• Security-Angriff : LG-Fernseher auf Dauersendung
    https://www.heise.de/news/Security-Angriff-LG-Fernseher-auf-Dauersendung-11445927.html

    Argh - ma télévision LG m’espionne en m’écoutant en permanence. Vu les relations des industriels coréens avec les sectes religieuses, l’extrëme droite et les services secrets du pays et des États Unis c’est assez inquiétant.

    Pire c’est un système qu’on ne peut pas déactiver sauf en modifiant le système d’opération ou en enlevant les microphones. On ne sait pas si la télévision fonctionne encore après ces manipulations. Ce faisant on sera identifié comme hacker par LG car on fera partie des rares clients qui n’envoient que des enrégistrements sonores vides à l’entreprise coréenne. D’ailleurs les Smart TV de LG envoient aussi leurs géocoordonnées obtenus par l’analyse des réseaux wifi à proximité de l"appareil.

    Il n’y a qu’une solution pour obtenir un minimum de vie privée sans surveillance par ma télé omnisciente. Il faut lui couper le courant quand one ne l’utilise pas.

    9.9.2026 von Ulrike Kuhlmann - Forscher haben in LG-TVs neue Tricks entdeckt, mit denen die Zuschauer getrackt werden. Das Tracking dient der Werbung, es kann aber auch gefährlich werden.

    Über die automatische Inhalteerkennung an Smart-TVs haben wir schon häufiger geschrieben und erklärt, wie man sie in den TV-Menüs deaktivieren kann. Vor einiger Zeit haben wir uns auch den Netzwerkverkehr moderner TV-Geräte in Hinblick auf Datenschutz genauer angesehen und Tipps für eine datensparsame Konfiguration gegeben. Doch die Maßnahmen reichen offenbar nicht aus, um die Spione im Wohnzimmer mundtot zu machen.

    Der YouTube-Kanal Gamers Nexus hat sich diverse LG-TVs noch einmal genauer angeschaut und ist dabei auf einiges gestoßen, was bislang nicht bekannt war.

    Auch wenn sich die Betrachtungen bislang ausschließlich auf LG-Fernseher beziehen, muss man davon ausgehen, dass die entdeckten Verfahren irgendwann auch in den Geräten anderer TV-Hersteller auftauchen. Der Grund: Einnahmen mit Werbung am TV und den werbeunterstützten TV-Sendern (FAST) übersteigt zumindest in den USA bereits die Einnahmen durch die Hardware. Die Werbeeinnahmen lassen sich über den gesamten Lebenszyklus der Geräte erzielen und nicht nur einmalig beim TV-Verkauf. Das macht das ACR-Business so interessant.

    Über die mit Werbung verseuchten TV-FAST-Sender erwirtschaften die TV-Hersteller eine Menge Geld.

    Automatische Inhalteerkennung

    Für die automatische Inhalteerkennung (ACR) nimmt das TV eine kurze Sequenz der aktuell laufenden Audio- und/oder Bildinhalte auf und erzeugt daraus einen Fingerprint. Dazu braucht es keine kompletten Screenshots oder lange Audioaufnahmen, sondern nur kleine Bild- und Tonausschnitte, die es in einen Hash, also einen Textschnipsel, umwandelt. Den Schnipseln kann man über ausgefeilte Datenbanken das geschaute Video, das gespielte Game oder das gehörte Konzert zuordnen. Vor zehn Jahren hatte LG laut Gamers Nexus noch die Filenames selbst geschickt, was seinerzeit aber einen Shitstorm ausgelöst hatte wegen Sicherheitsbedenken. Deshalb wurde das Verfahren irgendwann auf die ohnehin sparsameren Hashes umgestellt.

    ACR findet auch statt, wenn man das TV über HDMI als Monitor etwa an einer Playstation oder mit einem HDMI-Stick nutzt. Weil die Werbung im gesamten WLAN verteilt wird, können auch Smartphones, die jemand beim Schauen eines Films oder beim TV-Gucken nutzt, mit zur Sendung passender Werbung bespielt werden.

    Diese Vorgehensweise speziell für die Inhalteerkennung am großen Bildschirm war bereits bekannt, doch es gibt einige neue überraschende Erkenntnisse, wie Gamers Nexus berichtet.
    Datentransfer trotz Ablehnung im Menü

    So reichen der Werbeindustrie sechs Sekunden kurze Sequenzen aus, um den Fingerprint des Inhalts mit den Datenbanken abzugleichen und die jeweiligen Inhalte zuzuordnen.

    Anders als LG behauptet, sammelt das TV nach Angaben der Security-Forscher auch dann fleißig Audio- und Videodaten, wenn man die AGB für die Inhalteerkennung abgelehnt hat: Das TV schickte noch einen finalen Screenshot aller getrackten Daten zu Alphonso, aka LG Ad Solutions, nachdem sie alle Datenschutz-Optionen im Menü abgelehnt hatten. Außerdem authentifizierte es sich mit jedem Boot-Vorgang und sandte einen „TV is online“-Beacon an LG. Gleiches passierte, als sie das Netzwerk wechselten oder sich das TV erneut verbunden hatte.

    An einem TV von 2023 erläuterte Hersteller LG sehr klar die Funktion von Live Plus. Man konnte sie mit einem Klick deaktivieren.
    Mikrofon ausschalten reicht nicht

    Das eingebaute Fernfeldmikrofon lässt sich mit einem Schalter unter den TVs deaktivieren. Dieser schaltet aber nur das Fernfeldmikrofon aus (wobei die Hacker bezweifeln, dass das Mikro wirklich aus ist oder nur leise geschaltet wird). Anschließend konnte das TV aber mit anderen Mikrofonen im System weiter Audio aufnehmen. Dazu nutzte es beispielsweise angeschlossene USB-Lautsprecher, USB-Webcams, andere USB-Peripherie mit eingebauten Mikrofonen, ein angeschlossenes Stereo-Set-up mit Mikrofonen für die Echounterdrückung und natürlich das in der Fernbedienung eingebaute Mikro, sofern sie die Mikrofontaste gedrückt hielten.

    Zudem horchte das im TV eingebaute Fernfeldmikrofon noch 10 bis 15 Sekunden lang weiter, nachdem sie es mit dem Schlüsselwort zum Zuhören aufgefordert hatten. Wenn also jemand sagt „Hi LG; schalte aufs Erste Programm um“, und das TV wechselt den Kanal, horcht es bis zu 15 Sekunden lang weiter in den Raum und schneidet die Gespräche mit. Dabei verstand es im Test die Sprache aus bis zu 18 Metern Entfernung klar und deutlich. LG hatte auf eine frühere Anfrage von Gamers Nexus versichert, dass die TVs keine Umgebungsgeräusche aufnehmen, also auch keine Gespräche im Hintergrund. Das scheint demnach nicht korrekt.

    Als die Forscher das TV vom Netzwerk trennten, sammelte es im Gerät weiterhin Daten und übertrug diese, sobald sie es – etwa für Updates – wieder mit dem Netz verbunden hatten. Es stehen nach Angaben des beteiligten Router-Experten Wendell Wilson circa 4 GByte von den 16 GByte Flashspeicher des TVs für die Audioaufzeichnung bereit und die Übertragung zu LGs oder Alphonsos Webservern dauerte weniger als 10 Minuten.

    Löschen löscht nicht

    Auch wenn man über das TV-Menü auffordert, das TV möge alle internen Daten löschen, löscht es nach Einschätzung von Gamers Nexus nicht die Logfiles im RAM, sondern nur die Daten auf den LG-Servern. Wenn man das TV runter- und wieder hochfährt, werden die ausführlichen Protokolle ebenfalls nicht gelöscht.

    Erst als sie es vom Strom trennten, wurde das RAM gelöscht und die ausführlichen Logfiles verschwanden. Andere Logs könnten jedoch bleiben, meinen die Forscher. Ob ein Werksreset und vom Strom trennen alle Daten löscht, bezweifeln sie.

    Sprachdaten gefunden

    Die vom TV aufgezeichneten Audiodaten landen zunächst im internen Flash-Speicher. Wer Zugriff auf den Speicher erhält, hat Zugriff auf die Audiodaten. Gamers Nexus gelang es, die Audiodaten vor der Umwandlung in Hashes auszulesen. Dafür sind sie tief in die ACR-Technik getaucht und haben eine Software als man in the middle eingeschleust, die Audiodaten automatisch abgreifen und verschicken konnte, sobald das TV etwas aufzeichnete. In den debug-logs im Speicher fanden sie die transkribierten Audiodaten im Klartext.

    Ältere LG-TVs haben nach Angaben von Forscher Wendell ausführlicher protokolliert, doch das scheint die 1 bis 2 GByte RAM zu schnell gefüllt zu haben. Deshalb schreibt LG die Logfiles inzwischen in den größeren Flash-Speicher.

    LG nutzt ein zweites Feedback-Mikrofon in den TVs, das eine schlechte Audioqualität und sehr geringe Bitraten hat. Diese waren aber nicht gering genug, um die Sprachdaten zu schützen. Deshalb ließen sich die Sprachdaten aus den im RAM hinterlegten Logdateien sogar rekonstruieren und so konnte Wendell nachträglich mithören, was am oder in der Nähe des TVs gesagt wurde.

    Während der gehackten Audioaufnahmen musste das TV weder im Netz sein noch angeschaltet, denn es agierte auch im Standby als Aufnahmegerät und schickte die Daten nach draußen, sobald es wieder mit dem Netz verbunden wurde.
    TV als Proxy

    Eindringlinge können das TV aber nicht nur als Aufzeichnungsgerät nutzen, sondern auch als Proxy, um den Internetverkehr im Raum zu belauschen, erklärte Wendell.

    Er skizzierte ein Konferenzszenario, in dem das TV als Monitor an HDMI angeschlossen wird, etwa in einem wichtigen Shareholder-Meeting. Dabei zeichnet es den Ton auf, der über HDMI an die Speaker weitergeleitet wird. Das Szenario ließe sich vorab anstoßen, die Eindringlinge mussten also nicht selbst mit dem Notebook vor Ort sein, es genügt eine Netzwerkverbindung. Die Korruption des Traffics und der Aufzeichnung ist nach Einschätzung von Hacker Wendell in etwa 10 Minuten erledigt, es muss sich also nur kurz jemand allein mit dem TV im Raum befinden.

    Zuweilen braucht die Verbindung nach draußen auch keine komplizierten Eingriffe, es reiche beispielsweise, wenn ein Mobilgerät am Schirm anfragt, ob es sich mit dem TV verbinden darf. Sobald der User auf okay klickt, erhält der Eindringling über das Mobilgerät Zugriff auf die Netzwerkfunktionen des TV.
    WLAN ausspioniert

    Eine weitere Erkenntnis von Gamers Nexus: Auch wenn das TV nicht mit dem Internet verbunden ist, scannt es die Umgebung nach vorhandenen WLANs und kann aus den WLAN-Namen und den MAC-Adressen der Zugangspunkte eine Geolocation machen, also den Ort des TVs herausfinden.

    Einem Forscher gelang es, aus der Ferne Zugriff auf LG-TVs zu bekommen, also ohne physischen Zugang. Das funktioniere besonders einfach über den Chromium-basierten Browser des TV, etwa indem man dem Fernseher vorgaukelt, ein Mobilgerät zu sein, das sich mit dem TV verbinden möchte. Sobald ein Nutzer die Aufforderung bzw. Frage nach Verbindung herstellen bestätigt, könne er das TV übernehmen.

    Ältere LG-TVs hatten keine Werbe-ID und unterstützen deshalb kein ACR. Im Laufe von Firmware-Updates wurde ihnen diese aber verliehen – ungefragt natürlich, und diese ID lässt sich nicht mehr abstellen, monierte Wendell.
    AGB-Dschungel

    Die YouTuber haben sich im Laufe ihrer Untersuchungen die AGB und sämtliche Vereinbarungen zur Datensammlung auf dem TV näher angeschaut. Um alles lesen zu können, mussten sie 1246 Mal auf das „ok“ der Fernbedienung klicken, um sich durchzuscrollen. Hinzu kamen 1459 Klicks, um die Bedingungen für den LG-Account zu studieren, den man anlegen muss, um Apps zu nutzen, sowie weitere Nutzervereinbarungen.

    Mit über 50.000 Wörtern, für die im Mittel drei bis vier Stunden Lesezeit fällig sind, mache LG zwar sehr deutlich, dass die TV-Zuschauer und alle im Haushalt Anwesenden belauscht werden. Doch wer liest schon die ganzen Bedingungen.
    Hohe Werbeeinnahmen

    In den AGB beruft sich LG auf die externe Firma Alphonso und dessen Bibliotheken. Allerdings hat LG Alphonso 2021 mehrheitlich übernommen und LG Ad Solutions ist eingetragen als Alphonso Inc. Alphonso machte im ersten Quartal 2026 über 270 Milliarden Won Umsatz, das sind 192 Millionen US-Dollar, und erzielte rund 32 Millionen Dollar Gewinn. Weil das Verhältnis Gewinn zu Umsatz bei Alphonso mit 17 % deutlich besser ist als bei der Hardware, möchte LG Alphonso zu 100 % übernehmen.

    Auch Microsoft ist in die Datenerhebung involviert, nämlich über die hauseigene Firma Nuance Communications Inc. Diese wird laut Gamers Nexus in den AGB zur Sprachsteuerung als Servicepartner genannt, der Sprachdaten bei der Eingabe sammelt und analysiert.

    Welche Auswirkungen das haben könnte, zeigte sich jüngst bei LGs Versuch, auch die hauseigenen Monitore als Werbeplattformen auszubauen. Die App „LG Monitor App Installer“, die automatisch im Hintergrund per Windows Update heruntergeladen wird und im System-Autostart landet, schleuste Werbung für Antivirus-Software von McAfee ein.

    Nach heftigen Protesten der Nutzer wurde die Werbung zwar entfernt, das Monitor-Update kommt aber weiterhin ungefragt über ein Windows-Update ins Haus. Schaut man sich die Tricks der Smart-TVs nicht nur bei LG an, drohen damit weitere Verwerfungen.

    (uk)

    #Corée #espionnage #télévision

  • #Rai #scuola passa al digitale, dal 1° ottobre arriva “Italiana”
    https://informareonline.com/rai-scuola-passa-al-digitale-dal-1-ottobre-arriva-italiana

    Rai Scuola lascia il canale 67 dal 1° ottobre. I contenuti passano su RaiPlay, mentre al suo posto ci sarà “Italiana“. Rai Scuola lascia il digitale terrestre dal 1° ottobre Dal 1° ottobre 2026 Rai Scuola non sarà più disponibile come canale lineare sul digitale terrestre. Al suo posto arriverà “Italiana”, nuova rete dedicata ai […] L’articolo Rai Scuola passa al digitale, dal 1° ottobre arriva “Italiana” proviene da Informareonline, scritto da Giovanni Basile

    #Approfondimenti #Attualità #televisione

  • Empreintes landaises - Les Landes : la forêt ou les hommes ?
    https://fresques.ina.fr/landes/fiche-media/Landes00105/les-landes-la-foret-ou-les-hommes.html

    Excellente émission de 1982 ! Avec en plus un article de contexte dessus.
    (La conclusion de Bernard Manciet à la toute fin, pour le journaliste. 😅)

    Dans les Landes, l’implantation massive de pins résultant de la loi du 19 juin 1857, encouragée par Napoléon III, engendre de profondes mutations dans la société et le mode de vie des Landais. En un demi siècle, l’ancien système agro-pastoral est supplanté par un système sylvicole entièrement tourné vers l’exploitation de la résine et basé sur la privatisation des espaces communautaires.

    https://mp4studio.ina.fr/lire/2SoFZbKt1ut_KiDCkhSzVjKZJpcGfUkYfNNe4zFXB5_82Bs4O4i7mJXUOYHHcMcwsRROLy

    À lire pour la suite, que faire maintenant pour changer ça :

    La forêt des Landes va-t-elle disparaitre ?
    https://www.youtube.com/watch?v=MpLZ3L50s-s

    En 2022 et désormais en 2026, la forêt des Landes est dévastée par des mégafeux. Des incendies incontrôlables, très rapides, et qui exposent de plus en plus les populations. La faute au changement climatique et à une plantation de pin, extrêmement inflammable. D’où cette question, le modèle de la forêt des Landes a-t-il vécu ? Faut-il replanter différemment la forêt ? Faut-il ne pas la replanter du tout ?

    Pour en parler, nous discutions avons Arthur Guérin-Turcq, géographe, géographe de l’environnement, spécialisé dans les conflits en forêt, enseignant à la Sorbonne et qui coordonne un projet de recherche : « Habiter les cendres : la forêt girondine après l’incendie »

    #histoire #télévision #INA #Landes #forêt #colonisation #Napoléon #sylviculture #industrialisation

  • „Hier spricht Berlin !“ : Die faszinierende Geschichte des Sender Freies Berlin
    https://www.berliner-zeitung.de/article/hier-spricht-berlin-die-faszinierende-geschichte-des-sender-freies-

    Übertragungswagen des SFB beim Besuch des US-Präsidenten John F. Kennedy in Berlin, 1963 © United Archives/Kindermann/Imago

    La bataille idéologique de Berlin ne cessa le 8 mai 1945. Après la guerre les États-Unis reprirent le flambeau anticommuniste du pouviir précédent avec leur radio RIAS puis à partir de l’été 1953 la SFB fut une sorte de radio-télévision autogérée par les anticommunistes berlinois sous surveillance de l’occupant états-unien puis britannique.

    Article incomplet mais imtéressant

    https://de.wikipedia.org/wiki/Sender_Freies_Berlin

    30.7.2026 von Petra Fischer - Warum der SFB gegründet wurde, welche Rolle er im Kalten Krieg spielte und wie er zum „Gedächtnis“ einer geteilten Stadt wurde.

    Dies ist ein Open-Source-Beitrag. Die Berliner Zeitung und die Ostdeutsche Allgemeine geben allen Interessierten die Möglichkeit, Texte mit inhaltlicher Relevanz und professionellen Qualitätsstandards anzubieten.

    Im Januar 1949 wurden in der Presse verstärkt Forderungen laut, dass Berlin einen eigenen deutschen Sender bekommen sollte. Der Rias als amerikanischer Sender spiegelte nicht im vollen Umfang die Interessen und Belange der Berliner Bevölkerung wider. Im britischen Sektor konnte als einziger deutscher Sender der Berliner Rundfunk empfangen werden. Dies nahm der Tagesspiegel am 26. Januar 1949 zum Anlass, einen deutschen Sender zu fordern, um der Beeinflussung durch den „kommunistischen“ Sender“ Paroli bieten zu können.

    Am 27. Juni 1949 stellte die CDU in der Stadtverordnetenversammlung den Antrag auf Inbetriebnahme eines eigenen Berliner Rundfunksenders. Obschon die Initiative von der CDU ausging, konnte auch die regierende SPD nicht umhin, die Forderung nach einem eigenen Sender für Berlin zu unterstützen.

    Am 22. Dezember 1949 erließen die Alliierten ein prophylaktisches Veto gegen einen neuen Berliner Sender. Nun versuchte der beauftragte Rundfunkreferent, Herbert Antoine, den NWDR davon zu überzeugen, ein gutes Wort bei der britischen Militärregierung für das Vorhaben einzulegen.

    Olympia 1936: Wie das NS-Regime die Spiele für seine Zwecke ausnutzte
    Olympia 1936: Wie das NS-Regime die Spiele für seine Zwecke ausnutzte
    Mit Stacheldrahtzaun und Hinweisschild

    Zu dieser Zeit war das Haus des Rundfunks in der Masurenallee, aus dessen Bunker Joseph Goebbels in den letzten Kriegsjahren Ansprachen hielt, von den Sowjets okkupiert. Die in diesem Sektor ansässigen britischen Alliierten hatten einen Stacheldrahtzaun um das Haus gezogen, um den „Ostsender“ in Westlage zu isolieren. Ein Banner mit dem Hinweis „Dies ist kein West-Berliner Sender“ wurde am Zaun aufgehängt.

    Am 20. Juli 1953 gaben die Alliierten grünes Licht für die Einbringung des Rundfunkratsgesetzes in das Berliner Abgeordnetenhaus. Sieht man dies im politischen Zusammenhang, liegt die Vermutung nahe, dass der Aufstand vom 17. Juni 1953 einen maßgeblichen Einfluss darauf hatte, dass die Alliierten dem Sender Freies Berlin nun doch keine Steine mehr in den Weg legen wollten.

    Während des Juni-Aufstands in Ost-Berlin und den übrigen Bezirken der Sowjetischen Verwaltungszone hatte der Rias die Funktion, den Aufstand anzuheizen und zu befördern. Als der Stein aber buchstäblich ins Rollen gekommen war, wurde der Sender von den Amerikanern angehalten, zurückzurudern und mäßigend auf die Aufständischen einzuwirken. Die gerade erst ausbalancierte Viermächte-Konstellation sollte zu diesem Zeitpunkt nicht ins Wanken gebracht werden.
    Freiheitsglocke läutete den ersten Programmtag ein

    Nach zähen Verhandlungen und einem langwierigen Verfahren hatte Berlin mit Datum vom 12. November 1953 einen eigenen Sender. Die Freiheitsglocke läutete den ersten Programmtag des SFB ein. Am 1. Juni 1954, um 4.55 Uhr, meldete sich Intendant Alfred Braun mit seiner Eröffnungsansprache aus dem Funkhaus am Heidelberger Platz.

    Die Presselandschaft in Berlin bestand zu diesem Zeitpunkt im Wesentlichen aus dem Tagesspiegel, dem Abend, dem Spandauer Volksblatt und der Springer-Presse, vertreten durch die Berliner Morgenpost, die Welt, die Bild und die B.Z. Wichtig war vor allem eins, und darin war sich die Presse einig: einen deutschen Sender zu fordern, der ein Gegengewicht zum kommunistischen „Berliner Sender“ bilden konnte.

    Zum ersten Mal wurde eine Anstalt des öffentlichen Rechts mit einem erklärten politischen Ziel gegründet. Dieses lautete, die Stellung Berlins gegen die östliche Propaganda zu stärken, der Stimme Berlins innerhalb der westlichen Welt, insbesondere in Hinblick auf seine Rolle als künftige deutsche Hauptstadt, stärkeres Gewicht zu verleihen. Dies bedeutete, dass man nicht gewillt war, sich mit der Teilung Deutschlands und dem Viermächte-Status Berlins abzufinden. Welche Rolle spielte nun der neu gegründete Berliner Sender im Kalten Krieg?

    Durch die Namensgebung hatte der Sender Freies Berlin ja deutlich gemacht, welchen politischen Kurs er einzuschlagen gedachte. Der Rias hatte es vorgeführt mit dem Slogan: „Eine freie Stimme der freien Welt.“ Beim Sender Freies Berlin war der Name ebenfalls Programm. Er erhob den Anspruch, für ganz Berlin zu senden – in ideologischer Abgrenzung zur sogenannten Sowjetischen Besatzungszone und dem Berliner Rundfunk.

    SFB-Funkhaus in Berlin

    SFB-Funkhaus in Berlin

    © Steinach/Imago
    Der Mauerbau – Berichterstattung im Rundfunk

    Von Anfang an wurde durch Status und Programm betont, dass die westlichen Alliierten als Befreier und als Garanten für Freiheit und Demokratie gesehen wurden. Es musste also in Sendungen, Beiträgen und Diskussionen der Status West-Berlins als zur Bundesrepublik Deutschland gehörig herausgestellt werden, um der Diktion der DDR, die von der „selbstständigen politischen Einheit West-Berlins“ sprach, zu begegnen.

    Die erste Sendereihe, die das SFB-Fernsehen produzierte und die ab 1956 in der ARD ausgestrahlt wurde, hieß „Mitteldeutsches Tagebuch“ und entsprach exakt dem Sendungsauftrag, „Mittler zwischen den getrennten Teilen Deutschlands“ zu sein. Mit Bildern aus den ehemaligen Ostgebieten sollte regelmäßig auf den Verlust hingewiesen und die Erinnerung an die nun in der DDR bzw. Polen liegenden Städte und Landschaften wachgehalten werden.

    Der 13. August 1961 war ein entscheidendes Datum in der Geschichte Berlins, folglich eine Herausforderung für den Sender Freies Berlin. Schon Tage zuvor waren vermehrte Aktivitäten im östlichen Teil der Stadt registriert worden, aber Walter Ulbricht erklärte noch am 15. Juli in einer Pressekonferenz: „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“. In den frühen Morgenstunden des 13. August indes begannen Volkspolizisten und Bauarbeiter an verschiedenen Punkten der Stadt, Grenzwälle in Form von Stacheldraht und eine Mauer zu errichten. Damit wurde den Hoffnungen auf eine Revision des Potsdamer Abkommens eine Absage erteilt – eine Stadt und mit ihr der Sender Freies Berlin waren im Ausnahmezustand. Der erste Live-Bericht des SFB kam als Rundfunkreportage vom Brandenburger Tor. Zur selben Zeit wurde der Potsdamer Platz abgeriegelt. Journalisten konnten sich an diesem Tag noch relativ frei – nur durch Ausweiskontrollen aufgehalten – im Ostteil der Stadt bewegen.

    Das Krisenmanagement des Berliner Senats und der Bundesregierung lief auf Beschwichtigung hinaus; man wollte um jeden Preis einen „17. Juni 1953“ verhindern. Adenauer kehrte verspätet und auch nur widerwillig aus seinem Italien-Urlaub zurück. Der Regierende Bürgermeister Willy Brandt sah sich in der unkomfortablen Lage, vollends angewiesen zu sein auf den Handlungswillen der Bundesregierung und der Alliierten. Letztere waren entweder völlig überrascht worden vom Vorgehen der Sowjetzone oder sie hatten ihr stillschweigendes Einverständnis erklärt, um jeden Eklat zu vermeiden. Es war zu diesem Zeitpunkt offensichtlich, dass die Wirtschaft und das politische System in der Sowjetzone ohne diesen Schritt nicht überlebensfähig gewesen wären.

    Übertragungswagen des SFB von innen, Berlin 1962

    Übertragungswagen des SFB von innen, Berlin 1962

    © United Archives/Kindermann/Imago
    Vom „Frontstadtsender“ zum „Rotfunk“

    Der Journalist Matthias Walden, lange Jahre Chefkommentator des SFB, wechselte 1980 als Mitherausgeber zu Springers Zeitung Welt. Was war im SFB passiert, dass ein sogenannter Kalter Krieger einen Sender verließ, welcher von seinem Auftrag her dem Kalten Krieg verpflichtet war? Eine Schlüsselfunktion für den Wandel des SFB hatte die Studentenbewegung inne, die eng verbunden war mit der besonderen Situation West-Berlins nach dem Mauerbau.

    Eine zentrale Forderung der Studentenbewegung lautete: „Enteignet Springer!“ Die Studenten waren, mit der geballten Macht der verzerrenden Darstellung konfrontiert, zu der Überzeugung gelangt, dass die Macht über die öffentliche Meinung der Schlüssel zur Revolution sei.

    Die symbolischen Aktionen vor dem Springer-Haus, die Anti-Springer-Kampagne, waren der Beginn der Gegenöffentlichkeit der Studentenbewegung, die anfing, sich und ihre Aktionen zu inszenieren, um über die Präsenz in den Medien ihren politischen Forderungen Gehör zu verschaffen.

    Die „Abendschau“ reagierte, wie man es von einem bürgerlichen Medium erwartet: sie berichtete, denn eine nachrichtliche Sendung lebt von Sensationen und Neuigkeiten, aber sie berichtete einseitig. Die Studenten wurden – wiederum im Konzert mit der Springer-Presse – als Kommunisten und Rowdys bezeichnet.

    Anlässlich der Demonstrationen gegen den Schah-Besuch 1967 hieß es: „Zu tumultartigen Zwischenfällen kam es an der Deutschen Oper in der Bismarckstraße, als der Schah mit seinem Gefolge das Haus betreten hatte. Nachdem ein Polizist und ein Bild-Reporter von den Demonstranten durch Steinwürfe verletzt worden waren, traf die Polizei drakonische Maßnahmen gegen die Ruhestörer. Dabei kam es mehrfach zu Gewalttätigkeiten, da einige Polizisten in ihrer begreiflichen Erregung eine Härte anwandten, die über das erforderliche Maß hinausging.“ Der Tod Benno Ohnesorgs war der „Abendschau“ am folgenden Tage nur eine kurze Meldung wert.
    Ein langsamer Paradigmenwechsel

    Wegen des sich wandelnden politischen Klimas in der Bundesrepublik – ab 1969 durch die Entspannungspolitik Willy Brandts, in Berlin 1978 durch die Hausbesetzerbewegung und die Gründung der Alternativen Liste – vollzog auch der Sender Freies Berlin einen langsamen Paradigmenwechsel.

    Was sich indes auf der anderen Seite der Mauer tat, war – soweit durch Korrespondenten abgedeckt – Gegenstand der Berichterstattung. Der Friedens- und Bürgerrechtsbewegung in der DDR wurde große Beachtung geschenkt. Höhepunkt für den West-Berliner Sender war am 12. Juni 1987 die Rede Ronald Reagans am Brandenburger Tor. Allerdings schaltete man zu spät auf den Ton, sodass der entscheidende Satz „Mr. Gorbatschow, tear down this wall“ nicht live über den Sender ging.

    Man kann den SFB getrost als „Gedächtnis“ der Stadt bezeichnen, als Chronisten der Geschichte Berlins seit 1954. Der SFB hat über Ereignisse berichtet, die öffentlich wahrgenommen wurden; umgekehrt hat er durch seine Berichte die öffentliche Wahrnehmung beeinflusst.

    Petra Fischer studierte Politikwissenschaften am Otto-Suhr-Institut in Berlin und promovierte zum Thema „Wandel öffentlich-rechtlicher Institutionen im Kontext historisch-politischer Ereignisse am Beispiel des Senders Freies Berlin“. Beim Sender Freies Berlin und dem Rundfunk Berlin-Brandenburg war sie als Festangestellte mit verschiedenen Projekten des Fernsehprogramms betraut. Seit 2022 ist sie als Autorin und freie Journalistin tätig.

    #Berlin #histoure #médias #guerre_froide #anticommunisme #radio #télévision

  • Le parasol et l’incendie. – affordance.info
    https://affordance.framasoft.org/2026/07/le-parasol-et-lincendie

    Cette photo déjà faite oeuvre a donné et donnera lieu à pléthore d’analyses et de commentaires. Dans sa première circulation virale, le premier et presque seul récit de sa glose sociale qui se détache immédiatement est celui de l’écho au célèbre mème « This is Fine » dont André Gunthert racontait déjà la trajectoire d’image sociale en 2021.

  • La #guerre des late nights
    https://laviedesidees.fr/La-guerre-des-late-nights

    Tandis que l’administration Bush avait saisi la nécessité de « vendre » le conflit en Irak à l’opinion publique, l’administration Trump se passe de toute justification. Les animateurs de late night réactivent le lexique de la “guerre juste” pour rappeler aux républicains les erreurs du passé.

    #International #télévision #information #liberté_d'expression

  • Prima Klima - Schweine ins Weltall - (Vinyl, Schritt für Schritt, CBS, 1982)
    https://www.youtube.com/watch?v=V5NLE-lMhLU

    Parfois la mégalomanie historique dépasse ce que satire et ironie peuvent imaginer. Aujourd’hui les milliardaires sont en train de s’éclipser sur la lune de leur propre gré et de réaliser ainsi une revendication ironique d’un mouvement historique contre l’abus de la propriété privée.

    Nous sommes au mois de juin de l’an 1981 il y a 45 ans. A Berlin-Ouest 165 immeubles et villas ont été abandonnés par leur propriétaires et viennent d’être repris par le mouvement de squatteurs qui revendiquent leur mise en état et la mise à disposition à des personnes en besoin de logement.

    La police se comporte comme de vrais porcs avec les squatteurs. Grâce à l’inspiration par Jim Henson et ses Muppets les jeunes inventent la revendication ironique d’envoyer loin de la terre les porcs policiers et leur commanditaires.

    Schweine ins Weltall

    ... est la devise du mouvement contestataire de la propriété privée de l’immobilier.

    Le groupe NDW ( Neue Deutsche Welle ) Prima Klima transforme la devise en chanson pop.

    Offizielle Deutsche Charts - Prima Klima, Schweine ins Weltall (Single )
    https://www.offiziellecharts.de/charts/titel-details-830053

    Jahr: 1982
    Musik/Text: Conny Göckel, Rainer Konstantin
    Produzent: Bernhard Potschka

    Paroles (pour la première fois dans l’interwebz !)

    Schweine ins Weltall

    Atme bitte nicht zu tief,
    du könntest dran ersticken.
    Laufe bitte nicht zu schnell,
    sie könnten dich erschießen.

    Dein Badewasser riecht so schlecht.
    Versuch es mal eine Brause.
    Wo ist der Platz, wo es sicher ist?
    Du und ich, wir wissen es nicht.

    Ein moderner Mensch der kennt die Lösung aus dem Fernsehen.
    Eines Tages legst du einen wunderschönen Traum.

    Erst muss das letzte Schwein im Weltall sein.
    Es muss das letzte Schwein im Weltall sein.
    Erst muss das letzte Schwein im Weltall sein.
    Es muss das letzte Schwein im Weltall sein.

    Atme bitte nicht zu tief.
    Du könntest dran ersticken.
    Laufe bitte nicht zu schnell.
    Sie könnten dich erschießen.

    Richtig.

    Dein Badewasser riecht so schlecht.
    Versuch es mal mit Brause.
    Wo ist der Platz, wo es sicher ist?
    Du und ich. Wir wissen es nicht.

    Richtig.

    Ein moderner Mensch der kennt die Lösung aus dem Fernsehen.
    Eines Tages lebst du einen wunderschönen Traum.

    Erst muss das letzte Schwein im Weltall sein.
    Es muss das letzte Schwein im Weltall sein.
    Erst muss das letzte Schwein im Weltall sein.
    Es muss das letzte Schwein im Weltall sein.

    Sehr komisch.

    Ein moderner Mensch der kennt die Lösung aus dem Fernsehen.
    Eines Tages lebst du einen wunderschönen Traum.

    Erst muss das letzte Schwein im Welt sein.
    Es muss das letzte Schwein im Weltall sein.
    Erst muss das letzte Schwein im Weltall sein.
    Es muss das letzte Schwein im Weltall sein.

    Erst muss das letzte Schwein im Weltall sein.
    Es muss das letzte Schwein im Weltall sein.
    Erst muss das letzte Schwein im Weltall sein.
    Es muss das letzte Schwein im Weltall sein.

    Erst muss das letzte Schwein im Weltall sein.
    Es muss das letzte Schwein im Weltall sein.
    Erst muss das letzte Schweinenwelt bald sein.
    Es muss das letzte Schwein im Welt sein.

    Erst muss das letzte Schwein im Welt sein.
    Es muss das letzte Schwein im Welt sein.
    ...

    Les origines de la revendication "Schweine ins Weltall"

    The Muppets, Pigs in Space, “The Gravity of the Situation”
    https://www.youtube.com/watch?v=SN0wK-wXqY0

    Les squats de Berlin, de 1970 à 2012
    https://berlin-besetzt.de/# !

    Häuser

    Charlottenburg

    Bleibtreustraße 8/9
    Christstraße 20
    Christstraße 42
    Danckelmannstraße 13
    Danckelmannstraße 43
    Danckelmannstraße 44
    Danckelmannstraße 45
    Danckelmannstraße 45 (Ladenwohnung))
    Danckelmannstraße 54
    Einsteinufer 41
    Englische Straße 20
    Frauenhoferstraße 10-12
    Knobelsdorffstraße 40
    Knobelsdorffstraße 42
    Knobelsdorffstraße 46
    Lohmeyer Straße 21 (1 Wohnung)
    Marchstraße 23 /Einsteinufer 41
    Marchstraße 23 /Einsteinufer 41 Hütten- & Bauwagendorf
    Nehringstraße 8
    Neufertstraße 11
    Neufertstraße 13 / Nehringstraße 34 - Kiezladen
    Schillerstraße 32 - Villa Schilla
    Seelingstraße 3
    Seelingstraße 43
    Seelingstraße 45
    Sophie-Charlotten-Straße 81 HH

    Dahlem

    Brümmerstraße 52
    Garystraße 24
    Podbielskiallee 2

    Friedrichshain

    Abenteuerspielplatz Kreutziger
    Alt-Stralau 46
    Alte Teppichfabrik
    Bödickerstraße 9 - Bödi
    Corinthstraße 57
    East Side Gallery
    Finowstraße / Frankfurter Allee
    Gabriel-Max-Straße 3
    Grünberger Straße 73
    Jessner Straße41
    Kadiner Straße 15
    Kinzigstraße - Nachbarschaftsgarten Rosa Rose
    Kinzigstraße 25/27
    Kinzigstraße 9 - K9
    Kreutzigerstraße 11
    Kreutzigerstraße 12
    Kreutzigerstraße 13 HH
    Kreutzigerstraße 18
    Kreutzigerstraße 19
    Kreutzigerstraße 20
    Kreutzigerstraße 21
    Kreutzigerstraße 22
    Kreutzigerstraße 23
    Laster und Hänger Wagenburg
    Laster und Hänger Wagenburg
    Liebig 14 - Zombie Demo 02.02.2013
    Liebigstraße 14
    Liebigstraße 15
    Liebigstraße 16
    Liebigstraße 34
    Mainzer Straße 4
    Mainzer Straße 10
    Mainzer Straße 11
    Mainzer Straße 2
    Mainzer Straße 22
    Mainzer Straße 24
    Mainzer Straße 3
    Mainzer Straße 5
    Mainzer Straße 6
    Mainzer Straße 7
    Mainzer Straße 8
    Mainzer Straße 9
    Modersohnstraße 63
    Mühsamstraße 63 - Kinderkommune
    Niederbarnimstraße 24 HH
    Niederbarnimstraße 25
    Niederbarnimstraße23
    Oberbaumbrücke
    Palisadenstraße 49
    Petersburger Straße 16
    Proskauer Straße 4
    Rigaer Straße 101
    Rigaer Straße 103
    Rigaer Straße 16
    Rigaer Straße 77
    Rigaer Straße 78
    Rigaer Straße 80
    Rigaer Straße 83
    Rigaer Straße 84
    Rigaer Straße 94
    Rigaer Straße 95
    Rigaer Straße 96
    Rigaerstraße 22 - Bambiland
    Rummelplatz
    Samariter Straße 32
    Samariter Straße 33
    Scharnweber Straße28 / Colbestraße 18
    Scharnweber Straße29
    Scharnweber Straße38
    Schreinerstraße 47
    Stralauer Platz 29-31
    Thaerstraße10
    Voigtstraße/Dolziger Straße
    Zellestraße 3

    Frohnau

    Alemannenstraße 19

    Grünau

    Regattastraße 277 - Funkwerk
    Hohenschönhausen
    Manetstraße 73

    Kla dow

    Ritterfeld Damm 25/27

    Kreuzberg

    Adalbertstraße 22
    Adalbertstraße 6
    Adalbertstraße 71
    Adalbertstraße 74
    Adalbertstraße 76
    Adalbertstraße 83
    Adalbertstraße 91
    Adalbertstraße/Mauerplatz - Kinderbauernhof
    Admiralstraße 18
    Admiralstraße 20 - Dietmar-Marx-Haus
    Am Tempelhofer Berg 6-7
    Anhalter Straße 7 - KuKuCK
    Arndtstraße 13
    Arndtstraße 14
    Bergmannstraße 103
    Bethaniendamm - Garten/Haus an der Mauer
    Bethaniendamm - Wagenburg Kreuzdorf
    Bevernstraße 2
    Boeckhstraße 8 - Hotel Honka
    Boeckhstraße 47/48
    Chamissoplatz 3
    Cuvrybrache
    Cuvrystraße 20
    Cuvrystraße 21
    Cuvrystraße 23
    Cuvrystraße 25
    Cuvrystraße 26
    Cuvrystraße 27
    Cuvrystraße 34
    Cuvrystraße 35
    Dieffenbachstraße 33
    Dieffenbachstraße 74
    Dresdnerstraße 16 - Info-Laden K36
    Engelbecken - Waldehalde
    Erkelenzdamm 43-49 (Dachgeschoss-Wohnungen)
    Eylauerstraße 7
    Fichtestraße 23
    Fichtestraße 29 (2 Wohnungen)
    Fidicinstraße 25a / Friesenstraße 12
    Fidicinstraße 27
    Fidicinstraße 41
    Fidicinstraße 43
    Forster Straße 16
    Forster Straße 17
    Forster Straße 20 HH
    Forsterstraße 43
    Fraenkelufer 30
    Fraenkelufer 46
    Fraenkelufer 48
    Fraenkelufer 50
    Franz-Künstler Straße 10
    Frauenhaus „Marianne Teuffel“ (Manteuffelstraße 97)
    Friedrichstraße 206
    Friedrichstraße 237
    Friesenstraße 12
    Gitschiner Straße 90
    Glogauer Straße 16
    Görlitzer Straße 36
    Görlitzer Straße 37
    Görlitzer Straße 39 (HH + Fabrikgeb.)
    Görlitzer Straße 65
    Görlitzer Straße 72
    Görlitzer Straße 74
    Graefestraße 73 / Dieffenbachstraße 27
    Heimstraße 2
    Heimstraße 9 /9a
    Kohlfurter Straße 2
    Kohlfurterstraße 40
    Kohlfurterstraße 46 - Villa Trotz
    Köpenicker Straße 4
    Köpenicker Straße195a
    Kopischstraße 4
    Kopischstraße 5
    Kottbusser Damm 101
    Kottbusser Damm 5
    Kottbusser Straße 8
    Kotti&Co Protesthaus (Gecekondu)
    Lausitzerstraße 22/23 - Regenbogenfabrik
    Leuschner Damm 21
    Leuschner Damm 37
    Leuschner Damm 7 Sfl.
    Leuschner Damm 9 - Turm
    Liegnitzer Str 7/8 - Vogelhaus
    Liegnitzer Straße 5 - Hexenhaus
    Lübbener Straße 29 (einzelne Wohnungen)
    Lübbener Straße 3
    Luckauerstraße 3 HH + Sfl.
    Manteuffelstraße 108
    Manteuffelstraße 39
    Manteuffelstraße 40/41 - Bauhof
    Manteuffelstraße 42
    Manteuffelstraße 90
    Mariannenplatz - Georg-von-Rauch-Haus
    Mariannenplatz - Zeltplatz
    Mariannenplatz 13 (2 Etagen eines Fabrikgebäudes)
    Mariannenplatz 16
    Mariannenplatz 2 - New Yorck 59
    Mariannenplatz 2 - Nordflügel des Bethanien
    Mariannenplatz/Bethaniendamm - Nachbarschaftsgarten Ton, Steine, Gärten
    Mariannenstraße 16
    Mariannenstraße 48 VH
    Mariannenstraße 50
    Mariannenstraße 6 - Schoko-Fabrik
    Mariannenstraße 9-10
    Mittenwalder Straße 45 - Cafe Lille
    Möckernstraße 69
    Muskauer Straße 52
    Naunynstraße 32
    Naunynstraße 36 - Manne-Wetzel-Haus
    Naunynstraße 58
    Naunynstraße 72 HH
    Naunynstraße 77
    Naunynstraße 78
    Naunynstraße 79 - Naunynstrand
    Nostitzstraße 49
    Obentrautstraße 44
    Ohlauer Straße 29
    Ohlauerstraße 12 - Irving-Zola-Haus
    Ohlauerstraße 12 - Refugee Strike House
    Oranienplatz
    Oranienstraße 13 Hinterhaus
    Oranienstraße 15 - Cafe Diesseits
    Oranienstraße 192
    Oranienstraße 197 - Mädchenkommune
    Oranienstraße 198 - Besetza-Eck
    Oranienstraße 3
    Oranienstraße 3 / 4 HH
    Oranienstraße 4
    Oranienstraße 44 - Geronimo Haus
    Oranienstraße 45
    Oranienstraße40
    Pfuelstraße 5 HH 3.OG
    Ratiborstraße 14a
    Reichenberger Straße 114
    Reichenberger Straße 114 - Friedel54 im Exil
    Reichenberger Straße 115a
    Reichenberger Straße 63a
    Reichenberger Straße 66 - Alte Feuerwache
    Reichenberger Straße133
    Schlacht am Fraenkelufer - 12.12.1980
    Schlesische Strasse 25
    Sebastianstraße 86
    Sorauer Straße 23
    Sorauer Straße27 HH
    Taborstraße 20
    Tempelhofer Ufer 1a
    Tommy-Weisbecker-Haus
    Urbanstraße 23
    Urbanstraße 36
    Viktoriapark Klinik
    Waldemarstraße - Freistadt Barackia Wagenplatz
    Waldemarstraße 33 (2 Fabriketagen)
    Waldemarstraße 36 - Heile-Haus
    Waldemarstraße 40
    Waldemarstraße 41 - Phoenixhaus
    Waldemarstraße 52
    Waldemarstraße41
    Wilhelmstraße - Wagenplatz Tommy-Weißbecker-Haus
    Willibald-Alexis-Straße 11
    Willibald-Alexis-Straße 18 - Wax18
    Willibald-Alexis-Straße 34
    Willibald-Alexis-Straße 39 - Villa Willibald
    Willibald-Alexis-Straße 40
    Willibald-Alexis-Straße 42 - Cafe Krautscho
    Willibald-Alexis-Straße 43
    Wrangelstraße 56

    Lichtenberg

    Frankfurter Allee 187
    Hauptstraße 1 - Wagengruppe DieselA
    Kernhoferstraße 4
    Magdalenenstraße 15
    Magdalenenstraße 17
    Pfarrstraße 102
    Pfarrstraße 107
    Pfarrstraße 108
    Pfarrstraße 116 / Kaskelstraße 9
    Pfarrstraße 88
    Pfarrstraße 92
    Pfarrstraße104
    Pfarrstraße110
    Pfarrstraße112
    Rathausstraße 12

    Lichtenrade

    Rackebüller Weg 1-3 - Jugendtreffpunkt Lichtenrade

    Lichterfelde

    Jungfernstieg 12
    Osdorferstraße 11
    Potsdamer Straße 9
    Mariendorf
    Kollostraße 8
    Kurfürstenstraße 94
    Marienfelde
    Alt-Marienfelde 40

    Marzahn

    Zur Alten Börse 1 - Wagengruppe DieselA

    Mitte

    Ackerstraße 169
    Ackerstraße 18
    Adalbertstraße 25
    Adalbertstraße 26
    Adalbertstraße 27
    Adalbertstraße 32
    Adalbertstraße 53
    Alte Schönhauser Straße 43/44
    Alte Schönhauser Straße 9
    Auguststraße10
    Brunnenstraße 182
    Brunnenstraße 183
    Brunnenstraße 6/7
    Eisfabrik
    Engeldamm 20 - AJZ
    Fehrbelliner Straße 5
    Fehrbelliner Straße 6 - Fehre 6
    Fehrbelliner Straße 7
    Johannistraße 8
    Kleine Hamburger Straße 5
    Köpi
    Köpi Wagenplatz
    Linienstraße 158/159
    Linienstraße 206
    Michaelkirchplatz 4-5
    Neue Schönhauser Straße 13
    Neue Schönhauser Straße 9
    Oranienburger Straße 64
    Oranienburger Straße18
    Philippstraße 13 - Nordcampus HU, Haus 20 - Offene Uni BERLINs
    Potsdamer Platz - Rollheimer
    Rosenthaler Straße 68
    Schillingbrücke - Wagenplatz
    Schwarzer Kanal
    Schwarzer Kanal (Michaelkirchstraße)
    Steinstraße 19
    Steinstraße 28
    Steinstraße 9
    Tacheles
    Teepeeland
    Tucholskystraße 30
    Tucholskystraße 32
    Veteranenstraße 10-13

    Moabit

    Alt Moabit 4 - Villa Piccobello
    Bandelstraße 25
    Bandelstraße 27
    Birkenstraße 34
    Bredowstraße 4
    Bredowstraße 6
    Jagowstraße12 - Haus Friedensbruch / Frauencafe
    Lehrter Straße 54 HH
    Lehrter Straße 6
    Lübecker Straße 35
    Stephanstraße

    Neukölln

    Bornsdorfer Straße 37b - Borni
    Friedelstraße 21
    Hermannstraße 16
    Herrenhuter Weg 12
    Juliusstraße 160
    Juliusstraße 60
    Karl-Marx-Platz 20
    Karl-Marx-Straße 145
    Karl-Marx-Straße 20 HH
    Karl-Marx-Straße 97-99 - Alte Post
    Neuköllnische Allee 33/ Grenzallee
    Pflügerstraße 12
    Reuterstraße 41
    Reuterstraße 42
    Reuterstraße 45
    Richardplatz 8
    Wederstraße 50
    Wederstraße 58/60
    Wederstraße 96
    Weisestrasse 47
    Werra-Block
    Weserstraße39
    Wissmannstraße 19 SF
    Wissmannstraße 30
    Wissmannstraße 31 – 42
    Pankow
    Stille Straße 10
    Prenzlauer Berg
    Christburger Straße 21
    Christburger Straße 31
    Christinenstraße 14
    Christinenstraße 15
    Christinenstraße 33
    Cotheniusstraße16
    Dunckerstraße 21
    Dunckerstraße 74
    Dunckerstraße14
    Dunckerstraße15
    Kastanienallee 71
    Kastanienallee 77
    Kastanienallee 85
    Kastanienallee 86
    Kollwitzstraße 89
    Kollwitzstraße64
    Kremmenerstraße 9-11 - Kirche von Unten
    Landsberger Allee 54 - Kunsthaus LA 54 / vilLA54
    Lottumstraße 10a
    Lottumstraße 26
    Lottumstraße 7 / Christinenstraße 35
    Lottumstraße 7/Christinenstraße 35
    Lottumstraße 9/10
    Lychener Straße 60
    Lychener Straße 61
    Oderberger Straße 46
    Raumerstraße 33
    Rykestraße 27
    Schliemannstraße 10
    Schliemannstraße 16
    Schliemannstraße 27
    Schliemannstraße 39
    Schliemannstraße 40
    Schliemannstraße 42
    Schliemannstraße 43
    Schönhauser Allee 177 B
    Schönhauser Allee 20/21
    Schönhauser Allee 5
    Schwedter Straße - Laster und Hänger Wagenplatz
    Sredzkistraße 36
    Reinickendorf
    Jugendzentrum Märkisches Viertel
    Ollenhauerstraße 33
    Rummelsburg
    Rummelsburger Landstraße - Bootsschuppen
    Schöneberg
    Blumenthalstraße 13
    Blumenthalstraße 14
    Blumenthalstraße 15
    Bülowstraße 52
    Bülowstraße 54 - Schato Pillenknick
    Bülowstraße 55 - Cafe Instant / Punkerhaus / Tuntenhaus
    Bülowstraße 89
    Bülowstraße 55 - Tuntenhaus
    Demo „Sturm auf das Rathaus“ 25.06.1981
    Dennewitzstraße 24a
    Drugstore
    Ebersstraße 84 - Arbeitslosenladen
    Eisenacher Straße 103 HH
    Eisenacher Straße 2
    Frankenstraße 7
    Frobenstraße10 - Villa Vollmond
    Goebenstraße 7
    Goebenstraße 8
    Goltzstraße 30
    Gotenstraße 14
    Gotenstraße 19
    Hand-Drugstore
    Kaiser Wilhelm Platz 9
    Kaiser-Wilhelm-Platz 5
    Kurmärkische Straße 10
    Maaßenstraße 11
    Maaßenstraße 13
    Maaßenstraße 15
    Mansteinstraße 10 - Rote Insel
    Passauerstraße 37a
    Pohlstraße 59
    Pohlstraße 61
    Pohlstraße 89
    Potsdamer Straße 130
    Potsdamer Straße 139
    Potsdamer Straße 157
    Potsdamer Straße 159
    Potsdamer Straße 161
    Schöneberger Jungarbeiter- und Schülerzentrum (SJSZ)
    Schöneberger Jungarbeiter- und Schülerzentrum SJSZ
    Schwerinstraße 14 - Sigurd-Debus-Haus
    Steinmetzstraße 21
    Steinmetzstraße 22
    Vorbergstraße 10
    Winterfeldtstraße 20
    Winterfeldtstraße 22
    Winterfeldtstraße 24
    Winterfeldtstraße 25
    Winterfeldtstraße 31
    Winterfeldtstraße 35
    Winterfeldtstraße 36
    Winterfeldtstraße 37
    Winterfeldtstraße 38

    Spandau

    Breite Straße 71a
    Klubhaus Falkenhagener Feld
    Kolk 8
    Möllentordamm 2
    Möllentordamm 9
    Platzbesetzung Spandauer Forst
    Streitstraße 22

    Steglitz

    Birkbuschstraße 15
    Goerzallee 5
    Odenwaldstraße / Stubenrauchstraße
    Paulsenstraße 44

    Tempelhof

    Schönburgstraße 11
    UFA-Fabrik

    Tiergarten

    Derfflingerstraße 21
    Jugendzentrum Tiergarten
    Körnerstraße 17
    Lennestraße - Kubat-Dreieck
    Lützowstraße 2-6 Fabrik
    Thomas-Dehler-Straße 46
    Wilsnacker Straße 15

    Treptow

    Kleingartenanlage Beermannstraße 24
    Puschkinallee 52
    Schlesischer Busch/Puschkinallee - Wagenplatz Lohmühle
    Schwarzer Kanal
    Wagenburg Lohmühle

    Wannsee

    Am Kleinen Wannsee 12
    Am kleinen Wannsee 20

    Wedding

    Badstraße 30
    Biesenthalerstraße 4
    Buttmannstraße 16
    Buttmannstraße 18
    Buttmannstraße 19 - Guido-Weitz-Haus
    Drontheimer Straße 12
    Groningerstraße 50
    Hussitenstraße 45
    Koloniestraße 30
    Liebenwalder Straße 39
    Nordufer 28
    Prinzenallee 58
    Putte
    Schrippenkirche (Ackerstraße 52)
    Schulstraße 7 Cafe
    Schulstraße 8
    Stettiner Straße 40
    Sylterstraße 4
    Willdenowstraße 15

    Weißensee

    Falkenberger Straße 183
    Heinersdorfer Straße 11

    Wilmersdorf

    Gieseler Straße 14/15
    Saßnitzerstraße 9
    Sigmaringerstraße 31

    Wittenau

    Hermsdorfer Straße 4

    Zehlendorf

    Alemannenstraße 10
    An der Rehwiese 4
    Claaszeile
    Holstweg 29
    Kaunstraße 20
    Kleinaustraße 15
    Königstraße 28
    Limastraße 29 - Mutesius Villa
    Miquelstraße 49/51
    Quermatenweg 2-4
    Schulstraße 3
    Sophie-Charlotte-Straße 25 - Villa Lotta
    Sven Hedin Straße 44

    P.S. Le groupe krautrock Grobschnitt a traité le sujet des cochons d’espace dans une perspective davantage écologiste.

    Schweine im Weltall, Grobschnitt,, Razzia, 1982
    https://www.youtube.com/watch?v=nkSpxj1-Gsg

    Grobschnitt
    https://de.wikipedia.org/wiki/Grobschnitt

    Grobschnitt ist eine deutsche Rockband, die von 1970 bis 1989 und von 2006 bis 2012 in verschiedenen Formationen bestand. Seit 2019 ist Grobschnitt wieder in einer kleinen Besetzung aktiv.

    Prima Klima, die Band
    http://www.ichwillspass.de/ndw/bands/prima.htm

    Bandmitglieder 1980-1982:

    Bruno Ferrari (voc)
    Conny Göckel (key)
    Kurt Heckenberg (b)
    Sid Gautama (dr)
    Rainer Konstantin (git)

    Bandmitglieder 1983:

    Uwe Heyder (voc)
    Conny Göckel (key)
    Matthias von Tippelskirch (sax)
    Owuso Buafo (b)
    Hans Schumann (dr)
    Bernhard Potschka (git)

    Fakten, Fakten, Fakten

    1980 gründete Gitarrist Rainer Konstantin die Band Prima Klima in Berlin. Seine Mitstreiter waren der Schweizer Sänger Bruno Ferrari (früher Brutto/Netto), der damals an einer Opernschule studierte und Keyboarder Conny Göckel. Dazu kamen Sid Gautama am Schlagzeug und Kurt Herkenberg (Interzone) am Bass.

    In dieser Besetzung konnte Prima Klima 1981 den Nachwuchswettbewerb des Berliner Senats gewinnen. Im Spliff Tonstudio entstand kurz darauf ihre gleichnamige Debüt-LP mit 12 Titeln, die als „Heiße Tanzmusik aus einem umgebauten Tiefkühlraum“ angepriesen wurde, aber wenig innovativen, dafür gut produzierten Deutsch-Rock enthielt. Zusammen mit Spliff, Extrabreit und Interzone waren Prima Klima bei der ersten Levis Rocktour und der gleichnamigen, überaus erfolgreichen Sampler-LP dabei.

    Nach der Tour trennen sich die Bandmitglieder auf Grund musikalischer Differenzen, einzig Göckel gab nicht auf und bastelte mit neuer Mannschaft an der Fortsetzung der Bandgeschichte. Die erste Single mit neuer Besetzung „Gewühl im Gefühl“ verkauft sich gut und gilt bis heute als größter Hit der Band. 1983 erschien schließlich die zweite LP „Nie wieder einsam“ sowie zwei weitere Singles.

    Der Erfolg blieb aber mässig und so viel die neuformierte Band bereits wieder auseinander – Prima Klima war Geschichte.

    Herkenberg verstarb unter mysteriösen Umständen 1983.

    Achtung: 1993 erschien eine Maxi-CD von Prima Klima mit dem Titel „Frauen“. Diese Gruppe hat mit der NDW-Kapelle nicht zu tun!

    DISKOGRAFIE

    Singles:
    Tango, 1982
    Komm auf meinen Stern, 1982
    Gewühl im Gefühl, 1982
    Nie wieder einsam, 1983
    Das geht nicht, 1983

    LPs:
    Prima Klima, 1981, CBS
    Nie wieder einsam, 1983, CBS

    #télévision #marionettes #Berlin #squats #espace #musique #NDW #Krautrock

  • « Politiser Loana, c’est rappeler qu’elle avait, très tôt, été abandonnée à des violences dont nous continuons de sous-estimer l’ampleur et la gravité »
    https://www.lemonde.fr/idees/article/2026/03/26/politiser-loana-c-est-rappeler-qu-elle-avait-tres-tot-ete-abandonnee-a-des-v

    Tribune

    Alice Gayraud

    Ancienne responsable du plaidoyer de la Commission indépendante sur l’inceste et les violences sexuelles faites aux enfants

    L’enfance de la candidate du « Loft », morte le 25 mars à 48 ans, avait été marquée par l’inceste, rappelle l’ancienne responsable du plaidoyer de la Ciivise Alice Gayraud, citant le journaliste Paul Sanfourche. Les 160 000 enfants victimes de violences sexuelles chaque année ont trois fois plus de risque de subir des violences tout au long de leur vie, souligne-t-elle dans une tribune au « Monde ».

    #enfance_violée
    #continuum_traumatique
    #VSS
    #loft_story
    #sexisme_institutionnel
    #M6

    • Loana, 25 ans d’humiliation en direct (ASI)

      "Loana a 23 ans. Depuis cinq ans, elle est go-go-dancer." C’est sur ce commentaire en voix off, accompagné d’un zoom-dézoom sur la poitrine de la jeune femme qui danse, que la France découvre Loana Petrucciani, plus connue sous son seul prénom, le 26 avril 2001, dans le premier épisode de Loft Story. La deuxième image est un plan de coupe sur ses fesses. Avant même de voir son visage, le programme présente à la France entière le corps de la jeune femme. Loana, pour M6 qui diffuse l’émission, c’est des seins et des fesses avant tout.

      Dans ce portrait qui dure quelques minutes, Loana raconte avoir dû travailler très tôt, dû à l’hospitalisation de sa mère, qui l’a laissée "avec tout à gérer : le loyer, les factures", à 17 ans. "Je véhicule une certaine image, grande, blonde, sexy, et paillettes et strings, puisque je travaille en boîte de nuit", résume-t-elle. "Mais en réalité, je suis très introvertie. Je suis timide, réservée, pudique." On découvre une jeune femme attachante, qui regrette de ne pas avoir pu faire des études, adore son chien, est "fidèle en amitié et idéaliste en amour", selon la voix off. Une fille sympa, un peu naïve comme on peut l’être à 23 ans, pleine d’espoir malgré un parcours déjà cabossé. Les producteurs de Loft Story, racontait le journaliste Paul Sanfourche dans notre émission dédiée à la série inspirée de l’émission, "ont tout de suite compris le potentiel de femme-objet de Loana" et étaient dès les débuts "extrêmement avides d’exploiter son image télévisuelle".

      Et son image n’a pas cessé d’être exploitée depuis. En février 2024, elle était invitée par Cyril Hanouna sur le plateau de Touche pas à mon poste, et témoignait de l’agression sexuelle qu’elle a subie. L’ancienne star du Loft, multi-traumatisée, y balbutiait sous les moqueries des chroniqueurs et les rires du public. "Viol, agressions, addictions : Loana se livre en exclusivité !" scandait le bandeau de TPMP tandis que Loana se noyait, en direct, dans ses propres mots. L’Arcom avait ensuite mis C8 en demeure pour atteinte à la dignité humaine.

      Loana Petrucciani a été retrouvée morte à 48 ans, le 25 mars 2026, seule chez elle, à Nice. Ce sont ses voisins qui ont appelé la police. Ses proches ne l’avaient pas vue depuis des jours, voire des semaines, et ne s’en étaient apparemment que peu inquiétés. Son chien a été retrouvé mort auprès d’elle. C’est dans l’isolement, les addictions et une solitude extrême que cette femme, lessivée par deux décennies de violences médiatiques, s’est éteinte.

      Le même jour, Hanouna et sa clique de charognards apprenaient la nouvelle en direct dans Tout beau tout neuf. "On apprend en direct un drame", annonçait Hanouna. "Drame épouvantable, Cyril", renchérissait Gilles Verdez. "Beaucoup d’émotions, évidemment, quand on la recevait... On est très secoués, c’est absolument tragique." Hanouna raconte une "anecdote" : "Elle m’avait appelé en me disant : « Je veux bien venir sur le plateau, mais j’ai perdu toutes mes dents. »" Il explique avoir fait intervenir "un pote dentiste en urgence", ce pour quoi elle l’a "beaucoup remercié" ensuite. Quel hommage touchant... Le chroniqueur Jordan De Luxe ajoute que "Loana était malheureusement beaucoup dans le passé, elle ne parlait que du passé." La faute à qui ? Depuis le 16 avril 2001, les médias ont refusé à Loana le droit d’être autre chose que la "go-go-dancer" de 23 ans qu’ils avaient adoré filmer et exploiter sous toutes les coutures. Et lorsqu’elle a cessé d’être cette femme-objet, on l’a rabaissée jusque dans sa mort : cette semaine, Charlie Hebdo a publié une caricature dégoulinante de sexisme, de classisme, de grossophobie et de toxicophobie. M6, la chaîne qui l’a rendue célèbre, a diffusé dans son JT les images de son corps transporté sur une civière.

      En 48 ans, Loana aura vécu vingt-trois ans d’anonymat et de galères - son enfance a été marquée par la violence et l’inceste -, deux mois de célébrité soudaine dans le Loft, et vingt-cinq ans à en payer le prix. Une vie broyée par l’humiliation patriarcale en direct.

      https://www.arretsurimages.net/chroniques/sur-le-gril/loana-25-ans-dhumiliation-en-direct

    • Coucou @inadvertance, ça me fait pas du tout marrer de voir arrêt sur images cité pour parler de patriarcat. Il y a longtemps, j’étais jeune et naïve et j’ai eu l’idée et du contenu de cette émission de télévision et de son titre et je devais m’associer à Alain Jaubert, grand pote de Schneiderman et créer une maison de production. Au lieu de cela, j’ai vu apparaitre l’émission 6 mois plus tard sans que personne ne m’y ait jamais associé, même pas crédité au générique bien évidemment. Jaubert s’est défaussé en disant que l’idée était dans l’air et m’a proposé un contrat chez TéléEurope mais j’ai été viré au bout de quelques jours parce que j’étais enceinte et que la réalisatrice m’en a voulu car elle n’arrivait pas à avoir un enfant. La direction de TéléEurope m’a menacé de ruiner ma carrière (ce qui a été fait avec succès) si j’allais porter plainte aux prudhommes (j’ai pourtant seulement été à la CGT). Voila bien l’ambiance des patriarches de mai68 qui tenaient la culture télévisuelle comme leur pré carré et suçaient les idées des jeunes femmes avant de jeter le citron. wala wala, je garde une petite dent vois tu :)

    • Aussi longtemps que l’enfance restera tenue à l’écart de l’analyse des violences patriarcales, nous continuerons de découvrir trop tard des vies ravagées avant même qu’elles ne commencent. Et de les raconter comme des tragédies individuelles.

      Dire cela, c’est refuser de faire de Loana une exception, un « destin brisé » que l’on contemple avec émotion sans en tirer la moindre conséquence politique. Car le parcours de Loana est celui de milliers de femmes. Cent soixante mille enfants sont victimes de violences sexuelles chaque année en France. Combien de ces filles deviendront, sans protection ni prise en charge, des femmes exposées à de nouvelles violences ?

      Politiser Loana, ce n’est donc pas opposer l’inceste à la téléréalité, ni minimiser la violence produite par l’exposition médiatique. C’est rappeler qu’une femme dont on dit aujourd’hui qu’elle a « mal fini » est aussi quelqu’un qui, très tôt, avait été abandonné à des violences dont nous continuons de sous-estimer l’ampleur et la gravité.

      L’enjeu politique se niche dans notre manière de dater la violence. Et dans la manière dont nous nous donnons, ou non, les moyens de la prévenir.

      https://justpaste.it/ls4c3

      #media #télévision #enfance

  • Survivor Has Become a Bleak Mirror of Modern Capitalism
    https://jacobin.com/2026/02/survivor-reality-tv-capitalist-realism


    Comment survivre à l’age du streaming quand on n’est qu’un show télévisé. Une histoire du démantèlement de la société états-unienne ("There is no such thing as society." Margret Thatcher_ ) par le néolibéralisme dans le miroir d’une série de jeux éliminatoires dans un cadre exotique.

    Survivor ... American version of the ... the Swedish television series Expedition Robinson ...which premiered in 1997.

    Survivor (American TV series) - Wikipedia
    https://en.wikipedia.org/wiki/Survivor_(American_TV_series)

    Survivor (franchise) - Wikipedia
    https://en.wikipedia.org/wiki/Survivor_(franchise)

    Allemagne : Das Inselduell, Expedition Robinson, Gestrandet – Zeig, was in dir steckt !, Outback, Survivor

    France, Suisse [f] : Koh-Lanta, Koh-Lanta All Stars

    21.2.2026 by Nic Juarez - When Survivor debuted in 2000, its appeal stemmed from the tension of clashing values, with some contestants taking a nakedly transactional approach and others appealing to the common good. In recent years, market logics have won.

    For twenty-six years, CBS’s Survivor has positioned itself as a grand experiment in traditional American meritocracy. Any individual who was smart, hardworking, and resilient enough could win the day. But in recent years, the game has evolved into something far more unjust. Indeed, Survivor has become a simulation of the economic system we experience every day.

    The fundamental premise of Survivor has remained consistent since the turn of the millennium. A group of sixteen to twenty-four castaways is dropped into a remote tropical location where they must endure the elements, navigate physically and mentally demanding challenges, and face elimination at the hands of their peers. Each episode culminates at “Tribal Council,” an open-air forum where host Jeff Probst interrogates the tribe’s dynamics before the players cast secret ballots to evict one of their own. The final two or three remaining players make their case to a jury composed of previously eliminated players. These jurors vote not on who survived the longest, but on who best navigated the game’s social and strategic hurdles, awarding the winner the title of “Sole Survivor” and a $1 million prize.

    When Survivor began filming its first season in the spring of 2000, the participants were unsure if they were in a hardcore adventure documentary or The Real World set in the jungle. Whatever it was, the American public was hooked: 51.7 million people tuned in for the finale to watch thirty-nine-year-old corporate consultant Richard Hatch defeat twenty-two-year-old river guide Kelly Wiglesworth. A cultural phenomenon that would redefine reality television was born. Throughout the show’s early years, Survivor’s cast was a genuine cross section of the country. Players fell in love, suffered medical evacuations, and launched careers in entertainment and media. They failed and triumphed, bonded and betrayed, and did it all with authentic, relatable, messy human emotion.

    Today, Survivor endures, but its dominance over reality TV and its place in the cultural zeitgeist have greatly diminished. It has been outflanked by competitions with more pageantry, like The Traitors, and reality dating experiments like Love Is Blind. Its viewership has precipitously declined amid the broader fragmentation of the streaming era. As the show approaches its fiftieth season with Survivor 50: In the Hands of the Fans, it remains a network staple with a massive pop cultural legacy — but even the most loyal “superfans” will tell you that, despite the fundamental rules remaining intact, the game feels broken.

    Fans offer various diagnoses: the show has gone “soft” in its pursuit of player safety; it has become too chaotic with a dizzying proliferation of advantages and side quests; it is too centered on Jeff Probst’s own brand of relentless positivity. But most share a common sentiment: Survivor has lost its way because it no longer creates and showcases the honest, crackling social friction that made it a cultural juggernaut a quarter century ago.

    In this analysis, the show’s decline isn’t a failure of casting or game design, but a symptom of a deeper transformation. The “social contract” gameplay of the early seasons has been replaced by the “market logic” of the show’s so-called New Era — a shift that maps onto the successful neoliberal disciplining of the American public and the erosion of the American social fabric.
    All That Is Solid Melts Into Air

    To be clear, ruthless market logic was there from the start. But Survivor’s core appeal stemmed from the tension created by clashing values, with some taking a nakedly transactional approach and others appealing to the common good. The problem today isn’t that there are canny marketized actors in the mix; it’s that there are few alternatives. Approaching the game like a “business trip” has become de rigueur, dissolving the conflicts that made the show sizzle.

    After the first season aired in 2000, Richard Hatch became a national villain for treating human relationships as transactional assets. The public approached the first season as a social experiment: could strangers build a functional society in the wilderness? Viewers expected a meritocracy where players were rewarded for their contributions to the common good: building shelters, making fires, and winning challenges. The castaways assumed much the same. With little direction from producers, they operated under the assumption of a “social contract.” They believed their votes were private, moral acts intended to prune the tribe of its weakest members for the sake of collective survival.

    But Hatch realized that individual moral voting was inefficient. Early in the game, Hatch formed an alliance (the Tagi Four) with Wiglesworth, Sue Hawk, and Rudy Boesch, who all agreed to vote for the same person at Tribal Councils. By pooling votes to maximize the value of a collective asset, Hatch introduced a market logic that overrode the democratic intent of the other players. The goal was no longer to sustain the tribe, but to liquidate the competition. In subsequent seasons, this approach would frequently appear and clash with warmer, more moral approaches.

    A few years later, Rob Cesternino introduced a new element when he pioneered the flip-flopping strategy in Survivor: The Amazon (2003). Finding himself at the bottom of a dominant four-person alliance, Cesternino’s ally, Alex Bell, bluntly told him that he would be cut as soon as they reached the final four. Realizing he had no “upward mobility” within his current alliance, Cesternino rejected his position: he mobilized outsiders to eliminate Bell, then flipped back to the original power players, and then back again — maintaining a state of constant strategic volatility until he reached the final three. This strategy and later adaptations were quickly adopted by players who found themselves “at the bottom” of their alliance, their only rational move being to jump ship and improve their equity in the game.

    To understand what precise dynamic Cesternino introduced, imagine a professional who uses the strategy of “job hopping” to continually raise their pay. Cesternino’s gameplay mirrors the rise of external labor mobility as a primary form of career development. Just as professional-managerial workers realize that stagnant internal meritocracies and meager annual raises cannot fetch the market rate for their skills, Cesternino realized the only path to a market correction (a spot in the final two) was to pivot to the competition.

    In the real world, older generations of workers from the era of the “company man” look down on job hopping as a form of betrayal and lack of commitment. But the astute worker realizes that the social contract between employer and employee has been in slow decay since Milton Friedman’s shareholder primacy doctrine took root in the late 1970s, which led corporations to prioritize quarterly profits over long-term employee retention. By the 2020s, strategic flip-flopping had become the standard mode of survival for the professional-managerial class. That’s precisely what happened on the show. On Survivor, as in the modern economy, blind loyalty had become a bad investment.

    While shelter building, fire making, and fishing remained staples of the show’s early years, communal labor was gradually devalued as a new class of assets entered the game. The advantage that came to define modern gameplay is the Hidden Immunity Idol, a pocket-sized talisman that allows players to negate votes at Tribal Council. In Survivor: Cook Islands (2006), Yul Kwon — a thirty-one-year-old management consultant — found a “Super Idol,” a version of the idol that could be played after the votes were read. Kwon leveraged the idol’s outsize value in alliance negotiations; despite his alliance’s numerical disadvantage, he used the asset as a credible threat to force votes in his alliance’s favor.

    Kwon held onto the idol until the endgame and won over Ozzy Lusth, a twenty-four-year-old waiter. It was the first time a player won by expertly managing a high-value asset. A few seasons later, the infamous Russell Hantz would take idol leverage to its logical conclusion in Survivor: Samoa (2009). Hantz, an oil company owner from Texas, approached gameplay like a scavenger hunt for hidden assets: he was the first player to spend every waking hour hunting for idols, effectively controlling the supply.

    While Hantz lost in back-to-back seasons due to his dismal social game, he fundamentally changed the game’s incentive structure. The ability to manipulate these assets is a prerequisite for the title of Sole Survivor. The introduction of idols financialized the island, shifting Survivor from a productive society — where safety was earned through communal labor — to an asset-price economy, where power is hoarded by those who capture the supply of advantages.
    Cold Strategy and Private Advantages

    Despite the fact that players applied efficiency, flexibility, and scarcity — trademarks of the neoliberal era — to their strategies from the start, the drama of Survivor came from the continued presence of players who believed the social contract meant something.

    For years, a fundamental belief persisted: that fan favorites like Colby Donaldson and Rupert Boneham could win through integrity, communal labor, and “honor,” even as players like Hantz and Cesternino dismantled the game’s social contract from within. Occasionally, this belief was validated by a figure like Tom Westman, a forty-year-old New York City firefighter who defeated twenty-nine-year-old advertising executive Katie Gallagher in Survivor: Palau (2005).

    But as the New Era (seasons 41–49) indicates, the social experiment is over — the market has finally won. With the proliferation of game assets, hyper-fixation on “résumés,” and the disappearance of working-class players, the takeover of neoliberal discipline was complete. The first winner of this era, Erika Casupanan, a thirty-two-year-old communications manager, applied corporate public relations principles to her gameplay, managing her reputation and lowering her threat level until the conditions were right to strike. The following season, Maryanne Oketch, a twenty-four-year-old seminary student, won by revealing a hidden asset — an idol she never actually used — and updating her résumé for the jury.

    The majority of winners in this stretch of seasons are from white-collar backgrounds. While a CBS initiative in 2020 successfully changed Survivor’s racial makeup, the class makeup has narrowed. As the show returned from its 2020 production hiatus, the casting department shifted away from a cross section of the American workforce and toward a credentialed class of players. The game is now populated by data analysts, law students, and entrepreneurs — individuals whose professional lives are defined by the very market logic Hatch once pioneered. In the modern game, there is no rejection of corporate values because there is no one left to represent an alternative.

    The theorist Mark Fisher used the term “capitalist realism” to describe the widespread inability to imagine any social or economic system other than capitalism. Fisher argued that this lack of imagination eventually warps our politics and public sentiment. In Survivor, this manifests as a totalizing belief that the only path to victory is through cold strategy and the relentless pursuit of private advantages. To keep the competitive market high, producers began casting highly trained professionals who view social connections as mere data points. Fans have dubbed these players “gamebots,” participants who prioritize strategic optimization, including in the social realm, over authentic human connection.

    As seasons became predictable and stagnant, the producers attempted to nerf the game’s efficiency by introducing new twists, advantages, and side quests: Extra Votes, Safety Without Power, Final-Four Firemaking, Shot in the Dark, Beware Advantage, Knowledge is Power, the Hourglass, “Mergatory.” These are the Survivor equivalents of fifty-year mortgages, buy-now-pay-later apps, or text-based therapy subscriptions: absurd financial “innovations” designed to mask the rot of the underlying system.

    The players who find success in the New Era can’t be blamed for utilizing the tools at their disposal. Any contestant trying to earnestly win the $1 million prize is expected to negotiate positions within alliances, build out a résumé, rapidly accumulate assets, and tolerate speculative risk as if they are playing in an overengineered simulation of late-stage capitalism — because they are.

    But considering how thoroughly neoliberal values have seeped into the game, it’s little wonder why viewers don’t enjoy watching the show as much as the early seasons. It just reminds them of their twenty-first century workplace, and how the survival experiment they once loved has turned into an HR-sanctioned team-building retreat.

    #USA #culture #capitalisme #néolibéralisme #télévision

  • Les plateformes deviennent-elles des chaînes de télé comme les autres ?
    https://www.telerama.fr/plateformes/les-plateformes-deviennent-elles-des-chaines-de-tele-comme-les-autres-70178

    Du sport sur Prime Video, des pubs en plein film sur Netflix, des documentaires, de la télé-réalité… L’offre des plateformes de streaming ressemble de plus en plus à celle des chaînes classiques… et inversement.

    En diffusant du sport, de la télé-réalité, des documentaires, etc., les plateformes se rapprochent des chaînes traditionnelles. Gorodenkoff/Shutterstock/Gorodenkoff
    Par Michel Bezbakh

    Publié le 02 novembre 2023 à 06h30

    Concentrés sur une offre de films et de séries à leurs débuts, les géants du streaming se sont lancés dans une diversification très large de leurs contenus, au point de ressembler à des chaînes à l’ancienne. Leur puissance financière autorise « les expérimentations tous azimuts », une vieille habitude pour les firmes multiservices comme Amazon et Apple, dont l’offre audiovisuelle n’est qu’« une petite partie du magasin », analyse le spécialiste des médias Alain Le Diberder. Il s’agit aussi, pour Netflix et Disney principalement, de prouver aux marchés financiers que l’innovation est toujours au cœur de leur projet. Une stratégie payante : aux États-Unis, la consommation de streaming a dépassé pour la première fois celle des chaînes, en juillet dernier, selon Nielsen (le Médiamétrie américain). Tour d’horizon des domaines où les plateformes se mettent à occuper le terrain de la télé.

    Compliqué ? Les fictions produites par les plateformes échappent à la catégorisation classique, d’autant que désormais certaines atterrissent dans nos salles de cinéma. C’est le cas des derniers films de Martin Scorsese (Killers of the Flower Moon) et Ridley Scott (Napoléon), produits par Apple. La marque à la pomme devra attendre dix-sept mois avant de les proposer sur sa plateforme en France. C’est le même procédé, finalement, que pour une production Canal+, TF1 ou France Télévisions… à ceci près que le délai imposé par la chronologie des médias diverge (six mois pour Canal+, vingt-deux pour les chaînes gratuites), que les plateformes conservent une exclusivité sur leurs bébés, et qu’elles ont plus de moyens.

    L’info, chasse gardée des chaînes ?

    C’est, a priori, le domaine qui reste la spécificité de la télé. Les JT, la réactivité qu’ils nécessitent, la constitution d’équipes de journalistes, tout cela semble trop antinomique avec des plateformes de streaming… sauf quand elles proposent des chaînes info dans leur catalogue ! C’est le cas de Warner, dont la plateforme, Max, sera lancée en France courant 2024 (l’équivalent est déjà disponible sous la forme du Pass Warner, distribué par Prime Video). On y trouve, entre autres chaînes de télévision, CNN. Cela rappelle MyCanal, une plateforme en soi, où l’on peut regarder Franceinfo et LCI. Notons, aussi, que des journalistes mènent un travail d’information sur des chaînes YouTube, principalement à destination des jeunes. Hugo Travers, auteur de la dernière interview long format d’Emmanuel Macron sur sa chaîne HugoDécrypte (2,28 millions d’abonnés), vient d’être recruté par France 2, qui espère rajeunir son audience grâce à son arrivée.

    Si les géants du streaming ne produisent pas encore directement de l’actu chaude, on y trouve de l’information sous la forme de documentaires. Netflix a développé un savoir-faire dans les docs à plusieurs épisodes (Making a Murderer, Wild Wild Country), en particulier dans le sport (Drive to Survive, Au cœur du peloton). Suspense, rebondissements… le studio a sa « patte », qui certes peut conduire à une dramatisation excessive.

    Le direct demeure donc l’atout des chaînes. Jusqu’à maintenant, les plateformes restent timides dans ce domaine, refroidies par quelques gros ratés. Le 17 avril dernier, Netflix avait promis de retransmettre en direct un épisode de la saison 4 de Love Is Blind, sans y parvenir. Un mois plus tôt, les abonnés français avaient déjà eu droit à un message d’erreur en lieu et place du spectacle de l’humoriste américain Chris Rock. En revanche, Prime Video, habitué à montrer la Ligue 1 et Roland-Garros, n’a pas connu de couac pour le concert de Kendrick Lamar à l’Accor Arena le 22 octobre 2022. Netflix ne s’avoue pas vaincu, et prévoit de retenter sa chance le 14 novembre avec la Netflix Cup, un tournoi de golf entre des pilotes de Formule 1 et des golfeurs qui apparaissent dans ses documentaires… En cas d’écran noir, on s’en remettra.

    #Télévision #Streaming #Netflix #PLateformes #Economie_numérique

  • Daniel Günther und die Pressefreiheit : Zieht sich die Zensurschlinge immer fester zu ?
    https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/tv-medien/daniel-guenther-und-die-pressefreiheit-die-zensurschlinge-zieht-sic

    Les chrétien-démocrates alkemands favorisent la censure et l’interdiction de publications et plateformes comme méthode pour se débarasser et de concurrents politiques. C’est anticomstitutionnel mais ce serait tellement pratique. On le savait déjà. Maintenant c’est une position publique officielle.

    19.1.2026 von Annekatrin Mücke - Vor gut zwei Wochen sprach der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein in der ZDF-Sendung „Lanz“ Dinge aus, die immer noch hohe Wellen schlagen.

    Wer am späten Abend des 7. Januar bei der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ eventuell schon in den schwerverdienten Halbschlaf hinüberdämmerte, wurde spätestens kurz vor Schluss wieder hellwach und rieb sich die Augen. Was hatte der Mann mit dem unschuldigen Schulbubengesicht gerade gesagt? Social Media erst ab 16, weil wir ansonsten zulassen, dass „unsere Kinder und Jugendlichen infiltriert werden“?

    Für eine gelernte DDR-Bürgerin wie mich, die mit dem lächerlichen, weil glücklicherweise nicht umsetzbaren Verbot von Westradio und -fernsehen aufgewachsen ist, war das eine Art „Good bye Lenin“-Moment – man erwacht schlagartig aus dem Demokratie-Koma und wähnt sich wieder in der kleinen, engen Welt zwischen Zittau und Rügen. Kindern und Jugendlichen, also Digital Natives, auf staatliches Geheiß den Zugang zur digitalen Welt versperren – ernsthaft?
    Spy-Software installieren, Kameras in jedem Kinderzimmer?

    War da die Abteilung „Agitation und Propaganda“ des ZK der SED wieder am Ruder oder eine andere Art orwellscher Überwachungsmaschinerie? Nein, der Mann, der diese Forderung öffentlich formulierte, war nicht der Geist aus einer früheren Zeit, sondern der Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Daniel Günther. Und er betonte auch noch, dass er sich als genau dieser in der Sendung äußere.

    Ich frage mich nun: Wie gedenkt Herr Günther dieses Social-Media-Verbot für Heranwachsende durchzusetzen? In allen Geräten Spysoftware installieren, Kameras in jedem Kinderzimmer anbringen und zur Abschreckung vielleicht den Jugendwerkhof in Torgau reaktivieren? Und dann blieb es ja nicht bei dieser Verbotsforderung, wie Markus Lanz in einer späteren Sendung gegenüber Beatrix von Storch suggerierte.

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    Beatrix von Storch.teutopress GmbH/Imago

    Die AfD-Politikerin hatte, wie viele andere auch, einen Verdacht geäußert, der seit dem 7. Januar die Diskussion hierzulande immer mehr beherrscht. Hatte Daniel Günther nicht auch indirekt das Verbot und die Zensur von „Nius und solchen Portalen“ gefordert, weil sie „unsere Gegner und auch die Feinde von Demokratie sind“? Mit der Begründung, dass die Politik „diesen Medien nicht immer Steilvorlagen“ geben solle und nur dies der richtige Weg sei, „um Extremisten kleinzukriegen und wieder eine Stabilität in Deutschland hinzubekommen.“ Auf die etwas ungläubige Nachfrage von Lanz: „Also, was Sie jetzt gerade sagen, ist im Grunde, wir müssen das regulieren, wir müssten es notfalls zensieren und im Extremfall sogar verbieten“, antwortete Günther mit einem eindeutigen und gut vernehmlichen „Ja“.

    Und das ist für mich der alles entscheidende Moment. Auch Frederic Pleitgen und Melanie Amann, die da gemeinsam mit dem wild fabulierenden, offiziell der CDU angehörenden Spitzenpolitiker im Studio saßen, starrten wie versteinert, als hätten sie der finsteren Medusa ins schlangengekräuselte Antlitz geschaut. Doch statt Günther sofort zu stellen, baute Lanz ihm mit der Nachfrage „Darüber reden wir?“ eine Brücke, die der Kieler Regierungschef dann auch nutzte, um an dieser Stelle wieder auf das Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige umzuschwenken.

    Auch der Zusammenschnitt von Nius ist verfälschend

    Was, wie gesagt, in meinen Augen nicht weniger diskussionswürdig ist. Genau diesen Ausschnitt ließ Lanz dann übrigens am 14. Januar in seiner Sendung einspielen, um Frau von Storch und allen anderen Kritikern klarzumachen, dass Günther eben kein Verbot von „Nius und solchen Portalen“ gefordert hätte, sondern „nur“ von Social-Media für Heranwachsende. Aber dieser Ausschnitt ist genauso verfälschend wie der Zusammenschnitt bei Nius. An dieser Stelle sei die ganz trockene Textanalyse meines geschätzten Kollegen Peter Welchering dieser insgesamt neun Minuten zu empfehlen.

    Nehmen Sie sich die Zeit, sie zu lesen, schauen Sie sich die Originalsendung an und machen Sie sich selbst ein Bild. Dann stoßen Sie nämlich auch auf die berechtigte Forderung Günthers, „dass es innerhalb der Medien auch mal eine Diskussion darüber geben muss, welche Qualitätskriterien diese eigentlich erfüllen“.

    Aber Herr Herr Günther, ganz davon abgesehen, dass solche Diskussionen natürlich stattfinden und tatsächlich wichtig sind, warum nennen Sie direkt im Anschluss aber wieder nur Nius, in deren Artikeln über Sie angeblich nichts stimme und alles faktenfrei sei. Ich halte genau diese Behauptung von Ihnen für komplett faktenfrei! Aber einmal in Fahrt, toppen Sie das auch noch mit den Worten: „Aber die treten eben auf und machen den Eindruck…, als wäre das sozusagen im Sinne der Meinungsfreiheit etwas, was man in unserem Land sagen darf.“

    Daniel Günther: Ungeimpfte isolieren und Impfpflicht einführen

    Entschuldigung, aber wen oder was meint der MP denn mit „die“? Und spricht er nicht selber von Zensur und Verbot, wenn er sagt, das sei „nicht hinzunehmen“? Interessanterweise versuchte an dieser Stelle Melanie Amann, die ja lange beim Spiegel gearbeitet hat, einzuhaken, wird aber von Lanz ausgebremst, der die unglaublichen Aussagen von Günther wieder relativiert, indem er Nius halbherzig verteidigt: „Ich stimme Ihnen zu, da wird hart zugespitzt, aber wenn ich mir – bei den wenigen Dingen, die ich verfolge, die nackten Fakten anschaue, dann stimmt das auch häufig. Die Frage ist, wie man es interpretiert, in welchen Kontext man es stellt, was man weglässt. Und daraus entsteht möglicherweise eine bestimmte Stoßrichtung.“

    Ganz abgesehen von der lächerlichen Behauptung von Lanz, dass er nur „wenige Dinge“ verfolge (selbst, wenn er das nur auf ‚digitale Dinge‘ bezöge), hätte an dieser Stelle die Unverletzbarkeit des Meinungs- und Presserechts von ihm und allen anderen im Studio unmissverständlich und eindeutig klargestellt werden müssen. Und Lanz hätte statt seines Herumlavierens die groben journalistischen Verfehlungen anderer, sogenannter Qualitätsmedien aufzählen sollen, etwa die Relotius-Affäre beim Spiegel oder die Causa Gelbhaar beim RBB.

    Was hinter den Kulissen des ZDF abgeht

    Doch es kommt alles noch viel irrer, wie sich in den Tagen nach dieser Sendung herausstellt. Am 16. Januar geht der Chefredakteur von Nius, Julian Reichelt, in seine eigene Morgensendung und gibt etwas preis, was normalerweise nur hinter gut verschlossenen Türen gesagt wird. Nach seinen Worten hat Lanz ihn einen Tag nach der Sendung mit Daniel Günther angerufen und sein Bestürzen über dessen Worte geäußert, weil der natürlich ganz offen ein Verbot von Nius und auch anderen digitalen Medien gefordert hat.

    Das offenbart, was hinter den Kulissen beim ZDF – und nicht nur dort – abgeht und wie groß der politische Druck sein muss, dass Lanz kurz darauf in seiner Sendung mit Beatrix von Storch versucht, das von ihm und Daniel Günther Gesagte komplett zu verdrehen. Wenn wir also über Qualitätsjournalismus sprechen, dann genau über das, was hier gerade geschieht! Doch die Worte von Daniel Günther bei Lanz sollten weit mehr als wieder nur empören. Sie sollten uns allen – und damit meine ich wirklich alle – die Augen und Ohren öffnen.

    Denn es wurden zwei Dinge klar: Da lässt ein Politiker, der an einem nicht unbedeutenden Hebel der Macht sitzt, regelrecht die Maske fallen und fordert Strukturen, die komplett grundgesetzwidrig sind. Und die Vertreter der Qualitätsmedien setzen dem nichts entgegen. Das allein ist mehr als beunruhigend. Doch noch viel beunruhigender ist, dass Daniel Günther nicht etwa ein Irrer ist, der einen zu großen Schluck aus der Totalitarismuspulle genommen hat. Er hat nur schon mal laut davon geträumt, was vielleicht bald alles möglich sein wird –und in Teilen schon ist.

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    „HateAid“: Beratungsstelle für Betroffene von Online-Hassrede und Hasskommentaren.Bode/Imago

    Denn das Zensurnetzwerk ist bereits dicht gewoben, gerade in der Bundesrepublik. Hier nur eine kleine Aufzählung bereits existenter Gesetze, Initiativen und Organisationen, die „unsere Demokratie“ schützen sollen: das Netzwerkdurchsetzungsgesetz (2017), HateAid (2018), die Ausweitung von § 130 StGB, Volksverhetzung (2022), der Einsatz von Trusted Flagger für die Löschung von „unzulässigen Inhalten“ (2024). Dazu kommt, was die EU bereits anzubieten hat: Verhaltenskodex zur Desinformation (2018), Europäische Beobachtungsstelle für digitale Medien (EU, 2020), Außergerichtliches Beschwerdezentrum „Appeals Center Europe“ (2024).

    Gekrönt wird dieses umfassende Regelwerk vom „Digital Service Act“, mit dem Brüssel seit 2022 Online-Plattformen zwingen will, sogenannte Desinformation zu bekämpfen. Damit zerstört die EU-Kommission demokratische Werte, wie es der Europaabgeordnete und Satiriker Martin Sonneborn auf den Punkt bringt. Doch auch dieses Schwert ist dem Machtapparat von Ursula von der Leyen noch nicht scharf genug. Im letzten Oktober trat eine weitere EU-Verordnung in Kraft, und zwar über die „Transparenz und das Targeting politischer Werbung“, kurz TTPW.

    Zensurobrigkeit der EU über politische Berichterstattung

    Angeblich soll damit politische Werbung auf Online-Plattformen kenntlich gemacht und so ausländischer Einfluss zum Beispiel auf Wahlen verhindert werden – eine direkte Reaktion auf die angebliche Beeinflussung der Präsidentschaftswahlen in Rumänien im Frühjahr 2025 durch TikTok-Influencer. Nun soll offensichtlich die gesamte politische Berichterstattung in die Zensurobrigkeit der EU übergehen, denn der Begriff der „politischen Werbung“ auf Online-Plattformen und damit auch bei Online-Medien ist so schwammig formuliert, dass im Grunde jeder politische Inhalt darunterfallen kann.

    Einmal durch die EU-Phrasendreschmaschine geschoben, könnte damit nämlich „jede Ausarbeitung, Platzierung, Förderung, Veröffentlichung, Zustellung und Verbreitung politischer Anzeigen“ gemeint sein, die in den Argusaugen der EU-Mächtigen eine Wahl beeinflussen könnte. Wenn also in einem journalistischen Format über Politik gesprochen wird, was ja fast immer in irgendeiner Art der Fall ist, dann könnte auch dies als „politische Werbung“ von der EU klassifiziert, überprüft und gegebenenfalls mit empfindlichen Sanktionen belegt werden.

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    Politische Werbung ist auf Meta nicht mehr zugelassen.Julio Lopez/unsplash

    Was wiederum die großen Plattformen wie Google und Meta bereits dazu veranlasst hat, alles, was wie politische Werbung wirken könnte, nicht zuzulassen. Hieße das für die Zukunft, dass auf YouTube, X oder Insta nur noch Kochshows, lustige Tierfilme und sinnloses Influencer-Gequatsche laufen werden? Und was ist mit den vielen digitalen Medien? Werden dann die Träume von Daniel Günther wahr? Zumal die Bundesregierung bei der Überführung der EU-Verordnung TTPA in nationales Recht wie so oft noch weiter geht und in der entsprechenden Vorlage für ein „Politisches-Werbung-Transparenz-Gesetz“, kurz PWTG , das deutsche Grundgesetz aushebelt, indem beispielsweise das Recht auf die Unverletzlichkeit der Wohnung erheblich eingeschränkt wird.

    Damit ist der Weg frei für Durchsuchungen, Beschlagnahmungen und andere Ermittlungsmethoden, die an sich schon einen gewissen Bestrafungscharakter haben. In der Bundesrepublik sollen das dann auch noch explizit Bundesministerien und -behörden wie die Bundesnetzagentur tun dürfen, nicht etwa wie bisher die Justizbehörden, auf die in der EU-Verordnung immerhin noch verwiesen wird. Dann könnte wahr werden, was Daniel Günther im ZDF mal eben so ins Unreine gesprochen hat. Und das ist für mich mehr als nur ein Albtraum, es wäre eine Rückkehr in längst vergangen geglaubte Zeiten.

    Unsere Autorin Annekatrin Mücke

    Annekatrin Mücke arbeitet nach Abschluss ihres Studiums (Theater- und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin) seit 1995 als Radio- und Fernsehjournalistin, vorwiegend für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Stationen waren unter anderem der Kika, die „Tagesthemen“ und Radio eins vom RBB. Seit Anfang 2025 schreibt sie außerdem für die Berliner Zeitung und andere Printmedien.

    Inhaltsanalyse der Talk Show „Lanz“ im ZDF vom 7. Januar 2026 von 1:05:16 bis 1:14:44
    https://www.welchering.de/2026/01/15/inhaltsanalyse-inhaltsanalyse-der-talk-show-lanz-im-zdf-vom-7-januar-2026

    15.1.2026 - In Rot inhaltsanalytische Anmerkungen zum vorherigen Absatz

    Amann [01:05:16] Und noch mehr, wenn ich sagen darf, im Kontext unserer Sendung heute, das ist, die AfD ist auch ein Mittel in dem hybriden Krieg von Russland gegen Deutschland. Das ist, wir hatten einen russischen Spion als Mitarbeiter der AfD im Bundestag. Wir hatten, wir haben verschlungene Kanäle russisches Geld, also aus kremlnahen Geldkoffern an AfD-Kandidaten bei der Europawahl. Wir hatten den Chinesischen Spionen, der Chinesische Spion ist jetzt ein chinesischer Spion, aber es gibt sozusagen... Es ist ja nicht so, dass die Russen jetzt leider, leider keinen anderen Ansprechpartner in Deutschland haben als die AfD. Die AfD wiederholt russische Talking Points, verbreitet russische Desinformationen. Umgekehrt taucht die AfD in russischem Propagandamedien auf, erzählt dort irgendwelchen Quatsch über Deutschland. Also es ist ein sich selbst befruchtender Propaganda-Krieg, der im Gang ist. Und auch das muss man, finde ich, beim Thema Brandmauer und Kooperationsfähigkeit mit der AfD einfach bedenken. Dass das auch eine gewisse Weise ist, die AfD auch ein Tool für die Russen.

    Lanz [01:06:17] Ja, verstehe ich, aber dann stehen die auf dem Wahlzettel, auf einem demokratischen Wahlzettel in einem demokratischem Land. Was heißt denn das dann in Konsequenz? Wären sie dann dafür zu sagen, dann lass es uns versuchen, lass uns ein AfD-Verbotverfahren wirklich durch…

    Günther [01:06:35] Na ja, da bin ich ohnehin für. Das habe ich auch immer offen gesagt.

    Lanz [01:06:39] Auch bei minimaler Aussicht auf Erfolge.

    Günther [01:06:42] Ich glaube nicht, dass die Erfolgsaussichten minimal sind. Also nach den Grundsätzen, die das Verfassungsgericht bei der NPD angelegt hat, wo sich ja bestätigt hat, dass es eine rechtsextreme Partei ist, aber es für ein Verbot nicht reichte, weil die Partei zu klein war, um politische Macht auszuüben, das zweite Argument ist weg. Und wir haben die AfD nicht nur als Verdachtsfall, sondern als gesichert rechtsextrem in drei Landesverbänden. Wir haben sie als gesichert rechtsextrem auf Bundesebene. Da steht noch ein Gerichtsurteil aus. Und wir haben die Pflicht, unsere Demokratie zu schützen. Und so wie der AfD-Verbotsverfahren für mich eine Rolle spielt, müssen wir eben auch die Bedrohungen sehen, die ja damit verbunden sind. Ich meine, wir lassen zu, dass wir über Social Media, über die Tech-Konzerne unsere Bevölkerung infiltrieren in einer Art und Weise. Warum machen wir in Schleswig-Holstein ne Abkehr von allen Microsoft-Produkten? Wir sind das einzige Bundesland, wahrscheinlich weltweit das einzige Land, was alles aus Landesbehörden rausgeschickt hat, was mit diesen Tech-konzernen verbunden ist, damit wir von denen nicht mehr infiltriert werden. Warum bin ich dafür?

    Günther bringt hier Bedrohungen durch Tech-Konzerne in einen Zusammenhang zu einem etwaigen AfD-Verbotsverfahren

    Lanz [01:07:55] Sie haben kein Google. Kein Facebook, kein Instagram, kein Word, kein...

    Günther [01:07:56] Es geht darum, dass unsere Infrastruktur nicht mehr mit diesen Produkten... Das heißt, keine E-Mails werden mehr darüber verschickt, die sind alle komplett. Wir machen nur noch Open Source bei uns in Schleswig-Holstein und haben das jetzt umgesetzt und machen sozusagen eine Werbetour auch in Europa, in Deutschland insgesamt, dass wir uns generell dagegen schützen müssen. Ich meine, wir lassen Social Media zu, wir lassen zu, dass unsere 10-, 12-, 13-, 14-jährigen Kinder und Jugendlichen infiltriert werden und ihnen die Möglichkeit gegeben wird, über Tech-Konzerne, die es ja nicht gut mit unserer Demokratie meinen, wenn wir nicht endlich aufwachen in Deutschland und sehen, dass der Kampf

    Tech-Konzerne infiltrieren auch Kinder in einem für die Demokratie schdloichen Sinn

    Lanz: Die haben ein Geschäftsinteresse. Ich will den gar nicht so unterstellen.

    Günther: Absolut. Aber das ist ein Kampf, den wir führen müssen und das ist nicht nur die AfD.

    Lanz [01:08:44] Würden Sie es gut finden, wenn andere Bundesländer das auch so machen würden?

    Günther: Absolut.

    Lanz: Würden sie sogar gut finden wenn man den australischen Weg ginge?

    Günther: Absolut!

    Lanz: Social Media-Verbot? Verbot? Bis 16 glaube ich.

    Günther [01:08:54] Bis 16. In Deutschland, in Europa, das muss kommen.

    Hier wird in der Tat über ein Social-Media-Verbot bis 16 gesprochen.

    Lanz: Tech-Konzerne regulieren?

    Günther: Absolut. Digital-Abgabe, um traditionelle Medien auch in unserem Land zu stützen. Eine Demokratie funktioniert nur, wenn diese Institutionen funktionieren.

    Die Diskussion wird nun um die Digital-Abgabe und traditionelle Medien erweitert.

    Lanz [01:09:10] Wenn J.D. Vance das hört, haben wir morgen einen nächsten Ärger.

    Günther [01:09:13] Naja. Aber ich meine, machen wir uns doch nichts vor. Der steckt da mit dahinter.

    Lanz [01:09:13] Wenn Beatrix von Storch das hört, die ruft dann da auch an. Das haben wir hier in der Sendung deutlich rausgearbeitet.

    Günther [01:09:20] Man merkt doch, dass die Vereinigten Staaten ja ihre politischen Ziele nicht erreichen, um Demokratien im Moment zu stärken, sondern um schlicht und ergreifend ihre Machtinteressen zu vertreten. Und so ist es ja auch nicht so, dass sie in Europa daran interessiert sind, dass wir Stabilität haben, dass demokratische Parteien in unseren Ländern auch ...

    Interessen der USA auch in Bezug zu Europa

    Amann [01:09:39] An Medienvielfalt sind sie auch nicht interessiert.

    Günther [01:09:40] Auch das nicht. Und das funktioniert ja genau über diese Dinge. Und wenn wir unsere Kinder und Jugendlichen nicht dagegen schützen, wenn wir nicht selbst auch verstehen – ich meine drei Prozent der Deutschen haben Vertrauen zu sozialen Medien. Und gucken wir uns doch mal an, wie viel wir soziale Medien konsumieren.

    Erweiterung des Themas Social-Media-Nutzung auf die gesamte Bevölkerung

    Lanz [01:09:57] Umgekehrt in Amerika, zwei Drittel der Amerikaner beziehen ihre Informationen vor allen Dingen aus sozialen Medien, aus nichts Anderem mehr.

    Günther [01:10:04] Das ist doch bei uns auch so.

    Lanz: [01:10:05] Und wenn man sich die

    Günther: [01:10:06] Ich meine, selbst Politiker, die im Bundestag sitzen, selbst Abgeordnete in unserer Fraktion, die gucken sich so einen Quatsch an und merken auch nicht, dass bestimmte Medien auch darauf einsteigen. Ich meine da sind ja mittlerweile auch Medien...

    Hinführung: Soziale Medien werden von Politikern genutzt

    Lanz: [01:10:17] Was meinen Sie damit?

    Günther: [01:10:18] Ich meine, viele Medien orientieren sich ja mittlerweile an diesen ganzen sozialen Medien, indem sie selbst politische Agitation betreiben und ja nicht mehr Journalismus machen. Und wenn wir uns nicht mal davon frei machen

    Lanz: [01:10:32] Woran denken Sie jetzt. Sagen Sie es mal deutlich.

    Günther: [01:10:33]... Naja, ich meine, machen wir uns doch nichts vor, aber diese ganzen, als es in der Großen Koalition, groß muss man ein bisschen vorsichtig sein,

    Lanz: [01:10:41] Ne mittelgroße Koalition, ja

    Günther: [01:10:43] Koalition ja mit der SPD gemeinsam. Wenn die in eine Schieflage gekommen sind, öffentlich, hatte das immer was damit zu tun, dass sich Politik auch davon beeinflussen lässt, wie bestimmte Medien auch versuchen, ihre eigenen.

    Lanz: [01:10:54].. Sie denken jetzt am Brosius-Gersdorf?

    Günther: [01:10:56] Ja, Brosius-Gersdorf zum Beispiel. Ich meine, wer hat denn dagegen geschossen? Nius und solche Portale. Und es gibt Abgeordnete meiner Union, die solche Portale lesen, die sowas teilweise auch weiterschicken, die so was in WhatsApp-Gruppen verteilen. Und ich glaube, wir müssen viel, viel mehr aufwachen, dass das unsere Gegner und auch die Feinde von Demokratie sind. Und wenn wir uns nicht zusammenreißen und zivilgesellschaftliche Organisationen auch uns mit denen zusammenschließen, um uns gegen solche Exzesse auch zu wehren, dann werden wir unsere Demokratie in Deutschland in den nächsten zehn Jahren nicht wiedererkennen.

    Nius und solche Portale werden hier als Gegner, Feinde von Demokratie bezeichnet

    Lanz: [01:11:33] Oder zerstören?

    Günther: [01:11:34] Zumindest wirken wir daran mit, wenn wir uns dem nicht entgegenstellen. Und deswegen müssen wir, glaube ich, alles, was dieses kleine Parteipolitische Gegeneinander und gucken, wo setzt sich wer an der Stelle durch. Ich glaube es den Leuten mittlerweile zuwider, wenn Regierung unser Land in einer Krise regieren, dann wollen die Parteien haben, die an einem Strang ziehen, die die Dinge in die Hand nehmen, die die Dinge umsetzen und die wollen nicht hören, wer setzt sich in welchem Punkt durch. Und da dürfen wir halt auch diesen Medien nicht immer Steilvorlagen auch geben, indem wir uns über irgendwelche Kleinigkeiten miteinander streiten. Und ich glaube, nur das ist am Ende der Weg, um Extremisten kleinzukriegen und wieder eine Stabilität in Deutschland hinzubekommen.

    Warnung von Günther, den oben angesprochenen Medien („diesen Medien“) nicht immer Steilvorlagen zu geben.

    Lanz [01:12:21] Also was Sie jetzt gerade sagen ist im Grunde, wir müssen das regulieren, wir müssten es notfalls zensieren und im Extremfall sogar verbieten.

    Worauf bezieht sich „es“, nachdem Lanz fragt, ob es reguliert, notfalls zensiert, sogar verboten werden muss? Vom breiteren Kontext nur auf die beiden letzten Abschnitte, auf „diese Medien“ (Abschnitt direkt davor), namentlich genannt im zweiten Abschnitt davor „Nius“

    Günther: [01:12:29] Ja.

    Pause – Die Antwort von Günther bezieht sich direkt auf die Frage von Lanz, ob „es“ reguliert, zensiert, verboten werden müsse. Lanz Frage wiederum bezieht sich wie schon inhaltsanalytisch angemerkt auf die in den beiden Abschnitten davor erwähnten „diesen Medien“ und „Nius“

    Lanz: [01:12:30] Darüber reden wir?

    Günther: [01:12:31] Wir reden darüber, also Social Media darf bis 16-Jährigen nicht mehr zugänglich gemacht werden. Und da brauchen wir eine Zusammenarbeit und Unterstützung, auch mit diesen Unternehmen, ähnlich wie Australien das gemacht hat, um unsere Jugend zu schützen vor Desinformationen, vor sexuellen Übergriffen.

    Hier folgt zunächst eine relativierende Bezugnahme auf die Forderung, SozialeMedien erst ab 16 Jahren frei zugänglich zu machen.

    Lanz: [01:12:55] Was ist mit dem Rest? Wenn Sie sagen, da gibt es Portale, die agitieren, die berichten dann Dinge, die dann Kampagne sind, um mit Journalismus nichts mehr zu tun haben, so haben Sie das gerade ausgedrückt, dann würden die sagen, Entschuldigung, das ist Meinungsfreiheit, das ist auch von der Meinungs-Freiheit gedeckt, an welchem Punkt greifen wir dann ein in so etwas Wichtiges und Wertvolles wie Meinungsfreieinheit? Verstehe ja das Argument.

    Günther [01:13:19] Ich habe ja gesagt, es ist nicht nur Aufgabe von Politik, Demokratie zu schützen, das ist unsere Hauptaufgabe. Aber ich finde, alle zivilen Organisationen müssen auch sich zur Demokratie bekennen. Und ich glaube auch, dass es innerhalb der Medien auch mal eine Diskussion darüber geben muss, welche Qualitätskriterien müssen Medien eigentlich auch erfüllen. Denn natürlich ist es so, wir haben ja bei uns zum Glück Pressefreiheit, Meinungsfreiheit in unserem Land. Aber wenn man eine solche Einflussnahme hat wie Medien, dann muss man eben auch bestimmte Qualitätskriterien auch einhalten. Und gucken wir uns an, findet heute noch statt, dass man eine zweite Quelle prüft? Findet noch statt dass Journalisten wirklich, ich sag mal, wahrhaft auch berichten und auch nicht nur Meinungsmache machen? Also wenn ich mir Nius Artikel angucke, mit denen ich irgendwas zu tun habe, kann ich nur sagen, da stimmt in der Regel nichts drin. Das ist einfach vollkommen faktenfrei, was an der Stelle gemacht wird. Aber die treten eben auf und machen den Eindruck, Leute, als wäre das sozusagen im Sinne der Meinungsfreiheit etwas, was man in unserem Land sagen darf. Und ich glaube, es ist einfach falsch, wenn man das einfach so hinnimmt. Und wir müssen das eben auch kennen in der Politik, die es nicht gut meinen mit unserer Demokratie. Und das, glaube ich, ist nicht nur unsere Aufgabe.

    Erweiterung auf Aufgabe von Politik, Demokratie zu schützen, Forderung nach Qualitätskriterien für Medien. Nennung von „Nius“, bei denen in Bezug auf Artikel zum Thema „Günther“ nichts stimme.

    #Allemagne #politique #censure #médias #télévision

  • Pub pour le livre sur la TNT : captée par les grands groupes, et un effet peu significatif
    https://actualitte.com/article/128595/economie/pub-pour-le-livre-sur-la-tnt-captee-par-les-grands-groupes-et-un-effet-p

    À compter du mois d’avril 2024, le ministère de la Culture a voulu ouvrir plus largement la télévision aux publicités pour les livres, en conduisant une expérimentation autour des chaines de la TNT. L’objectif affiché, une plus grande promotion en faveur de la lecture de livres, n’avait pas été du goût de l’ensemble du secteur, qui craignait une mise en avant des mastodontes. Ce qu’une étude d’impact confirme en partie : les grands groupes sont les seuls à recourir à la pub télévisuelle, mais l’impact de cette dernière sur les ventes reste, a priori, peu significatif.

    Publié le :

    09/01/2026 à 15:07

    Antoine Oury

    En avril 2024, Rachida Dati, ministre de la Culture depuis quelques mois, annonçait qu’elle souhaitait « expérimenter la publicité du livre à la télévision ». Dans un message, elle justifiait ainsi sa proposition : « Le succès d’un livre permet à un éditeur d’investir sur d’autres auteurs. L’objectif est aussi d’inciter à franchir le seuil d’une librairie. Vous pouvez entrer pour acheter 1 best-seller et repartir avec 3 livres sous le bras. »

    Rappelons que la publicité pour les livres est interdite à la télévision depuis 1992, par le décret de mars 1992, dont l’article 8 prohibe la réclame de l’« édition littéraire sauf sur les services de télévision exclusivement distribués par câble ou diffusés par satellite ».

    Le 5 avril 2024, un décret autorisait ainsi, « pour une période de vingt-quatre mois », la diffusion de « messages publicitaires concernant le secteur de l’édition littéraire » par les « fréquences assignées par l’Autorité de régulation de la communication audiovisuelle et numérique », autrement dit les chaines de la TNT.
    Levée de boucliers et lobbying

    Même sous sa forme d’expérimentation, la démarche du ministère de la Culture avait suscité une levée de boucliers dans le secteur de l’édition. L’organisation patronale elle-même, le Syndicat national de l’édition (SNE) craignait une intensification de la « best-sellerisation » du livre, une inquiétude bientôt partagée par le Conseil permanent des écrivains et la Fédération des Éditions Indépendantes.

    Inutile de souligner qu’à l’heure de la concentration éditoriale et de l’intégration des maisons à des groupes médiatiques, la nouvelle soulevait aussi quelques questions quant aux comportements de Louis Hachette Group (dont le propriétaire, Vincent Bolloré, possède aussi Canal+, et donc CNews et CStar) et Editis (dont le propriétaire, Daniel Křetínský, possède également la chaine T18). Ainsi, deux acteurs dominants de l’édition se retrouvaient par ailleurs derrière trois chaines de la TNT...

    En face des craintes de l’édition, le lobby de la publicité s’activait, via le Syndicat National de la Publicité Télévisée [SNPTV, devenu depuis l’Alliance des Médias TV Vidéo, NdR]. En 2024, il avait ainsi approché le gouvernement, l’entourage du président de la République, mais aussi des députés et sénateurs afin de « travailler sur la simplification de réglementation pour la publicité à la télévision et la réduction des asymétries réglementaires avec le secteur du digital », notamment dans le domaine de la Culture, comme l’indique une déclaration à la Haute Autorité pour la transparence de la vie publique.

    Au cours de l’année 2023, l’agence de communication et d’affaires publiques Image 7, pour sa part, avait échangé avec des parlementaires autour de « l’ouverture de la publicité télévisée aux secteurs interdits », pour le compte de TF1, rapporte encore la HATVP. Si le livre n’est pas explicitement évoqué, il ne fait aucun doute que les publicitaires souhaitent lever un maximum de restrictions, y compris dans le domaine culturel.

    À LIRE - “Le loup mal aimé“ d’Intermarché : l’histoire était-elle déjà écrite ?

    Lors des débats autour de l’ouverture plus large de la télévision aux publicités pour le livre, le SNPTV rappelait par ailleurs auprès de The Media Leader que les présences de spots sur les plateformes vidéo et sur les chaînes du câble et du satellite « ont prouvé leur efficacité sans déséquilibrer l’écosystème existant, permettant à un large éventail d’éditeurs, quels que soient leur taille et leur budget, de bénéficier de cette exposition médiatique ».

    Il annonçait en outre que « l’ouverture permise par le décret permettra aussi d’accentuer nos initiatives en faveur de la lecture, telles que la participation à des campagnes nationales et le soutien à des prix littéraires, qui démontrent notre engagement continu envers la promotion du livre à l’antenne ».
    La TNT n’explose pas vraiment

    Le décret du 5 avril 2024 prévoyait également la publication d’« un rapport évaluant les impacts de la mise en œuvre de ces dispositions sur le secteur de l’industrie du livre », afin que le ministère de la Culture se prononce sur « l’opportunité de pérenniser » cette ouverture de la TNT à la publicité pour le livre.

    Ce rapport, constitué par le cabinet de conseil Bartle, a été publié ce 9 janvier par la rue de Valois. Il étudie les conséquences de l’expérimentation, en observant les commanditaires des publicités diffusées ainsi que les effets de ces dernières sur les ventes d’ouvrages.

    Première observation, l’annonce du ministère de la Culture n’a pas provoqué une ruée vers les chaines de la TNT. Le segment Roman/Biographie, qui a rassemblé au total 72,91 millions € d’investissements média en 2024, n’a réservé que 600.000 € aux chaines de la TNT, quand le segment BD/Manga, avec 17,09 millions € d’investissements la même année, a misé 310.000 € sur ce même réseau.

    Ce dernier segment est pourtant bien plus friand des diffusions TV alternatives (1,71 million €), en particulier via les chaînes thématiques.

    D’une manière générale, l’édition française reste surtout tournée, pour ses investissements média, vers la presse (35,7 millions € en 2024 pour le segment Roman/Biographie, 8,04 millions € pour BD/Manga).

    Difficile, dans ces conditions, d’observer un quelconque transfert de budgets vers la TNT. Si l’affichage numérique devient de plus en plus important dans les investissements média des éditeurs, la part allouée à la TNT reste faible. « Les arbitrages pourraient avoir été défavorables au cinéma et à l’affichage : ce sont les seuls médias dont la part recule dans la répartition des investissements », relève le rapport pour le roman et la biographique, tandis que la BD et le manga se sont tournés vers la presse et l’affichage internet en 2024, « deux leviers plus abordables dans un contexte économique tendu » pour ces publications.

    En se focalisant plus précisément sur 4 maisons d’édition — non précisées — du segment roman et biographie, le rapport note qu’un transfert apparait de la radio vers les chaines de la TNT, notamment pour deux éditeurs qui avaient massivement recours aux ondes pour leur publicité.
    Du potentiel, malgré tout ?

    Malgré ces résultats modestes, le rapport relève « une adoption immédiate [de la TNT] par quelques maisons », qui ont redirigé leurs investissements TV vers le réseau en particulier. Les affichages liés au replay des chaines télévisées (la « TV délinéarisée ») sont aussi en hausse.

    Deux régies publicitaires se partagent la majorité des investissements TV en valeur, remarque le cabinet d’étude, sans les citer. Il poursuit : « Une régie publicitaire capte à elle seule 67 % des investissements par l’intermédiaire de ses deux chaînes thématiques. » Ces chaînes thématiques restent importantes pour le segment BD/Manga, comme avant le décret d’avril 2024.
    Un manque de diversité

    Sans trop de surprise, la diversité des ouvrages promus semble cruellement absente de la période d’expérimentation. Les investissements sont principalement portés par les segments Roman/Biographie et BD/Manga — ce qui explique le périmètre de l’étude —, avec un seul ouvrage de la catégorie Art/Culture/Loisirs promu, entre janvier et août 2025.

    Au total, entre avril 2024 et août 2025, 21 titres différents ont bénéficié d’une publicité diffusée sur les chaines de la TNT. En 2024 uniquement, les investissements sur ce réseau sont concentrés sur 5 maisons seulement, pour 12 livres.

    Ces publicités ont été commandées par trois grands groupes d’édition, dont un « qui porte plus de la moitié des investissements (64 %) ». Ensemble, ils ont investi quelque 920.000 € dans ces diffusions sur la TNT.

    « Les dépenses sur des supports autorisés avant le décret (chaînes thématiques, replay, parrainage) atteignent un volume plus de deux fois supérieur à celui de la TNT, témoignant d’un recours plus structuré à ces leviers et en augmentation par rapport à 2023. Ce mix hors TNT est largement dominé par un groupement de maisons d’édition qui ne publient que du Manga », observe le rapport de Bartle.

    À LIRE - Livre de Bardella affiché en gares : l’“inexécution fautive” de Mediatransports

    L’étude évoque les investissements promotionnels réalisés à la télévision dans son ensemble, hors replay, en 2024. 63 livres ont bénéficié de cette exposition, dont 31 titres BD/Manga de 10 maisons d’édition, 11 titres Roman/Biographie de 3 maisons et 11 titres Livres et encyclopédies de 11 maisons, « un segment toutefois hétérogène regroupant des ouvrages non classés dans les catégories éditoriales habituelles », indique le rapport.
    L’artillerie lourde pour la promo

    La publicité sur les chaines de TNT est l’apanage des groupes de maisons d’édition dotés de budgets médias élevés, entre 500.000 € et 5 millions €. Les groupes éditoriaux disposant de budgets médias inférieurs se tournent plutôt vers la presse (63 %) et l’affichage extérieur (31 %).

    Les maisons indépendantes ont suivi la même stratégie, dirigée vers la presse et l’affichage extérieur, avec un recours à la marge à la radio (13 %) et au digital (2 %). La télévision — et le cinéma, par ailleurs — reste exclue de cette répartition. « [L]es maisons au petit budget promotionnel sont celles qui ont le plus activé le levier digital », note l’étude.

    Dans le détail, « [l]es investissements en TNT se concentrent exclusivement sur les maisons d’édition dont le budget annuel [média] dépasse 1 million € », pour le segment Roman/Biographie. Seuls les titres dont le budget média surpasse 200.000 € ont une chance de se retrouver à la télévision : autant dire qu’il s’agit de best-sellers, ou du moins espérés comme tels, par les maisons.

    Sur le segment BD/Manga, cette répartition nettement en faveur des gros titres est moins évidente. Si la presse reste le levier activé par les maisons d’édition aux budgets restreints, la télévision (via la TNT, mais surtout les chaines thématiques) peut apparaitre dès les investissements promotionnels inférieurs à 20.000 €.
    Quels effets sur les ventes ?

    Inutile de faire durer le suspens : l’étude peine à établir un lien clair entre promotion sur les chaines de la TNT et hausse des ventes du titre promu. « Les pics de vente sur le segment Roman/Biographie suivent les investissements en média, à l’exception des mois de juillet et décembre », note néanmoins le rapport, en citant des budgets élevés en mai et en octobre, mois où s’observent des pics récurrents de ventes.

    Sont-elles attribuables à la publicité ? L’impact sur les ventes « est difficile à quantifier », reconnait ensuite le cabinet Bartle. Pour le segment Roman/Biographie, « il n’y a pas de volume de vente plus significatif sur les ouvrages qui ont été promus en TNT par rapport à un ouvrage de comparaison d’un même auteur pour lequel il n’y a pas eu de publicité en TNT ».

    Concernant BD/Manga, le cabinet observe que la promotion du dernier tome paru d’une série peut « générer également une hausse des ventes du premier tome, bien que cet effet de recrutement n’ait pas été vérifié par les maisons qui ont investi en TNT ». Autrement dit, on n’en sait à peu près rien...

    L’expérimentation n’a pas eu d’impact notable sur la répartition du marché du livre entre les canaux de vente, indique encore l’étude, qui estime qu’elle n’a pas modifié la répartition des ventes entre les segments éditoriaux.

    À LIRE - Pour inciter à lire, France Télé réunit Joël Dicker, Kylian Mbappé et Brigitte Macron

    Difficile de prédire, à la lecture des éléments avancés par l’étude, quelle sera la décision du ministère de la Culture. Le manque de diversité des commanditaires des publicités de la TNT pourrait l’inciter à renoncer à son projet, mais le faible impact apparent de ces diffusions sur les ventes permettrait également de justifier sa confirmation...

    L’étude complète est accessible ci-dessous.

    Photographie : illustration, CRT, CC BY 2.0
    Par Antoine Oury
    Contact : ao@actualitte.com

    #Publicité #Edition #Télévision #Concentration #Monopoles

  • The Man Who Predicted the Downfall of Thinking - Center for Humane #technology
    https://www.youtube.com/watch?v=WPr9h-yb1rU

    What is the problem to which this technology is a solution? Whose problem is it? What new problems might be created by solving the original problem? Which people and what institutions will be most seriously harmed by this new technology? What changes in #language are being forced by these new technologies? What sort of people and institutions gain special economic and political power from this new technology?

    — Permalink

    #NielPostman #McLuhan #culture #media #politics #influence #socialmedia #television #anthropology #attention #cognition #sociology #decisionmaking #ellul #prospective #incentive #efforts #governance #policy #norms #consensus #huxley #orwell #bestof

  • L’esprit « Canal Plus » saboté Les compromissions de la Hollandie
    https://www.off-investigation.fr/esprit-canal-plus-sabote-les-compromissions-de-la-hollandie

    Durant son mandat, François Hollande aura laissé opérer l’un des plus spectaculaires saccages éditoriaux de l’histoire des #Médias français : Canal Plus. | photomontage Off Investigation Le média le plus impacté par les compromissions de François Hollande est très certainement Canal Plus. En appuyant sans réserve la montée de Vincent Bolloré au capital de Vivendi, puis en détournant le regard quand ce dernier menaçait l’indépendance éditoriale de la chaîne cryptée, le président socialiste aura laissé opérer l’un des plus spectaculaires saccages éditoriaux de l’histoire des médias français. (Extrait de "L’Élysée (et les oligarques) contre l’info", Jean-Baptiste Rivoire, Les liens qui libèrent, […]Lire la suite : L’esprit « Canal Plus » saboté Les compromissions de la (...)

    #Enquêtes #Main_basse_sur_la_presse #Séries #A

  • L’édito d’ASI sur Ardisson

    "Vedette du petit écran et roi de la provoc’" (BFMTV) ; "grand provocateur" (Le Monde) ; "le roi du samedi soir" (Paris Match) ; "irrévérencieux" (le Figaro, qui lui a consacré pas moins de 33 articles depuis lundi) ; un "homme de médias visionnaire, passionné et exigeant, dont l’influence sur la société restera majeure" (le groupe TF1 dans un communiqué)... Thierry Ardisson est mort le 14 juillet 2025, à 76 ans, d’un cancer du foie. Les médias n’ont pas de mots assez forts pour souligner l’impact que sa carrière a eue sur l’histoire de la télé française.

    Lui avait tout mis en scène, même sa mort, jusque dans les moindres détails : un livre sorti en juin, en forme de "jugement dernier sous acide, un show impossible où débarquent des personnalités et des proches" comme il le racontait alors au Point, mais aussi un documentaire, tourné par sa femme et diffusé sur TF1 ou encore un "kit" pour la presse, comme le raconte le Parisien : "En fin de semaine dernière (...), Thierry Ardisson a fait envoyer une sorte de dossier de presse. Une liste de sept personnalités agrémentées de leurs numéros de téléphone portable. Présentées comme des amis proches, à appeler « si besoin de témoignages », dès que l’AFP annoncerait son décès. (...) Dans le kit presse, des clichés validés par le défunt, qui était très tatillon sur le choix des photos, et seize minutes d’extraits de ces émissions pour les JT. Un best of clé en main. « Aucun autre extrait n’est autorisé », précise le mail." Il avait même pensé aux exclus : un photoshoot dans un cercueil pour la une de Paris Match, pour lequel il a réellement posé, en 2005. La seule chose à laquelle il n’a pas pensé (sauf grosse surprise, car on n’est jamais à l’abri) : interviewer son propre fantôme dans son émission Hôtel du temps (2022-2023), dans laquelle il "ressuscitait" des célébrités disparues en "deepfake".
    Ce que ne dit ni son "kit" de presse, ni l’immense majorité des articles qui minimisent les actions de ce "roi de la provoc’", c’est que la télé d’Ardisson, c’était une machine à broyer les femmes, les pauvres, les minorités, parfois les trois à la fois. Mais avant tout, et tout le temps, les femmes. Il n’y a guère que Libé pour rappeler que "l’homme en noir", comme il aimait qu’on le surnomme, représentait surtout "les lunettes noires du vieux monde misogyne". Libé rappelle une sélection d’"extraits non autorisés" : "Tu as toujours préféré les filles aux mères, (...) tout le monde le sait. Et tu aimes bien les fils, aussi" (à Gabriel Matzneff) ; "Tu aimes les hommes mûrs ?" (à Judith Godrèche, 20 ans) ; "Sucer c’est tromper ?" (à Michel Rocard, questionné uniquement sur le sexe) ; "Tu as déjà dragué des amis de ton père ? T’as déjà dragué ton père ?" (à Sara Forestier, 20 ans)... Mélanie Thierry se souvient de son passage chez Ardisson comme d’"un traquenard abject". On se souvient aussi d’Ardisson qui riait aux blagues sexistes et ultra-lourdes de Laurent Baffie (adressées à Ovidie, par exemple, qui expliquait sur le plateau être végétalienne) ; d’Ardisson hilare et son "J’adore !" lorsque Tristane Banon relatait, sur son plateau, la tentative de viol dont elle avait été victime par Dominique Strauss-Kahn.

    De Christine Angot, à qui il s’amusait à lire les critiques cruelles de son livre sur l’inceste, jusqu’à l’actrice Milla Jovovich, nombreuses sont les femmes qui ont préféré quitter son plateau plutôt que de continuer à y être rabaissées. "Les plateaux d’Ardisson recréaient la violence sociale vécue dehors", résume fort bien l’écrivaine Johanne Rigoulot dans le Nouvel Obs. Elle rappelle que dans les émissions d’Ardisson, on "tapait sur les pauvres et les mal fagotés", et qu’"à la manière d’une sélection de boîte de nuit, les Noirs et les Arabes rentraient s’ils étaient footballeurs ou mannequins". Toujours dans le Nouvel Obs, seul média à avoir eu la bonne idée de donner la parole aux femmes concernées, l’autrice Lolita Pille écrit plus franchement que "Ardisson était un tueur symbolique de femmes", et que sur ses plateaux, si vous étiez une femme, "on vous faisait sentir que vous n’étiez pas à votre place, on faisait en sorte que cette place vous soit rendue insoutenable. En se moquant de vous. En vous ridiculisant."

    Ardisson voulait qu’on se rappelle de lui comme "un type vraiment sympa", selon la critique de Télérama du documentaire à sa gloire, davantage que comme un (très) vulgaire pubard qui a su faire fructifier son rire gras. Il était sans nul doute le "roi" d’une certaine époque. Mais le roi est mort, et l’époque avant lui. On ne la pleurera pas.

    Pauline Bock

    https://www.arretsurimages.net/chroniques/sur-le-gril

    • Ambiance : Les menaces de Bayrou et ses proches sur la rapporteuse de la commission d’enquête Bétharram
      https://www.mediapart.fr/journal/politique/190625/les-menaces-de-bayrou-et-ses-proches-sur-la-rapporteuse-de-la-commission-d

      Le premier ministre et le président du groupe MoDem (Marc Fesneau) à l’Assemblée ont tous les deux menacé de ne pas soutenir la candidature aux municipales à Lille de la députée Violette Spillebout. La raison : celle-ci se serait montrée trop offensive dans le dossier #Bétharram.

      non seulement #bayrou est un incompétent mais il est aussi rancunier ce cumulard. R. Dati s’appuie sur Médiapart pour ce farcir l’éditocrate Patrick Cohen. Bébête Lemoine qui vient à son secours est renvoyée dans les cordes. Voilà, c’était le 1/4 d’heure people.

      https://static.piaille.fr/media_attachments/files/114/709/532/027/516/078/original/1dc697ad63b01e64.mp4


      elle a l’air à moitié défoncée la sinistre

    • Elle a appris par cœur auprès de Sarkozy que la meilleure défense c’est l’attaque. Mais bon, Sarkozy comme conseiller, il a un peu perdu du crédit ces derniers temps.

    • C vrai que cette séquence n’a rien de people @colporteur mais ce dîner débat est souvent ronflant à part l’ABC. J’aime pas trop faire ça mais je vais le faire quand même voici le Scrountch d’hier de R. Carrigos & I. Roberts de @lesjours avec les liens qui vont bien avec dans le texte mais là faut vous abonnez à leur site.

      C’est exceptionnel, rarissime et, à la réflexion, même unique : Pascal Praud nous a appris un truc. Ne nous jugez pas, nous regardons CNews pour des raisons professionnelles, hein. Et voici que, ce mercredi, allumant la #télévision vers 20 heures, nous tombons sur un Pascal Praud frétillant. Rose de plaisir, content comme un canard et l’œil qui frise. « Restez avec nous, entame-t-il son Heure des pros 2, parce que ce n’est pas si fréquent qu’il se passe à la télévision quelque chose d’extraordinairement tendu… » Israël vient-il de rayer l’Iran de la carte en direct sur la chaîne pro-Netanyahou pour que Praud exulte de la sorte ? Une personne sous OQTF aurait-elle été reconduite à la frontière sous l’œil d’une caméra de CNews ? Rima Hassan aurait-elle été filmée en train de manger un enfant ? « Vous verrez dans quelques instants un échange entre Rachida Dati et Patrick Cohen. » Ah. « Puisque #Rachida_Dati a… comment dire ? remis en place #Patrick_Cohen d’une manière qui réjouira ceux qui ont été eux-même remis en place par Patrick Cohen. » Oh. Rachida Dati, « la queen », se trémousse Praud, ouvrant son comptoir sur le sujet 36 minutes seulement après les faits, « et c’est vrai que c’est assez jubilatoire, donc restez avec nous parce que vous allez passer un bon moment, quelquefois, il se passe quelque chose de puissant, d’électrique ».

      On vous passe les #ouinouineries de Louis de Raguenel, chef du service politique d’Europe 1, racontant comment Patrick Cohen a été trop trop méchant avec lui quand #Vincent_Bolloré l’a parachuté sur la radio depuis Valeurs actuelles – heu Loulou, c’était toute la rédaction en fait, et c’est toute la rédaction qui a été virée. On vous passe les hululements d’amour de Praud : « Elle est cash », « Elle est formidable », « J’aime bien Rachida Dati parce qu’elle dit les choses » – note pour toute la vie : toujours se méfier des gens qui utilisent l’expression « dire les choses ». On vous passe Gilles-William Goldnadel et ses rances envolées : « Cette scène, elle est jouissive, ça mouche l’esprit de supériorité morale des journalistes du service public. » On vous passe la trentaine de minutes de ce paluchage général pour retenir ceci : Pascal Praud nous a appris un truc et ce truc, c’est que la ministre de tutelle du service public a sauté à la gorge d’un journaliste du service public sur le service public.

      Car en vrai, c’était pire. Venue chez C à vous défendre sa réforme de l’audiovisuel public, la ministre de la Culture a démontré en cinq minutes la véritable nature de son projet : poser une laisse à l’audiovisuel public, et une courte, pour le garder à portée de main, à portée de réprimande, à portée de claque. Elle veut, dit-elle, « un audiovisuel public fort », ce qui, à l’en croire, ne peut que passer par la création d’une holding regroupant #France_Télévisions, Radio France et l’INA. Léger souci d’indépendance en vue pour les trois sociétés, léger souci sur leurs moyens, puisque la loi prévoit aussi un plafonnement de la pub (ah tiens, Rachida Dati faisait partie du gouvernement Fillon qui, en 2008, a sucré la pub après 20 heures sur France Télévisions, un cadeau en or massif au privé, avec les mêmes arguments de « c’est pour leur bien »). Alors que, séparément, ces boîtes-là vont plutôt bien, à l’image de France Inter, première radio du pays à un niveau d’audience jamais atteint, ou de Radio France, en tête et de loin sur les podcasts. C’est, en gros, le propos de Patrick Cohen mercredi dans C à vous, qu’il avait développé le matin même sur France Inter où il chronique.

      Mais c’est vrai que tant qu’à avoir un #emploi_fictif de ministre de la Culture en attendant les municipales à Paris, autant que ça serve. Que ça serve à atomiser le service public qui fait des méchantes enquêtes et ne fait rien qu’à dire du mal, tout en faisant plaisir à ses amis des médias Bolloré. À Complément d’enquête qui a révélé récemment que Rachida Dati, alors députée européenne, a touché 299 000 euros de GDF-Suez, elle n’a pas répondu, alors Anne-Élisabeth Lemoine y va, et Patrick Cohen suit. Normal. Et c’était parti pour cinq minutes de cassage de gueule du journaliste par la ministre. Elle brandit une enquête de Mediapart témoignant d’« une gestion humaine agressive » pratiquée par Cohen, du temps où il dirigeait la matinale de France Inter, entre 2010 et 2017 : « Monsieur Cohen, avez-vous harcelé vos collaborateurs ? Est-ce que c’est vrai, monsieur Cohen ? », « Vous pourriez aussi tomber sous le coup de ce délit. Il suffirait que je fasse un article 40 pour dénoncer suite à ce papier de Mediapart. Je peux saisir le tribunal. » L’animatrice de C à vous Anne-Élisabeth Lemoine se prend une balle perdue, collée au même mur par Rachida Dati : « De la même manière, on a dit qu’à C à vous, l’ambiance est épouvantable, que vous pleurez toute la journée. » Les cinq minutes se sont terminées par ces mots de Patrick Cohen : « Ce n’est pas très reluisant ce que vous faites, madame Dati, c’est déshonorant. » Après l’échauffourée, la présidence de France Télévisions y est allée de son communiqué de « soutien aux équipes de C à vous », suivie de celle de Radio France dénonçant « des attaques personnelles », mais sans jamais, ni l’une, ni l’autre, mentionner le nom de Rachida Dati.

      « Déshonorant », voilà qui est poliment dit, il est sympa avec Rachida Dati en fait, Patrick Cohen. On pourrait préférer inédit, violent, scandaleux, dégueulasse, liberticide, rachidadatiesque. On se contentera d’un sobre : contre-productif. Parce que si voulez notre avis (et même si vous ne le voulez pas, vous allez l’avoir), à quelques jour de l’examen de la loi qui commence le 30 juin, aller prouver par l’exemple que, oui, cette réforme est une mise sous tutelle et que, oui, elle fout en l’air l’indépendance du service public, et ce, sur les antennes mêmes qu’on prétend protéger, c’est pas malin-malin : c’est même complètement con, Madame la ministre.

      #balles_perdues

    • 4.90€/mois pour les trimards comme moi. C’est le seul abonnement que j’ai en ligne en dehors des dons ponctuel à Basta, Splann, OrientXXI... et CQFD papier mais pour le journal marseillais je lui ai promis ma fidélité tant qu’il pourra mettre sous presse.

  • Alimentation : le gouvernement fixe une feuille de route sans objectif sur la consommation de viande et sans mesure sur la publicité
    https://www.lemonde.fr/planete/article/2025/04/04/alimentation-le-gouvernement-fixe-une-feuille-de-route-sans-objectif-sur-la-

    Ça, c’est très très fort.
    La santé publique demande de supprimer la publicité des aliments classés E et D devant les enfants. Le gouvernement retoque la mesure au nom des revenus publicitaires des chaînes.

    Et après, ils vont nous faire un caca nerveux sur l’incidence des Zécrans sur les jeunes.

    La Stratégie nationale pour l’alimentation, la nutrition et le climat pose un diagnostic consensuel sur la nécessité de mettre en cohérence les politiques alimentaires, mais propose peu de mesures structurantes pour améliorer l’offre.

    Par Mathilde Gérard
    Publié le 04 avril 2025 à 20h31, modifié hier à 06h05

    Temps de Lecture 4 min.

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    Dans une école primaire de Saint-Rémy-de-Provence (Bouches-du-Rhône), le 23 juin 2022.
    Dans une école primaire de Saint-Rémy-de-Provence (Bouches-du-Rhône), le 23 juin 2022. NICOLAS TUCAT / AFP

    Avec plus de vingt mois de retard sur le calendrier prévu par la loi, le gouvernement a rendu public, vendredi 4 avril, son projet de stratégie nationale pour l’alimentation, la nutrition et le climat (Snanc). Cette feuille de route, censée fixer le cap d’une alimentation durable, favorable à la santé, moins émettrice de gaz à effet de serre et protectrice de la biodiversité, était à l’origine une demande de la convention citoyenne pour le climat en 2020. L’alimentation se situe en effet au carrefour de multiples enjeux – sanitaires, environnementaux et climatiques et socio-économiques. Le principe de définir une stratégie cohérente pour répondre à tous ces défis et unifier les politiques publiques concernées avait été acté dans la loi climat et résilience de 2021, qui établissait que cette feuille de route soit publiée au 1er juillet 2023.

    Le texte finalement mis en consultation a fait l’objet de nombreux allers-retours entre ministères. Il fixe de grands principes et quelques objectifs chiffrés. Certains étaient déjà connus et présentés dans d’autres plans, comme ceux de diminuer de 30 % par rapport à 2015 la prévalence du surpoids chez les enfants et les adolescents, ou de réduire de moitié le gaspillage alimentaire pour la restauration collective et tous les autres secteurs. D’autres sont inédits, comme celui de viser, d’ici à 2030, 12 % de consommation de produits bio en valeur pour l’ensemble de la population, ou d’atteindre 80 % du territoire couvert par des projets alimentaires territoriaux – qui définissent des actions à l’échelle d’un territoire pour la restauration collective, le développement agricole ou la lutte contre la précarité alimentaire.

    Mais le texte s’illustre surtout par ses manques : il ne fixe pas de cap chiffré à l’objectif de « limiter la consommation de viandes et de charcuterie, en particulier importées » et ne prévoit pas de mesure pour réduire l’exposition des enfants aux publicités pour des produits trop gras, sucrés ou salés. Ces deux points particulièrement sensibles ont nourri, ces derniers mois, les dissensions entre cabinets et requis l’arbitrage de Matignon, qui a tranché contre des contraintes supplémentaires.
    « C’est un choix politique »

    Sur la viande, les instances consultées pendant la concertation – le Conseil national de l’alimentation, le Haut Conseil pour la santé publique, ou encore le Haut Conseil pour le climat – préconisaient toutes un objectif de modération. L’élevage est un des plus gros facteurs d’émissions de gaz à effet de serre d’origine agricole, en raison des émissions de méthane et de la déforestation induite par l’alimentation du bétail. Le Groupe d’experts intergouvernemental sur l’évolution du climat (GIEC) souligne également les bénéfices à faire évoluer les régimes alimentaires et diminuer la surconsommation de viande dans les pays développés. Un tel objectif répond en outre à des enjeux de santé publique. Dans un autre document stratégique, la stratégie nationale bas carbone, figure bien un objectif de baisse des cheptels (−12 % pour les bovins et −10 % pour les porcins), mais il ne dit rien sur la consommation et l’évolution des régimes. Un angle mort alors qu’un tiers de la viande qui compose l’assiette des Français est importée.
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    L’inscription d’un cap chiffré a fait l’objet d’une forte opposition des interprofessions de la viande et de la charcuterie. « Aujourd’hui, la surconsommation de viande, cela veut dire des importations et des viandes vendues à prix très bas », constate Benoît Granier, responsable alimentation au sein du Réseau action climat (RAC). « L’opinion publique est de plus en plus sensible à l’objectif de manger moins de viande mais mieux. Ça ne paraît pas si difficile à défendre, mais c’est un choix politique de ne pas le faire », fait valoir M. Granier. Le RAC déplore, au côté de dizaines d’associations, que sans objectif chiffré, il sera impossible de suivre la mise en œuvre de cette politique.
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    Concernant l’encadrement de la publicité, la mesure figurait dans une version intermédiaire de la feuille de route, datant de 2024, précisant que le ministère de la culture s’y opposait – notamment pour ne pas nuire aux recettes publicitaires des chaînes de télévision. Matignon a été sensible à cet argument en supprimant la mesure. Un rapport de trois inspections générales, non-rendu public, mais que Le Monde a pu se procurer, remis à l’hiver 2024 au gouvernement après six mois de travaux, suggérait pourtant de réduire les publicités commerciales destinées aux enfants pour les produits affichant un Nutri-Score D ou E. Pour le député du Rhône Boris Tavernier (Les Ecologistes), engagé pour la mise en œuvre du droit à l’alimentation, écarter une telle mesure est une « capitulation d’autant plus insensée que de nombreux autres pays adoptent des réglementations ambitieuses pour protéger les enfants de la malbouffe et de la pression publicitaire ».
    Occasion manquée

    Limiter la communication commerciale autour des aliments les moins sains figure en effet parmi les demandes récurrentes de l’Organisation mondiale de la santé (OMS), qui déplore le marketing très offensif du secteur agroalimentaire à destination des enfants. Plusieurs pays ont pris récemment des mesures, dont le Royaume-Uni, où les publicités pour les aliments les plus gras, sucrés et salés seront interdites à la télévision et sur Internet sur une large plage horaire à partir d’octobre. Le pays a également régulé la présence de ces produits dans la grande distribution, les bannissant des têtes de gondole et des caisses de paiement.
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    Une semaine après la clôture à Paris du sommet international Nutrition for Growth, qui a réuni jusqu’au 28 mars toute la communauté internationale engagée pour la nutrition et la santé publique, la France était attendue au tournant pour présenter des mesures ambitieuses favorisant une alimentation plus saine. Lors de ce sommet, qui a réuni plus d’une centaine de délégations étrangères, a été martelée l’importance de lutter contre la sous-nutrition dans les pays vulnérables, mais aussi d’agir partout contre le surpoids et l’obésité avec des mesures fortes.
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    Beaucoup d’organisations déplorent une occasion manquée avec la Snanc, qui pose un diagnostic consensuel, mais propose peu de mesures structurantes pour améliorer l’offre alimentaire. La mise en ligne de cette feuille de route n’a été accompagnée d’aucune communication de la part du gouvernement, mais le ministère de la transition écologique a réagi dans la soirée aux critiques sur le peu d’objectifs chiffrés : « Le message ne concerne pas seulement les aspects quantitatifs, il porte aussi sur le qualitatif, a insisté le ministère. La Snanc ne fixe pas des injonctions pour les consommateurs, isolées de leur contexte, elle oriente les politiques publiques. »

    Mathilde Gérard

    #Alimentation #Publicité #Télévision #Zécrans

  • Les auteurs en série
    https://laviedesidees.fr/Muriel-Mille-Le-travail-de-la-fiction

    Comment sont écrites les séries télévisées ? L’enquête menée par M. Mille révèle un processus collectif, régi par la division du travail et les contraintes temporelles, en rupture totale avec l’image de l’auteur-réalisateur issue de la Nouvelle vague.

    #Arts #télévision #culture_populaire
    https://laviedesidees.fr/IMG/pdf/20250402_serie.pdf