• Rareté : un ministère s’incline devant le bas peuple.

    Le ministère de la Santé laisse jusqu’au 1er octobre aux plateformes de téléconsultations pour mettre un terme à leur surfacturation coupe-file – franceinfo
    ▻https://www.franceinfo.fr/sante/le-ministere-de-la-sante-laisse-jusqu-au-1er-octobre-aux-plateformes-de-t

    Actuellement, certaines #plateformes proposent de payer plus cher (5 euros) pour obtenir plus rapidement un rendez-vous avec un médecin. D’autres sociétés proposent plus de créneaux horaires. Ces options peuvent coûter jusqu’à 20 euros non remboursables. Sept sociétés de #téléconsultations sont visées par la ministre de la Santé, parmi lesquelles Tessan, Qare ou encore Livi.

    La loi prévoit que les sociétés de téléconsultations puissent proposer des options payantes qui ne sont pas remboursées à condition d’informer préalablement les patients. C’est le cas par exemple d’un coffre-fort numérique ou bien encore d’un service de suivi personnalisé.

    En revanche, les options coupe-file payantes proposées par les plateformes de téléconsultations ne rentrent pas dans ce cadre. Les services juridiques du ministère ont étudié les textes : ces options payantes ne sont pas conformes et contraires à l’exigence d’#égalité_des_soins.

    #santé

  • Catherine Ringer est morte. C’est le cancer que tu as pris…

    « C’est avec une immense tristesse que la famille et les proches de Catherine Ringer annoncent son décès, emportée par un cancer foudroyant dans la nuit du 14 septembre 2026 », indique leur communiqué.

    Fred Chichin est mort en 2007.

    Et Marcia Moretto, elle, était partie à 36 ans en 1983.

  • Security-Angriff : LG-Fernseher auf Dauersendung
    ▻https://www.heise.de/news/Security-Angriff-LG-Fernseher-auf-Dauersendung-11445927.html

    Argh - ma télévision LG m’espionne en m’écoutant en permanence. Vu les relations des industriels coréens avec les sectes religieuses, l’extrëme droite et les services secrets du pays et des États Unis c’est assez inquiétant.

    Pire c’est un système qu’on ne peut pas déactiver sauf en modifiant le système d’opération ou en enlevant les microphones. On ne sait pas si la télévision fonctionne encore après ces manipulations. Ce faisant on sera identifié comme hacker par LG car on fera partie des rares clients qui n’envoient que des enrégistrements sonores vides à l’entreprise coréenne. D’ailleurs les Smart TV de LG envoient aussi leurs géocoordonnées obtenus par l’analyse des réseaux wifi à proximité de l"appareil.

    Il n’y a qu’une solution pour obtenir un minimum de vie privée sans surveillance par ma télé omnisciente. Il faut lui couper le courant quand one ne l’utilise pas.

    9.9.2026 von Ulrike Kuhlmann - Forscher haben in LG-TVs neue Tricks entdeckt, mit denen die Zuschauer getrackt werden. Das Tracking dient der Werbung, es kann aber auch gefährlich werden.

    Über die automatische Inhalteerkennung an Smart-TVs haben wir schon häufiger geschrieben und erklärt, wie man sie in den TV-Menüs deaktivieren kann. Vor einiger Zeit haben wir uns auch den Netzwerkverkehr moderner TV-Geräte in Hinblick auf Datenschutz genauer angesehen und Tipps für eine datensparsame Konfiguration gegeben. Doch die Maßnahmen reichen offenbar nicht aus, um die Spione im Wohnzimmer mundtot zu machen.

    Der YouTube-Kanal Gamers Nexus hat sich diverse LG-TVs noch einmal genauer angeschaut und ist dabei auf einiges gestoßen, was bislang nicht bekannt war.

    Auch wenn sich die Betrachtungen bislang ausschließlich auf LG-Fernseher beziehen, muss man davon ausgehen, dass die entdeckten Verfahren irgendwann auch in den Geräten anderer TV-Hersteller auftauchen. Der Grund: Einnahmen mit Werbung am TV und den werbeunterstützten TV-Sendern (FAST) übersteigt zumindest in den USA bereits die Einnahmen durch die Hardware. Die Werbeeinnahmen lassen sich über den gesamten Lebenszyklus der Geräte erzielen und nicht nur einmalig beim TV-Verkauf. Das macht das ACR-Business so interessant.

    Über die mit Werbung verseuchten TV-FAST-Sender erwirtschaften die TV-Hersteller eine Menge Geld.

    Automatische Inhalteerkennung

    Für die automatische Inhalteerkennung (ACR) nimmt das TV eine kurze Sequenz der aktuell laufenden Audio- und/oder Bildinhalte auf und erzeugt daraus einen Fingerprint. Dazu braucht es keine kompletten Screenshots oder lange Audioaufnahmen, sondern nur kleine Bild- und Tonausschnitte, die es in einen Hash, also einen Textschnipsel, umwandelt. Den Schnipseln kann man über ausgefeilte Datenbanken das geschaute Video, das gespielte Game oder das gehörte Konzert zuordnen. Vor zehn Jahren hatte LG laut Gamers Nexus noch die Filenames selbst geschickt, was seinerzeit aber einen Shitstorm ausgelöst hatte wegen Sicherheitsbedenken. Deshalb wurde das Verfahren irgendwann auf die ohnehin sparsameren Hashes umgestellt.

    ACR findet auch statt, wenn man das TV über HDMI als Monitor etwa an einer Playstation oder mit einem HDMI-Stick nutzt. Weil die Werbung im gesamten WLAN verteilt wird, können auch Smartphones, die jemand beim Schauen eines Films oder beim TV-Gucken nutzt, mit zur Sendung passender Werbung bespielt werden.

    Diese Vorgehensweise speziell für die Inhalteerkennung am großen Bildschirm war bereits bekannt, doch es gibt einige neue überraschende Erkenntnisse, wie Gamers Nexus berichtet.
    Datentransfer trotz Ablehnung im Menü

    So reichen der Werbeindustrie sechs Sekunden kurze Sequenzen aus, um den Fingerprint des Inhalts mit den Datenbanken abzugleichen und die jeweiligen Inhalte zuzuordnen.

    Anders als LG behauptet, sammelt das TV nach Angaben der Security-Forscher auch dann fleißig Audio- und Videodaten, wenn man die AGB für die Inhalteerkennung abgelehnt hat: Das TV schickte noch einen finalen Screenshot aller getrackten Daten zu Alphonso, aka LG Ad Solutions, nachdem sie alle Datenschutz-Optionen im Menü abgelehnt hatten. Außerdem authentifizierte es sich mit jedem Boot-Vorgang und sandte einen „TV is online“-Beacon an LG. Gleiches passierte, als sie das Netzwerk wechselten oder sich das TV erneut verbunden hatte.

    An einem TV von 2023 erläuterte Hersteller LG sehr klar die Funktion von Live Plus. Man konnte sie mit einem Klick deaktivieren.
    Mikrofon ausschalten reicht nicht

    Das eingebaute Fernfeldmikrofon lässt sich mit einem Schalter unter den TVs deaktivieren. Dieser schaltet aber nur das Fernfeldmikrofon aus (wobei die Hacker bezweifeln, dass das Mikro wirklich aus ist oder nur leise geschaltet wird). Anschließend konnte das TV aber mit anderen Mikrofonen im System weiter Audio aufnehmen. Dazu nutzte es beispielsweise angeschlossene USB-Lautsprecher, USB-Webcams, andere USB-Peripherie mit eingebauten Mikrofonen, ein angeschlossenes Stereo-Set-up mit Mikrofonen für die Echounterdrückung und natürlich das in der Fernbedienung eingebaute Mikro, sofern sie die Mikrofontaste gedrückt hielten.

    Zudem horchte das im TV eingebaute Fernfeldmikrofon noch 10 bis 15 Sekunden lang weiter, nachdem sie es mit dem Schlüsselwort zum Zuhören aufgefordert hatten. Wenn also jemand sagt „Hi LG; schalte aufs Erste Programm um“, und das TV wechselt den Kanal, horcht es bis zu 15 Sekunden lang weiter in den Raum und schneidet die Gespräche mit. Dabei verstand es im Test die Sprache aus bis zu 18 Metern Entfernung klar und deutlich. LG hatte auf eine frühere Anfrage von Gamers Nexus versichert, dass die TVs keine Umgebungsgeräusche aufnehmen, also auch keine Gespräche im Hintergrund. Das scheint demnach nicht korrekt.

    Als die Forscher das TV vom Netzwerk trennten, sammelte es im Gerät weiterhin Daten und übertrug diese, sobald sie es – etwa für Updates – wieder mit dem Netz verbunden hatten. Es stehen nach Angaben des beteiligten Router-Experten Wendell Wilson circa 4 GByte von den 16 GByte Flashspeicher des TVs für die Audioaufzeichnung bereit und die Übertragung zu LGs oder Alphonsos Webservern dauerte weniger als 10 Minuten.

    Löschen löscht nicht

    Auch wenn man über das TV-Menü auffordert, das TV möge alle internen Daten löschen, löscht es nach Einschätzung von Gamers Nexus nicht die Logfiles im RAM, sondern nur die Daten auf den LG-Servern. Wenn man das TV runter- und wieder hochfährt, werden die ausführlichen Protokolle ebenfalls nicht gelöscht.

    Erst als sie es vom Strom trennten, wurde das RAM gelöscht und die ausführlichen Logfiles verschwanden. Andere Logs könnten jedoch bleiben, meinen die Forscher. Ob ein Werksreset und vom Strom trennen alle Daten löscht, bezweifeln sie.

    Sprachdaten gefunden

    Die vom TV aufgezeichneten Audiodaten landen zunächst im internen Flash-Speicher. Wer Zugriff auf den Speicher erhält, hat Zugriff auf die Audiodaten. Gamers Nexus gelang es, die Audiodaten vor der Umwandlung in Hashes auszulesen. Dafür sind sie tief in die ACR-Technik getaucht und haben eine Software als man in the middle eingeschleust, die Audiodaten automatisch abgreifen und verschicken konnte, sobald das TV etwas aufzeichnete. In den debug-logs im Speicher fanden sie die transkribierten Audiodaten im Klartext.

    Ältere LG-TVs haben nach Angaben von Forscher Wendell ausführlicher protokolliert, doch das scheint die 1 bis 2 GByte RAM zu schnell gefüllt zu haben. Deshalb schreibt LG die Logfiles inzwischen in den größeren Flash-Speicher.

    LG nutzt ein zweites Feedback-Mikrofon in den TVs, das eine schlechte Audioqualität und sehr geringe Bitraten hat. Diese waren aber nicht gering genug, um die Sprachdaten zu schützen. Deshalb ließen sich die Sprachdaten aus den im RAM hinterlegten Logdateien sogar rekonstruieren und so konnte Wendell nachträglich mithören, was am oder in der Nähe des TVs gesagt wurde.

    Während der gehackten Audioaufnahmen musste das TV weder im Netz sein noch angeschaltet, denn es agierte auch im Standby als Aufnahmegerät und schickte die Daten nach draußen, sobald es wieder mit dem Netz verbunden wurde.
    TV als Proxy

    Eindringlinge können das TV aber nicht nur als Aufzeichnungsgerät nutzen, sondern auch als Proxy, um den Internetverkehr im Raum zu belauschen, erklärte Wendell.

    Er skizzierte ein Konferenzszenario, in dem das TV als Monitor an HDMI angeschlossen wird, etwa in einem wichtigen Shareholder-Meeting. Dabei zeichnet es den Ton auf, der über HDMI an die Speaker weitergeleitet wird. Das Szenario ließe sich vorab anstoßen, die Eindringlinge mussten also nicht selbst mit dem Notebook vor Ort sein, es genügt eine Netzwerkverbindung. Die Korruption des Traffics und der Aufzeichnung ist nach Einschätzung von Hacker Wendell in etwa 10 Minuten erledigt, es muss sich also nur kurz jemand allein mit dem TV im Raum befinden.

    Zuweilen braucht die Verbindung nach draußen auch keine komplizierten Eingriffe, es reiche beispielsweise, wenn ein Mobilgerät am Schirm anfragt, ob es sich mit dem TV verbinden darf. Sobald der User auf okay klickt, erhält der Eindringling über das Mobilgerät Zugriff auf die Netzwerkfunktionen des TV.
    WLAN ausspioniert

    Eine weitere Erkenntnis von Gamers Nexus: Auch wenn das TV nicht mit dem Internet verbunden ist, scannt es die Umgebung nach vorhandenen WLANs und kann aus den WLAN-Namen und den MAC-Adressen der Zugangspunkte eine Geolocation machen, also den Ort des TVs herausfinden.

    Einem Forscher gelang es, aus der Ferne Zugriff auf LG-TVs zu bekommen, also ohne physischen Zugang. Das funktioniere besonders einfach über den Chromium-basierten Browser des TV, etwa indem man dem Fernseher vorgaukelt, ein Mobilgerät zu sein, das sich mit dem TV verbinden möchte. Sobald ein Nutzer die Aufforderung bzw. Frage nach Verbindung herstellen bestätigt, könne er das TV übernehmen.

    Ältere LG-TVs hatten keine Werbe-ID und unterstützen deshalb kein ACR. Im Laufe von Firmware-Updates wurde ihnen diese aber verliehen – ungefragt natürlich, und diese ID lässt sich nicht mehr abstellen, monierte Wendell.
    AGB-Dschungel

    Die YouTuber haben sich im Laufe ihrer Untersuchungen die AGB und sämtliche Vereinbarungen zur Datensammlung auf dem TV näher angeschaut. Um alles lesen zu können, mussten sie 1246 Mal auf das „ok“ der Fernbedienung klicken, um sich durchzuscrollen. Hinzu kamen 1459 Klicks, um die Bedingungen für den LG-Account zu studieren, den man anlegen muss, um Apps zu nutzen, sowie weitere Nutzervereinbarungen.

    Mit über 50.000 Wörtern, für die im Mittel drei bis vier Stunden Lesezeit fällig sind, mache LG zwar sehr deutlich, dass die TV-Zuschauer und alle im Haushalt Anwesenden belauscht werden. Doch wer liest schon die ganzen Bedingungen.
    Hohe Werbeeinnahmen

    In den AGB beruft sich LG auf die externe Firma Alphonso und dessen Bibliotheken. Allerdings hat LG Alphonso 2021 mehrheitlich übernommen und LG Ad Solutions ist eingetragen als Alphonso Inc. Alphonso machte im ersten Quartal 2026 über 270 Milliarden Won Umsatz, das sind 192 Millionen US-Dollar, und erzielte rund 32 Millionen Dollar Gewinn. Weil das Verhältnis Gewinn zu Umsatz bei Alphonso mit 17 % deutlich besser ist als bei der Hardware, möchte LG Alphonso zu 100 % übernehmen.

    Auch Microsoft ist in die Datenerhebung involviert, nämlich über die hauseigene Firma Nuance Communications Inc. Diese wird laut Gamers Nexus in den AGB zur Sprachsteuerung als Servicepartner genannt, der Sprachdaten bei der Eingabe sammelt und analysiert.

    Welche Auswirkungen das haben könnte, zeigte sich jüngst bei LGs Versuch, auch die hauseigenen Monitore als Werbeplattformen auszubauen. Die App „LG Monitor App Installer“, die automatisch im Hintergrund per Windows Update heruntergeladen wird und im System-Autostart landet, schleuste Werbung für Antivirus-Software von McAfee ein.

    Nach heftigen Protesten der Nutzer wurde die Werbung zwar entfernt, das Monitor-Update kommt aber weiterhin ungefragt über ein Windows-Update ins Haus. Schaut man sich die Tricks der Smart-TVs nicht nur bei LG an, drohen damit weitere Verwerfungen.

    (uk)

    #Corée #espionnage #télévision

  • #Telese_Terme, arriva l’XI Raduno Nazionale dei Borghi d’Italia
    ▻https://informareonline.com/telese-terme-arriva-lxi-raduno-nazionale-dei-borghi-ditalia

    Durante le giornate del 5 e 6 settembre 2026, nella splendida cornice termale di Telese Terme (BN), ci sarà l’XI Raduno Nazionale dei Borghi della Lettura, un network che ormai coinvolge centinaia di piccoli paesi di tutta Italia. L’evento rappresenta pertanto un appuntamento importante per il panorama culturale e turistico soprattutto per i nostri piccoli […] L’articolo Telese Terme, arriva l’XI Raduno Nazionale dei Borghi d’Italia proviene da Informareonline, scritto da Redazione Informare

    #Comunicati_Stampa #La_strada_dei_borghi_narranti #Parco_Grassano #XI_Raduno_Nazionale_dei_Borghi_della_Lettura

  • Berliner Vampir-Thriller „City of Blood“ auf Disney+ : Die Blutsauger von der Spree
    ▻https://www.tagesspiegel.de/kultur/comics/berliner-vampir-thriller-city-of-blood-auf-disney-die-blutsauger-von-de

    Disney sortira une série d’après la bande dessinée "Berlinoir".

    30.8.2026 von Lars von Törne - „Berlinoir“ war einer der herausragenden Comics der Nullerjahre. Am 16. September startet die darauf basierende Thriller-Horror-Serie „City of Blood“ bei Disney+. Jetzt gibt es einen ersten Trailer.

    Berlin wird von Vampiren regiert. Die unsterblichen Blutsauger haben eine korrupte Herrschaft installiert, in der alles auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet ist. Die vom Regime unterdrückten Menschen werden als Blutspender ausgebeutet, die meisten haben sich in ihr Schicksal gefügt. Doch eine Gruppe menschlicher Rebellen sagt den übernatürlichen Diktatoren den Kampf an.

    23 Jahre ist es inzwischen her, dass die beiden Berliner Tobias O. Meißner, Jahrgang 1967, und Reinhard Kleist, Jahrgang 1970, die erste Folge ihres dreiteiligen Comic-Thrillers „Berlinoir“ im Verlag Edition 52 veröffentlichten und darin ein düsteres, dystopisches Parallelwelt-Berlin entwarfen.

    Jetzt bekommt die damals mit dem Branchenpreis Icom ausgezeichnete und mit viel Gesellschaftskritik angereicherte Story von der Spree ein zweites Leben und einen großen internationalen Auftritt: Sie läuft ab dem 16. September als achtteilige Thriller-Horror-Serie beim Streaming-Dienst Disney+, ihr Titel: „City of Blood“. Hier gibt es einen ersten Trailer zu sehen.

    In den Hauptrollen sind unter anderem Lea Drinda („Becoming Charlie“, „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“) und Soma Pysall („Para – Wir sind King“) zu sehen. Außerdem spielen die deutschen Stars Lars Eidinger und Jördis Triebel wichtige Figuren, wie der Branchendienst „Hollywood Reporter“ kürzlich meldete.


    Eine Szene aus dem Comic „Berlinoir“.

    Eine Szene aus dem ursprünglich aus drei Bänden bestehenden Comic „Berlinoir“, der 2013 als Sammelband erschien. © Carlsen/Reinhard Kleist

    Regie führte Philipp Kadelbach, der 2013 für den ZDF-Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“ einen International Emmy Award erhalten hatte und danach unter anderem „Nackt unter Wölfen“ (2015), „Parfum“ (2018) sowie „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ (2021) als Regisseur verantwortete.
    Im „Blutroten Rathaus“ regieren die Vampire

    „Berlinoir“ bietet reichhaltiges Material für eine Verfilmung. In ihrer bunten Grusel-Trilogie, die 2008 mit dem dritten Band abgeschlossen wurde und 2013 leicht überarbeitet bei Carlsen auch als Sammelband erschien, demonstrierten der Schriftsteller Meißner und der Zeichner Kleist sehr kurzweilig, wie viel Gruselpotenzial die deutsche Hauptstadt hat.

    Der Amtssitz des Regierenden Bürgermeisters wurde da zum „Blutroten Rathaus“, in dem Vampire die Herrschaft übernommen haben. Das Zeltdach des Sony Centers setzte sich in den Straßen der ganzen Stadt fort, damit die Blutsauger nirgends von der Sonne belästigt werden.

    Und die Rebellen, die den spitzzähnigen Unterdrückern den Kampf angesagt hatten, bereiteten sich in den Kellergewölben Kreuzberger Mietshäuser und in Marzahner Plattenbauten auf die große Entscheidungsschlacht um die Stadt vor.


    Vampir-Hauptstadt: Eine weitere Szene aus „Berlinoir“. © Carlsen/Reinhard Kleist

    Berlin wird erneut getrennt

    ▻https://www.tagesspiegel.de/images/1714435/alternates/FREE_SMALL_1020/1658546728000/wirecenter-2152.jpe
    Albtraumstadt: eine weitere Zeichnung Reinhard Kleists aus „Berlinoir“. © Carlsen/Reinhard Kleist

    Inspiriert wurde „Berlinoir“ damals auch von zahlreichen filmischen Vorbildern wie „Metropolis“, „Blade Runner“, „Nosferatu“ und modernen Vampirstorys, die ab 2005 mit Bestsellern wie „Twilight“ einen Boom erlebten.

    Dazu kamen Versatzstücke aus Romeo und Julia und Actionfilmen sowie historische Anspielungen auf den Nationalsozialismus, den Kommunismus, die Zeit der Berliner Mauer und die deutsche Politik. Ästhetisch war das Berlin von Meißner und Kleist zwischen den 1920er Jahren und der Zeit der deutsch-deutschen Teilung angesiedelt.

    Die Serie spielt in der Zukunft, erzählt aber im Grunde die Vorgeschichte. Tobias O. Meißner über einen der Unterschiede zwischen „City of Blood“ und dem Comic „Berlinoir“

    Das ist einer der großen Unterschiede zwischen der „Berlinoir“-Vorlage und der Streaming-Serie „City of Blood“, wie Tobias O. Meißner dem Tagesspiegel erläutert. „Unser Weimarer-Republik-Look ist in den 23 Jahren, seitdem unsere Graphic Novel erschienen ist, durch ‚Babylon Berlin‘ besetzt worden, man musste diesem Setting also ausweichen“, sagt der Autor, der neben Cyberpunk- und Fantasy-Romanen auch Sachbücher und Hörspiele geschrieben hat.


    2004 berichtete der Tagesspiegel erstmals über „Berlinoir“. Hier ein Foto von Reinhard Kleist (links) und Tobias O. Meißner, das damals aus dem Anlass auf dem Gelände der Kulturbrauerei in Berlin-Prenzlauer Berg aufgenommen wurde. © Tsp/Doris Klaas

    „Deshalb spielt die Serie in der Zukunft, erzählt aber im Grunde die Vorgeschichte“, sagt Meißner. Dabei gehe es unter anderem um diese Fragen: „Wie kam es eigentlich, dass Vampire in Berlin an die politische Macht kamen? Mit wem mussten sie da paktieren? Welche Widerstände überwinden?“

    Meißner und Kleist hatten kürzlich die Gelegenheit, die in Berlin und Prag gedrehte Serie zu sehen.

    Die politische Dimension, die unsere Vorlage hat, wird in eine Zukunftsvision transferiert. Reinhard Kleist

    „Die politische Dimension, die unsere Vorlage hat, wird hier in eine Zukunftsvision transferiert“, ergänzt Reinhard Kleist. Der Zeichner ist in den vergangenen Jahren für seine Comics mit zahlreichen Branchenpreisen ausgezeichnet worden und hat sich zuletzt unter anderem als Schöpfer gezeichneter Biografien von Prominenten wie David Bowie oder dem amerikanischen Boxweltmeister Emile Griffith sowie wichtigen Personen der Zeitgeschichte wie dem Holocaust-Überlebenden Hertzko Haft profiliert.


    Eine weitere „Berlinoir“-Zeichnung von Kleist. © Carlsen/Reinhard Kleist

    „Tobias und ich haben uns beim Screening immer wieder angeschaut und uns zugeraunt, dass hier immer mal wieder Aspekte aufgegriffen wurden, die wir auch schon behandelt hatten“, sagt Kleist. Unter anderem eine zarte Liaison zwischen Vampir und Mensch. „Natürlich kann man bisher nicht zu viel sagen“, schränkt der Zeichner ein. „Diese Staffel behandelt ja quasi die Vorgeschichte zu unserer Handlung. Aber am Ende wird schon angedeutet, dass das, was die Handlung von ‚Berlinoir‘ bestimmt, einen Anfang nimmt.“

    Die beiden „Berlinoir“-Schöpfer waren an der filmischen Umsetzung ihres Stoffes nicht beteiligt, sind aber vom Ergebnis sehr angetan. „Ich war erstaunt, wie sehr die Serie mich begeistert hat“, sagt Tobias O. Meißner. „Als Urheber ist man immer ein bisschen skeptisch, wenn sehr viel verändert wurde, aber die Schauspielerinnen und Schauspieler machen ganz großes Kino daraus.“

    Das coolste Ende, das ich seit Jahrzehnten bei einer Serie gesehen habe. Tobias O. Meißner

    Philipp Kadelbachs Regie sei zudem „ungeheuer dicht, es gibt keinen Leerlauf, keine Zeitschinderei, die Bilder von Kameramann Philip Peschlow sind erlesen, die Musikauswahl trifft genau meinen Geschmack und ist sparsam und nicht überbordend“, sagt Meißner. Und der Schluss sei „das coolste Ende, das ich seit Jahrzehnten bei einer Serie gesehen habe, auch international.“


    Im September 2026 erscheint die überarbeitete Neuausgabe von „Berlinoir“ mit bisher unveröffentlichtem Zusatzmaterial bei Carlsen, hier das vorläufige Covermotiv.© Carlsen

    „Auch ich bin schwer beeindruckt von dem großartigen Skript, das unsere Vision von einer Parallelwelt, die sich aus der Geschichte Berlins nährt, der Weimarer Republik, der Nazizeit, dem kommunistischen Regime, in eine logische Science-Fiction-Welt einer nicht allzu fernen Zukunft wandelt“, ergänzt Kleist.

    Beim Screening habe er die „hakenschlagende Handlung“ gebannt verfolgt: „Es baut sich alles zwingend logisch aus allem, was wir heute verfolgen müssen, zu einem grandiosen Finale auf.“ Die Bilder findet Kleist „atemberaubend“, das Berlin in dieser dystopischen Vision sei „quälend beeindruckend und absolut glaubhaft“.

    An mehreren Stellen wurden Prämissen der Story leicht verändert, wie Meißner an einem Detail festmacht: „Bei uns sind die Vampire schon an der Macht und haben die Spree trockengelegt und sämtliche Bäume gefällt, weil sie anfällig sind gegen fließendes Wasser und Holzpflöcke.“ In der Disney+-Serie liege die Spree ebenfalls trocken, und im Tiergarten gebe es keine Bäume mehr – aber nicht wegen der Vampire, sondern wegen der Folgen der Klimaerwärmung. „Man könnte also sagen: Berlin ist durch die Blindheit der Gegenwartspolitik der ideale Ort geworden für Vampire.“

    Ab September kann sich das Publikum selbst einen Eindruck über Parallelen und Unterschiede zwischen „Berlinoir“ und „City of Blood“ verschaffen. Da steht nicht nur der Filmstart auf Disney+ an, es wird auch der seit einigen Jahren vergriffene Sammelband des Comics bei Carlsen mit bisher unveröffentlichtem Zusatzmaterial neu aufgelegt.

    #Berlin #vampires #bande_dessunée #téléfilm #pay_tv

  • #Rai #scuola passa al digitale, dal 1° ottobre arriva “Italiana”
    ▻https://informareonline.com/rai-scuola-passa-al-digitale-dal-1-ottobre-arriva-italiana

    Rai Scuola lascia il canale 67 dal 1° ottobre. I contenuti passano su RaiPlay, mentre al suo posto ci sarà “Italiana“. Rai Scuola lascia il digitale terrestre dal 1° ottobre Dal 1° ottobre 2026 Rai Scuola non sarà più disponibile come canale lineare sul digitale terrestre. Al suo posto arriverà “Italiana”, nuova rete dedicata ai […] L’articolo Rai Scuola passa al digitale, dal 1° ottobre arriva “Italiana” proviene da Informareonline, scritto da Giovanni Basile

    #Approfondimenti #Attualità #televisione

  • „Mehr Ruhe im Unterricht und weniger Konflikte“ : Eine der bekanntesten Berliner Oberschulen verkündet einen Smartphone-Bann
    ▻https://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/pankow/direkte-kommunikation-wird-teilweise-verdrangt-ab-sofort-greift-an-eine

    L’ancien "Horst-Wessel-Gymnasium" interdit l’utilisation des téléphones mobiles sauf pour les éleves de première et terminale (11. / 12. Klasse).. L’école n’a d’ailleurs plus grand chose en commun avec l’école d’élite nazie de 33/45. Elle a surtout retrouvé son nom.et son ancienne adresse, mais c’est toujours une école censée former l’élite de la société capitaliste

    Il est compréhensible qu’on y éloigne les adolescents de la drogue qui entrave l’apprentissage culturel et scientifique des classes imférieures.

    26.8.2026 von Christian Hönicke - Ein Gymnasium in Prenzlauer Berg galt als digitaler Vorreiter, aber untersagt jetzt die Handy-Nutzung für fast alle Schüler. Hier erklärt der Schulleiter die Gründe.

    Es ist eine Handy-Kehrtwende an einer der bekanntesten Oberschulen Berlins – und sie trifft Schüler und Lehrer gleichermaßen. Das Heinrich-Schliemann-Gymnasium untersagt ab sofort die Smartphone-Nutzung für fast alle Klassenstufen.

    An der Schule in Prenzlauer Berg sind Handys künftig grundsätzlich verboten, nur die älteren Schülerinnen und Schüler dürfen sie weiterhin unter bestimmten Bedingungen verwenden. „Das Heinrich-Schliemann-Gymnasium ist ab dem Schuljahr 2026/27 für die Jahrgänge 5-10 eine handyfreie Schule‘“, teilte die Schulleitung den Familien mit.

    Die Handynutzung ist in Berlin nicht pauschal geregelt, der Umgang damit ist jeder Schule selbst überlassen. Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) hat sich in der Vergangenheit allerdings mehrfach gegen ein pauschales Handyverbot ausgesprochen.

    Die Maßnahme am bekannten und beliebten Schliemann-Gymnasium in Prenzlauer Berg sei auf Beschluss der Schulkonferenz erfolgt, „um die Konzentration im Unterricht zu stärken“, teilte jetzt Schulleiter Sascha Pietraßyk-Kendziorra in einem Rundschreiben mit. „Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 10 dürfen private digitale Endgeräte während der Schulzeit weder im Unterricht noch in den öffentlichen Bereichen der Schule oder auf dem Schulgelände nutzen.“ Für die Sekundarstufe II ab Klasse 11 gilt das in dieser pauschalen Form zunächst nicht.

    Die neue Regelung sei „das Ergebnis intensiver Beratungen in den schulischen Gremien und verfolgt ein klares Ziel: Wir möchten die Aufmerksamkeit wieder stärker auf das Lernen, den persönlichen Austausch und das gemeinsame Schulleben richten.“ Man erwarte sich davon „mehr Ruhe im Unterricht und weniger Konflikte“ sowie „klare und nachvollziehbare Abläufe“ für alle.

    Das ist ein Paradigmenwechsel an einer Schule, die sich in der Vergangenheit explizit der Digitalisierung verschrieben hatte. Die Smartphones der Schülerinnen und Schüler waren bisher nicht nur für die private Nutzung auf dem Schulgelände erlaubt, sondern integraler Bestandteil des Schulalltags.

    Am Schliemann-Gymnasium gibt es einen „digitalen Stundenplan“ – auch kurzfristige Vertretungen und Raumänderungen wurden darüber auf die Endgeräte geschickt, so dass die Schülerinnen und Schüler bislang nach jeder Stunde ihre Handys checken mussten. Zudem gab es seit einiger Zeit keine „Schuluhr“ mehr, die Stundenanfang und -ende für das ganze Haus verbindlich signalisierte. So sahen sich Schülerinnen und Schüler nach eigenen Aussagen gezwungen, ständig auf die Handyuhr zu schauen, da Lehrkräfte teilweise ihre Unterrichtsstunden überzogen und dadurch die Pausen verkürzten.
    Heinrich Schliemann High School Gymnasium in der Dunckerstraße in Berlin-Prenzlauer Berg. / Heinrich Schliemann High School Gymnasium on Dunckerstraße in Berlin-Prenzlauer Berg. Heinrich-Schliemann-Oberschule Gymnasium * Heinrich Schliemann High School Gymnasium on Dunckerstraße in Berlin Prenzlauer Berg Heinrich Schliemann High School Gymnasium on Dunckerstraße in Berlin Prenzlauer Berg Heinrich Schliemann Oberschule Gymnasium sp2025090851039.jpg
    Das Heinrich-Schliemann-Gymnasium in der Dunckerstraße in Berlin-Prenzlauer Berg.

    © IMAGO/T.Seeliger

    Auch Schulleitung und Lehrkräfte müssen sich nun also umstellen. In der ersten Woche nach Einführung würden die Abläufe in den Klassen erläutert und eingeübt, erklärt Pietraßyk-Kendziorra: „Ziel ist ein ruhiger, klarer Start ohne zusätzliche Belastung für Schülerinnen und Schüler.“

    Die Erziehungsberechtigten müssen entsprechende „Nutzungsvereinbarungen für private digitale Endgeräte in der Sekundarstufe I“ unterzeichnen. Es sei künftig zwar „zulässig, ein ausgeschaltetes Smartphone während der gesamten Schulzeit nicht sichtbar in der Schultasche mitzuführen“. Die Nutzung während der Schulzeit ist jedoch untersagt – Ausnahmen gibt es nur noch „in begründeten Fällen (z.B. medizinische Notwendigkeit)“ sowie in „dringenden Situationen“ wie Notfällen.

    Die Schule empfiehlt zudem die Nutzung einer signalabschirmenden Handytasche für 20 Euro. Die soll morgens durch das Lehrpersonal verschlossen und nach Schulende geöffnet werden.

    „Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass bereits die bloße Verfügbarkeit des eigenen Smartphones Aufmerksamkeit binden und kognitive Ressourcen beanspruchen kann“, teilt der Schulleiter mit. Die Handytasche verfolge einen präventiven Ansatz, indem sie die unmittelbare Verfügbarkeit des Smartphones während des Schultages reduziere: „Sie schafft eine zusätzliche Nutzungshürde und trägt damit zu einer möglichst störungsfreien Lern- und Arbeitsumgebung bei.“

    Im Interview erläutert Schulleiter Sascha Pietraßyk-Kendziorra die Hintergründe des Handy-Banns:

    Herr Pietraßyk-Kendziorra, wie kam es zu der Entscheidung?
    Eine Arbeitsgruppe aus Mitgliedern der Gesamtkonferenz, der Gesamtelternvertretung und der Schülervertretung wurde eingerichtet und ein Konzept zur Handynutzung entwickelt. Nach Erstellung des Konzeptes wurde dieses in der Gesamtkonferenz, der Gesamtelternvertretung und in der Gesamtschüler/innenvertretung vorgestellt und diskutiert. Eine zusätzliche Präsentation des Zwischenstandes fand in der Gesamtelternvertretung statt. Im Anschluss wurde über die Gesamtkonferenz das Konzept als Beschlussantrag in die Schulkonferenz eingebracht und dort beschlossen.

    Welche Beobachtungen haben die Schulkräfte und Eltern hinsichtlich der Handynutzung der Schülerinnen und Schüler gemacht?
    Sowohl Eltern als auch Lehrkräfte beobachten, dass die Handynutzung für viele Schüler/innen zunehmend zu einer Herausforderung wird. Im Unterricht sorgt das Handy oft für Ablenkung und den ständigen Impuls, darauf zu schauen. In den Pausen beobachten wir, dass die direkte Kommunikation teilweise durch die Beschäftigung mit dem Smartphone verdrängt wird. Auch Eltern berichten uns, dass es zunehmend schwierig ist, die Handynutzung zu Hause zu regulieren. Die Jugendlichen selbst nehmen das durchaus ähnlich wahr. Nach der JIM-Studie 2025 geben 68 Prozent der 12- bis 19-Jährigen an, häufig länger am Handy zu sein als ursprünglich geplant. Für unsere Entscheidung war aber nicht nur die tatsächliche Nutzung entscheidend. Auch die permanente Verfügbarkeit eines Smartphones kann Aufmerksamkeit binden. Auf diesen Zusammenhang weisen Studien hin, zum Beispiel der Global Education Monitoring Report 2023. Dabei geht es uns nicht darum, Smartphones oder digitale Medien grundsätzlich aus der Schule zu verbannen. Sie können im Unterricht sinnvoll eingesetzt werden. Dann sollte aber die Lehrkraft entscheiden, wann und wofür sie genutzt werden.

    Warum sind die Klassen 11 bis 12 vom Handy-Bann ausgenommen?
    Dies ergab sich durch einen Änderungsantrag in der Schulkonferenz. Für die Jahrgangsstufen 11 und 12 werden Regeln zeitnah erarbeitet.

    Bisher wurden die Handys der Schülerinnen und Schüler auch für die Organisation des Schulalltags genutzt. Wie will das Gymnasium hier umsteuern?
    In allen Räumen der Schule hängen analoge Uhren. Der aktuelle Vertretungsplan ist über vier Monitore in den Gebäuden einzusehen.

    Ist in einem weiteren Schritt die Regelung der Nutzung der schulischen Online-Plattformen geplant?
    Hier variieren die Nutzungen je nach Lehrkraft offenbar stark. So kommt es nach unseren Informationen immer wieder dazu, dass Lehrkräfte sehr kurzfristig oder sehr spät am Abend Informationen oder Aufgaben verschicken, so dass die Schülerinnen und Schüler dazu gezwungen werden, permanent diese Plattformen zu checken und nicht wirklich vom Schulalltag abschalten können.

    Wird es hier eine verbindliche Zeit geben, nach der Lehrkräfte keine Nachrichten mehr versenden können oder sollen?
    Die neuen Regelungen werden auch zu einer angepassten Arbeitsweise der Lehrkräfte führen. Die zuvor geschilderte Information kann von mir so nicht bestätigt werden.

    Welche Vor- und Nachteile eines „analogen“ beziehungsweise „digitalen“ Unterrichts sehen Sie nach Ihren bisherigen Erfahrungen persönlich?
    Als Schulleiter ist die Erteilung von Unterricht nur ein Teil meiner Tätigkeit. Nach meinen bisherigen Erfahrungen als Lehrkraft, Fachseminarleiter und Seminarleiter liegt guter Unterricht weder im rein Analogen noch im rein Digitalen. Entscheidend ist, welches Medium für das jeweilige Lernziel sinnvoll ist und in der Kompetenzentwicklung unterstützen kann. Digitale Medien bieten große Vorteile beim schnellen Zugriff auf Informationen, bei der Zusammenarbeit und bei der individuellen Gestaltung von Lernprozessen. Auch organisatorisch erleichtern sie vieles. Analoge Arbeitsformen ermöglichen häufig eine stärkere Konzentration auf eine Sache. Ein längerer Text auf Papier, ein Unterrichtsgespräch oder eine handschriftliche Aufgabe haben deshalb weiterhin ihre Berechtigung. Gleichzeitig wäre es aus meiner Sicht falsch, daraus eine grundsätzliche Überlegenheit analogen oder digitalen Unterrichts abzuleiten. Dabei ist für mich selbstverständlich, die Beschlüsse der Schulkonferenz unabhängig von meiner persönlichen Einschätzung mitzutragen und entsprechend umzusetzen.

    #Berlin #pédagogie #école #smartphomes #téléphones_mobiles

  • China has arrested mobile phone smugglers.
    ▻https://discuss.grapheneos.org/d/41141-china-has-arrested-mobile-phone-smugglers


    Voilà un exemple comment le parti communiste gère les marchés officiels et leur relation avec les marchés « gris ». En bref : l’état chinois n’accepte pas que les contrebandiers et puissances étrangères nuisent à l’économie locale et celle du pays entier.

    La source est essentiellement cet article : ►https://www.bihainews.com/bhn-info/ywsy/20260814710.html

    troika 3 days ago
    I heard that quite a few people have been arrested in the mobile phone market in Shenzhen, China,The market is closely monitoring the US versions of the iPhone and Pixel.

    Miles replied to this.

    FunkTasticFunkTastic
    Would you please provide any source?

    troika replied to this.
    Carrousel7956 and Developer-Dude like this.

    troika

    Do the china versions have different firmwares?
    troika replied to this.
    Ttroika
    3 days ago
    Miles Chinese made iPhones are only supplied to China, while the American version of iPhones is only made in India with different parts.Pixels are not publicly sold in China, only smuggled goods.

    phonenotworking likes this.
    Ttroika

    FunkTastic ►https://www.bihainews.com/bhn-info/ywsy/20260814710.html

    CCarrousel7956
    2 days ago
    Are Huaqiangbei’s Gray-Market Phones About to Become a Thing of the Past?

    Aopai China Source: August 12, 2026, 04:02

    The gray-market cell phone trade in Huaqiangbei, which has persisted for a full two decades, is finally coming to a complete end.

    Those who follow the tech industry know that gray-market phones from overseas markets in Huaqiangbei are nothing new. From the earliest Hong Kong-version Nokia phones, to the later wildly popular U.S. and Japanese versions of the iPhone, and on to niche Google Pixel phones, this gray-market industry has quietly supported hundreds of thousands of workers in Huaqiangbei.

    It’s fair to say that over the past two decades, many mobile phone stores in counties and cities across the country have sourced their inventory from Huaqiangbei. Thanks to these gray-market phones, the entire ecosystem—including accessories, repairs, and secondhand refurbishment—was revitalized, forming a vast yet hidden closed-loop digital industry.

    Recently, however, an unprecedented crackdown has completely upended the entire industry.

    At first, it was just simple inspections of retail stalls and bans on the sale of foreign-version Apple and Google phones. Everyone assumed it was just a routine crackdown that would blow over after a while. But no one expected the tide to turn so completely. It was no longer just fines and confiscation of goods; instead, cases were directly filed for smuggling, resulting in the arrest of more than 2,000 people in a single operation.

    This is no longer a mere rectification effort; it is the authorities’ definitive classification of this twenty-year-old gray-market supply chain. The era of gray-market phones in Huaqiangbei has officially come to an end.

    Many people are surely wondering: it’s impossible that this supply chain, which has existed for twenty years, was only discovered today. The fact that it operated undisturbed for so many years essentially means it was tacitly permitted. The reasoning is simple: there is market demand, the industry provides jobs, and merchants are able to make a living.

    U.S. and Japanese versions of phones are 1,000 to 2,000 yuan cheaper than the official domestic versions, offering a very clear value proposition for ordinary consumers. Tens of thousands of stalls in Huaqiangbei rely on this supply chain for survival, and the upstream and downstream industries it drives support hundreds of thousands of families. If it had been tacitly allowed all along, why is the government cracking down so hard right now? In fact, four key factors have coincided.

    First, the domestic smartphone market has become completely saturated, leaving no room for gray-market phones to encroach on its space.

    Over the past two years, the domestic smartphone market has long been a cutthroat “red ocean.” With Huawei’s strong comeback and Xiaomi, OPPO, and vivo locked in fierce competition in the mid-to-low-end market—even sales of Apple’s officially imported models in China have been steadily declining—all domestic distributors are struggling to survive.

    At this point, every duty-free, imported smartphone is stealing market share from officially imported models, taking business away from authorized dealers, and—more directly—causing a loss of national customs duties and value-added tax revenue. To protect the domestic smartphone market, safeguard the interests of authorized dealers, and ensure national tax revenue, cutting off the gray-market supply chain is an inevitable choice.

    Second, the nature of the crackdown has escalated, and the massive fines and confiscations carry a powerful deterrent effect.

    In the past, crackdowns on gray-market phones resulted in simple administrative penalties—confiscation of goods and small fines—allowing merchants to resume operations after making corrections. This was effectively a “fine and release” approach, allowing the industry to continue operating as before. But this time, the crackdown has been escalated to criminal smuggling cases, which follows an entirely different logic.

    According to the law, smuggling and tax evasion involving amounts of 500,000 or more can result in a prison sentence of five to ten years; for amounts of 2.5 million or more, the maximum sentence can be life imprisonment, along with the confiscation of personal property. The value of mobile phones at a single stall in Huaqiangbei can exceed 10 million in a single transaction. With more than 2,000 people implicated in this case, the total amount involved and the fines and confiscations are nothing short of astronomical. Given the current fiscal environment, this serves as a major driving force behind the crackdown.

    ——————————————————————————————————

    Third, foreign-version smartphones exploit regulatory loopholes and breach the bottom line of information security.

    The reason for the targeted crackdown on U.S.-version Apple and Google phones is not primarily because they are cheaper, but because these models cannot be effectively controlled. U.S.-version iPhones feature a pure eSIM design without a physical SIM card slot, thereby circumventing China’s regulatory system for mobile network access. Meanwhile, Google-branded phones come pre-installed with the full suite of Google services, making them incompatible with China’s security regulatory framework.

    Now that all smart devices are subject to comprehensive oversight and full traceability, such uncontrollable hardware entry points pose significant information security risks. They represent an absolutely intolerable regulatory loophole that must be completely blocked at the source.

    ——————————————————————————————————

    Fourth, the regulatory logic has completely shifted from a “let them grow” approach to a comprehensive clean-up.

    Previously, regulation followed a typical “let them grow” model, involving periodic crackdowns and fines while allowing the industry chain to continue operating and generating revenue. But now, the logic behind the crackdown in Huaqiangbei has completely shifted. Whether it was the previous cases of mining rigs and counterfeit cosmetics, or the current issue of gray-market cell phones, the pattern is exactly the same: first, allowing the industry to grow unchecked until it reaches a certain scale and establishes a complete chain of evidence; then, conducting a single, concentrated crackdown to thoroughly clear the market.

    Simply put, it’s not that the illegality of gray-market goods has only just been discovered; rather, current market, fiscal, security, and governance demands have created the perfect conditions to bring this gray-market industry to a complete end.

    Through twenty years of ups and downs, Huaqiangbei has witnessed the evolution of China’s digital industry. The complete exit of the gray-market supply chain does not signify the decline of the commercial district, but rather an inevitable transformation toward standardization and the rule of law. The era of unregulated, gray-market growth has come to a definitive end, and Huaqiangbei will bid farewell to gray-market arbitrage models, embarking on a new path of compliant and innovative development.

    thmf likes this.

    CCarrousel7956
    2 days ago

    Translated by DeepL, emphasis mine.

    #Chine #téléphone_mobile #contrebande #économie

  • Empreintes landaises - Les Landes : la forêt ou les hommes ?
    ▻https://fresques.ina.fr/landes/fiche-media/Landes00105/les-landes-la-foret-ou-les-hommes.html

    Excellente émission de 1982 ! Avec en plus un article de contexte dessus.
    (La conclusion de Bernard Manciet à la toute fin, pour le journaliste. 😅)

    Dans les Landes, l’implantation massive de pins résultant de la loi du 19 juin 1857, encouragée par Napoléon III, engendre de profondes mutations dans la société et le mode de vie des Landais. En un demi siècle, l’ancien système agro-pastoral est supplanté par un système sylvicole entièrement tourné vers l’exploitation de la résine et basé sur la privatisation des espaces communautaires.

    ▻https://mp4studio.ina.fr/lire/2SoFZbKt1ut_KiDCkhSzVjKZJpcGfUkYfNNe4zFXB5_82Bs4O4i7mJXUOYHHcMcwsRROLy

    À lire pour la suite, que faire maintenant pour changer ça :

    La forêt des Landes va-t-elle disparaitre ?
    ▻https://www.youtube.com/watch?v=MpLZ3L50s-s

    En 2022 et désormais en 2026, la forêt des Landes est dévastée par des mégafeux. Des incendies incontrôlables, très rapides, et qui exposent de plus en plus les populations. La faute au changement climatique et à une plantation de pin, extrêmement inflammable. D’où cette question, le modèle de la forêt des Landes a-t-il vécu ? Faut-il replanter différemment la forêt ? Faut-il ne pas la replanter du tout ?

    Pour en parler, nous discutions avons Arthur Guérin-Turcq, géographe, géographe de l’environnement, spécialisé dans les conflits en forêt, enseignant à la Sorbonne et qui coordonne un projet de recherche : « Habiter les cendres : la forêt girondine après l’incendie »

    #histoire #télévision #INA #Landes #forêt #colonisation #Napoléon #sylviculture #industrialisation

  • „Hier spricht Berlin !“ : Die faszinierende Geschichte des Sender Freies Berlin
    ▻https://www.berliner-zeitung.de/article/hier-spricht-berlin-die-faszinierende-geschichte-des-sender-freies-

    Übertragungswagen des SFB beim Besuch des US-Präsidenten John F. Kennedy in Berlin, 1963 © United Archives/Kindermann/Imago

    La bataille idéologique de Berlin ne cessa le 8 mai 1945. Après la guerre les États-Unis reprirent le flambeau anticommuniste du pouviir précédent avec leur radio RIAS puis à partir de l’été 1953 la SFB fut une sorte de radio-télévision autogérée par les anticommunistes berlinois sous surveillance de l’occupant états-unien puis britannique.

    Article incomplet mais imtéressant

    ▻https://de.wikipedia.org/wiki/Sender_Freies_Berlin

    30.7.2026 von Petra Fischer - Warum der SFB gegründet wurde, welche Rolle er im Kalten Krieg spielte und wie er zum „Gedächtnis“ einer geteilten Stadt wurde.

    Dies ist ein Open-Source-Beitrag. Die Berliner Zeitung und die Ostdeutsche Allgemeine geben allen Interessierten die Möglichkeit, Texte mit inhaltlicher Relevanz und professionellen Qualitätsstandards anzubieten.

    Im Januar 1949 wurden in der Presse verstärkt Forderungen laut, dass Berlin einen eigenen deutschen Sender bekommen sollte. Der Rias als amerikanischer Sender spiegelte nicht im vollen Umfang die Interessen und Belange der Berliner Bevölkerung wider. Im britischen Sektor konnte als einziger deutscher Sender der Berliner Rundfunk empfangen werden. Dies nahm der Tagesspiegel am 26. Januar 1949 zum Anlass, einen deutschen Sender zu fordern, um der Beeinflussung durch den „kommunistischen“ Sender“ Paroli bieten zu können.

    Am 27. Juni 1949 stellte die CDU in der Stadtverordnetenversammlung den Antrag auf Inbetriebnahme eines eigenen Berliner Rundfunksenders. Obschon die Initiative von der CDU ausging, konnte auch die regierende SPD nicht umhin, die Forderung nach einem eigenen Sender für Berlin zu unterstützen.

    Am 22. Dezember 1949 erließen die Alliierten ein prophylaktisches Veto gegen einen neuen Berliner Sender. Nun versuchte der beauftragte Rundfunkreferent, Herbert Antoine, den NWDR davon zu überzeugen, ein gutes Wort bei der britischen Militärregierung für das Vorhaben einzulegen.

    Olympia 1936: Wie das NS-Regime die Spiele für seine Zwecke ausnutzte
    Olympia 1936: Wie das NS-Regime die Spiele für seine Zwecke ausnutzte
    Mit Stacheldrahtzaun und Hinweisschild

    Zu dieser Zeit war das Haus des Rundfunks in der Masurenallee, aus dessen Bunker Joseph Goebbels in den letzten Kriegsjahren Ansprachen hielt, von den Sowjets okkupiert. Die in diesem Sektor ansässigen britischen Alliierten hatten einen Stacheldrahtzaun um das Haus gezogen, um den „Ostsender“ in Westlage zu isolieren. Ein Banner mit dem Hinweis „Dies ist kein West-Berliner Sender“ wurde am Zaun aufgehängt.

    Am 20. Juli 1953 gaben die Alliierten grünes Licht für die Einbringung des Rundfunkratsgesetzes in das Berliner Abgeordnetenhaus. Sieht man dies im politischen Zusammenhang, liegt die Vermutung nahe, dass der Aufstand vom 17. Juni 1953 einen maßgeblichen Einfluss darauf hatte, dass die Alliierten dem Sender Freies Berlin nun doch keine Steine mehr in den Weg legen wollten.

    Während des Juni-Aufstands in Ost-Berlin und den übrigen Bezirken der Sowjetischen Verwaltungszone hatte der Rias die Funktion, den Aufstand anzuheizen und zu befördern. Als der Stein aber buchstäblich ins Rollen gekommen war, wurde der Sender von den Amerikanern angehalten, zurückzurudern und mäßigend auf die Aufständischen einzuwirken. Die gerade erst ausbalancierte Viermächte-Konstellation sollte zu diesem Zeitpunkt nicht ins Wanken gebracht werden.
    Freiheitsglocke läutete den ersten Programmtag ein

    Nach zähen Verhandlungen und einem langwierigen Verfahren hatte Berlin mit Datum vom 12. November 1953 einen eigenen Sender. Die Freiheitsglocke läutete den ersten Programmtag des SFB ein. Am 1. Juni 1954, um 4.55 Uhr, meldete sich Intendant Alfred Braun mit seiner Eröffnungsansprache aus dem Funkhaus am Heidelberger Platz.

    Die Presselandschaft in Berlin bestand zu diesem Zeitpunkt im Wesentlichen aus dem Tagesspiegel, dem Abend, dem Spandauer Volksblatt und der Springer-Presse, vertreten durch die Berliner Morgenpost, die Welt, die Bild und die B.Z. Wichtig war vor allem eins, und darin war sich die Presse einig: einen deutschen Sender zu fordern, der ein Gegengewicht zum kommunistischen „Berliner Sender“ bilden konnte.

    Zum ersten Mal wurde eine Anstalt des öffentlichen Rechts mit einem erklärten politischen Ziel gegründet. Dieses lautete, die Stellung Berlins gegen die östliche Propaganda zu stärken, der Stimme Berlins innerhalb der westlichen Welt, insbesondere in Hinblick auf seine Rolle als künftige deutsche Hauptstadt, stärkeres Gewicht zu verleihen. Dies bedeutete, dass man nicht gewillt war, sich mit der Teilung Deutschlands und dem Viermächte-Status Berlins abzufinden. Welche Rolle spielte nun der neu gegründete Berliner Sender im Kalten Krieg?

    Durch die Namensgebung hatte der Sender Freies Berlin ja deutlich gemacht, welchen politischen Kurs er einzuschlagen gedachte. Der Rias hatte es vorgeführt mit dem Slogan: „Eine freie Stimme der freien Welt.“ Beim Sender Freies Berlin war der Name ebenfalls Programm. Er erhob den Anspruch, für ganz Berlin zu senden – in ideologischer Abgrenzung zur sogenannten Sowjetischen Besatzungszone und dem Berliner Rundfunk.

    SFB-Funkhaus in Berlin

    SFB-Funkhaus in Berlin

    © Steinach/Imago
    Der Mauerbau – Berichterstattung im Rundfunk

    Von Anfang an wurde durch Status und Programm betont, dass die westlichen Alliierten als Befreier und als Garanten für Freiheit und Demokratie gesehen wurden. Es musste also in Sendungen, Beiträgen und Diskussionen der Status West-Berlins als zur Bundesrepublik Deutschland gehörig herausgestellt werden, um der Diktion der DDR, die von der „selbstständigen politischen Einheit West-Berlins“ sprach, zu begegnen.

    Die erste Sendereihe, die das SFB-Fernsehen produzierte und die ab 1956 in der ARD ausgestrahlt wurde, hieß „Mitteldeutsches Tagebuch“ und entsprach exakt dem Sendungsauftrag, „Mittler zwischen den getrennten Teilen Deutschlands“ zu sein. Mit Bildern aus den ehemaligen Ostgebieten sollte regelmäßig auf den Verlust hingewiesen und die Erinnerung an die nun in der DDR bzw. Polen liegenden Städte und Landschaften wachgehalten werden.

    Der 13. August 1961 war ein entscheidendes Datum in der Geschichte Berlins, folglich eine Herausforderung für den Sender Freies Berlin. Schon Tage zuvor waren vermehrte Aktivitäten im östlichen Teil der Stadt registriert worden, aber Walter Ulbricht erklärte noch am 15. Juli in einer Pressekonferenz: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“. In den frühen Morgenstunden des 13. August indes begannen Volkspolizisten und Bauarbeiter an verschiedenen Punkten der Stadt, Grenzwälle in Form von Stacheldraht und eine Mauer zu errichten. Damit wurde den Hoffnungen auf eine Revision des Potsdamer Abkommens eine Absage erteilt – eine Stadt und mit ihr der Sender Freies Berlin waren im Ausnahmezustand. Der erste Live-Bericht des SFB kam als Rundfunkreportage vom Brandenburger Tor. Zur selben Zeit wurde der Potsdamer Platz abgeriegelt. Journalisten konnten sich an diesem Tag noch relativ frei – nur durch Ausweiskontrollen aufgehalten – im Ostteil der Stadt bewegen.

    Das Krisenmanagement des Berliner Senats und der Bundesregierung lief auf Beschwichtigung hinaus; man wollte um jeden Preis einen „17. Juni 1953“ verhindern. Adenauer kehrte verspätet und auch nur widerwillig aus seinem Italien-Urlaub zurück. Der Regierende Bürgermeister Willy Brandt sah sich in der unkomfortablen Lage, vollends angewiesen zu sein auf den Handlungswillen der Bundesregierung und der Alliierten. Letztere waren entweder völlig überrascht worden vom Vorgehen der Sowjetzone oder sie hatten ihr stillschweigendes Einverständnis erklärt, um jeden Eklat zu vermeiden. Es war zu diesem Zeitpunkt offensichtlich, dass die Wirtschaft und das politische System in der Sowjetzone ohne diesen Schritt nicht überlebensfähig gewesen wären.

    Übertragungswagen des SFB von innen, Berlin 1962

    Übertragungswagen des SFB von innen, Berlin 1962

    © United Archives/Kindermann/Imago
    Vom „Frontstadtsender“ zum „Rotfunk“

    Der Journalist Matthias Walden, lange Jahre Chefkommentator des SFB, wechselte 1980 als Mitherausgeber zu Springers Zeitung Welt. Was war im SFB passiert, dass ein sogenannter Kalter Krieger einen Sender verließ, welcher von seinem Auftrag her dem Kalten Krieg verpflichtet war? Eine Schlüsselfunktion für den Wandel des SFB hatte die Studentenbewegung inne, die eng verbunden war mit der besonderen Situation West-Berlins nach dem Mauerbau.

    Eine zentrale Forderung der Studentenbewegung lautete: „Enteignet Springer!“ Die Studenten waren, mit der geballten Macht der verzerrenden Darstellung konfrontiert, zu der Überzeugung gelangt, dass die Macht über die öffentliche Meinung der Schlüssel zur Revolution sei.

    Die symbolischen Aktionen vor dem Springer-Haus, die Anti-Springer-Kampagne, waren der Beginn der Gegenöffentlichkeit der Studentenbewegung, die anfing, sich und ihre Aktionen zu inszenieren, um über die Präsenz in den Medien ihren politischen Forderungen Gehör zu verschaffen.

    Die „Abendschau“ reagierte, wie man es von einem bürgerlichen Medium erwartet: sie berichtete, denn eine nachrichtliche Sendung lebt von Sensationen und Neuigkeiten, aber sie berichtete einseitig. Die Studenten wurden – wiederum im Konzert mit der Springer-Presse – als Kommunisten und Rowdys bezeichnet.

    Anlässlich der Demonstrationen gegen den Schah-Besuch 1967 hieß es: „Zu tumultartigen Zwischenfällen kam es an der Deutschen Oper in der Bismarckstraße, als der Schah mit seinem Gefolge das Haus betreten hatte. Nachdem ein Polizist und ein Bild-Reporter von den Demonstranten durch Steinwürfe verletzt worden waren, traf die Polizei drakonische Maßnahmen gegen die Ruhestörer. Dabei kam es mehrfach zu Gewalttätigkeiten, da einige Polizisten in ihrer begreiflichen Erregung eine Härte anwandten, die über das erforderliche Maß hinausging.“ Der Tod Benno Ohnesorgs war der „Abendschau“ am folgenden Tage nur eine kurze Meldung wert.
    Ein langsamer Paradigmenwechsel

    Wegen des sich wandelnden politischen Klimas in der Bundesrepublik – ab 1969 durch die Entspannungspolitik Willy Brandts, in Berlin 1978 durch die Hausbesetzerbewegung und die Gründung der Alternativen Liste – vollzog auch der Sender Freies Berlin einen langsamen Paradigmenwechsel.

    Was sich indes auf der anderen Seite der Mauer tat, war – soweit durch Korrespondenten abgedeckt – Gegenstand der Berichterstattung. Der Friedens- und Bürgerrechtsbewegung in der DDR wurde große Beachtung geschenkt. Höhepunkt für den West-Berliner Sender war am 12. Juni 1987 die Rede Ronald Reagans am Brandenburger Tor. Allerdings schaltete man zu spät auf den Ton, sodass der entscheidende Satz „Mr. Gorbatschow, tear down this wall“ nicht live über den Sender ging.

    Man kann den SFB getrost als „Gedächtnis“ der Stadt bezeichnen, als Chronisten der Geschichte Berlins seit 1954. Der SFB hat über Ereignisse berichtet, die öffentlich wahrgenommen wurden; umgekehrt hat er durch seine Berichte die öffentliche Wahrnehmung beeinflusst.

    Petra Fischer studierte Politikwissenschaften am Otto-Suhr-Institut in Berlin und promovierte zum Thema „Wandel öffentlich-rechtlicher Institutionen im Kontext historisch-politischer Ereignisse am Beispiel des Senders Freies Berlin“. Beim Sender Freies Berlin und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg war sie als Festangestellte mit verschiedenen Projekten des Fernsehprogramms betraut. Seit 2022 ist sie als Autorin und freie Journalistin tätig.

    #Berlin #histoure #médias #guerre_froide #anticommunisme #radio #télévision

  • La Russie émet un avis de recherche international contre #Pavel_Dourov, patron de Telegram
    ▻https://www.journaldunet.com/business/1553201-la-russie-emet-un-avis-de-recherche-international-contre-pavel

    #Moscou accuse le fondateur de la #messagerie d’être complice de terrorisme en lien avec des actes de sabotage attribués à des services ukrainiens.

    La Russie a annoncé mercredi 29 juillet avoir émis un avis de recherche international à l’encontre du fondateur et patron de #Telegram, #Pavel_Durov, qu’elle accuse de complicité de « #terrorisme ». « Un avis de recherche international a été émis », ont indiqué les services russes de sécurité (#FSB) dans un communiqué.

    Aucun rapport avec le séjour contraint de ce monsieur dans notre capitale du monde libre.

  • Le parasol et l’incendie. – affordance.info
    ▻https://affordance.framasoft.org/2026/07/le-parasol-et-lincendie

    Cette photo déjà faite oeuvre a donné et donnera lieu à pléthore d’analyses et de commentaires. Dans sa première circulation virale, le premier et presque seul récit de sa glose sociale qui se détache immédiatement est celui de l’écho au célèbre mème « This is Fine » dont André Gunthert racontait déjà la trajectoire d’image sociale en 2021.

  • #Asse_Mediano, arriva il piano di messa in sicurezza con #telecamere e #tutor
    ▻https://informareonline.com/asse-mediano-arriva-il-piano-di-messa-in-sicurezza-con-telecamere-e

    Videosorveglianza, illuminazione e tutor di ultima generazione per rendere più sicuro l’Asse Mediano dopo la tragedia di Frattamaggiore. Un piano di sicurezza per l’Asse Mediano dopo anni di criticità Dopo anni di problemi irrisolti, arriva finalmente la svolta per l’Asse Mediano, la principale arteria che attraversa l’area a nord di Napoli. La sopraelevata sarà interessata […] L’articolo Asse Mediano, arriva il piano di messa in sicurezza con telecamere e tutor proviene da Informareonline, scritto da Giovanni Basile

    #Approfondimenti #Attualità #incidenti

  • La #guerre des late nights
    ▻https://laviedesidees.fr/La-guerre-des-late-nights

    Tandis que l’administration Bush avait saisi la nécessité de « vendre » le conflit en Irak à l’opinion publique, l’administration Trump se passe de toute justification. Les animateurs de late night réactivent le lexique de la “guerre juste” pour rappeler aux républicains les erreurs du passé.

    #International #télévision #information #liberté_d'expression

  • suit d’assez loin mais suit tout de même l’histoire du mioche, là, « Hamza-la-Douane », qui escroque deux balles aux quidams en échange de la promesse de ne pas les arroser avec son pistolet à eau, et elle ne comprend pas trop pourquoi ça fait hurler les droitard·e·s : iels devraient au contraire se réjouir qu’un gosse d’à peine quatorze ans ait déjà si bien compris le fonctionnement du capitalisme — parce que dans ce joli monde tout est régi par ce même principe de la menace, hein, tout est « paye ou crève de faim », « paye ou fais-toi casser la tronche », « paye ou va en taule ».

    Naaaaaan, en vrai ce qui les embête c’est que Hamza s’appelle Hamza et non Charles-Henri, qu’il les bat à leur propre jeu et qu’à un âge où les autres passent leurs journées à se toucher la nouille lui il a déjà le niveau requis pour court-circuiter tout HEC.

    #TelEstPrisQuiCroyaitPrendre.
    #MamieNicoleCommenteEncoreLActualitéAlorsQuElleAvaitPromisQuElleArrêterait.

    • Sur Facebook

      On a un nouveau collègue, Valtin, embauché en renfort pour la saison, depuis le début il me regardait chelou, et hier soir il s’est décidé à venir me voir :
      – Excuse-moi... Je t’ai entendu tout à l’heure quand tu disais qu’il fallait guillotiner tous les gens au-dessus du SMIC et... Ça te dirait d’aller boire un coup ?
      – Ouais carrément, on se retrouve au PMU !
      – Non, je voulais dire, dans un endroit un peu... spécial...
      – Un endroit spécial ? Tu veux parler du bowling de Briançon ? T’as peur de rien, toi !
      – Oh non, non ! Un endroit... secret...
      – Heu... Ok... Mais mollo sur le GHB hein, on travaille demain matin.
      Le soir tombé, Jan passa me prendre et m’emmena devant une petite porte dans une ruelle obscure :
      – Mot de passe ?
      – « Avec tout le respect que je leur dois ».
      La porte s’ouvrit dans un grincement, et qu’elle ne fut pas ma surprise de découvrir que le portier n’était autre que Lénine en personne :
      – Vladi, vieux brigand ! Alors c’est reparti, les réunions secrètes du Komintern, comme au bon vieux temps ? Hey Jan, t’aurais dû voir Vladi durant les nineties, quand il inventait le hip-hop dans une cave du 9-3 avec Rosa Luxembourg !
      – Mais ferme-la vieux bourré, et dépêche-toi, Hamza a commencé son discours.
      Tout au fond de la pièce, juché sur un tas de palettes, Hamza la Douane en personne haranguait une centaine d’individus en brandissant un pistolet à eau :
      – AVEC TOUT LE RESPECT QUE JE VOUS DOIS, LES RACISTES... AVEC TOUT LE RESPECT QUE JE VOUS DOIS... NIQUEZ VOS MÈRES !
      – NIQUEZ VOS MÈÈÈÈRES !
      C’était le top départ du grand soir, la révolution qui allait tout grand-remplacer. Dans la cohue, un camarade me mit un pistolet à eau dans les mains et nous nous répandîmes dans la rue en hurlant tous les slogans de l’anti-france, AVEC TOUT LE RESPECT QU’ON VOUS DOIIIT. Je retrouvais Valtin et Lenine en train d’asperger un abri-bus avec un mélange d’eau et de savon, y avait de la mousse partout, l’abri étincelait dans la nuit. Valtin sortit une brosse de sous son tee-shirt et commença à astiquer :
      – Tu le diras pas, hein, je l’ai empruntée au taf !
      – Mais, Jan... T’es plus obligé de laver des trucs tu sais, la journée est finie, on n’est plus payés...
      – Mais là je le fais plus pour les capitalistes, je le fais pour le prolétariat ! Allez viens, on va aller hydrater des vieux !
      Et il courut vers un EHPAD, son pistolet rempli à ras bord d’Evian, des grenades d’actimel plein les poches. Lénine, quant à lui, avait rejoint un barrage filtrant et arrosait tous les automobilistes qui refusaient de donner une pièce pour la révolution, parfois il en profitait pour leur nettoyer le pare-brise, tandis que le terrible Hamza, armé d’un énorme gonfleur, vérifiait la pression des pneus. C’était vraiment une révolution citoyenne, j’en menais pas large.
      Lorsqu’un black-bloc ramena un brumisateur de quinze mètres de haut afin de rafraîchir les précaires souffrant de canicule dans leurs logements insalubres, je pris vraiment peur, moi le communisme j’aime bien quand c’est des vieux types qui répètent en boucle sur facebook qu’ils voteront jamais LFI comme s’ils avaient un syndrome de la Tourette option Mélenchon, mais quand ça devient non-violent je m’enfuis direct. Je me planquais dans un coin et, lorsqu’ils eurent fini de laver tous les abris-bus, j’en pétais un en scred, vieille habitude, et tout de suite je respirais un peu mieux. Hélas, le bon vieux temps de l’impunité et des juges rouges était fini. Devant moi se dressait le terrible Hamza. Doigt sur la gâchette. Mon petit spectacle anti-société du spectacle ne lui avait pas du tout plu (sans doute qu’à 14 ans il n’avait pas encore lu toutes les notes de bas de page de Tiqqun) et il m’aspergea. Je me retrouvais dégoulinant comme un BHL entarté par Noël Godin. Oui, ce petit morveux m’avait BHLisé, et avec panache. Vieillir, c’est de la merde.

      L’écrivain est: Bajamazafrazamajabazajaframaja Frajabamaframazamajabaframaza Jamafrazabamafrafrajabazamafra Zajamabaframazajabamajafrazaba

  • Prima Klima - Schweine ins Weltall - (Vinyl, Schritt für Schritt, CBS, 1982)
    ▻https://www.youtube.com/watch?v=V5NLE-lMhLU

    Parfois la mégalomanie historique dépasse ce que satire et ironie peuvent imaginer. Aujourd’hui les milliardaires sont en train de s’éclipser sur la lune de leur propre gré et de réaliser ainsi une revendication ironique d’un mouvement historique contre l’abus de la propriété privée.

    Nous sommes au mois de juin de l’an 1981 il y a 45 ans. A Berlin-Ouest 165 immeubles et villas ont été abandonnés par leur propriétaires et viennent d’être repris par le mouvement de squatteurs qui revendiquent leur mise en état et la mise à disposition à des personnes en besoin de logement.

    La police se comporte comme de vrais porcs avec les squatteurs. Grâce à l’inspiration par Jim Henson et ses Muppets les jeunes inventent la revendication ironique d’envoyer loin de la terre les porcs policiers et leur commanditaires.

    Schweine ins Weltall

    ... est la devise du mouvement contestataire de la propriété privée de l’immobilier.

    Le groupe NDW ( Neue Deutsche Welle ) Prima Klima transforme la devise en chanson pop.

    Offizielle Deutsche Charts - Prima Klima, Schweine ins Weltall (Single )
    ▻https://www.offiziellecharts.de/charts/titel-details-830053

    Jahr: 1982
    Musik/Text: Conny Göckel, Rainer Konstantin
    Produzent: Bernhard Potschka

    Paroles (pour la première fois dans l’interwebz !)

    Schweine ins Weltall

    Atme bitte nicht zu tief,
    du könntest dran ersticken.
    Laufe bitte nicht zu schnell,
    sie könnten dich erschießen.

    Dein Badewasser riecht so schlecht.
    Versuch es mal eine Brause.
    Wo ist der Platz, wo es sicher ist?
    Du und ich, wir wissen es nicht.

    Ein moderner Mensch der kennt die Lösung aus dem Fernsehen.
    Eines Tages legst du einen wunderschönen Traum.

    Erst muss das letzte Schwein im Weltall sein.
    Es muss das letzte Schwein im Weltall sein.
    Erst muss das letzte Schwein im Weltall sein.
    Es muss das letzte Schwein im Weltall sein.

    Atme bitte nicht zu tief.
    Du könntest dran ersticken.
    Laufe bitte nicht zu schnell.
    Sie könnten dich erschießen.

    Richtig.

    Dein Badewasser riecht so schlecht.
    Versuch es mal mit Brause.
    Wo ist der Platz, wo es sicher ist?
    Du und ich. Wir wissen es nicht.

    Richtig.

    Ein moderner Mensch der kennt die Lösung aus dem Fernsehen.
    Eines Tages lebst du einen wunderschönen Traum.

    Erst muss das letzte Schwein im Weltall sein.
    Es muss das letzte Schwein im Weltall sein.
    Erst muss das letzte Schwein im Weltall sein.
    Es muss das letzte Schwein im Weltall sein.

    Sehr komisch.

    Ein moderner Mensch der kennt die Lösung aus dem Fernsehen.
    Eines Tages lebst du einen wunderschönen Traum.

    Erst muss das letzte Schwein im Welt sein.
    Es muss das letzte Schwein im Weltall sein.
    Erst muss das letzte Schwein im Weltall sein.
    Es muss das letzte Schwein im Weltall sein.

    Erst muss das letzte Schwein im Weltall sein.
    Es muss das letzte Schwein im Weltall sein.
    Erst muss das letzte Schwein im Weltall sein.
    Es muss das letzte Schwein im Weltall sein.

    Erst muss das letzte Schwein im Weltall sein.
    Es muss das letzte Schwein im Weltall sein.
    Erst muss das letzte Schweinenwelt bald sein.
    Es muss das letzte Schwein im Welt sein.

    Erst muss das letzte Schwein im Welt sein.
    Es muss das letzte Schwein im Welt sein.
    ...

    Les origines de la revendication "Schweine ins Weltall"

    The Muppets, Pigs in Space, “The Gravity of the Situation”
    ▻https://www.youtube.com/watch?v=SN0wK-wXqY0

    Les squats de Berlin, de 1970 à 2012
    ►https://berlin-besetzt.de/# !

    Häuser

    Charlottenburg

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    Naunynstraße 78
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    Oranienstraße 45
    Oranienstraße40
    Pfuelstraße 5 HH 3.OG
    Ratiborstraße 14a
    Reichenberger Straße 114
    Reichenberger Straße 114 - Friedel54 im Exil
    Reichenberger Straße 115a
    Reichenberger Straße 63a
    Reichenberger Straße 66 - Alte Feuerwache
    Reichenberger Straße133
    Schlacht am Fraenkelufer - 12.12.1980
    Schlesische Strasse 25
    Sebastianstraße 86
    Sorauer Straße 23
    Sorauer Straße27 HH
    Taborstraße 20
    Tempelhofer Ufer 1a
    Tommy-Weisbecker-Haus
    Urbanstraße 23
    Urbanstraße 36
    Viktoriapark Klinik
    Waldemarstraße - Freistadt Barackia Wagenplatz
    Waldemarstraße 33 (2 Fabriketagen)
    Waldemarstraße 36 - Heile-Haus
    Waldemarstraße 40
    Waldemarstraße 41 - Phoenixhaus
    Waldemarstraße 52
    Waldemarstraße41
    Wilhelmstraße - Wagenplatz Tommy-Weißbecker-Haus
    Willibald-Alexis-Straße 11
    Willibald-Alexis-Straße 18 - Wax18
    Willibald-Alexis-Straße 34
    Willibald-Alexis-Straße 39 - Villa Willibald
    Willibald-Alexis-Straße 40
    Willibald-Alexis-Straße 42 - Cafe Krautscho
    Willibald-Alexis-Straße 43
    Wrangelstraße 56

    Lichtenberg

    Frankfurter Allee 187
    Hauptstraße 1 - Wagengruppe DieselA
    Kernhoferstraße 4
    Magdalenenstraße 15
    Magdalenenstraße 17
    Pfarrstraße 102
    Pfarrstraße 107
    Pfarrstraße 108
    Pfarrstraße 116 / Kaskelstraße 9
    Pfarrstraße 88
    Pfarrstraße 92
    Pfarrstraße104
    Pfarrstraße110
    Pfarrstraße112
    Rathausstraße 12

    Lichtenrade

    Rackebüller Weg 1-3 - Jugendtreffpunkt Lichtenrade

    Lichterfelde

    Jungfernstieg 12
    Osdorferstraße 11
    Potsdamer Straße 9
    Mariendorf
    Kollostraße 8
    Kurfürstenstraße 94
    Marienfelde
    Alt-Marienfelde 40

    Marzahn

    Zur Alten Börse 1 - Wagengruppe DieselA

    Mitte

    Ackerstraße 169
    Ackerstraße 18
    Adalbertstraße 25
    Adalbertstraße 26
    Adalbertstraße 27
    Adalbertstraße 32
    Adalbertstraße 53
    Alte Schönhauser Straße 43/44
    Alte Schönhauser Straße 9
    Auguststraße10
    Brunnenstraße 182
    Brunnenstraße 183
    Brunnenstraße 6/7
    Eisfabrik
    Engeldamm 20 - AJZ
    Fehrbelliner Straße 5
    Fehrbelliner Straße 6 - Fehre 6
    Fehrbelliner Straße 7
    Johannistraße 8
    Kleine Hamburger Straße 5
    Köpi
    Köpi Wagenplatz
    Linienstraße 158/159
    Linienstraße 206
    Michaelkirchplatz 4-5
    Neue Schönhauser Straße 13
    Neue Schönhauser Straße 9
    Oranienburger Straße 64
    Oranienburger Straße18
    Philippstraße 13 - Nordcampus HU, Haus 20 - Offene Uni BERLINs
    Potsdamer Platz - Rollheimer
    Rosenthaler Straße 68
    Schillingbrücke - Wagenplatz
    Schwarzer Kanal
    Schwarzer Kanal (Michaelkirchstraße)
    Steinstraße 19
    Steinstraße 28
    Steinstraße 9
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    Tucholskystraße 30
    Tucholskystraße 32
    Veteranenstraße 10-13

    Moabit

    Alt Moabit 4 - Villa Piccobello
    Bandelstraße 25
    Bandelstraße 27
    Birkenstraße 34
    Bredowstraße 4
    Bredowstraße 6
    Jagowstraße12 - Haus Friedensbruch / Frauencafe
    Lehrter Straße 54 HH
    Lehrter Straße 6
    Lübecker Straße 35
    Stephanstraße

    Neukölln

    Bornsdorfer Straße 37b - Borni
    Friedelstraße 21
    Hermannstraße 16
    Herrenhuter Weg 12
    Juliusstraße 160
    Juliusstraße 60
    Karl-Marx-Platz 20
    Karl-Marx-Straße 145
    Karl-Marx-Straße 20 HH
    Karl-Marx-Straße 97-99 - Alte Post
    Neuköllnische Allee 33/ Grenzallee
    Pflügerstraße 12
    Reuterstraße 41
    Reuterstraße 42
    Reuterstraße 45
    Richardplatz 8
    Wederstraße 50
    Wederstraße 58/60
    Wederstraße 96
    Weisestrasse 47
    Werra-Block
    Weserstraße39
    Wissmannstraße 19 SF
    Wissmannstraße 30
    Wissmannstraße 31 – 42
    Pankow
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    Prenzlauer Berg
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    Christburger Straße 31
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    Christinenstraße 15
    Christinenstraße 33
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    Dunckerstraße 74
    Dunckerstraße14
    Dunckerstraße15
    Kastanienallee 71
    Kastanienallee 77
    Kastanienallee 85
    Kastanienallee 86
    Kollwitzstraße 89
    Kollwitzstraße64
    Kremmenerstraße 9-11 - Kirche von Unten
    Landsberger Allee 54 - Kunsthaus LA 54 / vilLA54
    Lottumstraße 10a
    Lottumstraße 26
    Lottumstraße 7 / Christinenstraße 35
    Lottumstraße 7/Christinenstraße 35
    Lottumstraße 9/10
    Lychener Straße 60
    Lychener Straße 61
    Oderberger Straße 46
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    Schliemannstraße 43
    Schönhauser Allee 177 B
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    Schönhauser Allee 5
    Schwedter Straße - Laster und Hänger Wagenplatz
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    Jugendzentrum Märkisches Viertel
    Ollenhauerstraße 33
    Rummelsburg
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    Schöneberg
    Blumenthalstraße 13
    Blumenthalstraße 14
    Blumenthalstraße 15
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    Bülowstraße 54 - Schato Pillenknick
    Bülowstraße 55 - Cafe Instant / Punkerhaus / Tuntenhaus
    Bülowstraße 89
    Bülowstraße 55 - Tuntenhaus
    Demo „Sturm auf das Rathaus“ 25.06.1981
    Dennewitzstraße 24a
    Drugstore
    Ebersstraße 84 - Arbeitslosenladen
    Eisenacher Straße 103 HH
    Eisenacher Straße 2
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    Frobenstraße10 - Villa Vollmond
    Goebenstraße 7
    Goebenstraße 8
    Goltzstraße 30
    Gotenstraße 14
    Gotenstraße 19
    Hand-Drugstore
    Kaiser Wilhelm Platz 9
    Kaiser-Wilhelm-Platz 5
    Kurmärkische Straße 10
    Maaßenstraße 11
    Maaßenstraße 13
    Maaßenstraße 15
    Mansteinstraße 10 - Rote Insel
    Passauerstraße 37a
    Pohlstraße 59
    Pohlstraße 61
    Pohlstraße 89
    Potsdamer Straße 130
    Potsdamer Straße 139
    Potsdamer Straße 157
    Potsdamer Straße 159
    Potsdamer Straße 161
    Schöneberger Jungarbeiter- und Schülerzentrum (SJSZ)
    Schöneberger Jungarbeiter- und Schülerzentrum SJSZ
    Schwerinstraße 14 - Sigurd-Debus-Haus
    Steinmetzstraße 21
    Steinmetzstraße 22
    Vorbergstraße 10
    Winterfeldtstraße 20
    Winterfeldtstraße 22
    Winterfeldtstraße 24
    Winterfeldtstraße 25
    Winterfeldtstraße 31
    Winterfeldtstraße 35
    Winterfeldtstraße 36
    Winterfeldtstraße 37
    Winterfeldtstraße 38

    Spandau

    Breite Straße 71a
    Klubhaus Falkenhagener Feld
    Kolk 8
    Möllentordamm 2
    Möllentordamm 9
    Platzbesetzung Spandauer Forst
    Streitstraße 22

    Steglitz

    Birkbuschstraße 15
    Goerzallee 5
    Odenwaldstraße / Stubenrauchstraße
    Paulsenstraße 44

    Tempelhof

    Schönburgstraße 11
    UFA-Fabrik

    Tiergarten

    Derfflingerstraße 21
    Jugendzentrum Tiergarten
    Körnerstraße 17
    Lennestraße - Kubat-Dreieck
    Lützowstraße 2-6 Fabrik
    Thomas-Dehler-Straße 46
    Wilsnacker Straße 15

    Treptow

    Kleingartenanlage Beermannstraße 24
    Puschkinallee 52
    Schlesischer Busch/Puschkinallee - Wagenplatz Lohmühle
    Schwarzer Kanal
    Wagenburg Lohmühle

    Wannsee

    Am Kleinen Wannsee 12
    Am kleinen Wannsee 20

    Wedding

    Badstraße 30
    Biesenthalerstraße 4
    Buttmannstraße 16
    Buttmannstraße 18
    Buttmannstraße 19 - Guido-Weitz-Haus
    Drontheimer Straße 12
    Groningerstraße 50
    Hussitenstraße 45
    Koloniestraße 30
    Liebenwalder Straße 39
    Nordufer 28
    Prinzenallee 58
    Putte
    Schrippenkirche (Ackerstraße 52)
    Schulstraße 7 Cafe
    Schulstraße 8
    Stettiner Straße 40
    Sylterstraße 4
    Willdenowstraße 15

    Weißensee

    Falkenberger Straße 183
    Heinersdorfer Straße 11

    Wilmersdorf

    Gieseler Straße 14/15
    Saßnitzerstraße 9
    Sigmaringerstraße 31

    Wittenau

    Hermsdorfer Straße 4

    Zehlendorf

    Alemannenstraße 10
    An der Rehwiese 4
    Claaszeile
    Holstweg 29
    Kaunstraße 20
    Kleinaustraße 15
    Königstraße 28
    Limastraße 29 - Mutesius Villa
    Miquelstraße 49/51
    Quermatenweg 2-4
    Schulstraße 3
    Sophie-Charlotte-Straße 25 - Villa Lotta
    Sven Hedin Straße 44

    P.S. Le groupe krautrock Grobschnitt a traité le sujet des cochons d’espace dans une perspective davantage écologiste.

    Schweine im Weltall, Grobschnitt,, Razzia, 1982
    ▻https://www.youtube.com/watch?v=nkSpxj1-Gsg

    Grobschnitt
    ▻https://de.wikipedia.org/wiki/Grobschnitt

    Grobschnitt ist eine deutsche Rockband, die von 1970 bis 1989 und von 2006 bis 2012 in verschiedenen Formationen bestand. Seit 2019 ist Grobschnitt wieder in einer kleinen Besetzung aktiv.

    Prima Klima, die Band
    ▻http://www.ichwillspass.de/ndw/bands/prima.htm

    Bandmitglieder 1980-1982:

    Bruno Ferrari (voc)
    Conny Göckel (key)
    Kurt Heckenberg (b)
    Sid Gautama (dr)
    Rainer Konstantin (git)

    Bandmitglieder 1983:

    Uwe Heyder (voc)
    Conny Göckel (key)
    Matthias von Tippelskirch (sax)
    Owuso Buafo (b)
    Hans Schumann (dr)
    Bernhard Potschka (git)

    Fakten, Fakten, Fakten

    1980 gründete Gitarrist Rainer Konstantin die Band Prima Klima in Berlin. Seine Mitstreiter waren der Schweizer Sänger Bruno Ferrari (früher Brutto/Netto), der damals an einer Opernschule studierte und Keyboarder Conny Göckel. Dazu kamen Sid Gautama am Schlagzeug und Kurt Herkenberg (Interzone) am Bass.

    In dieser Besetzung konnte Prima Klima 1981 den Nachwuchswettbewerb des Berliner Senats gewinnen. Im Spliff Tonstudio entstand kurz darauf ihre gleichnamige Debüt-LP mit 12 Titeln, die als „Heiße Tanzmusik aus einem umgebauten Tiefkühlraum“ angepriesen wurde, aber wenig innovativen, dafür gut produzierten Deutsch-Rock enthielt. Zusammen mit Spliff, Extrabreit und Interzone waren Prima Klima bei der ersten Levis Rocktour und der gleichnamigen, überaus erfolgreichen Sampler-LP dabei.

    Nach der Tour trennen sich die Bandmitglieder auf Grund musikalischer Differenzen, einzig Göckel gab nicht auf und bastelte mit neuer Mannschaft an der Fortsetzung der Bandgeschichte. Die erste Single mit neuer Besetzung „Gewühl im Gefühl“ verkauft sich gut und gilt bis heute als größter Hit der Band. 1983 erschien schließlich die zweite LP „Nie wieder einsam“ sowie zwei weitere Singles.

    Der Erfolg blieb aber mässig und so viel die neuformierte Band bereits wieder auseinander – Prima Klima war Geschichte.

    Herkenberg verstarb unter mysteriösen Umständen 1983.

    Achtung: 1993 erschien eine Maxi-CD von Prima Klima mit dem Titel „Frauen“. Diese Gruppe hat mit der NDW-Kapelle nicht zu tun!

    DISKOGRAFIE

    Singles:
    Tango, 1982
    Komm auf meinen Stern, 1982
    Gewühl im Gefühl, 1982
    Nie wieder einsam, 1983
    Das geht nicht, 1983

    LPs:
    Prima Klima, 1981, CBS
    Nie wieder einsam, 1983, CBS

    #télévision #marionettes #Berlin #squats #espace #musique #NDW #Krautrock

  • Olimpiadi, il flop della cabinovia Apollonio-Socrepes: uno spreco da 35 milioni di euro

    L’infrastruttura che doveva spostare 2500 atleti e spettatori all’ora ai Giochi di Milano-Cortina 2026 è ancora ferma, nonostante sul portale delle opere risulti conclusa. Anche in Lombardia due cantieri simili non sono pronti. Intanto, partono le inchieste sulla costruzione.

    Aggiornamento: Pioggia di inchieste sulla cabinovia Apollonio-Socrepes. A fine maggio, la Procura della Repubblica di Belluno ha ordinato perquisizioni a Società Infrastrutture Milano-Cortina (Simico) e alla società #Graffer. L’ipotesi è di turbativa d’asta, secondo il procuratore Massimo De Bortoli, «per la possibile sussistenza di condotte che, grazie ad accordi collusivi o comunque tramite modalità fraudolente, hanno deliberatamente favorito la società Graffer nell’assegnazione dei lavori a discapito di altre ditte interessate all’esecuzione degli stessi».

    Qualche giorno dopo, anche la Corte dei Conti ha aperto un fascicolo, per indagare sui costi lievitati e l’assegnazione di Simico alla Graffer dopo le gare andate deserte.

    Dall’11 giugno risulta indagata anche Elisabetta Pellegrini, coordinatrice della Struttura Tecnica di Missione (STM) presso il ministero delle Infrastrutture e dei Trasporti, sempre all’interno del filone che riguarda la costruzione della cabinovia.

    22.04.2026: Doveva essere una delle infrastrutture cardine delle Olimpiadi di Milano-Cortina, insieme alla pista da bob. Invece, la cabinovia di Apollonio-Socrepes non è mai entrata in funzione. Mentre per la Società infrastrutture (#Simico) che ne ha gestito la realizzazione la cabinovia è pronta, le immagini mostrano una realtà molto differente, con il cantiere aperto e una frana che, sotto, continua a muoversi. La Corte dei Conti ha aperto un fascicolo, dopo aver messo in guardia, a novembre scorso, sulle diverse criticità dell’impianto.

    Intanto, l’Agenzia nazionale per la sicurezza delle ferrovie e delle infrastrutture stradali (Ansfisa) ha risposto a una richiesta di chiarimenti della deputata Luana Zanella (Avs), confermando che “i funzionari hanno effettuato un sopralluogo preliminare, rilevando la necessità di ulteriori completamenti, propedeutici alle operazioni di collaudo finale”. Per ora, a salire sono stati soltanto i costi, lievitati da 22 a 35 milioni. Di questi, mezzo milione di euro è stato chiesto al commissario paralimpico.
    Non va meglio in Lombardia: secondo i dati pubblicati da Simico, la realizzazione delle due linee della cabinovia Carosello-Freita-Valfin è iniziata il 15 aprile, e il nuovo impianto a fune dello “Stelvio alpine centre” di Bormio è ancora in esecuzione. Data di consegna: 15 febbraio 2027, un anno dopo i Giochi olimpici.
    Cabinovia Apollonio-Socrepes, l’opera infinita che poggia sulla frana

    La cabinovia Apollonio-Socrepes è una delle opere più complesse da realizzare tra quelle inserite dal governo nel “Piano complessivo delle opere olimpiche di Milano-Cortina” a settembre 2023. Il progetto iniziale prevedeva la realizzazione di un nuovo impianto di risalita che sarebbe partito dal parcheggio Apollonio e sarebbe arrivato alla località di Socrepes. I lavori dovevano essere svolti attraverso un “partenariato pubblico-privato”, che è una forma di cooperazione a lungo termine tra enti pubblici e privati per finanziare, costruire e gestire opere e servizi di interesse collettivo. Oltre alla cabinovia, il progetto prevedeva un parcheggio interrato con servizi commerciali e un “people mover”, ossia una navetta che avrebbe collegato i due versanti delle Tofane e della Faloria. A detta di molti, è proprio il parcheggio il vero affare della struttura.

    Il programma ha subìto quasi immediatamente degli aggiustamenti, perché partissero i lavori. Lo stesso progetto di fattibilità tecnica ed economica pubblicato da Simico a febbraio 2025 sottolineava che i tempi per la realizzazione del cantiere ,per come pensato inizialmente, non erano “compatibili con quelli imposti dall’evento olimpico”. Per questo, il progetto è stato scorporato in due parti: il parcheggio (rimandato a data da destinarsi) e l’impianto a fune.

    Per accelerare ancora, il Consiglio dei ministri ha assegnato all’amministratore delegato di Simico Fabio Saldini i poteri di commissario straordinario e ciò ha permesso di indire la gara d’appalto a fine maggio 2025.
    Quindici giorni dopo, alla scadenza del bando, la gara è andata deserta. Doppelmayr e Leitner, i più grandi operatori del settore, non si sono presentati, visti i tempi ristretti e i problemi tecnici presentati dalla realizzazione dell’opera su un terreno in movimento. Un “dettaglio” non trascurabile: una frana, che si muove proprio sotto i piloni, tanto da prevedere dei lavori annuali di riallineamento delle stazioni. La precarietà del terreno aveva preoccupato i cittadini, che avevano presentato alcuni ricorsi al Tar, anche sui possibili rischi idrogeologici.

    Avendo i poteri per farlo, l’Ad Saldini ha dunque affidato direttamente i lavori a tre aziende: Graffer, Dolomiti strade ed Ecoedile, che secondo i dati Simico hanno iniziato a lavorare il 10 luglio. Tutte imprese che non si erano mai occupate di impianti così grandi e complessi dal punto di vista ingegneristico. Altri nove subappaltatori si sono aggiunti alla costruzione.
    A fine agosto, però, la terra ha cominciato a franare, aprendosi in uno squarcio di oltre 40 metri e provocando un abbassamento del terreno di più di 50 centimetri, deformando anche parte del muro di contenimento di cemento armato in un altro cantiere che insiste a poche decine di metri di distanza.

    I timori che il terreno potesse cedere si sono avverati due mesi dopo l’inizio dei lavori. Tra chi aveva sollevato incertezze sui lavori si è aggiunta la voce della Corte dei conti, che a novembre aveva ribadito i “dubbi sulla fruibilità dell’impianto a fune di Socrepes, a Cortina, per il quale, a seguito di rilevati problemi di ordine geologico, si è resa necessaria una variante su cui persiste una fase di incertezza”.
    Il 6 novembre sono arrivate anche le risposte ai ricorsi al Tar dei cittadini, che ha bocciato le richieste presentate da alcuni privati contro gli atti e i provvedimenti sulla valutazione di impatto ambientale e sulla fattibilità tecnica ed economica dell’opera. Così la costruzione della cabinovia è andata avanti.

    Apollonio-Socrepes, ferma durante le olimpiadi e senza nullaosta per l’apertura

    Poi è arrivato il periodo dei Giochi. Fino a metà gennaio, Simico e Graffer avevano continuato a garantire l’apertura dell’impianto prima della cerimonia di apertura. A inizio febbraio, il commissario Saldini ha invece commentato al Corriere Veneto che l’opera sarebbe entrata in funzione “a fine mese, pronta per le Paralimpiadi. Escludendo, quindi, anche il Super G previsto per il 12 febbraio.
    Anche durante l’evento paralimpico la cabinovia è però rimasta ferma. Intanto, la Società infrastrutture ha chiesto al commissario paralimpico 500mila euro per la “gestione della nuova cabinovia sia nel periodo transitorio tra fine Olimpiadi e inizio Paralimpiadi, nonché nell’intero periodo delle Paralimpiadi”.
    A inizio aprile, dopo 66 giorni di silenzio, Simico ha pubblicato i nuovi dati sull’andamento delle opere. Nella scheda del progetto ci sono due date di conclusione dei cantieri: “fine dei lavori” il 6 marzo, mentre il 31 luglio è prevista “l’ultimazione dei lavori di finitura”.

    In realtà l’impianto non potrà essere aperto al pubblico, perché oltre le finiture manca il nullaosta di Ansfisa, l’agenzia nazionale che si occupa di sicurezza e infrastrutture. Rispondendo alle richieste di chiarimento della capogruppo di Avs alla Camera, l’organo ha fatto sapere che il 2 marzo, l’ingegnere e direttore dei lavori Michele Titton ha “redatto e consegnato il certificato di ultimazione lavori”, ma che il 10,11 e 12 marzo i funzionari dell’ente hanno “effettuato un sopralluogo preliminare sull’impianto, rilevando la necessità di ulteriori completamenti, propedeutici alle operazioni di collaudo finale”.

    Zanella ha quindi presentato un esposto alla Procura veneta della Corte dei conti, “sperando - scrive in un post su Facebook - che si possa far luce sulle risorse economiche impegnate in un inutile mega progetto”.
    Pochi giorni dopo è arrivata la risposta di Simico, che ha ribadito di aver operato nel rispetto delle norme e contesta la stima dell’aumento dei costi: “Il progetto dell’impianto a fune ha superato il vaglio degli enti preposti, dapprima in sede di valutazione di impatto ambientale e di conferenza di servizi decisoria, parere tecnico di Ansfisa e del parere di immunità da frane da parte della Regione Veneto”. Chiosando: “Il valore dell’investimento pubblico infrastrutturale [...] è ampiamente riconosciuto dalle istituzioni locali e dalla comunità, rappresentando quindi uno dei lasciti più importanti”.
    Per ora, a terra.

    ►https://lavialibera.it/it-schede-2658-olimpiadi_il_flop_della_cabinovia_apollonio_socrepes_uno_
    #JO #JO2026 #Milano-Cortina #jeux_olympiques #Apollonio #Socrepes #infrastructure #télécabine #Italie #Alpes #montagne #coût #Dolomiti_strade #Ecoedile

  • À #Briançon, le #Village_Olympique est attribué à…

    La nouvelle est donc tombée en début de matinée ce mercredi 9 juin, les deux opérateurs ont été choisis pour aménager l’ensemble du site de Briançon, et donc également le Village, pour les Jeux Olympiques Alpes 2030.

    Mais le suspens n’était pas si grand, puisque si deux groupements étaient en concurrence pour le Village lui-même, situé dans l’ancien Fort Vauban, un seul était en lice pour le site en contrebas, une ancienne usine sur les berges de la Durance.

    #Linkcity (développeur immobilier de #Bouygues_Construction) associé à #Edifim et #Elégia pour le #Fort_des_Têtes (Philippe Prost & associés architectes et Moon architecture), et #Icade_Promotion (J-M Wilmotte et N. D’Artigues) pour l’ancienne usine de la #Schappe : près d’une année après avoir lancé les consultations, la #Solideo_Alpes_2030 vient d’annoncer les groupements lauréats pour le site olympique briançonnnais, qui accueillera 522 athlètes dans les épreuves freestyle (snowboard et ski).

    Ces deux sites ont de nombreuses contraintes, qui expliquent certainement les difficultés à faire rentrer l’ensemble du programme pour répondre aux exigences du COJOP Alpes 2030 et du CIO, notamment en terme d’accessibilité (nécessité d’ouvrir le for pour les besoins du chantier, et de l’accessibilité ensuite tant en phase Jeux qu’en phase héritage, manque de stationnement à l’intérieur, manque de surfaces pour l’hébergement…).

    Le Fort des Têtes (abandonné par l’Armée depuis une trentaine d’années) est classé au titre des Monuments historiques, et il est aussi inscrit au patrimoine Mondial de l’Unesco, tout comme la Vieille Ville de Briançon et ses remparts, et les forts qui la protègent…
    Quant à l’usine de la Schappe …

    Quant à l’usine de la Schappe, elle possède encore une partie des systèmes hydrauliques et mécaniques qui permettaient la production de l’électricité indispensable à son activité. Ces témoignages du passé étant « dans le viseur » de la DRAC PACA (Direction Régionale des Affaires Culturelles de la Région Sud (PACA).

    Enfin, le programme comprend aussi un #téléporté reliant les deux sites, via la ville historique de Briançon. Un projet ambitieux, coûteux pour les finances publiques (30 M€ environ d’investissement sans compter le fonctionnement), et qui devra être « rentable » de par le nombre de personnes transportées… et qui là se heurte à des contraintes architecturales et patrimoniales conséquentes, puisque tout est classé au titre des Monuments historiques.

    L’été sera donc un moment important pour entrer dans les détails, et la technique des trois différents projets qui sont liés, et qui vont changer irrémédiablement la ville de Briançon, et la fait entrer dans l’histoire, non plus militaire, des frontières et des confins, mais du sport et des Jeux Olympiques.

    histoire à suivre…

    ▻https://nosalpes.eu/fr/2026/06/10/a-briancon-le-village-olympique-est-attribue-a

    #JO #jeux_olympique #France #JO2030

  • Le capitalisme n’est pas un destin
    ▻https://laviedesidees.fr/Lowy-Guillibert-Marx-Narodnik

    Marx reste souvent lu comme un auteur déterministe, théoricien d’un processus historique conduisant au nécessaire dépassement du capitalisme. Une partie de son œuvre tardive invite à nuancer cette lecture.

    #Philosophie #Marx

    • À la suite de sa lecture de Tchernychevski, c’est la correspondance avec Vera Zassoulitch qui permet à Marx d’achever sa mutation intellectuelle. Le comprendre exige de reprendre en détail les arguments donnés par Zassoulitch ainsi que leur reprise par Marx. Cette lettre, datée du 8 mars 1881, mais aussi ses quatre brouillons préparatoires, restés inédits jusqu’à leur publication en 1924, posent la question suivante : La #Russie est-elle obligée de passer par le stade du capitalisme afin d’atteindre le socialisme ? Ce n’est pas, selon Marx, une étape nécessaire. Le processus pour lequel il est le plus connu, à savoir l’expropriation des producteurs afin de constituer un capital, puis la prolétarisation généralisée, ne s’applique pas à la Russie. Les analyses de son ouvrage majeur valent principalement pour le modèle propre à l’Europe occidentale. Il s’agit là de l’argument central de la pensée du dernier Marx : ses analyses n’ont pas vocation à être universalisées et étendues à d’autres régions géographiques. Il existe plusieurs voies pour accéder au communisme.

      #mir #possession_communale #narodniki #Nikolaï_Tchernychevski #Véra_Zassoulitch #théorie #révolution

    • Le dernier Marx, Sous la direction de Kolja Lindner - Éditions de l’Asymétrie, Toulouse, 2019, 400 pages, 20 euros.
      ▻https://www.monde-diplomatique.fr/2020/04/CLOUET/61641

      Découvrir le « Marx tardif », de plus en plus soucieux d’étudier les sociétés précapitalistes pour préciser ses analyses : à cette fin, les éditeurs compilent des extraits des notes prises par lui lors de ses lectures d’historiens, anthropologues, etc., précédés de solides introductions théoriques. Ils montrent comment il cultive le doute méthodologique et combat toute pensée dogmatique dans les dix dernières années de sa vie. Dans ces textes, il pense la démocratie avec les Iroquois, la famille avec les brahmanes, la question foncière avec l’Algérie et l’Inde, ou la commune rurale avec la Russie. Il développe trois idées inattendues pour le lecteur habitué à une certaine vulgate marxienne : le capitalisme n’évolue pas par stades linéaires mais connaît des temporalités irrégulières et contradictoires ; les mouvements historiques ne se diffusent pas depuis l’Europe mais naissent dans une relation combinée avec la périphérie ; des traces d’émancipation peuvent être repérées dans les procédures de décision collectives qu’ont développées de nombreuses populations sans État.

      Hadrien Clouet

      Une présentation plus substantielle, avec un extrait de Karl Marx et les iroquois
      ►https://editionsasymetrie.org/ouvrage/le-dernier-marx

      #anthropologie #E._P._Thompson

    • “La tâche du Manifeste communiste, c’était de proclamer la disparition inévitable et imminente de l’actuelle propriété bourgeoise. Or, en Russie, à côté d’un ordre capitaliste qui se développe avec une hâte fébrile, à côté de la propriété foncière bourgeoise seulement en train de se constituer, nous constatons que plus de la moitié du sol forme la propriété commune des paysans. Une question se pose donc : la commune paysanne russe – forme, il est vrai, très désagrégée déjà de propriété commune primitive du sol – peut-elle se transformer directement en une forme communiste supérieure de la propriété foncière ? Ou bien devra-t-elle subir préalablement le même procès de dissolution qui se manifeste dans l’évolution historique de l’Occident ? La seule réponse que l’on puisse actuellement faire à cette question est la suivante : si la révolution russe devient le signal d’une révolution ouvrière à l’Occident de façon que les deux révolutions se complètent, l’actuelle propriété commune russe peut devenir le point de départ d’une évolution communiste”

      Friedrich Engels, Karl Marx, préface à l’édition russe du Manifeste du parti communiste, 1882.

    • LE DERNIER MARX, COMMUNISME EN DEVENIR - Karl Marx, Michael Löwy, Pier Paolo Poggio, #Maximilien_Rubel, 80p., octobre 2018, ens Etérotopia
      ▻https://www.eterotopiafrance.com/catalogue/le-dernier-marx-communisme-en-devenir

      L’ouvrage : Dans les années 1881-1882, Marx développe un intérêt particulier pour les sociétés pré-capitalistes (parmi lesquelles notamment les communautés rurales russes) ainsi que pour des pays comme l’Égypte, l’Algérie ou l’Inde, où s’engagent alors des luttes contre la domination capitaliste.

    • Marx et la commune rurale russe : cui prodest ? Il Lato Cattivo [ décembre 2014 ]

      La crise actuelle du mode production capitaliste est, bien compréhensiblement, porteuse d’un nouveau intérêt pour Marx. Dans la profusion des publications – académiques ou non – qui apparaissent un peu partout, aux USA et en Europe mais pas seulement, certains travaux d’un certain intérêt ne tardent pas à percer. Il y a par contre, comme cela advient à chaque fois qu’une étude touche à la « marxologie », le défaut de vouloir découvrir et faire découvrir le vrai Marx, contre les faux Marx d’un passé généralement associé aux méchants souvenir du « socialisme réel ». Enfants d’une téléologie qui voit dans l’histoire l’affrontement du Vrai et du Faux, des telles ambitions, bien qu’elles puissent parfois être fécondes, nous disent davantage sur les fantasmes des auteurs en question et sur leur époque que sur Marx lui-même. Chaque génération, comme l’écrivit Karel Kosík dans Dialectique du concret (Maspero, Paris, 1970), cherche et découvre dans le texte marxien ce qui est nécessaire pour exercer une prise théorique sur son présent et, par conséquent, met en relief certains aspects de Marx pour en écarter d’autres ; chaque génération, en somme, s’abreuve à la source originelle pour la traduire (la trahir) une fois de plus. Le Marx évolutionniste et progressiste de la Seconde Internationale était-il une simple falsification ? Ou était-ce plutôt la lecture plus naturelle que l’on pouvait donner de Marx, dans les conditions de la Belle Époque qui précédèrent la Première Guerre mondiale ? Engels n’écrivit-il pas que la période des bouleversements violents, au moins pour les pays capitalistes les plus développés, était terminée ?

      Avec les brouillons et la lettre de Marx à Véra Zassoulitch.

      #communisme ± #téléologie #orthodoxie #dogmatisme

    • Karl Marx et le socialisme populiste russe, Maximilien Rubel, 1947
      ▻https://www.marxists.org/francais/rubel/works/1947/rubel_19470500.htm

      I. Histoire d’un oubli historique

      Au début des années 80 du siècle dernier, la colonie des révolutionnaires russes réfugiée à Genève accueillit dans ses rangs plusieurs nouvelles recrues qui venaient de faire leurs armes dans le premier mouvement socialiste qu’eût connu la Russie des tsars : le populisme (narodnitchestvo)[1]. (Quatre de ces nouveaux arrivants seront, quelques années plus tard, les pionniers de la social-démocratie russe d’orientation marxiste : G.-V. Plékhanov, P. Axelrod, L. Deutsch et Véra Zassoulitch[2]).

      Avant leur conversion au #Marxisme, ils avaient appartenu à une des organisations illégales du mouvement populiste qui, en 1879, après l’attentat manqué de l’instituteur A. Soloviev contre Alexandre II, s’était scindé en deux fractions : le groupe dit du Partage Noir (Tchnorny Pérédiel) et celui de la Volonté du Peuple (Narodnaïa Volia). Unanimes sur le but à atteindre – leur programme était en somme la réalisation du #socialisme_agraire rêvé par tous les idéologues populistes, de Herzen à Tchernychevski et à Lavrov – ils étaient en désaccord sur les méthodes de lutte à employer en vue de renverser le régime tsariste.

      Tandis que le premier groupe voulait rester fidèle aux traditions populistes en intensifiant la propagande dans les villages et en refusant de donner à leur marche vers le peuple une signification politique, le second proclamait la nécessité d’entrer dans la lutte directe systématiquement menée avec l’autorité, d’en hâter l’effondrement et d’atteindre ainsi un objectif politique important : la convocation d’une assemblée constituante.

  • 60 Millionen Dollar gesammelt und nichts geliefert : 600.000 Fans warten auf ihr Trump-Handy
    ▻https://www.tagesspiegel.de/internationales/60-millionen-dollar-gesammelt-und-nichts-geliefert-600000-fans-warten-a

    Voici encore une variation sur le thème connu par le 18 brumaire du type avec la barbe. Les nazis historiques ont dévalisé les naïfs avec la promesse d’un produit nouveau, innovant et hors de prix jusqu’à leur arrivée qu’ils n’ont jamais livré, la famille Trump résussit le même coup avec la promesse d’un produit qu’on trouve partout pour peu cher qui coute la peau des fesses quand on l’achête chez eux. Le téléphone mobile Trump est à la Volkswagen ce que le train phantôme est au train en direction d’Auschwitz.


    Cadeau d’anniversaire ...

    Qu’on s’amuse un peu tant que le vieux n’a pas encore répéré le bouton qui en finit avec l’humanité. Bande d ’ignobles !

    13.5.2026 von Helena Wittlich - 100 Dollar Anzahlung und eine Lieferung bis August 2025 – das versprachen die Präsidentensöhne Eric und Donald Trump Junior. Doch Käufer des Trump-Phones warten bis heute auf ihre Geräte.

    Man stelle sich vor: 600.000 Trump-Fans freuen sich auf ein neues, goldenes Smartphone mit amerikanischer Flagge auf der Rückseite. Und dann passiert … nichts.

    Im Juni 2025 verkündeten die Söhne des Präsidenten, Eric und Donald Trump Junior, im New Yorker Trump Tower, dass sie ein neues Smartphone herausbringen werden. „Stolz amerikanisch“ sollte es sein. Entworfen als patriotische Alternative zu Apple und Samsung. Der Preis: 499 Dollar.

    Mit einer Anzahlung von 100 Dollar kam man auf die Warteliste. Rund 60 Millionen Dollar sammelten die Trump-Söhne für das Projekt. Fast ein Jahr später hat keiner das Gerät bekommen. Klingt nach Betrug, oder?

    Das „T1 Phone“ sollte ursprünglich im August 2025 ausgeliefert werden. Dann im Herbst. Dann irgendwann später. Der offizielle Liefertermin wurde mehrfach verschoben, bis es schlicht keinen mehr gab.

    Frühe Werbebilder zeigten ein Gerät, das zunächst einem iPhone, dann einem Samsung ähnelte. Es sollte mit dem Tarif von Trump Mobile kompatibel sein – für 47,45 US-Dollar pro Monat, in Anspielung auf Donald Trumps Präsidentschaften.

    Versprochen wurden ein stabiles 5G-Netz, unbegrenzte Gesprächsminuten, SMS und Datenvolumen, Telemedizin-Dienste und Pannenhilfe sowie weltweite Auslandsgespräche.

    Das ursprüngliche Versprechen, das Telefon werde ausschließlich in den USA hergestellt, verschwand still und leise kurz nach der Ankündigung. Geblieben ist die Formulierung, es sei „mit amerikanischen Werten im Sinn entworfen“. Was immer das heutzutage bedeuten mag.
    Demokratische Abgeordnete forderten Untersuchung

    Zwar hat es im März zumindest die entsprechenden Zertifizierungen erhalten, die jedes Smartphone benötigt, bevor es in Nordamerika verkauft werden darf. Doch seit April befindet sich auf der Website von Trump Mobile ein bemerkenswerter Satz im Kleingedruckten: „No Guarantee of Release, Delivery or Timing“, heißt es da. Und weiter: Das Unternehmen garantiere nicht, dass das Gerät jemals kommerziell auf den Markt komme.

    Die Zweifel am Erscheinen des Gerätes sind nicht neu. Schon im Januar 2026 forderten Senatorin Elizabeth Warren aus Massachusetts und zehn weitere Demokraten aus House und Senate die Handelsbehörde FTC in einem Brief auf, Trump Mobile wegen möglicher Verstöße gegen das Verbraucherschutzrecht zu untersuchen.

    Konkret ging es um sogenannte Bait-and-Switch-Taktiken, bei denen zunächst ein teures Produkt versprochen, dann ein billiges verkauft wird, einschließlich irreführender Werbung mit dem „Made in USA“-Versprechen.

    Die Abgeordneten fragten auch, ob die FTC mit dem Weißen Haus über das Projekt gesprochen habe – ein unverhohlener Hinweis auf mangelnde Unabhängigkeit der Behörde.

    „Die Reaktion der FTC auf mögliche Verstöße durch Trump Mobile wird ein entscheidender Test für ihre Unabhängigkeit sein“, heißt es in dem Schreiben. Auch Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom meldete sich zu Wort und bezeichnete das T1-Projekt schlicht als „FRAUD“, also Schwindel.

    Bisher ist nichts passiert. Es wird sogar weiter für einen Platz auf der Warteliste geworben – immerhin mit dem Hinweis, dass die Anzahlung auf Wunsch erstattet werden könne.

    Unter dem einzigen Video auf dem Social-Media-Profil von „Trumpmobile“ häufen sich inzwischen die Kommentare. Viele Käufer möchten einfach nur wissen: „Wo bleibt mein Handy?“

    Encore une farce
    ▻https://www.youtube.com/watch?v=DElRqo8u1vQ

    Nouvelle Vague

    ... et la tragédie initiale
    ▻https://www.youtube.com/watch?v=l7TWLxCIgwE

    The Dead Kennedys

    Too Drunk To Fuck

    #USA #wtf #escrocs #nazis #Volkswagen #téléphone_mobile

  • « Politiser Loana, c’est rappeler qu’elle avait, très tôt, été abandonnée à des violences dont nous continuons de sous-estimer l’ampleur et la gravité »
    ▻https://www.lemonde.fr/idees/article/2026/03/26/politiser-loana-c-est-rappeler-qu-elle-avait-tres-tot-ete-abandonnee-a-des-v

    Tribune

    Alice Gayraud

    Ancienne responsable du plaidoyer de la Commission indépendante sur l’inceste et les violences sexuelles faites aux enfants

    L’enfance de la candidate du « Loft », morte le 25 mars à 48 ans, avait été marquée par l’inceste, rappelle l’ancienne responsable du plaidoyer de la Ciivise Alice Gayraud, citant le journaliste Paul Sanfourche. Les 160 000 enfants victimes de violences sexuelles chaque année ont trois fois plus de risque de subir des violences tout au long de leur vie, souligne-t-elle dans une tribune au « Monde ».

    #enfance_violée
    #continuum_traumatique
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    #loft_story
    #sexisme_institutionnel
    #M6

    • Loana, 25 ans d’humiliation en direct (ASI)

      "Loana a 23 ans. Depuis cinq ans, elle est go-go-dancer." C’est sur ce commentaire en voix off, accompagné d’un zoom-dézoom sur la poitrine de la jeune femme qui danse, que la France découvre Loana Petrucciani, plus connue sous son seul prénom, le 26 avril 2001, dans le premier épisode de Loft Story. La deuxième image est un plan de coupe sur ses fesses. Avant même de voir son visage, le programme présente à la France entière le corps de la jeune femme. Loana, pour M6 qui diffuse l’émission, c’est des seins et des fesses avant tout.

      Dans ce portrait qui dure quelques minutes, Loana raconte avoir dû travailler très tôt, dû à l’hospitalisation de sa mère, qui l’a laissée "avec tout à gérer : le loyer, les factures", à 17 ans. "Je véhicule une certaine image, grande, blonde, sexy, et paillettes et strings, puisque je travaille en boîte de nuit", résume-t-elle. "Mais en réalité, je suis très introvertie. Je suis timide, réservée, pudique." On découvre une jeune femme attachante, qui regrette de ne pas avoir pu faire des études, adore son chien, est "fidèle en amitié et idéaliste en amour", selon la voix off. Une fille sympa, un peu naïve comme on peut l’être à 23 ans, pleine d’espoir malgré un parcours déjà cabossé. Les producteurs de Loft Story, racontait le journaliste Paul Sanfourche dans notre émission dédiée à la série inspirée de l’émission, "ont tout de suite compris le potentiel de femme-objet de Loana" et étaient dès les débuts "extrêmement avides d’exploiter son image télévisuelle".

      Et son image n’a pas cessé d’être exploitée depuis. En février 2024, elle était invitée par Cyril Hanouna sur le plateau de Touche pas à mon poste, et témoignait de l’agression sexuelle qu’elle a subie. L’ancienne star du Loft, multi-traumatisée, y balbutiait sous les moqueries des chroniqueurs et les rires du public. "Viol, agressions, addictions : Loana se livre en exclusivité !" scandait le bandeau de TPMP tandis que Loana se noyait, en direct, dans ses propres mots. L’Arcom avait ensuite mis C8 en demeure pour atteinte à la dignité humaine.

      Loana Petrucciani a été retrouvée morte à 48 ans, le 25 mars 2026, seule chez elle, à Nice. Ce sont ses voisins qui ont appelé la police. Ses proches ne l’avaient pas vue depuis des jours, voire des semaines, et ne s’en étaient apparemment que peu inquiétés. Son chien a été retrouvé mort auprès d’elle. C’est dans l’isolement, les addictions et une solitude extrême que cette femme, lessivée par deux décennies de violences médiatiques, s’est éteinte.

      Le même jour, Hanouna et sa clique de charognards apprenaient la nouvelle en direct dans Tout beau tout neuf. "On apprend en direct un drame", annonçait Hanouna. "Drame épouvantable, Cyril", renchérissait Gilles Verdez. "Beaucoup d’émotions, évidemment, quand on la recevait... On est très secoués, c’est absolument tragique." Hanouna raconte une "anecdote" : "Elle m’avait appelé en me disant : « Je veux bien venir sur le plateau, mais j’ai perdu toutes mes dents. »" Il explique avoir fait intervenir "un pote dentiste en urgence", ce pour quoi elle l’a "beaucoup remercié" ensuite. Quel hommage touchant... Le chroniqueur Jordan De Luxe ajoute que "Loana était malheureusement beaucoup dans le passé, elle ne parlait que du passé." La faute à qui ? Depuis le 16 avril 2001, les médias ont refusé à Loana le droit d’être autre chose que la "go-go-dancer" de 23 ans qu’ils avaient adoré filmer et exploiter sous toutes les coutures. Et lorsqu’elle a cessé d’être cette femme-objet, on l’a rabaissée jusque dans sa mort : cette semaine, Charlie Hebdo a publié une caricature dégoulinante de sexisme, de classisme, de grossophobie et de toxicophobie. M6, la chaîne qui l’a rendue célèbre, a diffusé dans son JT les images de son corps transporté sur une civière.

      En 48 ans, Loana aura vécu vingt-trois ans d’anonymat et de galères - son enfance a été marquée par la violence et l’inceste -, deux mois de célébrité soudaine dans le Loft, et vingt-cinq ans à en payer le prix. Une vie broyée par l’humiliation patriarcale en direct.

      ▻https://www.arretsurimages.net/chroniques/sur-le-gril/loana-25-ans-dhumiliation-en-direct

    • Coucou @inadvertance, ça me fait pas du tout marrer de voir arrêt sur images cité pour parler de patriarcat. Il y a longtemps, j’étais jeune et naïve et j’ai eu l’idée et du contenu de cette émission de télévision et de son titre et je devais m’associer à Alain Jaubert, grand pote de Schneiderman et créer une maison de production. Au lieu de cela, j’ai vu apparaitre l’émission 6 mois plus tard sans que personne ne m’y ait jamais associé, même pas crédité au générique bien évidemment. Jaubert s’est défaussé en disant que l’idée était dans l’air et m’a proposé un contrat chez TéléEurope mais j’ai été viré au bout de quelques jours parce que j’étais enceinte et que la réalisatrice m’en a voulu car elle n’arrivait pas à avoir un enfant. La direction de TéléEurope m’a menacé de ruiner ma carrière (ce qui a été fait avec succès) si j’allais porter plainte aux prudhommes (j’ai pourtant seulement été à la CGT). Voila bien l’ambiance des patriarches de mai68 qui tenaient la culture télévisuelle comme leur pré carré et suçaient les idées des jeunes femmes avant de jeter le citron. wala wala, je garde une petite dent vois tu :)

    • Aussi longtemps que l’enfance restera tenue à l’écart de l’analyse des violences patriarcales, nous continuerons de découvrir trop tard des vies ravagées avant même qu’elles ne commencent. Et de les raconter comme des tragédies individuelles.

      Dire cela, c’est refuser de faire de Loana une exception, un « destin brisé » que l’on contemple avec émotion sans en tirer la moindre conséquence politique. Car le parcours de Loana est celui de milliers de femmes. Cent soixante mille enfants sont victimes de violences sexuelles chaque année en France. Combien de ces filles deviendront, sans protection ni prise en charge, des femmes exposées à de nouvelles violences ?

      Politiser Loana, ce n’est donc pas opposer l’inceste à la téléréalité, ni minimiser la violence produite par l’exposition médiatique. C’est rappeler qu’une femme dont on dit aujourd’hui qu’elle a « mal fini » est aussi quelqu’un qui, très tôt, avait été abandonné à des violences dont nous continuons de sous-estimer l’ampleur et la gravité.

      L’enjeu politique se niche dans notre manière de dater la violence. Et dans la manière dont nous nous donnons, ou non, les moyens de la prévenir.

      ▻https://justpaste.it/ls4c3

      #media #télévision #enfance