• Über das Experten-Unwesen : Wer uns im ÖRR die Welt erklärt
    https://www.berliner-zeitung.de/article/ueber-das-experten-unwesen-wer-uns-in-den-medien-die-welt-erklaert-

    A propos des « experts » dans la presse et sur les plateaux de télé et comment accéder au statut d’expert.

    Citation : Les critères qui comptent pour les responsables de la programmation dans les rédactions : il faut toujours répondre à son portable, même à la caisse d’Aldi, même quand on ne connaît pas le numéro. Même à trois heures du matin. Il faut toujours être disponible et accepter, car les demandes sont toujours de dernière minute. Et il faut savoir s’exprimer sans faux pas en quelques phrases, même avec peu de temps de préparation. Une touche d’humour, une bonne prononciation et une apparence télégénique ne font pas de mal non plus – et voilà, vous êtes l’expert né .

    4.5.2026 Alexander Teske - Schon so mancher Erklärer hat sich als Hochstapler oder Fantast entpuppt. Doch solange man eloquent formuliert und schnell liefern kann, ist erstmal alles gut.

    Bei der Tagesschau habe ich als Planer gearbeitet. Zu den Aufgaben eines Planers gehört es, Experten zu suchen. Gesprächspartner, die als Koryphäen auf ihrem Gebiet, in knappen Sätzen etwas gut erklären können. Oder einordnen. Warum Iran bombardiert wird, der Strom so teuer ist, Wale stranden, Trump Erfolg hat. Umso überraschter war ich über die Frage einer Kollegin, wonach wir eigentlich Experten einladen. Was da unsere Kriterien sind. Sie sei auf eine Veranstaltung eingeladen und solle diese Frage beantworten. Das Verblüffende: Ich wusste auch nach 21 Jahren als Planer bei MDR und NDR keine schnelle Antwort.

    Selbstreflexion unserer Arbeit war selten

    Jeder sah sich als Einzelkämpfer und hatte seine eigene Datei mit Experten. Wie und wonach er jemand aussuchte, blieb ihm überlassen. Daran musste ich denken, als ich über einen Artikel der Kollegen der „Zeit“ stolperte. Die Wochenzeitung beschäftigte sich mit Rüdiger Maas. Überschrift: „Ist Deutschlands bekanntester Generationenforscher ein Blender?“ Maas wurde als Experte und Psychologe durch fast alle deutschen Medien gereicht. Jahrelang war er einer der gefragtesten Erklärer gesellschaftlicher Trends.

    Als „Psychologe" wurde er in den Tagesthemen oder auf NDR info vorgestellt und ordnete ein, warum die AfD so gut Erstwähler erreicht. Angeblich würde das über die Eltern vererbt. Im SWR 1 wurde er als „renommierter Generationenforscher“ vorgestellt, bei Bayern 2 als „Experte für Arbeits- und Organisationspsychologie“ eingeführt und beim WDR sitzt er als „Wirtschaftspsychologe“ auf der Couch. Im öffentlich-rechtlichen Rundfunk war der Experte im stets offenen Hemd ein Stammgast – im ARD-Morgenmagazin, im heute journal oder bei Markus Lanz. Wurde er als „Philosoph“ vorgestellt, widersprach er nicht.

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    Unser Autor Stephanie Steinkopf/Ostkreuz

    Vier-Tage-Woche, Generation Z, Tik-Toks-Trends – Maas konnte alles erklären. Doch eine Recherche der „Jungen Freiheit“ machte zahlreiche Ungereimtheiten in seinem Lebenslauf, seiner Forschung und seinem Institut öffentlich. Er sei kein Diplom-Psychologe, promoviert habe er in Psychologie auch nicht. Die „Zeit“ recherchierte weiter. Nun hatte Maas plötzlich in Informationswissenschaften promoviert – an der Hochschule für Bibliothekwesen in Sofia. Und die Mitarbeiter seines Instituts gaben reihenweise an, dort vor Jahren einmal ein Praktikum absolviert zu haben oder nur in Teilzeit tätig zu sein. Eine Zweigstelle in Berlin existiert unter der angegebenen Adresse nicht. Wissenschaftliche Arbeiten publizierte Maas, wenn überhaupt, in drittklassigen Publikationen, die zum Beispiel in Pakistan herausgegeben werden.

    Einen Abschluss als Philosoph hat Maas auch nicht. Nun interessierte sich auch die „FAZ“ für den Fall. Der Plagiatsjäger Stefan Weber hat schließlich aktuell in der Doktorarbeit von Maas Zitate aus Studien gefunden, die gar nicht existieren. Ein neuer Baron Münchhausen? Das ZDF hat Maas vorsorglich von seiner 500 Namen umfassenden Experten-Liste gestrichen. Interessant wäre zu erfahren, wie er dort landen konnte. Eine Frage, die sich an alle Redaktionen richtet. Und zwar ganz ohne Schaum vor dem Mund: Sie wissen ja – wer im Glashaus sitzt… Vielleicht war Rüdiger Maas so ein beliebter Gesprächspartner in deutschen Medien, weil er gesagt hat, was Journalisten gern hören?

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    Rüdiger Maas © IMAGO/teutopress GmbH

    Er vertrat Positionen wie ein Social-Media-Verbot für Jugendliche bis 18 Jahre und schrieb das Buch „Generation arbeitsunfähig – warum uns die Jungen zwingen, Arbeit und Gesellschaft jetzt neu zu denken“. Es ist der Nachfolger des Machwerks „Generation lebensunfähig“. Sein nächster Paukenschlag ist für Juni angekündigt. Kurz vor den Landtagswahlen in Ostdeutschland trägt es den Titel: „Generation rechts? Zwischen Überbehütung und Existenzangst: Warum sich junge Menschen von der politischen Mitte abwenden.“ Die „Zeit“ konstatiert: „Maas beschreibt in seinen Büchern, was viele ohnehin im Gefühl haben.“ Vielleicht sein Erfolgsgeheimnis.

    Nur in der Wissenschaft genießt Maas kein hohes Ansehen. Was ihn mit Michael Winterhoff verbindet. Auch der attestierte unserer Jugend verhätschelt zu sein, ein Opfer der Kuschelpädagogik sozusagen. Auch er schaffte es mit kruden Thesen in die erste Reihe bei Anne Will, Sandra Maischberger oder Markus Lanz. Durch seine Auftritte wurde Winterhoff bundesweit bekannt und konnte 1,4 Millionen Exemplare seiner Bücher verkaufen. Diese tragen Titel wie „Warum unsere Kinder Tyrannen werden“. In der Fachwelt schüttelte man darüber nicht nur den Kopf. Winterhoff wurde von Psychologen und Pädagogen widerlegt und angegangen.

    Geipel verheimlichte Jahrelang ihre SED-Vergagenheit

    Enttarnt wurde er 2021 durch eine ARD-Dokumentation. Winterhoff war, im Gegensatz zu Maas, zudem kriminell. Das Landgericht Bonn hat den Kinderpsychiater vor kurzem zu einer Bewährungsstrafe von neun Monaten verurteilt. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass Winterhoff in sieben Fällen vorsätzliche Körperverletzung und in einem Fall fahrlässige Körperverletzung begangen hat.

    Eine von den Medien hofierte Hochstaplerin ist auch Ines Geipel. Sie verheimlichte jahrelang ihre SED-Vergangenheit, bezog Dopingopferentschädigung, obwohl sie wissentlich gedopt hat, ließ sich medienwirksam aus einer Weltrekordliste streichen, obwohl es den Weltrekord nicht gab, behauptete aus politischen Gründen nicht ins Olympiateam aufgenommen worden zu sein, obwohl es gar kein Olympiateam wegen des Boykotts der Spiele 1984 gab und gab im australischen TV an, ihr sei bei einer Blinddarm-OP die Bauchdecke zerschnitten worden, weil die Stasi von ihren Fluchtplänen erfahren habe – tatsächlich lief sie danach noch Rennen.

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    Ines Geipel © IMAGO/dts Nachrichtenagentur

    Sie erzählte, wie sie 1989 über einen Grenzabschnitt in Ungarn geflohen ist, an dem 18 Menschen ums Leben kamen – in Wahrheit war es nur einer. Trotzdem wird Geipel regelmäßig als Expertin eingeladen. Im Deutschlandfunk darf sie zum Erscheinen der OAZ erzählen, dass das „Imperium Holger Friedrich pro AfD und pro russisch sei und die DDR-Diktatur verleugne“. Dazu käme die „notorische Systemkritik und das Klagen über fehlende Meinungsfreiheit“, kurz „eine desinformierende Fabelwelt, ein hochproblematischer Ansatz“. MDR Kultur, SWR Kultur, BR und der RBB rollen ihrem neuen Buch den roten Teppich aus, welches dann folgerichtig für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert wird.

    Und erinnern Sie sich noch an Christian Pfeiffer? Auch TV-Pfeiffer oder Töpfchen-Pfeifer genannt? Er war ebenfalls nie um eine wilde Theorie verlegen. Geradezu berühmt wurde seine steile These, die Ossis wären überdurchschnittlich rechtsextrem, weil sie als Kleinkinder alle gemeinsam in den Krippen auf dem Töpfchen sitzen mussten. Pfeiffer, jahrelang Chef des kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, schaffte es damit mühelos in alle relevanten Talkshows. Er haute öfter mal einen raus. So stellte er die These in den Raum, dass Online-Killer-Spiele Kinder aggressiv machten, die heute längst widerlegt ist. Der Mutter von Sebnitz, die behauptete, ihr kleiner Sohn sei aus fremdenfeindlichen Motiven vor aller Augen von Neonazis im Freibad ertränkt worden, bescheinigt er eine hohe Glaubwürdigkeit. Kurze Zeit später stand fest: Die Mutter hatte sich alles ausgedacht.

    Geschadet hat Pfeiffer dies nie. Er kam jährlich auf über 100 Medienauftritte und erklärte mal dies, mal das, mal Ananas. Er erfüllte die Kriterien, die für die Planer in den Redaktionen relevant sind: Man muss immer an sein Handy gehen, auch bei Aldi an der Kasse, auch bei unbekannten Nummern. Auch nachts um drei Uhr. Man muss immer Zeit haben und zusagen, denn die Anfragen sind stets kurzfristig. Und man muss in knappen Sätzen unfallfrei sprechen können, auch mit wenig Vorbereitungszeit. Auch eine Prise Humor, eine gute Aussprache und ein telegenes Aussehen schaden nicht – und schon sind Sie der geborene Experte.

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    Christian Pfeiffer © Joachim Sielski via www.imago-images.de

    Natürlich müssen Sie erzählen, was in das Weltbild der Redakteure passt. Zum Beispiel, dass sich der Osten von der Demokratie verabschiedet hat. Und schon sitzen Sie wie Jana Hensel bei Markus Lanz im ZDF, bei „Hart, aber fair“ in der ARD und im „Bild“-Podcast von Paul Ronzheimer und erklären, einem Polarforscher gleich, den Ossi, das unbekannte, extremistische Wesen. Und Hensel sagt dem SWR, was man so sagen muss: Ostdeutschland brauche diese Ostdeutsche Allgemeine Zeitung nicht. Hensel verdient ihr Geld bei der Konkurrenz, der „Zeit“. (Transparenzhinweis: Die Ostdeutsche Zeitung erscheint im selben Unternehmen wie die Berliner Zeitung).

    Ein Paradebeispiel ist auch Claudia Kemfert. Für den Spiegel ist sie Deutschlands Energie-Expertin „mit den meisten Fehlprognosen“. Zudem sei sie „wendig“, weil sie ihre Ansichten regelmäßig anpasse – was für eine Wissenschaftlerin nicht gerade üblich sei. Der Focus listete Beispiele auf: 2008 sagte Kemfert massive Preissteigerungen beim Ölpreis voraus und tingelte als „200-Dollar-Kassandra“ durch die Talkshows. Der Ölpreis sackte kurz danach auf 40 Euro ab. Kemfert sprach sich früher für längere Laufzeiten von Atomkraftwerken aus. Später war sie für deren Abschaltung. 2011 waren Gaskraftwerke für sie eine „wirkliche Brückentechnologie“, elf Jahre später kritisiert sie Politiker, die auf Gas setzten.

    2010 prognostizierte sie für das Jahr 2020 eine EEG-Umlage von „etwa 3,5 Cent“ pro Kilowattstunde, es wurden dann über 6,7 Cent. 2021 sagte Kemfert: „Die Angst vor dem Blackout wird nur von Ewiggestrigen geschürt.“ Neun Monate später: „Wir müssen uns leider Gedanken über einen Blackout machen.“ Und doch sitzt Claudia Kemfert regelmäßig als Expertin vor den Kameras, hatte bis vor kurzem einen eigenen Klima-Podcast im MDR.

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    Claudia Kemfert © IMAGO/Jürgen Heinrich

    Was Sie als potenzieller Experte nicht tun dürfen: Den Korridor der geduldeten Meinungsfreiheit verlassen. So wie Werner Patzelt. Der Gründungsdekan der TU Dresden führte drei Studien zu Pegida durch. Ergebnis: Nicht nur Rechtsradikale in der Bewegung. Der CDU attestierte Patzelt eine Mitschuld am Aufstieg der AfD, da sie immer mehr nach links gerückt sei. Heute würde das kaum noch jemand bestreiten. Vor zehn Jahren hat sich Patzelt damit fast ins Abseits im öffentlich-rechtlichen Rundfunk geschossen. Der Stammgast bei Tageschau, Deutschlandfunk und MDR wird kaum noch eingeladen.

    Ein Schicksal, welches er mit Gabriele Krone-Schmalz teilt. Die einstige Moskau-Korrespondentin saß viele Jahre in zahlreichen Talkshows der ARD. Bis sie den Senderverantwortlichen zu russlandfreundliche Positionen vertrat. Auf der YouTube-Seite des MDR ist ein Interview mit ihr mit elf Millionen Ansichten das erfolgreichste Video überhaupt – es ist elf Jahre alt. Aber auch Harald Kujat wird nicht mehr eingeladen. Einst der ranghöchste Offizier der Bundeswehr und Vorsitzender des NATO-Militärausschusses, hat er nun plötzlich keine Ahnung mehr von militärischen Vorgängen – sagen die Entscheider bei ZDF, Tagesschau, RTL oder Spiegel, die seit Jahren auf ihn verzichten.

    Genauso wie auf Alice Schwarzer oder Horst Teltschik, die alle zum Inventar in deutschen Talkshows gehörten und nun keine Experten

    #médias #propagande #société_du_spectacle

  • Procès des tags de mains rouges sur le Mémorial de la Shoah : jusqu’à quatre ans de prison requis contre les prévenus bulgares
    https://www.franceinfo.fr/faits-divers/justice-proces/proces-tags-de-mains-rouges-sur-le-memorial-de-la-shoah-jusqu-a-quatre-an

    Wir Kellerkinder
    https://www.youtube.com/watch?v=Wez6uIsndRo


    En 1960 dans son film Wir Kellerkinder Wolfgang Neuss discute pourquoi son personnage principal dessine une croix gammée sur la fenêtre du bar de son père, un ancien nazi.

    Dans le film c’est initialement une commande payée par une équipe de télévision qui doit fournir une séquence filmée montrant des jeunes qui dessinent le symbole nazi. C’est pour illustrer le discours d’un ministre qui veut alerter contre le danger nazi toujours d’actualité. Pourchassés par la police les malfaiteurs se cachent dans le club de jazz de Neuss situé au sous-sol (d’où le titre du film) où il raconte ses raisons personnelles pourquoi il a peint la croix gammée sur la vitrine du bar de son pêre.

    Quinze ans après la fin du régime nazi Wir Kellerkinder est une parodie hilarante de l’hypocrisie des Allemands de l’Ouest et de l’Est par rapport à leur passé immédiat de crimes de guerre et de génocide.

    On n’aurait jamais cru que le scénario du film soit répété 65 ans plus tard à Paris par quelques Bulgares écervelés. La procureure française en rajoute à l’histoire déjà assez absurde et la transforme effectivement en Théâtre de la cruauté extrémiste réalisé comme coproduction européene. Pour une fois la farce précède la tragi-comédie, pour reprendre la phrase de Marx. (un juif) sur Hegel (un Prussien).

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    Des mains rouges peintes sur le Mur des Justes du Mémorial de la Shoah à Paris, le 14 mai 2024. (ANTONIN UTZ / AFP)

    30.10.2025 de Linh-Lan Dao, Mathilde Texier - Lors de la deuxième journée d’audience, jeudi, la procureure a énoncé ses réquisitions contre quatre Bulgares impliqués dans ces dégradations commises à Paris en mai 2024. Le caractère antisémite ou non de leur action a été au cœur des débats.

    « Ce dossier n’est pas le dossier d’un tag sur un mur. C’est bien plus que cela. » Au terme du deuxième jour de procès des « mains rouges », jeudi 30 octobre, la procureure de la République Camille Poch a requis des peines allant de deux à quatre ans d’emprisonnement, assorties d’une interdiction définitive de territoire français, pour les quatre Bulgares soupçonnés d’avoir dégradé le Mémorial de la Shoah, ainsi que plusieurs murs du 4e et 5e arrondissement de Paris, en mai 2024.

    Le parquet a requis une peine de quatre ans d’emprisonnement contre Nikolay I. et Mircho A., qu’il considère comme les « principaux organisateurs » de l’opération. La procureure a demandé le maintien en détention du premier, absent lors des dégradations mais décrit comme le « logisticien » du groupe, et un mandat d’arrêt pour le second, désigné à la fois comme l’"exécutant principal" de l’opération et le « recruteur », mais toujours en fuite et jugé en son absence. Contre Georgi F. et Kiril M., hommes de main de l’opération, Camille Poch a requis deux ans d’emprisonnement, assortis d’un maintien en détention.

    Lors de ses réquisitions, la procureure a invité le tribunal à mesurer l’impact de cette « opération de manipulation à des fins hostiles ». « Ce qui compte, ce n’est pas la pierre qu’on jette dans l’eau. Ce sont les ondes qui vont apparaître à la surface », a-t-elle souligné. Camille Poch a évoqué « un raid assez organisé en amont pour assurer la plus grande visibilité possible de leur action », sur laquelle plane l’ombre d’une tentative de déstabilisation orchestrée depuis la Russie.

    « Nous avons des ’amis’ qui essaient de réécrire ce qui se passe en France, nous avons une fake news de chair et d’os qui prend littéralement vie », a-t-elle déploré au sujet des trois prévenus présents à l’audience, qui s’étaient présentés la veille comme manipulés par leur ami Mircho A. et inconscients de la portée politique des tags au cœur de l’affaire. Sur les faits survenus la nuit du 13 au 14 mai 2024, « la cohérence entre le symbole [des mains rouges], et le lieu [le Mur des Justes du Mémorial de la Shoah] rend impossible la conjoncture, le caractère fortuit de cette rencontre-là. Ce n’est pas possible », tranche Camille Poch. « Ils ne sont pas venus à Paris parce qu’ils ont vu de la lumière », a-t-elle estimé. « L’attitude des prévenus sur les vidéos de vidéosurveillance montre une équipe déployée, à l’allure déterminée, qui va commettre un délit, pas qui sort d’un bar. »

    Après avoir déroulé les circonstances d’une opération « au niveau de préparation élevé », la procureure s’est attardée sur le profil des différents mis en cause, dont Georgi F., coauteur des tags. Celui-ci « n’est pas un nazi à la retraite », a-t-elle estimé.

    « Je dis qu’il est difficile, voire inaudible de dire qu’on a tagué, ivre, sans vérifier, le Mur des Justes au Mémorial de la Shoah, alors que l’on porte soi-même, sur une photo, un T-shirt disant qu’Hitler avait raison ».
    Camille Bloch, procureure de la République au tribunal correctionnel de Paris

    Camille Poch a ainsi plaidé pour la prise en compte des deux circonstances aggravantes des dégradations, liée à leur commission en réunion et à leur caractère antisémite. L’ingérence étrangère et l’antisémitisme sont « deux faces d’un même dossier », a estimé la procureure, évoquant « presque un antisémitisme d’opportunisme » accompagné d’une « recherche de fracturation de la société française », sur fonds de débats sur la guerre dans la bande de Gaza et de résurgence des actes antisémites. Elle a insisté auprès du tribunal sur l’importance de ce procès, dans un contexte marqué par d’autres campagnes de déstabilisation orchestrées depuis l’étranger : « Votre décision, c’est la première, un jalon absolument essentiel pour la suite. »

    Lors de leurs plaidoiries, les parties civiles se sont employées à démontrer le caractère antisémite des dégradations de mai 2024, revenant notamment sur la signification des mains rouges, symbole lié au lynchage de deux réservistes israéliens à Ramallah (Cisjordanie) en 2000. Le tag de ces mains sur le Mémorial de la Shoah est « ni plus ni moins qu’un appel au meurtre » visant les Juifs de France, a dénoncé Jacques Fredj, directeur du monument, venu assister au procès. « Avec une façade de 14 mètres de haut, une étoile de David de deux mètres de haut sur deux mètres, (...) personne ne peut croire que cette triste épopée se soit retrouvée là par hasard » a estimé David Père, avocat du Mémorial de la Shoah.

    Un an plus tard, le lieu faisait l’objet d’une nouvelle dégradation, cette fois-ci à la peinture verte, toujours sur fond de soupçon d’ingérence russe. « Il n’a jamais fait de doute pour nous que (...) l’antisémitisme était la motivation principale des quatre mis en cause » a déclaré de son côté Galina Elbaz, avocate de la Licra. « L’ingérence n’excuse pas l’antisémitisme de ce dossier. Elle n’excuse pas, elle instrumentalise. »

    De son côté, la défense a insisté sur la perspective de « l’argent facile » représentée par l’opération. Georgi F. « est une circonstance aggravante à lui seul », concède son avocat Martin Vettes, en référence aux tatouages néonazis du prévenu bulgare. Il a toutefois démenti le caractère antisémite des motivations de son client, le présentant comme un père de famille souhaitant régler ses arriérés de pension alimentaire. L’intéressé avait évoqué, à l’audience, des problèmes de santé l’ayant empêché de travailler pendant six mois. Selon son conseil, Georgi F. n’a pas été recruté par Mircho A., son ami de longue date, en raison de leurs affinités politiques – ils se sont rencontrés dans les milieux ultranationalistes bulgares – mais pour profiter de sa vulnérabilité.

    Rappelant l’implication du prévenu dans une autre affaire d’ingérence, celle de cercueils portant la mention « soldats français de l’Ukraine » déposés sous la Tour Eiffel, seulement un mois après les faits jugés, l’avocat de Georgi F. l’a présentée comme la « double preuve » de motivations financières et non politiques.

    « S’il avait été motivé par l’idéologie, il aurait fait le choix de ne s’en prendre qu’aux Juifs ou aux autres populations visées par les néonazis »
    Martin Vettes, avocat de Georgi F.au tribunal correctionnel de Paris

    L’avocat a achevé sa plaidoirie en appelant le tribunal à faire abstraction du lourd contexte politique qui entoure l’affaire : « Si vous écartez la circonstance aggravante de l’antisémitisme, vous allez en prendre plein la tête. Mais votre devoir de juge, c’est d’écarter l’opinion publique et de juger les faits tels qu’ils sont », a-t-il conclu. Les plaidoiries de la défense doivent se poursuivre vendredi.

    C’est un sacre branle-bas cette histoire car aucune des personnes impliquées a l’expérience de l’hecatombe, des cadavres qui s’entassent à côté du bout de terre où tu poses ta tête pour dormir. Neuss fait partie de la lost generation qui a vécu sa jeunesse entre 16 et 21 ans sous les bombes et dans les tranchées, obligé de risquer sa vie pour des idéaux qui se sont révélés comme mensonges criminels après la défaite.
    Il nous a enseigné qu’il y a une différence entre les crimes de guerre, le génocide et les symboles qu’on doit prendre pour ce qu’ils sont, des symboles, seulement des symboles qui ne somt jamais ce que nous croyons qu’ils représentent.

    Wolfgang Neuss
    https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Neuss

    Wolfgang Neuss en 1964, troisième à gauche, évidemment, t’as vu la tronche

    Humour des tranchées, à propos du vol du Challenger le 28 janvier 1986 :
    https://fr.wikipedia.org/wiki/STS-51-L

    »Die nächste Challenger wird ohne Sitze gebaut. Die paar Minuten können sie auch stehen.«

    #France #Bulgarie #Europe #justice #antisemitisme #hypocrisi #parodie #société_du_spectaclee #wtf

  • Keine Wahl
    https://www.unsere-zeit.de/keine-wahl-5-4801348

    Le gouvernement allemand prépare un coup d’état qui ressemble aux nominations de gouvernements sans majorité parlementaire en France. Les élus du dernier Bundestag dont le mandat vient d’être remplacé par celui des nouveaux élus sont appellés par le gouvernement à voter pour une modification de la constitution qui doit permettre aux dirigeants d’emprunter des sommes illimitées pour l’armement.

    Ceci est l’énième preuve pour le constat que nous vivons dans un état démocratique sans démocratie. Les décisions importantes y sont prises par les élites et octroyés au peuple par une série de rituels magiques sans importance de fait.

    Ils veulent la guerre et ils l’auront. Le peuple-bétail sera envoyé à l’abattoir comme en Russie et en Ukraine, comme en 14-19 et 39-45. Vous allez bientôt y assister si vous faites partie des heureux qui ne seront pas contraints de verser leur sang au service du capital.

    14.5.2024 von Ralf Hohmann - Schnelle Grundgesetzänderung soll Kriegskurs auf Jahre festlegen – und die Regierung von den Bürden des Wahlergebnisses befreien

    Stell dir vor, wir sind im Krieg, und wir erkennen es nicht“, alarmiert die Bundesakademie für Sicherheitspolitik in ihrem frischen Arbeitspapier zur dramatischen Lage in Deutschland und vermeldet historisch einzigartige Entscheidungen: „Die neue Bundesregierung wird die erste sein, die sich von Beginn an auf eine vermutlich epochale Dauerkrise für die europäische Sicherheit ausrichten muss.“ Da irrt sich die Bundesakademie. Das Ganze hatten wir schon einmal.

    Vor 27 Jahren, am 16. Oktober 1998, kam der Bundestag im Bonner Wasserwerk zu einer Sondersitzung zusammen, um erstmals seit Bestehen der Bundesrepublik über einen Kriegseinsatz deutscher Soldaten zu entscheiden. Die neugewählte Regierung war noch nicht im Amt, wie heute auch war keine Zeit für lange Debatten. Damals der Krieg gegen Serbien, jetzt müssen hunderte Milliarden für den nächsten Feldzug, diesmal gegen Russland, her. Und um die freizumachen, brauchen Friedrich Merz (CDU) und Lars Klingbeil (SPD) eine Grundgesetzänderung, sprich: eine Zweidrittelmehrheit.

    AfD und die Partei „Die Linke“ haben durch ihre am 11. März beim Bundesverfassungsgericht eingereichten Eilanträge signalisiert, ab der Konstituierung des neuen Bundestags am 23. März für dieses Vorhaben nicht zur Verfügung stehen zu wollen. Auch die FDP, zwar auch kriegstüchtig, aber in Treue fest zur Schuldenbremse, hat abgewinkt. Bis zu den geplanten Sondersitzungen setzt Merz, um die Milliarden für die Kriegstüchtigkeit zu retten, auf verstärktes Liebeswerben gegenüber den Grünen. Erst kokettierten sie ein bisschen mit ihrer „staatspolitischen Vernunft“, um dann am vergangenen Sonntagabend beim Rendezvous mit den Fraktionsspitzen von Union und SPD zu beweisen, dass für Tod und Waffen noch viel mehr Geld losgeschlagen werden muss. Die von Schwarz-Rot angestrebten Kriegskredite seien noch zu mickrig, „der Begriff der Verteidigungsausgaben dort zu eng gefasst“, als dass er die „drängenden Fragen im Bereich Gesamtverteidigung und sicherheitspolitischer Aufgaben“ lösen könnte, heißt es in einem eilig zusammengezimmerten Gesetzentwurf der grünen Bundestagsfraktion.

    Ungerecht, wie Merz hier kritisiert wird, wo er doch bereits dafür gesorgt hat, dass nicht nur die 500 Milliarden Euro für die Bundeswehr, sondern auch der Großteil der 400 Milliarden Euro für das avisierte „Sondervermögen Infrastruktur“ in das Projekt „NATO-Drehscheibe Deutschland“ fließen sollen. Die Pläne für den ostwärts gerichteten Ausbau der NATO-Kerosin-Pipeline (Kosten 21 Milliarden Euro) liegen schon fertig in der Schublade. Genauso wie die Pläne zum panzergerechten Ausbau des West-Ost-Schienennetzes einschließlich der Brücken und Trassen bis zur polnischen Grenze.

    Gerade hat das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw) mit Rheinmetall eine Rahmenvereinbarung für mehrere Jahre getroffen. Rheinmetall hat als erster „industrieller Partner im Rahmen des Operationsplans Deutschland“ den Militär-Logistik-Bereich für sich entdeckt und sorgt für den Aufbau von „Sammelräumen“ an den „Marschrouten“.

    Im ekstatischen Kriegsgeheul der bürgerlichen Journaille gehen die kritischen Stimmen der Verfassungsrechtler fast unter. Die weisen darauf hin, dass der Merzsche Husarenritt nur noch Spott und Hohn für die letzten Reste des bürgerlichen Parlamentarismus übriglasse. Das Grundgesetz enthält zwar keine Regelung über die Kompetenzverteilung zwischen altem und neugewähltem Parlament – in Artikel 39 Absatz 1 Grundgesetz (GG) steht nur der lapidare Satz, dass die Wahlperiode des alten Bundestages mit dem Zusammentritt des neuen endet. Das in Artikel 20, Absatz 2, Satz 1 GG niedergelegte „Demokratieprinzip“ gebiete aber, wenigstens die Entscheidung des Wählers zu achten, und der habe sicherlich nicht gewollt, dass abgewählte Abgeordnete Milliardenschulden für Kriegszwecke bis weit in die Zukunft hinein zustimmen.

    Dass das Verfassungsgericht auf den „Wählerwillen“ setzt, wäre allerdings neu. Wie heißt es doch in der Verfassungsgerichtsentscheidung zum NATO-Doppelbeschluss vom 18. 12. 1984 so anschaulich: Es obliegt „der außen- und verteidigungspolitischen Beurteilungs- und Handlungsmacht der Exekutive, solche Lagen, Entwicklungen und Risiken zu beurteilen und Entscheidungen zu treffen“. Fragen über Krieg und Frieden klärt die Regierung, nicht das Wahlvolk.

    #Allwmagne #société_du_spectacle #guerre #parlement #démocratie #dictature

  • Affaire abbé Pierre : comment la société et les médias fabriquent des icônes
    https://www.telerama.fr/debats-reportages/affaire-abbe-pierre-comment-la-societe-et-les-medias-fabriquent-des-icones-

    L’étrangeté sympathique de ce prêtre sans soutane

    Pendant toutes ces années où il incarnait la charité à la une des journaux, en librairie et sur les écrans, l’abbé Pierre agressait des femmes. Depuis la révélation de vingt-quatre témoignages accusant le prêtre d’agressions sexuelles, l’icône se désagrège et Denis Lefèvre se questionne : pourquoi lui et tant d’autres journalistes n’ont-ils pas sondé davantage les zones d’ombre de l’abbé ? Dans cette mystification collective, la fabrique médiatique si friande de héros populaires porte évidemment une part de responsabilité. Pendant que des cadres d’Emmaüs et des évêques manœuvraient secrètement pour éviter le scandale, des médias édifiaient une figure semblant si bien incarner la bonté qu’il devenait sacrilège d’interroger ses facettes plus obscures.

    L’abbé Pierre était une icône médiatique. La célébrité du capucin élu député s’envole au cœur de l’hiver 1954, quand il lance son appel à la solidarité avec les sans-abri sur Radio Luxembourg. Dès le lendemain, pour la presse et pour tout le pays, il incarne « l’insurrection de la bonté ». La verve rebelle et persuasive, le pseudonyme hérité de la Résistance, la barbe, la cape qu’il ne quittera bientôt plus, l’étrangeté sympathique de ce prêtre sans soutane au service des pauvres : tout est réuni pour en faire le parfait « bon client » d’une presse en quête de voix fortes et de visages identifiés par le grand public.

    https://justpaste.it/anyaz

    #icônes #fabrique_médiatique #marchandisation (de l’information) #société_du_spectacle

  • Tenus en liesse !
    https://lundi.am/Tenus-en-liesse

    « Grâce à cette gigantesque opération de stupéfaction, tout ce qui est invivable continue. »

    « Les gens sautaient sur place et criaient de toutes leurs forces (…) Naturellement, il chantait avec les autres. Il était impossible de faire autrement. »
    George Orwell, 1984.

    Certains récits des années noires du Stalinisme nous racontent qu’à la fin des discours du « Guide suprême » les applaudissements duraient à n’en plus finir, chacun ayant peur d’être repéré comme dissident potentiel s’il cessait d’applaudir avant les autres. La menace de finir au Goulag ou d’une balle dans la nuque suffisait largement à expliquer ce comportement prudent. Dans l’Allemagne nazie, c’est le manque de promptitude à faire le salut hitlérien qui pouvait causer de graves ennuis. Dans notre société se flattant d’être loin de tout totalitarisme c’est plus subtilement que se manifeste l’« étouffement délibéré de la conscience » qu’Orwell avait diagnostiqué dans ce stakhanovisme de la soumission. Les foules qui, aujourd’hui, s’éclatent dans d’hystériques ovations applaudissant les shows du grand bastringue charlatanesque, le font sans rien qui semble les y contraindre, de leur propre élan « libre ». C’est à dire que, sans les forcer, on a sû habilement les y mener, leur faire désirer d’être escroqués. C’est une victoire de la #société_du_spectacle que cette adhésion hypnotique de bon nombre de ses ilotes à ce qui sert à les tenir dans leur condition de rouages de la machine.

    UNE FANTASMAGORIE FRANÇAISE
    ou comment la cérémonie d’ouverture des JO essaie de nous berner
    https://lundi.am/Une-fantasmagorie-francaise

    La cérémonie d’ouverture a permis un gigantesque refoulement des émotions qui agitaient, depuis plusieurs semaines ou plusieurs mois, la conscience du pays. Refoulement de l’agacement provoqué par la perspective de ces mêmes #JO, qui annonçait des dépenses colossales et des ennuis sans fin pour les habitant·es d’Île-de-France ; refoulement de l’angoisse et de la colère suscitées par la situation politique post-Européennes ; refoulement de la connaissance que nous avons tous·tes, au moins en germe, des conséquences négatives des Jeux sur le plan écologique, sur celui de la gentrification de certaines zones périphériques de Paris, ou encore pour les travailleurs sans lesquels les Jeux n’auraient pas pu avoir lieu, en particulier les travailleurs sans-papiers exploités sans vergogne depuis des mois dans le BTP.
    Partout autour de moi, ça râlait, à raison, à l’idée de ces Jeux. Et puis la cérémonie d’ouverture a lieu et subitement tout le monde est content. Certain·es, même, sont fièr·es, fièr·es d’être français·es.

    Comment se fait-il que même des ami·es gauchistes, écolos, queers, se laissent prendre au piège ? Que s’est-il passé dans ce formidable spectacle du 26 juillet, pour que tous·tes soient au moins un peu séduit·es, et finissent par regarder d’un œil indulgent les épreuves sportives consciencieusement chroniquées les jours qui suivirent ? Telle qu’on me la raconte, cette cérémonie semble avoir consisté en une ambitieuse fantasmagorie, qui se révèle en effet très efficace. Chez Walter Benjamin, la fantasmagorie désigne la production par une société d’une certaine représentation d’elle-même qui tend à oblitérer ce qu’elle est vraiment, notamment une entité productrice de marchandises.

    Macron après la fin des JO : « On n’a pas envie que la vie reprenne ses droits »
    https://www.lexpress.fr/societe/macron-apres-la-fin-des-jo-on-na-pas-envie-que-la-vie-reprenne-ses-droits-B

    Les JO de Paris ont montré "le vrai visage de la France", a affirmé le président français, ce lundi 12 août, devant plusieurs centaines de professionnels mobilisés durant cet événement qui a été "un succès de sécurité, d’organisation, un succès sportif et populaire" selon le chef de l’Etat.

    "Nous qui avons vécu pendant plus de deux semaines dans un pays où on a eu le sentiment que l’air était plus léger […] On n’a pas envie que la vie reprenne ses droits", a estimé le président, confessant de la "nostalgie" lors de cette réception dans les jardins de l’Elysée, où étaient réunis des volontaires des JO, des élus locaux, des policiers, des militaires, des gendarmes ou encore des pompiers.

    #le_faux_sans_réplique

    • Pour Benjamin, la fantasmagorie historique se caractérise par le fait qu’elle fige les événements historiques en un passé révolu, plutôt qu’elle ne les fait appartenir à la mémoire des opprimés. Elle procède notamment en instaurant une forme de confusion historique, dans un récit qui mêle les époques et romantise les faits.

      À quoi sert l’imagier révolutionnaire ?

      On a beaucoup parlé de la scène où, à la Conciergerie, une chanteuse incarnant Marie-Antoinette entonnait le chant des sans-culottes, contradiction dans les termes. Ce tableau (Liberté) s’ouvrait sur une mise en scène empruntant à La Liberté guidant le peuple de Delacroix, inspirée de la révolution des Trois Glorieuses de juillet 1830, révolte populaire récupérée par les libéraux qui décidèrent, pour y mettre fin, d’établir une nouvelle monarchie, la Monarchie de Juillet. En accompagnement sonore, un extrait de la comédie musicale Les Misérables, adapté du passage du livre où Hugo s’inspire des révoltes de juin 1832, réprimées par le régime de Louis-Philippe. Cette grande tambouille révolutionnaire se déploie dans une confusion historique assumée, à la fois quant à la chronologie des faits évoqués, et quant à leurs conséquences politiques.

  • German colonial genocide in Namibia the #Hornkranz massacre

    Introduction

    On 12 April 1893, German colonial troops attacked the Nama settlement of ||Nâ‡gâs, known today as Hornkranz. Their intent was to destroy the settlement and its people, after its leader, Hendrik Witbooi, refused to sign so-called ‘protection’ treaties—tools of the German colonial administration for controlling sovereign indigenous nations and their lands. As their presence in what they declared in 1885 as ‘German Southwest Africa’ grew, the German regime was increasingly unwilling to tolerate the independence and agency exercised by Hendrik Witbooi and his clan in the face of the encroaching German empire.

    In their attack on Hornkranz, the Germans wanted to both make an example of the Witbooi clan and to punish them for their defiant rejection of German rule. Curt von Francois, who led the attack, made his objective clear: ‘to exterminate the Witbooi tribe’ (Bundesarchiv, R 1001/1483, p. 46). In this premeditated act of erasure, his troops massacred almost eighty women and children before capturing another hundred, burned what remained of the settlement to the ground, and established a garrison, rendering it impossible for survivors to return.

    Though the genocide of the Nama, Ovaherero and other peoples indigenous to what is now modern-day Namibia is widely recognised to have taken place between 1904 and 1908, the Nama people remember this massacre as the true first act in the genocide against them. This is substantiated not only by the clarity of the German objective to destroy the |Khowesin as a people, but also by the retrospective reading of Hornkranz as a clear precedent of the systemic tactics of dispossession and destruction that would be used by the Germans against the Nama, the Ovaherero, the San, and others in the years to come.

    Outside of the descendant communities, the events at Hornkranz have until now been overlooked and underrepresented, as has the cultural significance of the settlement itself within the dominant historiography, broadly based on the German visual and narrative record. The site of the former Witbooi settlement was expropriated and today constitutes a private farm, access to which is possible only with special permission from its owner. The descendants of Hornkranz are rarely able to visit their own cultural heritage sites and commemorate the struggle of their ancestors.

    The faint extant traces of the Witbooi settlement at Hornkranz can be identified today only with the guidance of the descendants and the historians that learned from them. Two plaques on the site are the only indications of the Nama presence on that land. One plaque was inaugurated by the community in 1997, the only occasion on which they were able to gather to commemorate the massacre at the site where it took place. The other plaque (date unknown) glorifies the German troops, even going so far as to include an offensive slur for the Nama; the massacre is described as a ‘battle’, conveying little of the atrocities perpetrated there.

    The descendants of Hornkranz and the wider Nama community continue to struggle for justice and for opportunities to correct the historical record and tell the story of Hornkranz on their own terms. In support of their efforts to resist this erasure, we worked with descendants, who have inherited knowledge of their community’s history through oral transmission over multiple generations, to reconstruct the lost settlement and produce a new body of visual evidence about the massacre and its aftermath. Led by their testimonies, we used modelling and mapping techniques along with our own field research and a very limited archival record to situate their accounts and rematerialize Hornkranz.

    Our reconstruction of the Witbooi settlement at Hornkranz aims to underscore the vitality of oral tradition in the act of reconstituting the colonial archive and testifies to the oral transmission of inherited knowledge as an ongoing act of resistance in itself.
    Background

    The |Khowesin (Witbooi) people, a semi-nomadic subtribe of the wider Nama peoples, settled around the perennial spring at Hornkranz in 1884-1885, the very period during which the Berlin Conference, formalising the fragmentation of Africa into colonies and protectorates, was taking place. The chief of the Witbooi clan, Hendrik Witbooi, later went on to become one of the most prominent figures of anti-colonial resistance in Southwest Africa, uniting all Nama clans and later forming a coalition with the Ovaherero to fight against the German colonial regime.

    Following the establishment of their settlement in Hornkranz, the Witbooi Nama lived relatively undisturbed until 1892, when first attempts to compel Hendrik Witbooi into signing a protection treaty began. Hendrik Witbooi, aware that the true objective of the so-called ‘protection treaties’ was nothing short of subjugation, was the last leader to refuse to comply:

    What are we being protected against? From what danger or difficulty, or suffering can one chief be protected by another? […] I see no truth or sense, in the suggestion that a chief who has surrendered may keep his autonomy and do as he likes.

    The German attempt to secure control over the peoples inhabiting the colony and their land is manifested in their mapping efforts. The first map we found featuring Hornkranz dates to 1892, the same year that the Germans began demanding the Witbooi sign such treaties. Despite Witbooi’s refusal to sign, Hornkranz is labelled in these German maps as ‘proposed Crown Land’ already six months before the attack—the very act of cartographic representation prefiguring the expulsion and massacre to follow less than a year later.

    After the Germans attacked Hornkranz, the Witboois were finally forced to concede and sign one of the protection treaties they had so long been resisting.

    A decade later, in 1904, the Nama joined the Ovaherero in an anti-colonial struggle against German rule. In response, the Germans issued an extermination order against the Ovaherero and later, another against the Nama. Hendrik Witbooi died in battle on 29 October 1905. Following his death, the Nama tribes surrendered. The extermination order against the Nama was never revoked.
    12 April 1893: The Attack and Aftermath

    The German troops approached the settlement in the early hours of 12 April, planning to attack under the cover of night without any warning. They then split into three contingents—a recounting of this strategy is recorded in the diary of Kurd Schwabe, one of the perpetrators of the attack. Von Francois led the attack from the northern side, entering the village first, while Schwabe approached from the east.

    Hendrik Witbooi, who was allegedly sitting outside of his house when he noticed the approaching troops, ordered all Nama fighters to retreat and take up defensive positions along the riverbed, where he expected the ensuing battle to take place. Instead, the German troops stopped when they reached the sleeping village and proceeded to target the defenceless population that had stayed behind. The brutality of the onslaught came as a shock to Hendrik Witbooi, who had not expected the Germans to unleash such ‘uncivilised’ tactics upon another sovereign nation.

    Sixteen thousand rounds of bullets were reportedly discharged by the Germans in the span of just thirty minutes. According to the testimony of descendants and corroborated by Schwabe’s diary, some victims were burned alive in their homes.

    The canisters recovered from the site during our fieldwork in September 2023 indicate where some exchange of fire may have taken place while the Witbooi fighters were retreating. While the found bullets were identified as those used by the Witbooi Nama, their location and distribution also corroborates written descriptions of the massacre unfolding in the inhabited area of the settlement, with stored ammunition exploding from inside the burning houses.

    The massacre yielded 88 victims: ten men, including one of Hendrik Witbooi’s sons, and 78 women and children.

    The following day, the German troops returned to raze what remained of the settlement to the ground. Promptly after, a garrison was established on the ashes of the Witbooi settlement, reinforcing the Germans’ clear intention to claim the land and prevent the Witboois from ever returning.

    Over the next year, the Witbooi Nama made several attempts to return to Hornkranz, resulting in four more skirmishes on the site. Eventually, they were forced to sign a protection treaty in Naukluft in August 1894, which cemented the dispossession of their land.

    The treaty meant that the Witbooi Nama were now obliged to assist the Schutztruppen in their battles against other tribes, most devastatingly at the Battle of Waterberg in August 1904 (see our Phase 1 investigation of this event). Once the Nama realised the true genocidal intent of the Schutztruppen, they united with the Ovaherero against colonial rule. The extermination order against the Nama was issued on 22 April 1905.

    After the genocidal war ended in 1908, Hornkranz was sold off to a private owner and a police station was established on its premises. Today, the police station building is the main farmhouse.

    Nama descendants are seeking to establish the 1893 massacre as the first act of genocide against the Nama, and 12 April as the official Genocide Remembrance Day in Namibia.

    This investigation—part of a larger collaboration between Forensic Architecture, Forensis, Nama Traditional Leaders Association (NTLA) and Ovaherero Traditional Authority (OTA)—seeks to support the community’s broader efforts to make the site accessible for commemoration and preservation.

    Methodology
    What Remains

    Little material evidence of Hornkranz survives today. This is in part due to the scale and totality of destruction by the Germans; but it is also a testament to the Witbooi’s steadfast resistance to being documented by the colonial regime, as well as to the light footprint the Nama exerted on the land through their semi-nomadic inhabitation and subsistence. The archival record about the Witbooi and Hornkranz is also sparse and skewed. Alongside an incomplete and biased colonial description of the massacre and the settlement, the only visual representation of Hornkranz on record is a soldier’s crude sketch showing its houses set alight by the German troops on the night of the massacre. The memory of Hornkranz as it was at the time of the attack lives on instead through the descendant communities who have inherited the testimonies of their forebearers about its material culture, rituals, life and environmental practices; our reconstruction and understanding of Hornkranz is possible only insofar as we are led by their testimonies.

    Around the rectangular patch where Hendrik Witbooi’s house once stood, Maboss Ortman and Lazarus Kairabeb, NTLA advisors, identified stones they said are the ruins of the house. Right next to it is the only stone foundation in the settlement, that of a church still under construction at the time of the German assault. These two traces anchored us spatially when we began the 3D reconstruction. We were told by Zak Dirkse, a Nama historian, that Hendrik Witbooi’s house was located higher up in the settlement, with the other houses further down toward the river.

    The other remains and known landmarks of the original Hornkranz settlement help us to navigate it and determine its approximate boundaries. During our visit to the site, the farm owner pointed us to a long strip of clustered stones he explained were the remains of the settlement’s defensive walls, some 300 metres north-west of the church ruins. To the south, by the river, the settlement’s former cemetery is marked by the spread of small rectangular cut stones marking each grave. Further along the river, Maboss and Lazarus showed us the remains of two defensive ramparts, guard outposts downhill from the settlement on its outer edges. They recounted that these ramparts were identifiable to the Witbooi from a distance by a white cornerstone that stands out among the brown stones the rest of the rampart is made of. The ramparts are placed along the hill leading down to the river and would have had a wide lookout view. A few steps to the west of one of the ramparts, we found what brought the Witbooi to this area, a rare perennial spring, which acted not only as a fresh water source for the village, but as a lifeline to the fauna and flora on which the Witbooi relied to survive. Since the early 20th century, this spring has been surrounded to its north by a concrete dam. By establishing this constellation of remains and landmarks, we were able to clarify the approximate outer edges of the settlement.

    Reconstruction

    To reconstruct the Hornkranz settlement, departing from the few architectural landmarks at our disposal, we replicated the architecture of each house and the elements of family life around it, estimated the area of inhabitation within the settlement, and constructed possible layouts of house distribution within the settlement. This reconstruction was led by the close guidance of descendants of the Witbooi we met with in Gibeon, the expertise of Nama historian Zak Dirkse, and the feedback of the Witbooi Royal House council, the representative body of the Witbooi Nama. Our model represents the most comprehensive visual reconstruction of the Witbooi settlement to date.

    Architecture of the Settlement

    Houses in Hornkranz consisted mostly of round domed huts, between four and five metres in diameter, and constructed with cladding made out of reed mat or a mix of animal dung and clay. Zak explained that these huts would have been constructed on a light foundation made up of the same dung and clay mixture spread on the ground. A central pole would act as the main structural pillar on which the reed mats would rest. According to members of the Witbooi descendants, alongside these huts there would have been other houses built of stone, like that of Hendrik Witbooi. Descendants also explained that houses typically had two entrances opposite one another and positioned on an east-west axis with the main entrance facing east.

    Working with the community descendants and Zak, we used 3D modelling software to reconstruct what a typical family home would have looked like. We were told that outside the houses, many families would have had a round kraal lined with a light wooden fence where they kept smaller livestock. Close to the main entrance, they would also have had a fireplace and a simple wooden rack to hang and dry meat. The main kraal of the settlement was near the chief’s house, where a separate storage hut also stood.

    The light environmental trace of the Nama, the German colonial army’s obliteration of the settlement, the failure of subsequent administrations to engage in preservation efforts, and the conversion of the land into a private farm all make it difficult to locate definitive traces of the layout and location of homes based on what little remains at the modern-day site. Nevertheless, by closely reading the texture of the ground, we found possible traces of cleared, round areas surrounded by larger rocks, and noted areas of sparse vegetation growth, a potential indicator of the impact of the huts’ clay-dung foundations. We marked five possible sites where Witbooi homes might have stood.

    Zak explained that a defensive wall would have flanked the settlement along its more vulnerable northern and eastern fronts. We studied the contours of the landscape to estimate, based on the presence of limited remains, how the wall might have cut through the landscape. We estimate that the eastern wall may have been constructed along the peak of the hill to the settlement’s east, given its optical reach and defensive position.

    Area of Inhabitation

    To estimate the area of inhabitation and the settlement’s population, we studied the remaining ruins of the settlement, the terrain of the landscape, and the land’s geological features.

    Houses, we were told, would have been built on flatter ground. We used a 12.5 metre resolution digital elevation model (DEM) to build the terrain in our 3D model and further analysed it in geographic information system (GIS) software. From the DEM, we extracted the contour lines of the landscape and conducted a slope analysis, which calculates the percentage of slope change in the settlement. Analysis of the contours and the areas of low slope help to define the curvature of the settlement’s inhabitation.
    Contour Analysis - 1 metre contours of the site of Hornkranz derived from a digital elevation model (DEM). (Forensic Architecture/Forensis)

    We then traced and excluded uninhabitable geological features from the area of potential inhabitation, including bodies of water and large embedded rock formations. Together, the land’s features, its topography, and our estimated location of the defensive wall help establish where people may have lived.

    Layout of Hornkranz

    Building on the traces of potential houses we previously identified within the landscape and the descendant’s description of the settlement, we were able to algorithmically model potential layouts of the settlement. We used the 3D procedural modelling software application Houdini to design an algorithm that would generate possible layouts of the settlement according to a set of rules, including our defined area of potential inhabitation and the approximate space each household would need for its family life (which we approximate to be a radius of 10 metres). The rules fed to the algorithm were that the houses had to be at least 20 metres apart, each house was approximately 5 metres in size, and there were sixty houses in total with a deviation of +/- ten houses.

    According to the Hornkranz descendants, there would have been around four to six people per household. With an average of five people per household, we estimate the population to be around 300 people per household.
    Number of inhabitants

    The exact population size of Hornkranz at the time of the attack is not known. Sources provide estimates ranging from 250 up to nearly one thousand inhabitants.

    In addition to the members of the |Khowesin Nama clan, Hendrik Witbooi also gathered followers from other clans at Hornkranz, including the ǀAixaǀaen (Afrikaner Oorlams), ǁKhauǀgoan (Swartbooi Nama), Khaiǁkhaun (Red Nation Nama) and ǂAonin (Topnaar Nama). Indeed, the various Nama subtribes were elastic social entities.

    We estimated the 1893 population of Hornkranz by referencing the reported number of individuals killed and captured. Hendrik Witbooi wrote in his diary that 88 people were killed by the Germans that day, 78 of them women and children and ten of them men, with one hundred women and children captured by German colonial forces. Other sources indicate a similar number of casualties: 85 women and children, and ten men (Missonary Olpp, cited in Steinmetz 2009). Descendant narratives also mention the successful escape of some women and children during the German assault. Assuming that before the attack, women and children totalled at least 178 (according to Hendrik Witbooi’s figures), and that women and children made up around three out of five family members in an average household, we estimate there could have been around sixty households and three hundred people in Hornkranz on the dawn of the German attack.

    https://forensic-architecture.org/investigation/restituting-evidence-genocide-and-reparations-in-german-colon

    #Allemagne #colonialisme #massacre #génocide #Namibie #architecture_forensique #histoire #histoire_coloniale #témoignage #Nama #Hendrik_Witbooi #Witbooi #Curt_von_Francois #Ovaherero #San

    ping @reka

  • La société du spectacle, c’est quoi au juste ?
    https://www.frustrationmagazine.fr/societe-du-spectacle-debord

    « Société du spectacle » le mot est entré dans l’usage courant. On l’entend de la bouche de politiques, dans les médias etc. Souvent de manière un peu pédante, qui donne l’impression de dire quelque chose sans rien dire en réalité : « ah la la c’est vraiment la société du spectacle… » en parlant […]

  • TPMP : drogue faite à base de "sang d’enfants sacrifiés"... C8 condamne les propos complotistes d’un invité de Cyril Hanouna - ladepeche.fr
    https://www.ladepeche.fr/2023/03/10/touche-pas-a-mon-poste-drogue-faite-a-base-de-sang-denfants-sacrifies-c8-c

    « L’adrénochrome c’est du sang qu’on prend sur des enfants de 3 ans. J’ai envoyé en hôpital psychiatrique une femme qui voulait vendre sa fille et qui voulait l’envoyer dans un laboratoire d’adrénochrome que j’ai dénoncé », a déclaré Gérard Fauré affirmant au passage être « en instruction avec une juge à Dijon » pour cette affaire.

    […]

    Et alors que Cyril Hanouna s’est montré choqué quant aux accusations, il n’en a pour le moins pas décrédibilisé les propos de son invité du soir. « Il y a énormément de gens sur les réseaux qui disent que Gérard soulève un truc qui est réel. Beaucoup de personnes disent que ça existe », a-t-il expliqué sur le plateau.

    Un article qui « dénonce » les foutaises sur l’adrénochrome chez Hanouna, mais qui n’est pas foutu d’indiquer que c’est une des théories centrales de Qanon :
    https://fr.wikipedia.org/wiki/QAnon

    Au sein du corpus de désinformation de QAnon, l’une des théories les plus sensationnelles est que les élites, en particulier des vedettes d’Hollywood et des personnalités du Parti démocrate, seraient coupables d’abus sur des enfants dont elles voleraient du sang pour en extraire une substance qu’elles considéreraient comme une cure de jouvence, l’adrénochrome.

    Merde, il serait tout de même temps que les journalistes se mettent un peu au courant de ce qu’est Qanon et du danger que ça représente. Pas de nous citer Las Vegas Parano…

    Le scandale ici, c’est pas juste les propos diffamatoires et tarés du gars : c’est le fait que Qanon vient de faire son entrée fracassante sur Télé-Bolloré.

    • Pendant ce temps, le législateur français consacre une fois de plus son temps à lutter contre l’influence des « réseaux sociaux » sur les jeunes, tout en laissant les télés et radios – sur lesquelles l’État a tout de même de larges possibilités de contrôle – diffuser les théories complotistes ultra-réactionnaires les unes après les autres, dans l’impunité la plus totale.

      https://seenthis.net/messages/993401

    • Je pense que c’est un gros manquement, alors qu’on vit désormais dans une « mode » du « débunking » et du « fact-checking ». On a le souci avec l’absence systématique d’explications sur Qanon, quand on évoque les anti-tout du Covid (alors qu’on a vu fleurir les panneaux Q tout à fait explicites à la première grande manif anti-tout en Allemagne, à l’époque), mais aussi avec la théorie du Grand remplacement systématiquement abordée sous un angle purement démographique.

      Et ainsi on dépolitise ces théories du complot, et on occulte leur rôle dans la confusionnisme en faveur de l’extrême-droite :
      – quand on diffuse une théorie (ici l’adrénochrome) tirée de Qanon, on est dans la promotion directe d’un mouvement politique constitué et dévastateur aux États-Unis (qui participe au culte de la personnalité de Trump et a largement motivé l’attaque du Capitole) ;
      – la théorie du Grand remplacement n’est pas une erreur de calcul démographique sur les chiffres de l’immigration, c’est la théorie selon laquelle un élite (qui ? qui ?) complote secrètement pour faire disparaître la « culture européenne blanche chrétienne ». C’est donc clairement dans la lignée des Protocoles des sages de Sion. Mais si on occulte ça, ça devient une question démographique que les candidats à l’élection présidentielle devraient discuter banalement. Alors qu’on est dans le projet politique complètement taré (autant que j’explicite ici mon point Godwin : oui c’est un truc nazi).

    • Au moins le Monde aujourd’hui fait le lien avec QAnon et la tradition antisémite qui soustend le truc :

      Dans « Touche pas à mon poste », le grand déballage de la théorie complotiste antisémite de « l’adrénochrome »
      https://www.lemonde.fr/pixels/article/2023/03/10/dans-touche-pas-a-mon-poste-le-grand-deballage-de-la-theorie-complotiste-ant

      Cette théorie complotiste particulièrement délirante a notamment été popularisée au sein du mouvement Qanon, aux Etats-Unis, dont certains militants accusaient Hillary Clinton, le Parti démocrate et des stars américaines d’avoir mis en place des « fermes » secrètes à adrénochrome, dans lesquelles des enfants étaient torturés puis exécutés pour récolter ce composé.

      […] Mais elles se calquent surtout sur l’un des principaux mythes fondateurs de l’antisémitisme en occident, celui du meurtre rituel d’enfants, mythe dont certains chercheurs font remonter l’origine à la Rome antique et dont l’existence est bien documentée dans l’Angleterre du Moyen Age avant d’essaimer dans l’ensemble de l’Europe. Cette théorie du complot veut que les juifs doivent procéder à des sacrifices rituels d’enfants chrétiens, souvent dans le but de boire leur sang, dans une inversion du rite chrétien consistant pour le prêtre à boire du vin représentant le sang du Christ.

    • Je t’invite à utiliser en permanence désormais le terme « fantasme de complots » plutôt que « théorie ». :)
      Le livre de Wu Ming Q comme Qomplot est très convaincant sur ce point. En plus d’être extrêmement intéressant sur l’immense Histoire qu’il y a derrière l’adrénochrome et les liens avec l’antisémitisme, tout ça est très très détaillé au fil du bouquin.

      Sinon dans la lettre d’ASI de ce soir :

      Chacun de ces éditos pourrait être consacré à une séquence de l’émission de Cyril Hanouna sur C8, Touche pas à mon poste !. Chaque semaine, l’animateur-toutou-vedette de Bolloré nous donnerait largement de quoi réagir ou nous indigner – Arrêt sur images salue d’ailleurs les valeureux dont le travail consiste à se farcir régulièrement l’expérience du vide télévisuel qu’est TPMP, qu’elle soit chercheuse comme Claire Sécail ou journaliste comme Samuel Gontier. Nous ne réagissons pas systématiquement à ce que dit ou fait Cyril Hanouna, mais la dernière émission me semble particulièrement problématique vis-à-vis de la responsabilité qu’a une chaîne dans la diffusion de propos tenus sur son antenne.

      Hier soir, dans TPMP donc, Gérard Fauré – présenté comme un « ancien dealer » et invité pour discuter de la consommation de drogues de Pierre Palmade, ce qui pourrait être le sujet de cet édito mais n’est même pas, et de loin, la chose la plus problématique s’étant déroulée en plateau – a partagé en prime time une théorie du complot. Il s’agit de la croyance, popularisée depuis plusieurs années par le réseau tout aussi complotiste QAnon, selon laquelle « l’adrénochrome », une « molécule humaine » qui serait issue de « sang d’enfants sacrifiés », serait consommée par « plein de stars » afin « d’avoir la jeunesse éternelle ». Tout est faux, mais qu’importe : on est sur C8. Hanouna saute sur l’occasion : « Il y a énormément de gens sur les réseaux qui disent que Gérard soulève un truc qui est réel. » "Ben oui, ça existe", ajoute un autre chroniqueur. Seule la personne qui rédige le bandeau de C8 semble réaliser le délire que cette scène représente, et écrit : « Rappel : les propos de notre invité Gérard Fauré n’engagent que lui. »

      Notez le regard horrifié de Matthieu Delormeau.

      Un message rapidement repris sur les réseaux sociaux de la chaîne : « Suite à la séquence avec Gérard Fauré lors de l’émission Touche Pas à Mon Poste de ce soir, nous rappelons que ses déclarations n’engagent que lui. Nous condamnons les propos tenus par notre invité à l’antenne », a tweeté le compte officiel de TPMP ; « C8 condamne fermement les propos tenus en direct par Gérard Fauré dans l’émission Touche pas à mon poste de ce soir », a renchéri celui de C8. Sauf que ça aussi, c’est complètement faux. Sur son site, le gendarme de l’audiovisuel ayant remplacé le CSA, l’Arcom, souligne « une obligation commune à tous les éditeurs, celle de la maîtrise de l’antenne », et détaille : « L’éditeur est responsable de ce qu’il diffuse et doit se porter garant des propos tenus à l’antenne. » Certes, c’est dans la section « déontologie des programmes » de l’Arcom, que l’on imagine peu consultée par les responsables de C8. Mais alors que l’Arcom vient d’ouvrir trois procédures de sanctions contre TPMP pour de précédents propos de l’animateur comme l’a révélé l’Informé, il serait peut-être temps que Cyril Hanouna en prenne connaissance… ne serait-ce que pour affronter plus sereinement une quatrième procédure, l’Arcom ayant été saisie suite à l’émission de ce jeudi.

    • la fiche wiki est pas mal
      https://fr.wikipedia.org/wiki/Cyril_Hanouna

      Influence politique
      Plusieurs journalistes relèvent la proximité entre Cyril Hanouna et le gouvernement d’Emmanuel #Macron, des proches du président étant régulièrement présents dans l’émission Touche pas à mon poste. La journaliste de France Inter Sonia Devillers situe Cyril Hanouna au sein du « bras médiatique de la macronie ».

      Plusieurs médias analysent l’orientation politique de son émission à partir de 2021 à l’approche de l’élection présidentielle : l’extrême-droite devient la tendance politique la plus représentée sur le plateau, avec l’invitation de figures particulièrement radicales sans jamais de contradicteurs. L’annonce de la candidature d’Éric Zemmour (collègue d’Hanouna et second pilier médiatique du système Bolloré) transforme ainsi l’émission, selon la chercheuse au CNRS Claire Sécail, en tribune au service de la candidature du polémiste d’extrême-droite, qui cumule plus de 40 % du temps de parole politique de l’émission (devant Emmanuel Macron à 25 %, suivi de Marine le Pen)41. L’extrême droite dans son ensemble (Zemmour, Le Pen, Philippot, Dupont-Aignan) est même majoritaire avec 51,1 % du temps d’antenne cumulé. Zemmour inaugure sa nouvelle émission Face à Baba le 16 décembre 2021, alors que quelques années auparavant Hanouna déclarait qu’il « ne le recevrait jamais ».

      #Qanon #talk_show #extrême_droite #bolloré

    • Seule la personne qui rédige le bandeau de C8 semble réaliser le délire que cette scène représente, et écrit : « Rappel : les propos de notre invité Gérard Fauré n’engagent que lui. »

      La même personne a du écrire le bandeau :" L’usage de produits stupéfiants est dangereux pour la santé et interdit par la loi. "qui illustre l’article du Monde posté par arno. Je ne suis même pas sur que ces gens là carbure à quoi que se soit si ce n’est à la messe en latin. Par contre ce dont je suis sur c’est que C8, Bolloré & Co...sont hyper toxique pour la santé mentale des téléspectateurs et devrait être interdit.

    • La fosse à lisier de la « complosphère » :

      https://www.conspiracywatch.info/gerard-faure-dealer-des-stars-et-star-des-conspis.html

      « Nous allons parler d’un homme, ou plutôt d’un personnage, qui se présente lui-même dans son autobiographie comme le dealer du tout-Paris ». Ce « personnage » présenté par Éric Naulleau dans « Balance ton post ! » en novembre 2018 s’appelle Gérard Fauré. Né au Maroc en 1944, où il commencera ses premiers larcins de contrebande, Fauré est un ancien trafiquant de cocaïne à l’échelle internationale, avec quelques braquages de banques à son actif. En 2018, à peine sorti de la prison de Fleury-Mérogis, l’ancien narco publie Dealer du tout-Paris : Le fournisseur des stars parle. Un livre qui fait alors le tour des grands plateaux de télévision et le bonheur des faits-diversiers. « Il aurait pendant des années fourni en substances illicites des dizaines de stars », poursuit Éric Naulleau. « De quoi alimenter tous les fantasmes sur ce milieu », à une heure de grande écoute.

      #bollorhée #télévision #société_du_spectacle

  • Le prince héritier saoudien « immunisé » dans un procès pour le meurtre de Khashoggi, dit Washington
    RFI - Publié le : 18/11/2022
    https://www.rfi.fr/fr/moyen-orient/20221118-le-prince-h%C3%A9ritier-saoudien-immunis%C3%A9-dans-un-proc%C3%A8s-pour

    Le prince héritier d’Arabie saoudite, Mohammed ben Salman, est « immunisé » dans un procès civil concernant le meurtre en 2018 du journaliste saoudien Jamal Khashoggi, estime le gouvernement américain dans un document judiciaire déposé, jeudi 17 novembre, devant un tribunal. Une recommandation cependant non contraignante pour le tribunal.

    Le prince ben Salman a été nommé Premier ministre par décret royal fin septembre, faisant naître des spéculations selon lesquelles il cherchait à éviter des risques judiciaires découlant de plaintes déposées devant des tribunaux étrangers, et notamment une action civile lancée aux États-Unis par Hatice Cengiz, la fiancée turque du journaliste assassiné à Istanbul.
    « Un permis de tuer »

    Cette dernière a posté en réaction une série de messages courroucés sur Twitter : « Jamal est mort une deuxième fois aujourd’hui », écrit-elle.

    Jamal died again today #injustice #JamalKhashoggi
    — Hatice Cengiz خديجة (@mercan_resifi) November 18, 2022

    Même tonalité chez Agnès Callamard, secrétaire générale de l’ONG Amnesty International, qui qualifie la recommandation du gouvernement américain de « profonde trahison ». 

    La recommandation du gouvernement américain, déposée jeudi, a donné au dirigeant saoudien « un permis de tuer », a dénoncé Khalid al-Jabri, le fils de Saad al-Jabri, un ex-espion saoudien qui a accusé le prince de lui avoir envoyé une équipe de tueurs au Canada. (...)

    #Khashoggi #Arabie_saoudite #USA

    • Bienvenu dans la troupe de mon théâtre de guignols : Le méchant #Prinz_Knochensäge, potentat impotent qui n’a qu’un seul ami, l’infortuné brigand pollueur.


      A la fin le crocodile les mange tous, mais l’héro arrive de justesse pour tirer le brigand de la geule de la bête. Le brigand polluer promet de nettoyer tous les parcs et plages du monde pour remercier son sauveteur et on ne parle plus de Prinz Knochensäge qui n"a enfin plus d’emprise sur personne.

      #MBS #société_du_spectacle #théâtre #assassin #politique

    • Tu vois, laissons le crocodile suivre son naturel.

      Réaction américaine

      Le porte-parole du Conseil de sécurité nationale des États-Unis, John Kirby, a certifi ce vendredi 18 novembre que l’immunité judiciaire du prince héritier d’Arabie saoudite Mohammed ben Salmane n’avait « rien à voir » avec les relations entre Washington et Riyad.

      « Cela n’a absolument rien à voir avec la relation bilatérale avec l’Arabie saoudite qui est, comme vous le savez, tendue en ce moment », a déclaré à des journalistes M. Kirby, en soulignant que cela n’avait « rien à voir » non plus avec « les mérites sur le fond de l’affaire ».

      #WTF

  • “Islamogauchisme” : Le piège de l’Alt-right se referme sur la Macroniehttps://politoscope.org/2021/02/le-piege-de-lalt-right-se-referme-sur-la-macronie

    Le terme « islamo-gauchisme » est donc avant tout une arme idéologique utilisée dans un discours hostile pour discréditer une communauté politique indépendamment de la réalité qu’il est supposé désigner.

    Une cartographie de l’ensemble des échanges Twitter avec identification des communautés politiques révèle d’ailleurs très bien cette organisation dichotomique des échanges autour de cette expression. La figure 2 montre deux blocs qui s’affrontent : d’un côté les communautés d’extrême-droite et LR qui utilisent ce terme de manière hostile pour dénigrer ou stigmatiser la communauté LFI, de l’autre LFI qui se défend. On remarquera par ailleurs que l’extrême droite est elle-même divisée en deux sous groupes : le RN et les courants patriotes/identitaires. Enfin, la figure 3 ci-dessous montre bien l’activité ancienne, persistante et massive de l’extrême-droite pointant l’intention de faire accepter une certaine représentation du monde par ce néologisme.

    Bien que la science ne reconnaisse pas “l’islamo-gauchisme” comme une catégorie sociale légitime, plusieurs courants d’extrême-droite en font depuis longtemps la promotion.

    Cette promotion, qui s’inscrit dans des échanges hostiles et dépourvus d’éléments programmatiques, a des objectifs bien précis :
    1) discréditer ses opposants de gauche.
    2) convaincre l’opinion publique de l’existence d’une nouvelle catégorie d’acteurs : des ennemis intérieurs alliés aux forces obscures de l’islamisme radical. Ce faisant, elle crée une atmosphère anxiogène propice à l’adhésion à ses idées.

    Si, comme nous avons pu le mesurer, cet effort soutenu n’a pas eu d’effet notable sur l’écosystème politique jusqu’à récemment, les interventions successives de trois ministres de la République ont changé la donne. La dernière intervention de Frédérique Vidal lui a fourni une exposition inespérée.

    L’existence de groupes islamo-gauchistes vient d’être défendue officiellement au plus haut niveau puisqu’il serait absurde de demander une enquête sur quelque chose à laquelle on apporte peut de crédit. Cette dénomination est donc légitimée par le gouvernement, avec en prime l’idée que de notre jeunesse serait menacée d’endoctrinement.

    La réaction épidermique du milieu universitaire à ces interventions n’a fait qu’amplifier l’exposition à cette idée, même si c’était pour la démentir, laissant présager d’un effet boomerang. Nous voyons ainsi sur le détail de l’évolution de la popularité de ce terme (Figure 4) qu’il a été propulsé au centre des discussions de l’ensemble des communautés politiques à la suite de l’intervention de la ministre et qu’il a même atteint assez profondément “la mer”.

    “La mer” est le nom que nous avons donné à ce large ensemble de comptes qui ne sont pas suffisamment politisés pour être associés à un courant politique particulier mais qui échangent néanmoins des tweets politiques. Toucher “la mer” avec leurs idées est le graal pour les communautés politiques car c’est un réservoir important de nouvelles recrues. Ainsi, “la mer”, concentrant son attention sur ce concept “d’islamo-gauchisme”, est amènée à problématiser les enjeux politiques à partir des idées de l’extrême-droite.

    D’après nos mesures, les ministres du gouvernement ont réussi à faire en quatre mois ce que l’extrême-droite a peiné à faire en plus de quatre années : depuis octobre, le nombre de tweets de “la mer” mentionnant “islamo-gauchisme” est supérieur au nombre total de mentions entre 2016 et octobre 2020. On peut parler de performance...

    • Le recours du gouvernement à la rhéthorique de “l’#islamo-gauchisme” révèle une perte inquiétante de repères. Après trois reprises par trois ministres différents et importants, la dernière étant assumée deux jours plus tard par une intervention à l’Assemblée Nationale puis une autre au JDD, une #stratégie_gouvernementale affleure qui révèle une certaine nervosité. Et si LREM n’était pas au deuxième tour de la présidentielle en 2022 ?

      Les mouvements sociaux de 2018, les gilets jaunes éborgnés, la pandémie qui n’en finit pas de finir, la crise économique sans précédent qui s’annonce, tout cela fait désordre et n’a pas permis à Emmanuel Macron de développer pleinement son programme. Il y a de quoi s’inquiéter. Comme en 2017, les partis politiques semblent se résoudre à avoir Marine Le Pen au second tour, jeu dangereux étant donné les failles de notre système de vote. Pour passer les deux tours, LREM devra donc éliminer LFI au premier tour, actuellement son opposant le plus structuré hormis le RN, puis battre le RN au deuxième tour. Accréditer l’existence d’un “islamo-gauchisme”, c’est à la fois affaiblir LFI en emboîtant le pas de l’extrême droite et montrer aux électeurs qui seraient tentés par le RN que, dans le domaine de la lutte contre l’islamisme radical, LREM peut tout à fait faire aussi bien, voire mieux, qu’une Marine Le Pen qualifiée de “molle” par Gérald Darmanin.

      Ce billard à trois bandes qui relève du “en même temps” est cependant extrêmement dangereux et a toutes les chances de devenir incontrôlable.

      Il n’y a pas de “en même temps” dans le monde manichéen de l’#alt-right qui s’attaque aux personnalités avant de s’attaquer aux idées. Une fois les représentations ad-hoc adoptées, l’électeur préférera toujours l’original à la copie et l’anti-système au système. Le vainqueur de 2022 sera celui qui arrivera à contrôler le cadre dans lequel s’effectueront les raisonnements des électeurs, et si ce cadre contient en son centre le terme “islamo-gauchisme”, il est fort à parier que Macron pourra faire ses valises. Pour ne pas perdre en terrain ennemi, la meilleure stratégie est de ne pas s’y aventurer.

      #droite_dure #extrême_droite
      #LFI #ennemi_imaginaire

    • Pour ne pas perdre en terrain ennemi, la meilleure stratégie est de ne pas s’y aventurer.

      la question qu’on peut se poser, du coup, c’est : est-ce vraiment encore le terrain ennemi ?

    • “Islamo-gauchisme” contre “#facho-centrisme”, portrait d’un pays à la dérive

      Nous vivons une déroute intellectuelle comme seuls les moments de crise de société profonde savent les produire. Hier, crise de la civilisation occidentale, aujourd’hui, faillite des démocraties libérales, le mouvement est celui d’une perte de repaires et d’une course en avant vers l’inconnu, à vitesse élevée, sans jamais prendre le temps nécessaire de la réflexion ou de la lutte contre la résistible ascension de l’échec collectif.

      Tout semble en effet s’être accéléré avec la crise sanitaire liée au covid-19. État d’urgence permanent, mesures liberticides n’ayant aucune efficacité ou presque sur le plan sanitaire et accumulation de lois scélérates de techno-surveillance ou de contrôle centralisé et censure politique en ligne de la vie démocratique.

      Ne nous trompons pas, le débat sur « l’islamo-gauchisme » n’en est pas un, c’est le déroulé programmatique du projet d’Emmanuel Macron, dont le « ni droite ni gauche » débouche sur un #extrême_centre, pivot ultime de la vie politique, obsédé par le risque populiste qui viendrait mettre à mal le narratif illusoire d’unité nationale, autour d’un parti défendant les seuls intérêts du #bloc_élitaire.
      D’unité, il n’y a pas, sauf celle, fantasmée par les marcheurs, d’un pays rassemblé derrière un chef et son parti unique.

      La mort de la démocratie libérale, donc, érigée comme modèle souhaitable de gouvernance, dans l’autoritarisme doux et éclairé d’un monarque de droit séculaire. Avec, en toile de fond, l’économie comme seul horizon de l’action politique : dérégulation et captation des profits contre le bien-être commun.

      L’idée même de réduire le débat politique à une caricature est de provoquer l’#hystérie_collective et d’empêcher le débat. Il n’est pas question de discuter du fond, des relais de l’islam politique en France, de l’influence étrangère dans le débat national, non. Il s’agit pour les porte-paroles et les éditocrates de caqueter sur un terme grossier, qui précisément empêche la réflexion et le débat et provoque la colère ou la haine. Parce que l’#islamo-gauchisme c’est avant tout le signe d’une paresse intellectuelle, de refuser de débattre du fond, de l’islam politique, de la montée des fascismes, de la destruction consciente par les gouvernements successifs des moyens de l’université et de la recherche.

      L’inventeur même du terme “islamo-gauchisme”, Pierre-André Taguieff regrette son dévoiement et explique que l’instrumentalisation politique actuelle n’a rien à voir avec le mouvement qu’il décrivait sous ce terme en 2002.

      La ministre de la Recherche, Mme Vidal, a choisi de continuer sa #vindicte contre l’entrisme supposé de cet islamo-gauchisme dans les universités en demandant une enquête au sens sociologique, scientifique du terme, pour sortir du ressenti et entrer dans les faits. Fort à parier que si cette enquête devait avoir lieu, elle finirait de discréditer la ministre. D’ailleurs chercheurs et universitaires rejettent l’idée même d’une enquête sur le fait islamo-gauchiste dans les universités.

      Alors, pour se rassurer du bien fondé de leur #dérive_fascisante, les progressistes agitent encore davantage la menace populiste d’extrême droite, continuant de se penser en barrage républicain, alors qu’ils en sont les architectes pressés. Rien ne va plus dans cette perte de pouvoir, malgré les sondages, malgré l’appel du président aux influenceurs numériques pour embrigader la jeunesse et faire valoir une image trompeuse d’un président jeune proche de leurs intérêts.

      Dans l’ère post-moderne où tout est spectacle, nous voici devenus spectateurs de notre propre déclin, incapables de sauver la démocratie libérale, emportée par un vulgaire virus et une envie de contrôle total de la caste managériale qui a remplacé les élus.
      Images après vidéos, clashs stériles après apostrophes vindicatives, tout est zémourisé à dessein, pour empêcher la réflexion, la nuance et la dénonciation des imposteurs. Il faut faire semblant de se battre et sur de faux sujets. Bref, c’est du catch, à la française, les muscles et les effets pyrotechniques en moins.

      Le réveil citoyen paraît impossible tant l’anesthésie est profonde, aidée par les chaînes d’opinions en continue, qui soufflent les sujets de discorde et jamais ne remontent aux racines de nos maux. De citoyens, il n’y a plus qu’un mot vide de sens, vous êtes dorénavant des QR-codes, ou mieux, des usagers.

      Malgré les chercheurs et le CNRS qui via leur outil « le politoscope » montre l’erreur politique de la République en Marche, le parti présidentiel s’entête dans son impasse, assurant ainsi une solide victoire aux idées extrémistes dans le débat sociétal.

      Mais, consolons-nous, tout ce cirque n’a aucun sens, si ce n’est de révéler la fébrilité d’un exécutif qui a perdu pied dans sa gestion calamiteuse de la crise du covid-19 et qui tente, le tout pour le tout, une #stratégie_trumpiste de course en avant pour 2022. Notre chance, en France, c’est sans doute que les supporters d’Emmanuel Macron ne porteront pas de peau de bison et respecteront le couvre-feu.

      Donc, pas de « Qanon made in LREM » à craindre, mais sans doute une hargne désespérée qui fera de la campagne présidentielle de 2022, une campagne pestilentielle.

      https://www.lemondemoderne.media/islamo-gauchisme

    • Et le titre : « Comment l’écolo-véganisme gangrène la cantine »

      Le débat sur les cantines est à peu près du niveau du débat sur l’islamogauchisme. De l’agitation hystérique pour éviter de parler de corruption et de faillite.
      L’obscénité du faux débat sur le repas végétarien à la cantine quand 1 Français sur 6 est passé sous le seuil de pauvreté depuis 2020.

      En parallèle, 62% des Français ne font plus confiance aux politiques.

      Rien d’étonnant. Tout est désolant !

    • « Il y a encore des journalistes dans ce pays ? Ce n’est pas 600 universitaires qui réclament la démission de Frédérique Vidal, mais actuellement 18.000 signataires ! Une telle unanimité est sans précédent dans le monde de la recherche ! »

      https://twitter.com/gunthert/status/1364266873748140036

      Au soldat du déni Frédérique Vidal, la patrie résistante
      https://blogs.mediapart.fr/chrabier/blog/230221/au-soldat-du-deni-frederique-vidal-la-patrie-resistante

      « Une diversion et un ballon d’essai » : c’est ce que j’ai répondu quand on m’a demandé mon avis sur le commentaire de Frédérique Vidal sur CNews. Mon métier d’historienne des sciences étant d’analyser des controverses, prenons le temps d’y réfléchir à l’aune des persistances dans l’attaque des libertés académiques. Le déni doit cesser, à nous de choisir si nous, service public de la République, résisterons.

  • Insécurité et « ensauvagement » médiatique : entretien avec Laurent Mucchielli - Acrimed | Action Critique Médias
    https://www.acrimed.org/Insecurite-et-ensauvagement-mediatique-entretien

    Depuis la fin du mois d’août, la question de l’insécurité fait de nouveau la Une des médias. Au programme : mise en spectacle de faits divers, statistiques utilisées à tort et à travers, sondages orientés... Nous revenons sur ce traitement médiatique avec Laurent Mucchielli, sociologue et spécialiste des politiques de sécurité [1].

    Nous souhaitons vous faire réagir à un échange qui s’est tenu le 27 août sur CNews. Face à David Guiraud (LFI), le présentateur affirme tout d’abord que la montée de la violence est attestée par les chiffres du ministère de l’Intérieur. Puis, son affirmation étant contestée par son interlocuteur, il rétorque : « On s’en fiche des chiffres ! Il y a un sentiment dans le pays. »

    Cet échange révèle à mon sens au moins trois choses. D’abord il est typique de l’usage des chiffres comme des arguments d’autorité, leur instrumentalisation : « ce que je dis est chiffré, donc je dis la vérité ». Ensuite, je relève dans cet échange le passage à une rhétorique et un vocabulaire populistes bien connus notamment à l’extrême droite. En substance : « les chiffres ne vont pas dans mon sens mais je m’en fiche car les chiffres sont le produit du système accaparé par les élites, moi je connais le "pays réel", je vais vous dire ce que ressentent "les Français" ». Enfin, je note que ce journalisme d’opinion est devenu assez typique du rôle de présentateur/animateur des « plateaux télé » même si cela se voit davantage sur une chaîne comme CNews que sur une chaîne du groupe France Télévisions. Le présentateur n’est pas ici un journaliste neutre qui distribue la parole et surveille le bon déroulement d’un débat. Il est un acteur central du contenu du débat lui-même. Il est du reste recruté pour cela. C’est un rôle qui s’est « starisé » à la télévision comme à la radio. C’est le modèle américain du talk show qui s’est un peu généralisé me semble-t-il.

    #insécurité_ressentie #pédagogie_du_consentement #propagande #société_du_spectacle #télévision #rhétorique_populiste #extrême-droite #totalitarisme

  • Brigitte Macron, en son Palais, privatise le mobilier - Page 1 | Mediapart
    https://www.mediapart.fr/journal/france/030520/brigitte-macron-en-son-palais-privatise-le-mobilier

    Le directeur du Mobilier national veut organiser une vente aux enchères au profit de la Fondation Hôpitaux de France présidée par l’épouse du locataire de l’Élysée. Problème : le mobilier national est inaliénable, et si de rares exceptions sont possibles, les recettes tombent normalement dans les caisses de l’État.

    #fondation #philanthrocapitalisme #charité (qui se moque de l’hôpital)

  • Le scandale génère de l’audience et l’audience génère des recettes publicitaires | Entre les lignes entre les mots
    https://entreleslignesentrelesmots.blog/2019/11/14/le-scandale-genere-de-laudience-et-laudience-genere-des

    « L’un des buts de la présente étude est d’essayer de comprendre pourquoi les polémistes comme Zemmour ont, au final, toujours raison, alors qu’ils bafouent la raison », les professionnels de la parole publique, le vocabulaire injurieux, les atteintes à la dignité, les calomnies répercutées par des médias, les types de pouvoir et de privilèges (je soutiens l’idée de l’auteur de dévoiler publiquement sa feuille d’impôts, son patrimoine, de dire dans quel quartier il vit. L’exigence de connaître les éléments d’où les un·es et les autres parlent devrait relever de la bonne déontologie). « Le « populisme » au sens vrai du terme, c’est l’usage que les dominants font du « peuple » pour régler leurs querelles internes ».

  • La caverne de papier - Le Monolecte
    https://blog.monolecte.fr/2019/07/31/la-caverne-de-papier

    Au début, l’affaire est bien ficelée, avec l’histoire d’un type qui a passé toute sa vie adulte à préparer le casse parfait, jusqu’à devenir lui-même invisible et socialement inexistant. Le propos a quasiment les effluves méphitiques d’un pamphlet anar… mais au bout de deux ou trois péripéties totalement improbables — mais quand même vendues comme ayant été entièrement anticipées et planifiées par le cerveau, chef des baltringues — tu comprends avec une légère amertume que le casting des scénaristes n’est probablement pas à la hauteur des prétentions intellectuelles du bousin. Et c’est précisément à ce moment-là que l’aventure redevient intéressante, en ce qu’elle te permet de reprendre la lecture avec l’esprit critique qui, depuis le début, était parti siroter des cocktails à parasol sur quelque plage paradisiaque à sable fin et mer turquoise.

    #société #démocratie #télévision #distraction

  • La société du Spectacle trente ans plus tard..., par Robert Kurz (préface à l’édition brésilienne du Guy Debord d’Anselm Jappe)
    http://www.palim-psao.fr/2019/05/la-societe-du-spectacle-trente-ans-plus-tard.par-robert-kurz-preface-a-l-

    Le mérite du livre de Jappe est de souligner l’importance décisive de la critique radicale de l’économie moderne dans la pensée de Debord. Cette critique est encore en déshérence, malgré tous les appels lancés aux situationnistes par l’esprit du temps actuel. Quel adepte des « discours » désarmés de la critique économique contemporaine voudrait rappeler que l’intervention situationniste de 1968 a abouti à la revendication de l’extinction de l’argent et de l’Etat ? C’est cette critique radicale de la valeur de l’échange, qui vient du Marx ésotérique, qui va devenir la critique de la « société du Spectacle ». La réduction de la réalité à la fin en soi de la valorisation capitaliste de la valeur - l’inversion interne entre l’abstrait et le concret, entre le moyen et la fin - transforme les potentialités sociales en une puissance étrangère et hostile qui s’oppose aux individus. Les relations entre les êtres humains semblent des relations entre des choses mortes. Debord veut ainsi montrer comment la relation fétichiste mise en place par le capital a atteint un degré d’abstraction encore plus grand dans l’après-guerre, dans la mesure où les choses produites sous forme de marchandises étaient couvertes par des images produites aussi sous forme de marchandises. Ces images médient, depuis, les relations sociales comme réalité compensatoire apparente ; elles sont devant les individus en tant que forme d’isolement des forces sociales qu’elles ont intégrées. Il ne s’agit pas d’une « théorie des médias », mais d’une critique irrécupérable par le capitalisme de l’ère des médias - le spectacle n’est autre que « l’économie folle ».

    #Debord #Guy_Debord #Anselm_Jappe #Robert_Kurz #critique #théorie_critique #Marx #situationniste #société_du_spectacle

  • La connivence de plateau ( J’étais une Grande Gueule ) : EN ATTENDANT H5N1
    http://enattendanth5n1.20minutes-blogs.fr/archive/2019/04/21/la-connivence-de-plateau-j-etais-une-grande-gueule-9

    En dix ans, radios et télévisions ont élargi le champ de ce spectacle aussi insolite qu’insensé : remplir le vide avec du néant. Les chaînes d’info en continu déversent en permanence les commentaires avisés de spécialistes autoproclamés de tout et n’importe quoi. Les rares invités bénéficiant d’une compétence reconnue dans tel ou tel domaine se retrouvent mis à mal par des mollusques de plateau accrochés à leur siège, déroulant avec une louable agilité verbale le spectre de leur connerie. Sur le déremboursement de l’homéopathie, par exemple, on aura droit aux platitudes insanes d’un avocat médiatique, ou aux gloussements d’une ex-Ministre qui expliquera soigner son teckel à coups de granules. Sur la procréation médicalement assistée, le communautarisme, les prénoms à consonance pas bien catholique « parce qu’à prononcer vos noms sont difficiles », le ban et l’arrière-ban de la droite réactionnaire feront le buzz, enchaîneront platitudes et propos de café du commerce, sous le regard sentencieux ou amusé d’un animateur qui compte les points. Il n’est pas question de réfléchir, d’éclairer, mais de marteler avec le plus de conviction possible des propos de télévangéliste aviné.

    Et il ne me surprend pas, dans ce marasme, de voir ces têtes de gondole interchangeables s’épauler les uns les autres. Que serait Eric Zemmour, ce matamore masculiniste au sex-appeal digne d’un accident de poussette sur un passage à niveau, sans Ruquier et Naulleau ? Sans Ruquier qui, une fois les dommages faits et le révisionniste installé dans les média, se fendit d’une molle contrition et aimerait aujourd’hui « qu’on ne l’emmerde plus avec ça » ? Sans Naulleau, brillant critique littéraire autrefois, abonné à un duo avec Zemmour qui légitime celui-ci et drape la connivence de plateau du manteau d’une supposée contradiction : cinq minutes pour les raflés, cinq minutes pour Pétain en bouclier protecteur des Juifs.

  • Bécassine et le chat botté annoncés au Touquet en 2019 _ Kathleen Meneghini - 25 Novembre 2018 - chasseurs d’info - Le journal des Flandres.
    http://www.chasseursdinfos.fr/6406/article/2018-11-25/becassine-et-le-chat-botte-annonces-au-touquet-en-2019

    Chantal Goya, l’idole des enfants d’hier et d’aujourd’hui, se produira au Touquet dans le cadre des festivités de Noël.

    Voilà plusieurs années maintenant que la ville du Touquet propose un grand spectacle musical chaque début d’année dans le cadre de l’opération « Si Le Touquet m’était conté ». Après « La petite fille aux allumettes » il y a deux ans ou encore « Peter Pan » l’an dernier, la station accueillera, le 3 janvier prochain, Chantal Goya et son « monde magique ».

    #Le_Touquet #manu #brigitte_macron #Chantal_Goya #société_du_spectacle #lamentable #de_la_dyslexie_créative appliquée. #gloupgloup #société_du_spectacle (tombée bien bas).

  • Duc de Saint-Frippon

    Le Roy avoua sa tristesse de n’avoir pas convaincu les gueux, ces riens aux passions tristes et réfractaires, d’avoir pour monarque un homme aussi exceptionnel que Luy. Mais il était prêt à leur pardonner

    #Macron20h ou 20000 lieux communs sous les mers

    La première fois que nous voyons un porte avion propulsé par des rames comme une galère

    Comme un avion sans ailes, le Roy entreprit de faire le tour du monde en 80 mensonges.

    Emmanuel 1er tentait donc toujours de mener les gueux en bateau

    Source : https://twitter.com/MFrippon/status/1062788220176490501

    #twitter #société_du_spectacle #macron #Manu #emmanuel_macron

  • Centenaire de l’Armistice de 1918
    https://www.crashdebug.fr/actualites-france/15258-centenaire-de-l-armistice-de-1918

    PENSEE SPIRITUELLE DU JOUR :... « Faisons le serment des nations de placer la paix plus haut que tout », lance Macron = on a rien appris spirituellement de la guerre !!!

    https://www.francetvinfo.fr/societe/guerre-de-14-18/11-novembre/direct-11-novembre-armistice-macron-merkel-trump-poutine-centenaire-191

    Qu’a-t-on appris spirituellement de la guerre de 14-18 ? Strictement RIEN

    Qui connait les véritables raisons de la première guerre mondiale ? le rôle des sociétés secrètes ? le Châtiment des péchés de l’époque ? de la prochaine guerre qui se prépare ?

    On est dans la même ignorance intellectuellement et dans le même égarement spirituel qu’il y a 100 ans. On commémore la gloire des Hommes (...)

    #En_vedette #Actualités_françaises