschätzungs- und Beurteilungsspielraum“?

    Der neue Regierungsentwurf gibt dem BND die Zauberformel der „spezifischen Gefährdungslage“ an die Hand. Liegt diese vor, gibt es grünes Licht für ein „aktives Einwirken mit dem Ziel einer Abwendung oder Einschränkung dieser Gefährdung“, erweiterte nachrichtendienstliche Maßnahmen also. Im Klartext heißt das: Eine spezifische Gefährdungslage kann bestehen, ohne dass ein Spannungs- oder Verteidigungsfall ausgerufen wurde. Nämlich schon dann, wenn „Anhaltspunkte“ dafür vorliegen, dass eine ausländische Macht oder ein ihr zurechenbarer Akteur besonders wichtige Rechtsgüter wie die äußere Sicherheit, die Funktionsfähigkeit des Staates oder die kritische Infrastruktur gefährdet. Die „Grundanordnung“ zur Durchführung der erweiterten Maßnahmen trifft die „Behördenleitung oder ihre Vertretung“, sprich: Martin Jäger, die Vizepräsidentin für zentrale Aufgaben Dr. Gabriele Monschau oder gleich Generalmajor Dag Baehr. Der Katalog „erlaubter“ Handlungen reicht weit: heimliche Sabotagehandlungen im Ausland, physische Manipulation oder Unbrauchbarmachung von Waffensystemen, Raketentechnik oder Zentrifugen, Cyberoperationen wie das Lahmlegen der gegnerischen IT-Infrastruktur oder das Abfangen und Umleiten von Datenströmen und Anbringen von Tracking-Technik. Personell und organisatorisch sind Bundeswehr und BND ohnehin seit Langem eng verflochten. Die etwa 800 Bundeswehrdienstgrade innerhalb des BND unterstehen dessen Präsidenten. Im BND nennt man sie das „Amt für Militärkunde“.

    #Allemagne #service_secret #BND #guerre

  • Patrimoine : la France gagne 34.600 nouveaux millionnaires en un an
    La Tribune Dimanche l Publié le 01 juillet 2026 à 03:00
    https://www.latribune.fr/article/economie/20009985539374/patrimoine-la-france-gagne-34-600-nouveaux-millionnaires-en-un-an

    La France conserve une place solide parmi les pays les plus riches : le patrimoine moyen par adulte atteint 341.359 dollars, ce qui place le pays au quinzième rang mondial.

    La France conserve une place solide parmi les pays les plus riches : le patrimoine moyen par adulte atteint 341.359 dollars, ce qui place le pays au quinzième rang mondial.

    Portés par la faiblesse du dollar et la hausse des actifs financiers et immobiliers, les patrimoines des Français poursuivent leur envolée, faisant de la France l’un des pays qui a créé le plus de nouveaux millionnaires en 2025.

    La France continue de fabriquer des millionnaires. Portée par la flambée des marchés financiers et la bonne tenue de l’immobilier, elle a vu apparaître 34.604 nouveaux millionnaires en dollars en 2025, se classant parmi les pays les plus dynamiques au monde derrière les États-Unis, le Royaume-Uni et loin devant de nombreuses économies développées. Mais derrière cette embellie patrimoniale se cache une réalité plus contrastée : la richesse progresse, sans profiter à tous de la même manière. (...)

    #Service_Plusriche

  • Les coûts de rénovation du site François-Mitterrand de la BnF estimés à 527,6 millions €
    https://actualitte.com/article/132405/bibliotheque/les-couts-de-renovation-du-site-francois-mitterrand-de-la-bnf-estimes-a-

    Rapporteur spécial des crédits de la mission « Médias, livres et audiovisuel », le sénateur Jean-Raymond Hugonet (Essonne, Les Républicains) s’est penché sur la politique immobilière de la Bibliothèque nationale de France. Il relève, une nouvelle fois, le « mur d’investissement » que constitue la rénovation du site François Mitterrand, mais s’interroge également sur l’avenir du site de l’Arsenal, dans le 4e arrondissement parisien.

    Publié le :

    01/07/2026 à 12:28

    Antoine Oury

    D’une valeur brute de 1,49 milliard € au 31 décembre 2024, le patrimoine immobilier de la Bibliothèque nationale de France se classe au 7e rang, parmi les établissements publics nationaux et les opérateurs de l’État. Il compte 7 implantations principales, dont le site François-Mitterrand — Tolbiac (13e arrondissement de Paris, 200.455 m2), le Quadrilatère Richelieu (2e arrondissement, 26.155 m2), la Bibliothèque de l’Arsenal (4e arrondissement, 7706 m2) ou encore le Centre technique de conservation de Bussy-Saint-Georges (11.177 m2).
    Un problème de place

    Aussi imposant soit-il, ce parc immobilier se heurte au gigantisme d’une mission centrale de la BnF, le dépôt légal, qui fait croitre ses collections d’environ 6 kilomètres linéaires par an. Outre la production des éditeurs, l’établissement fait face au développement de l’autoédition, « qui représente désormais environ un quart des livres imprimés entrant par dépôt légal », souligne le sénateur Jean-Raymond Hugonet.

    Pour limiter ces conséquences physiques et matérielles, il recommande « de substituer, lorsque cela est possible, le dépôt d’un fichier numérique au dépôt physique des publications imprimées, en particulier pour l’autoédition et la presse régionale ». A priori, ce dépôt légal numérique est en bonne voie : Florence Philbert, directrice générale des médias et des industries culturelles, indiquait en avril dernier au Sénat que sa mise en œuvre était espérée dès le 1er janvier 2027.

    La construction du centre de conservation d’Amiens doit aussi répondre à cet impératif d’espace. L’ouverture de cet équipement est prévue pour 2026, tandis que son coût est estimé à 116,4 millions €. Le sénateur estime cependant que son financement doit être sécurisé : 3,1 millions € supplémentaires s’ajoutent à la facture, tandis que l’obtention des financements européens n’est pas finalisée et que les recettes liées à des cessions immobilières sont potentiellement surévaluées.
    Éviter d’aller dans le mur (d’investissement)

    Déjà pointé à plusieurs reprises par les parlementaires, notamment par Jean-Raymond Hugonet lui-même, le « mur d’investissement » que représente la rénovation du site François-Mitterrand — Tolbiac reste toujours aussi imposant. D’après le rapport du sénateur, « le site arrive au bout d’un cycle technique » et l’état des installations atteint même « un niveau critique ».
    Tableau extrait du rapport de Jean-Raymond Hugonet
    Tableau extrait du rapport de Jean-Raymond Hugonet

    Citant les outils d’analyse de la BnF pour l’année 2025, il avance que « 25 % des équipements du site sont en état “très critique” et 30 % en état “critique”, soit un taux de criticité de 55 %, incompatible avec la garantie d’un bon fonctionnement ». Dès 2029, 70 % des équipements pourraient présenter des niveaux critiques ou très critiques, « avec possibilité de fermeture partielle ou totale du site ».

    D’après les témoignages recueillis par le sénateur, des pièces sont même « récupérées sur des équipements en panne pour réparer des installations plus stratégiques ». L’état des infrastructures de la BnF et ses besoins budgétaires sont pointés depuis plusieurs années déjà par les syndicats, et l’intersyndicale BnF CGT – SUD annonce d’ailleurs un mouvement de grève, ce vendredi 3 juillet, pour dénoncer des « destructions d’emplois », des « pertes importantes en termes de rémunérations » et des « conditions de travail dégradées ».

    Jean-Raymond Hugonet chiffre les besoins financiers, pour la rénovation du site François-Mitterrand – Tolbiac, à 527,6 millions €. Les urgences restent une dette de maintenance accumulée de 88 millions € dès 2025, « à laquelle s’ajouteraient 112 millions d’euros supplémentaires entre 2027 et 2029, soit un besoin cumulé de l’ordre de 200 millions d’euros sur cinq ans ». En 2029 seulement, 77,6 millions € couvriraient les besoins de renouvellement et de gros entretien correctif.

    Or, les moyens alloués sont dérisoires face aux enjeux : la loi de finances 2026 prévoit 23,7 millions € en autorisations d’engagement et 12,8 millions € en crédits de paiement pour le site François-Mitterrand au titre du patrimoine immobilier... Le fonds de roulement de la BnF, pour sa part, n’est plus suffisant et se trouve même « proche de son niveau prudentiel ». Pour le sénateur, il est donc urgent d’élaborer la trajectoire budgétaire pluriannuelle de la rénovation du site François-Mitterrand et de regarder en face les défis à l’horizon...

    Toujours sur le site François-Mitterrand — Tolbiac, il recommande par ailleurs d’adapter les objectifs de réduction de la consommation d’énergie aux spécificités de l’activité de la BnF, en prenant en compte les contraintes liées à la conservation des documents (température et hygrométrie).

    #Maintenance #Service_public #Economie

  • Qui veut la peau d’#EDF ?

    Aujourd’hui dans Affaires sensibles, l’#histoire de cette entreprise et de la #destruction du #service_public de l’#électricité.

    Née en 1946 après la Libération dans la lignée du programme du Conseil National de la Résistance, EDF vit des jours heureux jusqu’à la fin des années 90.

    Car, chose quasiment unique au monde, EDF conçoit et construit des centrales, les exploite, gère le réseau et distribue l’électricité qu’elle commercialise à ses usagers : vous les Français, qui êtes aussi les propriétaires de cette entreprise détenue par l’Etat. Mieux encore**, EDF** devient au fil des années le symbole de l’excellence française à l’international en matière de production nucléaire, de gestion de réseau électrique et de service public.

    Et pourtant, aujourd’hui, EDF va mal. Endettée, avec un parc de #centrales_nucléaires vieillissant, et un EPR toujours pas en service… L’avenir est sombre ! EDF a été victime, comme d’autres services publics, de la logique néolibérale européenne appliquée à tous les secteurs de l’économie depuis le #traité_de_Maastricht en 1992. Et pourtant, l’électricité est un produit particulier : elle ne se stocke pas ! Ce qui, vous allez l’entendre, a son importance. En voulant appliquer une logique purement marchande à l’électricité, en divisant EDF en plusieurs entités, et en forçant à revendre à perte des kilowatters à ses concurrents, on a affaibli un pilier de notre société et dilapidé l’héritage du Conseil National de la Résistance sur l’autel du #néolibéralisme.

    https://www.radiofrance.fr/franceinter/podcasts/affaires-sensibles/affaires-sensibles-du-mardi-02-mai-2023-5015930
    #endettement #nucléaire #logique_marchande #France #marchandisation #podcast #audio

  • La gauche et l’armée en France • De Mai 68 à nos jours
    https://www.obsarm.info/spip.php?article748

    J’ai eu un sentiment assez étrange lorsque j’ai refermé ce livre. Ce livre me concerne-t-il ? Question a priori stupide. Je me sens de gauche, sans cerner réellement de quelle gauche je me sens le plus proche. Débat long et difficile. Étant militant à l’Observatoire de l’armement, l’armée me concerne aussi, bien entendu. L’armée ? Pas si sûr, peut-être plutôt un monde sans armée. J’y reviendrai. Alors, pourquoi lire, puis écrire sur ce livre. Tout est dans le sous-titre : « De mai 68 à (…) #Fiches_de_lecture

    / #La_quatre, Service national / conscription, #Politique_de_défense, #Actions_contre_la_guerre

    #Service_national_/_conscription

  • Derniers jours pour commander nos livrets d’enquête sur les #Lycées_Agricoles et sur la crise de l’hôpital
    https://splann.org/livrets-enquete-lycees-agricoles-hopital

    Vous avez jusqu’au dimanche 24 mai pour commander nos enquêtes au format papier. Deux nouveaux livrets sont disponibles : sur l’enseignement agricole privé et sur la crise de l’hôpital en Bretagne. L’article Derniers jours pour commander nos livrets d’enquête sur les lycées agricoles et sur la crise de l’hôpital est apparu en premier sur Splann ! | Premier média d’enquête indépendant en Bretagne.

    #La_vie_de_« Splann !_ » #agriculture #agroécologie #éducation #enseignement #Enseignement_privé #hôpital #hôpital_public #livret #privé #santé #service_public

  • E320CDI mit Standheizung nicht kurzstreckentauglich
    https://www.motor-talk.de/forum/e320cdi-mit-standheizung-nicht-kurzstreckentauglich-t218353.html?page=3

    Merceded 320 CDI

    Après 30 ans de Mercedes 200 puis 300 (type 123/124) j’ai constaté que les choses ont changé. Daimler-Benz ne construit et ne produit plus les meilleures voitures du monde. Depuis le début du nouveau millénaire les acheteurs ont des soucis qui sont la conséquence du règne du marketing sur les ingénieurs chez Mercedes. Voci une histoire typique pour l’arrogance qui a aidé les constructeurs asiatiques à dominer le monde automobile. Ne parlons même pas de l’introduction tardive de modèles électruques.

    5.1.2004 von fanta241 - Mercedes E-Klasse W211

    Ich habe mir extra den E320CDI mit Standheizung gekauft.

    Jetzt durfte ich feststellen, dass wenn man 1x die Standheizung laufen lässt und dann nur eine kurze Strecke (5 KM) fährt, die Batterie leer ist bzw. die Batterieschutzfunktion verhindert, dass elektrische Verbraucher im Stand aktiviert werden.

    Das hat zur Folge, dass man die Standheizung genau nur 1x benutzen kann. Wenn man dann nicht mindestens 20 KM fährt, wird die Batterie nicht mehr genug aufgeladen.

    Daraus resultiert bei mir folgendes Szenario:
    7:00 Uhr: Standheizung programmiert
    7:30 Uhr: Sohn zur Schule bringen, 5 KM fahren
    13:00 Uhr: Standheizung war programmiert, geht aber nicht an wegen Batterieschutz
    13:05 Uhr: Auto freikratzen, ganz toll, man hat ja eine Standheizung
    13:10 Uhr: Sohn von der Schule abholen, 5 KM fahren

    Wenn ich jetzt nicht mindestens 20 KM fahre, geht am nächsten Tag auch morgens um 7 Uhr keine Standheizung mehr. Ganz nebenbei, die Sitzheizung geht bei Batterieschutz auch nicht.

    Dieses Verhalten konnte ich die letzten 14 Tage absolut zuverlässig prüfen, 50 Minuten Lüftung (Heizung ist ja zum Glück über Diesel) und die Batterie ist zu am Ende.

    Ich halte dies alles für einen schlechten Witz, Standheizung sowie Sitzheizung braucht man nur vor bzw. beim Start, und genau da gehen Sie dann nicht, weil die Batterie geschützt werden muss.

    Wenn ich nicht sowieso schon wandeln würde, das wäre ein weiterer Grund. Deshalb mein Fazit: Mein E320 CDI von 08/03 ist nicht „winterkurzstreckentauglich“.

    Hätte DC ins Prospekt schreiben sollen...

    #Allemagne #industrie #voitures #technologie #marketing #Mercedes-Benz

    • Il y a une solution évidente pour monsieur qui fait marcher le chauffage auxiliaire sans rouler ensuite assez longtemps pour recharger la batterie de son bolide. Il lui faut une deuxième batterie comme dans les camping-cars. Il aurait fallu lui expliquer pourquoi et comment ca marche, mais la bande á Mercedes a fait preuve du manque de créativité habituel chez les gross, alors pas de solution après-vente.

      #service_après-vente

  • Eugénie Bastié, chien de garde de la bourgeoisie, recrutée par France 2 pour les présidentielles
    https://contre-attaque.net/2026/05/05/eugenie-bastie-chien-de-garde-de-la-bourgeoisie-recrutee-par-france-

    Proche de l’Action Française, la chroniqueuse d’extrême droite interrogera les candidats aux présidentielles sur une chaîne financée par notre argent.

    Eugénie Bastié, la bourgeoisie radicalisée

    Antiféministe revendiquée et fervente défenseuse de la bourgeoisie, Eugénie Bastié est aujourd’hui une des figures de proue de la droite extrémisée. Née d’une famille bourgeoise de la périphérie toulousaine, elle intègre les bancs de Sciences Po après une scolarité dans un lycée privé catholique, où elle se rapproche notamment de l’Action Française, un groupuscule royaliste et antisémite. La reproduction sociale a encore de beaux jours devant elle.

    Elle commence sa carrière de propagandiste dans le torchon d’extrême droite Causeur, et rejoint ensuite la rédaction du FigaroVox, une antenne encore plus décomplexée que le grand journal de la droite française. Intervenante régulière sur CNews, chroniqueuse sur Europe 1, la journaliste ratisse depuis des années les médias de Bolloré pour y propager ses idées réactionnaires. Eugénie Bastié est ainsi opposée au droit à l’avortement, et a notamment écrit dans un essai intitulé « Le Porc émissaire : terreur ou contrerévolution » dédié à la critique du mouvement MeToo. Elle y écrivait : « Je crois qu’une main aux fesses n’a jamais tué personne ».

    Bastié rejoint donc « L’Heure de vérité », la grande émission politique de France 2 pour la présidentielle de 2027, financée par le contribuable. Pourtant, pas plus tard qu’en en novembre dernier, la chroniqueuse d’extrême droite mitraillait encore l’audiovisuel public. Elle y dénonçait « le déni et la gabegie » sévissant sur le service public avant d’estimer que la « case privatisation » est inévitable. France 2 va donc payer grassement une militante réactionnaire qui appelle à liquider la chaîne. C’est tout simplement du jamais vu, comme si Bolloré recrutait des militants anticapitalistes appelant à collectiviser sa fortune.

    Le pluralisme n’a qu’à bien se tenir

    La chroniqueuse d’extrême droite ne sera pas seule dans cette émission spéciale présidentielles. Et évidemment, aucune figure de gauche n’y sera représentée. À la place, une brochette de toutous de la classe médiatique complètera un plateau télé décidément bien servile. Pour ne citer que lui, Benjamin Duhamel, fils de Nathalie Saint-Criq et du PDG de France Télévision Patrice Duhamel, et également cousin de l’éphémère Ministre de l’Éducation, Amélie Oudéa-Castera, sera de la partie, avec d’autres membre de sa clique médiatique.

    Cette nomination s’inscrit dans la fascisation à toute vitesse de la télévision publique. Dernier exemple en date le 18 avril, lorsque France Info avait invité Simon Moos pour commenter l’actualité, un influenceur suprémaciste et génocidaire sorti tout droit du réseau social X. Ce dernier qualifiait en février dernier la population de Gaza « d’animaux », et allait même plus loin que le chef de l’armée israélienne : ce dernier avait parlé « d’animaux humains » pour justifier les frappes aveugles sur la bande de territoire palestinien. Il avait rétorqué « animaux suffisait ».

    Le poisson pourrit par la tête

    Depuis deux ans, la nouvelle directrice de France Info se nomme Agnès Vahramian, qui partageait carrément une publication pro-Trump sur les réseaux sociaux avec son compte officiel lors des élections aux USA. France Info, c’est aussi un média dont certaines émissions sont désormais intégralement animées par d’anciens chroniqueurs de Cnews, comme « Le pour et le contre », qui consiste à faire « débattre » des nuances d’extrême droite entre elles. Ces derniers mois, cette chaîne publique a multiplié les fake news grossières, les diffamations contre la France Insoumise et les campagnes de soutien à Quentin Deranque et ses amis néo-nazis.

    À la radio publique, c’est le même scénario. La PDG de Radio France se nomme Sibyle Veil, une énarque qui s’est engagée auprès de Nicolas Sarkozy dès 2007, puis qui a été chargée de « restructurer » les hôpitaux de Paris en pleine vague de restrictions budgétaires dans la Santé. Puis elle a été envoyée dévaster la radio publique à partir de 2018.

    En 2022, Sibyle Veil nomme Adèle Van Reeth à la tête de France Inter. Cette dame est en couple avec un certain Raphaël Enthoven, faux philosophe et vrai propagandiste macroniste, qui a déclaré qu’il préférait voter pour Le Pen que Mélenchon à la dernière élection présidentielle.

    Pourquoi préciser le CV de ces deux dirigeantes ? Car elles ont organisé une grande purge idéologique dans les médias qu’elles dirigent, en licenciant les humoristes se moquant du gouvernement, de la police ou d’Israël, en essayant de liquider les émissions intelligentes et en faisant monter les intervenants les plus médiocres et droitiers. Résultat ? Un effondrement des audiences. Mais leur but n’était pas d’avoir du succès populaire, juste de saturer l’opinion d’idées rances.

    Revenons à France 2. Finalement, avec un profil aussi droitier à un poste clé, le service public confirme son alignement sur l’extrême droite bollorisée. Il semble en effet inimaginable que les pressions politiques exercées sur l’audiovisuel public, notamment au travers de la parodie de commission d’enquête porté par le député d’extrême droite Charles Alloncle, n’aient pas joué dans cette nomination.

    Il y a 10 ans, ce sont les médias qui avaient propulsé l’ascension d’Emmanuel Macron. Reste à voir si le Parti des médias parviendra à faire élire le RN en 2027. En tout cas, il ne ménage pas ses efforts.

  • Un brin de muguet et deux livrets, commandez nos enquêtes au format papier jusqu’au 24 mai
    https://splann.org/campagne-livrets-printemps-2026

    Commandez nos enquêtes sur les #Lycées_Agricoles, l’hôpital, la bétonisation du #littoral et le renouveau minier en Bretagne jusqu’au 24 mai pour les recevoir directement dans votre boîte aux lettres. L’article Un brin de muguet et deux livrets, commandez nos enquêtes au format papier jusqu’au 24 mai est apparu en premier sur Splann ! | Premier média d’enquête indépendant en Bretagne.

    #La_vie_de_« Splann !_ » #enseignement #hôpital #hôpital_public #livret #mines #privé #public #santé #service_public

  • François Burgat sur X :

    « Pour commenter #Gaza #Beyrouth sur #france_info il n’y a pas que le militant extrémiste du Tagar Frédéric #Encel. Pour "débattre" avec lui (vive le pluralisme) il y a aussi Antoine #Basbous, héritier direct des milices chrétiennes d’extrême droite alliées à Israel pendant la guerre civile libanaise. Merci "les informés". Merci le #service_public :-) »

    https://x.com/frburgat/status/2048688312701861991

    #complicité

  • Mobiliser • Rétablir le service militaire : le grand malentendu
    https://www.obsarm.info/spip.php?article726

    Le 27 novembre 2025, Emmanuel Macron, annonce le projet d’un nouveau « service national volontaire », uniquement militaire, au contraire du SNU (service national universel), son prédécesseur disparu. Dès l’été 2026, ce nouveau service doit accueillir 3 000 jeunes, puis assez rapidement 10 000, et jusqu’à 50 000 en 2035. Ces jeunes appelés ne seront employés que sur le territoire national, et leurs profils devront répondre aux besoins des armées. Suite à la guerre en Ukraine, partout en (…) #Fiches_de_lecture

    / #La_deux, Service national / conscription, #Opinion_publique

    #Service_national_/_conscription

  • #Lettre_ouverte d’#Anne_Fraïsse Présidente de l’Université de Montpellier Paul-Valéry au Président de la république

    Monsieur le Président,

    On meurt dans vos Universités. On meurt dans mon Université. D’excès de travail, de stress, d’usure, de désespoir, d’indifférence. Malgré nos alertes, le ministre de l’Enseignement Supérieur minimise la situation : « ce n’est pas Zola ».

    Dans mon université, en 5 ans, il y a eu 4 suicides de personnels titulaires (le précédent remontait à 25 ans), 3 crises cardiaques au travail, 2 AVC sans compter les arrêts de travail longue maladie pour burn-out. Cette année, dans notre communauté, 3 fonctionnaires en activité sont morts. Certes, ces décès ont des causes multiples mais les statistiques sont là et ce bilan pour une université de 1003 titulaires (576 enseignants et 427 administratifs) pour 23000 étudiants révèle des conditions de travail insupportables.

    Nous venons de voter notre sixième budget en déficit ; notre université est une des moins dotées et, plus grave, des moins encadrées de France (11 départements à moins de 50 %, voire 40 % d’encadrement en enseignants titulaires). À toujours entendre parler de déficit ou de sous-dotation, on perd sans doute la conscience de ce que travailler dans une université sous-encadrée veut dire réellement au quotidien. « Recrutez des ATER et des contractuels, c’est moins cher que des titulaires pour un même travail » nous dit-on. Non, pas pour un même travail. Dans un département sous-encadré, les titulaires enseignants doivent recruter des vacataires, organiser leurs emplois du temps, les encadrer ; c’est 10 000, 12 000 heures à distribuer à des personnes qui en font en moyenne 40 ou 50 dans l’année, qui ne connaissent que tardivement les horaires où elles sont disponibles, qui ne peuvent assurer aucune tâche non financée (encadrement des thèses, des mémoires, des stages, organisation des services et des emplois du temps …). Que se passe-t-il quand, à la rentrée, 20 TD de 45 étudiants n’ont pas d’enseignant dans un même département ? Pour ne pas pénaliser leurs étudiants, ce sont les professeurs et les maîtres de conférences qui assurent ces groupes en plus de leur service, quels que soient le nombre d’heures et le travail supplémentaire, quelles que soient l’amplitude horaire ou l’accumulation des heures dans une même journée. Dans ces départements, la totalité des enseignants titulaires font plus du double de leur service, sans parler de leur temps de recherche. À Montpellier Paul-Valéry, cela représente plus de 16500 heures pour 75 collègues quasiment en double service ou plus. Et cela dure depuis plus de 10 ans. Ce n’est pas « un ressenti », comme le dit Monsieur le Ministre, mais une réalité dure et désespérante pour ceux qui aiment leur travail et le service public. Les tâches administratives sont confiées à des contractuels qu’il faut former et qui s’en vont dès qu’ils trouvent mieux (jusqu’à 1600 euros de prime annuelle en moins qu’ailleurs n’incite pas à s’attarder).

    Depuis plus de 10 ans nous sommes en surchauffe, en travail forcé, en déséquilibre permanent, jamais sûrs d’arriver à remplir nos missions faute de bras. Nous l’avons dit, répété, crié : il est urgent de créer des postes, de revenir à des dotations pour charges de service public à la hauteur du nombre d’étudiants accueillis, de rétablir un modèle d’allocation des moyens qui répare les injustices, qui soit clair et transparent.

    Mais non, il n’y aura pas de nouveau modèle, répète Monsieur le Ministre qui « n’y croit pas ». Nous restons donc depuis 15 ans le seul pays d’Europe où l’argent de l’État est distribué aux universités sans critères connus, dans la plus totale opacité et injustice. Pour un étudiant de même discipline une université peut recevoir deux fois moins qu’une autre. Pourquoi ? Personne ne le sait, aucune justification aux plafonds d’emplois, à la dotation de l’État, aux demandes de fermeture de formations ; seulement des arguments imparables : pas d’argent, pas de postes ; pas de postes, trop d’étudiants ; trop d’étudiants, déficit ; déficit, pas d’argent ; et on reprend la boucle comme des hamsters qui tournent dans leur roue.

    C’est historique, pourquoi changer ? Parce que, Monsieur le Président, les conséquences de ce refus sont funestes. Pour ne pas pénaliser leurs étudiants, pour ne pas négliger leurs recherches, nos collègues perdent leur santé et parfois leur vie. Et cette année, ils perdent aussi l’espoir de voir s’améliorer leur situation. Aucune création de postes pour cette campagne d’emplois, pas de recrutement de fonctionnaires, qu’importe votre taux d’encadrement, votre nombre d’étudiants ; pas de discussion, pas de négociation, qu’importe l’injustice. Tant pis si les plus pauvres payent pour les plus riches ; c’est le sens de l’histoire. Enfin, le chantage pour ceux qui résistent : si vous laissez des créations dans la campagne d’emplois, vous ne les aurez pas et vous n’aurez pas non plus le renouvellement des postes vacants, libérés par retraite, mutation ou mort. On meurt dans mon université et je me refuse à choisir dans quels départements seront les prochains morts. Notre demande est légitime, nous ne voulons pas y renoncer. Aveuglement, indifférence, mépris, volonté de soumettre sans écouter, c’est ce que vit aujourd’hui ma communauté. Zola dénonçait les injustices d’une société qui pour ménager les plus riches écrasait les plus pauvres. La situation de mon université, c’est bien du Zola, Monsieur le Président.

    Savoir et se taire c’est être complice, je ne peux pas taire cette injustice. Pouvoir agir et ne rien faire c’est être coupable, vous savez maintenant ce que zéro création de postes veut dire pour une université comme la mienne.

    Permettez-moi, Monsieur le Président, de vous saluer comme les gladiateurs saluaient celui qui finançait les jeux et présidait à leur destinée : « Morituri te salutant ».

    Anne Fraïsse
    Présidente de l’Université de Montpellier Paul-Valéry

    https://www.univ-montp3.fr/fr/communiques/lettre-ouverte-danne-fra%C3%AFsse-pr%C3%A9sidente-de-luniversit%C3%A9-de
    #université #France #ESR #facs #conditions_de_travail #décès #suicide #usure #désespoir #indifférence #déficit #sous-dotation #service_public #santé #taux_d'encadrement

  • Education nationale et Armées, alliés pour un conditionnement progressif des élèves français à la guerre
    https://www.liberation.fr/societe/education-nationale-et-armees-allies-pour-un-conditionnement-progressif-d

    Dans cette optique, l’#armée met le paquet sur la jeunesse. Lundi 12 janvier ont débuté les inscriptions pour le nouveau #Service_national_volontaire ouvert aux jeunes de 18 à 25 ans, annoncé par Emmanuel Macron fin novembre. Dans la même veine, la nouvelle #Journée_défense_et_citoyenneté (#JDC, bientôt rebaptisée « #journée_de_mobilisation ») est généralisée depuis la rentrée scolaire 2025. Au programme des ados désormais : une cérémonie des couleurs et la Marseillaise pour ouvrir la journée, un atelier de tir au laser et un repas sous forme de ration de combat, suivis d’un solennel « Au revoir républicain » avec remise du bleuet de France.

    [...] Un cap est franchi en novembre dernier, au moment où le ministère de l’Education nationale publie un guide baptisé « Acculturer les jeunes à la défense » à destination des établissements scolaires. « Tous ces éléments nous dirigent vers une société d’adaptation à la guerre. Pour avoir combattu la militarisation de l’école depuis les années 80, je note qu’on n’a jamais été aussi loin qu’aujourd’hui », analyse Olivier Vinay, professeur de SVT à la retraite et militant au sein du Collectif contre la militarisation de la jeunesse et de l’école.

    La majorité des activités assurées par des gradés dans le milieu scolaire s’inscrit dans le cadre des « classes de défense et de sécurité globale » (CDSG), créées en 2005 dans les collèges et les lycées. Elles peuvent être le fruit d’un partenariat avec la police, la sécurité civile, un service départemental d’incendie et de secours (Sdis) ou l’armée. Dans ce dernier cas, le programme tourne autour de l’éducation à la défense et du travail de mémoire. Selon les chiffres du ministère de l’Education nationale, on dénombre environ 1 200 classes défense pour l’année scolaire 2025-2026, impliquant 32 000 élèves sur les 5,6 millions qui peuplent le second degré. Une dynamique à la hausse : en 2016, seuls 3 700 élèves étaient concentrés dans quelque 160 CDSG.

    L’instauration d’une classe défense peut venir de l’initiative du chef d’établissement ou d’un professeur volontaire. Elles peuvent être créées dans tout établissement scolaire mais elles sont implantées en priorité dans les zones rurales et dans les établissements relevant d’un réseau d’éducation prioritaire (REP et REP +). Un ciblage géographique et sociologique qui interroge : « On sait que c’est pas pour tous, c’est pour les classes populaires, les recalés de Parcoursup », commente Esther (tous les prénoms ont été modifiés), professeure de philosophie en Seine-Saint-Denis et membre de la tendance intersyndicale Emancipation.

    Dans la grande majorité des établissements scolaires, l’inscription dans une #classe_défense relève du choix de l’élève. Mais dans certains, elle revêt un caractère obligatoire. Quand elle apprend, le 19 septembre, que son fils sera inscrit dans la classe défense, Stéphanie, mère d’un élève de quatrième dans un collège de 200 élèves de l’académie de Dijon, se rebiffe. « Comment faire quand nos valeurs sont opposées à ce dispositif ? On m’a répondu que, de toute façon, ce n’était pas une option. Des voix dans la salle m’ont carrément dit que je pouvais toujours changer d’établissement. » D’après une étude de l’Institut de recherche stratégique de l’Ecole militaire (Irsem) sur les apports des classes défense, publiée en avril 2022, cette orientation avait à l’époque été imposée à 11 % des élèves. 49 % d’entre eux avaient affirmé que cela venait d’un choix personnel, quand 40 % disaient que cela s’était un peu fait par hasard.

    Côté programme, le flou règne. Quand certaines classes rencontrent des gradés lors de conférences, d’autres visitent des lieux mémoriels. Les établissements n’ont aucun volume horaire imposé. Interrogé par Libération, le ministère de l’Education nationale précise que « les modalités de contenus et mise en œuvre sont extrêmement souples et relèvent de l’initiative pédagogique locale ». Résultat : « Les partenariats peuvent parfois aller assez loin. On nous a par exemple déjà proposé de faire venir les militaires en conseil de classe, ce que nous avons refusé », se souvient Quentin Dauphiné, professeur d’histoire-géographie dans un lycée du Var et délégué syndical Snes-FSU.

    Jusqu’alors réservé aux #collèges et aux #lycées, le dispositif s’élargit. A Libourne (Gironde), l’#école élémentaire Marie-Marvingt a noué un partenariat avec la Marine nationale. Les premières classes défense à destination des plus petits pourraient ainsi fleurir à la rentrée 2027. « Une première inquiétante au niveau national, alertent l’union départementale de Force ouvrière (FO) de Gironde, le syndicat Force ouvrière des professeurs des écoles de la Gironde ainsi que l’Union locale de Libourne dans un communiqué commun. Nous demandons de cesser immédiatement ce projet dont l’unique objet est de pousser les jeunes élèves vers les rangs de l’armée et de les conditionner à “la défense de la patrie.” »

    [...]

    Depuis la rentrée scolaire, le fils de Stéphanie a assisté à deux conférences animées par un colonel. A l’issue de la seconde, un fascicule intitulé « Ma première cérémonie militaire » a été glissé dans son cartable. Au fil des 36 pages dessinées, on suit un petit garçon qui découvre la prise d’armes, les cérémonies du 11 Novembre et du 14 Juillet. « Les enfants de la classe s’avancent en rang ! Ils lisent les noms des soldats morts pour la patrie. Il y en a tant… C’est triste et émouvant de penser à chacun de ces braves » ; « Voilà, c’est la fin de cette belle cérémonie qui nous a rappelé que notre pays, la France, est une patrie riche et forte de son histoire, et respectueuse de ceux qui se sont battus jusqu’à la mort pour les valeurs de la République. Devant leur courage, nous nous inclinons », peut-on y lire.

    Parmi les mécènes présentés en dernière page de l’ouvrage, on retrouve les leaders européens de l’armement comme MBDA, Dassault, Airbus ou encore Safran. « Voir que les marchands d’armes financent les supports éducatifs utilisés dans l’éducation nationale, ça me choque. Pour moi, c’est de la propagande », peste Nathalie, elle aussi mère d’une élève de quatrième dans le collège de l’académie de Dijon. D’autres ont depuis investi dans l’ombre, à l’instar du milliardaire d’extrême droite Pierre-Edouard Stérin, selon les informations du Canard enchaîné. Depuis la sortie du fascicule en 2020, près de 370 000 exemplaires auraient été gratuitement distribués aux établissements scolaires, aux mairies et aux associations, poursuit le journal.

    De son côté, la communauté enseignante est fracturée sur la question. Emilie Ros, professeure d’espagnol contractuelle dans le Tarn-et-Garonne, fait partie des détracteurs et « alerte depuis quatre ans ». La création des classes défense a été votée en conseil d’administration dès l’arrivée de la nouvelle cheffe d’établissement dans son collège rural de 300 élèves, en 2022. « Il n’y a pas eu de débat, elle a présenté ça comme quelque chose allant de soi, se remémore-t-elle. Les parents d’élèves ont commencé à se questionner. Il y a eu une manifestation devant le collège en début d’année scolaire et les rencontres parents-profs ont été assez houleuses. Et tout ça est passé comme une lettre à la poste chez les profs ! » Seule face à une équipe enseignante plutôt favorable, la professeure d’espagnol se syndique à la CGT.

    Peu à peu, elle prend la parole en conseil d’administration, interroge le professeur d’histoire-géographie qui pilote les classes défense, sonde ses collègues. Une prise de position assumée qui n’est pas du goût de sa cheffe d’établissement : après trois rentrées scolaires dans le même collège, la professeure d’espagnol obtient un avis défavorable à son formulaire de renouvellement de contrat en mai 2025. Sur le document, consulté par Libération, les raisons évoquées par la cheffe d’établissement reposent sur une « attitude clivante qui génère des tensions » et un « positionnement récurrent et affiché en décalage avec les prises de décision dans le cadre institutionnel ». Depuis, l’enseignante est au chômage.

    Si quelques situations semblent cristalliser les tensions, de l’avis des principaux concernés, la mise en place des classes défense se passe la majeure partie du temps sans accroc. « Si on n’a pas fouillé le sujet, on peut se dire que ça n’est pas si grave », observe Cassandre, enseignante dans le second degré dans le Val-de-Marne. Les raisons qui poussent les enseignants à se saisir du dispositif sont multiples et, souvent, c’est l’opportunité financière qui fait mouche. Avec un budget de l’Education nationale qui se réduit comme peau de chagrin, les partenariats avec les armées deviennent une solution pragmatique. Dans le collège de l’académie de Dijon, le partenariat a notamment permis d’organiser un voyage en Italie.

    Dans un lycée de la même académie, une convention de classes défense a été signée pour que les élèves en hôtellerie puissent réaliser leurs stages en milieu militaire, notamment au 511e régiment d’Auxonne. « Il est très difficile de s’opposer à des arguments aussi utilitaristes. Je suis une des rares, partage Camille, professeure de biochimie syndiquée au Snes-FSU et membre de la tendance révolutionnaire et anticapitaliste Emancipation. Alors qu’on ne devrait ni accepter l’aide ni l’argent de l’armée pour boucler notre propre budget. Ses valeurs sont opposées aux nôtres : elle repose sur l’obéissance sans réflexion, quand l’école veut susciter leur esprit critique. »

    Dans certaines académies, les élèves participent à ce qu’on appelle des #rallyes_citoyens. Présentées comme des compétitions ludiques et éducatives destinées à développer l’esprit citoyen des élèves, ces journées ont, selon les académies, parfois tourné au fiasco. Dans la présentation du programme annuel de la classe de son fils pour l’année scolaire 2025-2026, Stéphanie note une « activité décentralisée des classes défense du département », en avril 2026. Va-t-on mettre une arme factice dans les mains de son fils ? Ou le déguiser en surveillant pénitentiaire chargé de mater des détenus désobéissants ? « J’ai demandé si cela correspondait aux journées organisées à Dijon lors desquelles les enfants doivent nasser des manifestants. On m’a répondu “oui, sans doute”. Soit personne n’est au courant, soit ils ne veulent pas nous le dire. »

    Les classes défense et les rallyes citoyens sont les dispositifs les plus tape-à-l’œil de ces partenariats mais ils sont loin d’être les seuls. « On a travaillé sur plus d’une centaine de dispositifs, résume Irène. Ils sont tous liés entre eux, mis en place, actés et régis par des textes réglementaires. » La première pierre de ce long travail est posée en 1955, par la création de la commission armée jeunesse. Depuis plus de soixante-dix ans, ce groupe de travail qui réunit 70 associations, syndicats ou mouvements étudiants ainsi que 23 ministères ou délégations interministérielles, a pour objectif de potasser le lien entre l’armée et la jeunesse.

    Au sein de ce réseau tentaculaire, certaines initiatives sont plus « diluées et inoffensives », estime Irène, à l’instar des journées sport-armée-jeunesse ou des prix armée-jeunesse. Les Bulles de mémoire récompensent l’auteur d’une bande dessinée qui doit « impérativement » être liée aux conflits dans lesquels la France est ou a été engagée. « C’est pervers et à la fois très clair : ils veulent que nous, les profs, fassions le service après-vente », pose Esther, la professeure de philosophie en Seine-Saint-Denis. Dans son lycée, l’armée n’est plus invitée au carrefour des métiers en raison de l’intervention des personnels. « Avec la montée des tensions dans le monde, on ne peut plus faire comme si c’était un métier comme un autre. »

    • Pour rappel, la préparation militaire faisait partie intégrante de l’éducation des petits écoliers français entre la déculotté de la guerre franco-prussienne de 1870 et la boucherie de la première guerre mondiale. Ce fut succès retentissant qui permit d’envoyer des millions de soldats se faire trucider la fleur au fusil, et peut être même une des causes du conflit.

      Une recherche rapide me donne qqs articles sur le sujet :

      La préparation militaire en France : cheminement d’un concept 1871-1914

      https://www.persee.fr/doc/rharm_0035-3299_1985_num_159_2_7415

      En effet, plus qu’à l’école peut-être, car il s’agissait de jeunes gens volontaires, l’instruction civique, patriotique, partie intégrante importante du programme lui-même, occupant une place appréciable dans les manuels, peut être dispensée à haute dose (46). L’appareil militaire, l’action persévérante des instructeurs, parmi lesquels figurent des milliers d’officiers de réserve (47), le culte de l’armée, la lutte plus ou moins explicite contre l’antimilitarisme, le développement d’un patriotisme proche du chauvinisme, ont contribué à forger ce « moral », facteur dont le rôle n’a pas à être souligné. C’est dans cette culture éminemment patriotique, vécue sur le terrain, qu’il faut chercher l’efficacité première de l’œuvre d’instruction militaire de la jeunesse, telle qu’elle se développe avant 1914. Si ce n’était que son mérite majeur, c’est déjà un résultat dont ses promoteurs peuvent s’enorgueillir. Même l’Allemagne militariste de cette époque ne put disposer d’un pareil instrument (48).

      Le gymnaste, soldat de demain : les sociétés de préparation militaire de la Belle Époque
      https://www.cheminsdememoire.gouv.fr/fr/le-gymnaste-soldat-de-demain-les-societes-de-preparation-milit

      La préparation militaire en France (années 1900-années 1930) : un héritage sportif oublié ?
      https://books.openedition.org/pulm/20742#bodyftn26

      « Bien s’instruire pour mieux servir » : la formation militaire au début du XXe siècle
      https://sourcesdelagrandeguerre.fr/?p=5358

  • N° 175-176 • Tu seras soldat !
    https://www.obsarm.info/spip.php?article723

    Avec la publication de ce nouveau numéro de « Damoclès », nous poursuivons notre questionnement sur la militarisation de la jeunesse, cette fois avec une perspective historique. Elle s’appuie sur des ouvrages issus du « Fonds Bernard Vandewiele » archivés à l’Observatoire. Publiés après la défaite de 1870 et avant la Première Guerre mondiale, ces ouvrages avaient pour mission de préparer les enfants à remplir leur « devoir sacré » du service militaire. Une question d’actualité puisque le (…) #Revue_Damoclès

    / #La_une, #Victimes_du_nucléaire, Transferts / exportations, Service national / conscription

    #Transferts_/_exportations #Service_national_/_conscription

  • Lautes Nein zum Krieg
    https://www.unsere-zeit.de/lautes-nein-zum-krieg-4809720

    5.12.2025 - Mehr als 55.000 Schülerinnen und Schüler haben heute in über 80 Städten gegen das „Wehrdienstmodernisierungsgesetz“ gestreikt, das zeitgleich vom Bundestag verabschiedet wurde. Schülerinnen und Schüler bildeten Streikkomitees. Viele von ihnen haben in den vergangenen Wochen Demonstrationen vorbereitet, Reden geschrieben, Plakate gestaltet, Umfragen durchgeführt und Mitschüler mobilisiert. Die Initiative Schulstreik gegen Wehrpflicht begleitete die Streiks bundesweit. Der bundesweite Aktionstag zeige, wie groß der Widerstand gegen das heute beschlossene Gesetz ist.

    Von Kiel bis München, von Göttingen bis Potsdam blieben viele Klassenzimmer leer. „Wir sind beeindruckt davon, wie viele Schülerinnen heute gestreikt haben. Das zeigt: Die Schülerinnen und Schüler sprechen sich nicht nur in Umfragen gegen die Wehrpflicht aus, sondern sind bereit, dagegen aktiv zu werden. Sie haben heute Mut bewiesen. Denn sie möchten nicht sechs Monate lernen, zu töten. Sie wollen nicht im Krieg sterben“, erklärte Hannes Kramer, Pressesprecher der Initiative. Die Teilnehmer streikten trotz Repression und Drohungen von Kultusministerien, Schulleitungen und Versammlungsbehörden. „Sie haben uns mit Fehlzeiten gedroht und versucht, mit Gesprächen einzuschüchtern. Das habe ich auch selbst so erlebt, aber mich entschieden, trotzdem zu streiken“, erzählt Golo Busche aus Kiel, denn: „Was ist schon ein Gespräch mit dem Schulleiter oder unentschuldigte Fehlstunden im Vergleich zu einem halben Jahr in der Kaserne?“

    Die Jugend demonstrierte nicht alleine. „An vielen Orten wurden die Schülerinnen von Eltern und Lehrer*innen, zum Beispiel von der GEW, unterstützt“, freut sich Kramer. Am Donnerstagabend hatten bereits mehr als 2.000 Schülerinnen und Schüler in München gegen die Wehrpflicht demonstriert. In Berlin waren über 10.000 junge Menschen auf der Straße, 5.000 in Hamburg und 3.000 in Dresden. In Großstädten wie München, Kiel, Stuttgart oder Köln demonstrierten ebenfalls tausende junge Menschen gegen die Wehrpflicht. Selbst in kleineren Städten wie Marburg, Landau oder Friedberg gingen Hunderte auf die Straße.

    Zu den Streiks hatte auch die DKP aufgerufen. An vielen Orten unterstützten Mitglieder der Partei die Demonstrationen. Viele weitere Organisationen hatten ihre Solidarität bekundet, etwa die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) oder einzelne Gewerkschaftsgliederungen.

    In vielen Reden und an offenen Mikrofonen wurde deutlich, warum die Schüler lieber streikten, als in die Schule zu gehen. „Wir sollen für Deutschland kriegstauglich werden – doch was ist mit unserem Recht, in Frieden zu leben?“, begründete Phil Werring aus Münster seine Teilnahme an dem Streik. Statt militärischem Drill und Krieg wünschen sich Schülerinnen und Schüler ein Leben ohne Zwang, mit guter Bildung und Ausbildung – und Zukunftschancen.

    In mehreren Städten waren Teilnehmer von teils massiver Repression betroffen. In Halberstadt wurden Schülerinnen und Schüler eines Gymnasiums von der Schulleitung eingeschlossen und ihrer Freiheit beraubt. Die Pause fände drinnen statt, beschied die Schulleitung. In Leipzig zog die Polizei zwei Schüler aus der Demonstration wegen eines Transparentes, auf dem Bundeskanzler Friedrich Merz aufgefordert wird, doch selbst zur Bundeswehr zu gehen. Das sei rechtswidrig, behaupteten die Beamten. Eine rechtliche Grundlage für ihr Vorgehen konnten sie nicht nennen. In Hamburg verbot die Polizei eine Zubringerdemonstration. Eine spontan angemeldete Demonstration untersagten die Staatsdiener ebenfalls. In Rostock verschob die Versammlungsbehörde eine angemeldete Demonstration eigenhändig auf 13 Uhr, also nach Schulschluss.

    Der Protest ende nicht mit den heutigen Streiks, unterstrich die Initiative Schulstreik gegen Wehrpflicht. „Wir bleiben laut, bis die Wehrpflicht vom Tisch ist. Wir werden jedem Schritt zur Einführung der Wehrpflicht etwas entgegensetzen“, kündigte Ronja Ruh aus Berlin an. Die Initiative ruft zu einer zweiten Runde Schulstreiks am 5. März 2026 auf. Bis dahin bereite man sich auf den nächsten Streik vor und setze sich gegen Bundeswehrwerbung an Schulen ein.

    #Allemagne #service_militaire #protestations #guerre

  • FAQ zum neuen Wehrdienst: Was sich für junge Menschen in Deutschland ändern wird
    https://www.telepolis.de/article/FAQ-zum-neuen-Wehrdienst-Was-sich-fuer-junge-Menschen-in-Deutschland-aende

    Voilà les conditions qu’on impose désormais aux jeunes allemands destinés au sort de chair à canon.

    11.12.2025 von Marcel Kunzmann - Der Wehrdienst kommt – zunächst freiwillig. Ab 2026 müssen alle 18-jährigen Männer einen Fragebogen ausfüllen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

    Der Bundestag hat am 5. Dezember das neue Wehrdienstgesetz beschlossen. Die Regierung will damit einen „neuen und attraktiven“ Wehrdienst schaffen, um die Bundeswehr in den nächsten Jahren deutlich zu vergrößern. Das Gesetz gilt ab 2026.

    Fragen und Antworten zum neuen Gesetz (Stand: 09.12.2025):

    Was ändert sich konkret für junge Menschen?

    Änderungen gibt es primär für Männer: Ab 2026 greifen neue Erfassungsregelungen. Alle deutschen Männer, die seit dem 1. Januar 2008 geboren wurden, müssen mit 18 Jahren dann einen Fragebogen der Bundeswehr ausfüllen. Darin werden Angaben zum Gesundheitszustand, zu Bildungsabschlüssen und zum Interesse am Bundeswehrdienst abgefragt.

    „Wer darin seine Bereitschaft erklärt, dienen zu wollen und Auskunft über seine körperliche Fitness gegeben hat, kann dann bei Eignung zur Musterung eingeladen werden. Aus den dann bereits Gemusterten sollen die Geeignetsten und Motiviertesten ausgewählt werden“, heißt es auf der Website des Deutschen Bundeswehrverbands, der von einer „Auswahl der Besten“ spricht.

    Frauen erhalten den Fragebogen ebenfalls und können freiwillig teilnehmen, sind aber nicht verpflichtet.

    Die Einführung der flächendeckenden Musterung erfolgt etappenweise in landesweit 24 Musterzentren. Ab 1. Juli 2027 sollen alle erfassten 18-jährigen Männer zur Musterung eingeladen werden – unabhängig davon, ob sie Interesse am Dienst geäußert haben oder nicht. Dies gilt auch für Männer, die ihren Geschlechtseintrag geändert haben.
    Welche Anreize und Sanktionen gibt es?

    Für 18-jährige Männer besteht die Pflicht, den Erfassungsfragebogen wahrheitsgemäß auszufüllen und bei Bedarf an der Musterung teilzunehmen. Wer den Fragebogen grundlos verweigert, könnte laut Bundeswehr mit Sanktionen wie Bußgeldern belegt werden.

    Neu ist zudem, dass mit stärkeren monetären Anreizen gearbeitet wird. Freiwillige erhalten künftig den Status „Soldat auf Zeit“ und bekommen eine deutlich höhere Vergütung von 2.600 Euro brutto monatlich. Der Grundwehrdienst dauert mindestens sechs Monate, kann aber auf bis zu 23 Monate verlängert werden. Wer sich für mindestens ein Jahr verpflichtet, kann mit verschiedenen Prämien und Zuschüssen, beispielsweise zum Führerschein, rechnen.
    Wie unterscheidet sich das neue Modell von der früheren Wehrpflicht?

    Der neue Wehrdienst setzt (zunächst) auf Freiwilligkeit und gezielte Auswahl, im Gegensatz zur alten allgemeinen Wehrpflicht. Früher mussten alle jungen Männer etwa neun bis zwölf Monate dienen. Im neuen Modell wird hingegen aus einer großen Zahl von Interessenten gezielt ausgewählt. Gleich bleibt, dass nur Männer verpflichtend zur Musterung vorgeladen werden können.

    Die Freiwilligen durchlaufen eine Grundausbildung mit Fokus auf Heimatschutz-Aufgaben wie Sicherungs- und Wachdienst. Die Bundeswehr wirbt in diesem Kontext heute vermehrt mit Karrieremöglichkeiten und Weiterbildungen, etwa Ausbildungen für Führerscheine oder Technikkurse.
    Müssen Familien mit einer Einberufung ihrer Kinder rechnen?

    Derzeit nicht. Die Regierung erklärt, dass zunächst alle Möglichkeiten freiwilliger Rekrutierung ausgeschöpft werden sollen. Wenn die Zahl der Freiwilligen nicht ausreicht, könnte allerdings später nach gesonderter Entscheidung im Bundestag zur regulären Einberufung übergegangen werden.

    Laut dem Ministerium wäre das erst frühestens Ende des Jahrzehnts zu erwarten – also für Jugendliche, die etwa um 2012 geboren wurden. Geburtsjahrgänge ab 2012 oder später könnten also von einer möglichen Wehrpflicht betroffen sein.
    Was passiert bei Verweigerung?

    Da der Wehrdienst derzeit freiwillig ist, entstehen keine Nachteile für diejenigen, die nicht teilnehmen möchten. Allerdings ist die Beantwortung des Fragebogens für Männer verpflichtend.

    Sollte später eine Wehrpflicht eingeführt werden, können Betroffene weiterhin im Rahmen der Kriegsdienstverweigerung einen Ersatzdienst beantragen. Mit der Wehrpflicht würde dann auch wieder der Zivildienst eingeführt.
    Gibt es Alternativen zum Wehrdienst?

    Zurzeit gibt es keinen neuen verpflichtenden Zivildienst. Der Zivildienst wurde 2011 abgeschafft und käme nur mit einer offiziellen Wiedereinführung der Wehrpflicht zurück.

    Unverändert bleibt die Möglichkeit, sich freiwillig zu engagieren – etwa im Bundesfreiwilligendienst, in sozialen Projekten oder im Katastrophenschutz wie der Freiwilligen Feuerwehr oder dem THW.
    Worüber streitet die Koalition?

    Politiker von CDU und CSU drängen darauf, dass im Gesetz ein Automatismus für eine Wehrpflicht verankert wird. Sie fordern eine Regelung, mit der die Bundesregierung die Wehrpflicht bei Unterschreiten festgelegter Rekrutierungsziele unverzüglich wieder in Kraft setzen kann – ohne erneute Beteiligung des Bundestages.

    Die SPD beharrt darauf, dass der neue Wehrdienst als Freiwilligendienst eingeführt wird. Die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Siemtje Möller sagte: „Wir haben uns im Koalitionsvertrag eindeutig verständigt: Der neue Wehrdienst startet freiwillig – und das gilt.“

    Am Ende der Debatte hat sich bislang das freiwillige Modell zunächst durchgesetzt.
    Welche Ziele verfolgt die Bundeswehr?

    Ziel ist es, dass bis 2030 insgesamt über 100.000 freiwillig Wehrdienstleistende ihren Einsatz absolviert haben und dann der aktiven Reserve zur Verfügung stehen. 2025 sollen 15.000 Soldaten aufgenommen werden, 5.000 mehr als im Vorjahr. Diese Zahl soll jährlich um 3.000 bis 5.000 steigen.

    Ab 2031 sollen dann jährlich bis zu 40.000 Personen über das neue Wehrdienstmodell rekrutiert werden. Kritiker bezweifeln allerdings, ob diese Ziele erreicht werden können.

    Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Henning Otte (CDU), und der Militärhistoriker Sönke Neitzel warfen Pistorius vor, sein Entwurf werde den Anforderungen „angesichts der Bedrohung durch Russland“ nicht gerecht.

    Bundeskanzler Friedrich Merz betonte: „Wenn wir sehen, dass wir die Zahlen nicht erreichen, die wir brauchen, dann wird der nächste Schritt folgen müssen – und zwar beginnend mit einer Wehrerfassung.“

    #Allemagne #militaire #service_militaire

  • RATP : le déraillement spectaculaire du T3a révèle la catastrophe de la privatisation
    https://www.revolutionpermanente.fr/RATP-le-deraillement-spectaculaire-du-T3a-revele-la-catastrophe

    Dimanche 16 novembre, le Tramway T3a a percuté un bus de la ligne 27 près de la porte d’Ivry, dans le 13e arrondissement de Paris. La rame a perdu tout adhérence sur le rail lorsqu’elle a roulé sur une « pâte végétale », phénomène récurrent lorsque l’automne bat son plein. Par chance, aucun blessé n’est à déplorer malgré les dégâts spectaculaires de l’incident. Alors que la RATP diligente une enquête interne et « s’excuse pour la gêne occasionnée », le caractère « accidentel » mis en avant par l’entreprise cache bien mal ses responsabilités. Sur X Ahmed Berrahal pointe le « Zéro action de la RATP ». « Après un déraillement, on fait semblant de découvrir le problème ? Les collègues avaient prévenu, personne n’a bougé », dénonce le syndicaliste.

    Pendant des années, le traitement des feuilles mortes – dégagement des rails, contrôle de l’adhérence, nettoyage de la plateforme – relevait de l’expérience des équipes voie de la RATP. Malgré les multiples baisses de budget alloué aux dépenses de maintenance, ce service tenait grâce à des agents expérimentés. Leur connaissance du terrain, leur capacité d’anticipation et leurs méthodes adaptées permettaient d’assurer un minimum la sécurité du réseau. En 2024, la RATP a transféré l’ensemble de la maintenance lourde des infrastructures à Colas Rail : voie, caténaires, génie civil. Depuis, la sécurisation des rails, pourtant essentielle pour le tram, a été largement dégradée, au point qu’il n’y existerai même plus de « plan feuille » lorsque les risques saisonniers atteignent leur pic.

    D’après certains agents, un marché couvrant le nettoyage des voies et plateformes pour les années 2026 à 2031 est prévu. « Pour la période actuelle, rien n’est clair. On ignore si une organisation transitoire existe réellement, ou si elle n’a tout simplement jamais été mise en œuvre », nous explique ainsi un agent de la RATP. L’accident du T3a, où une rame de près de 45 tonnes s’est transformée en une masse incontrôlée, pose de ce point de vue beaucoup de questions. Autrement dit, le réseau a dû affronter cette période critique sans qu’aucun plan ne soit à la hauteur des risques encourus, dans un contexte où la maintenance était en pleine réorganisation.

    https://www.revolutionpermanente.fr/local/cache-vignettes/L647xH364/9067a21c85007d5b7e4b6630af513d-0acad.png?1764360334

    #ratp #service_public #sous-traitance