• Limousinenservice Rocvin : Die Elektro-Konkurrenz für Taxis wächst | Berliner Zeitung
    https://www.berliner-zeitung.de/berlin/limousinenservice-rocvin-die-elektro-konkurrenz-fuer-taxis-waechst-


    Lob über Lob für den Rocvin-Investor verbreitet dieser Artikel und geht vollkommen an der Sache vorbei, denn mit Taxis hat das alles nur am Rand zu tun. Dennoch entnehmen wir dem Geschreibsel ein paar interessante Informationen über den EInsatz von Eektroantriben in Berliner Taxis.

    Bei den gut 3200 Berliner Taxiunternehmen geht es dagegen langsamer. Von den insgesamt 8138 Taxis in der Stadt fahren gerade zwei ausschließlich mit Strom. 3000 haben einen Hybridantrieb, 500 fahren mit Gas, in rund 4600 nagelt ein Diesel. Wenngleich die Stadt Unternehmer bei der Anschaffung eines Elektroautos mit 4000 Euro hilft, bleiben die Berliner Droschkenkutscher zurückhaltend. Seit 1. Juli stellten Firmen bei der Investitionsbank Berlin (IBB) bis gestern insgesamt 402 Förderanträge für Elektroautos. Wie viele Anträge von Taxiunternehmen kamen, kann nicht genauer beziffert werden. Laut IBB sei der Anteil aber sehr gering.

    #Berlin #Uber #Taxi #Elektromobilität


  • Diesel-Hybrid Premiere mit Taxipaket
    https://www.taxi-times.com/diesel-hybrid-premiere-mit-taxipaket


    Warum heißt der E300 E-Dreihundert? Na weil er 300 PS hat, haha ... full speed und kein Kofferraum. Dieses Taxi taugt nur für Bankräuber oder Verrückte aus dem Film.

    Laut Mercedes ist der 300 de mit einem Vierzylinder Dieselmotor mit 194 PS und einer E-Maschine mit 122PS Leistung ausgestattet. Das entspricht einer Systemleistung von bis zu 306 PS. Das maximale Drehmoment wurde auf 700 Nm begrenzt.
    ...
    Der 300 de erfüllt die aktuelle Euro 6d-TEMP Abgasnorm und beschleunigt, dank der elektrischen Unterstützung, aus dem Stand auf 100 Stundenkilometer in nur 5,9 Sekunden. Als Sondermodell ‚Das Taxi‘ kann die Mercedes E-Kasse 300 de als Limousine ab 45.500,00 netto bestellt werden.

    https://www.youtube.com/watch?v=K0cVtwHo-yo

    #Taxi #Technik #Umwelt



  • Uber: Aufsichtsversagen mit dramatischem Vollzugsdefizit
    https://www.taxi-times.com/uber-aufsichtsversagen-mit-dramatischem-vollzugsdefizit

    Einen Tag vor dem Start der Europäischen Taximesse hat BZP-Präsident Michael Müller die Auswüchse angesprochen, welche das Taxigewerbe aktuell im Fall Uber erleben muss. Die Methode sei gruselig, sagte Müller vor rund 80 Delegierten des BZP während einer Tagung. Müller geht dabei speziell auf Düsseldorf ein, wo seit dem Uber-Start vor einigen Wochen Mietwagenfahrer mit hohen finanziellen Anreizen aus anderen Regionen in die Stadt gelockt werden, wo sie dann rechtwidrig Fahrtaufträge durchführen würden.

    Der rechtlich notwendige Auftragseingang am Betriebssitz des Unternehmens werde dabei ebenso nicht überprüft wie die Rückkehrpflicht. Diese einzuhalten sei laut Müller logischerweise gar nicht möglich, weil jemand, der aus Viersen oder gar aus Berlin für Uber Aufträge durchführt, nicht zurückkehrt, sondern in der Stadt auf den nächsten Auftrag wartet. „Das ist ein ständiger Verstoß gegen die Rückkehrpflicht“, sagt Müller und berichtet von der Erzählung eines Taxifahrers: „Die Leute werden mit 3.000 Euro bar auf die Hand für vierzehn Tage oder drei Wochen in die Stadt gelockt, bekommen während dieser Zeit kostenlose Unterkunft und werden anschließend mit anderen Fahrern aus Berlin ausgetauscht. Ein solches System kann sich nicht aus den Entgelten für die Beförderung finanzieren“, kommentiert Müller nüchtern. Das könne nur von disruptiv agierenden Kapitalkonzernen finanziell durchgehalten werden.

    #Deutschland #Taxi #Uber #Rückkehrpflicht


  • Taxihalteplatz Stuttgarter Platz am Eingang zum Bahnhof Charlottenburg, ca. 2007
    https://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/ueber-den-bezirk/rundgaenge/kiezspaziergaenge/artikel.176649.php


    Foto: KHMM, Bild: Bezirksamt

    Der hier zitierte Artikel dreht sich um Chinesen in Charlottenburg, für uns ist jedoch das Foto der ehemalgen Taxihalte Stutti noch interessanter. Sie befand direkt am Ausgang des Bahnhofs und erlaubte Reisenden, bequem aus der Bahn ins Taxi zum Hotel umzusteigen.

    Heute sind wir weit entfernt auf die Straße verbannt, die ankommenden Bahnreisende finden kein Taxi, wir müssen beim Aussteigen mit gefährlichen Farrad- und Autofahrern kämpfen, und im Sommer ist das Auslüften des überhitzten Autos unmöglich, weil auf dem Fahrdamm kein Platz ist, um die Autotüren offen zu lassen.

    Im Ergebnis bleibt man im Auto sitzen und schadet seiner Gesundheit durch körperliche Untätigkeit, und wenn es richtig heiß ist, bleiben Motor und Klimaanlage eingeschaltet. Das muss dann sein, da sonst der Hitzetod im Auto droht. Ökologisch sinnvoll ist das nicht.

    Wir hätten gerne unseren alten Halteplatz zurück, der Innehalten und Aussteigen erlaubte. Gespräche mit Passanten und Kollegen waren dort möglich und Fahrzeugpflege kein Problem.

    Wann wird Taxi endlich wieder als Teil des öffentlichen Personnennahverkehrs wahrgenommen, so dass unsere Halteplätze nach den Bedürfnissen unserer Fahrgäste geplant und ihre Benutzung für uns Fahrer keine gesundheitliche Zumutung mehr ist?

    ... das wichtigste Nachschlagewerk zum Thema China und Berlin war das Manuskript eines Buches, das pünktlich zu unserer Ausstellungseröffnung im Heimatmuseum im be.bra verlag erscheinen wird. Der Titel ist “China in Berlin”, und die Autorin ist Dagmar Yu-Dembski. Sie ist die Tochter eines Chinesen und einer Berlinerin, heute Leiterin des Konfuzius-Instituts an der Freien Universität Berlin und Kuratorin der Ausstellung. Und ich freue mich sehr, dass Frau Yu-Dembski heute bei uns ist, uns begleitet und uns nicht nur einiges von ihren Forschungsergebnissen mitteilen wird, sondern uns auch vieles aus persönlichen Erlebnissen erzählen kann. Sie ist die Tochter des Gründers eines der ersten chinesischen Restaurants nach dem Zweiten Weltkrieg in Charlottenburg, “Canton” gleich hier um die Ecke, und sie kann sich noch lebhaft an die Einrichtung erinnern.

    #Taxi #Berlin #Charlottenburg #Stuttgarter_Platz #Taxihalte


  • Les conducteurs d’Uber n’ont plus le droit de noter leurs passagers au Portugal
    https://www.numerama.com/vroom/436905-les-conducteurs-duber-nont-plus-le-droit-de-noter-leurs-passagers-a

    Au Portugal, les sociétés de VTC doivent se plier à plusieurs exigences pour continuer à exercer, depuis l’entrée en vigueur de la loi Uber, le 1er novembre 2018. Elles s’engagent notamment à ne pas laisser aux conducteurs la possibilité de noter les passagers. Mais la réciproque est toujours en vigueur... Depuis le 1er novembre 2018, les sociétés de VTC doivent se contraindre à la nouvelle législation portugaise pour continuer leur activité dans le pays. Parmi les nouveautés, l’une résonne (...)

    #Uber #travail #données_des_conducteurs #consommation #travailleurs #surveillance #Taxify

    //c2.lestechnophiles.com/www.numerama.com/content/uploads/2018/11/hubert.jpg


  • Uber in New York: Die Verzweiflung der Taxifahrer (neues-deutschland.de)
    https://www.neues-deutschland.de/artikel/1104230.uber-in-new-york-die-verzweiflung-der-taxifahrer.html

    In New York steuern viele Kleinunternehmer in die Pleite - das Auftreten von Uber & Co. sorgt für ein Überangebot

    Von John Dyer 25.10.2018

    Die Teilnehmer einer Mahnwache vor einer U-Bahn-Station in Upper Manhattan reagierten dieser Tage wütend, als die Leiterin der Taxi-Aufsichtsbehörde von New York auftauchte. Sie riefen: »Verschwinde!«, forderten Meera Joshi zum Rücktritt auf und schrien: »Wie viele noch? Wie viele noch?«

    Die Wut ist groß, seit die Nachricht vom Selbstmord von Fausto Luna die Runde machte, der in ebenjener Station vor einen U-Bahn-Zug gesprungen war. Der 56-Jährige war Chauffeur bei dem Online-Fahrdienstvermittler Uber. Lunas Selbstmord war bereits der siebte unter Berufskraftfahrern in New York City in diesem Jahr. Für die Demonstranten ist dies ein weiterer Beleg für die finanzielle Ausweglosigkeit von immer mehr Taxifahrern und Uber-Chauffeuren, die gar nicht hart und lange genug arbeiten können, um ihre Schulden zu begleichen. Solche Selbstmorde wurden in den vergangenen Monaten auch aus Australien, Indien, Südafrika und Taiwan gemeldet.

    Dies ist die Kehrseite der sogenannten Gig Economy, bei der kleine Aufträge über Internetplattformen kurzfristig an unabhängige Freiberufler oder geringfügig Beschäftigte vergeben werden. Ihnen fehlen der Schutz und die Vorteile von Vollzeitbeschäftigung, während Technologieunternehmen große Gewinne erzielen, kritisiert die New York Taxi Workers Alliance, die die Mahnwache organisiert hatte. »Wir bitten euch, eure Herzen für die arbeitenden Männer und Frauen zu öffnen, die verzweifelt sind wegen eines Geschäftsmodells mit niedrigen Löhnen, das von Uber auf der ganzen Welt verbreitet wird«, heißt es in einer Erklärung der Taxigewerkschaft. »Jede Stadt muss einen genaueren Blick darauf werfen, was passiert, wenn man zulässt, dass von der Wall Street unterstützte Unternehmen Milliarden Dollar an Kapital einsetzen, um Arbeiter in ein Gefängnis der Armut zu stecken.«

    Die Aufsichtsbehörde von New York City hat nach eigenen Angaben rund 13 000 Lizenzen zum Betrieb der gelben Kulttaxis und rund 18 000 Lizenzen für grüne Taxis erteilt, die in Bezirken außerhalb von Manhattan fahren. Rund 50 000 Fahrer dürfen die gelben Taxis steuern. Uber, Lyft und ähnliche neue Unternehmen beschäftigen darüber hinaus heute rund 100 000 Fahrer, was einer Verdreifachung innerhalb von drei Jahren entspricht. Ihre Zahl ist anders als bei Taxibetrieben bisher nicht beschränkt.

    Die Folge ist, dass immer mehr Fahrer um die gleiche Anzahl von Fahrgästen konkurrieren. Dadurch sinken die Einnahmen beträchtlich.

    Doch das ist nicht das einzige Problem: Für viele Kleinunternehmer war das begehrte gelbe Taximedaillon eine Art Altersvorsorge. Doch der Preis für die Lizenz ist in den vergangenen Jahren wegen des Überangebots von etwa einer Million auf nur noch 200 000 Dollar gefallen. Viele Taxibesitzer kauften diese Medaillons auf Kredit und steuern wegen der sinkenden Einnahmen nun auf den Konkurs zu. Gleichzeitig verlangen sie von den Fahrern, die ihre Taxis mieten, einen höheren Prozentsatz von ihren Einnahmen.

    Das Problem betrifft nicht nur die Fahrer der gelben Taxis. Uber zufolge kann ein New Yorker Fahrer mit der App des Unternehmens bis zu 60 000 Dollar im Jahr verdienen. Das ist mehr als der Durchschnittslohn in den Vereinigten Staaten, aber in New York, wo eine Zweizimmerwohnung im Durchschnitt knapp 4000 Dollar Monatsmiete kostet, nur ein »Almosen«, wie es das unabhängige Finanzportal SmartAsset ausdrückt.

    »Ich bin finanziell ruiniert, weil drei Politiker meine Branche und meinen Lebensunterhalt zerstört haben«, schrieb der Livreefahrer Douglas Schifter im Februar in einem Facebook-Post, bevor er sich mit einer Schrotflinte vor dem New Yorker Rathaus das Leben nahm. Shifter bezog sich auf den früheren Bürgermeister Michael Bloomberg, einen der reichsten Männer der USA, das amtierende Stadtoberhaupt Bill DeBlasio, der versprochen hatte, sich für die Armen einzusetzen, und Andrew Cuomo, den Gouverneur des Bundesstaates New York.

    Immerhin hat sich seither zumindest etwas bewegt: Im August unterzeichnete DeBlasio ein Gesetz, das die Anzahl der Lizenzen von Chauffeurdiensten für ein Jahr einfriert. Außerdem müssen Uber, Lyft & Co. ihren Fahrern wenigstens den Mindestlohn bezahlen. »Wir ergreifen Sofortmaßnahmen zugunsten von mehr als 100 000 hart arbeitenden New Yorkern, die einen fairen Lohn verdienen, und stoppen die Flut von neuen Autos, die unseren Verkehr zum Stillstand bringen«, sagte DeBlasio. Stadtrat Corey Johnson brachte die Idee eines Fonds ins Spiel, um Fahrern in wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu helfen; dies solle aber nicht Unternehmern zugute kommen, die viele Lizenzen besitzen. Zu denen zählt übrigens Donald Trumps berüchtigter Ex-Anwalt Michael Cohen, der 30 Medaillons besitzt.

    Wie notwendig solche Hilfen wären, erläuterte Noureddine Afsi, der seit fast 20 Jahren in New York Taxi fährt, im Technikmagazin »Wired«: »Früher arbeitete man neun Stunden und verdiente 200 Dollar.« Heute könne man froh sein, wenn am Ende der Schicht 50 bis 60 Dollar hängen bleiben.

    #USA #Uber #New_York #Taxi


  • 5 Tote in 5 Monaten - Die Verzweiflung der Taxifahrer in New York City - Wirtschaft - Bild.de
    https://www.bild.de/geld/wirtschaft/taxifahrer/5-tote-taxi-fahrer-in-5-monaten-55590206.bild.html

    von: Simon Schütz veröffentlicht am 18.06.2018 - 16:12 Uhr

    Fahren Sie manchmal Taxi? Dann wird Ihnen diese Geschichte ans Herz gehen. Fünf Taxifahrer in New York City haben sich dieses Jahr das Leben genommen, weil ihr Job sie fertiggemacht hat.

    Ihr Einkommen reichte kaum zum Leben. Sie hatten keine Perspektive auf bessere Zeiten. Ein Taxifahrer hinterließ vor seinem Selbstmord eine Facebook-Nachricht über den Druck in seinem Beruf – dabei ging es auch um den Wettbewerb mit Uber. Ein anderer erwähnte in seinem Abschiedsbrief den „desaströsen“ Zustand des Gewerbes.

    Ihre Kollegen klagen über schreckliche Zustände: Manche Taxifahrer sind obdachlos, weil sie sich keine Wohnung leisten können; andere sind durch die vielen Nachtfahrten erblindet, wie ein Taxifahrer dem amerikanischen Magazin „New York City Patch“ schilderte.

    Der Grund: Die Situation für Taxifahrer in US-Metropolen hat sich mit dem Markteintritt von Uber, Lyft und anderen Konkurrenten drastisch verändert.

    Die amerikanischen Start-ups Uber und Lyft sind Fahrdienste: Fahrer ruft und bezahlt man über eine Handy-App. Die Fahrten sind meist deutlich billiger als reguläre Taxi-Fahrten, die wenigsten Fahrer sind Profis.

    Die amerikanischen Start-ups Uber und Lyft sind Fahrdienste: Fahrer ruft und bezahlt man über eine Handy-App. Die Fahrten sind meist deutlich billiger als reguläre Taxi-Fahrten, die wenigsten Fahrer sind Profis.

    ► Diese App-Fahrdienste haben den amerikanischen Markt revolutioniert. In New York City fahren inzwischen mehr als 60.000 Uber-Autos durch die Stadt – die Anzahl der regulären Taxis aber ist gesetzlich auf etwa 13.500 begrenzt, wie die „New York Times“ berichtet.

    ► Der Druck auf die Nachfrage hat dazu geführt, dass sich die Löhne der Taxifahrer extrem verringert haben – um bis zu 30 Prozent.

    Da helfe es auch nicht, dass manche Fahrer inzwischen 70 Stunden die Woche arbeiten, wie Bhairavi Desai, Geschäftsführer der New Yorker Taxi-Vereinigung, beklagt.

    Taxi-Lizenzen waren einmal die „weltbeste Geldanlage“

    Ein weiterer Grund für die zunehmende Verzweiflung: Der Wert der Taxi-Lizenzen („taxi medallions“) ist drastisch gesunken.

    ► Im Jahr 2011 titelte die „Wirtschaftswoche“ noch, dass New Yorker Taxi-Lizenzen die „weltbeste Geldanlage“ seien. Ihr Wert war seit 1980 jährlich um acht Prozent gestiegen – solche Renditen bietet sonst kaum eine Anlage.

    Viele Taxifahrer haben ihre Lizenz auf Pump erworben, sahen ihn ihnen eine Art Rente. Doch mit Uber und Lyft änderte sich alles.

    ► Während die Lizenzen vor Markteintritt der Konkurrenz teilweise für eine Million Dollar gehandelt wurden, sind sie inzwischen auf einen Wert von 175 000 Dollar gesunken! Das berichtet die „New York Times“.

    Die Politik scheint gegenüber Uber und Co. machtlos. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio versuchte 2015, gegen Uber vorzugehen und dem Fahrdienstanbieter Grenzen zu setzen. Doch er scheiterte.

    Inzwischen gibt es zunehmend Unmut über die Situation der Taxifahrer, die begonnen haben, lautstark zu demonstrieren.

    Uber-Chef will Hilfsfonds für Taxifahrer

    Inzwischen hat Uber-CEO Dara Khosrowshahi (49) reagiert. Er hat in der „New York Post“ vorgeschlagen, dass New York in Zukunft eine Gebühr auf alle App-basierten Fahrdienste erheben sollte. Die Einnahmen könnten dann in einen Fonds fließen, um Taxifahrern in Not zu helfen.

    ► „Die Dinge haben sich verändert“, sagte Khosrowshahi. Wenn man den Betroffenen dabei helfen könne, ein besseres und angemessenes Leben zu führen, dann wolle man das tun. „Wir wollen nicht Teil des Problems sein“, stellte der Uber-Chef klar.

    Die Idee des Fonds sei ihm gekommen, nachdem er über die Selbstmorde der NYC-Taxifahrer gehört habe.

    ► Für Desai, Geschäftsführer der New Yorker Taxi-Vereinigung, ist die Idee jedoch des Uber-Chefs ein „Schlag ins Gesicht“.

    Taxifahrer wollten keinen Hilfsfonds. Viel wichtiger sei es, ihnen ein ausreichendes Einkommen zu sichern und ihre Jobs zu schützen – durch entsprechende Regulierung.

    Wie ist die Situation in Deutschland?

    „In Deutschland ist die Situation komplett anders. Uber bzw. Lyft sind in Deutschland verboten“, erklärt Thomas Grätz, Geschäftsführer des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbands, auf BILD-Nachfrage.

    Dem US-Unternehmen wurde es 2014 gerichtlich verboten, seinen Service mit privaten Fahrern anzubieten – mit Verweis auf das Personenbeförderungsgesetz.

    Dennoch sehen sich auch die deutschen Taxifahrer bedroht. Aktuell macht VW mit dem Modellprojekt „Moia“ den Taxi-Unternehmern in Hamburg Konkurrenz.

    Die Idee: Fahrgäste können einen schwarzen Multivan per Smartphone bestellen, sich den Wagen mit anderen Passagieren teilen – eine Art Sammeltaxi.

    Grätz dazu: „Wir sehen uns durch Modelle wie das Moia-Konzept im Hamburg extrem bedroht. Moia ist letztlich eine Marktverdrängung, die nicht nur auf die Taxi-Branche Auswirkungen haben wird, sondern auch auf die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.“

    Über die Uber-Plattform werden in Berlin und München nur noch professionelle Fahrer vermittelt: Das sind zum einen normale Taxifahrer (UberTaxi), aber beispielsweise in Berlin auch Fahrer des Limousinendienstes Rocvin, die über einen entsprechenden Personenbeförderungsschein verfügen.

    Grätz stellt klar, man wolle sich gegenüber neuen Modellen nicht verschließen: „Am Taxi-Sharing sind wir sehr interessiert. Wir sehen das als Chance. Wir erwarten, dass das Taxi-Sharing neue Kunden erschließen wird. Dass Leute, die sich sonst ein Taxi alleine nehmen, nun teilen werden, halten wir für eher unwahrscheinlich. Es geht vielmehr um neue preissensible Kunden, die hier eine Möglichkeit sehen, Geld zu sparen.“

    Das Einkommen der deutschen Taxifahrer hat sich im Vergleich zu dem der amerikanischen Kollegen nicht verschlechtert. „Die Einkommensentwicklung ist stabil. Wahrscheinlich ist das Einkommen insgesamt sogar etwas gestiegen, aufgrund des eingeführten Mindestlohns“, sagte Grätz zu BILD.

    #Uber #Taxi #USA #New_York #Moia #Deutschland

    • Leserkommentar :

      der Text in der BILD enthält im unteren Teil Falschaussagen:

      – UBER ist in Deutschland nicht verboten, nur UBER Pop.

      – Das Hauptproblem in Berlin, dass Mietwagen aus dem Umlanf für UBER fahren und die Rückkehrpflicht regelmäßig mißachen, wird nicht erwähnt.

      – Der Satz, dass „im Vergleich mit den USA“ das Einkommen von Berliner TaxifaherInnen sich nicht verringert habe, ist zynisch: In Berlin hat sich noch niemand vor dem, Rathaus erschossen, und vermutlich ist der Umsatzrückgang geringer. Es sind laut Taxi Deutschland aber immerhin 8% im letzten Jahr!


  • World Development Report 2019: The Changing Nature of Work
    http://www.worldbank.org/en/publication/wdr2019

    jungle.world - Ungerechtigkeit 4.0
    https://jungle.world/artikel/2018/41/ungerechtigkeit-40?page=all

    11.10.2018 -
    Der Weltentwicklungsbericht der Weltbank beschäftigt sich mit der Frage, wie die Digitalisierung soziale Gerechtigkeit verändert

    Ungerechtigkeit 4.0

    Die Digitalisierung betrifft alle Lebensbereiche. Wie sie sich auf soziale Gerechtigkeit auswirkt, wird derzeit viel diskutiert. Auch die Weltbank befasst sich in ihrem Bericht für das Jahr 2019 damit. Ihre Analyse stammt allerdings aus der vordigitalen Zeit.

    Von Christopher Wimmer

    Von der Arbeitswelt über das Privat­leben und die Freizeitgestaltung bis zur Politik – die Digitalisierung hat die bis vor wenigen Jahrzehnten bestehenden Verhältnisse grundlegend verändert. Sie hat neue Lebenssituationen geschaffen, deren Konsequenzen für die Arbeit, das Gemeinwohl und das Leben der Einzelnen nur teilweise voraus­gesehen werden können.

    Mit dem Thema Digitalisierung befasst sich derzeit auch die Weltbank, die gerade ihren Weltentwicklungsbericht für das Jahr 2019 vorbereitet. In ihren jährlich erscheinenden Berichten behandelt die Weltbank immer verschiedene Themen. Der Band für 2019 soll im Oktober unter dem Titel »The Changing Nature of Work« erscheinen und sich mit dem Wesen und der Zukunft der Arbeit beschäftigen. Der Entwurf ist im Netz frei zugänglich und wird Woche für Woche aktualisiert. Darin werden zwei Themen verbunden, die bisher selten zusammen diskutiert wurden: Di­gitalisierung und Ungleichheit. Die Digitalisierung hat den Verfassern zu­folge das Potential, soziale Ungleichheit zu verschärfen.

    Über die Frage, ob die Digitalisierung eine große Chance oder ein großes Ri­siko für die Gesellschaft ist, ist auch die Meinung der deutschen Bevölkerung gespalten. Dem Ifo-Bildungsbarometer 2017 zufolge stimmten 50 Prozent der Befragten der Aussage zu, dass die Digitalisierung insgesamt zu größerer so­zialer Ungleichheit in Deutschland führen werde, 46 Prozent stimmen dem nicht zu. Die einen befürchten, dass die Digitalisierung zu massiven Arbeitsplatzverlusten führt und somit die Ungleichheit verschärft, die anderen hoffen auf neue Jobperspektiven in der digitalen Welt.

    Die Autorinnen und Autoren unter der Leitung des Ökonomen und ehemaligen bulgarischen ­Finanzministers Simeon Djankov regen dazu an, den Kündigungsschutz zu lockern und Unternehmen generell von ihrer sozialen Verantwortung zu befreien. Mindestlöhne sollen gesenkt werden.

    In den vergangenen Jahren sind die Reallöhne in Deutschland, nach einer längeren Phase der Stagnation, leicht gestiegen. Anders als in anderen west­lichen Ländern sind viele neue industrielle Jobs entstanden, in denen relativ hohe Löhne gezahlt werden.

    Und doch sind stabile Wachstumsraten und Rekordbeschäftigung keine Garanten für soziale Gerechtigkeit. Der Anteil der Menschen, die als armutsgefährdet gelten, ist zuletzt wieder angestiegen. Leiharbeit, Werkverträge, Minijobs und befristete Arbeitsverhältnisse prägen die Arbeitswelt – fast 40 Prozent der Beschäftigten in Deutschland arbeiten inzwischen in derlei prekären Arbeitsverhältnissen. Für sie bedeutet dies häufig: niedrige Löhne, geringe soziale Absicherung und permanente Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes. Besonders jüngere Beschäftigte sind davon betroffen.

    Rechte, die sich Lohnabhängige in den vergangenen Jahrzehnten gewerkschaftlich erkämpften, werden durch neue Arbeitsverhältnisse der Gig-Ökonomie unterminiert, bei der kleine Aufträge kurzfristig an unabhängige Freiberufler oder geringfügig Beschäftigte vergeben werden. Kündigungsschutz, Krankenversicherung und Urlaubsanspruch gelten dort nur selten. Die Digitalisierung der Arbeitswelt verstärkt diese Prozesse. Mittlerweile geht es auch nicht mehr nur um die industrielle Produktion.

    Weitere Branchen werden umstrukturiert. Der Zeitungs- und Büchermarkt, der Börsenhandel, die Versicherungsbranche, Immobilien- und Stellenbörsen, das Militär – diese und weitere Bereiche sind ebenfalls von gewaltigen Transformationen betroffen.

    Die Weltbank stellt fest: Die großen digitalen Unternehmen beschäftigen vergleichsweise wenige Mitarbeiter, vernichten aber Tausende Jobs in der Industrie, im Handel und Dienstleistungssektor. Ein Beispiel hierfür sei der Fahrdienstleister Uber. Durch die Möglichkeit, Menschen privat im Auto mitzunehmen, wird das organisierte Taxigewerbe unter Druck gesetzt. Waren gewisse Mindesteinkommen und Sicherheiten für die regulären Taxifahrer gegeben, fallen bei Uber alle Formen der gewerkschaftlichen Organisierung und Versicherungen komplett weg. Das Ergebnis ist die Prekarisierung der gesamten Branche.

    Die unregulierte, digitale Variante des Taxigewerbes steht also nicht für die inklusiv und sozial gerecht erscheinende sharing economy, sondern bedeutet unterm Strich: Vereinzelung und direkte Ausbeutung, also Kapitalismus in Reinform.

    Doch es gibt auch eine positive Erzählung über die Digitalisierung. Zahlreiche Verlautbarungen aus Wirtschaft und Politik preisen sie als Garant für zukünftigen Wohlstand. Vom Bundeswirtschaftsministerium über die Unternehmensplattform »Industrie 4.0« bis hin zu Beratungsfirmen wie McKinsey sind sich alle einig, dass Phänomene wie Big Data, Internet der Dinge und künstliche Intelligenz nicht nur für Wachstum sorgen werden, sondern auch zu sozialer Gerechtigkeit beitragen können. Gab es früher enorme Hürden, die die Existenz kleiner Produzenten be- und verhinderten, können sich Menschen nun über Marktplätze wie Ebay selbständig machen oder Geld neben dem Job hinzuverdienen. Ebenso verhält es sich mit Uber oder Airbnb – Geld kann hier relativ leicht verdient werden.

    Doch ein Blick auf wissenschaftliche Szenarien macht skeptisch, ob diese Gerechtigkeitsversprechungen der Digitalisierung wirklich einzuhalten sind. Digitale Innovationen werden sich anders auswirken als vorherige technologische Entwicklungen. Ihre atem­beraubende Geschwindigkeit tangiert auch die Arbeitsplatzsicherheit. Verschiedene Studien sagen voraus, dass allein in den nächsten zwei Jahrzehnten zwischen zwölf und 40 Prozent der Arbeitsplätze in Deutschland verloren gehen könnten – die neu entstandenen Jobs bereits eingerechnet.

    Von der Digitalisierung sind mittlerweile alle Berufsgruppen betroffen. Die Technologie selbstfahrender Autos ersetzt zumindest potentiell die Busfahrer, Drohnen die Postbeamtinnen, intelligente Systeme die Buchhalterin und schlussendlich können auch Wissensarbeiter ersetzt werden – künstliche Intelligenz an Stelle von Professoren.

    Die Weltbank geht in ihrem Bericht darauf ein und fordert Maßnahmen, um wachsender Ungleichheit vorzubeugen: »Als erste Priorität sind umfangreiche Investitionen in das Humankapital während des gesamten Lebens einer Person von entscheidender Bedeutung. Wenn die Arbeiter gegenüber Maschinen konkurrenzfähig bleiben sollen, müssen sie in der Lage sein, ständig neue Fähigkeiten zu trainieren oder von Anfang an besser ausgebildet sein«, heißt es darin.

    Doch was passiert mit all denen, die nicht mithalten können? Die Jobs, die mit der Digitalisierung entstehen, werden nur zu einem kleinen Teil gut bezahlt sein. Der kleinen Gruppe von Programmierern oder IT-Ingenieurinnen wird die große Mehrheit der Beschäftigten bei Lieferketten, in Lagerhallen oder als Gelegenheits-, Crowd- und Clickarbeiterinnen gegenüberstehen – im Niedriglohnsektor.

    All das wird dazu führen, dass die soziale Ungleichheit weiter anwächst. Die Vorschläge der Weltbank scheinen in dieser Hinsicht wenig aussichtsreich zu sein. So regen die Autorinnen und Autoren unter der Leitung des Ökonomen und ehemaligen bulgarischen ­Finanzministers Simeon Djankov dazu an, den Kündigungsschutz zu lockern und Unternehmen generell von ihrer sozialen Verantwortung zu befreien. Mindestlöhne sollen gesenkt werden.

    An deren Stelle solle laut Weltbank ein bedingungsloses Grundeinkommen und bessere private Vorsorge treten. Dies soll durch höhere Steuern finanziert werden, die dem Entwurf zufolge aber hauptsächlich Geringverdienende und Ärmere belasten würden.

    Mit diesen Mitteln wird man dazu beitragen, dass sich einige wenige – die die Macht über Roboter und Algorithmen haben – zu Lasten der großen Mehrheit bereichern. Riesige Mengen Kapital sammeln sich bereits bei wenigen Firmen an, die große Plattformen und Programme entwickeln.

    Der digitalisierte Klassenkampf scheint derzeit eindeutig auszufallen. Er betrifft aber nicht nur die Arbeitswelt, sondern die gesamte Gesellschaft, denn diese Firmen akkumulieren nicht nur große wirtschaftliche, sondern auch gesellschaftliche Macht: Sie verfügen über das Wissen, die Daten und die medialen Räume, mit denen in Gesellschaft und Politik Diskussionen geführt und Entscheidungen getroffen werden. Kämpfe um soziale Gerechtigkeit im digitalen Kapitalismus werden dadurch umso schwerer – aber auch umso wichtiger.

    #Uber #Taxi #BEG #Arbeit #Arbeitslosigkeit #Digitalisierung #Prekasisierung #Plattformkapitalismus #Weltbank


  • Ernst Gennat
    https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Gennat

    Gennat schrieb am 7. November 1938 um 20 Uhr nicht nur Kriminal-, sondern auch Fernsehgeschichte: Nach dem Mord an einem Taxifahrer wurde die erste Fernsehfahndung mit Kriminalkommissar Theo Saevecke im Fernsehsender Paul Nipkow ausgestrahlt. Obwohl es zu diesem Zeitpunkt in Berlin erst 28 öffentliche Fernsehstuben gab, führten die zahlreichen eingehenden Hinweise zur Ergreifung des Täters.

    Gennat stand Pate für den „Urahnen“ der deutschen Fernsehkommissare, „Kriminalkommissar Karl Lohmann“: schwergewichtig, jovial, patriarchalisch-autoritär. Seine ersten Auftritte hatte dieser in den Fritz-Lang-Filmen M (1931) und Das Testament des Dr. Mabuse (1933). Beide Male wurde er von Otto Wernicke verkörpert.

    #Berlin #Geschichte #Taxi #Kriminalität #Fernsehen


  • The impact of ride-hailing on vehicle miles traveled | SpringerLink
    https://link.springer.com/article/10.1007/s11116-018-9923-2

    Ride-haling such as #Uber and #Lyft are changing the ways people travel. Despite widespread claims that these services help reduce driving, there is little research on this topic. This research paper uses a quasi-natural experiment in the Denver, Colorado, region to analyze basic impacts of ride-hailing on transportation efficiency in terms of deadheading, vehicle occupancy, mode replacement, and vehicle miles traveled (VMT). Realizing the difficulty in obtaining data directly from Uber and Lyft, we designed a quasi-natural experiment—by one of the authors driving for both companies—to collect primary data. This experiment uses an ethnographic and survey-based approach that allows the authors to gain access to exclusive data and real-time passenger feedback. The dataset includes actual travel attributes from 416 ride-hailing rides—Lyft, UberX, LyftLine, and UberPool—and travel behavior and socio-demographics from 311 passenger surveys. For this study, the conservative (lower end) percentage of deadheading miles from ride-hailing is 40.8%. The average vehicle occupancy is 1.4 passengers per ride, while the distance weighted vehicle occupancy is 1.3 without accounting for deadheading and 0.8 when accounting deadheading. When accounting for mode replacement and issues such as driver deadheading, we estimate that ride-hailing leads to approximately 83.5% more VMT than would have been driven had ride-hailing not existed. Although our data collection focused on the Denver region, these results provide insight into the impacts of ride-hailing.

    En résumé : un chercheur se fait chauffeur de VTC pour établir un jeu de données sur les trajets. Ces données montrent que le nombre total de miles est très largement supérieur à celui qui aurait eu lieu sans ces services, car il faut compter la distance parcourue par le chauffeur tout seul quand il part travailler, tourne en ville ou rejoint le point de rendez-vous. Et comme la plupart des voyageurs sont seuls et sur des trajectoires courtes, ils auraient pu aller à pied, en vélo ou en transports en commun.

    (article dispo sur sci-hub si vous voulez éviter de payer 45$)

    #urban_matter #transport #taxi #voiture


  • Ca avait tellement bien marché la dernière fois que je recommence...
    https://seenthis.net/messages/678656

    Question pour les seenthisnautes : quel est ce film (des années 1980 ou 1990 je crois) dont le début se situe, si je me souviens bien, à New-York, dans un taxi. La cliente, qui est aussi l’héroïne du film, est stressée et donne des instructions au chauffeur pour qu’il prenne le chemin qu’elle veut. En miroir, dans la dernière scène, elle prendra un taxi, s’apprêtera à donner ses instructions et, finalement, laissera tomber pour prendre la vie du bon côté... Comment chercher ? Merci d’avance !

    @crapaud @simplicissimus

    #Opening_scene #Film #New-York #Taxi


  • Anti-UBER-Demo in München: „Taxi ist sexy“ | Telepolis
    https://www.heise.de/tp/features/Anti-UBER-Demo-in-Muenchen-Taxi-ist-sexy-4168506.html


    Wer berichtet nicht über die Münchner Taxidemo? Richtig, die Springerpresse und Konsorten. Warum? Weil die Kapitaleigner bei Uber sind. Noch Fragen?

    da sich in wenigen Tagen auch wieder Hunderttausende beim weltgrößten Kommerzbesäufnis um etliche Gehirnzellen erleichtern werden, könnte ein bisschen Aufklärung doch helfen, bevor man sich von schwarzen Autos mit Kennzeichen irgendwo aus der bundesdeutschen Prärie illegal zu Wucherpreisen kreuz und quer durch München kutschieren lässt und erst bei eintretender Nüchternheit feststellt, dass am Fahrpreis ein Null zu viel dranhing.

    Zur Eröffnung der Reden schoss sich dann Florian Post von der SPD auch gleich mal auf den Uber-Konzern ein. Deren Geschäftsmodell sei schließlich „ein Paradebeispiel für Rosinenpickerei“. Während Taxis Pflichten, etwa die Betriebspflicht oder die Beförderungspflicht haben, suchen sich andere willkürlich raus, wann, wo und wen sie fahren wollen. Post hat schließlich noch nie ein Uberfahrzeug genutzt, und das hat er aber auch in Zukunft nicht mehr vor.

    Er traut sich zu wetten, „dass der Ubertarif jetzt nicht derselbe ist, wie gestern zu dieser Zeit“, als es eben keine Taxidemonstration in der Stadt gab. Außerdem, das jedenfalls glaubt Post, lehnt die SPD doch Marktradikalismus ab, also in seiner „schärfsten Form“. Und für Alt-OB Christian Ude, auch SPD, der als Fahrgast ja nur seine Solidarität - wie schon auf der letzten Münchner Taxidemo - zum Ausdruck bringen wollte, dürfen keine funktionierenden Strukturen zerstört werden. Die Taxifahrer müssten das ihren Fahrgästen immer und immer wieder erklären, denn wenn es die Fahrgäste erst mal von alleine kapieren, dann, so Ude, ist es zu spät.

    Auch Reinhold Barbor von der CSU warnte leise aber vehement vor irgendwelchen Aufweichungen der Vorschriften, denn das bedeutet Chaos. Und dann wären in München ja noch über 300.000 Menschen über 65 Jahre alt, die bräuchten das Taxi doch. Eine Novellierung des, theoretisch für alle, praktisch nur für Taxis, geltenden Personenbeförderungsgesetzes dürfe also nicht zulasten des Taxigewerbes gehen. Aber das sei ja nur seine Meinung und außerdem „bin ich voll auf eurer Seite“, so Barbor mit leicht angekratzter Stimme zu den schwitzenden, aber allzeit kampfbereiten Taxlern.

    Die Rechtsstaaten
    Markus Ganserer, der Gastredner von den Grünen, glaubt an den technischen Fortschritt, den Rechtsstaat und die Demokratie, und zwar in dieser Reihenfolge, wie er, der Stimmung sei Dank, schon fast ins Mikrofon brüllte. Uber will, wie könnte man ihm da widersprechen, den ganzen Markt, „und zwar für sich alleine. Und wenn sie ihn beherrschen, dann wird abkassiert. Sharing heißt teilen, das wollen die aber nicht“, so Ganserer energisch und glasklar übersetzend. Schließlich dürfe man sich Gesetze nicht von den Konzernen diktieren lassen.

    Moderator Jürgen Hartmann, von der Taxi Times, wies Ganserer dann auch kurz darauf hin, die Botschaft dann doch bitte auch dem Parteikollegen Cem Özdemir mitzuteilen.

    Ob Ganserer weiß, dass Uber, auch während er gerade spricht, ganz und gar gegen das Personenbeförderungsgesetz verstoßend, den Mindestlohn missachtend und sich auch sonst seit Jahren - von den Behörden und der Politik geduldet - um keine Vorgaben scherend, mit seinen Autos nicht weit von hier bereitsteht? Welchen Rechtsstaat also meint Ganserer? Den einen für die Einen und den anderen für die Anderen?

    Oans, zwoa, gsuffa
    Nachdem sich die Vertreter von CSU, SPD und Grünen, also jener Parteien, die im Bund, im weiß-blauen Bayern und in München seit Jahren gemeinschaftlich das Sagen haben oder hatten, vor rund 1000 Wählern wieder einmal ordentlich gegen die Uberisierung und Privatisierung der Mobilität in Stellung brachten, stellt sich die Frage, wer denn dann, wenn nicht die Politik, Schuld daran ist, das Uber noch immer so illegal, wie gestern, heute und morgen agieren kann? Die Presse vielleicht?

    Ach ja, wahrscheinlich der Fahrgast, der demnächst in Bayern seine Stimme wieder in eine Urne werfen darf und sich ab Samstag gefälligst auch um den reichlichen Konsum von Bier zum Wohl der Edelwirte auf der Münchner Wiesn kümmern soll, damit er dann, schön prall, weiter ungehindert von Uber, Bund und Land geprellt werden kann.

    #München #Taxi #Uber #disruption



  • Was fehlt …: … Englisch bei Taxifahrern - taz.de
    http://www.taz.de/!5332262

    21.8.2016 - Down and out, jaaanz unten in New York? Kein Problem, in Berlin ist da lange noch nicht Schluß. Wie? Na janz einfach, nehmse Uber. Da broocht der Fahrer kein Deutsch, kein Englisch und überhaupt keine Sprache außer Äppisch und dit auch nur im Uber-Dialiekt. Ortskenntnisse? Fehlanzeige, die Prüfung gibt es nicht mehr für Mietwagenfahrer.

    Da darf jeder ans Steuer, der noch keinen auf dem Gewissen hat. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Am besten gleich mit autonomem Overkill. Das softwaregesteuerte BCOD (black car of death) entscheidet immer für den Fahrgast und gegen den Fußgänger. Irgendwie muss ja entschieden wern.

    Die Taxikollegen sind nicht immer alle nur top, aber die erfüllen wenigstesn einen Minimalstandard. Ortskundeprüfung, große Erste Hilfe, Fahrerfahrung, amtliches Führungszeugnis muß alles sein. Keine Garantie für einen kultivierten, weltgewandten Chauffeur, aber im Notfall hilft die Quittung mit Taxinummer, Preis, Fahrtstrecke und Firmenstempel, denn das Ordnungsamt ist unerbittlich. Mehrere Beschwerden und die Pappe ist weg. Das wirkt besser als jedes App-Rating. Taxi funktioniert einfach.

    Wollnse wirklich immer noch mit dem Uber-Amateur fahren?

    21.8.2016 - Taxifahrer in New York müssen künftig keinen Englischtest mehr bestehen. Die entsprechende neue Bestimmung soll es Einwanderern erleichtern, eine Lizenz zu erhalten. Die dafür nötige Prüfung wird nun in mehreren Sprachen angeboten. Der Änderung stimmte der Stadtrat bereits im April zu, Bürgermeister Bill de Blasio unterzeichnete sie. Sie trat am Freitag in Kraft.Laut einem Bericht der New York Times wollte die Stadtverwaltung damit gleiche Bedingungen gegenüber App-basierten Fahrdiensten wie Uber schaffen, die ebenfalls keinen Englischtest verlangen. Selbst unter den Taxifahrern sei die neue Regelung umstritten, berichtet die NYT.Die New Yorker Taxifahrer sind seit Jahrzehnten überwiegend im Ausland geboren. Nach Zahlen der Taxi- und Limousinenkommission wurden nur vier Prozent der aktuellen Fahrer in den USA geboren. Laut einer Studie waren das 1980 noch 62 Prozent, im Jahr 2000 war die Zahl schon auf 16 Prozent gesunken.Übrigens: Sollten die New Yorker Gesetzgeber glauben, mit ihrer Methode die Lücke zwischen traditionellen Taxiunternehmen und App-Diensten wie Uber schließen zu können, wäre Nachdenken ratsam. Uber experimentiert seit kurzem mit selbstfahrenden Taxen. Auch eine Möglichkeit, Verständigungsschwierigkeiten zu lösen …

    #Berlin #Taxi #Uber


  • Zur Ho-Chi-Minh-Straße - taz.de
    http://www.taz.de/!1693943

    Die Taxifahrerin (2): Monolog hinter der Scheibe
    16. 11. 1991 BARBARA FREISLEBEN

    Flughafen Tegel. Was ist denn hier los? Seit einer Viertelstunde stehe ich an Ihrem Halteplatz und warte auf eine freie Taxe. Kriege meine Zeit schließlich nicht geschenkt. Da muß sich aber noch einges ändern, Mädchen, wenn Sie Regierungsstadt sein wollen. Was, Sie wollen gar nicht? Das erzählen Sie mal bei uns in Bonn, da kriegen Sie glatt ’ne Prämie.
    So, ich muß in den Osten — wenn man das noch so sagen darf — na ja, wir sind ja hier unter uns. In die Ho-Chi-Minh-Straße. Haha, das stell man sich mal vor, ich und in die Ho-Chi-Minh-Straße. Der Name war mir immer schon ein Greuel, ich habe meinen Kommilitonen damals schon prophezeit, daß sie auf dem falschen Dampfer sind. Und das muß ja wohl dem letzten Schwachkopf mittlerweile auch klargeworden sein. Die da drüben können doch noch nicht mal einem anständigen Vortrag folgen, da kommt noch viel Kleinarbeit auf uns zu.

    Mensch, ist das voll hier, hier kommt man ja gar nicht voran, wann wird denn endlich dieses blöde Brandenburger Tor aufgemacht? Der Diepgen läßt sich auch alles gefallen, obwohl, mit dem kann man wenigstens reden. Bei seinem Vorgänger müßte ich jetzt wohl mit dem Fahrrad rüber.

    Sagen Sie mal, was machen denn die ganzen türkischen Händler hier am Reichstag? Gibt ja kein gutes Bild ab für diese Stadt. Waas? Die verkaufen russische Militärabzeichen?? Das darf doch wohl nicht wahr sein! Wie sind die denn daran gekommen? Ein dickes Geschäft? Und warum stehen unsere deutschen Jungs nicht hier? Soll doch genug Arbeitslose geben. Daß die im Osten alle pennen, ist mir klar, aber wenigstens im Westteil muß es doch ein paar Clevere geben. Aber wer hier früher schon schlau war, ist wohl abgewandert. Hätte ich auch getan. In so einer Stadt konnte man doch nicht leben, in diesem Sammelbecken von Asozialen, zwielichtigen Gestalten und Möchtegernkünstlern. Wie der Diepgen die alle rauskriegen will, ist mir ein Rätsel. So kann man nicht Deutschland repräsentieren. 80 Prozent der Bevölkerung sind Nieten und der Rest scheintot.

    Ob ich einen Stadtplan dabei habe? Na hören Sie mal, Sie sind doch die Taxifahrerin. Ach so, Sie haben einen, das ist ja sehr beruhigend. Sind Sie vielleicht auch aus dem Osten? Dann nichts für ungut, jeder fängt mal an. Ach so, aus dem Westteil. Berliner Taxifahrer waren mir schon immer suspekt, von wegen Original, vor allem die Nachtfahrer, fast alles zwielichtige Gestalten ohne Benehmen.

    Ja, hier können Sie halten. Schreiben Sie mir eine Quittung über 40 Mark, ist ja nicht mein Geld. Für den Rest kaufen Sie sich eine Tasse Kaffee, damit Sie wieder nach Hause finden.

    Wohngebiet Leninallee/Ho-Chi-Minh-Straße | In alten und neuen Städten
    https://inaltenundneuenstaedten.wordpress.com/2014/04/06/wohngebiet-leninalleeho-chi-minh-strase

    Songtext von Rio Reiser - Alles Lüge
    https://www.songtexte.com/songtext/rio-reiser/alles-luge-23db4c1b.html

    #Berlin #Taxi #Anekdote #Ho-Chi-Minh-Straße #Lichtenberg


  • Harmsens Berlin: Ein Geheimcode auf einem Geldschein führt nach Zagreb | Berliner Zeitung
    https://www.berliner-zeitung.de/berlin/harmsens-berlin-ein-geheimcode-auf-einem-geldschein-fuehrt-nach-zag


    Es ist wahr, es ist wahr, daß Hamburg nicht die Hauptstadt von McDonalds ist.

    Soweit Rio Reiser, und daß Kunst Kunst ist und eigentlich nicht geändert gehört, wissen alle, die mal ein Brechtwerk auf der Bühne ändern wollten - gerichtlich verboten. Die Urania-Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz als Kunst gedacht ist wohl doch keine, sonst wäre sie noch als Werk aus der Zeit des „real existierenden Sozialismus“ erkennbar. Sie würde friedlich die Zeit für #Leningrad, #Frunse, #Alma_Ata und #Bratislava anzeigen. Tut sie aber nicht, sondern erinnert an Zarenreich, an Kriege gegen Mongolen und Turkvölker und an das von Österreich beherrschte Ungarn. Heute ist sie sinnentstellt. Stadmöbel. Kunst war früher, Möbel ist heute.

    Die Geschichte von Ländern, Städten und Straßen kann man sehr gut anhand von Umbenennungen nachvollziehen. Vor allem auch in Berlin. Meine Frau wuchs zum Beispiel in Lichtenberg in der Ho-Chi-Minh-Straße auf, von uns liebevoll-salopp „die Reisfelder“ genannt, wegen des Bezugs zu Vietnam. Wenn wir aber heute sagen: „Eh, Kinder, fahrt doch mal wieder in die Reisfelder, die Oma besuchen!“, gucken die Kinder doof. Die Straße heißt ja wieder Weißenseer Weg.

    Pressburg statt Bratislava

    Manchmal bleibt es aber nicht nur beim Doof-Gucken, sondern führt zu diplomatischen Verwicklungen. Zum Beispiel war es 1997 so, als man die Weltzeituhr auf dem Alex sanierte, samt Städtenamen. Leningrad verwandelte man in Sankt Petersburg, Frunse in Bischkek, Alma Ata in Almaty und Bratislava in Pressburg. Letzteres gefiel den Slowaken überhaupt nicht, und sie protestierten. Ohne Erfolg übrigens. Der Name steht heute noch an der Uhr. Was ich ziemlich ignorant finde gegenüber den Einwänden der Slowaken.

    Straßenumbenennungen, die ja immer heiße Debatten mit sich bringen, könnte man künftig verhindern, wenn man es so macht wie in dem Müggelheimer Viertel, in dem ein Bekannter wohnt. Dort heißen die kleinen Straßen einfach Weg P, Weg Q, Weg R und Weg U. Anderswo tragen Straßen Nummern. Wenn das überall so wäre, würde auch das umständliche Eintippen komplizierter Straßennamen ins Navi wegfallen, an dem ortsunkundige Taxifahrer nicht selten scheitern. Wie einfach wäre es, zu sagen: „Bitte nach Pankow, Straße 1 A.“ Das Tippen ginge dann ganz schnell.

    Wer hat eigentlich die slowakische Hauptstadt Bratislava als Preßburg germanisiert? War das eine Koproduktion von NPD oder AfD mit Vertriebenenverbandsfunktionären steinbachscher Art oder ist das alles nur ein deutsch-nationalistischer Ausrutscher? Keine Ahnung, man kann ja nicht alles wissen. Wunder über Wunder.

    Die allwissende Online-Enzyklopädie weiß es auch nicht genau.

    Weltzeituhr (Alexanderplatz)
    https://de.wikipedia.org/wiki/Weltzeituhr_(Alexanderplatz)

    Zwischen Oktober und Dezember 1997 wurde die Uhr für 350.000 Mark (kaufkraftbereinigt in heutiger Währung: rund 236.000 Euro) unter der Verantwortung von Hans-Joachim Kunsch als Metallrestaurator saniert. Bei der Sanierung wurden Städtenamen wie Leningrad in Sankt Petersburg und Alma Ata in Almaty aktualisiert. 20 neue Städte wurden hinzugefügt und die Zuordnung von Städten zu Zeitzonen geändert (Beispiel Kiew). Zu den erst 1997 hinzugefügten Städten gehören auch Jerusalem und Tel Aviv, deren Erwähnung in der DDR politisch unerwünscht war.

    Kunsch Metallbau - Referenzen
    https://www.kunsch-metallbau.de/referenzen/page/8

    Kunsch Metalbau – Metallbau Berlin Alexanderplatz, Weltzeituhr, Entwicklung, Konstruktion und Montage
    https://www.kunsch-metallbau.de/referenzen/weltzeituhr-berlin-alexanderplatz

    #Berlin #Lichtenberg #Ho-Chi-Minh-Straße #Leninallee #Landsberger_Allees #Taxi #Anekdote #Mitte #Alexanderplatz


  • Was dem Taxigewerbe fehlt ...
    https://www.scrum.org


    ... ist Agilität.
    Unternehmen, Fahrer und Abläufe bleiben wie sie sind. Der Job ändert sich nicht, er wird nur stressiger. Business development, Innovation und Umsatzsteigerung finden nicht statt. Wer sich so verhält, verliert, geht unter, wird zum Opfer von beweglicheren Das muss nicht sein. Lernen wir von den aufstrebenden Unternehmen der Stadt.

    Radical Agility: How Zalando Tech Became Berlin’s Hottest Workplace — Red Herring
    https://www.redherring.com/features/radical-agility-zalando-tech-become-berlins-hottest-engineering-ticket

    Risk is not something that comes naturally to German firms: it’s one reason why the country has required an entire branded movement to promote tech across its many successful industries. Radical Agility is what Zalando believes will help it move quickly and scale at the same time.

    Zalando Technology introduces Radical Agility - YouTube
    https://www.youtube.com/watch?v=O9iYHqj_qtc

    Zalando is a platform. And we are growing fast, in people, ambition, and scope. We always have to fight against complexity, because accidental complexity slows us down: in how we organize, in how we communicate, in how we decide what to build, and in how we build it.

    But essential complexity is a great strength. To many, we are masters of this complexity, daring to go where few have tried and all before us have failed. What we solve today for our brands is complexity. And solving this complexity for others is not simple; it is a daily struggle. Taming it remains a challenge, but is also a tremendous opportunity.

    To effectively manage complexity requires autonomy. Providing people and teams with true autonomy allows them to open up their creativity and solve hard problems in original ways. Too much freedom works against creativity, but just the right degree of constraint unlocks everyone’s creative potential. To support autonomy we need a solid foundation. Autonomy must be supported by management. It must be supported by architecture. To be autonomous we must be armed with purpose. And to be truly great requires passion and the scope to achieve mastery. All these together, we call Radical Agility.

    Radical Agility 101: Study Notes – Zalando Tech Blog
    https://tech.zalando.com/blog/radical-agility-study-notes

    Autonomy
    Zalando Tech gives their teams Autonomy to leverage intrinsic motivation and work hard, to build great software that they can be proud of. Teams move in parallel making the big decisions needed to create great products, without having to ask permission for everything. This trust-based system depends on the peer review that happens within a team and allows for the exploration and use of whatever technologies and frameworks deemed necessary. This is the basis for the what behind our department.

    Mastery
    By outlining Mastery as a foundational pillar, we want to give our developers the best support we can to help them grow, and to provide a place where they’re able to achieve greatness. By allowing dedicated work hours to plan and curate their own Tour of Mastery, we believe Zalando engineers will be inspired every day to do what they do best, both for the business and their future careers. This is the basis for the how behind what we’re doing.

    Purpose
    Having a defined, clear Purpose gives our teams, as well as the entire organization, a point of focus. It allows us to be disciplined in how we think, to communicate broadly and concisely, to make the indicators for progress visible, and to focus as a group on the hard challenges ahead. Purpose inspires our engineers to understand the why behind the products that we’re building for Zalando, on top of measuring its success.

    Radical Agility As A Business-Technology Principle
    https://www.forbes.com/sites/adrianbridgwater/2016/04/04/radical-agility-as-a-business-technology-principle

    The Agile manifesto was laid down in 2001 to detail the core principals of agility with a CAPS A describing how software (and, indeed, any project) could be built inside a delivery methodology that positively embraces change, early delivery and changing requirements.

    Fast forward to 2016 and we find European e-commerce company Zalando trying to tell us that really, today, it’s all about Radical Agility with both a CAPS R and a CAPS A.

    CAUTION: We know how easy it is to spin ‘puff & fluff’ and just how hard it is to actually coin a real legacy saying in the information technology industry — all you have to do it stick “what I like to call” in front of a quirky term and you’re off, so please beware.

    Zalando SVP of tech Philipp Erler isn’t put off by this cautionary note; he claims that his team’s work inside the Radical Agile development methodology have assisted the company in increasing its revenue 34% to exceed £2.25 bn (US$ 3.20) between 2014 and 2015.

    What is Radical Agility?

    Radical Agility is a described as a software development methodology (that could ultimately, potentially, conceptually be applied to other business practices at a wider level of openness) where the business splits its developers into small autonomous teams that are free to use any programming language (outside of tech, that could be any workflow or operations system perhaps) or technology to create their code in, as long as they reach the stated goal.

    Zalando – Arbeitsbedingungen, Arbeitnehmerrechte und Organisation
    https://de.wikipedia.org/wiki/Zalando
    Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten. Zalando funktioniert wie eine Zweiklassengesellschaft, in der eine Elite gut auf dem Rücken einer unterpriveligierten und überausgebeuteten Masse lebt.

    Bis 2014 existierten bei Zalando keine unabhängigen Arbeitnehmervertretungen. Im August 2014 wählten die 1180 Angestellten in der Niederlassung Brieselang überhaupt erstmals einen Betriebsrat mit 15 Personen.[60] 2015 gründete Zalandoo selbst einen sechsköpfigen Europäischen Betriebsrat (SE) mit Sitz in Berlin für den gesamten Konzern. Vorsitzender ist der Manager das Skandinavien-Geschäft Michael Lindskog aus Schweden; sein Stellvertreter ist als Teamleiter aus dem Zalandoo-Logistikzentrum in Erfurt Dustin Köster. Aufgrund seines Statutes hat das Gremium lediglich Informations- und Anhörungsrechte für alles, was den Gesamtkonzern und grenzüberschreitende Fragen betrifft.

    #Berlin #Wirtschaft #Taxi #Agilität


  • Schlechte Bilanz: Berlin hat zu viele Taxis – und zu wenig Fahrgäste | Berliner Zeitung
    https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/schlechte-bilanz-berlin-hat-zu-viele-taxis---und-zu-wenig-fahrgaest

    18.05.2018 - Die Zahl der Taxen in Berlin steuert auf einen neuen Rekordwert zu. Ende März waren in dieser Stadt 8161 Taxen konzessioniert. Das hat die Senatsverkehrsverwaltung auf Anfrage der FDP-Fraktion mitgeteilt. „Wir haben zu viele Taxen, die Auslastung ist gering. Für eine Stadt wie Berlin wären 6000 bis 6500 Konzessionen angemessen“, sagte Detlev Freutel, Vorsitzender des Taxi Verbands Berlin Brandenburg (TVB).

    In Hamburg würden Taxen im Durchschnitt für 2,1 bis 2,2 Touren pro Stunde gebucht. In Berlin stünden sie sich oft die Räder eckig, bis ein Fahrgast kommt: Hier gebe es im Schnitt nur 1,1 Touren pro Stunde.

    Wachsende Konkurrenz
    Zudem werde die Konkurrenz in der Stadt immer größer. „Wir haben es mit einer Schwemme von Limousinen zu tun“, klagte Freutel. Mietwagen mit Chauffeuren, die bei Anbietern wie Uber bequem per App gebucht werden können, bereiten der Taxibranche Sorgen. Nach einer Gesetzesänderung müssen Mietwagenfahrer keine Ortskundeprüfung mehr ablegen. Das hat die Zugangsschwellen weiter gesenkt, so Freutel.

    „Was die Zahl der Taxikonzessionen anbelangt, bewegen wir uns jetzt im Bereich des Höchststandes“, sagte er. Im Jahr 2016 waren rund 8200 Konzessionen in Berlin vergeben. Es gab aber auch schon viel weniger Taxen in dieser Stadt. So waren es Ende 2004 weniger als 6500.

    #Berlin #Taxi #Konzessionen


  • Portraits d’Israéliens : le chauffeur de taxi - Jewpop
    http://jewpop.com/portraits-disraeliens-le-chauffeur-de-taxi-jewpop

    Dans la série des personnages qui font la gloire d’Israël, le chauffeur de taxi est un incontournable. Typiquement, le chauffeur de taxi ne va pas hésiter à remettre tous vos choix de vie en question, donc, attachez vos ceintures et en voiture Shimon !

    #Taxi #Israel #Humor


  • Taxis (ouvriers) | CGSLB
    http://www.cgslb.be/fr/sector/taxis-ouvriers/taxis-ouvriers

    Le secteur du transport par taxis traverse une période mouvementée. En effet, outre le phénomène des faux indépendants, le secteur doit faire face à l’entreprise UBER qui pratique la concurrence la plus déloyale. La CGSLB soutient les efforts des entreprises de taxis agréées, puisque seules ces entreprises offrent des garanties à leurs travailleurs ainsi qu’à leurs clients. 

    Contact

    Peter Börner

    Boulevard Poincaré 72-74
    1070 Bruxelles
    Tél : 02/558 51 50
    Fax : 02/558 51 51

    E-mail : peter.borner@cgslb.be

    #Belgien #Gewerkschaft #Taxi


  • Quand un conducteur Uber est repéré en pleine manifestation par les chauffeurs de taxi (Vidéo) - La Libre
    http://www.lalibre.be/regions/bruxelles/quand-un-conducteur-uber-est-repere-en-pleine-manifestation-par-les-chauffeu

    Sam Bouchal justifie l’opposition des chauffeurs de taxis à la venue sur le marché de concurrents utilisant la plate-forme de mise en relation Uber : « Ce sont des chauffeurs professionnels aujourd’hui, mais pour des limousines. Ils doivent normalement avoir un contrat préalable de 90 euros pour un minimum de 3 heures. C’est donc un service de niche VIP. C’est cela le sens de la loi. Quant à l’arrêté constitutionnel de 2010 qu’ils mettent en avant, il concernait un chauffeur de limousine de Wallonie qui venait chercher un client à Bruxelles, ce qu’il a le droit de faire. Les chauffeurs de limousine peuvent venir chercher des clients à Bruxelles, mais pour des contrats VIP, pas des courses de taxis ».
    L’association belge des chauffeurs limousines défend que les taxis veulent garder le monopole du marché. « C’est Uber qui cherche à obtenir un futur monopole en tuant tous les taxis », répond Sam Bouchal.

    #Belgien #Brüssel #Taxi #Uber


  • Action syndicale pour les pensions le 16 mai
    http://www.gtl-taxi.be/8_0_0_0_FR_Info_Flash_32713_1

    29-6-2018 - Licences délivrées en Wallonie en Flandre et à Bruxelles 2018/2017 : +12%
    Vous retrouverez ici un aperçu par commune des licences délivrées pour des services de taxis, de taxis collectifs ou de location avec chauffeur

    29-6-2018 - Elaboration de la stratégie régionale de mobilité (SRM)
    Grâce à leur grande flexibilité, les taxis/TC/LVC peuvent jouer un rôle important dans la vision wallonne, qui mise sur le transfert modal

    29-6-2018 - Réforme du Groupe TEC
    Le Groupe TEC est transformé en une société intégrée et unique et devient l’OTW (ex SRWT)

    26-6-2018 - Communiqué de presse : Le secteur réclame plus de bornes de recharge rapide
    25 taxis électriques sont déjà opérationnels en Flandre. Les villes prennent des mesures pour accélerer la conversion de la flotte vers l’électrique

    22-6-2018 - Rapport d’activités du GTL pour 2017
    Voici le rapport d’activités du GTL pour l’année 2017. Nous vous en souhaitons une bonne lecture.

    18-6-2018 - Diplôme d’honneur 2018 de l’IRU : vous avez un candidat ?
    Ces prix sont attribués aux meilleurs chauffeurs !

    18-6-2018 - Projet de réforme du code de la route – sites réservés aux bus
    Le GTL proteste contre la suppression de l’admission d’office (sauf exceptions) des taxis sur ce bandes spéciales

    18-6-2018 - Les taxis bruxellois attaquent Uber et ses chauffeurs en justice
    La Febet et une vingtaine d’exploitants de taxis veulent que les chauffeurs Uber cessent de circuler à Bruxelles sous couvert d’une licence de LVC.

    18-6-2018 - Conférence Clean Power for Taxis à Gand
    Cela se passe le 26 juin avant-midi, à l’hôtel de ville de Gand. Vous pouvez vous inscrire ici.

    5-6-2018 - Chèques taxi BackSafe pour les jeunes, subsidiés par la Région Wallonne
    Lancement aujourd’hui de la vente des chèques pour 7 villes wallonnes !

     

    29-5-2018 - Conférence d’été « Clean Power for Taxis » le 26 juin à Gand
    Les inscriptions sont ouvertes !

    22-5-2018 - Nouveau président pour le groupe Taxi de l’IRU
    Christian Holzhauser de la Centrale de Taxis de Vienne devient le président du groupe Taxi de l’IRU

     

    26-4-2018 - Action syndicale pour les pensions le 16 mai
    Dans certaines entreprises, cette action pourra occasionner l’absence de travailleurs, militants ou affiliés y participant

    26-4-2018 - FEBET - Journée du Taxi à Bruxelles le 12 mai
    Les membres du GTL des autres Régions du pays sont aussi cordialement invités !

    20-4-2018 - Le gouvernement flamand approuve le décret sur la réforme des taxis/LVC
    Tout dépend à présent de ce qui sera inscrit dans les arrêtés d’exécution.

    11-4-2018 - Regering, hou rekening met KMO’s in nationale kaderwet GDPR !
    Voor de KMO’s betekent de implementatie van de Algemene Verordening Gegevensbescherming (AVG, of in het Engels GDPR) een belangrijke uitdaging

    30-3-2018 - Projet pilote « chèques taxis pour les jeunes » : participez-y avec nous !
    10.000 chèques taxis pour les jeunes de 16 à 30 ans dans 8 villes wallonnes 

    30-3-2018 - Subvention temporaire en Flandre pour les taxis électriques
    D’ici 2020, au moins 10% de la flotte de taxis flamands sera électrique !

    27-3-2018 - COMMUNIQUE DE PRESSE - Réaction à la manifestation des taxis à Bruxelles
    L’action des taxis bruxellois démontre qu’il est plus que temps que Bruxelles s’attaque vraiment au problème de l’ubérisation

    23-3-2018 - Communiqué de presse taxis électriques - Malines
    D’ici 2030 plus que des taxis électriques à Malines !

    23-3-2018 - Manifestation des taxis à Bruxelles ce mardi 27 mars
    D’autres villes ont décidé d’y envoyer également des taxis, par solidarité avec les collègues bruxellois

    22-3-2018 - La colère des taxis, à Amsterdam comme à Bruxelles
    Une trop forte dérégulationet un nombre trop important de voitures roulant pour Uber : la situation est devenue invivable pour les chauffeurs de taxis des grandes villes néerlandaises

    20-3-2018 - Projet pilote chèques taxis pour les jeunes : vous aussi vous souhaitez participer ?
    L’Agence Wallonne pour la Sécurité Routière (AWSR) organise avec le GTL un projet pilote sur l’octroi de chèques taxis pour les jeunes dans 8 villes wallonnes

    19-3-2018 - Implémentation du RGPD/GDPR dans les compagnies de taxis et de LVC
    Beaucoup de membres du GTL ont des questions sur la mise en œuvre du RGPD/GDPR (règlement général sur la protection des données) au niveau de leur entreprise.

    15-3-2018 - Bruxelles : déjà 1.000 chauffeurs Uber ?
    Pour les taxis bruxellois, la situation s’aggrave rapidement en raison de la concurrence déloyale d’un nombre explosif de chauffeurs Uber.

    15-3-2018 - Bruxelles : une nouvelle Task Force devrait d’urgence régulariser la situation
    Le gouvernement bruxellois a promis de la mettre en place pour s’attaquer aux abus des services illégaux de taxis alternatifs (via les plateformes).

    15-3-2018 - Bruxelles : Avis officiels sur le projet d’ordonnance concernant la réforme de la législation sur les taxis
    Une analyse socio-économique de l’impact de la réforme s’impose !

    15-3-2018 - Wallonie : Aéroport de Charleroi
    Le GTL a écrit aux des autorités aéroportuaires de Charleroi, suite aux refus de courses de taxi à l’aéroport

    15-3-2018 - Flandre : projets pilotes pour la mise en place du nouveau réseau de transport public à la demande
    La période d’assouplissement de la réglementation pour les projets pilotes menés dans 4 régions de Flandre, sera prolongée d’un an

    15-3-2018 - International : réunion de l’IRU à Bruxelles, le 17avril
    L’IRU se penchera sur l’avenir du réseau mondial d’applications de taxis (Global Taxi Network).

    15-3-2018 - Mise en place progressive du Fonds de pension pour les travailleurs du taxi et de la LVC
    Une deuxième convention collective de travail a été signée le 18 janvier 2018.

    8-3-2018 - SABAM : tarif indexé
    Les tarifs sont régulièrement adaptés en fonction de l’évolution de l’index. Vous trouverez les nouveaux tarifs ici.

    31-1-2018 - Le paiement de rémunérations en espèces est interdit, sauf le paiement en espèces d’avances sur salaire (TAXIS).
    Le paiement en espèces d’avances sur salaire aux chauffeurs de TAXIS reste possible moyennant certaines conditions. Les chauffeurs de LVC sont exclus.

    26-1-2018 - Demande d’extrait de casier judiciaire : qu’est-ce qui change ?
    Depuis le 1er janvier 2018, le Casier Judiciaire Central a pris en charge la gestion totale du contenu du casier judiciaire

    19-1-2018 - Collaboration des taxis d’Anvers avec Make a Wish
    Vous aussi, vous nous suivez sur Facebook, sur la page Taxilive ?

    19-1-2018 - Une belle campagne BOB dans les média sociaux !
    Notre campagne BOB sur les média sociaux est un succès !

    18-1-2018 - Envoi de factures aux autorités fédérales : désormais par voie électronique
    Depuis le 1er janvier 2018, les factures électroniques sont obligatoires pour tous les marchés publics (Fédéral) publiés de plus de 135.000 EUR

    16-1-2018 - Soutenez les taxis bruxellois !
    Ils mènent une action aujourd’hui afin d’exiger des mesures gouvernementales urgentes pour sauver leur profession

    15-1-2018 - Communiqué de presse Front Commun des Taxis Bruxellois
    Un cortège funèbre pour le défunt taxi bruxellois, victime d’une infection ‘ubérisante’

    11-1-2018 - Arrêt de la Cour de Justice UE sur Uber : les partenaires sociaux exigent une action immédiate !
    Appel au gouvernement et aux services d’inspection : faites respecter la loi, Uber doit payer l’ONSS pour ses chauffeurs !

    8-1-2018 - Taxis - Prime d’ancienneté - Exemples de calcul
    Nous rappelons que les employeurs sont tenus de payer avant la fin du mois de janvier 2018 les primes d’ancienneté à leurs chauffeurs de taxis.

    14-12-2017 - Décret wallon portant sur des mesures pour lutter contre la pollution atmosphérique
    Interdiction progressive des véhicules diesel et création de zones basses émissions en Wallonie

    12-12-2017 - Le conseil des ministres a approuvé le plan d’action 2018 de lutte contre la fraude sociale
    Le plan contient les priorités des services d’inspection sociale pour 2018, notamment dans le secteur des taxis

    12-12-2017 - La plus-value sur la revente de taxis et LVC reste défiscalisable après 2020
    Les fédérations du transport obtiennent gain de cause.

    11-12-2017 - Le secteur des taxis bruxellois partage son pain sec avec Pascal Smet
    Communiqué de presse

    10-12-2017 - Action syndicale pour les pensions le 19 décembre
    .

    8-12-2017 - Manifestation des taxis à Bruxelles le 12 décembre 2017
    Communiqué de Presse

    4-12-2017 - Réformes de la réglementation taxi et LVC/TC : où en est-on ?
    La Flandre et la Wallonie préparent pour le moment une réforme importante de leurs réglementations respectives. Le GTL a pu en prendre connaissance

    1-12-2017 - La FGTB annonce des actions en décembre
    .

    1-12-2017 - La campagne BOB de cet hiver est lancée.
    Et les taxis sont invités à y participer ! Trouvez ici les instruments.

    30-11-2017 - Les taxis bruxellois mobilisent pour une grève
    Le choix entre la Peste (le statu quo, la guerre entre taxis et Uber illégaux) et le Choléra (plan taxi du ministre Smet qui crée un bain de sang social) est inacceptable

    10-11-2017 - Communiqué de presse : Non à la suppression de la déduction des plusvalues sur voitures
    Les organisations patronales fustigent la nouvelle mesure d’imposition

    3-11-2017 - Contrôles renforcés sur la vignette obligatoire pour entrer dans Paris à partir de janvier
    Demandez votre vignette à temps si vous devez vous rendre à Paris en voiture.

    20-10-2017 - Annonce de grève par les syndicats le 8 novembre
    Le GTL a reçu des syndicats un courrier annonçant qu’ils organiseront une manifestation en front commun FGTB-CGSLB-CSC le 8 novembre 2017.

    20-10-2017 - La ville de Gand adapte les tarifs de ses taxis à partir de novembre
    Le prix augmente légèrement, sauf pour les longues courses, qui seront dorénavant moins chères

    19-10-2017 - La Commission paritaire a signé 4 nouvelles conventions collectives
    Celles-ci mettent en oeuvre le protocole d’accord social sectoriel, signé le 26 juin par les partenaires sociaux pour les années 2016-2017

    6-10-2017 - Payer le bus, tram, train, taxi etc à partir d’une seule appli à Anvers
    ...ce sera bientôt possible à Anvers via la plateforme Whim

    6-10-2017 - Bruxelles : Zone de basse émission (LEZ) à partir du 1er janvier 2018 :
    A partir de 2018, Bruxelles sera interdit aux les voitures au diesel de norme Euro 1 ou sans norme euro (critères évolutifs)

    5-10-2017 - Actions de solidarité FGTB
    Le syndicat UBT (FGTB) a informé le GTL qu’il organise ce 10 octobre des actions de solidarité avec les collègues du secteur public.

    5-10-2017 - Les taxis d’Anvers devront passer aux énergies alternatives
    Le GTL et l’APTU publient un Communiqué : "Une politique d’accompagnement sera indispensable pour atteindre des objectifs ambitieux".

     

    15-9-2017 - Suppression de l’exonération des plus-values sur les véhicules d’entreprise
    Le gouvernement fédéral a décidé de supprimer l’exonération des plus-values sur les véhicules d’entreprise.

    15-9-2017 - La situation à Bruxelles
    Quel plan taxi ? Le Front Commun agit à plusieurs niveaux pour mettre fin à la concurrence déloyale de Uber et au malaise qui prévaut dans la Région.

    15-9-2017 - La fédération bruxelloise FEBET adhère au GTL
    Le président de la FeBeT, Khalid Ed-Denguir, entre au conseil d’administration du GTL

    8-9-2017 - Semaine européenne de la mobilité
    Dimanche sans voiture le 17 septembre 2017 16e édition

    18-8-2017 - Les applis des taxis pour les supporters du RSC Anderlecht
    RSC Anderlecht propose les 3 principales applis "taxi" du pays à ses supporters, pour leurs déplacements au Parc Astrid

    4-8-2017 - SABAM : tarif indexé
    Les tarifs sont régulièrement adaptés en fonction de l’évolution de l’index. Vous trouverez les nouveaux tarifs ici.

    3-8-2017 - Parkings pour PMR dans les aéroports belges
    Où peut-on aller chercher un passager à mobilité réduite dans les différents aéroports belges ?

    3-8-2017 - Remboursement des écochèques
    Avez-vous déjà demandé le remboursement des écochèques que vous avez remis à vos chauffeurs en juillet ?

    Remplissez le formulaire de demande de remboursement !

    28-7-2017 - Augmentation des salaires au 1er juillet 2017 (rappel)
    Les salaires des chauffeurs de taxi, de LVC et du personnel de garage ont été augmenté de 0,6% au 1er juillet 2017. 

    28-7-2017 - Aperçu du nombre de taxis, TC et voitures de location : augmentation de 6,4%
    Retrouvez ici les autorisations par région.

    28-7-2017 - Entretien du GTL avec la fédération du secteur automobile (TRAXIO)
    Pour défendre un secteur des taxis mis à rude épreuve (par Uber)

    20-7-2017 - Nos InfoFlash en néerlandais vous intéressent aussi ?
    Vous pouvez aussi suivre l’actualité "taxi" en Flandre en lisant nosInfoFlash néerlandophones

    15-6-2016 - Licences délivrées en Wallonie en Flandre et à Bruxelles 2018/2017 : +12%
    Vous retrouverez ici un aperçu par commune des licences délivrées pour des services de taxis, de taxis collectifs ou de location avec chauffeur

    6-7-2012 - Les plaques d’immatriculation TX (taxi) et TXL,TXV,TXR,TXH
    Procédure de demande de plaques d’immatriculation TX,...Que faut-il savoir ?

    26-4-2018 - Action syndicale pour les pensions le 16 mai
    Dans certaines entreprises, cette action pourra occasionner l’absence de travailleurs, militants ou affiliés y participant

    Les syndicats ont informé le GTL qu’ils organiseront en front commun une "action de grande envergure" sur Bruxelles le mercredi 16 mai sur le thème des pensions.

    Ils rappellent que la participation de travailleurs ou de militants à cette action peut occasionner une absence au travail, qui sera reconnue comme journée de grève, rémunérée comme telle par le syndicat.

    #Belgien #Brüssel #Taxi #Streik


  • Bruxelles : un appel au boycott des Taxis verts - La Libre
    http://www.lalibre.be/regions/bruxelles/bruxelles-un-appel-au-boycott-des-taxis-verts-592b2551cd70022543183811

    lundi 29 mai 2017 - La Febet appelle les taximen indépendants à quitter la centrale téléphonique.

    Le climat est plus délétère que jamais dans le secteur des taxis bruxellois. Après avoir exclu la société Taxis verts du Front commun, la Fédération belge des Taxis (Febet) a lancé un appel au boycott contre cette centrale téléphonique à laquelle sont affiliés plus de 550 taxis. La Febet, qui accuse les Taxis verts d’avoir participé et collaboré à l’élaboration du Plan Taxi du ministre bruxellois de la Mobilité Pascal Smet (SPA), appelle les chauffeurs à déposer définitivement les tablettes numériques, et ce dans un délai de trois mois.

    Contacté par nos soins, l’administrateur-délégué des Taxis Verts dénonce cette campagne de dénigrement à l’égard de sa société. « Il n’y a rien d’illégal dans cet appel au boycott, mais ce n’est pas justifié. Ils n’arrêtent pas de répéter que nous sommes en faveur du Plan Taxi alors que ce n’est pas vrai. Notre position qui n’est pas connue de la plupart des exploitants et des chauffeurs est sans cesse déformée par une série de personnes. Nous sommes opposés au changement concernant les licences par exemple. Par contre, certains pans du Plan Taxi sont nécessaires car ils redonnent à l’autorité publique les moyens juridiques de faire respecter un vrai numerus clausus et de contrôler les plateformes, ce qui n’est pas le cas aujourd’hui », explique Michel Pêtre qui se dit prêt à mener une concertation avec le gouvernement bruxellois.

    Défendre des intérêts cachés

    Selon l’administrateur-délégué des Taxis verts, cet appel au boycott est, en réalité, une manœuvre servant à défendre des intérêts cachés. Même s’il n’en dit pas plus, le sous-entendu est clair. C’est à la société concurrente des Taxis bleus, qui fait toujours partie du Front commun des Taxis, que pourrait profiter le boycott.

    « Comme les écuries sont évincées dans le Plan Taxi, elles veulent amenuiser les forces des Taxis verts et ramener des indépendants chez les Taxis bleus. Les gros exploitants veulent également mettre sur pied leur propre centrale pour se partager le nombre de voitures supplémentaires. Sous prétexte de défendre les chauffeurs salariés, les exploitants tentent en réalité juste de se repositionner par rapport au plan afin de pouvoir continuer à ligoter le secteur », analyse un taximan indépendant.

    Sur sa page Facebook, la Fédération belge des Taxis annonce, en effet, la création d’une nouvelle plateforme de réservation : « Tous les centraux sont prêts à vous accueillir et une nouvelle centrale sera également opérationnelle prochainement. »

    Selon nos informations, l’appel au boycott de la Febet rencontrerait pour l’instant un succès très limité. Les tensions dans le secteur du taxi ne devraient pas faiblir dans les jours à venir avec l’audition prévue au Parlement bruxellois de plusieurs acteurs du transport rémunéré de personnes parmi lesquelles la Febet, Uber, Taxis verts, CarAsap ainsi que des chauffeurs salariés anonymes.

    #Belgien #Brüssel #Taxi #Funkzentralen


  • Les chauffeurs Uber dénoncent les arnaques commises par des taximen - 7SUR7.be
    https://www.7sur7.be/7s7/fr/3007/Bruxelles/article/detail/3394112/2018/03/26/Les-chauffeurs-Uber-denoncent-les-arnaques-commises-par-des-taximen.dhtml

    26/03/18 - Le président de l’ASBL Fernando Redondo explique que dorénavant les chauffeurs qui utilisent des plate-formes du type Uber ne peuvent plus être de simples particuliers. Ce sont des conducteurs professionnels qui ont payé leur licence annuelle et qui sont en ordre d’assurance professionnelle et de certificat de bonne vie et moeurs. Contrairement aux chauffeurs Uber qui paient des taxes sur toutes les courses prises au travers des plates-formes, il avance que des chauffeurs de taxis peuvent faire du noir et qu’ils vont parfois jusqu’à tricher sur leurs tarifs : « Les taxis ont deux lampes : 2 et 1. Souvent, par exemple rue Belliard, ils se mettent déjà sur la lampe 2, réservée à l’extérieur de Bruxelles et qui fait tourner le compteur plus rapidement qu’avec la lampe 1, utilisée normalement à l’intérieur de Bruxelles. (...) Les taxis de Bruxelles font du faux salariat. Les patrons laissent 40% pour les chauffeurs et ils n’ont pas de congés payés ».

    Le travail au noir ? Impossible chez Uber

    Fernando Redondo souligne que la Cour constitutionnelle a dans son arrêt du 29 avril 2010 estimé que les chauffeurs de limousines étaient en droit de faire des courses au départ de Bruxelles, conformément à l’ordonnance régionale du 27 avril 1995. Il se dit par ailleurs satisfait du travail de concertation réalisé avec le ministre bruxellois de la Mobilité Pascal Smet : « On ne peut pas payer en cash des courses. Elles sont toutes enregistrées dans les plates-formes. On paie toutes les taxes. Toutes les semaines, nos clients augmentent et donc cela veut dire que les gens sont satisfaits du service des plates-formes. Pourquoi les taxis ne pourraient pas accepter une concurrence loyale et nous reconnaître ? ».

    L’Association belge des Chauffeurs Limousine a été créée il y a 3 mois. Elle compte 250 membres à Bruxelles et 500 membres si on élargit à l’ensemble de son réseau. Des taxis de la périphérie font aussi du Uber à Bruxelles. Selon les données de l’association, il y a environ 3.000 chauffeurs de taxis sur 1.200 véhicules avec une licence dans la Région. L’ASBL avance que le plan Taxis en préparation en Flandre ne prévoit pas de quotas.

    #Belgien #Brüssel #Taxi #Uber