#statistik

  • Fast Tausend Taxis wegen Corona stillgelegt - Berliner Morgenpost
    https://www.morgenpost.de/berlin/article230408030/Fast-Tausend-Taxis-wegen-Corona-stillgelegt.html

    13.09.2020 von Christian Latz - Corona hat die Betriebe getroffen. Schlimmeres befürchten sie, falls es am BER kein Laderecht gibt. Die FDP fordert Hilfen.

    Die FDP fordert den Senat auf, eine Lösung für die Berliner Taxibetriebe für den Flughafen Schönefeld und den künftigen BER herbeizuführen. Die diesbezüglichen Verhandlungen mit dem Landkreis Dahme-Spreewald über den Zugang der Berliner Taxis zum BER müssten zur Priorität erklärt werden, heißt es in einem Antrag der FDP-Fraktion für die kommende Sitzung des Abgeordnetenhauses.

    „Über Jahre hat der Berliner Senat nicht erreichen können, dass Berliner Taxis am BER Passagiere aufnehmen dürfen“, erklärte Henner Schmidt, verkehrspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion. „Wegen der bevorstehenden Eröffnung des BER bedarf es nun dringend einer Lösung für das Berliner Taxigewerbe.“ Der Senat sei aufgefordert mit dem Landkreis ein Laderecht für Berliner Taxis und einen einheitlichen und transparenten Taxitarif für Fahrten vom und zum Flughafen BER abzusichern.

    Flughafen Schönefeld: Berliner Taxis dürfen nicht auf Fahrgäste warten

    Hinter der Forderung steht ein seit Jahren schwelender Konflikt. Bereits seit 2012 dürfen Berliner Taxis nicht mehr am Flughafen Schönefeld auf Fahrgäste warten. Damals entzog der Landkreis Dahme-Spreewald, in dem der Flughafen liegt, den Taxibetrieben aus der Hauptstadt das Laderecht. Seither ist es den Berliner Fuhrbetrieben zwar erlaubt, Passagiere nach Schönefeld zu fahren, auch auf Bestellung hin dürfen sie Reisende abholen.

    Nicht gestattet ist es ihnen hingegen, sich am Airport für ankommende Fluggäste bereit zu halten. Stattdessen müssen sie oft leer wieder zurückfahren. Gleiches gilt umgekehrt für Taxibetriebe aus dem Brandenburger Landkreis, die Passagiere nach Berlin bringen.

    Bislang gibt es keine Einigung auf Senatsebene für die Taxifahrer
    Dem Senat ist das Problem lange bekannt. Dennoch kam es in den vergangenen Jahren zu keiner Einigung, die den Betrieben helfen würde. Im Sommer hatte sich Berlins Verkehrsstaatssekretär Ingmar Streese (Grüne) erneut mit einem Vorschlag an den Landkreis gewandt. Bislang steht eine positive Entscheidung jedoch aus. Mit dem Landkreis stehe man weiter in Verhandlungen, teilte eine Sprecherin der Senatsverkehrsverwaltung auf Anfrage mit. Ziel sei, schnellstmöglich zu einem Abschluss mit einer fairen Regelung zu kommen. „Es liegt selbstverständlich im Interesse Berlins, dass die Berliner Taxen ein Laderecht am BER erhalten und dass für die Fahrgäste am BER eine zuverlässige Taxenbedienung sichergestellt wird.“ Zudem sei das Ziel, Leerfahrten zu vermeiden.

    Nicht einig sind sich Berlin und der Landkreis offenbar darüber, welche Zugeständnisse die Hauptstadt im Gegenzug für ein Laderecht den Taxibetrieben aus Brandenburg machen muss. Diskutiert wird unter anderem, wie viele Fahrzeuge aus dem Landkreis künftig an welchen Stellen in Berlin Fahrgäste aufnehmen dürfen, heißt es aus Senatskreisen.

    Dass die Liberalen versuchen, dem Senat trotz seiner Bemühungen mehr Druck zu machen, freut die Berliner Taxi-Innung und deren Vorsitzenden Leszek Nadolski. Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) hingegen macht der Innungschef Vorwürfe. „Frau Günther hat noch vor mehreren Wochen im Abgeordnetenhaus damit geprahlt, dass sie kurz vor einer Lösung steht. Aber es ist noch immer nichts passiert.“ Nadolski befürchtet, dass bis zum Start des Flugbetriebs am BER keine Lösung beim Laderecht gefunden wird. „Ich glaube nicht mehr an eine Entscheidung in diesem Jahr.“ Auch weil wegen der durch die Corona-Pandemie aktuell reduzierte Passagierzahl wohl zunächst weniger Taxis ausreichen könnten, um alle Reisenden am neuen Hauptstadtflughafen bedienen zu können.

    Ohne TXL gibt es nicht genug Halteplätze für die Autos

    Dabei sei das Taxigewerbe in Berlin auf eine Lösung angewiesen, so der Vorsitzende. Schon durch die vergangenen Monate der Pandemie hätten die Betriebe schwer gelitten. Wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage hätten die Unternehmen alleine in diesem Jahr 925 Fahrzeuge dauerhaft stillgelegt, sagte Nadolski. „Die Fahrzeuge sind alle abgemeldet worden, die gibt es nicht mehr.“ Gerade viele ältere Kollegen hätten in den vergangenen Monaten aufgegeben. Aktuell gibt es laut Innung noch 7300 Taxis in Berlin. Nadolski gestand, dass es in der Hauptstadt schon lange eigentlich zu viele der Fahrzeuge gab. Jedoch hätten sich die Betriebe damit arrangieren können. „Es gab immer eine Überkapazität, aber es hat trotzdem funktioniert. Wir hatten das Nachtleben, wir hatten Messen, aber das gibt es gerade alles nicht mehr.“

    Ohne Einigung über das Laderecht am BER, werde das Ende des Flughafen Tegels wieder das Aus für viele Unternehmen bedeuten, schätzt der Innungsvorsitzende. „Das wird die nächsten Betriebe dazu zwingen, das Gewerbe aufzugeben.“ Auch logistisch bringe das Ende des City-Airports viele Probleme für die Branche mit sich. Selbst aktuell halte der Flughafen Tegel noch 1500 bis 2000 Taxis in Berlin am Leben. TXL habe diese dadurch bislang auch räumlich gebunden. Ab Anfang November ist das allerdings vorbei. „Das sind 1500 Fahrzeuge die dann in die Stadt müssen“, sagt Nadolski. Dort allerdings fehle es an Platz. „Unser Problem ist, dass wir nicht genug Taxi-Halteplätze in Berlin haben für die ganzen Taxis“, so Nadolski.

    #Taxi #Berlin #BER #Schönefeld #LDS #Flughafen #Statistik

  • Brasiliens Kampf um die Corona-Zahlen | DW | 09.06.2020
    https://diasp.eu/p/11182696

    Brasiliens Kampf um die Corona-Zahlen | DW | 09.06.2020

    In Brasilien versucht die Regierung offenbar, die Opferzahlen der Corona-Pandemie kleinzurechnen. Die Bundesstaaten halten dagegen. Und ganz nebenbei deutet der Präsident an, Brasilien werde die WHO verlassen. Brasiliens Kampf um die Corona-Zahlen | DW | 09.06.2020 #Corona #JairBolsonaro #Covid-19 #Statistik #Manipulation #Infektionszahlen #Daten

  • Wenn die Hisbollah in Statistiken als rechtsextrem auftaucht | welt.de 2017-09-08

    Der #Antisemitismus in Deutschland wächst. #Neonazis haben großen Anteil daran – aber #Islamisten werden stark unterschätzt

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    Zweifel an der Darstellung, von wem die antisemitischen Taten ausgehen, äußert Benjamin Steinitz, Leiter der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) in Berlin. Es gebe eine „Diskrepanz zwischen der Wahrnehmung der Betroffenen von antisemitischen Angriffen, Beleidigungen und Beschimpfungen und den polizeilichen Statistiken“, sagt Steinitz unter Berufung auf den Bericht des „Unabhängigen Expertenkreises Antisemitismus“, der auf Anregung der Bundesregierung im April von namhaften Wissenschaftlern vorgelegt worden war.

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    – lien trouvé ici: https://diasp.eu/posts/6021832
    – via http://02mydafsoup-01.soup.io/post/631824655/Der-Antisemitismuz-in-Deutschland-w-chst-Neonazis

    • Fortsetzung des obigen Zitats

      [...]

      Darin heißt es, fremdenfeindliche und antisemitische Straftaten würden grundsätzlich immer dann dem Phänomenbereich „#Politisch_motivierte_Kriminalität Rechts“ zugeordnet, „wenn keine weiteren Spezifika erkennbar“ und „keine Tatverdächtigen bekannt geworden sind“. So tauche der Schriftzug „#Juden raus“ generell als „rechtsextrem motiviert“ in Statistiken auf, obwohl eine solche Parole auch in islamistischen Kreisen populär ist. „Damit entsteht möglicherweise ein nach rechts verzerrtes Bild über die Tatmotivation und den Täterkreis“, schrieben die Autoren des Expertenberichts.

      Die Experten belegen dies durch Umfragen unter Juden in Deutschland, von denen acht Prozent angaben, Angehörige oder Bekannte seien „in den letzten zwölf Monaten“ körperlich attackiert worden; 36 Prozent sprachen von „verbalen Beleidigungen/Belästigungen“ und 52 Prozent von „versteckten Andeutungen“. Dazu die Autoren: „Besonders häufig wurden muslimische Personen als Täter angegeben: 48 Prozent der verdeckten Andeutungen, 62 Prozent der Beleidigungen und 81 Prozent der körperlichen Angriffe gingen nach dieser Einschätzung von muslimischen Personen aus.“

      Warum Statistiken oft einen schrägen Eindruck vermitteln, wird deutlich an einem Beispiel aus Berlin: Als am 25. Juli 2014 Anhänger der schiitischen Hisbollah einen antisemitischen Al-Kuds-Marsch durch die Hauptstadt organisierten und damit israelfreundliche Gegendemonstranten auf den Plan riefen, hielten Polizeibeamte fest: „Aus einem Aufzug heraus wandte sich eine unbekannt gebliebene 20-köpfige Personengruppe an eine Israelfahnen schwenkende Personengruppe und rief geschlossen ‚Sieg Heil‘.“ Erfasst wurde dieser Vorgang bei der Berliner Polizei wegen eines Verstoßes gegen Paragraf 86a des Strafgesetzbuches („Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“) als „PMK-rechts“, also als politisch motivierte Kriminalität mit rechtsextremen Motiven. Gespräche mit Polizeibeamten und Verfassungsschützern, die namentlich nicht genannt werden wollen, zeigen, dass derartige Einstufungen oder auch die Verbuchung einer Hakenkreuzschmiererei als „rechtsextrem“ zunehmend als Problem gesehen werden.

      Zudem bilanziert der #Expertenbericht: „Die Polizei neigt zu Vermeidungsstrategien und verweist selbst bei der Offensichtlichkeit des Tatmotivs häufig auf alternative, nicht politische Tathintergründe.“ Dort wird als Beispiel auf die Diskrepanz zwischen den vom #Bundeskriminalamt zwischen 1990 und 2015 gezählten 75 Tötungsdelikten seitens rechter Gewalt verwiesen, während die #Amadeu-Antonio-Stiftung auf mindestens 179 Todesopfer kommt.

      [...]

      #Antisemitismus #Statistik #Deutschland #Rechtsextremismus #Israel #islamistischer_Extremismus

  • Namensunterschiede nach Bezirken: So heißen die Berliner Erstklässler - Magazin - Welt - Tagesspiegel
    http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/sonntag/namensunterschiede-nach-bezirken-so-heissen-die-berliner-erstklaessler/14524214.html


    Felix, Lukas, Sophie, Julia? Nicht überall.

    Noch ist nicht zusammengewachsen, was nach Willy Brandt zusammengehört.

    Am Montag beginnt für Erstklässler der Ernst des Lebens. Dann müssen Schüler und Lehrer neue Vornamen lernen. Ein (nicht repräsentative) Überblickskarte, sortiert nach Stadtteilen.

    Die häufigsten Namen der ABC-Schützen aus Friedrichshain und Kreuzberg lassen tief blicken. Die Spree ist an der Oberbaumbrücke doch noch breiter als der Bosporus.

    1. FRIEDRICHSHAIN

    ALJOSCHA
    ALYSSIA
    ANTON EINAR
    ANTONI
    ARIUNBUYAN
    DESTINE
    ELIA
    FINN
    FINN LUCA
    FRIDA
    INARI
    JASMIN
    JUNIA
    JURI
    JOSSE EYKE
    LEIA
    LONA
    PAUL
    PHILIPP
    STホNIO
    THEO
    YVES AUREL

    2. KREUZBERG

    ARAS
    ARTEMII
    AVESTA
    BERK
    BILAL
    EDANUR
    EFRAIMIA
    EMILLIA
    EMIL
    FATIMA
    G゚NEY
    HELENE
    HENRIETTE
    HOLLIE
    JAZZ-JACKSON
    JOHANNA
    LAMIA
    LOURDES
    MARIA
    MIRO
    MOHAMMAD
    PETER
    TASNIM
    WILLI
    ZAIRA

    –—
    Liste geflügelter Worte/J
    https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_gefl%C3%BCgelter_Worte/J#Jetzt_w.C3.A4chst_zusammen.2C_was_zusammengeh.C3.B6rt.

    #Berlin #Friedrichshain #Kreuzberg #Statistik #Bevölkerung

  • Die Berliner Stadtteile – Ein Geheimnis? Wir lüften es für Sie chronologisch.
    http://www.taxi-berlin.de/region-berlin
    Alles zu Ortsteilen, Bezirken und Stadtbezirken, Siedlungen, Bezirksreformen und den Mißverständnissen dazu ist Thema dieses Artikels. „Hier spricht der Piesepampel“ könnte die Überschrift lauten, wenn der Autor den Sinn seiner Betrachtungen nicht ausdrücklich benennen würde.

    Zitat Hermann Waldner, Besitzer der größten Taxivermittlung Deutschlands und in dieser Fuktion quasi Monopolist von Berlin :

    "Die meisten wissen natürlich Bescheid, wenn jemand von der „Brunnenstraße in Wedding“ spricht. Aber nicht jeder Fahrgast kennt noch die alte Bezirksaufteilung, und nicht jeder Tourist aus Dresden oder Köln, der sich überhaupt nicht auskennt, gerät an einen ortskundigen P-Schein-Neuling, der in der Taxischeinschulung schon die aktuellen Ortsteile gelernt hat."

    Anlaß für die Entstehung des Textes war die Umstellung zahlreicher Bezeichnungen seiner Berlin-Datenbank auf die neuen, amtlichen Namen. Das merkt man dem Text an. Er ist mehr Fleißaufgabe und Informationsquelle, spannend wird das Thema, wenn das Material urbane Mythen und Geschichten aufdeckt oder fortschreibt.