• La révocation du secrétaire général du syndicat de police Vigi pour avoir critiqué sa hiérarchie a été suspendue
    Publié le 16/04/2021 20:18
    https://www.francetvinfo.fr/faits-divers/police/la-revocation-du-secretaire-general-du-syndicat-de-police-vigi-pour-avo

    Une sanction « disproportionnée ». Le tribunal administratif de Versailles a annoncé, vendredi 16 avril, avoir suspendu la révocation de la police du secrétaire général du syndicat minoritaire Vigi, Alexandre Langlois, pour avoir critiqué l’ancien directeur général de la police nationale et l’ex-ministre de l’Intérieur, Christophe Castaner. Il existe « un doute sérieux quant à la légalité de la sanction » dont la « sévérité » est « disproportionnée par rapport aux faits reprochés », a estimé le tribunal administratif de Versailles dans un communiqué.

    « A cet égard, après avoir relevé que l’obligation de réserve des policiers doit se concilier avec la liberté d’expression syndicale, le juge des référés a estimé que les propos incriminés portaient sur des questions professionnelles et, compte tenu de leurs modalités de diffusion, n’avaient pas été de nature à un jeter un discrédit sur la police nationale », a poursuivi le tribunal. La sanction a été suspendue « jusqu’à ce qu’il soit statué au fond sur sa légalité », est-il précisé. (...)

  • Organizing YouTube - Rosa-Luxemburg-Stiftung
    https://www.rosalux.de/news/id/41394/organizing-youtube

    Im Sommer 2019 ging eine ungewöhnliche Meldung durch die Presse. Die Industriegewerkschaft IG Metall verkündete ihr vermutlich erstes Bündnis mit einer Facebook-Gruppe. Zusammen mit der YouTubers Union, einer 15.000-köpfigen Netzbewegung, gab die größte Gewerkschaft Europas eine Kampagne gegen die Arbeitsbedingungen auf YouTube bekannt. Unter großem Medienecho wurden Forderungen verkündet, Kampagnenvideos veröffentlicht und ein Countdown als Druckmittel geschaltet.

    Eine ungewöhnliche Kooperation

    Verwunderlich schien an der Mitteilung nicht nur, dass sich eine Gewerkschaft der Metall- und Elektroindustrie für die Belange von YouTuber*innen einsetzt. Auch die Frage der Arbeitsbedingungen schien ungewöhnlich: YouTube ist nicht als Arbeitsort, sondern als bunte Social-Media Plattform bekannt. Erstaunlich wirkte auch Jörg Sprave, 53-jährige Symbolfigur und Gründer der YouTubers Union. Spraves Kanal, der über zwei Millionen Abonnenten um sich versammelt, umweht nicht die Atmosphäre transnationaler Arbeitskonflikte. Die Videos, die Sprave vor einer Holzhütte im hessischen Odenwald aufnimmt, drehen sich um den Bau riesiger Steinschleudern und haben Comedy-Charakter.

    Auf einen zweiten Blick liegt die Kampagne jedoch näher. Die Google-Tochter YouTube hat sich im letzten Jahrzehnt zu einer riesigen Arbeitsplattform entwickelt - über 100.000 Menschen verdienen heute auf der Plattform mit Content-Produktion ihren Lebensunterhalt. Die Website hat sich in einen digitalen Marktplatz verwandelt, auf dem YouTuber*innen um die Aufmerksamkeit ihres Publikums buhlen. Wer viele Aufrufe generiert, bekommt dabei Werbe-Einnahmen von YouTube ausbezahlt. Die Hobby-Ästhetik der Plattform verdeckt dabei die verschärften Arbeitsbedingungen, unter denen dieser Wettbewerb stattfindet.

    Prekäre Arbeitsbedingungen auf YouTube

    Wer auf YouTube Erfolg haben möchte, muss sich heute den kaum durchschaubaren Regeln von YouTube‘s «Recommendation Engine» anpassen – einem algorithmischen Empfehlungssystem, dessen Parameter sich täglich ändern können. Die Wahl der Titel-Stichworte, die Anzahl neuer Videos pro Woche und selbst die Verwendung von Umgangssprache kann sich dabei auf den Erfolg eines Kanals auswirken. Wer dabei als «nicht werbefreundlich» eingestuft wird, kann in wenigen Wochen sein Einkommen verlieren.

    Während die eng getakteten Regeln auf YouTube verstärkt einem Fließband für Kreativarbeit gleichen, ist das Arbeitsverhältnis der «Creators» von Regellosigkeit geprägt. Als formal Selbstständige besitzen sie weder ein Recht, falsche Sanktionen anzufechten, noch haben sie Ansprüche auf soziale Absicherung. Die Abwehr von Willkür und Prekarität erfolgt nach den Regeln eines entsicherten, digitalen Kapitalismus: Fehlentscheidungen werden erst korrigiert, wenn genügend Nutzer*innen auf Twitter Alarm schlagen, interne Abläufe laufen ins Nichts. Wer einen Krankheitsfall erlebt, kann schnell aus dem Geschäft sein, der psychische Druck ist mitunter hoch. Nur wer sich diesen Bedingungen anpasst, kann auf YouTube profitieren.
    Einkommensausfall ohne Warnung

    Jörg Sprave, Symbolfigur und Gründer der YouTubers Union, war von dieser Entwicklung selbst betroffen. Nachdem sein Kanal im Frühjahr 2017 als «Waffen-Content» eingestuft wurde, sank sein Einkommen aus Videowerbung von 6000 auf 1500 Dollar im Monat. Genauso ging es anderen YouTuber*innen: wer vom Algorithmus als problematisch eingestuft wurde, konnte sogar seinen Kanal verlieren. Grobe Fehlentscheidungen sind dabei weit verbreitet. In diesem Jahr wurde bekannt, dass Wörter wie ‚gay‘ und ‚trans‘ im Videotitel zur Einschränkung der Werbequalifizierung führen können – eine Dynamik die zeigt, wie weit entfernt von der selbsterklärten Neutralität digitale Plattformen sind.

    Spätestens mit den schärferen Content-Kontrollen, die YouTube seit 2017 durchführt, wurde die gemeinsame Organisierung für YouTuber*innen zum Thema. Im Frühjahr 2018 rief Sprave daher die YouTubers Union als Facebook-Gruppe ins Leben, mehr als 15.000 Nutzer*innen traten bei. Nicht alle davon sind selbst Creators; bewusst wurden auch die Nutzer*innen der Plattform eingeladen, von deren Traffic YouTube’s Geschäftsmodell lebt.
    Gründung 2018 mit 15.000 Mitgliedern

    Obwohl die Facebook-Gruppe als Form neu ist, ähnelt die Praxis der Gruppe auch einer klassischen Organisierung: sie stimmt über gemeinsame Forderungen ab, organisiert Mitgliederbefragungen, sogar digitale Mitgliedsausweise werden zeitweise ausgegeben. Als Sprave ein Video über YouTube’s Empfehlungsalgorithmus veröffentlicht, reagiert das Unternehmen. Auf Einladung reist er zu Treffen mit YouTube nach Zürich und ins Silicon Valley, bringt die Anliegen der Gruppe vor. Mehr als Lippenbekenntnisse erntet er aber nicht. Die Schwächen der YouTubers Union werden dabei schnell klar: sie hat kein rechtliches Mandat und ist auf informelle Gespräche angewiesen. YouTube vermeidet strategisch, mit der Gruppe kollektiv zu verhandeln.

    Informelle Gespräche mit YouTube

    Als Gesprächspartner kommt schließlich die IG Metall ins Spiel. Die Gewerkschaft hat mit «Fair Crowdwork» bereits 2016 ein Portal für Plattform-Arbeit eröffnet und ist seit einigen Jahren auch für Selbstständige offen. Ihr Standing als mitgliederstarke Gewerkschaft, mit rechtlicher Expertise und finanziellen Ressourcen sind für Sprave gute Argumente eine Kooperation einzugehen.

    Gemeinsam starten die IG Metall und die YouTubers Union schließlich FairTube, eine öffentliche Kampagne für die Belange der YouTuber*innen. In erster Linie wird Transparenz gefordert: YouTube soll die Bedingungen offenlegen, zu denen produziert werden darf. Außerdem fordert FairTube eine unabhängige Schlichtungsstelle für Streitfälle und eine Chancen auf Mitbestimmung. Gedroht wird mit Klagen auf Scheinselbstständigkeit, auf Datenrechtsverstöße nach der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und mit öffentlichen Shitstorms, sollte YouTube nicht einlenken. Ein 30-tägiger Countdown stellt das Unternehmen vor die Wahl – gemeinsame Gespräche oder ein Arbeitskampf auf die Plattform.
    Kampagne «FairTube» im Sommer 2019

    Von Anfang an löst die Kampagne viel Echo aus: Von der Tagesschau bis zur Washington Post wird berichtet, und die Gruppengröße verdoppelt sich nahezu. YouTube selbst sieht schließlich sich zu Stellungnahmen gezwungen: «We’re deeply invested in creators’ success, that’s why we share the majority of revenue with them» erklärt das Unternehmen schließlich mehrmals auf Nachfrage. Am letzten Countdown-Tag reagiert das Unternehmen auch offiziell auf die Kampagne: Eine Einladung zum Gespräch von Google Deutschland geht bei der IG Metall ein. Einige Tage vor dem Treffen verkündet Google aber, dass Mitglieder der YouTubers Union nicht erwünscht sind, der Termin platzt. Seitdem herrscht Kampfbereitschaft: Die IG Metall prüft rechtliche Schritte und die YouTubers Union bereitet «Shitstorms» vor, öffentliche Aktionen, die den Ruf des Unternehmens weiter drücken sollen.
    Arbeitskonflikte auf Plattformen nehmen zu

    Auch wenn der Konflikt auf YouTube durchaus ungewöhnlich ist, sind Arbeitskonflikte auf Plattformen keine Seltenheit mehr. Der Markt für Arbeit auf digitalen Plattformen ist in den letzten Jahren enorm gewachsen: Lieferdienste, Reinigungs- und Taxi-Services werden heute vermehrt über Plattformen vermittelt. Dabei wird jedoch selten Arbeit neu erfunden oder automatisiert, wie viele Unternehmen suggerieren. Für Dienstleister ist die Plattform ein Weg, Arbeit outzusourcen und dabei algorithmisch zu kontrollieren. Mit der Vergrößerung der Märkte auf Plattformen sind dabei auch die Konflikte gestiegen. Seit 2016 haben sich Kurierdienst-Fahrer*innen in Europa erstmals organisiert, und Arbeiter*innen bei Taxi-Diensten wie Uber konnten 2019 eine Gesetzesänderung in Kalifornien mit erkämpfen. Mit der YouTubers Union zeigt sich nun die Organisierung auf einer Plattform, die nicht über einen lokalen Kundenmarkt funktioniert.

    Feststellen lässt sich an diesen Konflikten, dass auch algorithmische Kontrolle die Möglichkeit zur Organisierung nicht ausschalten kann. Zweckentfremdung von Betriebs-Chats, Sabotage der Schichtsysteme und strategische Streiks haben sich in einigen Bereichen als Mittel bewährt. Die zentralen Hebel von Arbeiter*innen sind aber oft nicht der Entzug der eigenen Arbeitskraft, sondern öffentlicher Druck und das Einklagen rechtlicher Standards. Gerade für Startups hängt der Marktwert auch am Ruf in der Öffentlichkeit, schlechte Presse über Arbeitsbedingungen können dabei ein Druckmittel sein. Viele Arbeitspraktiken sind zudem illegal nach geltendem Recht, stellen etwa eine Scheinselbstständigkeit dar oder verstoßen gegen Datenschutz-Vorgaben.
    Die Regulierung des kommerziellen Internets

    Konflikte um Regulierung und öffentlicher Druck sind besonders für YouTube keine Neuigkeit. Konnte sich der Social-Media Gigant bis vor wenigen Jahren noch als Tool zur Demokratisierung der Kulturproduktion feiern lassen, haben die Konflikte um die Plattform spätestens seit dem US-Wahlkampf 2016 zugenommen. YouTube’s Empfehlungsalgorithmus, der Zuschauer*innen auf der Plattform halten soll, wurde als «Radikalisierungs-Pipeline» bekannt: Verschwörungstheorien, Alt-Right Kanäle und Fake News breiten sich strukturell auf der Plattform aus, auch weil sie zuverlässig für Traffic auf der Plattform sorgen.

    Dazu kam auch Ärger von Werbekonzernen: diese wollten nicht mehr mit den kontroversen Inhalten werben, die vermehrt auf YouTube empfohlen wurden. Kürzlich wurde auch von der US-Handelskommission FTC Regulierung angekündigt, die YouTube die Datensammlung von Kindern erschwert und das Geschäftsmodell der Plattform beschneidet. Es ist also nicht die schlechteste Zeit, einen Kampf um die Struktur des Unternehmens zu führen. Anliegen wie das der YouTubers Union werden dabei verschärft durch die Proteste von Arbeiter*innen in der Google-Zentrale und bei Subkontraktoren, die bis in den US-Wahlkampf hinein eine Rolle spielen.
    Neue Formen der Organisierung

    Mit der Skandalisierung der prekären Arbeitsbedingungen konnte die YouTubers Union bis jetzt durchaus Aufsehen auf der Plattform erregen. Das zeigt auch das Vorgehen von YouTube, das sich nun strategisch um mehr Transparenz und Feedback-Kultur bemüht. Wie erfolgreich die Bemühungen mittelfristig bleiben, ist abzuwarten. Auffällig an der Organisierung ist, dass in der YouTubers Union Arbeiter*innen und Konsument*innen gemeinsam agieren. Auf YouTube stehen beide Gruppen in einer engen Symbiose, dieses Verhältnis kann in der Organisierung als Ressource eingesetzt werden. Während sich eine Klassenidentität wie in den Fabriken des industriellen Kapitalismus sicher nicht beobachten lässt, eint viele Mitglieder der Union aber die Erkenntnis, dass ihre Interessen denen von YouTube gegenüber stehen. Diese Einstellung, die sich von der harmonischen Ideologie der neutralen Plattform abgrenzt, bricht ein wirkmächtiges Paradigma des Silicon Valley auf.
    Risiken und Schwachpunkte

    Es zeigen sich aber auch Risiken und Schwachpunkte. Viele große YouTuber*innen sind der Bewegung bislang fern geblieben. Das kann auch daran liegen, dass sich eine kuriose Mischung aus Mitgliedern in der Gruppe tummelt. Neben Kanälen über Gärtnerei oder Meditation finden sich auch viele Kanal-Betreiber*innen in der Grauzone des auf YouTube Erlaubten. Auch rechte Trolls finden sich in der Gruppe, obwohl die Moderation einschreitet. Weniger sichtbar sind Kanäle aus dem LGBTQ-Spektrum, die von den Veränderungen auf YouTube stark betroffen waren. Hier könnten Bündnisse möglich sein. Mit einer Sammelklage queerer YouTuber*innen hat die FairTube-Kampagne bereits ihre Solidarität bekundet.

    Mit der basisdemokratischen Organisierung mancher Lieferdienst- oder Uber-Fahrer*innen deckt sich die Dynamik der YouTubers Union nicht. Der Gruppengründer Sprave hat nicht nur eine wichtige Symbolfunktion, sondern als Moderator auch viel Einfluss in der Facebook-Gruppe. Darin spiegeln sich jedoch auch die Machtunterschiede auf YouTube selbst: große Creators haben enormen Einfluss und Reichweite, kleine Kanäle sind kaum sichtbar.

    Offen ist auch, ob sich die YouTubers Union langfristig als kollektive Bewegung etablieren kann, oder ob sie sich zur strategischen «Single Person Organizations» (Geert Lovink) ohne bleibenden Zusammenhalt entwickelt. Die Organisierung wirft auch die Frage auf, wie progressive Kämpfe um Medien-Plattformen im Lichte von rechten Kulturkämpfen geführt werden können.

    Regulierung als Gestaltungsfeld

    Das von vielen Seiten geführte Ringen um YouTube‘s Struktur zeigt, dass das Unternehmen mehr ist als eine Social-Media-Plattform mit privatisiertem Arbeitsmarkt. Als zentrale Sphäre öffentlicher Kommunikation stellt sie zunehmend eine Infrastruktur dar, über die auch mediale und politische Hegemoniefragen ausgehandelt werden. Vor diesem Hintergrund sollten die kommenden Regulierungsbemühungen in Europa, den USA und weiteren Ländern beobachtet werden. Hier können, wie das Beispiel der kalifornischen AB5-Regulierung zeigt, in den nächsten Jahren Standards gesetzt werden. Um diese sollte mitgekämpft werden – auch zum Thema Arbeit.

    Valentin Niebler ist Soziologe und forscht zu Konflikten in der Plattformökonomie. Er ist Mitglied des Zentrums für emanzipatorische Technikforschung (ZET).

    #Allemagne #Youtube #disruption #travail #syndicalisme

  • Je trouve ça vraiment affligeant que les sociétés de développement informatique soient sous la convention collective Syntec .
    Celle ci tient plus de l’organisation d’entreprise du tertiaire que des enjeux liés à l’informatique et à ses éléments précis. Elle ne tient pas du tout compte du métier.

    D’autres métiers ont leur convention collective propre. Par exemple la convention collective de films d’animation (convention de l’animation).
    Où l’on explique qu’il y a les rôles de dessinateurs de scènes, d’image clés, d’images intermédiaire. Chacun y a un rôle, une grille de salaire.
    J’apprécie vraiment qu’on y révèle les détails de la technique quotidienne.
    Ca donne l’impression qu’elle a été écrite par les employés et pas par le Medef.

    Syntec ne parle pas des personnes qui rédigent des tests unitaires, des architectes logiciel, des pisseurs de code. Tout ca, c’est des cols blancs, point.
    C’est dommage, ça n’aide pas à structurer l’entreprise.

    SYNTEC à la poubelle, vite !!!
    https://www.coover.fr/code-ape-naf/5829b

    #it #ingénieur #informatique #syndicalisme

  • Contre les syndicats, Amazon mobilise des employés sur les réseaux sociaux
    https://www.lemonde.fr/pixels/article/2021/03/31/contre-les-syndicats-amazon-mobilise-des-employes-sur-les-reseaux-sociaux_60

    Des comptes tenus par des employés rémunérés pour dire du bien d’Amazon participent à l’offensive du géant du Web contre la création d’un syndicat. Le site d’information américain The Intercept a publié, mercredi 31 mars, plusieurs documents internes confidentiels d’Amazon. Ils décrivent la mise en place d’un système d’« influenceurs » payés par le géant de la distribution pour prendre la défense de leur employeur sur les réseaux sociaux. Baptisé « Veritas », vérité en latin, ce programme, lancé en 2018, (...)

    #Amazon #manipulation #GigEconomy #lobbying #syndicat #travail

  • Unef delenda est ?

    Regards sur les syndicalismes étudiants (I) UNEF DELENDA EST ? [1]

    Ce n’est pas la situation de la vie étudiante qui a mis le feu à certains politiques et à beaucoup de médias « mainstream », non, le scandale n’est pas dans ces précarité et souffrance multidimensionnelles qui touchent des centaines de milliers de jeunes de l’enseignement supérieur. Quelques étincelles ont en revanche mis le feu dans les rédactions, sur les plateaux, et y défilent des spécialistes en tout qui ne connaissent pas grand-chose, ni à l’université, et encore moins aux mouvements étudiants. Les cafés du commerce sont certes fermés, est-ce le manque qui amène tous ces journalistes, ministres, femmes et hommes politiques plutôt cultivés, diplômés, à oublier dans l’exercice de leurs métiers et mandats l’intelligence ? A moins que celle-ci ne leur manque. Pourtant de sources, il n’en manque pas [2].

    Alors, il faut raison garder, et s’intéresser à une profondeur socio-historique, ce à quoi je voudrais inviter par ces quelques articles.

    Voilà donc le spectre de la dissolution de l’UNEF à nouveau sur le tapis.

    https://entreleslignesentrelesmots.blog/2021/03/23/unef-delenda-est

    #syndicalisme #unef

    • Blue Collar 1978
      https://www.youtube.com/watch?v=Um3l6NQj7Z8

      https://en.wikipedia.org/wiki/Blue_Collar_(film)
      Film très drôle et brutal qui donne une image du syndicalisme étatsunien qui m’a convaincu de faire la paix avec tous nos syndicats social-démocrates pourtant assez chiants.

      Blue Collar is a 1978 American crime drama film directed by Paul Schrader, in his directorial debut. Written by Schrader and his brother Leonard, the film stars Richard Pryor, Harvey Keitel and Yaphet Kotto. The film is both a critique of union practices and an examination of life in a working-class Rust Belt enclave. Although it has minimal comic elements provided by Pryor, it is mostly dramatic.

      Schrader, who was a screenwriter renowned for his work on Taxi Driver (1976), recalls the shooting as being very difficult because of the artistic and personal tensions he had with the actors (including the stars themselves). Schrader has also stated that while making the film, he suffered an on-set mental breakdown, which made him seriously reconsider his career.

      The film was shot in Detroit and Kalamazoo, Michigan.

      Checker Taxi - Wikipedia
      https://en.wikipedia.org/wiki/Checker_Taxi

      The Checker, particularly the 1959–82 Checker A series sedans remain the most famous taxicab vehicles in the United States.[citation needed] The vehicle is comparable to the London Taxi in its internationally renowned styling, which went largely unchanged from 1959 to keep production costs down.

      #syndicalisme #USA #taxi #rust_belt

  • L’écologie, un moteur de la transformation sociale radicale…

    Dans le mouvement syndical, certain·es opposent la défense immédiate de l’emploi aux dimensions écologiques. Les deux ne sont pourtant pas incompatibles, pour autant que l’on ne réduise pas les emplois aux emplois aujourd’hui existants, que l’on s’interroge sur les productions inutiles ou dangereuses, que l’on pense les transformations du point de vue des salarié·es aussi comme citoyen·nes, que l’on n’oublie pas la solidarité internationale des travailleurs et des travailleuses. Se saisir des dimensions environnementales, climatiques, écologiques dans les rapports sociaux de travail est une nécessité pour ne pas rester sur la défensive face aux restructurations capitalistes. Si la dimension réduction du temps de travail est essentielle, elle devrait être articulée avec une transformation des procès de travail, des débats démocratiques sur les utilités sociales, des localisations au plus près des utilisateurs et des utilisatrices, le refus des accords dits de libre-échange et des primes à l’exportation, la souveraineté de toutes les populations…

    Note sur : Les utopiques : Ecologie, une urgence syndicale

    https://entreleslignesentrelesmots.blog/2021/03/01/lecologie-un-moteur-de-la-transformation-sociale-radica

    #écologie #syndicalisme

  • Antiracist History, Crisis Theory, and University Workers’ Struggles. Interview With #Rick_Kuhn

    The struggle against #oppression is an intrinsic feature of #Marx and #Engels’ politics, along with the conviction that the capitalist tiger can’t be skinned claw by claw. The second volume of #Henryk_Grossman’s Works, edited and introduced by Rick Kuhn, was published recently in the Historical Materialism book series. Grossman is best known for his recovery and development of Marx’s theory of capitalist breakdown. But this latest book contains political writings by him that focus on Jewish workers’ organization and mobilization in eastern Europe before the First World War, as well as the revolutionary politics of the early Communist International. Spectre’s Charles Post recently talked with Rick about Grossman’s relevance today, as well as some major, ongoing struggles by university workers in Australia.

    Rick has been a union militant and a member of the largest Marxist organization in Australia, Socialist Alternative (and its predecessors) since 1977. He’s been a campaign and solidarity activist and organizer for even longer than that. His biography Henryk Grossman and the Recovery of Marxism (University of Illinois Press, 2006) won the Deutscher Prize in 2007. He also wrote Labor’s Conflict: Big Business, Workers and the Politics of Class (Cambridge University Press, 2011) with Tom Bramble about the Australian Labor Party, and he edited the collection Class and Class Conflict in Australia (Addison Wesley Longman, 1996).

    Late last year, in the middle of jobs carnage at the Australian National University, management there refused to renew Dr. Kuhn’s (unpaid) status as an honorary associate professor. In solidarity with Rick, the editors of Spectre urge our readers to sign and share the petition calling for his reinstatement.

    What led to you to work on Grossman?

    I became a Marxist and experienced the end of the long, post-World War II boom as a young adult while participating in struggles for a more radical and relevant economics curriculum at Sydney Uni in the mid 1970s. Crisis theory has interested me since then. The origins of my Grossmania lie in a great 1978 essay “An Introduction to the History of Crisis Theories” by Anwar Shaikh. The political current to which I belonged and still belong, like Grossman, identified the tendency for the rate of profit to fall as the most important element in Marx’s theory of economic crises. There was little information available about Grossman or his work at that time. Australia and much of the world went into another recession in 1991.

    Mainly prompted by the fall of the Berlin Wall, I studied German seriously, having heard the language spoken with my grandparents when I was a child and suffered a very poor education in it for 3 years in junior high school. That study equipped me to embark on the biography of Grossman.

    Finding out about Grossman’s dramatic experiences, revolutionary politics, and growing knowledge of his economic ideas maintained commitment to the project. So did a feeling of affinity, not only because we shared a commitment to working class self-emancipation but also because we both became atheistic Jews, and because of my mother’s family’s background in Galicia during the period when Grossman lived there. I only discovered my own connection with Galicia by using skills developed for the Grossman project. That discovery also came as news and even a shock to my Mum. For me, and hopefully readers of the biography, Grossman’s life is a window onto the important radical movements and struggles during the first half of the twentieth century.

    Over a decade ago, after the biography was published, Sebastian Budgen suggested that the next logical step was to work on a collection of his works. It seemed like a good idea at the time. And that venture has helped me deal with having multiple myeloma (a kind of blood cancer). Family, friends, and comrades have been extremely indulgent and supportive of my Grossmania. Socialist Alternative’s perspectives have influenced its specific inflection.
    Why should we pay any attention to the writings of Grossman on politics? He was primarily an economist, wasn’t he? And his account of capitalist crises has long been characterized as a mechanical theory of capitalism’s breakdown.

    Yes, Grossman is best known as an economist. In fact, he was the most important Marxist economist of the twentieth century. But he was also politically engaged and active from an early age and wrote works with important political content. The theory of breakdown is what Grossman is famous for. Of course Rosa Luxemburg also insisted that capitalism’s tendency to breakdown is a core feature of Marxist theory. But her explanation of the tendency was underconsumptionist, focused on the ultimate lack of markets for capitalist commodities.

    Marx located capitalism’s fundamental economic contradiction in the heart of its process of production. The very mechanism that has led to the repeated and dramatic increases in the productivity of human labour under capitalism, through greater application of improved technologies, machinery and equipment than deployment of more workers (that is, an increasing organic composition of capital), gives rise to the tendency for the rate of profit to fall and hence crises. This is at the root of capitalism’s tendency to break down.

    Grossman was the first person to systematically develop Marx’s discussion of both the tendency for the rate of profit to fall and its countertendencies, in his The Law of Accumulation and Breakdown of the Capitalist System, Being also a Theory of Crisis. The first full translation of that book, which Jairus Banaji and I translated, is the third volume of Grossman’s Works and should be published soon. I’m impatiently waiting for the page proofs.

    When it was first published in 1929, The Law of Accumulation attracted more attention than any other work by a member of the Institute for Social Research, which gave rise to the Frankfurt School, until the late 1940s. Most of that attention was hostile. Social democrats, Communists, and some council communists dismissed it as a theory of capitalism’s automatic breakdown, without the need for class struggle.

    Paul Sweezy conveyed this complete distortion to an English reading audience in his judgement that Grossman was guilty of “mechanistic thinking.” Anyone who bothered to read not only that book carefully, but also essays published by Grossman both before and after it appeared, would find that he expressed his view that revolutionary action was necessary to overturn capitalism, with reference to Lenin, quite explicitly.

    For example, check out his essay Fifty Years of Struggle over Marxism, a penetrating history of Marxist ideas from Marx’s death until the early 1930s. It concludes with a summary of Grossman’s recovery of Marx’s breakdown theory. The translation, by Einde O’Callaghan and me, is in the first volume of Grossman’s Works but has also been issued as a short, very cheap ebook that I strongly recommend.
    So his main contribution to Marxist economics was in the area of crisis theory, the tendency for the organic composition of capital rise and the rate of profit to fall?

    Yes, but not only that. In The Law of Accumulation and other publications, which are collected in the first volume of his Works, he made other important contributions too. He identified the logic of the structure of the 3 volumes of Marx’s Capital as a journey from the abstract, the core of the analysis, identified by temporarily setting aside less important aspects of capitalism, to the concrete, as those aspects were successively incorporated into the discussion. So there was no contradiction between the first and third volumes of Capital as various critics argued.

    On this issue and other questions, Grossman demolished Marx’s critics and developed Marx’s analyses which were accurate when Marx wrote, when Grossman wrote, and remain accurate today, contrary to those bourgeois ideologues as well as self-identified Marxists who have distorted or attempted to refute them.

    Some genuinely Marxist critics of the economic ideas of Marx himself or Grossman, notably Rosa Luxemburg but also John Bellamy Foster, have made important contributions to other areas of Marxist theory. Rosa Luxemburg provided us with brilliant accounts, for example, of reformism as an essentially capitalist ideology and the dynamics of working class struggle. But she mistakenly held that Marx’s presentation of the reproduction schemes in volume 2 of Capital was flawed.

    Grossman dispatched that criticism, which underpinned her unsatisfactory theory of breakdown and imperialism. In economics, Foster is an epigone of Sweezy’s underconsumptionism but his (and Paul Burkett’s) recovery of Marx’s ecological thinking is tremendously valuable. His The Return of Nature deservedly won the Deutscher Prize last year.

    In explaining the tendency to break down, Grossman also highlighted that a satisfactory analysis of capitalism has to take into account both the value and use value aspects of production and accumulation. This was one of the foundations of his devastating refutation of marginalist theory which underpins the bourgeois ideology called “economics” taught at universities, sometimes alongside its underconsumptionist half-brother, Keynesianism, which is supposedly and misleadingly regarded as the basis of government policies (as opposed to naked capitalist self-interest).

    In 3 major studies and a shorter article, Grossman traced the historical origins of some of Marx’s key concepts in the work of earlier French, Swiss, and English writers, as well as the way in which Marx transformed these ideas. They’re in Works volume 1. In the area of economic history, Grossman wrote an essay refuting Max Weber’s The Protestant Ethic and the Spirit of Capitalism and undertook a major project on the origins of capitalism in Galicia. They will be published in Works volume 4. Then there are his contributions to the history of the modern scientific worldview that are in The Social and Economic Roots of the Scientific Revolution, edited by Gideon Freudenthal and Peter McLaughlin (Springer, 2009).
    But he also had interesting things to say about the fight against oppression?

    That’s right. The second volume of his Works primarily contains Grossman’s political writings. The hardback is horrendously expensive, but Haymarket has published it in paperback. Since Marx and Engels, Marxists have been fighting racism and the oppression of women, as well as exploitation, although you wouldn’t know it from some discussions among socialists.

    In his early 20s just after the start of the twentieth century, Grossman was a leader of Jewish workers, in Galicia, the Austrian occupied province of partitioned Poland, in their struggles against exploitation and antisemitism. Having helped organize them into socialist unions and associations, he was the founding theoretician and secretary of the Jewish Social Democratic Party of Galicia. At the outset this Party had 2000 members and intervened in Jewish workers’ and wider industrial and political struggles, on the basis of revolutionary Marxist politics.

    Grossman’s first writings, collected at the start of the second volume of his Works, provide the justifications for the JSDP’s existence and outline its activities and perspectives. He argued that Jewish workers themselves were the crucial “subjective” factor in the struggles to achieve equal rights for Jews, in accord with the Marxist principle that “the emancipation of the working class must be the act of the working class itself.” The Bund, the General Union of Jewish Workers of Poland, Lithuania, and Russia was the prime, contemporary, political inspiration for Grossman and his Party. Until 1906, the Bund was the largest Marxist organization in the Russian Empire.
    So he was essentially a Bundist? How is that relevant today?

    He was a Bundist but against some of his inclinations. He was initially a member of the Polish Social Democratic Party of Galicia (PPSD), the main socialist organization in the province. It was also a Polish nationalist party, aligned with the Polish Socialist Party (PPS) on Russian territory, rather than with Rosa Luxemburg’s Social Democracy of the Kingdom of Poland and Lithuania. Grossman helped smuggle material for Luxemburg’s party into the Russian Empire.

    For a while he was also the editor of a journal hostile to the PPS but open to other socialist currents. The PPSD neglected Jewish workers. The immediate trigger for the formation of the JPSD was the PPSD’s decision to abolish the Jewish workers’ unions and associations. Grossman and his comrades were faced with the choice of giving up on the Jewish working class or splitting from the PPSD. The new Party immediately sought affiliation to the general Austrian Social Democratic Party, which was a federation. Its application was turned down.

    Grossman abandoned Bundism under the impact of the Bolshevik revolution, if not before. When he moved to Warsaw, in 1919, he joined the Communist Workers Party of Poland, an illegal organization. As a consequence, he was arrested on several occasions, and he was an organizer of at least 1 of the Party’s above ground fronts. He wrote an introduction, on the earliest reception of Marxism in Poland, to his translation of Marx’s Critique of the Gotha Program and related documents. The introduction drew attention to the continued opportunist current in German social democracy and was issued by a publishing house which was a Communist front.

    So Grossman embraced the revolutionary Marxist perspective of organizing all those committed to the working class’s overthrow of capitalism in a single party because the struggle against all oppressions is in the interests of the working class as a whole and is therefore a responsibility of a revolutionary organization if it is to be effective. The idea, peddled by proponents of identity politics, that the oppressed must always organize separately is an obstacle to successful resistance to capitalism. That idea reinforces oppression because it implicitly or explicitly asserts that oppressed people are politically homogenous.

    The strategies and tactics for the campaigns around the issues that affect oppressed groups are often highly contested within those groups. Revolutionary organizations have to take up and intervene into the struggles of the oppressed, to both enhance their chances of success and so that they contribute to the fight against the capitalist system as a whole.
    Where did Grossman express his revised views about political organization?

    I’m glad you asked, because it was in a peculiar place.

    Grossman’s old friend and boss at the Institute for Social Research in Frankfurt, where he went in qualified exile from Poland, was Carl Grünberg. When a stroke incapacitated Grünberg, Grossman took over his job of updating old and writing new entries on socialists and socialist movements for the fourth edition of Ludwig Elster’s Dictionary of Economics. It was really an encyclopedia, in 3 thick volumes issued between 1931 and 1933. Heavy too, as I experienced in schlepping them around. Some of the entries were just a couple of paragraphs, others were very long. Grossman, for example, wrote over 21,000 words for the entry that was also published separately as Fifty Years of Struggle over Marxism. Apart from that one, all his other entries are translated in the second volume of his Works.

    The most substantial of his biographical entries was on Lenin. It outlined and endorsed Lenin’s role in the Bolshevik Party, Russian Communist Party, and Communist International. It contains much to learn and apply today, concerning questions of organization, orientation, and practical politics. His longer entries on Bolshevism and the Communist International express the same perspective. And that perspective is apparent in his very substantial contributions to the Dictionary on anarchism, Christian socialism, social democratic and Communist parties, and the Second International, as well as various socialists prominent in the history of the movement.
    Sounds like you’re a bit of a Grossman fanboy…

    I am. But not an uncritical one, as anyone who reads my introduction to the Works volumes will see.

    My survey and evaluation of criticisms of The Law of Accumulation, just out in Marxist Left Review, identifies some which are valid, although they do not invalidate his theoretical framework or main conclusions.

    And, whatever the circumstances that explain his Bundist politics, they had their limitations. The notion that the achievement of the Bundist demand for “national cultural autonomy” could itself contain and neutralize national divisions inside the working class is an illusion.

    Of particular significance, he was not immune from Stalinism. Grossman’s assessments of developments in Russia in the late 1920s, notably the first 5 Year Plan, were wrong. Like many members and sympathizers of Communist parties around the world, he did not recognize that by the end of that decade the revolution had been definitively defeated. But the passivity of the KPD in the face of the Nazis’ accession to power, with the support of the bulk of the German bourgeoisie, did shake him up.

    For a while, he had a more critical assessment of the role of the Communist International under Russian leadership. But apparently influenced by Russian support for the Republican side in the Spanish Civil War, he again became sympathetic to the official Communist movement from the mid 1930s.

    That’s clear in his correspondence. But even though The Law of Accumulation attracted the ire of Stalin’s lieutenant in economic matters, Jenö/Eugen Varga, and were criticized in Communist publications, Grossman never repudiated its arguments. And he continued to make them, even as he made further important contributions to Marxist economic theory. That’s why none of his works were ever republished in East Germany, even though he took up a professorial chair and joined the Socialist Unity (that is, Communist) Party there in 1949, the year before he died.

    So there were some slip-ups in his book on capitalist crises and breakdown; there were shortcomings in some of Grossman’s early treatment of the Jewish question; and his assessments of the Soviet Union’s foreign policies after the early 1920s and the 5 Year Plans were profoundly false.

    On the other hand, if you want insights into the situation of Jewish workers in early twentieth century eastern Europe, into capitalism’s economic trajectory that arise from Marx’s theoretical breakthroughs and what those innovations were, into the inadequacies of bourgeois economics, into the role of a revolutionary party, or into the relationship between production and early modern scientific thought, then he’s your guy.
    You’ve recently been putting some of the ideas you write about into practice?

    That’s right. Despite and because of the COVID crisis, there was the biggest ever mobilisation by university unionists in Australia last year. I have been more involved in actual class struggles than for ages. The crisis has seen managements across Australia attacking the pay and conditions of university workers. Unfortunately, the initial response of the leadership of the National Tertiary Education Union, which represents most of the academic and non-academic workforce, was complicity with the attacks. So we have had to campaign against the vice chancellors (university presidents), the federal government, and policies of our union’s leaders.
    But didn’t you retire years ago?

    I did, at the end of 2013, after working at the Australian National University for 27 years. At that point, having been active in the union and its predecessor since my first academic job, I was made a life member. The Australian National University also made me an honorary associate professor. Despite differences with the NTEU’s leadership, my life membership has continued. ANU bosses, on the other hand, decided not to renew my honorary status last November without any official reason explanation. After a petition protesting this started, they did concede me access to the university library for a few more years.
    Can you tell me a bit more about the struggles in the universities?

    First some background. The COVID crisis hit Australian universities particularly hard because they have been very reliant on very high fees from international students. Over 1/5 of all university enrollments were international students in 2019. They have been treated as cash cows by university managements. Meanwhile, both Conservative and Labor federal governments have been underfunding universities for many years.

    The pandemic led to a collapse in revenue from international students. The Conservative government, which provided support for employment in all other industries, refused to do so for universities. Then last October, it cut universities’ per student funding, so that public money will be less than half of their income for the first time.

    University bosses responded to the onset of the crisis by sacking casual workers, some of whom had been working without even fixed term contracts let alone as continuing employees for years. The first response of the NTEU leadership was not to organize resistance, but to offer the vice chancellors reductions in members’ pay (of up to 15 percent!) and in conditions of employment, in return for flimsy undertakings about minimising job cuts. Negotiations over a national deal along these lines went on behind members’ backs.
    How did unionists respond?

    There was outrage. That was promoted and provided with ammunition – in the form of evidence, arguments, advice about how to resist, and effective practical interventions in the most unionized universities in the country – by NTEU Fightback. That is a rank and file organizing center in the union, initiated by Socialist Alternative. I’ve been active in NTEU Fightback from the start. There’s a very good article that goes into more detail.

    One of the first signs of resistance to the NTEU leader’s proposed deal was at Sydney University, the best organised and the most industrially militant campus in the country. A motion to oppose such a deal was carried at a union meeting by 117 to 2. It was moved by Alma Torlakovic, a member of NTEU Fightback and Socialist Alternative.

    We argue that a concessionary approach is disastrous. It not only results in worse wages and conditions; it also undermines members’ self-confidence and weakens the union’s capacity to fight. The alternative is to devote resources to resisting employers’ attacks. Much of the time that may mean using “proper channels” but in ways that mobilize members in collective action, to build solidarity and the union – like organizing protests alongside formal appeals or consultations with management. That’s the path to recruitment and more militant and effective mass action, that is strikes, in the future.
    What’s the explanation for the behavior of your union’s officials?

    Very briefly: union officials are bargaining agents. They are not exploited by bosses. Their job is to do deals over the terms under which their members’ ability to work is sold. They are under pressure from their members below, who want to defend and improve wages and conditions, and from employers and governments above, who want to maximise profits and the economic growth it generates. Their prime interest is in maintaining their role as intermediaries. So union officials are essential for unions, but they don’t have the same interests as workers. I wrote a newspaper article that develops this argument in relation to our union.

    Recognizing the weakness of the NTEU, its leaders decided that it would be easier for them to stay relevant by offering concessions than leading a serious fight. A comrade put it this way: they are desperate to get their shiny black shoes (though, in some cases, it may be their natural leather Birkenstocks) under the bargaining table, even if that means being involved in implementing wage cuts and the erosion of conditions.

    There are a few differences between what university workers and metal workers do on the job. But NTEU Fightback’s perspective is summed up by the stance of the Clyde Workers Committee, which led the struggles of metal workers in Scotland during World War I:

    We will support the officials just so long as they rightly represent the workers, but we will act independently immediately [if] they misrepresent them.

    How did the campaign develop?

    We started a petition against the deal to spread the arguments against it and encourage local organizing. We built an email list of over 1500 university workers, to which we send out bulletins. During the height of the campaigns against the deal and the vice chancellors’ attacks, NTEU Fightback was issuing almost daily emails and Facebook posts. We set up a website, which now includes extensive resources about the situation in the universities and the union, the history of rank and file struggles, and the practicalities of organizing. We provided support for our members and others who were fighting the attacks at their unis. And we also convened public meetings about the current and past rank and file struggles in Australia and abroad. The transformation of the Chicago Teachers Union has been a reference point for us.

    Resistance built, and there were record-breaking union mass meetings at many universities. All this happened in the unfamiliar world of Zoom.

    Eventually, faced with this unprecedented rank and file revolt, the NTEU’s officials gave up on their proposed national deal. But they still pushed local sellouts along similar lines. NTEU Fightback has backed resistance to accepting these deals. Where they were adopted, none of them prevented widespread job cuts. Rather, they ensured that job cuts were accompanied by cuts in the pay and conditions set out in enterprise agreements (union contracts).
    So what’s next?

    University managements are using the crisis and union officials’ display of weakness, to impose their previous wishlist of increased workloads, increased casualization of work, course and job cuts, restructures, outsourcing, and reducing the research time of academics who are both teachers and researchers. So the struggle goes on, sometimes alongside the officials, sometimes despite them.

    Many contracts expire this year. We are pushing in workplaces and the union’s structures for the NTEU to adopt demands, especially around job security, workloads, and pay, that can inspire members and, crucially, to organize around these towards sustained industrial action. Today, mere threats or Duke of York tactics (marching the troops to the top of the hill and back down again) – that is, token work stoppages – won’t cut it. Determined, disruptive strikes with mass support are currently the only way to effectively defend and improve workers’ lives. That’s what he have to build towards.

    Grossman’s contributions to Marxism are highly relevant here. Because, while building towards that kind of action, as socialists we also point out to militants that the underlying problem is the crisis-prone system of capitalism and that the working class won’t succeed in overturning it in the absence of a revolutionary party which supports all struggles against oppression and exploitation.

    https://spectrejournal.com/antiracist-history-crisis-theory-and-university-workers-struggles

    #marxisme #matérialisme_historique #syndicalisme #histoire

    • Contexte de cet interview:

      Late last year, in the middle of jobs carnage at the Australian National University, management there refused to renew Dr. Kuhn’s (unpaid) status as an honorary associate professor. In solidarity with Rick, the editors of Spectre urge our readers to sign and share the petition (https://www.change.org/p/professor-brian-schmidt-anu-vice-chancellor-and-restoration-of-dr-rick-kuhn-) calling for his reinstatement.

      #université #Australie #censure

      –—

      Restoration of Dr Rick Kuhn’s honorary status at the Australian National University

      Please sign this petition, calling for the restoration of Dr Rick Kuhn’s honorary status at the Australian National University. As a life member of the National Tertiary Education Union, he has, most recently, been outspokenly involved in campaigns against the attacks on university workers’ pay, conditions and job security across the Australian higher education sector.
      We the undersigned call on the Australian National University to restore the honorary status of Dr Rick Kuhn and therefore his full access to the University’s library resources. This will enhance his ability to continue his research and publishing activity, and to contribute to the international scholarly and ANU communities.
      Unique skills and expertise are the basis of Rick’s international reputation. One of the most prominent scholars working on Marxist theory in Australia, he won the international Deutscher Prize in 2007. He is currently the editor and co-translator of the 2,500 page, four volume, project of Henryk Grossman’s works, for each of which he has written substantial introductions. The first two volumes have been written and manuscripts of the last two have been prepared.
      Rick has published extensively on the history, policies and sociology of the Australian Labor Party, ALP governments, the broader Australian labour moment and Australia’s political economy, as well as writing about Marxist theory, German and Austrian politics. Recent articles, entries in reference works and introductions to other books have evaluated aspects of Grossman’s life and work. He has also contributed articles and commentary – on fascism, Israel/Palestine, antisemitism, union issues, the ALP and health policy – to the daily and specialist press and other mass media.
      Over 33 years, the ANU has benefitted from Rick’s paid and, since retirement, unpaid labour in research and publishing, teaching and public commentary. This labour has been sustained despite a period of chemotherapy and during his current condition of partial remission from Multiple Myeloma, which has significantly reduced his life expectancy.
      Rick also has decades of experience as an activist and unpaid organiser in a wide range of social movements and campaigns, including the union movement, campaigns for LGBTIQ and women’s rights, in solidarity with the struggles of Aborigines and the Palestinians, as well as the anti-war and peace movements. This involvement has provided many insights of academic relevance.
      The trivial sum saved by not renewing Dr Kuhn’s honorary status cannot justify the harm it has done to the ANU’s and international scholarly enterprise.

      Shortly after this petition was initiated, ANU management condescended to grant Rick access to the university library for a few years. It still does not acknowledge his continuing scholarly achievement over decades or provided access to other university facilities associated with honorary status, which would aid his research.

      https://www.change.org/p/professor-brian-schmidt-anu-vice-chancellor-and-restoration-of-dr-rick-kuhn-
      #pétition

  • Les mutations du #syndicalisme
    https://laviedesidees.fr/La-fin-des-discriminations-syndicales.html

    À propos de : Chappe, Denis, Guillaume, Pochic, La fin des discriminations syndicales ? Luttes judiciaires et pratiques négociées, Croquant. De militant, le syndicalisme semble se transformer en expertise. L’étude de l’évolution du traitement des discriminations syndicales révèle les fortes mutations du syndicalisme aujourd’hui, comme le montre une étude collective.

    #Société
    https://laviedesidees.fr/IMG/pdf/20210127_syndicalisme.pdf
    https://laviedesidees.fr/IMG/docx/20210127_syndicalisme.docx

  • Renforcer les moyens d’action du syndicalisme pour garantir une citoyenneté sociale effective

    En recentrant les relations professionnelles sur le niveau des entreprises, les réformes successives visant à « rénover la démocratie sociale » renforcent les inégalités entre travailleur.ses et fragilisent la citoyenneté sociale. Karel Yon nous explique en quoi le « dialogue social », loin d’accroître le pouvoir des salariés sur leur travail, devient un outil de gestion au service de la stratégie de l’entreprise et accompagne la restauration de l’autorité patronale. Il fait des propositions pour donner un sens réellement progressiste à la « démocratie sociale » et une effectivité au droit à l’action syndicale.

    https://entreleslignesentrelesmots.blog/2021/01/05/renforcer-les-moyens-daction-du-syndicalisme-pour-garan

    #syndicalisme

  • Google Workers Say the Endless Wait to Unionize Big Tech Is Over

    “You have a union when you say you have a union.”
    https://inthesetimes.com/article/google-workers-alphabet-union-cwa

    The five most valu­able com­pa­nies in Amer­i­ca are all big tech com­pa­nies, and none of them are union­ized. Com­pound­ing this exis­ten­tial chal­lenge for orga­nized labor is the fact that the huge work forces of the com­pa­nies make union­iz­ing them seem an impos­si­bly large task. Now, one union has solved that prob­lem with a rev­o­lu­tion­ary approach: Just start.

    (…)

    Since the 2018 #Google walk­outs protest­ing sex­u­al harass­ment (and the sub­se­quent retal­i­a­tion against its orga­niz­ers), Google has been the most high pro­file hotbed of work­er orga­niz­ing among the big tech com­pa­nies — though all of that orga­niz­ing focused on spe­cif­ic issues as they arose, rather than on form­ing a union. Shaw began attend­ing events that employ­ees set up relat­ed to orga­niz­ing: a lun­cheon, a book club, a lec­ture. Even­tu­al­ly, he con­nect­ed with CWA staff and began actu­al labor orga­niz­ing in earnest. Last June, a group called Googlers Against Racism got more than 1,000 employ­ee sig­na­tures on a Cowork​er​.org peti­tion urg­ing the com­pa­ny to take a num­ber of steps to pro­mote diver­si­ty and end con­tracts with police. That group pro­vid­ed a pool of inter­est­ed activist work­ers that led direct­ly to dis­cus­sions about union­iz­ing, and to recruits for the union. Shaw says that the fir­ing last month of #Timnit_Gebru, an inter­nal crit­ic of the com­pa­ny, was ​“a real­ly big ral­ly­ing moment.”

    #travail #syndicalisme

    • Google is a com­pa­ny of engi­neers, and if there’s one thing engi­neers under­stand, it’s struc­tur­al issues. After the 2018 walk­out, ​“it became clear to me that it wasn’t enough. We weren’t able to move the com­pa­ny the way it need­ed to be moved,” says Auni Ahsan, a soft­ware engi­neer and one of the union’s found­ing mem­bers. ​“We need a struc­ture that we can devel­op that can be resilient.”

  • Bürde der späten Geburt | Telepolis
    https://www.heise.de/tp/features/Buerde-der-spaeten-Geburt-5001920.html


    Ziemlich jung, ziemlich viele Feinde: Greta Thunberg wird heute 18 Jahre alt. Bild: Anders Hellberg, CC BY-SA 4.0
    Wenn Teile der lohnabhängigen Klasse in Deutschland Angst vor der nötigen Energie- und Verkehrswende haben, weil bislang völlig unklar ist, wie viele von ihnen ohne Reallohnverlust umgeschult und aufgefangen werden, falls sich überhaupt etwas in diese Richtung bewegt, dann liegt das nicht an 18-jährigen Schwedinnen. Es liegt unter anderem daran, dass deutsche Gewerkschaften keine echte Gestaltungsmacht für eine sozial-ökologische Transformation einfordern, sondern sich seit Jahrzehnten das Recht auf politische Streiks nehmen lassen. Übrigens auf Grundlage eines Rechtsgutachtens von 1952, dessen Ersteller Hans Carl Nipperdey schon am „Arbeitsordnungsgesetz“ von 1934 mitgewirkt hatte.

    Ein gutes Stück der Gestaltungsmacht fehlt also vielleicht nur deshalb, weil die Entnazifizierung in Deutschland ein schlechter Witz war. Deshalb gilt es hier - anders als etwa in Frankreich - als normal und fast unabwendbar, dass von Banken und Konzernen verursachte Krisen auf die arbeitende Bevölkerung abgewälzt werden.

    #Allemagne #France #syndicalisme #politique #écologie

  • Un plan de transition sociale et écologique de l’agriculture

    Au dernier salon de l’agriculture la Confédération paysanne a posé les bases d’un travail à mener pour cette année : un plan de transition sociale et écologique de l’agriculture, pour répondre à l’urgence sociale de nos territoires

    Nous voulons imaginer, réfléchir et écrire ce plan avec des organisations citoyennes de consommateurs et consommatrices, des organisations écologiques, de solidarité internationale et des syndicats de salarié·es. Ce nouveau pacte agricole et alimentaire que nous devons bâtir, doit s’appuyer sur l’expertise de toutes et tous, sur les besoins et les attentes des différent·es acteurs et actrices de territoires que nous sommes. L’orientation agricole ne peut plus être définie par un cercle restreint de soi-disant professionnels, car la direction prise impacte beaucoup plus que le seul monde agricole.

    https://entreleslignesentrelesmots.blog/2020/12/21/un-plan-de-transition-sociale-et-ecologique-de-lagricul

    #agriculture #ecologie #syndicalisme

  • Avant-propos du livre de Marielle Benchehboune : Balayons les abus

    La profession étant essentiellement occupée par des femmes, nous avons fait le choix, dans l’ensemble de ce récit, d’utiliser le féminin pour désigner les travailleuses du secteur.

    Depuis le début des années 1970, les entreprises françaises ont engagé une politique d’externalisation de certaines activités, dont le nettoyage. D’abord limité à certains grands secteurs comme les transports avec la SNCF, la RATP, mais aussi EDF et certains hôpitaux, le phénomène gagne aujourd’hui tous les secteurs d’activité. Les emplois dans le nettoyage s’élève à 519 010 personnes en 2019 dont la majorité à temps partiel.

    https://entreleslignesentrelesmots.blog/2020/11/30/avant-propos-du-livre-de-marielle-benchehboune-balayons

    #travail #syndicalisme

  • #En_découdre - paroles ouvrières en roannais

    Après la deuxième guerre mondiale, l’industrie textile emploie des milliers d’ouvrières sur le territoire Roannais. Elles produisent des vêtements de luxe dont la qualité est reconnue dans la France entière. A travers une série d’entretiens, ce film retrace l’histoire de ces femmes rentrant souvent jeunes à l’usine. Elles y découvrent des conditions de travail difficiles, le paternalisme patronal, mais également la solidarité ouvrière. Relatant les inégalités qui se jouent entre ouvriers et ouvrières, elles décrivent surtout la rencontre avec la culture syndicale et leur volonté d’en découdre avec l’exploitation. Des promesses d’émancipation de « mai 1968 » jusqu’aux combats contre la fermeture des usines et les destructions de leurs emplois à partir des années 1980, ces paroles ouvrières livrent une mémoire à la fois personnelle et politique des grandes mutations du monde contemporain.

    https://vimeo.com/330751537


    #ouvrières #femmes #industrie #femmes_ouvrières #France #industrie #histoire #industrie_textile #textile #témoignages #histoire_ouvrière #CGT #syndicat #syndicalisme #usines #bruit #paternalisme
    #film #film_documentaire #salaires #sainte_Catherine #cadeaux #droit_de_cuissage #inégalités_salariales #émancipation #premier_salaire #désindustrialisation #métallurgie #conditions_de_travail #horaire #horaire_libre #grève #occupation #Rhônes-Alpes #délocalisation #toilettes #incendies #chantage #treizième_salaire #plans_sociaux #outils_de_travail #Comité_national_de_la_Résistance (#CNR) #chronométrage #maladie_du_travail #prêt-à-porter #minutage #primes #prime_au_rendement #solidarité #compétition #rendement_personnel #esprit_de_camaraderie #luttes #mai_68 #1968 #licenciement #ARCT #financiarisation #industrie_textile

  • Wirtschaft – mitbestimmt! - Fraktion DIE LINKE. im Bundestag - 20. November 2020, 15:00 - 17:00
    https://www.linksfraktion.de/termine/detail/wirtschaft-mitbestimmt

    https://www.youtube.com/watch?v=iLzDgEDkP_M&feature=youtu.be

    Wirtschaftliche Mitbestimmung in Zeiten der großen Umbrüche der Arbeitswelt

    Online-Veranstaltung für Betriebs- und Personalräte sowie weitere aktive Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter

    Angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens müssen wir unsere Betriebsrätekonferenz in eine Online-Veranstaltung umwandeln.
    Wir hoffen auf rege Beteiligung an unserem interaktiven Format, da euer Input unser politisches Handeln begleiten und leiten soll.

    Die Konferenz wird auf dem YouTube-Kanal der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag live im Stream zu sehen sein.
    Die Freistellungen nach BetrVG und BPersVG gelten auch hier!

    Die vor uns liegenden Umbrüche in der Arbeitswelt müssen vorausschauend und sozial verantwortungsvoll gestaltet werden. Gerade deshalb müssen Betriebsräte und Gewerkschaften bei den anstehenden wirtschaftlichen Entscheidungen wirksam mitbestimmen können.
    Die bestehenden Instrumente reichen bei weitem nicht aus, um eine umfassende und demokratische Mitbestimmung in Betrieben und Unternehmen sicherzustellen, und sie werden schon jetzt in immer mehr Unternehmen unterlaufen.

    Wir möchten in den Gesprächen mit euch erfahren und gemeinsam diskutieren, welche Veränderungen es an welchen Stellen geben muss, um die wirtschaftliche Mitbestimmung zu stärken und auszuweiten. Anschließend wollen wir eure Anregungen und Forderungen als Fraktion DIE LINKE. im Bundestag durch parlamentarische Initiativen einer breiten Öffentlichkeit zur Debatte stellen.

    Um den für uns wichtigen Austausch mit euch zu gewährleisten, habt ihr zwei Möglichkeiten:

    1. Schickt uns bis zum 17. November per e-mail eure Erfahrungen mit der wirtschaftlichen Mitbestimmung, v.a. in Bezug auf folgende Fragen:
    a. Wo stoßt ihr in der wirtschaftlichen Mitbestimmung an Grenzen? Wo seht ihr Handlungsbedarf, um die Interessen der Beschäftigten besser durchsetzen zu können?
    b. Welche Strategien werden von den Kapitaleignern bei euch angewendet, um wirtschaftliche Mitbestimmung zu umgehen?
    c. Welche (gesetzlichen) Veränderungen wären für eure Arbeit/für euch notwendig?

    2. Während des Streams habt ihr die Möglichkeit, Fragen zu stellen oder über eure Erfahrungen über die Kommentarfunktion bei YouTube zu schreiben.

    Dazu müsst ihr euch mit eurem Google-Account bei YouTube anmelden. Eure Fragen und Kommentare wollen wir dann live in die Diskussion mit einfließen lassen. Alle weiteren Kommentare sollen in unsere weitere Arbeit einfließen.

    PROGRAMM

    15.00 Uhr Eröffnung

    Pascal Meiser, MdB, Gewerkschaftspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion

    15.03 Uhr Video-Grußwort

    Amira Mohamed Ali, Fraktionsvorsitzende

    15.05 Uhr Die Mitbestimmungs-Profis – zwischen Unternehmenskontrolle und zukunftsorientierter Mitgestaltung

    – Christine Seemann, Betriebsrätin der Salzgitter Flachstahl GmbH und Mitglied im Aufsichtsrat der Salzgitter AG
    – Silvia Habekost. Krankenschwester, Klinikum im Friedrichshain und Mitglied im Aufsichtsrat bei Vivantes
    – Moderation: Pascal Meiser

    15.55 Uhr Umbaupause

    16.00 Uhr Gemeinsam für eine wirtschaftliche Mitbestimmungsoffensive? Mitbestimmung als Teil der Demokratisierung der Gesellschaft

    – Wolfgang Lemb, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall
    – Frank Werneke, Vorsitzender ver.di
    – Moderation: Susanne Ferschl, MdB, Stellvertretende Fraktionsvorsitzende

    16.55 Uhr Ausblick: Mitbestimmt statt Fremdbestimmt. Perspektiven Linker Wirtschaftsdemokratie

    – Pascal Meiser und Susanne Ferschl

    Die Freistellung ist nach §37 Abs. 7 BetrVG (II B 24 – 4413 S -35/20) sowie § 46 Abs. 7 BPersVG (FBF-3552/2020-149) zu gewähren.

    Über eine Anmeldung mit Angabe der Funktion über untenstehendes Formular oder per E-Mail an veranstaltung@linksfraktion.de mit dem Betreff »BRK« würden wir uns freuen.

    Anwesende MdB:
    Amira Mohamed Ali, Pascal Meiser, Susanne Ferschl

    #Allemagne #politique #travail #syndicalisme #comités_d_entreprise #gauche

  • Live Stream : Ausbeutung bei #Starbucks | labournet.tv
    https://de.labournet.tv/live-stream-ausbeutung-bei-starbucks

    Ce soir en direct - le membre du comité d’entreprise chez Starbucks Michael Gläser parle du combat pour la représentation syndicale des employés et la répression antisyndicale employée par l’entreprise étatsunienne.

    Live Stream aus dem Café Cralle am 5. November 2020, um 20h

    https://www.youtube.com/watch?v=NPa_Xo-LleI

    Michael Gläser, ehemaliger Betriebsratsvorsitzender von #Starbucks, hat massives Union Busting erlebt. Sein Arbeitgeber AmRest Coffee Deutschland hat u.a. zwölf mal versucht ihn zu kündigen.
    Zusammen mit der aktion ./. arbeitsunrecht berichtet er über Angriffe auf betriebliche Organisierungsprozesse in der Systemgastronomie - und den Widerstand dagegen.

    Eine Veranstaltung der Kampagne gegen Oursourcing und Befristung

    Mehr Informationen zu Union Busting bei Starbucks hier bei LabourNetGermany.

    https://arbeitsunrecht.de
    https://gegenoutsourcing.noblogs.org
    https://www.labournet.de/politik/gw/mitbestimmung/betriebsrat/kapital/solidaritaet-mit-betriebsratsvorsitzenen-michael-union-busting-durch-starb

    #Allemagne #travail #lutte_des_classes #syndicalisme #impérialisme

  • Défense de l’algovernance : pour une cogestion des systèmes algorithmiques qui impactent les travailleurs | InternetActu.net
    http://www.internetactu.net/2020/09/08/defense-de-lalgovernance-pour-une-cogestion-des-systemes-algorithmique
    /assets/images/logo_ia.png

    La pandémie a clairement montré combien les systèmes numériques sont devenus primordiaux pour le travail, notamment pour la surveillance et le contrôle des travailleurs que ce soit à distance ou sur leurs lieux de travail. À l’heure du retour sur les lieux de travail, sous prétexte sanitaire, ce contrôle s’accélère, comme le soulignait un récent rapport de l’association américaine Public Citizen (@public_citizen). La crise sanitaire a élargi un « fossé de pouvoir » permettant aux entreprises d’extraire et capitaliser de plus en plus de données sur leurs employés.

    Pour rééquilibrer cette asymétrie, des réponses syndicales fortes sont nécessaires, plaide Christina Colclough, qui appelle à améliorer les conventions collectives et les environnements réglementaires, pour résister à l’oppression des algorithmes et aux analyses prédictives. Les syndicats doivent s’engager pour limiter ces menaces en s’intéressant aux différentes phases du cycle de vie des données personnelles utilisées par les environnements de travail et en assurant la cogouvernance des systèmes algorithmiques. Elle invite à s’intéresser à chaque étape de la collecte des données, tout d’abord pour que les délégués syndicaux et travailleurs soient informés des outils déployés, afin d’éviter que cette extraction de données ne soit cachée aux travailleurs, et qu’ils aient le droit d’y consentir, c’est-à-dire de les refuser.

    Dans leur article, les deux auteurs défendent un très intéressant « droit à des conclusions raisonnables » pour écarter les traitements prédictifs d’autant plus qu’ils sont utilisés dans des décisions importantes. Un droit qui nécessiterait que le responsable du traitement justifie le caractère raisonnable et proportionné du traitement, notamment en montrant que les inférences sont statistiquement fiables et en permettant aux usagers de contester les conclusions déraisonnables ou non fiables. Un moyen qui pourrait permettre par exemple de contester l’utilisation des systèmes de reconnaissance de l’émotion, particulièrement faillibles, pour surveiller les employés ou décider d’embauche. Pour Christina Colclough, les travailleurs devraient avoir un meilleur accès et une meilleure information de ces inférences, ainsi que des droits pour les rectifier, les bloquer et les supprimer.

    Aujourd’hui, ces inférences peuvent être utilisées pour déterminer les horaires de travail, les salaires, et, dans les ressources humaines, pour embaucher, promouvoir et licencier. Elles sont aussi utilisées pour prédire des comportements ou inférer des sentiments. Pour les travailleurs et syndicats, il est nécessaire d’avoir accès à ces calculs. Sans accès ni contrôle, il y aura peu de garantie et contrepoids sur leur utilisation, les discriminations et les préjugés que ces données vont créer et amplifier.

    Dans un entretien pour Five Media, l’ancienne syndicaliste rappelle que « le fait de négliger les travailleurs dans la législation sur la protection des données est une expression de la valeur que ces données ont pour les entreprises ». Or, « si nous n’observons pas attentivement les algorithmes, ils s’intensifient et peuvent devenir extrêmement biaisés ». L’idéal, explique-t-elle, serait que ce soient les syndicats qui détiennent les données sur le travail des employés, qu’ils pourraient ensuite permettre aux employeurs de consulter (mais pas nécessairement de conserver) à des conditions convenues. Pour elle, l’enjeu n’est pas une question technique, mais bien une question de contrôle. Les travailleurs doivent s’interroger sur ce qu’on leur demande d’accepter comme nouvelle norme de suivi sur le lieu de travail. « La numérisation est là, donc les données seront créées », rappelle-t-elle. « Mais qui devrait avoir le contrôle et l’accès à ces données ? Pourquoi ce contrôle et cet accès devraient-ils être exclusivement réservés aux employeurs ? »

    #Syndicalisme #Travail #Données_Numérique #Gouvernance_algorithmique

  • Labor organizer Jane McAlevey on how the left builds power all wrong - The Ezra Klein Show - Vox
    https://www.vox.com/podcasts/2020/3/17/21182149/jane-mcalevey-the-ezra-klein-show-labor-organizing

    By Ezra Klein@ezraklein Mar 17, 2020, The organizer, scholar, and writer gives a master class in political organizing on The Ezra Klein Show.

    The Bernie Sanders campaign is an organizing tour de force relative to the Joe Biden campaign, yet the latter has won primary after primary — with even higher turnouts than 2016. So does organizing even work? And, if so, what went wrong?

    To get a sense of how to answer these questions, I sat down with the scholar, writer, and organizer Jane McAlevey on The Ezra Klein Show. McAlevey has organized hundreds of thousands of workers on the front lines of America’s labor movement. She is also a senior policy fellow at UC Berkeley’s Labor Center and the author of three books on organizing, including, most recently, A Collective Bargain: Unions, Organizing, and the Fight for Democracy.

    McAlevey doesn’t pull her punches. She thinks the left builds political power all wrong. She thinks people are constantly mistaking “mobilizing” for “organizing,” and that social media has taught a generation of young activists the worst possible lessons. She thinks organized labor’s push for “card check” was a mistake but that there really is a viable path back to a strong labor movement. And since McAlevey is, above all, a teacher and an organizer, she offers what amounts to a master class in organizing, one relevant not just to building political power but to building anything.

    To McAlevey, organizing, at its core, is about something very simple and very close to the heart of this show: How do you talk to people who may not agree with you such that you can truly hear them, and they can truly hear you? This conversation ran long, but it ran long because it was damn good.

    Here’s a lightly edited transcript of part of our conversation, which we released this week on The Ezra Klein Show.

    Ezra Klein

    What is the difference between advocacy, mobilizing, and organizing?
    Jane McAlevey

    In the advocacy model, people aren’t really central to the solution. Instead, you have lawyers, public opinion researchers, and a full-time staff in Washington, DC. Greenpeace is an example. If you’re concerned about the planet, you write a check to Greenpeace and they’re going to take care of the problem for you. That’s advocacy.

    Then you move to the difference between mobilizing and organizing. It’s the difference between these two that I think most of the progressive movement is deeply confused about. Mobilizing is essentially doing a very good job at getting people off the couch who largely already agree with you. In the mobilizing model, you may be involving people in very large numbers, but the limitation of the mobilizing approach is that you’re only talking to people who agree with you already.

    Organizing, which I put the highest value on, is the process by which people come to change their opinions and change their views. Organizing is what I call “base expansion,” meaning it’s expanding either the political or the societal basis from which you can then later mobilize. What makes organizing different than all other kinds of activism is it puts you in direct contact every day with people who have no shared political values whatsoever. When you’re a union organizer, you get a list of let’s say a thousand employees and you’ve got to figure out how to build to 90 percent or greater unity with unbreakable solidarity and a tight, effective structure. So, essentially every single trade union unionization campaign I’ve negotiated is an experiment in how you build political unity in a time of intense polarization.
    Ezra Klein

    I’m interested in your thoughts on the 2020 Democratic primary. My observation is a lot of people in the Sanders campaign thought they were doing organizing when they were doing mobilizing. This is not to say anything good about the Biden campaign, which I think just skated by. But there seems to me to be a real distinction between the personality type and the temperament and the strategies of a mobilizer versus an organizer. And it seems to me that not only in the Sanders campaign but all over politics — and especially on social media — I see people acting in ways that wouldn’t be conducive to organizing.
    Jane McAlevey

    Mobilizers tend to be activists. They’re better engaging a self-selected crowd of people who exist in some bubble. When I’m looking for organizers, I’m looking for people who genuinely believe that ordinary people have high intelligence and who really deeply respect ordinary people. I start out every day genuinely believing that people can make radical changes in how they think about and see the world. And that means you have to be willing to work with them, even if their views are fairly different than your own.

    Almost every worker in a campaign I’ve worked on starts out with values that seem pretty different than mine. But you have to respect where they’re coming from, what shaped them, how they got there, and then have a theory of how to help them shift from maybe having the wrong idea of who’s to blame for the pain in their lives. They might be blaming Mexican immigrants for stealing their jobs instead of the CEOs of corporations that directly facilitated the departure of their job. And if you can’t look at them and imagine where they might be based on the fact that most people want to have clean water, a safe planet, a decent job, nice neighbors, and fairness, then you’re not going to be a good organizer.
    Ezra Klein

    One of the things that strikes me about your mobilizing-organizing distinction has to do with the fact that for each one there are different incentives around disagreement. When faced with disagreement, do you escalate or do you somehow find a way to synthesize or get around it? So, walk me through a typical interaction with a worker, specifically one who may disagree with you.
    Jane McAlevey

    When I start a conversation with a worker, I’m going to start by telling them exactly why I’m there. There’s no bullshitting: I’m here because coworkers of yours called up and they’re in and figuring out how you can make things better in the workplace. That’s it. I’m being very honest about why I’m on your door. The very next thing I’m going to do is ask them a question: If you could change three things at work tomorrow, what would they be?

    This question is going to give me immediate insight into your human priorities. So, when I later find out that we may have very different political views, it doesn’t really matter to me. If I know the three things that matter most to you about the workplace that you want to change, I’m sticking with that conversation the whole way through it. And I’m gonna help you understand who is in the way of fixing that problem and how only you and your coworkers can actually fix it.

    Let’s say a nurse says to me “I’m exhausted every day. I love my job in the ICU so much. But I’m so frustrated I can’t get my job done. We need more staff on the floors.” I don’t know if she’s Republican, a libertarian Democrat, Green Party, or has never voted in her life, but when she tells me that I’m off and running. The thing I’m gonna ask her is, “Given how much profit your employer had last year, why do you think you’re working so short on the floors in the hospital?” The whole point of organizing is I’m never going to tell her what the answer is. I’m going to just start framing a series of questions that are going help that nurse begin to understand why it is she works for a filthy rich employer and why it is she can’t get her job done. And it’s gonna be pretty crystal clear.

    #syndicalisme #organizing #USA

  • Jane McAlevey | janemcalevey.com
    https://janemcalevey.com

    Organizing for Power: Coronovirus and Everything After - A Free Global Online Training Webinar with Jane McAlevey

    A free, four-part on-line organizing course led by Jane McAlevey and co-hosted by the Rosa Luxemburg Stiftung, taking place online between March 30th and April 16th. McAlevey will build on her experiences, connecting them to the current world health crisis, the surrounding political climate, and the organizing that will be necessary to prevent a further collapse into disaster capitalism and right-wing authoritarianism

    #syndicalisme #USA #formation #organizing

  • Charte d’Amiens — Wikipédia
    https://fr.wikipedia.org/wiki/Charte_d%27Amiens#La_victoire_d'une_certaine_conception_du_syndicalism

    La charte adoptée en octobre 1906 par le 9e congrès de la CGT et connue à partir de 1912 sous le nom de Charte d’Amiens reste une référence théorique du #syndicalisme en France, en particulier du syndicalisme révolutionnaire et du syndicalisme de lutte. — <a href="https://my.framasoft.org/u/rouge-glace/?Pp0a9Q&quot ; title="Permalink">Permalink</a>

    #partage_collegues #wikipedia

  • « Défendre nos droits est devenu un crime » : des paysans indonésiens contre le greenwashing de Michelin
    https://www.bastamag.net/Accaparement-terres-Indonesie-caoutchouc-hevea-Via-Campesina-Michelin

    En Indonésie, deuxième pourvoyeur mondial de caoutchouc, la monoculture d’hévéa est présentée comme respectueuse de l’environnement et des producteurs locaux. L’arrestation récente d’un syndicaliste paysan témoigne d’une autre réalité, dans laquelle le pouvoir des grandes firmes prend appui sur les autorités locales. Parmi les entreprises impliquées, on trouve la française Michelin. Nous sommes en Indonésie, dans les parties orientales des îles de Sumatra et de Bornéo. Ici, l’entreprise PT Lestari Asri Jaya (...) #Décrypter

    / #Syndicalisme, #Droit_à_la_terre, #Multinationales