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  • Elfjährige getötet : Zeugin spricht von erschütterndem Abschiedsbrief des Kindes
    https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/berlin-elfjaehrige-getoetet-zeugin-spricht-von-erschuetterndem-absc


    Les religions sont effrayantes. A Berlin-Köpenick une famille chrétienne tente de s’envoyer au ciel en s’entretuant avec des couteaux. Leur fille de onze ans invite sa meilleure copine chez elle prendre un dernier repas ensemble et lui adresse une lettre d’adieu. Ensuite elle meurt d’un coup de couteau dans le coeur. Deux des quatre membres de la famille survivent.

    29.5.2024 von Katrin Bischoff - Im Prozess um die Bluttat in Berlin-Köpenick mit zwei Toten zeichnet die Mutter der besten Freundin des getöteten Kindes ein verstörendes Bild von der Angeklagten.

    Der Brief, den Heidrun N. am 16. Oktober vorigen Jahres von ihrer Tochter Lena* gezeigt bekam, war das Erschütterndste, was sie je erlebt hatte. So beschreibt es die sichtlich um Worte ringende Frau am Mittwoch am Landgericht Berlin. Elisabeth, die beste Freundin von Lena, hatte den Abschiedsbrief verfasst. Ihre Tochter habe den Inhalt nicht verstanden, sagt die 57-jährige Zeugin. „Ich wusste sofort, was er bedeutet.“

    „Liebe Lena“, hatte die elfjährige Elisabeth, die alle nur Eli nannten, geschrieben. „Ich bin mit Mama in den Himmel gegangen. Wir fühlen uns hier nicht mehr sicher. Oben wird es gut sein. Es gibt dort viele Katzen und wir kriegen viele Geschenke. Bitte sei mir nicht böse, ich werde oben auf dich warten. Dann können wir für immer zusammen sein.“

    Heidrun N. ist Zeugin an diesem vierten Verhandlungstag im Prozess um den gewaltsamen Tod der elfjährigen Elisabeth und deren 68 Jahre alten Oma Christina L. Auf der Anklagebank sitzen Elis Mutter, die 42-jährige Dorothea L., und Werner L., der 71-jährige Großvater des getöteten Kindes.

    Dorothea L., eine blasse, schmale Frau mit rotblonden, schulterlangen Haaren, soll ihr Kind zwischen dem 13. und 14. Oktober vorigen Jahres in der gemeinsamen Wohnung in der Kinzerallee in Köpenick mit tiefen Schnitten an den Handgelenken und einem Stich ins Herz getötet und der Großmutter auf deren eigenen Wunsch hin die Pulsadern aufgeschnitten haben. Sie soll die Stellen, an denen sie ihren Verwandten Schnitte und Stiche versetzen wollte, mit Filzstift markiert haben. Tochter und Oma verbluteten. Dorothea L. muss sich vor Gericht wegen Totschlags verantworten.

    Dem Großvater des Mädchens wirft die Anklage Totschlag durch Unterlassung vor. Die Anklage geht von einer sogenannten Garantenpflicht aus. Er soll von den Tötungsabsichten gewusst und nichts unternommen haben.

    Die streng religiöse Familie hatte laut Staatsanwaltschaft bibeltreu und pietistisch gelebt, sich immer weiter zurückgezogen und abgeschottet. Sie habe sich wegen der gesellschaftlichen Entwicklung, der Politik und der Einwanderung zunehmend verängstigt gefühlt, so die Staatsanwaltschaft. In dieser Situation sei der Wunsch gereift, „sich diesen Sorgen dauerhaft zu entziehen“.

    Tante des Kindes verweigert die Aussage vor Gericht

    Auch die Angeklagten sollen versucht haben, sich das Leben zu nehmen. Sie überlebten schwer verletzt. Die Schwester von Dorothea L. hatte sie gefunden, nachdem sie ihre Eltern nicht mehr erreicht hatte. Vor Gericht machte die Schwester, Elisabeths Tante, von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch.

    Dafür wird die Mutter der besten Freundin des getöteten Kindes ausführlich gehört. Heidrun N. fühlt sich nicht wohl im Zeugenstand und vermeidet den Blickkontakt mit den Angeklagten. Sie habe sich fest vorgenommen, diese Frau – damit meint sie Dorothea L. – nicht wiedersehen zu müssen, erklärt sie dem Gericht. Von der angeklagten Dorothea L. zeichnet sie ein verstörendes Bild. Eli sei ihrer Mutter hörig gewesen, sagt die Zeugin und spricht von einem ungesunden Verhältnis von Mutter und Tochter.

    „Wir haben versucht, Eli mit in unsere Unternehmungen einzubeziehen, weil ihre Mutter nicht viel mit ihr gemacht hat“, sagt Heidrun N. Sie erzählt von gemeinsamen Ausflügen, bei denen Elisabeth regelrecht aufgeblüht sei. Doch bei allem habe das Mädchen seine Mutter angerufen und um Erlaubnis gefragt, selbst wenn es nur eine Kugel Eis essen wollte. Heidrun N. spricht von Restriktionen, die erdrückend wirkten, von Überwachung und Kontrolle. „Als hätte Dorothea ihre Tochter nicht als eigenständige Person wahrgenommen“, erklärt die Zeugin.

    Elisabeth hat nach Angaben von Heidrun N. unter der unguten Umklammerung der Mutter gelitten. Das Kind sei von seiner Mutter auch zusammengestaucht worden, öfter sei es dabei zu sogenannten ernsthaften Gesprächen gekommen. Sie, die Elfjährige, werde nun langsam erwachsen, und sie solle vorsichtig sein, soll ihr Dorothea L. eingebläut haben. Elis Mutter habe ihrer Tochter die rotblonden Haare schwarz gefärbt, angeblich zum Schutz, berichtet die Zeugin.

    Vor Gericht sagt Heidrun N., Elisabeth habe nie davon erzählt, nicht mehr leben zu wollen. Sie habe auch nicht gewusst, dass die Familie L. religiös gewesen sei. Anzeichen für eine drohende Katastrophe habe sie erst nach dem Tod des Kindes erkannt: Wenige Tage vor der Tat sei Eli sehr komisch zu ihrer besten Freundin geworden. Barsch habe sie Lena gesagt: „Ruf nicht mehr an, am Wochenende mache ich etwas mit meiner Mutter.“
    Freundin zum Abschiedsessen eingeladen

    Am 7. Oktober hatte Dorothea L. ihre Tochter Elisabeth und die ein Jahr ältere Freundin Lena zum Essen eingeladen – weil es das letzte Mal sei, soll die Frau gesagt haben. „Nach meiner heutigen Deutung war es das Abschiedsessen“, sagt die Zeugin. Dann nahte der Geburtstag von Elisabeth. Und Dorothea L. forderte Lena auf, ihr Geschenk an die Freundin vorab zu übergeben, weil es in diesem Jahr keine Geburtstagsfeier geben werde.

    Am 17. Oktober vergangenen Jahres wäre Elisabeth L. zwölf Jahre alt geworden. An diesem Tag lag das Kind tot auf dem Obduktionstisch. Das Mädchen war vor der Tat weder gefesselt noch betäubt worden.

    *Name geändert

    Piétisme
    https://fr.m.wikipedia.org/wiki/Pi%C3%A9tisme

    Spenerstraße
    https://m.kauperts.de/Strassen/Spenerstrasse-10557-Berlin

    Kinzerallee
    https://m.kauperts.de/Strassen/Kinzerallee-12555-Berlin

    #Berlin #Köpenick #Kinzerallee #religion #famille #suicide_collectif #christianisme #piétisme

    • Elfjährige in Berlin-Köpenick getötet: Verurteilte Mutter und Opa des Mädchens legen Revision ein
      https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/elfjaehrige-in-berlin-koepenick-getoetet-verurteilte-mutter-und-opa

      2.7.2024 von Katrin Bischoff - Die Mutter wurde wegen Totschlags und Tötung auf Verlangen zu acht Jahren und drei Monaten, der Großvater wegen Beihilfe zu sechs Jahren Haft verurteilt.

      Im Fall des in einer Wohnung in der Köpenicker Kinzerallee getöteten elfjährigen Mädchens und deren Großmutter haben die Verteidiger der Mutter und des Opas des Kindes Revision eingelegt.

      Eine Schwurgerichtskammer des Berliner Landgerichts hatte die 42-jährige Dorothea L. vor einer Woche wegen Totschlags und Tötung auf Verlangen zu einer Haftstrafe von acht Jahren und drei Monaten und den 71-jährigen Werner L. wegen Beihilfe zum Totschlag zu sechs Jahren Haft verurteilt.

      Damit war die Kammer weit über das von der Staatsanwaltschaft geforderte Strafmaß von vier Jahren und drei Monaten für die Mutter und drei Jahren für den Opa hinausgegangen. Die Verteidigung von Dorothea L. hatte keinen konkreten Antrag gestellt, die Verteidigung von Werner L. auf Freispruch plädiert.

      Berlin: 42-Jährige nach Tötung von Tochter und Mutter zu mehr als acht Jahren Haft verurteilt

      Morddrohung und Korruption im Pankower Kleingartenverein: „Verklagt mich doch!“

      Dorothea L. hatte ihre Tochter und 68-jährige Mutter im Oktober vorigen Jahres umgebracht und danach versucht, sich selbst zu töten. Ihr Vater soll von den Plänen gewusst und nichts unternommen haben. Die bibeltreue, pietistisch lebende Familie war mit der gesellschaftlichen Entwicklung nicht mehr klargekommen und hatte beschlossen, gemeinsam aus dem Leben zu scheiden.

      Die Mutter hatte im Prozess angegeben, dass ihre Tochter sterben wollte. Die Richter gingen jedoch davon aus, dass das Kind ohne den Sterbewunsch von Mutter und Großmutter niemals auf den Gedanken gekommen wäre, sich töten zu lassen.

  • Un monde obèse

    En 2030, on estime que la moitié de la planète sera obèse ou en surpoids, entraînant une explosion du diabète, des maladies cardio-vasculaires et de certains cancers. Enquête sur un fléau planétaire.

    Alors que l’obésité charrie son lot de clichés, des gènes tout-puissants aux volontés individuelles défaillantes, et que les industriels comme les autorités publiques continuent de pointer du doigt le manque d’activité physique ("Manger moins, bouger plus"), ce fléau ne serait-il pas le fruit d’un échec collectif mitonné dans nos assiettes ?
    Puis les des voix s’élèvent pour dénoncer les conséquences funestes de cette révolution, les multinationales de l’agroalimentaire, jamais rassasiées, dépensent des milliards en lobbying pour préserver leur pré carré, tout en répandant le poison de la malbouffe et des boissons sucrées à travers le globe.

    Il faut des citoyens engagés pour dresser un état des lieux édifiant de cette épidémie planétaire, qui constitue le problème de santé le plus grave au monde. Mais si les constats, étayés de chiffres, se révèlent effrayants, le documentaire en expose les causes de manière limpide, et explore des solutions pour stopper cette bombe à retardement.

    https://www.youtube.com/watch?v=LLsMeZFf5yA

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  • Europeans Are Drinking Themselves to Death - Bloomberg
    https://www.bloomberg.com/news/articles/2017-07-03/europeans-are-drinking-themselves-to-death

    Nearly one in every four deaths from gastrointestinal diseases can be attributed to alcohol intake, according to a World Health Organization report from 2014.

    “There are carcinogenic effects from alcohol that primarily affect the gastrointestinal tract,” said Richard Gardner, chief executive of the British Society of Gastroenterology. “Fundamentally, there’s no such thing as no-risk drinking.”

    #alcool #santé #cancer