• Excess mortality attributed to heat and cold: a health impact assessment study in 854 cities in #Europe

    Heat and cold are established environmental risk factors for human health. However, mapping the related health burden is a difficult task due to the complexity of the associations and the differences in vulnerability and demographic distributions. In this study, we did a comprehensive mortality impact assessment due to heat and cold in European urban areas, considering geographical differences and age-specific risks.

    https://www.thelancet.com/journals/lanplh/article/PIIS2542-5196(23)00023-2/fulltext
    #villes #surmortalité #chaleur #statistiques #chiffres #urban_matter #santé #mortalité #canicule #santé_publique #cartographie #visualisation

    ping @reka

  • L’asilo politico negli Stati Uniti nel 2026
    https://www.meltingpot.org/2026/09/lasilo-politico-negli-stati-uniti-nel-2026

    SIMONE BERTOLLINI Chiedere asilo politico negli Stati Uniti è, sulla carta, un diritto. Nella pratica, nel 2026, è una procedura che costa, che può concludersi senza che il richiedente venga mai ascoltato e che a chi arriva dalla frontiera col Messico è di fatto preclusa. Conviene spiegare come funziona davvero. Chi ha diritto all’asilo L’Immigration and Nationality Act considera rifugiato chi non può o non vuole tornare nel proprio Paese a causa di una persecuzione subita, o del timore fondato di subirla, per motivi di razza, religione, nazionalità, opinione politica o appartenenza a un determinato gruppo sociale. Sono cinque motivi,

    #Notizie #Confine_tra_Messico_e_Stati_Uniti #Diritto_di_asilo #Stati_Uniti_d'America

  • Les cités-jardins, une #utopie habitée

    Les cités-jardins, qu’est-ce que c’est ?

    Ce sont des ensembles de #logements_populaires alliant les avantages de la ville et de la campagne : une #utopie_urbaine et sociale venue d’Angleterre qui s’est concrétisée en France dans la première moitié du xxe siècle.

    Aujourd’hui, cent ans après leur création, que sont devenues ces utopies habitées ?

    Grâce aux témoignages d’habitantes et d’habitants mis en images par seize artistes au sein de douze cités-jardins d’Île-de-France, découvrez leurs histoires...

    https://www.editionselytis.com/product-page/les-cit%C3%A9s-jardins-une-utopie-habit%C3%A9e

    #cité-jardins #BD #bande-dessinée #bande_dessinée #Ebenezer_Howard #propriété #citoyenneté #organisation_collective #logement #Henri_Sellier #Berthe_Leymarie #architecture #espace_public #mixité_sociale #classes_populaires #communs #Suresnes #Moulin_de_Senlis #Blumenthal #Stains #Gennevilliers #Dents_de_Scie #Mitry-Mory #Briques_Rouges #Orgemont #Champigny-sur-Marne #Poudrerie #Eguiller #livre #urbanisme

  • #Reportage. L’ultimo tempo di #cuba
    https://informareonline.com/reportage-lultimo-tempo-di-cuba

    Un reportage esclusivo lungo l’isola, da L’Avana a Santiago, per raccontarvi i dettagli della crisi che sta piegando i cubani. Da mito a mistero. Di Cuba sappiamo pochissimo: ci arrivano notizie di blackout, di un embargo rafforzato dagli Stati Uniti di Donald #Trump, di un popolo senza combustibile e della possibile chiamata alle armi da […] L’articolo REPORTAGE. L’ultimo tempo di Cuba proviene da Informareonline, scritto da Antonio Casaccio

    #Approfondimenti #Attualità #EVIDENZA #Magazine_Settembre_2026 #Stati_uniti_d'America

  • Découvrez les #Enquêtes_publiques et projets d’aménagement en cours en Bretagne en septembre 2026
    https://splann.org/enquetes-publiques-septembre-2026

    Des centaines d’enquêtes publiques sont organisées chaque année en Bretagne. Elles concernent des opérations susceptibles de porter atteinte à l’environnement. Bien souvent, les habitants en prennent connaissance trop tardivement. Chaque mois, la rédaction de « Splann ! » met en avant des projets d’aménagement du territoire, d’ouvrages et de travaux afin d’encourager le débat, la participation et la mobilisation citoyenne. L’article Découvrez les #enquêtes_publiques et projets d’aménagement en cours en Bretagne en septembre 2026 est apparu en premier sur Splann ! | Premier média d’enquête indépendant en Bretagne.

    #agriculture #arzon #assainissement #audierne #Bourg-Blanc #breal-sous-montfort #bretagne_romantique #carquefou #consultations_publiques #deniveau #dessalement #dinard #douarnenez #eau #élevage #élevage_avicole #élevage_bovin #éolien #éoliennes #erdeven #guichen #industrie #la_motte #landunvez #loctudy #méthanisation #morlaix #musoir #plan_local_d'urbanisme #plouguenast-langast #porcherie #pornichet #port #saint_malo #saint-brandan #saint-nazaire #Saint-Thégonnec_Loc-Éguiner #station_d'épuration #tinténiac #urbanisme #vallet

  • Aufschrei zeigt Wirkung: Späth’sche Baumschulen vor Bebauung gerettet
    https://www.berliner-zeitung.de/article/aufschrei-zeigt-wirkung-spaethsche-baumschulen-vor-bebauung-gerette

    1720 wurden die Späth’schen Baumschulen gegründet. Nun ist das älteste produzierende Unternehmen Berlins offenbar gerettet. © Daniela Incoronato

    3.9.2026 von Katrin Bischoff - Tausende Unterschriften und Protest haben offenbar Wirkung gezeigt: Die historische Kernfläche der Späth’schen Baumschulen bleibt erhalten. Gebaut werden soll trotzdem.

    Es war eine böse Überraschung, als Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler (SPD) im Frühjahr dieses Jahres angekündigt hatte, dass auf einem Teil der Späth’schen Baumschulen Wohnungen gebaut werden sollen. Flächen des Traditionsunternehmens müssten dem Wohnungsbau – dem neuen Stadtquartier „Dreieck Späthsfelde“ – weichen.

    Der Aufschrei war groß. Werde der Plan umgesetzt, hätten sein Unternehmen keinen einzigen Quadratmeter mehr, „wo irgendwie eine Pflanze in der Erde wächst“, erklärte Seniorchef Holger Zahn damals der Berliner Zeitung. Die Unterstützung von Anwohnern, Besuchern und auch der Bezirkspolitik ließ nicht lange auf sich warten.

    Innerhalb von vier Wochen wurden 22.302 Unterschriften für den Erhalt der grünen Oase in Treptow gesammelt, die die Betreiber der Späth’schen Baumschulen samt der rund 7500 Kommentare Anfang Juli dem Senator übergaben. Damit kam Bewegung in die Planungen für das neue Stadtquartier.

    Nun ist die Zerschlagung des Traditionsunternehmens offenbar vom Tisch. Zunächst teilte die Senatsverwaltung mit, dass der Betrieb der Baumschule und die bestehenden kulturellen Nutzungen am Standort „planungsrechtlich gesichert werden“.

    Nun hat auch der Senat das Struktur- und Nutzungskonzept für das neue Stadtquartiert „Dreieck Späthsfelde“ beschlossen und den Standort gesichert – mit Weltacker und dem 3,5 Hektar großen Arboretum der Humboldt-Universität (HU), zu dem mehr als 4000 Pflanzenarten gehören.

    Die Baumschulenflächen mit Pflanzenverkauf, Hofladen, Gasthaus, Kräutergarten, blauer Märchenhütte, Baumschulenmuseum, historischem Kontorgebäude und der Schwarzen Scheune würden als grüne Oase nicht tangiert, heißt es vom Senat.

    Seniorchef Holger Zahn steht in einem Gewächshaus der Späth’schen Baumschulen, die Pächter des historischen Areals sind.

    , die Pächter des historischen Areals sind. © Paul Zinken/ Berliner Zeitung

    Neben der Kernfläche der Späth’schen Baumschulen würden auch Orte wie das Garten-Biotop am Karpfenteich erhalten bleiben. Weltacker, Obstbaumflächen und Schaugärten sollen in die neu anzulegenden Grün- und Freizeitflächen des neuen Stadtquartiers integriert werden.

    „Mit dem vorliegenden Konzept wird der besondere Charakter des Gebiets mit den Späth’schen Baumschulen und dem Arboretum der HU Berlin erhalten und gestärkt“, heißt es in der Mitteilung des Senats. Aus dem Beschluss des Senats geht zudem hervor, dass auch bestehende Kleingartenflächen in das „klimaresiliente, nutzungs- und sozialgemischte Stadtquartier“ einbezogen werden sollen.

    Schon länger ist bekannt, dass das Gebiet bebaut werden soll. Bis zu 2500 Wohnungen sollen auf dem 100 Hektar großen „Dreieck Späthsfelde“ entstehen und rund 5000 Menschen ein neues Zuhause finden. Das „Dreieck Späthsfelde“ gehört zu den 24 Standorten, an denen das Land berlinweit neue Stadtquartiere für insgesamt 130.000 Menschen errichten will. Derzeit befinden sich die Planungen im Stadium der vorbereitenden Untersuchungen.
    Senior-Chef spricht von einem Kompromiss

    Senior-Chef Holger Zahn sagt zu der neuen Entwicklung: „Der große öffentliche Aufschrei gegen die Bebauungspläne der Flächen der Späth’schen Baumschulen ist auch in der Senatsverwaltung angekommen.“ Die starke Unterstützung der Menschen in Berlin und dem Umland habe zu den Änderungen in den Planungen geführt. Der Protest habe sich gelohnt. „Sogar mehr als das: Wir konnten damit eine Bebauung bis an unseren historischen, versiegelten Gewerbehof heran verhindern.“

    Zahn spricht allerdings von einem Kompromiss. „Auch die überarbeiteten Planungen – so wie sie uns intern vorlegt wurden – sehen eine Bebauung von Teilen unserer Kernflächen zwischen Königsheideweg und Ligusterweg vor. Gleichzeitig haben wir ein Grün- und Freiflächenband um unseren Gewerbehof herum und zwischen historischem Gewerbehof und Ligusterweg erreicht, dass dafür sorgen soll, dass die Späth’schen Baumschulen weiterhin als grünes Zentrum erlebbar bleiben.“

    Allerdings, so Zahn weiter, werde man die eigentliche Baumschulenproduktion in Berlin einstellen müssen „und ausschließlich unsere Flächen in Königs Wusterhausen bewirtschaften, sollten die Planungen umgesetzt werden“. Denn das zugesagte Grün- und Freiflächenband sei als öffentliche Grünfläche ausgewiesen.

    Die Späth’schen Baumschulen in Treptow-Köpenick wurden 1720 gegründet. Damit sind sie die älteste produzierende Einrichtung ihrer Art in Berlin. 150.000 Menschen besuchen die grüne Oase im Ortsteil Baumschulenweg jedes Jahr. Nicht nur zum Pflanzenkauf, auch zu kulturellen Veranstaltungen und Festen.

    So findet auf dem gesamten Areal am 19. und 20. September das diesjährige Traditionsfest statt. Beim Gartenmarkt werden rund 120 Aussteller ihre Pflanzen anbieten. Ein Bühnenprogramm mit Live-Musik, Märchenaufführungen, Kremserfahrten und Baumklettern stehen auf dem Programm.

    Der Weltacker bietet ein Mitmachforum an, auch das Arboretum öffnet seine Tore. Der Eintritt kostet zehn Euro (ermäßigt sechs Euro), er dient dem Erhalt des historischen Geländes. Kinder bis 16 Jahre sind kostenlos dabei.

    #Berlin #Treptow-Köpenick #Späthstraße #Landwirtschaft #Stadtentwicklumg

  • DDR-Polizei besetzte Berliner Stadtrand 1951: Die unglaubliche Geschichte von West-Staaken
    https://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/die-unglaubliche-geschichte-von-west-staaken-4733917.html?icid=single-t

    31.1.2021 von André Görke - „Es war die schwerste Stunde nach dem Krieg“: Hier erinnern wir an das Ereignis vor 70 Jahren und zeigen private Fotos nach dem Mauerfall.

    Tief im Westen Berlins steht ein wichtiger Jahrestag an. Am 1. Februar 1951, am Montag vor 70 Jahren, besetzte die DDR-Volkspolizei West-Staaken.

    An dieses Ereignis hat jetzt der Tagesspiegel-Newsletter für Berlin-Spandau in seiner aktuellen Ausgabe erinnert. Und ein Tagesspiegel-Leser zeigte im Newsletter viele Bilder, die kurz nach dem Mauerfall 1990 entstanden sind und die wir Ihnen hier zeigen dürfen.

    Die Ecke gehörte eigentlich zu Berlin-Spandau und war der ursprüngliche Dorfkern mit Kirche, Friedhof und Bauernhäusern. Doch weil die Briten 1945 den Flugplatz Berlin-Gatow bekamen (von dem ein Teil in Brandenburg lag), tauschten sie Alt-Staaken einfach mit den Sowjets.

    Bis zu jenem 1. Februar 1951 wurde West-Staaken (in der DDR) vom Rathaus Spandau (in West-Berlin) verwaltet.

    Hier eine Karte aus dem Museum der Zitadelle, wo die ursprüngliche Berliner Stadtgrenze verlief. Achten Sie mal auf die Potsdamer Chaussee und wie klein Kladow bis zum Gebietsaustausch war: hier der Foto-Link. (404)

    Damals Zick-Zack, heute schnurgerade. Die Ecke links unten am See ging an West-Berlin, dafür wurde West-Staaken abgetrennt. Diese Karte hängt in der Zitadelle

    Dann aber war Schluss: Um Staaken kümmerte sich fortan der Ost-Berliner Bezirk Mitte. Noch heute schreibt die Feuerwehr Staaken in ihrer lesenswerten Chronik.

    „Die schwerste Stunde nach dem 2. Weltkrieg erlebte Staaken am 1. Februar 1951, durch die Teilung des Ortes Staaken durch die Alliierten. Dadurch hatte Staaken nun zwei getrennte Feuerwehren.“ Und getrennte Kirchen, Vereine, Familien.

    1990, Blick vom Fort Hahneberg auf die Kontrollstelle Heerstraße. Links liegt die DDR, rechts West-Berlin, inklusive der Wohnsiedlung am Brunsbütteler Damm. © Martin Müller

    „Zwei Doppelstreifen der Vopo mit Mütze, bewaffnet mit Revolver und Polizeiknüppel“, die gegen 8.30 Uhr auf dem „Finkenkruger Weg (russ. Interessengebiet)“ patroullierten so verzeichnet es das Protokoll der Polizeiinspektion Spandau für den 1. Februar 1951, über die der Tagesspiegel später einmal berichtet hat. Wenig später wurden sechs mit Zivilpersonen besetzte Pkw beobachtet, die in das Barackenlager Staaken am Finkenkruger Weg fuhren.

    Das „Elefantentor“ in Staaken, 1990, hart an der Grenze zu West-Berlin. Die Straße führt hier durch den Hochsicherheitsbereich. Damals gehörte dieser Teil von Staaken zur DDR. © Martin Müller

    Durch die Kennzeichen war erkennbar, dass sie in Ost-Berlin zugelassen waren. „Es wird angenommen, dass eine Bezirksverwaltung ihre Dienstgeschäfte übernehmen wird“, hieß es in dem Polizeiprotokoll.

    Der alte Bahnhof Staaken in der DDR, 1990. Der befand sich etwa auf Höhe der heutigen Straße am Alten Gaswerk und ist längst abgerissen. Hinten: das „Elefantentor“© Martin Müller

    Dann ging es Schlag auf Schlag: Gegen Mittag hing ein rotes Spruchband mit weißer Schrift an der Volksschule am Nennhauser Damm: „Wir lehren und lernen für den Frieden“. Schüler einer anderen Schule berichteten vom Austausch ihrer Lehrer. Bald sah man erste Aushänge, wonach West-Staaken, bislang von Spandau aus verwaltet, dem Ostsektor Berlin-Mitte II angegliedert worden sei – „um die für die Bewohner West-Staakens durch die Spaltung des Magistrats Groß-Berlin hervorgerufenen Unzuträglichkeiten zu beseitigen“. Die Bewohner sollten sich registrieren lassen und ihre Lebensmittel- und Kohlenkarten abholen. Auch gelte als Zahlungsmittel nur noch die DDR-Mark. Hier lesen Sie die ganze Geschichte: Tagesspiegel

    Staaken, 1990, Blick auf die alte Dorfkirche in der DDR. Das Foto entstand vermutlich am Brunsbütteler Damm in Staaken (West-Berlin). © Martin Müller

    Später wurde West-Staaken herumgereicht. Die Zuständigkeit wanderte von Ost-Berlin nach Falkensee, wurde schließlich eigenständig, hatte aber weiter Ost-Berliner Telefonnummern. Erst neulich hatte Newsletter-Leser Jürgen Klix an die spezielle Rolle West-Staakens im Osten erinnert.

    Staaken, 1990. Das „Doktor-Georg-Benjamin-Krankenhaus“ auf dem ehemaligen Flugplatz Staaken ist noch in Betrieb. 1998 wird es geschlossen. © Martin Müller

    Die Versorgung war wohl besser als im benachbarten Falkensee: „Wir wurden bei Laune gehalten“. Und Newsletter-Leser Norbert Rauer, von 1991 bis 2009 Pfarrer in Alt-Staaken, erinnerte hier mal an die feinen Unterschiede zwischen Alt-Staaken, Neu-Staaken, West-Staaken, Ost-Staaken und Süd-Staaken.

    Heute sehen Sie die Bilder von Newsletter-Leser Martin Müller. Er ist Chirurg und hat ein ruhiges Händchen auch an der Linse.

    Dieses Foto entstand 1990 an der Bergstraße in Staaken. Und hinten die Häuser von West-Berlin. © Martin Müller

    „Die Bilder sind von 1990, kurz nach der Grenzöffnung“, schreibt Martin Müller an den Spandau-Newsletter vom Tagesspiegel. Er ist 64 Jahre alt, wohnt in Spandau und arbeitet seit 1981 als Chirurg und Beschneider im Jüdischen Krankenhaus. Aufgewachsen ist er in Lankwitz.

    Ein spezieller Berliner Ort: Links Staaken (1988, mit Berliner Mauer), rechts Staaken (2016, mit frischem Anstrich). © Imago, André Görke

    Seine Interessen: Berlingeschichte, Foto- und Eisenbahn. Mit seiner Frau („in Spandau aufgewachsen“) ist er 1989 nach Staaken-Ost gezogen, also West-Berlin, und erkundete mit Fahrrad, Frau und Tochter die neue Umgebung, die immer größer wurde: Die DDR-Mauer hatte endlich Löcher bekommen.

    „Wir machten insbesondere West-Staaken und Döberitz unsicher. Ost-Berlin und Potsdam waren, soweit möglich, auch schon vor der Wende unsere Ziele“, erzählt Müller. Seine Fotos hätten aktueller nicht sein können.

    #Westberlin #DDR #Staaken #Berlin

  • More Fucked Today than Yesterday. And even more fucked tomorrow

    I keep wanting to write a post showing off my latest graphics along with the latest data and forecasts, because the picture they paint is one of a truly fucked planet. From the latest global surface temperatures to sea-surface temperatures to the latest El Niño forecasts to the Earth Energy Imbalance to albedo to polar ice. And then there’s everything else. There is so much to write about, so much to document, so many warnings to give.

    And then I think, “but tomorrow will be even more fucked, so if I wait a day, the article will be even stronger.” And so I wait and don’t post. And tomorrow comes and most of the time it’s more fucked, but sometimes it isn’t.

    Collapse is both slow and fast. It’s glacial and it’s light speed, gradually then suddenly. Total collapse tomorrow or the day after, guaranteed! All humans will be extinct by January 1, 2030. Or, just maybe, there will be some sort of post-apocalyptic dystopia moment on March 17th, 2074. Is it too late in the collapse of everything to go to Starbucks? When is the new iPhone coming out?

    The right day will never exist: a hypothetical local maximum of planetary fuckery. So I’m going to take a chance that tomorrow will not be significantly more fucked than today and share some graphics and data. Let’s have a look.
    Global Mean Surface Temperatures

    More fucked today. The planet is on day six with the global mean surface temperature above 17.0°C. The only other years on record that have broken past this barrier are 2023 and 2024. If we consider the paleo-temperature record, then it is highly likely that 2023, 2024 and 2026 are the only years to break 17.0°C in the last 115,000 years.

    How fucked will we be tomorrow? The global mean surface temperature will likely be over 17.0°C again tomorrow and for a few more days.

    Meanwhile, taking the developing record-breaking El Niño into account, the full year 2027 has a solid chance of breaking 1.70°C above the 1850-1900 pre-industrial baseline. So long Paris. It’s odds-on to see a day above 17.5°C next year, with about a 35% chance of a full month registering an anomaly of 2.0°C or higher.

    A decade from now, our lonely planet will likely see the first full year with an anomaly above 2.0°C, with a daily mid-Summer peak reaching over 18.0°C.
    Sea Surface Temperatures

    More fucked today. It’s hard to put into any concrete terms just how insanely hot the oceans all over the planet are at this moment. Back in 2023, when new records started to be set, there was huge media interest in the topic. Some of my graphics went viral, with images showing temperatures spiking almost vertically to new record highs. Arguments over the lack of Saharan dust and the impacts of the new IMO 2020 low-sulfur shipping fuel regulations were in the headlines.

    And then there’s yesterday. It’s not just that a new record daily high was set, yesterday was the 55th consecutive new daily record high, and the global oceans were a full 0.14°C hotter than any previous July 26th on record. For statistics geeks, the current temperature is more than 3.8 standard deviations above the 1991-2020 mean. The daily temperatures are on the precipice of setting a new record high temperature for any time of the year.

    Is this being discussed in mainstream media? Crickets. Global oceans teetering on the edge? Crickets. Global impacts? Crickets.

    How fucked will we be tomorrow? As you can see from the image above, there is an annual peak that typically happens in late March, and a smaller secondary peak that happens in late August. Given the current sea-surface temperature, it is very likely that a new record will be set sometime in the next few weeks.

    What does this mean in practice? Dead, dying and bleached coral. Marine heatwaves that cause mass die-offs for fish, seabirds and marine mammals. Toxic algae blooms. More intense hurricanes and typhoons, especially in the Pacific. And for humans, the collapse of some fisheries as fish populations migrate towards cooler polar waters.
    El Niño

    More fucked today. The current sea-surface temperature in the Niño 3.4 region is about 2.3°C above the 1991-2020 average. Niño 3.4 is the area of the Pacific Ocean used to define and quantify ENSO events. By any historical measure, this El Niño is already record-breaking. July 26th marked the 58th consecutive day with the Niño 3.4 region hitting a new record daily high, about 0.5°C above the previous daily record high.

    How fucked will we be tomorrow? The latest CFSv2 model run has this El Niño reaching a maximum Niño 3.4 anomaly of about 4.3°C above the 1991-2020 baseline in November. For historical purposes, the previous record Niño 3.4 anomaly was 2.8°C during the 1997-98 El Niño.

    Even Zeke Hausfather, who is known for being conservative with his climate predictions, put the peak of this El Niño at over 3.5°C.

    There is simply no historical precedent for a global climate event of this magnitude. Global industrial civilization has never before confronted a planetary emergency as potentially devastating. The precautionary principle says it should be all-hands on deck for every person, neighborhood, city and country to prepare for what may be coming.

    Here is a quote from Adam McKay’s Yellow Dot Studios: (p.s. send this letter to your local political leaders).

    This El Niño driven warming will lead to significantly more global flooding, fires, storms, droughts, deadly heat events, dangerous turbulence, and most concerning, a significant threat to food supply chains, crops, and power grids.

    The previous strongest recorded El Niño occurred in 1877 leading to 40 million deaths worldwide from famine.

    And this coming El Niño event looks to be even stronger.

    Earth Energy Imbalance

    More fucked today. The “Earth Energy Imbalance” measures the difference between incoming solar energy and the totality of outgoing energy, both reflected (short wave) and radiated (long wave). It gives a simple accounting of energy into the system versus energy out of the system. When the two are not in balance, Earth either warms or cools. According to James Hansen, the “Earth’s energy imbalance is the best diagnostic of where climate is heading.”

    As of the latest data from CERES for May, 2026, on an annualized basis, the Earth Energy Imbalance shows the Earth warming at a rate of about 14 Hiroshima nuclear bombs per second. This equals about 1,200,000 Hiroshimas per day or 440 million Hiroshimas worth of planetary heating over the last 12 months.

    For those who want a more politically correct way to measure the rate of heating, the current rate is equivalent to brewing about 10.7 billion cups of tea per second.

    How fucked will we be tomorrow? As the planet heats up during this El Niño , there will be more outgoing longwave radiation (radiative heat). Given the strength of this El Niño , this is expected to put strong downward pressure from now until a few months after the El Niño peaks later this year. However, the long-term expectation is for the EEI to continue to set new record highs.

    In other words, the planet is not only heating today at a near record pace, but the rate of heating will keep increasing for the foreseeable future.
    Albedo

    More fucked today. For those who want a quick reminder, “albedo” measures the reflectivity of the planet. It is simply the percentage of incoming solar radiation that is reflected out to space instead of being absorbed and heating the planet. The lower the albedo, the more sunlight reaches the planet’s surface to warm the oceans, melt ice, and heat land and the atmosphere.

    The primary drivers of albedo are low-level cloud cover and polar snow and ice. Other drivers include ash and dust, deforestation, and declining concentrations of reflective aerosols. Because of the volatility associated with these drivers, albedo is best measured over longer average periods.

    Here is the 36-month running average for albedo, from February, 2003 through May, 2026, showing May’s albedo just above the record low set in February, 2026. Over the last 23 years albedo has dropped from 29.33% to 28.67%. While these values may seem quite close to each other, on a percentage basis, the planet has lost about 2.25% of its albedo during this period.

    From this 2025 article in Discover magazine:

    For more than two decades, Earth has slowly been growing darker. Using 24 years of data from NASA’s Clouds and Earth’s Radiant Energy System (CERES), researchers have learned that this encroaching darkness is because Earth is reflecting less sunlight, with the most dramatic dimming occurring in the Northern Hemisphere.

    How fucked will we be tomorrow? The expectation is that albedo will just keep on going down as all the main drivers are expected to keep increasing in their impact. Less ice? Check! More ash? Check! More deforestation? Check! Decreasing aerosols? Check!

    And what about clouds? Virtually all global climate models predict a substantial future decrease in low-level marine cloud cover as the planet warms. This article gives three reasons scientists expect this to continue:

    The first is a decrease in human-caused aerosol emissions over recent decades. Aerosols – tiny, light‑scattering particles produced mainly by burning fossil fuels – influence the formation of clouds, by acting as “seeds” for cloud droplets to form.

    Second, increasing concentration of greenhouse gases in the atmosphere has led to a warmer and drier atmosphere, which also helps to dissipate clouds.

    Finally, cloud cover decreases have also been linked to ocean surface warming, which affects atmospheric humidity and, thus, cloudiness. Reduced cloudiness leads to more sunlight being absorbed at the ocean surface – and more warming. This amplifying loop is known as a “cloud feedback”.

    And this article finds that decreasing albedo due to cloud loss is part of a larger feedback loop:

    The team also found that the thinning of low clouds … amplifies global warming through a feedback loop: Rising sea-surface temperatures lead to fewer clouds, meaning less reflected sunlight and a warmer planet.

    Declining albedo is “The Great Darkening.”
    Polar Ice

    More fucked today. One of the bright spots on the global doom-o-rama wheel is that polar ice is not set to hit a new low this year. As of July 26th, Arctic sea-ice extent is 8th lowest on record for the day, with data back to 1979. Likewise, Antarctic sea-ice extent is 5th lowest on record for the day. Taken together, global sea-ice extent is 4th lowest on record for the day, about 2.1 standard deviations below the 1991-2020 mean, but over 1.1 million square kilometers above the record low for the day, set in 2024.

    How fucked will we be tomorrow? Will a new record low maximum for global sea-ice extent be set later this year? Maybe. Will the Arctic see an ice-free summer in 2027, a so-called “Blue Ocean Event”? Probably not. But the long-term future of ice on this planet is dire. The consensus opinion of climate scientists is that the Arctic will see its first ice-free day in the 2040s or 2050s. My personal Over/Under is 2043.

    But the real future fuckedness happening with Arctic sea ice is that a certain fucking horrible human piece of excrement managed to shut down “PIOMAS” Arctic data — the primary data source for Arctic volume and thickness. In other words, the future of ice is even more fucked because we have lost one of the most important tools to predict its future.

    And finally, even though I neglected to mention a few things, you surely are following the latest news:
    Heatwaves and fires and floods and storms and drought and melting glaciers and the AMOC and Thwaites and the methane bomb and planetary boundaries and tipping points and feedback loops and the AI bubble and kakistocratic fascism and pedophiles and genocide and Iran and Ukraine and Gaza and ICE and explosive diarrhea and Ebola and Covid-19 and famine and the new world screwworm and the Kessler syndrome and conspiracy theories and … and … and … nevermind, there’s solar and wind and batteries.
    More fucked today than yesterday and even more fucked tomorrow. I’ll leave it to the interested reader to track down the information and fill in the details.

    https://climatecasino.substack.com/p/more-fucked-today-than-yesterday
    #climat #changement_climatique #futur #graphiques #statistiques #chiffres #el_niño #albedo #température #mer #températures
    signalé aussi par @fil:
    https://seenthis.net/messages/1187817

    • La capital-risque est la forme adéquate à la phase actuelle (post-2008) de la dynamique du capital, de même que l’industrie numérique est la forme adéquate de la production industrielle de marchandises dans cette même phase. Le capital-risque ne développe pas plus particulièrement de forme cancéreuse que les autres dimensions du capital dans des phases antérieures. Il manifeste juste l’avancement de sa décomposition et l’élargissement des nuisances qui l’accompagnent.

  • Donald #Trump s’attaque à la science américaine et prend le risque qu’elle soit distancée par la Chine
    https://www.lemonde.fr/idees/article/2026/09/01/donald-trump-s-attaque-a-la-science-americaine-et-prend-le-risque-qu-elle-so

    Vu de Paris, cela ressemble à un mystère. Comment les Etats-Unis, qui depuis près d’un siècle donnent le tempo de la science mondiale, peuvent-ils détruire méthodiquement leur position dominante, et, surtout, pourquoi le font-ils ? Pourquoi le pays renonce-t-il à un instrument fondamental de son soft power, alors qu’il semble obsédé par sa propre puissance ? Jusqu’où peut-il laisser des pans entiers de sa recherche s’effondrer, au risque de laisser à son premier concurrent, la Chine, le nouveau leadership planétaire ?

    Dès son retour aux affaires, en janvier 2025, le président américain, Donald Trump, a pris plusieurs décrets afin de s’attaquer à une science selon lui rongée par le gauchisme et par l’« idéologie woke ». Les programmes de diversité, équité et inclusion, qui encadraient l’organisation universitaire, ont été supprimés. Plus de 350 mots ou expressions, parmi lesquels « crise climatique », « mixité », « pollution » ou encore « femme », ont été prohibés, sous peine de retrait de financement. Des centaines de bases de données ont vu leur accès bloqué, quand elles n’étaient pas simplement détruites.

    Les agences fédérales ont toutes vu leurs têtes tomber, des départements entiers disparaître dans la recherche sur le climat, les discriminations, l’environnement. Près de 300 000 emplois ont été supprimés en dix-huit mois. L’administration Trump a annoncé une saignée budgétaire pour 2026 : − 24 % pour l’agence spatiale (la NASA), − 40 % pour les Instituts nationaux de la santé (NIH), et même − 56,9 % pour la National Science Foundation, qui finance la recherche universitaire. Cette fois, ce ne sont plus des domaines précis qui sont visés pour leur portée idéologique, mais la science dans son ensemble.

    Des dégâts déjà visibles
    Au Congrès, les élus démocrates, mais aussi de nombreux républicains, sont sous le choc. La #Constitution de 1787 n’a-t-elle pas pris soin d’inclure, dès son article premier, une clause visant à « promouvoir le progrès de la #science et des arts utiles » ? Depuis le projet Manhattan sur la bombe atomique jusqu’à la conquête spatiale, la science a rythmé l’histoire des Etats-Unis. Les parlementaires ont fini par rétablir l’essentiel des crédits, mais l’administration ne s’avoue pas vaincue. Elle a bloqué la distribution des fonds fédéraux et annoncé une réforme du bureau chargé de l’exécution budgétaire (Office of Management and Budget, #OMB). Ce ne sont plus des commissions de #chercheurs qui désormais décideront des projets à soutenir – leur avis ne sera plus que consultatif –, mais un représentant de l’OMB. Son rôle : s’assurer de la « #conformité des #recherches avec les priorités gouvernementales ».

    Le président américain, Donald Trump, au centre spatial Lyndon B. Johnson de la NASA, à Houston (Texas), le 28 août 2026. WIN MCNAMEE/AFP
    La réforme doit s’appliquer le 1er octobre. D’ici là, l’OMB devra examiner les 496 000 commentaires qui se sont déversés sur son site – dont 95 % sont opposés à la #réforme, selon un examen par la presse américaine des 52 000 premiers commentaires publiés. Outre le #contrôle_politique, ces messages dénoncent l’« interdiction de fonds fédéraux pour les #collaborations_étrangères », explicitement prévue par le texte, la possibilité d’interrompre à tout moment un soutien fédéral, ou encore l’accès limité aux conférences et aux #publications scientifiques, pourtant au cœur du processus de #recherche.

    « Les Etats-Unis ont bâti la plus grande entreprise scientifique de l’histoire de l’humanité sur une idée simple : financer les meilleures idées, choisies par les meilleurs experts, et ne pas s’en mêler, écrit ainsi David Miller, physicien de l’université de Chicago, dans un commentaire repris par le site d’enquête Propublica. Ce n’est pas un principe partisan. C’est le principe qui a donné naissance au transistor, à Internet, au GPS, à l’IRM et à tous les vaccins modernes. (…) Ce projet de règlement démantèle entièrement ce principe. »

    D’ores et déjà les dégâts sont visibles. Le nombre d’entrées en thèse a diminué de 15 % cette année dans les 55 principales universités américaines. Les meilleurs étudiants étrangers ne veulent plus se confronter à l’arbitraire du système des visas. Des sociétés savantes américaines délocalisent leurs congrès à l’étranger pour accueillir la fine fleur de la science mondiale.

    L’annonce, début juillet, par le Jordano-Palestinien Omar Yaghi, Prix Nobel de chimie 2025, qu’il quittait l’université de Californie à Berkeley pour l’université Tsinghua, à Pékin, a fait sensation. La Chine supplante désormais les Etats-Unis dans de nombreux domaines scientifiques. Depuis 2019, elle est passée au premier rang mondial dans les dépôts de brevet ; depuis 2023, elle domine le Nature Index des publications scientifiques et ne cesse de creuser l’écart. En 2024, elle a aussi dépassé les Etats-Unis dans les dépenses de recherche et développement. Un déclin amorcé avant le second mandat de Donald Trump, qui promet de s’accélérer.

    Alors pourquoi un tel sabordage ? Par bêtise, disent certains. Inutile de financer la recherche en biologie, puisque les nouveaux médicaments seront découverts grâce à l’intelligence artificielle, a ainsi expliqué le secrétaire américain à la santé, Robert Kennedy Jr. Présidente de #Stand_Up_for_Science, le mouvement d’opposition à l’offensive gouvernementale né en janvier 2025, la psychologue Colette Delawalla rappelle que le secteur des sciences, technologies et médecine représente 39 % du produit intérieur brut des Etats-Unis.

    Le business devrait donc, au contraire, conduire les trumpistes à soutenir la science… mais une autre dimension intervient. « A leurs yeux, embrasser la science revient à s’éloigner de Dieu, explique-t-elle. Leur vision nationaliste chrétienne du monde ne laisse aucune place à une réalité où la science et la religion pourraient coexister. » Le puritanisme contre la science : une vieille histoire à laquelle les Etats-Unis offrent une nouvelle jeunesse.

  • #AirMap

    Chi gestisce Airbnb in città?

    Il progetto Airmap fornisce dati sull’utilizzo della piattaforma di affitti brevi Airbnb nelle principali città italiane.

    AirMAP nasce dall’esigenza di colmare una lacuna informativa sull’espansione e l’evoluzione diacronica delle locazioni brevi mediate da Airbnb nel contesto italiano.

    Il centro di ricerca FULL ha strutturato un database ad hoc per sedici contesti urbani, con l’obiettivo di produrre una mappatura sistematica e comparativa del fenomeno. Per la prima volta, sedici realtà urbane eterogenee vengono analizzate con la medesima lente metodologica, consentendo una comparazione scientifica tra contesti diversi.

    https://full.polito.it/airmap
    #air_bnb #airbnb #tourisme #logement #hébergement #cartographie #visualisation #villes #Italie #statistiques #chiffres

  • Car harm: A global review of automobility’s harm to people and the environment

    Despite the widespread harm caused by cars and automobility, governments, corporations, and individuals continue to facilitate it by expanding roads, manufacturing larger vehicles, and subsidising parking, electric cars, and resource extraction. This literature review synthesises the negative consequences of automobility, or car harm, which we have grouped into four categories: violence, ill health, social injustice, and environmental damage. We find that, since their invention, cars and automobility have killed 60–80 million people and injured at least 2 billion. Currently, 1 in 34 deaths are caused by automobility. Cars have exacerbated social inequities and damaged ecosystems in every global region, including in remote car-free places. While some people benefit from automobility, nearly everyone—whether or not they drive—is harmed by it. Slowing automobility’s violence and pollution will be impracticable without the replacement of policies that encourage car harm with policies that reduce it. To that end, the paper briefly summarises interventions that are ready for implementation.

    https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0966692324000267

    #voitures #trafic_routier #automobiles #santé #environnement #santé_publique #statistiques #chiffres #violence #injustices_sociales #dégâts #mortalité #blessés #blessures #pollution #article_scientifique

    signalé aussi par @sombre
    https://seenthis.net/messages/1043079

  • #Baignade à #Paris : plus de 180 000 personnes ont plongé dans la #Seine cet été

    Alors que Paris a connu plusieurs canicules cet été, les sites de baignade dans la Seine ont fait le plein. D’après un #bilan de la Ville de Paris publié le 29 août, les trois sites gratuits, situés au bras Marie, à Bercy et à Grenelle, ont accueilli 120 000 baigneuses et baigneurs en huit semaines cet été. Soit une fréquentation en hausse de 20 % par rapport à 2025.

    Ces espaces de baignade ont ouvert à l’été 2025, dans la foulée des Jeux olympiques de 2024. Cela faisait alors un siècle que la baignade dans le fleuve était interdite à Paris.

    Les autres sites de baignade de la capitale ont également suscité l’engouement des Parisiennes et Parisiens. 63 000 personnes se sont baignées dans les #canaux : 51 000 au bassin de la Villette et 12 000 dans le #canal_Saint-Martin. Ce dernier avait ouvert dès la mi-juin, de manière anticipée, en raison de la canicule. Au total, les sites de baignade parisiens dans la Seine, le canal Saint-Martin et le #bassin_de_la_Villette ont ainsi attiré plus de 180 000 visiteurs cet été.

    Les quatre piscines extérieures ont également accueilli 33 000 nageurs, portant à 216 000 personnes le nombre total de baigneurs dans la capitale.

    Le maire de Paris, Emmanuel Grégoire, a annoncé vouloir « aller plus loin » en 2027. Un nouveau site dans le bassin de l’Arsenal, à Bastille, est notamment à l’étude.

    https://reporterre.net/Baignade-a-Paris-plus-de-180-000-personnes-ont-plonge-dans-la-Seine-cet-
    #baignade_urbaine #eau #accès_à_l'eau #rivières #France

    • Baignades à Paris : #2026, l’année de tous les records

      Cet #été, Paris s’est mise à l’eau ! En huit semaines, 216 000 baigneuses et baigneurs ont profité de la Seine, des canaux et des centres sportifs pour nager, se rafraîchir et savourer l’été au cœur de la capitale. Un record qui confirme le succès des baignades parisiennes… et qui donne déjà envie de remettre ça l’année prochaine !

      La Seine fait le plein

      Depuis le 4 juillet, les Parisiennes, les Parisiens et les visiteurs ont été nombreux à piquer une tête dans la Seine. Pour cette deuxième saison, le succès est au rendez-vous : 120 000 baigneuses et baigneurs ont profité des trois sites aménagés dans le fleuve, soit 20 % de plus qu’en 2025.

      À Bras-Marie et sur le quai de Bercy, 42 000 personnes ont fait quelques longueurs, tandis que 36 000 nageurs ont profité du site de Grenelle. De quoi confirmer que la Seine est bel et bien devenue un nouveau terrain de jeu estival à Paris.

      Nager, se rafraîchir, bronzer au bord de l’eau ou simplement profiter du fleuve… cet été, les bonnes raisons de se jeter à l’eau ne manquaient pas. Et visiblement, les Parisiennes et les Parisiens n’ont pas eu besoin de beaucoup se faire prier !
      Les canaux font aussi des vagues

      Le succès s’est poursuivi dans les canaux : 63 000 personnes ont profité des baignades du Bassin de la Villette et du Canal Saint-Martin. Avec 51 000 baigneuses et baigneurs, le Bassin de la Villette a largement fait le plein, tandis que 12 000 personnes ont nagé au Canal Saint-Martin, dont 9 000 lors de son ouverture exceptionnelle fin juin.

      Les quatre centres sportifs proposant des baignades ont également accueilli 33 000 personnes. Au total, 216 000 nageuses et nageurs ont profité des différents sites parisiens. 216 000 personnes à l’eau : finalement, Paris avait bel et bien la tête dans les nuages… et les pieds dans l’eau !
      Une parenthèse fraîche au cœur de l’été

      Avec les fortes chaleurs qui ont rythmé la saison, les baignades parisiennes ont été particulièrement bienvenues. Un tiers des jours d’ouverture ont correspondu à un épisode de canicule, offrant aux Parisiennes, aux Parisiens et aux visiteurs une manière simple et gratuite de se rafraîchir.

      Une baignade en famille, quelques longueurs entre amis ou une pause au bord de l’eau : ces espaces sont devenus de vrais lieux de vie et de convivialité, particulièrement précieux pour celles et ceux qui passent l’été à Paris.

      https://ws-paris-v4.paris.fr/pages/baignades-a-paris-2026-l-annee-de-tous-les-records-36238
      #chiffres #statistiques #chaleur #canicules #fraîcheur

  • B-RAVE RAGAZZE – STANK FACE/BASS FACE WTF ?
    https://radioblackout.org/podcast/b-rave-ragazze-stank-face-bass-face-wtf

    Svarionando svarionando, sotto il sole cocente, dalla battigia emergono tante domande. Eccone una per accompagnare il nostro ritorno in città e in regia: Stank face – bass face (drop face?), cosa sono, cosa hanno in comune con la voglia di stritolare un cucciolino e, soprattutto, perché? Un brave trip dentro la psiche umana, tra musica […]

    ##B-R ##bass ##bassface ##dropface ##emozioni ##musica ##psicologia ##stankface ##tekno
    https://radioblackout.org/wp-content/uploads/2026/08/tutt0-.mp3

  • „Bedingungen wie keine andere Stadt in Europa“: So schafft Berlin die Verkehrswende
    https://www.berliner-zeitung.de/article/bedingungen-wie-keine-andere-europaeische-stadt-so-schafft-berlin-d

    Alles nett, was der Knie so sagt. Leider ignoriert es, dass Mietwagen und mittlerweile auch Taxis ein Krebsgeschwür der extremen Ausbeutung und des Betrugs im ganz großen Stil geworden sind. Dieser Teil des städtischen Beförderungssystems benötigt einen kompletten Neustart in städtischer Hand, etwa unter dem Dach der BVG. So wie es heute ist, taugt das Taxi- und Mietwsgengewerbe nicht für eine Stadt der Zukunft..

    20.8.2026 von Andreas Knie - Die Hauptstadt hat beste Voraussetzungen für eine Verkehrswende, so Andreas Knie. Der Mobilitätsforscher fordert jedoch einen politischen Kurswechsel.

    Vorbemerkung

    Die Forschungsgruppe Digitale Mobilität am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) hat am Ende ihrer Arbeit alle Befunde und Analysen zusammengetragen, die für das Land Berlin Relevanz haben. Diese Ergebnisse zeigen, dass die Stadt sehr viel Potenzial hat, um über Mobilität und Verkehr einen Neuanfang zu schaffen. Die traditionelle Fokussierung aufs Auto kann zurückgefahren werden. Berlin könnte die erste Stadt werden, in der das Eigentum an einem Auto keine Rolle mehr spielt.

    Die Stadt verändert sich. Und der Verkehr auch. Das Auto hat in Berlin messbar an Bedeutung verloren. Die absolute Zahl der angemeldeten Pkw ist erstmals in der Nachkriegsgeschichte gesunken, und beim Modal Split ist die Zahl der Wege mit dem Auto von 30 Prozent 2013 auf unter 20 Prozent im Jahre 2026 zurückgegangen. Die Fahrleistungen gingen seit 2019 um rund zehn Prozentpunkte zurück.

    Gleichzeitig hat sich der Fahrradverkehr im selben Zeitraum mehr als verdoppelt. Busse und Bahnen sind bei einem Anteil von 26 Prozent geblieben. Der Anteil steigt aber seit fünf Jahren nicht weiter an, obwohl die angebotenen Zug- und Buskilometer im letzten Jahr wieder leicht zugenommen haben.

    Berlin und seine Gäste sind multioptional unterwegs. Gründe sind unter anderem der demografische Wandel: Die vielfahrenden Babyboomer kommen in die Jahre und die Digitalisierung hat viele Aktivitäten längst in die virtuelle Welt verlagert. Die wahrnehmbaren Folgen der Klimaveränderungen verschieben zudem die Wertepräferenzen.

    Landespolitik hat das Potenzial noch nicht erkannt

    Berlin könnte als Großstadt völlig neue Akzente setzen. In dieser Stadt wohnen und arbeiten die Menschen, die Pendlerströme sind daher im nationalen und internationalen Maßstab sehr gering; die Stadt verfügt über ein ausdifferenziertes öffentliches Nahverkehrsangebot. Bedingungen, wie sie keine andere europäische Stadt hat. In Berlin braucht man kein privates Auto, um voranzukommen. Zurzeit wird ein Kfz rund 19 Minuten am Tag genutzt. Dafür sollte es zukünftig nicht mehr notwendig sein, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche ein Fahrzeug vorhalten zu müssen. Diese Bedürfnisse lassen sich intelligenter und zeitgemäßer erfüllen.

    Die abnehmende Bedeutung des Autos hat aber noch weitere Gründe: Neben dem Fahrrad und dem ÖPNV existiert eine Reihe von Alternativen. Carsharing-Angebote in unterschiedlichen Formen sowie Bike- und Scootersharing stehen in einer Auswahl zur Verfügung, wie sie keine andere Stadt kennt. Rund 8500 Lizenzen an Taxi- und Mietwagen kommen hinzu. Berlinweit sind diese Alternativen bereits jetzt im öffentlichen Raum gut erkennbar und sie senken die private Autonutzung.

    Die Berliner Landespolitik hat dieses Potenzial noch nicht erkannt. Vielmehr spielte und spielt das Auto weiterhin die dominante Rolle: Das Ziel war es, möglichst allen Berliner Haushalten den Besitz eines Autos zu ermöglichen und die Verkehrsinfrastruktur auf den fließenden und ruhenden Verkehr für Kraftfahrzeuge zu fokussieren. Das war über Jahrzehnte auch gesellschaftlicher Konsens. Nur gibt es diese Gesellschaft nicht mehr.
    Maßnahmen ohne Rechtsanspruch

    Der vom Berliner Senat angeregte Weiterbau der A100 sowie die in eigener Landesregie vorangetriebene Tangentiale Verbindung Ost (TVO) sind aktuelle Zeugnisse dieser Politik. Die Planungsgrundlagen entstammen dem letzten Generalverkehrsplan aus dem Jahre 1958. Der öffentliche Raum steht dem Auto immer noch nahezu frei zur Verfügung. Im Berliner Zentrum (Hundekopf) ist immer noch erst rund zwei Drittel der Parkfläche überhaupt bewirtschaftet. Der Anwohnerparkausweis kostet 10,20 Euro pro Jahr und ist damit so günstig wie in keiner anderen Stadt.

    Dagegen blieben andere Verkehrsmittel immer nachrangig. Der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) sowie die Entwicklung des Fahrradverkehrs waren Politikziele nachgeordneter Priorität. Dass Berlin ein hochperformatives öffentliches Verkehrsangebot hat, ist der Weitsicht der Politik vor mehr als hundert Jahren zu verdanken und kein Ergebnis der Politik der letzten Jahrzehnte.

    Selbst das im Jahre 2018 erlassene Berliner Mobilitätsgesetz hat an der Priorität faktisch nichts geändert. Zwar wurde erstmals der Ausbau der Fahrradinfrastruktur zu einem Politikziel erklärt, aber die vorgeschlagenen Maßnahmen blieben ohne Rechtsanspruch und waren damit nicht einklagbar. Sie blieben in ihrer Umsetzung zufällig.

    Der Blick ins Ausland zeigt ein klares Bild

    Festzuhalten gilt: Obwohl die Berliner Politik alles dafür getan hat, dass die Zahl der Kfz weiter steigt und das Autofahren bequem und günstig bleibt, nimmt die Nutzungsfrequenz ab. Die jahrzehntelange Förderung und die auch für die Zukunft geplanten Ausbaumaßnahmen haben einen deutlich abnehmenden Grenznutzen.

    Der Blick ins europäische Ausland zeigt zudem ein klares Bild: Eine Stadt wird vitaler, grüner, gesünder, sozialer, attraktiver und nachhaltiger, wenn die Zahl der Autos und die damit okkupierte Fläche zurückgehen. Die immer wieder zitierten Beispiele sind Barcelona, Madrid, Paris, Straßburg, Antwerpen oder Kopenhagen. Städte im Übrigen, in denen der Tourismus genau wegen dieser verkehrlichen Neuausrichtung boomt.

    Berliner Politik kann diese gesellschaftlichen Trends verstärken und zu einem Markenkern der Stadt ausbauen. Denn so wie das Auto in der Nachkriegsgesellschaft zu einer Ikone der Moderne und zu einem sozialpolitischen Versprechen auf Freiheit und Prosperität wurde, so ist es jetzt die Vielfalt der Verkehre. Die Politik wäre dann wieder im Gleichklang eines Megatrends.
    Die Elemente der neuen Agenda

    – Ein Moratorium beim Straßenneubau: Was brauchen wir noch, was können wir uns noch leisten? Unter diesen Umständen kann dem Bund der Weiterbau der A100 nicht angeraten werden. Die Planungen zur TVO sollten vor diesem Hintergrund einer kritischen Revision unterzogen werden. Die ehemalige A103 ist bereits jetzt gesperrt und sollte komplett abgerissen werden.

    – Alle Straßen nach dem Berliner Straßengesetz erhalten grundsätzlich einen Fahrradstreifen.

    – Der zukünftige Verkehrsvertrag mit der BVG sowie die Ausschreibung der Verkehrsleistungen für die S-Bahn sowie den SPNV im Land Berlin werden auf neue Zielvereinbarungen umgestellt. Die Finanzierung wird getrennt in einen festen – und garantierten – Sockelbetrag sowie in einen flexiblen Zuschuss, der sich ausschließlich nach der Zahl der Fahrgäste bemisst. Weiterhin wird auch mit den öffentlichen Verkehrsbetreibern ein Moratorium vereinbart, um den Bestand des jetzigen Angebots absichern zu können. Alle Ausbauprojekte werden erst einmal angehalten (Mexikoplatz, Märkisches Viertel, Ausbau U7 Flughafen, Siemensbahn). Auf den Straßen erhalten Busse und Straßenbahnen konsequenten Vorrang nach internationalem Standard.

    – Die Bewirtschaftung des öffentlichen Raums wird neu gefasst: Die Regelung des Anwohnerparkausweises wird geändert: Für jedes Auto sind 365 Euro pro Jahr unabhängig vom Wohnort zu zahlen, dafür wird die Anwohnerbegrenzung aufgehoben. Autos mit gewerblicher Nutzung zahlen einheitlich 100 Euro pro Jahr. Dies gilt insbesondere auch für Carsharing-Fahrzeuge. Sondernutzungs- und Abstellgebühren für andere Sharing-Fahrzeuge (E-Scooter, Leihfahrräder u.a.) entfallen bzw. werden aufgehoben.

    – Um Kompetenzen zu bündeln und Doppelstrukturen und unnötige Bürokratie abzubauen, wird die Straßenbaulast sämtlicher Berliner Straßen auf Senatsebene in einem neu gegründeten Landesamt für Transformation zusammengefasst. Dieses Landestiefbauamt erhält hoheitliche Befugnisse und schafft in Abstimmung mit der BVG (Jelbi) an jedem U- und S-Bahnhof sowie an jeder Kreuzung auf dem öffentlichen Straßenland Mobilitätshubs für Sharing-Fahrzeuge. Das Abstellen der Fahrzeuge der Mikromobilität ist dort obligatorisch. Der Senat hat damit erstmals Instrumente zur Verfügung, seine Sharing-Strategie umzusetzen.

    – Das Taxi- und Mietwagengewerbe wird ebenfalls neu geregelt und die Optionen des PBefG ausgeschöpft: Der bereits eingeführte Tarifkorridor für Taxis wird deutlich erweitert; für vorbestellte Taxifahrten werden die Preise vollständig freigegeben. So erhalten Taxiunternehmen mehr Flexibilität, um mit attraktiven Angeboten neue Kundengruppen zu erreichen. Für Mietwagen gibt es keine Mindestbeförderungsentgelte und auch keine Rückkehrpflichten mehr, um unnötige Leerfahrten zu vermeiden.

    – Zur Verbesserung der Verkehrsangebote außerhalb des S-Bahn-Rings wird jede Fahrt mit Taxi und Mietwagen bis zu einer Distanz von 15 Kilometern mit einem jährlich festzulegenden Betrag diskriminierungsfrei für alle Konzessionsinhaber bei digitalem Nachweis und pro Person bezuschusst. Als Startpreis werden 3,00 Euro pro Person und Kilometer festgelegt.

    Auch das Taxi- und Mietwagengewerbe sollte nach Ansicht des Autors neu geregelt werden. © Stefan Zeitz/Imago

    – Alle Verkehrsanbieter mit einer öffentlichen Betriebskonzession werden verpflichtet, in aggregierter und gesetzesgemäßer Form Daten über Fahrprofile und Kundenverhalten an das Landesamt für Transformation zu liefern.

    – Berlin richtet beim Landesamt für Transformation ein permanentes Monitoring des Verkehrs ein. Hier werden alle Erhebungsdaten zusammengefasst, ausgewertet und analysiert und in einem Gremium, bestehend aus Unternehmen, Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Bezirken und Senat, beraten. Getroffene Entscheidungen können dann nachjustiert werden.

    – Perspektivisch muss darüber nachgedacht werden, eine verhaltensabhängige Infrastrukturabgabe auf digitaler Basis einzuführen, um eine gerechtere Verteilung der Lasten zu erreichen.

    Das Land Berlin könnte in dieser Perspektive eine neue Regulierungsphilosophie einschlagen. Das bisherige Format der Daseinsvorsorge mit sehr kleinteiligen Vorschriften würde in einen Gewährleistungsstaat transformiert, der mehr Raum und mehr Bewegung ermöglicht.

    Andreas Knie, 1960 in Siegen geboren, ist Professor für Soziologie an der TU Berlin und arbeitet am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) seit mehr als 30 Jahren zu Fragen von Mobilität und Verkehr.

    #Berlin #Stadtentwicklung #Verkehr #Taxi #Uber #ÖPNV

  • Der Ring ist die neue Mauer
    https://interaktiv.tagesspiegel.de/lab/der-ring-ist-die-neue-mauer-was-30-jahre-wahlergebnisse-uebe

    Les partis les plus forts par quartir berlinois en 1995

    résultats 2023

    sondage 2025

    Eine Datenanalyse von mehr als 1500 Wahlbezirken zeigt: Der Osten wählt kaum noch anders als der Westen. Dafür verstärkt sich eine neue Trennlinie – und die Parteien bespielen sie längst.

    Was das für den 20. September heißt.

    Für jede Berliner Abgeordnetenhauswahl seit 1995 haben wir verglichen, wie die Menschen im Ost- und Westteil der Stadt gewählt haben und wie in den Kiezen innerhalb und außerhalb des S-Bahn-Rings. Dafür haben wir für jedes Jahr über 1500 Wahlbezirke berücksichtigt. (Interaktive Karte und alles zur Methode hier.)

    Vergleicht man für jedes Wahlergebnis, wo die jeweilige Partei im Schnitt die besseren Ergebnisse erzielt, zeigt sich: Wo sich die Stadt einmal ziemlich eindeutig zwischen Ost und West geteilt hat, teilt sie sich heute mehr zwischen Ring und Rand.

    Ost-West-Unterschied seit 1995 stark geschrumpft

    Ost-West-Bilanz der Parteien bei den Abgeordetenhauswahlen 1995 bis 2023 (Zweitstimmen)
    Daten: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, eigene Berechnungen

    Der Innen-Außen-Unterschied hat sich hingegen verstärkt

    Innen-Außen-Bilanz der Parteien (innerhalb des S-Bahn-Rings vs. außerhalb)
    Daten: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, eigene Berechnungen

    Anders formuliert: Auf der alten Ost-West-Achse haben sich die Ergebnisse der Berliner Kieze einander angenähert, auf der neuen Innen-Außen-Achse voneinander wegbewegt.

    Und wenn man all diese Linien zusammenrechnet, zeigt sich: Seit der Wahl 2021 sind die Unterschiede zwischen innen und außen größer als die zwischen Ost und West.

    Wahlergebnisse im Zeitverlauf: Seit 2021 trennt der S-Bahn-Ring Berlin stärker als die frühere Mauer

    Wie stark sich die Wahlergebnisse der Parteien im Schnitt unterscheiden – zwischen Ost und West beziehungsweise innerhalb und außerhalb des S-Bahn-Rings. Je höher der Wert, desto größer der Unterschied.

    Berücksichtigt sind folgende Parteien: CDU, SPD, Grüne, Linke, FDP sowie ab 2016 auch die AfD, gewichtet nach der Stimmenzahl der jeweiligen Partei. Angabe in Prozentpunkten. Ein Wert von Null würde eine ausgeglichene Ost-West- beziehungsweise Innen-Außen-Bilanz bedeuten

    Daten: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, eigene Berechnungen

    Besonders deutlich zeigt sich das bei CDU und Linker. Sie sind nicht nur politisch harte Gegenspieler, wie beide Parteien im Wahlkampf immer wieder betonen, sie polarisieren auch geografisch.

    Aber warum ist das so? Lukas Haffert ist Professor für Vergleichende Politikwissenschaft an der Universität Bremen und forscht seit Jahren zu geografisch-politischen Konfliktlinien. Was in Berlin anhand der Wahlergebnisse sichtbar ist, sei kein Sonderweg – im Gegenteil.

    „Was wir hier sehen, ist eine Normalisierung“, sagt er, „ein Profil, das man in München, Hamburg und Dresden ganz ähnlich sieht, auch in London und Wien.“ Gemeint ist: In den urbanen Gegenden viele Grün- und Linkswähler, in der Peripherie eher Anhänger der konservativen bis rechtspopulistischen Strömungen.

    „Dieses Innen-Außen-Muster ist universal in Städten, bei denen es nicht irgendeinen stärkeren geografischen Faktor gibt, der das verhindert.“

    In Berlin trat es lange hinter dem Ost-West-Unterschied zurück. Das hat sich geändert. Was auf den Wahlkarten wie eine neue Spaltung aussieht, ist also vor allem das Ende einer alten – und eine Angleichung des einst geteilten Berlins an fast alle Großstädte in Westeuropa. Oder, wie Haffert es formuliert: „Die Wiedervereinigung ist gelungen.“

    Dennoch gebe es zwei Dinge, sagt Haffert, die Berlin von vielen anderen Großstädten unterscheide: das Tempo, in dem sich der Innen-Außen-Unterschied verstärkt hat, und die Extreme, in denen es sich zeigt.

    Er nennt ein Beispiel: „Kreuzberg kann in Bochum nicht existieren.“ Dafür fehle die kritische Masse an Menschen eines bestimmten sozialen Milieus, die an einem Ort zusammenkommen, um ihn so deutlich prägen zu können. In Kreuzberg wäre das: jung, akademisch, häufig international. „Überall sonst in Deutschland wäre Spandau eine selbstständige Gemeinde mit eigenem Oberbürgermeister.“ Innen und außen sind in Berlin also besonders weit voneinander entfernt.

    Zweitens war Berlin lange günstig, das hat sich schnell verändert. Wo Mieten hoch sind, entscheidet das Einkommen mit darüber, wer dort neu zuzieht; die Bevölkerung verändert sich. Da die Preise in der Innenstadt inzwischen besonders hoch sind, sortiert der Wohnungsmarkt die Stadt mit. In München oder Hamburg lief dieser Prozess langsamer. „Berlin ist ein bisschen auf Speed gelaufen, weil es lange so günstig war“, sagt Haffert.

    Berlin-Wahl 2026
    Fragen Sie die Wahlprogramme
    Fragen Sie die Wahlprogramme

    Die Antworten kommen aus den offiziellen Programmen zur Abgeordnetenhauswahl am 20. September.

    Antworten sind KI-generiert auf Basis der offiziellen Wahlprogramme
    Zwischen Bürgerlichkeit und Gentrifizierung

    Warum wählt Berlin innerhalb des Rings so anders als außerhalb? Und warum hat sich das verstärkt? Dafür gibt es in der Forschung zwei Erkläungsansätze. In Berlin trifft jede auf einen der beiden Teile der Stadt zu, sagt Haffert.

    Innen sei die Haupt-Erklärung: eine inzwischen anders beschaffene Bevölkerung. Ziehen viele Menschen zu, die anders sind als die bisherige Bevölkerung, ändert sich das Wahlergebnis, ohne dass die Menschen ihre Meinung geändert haben. Dort wohnen nun andere Menschen. Mit Blick auf das Berlin innerhalb des Rings sei das der Fall, sagt Haffert: „Das ist zu einem großen Teil Gentrifizierung.“

    Innerhalb des Rings seien eher jüngere Menschen mit höheren Bildungsabschlüssen zugezogen als andere, häufig arbeiten sie in Kultur, Medien, Bildung oder anderen ähnlichen Berufen. Das sind Milieus, die eher Links und Grün wählen.

    Außerhalb des Rings findet sich hingegen eher eine ältere und weniger akademische Bevölkerung, mit Tendenz zu konservativen und rechtspopulistischen Parteien. Hinzu kommt laut Haffert ein weiteres Phänomen: Am Stadtrand sei die Sozialstruktur der Bevölkerung stabiler geblieben, aber ihr Alltag vor Ort präge ihr Wahlverhalten heute anders als noch 1995.

    In den Außengebieten bestimmen heute Themen wie Wohneigentum, Verkehrsanbindung – auch mit dem Auto –, Sicherheit und der Erhalt des gewohnten Umfelds das tägliche Leben. Innerhalb des Rings sind es eher steigende Mieten und der öffentliche Nahverkehr. Solche Unterschiede sind mit dafür verantwortlich, welche politischen Fragen die Menschen als dringlich empfinden.

    Genau diese sogenannten Kontexteffekte erklären laut Haffert die veränderte politische Stimmung am Stadtrand: aus sozioökonomischer Sicht heute ähnliche Menschen wie damals, aber mit anderen Prioritäten.

    Trennscharf ist das nicht: Auch außerhalb des Rings gibt es Kieze, in denen sich die Bevölkerung stark verändert hat. Und auch innerhalb des Rings sind heute teilweise andere Themen dringlich als noch vor Jahren.
    Der innen-außen-polarisierte Wahlkampf 2026

    Die Parteien selbst wissen um diese strukturellen Gegensätze und bespielen sie politisch: durch ihre Themenauswahl, ihre politischen Angebote und die geografische Ausrichtung ihrer Kampagnen.

    Die Grünen rücken in diesem Wahlkampf zum Beispiel bezahlbare Mieten, sichere Radwege, einen verlässlichen Nahverkehr, Klimaschutz und gesellschaftliche Vielfalt ins Zentrum. All diese Themen zielen auf den Alltag der Menschen in den dicht besiedelten Innenstadtbezirken ab.

    Die Linke setzt noch stärker bei steigenden Mieten und Verdrängung an: Sie fordert einen Mietendeckel für landeseigene Wohnungen, einen stärkeren Mieterschutz und die Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne.

    Zugleich verbindet sie diese soziale Agenda mit dem Kampf gegen Diskriminierung und einer stärkeren Teilhabe von Menschen mit Migrationsgeschichte. Ihr heutiges Profil wird damit weniger von klassischen Ost-Themen geprägt als von den sozialen Konflikten einer wachsenden, vielfältigen und teurer werdenden Stadt.

    CDU und AfD setzen dagegen stärker auf Themen, die in den Außenbezirken Gewicht haben. Besonders ausdrücklich macht das die CDU: Sie lehnt laut ihrem Programm eine Verkehrspolitik zulasten der Außenbezirke ab, will deren Verbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln verbessern, Park-and-Ride-Angebote ausbauen und die wohnortnahe medizinische Versorgung stärken.
    © imago/serienlicht

    Stärker als Grüne und Linke betont sie die Förderung von Wohneigentum. Damit löst sie sich vom Image der Partei des alten West-Berliner Bürgertums. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner brachte diese Orientierung in Richtung der Außenbezirke bereits im Wahlkampf 2023 auf eine Formel: „Berlin ist nicht nur der innere S-Bahnring. SPD, Grüne und Linke lassen die Außenbezirke links liegen.“

    Die AfD knüpft ebenfalls an Themen an, die in den Außenbezirken besonders präsent sind: Auto, Parkplätze, Wohneigentum, und wohnortnahe Versorgung. Anders als die CDU verbindet sie diese Angebote jedoch eng mit einer restriktiven Migrationspolitik. Menschen, die lange in Berlin leben, sollen zudem eher eine geförderte Wohnung bekommen als frisch Zugezogene.
    © imago/Stefan Zeitz
    Und was ist mit der SPD?

    Nur eine Partei passt in keine der beiden Erzählungen: die SPD. Lange verstand sie sich als Regierungspartei der ganzen Stadt und versuchte, sowohl die progressive Innenstadt als auch die traditionelleren Wählerschichten in den Außenbezirken anzusprechen.

    Gerade den zweiten Teil dieses Spagats haben führende Sozialdemokraten in jüngster Zeit betont. Der langjährige SPD-Fraktions- und Landeschef Raed Saleh aus Spandau macht daraus seit Jahren sein Markenzeichen: „Berlin ist mehr als nur der Innenstadtring. Wenn man Berlin als Ganzes betrachtet, muss man auch in Berlin als Ganzes investieren.“

    Auch Franziska Giffey stellte sich als Regierende Bürgermeisterin offen gegen die verkehrspolitische Agenda ihrer grünen Koalitionspartner: „Eine 3,7-Millionen-Menschen-Stadt völlig autofrei zu denken, halte ich für wirklichkeitsfremd”, sagte sie 2021. Nötig seien „Angebote statt Verbote“, etwa eine bessere Anbindung der Außenbezirke.

    Doch im Gegensatz zu den anderen großen Parteien zeigt sich bei der SPD kein klares geografisches Muster. Sie ist weder innerhalb noch außerhalb des Rings eindeutig verankert.

    Haffert erklärt das so: „Die jungen progressiven Innenstadtwähler kriegt sie nicht mobilisiert, die kleinbürgerlich SPD-nahen Milieus in den Außenbezirken verliert sie auch.“ In einer Stadt, die sich politisch immer stärker in innen und außen teilt, verliert die SPD damit an beiden Enden: innerhalb des Rings an Grüne und Linke, außerhalb an CDU und AfD.
    Es war einmal Ost- und West-Berlin?

    Ist die alte Ost-West Trennlinie Berlins damit endgültig erledigt? Fast, aber nicht ganz: Exklusiv für den Tagesspiegel hat das Meinungsforschungsinstitut Civey seine Berliner Umfragen der vergangenen anderthalb Jahre nach Ost und West aufgeschlüsselt. Der Unterschied ist dort noch zu erkennen, aber schwach und vor allem bei fast allen Parteien gleichbleibend.

    Die Linke wird im Osten laut der Umfragen weiterhin stärker gewählt als im Westen, und zwar um 4 Prozentpunkte – im Wahlergebnis von 2023 waren es noch fast 9 und 1995 sogar fast 40. Die CDU holt im Westen laut Umfrage 6 Punkte mehr – ähnlich wie bei der Wahl 2023, aber deutlich weniger als im Jahr 1995: Damals waren es 22 Prozentpunkte mehr.

    Umfragen: Ost-West-Unterschied gleichbleibend niedrig – außer bei der AfD

    Ost-West-Bilanz der Parteien bei den Abgeordnetenhauswahlen seit 1995, verlängert um Umfragen zur Berliner Abgeordnetenhauswahl

    Umfragewerte: Sonntagsfrage zur Berliner Abgeordnetenhauswahl, Befragungszeitraum 28.6. bis 17.7.2026, Fehlertoleranz rund fünf Prozentpunkte.

    Daten: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Wahlergebnisse), Civey (Umfrage), eigene Berechnungen

    Umfragen haben statistische Fehler, deshalb haben einzelne Werte bei solch kleinen Tendenzen eine begrenzte Aussagekraft. Aber bemerkenswert ist: In keiner der Civey-Erhebungen seit November 2024 ändert sich groß etwas – mit einer Ausnahme. Bei der AfD ist der Ost-West-Abstand seit Anfang 2025 etwas angestiegen.

    Die Linie, die Berlin dreißig Jahre lang geteilt hat, prägt den Wahlkampf 2026 nur noch nachrangig.

    Die Stadt hat sich neu aufgeteilt – und daraus ergibt sich nicht nur ein Unterschied im Wahlverhalten. Es zeigen sich zwei Bevölkerungsgruppen mit je unterschiedlichen Erwartungen an die Politik.

    Außen gelte weiterhin die politische Logik, die das 20. Jahrhundert geprägt hat, sagt Politikwissenschaftler Haffert. Mehr Wohnungen, „Bauen, Bauen, Bauen“, mehr Fahrspuren, mehr Ressourcen. Innen ist Berlin voll, Forderungen wollen eher begrenzen und schützen: Mietendeckel und Milieuschutz, weniger Autos, Freiflächen erhalten. „Innen will eine Politik der Begrenzung, Außen eine Politik des Mehr.“

    Wer Berlin erfolgreich regieren wollte, stehe deshalb laut Haffert vor der Herausforderung, beide Hälften zusammenbringen. Der aktuelle Senat, sagt er, sei ein „Außensenat“. Eine rot-rot-grüne Regierung wäre für ihn eher ein „Innensenat“.

    Schwarz-Grün wiederum könnte den Versuch bedeuten, beide Seiten zu verbinden: eine Koalition von Ring und Rand. Bloß: Für eine Zweier-Koalition wird es mit Blick auf die aktuellen Umfragen kaum reichen.

    #Berlin #statistiques #élections

  • Quante navi ha davvero la Libia nel Mediterraneo centrale
    https://onborders.altervista.org/quante-navi-ha-davvero-la-libia-nel-mediterraneo-centrale

    Tra l’aprile 2024 e il luglio 2026 IrpiMedia ha identificato 97 imbarcazioni libiche di diverse dimensioni impegnate in parate militari, addestramenti o intercettazioni. Appartengono a 11 diversi gruppi armati libici, alcuni appartenenti allo Stato, altri privati. Di 41 si conosce la provenienza, di 56 no. Qui l’inchiesta. L’articolo Quante navi ha davvero la Libia nel Mediterraneo centrale proviene da ON BORDERS.

    #STATE_TRAFFICKING

  • Dans l’état terroriste génocidaire sioniste, la « #stabilité » par la guerre.

    En Israël, la sortie de la guerre est absente des esprits comme des programmes, avant les élections législatives d’octobre
    https://www.lemonde.fr/international/article/2026/08/21/en-israel-la-sortie-de-la-guerre-est-absente-des-esprits-comme-des-programme

    Pour prendre la mesure de ce désespoir, l’Institut de la démocratie d’Israël, un centre de recherche libéral, sonde régulièrement lui aussi les Israéliens sur leur confiance dans l’avenir du « gouvernement démocratique » du pays, sa sécurité, son économie et sa cohésion sociale. Tous ces indicateurs sont au rouge. Ils dressent le portrait d’une société qui perd espoir dans son futur, mais qui est résignée. « Ce n’est pas que les Israéliens veulent la guerre, mais ils estiment qu’elle est le seul moyen d’obtenir de la stabilité dans leur vie », en conclut la sondeuse indépendante Dahlia Scheindlin, qui relève cette phrase commune aujourd’hui en Israël : « Nous sommes destinés à vivre par cette guerre. »

  • [Nouvelle enquête] #hooliganisme : l’extrême droite s’implante dans les tribunes bretonnes
    https://splann.org/nouvelle-enquete-hooligan-extreme-droite

    Depuis plusieurs saisons, des stades de foot réputés pour leur ambiance populaire et fair-play affichent un visage bien moins tolérant. En cette reprise du championnat, nous republions notre enquête sur le hooliganisme en Bretagne. L’article [Nouvelle enquête] Hooliganisme : l’extrême droite s’implante dans les tribunes bretonnes est apparu en premier sur Splann ! | Premier média d’enquête indépendant en Bretagne.

    #Libertés_et_droits_humains #antifascisme #antiracisme #brest #en_avant_guingamp #extrême_droite #fascisme #football #francis-le_blé #Guingamp #hooligan #identitaires #nationalisme #néonazisme #racisme #Rennes #roazhon_park #roudourou #stade #stade_brestois #stade_rennais #supporteurisme #tribune #ultra #ultras

  • L’abitare sospeso a dieci anni dal terremoto nell’Appennino Centrale

    Nelle #Marche circa tremila persone vivono ancora nelle Soluzioni abitative d’emergenza, i nuovi quartieri nati dopo le terribili scosse di agosto e ottobre 2016: spazi dove sono nate nuove relazioni, nuove comunità, che permettono di affrontare lo spaesamento di centri che hanno perso l’identità, dove la ricostruzione pubblica è ancora indietro. Intervista al ricercatore Enrico Mariani.

    Intorno al 20 luglio di quest’anno una violenta grandinata si è abbattuta su Ussita (Macerata), danneggiando i tetti di circa 70 Sae, che sta per Soluzioni abitative d’emergenza, strutture che dopo il terremoto dell’ottobre 2016 hanno ospitato i residenti. Alcune fotografie pubblicate sui media locali hanno reso evidente una verità taciuta, a dieci anni dal terremoto: tante famiglie nell’Alta Valle del Nera e non solo vivono ancora nei quartieri provvisori.

    La ricostruzione nei paesi distrutti dalle scosse del 24 agosto 2016, del 26 e del 30 ottobre 2016 e del 18 gennaio 2017 -Ussita, Visso e Castelsantangelo sul Nera in provincia di Macerata, Arquata del Tronto nel piceno, Accumoli e Amatrice nel reatino, Castelluccio di Norcia in Umbria- arranca. Giuseppe Santarelli, segretario regionale della Cgil, in un report diffuso proprio il 20 luglio evidenzia i numeri relativi al territorio marchigiano: “A oggi sono rientrati a casa ben 5.452 nuclei familiari e quelli ancora fuori casa che sono nelle Sae (2.267) o che usufruiscono il contributo per disagio abitativo (5.796) sono in totale 8.759”.

    Dieci anni dopo, il ricercatore Enrico Mariani ha raccolto nel libro “Abitare sospeso” (Rosenberg & Sellier) il risultato del suo lavoro di dottorato presso il Dipartimento di Scienze della comunicazione, studi umanistici e internazionali dell’Università di Urbino Carlo Bo, un’etnografia nel post-terremoto nell’Appennino Centrale.

    “Per me era fondamentale osservare nel quotidiano che cosa succedeva di fronte alla ‘normalizzazione dell’emergenza’ -spiega Mariani ad Altreconomia-. Esiste una letteratura che parla di come si vive nel post-disastro, dei processi di adattamento, dell’importanza del capitale sociale, delle reti. Per me, però, stare nei luoghi aveva un significato più profondo, di condivisione dell’esperienza, per cercare di capire i processi di adattamento degli abitanti, ascoltare dalla loro voce come immaginavano il territorio in futuro”. Mariani nel libro racconta il suo trasferimento a Ussita, per una ricerca che ha coinvolto appunto i tre Comuni dell’Alta Valle del Nera, letteralmente sgretolati dalla scossa del 30 ottobre 2016, di magnitudo 6.5, la più forte in Italia degli ultimi trent’anni: al contrario di quella di fine agosto, che fece circa 300 vittime, il terremoto di ottobre non fece morti, perché la popolazione era in allerta, ma le conseguenze sugli edifici restano vive ancora oggi, nelle macerie per strada, negli edifici pubblici diroccati e abbandonati, mentre i cantieri di edilizia privata aperti non rispondono al disagio abitativo.

    Mariani, partiamo dalle Sae. Dalla lettura del libro emergono prospettive interessanti, che non ne evidenziano solo le criticità?
    EM Mi sono accorto che bisognava mettere in discussione il fatto che le Sae, di per sé brutte e malfunzionanti, piene di problemi, arrivate in ritardo, fossero connotate solo in modo negativo: condividendo questa esperienza abitativa, per un anno, mi sono reso conto che effettivamente le persone riuscivano a trovare modi, anche creativi, di renderle accoglienti, incentrati sulla messa in comune delle pratiche, delle risorse: un motore collettivo che ha reso alcune aree Sae spazi vivibili. Penso a Forepezza, ad Ussita, ma ci sono anche altri casi, in tutto l’Alto Nera, dove si è sperimentata una certa felicità abitativa, nonostante questa situazione.

    I dati del recente rapporto del segretario della Cgil, Santarelli, evidenziano come la ricostruzione delle case abbia visto avanzare per prime molte “seconde case”, di cui il territorio è pieno, avendo sviluppato negli anni Settanta una vocazione turistica. Queste dinamiche come sono vissute?
    EM Il fatto che continuiamo a vedere un Appennino pensato e progettato per l’accoglienza turistica, seguendo politiche e modelli di sviluppo incentrato sul turismo, non significa che gli abitanti lo accettino senza una prospettiva critica. Dalle interviste che ho condotto emerge una visione del territorio e nonostante il turismo sia un’attività importante percepiscono un insieme di questioni legate all’abitare in montagna, che non sono affrontate. C’è consapevolezza interna alta in merito all’accesso ai servizi, a una diversa condizione di abitabilità, per quanto magari facciano fatica a farsi sentire. Presentando il libro in giro, molti domandano: “Quindi perché le persone non protestano, perché questa ricostruzione è così infinita, perché non c’è un dibattito mentre vanno avanti mega progetti turistici la ricostruzione è ferma?”. L’idea che la gente non protesti, non si faccia sentire, oggi è utile in particolare a chi osserva da fuori: durante il terremoto ci aveva fatto piacere vederli eroici, resilienti, inarrestabili, adesso ci fa comodo vederli rassegnati. La mia esperienza lì dice altro, racconta di un corpo a corpo quotidiano con gli effetti del terremoto, prima, e oggi con le politiche pubbliche con cui si sta gestendo la catastrofe. La maggior parte degli abitanti ormai situa la ricostruzione nel futuro, lo fa anche per la sopravvivenza, perché è qualcosa che non dipende da loro, gestito dai tecnici, e nel frattempo bisogna fare i conti con il quotidiano. Come la maggior parte delle persone, semplicemente non hanno accesso al piano di decisione al dibattito pubblico: lo stesso accade in città, come a Roma dopo lo sgombero di Spin Time. È un problema cronico di “voice”, tutt’altro che mancanza di consapevolezza o legame con il territorio.

    La lentezza della ricostruzione riguarda in particolare il patrimonio pubblico, gli edifici che ospitavano servizi collettivi, i centri storici, come quelli di Visso o Camerino.
    EM Sono in particolare le testimonianze raccolte a Visso a far emergere questo aspetto, perché lì ad essere preclusa è la piazza, che è ancora “zona rossa”. A un certo punto, la ricerca prende due direzioni diverse per Visso e Ussita: per la seconda c’è la discussione sul modello di sviluppo turistico, con la stazione sciistica di Frontignano, mentre nel primo il centro storico come spazio che serve per ripristinare un’identità. “Io non mi riconosco più in Visso, né ci riconosco più come vissani, ci manca il luogo simbolico” mi dice qualcuno. È un’immagine molto forte, quella di un malato terminale a cui ogni sera, passando lì vicino, si tende la mano. Ad Ussita inizialmente c’era un po’ l’idea che il Monte Bove, con la sua forza, evocativa ma anche energetica, riuscisse a tenere insieme i pezzi della ricostruzione, delle temporaneità permanente, il problema grande degli spazi: il palaghiaccio, ad esempio, che per generazioni è stato un punto d’incontro, non solo per chi praticava sport. Credo che sia assolutamente urgente andare ad intervenire, perché questi spazi non sono solo belli ma anche importanti per le relazioni che vanno a ripristinare. Penso a Croc una specie di cinema (cinema all’aperto, Mariani è stato ospite dell’associazione C.A.S.A. che organizza la manifestazione a metà luglio, ndr) che è uno spazio di socialità. Quello degli spazi è un problema cronico, che incontri ovunque, anche in città. Nel post-terremoto, invece, ci si poteva incontrare solo nei luoghi di consumo.

    https://altreconomia.it/labitare-sospeso-a-dieci-anni-dal-terremoto-nellappennino-centrale
    #Apennin #montagne #séisme #tremblement_de_terre #reconstruction #Marches #habitat #logement #déplacés_internes #terremotati #sfollati #Soluzioni_abitative_d’emergenza (#SAE) #Alta_Valle_del_Nera #Ussita #Visso #Castelsantangelo_sul_Nera #Macerata #Arquata_del_Tronto #Accumoli #Amatrice #Castelluccio_di_Norcia #Ombrie #post-catastrophe #Forepezza #expérimentation #tourisme #habitabilité #Visso #zone_rouge #Frontignano #ski #station_de_ski #identité #Monte_Bove

    • Abitare sospeso. Etnografia nel post-terremoto del 2016-17 in Appennino Centrale

      A distanza di ormai nove anni, nell’Appennino centrale colpito dai terremoti del 2016/17 si continua a fare esperienza di profondi cambiamenti socio-territoriali. Nel quadro di un’emergenza permanente mai davvero conclusa, il paesaggio quotidiano è de-strutturato e in continua trasformazione, composto da Zone Rosse ancora inaccessibili e strutture emergenziali, più o meno temporanee. Mentre l’incertezza sui tempi della ricostruzione mina la stessa possibilità di pensare un dopo-terremoto, nel quotidiano gli abitanti articolano nuove e originali forme di appropriazione dell’urbanistica emergenziale. Questa ricerca etnografica adotta una prospettiva specifica sulle complesse questioni suscitate dalla scelta di continuare ad abitare in un’area interna già marginale e spopolata, dopo un terremoto di questa portata. Da un lato tramite l’etnografia è possibile approssimarsi ai processi di adattamento originale e discontinuo legati ai cambiamenti degli ambienti di vita quotidiana, dall’altro l’abitare costituisce un concetto chiave nel campo discorsivo del post-disastro, sovraccarico di problemi e questioni intrecciate che riguardano il presente e il futuro dei territori. Lo studio si concentra sui tre Comuni dell’Alto Nera, Visso, Ussita e Castelsantangelo sul Nera, situati al confine tra Umbria e Marche ed epicentro della sequenza sismica di ottobre 2016.

      https://www.rosenbergesellier.it/ita/titolo?ref=1793
      #livre #Enrico_Mariani

  • Does AI stop children from learning?

    New data show the peril and promise of the technology

    STUDENTS AND SCHOOLCHILDREN are increasingly using artificial intelligence. A survey last year by Chegg, an ed-tech firm, found that 80% of rich-world undergraduates used it in their studies. More recent polls put the figure at 94% in Britain and 93% in Germany.
    Such widespread adoption has fuelled concerns about the impact the technology might be having on learning. Teachers report marking identikit essays that they suspect are churned out by ChatGPT. Yet firm evidence on AI’s educational effects has been lacking.
    David Stromberg of Stockholm University and Victor Lei and Wu Yanhui of the University of Hong Kong set out to fill the gap. They tracked 27,000 pupils aged 12-18 in China, where AI adoption has been fast. Around 80% reported using models such as Doubao and DeepSeek; the other 20% formed the control group.

    The results are eye-opening. After six months, pupils using AI saw their average homework score rise by 18% across all subjects. The time they took to complete each assignment fell from an average of 64 minutes to 45. But come exam time, the same students scored 20% below their classmates who had not called on AI’s help. Homework scores once predicted exam performance; now those who score highest are, perversely, more likely to do worse in exams.

    Should schools ban AI? Not necessarily. The drop in exam scores was concentrated among students who rushed their homework. Those who used AI but spent as long on assignments as non-users paid little penalty. What matters, then, is how pupils use the technology. Those whose exam results remained strong were not simply copying and pasting answers to save time. More likely they used the chatbots as a personal tutor, perhaps to explain difficult concepts or help solve specific problems.

    In another new study, Zara Contractor and Germán Reyes of Middlebury College had undergraduates learn about an unfamiliar topic, either with or without the help of a chatbot. Students using AI scored higher on tests, and the advantage persisted when they repeated the task a week later.
    The evidence, though still limited, points one way: AI can boost learning productivity, but only for those who use the technology intelligently. Students must resist the temptation to reach for an AI-generated answer before thinking things through for themselves.

    https://www.economist.com/graphic-detail/2026/08/18/does-ai-stop-children-from-learning
    #AI #IA #intelligence_artificielle #apprentissage #éducation #école #statistiques #chiffres

    via @freakonometrics

    • The Generative AI Learning Penalty: Evidence from Chinese Secondary Education

      Using 30 months of panel data on 26,811 Chinese students in grades 7-12, we study how generative AI affects homework productivity and learning. The data combine monthly closed-book exams, high-school and college entrance exams, and homework scores and completion time across nine subjects. We exploit staggered AI adoption in a difference-in-differences design. AI adoption raises homework scores by 18% and reduces completion time by 30%, but lowers monthly exam scores by 20% within six months. High-stakes entrance-exam scores fall by 18 and 24%, with the full penalty emerging only after about two years. The losses are largest in social science subjects, followed by STEM and languages, and are especially large for junior students, high-achieving students, and boys. The learning losses are concentrated among roughly 80% of AI users whose behavior is consistent with homework outsourcing, as indicated by exceptionally short homework completion time coupled with high homework scores. AI users who maintain similar homework completion time as non-AI users experience small learning losses.

      https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=6868618

    • Does unauthorized immigration drive community crime rates? Evidence from 11,500 U.S. neighborhoods

      Research on the immigration-crime nexus has grown substantially, yet few studies differentiate among immigrants of different legal statuses, including undocumented immigrants. Of those that do, analyses are conducted at state and metropolitan area levels, leaving unanswered the question of how the presence of undocumented immigrants is associated with neighborhood crime rates—our focus. To construct neighborhood-level estimates of the undocumented population, we access restricted-use individual-level Census data, where tract of residence can be identified, and apply an imputation procedure. We combine these estimates with a dataset containing crime information for roughly 11,500 neighborhoods across U.S. cities over a decade. Controlling for change in foreign-born citizens and lawful permanent residents as well as other correlates of community crime rates, we estimate neighborhood-level fixed effects models to determine how change in undocumented residents is associated with change in violent and property crime levels between 2010 and 2018. We find that neighborhoods that experienced greater increases in the share of undocumented residents saw greater reductions in property crime and no detectable change in violent crime. We also document distinct patterns in which increasing undocumented residents is associated with decreasing aggravated assaults but increasing robberies, consistent with a possible victimization explanation.

      https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/07352166.2026.2699123

  • Le premier ministre reconnait que la fraude fiscale détectée est 18.5 fois supérieure à la fraude sociale détectée | Les blogs d’Alternatives Économiques
    https://blogs.alternatives-economiques.fr/abherve/2026/08/09/le-premier-ministre-reconnait-que-la-fraude-fiscale-d

    Le Premier Ministre Sébastien Lecornu a rendu public dans un message publié sur X un bilan de la lutte contre la fraude sociale et fiscale « 609 millions d’euros recouvrés au titre des fraudes sociales détectées et 11,3 milliards d’euros au titre des fraudes fiscales détectées »

    Une confirmation on ne peut plus explicite que la fraude fiscale concerne des volumes considérablement plus conséquents que la fraude sociale : 18.5 fois plus.

  • Il riuso sociale dei beni confiscati: una rigenerazione umana
    https://lavialibera.it/it-schede-2803-il_riuso_sociale_dei_beni_confiscati_una_rigenerazione_um

    A distanza di 30 anni dalla legge per il riutilizzo sociale dei beni confiscati, promossa da Libera con la raccolta di oltre un milione di firme, oggi sono 1332 esperienze di riuso sociale di immobili tolti alla criminalità: 1332 soggetti gestori hanno preso il patrimonio mafioso e lo hanno trasformato in occasioni di sviluppo. Particelle catastali sono state trasformate in un faro per la comunità: da luoghi nascosti e fermati dalla presenza criminale, sono diventate luci per tutto il territorio. Grazie alla rete territoriale e associativa che in questi 31 anni ha preso forma, abbiamo costruito una mappatura (unica in Italia!) che mette insieme tutte le esperienze di riuso che il terzo settore e la cooperazione sociale hanno progettato: 739 associazioni di diversa tipologia, 282 (…)

    #DIAMO_LINFA_AL_BENE

  • « La loi Ripost poursuit l’objectif d’éradiquer la culture, la façon d’habiter et le mode de vie des “gens du voyage” »
    https://www.lemonde.fr/idees/article/2026/08/07/la-loi-ripost-poursuit-l-objectif-d-eradiquer-la-culture-la-facon-d-habiter-

    Adopté le 21 juillet, le texte durcit notamment la répression des « occupations illicites ». Les associations de défense des citoyens itinérants français demandent, dans une tribune au « Monde », que l’Etat leur garantisse une « égalité de droit avec tous les citoyens ».

    La République française repose sur un principe fondateur : nul n’est au-dessus de la loi. Ce principe vaut pour les citoyens comme pour l’Etat, les collectivités territoriales et les pouvoirs publics. Pourtant, ce principe fondamental vient d’être gravement atteint par la #loi_Ripost, adoptée par le Parlement le 21 juillet.

    La loi dite « Besson II » du 5 juillet 2000, dont l’équilibre initial est déjà peu favorable aux #Voyageurs et Voyageuses [pour désigner la communauté des #gens_du _voyage], impose aux collectivités concernées de créer des places désignées – dites « aires d’accueil » – prévues par les schémas départementaux. Pourtant, seuls 12 départements sur 96 respectent pleinement leurs obligations d’accueil, selon un rapport sénatorial de 2024.

    Cela signifie donc que depuis vingt-cinq ans, les collectivités locales, communes, intercommunalités et départements n’ont pas créé les #espaces_d’accueil que la loi leur impose. Elles sont donc responsables du #stationnement_illicite et ne peuvent pas se poser en victimes. Elles peuvent encore moins solliciter l’aggravation de la répression de ce stationnement. La première mesure à mettre en place pour pacifier la situation serait de prévoir une pénalité financière des collectivités qui ne respectent pas la loi. Un tel mécanisme existe en cas d’insuffisance de logements HLM.

    Outre la faillite des collectivités à remplir leurs obligations vis-à-vis de la loi, la loi du 5 juillet 2000 sur « l’accueil et l’habitat des gens du voyage » crée structurellement une pénurie de lieux autorisés. Celle-ci interdit la totalité du territoire à l’habitat mobile des Voyageurs et Voyageuses hormis un nombre limité de lieux désignés, inadaptés à la vie en famille et majoritairement implantés dans des zones impropres à l’habitat.

    https://justpaste.it/57rqa

    edit z’ont qu’à rentrer chez eux et, s’il faut, créer un État.

    #racisme #surenchère_pétainiste #pétainisme #fascisation #la_France_des_propriétaires #habitat

    • Reportage « C’est pas chez vous ici, monsieur » : en Vendée, Gabriel Attal dénonce les occupations illégales des gens du voyage
      https://www.liberation.fr/politique/cest-pas-chez-vous-ici-monsieur-en-vendee-gabriel-attal-denonce-les-occup

      Poursuivant sa tournée d’été, l’ex-Premier ministre a réaffirmé ce mardi 4 août sa volonté de lutter contre les installations illégales d’une partie des membres de la communauté.

      La veille, dans le Figaro, l’ancien Premier ministre estimait nécessaire de devoir « prévenir les installations, faire payer les occupants et non les contribuables, et prononcer des sanctions fermes et exemplaires ». Il y proposait également « la création d’un registre national obligatoire dès 20 caravanes », et la volonté de facturer les emplacements « au minimum au prix d’un camping ». Amoureux des phrases chocs en deux parties, Attal en a trouvé une nouvelle : « Tu dégrades, tu paies. »

      [...]

      Attal propose de « saisir les véhicules » des gens du voyage en cas d’infraction : « C’est ce qui peut faire le plus mal. »

      A sa sortie, il réitère son mécontentement face à l’occupation des terrains privés, affirmant que « 80 % des aires prévues par la loi Besson [de 2000] sont déjà installées ». Pourtant, les derniers chiffres officiels de la Dihal (Délégation interministérielle à l’hébergement et à l’accès au logement) affirment que seuls 12 départements sur 95 respectent les prescriptions prévues.

    • Sur ces derniers chiffres, le type (qui #sans_vergogne se vante d’avoir déjà atteint 80% de l’objectif 25 ans après le vote de la loi) n’a pas complètement tort.
      Libé cite bizarrement les données de 2024. Le bilan de la Dihal au 31 décembre 2025 dit

      • 1 088 aires permanentes d’accueil et 26 579 places ont été réalisées et sont effectivement disponibles sur les 1 328 aires et 32 726 places prescrites. Le taux de réalisation des prescriptions en matière d’aires permanentes d’accueil se porte à 81 % du total des prescriptions des schémas départementaux. Seuls 21 départements respectent leurs obligations tant en matière de places que d’équipements.
      • S’agissant des aires de grand passage, sur les 377 aires prescrites, 244 sont disponibles. Au 31 décembre, le taux de réalisation en nombre de places est de 67%, avec 34 816 places disponibles sur les 52 092 prescrites. 36 % des aires de grands passages ouvertes ont fait l’objet d’une dérogation par le préfet à la surface de 4 hectares. Seuls 30 départements sont à jour de leurs obligations à la fois vis-à-vis du nombre d’aires et vis-à-vis du nombre de places prévues par les schémas.

      Mise en œuvre des schémas départementaux d’accueil et d’habitat des gens du voyage - Bilan au 31 décembre 2025
      https://www.info.gouv.fr/upload/media/mixed/0001/16/797c99b440dcd4d7626117be031e7102585e1e6a.pdf

      Délégation interministérielle à l’hébergement et à l’accès au logement
      https://www.info.gouv.fr/organisation/delegation-interministerielle-a-l-hebergement-et-a-l-acces-au-logement/renforcer-l-inclusion-des-gens-du-voyage